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nockBerge soMMer 2013

1 jahr internationale anerkennung Experten im Interview

junior-ranger Kids erleben Biosphärenpark-Abenteuer

fÜrs Wanderherz Alpe-Adria-Trail & Wanderbus im Detail

Land

Kärnten

Biosphärenpark

Nockberge

Zugestellt durch Österreichische Post

Bi�phäre Meine


Meine Biosphäre Nockberge – sOMMER 2013

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mythos edelstein

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Meine Biosphäre nockBerge – soMMer 2013

inhalt 4 jahresjuBiläuM

12 fÜr aBenteurer

5 eXperte iM intervieW

14 naturschutzplan

6 Menschen iM gespräch

15 universuM nockBerge

LR Christian Ragger blickt zurück

Der Weg zum Biosphärenpark-Ranger

Dr. Ruoss über den Biosphärenpark Nockberge

Was verbindet sie mit dem Biosphärenpark?

Projekte und Maßnahmen für die Natur

Ein Film wird die Zuseher begeistern

8 alpa

16 Weit Wandern

9 nockholz

17 WanderBus

Spannende Exkursionen & zukunftsweisende Projekte

Der Alpe-Adria-Trail unter der Lupe

Naturnah, nachvollziehbar & erfolgreich

Reisen Sie ganz einfach zu Ihrem Wanderglück!

10 Wissen iM aufBau

18 Biosphären-neWs

11 soMMerausklang

20 shop & rätsel

Interessante Gäste & nachhaltige Zusammenarbeit

Erleben Sie magische Momente!

Veranstaltungen & Highlights

Biosphärenparkprodukte gustieren & gewinnen

editorial Willkommen!

Seit einem Jahr haben wir nun die internationale Anerkennung als Biosphärenpark. Ein breiter Diskussionsprozess wurde angeregt, woraus zahlreiche Projektideen entstanden sind. Besonders freut mich, dass die Vertragsnaturschutz-Abgeltungen für die Bauern im Biosphärenpark-Kuratorium einstimmig beschlossen werden konnten und die finanziellen Mittel dafür bereitgestellt werden. Unser fester Vorsatz: „Wir wollen den einzigartigen und ausgezeichneten Lebens- und Kulturraum des Biosphärenparks Nockberge erhalten und nachhaltig weiterentwickeln sowie die Bildung und Forschung zum Nutzen der Region aufbauen und begleiten.“ Füllen wir gemeinsam unseren Biosphärenpark Nockberge mit Leben! Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen der zweiten Ausgabe von „Meine Biosphäre Nockberge!“

iMpressuM: Medieninhaber und Herausgeber: Kärntner Biosphärenparkfonds, Biosphärenpark Nockberge, 9565 Ebene Reichenau 117 Für den Inhalt verantwortlich: Heinz Mayer Redaktionsleitung: Mörth & Mörth Werbeagentur GmbH, Sonnwendgasse 30, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Fotos: Archiv Biosphärenparkverwaltung, Mörth & Mörth Werbeagentur GmbH, Helmut Moik, Ewald Neffe, E.C.O. - Michael Jungmeier, Büro LR Mag. Ragger, Franz Gerdl, Karl Selden, Nockberge Tourismus GmbH, Lukas Kogler, Klaus Feichtenberger, Kärnten Werbung, Doris Pfandl, Nockregion. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

WWW.BiosphaerenparknockBerge.at

Ing. Dietmar Rossmann Biosphärenparkdirektor


Biosphärenpark nockBerge – jahresjuBiläuM

Ein Jahr internationale

anerkennung!

Am 11. Juli 2012 war es endlich so weit: Der Nationalpark Nockberge wurde ganz offiziell von der UNESCO zum Biosphärenpark erklärt. Aus diesem Grund bitten wir Biosphärenparkreferent LR Mag. Christian Ragger zum Gespräch und werfen einen Blick zurück. Herr Mag. Ragger, ein Jahr ist es nun her, dass der Biosphärenpark ins Leben gerufen wurde. Es wurde zwar viel gefeiert, aber noch um einiges mehr gearbeitet. Vor allem im Bereich des Vertragsnaturschutzes. Ja, und das ist gut so. Schon seit Beginn des Biosphärenparks wurde an einem Paket für den Vertragsnaturschutz gefeilt. Dieses Jahr im Jänner wurden dann einstimmig die Beschlüsse im Kuratorium zu den Förderrichtlinien und zum Vertragsnaturschutz verabschiedet. Worum geht es beim Vertragsnaturschutz genau? Als Basis wurden Förderrichtlinien mit entsprechenden Musterverträgen aufgesetzt. Weiters wurde das Budget für die Vertragsnaturschutzzahlungen ab 2012 gesichert. Damit

können den beteiligten Grundbesitzern naturschutzrelevante Leistungen in der Natur- und Pflegezone abgegolten werden. Die entsprechenden Verhandlungen laufen bereits. Im vergangenen Jahr hat sich einiges in den Nockbergen getan. Lassen wir die Ereignisse Revue passieren! Sehr gerne. Gleich zu Beginn dieses Jahres konnten wir das Biosphärenpark-Gesetz verabschieden. Und schon jetzt fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, angefangen bei der Eröffnung des Biosphärenpark-Zentrums und dem ORF Frühschoppen, bis hin zu interessanten Podiumsdiskussionen mit bis zu 120 Besuchern. Für eine erfolgreiche Zukunft des Biosphärenparks wurden auch zahlreiche Kooperationen eingegangen. Besonders zu erwähnen sind hier natürlich der Zusammenschluss mit dem Salzburger Lungau,

die Zusammenarbeit mit der Kärnten Werbung, der Austausch mit anderen Schutzgebieten sowie die wichtigen Kooperationen mit der Alpen-Adria-Universität und regionalen Betrieben. Neben diesen Highlights wurde auch in das Erscheinungsbild frischer Wind gebracht. Die neue Linie des Biosphärenpark-Magazins sowie der Themenfolder und des Sommerprogramms erfreut sich durchwegs positiver Reaktionen. Ebenso beliebt ist der Biosphärenpark-Wanderbus, der in der Region Einheimische und Urlauber zu den schönsten Ausgangspunkten führt. Ganz besonders stolz dürfen wir über das Gütesiegel „Kärnten Qualität – Ausflugsziel“ sein. Ich wünsche mir, dass wir weiterhin alle gemeinsam mit viel Engagement und Motivation den Biosphärenpark Nockberge unterstützen. Wir bedanken uns herzlich bei LR Mag. Christian Ragger für das Gespräch!


