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Österreichische Touristenzeitung

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5/2011

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• Karl-Ludwig-Haus • Jordanien • Böhmische Schweiz • Klimawandel • Hütten • Infos • Termine • Sektionen • Buch- und Wandertipps


nr.5/2011

inhalt/impressum

Inhalt: Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Das Karl-Ludwig-Haus ist eröffnet . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 5 Kinder/Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 – 9 Jugendzeltlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Besuch im Messner Mountain Museum Ripa . . . . . . . . . . 11 Forschungsprojekt „Zwei Täler im Klimavergleich“ 12 - 13 Das neue Karl-Ludwig-Haus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 - 15 Herbstwandertage in der Böhmischen Schweiz . . . . . . . . 16

! Bitte vormerken m lädt zur iu id äs Pr Das ÖTKrale Wien mmlung der Zent 142. Hauptversa 2011 am 15. Oktober K sammlung des ÖT 142. Generalver ber 2011 am 5./6. Novem ite 21 Weitere Infos: Se

Hütten: Ötscherschutzhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 – 18 Ausstellungen im Ötscherschutzhaus . . . . . . . . . . . . . . 19 Jordanien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Sektionen: Haupt- und Generalversammlung, Dölsach . . . . . . . . . . . 21 Eisenstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Graz, Kienthaler, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Langenlois . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Raxgmoa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Rosalia, Triestingtal, Wiener Neustadt . . . . . . . . . . . . . . . 26 Zentrale Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Titelseite:

Buchtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Richtig Wandern: Wetter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Allgemeine Infos der Sektionen . . . . . . . . . . . . . . . . 30 – 33 Terminübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 – 35 Vorteile der ÖTK-Mitgliedschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Matzener Wald Foto: Gerhard Fuchs

Termin Redaktionsschluss ÖTK-Magazin: Ausgabe November/Dezember 2011: 26. September 2011 Ausgabe Jänner/Februar 2012: 21. November 2011

Offenlegung nach § 25 des Mediengesetzes: Impressum:

ÖTK-Magazin - Österreichische Touristenzeitung 124. Jahrgang, Heft 3, Mai/Juni 2011 Medieninhaber und Herausgeber: Österreichischer Touristenklub, Bäckerstraße 16, A-1010 Wien Telefon 512 38 44, Fax 512 16 57/DW 74 ZVR-Zahl: 407915695 DVR-Nr: 0486281 Homepage: www.oetk.at E-Mail: zentrale@oetk.at Redaktion: Barbara Mayerl (Chefredaktion), Dipl. Päd. Barbara Fuchs, Josef Fuchs, Gerhard Fuchs, Christian Kerzendorfer, DI Franz Lehner, Harald Neumüller, Dr. Wolfgang Nolz, Mag. Thomas Seidl, DI Dr. Erwin Sommer. Texte an: redaktion@oetk.at Grafik: www.hiasl.at Herstellung: AV+Astoria Druckzentrum GmbH, Faradaygasse 6, 1030 Wien UZ24 „Schadstoffarme Druckerzeugnisse“ UW 734

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Grundlegende Richtung der „Österreichischen Touristenzeitung“: Unabhängige Zeitschrift für alpine Belange und Mitteilungsorgan für Vereinsmitglieder laut Satzung. Eigentumsverhältnisse: Österreichischer Touristenklub, 1010 Wien, Bäckerstraße 16: 100 % Geschäftsführung: Dr. Wolfgang Nolz (Präsident), DI Dr. Erwin Sommer (2. Präsident), Dr. Gerald Kranawetter (3. Präsident) und Ing. Hannes Resch (Klubsekretär) Alle: 1010 Wien, Bäckerstraße 16 Bankverbindung: BAWAG, BLZ 14000, Kto.-Nr. 02010-607-666


vorwort

nr.5/2011

nr.10/2010

Liebe Klubkameradinnen und Klubkameraden!

Sommerzeit – zumindest im Kalender

Wie geht’s bei den anderen ÖTK-Hütten weiter?

Sehr gut meint es der Sommer bisher nicht mit uns Wanderern und Bergsteigern. Kühles, regnerisches Wetter, Temperaturen im Juli wie normalerweise im November. Für August wird jetzt besseres Wetter vorhergesagt, und Sie lassen sich in Ihren OutdoorAktivitäten hoffentlich nicht wirklich durch einen schlechten Wetterbericht beeinflussen!

In den letzten Jahren hat der ÖTK gewaltige Anstrengungen unternommen, seine Hütten in Schlüssel-Gebieten zu erneuern. Im September 2005 wurde das neue Schiestl-Haus auf dem Hochschwab eröffnet, damals eine Pionierleistung auf dem Gebiet einer weitgehend energieautarken Hütte. Auf dem Schneeberg wurden die Fischer-Hütte und das Damböckhaus in den letzten Jahren von Grund auf saniert, und voriges Jahr und heuer geschah dasselbe mit dem Karl-Ludwig-Haus. Die am Quellwasserschutz sehr interessierte Stadt Wien hat alle drei Projekte massiv unterstützt, und beim Karl-Ludwig-Haus unterstützte uns zusätzlich noch die ASAG (siehe diesbezüglich den Bericht auf Seite 5) mit einem sehr großen Betrag.

Kein Kaiserwetter bei der Eröffnung des sanierten Karl-Ludwig-Hauses

Kaiserwetter hatten wir uns für Samstag, den 25. Juni 2011 erhofft. An diesem Tag wurde das sanierte Karl-Ludwig-Haus mit Bergmesse, Ansprachen, Musik und Tanz wiedereröffnet. Das Wetter war vielleicht nicht so schlecht wie jenes, das Erzherzog Karl Ludwig vor etwa 140 Jahren in Bergnot gebracht hatte, sodass er den Entschluss fasste, eine Hütte (eben das dann nach ihm benannte Karl-Ludwig-Haus) bauen zu lassen und sich diesbezüglich an den ÖTK wandte. Am Vormittag des 25. Juni 2011 blies aber sehr starker Wind, sodass an eine Zeremonie „draußen“ nicht zu denken war. Da ich schon 1 ½ Stunden vor dem geplanten Beginn der Bergmesse beim Karl-Ludwig-Haus angekommen war, entschloss ich mich, kurz unserem Heldendenkmal auf dem Gipfel der Rax einen Besuch abzustatten. Oben hatte sich der Wind zu einem Sturm gemausert, der Gipfel war in Wolken und meine Suunto-Uhr zeigte eine Temperatur von plus 1 Grad Celsius an. Nichts wie zurück zum Karl-Ludwig-Haus und hinein in die warme Stube! In der übervollen Hütte begann alsbald der „offizielle Teil“. Die mit einer Segnung des neuen Karl-Ludwig-Hauses abgeschlossene Bergmesse des Geistlichen und die nachfolgenden Ansprachen hatten einige Mühe, den Lärmpegel der vielen im Karl-Ludwig-Haus versammelten hungrigen und durstigen Mäuler zu übertönen. Am Nachmittag zeigte sich im Übrigen sogar die Sonne und die Stimmung bei Musik und Tanz war ausgezeichnet. Lesen Sie bitte die ausführlichen Berichte auf den Seiten 4 und 19 bis 20 dieses ÖTK-Magazins.

Nächtigen am Karl-Ludwig-Haus ist ein Hit!

Ich hab’s schon eine Woche vor der Eröffnung mit einer größeren Gruppe von Mitgliedern des Slowakischen Touristen-Klubs (KST) ausprobiert, wie es ist, im neuen Karl-Ludwig-Haus zu nächtigen. Ich muss sagen: Es ist super! Peter Eckenfellner, der neue Pächter am Karl-Ludwig-Haus, ist zwar nicht mit der Zahl der Tagesgäste, wohl aber mit der Zahl der Nächtigungen mehr als zufrieden. Ich kann nur allen empfehlen, es selbst auszuprobieren! Es gibt ein Zweitbett-Zimmer, jede Menge von Vierbett- und Sechsbettzimmern und auch verschiedene Lager. Peter bietet übrigens eine recht gute und preiswerte Auswahl an österreichischen Weinen an! Und wenn’s Wetter schön ist, wird im Sommer auf der Terrasse gegrillt.

Es muss uns aber klar sein, dass die öffentlichen Haushalte in den nächsten Jahren mit Subventionen eher zurückhaltend sein werden. Der ÖTK wird daher in Zukunft bei den Hütten kaum große Sprünge machen können. Und wir werden uns möglicherweise – um unsere alpin wichtigen Standorte erhalten zu können – in den nächsten Jahren von einigen Hütten trennen müssen.

Das zu diskutieren wird bei den beiden im Herbst stattfindenden Versammlungen reichlich Gelegenheit sein. Ich darf daher zu den beiden Versammlungen, der Hauptversammlung der Zentrale Wien und der Generalversammlung des ÖTK alle interessierten Mitglieder sehr herzlich einladen; bezüglich Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung siehe Seite 21. Übrigens: Nach den Statuten kann jedes Mitglied sowohl der Generalversammlung als auch den Hauptversammlungen „beiwohnen“. Es können daher auch Mitglieder einer Sektion bei der Hauptversammlung der Zentrale teilnehmen (und umgekehrt Mitglieder der Zentrale auch bei der Hauptversammlung einer Sektion).

Wenn Sie diese Zeilen lesen, werden Sie schon wissen, wie’s mit dem Sommer weitergegangen ist. Dennoch: Auf Regen folgt immer wieder Sonnenschein! In diesem Sinne auf Wiedersehen im Herbst Ihr Dr. Wolfgang Nolz, Präsident

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nr.5/2011

reportage

Das Karl-Ludwig-Haus erzählt

Am letzten Samstag im Juni stand ich aufgeputzt und in meinen Ausmaßen kräftig erweitert im frischen Frühsommermorgen, schon seit einigen Monaten war wieder Ruhe eingekehrt. Doch wie eingangs erwähnt, an diesem 25. Juni lag etwas in der Luft. Und dann kamen sie, nach und nach. Immer mehr Leute tauchten hinter der letzten Kuppe auf und steuerten zielsicher auf mich zu. Nach anfänglicher Freude über den Besuch, wurde mir langsam angst und bang. So viele Wanderer konnte ich doch nicht in mir aufnehmen!? Doch Halt, ich war ja geräumiger geworden. Wie gut, dass ich diese monatelange Prozedur geduldig über mich ergehen ließ. Jetzt verstand ich auch, warum man mehr Platz in mir schaffen wollte. Für Feste, Veranstaltungen, feierliche Anlässe. Ich war im Laufe der Jahre so beliebt geworden, dass ich zur gerne gewählten Feierstätte aufgestiegen bin.

Foto: Roland Ladik

Die Leute hätten sich gerne vor mir niedergelassen, um mich dabei in all meiner Pracht bewundern zu können. Doch das Wetter spielte nicht ganz mit, und so war jede Ecke in mir gerammelt voll. Ich lauschte natürlich aufmerksam, verfolgte alles mit Neugier. Gott, wie wissbegierig ich plötzlich war. Gott, das ist das richtige Stichwort. Denn nach Beginn des Festprogramms mit der musikalischen Unterhaltung durch die „Standerlpartie“ Puchberg ergriff Pfarrer Mag. Herwig Samm das Wort. Ehemals war er Pfarrer von Seebenstein gewesen, nun war er für alle anderen und speziell für mich gekommen. Als Höhepunkt wurde ich bei dieser Bergmesse als Schutzhütte eingeweiht. Wie stolz ich war!

Hüttenpächter Peter Eckenfellner im Kreise jugendlicher Gäste

Während der Festansprachen kamen immer noch Leute zu mir herein, bewunderten mich nach dem langen Aufstieg auf 1.804 m Höhe und verfolgten das Programm. Das sah als nächstes Musik- und Tanz-Vorführungen vor. Gerne ließ ich das über mich bzw. in mir ergehen, denn so viel Leben spielt sich bei mir selten ab.

Und während ich die Vorführungen genoss, fanden Führungen statt. Viele wollten mich bis in den letzten Winkel kennenlernen, meine neuen Zimmer bzw. Schlafmöglichkeiten begutachten sowie die Waschräume. Allerdings hat mich gestört, dass meine sauberen oberen Stockwerke von den Teilnehmern an der Führung mit ihrem Schuhwerk beschmutzt werden. So viel Zeit kann man sich doch nehmen, um sich vorübergehend des gehbaren Untersatzes zu entledigen.

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Foto: Roland Ladik

Es lag etwas in der Luft an diesem 25. Juni, hoch oben auf der Rax. Ehrwürdig stehe ich dort seit 134 Jahren, führe ein geruhsames Dasein. Immer habe ich mich über Besuch gefreut, bei Schlecht-Wetter sucht man mich lieber heim als bei Sonnenschein. Seit dem vergangenen Jahr aber war Schluss mit der Geruhsamkeit, blieb bei mir kaum ein Stein auf dem anderen. Eigentlich war es glatter Hausfriedensbruch, doch an diesem Tag erkannte ich dann den Grund.

Volksmusikgruppe Puchberg

Bald vergaß ich meinen Ärger aber wieder, denn die Volksmusik-Tanzgruppe Puchberg am Schneeberg war mit ihrer Vorführung an der Reihe. In unmittelbarer Folge und nachher auch abwechselnd folgten die ÖTK-Square-Dance-Gruppe Vienna Swingers und die Volksmusik-Tanzgruppe Gresten. Das war eine wahre Gaudi, wie es da zuging. Was ich mitbekommen habe, führen die Volksmusik-Tanzgruppen Einstudiertes auf, die Square Dancer aber agieren nach Zurufen eines sogenannten Callers. Der war übrigens so gut versteckt, dass selbst ich ihn kaum entdeckt habe.

Mein Hausherr Peter Eckenfellner und sein Team hatte alle Hände voll zu tun, um meine Gäste zu verköstigen. Es gelang der Crew jedoch gut und allmählich brachen einige wieder in Richtung Tal auf. Viele sind aber bis zum Abend geblieben, haben gespeist, musiziert und getanzt. So gut besucht war ich zu schon später Stunde nur selten. Und ein paar sind gleich über Nacht geblieben, um meine neue Unterkunftsmöglichkeit auszuprobieren. Die haben mich offenbar wirklich sehr in ihr Herz geschlossen, nahmen sie doch dadurch den Abstieg bis zum Preiner Gescheid in Kauf. Am Tag davor war es nach Bewältigung des Schlangenweges ab der Siebenbrunnenwiese bequem mit Shuttle-Bussen weitergegangen. Aber irgendwann waren sie dann doch alle wieder weg – ich blieb auf dem Rax-Hochplateau zurück. Doch viele von ihnen werden sicher wiederkommen – manche vielleicht mehrere Male. Und dann werden sie auf der an meinem Eingang angebrachten Geschichtstafel als letzten Eintrag Folgendes nachlesen können: 2011 - 134 Jahre lang bot das Karl-Ludwig-Haus Bergfreunden nicht nur Schutz, sondern auch schöne Sonnen-Stunden. Nun bleibt kein Stein auf dem anderen. Mit Unterstützung der Stadt Wien (MA 31, Wiener Wasserwerke, Ing. Hans Tobler), des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) und der Akademisch sozialen Arbeitsgemeinschaft (ASAG) erfolgt die Komplettsanierung des Hauses. Auch das Nebengebäude mit Winterraum wird neu adaptiert. Am 25. Juni 2011 wird das neue Schutzhaus feierlich eröffnet. Diesmal ohne Kaiser – aber bei Kaiserwetter. Nun, ganz so kaiserlich war das Wetter zwar nicht - aber ich, ich fühlte mich an diesem Tag wie ein König. Thomas Blaschke


reportage

nr.5/2011

nr.10/2010

Am Morgen des 25.Juni 2011, dem Tag der Neueröffnung unsers Karl Ludwig Hauses auf der Rax, stieg ich, zunächst den Tau der Siebenbrunnenwiese auf meinen Schuhen, dem Beginn des Schlangenwegs zu und fand mit ein bisschen Genugtuung, dass die unserem Klubpräsidenten Dr. Nolz sehr am Herzen gelegene Wegkennzeichnung mit neuen Wegtafeln und dem Hinweis „Schlangenweg – zum Karl Ludwig Haus“ und deutlicher Nachmarkierung gut gelungen war. Ein, zwei Kehren vor mir ging zügig ein Bergsteiger mit weißem Haar, den ich bei der Linkskehre auf 1.530 m überholte, und mit dem ich einige, wenige Worte über das Glück in den Bergen wechselte. Im Extrazimmer des Schutzhauses, für Ehrengäste vorgesehen, saß ich dann mit ihm - em. Univ.-Prof. Dr. Rupert SPRINGENSCHMID aus München, der von dort aus ehrenamtlich im Vorstand der „Akademisch – sozialen Arbeitsgemeinschaft“ (ASAG) arbeitet - am gleichen Tisch. Den Kontakt mit Dr. Springenschmid verdanken wir unserem Klubsekretär Ing. Hannes Resch. Dieser Verbindung und letztendlich der Fürsprache von Prof. Springenschmid ist zu verdanken, dass von den bei der Auflösung der ASAG frei werdenden Mitteln, welche eigentlich der Hofmannshütte am Großglockner zu Gute hätten kommen sollen, eine bedeutende Geldsumme dem ÖTK für die Totalrenovierung des Karl-Ludwig-Hauses zur Verfügung gestellt wurde. Diese ASAG-Zuwendungen machten nahezu ein Drittel der Gesamtkosten aus. In einem mit 18. 07. 2011 datierten sehr persönlichen Brief schrieb mir Prof. Springenschmid unter Anderem:

Dr. Rupert Springenschmid

„Wenn man als 29er in das Alter gekommen ist, wo die Berge immer höher und die Wege immer länger zu werd en scheinen, muss man dankbar sein, wenn man noch auf einen Gipfel kommt, und da schätzt man es sehr, am Weg dorthin einen guten Stützpunkt zu finden. Da das Ludwigh aus an einer Stelle steht, wo mitunter ganz ordentlich der Wind – (oder auch Sturm) – weht, so schätzt man eine n Schutz besonders; wir haben es ja am vergangenen Sam stag wieder erlebt. Nein, die Hütte war so voll, dass ich es für richtig hielt, mich nicht zu Wort zu melden. Besonders gefreut hat es mich, wieder Menschen kennenzulernen, die bereit sind, unentgeltlich für die Allgemeinheit etwas zu tun. Ich selbst habe in meiner Studienzeit im BÜRO FÜR STUDENTENWANDERUNGEN und damit durch den ÖTK und die ASAG sehr viel gelernt, was mir später hilfreich war. Das war der Grund, warum ich mich hier so eingesetzt hab e, obwohl der Wohnort München nicht gerade ideal ist für eine Arbeit in einem Wiener Verein. Es würde mich freuen, wenn wir uns einmal sehen könnten, vielleicht sogar auf der Rax.“

Foto: Roland Ladik

Über die großen Gönner unsers Karl Ludwig Hauses

ASAG-Vorstand

Zum Abschluss meines Beitrages vollinhaltlich der Text der Rede, den unser großer Gönner im überfüllten Schutzhaus anlässlich der Eröffnungsfeier nicht halten wollte:

Liebe Bergfreunde, der Vorstand der Akademisch – sozialen Arbeitsgemeinschaft (ASAG) hat mich gebeten, ihn bei der heutigen Eröffnung des erneuerten Karl-Ludwig-Hauses zu vertreten. Ich kann nur sagen, dass ich mich freue zu sehen, dass die Arbeiten trotz äußerst schwieriger Bedingungen einer Baustelle im Hochgebirge gut gelungen sind und unser Sponsorenbeitrag gut verwendet wurde. Gerne möchte ich die Gelegenheit aber nutzen, um hier noch aus einem anderen Grund etwas zu sagen, und zwar als einer, der von seinem Feriendomizil am Fuße der Rax jeden Sommer und jeden Winter mit Kindern und Enkeln auf die Rax gegangen ist: wir freuen uns sehr und ich spreche da auch im Namen vieler, auch vieler, die immer wieder aus Wien kommen, dass es dem ÖTK gelungen ist, das Ludwighaus wieder so in Schuss zu bringen, dass wir jetzt wieder gerne hier einkehren oder gar eine Nacht dort verbringen. Einen Abend auf einer Hütte zu genießen, ohne an den Abstieg denken zu müssen! Oder gar bei ruhigem Wetter von diesem herausragenden Platz im Schutze der Hütte die Abenddämmerung mit dem Blick ins weite Land zu verfolgen, bis die Nacht hereinbricht. Das machen wir jetzt viel leichter. Dafür muss man der Spitze des ÖTK, ganz besonders aber dem Manager des Umbaues, Herrn Ladik und allen, die dabei mitgeholfen haben, sagen: Wir danken Ihnen für das gelungene Werk, für das neue Karl-Ludwig-Haus!

