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Österreichische Touristenzeitung

www.oetk.at

2/2011

märz/april

berge

erleben

• Weißhorn im Wallis • Kriváˇn in der Hohen Tatra • Skyrunner • Hütten • Infos • Termine • Sektionen • Buch- und Wandertipps


nr.2/2011

inhalt/impressum

Inhalt: Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Die Redaktion stellt sich vor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Haupt- und Generalversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Kinder/Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6–8 ÖTK-Dölsach hat ein neues Zuhause . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Der „Skyrunner“ Christian Stangl . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Der Kriváˇn in der Hohen Tatra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Das Wasser der Zentralalpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Historischer Tourenbericht vom Weißhorn . . . . . . . . . . . 13 Buchtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Hütten: Eisernes-Tor-Schutzhaus/Sina-Warte . . . . . . . . . . . . . 15–16 Graf-Meran-Haus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17–18 Fotowettbewerb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Sektionen: Eisenstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Kienthaler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Klosterneuburg, Langenlois, Neunkirchen . . . . . . . . 22–23 Raxgmoa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24–26 Rosalia, Wienerwald, Wr. Neustadt . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Zentrale Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28–29 Square Dance Gruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Allgemeine Infos der Sektionen . . . . . . . . . . . . . . . . . 31–35

Titelseite:

Gipfelkreuz der Hohen Veitsch, Foto: Georg Troiss

Termin Redaktionsschluss ÖTK-Magazin:

Wandertipps: Bekleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Tourenvorschlag Hohe Wand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Terminübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38–39 Vorteile der ÖTK-Mitgliedschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Ausgabe Mai/Juni 2011: 28. März 2011 Ausgabe Juli/August 2011: 30. Mai 2011 Ausgabe September/Oktober 2011: 25. Juli 2011 Ausgabe November/Dezember 2011: 26. September 2011 Ausgabe Jänner/Februar 2012: 21. November 2011

Offenlegung nach § 25 des Mediengesetzes: Impressum:

ÖTK-Magazin - Österreichische Touristenzeitung 124. Jahrgang, Heft 2, März/April 2011 Medieninhaber und Herausgeber: Österreichischer Touristenklub, Bäckerstraße 16, A-1010 Wien Telefon 512 38 44, Fax 512 16 57/DW 74 ZVR-Zahl: 407915695 DVR-Nr: 0486281 Homepage: www.oetk.at E-Mail: zentrale@oetk.at Redaktion: Barbara Mayerl (Chefredaktion), Dipl. Päd. Barbara Fuchs, RTA Josef Fuchs, Gerhard Fuchs, Christian Kerzendorfer, DI Franz Lehner, Harald Neumüller, Dr. Wolfgang Nolz, Mag. Thomas Seidl, DI Dr. Erwin Sommer, Lektorat Helmuth Dobesch, redaktion@oetk.at Grafik: www.hiasl.at Herstellung: AV+Astoria Druckzentrum GmbH, Faradaygasse 6, 1030 Wien UZ24 „Schadstoffarme Druckerzeugnisse“ UW 734

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Grundlegende Richtung der „Österreichischen Touristenzeitung“: Unabhängige Zeitschrift für alpine Belange und Mitteilungsorgan für Vereinsmitglieder laut Satzung. Eigentumsverhältnisse: Österreichischer Touristenklub, 1010 Wien, Bäckerstraße 16: 100 % Geschäftsführung: Dr. Wolfgang Nolz (Präsident), DI Dr. Erwin Sommer (2. Präsident), Dr. Gerald Kranawetter (3. Präsident) und Ing. Hannes Resch (Klubsekretär) Alle: 1010 Wien, Bäckerstraße 16 Bankverbindung: BAWAG, BLZ 14000, Kto.-Nr. 02010-607-666


vorwort

nr.2/2011

nr.10/2010

Liebe Klubkameradinnen und Klubkameraden!

Das sind wir, das Team des ÖTK-Magazins Mitte Jänner besprachen wir den Inhalt der Nummer 2 des ÖTK-Magazins, das Sie jetzt in Händen halten. Das Projekt „ÖTK-Magazin“ wurde bekanntlich bei einer Jugendleitersitzung auf der Wilhelm-Eichert-Hütte auf der Hohen Wand geboren, und fast alle, die sich dort zur Mitarbeit bereit erklärt haben, sind jetzt auch Mitglieder der Redaktion (3mal Fuchs, Lehner, Nolz, Seidl). Christian Kerzendorfer ist von Franz Lehner zur ersten Arbeitssitzung mitgenommen worden und daher von Anfang an dabei, Erwin Sommer und später Barbara Mayerl, die Chefredakteurin, sind uns im Laufe des Projekts zugewachsen. Für uns so wie schon für den früheren Schriftleiter Fred Weis gilt, dass alle Redaktionsmitglieder ehrenamtlich und mit vollem Engagement mitarbeiten. Bei der Jänner-Besprechung wurde das Foto (Seite 4) unseres Redaktionsteams aufgenommen. Bei unserer Redaktionssitzung im Jahr übten wir auch „Blattkritik“: Was ist uns in der ersten Nummer des ÖTK-Magazins gut gelungen, was kann noch verbessert werden? Optisch ist das neue ÖTK-Magazin nach allgemeiner Einschätzung sehr gut gelungen. Wir wissen aber, dass unsere erste Nummer nicht fehlerfrei war. Das „Lektorat“, die Textkorrektur auf inhaltliche und grammatikalische Fehler, musste von Helmuth Dobesch, dem Vater unseres Redaktionsmitglieds Barbara Fuchs, unter größtem Zeitdruck durchgeführt werden. Umso erfreulicher ist es, dass zwei Angehörige der Bibliotheksrunde, Walter Wenzel und Gerhard Schirmer, bei der Sitzung nicht nur ihren Teil zur Blattkritik beigetragen, sondern sich auch bereit erklärt haben, am Lektorat des ÖTK-Magazins künftig mitzuwirken.

Wir haben einen neuen Pächter am Karl-Ludwig-Haus und feiern am 25. Juni 2011

Der Umbau unseres neuen Rax-Hauses wird im Mai 2011 abgeschlossen sein und dann der Vollbetrieb aufgenommen werden. Eine eingeschränkte Verköstigung (vermutlich noch keine warmen Speisen und auch keine Nächtigung, da sowohl Küche als auch Zimmereinrichtung noch fertigzustellen sind) wird schon vorher möglich sein. Als Nachfolger unseres bisherigen Pächters Wolfgang Schönthaller, der mehr als ein Jahrzehnt das Karl-Ludwig-Haus geführt hat, konnten wir Peter Eckenfellner gewinnen, einen Quereinsteiger, der die Herausforderung „Karl-Ludwig-Haus“ mit vollem Elan angehen wird. Am Samstag, 25. Juni 2011, werden wir unser neues RaxHaus mit einem großen Fest feiern. Mehr darüber im nächsten ÖTK-Magazin.

Hatten Sie Probleme mit den neuen Zahlungsanweisungen für den ÖTK-Mitgliedsbeitrag?

Wenn ja, dann bitten wir um Entschuldigung, dass wir in unserer Zeitung nichts darüber ankündigen konnten, weil das Projekt sehr kurzfristig gestartet war. Diese „neuen“, im letzten Jahr eingeführten Zahlscheine, die schon jetzt für sogenannte Binnen-Überweisungen innerhalb der EU gelten, treten sukzessive an die Stelle der bisherigen Formulare (sie beschleunigen die Überweisungen) und werden diese in zwei Jahren völlig ersetzen. Danke für Ihr Verständnis. Genießen wir noch den verbleibenden Winter und freuen wir uns auf ein wunderschönes Frühjahr.

Ihr

Dr. Wolfgang Nolz, Präsident

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nr.2/2011

intern

Die Redaktion

Das Kernteam des ÖTK-Magazin versucht alle zwei Monate eine spannende und informative Lektüre für ÖTK-Mitglieder zu liefern. Diese Arbeit passiert ehrenamtlich - neben Familie und Beruf - und ist nur als Team-Leistung überhaupt möglich. Wir haben kein Redaktionsbüro, und arbeiten, vernetzt über das Internet, zusammen. Wie Sie uns mit Ihren Texten und Bildern bei dieser Arbeit unterstützen können, erfahren Sie u.a. auf Seite 13 (Fotowettbewerb). Das ÖTK-Magazin ist für Mitglieder gedacht und wird auch von Ihnen gemacht. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen, Anregungen und konstruktive Kritik an die Adresse redaktion@oetk.at - und gute Gespräche bei der Generalversammlung. (vorne) Erwin Sommer, Barbara Fuchs, Barbara Mayerl, Christian Kerzendorfer (hinten) Gerhard Fuchs, Franz Lehner, Thomas Seidl, Wolfgang Nolz, Walter Kriedl, Josef Fuchs Nicht im Bild, aber sehr wichtig ist das Korrektur- und Dokumentations-Team: Helmuth Dobesch, Gerhard Schirmer, Walter Wenzel

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intern

142. Hauptversammlung der Zentrale Wien Donnerstag, den 5. Mai 2011

um 18.00 Uhr im Großen Saal unseres Klubhauses, Wien 1, Bäckerstraße 16, 1. Stock. Ist die Hauptversammlung um 18.00 Uhr wegen zu geringer Zahl der Anwesenden nicht beschlussfähig, findet gemäß § 35 Abs. 4 der Satzung sofort eine weitere Hauptversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden beschlussfähig ist.

Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der HV 2010; 2. Bericht und Beschlussfassung über den Rechnungsabschluss 2010; 3. Rechenschaftsbericht 2010; 4. Wahl der Delegierten der Zentrale Wien für die General-Versammlung 2011 des ÖTK; 5. Mitgliedsbeiträge für 2012; 6. Voranschlag für 2012; 7. Wahlvorschlag für die Generalversammlung; 8. Beratung der auf der Tagesordnung der Generalversammlung 2011 stehenden Punkte und der Beschlussfassung über die Stellungnahme der Zentrale hierzu; 9. Beschlussfassung über sonstige rechtzeitig gestellte Anträge; 10. Allfälliges Zutritt haben nach § 19 Abs. 1 Z, 6 der Satzung sämtliche Mitglieder des Österreichischen Touristenklubs gegen Vorweis der für 2011 gültigen Mitgliedskarte; stimmberechtigt sind jedoch nach § 35 Abs. 1 der Satzung nur die Mitglieder der Zentrale Wien, die am Tag der Hauptversammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Zwei Wochen vor der Hauptversammlung liegen in der Klub-Kanzlei der Rechnungsabschluss 2010, der Bericht der Rechnungsprüfer, der Voranschlag 2012, der Wortlaut beantragter Satzungsänderungen sowie sonstige Anträge zur Einsicht für die Mitglieder auf. Im Anschluss an die Hauptversammlung lädt die Klubleitung zu gemütlichem Beisammensein im Klubhaus. Der Präsident Dr. Wolfgang Nolz eh.

nr.2/2011

nr.10/2010

142. Generalversammlung des ÖTK Samstag, den 14. Mai 2011 um 14.00 Uhr, fortgesetzt

Sonntag, den 15. Mai 2011

um 9.30 Uhr im Großen Saal unseres Klubhauses, Wien 1, Bäckerstraße 16, 1.Stock. Ist die Generalversammlung zu diesem Zeitpunkt wegen zu geringer Stimmenanzahl nicht beschlussfähig, so findet gemäß § 25 Abs. 5 der Satzung eine Viertelstunde später eine weitere Generalversammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der vertretenen Stimmen beschlussfähig ist.

Tagesordnung Samstag, 14.Mai 2011, 14.00 Uhr: 1. Genehmigung des Protokolles der 141. Generalversammlung; 2. Bericht über die aktuelle Situation des ÖTK; 3. Beschlussfassung Geschäftsordnung Sonntag, 15.Mai 2011, 9.30 Uhr: 4. Eröffnung, Begrüßung der befreundeten Vereine und Grußadressen; 5. Rechnungsabschluss 2010; 6. Mitgliedsbeiträge 2012; 8. Sektionsbeiträge an die Hauptkassa; 9. Voranschlag 2012; 10. Wahlen 11. Beschlussfassung über sonstige rechtzeitig gestellte Anträge; 12. Ehrungen; 13. Allfälliges. Zutritt zur Generalversammlung haben sämtliche Mitglieder des Österreichischen Touristenklubs gegen Vorweis der für 2011 gültigen Mitgliedskarte; stimmberechtigt sind nach § 25 Abs. 1 der Satzung nur die Delegierten. Zwei Wochen vor der Generalversammlung liegen in der Klubkanzlei der Rechnungsabschluss 2010, der Bericht der Rechnungsprüfer, der Voranschlag 2012, der Wortlaut beantragter Satzungsänderungen sowie sonstige Anträge zur Einsicht für die Mitglieder auf. Der Präsident Dr. Wolfgang Nolz eh.

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kinder•jugend

nr.2/2011 Liebe Kinder !

Hier gibt es wieder etwas für Euch zu entdecken: Bastelideen, Rätsel, Spiele und Sagen haben wir hier zusammengetragen. 

Ein Rätsel

Die M o nate. E in ganz neues Jahr hat beg o – natürlich m nnen it dem M o nat Jä M o nat würde nner. Mit wel chem das Jahr beg innen, wenn nach dem Alp d ie M o nate habet geordn et wären? Mit welchem M o nat würde das Jahr dan n enden?

Auflösung: Du muss t jeden dritten Buch staben lesen

, dann hast du die Lö

sungen!!!

Und nun zu mir: Hallo, ich heiße Babsi ! Wenn Ihr gute Ideen für meine Kinder-Seiten habt, schreibt mir einfach ein E-Mail an redaktion@ oetk.at. Ich werde mich verlässlich bei Euch melden !  Babsi

d t auf einem Ast un Ein Vogelpaar sitz Schildkröte zu, nen schaut einer klei um r versucht, den Ba de ie w er die imm Es . und zu fliegen hinauf zuklettern t. Sie fällt immer ch ni er gelingt ihr ab d probiert es noch un er nt wieder hinu rem e Vogelfrau zu ih einmal. Da sagt di ir w n , jetzt müsse Mann: „Ich glaube t.“ is rt e adoptie ihr sagen, dass si

Ein Spiel der Kinder aus der Römerzeit: „Rundmühlespiel“ Du brauchst dazu: ➜ 27 Spielsteine (jeweils 3 Steine in einer Farbe) ➜ 1 Spielfeld, du kannst es auf ein Papier oder einfach mit dem Finger in den Sand malen. Zeichne einen Kreis und teile ihn mit Strichen in 8 Teile. Dort wo sich der Kreis und die Striche treffen malst du einen dicken Punkt oder machst eine Grube in den Sand. In der Mitte wo sich alle Striche treffen machst du das Selbe. So jetzt hast du alles vorbereitet und das Spiel kann beginnen!

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Spielanleitung für zwei Spielerinnen oder Spieler: Jeder Spieler hat 3 Steine in einer Farbe. Dein Ziel ist es, diese 3 Steine in eine Gerade zu bekommen (so wie beim Mühlespiel). Dabei muss auch das Feld in der Mitte mit einem Stein besetzt sein. Drei Steine nebeneinander auf dem Kreis gelten nicht und sind keine Mühle. Zu Beginn des Spieles werden die Steine abwechselnd auf das Spielfeld gelegt. Dann wird abwechselnd von Punkt zu Punkt (Mulde zu Mulde) gezogen. Gegnerische Steine dürfen nicht übersprungen oder geschlagen werden. Viel Spaß bei deinem Römerspiel!


kinder •jugend

nr.2/2011

nr.10/2010

Ein süßer Kochtipp: „Dein Schokoladerezept zum Selbermachen“

Du brauchst dazu:

200g Staubzucker 1 Päckchen Vanillezucker 250g Kokosfett 100g Kakao kleine Formen zum Einfüllen z.B. Pralinentüten

Und so geht es: 1) Staubzucker durch ein Sieb in eine Schüssel sieben und den Vanillezucker dazumischen. 2) Kokosfett im Wasserbad (lass dir von einem Erwachsenen dabei helfen, du kannst dich dabei leicht verbrühen) auflösen und die Zuckermischung nach und nach untermengen. Dann den Kakao einrühren, bis eine flüssige Schokomasse entsteht. 3) Die Schokoladenmasse in die kleinen Förmchen gießen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. TIPP: Wenn du verschiedene Förmchen verwendest, sieht es noch toller aus (Herzen, Kreise, Dreiecke,...) Du kannst daraus auch ein tolles Geschenk machen! r dich!!! !!!Scherzfragen fü

?? gel Richtung Süden? 1) Wann fliegen Vö mer gleich viel??? d zu, wiegt aber im n wills t??? 2) Wer nim mt ab un wenn du sie anrufe t, tz se be r me im ist m mer er wirft??? 3) Welche Telefonnu nen Stein ins rote Me au br en ein n ma gerecht unter 4) Was passiert, wenn d zwei kleine Birnen un e oß gr nf fü ll wi 5) Die Großmutter sie das??? aufteilen. Wie kann ihren drei Enkerln rweg s. ass nach Os ten unte mp Ko ne oh ist er er 6) Ein Wand h??? Was hat er hinter sic unten rechts !

Ein Tau s „ich wü endfüßler jam rde soo ne einm oooooo mert: Ab e r w a l w i e d e r S k i f o g e r e a Bretter nn ich endlich hren. angesc alle h ist der Winter nallt habe , schon v orbei.“

Nach dem g ro Mann einen ßen Sturm fragt ein D schwer ist m achdecker: „Und, wie e Der antwort in Dach beschädigt?“ et: „Keine A hn ich habe es noch nicht ung, gefunden!“

Viel Spaß beim Rätseln, Basteln, Lesen ... und natürlich beim Ausprobieren! bis zum nächsten Mal Babsi

r übt mit seiner Der Deutschlehre vor: „ Ich gehe, Klasse und trägt , wir gehen, ihr du gehst, er geht : Dann fragt er Lisa geht, sie gehen.“ s gen was da „Kannst du mir sa twortet: „Tja, ich an sa bedeutet?“ Li sind weg!“ würde sagen, alle

1) Wenn ihr Schwanz nach Norden zeigt. 2) Der Mond 3) Deine eigene Telefonnummer. 4) Er wird nass. 5) Sie macht einfach ein Kompott. 6) Seinen Rucksack

Die Auflösung findest du

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kinder•jugend

nr.2/2011

Adventwanderung 8.12.2010

Auf geht‘s im Gänsemarsch.

Am 8. Dezember haben sich die Höllentaler Holzknechte, in einer überschaubaren Anzahl (16 Jugendliche und Erwachsene und ein Hund) außergewöhnlich pünktlich in Hainburg an der Donau versammelt.

Von dort aus ging es nach einer kurzen informativen Altstadtführung durch unseren Jugendleiters direkt hinauf auf den Schlossberg, wobei uns der Nebel die schöne Aussicht verwehrte. Glücklicherweise lag die große Burgruine knapp über der Nebeldecke und wir konnten die umliegenden Hügelspitzen bewundern. Nach einem raschen Abstieg bestiegen wir auf rutschigen, gatschigen Wegen den Hundsheimer Berg. Endlich Essen! Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg und schlitterten den ebenso gatschigen Schafsweg auf Händen und Füßen hinunter. Bei Hundsheim entschieden sich einige der völlig durchweichten und durchgefrorenen HolzknechtInnen in einem Wirtshaus Halt zu machen, während die Tapferen auf ebenen Wegen nach Hainburg zurück wanderten. Zuletzt hielten wir beim spärlich besuchten Hainburger Adventmarkt. Glücklich, müde und dreckig fuhren wir nach Wien zurück, natürlich nachdem wir unsere in Hundsheim Wartenden geholt hatten. Na, dann bis zum nächsten 8. Dezember. 

Julia und Konstantin

Die Form stimmt bei der Kletterjugend des ÖTK-Scheibbs – drei NÖ-Cupsieger! Auch nach den großartigen Erfolgen bei den heurigen Landesmeisterschaften und den Topleistungen bei den Staatsmeisterschaften waren die Talente der Sektion Scheibbs auch bei den weiteren nationalen Kletterwettkämpfen sowie beim NÖ Klettercup erfolgreich. So gab es bei den letzten Bewerben zum NÖ-Cup, dem „Südwand-Master“ in Perchtoldsdorf im Juni zwei Klassensieger durch Evelyn Meyer und Moritz Trichtl, einen zweiten Platz durch Michael Meyer, sowie einen dritten Platz durch Stefan Meyer. Dazwischen waren sie im Einsatz beim OÖ Jugendklettercup 2010 bzw. bei der Eisenwurzenmeisterschaft in Weyer im Oktober. So stellten die Scheibbser ÖTK-ler insgesamt 3 Eisenwurzenmeister (Johann Kraus, Georg Teufel und Michael Meyer). Es gab zwei zweite Plätze durch Stefan Meyer und Moritz Trichtl, einen dritten Platz durch Julian Daurer und einen guten vierten durch Newcomer Ralph Prauchner. Dazwischen nahmen unsere „Aushängeschilder“ Michael Meyer, Moritz Trichtl und Georg Teufel nach ihrem guten Abschneiden bei den Staatsmeisterschaften in Imst, auch beim internationalen „Boulder-Night-Cup“ im Kletterzentrum Graz teil – wo unter anderem auch der slowenische Weltklasse-Boulderer Jernej Kruder dabei war – und belegten auch in diesem großen Starterfeld mit einem 14. und 24. Platz in der Profiklasse sowie einem 21. Platz in der Hobbyklasse tolle Ergebnisse. Saisonabschluß war dann beim Perchtoldsdorfer Klettercup am 5. Dezember 2010, abermals gab es zwei Klassensiege durch Evelyn und Michael Meyer, einen 2. Platz durch Moritz Trichtl sowie einen 3. Platz durch Georg Teufel. Mit einem 4. Platz durch Stefan Meyer, einem 6. durch Ralph Prauchner, einem 8. durch Julian Dauer und einem 11. Platz durch Daniel Prankl wurde dieser Bewerb abgeschlossen. Danach stand auch das Endergebnis zum NÖ-Cup 2010 fest. Und auch dieser wurde auf Grund der guten Erfolge bei allen Bewerben des Jahres 2010 großartig abgeschlossen. So gab es gleich drei Nö-Cupsieger durch Georg Teufel sowie Michael und Evelyn Meyer, zweiter in seiner Klasse wurde Moritz Trichtl und einen hervorragend 4. Platz unter 33 Klassierten, belegt der „Vater“ der erfolgreichen Scheibbser Wettkampfkletterjugend, Erfolgstrainer Wolfgang Meyer.

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Eisenwurzencup-Weyer 2010 hinten v.l.n.r: Michael Meyer, Moritz Trichtl und Georg Teufel vorne: Ralph Prauchner, Julian Daurer, Johanna Kraus & Stefan Meyer

Perchtoldsdorf 2010 hinten v.l.n.r .: Michael Meyer, Moritz Trichtl und Evelyn Meyer vorne: Georg Teufel, Daniel Prankl, Stefan Meyer und Julian Daurer ganz vorne: Ralph Prauchner

Die Sektionsleitung gratuliert ganz herzlich zu diesen Erfolgen, wünscht auch für das Jahr 2011 alles Gute – wir freuen uns, diese hervorragende Mannschaft auch weiterhin finanziell fest unterstützen zu können und danken vor allem dem unermüdlichen Betreuer und Trainer Wolfgang Meyer,aber auch seiner Gattin Belinda, für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Kletterjugend. 

Peter Frosch / Sektion Scheibbs


kinder •jugend

nr.2/2011

nr.10/2010

Der Super-Dachboden Der ÖTK Dölsach hat ein neues Zuhause – und was für eines. Ein Besuch im neuen Klubheim.

Sepp Mayerl und Tochter Barbara vor dem neuen Klubheim.

Die gemütliche Ari-Schuebel-Ecke mit Bar (links) und Fenster zum Boulderraum (rechts).

Der Wettergott bemühte sich mit schwerem Schneefall redlich, die Eröffnungsfeier zu sabotieren. Erfolglos. Am 26. November 2010 stiegen sich die Besucher förmlich auf die Zehen, um das neue Klubheim des ÖTK-Dölsach zu inspizieren. Selbst der 3. Präsident Gerald Kranawetter war gekommen. Die Bezeichnung „neues“ Klubheim ist im Wortsinne irreführend, denn die Dölsacher Sektion hatte bislang kein Vereinslokal, debattiert wurde im Gasthaus und administriert beim Obmann zuhause. Seit November passiert das alles in einem umgebauten Dachboden im Zentrum von Dölsach. Dort teilt sich der ÖTK ein aufgelassenes Wirtschaftsgebäude - das die Gemeinde dankenswerter Weise zur Verfügung stellt - mit zwei anderen Vereinen. Mit den Pfadfindern im Parterre, dem Brauchtumsverein „Heimürrach“ (Heublumen) im 1. Stock und dem ÖTK im Dach hat Dölsach nun eine Vereins-WG.

