Programmheft | 26.01. Tschaikowski/Pärt/Sæverud

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26 JAN 2026

MUSIKALISCHE PROGRAMMPRÄSENTATION

Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

mi 11/03

18.30 Uhr

EINTRITT FREI!*

Das Erfolgsformat kehrt zurück! In einem kostenlosen Konzertabend des Tonkünstler-Orchesters erhalten Sie exklusive Einblicke in die symphonischen Abonnementprogramme der Konzertsaion 2026/2027.

Entdecken Sie die musikalischen Höhepunkte der neuen Saison in Form von ausgewählten Ausschnitten aus dem Programm, dirigiert von Chefdirigent Fabien Gabel!

Für eine anregende und informative Begleitung ist gesorgt: Durch das Konzert führt mit Barbara Rett eine der gefragtesten Kulturjournalistinnen und Moderatorinnen des Landes.

*Sichern Sie sich Ihre Platzkarten im Kartenbüro St. Pölten (Rathausplatz 19) oder online.

Informationen zum detaillierten Programmablauf demnächst auf www.festspielhaus.at

TONKÜNSTLER-

ORCHESTER

Natalia Sagmeister . Vahid KhademMissagh . Tabita Berglund

mo 26/01

19.30 Uhr

Großer Saal

Festspielhaus St. Pölten

Dauer: ca. 1 Std. 50 Min. (inkl. Pause)

Einführung mit Ulla Pilz

18.30 Uhr, Kleiner Saal

Künstlerische Leiterin Festspielhaus St. Pölten: Bettina Masuch

PROGRAMM

HARALD SÆVERUD (1897 – 1992)

«Kjempeviseslåtten» | «Die Ballade des Aufruhrs» op. 22a Nr. 5 (1943)

Andante un poco sostenuto – Marcia agitata

7’

ARVO PÄRT (*1935)

«Tabula Rasa» für zwei Violinen, Streichorchester und präpariertes Klavier (1977)

Ludus. Con moto

Silentium. Senza moto

27’

PAUSE

PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI (1840 – 1893)

Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74

«Pathétique» (1893)

Adagio – Allegro non troppo

Allegro con grazia

Allegro molto vivace

Finale. Adagio lamentoso

45’

Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Spieldauer von diesen Angaben geringfügig abweichen kann.

IDENTITÄTSFINDUNG

IN NORWEGENS MUSIK

Triumph der Freiheit für das geknechtete Land

Mit seiner neuen Bühnenmusik zu Henrik Ibsens «Peer Gynt» erlangte der Norweger Harald Sæverud nach dem Zweiten Weltkrieg internationale Bekanntheit. Markant wahrgenommen und für die musikalische Identität des Landes im 20. Jahrhundert mitbestimmend wurden seine neun Symphonien und der im Deutschen als «Ballade des Aufruhrs» bezeichnete «Kjempeviseslåtten», ein Aufschrei des Komponisten gegen die deutsche Besatzung seiner Heimat. Sæverud ging als einer der wichtigsten skandinavischen Symphoniker in die Musikgeschichte ein.

In den späteren Jahrzehnten seines Lebens galt er als der «große alte Mann» der norwegischen Musik, allgemein geschätzt und von einem Rang, der ihm die höchsten Ehrungen des Landes einbrachte. Selbst Vertreter der Avantgarde respektierten die historische Rolle Harald Sæveruds, der es einst gewagt hatte, nach jener romantischen von Edvard Grieg 1947 eine neue, zeitgemäßer den Charakteren des Werks nachspürende Bühnenmusik zu Ibsens «Peer Gynt» zu komponieren, und dessen neun Symphonien ebenso große Beachtung fanden wie seine vielen für den Konzertvortrag und für instruktive Zwecke entstandenen Klavierstücke, darunter als populärstes das lyrische «Rondo amoroso». Inspiration dafür gab ihm die Landschaft rund um sein prachtvolles Gut «Siljustøl» zehn Kilometer südlich der westnorwegischen Küstenstadt Bergen, das im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Geburtstag 1997 durch König Harald V. als Museum eröffnet wurde.

Aufschrei gegen den Faschismus «Den großen und kleinen Kämpfern der Heimatfront» – der Bezeichnung für die norwegische Widerstandsbewegung –widmete Sæverud jenes Stück, das bis heute neben seiner sechsten Symphonie, der «Sinfonia dolorosa» von 1942 als einer der markantesten musikalischen Beiträge zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung und die Kollaboration der norwegischen Faschisten mit den deutschen Machthabern während des Zweiten Weltkrieges gilt. Beim im Deutschen gebräuchlichen Titel «Ballade des Aufruhrs», im Englischen «Ballad of Revolt», handelt es sich um eine freie Umsetzung des eigentlich nicht übersetzbaren «Kjempevise-slåtten», das wörtlich in etwa «Kampflied-Tanz» heißen würde.

