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Gazette für Mitglieder der Österreichischen Hoteliervereinigung

die lobby - Gazette für Mitglieder der Österreichischen Hoteliervereinigung - P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien - 07Z037315M

First Austrian Hotels Guide 2013

Österreichische Hoteliervereinigung Die freie Interessenvertretung

Oktober 2012/Ausgabe 3/www.oehv.at Seite 1


Inhalt

ÖHV bringt Fachkräftenachwuchs nach Österreich

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First Austrian Hotels 2013

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Klassischer Familienbetrieb als Auslaufmodell?

Multimarkenkooperation will in Österreich wachsen

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Festkongress in Wien

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Kitzbühel Country Club – eine Innovation der Sonderklasse

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Internationaler Standard bei Nachhaltigkeit

Seite 13

ÖHV-Weiterbildung: Seminare, Lehrgänge und Akademien

Seite 18-20

Rechtsinformation:

Seite 21

Neues aus den Bundesländern

Seite 24

Selbstbedienungsladen Tourismus – Melkkuh der Föderalismuskassen

Seite 31

Treffpunkt ÖHV / neue Mitglieder

Seite 35

Impressum Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Österreichische Hoteliervereinigung, Hofburg, 1010 Wien, Chefredaktion: Thomas Reisenzahn, Redaktionsleitung: Martin Stanits, Konzeption und Koordination: Oliver Schenk, MA.; 1010 Wien, Tel. +43(1)533 09 52, Fax +43(1)533 70 71, E-Mail: office@oehv.at, Internet: www.oehv.at, Grafische Gestaltung: Impuls Grafik&Design, 1230 Wien, Druck: Samson Druck GmbH, 5581 St. Margarethen. Für Inhalte dieser Publikation, die von Dritten stammen, übernimmt die ÖHV keine Haftung. Sprachliche Gleichstellung: In dieser Gazette werden nur die männlichen Formen angeführt, die weiblichen sind darin inkludiert

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Editorial An der richtigen Stellen anpacken Für ein Hotel der gehobenen Kategorie sind zwei Faktoren unabdingbar, um überhaupt eine Chance auf Erfolg zu haben – Gäste und Mitarbeiter. An beidem wäre hierzulande durchaus Mehrbedarf gegeben angesichts der Vielzahl neuer Hotelbetten in Österreich. Wir haben zwei konkrete Projekte ins Leben gerufen, die genau hier ansetzen: Der neue First Austrian Hotel Guide, der in Kooperation mit Falstaff komplett gerelauncht wurde und mit einer neuen App und in vollkommen neuer, viel hochwertigerer Anmutung an einen noch größeren Verteiler (durch die Bank Top-Adressen) geht – mit noch mehr Adressen von wichtigen deutschen Markt. Um mehr Schwung in den lahmenden Fachkräfte-Nachschub zu bringen bieten sich andere Herkunftsländer an: Spanien und Griechenland werden von Jugendarbeitslosigkeitsquoten von über 50 Prozent beherrscht. Wir haben jetzt ein Projekt zur Vermittlung offener Stellen in österreichischen Hotels an spanische Jugendliche ins Leben gerufen. So kann Österreichs Hotellerie helfen, ohne dass sich die Spanier als Almosenempfänger fühlen müssen. Als wachsende Dienstleistungsbranche haben wir viele offene Stellen zu besetzen. Tun wir das. Wir bleiben für Sie dran.

Peter Peer

Sepp Schellhorn

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ÖHV Fachkräfteoffensive

ÖHV-Modell zur europäischen Kooperation bei der Bekämpfung von Mitarbeitermangel und Jungendarbeitslosigkeit:

ÖHV bringt Fachkräftenachwuchs nach Österreich In Südeuropa steht eine ganze Generation vor einer ungewissen Zukunft. Mit einer Jugendarbeitslosigkeit von über 50% bilden Spanien und Griechenland die traurigen Schlusslichter Europas. Selbst wenn sich die wirtschaftliche Situation in den krisengeschüttelten Ländern in den nächsten Jahren erholen sollte, rechnen Experten damit, dass die Arbeitslosigkeit nur sehr langsam sinken wird. In Österreich bietet sich hingegen ein komplett anderes Bild: Immer mehr Betriebe in der Wachstumsbranche Tourismus können ihre Ausbildungs- und Arbeitsplätze nicht mehr besetzen, da sie keine adäquaten Mitarbeiter finden. „Es ist eine paradoxe Situation. Im Süden Europas verbrennt gerade eine ganze Generation, während wir in Österreich um jeden Mitarbeiter kämpfen müssen – und niemand unternimmt etwas dagegen, weder hier noch im Süden“, so Peter Peer, Präsident der ÖHV.

Spanische Fachkräfte für die heimische Tourismusbranche Um nicht tatenlos zuzusehen, hat die ÖHV eine Initiative ins Leben gerufen: Basierend auf dem Erfolg der ÖHVFachkräfteoffensive in den neuen EU-Mitgliedsstaaten im Jahr der Arbeitsmarktöffnung sollen Arbeit suchende Seite 4

Spanier in Österreichs Top-Hotellerie einen Arbeitsplatz finden. Davon profitieren die jungen Menschen doppelt – sofort von einem Arbeitsplatz und mittelfristig von der Erfahrung, die sie im Land des Tourismusweltmeisters sammeln konnten für ihre Karriere in einer weltweit aufstrebenden Branche mit Arbeitsplatzgarantie. „Wir bieten diesen jungen Menschen eine Perspektive, unsere Betriebe finden dringend benötigte Fachkräfte. Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, erklärt Peer den Ansatz.

Breite Unterstützung für ÖHV-Sozialprojekt Wie eine ÖHV-interne Umfrage ergeben hat, würden 88% der Mitgliedsbetriebe das Sozialprojekt unterstützen. Ebenfalls positiv war das Feedback von der Spanischen wie auch von der Österreichischen Botschaft, von spanischen Hotelkonzernen wie auch von Schwesterorganisationen und Schulen. Zur idealen Bewerbung der Initiative werden die Bemühungen von einer breit angelegten PR- und Social Media Kampagne gestützt. Die Abwicklung erfolgt über die Jobplattform der Hogast. „Die positive Resonanz von allen Seiten zeigt, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Das gibt Hoffnung für beide Seiten“, so Peer abschließend.


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First Austrian Hotels

First Austrian Hotels © Top-Hotels, exklusive Restaurant- und Freizeittipps, Online-Hoteldatenbank und Gratis-App.

“First Austrian Hotels 2013” Hoch über den Dächern Wiens, im neu eröffneten Ritz Carlton, präsentierten die ÖHV und Falstaff den neuen Hotelguide „First Austrian Hotels 2013“. Erstmals erscheint das umfassende Kompendium in Zusammenarbeit mit dem Wein- und Genuss-Verlag. Verbindendes Element der Kooperation: höchste Ansprüche an die Qualität. In gewohnter Manier bietet der Guide einen umfassenden Überblick der heimischen Vorzeigebetriebe. „Als leidenschaftliche Gastgeber bieten wir unseren Gästen höchste Dienstleistungsqualität. Der Hotelguide ‚First Austrian Hotels 2013‘ ist ein weiterer Schritt im Sinne des Qualitätsverständnisses unserer Spitzenbetriebe, der sowohl den Standards der Hotellerie als auch den Ansprüchen unserer Gäste mehr als gerecht wird“, so ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn.

Stephan Mikinovic (AMA), Toni Mörwald

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Reiner Heilmann (Hotel Sacher), Alfred Hudler (Vöslauer), Wolfgang M. Rosam (Falstaff), Wini Brugger

Online Hoteldatenbank und Hotelguide-App

Neu sind die optische Aufmachung inklusive der von Falstaff gewohnten Symbolik, die Textierung durch die Falstaff-Reiseredaktion und Insidertipps von prominenten Persönlichkeiten wie Hans Staud, Erich Stekovics, Helga Rabl-Stadler oder Karl Stoss, die ihre Heimat-Bundesländer ins rechte Licht rückten.

Um modernen Nutzungsgewohnheiten wie auch dem Qualitätsgedanken gerecht zu werden, entschloss man sich für eine State-of-the-Art-Lösung: Mittels einer eigens entwickelten Hotelguide-App ist der Guide überall und jederzeit auch unterwegs verfügbar. Eine Hoteldatenbank auf www.first-austrian-hotels.at und www.falstaff.at runden das multimediale Angebot ab.

„Mit Guides zu Genussthemen wie Wein und Kulinarik ist Falstaff seit Jahren äußerst erfolgreich in Österreich und im Ausland präsent. Umso mehr freut uns, diese Kompetenz gemeinsam mit der ÖHV durch ein hochwertiges Produkt im Bereich der gehobenen Hotellerie erweitern zu können und mit unserer multimedialen Lösung ein hoch qualitatives Produkt auf den Plattformen Print, Online und Mobile auf den Markt zu bringen“, so Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam zu der neuen Kooperation.