Wer den Dölsacher Obmann Sepp Mayerl-Blasl kennt, weiß, dass er seine ganze Energie in den Dachbodenumbau stecken würde. Tat er auch. Das musste schon ein Dachboden werden, der nicht zu toppen ist. Bis es soweit war, galt es einige Hürden zu meistern. Eine hohe war die Finanzierung: Mit dem Schlachten des Vereinssparschweins war es nicht getan. Die Zentrale in Wien, der Tiroler Landessportstättenbau und private Spender halfen tatkräftig mit, dass der Umbau überhaupt angedacht werden konnte. Arch. Manfred Walder plante und sein Bruder Mario Walder (der Extremkletterer) packte beim Umbau mit an. Am 18. März 2010 ging es los mit dem Ausmisten des zugemüllten 200 Jahre alten Dachbodens, am 26. November 2010 finalisierte der für seine Liebe zum Detail bekannte Obmann das Werk mit dem Aufkleben des Klubemblems auf der Eingangstür. Dazwischen liegen Wochen intensiver Arbeit, darunter viele freiwillige Arbeitsstunden, die vor allem auch die Jugend (Jakob Troger, Felix Steiner & die anderen Youngster), geleistet haben.

Die Eckdaten des Super-Dachbodens sind beeindruckend: Herzstück ist die Boulder-Kammer mit 110 m² Kletterfläche und 1350 Griffen. Durch ein großes Fenster in der heimeligen Stube können die Kletterer beobachtet werden. Die Stube ist für gemütliches Beisammensein bestens ausgerüstet: mit Mini-Bar, Beamer und Musikanlage. Nebenan gibt es einen kleinen Archiv- und Büro-Raum. Ein Materiallager und Sanitäranlagen machen das Klubheim komplett. Spannend: Ein Lüftungszentralgerät mit Wärmerückgewinnung sorgt für ein gutes Raumklima. Selbst der Zutritt zum Klubheim ist am Letztstand der Technik: der eigene Fingerabdruck ist der Schlüssel zum Super-Dachboden. 

Barbara Mayerl

Eine 5-Meter-lange Foto-Schautafel zeigt Highlights der Vereinsgeschichte.

Tobias Mühlmann. Die nächste Generation klettert sich schon warm.

Alles hat seine Ordnung: Mit Materialkammer (Bild) und einem kleinen Büro.

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nr.2/2011

Bergsteiger Portrait

Christian Stangl – der Skyrunner Ganz oben ist die Luft dünn Die Redaktionskonferenz musste nicht lange diskutieren, um sich auf einen Bergsteiger zu einigen, der die neue Portrait-Serie „eröffnen“ sollte. Keiner war im Jahr 2010 so in den Schlagzeilen wie Christian Stangl, besser bekannt als der „Skyrunner“. Seine „K2-Besteigung“ bzw. die Nicht-Besteigung schlug international hohe Wellen, weit über die alpine Szene hinaus. Die mediale Empörung war groß, als Stangl am 10. September 2010 vor der Weltpresse kleinlaut eingestehen musste: „Ich habe den Gipfel des K2 nicht erreicht.“ Die Zutaten für den Skandal waren perfekt: Ein Gipfelfoto, das keines war. Das Geständnis erfolgte spät, erst Wochen nach der Rückkehr. Und die Erklärungsversuche – in einem Trance-artigen Zustand gewesen zu sein – war für viele Menschen nicht nachvollziehbar. Seit jenem Herbst ist Stangl für die Öffentlichkeit nicht mehr greifbar. Die Anfrage des ÖTK-Magazin beantwortete er per Mail: „Ich habe beschlossen vor der nächsten Aktion keine Interviews/Porträts etc. mehr zu machen. (...) Daher werde ich erst wieder nach einem Erfolg, im besten Falle NACH erfolgreicher K2-Besteigung, etwas von mir und meinen Plänen hören lassen. Bitte um etwas Geduld.“

Der Schnellgeher Was der Steirer in den vergangenen zehn Jahren vorgelegt hat, verdient Respekt. Bis 2002 war das Bergsteigen ein ambitioniertes Hobby des ausgebildeten Elektrotechnikers gewesen. Danach machte er seine Leidenschaft zum Beruf und wurde Profi, mit allen Konsequenzen.

Im kommerziellen Bergsport muss auffallen, wer davon leben und Sponsoren anziehen will. Stangl hatte seine Nische, seinen eigenen Dreh gefunden. Er kletterte auf Berge, die schon viele vor ihm bestiegen hatten, aber er kletterte sie so schnell wie niemand vor ihm. Stangl kreierte eine eigene Disziplin, das Skyrunning. Das Bergsteigen gegen die Uhr. Skyrunning hat Stangl als „Schnelligkeitsdisziplin“ definiert, ohne dass der Stil - wie eine Besteigung erfolgt - berücksichtigt wird. In der Alpinistenszene werden aber seine ausdauertechnisch eindrucksvollen „Berglaufleistungen“ vielfach eben nicht als alpinistische Leistungen angesehen. Die breite Öffentlichkeit macht eine derartige Unterscheidung natürlich nicht. Da im 21. Jahrhundert Erstbegehungen kaum mehr zu machen sind, konzentrierte sich Stangl auf „Schnellbegehungen“. Mit dem argentinischen Aconcagua in Laufschuhen und einer Zeit von 4,25 Stunden war er in seine Skyrunner-Karriere gestartet. Zwischen 2003 und 2005 begann er die Gipfel gleich in Serie zu besteigen: neun 6000er Gipfel in 18 Tagen waren seine damalige Bestleistung.

Schneller, höher und noch spektakulärer

Im Mai 2006 erledigte Stangl den Mount Everest in einer Tagestour. Er brauchte für den Aufstieg etwas mehr als 16 Stunden. Der Mount Everest wird in der Besteigungssaison auf den beiden Normalwegen mit Fixseilen präpariert und Jahr für Jahr von Hunderten Bergsteigern erreicht. Die beiden Routen selbst haben dann „Klettersteigcharakter“. Stangl nutzte natürlich diese Infrastruktur auch bei bei seinem erfolgreichen „Skyrun“ am Mount Everest.

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Stangl vor der K2-Aktion. Er wartet im Zelt auf besseres Wetter.

Auf seiner Website führt er die niedrigen Kosten für den Mount Everest an. Inklusive Flug hätte ihn diese Ein-MannMini-Expedition 5.200 Euro gekostet. Ein Superlativ, der gut zum Zeitgeist passte. Was nun? Was kommt noch, fragt sich Stangl. 2008 setzt er noch eins drauf und packt vier AndenGipfel in 24 Stunden. Ein Rekord jagt den nächsten und schließlich hebt er das Projekt „Seven Summits“ aus der Taufe, bei dem er die höchsten Gipfel der Erde als Ein-Tages-Tour schaffen will, im „Skyrunner-Modus“, wie er es nennt. Der K2 war einer davon und wurde für Stangl wie für viele Bergsteiger vor ihm zu einem Schicksalsberg. Am K2 hingegen wäre er im Fall seiner vorgeblichen Besteigung alleine an einem nicht bis oben hin präparierten, objektiv gefährlichen und technisch anspruchsvollen Berg erfolgreich gewesen, der oft trotz vieler Aspiranten eine ganze Saison lang nicht bestiegen wird. Darum wäre eine derartige Besteigung im Alleingang auch eine außerordentliche alpinistische Leistung gewesen, die alle Ehren Wert gewesen wäre und eben auch seinen bisherigen Kritikern Respekt abverlangt hätte. So hatte etwa Bergsteigerlegende Reinhold Messner in einem Interview Stangl zwischenzeitlich zu „diesem K2 gratuliert“.

Eine zusätzliche Brisanz ergibt sich daraus, dass der Zeitpunkt der gefälschten K2-Besteigung wenige Tage nach dem Abbruch von Gerlinde Kaltenbrunner am selben Ort aufgrund der medialen Aufmerksamkeit besonders lukrativ vermarktbar gewesen wäre.

„Leistung und Erfolg waren und sind in meinem Sport bestimmende Faktoren“, sagte Stangl der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach seinem Geständnis im Herbst 2010. „Ich denke, dass ich meinen persönlichen Misserfolg nach drei Sommern und sieben Versuchen an diesem Berg zu unterdrücken versuchte.“ Letzten Endes, sagte er, „war es der Druck, endlich ein Stückerl weiterzukommen“. Christian Stangls Touren sind auf seiner Website www.skyrunning.at nachzulesen. Dort wird er zitiert mit dem Ausspruch: „Ich weiß natürlich, dass meine Projekte den Verlauf der Welt nicht beeinflussen. Aber um den Alpinismus weiterzuentwickeln, muss man gewohnte Konvention überwinden und das was jahrzehntelang Usus war, ständig hinterfragen.“

Den Lauf der Welt hat Stangl nicht beeinflusst. Sein – wohl nicht intendiertes – Verdienst ist es, dass in Bergsteiger-Zirkeln die Rekordsucht seither leidenschaftlich und kritisch Barbara Mayerl / Josef Mayerl jun diskutiert wird nie zuvor. 


klettern

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Kriváˇn, ein „sagenhaft“ schöner Berg Nachlese zu einem Besuch bei den slowakischen Nachbarn, der mit einer wunderschönen Tour und einer Medaille belohnt wurde. Kriváˇns und Grimming – Verlust eines Prädikats; beide dennoch „sagenhaft“ Der Kriváň, westlichster Gipfel der Hohen Tatra und 2495 Meter hoch, wurde bis zur exakten Vermessung der Gipfel der Hohen Tatra als deren höchster Berg gehandelt. Der Grimming mit seinen 2351 Metern galt seit jeher als „Mons Styriae Altissimus“ (höchster Berg der Steiermark). Vom Tal zum Gipfel sind es beim Grimming mehr als 1.700 Höhenmeter, beim Kriváň fast 1.800 Höhenmeter. Der Grimming hat die Palme an den Dachstein verloren, der Kriváň an die Gerlsdorfer Spitze. Beide sind aber wunderschöne Berge und mit ausreichender Kondition ohne größere Schwierigkeiten zu besteigen. Beide Berge sind sagenumwoben. Paula Grogger hat dem vom Ennstal sichtbaren „Grimmingtor“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Die krumme Form des Kriváň-Gipfels (der deutsche Name des Berges lautet treffend „Krummhorn“) hat geradezu gebieterisch ihre Erklärung in einer Volkssage gefordert. In der Literatur gibt es einige Varianten dieser Sage, in jedem Fall kam es zu einer Kollision zwischen einem Engelsflügel und dem Berg, der dadurch (der Sage nach) seine krumme Form bekam

Die Besteigung des Kriváˇns durch den König von Sachsen und ihre Folgen

Die Slowakei war durch Jahrhunderte Teil des Königreichs Ungarn. Die „Oberschicht“ sprach ungarisch, das „einfache Volk“ slowakisch, das damals als slawischer Dialekt angesehen wurde. Erzherzog Joseph, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts „Palatin“ des Königreichs Ungarn und als solcher Stellvertreter des Königs, hatte 1806 als 30-Jähriger den Plan, den Kriváň zu besteigen, infolge schlechten Wetters aufgeben müssen. 1840 bestieg der sächsische König Friedrich August II. den Kriváň, zur Erinnerung daran wurde ein Obelisk mit einer Tafel aufgestellt; die Inschrift war ungarisch und sprach von der „ungarischen Nation“. Das erregte den Unmut des Gymnasiallehrers Ludovit (Ludwig) Stur, der sich damals gerade mit dem Projekt einer Kodifizierung der slowakischen Sprache befasste. Spontan fasste er den Entschluss, am 16. August 1841 mit einer größeren Gruppe von Männern und Frauen den Kriváň in Form eines „Wandertags“ zu besteigen. Kein Wunder, dass der Obelisk mit der ungarischen Aufschrift diesen Wandertag nicht unbeschadet überstand! Zur Erinnerung an diesen ersten Wandertag und seit einiger Zeit auch zur Erinnerung an den „slowakischen Volksaufstand“ von 1944 (die Slowakei war damals ein Satellitenstaat des Deutschen Reichs) wird alljährlich Mitte August unter großer Beteiligung von Jung und Alt die KriváňWanderung veranstaltet; unser Partnerklub, der slowakische Touristen-Klub, ist einer der Organisatoren.

Der Kriváˇns-Aufstieg 2010

Am Samstag, dem 14. August 2010, war ich über Einladung des KST-Präsidenten Peter Perhala zum dritten Mal beim „nationalen Volksaufstieg“ auf den Kriváň dabei. Die Wanderung startet auf 1140 m Seehöhe beim Forsthaus „Tri studnicki“ (Drei Brunnen) und führt auf gut markierten Wegen zunächst durch Wald und damit auch durch die Verwüstung,

ÖTK-Präsident Nolz mit KST-Präsident Perhala vor dem Gipfel.

die ein Orkan im November 2004 angerichtet hatte; der Sturm zerstörte die Hälfte des Waldbestandes am Kriváň. Nach der Waldgrenze in etwa 1500 m Seehöhe geht der Weg weiter durch Krummholz zum Kamm der „Priehyba“, wo wunderschön weiche Wiesen in etwa 2000 m Seehöhe zum Kraft-Tanken vor dem alpineren Teil des Wegs einladen. Weiter geht der Weg die südliche Flanke des Kriváň entlang und sodann in mehreren steilen Felsstufen – man muss dort gelegentlich seine Hände zu Hilfe nehmen – bis zur Kammspitze des „Maly Kriváň“ (Kleiner Kriváň, 2.334 m), dort weiter den Kamm entlang über eine Vielzahl von Granitblöcken balancierend hinunter zum „Daxnerovo sedlo“ (Daxner-Sattel) auf ca. 2.300 m Seehöhe, der anders als die Glockner-Scharte einer ziemlich großen Zahl von Menschen Platz bietet. Am Daxner-Sattel erhalten die erfolgreichen Berggeherinnen und Berggeher die Medaille für die Teilnahme am KriváňAufstieg. Aber fast alle muten sich die weiteren 200 Höhenmeter bis zum Gipfel des Kriváň zu, es ist dies eine relativ leichte Kletterei (an einigen Stellen Schwierigkeitsstufe I+). Am Gipfel hat man zwar keinen Platz, aber jedenfalls eine wunderbare Fernsicht. Der Abstieg erfolgt auf der Anstiegsroute.

Nach dem Erlebnis eines Gewitters im Jahr 2008 fanden die Aufstiege 2009 und 2010 bei wunderschönem Wetter statt. Eröffnet und geschlossen wird die Wanderung jedes Jahr durch ein Kultur- und Folkloreprogramm in einer der nahen Städte, 2010 in Liptovsky Mikulas (St. Nikolaus in der Liptau). Unterkunft und Verpflegung sind sehr preisgünstig, die Anfahrt mit dem Auto erfolgt über die zu einem großen Teil fertiggestellte slowakische Autobahn, es gibt aber auch gute Zugsverbindungen. Heuer wird die Veranstaltung am 13.8.2011 stattfinden. Vielleicht ist der ÖTK heuer mit einer größeren Gruppe vertreten, was auch die Besichtigung wunderschöner Kirchen und Städte im ehemals deutschsprachigen Gebiet der Zips ermöglichen würde. Unterkunft kann Wolfgang Nolz besorgt werden. Krivan-Eckdaten Höhenunterschied ca. 1450 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, Aufstiegsdauer 3 – 4 Stunden, unterwegs keine Verpflegungsmöglichkeit Anfahrt: Auto von Wien-Zentrum nach Štrbské Pleso 407 km, Fahrtdauer ca. 4 ½ Stunden (Vignette für slowakische Autobahn erforderlich!) Bahn von Wien Südbahnhof (Ostseite), Umsteigen in Bratislava und Štrba, nach Štrbské Pleso, Fahrtdauer ca. 6 ½ Stunden. Auskunft gerne unter wolfgang.nolz@aon.at; bei Interesse wird gerne nähere Information zugesandt.

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reportage

Das Wasser im Lebens- und Erholungsraum der Zentralalpen Ein kleiner Blick in die alpinen Wasserreserven. Nicht Öl, nicht Gold, nicht Mikrochips: Wasser ist die kostbarste Ressource der Zukunft, das “Öl” des 21. Jahrhunderts! Menge, Qualität und zeitliche Verteilung des Wasserangebotes bestimmen das Weltklima und damit die Lebensbedingungen für Menschen, Pflanzen und Tiere. Vorrangiges Ziel muss also sein, das Wasser als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten, aber gleichzeitig dem Menschen eine verantwortungsvolle Nutzung zu ermöglichen und ihn vor Gefahren des Wassers zu schützen. Im globalen Wasserkreislauf sind mehr als 97 Prozent Meerwasser, gerade einmal drei Prozent sind Süßwasser – und selbst davon sind drei Viertel in gefrorenem Zustand als Eiskappen und Gletscher. Ein Viertel ist Grundwasser – weniger als 1% der globalen Wasservorräte. Alle Seen und Flüsse der Erde, zusammen mit dem atmosphärischen Wasserdampf, der Bodenfeuchtigkeit und dem Wasser in der Biomasse, haben einen Anteil von rund 0,5% an Süßwasser. Dabei ist die weltweite Vergeudung, verbunden mit einer Verknappung und Verschmutzung des Wassers als ein ungebrochener globaler Haupttrend zu erkennen. Es wird eindringlich vor der zunehmenden Verseuchung des Grundwassers durch Pestizide, Nitrate, Industriechemikalien und Schwermetalle gewarnt. Davon sind nicht nur die Wälder der Entwicklungsländer betroffen.

wasserentsorgung und –aufbereitung gehört. In ganz Österreich sind rund 1500 Kläranlagen in Betrieb, die theoretisch Kapazitäten für 20 Millionen Einwohner hätten. Neben der guten Abwasserentsorgung ist die Verbesserung der Grundwasserqualität durch eine optimierte landwirtschaftliche Praxis notwendig, wobei vornehmlich Probleme in Ober- und Niederösterreich, im Burgenland, der Untersteiermark und in Kärnten bestehen, die auf zu hohe Nitrateinsätze zurückzuführen sind. Die Umsetzung des ÖPUL-Programmes, das eine ökologische Landwirtschaft in Österreich mit EU-Hilfe fördert, führte zu einer wasserschonenden landwirtschaftlichen Betriebsführung. Neben dem Düngemitteleinsatz ist die Verunreinigung von Grundwasser durch Pestizide, Hormone und Antibiotika nicht unbedenklich.

Österreich ist noch ein Wasserparadies

Fotos: Erwin Sommer

Die prozentual geringen Anteile an Wasser, die für die menschliche Nutzung zur Verfügung stehen, sind in absoluten Zahlen große Mengen. Dies gilt besonders im Alpenraum. Im Schnitt der letzten 30 Jahre regnete es in Österreich rund 100 Milliarden Kubikmeter Wasser, von denen 43 Milliarden wieder verdunsten. 30 Milliarden fließen aus dem Ausland in Flüssen nach Österreich, 86 Milliarden fließen über Flüsse und Bäche aus Österreich ab.

Tümpel am Hundstein

Die ausnehmend gute Situation Österreichs ist durch die hohen Niederschlagsmengen begründet, die vor allem in Bergregionen wirksam werden. Dort haben wir mehr Wasser als wir brauchen, und man muss bedenken, dass aufgrund des Tourismus wesentlich mehr Menschen mit Wasser versorgt werden, als es die Bevölkerungszahl vermuten lässt. Dieser Bedarf wird über Quellen, Grund – sowie Oberflächenwasser abgedeckt. Österreich verfügt heute über einen Versorgungsgrad, der kaum übertroffen werden kann, und doch muss eine Wasserversorgung immer mehr Reserven für Störfallvorsorge anlegen. Mindestens genau so wichtig wie die Quantität ist jedoch die Qualität des Wassers, zu deren Sicherung die geregelte Ab-

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Kleine Quelle am Hundstein

Die gute Wasserqualität beschränkt sich nicht nur auf das Grundwasser, auch unsere Flüsse weisen eine bessere Wasserqualität auf, durch realisierte Kanalisierungsprojekte haben unsere meisten Seen Trinkwasserqualität. Bezüglich des wirtschaftlichen Nutzens unserer Wasserressourcen und mit Blick auf das Wasser als einfaches Handelsgut ist festzustellen, dass sie zuerst dafür zur Verfügung stehen, Menschen und Umwelt so zu versorgen, dass die ökologische und soziale Entwicklung gewährleistet ist. Die in Österreich bestehende Versorgungssicherheit bedeutet nicht nur die Sicherstellung der Qualität, sondern auch deren Erhaltung. Das ist sicher auch Teil unseres christlichen Erbes, bestimmte Geschenke der Natur nicht den wilden Regeln der Marktwirtschaft auszusetzen. Das Zitat des griechischen Philosophen Thales von Milet „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser“ geht also in seiner Bedeutung weit über eine rein wissenschaftliche Feststellung hinaus. Wasser spielt nicht nur wegen seiner Bedeutung für die materielle Struktur und die natürlichen Abläufe im Kosmos und im Leben des Menschen eine Rolle, es ist unverzichtbar für die geistige, kulturelle und seelische Verfassung des Menschen und unser Handeln für einen zukunftsfähigen Schutz von Natur und Umwelt. Erwin Sommer

FAZIT: Für uns Österreicher ist Wasser zumindest in Tallagen ein fast unbegrenzt verfügbarer Lebensstoff. Für unseren ÖTK als Erhalter und Betreiber von 50 Schutzhütten in alpiner bis zu extremer Lage ist diese Verfügbarkeit nicht so selbstverständlich. In den kommenden Ausgaben des ÖTK-Magazins wird das Referat für Natur und Umwelt daher das Problem der Versorgung unserer Schutzhütten mit Wasser näher erörtern.


reportage Das Mittagsschläfchen am Weißhorn Ein historischer Tourenbericht aus dem Wallis erzählt von kurzen Nächten und einem guten Riecher für das Wetter. Mit dem VW von Österreich kommend traf ich mich am 14. August 1962 auf der Fahrt ins Wallis mit Peter, dem Mitglied meiner Jugendgruppe, der als Seilgefährte bei einer Hochtour mitmachen wollte. Am frühen Nachmittag gelangten wir nach Saas Fee, wo wir erfuhren, dass in diesem Jahr die Weißhornhütte wieder bewirtschaftet sei. Dies gab uns die Gelegenheit, diesem überragenden Viertausender zu Leibe zu rücken. Die Sonne ließ die großartige Bergwelt ringsum im herrlichsten Licht erstrahlen, doch das Schönwetter erschien mir zu warm, als dass es noch länger anhalten würde. Daher beschwor ich Peter, keine Zeit zu verlieren, um hinüber in das Tal der Matter-Visp zu gelangen, und von Randa aus noch am selben Tage zur Weißhornhütte aufzusteigen.

