Issuu on Google+

Heft 2 April/Mai

www.touristenklub.at – www.oetk.at

2010


LICHTBILDERVORTRÄGE IM KLUBHAUS KLEINER VORTRAGSSAAL, 2. STOCK: Donnerstag, 8. April 2010, Beginn 19 Uhr:

Vera Lindenberg

Inhalt Von der Klubleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Jahreshauptversammlung der Sektion Graz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Großbaustelle Fischerhütte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

» Eine Reise durch Australien «

Hochstadel-Schutzhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Donnerstag, 6. Mai 2010, Beginn 19 Uhr:

Lawinenzeit 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Gerhard Schirmer

Die Alpenkonvention, Teil 2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

» Senioren-Bergfahrten « Näheres unter „Nachrichten der Zentrale/Alpine Runde“

Sekt. Langenlois: Jahresabschluß Kamptal-Warte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Jahreshauptversammlung der Alp. Ges. Kienthaler . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Sauwand – Alpenrose-Hütte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Sekt. D´Höllenthaler Holzknecht: Adventwanderung 2009 . . . . . . . . . . . . 48

Freitag, 16. April 2010

Audimax, Uni Wien

Sekt. Eisenstadt: Ines Kropf – Mesko-Talentetrophy . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Sekt. Eisenstadt: Kinderschikurs 2009/2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Sekt. Eisenstadt: Schirennlauf 2009/2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Sekt. Eisenstadt: Burgenländische Schiwoche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Dachstein-Südwand – „Indirekte“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Sekt. Vindobona: Wanderwoche 2009 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Tourenvorschlag der BG: Rax/Lechnermauern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 Gauermann-Hütte – Öffnungszeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 „Netzwerk Land“ – Kulturlandschaftspreis 2010. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 ÖTK-Schimeisterschaft 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 Nachrichten der Zentrale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 Nachrichten der Sektionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 Bergwochen und Ausflüge der Zentrale. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

Impressum ÖSTERREICHISCHER TOURISTENKLUB Zentrale Wien Klubkanzlei im Vereinshaus, 1010 Wien, Bäckerstraße 16, Erdgeschoß. Telefon (01) 512 38 44.

Näheres unter „Nachrichten der Zentrale“ in dieser ÖTZ

Geschäftsstunden: Montag 10.30 bis 17.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 19.00 Uhr, Mittwoch 9.00 bis 17.00 Uhr und Freitag 9.00 bis 15.00 Uhr. Homepage: www.t ourist enklub.at – www.oet k.at E-Mail: zentrale@ttour iste nklub.a t Bibliotheksstunden jeden Donnerstag – ausgenommen an einem Feiertag – von 16.00 bis 19.00 Uhr.

ÖSTERREICHISCHE TOURISTENZEITUNG für Bergsport und Alpinismus

Vor einiger Zeit wurde auf der Hainfelder Hütte am Kirchenberg der Sektion Hainfeld eine Wetterstation mit Kamera installiert, die es ermöglicht, unter www.hainfeld.at (Link Wetterkamera) einen Überblick über die aktuelle Wettersituation zu erhalten. Titelbild: Von der Doppelseilbrücke am Ende des langen „Kaiser-FranzJosef-Klettersteiges“ (insgesamt 860 Hm) an der Seemauer am Hochblaser bei Eisenerz hat man einen atemberaubenden Tiefblick auf den Leopoldsteiner See und auf den Eisenerzer Talkessel. Dort ist in den letzten Jahren ein kleines Klettersteigparadies entstanden, und es bieten sich nun Alpinsportmöglichkeiten während des gesamten Jahres für alle Spielarten des Alpinismus an. Siehe auch unser Jahresprogramm auf www.oetk.at unter Klettersteig- und Schitouren. Foto: Hannes Resch

123. Jahrgang, Heft 2, April/Mai 2010. Medieninhaber und Herausgeber: Österreichischer Touristenklub. – Schriftleitung und für den Inhalt verantwortlich: Alfred Weis. Alle: 1010 Wien, Bäckerstraße 16, Telefon 512 38 44, Fax 512 16 57/DW 74. – Herstellung: Druckerei Hans Jentzsch & Co. Ges. m. b. H., 1210 Wien, Scheydgasse 31 (278 42 16). Die „Österreichische Touristenzeitung“ erscheint 6x jährlich, zu Beginn der Monate Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember. – Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit dem Zusatz p.r. oder + gekennzeichnet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht in jedem Fall die Meinung des ÖTK dar und werden wortgetreu wiedergegeben. Touren- und Klettervorschläge werden nach bestem Gewissen erstellt, eine wie immer geartete Haftung kann dafür aber nicht übernommen werden. DVR 0486281. Bankverbindung: BAWAG, BLZ 14000, Kto.-Nr. 02010-607-666. Schriftleitungsschluß – gilt nur für aktuelle Termine, alles andere entsprechend früher – für die nächsten Ausgaben der ÖTZ: Juni/Juli 2010: August/September 2010: E-Mail: zentrale@touristenklub.at

Dienstag, 20. April 2010 Dienstag, 22. Juni 2010


Von der Klubleitung Liebe Klubkameradinnen und Klubkameraden! Im Heft 1 Februar/März 2010 habe ich einen mich selbst betreffenden Neujahrsvorsatz angekündigt: Regelmäßig in der ÖTZ zu schreiben. Diesen guten Vorsatz – Sie sind eben jetzt Zeuge – habe ich bisher nicht gebrochen. Zwecks besserer Lesbarkeit werde ich ab nun mein Vorwort nach Themen gruppieren. Sonntag, 25. 4. 2010: 141. Generalversammlung des ÖTK Ob Sie dieses Heft noch vor diesem Termin in Händen halten, hängt nicht nur vom Erscheinungstermin, sondern auch von der Österreichischen Post ab. Falls ja, könnten Sie als Wiener(in) durchaus am Sonntagvormittag einen Frühlingsspaziergang in die Bäckerstraße machen und an unserer Generalversammlung teilnehmen; jedes Mitglied ist dazu berechtigt (und am Schluß gibt es eine kleine Stärkung).Auf jeden Fall werde ich ungeachtet des Redaktionsschlusses versuchen, in der nächsten ÖTZ stichwortartig zu berichten (dem Präsidenten gibt Redakteur Weis stets eine kurze Nachfrist). Warum wir die Versammlung von Ende November auf April vorverlegt haben? Bisher haben wir Ende November (bzw. Anfang Dezember) Rechenschaft über ein Klubjahr gelegt, das fast ein Jahr vor dem Termin geendet hatte, von Aktualität daher keine Spur. Unser Vorschlag, den Termin auf das Frühjahr vorzuverlegen, ist daher bei den Sektionen auf breite Zustimmung gestoßen. Neben dem „Zahlenabschluß“ und der gekonnt launigen Darstellung des Klubgeschehens durch ZA-Mitglied Manfred Moravec wird es eine Sektionspräsentation sowie einen Auftritt unserer Square-Dance-Gruppe, geleitet von Valerie Mach, geben. Und ein heißes Eisen wird auch auf der Tagesordnung stehen: die Frage des Rauchverbotes in den Hütten des Österreichischen Touristen-Klubs. Gratulation: Mitglieder-Höchststände in Scheibbs und Klosterneuburg Apropos, Sektionspräsentationen in der letzten ÖTZ: Gratulation an unsere größte Sektion, an die Scheibbser unter ihrem Obmann Peter Frosch, sowie an unsere Sektion Klosterneuburg unter ihrem Obmann Ing. Erich Bauer. Beide Sektionen haben einen Mitglieder-Höchststand zu vermelden, die Scheibbser haben die Marke von 1100 Mitgliedern, die Klosterneuburger die Marke von 600 Mitgliedern überschritten. Da wir jetzt schon mehrere Jahrgänge der ÖTZ im Internet haben, habe ich gleich gesucht, ob ich das Heft finde, wo ich vor mehreren Jahren zu Peter Frosch gesagt habe, demnächst werde seine Sektion wohl die Marke von 1000 Mitgliedern überschreiten. Siehe da: Das erste Heft im InternetArchiv ist das Juni/Juli-Heft 2004, wo auf Seite 74 davon berichtet wird. Heißt im Klartext: In etwas mehr als fünf Jahren verzeichnet die Sektion Scheibbs einen Mitgliederzuwachs von 10%! Peter Frosch und sein Team, sowie Erich Bauer und sein Team: vor den Vorhang bitte! Geschäftsordnung des ÖTK auf gutem Weg Bei der neu zu schaffenden Geschäftsordnung geht auch einiges weiter. Schriftführer Mag.Walter Kriedl hat als ersten Schritt empirisches Datenmaterial gesammelt und dazu verschiedene unserer Kunden (insbesondere Hallenbenützer und Hallenbetreuer) interviewt. Der Zweite Präsident Dr. Sommer, ZA-Mitglied Manfred Moravec und ich führen derzeit intensive Gespräche mit unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In Anbetracht einiger Geschehnisse des letzten Jahres für manche vielleicht überraschendes Zwischenergebnis: Unter unseren „Hauptamtlichen“ ist das Klima sehr gut. Weitere Gespräche, auch mit unseren Führerinnen und Führern, werden folgen. Zweck der Übung: Nicht Papierberge zu produzieren, sondern als ÖTK ein optimales Service anzubieten. Von der Geschichte lernen – der ÖTK in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen Bis Mitte März 2010 wurde im Jüdischen Museum Wien eine Ausstellung gezeigt, die den Titel „Hast du meine Alpen geseÖTZ April/Mai 2010

hen“ trug. Als an der Alpingeschichte Interessierter glaubte ich zu wissen, daß die Sektion Austria des (damaligen) D&ÖAV unter Eduard Pichl „Vorkämpferin“ für einen Arierparagraphen gewesen sei. Ich ging davon aus, daß der ÖTK diesen wahrscheinlich bei seinem Beitritt zum AV Anfang der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts gleichfalls übernommen habe. Vor einigen Monaten war ich dann im Zuge einer Internet-Recherche zum Thema Schicksal der Sektionen des ÖTK in der Tschechoslowakischen Republik zwischen den beiden Kriegen (darüber wollte ich bei einer Jubiläumsveranstaltung des KÇ T referieren) auf eine mich überraschende Mitteilung gestoßen: Der ab 1919 selbständige „Touristenklub Brünn“ wollte sich Ende 1922 (also ein Jahrzehnt vor dem Beitritt des ÖTK zum AV ) entweder wieder dem ehemaligen Mutterklub ÖTK oder dem Alpenverein angliedern, „um unseren Mitgliedern die Vorteile und Begünstigungen auf Urlaubsreisen in die Alpen zu eröffnen“. Da dieser Anschluß, wie aus dem Antwortschreiben der beiden großen österreichischen alpinen Vereine zu ersehen war, nur durch Einführung des Arierparagraphen möglich geworden wäre, wurde von einer Angliederung abgesehen.“ Um es kurz zu machen ( ich hoffe, daß unser Archivar Walter Wenzel seine Forschungen zum Thema „ÖTK zwischen den beiden Kriegen“ demnächst – vielleicht in Fortsetzungen – in der ÖTZ publizieren wird): Seit dem Besuch der Ausstellung weiß ich, daß der ÖTK den Arierparagraphen sogar einige Monate vor der „Austria“ eingeführt hat. Ob es beim ÖTK ebenso wie bei der Austria hier „Kämpfe“ gegeben hat, das war den Ausstellungsmaterialien leider nicht zu entnehmen (daher wären Walter Wenzels Forschungen umso interessanter). Einladung zum KST-Radtreffen 2010 vom 28. 8. bis 1. 9. 2010 in Bratislava/Preßburg Der Slowakische Touristenklub KST veranstaltet heuer im Sommer vom 28. 8. bis 1. 9. (also noch in den Schulferien) ausgehend von Bratislava/Preßburg sein jährliches Radtreffen, zu dem auch Radfahrer aus Tschechien, Polen und Ungarn erwartet werden und zu dem natürlich auch wir Österreicher eingeladen sind. Die Anreise sollte Freitag, den 27. 8. abends oder Samstag zeitig früh erfolgen. Am ersten Tag, Samstag, 28. 8., ist der Start um 9 Uhr, die Fahrtstrecke führt entlang der Karpaten und zurück auf der slowakischen Seite der March (58 km bzw. 79 km).Sonntag, den 29. 8., führt die Strecke von Bratislava/Preßburg nach Wien (ca. 80 km); Rückfahrt mit dem Zug. Montag, 30. 8., führt die Strecke die slowakische Donau entlang nach Gabcikovo und zurück (Distanzen 62 bzw. 102 km); Dienstag, den 31. 8., zum Neusiedler See und zurück (Distanzen 82 bzw. 88 km). Mittwoch früh ist noch eine Stadtrundfahrt möglich. Jeden Abend gibt es im Veranstaltungshotel in Bratislava-Ruzinov –dem Hotel Plus (www.hotelyplus.sk) – ein Kulturprogramm. Die Unterbringungskosten sind für die Teilnehmer extrem niedrig (Halbpension 23 Euro pro Person, nur Nächtigung 13 Euro pro Person, über Anmeldeformular zu buchen). Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einem Teil der Veranstaltung (z. B. Samstag/Sonntag) teilzunehmen. Unsere Freunde vom KST hoffen, daß wir vom ÖTK sie bei der Wien- und bei der Neusiedl-Fahrt nach Möglichkeit auch logistisch unterstützen. Nähere Information beim Präsidenten der Bratislava-Touristen, Peter Perhala, unter perhala@centrum.sk. Anmeldeschluß wird der 11. 7. 2010 sein. Das Programm wird auch im Rahmen der heurigen Generalversammlung vorgestellt werden. Soweit, liebe Klubkameradinnen und Klubkameraden, ein paar Nachrichten aus unserem Klub.Alles Gute für Ihre Unternehmungen – hoffentlich für die meisten von Ihnen in der Natur – wünscht Ihnen Ihr

Dr.Wolfgang Nolz, Präsident

39


Jahreshauptversammlung 2010 der Sektion Graz (Sekt. Graz) Die 131. Jahreshauptversammlung der ÖTK-Sektion Graz fand Freitag, den 5. Februar 2010, mit Beginn um 19 Uhr, wieder im Hotel Weitzer statt. Obmann Gerd Sitzenfrey begrüßte die Ing. Gerhard Petritsch, Obmann Gerd Sitzenfrey, Teilnehmer der Hauptversammlung und die Gerhard Exler, Dr. Erwin Sommer (v. li.) Ehrengäste, Herrn DI Dr. Erwin Sommer und Helmut Münzer als Vertreter der ÖTKZentrale, sowie vom Alpenverein Herrn Dipl.-Ing. Heidinger, 1. te er für die Organisation der Seniorenwanderungen, die nach wie vor durchgeführt werden. Anschließend gab er eine VorVorstand der Sektion Graz, und Herrn Walter Strasser mit Gattin. Anschließend gedachte er und die Hauptversammlung der schau für 2010, mit einigen Arbeitsschwerpunkten auf der Hochim vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder der ÖTK-Sektion mölbing- und Reinischkogelhütte, mit der Bitte um zahlreiche Graz – Frau Gertrude Wiesauer, Herrn Peter Karl Ludwig Wag- Teilnahme an den Arbeitseinsätzen. Nach dem Bericht des Kassiers, Herrn Gerhard Exler, wurner, Herrn Franz Färber und den kürzlich verstorbenen ehemalide der Kassaleitung über Antrag des Rechnungsprüfers, Herrn gen Obmann, Herrn Karl Gsellmann. Herr Dr. Sommer überbrachte Grüße der Zentrale und wür- Adi Unterweger, durch die Hauptversammlung die Entlastung digte in seinen Begrüßungsworten die freiwilligen Leistungen erteilt. Über die Aktivitäten der Jugend, wie Schifahren am Klippitzder Mitglieder der Sektion Graz für die notwendigen Instandsetzungen auf der Hochmölbing- und Reinischkogelhütte. Er törl, der Organisation und Durchführung des Bundesjugendspannte einen Bogen über die gesamte alpine Infrastruktur. Den zeltlagers und einer Veranstaltung im Hochseilgarten bei Graz, Problemen bei der Erhaltung des Wegenetzes und den damit ver- berichtete Jugendleiterin Astrid Kager. Abschließend bedankte bundenen Anforderungen bezüglich Aufrechterhaltung und sie sich in ihrem Namen und im Namen von Uschi Sikora bei Haftung bis zur Neuerstellung der Hüttenordnung (Rauchver- der Sektionsleitung über die Zusammenarbeit, da sie ihre Tätigkeiten als Jugendleiterinnen mit Jahresende zurückgelegt haben. bot, Bewirtschaftung, Ursprünglichkeit usw.). Obmann Sitzenfrey wies auf die möglichen Jugendtermine Die Berichte über die Aktivitäten des vergangenen Jahres wurden wieder von den einzelnen Bereichsreferenten mittels für das Jahr 2010, wie Kinderklettern, ÖTK-Schimeisterschaft in St. Kathrein am Hauenstein und Bundesjugendzeltlager in digitaler Bildpräsentation erklärt und vorgeführt. Der Mitgliederstand konnte im Vorjahr trotz mehrerer Aus- Eisenkappel, hin. Bundesjugendleiter Helmut Münzer bedankte sich ebenfalls tritte von 157 auf 158 erhöht werden. Obmann Gerd Sitzenfrey erwähnte in seinem Tätigkeitsbe- für die gute Zusammenarbeit mit der Jugendleitung und für die richt die Teilnahme an diversen Vereinsterminen, wie bei der vorzügliche Organisation des Bundesjugendzeltlagers 2009. Der Hüttenwart der Hochmölbinghütte, Herr Gerhard PeVAVÖ, den Sektionentagungen und der Generalversammlung in Wien. Im Klublokal fanden fünf Vorstandssitzungen, diverse tritsch, berichtete in seinem Hüttenbericht über den endgültiKlubabende und die immer sehr gut besuchte Weihnachtsfei- gen Abschluß der Finanzierung der biologischen Kläranlage und er statt. Er gab auch einen Überblick über die Aktivitäten und gab einen kurzen Rückblick über die Entstehungsgeschichte. Wanderungen der vergangenen Saison, wie z. B. der immer be- Im Jahr 2009 wurden zahlreiche Instandhaltungsarbeiten, wie liebte „Sie-und-Er-Lauf“ am Reinischkogel, den Sektionsausflug die Anpassung der bestehenden 220-V-Anlage an die neue Fotonach Marburg, die Weinlandwanderung, die Kastanienwande- voltaikanlage, Sanierung des Sockels im Bereich des neuen Gastrung und eine sektionsübergreifende Wanderung auf die Hohe raumes, Austausch des Bodens im Sektionszimmer, Erneuerung Veitsch mit Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützen- des Vordaches im Eingangsbereich und Vergrößerung der WCAnlagen im Erdgeschoß. Der Hüttenwart bedankte sich bei Gerd höfer. Auch den Damen Hermi Kroha und Hertha Hofmann dank- Sitzenfrey und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für ihre geleisteten Hilfestellungen und Arbeiten. Die Nächtigungen auf der Hochmölbinghütte haben erfreulicherweise wieder zugenommen. Leider hat Hüttenwirt Bernhard im Vorjahr seinen Pachtvertrag nach sieben Jahren gekündigt. Hüttenwart Petritsch dankte ihm für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte ihm für seinen weiteren Lebensweg viel Glück und Erfolg. Durch die Kündigung wurde eine Neuausschreibung des Pachtvertrages notwendig.Wir bekamen etliche Bewerbungen. Nach eingehender Prüfung entschieden wir uns für Frau Petra Schuster und Herrn Edgar Gritsch als neue Pächter. Die neuen Pächter waren anwesend und stellten sich und ihre neuen Konzepte (z. B. Schneeschuhwanderungen, Klettergarten für die Jugend usw.) der Hauptversammlung vor. Der Hüttenwart der Reinischkogelhütte, Herr Sepp Edler, berichtete in seinem Hüttenbericht von den Aktivitäten im Hüttenbetrieb, die steigende Zahl der Nächtigungen und dem erHohe Veitsch mit Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmannstellvertreter der Steiermark freulichen Kassenstand. Er stellte auch gleichzeitig das Tourenprogramm für 2010 vor. 40

ÖTZ April/Mai 2010


Gerd Sitzenfrey berichtete in seiner Funktion als Markierungswart von seinen Markierungsarbeiten, wobei noch immer Schäden des Sturmes Paula aufzuarbeiten sind. Im Bereich der Hochmölbinghütte wurde ein neuer Weg vom „Gottseidankbankerl“ zum Raidlinggipfel errichtet, um den Wanderern einen Rundweg zu bieten. Er bedankte sich sehr herzlich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern. Anschließend wurde die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Sektion Graz vorgenommen. Das verdiente Ehrenzeichen für 40 Jahre wurde an Herrn Alois Pernitsch (Grambach), für 50 Jahre wurde an Herrn Horst Fladischer (Graz) und für 60 Jahre wurde an Frau Hannelore Sitzenfrey (Graz) und an Frau Heidemarie Messner (Graz) überreicht. Ein verdientes Ehrenzeichen für 50 Jahre Mitgliedschaft für Herrn Hans Skof (Graz) und für 60 Jahre Mitgliedschaft für Herrn Helmut Schemeth (Graz) zur Sektion Graz war vorgesehen. Da beide an der Teilnahme bei der Hauptversammlung verhindert waren, wurde ihnen das Ehrenzeichen per Post übermittelt. – Wir bedanken uns bei allen Geehrten für ihre langjährige Treue zum Klub. Die Grüße vom Österreichischen Alpenverein übermittelte der 1. Präsident der AV-Sektion Graz, Herr Dipl.-Ing. Hartmut Heidinger, wobei er die gute Zusammenarbeit zwischen ÖTK und ÖAV als Berg- und Wandervereine auf allen Gebieten hervorhob. Unter „Anträge und Allfälliges“ wurde der Rücktritt des Kassierstellvertreters, Herrn Siegfried Schelischansky, eingebracht. Obmann Gerd Sitzenfrey ehrte ihn bei dieser Gelegenheit für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Jugendarbeit und als Tourenführer. Seine musikalischen Aktivitäten und seine Dia-Impressionen waren immer ein Erlebnis. Durch den Rücktritt von Siegfried Schelischansky ist eine Neuwahl des Kassierstellvertreters notwendig geworden. Die bisherige Schriftführerstellvertreterin, Frau Annette Jammernegg, stellte sich für die Funktion des Kassierstellvertreters und Herr Andreas Lepsic stellte sich für die Funktion als Schriftführerstellvertreter zur Verfügung. Der Wahlvorschlag wurde

von der Hauptversammlung ohne Gegenstimme angenommen. Den Abschluß der Jahreshauptversammlung bildete ein sehr interessanter, durch unseren Klubkameraden Herrn Sepp Edler vorgetragener Lichtbildervortrag, in dem er seine Eindrücke und Erlebnisse seiner Bergexpedition nach West-Neuguinea, zum höchsten Berg, die Carstenz-Pyramide, schilderte und uns damit sehr beeindruckte.

