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Nr. 43 73. Jahrgang

LAND

Wochenzeitung des Steirischen Bauernbundes Postentgelt bar bezahlt • Erscheinungsort Graz • Verlagspostamt 8020 Graz • 02Z032268W

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Winterzeit Foto: Fotolia.com/marog-pixcells

NEUES

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Am Sonntag, dem 27. Oktober, 3 Uhr, werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt.

Inhalt Argentinien Landwirtschaft in Argentinien – was dort besonders auffällt.  Seiten 2–3

Foto: kk

Äthiopien Peter Krasser eröffnete in Äthiopien seine dritte Schule.  Seite 9

Foto: Edi Mandl

Die Vorbereitungen für das Gedenkjahr „Erster Weltkrieg“ laufen.  Seiten 18–19

Foto: Sonntagsbote

29 31 BIS

OKTOBER

Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Österreich

Gedenkund Feiertag Der Nationalfeiertag wird seit dem Jahr 1965 jährlich am 26. Oktober begangen. Das ist jener Tag, an dem im Jahr 1955 das Gesetz zur Österreichischen Neutralität beschlossen worden ist.

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TOP-THEMA

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Don’t ■ Josef Kaltenegger

Selten ist ein Land widersprüchlicher als Argentinien, wenn es um das Bewirtschaften des Landes und um den Schutz der Ressourcen geht.

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eine nicht für mich Argentinien – don’t cry for me Argentinia. Ein Lied aus dem Musical „Evita“ des britischen Musikcalstars Andrew Lloyd Webber und gesungen von Madonna bringt manche der argentinischen Emotionen, die stark von europäischen Einwandern in ihrer gesamten Kultur geprägt sind, auf den Punkt. Das Musical „Evita“ entstand in Anlehnung an die populäre Präsidentengattin Eva Peron. Militärputsche und Diktaturen prägten bis in die 80er Jahre des 20 Jahrhunderts dieses faszinierende Land, das an Landschaft- und Landwirtschaft zu den interessantesten Ländern dieser Welt zählt.

41 Millionen

Unendliches Wachstum?

Rebellische Argentinier

Der unglaubliche landschaftliche Reichtum erinnert insbesondere im Süden stark an die Alpenregionen in Europa. Riesige Seen, hohe Berge – in den Anden bis 7000 Meter, tolle Winterskigebiete und unendliche Weiten laden zum Seele baumeln ein.

Argentinien hat zwei wirtschaftliche Kernregionen. Im Großraum Buenos Aires leben rund 17 Millionen Argentinier, den Hauptstadtkern bilden ca. 5 Millionen. Rosaria hat rund 5 Millionen Einwohner und liegt im Zentrum der Agrarwirtschaft.

Die Lenker der argentinischen Agrarwirtschaft glauben unverrückt an ein lineares Wachstum in der Produktion in den nächsten Jahren, wobei man meint, man hätte noch ein Potential von 50 Prozent zur Steigerung der Produktion in allen Sparten.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Argentinier nicht lautstark in der Hauptstadt wie in anderen großen Städten sympathisch deutlich machen, was ihnen nicht passt. Viele Demonstrationen sind zum Schutz der Böden und Gewässer.

Die Argentinier und tausende Besucher schätzen das schöne Urlaubsland zum Erholen.

Buenos Aires ist eine der großen, pulsierenden Metropolen Südamerikas.

Die Düngermittelindustrie rechnet mit einer Absatzsteigerung bis zu 50 Prozent.

Foto: kk

Hauptstadt Buenos Aires

Foto: kk

Tourismus in Argentinien

Foto: kk

Im rund 2,8 Millionen Quadratkilometer großen Land (33 Mal Österreich) leben rund 41 Millio-

Foto: kk

50 Prozent oder 15 Millionen Hektar werden in Argentinien mit Soja (gentschnisch verändert) bepflanzt. Beim Export kassiert der Staat 36 Prozent des Preises und weitere 36 Prozent des Gewinnes.

Die Argentinier wollen ihr Land vor Ausbeutung und Ausverkauf schützen.


TOP-THEMA

Donnerstag, 24. Oktober 2013

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cry for me Argentina Die Rinderzucht mit Weidehaltung und die Milchwirtschaft prägen weite Landstriche des unglaublich schönen Agrarlandes. Fotos: kk

nen Menschen. Viele von ihnen haben europäische Wurzeln, da ihre Vorfahren in mehreren Wellen nach Argentinien einwanderten. Diese Wurzeln machen das spanisch sprechende Land für Europäer besonders liebenswert. Man verspürt immer das Gefühl einer Vertrautheit. Südeuropäische Gelassenheit gepaart mit Temperament und die sprühende Kraft der indigenen Argentinier lassen einen auf jedem Meter empfinden, wie lebendig das Land und seine Bürger sind. Die letzte Wirtschaftskrise hat viele, noch sichtbare Spuren hinterlassen. Eine hohe Arbeitslosenrate belastet das Land, welches 2009 knapp vor dem Kollaps stand. Inzwischen hat man wieder Fuß gefasst, trotzdem gibt es tausende Aufgaben, die auf die amtierende Regierung mit Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner warten.

Argentinien hat viele bedeutende Wirtschaftszweige. Zu den wichtigsten Sparten zählt die Erzeugung von Lebensmitteln. Dabei ist man noch lange nicht am Plafond. Auf rund 30 Millionen Hektar Ackerland erzeugt Argentinien derzeit ca. 100 Millionen Tonnen Getreide. Rechnet man das um, dann beträgt der durchschnittlich Hektarertrag rund drei Tonnen. Das ist im internationalen Vergleich mit gut entwickelten Agrarstrukturen nicht gerade weltbewegend. Aber, die argentinischen Farmer sind sehr stolz: Argentinien erzeugt für elf Mal mehr Menschen Lebensmittel als man selber an Einwohnern hat. Mit anderen Worten, die argentinischen Farmer ernähren mit ihren Produkten 450 Millionen Menschen.

Faktor Gentechnik Selten zuvor habe ich ein Land kennengelernt, das so sehr an

die Gentechnik glaubt, wie Argentinien. Bei den Ackerkulturen setzt man ausschließlich auf den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut. Die Abhängigkeit von wenigen Anbietern stört derzeit nicht. Auf die Frage nach Alternativen bei Problemen hat man keine Antwort. Argentinien ist aber auch ein Riese in der Rinderzucht. Rund 11.500 Millionen Tonnen Milch erzeugt man im Jahr. Die Milchproduktion leidet aber immer wieder unter stark schwankenden Milchpreisen. Derzeit bekommt man rund 0,36 US Dollar je Liter Milch, das sind etwa 0,26 Euro. Der Konsumentenpreis liegt bei 1,30 US Dollar oder 0,95 Euro. Rund 50 Millionen Rinder werden im Jahr dem Konsum zugeführt, bei den Fleischrindern dominiert die Weidehaltung auf den Pampas.

Argentinien Farming Argentinien ist eines der aufstrebendsten Agrarländer der Welt. Rund 30 Millionen Hektar bieten viele Perspektiven im Ackerbau. 100 Millionen Tonnen an Getreide werden erzeugt. Die Hälfte davon ist Sojabohne, 50 Millionen Tonnen Soja gedeihen auf rund 15 Millionen Hektar Land. Mais und Winterweizen werden auf jeweils rund 8 Millionen Hektar angebaut. Weitere wichtige Ackerkulturen sind Raps und Sonnenblumen. Die Niederschläge sind meist gut verteilt und liegen bei 700 bis 900 ml. Im Ackerbau setzt man nur auf gentechnisch verändertes Saatgut. Damit meint man, könne man die Erträge steigern und die Kosten senken. Die Erträge lassen nicht den Schluss zu, dass die Gentechnik etwas bringt. Die Milchproduktion will man von derzeit 10.500 Millionen Tonnen (mit 2 Millionen Kühen) auf 18.000 Millionen Tonnen (mit 3,5 Millionen Kühen) steigern.

Viele Kulturen werden mittels Direktsaat ausgesät. Monokulturen prägen das Land.

Internationale Agrarjournalisten Einmal im Jahr treffen sich internationale Agrarjournalisten der Organisation IFAJ in einem anderen Land zum Erfahrungsaustausch.

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013 traf man sich in Argentinien, wobei das Programm immer einen intensiven Einblick in die agrarischen Gepflogenheiten des Gastgeberlandes bieten. Argentinien war für viele Neuland, dementspre-

chend neugierig war man. Mehr als 200 Journalisten aus der ganzen Welt führen dabei einen intensiven Austausch an internationalen Entwicklungen. Auffallend ist, dass die Teilnehmer aus den Südamerikanischen Regionen durchaus verstanden haben, dass ihre Länder maßgeblich die Zukunft der Agrarwirtschaft mitprägen werden. Ein Ranking der wichtigsten Exportmärkte zeigt, dass China vor Indien sowie Länder des Pazifischen Raums im Mittelpunkt stehen. Europa rangiert, obwohl als reiche Region bekannt, unter ferner liefen hinter Russland und hinter afrikanischen Staaten.

Österreich-Delegation beim IFAJ-Treffen in Argentinien: Habisch, Goldberger, Weber, Adelhoch, Nimmervoll und Kaltenegger


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POLITIK

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Diskussion und Buchpräsentation von Josef Riegler:

Zukunft als Auftrag! unter anderen mit Siegfried Nagl Josef Radermacher Josef Riegler Peter Riedler Ernst Scheiber Friedrich Zimmermann

Anmeldung: christian.koeberl@stadt.graz.at

Foto: Steiermark Tourismus/photo-austria.at

Montag, 28. Oktober Zeit: 16.30 Uhr Ort: Meerscheinschlössl der Universität Graz Mozartgasse 3 8010 Graz „1001 Gründe Österreich zu lieben“, das ist der Buchtitel über ein Land mit besonderen Landschaften, Stärken und Menschen, die man ohne Scheu zur Schau stellen dürfe, betonen Schneider und Schüssel.

Überregionale Impulsgeber Die Handelsbeziehungen zwischen Kroatien und Österreich standen beim Kroatientag im Mittelpunkt, neue Kooperationen werden starten.

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ls besonderer Impulsgeber für die Wirtschaftsbeziehung und Wirtschaftsentwicklung zwischen Österreich und Kroatien werden die Aktivitäten der Klein- und mittlere Unternehmen (KMUs) angese-

hen. Deutlich neue Perspektiven wurden durch Kooperationsgespräche zwischen kroatischen und steirischen Clustern im Lebensmittelbereich und in der Automobilindustrie gestartet. Zur hochkarätigen Veranstaltung im Grazer Kongress luden der Präsident der Kroatisch-Österreichischen Handelskammer Markus Mair mit Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Unter den zahlreichen Gästen sowie über 300 Teilnehmern und Referenten, waren auch Botschafter Gordan Bakota sowie die Staatssekretärin für internationale Beziehungen, Innovationen und Technologie Zdenka Loncar mit dabei.

Über Kooperationen informierten unter anderen Botschafter Bakota, Staatsekretärin Loncar, Christian Buchmann und Markus Mair.


POLITIK

Donnerstag, 24. Oktober 2013

1001 Gründe, dieses Österreich zu lieben

GENAU GENOMMEN

■ Josef Kaltenegger

Am Vorabend des Österreichischen Nationalfeiertages am 26. Oktober präsentierte Wolfgang Schüssel interessante politische Einblicke.

Franz Tonner

Katharina Schneider und Wolfgang Schüssel stellten in der Buchhandlung Moser das lesenswerte Buch vor.

Österreicher lieben Österreich

Foto: kk

brochen war. Im Nachhinein sei man vielfach gescheiter, ohne einen Rettungsschirm wäre aber Europa- und weltweit ein Wirtschaftscrash perfekt gewesen. So gesehen waren die Rettungsschirme ein taugliches, wenn auch ein sehr teures Mittel, viele Menschen vor den Trümmern ihrer Existenzen zu bewahren.

passiere, dann werden die Menschen verunsichert, es schwinde das Vertrauen in Institutionen. Daran muss man hart arbeiten. Im Zusammenhang mit den Diskussionen betreff EU meint Schüssel, man müsse bedenken, dass 60 Prozent der Österreicher ihren Gehalt bekommen, weil man Waren exportieren kann aber auch muss. Man könne durchaus sagen, viele Österreicher verdienen ihr Geld im Ausland. Daher dürfe man sich der Zuwanderung nicht verschließen, sie finde statt. Am Beispiel Wien: 31 Prozent der Wiener haben Migrationshintergrund, in den Schulen sind es 50 Prozent und bei den Geburten sind es 60 Prozent.

Sich den Fragen stellen In Österreich habe man das mit der BAWAG Krise erstmals selbst erlebt. Damals habe ein Feiertag den Zeit-Spielraum für eine Lösung ermöglicht. Im Zusammenhang mit Medien und Politik meint Schüssel, Medien sollten berichten - auch schonungslos, aber nicht jagen. Wenn Unrecht

Schwestern-Duo Fixe Größe schreibt Buch seit 35 Jahren

Für LAbg. Eva Maria Lipp (Mitte) war es schon Buch Nr. 13.

FCG-Vorsitzender Franz Gosch fordert, die bestehenden Barrieren für Lehrlinge bei der Ausübung ihres Wahlrechts bei der AK-Wahl zu beseitigen. Derzeit dürfen Lehrlinge bei der AKWahl nur wählen, wenn sie sich vorher „veranlagt“ haben.

Foto: VP

Die Frauenbewegung-Ortsgruppe Lebring-St. Margarethen feierte mit vielen Gästen ihr 35-jähriges Bestehen. Gründungsobfrau war Elisabeth Posod. Ihr folgte Eva-Maria Tassold nach. Seit etlichen Jahren ist nun Gabriele Muster Ortsleiterin.

Foto: kk

Im Beisein von Landesrat Kristina Edlinger-Ploder wurde das Buch „Appetizer“ vorgestellt. Dabei geht es um die kleinen Happen vor dem Essen. Geschrieben wurde es von LAbg. Eva Maria Lipp aus Leoben und ihrer Schwester Ingrid Fröhwein aus Köflach.

Wahlrecht auch für Lehrlinge

Foto: Archiv/DM

Ö

sterreich ist viel größer, als einem das oft bewusst sei. Es gebe keine Gründe, warum man in Europa oder weltweit betrachtet kein Selbstbewusstsein entwickeln dürfe. Bei der Präsentation eines Buches mit dem abgeleiteten Titel zu den Märchen aus 1001 Nacht nämlich „1001 Gründe Österreich zu lieben“ von Katharina Schneider, welches Wolfgang Schüssel mit Illustrationen versah, zeigte Schüssel mit seinen gewohnt klaren Worten auf, warum manche politische Entscheidungsprozesse stattfanden, wie man sie erlebte. Die Krise für Wirtschaft und Banken sei eine besondere Herausforderung, die ohne Vorwarnung über Europa herein ge-

Frauenbewegung-Obfrau Gabriele Muster mit den Ehrengästen

Lehrlinge sind bis jetzt bei der AK-Wahl benachteiligt.

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Am Wochenende feiern wir in Österreich unseren Nationalfeiertag. Für die Älteren unter uns ist das ein historischer Tag, der des Grundes wegen gefeiert wird. Die Jüngeren können mit dem Grund weniger anfangen und feiern des Feierns wegen. Die Nachkriegsgenerationen kennen Gott sei Dank keine Kriege und können dementsprechend die Bedeutung des Friedens nicht schätzen. Was aber sehr wohl geschätzt wird, ist das schöne Land Österreich Die IMAS-Umfrage zum Nationalfeiertag hat ergeben, dass die Bevölkerung gerne in Österreich lebt und sich der Heimat verbunden fühlt. Die Hauptgründe dafür sind die Schönheit des Landes, die hervorragende österreichische Küche, der typisch österreichische Humor und heimische Traditionen. Für alle Beweggründe, die Heimat zu lieben, tragen die Bauern die Hauptverantwortung. Dementsprechend positiv ist auch das Image der Bauern innerhalb der Bevölkerung. Grund genug bei den Regierungsverhandlungen auch darauf zu schauen, dass diese Leistungen für die Allgemeinheit auch in Zukunft gesichert werden können und den Bauern vernünftige Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden. Diese positive Stimmung zu Österreich hat sich bei der Nationalratswahl kaum erkennen lassen, denn jemand trägt doch auch die politische Verantwortung, dass sich Menschen hier wohl fühlen, meint Ihr


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CHRONIK

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Murtal: schafft ■ Josef Kaltenegger

Was man einst schon als schwankenden Industriestandort abtun wollte, ist heute eine Zukunftsregion mit „Kraft. Das Murtal“.

Foto: g.ott

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Die Macher der Initiative „Kraft.Das Murtal“ haben die Vision, die Region zu den stärksten Wirtschaftsregionen des Landes zu entwickeln. 1100 neue Arbeitsplätze wurden schon geschaffen.

ie Region des Oberen Murtals mit den Talböden vom Mareiner Boden über das Aichfeld bis zum Murboden hinauf in des Pölstal oder in die Murauer Region war einige Jahre nach dem Niedergang der Industrien rund um Bergbau und Stahlverarbeitung auf schwachen wirtschaftlichen Fundamenten. Heute ist die Region ein Musterbeispiel, wie sich eine Region, deren Menschen und vor allem deren Unternehmer an diesen besonderen Landstrich im Steirischen glaubten zu einer hoffnungsfrohen Zukunftsregion empor schwang. Es gibt das Sprichwort für Optimisten und Kämpfer: geht nicht, gibt es nicht. Das haben schon viele Menschen in

Schlechter Handelskompromiss Zwischen der EU und Kanada wurde ein neues Freihandelsabkommen abschlossen. Die europäischen Bauern sehen das kritisch.

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ie Verhandlungen begannen 2009 und stockten wegen der AgrarhandelsFragen. Nun hat man einen Kompromiss gefunden, der den europäischen Bauernverbänden nicht schmeckt. Man sich auf höhere

Quoten für Rind- und Schweinefleisch sowie Mais aus Kanada und im Gegenzug für Molkereiprodukte aus der EU geeinigt. Kanada darf zukünftig 15.000 Tonnen gefrorenes und 35.000 Tonnen frisches Rindfleisch zollfrei in die EU exportieren. Ursprünglich wollten die Kanadier ein Rindfleischkontingent von 60.000 Tonnen. Die EU darf im Gegenzug zollfrei 16.800 Tonnen Käse von hoher Qualität und 1700 Tonnen Industriekäse zum bestehenden Kontingent von 13.400 Tonnen Käse liefern. Kanadisch Schweinefleischlieferungen dürfen auch kein Wachstumshormon Ractopamin enthalten.

Die EU-Bauernverbände haben keine Freude am Freihandelsabkommen mit Kanada.  Foto: WEST. Fotostudio


CHRONIK

Donnerstag, 24. Oktober 2013

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Mit Tatkraft man Zukunft Arbeitsplätze

Investitionen

„Kraft. Das Murtal“ beschäftigt mit all seinen Betrieben über 6000 Mitarbeiter, man erwirtschaftet rund 1,67 Milliarden Euro Umsatz. Damit ist „Kraft. Das Murtal“ das viertgrößte „Unternehmen“ der Steiermark. Die Betriebe zahlen über 260 Millionen Euro an Löhnen und Gehältern, sie sind damit wesentlichen Garant für den Wohlstand in der Region.

Die Betriebe von „Kraft. Das Murtal“ investierten mehr als 320 Millionen Euro in die Standorte. Damit werden viele regionale Zulieferer abgesichert. Mit diesen Investitionen konnten man in den letzten zehn Jahren 1100 neue Arbeitsplätze schaffen. 14 Millionen Euro gibt man jährlich für Forschung aus, 2,5 Millionen für Mitarbeiterschulungen.

der Steiermark bewiesen, am konkreten Fall auch im Oberen Murtal.

Die Unternehmen sind in vielen Bereichen wichtige Akteure, die kraftvoll gesellschaftspolitische Verantwortung in und für die Region übernehmen. Denn letztlich brauchen alle Menschen, besonders aber die Jugend, eine lebenswerte Zukunft in der Region Murau und Murtal. Nachhaltigkeit ist damit nur dann gegeben, wenn die Menschen der Region UND die Unternehmen eine positive Perspektive haben. Die Vision ist es, eine der wirtschaftlich stärksten Regionen der Steiermark zu sein. Und man setzte dazu auch Maßnahmen. In den letzten fünf Jahren wurden 1100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das gibt der Region und den Jungen viel Hoffnung.

