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Leben

Magazin des CVJM-Westbundes Nr. 3/10 u Juni - August

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CVJM-Westbund


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CVJM-Materialstelle Regine Sahm T (02 02) 57 42 32

CVJM-Materialstelle

Bild: Rainer Sturm, pixelio

Motiv für Läufer

Motiv für Biker

Sportfunktionskleidung im CVJM-Design


3 Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser…

Raus aus dem Alltag Seite 6 Freiwillig – missionarisch – ein Jahr CVJM-Missio-Center Berlin

wie leben Sie eigentlich Ihr Christsein? Vollzeit oder Teilzeit? Mit schlechtem Gewissen, weil doch nicht alles so klappt, wie man es sich vorgenommen hat? Und was heißt das überhaupt »als Christ leben«? Immer gegen den Strom schwimmen? Sich möglichst gut anpassen, damit andere merken, dass Christen auch »ganz normale Menschen« sind?

Leben auf Probe Seite 9 Was »Avatar« mit der Jugendarbeit verbindet Meine Wochenendbeziehung mit Gott

Seite 12

Wie lebe ich als Christ Seite 14 Eine Möglichkeit: einfach mal dasitzen

Im Blickpunkt Aus den Regionen Jungschar Mädchen Jungen bündische Jugend Pro Teens Jugendpolitik Jugendevangelisation Posaunen Sport Motorradfahrer Junge Erwachsene Weltdienst Dies und Das Stellenanzeigen

Seite 16 Seite 20 Seite 22 Seite 22 Seite 23 Seite 23 Seite 24 Seite 25 Seite 25 Seite 26 Seite 26 Seite 27 Seite 28 Seite 28 Seite 29 Seite 30

Übrigens

Seite 32

Impressum netzwerk 3/10 Magazin für Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des CVJM-Westbundes, 163. Jahrgang, erscheint viermal jährlich

Herausgeber: CVJM-Westbund – Geschäftsführender Verein e. V., Bundeshöhe 6, 42285 Wuppertal, T­­­(02 02) 57 42-17, F (02 02) 57 42-42, info@cvjm-westbund.de Redaktion: Birte Smieja unter Mitarbeit von Hildegard

vom Baur, Holger Noack, Irmtraud Fastenrath, Dorothea Hermann, M ­ ichael Finkensiep, Ulrike Messinger, Michael van den Borre, Jürgen Vogels, Friedo Vorderbrück

Bildnachweis: Archiv CVJM-Westbund oder am Bild

Viele dieser Fragen kamen uns bei der Redaktionssitzung zu diesem Heft. Wir haben versucht, einige Ideen und Gedankengänge der Sitzung aufzugreifen (Seite 4 und 5). Und wir haben gemerkt, dass ein ganz wichtiger Punkt in unserem Christsein der Austausch und das Teilen ist. Einige junge Menschen aus dem Westbund machen derzeit ein freiwilliges missionarisches Jahr im Missio-Center Berlin und erleben hier eine besondere Art des Miteinanders (Seite 6). Nicht immer ist es einfach authentisch zu sein. Gerade junge Menschen probieren verschiedene Rollen aus. Am Beispiel des Films »Avatar« wird deutlich, dass das menschlich und wichtig ist, dass aber auch der Zeitpunkt kommt, an dem man sich für ein Lebenskonzept entscheiden muss (Seite 9). Leben als Christ – nicht nur sonntags und in Freizeit und Ehrenamt, sondern täglich, in Schule, Beruf oder Studium – oft fällt es schwer, das umzusetzen. Was passieren kann, wenn dann noch kritische Rückfragen kommen, lesen Sie auf Seite 12.

netzwerk auch als PDF!

Vor uns liegt die Sommer- und Urlaubszeit. Ich wünsche Ihnen, dass Sie genug Zeit zur Entspannung und zum Auftanken finden. Und vielleicht lassen Sie sich durch die Geschichte von Maria und Marta (Seite 14) daran erinnern, wie wichtig es ist, der Seele etwas Gutes zu tun.

Stellen Sie Ihren Bezug um! So haben Sie immer und überall Zugriff auf unser aktuelles Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (sofern ein Internetzugang vorhanden ist).

Einen gesegneten Sommer wünscht

Wenn Sie zukünftig das netzwerk bequem und papierlos als PDF lesen möchten, schicken Sie uns Ihre Kundennummer und Adresse an netzwerkabo@ cvjm-westbund.de. Sie erhalten dann nach Erscheinen des netzwerks eine E-Mail und können sich das aktuelle netzwerk downloaden.

Birte Smieja

Titel: fotolia , Seite 32 unten: CVJM Essen-West

Konto: KD-Bank eG (BLZ 350 601 90) 1 010 257 049 Layout und Herstellung/Anzeigenverkauf und -verwaltung: Drei-W-Verlag GmbH

Landsberger Straße 101, 45219 Essen, T (0 20 54) 51 19, F (0 20 54) 37 40, www.drei-w-verlag.de Redaktionsschluss Ausgabe 4/10: 30.07.2010

PS: Das nächste netzwerk erscheint Anfang September.


4

Bew uss t w Gott ahr hat u neh me n s die men ich s se E i was e Schö r nheit überhaup de anve rtrau i s t t wa genie paar hr? K t. Ne ßen? Minu ann h Es t ten besc ich ih ut g bewu heine re ut, ss n höre n, de zu lasse t von de sich ein r n, n Wa man ld zu den Vög Sonne dann el riech wo w e en. A n zuzuir eh benfalls u er z erst wahrneh ch wenn ören m als b en mus s ewah ren. ,

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5 Thema

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6 Leben mit-teilen

Raus aus dem Alltag

Freiwillig – missionarisch – ein Jahr im CVJM Malte Kleinert, 20 Jahre, CVJM Bielefeld

Ein Bad, sieben unterschiedliche Menschen und kein Streit.

Das ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie Gott unser Leben in der WG und im Missio-Center segnet. Ich erlebe hier jeden Tag neu, wie sehr Gott verbindet und was es bedeutet, in Liebe auf die anderen Rücksicht zu nehmen, auch wenn es immer wieder Meinungsverschiedenheiten gibt.

Bild: Gottfried Bräuer

Wer sich auf ein Jahr im CVJM Missio-Center einlässt, der beweist Mut. Mut, um für ein Jahr etwas Neues zu wagen – raus aus dem Alltag. Im Missio-Center werden junge Menschen geschult und gefördert, ihren Glauben zur Sprache zu bringen, ihn offensiv zu leben und bekommen dazu eine fundierte Basis. Da bleibt es nicht aus, dass manches bisher so geordnete Leben als Christ auch mal in Frage oder sogar auf den Kopf gestellt wird. Aber das ist gut. Denn neue Perspektiven eröffnen neue Möglichkeiten und Sichtweisen. Ein Jahr für und intensiv mit Gott verändert und hinterlässt Spuren – Segensspuren! Fünf Teilnehmende des aktuellen Kurses kommen aus dem CVJM-Westbund und beschreiben das.

Seitdem ich in Berlin bin, hat sich einiges in meinem Leben verändert. Gott spielte zwar schon immer eine Rolle in meinem Leben, aber jetzt übernimmt er mehr und mehr die Hauptrolle. Ich merke, wie stärkend eine intensive geistliche Gemeinschaft sein kann. Wir beginnen beispielsweise morgens mit einer Andacht und beenden den Tag abends mit einem Abendgebet. Das gibt mir sehr viel Kraft. Gott fängt an, meinen Alltag zu prägen und es tut gut, aus dem alten Trott auszusteigen. Diese Stärkung durch die Gemeinschaft und die im Unterricht erworbenen Kenntnisse erleichtern es mir, mehr auf Menschen zuzugehen und mit ihnen offen und ehrlich über meinen Glauben zu sprechen, ihnen einfach zuzuhören. Ich merke, wie der Heilige Geist mir Mut schenkt, den ich vorher eher weniger hatte. Gott verändert mein Leben in diesem Jahr und das ist gut.


7 Thema

Missio-Center Berlin Jule Kowitz, 19 Jahre, Kierspe

Raus aus dem Alltag, raus aus der kleinen Stadt Kierspe und ab ins Missio-Center, in die Hauptstadt. Das war mein Plan im August 2009. In den vergangenen sieben Monaten habe sowohl ich mich verändert, aber auch meine Beziehung zu Gott. Nicht nur durch den Unterricht, in dem wir viel in der Bibel lesen, suchen, Antworten finden und hinterfragen. Gott wurde für mich immer größer, geheimnisvoller und bleibend liebevoll. Genau das durfte ich in der vergangenen Zeit im MissioCenter erfahren. Auch durch die großen Aufgaben, vor die ich gestellt wurde: Leben in einer WG mit unterschiedlichen Menschen, Ansichten und Meinungen. Regelmäßig Andachten hören, schreiben und halten, eine kleine Teeniegruppe mit Annika zusammen leiten, uvm. Und in allem ist Gott. Alles handelt von und mit ihm. Es ist nicht immer leicht, aber hilfreich. Gott hat mir viel Mut geschenkt: Ob es bei einer Andacht in einem CVJM im sozialen Brennpunkt in Berlin war oder auf dem Alex stehend mit einem Schild »Kostenlose Umarmung« und offen von meinem Glauben erzählend. All das hat dazu geführt, dass ich Gott mehr kennenlernen konnte und auch weiterhin kennenlernen darf.

Fabian Neuhaus, 19 Jahre, CVJM Halver

Mein FSJ, das ich anstelle des Zivildienstes ableiste, mache ich gerade im CVJM Missio-Center in Berlin. Hier lebe ich mit sechs anderen jungen Christen in einer Wohngemeinschaft. Mein Leben mit Jesus hat sich ein ganzes Stück weiterentwickelt, da ich mich viel mit meinen Mitbewohnern über meinen Glauben, meine Ansichten und mein Gottesbild unterhalte. Hierbei habe ich einige Diskussionen und kleine Auseinandersetzungen gehabt, wobei diese mich in meinem geistlichen und gesellschaftlichen Leben sehr geprägt haben. Mit meiner großen Klappe bin ich eigentlich immer ganz vorne bei diesen Gesprächen mit dabei. Auf Einsätzen merke ich aber, dass ich ruhiger geworden bin. Das fachliche Wissen, welches ich im Unterricht gelernt habe, konnte ich oft bei solchen Einsätzen wie Mitarbeiterwochenenden oder Kinderbibeltage gebrauchen. Ich stand zwar immer zu meinem Christsein, doch so offensiv wie jetzt war ich noch nie. Alles in allem bin ich sehr froh, dass ich dieses Jahr für Gott nutzen kann. Das Jahr im MissioCenter ist gut Missionarische Kompetenz für Ehrenamtliche und sinnvoll für mich und meiVerständlich über Jesus reden. nen Glauben. Den eigenen Glauben vertiefen. Gaben entdecken, Persönlichkeit entwickeln. Unser Standort: Mit Gott mitten in Berlin Mitten in der City Berlins Mitten unter den Menschen, zu denen Gott uns sendet. Seit 2009 möglich als FMJ (Freiwilliges Missionarisches Jahr) www.cvjm-missio-center.de


8 Leben mit-teilen

Annika Dickel, 20 Jahre, CVJM Halver

Carolin Redmer, 19 Jahre, CVJM Hüttenberg

Ein Jahr Auszeit nach dem Abi und mich entscheiden, was ich danach mache. Das wollte ich im Missio-Center. Nichts ahnend, wie stark dieses Jahr mich prägen und verändern würde.

Es ist unglaublich, wie schnell ein Jahr vergeht und wie intensiv es sein kann. Mit der Entscheidung ins CVJM Missio-Center zu gehen, hat sich viel in meinem Leben verändert.

Komisch, aus der Kleinstadt in das große Berlin zu kommen. Überall Schnelllebigkeit, in der es schwerfällt, sich auf den Mittelpunkt zu besinnen. Da ist es hilfreich, mit anderen Christen gemeinsam dieses Jahr zu verbringen.

Nicht nur, dass ich von Zuhause ausgezogen bin, sondern auch mein Bild von Gott. Im Unterricht lerne ich einiges über meine Persönlichkeit. Außerdem genieße ich es, Themen des Glaubens nicht einfach nur hinzunehmen, weil wir Christen dies schon immer so machen, sondern die Dozenten mit Fragen zu konfrontieren. Die biblischen Aspekte haben mich begeistert; aber auch die kreativen Unterrichtseinheiten wie z.B. Theater, Pantomime und Tanz bereiten mir viel Freude. Ich habe neue Gaben bei mir entdeckt.