Hochmölbinghütte: Das Schutzhaus ist seit 1. Jänner 2010 neu verpachtet. Die neuen Pächter sind Petra Schuster und Edgar Gritsch. Petra und Edgar sind momentan in Stein an der Enns wohnhaft. Ihnen ist das Gebiet der Warscheneckgruppe bestens vertraut.Wenn es ihre Zeit erlaubt, sind sie viel in den Bergen unterwegs. Edgar ist Lehrwart-Alpin. Seine Interessen galten immer den Bergen in den verschiedensten Formen ( Schitouren, alpines und Sportklettern bis hin zum 9. Schwierigkeitsgrad,Trekking usw.). Für Petra als Bergwanderführerin und Nationalparkführerin ist es eine ganz zentrale Aufgabe, in den naturinteressierten Menschen die Lust am „Teilhaben“ und „Teilsein“ immer wieder zu wecken und zu intensivieren. Sie wollen die Hochmölbinghütte als eine Schutzhütte führen, auf der das Sprichwort „Gleich und gleich gesellt sich gern" zutreffen soll. Petra kocht leidenschaftlich gerne und weiß immer etwas auf den Tisch zu zaubern. Ihr liegt etwas daran, daß der Ursprung der Lebensmittel nachvollziehbar ist und möglichst für jeden Geschmack etwas auf der Karte zu finden ist, damit derjenige „a Zeitl sitzen bleibt“, für dessen leibliches Wohl auch wirklich gesorgt ist. Die Idee, eine Hütte zu bewirtschaften und einer Schutzhütte ihre persönliche Note einzuhauchen, war schon lange Teil ihrer Pläne. Sie wollen ganzheitliche Aktivitäten anbieten, wie z. B. Schneeschuhwanderungen, Schitouren, Bergtouren und vieles mehr. Die Bewirtschaftung wird (wetterabhängig) von Mitte März bis Mitte April für Schitouren, Schneeschuhwanderungen usw. erfolgen. Der „Raidling-Schitourenlauf“ wird am 10. April stattfinden. Die Sommerbewirtschaftung soll ab Mitte Juni erfolgen. Für die aktuellen Informationen wurde eine eigene Homepage errichtet: www.hochmoelbinghuette.at. Anfragen werden gerne beantwortet, zu richten an: info@hochmoelbinghuette.at oder über die neue Hüttentelefonnummer: 0676/900 39 09.

Reinischkogelhütte (Selbstversorger):

Die beiden „60er“, Lore Sitzenfrey und Heidi Messner (v. li.)

Die Hütte steht Mitgliedern als auch Gästen für Wochenenden und natürlich auch für längere Aufenthalte zur Verfügung. Die Hütte ist gut eingerichtet und es bieten sich in der Umgebung sehr schöne Wandermöglichkeiten. Anfragen und Anmeldungen bei Hüttenwart Josef Edler, Tel. 0316/40 97 09.

Gleinalmschutzhaus: Da die ÖTK-Sektion Graz größtenteils für die Wegebetreuung des Gleinalmgebietes verantwortlich ist, möchten wir informieren, daß an bestimmten Tagen des Jahres 2010 die Zufahrt zum Gleinalmschutzhaus mit dem Auto möglich ist, da an diesen Tagen der Schranken geöffnet bleibt. Es ist dies am ersten Wochenende der Monate Juni, Juli, August und September.

Termine der heiligen Messen auf der Gleinalm: 24. Juni (11.30 Uhr, Johannes der Täufer), 2. Juli (10.30 Uhr, Maria Heimsuchung), 25. Juli (10.30 Uhr, Jakobi), 5. August (11.30 Uhr, Maria Schnee), 24. August (10.30 Uhr, Bartholomäus). ❑ Siegfried Schelischansky mit Obmann Gerd Sitzenfrey (v. li.) ÖTZ April/Mai 2010

41


Großbaustelle Fischerhütte – Dank an die Hüttenwarte Von Gerhard Membier, ÖTK Neunkirchen

Wie im Bericht des Kassiers & Leiters des Baureferates, Roland Ladik, der Zentrale des ÖTK in der ÖTZ 1/2010 ausführlich entnommen werden konnte, hat sich im Jahr 2009 sehr viel getan. Darunter fällt die Errichtung des Wasser- und Abwasserkanals zu NÖ höchstgelegener Schutzhütte, der Fischerhütte (2049 m) am Schneeberg, und die damit verbundenen Adaptierungsarbeiten in der Hütte selbst. Die Vergabe und Überwachung dieser Bauarbeiten in der Fischerhütte bzw. Damböckhaus erfolgte durch die Zentrale Wien bzw. den von der Zentrale beauftragten Baumeister Horak. Die Vergabe der Kanalbauarbeiten oblag der Wasser- und Abwassergenossenschaft Hochschneeberg, deren Mitglieder auch Vertreter der ÖTK-Zentrale Wien, Neunkirchen und Ternitz ( letztere als Kassaprüfer) angehören. Dazu sei ein kurzer Rückblick gestattet: Die Fischerhütte wurde im Jahr 1885 von der Sektion Wiener Neustadt des ÖTK errichtet, zu Ehren des verdienten Alpinisten Eduard Fischer von Rösslerstamm. Im Jahr 1899 wurde die Hütte infolge anderer Hüttensorgen der Sektion Wr. Neustadt von der Zentrale Wien übernommen. Es folgten viele Zu- und Umbauten, bis die Hütte in der Nacht zum 28. Juni 1945 ein Raub der Flammen wurde. 1953 erfolgte die Neueröffnung der wieder aufgebauten Hütte. 1974 wurde die Hütte vom ÖTK Neunkirchen, unter dem damaligen Vorstand und 3. Präsidenten des ÖTK, Sepp Vogrin, zur Verwaltung übernommen. Als 1975 die vorhandene Straße zur Hackermulde bis zur Hütte verlängert wurde, konnten dringend erforderliche Reparaturen in Angriff genommen werden. Die Hütte befand sich zum damaligen Zeitpunkt in einem katastrophalen Zustand und eine behördliche Schließung war nicht mehr fern. (Details möchte ich dem geneigten Leser dieses Artikels ersparen!) Der aus dem Verkauf der dem ÖTK Neunkirchen gehörenden „Kernstockhütte“ am Masenberg erzielte Erlös mußte vollends in die Hütte für den Zubau eines Pächterzimmers investiert werden, ebenso wie die Pachteinnahmen der folgenden Jahre. Ein notwendig gewordener Umbau und Neubau der Küche in Nirostaausführung im Jahr 2004 mußte mit einem Darlehen finanziert werden. Bis 2009 wurde die Fischerhütte vom ÖTK Neunkirchen beinahe ohne jegliche Subvention erhalten. Seit der Übernahme durch den ÖTK Neunkirchen leisten die beiden Hüttenwarte, Gerhard Grillmayer und Franz Jeitler, beinahe unbeschreibliche Arbeiten auf und für die Fischerhütte, die aber wert sind, einmal öffentlich – wenn auch nur demonstrativ – aufgezählt zu werden. Im folgenden ein Auszug aus dem Leistungsbericht für das Jahr 2009: Angemerkt sei hier, daß die Hüttenwarte nicht nur Verbindungsglied zwischen Hüttenpächter und Vereinsvorstand sind, sondern seit mehr als 30 Jahren tatkräftig, ganzjährig und ehrenamtlich Arbeit leisten, wie 17. 03. 2009: Sitzung Wasser- und Abwasserverband Hochschneeberg. 05. 05. 2009: Hüttenkontrolle wegen eventueller Winterschäden. 26. 05. 2009: Mitarbeitergespräch mit den Hüttenpächtern. 29. 05 2009: Fliesen entfernen und Spachteln in der Gaststube wegen neuem Ofen. 02. 06. 2009: Arbeitsgespräch mit den Pächtern wegen geplanter Umbauarbeiten. 18. 08. 2009: Baubesprechung mit Baureferat des ÖTK. 24. 08. 2009: Transport von Baumaterial mit Muli zur Hütte. 28. 08. 2009: Abbruchmaterial aufräumen und Holzschneiden; Ausräumen der bisherigen Werkstätte und Müll entsorgen. 42

Die Hüttenwarte Gerhard, Brigitte und Franz (v. li.)

01. 09. 2009: Transport von Baumaterial mit Muli zur Hütte. 01. 09. 2009: Ersetzen eines Teiles der Wintermarkierungsstangen. 15. 09. 2009: Transportseilbahn demontieren. 16. 10. 2009:Wintereinbruch! 8 Arbeiter, die absteigen wollten und den Weg ins Tal nicht fanden, wurden von Franz Jeitler sicher ins Tal gebracht. 22. 10. 2009: Mithilfe bei der Anlieferung mittels acht Hubschrauberflüge von Baumaterial, da Güterweg infolge Schnee nicht mehr befahrbar. 23. 10. 2009: Die hintere Metalleingangstür ( Nordseite) wurde vom Sturm aus den Angeln gerissen und war nicht mehr auffindbar. Neue Tür mit Zarge wurde provisorisch eingesetzt. 29. 10. 2009: Türe fertig eingebaut. Reinigungsarbeiten und nebenbei sieben Arbeiter der von der Zentrale beauftragten Firmenarbeiter mit Speisen und Getränken versorgt (Pächter nicht mehr auf der Hütte). 31. 10. 2009: Diverse Aufräumarbeiten. 07. 11. 2009: Generalreinigung und Montage der Kücheneinrichtung mit fünf weiteren Helfern des ÖTK Neunkirchen. 12. 11. 2009: Ende der Bauarbeiten 2009 und Abstieg der Pächter. 19. 11. 2009:Wegen Beschwerde der MA 31 der Gemeinde Wien (Wasserwerke) wurde der vom Schnee verdeckte Müll, Werkzeug und restliches Baumaterial mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht, natürlich mit Hilfe der Hüttenwarte. 18. 12. 2009: Kontrollgang. 29. 12. 2009: Kontrollgang. Teilnahme an zahlreichen weiteren Baubesprechungen. Den beiden Hüttenwarten sei an dieser Stelle für ihre – von ➤

Das Foto zeigt den von den Baufirmen rings um die Hütte gelagerten Müll bzw. Baumaterialien, was zu einer Beschwerde durch die Wiener Wasserwerke führte und von den Hüttenwarten vor dem Winter entsorgt werden mußte. Verständlich, wenn man bedenkt, daß Winterstürme in den vergangenen Jahren (Paula, Emma) mit 240 bzw. 234 km/h Spitze am Schneeberg wüteten!

ÖTZ April/Mai 2010


Die Hüttenwirte Bärbl und Friedl

Sektion Oberdrauburg:

Hochstadel-Schutzhaus

Rückblicke – Einblicke – Ausblicke Der Wunsch, sich wieder zu verändern und der Hektik der Stadt Salzburg zu entfliehen, ließ in Barbara und Friedrich Berger den Entschluß reifen, als neue Hüttenpächter das Hochstadel-Schutzhaus der ÖTK-Sektion Oberdrauburg zu bewirtschaften. Nach der ersten Saison, im Jahr 2009, die sie mit anfänglichen kleinen Problemen überstanden haben, können sie im Rückblick heute sagen: Es war die richtige Entscheidung! Der tägliche wunderbare Blick ins Tal, der Kontakt mit naturverbundenen Menschen, die Gesprächsbereitschaft mit der Sektion und Anrainern (welche heute nicht mehr selbstverständlich ist) und die vielen Bekanntenbesuche und die der

Sektion Langenlois:

Jahresabschlußfeier 2009 bei der Kamptal-Warte Der Glühwein und die Gulaschsuppe waren vorbereitet und die Lagerfeuer waren entzündet. Zum traditionellen Jahresabschluß bei unserer Warte am Heiligenstein haben sich rd. 40 ➤

manchen vielleicht als selbstverständlich erachtete – Tätigkeiten ganz besonders gedankt. Nur durch ihr ganz besonderes Engagement und ihren Einsatz kann die Fischerhütte als Vorzeigehütte ( Zitat anläßlich der letzten gewerberechtlichen Überprüfung ) in diesem baulichen Zustand erhalten werden. Seit kurzer Zeit werden die beiden Hüttenwarte, Gerhard und Franz, von Hartl Greger tatkräftig unterstützt, da jede Form der Mithilfe dringend erforderlich ist. Aufgrund der oben erwähnten respektablen Leistungsbilanz ÖTZ April/Mai 2010

Gäste aus nah und fern stimmte die Hüttenwirtsleute sehr positiv zum Weitermachen. Ihr besonderer Dank gilt allen Helfern, der Sektion und dem Hüttenwart, der Musikkapelle, dem Männergesangsverein und den Hüttenmusikanten! Die Hüttenwirte, Bärbl und Friedl Berger, möchten darauf hinweisen, daß sie die Hütte an den Wochenenden ab Anfang Juni öffnen; der offizielle Termin ist der 20. Juni 2010. Am 25. Juli findet die Hochstadel-Gipfelmesse und am 4. September der Almkirchtag statt, wozu alle Bergfreunde herzlichst eingeladen sind! An schönen Wochenenden im Oktober ist das HochstadelR. M. Schutzhaus noch offen. Berg Heil! Post: ÖTK-Hochstadel-Schutzhaus. 9781 Oberdrauburg, Drauweg 17/1. Handyruf: 0664/124 61 65. Hüttentelefon: 04710/27 78.

Mitglieder und Freunde des ÖTK Langenlois zusammengefunden und sind von der Kellergasse Zöbing zur Warte aufgestiegen. Für uns reckte sogar der Ötscher für eine Weile seinen Kopf durch die sonst dichte Wolkendecke. Bei Glühwein, Kinderpunsch, Tee, mitgebrachten Keksen, Aufstrichen und einigen Liedern ließen wir das Jahr 2009 gemütlich ausklingen. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetraF. L. gen haben, und ein Berg Heil für 2010. scheint es beinahe als nur am Rande erwähnenswert, daß zahlreiche Fahrten mit den privaten Pkws der Hüttenwarte nach Puchberg bzw. Losenheim im jährlichen Tätigkeitsbericht unter dem Punkt Fahrkostenabrechnung mit 0,– Euro dem ÖTK Neunkirchen in Rechnung gestellt wurden … Als Obmann des ÖTK Neunkirchen will und muß ich mich bei den Hüttenwarten mit den Worten „Bravo, bravo – bitte vor ❑ den Vorhang“ aufrichtig bedanken. 43


Lawinenzeit 2010 Eine Einschätzung aus dem obersteirischen Blickwinkel von Klaus Hoi Der frühe Winterbeginn Anfang Oktober überraschte doch etwas. Unmittelbar nach der letzten „hemdsärmeligen“ Klettertour in den Gesäuse-Nordwänden brachte ein erster Wintereinbruch enorm viel Schnee. Ab Mitte Oktober konnte man oberhalb von 1500 m Seehöhe grundlose, aber sonst gefahrlose Pulverschneetouren machen. Wer sich allerdings mit Schneephysik befaßt, konnte bei dem folgenden Wetterverlauf nichts Positives für den weiteren Winter erwarten. Einerseits die Bodenwärme und andererseits die fast ohne Unterbrechung anhaltende Kälteperiode bei starken Minusgraden führten zu Schwimmschnee- und Reifbildung in allen Höhenlagen und Hangrichtungen. Bei vergleichbaren Schneeverhältnissen kam es bereits Anfang Jänner 2010 im Berner Oberland zu einer Lawinen-Unfallserie. In Österreich änderte sich in der ersten Februarwoche 2010 schlagartig die Situation. Mäßiger, aber sehnsüchtig erwarteter Schneefall im Norden mit starkem Wind aus Nordwest und Nord führte zu lokalen Schneebrettbildungen. Allerdings durchaus untypisch mit weniger Pressungen, häufig lockerem und kaltem Oberflächenschnee sowie wenigen Setzungsgeräuschen. Die Schneebretter befanden sich oft in bewaldetem Gelände oder knapp über der Waldgrenze. Stauden, Latschen und Felsen waren sichtbar.Trotzdem waren getarnte Schneebretter leicht störbar und auch fernauslösbar. Es gab viele kleinere Unfälle ohne schwere Verschüttung, jedoch innerhalb eines Tages, am Donnerstag, den 4. Februar, 6 Lawinentote entlang der Nordalpen vom Kleinen Walsertal bis zum Ötscher. In der zweiten Februarwoche haben sich Schneebrettunfälle infolge der Wetterlage auch auf die Südalpen ausgedehnt (Dolomiten, Kärnten, Slowenien). Insgesamt gab es in den ersten beiden Februarwochen bereits 20 Lawinentote in den österreichischen Bergen. Mit diesen Ausführungen möchte ich erklären, wie es zur Entstehung dieser „Lawinenzeit“ gekommen ist. Das Phänomen tritt nicht jeden Winter auf. Eine ähnliche Lawinensituation gab es im Februar 1996 – innerhalb von 9 Tagen ereigneten sich im Nordalpenbereich ca. 36 Unfälle mit 11 Toten, und im Februar 2005 gab es innerhalb von 10 Tagen 12 Todesopfer durch Lawinen. Die Ähnlichkeit von „Lawinenzeiten“ kann aus der Vergangenheit immer wieder gut abgelesen werden. Es war bei dieser Schneedeckenentwicklung abzusehen, daß mit den ersten massiveren Schneefällen und Verfrachtungen eine Schneebrettbildung in außergewöhnlichem Ausmaße entstehen wird. Diese Gefahreneinschätzung war nicht nur Bergführern und allen aufmerksamen Beobachtern vorbehalten. Einige Lawinenwarndienste (LWD) gaben diesbezüglich eine Vorwarnung auf die bevorstehende Gefahrenverschärfung heraus. Die Medien reagierten allerdings kaum oder überhaupt nicht. Das Phänomen „Lawinenzeit“ kann durch die Warnstufen (Skala 1 bis 5) des Lawinenlageberichtes nicht wiedergegeben werden.Abgesehen davon, daß die flächendeckende Warnstufe keiner Einzelhangbeurteilung entspricht, wurde die Stufe 3 diesen schwierig einzuschätzenden Bedingungen nicht gerecht. Die Streuung der Gefahrenhänge war einfach zu groß. Auf einzelnen Bergen herrschte überhaupt keine Lawinengefahr, andernorts waren wieder Hänge und Böschungen auch unter 30 Grad enorm leicht auszulösen. Es fehlten oftmals erkennbare Spannungen und typische Setzungsgeräusche. Für die Stufe 4 44

fehlten die Parameter in Form größerer Spontanabgänge, weil auch die Schneedecke wenig mächtig war. Im Wald unterhalb von 1500 m Seehöhe kann aus Schneemangel meist noch immer nicht gefahren oder gegangen werden. Die Stufe 4 zur Prävention gegeben und stereotype mediale Warnung, den gesicherten Schiraum nicht zu verlassen, bewirkten eine fast geisterhafte Leere in den Tourengebieten. Die Variantenfahrer (Freerider und Snowboarder) ließen sich jedoch kaum beeindrucken. Ihr Spurenbild ist die Sprache der Respektlosigkeit – schließlich will der Slogan „No risk no fun“ gelebt werden.

Wie beurteilt ein Profi eine derartige Situation?

Analysen, Prozeßdenken und Erfahrung 1. Durch Beobachten, wie der Winterbeginn ist und wie der weitere Schneedeckenaufbau erfolgt. 2. Nur wenn man ständig unterwegs ist, kann man „nachjustieren“ und meteorologische Einflüsse erkennen. Um Vergleiche herzustellen, muß man repräsentative Touren immer wieder gehen. 3. Die Schneedeckenuntersuchungen an den „richtigen“ Stellen gehören dazu.Vergleiche mit früheren Erfahrungen ergeben sich von selbst. 4. Der Erfahrungsaustausch unter Kollegen ist übliche Routine. 5. Georg Kronthaler ( Bergführer, bayrischer LWD) bezeichnet den Vorgang der vergleichenden Schneedeckenanalyse als „Prozeßdenken“ (siehe Berg&Steigen, Nr. 4, 2006 ). 6. Es erfolgt bei der Entscheidungsfindung ein Abgleichen mit gemachten Erfahrungen, in der Summe ist das ein lebenslanges Lernen.