Die Murtal-Vision In der Initiative „Kraft. Das Murtal“ haben 64 Unternehmen ihre Tatkraft und ihre Erfahrungen gebündelt. Der eben erschienene Nachhaltigkeitsbericht fasst die erfolgreiche Arbeit aus fünf Jahren zusammen. Region und Wirtschaft sind für „Kraft. Das Murtal“ zwei unzertrennbare Elemente für eine zukunftsfähige Entwicklung. Nur wenn sich die Wirtschaft mit der Region identifiziert und diese stärkt, sowie umgekehrt die Region die Wirtschaft unterstützt und trägt, kann sich die Region positiv entwickeln.

Die Steiermark vergab den Gesundheitspreis an Unternehmer, bei denen Mitarbeitergesundheit besonders geschützt wird.Foto: Foto Fischer

Gesundheitspreis Z

um zwölften Mal wurde der Steirische Gesundheitspreis „Fit im Job“ an steirische Unternehmen verliehen. In vier verschiedenen Kategorien vergaben die WK Steiermark, die Merkur Versicherung AG, das Gesundheits- und das Wirtschaftsressort - Land Steiermark, die Steiermärkische GKK, die Ärztekammer Steiermark sowie die AUVA Steiermark Auszeichnungen an Betriebe, die ihren Mitarbeitern das beste ganzheitliche Gesundheitsprogramm angeboten haben. In der Bewertung wurden vor allem die Kriterien der Ganzheitlichkeit der Projekte, der Einbeziehung der Mitarbeiter in die Entwicklung und Durchfüh-

rung der Maßnahmen, die Art der Evaluierung sowie Nutzung der Ergebnisse, die Verankerung von Betriebliche Gesundheitsförderung im Management und das Vorliegen eines Konzepts beurteilt. Für Kleinbetriebe (bis 50 Mitarbeiter) wurde auch eine Einsteigerförderung vergeben. Die Gewinner 2013 sind: Ordination Elisabeth Santigli; Fa. Flextime; Fa. Roadstars; Thermalquelle Loipersdorf; AUVA Landesstelle Graz; FH Joanneum; Sandvik Mining and Construction; Stahl Judenburg; Engländer GmbH; Stiasny Mobilitätsmanagement; GartenHotel Ochensberger; Marktgemeinde Tieschen; Regenbogen Apotheke und Fa.Taucher.

Erfolgreiche Noriker-Züchter Bei der ARGE Noriker Hengstanerkennung in Stadl Paura konnten sich die steirischen Züchter und Aufzüchter gut in Szene setzen.

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en Titel „Siegerhengst 2013“ gab es für Gold Diamant XV, gezüchtet und aufgezogen von Walter Werni aus Pöls. Ein Dunkelfuchs nach Gastein Diamant XIV mit den Maßen: 161/172/202/24 aus der Stu-

te Finni nach Tibor Vulkan XVI. Er ist ein kompakt konstruierter, gut bemuskelter, bestens gefärbter Junghengst mit hervorragendem Rasse- und Geschlechtstyp ausgestattet, äußerst korrekt und trocken im Fundament, dazu mit einem guten Schritt und einem sehr guten Trab ausgestattet. Weiters wurde Topas Vulkan XVII, ein von Ewald Pichler aus St. Erhard gezogener Hengst gekört, der im Besitz des Landespferdezuchtverbandes Salzburg steht. Der fuchsfärbiger Sohn von Tibor Vulkan XVI mit den Maßen 159/170/193/23 konnte sich im Vorderfeld der 27 Junghengste einreihen.

Stefan Werni präsentiert den Siegerhengst Gold Diamant bei der Hengstkörung in Stadl Paura. Foto: kk


STEIRERLAND GUTEN APPETIT

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Wie’s g’wesn is

STARKES STEIRERLAND

Rinder-ApfelRouladen

Mit viel Wissen und Autorität

Zutaten: 4 Rinderrouladen, je 120-150 g, 2 EL Senf, 6 Scheiben geräucherter Schinkenspeck, 5-6 Äpfel (ca. 800 g), 2 Zwiebeln, 30 g Schmalz, Salz, Pfeffer, edelsüßer Paprika, 500 ml heiße Rinfleischbrühe, 2 EL dunkler Soßenbinder Zubereitung: Rouladenscheiben etwas klopfen und dünn mit Senf bestreichen. Schinkenspeck in Streifen schneiden. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. 1 Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Rouladen mit Schinkenstreifen und Apfelspalten belegen, Zwiebelwürfel darüber verteilen. Rouladen aufrollen und mit Küchenzwirn binden. Die zweite Zwiebel schälen und grob würfeln. Schmalz in einem Bratentopf erhitzen und die Rouladen von allen Seiten anbraten. Etwa zur Hälfte der Anbratzeit die Zwiebel- und Apfelwürfel zufügen und mit anschmoren. Die angebratenen Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Die Brühe zugießen und alles zum Kochen bringen. Im zugedeckten Topf 75 bis 80 Minuten garen lassen. Die restlichen Äpfel schälen, achteln, entkernen und in Scheiben schneiden. Die fertigen Rouladen aus dem Bratensud nehmen und warm stellen. Sud mit Soßenbinder binden, durch ein Sieb streichen und wieder in den Topf gießen. Äpfel zugeben und kurz köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hinweis: Ob überraschend mit Fisch oder Fleisch, raffiniert mit Gemüse oder klassisch im Kuchen: In rund 100 Rezepten steht unser beliebtestes Obst in „Rund um den Apfel“ (Cadmos, 2013) von Anne Ridder im Mittelpunkt.

Kürzlich feierte Ökonomierat Johann Katzbauer vulgo Palzer aus Übelbach den 75. Geburtstag. Nicht nur „seine“ Bauernbundortsgruppe dankt ihm für seine treue Mitgliedschaft und seinen großen Einsatz für die Bauernschaft, sondern auch viele andere Vereine und Institutionen. Herr Katzbauer war stets ein erfolgreicher Forstwirt und 25 Jahre lang Gemeindemandatar, davon 17 Jahre Vizebürgermeister. Er war 22 Jahre lang Bauernbundobmann und 21 Jahre lang Obmann der Raiffeisenbank. Für seinen Einsatz in der Marktgemeinde Übelbach wurde er 1990 zum Ehrenbürger ernannt. Als Bezirksjägermeister von Graz-Umgebung erwarb er sich viel Anerkennung und Respekt. Sein Wissen in Angelegenheiten der Jagd und sein Bemühen, bei Konflikten stets den Konsens zu suchen, zeichneten ihn immer aus.

Foto: Cadmos

Christenlehre im Jahr 1957 in Pichla bei Weinburg am Saßbach. Das Foto stammt von Christine Fröhlich aus Pichla. Sie ist in der hinteren Reihe die Zweite von rechts.

Ökonomierat Johann Katzbauer aus Übelbach wurde 75. Foto: Archiv

NEUES LAND Burgau

berichteten. So wurde vor wenigen Tagen das 30-Jahr-Jubiläum der Gemeindepartnerschaft im Schloss Burgau gefeiert. Im Rahmen des Festaktes wurde natürlich die Urkunde der Partnerschaft neu besiegelt. Umrahmt wurde diese Feierstunde von der Tanzlmusi Burgau, der Volkstanzgruppe Burgau und dem Männerchor Burgau.

Gemeindepartnerschaft Seit 30 Jahren gibt es zwischen der bayrischen Stadt Burgau und der steirischen Marktgemeinde Burgau intensive Kontakte. Diese beschränken sich nicht nur auf gegenseitige Besuche zu den verschiedenen Anlässen, sondern es entstanden bereits Freundschaften, wie die beiden Bürgermeister Gregor Löffler und Konrad Barm bei der Jubiläumsfeier

Flatschach

Bauernehrung

Foto: Kaplan

Der Apfel ist nicht nur knackig frisch ein Genuss, er ist eine raffinierte Zutat diverser Gerichte.

Mit diesem Autobus wurden die Veitscher schon vor 100 Jahren vom Bahnhof Mitterdorf in ihren Heimatort gebracht. Das Foto wurde von Gustav Damberger aus Kindberg eingesandt, der auf einen Film über das frühere Leben im Veitscher Tal am 8., 9. und 10. November in Veitsch verweist.

Das Rüsthaus der FF Flatschach war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Gemeindebauernobmann Franz Braunegger zahlreiche Ehrengäste sowie Bauern aus der Gemeinde Flatschach zur Bauernehrung begrüßte. Im Besonderen begrüßte er Bürgermeister Alois Pichler, die Ökonomieräte Matthäus Gelter, Alois Pichler und Peter Piendl.

Seitens der Kammer hieß er Kammerobmann Ökonomierat Matthias Kranz, Bezirksbäuerin Bernadette Hartleb und Kammersekretär Franz Stein herzlich willkommen. Ökonomierat Piendl erhielt in Anerkennung seiner Verdienste die Kammermedaille in Silber überreicht. Johann Pichler, Josef Schindelbacher und Franz Braunegger bekamen die Kammermedaille in Bronze. Heidelinde Braunegger wurde mit der Bäuerinnennadel ausgezeichnet.

Foto: kk

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STEIRERLAND

Donnerstag, 24. Oktober 2013

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SCHULTERKLOPFEN

Das Volkskundemuseum beim Grazer Paulustor steht für moderne, lebendige Kulturarbeit.

Karl Brodschneider

Schule Äthiopien

Foto: Müllner

Ein junger Hunderter V

seums an einem seidenen Faden. Feuchte Mauern, statische Mängel ließen in dem um 1605 als Kapuzinerkloster errichteten festungsartigen Bau einen weiteren Betrieb nicht mehr zu. Rund eine Million Schilling aus privaten Spenden bedeuteten schließlich den Start für einen Neubeginn. Nach gründlicher Renovierung und großzügigen Umbauarbeiten konnte das Volkskundemuseum 2003 nach 17 (!) Jahren wieder geöffnet werden. Die seither beste Saison wurde 2007 verzeichnet, die Sonderausstellung über die Haribo-Gummibärchen lockte nicht nur Thomas Gottschalk, sondern auch 27.000 Besucher in die neuen Räumlichkeiten. Auf einen ähn-

iktor Gerambs Volkskundemuseum, gegründet 1913, erstrahlt seit seiner Wiedereröffnung im zeitgemäßen neuen Glanz: Moderne, lebendige Kulturarbeit für alle Schichten der Bevölkerung haben sich die Museumsbetreiber im frühbarocken Komplex beim Grazer Paulustor auf ihre Fahnen geheftet. Die einzigartige große Rauchstube, der legendäre Trachtensaal, das alles ist erhalten geblieben. Das Volkskundemuseum ist aber nun auch zum Ort der Begegnung geworden, lädt den Besucher zum spontanen Ausprobieren, Mitmachen ein. Mitte der 1980er-Jahre hing der Weiterbestand des Mu-

lichen Zuspruch hoffen die Museumsverantwortlichen auch für 2014, da wird die Sonderschau „Aberglaube, Aberwissen“ eröffnet. Zu diesem Thema schlummern in den Archiven nämlich tolle Schätze, versichert Kuratorin Roswitha Stipperger. Das Volkskundemuseum verfügt über eine einzigartige Sammlung von fast 50.000 Objekten hauptsächlich aus der vorindustriellen Zeit, sie dokumentieren die materielle und geistige Volkskultur der Steiermark. Noch bis Ende November ist die aktuelle Sonderschau zu sehen: „Dirndl, Jeans und Seidenstrumpf“. Kein Einkaufsbummel in der Herrengasse, sondern viel interessanter.

IMMER DABEI wird man dabei ebenso erfahren wie über das Wildgjoa, die Trud, den Schabbock, den glühenden Schab oder das Auwalln. Viel zu erzählen hat freilich auch das Bauernhausmuseum der Familie Franz und Margareta Spieler vulgo Herk selbst.

Alte Geschichten Um Spuk, Geister, Zauber und Hexerei, gruselige Geschichten und Sagen geht es am Samstag, 26. Oktober, um 19 Uhr im Herkhaus in Freiland bei Deutschlandsberg. Am Programm stehen Sketches und Erzählungen von Peter Stelzl, die Karlheinz Kainz von den Lonsperch Rofflern musikalisch umrahmen wird. Über den Hexensitz und den Teufelsstein

Murau

Foto: Fürbass

Evangelische Identität Mit einem Festgottesdienst und einer großen Feier konnte das Evangelische Diözesanmuseum in Murau nach beinahe drei Jahren Umbauzeit wieder eröffnet werden. „Wir wollten kein retrospektives Museum, sondern von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück in die Gegenwart“, so Ernstchristian Gerhold, der Obmann des Museumsvorstandes. Das Museum befindet sich im Untergeschoß der evangelischen Elisabethkirche in Murau.

St. Lambrecht

Gesunde Arbeitswelt Der Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen soll zu einem Kompetenzzentrum für Stress- und Burnout-Prävention sowie für seelische Gesundheit werden. Vor dem Hintergrund dieses Ziels fand kürzlich eine zweitägige Fachtagung im Benediktinerstift St. Lambrecht zum Thema „Von der Wertschätzung zur Wertschöpfung“ statt.

Foto: Perchthaler

Freiland b. D.

Damals zu seinem 50. Geburtstag vor etwas mehr als zehn Jahren erfüllte sich der Wieser Peter Krasser seinen Herzenswunsch: Menschen zu helfen, die es in ihrem Leben nicht leicht haben. Aber welche Menschen sollten das sein? Krasser, der Gremialobmann des Direktvertriebes in der Wirtschaftskammer ist, erlegte sich selbst eine zweite Bedingung auf: Es musste eine Unterstützung zur Selbstentwicklung sein. Er suchte sich einen strategischen Partner, stieß auf Karlheinz Böhm und erkannte bald seine Ziel: Schule Äthiopien. Auf die Eröffnung der ersten Schule im März 2005 folgte jene der zweiten Grundschule im Oktober 2011. Doch das war ihm nicht genug. Er sammelte weiter und organisierte große Benefizveranstaltungen. Vor wenigen Tagen eröffnete er „seine“ dritte Schule in Äthiopien. Die Sasit Higher Secondary School bildet die neunte und zehnte Schulstufe aus und gibt den Kindern im Hochland von Äthiopien die Möglichkeit, nach der Grundschule eine weiterführende Schule besuchen zu können, um auf einen Beruf oder den Besuch der Universität vorbereitet zu werden. Damit können viele den Teufelskreis der Armut durchbrechen und müssen nicht ein Leben lang Viehhüter bleiben. Die 20-klassige Schule, an der 22 Lehrer unterrichten, hat jetzt ihren Betrieb mit 707 Schülern (376 Jungen, 331 Mädchen) aufgenommen. Peter Krasser sagte einmal: „Ich bin draufgekommen, dass Geben etwas Wunderbares sein kann. Bei den Schuleröffnungen in diese leuchtenden Kinderaugen zu blicken und ihr Lächeln zu beobachten, macht mich tief dankbar.“


10 STEIRERLAND Graz u. Umgebung Oststeiermark Lieboch 50. Geburtstag

Altenberg 85. Geburtstag

Unser Bauernbundmitglied Erich Hösele aus Lieboch feierte seinen 50. Geburtstag. Erich ist durch seine Tätigkeit in seiner Versicherungsagentur weit über Lieboch hinaus bekannt. Für die Bauerschaft überbrachten Obmann Pitsch und Gemeindebauernobmann Tengg herzliche Glückwünsche und einen Geschenkkorb mit Schmankerln vom Bauernhof. Wir wünschen dem Jubilar und seiner Familie für den weiteren Lebensweg viel Gesundheit und alles Gute!

Der Vorstand der Bauernbundortsgruppe Schölbing-Altenberg gratulierte Anna Fast zum 85. Geburtstag. Wir wünschen ihr weiterhin alles Gute, Erfolg und vor allem Gesundheit!

Donnerstag, 24. Oktober 2013 burtstag. Seitens des Bauernbundes wurde dem fleißigen Landwirt und pensionierten Gemeindemitarbeiter herzlichst gratuliert. Bauernbundobmann Josef Heschl, Vizebürgermeister Hans Fiedler und Franz Priesch überbrachten dem Jubilar einen Bauernkorb sowie eine Ehrenurkunde für die langjährige Mitgliedschaft.

Seinen 60. Geburtstag feierte vor kurzem Franz Raidl aus Fröhlichberg. Der Bauernbund Altenmarkt gratuliert auf diesem Wege dem Weinbauer zum runden Geburtstag recht herzlich und wünscht ihm alles Gute und viel Gesundheit!

Gutenberg a. d. R. Grüne Hochzeit

Foto: privat

Bad Waltersdorf 75. Geburtstag Foto: privat

Hartberg-Ring 75. Geburtstag

Foto: privat

Altenmarkt b. R. 60. Geburtstag

Den Bund fürs Leben schlossen Eveline Wünscher und Rene Hammer. Die Kollegen aus dem Vorstand der Ortsgruppe gratulierten dem Brautpaar beim Absperren des Hochzeitszuges. Viel Glück auf eurem Lebensweg!

Kürzlich feierte Karl Toberer aus Waltersdorfberg den 75. Ge-

Tulwitz Zwei Siebziger

Foto: Gemeinde

Seinen 70. Geburtstag beging Ferdinand Brunegger vulgo Weber, seine Gattin Anna feierte bereits im Frühjahr ihren 70-er. Der Jubilar war schon in der Jugendzeit als Landjugendobmann sehr aktiv. Auch in der Feuerwehr und im Bauernbundvorstand war er immer ein fleißiger Mitarbeiter. Die Familie Brunegger führt einen mustergültigen Nebenerwerbsbetrieb mit Urlaub am Bauernhof. Bauernbundobmann Stefan Harrer gratulierte sehr herzlich und bedankte sich für ihre vorbildliche Arbeit und die Bereitschaft, ihre Wiesenflächen für Veranstaltungen als Festwiese und Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Der Bauernbund wünscht beiden Jubilaren alles Gute, viel Gesundheit und noch viel Schaffenskraft für die weiteren Jahre!

Dem Unterauersbacher Bürgermeister Anton Marbler wurde bei seiner Geburtstagsfeier für sein engagiertes Wirken gedankt.

Feier mit viel Tanz

Foto: privat

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nlässlich seines 60. Geburtstags lud der Unterauersbacher Bürgermeister Anton Marbler in die neue Veranstaltungshalle ein, um dort mit seiner Familie, Freunden, Bürgermeisterkollegen, den Kameraden der FF Unterauersbach, dem Gemeinderat, den Jägern und dem Sportverein gebührend zu feiern. Bei der Begrüßung stellte Anton Marbler alle seine Gäste vor und dankte besonders

seiner Gattin Hermi und seiner Mutter Maria. Der Jubilar ist ein begeisterter Volkstänzer, weswegen auch die Volkstanzgruppe unter den Gästen war. Das Abendprogramm war reichhaltig und dauerte bis in die Morgenstunden. Es gab Volkstanzvorführungen, Musik von Ludwig Müller und Amalia Pfundner sowie den Auftritt vom singenden Landwirt Luis und dauerte bis in die Morgenstunden.

Anton Gmeiner feierte kürzlich seinen 75. Geburtstag. Er arbeitete 33 Jahre im Trockenmilchwerk Hartberg und bewirtschaftete seinen Betrieb mit seiner Gattin vorbildlich. Die Landwirtschaft und die Natur zusammen mit den Kindern und Enkelkindern machen ihm täglich viel Freude. Obmann Sepp Lind und Toni Spitzer gratulierten zum Ehrentag und wünschten dem treuen Bauernbundmitglied alles Gute.

Jagerberg 80. Geburtstag Die Vollendung des 80. Lebensjahres feierte Pauline Winter vulgo Trattenfranz aus Grasdorf. Dazu gratulierten Bürgermeister Wurzinger mit Gemeinderat Sudy und Kassier Klein, Dechant Koschat sowie Bauernbundobmann Marbler mit Stellvertreter Neubauer. Auch Abordnungen der Seniorenbundortsgruppen Jagerberg und Mettersdorf stellten sich als Gratulanten ein. Der Bauernbund bedankt sich bei Frau Winter für ihre langjährige Mitgliedschaft!