MaB/unesco - eXperte iM intervieW

Ein Schwe�er �perte

im gespräch!

Dr. Engelbert Ruoss ist ein ausgewiesener Fachmann im Bereich Biosphärenpark. Er hat sich jetzt die Zeit genommen, um mit uns in einem Interview die Situation des Biosphärenparks Nockberge zu analysieren. Herr Dr. Ruoss, wie sehen Sie den Biosphärenpark Nockberge im Allgemeinen? Beim Biosphärenpark Nockberge handelt es sich um eine faszinierende Gebirgsregion mit hohem Reichtum an Natur-, Landschaftsund Kulturerbe. Die Umwandlung des Nationalparks in einen Biosphärenpark war ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu einem zukunftsorientierten Großschutzgebiet. Die Schaffung der rechtlichen und institutionellen Grundlagen mit der Definition von Entwicklungszielen sowie die Einbindung von Politik und Gesellschaft in die Umsetzung der Biosphärenpark-Idee ist die Basis für eine breite Akzeptanz und Mitverantwortung der Bevölkerung. Die exzellenten Angebote in Tourismus und Bildung sowie der Erhalt von Natur und Landschaft werden im Biosphärenpark konsequent weitergeführt und ausgebaut.

Welche zukünftigen Aufgaben hat der Biosphärenpark zu meistern? Nachdem die Natur- und Landschaftsschutzziele schon weitgehend geklärt sind, gilt es nun, die Entwicklungsziele des Biosphärenparks umzusetzen und die Marke „Biosphärenpark Nockberge“ aufzubauen. Nachhaltige Entwicklung soll gezielt auf einer Partnerschaft von privaten und öffentlichen Institutionen basieren und durch konsequentes Marketing bekannt gemacht werden. Bevölkerung und Gäste sollen erkennen, dass es attraktiv und lukrativ ist, in einem Biosphärenpark zu leben und zu arbeiten. Eine mittelfristige Leistungsvereinbarung mit einer Basisfinanzierung soll der Parkverwaltung helfen, das Mandat zum Wohle der Natur und der gesamten Bevölkerung wahrzunehmen. Die Natur- und Kulturwerte müssen als Kapital der Region betrachtet werden: Es gilt, das Kapital zu erhalten und von den Zinsen zu leben.

Wie entwickelt sich die Institution „Biosphärenpark“ international? Die erfolgreichen Biosphärenparks der Zukunft sind jene Regionen, in denen die neuen Rahmenkonzepte der UNESCO zielstrebig umgesetzt werden und „Erhalten“ und „Entwickeln“ im Gleichgewicht sind. Nur wenige Großschutzgebiete werden die Ziele gemäß der RIO+20 Konferenz verwirklichen. Die Zusammenarbeit in internationalen Netzwerken mit ähnlichen Zielen ist eine zusätzliche Chance, über die nationalen Grenzen bekannt zu werden und so das Kapital optimaler zu nützen. Herr Dr. Ruoss, vielen Dank für das Gespräch! Möchten Sie dem Biosphärenpark Nockberge noch etwas mitgeben? Ich wünsche der Verwaltung und der Bevölkerung des Biosphärenpark Nockberge, dass sie die Chancen erkennen, sich mit viel Mut den (weltweiten) Herausforderungen zu stellen und das Natur- und Kulturkapital als Investition in die nachhaltige Entwicklung der ganzen Region und die künftigen Generationen zu betrachten.


stimmen aus dem biosphärenpark

Menschen, die den Biosphärenpark ausmachen Der Biosphärenpark Nockberge ist für sehr viele Personen Lebensraum, Ort der Erholung oder gar Arbeitsplatz. Daher ist es besonders interessant, Leute aus der Region für ein kurzes Interview zu gewinnen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Verbindung zum Biosphärenpark kundzutun. Diesmal unterhielten wir uns mit drei Herren, die den Biosphärenpark mehr oder weniger auch zu ihrem Arbeitsbereich zählen. Dr. Arnold Riebenbauer (Alpenverein Spittal), Erich Auer (Mit-

glied des Naturschutzbeirates und des Biosphärenpark-Kuratoriums Nockberge) sowie Klaus Bayer (Geschäftsführer der Naturfreunde Kärnten) standen uns für Fragen zur Verfügung.


Stimmen aus dem biosphärenpark

Dr. Arnold Riebenbauer, Alpenverein Spittal

erich auer, Naturschutzbeirat biosphärenparkkuratorium nockberge

klaus Bayer, geschäftsführer Naturfreunde Kärnten

Was halten Sie davon, dass der Biosphärenpark Nockberge per Gesetz eingerichtet wurde?

Was halten Sie davon, dass der Biosphärenpark Nockberge per Gesetz eingerichtet wurde?

Was halten Sie davon, dass der Biosphärenpark Nockberge per Gesetz eingerichtet wurde?

Ich war in die Entstehung involviert. Als Jurist muss ich sagen, dass es eine außergewöhnliche Entscheidung war. Denn immerhin gibt es schon ein bestehendes Nationalpark- und Biosphärenparkgesetz. Allerdings ist durch das neue Gesetz, im Gegensatz zur möglichen Verordnung, eine größere Sicherheit für alle Beteiligten gegeben. Daher gehe ich mit dem Entschluss absolut d’accord.

Grundsätzlich sehe ich das positiv. Das Gesetz war eine politische Notwendigkeit, da sich die Vertreter des Biosphärenparks und die Grundbesitzer in einer Pattstellung befanden. Ich denke, dass das Gesetz sowohl dem Naturschutz als auch den Grundbesitzern entgegenkommt.

Es war ein langer Weg bis dahin – und endlich konnte eine vernünftige Regelung gefunden werden. So sind sowohl die Grundbesitzer als auch die Biosphärenparkverwaltung auf der sicheren Seite. Das nimmt die Angst vor dem Biosphärenpark.