Fotos Copyright: Falstaff Verlags GmbH/APA-Fotoservice/Schedl

Neuer Look und Insidertipps

Judit Rabenstein und Ina Pfneiszl (Simacek)

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Multimarken-Kooperation

Société Européenne d´Hotellerie:

Multimarken-Kooperation will in Österreich wachsen Als „operative Vereinigung unabhängiger Hoteliers für unabhängige Hoteliers zur Unterstützung in Marketing und Verkauf, Schulung und Qualitätsmanagement“ bietet die Société Européenne d´Hotellerie (SEH) Dienstleistungen von der E-Distribution bis zu einem Treueprogramm. Die Präsenz in Österreich – mit der Marke „Relais du Silence“ – soll ausgebaut werden. Die SEH mit Sitz in Paris vereint mehr als 550 Hotels mit vier klar positionierten und einander ergänzenden Marken. Es sind dies die „P´tit Dèj Hotel“, die „Inter Hotels“, die „Qualys-Hotels“ sowie 204 „Relais du Silence“-Hotels (3- bis 5-Sterne-Häuser). Die Gesamtzahl der Zimmer liegt bei 19.300, davon entfallen 12.643 auf Inter Hotels, 4.529 auf Relais du Silence. „Relais du Silence“ ist in zehn Ländern Europas präsent. In Österreich gibt es zwei Häuser: Das Sporthotel Zugspitze in Leermoos und das Berghotel Tulbingerkogel in Mauerbach bei Wien. In Österreich hat sich „Relais du Silence“ nach einer Präsentation im Rahmen einer ÖHV-Veranstaltung im Jahr 1981 etabliert.

Die Marke „Relais du Silence“

Ausbaupläne für deutschsprachigen Raum

Die 1968 gegründete Gruppierung ist seit November 2010 Mitglied der SEH. Vorstandsvorsitzender von SEH und Relais du Silence ist der französische Hotelier Jean Lavergne, Vorsitzender des Aufsichtsrats der belgische „Relais du Silence“-Hotelier Thierry Neyens. Frank Bläuel , Besitzer des Berghotels Tulbingerkogel, ist Mitglied des Aufsichtsrats.

„Wir wollen die Marke ‚Relais du Silence‘ in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausbauen und die Marken Qualys- und Inter-Hotel einführen. Deshalb haben wir seit Mai 2012 eine Repräsentanz in Köln, die neue HotelPartner akquiriert und den Kontakt mit Reiseveranstaltern für Hotels aller vier Marken herstellt", erklärt Bettina Tegeder, die in der neuen Repräsentanz für diese drei Märkte verantwortlich ist. „Unsere Kooperation bietet eine glaubwürdige Alternative zur integrierten Kettenhotellerie für Hoteliers, die unabhängig bleiben, dabei aber von einem starken europäischen Netzwerk profitieren wollen.“ Die Kooperation fungiert als Genossenschaft gleichrangiger Teilhaben nach dem Prinzip „Ein Hotel = eine Stimme“. Dadurch, so Tegeder im Gespräch mit der "lobby", unterscheide man sich wesentlich von anderen Hotelkooperationen. Seite 8

Relais du Silence bietet seit bald 45 Jahren eine Auswahl bemerkenswerter Häuser, darunter Schlösser, Herrenhäuser, Chalets, Mühlen und Bauernhöfe, in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Holland, Andorra, Spanien, Italien, Schweiz, Deutschland und Österreich. Es handelt sich durchwegs um inhabergeführte Häuser, die fast ausnahmslos in bemerkenswerter Natur liegen. In den Restaurants kommen bevorzugt regionale und saisonale Produkte zum Einsatz. Darüber hinaus haben sich mehr als 70 „Relais du Silence“ auf Wellness spezialisiert.

Société Européenne d´Hotellerie, Bettina Tegeder Worringer Straße 30, 50668 Köln Tel.: +49 (0) 221 9438 5240, E-Mail: b.tegeder@seh-hotels.com www.seh-hotels.com/


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Advertorial

Die Karte ist immer mit im Gepäck Auf Reisen sind Zahlungskarten mittlerweile unverzichtbare Begleiter, Gäste nutzen den Service des Bezahlens mit Plastikgeld oft und gerne. Denn das bargeldlose Bezahlen steht für Bequemlichkeit, Schnelligkeit, unkomplizierte Abwicklung und Sicherheit. Damit auch Sie Ihren Gästen diese flexible Art der Bezahlung anbieten können, hat PayLife mit der neuen mobilen Bankomat-Kasse touch & go ein Terminal entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse Ihrer Branche zugeschnitten ist. Neben der Bedienerfreundlichkeit und der technischen Hochwertigkeit ist die neue mobile Bankomat-Kasse touch & go für die neueste Kontaktlos-Technologie vorbereitet und verfügt über die höchsten internationalen Sicherheitsstandards. Das Terminal bietet Ihnen durch einen innovativen, großen und übersichtlichen Touchscreen mit Farb-Display und eine lange Akkulaufzeit ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit, denn durch Animation am Display ist die Bedienung komfortabel, einfach und selbsterklärend. Speziell für die Hotellerie gibt es außerdem praktische Zusatzfunktionen, die den Anforderungen in Ihrem Bereich entsprechen. Die branchenoptimierte Schnellauswahl von Geschäftsfällen direkt an der Bankomat-Kasse erleichtert Ihnen den Zahlungsalltag. Kurzwahltasten bzw. Icons am Touchscreen lassen sich problemlos und einfach für Geschäftsfälle wie zum Beispiel Anzahlungen für Hotelreservierungen sowie „No Show“ definieren. Die Trinkgeldfunktion ermöglicht das Hinzufügen eines Trinkgeldbetrages im Zuge einer Zahlung, Ihr Gast bekommt gleich auf dem Zahlungsbeleg den Betrag, das Trinkgeld und die Gesamtsumme ausgewiesen. Und im Gastgarten oder Restaurant kann jeder Kellner mit der Schichtsummen-Funktion die getätigten Transaktionen „seiner“ Schicht abrechnen, ohne damit ein Tagesende zu starten. Seite 10

Um ausländischen Kunden mehr Service beim Bezahlen mit Karte zu bieten unterstützt PayLife einheimische Betriebe mit einer zusätzlichen Funktion auf der BankomatKasse, der DCC - Währungsumwandlung. Damit können Kunden aus Nicht-Euro-Ländern den zu zahlenden Betrag gleich in ihrer Heimatwährung begleichen. Direkt auf dem Kundenbeleg finden sich alle Details zur Transaktion, also der Betrag in Euro, in der jeweiligen Heimatwährung und der aktuelle Umrechnungskurs. Das neue PayLife Terminal überzeugt durch seine Flexibilität. Egal, ob an der Rezeption, an der Bar, im Restaurant oder im Gastgarten – die mobile Bankomat-Kasse kommt dort zum Einsatz, wo Sie sie gerade brauchen. Durch ihr handliches Design ist sie ortsunabhängig und individuell einsetzbar. Profitieren Sie mit der neuen PayLife Bankomat-Kasse von der vollen Kostenkontrolle mit dem Rundum-SorglosPaket für Service, Kommunikation und Terminalmiete sowie der gratis Dockingstation zum bequemen Laden Ihres Terminals. Mit der neuen mobilen PayLife Bankomat-Kasse halten Sie schon jetzt die Zukunft in Händen.

Auf dem schnellsten Weg zu mehr Info! Wir sind gerne für Sie persönlich da: Tel. +43 (0) 1/717 01 – 1800 oder verkauf@paylife.at


ÖHV-Hotelierkongress 2013 in Wien

Festkongress in Wien Die ÖHV feiert ihr 60-jähriges Bestehen und wählt ein neues Präsidium. Von Montag, 21., bis Mittwoch, 23. Jänner 2013, steht der Große Redoutensaal der Wiener Hofburg ganz im Zeichen unseres 60-Jahre-Jubiläums. Wir erwarten zu unserem Jubiläumskongress mehr als 600 Teilnehmer, darunter Vertreter der Bundesregierung wie auch von internationalen Partnerorganisationen. Den Rahmen für den ersten Abend bietet das neue Ritz Carlton Vienna, im Anschluss laden die RingHotels zu einem Bar-Rundgang. Höhepunkt des Rahmenprogramms ist der Jubiläums-Ball im Festsaal des Wiener Rathauses, einem der schönsten historischen Säle Wiens.

Mag. Renate Danler, Geschäftsführerin der Hofburg Vienna und Thomas Reisenzahn, Generalsekretär ÖHV

Im Rahmen des Kongresses findet auch die 51. Ordentliche ÖHV-Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Mehr Infos unter www.oehv.at/kongress/2013

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Kitzbühel Country Club

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Kitzbühel Country Club – eine Innovation der Sonderklasse Initiator Richard Hauser: „Der KCC wird ein Ort der Begegnung für bereits bestens vernetzte Persönlichkeiten.“ 50-Mio.-Euro-Investition eröffnet im Dezember 2012. In Reith bei Kitzbühel entsteht derzeit mit einem Investitionsvolumen von 50 Mio. Euro der „Kitzbühel Country Club“, kurz KCC. Richard Hauser, eine der bekanntesten und initiativsten Persönlichkeiten im Tiroler Tourismus, realisiert damit vor den Toren der Gamsstadt ein hochinnovatives Konzept, das im Alpenraum bisher ohne Parallele dasteht.

