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Nr. 24 74. Jahrgang

Wochenzeitung des Steirischen Bauernbundes Postentgelt bar bezahlt 02Z032268W NEUES LAND Reitschulgasse 3 8010 Graz

NEUES

LAND www.neuesland.at

Baum des Jahres: Die Buche Der Buche wird eine große Zukunft prophezeit – auch deshalb wurde sie zum „Baum des Jahres 2014“ gekürt. 

Seiten 22–23

Dem Holzland Steiermark fehlen die Säge-Sieger

Forstwettkampf ist ein aufregender Sport, in dem die Steiermark derzeit leider nur eine Nebenrolle spielt. Fotos: LAK

Traurig für die Grüne Mark: Bei den nächsten Forstweltmeisterschaften in der Schweiz ist kein einziger Steirer dabei. Und der letzte Weltmeistertitel liegt schon zwei Jahrzehnte zurück. Bericht Seiten 6–7

Mais / Kürbis / Getreide / Hirse / Energiepflanzen

Ackerbautag 2014

Programm unter:

Versuchsreferat . at

Versuchsfläche Kalsdorf bei Ilz Dienstag, 24. Juni 2014

9.00 bis 14.00 Uhr

● Günstige Maisdüngung

● Maschinenausstellung

● Gülle statt Mineraldünger bei Wintergetreide

● Kürbisdüngung bis 120 kg N höhere Saatstärken

● Körnerhirse: 25 Sorten, Drill- u. Einzelkornsaat

● Silphie als neue Energiepflanze

Unvergessliche Momente. Mit Sicherheit. Man kann nie wissen, was den lieben Kleinen als nächstes einfällt – und dem Leben selbst schon gar nicht. Damit Sie zumindest finanziell auf jede mögliche Überraschung vorbereitet sind, setzen Sie lieber gleich auf einen verlässlichen Partner. Einen Partner wie die GRAWE, die seit mehr als 180 Jahren dafür sorgt,dass Menschen wie Sie das Leben ein wenig entspannter genießen können.

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Foto: agrarfoto.com

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TOP-THEMA

Sehr wichtig

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Hausname

Mit Ihrer Initiative „Rettet die Bei uns hieß und heißt der Vulgo-Namen“ haben Sie ein Vulgoname auch „Hausnaganz wichtiges Thema für den me“, weil dieser Name auf dem ländlichen Raum aufgegriffen. Haus, dem Bauernhof verbleibt, Sie leisten damit einen un- egal wer sein Besitzer ist. Vielschätzbaren Beitrag der Rück- leicht deshalb auf den Begriff besinnung. Gerade in der jet- „Hausname“ hinweisen. zigen kurzlebigen Zeit, bei der Anton Barbic vermeintlich niemand mehr für Vogau kulturelle und geschichtliche Begebenheiten in unserer unmittelbaren Umgebung – auch die der Vergangenheit – Zeit Auch mich begleiten die Vulzu haben scheint, ist es sicher gonamen. Geboren bin ich im wichtig, verschiedene Werte „Hüttlschuster-Haus“, in den aufzuzeigen, wie es zum Bei- Sommerferien war ich beim spiel unsere Vulgonamen in „Schneiderhansl“ und geheiraden Dörfern sind. Wann sonst, tet habe ich eine vulgo Neuhold. wenn nicht jetzt, wäre es Zeit, Hans Neuhold diese Dinge zu eruieren und Unterpremstätten festzuhalten, denn die nächste oder übernächste Generation in den Dörfern wird sich darum wahrscheinlich kaum mehr Danke für die Zusendung der annehmen und wichtiges Kul- jüngsten Ausgabe von NEUES turgut gerät in Vergessenheit. LAND. Mit großem Interesse Ein Tipp für alle Kommu- haben wir „unseren“ Bericht nalverantwortlichen wäre, dass von den Vulgonamen gelesen. man bei der Auflage einer Orts­ Vielen Dank für den schönen chronik gleich ein Häuserbuch und für die Leser informativen mitanschließt, das dann die Bericht – wir freuen uns sehr. Daten der Urbar-Nummern, Amtsleiter Johann Grasch alle Besitzer und die VulgoSt. Nikolai i. S. namen der Anwesen enthalten kann. Sicher ein gewaltiger Arbeitsaufwand, aber es lohnt sich und man kann dann alle In der Wundschuher GemeindeBesitzer der Anwesen zurück- zeitung darf ich eine Serie gestalverfolgen, zuten, wo ich mich mindest hat mit Geschehnisman so wichsen in früheren tige AufzeichZeiten ebenso nungen bis in auseinandersetdie Jetztzeit. ze, wie mit BeIn der Marktsitzfolgen der gemeinde Meteinzelnen Häutersdorf haben ser und Gehöfte. Wir freuen uns über wir es in meiKürzlich stieß zahlreiche Reaktionen ner Amtszeit ich sogar auf so gehandhabt, unserer Leserinnen und zwei Vulgonadass der Verfasmen-Gedichte, Leser auf die Initiative ser unserer Ortwo die Bauern „Rettet die vulgo-Naschronik, OSR der Ortschaften Leo Ackerl, men“. Weitere sind herz- mit ihren Vullich willkommen. gleichzeitig ein gonamen und solches Häuser- redaktion@neuesland.at Besonderheibuch dankensten festgehalten werterweise mit worden sind. allen wesentlichen Daten bis Renate Zirngast hin zu den Vulgonamen von Wundschuh Anbeginn der Aufzeichnungen bis ins Jahr 2004 lückenlos für alle Objekte unserer fünf Dörfer angelegt hat, sodass dadurch Die Idee für die Vulgonaneben unserer Ortschronik ein men-Initiative ist genial. Sie ist unschätzbares Nachschlagwerk authentisch, tiefgründig, kultuüber alle Anwesen entstanden rell notwendig und etwas Neuist. Wichtiges dörfliches Kultur- es. Sie ist – wie wir in der Megut ist so in unserer Gemeinde diensprache sagen – „eine richerhalten. tige G’schicht“. Bgm. a. D. Franz Gepp Sepp Rauch Mettersdorf a. S. Graz

Hüttlschuster

Vulgo-Gemeinde

Vulgo-Gedicht

LESER BRIEFE

Einfach genial

Sie machen Redaktionsteam Karl Brodschneider Waltraud Froihofer Elke Jauk-Offner

Rettet die

Der Bauernbund Gallmannsegg führte im Vorjahr eine besondere Initiative durch: Einheitliche Tafeln für alle Häuser mit Vulgonamen.

Vulgo D Namen!

Eine Initiative von NEUES LAND

www.neuesland.at redaktion@neuesland.at

ie Vorgeschichte ist rasch erzählt. Anton Brand ist Bauernbundobmann in der weststeirischen Gemeinde Gallmannsegg. Doch immer, wenn der gebürtige Oberösterreicher in seine Heimatgemeinde Ampflwang im Hausruckwald fuhr, fielen ihm dort die Hoftafeln mit den angeführten Hausnamen auf. Dort hatte der Bauernbund in einer bezirksweiten Aktion schon vor zehn Jahren eine Hoftafelaktion gestartet. Und jetzt beginnt die eigentliche Geschichte: Bei einer Bauernbund-Vorstandssitzung kam er auf diese Hoftafeln zu sprechen. Daraus entstand ein kon-

Warum sterben In manchen Gebieten der Steiermark sind die alten Vulgooder Hausnamen bestens etabliert, in anderen sind sie es weniger.

W

ährend es früher auch in Städten Hausnamen gab - in Wien etwa seit dem Jahr 1300 - finden wir sie heute lediglich noch bei Bauernhöfen, Apotheken und Wirtshäusern. Einfamilienhäuser und Neubauten tragen keine Vulgonamen mehr. Familiennamen und Adressen übernehmen längst die Funktion der amtlich legitimierten Kennzeichnung. Das Verschwinden von Vulgonamen ist kein ausschließlich gegenwärtiges Phänomen. Die Mittel- und Südsteiermark war

besonders häufig von Krisen betroffen: mehrfach Kriegsgebiet, Pest, Naturkatastrophen wie Wanderheuschrecken und Überflutungen durch die Mur. Einzelhöfe aber auch ganze Siedlungen und Dörfer mitsamt ihrer Bewohner verschwanden komplett. Im 15. und 16. Jahrhundert war die Mittelsteiermark immer wieder in weiten Teilen verödet und entvölkert, wie es im „Atlas zur Geschichte des Steirischen Bauerntums“ aufgezeigt ist. Auch wenn verweiste Fluren später wieder genutzt wurden, gerieten die alten Hofnamen in Vergessenheit. Die Tradition der Vulgonamen wurde so mehrfach unterbrochen und vielfach wurden nur noch die Familiennamen weiter verwendet. In Regionen mit stabilen agrarischen Strukturen in Verbindung mit langen Familientraditionen auf den Höfen sind die Vulgonamen heute noch bestens etabliert - so etwa im nördliche-


TOP-THEMA

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vor, wie’s gehen kann kretes Projekt. Der Bauernbund Gallmannsegg beschloss, alle Bauernbundmitglieder mit einer Hoftafel auszustatten. Darauf finden sich der Familienname, die Adresse und der Vulgoname. Auffallend ist, dass der Vulgoname besonders groß geschrieben ist. Anton Brand begründet das damit, dass die Hoftafel zum Hof gehört, weshalb der Vulgoname größer sein soll als der Familienname.

Auch das gibt es: der Vulgoname in Stein gemeißelt. Foto: BC

Die Tafel ist aus pulverbeschichtetem Aluminium und wurde von einem Werbebeschrifter beklebt. Mit der Firma Metallbau Pignitter aus der Gemeinde Kohlschwarz und der Firma Birnstingl aus Rosental fand man kompetente regionale Partner. Auf der Hoftafel befindet sich auch das Gemeindewappen. Um dieses verwenden zu können, hatte man an die Gemeinde einen schriftlichen Antrag gestellt. Dazu der Obmann: „Mit dem Jahr 2015 werden die drei bisherigen Gemeinden Gallmannsegg, Kainach und Kohlschwarz zu einer Gemeinde zusammengeführt. Da es nach der Zusammenlegung der Gemeinden wahrscheinlich ein neues Wappen geben wird, können die alten Wappen hier sinnvoll genutzt werden.“ Und weil sich auch Bauern aus Kainach und Kohlschwarz an dieser Hoftafelaktion beteiligt haben, spielt Brand auf die Symbolik an: „Gemeinsames Design innerhalb der neuen Ge-

meinde mit der Bewahrung der Herkunft sind ein schönes Symbol.“ Obmann Brand ist stolz darauf, dass „seine“ Bauernbundortsgruppe dieses Projekt durchgeführt hat. „In unserer Gemeinde wird man meist noch mit dem Vulgonamen angesprochen. Daher hat unsere Hoftafelaktion ideal dazu gepasst.“ Luise Brand mit der qualitativ hochwertigen Gallmannsegger Hoftafel. Darauf sind der Familienname, der Hofname, die Adresse und das Gemeindewappen zu sehen. Foto: privat

Vulgonamen aus? ren Teil der Steiermark. Auch dort wo sich eine marketingorientierte Nutzung anbietet, wie im Tourismus oder in der Direktvermarktung, sind Vulgonamen allgegenwärtig. Hingegen bei Höfen, die ganz aufgelassen werden oder öfters ihre Besitzerfamilien wechseln, geraten auch die Vulgonamen schleichend in Vergessenheit.

UNESCO-Erbe Vulgonamen brauchen Gerede. Sie sind Teil der mündlichen Tradition. Wo sie sprachlich nicht mehr verwendet werden, verschwinden sie aus dem Bewusstsein. Die UNECO hat daher im Jahr 2010 die Slowenischen Hof- und Flurnamen in Kärnten als eine der ersten Kulturgüter Österreichs in die nationale Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Nun werden sie etwa auf Land- und Wanderkarten schriftlich festgehalten, um sie zu erhalten.

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POLITIK

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Landesobmann Hans Seitinger sieht den Wald als Alleskönner.

Öffnung des Waldes ■ Franz Tonner

Die Waldbewirtschaftung steht scheinbar im Widerspruch zu den vielfältigen Nutzungsinteressen der Gesellschaft. Muss sie aber nicht!

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as grüne Herz Österreichs, der steirische Wald, schlägt kräftiger als je zuvor. Über 60 Prozent unseres schönen Bundeslandes sind damit bedeckt. Holz ist der intelligenteste Wert- und Werkstoff den unser Land besitzt. Mit rund 55.000 Arbeitsplätzen ist er auch der größte Arbeitgeber im Land. Unser Wald ist also ein echter Alleskönner und Hoffnungsträger für die Zukunft. Egal ob als Begegnungsraum der Artenvielfalt, als Wohnstätte von Wildtieren, als Erholungsraum für Menschen, als Schutz vor Naturgewalten, als wichtiger Wirtschaftsfaktor oder auch als Energieversorger, der steirische Wald ist das Multitalent unseres Landes. „Die heute von der Gesellschaft so geschätzten grünen Lungen und deren Leistungen sind ein Ergebnis unserer nach-

haltigen und aktiven Forstwirtschaft. Daher gilt es die steirischen Waldeigentümer weiter zu motivieren, diese so wichtige Ressource nachhaltig zu pflegen und zu bewirtschaften, damit der steirische Wald die zahlreichen Funktionen für unsere Gesellschaft auch weiterhin erfüllen kann“, erklärt Bauernbund-Landesobmann Landesrat Hans Seitinger im Rahmen der gerade laufenden „Woche des Waldes“. Die österreichische Forstwirtschaft ist mit ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung nahe am Leben und unverzichtbarer Teil der ländlichen Strukturen sowie des österreichischen Landschaftsbildes. Basis der Familienbetriebe sind sicheres Eigentum, der Wert der Familie und stabile politische Rahmenbedingungen. Familienbesitz und die Möglichkeit, diesen frei und unbelastet zu vererben, ist der wichtigste Motor für nachhaltiges Wirtschaften in der Natur.

Eigentum Dem Schutz des Eigentums stehen die vielfältigen Nutzungsinteressen der Gesellschaft gegenüber. Die Öffnung des Waldes für Erholungszwecke und die freie Begehbarkeit der Forststraßen sind Relikte aus der Kreisky-Ära. Im Laufe der Zeit hat es aber immer mehr Sportler in den Wald verschlagen, die mit

Mountainbikes quer durch die Wälder radeln oder am Rücken der Pferde die Idylle genießen wollen. Der Ruf nach weiterer Öffnung des Waldes und aktuell die Forderungen der steirischen Naturfreunde und auch von Landeshauptmann Franz Voves werden immer heftiger. Das größte Problem bei der gesellschaftlichen Waldnutzung stellt die Haftungsfrage dar. Wird ein Radler verletzt, weil die private Forststraße zum

Beispiel nicht von Ästen befreit wurde oder Schlägerungsarbeiten nicht ausreichend gekennzeichnet wurden, haftet nämlich der Waldbesitzer. „Die steirischen Waldbesitzer haben über die Koordination der Landwirtschaftskammer mit dem Tourismusverband sogenannte Vertragsrouten festgelegt, auf denen eine freie Befahrbarkeit mit Moutainbikes gegeben ist und auf denen auch die Haftungsfrage durch ein Versicherungsmo-

BAUERNBUND INTERN Schlüsselübergabe in Raumberg-Gumpenstein

Anlässlich der formalen Amtsübergabe an das neue Führungsteam von Raumberg-Gumpenstein, das aus Direktor Anton Hausleiter, pädagogischem Leiter Othmar Breitenbaumer und Forschungsleiter Johann Gasteiner besteht, haben sich einer der engsten Mitarbeiter des Bundesministers für ein lebenswertes Österreich, Kabinettchef Michael Esterl, sowie seine Kollegin Josefa Reiter-Stelzl Zeit genommen, um mit SchülerInnen und MitarbeiterInnen über das landwirtschaftliche Schulwesen und über die Weichenstellungen in der Agrarpolitik zu diskutieren. Esterl stammt aus dem Murtal und ist selbst Absolvent der Schule in Raumberg (Maturajahrgang 1997).Nach einer kurzen Einführung in das Thema durch die im Ministerium zuständige Referatsleiterin Josefa Reiter-Stelzl und Michel Esterl nutzten zahlreiche SchülerInnen die

Gelegenheit, um aus erster Hand die Zielsetzungen und Entscheidungshintergründe derzeit laufender Programme und Projekte zu erfahren. Die beiden ranghohen Vertreter des BMLFUW waren von der Eloquenz und der Kompetenz der Studierenden beeindruckt und haben sich damit neuerlich vom hohen Ausbildungsniveau dieses Schulsystems überzeugen können. Vom Klassensprecher des 1b-Jahrganges wurde die Chance genutzt, den erfolgreichen Absolventen Esterl zu fragen, ob er bereit wäre, für diese Klasse eine „Captain-Funktion“ zu übernehmen. Esterl hat spontan seine Bereitschaft signalisiert. In diesem Fall dürfen wir uns darauf freuen, Esterl künftig öfter im Ennstal zu sehen. Die Captainrolle soll den Kontakt zwischen Absolventen und aktiven Schülerinnen und Schülern intensivieren.


POLITIK

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GENAU GENOMMEN

Fotos: Foto Fischer, agrafoto.com

Franz Tonner

Bauern stürmen Graz Präsident Franz Titschen­bacher ist selbst Forstexperte.

nur bei Bedarf! dell geklärt ist“ weist Kammerpräsident Franz Titschenbacher auf das gute Miteinander der Waldbenutzer hin. „Allerdings wurden die Flächen, die wir dem Tourismus angeboten haben, noch nicht ausgenutzt“, erklärt Titschenbacher weiter und stellt ganz klar fest, dass zuallererst die Haftungsfrage zu lösen ist, dann der Bedarf zu erheben ist und dann im Einvernehmen mit den Grundbesitzern weitere Routen auf klarer vertraglicher

Basis festgelegt werden können. „Wir versuchen die verschiedenen Nutzungsinteressen unter einen Hut zu bringen und dabei die wirtschaftliche Nutzung des Waldes nicht zu beeinträchtigen und dem Wild ausreichend Ruhe und Lebensraum zur Verfügung zu stellen. Dabei muss jeder auf jeden Rücksicht nehmen“, meint Präsident Franz Titschenbacher, der auch Vorsitzender des Forstausschusses der Landwirtschaftskammer ist.