Da habe ich wirklich nichts mehr hinzuzufügen, außer das Gefühl großer Dankbarkeit, dass es für unseren ÖTK in der heutigen Zeit noch so großzügige Förderer gibt und wir in unserem ÖTK so engagierte und tatkräftige Funktionäre haben. Das gelungene Werk soll und muss für alle im ÖTK ehrenamtlich Tätige Anreiz und Aufruf sein, so wie hier auch künftig mit offenem Herzen, mit Mut und Engagement Unvorstellbares zu leisten. Erwin Sommer

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kinder•jugend

nr.4/2011 Liebe Erwachsene!

Hi, liebe Kids

Willkommen auf den Seiten für unseren „ÖTK Nachwuchs“. Hier gibt es für alle etwas zum Entdecken - von Klein bis Groß und von Jung bis Alt. Wir versuchen hier, Bastelideen, Rätsel, Spiele, Sagen, Geschichten, Rezepte, .... zusammen zu tragen und für die Kinder und Jugendlichen anzubieten. Auch Sie sind eingeladen diese Seiten zu durchstöbern – und wer weiß, vielleicht finden auch Sie etwas! Babsi Fuchs

Heute, findest du auf unseren zwei Seiten: alles Mögliche zum Thema Halloween! Hast du auch gute Ideen - schreibe mir ein Mail an: redaktion@touristenklub.at. Vielleicht findest du dann das nächste Mal etwas von dir! - Selbstverständlich mit deinem Namen! Melden werde ich mich auf jeden Fall bei dir. Ich freue mich schon, wenn ich etwas von dir höre!  Viel Spaß!!!

Halloween –„All hallowes evening“

Ursprung-Brauchtum-Geschichte-Gruselfeste Wie kam es nun zu Halloween?

Als die römischen Legionen die Kelten im 9 Jahrhundert n. Chr. besiegten, erlaubte der Papst den Kelten, dass sie einige ihrer Bräuche behalten dürften. Er beschloss christliche Feiertage daraus zu machen. So wurde aus dem keltischen Samhain das christliche Fest Allerheiligen, das am 1. November gefeiert wird. In der englischen Sprache heißt es „all hallows“ (Allerheiligen). Aus „all hallows evening“ (der Abend vor Allerheiligen) wurde dann im Laufe der Jahre der Name „Halloween“. Samhain war das Fest zum Ende des Sommers und somit auch des Jahres, da die alten Kelten ihr Jahr nur in Sommer (= Tag) und Winter (= Nacht) teilten. Die Feldarbeit war zu Ende und man begann sich für den kalten Winter zu rüsten. Die Kelten befragten am Übergang zum Winter – Nacht auch sehr gerne Orakel, außerdem waren sie der Meinung, dass die Seelen der Verstorbenen zu dieser Zeit die Erlaubnis hatten auf die Erde zurück zu kehren. Um die Seelen der Verstorbenen zu beruhigen und abzuschrecken überall Schaden anzurichten, entzündete man große Feuer, verkleideten sich mit Tierfellen oder setzte Tierköpfe auf, um die Geister zu erschrecke e auf dem sa in der Paus Renate fragt Li würdest du gerne in in Schulhof: „Woh ?“ Lisa antwortet: en hr fa b au rl ?“ fragt den U o ist das denn „W – “ t! ch Si h ac Ahnung?“, „N staunt. „ Keine g heißt un Renate ganz er it ber in der Ze meint Lisa – „A nes Wetter in Sicht!“ es immer - Schö

und zu vertreiben! Durch kleine Opfergaben in Form von Speisen wollte man die Geister beschenken und besänftigen. Jahre später begann man Gesichter in Rüben zu schneiden und schnitzen, um den bösen Mächten (Geistern) zu zeigen, dass hier bereits eine verdammte Seele wohnte und sie weiter ziehen sollten. Als im 19. Jahrhundert tausende Iren auf der Suche nach einem besseren Leben nach Amerika auswanderten, nahmen sie ihre Feste und Bräuche mit. Da es in Amerika keine Rüben gab mussten sie für die Halloweengesichter auf Kürbisse umsteigen – die man als „Jack o`Lantern“ (Kürbislaterne) bezeichnete. Heute feiern auf der ganzen Welt die Kinder Halloween – sie verkleiden sich möglichst gruslig und ziehen durch die Straßen mit dem Spruch „Trick or treat“ – Streich oder Verhandlung, was so viel bedeutet, wie „gebt uns etwas Süßes oder wir erschrecken euch“.

t die LehreIn der Biologiestunde sag Auf dem Bild rinn zu den Kindern: „ und einen seht ihr einen Buchfink gesehen haben d Spatz“. Als alle das Bil ist der Buchs he elc fragt sie Hans: „W „Der neben fink?“ Dieser antwortet: dem Spatz!!!“

Halloweengummi-Bowle (die Augenbowle):

Schneide Obst (was dir schmeckt) in kleine Stücke. Nimm 1 Flasche Birnen oder verdünnten Hollunderblütensaft, 1-2 Flaschen Sodawasser und 1-2 Päckchen süßes Zeug (zur Halloweenzeit gibt es Gummizeug in allen Gruselform). Mische alle Zutaten in einer großen Schüssel zusammen, gib noch einige Eiswürfel dazu und fertig ist die Bowle.

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nr.4/2011

nr.10/2010

Wie bastle ich eine Kürbislaterne Du brauchst dazu:

• einen runden Kürbis mindestens so groß wie dein Kopf (bekommt man am Markt) • eine Arbeitsunterlage • eine Schürze • ein scharfes Messer (bitte deine Eltern, dir damit zu helfen) • einen Suppenlöffel • eine Schüssel für das Kürbisfleisch und eine für die Kerne • ein Teelicht • ein paar Zahnstocher • einen schwarzen Filzstift • lange Zündhölzer

Uns so wird’s gemacht:

1. Zuerst legst du die Arbeitsunterlage auf den Tisch und ziehst die Schürze an. 2. Jetzt bittest du deine Eltern, dass sie dir oben am Kürbis ein ungefähr 10 cm (Durchmesser) großes rundes Stück mit dem scharfen Messer herausschneiden. Achtung: Das Stück sollte ganz bleiben und wenn man die Schnittfläche schräg nach innen macht, hält der Deckel nachher besser auf deinem Kürbis. 3. Nun beginnst du mit dem Löffel den Kürbis auszuhöhlen. Das Fruchtfleisch und die Kerne gib in die vorbereiteten Schüsseln, man kann eine Kürbissuppe oder andere Speisen aus dem Fruchtfleisch und den Kernen machen. 4. Wenn dein Kürbis gut ausgehöhlt ist kannst du jetzt mit dem Filzstift ein Gesicht auf einer Seite vorzeichnen. 5. Zum Ausschneiden des Gesichtes, bitte wieder deine Eltern, dass sie dir mit dem Messer helfen. 6. Wenn du das alles geschafft hast und den Arbeitsplatz ordentlich geputzt und alles weggeräumt hast, kannst du deinen Kürbis vor die Tür tragen oder auf ein Fensterbrett stellen - ein Teelicht hineingeben und mit einem langen Zündholz durch den Mund oder die Nase deines Kürbisgesichtes anzünden. 7. Zum Schluss steckst du noch ein paar Zahnstocher in den Deckel deines Kürbiskopfes und legst in auf den Kürbis (durch die Zahnstocher kann die warme Luft oben aus dem Kürbis hinaus und er hält länger).

lingen Gute s Ge paß! S un d viel

Ein Kostüm in letzter Minute: Du brauchst dazu eine Hose, ein Hemd oder einen Pullover in schwarz, braun oder einer anderen dunklen Farbe – Fledermäuse mögen keine grellen Farben! Als Umhang kannst du ein zum Dreieck gefaltetes Tuch oder einen aufgeschnittenen Müllsack, den du dir mit Sicherheitsnadeln auf dem Gewand bei den Schultern befestigst, nehmen. Die Fledermausmaske machst du am besten aus schwarzem Karton oder Naturpapier. Male die Fledermausform mit zwei spitzen Ohren auf das schwarze Papier, markiere den Platz für die Augenlöcher und schneide die ganze Maske und die Augen vorsichtig aus. Jetzt befestige einen Gummi oder einen Wollfaden (den musst du dann allerdings Binden) an den Seiten. Zu Schluss lass dir von deiner Mutter noch blutrote Lippen und weiße Vampirzähne an der Unterlippe aufmalen.

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kinder•jugend

nr.5/2011

ÖTK Spielefest am Hocheck Schutzhaus Sektion Triestingtal

Am 15. Mai fand die Jahreshauptversammlung der Sektion Triestingtal statt. Wie gewöhnlich wurde über die Klubaktivitäten, den Kassastand und die geplanten bzw. notwendigen Investitionen berichtet. Das große Sorgenkind ist das Hocheck Schutzhaus, da hier eine Menge an Großinvestitionen wie Abwasser, Heizung, Stromversorgung, Isolierung und andere Wartungsarbeiten anstehen. Dem gegenüber wird es immer schwieriger, neue Mitglieder zu finden, die die Vereinskasse stärken und sich ehrenamtlich engagieren. Aber warum? Viele wissen nicht, dass der ÖTK existiert, andere sehen einen veralteten Verein – stimmt das? All diese Fragen und Diskussionen führten schlussendlich zu einem Ergebnis: Man muss was machen! Der „neue“ Pächter des Hocheck Schutzhauses, Markus Leitner, hatte auch schon eine Idee: „Der Spielplatz vorm Schutzhaus ist fertig, warum nicht gleich eine gemeinsame Veranstaltung mit der ÖTK Jugend zur Eröffnung des Spielplatzes machen?“ Und das war dann auch schon der Startschuss für das erste ÖTK Spielefest am Hocheck. Neben dem Spielplatz gab es einen Kletterturm, Kinderschminken, Lagerfeuer mit Würstelgrillen, Zielspritzen und Ponyreiten (letzteres musste wegen des Regens am Vormittag kurzfristig abgesagt werden). Aber trotz schlechter Wetterprognosen und kurzem Schauer am Vormittag war das Fest gut besucht. Der Spielplatz wurde von Bruder Johannes gesegnet und während die Kinder ihre Freude am gemeinsamen Spielen hatten, konnten ihre Eltern einen gemütlichen Nachmittag mit musikalischer Begleitung am Hocheck Schutzhaus genießen. Die Kinder und Jugendlichen stürmten den Kletterturm, selbst als wieder leichter Regen einsetzte, ließen sie sich nicht stoppen. Wer kann da noch sagen: „Generation Play Station“? Es war nur allzu deutlich, dass die Kinder und Jugendlichen Freude an den sportlichen Aktivitäten haben, man muss ihnen jedoch die Möglichkeit dazu geben. Die Jugendlichen und Kinder sind unsere Zukunft und somit auch die Zukunft des Klubs. Harald Neumüller

„Heiße Reifen“

Es geht immer Aufwärts!

... am Ende hielt das Wetter doch!

Kletternachmittag in Tribuswinkel Sektion Alpine Gesellschaft Kienthaler

Am 27. März trafen sich Kienthaler und Eisenstädter zu einem lustigen Kletternachmittag im Klettercenter Rotpunkt in Tribuswinkel. Dort findet man einen großzügigen Boulderbereich ebenso, wie Toprope-Routen, eine Slackline und etliche andere Möglichkeiten für große und kleine Klettermaxln. Die Klettergurte waren schnell verteilt und nach einer kurzen Sicherungs-Ein- bzw. Nachschulung durch Gerhard ging es auch schon los. Speziell die gesicherten Routen wurden von den Kids und auch von uns Großen mehrfach erklommen und die Kleinsten hatten riesigen Spaß mit den dicken Matten und der Kinderkletterwand. Auch die Slackline übte eine ziemliche Anziehungskraft auf alle aus und es wurde darum gefightet, wer länger die Balance halten konnte. Hier fühlen sich die Jungen zu Hause.

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Alles in Allem war es ein gelungener Nachmittag, den wir noch mit einem Besuch beim Heurigen gesellig ausklingen ließen.

Michaela Janisch


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nr.10/2010

Fotos: Reingard Lehner

nr.5/2011

Hier wird gepaddelt, was das Zeug hält

Floßfahrt 2011

Sektion Langenlois

Der Kamp führte leider relativ wenig Wasser und das Wetter war auch nicht optimal - trotzdem haben sich rund 16 Wasserratten zur diesjährigen Kanufahrt aufgemacht. Startpunkt unsere diesjährigen Fahrt war das Kampbad in Langenlois. Nachdem unser Floß zusammengebaut und die Schwimmwesten angelegt waren, stachen wir auch schon in See. Anfangs gemütlich bis zur Wehranlage in Kammern, wo jedoch schon das erste gröbere Hindernis auf uns wartete. Bei der Wehr hieß es alles aussteigen und die Kanus über die Wehr übersetzen.

Anschließend ging es dann weiter nach Gobelsburg, wo wir dann den geringen Wasserstand zu spüren bekamen. Nicht nur einmal mussten wir unsere Boote verlassen und über Sand und Schotterbänke schieben - Sonne und kurze Nieselregen sorgten dabei für abwechslungsreiche Temperaturen. Nach einer kurzen Mittagspause bei der Einmündung des Loisbaches begaben wir uns schließlich auf die letzte Etappe, dem urwaldähnlichen Flussabschnitt zwischen Gobelsburg und Hadersdorf, wo wir uns an umgestürzten Baumriesen und an in den Flusslauf hineinragendem Dickicht vorbei kämpfen mussten. Einmal hat dann der Fluss gewonnen, und zwei Boote sind gekentert, aber ansonst haben wir die „tückischen“ Kampstromschnellen ohne Probleme gemeistert. Franz Lehner

Gestrandet auf der Flussinsel

Übersetzen der Wehr in Kammern

Volle Kraft voraus

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kinder•jugend

nr.5/2011

Foto: Markus Artner

Bundesjugendzeltlager 2011 in Aflenz/Land - Seebach

Eröffnung Zeltlager 2011

Nach einer Gemeinschaftswanderung am Sonntag, waren die einzelnen Gruppen dann die ganze Woche in der näheren und ferneren Umgebung unterwegs. Kaum im Lager zurück fanden sich schnell Gruppen um Frisbee, Federball oder Fußball oder andere Spiele auf der Lagerwiese zu spielen. Bis auf Mittwoch Abend, als uns ein Gewitter heimsuchte, gab es jeden Abend ein Lagerfeuern mit Lagerliedern und Gitarrenbegleitung. Als am Samstag, den 6. August, das ganze Lager mit Einpacken und Abbauen beschäftigt war, waren sich alle einig - wir freuen uns auf das Bundesjugendzeltlager 2012, dass von der Sektion Scheibbs ausgerichtet wird. Die Kinder und Jugendlichen waren begeistert und wollen nächstes Jahr alle wieder mit. Danke, es war alles super!!!!

Foto: Andreas Zullus

Thomas Seidl, Barbara Fuchs

Foto: Barbara Fuchs

Am Samstag, den 30. Juli begann das 37. Bundesjugendzeltlager, bei relativ schönem Wetter. Die teilnehmenden Sektionen waren: Eschenau, D`Höllentaler Holzknechte - Holzwürmer, Graz, Neunkirchen, Oberdrauburg, Scheibbs und unsere Freunde vom KČT. Die Sektion Neunkirchen hatte alles super organisiert und vorbereitet. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Obmann der Sektion Neunkirchen und den Bundesjugendleiter Helmut Müntzer, im Beisein des Bürgermeisters Hubert Lenger sowie dem Vizebürgermeister Werner Kaiser und Vertreten des ÖTK, stand einer super Lagerwoche nichts mehr im Wege. Rund hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene freuten sich auf eine Woche mit: Wandern - Bachexpeditionen - Tiere beobachten - Steckerlbrot - Lagerfeuer - Schwimmbad Tropfsteinhöhle - Berge - Klammen - Seen - spielen auf der riesigen Lagerwiese - neue Freunde finden und vieles mehr.

Neunkirchen am Schießling

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Mädels

Foto: Thomas Seidl

Foto: Markus Artne

Riesenseifenblasen

Hoch hinaus


reportage

nr.5/2011

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Stadtmenschen herzlich willkommen! Ein Besuch im neuen Bergvölker-Museum MMM (Messner Mountain Museum) Ripa in Bruneck

Foto: Georg Tappeiner

wird im MMM Ripa sehr greifbar. Garniert hat Messner die Schau mit philosophischen Lebensweisheiten aus allen Kulturen.

Eines der vielen Exponate: originales Hirtenzelt aus Asien

Kein zweiter Bergsteiger ist so populär wie Reinhold Messner. Die breite Öffentlichkeit weiß, dass er alle 14 Achttausender erstiegen, und Eis- und Sand-Wüsten durchwandert hat. Seit der Verfilmung von Joseph Vilsmaier („Nanga Parbat“) kennen viele sein Lebensdrama, den Tod des Bruders Günther. Schon eher in Vergessenheit geraten ist seine politische Karriere als grüner EU-Parlamentarier. Die Extreme in der Vertikale sucht Messner schon lange nicht mehr, schließlich befindet er sich mit 66 Jahren doch in einem Alter, wo man „leiser tritt“. Umtriebig bleibt der Südtiroler nach wie vor. In den letzten 15 Jahren widmete er sich einem definitiv größeren seiner Lebensprojekte: dem Messner Mountain Museum (MMM).

Messner präsentiert nicht nur die heile Bergwelt. Er will mit dem MMM Ripa ganz bewusst die Reibungsflächen zwischen Berg- und Stadtkultur, Berglandwirtschaft und Tourismus thematisieren. „Erst wenn es gelingt, an einer Überlebensstrategie der weltweit bedrohten Bergkultur nachhaltig mitzuwirken, wird Südtirol seinem Anspruch auf das Leadership zum Thema Berg gerecht“. In solchen Aussagen spiegelt sich der Naturschützer und Ex-Politiker wider, der auf Nachhaltigkeit pocht. In den kommenden zwei Jahrzehnten will Messner jedenfalls „Bergmenschen“ aus aller Welt nach Bruneck holen, um sich mit ihnen auszutauschen.

Anlocken wird das neue MMM Ripa aber erst einmal viele „Stadtmenschen“, das ist sicher. Schließlich sind auch die vier anderen Filialen (MMM Firmian in Bozen, MMM Ortles in Sulden, MMM Juval in Kastelbell und MMM Dolomites in Cibiana di Cadore) Besucher-Magneten. Prominenteste Besuchern in Juli 2011 war sicher die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die bei ihrer Sommerfrische in Südtirol natürlich eine persönliche Führung genoß. Doch, wer Glück hat (so wie das ÖTK-Magazin), trifft den umtriebigen Hausherrn auch zufällig auf einer seiner fünf Kultstätten zum Thema Berg. In einer kurzen Verschnaufpause bei einem Glaserl Wein, zwischen vielen Terminen. Früher, am Berg oben, war definitiv weniger los. Barbara Mayerl

Eifrige Leser seiner Bücher wissen, dass Messner mit einer großen Portion wissenschaftlichen Ehrgeizes und Neugier ausgestattet ist. Expeditionen waren nie reiner Selbstzweck, sondern immer auch kleine Forschungs- und WirtschaftsProjekte. Messner hat die spannendsten Plätze der Erde bereist und suchte dabei stets die Auseinandersetzung – nicht nur mit dem Land – sondern auch mit den Leuten. Über die Jahrzehnte haben sich Eindrücke, wissenschaftliche Notizen, und tolle Fundstücke angesammelt, die Messner nicht im stillen Kämmerlein horten, sondern der Öffentlichkeit präsentieren wollte.