Das kurze Stück entstand 1943 zunächst für Klavier, dann auch in einer Orchesterfassung, als Folge des Zorns, den der Komponist beim Betrachten von Bewegungen der deutschen Wehrmacht an der norwegischen Küste verspürte. Gegenüber der knapp vierminütigen Klavierfassung weist die Orchesterversion zusätzlich einen rund dreiminütigen Einleitungsteil auf, der wie ein ferner Klang der düsteren Geschehnisse im Land wirkt, schmerzlich gefärbte Motivfragmente des Kommenden einwirft und schließlich den Aufschrei in Form des scheinbar aus dem Nichts einsetzenden, trotzigen Hauptthemas auslöst. Dessen erste vier Takte werden zunächst von einer Soloviola vorgestellt und von einer Solovioline mit den folgenden vier Takten beantwortet. Der Wiederholung durch die Tutti-Bratschen und -Geigen schließt sich ein weiterer achttaktiger Teil an, mit dem die Grundgestalt abschließt. In der Folge wird diese permanent wiederholt und dabei in einer Marcia agitata verdichtet sowie dynamisch und in instrumentaler Erweiterung virtuos gesteigert; eine Idee, die man der Form nach mit jener in

Maurice Ravels «Bolero» vergleichen kann. Mit dem fulminanten letzten Auftreten – con estrema frenesia – wird der Triumph der Freiheit für das geknechtete Land beschworen.

CHRISTIAN HEINDL

Der Autor arbeitet als freier Kulturjournalist in Wien. Er publizierte musikwissenschaftliche Beiträge, Lexikoneinträge, Programmheftbeiträge und Booklettexte; daneben geht er einer internationalen Vortrags­ und Jurytätigkeit nach.

Entstehung • 1943

Uraufführung • am 4. Oktober 1945 in Oslo mit dem Filharmonisk Selskaps Orkester unter der Leitung des Komponisten Erstmals im Abonnementprogramm des Tonkünstler-Orchesters

IN EINER ANDEREN

KLANGWELT

Schlicht und schmucklos, aber von hoher Qualität und Zugänglichkeit: «Tabula rasa» zeigt, warum Arvo Pärt als meistgespielter Komponist der Gegenwart gilt

Nicht nur eine komplizierte Partitur kann verblüffen –auch das genaue Gegenteil. So geschehen 1977, als der Geiger Gidon Kremer und seine Kollegin Tatjana Grindenko die Uraufführung von Arvo Pärts «Tabula rasa» vorbereiteten. Die Musik, verfasst für zwei SoloViolinen, ein präpariertes Klavier und Streichorchester, ist derart schlicht und schmucklos gehalten, dass die Mitwirkenden sie bei der Probe mit einem emotionalen Spiel «aufzubessern» versuchten. Schließlich, so erzählte Grindenko später in einem Interview, lief der Komponist auf die Bühne, faltete die Hände wie zum Gebet und rief dem Ensemble zu: «Ich flehe euch an! Es gibt keinen Grund, meine Musik zu retten!»

Damit hatte Pärt recht. Wie viel Beifall das neue Stück finden sollte, dürfte allerdings seine kühnsten Träume übertroffen haben. Nicht nur machte das Werk am 30. September 1977 in Tallinn «tiefen Eindruck auf das Publikum», wie es in einer Premierenkritik hieß. Es löste auch in der Folge allerorts Jubel aus und leitete Pärts Aufstieg zu Weltruhm ein. «Tabula rasa» war eine der ersten Früchte eines Stilwechsels, der dem Tonsetzer global die Liebe einer treuen Anhängerschaft sichern sollte.

Noch im Jahrzehnt davor hatte seine Musik ganz anders geklungen. Bis 1968 hatte sich Pärt an der Avantgarde orientiert und mit Mitteln der Zwölftonkunst, der seriellen Musik oder auch Collagetechniken gearbeitet. Nach seinem orchestralen

«Credo» steckte er jedoch in einer kreativen Sackgasse. Das Gefühl, die bisherigen Mittel seien verbraucht, ließ den Esten nach neuen Wegen suchen und in der Folgezeit (nahezu) keine Werke veröffentlichen. Erst acht Jahre danach meldete er sich zurück und stellte die Pionierwerke seines «Tintinnabuli»Stils vor – einer Klangsprache von fast provokanter Schlichtheit.

Sinnliche Schönheit

Pärt kehrte damit zur Tonalität zurück und konzentrierte sich auf jenen Grundreiz, der aller Musik zugrunde liegt: die sinnliche Schönheit des einzelnen Tons. Der «Tintinnabuli»Stil – lateinisch für «Glöckchen» – erteilt den vertrackten Klangarchitekturen der Avantgarde ebenso eine Absage wie der stürmischen Virtuosität der Romantik, setzt auf Innerlichkeit statt auf äußeres Gepränge. Entsprechend einfach sind die Regeln dieses Stils. Pärt unterscheidet in seinen Partituren zwischen Melodie- und Tintinnabuli-Stimmen: Die Erstgenannten enthalten das motivische Material, das einem Werk als Keimzelle und roter Faden dient. Die «Tintinnabuli»Stimmen lassen dazu, wie Schellenbegleitung, die Einzeltöne eines Dreiklangs hören.

