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ultimate rail JUNE 2011

System VEB

magazine for wheel detection & axle counting

Geschwindigkeitsmessung neu – mit nur einem Sensor

Am Prüfstand

Frauscher-Systeme FAdC und MNR bestehen Praxistests

Großauftrag in Indien

Frauscher setzt wichtigen Schritt auf strategischem Wachstumsmarkt


IN SIDE IMPRESSUM Medieninhaber u. Herausgeber: Frauscher Sensortechnik GmbH Gewerbestraße 1 4774 St. Marienkirchen, Austria T: +43 7711 2920-0 F: +43 7711 2920-25 E: office@frauscher.com Internet: www.frauscher.com Chefredaktion: Christian Pucher Text/Design: Schuller & Kneidinger Kommunikationsberatung GmbH, 4020 Linz, Austria Fotos: DB AG, BBR Verkehrstechnik GmbH, Matthias Witzany, Roland Wimmer, Foto Resch, iStockphoto Druck: Wambacher Vees e.U.

Chatrapati Shivaji Terminus Mumbai

Innovation VEB-Geschwindigkeitsmessung Starke Vorteile sprechen für FAdC

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Praxis Stadtbahn in Bursa erfolgreich gestartet MNR bewährt sich bei ausgiebigen Tests

Seite 6 Seite 7

Produktion Bauteileverfügbarkeit jetzt absichern

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Dienstleistung Know-how Updates bei Frauscher

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Aktuelles Frauscher baut seinen Standort aus Perfekter Einstieg in Indien gelungen

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Überblick Die wichtigsten Messen im Überblick Neuer Auftritt im www

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EDITORIAL

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Innovationen für weltweite Bahnsicherheit

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Innovationen stehen bei Frauscher auf der Tagesordnung. Besser gesagt, sie stehen bei uns permanent im Fokus all unserer Handlungen. Diese Tatsache trifft auch für unsere Marketingaktivitäten und unser Frauscher Kundenmagazin zu. Mit dieser Ausgabe haben wir uns entschlossen, die bisher bekannten Frauscher-News durch eine Kundenzeitschrift im modernen Format abzulösen. Die neue „ultimate rail“ soll Ihnen einerseits mehr aktuelle Informationen rund um unsere Produkte zugänglich machen, Sie aber andererseits auch stärker mit dem Unternehmen Frauscher Sensortechnik und den Menschen, die hinter unseren Produkten stehen, vertraut machen. Wir sind sicher, dass wir damit das bestehende Vertrauensverhältnis weiter ausbauen und unsere Partnerschaften auf der ganzen Welt festigen und weiterentwickeln können. Künftig wollen wir Sie verstärkt über interessante Projekte, in denen Frauscher Systeme und Komponenten zum Einsatz kommen, informieren. An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich bei unserem langjährigen Kunden BBR aus Braunschweig für die freundliche Unterstützung bei unserem Bericht aus der Türkei. In der ersten Ausgabe der neuen „ultimate rail“ finden Sie natürlich aktuelle Informationen über den Stand der Entwicklungen beim FAdC. Nach einigen Monaten erfolgreich

absolvierter Feldtests stehen der Kundentest und das Pilotprojekt mit unserem Partner Invensys unmittelbar bevor. Der Magnetic Noise Receiver MNR erfreut sich seit seiner Vorstellung bei der InnoTrans 2010 in Berlin zunehmender internationaler Beliebtheit. Besonders stolz sind wir auf die durchgeführten Messungen mit den ÖBB. Zurzeit laufen Testmessungen an der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg – Ingolstadt mit dem Velaro. Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu unserem neuen Magazin haben, zögern Sie nicht, uns diese mitzuteilen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback! E: marketing@frauscher.com Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Michael Thiel