Ein Club als Türöffner Der neue Club öffnet im Dezember dieses Jahres seine Pforten – nach dem Vorbild angelsächsischer „Private Member Clubs“ allerdings nur für eingetragene Mitglieder. „Die Zielgruppe sind Personen, die schon jetzt ihren Wohnsitz in Tirol haben, wie etwa Tiroler Wirtschaftstreibende, sowie ausländische Persönlichkeiten, die durch das Clubleben ihre Beziehung zu Kitzbühel weiter stärken wollen. Der KCC soll diesen bereits bestens vernetzten Personen eine Heimat und neue Freiräume bieten und auch ein Ort der Begegnung zu definierten Themen sein. Der Club wird somit von diesen Personen maßgeblich geprägt und gelebt werden“, umreißt Hauser das Konzept. „Für seine Mitglieder ist der KCC ein Servicecenter, das auf persönliche Wünsche einzugehen vermag.“ Zudem wird sich der KCC mit herausragenden Quelle: ÖHT

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Clubs weltweit verbinden und so seinen Mitgliedern international viele Türen öffnen. Die im Entstehen befindliche Anlage umfasst mehr als 3.000 m2 Restaurant-, Bar- und Wellnessbereiche mit Fitnesscenter und 30 Meter-Pool. Mit im Zentrum stehen 39 exklusive Suiten. „Ich bin dankbar, die Möglichkeit zu haben, eine Vision umzusetzen, die das Dienstleistungsspektrum in Tirol erweitert. Innovation ist der Motor für Weiterentwicklung“, erklärte Hauser beim Spatenstich vor einem Jahr.

Regional verankert Das Interesse für den Kitzbühel Country Club nimmt zu, nicht zuletzt auch jenseits der Landesgrenzen. Hauser freut sich über die Internationalität der Nachfrage und sieht darin einen Ausdruck für die anhaltende Anziehungskraft des Kitzbüheler Raums und Tirols. „Die Resonanz auf meine Initiative zeigt, dass das Projekt fruchtbaren Boden stößt.“

Bürgermeister begrüßt KCC Stefan Jöchl, Bürgermeister der Gemeinde Reith bei Kitzbühel, ergänzt: „Ich halte das Engagement von Richard


Hauser, auf dieser schönen Fläche in Reith ein innovatives Projekt umzusetzen, für ehrgeizig und begrüßenswert. Auf diese Weise wird das vielfältige Angebot unserer Region um eine bemerkenswerte Facette bereichert.“ Dass die Bevölkerung hinter dem Projekt steht, komme nicht von ungefähr: Man sei in Reith wie in der Hahnenkammstadt an prominente Gäste und Wohnungsbesitzer gewöhnt, von denen die Region profitiere. „Einen Beckenbauer im Ort zu haben, ist viel wert.“

Volles Haus bei Kitzbüheler Stubengesprächen Bis zur Fertigstellung des KCC im Dezember 2012 steht im Herzen Kitzbühels, am Fuße der Streif, das ehemalige „Forsthaus“ als KCC-Sekretariat und Treffpunkt zur Verfügung. Eben dieses Forsthaus ist auch Schauplatz der von Richard Hauser ins Leben gerufenen „Kitzbüheler Stubengespräche“, die zu einem zentralen Ort der Begegnung im Kitzbühel Country Club werden sollen. „Die gute alte Stube als traditionsreicher Ort des Rückzugs wie auch der Gemeinschaft wird dadurch eine Renaissance erleben“, ist Hauser überzeugt. „Wir laden bekannte Referenten und Persönlichkeiten zu Diskussionen über die unterschiedlichsten Themen ein.“ Die Premiere der Kitzbüheler Stubengespräche fand im April vorigen Jahres statt. Der Innsbrucker Univ.-Prof. Hel-

mut Reinalter, Mitglied des Club of Rome, diskutierte mit rund 50 geladenen Gästen über die Frage „Was macht das Leben eigentlich wertvoll?“. Eine zweite Stuben-Runde traf sich im Oktober des Vorjahrs. Die Gäste ließen sich dabei von der renommierten Philosophin Ursula Baatz in die Künste des Zen und die Geheimnisse eines glücklichen Lebens einführen. „Grammatik der Schöpfung und des Lebens“ lautete dann im Dezember das Thema des 3. Kitzbüheler Stubengesprächs, bei dem der Wiener Mediziner und Theologe Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber im bis auf den letzten Platz gefüllten Forsthaus der brisanten Frage nachging: Hat die Welt einen Architekten? Zuletzt referierte der Chefökonom des Schweizer Bankhauses Julius Bär und der BTV, Janwillem Acket, Mitte April im Forsthaus am Fuße der Streif. Einmal mehr wurden dabei die „Kitzbüheler Stubengesspräche“ des KCC unter Hausers Federführung ihrem exzellenten Ruf als Ort der Begegnung und der guten Gespräche gerecht.

Kitzbühel Country Club GmbH

Franz-Reisch-Straße 21, 6370 Kitzbühel Tel.. +43 (0) 5356 64 664 E-mail info@kitzbuehel.cc, www.kitzbuehel.cc

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Hotelkonzepte

Trend zu maßgeschneiderten Hotel-Konzepten:

Klassischer Familienbetrieb als Auslaufmodell? Trennung von Immobilie und Betrieb setzt sich immer stärker durch Ein professioneller Hotelbetreiber schließt einen projektbezogenen Vertrag mit einem Investor und bringt für das Projekt eine internationale Top-Marke nach Österreich. Er selber bleibt als „stiller Betreiber“ im Hintergrund, sein Name scheint an der Hotelfront nicht auf, vielmehr nutzt er per Franchise jene international bekannte Marke, die am besten in sein Konzept passt. Sein Konzept besteht im Kern darin, gemeinsam mit dem Franchise-Geber neue touristische Märkte zu erschließen, womit auch der Investor auf seine Rechnung kommt.

Immobilie und Betrieb trennen Die hier skizzierte Trennung von Immobilie und Betrieb ist ein Phänomen, das sich im internationalen Hotelbusiness immer öfter beobachten lässt. Wird der klassische Familienbetrieb damit allmählich zu einem Auslaufmodell? Ein Beispiel dafür ist das Ramada Innsbruck Tivoli. Betrieben wird das aufgrund seiner schrägen Form zum markanten Bestandteil des Innsbrucker Stadtbilds gewordene Hotel garni mit 159 Zimmern von RIMC Austria Hotel Resort Management & Consulting GmbH. Franchisegeber ist Ramada Worldwide Inc. Entwickelt wurde das Projekt von der RIMC Austria gemeinsam mit der Firma Porr Solutions.

Neue Anforderungen erfordern neues Angebot „Österreich wird weiterhin ein Wachstum im Tourismus verzeichnen. Gerade die Traditionen bei den Familienhotels in Österreich haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Allerdings war es richtig und notwendig, dass internationale Hotelketten und Gesellschaften die Hotellandschaft in Österreich beleben und mit neuen Gästezielgruppen ergänzen“, so Hartmut Geese, Geschäftsführender Gesellschafter der RIMC Austria GmbH. „Doch die Gästewünsche und Anforderungen werden immer spezieller, auch unter dem GeSeite 14


sichtspunkt der demographischen Entwicklung. Gefragt sind spezialisierte Häuser – klar positionierte Familienhotels, Gesundheitshotels, Tagungshotels, Individualhotels mit hohem Ruhe- und Erholungsfaktor. Dem müssen Hotelprojekte Rechnung tragen und ihre Angebote ändern. Jedes Hotel muss sich – bei aller Freude über langjährige Stammgäste – national und international vermarkten.“

wie RIMC Austria Geschäftsführer Hartmut Geese erklärt, ausführliche Marktstudien vorausgegangen.

Markt sondiert

Die Muttergesellschaft RIMC International wurde 1990 durch den renommierten Hotelier Gert Prantner gegründet, der mit seinem Partner Marek Riegger das Geschäftsmodell international erfolgreich positionieren konnte. Die Firma zählt 1.260 Mitarbeiter in Deutschland und 2.340 international in rund 35 verschiedenen Unternehmen.

RIMC Austria, 2008 gegründete Tochter von RIMC International mit Sitz in Hamburg, ist Pächter des am 1. Dezember 2011 eröffneten Drei-Sterne-Superior-Hotels Ramada Innsbruck. Der Betrieb durch RIMC ist langfristig angelegt. Der Entscheidung für Ramada als Franchise-Partner sind,

RIMC Austria betreibt neben dem Hotel Ramada Innsbruck Tivoli mit dem „Seehotel Am Kaiserstrand“ in Lochau bei Bregenz (102 Zimmer und Suiten, Eröffnung Juni 2010) zwei Hotels in Österreich. Für weitere Hotelprojekte liegen, so Geese, konkrete Anfragen und Standortvorschläge vor.

Partner für Hoteldevelopment & Management „RIMC tritt stets als unabhängiger Betreiber auf und sucht bzw. übernimmt den individuellen Namen des Hotels. Hierauf folgt die internationale Einbindung durch Franchiseverträge und/oder Marketing-Kooperation. RIMC pflegt auf diese Weise Kooperationen und Partnerschaften mit fast allen Hotelketten weltweit“, fasst Geese im Gespräch mit der "lobby" seine Unternehmensstrategie nochmals zusammen. Internationale Beispiele sind das Four Points Sheraton in Zürich (200 Zimmer), das Steigenberger Hotel Remarque in Osnabrück (156 Zimmer) oder das Ritz Carlton Wolfsburg (174 Zimmer).

resbetrieb bei 55 % liegen und sich bis 2015 auf auf 68 % erhöhen.

Der Umsatz von RIMC Austria, so RIMC-Gesellschafterin und Geschäftsführerin Sales & Marketing, Mag. Sandra Neukart, beträgt mit den zwei Hotels in Innsbruck und Lochau/Bregenz 2012 rund 9,5 Millionen Euro. Die Zimmer-Auslastung beider Hotels wird heuer im Ganzjah-

„Wir haben einen Franchisepartner in Innsbruck und eine Marketingkooperation im Seehotel Am Kaiserstrand in Lochau/Bregenz abgeschlossen. In beiden Fällen war es die richtige Entscheidung zur Gewinnung von neuen internationalen Individualgästen“, so Neukart.

