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AZ Bern, Nr. 80

Samstag, 5. April 2014

FREIZEIT und FERIEN

SEITE 23 WETTBEWERB Preise im Wert von 2500 Franken zu gewinnen Eine Beilage von BZ Berner Zeitung, TT Thuner Tagblatt, BO Berner Oberl채nder, BZ Langenthaler Tagblatt und Der Bund in Zusammenarbeit mit der SBB


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EDITORIAL

3 INHALT

Markus Lergier Direktor Bern Tourismus

Liebe Leserinnen und Leser Sie halten die neue Ausgabe von «Freizeit und Ferien» in den Händen. Mit diesem Magazin hält bei mir der Sommer ein erstes Mal Einzug. Ich lasse mich gerne inspirieren von den vielen Ideen und Reportagen und mein Geist schwebt dann in die Ferne. Ich muss Ihnen aber sagen, dass ich den Sommer mehrheitlich in der Schweiz verbringe. Ich benutze dabei am liebsten die Bahn und erkunde das Land gerne auf Spaziergängen und Wanderungen. Sehr gerne bin ich in der Stadt und Region Bern unterwegs. Was kann man hier nicht alles erleben! Zum Beispiel, bitte verzeihen Sie mir die Eigenwerbung, auf einer Stadt-

führung mit Bern Tourismus. Eine spannende Palette an Stadtführungen lädt zum Erkunden der Bundesstadt ein. Ganz neu im Programm haben wir den Rundgang «Dr Franzos»: Jean Roche Coignet, ein Grognard (Fussoldat Napoleons) lädt ein,«sein» Bern zu erleben. Erfahren Sie mehr über die Zeit, als die Truppen Bonapartes Bern besetzten und nicht nur den Staatsschatz davontrugen, sondern auch unsere Bären nach Paris entführten. Mehr zu dieser neuen Führung finden Sie übrigens auch in diesem Magazin auf Seite 15. Ich wünsche Ihnen viel Spass und natürlich schöne Ferien!

FREIZEIT Mit der FamilienTageskarte die Schweiz entdecken. 4+5 UNTERWEGS Themenschiffe auf dem Bielersee bieten viel Abwechslung. 6 SPIEL UND SPASS Schnitzeljagd im Drei-Seen-Land. 7 LESERANGEBOT Zweimonatiges Schnupper-Halbtax für CHF 33.–. 8 HALBTAX-ABO Wie die Erfolgsgeschichte begann. 9 INTERVIEW Marathonläuferin Maja Neuenschwander trainiert auf die LeichtathletikEM in Zürich hin. 11 KORSIKA Die Perle im Mittelmeer. 14 STADT BERN Eine Stadtführung der besonderen Art. 15 REISEN Modernisierter Bahnhof in Münsingen. 16 AUTOMATENKURSE Ruhe bewahren am Billettautomaten. 17 GELDTRANSFER Fussballlegende Giovane Élber vertraut Western Union. 19 EVENTS Die angesagtesten Sommer-Festivals auf einen Blick. 21

TRAUMREISE SÜDOSTASIEN Singapur, Malaysia und Thailand auf einer begleiteten Reise mit allen Sinnen erleben. – Im Bild: Ayutthaya (übersetzt «heilige Stadt») liegt in Thailand und gehört seit 1991 zum Unesco-Weltkulturerbe. 12+13

WETTBEWERB Preise im Gesamtwert von 2500 Franken zu gewinnen. 23

IMPRESSUM • Herausgeberin Espace Media AG • Leiter Espace Media AG Ueli Eckstein • Inserate Michael Seiler, Leiter Werbemarkt Zeitungen • Leitung Beilagen Vesna Aebi • Redaktionsleitung Jean-Luc Brülhart (jlb) • Layout Sonja Agho • Mitarbeit Monika Bachmann• Druck Druckzentrum Bern, Druckauflage 177 100 Exemplare, das Druckzentrum Bern ist ISO 9001 und FSC zertifiziert • Adresse 3001 Bern, Dammweg 9/Postfach, Tel. 031 330 31 11 • E-Mail Verlag: abo-espace@espacemedia.ch, Beilagen-Redaktion: beilagen@ espacemedia.ch • Diese Beilage ist ein Gemeinschaftsprodukt von BZ Berner Zeitung, TT Thuner Tagblatt, BO Berner Oberländer, BZ Langenthaler Tagblatt, Der Bund in Zusammenarbeit mit der SBB • Verantwortliche SBB Mike Petermann und Werner Loosli


4 FREIZEIT * Angebote gültig vom 1. bis 30.April 2014 (Monte Tamaro ab 5.April 2014). Die Ermässigungen können nur gewährt werden, wenn die Angebote am SBB Schalter, am Billettautomaten oder im Internet (unter sbb.ch/onlinekaufen) bezogen werden.

Die Schweiz mit der SBB entdecken Ob im Wasser, auf dem Velo oder im Führerstand: Im April warten viele spannende Ausflugsziele darauf, entdeckt zu werden. Mehr Ideen finden sich unter sbb.ch/freizeit.

Monatshit Zoo Basel ■ Mit seiner faszinierenden Parklandschaft und liebevoll gestalteten Gehegen ist der Zoo Basel ein einzigartiges Ausflugsziel. Die aktuelle Wetterlage scheint die beiden jungen Panzernashörner Jari (1 ½ Jahre) und Kiran (5 Monate) zu beflügeln. Beide sind im Zoo Basel zur Welt gekommen und spielen jetzt täglich zusammen auf den Aussenanlagen. Im Vivarium lässt sich einfach in die Unterwasserwelt abtauchen. RailAway-Kombi*: Zugfahrt nach Basel SBB und zurück sowie Eintritt in den Zoo Basel (30%)

Monatshit Im Apfelparadies

Monatshit Bernaqua Erlebnisbad

Monatshit Monte Tamaro

■ Diese Genusstour, quer durch «Mostindien», führt durch typische Apfelgärten und bietet wunderbare Aussichten über die Weite des Bodensees. Von Romanshorn aus geht die Rundfahrt mit dem E-Bike (58 Kilometer) über Arbon, Horn, Roggwil, vorbei am Schloss Hagenwil nach Amriswil und zurück nach Romanshorn. Der Apfel ist das zentrale Thema dieser Route, welche Sie an Obstbaubetrieben, Mostereien, Gasthäusern und bäuerlichen Highlights vorbeiführt.

■ Erleben Sie das Element Wasser so vielfältig wie noch nie: im Bernaqua, dem Erlebnisbad der Superlative. Entdecken Sie verschiedene Becken drinnen und draussen, die längsten gedeckten Riesenrutschen in der Schweiz und das einzigartige Flussbad mit der grössten variabel einstellbaren Gegenströmungsanlage der Welt.

■ Entdecken Sie den Monte Tamaro im Dreieck Lugano-Bellinzona-Locarno. Von hier oben – und besonders zwischen dem Monte Tamaro und dem Monte Lema – haben Sie auf verschiedenen Panorama-Spazierwegen einen fabelhaften Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Tipp: Verpassen Sie nicht einen Besuch der berühmten Kirche Santa Maria degli Angeli von Mario Botta. Und für Ihre Kinder gibt’s den neuen, innovativen Spielplatz, die Tyrolienne sowie die Sommerrodelbahn.

RailAway-Kombi*: Zugfahrt nach Romanshorn und zurück (50%, innerhalb Tarifverbund Ostwind 30%), Tagesmiete E-Bike inkl. SUVA-Helm mit Hygiene-Einsatz (50%), Routenbeschrieb

RailAway-Kombi*: Zugfahrt nach Bern Brünnen Westside und zurück sowie Eintritt für drei Stunden ins Bernaqua Erlebnisbad (30%)

RailAway-Kombi*: Zugfahrt nach Rivera-Bironico und zurück sowie Gondelbahn auf die Alpe Foppa, wahlweise einfach oder retour (30%)


Tipps

5 Ticki Park – spielerisch unterwegs mit der SBB ■ Familienwagen, Tipps zum Reisen mit Kindern, Spielideen, Downloads von Märchen und Spielen, Smartphone-Apps – das und mehr gibts im Ticki Park für Familien mit Kindern bis 6 Jahre. Mehr Informationen unter sbb.ch/tickipark.

Magic Ticket – für Kinder von 6 bis 12 Jahre ■ Magic Ticket ist der grösste Kinderclub der Schweiz und bietet aufregende Spiele, Ausflugstipps, Abenteuerreisen, Wettbewerbe und vieles mehr. Die Mitgliedschaft ist gratis. Mehr Informationen unter sbb.ch/magicticket.

Junior- und Enkel-Karte für Kinder bis 16 Jahre ■ Mit der Junior-Karte für 30 Franken reisen Kinder von 6 bis 16 Jahren ein Jahr lang in Begleitung eines Elternteils mit gültigem Fahrausweis in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dasselbe gilt für die Enkel-Karte in Begleitung eines Grosselternteils. Mehr Informationen unter sbb.ch/juniorkarte.

FREIZEIT

Unterwegs mit der FamilienTageskarte Mit der Familie nach Lust und Laune kreuz und quer durch die Schweiz reisen? Das ist ab dem 7. April mit der Familien-Tageskarte möglich. Für nur 85 Franken sind Sie einen ganzen Tag lang unterwegs. Vom 7. April bis zum 25. Mai ist es für Familien besonders günstig, die Schweiz zu entdecken. Die FamilienTageskarte kostet 85 Franken und gilt für ein oder zwei Erwachsene mit mindestens einem und maximal fünf Kindern bis zum 16. Geburtstag. Von der FamilienTageskarte profitieren können auch Grosseltern, Göttis und Gotten, Tanten und Onkel oder Freunde der Familie. Die Familien-Tageskarte gilt den ganzen Tag im gesamten GA-Geltungsbereich und ausschliesslich in der 2. Klasse (kein Klassenwechsel möglich). Nicht gültig ist sie für den Familienhund: Er braucht ein eigenes Billett.