Der Profi ist mit seinen Erfahrungen und Einschätzungen der Lawinenwarnung und dem Lagebericht immer etwas voraus. Die Ersteller des Lageberichtes haben es fast nur mit Meßdaten zu tun, und es ist viel schwieriger, eine zutreffende Beurteilung zustande zu bringen. Diese erstreckt sich flächenmäßig über weite Gebirgsregionen. Bereits in den verschiedenen Talschaften, Hangrichtungen und Stellungen sowie Höhenlagen gibt es meist sehr große Unterschiede. Eine Einzelhangbeurteilung ist prognostisch sowieso nie möglich. Die sogenannte „Neue Lawinenkunde“ oder auch „Strategische Lawinenkunde“ ist eine probabilistische Methode, welche auf der prognostischen Lawinenwarnstufe aufbaut. Der Glaube an die Lawinenwarnstufe ist eine Voraussetzung, ob sie der Wirklichkeit entspricht, ist nicht beweisbar. Alle von der Reduktionsmethode nach Munter abgeleiteten Methoden sind auf Wahrscheinlichkeiten aufgebaut. Der verehrte Leser möge nun für sich entscheiden, ob er über genügend Hintergrundwissen verfügt, um den Lagebericht selbst zu verifizieren und anhand einer Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Schitour sicher genug bewerten kann. Zur Lawinenkundeausbildung wäre abschließend zu sagen, von nichts kommt nichts. In kurzer Zeit und ohne Mühen kann man keine Lawinenkunde lernen. „Stop or Go“ ist ein Mosaiksteinchen der Lawinenkunde, das haben uns die Ereignisse der Lawinenzeit 2010 deutlich gemacht.Wer also der „Faszination“ der einfachen, strategischen Beurteilungsformel erlegen ist, sollte das gut einhundert Jahre alte lawinenkundliche Wissen und die Erfahrungen nicht außer acht lassen. Die Lawinensachverständigen in Österreich sind zur Erkenntnis gelangt, daß sich Lawinengefahr nicht berechnen läßt und daß bei der Erhebung von Unfallursachen stets das gesamte Spektrum der Lawinenkunde in Betracht zu ziehen ist. Sachverständige betonen auch, daß die Lawinenwarnung durch den Lagebericht eine allgemein gehaltene Prognose und keine Messung ist! Auch der prognostische Wetterbericht trifft nicht überall zu, wie ein aufmerksamer Beobachter feststellen kann. Wie weit aber der Lagebericht zutrifft, kann nicht überprüft werden. Es ➤ ÖTZ April/Mai 2010


Die Alpenkonvention Internationales Abkommen für die nachhaltige Alpenentwicklung; Teil 2 Peter Haßlacher

Wie in ÖTZ Februar/März 2010 bereits erwähnt, hat sich im Oktober 2009 der Jahrestag der 1. Alpenkonferenz in Berchtesgaden 1989 zum 20. Mal wiederholt. Dieser Anlaß gibt auch Gelegenheit, eine kurze Bilanz über den Stand des Alpenkonventionsprozesses zu ziehen. Die 1990er Jahre waren durch einen wahren Verhandlungsmarathon gekennzeichnet. Ein ganzes Jahrzehnt dauerte es, bis der damalige österreichische Lebensminister Mag.Wilhelm Molterer anläßlich der 6.Alpenkonferenz der UmweltministerInnen im Jahre 2000 in Luzern alle detaillierten Durchführungsprotokolle unterzeichnen konnte. Die Verhandlungen für das im österreichischen Alpenraum äußerst bedeutsame Verkehrsprotokoll dauerten immerhin ein ganzes Jahrzehnt. Wobei der Verzicht auf die Errichtung weiterer hochrangiger ➤

ist daher auch unseriös, alle Unfälle mit der Warnung in Verbindung zu bringen. Lawinenbildung ist ein Phänomen der Naturgesetze, wie weit sich der Mensch diesen aussetzt, ist in den Bereich der Eigenverantwortung zu stellen! Eigenverantwortung wahrzunehmen bedeutet mehr als Informationen zu sammeln und irgendwelchen Spuren im Schnee nachzulaufen und nachzufahren. Jeder eigenverantwortliche Schiläufer muß in der Lage sein, sein Tun vom Eigenkönnen und Wissen abhängig zu machen. Reagiere nicht, sondern agiere!

Zum Autor Klaus Hoi: Klaus Hoi wurde am 12. April 1942 in Fürth geboren. Der Berufsbergsteiger, Bergführer und langjährige Ausbildungsreferent der österreichischen Berg- und Schiführer hat die beiden letzten Jahrzehnte der Gesäuseerschließung entscheidend geprägt. Er kennt die großen Alpenanstiege wie Matterhorn-, Eiger- und Triolet-Nordwand und die schwierigsten Dolomitenklettereien. 1971 hat er eine Alpenüberschreitung auf Langlaufschi durchgeführt (40 Marschtage, 2000 km, 80.000 Höhenmeter Aufstieg). Seine neuen Felswege im Dachsteinmassiv und im Gesäuse setzten neue Maßstäbe (er hat insgesamt mehr als 100 gefunden). Allein in der Dachlwand beging er erstmals: „Berglandriß“, „BuhlGedächtnisweg“, „Verlorener Weg“, „direkter Ausstieg der Roßkuppen-Dachl-Verschneidung“, „Nordwestwand“ und „Dachlkomplizierte“. Auch die Bergrettungstechnik hat Klaus Hoi nachhaltig beeinflußt: Seine Methode zum Rückzug aus überhängenden Wänden sollte eigentlich jeder Extremkletterer beherrschen. Bei der Bergung zweier Kletterer aus der „Laliderer-Wand“ war sie die letzte Möglichkeit, nachdem alle anderen Versuche fehlgeschlagen waren. Klaus Hoi lebt als aktiver Berg- und Schiführer in Öblarn im Ennstal. Empfehlenswert zu lesen: Sicherheit im Bergland, Jahrbuch 2000, „Reduktionsmethode aus der Sicht des SV“, Dr. Gabl. Sicherheit im Bergland, Jahrbuch 2009, „Gerichtssachverständige im Strafverfahren“, Mag. Deisenberger. Alpenvereinszeitschrift „Bergauf“, Heft 1/2010, „Stop or trotzdem Go“, Mag. Larcher. ÖTZ April/Mai 2010

Autobahnen über die Alpen – Stichwort: Alemagna-Autobahnprojekt von Belluno-Longarone in Richtung Pustertal – zur echten Nagelprobe zwischen Österreich und Italien geworden war. Nach einem jahrelangen Verhandlungspoker setzte sich Österreich schließlich mit der Verbotsregelung durch.

Durchführungsprotokolle sind die Herzstücke der Alpenkonvention Diese Durchführungsprotokolle sind das Herzstück dieser Konvention über die nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes. Sie wurden vom österreichischen Nationalrat einstimmig beschlossen, sind nach österreichischem Recht unmittelbar anzuwenden, sind im Bundesgesetzblatt verankert (erstmals im Jahre 2002) und stellen einen alpenweit gültigen Rahmen für die Alpenentwicklung dar. Dort, wo Grenzen gegen eine Fehlentwicklung und/oder Übernutzungen zu ziehen sind bzw. sozioökonomische Schwächungen und Ausdünnungen der Grunddaseinsfunktionen eintreten, gibt es in den verschiedenen Protokollen genügend Anhaltspunkte bzw. politische Rahmenerklärungen, um Korrekturen, Hilfestellungen und neue Weichenstellungen anbieten zu können. Bei entsprechenden Förderungen und dem klaren politischen Bekenntnis zur Umsetzung wird auch der Mehrwert für die im Anwendungsbereich der Alpenkonvention lebende und wirtschaftende Bevölkerung sichtbar werden können.

Das Gerüst dazu bilden folgende Protokolle: Naturschutz und Landschaftspflege – Berglandwirtschaft – Raumplanung und nachhaltige Entwicklung – Bergwald – Tourismus und Freizeit – Bodenschutz – Energie – Verkehr – und das Zusatzprotokoll Streitbeilegung (alle Protokolle: www.cipra.at, www.lebensministerium.at, www.alpconv.org).

Zwei Drittel der österreichischen Staatsfläche im Anwendungsbereich In Österreich liegen 64,71 Prozent der Staatsfläche im Anwendungsbereich der Alpenkonvention. Die Abgrenzung erfolgt gemeindegrenzenscharf, 1135 Gemeinden sind davon erfaßt.Während Tirol,Vorarlberg und Kärnten zur Gänze im Anwendungsbereich liegen, ist Salzburg mit 94,77 Prozent seiner Fläche betroffen,die Steiermark mit 77,33 %,Niederösterreich mit 31,65 %, Oberösterreich mit 29,08 % und das Burgenland mit immerhin noch 11,89 Prozent der Landesfläche. Die Fläche der Bundeshauptstadt Wien wird von der Alpenkonvention nicht berührt. Österreich bringt den größten Flächenanteil, gefolgt von Italien, Frankreich und der Schweiz, in die gesamte Alpenfläche ein. Im italienischen Alpenanteil wohnen wiederum die meisten Menschen, gefolgt von Österreich, Frankreich und der Schweiz. Sitz des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention in Innsbruck Kein Wunder also, daß sich gerade Österreich und Italien sehr angestrengt haben, den ständigen Sitz dieses internationalen Abkommens in ihr Staatsgebiet zu bekommen. Nach langem Tauziehen erhielt schließlich die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck anläßlich der 7. Alpenkonferenz 2002 in Meran den Zuschlag für das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention mit einer Außenstelle in Bozen. Das Sekretariat in Innsbruck ist im Innsbrucker 45


Jahreshauptversammlung der Alp. Ges. Kienthaler (Alp. Ges. Kienthaler) Am 16. Jänner 2010 fand im Restaurant Osterbauer die Jahreshauptversammlung der Alp. Ges. Kienthaler statt. Nach der Begrüßung der zahlreich anwesenden Mitglieder und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ( heuer insbesondere an Ferdinand Herzog) eröffnete Obmann Gerhard Komenda mit seinem Bericht den offiziellen Teil der Versammlung. Er gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem erfreulicherweise auch wieder neue Mitglieder zum Verein gestoßen sind (Andreas Eichinger mit seinen Söhnen Gregor, Stefan und Thomas,Armin Glöckl,Thomas Winkler und Sebastian Simon). Im Verein wurden das ganze vergangene Jahr über die organisatorischen Arbeiten in Vorstands- und Monatssitzungen behandelt und diverse offizielle Termine bei anderen alpinen Vereinen wahrgenommen. Darüber hinaus wurden im Verein Schitouren, ein Schiwochenende, ein Zweitagesausflug zur Landesausstellung, Bergtouren,Wanderungen, Radtouren, Konditionstraining und vieles mehr unternommen. Im Mittelpunkt des Vereinslebens steht aber nach wie vor der Betrieb und Erhalt der Kienthalerhütte.Wie auch in den vergangenen Jahren konnten Auftransport, Arbeitspartie, Holzpartie sowie die 50. Bergmesse und selbstverständlich auch die laufenden Hüttendienste zur Zufriedenheit aller ohne Probleme durchgeführt werden. Anschließend berichtete Kassier Fritz Schwarz über die Finanzgebarung des Vereins im abgelaufenen Jahr und wurde von den Kassaprüfern entlastet. Jugendwart Doris Spielbichler ( Michaela Komenda als 2. Jugendwart war leider nicht anwesend ) berichtete von den durchgeführten Aktivitäten mit den ganz jungen Kienthalern und würde sich über einen etwas größeren Zuspruch bei den zukünftigen Unternehmungen sehr freuen. Wie jedes Jahr sehr rege unterwegs ist unsere Seniorengruppe „Glatzerte Tiger“, die 2009 80 (! ) Wanderungen durchführten, wie Helmut Dittler berichtete. Anschließend folgte der Bericht des Hüttenwartes der Kienthalerhütte, Franz Stangl. Er erzählte hauptsächlich von den ➤

Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl (1. Stock), situiert.Wie bereits erwähnt, war das Ringen groß. Insgesamt bewarben sich mit Innsbruck, Bozen, Lugano, Grenoble und Marburg fünf sehr ambitionierte Alpenstädte, wobei letztlich das gute Angebot von Innsbruck, das große Engagement des damaligen Innsbrucker Bürgermeisters Herwig van Staa und letztlich die Kooperation der Achse Österreich-Italien den Ausschlag für Innsbruck-Bozen gab. Mittlerweile „regiert“ dort nach den Aufbaujahren bereits der dritte Generalsekretär, Herr Dr. Marco Onida, den Alpenprozeß in Zusammenarbeit mit den Vertragsstaaten Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Liechtenstein, Monaco, Slowenien, Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft.

Fehlende Ratifizierung der Protokolle in Italien und der Schweiz Einen großen Wermutstropfen bei der Etablierung der Alpenkonvention stellt die noch immer ausstehende Ratifizierung der Durchführungsprotokolle in der Schweiz und in Italien dar. Dadurch wird nämlich auch die Ratifizierung und das In-Kraft-Treten beispielsweise des für den Alpenraum bedeutenden Verkehrsprotokolls auf der europäischen Ebene blockiert. Schon rührt sich in den Staaten, in welchen die Protokolle längst seit dem Internationalen Jahr der Berge 2002 in Kraft sind, Argwohn und Widerstand. Sie fragen sich nämlich, wieso sie strengere Regeln zu erfüllen haben und über die Grenze hinweg diese noch nicht gelten? Ohne Zweifel tauchen da sofort die bekannten Argu46

Die Kienthalerhütte ist von Ostern bis Allerheiligen an Wochenenden und Feiertagen geöffnet (Sa., 11 Uhr, bis So., 16 Uhr). Alle näheren Informationen (auch bezüglich Reservierungen) auf unserer Homepage www.kienthaler.at.

durchgeführten Arbeiten auf der Hütte. Hier wurde z. B. ein neuer Schrank im Pächterzimmer eingebaut und ein Stück der Hüttenaußenwand abgedichtet, bei der ein Wassereintritt zu verzeichnen war.Wie Franz Wallner, der Hüttenwart der Alpenrosehütte berichtete, wurden auch hier kleinere Reparaturarbeiten mit Hilfe von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Günter Schmidt, der Markierungswart des Vereins, gab in seinem Jahresbericht einen kurzen Überblick über die durchgeführten Instandhaltungsarbeiten am ca. 25 km langen Wegenetz, das zu unserem Verein gehört. Vor den anstehenden Neuwahlen wurden noch langjährige Mitglieder geehrt (Elfi Bauer, Sabine und Wolfgang Fritz für 25 Jahre, Fritz Bauer und Karl Schiefer für 40 Jahre). Bei den Wahlen wurde der 1. Obmann, Gerhard Komenda, in seiner Funktion wiedergewählt, der neue Hüttenwart der Alpenrosehütte ist Johann Knotzer, der aber von seinem langjährigen Vorgänger Franz Waller sicherlich auch weiterhin tatkräftig unterstützt werden wird. Nach einigen interessanten Informationen für die Mitglieder unter „Allfälliges“ bildete wieder ein Fotovortrag über das abgelaufene Vereinsjahr den Abschluß der Jahreshauptversammlung. ❑ mente des Wettbewerbsnachteils und der Standortsicherung auf, und die Umsetzung der Alpenkonvention wird zur Diskussion gestellt. Es wäre für den Fortgang des Alpenprozesses in der Tat nicht förderlich, wenn die zwei Vertragsparteien der Alpenkonvention, nämlich die Schweiz und Italien mit immerhin gut 40 Prozent Anteil an der Alpenfläche, nicht bald ihre „Hausaufgaben“ erledigen. Allerdings sind dabei die Voraussetzungen mit der launischen und unberechenbaren Diva Italien und der internationalen Verpflichtungen sehr skeptisch gegenüberstehenden Schweiz nicht gerade die besten. Mit dieser Thematik wird sich insbesondere die alle zwei Jahre tagende politische Ebene der Alpenkonferenz der UmweltministerInnen zu befassen haben. Die nächste und 11. Alpenkonferenz wird im März 2011 in Slowenien stattfinden, welches zwischen 2009 und 2011 den Vorsitz der Alpenkonvention innehat. In Österreich werden die Strategien zur Umsetzung der Alpenkonvention im so genannten „Österreichischen Nationalen Komitee für die Alpenkonvention“ abgestimmt. Unter der Federführung des Lebensministeriums beraten dort regelmäßig Delegierte der berührten Ministerien, Bundesländer, der Sozialpartner und der Alpen-NGOs die Umsetzung der Alpenkonvention sowohl im rechtlichen Bereich als auch bei verschiedenen Projekten. ❑ Darüber lesen Sie in der nächsten Ausgabe. ÖTZ April/Mai 2010


Alpine Gesellschaft Kienthaler:

Sauwand /Alpenrose-Hütte

Aus alt mach neu – 30 Jahre Wiederaufbau Helmut Dittler, Alp. Ges. Kienthaler Ca. 180 Hm unterhalb des Sauwandgipfels ( Mürzsteger Alpen/ Halltal, Stmk.) liegt die Alpenrose-Hütte (1240 m) der „Alp. Ges. Kienthaler“. Erbaut wurde die „Sauwand“, wie sie von unseren Mitgliedern genannt wird, in den 30er Jahren als Privathütte. Im Juli 1938 wurde diese Hütte von den Kienthalern unter dem damaligen Obmann Anton Duchan gekauft. Im Jahre 1939 begann die ganzjährige Bewirtschaftung durch die Familie Schaffer als Pächter. Mit Ausbruch des 2.Weltkrieges begannen die Probleme mit der Hütte, da durch die Zwangseingliederung in den Deutschen Alpenverein unklare Besitzverhältnisse entstanden. Nach Kriegsende bedurfte es großer Anstrengungen, die Hütte wieder in den Besitz der Kienthaler zurückzuführen. Während dieses Zeitraumes war die Bewirtschaftung einige Male unterbrochen und auch die bereits notwendig gewordenen Reparaturen wurden nur sehr notdürftig durchgeführt. Im Jahre 1956 wurde die Bewirtschaftung der Hütte eingestellt. In den folgenden Jahren begann ein Generationenwechsel bei den Kienthalern; in Neunkirchen wurde eine Jugendgruppe aufgebaut, deren voller Einsatz jedoch für die Kienthaler-Hütte am Schneeberg gebraucht wurde. Dabei wurde die AlpenroseHütte in den Hintergrund gedrängt. Bis 1976 wurde die Hütte nur mehr selten besucht, es wurden fast keine Reparaturen durchgeführt und die Hütte verfiel immer mehr. Im Jahre 1973 wurde der Vereinssitz von Wien nach Neunkirchen verlegt. Nach einer längeren Diskussionsphase wurde 1976, unter dem damaligen Obmann Franz Bele, der Entschluß gefaßt, die Hütte zu sanieren bzw. wenn notwendig, neu aufzubauen. Dieser Entschluß brachte aber eine Reihe von Problemen mit sich. Nach eingehendem Studium der Möglichkeiten des Auftransportes mußte festgestellt werden, daß nur ein Hubschraubertransport in Frage kam. Dies bedeutete eine große finanzielle Belastung, da neben den persönlichen Einsatz der Mitglieder und den Materialkosten auch noch erhöhte Transportkosten zu tragen waren. Es dauerte vier Jahre, bis die Hütte wieder in „neuem Glanz“ erstrahlte. An unzähligen Wochenenden und Urlaubstagen waren viele Kienthaler mit schweren Lasten unterwegs zur „Sauwand“, um Fundamente zu erneuern,Wände einzusetzen oder das Dach komplett zu erneuern. Bei diesen Arbeiten entstanden neue Freundschaften mit unseren steirischen Nachbarn, die uns immer wieder mit Rat und Tat unterstützten. Im Juni 1980 war es dann soweit – die Hütte konnte im Rahmen einer kleinen Feier wiedereröffnet werden. Zu diesem Anlaß wurde auf dem Sauwandgipfel von den Kienthalern ein Gipfelkreuz errichtet. Obwohl die Hütte seit dieser Zeit keine öffentliche Schutzhütte mehr ist, sind Gäste immer herzlich willkommen. Heuer sind es 30 Jahre, daß die Hütte renoviert und so vor dem gänzlichen Verfall gerettet wurde. Zu diesem Anlaß findet Sonntag, den 13. Juni 2010, vor der Hütte ein Almfest statt, zu dem alle Freunde recht herzlich eingeladen sind.