Fünf Museen, ein Thema

Ende Juli hat Messner mit der feierlichen Eröffnung des MMM Ripa in Bruneck auch dieses Lebensprojekt abgeschlossen. Das MMM Ripa ist die fünfte und letzte Dependance des MMM, die den Menschen in den Bergen gewidmet ist. Ripa (tibetisch: ri = Berg, pa = Mensch). In einer beeindruckenden Schau auf Schloß Bruneck erweist Messner dort den Bergvölkern seine Referenz. Die historische Zeitreise geht um die ganze Welt, von den Tuareg des Air-Gebirges über ozeanische Bergstämme bis zu den Indios und Inkas. Der Besucher ist überrascht, wieviele kleine, versprengte Bergvölker sich heute im Himalaja, Hindukush und Karakorum noch behaupten, und ihre alten Riten leben. Bei den Südtiroler Bergbauern schließt sich der Kreis. Architektur, Religion und der oft wirklich harte Alltag - das Leben in großer Höhe

Im Hof des Museums

Messner im Hof des Brunecker Museums

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Forschungsprojekt „Zwei Täler im Klimawandel“

Das Klima kann als globales Phänomen in all seiner Komplexität betrachtet werden. Die Auswirkungen dieser Zusammenhänge lassen sich aber auch punktuell herunter brechen und sehr ganz lokal studieren. Ein in Österreich einmaliges interdisziplinäres Projekt hat das vor einigen Jahren getan. Beim „A Tale of two valleys“ (Die Geschichte zweier Täler) wurde das Klima und seine Änderungen in zwei benachbarten Tälern – dem Rauriser Tal in Salzburg und dem Mölltal in Kärnten – analysiert.

Über drei Jahre hinweg arbeiteten Natur-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschafter zusammen, und banden Alpin- und Tourimusorganisationen genauso ein, wie die lokale Bevölkerung. • Wie hat sich das regionale Klima entwickelt? • Welche extremen Wetterereignisse gab es? • Was haben sie ausgelöst? • Welche Anpassungsstrategien wählte die Bevölkerung? • Welche Rolle spielte der Tourismus? • Wie hat sich der Umgang mit der Natur verändert?

Foto: Markus Artne

Der Vergleich macht sie sicher. Beim „A Tale of two valleys“ (Die Geschichte zweier Täler) wurde das Klima und seine Änderungen in zwei benachbarten Tälern – dem Rauriser Tal in Salzburg und dem Mölltal in Kärnten – analysiert.

Flattach Hochwurten

Obwohl die Täler nur ein paar Kilometer voneinander entfernt liegen, unterscheiden sie sich bei Wetter und Klima doch erheblich, wie die Untersuchung von Temperatur-, Niederschlags- und Wetteraufzeichnungen seit dem 19. Jahrhundert belegte. Während in Flattach die großen Hochwässer der Möll in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts prägend waren, war Rauris von großflächigen Überschwemmungen nicht betroffen. Im Salzburger Gebirgstal spielt hingegen der Windwurf eine größere Rolle. „Rauris ist ein typisches Föhntal“, nennt Auer einen Grund für die unterschiedlichen Extremereignisse, die in den beiden Tälern vorrangig auftraten.

Auf der Sonnenseite

Die Jahressummen der Sonnenscheindauer haben in den vergangenen 120 Jahren im Mölltal und in Rauris zugenommen: in den Tallagen um 200 Stunden, in den Höhenlagen sogar um 270 bzw. 300 Stunden. Lag der Sonnenschein in Flattach pro Jahr Ende des 19. Jahrhunderts noch bei rund 1.700 Stunden, kletterte er bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf rund 1.900 Stunden. In Rauris gab es mit 2.354 Sonnenstunden im Jahr 2003 einen „Ausnahmesommer“.

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Foto: Tourismusverbände Rauriesertal & Mölltal

2007 wurden die Ergebnisse erstmals präsentiert und es waren durchaus ein paar Überraschungen dabei: Während allgemein von einer Zunahme von extremen Wetterereignissen wie Hochwasser oder Hitzeperioden gesprochen wird, konnten die Forscher das in den beiden Tälern nicht feststellen. „Weder in Flattach noch in Rauris haben die Extremereignisse in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen“, sagte Ingeborg Auer, die bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) das Projekt leitete, damals zur Nachrichtenagentur APA. So hat sich weder die Menge noch die Häufigkeit von Niederschlag in den beiden Tälern im Lauf der Jahre signifikant geändert. „Auch wenn das allgemeine Temperaturniveau gestiegen ist, gibt es keine Zunahme der extremen Hitzetage“, berichtete die Meteorologin.

Die Raggaschlucht Erratum: Autor der Klima-Serie Teil 1 ist Walter Rieck. Erwin Sommer hat den Artikel redigiert.


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Talansicht von Rauris

Die Forscher stellten dabei eine leichte „Mediterranisierung“ des Alpenklimas fest: heiße, stabile Sommer und niederschlagsreiche Herbste. Die südlichen Hohen Tauern sind vor diesen großen Niederschlägen meist geschützt - eine Entwicklung, die positiv für den Sommertourismus ist. „Wenn es irgendeinen Vorteil durch die zu erwartende Klimaänderung gibt, dann zweifellos die Gewinner-Position der Alpen im Sommer“, heißt es im Projektbericht. Die allgemeine Erwärmung werde dazu führen, dass Alpentäler wie das Mölltal in der „klimatischen Komfortzone“ bleiben und vom Trend zu viel Sonnenschein profitieren. Mehr zum Projekt unter www.zamg.ac.at/a-tale-of-two-valleys

In den Wintern haben die Forscher kaum eine Veränderung des Schneeangebots in der Dreitausender-Region festgestellt: weder in den vergangenen 200 Jahren noch in den letzten Jahrzehnten. Ganz anders in tieferen Lagen: In den Tälern ging der Anteil von Schnee am Gesamtniederschlag zwischen den Jahren 1890 und 1990 in Flattach von 65 auf 45 Prozent zurück. In Rauris wurde in dieser Zeit ein Rückgang von 85 auf 70 Prozent registriert. Auch in den mittleren Höhenlagen ging dieser Anteil in beiden Tälern beträchtlich zurück: um zehn bis 15 Prozent. Erst in den vergangenen Jahren haben die Forscher eine Zunahme des Winterschnees festgestellt. Aber: „Erst in der Gletscherregion ab 2.500 Meter Seehöhe ist das natürliche Winterschneeangebot langjährig stabil.“ Quelle: APA

Sommer in Rauris

Rauris, Hüttwinkltal

Winter in Rauris

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Das Karl-Ludwig-Haus: Der Umbau Fotos: Roland Ladik

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Herbstwandertage in der Böhmischen Schweiz Sektion Triestingtal Die Sächsische Schweiz ist ein wohlbekanntes Gebiet. Weniger bekannt, aber nicht minder reizvoll, ist die Böhmische Schweiz, im Norden der Tschechischen Republik, an der Grenze zu Deutschland. Über Einladung des Tschechischen Touristenklubs KČT, mit dem uns eine Freundschaft und ein Gegenseitigkeitsabkommen verbinden, hat eine Wandergruppe der Sektion Triestingtal dieses Gebiet besucht. Im Ort Sloup v Čechách, einem Ort im Gebiet der Lausitzer Berge, wurde für einige Tage Quartier bezogen. Untergebracht waren wir „Kaiserlich“ in einer vom KČT vorbildlich renovierten Villa aus der k&k Monarchie. Die Herberge „Ferdinand Dobrotivý“ ist im Geiste des österreichischen Kaiserreiches eingerichtet und nach Kaiser Ferdinand (1793-1875) benannt. Diese Unterkunft ist besonders für sogenannte Rucksacktouristen und preisbewusste Wanderer geeignet, denn neben gut ausgestatteten Mehrbettzimmern stehen Selbstversorgern eine komplett eingerichtete Küche und ein Speiseraum zur Verfügung. Aufenthaltsräume und ein großer Spielraum sind vorhanden. Diese Villa steht auf Grund des Gegenseitigkeitsabkommens mit dem KČT auch für ÖTK Mitglieder offen. Informationen unter www.a-tom.cz oder www.herberk.cz

Aber nun zum Thema: Die Gegend rund um Sloup nahe Česká Lípa, ca. 40 km westlich von der Stadt Liberec gelegen, bietet auf gut markierten Wanderwegen viele schöne Ausflugsziele. Alle aufzuzählen würde den Rahmen des Berichtes sprengen. Im Ort Sloup sollte unbedingt die aus einem 40 m hohen Felsen herausgearbeitete Sandsteinburg besichtigt werden. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die „Panská skála“ (Herrenhausfelsen). Diese Felsformation aus Basaltsäulen, an einem kleinen Teich gelegen, wurde 1953 zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Säulenspaltung erreicht hier eine Länge von 15 m. Die ungleiche Länge der Säulen erinnert an eine Orgel.

Bei einem Aufenthalt in Sloup sollte man unbedingt einen Ausflug zum Prebischtor einplanen. Das Prebischtor ist eine der bekanntesten Sandsteinformationen der Böhmischen Schweiz und gleichzeitig das größte Felsentor Europas. Die Formation entstand durch die Auswitterung einer Nische in einem schmalen Felsriegel. Die Bogenhöhe ist 16 m, die Breite beinahe 27 m. Das Tor ist seit 1963 Naturdenkmal und seit dem Jahr 2000 Symbol der Böhmischen Schweiz.

Das Präbischtor

Wer dann noch Zeit hat, kann an der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland auf den Grenzberg „Hochwald“ (749 m) wandern und auf deutscher Seite in den Grenzort Oybin absteigen, oder auch mit dem Waldexpress hinunter fahren. Hier ist die teils aus dem Sandstein gemeißelte Klosterburg sehenswert, bevor man zurück in die Tschechei wandert.

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Waldexpress

Klosterburg

Als abschließender Höhepunkt empfiehlt sich bei der Rückreise noch ein Kurzbesuch in der goldenen Stadt Prag. Selbst wenn man nur wenige Stunden Zeit hat und vom Parkplatz am oberen Ende des Wenzelsplatzes durch die Altstadt zur Karlsbrücke wandert, bekommt man einen Eindruck von der Schönheit dieser Stadt. Dieser Bericht soll kein Reiseführer sein, sondern eine Anregung für eigene Planung. Die Pensionistengruppe aus dem Triestingtal war inklusive An- und Rückreise insgesamt Wolfgang Lang 4 Tage unterwegs.


hütten•warten

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Egal ob Sommer oder Winter, „Väterchen“ ist immer für eine wunderbare Bergtour zu haben. Und nur damit hier kein Irrtum entsteht: mit „Väterchen“ meine ich nicht unser aller männlichen Elternteil, sondern den Hauptdarsteller dieser Routenvorstellung: den Ötscher!

Der Ötscher (1.893 m) ist ein Bergmassiv im südwestlichen Niederösterreich und gehört zu den Nördlichen Kalkalpen – speziell zu den Ybbstaler Alpen. Am einfachsten ist der Ötscher von der nord-westlichen Seite zu begehen, ansonsten ist der isoliert stehende Kalkstock von tiefen Schluchten und Tälern umgeben – die Ötschergräben und die Tormäuer. Diese „Canyon-artigen Schluchten“ bilden gemeinsam mit dem Ötscher den Naturpark Ötscher-Tormäuer, im Canyon rauscht die Erlauf und deren Zubringerflüsse. Bei einer solchen Wanderung darf auch ein zünftiger Stützpunkt nicht fehlen – und natürlich gibt es diesen auch: das Ötscherschutzhaus (1.418 m). Hier gibt es neben dem gemütlichen Ambiente, den köstlichen alpenländischen Schmankerln und Erfrischungen auch noch eine tolle Aussicht ins umgebende Land. Und da das Ötscherschutzhaus gleich neben der Bergstation des „Großen Ötscherliftes“ liegt, ist es auch ein beliebtes Ausflugsziel für all jene, denen die Strapazen des Aufstiegs per pedes zu anstrengend sind. Ganz gleich ob jung oder alt, Bergfex oder Spaziergänger, Sommer oder Winter – das Ötscherschutzhaus bzw. das Gebiet des Ötschers (Naturpark Ötscher-Tormäuer) bietet für jeden Geschmack das entsprechende Erlebnis.

aufstieg

Nestelbergsäge (759 m) – Bärenlacke (944 m) – Rauer Kamm (1.535 m) – Ötscher (1.893 m) – Ötscherschutzhaus (1.418 m) – Riffelsattel (1.284 m) - Lackenhof, Talstation Ötscherlift (847 m) Charakteristik:

Die Besteigung des Ötschers über den Rauen Kamm ist sicher eine der schönsten Gratwanderungen, die Niederösterreich zu bieten hat. In ausgesetzter Lage mit wunderbarer Fernsicht geht es entlang des Ostgrats des Ötschers dem Gipfel entgegen. Die technische Herausforderung ist jedoch nicht zu unterschätzen. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind jedenfalls Voraussetzung zur Begehung der Strecke (Schwierigkeitseinstufung 1+). Daneben ist auf die Wettersituation zu achten: bei nassen Verhältnissen ist die Route aufgrund von Rutschgefahr nicht anzuraten. Für Kinder ist die Tour unter den oben genannten Aspekten zu schaffen, für Kleinkinder bzw. Kinder ohne ausreichender Bergerfahrung ist der „Raue Kamm“ nicht anzuraten. Wegbeschaffenheit: Forstwege, Waldwege, Wiesen- und Almwege, Schotter, Steig/Fels/Geröll/Grat Streckendetails: ca. 5-6 Stunden Gipfelvariante 1.134 m Aufstieg / 1046 m Abstieg bis Talstation Ötscherlifte Ausrüstung: Gute Bergausrüstung, ausreichend Verpflegung, genügend Wasser

Fotos: Heli Schadauer

Ötscherschutzhaus 1.418 m

fakten Gebirgsgruppe: Standort:

Ötscher Am nördlichen Fuß des Hütten-Kogel bei der Bergstation des Doppelsesselliftes „Großer Ötscher“ UTM-Koordinaten: Rechtswert 513385m / Hochwert 5300330 m, Zone 33 Geografische Lage: 47° 51‘ 22,4“ N / 15° 10‘ 44,6“ O Hüttenbetreuer: Sektion Scheibbs Hüttenadresse: 3295 Lackenhof, Am Ötscher Nr. 1 Hüttentelefon: +43 (0)7480 / 5249, Helfried Schadauer Bewirtschaftung: Sommer: von Mitte Mai bis Ende Oktober. Winter: Öffnungszeiten entsprechend Liftbetrieb „Großer Ötscherlift“ Schlafstellen: 80 Betten Winterraum: Nicht vorhanden Zufahrt / öffentlich: Bahn: Kienberg-Gaming, Gösing, Wienerbruck, Erlaufklause Bus: Lackenhof Zufahrt / Kfz: Lackenhof Aufstiegshilfe: Doppelsessellift „Großer Ötscher“ bis zur Hütte (Informationen unter www.oetscher.at bzw. +43 (0)7480 / 5354 Zustieg: Von Lackenhof 1,5 Stunden, von Gösing 5 - 6 Sunden, von der Erlaufklause 4 Stunden, von Wienerbruck 5 Stunden Gipfel: Großer Ötscher (1.893 m) 1,5 Stunden, Kleiner Ötscher (1.552 m) 1 Stunde Übergänge: Terzer Haus auf der Gemeindealpe 4½ - 5 Stunden Landkarten: Freytag & Berndt: WK 5031 „Mariazell-Ötscher-JosefsbergAnnaberg-Erlaufsee“, Maßstab 1:35.000 Freytag & Berndt: WK 031 „Ötscherland-Mariazell-ErlauftalLunzer See-Scheibbs-Melker Alpenvorland“, Maßstab 1:50.000 Kompass: WK 22 „Mariazell-Ötscher-Erlauftal“, Maßstab 1:25.000 ÖK: ÖK50 Nr. 72, Mariazell, Maßstab 1:50.000 Website: www.oetscherhaus.at E-Mail: oetscherhaus@lackenhof.at

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Was sonst noch interessant ist: • Geografisch liegt der Ötscher im Grenzgebiet der Bezirke Lilienfeld und Scheibbs. Sein Name leitet sich vom altslawischen ’otcan’ ab, was so viel wie Gevatter oder Altvater heißt und uns an die slawische Besiedelung des Gebietes im frühen Mittelalter erinnert. • Für alle Besitzer der NÖ-Card ist die Benutzung des Liftes sogar kostenlos (Gratisfahrt „sooft man will, jeweils 1x täglich). Daneben bietet das Team rund um Hüttenwirt Heli Schadauer, eine Vielzahl von interessanten Veranstaltungen und organisierten Wanderungen an. Nähere Infos zum Ötscherschutzhaus gibt es unter www.oetscherhaus.at.

Der traditionelle Ziachkurs mit Karl Schornsteiner

hütten•warten Wegbeschreibung Die heutige Tour führt uns über den „Rauen Kamm“ auf den Gipfel des Ötschers. Der „Raue Kamm“ ist der Ostgrad des Ötschers und nicht einfach zu begehen (Schwierigkeit 1+), aber aufgrund der ausgesetzten Lage und der hervorragenden Aussicht für jeden alpin erfahrenen Wanderer ein „Pflichtprogramm“. Die Tour beginnt bei der Nestelbergsäge. Diese erreicht man von Lackenhof kommend, indem man der Straße auf das Raneck folgt und von hier weiter bis zur Nestelbergsäge (759 m) fährt. Ein zweites Auto stellt man optimaler Weise in Lackenhof zum Parkplatz beim Sessellift „Großer Ötscher“, somit spart man sich den langen „Hatscher“ zurück zum Auto! Vom Parkplatz wandern wir ostwärts, vorerst noch gemütlich, da nur leicht steigend, Richtung Bärenlacken (944 m).

Weiter geht es jetzt in südlicher Richtung. Der Weg wird immer steiler und über diverse Kehren geht es letztlich einen steilen Anstieg hinauf, erst durch Wald, später dann durch Latschenfelder bis auf den Grat und dann rechts zum Einstieg in den „Rauen Kamm“ (1.535 m). Hier ist ein guter Punkt für eine Rast, denn ab jetzt wird es technisch gesehen schwieriger – im weiteren Verlauf sind einige Felsstufen zu überwinden, einige kann man umgehen, bei anderen aber muss man „klettern“. Am Grat geht es auf beiden Seiten ziemlich steil hinunter, hier ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefordert. Die ersten Felsformationen kann man noch einfach umgehen, indem man dem Steig rechts um die Felsen herum folgt. Steil geht es den Pfad hinauf - teils über Schuttfelder, teils über Fels – bis hin zu einem markanten Gratabsatz (1.760 m). Jetzt geht es, ausgesetzt und fast waagrecht, direkt am Kamm entlang. Über einige Steilstufen gelangt man, nunmehr auf der Südseite des Grats, letztlich zum Vorgipfel und von hier ohne bedeutende Steigung auf den Gipfel des Ötschers (1.893 m). Nach einer Pause, in der die umliegende Bergwelt bestaunt wird, geht es jetzt weiter Richtung Ötscherschutzhaus, der Weg führt hier über den breiten Bergkamm und ist leicht begehbar. Obwohl der Weg nicht direkt über den Hüttenkogel führt, ist ein kurzer Umweg dorthin trotzdem interessant. Hier steht ein Panoramafernrohr, eine tolle Gelegenheit, um die benachbarten Berge „aus der Nähe“ zu sehen.