Pärts «neuer alter Stil» (Hermann Conen) liebt die Wiederholung, das achtsame Eintauchen in die Stille – und besitzt ein Naheverhältnis zur Religion: Pärt vertont regelmäßig christliche Texte und vertritt die Meinung, dass alle Musik im Innersten religiös sei. Es verdankt sich der meditativen Qualität und der Zugänglichkeit dieser Klangwelt, dass Pärt als meistgespielter Komponist der Gegenwart gilt – und mit einem Augenzwinkern der «Heilige der Neuen Musik» genannt wird.

Diese Eigenschaften treten bereits bei «Tabula rasa» klar zutage. Das Erfolgsstück beginnt mit einem bewegten Satz

namens «Ludus», lateinisch für «Spiel». Die beiden Sologeigen stimmen zur Eröffnung ein markantes A in einem Abstand von vier Oktaven an, es folgt eine Generalpause – die erste von vielen, die den Satz gliedern. Dann melden sich die Sologeigen mit dem Streichorchester zurück: Umrankt von Tintinnabuli-Stimmen, erklingt mehrfach der Ton A: Es ist der Ausgangspunkt einer Melodiestimme. Nach einer Pause wächst diese um die Nachbartöne H und G an, in der folgenden Etappe um C und F.

Das Spiel wiederholt sich, bis das letzte Drittel des Satzes Abwechslung bringt: Im Rahmen einer «Cadenza», in der die Sologeigen mit flinken Notenketten brillieren, ertönt unvermittelt ein verminderter Dominantseptakkord. Kurzzeitig sorgt er für Chaos, schließlich stellt sich die bisherige a­MollHarmonie aber wieder ein, und die Musik endet mit einem dunklen, dramatischen Akkord.

Der Zauber der Stille

Der zweite Satz «Silentium» macht seinem Namen alle Ehre. Tatjana Grindenko hat diese 17 Minuten eine «musikalische Meditation» genannt: Von Anfang bis Ende strömt ein gemächlicher Fluss an Viertelnoten dahin, herrscht ein schier ewiger d-Moll-Akkord, regelmäßig akzentuiert durch Sextolen vom Klavier. Wie im ersten Satz entwickelt sich aus schlichten Prinzipien eine Melodie: Pärt lässt sie in mehreren Stimmen gleichzeitig ablaufen, jedoch in verschiedenen Geschwindigkeiten – ein Gestaltungsmittel, das zur damaligen Zeit auch der Minimal-Music-Pionier Steve Reich nutzte, den Pärt jedoch erst viel später kennenlernte. Nach acht Erweiterungen der Melodiestimme wird es leise: Nur noch die Kontrabässe spielen und schreiten dabei die d­Moll­Tonleiter abwärts. Wenn sie am tiefsten Ton ihres Instruments angelangt sind, einem E, verstummt die Musik – der eigentlich erwartete

Grundton, ein D, ertönt nicht mehr. Das beschert diesem Ende einen seltsamen Zauber: Es entsteht der Eindruck, die Musik würde sehr wohl weiterlaufen – nur in einer anderen Welt, unhörbar für das menschliche Ohr.

CHRISTOPH IRRGEHER

Der Autor studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und schloss mit einer Diplomarbeit über Musikkritik ab. Von 2004 bis 2023 war er Musikredakteur der «Wiener Zeitung», derzeit arbeitet er vor allem für die Tageszeitung «Der Standard». Zudem verfasst der gebürtige Wiener Beiträge für Kulturmagazine, Programmhefte und andere Publikationen.

Entstehung • 1977

Uraufführung • am 30. September 1977 mit Tatjana Grindenko, Gidon Kremer, Alfred Schnittke und dem Estonian Chamber Orchestra unter der Leitung von Eri Klas

Besetzung • Formal ist «Tabula rasa» ein Doppelkonzert für zwei Violinen als Soloinstrumente. Dennoch tritt der Klavierpart exponiert und klanglich markant hervor. Auch aufgrund der aufwendigen Präparierung des Klaviers wird der Name des Pianisten in diesem Programmheft auf Seite 6 bei den Mitwirkenden genannt.

Erstmals im Abonnementprogramm des Tonkünstler-Orchesters

ARVO PÄRT

Der Komponist im Porträt

Arvo Pärt gehört zu den zeitgenössischen Komponisten, deren Schaffen das moderne Musikverständnis entscheidend verändert hat. Der von ihm entwickelte Kompositionsstil «Tintinnabuli», mit dem er 1976 zum ersten Mal in Erscheinung trat, bestimmt sein Werk bis heute. Obwohl Pärt nicht unterrichtet, wurden große Teile der zeitgenössischen Musik von seinen Kompositionen beeinflusst.

Geboren 1935 im estnischen Paide, studierte er bei Heino Eller, einem der wichtigsten Komponisten Estlands, am Konservatorium Tallinn – heute Estnische Musikakademie – und arbeitete zunächst als Tontechniker für den Estnischen Rundfunk. Seit den späten 1960er­Jahren ist Pärt als freischaffender Komponist tätig. Schon in dieser Zeit galt er als eine der führenden Persönlichkeiten der sogenannten sowjetischen Avantgarde.