Ich profitiere viel aus dem Zusammenleben in meiner WG. Zu sehen und zu erleben, wie verschiedene Menschen ihren Glauben leben, ist bereichernd und stärkend. An einigen Stellen habe ich angefangen, meinen Glauben zu überdenken, anderes wurde bestärkt. Am meisten freue ich mich auf die Einsätze – rausgehen und Menschen begegnen. Eine tolle Erfahrung als Team gemeinsam unterwegs zu sein. Jeder bringt ein, was er kann und es ist gut zu wissen, dass jemand dabei ist und mich unterstützt, wenn ich Hilfe brauche. Oft hatten wir die Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Die Zeit in Berlin neigt sich dem Ende zu und ich bin dankbar, die Chance genutzt zu haben, dieses Jahr zu erleben. Es ist nicht alles einfach und doch eine tolle, bereichernde Zeit. Die Vorstellung, wieder in den Alltag zurück zu müssen, ist komisch. Denn hier im MissioCenter vergeht die Zeit anders…

Ein Höhepunkt sind für mich die verschiedenen Einsätze, bei denen wir viel herumgereist sind und als Team die gelernte Theorie aus dem Unterricht in die Praxis umgesetzt haben. Herausfordernd ist es auch, einmal pro Woche in einem Jugendhaus im sozialen Brennpunkt in Marzahn mitzuarbeiten. Meine Aufgabe besteht darin, mit den Kindern und Jugendlichen Beziehungen aufzubauen und für sie da zu sein.


9 Thema

Leben auf Probe Was »Avatar« mit der Jugendarbeit verbindet

Eine der beeindruckendsten Szenen:

Eine Schlüsselszene des (bisher) erfolgreichsten Films aller Zeiten: Avatar. Eine Geschichte aus der Zukunft, über die Besiedlung, Ausbeutung, Eroberung des Planeten Pandora durch die Menschen – die in eine verlustreiche Schlacht mündet zwischen den Bewohnern des Planeten, den Na’vi, und dem menschlichen Militär, das versucht, die Macht über die Rohstoffe des Planeten zu erlangen.

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Der blauhäutige, riesige Alien richtet sich auf, reißt sich die Kanülen aus dem Arm, torkelt unbeholfen durch das enge Labor. »Bleib liegen!«, tönt es aus dem Lautsprecher. Doch die langgliedrige, menschenähnliche, aber doch nicht menschliche Gestalt drängt sich aus der Tür. Ins Freie. Und rennt, immer schneller, immer sicherer. Ein befreites Lächeln legt sich auf sein Gesicht, als er am Rande der Stadt schwer atmend anhält.

»Avatar ist ein modernes Märchen und erzählt die Geschichte von dem, was möglich wäre.«


10 Leben mit-teilen

»Irgendwann werden wir uns entscheiden müssen, damit unser Leben nicht in der Beliebigkeit zerfließt.«

Eine bewegende Geschichte

Science-Fiction – nicht jedermanns Sache. Ein Film, in beeindruckender 3D-Technik – aber nicht jeder ist ein Film-Fan. Und trotzdem bewegt der Film »Avatar« nicht nur viel Geld, sondern auch viele Menschen. Dafür gibt es manche Gründe: tolle Bilder, tolle Technik, tolle Werbung. Ein Grund ist aber auch die Geschichte, die erzählt wird – und die sich in dieser Schlüsselszene konzentriert, als der ungestüme Alien sich von allem, was ihn festhalten will, befreit.

»Sein Avatar wäre die Möglichkeit, ein Leben auf Probe zu leben.«

Der Schlüssel für diese Schlüsselszene ist zugleich der Titel des ganzen Films: Der blauhäutige Alien ist ein Avatar, eine künstliche Person, in die – Science-Fiction eben – ein Mensch durch Computertechnik geistig übertragen wird. Äußerlich ein Alien, ein Na’vi, ist es doch innerlich ein Mensch: Der querschnittsgelähmte Soldat Jake Sully, der hier zum ersten Mal in den Körper seines Avatars schlüpft – und plötzlich eine Bewegungsfreiheit und ein Bewegungsbedürfnis spürt, die er mit seinem querschnittsgelähmten menschlichen Körper nicht mehr erleben konnte. Man spürt, wie dieses rein geistige Sich-Hineinversetzen in einen anderen, einen Avatar, den Menschen mitreißt, ihm neue Erfahrungen

Bilder dieses Artikels: mit freundlicher Genehmigung der 20th Century Fox

ermöglicht, in ihm neue Gefühle auslöst und neue Erwartungen an das Leben provoziert. Jake Sully spürt, was für ihn noch möglich wäre. Dass die Grenzen seines jetzigen Lebens nicht endgültig sein müssen, sondern vielleicht … Leben auf Probe

Auch das ist ein Grund für den Erfolg dieses Films: der Wunsch, wir würden – wie immer das auch aussehen mag – so etwas wie einen »Avatar« finden, in dessen Haut wir neue Erfahrungen und Erlebnisse machen könnten, der uns gefahrlos Gefahren erleben ließe und mit dem wir risikolos Risiken eingehen könnten. Wir könnten den Herausforderungen des Lebens begegnen, ohne die Angst, bleibende Narben zurückzubehalten. So ein Avatar wäre die Möglichkeit, ein Leben auf Probe zu leben. Ein Leben, das nicht mehr immer der Ernstfall ist, sondern auch mal Einfall, Ausfall, Rückfall – eben unvollkommen, aber zugleich auch korrigierbar. Wir wären nicht festgelegt auf ein Geschlecht, eine Statur, eine Lebensgeschichte, sondern könnten alles einmal anspielen und durchspielen um zu sehen, ob es uns gefällt. Das wäre herrlich, die Behinderungen und Belastungen unseres


11 Thema

Lebens – so wie Jake Sully – einfach mal auf Zeit abzustreifen und in die Haut eines anderen zu schlüpfen. Ein modernes Märchen

Avatar ist ein modernes Märchen. Und wie jedes Märchen erzählt es die Geschichte von dem, was möglich wäre. Von den Gefahren, die wir – indem wir das Märchen miterleben – durchstehen. Und von den Triumphen, die wir – emotional und darum erlebnishaft – erfahren. Wir leben ein anderes Leben, ohne unser Leben ganz aufgeben zu müssen. Viele Menschen haben in einer vernetzten Welt Avatare – nicht in dieser aufwändigen, übermenschlichen Form wie in dem Film. Die modernen Avatare, die künstlichen Persönlichkeiten, sind unauffälliger. Gerade junge Leute besitzen viele Identitäten in den zahlreichen Social Networks. Sie spielen viele Rollen, probieren sich aus, verändern nicht nur ihre Haarfarbe, sondern schon mal die Persönlichkeit, verschreiben sich der Unverbindlichkeit, provozieren andere, indem sich selbst produzieren. Alles ein Spiel – mit den vielen Spielarten von »Avataren«, die unsere Multi-Options-/Personen-/Visions-/ Missions-Welt uns zur Verfügung stellt. Das ist ein Kennzeichen unserer Zeit, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen, wenn wir heute Jugendarbeit betreiben wollen. Avatare haben ihre Zeit

Am Ende des Films, nach gewonnener Schlacht der Guten gegen die Bösen, der Genügsamen gegen die Gierigen, ist der menschliche Körper Jake Sullys so verletzt, dass er ganz in seinen Avatar »umziehen« muss. Der menschliche Geist verschmilzt mit seiner künstlichen Person. Die Botschaft dieser Szene: Avatare haben ihre Zeit, man kann sie nicht auf Dauer nutzen. Irgendwann muss man sich entscheiden, ob man sich von ihnen

löst oder sich mit ihnen ganz identifiziert. Das Leben auf Probe, das unsere vielfältige und vielschichtige Welt anbietet, ist begrenzt. Irgendwann werden wir uns entscheiden müssen, damit unser Leben nicht in der Beliebigkeit zerfließt. Irgendwann müssen wir uns mit einem Leben identifizieren, weil wir sonst nicht identifizierbar wären, d.h. keine wirkliche Persönlichkeit in den verschiedenen vorläufigen Persönlichkeiten unseres Lebens entwickeln würden. Sein Leben finden

Das Spiel mit den Avataren, mit den künstlichen Persönlichkeiten in den vielen Welten unserer Welt hat seine Grenze. Die Grenzenlosigkeit, die uns manchmal versprochen wird, ist bestenfalls eine Illusion, schlimmstenfalls eine Lüge. Ich kann nicht auf Dauer zu mir selbst auf Distanz leben, sondern ich muss mich entscheiden. Was ist mir wichtig? Wofür stehe ich ein? Diese Aufgabe ist gerade in der Jugendarbeit entscheidend. Denn wir helfen jungen Menschen, ihren Weg zu finden. Wir können es aushalten, dass sie ihre vielen – oft anstrengenden – Formen von »Avataren« und Persönlichkeiten ausprobieren. Aber wir sind da, unterstützen sie, stehen als Gesprächspartner, Kritiker oder Förderer zur Verfügung. Wir können ihnen die notwendigen Entscheidungen nicht abnehmen, wir können die Krisen, in die sie hineingeraten, nicht völlig verhindern. Aber wir können ihnen helfen, ihr Leben festzumachen – und zwar nicht nur an beliebigen Vorbildern, sondern an dem einen, der unser Leben trägt, Jesus Christus – und wir können sie begleiten zu einem selbstbewussten und selbstverantworteten Leben.

von Holger Noack Bundessekretär für Mitarbeiterbildung

»Ich kann nicht auf Dauer zu mir selbst auf Distanz leben ...«


12 Leben mit-teilen

Meine Wochenendbeziehung mit Gott Endlich, hatte ich doch zwei Jahre auf meinen ersehnten Studienplatz in Köln gewartet. Was da alles auf mich wartete, eine neue Stadt, neue Menschen, alleine wohnen…

in den Kleiderschrank zuhause. Auch in meiner Wohnung wanderten die christlichen Bücher in die zweite Reihe im Regal. Langsam aber sicher.

»Voller Freude bereitete ich mich auf meinen neuen Lebensabschnitt in der Großstadt vor,«

Am Wochenende in der Heimat war ich dann »so wie immer«. Betete vor dem Essen mit meinen Freunden, ging zu Just More, einer Jugendgruppe im Kreisverband Siegerland, erzählte von Gott, sang Lieder laut und schief… alles eben »so wie immer«. Da war das mit dem Glauben gar kein so großes Problem mehr. Hier konnte man ja dazu stehen! Waren nicht auch fast alle um mich herum Christen?

packte Koffer und Kartons, verabschiedete mich aus meinem Ortsverein und meiner Jugendgruppe. von Kim Willwacher, 26 Jahre, Unter-der-Woche-KölnerStudentin und Wochenend-Siegerländerin ist inzwischen begeisterte Von-Gott-Erzählerin und Bindestrich-Liebhaberin

An den ersten Tagen an der Uni lernte ich unglaublich viele Leute kennen und aus Angst, man könnte irgendwo alleine rumstehen, sammelte man sich auch immer in kleinen Gruppen. Nachdem man sich vorgestellt hatte, kam ziemlich schnell das Gespräch auf die Zeit vor der Uni. »Und was hast du zwischen ABI und Uni gemacht?« Die meisten haben ein Praktikum oder ein FSJ an einer Förderschule gemacht oder irgendwo anders mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Und ich? »Ich habe ein total cooles Praktikum im CVJM gemacht!« war meine Antwort.

»Ziemlich schnell erkannt ich, dass nicht annähernd so viele Menschen den CVJM kennen, wie ich dachte.« Immer musste ich erklären, dass wir christlich sind – ja, dass wir an Gott glauben – ja, dass auch ich an Gott glaube… So viele schiefe Gesichter, gerümpfte Nasen und »Damit kann ich ja gar nichts anfangen« hatte ich noch nie innerhalb weniger Tage gesehen und gehört. Also begann ich nur noch von einem Praktikum in der Jugendarbeit zu erzählen. Versuchte das Gespräch von den frommen Themen fernzuhalten – und es klappte überraschend gut. Die T-Shirts vom CVJM wanderten wieder ins Siegerland und

Aber irgendwann genügte das nicht mehr und ich bekam das Gefühl, dass ich eine Wochenendbeziehung zu Gott hatte. Im Siegerland war er dabei, in Gesprächen, Begegnungen und am ganzen Tag. Aber sonntags abends blieb er dort und ich fuhr alleine nach Köln. Natürlich bemerkte ich, dass ich einsamer wurde, und dass mir ein wichtiger Teil fehlte.

