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HAMBURG

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Magazin von Unternehmern für Unternehmer Ausgabe 03/2008

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Primarschule – Damit alle Kinder bestmögliche Bildungschancen haben Autor: Christa Goetsch as wichtigste Ziel der Bildungspolitik ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft gerechte Chancen für ihre Bildung zu ermöglichen. In kaum einem anderen Land sind die Bildungschancen – und damit die Lebensperspektiven – für Kinder so stark mit ihrem sozialen Hintergrund verbunden wie in Deutschland. Das zeigen verschiedene nationale und inter-

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nationale Studien. Grund ist unter anderem die frühzeitige Sortierung von 10-jährigen Kindern bereits nach der 4. Grundschulklasse in die weiterführenden Schulen – in einem Alter also, in dem Begabungen und Leistungen oft noch gar nicht beurteilt werden können und das Elternhaus für die Wahl der Schule meist entscheidend ist. Bis zu 40 Prozent eines Jahrgangs wird falsch „sortiert“. Und je nachdem, ob Haupt-, Realschule oder

Gymnasium, ist der weitere Bildungsweg damit oft besiegelt. Wie können möglichst viele Kinder aus unterschiedlichsten Elternhäusern eine für sie optimale Förderung mit hohem Abschluss erhalten? Erfahrungen aus dem europäischen Ausland weisen die Lösung: Eine Schule zu gestalten, die Kinder individuell fördert und so lange wie möglich alle Bildungsabschlüsse offen lässt. Jedem Kind den

Schulreform in Hamburg Schulstruktur ab 2010 Stadtteilschule Hochschule Duale Ausbildung Fachhochschule Duale Ausbildung

13. Jg. 12. Jg.

Gymnasium Fachhochschulreife

11. Jg. Duale Ausbildung Berufliches Schulsystem

10. Jg. 9. Jg.

12. Jg. 11. Jg.

Mittlerer Bildungsabschluss Erster Bildungsabschluss

8. Jg.

10. Jg. 9. Jg. 8. Jg.

7. Jg.

7. Jg. Primarschule

6. Jg. 5. Jg. 4. Jg. 3. Jg. 2. Jg. 1. Jg. 0. Jg.

Unterstufe

Grundstufe Flexible Eingangsstufe

Vorschule

Übersicht der neuen Hamburger Schulstruktur mit Primarschule, Stadtteilschule und Gymnasium

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Hochschule Duale Ausbildung

Studienstufe mit Profilbildung

höchstmöglichen Bildungsabschluss zu ermöglichen, ist der Leitgedanken der umfassenden Schulreform, die der Hamburger Senat in der Legislaturperiode 2008 bis 2012 verwirklichen will. Bildungserfolg und Bildungsqualität sind nicht nur entscheidend für ein selbständiges und selbst bestimmtes Leben des Einzelnen, sondern ein Schlüsselfaktor für den Wirtschaftsstandort Hamburg. Kernelemente der Schulreform sind die Einführung einer siebenjährigen Primarschule und die Bildung von Stadtteilschulen vom Schuljahr 2010/11 an. Die neue Hamburger Primarschule umfasst die Klassen 0 (Vorschule) bis Klasse 6 und ist in die Grundstufe (0 bis 3) und Unterstufe (4 bis 6) unterteilt. Danach können alle Kinder auf die Stadtteilschule gehen, diejenigen mit Gymnasialempfehlung können sich auch für das Gymnasium entscheiden. Im Gegensatz zur sechsjährigen Grundschule in Berlin und Brandenburg ist die Primarschule eine eigene, neue Schulform für längeres, gemeinsames Lernen. In der Unterstufe unterrichten gemeinsam Lehrkräfte aus der Grundschule, den Gymnasien und der Stadtteilschulen. Die Lehrerinnen und Lehrer aus den weiterführenden Schulen werden insbesondere den Unterricht in den Fremdsprachen und in den Naturwissenschaften übernehmen. Der Unterricht in der Primarschule wird auf ein konsequent differenziertes und individualisiertes Lernen ausgerichtet. So soll sichergestellt werden, dass leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gleichermaßen gefordert und gefördert werden. Dies ist die große Herausforderung der pädagogisch-didaktischen Gestaltung der Primarschule. Eine Arbeitsgruppe der Behörde für Schule und Berufsbildung erarbeitet zurzeit die neue Konzeption der

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Primarschule unter Einbeziehung von Schulleitungen und Pädagogen aus der Grundschule sowie externen Experten. Die Klassenstärken der Primarschule werden durch zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer auf dann nur noch 25 Schülerinnen und Schüler festgelegt. In Schulen sozial benachteiligter Stadtteile (geringer Sozialindex) werden die Klassenstärken auf 20 Schülerinnen und Schüler abgesenkt. Den Lehrkräften steht damit mehr Zeit für die individuelle und gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler und für Elternberatung zur Verfügung. Die verringerten Klassengrößen bilden ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für individualisierende Lernformen. Es ist darüber hinaus geplant, in den nächsten Jahren eine große Zahl der neuen Primarschulen in gebundene Ganztagsschulen umzuwandeln. Gebundene Ganztagsschulen ermöglichen die kindgerechte Verteilung der Lernzeit über den ganzen Schultag und können ein noch vielfältigeres Bildungs- und Betreuungsangebot verwirklichen. Sie eröffnen zudem den Eltern eine verbesserte Ausgangssituation, um Familie und Beruf miteinander in Einklang zu bringen. Der Übergang nach Klasse 6 in die Stadtteilschule und das Gymnasium wird neu festgelegt. Es ist geplant, die Übergangsberechtigung auf ein diagnosegestütztes Verfahren und die Leistungen der Schülerin oder des Schülers zu stützen. An der Ausgestaltung der Übergangsbestimmungen nach Klasse 6 der Primarschule wird zurzeit in der Behörde für Schule und Berufsbildung intensiv gearbeitet. Die Konzeption der Gymnasien wird zeitgleich mit der Einführung der Primarschulen und Stadtteilschulen weiter entwickelt.

Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL)

Mitwirkungsgremien bilden. In der IGLU-Studie aus dem Jahr 2006 wird den Grundschulen in Deutschland eine insgesamt erfolgreiche Arbeit attestiert. Professor Bos, der die Studie wissenschaftlich leitete, spricht von der Grundschule als „modernster Schulform Deutschlands“. Wir wollen die wirkungsvollen Erfahrungen aus der Grundschularbeit in den neuen Primarschulen entfalten und damit die Bildungschancen und Bildungsergebnisse der Hamburger Schülerinnen und Schüler deutlich verbessern.

Die Primarschulen werden eine eigene Schulform mit eigener Schulleitung und eigenständigen

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