1977 schrieb er das Doppelkonzert «Tabula Rasa» für zwei Violinen, Streichorchester und präpariertes Klavier als erstes größeres Werk im «Tintinnabuli»­Stil, das 1984 auch am Beginn seiner Zusammenarbeit mit dem CD­Label ECM Records stand. Es gilt seither als Durchbruch innerhalb der Avantgarde hinein in eine breitere Öffentlichkeit. Auch im Rahmen der Palliativpflege und bei der Sterbebegleitung spielt «Tabula Rasa» eine große Rolle. Tintinnabuli – angelehnt an das lateinische Wort für «Glöckchen» – floss auch in weitere Kompositionen der späteren 1970er­Jahre wie «Für Alina» für Klavier, «Cantus in Memory of Benjamin Britten» für zehn­

stimmiges Streichorchester und Glocke, «Fratres» und «Spiegel im Spiegel» für Klavier und Violine ein.

2010 kehrte Pärt nach Estland zurück, wo er bis heute lebt. Sein Œuvre ist außerordentlich vielseitig und umfasst groß angelegte Kompositionen für Chor und Orchester, vier Symphonien, Solowerke mit Orchester sowie zahlreiche Chorwerke und Kammermusik. Die meisten seiner Arbeiten basieren auf liturgischen Texten und Gebeten – als Beispiele seien hier lediglich das 1992 vollendete «Miserere» für Soli, gemischten Chor, Ensemble und Orgel sowie «Adam’s Lament» für Chor und Streichorchester genannt; letzteres entstand als Ko-Auftrag der beiden Europäischen Kulturhauptstädte Istanbul 2010 und Tallinn 2011 und basiert auf Texten des Hl. Siluan von Athos. Arvo Pärts Musik wird von den besten Orchestern und Interpreten unserer Zeit aufgeführt und aufgenommen.

Porträts über Arvo Pärt und weitere Komponisten aus dem Saisonprogramm im Onlinemagazin OrchestERleben

UTE VAN DER SANDEN

ABGESANG AUF EINE

VERSINKENDE EPOCHE

Die im klanglichen Nirwana endende «Pathétique»

In St. Petersburg starb Pjotr Iljitsch Tschaikowski – nur neun Tage nach der von ihm selbst dirigierten Uraufführung seiner sechsten Symphonie in h-Moll op. 74. Mit der Stadt an der Newa hatte ihn mehr verbunden als mit seinem langjährigen Wohnsitz Moskau.

In St. Petersburg ging Tschaikowski ab seinem zehnten Lebensjahr zur Schule, hier schlug der 19-Jährige eine Beamtenlaufbahn ein und besuchte die Rechtsschule, hier absolvierte der außergewöhnlich Begabte auch sein Musikstudium. In St. Petersburg fanden die Erstaufführungen von vielen seiner bedeutenden Werke wie der Ballette «Der Nussknacker» und «Dornröschen», der Oper «Pique Dame» und der fünften Symphonie statt. Und hier wurde er im Herbst 1893 zur letzten Ruhe gebettet: Auf dem Tichwiner Friedhof beim Kloster Alexander Newski befindet sich das Grabmal des Komponisten.

Ein rätselhafter Tod

Tschaikowskis Tod so kurz nach der Uraufführung einer im klanglichen Nirwana endenden Symphonie führte zu Gerüchten und Spekulationen. Zwei Varianten kursierten. Die erste: Tschaikowski habe in der 1893 von einer CholeraEpidemie erfassten Stadt mehr oder weniger absichtlich ein Glas ungekochten Wassers getrunken und eine Erkrankung an der Cholera riskiert, der Krankheit, an der auch seine Mutter gestorben war. Oder: Der homosexuelle Tschaikowski sei wegen einer «Verfehlung» mit dem Sohn eines ehemaligen Mitschülers an der Rechtsschule von einem «Ehrengericht»

der Juristen zum Selbstmord aufgefordert worden, um einen Skandal zu vermeiden. Diese Variante wurde noch vor wenigen Jahren wissenschaftlich in den USA breitgetreten und fand sogar Eingang in seriöse Musiklexika.

Beide Varianten bauen lediglich auf Vermutungen auf. Aus dem 19. Jahrhundert ist in Russland kein einziges Gerichtsverfahren gegen einen mehr oder weniger bekannten Homosexuellen aus der Beamtenschaft oder der Künstlerschicht bekannt. Es gibt zudem tatsächlich keinen Hinweis darauf, dass Tschaikowski Kontakt mit dem Sohn eines ehemaligen Mitschülers gehabt habe. Zur Vermeidung eines Skandals hätte es außerdem genügt, dass der am Zarenhof bestens angeschriebene Tschaikowski für kurze Zeit ins Ausland ging, bis die Affäre vergessen sei. Hätte Tschaikowski aber tatsächlich Gift genommen, um der Aufforderung zum Selbstmord nachzukommen, so hätte er innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme daran sterben müssen, denn in Russland war damals kein Gift zugänglich, das die Agonie auf Tage verlängerte. Sein Krankheitszustand aber dauerte vier Tage, ehe am 6. November des Jahres 1893 der Tod eintrat.