Für Stadthotels ist aus Sicht von RIMC Austria ein internationaler Franchisepartner Voraussetzung, um sich erfolgreich positionieren zu können. In der Ferienhotellerie hängt es vom Standort ab, ob ein Franchisepartner als Partner gewonnen wird oder eine Einbindung in eine weltweite Marketingkooperation sinnvoller ist, wie z.B. Worldhotels, Preferred Hotel Group, Design Hotels, etc.

Eckpunkte der Projektentwicklung Erarbeitung von Produktdefinition und Betriebskonzept Definition von Gästezielgruppen und deren Bedürfnissen Raum- und Flächenprogramm zur Sicherung der Funktionalität Abschluss einer Vereinbarung zwischen Auftraggeber/Investor/ Projektentwickler und RIMC Austria Fertigstellung der Entwurfsplanung durch Architekten mit Unterstützung von RIMC Austria und Investoren Kostenschätzung FF & E und OS & E (Einrichtung und Kleininventar), Zusammenstellung der Bau- sowie der Gesamtkosten (GIK) 10-Jahres-Wirtschaftlichkeitsberechnung als Grundlage für Finanzierung Endverhandlung der Verträge für Pacht, Pre-Opening, Baubetreuung Seite 15


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Produkte und Services

Die ÖHV Touristik Service GmbH erarbeitet in enger Interaktion mit der Top-Hotellerie und bewährten dern als Full Service Company zur Verfügung. Hier ein paar Neuigkeiten aus dem Bereich der Produkt- u

IT-Spezialist goingsoft startet mit Informations-Offensive in den Messeherbst Der ÖHV preferred Partner goingsoft veröffentlicht pünktlich zum Start der Messesaison einen umfangreichen Informations-Leitfaden zum Thema „Gäste-Internet“ für Hoteliers und Touristiker. Das Ziel: Unabhängig und kompetent über Vernetzungstechnologien, Abrechnungssysteme und Sicherheitsmaßnahmen zu informieren. Die goingsoft beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit innovativen Vernetzungstechnologien für Hotels und touristische Einrichtungen. Angesichts des Siegeszugs von Smartphones und Tablet PCs steht der Bedarf an sicheren und stabilen WLAN Netzen außer Frage. Allerdings handelt es sich auch um ein komplexes Thema, vor Allem wenn es darum geht bestehende Gebäude ohne großen Umbauaufwand mit zuverlässiger und flächendeckender Technologie auszustatten. Als Hardware-Unabhängiger IT-Dienstleister ist die goingsoft diesbezüglich ein objektiver und kompetenter Ansprechpartner für interessierte Hoteliers. Das soeben veröffentlichte Whitepaper von goingsoft bietet daher – unterstützt von aktuellen Umfragen und Studien zum Thema - einen praxisnahen Überblick über alle verschiedenen Möglichkeiten, Herausforderungen und Anforderungen der modernen IT-Welt im Hotelbetrieb. Aus den täglichen Gesprächen unseres Partners mit Kunden kommt zum Vorschein, dass nach wie vor ein hoher Aufklärungs-Bedarf hinsichtlich des Themas Gäste-Internet besteht. Die Motivation hinter der Informations-Offensive ist darauf zurück zuführen, dass die Anforderungen an eine zeitgemäße WLAN Infrastruktur in den nächsten Jahren noch weiter steigen werden. Daher ist es unerlässlich für Hoteliers sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Den Informationsleitfaden „Gäste-Internet“ gibt es ab sofort zum kostenlosen Download unter www.goingsoft.com; Das Sales Team der goingsoft treffen Sie unter anderem am ÖHV profit.day in Wien und auf der „Alles für den GAST“ in Salzburg vom 10. bis zum 14. November.

Alles über stabile und sichere WLAN Vernetzungen erfahren Sie im neuen Whitepaper „Internet für Gäste“.

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ÖHV-Produkte und Services

n Partnern Produkte und Dienstleistungen für den österreichischen Hotelier und steht seinen Mitglieund Serviceleistungen.

Professioneller e-Vertrieb durch Rate Tiger Der Vertriebsmarkt der Hotellerie ist ein hoch komplexes Feld: eine Vielzahl von Vertriebskanälen will mit stets aktuellen Preisen bedient werden. Hunderte von Buchungsportalen und die GDS stellen eine enorme Herausforderung für Hotelmitarbeiter dar. „Anfangs haben wir die Plattformen manuell verwaltet, aber bereits vor etwa sieben Jahren haben wir erkannt, dass wir auf diese Weise keine optimale Angebotsgestaltung erreichen können“, erklärt Nikoline Kraber, Director of e-Commerce der Austria Hotels International (z.B. Hotel de France und Spa Resort Hotel Schloss Weikersdorf). „Wir haben dann erstmals einen Channelmanager eingeführt, waren aber von diesem Produkt nicht überzeugt. Nach einem Jahr sind wir zu RateTiger gewechselt und seither äußerst zufrieden.“ Mit dem Channelmanager ändert Frau Kraber zentral über die Eingabemaske je nach Nachfragesituation Preise und Verfügbarkeiten der neun Hotels, schließt Kanäle oder verändert Restriktionen. „Der Anteil an Reisenden, der ein Hotel auf einem Buchungs- oder Bewertungsportal sieht, aber dann über die hoteleigene Homepage bucht, ist nicht zu unterschätzen.“ Die Austria Hotels haben bereits seit stolzen 12 Jahren eine eigene Webbooking-Engine auf ihrer Website und sind aktuell dabei, sich auf dem Markt für Bewertungsmanagement umzuschauen. Aufgrund der guten Erfahrungen beim Channelmanagement ist auch RTReview von RateTiger in der engeren Wahl. Weltweit vertrauen über 5.000 Kunden, von kleinen Individualhotels bis zu namhaften Gruppen wie RAMADA oder Accor, auf die Lösungen der RateTiger-Serie. Von RateTiger, ihrem täglichen Werkzeug, ist Nikoline Kraber übrigens so überzeugt, dass sie es schon mehrfach anderen Hotels empfohlen hat. Auch die ÖHV spricht sich nach dem Test verschiedener Produkte für RateTiger als Preferred Partner aus und bietet Mitgliedern einen Sonderrabatt von bis zu 20% auf die Channelmanagement-Lösung RTSuite. Bei Interesse an den Produkten von RateTiger wenden Sie sich bitte an Oliver Wolf (oliver.wolf@oehv.at oder T: +43(0)1 533 09 52 12).

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ÖHV-Akademien

Gute Führung will gelernt sein Neben dem sensiblen Umgang mit dem Gast, muss eine Führungskraft auch Dienstleister für den Vorgesetzten wie auch dem Mitarbeiter sein. Abteilungsleiter bauen ein Team auf und fördern den Zusammenhalt. Vor allem in Stresssituationen sollte eine Führungskraft ein Auge darauf haben, dass niemand überfordert und gemäß seiner Stärken eingesetzt wird. Gleichzeitig sollte die Zufriedenheit des Gastes immer gewährleistet sein. Als Unternehmer ist es Ihre Aufgabe das Potenzial Ihrer Mitarbeiter richtig einzusetzen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Top-Mitarbeiter zu Führungskräften zu entwickeln und diese zu fördern und zu fordern. Die ÖHV-Abteilungsleiter-Akademie vermittelt in NUR 12 Tagen (3 Module à 4 Tage) das Know-how, um eine Abteilung kompetent ans Ziel zu führen. Die Teilnehmer lernen, dass jeder Mitarbeiter ein unterschiedliches Maß an An-

weisung, Überzeugung, Beratung oder Delegation benötigt. Hat man das erst mal erkannt und gelernt, können Top-Leistungen im Team entstehen. Das wiederum sorgt für mehr Motivation und Engagement jedes Einzelnen, welches auch die Gäste spüren. Weitere Inhalte der AKA sind Kommunikation, Human Resources, Kundenorientierung und das Wecken von Kostenbewusstsein. Die Absolventen der AKA sind fähig ihre Abteilung mit adäquaten Führungsstilen, Mitarbeitereinsatzplanung sowie Qualitätsmanagement zu führen, ohne dabei die Kosten aus den Augen zu verlieren. Die nächste Abteilungsleiter-Akademie, startet am 16. Oktober 2012 in Waidhofen/Ybbs. Anmeldeformular und mehr Details unter www.oehv. at/aka oder birgit.geieregger@oehv.at .

Führungswechsel beim Weiterbildungsprogramm der ÖHV Die ÖHV-Akademien gehen unter neuer Führung in den Herbst. Brigitta Brunner übernimmt die Leitung von Margot Maaß, welche sich nach 12 Jahren leitender Tätigkeit in der ÖHV ab Mitte November neuen beruflichen Herausforderungen stellt. Brunner zeichnete bisher für das ÖHV-Zukunfts- und Themenmanagement bzw. die Arbeit in den Landesgruppen verantwortlich. Als UNA-Absolventin ist sie bestens mit dem Weiterbildungsprogramm vertraut – Erfahrung, die sie zukünftig in die Leitung der Akademien einbringen wird. Seite 18


ÖHV-Lehrlingskarte, Lehrlings-Akademie, Spaß und Zukunftschancen in der Top-Hotellerie Führerschein, Shopping, Freizeit, Weiterbildung

Lehrlings-Akademie

Fit für Leben und Beruf plus tolle Freizeitmöglichkeiten – die ÖHV-Lehrlingskarte bietet maßgeschneiderte Angebote für die jüngsten Mitarbeiter in Ihrem Betrieb. Fixer Bestandteil: die Möglichkeit, den Führerschein zu attraktiven Konditionen zu machen. „Die Lehrlingskarte ist super und ich werde sie gleich für den Führerschein nutzen“, freut sich Carina Neubauer vom Hotel Schwarz Alm.