Kirchbach i. St. Drei Geburtstage Maria Löffler feierte ihren 75. Geburtstag. Obmann Gemeinderat Hans Pongratz und Alois Trummer gratulierten der Jubilarin, die seit Jahrzehnten treues Mitglied ist. – Zwei rüstigen 65ern auf dem St. Anna Berg konnte die Bauernbundortsgruppe ebenfalls herzlich gratulieren. Josef Zach und Anni Konrad feiern ihre Jubiläen immer am gleichen Geburtstag. Wir gratulieren auf das Herzlichste und wünschen ihnen Glück und Gesundheit!

Sinabelkirchen 50. Geburtstag Die Ortsbäuerin und Bauernbundmitglied Helga Timischl fei-


STEIRERLAND

Donnerstag, 24. Oktober 2013

WIR GRATULIEREN Weststeiermark

erte den 50. Geburtstag. Bauernbundobmann Josef Muhr, Stellvertreter Günther Glatzer und die stellvertretende Ortsbäuerin Christine Grabner überreichten Frau Timischl ein Geschenk.

Südsteiermark Deutsch Goritz 80. Geburtstag

Kürzlich hatten die Gemeindevertretung von Deutsch Goritz und der Bauernbund eine schöne Aufgabe vorzunehmen. Bürgermeister Heinrich Tomschitz

Klöch 70. Geburtstag

Foto: privat

Theresia Wurm vulgo Pillhofer feierte ihren 75. Geburtstag. Seitens der Gemeinde gratulierten Bürgermeister Peter Knöbelreiter und Gemeindekassierin Christine Baumgartner. Weiters überbrachten Bauernbundobmann Ziegerhofer und Seniorenbundobmann Baumgartner Glückwünsche und Präsente. Die noch sehr rüstige Bäuerin, die schon sehr früh ihren Hof alleine bewirtschaften musste, ist in der Landwirtschaft noch immer aktiv tätig und unterstützt ihren Sohn tatkräftig.

Vor kurzem feierte Karl Resch aus Vochera am Weinberg seinen 75. Geburtstag. Ortsgruppenobmann Alois Resch überbrachte die besten Glückwünsche und dankte ihm für seine 50-jährige Mitgliedschaft. Karl Resch war immer ein begeisterter Land- und Forstwirt. Jetzt hilft er noch seinem Sohn, der den Betrieb auf Obstbau umgestellt hat. Wir wünschen unserem Jubilar weiterhin alles Gute und viel Gesundheit!

Erna Poglitsch vulgo Hatzl aus Klöchberg vollendete ihr 70. Lebensjahr, wozu ihr die Bauernbundortsgruppe Klöch die herzlichsten Glückwünsche ausspricht. Wir wünschen der rüstigen Jubilarin nur das Beste und viel Gesundheit und Schaffenskraft für die Zukunft!

Kalchberg 60. Geburtstag

Das beliebte Seniorenticket ist wieder da! g von G ült i . b is 30.10 2013 . 29.11

Bei einem gemütlichen Beisammensein gratulierte die Ortsgruppe Engelbert Birnstingl vulgo Zeiner zum 60. Geburtstag. Obmann Anton Graupner und Stellvertreterin Ilse Hußler überreichten dem Jubilar einen Geschenkkorb und bedankten sich bei ihm für die treue Bauernbund-Mitgliedschaft. Der Bauernbund dankt ihm auch für die Mitarbeit bei den Veranstaltungen und Festen!

Foto: privat

Foto: privat

Johann und Anna Monschein vulgo Hafnerhansl feierten mit der Familie, den Verwandten und Nachbarn das Fest der goldenen Hochzeit. Den vom Familienangehörigen und dem Kirchenchor mitgestalteten Dankgottesdienst zelebrierte Dechant Koschat. Das Jubelpaar hat drei Kinder zu tüchtigen Menschen großgezogen. Beide sind in der Nachbarschaft geachtet und beliebt und noch immer in Haus und Hof tätig. Gratulationen kamen auch von Bürgermeister Wurzinger, Gemeinderat Resch, HBI Maier und HLM Kaufmann von der FF Wetzelsdorf, Seniorenbundobfrau Kaufmann mit BR Solterer sowie von Bauernbundobmann Ökonomierat Riedl, der auch eine Urkunde überreichte und für die langjährige Mitgliedschaft dankte.

und Gemeindebauernbundobfrau Maria Pein stellten sich bei Rudolf Ulrich aus Spitz als Gratulanten ein und wünschten ihm zur Vollendung des 80. Lebensjahres alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen. Maria Pein dankte dem Jubilar für seine treue Mitgliedschaft und sprach auch seiner Hermi Dank aus, denn sie sorgt täglich für sein Wohlbefinden.

Bad Gams 75. Geburtstag

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E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

St. Kathrein a. H. 75. Geburtstag

Wetzelsdorf b. J. Goldene Hochzeit

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Söding 60. Geburtstag

Jetzt erhältlich! Alle Infos und Buchung bei den ÖBB-Personenkassen, beim ÖBB-Kundenservice unter 05-1717 und auf oebb.at * Gültig nur mit einer ÖBB VORTEILScard Senior, in der 2. Klasse der Züge der ÖBB-Personenverkehr AG, dem ÖBB Intercitybus Graz – Klagenfurt und auf den Strecken der Raaberbahn AG in Österreich.

Kürzlich feierte Gemeindebäuerin Resi Kager aus Großsöding ihren 60er. Die Gemeindebäuerin Grete Angerer, Anita Lackner, Gemeinderätin Antonia Höller und Bezirksbäuerin Martha Hörmann gratulierten recht herzlich und wünschten ihr wei-


12 STEIRERLAND terhin viel Freude, Kraft und Energie am Hofe sowie Glück und Gottes Segen verbunden mit Zufriedenheit. Als besonderes Geschenk wurde eine Ausfahrt mit Überraschungseffekt durchgeführt, welche bei herrlichem Sonnenschein und guter Stimmung in Kärnten genossen wurde.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Vor kurzem feierten Herta und Hans Zettl die goldene Hochzeit. Aus diesem Anlass luden die beiden ihre Familie, Freunde sowie Vertreter der Vereine zu einer gemeinsamen Festmesse in die Kapelle Södingberg und zum anschließenden Mittagessen im Gasthaus Rainer ein. Andreas Läßer und Martin Kriegl gratulierten zu diesem Jubiläum herzlichst und dankten für die langjährige Mitgliedschaft.

Kürzlich feierte in Draiach Elisabeth Tschuschnigg vulgo Törrisch-Bauer, die Mutter unseres Bauernbundobmanns, den 70. Geburtstag. Bauernbundobmann Klaus Tschuschnigg, Schriftführerin Christine Luckinger, Gemeindebäuerin Antonia Fellner und Gemeindebauernobmann Franz Lenger gratulierten der rüstigen Jubilarin und bedankten sich für ihre langjährige Mitgliedschaft. Der Bauernbund Aflenz wünscht der Jubilarin viel Gesundheit!

Oppenberg 85. Geburtstag Foto: privat

Foto: privat

Aflenz-Land 70. Geburtstag

Die Brautleute Verena Frewein und Karl Spitzer gaben einander kürzlich das Ja-Wort für ihr ge-

Foto: privat

Foto: privat

Kraubath a. d. M. Grüne Hochzeit

St. Martin i. S. 70. Geburtstag

Nach dem feierlichen Gottesdienst wurde das Jubelpaar Christine und Josef Feldbaumer aus Seckau herzlich geehrt. Foto: privat

Fest mit viel Gesang

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as Fest der goldenen Hochzeit konnten Christine und Josef Feldbaumer vulgo Reibenbaum in Hart mit großer Dankbarkeit feiern. Eine große Gratulantenschar feierte das Fest mit und wünschte dem Jubelpaar Gesundheit und noch viele freudvolle Jahre im Kreise der Familie. Das Jubelpaar ist in der Gemeinde Seckau sehr aktiv. So ist der Jubelbräutigam bei einigen Singgruppen „voll dabei“,

Foto: privat

Den 85. Geburtstag feierte Hubert Weissenhaber vulgo Dorfbauer. Der rüstige und vielseitig interessierte Jubilar verfügt über ein umfangreiches Wissen über die Vergangenheit von Etmißl und deren Bewohner, welches immer wieder gerne in Anspruch genommen wird. Gemeindebauernobmann Dietmar Wöls und Georg Fürstner gratulierten ihm recht herzlich und wünschten ihm noch viele gesunde und schöne Jahre.

Obersteiermark

Södingberg Goldene Hochzeit

Den 70. Geburtstag feierte Franz Gimpel vulgo Schmied mit einer großen Abordnung der FF Otternitz und dem Vorstand des Bauernbundes St. Martin im Sulmtal. Die Mithilfe am Hof, egal welche Arbeit ansteht, ist für unser langjähriges Mitglied kein Problem. Ebenso werden seine Arbeitskraft und sein handwerkliches Geschick von der Feuerwehr sehr oft in Anspruch genommen. Von einem ruhigen Pensionistenleben ist Herr Gimpel weit entfernt. Im Otternitzer Hof wurde ordentlich auf den runden Geburtstag vom „Schmieden Franz“ angestoßen. Der Bauernbund St. Martin im Sulmtal bedankt sich für die Einladung und wünscht seinem Mitglied viel Gesundheit und Gottes Segen!

meinsames Leben. Die feierliche Trauung fand in der Pfarrkirche Kraubath statt. Bereits um 4.30 Uhr wurden sie von der Bauernschaft und Freunden mit Böllerschüssen und Musik geweckt. Der Bauernbund wünscht den Neuvermählten viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen!

Etmißl 85. Geburtstag

die natürlich durch ihre Anwesenheit den Feierlichkeiten eine besondere Note verliehen. Die Blumenpracht um Haus und Hof trägt die Handschrift der Braut. Auch die Landwirtschaft ist ein Vorzeigebetrieb; ihre Liebe dazu hat sich auch an die Nachfolger ganz übertragen. So konnten sie mit einem Prachtexemplar von Kuh zu einer internationalen Rinderschau nach Hannover fahren.

Die Vollendung ihres 85. Lebensjahres feierte Hedwig Tiefenbacher im Kreise ihrer großen Familie. Da der Ehrentag auf einen Sonntag fiel, wurde in der Stadtpfarrkirche Rottenmann ein Dankgottesdienst besucht, der von Diözesanbischof Egon Kapellari und Stadtpfarrer Hans Huber zelebriert wurde. Zuvor aber stellte sich zu sehr früher Stunde schon Gemeindebäuerin Michaela Weissl mit mehreren Bäuerinnen zum Weckruf ein. Unter musikalischen Klängen und einem von den Bäuerinnen mitgebrachten Frühstück wurde in den Ehrentag gestartet. Zu einem späteren Zeitpunkt stellte sich bei ihrem langjährigen Mitglied der Bauernbund mit Obmann Johann Forstner vulgo Kronlechner als Gratulant ein und dankte Hedi Tiefenbacher für ihre Treue und ihr Bekenntnis zum bäuerlichen Berufsstand. Die noch sehr rüstige, attraktive und umsichtige Jubilarin unterstützt nach wie vor mit voller Tatkraft ihren Sohn und Besitzer des Hofes vulgo Neukum.

Pernegg 70. Geburtstag Unser Bauernbundmitglied Hubert Hirtler feierte seinen 70. Geburtstag. Eine Abordnung gratulierte dem Jubilar und überreichte einen Geschenkkorb. Wir wünschen Herrn Hirtler nochmals alles Gute, viel Gesundheit, Gottes Segen und noch viele schöne Jahre im Kreise seiner Familie!


STEIRERLAND

Donnerstag, 24. Oktober 2013 Bernau Franz Söls Im Alter von 83 Jahren starb unser langjähriges Bauernbundmitglied Franz Söls vulgo Ulibauer aus Bernau. Herr Söls war über 40 Jahre ein treues Mitglied, dafür wurde er auch mehrmals ausgezeichnet. Die große Anteilnahme bei der Verabschiedung in der Pfarrkirche in Stallhofen zeigte die Beliebtheit des Verstorbenen. Er hatte in seinem Leben immer hart gearbeitet und hatte zu Grund und Boden eine gute Beziehung, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass der Bauernhof vulgo Ulibauer ein Vorzeigebetrieb in unserer Gemeinde ist. Die Bauernbundortsgruppe dankt für seine treue Mitgliedschaft und wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Hengsberg Magdalena Stroisnik Nach langer, schwerer Krankheit wurde Magdalena Stroisnik aus Flüssing im Alter von 66 Jahren in die ewige Heimat abberufen. Die tüchtige und beliebte Bäuerin war bereits in ihrer Jugendzeit am elterlichen Hof führend tätig. Im Jahr 1969 heiratete sie und wurde Mutter von zwei Mädchen. Sie war Initiatorin einer Flurbereinigung für sechs Grundbesitzer und für die Flüssinger Bauern eine gute Nachbarin und verlässliche Eberhalterin. Als Kirchenchorsängerin war sie jahrzehntelang aktiv. Ihre zwei Enkelkinder bereiteten ihr große Freude. Wie sie in ihrer Krankheit von den Töchtern und Nachbarn jahrelang im Kreise der Familie gepflegt wurde, war großartig. Die Ortsgruppe Flüssing des Steirischen Bauernbundes mit Obmann Johann Pichler dankt Frau Stroisnik für ihre 40-jährige aktive Mitarbeit in der Standesorganisation.

Hof b. Str. Josef Koller Unser langjähriges Mitglied Josef Koller vulgo Fürst aus Radochen starb mit 79 Lebensjahr. Herr Koller war fast zwei Jahrzehntelang in der Kommunalpolitik tätig, davon fünf

WIR TRAUERN

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

Jahre als Vizebürgermeister. Er wirkte auch in der Jagdgemeinschaft sowie Berg- und Naturwacht. In den Nachrufen wurden seine Verdienste gewürdigt. Eine große Trauergemeinde nahm von ihm auf dem Friedhof von Straden Abschied. Der Bauernbund wird ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren und dankt für seine treue Mitgliedschaft.

Mitterdorf i. M. Maria Scheikl Unser langjähriges Bauernbundmitglied Maria Scheikl vulgo Bauritsch ist Ende September im 67. Lebensjahr völlig unerwartet aus unserer Mitte gerufen worden. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung und Bauern wurde sie zu Grabe getragen. Der Bauernbund

Mitterdorf spricht den Hinterbliebenen sein aufrichtiges Beileid aus und legte als Dank für ihre Treue zum Bauernbund am Grab einen Kranz nieder.

Mühldorf Franz Eder Unser jahrzehntelanges Vorstandsmitglied Franz Eder aus Petersdorf ist kürzlich im Alter von 82 Jahren von uns gegangen. Der Bauernbund Mühldorf spricht auf diesem Weg der trauernden Familie sein aufrichtiges Beileid aus und wird dem Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren.

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Nitscha Josef Moik Durch ein Herzversagen starb der bis zuletzt immer fleißige und aktive Altbauer Josef Moik im 73. Lebensjahr. Josef Moik geborener Wippel aus Gleisdorf kam als Zwanzigjähriger nach Nitscha, um den Bauernhof des tragisch verunglückten Josef Moik, einem Verwandten der Familie Wippel, zu übernehmen. Mit außergewöhnlichem Fleiß hat Sepp mit seiner Frau Rosa den Hof bewirtschaftet, vergrößert, modernisiert und so zum größten Betrieb in Nitscha gemacht. Sepp war Bauer mit Leib und Seele. Er half seinen Nachbarn mit seinen Maschinen aus und half auch der Feuerwehr und bei Veranstaltungen im Dorf immer gerne mit. Er war viele Jahre lang Oberbrandinspektor der FF Nitscha und leitete den Bau des neuen Rüsthauses 1985/1986. Eine überaus große Trauergemeinde nahm von ihm Abschied. Für die Feuerwehr bedankte sich Ehrenbrandinspektor Hans Reiter und für die Dorfgemeinschaft Nitscha Hans Konrad beim Verstorbenen für die geleistete Arbeit und gute Nachbarschaft. Der Bauernbund wird seinem treuen Mitglied ein ehrendes Gedenken bewahren.

Pirching a. T. Anton Madl

Johann Konrad war in Anerkennung seiner Verdienste für Jagerberg mit dem Ehrenring ausgezeichnet worden. Foto: Brodschneider

Fleißiger Schriftführer

D

as langjährige Bauernbundmitglied Johann Konrad aus Jagerberg starb im 87. Lebensjahr. Seinen Beruf als Gemeindesekretär und Standesbeamter führte Herr Konrad mit viel Freude aus. Er war in sehr vielen Vereinen wie zum Beispiel beim ÖKB, bei der Feuerwehr, beim Seniorenbund sehr aktiv, ebenso wirkte er in der Raiffeisenbank, bei Kolping u.a.m. Für sein großartiges Wir-

ken wurde er mit besonderen Auszeichnungen geehrt. So war er Ehrenringträger der Marktgemeinde Jagerberg und Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark. Für den Bauernbund war er jahrelang als pflichtbewusster Schriftführer tätig. Der Steirische Bauernbund, Ortsgruppe Jagerberg, dankt für sein verdienstvolles Wirken und wird ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Nach langer schwerer Krankheit starb Anton Madl aus Rettenbach im 77. Lebensjahr. Pfarrer Alois Stumpf würdigte sein Leben und hielt auch die Trauerfeierlichkeiten ab. Eine große Trauergemeinde geleitete den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte. Unsere Ortsgruppe spricht den Angehörigen ihre innige Anteilnahme aus.

Ratschendorf Franz Meichenitsch Nach langer, schwerer Krankheit starb im Alter von 80 Jahren Franz Meichenitsch vulgo Lenghiasl. Herr Meichenitsch war in der Familie und in der Nachbarschaft aufgrund seiner Einfachheit und Freundlichkeit ein gern gesehenes Mitglied unserer Gesellschaft. Die Bauernbundortsgruppe Ratschendorf dankt für seine treue Mitgliedschaft!


14 STEIRERLAND IN KÜRZE Allerheiligen i. M.

Lesung und Kulinarik Die Bäuerinnen von Allerheiligen und Mürzhofen laden herzlich zur Lesung „Heiteres und Weiteres“, Gedichte und Geschichten von und mit Sepp Loibner, mit kulinarischem Genuss am 9. November in der Kulturhalle Allerheiligen ein. Beginn ist um 19 Uhr. Es werden kulinarische Köstlichkeiten von den Bäuerinnen angeboten. Eintritt: Freiwillige Spende.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

DO GEMMA HIN

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

Neues Buch Johann Scheucher stellt am Freitag, 25. Oktober, um 19.30 Uhr im Haus der Vulkane sein neues Buch „Bauernleben – Bauernsterben“ vor. Mitwirkende sind auch Präsident Anton Wilflinger vom Bund Steirischer Heimatdichter, Sepp Maier (Mundartdichter), Heinz Mahr (Mundharmonika), Clemens Scheucher (Geige), Monika Heinz und der Singkreis Stainz bei Straden. Abschließend sind alle zu einem Büffet eingeladen.

Buchpräsentation Ingeborg Wölkart stellt ihr neues Buch „Loch a bissl“ am Sonntag, 27. Oktober, um 15 Uhr beim Dorfwirt Müller in Afling vor. Für Musik sorgen Franz und Ferdl.

Thal

Fehring

Tag der offenen Tür

Ein gesundes Herz

Langenwang

Herbstkonzert Der Musikverein und das Kulturreferat der Marktgemeinde Langenwang laden am Nationalfeiertag um 15 Uhr zur Veranstaltung „Peter Rosegger und ein Herbstkonzert“ im Volkshaus ein. Dabei kommt es zur Uraufführung des Werkes „Därf i ’s Dirndl liabn?“ Leutschach

Im Zuge der Filmpräsentation stellt Veronika Scheikl den Hof vulgo Rantsch und alte bäuerliche Arbeiten vor. Foto: privat

Ein sehenswerter Film

R

und 40 Drehtage und unzählige Stunden widmeten Rudi Donner und Otto Feistl der Herstellung eines neuen Films über die Geschichte des Veitscher Tals. Am Freitag, 8. November, um 19 Uhr wird im „Veitscher Hof“ der erste Teil „Vom Bahnhof Mitterdorf zum Hochreiterbauer“, am 9. November um 19 Uhr der zweite Teil „Von der Schmölz bis zu den Gehöften am ehemaligen Magnesitbergbau“ gezeigt. Am Sonntag,

10. November, um 14 Uhr kann der gesamte Film angeschaut werden. Bei der Filmvorstellung kommen auch viele Sänger und Musikanten aus dem Veitscher zum Einsatz. Die Vorstellung einzelner Bauernhöfe zeichnet den Film besonders aus. Außerdem sind einzigartige Archivaufnahmen zu sehen. In jedem Fall erfährt jeder Besucher viel Interessantes über die Geschichte von Veitsch, seiner Bewohner und (Land-)Wirtschaftsbetriebe.