Forst und Holz Die Steiermark hat eine Waldfläche von einer Million Hektar, auf der 303 Millionen Kubikmeter Holz stehen. 5,7 Millionen Kubikmeter Holz werden jährlich geschlägert. Der Produktionswert beträgt rund fünf Milliarden Euro. Die steirische Forst- und Holzwirtschaft beschäftigt 55.000 Arbeitnehmer und ist somit der größte Arbeitgeber in der Steiermark . Ein Kubikmeter verbautes Holz speichert eine Tonne Kohlendioxyd.

markus.habisch@neuesland.at

Perfekte Vorbereitung auf die Anforderungen des Berufslebens erhalten die Schüler an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein. Foto:HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Zum dritten Mal fand der Tag der steirischen Bauern gemeinsam mit dem Waldfest in der Grazer Innenstadt statt. Ein Leistungsschau der land- und forstwirtschaftlichen Vielfalt bot sich einem äußerst interessierten städtischen Publikum, das bei Prachtwetter das leibliche Wohl genoss. Großen Anklang fanden die forstlichen Aktivitäten im Rahmen des Waldfestes am Hauptplatz unter dem Titel „unser Wald in guten Händen“. Durch die gemeinsame Veranstaltung wurde ein starkes Zeichen gesetzt, dass die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft unzertrennliche Partner im ländlichen Raum sind, der von der Bauernschaft gelebt und gepflegt wird. Jegliche Nutzungseinschränkungen wären daher kontraproduktiv zu den notwendigen Funktionen des Waldes und werden strikt abgelehnt. Es ist die volle Absicht des Bauernbundes mit dem Bauerntag dorthin zu gehen, wo die meisten Konsumenten und somit potentiellen Kunden zu Hause sind. Beim Bauerntag zeigen wir, dass die Steiermark auf jeden Genusswunsch die passende Antwort hat – von den Bergregionen bis zum Thermenland und vom Almo bis zum Weinland. Die von Bauernhand geprägte wunderschöne Kultur-, Natur- und Erholungslandschaft bietet Einheimischen und Gästen eine hervorragende Lebensgrundlage. Die Entscheidung für steirische Spezialitäten ist auch eine Entscheidung für die Lebensqualität unserer Heimat meint Ihr


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CHRONIK

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Wer Risiko nahm, ist besser dran Macht das heiße Wetter der letzten Tage den Bauern schon wieder zu schaffen? Das Wintergetreide steht sehr gut da.

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essimisten sprechen bereits davon, dass sich die Wetterextreme des Jahres 2013 heuer in der Steiermark wiederholen werden. Damals, Ende März, gab es Temperaturen wie im Eiskasten. Es hatte minus drei Grad und es schneite. Zu Pfingsten 2013 gab es schwere Gewitter. Und heuer? Der ungewöhnlich warme April brachte die Bauern schon deutlich früher als sonst mit ihren Maschinen auf die Felder. Doch im Mai war es ganz anders. Heftige Regenfälle, Stürme und teilweise zu niedrige Durchschnittstemperaturen sorgten bei vielen Bauern für ein Stirnrunzeln. Und jetzt gibt es seit einer Woche extrem heißes Wetter, sodass man sich die Frage stellen muss, ob es für die Landwirtschaft schon wieder zu trocken ist. Arno Mayer und Reinhold Pucher, Pflanzenschutzexperten der steirischen Landwirtschaftskammer, winken ab. Wegen der extrem heißen Temperaturen in den vergangenen Tagen mit bis zu 34 Grad ist noch keine Panik angesagt, die Probleme liegen heuer ganz woanders. Alle, die Mitte April angesetzt haben, freuen sich über eine passable Bestandsentwicklung. Es gab keinen Spätfrost. Die Kulturen beim Mais und Kürbis beginnen sich bereits zu schließen und schützen den Boden vor Austrocknung. Wer allerdings erst Anfang Mai seine Felder bestellt hat, haderte mit der dann beginnenden kalten, nassen Wetterphase. Dadurch gab es massive Aufgangsprobleme. Dazu kommt – und das macht das heurige Jahr so schwierig – der

„Generell sind wir heuer drei Wochen früher dran als sonst. Noch gibt es in der steirischen Landwirtschaft keine Hitzeschäden.“

„Panik ist nicht angesagt, aber viele Kürbisbauern sind schon am Verzweifeln, weil sie auch im Vorjahr große Probleme hatten.“

Arno Mayer Landwirtschaftskammer

Reinhold Pucher, Landwirtschaftskammer

außergewöhnliche Schädlingsbefall. Schädlinge wie der Drahtwurm, die Saaten- oder Wurzelfliege, die Erdraupe, aber auch die Schnecken setzen den Kürbissen, dem Mais und den Erd­äpfeln enorm zu. Davon betroffen sind zumindest 6000 Hektar Kürbis und 15.000 Hektar Mais. Viele Kürbisbauern versuchten darauf zu reagieren und setzten ein zweites Mal an. Aber gerade diese zweite Anbauwelle fiel in den nasskalten Mai. Die Bestände entwickelten sich verhalten. Nicht weil es zu trocken ist, sondern weil dicht lagernde Böden das Auflaufen und die Durchwurzelung erschweren.

Sehr schöne Ernten wird es heuer beim Wintergetreide geben. „Wir erwarten zum Beispiel bei der Wintergerste bis zu 9000 Kilo. Das ist ein fantastischer Wert“, sagt Reinhold Pucher. Dagegen ortet er bei Soja und Hirse große Probleme. Und wie sehen es die Bauern? Viele sind verzweifelt, weil sie zum Beispiel bei Kürbis heuer schon zum zweiten Mal nach 2013 mit großen Ernteausfällen rechnen müssen. Andere so wie Franz Reczek aus Wundschuh nehmen es eher gelassen: „Die Natur ist nun einmal so. Beim Wetter können wir Bauern nicht eingreifen.“

Die Entscheidung für die Auswahl zur Teilnahme an der Forstweltmeisterschaft in der Schweiz ist gefallen. Steirer fehlen.

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hristian Mandl, Präsident der Steiermärkischen Landarbeiterkammer, bringt es bereits eingangs auf den Punkt: „Eigentlich ist es ein trauriges Bild für das waldreichste Bundesland in Österreich. Die Steiermark hat keine Forstwettkämpfer zur Verfügung.“ Und dies, obwohl im nächsten Jahr die Staatsmeisterschaften im Forstwettkampf am Grazer Hauptplatz stattfinden. Mandl, der auch Obmann-Stellvertreter des Forstwettkampfvereines Österreich ist, nennt mehrere Gründe für diese Entwicklung: „Über die Landjugend und den Land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen werden tolle Landesentscheide durchgeführt, aber für den Bundeswettkampf fehlt noch das Potential.“ Auch an der Unterstützung von Forstbetrieben fehle es und deshalb sei man gerade dabei, ein Team für die Staatsmeisterschaften im nächsten Jahr vorzubereiten. Ziel wäre die Teilnahme eines Steirers an der Weltmeisterschaft 2016 in Polen.

„Viele Forstbetriebe beschäftigen keine Facharbeiter mehr, da liegt das Problem.“ Hans Ranner Vierfacher Forstweltmeister

Wettkampf

Foto: Brodschneider

■ Karl Brodschneider

■ Karlheinz Lind

Franz Reczek aus Wundschuh hat sein Kürbisfeld am 8. Mai bestellt und hat mit großen Auflaufproblemen zu kämpfen.

Beim Forstwettkampf stehen drei Eigenschaften der Teilnehmer im Mittelpunkt: Perfektion, Schnelligkeit und Sicherheit. In den fünf Einzeldisziplinen Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Zielfällung (Fallkerbschnitt) und Entasten werden die Besten ermittelt. Mindestens zwei Schiedsrichter pro Station nehmen die Zeit und bewerten die Genauigkeit sowie die Sicherheit. So zum Beispiel kann eine Verletzung (Schnittwunde) beim


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Der Forstwettkampf wird in den fünf Disziplinen Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Zielfällung und Entasten entschieden. Perfektion, Schnelligkeit und Sicherheit sind ausschlaggebend. Fotos: Forstwettkampfverein Österreich

Sägekrise im Holzland Qualifikation in Kärnten war, so waren auch die Ergebnisse aller Athleten. Mit dem Punkteschnitt, den unser Team aufweist, wäre man bei der letzten WM immer am Podium gestanden. Das lässt uns zuversichtlich in Richtung Schweiz blicken.“ Leider ohne Steirer.

Erfolgreich Vor 20 Jahren sah das Bild aus steirischer Sicht jedoch ganz anders aus. Der gebürtige Rottenmanner Hans Ranner war

Foto: LAK

Kettenwechsel wertvolle Punkte kosten. Die heiß umkämpfte interne Ausscheidung des österreichischen Nationalteams für die Forst-WM 2014 wurde kürzlich an der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof in Kärnten geschlagen. Diese Spannung war nicht nur den Athleten sondern auch den beiden Nationaltrainern Armin Graf und Johannes Kröpfl anzumerken. Wer wird die Nerven behalten und seine Motorsäge sicher, präzise und schnell durchs Holz gleiten lassen? Der Kärnter Mathias Morgenstern wird Österreich im Junioren-Wettbewerb vertreten. In der Profiklasse sicherten sich Benjamin Greber (Vorarlberg), Hannes Herzog und Harald Umgeher (beide Niederösterreich) das rot-weiß-rote Ticket. Nationalteam-Coaches Armin Graf und Johannes Kröpfl freuen sich bereits auf das Abenteuer Weltmeisterschaft: „So strahlend wie das Wetter hier bei der

LAK-Präsident Christian Mandl hofft auf steirische Erfolge.

Forstfacharbeiter bei der Dr. Flick’schen Forst- und Gutsverwaltung und konnte insgesamt vier WM-Titel einfahren. Der pensionierte Forstprofi dazu: „Im Jahre 1994 konnten wir bei der Forst-WM in Rumänien die Nationenwertung gewinnen.“ Bereits im Jahr darauf holte sich Ranner in Finnland den WM-Titel in der Kategorie Kettenwechsel und stellte dabei auch gleich einen Weltrekord auf. Und im Jahre 1998 gewann Ranner bei der Forst-WM in Gmunden sogar in zwei Kategorien. Der 68-jährige erlitt leider einen schweren Forstunfall: „Beim Holzseilen ist eine Ankerkette gerissen und alles ist über meinem Kopf hinweg geflogen. Hätte ich nicht einen Forsthelm aufgehabt, wäre ich sowieso schon lange tot.“ Rasche Hilfe rettete ihm das Leben und nun kann Ranner trotz seiner 85-prozentigen Invalidität einen frohen Lebensabend verbringen.

Hintergrund Der Forstwettkampfverein Österreich fördert die Austragung von Forstberufswettkämpfen in Österreich. Insbesondere unterstützt er die österreichischen Teilnehmer an Welt- und Europameisterschaften. Die Forstwettkämpfe dienen unter anderem dazu, den Sicherheitsaspekt in der Forstarbeit sowie die forstliche Ausbildung ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Die Forstarbeiter-Weltmeisterschaft 2014 findet von 10. bis 14. September in Brienz am See (Kanton Bern) statt. Unter der Patronanz der International Association Logging Championships (IALC) und des Verbandes Schweizer Forstpersonal (VSF) werden Teilnehmer aus 30 Nationen sowie bis zu 5000 Zuseher erwartet. In der Steiermark kann man sich über die Landjugend, den Land- und forstwirschaftlichen Fachschulen sowie über die Steiermärkische Landarbeiterkammer für den Landesentscheid qualifizieren.


STEIRERLAND

Donnerstag, 12. Juni 2014 Links: Die Waldexperten Carl Prinz von Croÿ und Anton Aldrian mit Sepp Reisenbichler, Bundesbranchenvorsitzender der Gewerkschaft. Rechts erfreuen sich LR Hans Seitinger, Max Habisch, Vizepräsidentin Maria Pein und Franz Tonner an Köstlichem von Grete Jauk und Barbara Hainzl-Jauk aus Frauental.

GUTEN APPETIT Sonntagshendl in der Pfanne Zutaten: 1 STEIRERHUHN Brathuhn, Salz, Paprika, 2 EL Olivenöl, 4 kl. Tomaten (vierteln), 2 gr. Zwiebeln (vierteln), 2 Paprika (in Stücke teilen), 4 Kartoffeln (schälen und in Stücke schneiden), 4 Knoblauchzehen (ganz), Rosmarinzweige Zubereitung: Brathuhn in Stücke teilen, mit Salz und Paprika einreiben. Pfanne auf den Herd stellen (nicht zu klein), Olivenöl und Butter schmelzen. Alle Gemüsezutaten in die Pfanne geben, dazwischen Hühnerstücke verteilen. Über das Gemüse einen Suppenwürfel streuen und Rosmarinzweige verteilen. 1 Stunde im Rohr braten und immer wieder mit Suppe aufgießen. Am Schluss Butterflocken darüber verteilen.

Große Schau

Gefüllte Hühnerbrust

Eine Leistungsschau des Holzhandwerkes gibt es am Grazer Hauptplatz beim Waldfest.

D

ie Vermittlung des Wertes regionaler Lebensmittel und die Bewusstseinsbildung der Konsumenten, dass sie mit ihrer Kaufentscheidung über die Art der steirischen Landwirtschaft entscheiden, steht im Vordergrund beim Tag der Steirischen Bauern in Graz, der gemeinsam mit dem Waldfest durchgeführt wurde. „Denn gesunde Tiere, die artgerecht gehalten und gefüttert werden, sind die wichtigste Voraussetzung für

NEUES LAND Frohnleiten

maßgeblich gestaltet. Nun sei es an der Zeit, die Agenden in jüngere Hände zu legen, so Kasic.

Wechsel an der ÖVP-Spitze Mit 100 Prozent der Stimmen wurde kürzlich am Stadtparteitag der ÖVP Johannes Wagner zum Nachfolger von Wolfgang Kasic als Stadtparteiobmann gewählt. Kasic war 35 Jahre in den unterschiedlichsten parteipolitischen Funktionen tätig, davon 18 Jahre als Stadtparteiobmann. In dieser Zeit hat er die politische Landschaft in Frohnleiten

am Pfingstsonntag das Aichegger Schilcherstraßenfest in Hollenegg positiv aus. Gernot Semlitsch aus Mooskirchen hat ein Ticket für den Formel 1- Grand Prix in Spielberg gewonnen.

Hollenegg

Schilcherstraßenfest

Leibnitz

Bilderbuchwetter, spritzige Weine, kulinarische Schmankerln und a flotte steirische Musi, bei der man auch noch das eigene Wort und das des Nachbarn verstehen konnte – all das zeichnete

Schwein küsst Wein Hinter „Jagas Steirerei“ steht das Landwirte- und Selbstvermarkterehepaar Christina und Josef Neuhold in Lei-

Foto: Barbic

1. Preis unseres NL-Sonntagshendlbewerbes: „Sonntagshendl in der Pfanne“ von Elisabeth Lercher (Oberwölz)

Graz ist die größte Bauerngemeinde der Steiermark, jene mit den meisten Konsumenten und der höchsten Kaufkraft. Daher präsentieren die Bauern dort ihre Leistungen.

Foto: VP

Zutaten: 2 STEIRERHUHN Hühnerbrüste, 2 Scheiben Schinkenspeck, 1 Zweig Rosmarin, einige Butterflocken, Mascarpone nach Bedarf, ein paar Champignons, glatte Petersilie fein gehackt, 1 Knoblauchzehe fein gehackt, etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer Zubereitung: Rohr auf 200 Grad vorheizen. Pilze putzen, waschen und blättrig schneiden und mit etwas Butter und Knoblauch anschwitzen, vom Herd nehmen und etwas auskühlen. Mascarpone, Pilze und Petersilie vermengen, salzen, pfeffern. Hähnchenbrust leicht salzen, pfeffern, eine kleine Tasche einschneiden. Brust befüllen, mit Speck umhüllen und mit Zahnstocher fixieren. Öl in Pfanne erhitzen und Fleischstücke rundherum anbraten. In eine Auflaufform geben, Rosmarin darauf verteilen, den Bratenrückstand darübertropfen und für 1520 Minuten ins Rohr stellen.

Foto: Fürbass

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SCHULTERKLOPFEN

Karl Brodschneider

Vom Boansterz bis zur Kleestoung

Ausgleich für die Mehrkosten und die nicht handelbaren Leistungen ist daher unverzichtbar“, resümierte Hans Seitinger und forderte eine unmissverständliche Produktkennzeichnung. Die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Maria Pein sieht im Zuspruch der Bevölkerung zu den bäuerlichen Familienbetrieben den Auftrag, den Erfolgsweg der heimischen Landund Forstwirtschaft konsequent weiterzugehen.

Geschmack und Qualität. Die Bauern sind jene die sich jeden Tag um das Wohl ihrer Tierekümmern“ verwies Bauernbund-Landesobmann Hans Seitinger auf die europaweit höchsten Tierschutzstandards. „Diese gesetzlichen Vorgaben, unsere kleinen Strukturen und die hohen Qualitätsanforderungen führen naturgemäß zu Mehraufwendungen in der Produktion, die jedoch nur fallweise auch preislich abgegolten werden. Der direkte

Fotos: Icegirl(3), Habisch

der Bauern Mit passender Ausrüstung lässt sich auch für Holzbären ein kühler Kopf bewahren.

IMMER DABEI tersdorf in der Gemeinde St. Nikolai ob Draßling. Ihre Produkte vom „Woazschwein“ wurden vielfach ausgezeichnet. Nun lud man zu einem Genussabend auf den Leibnitzer Hauptplatz unter dem Motto „Schwein küsst Wein“.

samstag eine große Sammelaktion für Bedürftige aus der Region.
Unter großem Einsatz der Obfrau und der Mitglieder Christa Reinisch, Christiane Baldauf, Rosi Lipp, Brigitte Panser, Monika Divo, Rosi Pristernik, Christine Peer, Waltraud Geymayer, Irmi Marbler, Reinhild Filek und Jeanette Holenstein wurden haltbare Lebensmittel und Kosmetika gesammelt. Diese Produkte kommen Personen, die mit einem Mindesteinkommen im Vinzi-Markt einkaufen dürfen, zugute. Die Sammelaktion war ein Erfolg, der gesamte Kühlwagen des Vinzi-Marktes konnte mit Waren gefüllt werden.

