UNSER AMTSBLATT
Ausgabe Nr. 8
3. März 2024
Solidarität bekunden mit der Ukraine: Seite 10.
Foto: Schwer
Foto: Martin
www.offenblatt.de
Podcast mit Cossu: Seite 2.
Eine imponierende Frau
In eigener Sache WAHLEN ges Am Sonntag, 9.
Familie und sozialpolitisches Engagement: neues Buch über Marie Geck KULTUR ges Ein Leben zwischen
Familie mit fünf Kindern zu versorgen hatte, engagierte sie sich in der Kommunalpolitik und war in zahlreichen städtischen Ausschüssen aktiv. Als erste Frau wurde sie 1903 in den Offenburger Armenrat gewählt. Marie Geck sah die Armut vor allem als gesellschaftliches Problem, das durch politisches Wirken verändern werden müsse.
Marie Geck war mit namhaften politischen Persönlichkeiten wie Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und August Bebel eng befreundet und schrieb nicht nur für die Offenburger Wochenzeitung „D‘r Alt Offeburger“, sondern auch für Clara Zetkins Zeitschrift „Die Gleichheit“. Verheiratet war sie mit dem Reichstagsabgeordneten der Sozialdemokraten, Adolf Geck. Während dieser in Berlin Politik machte, leitete Marie die Druckerei und übernahm die Redaktion der Wochenzeitschrift „D’r alt Offeburger“. Obwohl sie eine große
Üppige Quellenlage Autorinnen des Buchs sind neben der Stipendiatin der Kulturstiftung im Jahre 2005, Ute Scherb, und der Kuratorin des Museums im Ritterhaus, Anne Junk, die Mitglieder der Frauengeschichtswerkstatt Ruth Jansen-Degott, Cornelia Roth und Doris Schmitz-Braunstein. Zur Finanzierung haben die Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas, der Förderverein Archiv, Museum, Galerie, die Gleichstellungsstelle der Stadt Offenburg sowie die
Kulturstiftung Offenburg beigetragen. Die Quellenlage sei „wahnsinnig üppig“ gewesen, sagte Anne Junk bei der Präsentation am Mittwoch. Die Autorinnen hätten mit ganz viel „Herzblut“ gearbeitet, um die Biografie dieser außergewöhnlichen Geschäftsfrau, Journalistin und Kommunalpolitikerin zu erstellen. Für Kulturchefin Carmen Lötsch ist die Frauengeschichtswerkstatt mit „Feuer und Flamme“ am Werk gewesen. Das Buch kann ab Mittwoch, 6. März, im Museum im Ritterhaus oder über den Buchhandel für 20 Euro erworben werden. Veranstaltungen: Mittwoch, 6. März, 12.30 Uhr: Kulturpause – Marie Geck und ihre politischen Netzwerke. Mittwoch, 6. März, 19 Uhr: „Da sind wir Weiber doch andere Männer!“ Lesung in Kooperation mit der Frauengeschichtswerkstatt. Anmeldung: E-Mail museum@ offenburg.de; Tel. 0781/82-2577.
Juni, finden Kommunal- und Europawahlen statt. Um die Chancengleichheit bei den Wahlen und die Neutralität der Stadt während der Vorwahlzeit zu gewährleisten, sind Veröffentlichungen im „Politischen Meinungsforum“ in einem Zeitraum von drei Monaten vor dem Wahltag ausgeschlossen. Dies wurde im Redaktionsstatut für das Amtsblatt der Stadt Offenburg in der Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2023 beschlossen. Daher erscheint das „Politische Meinungsforum“ in der vorliegenden Ausgabe zum letzten Mal vor dem 9. Juni. In der Rubrik „Politisches Meinungsforum“ veröffentlichen die Fraktionen des Offenburger Gemeinderats Beiträge mit kommunalem Bezug. Wahlwerbung ist nicht gestattet.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks
FOTO: SIEFKE
Foto: Stadtarchiv Offenburg
Familie, politisch-sozialem Engagement und Druckerei: Die Frauengeschichtswerkstatt des Museums im Ritterhaus hat ihr neues Buch „Da sind wir Weiber doch andere Männer!“ über Marie Geck (1865 bis 1927) vorgelegt. Auf 352 Seiten geht es um das Leben der bekannten Offenburgerin.
+++ Das zehn Jahre alte Innenstadtprogramm GO OG soll fortgeschrieben werden: SEITE 3 +++ Erstwähler*innen sollen gut vorbereitet am 9. Juni ihren Urnengang antreten SEITE 7 +++ Kundgebung zum Frauentag SEITE 9 +++
BE SU CH EN SIE UN SE RE NE UE AU SS TE LL UN G
Marie Geck als junge Frau.
V.l.: Anne Junk, Ruth Jansen-Degott und Doris Schmitz-Braunstein.
HASU Küche und Wohnen www.hasu.de