Vogelbeertag

Kraft-Wallfahrt

Am Nationalfeiertag, 26. Oktober, findet in St. Kathrein am Offenegg der kulinarische Vogelbeer-Wandertag statt. Um 9 Uhr spielen die Kathreiner Dorfmusikanten beim Frühschoppen bei der Panoramaschihütte Pieber. Um 10.30 Uhr erfolgt der Start des Wandertags. Der Vogelbeer-Panoramaweg bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Passailer Kessel bis hin zur Kor­ alpe und dem Bachern-Gebirge. Entlang der etwa fünf Kilometer langen Strecke kann man sich zum Thema „Vogelbeere“ informieren und bei den Labestationen kulinarische Schmankerln probieren. Auch ein Gewinnspiel ist vorbereitet.

Am Nationalfeiertag ist die „Wallfahrt der Zuversicht“. Abmarsch ist um 9 Uhr im Gemeindegebiet von Freiland bei der Abzweigung nach Osterwitz. Um 12 Uhr wird in Maria Osterwitz die Hl. Messe gefeiert. Nach dem Essen erfolgt der Rückmarsch oder die Rückfahrt in Fahrgemeinschaften. Initiator Johannes Maierhofer aus Bad Gams zu den Beweggründen dieser Wallfahrt: „Jeder trägt sein Packerl an Sorgen und Problemen mit sich. Mit Glauben und Optimismus geht es leichter. Diese Wallfahrt soll Kraft geben, das anzunehmen, was uns begegnet.“ Um Anmeldung wird gebeten: Telefon 0664/8277382.

Junkerpräsentation Am Freitag, 8. November, um 19.30 Uhr beginnt die Junker-Präsentation im Knielyhaus. Über 30 Junkerbauern aus dem Rebenland wirken mit. Die Geschwister Hölbing sorgen für Musik, Robert Isak und Franz Wakonig gestalten eine Ausstellung. Verkostet werden kann auch der neue Jahrgangspils. Die Familie Kure aus Schlossberg versorgt die Gäste mit JunkerSchmankerl. An der Abendkasse kostet der Eintritt zwölf Euro. Niederöblarn

Fest am Straußenhof Der Bauernbund Niederöblarn veranstaltet am Nationalfeiertag beimi Straußenhof am Gritschenberg ein Hoffest. Beginn ist um 11 Uhr. Das Fest findet bei jeder Witterung in einem beheizten Zelt statt. Für Musik sorgen die „Bradl Pro`s“ aus Donnersbach und Aigen.

Es gibt kulinarische Köstlichkeiten rund um den Strauß, einen Streichelzoo, Oldtimer-Traktoren, eine Verlosung sowie die Möglichkeit zu Spaziergängen mit leinenführigen Alpakas. Stainz b. Str.

Bärnbach

Das Katholische Bildungswerk lädt am Donnerstag, 14. November, zum Vortrag „Ein gesundes Herz – ein gesundes Leben“ mit Wolfgang Ranzinger vom LKH Feldbach ein. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Pfarrheim Fehring statt.

IN KÜRZE

Die LFS Grottenhof-Hardt veranstaltet am Mittwoch, 6. November, von 13 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür. In drei Jahren erlangen die Schüler und Schülerinnen eine zweiberufliche Ausbildung und können sich für die Landwirtschaftliche oder die Gärtnerische Handelsschule entscheiden. Weiters werden die Schüler auch auf viele Handelsberufe und das Unternehmertum im Allgemeinen vorbereitet. Seit drei Jahren gibt es in Hardt auch einen einjährigen Aufbaulehrgang für Pferdewirtschaft. Wundschuh

Jung- und Altbürgerfeier Alle zwei Jahre veranstaltet die Gemeinde Wundschuh am Nationalfeiertag die so genannte Altbürgerehrung und Jungbürgerfeier. Dabei werden alle Gemeindebewohner, die älter als 75 Jahre alt sind, mit einem Präsent beglückwünscht und alle jungen Männer und Frauen, die voriges Jahr oder heuer 18 Jahre alt geworden sind, bekommen den Jungbürgerbrief als Zeichen ihrer Volljährigkeit überreicht. Festredner bei der heurigen Feier am 26. Oktober um 10 Uhr im Kulturheim ist Ernst Zwanzleitner, bekannt durch seinen „Bauernkalender“ in Radio Steiermark. Zum Festakt sind alle herzlich eingeladen! Zettling

Michael Jackson-Show Am Nationalfeiertag, 26. Oktober, gibt es im Festsaal die Show „Michael Jackson – The legend lives on“. Beginn ist um 19 Uhr. Das Showticket mit Sektempfang kostet 19,50 Euro, das VIP-Ticket mit anschließender Aftershowparty und Büffet kostet 35 Euro.


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Marktnotiz

MARKTBERICHT Nr. 43, Jg. 45

Exporte hoch Internationaler Milchpreisvergleich

Zweinutzung Nutzrindermarkt Seit Beginn des laufenden Wirtschaftsin Euro je 100 Kilo netto, 4,2 % F, 3,4 % EW Leoben, 22. Oktober D.Gew N.Pr. jahres 2013/14 im Juli bis einschließlich 16. Oktober hat Russland 10 Mio. Stierkälber bis 120 kg 93,45 3,83 Kontakt: VÖM,knapp Manfred Trimmel, 01/21136-2563 Tonnen Getreide exportiert. Gegenüber Stierkälber 121-200 kg 139,85 3,89 EU-Molkereien LTO Österr AMA NZL Vorjahr sei dies2007 ein AnstiegJän um 07 6,5 ProStierkälber28,27 201-250 kg 229,50 2,94 30,75 zent, meldet das Agrarministerium in Feb.07 31,14 Stierkälber28,29 über 250 kg 282,00 2,67 Moskau unter Berufung auf Zolldaten. Mär.07 27,12 30,62 Kuhkälber bis 120 kg 89,92 2,18 Im Zeitraum 1. bis 16. Oktober seien 1,1 Apr.07 30,20 Kuhkälber 26,38 121-200 kg 146,25 3,30 Mio. Tonnen Getreide verschifft worden, Mai.07 29,99 Kuhkälber 26,81 201-250 kg 215,00 2,45 darunter 0,8 Mio. Tonnen Weizen. Jun.07 28,15 30,54 Ebenfalls höher als im Vorjahr fallen die Einsteller bis 10 M. 336,60 2,29 Jul.07 30,66 32,31 Verladungen in der Ukraine aus. Seit Einsteller über 10 M. 312,80 2,27 Aug.07 33,79 33,41 Beginn des Wirtschaftsjahres bis einOchsen 35,29 412,00 1,85 Sep.07 36,95 schließlich 18. Oktober seien 7,8 Mio. Kühe trächtig 726,50 1,56 Okt.07 38,99 38,23 Tonnen Getreide ausgeführt worden. Nov.07 41,03 Kühe nicht39,54 trächtig 704,74 1,28 Das bedeutet einen Anstieg um knapp Dez.07 38,45 41,72 Kalbinnen bis 10 M. 300,75 2,11 zehn Prozent gegenüber meldet 2008 Vorjahr, Jän.08 38,62 41,94 Kalbinnen über 12 M. 589,50 1,56 das Agrarministerium in Kiew. AZ Feb.08 Mär.08 Gesamtrechnung Apr.08´12 Mai.08 landDie endgültige Daten zur regionalen Jun.08 2012 wirtschaftlichen Gesamtrechnung Jul.08jüngst wurde von der Statistik Austria Aug.08 veröffentlicht. Insgesamt wurde für ÖsSep.08 terreich ein Produktionswert in der Höhe Okt.08 Davon 7245,5 Mio. Euro ausgewiesen. Nov.08 von entfallen auf die pflanzlichen ErzeugDez.08 nisse etwa 3227 Mio. Euro, auf die tie2009 Jän.09 rischen Erzeugnisse 3355 Mio. Euro, auf Feb.09 die landwirtschaftlichen Dienstleistungen Mär.09 293 Mio. Euro und auf die nichtlandwirtApr.09 schaftlichen Nebentätigkeiten 359 Mio. Mai.09 Euro. ProduktionsstärkstesJun.09 Bundesland zu Herstellungspreisen ist Jul.09 Niederösterreich ( 31%), gefolgt von Oberösterreich Aug.09 (24,7%) und der Steiermark mit 19,2 Sep.09 Prozent. Okt.09 rs Nov.09 Dez.09 2010 Jän 10 Feb.10 Mär.10 Int. Milchpreisvergleich Apr.10 Mai.10 in Euro je 100 Kilo netto, Jun.10 4,2 % F, 3,4 % EW Jul.10 Aug. Aug. Aug.10 13 Sep.1012 Okt.10 Führende EU-MolkeNov.10 reien, Premium bei 38,79 32,72 Dez.10 500.000 kg* Jän 11 2011 Österreich AMA, Feb.11 Durchschnitt aller 38,36 31,66 Mär.11 Qualitäten Apr.11 Mai.11 Neuseeland 38,97 27,66 Jun.11 USA 32,97 35,31 Jul.11 *Arithm. Mittel; Q: LTO, AMAAug.11 Sep.11 Okt.11 Nov.11

MARKT

landwirtschaftskammer steiermark

E-Mail:markt@lk-stmk.at

Milchrassen D.Gew N.Pr. 67,75 1,10 164,50 USA2,49 – 16,88– 17,99– – 17,90– – 18,45– – 18,40 – – 29,59 --27,89 -27,95-– 25,13– – 28,01– 27,31 657,00 0,98 27,73– – 27,55 554,50 1,23

Kreuzungen D.Gew N.Pr. 80,33 4,08 141,00 4,10 --25,64 26,56 285,50 2,85 27,82 84,44 2,82 29,03 148,00 2,95 31,80 234,00 2,60 36,66 366,73 2,31 37,97 398,00 2,27 35,59 487,00 1,90 35,37 – -32,24 32,06 --34,58 320,41 2,08 32,11 316,00 2,06

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Marktplatz Interview mit Hans Kollmann, EZG Steirisches Rind

M++ Was ist M++? Kollmann: „Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, für gentechnikfrei gefütterte Schlachtkühe über die EZG Rind Zuschläge in der Höhe von 20 Cent/kg SG zu lukrieren. Dazu müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein: Mindestens ein Jahr lang gentechnikfrei zertifizierter (Milchvieh-)Betrieb, wobei OM- und Berglandmilch-Lieferanten automatisch als MRind-Betriebe zertifiziert sind; die zu vermarktende Kuh muss zumindest ein Jahr auf diesem Betrieb gehalten worden sein; Kennzeichnung der EU-Molk gentechnikfreien d-grün „zertifiziert Ama rot Fütterung“ am ViehverkehrsNeuseeland schein, bei den h-grün LandwirtangaUSA blau ben und bei der Schlachtkuh

37,87 41,85 28,35 28,41 36,37 41,52 28,69 28,53 32,80 40,98 27,83 26,28 Produktionswert Landwirtschaft 32,90 39,80 30,03 28,85 32,57 38,96 29,43 Landwirtschaft 32,08 zu Produktionswerte des Wirtschaftsbereichs 34,09 37,98 25,49 nach Bundesländern 28,63 Herstellungspreisen 2012: Grobstruktur 35,71 37,73 23,78 28,73 35,58 38,20 23,57 28,31 34,61 37,72 20,84 31,98 33,56 35,77 20,24 30,47 31,49 34,34 16,10 28,12 29,59 32,59 16,09 20,28 28,84 32,86 15,61 18,26 26,57 31,69 16,12 20,00 23,74 29,85 17,12 20,42 24,10 28,74 17,46 18,11 24,70 26,38 15,77 17,82 25,51 26,13 15,82 17,70 (GTF). Nähere Auskünfte un26,27 26,19 18,37 19,55 ter 0316/421877, 03572/44353 26,74 27,45 18,75 20,62 oder bei Ihrem EZG-Betreuer.“ 27,06 27,97 22,93 21,41 27,93 29,07 22,49 23,39 27,75 30,02 22,58 25,40 Milchmarkt 28,51 30,36 23,60 25,10 28,00 30,22 23,64 25,79 27,32 30,23 25,61 23,46 Milchanlieferung +30,06 0,3% Internationaler InternationalerMilchpreisvergleich Milchpreisvergleich 24,03 27,69 26,26 (in Euro je 100 Kilogramm, 4,24,2 %% Fett, 3,43,4 % Eiweiß) (in Euro je 100 Kilogramm; Fett, % Eiweiß) Die Milchanlieferung an die Molkereien 28,61 30,46 26,83 26,61 41 lag mit +0,3 Prozent im 30,44 September 30,23 30,14 27,87 Ø EU-Molkereien Ø erstmalig im31,78 heurigen Jahr 32,19 über dem 29,32 Österreich AMA26,97 Neuseeland USA Vergleichszeitraum 32,67 des Vorjahres. 32,59 Die 29,09 29,42 3729,21 steigenden 33,05 Milcherzeugerpreise begün33,42 31,36 stigen die 32,98 Produktion – Engpässe 33,56 bei 29,71 32,15 den Futtervorräten Kosten 33,23 und hohe 34,07 30,92 28,45 beim Futtermittelzukauf könnten 32,29 34,55 den 26,14 3331,12 weiteren Produktionsverlauf hingegen 25,41 32,85 34,60 33,89 schwächen.33,59 Die Anlieferung34,43 von April 32,97 31,21 bis Ende September Prozent 33,16 war um 1,9 34,38 31,30 34,47 29 geringer als32,66 im Vorjahr 2012/2013. 34,59 32,26 29,13 Im internationalen lag im Au33,59 Vergleich 35,19 32,80 Q: LTO, AMA 28,80 34,63 35,26 30,42 33,08 gust der neuseeländische Erzeugermilch25 35,32 31,82 37,09 preis sogar 35,58 bereits über dem österreichiAug.11 Feb.12 Aug.12 Feb.13 Aug.13 35,89 35,25 31,39 37,37 schen Durchschnitts-Erzeugerpreis. 36,16 35,89 29,71 34,32 35,48 36,44 28,98 32,50 35,59 37,19 29,45 34,67


Gemüse & Heu Gemüse

Lämmer Qualitätslämmer, lebend, Preisbasis in Euro je kg inkl. Ust.

Erz.pr. Gr. Großmkt.

Rispenparadeiser 0,90-0,96 Gr.Krauth., Stk. 0,35-0,38 Butterhäuptel,Stk. 0,20-0,23 Endiviensalat, Stk. 0,25-0,29 Radicchio, Stk. 0,45-0,50 Zuckerhut, Stk. 0,36-0,40

Qualitätsklasse I Qualitätsklasse II Qualitätsklasse III Qualitätsklasse IV Altschafe und Widder

1,50 0,60 0,60

2,25 2,05 1,85 1,60 0,40

bis bis bis bis bis

2,50 2,20 2,00 1,80 0,70

Preisbasis für Schlachtkörper 18 – 23 kg warm, ohne Innereien, in Euro je kg ohne Ust.

Klasse E2 5,90 Klasse E3 Klasse U2 5,50 Klasse U3 Klasse R2 5,10 Klasse R3 Klasse O2 4,70 Klasse O3 ZS für Bio, AMA-GS, GVO-frei Schafmilch, September Kitz, 8-12 kg SG, kalt

Unverb. Richtpreise in Euro je kg o. Ust., Verband lw. Wildtierhalter, www.wildhaltung.at

8,00 8,00

Heu und Stroh in Euro je 100 kg inkl. Ust. €Erzeugerpreise je t (Preiserhebungen bei steir. Maschinenringen)

Heu Kleinballen zugest. 22,– bis 28,– 146,00 Heu Großballen zugest. 20,– bis 26,– 156,00 Stroh Kleinballen zugest. 18,– bis 20,– 170,00 Stroh Großb. geschn. zug. 11,– bis 15,– Stroh Großb. gem. zugest. 14,– bis 19,– Reg. Zustellk. je 100 kg 141,80 3,– bis 5,– 149,30 Siloballen ab Hof Ø 125 cm 35,– bis 38,– Reg. Zustellkosten bis 30 km, je Ballen 5,– bis 15,– Press- u. Wickelkosten 14,– bis 17,– Siloballen-Presskosten 6,– bis 8,– Wickelkosten 6-fach 7,– bis 9,3 132,50

Q: Statistik Austria

2012

Jänner 103,8 Februar 104,3 März 105,4 April 105,8 Mai 105,7 Juni 103,5 Juli 105,5 August 105,8 September 106,7 Oktober 106,9 November 107,0 Dezember 107,2

Qualitätsprogramm Weizer Schafbauern

Qualitätswildfleisch aus dem Zuchtgehege

Rotwild, grob zerlegt Damwild, grob zerlegt

2010 = 100

Monat

Erhobene Gemüsepreise in Euro je kg ohne Ust. für die Woche vom 21. bis 27. Oktober Erzeugerpreis frei Rampe GH

Verbraucherpreisindex

Lamm & Mais

2013 12/13 in%

106,6 106,9 107,8 107,9 108,1 108,1 107,6 107,7 108,5

+2,7 +2,5 +2,3 +2,0 +2,3 +2,2 +2,0 +1,8 +1,7

Jahres-Ø 105,8

5,50 5,10 4,70 4,30 0,45 1,12 7,00

88,50

115,00

25. Oktober bis 24. November

Zuchtrinder

4.11. Greinbach, 10.30 Uhr

Nutzrinder/Kälber 29.10. 5.11. 12.11. 19.11.

Greinbach, 11 Uhr Leoben, 11 Uhr Greinbach, 11 Uhr Leoben, 11 Uhr

Rindermarkt international Australien: Exportrekord

Die australischen Rindfleischexporteure haben im bisherigen Jahresverlauf so viel Rindfleisch an Auslandskunden verMwst. MaiskornsilageErzeugerpreise kauftexkl. wie nie. So wurden in den ersten Kalkulierte Richtpreise bei einem unterstellten drei Quartalen 2013 rund 800.000 Ton138,70 115,20 96,36 89,00 ausgeführt. 112,65 Maispreis103,90 von 173 bis 184 Euro inkl. Ust.130,55nen Rindund Kalbfleisch 137,60 123,50 109,05 146,10Das waren 99,04 89,70 115,00 15 Prozent mehr als im VorMaiskornsil. ab Feld, 32,5 %, je t, 142,20 139,10 103,90 102,90 101,72 Bis Jahresende 97,50 103,50 jahreszeitraum. soll die ohne Drusch 103,– bis 112,– Rekordmenge von mehr als einer Million Mais zur Trocknung, 25110,00 %, 178,00 98,70 144,80Tonnen113,90 142,80 ins Ausland 101,00 verschifft werden. je t 123,– bis 133,– 177,00 116,30 106,45 143,90Australien 100,50 98,90 143,70 hat im vergangenen Jahr rund zwei Drittel seiner RindfleischerPressobst zeugung exportiert. Dieser Anteil dürfte Erhobene Aufkaufspreise in Euro je t, inkl. durch die höhere Produktionsmenge also Ust., frei Rampe Lagerhaus; faulfrei; KW 43 weiter steigen. Japan bleibt weiterhin Pressobst (nach Region) 130,– bis 150,– der Hauptabnehmer. AgE 130,30

Marktvorschau

* 93,68

93,00

111,45

EU-Marktpreise Jungstierfleisch R in Euro je 100 kg Schlachtgewicht, kalt, Woche bis 13. Oktober

Dänemark Deutschland Portugal 210,00 Spanien 220,00 Frankreich Italien Ungarn Niederlande 149,80 Österreich Polen Slowenien EU-27 Ø

389,99 372,46 363,77 141,50 380,00 374,73 386,84 247,19 342,26 105,57 368,61 302,86 351,16 366,75

Wo.Tend.

