

JAHRES-BERICHT20 25




Inhaltsverzeichnis
Aufgaben
Meilensteine & Verbandsgeschichte
Leitbild
Organe & Gremien
Elite Nachwuchs
Paratriathlon
Age Group
TRIWomen
Triathlonjugend
Trainer- & Ausbildungswesen
IMPRESSUM
Für den Inhalt verantwortlich: Öst. Triathlonverband, Freistädter Straße 119, 4040 Linz Walter Zettinig, Herwig Grabner Danke für die Mitarbeit an
Birgit Maier, Lisa Zeller, Hubert Maier, Christian Troll, Johannes Polak, Peter Leo Grafische Gestaltung: Lisa Hörbinger
Bildnachweis: World Triathlon, Yagi Shoots, Ballabio, David Zechmeister, Triathlonverein Kitzbühel, Jakob Gierlinger, Getty Images for
Gerhard Lettner, Nicole Kurat, ÖTRV

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Triathlonfamilie!

Nach einem wiederum sehr erfolgreichen Sportjahr dürfen wir euch den Jahresbericht 2025 präsentieren. Auch 2025 freuen wir uns wieder über zahlreiche sportliche Höhepunkte unserer Athlet:innen, allen voran die Gold- und die Silbermedaille von Thomas Frühwirth und Florian Brungraber bei der Para WM in Wollongong.
Besonders erfreulich waren auch die Ergebnisse von Carina Reicht, die ihren ersten Weltcupsieg für sich entscheiden konnte und Tjebbe Kaindl, der bei der Triathlon EM in Istanbul den herausragenden 6. Rang erreichte und nicht zu vergessen Lisa Perterer, die heuer erstmals auf der Langdistanz großartige Ergebnisse erzielte.
Im abgelaufenen Jahr stand auch wieder der Nachwuchs im Vordergrund. Die Bundesschulmeisterschaft im Aquathlon, in Knittelfeld, wurde erfolgreich zum zweiten Mal ausgetragen.
Das Projekt „Triathlon goes school“ hat sich gut entwickelt! Die Mitmachstation „Triathlon Challenge“ vor allem für unsere „triyoungstars“ wurde zahlreich gebucht und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Mitmachstation war auch wieder beim „Tag des Sports“ am Heldenplatz mit hunderten teilnehmenden Kindern im Einsatz. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz besonders bei Johannes Polak und seinem Team für die Organisation und Betreuung des Standes beim Tag des Sports bedanken.
Was wäre unser Verband ohne die Vielzahl von hervorragend organisierten Veranstaltungen. Neben den zahlreichen nationalen Veranstaltungen wurde in Kitzbühel die Jugend Europameisterschaft und in Wels wieder ein Europacup und Junioren-Europacup auf Topniveau durchgeführt. Es freut mich sehr, dass 2027 in Kitzbühel abermals die Triathlon Europameisterschaften ausgetragen werden. Der sichtbare Aufwärtstrend der Teilnehmerzahlen mit über 34.000 Athlet:innen zeigt uns, dass sich der Triathlonsport weiterhin hervorragend entwickelt.
Besonders stolz bin ich auf unser Age Group Projekt. In diesem Jahr konnten wir bei der EM in Istanbul das viertgrößte Team stellen und mit sieben Medaillen waren unsere Athlet:innen auch überaus erfolgreich.
Im Frühling 2025 wurden in der ÖTRV Generalversammlung Umstrukturierungen beschlossen und Neuwahlen durchgeführt. Erfreulicherweise ist auch die Frauenquote im ÖTRV angestiegen.
2025 hat der ÖTRV mit ERIMA und ZEROD im Bereich Ausrüstung Verträge mit neuen Partnern abgeschlossen. Ich möchte mich auf diesem Wege herzlich bei der Firma JOLsport für die Kooperation in den vergangenen vier Jahren bedanken.
Wie immer darf ich mich zum Abschluss bei allen Sponsoren, Vereinen, Veranstaltern, Partnern und sowie unseren neun Landesverbänden herzlichst für die Zusammenarbeit bedanken.
Mein besonderer Dank und Gratulation gilt vor allem unserem Generalsekretär Herwig Grabner, der im März zum Vizepräsidenten des Europäischen Triathlonverbandes gewählt wurde und im Juni - ebenso wie Birgit Maier - sein 20-jähriges Dienstjubiläum feiern konnte. Danke auch an das gesamte Team in der ÖTRV-Geschäftsstelle.
In diesem Sinne, alles Gute für das kommende Sportjahr 2026!
Euer Präsident

Walter Zettinig

Er wurde 1987 gegründet und zählt derzeit rund 20.000 Mitglieder in 293 Vereinen und neun Landesverbänden. Neben der fachlichen Unterstützung der Organisatoren bei rund 80 Veranstaltungen pro Jahr, liegt die Kernkompetenz vor allem in der Administration, Entwicklung und Förderung des Triathlonsports und seiner artverwandten MultisportDisziplinen.

Athlet:innen bei einer Europameisterschaft war 1986 durch Herbert und Toni Rattensberger, Heinz Bede-Kraut und Walter Zettinig.
Der österreichische Triathlonverband wurde am 03. Oktober 1987 gegründet. Neben den ersten Österreichischen Meisterschaften im Kurztriathlon in Mariazell (Stmk) am 27. August 1988, wurde der ÖTRV in diesem Jahr in die Europäische Triathlon Union (ETU) aufgenommen. Die erste Europameisterschaft die in Österreich ausgetragen wurde, fand am 26. August 1990 am Pichlingersee/Linz statt. Die ersten Österreichischen Staatsmeisterschaften wurden im Jahre 1992 in Innsbruck ausgetragen, nachdem der ÖTRV ein Jahr zuvor als Anwärterverband in die Bundessportorganisation (BSO) aufgenommen wurde. Zwei Jahre später (1994) wurde der ÖTRV als ordentliches Mitglied in die BSO und der Triathlonsport generell bei der 103. IOC-Session im September in Paris provisorisch ins olympische Programm für Sydney 2000 aufgenommen. Acht Jahre nach der ersten in Österreich ausgetragenen Europameisterschaft, fand in Velden (K) 1998 erneut die EM mit über 800 Teilnehmer:innen aus 27 Nationen statt.
Seit den olympischen Spielen in Sydney 2000 ist der Triathlonsport olympisch. Seitdem war der ÖTRV bei allen Olympischen Spielen mit Athlet:innen vertreten. Den bisher größten Erfolg in der Verbandsgeschichte erzielte Kate Allen, die bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen sensationell die Goldmedaille im Olympischen Frauentriathlon gewann. Kate Allen gewann zudem im Jahr 2007 die Silbermedaille bei der Europameisterschaft. In diesem Jahr konnte das ÖTRV Team auch die EM-Silbermedaille im Teambewerb erringen. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 nahmen vier österreichische Athlet:innen teil.
Mit Kitzbühel (T) wurde zudem 2008 ein Heimrennen in die ITU WM-Serie aufgenommen. Bei den ersten Youth Olympic Games in Singapur 2008 konnte der Tiroler Alois Knabl Bronze im Einzelbewerb und Gold im Teambewerb holen. 2012 nahmen bei den Olympischen Spielen zwei ÖTRVAthlet:innen teil und der Verband feierte das 25 Jahr Jubiläum. 2014 übernahm der ÖTRV Kompetenzen und Verantwortung im Bereich des Behindertensports.
Ein ereignisreiches Jahr war das Jahr 2016. Erstmals in der Verbandsgeschichte konnten 2.000 Lizenznehmer verzeichnet werden. (Schwimmen-Radfahren), Crossduathlon (Crosslaufen Mountainbiken-Crosslaufen), Crosstriathlon (SchwimmenMountainbiken-Crosslaufen), Duathlon (Laufen-RadfahrenLaufen), Swim & Run (Schwimmen-Laufen) und Wintertriathlon (Crosslauf- Mountainbiking-Skilanglauf) in Österreich.

beim Heimrennen groß aufzeigen. Auf der internationalen Triathlonbühne konnten die Eliteathlet:innen Lisa Perterer, Sara Vilic und Thomas Springer einen Quotenplatz für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro (BRA) sichern. Verletzungsbedingt startete die junge Wienerin Julia Hauser anstatt von Lisa Perterer. Im September wurden in Walchsee (T) die Europameister auf der Mitteldistanz gesucht und gefunden.
Europameisterlich war auch das Jahr 2017: Nach der größten Triathlon-EM in der 30-jährigen Geschichte des Triathlonsports im Juni 2014 in Kitzbühel mit knapp 2.500 Starter:innen, hat der ÖTRV gemeinsam mit dem Triathlonverein Kitzbühel zum vierten Mal eine Triathlon Europameisterschaft ausgetragen. Mit zwei vierten Plätzen im olympischen Teambewerb konnten die Elite- und Juniorenathleten toll aufzeigen. Generell war der ÖTRVNachwuchs 2017 eine Klasse für sich, konnten die Nachwuchshoffnungen des Verbandes doch das JuniorenEuroparanking gewinnen. Mit Platz drei von Sara Vilic beim WM-Serienrennen in Abu Dhabi landete erstmals eine ÖTRVAthletin am WM Podium. Ein erfreulicher Meilenstein war auch die Aufnahme des 300. Triathlonvereines in den ÖTRV. Damit hat sich die Anzahl der Vereine seit 2005 verdoppelt. Auch das Jahr 2018 wird als ein sehr erfolgreiches in die Verbandsgeschichte eingehen: Besonders stolz war der ÖTRV dabei auf die „Frauenpower“. Mit Lisa Perterer konnte erstmals eine österreichische Athletin einen Triathlon-Weltcup gewinnen. Sandrina Illes war die beste Duathletin der Welt und krönte sich zurecht zur Weltmeisterin auf der Kurzdistanz. Mit Magdalena Früh kam die Vize-Europameisterin der Juniorinnen ebenfalls aus Österreich. Über 2500 Athlet:innen lösten 2018 eine Jahreslizenz. Einmal mehr Rekord. Auch die Anzahl der Vereine, mittlerweile 306, ist die größte in der Geschichte des ÖTRVs.
2019 durften wir erneut zu Edelmetall im Nachwuchsbereich durch Magdalena Früh (Bronze, Junioren-EM) und Jan Bader (Silber, Jugend-EM) gratulieren. Mit der Jugend-Heim-EM in Kitzbühel konnte erneut ein internationaler Meilenstein gesetzt werden. Ein Rekordjahr konnte auch im Lizenzwesen verzeichnet werden: 2.677 Lizenzen und 313 Vereine bedeuten
der weltweiten COVID-Pandemie nicht wie geplant fortsetzen. Dennoch konnte Lisa Perterer noch am Beginn der Pandemie einen Europameistertitel im Duathlon erringen. Bei den wenigen möglichen Veranstaltungen in Österreich konnte zudem meist ein bemerkenswertes internationales TopStarterfeld begrüßt werden. Schlussendlich wurden 23 von ursprünglich 92 geplanten Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt, darunter – unter Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen – auch sieben Meisterschaften. Wenn es neben „Corona“ noch ein zweites Wort für 2020 gibt, welches die Arbeit des Verbandes widerspiegelt, so lautet dieses wohl „Online-Meetings“, welche maßgeblich dazu beitrugen, den Verband auch in dieser schwierigen Zeit auf Kurs zu halten. Mit über 50 Rennen in Österreich im Jahr 2021 durfte nach dem schwierigen Pandemiejahr 2020 wieder vermehrt Wettkampfluft geschnuppert werden. Highlight dabei waren sicherlich die beiden Europameisterschaften in Kitzbühel (Triathlon Super-Sprint) und Walchsee (Mitteldistanz bzw. Aquathlon). Die Olympischen Spiele hingegen waren von Sturz- und Verletzungspech unseres Teams überschattet. Dennoch konnte der ÖTRV stolz sein, vier Athlet:innen und somit ein Mixed-Team stellen zu können. Highlight des Jahres war mit Sicherheit die großartige Silbermedaille von Florian Brungraber bei den Paralympics. Ein historischer Moment in der Geschichte des ÖTRV und ein einzigartiger Meilenstein am Weg zum 35-Jahre Jubiläum.
Das Sportjahr 2022, in der Tat eine weitere Erfolgsgeschichte: Nicht nur, dass der ÖTRV, gegründet 1985, sein Jubiläum feiern durfte, kehrte der Sport auch wieder zur Normalität zurück - und nicht weniger als 77 Events waren ohne COVID-bedingte Auflagen in Österreich durchführbar. Zahlreiche Top-Platzierungen, insbesondere auch unserer Nachwuchsathlet:innen, prägten das gesamte Jahr. Besonders hervorzuheben war das nunmehr durchgestartete Age Group Programm des Verbandes. Nicht weniger als 177 Athlet:innen nahmen an der Triathlon-Europameisterschaft in München teil. Dass auch Corona die Erfolgsgeschichte des ÖTRV nicht wirklich zu stoppen vermag, zeigt der neue LizenznehmerRekord von mittlerweile 2.769 Jahreslizenznehmer:innen.