Monatshit Wellness-Welt sole uno

Monatshit Verkehrshaus Luzern

■ Eintauchen in eine faszinierende WellnessWelt, schwerelos schweben wie im Toten Meer oder in der Sauna nach Tradition der Finnen und Russen relaxen: Im sole uno in Rheinfelden wird Entspannung zum Erlebnis. Denn hier lassen sich auch wohltuende Massagen geniessen, kann man ins Feuer- und Eisbad steigen und unter tropischem Regen, AlpenWasserfällen oder im Aromadampf vom Alltag abtauchen.

■ Spass, Unterhaltung und Faszination für die ganze Familie, das bietet das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Über 3000 Zeitzeugen der Verkehrsgeschichte ganz nah, TVund Radiostudio, verschiedene Bahn- und Flugsimulatoren, Multimediashows, Planetarium, Swissarena und das Filmtheater machen das Verkehrshaus zum Erlebnispark und damit zu einem der beliebtesten Museen der Schweiz.

RailAway-Kombi*: Zugfahrt nach Rheinfelden und zurück sowie Transfer, Eintritt ins sole uno für vier Stunden inkl. leihweise ein Badetuch (30%)

RailAway-Kombi*: Zugfahrt (30%) nach Luzern und zurück, ermässigter Transfer, Eintritt ins Verkehrshaus (30%) oder Kombi-Billett (30%): Eintritt ins Verkehrshaus und Filmtheater

Die Familien-Tageskarte ist erhältlich vom 7. April bis 25. Mai 2014 am Bahnschalter, am Billettautomaten, online im SBB Ticketshop, mit der App SBB Mobile oder beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz). Mit der Familien-Tageskarte profitieren Sie zudem von den ermässigten Zusatzleistungen der Kombi-Angebote von RailAway. Diese erhalten Sie an jedem Bahnschalter oder auch online über sbb.ch/online-kaufen. sbb.ch/familie


6 BIELERSEE

Vollmondfahrt mit Monica Kissling alias Madame Etoile ■ Alles liegt in den Sternen! Monica Kissling alias Madame Etoile und der Gitarrist Harald Mayen sind die Begleiter auf einer inspirierenden Reise durch die astrologischen Elemente. Die bekannte Astrologin, die seit 1991 jede Woche auf Radio SRF 3 ihre astrologische Wochenprognose präsentiert, weiht die Gäste ein in die Geheimnisse des Himmels. Datum: Mittwoch, 14.4.14 Zeit: 19–22:30 Uhr Pauschalpreis: CHF 110.–

Monica Kissling.

Bilder: zvg

Mit voller Sonnenkraft voraus

INFOS Alle Fahrten mit dem Solarkatamaran MobiCat mit Abfahrt in Biel. Infos und Buchung: Tel. 032 329 88 11, info@bielersee.ch www.bielersee.ch Das Solarschiff bietet einen idealen Rahmen für Events, Privatfeste und Seminare.

Vollmondfahrt Rum & Dinner

Sonntagsbrunchfahrt Im speziellen Ambiente

■ Tauchen Sie ein in die Vollmondstimmung auf dem Wasser, geniessen Sie ein feines Dinner und dazu spannende Erläuterungen vom Kenner zum Thema Rum. Ein auserlesenes Menu begleitet die Rum-Spezialitäten aus der Dominikanischen Republik. Ein ausgewiesener Kenner und Liebhaber von Keller Fahnen AG kommentiert und führt Sie durch die Degustation.

■ Sanft und still über den See gleiten, dazu ein reichhaltiges Brunchbuffet mit warmen und kalten Speisen sowie Getränken, alles à discrétion. Ein Sonntagsbrunch auf dem Solarkatamaran MobiCat bietet ein ganz spezielles Ambiente.

Datum: Freitag, 13.6.14 Zeit: 19–22:30 Uhr Pauschalpreis: CHF 110.–

Muttertag, 11. Mai 14 und jeden So vom 1.6. bis 28.8.14 Zeit: 11–14 Uhr Pauschalpreis: CHF 74.–

Abendfahrt mit Fondue Chinoise und Schaumwein

Chansons Zwischen Leichtigkeit und Tiefgang ■ Der Berner Chansonnier und wortwitzige Troubadour Oli Kehrli geht in seinen berndeutschen Liedern den aktuellen Lebensthemen unserer heutigen Gesellschaft nach. Mit Gitarre untermalt, regen die Pointen von zum Nachdenken und Schmunzeln an und liefern immer wieder tiefgründige Botschaften. Dazu wird ein köstliches Drei-Gang-Menu serviert. Datum: Donnerstag, 17.7.14 Zeit: 19–22:30 Uhr Pauschalpreis: CHF 110.–

Daten:

■ Kreuzfahrt-Feeling à discretion: Das bedeuet, Fondue Chinoise schlemmen soviel das Herz begehrt mit Halt in Erlach und einem feinen Schaumwein vom heimischen Winzer zur Verdauung. In der Abendstimmung lautlos mit dem Solarkatamaran MobiCat über den See gleiten, dazu köstliches Essen geniessen, das ist Luxus pur! Daten: Donnerstag, 19.6., 10.7., 14.8., 11.9.14 Zeit: 19–22:45 Uhr Pauschalpreis: CHF 85.–

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Wir sorgen für Spannung. Reisen Sie mit der Familie oder Freunden in die Welt der Energie – erleben Sie in unseren Kraftwerken einen spannungsgeladenen Tag. Infos: www.bkw.ch/besucher. Anmeldung: + 41 844 121 123


Eine Schnitzeljagd für kluge Köpfchen

7 DREI-SEENLAND

Auf der Bielersee Schnitzeljagd gilt es, Rätsel zu lösen und Schätze zu finden. Wer Jagdinstinkt hat und ein Spielerherz, kann den Rucksack schon mal packen.

Die Standseilbahn Vinifuni bringt Gäste vom Winzerdorf Ligerz (Bild links) hinauf nach Prêles, dem «Balkon des Juras». Bilder: zvg

INFOS Rätselfreuden für Jung und Alt Ein Hupen im Hafen von Biel. Der Schiffsmotor ■ dröhnt. Langsam geht die «MS Rousseau» von Land. Die Vormittagssonne wirft ihr Licht über das Wasser und die nahegelegenen Rebberge. Im Rucksack befindet sich für einmal nicht das Handy, sondern ein Rätselplan mit 24 kniffligen Fragen. Schnitzeljagd ist angesagt. Mitkommen darf, wer «Jagdinstinkt» und «ein Spielerherz» hat, heisst es auf der Anleitung. Am Nordufer des Sees warten kleine und grosse Schätze darauf, entdeckt zu werden. Das Schiff gleitet voran. Schon erblicken wir das erste Etappenziel. Doch zuvor gilt es, die erste Aufgabe zu lösen: «Welcher Teil eines Schiffes wird hiermit bewegt?», lautet die Frage. «Da!» – ruft die Kinderstimme. Rasch das Lösungswort notieren, Hut und Sonnenbrille montieren und auf gehts: «Willkommen in Twann», heisst es auf einem Schild.

A wie Alphabet Im Hafen steht ein altes Arbeitsgerät, das seinem Handwerk zugeordnet werden möchte. In einem Winzerdorf wie Twann, ist die passende Lösung glücklicherweise rasch gefunden. Im Dorfkern hingegen wartet eine ganze Reihe von Aufgaben, die einen präzisen Blick und viel Verstand fordern. Die Rätsel verstecken sich an Hausfassaden, Strassenschildern oder Telefonkabinen. Immer wieder ist ein Blick in die Jagdanleitung nötig, um auf die richtige Fährte zu gelangen. Ist das Objekt einmal entdeckt, heisst das aber nicht, dass auch das Lösungswort schon gefunden ist. «Berechnen Sie die Quersumme aller Zahlen in diesem Kontrollschild», gibt der Rätselplan etwa vor. Oder er fordert auf, den Buchstaben eines Lösungswortes in der Reihenfolge des Alphabetes einzuordnen. Stirnrunzeln und nachdenken: «Sieben», ruft der Erstklässler – und rückt zufrieden seinen Hut zurecht.

Der kleine Mann Von der Fussgängerzone zurück zur Hauptstrasse. Auf dem Weg dorthin begegnen wir endlich dem «klei-

nen Mann» mit der orangenen Hose, den wir schon vermisst geglaubt hatten. Ein weiteres Rätsel ist gelöst. Die Zeit ist knapp. Im Hafen ertönt ein Hupen. Im Eilschritt geht es zum Schiff. Die Überfahrt dauert nur zehn Minuten. Genug Zeit, um den Ausblick zu geniessen und den Wanderweg aus der Ferne zu inspizieren, auf dem man die nächste Station auch zu Fuss hätte erreichen können. «Aussteigen, Kinder – wir sind in Ligerz.» Das kleine Winzerdorf mit seinem Wahrzeichen, der Kirche, strahlt Charme aus. In den engen Gassen mit den historischen Häusern verbergen sich elf Rätsel, die es zu lösen gilt. Bei der Frage: «Wie heisst der Fischladen, der den abgebildeten Fisch als Logo hat», knurrt plötzlich der Magen. Und beim Zauberrohr kommt Durst auf. Doch das Wasser, das zum Finden des Lösungswortes verwendet werden muss, darf nicht getrunken werden.

Fisch vom See Am ältesten Haus von Ligerz – erbaut 1559 – steht eine Hausnummer. «Teile die Zahl durch zwei und ersetze das Resultat mit dem Buchstaben im Alphabet.» Die Kinder zählen an den Händen die Finger: «1 wie A, 2 wie B, 3 wie C und – 4 wie D!» Dieser Buchstabe wird notiert, und weiter geht’s zur letzten Etappe: Bei der Talstation der Standseilbahn «Vinifuni» steigen wir ein und tuckern hinauf nach Prêles. Hier oben, rund 800 Meter über Meer, bietet sich ein eindrückliches Panorama über den See bis hin zu den Alpen. Wir sind angekommen auf dem «Balkon des Jura». Auf der Terrasse des Restaurants wird der Fisch serviert, der den Berufsfischern am Bielersee als Lebensgrundlage dient. So viel haben wir aus Frage 16 gelernt. Das Essen schmeckt. Die Bäuche sind voll. Schon schielen die Kinder zum gegenüberliegenden Spielplatz. Dort steht ein Schloss mit zwei Türmen. «Finde den Schatz, der dort verborgen ist». Also nichts wie los. Jetzt ist das Monika Bachmann Lösungswort greifbar nahe.