Welchen persönlichen Zugang haben Sie, sei es privat oder in Ihrer Funktion, zum Biosphärenpark Nockberge? Als Funktionär des Alpenvereins bin ich vom Naturschutz auch in dieser Eigenschaft betroffen. Ich identifiziere mich mit der Aufgabe, Alpen und Berge zu schützen, aber nicht zu „überschützen“. Die Natur muss intakt bleiben, aber man darf die Augen nicht vor Neuem verschließen. Im Biosphärenpark besteht eine gute Synergie zwischen Naturschutz, sanftem Tourismus und Bewirtschaftungsmöglichkeiten. Sehen Sie Erschwernisse der Bewirtschaftung seitens der Grundeigentümer im Biosphärenparkgesetz gegenüber dem Gesetz des Nationalparks? Nein, im Gegenteil. Mit dem Biosphärenparkgesetz erhalten die Bauern mehr Möglichkeiten, offiziell die Flächen zu nützen. Es sind zwar für gewissse Vorhaben Bewilligungen einzuholen, aber schlussendlich erhalten die Eigentümer bessere Bewirtschaftungschancen sowie eine finanzielle Entschädigung für Einschränkungen. Diesbezüglich ist die internationale Anerkennung hilfreich.

Welchen persönlichen Zugang haben Sie, sei es privat oder in Ihrer Funktion, zum Biosphärenpark Nockberge? Ich selbst bin tief mit den Nockbergen verwurzelt, meine Vorfahren stammen vom Pressingberg. Als Biologielehrer und Vortragsreisender weiß ich die Natur Kärntens und der Nockberge besonders zu schätzen und möchte dazu beitragen, sie zu erhalten. Daher engagiere ich mich in meiner Funktion als Naturschützer und Umweltanwalt stark für dieses Gebiet. Es ehrt mich sehr, dass ich mich nun auch im Kuratorium des Biosphärenparks Nockberge einbringen kann. Wie stellen Sie sich die Arbeit im Kuratorium Biosphärenpark Nockberge vor? Ich verspüre eine positive Aufbruchstimmung. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um die Chance „Biosphärenpark“ zu nützen und Projekte in die Wege zu leiten. Ich sehe es als mein Aufgabengebiet für den Biosphärenpark, den Naturschutz zu vertreten und die Projekte daraufhin zu überprüfen. Nicht im Sinne von Verhinderung, sondern Weiterentwicklung.

Welchen persönlichen Zugang haben Sie, sei es privat oder in Ihrer Funktion, zum Biosphärenpark Nockberge? Ich habe eine tiefe Verbindung zu den Nockbergen. Von klein auf habe ich die Entstehung des Nationalparks damals mitbekommen. Mein Vater hat sich in seiner Funktion bei den Naturfreunden stark eingebracht. Dem Biosphärenpark bin ich anfangs skeptisch gegenübergestanden. Aber ich muss sagen, dass es eine ehrliche Schutzvariante ist, um das Naturjuwel Nockberge zu erhalten. Was halten Sie von der derzeitigen Einteilung der Zonen (Anm.: Kern-, Pflegeund Entwicklungszone)? Passt dies so oder könnten Sie sich eine Verkleinerung der Kernzone auf die Minimalvariante vorstellen? Eine Verkleinerung lehne ich kategorisch ab. Die Einteilung ist derzeit absolut in Ordnung. Alles andere wäre ein Fleckerlteppich und keine wirkliche Schutzstellung mehr. Natürlich gibt es immer Nachbesserungsmöglichkeiten, dennoch wäre eine Reduzierung der Kernzone Etikettenschwindel. Denn dann brauchen wir keinen Biosphärenpark.


alpa

Alpa – da tut

sich was!

Das Projekt ALPA wurde von 7 Organisationen aus Slowenien und Österreich ins Leben gerufen, um die Bewirtschaftung von Almen in Schutzgebieten zu fördern und nachhaltig zu sichern. Almbewirtschaftung ist mit einem hohen Maß an Biodiversität verbunden – und unzählige Pflanzen- und Tierarten haben dort ihr Zuhause. Im Biosphärenpark Nockberge laufen bereits die ersten Projekte, damit diese wertvollen Lebensräume auch in Zukunft bestehen. Unter anderem wird seit März 2012 mit Hochdurck am Projekt ALPA (nachhaltiges Almmanagement in Schutzgebieten) gearbeitet.

Austausch ist wichtig In Zusammenarbeit mit Experten werden Richtlinien zur Abwasserbehandlung, Energieeffizienz- und -versorgung auf Almen entwickelt, die den Almbewirtschaftern als Hilfestellung bei der Errichtung von Infrastruktur dienen. Besonders von Bedeutung ist die Einbeziehung der Almbesitzer. Gemeinsam werden Almentwicklungspläne erstellt, die als langfristige Planungs-

Einladung zur Exkursion in den Naturpark Almenland (Steiermark) Wann: Abfahrt: Programm: Ankunft:

Freitag, 20. September 2013 05.30 Uhr, Parkplatz Nockstadel in 9565 Ebene Reichenau Besichtigung der Gläsernen Fabrik Schirnhofer (Kaindorf/Hartberg) Fahrt auf die Brandlucke/Heilbrunn Mittagessen im GH Unterberger Besichtigung der Sennerei Harrer Tullwitz (Heumilch-Produzent) Besichtigung Almenland Stollenkäse mit Verkostung ca. 21.00 Uhr, Parkplatz Nockstadel in 9565 Ebene Reichenau

Die Kosten für Bus, Führungen und Eintritte werden vom Biosphärenpark Nockberge übernommen. Das Mittagessen ist selbst zu bezahlen. Verbindliche Anmeldung bis 13. September 2013 im Büro der Biosphärenparkverwaltung Nockberge unter +43(0)4275/665 erforderlich. Begrenzte Teilnehmerzahl von 20 Personen!

Wir freuen uns auf einen schönen Ausflug mit Ihnen!

grundlage für Almbesitzer dienen. In diesem Sinne möchten wir uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bedanken! Fast genauso wichtig ist der überregionale Erfahrungsaustausch. Aus diesem Grund findet im September eine spannende Exkursion in den Naturpark Almenland statt, zu der wir Sie herzlich einladen!

So schmeckt der Biosphärenpark Die Region des Biosphärenparks Nockberge steckt voller kulinarischer Köstlichkeiten. Damit diese auch optimal präsentiert werden, wird im Rahmen des ALPA-Projektes ein Produktführer erstellt. Dieser soll den heimischen Produzenten die Möglichkeit geben, ihre Produkte der Öffentlichkeit schmackhaft zu machen. Zusätzlich können dadurch erfolgreiche Kooperationen zwischen einzelnen Herstellern geschlossen werden.