Nach der Rückkehr zur Normalität im Jahr 2022 war das Jahr 2023 geprägt von zahlreichen Highlights und vor allem der fortlaufenden Olympiaqualifikation in Blickrichtung Paris 2024. Läuft alles nach Plan so könnte der ÖTRV nach 2021 (Tokio) erneut vier Athlet:innen nach Paris entsenden und dort ein Mixed-Team stellen. Das sportliche Highlight setze sicherlich Julia Hauser mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den European Games in Krakau. Dazu zahlreiche Topplatzierungen unserer Kaderathlet:innen und ein stetig bessere werdendes Age-Group Team das international glänzte. Glänzend auch die Lizenznehmerstatistik 2023. Nicht weniger als 2997 Lizenzen wurden gelöst, welche eindrucksvoll den kontinuierlichen Aufschwung des Verbandes zeigen.
Dafür, dass uns um den Nachwuchs nicht bange sein muss, sorgte die Ausbildung „Generation Z im Fokus“ und ein völlig neu entwickeltes Ausbildungskonzept für unsere Instruktor:innen und Trainer:innen, das 2023 ausgerollt wurde. Den glanzvollen Abschluss des Sportjahres 2023 bildete die erstmal in Wien ausgerichtete Triathlon Austria Gala, die zahlreiche Gäste in die Bundeshauptstadt lotste und würdige Award-Gewinner:innen kürte.
Das Jahr 2024 stand ganz im Zeichen der Olympischen Spiele in Paris. Abermals konnte der ÖTRV je zwei Athletinnen und zwei Athleten zu den Spielen entsenden und auch der erst zum zweiten Mal bei olympischen Spielen ausgetragene MixedTeambewerb konnte vom Team Österreich besetzt werden. Der 23. Platz von Alois Knabl war die bisher beste Platzierung eines Österreichers.
Das Highlight dieser Spiele war aber die Silbermedaille von Florian Brungraber bei den Paralympics, die er sich nach Tokio 2021 abermals souverän sichern konnte.
Auch in der Nachwuchsarbeit setzte der ÖTRV in diesem Jahr ein großes Zeichen. Bei der wiederaktivierten Bundesmeisterschaft im Aquathlon kämpften ingesamt 60 Schüler:innen aus fünf Bundesländern in Wien um den Bundesschulmeistertitel. Dieses Verbandsprojekt wurde 2024 wieder gestartet und wurde bereits für 2025 fixiert. Auch die Age Grouper waren bei den Europameisterschaften und Weltmeisterschaften wieder zahlreich vertreten, was sich auch in den Lizenzzahlen wiederspiegelte: erstmals in der Geschichte des ÖTRVs wurden über 3000 Jahreslizenzen beantragt – genau genommen wurden 3092 Lizenzen bis Ende des Jahres gelöst!
2025 war geprägt von großen internationalen Erfolgen und einer weiterhin positiven Entwicklung des Triathlonsports in Österreich: Bei der Para-Weltmeisterschaft in Wollongong (AUS) gewannen Thomas Frühwirth Gold und Florian Brungraber Silber. Carina Reicht feierte ihren ersten Weltcupsieg, Tjebbe Kaindl erreichte Rang sechs bei der Europameisterschaft in Istanbul (TUR) und Lisa Perterer überzeugte erstmals auf der Langdistanz.
Im Nachwuchsbereich standen die Bundesschulmeisterschaft im Aquathlon sowie das Projekt „Triathlon goes school“ im Mittelpunkt. Österreich war zudem Austragungsort bedeutender internationaler Bewerbe, darunter die JugendEM in Kitzbühel sowie ein Europa- und Junioreneuropacup in Wels. Insgesamt bestätigten über 34.000 Teilnehmer:innen den anhaltenden Aufwärtstrend des Sports.
Erfolgreich präsentierte sich auch das Age-Group-Team bei der WM in Istanbul mit sieben Medaillen. Verbandsintern wurden im Rahmen der Generalversammlung Umstrukturierungen und Neuwahlen durchgeführt sowie neue Ausrüstungspartner gewonnen. Mit der Wahl von Generalsekretär Herwig Grabner zum Vizepräsidenten von Europe Triathlon im März wurde zudem ein wichtiger internationaler Meilenstein erreicht. Kurz vor Weihnachten vergab der europäische Verband zur großen Freude die Europameisterschaften 2027 an Kitzbühel, womit die Sportstadt der Alpen erneut zum Mittelpunkt des Triathlonsports in Europa wird.


“Gebündelte Energie für internationale Erfolge”
BREITENSPORT
Förderung des Breitensports durch attraktive Angebote und aktive Öffentlichkeitsarbeit.
NACHWUCHS
Wir fördern die erfolgreiche Nachwuchsplanung im Breiten- und Leistungssport durch attraktive Angebote (Trainingslager für Nachwuchs, Wettkampfserien).
SPITZENSPORT
Wir betreiben den international erfolgreichen Leistungsvergleich durch kontinuierliche Spitzenergebnisse an internationalen Wettkämpfen. Dies soll durch Schaffung idealer Rahmenbedingungen und Trainingsmöglichkeiten, durch optimale Förderung, Betreuung und Unterstützung der Athleten:innen sowie Delegationsführung erreicht werden.
FINANZEN
Im Vordergrund steht eine gesunde Finanzlage und die Sicherung langfristiger Einnahmen. Transparenz über die gesamte Mittelverwendung und Kostenstruktur.
FÜHRUNG & ORGANISATION
Es wird auf eine zielorientierte und effiziente Zusammenarbeit mit Vereinen, Landesverbänden, Veranstaltern und im ÖTRV Präsidium geachtet.
KOMMUNIKATION
Wir stehen für eine offene und kontinuierliche Informationspolitik und setzen dafür moderne Kommunikationsmittel ein. Zu den Medien werden produktive Beziehungen unterhalten.
#02 Allgemein

Vizepräsident - Recht/Good Governance
Vizepräsidentin - Finanzen
Vizepräsident - Medien/Marketing
Vizepräsident - Veranstaltungen
Sportdirektor
Sportdirektor Stv.
Technischer Direktor
Technischer Direktor Stv.
Schriftführerin
GF Generalsekretär
Athletenvertretung
Landesverbandsvertretung
Mag. Andreas Germann
Dipl.-Ing. Constance Mochar
Andreas Paschinger
Julius Skamen
Robert Michlmayr
Mag. Oliver Laaber
Friedrich Schwarz
Werner Michalicka
Mag. Sabine Maria Zettinig
Herwig Grabner
Jan Bader (bis 12/26)
Julia Hauser (ab 01/27)
vakant
ÖTRV PRÄSIDENTENKONFERENZ
Präsident
Vizepräsident - Recht/Good Governance
Vizepräsidentin - Finanzen
Vizepräsident - Medien/Marketing
Vizepräsident - Veranstaltungen
Sportdirektor Stv.
Technischer Direktor
Schriftführerin
GF Generalsekretär
Präsident BTRV
Präsidentin KTRV
Präsident NÖTRV
Präsident OÖTRV
Präsidentin STRV
Präsident STTRV
Präsident TRVT
Präsident VTRV
Präsident WTRV
(AB 08.03.2025)
Walter Zettinig
Mag. Andreas Germann
Dipl.-Ing. Constance Mochar
Andreas Paschinger
Julius Skamen
Mag. Oliver Laaber
Friedrich Schwarz
Mag. Sabine Maria Zettinig
Herwig Grabner
Martin Mitteregger
Dipl.-Ing. Constance Mochar
Friedrich Schwarz
Werner Michalicka
Birgit Berger
Dr. Werner Leitner
Julius Skamen
Thomas Bader
Mag. (FH) Daniel Döller, MA