Im Ötscherschutzhaus angelangt, sollte man erst einmal eine ordentliche Stärkung zu sich nehmen. Bodenständige Hausmannskost, isotonische Getränke (aus Hopfen und Malz - und das in vielen Sorten) und andere Köstlichkeiten stehen zur Auswahl. Jetzt hat man eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen – weiterhin die Atmosphäre der Hütte zu genießen (und dann mit dem Lift ins Tal fahren oder doch besser gleich auf der Hütte übernachten) oder doch nochmals den Rucksack schultern und den Weg ins Tal zu Fuß anzutreten.

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All jene, die noch genug Kraft für den Fußmarsch haben, folgen dem Weg über den Riffelsattel (1.284 m) und weiter der Forststraße hinab ins Tal, kürzer ist aber der Weg über die Skipiste, wo man letztlich die Talstation des Lifts erreicht.


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Eine exklusive Fotoausstellung am Ötscherschutzhaus

© Dean Fidelman

„Stonenudes - Extremklettern einmal anders – hüllenlos“

330 handsignierte A3 und A2 Exponate in Schwarz-Weiss von Dean Fidelman werden in Europa erstmals gezeigt und sind ausschließlich am Ötscherschutzhaus ausgestellt. Aufnahmesituationen mit ganz unterschiedlichen Lichtkonfigurationen und Felsformationen bilden eine spannende Herausforderung, die Dean Fidelman hervorragend meistert. Wie der Fotograf die natürliche Ausleuchtung der Situation nutzt, welche Motivüberlegungen er anstellt, wie er die Licht/Schatteneffekte in Szene setzt und wie er mit seinen Modellen arbeitet, die natürlich echte Stonenudes sind, ist einfach sensationell.

Dean Fidelman aus Los Angeles war bereits Mitgründer und Fotograf der Stonemasters in den 70er Jahren. Sie waren Vorreiter im Freiklettern und Bouldern. Im Yosemite-Park und Joshuatree-Park in Kalifornien hat sich das ‚Nacktklettern‘ entwickelt. Klettern in seiner ursprünglichsten Form. Es ist ein Kampf gegen die Schwerkraft und die Elemente Klettern ganz ohne Ausrüstung. Kein Seil, keine Sicherheitsausrüstung. „Diese Form des Kletterns“, so Fidelman, „ist die reinste Form. Sie zelebriert den menschlichen Körper“. Weitere Infos, Kalender und Bücher: www.stonenudes.com und www.stonemasterpress.com.

Ein Leben für die Pflanzen – Carolus Clusius (Charles de L’Escluse) (1526 – 1609)

Der Arzt und Botaniker (geb. 1526) studierte in Gent und Löwen die Rechte und ging dann nach Deutschland, wo er sich längere Zeit in Wittenberg aufhielt und mit Melanchthon verkehrte. Später wandte er sich Montpellier dem Studium der Medizin zu, kehrte 1555 in seine Heimat zurück und lebte abwechselnd in Paris, Löwen und Augsburg, bis er 1564 eine Reise nach Spanien antrat. 1571 war er in England; dann folgte er einer Einladung Maximilians II nach Wien. Als 1576 Rudolf II., der Sohn Maximilians II., alle Angestellten mit protestantischem Glauben entließ, fand Clusius in Balthasar Batthyány, dem Burgherrn von Güssing, einen Freund und Förderer. In Güssing sowie auf der Burg Schlaining verfasste Clusius sein bedeutendes Werk Stirpium Nomenclator Pannonicus, die erste österreichische Pflanzenkunde. Seine Arbeiten über die Pflanzen in Österreich und Ungarn blieben durch mehr als 100 Jahre maßgebend. Er war ein Pionier der Botanik in seiner Zeit. Clusius interessierte sich nicht nur für die „nützlichen“ Pflanzen sondern für alle Pflanzen. Als Hofbotaniker von Kaiser Maximilian II und Rudolf II 1573 nach Wien berufen, erforschte er als erster Botaniker den Ötscher („Etscher“) und Dürrenstein, die Umgebung von Lunz und Gaming. Er machte botanische Exkursionen in den nördlichen Ostalpen wie den Schneeberg („Sneberg“), Gahns, Schneealpe Veitschalpe und den Wechsel. Er beschrieb erstmals 500 Pflanzenarten und erfasste eine Art Flora der Seltenheiten: „Rariorum aliquot stripium per Pannoniam,

Austriam et vicinas quasdam Provincias observatarum Historia“ (1583). Vor allem ostalpine Pflanzenarten unserer Heimat wurden nach ihm benannt wie der Clusius–Enzian (Gentiana clusiana), Clusius–Schafgarbe (Achillea clusiana), Clusius–Fingerkraut (Potentilla clusiana) und Clusius-Primel (Primula clusiana), Clusius-Gamswurz (Doronicum clusii), Clusius-Brombeere (Rubus clusii), Clusius-Pfingstrose (Paeonia clusii), Clusius-Tulpe (Tulipa clusiana) und in die neotropisch verbreitete Pflanzengattung Clusia. Heli Schadauer (Hüttenwirt des Ötscherschutzhauses)

Fotos: Heli Schadauer

Das Ötscherschutzhaus steht 2011 und 2012 im Zeichen voll im Zeichen eines Mannes: Carolus Clusius. Er war einer der bedeutendsten Botaniker des 16. Jahrhunderts. Eine Ausstellung und botanische Führungen (Schulführungen) informieren über sein Leben und Wirken. Servus TV arbeitet an einer Dokumentation über ihn, die 2012 auf Sendung gehen wird.

Clusiuswanderung

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Jordanien Sektion Scheibbs Jordanien – ein Land mit beeindruckender Kultur und einer abwechslungsreichen Geschichte. Diesmal waren es jedoch nicht nur die Sehenswürdigkeiten sondern auch die Berge und die Schluchten die mich in Begleitung von Ing. Alois Meier, Leopold Feichtegger und Christian Pöchhacker für 12 Tage nach Jordanien reisen ließen. Klettern im Wadi Rum Vollgestopft mit Ausrüstung, Proviant und Wasser starteten wir mit unserem Geländewagen in der Hauptstadt Amman. Wir fuhren hinauf zum Mont Nebo, wo Moses nach dem Auszug aus Ägypten hinüber ins „Gelobte Land“ schaute - er soll auch hier gestorben sein. Dann ging es auf der Kings Road nach Süden. Wir querten das Wadi Mujib - den „Grand Canyon“ Jordaniens. An dieser Straße liegen auch die Kreuzritterburgen Kerak und Shaubak. Ein Reisehöhepunkt war die verborgene Felsenstadt Petra, die im Jahre 1812 wiederentdeckt wurde und Urlauber aus der ganzen Welt anlockt. Doch unser eigentliches Reiseziel war das Wadi Rum. Das Wadi Rum besteht aus Gebirgszügen mit vielen einzelnen Gipfeln. Hier ragen 500 m hohe rotbraune Felswände aus dem gelbroten Wüstensand. Unser Stützpunkt war anfangs das Dorf Rum inmitten der Berge, später dann ein Beduinenzelt draußen in der Wüste. Jebel um Ishrin Massif

– Rakabat Canyon Wir durchquerten das Ishrim Massif durch eine große 2,5 km lange Schlucht - eine herrliche Plattenkletterei im zweiten Schwierigkeitsgrad.

Burda-Nordgrat Dieser Berg liegt weit draußen in der Wüste und zur Anreise ist ein Kompass zweckmäßig. Wir kletterten am Nord-Grat über raue Sandsteinplatten und griffige „Bedouin Steps“ (steile Passagen) seilfrei hoch. Die letzten 50 m waren wir gesichert unterwegs. Dann standen wir auf der Bedouin–Brücke. Dieser 1 m breite Felsbogen überspannt eine tiefe breite Schlucht. Der Blick hinaus in die Wüste mit den vielen Bergen war atemberaubend. Der Abstieg erfolgte abseilend und abkletternd wieder über den Nord-Grat.

Burda Bedoin Bridge

Route hoch. ´Stoamandl` erleichterten die Orientierung, doch in etwa 400 m Wandhöhe versperrte uns eine steile Wand den Durchstieg zum Gipfel. (Es war dies mein dritter Versuch an diesem Berg)

Auf der Desert – Route nach Aqaba Wir sind auf einer guten

Asphaltstraße von Norden ins Wadi Rum gekommen und haben es nach Süden auf einer Wüstenpiste verlassen. Im Dorf Rum haben wir noch 2 Kanister Benzin nachgetankt, dann sind Jebel Rum Ostwand wir auf den Spuren des legendären Lawrence von Arabien nach Aqaba gefahren. Da wir weder „Navi“ noch genaue Karte hatten, war dieser Weg für uns nicht einfach. Es gab viele Spuren im Sand in alle möglichen Richtungen. Endlich erreichten wir erleichtert Aqaba am Roten Meer. Dort hatten wir ein lustiges Erlebnis. Ich hatte einen stattlichen Unteroffizier der Beduinenarmee zum Fingerhakenziehen eingeladen. Beim Ersten Versuch hat er mich sofort umgerissen, aber dann habe ich mich gut verspreizt und der ÖTK hat gewonnen.

Die Fahrt nach Norden Nach dem Baden im Roten Meer

mit seiner phantastischen Unterwasserwelt fuhren wir hinauf zum Toten Meer. Dort konnten wir schwerelos schwimmen. Eine Besonderheit für uns waren die heißen Wasserfälle von Hamamat. In Bethanien, der Taufstelle Jesu am Jordan hat sich Leo für die Taufe seines ersten Enkerls mit Taufwasser versorgt. Im weit entfernten Jerasch befindet sich eine riesige antike Römermetropole. In einem der zwei großen Amphitheater sagte Alois zu mir: „Hans singe uns was vor“. Ich stieg hinunter zur großen Bühne, entblößte meinen Oberkörper und sang mit großer Inbrunst das Wolga-Lied. Die Akustik in der Arena ist phantastisch – der Applaus hielt sich aber in Grenzen. Im Osten des Landes, beim Wüstenschloss Qars al Amra verdunkelte sich plötzlich der Himmel – ein Sandsturm war im anrollen. Wir sprangen in unseren Pajero und fuhren zurück nach Amman. Nachdem wir in der Hauptstadt alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert hatten, Johann Hörhan blieb uns nur mehr der Heimflug.

Jebel Mayeen-Ostwand

Vom Wadi S´Bach kletterte ich mit Alois seilfrei durch die Ostwand auf den Gipfel des Jubel Mayeen. Vom Gipfel sind wir dann über den Südgrat abgeklettert.

Der Jebel Rum ruft (1754 m) Wir wollten an der West-

seite dieses Berges den Einstieg einer Aufstiegsroute von der ich eine Beschreibung hatte erkunden. Doch das Gelände war sehr unübersichtlich. Etwas weiter südlich erklärten uns zwei Neuseeländer, dass hier der „richtige“ Weg wäre. Am nächsten Morgen kletterten wir an der empfohlenen

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Blick ins Wadi Rum


sektionen•berichte 142. Hauptversammlung der Zentrale Wien Samstag, den 15. Oktober 2011

um 10.00 Uhr in der Akademie der Wissenschaften, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2. Ist die Hauptversammlung um 10.00 Uhr wegen zu geringer Zahl der Anwesenden nicht beschlussfähig, findet gemäß § 35 Abs. 4 der Satzung sofort eine weitere Hauptversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden beschlussfähig ist.

Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der HV 2010; 2. Bericht und Beschlussfassung über den Rechnungsabschluss 2010; 3. Rechenschaftsbericht 2010; 4. Wahl der Delegierten der Zentrale Wien für die General-Versammlung 2011 des ÖTK; 5. Mitgliedsbeiträge für 2012; 6. Voranschlag für 2012; 7. Wahlvorschlag für die Generalversammlung; 8. Beratung der auf der Tagesordnung der Generalversammlung 2011 stehenden Punkte und der Beschlussfassung über die Stellungnahme der Zentrale hierzu; 9. Beschlussfassung über sonstige rechtzeitig gestellte Anträge; 10. Allfälliges Zutritt haben nach § 19 Abs. 1 Z, 6 der Satzung sämtliche Mitglieder des Österreichischen Touristenklubs gegen Vorweis der für 2011 gültigen Mitgliedskarte; stimmberechtigt sind jedoch nach § 35 Abs. 1 der Satzung nur die Mitglieder der Zentrale Wien, die am Tag der Hauptversammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Zwei Wochen vor der Hauptversammlung liegen in der Klub-Kanzlei der Rechnungsabschluss 2010, der Bericht der Rechnungsprüfer, der Voranschlag 2012, der Wortlaut beantragter Satzungsänderungen sowie sonstige Anträge zur Einsicht für die Mitglieder auf. Im Anschluss an die Hauptversammlung lädt die Klubleitung zu gemütlichem Beisammensein im Klubhaus. Der Präsident Dr. Wolfgang Nolz eh.

nr.5/2011 142. Generalversammlung des ÖTK Samstag, dem 5. November 2011 um 14.00 Uhr; wird fortgesetzt am

Sonntag, den 6. November 2011

um 9.30 Uhr im Großen Saal unseres Klubhauses, Wien 1, Bäckerstraße 16, 1.Stock. Ist die Generalversammlung zu diesem Zeitpunkt wegen zu geringer Stimmenanzahl nicht beschlussfähig, so findet gemäß § 25 Abs. 5 der Satzung eine Viertelstunde später eine weitere Generalversammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der vertretenen Stimmen beschlussfähig ist.

Tagesordnung Samstag, 5. November 2011, 14.00 Uhr: 1. Genehmigung des Protokolles der 141. Generalversammlung; 2. Bericht über die aktuelle Situation des ÖTK; 3. Statutenänderungen Sonntag, 6. November 2011, 9.30 Uhr: 4. Eröffnung, Begrüßung der befreundeten Vereine und Grußadressen; 5. Rechnungsabschluss 2010; 6. Mitgliedsbeiträge 2012; 8. Sektionsbeiträge an die Hauptkassa; 9. Voranschlag 2012; 10. Wahlen 11. Beschlussfassung über sonstige rechtzeitig gestellte Anträge; 12. Ehrungen; 13. Allfälliges. Zutritt zur Generalversammlung haben sämtliche Mitglieder des Österreichischen Touristenklubs gegen Vorweis der für 2011 gültigen Mitgliedskarte; stimmberechtigt sind nach § 25 Abs. 1 der Satzung nur die Delegierten. Zwei Wochen vor der Generalversammlung liegen in der Klubkanzlei der Rechnungsabschluss 2010, der Bericht der Rechnungsprüfer, der Voranschlag 2012, der Wortlaut beantragter Satzungsänderungen sowie sonstige Anträge zur Einsicht für die Mitglieder auf. Der Präsident Dr. Wolfgang Nolz eh.

sektion dölsach Wandern mit zwei Stars Dölsach ist eine sehr aktive und attraktive Gemeinde, das wissen alle Osttirol-Freunde. Die neueste Attraktion im Dorf ist ein 70 Jahre alter Schweizer „Saurer“ Postbus, der von einem heimischen LandmaschinenWerkstatt-Unternehmer aufs feinste original wieder hergestellt wurde. Walter Mair Natürlich war die ÖTK Sektion Dölsach eine der ersten Ausflugs-Gesellschaften die sich dieses Vergnügen nicht entgehen ließ. Der Landauer mit dem schönen Namen „GlocknerMarie“ brachte uns zum Matreier Tauernhaus.

Der alte Schweizer Postbus

Lois Mair, der Besitzer der „Glockner“ Marie brachte uns mit vielen Posthorn-Rufen nach Hause. Da – Di – Da – Da. Wir bedanken uns besonders bei Walter Mair für den unvergesslichen Tag.

Die Dölsacher Senioren auf Tour

Walter Mair – der bekannteste Osttiroler Bergbuchautor – gab unserer Sektion die Ehre, und führte uns über den beliebten Gletscherweg: Innergschlöss – 600 Hm Aufstieg – Salzbodensee – Gottes Auge – Gletschermoräne – Schliff einer geologischen Kunst-Landschaft – Abstieg über den Prager Hütten Weg.

Sepp Mayerl

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sektion eisenstadt Stramme Wadeln, heiße Reifen Kräftig in die Pedale treten, hieß es vom 22. bis 26. Mai 2011 für wackere zwölf der Eisenstädter Sektion. Ausgehend vom Basis-Lager im „Altneudörflerhof“ in Bad Radkersburg wurde bei besten Wetterbedingungen jeden Tag eine Tour gefahren. Am 1. Tag ging es über slowenisches Gebiet nach Bonisdorf und wieder retour. Die Weg-Suche gestaltete sich mitunter etwas mühsam. Die Bilanz konnte sich aber sehen lassen: 35 km. Die 2. Tages-Etappe führte uns von Bad Radkersburg nach Slowenien über Cankova und rund um den See bei Krasci und wieder zurück. Die Bilanz: 45 km und doch recht viele Autos, mit denen wir uns die Straße teilen mussten. Den Mur Radweg (R2) Fluss-aufwärts entlang ging es am 3. Tag. Zuerst ging es zum neuen Mur-Turm, der eine gute Sicht über Rückbauten an der Mur bietet. Am Röcksee stoppten wir kurz, für die Badelustigen. Mittags stärkten wir uns bei der Schiffsmühle in Mureck. Einige Kilometer weiter Mur aufwärts fuhren wir mit der - zu unserer Überraschung kostenlosen - Fähre über die Mur nach Slowenien, von wo aus wir zurück nach Bad Radkersburg fahren wollten. Und hier gab es die nächste Überraschung. Es gab keinen Radweg, sondern nur eine stark befahrene Straße. Also drehten wir um, fuhren mit der Fähre wieder nach Österreich und den wunderschönen, schattigen Mur Radweg nach Hause. An dem Tag schafften wir 60 Kilometer ! Am 4. Tag radelten wir wieder den R2 hinauf bis Donnersdorf, und dann über kleine Nebenstraßen nordwärts nach Straden. Bis kurz vor Straden ging es gemütlich dahin, aber vom Ortsrand hinauf zum Zentrum wurde es heftig, sogar die E-Biker hatten Probleme, hinaufzukommen. Aber dafür war die Aussicht oben umso schöner. Zurück fuhren wir eine Parallel-Straße nach Donnersdorf. Dort gibt es eine Fußgänger- und Radbrücke über die Mur nach Slowenien. Und da fanden wir dann doch noch wenig befahrene Nebenstraßen, auf denen wir zurück zu unserem Hotel kamen. Spitze: Wieder 60 Kilometer.

Kurze Lagebesprechung

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Am letzten Tag teilten wir uns auf: Eine Entspannungs-Gruppe widmete sich den Sehenswürdigkeiten von Bad Radkersburg und fünf Tapfere machten noch die kleine Runde Richtung Klöch, die 20 km der sogenannten Teich-Route. Es waren schöne, sonnige, nicht zu heiße Tage ohne Unfall und nur 2 „Patschen“. Wir haben sowohl auf der österreichischen als auch auf der slowenischen Seite immer gute Plätze für eine Trink- und Esspause gefunden. Ein Tipp für Klub-Kollegen, die auf unseren Spuren fahren möchten: Die für Slowenien ausgezeichneten Radrouten sind oft Strassen und keine dezidierten Radwege. Und die teilt man sich oft mit einer Menge von Autos. Franz Kalaschek

Die Eisenstädter Radler

Rasten und Gewand trocknen


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sektion graz

sektion kienthaler

Ein Sonntag im Schilcherland

Richtig Auf-Steiger

Auf ins Schilcherland, hieß es für 30 Mitglieder der ÖTK-Sektion Graz am 19. Juni 2011. Das erste Ziel nach der gemeinsamen Anfahrt mit Bus war das Universalmuseum in Schloß Stainz. Die Ausstellung „ Vielfalt und Einheitsbrei“ vermittelte uns die Küchengeheimnisse unserer Vorfahren, bis zu den Tricks der heutigen Lebensmittelindustrie. Gleichzeitig wurde uns auch die technische Entwicklung der notwendigen Geräte, von der Rauchkuchl bis zum heutigen Induktionsherd präsentiert.