Zustiege:

Vom Eibelbauer in 30 Minuten; von Halltal in ca. 1,5 Stunden; von Gußwerk ebenfalls in ca. 1,5 Stunden; von Mariazell in rd. 3 Stunden. Gipfel: Sauwand, in ca. 30 Minuten. Quelle: Festschrift „100 Jahre Alpine Gesellschaft Kienthaler“, ❑ Sektion des Österreichischen Touristenklubs. ÖTZ April/Mai 2010

ALMFEST auf der SAUWAND

30 Jahre Wiedereröffnung der Alpenrose-Hütte

Sonntag, 13. Juni 2010 12 Uhr Bergmesse mit Pater Michael Staberl dann Unterhaltung mit den „Flotten Vier“ und der Volkstanzgruppe Payerbach/Reichenau

47


Sektion D’Höllentaler Holzknecht:

Adventwanderung 2009 von Gerhard Fuchs Für unsere Jugend ist der 8. Dezember schon fast ein Synonym für „Adventwanderung“, die sich auch im Jahr 2009 steigender Beliebtheit erfreute. Der Spaziergang stand diesmal ganz im Zeichen des „schwarzen Goldes“ des Weinviertels, dem Erdöl. Demnach führte uns der Weg in Richtung Nordosten, genauer gesagt in die Umgebung von Matzen und Prottes. Treffpunkt war der Hauptplatz von Prottes, wo sich 26 wanderbegeisterte Sektions- und Noch-nicht-Sektionsmitglieder einfanden, um gemeinsam ein wenig Natur und Technik zu erleben. Technik deshalb, da der erste Teil unseres Weges uns durch den Erdöllehrpfad führte, wo es allerhand Wissenswertes rund um die Erdölförderung und -bearbeitung zu erfahren gab. Allerdings trübte sich rasch die Begeisterung, da es kurz nach dem Start kräftig zu regnen begann. Nichtsdestotrotz setzten wir unseren Weg fort und spazierten zwischen Hubförderanlagen, mobilen Bohrplattformen und Eruptivsonden weiter in den Matzener Wald. Dort drehten wir eine Runde unter nicht enden wollendem Niederschlag, was der wiederaufgekommenen Stimmung keinen Abbruch tat. Nach einigen Kilometern erreichten wir den Ort Matzen, wo uns als erstes das imposante Schloß auffiel. Dieses wurde im 12. Jahrhundert errichtet und in seiner Geschichte mehrmals umgebaut. Vor allem während der zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 diente das Schloß als wichtiger Zufluchtsort für die Bevölkerung. Der Aufenthalt am Schloß gestaltete sich aber als recht kurz, da das Gros aufgrund des (ununterbrochenen) Regens schon in Richtung Gasthaus ins Trockene und Warme drängte. Nach dem Mittagessen war die Welt wieder in Ordnung und der Schmäh begann wieder zu laufen.

Sektion Eisenstadt:

Ines Kropf, Preisträgerin der Mesko-Talentetrophy für das Jahr 2009 Seit 10 Jahren gibt es die Wolfgang-Mesko-Talentetrophy, einen Förderpreis für burgenländische Jugendsportler. Für das Jahr 2009 hat die Jury gleich 5 Preisträger bestimmt. Die Gewinner erhalten Sachpreise oder Unterstützung für die Trainingsarbeit. Die Talentetrophy ist nach dem ehemaligen Sportchef des ORF Burgenland, Wolfgang Mesko, benannt, der im Jahr 2000 verstarb. Nachwuchssportler waren ihm ein besonderes Anliegen. Auf Grund ihrer Leistungen wurde unser Mitglied Ines Kropf mit der Wolfgang-Mesko-Talentetrophy ausgezeichnet. Diesen Preis erhält sie am 13. April in Pamhagen bei der Nacht des Sports überreicht. Die 14jährige spielt seit ihrem 10. Lebensjahr Eishockey bei den Raptors in Eisenstadt in der NachwuchsLandesliga. Seit Herbst 2009 spielt sie auch bei den Vienna Fly48

Dann war es aber Zeit, wieder aufzubrechen. Nachdem es aber immer noch regnete, erklärten sich einige Mutige dazu bereit, die letzten paar Kilometer zu den Autos alleine zurückzulegen und einen Shuttledienst einzurichten. Wieder im Wirtshaus angekommen, verabschiedeten sich alle und jeder ging seines Weges. Trotz des permanenten Regens war die Stimmung die ganze Zeit recht gut. Ich freue mich auf die durch diese Wanderung möglicherweise geworbenen Sektionsneuzugänge und blicke erwartungsvoll auf die nächste Wanderung am 8. Dezember 2010. Routenbeschreibung: Start/Ziel: Prottes Hauptplatz. Dem Erdöllehrpfad entlang, vorbei an der Schießstätte bis zum Jelinek-Kreuz. Dort links in den Barbaraweg bis kurz vor dem Königshut. Rechts am Zaun entlang und weiter bis zur Straße. Dort nicht den Hauptpfad entlang, sondern den kleineren Weg rechts hinein. Etwas später entlang des Jungwaldes halten nach Matzen. Der Hauptstraße entlang bis zum Friedhof. Dort links hinauf in die Weingärten und zurück nach Prottes. Weglänge: ca. 14 km. Gesamthöhenunterschied: 90 m. Kommentar: leicht, aber unmarkiert. ers in der Stammformation als eine der jüngsten Spielerinnen in der Bundesliga. Im November 2009 konnte sie sich für das U 15-Damennationalteam qualifizieren und hat bereits fünf Länderspiele bestritten. Ihr Ziel ist, ins U 18-Damennationalteam zu kommen, mit den Raptors möglichst weit vorne in der Landesliga mitzuspielen und mit den Vienna Flyers das Play-off zu schaffen. Der ÖTK Eisenstadt gratuliert recht herzlich! Silvia Terdy

Sektion Eisenstadt:

Kinderschikurs 2009/2010 „Spiel und Spaß im Schnee“ lautete auch diesmal wieder das Motto beim ÖTK-Weihnachtsschikurs in St. Jakob im Walde vom 27. bis 30. Dezember 2009.Vierzehn Kinder im Alter von drei bis acht Jahren nahmen die Gelegenheit wahr, um mit drei staatlich geprüften Schi-InstruktorInnen über die Pisten zu flitzen. Am letzten Kurstag kamen dann auch noch die Eltern zum Einsatz: Beim Abschlußrennen konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. Die Familienwertung konnte Familie Filka-Pollross für sich entscheiden. Über die ersten Plätze in der Kinderwertung freuten sich Niki Krizsanits (Kinder 2 ) und Ferdinand Schieber (Kinder 3). ➤ ÖTZ April/Mai 2010


Tagesbestzeit fuhr Paula Breyer (Gästeklasse). An den Sonntagsschikursen am 24. Jänner nahmen 13 Kinder und am 21. Feber 10 Kinder teil. Brigitte Krizsanits

Alpiner Schirennlauf 2009/2010 Gut vorbereitet gingen die ÖTK-Rennläufer in die Saison und konnten bis jetzt schon einige Podestplätze erkämpfen. Bei den „Alpinen Landesschimeisterschaften“ in Strallegg konnten tolle Plazierungen eingefahren werden. Slalom: Jugend I weiblich: 1. Doris Windisch. Jugend II weiblich: 1. Ulrike Windisch. Jugend I männlich: 4. Bastian Kalaschek. Riesentorlauf: Jugend I weiblich: 1. Doris Windisch. Jugend II weiblich: 1. Ulrike Windisch. Kombination: Jugend I weiblich: 1. Doris Windisch. Jugend II weiblich: 1. Ulrike Windisch. Wir gratulieren den Schwestern Ulli und Doris Windisch zu den Landesmeistertiteln recht herzlich. Nicht nur zwischen den Torstangen sind die beiden im Zeichen des ÖTK Eisenstadt unterwegs, auch bei unserem Kinderschikurs in St. Jakob/W. haben die Intruktorenanwärterinnen tatkräftig unterstützt.

ger, als Schilehrer fungierten Kleinl Sissi und Windisch Ulli von unserer Sektion. Die Pistenverhältnisse waren sehr gut, und so konnte man genußvolle Schwünge auf glatter Piste oder im Tiefschnee ziehen.Aber nicht nur den Schi- und Snowboardsport konnte man genießen, auch für Unterhaltung war fast jeden Tag gesorgt. Sonntag fand die Eröffnung der Schiwoche mit Fackelzug statt und eine Einladung der Marktgemeinde Altenmarkt zum Imbiß, Montag Nachmittag gab es die Weinkosteröffnung in der Zauchensee-Arena, betrieben von den St. Georgener Winzern Sissi und Anton Leeb, Dienstag lud Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Steindl zu einem Imbiß, Glühwein und Kinderpunsch vor dem Haus Burgenland ein und Mittwoch ging die Hüttenrallye über die Bühne. Donnerstag fand wieder der Burgenlandabend beim Markterwirt statt, wo Landeshauptmann Niessl zu einem Buffet einlud. Mit dem Promi- und Abschlußrennen am Freitag wurde die Schiwoche beendet. Beim Abschlußrennen erreichte unser Mitglied Marcel Krispel in der Snowboardwertung den ausgezeichneten 1. Platz, dazu gratulieren wir herzlich. – Es war wieder eine schöne und unfallfreie Schiwoche. Manfred Wilfling

Weitere Plazierungen unserer Rennläufer:

Riesentorlauf in St. Jakob/W, vom 6. 1. 2010: Jugend I weiblich: 4. Doris Windisch. Jugend II weiblich: 4. Ulrike Windisch. Jugend I männlich: 15. Bastian Kalaschek. ASVÖ Landesschicup, vom 17. 1. 2010: Jugend I männlich: 2. Bastian Kalaschek. Raika Schülercup RTL, Teichalm, vom 31. 1. 2010: Jugend I weiblich: 2. Doris Windisch. Jugend II weiblich: 4. Ulrike Windisch. Jugend I männlich: 6. Bastian Kalaschek.

36. Burgenländische Schiwoche in Altenmarkt-Zauchensee Bei der 36. Schiwoche (6. bis 13. 2. 2010 ) des Burgenländischen Schiverbandes und der Burgenländischen Landesregierung/Jugendreferat hatten wir wettermäßig alles außer Regen; es gab Schneefall, Sonnenschein, Nebel und Wind. Der ÖTK Eisenstadt war mit 20 Personen vertreten, hatte aber keine eigene Gruppe wie in den letzten Jahren. Die Leitung der Schiwoche lag wieder in den Händen von Andrea PaunÖTZ April/Mai 2010

Jugendreferat:

Rodelausflug zur Hengsthütte Einige Kurzentschlossene wanderten am 17. 1. mit Rodeln und Bobs zur Hengsthütte am Schneeberg. Das Ziehen selbiger wurde für die Kids bald langweilig und so erklärten wir Kira zum Schlittenhund. Diese Aktion war aber nur kurz von Erfolg gekrönt, denn auch der Hund hatte keine besondere Lust die Rodeln zu ziehen. Auf der Hütte wurde der Schnitzelvorrat stark reduziert, und danach ging es in wilder Fahrt den oberen Hengstweg hinunter. Bis auf eine Beinahekollision mit dem Hund kamen alle ohne Zwischenfälle beim Parkplatz an. Und schon ging ein schöner Wintertag wieder zu Ende. ❑ 49


Dachstein-Südwand: „Indirekte“, 5 – 6, eine Seillänge

6+ und A0 ( in freier Kletterei 7 ) Franz Möser, Sektion Scheibbs

Allgemeines: 1. Begehung: K. Hoi, H. Stelzing und F. Walcher, 1982. Charakteristik: Großartiger und bedeutender Anstieg, der im Gesamten etwas anspruchsvoller als die „Serpentine“ erscheint. Gute Sicherungsmöglichkeiten mit Friends und Stopper in allen Größen, der 6. Grad sollte jedoch sicher beherrscht werden. Auch Orientierungsvermögen und eine ausgefeilte Sicherungstechnik sind unerläßlich. In Kombination mit dem „Idealeinstieg“ einer der längsten und schwierigsten Routen in der Dachstein-Südwand. Mehrere Ausquerungsmöglichkeiten bzw. Kombinationen mit benachbarten Anstiegen vorhanden. Route/Übersicht: Im linken, mittleren Wandbereich der DachsteinSüdwand fällt ein markanter heller Plattenpfeiler auf, der bis zum großen Plattendach des „Steinerweges“ abfällt. Der Einstieg befindet sich links der Fallinie des Pfeilers, rechts eines kegelförmigen Felsvorbaus. Im ersten Drittel ist eine Verschneidungsreihe richtungweisend, die zum äußersten linken untersten Ausläufer des großen Plattenbandes emporführt. ( Von hier besteht eine Ausquermöglichkeit zum Steinerweg.) Der Mittelteil der Route führt über den markanten hellen Pfeiler. Im oberen Teil ist ein schwarzer Riß links oberhalb eines roten Ausbruchs richtungweisend, über dem das 80-mBand nach rechts zur steilen Ausstiegsrampe leitet. Aus: Kurt Schall/ Thomas Jekel „DACHSTEIN-GEBIRGE & GOSAUKAMM“, Schall-Verlag, 1230 Wien, Leiteng. 32. 1. Auflage Okt. 1996.

Ca. 30 Seillängen liegen bereits hinter und einige wenige noch vor uns, aber zwischen uns und dem Gipfel, zwischen Hoffnung und Verderb liegt noch eine Hürde, die es zu überwinden gilt. Ein brüchiger Überhang in der Ausstiegsverschneidung, über den gut temperiertes Gletscherschmelzwasser zu uns herabfließt, welches uns angesichts einer eisigen Biwaknacht unsere letzten ( kaum noch vorhandenen) Kräfte mobilisieren läßt. Nein, die „Via dell’Ideale“ in der Marmolada-Südwand ist keine Moderoute und schon gar keine Genußtour, doch bot sie uns ein Abenteuer der Extraklasse und eine Erinnerung an einen langgehegten Traum. Als Alpinkletterer ist man stets auf der Suche nach einem solchen Abenteuer, und wenn dann eines gefunden ist, wird ihm mental entgegengelebt. Dabei geht es nicht um den Schwierigkeitsgrad, sondern vielmehr um die Frage, wie die Tour abzusichern oder wie es mit einem eventuellen Rückzug ist? Ist er überhaupt möglich? Muß man die Schlüsselpassage zwingend ohne Hakensicherung klettern und werde ich nach stundenlanger Kletterei noch die Kraft haben, sie zu meistern? Alles Fragen, die einem bei modernen Bohrha-

50

Links „Indirekte“, rechts Steinerweg

kenrouten nicht interessieren brauchen. Ein Rückzug ist praktisch überall möglich, und ein Routenstudium durch das Fernglas am Vortag ist reine Zeitverschwendung, denn die Bohrhaken weisen einem sowieso den Weg. Das Abenteuer aber bleibt bei solchen Routen fast zur Gänze auf der Strecke. Nach zwei Wochen Dolomiten und einigen kleinen und großen Abenteuern ist es wieder an der Zeit, in die ersehnte Heimat zu reisen, aber ganz nach Hause treibt es mich noch nicht, habe ich doch noch eine Woche Urlaub, der ausgenützt werden will. Die Form stimmt und auch das Wetter scheint gute Laune zu haben: also auf zum Dachstein. Die ca. 6 Kilometer breite und bis zu 900 Meter hohe Wandflucht zwischen Torstein und Koppenkarstein läßt für Kletterer keine Wünsche offen. Besonders die langen und anspruchsvollen Routen in der Dachstein-Südwand haben es mir angetan. Nachdem mir 2006 mit Alois Hirner eine Wiederholung der äußerst anspruchsvollen „Hazardline" gelungen ist und ich 2007 mit Toni Gaupmann in den traumhaften Platten der „Serpentine“ eine neue Dimension der anspruchsvollen Genußkletterei entdeckte, weiß ich, daß die Qualität der Dachsteinrouten mit kaum einem anderen Gebiet zu vergleichen ist.Warum also nicht in der Südwand etwas machen? Obwohl die Zustiegsschneefelder heuer noch ziemlich groß sind, habe ich keine Bedenken, denn die Wand sieht völlig trokken aus. Ein kurzes Telefonat reicht, um den Toni Gaupmann für die „Indirekte“ zu überzeugen. Mit Toni klettere ich besonders gerne. Er war es, der mich in meinen alpinen Anfängen gelehrt hat, sicher zu klettern, und mit dem ich schon so viele schöne Erlebnisse in den Bergen teilen durfte. Er soll also mein Partner morgen in der Dachstein-Südwand sein. Die „Indirekte“ geistert mir schon lange im Kopf herum, und mit ca. 850 Hm und 28 Seillängen anhaltend schwerer Kletterei ist sie eine der anspruchsvollsten Routen im Dachsteinmassiv. Am Vorabend noch trifft Toni in der Ramsau ein, wo wir im Hotel Dachstein beim Walcher Hans, unserem Freund, übernachten werden. Zuvor aber werden noch Details über den nächsten Tag ausdiskutiert und vielleicht ein oder zwei Bier getrunken. Am Morgen geht dann alles ganz schnell: aufstehen, frühstücken usw. Nur auf die morgendliche Pflege wird gänzlich ÖTZ April/Mai 2010


verzichtet, denn schließlich gehen wir in die Wand zum Klettern und nicht in die Kirche. Beim Zustieg beschließen wir, ein gemütliches Tempo zu gehen, um nicht schon vor der Tour müde zu sein. Außerdem kann man so die Stimmung und die beeindruckende Kulisse der Südwände viel besser genießen. Bis jetzt sind wir dem ausgetretenen Pfad, der zum „Steinerweg“ führt gefolgt, doch der Einstieg zur „Indirekten“ liegt weiter links am tiefsten Punkt der Wand.Wir müssen jetzt vielleicht 200 oder 300 Meter über sehr steiles und haltloses Geröll traversieren, in dem sich höchstens Gemsen rasch fortbewegen können. In den letzten 70 Metern bin ich dann ziemlich froh, daß ich mir doch noch ein Paar leichte Steigeisen in den kleinen Rucksack gestopft habe, denn ohne dieses wäre in dem harten und steilen Schneefeld kein sicheres Vorankommen möglich gewesen. Endlich beim Einstieg; juhu! In meinen Fingern kribbelt es, wenn ich in die Wand mit ihrem eisenfesten grauen Kalk blicke. Schnell die Kletterschuhe und die Kletterausrüstung angelegt und los geht’s. Die ersten Seillängen gleich im 6. Grad werden förmlich hochgerannt, und nur ab und zu verschwindet ein Klemmkeil im Fels. Schnell merke ich, daß heute alles stimmt, ich fühle mich total sicher, und oft ist es eher lästig, meinen Kletterfluß zu unterbrechen, um eine Zwischensicherung zu legen. Auch Toni scheint es heute Spaß zu machen, denn auch er klettert recht zügig. Nach einer langen Querung stehen wir vor einer eindrucksvoll steilen Plattenflucht, die dann doch nach erhöhter Aufmerksamkeit verlangt. Mein Kletterfluß gerät schön langsam, aber sicher ein wenig ins Stocken. Die Griffe werden immer spärlicher, die Füße können nur mehr in schwach ausgeprägten Dellen auf Reibung gesetzt werden und die Absicherung kann durchaus als kriminell bezeichnet werden. Zu allem Überfluß erblicke ich ein paar Meter rechts von mir einen geschlagenen Haken und zugleich die Gewißheit, nicht auf dem leichtesten Weg durch ÖTZ April/Mai 2010

diese kompakte Platte zu sein. Ich kann jetzt nur noch beherzt durchsteigen, denn stürzen ist hier sowieso keine Option. Obwohl ich in dieser Seillänge noch einige Reserven hatte, wird mir schnell bewußt, daß mit der „Indirekten“ nicht zu scherzen ist, denn die größten Schwierigkeiten lauern erst im oberen Teil der Wand. Meiner Motivation tut das aber keinen Abbruch, im Gegenteil, denn Schwierigkeiten ziehen mich eher an, und ich bin schon gespannt, was noch alles kommen wird. Seillänge um Seillänge geht es in anspruchsvoller Kletterei empor und sogar die Standplätze müssen mit Klemmkeilen und „Friends“ gebastelt werden, was Toni nicht so sehr gefällt. Er ist hier aber nicht so sehr auf sich bedacht, sondern fürchtet sich eher um mich. Nach kurzer Zeit konnte ich ihn überzeugen, auf keinen Fall ein unnötiges Risiko einzugehen, was ihn sehr erleichtert hat.Was die Kletterei betrifft, steht uns eine kurze Verschnaufpause bevor, denn die nächsten 200 Meter über einen schönen Plattenpfeiler bieten Genußkletterei in moderater Schwierigkeit, bevor es in die eindrucksvolle und äußerst steile Gipfelwand geht. Mittlerweile liegen um die 600 Meter Wand hinter uns und in der Trinkflasche befindet sich so wenig Wasser, daß es vermutlich beim nächsten Öffnen in der Sonne verdunstet. Unsere Muskeln sehnen sich bereits nach Erholung, doch sie müssen noch ein paar Stunden durchhalten, bevor sie ihren Dienst endgültig verweigern können. Gleich zu Beginn der Gipfelwand kostet uns ein anstrengender und schlecht absicherbarer Riß einiges an Substanz und der Standplatzbau verlangte von mir ein hohes Maß an Kreativität, was übrigens in der ganzen Route gefragt ist. Ab jetzt spielt sich die Kletterei hauptsächlich in Rissen ab, die uns die Kraft förmlich aussaugen, dazu kommt noch die enorme Steilheit und die Tatsache, daß die Sicherungen immer mit Klemmgeräten angebracht werden müssen, was natürlich wesentlich zeitaufwendiger ist als bereits vorhandene Haken zu klinken. Irgendwann stehen wir dann endlich vor der Schlüsselseillänge, und wir wünschten uns, daß wir sie bereits hinter uns hätten. Eine Wahl gibt es so und so nicht, also mache ich mich gleich auf, um in den überhängenden Riß im oberen siebten Schwierigkeitsgrad einzusteigen. Aber was sind schon Schwierigkeitsgrade nach 25 Seillängen anspruchsvoller Kletterei in einer beinahe 900 Meter hohen Wand?! Meter für Meter quäle ich mich den bösartigen Riß hinauf, und irgendwie ist aus dem genußvollen Emporschleichen ein „irgendwie hinaus aus der Wand“ geworden. Zumindest läßt der nächste Standplatz keine Wünsche offen, und zwei perfekte Risse nebeneinander verschlingen einen Klemmkeil nach dem anderen. Endlich steht dann auch Toni neben mir, und er ist darüber nicht unglücklich, denn auch ihm haben die letzten Seillängen ziemlich zugesetzt. Der Rest ist dann nur noch Routine und bald darauf stehen wir am Gipfel. Wir sind glücklich, eine solche Tour hinter uns zu haben, und ich freue mich besonders für Toni und bewundere ihn, der mit 62 Jahren noch eine derart große Tour kletterte; Hut ab! Nach kurzer Gipfelrast brechen wir auf, um vielleicht noch die letzte Gondel zu erwischen; doch eine gemütliche Talfahrt bleibt uns leider verwehrt und wir müssen die 1000 Höhenmeter ins Tal zu Fuß bewältigen. Beim Walcher Hans angekommen, gönnen wir uns dann eine ordentliche Mahlzeit und vielleicht das eine oder andere Bier. Doch bald fallen uns die Augen bereits im Stehen zu. Was bleibt, ist ein Erlebnis, das uns für ❑ immer in Erinnerung bleiben wird.