Sportdirektor Stv.
Paratriathlon Referent
Nachwuchskoordinator
Sportkoordinator BTRV
Sportkoordinator KTRV
Sportkoordinator NÖTRV
Sportdirektor OÖTRV
Sportkoordinator:in STRV
Sportkoordinator STTRV
Sportkoordinator TRVT
Sportkoordinator VTRV
Sportdirektor WTRV
Referent Aus- & Fortbildung
Verbandsarzt
Präsident
GF Generalsekretär
TECHNISCHE KOMMISSION
Technischer Direktor
Technischer Direktor Stv.
Technischer Koordinator BTRV
Technische:r Koordinator:in KTRV
Technischer Koordinator NÖTRV
Technischer Koordinator OÖTRV
Technischer Koordinator STRV
Technische Koordinatorin STTRV
Technische Koordinatorin TRVT
Technische Koordinatorin VTRV
Technischer Koordinator WTRV
Mag. Oliver Laaber
Mag. Oliver Laaber
Johannes Gesell
Johannes Heindl (bis 10/25), Günter Vollmann (ab 10/25)
Mag. Dr. Wolfgang Rausch
Martin Leirer
Mag. Fritz Scherrer
Mag. Anton Kesselbacher (bis 11/25), Emma Übelacker (ab 11/25)
Philipp Reiner
DI David Jenewein
Johannes Gesell (bis 09/25) Johannes Puhl (ab 09/25)
Mag. Johannes Polak
Dr. Peter Leo
Kons. MR Dr. Alfred Fridrik
Walter Zettinig
Herwig Grabner
Friedrich Schwarz
Werner Michalicka
Jürgen Kerschbaum
Herwig Birchbauer (bis 11/25), Melitta Praher (ab 11/25)
Mag. Oliver Laaber
Florian Weismann
Michael Salzmann
Silvia Kreuzer
Renate Freisinger
Lenka Lauren
DI (FH) Bernhard Huszar
AUSSCHUSS FÜR MARKETING & ORGANISATIONSENTWICKLUNG
Präsident
Vizepräsident - Medien/Marketing
GF Generalsekretär
Medienkoordinator
Walter Zettinig
Andreas Paschinger
Herwig Grabner
Christian Troll, BA
#02 Allgemein

ÖTRV-TEAM
GF Generalsekretär
Sportdirektor
Nachwuchskoordinator
Mitarbeiterin Administration
Mitarbeiterin Administration
Mitarbeiterin Administration
Mitarbeiter Administration
Trainer Südstadt
Triathlonjugend Projektleiter
Medienkoordinator
Herwig Grabner
Robert Michlmayr
Johannes Gesell
Doris Knoll
Birgit Maier
Lisa Zeller
Hubert Maier
Martin Papista
Matthias Hovorka, MSc (bis 06/25), Daniel Holba (ab 06/25)
Mag. Johannes Polak
Christian Troll, BA









LANDESVERBÄNDE
BURGENLÄNDISCHER TRIATHLONVERBAND (BTRV)
Präsident Martin Mitteregger 7033 Pöttsching, Gartengasse 14
Tel.: +43 664 73905139, office@burgenland-triathlon.at www.burgenland-triathlon.at
KÄRNTNER TRIATHLONVERBAND (KTRV)
Präsidentin DI Constance Mochar 9020 Klagenfurt, Sportpark Klagenfurt, Siebenhügelstr. 107b
Tel: +43 676 4005064, office@ktrv.at www.triathlon-kaernten.at
NIEDERÖSTERREICHISCHER TRIATHLONVERBAND (NÖTRV)
Präsident Friedrich Schwarz 2620 Neunkirchen, Breitergasse 1
Tel: +43 699 14140545, office@noetrv.at www.noetrv.at
OBERÖSTERREICHISCHER TRIATHLONVERBAND (OÖTRV)
Präsident Werner Michalicka 4040 Linz, Michael-Hainisch-Str. 13/6/18
Tel.: +43 664 3927740, office@ooetri.at www.ooetri.at
SALZBURGER TRIATHLONVERBAND (STRV)
Präsidentin Birgit Berger
5081 Neu-Anif, Ahornstr. 11/13
Tel.: +43 676 3178597, office@strv.at www.strv.at
STEIRISCHER TRIATHLONVERBAND (STTRV)
Präsident Dr. Werner Leitner 8041 Graz, Neufeldweg 149s
Tel: +43 676 845322204, info@sttrv.at www.sttrv.at
TRIATHLONVERBAND TIROL (TRVT)
Präsident Julius Skamen
6071 Aldrans, Pfarrtal 9/Top 8
Tel: +43 676 6831569, tria-tirol@chello.at www.triathlon-tirol.at
VORARLBERGER TRIATHLONVERBAND (VTRV)
Präsident Thomas Bader 6850 Dornbirn, Bildgasse 2
Tel: +43 664 2642983, praesident@triathlon-vorarlberg.at www.triathlon-vorarlberg.at
WIENER TRIATHLONVERBAND (WTRV)
Präsident Mag. (FH) Daniel Döller, MA 1150 Wien, Nobilegasse 20/38
Tel.: +43 660 9110155, d.doeller@triathlon-wien.at www.triathlon-wien.at
KÄRNTEN

bereitete sich das Team bei einem 14-tägigen Trainingslager auf Lanzarote gemeinsam auf die Saison vor. Der WMSerienauftakt im März in Abu Dhabi (UAE) brachte mit Top20-Plätzen von Julia Hauser und Tjebbe Kaindl ein erstes Ausrufezeichen, ehe Kaindl nur eine Woche später mit Rang sechs beim Weltcup in Napier (NZL) sein internationales Ausrufezeichen setzte.
Kaindl gelang in dieser Saison mit bemerkenswerter Konstanz der große Schritt in die erweiterte Weltspitze. Mit einem 6. Platz bei der EM und u.a. einem 9. Platz beim WM-Serienbewerb in Karlsbad (CZE) stürmte der Tiroler unter die Top 50 der Welt. Bei den Damen war es Carina Reicht, die den Durchbruch an die erweiterte internationale Spitze schaffte. Neben drei Europacupsiegen zeigte sie vor allem mit ihrem Weltcupsieg in Rom (ITA) groß und historisch auf. Über 150 Plätze ging es für die Steirerin nach vorne (aktuell Rang 57). Als krönenden Abschluss wurden beide mit dem Titel zu Österreichs „Triathleten des Jahres (m/w)“ für ihre Leistungen von der Community und einer Fach- und Expertenjury ausgezeichnet.

Huatulco (MEX). Sein Ranking-Sprung von 301 auf 102 verdeutlicht seine Entwicklung. Nach einem tollen Start in die Saison wurde Julia Hauser durch einen schweren Radunfall im Sommer jäh ausgebremst – ihre Rückkehr in Richtung alte Stärke bleibt ein zentrales Ziel.
Die deutlichen Verbesserungen in der Weltrangliste verschaffen dem österreichischen Team eine gute Ausgangsposition, um 2026 bei wichtigen Rennen auf die Startlisten zu kommen und gezielt Olympiaqualifikationspunkte zu sammeln. Gleichzeitig gibt es weitere Athlet:innen mit Potenzial. Entscheidend auf der „Road to LA28“ wird Leistungskonstanz sein. Je nach Stärken- und Schwächenprofil wird die Qualifikationsstrategie individuell maßgeschneidert sein.


NACHWUCHS
Mit strukturierten Maßnahmen, gezielten Leistungsüberprüfungen und mutigen Auftritten auf internationaler Bühne konnte der österreichische Triathlon-Nachwuchs 2025 wichtige Schritte in Richtung europäische Spitze setzen. Den Auftakt bildete im März eine intensive Vorbereitungsphase in der Südstadt (Junioren) sowie in Linz (Jugend). Mit einem klaren Schwerpunkt auf Schwimmen und Laufen wurde gezielt auf den Swim & Run Bewerb in der Südstadt hingearbeitet. Dieser stellte einen zentralen Qualifikationswettkampf dar – für die Heim-Europameisterschaft in Kitzbühel, für Startberechtigungen bei Kontinentalcups sowie für die SprintEuropameisterschaft in Melilla (ESP). Die hohe Beteiligung und das sportliche Niveau bestätigten die positive Entwicklung in der Breite. Der Bewerb zeigte deutlich, dass sich eine leistungsstarke Generation heranbildet, die sowohl national als auch international konkurrenzfähig ist.
Die Osterferien wurden traditionell für ein internationales Trainingslager genutzt. In Kooperation mit dem Triathlonverband Baden-Württemberg bereitete sich der ÖTRVNachwuchs in Freiburg (GER) auf die anstehenden Wettkämpfe vor. Der gemeinsame Austausch, intensive Trainingseinheiten und internationale Vergleichsmöglichkeiten lieferten wichtige Impulse – sportlich wie auch mannschaftlich. Einen großen Erfolg erzielte der Nachwuchs mit Rang drei beim MixedTeam-Bewerb des Junioren-Europacups in Caorle (ITA). Dieses Podium war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Beleg für die mannschaftliche Geschlossenheit und taktische Reife des Teams.
Auch in den Einzelbewerben zeigte sich die positive Entwicklung. Beim Junioren-Europacup in Wels gelang Jelle Kaindl mit einem dritten Platz das erste internationale Podium der Saison. Nur wenige Wochen später folgte in Tabor (CZE) mit einem weiteren dritten Rang die Bestätigung. Zwei Podestplätze auf dieser Ebene unterstreichen die Leistungsfähigkeit an der Spitze des Nachwuchskaders. Ergänzt wurde dies durch mehrere Top-10-Platzierungen –unter anderem vier durch Kathrin Ritter –, die für Stabilität im Juniorenbereich stehen.
Ein besonderer Höhepunkt des Jahres war die JugendEuropameisterschaft in Kitzbühel im September. Die Veranstaltung wurde organisatorisch erneut auf höchstem Niveau umgesetzt und stellte ein starkes Signal für den Nachwuchstriathlon in Österreich dar. Sportlich zeigte das österreichische Team couragierte Leistungen. Mit einer mutigen Renngestaltung von Jelle Kaindl – beim Schwimmen und Radpart in Führung liegend – wurde einmal mehr internationales Potenzial sichtbar. Am Ende stand im Einzelbewerb ein 14. Platz sowie Rang neun im Mixed-TeamBewerb zu Buche.
Bemerkenswert ist, dass sich der Nachwuchs über die gesamte Saison hinweg kontinuierlich steigern konnte. Internationale Podestplätze, mehrere Top-10-Resultate und eine starke Präsenz bei Europacups belegen, dass der eingeschlagene Weg stimmt. Gleichzeitig zeigt die Leistungsdichte, dass der interne Konkurrenzkampf wächst – eine wichtige Voraussetzung für langfristigen Erfolg.
Während die Elite im Herbst noch internationale Wettkämpfe bestritt, startete der Nachwuchs bereits wieder in die Vorbereitung auf die kommende Saison. In der Südstadt wurden frühzeitig die Grundlagen für 2026 gelegt. Ziel bleibt es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen, die Konstanz auf hohem Niveau zu steigern und die nächste Generation behutsam an die U23- und in weiterer Folge Eliteklasse heranzuführen. 2025 war für den Nachwuchs somit ein Jahr der Bestätigung und des Aufbruchs zugleich: organisatorisch stark, sportlich ambitioniert und mit klar erkennbarer Perspektive für die kommenden Jahre.