– 0,04 +2,52 – 0,06 +5,74 ±0,00 – 6,61 – 2,65 +2,51 90,00 +1,55 – 0,57 +1,54 + 0,92

Quelle: EK

188,84

Getreide & Futtermittel Beginnende Trendwende, aber kaum Potenzial pulse in unseren Breiten kommen vom regen Drittlandsgeschäft für Weizen und Gerste, wo in der EU doppelt so viele Lizenzen vergeben wurden als im Vorjahr. Auch die deutsche Maisernte soll um 25 Prozent geringer ausfallen, dies sollte den heimischen Markt stützen.

Mit Oktober gelang eine leichte Trendwende am Getreidemarkt, im Speziellen auch am Maismarkt. Seit etwa diesem Zeitpunkt steigen die internationalen Börsenotierungen wieder etwas. So sind die 200er Marken in Reichweite und teils schon überschritten. Die Im-

Futtergerste (in Euro je Tonne)

260

2013

2012

2011

Erzeugerpreise Getreide

Börsenpreise Getreide

in Euro je t, frei Erfassungslager, KW 42

Notierungen der Börse für lw. Produkte in Wien, 16. Oktober, in Euro je t, ab Raum Wien, Großhandelsabgabepreise

Futtergerste 160,– bis 170,– mind. 62 hl Futterweizen, 150,– bis 160,– mind. 72 hl LM Beilage Mahlweizen, 155,– bis 165,– mind. 78 hlBeginn Seite 1Titelseite Forstförderung Körnermais, Ernte Ländliche Entwicklung 150,– 2007-20013 bis 155,– 2013, interv.fähig Forstförderung Futtermittelpreise Steiermark Detailhandelspreise beim steir. Landesproduktenhandel für die 42. Woche, ab Lager, in Euro je t

230

200

170 Fixpreise Steiermark, Q: AMA 140 Jän

Feb

März April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

Sojaschrot 510,– bis 545,– 44 % lose Sojaschrot 525,– bis 570,– 49 % lose Ende Seite 1 Titelseite Rapsschrot 270,– bis 320,– 35 % lose Sonnenblumen245,– bis 295,– schrot 37 % lose

Qualitätsweizen

185,– bis 192,–

Mahlroggen

140,– bis 142,–

00Rapsschr, 35%

215,– bis 220,–

Sojaschrot, 44%, GVO

455,– bis 465,–

Sojaschrot, 49%, GVO

485,– bis 495,–

MIT UNTERSTÜTZUNG VON

Ersteller des Marktberichtes: Landwirtschaftskammer Steiermark, 8011 Graz, Hamerlinggasse 3. Für den Inhalt verantwortlich: Dipl.-Ing. Robert Schöttel, Tel. 0316/8050-1411, Fax 0316/8050-1515. Mail: markt@lk-stmk.at. Der „Steirische Marktbericht“ erscheint zum Wochenblatt NEUES LAND.


0,94 1,18 1,19 1,21 1,20 1,34 1,11 1,09 1,37 1,51 1,41 0,94 1,14 1,18 1,19 1,17 1,28 1,10 1,11 1,33 1,54 1,45 0,72 1,16 1,11 1,25 1,19 1,23 1,11 1,12 1,35 1,47 1,45 0,76 1,15 1,10 1,20 1,17 1,22 1,10 1,12 1,20 1,39 1,44 0,84 1,20 1,10 1,13 1,17Rindermarkt 1,18 1,08 1,12 1,25 1,44 1,43 0,86 1,10 1,08 1,15 1,20 1,20 1,13 1,09 1,18 1,48 1,34 0,94 1,09 1,19 1,12 1,26 1,02 1,05 1,20 1,37 1,31 Schwache Qualitäten unter1,07 Preisdruck Steirische Erzeugerpreise 0,84 1,02 1,05 1,26 1,09 1,20 1,00 1,02 1,22 1,35 14. – 20.10. – Totvermarktung Der Jahreszeit entsprechend zeigen jedoch das warme Herbstwetter auf 0,86 1,03 1,06 1,27 1,11 1,03 1,03 1,06 1,21 1,37 sich die Rindfleischmärkte etwas beDer weibliche 0,87 den 0,99Rindfleischhunger. 1,06 1,18 1,06 1,03 1,01 Klasse 1,04 1,26 1,33Kühe Kalbin Stiere lebt, davon profitiert vor allem der 0,85 Schlachtrindermarkt 0,99 1,08 1,14 ist 1,15bestenfalls 1,08 1,02 1,09 1,19 1,32 Ø-Preis 3,72 – – Stierfleischmarkt. Insgesamt drückt 0,91 ausgeglichen, 1,01 1,05 schwächere 1,13 1,17 Qualitäten 1,09 1,02E 1,05 1,25 1,32 Tend.1,20– 0,03 – – Preis. 1,15 Dies drückt auch 1,10 1,07 0,96 leiden 0,98 im1,04 1,15 sich 1,15 1,35 Notierungen EZG Rind, 21.–26.10. unseren einem leichten Ø-Preis1,24 3,67 0,92 auf 1,05 1,02Märkten 1,16 in 1,13 1,18 1,05 1,05 1,39 2,86 3,42 Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro/kg0,82 Rückgang der Schlachtkuh-Notierungen 1,05 1,02 1,17 1,12 1,17 1,06U 1,15 1,33– 0,02 +0,03 Tend.1,19– 0,02 Kategorie/Gew. kalt von/bis0,87 aus. dafür1,12 dürften1,17 auch 0,95 1,10 1,27 1,30 0,98Hauptgründe 1,03 1,16 Ø-Preis 3,57 2,56 3,26 Stiere (310/470) 3,54/3,58 weiterhin 0,93 die knappe Raufuttersituation 0,95R

Progr. Stiere (328/450) 3,78 Kühe (300/420) 2,39/2,56 Kalbin (250/400) 3,17 Kalbin -24 M (250/400) 3,31 Programmkalbin (245/323) 3,54 Schlachtkälber (80/105) 5,70 exklusive qualitätsbedingter Zu- u. Abschläge Bio-ZS in Ct.: Kühe 35-40, Kalbin 40-65; AMA-ZS: Stier 15, Schlachtkälber 20

1,7

und der schwache Drittlandexport im Vergleich zum Vorjahr sein. Das Preistal dürfte aber ausgebildet sein. Ochsen und Jungrinder

Kategorie/Gew. warm

Bio-Ochse (300/430) ALMO R3 (340/420), 20-36 M. Styriabeef (185/260)

von/bis

3,96 3,94 4,55

2012

2011

1,5

1,3

1,1

exkl. ev. qualitätsbedingter Zu- und Abschl.

Kategorie

Ø-Gew. Ø-Preis

Kühe

709,6

1,31 – 0,03

Kalbinnen

393,3

1,81 – 0,13

Einsteller

369,8

2,17 – 0,07

Ochsen

451,0

1,94 – 0,02

Stierkälber

121,3

3,43 – 0,66

Kuhkälber

128,2

2,62 – 0,49

Kälber ges.

Durchschnitt E Tendenz Durchschnitt U Tendenz Durchschnitt R Tendenz Durchschnitt O Tendenz Durchschnitt E-P Tendenz

Stiere

Kühe

3,85 +0,02 3,79 +0,01 3,70 +0,02 3,35 ±0,00 3,75 +0,01

2,99 – 0,23 2,98 – 0,06 2,79 – 0,08 2,53 – 0,05 2,62 – 0,08

122,4

3,30 – 0,58

www.lk-stmk.at Kalbinnen

3,81 +0,05 3,61 +0,03 3,50 – 0,01 3,09 – 0,01 3,51 +0,01

Ermittlung laut Viehmeldeverordnung BGBL.42/2008, der durchschn. Schlachthof-Einstandspreise (inkl. ev. Zu- und Abschläge)

1. bis 52. Woche

Tend.

bei zentraler Vermarktung, inkl. Gebühren

Schlachthof-Einstandspreise AMA, 7. bis 13.10. Österreich

Kühe lebend (in Euro je Kilogramm) 2013

Tend. – 0,03 – 0,01 ±0,00 Ø-Preis 3,38 2,38 2,56 O Tend. +0,03 +0,09 – E-P 3,61 2,50 3,28 Su Tend. – 0,06 – 0,09 – 0,03

Steirische Erzeugerpreise 14. – 20.10. – Lebendvermarkt.

Notierungs-Preisbänder Steiermark Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro je kg

Stiere

3,54 bis 3,63 Kühe

2,35 bis 2,83 Kalbinnen

3,04 bis 3,19 Qualitätskalbinnen

3,31 bis 3,54 Ochsen

3,47 bis 3,96

Schweine- und Ferkelmarkt Stabile Marktsituation hält an Kaum verändert zeigt sich die Marktsituation am europäischen Schweinemarkt. Während Mittel- und Nordeuropa stabil bleiben, schwächeln Spanien und Frankreich nur mehr leicht. Leider wurde der Spielraum für verbesserte Notierungen nicht genutzt. Am heimischen Markt be3,0

leben Handelsaktionen den Absatz. Das leicht gestiegene frische Angebot kann somit gut disponiert werden. Das Vorweihnachtsgeschäft dürfte zusätzliche Stabilität bringen. Auch die Ferkelmärkte zeigen deutliche Stabilisierungstendenzen, die Nachfrage steigt.

St-Ferkel (Notierung in Euro je Kilogramm) 2013

2,7

2012

2011

Steirische Erzeugerpreise 14. bis 20. Oktober Ø-Preis 1,86 S Tendenz ±0,00 Ø-Preis 1,74 E Tendenz ±0,00 Ø-Preis 1,53 U Tendenz +0,01 Ø-Preis 1,41 R Tendenz – 0,02 S-P 1,82 Su Tendenz ±0,00 Ø-Preis 1,42 Zucht Tendenz +0,01 inkl. ev. Zu- und Abschläge

2,4

Notierungen EZG Styriabrid 21. bis 27. Oktober

2,1

1,8

Basispreis Schweinehälften, in Euro je Kilo, ohne Zu- und Abschläge, lt. Preismaske

1. bis 52. Woche

Basispreis ab Hof Basispreis Zuchtsauen

1,65 1,43

AMA-Österreich, 7.–13. Oktober Klasse

S E U R S-P

Ø-Preis

Tendenz

1,86 1,74 1,54 1,42 1,82

– 0,01 – 0,01 ±0,00 – 0,01 ±0,00

Ermittl. lt. VM-VO BGBL.42/2008, der Ø-SHEinst.preise (inkl. ev. Zu- u. Abschl.)

Ferkel, 21. bis 27. Oktober in Euro je Kilo, bis 25 kg

ST- und System-Ferkel Übergewichtspr. ab 25 - 31 kg Übergewichtspr. ab 31 - 34 kg Impfzuschlag Mycopl., je Stk. Impfzuschlag Circo ST, je Stk. Ab-Hof-Abh. d. Mäster je Stk.

2,40 1,10 0,45 1,563 1,50 1,00

Alle Preise ohne Umsatzsteuerangabe verstehen sich als Nettobeträge.


18 KULTUR

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Foto: Theater- und Kulturverein Breitenau

Zum Ausbruch Ein mehrfach verfilmter Theaterklassiker mit viel Situationskomik kommt in Breitenau auf die Bühne.

Theater in Breitenau

D

er Theater- und Kulturverein Breitenau widmet sich in seiner diesjährigen Aufführung der Frage: „Verrückt oder nicht verrückt?“. Gespielt wird der Klassiker „Pension Schöller“ in einer Neubearbeitung von Hans Gnant. Das Lustspiel in drei Akten stammt ursprünglich aus dem Jahr 1890 und wurde im deutschsprachigen Raum weithin bekannt. So gibt es mehrere Verfilmungen mit Stars wie Willy Millowitsch, Harald Juhnke oder Günter Pfitzmann. Auch die Wiener Kammerspiele brachten die Komödie in einer Bearbeitung von Hugo Wiener mit Maxi und Alfred Böhm auf die Bühne.

Zum Stück Ein wohlhabender ehemaliger Fabrikant hat den Herzenswunsch, einmal eine Irrenanstalt mit Insaßen von innen zu sehen. Sein Neffe Wilhelm Gallenschlegel und dessen Geschäftspartner Heinz Heller wollen dem al-

ten Mann diesen Wunsch erfüllen. Im Gegenzug verspricht der Onkel seinem Neffen finanzielle Unterstützung für dessen Betrieb. So laden sie den Onkel in die „Pension Schöller“ und erklären ihm, dass diese Pension eine Irrenanstalt sei. Tatsächlich sind die Gäste ziemlich exzentrisch. Edmund Gallenschlegel amüsiert sich köstlich, bis am nächsten Tag die vermeintlichen Patienten der Reihe nach am Gutshof auftauchen.

Theatertipp „Pension Schöller“ ■■Bearbeitung von Hans Gnant ■■Theater- und Kulturverein Breitenau ■■Barbarasaal St. Erhard/Breitenau ■■Premiere: 25. Oktober, 19.30 Uhr ■■Weitere Termine: 26. und 31. Oktober, um jeweils 19.30 Uhr, 2 November um 15 Uhr und 20 Uhr. ■■Karten-Tel: 06 64/27 085 17 (tägl. von 17 bis 19 Uhr).

■ Waltraud Froihofer

Im Jahr 2014 sind es 100 Jahre, dass der Erste Weltkrieg, in dem 17 Millionen Menschen sterben sollten, ausbrach.

D

er anfangs militärische Konflikt zwischen Österreich-Ungarn und Serbien war binnen weniger Tage zum Kontinentalkrieg eskaliert. Wettrüsten, Imperialismus, Blockbildung, innenpolitische Konflikte, können als Ursachen ausgemacht werden.

Ausstellungen Zum Gedenken an die Zeit sind für kommendes Jahr mehrere Projekte geplant. Im Geburtshaus des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand, heute GrazMuseum, präsentierten Kulturlandesrat Christian Buchmann sowie Vertreter des GrazMuseums, des Steiermärkisches Landesarchives, des Universalmuseums Joanneum und des Instituts für Geschichte der Universität Graz ihre Vorhaben. Unter anderem wird es mehrere Ausstellungen geben, die einmal den Einfluss des Krieges auf den Alltag der Menschen beleuchten,

Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914. Kronen Zeitung, Titelseite. Foto: UMJ

andererseits die Zeitereignisse rund um den Thronfolgermord neu aufrollen, oder etwa den Kontrast zwischen Propaganda und Wirklichkeit erläutern. Die Gegenüberstellung von Kunstwerken des „Regimentsmalers“ Wilhelm Thöny, der sich 1915 freiwillig zum Kriegsdienst meldete, zu Militär-Dokumenten, Objekten und Fotografien wird sich ebenfalls mit Kriegswirklichkeiten beschäftigen.

Hinterfragen Eine Ausstellung im Rahmen der Grazer Herbstmesse wird die Besucher zur Überlegung anregen: „Hätte ich anders oder genauso gehandelt, wie die Menschen damals?“ Im Weiteren vergibt das Kulturressort des Landes zwei Auslandstipendien für Filmkunst und bildende Kunst und stellt im Rahmen eines Call für grenzüberschreitende Kunst- und Kulturprojekte ein gesondertes Budget zur Verfügung.

KULTUR VON ORT ZU ORT Theatergruppe Vogau zeigt „Hurra, ein Junge!“

Der Kulturverein „Dorftheater Vogau“ bringt diesmal den dreiaktigen Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach, „Hurra, ein Junge!“, auf die Bühne. So viel darf verraten werden, bei dem „Jungen“ handelt es sich um einen

nicht mehr taufrischen Erwachsenen. Kultursaal Vogau, Premiere: 8. November um 19.30 Uhr. Weitere Termine: 9., 15., 16., 20., 22. und 23. November um jeweils 19.30 Uhr, 17. November um 17 Uhr. Karten-Tel: 0 34 53/24 77.

Benefizaktion Der Steirische Künstler Gerhard Almbauer stellte sich kürzlich in den Dienst einer guten Sache. Für den Landestierschutzverein Steiermark malte der Künstler 20 Tierbilder und stellte sie dem Verein unentgeltlich zur Verfügung. Die Aktion fand im Steiermarkhof in Graz statt.

Lyrik Abend

Am 24. Oktober lesen um 20 Uhr Friederike Schwab, Marcus Pöttler, Gertrude Grossegger, Udo Kawasser und Helwig Brunner in der edition keiper in Graz.

Kunst-Benefizauktion

Lachmuskeltraining verspricht das turbulente Stück vom „Dorftheater Vogau“ zu bringen. Foto: Barbic

Richard Kriese kuratiert die Ausstellung und Auktion „Caltes Clima: Caritas“, die am 24. Oktober um 18.30 Uhr in der Funkhausgalerie im ORF Landes-

studio Graz stattfindet. 36 renommierte steirische Künstler stellen Kunstwerke zur Verfügung. Zwei Drittel des Erlöses gehen an ausgewählte Projekte der Caritas.

Veganes Essen

Der Mediziner Ruediger Dahlke stellt sein Buch „Peace Food. Das vegane Kochbuch“ in der Buchhandlung Moser in Graz vor. 24. Oktober, 15 Uhr.

Faszinierende Meereswesen

Zu Saisonende und zum Abschluss der Ausstellung „Tauchen, Faszination und Wagnis“ im Steirischen Feuerwehrmuseum in St. Florian wird zur Filmpräsentation geladen. Gezeigt wird der Film „Die faszinierenden Meereswesen“ (2012) von Lenz Laurin am 26. Oktober um 14, 15 und 16 Uhr. Im Gebiet um Sulavesi, eine Insel des indone-


KULTUR

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h des Großen Krieges

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LESETIPPS Kreative Vogel- und Futterhäuschen Eva Schneider bringt in ihrem Buch Bauanleitungen für einfach herzustellende aber optisch ansprechende Nistund Futterhäuschen für den Garten. Egal ob Designhaus mit Flachdach oder buntes Fantasiehäuschen mit Giebeldach, die Innenausstattung, die Größe des Einflugloches und die Wahl des Standortes sind die entscheidenden Kriterien für ein vogeladäquates Häuschen. Je nach Vogelart sind die Anforderungen verschieden. Bei Futterhäuschen ist es zusätzlich wichtig, dass das Futter nicht verschmutzen kann. Die Autorin stellt nützliche und ausgefallene Modelle samt detaillierten Bauanleitungen vor. Holzzuschnitt, Bemalung und Fassadengestaltung werden problemlos nachvollziehbar. Vom Tipi bis zum Badehäuschen reicht die Auswahlmöglichkeit an Modellen. blv, € 15,40.

Wilhelm Thöny, Straßenkampf von Przemyslany, 1917, Öl auf Leinwand, GrazMuseum

Für Bastler und Vogelfreunde Foto: UMJ

Foto: kk

KULTUR VON ORT ZU ORT sischen Archipels, fing der passionierte Unterwasserfilmer seltenste Tierarten mit seiner Kamera ein. Zu den üblichen Eintrittspreisen erhalten die Besucher das Zusatzangebot dieses Film-Genusses und werden mit einem Gläschen Wein der Region verwöhnt.

Permakultur

Im Zaubergarten Lannach (Gelände des Gasthofes Niggas in Lannach) findet am 25. Oktober von 12 bis 17 Uhr ein Permakulturseminar mit Workshop statt. Info und Anmeldung unter Tel: 06 99/11 30 33 20.

Blick hinter Kulissen

Am 26. Oktober gibt es von 9 bis 17 Uhr die Gelegenheit hinter die Kulissen des Museumsbetriebes im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing zu blicken. Alle 30 Minuten finden Füh-

rungen durch Bürogebäude und Werkstätten statt. Es gibt Infos wie Gebäude transloziert, Reparaturarbeiten gemacht und Gärten angelegt werden und vieles mehr. Für Bewohner der angrenzenden Nachbargemeinden ist der Eintritt gratis (Meldezettel mitnehmen).