51


Eine Woche im Tal der „Stürzenden Wasser“

Ein (sehr persönlicher) Bericht von der Wanderwoche 2009 im Kärntner Maltatal von Mag. Franz Vrabec, Sektion Vindobona

Manchmal im Leben – aus welchem Grund auch immer – wanderst du tief drunten im Tal. Erinnerst dich der lichten Höhen, findest keinen Aufstieg. Manfred am Telefon und sehr bestimmt: „Morgen um neun hole ich dich ab!“ – also doch mit? Ich kaufe noch ein paar T-Shirts, möchte nicht als Trauerweide dastehen. Schnell alles rein in den Koffer, das Bergzeug in den Rucksack, Manfred ist pünktlich da. Ein kleiner Konvoi fährt nach Süden, am Ossiacher See gibt’s ein Mittagessen. Lachen kommt auf; der Tag ist schön und heiß. Dann nordwestlich über Gmünd nach Malta, hinauf zum Kärntnerhof. Musik aus einer Harmonika klingt an. Mit „Weana Madln“ komplimentiert uns der Hausherr herein. Das entstellte Gesicht und seine Blindheit sind ein Mahnmal für die Aufopferung bei der Arbeit am Berg. Im Gegensatz dazu sein Wesen – freundlich und teilnehmend. Die Hausfrau trägt Kaffee und Reindling auf. Nun sind wir alle beieinander, alle achtzehn, die eine Woche miteinander wandern wollen … Der erste Tag: Es geht leicht bergan über eine Wiese,Wolken ziehen sich zusammen. Habe ich ein Grollen gehört? Plötzlich Tropfen, große, schwere. Und dann geht es los, man kommt kaum in den Anorak hinein, ohne naß zu werden. Zurück zur KordonHütte, es wird sehr gemütlich … Nachher im Heimatmuseum ein Einblick in die Grausamkeit der Justiz eines fernen Jahrhunderts. Das Schicksal der Eva Faschaunerin – ob Mörderin oder nicht – läßt mir keine Ruhe. Diese Nacht schlafe ich schlecht. Der nächste Tag zeigt ein freundliches Gesicht. Da fällt einer in den Fluß. Ein energischer Sprung, hilfreiche Hände – trotzdem geht die Nässe bis an die Haut. Nach einer kurzen Abtrocknung weiter, an Wasserfällen vorbei, in endlose Tiefen schauend. Die Gmünder Hütte ist uns wohlgesinnt. Im „Haus des Staunens“ in Gmünd vermischen sich Wasser,Töne und Klänge zu einer Vielfalt von Strukturen. Im Hof erzeuge ich schillernde Seifenblasen, groß wie Wasserbälle, durch die Luft schwebend. Sie zerplatzen nach kurzer Zeit – warum sind schöne Dinge oft so unbeständig? Der dritte Tag wird anstrengend. Die Gießener Hütte ist bald erreicht, eine Fünfergruppe nimmt die Winkelscharte ins Visier. Bäche von erfrischend quirligem Wasser gequert, über grobe Steinblöcke zu weichen Schneefeldern, glänzend im Sonnenschein. Endlich die Winkelscharte. Aus dem anderen Tal leuchten sonnige grüne Hänge, ein freundliches Bild – warum bin ich so traurig? Der Abstieg über die Schneefelder fällt leichter als gedacht. Die Ochsenhütte – ist es die netteste Hütte Kärntens? Be-

52

wirtung: hervorragend! In der Nähe sprudelt die Lieser aus einer Felskluft. Oberhalb der Hütte fächert sich ein Wasserfall in noch nie gesehener Weise auf.Wenn man sich duckt, meint man, er käme eaus dem Himmel. Sheila, die jüngste Teilnehmerin (ein lieber Hund von einem Jahr), kugelt über ein Schneefeld. Das wär was, einmal so ein junger Hund zu sein … In der Nacht hängt eine volle Mondscheibe am Himmel, gleißend hell. Knapp darunter strahlend Jupiter. Die vier Galileischen Monde, stecknadelfeine Lichtpunkte im Feldstecher, erregen Interesse und Staunen. Mein Laserpointer fährt auf zum Himmel, bleibt an der Wega hängen.Vor einem Vierteljahrhundert ging von diesem Stern Licht auf die Reise, das sich nun in meiner Netzhaut sammelt.Wird mich ihr Licht noch erreichen, das jetzt auf die Reise geht? Unpassende Gedanken für eine so schöne Sommernacht, fort damit! Schrägseilbahn und Höhenbahn bringen uns in die Nähe vom Reißeck. Hinauf zum Riekentörl. Nordwärts davon aufsteigende Nebel, immer andere Formen bildend. Es ist gut zu rasten, heute bin ich kein Gipfelstürmer.Vom Adlerhorst ein weiter Blick nach Süden zu den Juliern. Bei der Talfahrt erhasche ich noch einen Blick zum Großglockner. Die Waggons sind gesteckt voll. Es ist schön, daß auch viele Kinder dabei sind … In der Nacht wache ich um 3 Uhr auf, die Luft ist lau. Ich setze mich auf den Balkon und sehe den treibenden Wolken zu. Vor dem vollen Mond bilden sie immer wieder neue Muster, auf einmal formt sich am Himmel ein Drachenkopf mit glühenden Augen und Rachen. Hab’ ich am Abend zuviel getrunken? Schnell wieder ins Bett! Der letzte Tag: Eine Staumauer, in kühnem Schwung in die Natur eingefügt. Beeindruckend, was Hirn und Hände von Menschen zustande bringen, wenn sie an einem Strang ziehen. Hinter der Osnabrücker Hütte baut sich die Hochalmspitze auf – Respekt! Eine kleine unermüdliche Gruppe steigt auf zum Brunnkarsee. Darunter Maria,Tochter von Wirtsleuten, die uns heute begleitet. Hat mit sechs Jahren das Violinspiel begonnen, ist jetzt etwa doppelt so alt und weiß genau, was sie will. Ich freu’ mich darauf, sie einmal in einem Konzertsaal wiederzusehen … Die Woche ist um; ist Abschied nehmen leicht oder schwer? Muß jeder für sich entscheiden. Mir fällt es schwer – mühe mich vergeblich, daß man es mir nicht ansieht. Daheim aus dem Auto steigend merke ich, daß ich nicht mehr ganz unten im Tale bin. Und da vorne lächelt mir eine Abzweigung zu – wird es ein Aufstieg sein? ❑ ÖTZ April/Mai 2010


Tourenvorschlag der Bergsteigergruppe:

Rax /Lechnermauern: „Narrenspiel“, 7 ( 6 obl. ) Eingerichtet und 1. Begehung: Alfred und Claudia Riedl, 30. August 2009. Charakter: Eine sehr hübsche und sehr gut mit Bohrhaken gesicherte alpine Genußkletterei. Der Anstieg sucht sich die schönsten Felspassagen zusammen, sodaß die Meter an überraschend schönem Fels überwiegen. Dazwischen gibt es aber auch brüchige Passagen und ein paar Gehmeter. Zur Orientierung wurden manchmal Seilschlingen in die Laschen gebunden. Für Alpinkletterer eine lohnende Tour in einer traumhaften Gegend. In zwei Tagen von oben eingebohrt von Alfred Riedl. Material: 10 Expreß, Bandschlingen, eventuell CAM 1–2, 50-m-Seil, Helm. Zustieg: Von der Raxseilbahn zur Dirnbacherhütte und weiter zu den Lechnermauern, unter der Ballerina-Platte vorbei ins Bärenkar. Einstieg etwa 100 m danach bei 2 m hohem Block ( Steinmänner, ca.1 Std. und 15 Min.). Abstieg: Über den grün bez. Weg zum Klobentörl und von dort zurück zur Raxseilbahn ( ca. 1 Std. und 40 Min.). Topo: In dankenswerter Weise von Thomas Behm.

Hüttennachricht:

Gauermann-Hütte – Öffnungszeiten: Die Gauermann-Hütte ( 1154 m ) auf der Dürren Wand der „Alpinen Gesellschaft D’Bergwanderer“ ist nach der Wintersperre ab 3. April bis 1. November 2010 ( von Ostern bis Allerheiligen ) zu den Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Auskunft und Anmeldung bei Hüttenwart Frau Hedy Weingartshofer, 0699/816 63 022.

ÖTZ April/Mai 2010

53


INFO Umweltdachverband:

„Netzwerk Land“ startet Kulturlandschaftspreis 2010 Einsatz und originelle Ideen für die Vielfalt an Landschaften und Arten im ländlichen Raum werden auch im Tourismusbereich ausgezeichnet. Preisgelder in der Höhe von 12.000 Euro winken; Einreichschluß: 16. Mai 2010. Im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010 startet „Netzwerk Land“ den Kulturlandschaftspreis 2010, der den Wert von Artenvielfalt und Kulturlandschaft in den Blickpunkt rückt. „Vielfältige Landschaften, geprägt, bewirtschaftet und gepflegt von unseren Bäuerinnen und Bauern sind ja auch das Aushängeschild für den heimischen Tourismus“, betont Bundesminister Niki Berlakovich. „Netzwerk Land“ will mit diesem Wettbewerb einen wirksamen Beitrag zur Stärkung der biologischen Vielfalt leisten, das Bewußtsein für die Bedeutung der Landbewirtschaftung für die Artenvielfalt schärfen und die Erhalter- und GestalterInnen der Kulturlandschaft vor den Vorhang holen. Eine nachhaltige Bewahrung der Kulturlandschaft ist nur möglich, wenn unterschiedliche regionale AkteurInnen in den Entstehungsprozeß eingebunden und regionale Partnerschaften zwischen verschiedenen Interessengruppen gebildet werden. Der Wettbewerb möchte daher nicht nur bestehende erfolgreiche Projekte und Initiativen, sondern auch hervorragende neue Projekte und Kooperationen, die zu einer nachhaltig positiven Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen können, öffentlich machen. Preise in 5 Kategorien. Gesucht werden Projekte, welche die Themen Kulturlandschaft, Artenvielfalt und ländlicher Raum in den Mittelpunkt stellen. Preise werden in den Kategorien Kulturlandschaft & Visionen 2020, Kulturlandschaft & Gemeinschaftliche Initiativen, Kulturlandschaft & Landwirtschaft/Forstwirtschaft, Kulturlandschaft & Tourismus sowie Kulturlandschaft & Bildung vergeben. Projekte von Tourismuseinrichtungen sowie Regionen, Gemeinden,Vereinen und Betrieben, welche die Themen Kulturlandschaft und Artenvielfalt dem Tourismus näherbringen und Aufklärungsarbeit zu nachhaltigem Tourismus leisten, sind in der Kategorie „Kulturlandschaft & Tourismus“ willkommen! Pro Kategorie werden drei Projekte prämiert und ein Hauptsieger gekürt. Es winken Preisgelder in der Höhe von insgesamt 12.000 Euro, zur Verfügung gestellt von der Landwirtschaftskammer Österreich, Ja! Natürlich, der Raiffeisen KlimaschutzInitiative, der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik und der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Futterbau. Die Einreichung ist unkompliziert direkt über die Website von „Netzwerk Land“ sowie per Post möglich. Die Kür der Siegerprojekte findet im Rahmen der Jahrestagung von „Netzwerk Land“ am 29. September in St. Johann im Pongau statt. Einreichschluß: 16. Mai 2010. Weiterführende Informationen: www.netzwerkland.at/umwelt/kulturlandschaftspreis -2010. Rückfragehinweis: Dr.in Hemma Burger Scheidlin, Netzwerk Land, Umweltdachverband GmbH, Alser Straße 21, 1080 Wien,Tel. 01/40 113 - 47. E -Mail: uwd@netzwerk-land.at, www.netzwerk-land.at.

ÖTK Schimeisterschaft 2010 in St. Kathrein/Hauenstein

Franz Zehetmayer, Referat Schneesport-Instruktor Die Schifahrer im ÖTK wurden eingeladen, sich bei einem Riesentorlauf zu vergleichen. Das Rennen wurde vom Wiener Skiverband veranstaltet und vom SKI/Radclub WIEN SÜD durchgeführt. Die 750 m lange Kunstschneepiste war durch den vorangegangenen Regen mit anschließendem Temperaturrückgang pickelhart. Auch nach 120 Startern waren kaum Rippen oder Wandeln zu erkennen. Dadurch gab es bei den ÖTK-Läufern dank ausgezeichneter Präparierung nur einen Ausfall – Matthias Riebenbauer nach sehr guter Zwischenzeit. Bei der Siegerehrung gab es für die Schnellsten in ihrer Klasse Pokale, wobei die Tagesbestzeit bei Damen und Herren noch zusätzlich geehrt wurde. Die Ergebnisse sind auch auf unserer ÖTK-Homepage abrufbar unter „Aktuelles“. Die Ergebnisse im einzelnen: Kinder I männlich: 1 15 Netrwal Clemens, 2002, Zentrale, 1:38,48. Schüler I männlich: 1 61 Netrwal Moritz, 1998, Zentrale, 1:10,98. Altersklasse II weiblich: 1 75 Riebenbauer Monika, 1961, Vindobona, 55,84. 2 76 Nagelhofer Ulrike, 1963, Zentrale, 1:02,12. Jugend weiblich: 1 83 Reinsberger Mara, 1990, Zentrale, 54,54. (Tagesbestzeit w) Altersklasse III männlich: 1 91 Zehetmayer Franz, 1953, Zentrale, 48,98. Altersklasse II männlich: 1 95 Riebenbauer Erich, 1963, Vindobona, 53,14 2 100 Netrwal Christian, 1962, Zentrale, 55,43 Allgem. Klasse männlich: 1 109 Neumüller Harald, 1981, Triestingtal, 48,81 (Tagesbestzeit m) 2 111 Bilek Matthias, 1981, Triestingtal, 49,45 Jugend männlich: 1 131 Kotmel Jan, 1992, Zentrale, 53,95.

Zentrale Alois Schmitt verstorben! Am 2. Jänner d. J. ist mein Freund und langjähriger Berggefährte Alois („Loisi“) Schmitt ganz unerwartet an einer dieser heimtückischen Krankheiten, bei denen es keine Hilfe gibt, im 71. Lebensjahr verstorben. Mein Freund Loisi war zwar kein Mitglied unseres ÖTK, da er jedoch aus dem Graphischen Gewerbe kommt, wo er in der Arbeitsvorbereitung bzw. Druckvorstufe tätig war, war er mir ein großer Helfer mit Rat und Tat bei der Herstellung unserer Klubzeitung. Bei der Produktion dieser Folge der ÖTZ kam es mir erst jetzt so richtig zum Bewußtsein, wie er mir auch hier fehlt. Alfred Weis

Hüttenwirt Karl Schöffauer gestorben! Am 17. Februar 2010 ist im 75. Lebensjahr völlig unerwartet der Hüttenwirt Karl Schöffauer gestorben. Schöffauer ist vielen von uns als langjähriger Wirt der Florlhütte im Hochschwab-Gebiet bekannt. Dieses private Schutzhaus liegt am Aufstiegsweg von Seewiesen zu unserem Schiestlhaus. Der Verstorbene hat aber auch zwischen 1965 und 1971 das vorhin genannte Schiestlhaus bewirtschaftet, und das

54

ÖTZ April/Mai 2010


zu einer Zeit, in der diese Bergunterkunft nur zu Fuß und mit Hilfe von Tragtieren versorgt werden konnte. Sein Begräbnis fand am 24. Februar 2010 auf dem Ortsfriedhof von Thörl statt. – Der ÖTK wird Karl Schöffauer ein ehrendes Gedenken bewahren. Alfred Weis

Vortrag Thomas Huber:

„Im Vakuum der Zeit “ Nach einem sensationellen, restlos ausverkauften Vortrag im November 2009 kommt Thomas noch einmal nach Wien. Thomas gehört gemeinsam mit seinem Bruder Alexander zu den derzeit weltbesten Bergsteigern. In seinem großartigen Multivisionsvortrag zeigt der Grenzgänger seine atemberaubenden Bilder von den 3 Zinnen, der Antarktis und seiner jüngsten Karakorum-Expedition 2009. Thomas erzählt mit viel Humor und leidenschaftlicher Begeisterung von seinen jüngsten Erlebnissen. Ort: Audimax, Uni Wien, 1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1. Termin: Freitag, 16. April 2010, um 20 Uhr. Ticketpreise: Vorverkauf 16 Euro; Abendkassa: 19 Euro. Verkauf: Geschäftsstellen des ÖAV Wien und BA-CA.

Geburtstage 2010: Seitens der BG-Leitung herzlichste Glückwünsche zu den Geburtstagen 2010 unserer Mitglieder, und zwar an Hans Ratay und DI Eugen Zeleny zum 80. Geburtstag, Vera Marie Lindenberg, Helmut Chorvat, Prof. Werner Eidher, Ing. Haymo Haslauer, Gerhard Schirmer und Robert Slezak zum 70. Geburtstag sowie Heinz Hoffmann zum 50. Geburtstag. Alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin schöne Stunden in der Natur bei einer Bergtour oder Wanderung sowie weiterhin reges Interesse an unserer BG und am Alpingeschehen. HAPPY BIRTHDAY !

Buchtipp: „WO DIE WILDEN HUNDE WOHNEN“, von Walter Klier und Anette Köhler. 192 Seiten, Verlag Tyrolia, Preis 18,– Euro. Hier kommt die Generation des Übergangs vom klassischen Alpinismus zum Sportklettern zu Wort. Geschichten von Andreas Orgler, Walter Klier, Darshano Rieser, Heinz Mariacher, Heinz Zak und anderen erzählen vom einst „echten“ Klettern rund um Innsbruck.

Alpine Runde/Bergsteigergruppe

Bibliothek/Archiv

Leitung: Fritz Krügler

Leitung: Fritz Krügler, Ludwig Fischhuber

Monatsabend im April: Am Monatsabend, Donnerstag, den 8. April, um 19 Uhr, im Klubhaus, 2. Stock, spricht BG-Kameradin Vera Lindenberg über „Eine Reise durch Australien“. Neben ausgezeichneten Bildern versteht es Vera, uns auch die Natur und die Bevölkerung eindrucksvoll nahezubringen.

An Neuzugängen auf dem Gebiet Wander- und Kletterführer sind eingelangt: Rother-Wanderführer Berlin, Bretagne, Golf von Neapel, Hohenlohe, Hausruck, Kraichgau, La Palma, Oberpfälzer Wald, Piemont-Nord, Sauerland, Stuttgart, Schweden, Thüringer Wald, Türkische Riviera, Via de la Plata, Westerwald-Steig. Rother-Skitourenführer Allgäuer Alpen, Brenner-Region, Davos, Dolomiten, Hohe Tauern, Ost-Schweiz, Sellrain (1994), Sellrain (2001), Surselva,. Vinschgau, Zentralschweiz. Rother-Radführer und sonstige Führer Bodensee (1996), Bodensee (2000), Fünfseenland (2000), Steiermark (1995), Tegernsee (1996), Pfaffenwinkel – zwischen Lech und Isar (2004). Bike line Inn-Radweg von Landeck nach Passau, Iller-Radweg von Obersdorf nach Ulm, Schwarzwald-Süd. Diverses: Radel dich fit!, 100 Alpenpässe mit dem Rennrad, 17 Stunden zum Ruhm, Radwanderführer EmsAuenWeg, Westalpen – 120 Radwandertouren, Mountainbike Salzburg, Mountainbiking USA 1 und 2, Mountainbiken und Bergwandern in Kärnten und Osttirol, Rad aktiv Bodensee, Mountainbikeführer Südtirol, Mountainbikeführer Werdenfelser Land, Mit dem Rad zu Kultur & Natur – Plattensee, Die schönsten Radtouren Hamburg und Umgebung, Radltour rund um den Ammersee, R 2 Mur-Radwanderweg, Ennsradweg von Flachau bis Enns, RF 1 Donau-Radweg Passau – Wien – Bratislava, Radwanderkarten + Führer: Dörnbach – Eferding – Scharten, Vom Kürnbergerwald zum Neuen Dom, Rund um den Kürnbergerwald, Ebelsberg – St. Florian, Mountainbike-Arena Silvretta. Rother-Rodelführer Oberbayern & Tirol, Allgäuer Alpen mit Lechtal und Bregenzer Wald. Zum wiederholten Mal möchten wir bei dieser Gelegenheit auf unseren Dauer-Flohmarkt verweisen. Hier finden Sie Führer, Wanderkarten und sonstige Literatur, kommen Sie doch bei uns während der Bibliotheksstunden auf einen Sprung vorbei und Sie können sich Ihr Lieblingswerk zu moderaten Preisen aussuchen. F. K.