Die Bielersee Schnitzeljagd kann auf zwei Routen durchgeführt werden: Von Biel via Twann und Ligerz nach Prêles oder von Biel nach Ins. Die Tour dauert rund vier Stunden. Das Angebot läuft von April bis Oktober 2014. SBB RailAwayKombi für die in der Reportage beschriebene Schnitzeljagd: Zugfahrt (Ermässigung 10%) nach Biel/Bienne und zurück ab Prêles, Schifffahrt nach Ligerz, Vinifuni nach Prêles sowie Unterlagen für die Schnitzeljagd. asmobil.ch sbb.ch/bielerseeschnitzeljagd


SchnupperHalbtax. FÜR 2 MONATE CHF

33.–

Erfahren Sie die Schweiz zum halben Preis. Überzeugen Sie sich während zwei Monaten von den Vorteilen des Halbtax-Abos. Kaufen Sie nach Ablauf Ihres Schnupper-Halbtax ohne Unterbruch ein 1-, 2- oder 3-Jahres-Halbtax oder ein Halbtax mit kostenloser Visa Karte, rechnen wir Ihnen die 33 Franken an. Wer weniger bezahlt, hat mehr übrig. Mit dem Halbtax reisen Sie zum halben Preis auf den Strecken der SBB, in vielen Bergbahnen, den meisten Privatbahnen, Trams und Bussen sowie in Postautos und auf vielen Schiffen. In der 1. und in der 2. Klasse. Bei Kurzstrecken, ermässigten Fahrkarten oder Kombi-Angeboten kann der Rabatt weniger als 50 Prozent betragen.

Weitere Vergünstigungen.

• 25% Rabatt auf den Billettpreis für Reisen nach Deutschland und Österreich • 25% Rabatt auf den Billettpreis mit der Rail-Plus-Karte für 25 Franken, z.B. für Reisen nach Frankreich, Dänemark oder Portugal • Bis zu 50% Rabatt auf Freizeit-Zusatzleistungen von RailAway

Gutschein. Einlösbar für ein Schnupper-Halbtax für 2 Monate zum Preis von 33 Franken. Lösen Sie diesen Gutschein vom 5. bis 30. April 2014 an einer Verkaufsstelle des Öffentlichen Verkehrs ein. Innerhalb dieser Zeit können Sie den ersten Gültigkeitstag frei wählen. Artikelnummer: 8272

Ordercode: BZ14


Borromini stand Pate

9

So richtig durchgestartet ist das Halbtax-Abo 1987 mit der Preissenkung von 360 auf 100 Franken. Die Rabattkarte wurde aber schon vor 115 Jahren lanciert – und ist somit älter als die SBB. 1987 kam Francesco Castelli – ge■ nannt Borromini – gross raus. Unfreiwillig wurde der Tessiner Architekt (1599 bis 1667) bei der Lancierung des neuen Niedrigpreis-Halbtax-Abos zur Werbefigur. Der Grund? Sein Porträt zierte die damals gültige Hunderternote der Schweizer Nationalbank – und 100 Franken entsprachen dem Preis für das neue Halbtax-Abo. Dass die Verkaufszahlen in die Höhe schossen, ist kaum verwunderlich, hat das Halbtax-Abo doch ein Jahr vorher noch 360 Franken gekostet. Bereits 1891 – und damit 20 Jahre vor der Gründung der SBB – schuf die Kommerzielle Konferenz der schweizerischen Transportunternehmungen erstmals ein Halbtax-Abo. Nach einigen Auf und Abs – das Abo wurde sogar einmal eingestellt – rückten dann die engagierten Umweltdiskussionen der 1980er-Jahre (Stichwort Waldsterben) das Halbtax-Abo ins Zentrum der Bundespolitik: Das Volk sollte mehr Bahn und weniger Auto fahren. 1986 fällte das Parlament den Entscheid, das Abo drastisch auf 100 Franken zu verbilligen. Die Differenzkosten übernahm der Bund und die Umlaufzahlen stiegen massiv auf über zwei Millionen an. Als 1992 die Tariferleichterung des Bundes aufgehoben und das Abo auf 150 Franken verteuert wurde, sank der Bestand zwar bis 1997 auf 1.6 Millionen. 2005 wurde die Zwei-Millionen-Grenze wiederum überschritten. Dieses Mal dauerhaft. Relativ gesehen ist das Halbtax-Abo die erfolgreichste Rabattkarte des öffentlichen JLB Verkehrs.

HALBTAX-ABO

Das Porträt des Tessiner Architekten Francesco Borromini zierte zu jener Zeit die Hunderternote. Deshalb wurde er 1987 zur Werbefigur des neuen Halbtax-Abos. Bild: SBB Historic

INFO Zum halben Preis unterwegs

Abschaffung des Halbtax-Abos wegen der Einführung des GA

Besitzer eines Halbtax-Abos sind auf allen Strecken der SBB, mit vielen Privat- und Bergbahnen sowie Schifffahrtslinien und Postautos zum halben Preis unterwegs. Bei Kurzstrecken, ermässigten Fahrkarten oder Kombiangeboten mit Zusatzleistungen kann der Rabatt weniger als 50% betragen. sbb.ch/halbtax

HALBTAX-ABO: MEILENSTEINE Jahr

Preis

Anzahl

Bemerkungen

1891

CHF 168.–*

unbekannt

Einführung des Halbtax-Abos. Preis für 1. Kl.: CHF 240.–, für 3. Kl. CHF 120.–

1898 1923

CHF 460.–*

< 100 000

Wiedereinführung. Preis für 1. Kl. CHF 600.–, für 3. Kl. CHF 300.–

1936

CHF 220.–

< 100 000

Einführung Einheitspreis für alle Wagenklassen

1986

CHF 360.–

665 000

1987

CHF 100.–

1 596 858

Einführung «Borromini»-Halbtax-Abo am 1.1.1987

1997

CHF 150.–

1 666 642

Einführung 2-Jahres-Halbtax-Abo (CHF 222.–)

2002

CHF 150.–

1 961 736

Einführung 3-Jahres-Halbtax-Abo (CHF 350.–), 2-Jahres-Halbtax für CHF 250.–

2008

CHF 150.–

2 206 712

Einführung Halbtax-Abo mit Visa-Karte (CHF 125.–)

2012

CHF 175.–

2 380 520

2-Jahres-Halbtax-Abo für CHF 330.–, 3-Jahres-Halbtax für CHF 450.–, Halbtax mit Visa Karte für CHF 150.–

Neun Arten von Rabattkarten im Angebot (div. Geltungsdauern und Zielgruppen)

*

Preis für ein Halbtax-Abo 2. Klasse. Erst 1936 wurde der Einheitspreis für alle Wagenklassen eingeführt.


Den Glacier Express ganz nostalgisch im Stil der 30er-Jahre erleben. Der «Alpine Classic Pullman Express», restauriert im Stil der damaligen Zeit, darf sich zu den schönsten Eisenbahnzügen der Welt zählen. Die Krönung der Fahrt ist das Menü im nostalgischen Speise- oder Salonwagen. Weitere Höhepunkte sind ein Bergerlebnis auf dem Muottas Muragl, der Besuch des Bahnmuseums Albula und des Informationszentrums AlpTransit.

Pullman – Glacier Express.

Reiseroute: St. Moritz–Bergün–Disentis–Zermatt (oder umgekehrt) Reisedetails und eingeschlossene Leistungen: ➔ Begleitung der ganzen Reise durch eine erfahrene Reiseleitung ➔ Gepäcktransport zu den Hotels und zurück ➔ Bahnfahrt in der 2. Klasse von Ihrem Wohnort nach St. Moritz. Am Abend Ausflug auf den Muottas Muragl mit Abendessen. Übernachtung mit Frühstück im 4S-Sterne-Hotel Schweizerhof in St. Moritz ➔ Fahrt im Pullman Express mit Mittagessen von St. Moritz via Bergün nach Disentis. In Bergün geführter Besuch des Bahnmuseums Albula. Übernachtung mit Abendessen und Frühstück im 3-Sterne-Hotel Disentiserhof in Disentis ➔ Bustransfer von Disentis nach Sedrun. Geführte Besichtigung des Informationszentrums AlpTransit Gotthard. Fahrt mit dem Pullman Express inkl. Lunchbox nach Zermatt. Abendessen und Übernachtung mit Frühstück im 4S-SterneParkhotel Beau-Site in Zermatt ➔ Bahnrückreise in der 2. Klasse von Zermatt zu Ihrem Wohnort

Nostalgisch und exklusiv – erleben Sie den Klassiker der Panoramareisen mit persönlicher Reiseleitung. sbb.ch/pullman

Durchführungsbestimmungen: ➔ Teilnehmerzahl: min./max. 45/54 Personen ➔ Reservierungsschluss: 20. Juni 2014 ➔ Auskunft über Durchführung: ab Donnerstag, 31. Juli 2014

Pauschalpreise pro Person in CHF (Basis 2. Klasse) Doppelzimmer

mit Halbtax 1980.00

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Reisedaten St. Moritz– Zermatt 15.9.–18.9.2014 29.9.– 2.10.2014

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Zermatt– St. Moritz 18.9.– 21.9.2014 2.10.– 5.10.2014

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Veloreise Paris – London Paris und London, Frankreich und England, französisches Savoir Vivre und britische Noblesse, aber auch Metropolen und menschenleere Landschaften: Welche Gegensätze!

Schwester Londons» verzaubert mit weiten Stränden, Bummelpromenade, hübschen Cafés und eleganten Geschäften. Sehenswert sind auch der moderne Hafen sowie der Royal Pavilion im Stil der indischen Mogulpaläste. Nach französischen und englischen Küstenland­ schaften führt die Veloreise von Paris nach London schliesslich weg vom Ärmelkanal. Geheimnisvoll mutet das V­förmige Devil’s Dyke an. Um das Tal ranken sich noch heute viele Mythen und Legenden. So soll der Teufel das Tal erschaffen haben, um die Kirchen der Umgebung mit dem Wasser des Meeres zu überfluten.