Bank statt Bett

Es begann bereits zu dämmern, als wir dem steilen Pfad über den Grashang folgten, der zur Hütte führt. Doch in der hereinbrechenden Dunkelheit ging er uns verloren, und so stiegen wir der Richtung nach aufwärts, bis wir das Licht der Hütte hoch oben am Hang gewahrten. Das trieb uns zur Eile an, doch die Müdigkeit saß uns bereits in den Gliedern. Und so waren wir froh, gegen Mitternacht unser Ziel erreicht zu haben. Das Licht war längst schon erloschen und Stille herrschte in den Räumen, sodass es nicht mehr möglich war, noch eine Bettstatt zu finden. So streckten wir uns auf die Bänke des Tagesraumes und waren todmüde bald eingeschlafen. Die Ruhe dauerte jedoch nicht lange, denn um 2 Uhr Früh wurde es bereits wieder lebendig in der Hütte. Bald nach dem Frühstück zogen die ersten Seilschaften los, während wir beide noch schlaftrunken unsere Ausrüstung zusammensuchten. Da wir bald die Letzten beim Aufbruch waren, beeilten wir uns schließlich, um nicht den Anschluss zu verlieren, da wir keine Ahnung von der Anstiegsroute hatten. So erreichten wir nach der Querung des Gletschers bald die von rechts herunter reichende Felsrippe, wo unsere Vorgänger bald in der Dämmerung verschwanden. Wir folgten ihnen, genau auf die Tritte und Griffe achtend. Bald hatten wir den Muskelkater überwunden und das obere Gletscherfeld erreicht, hinter dem sich die Wandschrofen erhoben. Von oben hörten wir den Klang der Pickel und das Geriesel des Schutts der vorderen Seilschaften. Hier also ging es steil aufwärts über Felsbänder, die stufenförmig die Wand durchziehen, unschwierig, doch durch den lockeren, leicht abrutschenden Sand auf den Absätzen schwer zu begehen, wobei es kaum eine Möglichkeit gab, mit dem Seil zu sichern. Als wir mit äußerster Vorsicht diese Wandflucht durchstiegen und den Felsgrat oberhalb erreicht hatten, der zum Eishang führt und als Frühstücksplatz bezeichnet wird, kam uns bereits die erste Seilschaft von oben her entgegen - so verspätet hatten wir uns. Wir nahmen uns dennoch die Zeit für einen Imbiss und ließen auch die anderen von oben kommenden Seilschaften vorüberziehen, bis wir schließlich den Grat entlang kletternd die Eiswand erreicht hatten, die bis hinauf zum Gipfel führt. Vorerst gab es noch die Spuren der anderen Seilschaften, doch dann ansteigend nur mehr das blanke Eis. Damit begann unsere Schwerarbeit, wobei das Einsetzen der Zwölfzacker, unserer Steigeisen, und die Sicherung mit Hilfe der Pickelspitzen höchste Anforderungen stellten. Ein Ausgleiten hätte für uns die schnellste Himmelfahrt bedeutet. Ich stieg voran, um Peter das Gefühl der Sicherheit zu geben. Doch

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Wer ist Walter Rieck? Dr. Walter RIECK, Jahrgang 1927, fand in der ÖTK-Sektion Triestingtal seine Bergsteigerheimat. Nach seinen Studien Geografie und Meteorologie war er beim renommierten Wiener Kartenverlag Freytag & Berndt, dann für St.Gabriel im Auftrag des Papstes zur Ermittlung weltweiter Wetterdaten der christlichen Welt, und schließlich in der Bundesanstalt für Bodenkartografie und Forschung tätig. Nach Lehrjahren in den Bergen unserer Heimat eröffnete ihm sein bergsteigerisches Können die hochalpine Welt der Viertausender mit ihren Wänden und Eispanzern. Im ÖTK-Magazin 1/2011 erschien sein historischer Tourenbericht von der Berglihütte. das Seil, das uns beide verband, hätte uns bei einem Fehltritt kaum eine Hilfe geboten. So arbeiteten wir uns beide mühsam, aber gewissenhaft einige Stunden lang zum 4506 m hohen Gipfel empor, den wir schließlich gegen Mittag erreichten.

Gipfel-Sieg und Gipfel-Schlaf

Endlich wieder festen Fels unter den Füßen zu haben, war unser erster Gedanke. Aber dann erfasste uns der Taumel der Begeisterung, als wir den ersten Blick in die Runde der Gipfel werfen konnten, der uns das schönste Gebirgspanorama bot, das man sich vorstellen kann - gekrönt von den höchsten Viertausendern in der Runde: die Gipfel der Mischabel-, der Monte Rosa- und der Matterhorn-Gruppe, aber auch den Grand Combin und den Mont Blanc im Westen. Es war das größte Glücksgefühl, das wir jemals auf einem Gipfel gehabt hatten. Nachdem unser Vorrat an Proviant verzehrt war, streckten wir uns auf den Gipfelblock aus, an dem wir unser Seil verankert hatten, und nahmen uns die Zeit für ein kurzes Schläfchen, das unseren überanstrengten Gliedern wohl tat. Doch sehr bald musste ich Peter wieder zum Aufbruch mahnen, wobei ich nach Süden wies, wo hinter dem Matterhorn eine Wolkenwand aufgestiegen war. „Siehst du, warum ich darauf bestanden habe, noch heute früh die Tour zu wagen? Dort drüben steht bereits die Föhnmauer, die uns noch für heute Nacht den Wetterumschwung ankündigt. Lass uns rasch absteigen.“ Schritt für Schritt kamen wir langsam tiefer, und als wir die Eiswand hinter uns hatten, war der Abend nicht mehr weit. Nun begann wieder der Abstieg über die Schrofen, und je schattiger es wurde, umso mehr mussten wir uns auf das Gefühl unserer Beine verlassen, um auf einen festen Stand zu kommen. Bei der Turnerei die Felsrippe hinunter war es ein Glück, dass ich mir beim Aufstieg die Haltegriffe gut eingeprägt hatte, so dass wir in der Dunkelheit gut vorankamen. Endlich standen wir wieder unten am Gletscher, abgekämpft aber glücklich. Der Weg zur Hütte zog sich in die Länge, und so fanden wir erneut unsere Schlafplätze nur mehr auf den Bänken im Tagesraum. Aber um 2 Uhr Früh wurde es wieder rege in der Hütte, und bald zogen die Seilschaften wieder los. ,,Lass sie nur gehen, sie kommen bald wieder zurück!“ beruhigte ich Peter. Die ersten Regentropfen schlugen gegen die Fensterscheiben, als wir endlich freie Schlafplätze fanden und uns später am Morgen auf den Weg zurück ins Tal begaben. Die Nässe abschüttelnd meinte ich zu Peter: ,,Jetzt weißt du, warum ich unbedingt gestern Walter Rieck noch zum Weißhorn aufsteigen wollte“.

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bücher

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Franz-Josef Krücker

Martina Miethig

China (aus der Reihe der Polyglott Apa Guides)

Thailand Der Süden. Phuket – Ko Samui – Krabi

463 Seiten mit zahlreichen Abbildungen in Farbe, Stadtplänen, Kartenausschnitten, zwei Übersichtskarten im Faltbereich des Umschlags sowie U-Bahn-Pläne von Peking und Shanghai. Format 15,5 x 23 cm, deutsche Ausgabe Langenscheidt KG, Berlin und München 2010/2011. – Preis: € 25,70. Ein großes Land erfordert einen entsprechend umfangreichen Reiseführer, und dieser liegt uns nunmehr über China vor. Autor und Verlag ist mit diesem Werk ein neuer, absolut zeitgemäßer Führer gelungen, der höchsten Ansprüchen gerecht wird. Mit neuer Gliederung, umfangreicherem Reiseteil, mehr aktuellen Service-Infos und einer völlig neuen Gestaltung ist dieser Band nun noch passgenauer auf die Bedürfnisse von Studienund Fernreisen sowie allen Erlebnishungrigen zugeschnitten. Auch soll in diesem Zusammenhang auf das ausgezeichnete Bildmaterial, aber auch auf die zahlreichen Stadtpläne und Kartenausschnitte verwiesen werden, die letztendlich auch der Orientierung vor Ort dienlich sind. Dass sich dieses neue Führer-werk aber nicht bloß in Ortsbeschreibungen erschöpft, sondern auch großzügige Informationen über Land und Leute, zur Geschichte und der Kultur Chinas und vieles mehr liefert, ist zwar selbstverständlich, muss aber dennoch erwähnt werden. Der Autor, ein ausgezeichneter Kenner Chinas, schreibt seit mehr als 20 Jahren über Reisen, Zeitgeschichte und Kultur in Asien, wo er lange Zeit hindurch bei der Zeitschrift „Das moderne China“ tätig war. Auch hat er drei Jahre in Hongkong gelebt. Er konnte deshalb in diesem neuen Werk auch seine Sprachkenntnisse in Form eines kleinen Sprachführers für das Chinesische einfließen lassen. Wer sich für China interessiert bzw. eine Reise in dieses Land plant, wird mit diesem Führer eine großartige Planungshilfe, gleichzeitig aber auch einen verlässlichen Reisebegleiter erwerben.  Gerhard Schirmer

Peter Kerber

Iran Islamischer Staat mit jahrtausendealter Kultur 552 Seiten mit zahlreichen meist färbigen Abbildungen, Kartenausschnitten und Stadtplänen, Format 12 x 19 cm, Trescher Verlag, Berlin 2010. Immer wieder macht der Iran in der westlichen Presse Schlagzeilen, hauptsächlich wegen seines Programms, das sich – so die Vermutung des Westens – mit der Herstellung von atomaren Waffen beschäftigt. Über diese Meldungen, mit denen wir fast täglich konfrontiert werden, vergessen wir nur allzu oft, dass der Iran eines der ältesten Kulturländer unserer Erde ist und das deshalb über einen ungeheuren Schatz an hochkarätigen Sehenswürdigkeiten verfügt. Darüber hinaus gelten die Iraner als ein Volk, das – auch heute noch – als sehr gastfreundlich bezeichnet werden muss. Mit diesem Buch konnten Autor und Verlag einen sehr schönen, empfehlenswerten Führer auf den Markt bringen, der allen, die sich für dieses interessante Land interessieren, sehr zu empfehlen ist. Gerhard Schirmer

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108 Seiten mit zahlreichen Abbildungen in Farbe, mehreren Kartenauschnitten sowie einer Übersichtskarte auf der hinteren Umschlagseite innen und einer „flipmap“ als Beilage, kartoniert-laminiert, Format 11 x 19,7 cm, Polyglott Verlag, München 2008. – Preis: € 9,20. Thailand zählt wohl zu den beliebtesten Reisezielen der Europäer in Fernost. Diese neue Broschüre, die im Polyglott Verlag in der Reihe „on tour“ erschienen ist, führt uns vom pulsierenden Bangkok in den Süden, der durchaus einer tropischen Bilderbuchidylle entspricht. Die Autorin, deren Lokalkenntnisse immer wieder zu erkennen sind, führt uns aber auch in den Khao Sok Nationalpark, wo zwischen Riesenfarnen und Bambus gewandert oder in Schwindel erregenden Baumhäusern bzw. in schwimmenden Bungalows übernachtet werde kann. 16 wunderschöne Traumstrände und mehr als 30 größtenteils unbewohnte Inseln lassen echtes Postkastenflair aufkommen. Insgesamt 12 Highlights, angefangen vom Großen Königspalast in Bangkok bis hin zur Trauminsel Ko Lanta, verursachen bereits bei einem ersten Blättern in diesem Büchlein ein starkes Fernweh. Ganz besonders sei aber auch auf die beigelegte Flipmap verwiesen, die sehr viel zum Gelingen eines individuellen Reiseerlebnisses beiträgt.  Gerhard Schirmer

Pelz Monika

Apulien – Kalabrien – Basilikata 145 Seiten mit zahlreichen färbigen Abbildungen und Stadtplänen, einer Übersichtskarte und mit „flipmap“, aus der Reihe „Polyglott on tour“, Format 11 x 19,3 cm, Polyglott Verlag GmbH, München 2009. – Preis: € 10,30. In der doppelten Umschlagklappe finden sich eine Übersichtskarte sowie 12 Top-Ziele, die als ganz besondere Sehenswürdigkeiten gelten. Diese kleine, sehr handli-che Broschüre eignet sich vor allem, wenn vor Ort über eines der Ziele nachgeschlagen werden soll. Verschiedene Kartenausschnitte im Inneren des Büchleins, aber auch verschiedene Stadtpläne erleichtern die Orientierung, Angaben über Nächtigungsmöglichkeiten bzw. Speiselokale und Unterhaltungsmöglichkeiten runden die Kurzbeschreibungen wohltuend ab. Einleitend werden wichtige Informationen allgemeiner Art geboten, die für die gesamte Region gelten, wie beispielsweise Hinweise zu Klima und Reisezeit, zum Thema „Unterwegs mit Kindern“ oder aber zu „Sport und Aktivitäten“. – Ein kleiner, überaus handlicher Führer, der seinen Platz auch im kleinsten Reisegepäck findet. In gleicher Ausführung und Umfang sind im Polyglott-Verlag, Reihe „on tour“, folgende Führer erschienen: Bruni und Stefan Huy, Neuseeland; Nora von Reiswitz/Susanne Asal, Chile; Ortrun Engelkraut, Yucatan. Fritz Krügler


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Am Gipfel des Hohen Lindkogels liegt das Schutzhaus Eisernes Tor mit dem Aussichtsturm Sina-Warte. Die Beauftragung zum Bau der Warte erfolgte durch den Bankier Simon Georg Freiherr von Sina, welcher als Besitzer des Gutes Fahrafeld Waldbesitz auf dem Lindkogel hatte. Der Bau erfolgte im Jahr 1856, ein Jahr später wurde die Warte dem Verschönerungskomitee der Stadt Baden geschenkt, mit der Auflage, die Warte für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Die Warte trägt die Aufschrift „Dem Vergnügen des Publikums, Freiherr Simon Sina“. Schon früh bestanden Pläne, am Hohen Lindkogel eine Schutzhütte zu bauen, aufgrund der Widerstände der Grundbesitzer war dieser Plan jedoch nicht einfach zu verwirklichen. 1883 hatte man die Idee, die Schutzhütte mittels eines Anbaus an den Turm zu bewerkstelligen. Diese Variante wurde bewilligt, die Eröffnung fand im Jahr 1884 statt. Durch Schenkung erhielt die ÖTK-Sektion Baden 1905 das Grundstück vom Graf Wimpffen, dieser wurde daraufhin zum Ehrenmitglied der Sektion ernannt. Den Namen „Sina-Warte“ erhielt der Turm erst im Jahre 1986, als man sich entschloss, den Aussichtsturm nach seinem Erbauer zu benennen. Der Lindkogel, der Hauptgipfel des südlichen Wienerwaldes prägt durch seine Höhe das Gebiet zwischen Baden und Bad Vöslau. Durch die landschaftliche Vielfalt aus Laub- und Nadelwald, interessante Anstiege und gemütliche Wanderwege – vor allem aber wegen der Uferpromenade der Schwechat – ist das ein tolles Wandergebiet im Wiener Nahbereich.

aufstieg

Den Fluss entlang und steil hinauf: Baden (ca. 230 m) – Helenental – Cholerakapelle – Beethovenstein – Steiniger Weg – Hoher Lindkogel (834 m, Schutzhaus Eisernes Tor / Sina-Warte) – Brennersteig – Königshöhle – Jägerhaus – Ruine Rauheneck - Baden

Sina-Warte und Schutzhaus Eisernes Tor im Herbst

fakten Gebirgsgruppe: Standort: UTM-Koordinaten: Geografische Lage: Hüttenbetreuer: Hüttenadresse: Hüttentelefon: Bewirtschaftung: Schlafstellen: Winterraum: Bahnstation: Busstation: Kfz-Zufahrt: Aufstiegshilfe: Zustiege:

Charakteristik

Gipfel: Übergänge: Landkarten:

Wienerwald Gipfel des Hohen Lindkogel 33584661E, 5317745N 48° 0’ 28’’ N, 16° 8’ 8’’ E ÖTK-Sektion Baden 2500 Baden, Schwechatbach 29 bzw. Postfach 28 +43 2252 48640, Erich Danis Ganzjährig, Montag Ruhetag, allerdings nicht an einem Feiertag; Urlaubssperre 4. Juli bis 4. August 2011 8 Betten, 12 Matratzenlager Nicht vorhanden Baden, Bad Vöslau Augustinerhütte, Cholerakapelle, Mayerling, siehe auch: http://fahrplan.oebb.at oder www.postbus.at Rohrbach, Zoblhof, Vöslauer Hütte Keine Von Rohrbach, Zoblhof oder Vöslauer Hütte jeweils 1¼ Stunden, von Augustinerhütte, Cholerakapelle oder Merkenstein jeweils 1½ Stdn., vom Jägerhaus 2 Stdn., von Mayerling 2½ Stdn., von Baden oder Bad Vöslau 3 Stdn. Beethoven-Weg, Wienerwald-Sternwanderweg Hoher Lindkogel (834 m), Sooßer Lindkogel (713 m) 1 Stunde Peilstein-Haus 2 Stunden Freitag & Berndt: WK 011 Wienerwald, 1:50.000, Freitag & Berndt: WK 5011 Wienerwald-Naturpark Föhrenberge-Baden-Helenental-Lainzer Tiergarten, 1:35.000 Kompass: WK 209 Wienerwald, 1:35.000

Foto: Wolfgang Nolz

Schöne Wanderung, die durch die unterschiedlichen Landschaftsformen besonders reizvoll ist. Gemütlich entlang der Schwechat mit vielen schönen Rastplätzen, aber steil und steinig über den Steinigen Weg (nomen est omen – wobei der Weg aber nicht ganz so steinig ist, wie man vermuten würde) und den „Brennersteig“. Der Weg ist dennoch auch für Kinder gut geeignet. Wegbeschaffenheit: Asphalt in Baden, Schotterweg, Waldweg (teilweise steinig/felsig) Streckendetails:: Gehzeit Aufstieg: ca. 600 m (ca. 3 Stunden) Abstieg: ca. 600 m (ca. 2 Stunden) Ausrüstung: Wanderausrüstung, gutes Schuhwerk (speziell bei nassem Untergrund)

Foto: Wolfgang Nolz

Eisernes-Tor-Schutzhaus/Sina-Warte 834 m

Frühling am Steinigen Weg

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Foto: Thomas Seidl

Wegbeschreibung

Foto: Petra Stamfest

Entlang der Schwechat

Sonnenuntergang am Hohen Lindkogel

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist das Strandbad Baden. Hier geht man Richtung Helenental und folgt dann einfach den Wegweisern Richtung Cholerakapelle bzw. Krainerhütte, immer entlang der kristallgrünen Schwechat. Zahlreiche Rastplätze laden zum Verweilen ein, für Kinder sind jedoch sicher die Sandbänke der Schwechat interessanter. Der mit vielen Infotafeln ausgestattete Weg wird „Wegerl im Helenental“, „Badener Kulturweg“ oder auch „Beethoven-Wanderweg“ genannt. Gleich zu Beginn des Marschs gibt es einen Blick auf die Raubritterburg Rauhenstein, gleich danach kommt man zur Jausenstation Hauswiese. Geht man diese Route im Mai, kann man entlang des Weges Bärlauch sammeln. Nach ca. einer Stunde Gehzeit erreicht man die Antonsgrotte – quert man die Schwechat, kann man einen Abstecher zur Cholerakapelle einlegen. Diese wurde von zwei Wienern aus Dankbarkeit für ihr Überleben bei der Choleraepidemie 1831/1832 errichtet. Wieder zurück am Weg geht es nun weiter zum Beethoven-Stein uns dann zum Rastplatz „Steiniger Weg“. Ab hier wird es anstrengend, denn der nächste Wegabschnitt führt uns 600 Meter hinaus, speziell bei Nässe ist dieser Anstieg nicht ganz einfach. Den Wegweisern folgend gelangt man schließlich über den bewaldeten Bergrücken auf den Hohen Lindkogel mit dem Schutzhaus und der Warte. Hier sollte man sich auf jeden Fall stärken und den Rundblick von der Warte genießen. Der Blick reicht bis Wien, ins Wiener Becken, über den Wienerwald bis hin zum Hochwechsel, Schneeberg und Ötscher. Als Abstieg wählen wir den Weg über den „Brennersteig“, einen „Steig“ mit gerade einem Drahtgeländer – diese Stelle ist steil und felsig, aber nur für ein kurzes Stück. Der „Steig“ ist aber auch für Kinder gut zu begehen (Vorsicht jedoch bei Nässe). Links zweigt der Weg Richtung Karlgraben / Cholerakapelle ab, dem wir jedoch nicht folgen – wir gehen weiter Richtung Sooßer Lindkogel und Vöslauer Hütte, zweigen dann jedoch links ab und folgen dem Weichseltal Richtung Jägerhaus. Der Weg gefällt besonders durch den reizvollen Kontrast zwischen Wald und Lichtungen. Ab dem Jägerhaus folgen wir den Wegweisern Richtung Königshöhle und Ruine Rauheneck, einer Burganlage mit dreiseitigem Bergfried, welche oben am Berg thront, wir folgen jedoch dem Tal weiter abwärts zurück zum Ausgangspunkt.

Foto: Petra Stamfest

Extratipp: Heißes Wasser für müde Glieder

Winterstimmung am Hohen Lindkogel

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Nach einer so „anstrengenden“ Wanderung kann man sich im Schwefelheilwasser der Römertherme Baden bestens erholen (www.roemertherme.at). Das Badener Schwefelheilwasser wird hauptsächlich zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsund Stützapparates und Rheuma eingesetzt. Es fließt mit einer natürlichen Temperatur von bis zu 36°C aus rund 1000 Metern Tiefe an die Oberfläche. Im Sommer wäre das Thermalstrandbad Baden eine lohnende Alternative: historische Architektur gepaart mit modernstem Badespaß - Rutschen, Strömungskanal, Sprungturm und Bodengeysire. Und zum Erholen gibt es Massageliegen und Massagedüsen. www.baden.at/de/unsere-stadt/familie-gesellschaft/ freizeit/strandbad


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Graf-Meran-Haus 1836 m

Die Veitsch ist, wie auch der Schneeberg und die Rax, ein freistehender Kalkstock. Die wunderbare Aussicht auf die umliegende Bergwelt (Eisenerzer Alpen, Hochschwab, die Berge rund um Mariazell, Stuhleck und Semmering) ist beeindruckend. Daneben ist eine Wanderung über das ca. 5,5 km lange Hochplateau zu empfehlen. Speziell zur Blütezeit des Almrausch‘ ist das ein besonderes Naturerlebnis.

Der Name Graf-Meran-Haus leitet sich ab von den Grafen von Meran. Das Geschlecht entstammte der Eheverbindung zwischen dem Habsburger Erzherzog Johann von Österreich und der Bürgerlichen Anna Plochl. Durch diese nicht standesgemäße Heirat erhielten die Nachfahren von Erzherzog Johann den Titel „Graf von Meran“. Noch heute sind die Grafen die Grundeigentümer der Veitschalpe.

aufstieg

Über den Teufelssteig auf die Hohe Veitsch:

Brunnalm, Gasthaus Scheikl – Schalleralm – Rotsohlalm – Teufelssteig - Graf-Meran-Haus - Hohe Veitsch (1981 m) - Graf-Meran-Haus – Schallerrinne - Gasthof Scheikl Charakteristik

Schöne Bergwanderung, speziell über den Teufelssteig konditionell etwas herausfordernd (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich), grundsätzlich jedoch auch für Kinder geeignet. Wegbeschaffenheit: Forstweg, Waldweg, Wiesenweg, Schotterweg, Steig/Fels Streckendetails:: Ca. 5-6 Stunden, 827m Aufstieg / 827m Abstieg (Gipfelvariante), 682m Aufstieg / 682m Abstieg (bis Graf-Meran-Haus) Ausrüstung: Bergausrüstung

Foto: Franz Lehner senior

Das Graf-Meran-Haus liegt in 1836m am Südhang der Veitsch und rund 30 Gehminuten unterhalb des Gipfels der Hohen Veitsch (1981m).

Graf-Meran-Haus im Sommer

fakten Gebirgsgruppe: Standort: UTM-Koordinaten: Geografische Lage: Hüttenbetreuer: Hüttenadresse: Hüttentelefon: Bewirtschaftung:

Schlafstellen: Winterraum: Bahnstation: Busstation: Kfz-Zufahrt: Aufstiegshilfe: Zustieg: Gipfel: Übergänge:

Foto: Geoerg Troiss

Landkarten:

Veitsch / Mürzsteger Alpen Südöstlich der Hohen Veitsch (1981 m) 33530763E, 5276915N 47° 38´ 41“ N, 15° 24´ 34“ E Zentrale Wien des ÖTK 8663 Hoch Veitsch, Nr. 1 +43 664 1513220 Durchgehend geöffnet von Mitte Mai bis Mitte Oktober, während des restlichen Jahres bei entsprechenden Wetterverhältnissen von Freitag bis Sonntag (auch im Winter). Bitte sicherheitshalber telefonisch beim Hüttenwirt Georg Troiss, Tel. +43 664 1513220, nachfragen 16 Betten, 36 Matratzenlager Offener Winterraum mit einem Stockbett, keine Heiz- und Kochgelegenheit Mitterdorf-Veitsch Groß-Veitsch, Niederalpl, Mürzsteg http://fahrplan.oebb.at oder www.postbus.at Von Veitsch bis zum Parkplatz Brunnalm Keine Von der Brunnalm 2 Stunden, von Groß-Veitsch 3½ - 4 Stunden, vom Niederalpl 3 - 3½ Stunden, von Mürzsteg 4 Stunden Hohe Veitsch (1981 m) ca. ½ Stunde Veitschalmhütten/Grundbauernhütte 2½ Stunden, Turnauer Alm 1½ Stunden BEV: ÖK25V-UTM 4211 WestVeitsch 1:25.000 Freytag & Berndt: WK 041 Hochschwab-Veitschalpe-EisenerzBruck a.d. Mur, 1:50.000, Kompass: WK 212 HochschwabMariazell-Eisenwurzen, 1:35.000

Graf-Meran-Haus im Winter

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hütten•warten Wegbeschreibung Ausgangspunkt ist der Alpengasthof Scheikl (1154m) auf der Brunnalm, bis hierher kann man bequem mit dem Auto fahren. Nun folgt man der Forststraße westwärts und geht dann den Schallergraben aufwärts Richtung Schalleralm (rote Markierung).

Foto: Geoerg Troiss

Noch vor Erreichen der Schalleralm zweigt links der Weg Richtung Rotsohlalm ab, der Weg ist einfach und auch für Kinder leicht gangbar. Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die Rotsohlam mit dem Nikolokreuz (1429m).