Monatsabend im Mai: Den Abend des 6. Mai, gleichfalls ein Donnerstag, um 19 Uhr, im Klubhaus, 2. Stock, gestaltet BG-Kamerad Gerhard Schirmer unter dem Titel „Senioren-Bergfahrten“. – Wenn die Wände steiler und die Berge höher werden, aber die Freude an der Bewegung in der Natur immer noch gegeben ist, werden die alpinen Ziele immer zahmer. Darüber wird uns Freund Gerhard sicher viel Interessantes zu erzählen wissen. Gutes Bildmaterial wird diesen Vortrag auch optisch ergänzen. Wir hoffen bei beiden Vorträgen auf regen Besuch; auch Ihre Freunde F. K. und Bekannten sind uns herzlich willkommen!

Bergsteigergruppe

Leitung: Josef Schrom /1929 –2010 = 81 Jahre

Dipl.-Ing. Ernst Burger gestorben! Wieder hat uns in Dipl.-Ing. Ernst Burger, geb. am 23. 10. 1930, gest. am 18. 1. 2010, ein treuer BG-Kamerad für immer verlassen. Burger war seit 1950 Mitglied unseres Klubs; stets erwies er sich als ruhiger, treuer Freund und lieber Weggefährte. Ich erinnere mich noch sehr gut an Touren mit ihm, so etwa 1965 in der Hohen Tatra und viele andere. Alle, die ihn näher gekannt haben, werden sich gerne an sein liebenswertes Wesen erinnern. – Im Namen der Bergsteigergruppe unseres Klubs Fritz Krügler

Termine zum Vormerken: 11. bis 17. April 2010 (voraussichtlicher Termin): Sport- und Alpinklettern im Sarcatal/Italien. 1. Mai 2010: Anklettern Höllental oder Grazer Bergland. Mai/Juni 2010 (Termin noch nicht fixiert): Sport- und Alpinkletterwoche Velebit/Croatia. 18. Juni 2010 (Freitag): BG-Heuriger. Ein Freitagabend in Stammersdorf beim Heurigen Wieninger (Stammersdorfer Str. 78). 14./15. August 2010: Kletterwochenende Hochschwab bzw. anderes Ziel auf Wunsch.

Termine Klettertraining: 1. und 15. April sowie 6. Mai 2010 (Abschlußabend) in der ÖTK-Kletterhalle; Beginn jeweils 18.30/19 Uhr; open-end. Termine für die Kletterhalle Wien des TVN können jederzeit kurzfristig (telefonisch) ausgemacht werden, meist ab 10 Uhr vormittags, meist dienstags.

Vorträge der BG: Bitte der Spalte „Alpine Runde/Bergsteigergruppe" der ÖTZ entnehmen. Beginn jeweils 19 Uhr, Kleiner Saal im Klubhaus, 2. Stock.

ÖTZ April/Mai 2010

Referat Schneesport-Instruktoren Leitung: Ing. Franz Zehetmayer

Mitteilung: Unser junges Mitglied Jan KOTMEL hat am 6. 2. 2010 den ersten Teil der Ausbildung zum Schiinstruktor mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. Viel Erfolg beim Ablegen der notwendigen Praxis für die Zulassung zum zweiten Semester.

ÖTK-Semesterschikurs in Obertauern Leitung: Ing. Franz Zehetmayer

Der Semesterschikurs war wieder ein voller Erfolg. Mit 70 Teilnehmern hatten wir wieder das ganze Vindobonahaus für uns gebucht. Mein Dank gilt den dem bewährten Instruktorenteam Evi-MonikaAndi-Markus-André und Didi für die Schifahrer und Rudi und Peter für die Snowboarder. So viel Pulverschnee, samt dazugehörendem ➤

55


Sonnenschein und blauen Himmel wie heuer, hatten wir schon lange nicht mehr. Eine wirklich tolle Woche. Beim Abschlußrennen waren 63 Schneesportler am Start; die Ergebnisliste ist auf der ÖTK-Homepage unter „Aktuelles“ abrufbar. Wir freuen uns auch über die neuen Mitglieder Boschek Alwin, Ratz Michael samt Tochter Linda, Ressel Ulrike und Ziolkowski Helena.

Gymnastik, Stretching, Kraft und Kondition Ort: Turnsaal der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule in Wien 21, Mayerweckstraße 1. Zielsetzung: Verbesserung der Beweglichkeit, Ausdauer und Maximalkraft. Termin: montags, 19 bis 20 Uhr. Regiebeitrag: 2. Semester 50 Euro; pro Abend 4,50 Euro.

Square-Dance-Gruppe „Vienna Swingers“ Leitung: Puppi Mach Caller: Heinz Klingen, Jirka Scobak Kontakt: Vienna.Swingers@gmx.at Homepage: http//www.viennaswingers.at.tf/

Engerln Marlene und Leopold sowie Teuferl Christiane gekürt. Spaß hatten auch alle Nichtprämierten, und so ließen wir den Abend bei einer ausgiebigen Afterparty ausklingen.

Tanzfest „Ferris Wheel Party“ Zum siebenten Mal laden wir zu Pfingsten zu unserem Special-Dance „Ferris Wheel Party“, hoffen vom 22. bis 24. Mai im Bundessportund Freizeitzentrum Südstadt auf Gäste aus vielen Ländern. Die Vorbereitungen laufen schon längst auf Hochtouren, in regelmäßigen Meetings werden alle Details durchbesprochen. Schließlich gilt es, dem weit verbreiteten Ruf der ausgezeichneten Organisation gerecht zu werden. Heuer wird der Engländer Paul Bristow unser Star-Caller sein, dazu kommt Michael Mühlhauer aus Deutschland.

Sektionen

Clubabend: Montag von 18 bis 19 Uhr Plus, 19 bis 20 Uhr Class, 20 bis 21.30 Uhr Mainstream & Plus.

ALP. GESELLSCHAFT BERGWANDERER Vorstand: Josef Wittich 1110 Wien, Hauffgasse 25/1

Geburtstage:

Auftritt beim Alpenverein-Volkstanzfest Die Square-Dance-Gruppe Vienna Swingers war die besondere Attraktion des 43. Alpenverein-Volkstanzfestes. Am 16. Jänner sind wir bei dieser traditionellen Veranstaltung in beiden Volkstanzpausen mit zwei Squares aufgetreten, gaben unter der Führung unserer Caller Heinz und Jirka einen Einblick in die Besonderheit des Square-Dance. Beim angebotenen Publikumstanz bewiesen die Volkstänzer besonderes Geschick.

Tanz- und Schi-Woche Altenmarkt war Ende Jänner/Anfang Februar wieder Schauplatz der Tanz- und Schiwoche „Do-Ski-Do“; Puppi sowie Robert waren erneut dabei. Viele deutsche Tänzer waren gekommen, und auch die Caller Thorsten Geppert und Kenny Reese reisten aus Deutschland an. Für Nicht-Schifahrer wurde abseits des Tanzens auch Programm geboten, wie etwa Eisstockschießen. Auf dem Tanzparkett freute sich unser Präsidenten-Paar u. a. über zwei Nachmittage in der Fortgeschrittenen-Tanzstufe Advanced (A). Der Spaß kam nicht zu kurz, so wurde ein Faschingsabend unter dem Motto „Flower Power Zeit“ organisiert.

Deutscher Star-Caller zu Gast in der Bäckerstraße Der deutsche Star-Caller Joachim Rühenbeck gab uns im ausklingenden Winter gleich dreimal die Ehre. Am 14. Februar gastierte er für gleich vier Stunden zum Valentinstanz, begeisterte weit mehr als 30 Tänzer mit seinen Calls in den Basis-Stufen „Mainstream und Plus“. Dem Valentinstag entsprechend bekam jede Tänzerin eine Blume überreicht. Schließlich übernahm Joachim Rühenbeck unsere A-Tanzabende am 23. Februar und 16. März, brachte da unsere fortgeschrittenen Tänzer mit kniffligen Figuren-Kombinationen ganz schön ins Schwitzen.

Buntes Faschingstreiben Verkleidungen aller Art waren an unserem Faschingsclubabend am Rosenmontag zu sehen. Für die besten Kostümierungen wurden die

56

Besonders herzlich gratulieren wir unserem Obmann Herrn Josef Wittich zum 80. Geburtstag, den er am 21. Februar d. J. gefeiert hat. Bei diesem Anlaß bedanken wir uns für seine Tätigkeit für den Verein und hoffen, daß er uns noch lange als Obmann der „Alpinen Gesellschaft D’Bergwanderer“ erhalten bleibt. Ebenso herzlich gratulieren wir unserem langjährigen Mitglied und Hüttenbewirtschafterin Fau Anna Postl zum 80. Geburtstag, den sie jedoch erst am 27. Juni d. J. feiert, und danken für die jahrzehntelange Mitarbeit bei der Bewirtschaftung der Gauermann-Hütte.

ALP. GESELLSCHAFT KIENTHALER

Vorstand: Gerhard Komenda 2620 Neunkirchen, Vogelweg 11

http://www.kienthaler.at

Geburtstage: Es freut uns, daß wir wieder zwei Kienthalern zum 70. Geburtstag gratulieren dürfen, es sind dies Helmut DITTLER und Franz HÖRNER. Wir wünschen alles Gute und vor allem Gesundheit, damit Ihr noch lange in den Bergen unterwegs sein könnt! Darüber hinaus gratulieren wir Andreas BERL zum 50., Benedikt MAYER zum 30. und Manuela CZECH zum 20. Geburtstag.

Termin-Vorschau: 23. bis 25. April: Auftransport Kienthalerhütte. 29./30. Mai: Arbeitspartie Kienthalerhütte. 12./13. Juni: Almfest und Bergmesse auf der Alpenrosehütte. Samstag gemütlicher Grillabend für Vereinsmitglieder. Sonntag, 12 Uhr, Bergmesse, anschließend Musik und gemütliches Beisammensein –; bitte merkt euch diesen Termin schon rechtzeitig vor!

Kienthalerhütte: Die Kienthalerhütte ist von Ostern bis Allerheiligen an Wochenenden und Feiertagen geöffnet (Sa., 11 Uhr, bis So., 16 Uhr). Alle näheren Informationen (auch bezüglich Reservierungen) auf unserer Homepage www.kienthaler.at.

ÖTZ April/Mai 2010


SEKTION DRESDEN e. V.

Vorstand: Ing. Eckhard Schippers D-01809 Heidenau, Sporbitzer Straße 33 Tel.: 52 33 75 ( Inlandsvorwahl 035 29, Auslandsvorwahl 0049 035 29 )

E-Mail: eschippers@gmx.de

Aus unserem Mitgliederkreis: Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren Heidi van der HEUVEL, Erika und Herbert NIPROSCHKE und Horst-Rainer NIES für die erbrachte Spende. Zum 70. Geburtstag, im Monat April, gratulieren wir ganz herzlich Prof. Dr. Gisela und Dr. Peter HETZER und wünschen noch viele schöne gemeinsame Wanderkilometer in unserer Gruppe. Wir freuen uns über unser neues Klubmitglied Dietmar KNEBEL und wünschen ihm viel Freude bei unseren Aktivitäten.

Unsere Wanderungen: Samstag, 10. 4. 2010: Durch die Königshainer Berge zum Hochstein; ca. 18 km. Treffpunkt: DD Hbf., 7.10 Uhr; bitte Abstimmung zwecks Gruppenfahrt. Leitung: Gudrun Böhme. Sonntag, 25. 4. 2010: Frühling am Kleis; ca. 19 km. Treffpunkt: Bhf. Bad Schandau, 7.21 Uhr; bitte Abstimmung zwecks Gruppenfahrt. Leitung: Rainer Strohbach. Samstag, 1. 5. 2010: Von Neustadt/Sa. über den Wachberg, Gottlöbers und Großens Berg nach Stolpen; ca. 20 km. Treffpunkt: Pirna Bhf., 8.10 Uhr. Leitung: Erika Niproschke & Helmut Deckert. Samstag, 15. 5. 2010: Ein Frühlingsmärchen am Kahlen Berg; ca. 22 km. Treffpunkt: Bhf. Bad Schandau, 7. 21 Uhr; bitte Abstimmung zwecks Gruppenfahrt. Leitung: Rainer Strohbach. 21. bis 24. 5. 2010: Rad- und Wandertour in die Fränkische Schweiz. Leitung: Dr. Peter Hetzer.

SEKTION GRAZ Vorstand: Gerd Sitzenfrey

Klubheim: 8010 Graz, Naglergasse 21

E-Mail to: gerhard.petritsch@ aon.at

Todesfall: Wir trauern um unseren ehemaligen Obmann, Herrn Karl GSELLMANN. Er verstarb Anfang Februar 2010 im 68. Lebensjahr, nach den langwierigen Folgen eines Unfalles, den er bei einem Aufenthalt in der Nähe seiner geliebten Reinischkogelhütte erlitten hat. Auch die Hochmölbinghütte, deren 80jährige Bestandsfeier wir Anfang September 2004 gemeinsam feierten, war ihm immer ein besonderes Anliegen. Er war in den Jahren 2003–2006 Obmann der ÖTK-Sektion Graz. Wir unternahmen zahlreiche Touren mit ihm, da er ein begeisterter Bergwanderer war. – Letzte Bergsteigergrüße von der Sektion Graz, sie wird ihm ein stets ehrendes Gedenken bewahren.

Klubabende: 9. und 23. April, 7. und 21. Mai sowie 4. Juni 2010.

Tourenprogramm: 22. bis 24. Mai 2010 (Pfingsten): Hochmölbinghütte. Firngleiten und Wandern. Treffpunkt: Café Brückler, 22. Mai, 9 Uhr. Sonntag, 20. Juni 2010: Buchauersattel – Grabneralm – Grabnerstein (1847 m) oder Natterriegel (2055 m). Treffpunkt: Café Brückler, 7 Uhr. Anfragen und Anmeldung bei Herrn Sepp Edler, Tel. 0316/40 97 09.

SEKTION EISENSTADT Vorstand: Otto Kropf

Post: Silvia Terdy 7000 Eisenstadt, J. S. Bach-Gasse 5/4/16

E-Mail: info@ oetk-eisenstadt.at oder silvia.terdy@bkf.at Homepage: www.oetk-eisenstadt.at

Todesfall:

SEKTION HAINFELD Vorstand: Ing. Hartmut Täuber 3170 Hainfeld, Gölsenstraße 33

Wetterstation auf Hainfelder Hütte: Vor einiger Zeit wurde auf unserer Vereinshütte auf dem Kirchenberg eine Wetterstation mit Kamera installiert, die es ermöglicht, unter www.hainfeld.at (Link Wetterkamera) einen Überblick über die aktuelle Wettersituation zu erhalten.

Hüttendienste Hainfelder Hütte: 20./21. 3. 2010: Skarohlid. 27./28. 3. 2010: Gruber. 3./4./5. 4. 2010: Zeller. 10./11. 4. 2010: Gerdenitsch. 17./18. 4. 2010: Marhold/Wallner. 24./25. 4. 2010: Bilek. 1./. 2. 5. 2010: Hutterer. 8./9. 5. 2010: Kurzreiter. 13. 5. 2010: Jägersberger. 15./16. 5. 2010: Täuber/Schnierer Helmut. 22./23./24. 5. 2010: Zeller. 29./30. 5. 2010: Koupilek/Mayr.

ÖTZ April/Mai 2010

Wir trauern um Michael WIND (*7. August 1932, † 28. Jänner 2010). Am 1. Februar 2010 nahmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied Michael Wind. So manch lustige Stunde verbrachten wir im Kreise von Freunden bei seinem Heurigen. Michl – der „Trommler“ – half gerne im Verein, besonders unterstützte er uns bei der Errichtung der Buchkogelwarte. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Maria und der Familie. – Lieber Michl, Du wirst uns ewig in bester Erinnerung bleiben! Inge Schmirl

Geburtstage: Wir gratulieren unseren Mitgliedern zu besonderen Geburtstagen recht herzlich, und zwar Dr. Hannes Laussegger, Ing. Dkfm. Josef Altenburger, Bernhard Krizsanics und Inge Schmirl.

Veranstaltungen: Radfahren ab 1. April jeden Donnerstag. Treffpunkt: 17.30 Uhr, Penny-Markt. Montag, 12. April 2010: Mitgliederabend – Wanderung über Hetscherlberg nach St. Georgen zum Heurigen. Treffpunkt: 18 Uhr, Allsportzentrum. Sonntag, 18. April 2010: Wanderung Mariensee – Arabichl – Wetterkogelhaus – Mariensee; Gehzeit ca. 6 Stdn./700 Hm. Abfahrt: 8 Uhr, Allsportzentrum. Anmeldung bis 16. 4. bei Fam. Krasny, Tel. 0664/510 34 46 oder elisabeth.krasny@gmx.at. ➤

57


➤ Samstag, 24. April 2010:

Markierwanderung. Treffpunkt: 9 Uhr bei Wilfling.

8. bis 15. Mai 2010: Wanderreise in die Sächsische Schweiz (Elb-Sandsteingebirge). Anmeldung und Auskunft: Fam. Krasny, Tel. 0664/510 34 46 oder elisabeth.krasny@gmx.at. Mittwoch, 19. Mai 2010: Rundwanderung von Neulengbach auf den Buchberg (469 m, Aussichtswarte), ca. 3 Stdn. Abfahrt: 8.30 Uhr Laschoberstraße (hinter Penny-Markt). Anmeldung bis 17. 5. bei Matzka Norbert, Tel. 662 34. 25. bis 29. Mai 2010: Radtour Bad Deutsch Altenburg. Anmeldung und Auskunft: Franz Kalaschek, Tel. 651 39 oder f.kalaschek@aon.at.

JUGEND: Sonntag, 13. Juni 2010: Lamawanderung, Abschluß in der Johannesgrotte mit Grillen. Treffpunkt: 14 Uhr, Fa. Maly, Eisenstadt, Buchgrabenweg (nach dem ORF links). Auskunft: Brigitte Krizsanits, Tel. 0664/912 71 88 oder krizsanits@bkf.at.

SEKTION KLOSTERNEUBURG

Vorstand: Ing. Erich Bauer 3400 Klosterneuburg, Gschwendt 2B/6; Tel./Fax: 02243/362 97 Geschäftsstelle: Blumen Schittenkopf 3400 Klosterneuburg, Rathausplatz 15; Tel./Fax: 02243/322 69

So., 18. April: Climbers Outdoor und Klettern 5+ Dürnstein, Gottfried Linhart und Christian Prehsler. Mi., 21. April: Wandern Burgleiten, Lucia Prank. Sa., 24. April: Schitour NÖ Voralpen, Johannes Plessl. Sa., 24. April: Pflanzenkundliche Wanderung Hundsheimer- und Spitzerberg, Helga Bauer. Sa., 24. April: Klettern 5+ Glocknergrat, Christian Prehsler. Di., 27. April, bis So., 2. Mai: Ausbildung 2010, Bernd Schittenkopf. So., 2. Mai: Ab zu den Felsen – Hängender Stein, Albert Treytl. Sa., 8. Mai: Wandern Gösseck, Willi Valissik. Sa., 8. Mai: Klettergruppe 5+ Klettergarten, Christian Prehsler. So., 9. Mai: Anmeldeschluß für Bergtourenwoche 4. – 11. 7. Karwendel- und Rofangebirge, Erich und Helga Bauer. Fr., 21. Mai: Frauenklettern, Irmi Forkert. Alle weiteren Aktivitäten sind unter unserer Internetadresse und aus dem aktuellen Sektions-Programmheft ersichtlich. Weitere Informationen und Anmeldungen direkt bei den Führern/Organisatoren: Erich Bauer, Tel./Fax 02243/362 97, erich.bauer@oetk-klosterneuburg.at. Helga Bauer, Tel./Fax 02243/362 97, helga.bauer@oetk-klosterneuburg.at. Mag. Irmgard Forkert, Tel. 0699/188 77 354, irmgard.forkert@oetk-klosterneuburg.at. Gottfried Linhart, Tel. 02243/343 12, 0676/737 57 15, gottfried.linhart@oetk-klosterneuburg.at. Johannes Plessl, Tel. 02242/701 78, 0664/171 63 06, johannes.plessl@oetk-klosterneuburg.at. Lucia Prank, Tel./Fax 01/263 29 61, 0664/142 53 94, lucia.prank@oetk-klosterneuburg.at.

www.oetk-klosterneuburg.at E-Mail: office@oetk-klosterneuburg.at

Christian Prehsler christian.prehsler@oetk-klosterneuburg.at.

Aus unserem Mitgliederkreis:

Paul Schabner, Tel. 02243/331 53, 0676/460 03 30, paul.schabner@oetk-klosterneuburg.at.