INNOVATION

Speedmessung mit Die Messung der Geschwindigkeit für die verschiedensten Aufgabenstellungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Radsensorfamilien RSR 180/181 und RSR 123 bieten dabei den Vorteil, dass diese Auswertung über einen einzigen Sensor als Zusatzfunktionalität parallel zu weiteren Aufgaben erfolgen kann. Das Systems VEB stellt die Geschwindigkeitsinformation einfach und kostengünstig über eine CAN-Schnittstelle mit weiteren Status- und Diagnoseinformationen zur Verfügung.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten Das System VEB ermittelt die aktuelle Geschwindigkeit an einem bestimmten Punkt mit sehr hoher Genauigkeit. Geschwindigkeitsprüfeinrichtungen (GPE‘s) überwachen beispielsweise, ob das Fahrzeug eine vorgeschriebene Maximalgeschwindigkeit einhält. Wird diese überschritten, löst ein Bremsmagnet beim Triebwagen oder an der Lokomotive eine Zwangsbremsung aus. Dies kann zur Überwachung der Geschwindigkeit vor der Einfahrt in Weichenbereiche, Baustellen, Tunnel oder Brücken eingesetzt werden, um z.B. das Entgleisen eines Zuges zu vermeiden. Mit diesem System lassen sich Schaltaufgaben in Abhängigkeit der Geschwindigkeit des Fahrzeuges punktgenau steuern. Eine typische Anwendung dafür ist das Schließen von Bahnübergängen. Die Wartezeiten am Bahnübergang kann dadurch verkürzt werden. Hohe Genauigkeit Obwohl die Ermittlung der Geschwindigkeit nur über einen einzigen Sensor erfolgt und somit der Abstand der beiden Messpunkte nur wenige Zentimeter beträgt, garantiert z.B. das Messsystem VEB001 bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h eine Genauigkeit von +/-3%. Bei Felderprobungen wurden mittlerweile mehr als 70.000 Achsen ausgewertet. Die Grafik der Geschwindigkeitsverteilung (Gaußsche Glockenkurve, rechts) veranschaulicht, dass über 99 % der Messergebnisse innerhalb der Toleranz von +/- 1% liegen. Auswerteprinzip Über die Sensorkurven wird ein Messraster gelegt und so die Zeitdifferenz zwischen den Systemen gemessen. Die einzelnen Messwerte je

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nur einem Sensor

Achse werden anschließend noch durch ein spezielles Verfahren gemittelt. Die Tatsache, dass sich die Messtoleranzen der einzelnen Achsen in Form einer gaußschen Glockenkurve verteilen, ermöglicht eine nachträgliche statistische Mittelung über mehrere Messwerte. Die Genauigkeit kann dadurch selbst bei hohen Geschwindigkeiten deutlich gesteigert werden.

Referenzgeschwindigkeit über 2 Sensoren

Geschwindigkeit über VEB001

Diese Grafik zeigt die ermittelte Geschwindigkeit über VEB001 zu einer Referenzmessung, bei der zwei Sensoren im Abstand von zwei Metern eingesetzt wurden.

Der Kundennutzen: • einfache und kostengünstige Messmethode • Messtoleranz kleiner +/-3% • zusätzliche Status- und Diagnoseinformationen • Auswertung über einen einzigen Radsensor


PRAXIS

Stadtbahn Bursa, Abschnitt 1 läuft Baudis Bergmann Rösch Verkehrstechnik GmbH (BBR) liefert die Leitund Sicherungstechnik sowie Fahrzeugausrüstung und Fahrgastinformation für den Ausbau der Straßenbahn in Bursa, Türkei. Der erste Abschnitt wurde im Dezember 2010 erfolgreich in Betrieb genommen.

Marco Gerlach, Vertriebsleiter BBR

Das Stadtbahnsystem der türkischen Stadt Bursa wird auf zwei Strecken um insgesamt acht Kilometer erweitert. Das Erweiterungsprojekt wird damit wichtige Wohngebiete erschließen. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt bis zur Universität haben bereits begonnen und werden im Sommer 2011 abgeschlossen sein. In der dritten Phase wird die Nordlinie um zwei Stationen verlängert, sodass das moderne Shopping Center Korupark mit der Innenstadt verbunden sein wird. Aufgrund der Ausbaumaßnahmen wurde das bestehende Stellwerk durch das modular aufgebaute, elektronische Stellwerk SIL-VIA von BBR Verkehrstechnik ersetzt. Der Betreiber favorisierte moderne Achszähltechnik als Gleisschaltmittel. Basis für den erfolgreichen Einsatz der Frauscher-Achszähltechnik war eine Probeanlage, mit der die Besonderheiten der Strecke und der verwendeten Fahrzeuge analysiert und in weiterer Folge in der Konfiguration der Achszähltechnik ihren Niederschlag fanden. Für die 48 Freimeldeabschnitte lieferte Frauscher das Achszählsystem ACS2000 sowie 100 Radsensoren RSR180. Die neu einge-