G’schmackige Qualität Wir möchten für Sie Ihre hochwertigen Produkte ansprechend vermarkten und bieten Ihnen eine günstige Möglichkeit der Produktwerbung mit geringem Aufwand sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades!

Wenn Sie diese Chance nutzen wollen, Interesse haben und weitere Informationen möchten, kontaktieren Sie Monika Huber von der Biosphärenparkverwaltung Nockberge per Telefon: +43(0)4275/665 oder per E-Mail:

monika.huber@ktn.gv.at


nockholz

Das Holz, aus dem wir

geschnitzt sind! Holz ist ein wertvolles Gut, das nicht selbstverständlich werden darf. Elf Unternehmen aus der Region kärnten:mitte haben sich zur ARGE Nockholz zusammengeschlossen, um unsere Hölzer mit Qualität zu vermarkten. Zirbenbetten, Balkone, Zäune oder reine Zulieferung – die Produkte sind unterschiedlich, aber die Rohstoffe sind dieselben: Zirbe, Lärche und Fichte. Um diese Hölzer der Region Nockberge fair nutzen zu können, wurde die ARGE Nockholz gegründet. Dadurch ist es möglich, dass Unternehmen vernetzter zusammenarbeiten, vorhandene Ressourcen naturschonend genützt werden und Synergien entstehen. Für die drei Holzarten Zirbe, Lärche und Fichte wurde eine Dachmarke inklusive Gütesiegel entwickelt, das nicht nur den Herstellern, sondern ebenso den Endkunden Sicherheit gibt. Mag. Markus Leeb, Obmann der ARGE Nockholz, dazu: „Wir wollen mit Nockholz eine lebendige Marke schaffen. Der Konsument soll das Produkt Nockholz vom Baumstamm bis zum Endprodukt lückenlos verfolgen können.“ Mit intensiver Kommunikation und tollen Projekten sollen die Menschen ein Gespür für das wertvolle Nockholz bekommen.

Naturnah spielen, toben, turnen und lernen Zwei Spielplätze aus reinem Nockholz lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen, sondern sollen Einheimischen und Urlaubern zeigen, wie das Qualitätsholz genutzt werden kann. Die ARGE-Nockholz-Mitglieder „Almgasthaus Hiasl Zirbenhütte“ und „JUFA Nockberge Almerlebnisdorf“ vermitteln Kindern spielerisch das Bewusstsein für die natürliche Schönheit von Holz und den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen sowie deren Hochwertigkeit.

Qualität für Generationen Die beiden Spielplätze sind der beste Beweis dafür, dass Holz ein Werkstoff für alle Generationen ist – natürlich und unbehandelt, widerstandsfähig und beständig, zeitlos schön und vielseitig. Nockholz steht für erstklassige Qualität, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Damit wird ein dauerhafter Wirtschaftsfaktor für die Region geschaffen.

Im Rahmen des Projektes ARGE Nockholz wird in der Grundalm eine spannende Ausstellung zum Thema Holz initiiert. Mehr Informationen erhalten Sie hier: ARGE Nockholz, Maitratten 25, 9563 Gnesau

www.nockholz.com

Transparenz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz Das Nockholz-Gütesiegel ist eine Qualitätsgarantie, mit der die Regionalität für Kunden nachvollziehbar wird. Die gesamte Wertschöpfungskette vom Produzenten bis hin zum Endverarbeiter ist klar ersichtlich. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, kurze Transportwege und der damit verbundene Klimaschutz sind wesentliche Bestandteile der Nockholz-Philosophie. So kann auch langfristig die Sicherheit gewährleistet werden, dass Zirbe, Lärche und Fichte die Nockberge so besonders machen.


wissen im aufbau

Wissen im

aufbau!

Ing. Dietm

ar Rossman

Ein Biosphärenpark ist eine Plattform für Forschung, Bildung und Erfahrungsaustausch. Diese Punkte hat auch der Biosphärenpark Nockberge in sein Leitbild aufgenommen und setzt eine Reihe von Initiativen um. BRIM Im Vorjahr startete das Biosphere Reserve Integrated Monitoring, kurz BRIMnockberge. Durch aussagekräftige Kennzahlen soll es langfristig möglich sein, Entwicklungen im Biosphärenpark Nockberge zu beobachten und zu beeinflussen. Auch heuer wird dafür wieder anhand eines Fragebogens das Meinungsklima der Region erhoben. Für die Teilnehmer winken nicht nur schöne Preise, sondern sie können auch sicher sein, dass ihre Antworten von hoher Relevanz für den Biosphärenpark sind.

pen-Adria-Universität.  Forschungsund Bildungsaktivitäten werden umgesetzt, um den Biosphärenpark in seiner Entwicklung zu unterstützen. So hat sich im Sommersemester ein Seminar des Institutes für Geografie und Regionalforschung damit beschäftigt, Literatur und Studien rund um den Biosphärenpark zu sammeln und aufzuarbeiten. In Kürze werden diese Materialien als „Nockothek“ in der Forschungsdatenbank der Österreichischen Akademie der Wissenschaft verfügbar sein. Somit ist eine optimale Basis für zukünftige Forschungsarbeiten gegeben.

Science_link

Albanische Delegation

Seit Jänner besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Biosphärenpark Nockberge und der Al-

Ein Team des Prespa-Nationalparks hat sich auf den Weg in die schönen Nockberge gemacht, um mehr über

n mit bege

isterten G

ästen aus

Albanien

den Biosphärenpark zu erfahren. Denn noch heuer möchten die Kollegen am Prespa See die Bewerbung zum Biosphärenpark abgeben. Besonderes Interesse haben die albanischen Experten an der Funktionsweise der Zusammenarbeit mit dem Salzburger Lungau, den Forschungs- und Bildungsmaßnahmen sowie den regionalen Produkten gezeigt. Nockfleisch, Almheu und Nockholz sorgten für Begeisterung. Ebenso konnten die Besuchereinrichtungen sowie die regionalen Köstlichkeiten überzeugen. Dank der Organisation der Österreichischen Bundesforste und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft konnten unsere albanischen Gäste das unverwechselbare Panorama in den Nockbergen erleben.


soMMerprograMM neu

Magische Momente zum

sommerausklang Was gibt es Schöneres, als den Sommer weitab von Straßenlärm und Stress ausklingen zu lassen? Bunte Blumenwiesen, tiefblaue Bergseen und stille Wälder laden zum Verweilen ein. Und das ein oder andere Abenteuer darf auch nicht fehlen! Das Sommerprogramm im Biosphärenpark Nockberge ist auch heuer wieder voller Highlights für wissbegierige Forscher, Erlebnisjäger und

bis 12. September coole girls und wilde kerle – survivaltraining am falkert Die Kids erwartet ein abenteuerlicher Survivaltag: Feuer machen ohne Streichhölzer, Essen selbst finden und ein lustiger Orientierungstrail!