Im Höllental brechen acht Kienthaler auf, um sich auf dem gleichnamigen Klettersteig ihre „akademischen Weihen“ zu holen. Es ist ein traumhafter Sommertag wie aus dem Bilderbuch. Das nächste Mal werden wir an einem solchen Tag früher starten müssen, denn jetzt um 10:00 Uhr ist fast kein Parkplatz mehr zu bekommen!

Bei dieser Entwicklung hatte vor allem der steirische Prinz, Erzherzog Johann (1782 – 1859) durch sein Interesse an Natur, Technik und Landwirtschaft, sowie Weitblick und Verbesserungsdrang großen Anteil an der positiven Entwicklung des Landes. Im Jahre 1840 kaufte er das Schloss Stainz. Ab 1850 hatte er auch das Amt des Stainzer Bürgermeisters, bis zu seinem Tode, inne. Das Schloss selbst ist immer noch im Besitz seiner Nachkommen. Nach dem Mittagessen ging es dann nach Rachling, wo wir auch die Ausstellung vom Johann Reinbacher, besser bekannt als „Höllerhansl“ besuchten, der als Wunderdoktor verehrt wurde. Der Höllerhansl – oft wegen Kurpfuscherei angezeigt, jedoch nie verurteilt – ordinierte in Rachling von 1920 bis 1935. In dieser Zeit bekam die Stainzer Schmalspurbahn den Namen „Flascherlzug“, weil die Kranken, die mit Urin gefüllten Flascherln im Gepäck mit dem Zug transportierten. Interessanterweise führten alle Diagnosen stets zum gleichen Heilmittel: der Höllerhansl gab den Leuten den Glauben an ihre Gesundheit und dazu ein Sackerl Tee. Den Höllerhansl-Tee gibt es sogar heute noch zu kaufen. Ausklingen ließen wir unseren erlebnisreichen Sektionsausflug mit der Fahrt im „Flascherlzug“, wobei wir uns mit Schilcher und Verhackertbroten stärkten. Ein Tipp: Die Ausstellung in Stainz „Vielfalt und Einheitsbrei“ läuft noch bis 30. November 2012. Gerd Sitzenfrey

Fahrt mit dem Flascherlzug

Foto: Margot Mroczkowski.

Anschließend besuchten wir den landwirtschaftlichen Teil der Ausstellung, wo uns die Entwicklung der Land und Forstwirtschaft in der Steiermark näher gebracht wurde.

DerAusstieg des Akademikersteiges

Die 30 °C-Marke ist schon jetzt nicht mehr fern, daher sind wir froh, dass der Weg vorwiegend im Schatten liegt. Nach 30 Minuten richten wir die erste Sicherung ein. Im Internet ist der Zustieg mit 1,5 Stunden angegeben, das kann nur ein Tippfehler sein. Unsere 8-köpfige Gruppe in allen Erfahrungs-Stadien bildet zwei 3er- und eine 2er-Seilschaft. Das erste Drittel ist noch wie das Erklimmen einer steilen Schutthalde, aber dann ist es eine wirklich schöne und abwechslungsreiche gemütliche Genuss-Kletterei. Der Anspruch hält sich zwar in Grenzen (2+), aber es ist genau das Richtige, um nach langer Fels-Abstinenz wieder ein Gefühl für die Materie zu bekommen. Und man kann in aller Ruhe diverse Knoten und Sicherungsvarianten üben. Das Wetter ist super, das Panorama fantastisch, wir sehen beim Abstieg sogar zu unserer Hütte hinüber auf die andere Talseite. Das Dach ist nur zu erahnen, aber der Turmstein ist deutlich sichtbar.

Am Stand

Zurück ins Tal gehen wir über den wildromantischen Wachthüttelkamm. Der versicherte Steig führt steil bergab über etliche Leitern und Treppen, einige der Sicherungen sind offensichtlich neu. Mittlerweile ist es richtig heiß! Schon lange schauen wir von oben auf die Schwarza, bevor wir unsere erhitzten Körper endlich in selbiger zur Abkühlung erschauernd versenken können. 20 °C Temperatursturz von einer Sekunde zur anderen – das ist heute der höchste Schwierigkeitsgrad! Für unsere erbrachten Leistungen belohnen wir uns in der Prigglitzer „Schmoizgruam“ bei einer ordentlichen Most-Jause. Bernhard Wallisch

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sektion langenlois Zweifach Feuer-bewährt!

Zwei tolle Tage „on the Rax“

Warten lohnt sich ab und zu halt doch. Angesagt war die Sonnwendfeier für den 18. Juni 2011, witterungsbedingt verschoben, fand sie am 25. Juni dann doch statt. Bei schönem Wetter und guter Aussicht auf die Langenloiser Weinberge fanden sich dann doch viele Mitglieder des ÖTK Langenlois und einige Gäste auf der Warte am Heiligenstein ein.

Der Berg ruft – und wir sind diesem Ruf gefolgt – unser Ziel die Rax, das neue Karl Ludwig Haus, einige leichte Klettersteige und zwei sonnige Tage am Berg. So startete ein Dutzend Langenloiser am 16. Juli vom Preiner Gscheid aus über den Reistalersteig zur Heukuppe hinauf, wo die Klettersteigausrüstung und vorsorglich auch das eine oder andere Blasenpflaster geklebt wurde, und dann ging‘s hinauf auf die Rax.

Speis und Trank waren vorbereitet und die Zöbinger Feuerwehr, diesmal mit dem Tanklöschfahrzeug der Mittelberger Feuerwehr stand als Brandschutzwache zur Verfügung. Angefacht durch den Wind hatten wir heuer ein gewaltiges Sonnwendfeuer mit entsprechendem Funkenflug - doch die Feuerwehr hatte alles in Griff und verspritzte rund 1.500 Liter Wasser in den umliegenden Wald. Teilweise durften die Kinder auch die Feuerwehrspritze bedienen, was natürlich ein ganz besonderer Spaß war. Unsere Warte wurde vom Feuer in ein sanftes rötliches Licht getaucht, traditionelle Lieder erklangen und in gemütlicher Runde ließen wir den Abend ausklingen. Junge und alte Langenloiser ÖTK´ler haben wieder einmal ein paar sehr schöne gemeinsame Stunden am Heiligenstein verbracht. Einige von uns haben dann die Nacht im Zelt neben der Warte verbracht und am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück noch die letzen Reste von der Sonnwendfeier beseitigt.

Herzlichen Dank den Sängern, unserem Grillmeister und den fleißigen Händen an der Ausschank. Ganz besonderer Dank und Anerkennung gebührt der Unser Sonnwendfeuer 2011 Zöbinger Feuerwehr, heuer unterstützt von der Feuerwehr Mittelberg, die uns jedes Jahr als Feuerwache unentgeltlich zur Verfügung steht. Franz Lehner

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Foto: Ernst Steininger

Gemütliche Runde

Den Reistalersteig haben alle bravourös gemeistert und dann war es ja nicht mehr weit bis zum Gipfel. Oben angelangt war es ziemlich stürmisch und Wolken versperrten uns teilweise die Sicht, weshalb wir nur kurz auf der Heukuppe verweilten und dann zum Karl Ludwig Haus abstiegen, wo wir dann auch übernachteten. Das Haus war voll, der Hüttenwirt im Stress und vielleicht deshalb ein wenig schroff zu den Gästen. Nach einer kurzen Stärkung, ließen wir unser Gepäck bei der Hütte zurück und sind in der letzten Nachmittagssonne noch zum Habsburghaus hinüber gewandert. Hinter uns ging bereits die Sonne unter, als wir wieder beim Karl Ludwig Haus ankamen, wo wir den Abend noch gemütlich ausklingen ließen.

Blick zurück zum Karl Ludwig Haus

Strahlender Sonnenschein und eine herrlich frische Brise empfing uns am Morgen des zweiten Tages. Über den Bismarksteig marschierten wir vorbei an der Seehütte hinauf zum Gipfelkreuz der Preinerwand. Dort genossen wir den herrlichen Ausblick ins Tal und in die umliegende Bergwelt und bewunderten die Segelflugzeuge, die die Aufwinde in der Preinerwand nutzten. Beim Ottohaus hat sich unsere Gruppe aufgeteilt – einige wählten den Abstieg mit der Seilbahn – der Rest ging über den Gaislochsteig durch das Höllental zum Weichtalhaus. Am Gaislochsteig – der sich rutschig präsentierte – noch einmal die Klettersteigausrüstung angelegt. Durch das Höllental marschierten wir im Wechsel von schattigen Wäldern und brütender Hitze dem Weichtalhaus zu, wo sich unsere Wandergruppe wieder vereinigte. Traumhaftes Wetter - eine tolle Wandergruppe - eine zwar anstrengende aber trotzdem wunderschöne Bergtour quer über das Raxmassiv bei der wir an diesen beiden Tagen 21 Kilometer, 1.350 Höhenmeter im Aufstieg und 1.765 Höhenmeter im Abstieg zurückgelegt haben. Franz Lehner


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sektion raxgmoa RAXGMOA-Wanderwoche im Hemmaland

Fotos: Erwin Sommer

Führte uns die Wanderwoche im Herbst 2010 ins steirische Almenland, so hatte ich heuer vor, meinen Raxgmoaler/innen die Südseite der Metnitzer Alpen zu zeigen: das Hemmaland.

Die Raxgmoagruppe

Von dem hatte kaum jemand etwas gehört. Und wer kennt schon die Heilige Hemma? Ein kleiner Erklärungsversuch: Bei der Kärntner Landesausstellung im Jahre 2002 war die Burgenstadt Friesach der Verantstaltungsort, und seit dieser Zeit heißt der südlich der steirisch/nordkärntnerischen Grenze gelegene Landstrich bis hinunter nach St.Veit a.d. Glan ganz schlicht „Hemmaland“.

Von Wiener Neustadt fuhren wir dem Regen entgegen und gelangten über den Perchauer Sattel und Neumarkt, vorbei an Wildbad Einöd nach Dürnstein (Landesgrenze Stmk/ Kärnten) in das Hemmaland. Nach herzlichem Wilkommen und Quartierbezug im Sternhof in Grades besuchten wir die über Grades trohnenden spätgotischen Wehrkirche zum Heiligen Wolfgang, welche von 9 Meter hohen Wehrmauern umschlossen und der beeindruckenste Bau der Spätgotik in Kärnten ist.

Im Hoerfeld

Der zweite Tag führte uns auf den Marktplatz von Metnitz. Dort führte uns eine bereits betagte Führerin durch das Totentanzmuseum. Ihr Vater hatte den der Kirche nahen Karner (erbaut um 1500) mit seinen Totentanzfresken vor dem Verfall gerettet. Hier wurde uns die sinngemäße und kulturhistorische Bedeutung dieses Brauches in engagierter Form erläutert: jedes menschliche Leben hat sein vorbestimmtes Ende, und der Tod macht vor Niemandem Halt, sei es Kind, Mutter, Keuschler oder Adeliger. Tags darauf fuhren wir über Neumarkt und Mühlen zum „Hörfeld“, einem der ersten vom Naturschutzbund Steiermark angekauften Naturschutzgebiete von internationaler Bedeutung, das ich während meiner St. Lambrechter Zeit mitgestalten durfte. Ein derartiges Feuchtgebiet zählt wie viele andere weltweit zu den gefährdetsten Lebensräumen. Es beheimatet 500 verschie- Die Türme des Gurker Domes dene Schmetterlingsund Falterarten sowie 125 Vogelarten. Wir nahmen uns bei brauchbarem Wetter genügend Zeit für den Biolehrpfad durch das Hochmoor und genossen dieses Naturjuwel.

Ganz im Zeichen des Gurker Domes stand der vierte Tag. Die romanische dreischiffige Pfeilerbasilika beeindruckte uns sehr, ganz besonders natürlich der Abstieg in die 1174 vollendete Krypta mit ihren 100 Säulen. Hier steht der von Köpfen getragene Sarkophag der Hl. Hemma. Auf den hinter einem Gitter verborgenen Hemmastuhl setzten wir uns, um von der Heiligen Hemma etwas zu erbitten. Die Burgenstadt Friesach war das Programm unseres fünften Tages. Unsere nette Führerin brachte uns zu Beginn an den schattigen Vorplatz der Heiligenblutkirche mit einem schönen Blick hinauf zum Burgenberg. Im kühlen Kircheninneren erzählte sie uns viel über die Entstehung und die Geschichte der mittelalterlichen Stadt Friesach. Das Stadtmuseum befindet sich am Petersberg, wohin nur ein anstrengender Fußweg führt, von wo man aber einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung genießen kann. Vor der Heimfahrt kauften wir uns Verpflegung zum Abendessen, das wir wegen Ruhetag des Gasthofes im Salettl des Sternhofes einnahmen.

HEMMA von GURK ( + 1045) , eine geborene Gräfin von Friesach-Zeltschach bzw. Peilenstein, war eine jener tatkräftigen und tief frommen Frauen des Mittelalters, deren Wirken die Jahrhunderte überdauerte. Mit Graf Wilhelm an der Sann (Unter-Steiermark) vermählt, verlor sie in den politischen und sozialen Wirren dieser Zeit ihren Sohn und Gatten. Ihrer Familie beraubt, wurde sie zur Mutter des Kärntner Landes. Sie erbaute Kirchen in Glödnitz, Lieding, St.Rupert, St.Lorenzen am Berg, drei Kirchen bei Völkermarkt, am berühmtesten waren die Stiftungen der Benediktinerklöster von Gurk und Admont. Katholiken rufen die Heilige Hemma für Entbindungen und Augenkrankheiten an. Quellen:Domführer Gurk, 12.Aufl.2006 & Wikipedia Bildquelle: Wikipedia // Sebald Bopp um 1510

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Bergtouren

Foto: Erwin Sommer

Im Juni 2011 wanderten 16 Teilnehmer von der Gemeindealpe auf den Ötscher. Übernachtet wurde im Ötscherschutzhaus und einige bestiegen auch den Gipfel. Retour ging es über die Ötschergräben. Diese beeindruckende Schlucht mit dem Schleierfall und dem Mirafall begeistert uns immer wieder. Im Juli 2011 bestieg eine Gruppe bei gutem Wetter unter der Leitung von Josef Herzog den Hohen Dachstein (2.995 m). Am Hohen Dachstein verläuft die Grenze von Oberösterreich zur Steiermark und der Gipfel ist gleichzeitig der höchste Berg von Oberösterreich und der Steiermark. Brigitte Wiesinger

Burgberg Friesach

Am letzten Tag durchwanderten wir von Mühldorf bei Neumarkt ein schmales, bergstrebendes Tal, die „Graggerschlucht“, mit sprudelndem Wildbach. Zuerst ein erholender Kneipplatz mit Erholungsmöglichkeiten, dann bis zu einem Kaskadenwasserfall, der mit tosendem Rauschen über mehrere Stufen in den Wildbach stürzt. Nun wurde es gemütlicher, und es war nicht mehr weit zu den Grasluppteichen und zur Ursprungsquelle in Zeutschach.

sektion triestingtal Gedenkkapelle am Hocheck Gipfel 1953 wurde von Sektionsmitgliedern zu Ehren ihrer im Krieg gefallenen Kameraden eine Gedenkkapelle errichtet. Die Klubkameraden Wilhelm Adler und Heribert Fochler haben nun diese Kapelle schön renoviert.

Erwin Sommer

sektion rosalia

Renovierung Hocheckkapelle

Feuer-Verschiebung und tolle Touren

Foto: Brigitte Wiesinger

Die Sonnwend-Feuer standen unter keinem guten WetterStern. Die Langenloiser verschoben um eine Woche (siehe Bericht), und bei der Sektion Rosalia wurde von 18. auf 22. Juni verlegt, nachdem Starkregen ein samstägliches Feuer unmöglich gemacht hätte. An Mittwoch hatten wir mit dem Wetter ein großes Glück, sogar der starke Wind legte sich pünktlich beim Entzünden des Feuers. Es war wieder eine stimmungsvolle Feier, mit dem Höhepunkt des Auftritts der „Gordon Highlanders of Austria - Drums & Pipes“. Diese Gruppe aus Donnerskirchen trat bereits im Vorjahr bei uns auf und begeisterte auch heuer wieder mit tradioneller schottischer Musik vor dem bereits entzündeten Sonnwendfeuer.

Gordon Highlander

Ein besonderer Dank an die vielen freiwilligen Helfer, die zum guten Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Brigitte Wiesinger

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sektion wr. neustadt Busreise zur Landesausstellung Gemeinsam mit Mitgliedern des ÖAV, ÖTK und Denkmalschutzvereines unternahmen wir eine Busreise zur NÖ Landesaustellung am 21. Juli mit 33 Teilnehmern. Dass das Wetter es nicht gut mit Regen in Carnuntum uns meinte, war schon bei der Abfahrt in Wr. Neustadt zu sehen; es gab bereits einen leichten Schnürlregen. Am Vormittag besichtigten wir die Gemäldegalerie in Schloss Rohrau wo einiger sehr bedeutende Werke von Giordano, Van Dyk und von Pieter Breughel d. Älteren unter weniger bekannten Malern zu sehen waren. Anschließend gab es das schon vorbestellte gute Mittagessen in der Schlosstaverne. Nachher fuhren wir weiter nach Petronell zum Freigelände der NÖ Landesausstellung. Leider war in Folge eines Datumsfehlers die vorbestellte Führerin nicht anwesend, sodass die Archäologin, Frau Gurgic, von der Ausstellungsleitung einsprang und uns eine äußerst fachliche Führung durch das Gelände bei strömenden Regen bot. Es war bei diesem Wetter dann ein Vergnügen im geheizten Caldarium zu sitzen und ihren Vortrag sich anzuhören. Nach 1 ½ Stunden ging es weiter nach Carnuntum ins Museum zum 2. Teil der Ausstellung. Hier gaben uns vielen Funde aus der ehemaligen Römerstadt die vollständige Übersicht über das Leben vor 2000 Jahren. Den Abschluß bildete, nach langem Suchen, ein Besuch eines Heurigen in Trausdorf, wo wir geistig den Tag aufarbeiten konnten und uns dabei noch bei Speis und Trank revitalisierten. Leopold Scheibenreif


zentrale•infos Friaulreise Die Region Friaul in Oberitalien hat eine antike Geschichte, die von der römischen Zivilisation in Aquileia bis zur Zivilisation der Langobarden, zu den Patriarchaten von Venedig, Bonaparte und den Habsburgern reicht. Vom 2. bis zum 5.Juni 2011 begaben wir uns auf eine Reise in diese geschichtsträchtige Region.

nr.4/2011 Abschied nehmen. Die Heimfahrt führte uns über Slowenien nach Lipica. Wir besichtigten das Gestüt der weißen Pferde. Lipica ist das Ursprungsgestüt der Lipizzaner, gegründet 1580 von Erzherzog Karl. Wir konnten auch einem Training der eleganten Pferde und Reiter zuschauen. Vollgepackt mit neuem und aufgefrischtem Kulturwissen und vielen schönen Erinnerungen sind wir wieder gut zu Hause angekommen. Martina Holczer

zentrale Die Stadt tanzte

Unsere Reisegruppe

Ausgangspunkt unserer täglichen Besichtigungstouren war Grado, das mit seinem mittelalterlichen Stadtkern und Dom ein beliebtes Urlaubsziel vieler Österreicher ist. Auch wir flanierten durch die Strassen, genossen den Abend bei Capuccino und Prosecco und ließen uns in Urlaubsstimmung versetzen. Das Schloß Miramare - die ehemalige Residenz von Erzherzog Maximilian - das wohl auf einem der schönsten Plätze am Meer liegt, der prachtvolle Schloßpark, die pulsierende Stadt Triest mit seinem eleganten Hauptlatz, die Hafenanlagen und die Basilika San Giusto waren am zweiten Tag unser Ziel. Zum Tagesausklang gab es noch eine Bootsfahrt in den Lagunen von Grado.