»Aber ich brauchte sehr lange, um mir selbst einzugestehen, dass es Gott war, der mir fehlte.« Wie das aber so mit Gott ist, forderte er mich heraus. Er ließ es nicht dabei bewenden eine Wochenendbeziehung mit mir zu führen. Immer öfter gerieten die Gespräche in die »gefährliche Region«. Meine Freunde in Köln redeten über die Kirche und ihre Erfahrungen mit den »frommen Spinnern«. Oft kam ich bei diesen Gesprächen an meine Grenzen, konnte kaum ertragen, was ich dort hören musste, ging es doch auch um meinen Glauben. Immer verzweifelter suchte ich nach Wegen diesen Themen zu entkommen. Inzwischen hing mein Herz an diesen Freunden, die ich in Köln gefunden hatte. Ich hatte Angst sie zu enttäuschen, weil ich nie klargemacht hatte, dass ich eigentlich einer dieser


Mo 1 8 15 2 Di 2 2 29 9 16 2 Mi 3 3 30 10 17 24 31 Do 4 11 18 25 Fr 5 12 19 26 Sa 6 13 20 27 So 7 14 21 28

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Thema

Spinner war. Ich hatte es nicht abgestritten, aber auch nicht bekannt. Dann kam ein Wochenende, an dem ich in Köln blieb, um ein Kompaktseminar zu besuchen. Eine Kommilitonin übernachtete bei mir. Abends quatschten wir noch lange im Bett und sie bohrte nach und fragte immer weiter, bis meine Abwehr zusammenbrach. Ich erzählte ihr von meinen Freunden zu Hause, von dem CVJM und von meinem Glauben. Es kam alles raus, ich erzählte von meiner Angst zu enttäuschen, da ich nicht aufrichtig war. Und irgendwann sagte sie nur »Ich wusste, dass bei dir irgendetwas anders ist, jetzt weiß ich auch, was es ist. Das, was du tust, wie du mit anderen umgehst, wie du ihnen begegnest, war anders, aber ich wusste nicht warum.«

»In diesem Moment war Gott so unbegreiflich nah, spürbar und kraftvoll, dass ich nur zusammensacken konnte.«

Ich kam zurück zu ihm, fiel ihm um den Hals. Gott und ich hatten in dieser Nacht noch einiges zu klären. Später begegnete mir dieser Vers: »Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.« (2.Korinther 12,9). Als ich mir diesen Vers immer wieder vorsprach, er mir immer wieder durch den Kopf ging, wurde mir klar, wie er sich in meinem Leben umgesetzt hatte. Ich war die ganze Zeit unglaublich schwach gewesen und doch wurde die Kraft Gottes in mir mächtig. Seit diesem Tag begleitet mich der Vers, wo ich auch unterwegs bin. Oft bin ich schwach und immer wieder versucht, den Mund zu halten. Jetzt weiß ich aber, dass ich schwach sein darf. Dass Gott sich nicht raushält und am Wochenende auf mich wartet. Zu seinem Glauben zu stehen außerhalb der geschützten Mauern ist eine echte Herausforderung, aber Gott vertraut einem, dass man diese Herausforderung meistert – mit seiner Kraft!


14

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Leben mit-teilen

Wie lebe ich als Christ?

Eine Möglichkeit: Einfach mal dasitzen Es ist eine schöne Sache, sich im Sommer viele Leute in den Garten einzuladen. Unter dem Himmel sitzend hat man Zeit bis in die Nacht hinein über Gott und die Welt zu reden. Die Kinder schaukeln oder springen über die Wiese. Was für ein Leben! Was für ein Leben? Wenn nur nicht die ganze Arbeit wäre. Getränke servieren, Häppchen bereiten, vorher das Bad putzen und durchsaugen, einkaufen, abspülen, wieder aufräumen, den Hof vorher und nachher fegen und und und… von Martin Kaminski Diakon, 42, verheiratet, Vater von vier Kindern Leiter der Evangelischen Jugendbildungsstätte Merzbach, Musiker, Autor, Hörbuchsprecher und Busfahrer

Da können einem irgendwann die nettesten Gäste auf die Nerven gehen, also wirklich.

»Moment mal! Wir sind Christen. Und Christen gehen einander nicht auf die Nerven.« Christen sind geduldig und emsig, nehmen sich selbst zurück, fallen durch ihre Bescheidenheit und Gastfreundschaft auf. In diesem Heft soll es schließlich darum gehen, wie wir als Christen leben... Keine Pausen. Immer für andere da. Nach uns selbst zuletzt fragen. Tüchtig im Guten sein. Fröhlich in der Hoffnung. Beharrlich im Gebet. Ist dir dabei auch schon einmal die Puste ausgegangen? Mir auch. Im Lukasevangelium wird uns eine Geschichte erzählt, an die ich manchmal denken muss, wenn wir Gäste haben.

Uneigentlich fängt bereits vormittags die Hektik an. Es muss ja schließlich alles vorbereitet werden und einen guten Eindruck machen, nicht wahr? So wird dann geputzt und gewienert, rumgehetzt und angetrieben, solange, bis nicht mehr die Gastfreundschaft im Vordergrund steht, sondern die Panik, es könnte nicht gut genug sein. Die Kinder geraten in Streit darüber, wer am wenigsten mitgeholfen hat. Die Eltern werden ungeduldig und machen sich vielleicht auch gegenseitig Vorwürfe. Bei Maria und Marta im Lukasevangelium mag es ähnlich gewesen sein. Marta hetzt und schuftet, will es Jesus schön machen und merkt plötzlich, wie es sich ihre Schwester in aller Seelenruhe gemütlich macht. Sie wird ärgerlich und statt Maria zu bitten, ihr zu helfen, geht sie zu Jesus und fängt an zu nörgeln: »Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!« Jesus reagiert erstaunlich. Für ihre Mühe gibt er ihr erst einmal viel Wertschätzung: »Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.« Jesus sagt weder, dass sie ja schließlich selber schuld ist, noch, dass sie sich nicht so anstellen soll. Aber er erinnert Marta an etwas: Auch Marta hat die Wahl. Auch sie hätte es sich gemütlich machen können und »Seelenruhe« an den Tag legen.

»Seelenruhe – das ist ja fast ein abfälliges Wort, dabei drückt es doch etwas ganz Entscheidendes aus: Die Seele hat Ruhe«.

Ich nehme sie einmal als Beispiel für einen kleinen Ausschnitt christlichen Lebens.

Hiervon ist Marta weit entfernt. Auch wir sind weit von Seelenruhe entfernt, wenn wir uns abhetzen, um einer von wem auch immer geschaffenen Norm der Gastfreundschaft zu entsprechen.

Eigentlich freuen wir uns über Gäste. Eigentlich.

Für mich bedeutet Gastfreundschaft eigentlich nur, dass die Herzen, Augen und Ohren


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Bild: fotolia

Thema

Die Haltung der Seelenruhe kann man übrigens einüben. Sie bedeutet nicht, dass wir uns keine Mühe mehr geben und alles um uns herum im Chaos versinkt. Aber es ist eine Haltung, bei der wir ab und zu innehalten, unsere Motivation betrachten, uns fragen, für was und wen wir hier eigentlich gerade rackern und so einen liebevollen Blick auf uns und andere gewinnen. Oft werden wir merken, dass es Zeit für eine Pause ist. Dann sollten wir diese Pause machen und uns nicht hetzen und treiben lassen. Vor einiger Zeit habe ich einmal versucht »Fremdbestimmung« zu fasten. Das hört sich merkwürdig an und ich erntete für mein Vorhaben viele verwunderte Blicke. Einmal von Aschermittwoch bis Ostersonntag nichts tun, was nicht aus mir selbst heraus beginnt. Die Ausnahme waren natürlich Kinderversorgung und lebensnotwendige Tätigkeiten für andere. Ihr werdet Euch vorstellen können, dass mein Fastenvorhaben kaum zu bewältigen war. Mir ist aber deutlich geworden, wie viel von außen auf uns einstürmt und wie wenig wir eigentlich selbst in der Hand haben. Es ist daher besonders wichtig, dass wir die wenigen Chancen zur Muße ergreifen. Fleiß und Eifer darf seine Zeit haben, aber ICH sein eben auch. Das wusste Maria vor mir.

Jesus hätte sich vermutlich auch selbst etwas zu trinken aus der Küche geholt. Das wäre schon in Ordnung gewesen, wenn Marta sich dafür auch Zeit für ihn hätte nehmen können. Ich fände es prima, wenn du und ich bei unserer nächsten Feiervorbereitung an Maria, Marta und Jesus denken könnten. Alle Vorbereitungen ließen sich dann gelassener angehen. Und wenn der Tisch dann am Ende doch schön gedeckt ist und es sogar ein kaltes Buffet gibt, ist das sicher auch nicht schlecht. Und wenn dir das nächste Mal der Atem ausgeht, du vor einem Berg von Aufgaben stehst, der kaum zu erklimmen scheint: Denk an die drei und ihre Mußestunde…

»Im Mittelpunkt des christlichen Glaubens steht doch die Begegnung.« Für sie soll am meisten Zeit und Raum sein. Begegnung mit Gott, mit anderen, mit mir selbst. Und dazu muss man eben manchmal einfach mal dasitzen… Zuhören… Auch sich selbst. Nicht nur Jesus hat viele entscheidende Dinge gesagt. Man stelle sich nur vor, wir würden bei der nächsten Begegnung einen entscheidenden Satz verpassen, weil wir gerade die Spülmaschine einräumen! Bild: panthermedia

der Menschen, bei denen ich einkehre, für mich offen sind. Das war übrigens auch Jesus offenbar viel wichtiger, als ein kaltes Buffet. Wenn es dann noch etwas zu essen, zu trinken und einen Sitzplatz gibt, wunderbar. Aber doch nur, wenn dem Gastgeber auch noch Zeit bleibt, sich mit seinen Gästen zu beschäftigen. Die schönsten Feiern sind für mich die, zu denen jeder etwas mitbringt. So entstehen übrigens auch keine dreckigen Schüsseln!


16 Im Blickpunkt

Neues aus der Geschäftsstelle

Blickwechsel

Im April nahm ich an der Verabschiedung eines hauptamtlichen Kreisverbandssekretärs teil. Im Gottesdienst und in der Predigt wurde ein beeindruckendes Bild von einem sehr engagierten Mitarbeiter deutlich. Am Predigttext – die Speisung der 5.000 – entwickelte der Pfarrer eine Auslegung, die mich besonders als Geschäftsführer angesprochen hat. Er sprach davon, wie Jesus mit dem Mangel von nur fünf Broten und zwei Fischen umgegangen ist. In Mt. 14, 19 stehen die eher unscheinbaren Worte »Jesus (…) sah auf zum Himmel und dankte…«. Mit dem Blickwechsel weg vom Mangel hin zu dem, der alles schenken kann, werden über 5.000 Menschen satt und es bleibt noch reichlich über. So ergeht es uns mit den Finanzen im CVJM doch auch. Am Beginn eines Jahres stehen viele Aufgaben, Herausforderungen und Ideen, mit denen junge Menschen erreicht werden können. Die Kasse ist noch leer.

Während des Jahres füllt sie sich und alle Kosten können bezahlt werden. Ich habe mir vorgenommen, den Blick noch öfter nach oben wandern zu lassen und »Danke« zu sagen und lade Sie herzlich ein, dies auch zu tun. Das gilt besonders für den Jahresabschluss 2009. Jahresabschluss 2009

Finanzausschuss und Gesamtvorstand müssen die Abschlusszahlen noch beraten. Nur durch einige Rücklagenentnahmen konnten wir den Abschluss vor Abschreibungen auf 0 bringen. Tatsächlich bescheren uns die Abschreibungen aber ein Minus von 220.000 Euro. Dass dieses Minus nicht höher ausfällt, dazu haben ganz wesentlich auch die Spenden unserer Freundinnen und Freunde des Westbundes beigetragen, die uns in den letzten Tagen des Jahres noch eine Steigerung der Spenden beschert haben. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender. Kurz gefasst: Über ein positives Ergebnis auf der Elsenburg können wir uns ebenso freuen, wie über die guten Mieteinnahmen in der Vermögensverwaltung und eine deutliche Verbesserung bei den Seminaren und Lehrgängen (mit Zuschüssen fast Kosten-

deckung!). Trotz leichter Verbesserungen bleiben vor allem die Bildungsstätte Bundeshöhe, der Freizeitdienst und die Materialstelle unsere finanziellen Herausforderungen. Bildungsstätte Bundeshöhe

Hilfreiche Hinweise und Anregungen haben wir durch die »Bildungsstättenberatung« erhalten, die im Spätherbst 2009 die Situation auf der Bundeshöhe untersucht hat. Manche (positive) Überraschung können Sie in diesem Jahr selbst bemerken. Ab 2011 werden wir die Preise anheben müssen, denn im Vergleich mit anderen Häusern sind wir für die gebotene gute Leistung einfach zu preiswert. Also besuchen Sie uns bald, denn Wuppertal ist nicht nur wegen der Schwebebahn eine Reise wert. Wir suchen ab August 2010 eine neue stellvertretende Hausleitung, da uns Bettina Langenberg leider aus persönlichen Gründen verlässt (Ausschreibung Seite 30). Spendenfinanzierte Stellen

Dankbar zum Himmel schauen, dass wollen wir

auch für unsere durch Spenden finanzierten Stellen. Derzeit sammeln die Bläser für die Fortführung der halben Projektstelle von Andreas Form für die Jungbläserarbeit. Für Germo Zimmermann finanzieren wir über eine Spendenaktion der bündischen Arbeit eine halbe Stelle für bündisch geprägte Jungschararbeit. Außerdem sammeln wir weiter für den Jugendevangelisten. Für alle drei Stellen bitte ich Sie um Ihr Gebet und um finanzielle Unterstützung. Der eingangs genannte Kreisverbandssekretär ist seit dem 16.05.2010 beim CVJMWestbund und hat die Stelle von Andreas Graf in der Regionalbetreuung im Ruhrgebiet eingenommen. Gerade weil wir so viele junge Menschen und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im CVJM-Westbund sehen, wollen wir uns auch in Zukunft die Hände füllen lassen. »Und sie aßen alle und wurden satt und hoben auf, was übrig blieb.« Helfen Sie doch einfach mit! Mit einem herzlichen Gott befohlen Ihr Michael van den Borre Geschäftsführer