Foto: Geoerg Troiss

Gipfelkreuz der Hohen Veitsch

Blick vom Gipfel der Hohen Veitsch Richtung Hochschwab

Ausflugs-Tipp: Nach so viel „Teufel“ und „Rotsohler“ gibt es ganz in der Nähe ein interessantes Kontrastprogramm: das Pilgerkreuz in der Veitsch, das größte begehbare Pilgerkreuz der Welt mit einer Höhe von 40 Metern.

Entsprechend der Schöpfungsgeschichte ist das Kreuz in 7 Kammern unterteilt. Das Kreuz soll für die Jugend Hoffnung und Mahnmal für eine friedliche Zukunft mit Gottes Segen sein (vgl. www.pilgerkreuz.at, Menüpunkt Philosopie). Erbaut wurde das Kreuz 2004 vom Verein „Pilgerkreuz am Veitscher Ölberg“ mit Unterstützung der Marktgemeinde Veitsch, des Landes Steiermark und EU-Fördermitteln.

Das Pilgerkreuz ist eine interessante Ergänzung zur angeführten Wanderung und sicher einen Besuch wert. www.pilgerkreuz.at Eintritt € 2,- (Euromünzen - Drehkreuz)

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Auf der Rotsohlalm verlässt man den bisherigen Weg und wechselt nordwärts auf den Teufelssteig. Bisher war der Weg konditionell wenig anspruchsvoll, jetzt merkt man, dass die Gespräche verstummen – der Steig folgt der westlichen Bergflanke und ist teilweise recht steil (Kondition und Trittsicherheit sind gefordert). Man folgt dem Teufelssteig (der seinen Namen von einem Felsen hat, der aussieht wie ein Teufelsgesicht) bis zum Bergkamm und geht von hier Richtung Graf-Meran-Haus (Gehzeit ab Rotsohlalm ca. 2 Stunden).

Das Graf-Meran-Haus eignet sich bestens für eine Rast – die Frage, die sich stellt, ist eigentlich nur die, ob man vor oder nach der Rast den Gipfel der Hohen Veitsch ersteigt. Entgehen lassen sollte man sich dieses Gipfelerlebnis auf keinen Fall. Eine herrliche Aussicht entschädigt für die zusätzlichen 30 Minuten Aufstiegszeit. Durch die alleinstehende Lage der Hohen Veitsch ist der Ausblick auf Schneealpe, Hochschwab, Ötscher, Semmering usw. grandios. Der Abstieg geht wieder über das Graf-Meran-Haus und in weiterer Folge wählen wir den Weg über die Serpentinen der Schallerrinne hinunter zur Schalleralm. Zwischenzeitlich lohnt ein Blick zurück auf den steil aufragenden „Hundsschuppen“ - mit etwas Glück sieht man hier auch Gämsen. Ab der Schalleralm folgt man dem bereits vom Aufstieg her bekannten Weg zurück zum Parkplatz.

Die Rotsohlalm Zur Bezeichnung „Rotsohlalm“ gibt es eine interessante Sage: Der „Rotsohler“ ist eine pferdebefußte Krampusgestalt, die auf der Rotsohlalm lebt. Wenn der Rotsohler Hunger bekommt, möchte er ins Tal, um sich jene Kinder zu holen, die nicht brav sind. Die Sennerin, die während der Sommermonate auf der Rotsohlalm lebt, gibt ihm dann immer Milch, wodurch sich der Rotsohler wieder beruhigt. Im Herbst und Winter aber, wenn die Alm nicht bewirtschaftet ist, zieht der Rotsohler ins Tal und erschreckt die Kinder! Daneben gibt es aber auch einen wissenschaftlichen Hintergrund: Das Gestein um die Veitsch ist eisenhaltig und färbt die Sohlen rot – daher der Name.


fotos

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nr.10/2010

+++ FOTOS +++ FOTOS +++ FOTOS +++ FOTOS +++ FOTOS +++ FOTOS +++ FOTOS +++ Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Wie Ihr bereits festgestellt habt, erscheint das ÖTK-Magazin vollständig in Farbe, wodurch wir nun in der Lage sind, Eure Bilder für die Berichte auch entsprechend zur Geltung kommen zu lassen. Wir planen im ÖTK-Magazin mehr Bilder zu den Berichten zu bringen, wodurch unsere Klubzeitung bunter und wie wir glauben für den Leser interessanter wird. Welche Anforderungen sollten die Fotos erfüllen? Gleich vorweg - die meisten Fotos, welche heute mit den handelsüblichen Digitalkameras gemacht werden, sind für unsere Zwecke jedenfalls ausreichend. Digitalkameras haben heute eine Auflösung von mindestens 3 Megapixel. Falls die Bilder analog vorliegen und eingescannt werden, sollte die Auflösung mindestens 300 x 300 dpi betragen. Optimal für die Redaktion ist es, wenn uns die Fotos in digitaler Form an die E-Mail-Adresse der Redaktion (redaktion@oetk.at) übermittelt werden. Aber auch auf Papier ausgearbeitete Fotos können natürlich an uns im Wege der Klubkanzlei gesendet werden.

Die digitalen Aufnahmen bitte unbearbeitet und in Bezug auf die Auflösung nicht verkleinert an die Redaktion senden. Auch wenn dies etwas größeren Datenverkehr zur Folge hat. Keine Angst - in Zeiten des schnellen Internets ist das kein Problem und unser Postfach ist auch groß genug, um eure Bilder aufnehmen zu können. Da wir zukünftig zu den Bildern auch einen kurzen Kommentar schreiben bzw. auch den Fotografen nennen wollen, ersuchen wir euch uns nachfolgende Infos zukommen zu lassen.

1) Aufnahmeort (wichtig !) 2) Name des Fotografen (wichtig !) 3) Titel des Bildes (falls Euch einer einfällt)

Falls Ihr die Nutzung eures Fotos in irgendeiner Weise einschränken wollt, bitten wir euch, uns dies jedenfalls mitzuteilen. Grundsätzlich ist geplant, die Fotos in einer Fotodatenbank abzulegen. Diese können dann innerhalb des ÖTK für unsere Publikationen (ÖTK-Magazin, Bergwelt,...) verwendet werden.

Am einfachsten und für die Redaktion vollkommen ausreichend ist es, im Dateimanager die meist kryptische Bezeichnung der Fotos entsprechend zu ändern und die Infos gleich im Dateinamen des Fotos anzuführen. Eine Bearbeitung der EXIF Dateien ist nicht erforderlich.

Dazu folgendes Beispiel:

DSC_3589.jpg

Scheeberg_Christian Kerzendorfer_Gipfelsieg.jpg

Wir ersuchen Euch daher uns zu den Berichten ca. 3 bis 4 Fotos zu übermitteln. Soweit es uns möglich ist, werden wir so viele Bilder wie nur möglich in die Berichte einfügen - bitte aber auch nicht böse sein, wenn es manche Fotos aufgrund Platzmangel nicht in das ÖTK-Magazin schaffen. Falls noch Fragen zu den Fotos offen sind, stehen wir Euch unter unserer E-Mail-Adresse gerne zur Verfügung. Das Redaktionsteam des ÖTK-Magazins, E-Mail: redaktion@oetk.at

ÖTK Fotowettbewerb 2011 wird ein ÖTK-Fotowettbewerb gestartet. Am Ende des Jahres werden von einer Jury die besten Fotos aus euren Einsendungen ausgewählt und prämiert werden. Die Gewinnerfotos werden im ÖTK-Magazin und auf der Website des ÖTK veröffentlicht. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen unserer Generalversammlung. Selbstverständlich winken den GewinnerInnen auch tolle Preise. Die genauen Modalitäten (Einsendeschluss ...) und die Preise werden in einer der nächsten Ausgaben bekannt gegeben. Egal ob ein stimmungsvolles Landschaftsfoto oder ein Schnappschuss aus der Kletterwand - fotografiert, was euch vor die Linse kommt, und sendet uns Eure besten Fotos. Das Redaktionsteam des ÖTK-Magazins

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sektionen•berichte

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Vier Tage Schivergnügen

sektion eisenstadt

Wieder schien die Sonne, wieder waren zwölf Schihasen im Alter zwischen vier und acht Jahren am 27.12.2010 nach St. Jakob im Walde gekommen, um vier Tage lang mit den Bretteln durch den Schnee zu flitzen. Mit dabei waren auch wieder die Instruktorinnen Uli Windisch und Brigitte Krizsanits, unterstützt von Doris Windisch. Neu im Team und für die Rennhasen verantwortlich sprang Heinz Manninger kurzfristig ein – und so waren die zwölf Schützlinge wieder bestens betreut.

Jahreshauptversammlung / Ehrungen

DI Linortner Gerhard, Kropf Otto, Elisabeth Tinhof, Präs. Sommer, Wilfling Manfred

Foto: Brigitte Krizsanits

Foto: Geoerg Troiss

Die am 8.11.2010 abgehaltene Jahreshaupversammlung hatte als Punkt 3 „Ehrungen“ auf dem Programm. Dipl. Ing. Gerhard Linortner wurde für seine 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Elisabeth Tinhof wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen - sie war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg beim ÖTK.

Die zwölf Schihasen konnten sich vier Tage lang im Schnee vergnügen.

Ausgezeichnet wurde auch Manfred Wilfling. Er ist nicht nur 50 Jahre bei der Sektion, sondern auch 50 Jahre Funktionär. Begonnen hat alles damit, dass er als geprüfter Heeresbergführer in jungen Jahren seine Erfahrung einbringen konnte. Er übernahm gleich die Jugend, organisierte Wanderungen, Schirennen, Schikurse, war Kampfrichter, Organisator bei IVV-Wanderungen - mit einem Wort ein Allrounder, der gerne dort anpackte, wo er gebraucht wurde. Seine Obsorge gilt auch den zwei Warten und den 150 Kilometern Wanderwege im Leithagebirge, die unsere Sektion zu betreuen hat. Manfred ist der, der stets die Pinsel in Schuss hält, alles richtet, wenn es heißt „Auf zum Markieren“ und der die Markierer in den Wald bringt und von dort auch wieder abholt. Manfred ist Träger des goldenen ÖSV-Ehrenzeichens, er ist Gründungs- und Ehrenmitglied des Burgenländischen Schiverbands BSV und für unsere Sektion eine nicht aus dem Vorstand wegzudenkende Triebfeder. Danke Manfred und weiterhin erfolgreiche Arbeit und vor Inge Schmirl allem auch Gesundheit! 

Da heuer kein Anfängerkurs geführt wurde, hieß es für alle bald einmal: „Auf zum Lift“. Die drei Kleinen starteten beim „Handschuhmörder“, dem Seillift, die Größeren konnten gleich nach einer ersten Aufwärmrunde zum Tellerlift. Als das „Gewöhnen ans Gerät“ soweit abgeschlossen war – manch einer musste auch noch Material nachbessern, weil die Schi zu lang waren – wurde zur nächsten großen Herausforderung gerüstet: dem Schleppliftfahren. Auch, wenn das Schleppliftfahren nicht unbedingt zu den liebsten Beschäftigungen im Schnee zählte, hielten sich die kleinen Wintersportler tapfer in den Bügeln. Mehr Spaß machte da schon die rasante Talfahrt, ob mit Stöcken oder Stabbis, Händen in der Höhe oder auf den Knien. Auch die Erwachsenen durften heuer in den Kurs: Carla bot einen Tag Carving, und nach getaner Arbeit trafen sich alle auf ein gemütliches Après-Ski in der Hexenhütte. Höhepunkt auf der Piste war jedoch das Abschlussrennen, bei dem es 2010 zu den Wertungen „Kinder“ und „Familien“ als Besonderheit auch eine Klasse „Schilehrer mit nur einem Schi“ gab. Bestens geklappt hat auch wieder die Versorgung im Gasthaus Lueger. Für Herrn Lueger, der am 29.12.2010 seinen 60. Geburtstag feierte, gab es neben dem alljährlichen Ständchen unserer Nachwuchsschifahrer noch ein besonderes Geschenk: Zwei Fotos von seinem Gastgarten aus dem Jahr 1971. Denn schon damals ist die Sektion Eisenstadt im Gast Brigitte Krizsanits hof Lueger gerne eingekehrt.

Einen Tag vor dem Hl. Abend verstarb unser langjähriges Mitglied ( seit 1963) Mag. LINORTNER Irmgard kurz nach ihrem 70. Geburtstag nach schwerer Krankheit. Trotz ihres schwankenden Gesundheitszustandes erfreute sie sich noch im März 2010 einiger Schitage unserer Sektion und nahm auch an der Jahreshauptversammlung im November teil, bei der ihr Gatte DI Linortner Gerhard ob seiner 40-jährigen Vereiszugehörigkeit geehrt wurde. Irmgard, du warst uns eine treue Vereinskameradin und bleibst uns in lieber Erinnerung.

Foto: Michael Dragosits

Nachruf

Wirt Hans Peter Lueger freute sich über das Geburtstagsständchen.

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sektionen•berichte sektion alpine gesellschaft kienthaler Jahreshauptversammlung Am 15. Jänner 2011 fand im Gasthaus Beisteiner in Peisching die Jahreshauptversammlung statt. Obmann Gerhard Komenda konnte neben ca. 65 Mitgliedern auch den 2. Präsidenten des ÖTK, Dr. Sommer, als Gast begrüßen. Nach der Verlesung der Ehrenmitglieder erfolgte auch eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder.

Obmann Komenda gab in seiner Ansprache einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Im Mittelpunkt des Vereinslebens standen natürlich wieder die Hüttendienste auf der Kienthalerhütte, ein großer Höhepunkt war aber auch das Almfest anlässlich des 30-jährigen Wiederaufbaus der Alpenrosehütte. Darüber hinaus gab es zahlreiche Aktivitäten innerhalb des Vereines: einige Schi- und Bergtouren, einen gemeinsamen Schitag in Mönichkirchen, gemeinsames Langlaufen, das wöchentliche Konditionstraining, im Sommer die Radtouren, einen Ausflug, der im vergangenen Jahr ins Weinviertel führte, den Hüttenabschluss und die Adventfeier im Dezember. Er bedankte sich bei allen, die an allen diesen Aktivitäten mitarbeiten und teilnehmen und hofft auf ein ebenso ereignisreiches Jahr 2011.

Der Hüttenwart Franz Stangl gab anschließend einen kurzen Überblick über die geleisteten Arbeiten auf der Kienthalerhütte. Es wurde das „WC“-Dach neu gedeckt und die Blitzableiter entsprechend neu verlegt bzw. überarbeitet. Laufend wird an der Hütte gearbeitet und daneben auch natürlich immer wieder viel Holz gemacht. Herzlichen Dank an alle, die hier vom Auftransport an bis in den Herbst hinein immer wieder aktiv sind. Für das kommende Jahr ist eine Neugestaltung des Schankraumes in der Kienthalerhütte geplant. Johann Knotzer in seiner Funktion als Hüttenwart der Alpenrosehütte nahm nochmals Bezug auf das gelungene Almfest und dankte seinen vielen Helfern. Auch dort sind für das kommende Jahr verschiedenste Arbeiten geplant. Hans Knotzer steht hier für alle Anregungen und Auskünfte jederzeit gern zur Verfügung und auch er würde sich über jede helfende Hand auf der Alpenrosehütte freuen. Kassier Fritz Schwarz gab dann einen kurzen Überblick über die Finanzen des abgelaufenen Jahres und präsentierte einen Budgetvoranschlag für das Jahr 2011. Herauszuheben ist hier, dass der größte Teil der Einnahmen nach wie vor aus der Bewirtschaftung der Kienthalerhütte kommt, hier einen herzlichen Dank nochmals an jeden Einzelnen, der mit dem Hüttendienst dazu beiträgt! Mit diesem Geld werden eben wieder die notwendigen Investitionen auf den Hütten getätigt, ein Teil kommt aber auch selbstverständlich immer wieder den Mitgliedern zugute. Die Kassaprüfer Ernst Nagel und Gerhard Grundtner haben die Kasse geprüft, der Kassier und der Vorstand wurden von den Mitgliedern entlastet. Michaela Janisch berichtete in ihrer Funktion als Jugendwart mit einem Diavortrag über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendgruppe und erhofft sich auch fürs kommende Jahr eine rege Beteiligung an den geplanten Veranstaltungen. Helmut Dittler berichtete über die wöchentlich durchgeführten Wanderungen der „Glatzerten Tiger“, die ausgesprochen rege Donnerstag-Wandergruppe der mittlerweile pensionierten Kienthaler. 50 Wanderungen wurden allein im Jahr 2010 durchgeführt! Der Bericht vom nicht anwesenden Markierungswart Günter Schmidt wurde von Ernst Nagel vorgelesen. Günter berich-

nr.2/2011 tete genau von seinen zahlreichen Kontrollgängen durch das Wegenetz der Kienthaler und von den durchgeführten Markierungs- und Wegerhaltungsmaßnahmen.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden der 1. und 2. Kassier wiedergewählt, der 1. und 2. Schriftführer (Elfi Bauer und Margot Mroczkowski) neu gewählt und der Hüttenwart der Kienthalerhütte in seiner Funktion bestätigt. Friedl Zink als stellvertretender Obmann hatte die Ehre, Gerhard und Andrea Komenda das silberne Ehrenzeichen für die 25-jährige Mitgliedschaft im Verein zu überreichen.

Dr. Sommer würdigte anschließend mit einigen Worten die Aktivitäten des Vereines und bedankte sich für die Einladung der Kienthaler. Er würde sich auch über die gute Zusammenarbeit des Vereins mit der Zentrale des ÖTK freuen und ermutigte auch, mit Fragen und eventuellen Problemen an ihn heranzutreten. Den Abschluss der Hauptversammlung bildete wieder ein von Fritz Schwarz zusammengestellter Diavortrag über das abgelaufene Vereinsjahr.

Hüttenabschluss

Kienthaler Hüttenabschluss mit gemütlicher Runde

Am 6. und 7. November fand in der Kienthalerhütte wieder der traditionelle Hüttenabschluss statt. Rund 20 Kienthaler ließen sich wieder von unserem Spitzenkoch Düsi mit einem fünfgängigen Menü verwöhnen – Düsi, vielen herzlichen Dank! Es wurde an diesem Wochenende aber nicht nur geschlemmt, sondern auch tüchtig gearbeitet. Am Fuße des Turmsteines wurden die dort noch zwischengelagerten alten Bettengestelle und diverser anderer Müll entsorgt, damit auch hier wieder alles einer schönen Bergumgebung entspricht. Danke an alle, die bei dieser wirklich sehr anstrengenden Aktion fleißig geholfen haben. Am gleichen Wochenende hat auch Fritz Gremmel mit seinem Sohn Bernhard die Blitzschutzanlage überarbeitet und einen großen Teil neu verlegt. Dank des schönen Herbstwetters und der vielen fleißigen Helfer wurden noch alle ausständigen Arbeiten an der Hütte vor dem Winter erledigt und wir können die Kienthalerhütte in die wohlverdiente Winterruhe schicken.

Adventfeier

Die alljährliche Adventfeier fand diesmal am Samstag, dem 11. 12. im Naturpark Seebenstein statt. Bei einem kleinen Spaziergang zum alten Schlossteich wurden wieder einige Musikstücke, Gedichte und Texte vorgetragen. Für das anschließende Abendessen und gemütliche Beisammensein wurde die Pizzeria „Am Spitz“ in Seebenstein ausgewählt. Vielen herzlichen Dank an alle, die bei der Weihnachtsfeier mitgewirkt haben und an Michi und Doris für die Organisation. Wir wünschen allen unseren Mitgliedern ein ruhiges, stressfreies Weihnachtsfest und freuen uns schon auf ein schönes gemeinsames Bergjahr 2011!

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sektionen•berichte

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sektion langenlois

„Generationenwechsel“ in Klosterneuburg

Jahresabschluss des ÖTK Langenlois auf der Kamptalwarte

Die Sektion Klosterneuburg hielt ihre Hauptversammlung am 4. Dezember 2010 im GH Trat ab. Zu Beginn wurde der im Berichtsjahr Verstorbenen gedacht. Die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres wurden mittels digitaler Bildpräsentation und mit Filmsequenzen von den einzelnen Bereichsleitern präsentiert. Ein besonderer Höhepunkt war das 4. Climber-Fest mit der Beteiligung nationaler Sportprominenz. Der Mitgliederstand konnte weiter auf 637 gesteigert werden, davon sind 135 Kinder und Jugendliche. Dies ist der höchste Stand seit dem Wiederaufbau der Sektion 1945. Am 7. November 2010 wurde für alle Tourenführer eine Wiederauffrischung in Erster Hilfe von 2 Notfallmedizinern durchgeführt.

Am vorletzten Tag des Jahres 2010 fand die traditionelle Abschlussfeier auf der Kamptalwarte statt. Bei kaltem, jedoch sonnigem Wetter unternahmen 48 Personen vom Parkplatz Kellergasse Heiligenstein den Aufstieg zu unserer wundervollen Aussichtswarte. Oben angekommen, erfolgte die Begrüßung durch den Vorstand mit Glühwein und Feuerkörben. Mitgebrachte Kekse versüßten uns den Aufenthalt.

Foto: Herbert Steiner

sektion klosterneuburg

Die scheidenden Vorstände Felix Schittenkopf (links) und Erich Bauer

Nach diesen Ausführungen wurden die Wahlen abgehalten, die den geplanten „Generationenwechsel“ ergaben. Nach Ablauf seiner 5. Vorstandsperiode (insgesamt 14 Jahre) gab Erich Bauer diese Funktion an Dr. Roland Schmidl ab, der bisher im Wegereferat tätig war. Ebenso trat Felix Schittenkopf als Vorstands-Stv. nach 3 erfolgreichen Perioden nicht mehr zu einer Wiederwahl an, ihm folgt Herbert Steiner.

Herbert Steiner

Kalt, aber sonnig wars bei der Kamptalwarte

Dr. Roland Schmidl

Die Sektionsleitung setzt sich nun folgendermaßen zusammen: Dr. Roland Schmidl als Vorstand, Herbert Steiner als Vorstands-Stv., Eva Kovar als Schriftführerin und Helga Leopold als Kassierin. Die weiteren Ausschuss-Mitglieder mit entsprechenden Funktionen sind: Gottfried Linhart, Bernd Schittenkopf, DI Albert Treytl, Willi Valissik und DI Robert Zillek. Für 65-, 60-, 50-, 40-, 25- und 10-jährige Zugehörigkeit zur Sektion wurden 29 Jubilare geehrt. Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager gab seiner Freude Ausdruck, dass der ÖTK-Klosterneuburg sehr aktiv in vielen Belangen tätig ist und hob besonders die Jugendarbeit und das Wegereferat hervor, beides Bereiche, die Klosterneuburgs Bürgern sehr zugute kommen. Weitere Ehrengäste waren LAbg. STR DI Willibald Eigner und STR KommR Martin Czerny. Seitens der ÖTK-Zentrale waren Präsident Dr. Wolfgang Nolz und 3. Präsident Dr. Gerald Kranawetter dabei. Im Anschluss an die HV gab es ein lang anhaltendes gemütliches Beisammensein der vielen Mitglieder und Gäste. Erich Bauer

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Bei der Warte beginnt der vom ÖTK betreute Missonweg und dieser endet beim Geburtshaus von Joseph Misson in Mühlbach am Manhartsberg. Joseph Misson war Heimatdichter welcher die „ui“ Mundart in seinen Gedichten verwendete. Auch heute ist diese Mundart noch ab und zu im Weinviertel zu hören. Zur Erinnerung wurden von Franz Lehner sen. einige Zeilen aus seinem bekanntesten Werk „Der Naz, a niederösterreichischer Bauernbui geht in die Fremd“ gelesen. Mit Gesang verabschiedeten wir das alte Jahr und bei Sonnenuntergang ging es zurück ins Tal.

Sektion Langenlois – Klettergruppe

Am 20.11.2010 war es wieder einmal so weit – das ÖTK Kletterzentrum in Wien und Walter Kriedl erwarteten uns. Nach intensiven Aufwärmen mit „Feuer, Wasser und Sturm“ gingen wir daran unsere Klettertechnik unter der fachkundigen Anleitung von Walter zu verbessern. Nach 3 Stunden intensiven Kletterns waren wir zwar ziemlich erschöpft, aber doch einiges an Klettererfahrung reicher. Herzlichen Dank nochmals an Walter für die Zeit, die er mit uns verbracht hat. Es waren für uns alle wieder ein paar tolle und lehrreiche Kletterstunden.