Wann: jeden Donnerstag beginn: 13.00 Uhr kosten: € 7,00 (kostenlos mit BKK Card)

zusatzinfo Sollten Sie Interesse an einem Programm außerhalb der angegebenen Zeiten haben, können Sie exklusiv einen Biosphärenpark-Ranger buchen!

Kulturfans. Einige Programmpunkte sorgen aber auch noch nach dem Sommer für unvergessliche Momente. Hier ein kleiner Auszug:

bis 30. September

bis 2. Oktober

unterwegs in der heimat der zirbe

duftgarten speik – speikwanderung

Begeben Sie sich in das Herz des Biosphärenparks und lernen Sie die Zirbe näher kennen! Der würzige Geruch wird Sie in der Nase kitzeln, während Sie Duftsäckchen basteln und das Panorama genießen.

Wandern Sie mit unserem ausgebildeten Ranger auf den Spuren des Speiks, fühlen Sie bei einem belebenden Speik-Fußbad die wohltuende Wirkung und lassen Sie sich vom intensiven Duft inspirieren!

Wann: jeden Montag beginn: 10.00 Uhr kosten: € 35,00 (Erwachsene) € 19,00 (Kinder, 6-14 Jahre)

Wann: jeden Mittwoch beginn: 10.00 Uhr kosten: € 39,00 (Erwachsene) € 22,00 (Kinder, 6-14 Jahre)

Nähere Informationen zu den Erlebnissen in unserem Sommerprogramm und bei der Biosphärenparkverwaltung Nockberge, 9565 Ebene Reichenau 117, Tel.: +43(0)4275/665, E-Mail: nockberge@ktn.gv.at oder unter:

WWW.BiosphaerenparknockBerge.at


nockberge junior-ranger

Das Richtige für

abenteurer!

Der Biosphärenpark Nockberge hat gemeinsam mit Margit und Wolfgang Schneeweiß von den Kirchleitn Dörfern ein einzigartiges Programm für Kids ins Leben gerufen: die Biosphärenpark Nockberge Kirchleitn-Ranger! Jeden Dienstag und Mittwoch versammeln sich mutige Kinder, um tolle Stunden in der Natur zu verbringen. Zwei Tage unterwegs im Biosphärenpark, Seite an Seite mit Murmeltier & Co, voll Tatendrang und Wissbegier! Mühlen werden aktiviert, das Lagerfeuer wird selbst angezündet. Übernachtet wird im Heustadl der Lärchenhütte, wo auch bei der frühmorgendlichen Stallarbeit und Milchverarbeitung geholfen wird. Herzlichen Dank für die Unterstützung: Heidi Hintergger, Willi Pontasch und Hermann Pirker!

Mit den ausgebildeten Biosphärenparkrangern werden Gipfel gestürmt, ein Survival-Training absolviert und die richtige GPS-Orientierung geübt.

Miteinander Spaß haben Kinder sind die Meinungsbilder der Zukunft – und daher ist es wichtig, dass sie einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lernen. Und das am besten mit ganz viel Spaß! Bei spannenden

Erlebnissen in der freien Natur lernen die Kinder nicht nur Wichtiges über Flora und Fauna, sondern sie stellen sich auch der Herausforderung, zwei Tage ohne Eltern Aufgabenstellungen zu lösen und selbstständig Entscheidungen zu treffen. Kids ab 8 Jahren können bei dem Programm mitmachen und sich zum Biosphärenpark Nockberge Kirchleitn-Ranger ausbilden lassen. Gemeinsame lustige Stunden sind garantiert!

Biosphärenparkverwaltung Nockberge, 9565 Ebene Reichenau 117, Tel.: +43(0)4275/665 oder:

nockberge@ktn.gv.at


nockBerge junior-ranger

das ranger-programm start: 3D-Abend:

Filmvorführung „Erlebnis Biosphärenpark Nockberge“

abenteuer: Überleben im Wald: Auf geht’s: Hallo, Freunde: Es plätschert: Klipp, klapp: Rüber, rüber: Gipfelsturm: Psst: Suchen & finden: leben auf der alm:

und zum schluss:

Tipps und Tricks, um geschickt mit Naturmaterialien umzugehen Aufbau eines Lagers im Wald Bäume und Tiere kennenlernen die Besonderheit des Wassers und seiner Bewohner erleben es klappert die Mühle am rauschenden Bach – wir mahlen Korn Brückenbau mit Holz und Stein über den Bach über den Mallnock zur Almhütte wilde Beobachtungen in der Dämmerung Orientierung mit Bussole oder GPS Übernachtung im Heustadl Weckruf der Sennerin Almfrühstück Brot backen am Lagerfeuer Fische in der Fischzucht hautnah erleben

Ranger-Diplom!

SCHLEMMEN UND FEIERN

WALD Tischreservierung: 04240 IN KIRCHLEITN – ST. OS

Bauernwirt – die Steak-Alm Heusteak, T-Bone und XL-Beiried (täglich außer Dienstag, ab 17.00 Uhr, Mai – Oktober u. Dezember – März) Alte Mühle romantisch & gemütlich mit laufendem Mühlrad für deine ganz private Feier (bis 60 Personen) Tenne jeden Dienstag Bauernbuffet, gekocht und serviert von den Nockfleisch-Bäuerinnen. Die Tenne ist der ideale Rahmen für Hochzeiten, Firmenfeiern und Veranstaltungen (bis 200 Personen) … UND TÄGLICH GRÜSST DAS ABENTEUER!

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FERIENDORF KIRCHLEITN St. Oswald – Rosennockstraße 13 9546 Bad Kleinkirchheim Telefon: 04240 8244 www.kirchleitn.com


regionaler naturschutzplan nockBerge

Ein guter plan

für die natur!