Leibnitz

Sammelaktion Die VP-Frauen mit Stadtleiterin Dagmar Robatscher starteten am Pfingst-

Tafel, Genussbezirk Leibnitz „Ausgezeichneter Betrieb“ an den Weinbaubetrieb von Erwin Sabathi aus Fötschach bei Leutschach verliehen. Kammerobmann Josef Kowald und Direktor Anton Gumpl konnten dazu Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer und Landwirtschaftskammerpräsident Franz Titschenbacher gewinnen. Die Weine der Familie Sabathi sind national und international bekannt und begehrt.

Auszeichnung Wieder wurde ein steirischer Betrieb ausgezeichnet: Kürzlich wurde die

Foto: Barbic

Foto: VP

Leutschach

Auf Seite 2 der vorliegenden Ausgabe von NEUES LAND lobt der Mettersdorfer Altbürgermeister Franz Gepp in einem Leserbrief unsere Initiative „Rettet die Vulgo-Namen“. In einem Gespräch mit mir zeigte er sich aber auch dankbar, dass wir heuer schon mehrmals gesammelte Dialektwörter abgedruckt hatten. Heute möchte ich diese Sammlung mit Mundartausdrücken aus Breitenau, Allerheiligen im Mürztal und Umgebung fortsetzen. Zur Verfügung gestellt wurden diese Ausdrücke von Elisabeth Fuchs aus Oberweg: Ampa (Eimer); au(n)hawi (zudringlich, lästig); aufhausen (gut wirtschaften); au(n)koidn (anbehalten, etwas nicht ausziehen); Boansterz (Brennsterz mit Bohnen – das Mehl wird mit kochendem Wasser abgerührt „o­brennt“); Brot baahn (Brot auf der Herdplatte toasten); Büla (Zahnfleisch); Dragatsch (hölzerner Schubkarren zum Ausmisten); eataweis (an manchen Stellen); fexnan (ernten); Fuagl (wurde zum Einrechen des Brandkorns verwendet); glaag (fast eben, ziemlich flach); Grampalmias (Bartflechte, Isländisches Moos, im Raum Judenburg sagt man dazu Graupn); groubschlachti (knochig); Habloam (Heublumen, im Raum Judenburg sagt man dazu Gsoud); Haschpü au(n)legn (ein Bein stellen); inniwern (etwas erfahren, sich bewusst werden); Kleestoung (Eisenstange zum Aufstellen der Hiefelstecken); Küwal (weibliches Lämmchen); lahni wern (langsames Auftauen der Lebensmittel oder wenn jemand zuerst schüchtern ist); leapan (oft und viel trinken); Liachtöl (Petroleum); Mauckn (eitrige Klauenkrankheit); Migatzn (Stachelbeeren).


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Wegbegleiter

Wundschuh Reiseleiter Die Ausflüge im Seniorenbund Wundschuh tragen die Handschrift von Alois Strommer, denn er ist für die Organisation der monatlichen Ausfahrten zuständig. Kürzlich feierte er den 75. Geburtstag, wozu er auch von der Gemeinde Wundschuh herzlich beglückwünscht wurde.

Graz u. Umgebung Lieboch Beim Mehlspeisenstand Kürzlich feierte Christa Sengwein ihren 60. Geburtstag – und zwar im Kreise der Bauernschaft. Gemeindebauernobmann Christian Tengg und Gemeindebäuerin Sabine Pitsch überbrachten im Namen der Ortsgruppe Lieboch die Glückwünsche. Christa ist in unserer Ortsgruppe eine treue Helferin, besonders im Mehlspeisenstand bei unserem Bauernfest. Dafür möchten wir ihr herzlich danken. Wir wünschen ihr alles Gute und weiterhin viel Glück und Gesundheit!

■ Karl Brodschneider

Während seiner Zeit als Bauernbundpräsident hatte NRAbg. Fritz Grillitsch einen Chauffeur, der ihm ein Freund wurde: Georg Steiner. Foto: privat

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Foto: privat

Unser Bauernbundmitglied Norbert Rosenberger beging den 50. Geburtstag. Der Jubilar war Amtsleiter von Wundschuh, als er im Oktober 2000 einen schweren Schlaganfall erlitt. Seither musste er schon viele schwere Operationen über sich ergehen lassen, hat aber seinen Lebensmut nie verloren. Für die Gemeinde stellten sich Bürgermeister Karl Brodschneider und Vizebürgermeister Karl Scherz als Gratulanten ein. Sie dankten ihm für seine Tätigkeit in der Gemeinde und als Obmann des Wundschuher Sportvereines recht herzlich. Völlig überrascht wurde Herr Rosenberger, als der Musikverein am Sonntag in der Früh bei ihm aufspielte. Damit wurde ihm für sein langjähriges Mitspielen (Trommel) im Ortsmusikverein gedankt.

Mit folgendem Gedicht gratuliert der Bauernbund Auersbach Aloisia Novak zu ihrem 90. Geburtstag und wünscht ihr von Herzen alles Gute: „Geburtstagswünsche für dich ein Gedicht, es ist dein Tag, nur du im Geburtstags-Licht. Wir hoffen, dass viele frohe Stunden du hast mit deiner Familie und Freunden zu Gast. Man sieht die Zeiger auf Uhren sich bewegen und täglich schaut man auf’s Kalenderblatt und weiß, man geht den Hundert entgegen – die letzte Zeit, die jedes Leben einmal hat. Man lebt doch, als könnt’s kein Ende geben, weil eine leise Stimme spricht: Was du hier ahnst, wird einst erst wahres Leben, wenn diese Schale hier zerbricht. Wir wünschen Dir für alle künftigen Tage gute Gesundheit, ein weiterhin zufriedenes Gemüt, ruhige, gemütliche Stunden, aber keine Plage, dass es harmonisch in dir blüht.“ Auch Bürgermeister Helmut Buchgraber gratulierte.

dern ein Wegbegleiter im wahrsten Sinne des Wortes. Aber auch die vormalige Ministerin Beatrix Karl, Renate Götschl, Bauern­ bunddirektor Franz Tonner und Bürgermeister Gerhard Stolz mischten sich unter die Festgäste und überbrachten dem Ehepaar Steiner die herzlichsten Glückwünsche. Die Lau-

Auersbach Schulbuslenker

Gnas In vielen Vereinen

Die Ortsgruppe Auersbach möchte Alois Gmoser zu seinem 75. Geburtstag die besten Glückwünsche überbringen und ihm im Namen vieler Eltern und Kinder herzlich für das jahrelange sichere Chauffieren des Schulbusses danken!

Albert Neumeister feierte vor Kurzem den 90. Geburtstag. Seit fast 70 Jahren gehört er dem Steirischen Bauernbund als Mitglied an. Er wirkte in ziemlich allen Vereinen der Marktgemeinde Gnas aktiv mit – in der Feuerwehr, beim Roten Kreuz, in der Marktmusikkapelle, im Gesangverein. Überall war Herr Neumeister mit vollem Einsatz dabei. Die Bauernbundortsgruppe Gnas-Burgfried mit Obmann Franz Scheucher dankt ihm für seine Arbeit und wünscht ihm: „Lieber Albert! Pflege deine Gesundheit, damit du noch viele schöne Jahre im Kreise deiner Familie verbringen kannst!“

Foto: privat

Wundschuh Kämpfernatur

Auersbach Geburtstagsgedicht

Glojach Herzliche Feier

Foto: privat

Foto: privat

Oststeiermark

as Wasserscheibenschießen am Schattensee in der Krakau gehörte zum Geburtstagsfest von Georg Steiner dazu. Der Bauernbundobmann von Ranten beging nämlich seinen 50. Geburtstag. Und weil auch Gattin Irmgard gleich jung ist, wurde im Doppelpack gefeiert. Unter den 200 Gratulanten war auch NRAbg. Fritz Grillitsch. Während seiner Tätigkeit als Bauernbundpräsident war ihm Georg Steiner nicht nur ein sicherer Chauffeur, son-

In einer herzlichen Feier gratulierten die Familie und Freunde Irmtraud Neubauer zum 70. Geburtstag. Seitens der Gemeinde besuchten Bürgermeister Trummer und Gemeinderätin Schuster die Jubilarin. Sie wünschten ihr mehr Gesundheit und überreichten ein Ehrengeschenk.

Ludersdorf-Wilfersdorf Fleißige Viehbäuerin Kürzlich feierte Sabine Pichler aus Ludersdorf ihren 50. Geburtstag. Viele Freunde und Be-


STEIRERLAND

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in allen Lagen WIR

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E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

GRATULIEREN Tiefenbach Immer gerne getanzt

Das jubilierende Ehepaar Irmgard und Georg Steiner mit den beiden Söhnen Michael und Andreas sowie mit Markus Habisch, Fritz Grillitsch, Beatrix Karl und Franz Tonner.

In Obertiefenbach feierte Theresia Höfler ihren 90. Geburtstag. Die Erziehung der fünf Kinder und die Arbeit in der Landwirtschaft prägten über viele Jahre das Leben der Jubilarin. Die karge Freizeit wurde gerne zum Singen und zum Tanzen genutzt. Als Gratulanten stellten sich auch Pfarrer Pater Joseph, Geistlicher Rat Peter Orthofer, Bürgermeister Josef Singer, Vizebürgermeister Anton Peheim sowie Vertreter der Katholischen Frauenbewegung, des Seniorenbundes und des Pfarrgemeinderats ein.

ber. Gleich 50 neue Mitglieder konnte er für den Steirischen Bauernbund gewinnen und den Mitgliederstand von 150 auf insgesamt 200 Mitglieder anheben. Er profitierte damals sicher auch vom „Tonner-Bonus“, schließlich kommt Bauernbunddirektor Franz Tonner aus Ranten.

kannte kamen, um ihr zu ihrem Ehrentag zu gratulieren. Auch eine Abordnung des Bauernbundes stellte sich mit einem kleinen Präsent ein. Der Bauernbund wünscht der fleißigen Viehbäuerin auf diesem Wege nochmals alles Gute!

bundes, war viele Jahre Ortsbäuerin und auch in der Gemeinde aktiv. Der Bauernbund, der Seniorenbund und die Gemeinde dankten ihr für ihre eifrige Mitarbeit und wünschten ihr noch viele Jahre in Gesundheit und Wohlergehen im Kreise ihrer Familie.

Mitterlabill Gutschein und Blumen Die Pensionistin Rosa Klein aus Mitterlabill feierte ihren 75. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Namens der Gemeinde Mitterlabill gratulierte Bürgermeister Anton Obendrauf und überreichte der Jubilarin einen Geschenkgutschein und eine Urkunde des Steirischen Bauernbundes. Ortsbäuerin Maria Fruhmann gratulierte mit einem Blumenstrauß.

Nestelbach i. I. Eifrige Mitarbeiterin Zur Vollendung ihres 70. Lebensjahres wurde Margarethe Reisenhofer aus Nestelbach im Ilztal bei einer Feier im Buschenschank Laundl recht herzlich gratuliert. Sie ist Obmannstellvertreterin des Senioren-

Trautmannsdorf i. O. Große Stütze

Foto: privat

datio hielt Fritz Grillitsch. Der Lebensweg der beiden Jubilare wurde von deren Söhne Michael und Andreas beschrieben. Georg Steiner ist schon seit 1997 Bauernbundobmann von Ranten und war bei der im Jahr 2000 durchgeführten Bauernbund-Mitgliederwerbeaktion der erfolgreichste Wer-

Foto: Mayer

Foto: Kevin Geißler

Schwarzau i. Schw. 50 Ehejahre Im Kreise der Familie und Freunde feierten Franz und Friederike Riedl aus Maggau das Fest der goldenen Hochzeit. Bürgermeister Ökonomierat Franz Großschädl überbrachte seitens der Gemeinde die herzlichsten Glückwünsche und überreichte ein Ehrengeschenk. Wir wünschen beiden noch viele gemeinsame gesunde Jahre in Harmonie und Freude!

In Trautmannsdorf beging Amalia Hermann den 80. Geburtstag. Die Jubilarin kann auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken und ist für die gesamte Familie noch immer eine große Stütze – vor allem für ihren Sohn Josef, der als diplomierter Tierarzt die gesamte Region betreut. Vertreter des Bauernbundes gratulierten und bedankten sich für ihre Unterstützung und langjährige Mitgliedschaft. Die Ortsgruppe Trautmannsdorf wünscht der Jubilarin viel Gesundheit und alles Gute!

Südsteiermark Hengsberg Viele Verdienste Unser Altbürgermeister Anton Lienhart vollendete vor wenigen Wochen das 75. Lebensjahr. Er

begann seine Öffentlichkeitsarbeit als Landjugend-Landesobmann (1963 bis 1968). Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Grundlagen der bäuerlichen Betriebe hat er die Grundzusammenlegungen in Schönberg und Grötsch-Schrötten - gegen anfänglich große Widerstände, aber heute von den Bauern dankbar anerkannt – initiiert. Kaum ein Jahr verging damals, wo die Hochwässer der Laßnitz das Tal bis zu sechsmal und bis zu zwei Wochen lang unter Wasser setzten. Das war die Ausgangslage für die Regulierung der Laßnitz, wo er von 1973 bis 1988 als Obmann des Wasserverbandes wirkte. Ehe er 1972 Bürgermeister von Hengsberg wurde (bis 1990), war er schon über 25 Jahre lang als Gemeinderat und Vizebürgermeister tätig. In diese Ära fielen viele wichtige Projekte (Ausbau der Gemeindewege und Ortswasserleitung, neue Rüsthäuser für die beiden Feuerwehren Hengsberg und Schönbeg, Planung der Abwasserentsorgung u.v.a.m.). Weiters wirkte Ökonomierat Lienhart als Landeskammerrat, als Obmann der Raiffeisenbank Preding-Hengsberg-St. Nikolai sowie als Obmannstellvertreter der Raiffeisenzentralkasse Steiermark. Alles Gute!

Weststeiermark Gallmannsegg Ja zueinander Ende Mai gaben einander Roswitha Zoisl und Harald Gerhold vulgo Gsturning das Ja-Wort. Eine Woche später taten es ihnen Renate Prettenthaler und Klaus Magg vulgo Grill nach. Der Bauernbund Gallmannsegg gratuliert den Brautpaaren sehr herzlich und wünscht ihnen noch viele schöne und gesunde gemeinsame Jahre!


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Irdning Bundessieger

Kindberg Goldene Hochzeit

Laßnitz b. M. Blasmusikant

Kürzlich durften wir in unserer Ortsgruppe einer Altbäuerin zur Vollendung des 90. Lebensjahres gratulieren, die in geistig und körperlich beneidenswerter Frische noch selbständig ihren Alltag meistert. In Maria Lankowitz beging Sophie Plank ihren Geburtstag mit einem Dankgottesdienst, anschließend wurde im Gasthof Plos groß gefeiert. Frau Plank ist nach wie vor aktive Sängerin im Kirchenchor, hilft auch noch täglich in Haus und Hof mit und genießt es aber auch, sich mit ihren Freundinnen zu treffen. Entfernungen sind dabei kein Hindernis, da sie noch aktive Autolenkerin ist. Von ihrer Vitalität beeindruckte sie die große Gratulantenschar, in dem sie zu Walzer und Polka das Tanzbein schwang. Seitens des Steirischen Bauernbundes gratulierten Obmann Johannes Lenz und Gemeindebäuerin Melitta Krugfahrt recht herzlich.

„Scheiße verroht unsere Sprache“ war das Thema einer Spontanrede beim Wettbewerb des Landesjugendreferates, den der Raumberger LFZ-Schüler Martin Koch vor zwei Monaten in Leoben gegen Konkurrenz aus vielen steirischen allgemeinen und berufsbildenden Mittelschulen gewonnen hatte. Der 18-jährige aus St. Martin im Sulmtal holte sich jetzt auch beim Bundesentscheid in Linz in der Spontanrede den ersten Platz mit dem Thema „Ist das Modell der klassischen Familie heute lebbar?“ Wettbewerbserfahrung hat er schon 2013 beim Redewettbewerb der Landjugend geschöpft, wo er auch österreichweit den ersten Platz belegte.

Vor kurzem feierten Josef und Hermine Feichtenhofer vulgo Sagbauer das Fest der goldenen Hochzeit. Beide erfreuen sich guter Gesundheit und arbeiten noch tatkräftig in der Landwirtschaft mit. Besonderer Dank gilt Frau Feichtenhofer für die Mithilfe beim Kindberger Kirtag und bei der Dekoration unserer Bauernbundstatue zu Fronleichnam. Josef Feichtenhofer ist zu feierlichen Anlässen Windlichtträger in der Pfarrkirche und war stets bereit, in der Pfarre mitzuarbeiten. Seitens der Bauernbundortsgruppe Kindberg gratulierten Karin und Sepp Zangl und überbrachten ein Geschenk. Sie wünschten dem Jubelpaar Gesundheit und Gottes Segen.

Johann Ofner vulgo Müller in der Probst feierte unlängst in voller Frische seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar war jahrelang Mitglied des Gemeinderates, der Grundverkehrskommission, gewählter Kammerrat, langjähriger Jagdobmann und stets ein begeisterter Blasmusikant. Als Gratulanten für den Bauernbund stellten sich Hermann Tockner und Gemeindebäuerin Irmgard Wietinger ein und überbrachten die besten Glückwünsche.

Mariahof Grüne Hochzeit

Foto: privat

Foto: Halasz

Maria Lankowitz Mit 90 noch fit

Obersteiermark

Josef und Waltraud Lassacher gaben einander auf Schloss Farrach im romantischen Ambiente das Ja-Wort. Beide sind von Beruf Physiotherapeuten. Waltraud ist in leitender Position im LKH Knittelfeld und Josef im LKH Stolzalpe beschäftigt. Der Bräutigam ist auch Nebenerwerbslandwirt. Als Züchter der Ennstaler Bergschecken-Rasse am elterlichen Hof wurde er mit der Aufgabe des Bundessprechers betraut. Wir wünschen alles Gute und Gottes Segen!