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sektion neunkirchen Vereinsschnapsen des ÖTK-Neunkirchen Foto: Christian Kerzendorfer

Freitag nach Allerheiligen ist für jeden begeisterten Schnapser und Liebhaber der 66 ein Pflichttermin: Am 5.11. war wieder Zeit für das von Markus Artner organisierte alljährliche Vereinsschnapsen im Klubheim des ÖTK-Neunkirchen. 64 Karten wurden verkauft, 8 Preise warteten auf die glücklichen Gewinner. Mit von der Partie waren wie jedes Jahr unter anderem Alt-Vereinsobmann Arthur Membier, Helmut Peinsipp, Max Kapfenberger, Hans Leber und Gerhard Schreiböck. Der Vorjahressieger, Josef Toth, erreichte wie sein Vorgänger, Hannes Friedl nicht das Finale der letzten 8 und musste sich ab der 4. Runde mit dem Zuseherplatz begnügen. Für das leibliche Wohl sorgten am Würstelkocher Ehrenmitglied Ewald Kalchgruber und Markierwart Wolfgang Aigner, der für den Durst der Gäste zur Verfügung stand. Nach den Spielen um die Plätze 3 - 8 erreichten Gerhard Schreiböck und Herbert Peinsipp das Finale, das von Herbert Peinsipp klar zu seinen Gunsten entschieden werden konnte. Nach alter Tradition spendierte der Sieger eine Runde auf sein Wohl. Der Klub bedankt sich bei allen helfenden Händen und gratuliert dem neuen Vereinsmeister im Schnapsen.

Die Kleinsten im Kletterzentrum Weinburg.

Knapp vor Weihnachten wollten wir es noch einmal wissen und sind am 11.12.2010 mit einer Gruppe bestehend aus 8 Kindern und 5 Erwachsenen in die Kletterhalle nach Weinburg bei St. Pölten gefahren. Leider war am Vormittag Kursbetrieb in der Halle, sodass der Boulderbereich für die Kinder nur bedingt benützbar war. War aber letztendlich halb so wild, da genügend und für unsere Kletterer passende Toprope-Routen frei waren. Wir sind die Wände nur so hochgestürmt, haben wieder einmal alle Mammuts erlegt und sind Routen bis zum 6. Schwierigkeitsgrad geklettert. Paul wollte es zum Abschluss noch ganz genau wissen und unbedingt durch das Dach der Halle klettern und hat es letztendlich unter Aufbietung aller möglicher Tricks – den Expressschlingen sei Dank – diese sehr schwierige und Kräfte raubende Aufgabe gemeistert. Herzlich Dank Harald Zeller - seinen geduldigen Sicherer – wir hoffen du hast dir keine „Genickstarre“ eingefangen.

Foto: Markus Klopf

Foto: Christian Kerzendorfer

Ein paar glückliche Sieger.

Früh übt sich ...

Am 15.01.2010 traf sich unsere Gruppe (10 Kinder und 6 Erwachsene) zum ersten Mal im neuen Jahr – diesmal in der Kletterhalle Krems. Nach einem Aufwärmspiel und Dehnungsübungen ging´s dann erst einmal an die Wand. Wer von unseren Kindern und Jugendlichen wollte, durfte dann auch unter Kontrolle durch einen Erwachsenen sichern. Zwischendurch wurden immer wieder die wichtigsten Knoten geübt. Mit einigen Kletterspielen, bei dem sich unsere Kinder so richtig austoben konnten, verging die Zeit wie im Flug.

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sektionen•berichte

sektion alpine gesellschaft d´raxgmoa

Adventfahrt nach Wr. Neustadt

104. JHV der RAXGMOA Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 19. Jänner wie immer im Festsaal des ÖTK-Klubhauses statt. Vorstand SOMMER konnte etwa ein Viertel der Mitglieder begrüßen, und nach Zuwarten war die Beschlußfähigkeit gegeben. Nach Zustimmung zur Tagesordnung mit Definieren des Allfälligen zur Jubilareehrung referierte Sommer über das Vereinsjahr 2010. Mitgliederstand etwa unverändert, da nach Austritt von 3 Mitgliedern der Abgang durch 2 Familienmitgliedschaften (Familie Bauer mit 2 Söhnen, Mühlbach a. Hkg. & Familie Tüchy mit 2 Söhnen, Reichenau/Rax) mehr als ausgeglichen werden konnte.

20 Klubabende, 6 Eintages-, 4 mehrtägige Ausflüge sowie eine Adventfahrt nach Wiener Neustadt dienten dem Mitgliederkontakt und dem gemeinsamen Erleben in den Bergen. Durch 10 Einsätze des Obmannes in unserem Arbeitsgebiet RAX konnte unsere Wegearbeit realisiert werden: Markierungsarbeit, Status der gesicherten Weganlagen im Gr. Höllental sowie Sanierungen von Höllentalausssicht, Brandschneide und Gamsecksteig (letztere durch unsere Fa. Simek aus Neunkirchen), wobei die Sektion für die Einsätze des Obmannes ca. € 600 aufwandte und die Zentrale die Steigarbeiten mit einem Betrag von ca. € 6.500 finanzierte. Dem Wirt der Neuen Seehütte Franz Eggl sei an dieser Stelle für seine selbstlose Hilfe beim Aufarbeiten von Baumschäden und bei der Höllentalaussicht gedankt! Auf den Bericht über eine ausgeglichene und einwandfreie Buchführung folgte der Antrag der Rechnungsprüfer Saskia Platzky und (NEU !!!) Günther Zotter für die Entlastung der Vereinsleitung. Bei den Neuwahlen wurde der gesamte Sektionsausschuß für eine Periode von 3 Jahren wiedergewählt, und zwar: DI Dr.E.Sommer/Vorstand, Th.Blaschke/Vorstand-Stv., Mag.U.Bredt/Schriftführer, F. Weber/Schriftf.-Stv., E.Horak/ Kassier, M. Goldmann/ Kassier-Stv., E.Sommer/Wegewart sowie die Rechnungsprüfer S.Platzky und G.Zotter. 4 Jubilare konnten für 25jährige Mitgliedschaft bei der Raxgmoa mit Urkunde und Abzeichen geehrt und bedankt werden: Hannelore Pazdernik, Magda Goldmann, Leontine Donner und Walter Wenzel. Dieser sprach kurz über seine gelungene Initiative zur Wiederbelebung unserer Sektion im Jahre 1986, ohne die es die Raxgmoa heute Magda Goldmann wird geehrt nicht mehr geben würde. Vorstand Sommer brachte schließlich eine Auswahl von Bildern über die Sektionsunternehmungen und lud anschließend zu einem netten Beisammensein bei Brötchen und Süßem, Kaffee und Alkoholischem, wo wir von Magda Goldmann und ihrer Enkeltochter Saskia verwöhnt wurden. Nicht unerwähnt soll aber bleiben, daß unser 3. Präsident Dr. Gerald Kranawetter nach seinem Dienst noch Zeit gefunden hatte, uns gegen Ende der JHV zu besuchen! Danke dafür.

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Warum immer in die Ferne schweifen? Bisher waren die für die Adventfahrten gewählten Ziele 100 km und mehr von Wien entfernt, wir reservierten einen Bus, hofften diesen zu füllen. War bei genügend Teilnehmern die Hin- und Rückreise gesichert, so brauchte nunmehr das vereinbarte Programm am Zielort abzulaufen. Unsere am 11.Dezember 2010 durchgeführte Adventfahrt führte uns per Bahn nach Wiener Neustadt, wo uns unsere Stadtführerin in der windgeschützten Bahnhofshalle erwartete. Viele waren der Einladung ja nicht gefolgt, der Tag war kalt und bedeckt, und in der Früh schneite es in Wien stark – daher zogen Angemeldete ihre Teilnahme zurück, ABER: in unser Adventstadt war’s gar nicht so schlecht, die Gehsteige geräumt, die Wege durch die Parkanlagen hatten Schneeauflage, und es kam doch eine winterliche, adventliche Stimmung auf.

Gruppe mit Stadtführerin am Bahnhofvorplatz

Die alte Kaiserstadt war 1194 gezielt nach dem Tod des Babenberger Herzogs Leopold V. als „Nova Civitas“ gegründet worden und diente im dünn besiedelten Steinfeld als Grenzfestung gegen das nahe Ungarn. Der Bau der Stadt begann nach dem plötzlichen Tod Leopolds unter seinem Sohn Herzog Leopold VI. Der Stadt wurden in der Gründungszeit wichtige Privilegien erteilt, um ihr Gedeihen zu fördern, so die volle Gerichtsbarkeit, das Marktrecht, auch die landesfürstliche Münzstätte wurde spätestens unter Friedrich dem Streitbaren von Fischau nach Wiener Neustadt verlegt. Eine Blütezeit erlebte die Stadt unter Kaiser Friedrich III., der sie als kaiserliche Residenz neben Linz und Graz nutzte. Die Wappenwand an der Burg zeigt ihn inmitten der Wappen seiner Besitzungen; Maximilian I. wurde in Wiener Neustadt geboren und fand in der St. Georgs-Kathedrale der Burg seine letzte Ruhestätte.

Spätestens seit dem 13. Jhdt. Ist eine jüdische Gemeinde in dieser Stadt belegt, und da die Stadt zur Steiermark gehörte, blieben die Juden von der Verfolgungen im Jahre 1338, von der Pogromen zur Zeit der Pest 1348/49 verschont, und auch die Zerstörung der Wiener Gemeinde 1420/21 blieb ohne Folgen. Das Ende der jüdischen Gemeinde kam unter Maximilian I., der ihre Vertreibung verfügte und ihnen „auf ewige Zeit“ verbot, sich hier erneut niederzulassen. Erst im 19. Jhdt enstand wieder eine jüdische Gemeinde. Nach fast zweijähriger Belagerung der Stadt durch König Matthias Corvinus wurde Wiener Neustadt im August 1487 erobert; der König schenkte aufgrund ritterlicher Tradition den Bürgern den sog. „Corvinusbecher“, erst 1490 konnte Maximilian I. seine Vaterstadt zurückerobern. Obwohl die Stadt im 16. Jhdt. den Status einer Residenz verlor, war sie nach wie vor ein Bollwerk gegen Türken und Kuruzzen, erlangte aber 1751 unter Maria Theresia wieder größere Be-


sektionen•berichte deutung, als sie in der kaiserlichen Burg ein adeliges Kadettenhaus einrichten ließ. Die Theresianische Militärakademie nahm 1752 den Unterricht auf und besteht mit nur kurzen Unterbrechungen bis heute (älteste Militärakademie der Welt!).Die 1768 durch ein schweres Erdbeben beträchtlich beschädigte Burg wurde neu aufgebaut, aber nur einer der vier Türme wieder errichtet.

Industriestadt wurde Wiener Neustadt mit Errichtung der Südbahn im Juni 1841: Lokomotivfabrik, Fahrzeugproduktion durch Austro-Daimler 1899, Flugfeld 1909 (erstes offizielles österr. Flugfeld, Flugversuche der Flugpioniere Etrich, Illner und Warchalowski). Dann Rüstungsindustrie im 1. Weltkrieg, Niedergang nach Kriegsende. Nach dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich entstand wieder kriegswichtige Industrie; bereits 1940 wurde ¼ der Jahresproduktion der Messerschmitt-109-Jagdflugzeuge hier gefertigt, ab 1943 wurde mit Montage der A4-Raketen begonnen. Die Konzentration von Kriegsindustrie in Wiener Neustadt hatte die Folge, daß bis Kriegsende die Stadt mit rund 50.000 Bomben in Schutt und Asche gelegt wurde, und von den damals rd. 3.000 Gebäuden nur 18 unversehrt blieben. Das Wiener Neustadt von heute ist der wichtigste Mittelpunkt des Industrieviertels und nimmt im Bereich Wirtschaft und Bildung eine Vorreiterrolle ein. Die Stadt beherbergt die erste Fachhochschule Österreichs, weist mit der „Arena Nova“ die drittgrößte Veranstaltungshalle Österreichs auf und ist weiters Verwaltungszentrum, Sitz von Bezirks- und Landesgericht und Österreichs größter Eisenbahnknotenpunkt.

Im Stadtpark

Nach einem „Abzweiger“ zur historischen und heutigen Bedeutung von Wiener Neustadt nun wieder zu unserem Stadtbesuch: Am Weg ins Stadtzenrum lenkten wir bald unsere Schritte in den Stadtpark und die Reste der alten Burganlage, mit Gedenksteinen an die jüdische Gemeinde und König Mathias Corvinus. Nach Durchwanderung der Parkanlage und vorbei am signifikanten, 1909/10 errichteten Wasserturm bringt uns unsere Stadtführerin in den Akademiepark und durch das westliche Burgttor (Eintritt in die Burganlage und Öffnung des Tores

Wappentafel

Georgskapelle

nr.2/2011 durch Soldaten des Österr. Bundesheeres nur für Stadtführungen möglich!) in den Burghof. Die Burg ist eine gewaltige Anlage, und als erstes sticht die Wappenwand Friedrichs III. ins Auge.

Ausführlich wird uns der Aufbau dieser Wappenwand erklärt und das darüber prangende Zeichen Friedrichs III. mit seinem A.E.I.O U.; an der nordöstlichen Ecke sieht man den einzigen, verbliebenen „Rakociturm“ ( nach Franz II., Rakoci). Wir steigen über die Treppe in die Georgskirche und verstehen, dass es, da die Kapelle im Obergeschoß untergebracht ist, nach dem Tod Maximilians I. statisch unmöglich war, die „Schwarzen Manda“ von Innsbruck hier aufzustellen. Die Kapelle beeindruckt durch ihre Schlichtheit und Größe.

Neukloster

Dom

Dann nur wenige Schritte in das ursprünglich durch die Stiftung von Herzog Leopold VI. als Dominikanerkloster 1227 gegründete Neukloster, das durch Einzug der Reiner Zisterziensermönche als Stift unter Herzog Friedrich IV. entstand. 1881 erfolgte die Vereinigung mit dem Stift Heiligenkreuz. Der berühmte gotische Marienaltar (Wiener Neustädter Altar) wurde 1881 an das Domkapitel von St. Stephan in Wien verkauft. Der anschließende Besuch des ursprünglich spätromanischen Doms (Einweihung 1279) war ein weiteres Erlebnis. Die 64 m hohen Türme wurden nach mehreren Beben wegen Baufälligkeit 1886 abgetragen und nach alten Plänen von Arch. Richard Jordan zwischen 1892 und 1899 wieder aufgebaut.

Punsch zum Abschluss

Nach exzellenter Mittagstärkung in Hartig’s Gasthaus am Domplatz geleitete uns unsere Stadtführerin auf den adventlichen Hauptplatz mit seiner schönen Mariensäule, den gotischen Arkaden und dem alten Rathaus. Ein wärmender Punsch, ehe wir uns neuerlich am Hauptplatz zu einer kleinen Adventfeier in Hartig’s Gasthaus einfanden, wo Dr. Sommer Adventgedichtln rezitierte, wir uns bei Kaffee und Kuchen beschenkten und viel Gutes zum Weihnachtsfest und dem Jahr 2011 wünschten. Der Weg zum Bahnhof war nicht weit, ein schöner Raxgmoaausflug fand sein Ende. Erwin Sommer

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nr.2/2011 Ins winterliche Mariazell

und 1911 wurde die Mariazellerbahn als erste österr. Bahnlinie vollständig elektrifiziert. Der Bestand dieser Strecke war seit Ende des 2. Weltkrieges in ständigem Wechsel zwischen Demontage und Euphorie, beeinflusst durch wirtschaftliche, und weniger touristische Überlegungen. Nach beängstigenden Gerüchten, die ÖBB würden diese Strecke einstellen, hat nun das Land Niederösterreich neben dieser auch andere Nebenbahnen übernommen, um deren Bestand zu sichern.

Fotos: Erwin Sommer

Es ist immer ein Genuss, unmittelbar vor Weihnachten im tiefen Winter nach Mariazell zu fahren, und dies nicht mit dem PKW, sondern gemütlich mit der alten Mariazellerbahn. In St.Pölten trafen wir uns – Elfi & Thomas kamen von Wr.Neustadt mit dem Bus, Lisl & ich per Bahn von Wien, und da wir unter der Woche unterwegs waren, hatten wir fast den ganzen Waggon für uns allein, den wir auch überheizt akzeptierten.

sektionen•berichte

E-Lok der Serie Enun 1099, seit 1911 in Betrieb

Vorab: wer diese nostalgische Schmalspurbahnstrecke (760 mm) noch nicht gefahren ist, sollte sich das einmal gönnen! Sei es, um den im Steirischen gelegenen Wallfahrtsort zu besuchen, sei es , sich eine gemütliche Wanderung mit Ziel Erlaufsee oder Ötschergräben vorzunehmen und dabei nicht auf die Zeit zu schauen. Der Reiz der Bahn besteht nicht darin, dass sie die höchste, steilste und schnellste Bahn dieser Art ist, sondern eher in ihrer sanften Ausnutzung der natürlichen Geländeformen ohne spektakuläre Kunstbauten und einer geradezu zierlichen Streckenführung. Auf ihren 85 km trifft sie 4 Flusstäler: das Traisental, das Pielachtaltal zwischen Obergrafendorf und dem Gösingtunnel, dann das Erlauftal zwischen Gösing und St. Sebastian und schließlich das Salzatal. 3 Wasserscheiden mit dem Ötscher höchsten Punkt im Gösingtunnel (891,6 m) wer-

Mariazeller Basilika

Mariazell um 1880

Im Bahnhof Mariazell gegen 11:30h angekommen, beutelten wir unsere Glieder durch und bereiteten uns mit Glühwein auf den Spaziergang über die Promenade in den Wallfahrtsort vor. Beim Stapfen in der schuhtiefen Spur blickten wir immer wieder zum Ötscher zurück, bis über uns die Mariazeller Basilika sichtbar wurde. Besitzer dieser Region wurde durch eine Schenkung aus früherem Eppensteiner Besitz das Benediktinerstift St. Lambrecht, der traditionelle Gründungstag der Wallfahrtskirche ist der 21. Dez. 1157. Die ursprüngliche Kirche wurde 1340 – 1380 in gotischem Stil umgebaut, 1644 erfolgte ein weiterer Umbau in Barock. Die Gnadenkapelle „Magna Mater Austriae“ ist Österreichs heiligster Ort, die Betreuung der Basilika liegt seit 1992 wieder in Hand der Benediktiner aus St. Lambrecht. Der Weg durch den Ort Mariazell brachte uns der Basiika näher; man sah noch Überbleibsel des Christkindlmarktes, die Andenkengeschäfte waren – da unter Woche – geschlossen. Rund um die Kirche war alles tief verschneit, die Haupttreppe zum Basilikavorplatz nicht begehbar. Wir nahmen als „Bergsteiger“ einen Umweg, dann hatten wir die Gnadenkapelle ganz für uns… Es war uns richtig kalt geworden; im alten Brauhaus-Gasthof gab es für uns Platz für ein bescheidenes Mahl, ehe wir, zuerst mit Postbus bis Frankenfels, dann mit der Bahn nach St. Pölten und zurück nach Wien bzw Wr. Neustadt nahmen. Ein schöner, gemeinsam erlebter Tag in Besinnlichkeit und Verbundenheit ging still zu Ende.

Blick auf den Ötscher

den dabei überwunden. Besonders der Bergstreckenabschnitt zwischen Laubenbachmühle und Puchenstuben weist mehrere spektakuläre Höhepunkte mit Hochgebirgscharakter auf, die Blicke in die Zinkenschlucht und auf den Ötscher sind unbeschreiblich schön! Die ersten Pläne zum Bau dieser Bahnanlage entstanden kurz nach Fertigstellung der Westbahnstrecke. Baubeginn war im November 1896 mit Fertigstellung der Stammstrecke bis Mank am 4.Juli 1898; von 1902 bis 1905 wurde die Strecke bis zur Laubenbachmühle verlängert, der Bau der Bergstrecke dauerte bis 1906, der Personenverkehr bis Mariazell wurde am 2. Mai 1907 aufgenommen. 6 Dampfloks/Baureihe Mh wurden von Kraus & Comp./Linz für diese Strecke gebaut, zwischen 1907

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Erwin Sommer

Unsere Gruppe


sektionen•berichte sektion rosalia Plötzlich und unerwartet ist Johann Leitner im November 2010 verstorben. Johann war ein Gründungsmitglied der Sektion Rosalia im Jahre 1976. An vielen Wanderungen und Wochentouren nahm Johann teil. Unsere Anteilnahme ergeht an die Familie und wir werden Johann stets in ehrender Erinnerung behalten.

Dezember 2010 Wie alljährlich fand unsere Hauptversammlung am 8. Dezember im Gasthaus Lore Schreiner statt. Als Ehrengast durften wir Dr. Erwin Sommer begrüßen. Unser Obmann Josef Herzog berichtete über das vergangene Vereinsjahr. In einem Jahresrückblick präsentierte Josef Wiesinger, unser Wanderwart, Fotos über unsere Wanderungen und Veranstaltungen. Über die Ein- und Ausgaben informierte uns Anna Schwarz in der Funktion des Kassiers und wurde von der Kassenkontrolle entlastet. Den Abschluss bildete eine Videovorführung über unsere „Fahrt ins Blaue“ in das Lammertal.

nr.2/2011

sektion wienerwald Adventfeier der Sektion Wienerwald: Am 11.Dezember 2010 trafen sich die Funktionäre und die Wegwarte der Sektion auf der Schöpfl Schutzhütte zu einem gemütlichen und besinnlichen Beisammensein.

Adventfeier in der Schöpfl-Schutzhütte

Nach einem kurzen Bericht über die Arbeiten im Jahr 2010 bedankte sich Vorstand Johann Kassler bei den Funktionären und Wegwarten für die Mitarbeit. Ganz besonderer Dank wurde den Wegwarten unter Führung von Herwig Baumgartner ausgesprochen. Nach Erörterung von diversen Vorhaben für das nächste Jahr kam der gemütliche Teil des Nachmittags – der etwas länger dauerte – und bei der Gastronomie in Laaben seine FortsetJosef Schmölz zung fand.

sektion wr. neustadt Adventfahrt 2010

Adventwanderung: Bei der Fischerkapelle

Am 11. Dezember gedachten wir unserer verstorbenen Mitglieder beim Marterl am Theresienberg. Es ist bereits Tradition, dass unsere Adventwanderung zur Fischerkapelle nach Sigleß führt. Unter der Leitung von Toni Spuller wanderte am 12. Dezember eine Gruppe von Forchtenstein weg. Es war ein herrlicher Wintertag und nach 3 Stunden waren wir am Ziel. Wie alljährlich fand diese Wanderung besten Anklang bei Jung und Alt. Die Silvesterwanderung besuchten diesmal 35 Personen. Ein Bus brachte uns nach Hochwolkersdorf und von dort wanderten wir über die Rosalia zurück nach Forchtenstein, wo wir im Gasthaus Lore Schreiner das neue Jahr begrüßten.

Der 8. Dezember ist bei der Sektion Wr. Neustadt seit vielen Jahren für die traditionelle Adventfahrt reserviert. Als Kontrapunkt zum Kaufrausch, der leider immer mehr diesen kirchlichen Feiertag überlagert, gestalten die Mitglieder diesen Tag traditionell besinnlich. In den letzten Jahrzehnten wurden bisweilen weite Fahrten wie zum Beispiel nach Dresden unternommen. Meist waren es aber nähergelegene Ziele wie Schloss Grafenegg oder Mariazell. In diesem Jahr legte sich das Vorstandteam darauf fest, dass man weniger lang mit dem Bus fahren und dafür mehr Zeit für eine gemeinsame Feier und gemütliches Beisammensitzen einräumen sollte. Daher griff man die Idee von Sepp Maier und Leopold Scheibenreif auf, in der nahegelegenen Höllturm-Höhle in Wöllersdorf (nahe Wr. Neustadt) eine Adventfeier zu organisieren. Als Vorprogramm besuchten die zahlreichen Teilnehmer noch die Pfarrkirche von Muthmannsdorf, die wegen ihrer historischen Bedeutung als eine der ältesten Kirchen in der Umgebung von Wr. Neustadt äußerst interessant ist. Als fachkundiger Fremdenführer betätigte sich Leopold Scheibenreif, der zu Recht als profunder Kulturhistoriker zu bezeichnen ist, obwohl er eigentlich Unternehmer im Ruhestand ist. Elisabeth und Hans Peter Fritz dekorierten in der Zwischenzeit die Höhle, sodass die eintreffenden Gäste ein unglaublich schönes Ambiente erleben durften. Die musikalischen Akteure waren 10 Mitglieder des „Steinfeld Gesangs“, die, umrahmt von besinnlichen und auch heiteren Geschichten rund um die Adventzeit, mit ihren Liedern die Höhle zu einem ganz besonderen Ort machten. Die Teilnehmer konnten ob dieser schönen Atmosphäre für etwa eine Dreiviertelstunde die Hektik vergessen und sich der Illusion hingeben, wie die Adventzeit eigentlich sein sollte – ruhig und geprägt durch die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Im Anschluss daran wurde beim legendären Zitherwirt in Dreistetten bei stimmungsvoller Zithermusik sowie bei gutem Speis und Trank noch einige Stunden weitergefeiert. Josef Zwickl

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nr.2/2011

zentrale Hohe Auszeichnung für Günter Gruber Unserem Günter Gruber, 2. Präsident des ÖTK von 1977 bis 1986, jahrzehntelanger Bundesjugendleiter, in welche Zeit auch die Initiative der bis heute regelmäßigen Bundesjugendzeltlager fällt, gewähltes Mitglied des ÖTK-Zentralausschusses von 1977 bis 2010, Leiter der ÖTK-Expedition zum Shivling im Himalaya, wurde am 1.Juni 2010 vom Bundespräsidenten das Goldene Ehrenzeichen für besondere Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Wir gratulieren recht herzlich !