Unsere 8. Ferris Wheel Party hat am Pfingstwochenende gehalten, was sie versprochen hatte. Der deutsche Top-Caller Thorsten Geppert und der Schwede Reine Hjärtstrüm begeisterten die 226 Tänzer, die vom 11. bis 13. Juni ins Bundessportzentrum in der Stadt gekommen waren. 181 davon waren Gäste von acht Clubs aus Österreich, gleich 39 aus Deutschland, zwei aus der Schweiz und je einem aus der Slowakei und Schweden. Sie alle feierten mit uns ein ausgelassenes Square-Dance-Fest. Fritz und Angela hielten speziell für die ausländischen Gäste wieder den beliebten Workshop im Wiener Walzer ab. Nicht zu vergessen, dass auch unsere Club-Caller Heinz und Jirka ihr Bestes gaben und Heinz nicht nur hinter dem Mikrofon, sondern auch in der Organisation. Wie sich überhaupt viele Vienna Swingers richtiggehend „zerspragelten“, um die Veranstaltung einen Erfolg werden zu lassen. Den krönenden Abschluss bildete der Montag-Clubabend - dutzende Gäste lieflen sich den nicht entgehen. Einige von ihnen nutzten an den Folgetagen auch das von Conny angebotene Ausflugsprogramm mit anschlieflenden Besuchen anderer Clubs. Caller Reine Hjärtstrüm entschloss sich nach nun schon mehreren Wien-Besuchen, Mitglied der Vienna Swingers zu werden. Auflerdem hat er in den Tagen vor der Ferris Wheel Party unseren Abend im Tanzlevel Advanced übernommen sowie uns überhaupt erstmals einige Figuren aus dem nächsthöheren Level Challenge beigebracht. Eine Neuauflage ist geplant.

Sieben neu graduierte Vienna Swingers

Schloss Miramare

Natürlich durfte bei unserer Reise die Besichtigung der römischen Stadt Aquileia nicht fehlen. Die Basilika mit 700 Quadratmetern frühchristlichem Mosaikboden ließ unsere Kameras glühen. Ein Stadtrundgang durch das venezianisch anmutende Udine und schon ging es weiter nach Cividale del Friuli. Die ehemalige Langobardenstadt mit seinem berühmten keltischen Tempel liegt lieblich am Fluss Isonzo, den wir auf der „Teufelsbrücke“ überquerten. Nach so viel Geschichte und Kultur schlängelte sich unser Reisebus auf engen Strassen zu den Weinbergen von Cormons und wir hatten eine Weinverkostung der typischen friulanischen Weine mit Weissbrot und Schinken. Aber auch der Prosecco und die gute Stimmung ließen Christine, Sylvia, Ingrid, Brigitte, Werner und mich vom nächsten Urlaub träumen. Schon hieß es

Seit dem ersten Juni-Montag haben wir sieben neu graduierte Mitglieder. Katja, Eva, Helga, Gertraud, Michaela, Eva und Ilona haben ihr Können im Level Mainstream erfolgreich unter Beweis gestellt, auflerdem darf sich Silvia seit diesem Tag Plus-Tänzerin nennen. Das alles wurde natürlich ausgiebig gefeiert. Beim zweiten Mainstream-Termin am ersten September-Montag gibt es mit Christine, Erich, Agnes und Ingrid weitere vier Kandidaten.

Einladung zu „Open Houses“

Die Vorbereitungen für unsere „Tage der Offenen Tür“ am 12. und 19. September laufen. Jedermann und damit auch alle ÖTK-Mitglieder ist herzlich willkommen, bei einem dieser jeweils um 19 Uhr beginnenden „Open Houses“ im ÖTK-Festsaal Square Dance kennenzulernen und auszuprobieren. Square Dance ist der ideale Ausgleichssport für alle Alpinsportler. Thomas Blaschke

Clubabend (montags ab 18:00 Uhr): Bis 19:00 Uhr plus, bis 20:00 Uhr Class, bis 21:30 Uhr Mainstream, Plus (gilt so ab 26. September 2011) Kontakt: vienna.swingers@gmx.at www.viennaswingers.at.tf

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buchtipps Gunnar Strunz

ein Verzeichnis aller Naturfreundehütten 192 Seiten mit zahlreichen färbigen Abbildungen und Kartenausschnitten Format 10,4 x 21 cm Wien, März 2011 Dieses Verzeichnis aller österreichischen Naturfreundehäuser enthält je eine Farbaufnahme zu jedem Gebäude sowie einen Kartenausschnitt, aus dem die Lage des Objekts hervor geht. Schlagwortartige Darstellung der wichtigsten Daten (wie etwa Lageangaben, An- und Rückfahrt, Zugänge, Touren ab Hütte, Öffnungszeiten, Ausstattung und vieles mehr) geben einen guten Überblick und erleichtern eine allfällige Tourenplanung. Das handliche Büchlein, das sich ganz dem Motto „ohne Auto zu 91 Hütten in den schönsten Regionen Österreichs“ verschrieben hat, wird von den Naturfreunden an Interessenten kostenlos abgegeben.  Gerhard Schirmer

Marcus und Rosemarie Stöckl

Ungarn-West

Zwischen Balaton, Budapest und Mecsek. 50 Touren. – 192 Seiten mit 123 Farbfotos 50 Wanderkärtchen 1 : 50.000 und 1 : 75.000, 50 Höhenprofilen, 4 Übersichtskarten 1 : 500.000 und 1 Übersichtskarte 1 : 2.100.000, Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung, ISBN 978-3-76334070-5, Bergverlag Rother GmbH, München 2011 Preis: EURO 15,40 Die Wanderführer aus dem Rother-Verlag haben wieder Zuwachs erhalten. Diesmal liegt uns eine Ausgabe vor, die ein Gebiet behandelt, das bei uns kaum bekannt sein dürfte, obwohl es von Wien aus relativ rasch zu erreichen ist. Selbstverständlich gibt es hier keine Berge, nur einige hügelige Waldgebiete und die Steppenlandschaft der Puszta prägen die Landschaft, dass dennoch einige sehr schöne Wanderungen möglich sind, beweist die vorliegende Neuerscheinung. Mehrere hundert Kilometer an markierten Wanderwegen warten darauf, dem Wanderer die unbekannte Seite Ungarns vor Augen zu führen. Die beiden Autoren haben diese Teile Ungarns erkundet und haben bei ihren Exkursionen eine Landschaftsvielfalt entdeckt, die sie in Erstaunen versetzte. Sie trafen auf wunderschöne Aussichts“berge“, steile Felsen, Höhlen, schattige Schluchten und Basaltkegel, die an längst vergangene vulkanische Tätigkeiten erinnern. Die insgesamt 50 Wandervorschläge umspannen einen weiten Rahmen, sie reichen von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu recht anspruchsvollen Routen, die teilweise sogar Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangen. An einigen Stellen finden sich sogar Steighilfen in Form von Eisenleitern. Hervorzuheben wären die ausgezeichneten Farbfotos, die die Texte illustrieren, aber auch die Kartenausschnitte mit eingezeichnetem Wegverlauf bzw. die Höhenprofile sind durchaus erwähnenswert, dienen sie doch vor allem der besseren Orientierung. Wer also Ungarn einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen möchte, sollte sich dieses neuen Wanderführers bedienen.  Gerhard Schirmer

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Bratislava

mit Donautiefland, Kleinen Karpaten und Záhorie. 248 Seiten mit zahlreichen, meist färbigen Abbildungen, Karten- und Planausschnitten, einer schematischen Darstellung des öffentlichen städtischen Verkehrsnetzes Format 12 x 19 cm ISBN 978-3-89794-180-9 Trescher Verlag, 2. Auflage, Berlin 2011

Bratislava Mit Donautiefland, Kleinen Karpaten und Záhorie

Trescher Verlag

Hüttenatlas „Umsteigen vorm Aufsteigen“

STÄDTEFÜHRER

Naturfreunde Österreich

Gunnar Strunz

Dieser neue Städteführer, den der rührige Trescher Verlag herausgebracht hat, ist vor allem für Wien und Umgebung von Interesse, da sich die slowakische Hauptstadt von hier sogar als bequemer Tagesausflug anbietet. Der sehr schön gestaltete Führer ist handlich genug, um auch im kleinsten Reisegepäck, ja sogar in der Westentasche Platz zu finden. Sein Verfasser erweist sich als ausgesprochener Gebietskenner, der den Benützer nicht nur zu den großen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, sondern auch zu deren verborgenen Schönheiten führt. Ausgezeichnetes Bildmaterial, aber auch einige Planausschnitte vervollständigen die Ausstattung dieses Werkes und tragen gleichzeitig zu einer leichteren Orientierung an Ort und Stelle bei. Ein recht ausführlicher historischer Beitrag sowie die Biografien einiger bedeutender Persönlichkeiten, unter denen sich auch der legendäre Alexander Dubček befindet, leiten zu den Stadtspaziergängen, dem eigentlichen Kern, über. Ein kleiner Sprachführer sowie Reisetipps von A bis Z bilden den Schluss dieser Publikation. – Alles in allem ein ordentlich gemachter Städteführer, der gerade in der Ostregion Österreichs auf großes Interesse stoßen dürfte.  Gerhard Schirmer

Brigitte Jirku

Wandern und Kultur in Niederösterreich

Nationalpark Donau-Auen 104 Seiten mit zahlreichen färbigen Abbildungen, Ausschnitten von Wanderkarten mit eingezeichnetem Routenverlauf Format 11,5 x 20 cm, Spiralbindung ISBN 978-3-85028-520-9 Verlag Berger, Horn – Wien 2011 Preis: EURO 14,90 Dieser neue Wanderführer, der sich das Kulturland um die Donau-Auen zum Ziel gesetzt hat und der der erste seiner Reihe ist, trägt den Untertitel „Durch die grüne Wildnis von Wien bis Carnuntum“, womit das Gebiet, um das es sich hier handelt, klar umrissen wird. Insgesamt stellt die Autorin 29 Wanderrouten vor, die zwar naturgemäß keinerlei alpinen Charakter aufweisen, die aber trotzdem auch bei so manchem Alpinwanderer auf Interesse stoßen dürften. Landschaft und Kultur verschmelzen vor allem entlang der Donau zu einer Einheit, wie es sie im übrigen Österreich nur selten gibt. Die einzelnen Routen sind als Rundwanderungen ausgelegt, so dass man stets wieder den Ausgangspunkt erreicht, was vor allem für den Autofahrer von großem Interesse sein dürfte. Darüber hinaus werden aber auch Hinweise zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben. – Alles in allem ein Führer, der ein Gebiet erschließt, das sich zwar in enger Umgebung zu Wien befindet, das aber dennoch für Wanderer fast so etwas wie Neuland sein dürfte.

Gerhard Schirmer


wandertipps

nr.5/2011

nr.10/2010

„Richtig Wandern“ Teil 5: Wetter Eine schöne Wanderung kann schnell ungemütlich und sogar gefährlich werden, wenn das Wetter umschlägt. Diese „Überraschungen“ sind aber vermeidbar. Das Studium der Wettervorhersage ist vor einer Tour Pflicht! Wer sich vorbereitet, weiß was er zu erwarten hat. Je regionaler und aktueller die Prognose, umso besser. Statistisch stimmt die Vorhersage für den kommenden Tag fast immer und ist auch für bis zu drei Tage im Voraus noch recht zuverlässig. Weiter vorausschauende Wetterprognosen verlieren rasch an Genauigkeit und sind daher im Normalfall nicht mehr sinnvoll. Für alpine Touren ist die Einholung von speziellen BergwetterPrognosen, z.B. von diversen Webpages oder vom AlpinwetterTelefondienst des Alpenvereines zu empfehlen.

In den Wetterberichten tauchen immer wieder Schlagwörter wie Sommergewitter, Warm- und Kaltfront auf. Für den Wandernden haben diese Wetterlagen unterschiedliche Konsequenzen. Sommergewitter treten an heißen Tagen meist am späten Nachmittag auf, und kündigen sich langsam durch Bildung sogenannter Haufenwolken an. Diese sind auf der Unterseite flach und häufen sich zum Himmel hin zu Türmen auf. Je höher der Wolkenturm ist, desto heftiger wird vermutlich das Gewitter. Sommergewitter vermeidet man am besten, indem man früher weggeht, die Wolken beobachtet und bei Bedarf rechtzeitig abbricht. Eine Warmfront hat meist nur Regen zur Folge. Ob die Tour bestritten wird, hängt von der Wasserfestigkeit des Wandernden ab. Bei einer Kaltfront hingegen, ist es absolut nicht empfehlenswert auf den Berg zu gehen. Die Front ist häufig mit schweren Gewittern und Niederschlägen und empfindlichen Temperaturstürzen begleitet. Zudem kann das Wetter binnen Minuten wechseln. Neben diesen Grundwetterlagen, gibt es noch einige andere Phänomene, die beachtet werden sollten. Zum einen kann man bei Nebel oder Schneefall leicht die Orientierung verlieren. Hierbei ist es ratsam keinesfalls auf gut Glück weiterzugehen, sondern umzukehren, bis man eine bekannte Stelle erreicht. Vor allem im Winter kann auch der Wind gefährlich werden. Dieser kühlt die Haut ab und verstärkt das Kälteempfinden des Menschen, was im Fachjargon „Wind Chill“ genannt wird. Die Folge können Unterkühlung und partielle Erfrierungen sein. Daher sollten Pullover und Jacke, wie schon in Teil 2: Bekleidung (ÖTK- Magazin 2/2011) erwähnt, immer im Rucksack dabei sein. Aber auch heiße, sonnige Tage bergen Gefahren, z.B. die des Hitzschlages oder Sonnenstichs. Empfehlenswert ist es, eine Kopfbedeckung zu tragen und viel Wasser zu trinken.

In diesem Sinne: Wandern Sie wohl.

Zum Schluss noch ein Tipp für alle Wandernden mit Höhenmesser: Der Höhenmesser misst den Luftdruck und rechnet daraus die Höhe aus. Wenn nun im Laufe der Wanderung die angezeigte Höhe stark von der tatsächlichen abweicht, heißt das, dass sich der Luftdruck geändert hat. Ein baldiger Wetterwechsel ist abzusehen. Gerhard Fuchs

ÖTK Fotowettbewerb 2011 wurde ein ÖTK-Fotowettbewerb gestartet und bisher haben bereits einige unserer Leserinnen und Leser Fotos eingesandt. In aktuellen Heft findet ihr/finden Sie eine kurze Zwischenbilanz der bisherigen Einsendungen.

Am Ende des Jahres werden von einer Jury die besten Fotos aus euren/Ihren Einsendungen ausgewählt und prämiert. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen unserer Generalversammlung 2012. Als Preise winken Gutscheine, welche in unseren ÖTK Shop in der Bäckerstraße eingelöst werden können.

Egal ob ein stimmungsvolles Landschaftsfoto oder ein Schnappschuss aus der Kletterwand – fotografiert, was euch/Ihnen vor die Linse kommt, und sendet uns die besten Fotos. Bitte daher weiter fleissig einsenden – es lohnt sich. Einsendungen per E-Mail an „redaktion@oetk.at“ und bitte mit dem Kennwort „Fotowettbewerb“ versehen.

Das Redaktionsteam

Daniela Berger

Brigitte Fint

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Max Haider

Max Haider

Sylvia Steidl Rudolf Posc

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nr.5/2011

sektion alpine gesellschaft „d`bergwanderer“ Vorstand: Josef Wittich 1110 Wien, Hauffg.25/1, E-Mail: josef.wittich@hotmail.com Geburtstage:

sektionen•berichte sektion eisenstadt Vorstand: Otto Kropf 7000 Eisenstadt, Redlriedweg 24, info@oetk-eisenstadt.at, www.oetk-eisenstadt.at, Post: Silvia Terdy, 7000 Eisenstadt, J.S.Bach-Gasse 5/4/16

Ingrid Cerny (70), Willi Kienbink (70), Doris Kirchmayer (40)

Geburtstage: Liselotte Roth (70) und Rosa Lahner (70)

Todesfall:

Aktivitäten:

Wir, D`Bergwanderer trauern um unser langjähriges Mitglied Katharina Ojstersek, die am 21. April 2011 nach kurzem Leiden, im 94. Lebensjahr, friedlich entschlafen ist. Käthe, Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben.

Jeden Donnerstag (bis 29.09.2011): Radfahren; Treffpunkt: 17:00 Uhr, Penny Markt

sektion alpine gesellschaft kienthaler

So. 18.09.2011: Rundwanderung: Mönichkirchner Schwaig – Niederwechsel – Vorauer Schwaig; ca. 4 Std.; Abfahrt: 08:30 Uhr, Laschoberstraße (hinter Penny-Markt); Anmeldung: bis Mi. 14.09.2011 bei Norbert Matzka, Tel. 02682/66234

Vorstand: Gerhard Kommenda 2620 Neunkirchen, Vogelweg 11, office@kienthaler.at, www.kienthaler.at

Geburtstage: Friedrich Zink (65), Regina Peter (65), Charlotte Weininger (55), Gerhard Komenda (55), Michael Zabka (25), Carina Dounik (20), Bernhard Gremmel (35) Aktivitäten: So. 11.09.2011: 52. Bergmesse; Kienthalerhütte Di. 13.09. – Do. 15.09.2011: Senioren – Wanderung; Karwendel; Helmut Dittler So. 18.09.2011: Jugend – Rollerfahren; Michaela Janisch, Doris Spielbichler Sa. 24.09.2011: Klettersteigtour; Ziel je nach Wetterlage, Gerhard Komenda Sa. 01.10. – So. 02.10.2011: Arbeitspartie Alpenrosenhütte Ab Mo. 03.10.2011: Konditionstraining VS Pottschach; jeden Montag, ausgenommen Schulferien, Fritz Schwarz So. 16.10.2011: Kienthalerausflug Sa. 05.11 – So. 06.11.2011: Hüttenabschlussfeier Kienthalerhütte

Jeden Donnerstag (ab 06.10.2011): Gymnastik; 18:00 – 19:00 Uhr, Berufsschule Eisenstadt (Eingang Kaiserallee) So. 11.09.2011: Klettergarten Lutzmannsburg: Klettern für Kinder und Erwachsene; Anmeldung bis So. 04.09.2011 bei Brigitte Krizsanits, Tel. 0664/912 71 88 oder krizsanits@bkf.at