Gestartet wird in der Metropole Paris, der Stadt der Liebe. Im Nu nimmt der Charme dieser Stadt ihre Besucher für sich ein. Nicht nur mit ihren wunderschönen Plätzen, den gemütlichen Bistros und Cafés – auch die Highlights Notre­Dame, Sacré Coeur, Triumphbogen und natürlich den Eiffelturm muss man gesehen haben.

eine Landschaft, die wunderbar erdet. Kein Wunder, findet man hier in Forges­les­Eaux das stimulierende königliche Quellwasser, das bereits im 16. Jahrhundert als Jungbrunnen bekannt war. Heute noch ist Forges­ les­Eaux ein beliebter Kurort, und viele Menschen glau­ ben an die magische Wirkung seines Wassers.

Am nächsten Tag lässt man die pulsierende Hauptstadt hinter sich und radelt von der Seine zum «Parc des Impressionistes», einem Park, der dem malerischen Garten des Impressionisten Claude Monet nachemp­ funden wurde. Nordwärts führt die Velotour, durch die ländliche Normandie mit ihren Wäldern und Weiden,

Dieppe hat als Kunststadt kulturell viel zu bieten und lädt mit ihrem wunderschönen Kieselstrand zum Verweilen, bevor es mit der Fähre über den Kanal nach England geht. Auf der britischen Insel führt die Velotour entlang der Küste auf den atemberaubenden Klippen ins beliebte englische Seebad Brighton. Die «kleine

Durch die Grafschaft Surrey führen die letzten Kilometer dieser 9­tägigen Reise, lassen die Reisenden noch­ mals Natur pur erleben, bevor sie eintauchen in die englische Metropole London. Der Besuch der touristi­ schen Highlights wie Buckingham Palace, Saint Paul’s Cathedral aber auch des Riesenrades London Eye bilden den eindrücklichen Abschluss dieser Reise, die in Paris ebenfalls mit touristischen Höhepunkten so eindrücklich begann. INFOBOX 9-tägige Velotour von Paris nach London oder von London nach Paris. Die individuelle Veloreise ist für jedermann geeignet und kann an zahlreichen Daten in diesem Sommer gestartet werden. Buchung und Information in Ihrem SBB Reisebüro.


«Ich lebe ständig in Extremen»

11 LA-EM

Maja Neuenschwander, die momentan schnellste Marathonläuferin der Schweiz, richtet die ganze Saisonplanung auf die Leichtathletik-EM in Zürich aus. Mitte März kam sie zurück aus einem vierwöchigen Trainingslager in Kenia. INFOS

■ Sie haben vier Wochen im kenianischen Iten, dem Home of Champions, trainiert. Erzählen Sie uns davon. Mir hat das Trainingslager unglaublich gut gefallen. Die Landschaft mit dem blauen Himmel, den grünen Pflanzen und der roten Erde ist wie aus einem Bilderbuch. Das Läuferherz schlägt also hier nicht nur wegen der für uns ungewohnten Höhe – Iten liegt auf rund 2400 m.ü.M – höher. In der ersten Trainingswoche bedeutete somit jede Steigung einen Anstieg von Puls- und Atemfrequenz. Natürlich ist hier – im Mutterland der Langstreckenläufer – der Traum von der grossen Karriere allgegenwärtig. Aber nur die wenigsten schaffen den Sprung an die Weltspitze, gewinnen bedeutende Rennen oder stellen einen neuen Weltrekord auf. Daher wird in Iten die Hauptstrasse auch «Boulevard of broken dreams» genannt – die Strasse der geplatzten Träume.

Zur Person Name: Maja Neuenschwander Alter: 34 Wohnort: Rubigen Beruf: Wissenschaftliche Mitarbeiterin BASPO (lic. phil. hist) und Marathonläuferin Verein: ST Bern Trainerin: Sandra Gasser/Beat Aeschbacher Jahrespensum: rund 7500 km

Mit welchen Zielen sind Sie nach Kenia gereist? Zuerst einmal in guter Form zurückzukommen. Während den Trainingseinheiten hatte ich ein sehr gutes Gefühl und konnte eine optimale Grundlage für diese Saison erarbeiten. Ob das Ziel tatsächlich erreicht ist, wird sich nach den ersten Rennen zeigen. Das Trainingslager hilft auch Werte zu sammeln, wie ich die letzten Wochen vor dem EM-Marathon gestalten werde. Bis zum Saisonhöhepunkt am 16. August und dem Rennen an der EM bestreiten Sie keinen Marathon mehr. Wird er Ihnen nicht fehlen? Den «Kick» kann ich mir auch mit anderen guten Rennen holen (lacht). Weil die Städtemarathons im Frühling und Herbst stattfinden, ist der Zeitpunkt der EM im August ist für uns Marathonläufer «out of season». Ich bereite mich bis zu dreieinhalb Monate auf einen Marathon vor, die Erholung beansprucht rund zwei Monate – da wird ein Wettkampf im Frühling zeitlich eng. Als Marathonläuferin lebe ich ständig in Extremen: Vor einem Rennen bin ich fokussiert und schwebe in meiner Trainingswolke, nach einem Rennen sind Beine und Kopf «ausgepowert» und ich muss meine Batterien wieder aufladen. Ich habe die EM zum Ziel und will mich deshalb auch sehr gut darauf vorbereiten. Das erwarte ich von mir. Ist bei einer Leichtathletik-EM im eigenen Land der Druck besonders gross? Es ist schon speziell, als aktive Sportlerin eine EM im eigenen Land erleben zu dürfen. Ich freue mich extrem. Das gibt Schub, aber ich lebe nicht von dieser Motivation allein. So durfte ich auch die olympischen Spiele in London erleben und im vergangenen Jahr lief ich gute Zeiten. Mein Ziel für die EM ist es, gut abzuschneiden. Deshalb bin ich motiviert, noch härter an mir zu arbeiten. Der grösste Druck ist mein eigener. Was erwarten Sie von der EM-Strecke? Der coupierte Parcours – wir werden viermal die gleiche Runde drehen – bedingt eine etwas andere Vorbereitung. Die muskulären Belastungen werden enorm

Ein Leckerbissen für Sportfans

Maja Neuneschwander wird als Vorbereitung auf den EM-Marathon am GP Bern teilnehmen. Bild: Urs Baumann

sein. Es ist Teil meines Jobs, mich optimal auf dieses Gelände vorzubereiten. Sandra Gasser ist seit 15 Jahren Ihre Trainerin. Welche Bedeutung hat sie für Sie? Sie und ihr Mann sind die zentralen Personen in meinem sportlichen Umfeld: im Trainingsaufbau, in der Beratung, bei Wettkämpfen. Ich bin wie ein ferngesteuertes Auto, das sie programmieren (lacht). Noch vor drei Jahren hätte ich nie geglaubt, einen Marathon unter 2:30 zu laufen. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle: der Körper, die Psyche, die Tagesform….. Ich vergleiche diese Situation mehr mit einem Kartenhaus als mit einem soliden Holzhaus. Und was ich am extremsten finde: In der Lage zu sein, am 16. August meine Top-Form abzurufen. Nicht eine Woche vorher, Interview: Jlb nicht eine Woche später. Maja Neuenschwander ist für die Leichtathletik-EM in Zürich qualifiziert. Die definitive Selektion erfolgt am 30. April.

Rund 1400 Athletinnen und Athleten aus 50 Nationen werden vom 12. bis 17. August 2014 an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich teilnehmen. In sämtlichen Eintrittstickets ist die Hin- und Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr inbegriffen. Sie können an allen SBB Verkaufsstellen bezogen werden. Die Marathonstrecke führt bloss ein paar 100 Meter neben dem Hauptbahnhof vorbei. Diese Rennen lassen sich ohne Eintrittsbillett besuchen. sbb.ch/zuerich2014


Auf der zweiwöchigen SBB Traumreise Südostasien durch Singapur, Malaysia und Thailand kommen sowohl Naturliebhaber als auch Stadtfreaks auf ihre Kosten. Immer dabei: die SBB Reisebegleitung.

12 TRAUMREISEN

Gegensätzliches Südostasien

Der Ausgangspunkt der SBB Traumreise Südostasien könnte treffender nicht sein. Denn Singapur vereint im Namen (er stammt aus dem Sanskrit), das Natürliche und das Urbane: Tigerstadt. Also wird hier nicht nur die Skyline bewundert, sondern auch eine Night Safari im Zoo von Singapur steht optional auf dem Programm. Hier bewegen sich 1200 nachtaktive Tiere, die man entweder zu Fuss oder per Kleinbahn beobachten kann. Während die Naturbesessenen noch von Löwen und Tiger träumen, sind die City-Freaks über Nacht schon im Vorfieber auf den nächsten Tag. Nach einer siebenstündigen Bahnfahrt im klimatisierten 1.Klasse-Abteil gilt es, die malaiische Hauptstadt Kuala Lumpur zu besichtigen. Und das ist etwas für Schwindelfreie. Schon das Abendessen findet in 282 Metern Höhe statt – im Panorama-Drehrestaurant. Anderntags darf natürlich das Wahrzeichen der Stadt nicht auf dem Programm fehlen: die Pe-

Der Smaragd-Buddha kann im gleichnamigen Tempel bewundert werden. In einer feierlichen Zeremonie wurde er 1784 nach Bangkok gebracht. Bilder: zvg

tronas Twin Towers, die höchsten Zwillingstürme der Welt.

Spargeln, Erdbeer und Regenwald Damit die Naturfreunde keinen Durchhänger haben, geht es von der Grossstadt hinauf ins angenehm kühle Hochland. Die Cameron Highlands sind ihres Klimas wegen ein beliebtes Ausflugsziel. Hauptsächlich wird Tee angebaut, doch man staunt nicht schlecht, wenn man auch an Spargeln, Erdbeeren und allen Arten von Blattgemüse vorbeikommt. Am besten lässt man sich auf einem Streifzug zu Fuss auf diese Landschaft ein und entdeckt dabei einige der vielen endemischen Arten oder findet Ruhe bei der traumhaften Aussicht vom Gunung Brinchang, einem der höchsten Berg Malaysias. Ein weiteres Natur-Highlight: der 130 Millionen Jahre alte Belum Rainforest. Mit etwas Glück kann man hier die grösste Blume der Welt sehen: die Rafflesia, mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter.