#03 Sportbereich

WASSERDUSCHE IM ZIEL
Bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30° C ließ Thomas Frühwirth der Konkurrenz keine Chance und holte in Besançon (FRA) EM-Gold. Bereits nach dem Schwimmen ging der Steirer als Erster auf die Radstrecke, spielte dort seine Stärke aus und ließ der Konkurrenz keine Chance. Das Profil der 21,8km langen Strecke mit einigen Höhenmetern war dem 43-Jährigen wie auf den Leib geschneidert. So konnte er mit sattem Vorsprung von über vier Minuten auf die Laufstrecke wechseln und dort ungefährdet EM-Gold holen.
„Es war für mich eine echte Hitzeschlacht und im Rennrollstuhlfahren litt ich dann doch ziemlich. Die Wasserdusche im Ziel war mehr als willkommen und dringend nötig“, freut sich Frühwirth über die Medaille.
HISTORISCH! FRÜHWIRTH UND BRUNGRABER HOLEN WM- UND VIZEWM-TITEL IM PARATRIATHLON
Thomas Frühwirth und Florian Brungraber ließen der Konkurrenz bei der Paratriathlon-WM im australischen Wollongong keine Chance und schrieben Sportgeschichte – sie holten Gold und Silber in der Klasse PTWC. Für Thomas ist dies nach 2010 sein zweiter WM-Titel über die Triathlon Sprintdistanz.
„Es ist natürlich geil, dass ich abliefern und meine Leistung zeigen hab können. Es hätte nicht besser laufen können“, freut sich Frühwirth im Ziel.
EIN FEST DER INKLUSION
Zum bereits vierten Mal fanden die D-A-CH Para Championships statt. Rund 40 Athlet:innen aus den drei Ländern matchten sich beim MainCityTriathlon in Schweinfurt (GER) über 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen um ihre nationalen Titel. Die Österreichischen Staatsmeistertitel gingen in der Klasse PTWC an Thomas Frühwirth, in der Klasse PTS4 an Martin Falch sowie in der Klasse PTS5 an Gabriel Kurtansky. David Wagner holte sich den Österreichischen Meistertitel in der Klasse PTS2.


AGE GROUP
Neben den zahlreichen internationalen Starts unserer Age Group Athlet:innen bei den diversen Welt- und Europameisterschaften war die Triathlon EM in Istanbul (TUR) das Highlight 2025 für unser Age Group Team.
Sabine Greipel ist die erfolgreichste Medaillengewinnerin 2025 im ÖTRV Age Group Team. Mit 6 Gold- und 3 Silbermedaillen führt sie klar im internen Medaillenranking 2025 vor Joachim Rathbauer, der 3 Gold- und eine Silbermedaille nach Hause brachte. Insgesamt gewann unser Age Group Team 19 Gold-, 11 Silber- und drei Bronzemedaillen.
MULTISPORTMEISTERSCHAFTEN
Bei der Wintertriathlon bzw. Winterduathlon WM in Cogne (ITA) von 22.2 bis 23.2.2025 waren sieben ÖTRV Age Group Athlet:innen am Start. Es war einmal mehr Sabine Greipel, die sowohl die Goldmedaille im Winterduathlon, als auch die Silbermedaille im Wintertriathlon mit nach Hause nahm.
Bei der Multisport EM in Navarra-Pamplona (ESP) von 15.5. bis 17.5.2025 holte sich wiederum Sabine Greipel Gold im Aquabike und Silber beim Aquathlon. Joachim Rathbauer holte ebenfalls Silber beim Aquathlon. Beim Aquabike-Bewerb gewann Peter Schott seine Altersklasse und Bernhard Mesicek eroberte die Silbermedaille.
Auch die Multisport WM in Pontevedra (ESP) von 24.6 bis 29.6.2025 war mit insgesamt neun Medaillen von Erfolg für unsere Athlet:innen gezeichnet.
Sowohl Sabine Greipel als auch Marianne Hergouth holten sich sowohl beim Crosstriathlon als auch beim Crossduathlon eine Goldmedaille und auch Monika Dorfner nahm zwei Medaillen mit nach Hause (Gold beim Crossduathlon und Silber beim Crosstriathlon).
Joachim Rathbauer gewann beim Crosstriathlon Gold, Bernhard Mesicek und Peter Schott wurden jeweils Zweiter beim Aquabike-Bewerb.
Bei der XTERRA Cross EM in Prachatice (CZE) feierten Sabine Greipel und Joachim Rathbauer nach Gold im Crossduathlon auch im Crosstriathlon in ihren Altersklassen den Sieg. Neben den beiden schaffte auch Jacqueline Jauk den Sprung aufs oberste Treppchen. Monika Dorfner reiste mit Gold und Silber im Gepäck aus Tschechien zurück und mit zweimal Blech, einem 7. und einem 8. Platz, war es eine sehr erfolgreiche Europameisterschaft.
Bei der Duathlon-WM auf der Langdistanz am 07.09.2025 in Zofingen (SUI) holte Günter Mader den 2. Platz und gewann damit WM-Silber für Österreich.
TRIATHLON EUROPAMEISTERSCHAFT ISTANBUL
Die Triathlon Europameisterschaft in Istanbul fand unter dem Motto „Building Bridges“ statt. Erstmals wurden die Europameisterschaften gemeinsam mit Asien auf beiden Kontinenten ausgetragen. Geschwommen wurde im Bosporus, geradelt wurde auf beiden Kontinenten und gelaufen wurde am Eventgelände auf dem asiatischen Teil der türkischen Metropole.
In Istanbul waren insgesamt 64 ÖTRV Age Group Athlet:innen am Start und stellten somit das viertgrößte Team. Dieses war auch wieder sehr erfolgreich unterwegs und im Gepäck unserer Athletinnen und Athleten befanden sich insgesamt 7 Medaillen.
Die EM in Istanbul war auf alle Fälle von Frauenpower gezeichnet. Über die Sprintdistanz stürmten Ute Pirchan und Johanna Köhler in den Klassen 25-29 bzw. 45-49 sensationell zu Gold, Multisportlegende Sabine Greipel fügte mit Silber eine weitere Medaille ihrer internationalen AG-Karriere hinzu, und mit Kurt Marquardt und Stephanie Ritter durfte das Team Austria in den Altersklassen 60-64 bzw. 20-24 über Bronze jubeln. Nach somit fünf Medaillen über die Sprintdistanz konnten Österreichs Age Group Athlet:innen auch über die Standard Distanz mit Gold durch Gudrun Steiner und Silber durch Marina Marcovich zwei weitere EM-Medaillen in den Altersklassen mit nach Hause nehmen.


in Down Under - gepaart mit Vorfreude auf 2026“, so der Goldmedaillengewinner.


UNGLAUBLICHES ABENTEUER: MIT DEM RAD VON UND ZUR EM
Die Triathlon Europameisterschaft Ende August in Istanbul (TUR) wollten die Freunde Karl Koller (SKITRIZIRL, T) und Joachim Rathbauer (SV Gallneukirchen, OÖ) auch gleichzeitig für ein gemeinsames Abenteuer nutzen. Während die meisten Athlet:innen und Betreuer:innen die Reise mit dem Flugzeug oder dem Auto planten, entschieden sich die beiden mit dem Rad an- bzw. abzureisen.
Die Idee zu dem gemeinsam geplanten Abenteuer entstand schon ein Jahr zuvor. „Ich habe gesagt: Ich fahre mit dem Rad nach Istanbul. Karl hat keine 20 Sekunden überlegt, und gemeint: Da bin ich dabei“, so Joachim Rathbauer. Doch Termine machten die Pläne kompliziert, also flog Joachim mit einem One-Way-Ticket nach Istanbul und beschloss, den Heimweg mit dem Rad anzutreten.
Ob Karl nach Istanbul oder Joachim von dort zurück nach Österreich, beide haben gezeigt, dass Abenteuer dort beginnen, wo man in die Pedale tritt. Es geht nicht nur um Kilometer und Höhenmeter, sondern um Ausdauer und die Freude daran, mit dem Rad unterwegs zu sein.


TRIWOMEN AQUATHLON CHALLENGE WALCHSEE
Im Rahmen des Aquathlons Challenge Kaiserwinkl-Walchsee wurde am 28.06.2025 zum ersten Mal ein TriWomen Bewerb ausgetragen. Durch das Engagement von Renate Freisinger, TRIWomen Teamleiterin Tirol, und dem neuen ChallengeKaiserwinkl Walchsee Rennleiter Bastian Mensing, wurde diese neue Kooperation ins Leben gerufen. Insgesamt 23 motivierte Frauen standen an der Startlinie und finishten ihren ersten Aquathlon.
TRIWOMEN BEWERB SEEBODEN AM MILLSTÄTTERSEE
Am 20.07.2025 war es wieder soweit: Der 3. TRIWomen Triathlon in Seeboden am Millstätter See in Kärnten war angerichtet. Bei Königswetter zeigten sich 62 motivierte Athletinnen in Bestform. 150m Schwimmen, 4,5km Biken und 1km Laufen –ein Triathlon, der für jede Frau schaffbar ist. Mittlerweile hat sich der TRIWomen Triathlon zu einem kleinen Volksfest in Seeboden entwickelt. Der Start fand wie gewohnt im Seebodner Strandbad statt – das Ziel wurde aber erstmals auf der Festwiese aufgebaut, wo auf alle Finisherinnen neben der Siegermedaille auch leckere Stärkungen vom Grill warteten. Mit einer großen Preisverlosung fand die Veranstaltung einen gelungenen Abschluss. Das Organisationsteam rund um Helmuth Koch (GF TVB Seeboden), Vanessa Preiml (Frauenbeauftragte der Gemeinde Seeboden) und Nicole Kurat (Teamleiterin TRIWomen Kärnten) zeigten sich glücklich und stolz über die gelungene Veranstaltung.
TRIWOMEN BEWERB SÖLL
Der dritte TRIWomen Bewerb fand am 06.09.25 im Rahmen des Hexen Cross Duathlons in Söll statt. Bereits zum 2. Mal wurde in diesem Bewerb eine TRIWomen Distanz mit 1,4Km Laufen, 2,5km Mountainbike und 870m Laufen integriert. Der Dank geht hier an die Veranstalterinnen Eva Dollinger und Agnes Danklmaier, sowie Teamleiterin Renate Freisinger, die sich immer wieder für mehr Frauen im Triathlon/DuathlonSport einsetzen.




ÖTRV-MITMACHSTATION
Die ÖTRV-Mitmachstation „Triathlon Challenge“ etablierte sich 2025 als wirkungsvolle Nachwuchsinitiative. In fünf Bundesländern erreichte sie bei Schulveranstaltungen, Sportveranstaltungen und Großevents rund 2.300 Teilnehmer:innen. Kinder und Jugendliche konnten Triathlon spielerisch kennenlernen und erste Erfahrungen in den drei Disziplinen sammeln. Ein Höhepunkt war der Auftritt beim „Tag des Sports“ am Wiener Heldenplatz, wo hunderte Besucher:innen Triathlon aktiv erleben konnten.
OLYMPIA GOES SCHOOL –TRIATHLON GOES SCHOOL

Mit dem Projekt „Olympia goes School – Triathlon goes School“ setzte der ÖTRV 2025 einen starken Impuls in der schulischen Nachwuchsarbeit. Ziel ist es, Triathlon direkt in den Unterricht zu bringen und Kinder früh für Multisport zu begeistern. Das Projekt fördert grundlegende motorische Fähigkeiten, vermittelt Freude an der Bewegung und schafft erste Berührungspunkte mit dem Triathlonsport. „Triathlon goes School“ ist damit ein wichtiger Baustein zur nachhaltigen Nachwuchsfindung.