Der Jung-Sechziger Ernest Schwindsackl mit LH-Stellvertreter Schützenhöfer und den „Pretuler Buam“. Foto: Josef Fantic

Stimmungsvolle Feier

E Foto: privat

Vor kurzem feierte Alexander Pierer vulgo Proger den 75. Geburtstag. Noch immer ist der agile Altbauer in der Landwirtschaft anzutreffen, aber seine liebste Tätigkeit ist die Waldarbeit. Der begeisterte Jäger war auch Feuerwehrkommandant und Fahnenträger beim Kameradschaftsbund. Dietmar und Elfriede Wöls gratulierten dem langjährigen Bauernbundmitglied im Namen der Bauernschaft auf das Allerherzlichste und wünschten ihm alles Gute für seine weiteren Lebensjahre.

Foto: Perchthaler

Etmißl Agiler Altbauer

ine große Gratulantenschar, angeführt von Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, stellte sich aus Anlass des 60. Geburtstages beim ehemaligen Junge ÖVP-Landessekretär (1977 bis 1982) und späteren Raiffeisen-Club-Manabger Ernest Schwindsackl in Graz ein. Bei wunderschönem Wetter wurde der Jubilar von vielen Freunden aus den Bereichen der Politik, Wirtschaft und Kirche be-

glückwünscht. Unter ihnen waren auch Landesrat Christian Buchmann, Landtagspräsident Franz Majcen, Prälat Christian Leibnitz, LAbg. Ingrid Gady, Herwig Hösele, RLB-Marketingchefin Brigitte Hofer und andere. Eine besondere Überraschung gelang dem Langenwanger Bürgermeister Rudolf Hofbauer. Er sorgte mit den „Pretuler Buam“ für die musikalische Umrahmung der Geburtstagsfeier.

Veitsch Almmeister Der Bauernbund gratuliert dem Altbauern Alexander Pflanzl vulgo Karner zum 70. Geburtstag und wünscht ihm noch viele schöne, gesunde Jahre im Kreise der Familie und dankt für seine Tätigkeiten! Der rüstige Jubilar bewirtschaftete den steilen Bergbauernhof immer mit großer Freude und Umsicht. Auch jetzt macht ihm die Mitarbeit am Hof noch Spaß. Die Arbeit als Almmeister der Weidegenossenschaft Brunnalm und als Vorstandsmitglied derselben erledigte er ebenfalls jahrelang sehr pflichtbewusst.


STEIRERLAND

Donnerstag, 12. Juni 2014 Bruck a. d. M. Franz Schneller Bei einem tragischen Traktorunfall starb Franz Schneller vulgo Jagabauer im 70. Lebensjahr. Neben seinem Bergbauernhof im Kaltbachgraben bewirtschaftete er auch die weithin bekannte Jaga-Alm am Frauenberg. Dort war er vielen als humorvoller Jaga-Franz bekannt, der es verstand, seine Gäste zu unterhalten. Aufgrund seiner Hilfsbereitschaft und Bekanntheit kamen rund 800 Freunde, um ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Im Nachruf dankte Obmann Albin Krenn für seine 50-jährige Mitgliedschaft beim Bauernbund und sein unermüdliches Wirken als Bauer und Almbewirtschafter.

Haselsdorf-Tobelbad Christian Offenbacher Die Bauernbundortsgruppe Haseldorf-Tobelbad nahm von Christian Offenbacher vulgo Bachhansl Abschied, der im 83. Lebensjahr gestorben ist. Eine große Trauergemeinde begleitete ihn auf dem letzten Erdenweg. Herr Offenbacher war 51 Jahre lang Bauernbundmitglied. Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

WIR TRAUERN

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

uns unvergessen bleiben. Der Bauernbund Hohenau an der Raab dankt für sein Wirken und gedenkt seiner in Ehren.

Rohrbach b. S. Alois Lind Nach längerer Krankheit starb unser langjähriges Mitglied Alois Lind kurz nach Vollendung seines 87. Lebensjahres. Der Landwirt und Obstbauer war immer bemüht, anderen behilflich zu sein. Herr Lind wurde 1960 zum Obmann gewählt und leitete den Bauernbund bis 1984. Danach war er noch fünf Jahre lang ObmannStellvertreter. Als Altbauernver-

treter stand er dem Verein bis 2009 zur Verfügung. Der Bauernbund bedankt sich bei Herrn Lind für seine geleisteten Arbeiten, bedankt sich aber auch bei seiner Frau Hermine Lind für die Zeit, die er dem Verein widmete. Herr Lind wurde im Familiengrab beigesetzt. Der Bauernbund Rohrbach bei Sebersdorf wird ihm immer ein ehrendes Gedenken bewahren.

Schönegg Johanna Laschet Nach einem Leben voll tiefer Gläubigkeit, Opferbereitschaft und Sorge für ihre Familie starb Johanna Laschet im 87.

Hohenau a. d. R. Franz Vorraber Im gesegneten Alter von 88 Jahren starb Franz Vorraber vulgo Wegfranz in Auen. Er war über 60 Jahre lang ein treues Mitglied und Mitarbeiter im Bauernbund. Nach seinem Kriegsdienst und der Heimkehr aus der Gefangenschaft baute er eine erworbene, vernachlässigte Wirtschaft gemeinsam mit seiner Familie mit großem Fleiß und Geschick zu einem schönen, musterhaften Bauernhof aus. Jahrzehntelang transportierte der „Wegfranz“ die Milch einer ganzen Region mit seinem Traktorfuhrwerk in die Kühllager beziehungsweise zur Molkerei Weiz. Seine Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit und Geselligkeit werden

Den Himmel hat der im 94. Lebensjahr verstorbene Maler Franz Weiß so oft dargestellt und an ihn geglaubt. Foto: Brodschneider

Schenker von Schönem

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er bekannte weststeirische Maler Franz Weiß starb im 94. Lebensjahr. Schon sehr früh hatte er seine Begabungen für Malerei und Bildhauerei entdeckt, sie entwickelt und sich ausbilden lassen. So wurde die Kunst zu seinem Lebensinhalt. Er war ein großer und demütiger Diener der Freude. Franz Weiß beschäftigte sich auch mit Holzschnitten, Hinterglasmalereien, Aquarellen und

Mosaiken. In vielen steirischen Kirchen, Kapellen und Gemeinden finden sich seine Werke. Für sein produktives Schaffen wurde ihm der Berufstitel „Professor“ verliehen. Er war Ehrenringträger des Landes Steiermark und bekam von den Gemeinden Bärnbach und Voitsberg sowie von anderen Kommunen hohe Auszeichnungen verliehen. Seine letzte Ruhestätte fand er im Stadtfriedhof Voitsberg.

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Lebensjahr. Die Mutter von vier Kindern verbrachte ihren Lebensabend zuhause, wo sie bis zuletzt fürsorglich gepflegt wurde. Der Seniorenbund und die Nachbarn gaben ihr zusammen mit einer großen Trauergemeinde das letzte Geleit. Der Bauernbund Schönegg wird ihr stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Schwarzau i. Schw. Maria Schantl Die Altbäuerin Maria Schantl aus Maggau verstarb im 93. Lebensjahr. Nach der vom Kirchenchor Wolfsberg umrahmten Seelenmesse, zelebriert von Blasius Chudoba, wurde die Verstorbene unter großer Anteilnahme und unter Vorantritt der FF Maggau zum Ortsfriedhof in Wolfsberg geleitet. Wir werden der Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren.

Tulwitz Peter Edlinger Völlig unerwartet starb unser langjähriges Mitglied Peter Edlinger vulgo Großmagerl im 75. Lebensjahr. Herr Edlinger war ein sehr genügsamer und fleißiger Bauer. Gemeinsam mit seiner Familie wurden mit viel Fleiß und harter Arbeit ein neues Haus und ein moderner Milchviehbetrieb aufgebaut. Er wurde unter großer Anteilnahme auf dem Fladnitzer Friedhof zu Grabe getragen. Der Bauernbund wird dem Verstorbenen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Übersbach Josef Nowak Vor kurzem starb unser langjähriges Mitglied Josef Nowak aus Rittschein im 83. Lebensjahr. Er war 60 Jahre aktives Mitglied im Bauernbund Übersbach. Fleiß und Bescheidenheit prägten sein Leben. Er war mit Freude Weinbauer und arbeitete – solange es ihm möglich war – im Buschenschank mit. Der Steirische Bauernbund wird dem Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren.


14 STEIRERLAND IN KÜRZE Breitenfeld a. d. R.

Offene Kellertür Die Familie Kager aus Neustift lädt alle Bauernbundmitglieder, Freunde und Bekannte zum Tag der offenen Kellertür am Samstag, 28. und Sonntag, 29. Juni, jeweils ab 13 Uhr, ein. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

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DO GEMMA HIN

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

Deutschlandsberg

Sonnwendfest Der Bauernbund lädt auch heuer wieder zum Sonnwendfest, am Sonntag, 22. Juni, ab 10 Uhr beim Buschenschank Jauk in Schlossweg 45. Unter dem Motto „Lass das Kochen sein, kehr bei den Bauern ein“ gibt es hier regionale Spezialitäten, hausgemachte Mehlspeisen, Qualitätsweine und zur Verdauung einen sportlichen Golf-Bewerb. Den Besten winken schöne Preise. Hartl b. K.

Bauernheuriger Die Bauernbundortsgruppe veranstaltet am Samstag, 14. Juni ab, 17 Uhr den traditionellen Bauernheurigen im Gemeindezentrum. Bäuerliche Getränke und Speisen sorgen für eine Buschenschank-Atmosphäre. Hofstätten a. d. R.

Frühschoppen Die Bauernbund-Ortsgruppe lädt sehr herzlich zum zünftigen Frühschoppen am Sonntag, 15. Juni, auf dem Bauernhof der Familie Hütter in Wünschendorf. Für musikalische Unterhaltung sorgen „Jonny und Andy“. Lassing

Waldfest und Flohmarkt Am Samstag, 14. Juni, ab 17 Uhr, begrüßt die Landjugend zum Waldfest bei der „Berti Hütte in Schattenberg. Der Eintritt ist frei, für Stimmung ist gesorgt. – Am Sonntag, 15. Juni, findet am Parkplatz des Gasthauses s’Kasi der traditionelle Flohmarkt statt. Austeller können sich noch gerne unter 0676/5046992 anmelden. Mariazell

Mitterdorf

90-Jahr-Jubiläum Am Samstag, 28. Juni, feiert die Mürztaler Trachtenkapelle Mitterdorf ihr 90-jähriges Bestehen mit einem Festakt am Hauptplatz. Anlässlich dieses Jubiläums findet hier auch das diesjährige Bezirksmusikertreffen statt. Start ist um 15 Uhr mit einem Konzertwertungsspiel. Zwölf Musikkapellen werden danach als Gratulanten einmarschieren. Für Stimmung, Speis und Trank ist gesorgt. Pinggau

Sonnwendfeier Der Bauernbund lädt herzlich zur diesjährigen Sonnwendfeier, am Samstag, 21.Juni, um 19 Uhr bei der Familie Gremsl, vulgo Großbauer. Die Feier wird von der Landjugend Pinggau umrahmt. Scharfesser können beim Chiliwurst-Wettbewerb an ihre Grenzen gehen und herausfinden wie viel Scoville sie vertragen. Foto: Messner

Ein Fest für die Wurst

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ie Firma Messner feiert am 14. Juni ihr 80-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest im Stainzer Bahnhofpark. Ab 11 Uhr dreht sich beim 1. Stainzer Würstelfest natürlich alles um die Wurst: Mehrere kulinarische Stationen laden bis 24 Uhr zum Gustieren ein, so überrascht die Käsekrainer-Versuchsstation mit neuen Geschmackserlebnissen: Neue Sorten mit Blauschim-

melkäse, Tomate & Basilikum, Zillertaler Bergkäse über Chili bis zu holländischem Gouda laden zum Verkosten ein. Unter dem Motto „Wein trifft Wurst“ verrät ein Sommelier, welche Weine mit verschiedenen Wurstarten perfekt harmonieren und bei der Grillshow mit dem Doppel-Grillweltmeister Adi Matzek wird lehrreiches und humoristisches Infotainment geboten.

Ziege trifft auf Holunder

Genießen zur Abendstund’

Sonja Trummer und Günter Schöllauf laden sehr herzlich zu ihrem genussvollen Hoffest mit Spezialitäten rund um „Ziege und Holunder“, am Samstag, 14 Juni, ab 11 Uhr in Risola. Auf die Kinder wartet ein tolles Unterhaltungsprogramm der katholischen Jungschar.

Genuss, Musik und beste Unterhaltung: Die Mitglieder der ÖVP Frauental laden wieder sehr herzlich zum Dämmerschoppen mit großem Spanferkelgrillen, am Freitag, 20 Juni, ab 18 Uhr am Festplatz in Freidorf. Für Stimmung während der Abenddämmerung sorgt die Marktmusikkapelle Frauental mit musikalischen Gustostückerl. Auf die kleinen Besucher warten auch heuer wieder eine Hüpfburg sowie gratis Würstel und Erdäpfel zum Selbergrillen. Für die Besucher ist auch diesmal ein Glückshafen vorbereitet. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

Foto: fotolia.de/denboma

Besuch der Bischöfe Ab 16. Juni findet im Wallfahrtsort die zweitägige Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in Mariazell statt. Dazu werden am 18. Juni, ab 11.15 Uhr, alle Österreichischen Bischöfe zu einem Festgottesdienst in der Basilika erwartet. Die Bevölkerung ist dazu sehr herzlich eingeladen.

IN KÜRZE

Bei Schlechtwetter findet das Hoffest am Sonntag statt.

St. Andrä-Höch

Bauernbund-Fest Die Ortsgruppe St. Andrä-Höch veranstaltet am Sonntag, 15. Juni, ein Fest beim Anwesen der Familie Jauk in Brünngraben. Auf die Besucher wartet frisches Kalbsfleisch. Beginn ist um 10 Uhr mit einer Heiligen Messe. Im Anschluss sorgt „Sausal live“ für Stimmung. St. Peter a. K.

Sommerfest Die Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft lädt wieder sehr herzlich zum Sommerfest und Absolvententreffen, am Samstag, 14. Juni, ab 10 Uhr. Auf die Besucher warten interessante Schulführungen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. St. Peter a. K.

Fuchsienausstellung Die Mitglieder des Vereins der Steirischen Fuchsienfreunde laden sehr herzlich zur großen Fuchsienausstellung am 14. Und 15. Juni, von 9 bis 18 Uhr, ins Schloss Feistritz. Fuchsien erleben eine Renaissance, im Mittelpunkt der Ausstellung stehen vor allem alte und vergessene Sorten in einem bunten Erscheinungsbild. Stainztal

Jubiläumskonzert Der Singkreis feiert sein „Silberjubiläum“ mit einem großen Jubiläumskonzert am kommenden Samstag, 14 Juni, ab 20 Uhr und am kommenden Sonntag, 15. Juni, ab 17 Uhr, im Mehrzwecksaal. Zu hören gibt es das Beste aus 25 Jahren.


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Preisanstieg bei leichten Stierkälbern Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 10. Juni in der Greinbachhalle wurden 397 Tiere, davon 373 Kälber, vermarktet. Das kleinere Angebot fand eine sehr lebhafte Marktsituation vor und konnte insbesondere bei den Stierkälbern bei steigenden Preisen vermarktet werden. Die aktuelle Marktsituation sollte jetzt durch ein entsprechendes Angebot von Kälbern im Gewichtsbereich 80 bis 110 Kilo verstärkt genutzt werden. Die Kühe waren sehr rege nachgefragt und es ergab sich ein sehr positives Preisbild bei zügigem Versteigerungsverlauf. Die zentrale Vermarktung kann bei den Kühen noch stärker genutzt werden, wenn es um optimale Erlöse für die Ausmerzkühe geht. Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte finden am 17. Juni in Leoben und am 24. Juni in Greinbach statt. Peter Stückler

Zuchtrinderversteigerung Greinbach Am Montag, dem 16. Juni, findet mit Beginn um 10.30 Uhr die nächste Zuchtrinderversteigerung in Greinbach statt. Gemeldet sind 84 Zuchtkälber, 33 Jungkalbinnen, 15 Fleckviehstiere, 5 Charolais-Stiere, 2 Fleckvieh-FleischStiere, 41 Jungkühe, 14 Kühe und 57 trächtige Kalbinnen.

MARKT

landwirtschaftskammer steiermark

MARKTBERICHT Nr. 24, Jg. 46

Nutzrindermarkt Greinbach, 10. Juni Stierkälber bis 120 kg Stierkälber 121 bis 200 kg Stierkälber 201 bis 250 kg Stierkälber über 250 kg

verkauft 162 112 22 7

D. Ge- D.-Preis Tendenz wicht nto 2 Wo 100,67 4,74 +0,45 146,28 3,91 – 0,11 220,50 2,97 – 0,09 266,14 2,51 – 0,14

Summe Stierkälber

303

130,05

4,08

+ 0,11

Kuhkälber bis 120 kg Kuhkälber 121 bis 200 kg Kuhkälber 201 bis 250 kg Kuhkälber über 250 kg

26 37 6 1

97,15 158,43 220,83 254,00

3,07 2,70 2,77 1,85

– 0,38 – 0,28 +0,06 – 0,24

April 13

Führende EU-Molkereien, Premium bei 500.000 kg*

39,09 34,16

Österreich AMA, Durchschnitt aller Qualitäten

40,83 35,45

Neuseeland 40,24 30,33 USA 43,14 33,33 *Arithm. Mittel; Q: LTO, AMA

Wilfried Freytag, Landwirtschaftskammer Steiermark

Betriebskonzept

Früh geplant ist halb gewonnen! Neben der täglichen Arbeit am Hof ist das aktive Planen der zukünftigen Summe Kuhkälber 70 142,39 2,78 – 0,20 Entwicklung eines BetrieEinsteller 2 326,50 2,27 +0,12 bes sehr wichtig. VerschiedeKühe nicht trächtig 18 692,50 1,46 +0,06 ne Faktoren, wie neue RahKalbinnen bis 12 M. 3 252,67 2,40 +0,51 menbedingungen, zukünftig Kalbinnen über 12 M. 1 664,00 1,82 +0,14 stärker schwankende Preise auf den Märkten oder auch sich verändernde famiBetriebskonzept liäre Verhältnisse, veranlassen zum Nachdenken, wie Die Landwirtschaftses weitergehen soll. Je früher kammer Steiermark man sich mit neuen Situatiunterstützt Sie bei Durchschnitts-Milchpreise nach Monaten 2007-2014 onen auseinandersetzt und der Erstellung Ihres gemeinsam nach Lösungen Betriebskonzepts exkl. Ust. unter Einrechnung der Fixkosten für Hofabholung, Rohmilchunters. sucht, umso schneller und als Entscheidungssicherer wird man das gegrundlage für Jän Feb März Aprilerreichen. Mai wünschte Ziel Ihre betriebliche Durchschnitt 2014 40,38 40,63 40,63 39,5 38,25 Um ein „Unter-Druck-KomZukunft. Durchschnitt 2013 32,65 Nähere 33,00 33,50 33,93 34,38 men“ rechtzeitig zu vermeiInformatioDurchschnitt 2012 35,54 nen erhalten 35,54Sie bei 35,16 33,86 33,23 den, kann ein BetriebskonDurchschnitt 2011 33,38 Ihrer zuständigen 33,38 33,38 33,48 33,88 zept für den eigenen Betrieb Durchschnitt 2010 28,72 Bezirkskammer. 28,92 29,06 29,25 29,40 eine wertvolle Unterstützung Durchschnitt 2009 31,86 31,56 31,26 29,32 28,60 sein!