„Hochwertiger Zusatzbaustein zur Ausbildung“ resümiert Direktor Thomas Eder vom Hotel Das Reinisch in Schwechat. Diese „ältere Schwester“ der ÖHV-Lehrlingskarte hat selbstverständlich auch in deren Angebotsspektrum ihren fixen Platz: Inhaber der ÖHV-HOTCard haben Sonderkonditionen und übernachten während der Lehrlings-Akademie im Einzelzimmer; Sie erhalten 5 % Rabatt auf die Teilnehmergebühr. Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikationstechniken sind – beruflich wie privat – das Um und Auf: Soziale Kompetenz ist der Schlüssel auf dem Weg nach oben. Genau hier setzt die Lehrlings-Akademie an. Wenn auch Sie von diesem positiven Entwicklungsschub bei Ihren Lehrlingen profitieren wollen, kontaktieren Sie Margot Leitner unter margot.leitner@oehv.at. Sie nimmt gerne Ihre Voranmeldungen entgegen - die nächste LehrlingsAkademie ist für 2013 geplant.

Neue Partner erweitern ständig das wachsende Angebotsportfolio – kürzlich konnten C&A sowie Vögele Shoes gewonnen werden. Alles was Sie über die Lehrlingskarte wissen müssen, finden Sie unter www.oehv.at/HOT.

www.oehv.at/lehrlingsakademie

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ÖHV-Praktikerseminare Vorsprung durch Wissen Bringen Sie Ihr Know-how auf den neuesten Stand. Holen Sie sich kompakte Tipps und Informationen, die Sie sofort im Betrieb umsetzen können. Profitieren Sie von den fachlich kompetenten Referenten mit Praxisbezug zur Hotellerie, vom Austausch mit Kollegen und Erfolgsbeispielen aus der Branche.

e-Tourism und Online-Vertrieb: Steigern Sie Ihre Direktbuchungen

ÖHV-Praktikerseminare

Mitarbeiterrecruiting 4.0: Das Rennen um die besten Köpfe gewinnen Marktwissen, Markt- und Kommunikationsstrategien, Marktbedürfnisse – alles, was Sie bisher an Marketingstrategien aufgewendet haben, um Gäste zu gewinnen, müssen Sie heute auch bei der Bewerbung von Mitarbeitern einsetzen. Bei diesem ÖHV-Praktikerseminar erfahren Sie, wie und über welche Kanäle Sie aktiv am Mitarbeitermarkt mitmischen und wie Sie sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren – was wiederum positive Auswirkungen auf Ihr Rekruting hat. Außerdem bekommen Sie Informationen über wichtige gesetzliche Neuerungen zur Gestaltung Ihrer Arbeitsverträge. Termin: Donnerstag, 18. Oktober 2012, 9.30 – ca. 17.30 Uhr Hotel Best Western Premier Kaiserhof, Hahnenkammstraße 5, 6370 Kitzbühel

Wer im „Online-Dschungel“ erfolgreich sein will, muss sein Wissen über Online-Distribution und -Marketing ständig auf den neuesten Stand bringen - dieses Seminar vermittelt Ihnen aktuelle Trends und Features. Es erwarten Sie Informationen zu den Entwicklungen bei Reise- und Buchungsplattformen, zu den besten Strategien für den Onlineverkauf und zum richtigen Umgang mit Gästebewertungen. Wie Sie den Anteil der Direktbuchungen erhöhen und Ihre Online-Präsenz mobiltauglich machen ist ebenso Thema wie Tipps zur Verfügbarkeits- und Ratenparität. Termin: Mittwoch, 10. Oktober 2012, 9.30 – ca. 17.30 Uhr Schick Hotel Stefanie, Taborstraße 12, 1020 Wien Seite 20

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Preis inkl. Mittagessen, Pausenverpflegung und Seminarunterlagen: 350,00 Euro + 20% USt. für ÖHV-Mitglieder – erste Person 260,00 Euro + 20% USt. für ÖHV-Mitglieder – jede weitere Person 420,00 Euro + 20% USt. für Gäste 260,00 Euro + 20% USt. für Teilnehmer und –Absolventen der ÖHV-Unternehmer-Akademie (AKA) und ÖHV-Abteilungsleiter-Akademie (AKA)

Alle Informationen finden Sie unter www.oehv.at/seminare


Rechtsinformation

Neues OGH-Urteil zur Gültigkeitsdauer von Gutscheinen Gutscheine sind in Österreich im Allgemeinen 30 Jahre lang gültig. Eine Verkürzung dieser gesetzlichen Verjährungsfrist ist in ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs (OGH) für zulässig erachtet worden. Verfallsklauseln, welche die Gültigkeit des Gutscheins verkürzen, sind dann sittenwidrig, wenn sie für den Gast die Einlösung ohne sachlichen Grund übermäßig erschweren. Je kürzer die Verfallsfrist sein soll, desto triftiger muss der Rechtfertigungsgrund des Hotels sein. Jedenfalls ist eine umfassende einzelfallbezogene Interessenabwägung erforderlich. Seit 2011 hat der OGH zwei Urteile zum Thema Gutscheine und deren Gültigkeitsdauer gefällt: In einem Urteil ist der OGH zur Ansicht gekommen, dass die Verkürzung der Einlösefrist von Reisegutscheinen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) von 30 auf 5 Jahre keine gröbliche Benachteiligung für den Kunden darstellt. Ein anderes Urteil vom Juni dieses Jahres betrifft einen Online-Vermittler von Thermengutscheinen. In diesem Fall wurde seitens des OGH die Verkürzung der Einlösefrist eines Thermengutscheins von 30 auf 2 Jahre als gröblich benachteiligend für den Kunden gewertet. Beide Urteile betreffen nicht unmittelbar die Hotellerie und können daher auch nicht 1:1 auf diese übertragen werden. Zusammenfassend kann aber gesagt werden, dass ein Hotel zwar kein Massenverkehrsunternehmen ist, aber (ähnlich wie die ÖBB) von einem schnell fluktuierenden Kundenkreis abhängig ist und somit auch innerhalb eines überblickbaren Zeitraums Klarheit über die noch zu erbringenden Leistungen erlangen muss. Der Unterschied zu Thermengutscheinen besteht darin, dass in diesem Fall der Aussteller der Gutscheine die durch den Gutschein zugesagten Leistungen nicht selbst erbringen muss (sondern Partnerbetriebe), für die Partnerbetriebe es sohin nicht absehbar ist, ob die Gutscheine bei ihrem Betrieb tatsächlich eingelöst werden und sie daher keine Kapitalreserven bereitstellen müssen sowie die Gegenleistung für den Gutschein nicht nur die verbriefte Leistung des Partnerunternehmens abdeckt, sondern auch eine Gebühr für den Aussteller enthält. Es ist daher festzuhalten, dass der OGH bei einem vom Hotelbetrieb selbst ausgegebenen Gutschein (B2C) und bei einer Befristung der Einlösbarkeit von 2 Jahren zu einem anderen Ergebnis kommen kann, aber nicht muss. Eine verbindliche Empfehlung einer Verfallsfrist ist aufgrund der einzelfallbezogenen Rechtsprechung des OGH und der Tatsache, dass es bislang keinen, für die Hotellerie gültigen, Präzedenzfall gegeben hat, leider nicht möglich. Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt Nonntaler Hauptstraße 69, A-5020 Salzburg T: +43 (0)662 823 1330, www.legalcounsel.at