TRAINER:INNENTRAINERFORTBILDUNG „LAUFEN
FOKUS“

AUSBILDUNGSWESEN
IM
Am 25.10.2025 fand die bis auf den letzten Platz gefüllte Trainerfortbildung „Laufen im Fokus“ im Olympiazentrum Oberösterreich statt. Nach „AthletIN im Fokus“ 2022 und „Gen Z im Fokus“ 2023 war dies die dritte ÖTRV-Trainerfortbildung.
Mit 48 Teilnehmer:innen aus ganz Österreich war die Veranstaltung ein voller Erfolg und zeigte das große Interesse der österreichischen Triathlontrainerinnen und -trainer an einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Laufen.
Durch das Programm führte der ÖTRV-Aus- und Fortbildungskoordinator Peter Leo, der souverän moderierte und für eine aktive Einbindung des Fachpublikums sorgte. Bereits im Vorfeld hatte eine interne Arbeitsgruppe die Inhalte vorbereitet und sich fachlich abgestimmt, um ein stimmiges und hochwertiges Programm mit internationalen Top-Referenten zu gewährleisten. Der Rahmen „Auf der Gugl“ bot dabei ideale Bedingungen für Austausch und Wissensvermittlung.
Die Vorträge boten sowohl internationale Expertise als auch praxisnahe Einblicke. So konnte Dr. Torben Hoffmeister (Funktionstrainer Bildung und Wissenschaft der Deutschen Triathlon Union) die aktuelle Entwicklung im Laufsport innerhalb des Triathlons und im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles und 2032 in Brisbane beleuchten. Er zeigte auf, dass man mit dem abschließenden Lauf im Triathlon zwar Rennen gewinnt, aber sich aktuell nicht unbedingt die schnellsten Läufer in der Radführungsgruppe befinden und deshalb nicht gewinnen. Diskutiert wurde auch, dass nach hoher Vorbelastung durch Schwimmen und Radfahren nicht jeder Athlet in der Lage ist, seine volle Laufleistung abzurufen. Zudem sprach er über die Balance zwischen den drei Disziplinen, da die Belastungsverträglichkeit Grenzen setzt und Kompromisse im Training notwendig sind. Ein weiterer Schwerpunkt war die Verletzungsprävention, insbesondere der Umgang mit Erstverletzungen und die Bedeutung einer kontrollierten, prozentuellen Steigerung der Trainingsumfänge. ÖTRV-Nachwuchskoordinator Johannes Gesell gab den interessierten Teilnehmer:innen danach einen Einblick in die nationalen Entwicklungstendenzen und Tibor Lehmann (Sportkoordinator des ungarischen Triathlonverbandes) präsentierte beeindruckende Trainingskennzahlen aus seinem Land und verdeutlichte, dass in Ungarn im Vergleich zu Deutschland und Österreich höhere Laufumfänge trainiert werden und diese auf dem höchsten Niveau essentiell seien, um international konkurrenzfähig zu sein.
ERKENNTNISSE UND AUSTAUSCH
Die Fachvorträge machten deutlich, dass die Sensibilisierung österreichischer Trainer:innen für die Bedeutung des Lauftrainings ein zentraler Schlüssel zur Weiterentwicklung ist – und verliehen der Veranstaltung dadurch große inhaltliche Bedeutung. In der abschließenden Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und dem OÖ-Olympiastützpunkttrainer Andreas Prem fand ein reger Austausch mit den Teilnehmer:innen statt. Dabei wurden neben dem Laufen auch das Schwimmen und Radfahren thematisiert und in ihrer Wechselwirkung innerhalb des Triathlons beleuchtet. Auch wie wichtig die frühzeitige Grundlagenausbildung der Kinder im Schwimmen ist und wie wichtig Schwimmmöglichkeiten sind. Neben dem Laufumfang müsse zudem auch die individuelle Entwicklung der Athlet:innen berücksichtigt werden.
Die Trainerfortbildung „Laufen im Fokus“ war ein voller Erfolg und lieferte erneut einen wertvollen Impuls für die Weiterentwicklung des österreichischen Triathlons - fachlich hochwertig, international geprägt und praxisnah umgesetzt.
INSTRUKTOR:INNEN UND
TRAINER:INNEN-AUSBILDUNGEN
Mit den Abschlussprüfungen am 13. und 14.09.2025 wurde die erste Instruktorenausbildung nach dem neuen Ausbildungskonzept in Wien erfolgreich beendet. Der ÖTRV darf somit 16 neue Triathlon Instruktor:innen aus ganz Österreich begrüßen.
Fast gleichzeitig begann Ende September auf der BSPA Innsbruck eine weitere Triathlon Instruktor:innen-Ausbildung welche im Sommer 2026 abschließen wird.
Ende Dezember startete dann die erste Triathlon Spezialtrainer:innen Ausbildung nach neuem Konzept auf der BSPA Linz, der Abschluss dafür ist im Herbst 2026 geplant.
ÖTRV-Ausbildungsreferent Peter Leo zeigt sich erfreut über die positive Teilnehmer:innenzahl und das generelle Interesse am neuen Triathlon Curriculum: „Es freut mich ganz besonders, dass das neue ÖTRV-Ausbildungskonzept so gut ankommt. Es ist das Produkt einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Fachbereichsleitern Mag. Marco Wolf (Schwimmen), MMag. Lukas Hollaus (Laufen), ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr und meiner Wenigkeit (Rad).“

ST. JAKOB IM WALDE | 18.01.2025




KIRCHBICHL | 31.05.2025

Nicole Bauer TRIHEROES ASKÖ NÖ (NÖTRV)

Lukas Pertl TRI-TEAM Hallein (STRV)

| 26.04.2025



| 21.06.2025



KLAGENFURT | 15.06.2025

Michael Weiss Sportverein Orthozentrum Wien (WTRV)
Carina Wasle TRI TEAM TS WÖRGL (TRVT)
Sebastian Fuchs TEAM GDT (NÖTRV)
Anna Pabinger Tri Team Wels (OÖTRV)
Sebastian Fuchs TEAM GDT (NÖTRV)
Chiara Marita Szolderits OMNI-BIOTIC POWERTEAM Sportverein (STTRV)
Carina Wasle TRI TEAM TS WÖRGL (TRVT)
Marcel Spandl SU TRI STYRIA (STTRV)
Staatsmeister:innen 2025



Samuel Künz RV DJ´s Bikeshop Simplon Hard (VTRV)
WALCHSEE | 28.06.2025 TRIATHLON MITTELDISTANZ OBERTRUM | 20.07.2025
Nicole Bauer TRIHEROES ASKÖ NÖ (NÖTRV)

THIERSEE | 17.08.2025

Tabea Huys
MAKE-IT-HAPPEN - Triathlon Zillertal (TRVT)



Anna Pabinger Tri Team Wels (OÖTRV)

Rafael Lukatsch TRIRUN Linz (OÖTRV)
Tjebbe Kaindl TRI TEAM TS WÖRGL (TRVT)


SCHWEINFURT (GER) | 01.06.2025

Thomas Frühwirth SU TRI STYRIA (STTRV)

Martin Falch Triathlon Team Oberland (TRVT)
Gabriel Kurtansky ASKÖ Sparkasse Hainfeld TRIATHLON (NÖTRV)
#04 Technischer bereich

2025 wurde für 335 TOs österreichweit eine Lizenz genehmigt. Davon waren 261 Local Technical Officials, 53 Chief Local Technical Officials, 17 National Technical Officials, 3 Continental Technical Officials und 1 International Technical Official.
Insgesamt wurden bei 77 Veranstaltungen 745 Einsätze absolviert. Zusätzlich zu den nationalen Bewerben wurden auch wieder die Jugend Europameisterschaft in Kitzbühel und der Europacup und Junioreneuropacup in Wels durchgeführt.
Aufgrund der erst sehr späten Regeländerungen der World Triathlon Competition Rules fand die Sitzung der Technischen Kommission erst vom 07.-08.03.2025 statt. Auch dieses Jahr wurden dafür die Seminarräumlichkeiten in der ÖTRV Geschäftsstelle in Linz genutzt.
AUSBILDUNG
In Summe 21 neue TOs wurden 2025 von den Landesverbänden Steiermark, Tirol, Wien, Burgenland, Niederösterreich und Salzburg ausgebildet, und mit dem Ausrüstungspaket von JOLSport ausgestattet. Darüber hinaus stand für alle TOs wieder das e-Learning Tool für die TO Refresher Ausbildung zur Verfügung. Damit gab es neuerlich die Möglichkeit das ÖTRV-TO-Basistraining online zu absolvieren.
Auf internationaler Ebene absolvierte Renate Freisinger (TRVT), nach Erfüllung aller Voraussetzungen dafür, die TO-Level 2 Ausbildung in Madrid und wird damit der erste weibliche Level 2-TO in Österreich sein.
Oliver Laaber (NOETRV) und Fritz Schwarz (NOETRV) waren von World Triathlon zur Level 3 TO-Ausbildung in Madrid eingeladen, Oliver als neuer TO und Fritz zum 2. Revalidierer. Nach der Bestätigung von Oliver Laaber wird es künftig wieder zwei Technische Officials mit dem höchsten internationalen Ausbildungsstand in Österreich geben.