41,25 30,48

Milchmarkt

April 14

Marktplatz

E-Mail:markt@lk-stmk.at

Durchschnitt 2008 Durchschnitt 2007

Int. Milchpreisvergleich in Euro je 100 Kilo netto, 4,2 % F, 3,4 % EW

15

Rege Milchanlieferung Das gesamte Milchaufkommen in der Europäischen Union im ersten Quartal 2014 belief sich auf ungefähr 36 Millionen Tonnen. Die mengenmäßig bedeutendsten Länder waren Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich. Die Steigerung der Milchanlieferung in der EU im ersten Quartal betrug 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Österreich ist die Milchanlieferung, auch saisonbedingt, weiterhin steigend. In der 13. Dekade (1. bis 10. Mai 2014) wurde um 1,1 Prozent mehr Milch an die heimischen Molkereien angeliefert als in der dritten Aprildekade.

45 40

41,23 30,55

41,13 30,44

40,13 29,88

39,23 29,63

Durchschnittliche MilchpreiseSteiermark Steiermark Cent je kg) Durchschnittliche Milchpreise (in (in Cent je kg) Basis: 100.000 kg; 4,2 % F; 3,4 % EW, GVO-freie Fütterung, S-Qualität, 2013 exkl. Ust., abzgl. div. Fixkosten; Q: LK Steiermark 2014

2012

37,55

35 30 25 20 Jän

Feb März April

Mai

Juni

Juli

Aug Sept

Okt

Nov

Dez

Juni


Lamm & Heu

Agrarpreisindex

Gemüse

Lämmer

2010 = 100 %

Erhobene Gemüsepreise in Euro je kg ohne Ust. für die Woche vom 9. bis 15. Juni

Qualitätslämmer, leb., in Euro je kg inkl. Ust.

Gemüse & Wild

Erzeugerpreis frei Rampe GH

Qualitätsklasse I Qualitätsklasse II Qualitätsklasse III Qualitätsklasse IV

Erz.pr. Gr. Großmkt.

Gr.Krauth., Stk. 0,24-0,29 0,50-0,60 Häuptelsalat, Stk. 0,16-0,21 Feldgurken, Stk. 0,22-0,26 Glash.gurken, Stk. 0,31-0,38 0,50 Rispenparadeiser 1,20-1,28 2,50

Klasse E2 5,90 Klasse E3 5,50 Klasse U2 5,50 Klasse U3 5,10 Klasse R2 5,10 Klasse R3 4,70 Klasse O2 4,70 Klasse O3 4,30 ZS für AMA-GS 45 Ct., Bio 60 Ct., Bio Ernteverband 80 Ct. Schafmilch, April 0,89

Gepflückt ab Hof 3,00 - 5,00 Selbstpflücke ab Feld 2,30 - 2,80 frei Rampe Vermarkt., nto. 1,60 - 2,00 Erdäpfel Am 10. Juni wurden folgende Preisfeststellungen in Euro je kg erhoben:

Heu und Stroh Erzeugerpreise in Euro je 100 kg inkl. Ust. (Preiserhebungen bei steir. Maschinenringen)

0,25-0,33 0,80-1,00

Heu Kleinballen zugest. 20,– bis 26,– Heu Großballen zugest. 18,– bis 24,– Stroh Kleinballen zugest. 18,– bis 20,– Stroh Großb. geschn. zug. 11,– bis 15,– Stroh Großb. gem. zugest. 14,– bis 19,– Reg. Zustellk. je 100 kg 3,– bis 5,– Siloballen ab Hof Ø 125 cm 30,– bis 36,– Reg. Zustellkosten bis 30 km, je Ballen 5,– bis 15,– Press- u. Wickelkosten 14,– bis 17,– Siloballen-Presskosten 6,– bis 8,– Wickelkosten 6-fach 7,– bis 9,3

Wild Erhobene Preise je nach Qualität in Euro je kg inkl. Ust., frei Aufkäufer

Rehwild Rotwild

bis 20 kg 21 bis 80 kg über 80 kg 6 bis 8 kg 9 bis 12 kg über 12 kg

2,60 2,30 2,10 1,90

Preisbasis für Schlachtkörper 18 – 23 kg warm, ohne Innereien, in Euro je kg ohne Ust.

Am 10. Juni wurden folgende Preisfeststellungen in Euro je kg inkl. Ust. erhoben:

Schwarzwild

bis bis bis bis

Qualitätsprogramm Weizer Schafbauern

Erdbeeren

Speisefrüherdäpfel, lose an Handel, exkl. ab Hof an Endverb., inkl.

2,35 2,15 1,95 1,70

0,50-0,80 0,80-1,50 0,50-1,20 1,00-2,00 2,00-3,00 3,00-4,00 1,50-2,40

Marktvorschau 13. Juni bis 13. Juli

Einn. mit Aus- Einn. % öff.Geld gaben z. Vorj.

2011 106,1 2012 110,4 2013 1. Quar. 111,2 2. Quar. 111,8 3.Quar.* 108,0 4.Quar.* 110,6 2013* 109,4 2014 1.Quar.* 112,2 * vorläufige Werte

106,9 111,7 114,7 114,4 113,3 112,5 113,8 113,7

Zuchtrinder

+6,10 +4,05 +3,06 +2,76 – 2,17 – 1,86 – 0,91 +0,90

16.6. Greinbach, 10.30 Uhr

Nutzrinder/Kälber 17.6. 24.6. 1.7. 8.7.

Leoben, 11 Uhr Greinbach, 11 Uhr Leoben, 11 Uhr Greinbach, 11 Uhr

Internationale Notierungen Kurs 10.6.

Euro / US-$,

Tendenz seit 27.5.

1,359

– 0,006

Erdöl – Brent , US-$ je Barrel

109,89

– 0,18

Mais CBoT, Chicago, Juli, Euro je t

130,37

– 5,45

Mais MATIF Paris, August, Euro je t

177,50

+3,00

Sojaschrot CBoT, Chicago, Juli, Euro je t

390,82

– 11,68

Sojaschrot, 44%, frei LKW Ham., Kassa Großh. Juni, € je t 405,00

– 13,00

255,00

+1,00

1,720

+0,025

Rapsschrot, frei LKW Ham., Kassa Großh., Juni, € je t Schweine Eurex, Juni, Euro je kg Quelle: www.bankdirekt.at; www.agrarzeitung.de

Getreide & Futtermittel Höhere EU-Weizenernte prognostiziert April wurde die Prognose für das heurige Jahr auf 144,98 Millionen Tonnen angehoben. Auf Basis der Datengrundlage der EU-Kommission wäre dies die drittgrößte Weizenernte innerhalb der EU nach den Rekordernten in den Jahren 2004 und 2008.

Mit Anfang Juni korrigierte die EUKommission die heurige Weizenernte aufgrund von optimalen Wachstumsbedingungen in wichtigen Anbauregionen Europas nochmals deutlich nach oben. Nach einer vorausgeschätzten Erntemenge von 143,6 Millionen Tonnen im

Körnermais(in (inEuro EurojejeTonne) Tonne) Körnermais

270

2014

2013

2012

Getreideerzeugerpreise Stmk.

Börsenpreise Getreide

erhoben frei Erfassungslager, in €/t, KW 23

Notierungen der Börse für lw. Produkte in Wien, 4. Juni, in Euro je t, ab Raum Wien, Großhandelsabgabepreise

Futtergerste mind. 62 hl Futterweizen, mind. 72 hl, Juli Mahlweizen, mind. 78 hl, Juli Körnermais, interv.fähig

175,– bis 180,– 155,– bis 165,– 160,– bis 170,– 155,– bis 160,–

Futtermittelpreise Steiermark

240

Erhobene Detailhandelspreise beim steir. Landesproduktenhandel für die 23. Woche, ab Lager, in Euro je t

210

Sojaschrot 44 % lose Sojaschrot 49 % lose Rapsschrot 35 % lose, Juli Sonnenbl.schrot 37% lose, Sept.

Fixpreise Steiermark; Q: AMA 180

150 Jän

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

Futtermais

165,– bis 170,–

00Rapsschr, 35%

255,– bis 265,–

Sojaschrot, 44%, GVO

460,– bis 470,–

Sojaschrot, 49%, GVO

490,– bis 500,–

M I T U N TE R S T Ü T Z U N G V O N

MIT UNTERSTÜTZUNG VON

475,– bis 485,– 505,– bis 515,– 275,– bis 285,– 235,– bis 245,–

Ersteller des Marktberichtes: Landwirtschaftskammer Steiermark, 8011 Graz, Hamerlinggasse 3. Für den Inhalt verantwortlich: Dipl.-Ing. Robert Schöttel, Tel. 0316/8050-1411, Fax 0316/8050-1515. Mail: markt@lk-stmk.at. Der „Steirische Marktbericht“ erscheint zum Wochenblatt NEUES LAND.


Rindermarkt Notierung EZG Rind, 10. – 14.6. exklusive qualitätsbedingter Zu- und Abschläge Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro/kg Kategorie/Gew. kalt

von/bis

Stiere (310/470) 3,32/3,36 Ochsen (300/440) 3,32/3,36 Kühe (300/420) 2,53/2,69 Kalbin (250/370) 3,17 Kalbin -24 M, EU2/3/4; R3/4 +0,15 Kalbin -24 M, R2 +0,05 Programmkalbin (245/323) 3,32 Schlachtkälber (80/105) 4,70 Zuschläge in Cent: AMA: Stier, Ochse, Kalbin 18; Schlacht-

kälber 20

Jungstier (320/470): 8 Bio: Ochse 45, Kuh 45, Kalbin 50 M: Kuh, Kalbin ab 24 Mon. 15/20 3,1

Notierungen unverändert Am heimischen Rindermarkt tendieren die Notierungen aller Kategorien unverändert seitwärts. Die Nachfrage nach Schlachtstieren am deutschen Rindermarkt ist weiterhin zurückhaltend, weshalb die Preise erneut gesunken sind. Bei den Schlachtkühen kann das vorhandene Angebot hingegen die derzeitige Nachfrage nicht vollständig abdecken, wodurch eine stabilere Marktlage resultiert. Spezialprogramme

Kategorie/Gew.

von/bis

ALMO R3 (340/430), 20-36 M. 4,00 Zuschlag Cent: Treue 5, Aufschlag U 15 Styriabeef, Proj. R2-3 (185/300) 4,35 Murbodner-Ochse (EZG) 4,40

Kühe tot (in Euro je Kilogramm) 2014

2013

2012

2,8

2,5 ab KW 17/2014 inkl. Zu- und Abschläge 1. bis 52. Woche

Stiere

Kühe Kalbin

Kategorie

Ø-Gew. Ø-Preis

Ø-Preis E Tend. Ø-Preis U Tend. Ø-Preis R Tend. Ø-Preis O Tend. E-P Su Tend.

– – 3,52 – 0,06 3,47 – 0,02 3,23 +0,06 3,49 – 0,03

– – – – 2,82 3,48 – 0,17 +0,20 2,84 3,31 +0,06 +0,15 2,58 – +0,08 – 2,66 3,40 +0,03 +0,28

Kühe

746,2

1,49 +0,02

Kalbinnen

376,2

1,97 +0,01

Einsteller

310,3

2,22 +0,03

3,0

St-Ferkel (Notierung in Euro je Kilogramm)

2,7

Durchschnitt Tendenz Durchschnitt U Tendenz Durchschnitt R Tendenz Durchschnitt O Tendenz Durchschnitt E-P Tendenz E

Stiere

Kühe

3,71 +0,01 3,64 – 0,02 3,54 – 0,04 3,21 – 0,05 3,60 – 0,02

3,20 +0,08 3,10 +0,04 2,93 +0,03 2,64 +0,02 2,77 – 0,01

2013

2012

E

Tendenz Ø-Preis U Tendenz Ø-Preis R Tendenz S-P Su Tendenz Zucht Ø-Preis sau Tendenz

±0,00 1,43 ±0,00 1,32 – 0,02 1,71 ±0,00 1,26 +0,02

Notierungen EZG Styriabrid 5. bis 11. Juni Basispreis Schweinehälften, in Euro je Kilo, ohne Zu- und Abschläge, lt. Preismaske

2,1

1. bis 52. Woche

Basispreis ab Hof Basispreis Zuchtsauen

1,58 1,26

Tend.

Stierkälber

131,6

3,91 +0,09

Kuhkälber

135,0

2,94 +0,05

Kälber ges.

132,1

3,76 +0,11

bei zentraler Vermarktung, inkl. Gebühren

www.lk-stmk.at

Preise frei Rampe Schlachthof, inkl. Transport, Zu- und Abschläge, 26. Mai bis 1. Juni

inkl. ev. Zu- und Abschläge 2,4

Kalbinnen

3,76 +0,04 3,61 ±0,00 3,51 +0,01 2,94 – 0,04 3,52 +0,01

Ermittlung laut AMA, Viehmelde-VO BGBL.42/2008

Prozent unter jenem der letzten drei Wochen, wodurch ein Plus von drei Cent erreicht werden konnte.

2014

Ochsen

inkl. ev. Zu- und Abschläge

und Ferkelmarkt 1,35 2,25 1,75 1,70 2,20 Schweine2,40 2,35 1,40 2,25 1,85 1,75 2,30 2,50 2,40 EU schlachtreife gefragt Erhobene steir. Erzeugerpreise 1,50 2,35weit 1,90 1,80 Schweine 2,30 2,50 2,45 29. Mai bis 4. Juni 1,60 2,45 1,95 1,95 2,45 2,50 2,55 Am europäischen Schweinemarkt sind, über genügend Angebot verfügt. 1,70 2,45 1,95 2,05 2,50 2,50 2,55 Ø-Preis 1,76 aufgrund der um zwei bis vier Prozent Österreichweit präsentiert sich der S 1,80 Schlachtzahlen 2,50 1,95 2,10 Schlachtschweinemarkt 2,50 2,50 2,55 ausgeglichen. geringeren im Vergleich Tendenz ±0,00 2,05Schweine 2,10 Das 2,50 2,50 liegt 2,55um acht Schweineangebot zum1,80 Vorjahr, 2,50 schlachtreife Ø-Preis 1,64 weiterhin nachgefragt, obwohl gleichzeitig der Schweinefleischmarkt aufgrund der Absatzprobleme mit Russland

Erhobene steir. Erzeugerpreise 2. bis 8.6. – Lebendvermarkt.

Klasse

Österreich Durchschnitt aller Klassen

2,2

Erhobene steir. Erzeugerpreise 2. bis 8.6. – Totvermarktung

Notierungsband Rinderringe Stmk Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro je kg

Stiere

3,32 bis 3,42 Kühe

2,49 bis 3,01 Kalbinnen

3,05 bis 3,38 Qualitätskalbinnen

3,32 bis 3,40 Ochsen

3,32 bis 3,40

AMA-Österreich, 26.5. bis 1.6. Klasse

S E U R S-P

Ø-Preis

Tendenz

1,76 1,64 1,43 1,31 1,72

+0,04 +0,04 +0,04 +0,05 +0,05

Ermittl. lt. VM-VO BGBL.42/2008, der Ø-SH-Einst.preise (inkl. ev. Zu- u. Abschl.)

Ferkel, 9. bis 15. Juni in Euro je Kilo, bis 25 kg

ST- und System-Ferkel Übergewichtspr. ab 25 - 31 kg Übergewichtspr. ab 31 - 34 kg Impfzuschlag Mycopl., je Stk. Impfzuschlag Circo ST, je Stk. Ab-Hof-Abh. d. Mäster je Stk.

2,55 1,10 0,45 1,563 1,50 1,00

Alle Preise ohne Umsatzsteuerangabe verstehen sich als Nettobeträge.


18 KULTUR

Donnerstag, 12. Juni 2014 Sascha Exenbergers Werke können am Hof auch besichtigt werden.

Sehr viel Glück mit der Liebe ■ Ewald Wurzinger

Aus Hufeisen fertigt der Oststeirer Sascha Exenberger verschiedenste Skulpturen. Aber erst durch das Glück in der Liebe hat er sein neues Hobby entdeckt.

M

ehr als 2500 silberne Hufeisen stapeln sich in der Werkstatt von Sascha Exenberger im steirischen St. Kathrein am Offenegg. Es riecht nach heißem Eisen. Oder ist es das pure Glück, das sich in der tiefen Oststeiermark versteckt? „Das Glück ist hier bei mir zu Hause, an jeder Ecke fin-

det sich ein Hufeisen“, lacht der gebürtige Salzburger, der seit Jahren bei seiner Lebensgefährtin im hügeligen Bezirk Weiz lebt und dort beruflich als Küchenchef im Landgasthof seiner Schwiegereltern den Kochlöffel schwingt.