Die Stadtliebhaber atmen auf, wenn es nach Georgetown, der Hauptstadt der Insel Penang, geht. In der multikulturellen Stadt gibt es Kirchen, Moscheen sowie buddhistische, hinduistische und taoistische Tempel zu sehen. Vier Weltreligionen leben hier Tür an Tür. Weiter geht es mit dem Städteprogramm, denn nun ist es Zeit für einen Flug nach Bangkok, dem Inbegriff einer grossen, bunten, lauten und quirligen Stadt.

Strandferien optional Für den Ausklang der Reise geht es per Boot den Chao Phraya flussaufwärts zur Tempel- und Ruinenstadt Ayutthaya sowie nach Kanchanaburi, wo sich die berühmte Brücke am Fluss Kwai befindet. Von dort aus steht auch noch eine letzte Bahnfahrt auf dem Programm, bevor es wieder zurück nach Bangkok geht. Man könnte nun noch eine Woche Strandferien in Khao Lak anhängen. Ob das NaturPD liebhaber oder Städtefreaks lieber tun?


Geheimnisvoller Mekong

Das Schiff «Mekong Explorer»: Alle 16 Gästekabinen sind klimatisiert, verfügen über zwei getrennte Betten sowie über eine eigene Dusche und Toilette.

Auf der 17-tägigen SBB Traumreise Mekong erleben die Teilnehmenden eine Woche an Bord eines modernen Flusskreuzfahrtschiffs unvergessliche Momente auf dem Mekong. Der «Grosse Fluss» ist die Lebensader des kontinentalen Südostasiens. Die SBB Reisebegleitung ist inklusive. 3 Fragen an Was macht die Faszination für Südostasiens aus? Peter Wälti: Mich begeistern der Kontrast zwischen den Weltstädten wie Singapur, Bangkok oder Kuala Lumpur und der Natur, die kulturelle Vielfalt und natürlich das asiatische Essen. Welches sind die grössten Unterschiede zu einer Reise in Europa? Es sind klar die klimatischen Unterschiede, das Essen und das Leben an sich: Dieses spielt sich oftmals auf der Strasse oder am Wasser ab. Die SBB Traumreisen werden begleitet. Was sind die Vorteile? Mit der Gruppe können wir Reiseziele anfahren, die der Einzelreisende nicht oder nur erschwert erreichen kann. Auf der Südostasien-Reise bereisen wir in kurzer Zeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln drei Länder. Auch der Austausch mit anderenTeilnehmern ist interessant. Peter Wälti (53) ist Leiter SBB Reisebüro Zug. Er wird die SBB Traumreise Südostasien vom 31. Oktober bis zum 16. November 2014 begleiten.

Begleitete SBB Traumreisen Diese und weitere wunderschöne Traumreisen werden exklusiv von der SBB angeboten und begleitet. Für eine gute Beratung, Unterlagen, Preise und Reservationen wenden Sie sich an ein SBB Reisebüro in der Nähe. Wir empfehlen die Bahnhöfe Bern, Biel/Bienne, Burgdorf, Fribourg, Herzogenbuchsee, Langenthal, Solothurn oder Thun. sbb.ch/traumreisen sbb.ch/reisebuero sbb.ch/suedostasien sbb.ch/mekong

Die längste Flussreise Thai■ lands führt über eine bis vor drei Jahren noch nie befahrene Route. Auf dem Wasser gleitet das Schiff vorbei an den bizarren Silhouetten der Karstberge, deren Höhlen noch so manches Geheimnis bergen. Ein besonderes Merkmal dieser Reise sind die authentischen Begegnungen mit der unverfälschten Kultur in der Provinz Isan. Höhepunkte der SBB Traumreise Mekong: ■ Ayutthaya: Die beeindruckenden Tempelanlagen gehören ebenfalls zum Weltkulturerbe der Unesco. Von hier aus haben 33 Könige das Land beherrscht – und das alte «Venedig des Ostens» zu Reichtum und Wohlstand geführt. ■ Luang Prabang: Die kleine Stadt im Norden von Laos gehört zum Unesco-Weitkulturerbe. Sie ist bekannt für ihre herrliche Altstadt, die 32 buddhistischen Klöster und für ihre Naturschönheiten. ■ That Phanom: Die buddhistische Tempelanlage ist eine der bedeutendsten und am meisten verehrten im Nordosten Thailands. ■ Angkor Wat: Das grösste buddhistische Tempelareal der Welt ist eine fantastische Zauberwelt in Stein mitten im kambodschanischen PD Dschungel.

Impressionen von der SBB Traumreise Mekong (von oben): Reisanbau in Laos, Angkor Wat: die grösste buddhistische Tempelanlage der Welt in Kambodscha und eine Vietnamesin mit typscher Kopfbedeckung. Bilder: zvg


14 KORSIKA

INFOS Zwei Juwelen auf Korsika: Calvi (l.) im Norden und Bonifacio im Süden der Insel.

Frantour-Katalog: 66 Seiten Korsika

Bilder: zvg

Perle im Mittelmeer

Der Schweizer Reiseveranstalter Frantour führt Korsika seit 45 Jahren im Sortiment. Zahlreiche Anreisemöglichkeiten per Flug oder mit der Fähre sind möglich. Darunter UrlaubsPauschalen inkl. Direktflug ab Bern nach Figari oder individuelle Rundreisen, wie zum Beispiel die Inselrundfahrt «Der Charme Korsikas». Beratung und Buchung in jedem SBB Reisebüro.

Von den Griechen wurde Korsika «Kalliste» genannt, die Schönste: eine Trauminsel mit atemberaubenden Bergen, unendlichen Sandstränden, türkisblauem Wasser, kleinen Häfen, einsamen Buchten, wilden Klippen und starker Identität. unberührte Natur mag, wird Korsika mö■ Wer gen: ein regionaler Naturpark erstreckt sich

sbb.ch/reisebuero frantour.ch

REKLAME

über mehr als einen Drittel der Insel, der Golf von Porto gehört zum Welterbe der UNESCO, eine einzigartige Fauna und Flora steht in Reservaten unter Naturschutz, an über 1000 km Küste wird das kristallklare, je nach Licht türkisblau, aquamarinfarben oder smaragdgrün schimmernde Meer von wundervollen Stränden gesäumt und darüber hinaus weitläufige Schwarzkiefer- und Kastanienwälder in einer eindrucksvollen Bergwelt mit rund 100 über 2000 m hohen Gipfeln. Authentisch ist auch das kulinarische Angebot, überwiegend aus rustikalen, nach alten Rezepten zubereiteten Spezialitäten. Besonders beliebt sind Wurstwaren, wie Figatellu, Prisutu oder Coppa und der berühmte Brocciu, ein Frischkäse aus Schafsoder Ziegenmilch. Genau wie die korsische Küche ist auch der Wein: würzig und charaktervoll.

Vielseitiger Süden

Die Welt für Ihr Reisegeld. Von früh bis spät am SBB Change. sbb.ch/change

Der Süden Korsikas ist ein musterhaftes Beispiel für die Vielfältigkeit der Insel: Sandstrände wie in der Karibik, hohe Berge im nahen Hinterland, stolze Genuesertürme, die die Küste säumen, charmante Zitadellen-Städte, wie etwa die einzigartige «Haute-ville» von Bonifacio. Diese thront auf einem imposanten Kreidefelsen, umgeben von einer Festungsmauer. Ein malerischer Ort, der sich nicht nur zu Fuss, sondern auch auf einer Schiffsrundfahrt mit all den Buchten und Meeresgrotten entdecken lässt. Die windverwöhnten, zerklüfteten Küsten sind ein Mekka für Segler und Funboarder. Für Taucher ist die Unterwasserwelt mit ihren Gorgonien, Schwämmen, Barschen, Korallen eine wahre Pracht, besonders rund um die Lavezzi-

Inseln. Auch Golfen wird zum besonderem Erlebnis auf dem Golfplatz von Spérone bei Bonifacio, der von seinem Felsrand aus eine atemberaubende Meersicht bis Sardinien bietet. Mit zu den berühmten Destinationen auf Korsika gehört Porto-Vecchio. Eine hübsche Stadt mit ihren Salzgärten und ihrer regen Oberstadt mit Geschäften und mit im Sommer bis spät abends geöffneten Terrassen. Doch was Urlauber in erster Linie anzieht, sind zweifellos die nahen Strände: hübsche Buchten und von feinem Sand gesäumte Halbinseln, umspült von kristallklarem Wasser. Die weissen Sandstrände von Santa Giulia und Palombaggia gehören zu den schönsten Korsikas.

Wanderparadies Im Süden Korsikas liegt auch die idyllische Alta Rocca: nördlich dieser bewaldeten Gebirgsregion, oberhalb von Zonza erblicken Sie die «Aiguilles de Bavella», sieben zerklüftete Bergspitzen, die bei Sonnenuntergang in faszinierenden Farben erstrahlen. Zonza und der Bavella-Pass sind denn auch Ausgangspunkt vieler schöner Wanderungen. Nicht zu vergessen, dass ganz Korsika ein wahres Wanderparadies ist. Der bekannteste Weg ist der legendäre und 200 km lange GR 20, der Calenzana südlich von Calvi mit Conca in der Alta Rocca bei Porto-Vecchio verbindet. Weniger schwierig sind die Wanderrouten «Mare a Mare», die die Insel von der West- zur Ostküste durchqueren, und «Mare e Monti», die von Calenzana nach Cargèse oder von Porticcio nach Propriano führen. Überall gibt es ausgeschilderte Wander- und Rundwege, die es ermöglichen, dem echten und ursprünglichen KorsiPD/JLB ka zu begegnen.