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Advertorial

Innovative Personallösungen sind gefragt am Arbeitsmarkt Die richtigen Mitarbeiter sind das Fundament eines jeden Unternehmens. Die Erfolgsgeschichte beginnt im Jahr 1948: Zwei US-amerikanische Anwälte und Geschäftspartner, Elmer Winter und Aaron Scheinfeld, stehen unter enormem Zeitdruck. Sie müssen ein juristisches Schriftstück verfassen und benötigen dringend eine zusätzliche administrative Kraft, die ihnen vorübergehend unter die Arme greift. Doch kein Unternehmen kann ihnen diese Art der Dienstleistung bieten. So gründen sie noch im gleichen Jahr die Firma Manpower mit einer Filiale in Milwaukee und eröffnen ein zweites Büro in Chicago. Die Personalüberlassung ist geboren. Mittlerweile ist ManpowerGroup ein internationaler Großkonzern, der Menschen bei der individuellen Karriereplanung unterstützt und für seine rund 400.000 Kunden weltweit umfangreiche Personal-Projekte abwickelt. Bei ManpowerGroup geht man davon aus, dass nicht mehr die Kapitalbeschaffung, sondern die richtigen Mitarbeiter der entscheidende Erfolgsfaktor eines Unternehmens sind. Manpower Hospitality ist eine Unit des weltweit größten Personaldienstleisters ManpowerGroup und hat sich auf den Bereich Gastronomie und Eventpersonal spezialisiert. In Österreich hat sich diese Manpower Sparte in den letzten Jahren sowohl von der Anzahl der zufriedenen Kunden als auch bei der Anzahl der Mitarbeiter an die absolute Spitze gesetzt und ist Marktführer. „Wir haben derzeit in unserer Unit 1000 Mitarbeiter, die bei uns beschäftigt sind und für kurzfristige oder längerfristige Einsätze in Hotels, Restaurants und im Event-Bereich eingesetzt werden. Jeder Hotelier und Gastronom kennt die Problematik von Spitzenzeiten in denen man mehr Personal benötigt. Wir sind österreichweit vertreten und können Mitarbeiter zur Verfügung stellen“, kommentiert Ronald Österreicher, Direktor Hospitality Manpower. Jeder Bewerber muss in der Manpower Akademie eine mehrtägige Schulung absolvieren, um den Qualitätsstandards unserer Kunden gerecht zu werden“, so Ronald Österreicher weiter. Letztes Jahr ist die Anzahl der Dauerstellenvermittlungen bei Manpower rasant gestiegen. „Viele Hoteliers und Gastronomen setzen bereits auf unsere Expertise im Personalbereich und lassen uns die Suche und Erstauswahl der Kandidaten übernehmen. Hier ist uns besonders wichtig, dass wir die Betriebe persönlich kennenlernen, damit der zukünftige Mitarbeiter nicht nur ins Anforderungsprofil passt, sondern auch die Unternehmenskultur lebt“, ergänzt Ronald Österreicher. Manpower Hospitality Schottenring 12 1010 Wien T: 01- 516 76-800 E: hospitality@manpower.at Ronald Österreicher, Direktor Manpower Hospitality Seite 22


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die lobby, Oktober 2012

Themen und Trends

Neues aus den ÖHV-Bundesländern Roland Ballner, Vorsitzender ÖHV Oberösterreich

Die Nächtigungszahlen steigen, doch die Aufenthalte werden kürzer Eine Nächtigungssteigerung um 2,5 % wäre an sich ein Grund zur Freude. Doch auch die Zahl der Betten steigt, die Preise leiden an diesem Überangebot. Eine Viel-zahl von Unternehmen befindet sich in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Situation. Eine Marktbereinigung wird hier unumgänglich sein. Darüber hinaus wirkt sich der Trend zu immer kürzeren Aufenthalten als zusätzliche Mehrbelastung auf die Hotelbetriebe aus. In jedem Fall müssen wir im Vertrieb dringend den Turbo dazuschalten, damit die Nachfrage mit dem Angebot mitwächst, sowie eine Weiterentwicklung des Angebots.

Ing. Walter Veit, Vorsitzender ÖHV Salzburg

Ortstaxenerhöhung: Mehr Geld für den Tourismus vor Ort Mit dem neuen Ortstaxengesetz wird die Höchstgrenze auf 2,00 bzw. 1,50 Euro festgesetzt und die Ortstaxe zur Landesabgabe. Um den Tourismus mit ausreichend Mitteln auszustatten, haben wir - trotz fehlenden finanziellen Spielraums – einer Erhöhung zugestimmt. Es freut uns, dass unser Vorschlag Basis für die Evaluierung war: Nur so wird es zukünftig ausschließlich den Verbänden, und damit auch uns Hoteliers, obliegen, ob die allgemeine Ortstaxe erhöht werden soll, z. B. wenn verstärkte Werbemaßnahmen anstehen. Ebenso ist es sichergestellt, dass die Erlöse im Ort bleiben.

Mag. Gregor Hoch, Vorsitzender ÖHV Vorarlberg

Investitionen durch Steueranreize ankurbeln Unsere Inside-Umfrage zum Sommer hat ergeben, dass wir Vorarlberger eine Spur vorsichtiger als die Kollegen im restlichen Österreich sind, was die geplanten Investitionen betrifft: 40,9 % - da liegen wir über dem Österreich-Schnitt von 29,7% – drosseln derzeit die Ausgaben. Wir haben aber eine gute Ausgangsbasis und bieten eine sehr hohe Qualität, sprich sehr gut ausgestattete Häuser. Um die Investitionsbereit-schaft mittelfristig wieder zu erhöhen und langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, brauchen wir entsprechende steuerliche Rahmenbedingungen – wir bleiben für Sie am Ball.

Manfred Furtner, Vorsitzender ÖHV Tirol

Maß und Ziel für Zweitwohnsitze Attraktive Regionen und bekannte Destinationsmarken locken zahlungskräftige Gäste – aber auch Investoren und Ferienhauskäufer, was die Grundstückspreise immer weiter in die Höhe treibt. Mit einher geht die Steigerung der „kalten Betten“. Wir schlagen daher vor, die Frage der Zweitwohnsitze durch eine nachhaltige Raumplanung zu regeln. Jeder Wohnsitz muss einen Mehrwert bringen, eine ganzjährige Nut-zung verpflichtend sein. Eine Regulierung wäre in jedem Fall hilfreich, um die Mitar-beiter in den Regionen und die Verkehrswerte in Grenzen zu halten.

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Alexander Ipp, Vorsitzender ÖHV Niederösterreich

Tourismusmotor Flughafen – Die Hotellerie benötigt die 3. Piste Die Umweltverträglichkeitsprüfung der geplanten 3. Start- und Landebahn am Flughafen Wien Schwechat wurde positiv beschieden. Nun muss die rasche Umsetzung des Projekts forciert und ein baldiger Baubeginn ermöglicht werden. Die Entscheidung, die 3. Landebahn am Flughafen München nicht zu bauen, ist ein zusätzliches Argument, um Wien im europäischen Flugverkehr verstärkt als Drehscheibe zu positionieren. Dieser Wettbewerbsvorteil muss jetzt erkannt und darf nicht verschlafen werden!

Michaela Reitterer, Vorsitzende ÖHV Wien

Austrian Airlines – der „Homecarrier“ als wichtiger Partner Die Austrian Airlines sind Österreichs Aushängeschild im internationalen Flugverkehr. Das neue Management unter CEO Jaan Albrecht und CCO Dr. Karsten Benz setzt auf nachhaltige Unternehmensführung und machen mit der Erneuerung des Flugzeuginterieurs den ersten Schritt in die richtige Richtung. Der Plan, mit anderen Fluglinien eine Allianz zu schmieden, ist absolut zu befürworten. Diese Zusammenarbeit wird auch der Wiener Hotellerie von großem Nutzen sein, da die Expansion nur international stattfinden kann. Nur so können potentielle Gäste aus den wichtigen neuen Zielmärkten wie z.B. China, Indien oder Brasilien direkt im Herzen Europas landen.

Bert Jandl, Vorsitzender ÖHV Burgenland

Festspielsommer sichert Wertschöpfung Der Festspielsommer im Burgenland ist mit über 600.000 Besuchern ein wichtiger Faktor für die Tourismuswirtschaft. Zukünftig müssen jedoch Überlegungen bezüglich der Spielzeit und der saisonaler Aufteilung angestrengt werden. So kann der Hotellerie, aber auch der Gastronomie, entgegengekommen werden. Es bedarf spezieller Packages, die den Gast dazu animieren, einige Tage länger im Burgenland zu verweilen. Festspiele dieser Art sind ein internationales Aushängeschild und bergen ein enormes Wertschöpfungspotential für das Land. Das gilt es zu nutzen!

Erwin Paierl, Vorsitzender ÖHV Steiermark

Steigende Nächtigungszahlen bedeuten nicht automatisch höheren Gewinn Wareneinsatz, Mitarbeiter- und Instandhaltungskosten wachsen stetig. Diese Steigerungen können aber nicht immer über höhere Zimmerpreise abgedeckt werden. Zwar steigen die Nächtigungszahlen, aufgrund angebotener Dumpingpreise bleibt aber im Endeffekt zu wenig über. Nicht selten wird dadurch eine Preisspirale nach unten ausgelöst. Aus diesem Grund ist eine gründliche Analyse als Basis für die Preisdefinition äußerst wichtig. Die ÖHV bietet laufend Seminare und Ausbildungen an. Aktuell wird im ÖHV-Lehrgang „Online Vertrieb & Social Media“ auch der Umgang mit Reiseplattformen und Bewertungsportalen geschult.

Simone Ronacher, Vorsitzende ÖHV Kärnten

Politische Unkultur darf Tourismus nicht schaden Die politische Situation in Kärnten muss dringend bereinigt. Es kann nicht sein, dass durch das ständige Fehlverhalten einiger Politiker womöglich Schaden am Tourismusland Kärnten entsteht. Es braucht wieder saubere Verhältnisse, damit das Image Kärntens nicht nachhaltig angekratzt wird. Besonders wir Hoteliers müssen uns auf eine anständige politische Repräsentanz verlassen können, die die Interessen Kärntens mit bestem Wissen und Gewissen vertritt. Den aktuellen Zustand haben sich die Kärntner Unternehmer nicht verdient.

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die lobby, Oktober 2012

Kommentare

Das richtige „Wording“ von Kennzahlen als Schlüssel zur Team-Motivation Die betriebswirtschaftliche Sprache ist oft demotivierend: So reduziert der Begriff „Personalaufwand“ Mitarbeiter zu einer unliebsamen Kostenstelle.

„Lehrlinge“ werden zu „Lernlingen“, die damit auch selbst für den Aufbau von Fachwissen verantwortlich sind und sich nicht nur berieseln lassen können.