ONLINE WEBINAR FÜR TRIATHLONEINSTEIGER
Nach der erfolgreichen ersten Durchführung des Online Webinars für „Rookies“, gab es 2025 zwei weitere Termine unter dem Namen „Fit fürs Rennen: Die Triathlon-Regelkunde für Einsteiger“, um Triathlon-Einsteigern einen groben Überblick über das technische Regelwerk des ÖTRVs zu geben. Außerdem wurden wichtige und interessante Tipps für den ersten Triathlon gegeben, angefangen von „welches Equipment benötige ich überhaupt“ bis hin zu „wie richte ich meine Wechselzone richtig ein“.
Beide Termine wurden sehr gut angenommen und werden 2026 mit Sicherheit fortgeführt werden.
INTERNATIONALE EINSÄTZE
Wie in der Vergangenheit wurden auch 2025 österreichische TOs vom internationalen Verband als TD oder aTD bei Weltcup, Europameisterschaften oder Europacup Bewerben nominiert.
Einmal mehr waren Oliver Laaber (NOETRV) als TD für das Worldcup-Rennen in Tiszaujvaros (HUN), Fritz Schwarz (NOETRV) für die Multisport Europameisterschaft in Pamplona (ESP) und Florian Weismann (OÖTRV) für die Triathlon Europameisterschaft in Melilla (ESP) nominiert.
Beim heimischen Europacuprennen in Wels und bei der Jugend-EM in Kitzbühel waren Lenka Lauren (VTRV) und Renate Freisinger (TRVT) als aTD im Einsatz.
Darüber hinaus waren unsere TOs bei SFTO-Einsätzen auch international unterwegs. So war Österreich durch Josef Ranner mit zwei Einsätzen bei den Europe Triathlon Junior Cups in Caorle (ITA) und Bled (SLO), Bibiana Dirkes bei den Europe Triathlon Cross Duathlon Championships in Prachatiche (CZE) und Bernhard Huszar beim World Triathlon Cup in Rom (ITA) vertreten.
TK-ÜBERGABE BEIM KTRV
Im Rahmen der Generalversammlung des Kärntner Triathlonverbands wurde am 27.11.2025 das Präsidium neu gewählt. Melitta Praher wurde als Nachfolgerin von Herwig Birchbauer als Technische Koordinatorin des KTRV bestätigt und ist somit neben Lenka Lauren (VTRV), Silvia Kreuzer (STTRV) und Renate Freisinger (TRVT) die vierte weibliche Technische Koordinatorin im ÖTRV.
#05 Medienarbeit

MEDIENARBEIT 2025
Ein Vierteljahrhundert ist es 2025 her, dass der Triathlonsport seine olympische Premiere feierte. Das Interesse daran ist ungebrochen hoch und so wurden Österreichs Redaktionen mit 37 Pressemeldungen über den rot-weiß-roten Triathlonund Multisport versorgt. Nationale und internationale Erfolgsmeldungen führten dabei in Print-, Online- und TV-Medien zu großem Anklang. Mit 255 Berichten auf der Verbandswebsite wurde die Community mit den wichtigsten News zentral versorgt. Über 600.000 Zugriffe konnten 2025 gezählt werden.
Mit 16.000 Followern auf Facebook und über 4.800 Followern auf Instagram zählt der ÖTRV zu den zehn beliebtesten Sportfachverbänden Österreichs. Mit 300 Posts und unzähligen aktuellen Storys ließ man die Triathloncommunity am Geschehen teilhaben.
In Kooperation mit K19 konnten zudem wieder Beiträge der wichtigsten Bewerbe und Meisterschaften des Jahres auf ORF, ORF Sport+, die jeweiligen Landesstudios, auf Servus TV und K19 selbst positioniert und ausgestrahlt werden.

#06 Internationale Veranstaltungen

INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN 2025
Mit der Jugend-Europameisterschaft in Kitzbühel und dem (Junioren-)Europacup im Rahmen des starlim City Triathlon Wels präsentierte sich Österreich 2025 einmal mehr als Bühne für nachhaltige, hochkarätige Triathlon-Veranstaltungen mit internationaler Strahlkraft.
KITZBÜHEL: NACHWUCHS-EM VOR ALPINER KULISSE
Am Schwarzsee war heuer „Full House“ angesagt: Erstmals in der Geschichte von Europe Triathlon war das Starterfeld einer Jugend-EM vollständig ausgeschöpft. 180 der besten Nachwuchsathletinnen und -athleten Europas kämpften auf der Supersprintdistanz um Edelmetall. Die Organisation durch den Triathlonverein Kitzbühel, der seit 1994 internationale Bewerbe ausrichtet, unterstrich einmal mehr die Expertise der Gamsstadt als Triathlon-Hochburg.
Sportlich stand aus rot-weiß-roter Sicht vor allem Lokalmatador Jelle Kaindl im Fokus. Der 16-Jährige zog mit einem souveränen Vorlaufsieg ins A-Finale ein und bewies dort Mut: Nach starkem Schwimmen setzte er sich am Rad ab, führte das Feld an und ging volles Risiko. Auf der Laufstrecke wurde er noch abgefangen, lief aber als 14. ins Ziel – eine beherzte Talentprobe mit Signalwirkung. Den Titel holte sich Antonin Mathieu (FRA), bei den Mädchen triumphierte Danna Anouk (SUI). Auch im B-Finale zeigten Österreichs Nachwuchshoffnungen mit mehreren Top 15-Plätzen auf.
Die EM im Nachwuchs war zugleich ein Ausrufezeichen für die Zukunft: 2027 wird Kitzbühel erneut Austragungsort der Triathlon-Europameisterschaften auf der Sprint- und Olympischen Distanz sein. Nach 2014 und 2017 kehren damit Elite-, Para- und Age-Group-Titelkämpfe zurück nach Tirol –mit rund 2.000 Athlet:innen aus 40 Nationen und OlympiaQualifikationspunkten werden alle Augen auf die Gamsstadt gerichtet sein. Für den Österreichischen Triathlonverband, der 2027 sein 40-jähriges Bestehen feiert, ist das ein symbolträchtiger Höhepunkt.
WELS: EUROPACUP-FEELING IN DER INNENSTADT
Über 500 Starter:innen aus 35 Nationen sorgten bereits im Juni für ein Triathlon-Festival der Extraklasse. Geschwommen wurde in der Traun, geradelt und gelaufen mitten durch die Innenstadt – kompakt, zuschauerfreundlich und atmosphärisch.
Im Elitebewerb der Damen schrieb Carina Reicht Geschichte: Zwei Wochen nach ihrem ersten internationalen Sieg gewann sie auch in Wels und wurde damit zur ersten Österreicherin, die dieses Heimrennen für sich entschied. Bei den Herren überzeugte das Team geschlossen: Lukas Pertl lief nur neun Sekunden am Podium vorbei auf Rang fünf, Peter Luftensteiner wurde Neunter – ein starkes Mannschaftsergebnis in einem hochkarätig besetzten Feld.
Auch der Nachwuchs nutzte die internationale Bühne. Beim Junioren-Europacup stürmte Jelle Kaindl wenige Tage nach seiner EM-Show in Kitzbühel auf Rang drei und feierte sein erstes internationales Podium. Mehrere weitere ÖTRV-Talente platzierten sich in den Top 20 – ein Beleg für die Breite im österreichischen Nachwuchs.
MEHR ALS NUR EIN RENNEN
Beide Veranstaltungen stehen exemplarisch für eine moderne, nachhaltige Eventkultur: kurze Wege, bestehende Infrastruktur, starke Einbindung regionaler Partner und viele zusätzliche Nächtigungen. Kitzbühel und Wels sind damit weit mehr als sportliche Fixpunkte im Kalender. Sie sind Aushängeschilder eines Landes, das Organisation, Atmosphäre und sportliche Qualität auf höchstem Niveau vereint – und zugleich einer jungen Generation von Athletinnen und Athleten die Bühne bietet, auf der die Erfolge von morgen beginnen.




FEBRUAR
Die österreichischen Triathlon-Kaderathleten trainierten 14 Tage lang unter der Sonne Lanzarotes und bereiteten sich gemeinsam auf die Saison vor.
Thomas Frühwirth und Florian Brungraber sorgten zum Saisonauftakt beim Para-Weltcup in Abu Dhabi (VAE) für einen ungefährdeten rot-weiß-roten Doppelsieg.
Julia Hauser und Tjebbe Kaindl, die direkt aus ihren jeweiligen Trainingcamps anreisten, holten beim WMSerienauftakt Top 20-Plätze. Kaindl sorgte mit Platz 17 für sein bestes Ergebnis in dieser hochkarätigen Serie. Es sollte nicht die beste Platzierung des Tirolers in der Saison sein.
Carina Wasle lief bei der Winterduathlon-Weltmeisterschaft in die Top 5! Martin Falch holte bei der ParaWintertriathlon-WM Gold für Österreich und auch die Age Grouper waren mit Sabine Greipel erfolgreich (Gold und Silber).
Nur eine Woche nach Abu Dabi zeigte Tjebbe Kaindl mit einem 6. Platz beim Weltcupauftakt am anderen Ende der Welt in Napier (NZL) groß auf.
MÄRZ
Im Olympiazentrum Oberösterreich auf der Gugl wurde Walter Zettinig im Amt als Präsident bestätigt. Mit einem neuen Präsidium (Frauenanteil verdreifacht) wurde auch eine Strukturreform beschlossen, um den Triathlonsport nachhaltig weiterzuentwickeln.
Österreichs Triathlon-Nachwuchs bereitete sich in der Südstadt (Junioren) und in Linz (Jugend) mit einem Schwimm- und Laufschwerpunkt auf den Swim Run Bewerb vor, der ein Qualifikationsbewerb für die Heim-EM in Kitzbühel, für Kontinentalcup Startberechtigungen und die Sprint-EM in Melilla (ESP) ausgeschrieben war.
beim Indoor-Weltcup in Lievin (FRA) auf die Plätze 16, 19 und 21.
Therese Feuersinger hatte im Winter an den richtigen Schrauben gedreht und stieg beim Europacup in Quarteira (POR) mit Rang vier in die Saison ein. Übrigens wie auch Lukas Pertl eine Woche zuvor beim Afrikacup in Swakopmund (NAM).
APRIL
Der ÖTRV und ERIMA starteten eine neue Partnerschaft, die bis zu den Olympischen Spielen 2028 unterzeichnet wurde.
Lisa Perterer holte beim T100-Auftakt in Singapur den sensationellen 2. Platz und ließ bereits früh erahnen, dass ihr der Umstieg auf die längeren Distanzen liegt.
Mit Rang zwei bei seinem Halbmarathondebüt im Rahmen des Vienna City Marathons hätte Tjebbe Kaindl wohl nicht gerechnet. Vor allem weil er eigentlich nur für seinen Vater als Betreuer angereist war.
Über 300 Nachwuchstalente kämpften beim Swim Run in der Südstadt um EM-Qualiplätze und Punkte für den Nachwuchscup 2025.
Katja Krenn eröffnete ihre Saison mit einem 2. Platz beim XTERRA-Bewerb in Puerto Rico.
Die ÖTRV Technische Kommission passte die Sportordnung an das internationale Regelwerk an.
Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele LA28 gab bekannt, dass die Triathlonwettkämpfe vor atemberaubender Kulisse in Venice Beach stattfinden werden. Es werden auch die ersten Medaillenkämpfe bei den Spielen sein, wie später im Jahr noch bekanntgeben wurde.
Lukas Pertl siegte beim Asiacup in Dexing.