Zu Gast beim Diversity Festival der Kulturhauptstadt Kosice

Das Kunstlabor Graz von uniT war unlängst Gast beim Diversity Festival der Kulturhauptstadt Kosice 2013. Mit dem Projekt „Hello and Goodbye” wurden die neu errichtete Kasarne/Kulturpark und einige Shops bespielt. Beim Sup-

penfestival, ebenfalls eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres, erhielt das Kunstlabor Graz den Publikumspreis. Das Projekt dokumentiert individuelle Geschichten des Ankommens und Abfahrens rund um Migration.

Gemeinwohlökonomie

Am 5. November um 19.30 Uhr ist Christian Felber zu Gast im Kunsthaus Weiz. Dem Vortrag Felbers zur Gemeinwohlökonomie folgt eine allgemeine Diskussion.

Schwarze Wolle

Die Rabtaldirndln laden zu „Exerzitien“ ins Theater am Lend unter dem Motto: gsegn-gschärft-gsoffn-gschmustgspiebn-gfickt-gfoppt-droschn-gschiedngstorbn. Ein Leben ist lang und gefährlich. 11. November, 21 Uhr.

„Hello and Goodbye“ wird über Zusammenarbeit mit inSitu nächstes Jahr in weiteren Ländern fortgesetzt. Foto: uniT


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Foto: privat

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Ehrengäste und Betreiber bei der neue Biomasseheizung in der Volksschule Wildbach.

Volksschule heizt nun klimaneutral Unter dem Beisein von Bürgermeister Josef Wallner, Direktor Anton Fabian sowie einer Vielzahl an Schülern, Eltern und dem Lehrerteam, konnte kürzlich die neue Hackgutheizung in der Volksschule Wildbach in Betrieb genommen werden. Vor rund einem Jahr wurde die Idee geboren, die veraltete Ölheizung durch einen Biomassekessel zu ersetzten. Rasch waren die notwendigen Verhandlungen geführt und in den Ferien mit der Umsetzung des Projektes begonnen. Betrieben wird die neue Hackgutheizung von der Nahwärme Wildbach. Karl Kramer, Christian Reinisch und Markus Bretterlieber sind zukünftig für die Wärmeversorgung in der Volksschule mit Hackgut aus der Region verantwortlich. Mit einem Jahresverbrauch von rund 200 Schüttraummetern Hackgut aus den benachbarten Wäldern wird gerechnet.

Vulkanland-Obmann Josef Ober: „Der Konsument kann ein qualitativ hochwertiges, AMA-Gütesiegel-zertifiziertes Produkt genießen, das aus dem Steirischen Vulkanland stammt.“ Foto: AMA Marketing

Begeisterung für den Wald fördern

Genuss-Projekte

Was ist des Jägers Recht?

Von 28. bis 31. Oktober findet an der FAST Pichl das Seminar „Waldpädagogik für Einsteiger“ statt. Den Wald mit allen Sinnen erleben - Berühren, Riechen, Schmecken, Sehen und Hören schaffen lebendigen Kontakt zur Natur. Dadurch werden Begeisterung und Interesse für den Wald, für die Waldbewirtschaftung und die Jagd geweckt und gefördert. Dann gelingt es auch, Verständnis für den sorgsamen Umgang mit der Natur und das richtige Verhalten im Wald zu vermitteln. Im Seminar wird das pädagogische Grundwissen, das für die altersadäquate Abhaltung von Führungen nötig ist, vermittelt.

Mit Johann Lafer als bekanntem Aushängeschild will Steiermark Tourismus den ausgezeichneten Ruf der Steiermark als Feinschmecker-Destination auch zukünftig auf hoher Flamme am Brodeln halten. Bei einem gemeinsamen Termin konnten Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer, Landestouristiker Georg Bliem und Johann Lafer die weiteren Ideen wie eine „Kulinarische Reise mit Johann Lafer“ pro Jahr, mögliche Medienauftritte und Wirtschaftskooperationen abstimmen. Ziel ist es die kulinarische Marke Steiermark am deutschsprachigen Markt weiter zu intensivieren.

Viele neue Gesetze und Normen beeinflussen die Jagd. Das Abendseminar „Was ist des Jägers Recht?“ findet am Donnerstag, dem 31. Oktober im Veranstaltungszentrum Krieglach satt und informiert rund um das Waffenrecht und die Registrierung der Jagdwaffen und setzt die Teilnehmer über Jagdschutzorgane und deren Verpflichtungen ins Bild - eine Gratwanderung zwischen Macht und Ohnmacht. Jagdhundehaltung, rechtliche Verpflichtungen von „Herrl“ und „Frauerl“ und Aktuelles aus der Wildbretverordnung runden das vielseitige Programm ab. Beginn der Veranstaltung ist um 17.30 Uhr.

Lafer, Schützenhöfer und Bliem setzen auf die kulinarische Steiermark. Foto: Johann Lafer Büro


WIRTSCHAFT

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Der Fleischhof Raabtal und der Lebensmittelhändler SPAR gehen in Zukunft gemeinsame Wege: Im Mittelpunkt steht das Steirische Vulkanlandschwein.

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mmer mehr Menschen legen Wert auf regionale Lebensmittel. SPAR bietet als langjähriger Partner der heimischen Landwirtschaft den Konsumenten jetzt erstmals die Möglichkeit, ganz gezielt auf Frischfleisch und veredelte Köstlichkeiten vom Steirischen Vulkanlandschwein zuzugreifen. Möglich geworden ist dies durch eine Kooperation von SPAR mit dem Fleischhof Raabtal, dem Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes und 140 Landwirten aus der Region, alle AMA-Gütesiegelzertifiziert. Somit werden fünf Frischfleischprodukte vom Steirischen Vulkanlandschwein in ausgewählten SPAR-Märkten sowie drei veredelten Köstlichkei-

Siegfried Weinkogl, Christoph Holzer, Landesrat Hans Seitinger, Johann Kaufmann und Josef Ober präsentierten die neueste Kooperation. Foto: SPAR

ten (Hauswurst, Selchbauch und Karreerenkerl), in allen Märkten angeboten. „Mit dieser großartigen Kooperation kann SPAR seinen Kunden neue hervorragende Produkte aus der Region anbieten, das macht uns sehr stolz“, so Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und südliches Burgenland.

Kurze Transportwege „Nach 50 Jahren TANN ist dieses hochqualitative Angebot aus der Region ein weiterer Schritt in eine Zukunft, in der die Herkunft und regionale Verbundenheit mit dem Lebensmittel weiter an Bedeutung gewinnen“, erklärt TANN-Bereichsleiter Siegfried Weinkogl. Der Initiator der Ko-

operation, Fleischhof Raabtal Geschäftsführer Johann Kaufmann, betont die Bedeutung der neuen Marke: „Alle unsere Vertragsbauernhöfe liegen in einem Umkreis von 40 Kilometern, was sehr kurze Transportwege und damit eine hervorragende Ökobilanz ermöglicht.“

Qualität und Vielfalt Auch Landesrat Hans Seitinger gibt sich überzeugt: „Wo Heimat und Lebensfreude, Gesundheit und Regionalität mitvermarktet werden, erhält das Lebensmittel im Bewusstsein der Menschen jenen Stellenwert, den es verdient. Wir sind stolz auf unsere regionale Qualität und unsere Vielfalt in der Steiermark.“

Foto: Taucher

Beim Einkauf zählt eben die Regionalität Auch zahlreiche Ehrengäste besuchten den neuen Standort der Firma Stenqvist in St. Peter.

Neuer Standort für die Firma Stenqvist Austria Nach einer rekordverdächtigen Bauzeit von exakt zwölf Monaten und einer nur fünfwöchigen Übersiedlungsphase laufen nun die Maschinen der Firma Stenqvist Austria im Ortsteil Furth der Gemeinde St. Peter/Judenburg bereits auf Hochtouren. Geschäftsführer Franz Pogrielz konnte zur Eröffnung neben der gesamten Belegschaft und Verantwortungsträgern der bauausführenden Firmen an der Spitze der Ehrengästeliste auch Landesrat Christian Buchmann begrüßen. Stenqvist Austria gehört zum größten Verpackungsproduzenten Europas. Am neuen Standort werden Papiertragetaschen in unterschiedlichsten Ausführungen sowie Ladenrollen und Papierverpackungen für den industriellen Bereich wie Maschinenrollen, Kartoffeltaschen, Grillkohlesäcke und Säcke für die Bauindustrie produziert.

Den Wald besser kennen lernen In der Holzwelt Murau wird im Rahmen eines EU-LeaderProjektes für Pflichtschulen die Initiative „Holz macht Schule“ angeboten.

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ür den Bezirk Murau stellt die Forst- und Holzwirtschaft eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine dar. Auf rund 80.000 Hektar Wald mit einem Gesamtvorrat von 25 Millionen Festmetern Holz

wachsen jährlich rund 500.000 Festmeter zu, wovon 400.000 genutzt werden. „Dieses Potenzial sollte schon bei den Kleinsten erkannt werden“, so Bezirksforstinspektor Wilfried Schöggl. Deshalb investiert die Holzwelt Murau gemeinsam mit Holzmuseum und weiteren Projektpartnern in die Bildung der Kleinsten und Kleinen unter den „Holzköpfen“. Die Pflichtschüler lernen in dieser „Holz-Schule“ den Wald als schützenswerten Ort für Freizeit und Erholung intensiver kennen, aber auch das Wissen über die wirtschaftliche Bedeutung der Forst und Holzwirtschaft wird vertieft.

Die Kinder der Volksschule Laßnitz waren vom Projekt „Holz macht Schule“ sichtlich begeistert. Fotos: Holzwelt Murau/Lamm


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Grüner Unberührte Natur, zahllose Wandermöglichkeiten und urige Hütten zeichnen die Eselsberger Alm zwischen St. Peter am Kammersberg und Winklern bei Oberwölz aus. Nun wurde die Infrastruktur ausgebaut.

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ausende Wanderer und Naturgenießer besuchen jährlich die Berge rund um die Eselsberger Alm. Um die Gäste auch zu Verköstigen, war eine Stromversorgung unverzichtbar. Störend waren die Dieselaggregate, bis vor kurzem die einzige Möglichkeit, den Luxus der Elektrizität zu genießen. Ein aufstrebendes Fremdenverkehrsgebiet ohne Strom? Bewirtschaftete Hütten ohne Kühlschrank? Undenkbar. Nur: Der Aufwand, das abgelegene Tal aufzuschließen, war einfach zu groß. Bis ein örtlicher Bauunternehmer mit der Errichtung des AlpenstromWasserkraftwerkes im Jahr 2011 den Stein ins Rollen brachte. „Schon seit zehn Jahren gibt es Bemühungen, den Eselsberg

Die Steiermark ist als für seine Almen und bewirtschafteten Hütten bei Gästen aus dem In- und Ausland sehr beliebt. Eine geeignete Infrastruktur ist dabei unvzichtbar. Foto: ikarus.cc

Problemlöser Erfolgreicher Neueröffnung Ideenwettbewerb des Fachmarktes sind gefordert

Die optimale Holzvermarktung ist das Ziel jedes Holzverkäufers, ob Waldeigentümer, Bewirtschafter oder Berater. Im Zertifikatslehrgang „Holzausformung und Holzverkauf“, der von 4. bis 15 November an der FAST Pichl abgehalten wird, werden alle maßgeblichen fachlichen, aber auch kommunikationstechnische Themen behandelt. Unter anderem zählen heimische Holzarten, rechtliche Rahmenbedingungen, Holzausformung sowie richtiges Holzmessen zu den Seminarinhalten. Dieser Kurs ist ein Zertifikatslehrgang des BMLFUW und Pflichtbestandteil der Waldhelferausbildung.

Pöttinger suchte im Rahmen eines internationalen Ideenwettbewerbs nach Lösungen, die Halmausrichtung beim Gras zu optimieren und damit die Schnittqualität des Ladewagens zu verbessern. Aus über 110 Einreichungen wurden die Sieger gekürt.

Nach nur acht Wochen Umbauzeit wurde der Fachmarkt ROTH im oststeirischen Gnas kürzlich wieder neu eröffnet. In den letzten Wochen wurde intensiv an der Modernisierung gearbeitet. Sämtliche Bereiche im Innenbereich wurden neu gestaltet.

Klaus Pöttinger nahm die Preisverleihung vor. Foto: Pöttinger

Auch Ehrengäste kamen zur Fachmarkteröffnung von ROTH.

Foto: ROTH

Holzausformung und Holzverkauf

Jagd- und Forstschutzorgane stoßen bei der praktischen Ausübung ihrer Tätigkeit immer wieder an die faktischen Grenzen des Machbaren. Zwischen den im Gesetz definierten Rechten öffentlicher Wachen und der Anerkennung dieser Rechte durch Waldbesucher klafft oft eine schwierig zu überwindende Lücke. Im Seminar „Jagd- und Forstschutzorgane – Problemlöser im Wald“, welches am 4. November an der FAST Pichl stattfindet, werden die rechtlichen Grundlagen erläutert, Umsetzungsmöglichkeiten erklärt und die Erfolgsfaktoren für eine korrekte Amtshandlung aufgezeigt.


WIRTSCHAFT

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Foto: Mayer

Strom für Almhütten Foto: Holzwelt Murau/Haselmann

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste wurde der neue Flechl-Ofenshop eröffnet.

Große Auswahl an Flechl-Öfen im Lagerhaus Die Almbauern mit Vertretern von den Gemeinden, Leaderregion Holzwelt Murau, Steiermärkischen Landesregierung sowie den Firmen Steweag, Siemens und der Steiermärkisch Sparkasse. zu elektrifizieren“, erklärt Peter Leitner, Projektkoordinator und Obmann der „Lichtbaugemeinschaft“. Angespornt durch die neuen Möglichkeiten, die sich durch das Kraftwerk auftun, schlossen sich alle betroffenen Almbauern der Region zu diesem einzigartigen Leaderprojekt zusammen. Erklärtes Ziel: „Strom und Kanal im Eselsberger Tal.“

Bauarbeiten Seit Ende 2011 wurde gegraben, was das Zeug hält. Nun sind alle Arbeiten des Projektes, das auf Wunsch von Gemeinde und Anrainern auch um einen Kanalbau erweitert wurde, abgeschlossen. Zehn Kilometer Leitungen sind von der Lichtbauge-

meinschaft verlegt worden, die Gesamtsumme der Investitionen beträgt eine knappe Million Euro – Fördermittel kommen von der Leaderregion Holzwelt Murau in Zusammenarbeit mit der Steiermärkischen Landesregierung (Fachabteilung 10) in Form eines EU-Leaderprojektes. „Diese einmalige Chance konnte durch das Zusammenwirken aller Beteiligten aufgegriffen werden, und so wurde ein typisches EU-Projekt möglich gemacht, was die Eselsberger Alm wirklich nachhaltig stärkt“, freut sich Leadermanager Harald Kraxner. In den Anrainergemeinden St. Peter am Kammersberg und Winklern fand das Infrastrukturprojekt naturgemäß großen Anklang.

Erfolgsprojekt Im Rahmen dieses umfangreichen Leaderprojektes konnte die Grundversorgung der Eselsberger Alm mit Strom und Kanal vorgenommen werden. Die Eselsberger Almhütten – ein touristischer Geheimtipp und Naturjuwel in der Holzwelt Murau – wurden mit diesem Projekt energieautark, weil die elektrische Energie, die im hiesigen Wasserkraftwerk erzeugt wird, auf die einzelnen Hütten verteilt wird. Der Überschuss wird ins öffentliche Netz eingespeist. Mit dieser Versorgung an „Grüner Energie“ steht somit einer wirtschaftlichen Weiterentwicklung der einzelnen Almhütten, sowie der gesamten Eselsberger Almen, Tür und Tor offen.

Im Bau- und Agrarzentrum im Lagerhaus Wechselgau in Hartberg (Ferdinand-Leihs-Straße) eröffnete die Firma Flechl Ofen aus Kaindorf den ersten Flechl-Ofenshop. Auf rund 40 Quadratmetern werden mehrere Ofenmodelle, von rustikal bis modern, präsentiert. Im Mittelpunkt steht der Ofen-Konfigurator, mit dem nach verschiedenen Kriterien aus mehr als 900 Modellen der passende Ofen ausgewählt werden kann. Zur individuellen Fachberatung ist ein Mitarbeiter der Firma Flechl Ofen ständig vor Ort. In den weiteren Lagehaus Wechselgau-Standorten gibt es Flechl-Infostände für die Erstinformation, gegen Vereinbarung berät ein Mitarbeiter direkt vor Ort. „Für uns ist das Lagerhaus ein perfekter Partner, Ziel ist es, das Shop-in-Shop-Modell österreichweit auszudehnen“, so Alexander Flechl.

Glückliche Gewinnerin steht fest Dass Produkte der Stainzer Milch nicht nur gesund sind sondern auch Glück bringen, bewies ein Gewinnspiel.

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on Mai bis Ende Juli diesen Jahres wurde im Hörfunk-, Print- und Online auf ein spannendes Gewinnspiel hingewiesen: Mit 20 gesammelten Kaufbeweisen von Stainzer Milchprodukten konnten alle Steirer mitspielen und

hatten die einmalige Chance, einen nagelneuen Mini Countryman zu gewinnen. Unter den zahlreichen Einsendungen wurde nun die glückliche Gewinnerin ermittelt. Das Stainzer Milch Team gratulierte Elisabeth Eissl aus Lieboch sehr herzlich zum Hauptgewinn. Die Rohmilch für Stainzer Milchprodukte stammt von Familienbetrieben, deren Bauernhöfe in der Koralmregion, im Steirischen Wechselgebirge, dem Grazer Bergland, dem Almgebiet Sommeralm-Teichalm, der Thermenregion, dem Südoststeirischen Weinland und anderen traditionellen Milchregionen liegt.

Die glückliche Gewinnerin des Mini Countryman, Elisabeth Eissl, mit dem Team der Stainzer Milch. Foto: Stainzer Milch


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Interessantes rund um den Weltspartag Zeit, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen

Die beiden Vorstände der Volksbank Süd-Oststeiermark nehmen zum Thema Sparen und Anlegen Stellung.

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“, heißt es. Der Weltspartag ist ein willkommener Anlass, über die finanzielle Zukunft nachzudenken. Gerade in der heutigen Wirtschaftssituation braucht es dazu einen starken und verlässlichen Partner. Raiffeisen steht seit 125 Jahren für Sicherheit und Vertrauen in allen Geldfragen. Darüber hinaus sind die Raiffeisenbanken stärker als jede andere Bank in den steirischen Regionen verwurzelt. Damit ist garantiert, dass das Geld auch in der Region zur Geltung kommt. Wenn es also um sicheres Sparen, ertragreichen Vermögensaufbau und umfassende Vorsorge geht, ist der Marktführer Raiffeisen die richtige Adresse. Die Entwicklung seines Geldes sollte man nicht dem Zufall überlassen. Der Raiffeisenberater weiß genau, wie man sein Geld am besten anlegt. Raiffeisen informiert gerne, welche Lösungen zur jeweiligen Lebenssituation und zu den Zukunftsplänen passen. Die steirischen Raiffeisenbanken laden alle nicht nur in den Raiffeisen Spartagen vom 29. bis 31. Oktober gerne zu einem persönlichen Gespräch in die jeweilige Raiffeisenbank ein.