Die Symphonie, der Tschaikowskis Bruder Modest den Titel «Pathétique» verlieh, wirkt wie ein Abgesang auf eine versinkende Epoche. Es ist ein typisches Werk des Fin de Siècle, in dem Vieles von dem verklingt, wovon die Kunst und im Speziellen die Musik in den Jahrzehnten zuvor geprägt wurde. Das lässt sich auch an rein kompositionstechnischen Vorgängen des Werkes nachvollziehen. Verzweifelt versucht sich der erste Satz, Adagio – Allegro non troppo, gegen den drohenden Untergang aufzulehnen, aber alle Versuche müssen in einem fatalen Zusammenbruch enden, da das aus dem Dunkel aufsteigende Hauptthema gar keinen Anfang und kein Ende kennt, also gar keinen Halt finden kann.

Im Seitenthema des Kopfsatzes, in dem schon die Trauer des Finales anklingt, erinnert sich Tschaikowski an vergangene romantische Zeiten. Die beiden Mittelsätze wiederum sind Tanzsätze, aber nicht mehr nur von ursprünglicher Kraft erfüllt, sondern zur Auflösung tendierend. Die Melodik des Finales schließlich befindet sich in einem fortwährenden Zerfallsprozess.

Aus dem Dunkel zurück ins Dunkel

Im Kopfsatz fand Tschaikowski nach dramatischen Ausbrüchen noch zu einem entspannten Ausklang. Den Walzer des zweiten Satzes, Allegro con grazia, verschleierte er durch eine Ausweitung des Metrums vom Dreiviertel­ zum Fünfviertel­Takt, was den Tanz unwirklich erscheinen lässt. Das Scherzo des dritten Satzes, Allegro molto vivace, legte Tschaikowski als Perpetuum mobile an, aus dessen Stückwerken sich dann ein Marschthema herausschält. Je mehr die im Marsch vereinten Instrumente auftrumpfen, desto stärker kommt der Eindruck auf, sie übertönen bloß die wahren Verhältnisse. Hinter der Fassade des Jubels offenbart sich die Tragik. Über vier Oktaven abwärts rattert das Orchester dem Boden der Wirklichkeit entgegen. Das Finale, Adagio lamentoso, bestätigt die tragische Situation: Die Akkorde sind zerklüftet und schwirren verloren durch den Raum. Eine kühne Instrumentierung löst diese Wirkung aus. Zwei verzweifelte Steigerungswellen brechen in sich zusammen. Über dumpfen Kontrabass-Schritten erklingt ein Choral. Im Dunkel, aus dem sie kam, verschwindet die Symphonie. Die «Symphonie Pathétique» hinterließ bei den Zeitgenossen Tschaikowskis einen tiefen Eindruck. Ihre Dramaturgie blieb nicht ohne Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Gattung. Gustav Mahler etwa, der in seiner Hamburger Kapellmeisterzeit Tschaikowski noch persönlich kennenlernte

und später mehrfach die «Pathétique» – auch während seines Engagements in New York – dirigierte, griff in seiner letzten vollendeten Symphonie, der neunten, die Satzstellung und den Aufbau von Tschaikowskis sechster Symphonie auf: Ein epischer Kopfsatz mit mehreren Steigerungswellen und ein Adagio­Abgesang als Finale umschließen zwei Tanzsätze, Ländler und Burleske.

RAINER LEPUSCHITZ

Der Autor, geboren in Salzburg, lebt in Graz. Dramaturgische und publizistische Arbeit u. a. für das Wiener Konzerthaus, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die Salzburger Festspiele, das Festspielhaus St. Pölten und das Grafenegg Festival.

Entstehung • 1893 Uraufführung • am 28. Oktober (jul. 16. Oktober) 1893 in St. Petersburg unter der Leitung des Komponisten Vom Tonkünstler-Orchester zuletzt aufgeführt • im Oktober 2023 in Wien, Baden und Wiener Neustadt, Dirigent: Finnegan Downie Dear

Tabita Berglund beim Tonkünstler-Orchester Als Einspringerin reüssierte die norwegische Dirigentin 2022 mit Béla Bartóks «Konzert für Orchester» in der Tonkünstler-Reihe «Erklärt. Erlebt!» im Musikverein Wien. Daraufhin wurde sie sofort zum Grafenegg Festival eingeladen, wo sie 2023 wiederum mit den Tonkünstlern auftrat. Wenige Wochen später begeisterten sie und das Orchester ihr Abonnementpublikum in Wien und Niederösterreich mit Musik von Edvard Grieg und Jean Sibelius sowie mit Witold Lutosławskis «Konzert für Orchester». Im Oktober 2024 war Tabita Berglund erneut zu Gast: mit Sibelius’ fünfter Symphonie und Lutosławskis Cellokonzert, den Solopart spielte Nicolas Altstaedt.