Spendeneingang bis 24.04.2010

Spendenziel 2010

54.143 Euro

240.000 Euro

Spendeneingang bis 24.04.2009

64.441 Euro


17 Im Blickpunkt

»Iserlohn gehört zum Ruhrgebiet!« – seit über 15 Jahren versuchte ich, Jörg Bolte (43), als CVJM Kreissekretär diesen Satz mit Leben zu füllen. Ich war in dieser Zeit Mitglied im Team Ruhrgebiet und habe mit den Bundessekretären des Teams an der CVJM-Geschichte im Ruhrgebiet (und Umgebung) ein wenig mitgestrickt. Wir haben Fragen und Herausforderungen der Ortsvereine und Kreisverbände diskutiert und manche Perspektive für das Ruhrgebiet entwickelt. So entstand auch das Format »CVJMRuhrcamp« oder die »nimm’s mit!«-Abende. Jetzt habe ich die Perspektive gewechselt und bin als Bundessekretär im Ruhrgebiet (und Umgebung) unterwegs, um die CVJM-Landschaft mitzugestalten. Ab Mitte Mai darf ich nun nicht nur den Kreisverband Iserlohn mit seinen Ortsvereinen, sondern auch die Kreisverbände Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne-Recklinghausen, Lüdenscheid, Moers, Mülheim-Oberhausen, Niederberg, Ruhr-Mitte, Schwelm und Westfalen-Mitte mit ihren Ortsvereinen als Region Ruhrgebiet begleiten und mitprägen. Ich bin nicht nur im Kreisverband Iserlohn als CVJMer geprägt worden. Meine ersten CVJM-Schritte habe ich im Kreisverband Lüdenscheid gemacht, u.a. in der Jungenschaftsarbeit – sowohl vor Ort in Halver als auch auf Kreisverbandsebene in mehreren Sommer-Zeltlagern. Nach meiner Ausbildung in Kassel zum CVJM-Sekretär bin ich mit meiner Frau nach Hagen gezogen und dort Mitglied im CVJM Hagen geworden – und das nicht nur weil meine Frau dort arbeitet. Die Region Ruhrgebiet ist mir also ein wenig vertraut und ich freue mich, dass ich als Regionalsekretär durch die vielfältigen Begegnungen in den Ortsvereinen der 13 Kreisverbände die Region im Ganzen und damit auch ihr Herz kennenlerne. Ich möchte mit den vielen Mitarbeitenden zukunftsweisende Projekte auf den Weg bringen und dafür Sorge tragen, dass der CVJM als ein Stück des Reiches Gottes unter jungen Menschen wächst. Dabei leitet mich die Hoffnung, dass Christus Gestalt gewinnt, indem wir miteinander unseren Glauben, unser Leben und unsere (Um-)Welt gestalten. Ich freue mich schon auf das CVJM-Ruhrcamp vom 11. – 13. Juni in Gelsenkirchen. Dort wird für mich, diesmal als Bundessekretär, die Region Ruhrgebiet Gestalt gewonnen haben. Wir werden miteinander Glauben getestet, Kräfte gemessen und Talent bewiesen haben. Das ist ein toller Start in eine neue Aufgabe in vertrauter Atmosphäre. Bis bald, irgendwo im Ruhrgebiet (und Umgebung), euer Jörg Bolte ff Kontakt: Jörg Bolte Holthauser Str. 22a, 58093 Hagen T (0 23 34) 96 82 88, j.bolte@cvjm-westbund.de

Freizeiten für Selbst macher

Camps und Häuser für Selbstversorger (Gruppen ab 16 Personen)

Italien | Spanien | Kroatien Dänemark | Norwegen | USA Israel | Frankreich u.v.m. Frankfurter Straße 20 35625 Hüttenberg Tel. 0 64 41.9 74 04 52 Fax 0 64 41.9 74 04 53 E-Mail info@reise-werk.de

www.reise-werk.de kompetent | erfahren | engagiert


18 Im Blickpunkt

Treffen der Freunde des Westbundes auf der Bundeshöhe in Wuppertal Liebe Freundinnen und Freunde des CVJM-Westbundes, wir freue uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr ein Wochenende der Begegnung haben dürfen mit Menschen, denen der CVJM-Westbund am Herzen liegt und die das ausdrücken durch Gebet, Begleitung, Finanzen und Anregungen. CVJM, das heißt, neben aller Arbeit, immer auch Anteil nehmen aneinander, erzählen, feiern, zuhören und den Blick fürs Ganze neu gewinnen.

Gewalt an Kindern und Jugendlichen Dieses Thema beschäftigt uns im CVJM-Westbund. Auch wir bleiben nicht verschont von Missbrauchsvorwürfen. Unser Ziel: Wir wollen nicht schweigen, sondern reden und klären. Unter www.cvjm-westbund.de finden Sie im Download-Bereich unter dem Buchstaben »s« eine Selbstverpflichtung zum Umgang mit Gewalt und Vernachlässigung. In unseren Schulungen wird das Thema besprochen. Die vom ejw herausgegebene Arbeitshilfe »Menschenskinder, ihr seid stark« (zu beziehen über die Materialstelle des CVJM-Westbundes) entfaltet das Thema für die Praxis und zeigt auf, wie wir mit dem Verdacht auf Missbrauch umgehen können und müssen. Petra Müller (Hg.)

Praxismaterial

Programm FdW-Treffen 11.–12.09.2010 Thema: Michelstadt – ein Camp im Wandel der Zeiten Samstag, den 11.09.2010

ab 15:00 Uhr Anreise 5:30 Uhr Begrüßung, Hildegard vom Baur 1 Kaffeetrinken 6:30 Uhr »Michelstadt im Wandel der Zeiten« 1 Vom Jungenschaftscamp zum geistlichen Kristallisationspunkt in der Arbeit des CVJM-Westbundes 9:00 Uhr 1

Prävention vor

sexueller Gewalt

in der evangelischen Arbeit

mit Kindern und Jugendlichen

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Wenn Sie in Ihrem Verein das Thema ansprechen wollen und dabei Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an: hvb@cvjm-westbund.de. Kinder und Jugendliche brauchen unseren Schutz. Dafür stehen wir als Christinnen und Christen im CVJM ein.

festliches Abendessen Abendabschluss, Hildegard vom Baur

Sonntag, den 12.09.2010

8:00 Uhr Morgenandacht, Jürgen Vogels 8:30 Uhr Frühstück 0:00 Uhr Gottesdienst 1 Predigt: Siegwart Busat Musik: Family Chor CVJM Dhünn 1:30 Uhr Konzert Family Chor Dhünn 1 Gesprächsgruppen 12:30 Uhr Mittagessen 3:00 Uhr Infos aus dem CVJM-Westbund 1 Vorstellung Reiner Lux 14:30 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken Wir laden Sie herzlich ein auf die Bundeshöhe in die CVJM-Jugendbildungsstätte und sind gespannt auf dieses gemeinsame Wochenende. Ihre/eure Hildegard vom Baur und Jürgen Vogels

Dr. Wolfgang Neuser ist neuer Rektor der CVJM-Hochschule Am 30. April 2010 wurde der Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbands in Deutschland Dr. Wolfgang Neuser im Kreise der Mitarbeitenden sowie vom Präses des CVJMGesamtverbands, Karl-Heinz Stengel, aus seinem Amt verabschiedet. Neuser, der seit der Gründung der Hochschule im März 2009 als Gründungsrektor den Aufbau der Internationalen CVJM-Hochschule begleitete, hat am 1. Mai 2010 das Amt des Rektors der CVJM-Hochschule übernommen. Mit der Neubesetzung des Generalsekretärs ist eine bundesweite Findungsgruppe betraut. Klaus Martin Janßen, Referent für Freiwilligendienste im CVJM-Gesamtverband, begleitet in der Vakanzzeit das Amt des kommissarischen Generalsekretärs. Für Internationale Kontakte ist Berthold Messinger, Leiter des Referats Internationale Arbeit im CVJM-Gesamtverband, Ansprechpartner.


19

Kongress Jugendarbeit Hinfahren!

Anreise - Mit dem Bus nach Fellbach

Beim Kongress Jugend-arbeit in Fellbach kannst du erleben: Viele Menschen in ganz Deutschland engagieren sich leidenschaftlich und kompetent in CVJM, Jugendwerken und Jugenddörfern für Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene. Dieser Kongress vereint das Beste aus zwei Welten und Traditionen: Die lange Reihe der Mitarbeiterkongresse des deutschen CVJM und die Kongresse für Jugendarbeit des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg. Wirf einen Blick über den Tellerrand deines CVJM oder Jugendwerks hinaus, knüpfe Kontakte zu anderen engagierten Menschen und erlebe, wie bunt und inspirierend Jugendarbeit in Deutschland gelebt wird.

Wenn ihr genug Menschen findet, die mit euch nach Fellbach zum Jugendkongress fahren wollen, kann die günstigste Variante sein, einen Bus zu chartern. Hier könnt ihr eure örtlichen Anbieter um ein Angebot bitten. Außerdem haben wir über den CVJM-Gesamtverband erfahren, dass das REISEWERK (www.reise-werk.de) ebenfalls Busse anbietet.

management für euch übernommen werden. Ein Fahrtkostenzuschuss aus der Hermann-KupschStiftung ist möglich, wenn ein großer Bus gechartert wird. Zuschüsse können ab einer Anreise nach Fellbach von mindestens 250 km bis Ende August beantragt werden. ff Weitere Informationen: www.kongress-jugendarbeit.de

Dort könnt ihr euch als einzelner Kreisverband oder als Region einen Bus chartern und auf Wunsch kann das komplette Teilnehmenden-

Die Foren geben gleichzeitig zehn Themenbereiche vor, in denen jeweils sieben Seminare oder Workshops stattfinden. Forum 1 Lust auf Andere − Wen erreichen wir?

Wie bringen wir die Liebe Gottes zu jungen Menschen in unterschiedlichen Lebenswelten?

Forum 2 Arbeitsagentur oder Erstadresse für Spiritualität? Jugendkirchen & Jugendgemeinden fordern den CVJM heraus.

Forum 3 Jugendarbeit und Schule

Statements, Praxisbeispiele und Diskussionen.

Forum 4 Emmaus oder Damaskus

Wie kommen junge Menschen zum Glauben?

Forum 5 Jugend macht Politik

Sich einmischen in Kirche und Gesellschaft.

In zehn Foren wird jeweils ein brisantes Thema kontrovers diskutiert. Aktuelle Herausforderungen werden aufgegriffen und zukunftsfähige Schritte zur Umsetzung skizziert. In rund 80 Seminaren werden erprobte Konzepte vorgestellt, neue Ideen können mitgenommen werden.

Forum 6 Jungschar ist out? Von wegen!

Kinder für den Glauben begeistern.

Forum 7 Alltagstaugliche Spiritualität

Wie leben wir Glauben in CVJM, Jugendwerk und CJD?

Forum 8 Mit weitem Horizont

Begegnen - Bilden - Teilen in der einen Welt.

Unbedingt anmelden!

Forum 9 Fitness for body, mind and soul

Für die Teilnahme am Kongress Jugendarbeit ist eine Anmeldung erforderlich. Meldet euch direkt auf der Webseite an: www.kongress-jugendarbeit.de

Foren

Was wir mit Sport alles bewegen können.

Unterstützt von PLANSECUR Die Finanzplaner und BRUDERHILFE PAX FAMILIENFÜRSORGE

Forum 10 In Watte gepackt oder ins Wasser geworfen

Mitarbeitende in der Jugendarbeit begleiten.