Ein französischer Soldat als Stadtführer: Bern Tourismus erinnert mit der Tour «Dr Franzos» an die Präsenz französischer Soldaten in Bern von 1798. Die Schweiz hat sich mit dem Einmarsch von Napoleons Truppen nachhaltig verändert.

15 STADT BERN

Stadtführung im Stechschritt Er ist «Dr Franzos»: Jean Roche Coignet erzählt auf der Stadtführung aus seinem Leben um 1800 als Soldat in Napoleons Truppen. Bild: zvg

Er gehöre schliesslich zur schnellsten Armee der Welt, sagt Jean Roche Coignet. Und als ob er das beweisen möchte, marschiert er zackig vom Kornhaus zum Rathaus, weiter die Altstadt hinab bis zum Bärengraben. Den mit Souvenirs und Kartenmaterial gefüllten Tornister am Rücken, den glänzenden Säbel am Gurt, den Garde-Hut stolz auf seinem Haupt. Dabei erzählt er – mit charmantem Akzent und Anekdoten gespickt – von früher. Damals, anno 1789. Aber wer ist überhaupt Jean Roche Coignet und was führt ihn nach Bern? Nun, Coignet ist am 16. August 1776 in der Nähe von Auxerre geboren und war später Schafhirte («ich war billiger als ein Schäferhund») und Pferdehändler. Aber was ihn wirklich faszinierte, waren weder Schafe noch Pferde, sondern Uniformen. Deshalb trat er 1797 der französischen Armee von Napoleon Bonaparte bei. Er sei ein kampferprobter und schimpfender Soldat, sagt Coignet. Ein richtiger Grognard (Fusssoldat Napoleons), also. Als solcher hat er am 5. März 1798 im Grauholz auf der Seite Napoleons gekämpft und die Berner Truppen geschlagen. Der Franzoseneinfall bedeutete nichts weniger als das Ende des Ancien Régime und den Anfang der Helvetischen Republik.

Privat logiert Natürlich hat die Berner Bevölkerung – die Aristokratie im Besonderen – Napoleons Truppen nicht wie Befreier, sondern wie Besetzer empfangen. Und trotzdem mussten die 12 000 Bewohner Berns die 30 000 Soldaten privat bei sich aufnehmen und verpflegen. Jean Roche Coignet war bei der «netten Madame» Marianne Jenner-von Haller in der heutigen Postgasse einquartiert. Aber die Berner mussten nicht nur auf dem Schlachtfeld eine Niederlage hinnehmen, geraubt wurde auch der Berner Staatsschatz. Die zehn Millio-

nen Livres waren ein Beitrag an Napoleons ÄgyptenFeldzug. Unschwer zu erraten, dass dies zu starken antifranzösischen und antirepublikanischen Reflexen in der Bevölkerung geführt hat. Coignet hat die expédition, wie er den Feldzug nennt, mitgemacht und kramt als Beweis zwei ägyptische Statuen aus seinem Tornister. «Sonst würde man mir ja nicht glauben, dass ich wirklich dort war.» Aber der Feldzug war eine catastrophe. Spötter – und zu denen will Coignet par tout nicht gehören – beschreiben Napoleons Debakel in Ägypten als Sandkastenspiele. Wahrscheinlich ging ein Teil des Berner Staatsschatzes mit Napoleons Flotte unter, als diese von Admiral Nelson vor Ägypten versenkt wurde.

Entführung der Bären Aber zurück nach Bern. Als ob die Berner Seele nicht schon genug verletzt war, haben die Franzosen auch noch die Berner Bären – das Symbol schlechthin – nach Paris entführt und sich dabei einen kleinen Jux erlaubt: Um die Berner zu demütigen, wurden die Bären neu Steiger (letzter Berner Schultheiss), Erlach (Berner General) und Weiss (Berner Offizier) genannt. Die Helvetische Republik sei eine catastrophe gewesen. «Wir wollten Freiheit, Menschenrechte, Pressefreiheit und Gewaltenteilung bringen», so Coignet. Aber die Schweiz war damals schon föderalistisch geprägt, die Kantone hatten viele compétences. Aus dem Kanton Bern haben die Franzosen vier Kantone gemacht: Bern, Léman, Aargau und das Berner Oberland mit Thun als Hauptstadt. Ob Fakten oder Fiktion: Die Entwicklung der Schweiz zum modernen Rechtsstaat ist keine rein schweizerische Eigenleistung. Gedankliche Anstösse aus europäischen Nachbarstaaten und die Besetzung durch fremde Armee haben dazu beigetragen – auch der FranJLB zoseneinfall von 1798.

INFOS Die Stadtführung «Dr Franzos» lebt von Fakten und Fiktion. Autor der Tour und gleichzeitig Darsteller des Soldaten Jean Roche Coignet ist der Historiker Raphael Racine (33). Er hat viele Fakten anhand von Originaldokumenten zusammengetragen. So ist zum Beispiel das Leben des Soldaten Jean Roche Coignet bis zu seinem Einzug in die Armee gut dokumentiert und Briefwechsel von Marianne Jenner-von Haller geben Einblicke in die Zeit der französischen Besetzung. Infos zur Führung «Dr Franzos»: • Auf Anfrage für private Gruppen jederzeit buchbar (max. 20 Personen) • Sprache: Deutsch • Kosten pro Gruppe: CHF 230.00 Öffentliche Rundgänge unter bern.com


16 BAHNHOF MÜNSINGEN

AKTUELL SBB Bahnhof Münsingen Öffnungszeiten Billettschalter Mo bis Fr 7–18.30 Uhr Sa 7.30–16.30 Uhr SBB Reisebüro: Mo bis Fr 9–18 Uhr Sa 9–15 Uhr

Corinne Sommer ist Leiterin SBB Reisebüro im Bahnhof Münsingen.

Ausserhalb der Öffnungszeiten stehen Billettautomaten zur Verfügung. Billette und Abonnemente können übers Internet sbb.ch/ticketshop gekauft werden.

Klein, fein und sehr modern

Angebote ■ Billette und Abonnemente Schweiz ■ Billette und Reservationen Europa ■ RailAway-Angebote ■ Gruppenreisen ■ Reisegepäck für Ferien in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich ■ SBB Reisebüro ■ Eventtickets von Ticketcorner ■ An- und Verkauf von Fremdwährungen ■ Verkauf von TravelCash und InternetCash Karten ■ Weltweite Bargeldüberweisungen mit Western Union Money Transfer ■ Neu: Bancomat

Bild: Christian Pfander

Der kleine Bahnhof Münsingen ist ein Grosser, was das Angebot betrifft. Dieses geht vom Billettverkauf über Change und Western Union bis hin zum SBB Reisebüro, das von Corinne Sommer geleitet wird. Seit einem Jahr ist sie die Leiterin SBB Reisebüro ■ im Bahnhof Münsingen: Corinne Sommer (24). Und seit einem halben Jahr darf sie in einem nach dem

Wichtig ist ihr aber zu betonen, dass ein SBB Reisebüro die ganze Palette und nicht ausschliesslich Städtereisen anbietet: von Kreuzfahrten über Badeferien bis Umbau modernen SBB Reisezentrum arbeiten. Vor- hin zu Rundreisen und Mietautos. bei die Zeiten, in denen die Kunden und die beratenUnd bereits zur SBB gestossen, als Corinne Somde Person getrennt waren durch ein Schalterfenster. mer noch gar nicht auf der Welt war, ist Jris Meyer (44), «Endlich muss ich nicht mehr so laut sprechen», sagt Geschäftsführerin SBB Bahnhof Münsingen. Sie liess Corinne Sommer schmunzelnd. Und natürlich wurde sich 1987 als eine der ersten Frauen zur Kondukteurin damit eine persönliche Atmosphäre geschaffen, das ausbilden und war in verschiedenen Funktionen bei Beratungsgespräch sei – für beide Seiten – sehr viel der SBB tätig. Auch Jris Meyer hat ihre Spezialgebiete angenehmer. «Die Rückmeldungen jedenfalls fallen und sie ist überzeugt, dass sich die Begeisterung für positiv aus», sagt die gebürtige Walliserin. eine Destination im Beratungsgespräch überträgt. Corinne Sommer ist eine Quereinsteigerin. Nach der «Wahrscheinlich leuchten meine Augen etwas mehr, Lehre und zwei Jahren Berufserfahrung in einem Treu- wenn ich von Irland, Südafrika oder Neuseeland erhandbüro hat es sie in die Branche gezogen, für die ihr zähle», sagt Jris Meyer und lacht. Sie spricht auch Herz schon immer geschlagen hat: die Reisebranche. vom guten Teamgeist, der im SBB Bahnhof MünsinSie liess sich zur SBB Reiseverkäuferin gen herrscht sowie von der guten ausbilden und arbeitete zwei Jahre im Mischung im Team (drei GeneratioContact Center in Brig. Und nun Münnen). «Wir treffen uns auch privat, E s war schon « singen. Hier ist sie – wie alle anderen diesen Zusammenhalt spürt sicher immer mein Mitarbeitenden auch – am Billettauch der Kunde», so Jris Meyer. schalter und im SBB Reisebüro tätig. Corinne Sommers Weg sei exemWunsch in der , Einen Tag pro Woche arbeitet Corinne plarisch dafür, auch über Umwege Reisebranche Sommer auch in Thun im SBB Reisezur SBB zu gelangen. «Und wer einbüro wo sie viel dazu lernt. mal in der SBB Familie ist, bleibt zu arbeiten . » Corinne Sommer hat schon eidank den Entwicklungsmöglichnige europäische Städte bereist. Zu keiten oft längere Zeit.» Jris Meyer Corinne Sommer, ihren Lieblingsdestinationen gehöselbst ist das beste Beispiel dafür. Leiterin SBB Reisebüro Bahnhof Münsingen JLB ren Prag, Lissabon und Amsterdam.