Die Osterferien wurden traditionell genutzt und in Kooperation mit dem Triathlonverband BadenWürttembeg trainierte der ÖTRV-Nachwuchs im deutschen Freiburg.
Peter Luftensteiner siegte beim Asiacup in Pokhara (NEP). Niklas Keller wird Sechster.
Der Duathlon-Staatsmeistertitel 2025 ging in Maissau mit einem rekordverdächtigen Vorsprung an die Oberösterreicherin Anna Pabinger und an Sebastian Fuchs, der sich auch diesen Titel schnappte. Die Sports Monkeys setzten sich an die Spitze des Vereinscups.
Lisa Perterer stellte beim Ironman in Texas die schnellste Zeit einer Österreicherin auf einer Langdistanz auf. Sie wurde Dritte.
Leider keine Erfolge konnte Österreichs Team bei windigen und einstelligen Temperaturen bei der Duathlon-EM in Rumia (POL) verzeichnen.
MAI
Luis Knabl lief beim Weltcup in Chengdu (CHN) auf den 20. Platz.
Beim Mixed-Team-Bewerb des Junioren-Europacups in Caorle (ITA) lief das österreichische Team mit Kathrin Ritter, Jan Gaberc, Bettina Ecker und Jelle Kaindl sensationell auf Rang drei.
Der Start um die Tickets für die Bundesschulmeisterschaften 2025 startete mit den ersten Entscheidungen in den Bundesländern.
Österreichs Starter trotzten beim WM-Serienhalt in Yokohama (JPN) den widrigen Bedingungen. Therese Feuersinger schwamm bei ihrem Comeback auf höchster Ebene alle davon (23. Platz am Ende) und Tjebbe Kaindl stellte mit dem 17. Platz sein bestes Ergebnis in dieser Liga ein. Knabl wurde 23.
Fünf Medaillen gab es für Österreichs AltersklassenAthlet:innen bei der Multisport-EM in Pamplona (ESP) zu bejubeln.
Thomas „Tigger Tom“ Frühwirth siegte beim World Triathlon Paracup in Samarkand (UZB) überlegen.
Anna Pabinger und Gabriele Obmann liefen bei der Challenge St. Pölten mit den Plätzen zwei und drei aufs Podium.
Beim 39. Kirchbichl Triathlon holten Lukas Pertl und erstmals Nicole Bauer nach einer Aufholjagd die Staatsmeistertitel auf der Sprintdistanz.
Dass Therese Feuersinger zu den besten Schwimmerinnen im internationalen Triathlonzirkus zählt, stellte die Tirolerin bei der WM-Serie auf Sardinien eindrucksvoll unter Beweis. Auf dem Rad und dem abschließenden Lauf „zog es der Tirolerin dann den Stecker“. Am Ende jubelte sie über Platz zehn und stellte somit ihr zweitbestes WMSerienergebnis ein. Ihr Landsmann Tjebbe Kaindl zeigte mit beeindruckender Konstanz und Platz 18 auf.
JUNI
Beim MaincityTriathlon in Schweinfurt (GER) kämpften insgesamt rund 40 Athlet:innen zum bereits vierten Mal bei den Para D-A-CH Championships um die nationalen Titel. Die Titel gingen an Thomas Frühwirth (PTWC), David Wagner (PTS2), Martin Falch (PTS4) und Gabriel Kurtansky (PTS5).
Zwei Wochen vor dem Heim-Europacup in Wels feierte Carina Reicht in Kielce (POL) ihren ersten Europacupsieg. Generalsekretär Herwig Grabner und Birgit Maier feierten ihr 20-jähriges Dienstjubiläum!
Nach dem Staatsmeistertitel ließ Thomas Frühwirth in Besancon (FRA) der Konkurrenz keine Chance und holte sich EM-Gold.
Nur zwei Wochen nach ihrem ersten Europacupsieg holte sich Carina Reicht sensationell auf heimischen Boden, beim Europacup in Wels, ihren nächsten Sieg! Lukas Pertl wurde bei den Herren toller Fünfter und Peter Luftensteiner lief auf Rang neun.
Der Langdistanz-Staatsmeistertitel ging im Rahmen des Ironman Kärnten-Klagenfurt, Austria an Chiara Maria Szolderits bei den Damen und zum insgesamt vierten Mal, mit Gesamtplatz zwei, an Michael Weiss bei den Herren. Das Gymnasium Neusiedl kürte sich bei traumhaft sommerlichen Bedingungen in Knittelfeld in beiden Kategorien zum Bundessieger im Aquathlon. Rund 2000 Schüler:innen waren 2025 bei den Landesschulmeisterschaften am Start. 90 schafften den Sprung ins Bundesfinale.
Im Rahmen der Sport Austria Finals sicherten sich Carina Wasle und Marcel Spandl erneut die Staatsmeistertitel im Crosstriathlon. An der Spitze des Vereinscups befanden sich unverändert die Sports Monkeys aus Wien.
#07 Jahresrückblick

Peter Luftensteiner und Philip Pertl belegten beim Weltcup in Huatulco (MEX) die Plätze 13. und 16.
Die Staatsmeistertitel im Aquathlon sicherten sich im Rahmen der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Nicole Bauer und Samuel Künz. Über den Sieg beim Challengebewerb selbst durfte sich Tjebbe Kaindl bei seiner ersten Mitteldistanz freuen. Nur wenig fehlte auf einen österreichischen Doppelsieg – Therese Feuersinger lief bei den Damen auf Rang zwei.
Österreichs Altersklassen-Athlet:innen glänzten mit sechs Gold- und drei Silbermedaillen bei den MultisportWeltmeisterschaften in Pontevedra (ESP).
JULI
Mit Platz zwölf beim Weltcup in Tiszaujvaros (HUN) beeindruckte einmal mehr Carina Reicht. Österreichs #triyoungstars kämpften beim 16. Mostiman um die nationalen Meistertitel im Nachwuchs.
Das Onlinewebinar „Fit fürs Rennen“ des ÖTRVs lieferte Regelkunde für Einsteiger.
Beim WM-Serienbewerb in Hamburg (GER) lief Tjebbe Kaindl – richtig geraten – auf Platz 17 und bestätigt seine tolle Form abermals.
Schockstarre herrschte nach der Meldung, dass Julia Hauser auf der Wiener Donauinsel in einen schweren Radunfall verwickelt wurde.
Carina Wasle feierte beim XTERRA-Comebackrennen in Österreich im Ausseerland sensationell den Sieg. Bei den Herren wurde Marcel Spandl toller Zweiter.
Anna Pabinger und erstmals Rafael Lukatsch hießen die Staatsmeister auf der Mitteldistanz, die beim Trumer Triathlon gekürt wurden.
Mit Platz zwei bei regnerischen Bedingungen in Lake Placid (USA) stürmte Lisa Perterer erneut bei einem Ironman aufs Podium.
Der neue TRIAUSTRIA Onlineshop wurde gelaunched und ist unter triaustria-shop.at zu finden.
Der erst 16-jährige Jelle Kaindl holte beim JuniorenEuropacup in Tabor (CZE) nach Wels sein zweites internationales Podium.
Nach einer bislang heißen Saison gab es den nationalen Triathlonsport auch im TV zu sehen: Highlights vom Trumer Triathlon, ÖM Nachwuchs, XTERRA Comebackrennen und Challenge St. Pölten und Walchsee-Kaiserwinkl waren dank Medienpartner K19 auch groß in den Wohnzimmern und auf den Handys.
Einmal mehr sorgte Carina Wasle für eine internationale Medaille: Bei den Crossduathlon-Europameisterschaften lief die Tirolerin zu Bronze. Auch Österreichs Age Group Athlet:innen schlugen mit dreimal Gold und einmal Silber zu.
Die Entscheidung bei den Junioren im ÖTRVNachwuchscup 2025 war gefallen. Beim Jannersee Triathlon konnten die letzten Punkte dafür gesammelt werden.
Tabea Huys und Tjebbe Kaindl hießen die neuen Staatsmeister auf der Olympischen Distanz. Die Meisterschaft wurde im Rahmen des Thiersee Triathlons ausgetragen.
Nach elf spannenden Entscheidungen holten die Sports Monkeys aus Wien zum bereits sechsten Mal den ÖTRVVereinscup nach Wien.
Tjebbe Kaindl stürmte bei der Triathlon Europameisterschaft in Istanbul (TUR) auf den sensationellen 6. Platz. Österreichs Altersklassen-Athlet:innen durften über insgesamt sieben Medaillen jubeln. Ein großes Aufgebot war am Start der EM, welche unter dem Motte „Building Bridges“ stand und erstmals europäische und asiatische Meisterschaften an einer Wettkampstätte austrug. Das rotweiß-rote Team war zum Großteil im „Österreicherhaus“ auf der asiatischen Seite der Millionenmetropole einquartiert. Bestens betreut wurde es dabei vom ÖTRV-Travelpartner „The Travel Birds“. Ein unglaubliches Abenteuer erlebten dabei Karl Koller und Joachim Rathbauer: Während der eine zur EM radelte, trat der andere per Rad die Rückreise an.
SEPTEMBER
Lisa Perterer durfte auch zu Hause jubeln: Beim Ironman Zell am See-Kaprun lief die Kärntnerin auf Platz zwei. ÖTRV-Präsident Walter Zettinig erhielt im Rahmen der Eröffnungsfeier der Jugend-EM in Kitzbühel von Bürgermeister Dr. Klaus Winkler in Vertretung von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich.