„Lehrlinge“ bedürfen anscheinend der permanenten Belehrung, ein Freibrief diese in der Ausbildung mit möglichst vielen Pflichten und wenig Rechten auszustatten. Traditionelle Begriffe aus der Betriebswirtschaftslehre domi-

„Empfehlungen“ oder „Vorschläge“ ersetzen „Anweisungen“ und „Handlungsvorgaben“, um die Eigenständigkeit der Mitarbeiter zum selbständigen Reflektieren anzuregen.

Mag. Manuela Wiesinger, Consultant Dr. Martin Schumacher, Geschäftsführender Gesellschafter

nieren noch immer die Unternehmenskommunikation technokratische statt soziokulturelle Vokabeln stehen im Vordergrund. Unreflektiert finden diese als Managementtool für Abteilungsleiter bis zum Mitarbeitergespräch Eingang in den Sprachalltag des Unternehmens und wirken jedenfalls unbewusst oft demotivierend und „feindlich“.

Sprache ist Denken: Ansätze für ein neues „Wording“ Um dem von Demotivatoren gespickten, betriebswirtschaftlichen Basisvokabular einen veritablen Motivationsschub zu geben, ist ein neues Denken in der Betrachtung des soziokulturellen Systems „Unternehmen“ notwendig. Eine solche „Schubumkehr“ in der Unternehmensbetrachtung zwingt zur Verwendung neuer Begriffe. Einige Beispiele: „Umsatz“ heißt dann „Gästewert“, den sich ein Unternehmen erst durch seine Leistung verdienen muss. „Wareneinsatz“ wird zum „Verbrauch natürlicher Ressourcen“, mit denen eben sorgsam hauszuhalten ist. „Personalaufwand“ wird zu „Mitarbeitergewinn“, und drückt den Erfolg der Mitarbeiter aus. Seite 26

Anstelle von „Gewinn“ erscheint gerade in der Hotellerie der Begriff „Entschuldung“ als weit passenderer Begriff. Wobei eine zu hohe „Entschuldung“ mit der kritischen Frage einher gehen sollte, ob im Unternehmen auch ausreichend investiert und damit künftige Gästebegeisterung bereits aktuell hinreichend abgesichert wird.

Von einer neuen Sprache zu einem neuen Denken Wenn der Mit-„Arbeiter“ zum Mit-„Denker“ und Mit„Unternehmer“ wird, so bedeutet dies wesentlich mehr als nur den Austausch von Begriffen. Die Unternehmenskultur ändert sich in ihrem Kern. Dr. Martin Schumacher, Geschäftsführender Gesellschafter und Mag. Manuela Wiesinger, Consultant der con.os tourismus.consulting gmbh beraten zahlreiche renommierte touristische Unternehmen in Österreich bei Finanzierung, Positionierung und Strategieentwicklung.


Beraternetzwerk

Trotz Stress - Mitarbeiter mit Herz und Gefühl professionell managen. Nicht nur unser privater Alltag wird immer wieder von stressigen Situationen belastet, auch im Beruf wird Stress immer mehr zu einem Problem. Die Folge sind Erkrankungen wie Burnout und Erschöpfung. Die Methode der Stressreduktion versucht genau dies zu verhindern: Stress wird reduziert, Mitarbeiter werden belastbarer und zufriedener, können komplexe Aufgaben kreativ lösen, körpereigene Ressourcen nutzen und aus eigener Kraft schöpfen.

Die Methode der Stressreduktion ermöglicht eine neuartige Gesundheitsprävention von Führungskräften. Krankenstände werden minimiert, Führungskräfte werden leistungsfähiger, belastbarer und lernen mit den körpereigenen Ressourcen und Stress gesund umzugehen.

Was steckt hinter der Methode der Stressreduktion? Ist ein Mensch gestresst, kommt sein Herzrhythmus durcheinander, er wird chaotisch und inkohärent. Dieser gestörte Herzrhythmus hindert das Gehirn daran, seine Fähigkeiten zur Gänze auszuschöpfen und Informationen optimal zu verarbeiten. Dadurch leidet die Kreativität, der gestressten Person fällt es schwer Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. Zusätzlich sinkt die Reaktionsgeschwindigkeit und Koordinationsfähigkeit.

Führungskräfte stehen in ihrem Berufsalltag permanenten Veränderungen gegenüber und müssen täglich schwierige Entscheidungen treffen. Dabei stoßen sie immer häufiger an ihre Grenzen, stehen unter Druck und es baut sich Stress auf. Dieser Stress erfordert eine ständige Regulierung des Körpers - das Wiederherstellen der physiologischen Balance um stressige Situationen möglichst professionell zu meistern. Genau hier kann die Methode der Stressreduktion Führungskräfte unterstützen und ihnen dabei helfen, mit stressigen Situationen besser umzugehen und den eigenen Körper dabei zu entlasten. Mit Hilfe der Stressreduktion lernt der Coachee sein eigenes Biofeedback zu deuten und somit sich selbst zu regulieren und Stress zu reduzieren. Der Coachee übt mit dieser Methode seine physiologischen, kognitiven und emotionalen Funktionen positiv zu beeinflussen. Probleme werden in Stresssituationen häufig bewusst oder unbewusst, nach einem immer gleichen Muster gelöst. Ist der Coachee in einem kohärenten Zustand (bewusste Interaktion zwischen dem Herz und Gehirn), entwickelt er jedoch bessere, neue und kreativere Wege um Probleme zu lösen. Zusätzlich lernt er, mit Hilfe der Herzkohärenz ein besserer Zuhörer zu werden, was ihm wiederum dabei hilft, seine Mitarbeiter besser zu verstehen, mit Herz und Gefühl zu führen und zu fördern.

Das macht sich z.B. in Situationen bemerkbar, in denen die gestresste Person wütend, voller Sorge oder ängstlich ist. In diesen Situationen fällt es dem Betroffenen besonders schwer Dinge präzise wahrzunehmen, klar zu denken, gut zuzuhören sowie verständlich und konstruktiv zu kommunizieren. Mit der wissenschaftlich fundierten Methode der Stressreduktion wird die Wahrnehmung von einem chaotischen in einen kohärenten Zustand verlagert. Unmögliches wird möglich, Krisen werden zu Chancen.

In der Praxis • Kick Off für alle Teilnehmer mit Einführung ins Thema • Individuelle und persönlich angepasste Begleitung, Möglichkeit der Integrierung in den Berufsalltag (5 Sitzungen á 1 Stunde), • Erlernen von Übungen für die Praxis

Versuchen auch Sie im Praxisalltag Lösungsalternativen mit Hilfe dieser Methode zu entwickeln, Stress abzubauen und Ihre Führungskräfte und Mitarbeiter im Berufsalltag zu unterstützen! Lohninger-Wunder sind zertifizierte Partner des HeartMath Stress Relief Programm® Seite 27


die lobby, Oktober 2012

Lagebericht

Hacker baut Hauptschlüssel nach:

Sicherheitslücke Magnetkartenschlösser? Ein Softwareentwickler und Hacker hat auf einer IT-Konferenz in Las Vegas vorgeführt, wie Hoteltüren mit Key Card System von Unbefugten geöffnet werden können – entsprechendes technisches Know-how vorausgesetzt. Im Anschluss stellte er die verwendete Software und die passende Anleitung dazu ins Internet. Von den Ausführungen des Hackers waren Schließsysteme der Firma Onity, die auch österreichische Hotels zu ihren Kunden zählt, betroffen.

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Wahrscheinlich können aber auch andere Systeme nach diesem Muster geknackt werden. Beim gegenständlichen Fall handelt es sich um den Nachbau eines Programmiergeräts, der mit einem sogenannten Hauptschlüssel vergleichbar ist. Bisher ist uns noch kein Fall bekannt, dennoch empfehlen wir, dass Hotelbetriebe ihre Sicherheitsprozesse, eventuell in Rücksprache mit der Herstellerfirma, dahingehend durchleuchten.


Grundstein für Wiens touristische Zukunft:

„3. Piste rasch realisieren!“ Österreichs bis dato größte Umweltverträglichkeitsprüfung ging Mitte des Sommers in den Endspurt: Fünf Jahre lang beschäftigten sich 35 Sachverständige mit der Frage, ob der Flughafen Wien eine dritte Piste bauen darf oder nicht. Der positive Bescheid der Behörde ließ Touristiker, nicht nur in Wien, endlich aufatmen. „Für die Wiener Hotellerie ist das die beste Nachricht seit langem. Denn wir brauchen die dritte Piste, um Gäste nach Wien zu bringen“, erklärt Michaela Reitterer, Vorsitzende der ÖHV Wien.