NEUES LAND: Ist das klassische Sparbuch nicht schon etwas aus der Mode gekommen? Volksbank Süd-Oststeiermark: Keineswegs, der „Notgroschen“ ist für fast neunzig Prozent aller Österreicher nach wie vor ein Muss; dies als Kapitalpolster für die Zukunft oder Konsumreserve. Im Schnitt legen unsere Kunden pro Monat sogar über 180 Euro zur Seite. Das macht das Sparbuch hierzulande trotz Inflation mit großem Abstand zur beliebtesten Sparform! NL: Und was sind die Alternativen zum Sparbuch? VB: Sicherheitsorientierte Anleger greifen zum klassischen Bausparvertrag mit staatlicher Prämie, auch die private Pensionsvorsorge findet bei Herrn und Frau Österreicher großen Anklang. Selbstverständlich spielen auch Wertpapiere und Fonds eine wichtige Rolle im Anlagemix – Risikostreuung und Balance verschiedener Anlageformen (Verfügbarkeit, Laufzeiten) – sind dabei maßgeblich. NL: Ihr Tipp für unsere Leser anlässlich der Weltsparwoche? VB: Auch in Niedrigzinsphasen lassen sich ansprechende Renditen im Sparbereich erzielen. Anlässlich der Weltsparwoche haben wir ein besonderes

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Die Direktoren Andreas Romirer und Herbert Strahlhofer der Volksbank Süd-Oststeiermark e.Gen. Foto: kk „Zuckerl“ parat: Das „Goldene Stufenzins-Sprungsparbuch“ mit bis zu 1,75 Prozent Zinsen p.a. auf 27 Monate (unsere Berater informieren Sie hierüber gerne im Detail). Außerdem verwöhnen wir unsere Kunden mit „Schmankerln“ aus der Region und tollen Geschenken für Groß und Klein. Warum wir

den „Weltspargedanken“ derart hochhalten? Genau diese Spareinlagen tragen unser traditionelles Bankgeschäft. Sie dienen letztlich der Finanzierung von Privatpersonen, Landwirten und Unternehmen vor Ort. Und das stärkt den Wirtschafts- und Geldkreislauf in der Region, ein fürwahr zeitloser „Zins“.


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Ziehung vom Samstag, 19. Oktober 2013 N-36, N-37, O-72, O-65, G-46, G-60, N-33, I-26, I-27, G-48, Box, G-59, O-70, I-16, N-43, N-35, N-39, N-31, G-55, I-29, B-15, B-10, I-25, O-73, G-50, G-51, N-45, B-4, O-69, O-75, I-17, O-63, G-53, I-20, B-14, N-44, B-3, I-28, B-13, B-11, O-61, Ring, N-34, I-22, B-9, N-41, I-18, B-1, Bingo BINGO-Card: Herz-Dame BINGO-Gewinner: 1-mal Bingo����������������������������� zu € 27.031,40 24-mal Ring 2. Chance �������������zu je € 177,80 1-mal Ring��������������������������������� zu € 4.268,10 6.874-mal Box 2. Chance��������������zu je € 2,30 1-mal Box ��������������������������������� zu € 2.845,40 9.188-mal Card�����������������������������zu je € 1,50

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16. Oktober 2013 17. Oktober 2013 18. Oktober 2013 19. Oktober 2013 20. Oktober 2013 21. Oktober 2013 22. Oktober 2013

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Gewinnzahlen 1 1 7 4 4 7 5 9 9 8 8 1 2 0

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Ziehung vom Dienstag, 22. Oktober 2013

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SCHAUFENSTER Martin Lechner (Zillertal Bier), Josef Sigl (Trumer Privatbrauerei), Ewald Pöschko (Braucommune in Freistadt), Josef Rieberer (Brauerei Murau), Karl Trojan (Bierbrauerei Schrems), Karl Schwarz (Privatbrauerei Zwettl), Klaus Möller (Brauerei Hirt) und Hubert Stöhr (Brauerei Eggenberg) präsentieren die „Best of Bock“-Box.

Culture Brauer: Rock the Bock! Wenn die Witterung kühler wird, freut man sich schon auf die kräftigeren Biersorten. Culture Brauer schnüren ein kräftiges Paket.

D

ass die neun Brauereien Schloss Eggenberg, Braucommune in Freistadt, Privatbrauerei Hirt, Mohrenbrauerei, Brauerei Murau, Bierbrauerei Schrems, Trumer Privatbrauerei,

Zillertal Bier und Privatbrauerei Zwettl bereits zum dritten Mal ihre „Best of Bock“-Box präsentieren, zeugt vom Erfolg des Projektes. Die neun CulturBrauer vertreten alle wesentlichen Bier-Regionen von Vorarlberg bis Niederösterreich, von Oberösterreich bis Kärnten und ermöglichen somit einen umfangreichen Einblick in die österreichische Braukultur. „Wir wollen den Konsumenten die Augen öffnen und ihnen ein vielfältiges Geschmackserlebnis bereiten“, sagt Josef Riebe-

rer, Sprecher der CulturBrauer, „das alles sind wir – das alles hat Österreich zu bieten.“ Die wärmenden Bockbiere mit Stammwürzegraden von 16° bis 23° und einem Alkoholgehalt zwischen 7 und 10 % eignen sich hervorragend für bevorstehende kühle Herbst- und Wintertage. Die „Best of Bock“ Box mit neun Bockbieren der CulturBrauer ist ab Mitte Oktober österreichweit im Lebensmittelhandel (Adeg, Billa, Merkur, Spar, Eurospar, Interspar und Metro) erhältlich. Firmenmitteilung

Forstarbeiten Hannes Schreiber

I

m Jahre 2011 hat Hannes Schreiber seine Liebe zur Natur zum Inhalt seines Lebens gemacht. Mit gerade einmal 24 Jahren hat er die Forstarbeiten Hannes Schreiber gegründet. Neben ständiger effektiven neuen Ideen sich weiterzuentwickeln und mehr für Mensch und Umwelt leisten zu können, baut er seine Dienstleistungen laufend aus. Diese umfassen unter anderem: Baumpflegearbeiten, Kettensägenarbeiten, Rodungen, Schlägerung oder Bringung. Auch Spezialabtragungsarbeiten und Durchforstungen sowie Naturkatastrophen-Beseitigungen zählen

zu seinen Gebieten. Nach genauer Planung und Begehung der Baustellen erzielt Schreiber Topleistungen und rasche Abwicklung der Arbeiten. Durch die Verbundenheit zu Mitmenschen ist er ständig erreichbar und bemüht, auch Privatpersonen leistbare und rasche Abwicklung zu gewährleisten. Durch seine jahrelange Erfahrung auch schon vor der Firmengründung, ist er durch Verlässlichkeit, Menschlichkeit, Kompetenz und Toleranz unverzichtbar geworden. Kontakt: Gartengasse 73a, 8181 St.Ruprecht/Raab, Tel. 06 64/37 066 24 Firmenmitteilung

Hannes Schreiber überzeugt seine Kunden durch rasche und zuverlässliche Abwicklung.

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Mit Lottoschein ins Naturhistorische Museum Wien Das Naturhistorische Museum Wien (NHM) ist nicht nur ein Schau-Platz, sondern auch ein bedeutendes Forschungszentrum und Archiv der Artenvielfalt. Mit der Sonderausstellung „Das Geschäft mit dem Tod – das letzte Artensterben?“ widmet sich das Naturhistorische Museum dieser Artenvielfalt und deren ernst zu nehmenden Gefährdung. Wer am Freitag, den 25. Oktober, zum Lotterien Tag ins NHM kommt und ein Spiel der Österreichischen Lotterien mitbringt, also zum Beispiel eine Lotto, EuroMillionen- oder Bingoquittung bzw. ein Rubbel- oder Brieflos, hat freien Eintritt und erfährt unter anderem in dieser Sonderausstellung mehr über die Bedrohung vieler Tierarten durch Firmenmitteilung Menschenhand. Foto: Österreichische Lotterien/Bieniek

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Friedrich Stickler (Lotterien) und Christian Köberl (NHM) laden zum Lotterien Tag.

29 Chancen, um Millionär zu werden „Reich werden mit Klasse“ kann man schon bald wieder von 18. November 2013 bis zum 28. April 2014, und zwar in der 177. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden, insgesamt werden 29 Millionentreffer gezogen. Lose sind bereits erhältlich. Insgesamt werden in der 177. Lotterie im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne gezogen. Klassenlose sind in allen Geschäftsstellen erhältlich. Informationen um die Klassenlotterie: www.win2day.at/klassenlotterie.  Firmenmitteilung


28 TV-TIPPS Samstag, 26. Oktober 08.40: Es lebe der Zentralfriedhof. 2  ,5 Millionen Quadratmeter bieten eine Ruhestätte. (3sat) 09.05: R  obert Stolz – Musiker der Versöhnung. N  och heute, fast 40 Jahre Jahre nach seinem Tod, verbindet man mit Robert Stolz vor allem gefällige Melodien. (ORF 2) 10.05: H  allo, wie geht’s. Guggi Löwinger. (ORF 2) 11.55:  Mariazeller Land.  Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab. (3sat) 13.00: X  :enius. L  andwirtschaft - killt sie die Artenvielfalt? (Bayerisches Fernsehen) 13.10: Wege der Genüsse. E  ntlang der Käsestraße im Bregenzerwald. (ORF 2) 14.35: F ast vergessen. K  urt Wismer, Strohhutmacher. (Servus TV) 14.45: Puszta – Im Schatten der Wanderdünen. E  ine Landschaft, die nur eine knappe Autostunde südlich von Budapest beginnt. (RBB) 17.05: Die Friedensburg. B  urg Schlaining im Südburgenland. (ORF 2) 20.15:  Wir sind Kaiser. Z  um Nationalfeiertag wird Volksmusik-Star Marc Pircher die Hymne singen. (ORF eins) 20.15: W  illkommen bei Carmen Nebel. Aus Magdeburg mit Helene Fischer, Heino, Howard Carpendale, Andrea Berg. (ORF 2)

Sonntag, 27. Oktober 09.05: Der Geschmack Europas. Die Innerschweiz. (ORF 2) 09.40: Meisterstücke. Perlmuttdrechsler. (ORF 2) 11.50: G  rabgeschichten. A  ndré Heller zeigt Dirk Stermann den Hietzinger Friedhof. (3sat) 12.30:  Orientierung.  Religionsmagazin. (ORF 2) 13.00: Hoagascht Raritäten. Salzburger Tänze. (Servus TV) 14.00: Die Büffelranch. D  er Biohof in Eilte ist eine Welt für sich. (ZDF) 16.05:  Natur im Garten.  Genuss aus dem Obstgarten. (ORF 2) 16.30: E rlebnis Österreich.  Die Stadt Salzburg zwischen Tradition und Moderne. (ORF 2) 17.15: Einfach gesund! Osteoporose – Wir machen Ihre Knochen stark. (hessen fernsehen) 18.25: Österreich-Bild. Wien: Gelebte Melange. (ORF 2) 20.15: Harry Potter und die Heiligentümer des Todes. Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) übernehmen die gefährliche Aufgabe, das Geheimnis von Voldemorts (Ralph Fiennes) Unsterblichkeit und Vernichtungswahn aufzuspüren und zu zerstören: die Horcruxe. (ORF eins) 20.15: Tatort. Aus der Tiefe der Zeit. (ORF 2)

Donnerstag, 24. Oktober 2013

FERNSEHEMPFEHLUNG Montag, 28. Oktober 09.10: S  tädte am Limit.  Los Angeles – Die Folgen des Klimawandels. (Servus TV) 09.35: A  TV Kosmos. Gejagte Jäger – Fischotter in Österreich. (ATV II) 11.10: D  urch Land und Zeit. D  er Watzmann. (Bayerisches Fernsehen) 12.20: W  eine. Winzer. Wege – WeinKultur in Österreich. L  eithaberg und Neusiedlersee, Teil 1. (ORF III) 14.10: A  us dem Rahmen. Sisi – Museum. (ORF III) 16.35: X :enius. 3 D-Drucker – Neue industrielle Revolution? (ARTE) 17.05: M  oderne Wunder. Im Taschenformat. (Servus TV) 19.00: Q  uerbeet. S  auerkraut machen. (Bayerisches Fernsehen) 20.15: T  he Mentalist. D  er Mörder mit der Maske. (ORF eins) 20.15: D  ie Millionenshow. M  oderation: Armin Assinger. (ORF 2) 21.00: W  ahre Gabe oder fauler Zauber? Ü  bersinnliches unter Beweis. (3sat)

Dienstag, 29. Oktober 08.30: X  :enius. Neurodermitis (ARTE) 11.15: R  eifeprüfung Pazifik. Die rätselhafte Reise australischer Meeresschildkröten. (ARTE) 12.30: V om Großglockner ans Meer. Der Alpe-Adria-Trail. (3sat) 13.20: u nterwegs – Island.  Vulkane, Geysire und Elfen. (3sat) 14.15: B  ilderbuch. Marburg. (NDR) 14.20: Faszination Insekt. D  oktor Käfer – Geflügelte Apotheker. (Servus TV) 18.50: s ervice: reisen. B  esondere Hotels. (hessen fernsehen) 20.15: S  oko Donau. Ausgeliefert. (ORF eins)

20.15:  Stöckl live.  Wenn die Arbeit und krank macht. Moderation: Barbara Stöckl. (ORF 2)

Mittwoch, 30. Oktober 08.30: X:enius. M  ännerschreck Haarausfall – Was tun gegen Glatze? (ARTE) 11.50: Am Schauplatz. Der Sheriff vom Gemeindebau. (ORF 2) 12.00: Reisen für Genießer. B  udapest. (ARTE) 13.30: Gesundheit! Wenn Wunden nicht heilen. (Bayerisches Fernsehen) 17.00: Was du nicht siehst. Schottland. (ARTE) 20.15:  Undercover Boss.  Oliver Schmerold, Verbandsdirektor des Automobilclubs ÖAMTC mit rund 3300 Mitarbeitern, stellt sich der Herausforderung. (ORF eins) 20.15: Utta Danella – Wachgeküsst. F  ür Männer ist im Leben der tüchtigen Hotelerbin Marie (Mira Bartuschek) offenbar kein Platz. (ORF 2) 21.50:  Autofocus. W  as fasziniert am Motorsport? (ORF 2)

Donnerstag, 31. Oktober 08.30: X:enius. B  lut – Objekt der Begierde. (ARTE) 11.15: Algarve – Küste der Sehnsucht. Die Mauren gaben der Algarve ihren Namen. (ARTE) 11.25:  service: trends. W  er Energie spart, schont also den eigenen Geldbeutel und auch die Umwelt. (hessen fernsehen) 12.30: C  ultus – Der Feiertag im Kirchenjahr. Reformationstag. (ORF III) 13.00: Plötzlich nicht mehr allein. D  ie Omi-WG auf Gut Kloddram. (NDR)

14.00: Der Geschmack der Sonne. Conny Müller ist als Oliven-Erntehelferin nach Italien gereist. (hessen fernsehen) 15.30: Traumstädte: Kapstadt. Die afrikanische Verführung. (Servus TV) 18.30: nano spezial. Das Ende der Natur. (3sat) 20.15:  Lotterien – Gala „Nacht des Sports“. R  ed Carpet. (ORF eins) 20.15: Paul Kemp – Alles kein Problem. Spiel des Lebens. (ORF 2)

Freitag, 1. November 08.30:  X:enius.  Faszination Falken. (ARTE) 09.05: Der steinerne Zeuge. Der Stephansdom erzählt Geschichte. (ORF 2) 11.00:  Stolperstein. E ine Reise ins Licht. (Bayerisches Fernsehen) 12.00: Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr. Allerheiligen. (ORF III) 14.15:  Die Küchenschlacht.  Alfons Schuhbeck sucht den Spitzenkoch. (ZDF) 14.30: Madagaskar – Naturparadies im Indischen Ozean.  Madagaskar ist mit rund 600.000 Quadratkilometer Fläche die viertgrößte Insel der Welt. Die Insel wird auch als der 6. Kontinent bezeichnet. (hessen fernsehen) 16.50: Was ich glaube. Religionsmagazin. (ORF 2) 17.35: Der Tod: Das muss ein Wiener sein. D  er Umgang mit dem Tod war in Wien immer schon etwas Besonderes. (ORF 2) 18.45: Faszination Heimat. T  atort Almwiese. (Servus TV) 20.15: Wasser für die Elefanten. O  scarpreisträger Christoph Waltz zeigt sich im Kampf mit dem jungen Rivalen Robert Pattinson um die Liebe von Reese Witherspoon unberechenbar. (ORF eins) 20.15: Klingendes Österreich. Heimatberge – Zwischen Lammertal und Zwieselalm. (ORF 2)

Änderungen vorbehalten

TV-TIPP DER WOCHE

HarmonikaWettbewerb Fünf junge Harmonikaspieler zwischen zehn und vierzehn Jahren werden live auftreten und ein Pflicht- und ein Kür-Stück darbieten. Eine fachkundige Jury hat die schwierige Aufgabe, den „besten Nachwuchs-Harmonikaspieler der Steiermark“ zu küren. Moderation: Sepp Loibner. Samstag, 26. Oktober 15.10 Uhr, ORF 2

Live aus der Steinhalle Lannach: „Wer ist der beste Nachwuchs-Harmonikaspieler der Steiermark?“ Foto: ORF/Landesstudio Steiermark/Robert Sturmer


SPORT

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Schnee von gestern Noch ist ungewiss, wie groß die Restmenge von ursprünglich 5000 Kubikmeter Schnee ist, die man in Ramsau als Schnee-Depot angelegt hat.

N

ein, es ist kein Zeltdach und auch keine unterirdische Sporthalle, der riesige Hügel, der seit dem Frühjahr im Auslauf der Sprungschanze von Ramsau am Dachstein von neugierigen Touristen bestaunt wird, besteht schlicht aus „weißem Gold“: Es ist der sprichwörtliche Schnee vom letzten Jahr. Ramsau verfügt seit knapp 20 Jahren über eine Beschneiungsanlage für Schanze und Loipen. Im vergangenen kalten Winter wurden rund 5000 Kubikmeter Schnee im Auslauf der Schanze (die auf einem schattigen Hang liegt) nur dafür produziert, um den Sommer zu überstehen. Die frische weiße Pracht wurde mit Baggern und Pistenraupen zusammengeschoben, der ursprünglich zehn Meter hohe und 40 Meter lange Schneehügel wurde mit einer 20 Zentimeter dicken Schicht aus ganz gewöhnlichen Hackschnitzeln und einem Vlies aus dem Baumarkt abgedeckt. Darüber wurde eine herkömmliche weiße Silofolie gelegt und diese möglichst dicht verklebt. Noch wissen die Ramsauer nicht, wie es genau unter der Ab-

Die Gesamtwertung der steirischen Bergrallyecups wurde heuer erst im allerletzten Rennen entschieden: Im elften und letzten Lauf in Koglhof behielt Routier Felix Pailer (Lancia) die Oberhand, der 64-jährige Oststeirer aus Haslau bei Birkfeld feierte mit seinem Tagessieg auch den bereits 19.(!) Gesamtsieg in dieser Rennserie. Auch den OSK-Bergpokal konnte ein Steirer gewinnen: Andreas Marko aus Ratsch, Sprössling einer Weinbauern-Familie, konnte mit elf Klassensiegen in ebenso vielen Rennen mit seinem Audi-Renntourenwagen erneut diese Wertung gewinnen.

QUERPASS

Harald Müllner

Je früher, desto besser? Schnee, der „übersommert“, gibt es in der Ramsau. Er wird schon bald auf die Langlaufstrecken aufgebracht. Foto: TVB Ramsau/Dachstein deckung ausschaut, es hatte sich jedenfalls bald eine Eisschicht gebildet. Spannend wird’s auch, wie viel Schnee den Sommer überlebt hat, schließlich hatten Juli und August den Ramsauern einige extrem warme Tage beschert mit Temperaturen gegen 30 Grad. Rund zwei Drittel der ursprünglichen Menge sollten noch vorhanden sein, schätzt der Ramsauer Tourismus-Direktor Elias Walser. Wie sehr der Talboden unter dem Schneeberg gelitten hat, bereitet den experimentierfreudigen WintersportManagern kaum Kopfzerbrechen: die Sprungschanze steht in einer ehemaligen Schottergrube, wo ohnedies kaum eine Grasnarbe vorhanden ist. Wenn es jetzt auf der Hochebene in 1100 Metern Höhe zunehmend kälter wird, kann der Schnee vielleicht schon Ende Oktober mit Traktoren und Miststreuern im Stadionbereich auf den Langlaufstrecken auf-

gebracht werden. Als Basis natürlich, um den Untergrund zu kühlen und um darauf leichter beschneien zu können. Hackschnitzel und Folie, so hoffen die Ramsauer, werden sie im kommenden Winter zumindest teilweise erneut zum SchneeEinpacken verwenden können. Die Idee solcher Schneedepots ist in der Schweiz und auch in Saalbach schon mit einigermaßen befriedigendem Erfolg verwirklicht worden. In der Steiermark ist auf der Reiteralm gegenüber der Ramsau die Möglichkeit der Schneebewahrung vor einigen Jahren eher zufällig entwickelt worden. Im Frühjahr war an einer schattigen Stelle ein größerer Haufen Kunstschnee liegen geblieben, man hatte zufällig allerlei Strohballen, Bretter und ähnliches drübergelegt. Im Spätherbst hatte dann in 1500 Metern Seehöhe eine erstaunlich große Menge der weißen Pracht überlebt – was auch die Hoffnungen der Ramsauer nährt.