Drüsiges Sp

ringkraut

Im Rahmen des Regionalen Naturschutzplanes Nockberge entwickeln sich immer mehr Projekte. Durch Förderprogramme, Seminare und Fortbildungsveranstaltungen soll auf wichtige Themen in der Region aufmerksam gemacht und gemeinsam an der Umsetzung entsprechender Maßnahmen gearbeitet werden. neobiota in der Biosphärenparkgemeinde krems Unter Neobiota versteht man gebietsfremde Pflanzen (Neophyten) und Tiere (Neozoen), die entweder allein oder mit der Hilfe von uns Menschen in die Nockberge gekommen sind. Da diese Neobiota aber nicht immer nur positive Eigenschaften mit sich bringen, fand beim „Unteren Aschbacher“ in Eisentratten eine Fortbildungsveranstaltung zu diesem Thema statt. Die Auswirkungen auf unsere heimische Flora und Fauna wurden besprochen und Maßnahmen zur Beobachtung der außergewöhnlichen Arten festgehalten. So leisten die Land- und Forstwirte mit der Bewirtschaftung einen er-

heblichen Beitrag zu einer geregelten Entwicklung der Neobiota in unserer Ökologie. Die wichtigsten Neobiota im Biosphärenpark haben wir hier zusammengefasst:

landwirtschaft

– – – –

Drüsiges Springkraut Kanadische Goldrute Japan-Staudenknöterich Riesen-Bärenklau

forstwirtschaft

Gewöhnliche Robinie

tierwelt

– – –

Asiatischer Marienkäfer Spanische Wegschnecke Amerikanisches Eichhörnchen

naturschutzplan alm Förderprogramm für Almen in Schutzgebieten Seitens der Biosphärenparkverwaltung wird darauf aufmerksam gemacht, dass nur noch heuer die Abrechnung bzw. Endabrechnung der einzelnen Maßnahmeflächen möglich ist. Die Almbewirtschafter werden höflich gebeten, sich mit der zuständigen Förderstelle (Ländliche Entwicklung Naturschutz) in Kontakt zu setzen und die Naturschutzmaßnahmen abzuschließen.

regionaler naturschutzplan nockberge Leitbild „Landschaftselemente“ Die Biosphärenparkverwaltung lädt herzlich zum Seminar „Landschaftselemente“ ein. Die Biosphärenparkverwaltung bittet um zeitgerechte Anmeldung! Wann: Dienstag, 24. September 2013, 10.00 bis 14.00 Uhr Wo: Biosphärenparkverwaltung Nockberge, 9565 Ebene Reichenau 117


universuM nockBerge

Universum

nockberge! Im Biosphärenpark Nockberge fällt heuer wieder die Filmklappe für einen atemberaubenden Naturfilm. Diesmal für die beliebte Dokumentationsreihe „Universum“ des ORF. Mit dem Film „Nockberge – Land über den Wolken“ werden die Zuschauer Ende November (ORF 2) in den Bann der Nockberge gezogen. Im Durchschnitt werden 800.000 Österreicher vor dem Fernsehapparat sitzen, wenn Berghirsche, Murmeltiere und Steinadler über den Bildschirm huschen. Die Filmfirma dreiD.at hat es sich zum Ziel gesetzt, eine der schönsten Alpenregionen Europas für die Zuschauer spürbar zu machen.

geduld und das Quäntchen glück Die Tier- und Naturfilmerei verlangt neben Können auch Glück und Geduld. Nicht immer spielen das Wetter oder die Launen der Tiere mit. Doch das Warten zahlt sich aus. So konnten einzigartige Schauspiele, wie etwa das Paarungsritual der Kreuzotter oder ein frecher Angriff eines Jungspechts, für die Ewigkeit festgehalten werden. Dass die Crew von dreiD.at das richtige Team für diesen Job ist, hat sie

Dem Edelstein auf der Spur

Klammweg 10 Tel. +43 4246 / 29 135 E-mail: info@granatium.at Mai bis Oktober täglich 10 – 18 Uhr

w w w. g r a n a t i u m . a t

schon beim 3D-Film „Grüne Insel im Strom der Zeit“ unter Beweis gestellt. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, die magischen Nockberge von einer neuen Seite zu erleben! Faszinierende Tiere und wunderschöne Pflanzen werden Ihren Fernsehabend zu einem Highlight machen.


alpe-adria-trail

Da schlägt das

wanderherz höher! Die Nockberge sind bekannt für herrliche Wanderrouten und gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Der Alpe-Adria-Trail setzt dem noch das Sahnehäubchen auf. Der malerische Alpe-Adria-Trail erstreckt sich über 800 Kilometer und führt begeisterte Wanderer vom Berg ans Meer. Eine besondere Tour möchten wir Ihnen heute vorstellen: Etappe 16, vom Falkerthaus bis nach Bad Kleinkirchheim.

Begleitet vom duft des speiks Schon am Start der 16,8 km langen Route beim Falkerthaus/Lärchenhütte kitzelt der typische Geruch des Speiks in der Nase. Und das „Gold der Nockberge“ bleibt den ganzen Weg ein treuer Begleiter. Die Etappe 16 ist nichts für Anfänger und dauert um die 8 Stunden. Über Stock und Stein führt die Tour auf die Hundsfeldscharte, den Falkert, weiter Richtung Rödresnock und Schwarzkofel. Von dort geht es zur Einkehrmöglichkeit „Matl Sepp“ und schlussendlich ins Kirchheimer Tal direkt nach Bad Kleinkirchheim. Entlang der Route laden immer wieder atemberaubende Ausblicke, saftige Almwiesen und ruhige Lärchenwälder zum Verweilen ein.

Adria Trail als Wanderweg für jene versteht, die die sportliche Herausforderung mit kulturellen wie auch kulinarischen Genüssen bereichern möchten. Dem Oberkärntner Abschnitt folgte eine Woche durch die Nockberge. Die Etappen zwischen Millstätter und Ossiacher See zählen zu den Highlights des gesamten Trails.

tipps ausrÜstung: Regenschutz, gutes Schuhwerk, Verpflegung einkehrmöglichkeit: Falkerthaus – unbedingt den Kaiserschmarrn probieren Lärchenhütte – Kärntner Schmankerln vom eigenen Bauernhof Matl Sepp – köstliche Brettljause zur Stärkung Regionale Spitzenküche in den Bad Kleinkirchheimer Restaurants

zwischen kraftakt und gemütlichkeit

aus dem Wandernähkästchen ... ... plaudern Astrid Christ & Martin Marktl nicht nur in ihrem Wanderführer, sondern sie machen schon jetzt Gusto auf unvergessliche Märsche durch die Kärntner Berge. Ein kleiner Auszug aus ihrem Erfahrungsbericht: 800 Kilometer lagen hinter uns, als wir letzten Sommer neben den Fischerbooten in Muggia unsere Rucksäcke in den Sand stellten. Schon auf den ersten Etappen war klar, dass sich der Alpe