Reitterer: Wettbewerbsvorteil gegenüber München nutzen Den zentralen Stellenwert dieser Erweiterung bestätigen Verkehrsprognosen: 2015 stößt der Flughafen ohne dritte Landebahn an seine Grenzen. Trotz warnender Voraussagen wurde der Baubeginn für frühestens 2016 angesetzt und könnte sich durch Einsprüche noch weiter verzögern. Gerechnet werden darf derzeit mit einer Eröffnung im Jahr 2020. Aus Sicht der heimischen Tourismusbranche ist das „nicht nachvollziehbar. Das ist ein Widerspruch in sich: Nachdem sich München gegen eine dritte Piste entschieden hat, müssen wir den Wettbewerbsvorteil nützen, solange wir einen haben. Denn es gibt deutliche Signale aus Deutschland, dass die dritte Piste noch nicht von allen aufgegeben wurde“, kommentiert Reitterer die Entwicklung. Seite 29


die lobby, Oktober 2012

Private-City Appartements

Private-City Appartements:

Boom-Segment im rechtlichen Graubereich Einer der neusten Trends am Beherbergungssektor – die Vermietung von privatem Wohnraum – fasst auch in Österreich immer mehr Fuß und wirft dabei einige bis dato unbeantwortete Fragen auf. Individuell, günstig und einfach mal etwas anderes: Mit diesen Versprechungen buhlt eine wachsende Gruppe von Privatvermietern um die Gunst potentieller Gäste. „Luxuriöses Loft in trendiger Lage“, „Herzliches Innenstadtjuwel mit Wien-Blick“ oder „Family-Appartement im Grünen“ lauten die Angebote einer Plattform, die ein veritables Geschäftsmodell entwickelte. Alleine in Wien zeichneten rund 1.500 Privatvermieter für eine geschätzte Million Nächtigungen verantwortlich – Tendenz steigend.

Rechtliche Grauzone Was vielen Vermietern und wahrscheinlich noch mehr Gästen allerdings nicht bewusst ist: Die Benutzung von Privatwohnungen als untervermietete Gästeunterkünfte befindet sich in einem rechtlichen Graubereich. Zentrale Fragen bezüglich Sicherheits- und Hygienestandards, Steuern und Abgaben bilden hierbei nur die Spitze des Eisberges.

Wettbewerber mit Startvorteil Durch fehlende Gewerberichtlinien können diese Wohnungen viel günstiger verkauft werden – und setzen so die Hotellerie weiter unter Druck. Nun ist das Handeln der Politik und des Gesetzgebers gefragt, um faire Wettbewerbsbedingungen und Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen. Seite 30


Ortstaxen, Abgaben und Gebühren

Selbstbedienungsladen Tourismus – Melkkuh der Föderalismuskassen Leider ist es heutzutage kein ungewohntes Bild mehr, dass sich Städte und Gemeinden auf Grund von schlechtem Wirtschaften nicht mehr selbst finanzieren können. Anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen, fällt es natürlich um vieles leichter, die Gebühren-Schrauben auf Seiten der Unternehmer weiter anzuziehen. Hotels, oft der wirtschaftliche Motor der Regionen, erwecken im Vergleich zu Gewerbebetrieben durch ihr in Szene gesetztes Äußeres den Eindruck eines finanziellen Überflusses – auch wenn das Gegenteil der Fall ist. Bestes Beispiel dafür: die oft willkürlich anmutenden Anhebungen der Ortstaxe in den vergangenen Jahren. Der Startschuss der Erhöhungsrallye fiel 2010 in Niederösterreich, wo in einer Nacht- und Nebelaktion das Tourismusgesetz ohne Einbindung der Branche novelliert wurde. Das Ergebnis: Die Ortstaxe wurde verdoppelt. Ein Jahr später probierte die burgenländische Landesregierung ähnliches, doch wurde der Prozess dank der engagierten ÖHV Burgenland rechtzeitig publik. Die ÖHV hielt unmissverständlich daran fest, dass Erhöhungen für touristische Verwendungen zweckgewidmet werden müssen. 2012 stimmte der Wiener Landtag in den Erhöhungsreigen mit ein und beschloss neben einer Reihe anderer Heraufsetzungen wie beispielsweise der Verdreifachung der U-Bahnsteuer sowie Steigerungen der Abgaben für Müll, Abwasser und Wasser auch die Anhebung der Ortstaxe um mehr als ein Drittel ab 2013.

AMS-Manipulationsgebühr: Auflösungsabgabe Ein weiterer Dauerbrenner der Abgabendebatte: die Lohnnebenkosten. Genau so oft wie die Politik Versprechungen zur Senkung ausgesprochen hat, wurden diese gebrochen. Im Gegenteil: 2013 steht eine weitere Erhöhung mit der sogenannten „Auflösungsabgabe“ an. Eingehoben werden die 110 Euro zum Zeitpunkt der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. In der ursprünglichen Version sollte auch die Auflösung von bis sechs Monate befristeten Verträgen bestraft werden. Damit wären ganze Tourismusregionen, die ohnehin schon durch kurze Saisonen besonders unter wirtschaftlichem Druck stehen, noch stärker belastet worden. Nur der gemeinsame Einsatz von Wirtschaftskammer und ÖHV hat dies verhindert.

SPÖ-Gespenst Erbschaftssteuer Unter dem Motto „Totgeglaubte leben länger“ kam unlängst von Seiten der SPÖ der Vorstoß zur Wiedereinführung der 2008 abgeschafften Erbschaftssteuer. Beim Bundesparteitag der SPÖ legt die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter ein ganzes Abgabenpaket zum Beschluss vor. Neben der erwähnten Erbschaftssteuer werden unter anderem eine Schenkungs- und Vermögensteuer wie auch eine Wertschöpfungsabgabe gefordert. Zusätzlich will man die Arbeitszeiten verkürzen. Kurzum liegt die Vermutung nahe, dass es zu einem weiteren Griff in die Taschen der Hotellerie kommen wird und das, wie so oft, ohne Bedacht auf die komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge in der Branche. Seite 31


die lobby, Oktober 2012

ÖHV-profit.days

profit.days 2012

Die diesjährigen ÖHV-profit.days standen im Zeichen einer optimalen Finanzstruktur im Betrieb, von Tipps zur Nutzung von Steuervorteilen sowie der Ressource Mitarbeiter.

Professionelle Mitarbeitergewinnung: Ihr Schlüssel zum Erfolg Die Auswahl der richtigen Mitarbeiter zählt zu den wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen, bestimmt die Zufriedenheit der Gäste und so den betrieblichen Erfolg. Infolge von Geburtenknick und Fachkräftemangel wird es immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen. Was Recruiting heute können muss, um Ihnen die richtigen Mitarbeiter zu sichern, erklärte die Human Ressource-Expertin Mag.(FH) Ulrike Aigner von Connect Competence aus Innsbruck anhand der „Sieben Goldenen Regeln zur Mitarbeitersuche“: Regel Nr. 1 Stärken Sie Ihre Arbeitgeberattraktivität Regel Nr. 2 Planen Sie die Stellenbesetzung Regel Nr. 3 Erstellen Sie ein attraktives Inserat Regel Nr. 4 Wählen Sie den richtigen Suchweg Regel Nr. 5 Meistern Sie den Bewerbungsprozess gekonnt Regel Nr. 6 Bereiten Sie sich auf das Gespräch gut vor Regel Nr. 7 Integrieren Sie Ihren neuen Mitarbeiter rasch Gut geplantes Recruiting senkt auch Ihre Fluktuationskosten: Denn die Einstellung eines qualifizierten Mitarbeiters verursacht Kosten zwischen 25 bis 200 % des Jahresgehaltes, berichtete die Expertin.

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TIPP

Eine Veranstaltung, bei der Sie gewinnen.

Ihr Mitarbeitermarketing müssen Sie heute schon nach ähnlichen Strategien wie Ihr Gästemarketing ausrichten. Wie Sie am Mitarbeitermarkt punkten, erfahren Sie beim ÖHVPraktikerseminar am 18. Oktober in Kitzbühel.

So bringen Sie Ihre Kapitalsituation auf Vordermann: Optimieren Sie Steuern und Vermögen „Billiger wird es nicht“, prognostizieren die Steuerexperten Mag. Stefan Rohrmoser und Dr. Manfred Schekulin von Prodinger und Partner angesichts von Sparpaket und Eurokrise. Sie befürchten, trotz sehr hoher Abgabenquote, weitere Steuererhöhungen. Daher der Tipp der Experten: Rechtzeitig Eigen- und Fremdkapital neu ordnen und steuerrechtliche Maßnahmen setzen. Sie empfehlen JETZT die Absicherung des Privatvermögens, die Stärkung des betrieblichen Eigenkapitals und die Sicherung der Betriebsnachfolge. Die Empfehlungen umfassten z. B. die Erstellung einer Vermögensbilanz über das Familienvermögen oder einen Risikocheck, in dem Parameter wie Rechtsform, Gesellschaftsvertrag, Belastungsund Veräußerungsverbote oder Banken-Sicherheiten u. a. überprüft werden.


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Treffpunkt ÖHV

Mit über 1.200 Mitgliedern verzeichnet die Österreichische Hoteliervereinigung den höchsten Mitgliederstand seit ihrer Gründung. Es freut uns, dass wir folgende neue Mitglieder willkommen heißen dürfen:

Neue ÖHV-Mitglieder: Herzlich willkommen!

Christian (2. v. l.) und Otto Wandl (r.), Gastgeber im Hotel Leutascherhof in Leutasch mit Maria Fischbacher-Jaehner, ÖHV-Präsidiumsmitglied und Manfred Furtner, ÖHV-Vizepräsident

Burgi Zeiler (1. Reihe, 2. l.), Gastgeberin im Naturhotel Schloss Kassegg in St. Gallen, mit ihrem Team

Sepp und Silvia Kirchner, Gastgeber im Hotel Neuwirt*** in Mauterndorf

Astrid und Svetlana Schaffler, Geschäftsführerinnen im Hotel San Marco in Lannach

Familie Hörl, Naturhotel Thalerhof in Maria Alm

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ÖHV lobby 03 2012  

"lobby" - die Mitgliederzeitschrift der Österreichischen Hoteliervereinigung

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