20 Aus den Regionen -

Ruhrgebiet

Rheinland/Saar Kreisverbindungen

ffInfo Matthias Schnabel Schubertstraße 24 42553 Velbert T (0 20 53) 50 72 1 m.schnabel@ cvjm-westbund.de

Neuer Bundessekretär! Seit Mai ist Jörg Bolte Bundessekretär im CVJMWestbund und damit auch Mitglied im Team Ruhrgebiet. Lieber Jörg, wir vom Team Ruhrgebiet freuen uns, dass Du da bist und mit Deinen Gaben unser Team – nun als vollzeitlicher Bundessekretär – ergänzt und verstärkst. Wir wünschen Dir für Deinen Start in den Weiten des Westbundes viel Kraft und Ausdauer, den richtigen Blick für die Menschen und Gottes Segen für Dich und Deine Familie. Wir freuen uns auf die weitere und doch neue Zusammenarbeit mit Dir im Team als Bruder und Kollege. Dein Team Ruhrgebiet Michael v.d. Borre Thomas Krämer Markus Rapsch Matthias Schnabel

Anfang Mai trafen sich die Vorsitzenden der Kreisverbände (KV) Moers, Duisburg, Mülheim-Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen und Westfalen-Mitte. Ziel des Treffens war es, Ideen zur Veränderung/Verbesserung der KV zu finden. Wie sich in unserem Gespräch schnell herausstellte, arbeiten die KV sehr unterschiedlich. Jeder KV hat seine eigene Art, mit den regionalen Gegebenheiten (Besorgung der Zuschüsse, Größe des KVs, Schwerpunktarbeit) umzugehen. Wir stellten fest, dass es den einzelnen Gruppen (z.B. Jugend-, Sport- oder Posaunenarbeit) an Verbindungen zu anderen Gruppen außerhalb des eigenen KVs fehlt. Wir von den KV wollen diesen »Beziehungsaufbau« der Spartenarbeiten innerhalb des Ruhrgebietes fördern. Zukünftig wird es eine Liste aller Gruppen mit Kontakt Adressen in den CVJMs im Ruhrgebiet geben, die allen Ruhrgebiets KV zur Verfügung gestellt wird. Außerdem soll eine Info-Plattform für Veranstaltungen entstehen. Im nächsten Frühjahr findet das nächste Treffen statt. Bitte beten Sie für unsere Vernetzung. Claudia Tolksdorf Regionale Termine 11.-13.06.2010

Ruhrcamp, Gelsenkirchen

24.11.2010

Kreisvorständetreffen Referent: Klaus Göttler (Johanneum/Wuppertal)

müssen wir uns nicht auch noch weiter umschauen.

fInfo f Holger Noack Bundeshöhe 5 42285 Wuppertal T (02 02) 57 42 34 h.noack@ cvjm-westbund.de

Nachdenkliches über die Region Ehrlich? Vielen ist diese Untergliederung des CVJMWestbundes nicht bewusst: Region Rheinland/Saar. Wenn es Mitarbeitenden schwerfällt, ihre Gruppenarbeit als Teil der Vereinsarbeit wahrzunehmen, wenn es den Vereinen schwerfällt, sich als Teil eines Kreisverbandes zu verstehen – dann fällt es Kreisverbänden auch nicht leicht, sich als Teil einer Region im CVJM-Westbund zu sehen. Das ist alles zu weit weg. Und historisch gewachsen – und damit durch viele sichtbare, wie unsichtbare Verbindungen zusammengehalten – ist diese Region auch nicht. Warum also? Ein geheimer »Müdemacher« im CVJM ist das Gefühl, allein da zu stehen, mit seinen Problemen, seinen Wünschen nach Impulsen und Kontakten. Die Verengung des Blicks auf seine Gruppe, seinen Verein, seinen Kreisverband. Die konkrete Arbeit nimmt uns so im Beschlag, dass wir den Blick darüber hinaus als nicht so wichtig oder sogar als überflüssig betrachten. Es gibt genug zu tun – da

Aber der Blick in die Weite des CVJM – über Verein, Kreisverband, Region, Westbund, Gesamtverband hinaus – ist eine Kraftquelle für die Arbeit im CVJM! Nur so, verbunden mit anderen, bleibt die Arbeit auf Dauer lebendig. Nur wenn wir uns eingebettet fühlen in eine große Bewegung, bleiben wir beweglich. Darum ist es wichtig, den Kontakt zu suchen, ein Gespür für die »größere Gemeinschaft des CVJM« zu entwickeln. Wie bei der Schiffsbibelstunde, die in diesem Jahr am 11. Juni mit Albrecht Kaul zu Schiff und in der Kirche in St.Goar stattfindet. Eine Tour der Begegnung, Ermutigung, Anregungen. Oder auch die Mitarbeiter- und Vorständetagung vom 03. bis 05. Dezember auf der Elsenburg (klar, das ist noch weit hin, aber man kann es sich ja jetzt schon mal vormerken). Damit beginnt es, das Bewusstsein, zusammenzugehören: mit der Begegnung und dem Austausch. Und vielleicht geht es ja auch, indem sich Vorstände benachbarter Kreisverbände treffen, um ein gemeinsames Projekt zu starten oder sich Vereine über Kreisverbandsgrenzen hinweg treffen, weil sie merken, dass sie Gemeinsamkeiten haben. Es gibt viele Anknüpfungspunkte, um die größere Gemeinschaft erfahrbar zu machen. Fangen wir mit einem an. Herzliche Grüße Ihr/euer Holger Noack


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Hessen/Siegerland

fInfo f Reiner Lux Tepler Str. 34 61169 Friedberg T (0 60 31) 16 25 23 r.lux@ cvjm-westbund.de

Denk mal... Die Grillsaison ist seit Wochen im Gange. Die Lagerfeuer in unserem Camp Michelstadt erfreuen sich großer Beliebtheit und ein Kaminofen erwärmt die Gemüter, wenn es mal nass und feucht ist während der Freizeiten. Da lodern die Flammen, es glühen die Kohlen und Menschen aller Altersgruppen schauen mit leuchtenden (erleuchteten) Augen ins Feuer. Faszinierend, die Flammen, die Farben, die Bewegung, die Wärme, die Kraft; aber auch das Verzehrende, die Hitze, das Gefährliche soll nicht verschwiegen werden. Bei aller Faszination möchte ich ein »Denk mal«… setzen, das uns durch die Grillfeuersaison leiten kann: Im Johannesevangelium wird zweimal ein Kohlefeuer erwähnt: Einmal wärmt sich Petrus an einem solchen als er log und behauptete er gehöre nicht zu Jesus und zum anderen hat Jesus das Frühstück auf einem Kohlefeuer nach seiner Auferstehung am See Genezareth für seine Leute vorbereitet.

Denk mal… drüber nach: Wenn Du am Grill stehst oder am Lagerfeuer sitzt, egal ob zuhause, bei Freunden, während der Sommerfreizeiten oder der Ferienspiele, beim Geburtstag oder dem Vereinsfest, steh zu Deinem Glauben an Jesus Christus auch in Situationen, die Dir unangenehm scheinen und sei gewiss: Jesus sorgt für Dich, er hat alles vorbereitet. Das, was die Jünger erlebt haben, darfst Du auch erleben… »Wenn du Großes mit Gott erleben willst, geh dahin, wo du ohne Gott nichts ausrichten kannst.« (Gary A. Haugen) In diesem Sinne grüßt für das Regionalteam Hessen/ Siegerland und wünscht eine denkwürdige Grillfeuersaison Euer Reiner Lux Regionale Termine 03.-06.06.2010

Fünf Jahre C3- das CVJM-ClubCamp der Region Hessen/Siegerland in Wetzlar Infos bei Andreas Götz: derfrangge@web.de

03.-06.06.2010

JugendKirchentag der EKHN in Mainz: Als CVJM gestalten wir den Themenpark am Landtag zu den Themen Politik und Bildung Infos bei Reiner Lux: r.lux@cvjm-westbund.de

20.-22.08.2010

Meisterschule Modul 2 (ehemals Aufbaukurs): Online – Seilscha(f)ft, Erlebnispädagogik und Verkündigung anhand der »T-Box« u.a. in Herbstein. Infos bei Reiner Lux: r.lux@cvjm-westbund.de

Nördliches Westfalen/Bentheim Jungschartage Häger

fInfo f Günter Lücking Acht Stücken 7 32278 Kirchlengern T (0 52 23) 7 46 66 g.luecking@ cvjm-westbund.de

HauptamtlichenTreffen OWL Erstmalig lädt der CVJMWestbund hauptamtliche Jugendmitarbeitende aus OWL für den 15.09.2010 von 9:00 – 12:30 Uhr zu einer Begegnung ein. Treffpunkt zu Bibellese, Gemeinschaft, Erfahrungsaustausch, aktuellen Infos und Impulsen zur Jugendarbeit ist das Evangelische Gemeindehaus Helpup in Lippe. Kostenbeitrag: 5,- €. Anmeldung an g.luecking@ cvjm-westbund.de

CVJMer im Gespräch mit der Bundespolitik Vom 29.09. – 01.10.2010 finden die nächsten Berliner Gespräche für CVJMer aus OWL statt. Einmal Politik in Berlin live erleben: Mit Politiker/innen über den Stellenwert von christlicher Jugendverbandsarbeit diskutieren, das Kanzleramt von innen sehen, eine sensible Botschaft besuchen, eine Gedenkstätte besichtigen – das alles ist möglich bei den Berliner Gesprächen der CVJMer aus OWL. Die Ausschreibung gibt es unter www.cvjm-westbund.de -> Regionen -> OWL

Auch in diesem Sommer geht es am 12./13.06. und 19./20.6. wieder ins CVJMWaldheim nach Häger bei Werther. Viele Jungscharkinder und Mitarbeitende freuen sich schon darauf, das jeweilige Wochenende gemeinsam in der Natur zu verbringen. Wir freuen uns auch über alle neuen Gruppen. Infos bei Carolin Kumm: c.kumm@cvjm-westbund.de

CVJM-Weltbundgebetswoche 2010 Bitte meldet euch jetzt bei Eckard M. Geisler (e.geisler@cvjm-westbund. de), wenn ihr im Rahmen der Weltbundgebetswoche vom 14. – 20.11.2010 einen Abend in eurem Verein/ Kreisverband durchführen möchtet. Wir liefern Ideen, Referenten und Programmbeiträge. Regionale Termine 03.-06.06.2010

Club-Camp OWL, G. Lücking

03.07.2010

10:00-18:00 Uhr, Konfi-CampPowertag, G. Lücking

16.-27.08.2010

Kindersommerfreizeit, CVJMKV Bielefeld, C. Kumm

03.-06.09.2010

CVJM-Konfi-Camp-OWL, Dümmerlohausen, G. Lücking

15.09.2010

Mitarbeiterabend, CVJM-KV Bielefeld, Team

17.-19.09.2010

JUonTOP Jungenschaftswochenende in OWL, M. Rapsch, I. Hojer

20.09.2010

19:30 Uhr, Vorbereitung Jugschar-Mitarbeiter-Tag in Sundern, C. Kumm


22 Jungschar

Schon 53 Jungscharen auf Weltreise Seit dem Startschuss am 1. März 2010 sind schon viele Jungscharen bei der Westbundaktion »Jungschar weltweit aktiv« unterwegs für die YMCA-Kindergärten in Ghana. Sie sind auf Weltreise gestartet und konnten einen echten 100-EuroSchein in Empfang nehmen. Dieses Geld wird durch viele kreative Aktionen vermehrt. Wir sind gespannt, auf welche abgefahrenen Ideen ihr weiterhin kommen werdet.

Eure Jungschar ist noch nicht dabei? Dann schnell anmelden! Gerne besuchen wir euch und bald seid auch ihr »ready for take-off«. ff Weitere Informationen: www.jungschar-im-cvjm.de

Mädchen

JungscharWestbundMeisterschaften 2010 In diesem Jahr laden wir alle Gruppen ein, die bei den Jungschar-Kreismeisterschaften den ersten und zweiten Platz belegt haben! Ihr bekommt gleichzeitig das »Ticket nach Asslar«, denn dort findet auf einem traumhaften Sportgelände die Jungschar-Westbundmeisterschaft statt. Das Planungsteam steht schon in den Startlöchern, um für euch ein tolles Sportfest zu organisieren. Dort könnt ihr um den begehrten Pokal des Jungschar-Bundesmeisters 2010 sporteln. Für unsere Disziplin »Bibelquiz« solltet ihr in eurer Jungschar über das spannende Leben des Propheten Elisa Bescheid wissen und folgende Bibelstellen gut kennen: 2. Könige 6,8-23; 2. Könige 7, 3-10; 2. Könige 7,11-20 ff Weitere Informationen: Carolin Kumm: c.kumm@cvjm-westbund.de Germo Zimmermann: g.zimmermann@cvjm-westbund.de

WICHTIG :: WICHTIG :: WICHTIG :: Der Termin für unser [girls only] Mädchentreffen dieses Jahr hat sich verschoben! Damit ihr alle zum Kongress für Jugendarbeit in Fellbach (s.u.) fahren könnt, sind wir auf folgenden Termin ausgewichen: 31. Oktober bis 01. November 2010 – das ist ungewöhnlicherweise von Sonntag auf Montag und geht deshalb, weil der 01. November in NRW und Rheinland-Pfalz ein Feiertag ist (Allerheiligen). Also: nicht wundern – weitersagen! Kommet zuhauf, wir freuen uns sehr auf euch!

Basics Mädchenarbeit: Beim Kongress in Fellbach (www.kongress-jugendarbeit.de) vom 05. – 07. November 2010 wird es viele, viele gute Seminare geben – u.a. eins zum Thema »girls only – Extrawurst oder Grundnahrungsmittel?«. Impulse und Anregungen für alle, die eine Mädchengruppe starten (wollen) oder in der gemischten Arbeit nach Möglichkeiten suchen, »Specials« für Mädchen anzubieten. Fühlt euch eingeladen und ladet andere ein! Danke.

Linktipps: www.sophianetwork.org.uk »Wisdom for Women in Youthwork« steht über dieser Webseite: Sophia Network ist ein Netzwerk von Frauen, die Jugendarbeit machen – entstanden in England; aber über die Internetseite haben sich inzwischen auch Mitarbeiterinnen aus anderen Ländern eingeklinkt. Die Registrierung ist neuerdings kostenlos. Aber selbst ohne sich anzumelden hat man Zugriff auf einen tollen Fundus, z.B. unter der Rubrik »Articles« (Themen wie »Frauen als Leiterinnen«, »Beruf, Familie und ehrenamtliches Engagement«, »Wie Frauen Bibel lesen«, »Mein Weg in die Jugendarbeit« u.v.m.). Also: Brush up your English und klick mal rein bei den Schwestern in Britain!

www.spiele.j-crew.de/wiki/Kategorie:13-15M Der CVJM München hat eine Spiele-Wiki-Seite eingerichtet, an der man sich auch mit eigenen Beiträgen beteiligen kann. Der obige Link führt z.B. direkt zu den Spielen, die für Mädchen von 13 – 15 Jahren geeignet sind – prima, oder?