baute Signal- und Sicherungstechnik von BBR ließ sich reibungslos in das bereits vorhandene System integrieren und konnte vom Betreiber BursaRay erfolgreich abgenommen und freigegeben werden. „BBR steht für zukunftweisende Technologien für die moderne Leit- und Sicherungstechnik. Daher setzen wir auch bei unseren Partnerfirmen auf technologisch führende Unternehmen. Im Bereich der Raddetektion und Achszählung vertrauen wir seit Jahren auf das Know-how und die Produkte der Frauscher Sensortechnik GmbH. Gerade wenn man Projekte in neuen Märkten wie der Türkei realisiert, ist es von großer Bedeutung, einen flexiblen, zuverlässigen und erfahrenen Partner mit an Board zu haben.“, so Marco Gerlach, Vertriebsleiter bei BBR.

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MNR-Feldtests überzeugen ÖBB In den vergangenen Monaten konnte der Magnetic Noise Receiver (MNR) in Zusammenarbeit mit den ÖBB unter Praxisbedingungen im Feld getestet werden. Das Resumee über das mobile Messsystem zur Analyse von Fahrzeugmagnetfeldern ist durchwegs positiv. Zielsetzung der interoperablen Fahrzeugzulassung ist die Einsetzbarkeit von Triebfahrzeugen im gesamteuropäischen Raum ohne zusätzliche länderspezifische Messungen. Das Frequenzmanagement wird auf Basis der in der TS50238-3 definierten Verfahren im „Interface Document“ der aktuell überarbeiteten TSI-CCS festgelegt. Frauscher entwickelte dazu das System „Magnetic Noise Receiver – MNR“, welches Messkurven in Echtzeit an der Schiene aufnehmen, aufzeichnen und auswerten kann. Gemeinsame Messreihen von ÖBB und Frauscher bestätigten, dass das mobile Messsystem auf Basis INTEL-Industrie-PC die Anforderungen der TS50238-3 hinsichtlich Messmethodik und Auswertung vollständig erfüllt. Funktionalitäten des MNR wie dreidimensionale Erfassung der Messfelder (X-Y-Z Achse), Geschwindigkeit, Messtriggerung und Echtzeitauswertung bei einer einzigen Messfahrt konnten beim Praxistest in Feldmessungen bis 200 km/h überzeugen. Die sofortige Auswertung der Messdaten nach TS50238-3 anhand diskret programmierbarer Filterkurven oder mittels FFT-Analyse konnte bei diesen Messreihen in der Praxis eindrucksvoll dargestellt werden. Zusätzlich ist die Auf-

zeichnung der unbearbeiteten Rohdaten zur späteren Auswertung ein nützliches Feature. Besonders hervorzuheben sind die schnelle und einfache Sondenbefestigung an der Schiene mit der bewährten Schienenklaue, eine ansprechende Benutzeroberfläche der Software sowie die Online-Auswertung und -Sichtung der Messergebnisse. In der Juni-Ausgabe von SIGNAL+DRAHT finden Sie dazu einen ausführlichen Fachbeitrag. Die in diesem Beitrag angedachten Verbesserungsvorschläge konnten zwischenzeitlich umgesetzt und an einer Hochgeschwindigkeitsstrecke in Deutschland über mehrere Tage im Dauereinsatz erfolgreich getestet werden. Fordern Sie den Nachdruck zu diesem Fachbeitrag an: marketing@frauscher.com

Echtzeitauswertung der Messdaten mittels FFTAnalyse nach TS50238-3.

MNR mit optimierter und wetterfester Kabelverbindung für Dauerbetrieb.


INNOVATION

FAdC erfolgreich getestet Felderprobungen bzw. Testinstallationen sind ein wesentlicher Bestandteil des CENELEC-Prozesses zur Validierung vorgegebener Spezifikationen – insbesonders bei der neuen Achszählgeneration Frauscher Advanced Counter (FAdC).