Neuer Pächter am Karl-Ludwig-Haus Wir haben seit Anfang Jänner 2011 einen neuen Pächter am Karl-Ludwig-Haus auf der Rax. Herr Peter Eckenfellner, Holzbaumeister Er wird das Haus mit seinem Team ab Anfang April, wenn wir wieder mit den Bau-Fertigstellungsarbeiten beginnen, betreuen. Nach etlichen Gesprächen mit Peter haben wir uns für ihn entschieden weil er die idealen Voraussetzungen mitbringt. Seit über 11 Jahren hat er seine Zimmerei in Ebenfuhrt hervorragend geführt und zu einem namhaften Fachbetrieb ausgebaut.

Pächter Peter Eckenfellner und das Karl-Ludwig-Haus

Dies ist schon ein gewisses Startkapital für das komplett neu renovierte Haus. Er kann sicherlich mit seinem Fachwissen anpacken und uns unterstützen, sowie kleine Reparaturarbeiten selbst erledigen. Wir, das Baureferat und der Hüttenwart, werden ihn beim Start in sein neues Betätigungsfeld selbstverständlich unterstützen. Nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten wird am Samstag, den 25. Juni 2011 das Karl-Ludwig-Haus (1.804 m) auf der Rax, feierlich eröffnet. Genaueres Programm folgt noch. Es würde uns freuen, Sie an diesem Tag auf unserer Schutzhütte begrüßen zu dürfen. Unser neuer Hüttenwirt wird für Ihr leibliches Wohl ausreichend sorgen. Das Karl-Ludwig-Haus soll wieder zu dem alpinen Stützpunkt werden, das er in vergangenen Zeiten schon einmal war. Roland Ladik Wir wünschen ihm viel Erfolg.

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sektionen•berichte Verbesserter Busverkehr in der RAX-SCHNEEBERG-REGION Neuer Abendbus Semmering – Maria Schutz – Schottwien – Gloggnitz Bahnhof Seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 verkehrt der letzte Bus an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab Passhöhe Semmering (gleich neben der Hirschenkogel Seilbahnstation) um 18 Uhr. Nach einer Wanderung am Höhenweg vom Hochwechsel über den Fröschnitzsattel bzw. von der Scheibe über Kampalpe und Pinkenkogel zum Semmering ist eine spätere Rückfahrt möglich. In Maria Schutz (Wallfahrtskirche, Abstieg vom Sonnwendstein) erfolgt die Rückfahrt um 18.08 Uhr, in Gloggnitz besteht gleich nach der Busankunft um 18.33 Uhr eine Bahnverbindung nach Wien.

Neue Vormittags- sowie Nachmittagsbusverbindung Payerbach – Kaiserbrunn

Ebenfalls seit dem 12. Dezember gibt es zusätzlich zum Frühbus um 8.45 Uhr an Samstagen, Sonn- und Feiertagen einen weiteren Bus um 9.40 Uhr über die Raxbahn bis Kaiserbrunn (Wiener Hochquellenwasserleitungsmuseum, Aufstiegsvarianten auf den Schneeberg bzw. die Rax, sowie Hochquellenwasserleitungs-Schaupfad). Dieser Bus fährt an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen (bis Ende April 2011) um 15.50 Uhr von Kaiserbrunn zurück zum Bahnhof Payerbach-Reichenau mit Zugsanschluss nach Wien.

Gänzlich neue Buslinie Payerbach – Höllental – Nasswald – Vois – Gutenstein

Heuer wird an allen Sonn- und Feiertagen zwischen Anfang Juli und dem 2. September ab Payerbach-Reichenau um 10.40 Uhr einen Bus über die Raxbahn, durch das Höllental und mit Stichfahrt nach Nasswald sowie weiter durch die Vois - von dort Westanstieg auf den Kuhschneeberg sowie Hochschneeberg sowie zur Mamauwiese - nach Gutenstein und weiter nach Pernitz geben. In Gutenstein sind die Wallfahrtskirche am Mariahilferberg sowie das Ortsmuseum sehenswert, am Busendpunkt Pernitz das Ferdinand-Raimund-Museum in dessen Wohnhaus! Der Bus fährt um 16 Uhr von Pernitz und Gutenstein nach Payerbach-Reichenau zurück und stellt ab Schwarzau im Gebirge sowie aus dem Höllental eine neue zusätzliche Verbindung als Ergänzung zum bestehenden Sonntagsbus nach Payerbach Reichenau dar, womit es dann zwei sonntägliche Nachmittagsbusse zum Zug nach Wien gibt, die um 17.15 Uhr bzw. 18.15 Uhr am Bahnhof ankommen! Die umweltbewusste Bergsteigerschaft ist herzlich eingeladen, von den neuen Verbindungen Gebrauch zu machen! Gerhard Sailer, VAVÖ-Verkehrsreferent


sektionen•berichte Jubilareehrung der Zentrale, 2. Dezember 2010 Am 2. Dezember 2010 fand mit Beginn um 18:00h die traditionelle Ehrung jahrzehntelanger Mitglieder der Zentrale Wien statt, zu der alle in den Jahren 1986, 1971, 1961, 1951, 1946, 1941, 1936 und 1921 dem ÖTK beigetretenen und noch lebenden Mitglieder eingeladen wurden. In der Reihenfolge der Jubeljahre waren dies für: 25 Jahre/Eintritt 1986: Christian Fröhlich, Ing. Petra Gajar, Reinhard Gruber, Johann Gutscher, Mag. Hedwig Karg, Berta Koranczuk, Jan Kotmel, Regina Mayer, Günther Niedoba, Hannelore Pazdernik, Ing. Hannes Resch, Gertrud Weissenberger, Thomas Wurm 40 Jahre/Eintritt 1971: Anna Appel, Leopold Appel, Dr. Helmuth Fuchs, Willibald Gapp, Wilhelmina Gloger, Christine Howadt, Robert Klicznik, Ing. Gerhard Kriwanek, Mag.Phil. Thomas Langer, Rosemarie Pollhammer, Dr. Georg Reiner, Johanna Tolar, Alexander Wanzenbeck, Christian Winkler, Erich Zöttl 50 Jahre/Eintritt 1961: Helga Bössmüller, DI Leopold Brauneiss, Anton-Ferdinand Gassauer-Fleissner, Dr. Herbert Getreuer, Franz Hesenberger, Maria Hesenberger, Eva Maria Knezicek, Wolfgang Kosian, Elfriede Kraus, Stefanie Kriwanek, DI Herwig Leichtfried, Gertrude Lhotka, Marie Lorenz, Herbert Matzalik, Lucia Matzalik, Peter Partaj, DI Dr. Erich Raith, Gerd Rehling, Johann Sladky, Karoline Smekal, Christa Smolik, Relly Stangl, Karl Vorlicek, Johann Wahlig, Herbert Wohlleb 60 Jahre/Eintritt 1951: Gretl Charvat, Dr.Erich Draxler, Rudolf Gloger, DI Erich Herre, DI Dr. Herbert Jericha, Gustav König, Karin Koperek, Mag. Robert Lillie, Doris Mayr, Hedwig Millian, Dr. Herbert Raschka, Mag. Monika Schierer, Rudolf Schmidt, Gertrude Steiner, Univ.Prof.Dr. Erich Thenius, Franz Tinkl, Dr. Helmuth Urbantke, Evelyne Vacek, Elisabeth Vesely

25 Jahre

40 Jahre

nr.2/2011 65 Jahre/Eintritt 1946: Rudolf Aichholzer, Prof. Dr. Albert Arbeiter, Franz Aumann, Prof. Dr. Gerhard Czeika, Elisabeth Deinl, Josef Halbich, Dr. Wilfried Hausmann, Helga Huber, Dr. Erika Kinzl, Paul Laa, Franz Petrak, Rudolf Smekal, Helene Sokol, Dr. Kurt Stättner, Dr. Richard Tenschert, Franz Winkler, Gertrud Zbuzek, Heinrich Zbuzek 70 Jahre/Eintritt 1941: Dr. Wilhelmine Dietl, Gertraude Spiesshoefer, Prof. Dr. Hubert Trimmel 75 Jahre/Eintritt 1936: Med.Rat. Dr. Walter König, Anton Pacas 90 Jahre/Eintritt 1921: Fa. Freytag & Berndt

Nicht alle Jubilare, aber einen Großteil davon konnte der 2. Präsident DI Dr. Erwin Sommer bei der Festversammlung begrüßen. Ihm zur Seite stand unser Klubsekretär, Ing. Hannes Resch, der selbst Klubjubilar, für sich weder Urkunde noch Ehrenabzeichen vorbereitet hatte. Die Feier wurde musikalisch von 6 Mitgliedern des „Landstraßer Mandolinen Vereines Truma“ umrahmt, für den Imbiß und Umtrunk danach sorgten unsere immer getreuen ehrenamtlichen Funktionärinnen Hannelore PAZDERNIK (selbst 25-Jahre-Jubilarin) und unser Ehrenmitglied Edith TÄUBER. Dr Sommer dankte bei der Begrüßung den Jubilaren für Ihr Kommen und würdigte ihre so lange andauernde Treue zum Österr. Touristenklub; auch nach aktivem Bergsteigerleben seien die „älteren“ Jubilare noch immer dem Klub verbunden und verfolgten das Klubgeschehen mit großem Interesse. Von manchen Jubilaren war mit Freude und Bewunderung zu erfahren, daß sie auch im hohen Alter noch rüstig genug für Berge >3.000m wären. Sommer rief die einzelnen Jubilare/innen auf das Podium, wo ihnen die Urkunden und Ehrenabzeichen feierlich überreicht wurden und auch Zeit für einen jeweils kurzen Wortwechsel blieb. Zu den betreffenden Beitrittsjahren berichtete Sommer kurz über damals den ÖTK betreffende Ereignisse; die Bilder der Jubilare weisen leider eine schlechte Qualität auf – dafür bitten wir um Entschuldigung! 60 Jahre

50 Jahre

Die fleissige Wanderführerin Hannelore Pazdernik ist ein Vierteljahrhundert dabei.

65 Jahre

Rudolf Smekal (ganz rechts) freute sich mit zwei Klubkameraden.

70 Jahre

Hannes Resch gratulierte Hubert Trimmel.

75 Jahre

Walter König (Mitte) und Anton Pacas (ganz rechts) sind 1936 beigetreten.

90 Jahre

Für den traditionsreichen Kartenverlag Freytag & Berndt nahm charmant die junge Generation die Urkunde entgegen.

Unseren Jubilaren dankt die Klubleitung nochmals auf diesem Wege für ihre nicht enden wollende Treue zu unserem ÖTK und freut sich darauf, sie alle noch möglichst viele und gesunde Jahre in unserer Vereinsfamilie zu haben. Die Verbundenheit von gleich gesinnten Menschen in unserem Alpinverein kann nicht deutlicher als in unserem Leitspruch „Mit Herz und Hand für’s Alpenland“ zum Ausdruck gebracht werden.

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sektionen•berichte

nr.2/2011 Square-Dance-Gruppe „Vienna Swingers“ Neues Board gewählt Unsere langjährige Präsidentin Valerie „Puppi“ Mach ist Mitte November bei der Hauptversammlung der Tanz-Gruppe wie auch der Großteil ihres Teams von den Mitgliedern im Amt bestätigt worden. Neu im Board ist Gerti Mayerhofer, sie fungiert als Secretary.

Leitung: Puppi Mach Caller: Heinz Klingen, Jirka Scobak Kontakt: vienna.swingers@gmx.at Homepage: www.viennaswingers.at.tf Clubabend: Montag von 18 bis 19 Uhr Plus, 19 bis 20 Uhr Class, 20 bis 21.30 Uhr Mainstream & Plus

Neo-Mitglieder arbeiten auf Graduation hin

Die ersten Monate der neuen Saison sind stark der Ausbildung unserer weit mehr als 20 Class-Teilnehmer gewidmet gewesen. Erstmals stand am 24. Jänner ein kompletter Clubabend im Zeichen der Students, dafür wurde unser ehemaliger Club-Caller Gerald Engel als Gast-Caller eingeladen. Indes arbeiten die nach dem Schnupperkurs gebliebenen und zu ÖTK-Mitgliedern gewordenen neuen Square-Dancer auf die Graduation hin, der Prüfung im 70 Figuren umfassenden Grundlevel Mainstream.

Spezial-Gäste Nikolo und Krampus

Die Vienna Swingers wissen Feste zu feiern. Zu Halloween war so manch grimmige Maske zu sehen, und am 6. Dezember stattete uns sogar der Nikolo einen Besuch ab. Begleitet wurde er natürlich vom Krampus, von dessen Rute selbst Präsidentin Puppi nicht verschont blieb (siehe Foto).

Auftritt am Tag des Sports 2010

Intensive Vorbereitungen auf Ferris Wheel Party

Die Vorbereitungen auf die 8. Ferris Wheel Party vom 11. bis 13. Juni im Bundessport- und Freizeitzentrum Südstadt werden immer intensiver. Haupt-Caller wird Thorsten Geppert sein, Präsident Puppi und ihr Don Roberto haben den Deutschen bereits in der zweiten Jänner-Hälfte beim Altenmarkter Do-SkiDo genossen. Für die erste März-Hälfte haben die beiden wie auch andere Mitglieder der Vienna Swingers für die Ski-Week in Stadl/Mur geplant.

US-Top-Caller kommt in die Bäckerstraße

Knapp zwei Wochen vor der Ferris Wheel Party werden wir einen weiteren absoluten Top-Caller begrüßen dürfen. Der mit seiner tollen Stimme bestechende US-Amerikaner Johnny Preston wird unseren Clubabend am 30. Mai halten und tags darauf die Fortgeschrittenen in der Bäckerstraße auch in den beiden A-Levels fordern.

Ferris Wheel Party

Faschingsfest vorverlegt

Da die Ski-Week heuer über den Rosenmontag geht, wird der traditionelle Faschingsabend der Vienna Swingers heuer um eine Woche vorverlegt. Diverse Verkleidungen und besonders gute Laune sind nun am Montag, 28. Februar gefragt.

Theaterstück mit Square Dance prolongiert

Das Stück „Die Nacht ist jung“ im Theater an der Gumpendorferstraße (TAG) mit einem Square der Vienna Swingers ist in seiner dritten Auflage im Dezember, Jänner und Februar derart gut besucht gewesen, dass es prolongiert wird. Im März stehen daher weitere Vorstellungen auf dem Programm. T.B., P.M.

Nikolo und Krampus

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sektionen•infos sektion alpine gesellschaft „d‘bergwanderer“ Vorstand: Josef Wittich 1110 Wien, Hauffgasse 25/1, josef.wittich@hotmail.com Geburtstage: Sieglinde Baumgartner (70), Hedwig Decker (70) Gauermannhütte: 23.04. – 01.11.2011: jeweils am Wochenende und an Feiertagen; die Gauermannhütte ist offen; Auskunft und Anmeldung bei Hedwig Weingartshofer, 0699/81663022 (Hüttenwartin)

sektion alpine gesellschaft kienthaler Vorstand: Gerhard Kommenda 2620 Neunkirchen, Vogelweg 11, Schriftführerstellvertreter Gerhard Saumwald, gerhard.saumwald@telekom.at, www.kienthaler.at Geburtstage: Fritz Schwarz (50), Maria Haselbacher (60), Gerd Zabka (50), David Schmidt (20)

nr.2/2011

sektion eisenstadt Vorstand: Otto Kropf 7000 Eisenstadt, Redlriedweg 24, info@oetk-eisenstadt. at, www.oetk-eisenstadt.at, Post: Silvia Terdy, 7000 Eisenstadt, J.S.Bach-Gasse 5/4/16 Geburtstage: Karl Buchreiter (70), DI.Josef Braunrath (70), Josef Kaufmann (70), Christian Kalaschek (50) Aktivitäten: Jeden Donnerstag: Gymnastik 18.00 – 19.00 Uhr in der Berufsschule Eisenstadt (Eingang Kaiserallee) So. 13.03. – Do. 17.03.2011: „Ski-Ending“ Schladming; Auskunft u. Anmeldung: SilviaTerdy, Tel. 0699/11353095, silvia.terdy@bkf.at Mo. 21.03.2011: Mitgliederabend; Bildervortrag von Franz Kalaschek „Radtouren – Rückblick“; Restaurant „Gabi“ (Hallenbad), B.Kissinger-Platz; Sa. 02.04.2011: Anradeln der Saison; Treffpunkt 10:00 Uhr, Penny Markt

Aktivitäten:

Jeden Donnerstag ab 07.04.2011: Radfahren; Treffpunkt 17:30 Uhr, Penny Markt

Fr. 04.03.2011: Hüttendiensteinteilung beim Mostheurigen Simon in Mollram;

Fr. 29.04.2011: Markierwanderung; Treffpunkt 09:00 Uhr bei Wilfing

Sa. 16.04. – So. 17.04.2011: Hüttenreinigung

Sa. 30.04.2011: Wanderung nach Müllendorf; mit Besichtigung einer privaten Kakteenzucht; anschl. Heurigenbesuch; Treffpunkt: 09:00 Uhr Gloriette; Anmeldung: Inge Schmirl, 0664/4340385; es besteht auch die Möglichkeit mit dem ÖTKBus zu fahren.

Fr. 29.04. – So. 01.05.2011: Auftransport

sektion Dresden Vorstand: Ing. Eckhard Schippers 01809 Heidenau, Sporbitzer Straße 33, Deutschland, eschippers@gmx.de Geburtstage: Hannelore Hütter (70), Gudrun Böhme (60) Dank: Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren Anne, Dietmar, Hannelore und Helgard für die erbrachte Spende. Aktivitäten: So. 05.03.2011: Der letzte Schnee auf der Waitzdorfer Höhe; ca. 22 km; Treffpunkt: Bhf. Bad Schandau 10:16 Uhr; Leitung: Eckhard Schippers Do. 17.03.2011: 20. Jahrestag der Wiedergründung der Sektion Dresden des ÖTK; 17:00 Uhr in der Gaststätte „Almhütte“, Dresden, Wittenberger Straße/Tzschimmerstraße Sa. 19.03.2011: Frühlingswanderung zum Böhmischen Tor; ca. 20 km; Treffpunkt: Bhf. Bad Schandau 08:36 Uhr; Leitung: Eckhard Schippers So. 27.03.2011: 32. Bergfest bei Wehlen; ca. 12 – 33 km; Treffpunkt: Bhf. Wehlen 08:02 Uhr; Leitung: Eckhard Schippers So. 27.03.2011: Anmeldeschluss zur Wanderwoche im Rofangebirge So. 03.04.2011: Wanderung von Glashütte über den Geising nach Altenberg; ca. 18 km; Treffpunkt: Bhf. Glashütte 09:45 Uhr; Leitung: Rainer Strohbach Sa. 16.04.2011: Von Hrensko durch die udoli Suche Kamenice zum Fuß des Ruzovsky vrch; ca. 19 km; Treffpunkt: Schmilka Parkplatz 08:54 Uhr; Leitung: Eckhard Schippers So. 24.04.2011 (Ostersonntag): Von Weinböhla auf die Bosel; ca. 13 km; Treffpunkt: Bhf. Weinböhla 09:08 Uhr; Leitung: Stephan Muder

sektion graz Vorstand: Gerd Sitzenfrey 8010 Graz, Naglergasse 21, gerd.sitzenfrey@gmx.at Geburtstage: Gerhard Exler (70) – wir gratulieren nachträglich! Neumitglieder: Luise und Adalbert Mayerl, Martin Josef Höcher, Rudolf Neuhold und Fynn Schuster Aktivitäten: Fr. 11.03., Fr. 25.03. und Fr. 08.04.2011: Klubabend So. 13.03.2011: Sie und Er Lauf am Reinischkogel; Treffpunkt: 10:00 Uhr, Reinischkogelhütte So. 10.04.2011: Kleine Raabklamm, KleinsemmeringOberdorf; Treffpunkt 09:00 Uhr, Straßenbahnendstation Maria Trost Gleinalmschutzhaus: Das Gleinalmschutzhaus wird nicht mehr ganzjährig bewirtschaftet. Es steht am Nebengebäude des Gleinalmschutzhauses eine Notunterkunft zur Verfügung. Diesen “Winterraum” können Wanderer und Tourengeher im Bereich des Gleinalmgebietes gegen ein geringfügiges Entgelt benützen. Hochmölbinghütte: Das Schutzhaus wird zum Zeitpunkt des Raidling – Schitourenlaufes, voraussichtlich am 10. April (wetterabhängig) bewirtschaftet sein. Für alle Fragen und Informationen stehen wir gerne unter der folgenden Telefonnummer oder per Mail zur Verfügung: Edgar Gritsch & Petra Schuster Tel: 0043 (0)676 9003909, info@hochmoelbinghuette.at, www.hochmoelbinghuette.at

Sa. 16.04.2011: Vom Schreckenstein zum Hohen Wostrey; ca. 14 km; Treffpunkt: Bhf. Schandau 07:16 Uhr; Leitung: Walter Luft

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nr.2/2011 Reinischkogelhütte (Selbstversorger): Die Hütte steht sowohl Mitgliedern als auch Gästen für Wochenenden und natürlich auch für längere Aufenthalte zur Verfügung. Die Hütte ist gut eingerichtet und es bieten sich in der Umgebung sehr schöne Wandermöglichkeiten, die auch für Kleinkinder bestens geeignet sind. Bei guter Schneelage bietet sich die Möglichkeit des Langlaufens. Auch zur Durchführung diverser Feiern ist die Hütte bestens geeignet. Anfragen und Anmeldungen bei Hüttenwart Josef Edler, Tel: 0316 / 409709

sektion hainfeld Vorstand: Ing. Hartmud Täuber 3170 Hainfeld , Gölsenstraße 33 Hüttendienste – Hainfelderhütte: Sa. 05.03. – So. 06.03.2011: Schweiger und Führer Sa. 12.03. – So. 13.03.2011: Jägersberger und Müller Sa. 19.03. – So. 20.03.2011: Schnierer und Brent Sa. 26.03. – So. 27.03.2011: Reisinger und Fennes Sa. 02.04. – So. 03.04.2011: Bilek Sa. 09.04. – So. 10.04.2011: Skarolid und Schauderer Sa. 16.04. – So. 17.04.2011: Koupilek Phillip Sa. 23.04. – Mo. 25.04.2011: Zeller

sektionen•berichte sektionen•infos Fr. 18.03.2011, Vortrag: „Über alle Berge“ – Multivision mit Hans Thurner; Beginn 19:00 Uhr, Festsaal der Raiffeisenbank, Rathausplatz 7, 3400 Klosterneuburg; Eintrittskarten bei Blumen Schittenkopf, Rathausplatz 15, 3400 Klosterneuburg, Tel. 322 69 oder erich.bauer@oetk-klosterneuburg; Vorverkauf Euro 9,- Abendkassa Euro 10,Unsere sonstigen Aktivitäten entnehmen Sie bitte dem Terminkalender! Details und alle weiteren Aktivitäten sind auf unserer Homepage www.oetk-klosterneuburg.at und aus dem aktuellen Sektions-Programmheft ersichtlich. Weitere Informationen und Anmeldungen direkt bei den Führern/Organisatoren – sie sind auch per Mail erreichbar: vorname.name@oetk-klosterneuburg.at

sektion langenlois Vorstand: Franz Lehner 3550 Langenlois, Birkenweg 3, fralehner@aon.at, www.oetk-langenlois.at.tf Aktivitäten: Mi. 02.03.2011: Stammtisch; Treffpunkt: 19:00 Uhr, Gasthaus Hartl Sa. 12.03.2011: Warteputz Heiligensteinwarte; Treffpunkt 09:00 Uhr, bei der Warte

Sa. 30.04. – So. 01.05.2011: Hutterer

Sa. 26.03.2011: Hallenklettern – Hauptschule Langenlois; Treffpunkt 09:00 Uhr, HS Langenlois

sektion klosterneuburg

Mi. 06.04.2011: Stammtisch; Treffpunkt: 19:00 Uhr, Gasthaus Hartl

Vorstand: Dr. Roland Schmidl, 1140 Wien, Giselag. 4, Tel./Fax: 01/979 40 93 Geschäftsstelle: Blumen Schittenkopf, 3400 Klosterneuburg, Rathausplatz 15, Tel./Fax: 02243/322 69 office@oetk-klosterneuburg.at, www.oetk-klosterneuburg.at Geburtstage: Adelaide Martinshausen, Reg. Rat Erwin Nagl, Margarete Krauss, Dir. Rat August Schaller, Gertrude Gfreiner, Christa Schuster, Anna Gruber, Edeltraude Schaller, Paula Jakisch, Elisabeth Todesfall: Frau OStR Dr. Gertrude Kolb verstarb am 9.12.2010. Sie war 65 Jahre Mitglied unserer Sektion. Ehrungen: Generalabt Propst Bernhard Backovsky erhielt das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich; KommR Fritz Kaufmann bekam den Ehrenring der Stadtgemeinde Klosterneuburg; Frau Univ. Prof. Dr. Edith Specht erhielt den Frauenpreis der Stadtgemeinde Klosterneuburg; Herr Andreas Hradil bekam den Berufstitel Regierungsrat Neumitglieder: Helga Wonka, Karina und Marvin Redel, Dr. Birgit, Michael, Marlene und Stefanie Iser, Mag. Barbara Rektenwald, Hildegard und Ing. Karl Felbermayer, Dominik Pache, Franz Szöke, Verena, Gerald, Wolfgang, Bernadette und Andrea Pöschl, Fabio Liehl Aktivitäten: Jeden Dienstag Wander-Jour fixe, Paul Schabner. Jeden Dienstag Turnen/Gymnastik, Dipl.-Päd. Ing. Franz Zehetmayer. Jeden Mittwoch Nordic Walking, Helga Bauer. Jeden Mittwoch Laufen, Erich Bauer. Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag Indoor-Betrieb in unserer neuen Kletterhalle in der NMS Langstögergasse, Gottfried Linhart.