NATALIA SAGMEISTER

Violine

Natalia Sagmeister wurde in Bregenz geboren. Sie ist seit 2017 Stimmführerin der zweiten Violinen beim TonkünstlerOrchester Niederösterreich und darüber hinaus vielseitig musikalisch tätig. Als ehemalige Stipendiatin der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim musiziert sie regelmäßig bei den Wiener Philharmonikern, an der Wiener Staatsoper, der Komischen Oper Berlin und beim Orchestra Mozart Bologna. Als Konzertmeisterin wirkt sie zudem in renommierten Kammerorchestern mit. Mit besonderer Leidenschaft widmet sich Natalia Sagmeister der Kammermusik. Gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Klarinettisten Alex Ladstätter, leitete sie von 2017 bis 2023 das Kammermusikfestival Klassik Krumbach im Bregenzerwald. Im Oktober 2025 trat sie in der Kammermusikreihe der Wiener Philharmoniker im Gustav­Mahler­Saal der Wiener Staatsoper auf. Regelmäßige Engagements führen sie zu den WestfalenClassics, einem internationalen Kammermusikfestival in Deutschland, zum Festival St. Gallen im steirischen Gallenstein und zum Grafenegg Festival.

Natalia Sagmeister begann ihre musikalische Ausbildung bei Lydia Dubrovskaya und setzte sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin fort. Von 2013 bis 2017 absolvierte sie ihren Masterstudiengang bei Gernot Süßmuth an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sie spielt auf einer Violine von Giovanni Grancino, Mailand, aus dem Jahr 1693. Als Solistin tritt sie in diesem Programm erstmals gemeinsam mit dem Tonkünstler­Orchester auf.

VAHID KHADEM-MISSAGH

Violine

Vahid Khadem­Missagh studierte bei Boris Kuschnir, Rainer Küchl, Gerhard Schulz und Igor Ozim an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Hochschule für Musik und Theater Bern. Seine Diplomprüfungen bestand er mit Auszeichnung, bei zahlreichen Wettbewerben gewann er erste Preise. 2004 wurde er Konzertmeister des Tonkünstler­Orchesters. Als Solist gastierte er im August 2001 erstmals bei den Salzburger Festspielen, kurz darauf debütierte er im Großen Saal des Wiener Musikvereins. Mit seiner Schwester Martha gründete er ein erfolgreiches Violinduo, 2008 auch das Ensemble «Capriccio Wien». Zusätzlich entwickelte er ein eigenes Konzertformat: Mit «Stradivahid» und «Quo Vahid», virtuosen Zusammenstellungen von Musik, Geschichten und magischen Überraschungen, trat er unter anderem bereits im Wiener Musikverein, bei den Salzburger Festspielen und beim Grafenegg Festival auf. 1999 wurde Vahid Khadem­Missagh ein Anerkennungspreis des Kulturpreises der Stadtgemeinde Baden verliehen, 2014 ein Anerkennungspreis des Kulturpreises des Landes Niederösterreich.

Seit 2016 ist Vahid Khadem­Missagh künstlerischer Leiter des internationalen Allegro Vivo Festivals im Waldviertel, mit mehr als 50 Konzerten an 35 Spielorten das größte Kammermusikereignis Österreichs. Die Sommerakademie wird von 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht. Vahid KhademMissagh promovierte 2015 zum Doktor der Philosophie, 2016 erschien sein Buch «Virtuosität in Musik und Magie: Niccolò Paganini und Johann Nepomuk Hofzinser».

TABITA BERGLUND

Dirigentin

Tabita Berglund stammt aus Norwegen und zählt zu den aufregendsten Interpretinnen der Gegenwart. Sie ist Erste Gastdirigentin sowohl des Detroit Symphony Orchestra als auch der Dresdner Philharmonie. Sie begann die Spielzeit 25–26 mit den Eröffnungskonzerten der Dresdner Philharmonie, zu der sie im Mai 2026 zurückkehren wird, um die Dresdner Musikfestspiele zu eröffnen. Zu den bemerkenswerten Debüts in dieser Saison zählen Auftritte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Staatskapelle Berlin, dem Cincinnati Symphony Orchestra, der St. Louis Symphony, dem hr­Sinfonieorchester, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Melbourne Symphony Orchestra. Sie kehrt unter anderem zum Dallas Symphony Orchestra, zum Gothenburg Symphony, zum Bergen Philharmonic Orchestra, zum Lahti Symphony Orchestra, zu den Düsseldorfer Symphonikern und zum Trondheim Symphony Orchestra zurück. Zu den Höhepunkten von Berglunds zweiter Saison in Detroit zählt ein speziell kuratiertes zweiwöchiges Northern Lights Festival.