Die zahlreichen Neuentwicklungen und Produktverbesserungen von Frauscher erfordern regelmäßige Felderprobungen und Feldtests. FAdC-Vorteile: • kompakt • elektronisch optimal integrierbar • kostenfreundlich • kundenspezifisch und einfach konfigurierbar

durch ein fehlersicheres serielles Protokoll auf Ethernetbasis ab.

Das dafür geschaffene Testcenter an der Strecke Passau – Wels der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), in unmittelbarer Nähe von St. Marienkirchen, bietet dafür optimale Voraussetzungen.

Die Kommunikationsbaugruppe COM fungiert als hard- und softwaretechnisches Bindeglied zwischen FAdC und dem Systemintegrator bzw. dem Stellwerkshersteller. Damit wird einem deutlichen Entwicklungstrend der Stellwerkstechnologie Rechnung getragen.

So befindet sich hier neben vielen anderen Frauscher-Systemen seit mehreren Monaten die neue Achszählgeneration – der Frauscher Advanced Counter FAdC – im realen Betrieb ohne Sicherheitsverantwortung.

Bei der Felderprobung im Testcenter sind sämtliche Varianten des FAdC installiert und in Kombination mit den Radsensoren RSR123, RSR181 und RSR180 sowie im Blockbetrieb umfangreichen (Stress-)Tests ausgesetzt.

Der FAdC ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung des weltweit eingesetzten Achszählsystems ACS2000. Wesentliche Neuerungen sind die Implementierung der Zählpunktauswertung und des Achszählalgorithmus in lediglich einer Baugruppe – der Frauscher Advanced Auswertebaugruppe – kurz AEB. Der innovative FAdC löst dabei die Relais- bzw. Optokopplerschnittstelle

Die Ergebnisse bescheinigen dem System FAdC neben der vorausgesetzten fehlersicheren Funktionalität auf SIL4-Niveau auch die erwartet hohe Verfügbarkeit. Noch heuer sind weitere Felderprobungen im Netz von Network Rail geplant. Sie sollen gemeinsam mit Invensys Rail (UK) im Rahmen der Pilotierung des Modular Signalling Systems durchgeführt werden.

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PRODUKTION

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Strategie zur Bauteileverfügbarkeit sichert Lieferfähigkeit Das Erdbeben in Japan am 11. März 2011, der darauf folgende Tsunami und die Atom-Katastrophe in Fukushima haben unermessliches menschliches Leid mit sich gebracht und weltweite Betroffenheit ausgelöst. Die Katastrophe hat aber auch wirtschaftliche Folgen. Der Markt für elektronische Bauelemente bekommt dies besonders deutlich zu spüren. Laut Aussage der Bauteilhersteller ist es derzeit noch nicht möglich, die Auswirkungen der schwierigen Situation in Japan auf den Bauteilmarkt genau abzuschätzen. Aktuell kann aber davon ausgegangen werden, dass keine Entspannung bei den noch immer langen Lieferzeiten zu erwarten ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist auch mit einer Verteuerung der Bauteile zu rechnen. Frauscher Sensortechnik hat bereits auf die Verknappung vieler Bauteile im Jahr 2009 reagiert und mit den Zulieferbetrieben umfangreiche Rahmenverträge abgeschlossen. Das vorrangige Ziel dabei ist, die langen Lieferzeiten zu kompensieren. Eine vernünftige Materialplanung setzt allerdings die enge Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern voraus. „Wir bitten daher unsere Kunden, jetzt langfristig zu disponieren und uns frühzeitig eine Bedarfsprognose bekanntzugeben. Ein Jahresforecast hilft uns bei der Materialdisposition und kann so einen Lieferengpass vermeiden. Alle bestehenden Aufträge werden zurzeit termingerecht abgewickelt. Falls es zu Verschiebungen von Lieferterminen kommen sollte, werden Sie natürlich umgehend von uns darüber informiert.“, so Gerald Buchinger, Leiter Fertigung.