Von Bad Kleinkirchheim führt der vorletzte Kraftakt auf Kärntner Boden hinauf zur Kaiserburg. Trotz gut gefülltem Weitwander-Rucksack benötigten wir erstaunlicherweise nur 02:15 h für die rund 1000 Höhenmeter! Ist mit der Gerlitzen auch der letzte Kärntner Gipfel bezwungen, naht das gemütliche Ende der Kärnten-Tournee: Die verbleibenden drei Etappen schlängeln sich am Ossiacher See vorbei, führen weiter durch angenehm kühle Laubwälder Richtung Wörther See und enden im Schatten des Mittagskogels beim Faaker See.

information Mit dem Wanderführer „Alpe Adria Trail – Vom Großglockner nach Triest“ von Astrid Christ und Martin Marktl sind Sie für eine faszinierende Entdeckungsreise durch Kärnten, Slowenien und FriaulJulisch-Venezien top ausgerüstet. Erhältlich bei der Biosphärenparkverwaltung Nockberge um € 15,40.

WWW.alpe-adria-trail.coM


biosphärenpark wanderbus

Mit dem Wanderbus zum

urlaubsglück!

Der Biosphärenpark Wanderbus bringt Sie zu den unterschiedlichsten Ausgangspunkten für eine genussvolle Wanderung zwischen duftenden Zirben und klaren Bächen. Mit der Biosphärenpark Wanderbus Card können Sie sich im Zeitraum von 20.06. bis 29.09.2013 so oft Sie möchten zu den besten Startplätzen für aus-

Ermäßigte Tarife 1 Erwachsener 1 Erwachsener mit Kindern 2 Erwachsene mit Kindern Einzelfahrten 1 Erwachsener Kinder bis Jahrgang 1996 Kinder bis 6 Jahre

gedehnte Spaziergänge über Stock und Stein führen lassen. Die Einzel- oder Familienvariante der Wanderbus Card ist im Tourismusbüro Bad Kleinkirchheim,

€ 18,00 € 23,00 € 36,00 € 12,00 €  6,00 gratis

im Feriendorf Kirchleitn mit der Bad Kleinkirchheim Card und im Tourismusbüro Feld am See mit Meldeblatt für den gesamten Aufenthalt ermäßigt erhältlich.

Jeden Donnerstag – Fahrziel Feldpannalm 09.30 Uhr ab St. Oswald, Brunnachparkplatz

9.40 – 9.50 Uhr ab Bad Kleinkirchheim

10.05 Uhr ab Feld am See, Kirchenplatz

10.30 Uhr 17.00 Uhr an Feldpannalm, Park- ab Feldpannalm, Parkplatz platz Wegerhütte Wegerhütte bis St. Oswald

Jeden freitag – Fahrziel langalmtal/erlacherhaus 09.30 Uhr ab St. Oswald, Brunnachparkplatz

9.40 – 9.50 Uhr ab Bad Kleinkirchheim

10.05 Uhr ab Feld am See, Kirchenplatz

10.45 Uhr an Langalmtal, Erlacherhaus

17.00 Uhr ab Langalmtal, Erlacherhaus bis St. Oswald

9.40 – 9.50 Uhr ab Bad Kleinkirchheim

10.30 Uhr an Grundalm-Parkplatz

17.00 Uhr ab Grundalm-Parkplatz bis St. Oswald und Feld am See

9.40 – 9.50 Uhr ab Bad Kleinkirchheim

10.15 Uhr an Falkertsee, Seehütte

17.00 Uhr ab Falkertsee, Seehütte bis St. Oswald und Feld am See

Jeden samstag – Fahrziel grundalm/nockalmstrasse 09.05 Uhr ab Feld am See, Kirchenplatz

9.30 Uhr ab St. Oswald, Brunnachparkplatz

Jeden Sonntag – Fahrziel Falkertsee 09.05 Uhr ab Feld am See, Kirchenplatz

9.30 Uhr ab St. Oswald, Brunnachparkplatz

Nähere Informationen zum Wanderbus finden Sie unter:

www.badkleinkirchheim.at


Biosphären-News

Kärnten – eine ungewöhnliche reise mit vielen gesichtern

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Gleich zwei Mal konnte der Biosphärenpark Nockberge seine Vorbildwirkung im Tourismus unter Beweis stellen. Einerseits bei der atb_experience und andererseits bei einem Besuch in Deutschland. Tourismus im Umbruch Im Juni lud die Österreich Werbung unter dem Motto „tourism in transition“ zu einem Erfahrungsaustausch ein. Es wurden nachhaltige Beiträge des österreichischen Tourismus’ vorgestellt und Impulse für die Entwicklung gesetzt. Der Biosphärenpark Nockberge war eine der ausgewählten Top-Regionen, die sich und ihre Projekte präsentieren durfte. Petra Stolba von der Österreich Werbung zieht Bilanz: „Wir sind mit der atb_experience völlig neue Wege in der Verkaufsförderung gegangen und haben erstmalig ein Format mit Fokus auf Produkterlebnis, Networking und Wissensaustausch etabliert. Die außerordentliche Dynamik während der

Veranstaltung und die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer aus dem In- und Ausland sind für uns positive Signale, dass wir hier in die richtige Richtung unterwegs sind.“ Der Biosphärenpark zeigt sich besonders stolz, Teil dieses Netzwerkes zu sein und bei dem Zukunftsthema „Nachhaltigkeit“ entscheidende Schritte zu setzen.

Auf Besuch bei unseren Lieblingsnachbarn Die Kärnten Werbung hat in Deutschland Presseevents organisiert, um die vielfältige und einzigartige Natur Kärntens vorzustellen. Da durfte der Biosphärenpark Nockberge natürlich nicht fehlen. Ziel dieser Veranstaltungen war

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es, dass sich die Vertreter unterschiedlicher Regionen besser kennenlernen und ihre Heimat den anderen, im wahrsten Sinne des Wortes, schmackhaft machen. Die drei Termine in Hamburg, Berlin und München waren für die Region Bad Kleinkirchheim und den Biosphärenpark Nockberge eine große Chance, sich mitsamt dem duftenden Speik, der majestätischen Zirbe und den abwechslungsreichen Angeboten den Journalisten zu präsentieren.