Sa. 24.09.2011: Wanderung mit Dr. Kögler: „Zum Gipfel des Leithagebirges (Sonnenberg)“ und nach Hornstein; Treffpunkt: 09:00 Uhr, Gloriette So. 02.10.2011: Gemeinschaftswanderung der Sektionen Eisenstadt – Rosalia – Wiener Neustadt – Graz; veranstaltet durch Sektion Graz Mo. 10.10.2011: Mitgliederabend: Bildervortrag von Elisabeth Krasny „Sardinien“; GH Silberfuchs, Fam. Haas, Eisenstadt, Kalvarienbergplatz 5 So. 16.10.2011: Rundwanderung: Rohr im Gebirge – Themenweg „Wald und Wasser“ – neue Aussichtswarte; ca. 2 ½ - 3 Std.; Abfahrt: 09:00 Uhr, Laschoberstraße (hinter PennyMarkt); Anmeldung: bis Mi. 14.09.2011 bei Norbert Matzka, Tel. 02682/66234 Mi. 26.10.2011 (Nationalfeiertag): Wanderung für „Jung und Alt“: ins Leithagebirge (Johannesgrotte) mit „Speckbraten“ – Grillgut selbst mitbringen; es werden 2 Routen angeboten; Treffpunkt: Fa. Maly, 09:30 Uhr (längere Route); 11:00 Uhr (kürzere Route) Di. 27.12. – Fr. 30.12.2011: Skikurs für Anfänger bis Rennläufer; Anmeldung und Auskunft: bei Brigitte Krizsanits, Tel. 0664/912 71 88 oder krizsanits@bkf.at

sektion dölsach sektion dresden Vorstand: Ing. Eckhard Schippers 01809 Heidenau, Sporbitzer Straße 33, Deutschland, eschippers@gmx.de Geburtstage: Horst Rainer-Nies (70) Aktivitäten: So. 04.09. – So. 11.09.2011: Wanderwoche Rofangebirge; Leitung: Eckhard Schippers Fr. 23.09.2011: Zugfahrt von Moldava nach Stelna; anschließend Aufstieg zum Stürmer; Treffpunkt: 09:00 Uhr Bahnhof Moldava; Leitung: Walter Luft Sa. 15.10.2011: Ansprung – Kühnheide – Tal der Schwarzen Pockau; ca. 15 km; Treffpunkt: 07:00 Uhr Bayrische/Hohe Straße; Leitung: Eckhard Schippers So. 23.10.2011: Weinwanderung Teil 2; ca. 18 km; Treffpunkt: 09:09 Uhr Bahnhof Meißen; Leitung: Rainer Strohbach Mo. 31.10.2011: Laubfärbung in den Schrammstämmen; ca. 15 km; Treffpunkt: 09:00 Uhr Parkplatz Schmilka; Leitung: Eckhard Schippers

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Vorstand: DI Peter Weingartner Dölsach 119, 9991 Dölsach, oetkdoelsach@gmail.com Aktivitäten: Sa./So. 10./11.09.2011: Mountain-Bike-Tour zum Monte Rite. Zwei Tage lang geht es durch die östlichen Dolomiten zum Monte Rite (2.200 m), wo eines der fünf Museen von Reinhold Messner wartet. Es wird auch „Museum in den Wolken“ genannt. Architektonisch sicher das spektakulärste, es bietet einen atemberaubenden Panorama-Blick auf die schönsten Dolomitengipfel und ist dem Thema „Fels“ gewidmet. Tempomacher und Führer ist Peter Hauzenberger. Sa. 15.10.2011: Wanderung und Törggele-Ausflug zum Rittner Horn (2.262 m); Der Bozner Hausberg ist der bekannteste Südtiroler Aussichtsberg, leicht zu besteigen und lohnend mit prächtiger Aussicht. Der Ausflug ist auch für weniger Geländegängige gedacht, zuerst geht es mit dem Kabinenlift aufwärts, und nach einer Stunde Fußmarsch wartet bereits ein köstliches Mittagessen. Abgestiegen wird dann über wunderschöne Almwiesen. In Klobenstein wird Hansjörg Hager durch sein kurioses Alpinmuseum führen, anschließend gehts zum Buschenschank nach Siffian. Anmeldung Raika Dölsach, Fahrtkostenbeitrag 10 Euro.


sektionen•berichte sektion graz Vorstand: Gerd Sitzenfrey 8010 Graz, Naglergasse 21, gerd.sitzenfrey@gmx.at Aktivitäten: So. 11.09.2011: Turnau – Görichalm – Seeberg; Treffpunkt: 07:00 Uhr Cafe Brückler So. 02.10.2011: Weinlandwanderung der Sektion Graz an der südsteirischen Weinstraße; sektionenübergreifend für Graz, Wiener Neustadt, Rosalia, Triestingtal und Eisenstadt; Treffpunkt: 09:30 Uhr Parkplatz in Langegg (unmittelbar vor dem Grenzübergang nach Slowenien) So. 23.10.2011: Kastanienwanderung zur ÖTK-Hütte am Reinischkogel; Treffpunkt: 09:00 Uhr Ostbahnhof oder 09:30 Uhr Ligist

nr.5/2011 Jeden Donnerstag MTB, Michael Prehsler. Mehr auf unserer Homepage www.oetk-klosterneuburg.at und aus dem aktuellen Sektions-Programmheft. Weitere Informationen und Anmeldungen direkt bei den Führern/Organisatoren – sie sind auch per Mail erreichbar: vorname.name@oetkklosterneuburg.at

sektion langenlois Vorstand: Franz Lehner 3550 Langenlois, Birkenweg 3, fralehner@aon.at, www.oetk-langenlois.at.tf Aktivitäten: So. 11.09.2011: Familienwanderung Hintere Ötschergräben; Treffpunkt: 08:00 Uhr, Holzplatz, Fahrgemeinschaften

Anfragen und Anmeldung bei Sepp Edler, 0316/409 709 oder Sophi Schelischansky, 0664/493 75 38

Sa. 17.09.2011: Klettern im Freien in Dürnstein; Treffpunkt: 09:00 Uhr, Holzplatz, Fahrgemeinschaften

Gleinalmschutzhaus:

Sa. 01.10.2011: Klettern in der Sporthalle Krems; Treffpunkt: 09:00 Uhr, Holzplatz, Fahrgemeinschaften

An folgenden Tagen ist die Zufahrt mit dem Auto zum Schutzhaus möglich: Sa. 03.09. und So. 04.09.2011. Hochmölbinghütte: Durchgehend geöffnet von Anfang Juni bis Mitte Oktober! Saisonabschlussfest – Mit Musi und frische Köstlichkeiten wie Roggene Kropfn, Steirerkasnocken und zan Trinken gibt’s a wos; Jodlkurs und „Hirschlosn“ gerne auf Anfrage; Info: Edgar Gritsch & Petra Schuster, +43 676/900 39 09, info@hochmoelbinghuette.at, www.hochmoelbinghuette.at Reinischkogelhütte (Selbstversorger): Die Hütte steht sowohl Mitgliedern als auch Gästen für Wochenenden und natürlich auch für längere Aufenthalte zur Verfügung. Die Hütte ist gut eingerichtet und es bieten sich in der Umgebung sehr schöne Wandermöglichkeiten, die auch für Kleinkinder bestens geeignet sind. Bei guter Schneelage bietet sich die Möglichkeit des Langlaufens. Auch zur Durchführung diverser Feiern ist die Hütte bestens geeignet. Info: Hüttenwart Josef Edler, Tel: 0316 / 409709

sektion hainfeld Vorstand: Ing. Hartmud Täuber, 3170 Hainfeld, Gölsenstraße 33 Aktivitäten: So. 11.09.2011: Bergmesse auf dem Kirchenberg; 10:30 Uhr Hüttendienste Hainfelderhütte: Sa. 27.08. – So. 28.08.2011: Schweiger Sa. 03.09. – So. 04.09.2011: Wallner – Marhold – Mirwald Sa. 10.09. – So. 11.09.2011: Bergmesse Sa. 17.09. – So. 18.09.2011: Jägersberger – Müllner Sa. 24.09. – So. 25.09.2011: Skarolid – Schauderer Sa. 01.10. – So. 02.10.2011: Hutterer Sa. 08.10. – So. 09.10.2011: Koupilek – Mayr Sa. 15.10. – So. 16.10.2011: Schnierer – Brendt Sa. 22.10. – So. 23.10.2011: Zeller Sa. 29.10. – Mo. 01.11.2011: Kurzreiter

sektion klosterneuburg Vorstand: Dr. Roland Schmidl, 1140 Wien, Giselag. 4, Tel./Fax: 01/979 40 93 Geschäftsstelle: Blumen Schittenkopf, 3400 Klosterneuburg, Rathausplatz 15, Tel./Fax: 02243/322 69 office@oetk-klosterneuburg.at, www.oetk-klosterneuburg.at Aktivitäten: Jeden Dienstag Wander-Jour fixe, Paul Schabner. Jeden Mittwoch Nordic Walking, Helga Bauer. Jeden Mittwoch Laufen, Erich Bauer.

Sa. 15.10.2011: Familienwanderung Wachau – Römerweg; Treffpunkt: 09:00 Uhr, Holzplatz, Fahrgemeinschaften Di. 26.10.2011: Jungweinverkostung des Weinbauvereins Zöbing; 14:00 Uhr, Heiligensteinwarte Sa. 05.11.2011: Klettern in der Zentrale in Wien, Bäckerstraße; Treffpunkt: 09:00 Uhr, Bahnhof Hadersdorf – Anreise mit dem Zug Details und alle weiteren Aktivitäten für 2011 sind auf unserer Homepage www.oetk-langenlois.at.tf bzw. in unserem Schaukasten ersichtlich.

sektion alpine gesellschaft d´raxgmoa Vorstand DI Dr. Erwin Sommer 1190 Wien, Boschstrasse 24/13/9, e.sommer@gmx.at Aktivitäten: Sa. 17.09. – Sa. 24.09.2011: Wanderwoche Beskiden/CZ: PKW; E.Sommer; Anm. bitte sofort mit Anzahlung, da dringende Vorausreservierung des Quartieres notwendig! Sa. 08.10.2011: Reisperbachtal, Donauwarte: Bahn oder PKW; E.Sommer; Anm: Mi. 05.10.2011 Für die Tageswanderungen bitte bei den Anmeldungen Details einholen!

sektion rosalia Vorstand Josef Herzog 7212 Forchtenstein, Hochriegelgasse 13, oetk@aon.at Neumitglieder: Johann Koller Aktivitäten: Fr. 09.09., Fr. 14.10. und Fr. 11.11.2011: Mitgliederversammlung; Beginn jeweils 19:30 Uhr im GH Lore Schreiner; weitere Informationen zu den Sitzungen im Schaukasten beim Gemeindeamt, im Schaukasten beim GH Lore Schreiner und bei der Anschlagtafel beim Spar Kremser. Sa. 01.10. – So. 02.10.2011: Sektionenwanderung; Details siehe Sektion Graz! Mi. 26.10.2011: Wanderung nach Maria Loretto So. 06.11.2011: Herbstwanderung im Wienerwald Do. 08.12.2011: Jahreshauptversammlung; 15:00 Uhr, Gasthof Lore Schreiner Sa. 10.12.2011: Gedenken Marterl Theresienberg, ab 15:00 Uhr So. 11.12.2011: Wanderung nach Sigleß

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sektion scheibbs Vorstand: Peter Frosch 3270 Scheibbs, Schmelzergasse 5, p.v.frosch@aon.at, www.oetk-scheibbs.at

sektionen•berichte sektion triestingtal Vorstand: Wolfgang Lang, 2560 Berndorf, Hauptstraße 55-57/3, Kanzlei: 2560 Berndorf, Pottensteiner Straße 15 (Adlerhof); Mail langwo@gmx.at

Geburtstage: Leopold Simoner, Fritz Teufl, Franz Willenpart

Neumitglieder: Johann Koller

Neumitglieder:

Aktivitäten:

Christiane Teufl aus Wieselburg, Gottfried Döllinger, Elisabeth Rinner, Herwig und Waltraud Maxa aus Purgstall

Sa. 03.09.2011: Hinteralm – Spielberg; Rundwanderung im Hinteralmgebiet westlich der Schneealpe; Gehzeit ca. 5 h

Aktivitäten:

So. 02.10.2011: Sektionenwanderung Graz; Wanderung im steirischen Weinland (siehe Sektion Graz)

So. 18.09.2011: Wanderung; Oedbauer – Lampelsberg/ Sender – Mitterburgstall – Klausgraben – Klausbauer; Gehzeit ca. 2 Std; Treffpunkt: 13:00 Uhr Bhf. Scheibbs; Führung: S. Gudra 07489/30184 bzw. 0664/73852933 oder R. Pflügl 07482/45813 Sa. 01.10.2011: Mountainbiketour; Randegger Hochkogel und Umgebung - auch für Hobbymountainbiker geeignet. Bei dieser Tour steht nicht die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern es soll eine gemütliche Tour in froher Runde werden. Abschließend geht’s ins Almhaus am Hochkogelberg; Abfahrt in PKW-Fahrgemeinschaften um 10:00 Uhr beim Allwetterbad Scheibbs. Anmeldung und nähere Info bei Fritz Woller 0664/8311167) bis spätestens Mo. 26.09.2011. So. 16.10.2011: Busfahrt – Familienwanderung für Jung und Alt; Spitz – Mühldorf (Weingartenwanderung); ca. 8 km, Gehzeit ca. 3 Std; Besuch des Schifffahrtsmuseums in Spitz (NÖCard mitnehmen); Abschluß bei einem Heurigen in Viessling; Abfahrt um 8:00 Uhr beim Allwetterbad in Scheibbs; Anmeldung und Info bis spätestens Fr. 07.10.2011 bei P. u. Veronika Frosch 07482/45592 bzw. 0664/73900771 oder bei S. Gudra 07489/30184 oder 0664/73852933. Kinder- und Jugendklettern: Do. 22.09., Do. 13.10., Do 3.11., Do. 17.11., Do. 1.12. und Do. 15.12.2011 jeweils von 16:30 – 18:00 Uhr.

sektion ternitz Vorstand: Alfred Metzner Dinhoblstrasse 61, 2630 Ternitz; Schriftführerin: Sandra Zumpf, Uhlandstrasse 71/10, 2620 Neunkirchen Aktivitäten: So. 18.09.2011: Welterbesteig von Krems nach Dürnstein; Weglänge ca. 10 km mit ca. 500 Hm; weitere Infos auf www. welterbesteig.at (Route 1); Abfahrt 08:00 Uhr bei Mehrzweckhalle in Ternitz; MindesteilnehmerInnenanzahl 20 Personen; Anmeldung bis spätestens Di. 13.09.2011 bei Alfred Metzner 02630/36 824 oder 0664/213 9952; Kostenbeitrag 15,- EUR, Kinder bis 15 Jahre frei. Sa. 01.10. – So. 02.10.2011: Hüttenreinigung und Holzpartie; Alle Mitglieder sind recht herzlich zum Mitmachen eingeladen. Mi. 26.10.2011 (Nationalfeiertag): Familienwanderung zum Karl Ludwig Haus; Treffpunkt: 08:00 Uhr Bahnhof Ternitz; Anmeldung bei Alfred Metzner 02630/36 824 oder 0664/213 9952 Mi. 07.09. und Mi. 05.10.2011: Ausschußsitzung im Volksheim Ternitz ab 19:00 Uhr. Hüttendienst Adolf-Kögler-Haus: Sa. 27.08. – So. 28.08.2011: Christoph Metzner Sa. 03.09. – So. 04.09.2011: Alfred Metzner Sa. 10.09. – So. 11.09.2011: Markus Böhm Sa. 17.09. – So. 18.09.2011: Thomas Perz (Vereinsausflug) Sa. 24.09. – So. 25.09.2011: Hans Karner jun. (Schneeberglauf) Sa. 01.10. – So. 02.10.2011: Alfred Metzner Sa. 08.10. – So. 09.10.2011: Edwin Hecher Sa. 15.10. – So. 16.10.2011: Michael Seelhofer Sa. 22.10. – So. 23.10.2011: Markus Böhm Sa. 29.10. – So. 30.10.2011: Gertrude Knarr

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Sa. 15.10.2011: Luckerte Wand; Rundwanderung Prein a. d. Rax – Luckerte Wand – Falkenstein – Gaiskirchlein – Gasthof Orthof – Prein; Gehzeit ca. 4 Stunden Auskunft zu allen Wanderungen: Wolfgang Lang, 02672/840 70

sektion wiener neustadt Vorstand: Josef Zwickl 2700 Wiener Neustadt, Schulgasse 2a/2/9, Geschäftszeiten: Jeden 1.Freitag im Monat von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr, zwickl@chello.at, www.oetkneustadt.at Aktivitäten: Sa. 03.09. – So. 04.09.2011: Klettersteige im Raum Hallstatt; Sa. Echerwand – Klettersteig (D), So. Seewand – Klettersteig (D/E); max. 6 TeilnehmerInnen möglich, Klettersteigerfahrung (D/E) unbedingt erforderlich; Treffpunkt: bei Anmeldung; Führungsbeitrag: 75,- EUR; Leitung: Robert Strobl, 0699/113 62 954 oder stroblrobert@aon.at Fr. 16.09. – So. 18.09.2011: Bergwanderung Schladminger Tauern; Treffpunkt: 15:00 Uhr in Schladming; gemeinsame Weiterfahrt mit dem Bus zur Ursrpungalm – Aufstieg zur Giglachseehütte, ca. 1 1/2 Stunden; Sa. Wanderung Lungauer Kalkspitze (2471m) und Steirische Kalkspitze (2451m); So. Abstieg je nach Witterung entlang der Giglachseen zur Eschachalm oder Kammwanderung zur Hochwurzen; Führungsbeitrag: 125,- EUR; Leitung: Robert Strobl, 0699/113 62 954 oder stroblrobert@aon.at Mo. 19.09. – Fr. 23.09.2011: Herbstwanderungen im Mühlviertel; Treffpunkt: 16:00 Uhr in Freistadt; tägliche Wanderungen mit ca. 5 – 6 Stunden Gehzeit; Besuch des 1. OÖ-Schnapsmuseums; Nächtigung inkl. Halbpension in einem Freistädter Gasthof; Führungsbeitrag: 285,- EUR; Leitung: Robert Strobl, 0699/113 62 954 oder stroblrobert@aon.at Sa. 01.10.2011: Bergwanderung am Schneeberg; Losenheim – Edelweißhütte – Fadensteig – Schneeberg – Schauerstein – Almgatterl – Losenheim; Führungsbeitrag: 20,- EUR; Leitung: Robert Strobl, 0699/113 62 954 oder stroblrobert@aon.at So. 30.10.2011: Wanderung am Wechsel; Mönichkirchen – Hallerhaus – Steinerne Stiege – Niederwechsel – Wetterkogelhaus – Hochwechsel – Marienseer Schwaig – Mariensee; Führungsbeitrag: 10,- EUR; Leitung: Robert Strobl, 0699/113 62 954 oder stroblrobert@aon.at


zentrale•infos zentrale wien 1010 Wien, Bäckerstrasse 16, Tel. 01/512 38 44, zentrale@oetk.at, www.oetk.at Aktivitäten: So. 11.09.2011: Fink in der Au; Treffpunkt: 08:45 Uhr Westbahnhof, Kassenhalle. 09:09 Uhr nach Rekawinkel. FK Westbahnhof – Rekawinkel, retour von Tullnerbach-Preßbaum; Rekawinkel - Hochbuch - Fink an der Au (M) – Wilhelmshöhe - Carl-Ritter-Weg - Tullnerbach-Preßbaum; Führung: Hannelore Pazdernik

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zentrale alpine runde - bergsteiger-gruppe Leitung: Josef Schrom. Gegründet 1929 Aktivitäten: Alle Treffen im Klubhaus, 1010 Wien, Bäckerstraße 16, 2. Stock im Kleinen Vortragssaal, 19:00 Uhr Do. 20.10.2011: „Eine Nordlandreise“ - Monatsabend von Fritz Krügler; Wir werden mit bunten Bildern verwöhnt, so, wie wir es von Kam. Krügler schon seit langem gewohnt sind. Zu diesem interessanten Thema möchten wir Sie recht herzlich einladen, bringen Sie dazu auch Ihre Freunde und Bekannte mit.