Die Jugend-Europameisterschaft in Kitzbühel waren ein großartiger Erfolg. Neben der bewährt hochkarätigen Organisation des Triathlonvereins Kitzbühel legte unter anderem Jelle Kaindl mit einer mutigen Renntaktik und einer beherzten Performance erneut eine Talentprobe ab. Nach dem Rad in Führung liegend belegte er am Ende den 14. Platz. Das österreichische Team belegte am Ende den 9. Platz im Mixed Team Bewerb.
Österreichs Nachwuchs konnte sich bei den Kitz Tri Games die letzten Punkte abholen – die Jugend-EM bot danach den idealen Rahmen, für die Abschluss-Siegerehrung der beiden ÖTRV-Cups.
Lukas Pertl siegte beim Afrikacup in Oran (ALG). Mit einem 9. Platz in der WM-Serie stieß Tjebbe Kaindl in Karlsbad (CZE) erstmals in die Top 10 vor. Ein Penalty verhinderte die beste Platzierung eines österreichischen Athleten in dieser weltumfassenden Serie der besten Athleten.
Beim „Tag des Sports“ am Wiener Heldenplatz war der ÖTRV wieder aktiv mit der beliebten ÖTRV-Mitmachstation vertreten. Seit einem Jahr ist diese erfolgreich im Einsatz und bringt die Faszination Triathlonsport hautnah an die Menschen. Julia Hauser, Flo Brungraber sowie u.a. Lukas und Philip Pertl standen in Wien zudem für Selfies, Fragen und Antworten bereit.
Auch außerhalb des Triathlonsports zeigten Österreichs Athlet:innen in Einzeldisziplinen immer wieder auf: Carina Reicht holte nach dem österreichischem Rekord über die 5km im September jenen über die 10km und Tabea Huys wurde bei der Zeitfahr-WM im U23-Rennen tolle Neunte. Niklas Keller holte U23 ÖM-Bronze beim 10km Straßenlauf. Gleich bei ihrem ersten Ironman siegte die Oberösterreicherin Anna Pabinger sensationell.
Die ÖTRV-Medaillenstatistik 2025 wurde veröffentlicht. Im Nachwuchs und bei den Damen konnten Rekordzahlen verzeichnet werden.
OKTOBER
Mit Laufbestzeit kürte sich Carina Reicht sensationell zur Weltcupsiegerin von Rom (ITA) und fügte ihrer Karriere ein weiteres Highlight hinzu. Lukas Pertl jubelte über Platz zehn.
Zum bereits dritten Mal in Folge wurde Thomas Frühwirth im Rahmen der Sporthilfe Lotterien Gala zum „Sportler des Jahres mit Behinderung“ gewählt.
Lisa Perterer feierte mit einem sensationellen Rennen und einem 5. Platz ihr Hawaiidebüt.
Aller guten Dinge sind drei: Carina Reicht feierte auf Teneriffa ihren dritten vollen Erfolg im Europacup in diesem Jahr. Peter Luftensteiner lief in Kenia bei Afrikacup auf den 3. Platz.
Historisch! Thomas Frühwirth und Florian Brungraber holten bei der Paratriathlon-WM im australischen Wollongong WM-Gold und -Silber. Es war dies für Frühwirth nach 2010 sein bereits zweiter Weltmeistertitel.
Die Sports Austria Finals kommen nach Wien – das wurde im Oktober verlautbart.
Peter Luftensteiner siegte beim Asiacup in Kota Kinabalu (MAS).
Die Trainerfortbildung „Laufen im Fokus“ war mit einem hochkarätigen Programm und vielen Insights ein voller Erfolg und zeigte abermals das große Interesse der österreichischen Triathlontrainer.
Der Sportausschuss tagte im Anschluss an die Trainerfortbildung auf der Linzer Gugl.
ÖTRV-Technischer Direktor Fritz Schwarz und Oliver Laaber wurden von World Triathlon zum TO Level-3 Seminar nach Madrid eingeladen.
NOVEMBER/DEZEMBER
Die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften 2026 wurden vergeben. Auch die beliebten Cupbewerbe wurden für 2026 wieder ausgeschrieben.
Während die Elite international noch Wettkämpfe bestreitet bereitet sich der Nachwuchs in der Südstadt bereits wieder auf die kommenden Saison vor.
Nach Platz zwei im Vorjahr feiert Lisa Perterer beim Ironman Cozumel (MEX) ihren ersten Langdistanzsieg. Sie blieb dabei nur knapp über ihrer Bestmarke vom 3. Platz in Texas (USA).
Die Triathlet:innen des Jahres 2025 heißen Carina Reicht und Tjebbe Kaindl. Der Apfelland Triathlon wurde von der Community zur Veranstaltung des Jahres gekürt.
Kurz vor Weihnachten vergab der europäische Verband zur großen Freude die Europameisterschaften 2027 an Kitzbühel. Die Sportstadt der Alpen wird damit erneut zum Mittelpunkt des Triathlonsports in Europa.






2.969 LIZENZNEHMER/ -INNEN

82 ÖTRV-EVENTS (GEPLANT) 77 DAVON DURCHGEFÜHRT

34.254

TEILNEHMER:INNEN BEI ÖTRV-EVENTS
16 NEUE INSTRUKTOR:INNEN


335
OFFICIALS
745 TO-TAGESEINSÄTZE
TOs

Verband in Zahlen
INTERNATIONALE MEDAILLEN

VERGEBENE Ö(ST)M-MEDAILLEN

569 ÖM-MEDAILLEN 51 ÖSTM-MEDAILLEN
1.655 TEILNEHMER BEI Ö(ST)M-BEWERBEN
579 DAMEN 1.076 HERREN
> 600.000
WEBSITEZUGRIFFE
16.000


255
WEBSITEARTIKEL
FACEBOOKFOLLOWER > 300 POSTS AUF FACEBOOK UND INSTAGRAM 4.819 INSTAGRAMFOLLOWER

#08 Verbandsstatistiken
LIZENZEN
Entwicklung seit 1995

Aufteilung nach Bundesländern

VEREINE
Entwicklung seit 1987

Entwicklung seit 1987
Aufteilung nach Bundesländern

TEILNEHMER:INNEN
Aufteilung nach Bundesländern

Entwicklung seit 1987


Aufteilung nach Bundesländern









#09 Internationale Ehrentafel
WELTMEISTERSCHAFTEN
PARA
Gold:
Martin Falch, Triathlon Team Oberland PTS4 Men, Wintertriathlon-WM in Cogne (ITA)
Thomas Frühwirth, SU TRI STYRIA PTWC Men, Triathlon-WM in Wollogong (AUS)
Silber:
Florian Brungraber, TriPower Freistadt PTWC Men, Triathlon-WM in Wollogong (AUS)
AGE GROUP
Gold:
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Wintertriathlon-WM in Cogne (ITA)
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Crosstriathlon-WM in Pontevedra (ESP)
Marianne Hergouth, SU TRI STYRIA
65-69 Female AG, Crosstriathlon-WM in Pontevedra (ESP)
Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen
65-69 Open AG, Crosstriathlon-WM in Pontevedra (ESP)
Monika Dorfner, SIG HARREITHER
45-49 Female AG, Crossduathlon-WM in Pontevedra (ESP)
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau 60-64 Female AG, Crossduathlon-WM in Pontevedra (ESP)
Marianne Hergouth, SU TRI STYRIA
65-69 Female AG, Crossduathlon-WM in Pontevedra (ESP)
Bernhard Mesicek, Sports Monkeys Triathlon Club 65-69 Open AG, Aquabike-WM in Wollogong (AUS)
Silber:
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Winterduathlon-WM in Cogne (ITA)
Hubert Fussi, SC Leutasch
70-74 Open AG, Duathlon-WM in Alsdorf (GER)
Monika Dorfner, SIG HARREITHER
45-49 Female AG, Crosstriathlon-WM in Pontevedra (ESP)
Bernhard Mesicek, Sports Monkeys Triathlon Club
65-69 Open AG, Aquabike-WM in Pontevedra (ESP)
Peter Schott, Triathlonclub Dornbirn 60-64 Open AG, Aquabike-WM in Pontevedra (ESP)
Günter Mader, SKITRIZIRL 65-69 Open AG, Duathlon-WM in Zofingen (SUI)


EUROPAMEISTERSCHAFTEN
ELITE WOMEN
Bronze:
Carina Wasle, TRI TEAM TS WÖRGL Elite Women, Crossduathlon-EM in Prachatice (CZE)
NACHWUCHS
Silber:
Katja Krenn, FC-Donald X-Triathlon Sankt Ruprecht an der Raab U23 Women, Crossduathlon-EM in Prachatice (CZE)
PARA
Gold:
Thomas Frühwirth, SU TRI STYRIA PTWC Men, Triathlon-EM in Besancon (FRA)
AGE GROUP
Gold:
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Aquabike-EM in Navarra-Pamplona (ESP)
Peter Schott, Triathlonclub Dornbirn
60-64 Open AG, Aquabike-EM in Navarra-Pamplona (ESP)
Monika Dorfner, SIG HARREITHER
45-49 Female AG, Crossduathlon-EM in Prachatice (CZE)
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Crossduathlon-EM in Prachatice (CZE)
Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen
65-69 Open AG, Crossduathlon-EM in Prachatice (CZE)
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Crosstriathlon-EM in Prachatice (CZE)
Jacqueline Jauk, SU TRI STYRIA
30-34 Female AG, Crosstriathlon-EM in Prachatice (CZE)
Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen
65-69 Open AG, Crosstriathlon-EM in Prachatice (CZE)
Johanna Köhler, TRIHEROES ASKÖ NÖ
45-49 Female AG, Triathlon-EM (Sprintdistanz) in Istanbul (TUR)
Ute Pirchan, OMNI-BIOTIC POWERTEAM Sportverein
45-49 Female AG, Triathlon-EM (Sprintdistanz) in Istanbul (TUR)
Gudrun Steiner, SV Gallneukirchen
45-49 Female AG, Triathlon-EM (Standard Distanz) in Istanbul (TUR)
Silber:
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Aquathlon-EM in Navarra-Pamplona (ESP)
Bernhard Mesicek, Sports Monkeys Triathlon Club
65-69 Open AG, Aquabike-EM in Navarra-Pamplona (ESP)
Monika Dorfner, SIG HARREITHER
45-49 Female AG, Crosstriathlon-EM in Prachatice (CZE)
Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau
60-64 Female AG, Triathlon-EM (Sprintdistanz) in Istanbul (TUR)
Marina Marcovich, Sportunion Tulln
70-74 Female AG, Triathlon-EM (Standard Distanz) in Istanbul (TUR)
Bronze:
Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen
65-69 Open AG, Aquathlon-EM in Navarra-Pamplona (ESP)
Kurt Marquardt, Tri Runners Baden
60-64 Open AG, Triathlon-EM (Sprintdistanz) in Istanbul (TUR)
Stephanie Ritter, HSV Triathlon Kärnten
20-24 Female AG, Triathlon-EM (Sprintdistanz) in Istanbul (TUR)

TRIATHLETIN DES JAHRES
2025 Carina Reicht
2024 Julia Hauser
2023 Julia Hauser
2022 Julia Hauser
2021 Julia Hauser
2019 Lisa Perterer
ÖTRV-VERANSTALTUNG
DES JAHRES
2025 Omni Biotic Apfelland Triathlon
2024 Austria Triathlon Podersdorf
2023 Austria eXtreme Triathlon
2022 Austria eXtreme Triathlon
2021 Austria eXtreme Triathlon
2019 Linztriathlon
ÖTRV-TRAINERPERSÖNLICHKEIT DES JAHRES
2025 Peter Leo
2024 Lukas Abpfolter
2023 Philipp Reiner
2022 Gabi Hausberger
2021 Gerald Will
2019 Anton Kesselbacher
TRIATHLET DES JAHRES
2025 Tjebbe Kaindl
2024 Florian Brungraber
2023 Luis Knabl
2022 Lukas Hollaus
2021 Florian Brungraber
2019 Luis Knabl
ÖTRV TECHNICAL OFFICIAL DES JAHRES
2025 Renate Freisinger
2024 Fritz Schwarz
2023 Erik Michalicka
2022 Helmut Palla
2021 Werner Kreuzer
2019 Petra Gleiss
PERSÖNLICHKEIT DES ÖTRV (LIFETIME AWARD)
2024 Heribert Bachmann
2023 Klaus Kübler
2022 Martin Falch
2021 Joschi Schlögl
2019 Wolfgang Kattnig

































Österreichischer Triathlonverband (ÖTRV)
Freistädter Straße 119, 4040 Linz AUSTRIA




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