Gerald Buchinger, Leiter Fertigung, und Andreas Manhartsberger, Leiter Materialwirtschaft, bei der Auswahl der Bauteile.


DIENSTLEISTUNG

Erfolg macht Schule Kundenschulung wird bei Frauscher groß geschrieben. Im neuen Trainingscenter konnten sich bereits internationale Kunden von der Kompetenz der österreichischen Spezialisten überzeugen.

Training

Die Ausbildung und Schulung von Kunden ist neben der Bereitstellung von fehlersicheren und hochverfügbaren Komponenten eine Kernaufgabe von Frauscher. Durch diese Ausbildung werden die Kunden bzw. Betreiber vollständig in die Lage versetzt, die Anlagen eigenständig zu planen, zu projektieren, zu betreiben und zu warten. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Wochen ein neues KundenTrainingscenter eingerichtet, das Platz für bis zu 30 Personen bietet. Hier stehen sämtliche Frauscher-Komponenten wie auch Montageplätze für Radsensoren zur Verfügung. Wahlweise werden die Schulungen vor Ort beim Kunden aber natürlich auch bei Frauscher in St. Marienkirchen in deutscher oder englischer Sprache angeboten. Beste Praxistauglichkeit

sche Bahn DB, Österreichische Bundesbahnen ÖBB, Salzburger Lokalbahn, Schweizerische Bundesbahn SBB, Südwestdeutsche Verkehrsgesellschaft SWEG oder Wengernalpbahn Schweiz. Aber auch namhafte Unternehmen wie Alstom Transport, Ansaldo STS, Bombardier Transportation, Celer Oy, Eskab, Grontmij, Hanning & Kahl, Invensys, Sitec Bahnservice, Vossloh Cogifer etc. sind regelmäßig vertreten.

Die Funktionstüchtigkeit des neuen Trainingcenters konnte in den letzten Wochen bereits erfolgreich bestätigt werden. Bei vier englischbzw. deutschsprachigen Schulungen überzeugten sich mehr als 50 Personen von der Kompetenz der Frauscher-Spezialisten. Zu den Schulungsteilnehmern zählen dabei Mitarbeiter von Bahnbetreiber wie die DeutDie nächsten Frauscher Produktschulungen werden im Herbst abgehalten: 14.–16. September 2011 (Englisch) 21.–23. September 2011 (Deutsch) Gerne informieren wir Sie über weitere Details bzw. stimmen einen individuellen Schulungstermin mit Ihnen ab. Anfragen richten Sie bitte an Elke Gimlinger, T: +43 7711 2920-9284 oder per training@frauscher.com

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AKTUELLES

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Büroneubau nimmt Formen an Der im Spätherbst 2010 begonnene Neubau für Administration und Vertrieb von Frauscher strebt seiner Fertigstellung entgegen. Rund 4,0 Mio. Euro werden investiert. Auf einer Gesamtfläche von rund 1400 m² finden Empfang, Geschäftsführung, Qualitätssicherung, Vertrieb, Kundenbereich, Einkauf und Lagerverwaltung in dem neuen Gebäude Platz. Ein hoher Stellenwert wurde dabei den Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter und dem Aufenthaltsbereich für Kunden eingeräumt. Besonders die Haustechnik des gesamten Gebäudes ist darauf ausgerichtet, bei minimalem Energieeinsatz eine maximale Behaglichkeit zu erreichen. Dabei spielt die natürliche Helligkeit verbunden mit hochwertiger Isolationsund Sonnenschutztechnik eine dominierende Rolle. Heiz- und Kühlenergie werden im hohen Ausmaß über freie Energien wie Erdwärme und Nachtkälte zwischengespeichert und bei Bedarf abgerufen. Der Rest wird von einer firmeneigenen Biomasseheizung abgedeckt, sodass sich die C02-Bilanz des Gebäudes als überaus umweltfreundlich darstellt. Auch die Materialbevorratung erfordert zunehmend mehr Platz im Hause Frauscher Sensortechnik. Um diese bewältigen zu können, wird im Neubau ein hochmodernes Hochregal-Lagershuttle installiert, das im August 2011 den Betrieb aufnehmen wird. Das neue Lagersy-

Josef Frauscher und sein jüngstes Innovationsprojekt.

stem ermöglicht so eine perfekte Lagerorganisation bei gleichzeitig optimaler Raumnutzung. „In Summe spiegelt das Bauwerk die Frauscher Philosophie wieder: Bewusstsein für Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitern und der Umwelt“, freut sich Josef Frauscher über das gelungene Projekt des neuen Firmengebäudes.