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So. 10.04.2011: Missonweg; Treffpunkt 10:00 Uhr, Parkplatz Kellergasse Zöbing Sa. 16.04.2011: Klettern im Klettergarten Dürnstein; Treffpunkt 09:00 Uhr, Holzplatz So. 01.05.2011: Frühlingsfest Heiligensteinwarte; Beginn: 14:00 Uhr, Heiligensteinwarte Mi. 04.05.2011: Stammtisch; Treffpunkt: 19:00 Uhr; Gasthaus Hartl Details und alle weiteren Aktivitäten für 2011 sind auf unserer Homepage www.oetk-langenlois.at.tf bzw. in unserem Schaukasten ersichtlich.

sektion neunkirchen Vorstand: Gerhard Membier 2620 Neunkirchen, Brabetzgasse 8, oetk-neunkirchen@utanet.at, www.oetk-neunkirchen.at Geburtstage: Erich Baci, Franz Stockinger, Gerhard Rosenbichler, Bernhard Schweighofer, Andreas Eder, Anna Scherz Neumitglieder: Sandra Mihalic; Harald Schiessl; Anton Reis; Nicole, Lilly-Marie und Louise-Sophie Membier Aktivitäten: So. 13.03.2011: Schitour; je nach Schnee und Wetterlage; Abf. m. priv. PKW um 08:00 Uhr beim Parkpl. Penny Markt-B 17 Ternitz; Info u. Anm. bei Max 0664/73428989 Mi. 16.03.2011: Hassbachtal (Senioren); Treffpunkt 09:00 Uhr, Neunkirchner Linke Bahnzeile 41 (Bernhard); Gehzeit 3 ½ Std.; Anmeldung O.Kräftner 02627/82864 oder A. Bernhard 02635/66579 So. 03.04.2011: Dachsteinüberschreitung; eine Schitour auch für Alpinfahrer; Abf. m. priv. PKW um 06:00 Uhr beim Parkpl. Penny Markt-B 17 Ternitz; Info u. Anm. bei Max 0664/73428989


sektionen•infos

nr.2/2011

Mi. 13.04.2011: Wechsel (Senioren); Treffpunkt 09:00 Uhr, Neunkirchner Linke Bahnzeile 41 (Bernhard); Gehzeit 3 ½ Std.; Anmeldung O.Kräftner 02627/82864 oder A. Bernhard 02635/66579

ner Harald, Resel Gottfried u. Josefa, Höbarth Stefan, Dollfuß Ursula, Simon u. Lara aus Oberndorf/M., Koller Stefanie, Hirschl Patrik, Baumann Daniel, Eppensteiner Benedikt u. Prem Clara aus Steinakirchen/F. und Wallner Gerald aus Wolfpassing

Jugendaktivitäten: Info bei Andi 0650/5582449

Aktivitäten:

sektion alpine gesellschaft d´raxgmoa

Do. 10.03.2011 und Do. 24.03.2011: Kinderklettern von 16:30 – 18:00 Uhr

Vorstand DI Dr. Erwin Sommer 1190 Wien, Boschstrasse 24/13/9, e.sommer@gmx.at, Tel. 0699 / 18 25 26 56 Geburtstage: Leontine Donner, Hannelore Pazdernik, Ewald Bernhard, Walter Niedl, Franz Weber Aktivitäten: Sa. 12.03.2011: Hermannskogel; Stadtbus; Erwin Sommer; Anmeldung: 11.03.2011 Sa. 09.04.2011: Heiligenstein; Bahn; Erwin Sommer; Anmeldung: 05.04.2011 Fr.22.04. – Mo.25.04.2011: Ostern in Znaim; PKW; Erwin Sommer; Anmeldung: 08.04.2011 Sa. 07.05.2011: Busfahrt Mikulov; Bus Erwin Sommer; Stadt u.Burg; Anmeldung: 25.04.2011 Sa. 14.05. – Sa.21.05.2011: Wanderwoche Gurktal; PKW; Erwin Sommer; Anmeldung: 25.04.2011 Für die Busfahrt und die mehrtägigen Wanderungen werden Aussendungen zugesandt. Für die Tageswanderungen bitte bei den Anmeldungen Details einholen.

sektion rosalia Vorstand Josef Herzog 7212 Forchtenstein, Hochriegelgasse 13, oetk@aon.at Geburtstage: Anna Schwarz (50), Roswitha Geisendorfer (50), Maria Stöger (50) Aktivitäten: Fr. 11.03., Fr.08.04. und Fr. 13.05.2011, Mitgliederversammlung: Beginn jeweils 19:00 Uhr im GH Lore Schreiner; weitere Informationen zu den Sitzungen im Schaukasten beim Gemeindeamt, im Schaukasten beim GH Lore Schreiner und bei der Anschlagtafel beim Spar Kremser. So. 20.03.2011, Wanderung zu einem Mostheurigen; So. 25.04.2011, Osterwanderung; Treffpunkt 09:00 Uhr beim Parkplatz Sportplatz; Fr. 13.05. – So. 15.05.2011, Wanderung nach Pöllauberg; Treffpunkt 06:00 Uhr beim Burgtor

Sa. 05.03.2011: Schneeschuhwanderung; je nach Schneelage; Abfahrt: 10:00 Uhr beim Bad; PKW-Fahrgemeinschaften; Anmeldung und Info bei P.u.V. Frosch 07482/45592 oder 0664/7390071 So. 13.03.2011: Wanderung; St.Georgen/L. – Sonnberg – Windhag – Zwickelsberg – Maierhof – St.Georgen/L.; Treffpunkt: 13:00 Uhr beim Bahnhof Scheibbs; Gehzeit ca. 3 Std.; Anmeldung bzw. Info bei S. Gudra 07489/30184 oder 0664/73852933 bzw. bei R. Pflügl 07482/45813 So. 13.03.2011: Schitour Dachstein – Obertraun: Auffahrt mit der Dachsteinsüdwandbahn (Hunerkogel 2685m); Abfahrt über den Hallstättergletscher – Simonyhütte – Gjaidalm 1739m; dann Abfahrt in 2 Gruppen; Gruppe 1: Piste; Gruppe 2: Alpinvariante – beide nach Obertraun, Pistenabfahrt „Rot“ – mittelschwer – 1100 HM; Abfahrt: 05:30 Uhr beim Allwetterbad (Busfahrt); Anmeldung bei R.Pitzl 07482/43859 So. 19.03.2011: Jahreshauptversammlung im Hotel Casa Due Fratelli, Scheibbs; Beginn 19:00 Uhr mit einem Diavortrag der anderen Perspektive von Hanspeter Schlager und Walter Taferner – „Vom Ötscher ins Gesäuse“ mit dem Gleitschirm und Fotoapparat über unserer Heimat. Do. 07.04. – So. 10.04.2011: Hochalpine Gletschertouren (2900 – 3600m); Stützpunkt: Kürsingerhütte 2547m – Venedigergruppe; Führung: R.Pitzl und M.Taschl; Treffpunkt: Allwetterbad – Abfahrt nach Vereinbarung; PKW-Fahrgemeinschaften; Begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung und Info: R.Pitzl 07482/43859 Sa. 09.04. – Sa. 16.04.2011: Firnschneewoche in St.Anton/ Arlberg: Sofortige Anmeldung notwendig bei Michael Zartl 07482/48344 oder Hans Kurz 07482/45303 So. 17.04.2011: Wanderung: St.Leonhard/Wald – St.Ägidi – Windhag; Treffpunkt: 09:00 Uhr Bahnhof Scheibbs; Gehzeit ca. 3 Std.; Anmeldung u. Info: S.Gudra 07482/30184 oder 0664/73852933 bzw. R. Pflügl 07482/45813

sektion triestingtal Vorstand: Wolfgang Lang 2560 Berndorf, Hautpstraße 55-57/3, Kanzlei: 2560 Berndorf, Pottensteiner Straße 15 (Adlerhof), langwo@gmx.at Hüttendienste - Öffnungszeiten: Sa. 30.04.2011: Kukubauer Hütte; Fr. Lang 02672 84070 Sa. 21.05.2011: Kieneck; Fr. Lang 02672 84070

sektion scheibbs

Sa. 11.06.2011: Zdarsky Hütte; Fr. Lang 02672 84070

Vorstand: Peter Frosch 3270 Scheibbs, Schmelzergasse 5, p.v.frosch@aon.at, www.oetk-scheibbs.at Geburtstage: Ilse Anzenberger, Friedrich Hofmarcher, Karl Zaiser, Erwin Huber, Wilhelmine Prenninger, Annemarie Sass, Christine Stadler Geburtstage: Wetchy Magdalena u. Michael, Groiß Nina, Neubauer Sebastian, Krischek Rupert, Huber Ferdinand u. Eibner Anika alle aus Scheibbs, Wenighofer Laura, König Agnes, Stübler Franz u. Elfriede, Wenighofer Verena u. Willmann Emily, aus Purgstall, Steiner Jakob, Dieminger Simon u. Elias, aus Gaming, Fuchsstei-

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nr.2/2011

sektion vindobona

sektionen•infos sektion wiener neustadt

Vorstand: Manfred Moravec 1190 Wien, Saileräckergasse 47/2/20, 0699/127 13 484

Vorstand: Josef Zwickl 2700 Wiener Neustadt, Schulgasse 2a/2/9, Geschäftszeiten: Jeden 1.Freitag im Monat von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr, zwickl@chello.at, www.oetkneustadt.at

Gedanken: „Unbedingt mit zum Glück gehört, manches was man möchte, nicht zu haben.“ Dank: Die St.-Anna-Kinderkrebsforschung sowie die Sektionsleitung dankt für die Euro 200, die bei der Jahresabschlusswanderung 2010 von den TeilnehmerInnen für diese Institution gespendet wurden. Geburtstage: Barbara Böck, Markus Freese, Franz Gallei, Egon Hölbl, Erika Kienast, Waltraude Matzka, DI Dr. Prüfert-Freese, Martha Braun-Reeg, Carola Riebenbauer, Edith Zemann Aktivitäten: Mi. 02.03.2011 und Mi. 27.04.2011: Sektions – Kulturtag; Das jeweilige Programm wird kurzfristig zusammengestellt. Leitung: Manfred Moravec (Mobil: 0699/127 13 484). Kein Führungsbeitrag! Sa. 12.03. – Do. 17.03.2011: Schitage im Gebiet Zell/See – Kaprun – Kitzbühel; Pistenspass pur in einem sehr weitläufigen Schigebiet; Kein Schikurs; Pauschalpreis 420,- inkl. 4-Tage-Schipass; Standquartier: Gästehaus Klawun, Piesendorf im Salzburger Land; Komfort-Doppelzimmer mit DU/WC, Sat-TV, Halbpension; Betreuung und Anmeldung: Manfred Moravec, 0699/127 13 484; Anmeldeschluss bei der Vorbesprechung am Mi. 02.03.2011, 18:00 Uhr, Bäckerstrasse 16, 1010 Wien, 2. Stock Sa. 26.03.2011: Tagesschifahrt; Ziel wird nach Schneelage und Interesse ausgesucht; TeilnehmerInnen entscheiden ob nordisch oder alpin gefahren wird; Betreuung und Anmeldung: Manfred Moravec, 0699/127 13 484; Führungsbeitrag: Euro 4,So. 09.04. – Do. 14.04.2011: Schitage am Hintertuxer Gletscher; Pauschalpreis 350,- inkl. 4-Tage-Schipass; Standquartier: Frühstückspension Rieplerhof, Lanersbach/Tirol; Doppelzimmer mit DU/WC, Frühstücksbuffet; Betreuung und Anmeldung: Manfred Moravec, 0699/127 13 484; Anmeldeschluss bei der Vorbesprechung am Mi. 30.03.2011, 18:00 Uhr, Bäckerstrasse 16, 1010 Wien, 2. Stock Sa. 16.04. – So. 17.04.2011: Der Berg und der Firn ruft zu einem „Frühjahrsschitourl“; Für Alle, die schon immer einmal diese Sportart abseits der Schipisten ausprobieren wollen; Ziel nach Schneelage und Interesse der TeilnehmerInnen; Betreuung und Anmeldung: Manfred Moravec, 0699/127 13 484; Führungsbeitrag: Euro 10,Fit & Vital = Xund Unser wöchentliches Angebot an alle, die etwas für ihr eigenes Wohlbefinden tun wollen. Das Angebot zu einem GratisSchnuppern gilt noch immer! Jeden Donnerstag – sofern dieser nicht schulfrei ist – von 17:30 – 19:00 Uhr im Turnsaal des Bundesrealgymnasiums Wien 1010, Stubenbastei 6-8. Regiebeitrag: Karte für 12 Abende Euro 50,- Einzelkarte Euro 5,- Duschmöglichkeit; GratisSchnuppern jederzeit möglich; Leitung: Manfred Moravec.

Geburtstage: Franz Trinkl (60), Anna Hörandl (70), Ing. Ernst Kopp (70), Eleonore Roth (70), Horst Simlinger (70), OStR Mag. Manfred Gneist (70), Ingrid Wenzl (75), Ing. Franz Gebhart (80), Dkfm. Rudolf Kuderna (80), Elisabeth Hößl (85), Margareta Kothlechner (90). Ehrungen: 25 Jahre: Teresa Zach; 35 Jahre: Dipl. Ing Norbert Hofmann, Johann Pfeiffer, Mag. Martin Trenker; 40 Jahre: Elisabeth Kuderna, Rudolf Kuderna, Irene Riedl; 45 Jahre: Helmut Wimmer, Eleonore Witz; 50 Jahre: DI Dr. Karl Kaiser, Rudolf Radislovich; 55 Jahre: Stefanie Haslinger; 60 Jahre: Dr. Gertrude Scheiber, Herma Schmutzer; 65 Jahre: Brigitta Wimmer, Johann Witz; 70 Jahre: Ing Karl Rhabek Aktivitäten: So. 13.03.2011, Wienerwald: Helenental – Jägerhaus – Kaltenberger Forst – Sooßer Lindkogel – Manhartsberg – Vöslauer Hütte (Mittagspause) – Abstieg über Jubiläumswarte nach Bad Vöslau; je nach Schneelage teilweise oder gesamt mit Schneeschuhen; Führungsbeitrag: 8,00 ÖTK-Mitglieder, 10,00 Nichtmitglieder; Leihgebühr für Schneeschuhe 10,00; Leitung: Robert Strobl, 0699 113 62 954; stroblrobert@aon.at So. 27.03.2011, Peilstein: Stift Heiligenkreuz – Mayerling – Untermeierhof – Maria Raisenmarkt – Ruine Arnstein – Peilstein (Mittagspause) – Abstieg über Peilsteinhütte nach Neuhaus und Weissenbach; Führungsbeitrag: 8,00 ÖTK-Mitglieder, 10,00 Nichtmitglieder; Leitung: Robert Strobl, 0699 113 62 954; stroblrobert@aon.at Sa. 09.04.2011, Hohe Wand – Workshop Alpinsport: Ich werde die wichtigsten Grundbegriffe der alpinen Seiltechnik (Knoten) und die erforderliche Grundausrüstung für Bergwanderer und Klettersteiggeher in Theorie und Praxis vermitteln; Kostenbeitrag: 15,00 ÖTK-Mitglieder, 18,00 Nichtmitglieder; Leitung: Robert Strobl, 0699 113 62 954; stroblrobert@aon.at Fr. 01.04.2011, 14:00 Uhr und Sa. 02.04.2011, 09:00 Uhr, Klettersteigkurs 1 für Anfänger: Fr. 08.04.2011, 14:00 Uhr und Fr. 15.04.2011, 14:00 Uhr, Klettersteigkurs 2 für Anfänger: Kostenbeitrag: 65,00 ÖTK-Mitglieder, 70,00 Nichtmitglieder; Leitung: Robert Strobl, 0699 113 62 954; stroblrobert@aon.at So. 15.05.2011, Pittener Rundwanderweg; Leichte Wanderung; Treffpunkt 10:00 Uhr, Bahnhof Pitten; Anmeldung: Martina Holzcer, 0664 736 766 51 Do. 02.06.2011 bis So. 05.06.2011, Busfahrt nach GRADO; Anmeldung sofort – nur mehr Restplätze; Anmeldung: Martina Holzcer, 0664 736 766 51

zentrale ausflugsreferat 1010 Wien, Bäckerstrasse 16, Tel. 01/512 38 44, zentrale@oetk.at, www.oetk.at

sektion wienerwald Vorstand: Johann Kassler Klamm 100, 3053 Laaben Neumitglieder: Mag. Franz Kammerhofer aus Neustift-Innermanzing, Franz Purgstaller aus Klausen-Leopoldsdorf

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Voranmeldungen bitten in der Klubkanzlei deponieren. Für Mittwoch-Führungen ist Anmeldeschluss jeweils Montag 13 Uhr; Samstag/Sonntag-Führungen bis Donnerstag 15 Uhr. Bei Wienerwald-Führungen wird von Gästen (Nicht-Mitgliedern) ein Führungsbeitrag 1,50 Euro eingehoben. Die Hüttenmarke eines alpinen Vereins ersetzt hier nicht die Mitgliedschaft. ÖTK-Mitglieder zahlen selbstverständlich nichts.


sektionen•infos Anmerkungen: (FK) Fahrkarten sind selbst zu bezahlen. (M) Ort der geplanten Mittagsrast Aktivitäten: Mi. 09.03.2011, Siegenfeld: Treffpunkt 08:45 Uhr Bahnhof Meidling Kassenhalle; 09:05 Uhr Meidling nach Baden (FK Maidling – Bande R.), Theresienwarte – Heiligenkreuzerwiese – Siegenfeld(M) – Rosental – Helenental – Rauenstein – Bus nach Baden; Führung: Hannelore Pazdernik Sa. 26.03.2011, Bisamberg: Treffpunkt 10:00 Uhr S-Bahn Floridsdorf bei der Trafik; gemeinsame Fahrt nach Langenzersdorf um 10:14 Uhr; vom Bahnhof wandern wir über den Bisamberg nach Stammersdorf über den Stadtwanderweg 5, Gesamtlänge ca. 13 km; Einkehr heim Wirtshaus Gamshöhe möglich; Rückfahrt mit der Straßenbahnlinie 31 nach Floridsdorf; Führung: Lore Posch So., 27.3.2011 – Vöslauerhütte: 8.45 Bahnhof Meidling Kassenhalle. 9.07 von Meidling nach Bad Vöslau. FK Meidling - Bad Vöelau R. Bad Vöslau, Harzberg, Vös1auerhütte(M), Mariazellerzwickel, Waldandacht, Anzengruberweg, Bad Vöslau. Führung: Hanne1ore Pazdernik Fr. 15.04.2011, Fink in der Au: Treffpunkt 08:45 Uhr Westbahnhof, Kassenhalle; 09:09 Uhr nach Rekawinkel; Rekawinkel – Hochbuch – Fink in der Au(M) – Wilhelmshöhe - Carl-RitterWeg - Tullnerbach-Pressbaum; Führung: Hannelore Pazdernik Sa. 16.04.2011, Eisernes Tor: Treffpunkt 09:55 Uhr ÖBB Terminal Bahnhof Meidling; 10:05 Uhr nach Baden; Baden – Schutzhaus Eisernes Tor – Beethovenweg – Baden; Gehzeit ca.5 Stunden (600 Hm); Führung: Lore Posch Mo. 25.04.2011, Lainzer Tiergarten: Treffpunkt 09:00 Uhr Hütteldorf Endstelle U4 beim Nikolaitor; Rohrerhaus – Hirschgstemm(M) – Hermesvilla – Baderwiese – Nikolaitor; Führung: Hannelore Pazdernik Mi. 11.05.2011, Klein Engersdorf: Treffpunkt 09:50 Uhr Floridsdorf Endstelle U6; Weiterfahrt mit Straßenbahn Linie 26 zur Endstelle; Strebersdorf – Klausgraben – Klein Engersdorf(M) – Hagenbrunn – Stammersdorf; Führung: Hannelore Pazdernik

zentrale alpine runde - bergsteiger Leitung: Josef Schrom: 1929-2011 BG-Hauptversammlung: auf Grund der Hauptversammlung vom 02.12.2010 setzt sich die BG-Leitung für 2011 wie folgt zusammen: Ehrenvorstand: Fritz KRUGLER; Leiter: Josef SCHROM; Leiter-Stv.: Karl Werner ZEMANN; Kassier: Gerhard SCHIRMER; Schriftführung: Charlotte SCHROM; Tourenwart: Heinz HOFFMANN; Organisation Weihnachtsfeier 2011: Helmut CHORVAT Geburtstage: Friedrich Krugler (85), Paul Lhotka (80), Rudolf Smekal (80), Günter Godai (70), Helmut Wolfram (70), Günter J. Wolf (70), Ingrid Weber (60), Peter Burgstaller (60), Thomas Behm (40) Aktivitäten: Alle Treffen im Klubhaus, 1010 Wien, Bäckerstraße 16, 2. Stock im Kleinen Vortragssaal, 19:00 Uhr Monatsabend im März – Do. 03.03.2011 - „MYSTISCH-ESOTERISCH UNTERWEGS“: ein Vortrag von Gerhard Sauer – er hat uns schon oft zu geheimen Plätzen geführt bzw. darauf verwiesen, an denen man nicht vorbeigehen sollte. Seine diesmaligen Ausführungen können sicher Neugier erwecken, sie versprechen darüber hinaus einen sehr interessanten Abend. Monatsabend im April – Do. 14.04.2011 - „SEVEN SUMMITS VON ÖSTERREICH“: Günter Godai führt uns zu den höchs-

nr.2/2011 ten Gipfeln der einzelnen Bundesländer. Damit sind jene Gipfel gemeint, die sich zur Gänze auf dem Gebiet des jeweiligen Bundeslandes befinden. Günter spricht damit über ein Thema, über das in unserer Gruppe bisher noch kein Vortrag gehalten wurde. Wir sind schon sehr gespannt auf seine Ausführungen. Vorzügliche Bilder werden sicher so manchen Gipfel wieder in uns lebendig werden lassen. Do. 03.03., Do. 17.03., Do. 07.04., Do. 21.04., Do. 05.05. und Do. 19.05.2011, Klettertraining in der ÖTK-Kletterhalle; Beginn jeweils 18:30/19:00 Uhr; Open End; Sa. 12.03. – So. 13.03.2011, ÖAK Vortrag – Basislager auf der Plannerhütte; Genauere Infos beim BG-Leiter erfragen! So. 20.03.2011, Schitour; Rottenmanner Tauern So. 17.04.2011, Anklettern; Hohe Wand oder Wachau April 2011; Sport- und Alpinkletterwoche Sarcatal/Italien (genauer Termin noch nicht fixiert)

zentrale heimat- und naturkundliche gruppe Leitung: Christine Stepanek, Günter und Ingrid Ressel, Manfred und Elfriede Nikisch Di. 08.03.2011, ALT-WIENER SCHNAPSMUSEUM; 1120 Wien, Wilhelmstraße 19-21; Linie 62 oder U6 bis Philadelphiabrücke; Treffpunkt: 10:45 Uhr, Führung: 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 5,- Bitte um Voranmeldung unter 545 04 37 od. 02236 34 296 Mi. 16.03.2011, HAUS DES MEERES; 1060 Wien, Fritz Grünbaum Platz 1 (Flakturm); Bus 13 A, 14A, 57 A, Station Haus des Meeres oder U3 Station Neubaugasse; Treffpunkt: 10:45 Uhr Überblicksführung: 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 10,- Bitte um Voranmeldung unter 545 04 37 od. 02236 34 296 Di. 22.03.2011, LEOPOLD MUSEUM; 1010 Wien, Museumsquartier; Sonderausstellung: ,, WIEN 1900, SAMMLUNG LEOPOLD“; Führung: Frau Mag. Brigitte Lindinger; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 13,- Bitte um Voranmeldung unter 545 04 37 0d. 02236 34 296. Di 29.03.2011, KUNSTFORUM WIEN; 1010 Wien, Freyung 8; Sonderausstellung: ,,IWAN KONSTANTIONWITSCH AIWASOWSKI“, MALER DES MEERES - UM 1900“; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 13,- Bitte um Voranmeldung unter 545 04 37 oder 02236 34 296. Do. 07.04.2011, FÜHRUNG DURCH DIE BURG LIECHTENSTEIN; Maria Enzersdorf; Führungsbeginn: 11:00 Uhr; Treffpunkt Schnellbahn Meidling 09:15 Uhr; Abfahrt 09:20 Uhr bis Liesing, Bus 207, um 09:49 Uhr Richtung Mödling bis Haltestelle Maria Enzersdorf, Franz Josef Straße; Fußweg ca. 20 Min. bis zur Burg; bei Wunsch: Mittagessen Restaurant Hotwagner; anschl. Wanderung nach Mödling (ca. 1 Stunde); Eintritt und Führung 5,- Bitte um Voranmeldung unter 545 04 37 od. 02236 34 296. Di. 12.04.2011, KUNSTHISTORISCHES MUSEUM; Sonderausstellung: ,,SCHAURIG SCHÖN (Ungeheuerliches in der Kunst)“; Führung: Frau Dr. Rotraut Krall; Treffpunkt: 10:45 Uhr; Führung: 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 12.- mit Museumskarte Euro 6.- Bitte um Voranmeldung unter 545 04 37 oder 02236 34 296. Do. 28.04.2011, ARNULF RAINER MUSEUM; 2500 Baden, Josefsplatz 5; Bus 360 ab Matzleinsdorferplatz um 09:47 Uhr oder Badner Bahn ab Philadelphiabrücke um 09:45 Uhr bis jeweils Josefsplatz, Baden; Treffpunkt 10:30 Uhr Baden, Josefsplatz; Führung 11:00 Uhr; Eintritt und Führung: 8,- anschl. bei Wunsch Mittag im Batzenhausl; Wanderung im Rosarium oder Kurpark, Gehzeit ca. 1 1/2 Std., oder nach Wunsch; bitte um Voranmeldung unter 545 04 37 od. 02236 34 296.