23 Jungen

Bündische Jugend

Spiel- und Sport-TIPPs Tarantel-Tango Schmidt Spiele; Drei Magier Verlag Wie von der Tarantel gestochen, rennen die Tiere mit Gebrüll im Kreis. Dabei sucht die haarige Spinne doch nur einen Tanzpartner! Es gilt, seine Karte schnell abzulegen und den richtigen Laut zu machen. Wer einen Fehler macht, muss alle gespielten Karten auf die Hand nehmen. Ein lustiges kurzweiliges Spiel für bis zu fünf Personen. Spieldauer: 20 Min., ab 7 J.

Pylon Battle, Flumpi, Pätschball Die Spiele wurden von Studierenden der Sportwissenschaften im Rahmen des Projekts »Spielwerkstatt« in Wuppertal entwickelt. Ziel war es, neue Spiele zu erfinden und diese dann zu einer Trendsportart weiterzuentwickeln. Einfache Sportgeräte und Spielgedanken und schon habt ihr ein Sport-Turnier anderer Art auf der Freizeit oder beim Sommerfest! ff Die Spiele findet ihr unter www.youtube.de.

eines jeden Spielzuges im Ballbesitz und schlägt auf. Dabei wird der Ball von drei Spielern gehalten, der vierte ruft »Omnikin«, gefolgt von der Farbe der herausgeforderten Mannschaft und schlägt dann den Ball mit den Armen oder Händen ab. Nur das aufgeforderte Team darf den Ball annehmen. Berührt der Ball den Boden oder lässt ein Spieler den Ball fallen, bekommen die beiden anderen Teams je einen Punkt. Ist die Ballannahme erfolgreich, kann das entsprechende Team sofort seinen Aufschlag spielen. Gespielt wird in drei Spielabschnitten von je 15 Minuten. Das Spielfeld darf nicht größer als 20 x 20 m sein. Die Ballannahme kann mit den Händen oder Füßen erfolgen. ff Weitere Informationen: www.kinball-saar.de

Buch-TIPP für Leitende Kevin Leman, Das Hirtenprinzip - Sieben Erfolgsrezepte guter Menschenführung Gütersloher Verlagshaus Auch in der CVJM-Materialstelle bestellbar

Termin-TIPPS 17.-19.09.2010

Kin-Ball Der Kin-Ball hat einen Durchmesser von 1,22 m und wiegt unter 1 kg. Durch seine besonderen Flugeigenschaften fordert er Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer der Spieler. Drei Teams sind auf dem Spielfeld. Ein Team ist zu Beginn

JUonTOP Regional, Bösingfeld, für alle Jungenschaften

04.-07.11.2010

Kongress-Jugendarbeit »von wegen« (siehe Seite 19)

12.-14.11.2010

Tischtennis-Lehrgang Wuppertal

14.-16.01.2011

Jungenschaftsfachtage Wilgersdorf

Große Ereignisse... werfen ihre Schatten voraus. Vom 30. Juli 2011 bis zum 06. August 2011 treffen sich 400 Pfadfinder aus den europäischen CVJM im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal auf der Loreley. Unter dem Motto »Kommen als Gast – gehen als Freund« veranstaltet der CVJM-Gesamtverband Deutschland das »Jamboree« der »European Scouting and Jungschar Group« (ESG) des YMCA Europe. Pfadfinder, Bündische und naturverbundene CVJMer aus ganz Europa feiern eine Woche lang die europaweite CVJMBewegung mit prasselnden Lagerfeuern, actionreichen Spielen, pfadfindermäßigen Workshops, einem 2-Tages-Haik, einer legendären Schifffahrt auf dem Rhein mit malerischen Burgen und der uns verbindenden Gemeinschaft in Jesus Christus. Eingeladen sind alle Pfadfindergruppen im CVJMDeutschland und Europa, die sich bald über die Homepage www.esg-jamboree2011.eu als Gruppe oder Einzelperson anmelden können. Das internationale Flair des Jamboree 2011 erfordert Englischkenntnisse, so dass die Teilnehmenden mindestens 13 Jahre alt sein sollten. Unsere Kohten, Jurten und Zelte schlagen wir in luftiger Höhe über dem Rhein auf. Der sagenumwobene Loreleyfelsen ragt mit 154 Metern steil über das Rheintal. Unser Zeltlagerplatz vor dem Turner- und Jugendheim verwandelt sich für diese Woche in ein Pfadfinderlager der besonderen Art. Bis dahin wird noch einiges zu planen und organisieren, diskutieren und entscheiden, einladen und beten sein, damit es im Sommer 2011 heißt: »Come as a guest – leave as a friend!« Jamboree 2011 auf der Loreley – bist du dabei? ff Kontakt: christian@reifert.de und g.zimmermann@cvjm-westbund.de


24 Pro Teens

back to the roots Wie alles begann… Es war einmal eine kleine Gruppe von Bundessekretären, die wollten das Gesicht des CVJM-Westbundes verändern. Teenager sollten im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen. Neue Praxismodelle und Veranstaltungen sollten geplant und durchgeführt werden. Verschiedene Arbeitsbereiche – Jungen, Mädchen, TEN SING, bündische Arbeit, Jungbläser, Sport und OffeneTür-Arbeit – sollten vernetzt werden…

Was entstanden ist… Tausende Teenager haben durch diese Projekte für ihr Leben und Glauben ent-

Das Glaubensexperiment scheidende Impulse bekommen. Viele Vereine haben die Chancen einer missionarischen Jugendarbeit wieder entdeckt. Mitarbeitende haben neu Feuer gefangen für die junge Generation.

Fortsetzung folgt… Wir wollen uns auch in Zukunft innovativ den Herausforderungen der Zeit stellen. Im Februar 2010 gab es das erste ProTeens-Labor. Unter der Zielsetzung: Jugendliche in den Fokus nehmen Gott wirken lassen Ideen starten vernetzen

TeenCamp, Michelstadt, Sommer 2010… es ist 11:00 Uhr: Challenge-time! Wagemutige Abenteurer haben sich für das Glaubensexperiment gemeldet. Sie stellen sich einen Tag lang der Herausforderung einer provozierenden Aussage der Bibel. Jeder Teenager nimmt sich von einer Wand einen Zettel mit seiner persönlichen Herausforderung. Nach einer Einführung gibt es Zeit, sich mit dem Bibelwort auseinanderzusetzen. Zum Beispiel: »Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!« Johannes 8, 31-32 Jetzt gilt’s: Für einen Tag die Wahrheit sagen! Am Ende des Tages gibt es ein Treffen, bei dem sich die Teenager über ihre gemachten Erfahrungen austauschen. untersuchen wir aktuelle gesellschaftlich relevante Strömungen der Jugendkultur. Unter anderem hatten wir das Thema: »Wie Teenager Zugänge zum Glauben gewinnen.« Dazu haben wir uns aus verschiedenen Quellen inspirieren lassen. Bei diesem spannenden Prozess

sind wir an einer einfachen Wahrheit hängen geblieben: es gibt verschiedene Wege zu verschiedenen Zeiten, die Menschen helfen, ihrem Glauben Gestalt zu geben. Diesem Umstand wollen wir bei der praktischen Umsetzung unserer Ideen Rechnung tragen. Deshalb haben wir Ansätze für verschiedene Zielgruppen herausgearbeitet. Wir experimentieren mit verrückten Ideen und testen Möglichkeiten der Umsetzung. Wir werden Neues entdecken und sind gespannt, wie das Labor die Zukunft prägen wird. Ihr werdet von uns hören! Die ProTeens-Laboranten Tanya Worth Claus Hassing Markus Rapsch Andreas Götz mit freundlicher Unterstützung von weiteren Experten: Christian Hilk Anke Schwarz Doreen Klug Ingo Hojer


25 Jugendpolitik

Jugendevangelisation

»Wenn dein Kind dich morgen fragt: Wo ist mein Platz?«

JesusHouse lokal... und LOS GEHT‘S

Unter diesem Thema werden wir zum Westival ein Forum mit Politikerinnen und Politikern aus Kommune und Land anbieten. In einer aufgelockerten Atmosphäre und mit einer Methode, an der sich alle beteiligen können, wollen wir dieses Thema diskutieren. Also herzlich willkommen zum Westival und zum Forum Jugendpolitik.

Grundkurs Auch in diesem Jahr war der Grundkurs für uns 88 Jugendliche und Teamer eine erlebnisreiche und inspirierende Mitarbeiterfortbildung. Während der neun Tage konnten wir Gottes Gegenwart unter uns spüren und eine großartige Gemeinschaft erleben. Am Montag besuchte uns ein Mitglied des hessischen Landtags: Patrick Burghard, der jugendpolitische Sprecher der CDU. Moderiert durch uns Jugendliche, gab es ein abwechslungsreiches Programm: Nach einem kurzen Interview zur Person und der Vorstellung unserer Bildungsarbeit anhand des Kurses und dem Einsatz von FSJlern spielten wir activity mit christlichen und politischen Begriffen. Dabei

bewies Herr Burghard Kreativität und Spontanität und sorgte für Lacher, indem er »Wa(h)l« zeichnete und »Angela Merkel« pantomimisch darstellte. Schon bald fiel seine vorsichtig tastende Haltung von ihm ab und er lebte auf. Das spürte man auch während der anschließenden lebhaften Diskussionsrunde, obwohl nicht nur Themen aus seinem Ressort angesprochen wurden. Schwerpunkte waren vor allem Ganztagsschule und G8-Abitur, die als große Belastung empfunden wurden und das Ehrenamt behindern. Zusammenfassend kann man sagen, dass es für alle Beteiligten eine interessante Begegnung war. Sonja Plapper und Lukas Atkinson (Grundkursteilnehmende)

Der Fachausschuss empfiehlt: Als großer Bildungsträger in der Kinder- und Jugendarbeit müssen wir Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben. Ein Schritt ist es, zu allen unseren Bildungsmaßnahmen eine Politikerin, einen Politiker einzuladen, egal ob aus Kommunalparlament, Landtag oder Bundestag. Wir nehmen dadurch u.a. unsere gesellschaftliche Verantwortung

wahr und geben Politikerinnen und Politikern die Chance, unsere gute Arbeit kennenzulernen und mit jungen Leuten im Gespräch zu sein. Tut diesen Dienst nicht nur für uns selbst, sondern unterstützt damit auch unsere gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Nehmt die Empfehlung zu Herzen und setzt sie um, danke.

JesusHouse 2010 hat sein erstes öffentliches Lebenszeichen gesendet: die JesusHouse-Preview live aus Berlin. Am 23. April 2010 fiel um 20:00 Uhr im Bundespresseamt der Startschuss: Die rund 200 Evangelistinnen und Evangelisten stehen jetzt in den Startlöchern um von September bis November 2010 in ganz Europa zu erzählen, dass es »einen HOUSEherrn gibt, der gut tut«, wie es die Band gracetown singt. Fast 1.000 Gemeinden, Gruppen und Verbände sind schon beteiligt. Drei Monate lang werden jeden Abend an verschiedenen Orten in Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei mehrere JesusHouse lokal-Abende durchgeführt. Über 100 CVJM-Vereine sind deutschlandweit daran beteiligt. Die Chance, eine so hochwertige Veranstaltung live vor Ort bei euch zu Hause zu haben, solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Wenn ihr noch nicht angemeldet seid, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür: www.jesushouse.de – hier findet ihr alle Infos! Das neue Veranstalterinfoheft hat zu allen acht JesusHouse Themen � Ist da jemand? � Liebe ist alles � Warum? � Jo, wir schaffen das… � Wer bin ich? � Total daneben! � Was bringt’s? � Was machst du denn hier? inspirierende Anregungen. Von Dekoideen über die Moderation und verschiedene Aktionen findet ihr auch Musik und Theatertipps bis hin zu einem möglichen Ablauf. Weitere Hilfen und Unterstützung gibt es bei der JesusHouse-Geschäftsstelle in Kassel: Egal, worum es geht, ob ihr Motivation, praktische Tipps, Werbematerial oder einfach nur ein offenes Ohr für Organisationsprobleme braucht - wir sind für euch da. Wir bieten euch… XX Kurzschulungen im Internet - »monday 18:28 meetings« XX Homepagebaukasten (in wenigen Minuten (!) zur eigenen JesusHouse-Homepage) XX regelmäßige Veranstalterinformationen per E-Mail XX motivierende Kongresse/Seminare XX Arbeitshilfen XX Beratung durch uns per Telefon oder E-Mail XX regionale Berater auf Anfrage XX neue Songs XX Dekovorschläge für euren Veranstaltungsraum XX Pressematerial JesusHouse – auch ganz in deiner Nähe: Wo? Finde deinen JesusHouse-Ort: Unter www.jesushouse.de findet ihr eine Deutschland-Karte auf der ihr sehen könnt, wo überall JesusHouse stattfindet. Jede Woche kommen neue Einträge dazu – seid ihr dabei? Weitere Infos und Termine unter www.jesushouse.de oder bei Claus Hassing, CVJM-Bundessekretär für Jugendevangelisation: c.hassing@cvjm-westbund.de.