Großauftrag in Indien! Mumbai Railway Vikas Corporation Ltd (MRVC Ltd), eine durch die indische Bahn kontrollierte staatliche Projektgesellschaft, vergibt den größten Auftrag für Achszählsysteme der letzten Jahre an ein Konsortium unter der technischen Führung von Frauscher. Der Auftrag umfasst System-Design, Lieferung, Installation, Test und Inbetriebnahme des ACS2000 in 19 Stationen der Bahnstrecken Chatrapati Shivaji Terminus Mumbai (CSTM)Thane, Kalyan & Ravli Junction Yard der Mumbai Division von Central Railway sowie dem Bereich Jogeshwari der Mumbai Division von Western Railway. Dieser Erfolg ist für Frauscher ein weiterer wichtiger Meilenstein beim langfristigen Ausbau der Marktposition in den strategischen Wachstumsmärkten wie China, Indien und Russland.


ÜBERBLICK

Erfolgreiche Messeauftritte Zur internationalen Präsenz von Frauscher gehört natürlich auch eine Präsenz auf den wichtigsten Messen. Dabei wird unter anderem ein großer Stellenwert auf das Beziehungsmarketing gelegt. Ausgesprochen positive Resonanz auf die neuesten Entwicklungen kam aus Moskau, Hong-Kong, Kopenhagen und Madrid. Asia Pacific Rail, Hong-Kong

International Rail Forum, Madrid

Frauscher präsentierte sich vom 8. bis 10 März auf der AsiaPacificRail in Hong-Kong. Die jährlich stattfindende Konferenz in Kowloon Shangri-La, Hong Kong, war auch in diesem Jahr ein sehr erfolgreicher Treffpunkt von Experten der Eisenbahn-Szene.

Vom 10. bis 12. Mai 2011 fand in Madrid das 8. Internationale Rail Forum statt. Frauscher lud interessierte Besucher dazu ein, sich einen Überblick über die neuesten Technologien der Branche zu verschaffen.

ExpoRail, Moskau

> SIGNAL+DRAHT-Kongress 2011 Der 11. Internationale SIGNAL+DRAHT-Kongress findet am 3. und 4. November 2011 in Fulda (Maritim Hotel) statt.

Vom 16.-18. März fand in Moskau, im Messezentrum „Expocentr“, die internationale Fachmesse für Eisenbahntechnologie statt. Diese Messe ist der Treffpunkt für moderne Technik und Innovation des Bereichs Schienenverkehr in Russland. Signalling and Train Control, Kopenhagen

Vorschau:

> TRAKO 2011, Polen Von 11.–14. Oktober 2011 ist in Polen die TRAKO, eine der führenden Fachmessen für Schienenverkehr (Halle 5, Stand 33).

Die „Signalling and Train Control“ ist eine internationale Konferenz für den Bereich Leit- und Sicherungstechnik. Diese fand von 4. bis 6. Mai in Kopenhagen, Dänemark statt.

Neu: www.frauscher.com Ein neues, zeitgemäßes Design, moderne Web-2.0-Anwendungen und einfache Handhabung machen die neue Frauscher-Homepage noch attraktiver. Intuitive Handhabung und zielgruppenorientierter Aufbau erlauben dem User jetzt über ein innovatives Informationstool raschen Zugriff auf für ihn relevante Informationen. „Die neue Homepage wird künftig eine zentrale Rolle bei allen unseren Kommunikationsaktivitäten spielen. Nach dem Onlinestart werden wir die Website nun kontinuierlich ausbauen und auch in weiteren Sprachmutationen zur Verfügung stellen. Über Rückmeldungen oder Anregungen würde ich mich sehr freuen“, so der neue Marketingleiter bei Frauscher, Christian Pucher. T: +43 7711 2920-9287 E: christian.pucher@frauscher.com

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