Glück in der Liebe Privat hat Sascha Exenberger sein Glück mit Freundin Elisabeth gefunden. Auch die Arbeit in der Küche macht ihm Spaß. „Aber mir hat ein Hobby gefehlt. Durch meine Freundin habe ich die Freude an den Pferden entdeckt. Und später die Hufeisen“, sagt Exenberger. Diese Hufeisen hat aus dem Pferdeliebhaber einen vielbeschäftigten Kunsthandwerker gemacht. Seit einem Jahr entstehen am Hof der Familie nach und nach Kunstwerke, die lediglich aus Hufeisen bestehen. „Die Hufeisen unserer fünf Pferde konnte ich

KULTUR VON ORT ZU ORT Sommertheater reflektiert Bilder der Gesellschaft

Die Kulturinitiative Kürbis Wies bringt das Stück „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horvath auf die Bühne. „Wir haben es ins Heute transformiert, aber jedes Wort ist genauso gültig wie vor 80 Jahren“, bescheinigt Gastregisseur Peter Faßhuber der Handlung unver-

blasste Aktualität. Es ist ein sozialkritisches Volksstück, das viel über die Gesellschaft erzählt. Premiere: 27. Juni, 20 Uhr. Weitere Termine: 28. Juni, 2., 4., 5., 9., 11. und 12. Juli, Beginn jeweils 20 Uhr. Info-Tel: 0 34 65/70 38.

Freitag der Dreizehnte

Besucherinnen und Besucher des Volkskundemuseums Graz, die am Freitag, dem 13. Juni ihre persönlichen Talismane zur Dokumentation mit in die Paulustorgasse 11 bringen, erhalten kostenlosen Eintritt in die Sonderausstellung Aberglauben – Aberwissen.

Wurm-Ausstellung

Die Rummelplatzatmosphäre vermag nur vordergründig über trostlose Verhältnisse hinwegzutäuschen. Foto: Fürbass

Das Greith-Haus zeigt Werke des international renommierten Künstlers Erwin Wurm. Zu sehen sind bekannte Kunstwerke wie das „Fat House“ aber auch neue, bislang noch nie ausgestellte Arbeiten. Greith-Haus in St. Ulrich im Greith, 14. Juni bis 10. August, mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags Abendführung um 19 Uhr gegen Voranmeldung.

Schwaigen Reigen

Neunzehn Almhütten, Schwaigen, Alm- und Berggasthöfe im steirisch-niederösterreichischen Wechselgebiet werden am 14. Juni Kulisse für den sogenannten „Schwaigen-Reigen“. Zahlreiche Volksmusik- und Volkstanzgruppen, Chöre und Ensembles sorgen dort für Unterhaltung. Gemütlich kann von Hütte zu Hütte gewandert werden. Es gibt Kutschenfahrten und vieles mehr. Nähere Infos unter www.schwaigen-reigen.at.

Jodeln und Bergblumen

Das Steirische Volksliedwerk veranstaltet von 19. bis 22. Juni eine Jodel-Bergblumen-Wanderung von der Schalleralm nach Mariazell. Abschließend Jodler in der Basilika. Infos und Anmeldung unter: www.steirisches-volksliedwerk.at.


KULTUR

Donnerstag, 12. Juni 2014

gut verwerten“, gibt der Künstler zu und präsentiert stolz sein zweites Werk, ein Fenstergitter für den Pferdestall. Das Glück ist ein Vogerl und kommt eben immer durchs Fenster. „Weil das Glück der Erde aber auch auf dem Rücken der Pferde liegt“, sagt Exenberger, habe er nicht lange überlegt und ein weiteres Kunstwerk begonnen.

Leben für die Pferde Nach 150 Arbeitsstunden und drei Wochen Schmiede- und Schweißarbeit in der Werkstatt, hatte er sein erstes lebensgroßes Pferd aus 500 Hufeisen geschaffen. Mehr als drei Meter hoch und 250 Kilo schwer. Ein Werk aus Hufeisen, das den jungen Steirer buchstäblich mit Glück erfüllt. Als Vorlage für die Kunstwerke nimmt Sascha Exenberger gewöhnliche Spielzeugfiguren. Westernpferde, Sprungpferde oder sitzende

Pferde sind buchstäblich sein Steckenpferd. „Ich schaue mir die Tiere genau an und skizziere dann alle Körperteile auf einem Blatt Papier. Danach beginnt die mühsame Schweißarbeit“, schildert der 33-jährige den Arbeitsvorgang.

Erste Aufträge „Zurzeit ist es im Gasthaus meiner Schwiegereltern ruhig, da habe ich viel Zeit für Basteleien“, lacht der junge Hufeisen-Künstler, dem die Hufeisen nun auch finanziell Glück bringen. Denn kaum hatte sich die Kunde von seiner Tätigkeit verbreitet, flatterten die ersten Aufträge ins Haus. Das nächste Pferd wird bereits in drei Wochen nach Deutschland geliefert und dort in einem Garten aufgestellt.

Besichtigungen Für ein derartiges Werk bekommt Exenberger 2700 Euro.

„Echte Handarbeit und pures Glück haben eben seinen Preis. Wer weiß, wie viel Arbeit und Liebe dahintersteckt, der bezahlt das gerne.“ Und jeder kann sich am Hof des Hufeisen-Künstlers selbst ein Bild von der Arbeit machen. „Alle, die Tipps haben oder selbst einmal etwas aus Hufeisen bauen wollen, sind bei mir jederzeit herzlich willkommen, jeder Mensch hat das Recht auf Glück“, so Sascha Exenberger. „Ich habe eine wundervolle Frau, einen schönen Beruf und ein erfüllendes Hobby.“

Zukunftsglück Demnächst möchte der leidenschaftliche Koch St. Kathrein am Offenegg nun auch den Liebes- und Ehepaaren sein Glück schenken. Geplant sind 50 blumenartige Kunstwerke aus Hufeisen „für Glück in der Beziehung.“

19

Im Leben von Sascha Exenberger hat das Hufeisen einen hohen Stellenwert. Durch seine Freundin hat er sein Hobby entdeckt und schmiedet nun verschiedene Skulpturen aus den „Schuhen der Pferde“. Fotos: Ullrich

Familienbetrieb Der „Braunhof“ findet im 13. Jahrhundert seine erste urkundliche Erwähnung. Bis ins 20 Jahrhundert erlebte er eine wechselvolle Geschichte. 1866 übernahm die Familie Spreitzhofer den „Braunhof“ in St. Kathrein am Offenegg und baute ihn zum Hotel Spreitzhofer aus. Das Wissen von Generationen wurde genutzt, um Urlaub in der Steiermark so erholsam wie möglich zu gestalten. Von Pferden ist seit 1544 die Rede. Seit jeher werden diese Tiere am Hof gehalten. www.almart.at

LESE-TIPP Geheimnis Holz

Das Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz bietet einen Workshop für Kinder bis 10 Jahren in Begleitung ihrer Familie zum Thema „Geheimnis Holz“ an. Wie riechen verschiedene Holzarten, welche Farben haben sie und wie fühlen sie sich an? Gemeinsam wird ein Klanginstrument und ein Bilderrahmen gebaut sowie ein Bild aus Holz gestaltet. 21. Juni von 10 bis 12 Uhr.

Konzert

Die Theatergruppe St. Magdalena lädt zum Konzert der Klassikrockband „Fürstenklang“ am 27. Juni um 20 Uhr in den Meierhof St. Magdalena. Bei Schlechtwetter im Kultursaal.

Reise in die Vergangenheit

Am 15. Juni verwandelt sich der Kurpark Bad Gleichenberg bereits

zum 7. Mal in die festliche Kulisse des traditionellen Biedermeierfestes. Zwischen mächtigen Bäumen, romantischer Rindenkapelle und geschichtsträchtigen Villen werden die Uhren wieder zurückgedreht. Feine Damen in wogenden Kleidern und edle Herren in Kostümen mit Frack und Zylinder flanieren über die Kurparkpromenaden.

Eine andere Welt

Die Kunsthalle Leoben entführt mit der interessanten Fotoausstellung „Die Shaolin Mönche“ noch bis 28. Juni in die faszinierende Welt des legendären Shaolin-Klosters im chinesischen Henan. Die Fotografin Sabine Kress und der Journalist Felix Kurz durften als erste Europäer die Mönche hautnah und ganz privat beobachten.

Roggen und Schwarzbrot Ein empfehlenswertes Buch rund um das Kulturgut Brot haben Ernährungswissenschaftlerin Rita Kichler und Lebensmittel- und Biotechnologe Helmut Reiner gestaltet. Es bietet von der Geschichte des Brots über Getreidesorten und die Geschichte des Getreideanbaus, den Einfluss auf die Kulturlandschaft, die Verarbeitung gestern und heute bis hin zum Brotbacken in verschiedenen Öfen und Rezepten einen spannenden Einblick. Roggenbier, Brottrunk und Whisky aus Roggenmalz zeigen alternative Verwendungen. Verlag Anton Pustet, € 25,-.

Reich bebildert und sorgfältige Darstellungen.Foto: kk


20 FREIZEIT

Donnerstag, 12. Juni 2014

Land der Dinos und

Vielfalt ist das Stichwort, das das Freizeitangebot in der Steiermark umschreibt. NEUES LAND hat auch diese Woche fünf attraktive Ausflugsziele besucht.

Die Lurgrotte ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Das größte T-Rex-Skelett steht nun in Bad Gleichenberg.

W

Welt und der wildromantischen Kesselfallklamm, findet der Besucher zahlreiche Möglichkeiten vom Alltag abzuschalten.

weltweit mit einem neuen gigantischen Saurier einzigartig werden. „Es war ein hartes Stück Arbeit und es gab viele Hürden, damit dieses Sauriermonster nun endlich bei uns im Park stehen kann“, so Geschäftsführer Markus Ulrich. Das Skelett ist fast so groß wie ein Einfamilienhaus.

er Ruhe und zugleich Abenteuer sucht, ist im Bezirk Graz-Umgebung richtig. Das milde Klima in der heilklimatischen Höhenlage von 707 bis 1445 Meter macht den ausgedehnten Hochtalkessel zu einem Ort, an dem Menschen Stress abbauen können und gleichzeitig neue Kraft finden. Neben der Lurgrotte, der schönsten und tropfsteinreichsten Schauhöhle Österreichs, mit dem Größten freihängenden Tropfstein der

AUSFLUGS

TIPPS

Größtes Skelett Acht Meter hoch und 18 Meter lang: Das ist der Steckbrief der neuesten Errungenschaft des Styrassic Parks in Bad Gleichenberg: Das Skelett des gefürchteten T-Rex. Damit katapultiert er sich an die Spitze der Saurierparks in ganz Europa und will

Adrenalinkick Auch die Sommerrodelbahn Koglhof bietet einen Adrena-

Redaktion: karlheinz.lind@neuesland.at lin-Kick und ein rasantes Erlebnis für die gesamte Familie. Auf der „Twin-Bob-Bahn“, eingebettet in die Naturlandschaft des Almenlandes wartet auf die Besucher ein mehr als 1000 Meter langes Rodelvergnügen mit acht Teilkurven und sieben Sprüngen.

Bärenstark Aus dem Staunen heraus kommt man auch nicht in der Südsteiermark. Haut an Pelz kann man hier Bären aller Art beobachten.

Die Abenteuergemeinde Semriach

Styrassic Park Bad Gleichenberg

Semriach ist dafür bekannt, mit seinen landschaftlichen Reisen bei den Gästen voll zu punkten. Aufgrund der guten Höhenlage herrscht ein angenehmes und gesundes Klima, das rundum sehr geschätzt wird. Für zusätzliche Höhepunkte sorgen viele Sehenswürdigkeiten, wie Österreichs größte Tropfsteinhöhle, die Lurgrotte Semriach oder der romantische Kesselfall, der weit über die Grenzen hinweg bekannt ist. Diese Sehenswürdigkeiten können Gäste auf gut markierten Alpenvereinswegen durchwandern. Besonders beliebt sind die „Wander- und Kulinarik-Routen“. Sem-

Abenteurer kommen in Bad Gleichenberg auf ihre Kosten.

riach ist aber auch bei den Reitern aufgrund des Islandpferdehofes von Piet Hoyos (Welt- und Europameister) sehr bekannt. Pferdefans kommen aus allen Himmelsrichtungen nach Semriach. Auch das „Bogenschießen“ findet immer größeren Anklang. TraditionelleBrauchtumsveranstaltungen sorgen neben Festen, Konzerten und Aufführungen zusätzlich für Unterhaltung. Abenteuer-Gemeinde Semriach ■■www.semriach.at ■■E-Mail: tourismus@semriach.at ■■Kontakt Tourismusverband: 03127/80 9 80-9

Wer Ruhe braucht, kann in der Region um Semriach abschalten.

Gäste, die im Baumhotel nächtigen, können künftig sogar im Zuge des Abendprogrammes bei der Nachtwanderung erleben, wie sich Mister Tyrannosaurus Rex in ein leuchtendes Monster verwandelt. 
Und schon gibt es neue Pläne: In rund zwei Wochen wird mit einem Saurier begonnen, der halb Vogel und halb Saurier war und fast zehn Meter groß sein wird. Aber ganz oben auf der Wunschliste steht das größte Tier der Welt. Es ist ein Saurier, der in Argentinien gefunden wurde aber noch keinen Namen hat. Er war 20 Meter groß und sage und schreibe 40 Meter lang war. Mit diesem Projekt würde sich Styrassic Park

mit Sicherheit an die weltweite Spitze setzen und es wäre für die Steiermark und Österreich ein Projekt mit enormer touristischer Strahlkraft. Die Kosten dafür liegen nach derzeitigen Schätzungen um die 120.000 Euro. Bis Ende Oktober hat der Park für große und kleine Dino-Fans geöffnet, Hunde sind nur an der Leine willkommen. Styrassic Park Bad Gleichenberg ■■8344 Bad Gleichenberg, Dinoplatz 1 ■■Einlass: täglich 9-17 Uhr ■■Eintritt: 11 Euro (Erwachsene) 7 Euro (Kinder) ■■www.styrassicpark.at ■■Email: info@styrassicpark.at ■■Tel.: 03159/28750


FREIZEIT

Donnerstag, 12. Juni 2014

der Bären Pelziges Abenteuer erlebt man am Bärenhof.

Spiel und Spaß finden Jung und Alt in Koglhof.

Der Bärenhof Berghausen ist ein privates Projekt an der südsteirischen Weinstraße. Hier wurden dutzende Braunbären, aus Europa und Asien stammend, nach einem leidvollen Dasein aufgenommen um ein schöneres Zuhause finden zu können. Tierfreunde dürfen den pelzigen Gesellen beim Wohlfühlen zuschauen.

Obersteiermark sucht, der muss in den Bezirk Mürzzuschlag kommen. Rad- und Wanderwege auf einer Länge von über 20 Kilometern warten hier darauf, sportlich erkundet zu werden. Hoch über Langenwang liegt die Festung Hohenwang, eine Wehranlage, die bereits im Jahre 1122 urkundliche Erwähnung findet. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche St. Andreas sowie das Schloss Feistritz.

Ruhe und Sport Wer Ruhe und die Möglichkeit für Sport und Freizeit in der

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Sommerrodelbahn und neuer Motorikpark Die Sommerrodelbahn Koglhof ist eingebettet in das regionale touristische Angebotsprofil der Oststeiermark, dem Garten Österreichs. Die Faszination der Geschwindigkeit beeindruckt die ganze Familie mit über ein Kilometer Rodelvergnügen mit Jumps und acht Steilkurven. Weiters befindet sich an der Talstation ein Segway-Verleih mit Parcour. Eine neue Attraktion bietet der neu errichtete Motorikpark, der vom Sportwissenschaftler Roland Werthner geplant wurde. Hier können Sie die Konzentration und körperliche Fitness und Bewegungsfähigkeit tes-

ten und verbessern. Der Motorikpark ist für alle Altersgruppen geeignet. Die urige Rodelstub’n verwöhnt Sie mit regionalen Schmankerln. Sommerrodelbahn Koglhof ■■Öffnungszeiten: täglich von 9.30 bis 18 Uhr und von Schulbeginn bis Ende Oktober Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis17 Uhr. ■■Der Motorikpark ist in den Sommerferien täglich von 9.30 bis 20 Uhr geöffnet. ■■Infos unter: 0664/2834180 ■■sommerrodelbahn@almenland.at ■■www.sommerrodelbahn-koglhof.at

Die Rodelbahn geht steil bergab, der Adrenalinspiegel steigt an.

Langenwang – ein Ort der Gastlichkeit

Bärenhof als beliebtes Ausflugsziel

Langenwang steht für Herzlichkeit und Gastlichkeit: Spazierengehen oder Wandern stehen für Einklang mit der Natur. In Langenwang führen viele Wege an besonderen Plätzen und Orten vorbei. Spannende Geschichten erzählen von außergewöhnlichen Ereignissen. Viele der Wege lassen sich auch mit dem Fahrrad erkunden. Beliebt ist die über acht Kilometer lange Mountainbike-Strecke von der Malleistner- auf die Hönigsbergeralm. Die romantische Naturgolfanlage Schloss Feistritz ist eine der ältesten Golfanlagen der Steiermark. Auf der beliebten Minigolfanlage in Schwö-

Die Bären kommen im Sommer ganz schön ins Schwitzen.

bing feilen Große und Kleine schon mal vorab am richtigen Abschlag. Zu Spiel und Spaß laden der moderne Spielplatz und die Abenteuerseilbahnrutsche ein. Das angrenzende Gästedorf lädt mit 56 Betten vor allem Gruppen zum „Nächtigen“ ein. Höhepunkte in den nächsten Wochen sind der Steirische Almtag am 5. Juli auf der Ganzalm und der Hochschlosskirtag am 6. Juli auf der Burgruine Hohenwang. ■■Weitere Informationen gibt es unter www.langenwang.at oder telefonisch unter 03854/6155-16

Langenwang ist eine beliebte Ausflugsgegend.