Herzlich willkommen am Billettautomaten Für ältere Menschen ist die richtige Bedienung der Billettautomaten eine grosse Herausforderung. Dabei ist der ÖV im Alltag wichtig – für die Unabhängigkeit und das das soziale Leben. In den halbtägigen Kursen des nationalen An■ gebots «mobil sein & bleiben» lernen Seniorinnen und Senioren, wie sie sicher und gut informiert im ÖV unterwegs sein können. Engagierte Kursexperten der nationalen und regionalen Transportunternehmen zeigen, wie Billettautomaten einfach zu bedienen sind. Die Kantonspolizei demonstriert zudem wichtige und hilfreiche Sicherheitstipps für das Unterwegssein zu Fuss im öffentlichen Raum. Die Teilnehmenden profitieren von Know-how aus erster

Hand. In den kleinen Gruppen von maximal 21 Personen kommt auch das praktische Üben nicht zu kurz – natürlich am echten Billettautomaten. Schwierigkeiten und Ängste können damit unkompliziert und individuell angegangen und überwunden werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um bis ins hohe Alter selbständig und sicher mobil zu bleiben.

Noëlle Fischer

Die Autorin ist Projektleiterin in der Büro für Mobilität AG

INTERVIEW mit Peter Schori, pensionierter SBB Angestellter und Instruktor

17 MOBILITÄT

Anstehen überflüssig Immer mehr Kunden der SBB haben ihre eigenen digitalen Billettschalter. Zuhause und unterwegs:

SBB Ticket Shop

Hier kaufen Sie Ihr Billett bequem zu Hause am Computer und drucken es aus. Im SBB Ticket Shop profitieren Sie zudem von günstigen Sparbilletten, die ausschliesslich online erhältlich sind. sbb.ch/ticketshop

mobil sein & bleiben-Kurse

SBB Mobile

Gemessen an Downloads ist SBB Mobile die erfolgreichste Schweizer Smartphone-App. Denn nichts ist praktischer, als sein Billett mit dem Gerät zu kaufen, das man sowieso immer dabei hat. Und mit ihren Zusatzfunktionen ist die App ein äusserst praktisches Helferlein für unterwegs. Instruktor Peter Schori: «Nach dem Kurs heisst es: üben, üben, üben.» Bild: zvg

sbb.ch/e-tickets

Kurse in der Region

«Wichtig ist: Ruhe bewahren» Sind die Teilnehmenden nach dem mobil sein & bleiben-Kurs Billettautomat-Experten wie Sie? Nein, das ist gar nicht das Ziel. Wir wollen, dass die Teilnehmenden einen Rucksack mit dem wichtigsten Wissen für das Unterwegssein im öffentlichen Verkehr mit nach Hause nehmen. Dazu gehört der Umgang mit dem Billettautomaten. Im Kurs haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, den Automaten unter Anleitung auszuprobieren. Nach dem Kurs heisst es: üben, üben, üben. Mit jedem gelösten Billett geht es beim nächsten Mal noch besser. Mit ein wenig Geschick und Erfahrung lassen sich am Automat auch Mehrfahrtenkarten oder RailAway-Angebote kaufen. Übri-

gens kann man auch ohne Portemonnaie üben: Statt den Kauf mit der Bezahlung abzuschliessen, den Vorgang einfach mit dem «Stopp»-Button abbrechen. Was sind die häufigsten Ängste? Viele haben Bedenken, zu wenig schnell zu sein. Tatsächlich fällt der Automat nach einer gewissen Zeit in den Ruhezustand. Mit einem einfachen Handgriff ist der Kunde aber wieder dort, wo er unterbrochen wurde. Viele Teilnehmer haben auch Respekt, das falsche Billett zu lösen. Die Hektik am Bahnhof zu Stosszeiten oder ungeduldige Mitreisende machen die Situation zusätzlich schwierig. Wichtig ist deshalb: Ruhe bewahren.

Ihr wichtigster Tipp? Vor dem Billettkauf muss man sich informieren und im Klaren sein: Wo will ich hin? Wo fahre ich durch? Wie lange bleibe ich am Ziel? Dies ist eine ganz normale Reisevorbereitung. Wir üben im mobil sein & bleiben-Kurs deshalb nicht ausschliesslich am Billettautomaten, sondern erklären auch, wo Fahrplaninformationen abgerufen werden können, wie man sich am Bahnhof orientiert und informiert und welche ÖV-Tickets den Kunden zur Verfügung stehen. Am mobil sein & bleiben-Kurs lernen auch ÖV-Vielfahrer, wie beispielsweise GA-Abonnenten, viel Neues und Nützliches.

Interview: Noëlle Fischer

Die Kurse finden bei jeder Witterung statt. Kosten: CHF 20.–/Person. Telefonische Anmeldung: Bis 1 Woche vor Kursbeginn. REGION BERN

Pro Senectute Region Bern Tel.: 031 359 03 03

Bern

Belp Köniz Ostermundigen

24.04.2014 22.05.2014 14.05.2014 18.06.2014 19.06.2014

REGION EMMENTAL-OA Pro Senectute Emmental-OA Tel.: 062 916 80 95 Herzogenbuchsee 30.04.2014 Burgdorf 13.05.2014 Münsingen 15.05.2014 REGION OBERLAND Pro Senectute Berner Oberland Tel.: 033 226 70 70 Thun 06.05.2014 Zweisimmen 27.05.2014 Infos für weitere Kursdaten und -orte unter www.mobilsein.ch


SBB Traumreise Südspanien. Gruppenreise mit SBB Reisebegleitung. sbb.ch/suedspanien

Andalusien – traditionell, ungestüm und edel. Ergründen Sie mit dem Luxuszug der Belle Époque das Erbe der bewegten Geschichte Andalusiens. Auf dieser achttägigen Zug- und Zeitreise durch Südspanien begegnen Sie gleich vier UnescoWeltkulturerbestätten. Verlängern Sie Ihre Reise nach Madrid und Toledo, kommen noch mehr dazu. Das meistbesuchte UnescoWeltkulturerbe ist die Alhambra in Granada, ein prächtiges Beispiel maurischer Baukunst. Ebenso prächtig ist die Mezquita in Córdoba: Die ehemalige Moschee ist seit der Reconquista der Stadt deren katholische Kathedrale. Nach diesen beeindruckenden Zeitzeugen besuchen Sie zwei weitere Unesco-Weltkulturerbestätten: die Renaissancestädte Baeza und Úbeda. Unterwegs im Edelhotel auf Rädern. Der Al Andalus diente ursprünglich der britischen Königsfamilie für ihre Urlaubsfahrten an die Côte d’Azur. Heute bietet die Ausstattung im Stil der Belle Époque alle Annehmlichkeiten der Gegenwart.

Reiseverlängerung nach Madrid und Toledo. Verlängern Sie die Reise, erleben Sie Madrid und Toledo. Zahlreiche Gebäude Toledos stehen auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes – zum Beispiel der beeindruckende Königspalast Alcazar aus dem 16. Jahrhundert. Mit an Bord: Ihre SBB Reisebegleitung . Während der gesamten Reise betreut Sie eine Deutsch sprechende SBB Reisebegleitung.

Frühbucherrabatt. Buchen Sie bis am 15.4.2014, und wir schenken Ihnen 200 Franken.

Das detaillierte Reiseprogramm finden Sie auf sbb.ch/suedspanien. Diese Reise ist exklusiv im SBB Reisebüro buchbar. Das SBB Reisebüro in Ihrer Nähe finden Sie unter sbb.ch/reisebuero. Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Railtour (Suisse) SA für Sonderzugreisen. Änderungen bleiben vorbehalten.

Reisedaten. 19.10. bis 26.10.2014 Preise. Reisepreis für 8 Tage ab CHF 5195.–* im Doppelzimmer.

* Die Aufzählung der Angebotsbestandteile ist nicht abschliessend. Detaillierte Informationen und weitere Angebote finden Sie in den Angebotsflyern im SBB Reisebüro oder auf sbb.ch/traumreisen.

SBB Change – die Welt für Ihr Reisegeld. Wechseln Sie Ihr Reisegeld an rund 180 SBB Change in über 90 Fremdwährungen und wieder zurück – bequem und einfach. Die Wechselschalter sind oft länger geöffnet, in grösseren Bahnhöfen auch an den Wochenenden. sbb.ch/change Elvia-Reiseversicherungen – individuell und preislich attraktiv. Von der Annullationskostenversicherung über die Gepäckversicherung bis zum umfassenden Schutz einer Jahresversicherung: Die Versicherungslösungen von Elvia – der Nummer eins in der Schweiz für Reiseversicherungen – bieten Ihnen stets optimalen Schutz. sbb.ch/versicherungen


Giovane Élber vertraut Western Union Western Union konnte in Kooperation mit der SBB einen Sympathieträger für eine gemeinsame Kampagne in der Schweiz gewinnen: Fussballlegende Giovane Élber. Sie stehen als Testimonial für Western Union zur Verfügung. Was hat Sie dazu bewogen? Giovane Élber: Sowohl die Leidenschaft für den Fussball als auch Western Union mit seinem GeldtransferService verbindet Menschen rund um die Welt. Dieser Gedanke gefiel mir auf Anhieb. Ich kenne Western Union aus meinem Heimatland Brasilien, wo viele Landsleute, die in Europa leben, Geld nach Hause schicken. Auch unsere Familie hat mit Western Union schon gute Erfahrungen gemacht. Und ich weiss von den Spielen der Europa League, dass Western Union einer der Top-Sponsoren ist.

stehe ich als Gesprächsgast in den Stadien zur Verfügung. Meine Favoriten sind Deutschland, Spanien, Brasilien und Argentinien.

Haben Sie persönlich den Service schon genutzt? Einmal benötigte mein Schwager ganz dringend Bargeld, als er in Italien im Urlaub war. Wir haben sofort an Western Union gedacht und das Geld schnell und unkompliziert geschickt. Ich wusste, dass Western Union seriös arbeitet. Man kann das Geld innerhalb weniger Minuten abholen. Und das rund um die Welt. Das ist schon toll.

Sie selbst kamen zwischen 1998 und 2001 zu 15 Einsätzen in der Seleçao. Welches ist Ihre stärkste Erinnerung? Beim Concacaf Gold Cup 1998 habe ich mit Romario gespielt und im Vorrunden-Spiel gegen El Salvador zwei Toren geschossen. Das Spezielle: Ich wurde erst in der 80. Minute eingewechselt! Solche Erlebnisse PD/JLB vergisst man nie.