Geburtstage: Besondere Geburtstage feiern Felicitas Pavlis, Swetislaw Balaska, Günther Gabriel, Ing. Herwig Muschal, Hermine Rosmann Van Goethem, Barbara Pötsch, DI Hannes Kubr, Ingrid Gieger, Ing. Reinhard Tatzl, Helene Schittenkopf, Josef Zeisel, Dir. Helmut Maurer, Erna F. Jakoby, Johann Riepl, Heinz Karner, Ing. Alfred Kugler und Harald Rammer. – Allen unsere herzlichsten Glückwünsche! Neumitglieder: Wir freuen uns über unsere neuen Klubmitglieder Kinga und Dr. Roland Schmidl, Renate Wruß, Melanie Margiol, Erika Münster und Sabine Kranzl. – Wir wünschen viel Freude bei unseren Aktivitäten! Ehrung: Dem NÖ Landesdirektor der „Vienna Insurance Group“, Helmut Maurer, wurde der Titel Kommerzialrat verliehen. – Herzliche Gratulation! Hochzeit: Wir gratulieren sehr herzlich zur Hochzeit DI Bernhard Tatzl und DI Hildegard Barbara Zelle.

Unsere Aktivitäten: Jeden Dienstag Wander-Jour-fixe, Paul Schabner. Jeden Dienstag Turnen/Gymnastik, Dipl.-Päd. Ing. Franz Zehetmayer. Jeden Mittwoch Indoor-Klettern, Gottfried Linhart. Jeden Mittwoch Nordic Walking, Helga Bauer. Jeden Mittwoch Laufen, Erich Bauer. Jeden Donnerstag Kletter- und Konditionstraining, DI Albert Treytl. Do., 8. April: Schitour Göller, Johannes Plessl. Fr., 9. April: Frauenklettern, Irmi Forkert. Sa., 10. April: Schneeschuhtour Heukuppe, Willi Valissik. Sa, 10. April: Verhalten und Sicherungstechnik bei Klettertouren, Christian Prehsler. Do., 15. April: Alt-Eisen-Partie, Rax, Erich Bauer. Do., 15. April: Senioren, Schloß Artstetten, Helga Bauer. Fr., 16. April: Frauenklettern, Irmi Forkert. Sa., 17. April: NW und Laufen, Naturpark Neusiedlersee, Helga und Erich Bauer.

58

Bernd Schittenkopf, Tel. 0664/212 39 27, bernd.schittenkopf@oetk-klosterneuburg.at. DI Albert Treytl, 0664/805 152 72 30, albert.treytl@oetk-klosterneuburg.at. Willi Valissik, Tel. 0699/1266 1899, wilhelm.valissik@oetk-klosterneuburg.at. Ing. Franz Zehetmayer, Tel. 0676/612 81 01, franz.zehetmayer@oetk-klosterneuburg.at. Christina Zessner-Spitzenberg, Tel. 0650/797 00 28, christina.zessner-spitzenberg@oetk-klosterneuburg.at.

SEKTION LANGENLOIS

Vorstand: DI Franz Lehner 3500 Langenlois, Birkenweg 3

www.oetk-langenlois.at.tf

Neumitglieder: Thomas Ensbacher, Astrid Mayer, Christian Dangl, Heidi Dangl, Mercedes Dangl und Celine Dangl. – Herzlich willkommen beim ÖTK und in der Sektion Langenlois.

Aktivitäten: Mi., 7. April 2010: ÖTK-Stammtisch im Gasthaus Hartl; ab 19 Uhr. Do., 8. April 2010: Klettern Halle Krems; ab 18 Uhr. Sa., 17. April 2010: Warteputz. Do., 22. April 2010: Klettern Halle Krems; ab 18 Uhr.

ÖTZ April/Mai 2010


Sa., 24. April 2010: Wanderung St. Ägyd – Hohenberg. Treffpunkt 9 Uhr am Holzplatz.

gartner Helga, Stephanek Johann, Kunesch Michaela, Haberhofer Christina, Schoof Peter, Chladek Werner, Dr. Piesen Yves, Riedl Johann und Riedl Hedwig.

So., 25. April 2010: Frühlingsfest bei der Heiligensteinwarte mit Liedertafel Langenlois.

Neumitglieder:

Mi., 5. Mai 2010: ÖTK-Stammtisch auf der Heiligensteinwarte. Sa., 8. Mai 2010: Klettern in Rastenfeld. Sa., 22. Mai 2010: Wanderung Ysperklamm. Alle unsere weiteren Aktivitäten für 2010 und genauere Informationen bzw. unsere Kontaktadressen findet Ihr auf unserer Homepage unter „www.oetk-langenlois.at.tf“.

SEKTION NEUNKIRCHEN

Vorstand: Gerhard Membier 2620 Neunkirchen, Brabetzgasse 8

Klubabende: jeden Freitag ab 20 Uhr, Neunkirchen, Schwangasse 3

www.touristenclub.at/sektion-neunkirchen E-Mail: oetk-neunkirchen@utanet.at

Todesfall: Der ÖTK Neunkirchen trauert um Helene Membier Helene („Hedi“) Membier, die Gattin unseres Ehrenobmannes Arthur Membier, ist am 18. Dezember 2009 völlig unerwartet im 75. Lebensjahr verstorben. Hedi war seit 1965 Mitglied des ÖTK Neunkirchen und an der Seite ihres Gatten stets um das Wohl des Vereins bemüht. Wandern und Schifahren, seit ihrer Hüftoperation vermehrt das Radfahren, zählten zu ihren Lieblingssportarten. Viele Jahre war sie auch aktive Mitarbeiterin bei unserem jährlichen Alpkogelkirtag und hatte so maßgeblichen Anteil am großen Erfolg dieser Veranstaltung. Unser Mitgefühl gilt ganz besonders ihrem Gatten Arthur, den Kindern Sylvia und Arthur und deren Familien. – Hedi, Du wirst uns fehlen! Gerhard Membier

Der ÖTK Neunkirchen trauert um Ehrenmitglied Ing. Karl Holzer Am 30, Jänner 2010 verstarb unser Ehrenmitglied Ing. Karl Holzer im 87. Lebensjahr. Karl war seit 1973 Mitglied unseres ÖTK Neunkirchen. Von 1983 bis 2000 war er Mitglied im Klubausschuß und unterstützte uns mit Rat und Tat, weshalb er auch die Ehrenmitgliedschaft verliehen erhielt. Wenn er auch im Alter durch seine Sehschwäche gehandicapt war, nahm er am Klubleben regen Anteil und war bis vor kurzem ein eifriger Teilnehmer an den Se niorenwanderungen. Sein fotografisches Gedächtnis hat uns immer tief beeindruckt, insbesondere wie er aus dem Gedächtnis umliegende Berge fehlerfrei, taxatief aufzuzählen vermochte. Der ÖTK Neunkirchen verliert mit Ing. Karl Holzer einen aufrechten Freund. Unsere Anteilnahme gilt seiner Gattin Angela, Tochter Reingard, Schwiegersohn Christian und Nina. Gerhard Membier

Als neue Mitglieder begrüßen wir sehr herzlich Pieler Franz, Neuhold Martina, Reichel Barbara, Katharina und Tobias, Mayerhofer Walter, Hansl Walter und Ute, Schmelzer Alois, Membier Leonie, Leopold Anna und Romana.

Unser Klubprogramm: 18. April 2010: Hallerhaus am Gahns. Leichte Tour für alle. Abfahrt 9 Uhr Parkplatz Penny-Markt, B 17/Ternitz. Max; 0664/734 28 989, 02630/355 97. 1./ 2. Mai 2010: Schitour Rauriser Sonnblick (3105 m). Nächtigung Schutzhaus Neubau. Veranstaltung findet nur bei gutem Bergwetter statt! Abfahrt 7 Uhr Parkplatz Penny-Markt, B 17/Ternitz. Max; 0664/734 28 989, 02630/355 97. So., 2. Mai 2010: Wanderung Veitsch – Ersatzprogramm für Sonnblick. Abfahrt 8 Uhr Parkplatz Penny-Markt, B 17/Ternitz. 29. Mai 2010: Busfahrt nach Altaussee – Loser (1838 m). Unser Ziel ist die Loserhütte. Wer Lust hat, den Loser zu besteigen, geht mit Max auf den Gipfel. Für Wanderer gibt es den Geo-Erlebnisweg. Es ist ein Rundwanderweg von ca. 2 Stunden. Bei 25 Stationen erfährt man Wissenswertes über die Geologie und Entstehung des Salzkammergutes. – Auf rege Teilnahme freut sich das ÖTK-Team!

SENIOREN: 14. April 2010: Bucklige Welt. Gehzeit 3,5 Stdn. Treffpunkt 9 Uhr Nk., Linke Bahnzeile 41 (Bernhard). O. Kräftner, 02627/826 84; A. Bernhard, 02635/665 79. 19. Mai 2010: Wechsel – Stuhleck. Gehzeit 4,5 Stdn. Treffpunkt 9 Uhr Nk., Linke Bahnzeile 41 (Bernhard). O. Kräftner, 02627/826 84; A. Bernhard, 02635/665 79.

JUGEND: Info bei Andi – 0650/558 24 49.

SEKTION OBERDRAUBURG

Vorstand: Stefan Brandstätter 9781 Oberdrauburg, Neu Ötting 36

Geburtstagswünsche: Die ÖTK-Sektion Oberdrauburg gratuliert ihren Mitgliedern zu folgenden Geburtstagen: zum 50. Geburtstag Frau Gertraud Bernhard und Herrn Bertram Brandstätter; zum 60. Geburtstag Frau Christl Dirr; zum 70. Geburtstag Herrn Gottfried Hoy und – nachträglich – Herrn Josef Mandler.

Geplante Wander- und Bergtouren: 1. Mai 2010: Cristalloscharte (2808 m). Gehzeit 4 Stunden. 8. Mai 2010: Gaugen (2195 m). Gehzeit 2 Stunden. 12. Juni 2010: Lumkofel (2287 m). Gehzeit 4 Stunden. Lesachtal.

Geburtstagswünsche:

Kinder und Jugend:

Folgenden unserer Mitgliedern wünschen wir zu ihren besonderen Geburtstagen alles Gute, und zwar Kaltenbacher Heinrich, Baum-

19./20. Juni 2010: Sonnwendfeier beim Hochstadel-Schutzhaus.

ÖTZ April/Mai 2010

59


SEKTION PERNITZ - MUGGENDORF

Vorstand: Alfred Pottenstein 2763 Muggendorf, Haussteinweg 8

Sa./4. – Sa./11. September – Teichalm/Sommeralm. Standort GH Reisinger/Fladnitz. F: Dr. Sommer. Preis in Ausarbeitung; Details beim Vorstand; Anmeldefrist Di./3. 8.

Klubtreffs im GH Peters /Heiligenstadt, ab 17. 30 h 8. und 22. April; 6. und 27. Mai; 10. und 24. Juni; 8. und 22. Juli; 12. und 26. August sowie 23. September 2010. Die Sektionsleitung freut sich schon jetzt auf zahlreiche Teilnahme bei Wanderungen und Treffs!

SEKTION TERNITZ Vorstand: Ing. Alfred Metzner, 2630 Ternitz, F.-Dinhobl-Straße 61 Post: Schriftführer Sandra Zumpf 2620 Neunkirchen, Uhlandstraße 71/10

Elisabeth Hollinger, Alfred Pottenstein, Alfred Hublik (v. li.)

Glückwünsche: Wir gratulieren ganz herzlich unseren Klubmitgliedern mit besonderen Geburtstagen, und zwar Herbert DIEWALD, Elisabeth HOLLINGER, Dr. Fritz SCHWIGLHOFER und Adolf WLADASCH. Herrn Alfred HUBLIK lassen wir für 60 Jahre Mitgliedschaft hoch leben. Wir bedanken uns für seinen unermüdlichen Einsatz.

SEKTION RAXGMOA

Vorstand: DI Dr. Erwin Sommer 1190 Wien, Boschstraße 24/ 13/ 9; Tel./Fax: 925 26 56; Mobil: 0699/182 52 656

e.sommer@raxgmoa.at Willkommen im Bergjahr 2010! 1 Woche haben wir schon gemeinsam (Jänner) in Neukirchen am Grv. in unserem GH Schütthof verbracht: Langlaufen, beim Blausee/Obersulzbachtal, bei den Krimmler Wasserfällen, wiederholt in einem Internetcafe im Ort. Schon dort wurde entschieden, wir kommen wieder. Die wirklich leichte Wanderung Leopolsberg – Kahlenberg – Sulzwiese (für Schneeschuhe gab’s zu wenig Schnee) bei prächtigem Winterwetter hätte ohne Elfi/Wr. Neustadt und Thomas/Pitten gar nicht stattfinden können. >>> Ein wenig deprimierend! Unsere 103. JHV fand ebenfalls im Jänner im Festsaal des Klubhauses statt. Besuch gut, Atmosphäre gemütlich, ausführlicher Bericht des Vorstandes: Wieder viel Arbeit in Wege und Wegkennzeichnung auf der RAX investiert ( Kosten ca. 7000 Euro; = für uns als kleine Sektion doch ein beträchtlicher Betrag). Wir ehrten drei 25-Jahr-Jubilare/innen: Edith MOOS, Mag. Ulrike BREDT, Josef RAMSL. – Herzliche Gratulation! Zu Geburtstagen gratulieren wir Herbert NIEDL, Ewald BERNHARD/ Leoben, Hannelore PAZDERNIK, Franz WEBER und unseren „Orlis“/ Gerda & Helmut OHRENBERGER (runde Geburtstage!). – Viel Gesundheit, Zeit für die Raxgmoa und Freude in den Bergen!

Unser Programm bis September 2010: Fr./30. April – Lainzer Tiergarten. Vom Lainzer- zum Nikolaitor. Treff Ende Linie 60B, 10.00 h. Sa./8. Mai – Busfahrt nach Eisenstadt. Treff Schwedenplatz 8.30 h. Schloß Esterhazy, Haydnhaus, Gloriettewarte; Details vom Vorstand. Anmeldefrist Mo./26. 4. Sa./15. – Sa./22. Mai – Böhm. Paradies/CZ. Standort Hotel Stekl/Turnov, F: Petr Senekel; Preis in Ausarbeitung; Details beim Vorstand. Anmeldefrist Di./4. 5. Sa./26. Juni – Reidlingerhütte. Maria Gugging – Reidlingerhütte (M) – Hadersfeld. Treff Vorplatz Bhf. Heiligenstadt, Bus 239, 9.25 h. Sa./24. Juli – Troppberg. Neu Purkersdorf – Irenental (M) – Troppberg. Treff Vorplatz Bhf. Heiligenstadt/Pkw, 9.25 h. Sa./28. August – Rudolfshöhe. Start/Ende Purkersdorf. Treff Bhf. Wien-Hütteldorf. REX 1614, 9.15 h.

60

www.oetk-ternitz.at.tf

Hüttendienst Adolf-Kögler-Haus: 24./25. 4. 2010: Haiden Franz. 1./2. 5. 2010: Zumpf Herbert. 8./9. 5. 2010: Knarr Gertrude. 15./16. 5. 2010: Böhm Markus ( Hüttenreinigung!). 22./23. 5. 2010: Schmid Anneliese ( Pfingsten). 29./30. 5. 2010: Eibl Fritz. 5./6. 6. 2010: Metzner Ing. Alfred.

Veranstaltungen: 15./16. Mai 2010: Hüttenreinigung und Holzpartie. Alle Mitglieder sind zum Mitmachen recht herzlichst eingeladen!

Ausschußmitglieder ACHTUNG! Die nächsten Ausschußsitzungen finden am 7. April 2010 und am 5. Mai 2010, um 19 Uhr, im Volksheim Ternitz statt.

SEKTION ROSALIA

Vorstand: Josef Herzog 7212 Forchtenstein, Hochriegelgasse 13

Renate Sinawehl verstorben! Nach langer und schwerer Krankheit, jedoch trotzdem unerwartet, ist Renate Sinawehl verstorben. Viele Klubkameraden begleiteten Renate Freitag, den 5. Feber 2010 auf ihrem letzten Weg. Obmann Sepp Herzog sprach am Grab folgende Worte: Familie Sinawehl, werte Trauergemeinde! Vor Jahren trat Renate der Sektion Rosalia im Österreichischen TouristenKlub bei. Nun ist sie von uns gegangen. Vieles können wir nicht vergessen: Nummer eins war immer ihre Familie. Ihr offenes Wesen, ihr ungeniertes Ansprechen von wildfremden Menschen, ihr unverzagtes Verwirklichen von Ideen, ihre Suche nach Mitarbeitern, ihre ungekünstelte Freude über gelungene Feste, ihre Sorge um den Verein. Bei zahlreichen Touren und Veranstaltungen war sie dabei. Nun kam es anders; viel zu früh hat sie den Gipfel ihres Lebens erreicht und ist von uns gegangen – und wir glaubten, wir hätten noch so viel Zeit … Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade. Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, die Zeit der Sorgen und des Leids. Es ist vorbei. Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung. Ich darf Dir, Renate, an dieser Stelle danken und im Namen aller Mitglieder die letzten Grüße überbringen. Renate, Berg Frei, ruhe in Frieden.

ÖTZ April/Mai 2010


Terminkalender, Teil 1 (Teil 2 folgt in der nächsten ÖTZ ): Fr., 12.03.2010: Mitgliederversammlung; 19 Uhr, GH Lore Schreiner. So., 14.03.2010: Schneeschuhwanderung Hochwechsel; 8 Uhr, Parkplatz Volksschule. Mo., 05.04.2010: Osterwanderung; 9 Uhr, Parkplatz Sportplatz. Fr., 09.04.2010: Mitgliederversammlung; 19.30, GH Lore Schreiner. So., 25.04.2010: Wanderung zu einem Mostheurigen. Fr.–So., 30.04.–02.05.2010: Wanderung nach Pöllauberg. Fr., 14.05.2010: Mitgliederversammlung; 19.30, GH Lore Schreiner. So., 23.05.2010: Wanderung Ötschergräben/Tormäuer. Do., 03.06.2010: Radwanderung in die Puszta. Fr., 11.06.2010: Mitgliederversammlung; 19.30, GH Lore Schreiner. Sa., 19.06.2010: Sonnwendfeuer; 20 Uhr, Rosalia/Heuberg. Sa., 26.06.2010: Ersatztermin Sonnwendfeuer bzw. Grillabend; 19 Uhr, Rosalia bzw. Steinbruch Lore Schreiner. Fr., 09.07.2010: Mitgliederversammlung; 19.30, GH Lore Schreiner. Sa./So., 10./11.07.2010: Wanderung Großvenediger (hochalpin). Fr., 13.08.2010: Mitgliederversammlung; 19.30, GH Lore Schreiner. Sa./So., 21./22.08.2010: Wanderung Loser/Bad Aussee. Sa./So., 28./29.08.2010: Fahrt ins Blaue. Wie alljährlich wird zur „Fahrt ins Blaue“ eine separate Einladung zugesandt, wobei die Anmeldung mittels Einzahlung erforderlich ist. Auch heuer wollen wir mit unseren Nachbarsektionen Eisenstadt und Wiener Neustadt gemeinsam wandern, und zwar Sonntag, den 3. Oktober 2010, im Ruster Hügelland. Allfällige Terminänderungen werden bei den Mitgliederversammlungen, am Anschlagbrett im Kaufhaus Spar bzw. am Hauptplatz sowie in der ÖTZ bekanntgegeben.

SEKTION SCHEIBBS Vorstand: Peter Frosch 3270 Scheibbs, Schmelzergasse 5

www.oetk-scheibbs.at

Geburtstage: Besondere Geburtstage feiern folgende Klubmitglieder, und zwar Johann Kasser, Franz Ungerböck, Herta Feistel und Johann Sass. Herzliche Glückwünsche!

Neumitglieder: Wir begrüßen folgende neue Klubmitglieder sehr herzlich und wünschen ihnen viel Freude bei unseren Veranstaltungen: Karner Martin Ing., Regina und Markus, Gugler Mario, Jennifer, Martina und Kathrin, Jesacher Carolina, Greul Kathrin, Kammerhuber Simon, Gamsjäger Rudolf und Daniela aus Scheibbs, Weissnar Thomas, Johannes, Sebastian, Alexander und Elisabeth aus Oberndorf/M., Tomasetig Daniela aus St. Georgen/L., Heimberger Tobias und Gartner LinaMarie aus Purgstall.

Veranstaltungen: 25. April 2010: Wanderung Mank – Wolkersdorf – Wolfsmath – Hochsteinberg. Gehzeit ca. 3,5 Stdn. Treffpunkt: 9 Uhr Bhf. Scheibbs. Fahrpreis: 10 Euro. Führung: Gudra/Pflügl. 16. Mai 2010: Wanderung im Raum Kirchberg. Gehzeit ca. 4 Stdn. Treffpunkt: 9 Uhr Bhf. Scheibbs. Fahrpreis: 12 Euro. Führung: Gudra/Pflügl. 13. Juni 2010: Wanderung Ranek – Schönwald – Kerschbaum – Schindlhütte. (Besuch der Tropfsteinhöhle möglich). Gehzeit ca. 4 Stdn. Treffpunkt: 9 Uhr Bhf. Scheibbs. Fahrpreis: 10 Euro. Wegen rechtzeitiger Busbestellung Anmeldung unbedingt rechtzeitig erforderlich bei: Fam. Pflügl, 07482/458 13 oder Siegfried Gudra, 07489/301 84 oder 0664/738 52 933.