Fährt man von Ehrenhausen kommend, auf der L 613, der Südsteirischen Weinstraße durch Berghausen in Richtung Leutschach, so kommt man nach cirka fünf Kilometer zu einer Einfahrt. Dort findet sich die Hinweistafel „Zum Bärengehege“. Hier an der Südsteirischen Weinstraße wurden vor mehr als 30 Jahren die ersten Braunbären aufgenommen. Nun gibt es bereits zwölf dieser wundervollen Tiere, die aus verschiedenen Teilen der Erde kommen, qualvolle Jahre hinter sich haben und die hier im Bärenhof neues Zuhause gefunden haben. Mit viel Engagement aber auch großem finanziellen Aufwand werden die Behausun-

gen laufend verbessert und vergrößert. Fachliche Beratung durch Tierärzte und Unterstützung von Tierfreunden sichern eine laufende und umfassende Betreuung. So stellt der Bärenhof mit seinen Tieren neben einer Anzahl von Buschenschenken seit Jahren einen abwechslungsreichen, beliebten Anziehungspunkt für Jung und Alt in dieser malerischen Umgebung dar. Die pelzigen Gesellen können täglich von 9 bis 18 Uhr besucht werden. Bärenhof Berghausen ■■8461 Berghausen I, Wielitsch 40, ■■Informationen unter Tel. 06 64/52 242 20 oder baerenhof.berghausen@gmail.com


22 WIRTSCHAFT

Donnerstag, 12. Juni 2014

Kostbarer Baum des Jahres Die auch in der Steiermark wirtschaftlich sehr wichtige Buche kommt heuer zu besonderen Ehren: Sie wurde vom Lebensministerium und vom Kuratorium Wald zum „Baum des Jahres 2014“ gekürt.

Fotos: agrarfoto.com, fotolia.com/eyetronic, Denis Junker, beatuerk

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ie Rotbuche bedeckt etwa neun bis zehn Prozent der Waldflächen Österreichs. Sie wäre allerdings viel zahlreicher vertreten, hätte der Mensch nicht bereits vor langer Zeit immer stärker der Fichte den Vorzug gegeben und damit dazu beigetragen, dass sie auf diese Weise mehr und mehr verdrängt worden ist. Die Wahl der Buche zum „Baum des Jahres“ sieht man als wichtiges Signal der Veränderung. „Viele der Vorteile, die man der Fichte zugesprochen hat, schwinden im Laufe des Klimawandels und der damit einhergehenden Erderwärmung“, heißt es von Seiten des Kuratoriums Wald, das der Buche eine eigene, sehr informative Broschüre (siehe Info rechts) gewidmet

hat. Mehr noch: „Unter diesen wärmeren Klimabedingungen kann die Rotbuche zu einer stabileren und nachhaltigeren Bewirtschaftung beitragen“. Von Seiten des Kuratoriums kommt auch gleich ein konkreter Vorschlag: „Besonders ökologisch sinnvoll wäre ein Buchen-Tannen-Mischwald.“

Gemeinschaft In diesem Sinne hat man auch gleich eine weit reichende Entscheidung getroffen. „Baum des Jahres 2015“ soll deshalb die Weiß-Tanne werden. Einerseits, weil deren Bestände, wie man erklärt, „bedrohlich zurückgegangen“ sind und andererseits, weil Buchen und Tannen bestens dafür geeignet sind, eine Gemeinschaft zu bilden.


WIRTSCHAFT

Donnerstag, 12. Juni 2014

Das Holz der Buche ist auf vielfältige Weise zu verwenden. Besonders bekannt ist sein hoher Heizwert. Die Flammen brennen jeweils nicht nur sehr lange, sondern auch besonders ruhig. Darüber hinaus ist es das bevorzugte Holz für die Herstellung von Holzkohle und wird gerne zum Grillen benutzt, da es eine starke Glutbildung schafft. Buchenholz ist sehr hart, extrem

Die Broschüre Diese Story bezieht sich in ihren wesentlichen Inhalten auf eine vom Kuratorium Wald in Kooperation mit dem Lebensministerium herausgegebene Broschüre, die dem „Baum des Jahres 2014“, der Buche, gewidmet ist. Sie kann per E-Mail angefordert werden: kuratorium@wald.or.at

belastbar und vielseitig. Besonders geschätzt wird es in der Möbelindustrie – und dort wiederum in Fällen, wo es täglich gilt, Härtetests zu bestehen. So eben bei Schul-, Kinder und Büromöbeln. Sehr gefragt ist es auch im Parkett- und Treppenbau.

Lebensdauer Ein sehr wichtiges Einsatzgebiet ist eher Insidern bekannt – nämlich die Welt der Verpackung und des Transports. Paletten, Kisten und andere Elemente, die es möglich machen, oft schwierige logistische Herausforderungen zu bewältigen, bestehen meist aus Buchen-Sperrholz. Dieses bietet harte, abriebfeste, splitterfeste Stapelflächen mit einer langen Lebensdauer. Buche prägt aber auch edle Holzpro-

dukte, wie die berühmten Thonet-Stühle, bei denen Buchenholz mit Hilfe von mehrstündigem Bedampfen verbogen wird. Ein vor 150 Jahren erfundenes Verfahren, das sich auch heute noch bewährt.

Möbel In der Branche schätzt man, dass ungefähr ein Drittel des auf den Markt gebrachten Buchenholzes als Stammholz für Möbel, Innenausbau und diverse Holzwaren verwendet wird und dass man zwei Drittel für Spanplatten, Zellstoff oder als nachwachsende Energiequellen nützt. Bei all dem darf man nicht darauf vergessen, dass die Früchte der Buche, die Bucheckern, ein äußerst kalorienreiches Nahrungsmittel für Wildtiere sind.

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Mutter des Waldes Die Buche, oft „Mutter des Waldes“ genannt, wird im Schnitt bis zu 30 Meter hoch, vereinzelt schafft sie auch bis zu 45 Meter. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Buchen in den ersten Lebensjahren nur sehr langsam wachsen und nach zehn Jahren erst eine Höhe von etwa einem Meter erreichen, nach 30 Jahren sind es rund sechs Meter. Freistehende Rotbuchen können einen Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern haben und bis zu 300 Jahre alt werden. Vereinzelt wurden auch ältere Exemplare entdeckt. Erst ab einem Alter von 30 Jahren beginnt die Buche zu blühen und zu fruchten, mit etwa 200 Jahren hört sie damit wieder auf. Bemerkenswert sind auch die mächtigen Kronen, die Flächen von bis zu 600 Quadratmetern beschatten können.

Zu unseren Bildern. Oben: Großartige Stimmung im Buchenwald. Links: Buchen wachsen langsam, erreichen aber stattliche Höhen. Links: Die Blätter der Buche als kleine Kunstwerke der Natur. Rechts: Die kalorienreichen Bucheckern, sind wichtige Waldlebensmittel.

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Fotos: fotolia.com/Syda Productions, Rido


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Ziehung vom Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag,

4. Juni 2014 5. Juni 2014 6. Juni 2014 7. Juni 2014 8. Juni 2014 9. Juni 2014 10. Juni 2014

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26 SCHAUFENSTER

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Seit Gründung der Firma Kundin bei ETIVERA: Josefa Wilhelm schätzt das Service und die große Auswahl. Infos: www. etivera.at Foto: Schrotter

Eine ganz klare Sache

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as Herstellen eines Edelbrandes ist eine Kunst, die perfektes Handwerk voraussetzt. Die edlen Produkte richtig in Szene zu setzen ebenso. Mit der exklusiven BEGA Flasche von ETIVERA gelingt es den einzigartigen Charakter von Spirituosen und Likören zu unterstreichen – bei Wilhelm Schnaps setzt man längst auf die formschönen Flaschen des Qualitätsanbieters ETIVERA. Sie sind praktisch, stylisch und der Preis stimmt auch: die exklusiven BEGA Flaschen von ETIVERA. Bei Wilhelm Schnaps,

der Spezialitäten Brennerei in Puch bei Weiz, kennt man die vielen Vorteile, die eine Zusammenarbeit mit dem Verpackungsspezialisten mit sich bringen: Perfekte Kundenbetreuung, Verpackungen und Etiketten aus einer Hand, sowie faire Preise. Josefa Wilhelm, Geschäftsführerin bei Wilhelm Schnaps, war bereits vor vielen Jahren auf der Suche nach einer hochwertigen Flasche mit dickerem Flaschenboden für ihre Spirituosen – vergebens. Erst bei ETIVERA fand Sie BEGA, die Flasche in gewünschter Formgebung. Firmenmitteilung

Der historische Hauptplatz dient als malerische Kulisse für die traditionelle Blasmusik-Konzertreihe in Frohnleiten.  Foto: Ullrich

SPAR – Lebensmittel für Sozialmärkte

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edes verschwendete Kilo Lebensmittel ist eines zu viel. Daher gibt SPAR Lebensmittel, die noch genießbar aber nicht mehr verkäuflich sind, an Sozialeinrichtungen weiter. In der Steiermark und im Südburgenland hat SPAR das Ziel erreicht: 99,2 Prozent der SPARund EUROSPAR-Filialen sowie INTERSPAR-Hypermärkte, in deren Umgebung es einen Sozialmarkt gibt, geben Lebensmittelspenden weiter. „Nur rund ein Prozent der bei uns angebotenen Produkte wird nicht verkauft. Lebensmittel die noch genießbar sind, übergeben alle unsere Filialen

an Sozialmärkte wie dem Roten Kreuz, der Caritas, Lebi Gleisdorf, Vinzimarkt Graz, Judenburg, Leibnitz und Voitsberg, WBI Leoben oder SOMA Fürstenfeld und Trofaiach. Das ist einer unserer Beiträge gegen die Verschwendung von Lebensmitteln“, erklärt Christoph Holzer, Geschäftsführer von SPAR Steiermark und Südburgenland. Lediglich einige abgelegene Märkte, in deren Umgebung es keine Sozialmärkte gibt, haben keine fixen Kooperationen. Zusätzlich zu den SPAR-Filialen geben auch viele Steirische SPAR-Einzelhändler Lebensmittel an Sozialmärkte weiter.Firmenmitteilung

Alle steirischen und südburgenländischen SPAR- und EUROSPAR- Märkte geben Lebensmittel weiter. Foto: SPAR


SCHAUFENSTER

Mit Musik und Genuss durch den Frohnleitner Sommer Bereits zum zehnten Mal steht der Sommer im idyllischen Frohnleiten wieder ganz im Zeichen der Blasmusik und des kulinarischen Genusses.

W

enn der Tourismusverband Frohnleiten zum traditionellen Blasmusik-Sommer lädt, lassen sich renommierte Kapellen aus nah und fern nicht lange bitten: Insgesamt 14 namhafte Formationen aus allen Teilen der Steiermark haben sich angekündigt. Vom 13. Juni bis 12. September tauchen zünftige, aber auch swingende Freiluft-Konzerte den historischen Hauptplatz jeweils freitags ab 17 Uhr in eine Klangwolke, die zum Flanieren, Verweilen und Genießen einlädt. Den Auftakt macht der Musikverein Röthelstein. „Mit den beliebten Freiluft-Konzerten lassen wir die schöne Tradition der Kur-Konzerte aufleben und können Jahr für Jahr immer mehr Besucher

Theater in Frohnleiten mit den Publikumslieblingen Hermann Tödtling (Mi.) und Werner Schleich (li.). Foto: kk

begrüßen“, freut sich Tourismusverbands-Vorsitzender Wolfgang Kasic.

Theateraufführung Weltliteratur gibt es heuer auf der Sommerbühne am Hauptplatz. Unter der Regie von Reinfried Schieszler reiten Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, und sein treuer Diener Sancho Pansa von Abenteuer zu Abenteuer. Premiere ist am 10. Juli, um 20.15 Uhr. Detailverliebte Kostüme, ein gänzlich neugestaltetes innovatives Bühnenbild und nicht zuletzt das Herzblut, das die Protagonisten in ihre Rolle legen, werden dafür sorgen, dass den Besuchern ein unterhaltsamer Abend geboten wird.

Am Sonntag, 15. Juni kreieren vier heimische Gastronomen heuer erstmals ein sechsgängiges Degustationsmenü mit Weinbegleitung, das die Feinschmecker-Herzen höher schlagen lässt. Serviert wird im stimmungsvollen Ambiente des Frohnleitner Klostergartens. Als Willkommensgruß werden pikante Cones serviert, bevor ein Vorspeisenteller das Menü eröffnet. Nach einer Suppe werden Zander mit Nudeln nach Lasagne-Art sowie die Hauptspeise, rosa gebratenes Almo-Rindfleisch, aufgetischt. Den Abschluss bilden eine Dessertvariation und eine Käseauswahl. Für die passende Weinbegleitung sorgen regionelae Spitzenwinzer. Tickets gibt es um 79 Euro im Tourismusverband Frohnleiten. Firmenmitteilung

Zivildienst in der Landwirtschaft

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m Mai 2014 beendeten fünf Zivildiener ihren Einsatz auf Betrieben in der Land- und Forstwirtschaft und zwei Zivildiener beenden ihren Dienst jeweils Ende Juni und Juli. Der Maschinenring Steiermark dankt ihnen für ihr Engagement und die erbrachte Hilfestellung, die sich in insgesamt rund 10.000 Stunden reiner Arbeitszeit niederschlägt, welche von September 2013 bis Mai 2014 auf 12 verschiedenen steirischen Betrieben von ihnen geleistet wurde. Diese Zahlen belegen, wie wichtig diese Form der „Betriebshilfe“ ist. Firmenmitteilung

Bei ihrer Abschlussfeier bekamen die Zivildiener einen Einblick in die Firma KTM Sportcar Productions.  Foto: MR

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Topexperten bei Responsible Gaming Academy Die Elite der Spielsuchtforschung aus Kanada, Schweden, Deutschland und Österreich traf sich Ende Mai einmal mehr bei der Responsible Gaming Academy. Die zum mittlerweile elften Mal von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien initiierte und veranstaltete Spielerschutztagung brachte 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Studio 44 und konnte damit einen neuen Besucherrekord markieren. Zur Schulung von Mitarbeitern und zum Austausch mit nationalen und internationalen Experten wurde 2004 eine eigene Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich als „Responsible Gaming Academy“ mit Recht als wichtigste einschlägige Tagung Österreichs bezeichnen darf. Auch heuer diskutierten namhafte Referenten zu brandaktuellen Themen. Firmenmitteilung  Foto: Österr. Lotterien/Peter Svec

Donnerstag, 12. Juni 2014

Experten aus aller Welt bei Responsible Gaming Academy

100% mehr bei „Ambo-Terno“ Jetzt aktuell 100 Prozent mehr bei den drei „Ambo-Terno“-Spielarten. Bei den Ziehungen von Dienstag, den 10. Juni bis, bis Samstag, den 21. Juni 2014, werden alle Gewinne bei „Ambo-Terno“ verdoppelt. „Ambo-Terno“ kann man auf drei verschiedene Varianten spielen: Bei Ambo-Terno 3 wird auf drei aus 90 Zahlen gesetzt. Bei Ambo-Terno 4 tippt man vier Zahlen, und bei Ambo-Terno 5 kreuzt man fünf Zahlen an. Die Höhe des Einsatzes und somit auch die Höhe des Gewinnes bestimmt der Spielteilnehmer selbst.  Firmenmitteilung


28 TV-TIPPS

Donnerstag, 12. Juni 2014

Bogenschießen-ABC Sonja Haubenhofer

MEIN FERNSEHEN Freitag, 13. Juni 15.15: B  rasilien vor dem Anpfiff.  Countdown für die Fußball-Weltmeisterschaft. (phoenix) 17.50:  ATV Die Reportage.  Energiestadt Güssing. (ATV II) 20.15: FIFA Fußball WM 2014  Gruppe B: Spanien – Niederlande. (ORF eins) 20.15: Murtal – Vision zwischen Tradition und Moderne.  Dokumentation. (Servus TV)

Samstag, 14. Juni 15.25: Kulinarische Reise durch Brasilien.  Dokureihe. (arte) 16.50: treffpunkt medizin.  Heilen wie am Fließband: Risiken und Nebenwirkungen. (ORF III) 17.15:  Sommerglücksmomente.  Im Burgenland. (Servus TV) 20.15 FIFA Fußball WM 2014  Gruppe D: Uruguay – Costa Rica (ORF eins)

Sonntag, 15. Juni

Montag, 16. Juni 15.15: D  ie Plastik-Bedrohung.  Dokumentation. (phoenix) 17.05: X:enius.  Korsika – Ein Paradies zwischen Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft? (arte) 20.15: F  IFA Fußball WM 2014  Gruppe F : Iran - Nigeria (ORF eins) 20.15: Brasilien – auf dem Weg zur Weltmacht? Dokumentation. (ORF III)

Dienstag, 17. Juni 13.05: B  rasilien – Zu Gast im Land der Fußball-WM.  Reportage. (ORF III) 18.15: NaturNah.  Lebensraum Kirchturm.  Dokureihe. (ndr) 20.15: FIFA Fußball WM 2014 Gruppe A : Brasilien – Mexico. (ORF eins) 20.15: Universum.  Wunderwelt Garten. (ORF 2)

Mittwoch, 18. Juni 17.00: X  :enius.  Biotechnologie – Wo sind ihre Grenzen? (arte) 19.00: stationen.Dokumentation.  Im Reich der Armen - Leben im Abseits. (Bayern) 20.15: F  IFA Fußball WM 2014  Gruppe B : Spanien – Chile.  (ORF eins)

16.05: Natur im Garten.  Reportage. (ORF 2) 17.00: W  wieWissen.  Geheimnisse des Supermarkts. (Das Erste) 20.15: FIFA Fußball WM 2014 Gruppe E: Frankreich – Honduras. Donnerstag, 19. Juni (ORF eins) 18.00: G  ipfeltreffen.  Werner Schmid20.15: T  atort.  Kinderwunsch. (ORF bauer trifft Reinhold Messner. 2) (Bayern) 20.15: Seychellen-Traum.  Reportage. 20.15: F  IFA Fußball WM 2014 Gruppe (3Sat) D : Uruguay - England (ORF eins)

Das Bogenschießen: Der attraktive Sport ist sowohl im Freien als auch in der Halle möglich.