Tabita Berglund schloss 2019 den Masterstudiengang Orchesterdirigieren an der Norwegischen Musikakademie ab, wo sie bei Ole Kristian Ruud studierte. Ursprünglich wurde sie als Cellistin ausgebildet, bevor sie sich 2015 auf das Dirigieren konzentrierte. Sie ist Preisträgerin des Neeme Järvi Prize der Gstaad Conducting Academy. Berglunds Debüt­CD mit den Osloer Philharmonikern und der Geigerin Sonoko Miriam Welde wurde 2021 veröffentlicht und anschließend für einen norwegischen Grammy nominiert.

© Nik olaj Lund

TONKÜNSTLER-ORCHESTER

Chefdirigent Fabien Gabel

Das Tonkünstler­Orchester mit seinen fünf Residenzen im Musikverein Wien und in Niederösterreich zählt zu den größten und wichtigsten musikalischen Botschaftern Österreichs. Eine mehr als 75-jährige Tradition verbindet das Orchester mit den Sonntagnachmittags-Konzerten im Wiener Musikverein. In Grafenegg und im Festspielhaus St. Pölten treten die Tonkünstler als Residenzorchester auf, ebenso im Stadttheater Wiener Neustadt, das sie nach mehrjährigem Umbau im November 2024 wiedereröffneten. Die Konzertsaison 25–26 bringt sie ins traditionsreiche Stadttheater Baden zurück, wo sie Anfang 1946 erstmals als Landessymphonieorchester Niederösterreich konzertierten.

Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht das Orchesterrepertoire von der Klassik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts.

Alternative Programmwege der Tonkünstler werden von Musizierenden und Publikum geschätzt. Musikerpersönlichkeiten wie Walter Weller, Heinz Wallberg, Miltiades Caridis, Fabio Luisi, Kristjan Järvi und Andrés Orozco-Estrada waren Chefdirigenten des Orchesters. Seit der Saison 25–26 wird es von Fabien Gabel geleitet. Sein Vorgänger Yutaka Sado wurde nach zehnjähriger Tätigkeit als Chefdirigent zum ersten Ehrendirigenten der Tonkünstler ernannt.

Tourneen führten das Orchester zuletzt nach Großbritannien, Deutschland, Japan und Tschechien. Zahlreiche CD­Aufnahmen spiegeln sein vielseitiges künstlerisches Profil wider: Im orchestereigenen Label erscheinen bis zu vier Einspielungen pro Jahr, zumeist als Live-Mitschnitte aus dem Musikverein Wien.

Ausführliche Orchesterbiografie: tonkuenstler.at

TONKÜNSTLER-ORCHESTER NIEDERÖSTERREICH

Konzertmeister/in

Lieke te Winkel, **Kirill Maximov, Alexander Gheorghiu, Vahid Khadem-Missagh

1. Violine

Alois Wilflinger, Xuan Ni, Susanne Masetti, Gerhard Fechner, Ines Miklin, Teodora Sorokow, Maria Fomina, Sophie Gansch, Sophie Kolarz-Löschberger, Yaromyr Babskyy, Maria Winkler, Aleksandra Martinoska, Elisabeth Hois, Sandra Seržane, Marina Caputo, ASunniva Herland Monstad, AUgnė Katinskaitė

2. Violine

Julia Mann, Natalia Sagmeister, Kora Lemberg, Doğa Altınok Zayranov, Liselotte Murawatz, Dora Huber, Gerald Hinterndorfer, Judith Steiner, Isabelle Reinisch, Yuka

Bartosch-Murakami, Noriko Takenaka, Evelina Ivanova-Peham, Stephanie Grandpierre, Veronika Wincor, Angelika Wimmer, ABianca Montobbio, AJule Williams

Viola

*Gertrude Rossbacher, **Nikita Gerkusov, Philip Nolte, Martin Fuchs, Christian Knava, Peter Ritter, Susanne Stockhammer, Stefan Sinko, Victoria Fónyad-Eitzinger, Terez Brandl, Liudmila Kharitonova, AAnton Borusan, AAgnes Oberndorfer Violoncello

*Georgy Goryunov, Eugene Lifschitz, Laura Szabó, Martin Först, Martin Dimov, Thomas Grandpierre, Sebastian Dozler, Iris-Meongwon Cho, Ion Storojenco, AMichael

Sotriffer

Kontrabass

Michael Seifried, Ernő Rácz, Bernhard Binder, Mathias KawkaRona, Simon Pennetzdorfer, Johannes Knauer, Lukas PalfyStröcker, AMartin Wagner

Flöte

Walter Schober, Ana Kaličanin

Radivojević, Heidrun Lanzendörfer, Birgit Fluch-Latini

Oboe

Barbara Ritter, Andreas Gschmeidler, Johannes Strassl, Theresia Melichar, ATobias Gasché

Klarinette

Helmut Wiener, Christoph Moser, Kurt Franz Schmid, Stefan Vohla Fagott

Gottfried Pokorny, Szabolcs Szőke, Andor Csonka, Barbara Loewe Horn

Christoph Peham, Jonas Rudner, Sebastian Kolarz-Löschberger, Markus Hartner, Michel Gasciarino, Klaus Höpfler Trompete