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nr.2/2011

wandertipps tipps • infos • termine

Die neue Reihe „Richtig Wandern“

Diese hat das Ziel, Wissenswertes rund um das Thema Wandern zu vermitteln. Hier reicht die Palette an Ratschlägen von „Nach welchen Kriterien wähle ich meine Wanderkleidung aus“ über „Was sollte in meinen Rucksack hinein“ bis hin zu komplexeren Themen, wie „Wie bereite ich mich richtig auf eine Wanderung vor“ oder „Wie orientiere ich mich auch ohne Wegweiser“? Viel Spaß beim Lesen!  Teil 2: Bekleidung Was ziehe ich zum Wandern am Besten an? Diese Frage haben sich sicherlich schon einige von uns gestellt, sie lässt sich sicher nicht eindeutig beantworten. Die Wahl des richtigen Gewandes hängt daher viel zu stark vom Geschmack und vom Investitionswillen der betreffenden Person ab. In der Wanderbekleidungsabteilung des Fachhandels finden sich Produkte aller Preiskategorien, von teuren Multifunktionsmaterialien bis hin zur einfachen Baumwollwäsche. Erstere haben den Vorteil, Schweiß nach außen zu transportieren und dadurch ein angenehmeres, trockenes Gefühl zu vermitteln. Allerdings müssen diese Materialien meist mit speziellen Waschund Imprägniermitteln behandelt werden. Baumwolle dagegen kann einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Der Nachteil von Baumwolle ist aber die Aufnahme von Schweiß, was vor allem im Winter dieses kalte und unangenehme Gefühl verursacht und sogar gefährlich werden kann (Unterkühlung)!

Für welches Material man sich auch entscheidet, beim Wandern sollten immer mehrere Schichten übereinander gezogen werden. Dieses Zwiebelsystem gibt die nötige Flexibilität, um sich bei Witterungsänderungen anzupassen und auf persönliche Empfindungen zu reagieren. So kann man z.B. beim Aufstieg fast alles ausziehen und bei der Rast oder einem leichteren Abstieg zusätzliche Schichten anziehen. Allgemein empfiehlt sich ein System mit mindestens 3 Schichten: Leibchen, Pullover (Fleece oder Wolle) und Windjacke. Letztere sollte idealerweise eine leuchtende Farbe haben (rot, orange, gelb) um im Notfall leichter von den Rettungskräften gefunden zu werden. Die Wahl der Farbe ist aber natürlich in letzter Konsequenz vom Geschmack des Trägers abhängig. Ich sage absichtlich Wind- und nicht Regenjacke, da die üblichen Regenjacken zum Wandern bei Regen sehr unangenehm sind. Zum einen leiten sie einen Großteil des Wassers auf die Oberschenkel, wodurch die Muskeln auskühlen und anfälliger für Krämpfe werden. Zum anderen schützen sie den Rucksack nicht, die in den wenigsten Fällen wasserdicht sind. Daher empfehle ich ein weites, knielanges Regencape (eine Pelerine), welches auch über den Rucksack gezogen werden kann.

Egal ob Schlechtwetter oder ...

Bei Wanderungen im Hochgebirge (~ ab 2500m) sollten weiters Haube und Handschuhe mitgenommen werden. In diesen Höhen kann das Wetter sehr schnell wechseln und empfindliche Temperaturstürze mit sich bringen. Zum Schluss möchte ich noch gerne erzählen, mit welcher Ausstattung ich selbst wandern gehe: Am liebsten trage ich TShirts aus Baumwolle. Allerdings sind diese meistens nach der halben Wanderung durchgeschwitzt, weshalb ich immer ein Ersatzleibchen mithabe, um mich bei Bedarf nach dem Aufstieg umziehen zu können. Weiters trage ich eine abzippbare Hose und als Sonnenschutz zusätzlich zur Sonnencreme eine Kappe, welche ich verkehrt herum aufsetze, um meinen exponierten Nacken zu bedecken. Fleece- Pullover, Windjacke und Regencape sind immer im Rucksack dabei.

In diesem Sinne: Wandern Sie wohl.

Um die Flexibilität der verwendeten Kleidung weiter zu erhöhen, ist das Tragen von abzippbaren Hosen sinnvoll. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Hose neben dem horizontalen auch einen vertikalen Reißverschluss im unteren Teil der Hose besitzt. Dieser ist notwendig um sich nicht jedes Mal beim An- oder Abzippen der Hosenbeine die Schuhe aus- und wieder anziehen zu müssen. Fassen wir zusammen: Empfehlenswert ist ein Zwiebelsystem mit Leibchen, Pullover und Jacke, sowie abzippbare Hose. Was davon von Beginn der Tour getragen wird, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Der Rest sollte allerdings unbedingt im Rucksack mitgenommen werden!

Weiters ist vor allem im Sommer das Tragen einer Sonnenkappe oder eines Sonnenhuts, als ergänzendem Licht- und UV- Schutz zur Sonnencreme, wichtig.

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... sonniger Gipfel - die Bekleidung muss an das Wetter angepasst werden können

Gerhard Fuchs


tippstourenvorschlag • infos • termine

nr.2/2011

nr.10/2010

TOURENVORSCHLAG der BERGSTEIGERGRUPPE H0HE WAND/Sonnenuhrwand - „SMOKYJOKI 6-(eine Stelle)“/5- obl. Eingerichtet: J. Eckner,2009—2010 1.Begehung: J. Eckner, F. Hausmann, P. Groß 14.9.2010 Absicherung: Fast durchwegs sehr gut mit Expressankern und vielen (oft gebohrten) Sanduhrschlingen.In der 2. Seillänge nur eine Sanduhrschlinge! Charakter: Recht lange Neutour am rechten Rand der Sonnenuhrwand, welche fast ganz unten am Wandfußsteig startet und oben den Sonnenuhrpfeiler nach links überkreuzt. Eigentlich eine meist recht hübsche und relativ leichte Henkelkletterei im „Reich der Sportkletterer“ in großteils festem Fels und mit sehr guter Absicherung. Im Oktober 2010 war die Tour zum Teil noch ziemlich erdig und grasig und somit keine“Plaisir-Tour“, sondern eher ein alpines Gesamterlebnis,eher etwas für den alpin eingestellten Kletterer. Nach der geplanten Weitersäuberung und ein paar Gewittergüssen könnte sich das aber ändern! An sich sehr schöne griffige Kletterstellen in rauhem und löchrigem Fels finden sich in der 4., 6. und 7. Seillänge. Eine Kletterei eben mit Hohe-Wand-Charakter. Helm aufsetzen! Topo: In dankenswerter Weise von BG-Mitglied Th. Behm. Hinweis: Kombinationsmöglichkeiten mit „Puzzle für Fortgeschrittene“ bzw. Sonnenuhrpfeiler gut möglich. Zustieg: Vom sogenannten Sonnenuhr-Parkplatz in Kürze aufwärts zum bereits sichtbaren MILAK Klettergarten und zum Wandfußsteig. Auf diesem blau bezeichnet nach rechts unter die Sonnenuhrwand. Der Einstieg befindet sich etwas weiter rechts vom Einstieg „Puzzle für Fortgeschrittene“, am Zustiegsweglein zum oberen Postlgrat. Roter Punkt und grüne Schlinge am Einstieg. Abstieg: Völlerinsteig, grün markiert.

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termine tipps • infos • termine

nr.2/2011 Datum

Aktivität

veranstalter

Ansprechperson Name

Handy/E-Mail

Mi, 02.03. Do, 03.03. 18:00-20:00 Kletterhalle Krems

Sektionskulturtag Klettertreff

Vindobona Langenlois

Manfred Moravec

0699/127 13 484

Franz Lehner

0664/506 68 68 fralehner@aon.at

Do, 03.03. Fr, 04.03. Sa, 05.03. Sa, 05.03. Sa, 05.03. Sa, 05.03. Di, 08.03. Mi, 09.03. Do, 10.03. Fr, 11.03. Fr, 11.03. Sa, 12.03. Sa, 12.03. Sa, 12.03.

Monatsabend / Vortrag Hüttendiensteinteilung Wanderung

Zentrale Wien/BG Alp. Ges. Kienthaler Dresden

Fritz Krügler Eckhard Schippers

eschippers@gmx.de

Klosterneuburg Klosterneuburg Scheibbs Zentrale Wien/HNG Zentrale Wien Scheibbs Graz Rosalia Alp. Ges. Raxgmoa Klosterneuburg Langenlois

Ernst Löbl

0664/400 07 59

Helga Bauer

02243/362 97

P.u.V. Frosch

07482/45 592

Ingrid Ressel

02236/34296

Vindobona Eisenstadt Graz Klosterneuburg Neunkirchen Scheibbs

Manfred Moravec

0699/127 13 484

Silvia Terdy

silvia.terdy@bkf.at

Blumen Schittenkopf

02243/322 69

Scheibbs Wiener Neustadt Neunkirchen Zentrale Wien/HNG Dresden Langenlois

R.Pitzl

07482/43 859

Robert Strobl

0699/113 62 954

A.Bernhard

02635/66 579

Eckhard Schippers

eschippers@gmx.de

Franz Lehner

Vortrag Wanderung Skitour Tiefschneekurs Jahreshauptversammlung Wanderung Mitgliederabend Museumsbesuch Seniorenwanderung Kinderklettern Klubabend Wanderung Klettern Kinder- Jugendklettern

Klosterneuburg Dresden Klosterneuburg Klosterneuburg Scheibbs Rosalia Eisenstadt Zentrale Wien/HNG Klosterneuburg Scheibbs Graz Klosterneuburg Klosterneuburg Langenlois

Erich Bauer

0664/506 68 68 bzw. fralehner@aon.at 02243/362 97

Eckhard Schippers

eschippers@gmx.de

Ernst Löbl

0664/400 07 59

B. Schittenkopf

0664/212 39 27

Ingrid Ressel

02236/34296

Helga Bauer

02243/362 97

Helga Bauer

02243/362 97

Erich Bauer

02243/362 97

Franz Lehner

0664/506 68 68 fralehner@aon.at

Schifahren Wanderung 32. Bergfest

Vindobona Zentrale Wien Dresden Dresden

Manfred Moravec

0699/127 13 484

Wiener Neustadt Zentrale Wien Zentrale Wien/HNG Klosterneuburg

von

Ort bis

19:00 10:16

Klubhaus Bäckerstraße Mollram, Mostheuriger Waitzdorfer Höhe

Skitour Wanderung 10:00 Schneeschuhtour Alt-Wr. Schnapsmuseum Museumsbesuch Siegenfeld Wanderung 16:30-18:00 Kinderklettern Klubabend 19:00 GH Lore Schreiner Mitgliederabend Hermannskogel Wanderung Krummbachstein Schneeschuhtour 09:00-14:00 Warteputz Instandhaltung Heiligensteinwarte Sa, 12.03.– Do, 17.03. Zell am See/Kaprun/Kitzbühel Schifahren So, 13.03.– Do, 17.03. Ski-Ending in Schladming Skifahren So, 13.03. 10:00 Reinischkogel Er und Sie Lauf So, 13.03. Lackenhof Skibus So, 13.03. Schitour So, 13.03. 13:00 St.Georgen/L. - Zwickels- Wanderung berg - St.Georgen/L. So, 13.03. 05:30 Dachstein - Obertraun Schitour So, 13.03. Wienerwald Wanderung Mi, 16.03. Hassbachtal Wanderung Mi, 16.03. Haus des Meeres Museumsbesuch Do, 17.03. 17:00 Gaststätte "Almhütte" Dresden 20. Jahrestag Wiedergründung Do, 17.03. 18:00-20:00 Kletterhalle Krems Klettertreff Fr, 18.03. Sa, 19.03. Sa, 19.03. Sa, 19.03.– Sa, 19.03. So, 20.03. Mo, 21.03. Di, 22.03. Do, 24.03. Do, 24.03. Fr, 25.03. Fr, 25.03. Sa, 26.03. Sa, 26.03.

Kieneck Kamptal

08:36 So, 20.03. 19:00

Klosterneuburg Böhmisches Tor Schneealpe Loser/Krippenstein Hotel Casa Due Fratelli Restaurant "Gabi" Leopoldmuseum Klosterneuburg

16:30-18:00

Zwentendorf Gumpoldskirchen 09:00-12:00 Kletterwand Hauptschlule Langenlois Sa, 26.03. Ort wird noch bekanntgegeben Sa, 26.03. Bisamberg So, 27.03. 08:02 Wehlen So, 27.03. Anmeldeschluss zur Wanderwoche im Rofangebirge So, 27.03. Peilstein So, 27.03. Vöslauerhütte Di, 29.03. Kunstforum Wien Mi, 30.03. Röthelstein

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Wanderung Wanderung Museumsbesuch Wanderung

Hannelore Pazdernik

E.Sommer

e.sommer@gmx.at

Willi Valissik

0699/12661899

Franz Lehner

0664/506 68 68 bzw. fralehner@aon.at

Max

0664/734 28 989

S.Gudra

07489/30 184

Lore Posch Eckhard Schippers

eschippers@gmx.de

Eckhard Schippers

eschippers@gmx.de

Robert Strobl

0699/113 62 954

Hannelore Pazdernik Ingrid Ressel

02236/34296

Lucia Prank

0664/142 53 94


tipps • infos • termine Datum

Ort

Veranstalter

Ansprechperson Name

18:00-20:00 Kletterhalle Krems

Klettertreff

Langenlois

Franz Lehner

14:00 10:00 09:00 09:45

Klettersteigkurs 1 Radfahren Klettersteigkurs 1 Wanderung Schitour Skitouren Gletschertouren Museumsbesuch Klubabend Mitgliederabend Klettersteigkurs 2 Wanderung Wanderung Schiwoche Schifahren Workshop Alpinsport Wanderung Familienwanderung

Wiener Neustadt Eisenstadt Wiener Neustadt Dresden Neunkirchen Klosterneuburg Scheibbs Zentrale Wien/HNG Graz Rosalia Wiener Neustadt Alp. Ges. Raxgmoa Klosterneuburg Scheibbs Vindobona Wiener Neustadt Graz Langenlois

Robert Strobl

0664/506 68 68 fralehner@aon.at 0699/113 62 954

Robert Strobl

0699/113 62 954

Zentrale Wien/HNG Neunkirchen Langenlois

Ingrid Ressel

02236/34296

A.Bernhard

02635/66 579

Franz Lehner

0664/506 68 68 bzw. fralehner@aon.at

Zentrale Wien/BG Klosterneuburg Wiener Neustadt Zentrale Wien Alp. Ges. Kienthaler Dresden

Fritz Krügler

Eckhard Schippers

eschippers@gmx.de

Klosterneuburg Klosterneuburg Langenlois

Willi Valissik

0699/1266 18 99

Erich Bauer

02243/362 97

Franz Lehner

Schifahren Wanderung Klettern Wanderung

Vindobona Zentrale Wien Klosterneuburg Scheibbs

Manfred Moravec

0664/506 68 68 fralehner@aon.at 0699/127 13 484

Ausflug Skitour Wanderung Skitour Wanderung Wanderung Sektionskulturtag Klettertreff

Alp. Ges. Raxgmoa Klosterneuburg Dresden Klosterneuburg Rosalia Zentrale Wien Vindobona Langenlois

E.Sommer

e.sommer@gmx.at

Georg Svoboda

0680/219 89 09

Museumsbesuch Auftransport Markierwanderung Besichtigung Wanderung Wanderung NW/Lauf

Zentrale Wien/HNG Alp. Ges. Kienthaler Eisenstadt Klosterneuburg Dresden Eisenstadt Klosterneuburg

bis

Do, 31.03. Fr, 01.04. Sa, 02.04. Sa, 02.04. So, 03.04. So, 03.04. Do,07.04.– Do,07.04.– Do, 07.04. Fr, 08.04. Fr, 08.04. Fr, 08.04. Sa, 09.04. Sa, 09.04. Sa,09.04.– Sa,09.04.– Sa, 09.04. So, 10.04. So, 10.04.

Do, 14.04. Fr, 15.04. Fr, 15.04. Fr, 15.04. Sa, 16.04.– Sa, 16.04. Sa, 16.04. Sa, 16.04. Sa, 16.04.

So, 10.04. So, 10.04.

19:00 14:00

Do, 28.04. Fr, 29.04.– Fr, 29.04. Fr, 29.04. Sa, 30.04. Sa, 30.04. Sa, 30.04.

Penny Markt - Anradeln der Saison Glashütte - Geising - Altenberg Dachstein (Überschreitung) Stubaier Alpen Venedigergruppe Burg Liechtenstein GH Lore Schreiner

Heiligenstein Ginselhöhe Sa, 16.04. St.Anton/Arlberg Do, 14.04. Hintertuxer Gletscher Hohe Wand 09:00 Kleine Raabklamm 09:00-16:00 Missonweg – von Zöbing nach Mühlbach zum Missonhaus Kunsthistorisches Museum Museumsbesuch Wechsel Wanderung 18:00-20:00 Kletterhalle Krems Klettertreff 19:00

Klubhaus Bäckerstraße Goldreut

14:00

Monatsabend / Vortrag Wanderung Klettersteigkurs 2 Wanderung Hüttenreinigung Wanderung

Fink in der Au So, 17.04. Kienthalerhütte 08:54 Von Hrensko durch die udoli Suche Kamenice zum Fuß des Ruzovsky vrch Veitschbachtörl Schneeschuhtour Grazer Bergland Klettern 09:00-14:00 Klettergarten Dürnstein Kinder- Jugendklettern

Sa, 16.04.– So, 17.04. Sa, 16.04. So, 17.04. So, 17.04. 09:00 Fr, 22.04.– Fr, 22.04.– So, 24.04. Mo,25.04. Mo,25.04. Mo,25.04. Mi, 27.04. Do, 28.04.

nr.10/2010

Aktivität

von

Di, 12.04. Mi, 13.04. Do, 14.04.

nr.2/2011

Mo, 25.04. Mo, 25.04. 09:08

Ort wird noch bekanntgegeben Eisernes Tor Dürnstein St.Leonhard/Wald St.Ägidi - Windhag Znaim noch unbekannt Weinböhla - Bosel Schneeberg

09:00

Lainzer Tiergarten 18:00-20:00 Kletterhalle Krems

So, 01.05. 09:00 07:16 09:00

Arnulf Rainer Museum Kienthalerhütte Wilfing Ernst Fuchs Museum Schreckenstein - Hoher Wostrey Müllendorf Falkenstein

Handy/E-Mail

Rainer Strohbach Max

0664/734 28 989

Bernd Schittenkopf

0664/212 39 27

R.Pitzl

07482/43 859

Ingrid Ressel

02236/34296

Robert Strobl

0699/113 62 954

E.Sommer

e.sommer@gmx.at

Helga Bauer

02243/362 97

M.Zartl

07482/48 344

Manfred Moravec

0699/127 13 484

Robert Strobl

0699/113 62 954

Franz Lehner

0664/506 68 68 fralehner@aon.at

Lucia Prank

0664/142 53 94

Robert Strobl

0699/113 62 954

Hannelore Pazdernik

Lore Posch Gottfried Linhart

0676/737 57 15

S.Gudra

07489/30 184

Stephan Muder Ernst Löbl

0664/400 07 59

Hannelore Pazdernik Manfred Moravec

0699/127 13 484

Franz Lehner Ingrid Ressel

0664/506 68 68 fralehner@aon.at 02236/34296

Helga Bauer

02243/362 97

Walter Luft Inge Schmirl

0664/434 03 85

Erich/Helga Bauer

02243/362 97

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Österreichischer Touristenklub Bäckerstraße 16, A-1010 Wien Telefon 512 38 44, Fax 512 16 57/DW 74

E-Mail: zentrale@oetk.at Homepage: www.oetk.at

ÖTK MITGLIED WERDEN  und den Berg erleben! Der ÖTK ist der drittgrößte Alpinvereinn Österreichs. Er wurde im Jahr 1869 für aktive Wanderer und Bergsteiger gegründet.

Der Österreichische Touristenklub hat über 25.000 Mitglieder in seinen 37 Sektionen in fast allen Bundesländern und besitzt und unterhält 50 Schutzhütten mit über 3.500 Schlafplätzen.

rete t i e b h c Glei Eine ÖT

n K-Sektio

in De i st a u c h

n!

iner Näh

Der ÖTK betreut und unterhält mit ehrenamtlichen Mitgliedern ein Netz aus Wegen, Steigen und Klettersteigen von insgesamt ca. 20.000 Kilometern Länge und hat das größte Klettertrainingszentrum im Zentrum von Wien.

Das umfangreiche Kursprogramm des ÖTK ist auf der Website des ÖTK (www.oetk.at) zu finden. Es lohnt sich, Mitglied beim ÖTK zu werden: Zu den Vorteilen gehören u.a. ein weltweites Notfalls-Servicepaket; bis zu 50 % Rabatt bei Nächtigungen, gültig in den Schutzhütten ALLER alpinen Vereine in Österreich und dem benachbarten Ausland. (u.a. Alpenverein, Naturfreunde, DAV, KCT, KST) zu genießen!

P.b.b. Österreichischer Touristenklub 1010 Wien, Bäckerstrasse 16, DVR 0486281 Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1010 Wien Z.-Nr.: GZ 02Z030129 S Sponsoring Post

Mitgliedsbeiträge

Vollmitglied Studenten und Senioren Ehepartner eine Vollmitgliedes Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Familienmitgliedschaft (Kinder bis 18 Jahre kostenlos)

€ 44 € 28 € 28 € 12 € 72

Nähere Infos zu den Sektionen und die Kontaktadresse unter www.oetk.at

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ÖTK Klubmagazin 2/2011