Von Ihnen stammt die Aussage: Fussballer leben wie in einem Disneyworld – das wahre Leben beginnt nach dem Fussball. Wie sieht Ihr Leben seit dem Karriereende 2006 aus? Ich bin jetzt Rinderfarmer in Brasilien und führe eine Firma für Tiernahrung. Als Rinderzüchter stehe ich jeweils um halb sechs Uhr in der Früh auf und steige auf mein Pferd. Das ist für mich eine schöne Abwechslung zum Fussball, mit dem ich nach wie vor eng verbunden bin. Mein neues Leben macht mir viel Spass. Sie haben eine Stiftung ins Leben gerufen. Mit welchem Ziel? Ich will den Strassenkindern eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben bieten. Die Devise lautet: Bildung statt Almosen, Ausbildung als Hilfe zur Selbsthilfe und Liebe und Obhut für vernachlässigte Kinder. Alle gesammelten Spendengelder fliessen zu 100 Prozent in die Projekte. Diesen Sommer ist in Ihrem Heimatland die FussballWM. Werden Sie eine bestimmte Rolle innehaben und wen sehen Sie als Favorit? Ich werde vor und während der Fussball-WM im Ersten Deutschen Fernsehen mein Heimatland Brasilien vorstellen. Zudem kümmere ich mich um die Berichterstattung über die Seleçao – die brasilianische Fussballnationalmannschaft – und regelmässig

Was trauen Sie der Schweizer Nati zu? Ich durfte während meiner Zeit bei Bayern München mit Ottmar Hitzfeld arbeiten und drücke deshalb den Schweizern ganz besonders die Daumen. Ich traue ihnen sogar einen Vorstoss bis ins Viertelfinale zu. In der Vorrunde heisst der schwerste Gegner ganz klar Frankreich. Ein entscheidendes Spiel wird jenes gegen Ecuador werden.

19 WESTERN UNION

INFOS Erfolgreicher Fussballer Giovane Élber (41) spielte unter anderem für GC Zürich, Bayern München und Olympique Lyon. Er war u.a. Weltpokalund ChampionsLeague-Sieger (2001), wurde viermal Deutscher Meister und viermal DFB-Pokal-Sieger, französischer Meister (2004) und Schweizer Cup-Sieger (1994). Zudem schoss er 1999 das «Tor des Jahres» in der Bundesliga und 2003 wurde mit 21 Treffern Torschützenkönig. Élber beendete seine Karriere 2006 in Brasilien.

Western Union Mit dem Western Union Money Transfer können Sie an 180 Schweizer Bahnhöfen in über 200 Länder weltweit Bargeld verschicken lassen. Minuten später steht das Geld an einer von über 400 000 Auszahlungsstellen zur Verfügung. sbb.ch/wu

« Fussball und Western Union : Beide verbinden Menschen a uf der ganzen Welt. » Giovane Élber

Giovane Élber: «Mein neues Leben macht mir viel Spass». Bild: zvg


Mit SBB Mobile noch schneller zum Billett. Mehr erfahren unter sbb.ch/mobile

EINS ENTDECKT: DIE SCHÖNSTEN AUSFLUGSZIELE MONTAG, 14. BIS DONNERSTAG, 17. APRIL TÄGLICH 8.50 / 15.20 UHR AUF RADIO BERN1

RADIOBERN1.CH

STADT & REGION BERN 97.7 MHZ REGION SCHÖNBÜHL & MÜNSINGEN 98.4 MHZ REGION BURGDORF & FRAUBRUNNEN 89.2 MHZ REGION THUN & GÜRBETAL 98.9 MHZ


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Rock the Ring

20.–22.6.14 Autobahnkreisel Betzholz Hinwil ■ Rock the Ring kann gleich bei der erste Austragung mit grossen Namen auftrumpfen: ZZ Top, Bryan Adams, HIM, Marc Sway, Alter Bridge, The Rasmus, Unheilig, Krokus, Peter Maffay oder Gotthard werden am Festival auftreten. Das aussergewöhnliche Konzertgelände, der Ring, bietet allerlei Annehmlichkeiten: So ist durch eine leichte Erhebung des Geländes ein optimaler Blick auf die Bühne gewährleistet. Zudem ist fast das gesamte Gelände asphaltiert, was vor allem bei schlechtem Wetter für nicht allzu nasse Füsse sorgen sollte. Und: Die Spiele der Fussball-WM werden live auf Grossleinwand übertragen. Da Rock the Ring als Tagesfestival organisiert ist, sind nur Tagesti-ckets zu kaufen und stehen keine Zeltplätze zur Verfügung. Stressfreie An- und Abreise mit dem öffentlichen Verkehr. Ab Bahnhof Bubikon verkehren Shuttle-Busse zum Festivalgelände.

FESTIVALS

INFOS Tickets für Festivals, Konzerte, Partys, Sportveranstaltungen und weitere Anlässe erhalten Sie an rund 200 Event-Vorverkaufsstellen am SBB Bahnhof. Im Sortiment finden sich alle Veranstaltungen von Ticketcorner. sbb.ch/events

Greenfield Festival

Touch the Air Festival

■ Iron Maiden, Linkin Park, Dropkick Murphys, Eluveitie, Sabaton, In Extremo und Gogol Bordello: Dies nur eine kleine Auswahl der Bands, die am Greenfield Festival in Interlaken auftreten werden. Das grösste Rockfestival der Schweiz feiert sein 10-Jahr-Jubiläum.

■ Das Urban und Electro Festival bietet ein paar Leckerbissen: Neben Acts wie DMX, Tinie Tempah, Kool Savas hat auch der deutsche R’n’B-Sänger Xavier Naidoo das Festival headlinen. Neben seiner Solokarriere ist er Gründungsmitglied der deutschen Musikgruppe Söhne Mannheims. Naidoos Alben erreichten mehrfach Platz eins der deutschen Albumcharts. Mit dabei aus Amerikas Stadt der Engel ist auch die Hip-Hop Formation Dilated Peoples. Mit ihrem Hit „Worst comes to worst“ feierten sie grosse Erfolge. Weiter beehrt der US-amerikanische Rapper Hopsin zum ersten Mal die Schweiz mit seiner Anwesenheit. Mit fetten Beats und Texten wird er dem Publikum einheizen. Die Schweizer Rapszene wird durch das Duo Lo & Leduc vertreten. Die beiden gewannen 2011 den Swiss Hip Hop Music Award in der Sparte Newcomer. Das Rap-Duo M.O.P., die deutschen Künstler Curse und DCVDNS sowie Prop Dylan sind weitere Neuzugänge des Urban-Line-Up.

12.–14.6.14 Interlaken

Stars of Sounds Murten 13.–14.6.14 Murten

■ Das Stars of Sounds am Ufer des Murtensees besticht nicht nur durch die Location, auch das Programm mag zu überzeugen. Am 13. Juni treten Gotthard, die erfolgreichste Rockgruppe der Schweiz und Scorpions, die auf ihrer Abschiedstournee in Murten Halt machen. Am 14. Juni dann sind der französische Star Christoph Maé, die Schweizer Soulsängerin Caroline Chevin und die kanadische Rocklegende Bryan Adams zu sehen.

20.–22.6.14 Wohlen

OpenAir St. Gallen 26.–29.6.14 St. Gallen

■ Seit 1977 ist das OpenAir St.Gallen mit seiner Lage in einem Naturschutzgebiet in Stadtnähe, einem Programm mit vielen Trendsettern und dem treuen Publikum in der europäischen Festivalszene einzigartig und unverwechselbar. 33 Bands sind m Line-up, darunter The Black Keys, Seeed, Imagine Dragons, Casper

und London Grammar. Und einmal mehr zeigt das Line-up am OpenAir St.Gallen, wie vielfältig das Schweizer Musikschaffen ist. Knackeboul ist nicht nur ein Hip-Hop-Poet, sondern mittlerweile ein TV-Star. Min King aus Schaffhausen sind die erste Band, die mit ihrem Mundartsoul das Publikum zum Tanzen bringt. Pirmin Baumgartner haben die Morphsuits abgelegt, die Flegeljahre hinter sich gelassen und sind zum Pirmin Baumgartner Orchester herangereift und mit Kaltehand/Natasha Waters kehrt eine Ostschweizer Kombo zurück in ihre Heimat, die mit ihrem Electropop bereits Auftritte rund um die Welt absolviert hat.

Stars of Sounds Aarberg 11.–12.7.14 Aarberg

■ Der an den Swiss Music Awards zweimal ausgezeichnete Bligg (Best Album Urban National und bester Schweizer Song) wird am Freitag in Aarberg ebenso auftreten wie die Pop-Rock-Band Texas, Jimmy Cliff (Reggae) und Marc Sway (Soul und R&B). Am Samstag steht die Bühne frei für den irischen Pop-Sänger Ronan Keating und den unverwüstlichen Tom Jones.


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Schicken Sie den Talon per Post an: SBB Personenverkehr, Region Mittelland, Wettbewerb, Bollwerk 8, 3000 Bern 65 Oder senden Sie eine SMS mit Ferien und dem Lösungswort (Bsp.: Ferien abc) an die Nummer 9234 (CHF 0.50 pro SMS) Oder beantworten Sie die Wettbewerbsfragen auf www.freizeitundferien.bernerzeitung.ch www.freizeitundferien.derbund.ch

André Schnegg aus Langenthal hat den ersten Preis der letzten Beilage «Freizeit und Ferien» schon eingelöst: eine Woche Blockhausferien in Lappland. «Ich konnte eine für mich ganz neue Welt entdecken und bin hell begeistert», schwärmt André Schnegg. Im letzten Herbst durfte er aus den Händen von Mike Petermann (Leiter Regionales Marketing SBB Mittelland) und Miriam Schneider (Leiterin SBB Reisebüro Langenthal) den Preis empfangen.

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Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.

EINSENDESCHLUSS 30. April 2014 (Poststempel)


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