Thomas Bachmair, Patrick Hofer, Josef Bammer, Thomas Lachtner, ASimon Oberthanner Posaune

Andreas Eitzinger, Gabriel Antão, Wolfgang Gastager

Tuba

Michael Pircher

Harfe

Miriam Ruf

Pauke

Gunter Benedikt, Margit

Schoberleitner

Schlagwerk

Bence Kulcsár, Joachim Murnig, AYehor Tereshchenko

A Orchesterakademie des Tonkünstler-Orchesters

Instrumente zur Verfügung gestellt von der

*Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung: Viola Giovanni Rota, 1809

Violoncello Joannes Florenus Guidantus, 1720

**Oesterreichischen Nationalbank:

Violine Antonio Stradivari, Cremona 1716, ex Baron Oppenheim

Viola Giovanni Paolo Maggini, Brescia, frühes 17. Jahrhundert

MUSIKALISCHE BEGEGNUNGEN

MANU DELAGO & GÄSTE

Manu Delago . Jules Buckley . Tonkünstler-Orchester

Vokal/Crossover Was so ähnlich aussieht wie ein Schildkrötenpanzer aus Metall, ist längst kein unbekanntes Musikinstrument mehr: Mit dem Musiker Manu Delago entfaltet die Handpan ihr volles Klangpotenzial und trifft in diesem Konzertabend auf vokale Dreistimmigkeit von Mad about Lemon und die Spielfreudigkeit des Tonkünstler-Orchesters. fr 13/02

EUR 12-47

-50 % für alle unter 26

BÉLA FLECK, EDMAR CASTAÑEDA & ANTONIO SÁNCHEZ TRIO

Jazz Drei Kontinente, drei Persönlichkeiten, ein gemeinsamer Rhythmus: Als BEATrio lassen die Meister ihres Faches – 18-facher GrammyPreisträger Béla Fleck (Banjo), Harfenist Edmar Castañeda und Schlagzeuger Antonio Sánchez – ihre Instrumente aufeinandertreffen. Mal filigran, mal kraftvoll, immer mit überraschenden Wendungen. sa 14/02

EUR 12-52

-50 % für alle unter 26

Februar 2026

fr 13

MANU DELAGO & GÄSTE

19.30 Uhr Großer Saal Manu Delago . Jules Buckley . Tonkünstler-Orchester Musik

sa 14

16.00 Uhr Kleiner Saal

sa 14

19.30 Uhr Großer Saal

fr 20

PRISMA

Rotem Weissman Tanz/Familie

BÉLA FLECK, EDMAR CASTAÑEDA &

ANTONIO SÁNCHEZ TRIO Musik

JOACHIM SCHLÖMER

sa 21 Rauschen oder der Nachhall der Tage

19.30 Uhr Bühne Tanz

mo 23

TONKÜNSTLER-ORCHESTER

19.30 Uhr Großer Saal Dvořák/Suk Klassik

März 2026

fr 06

MARCOS MORAU . OPERA BALLET VLAANDEREN . sa 07 TONKÜNSTLER-ORCHESTER

19.30 Uhr Großer Saal Romeo + Julia Tanz/Klassik

fr 13

SOAP&SKIN

19.30 Uhr Großer Saal Torso Tour Musik

mo 16

TONKÜNSTLER-ORCHESTER

19.30 Uhr Großer Saal Beethoven/Webern/Shin Klassik

sa 21 1 TAG ALLE RÄUME

ab 10.00 Uhr alle Räume Ein Festival für Tanz und Gemeinsinn Tanz

Unser Programm bis Juni 2026 finden Sie auf www.festspielhaus.at.

IMPRESSUM Herausgeber Niederösterreichische Kulturszene Betriebs GmbH, Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten, T: +43(0)2742/90 80 80, www.festspielhaus.at. Für den Inhalt verantwortlich Thomas Gludovatz, Andreas Gremel. Künstlerische Leiterin Bettina Masuch. Musikkuratorin Constanze Eiselt. Koordination Gülcan Simsek. Redaktion Kern Markus Hennerfeind, Ute van der Sanden. Redaktion Umschlag Laura Kisser. Gestaltung Kern parole, München. Fotos Simon Rainer (Manu Delago & Gäste), Shervin Lainez (BEATrio). Druck Walla GmbH. Produziert in Wien. Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten. Fotografieren, Ton- und Videoaufzeichnungen nicht gestattet. Preis des Programmheftes: EUR 3,20.

Mit freundlicher Unterstützung

Ö1 Club. In guter Gesellschaft.

Mit Kunst, Kultur und Wissenschaft. Mit Menschen, die sich dafür interessieren. Mit Ermäßigungen für zwei bei 600 Kulturpartnern, dem monatlichen Ö1 Magazin gehört, Freikarten und exklusiven Veranstaltungen.

Alle Vorteile für Ö1 Club­Mitglieder auf oe1.ORF.at/club

Karten & Information

+43 (0) 2742/90 80 80 600 karten@festspielhaus.at www.festspielhaus.at

Hier geht’s zum Programm:

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