Beim Bogenschießen, eine der ältesten Jagdformen der Menschen, werden bei offiziellen Meisterschaften prinzipiell so genannte Primbögen, Langbögen, Recurve-Bögen und Compound-Bögen aus verschiedensten Materialien eingesetzt. Beim so genannten 3D-Schießen (wie bei der jüngsten Landes-Meisterschaft in Schöder) ist das Ziel der Jagd nach empfundene Schaumstoff-Tiere wie etwa, Rehe, Tiger, Löwen oder Elefanten, die auf einem Freiluft-Parcours vom Schützen stehend, knieend oder liegend mit bis zu drei Pfeilen getroffen werden sollen. Letztlich entscheidet eine ausgeklügelte Punktewertung über Sieg und Niederlage. Der Bogensport als Ausgleich zum hektischen Alltag erfreut sich hier zu Lande, da auch familienfreundlich, kostengünstig und leicht erlernbar, steigender Beliebtheit. Bogenschießen ist noch dazu keine Frage des Wetters, da es auch in einer Halle möglich.

A

■ Michael Jäger

m vergangenen Meisterschafts-Samstag hat für die Bogen-Schützen und alle Beteiligten rundum so gut wie alles gepasst: Kaiserwetter, mit 120 Teilnehmern, ein starkes Starterfeld und beste Stimmung sowieso. Ewald Wallner, Obmann des BSC Sölkpass, erfolgreicher aktiver Schütze, selbst Bogenbauer und auch diesmal rühriger Veranstaltungs-Organisator, konnte mehr als zufrieden sein. Noch dazu, wo seine „Schützlin-

Bei der Steirischen Landesmeisterschaft im 3D-Bogenschießen in Schöder holte sich erfreulicherweise Michael Lindschinger (16) gleich in seinem ersten Turnier Gold ab.

Siegreiche Rad■ Alred Taucher

TV-TIPP DER WOCHE

D

Brasilien

Ist Brasilien auf dem Weg zur Weltmacht?Foto: ORF/Bildersturm Filmproduktion GmbH

Montag, 16. Juni 20.15 Uhr, ORF III

Foto: Taucher

Brasilien, das lange nur für Karneval, Fußball und Drogen stand, ist zum globalen Ernährer aufgestiegen, und versorgt die ganze Welt mit Soja, Zucker, Kaffee und Fleisch. Vor den Küsten wurden riesige Erdölvorkommen entdeckt. Über den Aufschwung und seine Schattenseiten berichtet ORF III. Julia Wilding und Jennifer Daniel hatten nach ihren Siegesfahrten leicht lachen.

er österreichische Radsportnachwuchs trat am Pfingstwochenende in der Steiermark kräftig in die Pedale. In Rosental kam es zu einem Kriterium und in Gössendorf ging es um Punkte im Österreich-Cup. Bei beiden Rennen welche mit starker Konkurrenz aus Slowenien gespickt waren präsentierten sich die Mädels des Rapso-Radclub Knittelfeld in Bestform. Bei der Kriterium-Premiere in der Weststeiermark sorgten Jennifer Daniel und Julia Wilding für einen Knittelfelder-Doppelsieg. „Ich freue mich riesig, es war


SPORT

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ge“ so gut in Form und in Folge auch erfolgreich waren: Michael Lindschinger, ebenso wie sein Vater Meinrad seit vergangenem Jahr BSC-Vereinsmitglied, ließ diesmal nichts anbrennen und verwies schon in seinem ersten Turnier die Gegner auf die Ränge von zwei abwärts. „Er ist ein typisches Beispiel für unseren unbekümmerten Nachwuchs. Die gehen unaufgeregt und mit Coolness an die Sache heran“, so Wallner, der sich über die starke Nachwuchsbeteiligung

bei dieser Meisterschaft besonders freut. Jonas Marktler, acht Jahre jung kann auf seinen vierten Platz in der Schülerklasse auch stolz sein. Ebenso wie Barbara Jessner (Recurve-Bogen) und Stefanie Brandl(Langbogen) mit den Rängen zwei und drei in der Allgemeinen Klasse. Was macht die Faszination Bogensport in ihren verschiedensten Varianten letztlich aus? Es ist ein leicht erlernbarer Familiensport für jede Altersklasse. Bestes Beispiel: Josef Perchtaler

Sieger der

Woche

redaktion@neuesland.at

Fotos: kk, fotolia.com/stokkete

Zu Gold mit Pfeil und Bogen

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aus Schöder. Er hat mit bald 79 Jahren noch die Liebe zum Bogensport erkannt, das Schießen erlernt und bei der Meisterschafts-Eröffnung auch mit einem berührenden eigenen Gedicht begeistert. Der Bogensport (sowohl in einer Halle als auch auf einem Parcours im Freien möglich), ist seit 1972 übrigens auch eine olympische Disziplin. Trainiert und gestärkt werden dabei die Rücken-, Brust- und Schultermuskulatur sowie das Konzentrationsvermögen. Und:

Philipp Hohl (2. Rang), Sieger Michael Lindschinger, Präsident Andreas Kolar. In hektischen Zeiten wie diesen ist Bogenschießen der ideale Ausgleichsport für gestresste Zeitgenossen, die eine Zeitlang in eine „andere Welt“ eintauchen und neue Energie schöpfen wollen. Und letztlich darf man auch der „guten Seele“ des BSC-Sölkpass, Obmann Ewald Wallner, fürs kommende Wochenende kräftig die Daumen drücken. Denn da schießt Ewald in Saalfelden um Staatsmeisterschafts-Medaillen.

-Mädchen nach Trieben mein zweiter Saisonsieg“, strahlte Daniel im Ziel. In der jüngsten Mächenklasse steuerten Verena Wiesler (2.) und Laura Hammerl (3.) weitere Podestplätze für die Talentefabrik aus dem Bezirk Murtal bei. Beim Straßenrennen in Gössendorf konnte Wilding bei hochsommerlichen Temperaturen gehörig aufzeigen und nach 34 Kilometer über ihren zweiten Cupsieg jubeln: „Mit dieser Siegesfahrt konnte ich mich in der Cup-Gesamtwertung auf Rang zwei verbessern.“ Über einen weiteren Podestplatz durfte sich mit Platz drei in der U 14-Mädchenklasse Laura Hammerl freuen.

Nach dem Sensationssieg im Steirer Cup war der Jubel im Zeltweger-Team groß. Foto: Taucher

Ein Krimi am grünen Rasen

Nichts für schwache Nerven war das Frauen-Steirer Cup-Finale zwischen DFC Zeltweg und SK Sturm Frauen/Grambach/Stattegg II im Zeltweger Aichfeldstadion. Durch ein 3:3 nach 120 Minuten, die Grazerinnen retteten sich durch den Ausgleich-

streffer in der 93. Minute in die Verlängerung die dann torlos blieb, musste vor 600 Zuschauern ein Elfmeterschießen über den prestigeträchtigen Sieg entscheiden. Der Außenseiter betreut von Andrea Preiss siegte dabei mit 3:1.


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BÄUERIN DER WOCHE

ewald.wurzinger@neuesland.at

Von der Kuh zum Kunden

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dyllisch gelegen, am Fuße der Seckauer Alpen auf 900 Metern Seehöhe, liegt der Hof von Irmgard und Hermann Madl. Ein Hof, wie er im Bilderbuch stehen könnte. Saftige Wiesen, dunkle Tannen und im Pfeiffen des Windes hört man die Schwalben zwitschern. Kühe, die seelenruhig über die Wiesen rund um das Anwesen schlendern, runden das Bild ab. „Willkommen am Madl-Hof“, lacht uns Irmgard Madl entgegen. Die leidenschaftliche Milchbäuerin ist gerade auf dem Weg in den Produktionsraum, wo sie wie immer täglich Milch, Kakao und Fruchtmilch für die Kinder in den umliegenden Schulen, Kindergärten, Großküchen und Gasthöfe abfüllt. Mit weißen Gummistiefeln, Mantel und Haarnetz bekleidet wird jedes Fläschchen und jeder Eimer liebevoll befüllt. „Milch ist unser Leben, so sorgfältig müssen wir mit dem Produkt auch umgehen“, erzählt die Obersteirerin und spricht von einer Liebe zu den Kühen am Hof. Für die Tiere wurde 2013 sogar ein neuer Freilaufstall errichtet. „Um unseren Kühen optimale Lebensbedingungen und ein natürliches Umfeld bieten zu können, haben wir uns für diese Investi-

tion entschieden“, erzählt Gatte Hermann Madl und schreichelt dabei seine Kuh Traudl. Die Lebensqualität der Tiere ist der Geschmack der Menschen – das bestätigen die vielen Produkte, die am Madl-Hof hergestellt werden: Frischfruchtiges Jogurt in den Sorten Erdbeere, Marille, Kirsch, Vanille, Pfirsich-Maracuja und Heidelbeere findet man im Ab-Hof-Laden genauso wie Eiskaffeemilch und feinen Speisetopfen. Und frischer geht es kaum: Die Milch wird sofort nach dem Melken gekühlt und noch am selben Tag pasteurisiert und verarbeitet. Qualität, die bereits mehrmals ausgezeichnet wurde: Für ihr Jogurt bekamen Irmgard und Hermann Madl bereits zwei bundesweite Goldmedaillen verliehen, auch auf Landesebene regnete es kürzlich drei Goldmedaillen für die Produkte der Familie Madl. Hinter jedem Erfolg steckt natürlich Teamarbeit: Tochter Silvia und Sohn Hannes helfen am Hof fleißig mit. „Die Zusammenarbeit ist uns sehr wichtig“, so Irmgard Madl. Den richtigen Ton trifft sie auch in ihrer Freizeit beim Chorsingen.

Irmgard Madl ist stolz auf gleich drei Auszeichnungen bei der Steirischen Landesprämierung.

46 Mitglieder der Bauernbundortsgruppe Deutschlandsberg waren unterwegs, um das Obstparadies in Kalch bei Neuhaus am Klausenbach, die Marktgemeinde St. Martin an der Raab und die

Bezirksstadt Jennersdorf kennen zu lernen. Das Obstparadies ist ein Obstgarten mit 265 verschiedenen Obstsorten mit einer angeschlossenen Mostothek und wird dort von der Familie Lendl be-

Foto: kk

Foto: Bauernbund

BILD DER WOCHE

Ausflug für interessierte Genießer

trieben. Die Teilnehmer sind bei der Eintagesfahrt kulinarisch voll auf ihre Kosten gekommen. Obmann Johann Eberhardt lud zu einem Umtrunk und ein Harmonikaspieler zum Mitsingen ein.


MEINUNG

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IHRE POST Redaktion NEUES LAND Reitschulgasse 3, 8010 Graz E-Mail: leserbriefe@neuesland.at

Staatskasse Auf die Frage an den Finanzminister, warum wir so viele Steuern zahlen müssen, gibt es viele Antworten. Laufend solche Meldungen, dass wir angeblich zu den reichsten Ländern zählen, gehen ja beim Finanzminister auch nicht spurlos vorüber, sondern wecken sicherlich finanzielle Gelüste für die Staatskasse. (Aber nur eine Gegenprobe zu unserem realen Reichtum wäre eine Budgeterstellung gänzlich ohne neue Kredite, und zusätzlich die sofortige Rückzahlung von mindestens 25 Prozent unseres Schuldenberges. Damit würde sofort offenbar, dass wir schon lange nur mehr auf Pump leben, und unser „Reichtum eher aus Schuldenzetteln und Bürgschaften besteht. Solange für unzählige Glücksspiele freiwillig noch Unsummen investiert werden, mit minimalstem Spielglück auf größere Gewinne, können die staatlichen Melkkühe schon noch mehr belastet werden, wird sich der Fi-

nanzminister denken. (Obwohl der Staat bei jeglichen Gewinnspielen dabei der einzige ist, der jedesmal garantiert gewinnt und abkassieren kann.) Und selbstverständlich konnte sich unser Regierungsduo auch nicht lumpen lassen, denn durch Spekulationen in Schieflage geratenen Banken unter die Arme zu greifen. Die Kreditverleiher sind scheinbar schon weit wichtiger als die produktive Wirtschaft, welche man per Hausverstand immer noch als Motor des Wohlstandes ansehen würde. Die Kreditabwicklung für ihre eigene Rettung werden sie schon selbst erledigt haben, wo nur mehr im Namen von acht Millionen Österreichern die Unterschrift von amtlicher Seite zu leisten war. Auch die Bürgschaften für Schuldenländer waren lebenswichtig, sind es ja auch dabei nicht die Bevölkerungen, sondern wieder Banken, welche aufgepäppelt werden, während den Bürgern Belastungsrucksäcke aufgeladen wurden. Natürlich läuft dies alles ohne das Risiko von Volksbefragungen. Denn dabei könnte der Hausverstand dieses künstliche Finanzgebäude frühzeitig zum Einsturz bringen. Karl Blumauer Krieglach

Immer aktuell!

www. neuesland.at

IMPRESSUM

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ZUM SCHLUSS

Symbol für wankende Werte ■ Bernd Chibici ■ E-Mail: bernd.chibici@neuesland.at Noch nie wurde dem armen Wald so viel zugemutet wie heute. Er soll Wirtschaftsfaktor, Naturraum, Platz des Suchen und Sammelns, Erlebnis- und Abenteuerort, ja sogar Fitnesscenter sein. Letzteres steht wieder einmal öffentlich zur Diskussion, weil sich Mountainbiker auch abseits der für sie freigegebenen Wege bewegen wollen. Für den Autor dieser Zeilen ist diese Auseinandersetzung längst zum Symbol für wankende Werte in unserer Gesellschaft geworden. Es geht um den Respekt vor Eigentum auf der einen und um Rücksichtnahme auf der anderen Seite. Bestimmt besitzen auch manche der Sportler, die mit ihren Drahteseln den Wald erobern möchten, auch selbst ein Stück Grün. Sie wären entsetzt darüber, wenn jemand auf die Idee käme, sie sollten ihr sorgsam gepflegtes Idyll zum öffentlichen Spielplatz machen. Was Anderen gehört, wollen diese Leute aber locker für sich in Anspruch nahmen. Rücksichtnahme entwickelt sich leider zunehmend zum Fremdwort in unserer Gesellschaft. Das spürt man

nun auch im Wald, wo inzwischen so viele Interessen in Konkurrenz zueinander stehen. Eben jene der Besitzer, Jäger, Wanderer, Sportler – und nicht zuletzt jene der Wildtiere, die sich selbst nicht zu Wort melden können. Es gilt, sie alle ernst zu nehmen und nicht nur auf die zu hören, die am lautesten schreien! Wie wichtig uns der Wald ist, möchten auch wir in dieser Ausgabe dokumentieren. Aus Anlass der „Woche des Waldes“ setzen wir gleich vier inhaltliche Schwerpunkte: In unserer Titelstory (Seiten 4–5) geht es darum, dass Österreichs Waldland Nummer eins bei den spektakulären Forstwettkämpfen weg vom Fenster ist. Auf den Seiten 6–7 beleuchten wir die politische Dimension des Themas. Das traditionelle Waldfest am Grazer Hauptplatz, Teil des großen Bauerntages, rückt auf den Seiten 8–9 in den Mittelpunkt und schließlich verraten wir auf den Seiten 22–23 warum die Buche, Österreichs „Baum des Jahres 2014“, in Zukunft besonders wichtig sein dürfte.  Bernd Chibici

Wie’s g’wesn is

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Direktor Maria Schütz von der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Haidegg hat dieses Foto eingesandt, das vor etwa 50 Jahren beim Praxisunterricht in der Schule entstanden ist. Gleichzeitig verweist sie auf das Absolvententreffen am Samstag, 14. Juni, ab 10 Uhr in der Schule Haidegg.


Mit Schwein zum Preis

Anton Krispel (links) freut sich über die Trophäe. Foto:kk

Für sein besonderes Produkt erhielt ein steirischer Bauer jetzt eine besondere Auszeichnung. NEUES LAND war bei der Verleihung mit dabei.

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Hoch zu Ross Z u Pfingsten luden die Pferdefreunde Breitenau wieder zum traditionellen Zugpferdetreffen. Trotz brütender Hitze kamen an die 40 Gespanne auf das Festgelände.

IM RAMPEN Foto: kk

it seinen Wollschweinspezialitäten hat Anton Krispel aus Neusetz bei Straden nun die „Trophée Gourmet A la Carte“ in der Kategorie Gourmandisen gewonnen. Die von „A la Carte“ und „Römerquelle“ seit 1989 verliehene Auszeichnung gilt als der begehrteste Gourmetpreis Österreichs. Im großen Festsaal der Wiener Hofburg überreichte „Paradeiserkönig“ Erich Stekovics aus dem Burgenland Anton Krispel vor 650 geladenen Gästen den 1.Preis. „Ich bin glücklich, dass unser Qualitätsgedanke wertgeschätzt wird“, so Anton Krispel gerührt. Neben dem Wein hat Anton Krispel eine große Leidenschaft für das Wollschwein. Mit seiner unverwechselbaren Spezialität „Neusetzer“ hat er der alten Rasse buchstäblich den Rücken gestärkt. Der neun Monate in steirischem Basalt gereifte Rückenspeck ist an Zartheit kaum zu überbieten. Die Trophäe bekommt auf Anton Krispels Gut nun einen besonderen Platz: „Wahrscheinlich unmittelbar neben dem Esstisch“, lacht Krispel.

Das Glück der Erde steht hier auf dem Rücken der Pferde.

Für die Kinder gab es einen eigenen Zwergerllauf. Foto: Brodschneider

LICHT

Erstmalig war auch ein Viererzug des Bundesgestütes Piber mit von der Partie. Nach dem Kegelfahren sorgte eine atemberaubende Schauvorführung der Familie Merkus aus St. Stefan im Rosental für spannende Momente. Die Veranstaltung konnte auch heuer hunderte Besucher aus ganz Österreich verbuchen. Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf den Pfingstmontag 2015: Für die Fest-Ausgabe zum 25. Jubiläum ist bereits einiges geplant, viele Pferdefreunde haben sich schon angemeldet.

Benefizlauf der Landjugend Die Landjugend Wundschuh als Veranstalter des Wundschuher Benefizlaufes „Lauf fürs Herz“ unterstützt mit dem heurigen Reinerlös die Schmetterlingskinder (Kinder, deren Haut so brüchig ist wie die Haut eines Schmetterlings). Hauptorganisatorin Stefanie Scherz konnte zu dem am vergangenen Samstag stattgefundenen Lauf auch ein solches „Schmetterlingskind“ begrüßen, den achtjährigen Gerald Url aus Tieschen.


NEUES LAND