26 Posaunen

Sport

Jungbläsertag in Lüdenscheid

Wichtige Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit:

Freude am Musizieren demonstrierten Mitarbeitende und Teilnehmende des Jungbläserwochenendes in Wilgersdorf, die in Lüdenscheid einen abwechslungsreichen Jungbläsertag mit konzertantem Abschluss in der Christuskirche erlebten. Auf Einladung des CVJM-KV Lüdenscheid spielten die jungen Bläser unter dem Motto »Kids und Teens in Brass – Musik macht Spaß« auf. Eingebunden in das facettenreiche Konzert des Nachwuchses waren der Posaunenchor »brass-sound« der Christuskirche (Leitung: Wolfgang Kimpel) und die Blechbläser des CVJM Lüdenscheid (Leitung Dr. Martin Türk), die den Nachmittag mit stimmungsvollen Werken abrundeten. Die musikalische Gesamtleitung lag bei Bundesposaunenwart/ Projektsekretär Andreas Form. Mehr als 80 Bläser – darunter die 55 Kinder und Jugendlichen des 4. Jungbläserwochenendes in Wilgersdorf und mehr als 15 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende aus den Chören des CVJM – erfreuten mit geistlicher und weltlicher Literatur. Als Erfolgsgeschichte wies Michael Bertram, Beauftragter des CVJM-KV für den Beirat »Bläserarbeit«, Wilgersdorf und die fruchtbare Arbeit mit dem Nachwuchs aus. In Gruppen oder gemeinsam mit den Großen stellten sich die jungen Talente vor. Von einfacher, eingängiger Literatur wie »Rock my soul«, »Im Märzen der Bauer« oder Jim Knopfs »Lummerlandlied« bis zu mehrstimmigen, komplexen Sätzen (u.a. Adagietto von Jacob de Haan) reichte das breite Spektrum an klangschöner Bläserliteratur, das die Wilgersdorfer und Gastgeberchöre ihren zahlreichen Zuhörern kredenzten. Ein opulentes »Lobe den Herrn«, bei dem das Publikum zum Mitsingen eingeladen war, und ein konzertanter, sich nach und nach zu üppiger Klangwirkung entfaltender Gruß an Johann Pachelbel avancierten zu Hauptwerken eines imposanten Bläsernachmittags.

Sommerfreizeit für Jungbläser! Auch dieses Jahr treffen wir uns wieder in Beienbach im Netphener Land, um gemeinsam zu musizieren, Spannendes zu erleben und unsere Freizeit zu genießen. Diesmal in der zweiten Augustwoche (07.-14. August 2010) mit netten Teilnehmenden (10 – 14 Jahre) und super Mitarbeitenden (20 – 40 Jahre)! ff Weitere Informationen: Freizeitdienst CVJM-Westbund Frau Bohlender T (02 02) 57 42 23

Termine: 14.-17.6.2010 Bläserseniorenfreizeit in Kaub 19.06.2010 BrassProject4you in MoersHochstraß mit Christian Sprenger

Übungsleiterausbildung C-Lizenz Breitensport Ich bin Gast in einer Jugendgruppe. Der Mitarbeiter wünscht sich neue Bewegungsimpulse für seine Gruppe. Am nächsten Morgen ruft mich ein Mitarbeiter eines Ortsvereins an, da er nicht weiß, wie seine Kinder in der Jungschar beim Sporttreiben versichert sind. Eine Woche später bin ich in einem Mitarbeiterkreis in einem CVJM-Ortsverein eingeladen. Heute werden zum Thema Gemeinschaft »teambuilding games« durchgeführt. Begeistert erzählt mir eine Mitarbeiterin beim Mittagessen in der CVJM-Bildungsstätte, dass Tanzen bei ihren Mädchen im Mädchenkreis angesagt ist und dass sie gern Infomaterial darüber hätte, wie man dieses Interesse der Jugendlichen unterstützen könnte. CVJM-Arbeit ist bewegt und deshalb ist es wichtig, dass CVJM-Mitarbeitende Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Bewegung entdecken, haben und fördern. Seit 1964 nehmen Ehrenamtliche und Hauptamtliche das außergwöhnliche Angebot »Übungsleiterausbildung« des CVJM-Westbundes wahr und werden Trainer. Sie lassen sich befähigen, Kinder-, Jugend- und Sportarbeit so durchzuführen, dass Teilnehmende Spaß an der Bewegung haben und sich nicht durch Unwissenheit und Unaufmerksamkeit verletzen. Die Übungsleiterausbildung C-Lizenz ist eine Trainerausbildung, die in der deutschen Sportwelt (DOSB) anerkannt ist. Anmelden kann man sich ab Anfang November 2010 über den »Seminare-Lehrgänge-Tagungen«-Prospekt des CVJMWestbundes oder direkt beim Freizeitdienst. Lehrgangstermine 2011

20.06.2010 Kreisposaunenfest Dillkreis 29.06.2010 Chorleitertreffen KV Wetzlar/Gießen und Dillkreis 15.07.2010 Sommerprobe KV Hagen in Grundschöttel 03.-05.09.2010 Chorleiterwochenende C in Wuppertal

21.-23.01.2011 Basismodul 1

Heute planen für CVJM bewegt 2011: Deine Gruppe, deinen Verein, deine Stadt in Bewegung bringen. 14. – 22. Mai 2011 CVJM bewegt. Die Bewegungswoche im CVJM – deutschlandweit!

18.-20.02.2011 Basismodul 2 15.-21.04.2011 Aufbaumodul 1 26.04.-01.05.2011 Aufbaumodul 2 27.-29.05.2011 Prüfungsmodul


27 Motorradfahrer

100. Motorradfahrergottesdienst der Motorradfahrer im CVJM

Mai 1993: Es war ein wunderschöner Morgen. Die Sonne schien und die Luft war frisch und klar. In der Scheune war alles vorbereitet.

der Zweifel ein. Würde das nicht eine peinliche Veranstaltung werden, wenn mehr Leute auf der Bühne waren als vor ihr? Wieso sollte

Am Tag vorher hatten wir die Bühne und die Sitzbänke aufgebaut.

überhaupt jemand unserer Einladung folgen? Wir hatten zwar viele Plakate an den Motorradfahrertreffs aufgehängt und auch persönlich Handzettel verteilt, aber wer würde sich tatsächlich auf den Weg machen?

Der Parkplatz war eingerichtet und auch der Toilettenwagen war für »alle Fälle« bereitgestellt. Jetzt liefen die Kaffeemaschinen und auch das Wasser für den Tee kochte. Ich stand an der Auffahrt und erwartete die Gäste. In der Scheune sang sich der Chor für den Gottesdienst ein. Neben uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren auch schon drei oder vier Gäste da. Ich überschlug die Zahl der Chormitglieder und die von uns Motorradfahrern. Langsam schlich sich da bei mir

1993 gab es zwar schon den ein oder anderen Motorradfahrergottesdienst in der Region, aber einen regelmäßigen gab es darunter noch nicht. Dazu war der CVJM nicht zwingend die erste Adresse für Motorradfahrer. Während ich so meinen Gedanken nachhing hörte ich ein leichtes Brummen unten aus dem Tal. Da kamen sie einer nach dem anderen die lange Auffahrt hinaufgefahren. Am Ende waren es 250, die unseren ersten Gottesdienst in Wermelskirchen-Eipringhausen besucht haben. Am 18. April 2010 bewegten mich kurzzeitig ähnliche Gefühle wie beim ersten Mal. Hatten denn alle mitbekommen, dass es in diesem Jahr, wie schon im Jahr zuvor, im April losging und nicht erst im Mai? Aber dann war auch wieder das Brummen im Tal zu hören und wir konnten unseren 100. mit etwa 500 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern feiern. Es war ein wunderschöner Gottesdienst, in dem Hildegard vom Baur die Predigt gehalten hat. Musikalisch wurde er von »Brass Connection« mitgestaltet, die sich in all

den Jahren immer wieder großer Beliebtheit erfreuen. Für viele Besucherinnen und Besucher hat der dritte Sonntag im Monat von April bis Oktober ein festes Ziel, das ist der Motorradfahrergottesdienst in Eipringhausen. Für uns als Mitarbeitendenteam ist es ein großes Geschenk, was aus diesem zaghaften Anfang 1993 gewachsen ist. Etwa 42.000 Menschen haben in den einhundert Gottesdiensten das Evangelium gehört. Wir als Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind sehr dankbar dafür und gehen motiviert in eine neue Saison hinein. Wir sind gespannt, was Gott aus dem machen wird, was wir für ihn bereit sind einzubringen. ff Weitere Informationen: www.cvjm-biker.com


28 Junge Erwachsene

Weltdienst

KIE-Freizeitheim am Plattensee

Da waren es nur noch vier... projekt20plus In unserer Kirchengemeinde in Edingen und Greifenstein hatten wir immer einen gut besuchten Jugendkreis, der sich langsam zu einem Junge-Erwachsenen-Kreis formte. Doch aufgrund von Auslandsaufenthalten und Studium wurde dieser Kreis kleiner und kleiner, bis wir eines Tages eine Ostergebetsnacht nur noch zu viert veranstalteten. Dort kam uns die Idee, in den umliegenden Gemeinden junge Leute zwischen 20 und 30 anzusprechen, um diese übergemeindlich zu vernetzen und um einen Blick über den gemeindlichen Tellerrand zu wagen. Wir wollten ein Stück Leben und Glauben mit Leuten in unserem Alter teilen! Nachdem wir einige Gemeinden, Pfarrer, Bekannte und Freunde kontaktiert hatten, um ihnen unsere Idee eines neuen Projektes mitzuteilen, stießen wir auf freudige Zusagen, da es in vielen Gemeinden keine (oder nur wenig) Arbeit für »twentysomethings« gibt und starteten mit einer Grillfeier im Juli 2009. Wir waren sehr dankbar für 42 interessierte junge Leute aus den verschiedensten Gemeinden und Regionen. Nach weiterer Planung finden unserer Treffen nun alle zwei Wochen immer sonntagabends statt. Auch gemütliche Weihnachtsfeiern, Ausflüge und Gottesdienstbesuche gehören zum Projekt dazu. Unser Konzept besteht darin, dass wir versuchen, die Gemeindegrenzen hinter uns zu lassen und durch wechselnde Veranstaltungsorte in viele verschiedene Gemeinden Einblick zu bekommen. Doch das Wichtigste ist, dass wir alle einem Glauben angehören. Wir laden uns gegenseitig ein, und wer mag, bereitet einen Input vor. Unsere Treffen sind immer sehr offen und wir freuen uns über neue Projektler, die auch Lust haben, mit uns ihren Glauben zu teilen und zu leben. ff Weitere Informationen: http://projekt20plus.blogspot.com, projekt20plus@gmx.de StudiVZgruppe: projekt20plus, T: (0 64 49) 67 13

(Eine Idee der Gemeinden im LDK, Hinterland und WW)

Der ungarische KIE (CVJM) ist seit 2001 stolzer Eigentümer des Jugendfreizeitheims »Sóvár«, das sich hervorragend für Freizeiten, Schulungen und auch (individuelle) Kurzbesuche eignet. Der Plattensee, sonst so hektisch in der Hauptsaison, wird ganz still und ruhig nach dem 20. August. Gleich unterhalb des Hauses liegt der kleine Eisenbahnhaltepunkt von Balatongyörök und dahinter das wunderschöne Ufer des Plattensees. In sechs Jahren wurde das Haus auch mit Hilfe aus dem CVJM-Westbund umgebaut und steht seit 2007 zur Verfügung. Sóvár ist das ganze Jahr geöffnet. Wenn die 40 Plätze des Hauses nicht ausreichen, dann kann man auf dem großzügigen Gelände auch noch zusätzlich Zelte aufschlagen. Die Kleinen können auf dem Spielplatz spielen, die Größeren haben ihren Spaß bei Basket- oder Volleyball. Für Mitarbeitende gibt es 2-Bett-Zimmer und für Teil-

nehmende Zimmer mit 4, 6 und 8 Betten. Jedes Zimmer hat ein Waschbecken, die Frauen- bzw. Männerduschen sind mit Fön versehen. Für das Freizeitprogramm stehen der große Speisesaal, ein großer Gruppenraum, ein Spieleraum und das Stille Zimmer unter dem Dach zur Verfügung. Der Tagespreis beinhaltet

gewöhnlich drei Mahlzeiten aber für besondere Wünsche ist man immer offen. In der Hauptsaison ist das Haus gut belegt, doch von Oktober bis April sind noch viele Termine frei. Weitere Informationen gibt es auf der Website unter www.sovar.hu und für ein Preisangebot kann man direkt an Támas Marton, den KIE-Sekretär (sovar@sovar.hu) schreiben – und das ruhig in Deutsch.