Sa. 17.09.2011: Lainzer Tiergarten; Treffpunkt: 10:00 Uhr Hütteldorf beim Hackingersteg; Nikolaitor - Johannserkogel – Hirschgstemm - Kalter Bründl – Hermesvilla – Nikolaitor; Führung: Lore Posch

sektion heimat- und naturkundliche gruppe

Mi. 21.09.2011: Husarentempel-Matterhörndl; Treffpunkt: 08:50 Uhr Meidling, Kassenhalle, 09:04 Uhr Meidling nach Mödling. FK R. Mit Bus zur Höldrichsmühle; Kiental - Husarentempel - Matterhörndl - Krauste Linde (M) - Möling; Führung: Hannelore Pazdernik

Aktivitäten:

Sa. 01.10.2011: Sophienalpe; Treffpunkt: 10:00 Uhr Endstation Straßenbahn Linie 43; Neuwaldegg - Rieglerhütte - Sophienalpe (entlang der Trasse Knöpfelbahn 1874-1875) (M) – Exelberg – Hameau - „Häuserl am Roan“ – Neuwaldegg; Führung: Lore Posch Mi. 12.10.2011: Windische Hütte; Treffpunkt: 10:15 Uhr Endstation Straßenbahn Linie 43; 10:30 Uhr Bus Steinriegel; Steinriegel - Windische Hütte (M) – Eichenhain - Adolf Rabl Weg – Buchberg – Klosterneuburg - Bus Heiligenstadt; Führung: Hannelore Pazdernik So. 30.10.2011: Dreimäderlhaus; Treffpunkt: 09:10 Uhr Hütteldorf; 09:24 Uhr nach Tullnerbach-Preßbaum; TullnerbachPreßbaum – Bartberg – Tabor – Wolfsgraben - Dreimäderlhaus (M) - zurück zur Baunzen oder Purkerdorf; oder auch mit dem Bus; Führung: Hannelore Pazdernik So. 06.11.2011: Mostalm; 09:30 Uhr Endstation Straßenbahn Linie 43; Neuwaldegg – Hameau – Sophienalpe . Mostalm (M), retour zum Grünen Jäger; Führung: Hannelore Pazdernik

Der ÖTK ist für Sie da! Schauen Sie vorbei.

Lassen Sie sich beraten im hauseigenen Shop und in der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten der Geschäftsstelle & Shop: Montag 10.30 bis 17 Uhr, Dienstag 9-19 Uhr, Mittwoch 9-17 Uhr, Donnerstag 9-19 Uhr, Freitag 9-15 Uhr. Unsere Bücherei und Archiv hat am Donnerstag von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Öffnungszeiten der Kletterhalle in der Bäckerstrasse 16, 1010 Wien: Montag 10.30 bis 22 Uhr, Dienstag bis Freitag 9 bis 22 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag 13 bis 20 Uhr. Der ÖTK hat die günstigsten Eintrittspreise aller Wiener Kletterhallen: z.B. 2 Stunden für ÖTK-Mitglieder: 4,20 EUR, Kinder und Jugendliche des ÖTK: 2,90 EUR. Unser umfangreiches Kurs- und Ausbildungsangebot entnehmen Sie bitte unserem Jahresprogramm sowie unserer Website unter www.oetk.at

Leitung: Christine Stepanek, Günter und Ingrid Ressel, Manfred und Elfriede Nikisch

Do. 25.08.2011, RAX; Plateuwanderung; Gehzeit max. 2 1/2 Std.; Mittagsrast Seehütte oder Otto Haus; Treffpunkt PKWFahrerInnen: 07:45 Uhr U6 Siebenhirten; Treffpunkt BahnfahrerInnen: 07:00 Uhr Bahnhof Meidling; Abfahrt: 07:16 Uhr bis Payerbach, Bus 1746 um 08:40 Uhr bis Hirschwang Raxseilbahn Di. 06.09.2011, LIECHTENSTEINMUSEUM; 1090 Wien, Fürstengasse 1; Sonderausstellung: „BRUEGHEL, RUBENS, JORAENS, … Meisterwerke aus Europa“; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 15,- EUR Do. 15.09.2011, UNTERES BELVEDERE, ORANGERIE; Sonderausstellung: JOSEF DANHAUSER – BILDERZÄHLUNGEN, Meisterwerke; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 14,- EUR Mi. 28.09.2011, WIEN MUSEUM im KÜNSTLERHAUS; Sonderausstellung: MAKART – EIN KÜNSTLER REGIERT DIE STADT; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 11,- EUR Do. 06.10.2011, KANALBESICHTIGUNG – AUF DEN SPUREN DES DRTITTEN MANNES; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; 1040 Wien, Esperanto Park (gegenüber Cafe Museum, Friedrichstraße); Anmeldung unbedingt bis Di. 04.10.2011 erforderlich; beschänkte TeilnehmerInnenzahl; Eintritt und Führung: 6,- EUR Mi. 12.10.2011, WIEN MUSEUM KARLSPLATZ; Sonderausstellung: ANGELO SOLIMAN, EIN AFRIKANER IN WIEN; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 8,- EUR Di. 18.10.2011, WIENER WERKSTÄTTE MUSEUM der Firma Backhausen; 1010 Wien, Schwarzenbergstrasse 10; interior design – Auswahl aus 3.500 Entwürfen, von Historismus über Jugendstil bis heute; Führung durch Seniorchef Herr Ing. Backhausen; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 1,- EUR (zuzüglich einer eventuellen Spende); Do. 03.11.2011, KUNSTHISTORISCHES MUSEUM; Sonderusstellung: “WINTERMÄRCHEN“; Führung: Fr. Dr. Rotraut Krall; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 15,- EUR, mit Museumskarte 7,- EUR Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung zu den Veranstaltungen, natürlich freuen wir uns auch über spontane Besucherinnen und Besucher. Für Ausflüge jedoch ist eine Anmeldung unbedingt notwendig, damit wir Sie bei wetterbedingten Änderungen sicher verständigen können. Organisation und Anmeldung: DI Günter und Ingrid Ressel, Tel. 0676/50 94 722 od. 02236/ 34296, E-Mail: ingrid@resselonline.com

33


termine

nr.4/2011 Datum von

Zeit / bis

Do, 01.09. Sa, 03.09.

17:00 So, 04.09.

Sa, 03.09. Sa, 03.09. So, 04.09. Di, 06.09. Mi, 07.09. Do, 08.09. Fr, 09.09. Sa, 10.09. Sa, 10.09.

So, 04.09. So, 11.09. 10:45 19:00 17:00 19:30 So, 11.09. So, 11.09.

Sa, 10.09.

So, 11.09.

Ort

Aktivität

veranstalter Eisenstadt

Totes Gebirge

Radfahren Bergtour

Klosterneuburg

Wilhelm Valissik

Triestingtal

Wolfgang Lang

Wiener Neustadt

Robert Strobl

0699/113 62 954

Dresden

Eckhard Schippers

Zentrale Wien, HNG

Ingrid u. Günter Ressel

GH Lore Schreiner Monte Rite Gesäuse

Wandern Klettersteige Wandern Museumsbesuch Ausschußsitzung Radfahren Mitgliederversammlung Mountainbiken Klettern (Jugend)

wilhelm.valissik@oetkklosterneuburg.at 02672/840 70

Höllental

Klettern

Hinteralm - Spielberg Raum Hallstatt Rofangebirge Liechtensteinmuseum Volksheim Ternitz

Rosalia Dölsach

Peter Hauzenberger

Klosterneuburg

Gottfried Linhart

Klosterneuburg

Christian Prehsler

Fr, 23.09. Sa, 24.09. Sa, 24.09. Sa, 24.09.

09:00

Ort nach Wetterlage Gipfel des Leithagebirges Gaisstein

So, 25.09.

Di, 27.09.

Mi, 28.09. Do, 29.09. Do, 29.09.

10:45 17:00

Sa, 01.10. Sa, 01.10.

So, 02.10.

08:30

So, 18.09.

13:00

So, 18.09.

08:00

Mo, 19.09. Mi, 21.09. Do, 22.09. Do, 22.09. Fr, 23.09.

Fr, 23.09. 08:50 17:00 16:30 09:00

Sa, 01.10. Sa, 01.10. Sa, 01.10. Sa, 01.10. Sa, 01.10.

34

07:00 10:30 08:00 08:45 Do, 15.09. 17:00 10:45 So, 18.09. 09:00 Sa, 24.09. 10:00

So, 02.10. 10:00

0676/50 94 722

Eisenstadt

Kienthaler

Kienthalerhütte Klettergarten Lutzmannsburg Turnau – Görichalm – Seeberg Kirchenberg Hintere Ötschergräben Fink in der Au Karwendel

Handy/E-Mail

Ternitz

52. Bergmesse Klettern Wandern Bergmesse Wandern Wandern Wandern (Senioren) Radfahren Unteres Belvedere, Orangerie Museumsbesuch Schladminger Tauern Bergwandern Dürnstein Klettern Beskiden/CZ Wandern Lainzer Tiergarten Wandern Rollerfahren (Jugend) Mönichkirchner Schwaig – Nie- Wandern derwechsel – Vorauer Schwaig Oedbauer - Mitterburgstall - Wandern Klausbauer Welterbesteig Krems Wandern Dürnstein Mühlviertel Wandern Husarentempel-Matterhörndl Wandern Radfahren Kinder- und Jugendklettern Von Moldava nach Stelna; Zugfahrt/Wandern Aufstieg zum Stürmer Kaiserkogel Wandern

So, 11.09. So, 11.09. So, 11.09. So, 11.09. So, 11.09. So, 11.09. Di, 13.09. Do, 15.09. Do, 15.09. Fr, 16.09. Sa, 17.09. Sa, 17.09. Sa, 17.09. So, 18.09. So, 18.09.

Ansprechperson Name

gottfried.linhart@oetkklosterneuburg.at christian.prehsler@oetkklosterneuburg.at

Eisenstadt

Brigitte Krizsanits

0664/912 71 88

Graz

Sepp Edler

0316/409 709

Langenlois

Franz Lehner

0664/506 68 68

Zentrale Wien

Hannelore Pazdernik

Kienthaler

Helmut Dittler

Hainfeld

Eisenstadt Zentrale Wien, HNG

Ingrid u. Günter Ressel

0676/50 94 722

Wiener Neustadt

Robert Strobl

0699/113 62 954

Langenlois

Franz Lehner

0664/506 68 68

Raxgmoa

Erwin Sommer

e.sommer@gmx.at

Zentrale Wien

Lore Posch

Kienthaler

Michaela Janisch

Eisenstadt

Norbert Matzka

02682/66234

Scheibbs

S. Gudra

07489/30184

Ternitz

Alfred Metzner

02630/36 824

Wiener Neustadt

Robert Strobl

0699/113 62 954

Zentrale Wien

Hannelore Pazdernik

Eisenstadt Scheibbs Dresden

Walter Luft

Klosterneuburg

Lucia Prank

Klettersteigtour Wandern Wandern

Kienthaler

Gerhard Komenda

Klosterneuburg

Helga Bauer

Hochkönig

Klettern

Klosterneuburg

Erich Bauer

Wien Museum im Künstlerhaus

Zentrale Wien, HNG

Ingrid u. Günter Ressel

Straußenland

Museumsbesuch Radfahren Besichtigung

Alpenrosenhütte Schneeberg

Arbeitspartie Bergtour

Kienthaler

Sporthalle Krems Randegger Hochkogel Adolf-Kögler-Haus Schneeberg Sophienalpe

Klettern Mountainbiken Hüttenreinigung Bergwandern Wandern

lucia.prank@oetk-klosterneuburg.at

Eisenstadt helga.bauer@oetkklosterneuburg.at erich.bauer@oetk-klosterneuburg.at 0676/50 94 722

Eisenstadt Klosterneuburg

Helga Bauer

helga.bauer@oetkklosterneuburg.at

Klosterneuburg

Wilhelm Valissik

Langenlois

Franz Lehner

wilhelm.valissik@oetkklosterneuburg.at 0664/506 68 68

Scheibbs

Fritz Woller

0664/8311167

Wiener Neustadt

Robert Strobl

0699/113 62 954

Zentrale Wien

Lore Posch

Ternitz


termine Datum von

bis

So, 02.10. So, 02.10.

09:30

Mo, 03.10. Mi, 05.10. Do, 06.10. Do, 06.10. Sa, 08.10. So, 09.10. Mo, 10.10. Mo, 10.10. Mi, 12.10. Mi, 12.10. Do, 13.10. Do, 13.10. Fr, 14.10. Fr, 14.10. Sa, 15.10. Sa, 15.10.

19:00 18:00 10:45

Mi, 12.10.

10:15 10:45 18:00 16:30

07:00

Sa, 15.10. Sa, 15.10. Sa, 15.10. So, 16.10. So, 16.10.

09:00

09:00

So, 16.10. Mo, 17.10. Di, 18.10.

08:00

Do, 20.10. Do, 20.10. So, 23.10. So, 23.10. Mo, 24.10. Mi, 26.10. Mi, 26.10. Mi, 26.10. Mi, 26.10. Do, 27.10. Sa, 29.10.

18:00

So, 30.10. So, 30.10. Mo, 31.10. Mo, 31.10. Do, 03.11. Sa, 05.11. Sa, 05.11. So, 06.11. So, 06.11. Fr, 11.11. Do, 17.11. Do, 08.12.

Ort

Aktivität

Veranstalter

Südsteirische Weinstraße Hohe Wand

Sektionenwanderung Klettersteigtour

Graz

VS Pottschach Volksheim Ternitz Berufsschule Eisenstadt Auf den Spuren des dritten Mannes Reisperbachtal, Donauwarte Karwendel/Rofan

Konditionstraining Ausschußsitzung Gymnastik Museumsbesuch

Kienthaler

VS Pottschach Gasthof Silberfuchs Windischhütte Wien Museum Karlsplatz Berufsschule Eisenstadt

10:45

09:09 09:00 09:30 14:00

18:00

09:10

09:00 10:45 So, 06.11. 09:00 09:30 19:30 16:30

nr.10/2010

Ansprechperson Name Sepp Edler

Handy/E-Mail 0316/409 709

Ingrid Engelbrechtslehner

ingrid.engelbrechtslehner@ oetk-klosterneuburg.at

Zentrale Wien, HNG

Ingrid u. Günter Ressel

0676/50 94 722

Wandern Klettern

Raxgmoa

Erwin Sommer

e.sommer@gmx.at

Klosterneuburg

Erich Bauer

erich.bauer@oetk-klosterneuburg.at

Konditionstraining Mitgliederversammlung Wandern Museumsbesuch Gymnastik Kinder- und Jugendklettern Wandern

Kienthaler

GH Lore Schreiner Rittner Horn Ansprung – Kühnheide – Tal der Schwarzen Pockau Ort noch unbekannt!

Mitgliederversammlung Wandern Wandern

Rosalia Dresden

Raika Dölsach

Klettern (Jugend)

Klosterneuburg

Gottfried Linhart

Wachau - Römerweg Luckerte Wand

Wandern Wandern Kienthalerausflug Wandern

Langenlois

Franz Lehner

gottfried.linhart@oetkklosterneuburg.at 0664/506 68 68

Triestingtal

Wolfgang Lang

02672/840 70

Eisenstadt

Norbert Matzka

02682/66234

Busfahrt - Wandern Konditionstraining Museumsbesuch

Scheibbs

Veronika Frosch

07482/45592

Ingrid u. Günter Ressel

0676/50 94 722

Gymnastik Treffen

Eisenstadt

Hocheck 19:30

nr.4/2011

Rohr im Gebirge - Themenweg - neue Aussichtswarte Spitz - Mühldorf VS Pottschach Wiener Werkstätte Museum Berufsschule Eisenstadt "Eine Nordlandreise" Weinwanderung Teil 2 ÖTK-Hütte Reinischkogel VS Pottschach Leithagebirge - Johannesgrotte Heiligensteinwarte Maria Loretto Rax, Karl-Ludwig-Haus Berufsschule Eisenstadt Zellerndorf Wechsel Dreimäderlhaus (Tullnerbach-Preßbaum) VS Pottschach Schrammstämmen Kunsthistorisches Museum Kienthalerhütte Zentrale Wien Wienerwald Mostalm GH Lore Schreiner GH Lore Schreiner

Klosterneuburg

Ternitz Eisenstadt

Eisenstadt Zentrale Wien

Hannelore Pazdernik

Zentrale Wien, HNG

Ingrid u. Günter Ressel 0676/50 94 722

Eisenstadt Scheibbs Klosterneuburg

Dölsach

Lucia Prank

lucia.prank@oetkklosterneuburg.at

Eckhard Schippers

Kienthaler

Kienthaler Zentrale Wien, HNG

Zentrale Wien, BG

Fritz Krügler

Dresden

Rainer Strohbach

Wandern Konditionstraining Wandern und Grillen Jungweinverkostung Wandern Wandern Gymnastik Kürbisfest

Graz

Sepp Edler

0316/409 709

Franz Lehner

0664/506 68 68

Alfred Metzner

02630/36 824

Klosterneuburg

Helga Bauer

Wandern Wandern

Wiener Neustadt

Robert Strobl

helga.bauer@oetkklosterneuburg.at 0699/113 62 954

Zentrale Wien

Hannelore Pazdernik

Konditionstraining

Kienthaler

Museumsbesuch Hüttenabschlussfeier Klettern Wandern Wandern Mitgliederversammlung Kinder- und Jugendklettern Jahreshauptversammlung

Kienthaler Eisenstadt Langenlois Rosalia Ternitz Eisenstadt

Dresden

Eckhard Schippers

Zentrale Wien, HNG

Ingrid u. Günter Ressel 0676/50 94 722

Kienthaler Langenlois

Franz Lehner

0664/506 68 68

Rosalia Zentrale Wien

Hannelore Pazdernik

Rosalia Scheibbs Rosalia

35


Österreichischer Touristenklub Bäckerstraße 16, A-1010 Wien Telefon 512 38 44, Fax 512 16 57/DW 74

E-Mail: zentrale@oetk.at Homepage: www.oetk.at

ÖTK MITGLIED WERDEN  und den Berg erleben! Der ÖTK ist der drittgrößte Alpinverein Österreichs. Er wurde im Jahr 1869 für aktive Wanderer und Bergsteiger gegründet.

Der Österreichische Touristenklub hat über 25.000 Mitglieder in seinen 34 Sektionen in fast allen Bundesländern und besitzt und unterhält 50 Schutzhütten mit über 3.500 Schlafplätzen.

rete t i e b h c Glei Eine ÖT

n K-Sektio

n!

e rer Näh h I n i h c i st a u

Der ÖTK betreut und unterhält mit ehrenamtlichen Mitgliedern ein Netz aus Wegen, Steigen und Klettersteigen von insgesamt ca. 20.000 Kilometern Länge und hat das größte Klettertrainingszentrum im Zentrum von Wien.

Das umfangreiche Kursprogramm des ÖTK ist auf der Website des ÖTK (www.oetk.at) zu finden. Es lohnt sich, Mitglied beim ÖTK zu werden: Zu den Vorteilen gehören u.a. ein weltweites Notfalls-Servicepaket; bis zu 50 % Rabatt bei Nächtigungen, gültig in den Schutzhütten ALLER alpinen Vereine in Österreich und dem benachbarten Ausland: u.a. Alpenverein, Naturfreunde, AVS, DAV, KCT, KST.

P.b.b. Österreichischer Touristenklub 1010 Wien, Bäckerstrasse 16, DVR 0486281 Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1010 Wien Z.-Nr.: GZ 02Z030129 S Sponsoring Post

Mitgliedsbeiträge zt Wer jet , t beitrit 0 5 lt zah t des n e z o r P s 2011 g a Beitr

Vollmitglied Studenten und Senioren Ehepartner eines Vollmitgliedes Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Familienmitgliedschaft (Kinder bis 18 Jahre kostenlos)

€ 44 € 28 € 28 € 12 € 72

Nähere Infos zu den Sektionen und die Kontaktadresse unter www.oetk.at

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ÖTK Klubmagazin 5/2011  

Das Klubmagazin für ÖTK-Mitglieder. Ausgabe September-Oktober 2011. Karl-Ludwig-Haus • Jordanien • Böhmische Schweiz • Klimawandel • Hütten...

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