Gewinner Wer hat’s gewusst? Unsere Gewinnfrage in der letzten Ausgabe des Journals „Meine Biosphäre Nockberge“ lautete: „Unter welchen Namen laufen die drei neuen Biosphärenpark-Folder?“ Die richtigen Antworten waren: „Meine Natur im Biosphärenpark“, „Meine Kultur im Biosphärenpark“ und „Mein Biosphärenpark Nockberge“. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünschen viel Freude mit den Preisen! Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner des Preisausschreibens, wir gratulieren herzlich:

Biosphärenpark-Kochbuch „Vielfalt genießen“

Bildband „Nockberge“ von Helmut Moik:

DVD „Grüne Inseln im Steinernen Meer“

Cindy M. Nickel, C/O Heimgartenweg 11/27A, 9020 Klagenfurt

Barbara Komatz, Fischlstraße 43/83, 9020 Klagenfurt

Renate Walter, Christmannsweg 18, 79206 Breisach am Rhein, Deutschland


biosPhären-news

Die Region

Im schaufenster Die Biosphärenparkgemeinde Radenthein positioniert sich als GranatStadt neu. Viele Initiativen dazu werden von Unternehmern und der Gemeinde getragen. Das besondere Projekt „RegionsSchaufenster“ wurde auf einige Gemeinden der Nockregion erweitert und besteht darin, die derzeit leeren Schaufenster zu beleben, indem sich die Orte und Initiativen darin gegenseitig abbilden.

Mit liebevoller Dekoration und interessanten Informationen bringen die „Schaufensterdamen“ Eva Zaiser und Michaela Silbernagl – unterstützt vom Regionalverband Nockregion, den Gemeinden und dem AMS – Leben in die vormals staubigen Schaufenster. „So kann man den Einheimischen und Be-

Eva Zaise

Silber na r, Michaela

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iterin Ines

suchern bewusst machen, in welcher schönen und aktiven Region wir leben“, freut sich Christine Sitter von der Nockregion-Oberkärnten.

3. Kärntner

speick-akademie Erleben Sie den duftenden Speik und interessante Workshops zur Baldrianpflanze in Bad Kleinkirchheim! Auch heuer stehen im Harmony’s Hotel Kirchheimerhof für einige Tage die Kräfte der heimischen Speik-Pflanze im Mittelpunkt. Bei der 3. Kärntner Speick-Akademie werden Sie durch Workshops umfangreich über die heilende Baldrianpflanze Speik informiert. Die Kräuterwanderung und die Seminare „Kräuter richtig sammeln, trocknen und anwen-

den“ sowie „Räuchern – Hausputz der anderen Art“ sind die Themen der Workshops. Ausgewiesene Experten nehmen Sie auf eine gesundheitsorientierte Reise durch die Nockberge mit. Den Höhepunkt bildet die Speick-Akademie, von der Sie ein Zertifikat, einen hochwertigen Geschenkkorb und unbezahlbares Kräuterwissen mitnehmen!

Die Expert(inn)en Dr. Wolfgang Hofmeister referiert über die Heilkraft des Speiks. Kräuterspezialistin Elisabeth Mitter begeistert mit Fachwissen und tollen Praxisbeispielen. Gastgeberin Sigrun Hinteregger vom Kirchheimerhof und Heinz Mayer vom Biosphärenpark Nockberge liefern spannende Details rund um den Speik und die hochwertigen Körperpflegeprodukte. Susanne Gans von „Speick Naturkosmetik“ zeigt ein „Signature Treatment Speick Wohlfühlritual“.

termine 17.September Speik- und Bergkräuterwanderung

27.September Speick-Akademie „Basiskurs“

03. Oktober Räuchern – Hausputz der anderen Art

Alle wichtigen Infos erhalten Sie im Harmony’s ****Hotel Kirchheimerhof in Bad Kleinkirchheim, Maibrunnenweg 37, 9546 Bad Kleinkirchheim,Tel.: +43(0)4240 87 11

e-mail: info@hhbkk.at

16. Oktober Kräuter sammeln, trocknen und anwenden

Kühn


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Biosphärenpark erlebnis natur: die freude für daheim

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rad- und wanderkarte Biosphärenpark Nockberge

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dvd Da schau her – Grüne Inseln im steinernen Meer. Biosphärenparkfilm, Dauer: 45 Minuten

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€ 18,00

naturführer nockberge Die Vielfalt der Nockberge erleben

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vielfalt geniessen Regionale Köstlichkeiten zum Schmökern und Nachkochen

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€ 7,90

trinkflasche nockBerge Perfekter Begleiter für ausgedehnte Wanderungen

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Uriges Souvenir aus dem Biosphärenpark

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Biosphärenparkverwaltung nockberge A-9565 Ebene Reichenau 117 Tel.: +43(0)4275/665, Fax: +43(0)4275/7089 E-Mail: nockberge@ktn.gv.at Web: www.biosphaerenparknockberge.at

REISETIPPS

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er per f einer Postkarte od Die Antwort bitte au senden! ärenpark Nockberge E-Mail an den Biosph

€ 4,00

postkarte aus zirBenholz

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16. – 20. September: Willkommen an der Mosel 16. – 22. September: Herbstliches Ostfriesland 23. – 29. September: Provence & Camargue 01. – 03. Oktober: „Brot & Wein“ im Weinviertel 07. – 11. Oktober: Die südliche Toskana 19. – 23. Oktober: Pilgerreise Medjugorje 21. – 25. Oktober: Genussreise Piemont 24. – 27. Oktober: Flugreise Barcelona 30. Oktober – 03. November: Städte-Busreise Paris

€ 550,–

€ 820,– € 950,– € 350,– € 550,– € 290,– € 530,– € 850,– € 650,–

Alle angeführten Preise gelten pro Person im DZ. EZZ auf Anfrage.

TIPP: Viele Adventreisen im neuen Katalog, erhältlich ab September! BACHER TOURISTIK GMBH

Tel.: 04246 / 3072 - 0 www.bacher-reisen.at

Meine Biosphäre Nockberge Sommer 2013  
Meine Biosphäre Nockberge Sommer 2013  

Diese Zeitung erscheint 3x im Jahr und bringt Informationen zum Biosphärenpark Nockberge, Biosphärenreservat Nockberge.

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