ÖTZ April/Mai 2010

SEKTION VINDOBONA

Vorstand: Manfred Moravec 1190 Wien, Saileräckergasse 47/ 2/ 20; Tel. 320 33 60; Mobil: 0699/127 13 484

Gedanken: „Glück ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Eine Erkenntnis von Wilhelm von Humboldt (1767–1835), die bis heute gilt. Diese sollten wir uns als Vorsatz nehmen, und wir wandern gemeinsam „glücklichen Zeiten“ entgegen. Die Gedanken alleine motivieren schon. Oder nicht?

Geburtstage: Grund zum Feiern haben Franz Gallei, Margarete Grünauer, Erika Kienast, Hans-Peter Reeg, Martha Braun-Reeg, Michael Rohrwasser und Edith Zemann. Herzliche Glückwünsche an unsere Geburtstagskinder und alles Gute!

Aktivitäten: Samstag, 17. April 2010: Wir starten die heurige Wandersaison mit einer Wanderung in den NÖ-Voralpen. Alle sind eingeladen, am Vindobona-Wander-Opening teilzunehmen. Die ca. 3 bis 4 stündige Wanderung steht unter dem Motto: „Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt.“ Als Abschluß gibt es ein gemütliches Beisammensein. Dazu ein Hinweis: Bitte zwecks Platzreservierung rasche Anmeldung. Leitung: Manfred Moravec. Samstag, 8. Mai 2010: Wanderung auf die Hohe Veitsch (1981 m). Route: Niederalpl – Sohlenalm – Hohe Veitsch. Der Abstieg erfolgt durch den Rodelgraben. Höhenunterschied: 750 m. Leitung: Manfred Moravec. Samstag, 29. Mai 2010: Wanderung auf die Schneealpe. Route: Neuberg/Mürz – über die Farfel zum Schneealpenhaus. Abstieg Karlgraben – Rudolfsteig – Neuberg. Gehzeit: 6 – 7 Stunden/1050 Hm. Leitung: Manfred Moravec Wochenende: 26./27. Juni 2010: Wanderung auf den Hochschwab. Route: GH Bodenbauer – Trawiesalm – G'hackte (gesicherter Felsensteig) – Schiestlhaus (N). 2. Tag: Hochschwabgipfel – Rauchtalsattel – Häuslalm – GH Bodenbauer. Höhenunterschied: 1. Tag: 1250 m; 2. Tag: 1400 m. Hinweis: Wegen Quartierreservierung wird um baldige Anmeldung ersucht. Leitung: Manfred Moravec. Samstag, 7., bis Samstag, 14. August 2010: Sektionswanderwoche. Wanderungen und leichte Bergtouren im Gebiet des Salzburger Nationalpark Hohe Tauern. Standort: Hüttschlag, 1030 m. Standquartier: ***-Hotel Hüttenwirt. Pauschalpreis: 420,– Euro/Person. Leistungen: DZ mit DU/WC inkl. HP, freie Saunabenützung, Führungsbeitrag. Organisatorisches: Anmeldung für alle Aktivitäten unter Mobil 0699/ 127 13 484. Der jeweilige Treffpunkt wird nach erfolgter Anmeldung bekanntgegeben. Anreise – wenn nicht anders angegeben – mit Pkw; Mitfahrgelegenheit gegen Unkostenbeitrag. Führungsbeitrag für Tageswanderung 4 Euro, für Wochenendwanderung 9 Euro. – Kurzfristige Änderungen möglich und vorbehalten.

Fit & Vital = Xund! Sich in Gemeinschaft bewegen macht Spaß und steigert die Kondition. Also nicht zögern, mitmachen! Ort: Jeden Donnerstag – sofern dieser nicht schulfrei ist – von 17.30 bis 19 Uhr im Turnsaal des Bundesrealgymnasiums Wien 1010, Stubenbastei 6 – 8. Regiebeitrag: 4, 50 Euro/Abend; 48,– Euro/12 Abende. Duschmöglichkeit. Schnuppern jederzeit gratis möglich. Leitung: Manfred Moravec.

61


SEKTION WALDHEIMAT

Vorstand: Friedrich Schiller 1238 Wien, Kaserngasse 12/2/1 Vereinssitz: Café Wild 1060 Wien, Linke Wienzeile 60

Todesfall: Eine liebe Freundin unserer Sektion, Frau Fritzi WEBER aus Gerasdorf, die uns jahrelang mit Spenden unterstützt hat, ist – lt. Auskunft der Post – kürzlich verstorben. Wir wollen uns ihrer dankbar erinnern.

Geburtstage: Unsere besonderen Geburtstagskinder der Monate März und April sind: Dipl.-Ing. Annemarie SCHLAGER (78), Antonia Ista (84) und Karoline THILL (85). – Unsere allerbesten Glückwünsche!

Mitgliedertreffen: Dienstag, 13. April 2010: Ausschuß-Sitzung im Vereinslokal, Café Wild. Dienstag, 4. Mai 2010: Ausschuß-Sitzung im Vereinslokal, Café Wild.

Vorankündigung für unsere 75-Jahr-Feier der Hauereck-Hütte: Das Fest soll Ende August mit einer Bergmesse vor Ort stattfinden. Genauere Information in der nächsten ÖTZ.

SEKTION WIENER NEUSTADT

Vorstand: Mag. Josef Zwickl, Tel.: 02622/290 08 Schriftführer: Dr. Gerald Kranawetter, Tel.: 02236/20 55 45; g.kranawetter@kabsi.at Klubheim: 2700 Wiener Neustadt, Schulgasse 2a

www.oetkneustadt.at

Aus unserem Mitgliederkreis: Besondere Geburtstage: Folgende Mitglieder feiern besondere Geburtstage, und zwar Hubert Jeitler (85), LA Mag. Klaus Schneeberger (65), Elisabeth Fritz (75), Erich Hörandl (70), Edith Hunna (80), Mag. Irmgard Joo (50), Anna Kwech (85) und Rosa Matzak (65). – Wir gratulieren recht herzlich! Folgende Mitglieder wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt, es sind dies Leopoldine RAKOVEC für 70 Jahre, Lisa-Brigitte ZACH und Franz STANGL für je 25 Jahre.

Montag, 26. April 2010:

Exkursionsfahrt Sektkellerei Schlumberger und Ottakringer Brauerei

Leitung: Mag. Josef Zwickl. Abfahrt: 8 Uhr beim Reisebüro Beinwachs. Rückkehr: ca. 20 Uhr. Programm: 9.30 Uhr Besichtigung der Sektkellerei Schlumberger in Wien 19, Mittagessen. 14 Uhr Besichtigung der Ottakringer Brauerei, Wien 16. – Wenn gewünscht Heurigenbesuch. Kosten für Busfahrt und Besichtigungen: 27 Euro für ÖTK-Mitglieder, 25 Euro für ÖTK-Senioren, 29 Euro für Gäste. Anmeldungen werden erbeten beim Reisebüro Beinwachs oder bei Mag. Josef Zwickl (0676/409 50 05).

Wandern – geführte Touren von Robert: Sonntag, 11. April 2010: Steinwandklamm. Furth – Rittsteig – Pograbauer – Ruschhof – Steinwandklamm – Türkenloch – Ghf. Jagasitz (M) – Betsteig – Hohenwarth – Sieberlgraben – Dürntal – Furth. 17 km/6 –7 Stdn. Treffpunkt: 9.30 Uhr in Furth an der Triesting. Telefonische Voranmeldung – 0699/113 62 954 – ist wegen Bildung von Fahrgemeinschaften erforderlich. Führungsbeitrag: 8 Euro; Gäste 10 Euro. Mittwoch, 14. April 2010: Seniorenwanderung. Bahnhof Berndorf Fabrik – Guglzipf (472 m) –

62

Berndorf. 4 km/2–3 Stdn. Treffpunkt: Bahnhof Wiener Neustadt um 8.15 Uhr; Abfahrt 8.37 Uhr. Führungsbeitrag: 8 Euro; Gäste 10 Euro. Sonntag, 18. April 2010: Hohe-Wand-Überschreitung. Waldegg – Dürnbachtal – Große Klause – Waldegger Haus – Wr. Neustädter Haus (M) – Kleine Kanzel – Plackles – Rastkreuz – Grünbach. 15 km/6 –7 Stdn. Treffpunkt: Bahnhof Wiener Neustadt 8.10 Uhr; Abfahrt 8.33 Uhr. Führungsbeitrag: 8 Euro; Gäste 10 Euro. Samstag, 8. Mai 2010: Climberfest in Wr. Neustadt. Die ÖTK-Sektion Wiener Neustadt stellt sich vor. Infostand über unsere Aktivitäten und Kletterwand. Mittwoch, 19. Mai 2010: Seniorenwanderung. Haltestelle Grünbach/Schule – Gländhütte über Eselsteig – Einkehr Rastkreuz – Bergmannsteig – Grünbach Haltestelle/ Schule. 7 km/3– 4 Stdn. Treffpunkt: Bahnhof Wiener Neustadt 9.15 Uhr; Abfahrt 9.37 Uhr. Führungsbeitrag: 8 Euro; Gäste 10 Euro. Sonntag, 23. Mai 2010: Schneeberg. Losenheim – Edelweißh��tte – Fadensteig – Klosterwappen – Fischerhütte (M) – Wurzergraben – Almgarterl – Edelweißhütte – Losenheim. 12 km/7–8 Stdn. Treffpunkt: 9 Uhr Talstation Losenheim. Telefonische Voranmeldung – 0699/113 62 954 – ist wegen Bildung von Fahrgemeinschaften erforderlich. Führungsbeitrag: 8 Euro; Gäste 10 Euro. www.strobl-robert.at – stroblrobert@aon.at – 0699/113 62 954. www.oetkneustadt.at – zwickl@chello.at – 02622/290 08.

Klettersteige – geführt von Robert: Freitag, 16. April 2010: Hohe Wand: Wildenauer-Klettersteig (D), Steirer Spur (C). Treffpunkt: 14 Uhr beim Parkplatz Seiser Toni. Führungsbeitrag: Mitglieder 25 Euro; Gäste 30 Euro. Telefonische Voranmeldung erforderlich! Mittwoch, 21. April 2010: Gleißenfeld/Türkensturz: Pittentaler Klettersteig (C-D). Treffpunkt: Parkplatz in Gleißenfeld um 17 Uhr. Führungsbeitrag: Mitglieder 25 Euro; Gäste 30 Euro. Telefonische Voranmeldung erforderlich! Mittwoch, 28. April 2010: Gleißenfeld/Türkensturz: Pittentaler Klettersteig (C-D). Treffpunkt: Parkplatz in Gleißenfeld um 17 Uhr. Führungsbeitrag: Mitglieder 25 Euro; Gäste 30 Euro. Telefonische Voranmeldung erforderlich! Samstag, 22. Mai 2010: ST-Hochlantsch. Parkplatz Jausenstation Zirbisegger, Zustieg zum Steig 1 Std. – Naturfreunde-Klettersteig (B–C) – Gipfel Hochlantsch – Steirischer Jockl – Wallfahrtskapelle Schüsslbrunn – Parkplatz. Treffpunkt: Seebenstein um 8 Uhr. Führungsbeitrag: Mitglieder 35 Euro; Gäste 40 Euro. Telefonische Voranmeldung wegen Absprache für Fahrgemeinschaften ist unbedingt erforderlich! www.strobl-robert.at – stroblrobert@aon.at – 0699/113 62 954. www.oetkneustadt.at – zwickl@chello.at – 02622/290 08.

Erste Benefizwanderung der ÖTK-Sektion Wr. Neustadt zu Gunsten der „Nepalhilfe“ Mit Stolz kann ich von einem großen Erfolg, meiner ersten Benefizwanderung, berichten. Ich hatte im Oktober 2009 die Idee einer Benefizwanderung zu Gunsten der Nepalhilfe. Ich meldete mich bei den Organisatoren und unterbreitete ihnen den Vorschlag, den sie dankend annahmen. Damals erhoffte ich mir eine Zahl von ca. 20 bis 25 Teilnehmern. Nachdem ich die Benefizwanderung im Jänner 2010, mittels E-Mail an alle mir bekannten Adressen und die Sektionen des ÖAV/Sektion Austria und ÖTK-Sektion Wiener Neustadt, ebenfalls auf ihrer Homepage, dafür geworben hatten, zeichnete sich schon sehr früh eine hohe Teilnehmerzahl ab. Ich hatte eine Anmeldezahl von 60 Personen, wovon 51 Teilnehmer zur Wanderung kamen, der Rest leider auf Grund von Krankheit bzw. Beruf absagen mußte.

ÖTZ April/Mai 2010


Bei Führungen mit Anmeldepflicht ist der Anmeldeschluß – wenn nicht anders angegeben – wie folgt: Für Mittwoch-Führungen ist Anmeldeschluß Montag, 13 Uhr; für Samstag-, Sonntag- und Wochenend-Führungen spätestens Donnerstag, 15 Uhr. Achtung: Bei Wienerwald-Führungen wird von Gästen (Nichtmitgliedern) ein Führungsbeitrag eingehoben, bei sonstigen Wanderungen wird ein Zuschlag von 25% verrechnet. Die Hüttenmarke eines anderen alpinen Vereines ersetzt nicht die ÖTK-Mitgliedschaft.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Teilnehmern bedanken, ein großes Dankeschön auch an alle die mächtig die Werbetrommel im Freundeskreis rührten. – Ich konnte beim Abschluß in Sooß dem Organisator Max Stix die schöne Summe von 675 Euro überreichen. Danke, Euer Tourenführer Robert (im Bild links)

Bergwochen

der Zentrale

Mittwoch, 26. Mai, bis Mittwoch, 2. Juni 2010:

Madeira – wandern, genießen, entdecken.

Sonntag, 4., bis Samstag, 10. Juli 2010:

Hochtourenwoche in den Ostalpen.

Sonntag, 11., bis Samstag, 17. Juli 2010:

Grundkurs in Fels, Firn und Eis.

Sonntag, 18., bis Samstag, 24. Juli 2010:

Hochtourenwoche in den Westalpen.

Montag, 2., bis Samstag, 7. August 2010:

Klettertourenwoche Dolomiten/Rosengarten.

Sonntag, 8., bis Samstag, 14. August 2010:

Genuß-Kletterwoche im Trentino.

Sonntag, 15., bis Samstag, 21. August 2010:

Kletterwoche im Velebit-Massiv.

Mittwoch, 25. August, bis Mittwoch, 1. Sept. 2010:

Klettern und Baden auf der Felseninsel Kalymnos.

Samstag, 18., bis Sonntag, 26. September 2010:

Wandern und Kultur im Oberengadin.

Details zu obigen Bergwochen wie auch zu anderen ein- und mehrtägigen Veranstaltungen und Führungen, Ausbildungskursen und Urlaubsfahrten entnehmen Sie bitte dem Jahresprogramm des ÖTK „Bergwelt 2010“ oder unserer Homepage www.oetk.at bzw. gibt auch die Klubkanzlei gerne Auskünfte.

Ausflüge und andere

Veranstaltungen der Zentrale

Veranstaltungsprogramm vom 5. April bis 13. Juni 2010:

Voranmeldungen in der Klubkanzlei sind unbedingt erforderlich zu allen Fahrten mit Nächtigung sowie zu sämtlichen Kletterfahrten und zu allen entsprechend gekennzeichneten Fahrten. Für Kletterfahrten ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Bei allen Führungen mit Voranmeldung ist eine Mindestteilnehmerzahl von drei Personen erforderlich, und es wird zur Deckung der Kosten ein Führungsbeitrag eingehoben.

Es bedeutet: ● = Anmeldung unbedingt erforderlich; FK = Fahrkarte; E = Einfache Fahrkarte; R = Retourkarte; BB = Bundesbus; M = Mittagsrast; N = Nächtigung; FB = Führungsbeitrag. Durch vorgesetzte Zeichen sind die Bergfahrten und Wanderungen wie folgt unterschieden: ohne Zeichen = unschwierige Wanderung; *) = für ausdauernde Geher; **) = Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich; SG = Schwierigkeitsgrad einer Kletterfahrt. HINWEIS: Wir wollen darauf hinweisen, daß Wienerwaldführungen für unsere Mitglieder gratis sind, von Gästen wird jedoch ein Führungsbeitrag von 1,50 Euro eingehoben.

*

*

*

*

*

Montag, 5. April 2010 (Ostermontag): Lainzer Tiergarten. Treffpunkt 9 Uhr Hütteldorf/Endstelle U4. Nikolaitor – Nikolaiberg – Rohrhaus – Hirschgstemm (M) – Hermesvilla – Baderwiese – Nikolaitor. F.: Hannelore Pazdernik. Samstag, 10. April 2010: ● Tonion. Ausgangspunkt Fallenstein/Schöneben – Herrenboden – Tonion – Herrenboden – Dürrieglalm – Schöneben. Gehzeit ca. 5 Stunden. FB: 17 Euro. F.: Christa Eckart. Sonntag, 18. April 2010: Hagenbachklamm. Treffpunkt 8.45 Uhr Heiligenstadt/Endstelle U4; 9.08 Uhr nach St. Andrä-Wördern. St. Andrä-Wördern – Hagenbachklamm – Greifvogelstation – Unter Kirchbach – Hainbuch (M) – Kartause Mauerbach – Bus nach Hütteldorf. F.: Hannelore Pazdernik. Samstag, 24. April 2010: Von Petronell/Carnuntum nach Bruck/Leitha. Treffpunkt 10.10 Uhr Rennweg bei den Kassenautomaten; 10. 20 Uhr nach Petronell/Carnuntum. Von der Haltestelle – vorbei am Amphitheater – zum Heidentor. Weiter auf dem Wanderweg 999 (alte Römerstraße, auch Bernsteinstraße genannt) Richtung Rohrau, Geburtsort von Haydn (Besuch auf allgem. Wunsch möglich). Weiter in Richtung Bruck/Leitha, und mit der Bahn zurück nach Wien. Bitte Proviant mitnehmen, da unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. F.: Lore Posch. Samstag, 8. Mai 2010: ● Rax/Preinerwand, Hans-von-Haid- Klettersteig. Schwierigkeit B – C. FB: 49 Euro. Samstag, 8. Mai 2010: ● Schreinerkogel im Mürztal. Ausgangspunkt St. Lorenzen im Mürztal – Pogusch (Parkplatz Steirereck) – Himmelreich – Hocheck (1324 m) – Roßkogel (1314 m) – Schreinerkogel (1422 m) – Hocheck – Hocheggerhof – Pogusch. Gehzeit, je nach Gipfelzielen, 3 – 6 Stunden. FB: 17 Euro. F.: Christa Eckart. Sonntag, 16. Mai 2010: Königswinkelberg. Treffpunkt 9.10 Uhr Hütteldorf/Endstelle U4; 9.20 Uhr Bus nach Riederberghöhe. Riederberghöhe – Rauchbuchberg – Allhang (M) – Königswinkelberg – Hahnbaumberg – Augustinerwald – Hadersdorf-Weidlingau. F.: Hannelore Pazdernik. Mittwoch, 26. Mai 2010: Fink in der Au. Treffpunkt 8.40 Uhr Westbahnhof; 8.58 Uhr nach Rekawinkel (FK Rekawinkel, retour Tullnerbach-Preßbaum). Rekawinkel – Hochbuch – Am Hagen – Rieglersberg – Fink in der Au (M) – Wilhelmshöhe – Carl-Ritter-Weg – Tullnerbach-Preßbaum. F.: Hannelore Pazdernik. Mittwoch, 9. Juni 2010: Pfaffstättner Kogel/R.-Proksch-Hütte. Treffpunkt 8.45 Uhr Meidling/Kassenhalle Bahnhof; 9.05 Uhr nach Baden (FK Baden, retour Pfaffstätten). Baden – Kurpark – Einöd – Pfaffstättner Kogel (M) – Rückweg nach Übereinkommen. F.: Hannelore Pazdernik. Samstag, 12., und Sonntag, 13. Juni 2010: ● Sonntagskogel und Großer Bösenstein. Nächtigung in der Edelraute-Hütte. Samstag: Sonntagskogel, 800 Hm, Gehzeit ca. 3, 5 Stunden. Sonntag: Großer Bösenstein, 900 Hm, Gehzeit ca. 5 Stunden. FB: 32 Euro. F.: Christa Eckart. ❑


P. b. b. Österreichischer Touristenklub

1010 Wien, Bäckerstraße 16, DVR 0486281 Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1210 Wien Z.-Nr.: GZ 02Z030129 S Sponsoring Post

„Bergwelt 2010“ – Jahresprogramm des ÖTK Unser Winterprogramm hat bisher großen Anklang gefunden und viele Aktivitäten für die nahe Sommersaison werden bereits jetzt mit steigendem Interesse nachgefragt. Ebenso erfreuen sich die Ausbildungskurse in unserer Kletterhalle eines ungebrochenen Zuspruches. Besonders freut uns, daß wir von unseren Kursteilnehmern immer wieder hören, daß bei unseren Ausbildungsangeboten eine persönliche und dabei sehr kompetente Stimmung herrscht, die viele zur Teilnahme an weiterführenden Ausbildungs- und Führungsangeboten animiert. Sie finden unser komplettes Programm auf unserer Homepage unter www.oetk.at oder fordern Sie die gedruckte Fassung einfach telefonisch 01-512 38 44 oder per E-Mai ( zentrale@oetk.at) bei uns an.


ÖTK Klubmagazin 4/2010