Weltdienst-Projekt In jeder netzwerk-Ausgabe stellen wir einen Weltdienst-Bereich vor, der dringend finanzielle Hilfe braucht und der zu Kollekten, Dankopfern und Aktionen anregen soll. Kinder und Jugendliche in Ungarn mit dem Evangelium zu erreichen, ist das Ziel der vielfältigen Angebote und Aktivitäten des ungarischen KIE. 2010 stellt der CVJM-Westbund für diese Arbeit in Ungarn 9.000 € zur Verfügung. Überweisungen mit dem Stichwort »Projekt 3/10 (KIE Ungarn)« auf das Westbund-Konto 1.010.257.014, bei der KD-Bank Duisburg, BLZ 350.601.90.


29 Dies und Das

Bibelkolleg 2010 – den Reichtum der Bibel entdecken Die Wogen gingen hoch – und haben sich immer noch nicht geglättet. Durch eine Morgenandacht im Radio wurde die Frage aufgeworfen: Darf man den Tod Jesu heute noch als Opfer verstehen? Oder sollte man ihn stattdessen zu Gunsten der Auferstehung Jesu als Grundlage des Heils in den Hintergrund treten lassen? Wie immer vereinfachte die anschließende Diskussion das, was in der Bibel vielfältig entfaltet wird: Natürlich redet die Bibel davon, dass Christus das Opferlamm ist; dass durch seinen Tod Sühne – aber auch Versöhnung – geschieht; Paulus predigt das »Wort vom Kreuz«, das man nicht verwechseln darf mit der Rede vom Blut Christi, das »für uns« vergossen ist – und vor allem gibt es keine Konkurrenz zwischen dem Tod Jesu am Kreuz und seiner Auferstehung von den Toten. Die Diskussion um das Verständnis Jesu als Opfer ist ein gutes Beispiel für die Vereinfachung biblischer Aussagen – auf beiden Seiten. Im Bibelkolleg »Jesu Tod – unser Leben« werden wir uns mit der Vielfalt biblischer Aussagen zur Bedeutung des Todes Jesu beschäftigen. Wir werden über die Notwendigkeit, aber auch über die Missverständlichkeit der Rede vom »Opfer Jesu Christi« sprechen. Wir werden einen wesentlichen Text des AT, die Einsetzung des großen Versöhnungstages in 3. Mose 16, analysieren. Ein Ziel des Bibelkollegs ist es, die Vielfalt biblischer Aussagen über die Heilsbedeutung des Todes Jesu kennenzulernen, um so die vielen Möglichkeiten zu verstehen, den Menschen den Glauben an Jesus Christus nahezubringen. Zu dieser spannenden Woche vom 09. – 15. Oktober 2010 auf der Elsenburg in Kaub/Rhein lade ich Sie und Euch ganz herzlich ein.

Wenn es noch Fragen zu den Seminaren oder Themen gibt (oder auch wenn über das Thema »Gemeinsam leiten« im Vorstand gesprochen werden soll), mailt an: h.noack@cvjm-westbund.de

Ihr/Euer Holger Noack

Gemeinsam leiten Es ist gut für unsere Arbeit, wenn Ältere und Jüngere gemeinsam den Verein leiten. Die Erfahrung der Älteren und die Ideen der Jüngeren können zusammenkommen und sich gegenseitig ergänzen – so jedenfalls die Theorie. Die Praxis sieht oft so aus, dass es Vorstände gibt, in der sich die Älteren zurückgezogen haben oder andere, in denen die Jüngeren keinen Zugang finden. Wie gelingt die Balance zwischen Alt und Jung, Erfahrung und Erneuerung, Festhalten und Verändern? Im Vorständeseminar vom 22. – 24. Oktober auf der Elsenburg in Kaub wollen Jürgen Vogels und ich mit euch das Balancieren üben: Was brauchen Vorstände, damit sie für Jüngere attraktiv werden? Was ist das biblische Bild gemeinsamer Leitung? Wie kann man mit einem einfachen Modell Leitungstypen und Leitungssituationen verstehen lernen? Dazu werden wir uns Zeit nehmen für zwei Workshops: Der eine mit Impulsen für jüngere und der andere mit Anregungen für ältere Leitende – und natürlich gibt es wieder den obligatorischen (Lehr-)Film am Samstagabend, mit dem wir uns dem Thema von einer anderen Seite nähern werden. Hinweise auf hilfreiche Bücher, Methoden, Impulse und Ideen für den Vorstandsalltag runden das Vorstandswochenende ab. Übrigens: Es lohnt sich – gerade bei diesem Thema – mit mehreren Vorstandsmitgliedern zu kommen. Dann könnt ihr das, was ihr an diesem Wochenende erfahrt, gleich für eure Arbeit vor Ort weiterdenken und umsetzen.


30 Dies und Das

Weltdienst Stellenanzeige

Ghana entdecken

Hören, Reden, Verstehen, immer ein offenes Haus

Tropische Wärme, gastfreundliche Menschen, faszinierende Landschaften, fremde Kultur, das sind Komponenten von GHANA KOMPAKT vom 16. April – 01. Mai 2011. Menschen mit Neugier auf Afrika und Englisch-Kenntnissen werden Ghana life und hautnah erleben, CVJM, Land, Leute, Kultur, Christen, und sie werden vom 19. – 20. März 2011 auf die gemeinsame Reise vorbereitet. Leitung: Eckard M. Geisler, Bundessekretär für Weltdienst und Sabine Frische

Der CVJM-Westbund sucht für seine Jugendbildungsstätte Bundeshöhe in Wuppertal zum 1. September 2010

eine stellvertretende Hausleitung (m/w) Die Bildungsstätte verfügt über 148 Betten und 10 Seminarräume, sowie einen vielfältigen Freizeitbereich mit Sporthalle und Kegelbahn. Wir begrüßen im Jahr über 19.000 Übernachtungsgäste und 11.000 Tagesgäste aus dem CVJM, aus Kirchengemeinden und der freien Wirtschaft. Das Arbeitsfeld umfasst: X Belegungsmanagement und Kundenbetreuung X Abstimmung mit der Hauswirtschaft X Einteilung und Betreuung der Reinigungsdienste X Vertretung der Hausleitung Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in X die/der gerne Gastgeber/in ist und die unsere Konzeption »Wir sind für Sie da« mit Leben füllen möchte X mit Erfahrung in der Hauswirtschaft. Eine hauswirtschaftliche Ausbildung ist von Vorteil. X die/der gerne in einem freien Werk mit missionarischer Ausrichtung arbeiten will und die/der den CVJM oder ein vergleichbares Werk kennt X die/der sich in ein Team integrieren kann und Teamarbeit gewohnt ist X die/der der Vielseitigkeit der Aufgaben im Büro einer Bildungsstätte gewachsen ist Wir bieten: X angemessene Bezahlung (BAT-KF) X zusätzlich Altersversorgung durch KZVK X Hilfe bei der Wohnungssuche in Wuppertal Ihre schriftliche und aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an den Hausleiter Gerd Halfmann, Bundeshöhe 7, 42285 Wuppertal, T (02 02) 57 42 26

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ff Weitere Informationen: Freizeitdienst des CVJM-Westbundes Postfach 20 20 51, 42220 Wuppertal Fax: (02 02) 57 42 42 E-Mail: matthias.messinger@cvjm-westbund.de

Wir suchen Sie zum 1. Oktober 2010 als

CVJM-Kreissekretär/in Der CVJM-Kreisverband besteht aus 59 Ortsvereinen und unterhält die CVJMJugendbildungsstätte und zwei Selbstversorgerhäuser.

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Herbsturlaub buchen! Wie wäre es mit einem Herbsturlaub im Voralpenland? Radfahren, Wandern, Bergsteigen, Wassersport (Staffelsee) – alles »vor der Haustüre« unserer Ferienwohnung in Murnau-Westried möglich. ff Information und Buchung: CVJM-Westbund Ruthild Petrovic Bundeshöhe 6 42285 Wuppertal T (02 02) 57 42 16 r.petrovic@cvjm-westbund.de

Feiert euer CVJM-Sommerfest beim Westival auf der Bundeshöhe in Wuppertal! Wir erwarten viel vom Westival am 26. Juni 2010: XX viele CVJMer, jung und alt XX die Entdeckung: Gott macht aus uns eine wunderbare Familie XX die Ermutigung: Wir sind mit ihm und vielen anderen auf dem Weg ff Weitere Informationen: www.cvjm-westbund.de/ westival

Tätigkeitsschwerpunkte: X Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit X Mitarbeiterschulung und -begleitung X Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Leitungsgremien des CVJM-Kreisverbandes X Zusammenarbeit mit den Vereinen des CVJM-Kreisverbandes X Projekte und Veranstaltungen X Weiterentwicklung der bestehenden Arbeit X Entwicklung innovativer Ansätze für missionarische Jugendarbeit Ihr Profil: Wir wünschen uns eine kommunikationsstarke, fröhliche Persönlichkeit, die mit Jesus Christus im Herzen und als Fundament aller Arbeit unterwegs ist. Er/sie sollte: X offen aus Menschen zugehen können und gern mit jungen Menschen unterwegs sein X teamfähig und begeisterungsfähig sein X mit anderen Hauptamtlichen und den vielen Ehrenamtlichen zusammen arbeiten X selbständig und eigentverantwortlich arbeiten und Projekte und Veranstaltungen planen und durchführen können Der Dienst- und Wohnort ist im Gebiet des CVJM-Kreisverbandes Siegerland, kann aber frei gewählt werden. Die Vergütung erfolgt nach BAT-KF. Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen unter Angabe des möglichen Arbeitsbeginns bis zum 30. Juni 2010 an: CVJM-Kreisverband Siegerland e.V., Dorothee Pfrommer, Neue Hoffnung 3, 57234 Wilnsdorf, T (0 27 39) 89 53 15, d.pfrommer@cvjm-siegerland.de


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und über Gott und die Welt reden – das ist doch was.

»Ist das Offizielle jetzt vorbei?« fragt eine ältere Dame laut und geht dann zum Mikrophon.

Ein paar Wochen später der »Laden« – mitten in einer Ruhrgebietsstadt, getragen von engagierten CVJMern, die keinen Platz mehr in ihrer Kirchengemeinde haben, dafür ein Ladenlokal, klein, aber fein mit Küche und Kellerraum und ganz viel Leben.

»Ich habe zwei Kinder und die sind in den CVJM gegangen. Ich habe sie dort hingeschickt. Und das war gut für sie. Ich bin dem CVJM dankbar für das, was er tut.« Das ist gut zu hören bei einer Festveranstaltung, auch wenn dieser Beitrag nicht zu den offiziellen Grußworten gehörte. Und dann kam sie mal wieder, die kleine bewusst gesetzte Spitze, ob angesichts der demografischen Veränderungen der CVJM nicht doch das J überdenken solle. Nein, nicht abschaffen. So sei das nicht gedacht. Aber sich neuen Herausforderungen stellen und da wären die vielen Älteren … Fünf Stunden später sitze ich in einer anderen Kirche und lege mein Predigtkonzept beiseite – über 100 junge Menschen schauen auf die da vorne im schwarzen Hosenanzug, die für sie schon ein Oldie ist. Keine Predigt mit drei Punkten, sondern ich erzähle die Geschichte von Saulus, den Gott vom hohen Ross wirft und der neu sehen lernen darf und Gottes Gnade erfährt. Am Ende war ich mir wieder neu klar: Genau für diese jungen Menschen hat Gott uns im CVJM ausgeguckt, begabt, befähigt und begeistert. Anschließend Gummibärchen kauen, Orangen-Tee trinken

Sonntags Gottesdienst und während ich predige, sehe ich Leute in das Schaufenster gucken und beim Gesang bleibt einer auf der gegenüberliegenden Seite stehen. In der Woche wird es bevölkert von Kindern, die es kapieren wollen und sollen – den Schulstoff, der oft so schwer ist. Hier wird ihnen geholfen. Evangelisation und Diakonie, nichts ist versteckt, alle können Einblick nehmen. Nicht immer leicht. Und nun geht es vom Laden ins Lager, ein paar hundert Meter weiter. Wo andere mit den großen Räumen kämpfen und am Leerstand leiden, braucht es hier mehr Platz. Das meiste in Eigenarbeit, ehrenamtlich, so wie CVJM eben ist. Ich erzähle bei einer Bibelarbeit im Sauerland von diesem Projekt und anschließend kommt eine junge Frau zu mir und sagt: »Hier sind 50 €. Ich finde diese Arbeit so spannend und wichtig, das möchte ich unterstützen.« Was mit Beten und Fragen und Ringen begann, das segnet Gott auf seine Weise. Es gibt viele spannende Geschichten aus den Vereinen des Westbundes zu erzählen und ich hoffe, dass es Sie und euch Lust macht, von Gottes Gnade, seiner Fürsorge und einem fröhlich-jungen CVJM weiterzuerzählen mit euren Geschichten. Seid unserem Herrn Jesus Christus anbefohlen Ihre/eure

Hildegard vom Baur


netzwerk 3-2010