SPORT-TELEGRAMM Motorsport

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Sportfrage

Es geht um den ÖFB-Teamchef. Seit wann hat Österreichs Nationalmannschaft einen ausgewiesenen Betreuer und wie viele Steirer haben diesen Posten bisher inne gehabt? Der ÖFB hat seit 1902 Länderspiele veranstaltet, damals zumeist innerhalb des Monarchie- Staatenbundes und vorzugsweise gegen Ungarn. Erster hauptamtlicher Betreuer war Hugo Meisl, der später auch für das so genannte „Wunderteam“ zu Beginn der 1930er-Jahre verantwortlich war. Als einziger Steirer unter den bisher rund 40 Teamchefs beziehungsweise

Team-Kapitänen, wie es früher hieß, hat der Grazer Helmut Senekowitsch diese Berufung erfahren. Der langjährige Fußballer (u.a. Grazer Sportclub, Sturm, Betis Sevilla, Wacker Innsbruck), war knapp zweieinhalb Jahre von 1976 bis 1978 Chef der Nationalmannschaft und hatte damals Schachner, Krankl und Co. bei der erfolgreichen WM 1978 in Argentinien betreut. Der 3:2-Sieg gegen Deutschland in Cordoba fällt in die Amtszeit von „Zeki“, der bei 26 Länderspielen auf der Betreuerbank gesessen ist. Senekowitsch, der vor wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte, ist 2007 verstorben.

Schon ungeduldig sehnen die Wintersport-Manager die ersten kalten Tage herbei, während sich die Bevölkerung noch ärgert, dass Mitte Oktober in den Geschäften schon verschiedene Weihnachtsartikel angeboten werden. Es ist schon eigenartig: Während sonnenhungrige Menschen in diesen Tagen noch den Sommer verlängern und an der Adria vielleicht noch einmal ein erfrischendes Bad im Meer nehmen, soll in unseren Breiten, in höheren Lagen zumindest, der Traum vom kommenden lukrativen Winter bereits Gestalt annehmen. In Sölden zumindest, auf dem Rettenbachferner in rund 3000 Meter Seehöhe, soll mit den ersten Weltcup-Rennen dem skisportinteressierten Publikum der Winterzauber schmackhaft gemacht werden. Je früher, je besser, lautet die Devise. Unerbittlich, unbarmherzig sind diese Marketingvorgaben, die von der Skiindustrie und den Liftbetreibern gleichermaßen gepusht – und vom Skiverband gerne erhört und umgesetzt werden. Sollte dann in der Gletscherregion während des WeltcupAuftaktes einmal das Wetter, sprich der Nebel, dem erhofften Postkarten-Winterzauber einen völlig natürlichen Strich durch die Rechnung machen, ist das schon als sportlicher und wirtschaftlicher Tiefschlag anzusehen – obwohl die eigentliche Saison ja noch in einiger Ferne liegt. Somit werden weiterhin riesige Summen in die heimische WintersportInfrastruktur investiert, um nur ja konkurrenzfähig zu bleiben. Aber: Skifahren im Sommer und Badeurlaub im Winter, das liegt offenbar im Trend. Eine Entwicklung, die wirklich anzustreben ist?


30 MEINUNG An den Chefredakteur Sehr geehrter Herr Kaltenegger! Mir fällt die Zeitung „NEUES LAND“ oft nur zufällig in die Hände, ich lese aber mit Begeisterung Ihre Stellungnahmen. Oft schon dachte ich mir, ich muss Ihnen einmal danke für die offenen Worte sagen. Gerade ihr letzter Artikel zum Thema „Unverschämtes und Uneinsichtiges“ spricht mir und wohl auch vielen Steirern aus der Seele. Bitte weiter so und weiterhin viele gute Gedanken. Hermine Teschner Hitzendorf Sehr geehrter Herr Kaltenegger! Ein großes „Bravo“ zum Artikel „Wir sollen, müssen, werden... wann?“ vom 3. Oktober. Kritisch, sachlich , der Vernunft verpflichtet und unabhängig. Sehr gut. Warum kann man „NEUES LAND“ nicht immer so gestalten? Mir ist schon klar, es ist auch ein Standesvertretungsmedium, aber ich bin mir sicher, dass so eine Linie einen großen Zuspruch finden würde. Herbert Mayerhofer Hartberg Lieber Josef Kaltenegger, herzlichen Dank für deinen Mut in deiner Glosse vom 19. September „Kein schöner Land“, die Berufsdemonstranten nachdenklich zu stimmen. Deine Kommentare sollten auch in Tageszeitungen erscheinen. Bitte nur so weiter. Hans -Peter Spindler Vizebürgermeister Gemeinde Hartl

BILD DER WOCHE

Frauen in der Wirtschaft Unter dem Motto „Gegenseitiges Kennenlernen verbindet und stärkt“ lud die Bäuerinnenorganisation Voitsberg unter Bezirksbäuerin Martha Hörmann die Frau in der Wirtschaft vom Bezirk Voitsberg, Riki Vogl, und ihr Unternehmerinnen-Netzwerk zu einem Frühstück mit den Bäuerinnen am Betrieb von Anita Lackner in Söding ein. Dabei wurden die Struktur der Bäuerinnenorganisation und ihre Tätigkeitsbereiche den Gästen näher vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihr Bild der Woche. E-Mail: leserbriefe@ neuesland.at

Donnerstag, 24. Oktober 2013

IHRE POST AN UNS Redaktion NEUES LAND Reitschulgasse 3, 8010 Graz E-Mail: leserbriefe@neuesland.at

RegenbogenFamilien? Zum Bericht zur der Veranstaltung „Homosexuelle: Adoption auch freigeben?“ vom 17. 10. 2013 in der „Kleinen Zeitung“ möchte ich folgendes anmerken. Das herkömmliche Familienideal besteht aus Vater, Mutter, Kind die sich lieben und in guten und schlechten Tagen eine verschworene Gemeinschaft bilden. Die gelebte Praxis schaut aber so aus. Dass nähmlich bei uns rund 50 Prozent aller Ehen geschieden werden und unzählige, teils total überforderte Alleinerzieherinnen mit tausenden familienentwurzelten Kindern als Scheidungswaisen zurücklassen. Dass diese unglücklichen Scheidungskinder oftmals durch jahrelange Zwistigkeiten ihrer Eltern traumatisiert und selbst beziehungsunfähig werden, gehört leider ebenfalls in dieses Bild der gar nicht heilen Pseudofamilienwelt. Wenn nun zwei mündige Menschen egal welchen Geschlechts, eine verantwortungsvolle, offizielle Lebensgemeinschaft eingehen, dann müssen ihnen nicht nur alle staatsbürgerlichen

Pflichten zustehen, sondern auch das Recht ihren Kinderwunsch in die Tat umzusetzen. „Regenbogenfamilien“ nennen sich laut „Wikipedia“ Familien bei denen Kinder bei gleichgeschlechtlichen Partnern als eine Familie leben. Internationale Studien belegen unzweifelhaft, dass es in solchen zeitgemäßen Familienkonstellationen mit zwei liebenden schwulen oder lesbischen Elternteilen für die Entwicklung der Kinder in Relation zu heterosexuellen Familien absolut keinen Nachteil gibt. Kinder brauchen Liebe, Frieden, Geborgenheit und ein stabiles finanzielles und soziales Umfeld .Egal, ob ihnen dies in hetero- oder homosexuellen Lebenspartnerschaften geboten wird. Gerhard Maurer Stattegg

Ehrenamt Hospiz Ich möchte in NEUES LAND über meine Erfahrungen als Hospizmitarbeiter berichten. Die Mitarbeit bei der Hospiz ist ein Ehrenamt. Im Jahr 2008 suchte ich für mich eine neue Aufgabe, um für Mitmenschen

da sein zu können. Durch Zufall kam ich zum Hospizarbeitskreis Oberes Murtal. Ich machte die Grundseminare, und viele weitere Fortbildungen. Es ist eine sehr fundierte Ausbildung und Lebensschule für alle Belange in in unserem Leben. Man wird zu nichts verpflichtet, ob man Besuchsdienste übernimmt, entscheidet jeder Teilnehmer für sich. Ich habe freiwillig die letzten Jahre eine hochbetagte Dame begleitet, bis sie vor kurzem friedlich eingeschlafen ist. Es war eine Erfahrung die ich mich sehr bereichert hat. Die Heimbesuche waren sehr erfrischend. Man trifft ehemalige Arbeitskollegen, Freunde und Bekannte. Entweder besucht man Familiennngehörige, oder Bekannte die im Heim sind. Es ist dort immer was los. Ja, und ich möchte mit meinen heutigen Erfahrungen viele Mitmenschen ermuntern und ansprechen, so einen HospizGrundkurs zu besuchen. Es ist schwer, über seine Schatten zu springen, aber es lohnt sich sehr. Vor allem möchte ich den Männern Mut machen. Denn es tut gut, als Mann Gefühle zeigen zu dürfen. Wir brauchen uns für keine vergossene Träne schämen. Ich möchte hiermit herzlich alle interessierten Männer und Frauen einladen reinzuschnuppern. In meinem Sprengel beginnen demnächst wieder Grundseminare. Näheres unter: www.hospiz-oberesmurtal.at. Peter Auer Oberzeiring


MEINUNG

Donnerstag, 24. Oktober 2013

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NEUES LAND – OFFENES LAND

233 Milliarden brauchen Antworten ■ Josef Kaltenegger ■ E-Mail: josef.kaltenegger@neuesland.at Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen hat Österreich rund 233,5 Milliarden Euro Schulden. Den aktuellen Stand kann jeder unter www. staatsschulden.at zu jeder Zeit ablesen. Das kostet dem Staat jährlich allein an Zinsen aktuell rund 8,2 Milliarden Euro. Der Schuldenberg wächst in fünf Sekunden um rund 1000 Euro. Das kann man selber mitzählen. Umgelegt auf die Staatsbürger gibt es pro Kopf- und Nase einen Schuldenstand von rund 31.200 Euro oder rund 55.800 Euro Schulden pro Erwerbstätigen. Ich greife dieses Thema heute auf, weil es schon sehr abenteuerlich ist, welche Argumente öffentlich diskutiert werden, warum es in Österreich nur eine Koalition Rot-Schwar geben kann. Wenn man den Schuldenberg ansieht, den alle gemeinsam zu verantworten haben, da alle aus dem Staatstrog nehmen, was sie kriegen, dann kann es auch nur heißen: Jetzt krempeln alle die Ärmel auf und sanieren das Land. Das Land braucht keine Pfründe-

Verteiler in der Regierung aus Rot und Schwarz mit Zaungästen, die zwischendurch einen Schmarrn reden und gleichzeitig aus dem Topf der öffentlichen Hand fressen, ohne Verantwortung zu leben. Das Argument, wenn man in der Regierung sitzen würde, dann gebe es keine Kontrolle kommt mir so vor, als wenn in einem Unternehmen die Hälfte für das Unternehmen etwas bewegen möchte und die andere Hälfte nichts tut, aber trotzdem kassiert. Angesichts dem Schuldenwahnsinn, dem sinnlosen Geldvernichten aus Rechthaberei und der Uneinsichtigkeit in allen Bereichen, dass man nichts verändern dürfe, kann eigentlich die Antwort für die nächsten fünf Jahre nur lauten: Es gibt eine Konzentrationsregierung, in der jede Partei, die im Parlament sitzt, auch in der Regierungsverantwortung als Minister vorzukommen hat. Wer gemeinsam die Suppe versalzt, soll sie auch gemeinsam auslöffeln. Eine Konzentrationsregierung muss nicht jeden Tag nach-

Österreich braucht einen Staatsvertrag mit allen Parteien in einer Regierung, um Perspektiven zu schaffen.

reden und stänkern. Zudem könnten sie aktiv mitgestalten und es wäre vorbei mit dem Spielchen „Wir würden eh gern, wir dürfen aber nicht“. Das Land braucht Antworten, keine PolitKabarettbühne. Die tausenden Arbeitslosen, die Fragen der Integration - in Wien hat jeder fünfte Migrationshintergrund, die Fragen rund um erneuerbare Energie oder um die Sicherung der Lebensmittel durch heimische Bauern. Die Landwirtschaft braucht auch dringend eine Aufwertung. Lebensmittel, Lebensgrundlagen – Umwelt und Erholung – Tourismus, sollten in einer Verantwortung sein. Ein LandbewirtschaftungsMinisterium (Lebensministerium) ist ein Zukunftsministerium. Es gibt genug Personen, die dafür Fachkompetenz mitbringen und ihr Herz und ihr Hirn am rechten Fleck haben. Man sollte dabei, wie insgesamt, neuen Gesichtern eine Chance geben. Die werden unverbraucht viele gute Antworten finden.. Mit besten Grüßen, Josef Kaltenegger

IMPRESSUM

DER HUNDERTJÄHRIGE Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel. – Oktobersonnenschein schüttet Zucker in den Wein. – Warmer Oktober bringt fürwahr kalten Februar. Wenn Simon Jude (28. Oktober) schaut, so pflanze Bäume, säe Kraut. - Wenn Simon und Judas vorbei, ist der Weg für den Winter frei. – Wer Weizen sät am Simonstage dem trägt er goldene Ähren ohne Frage. – Fällt der erste Schnee in den Schmutz, vor strengem Winter kündet er Schutz.

VOR 50 JAHREN

denken, wie die nächste Wahl ausgeht, sondern sie kann langfristig wirkende gute Weichen für das Land und die Bürger stellen. Das wäre der Mut, denn die Politik braucht. Und es würde für alle Parteien viel Lehrreiches dabei sein. Die Arrivierten würden wieder lernen, dass man mit neuen Ideen und Kreativität ein Land weiterbringen kann und nicht mit Postenschacher und Versorgungsjobs. Und die Mauler in der Opposition würden lernen, dass Anschaffen oder Regieren doch nicht so einfach ist, als blöd

10. NOVEMBER 1963

Wir wollen im Vollgefühl der Stärke an die Arbeit gehen: Volkspartei wünscht engere Bindung der Abgeordneten an das Volk, Koalition muss ihre starren Formen ablegen. – Staat gewährt Unterstützungen für Fachstudium: Schüler aus allen Bevölkerungsschichten an den landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen. – 5. November: In Holland gefährdet eine Giftgaswolke die Bewohner mehrerer Dörfer. – Hoffnungen am Massengrab: Nach dramatischer Bergung in Legende, weitere Lebende. – Südvietnam: Diem gestürzt, explosive Militärrevolte gegen buddhistenfeindliches Regime. – Spannende Kämpfe im Norden und Süden: In Pichl und in der Schule Silberberg fanden die Landesentscheide der Burschen statt.St. Andrä/Sausal: Bei einer Treibjagd wurde Bürgermeister Johann Orell am rechten Unterschenkel angeschossen. Frannach: Unserem hiesigen Kaufmann Karl Kurz wurde zum 40-jährigen Berufsjubiläum eine Ehrenurkunde überreicht.

NEUES

LAND

Medieneigentümer/Herausgeber: NEUES LAND Medienges.m.b.H. Reitschulgasse 3, 8010 Graz, Tel. 03 16/82 63 61-0 Fax 03 16/82 63 61-16, E-Mail: office@neuesland.at, Web: www.neuesland.at. Offenlegung gemäß Mediengesetz: www.neuesland.at Chefredaktion: Ing. Mag. (FH) Josef Kaltenegger, Tel. 03 16/82 63 61, E-Mail: josef.kaltenegger@neuesland.at

Redaktion: Karl Brodschneider, Tel. 03 16/82 63 61-28; E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at; Karlheinz Lind,Tel. 03 16/82 63 61-35; E-Mail: karlheinz.lind@ neuesland.at Raumanzeigen: Volker Bartl, Tel. 03 16/82 63 61-24, Fax 03 16/82 63 61-16, E-Mail volker.bartl@neuesland.at, Wolfgang Garofalo, Tel. 03 16/82 63 61-15, Fax 03 16/82 63 61-16; E-Mail: wolfgang.garofalo@neuesland.at. Wortanzeigen und Sekretariat: Sonja Haubenhofer, Tel. 03 16/82 63 61-25, Fax 03 16/82 63 61-16, E-Mail: sonja.haubenhofer@neuesland.at. Zeitungsversand: Sigrid Gosch, Tel. 03 16/82 63 61-11; E-Mail: sigrid.gosch@stbb.at. Produktion: NEUES LAND Medienges.m.b.H. Druck: Herold Druck und Verlag AG, Faradaygasse 6, 1030 Wien, Tel. 01/79 594-0, E-Mail: herold@herold.cc Entgeltliche Ankündigungen sind mit „Anzeige“ gekennzeichnet. Unentgeltliche PR-Artikel mit „Firmenmitteilung“ Erscheint wöchentlich. Einzelpreis € 1,20 / Abo € 50,– Mitglied des Verbandes der Österreichischen Zeitungen.


Foto: Kocher

Sturm auf Kasfest

Z

um dritten Mal verwandelte sich der Innenhof des Schlosses Großsölk beim Kasfest in einen Marktplatz des Genusses. Im Mittelpunkt stand einmal mehr der Ennstaler Steirerkas – das kulinarische Wahrzeichen des Steirischen Ennstals. 2000 Besucher stürmten den Schlosshügel von Großsölk und waren vom genussvollen Angebot begeistert. Zwölf Anbieter von regionaltypischem Käse sorgten beim Kasfest auf Schloss Großsölk für höchsten Käsegenuss. Ergänzt wurde das Angebot von Produkten aus mehreren Genuss Regionen und diver-

IM RAMPEN

LICHT sen Kunsthandwerksanbietern. Besonders erfreut darüber ist Bürgermeister Albert Holzinger, der als Obmann vom Naturpark Sölktäler mit dem dritten Kasfest Gäste aus Nah und Fern begrüßen konnte. Im Jänner 2013 wurde der Bezirk Liezen als Genuss-Region-Ennstaler Steirerkas ausgezeichnet. Als Höhepunkt des Kasfestes erhielten die Produzenten dieses Magermilchkäses die Genuss Regions Tafeln. „Dadurch wird sichtbar, auf welchen Betrieben und Almen der Ennstaler Steirerkas produziert wird“, freut sich Volkhard Maier, Obmann der Genuss Region

Redaktion: CR Josef Kaltenegger Telefon: 03 16 /82 63 61-29 rampenlicht@ neuesland.at

Für die Erzeuger des Ennstaler Steierkas gab es die GenussRegion-Tafel-Auszeichnung. Als Gratulanten unter anderen mit dabei: KO Peter Kettner und „Herbst mit den Bäuerinnen“-Projektleiterin Marianne Gruber. Die Milchprinzessinnen (unten) und die Köck-Buam waren auch dabei.

Ennstaler Steirerkas. Das Kasfest wird vom Naturpark Sölktäler im Rahmen des Projekts Green Mountain und in Zusammenarbeit mit dem Verein GenussRegion Ennstaler Steirerkas und Herbst mit den Bäuerinnen organisiert. Für die „Herbst mit den Bäuerinnen“ Aktion ist das Kasfest ein besondere Abschluss der Jahresaktivitäten, betont die Projektleiterin Marianne Gruber. Die Steirischen Milchprinzessinen Melanie, Laura und Barbara sorgten für den optischen Aufputz während die KöckBuam das Kasfest musikalisch bereicherten.

Foto: Fotolia.com/sdecoret

Leserreisen-Abend

Leserreisen 2014 – unsere Ideen für Sie Donnerstag, 7. November 2013, Einlass ab 16.30 Uhr, Beginn 17 Uhr Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft HAIDEGG, Ragnitzstrasse 193, 8047 Graz

Foto: Gruber

Das Kasfest im Innenhof des Schlosses Großsölk entpuppt sich immer mehr zum Schaulaufen der Käsefeinspitze aus nah und fern.

NEUES LAND  

NEUES LAND Ausgabe 43/2013 - Steirische Regionalität aus erster Hand

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