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NATIONAL THEATER MANNHEIM

SPIELZEIT 2014 /2015


LIEBES PUBLIKUM, »Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen«, schrieb Georg Christoph Lichtenberg im 18. Jahrhundert, dem Jahr­hundert des Aufbruchs, in welchem 1779 das Nationaltheater Mannheim als eine der ersten Bühnen einen regelmäßigen Spielbetrieb mit Werken in deutscher Sprache aufnahm. In der Spielzeit 2014/2015 gibt es mehr­ fach Anlass, bedeutsamer Inno­vationen und Per­sön­lich­keiten zu gedenken, die mit der Geschichte unseres Hauses verbunden sind. So jährt sich 2014 zum 200. Mal der Todestag August Wilhelm

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Ifflands, der seit der ersten Spielzeit am Nationaltheater engagiert war und 1782 in der Rolle des Franz Moor an der skandal­ umwitterten Uraufführung von Schillers Räubern mitwirkte, die Mannheims Ruf als Schillerbühne begründete. Bis heute versteht sich Ihr Nationaltheater als Forum zur Spiegelung und Diskussion der Entwicklung unserer Stadt und unserer Zeit. Dabei durchlebte das Haus selbst dramatische Wandlungen − künstlerisch, architektonisch, strukturell − und es ist spannend zu beobach­ ten, dass das Haus gerade aus Herausforde­ rungen oder gar Katastrophen neue Strahlkraft und künstlerischen Fortschritt generierte.


V. l. n. r.: Kevin O'Day, Burkhard C. Kosminski, Andrea Gronemeyer, Dr. Ralf Klöter, Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr

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Eine einschneidende Zäsur bedeutete vor 175 Jahren die Installierung eines neuen Leitungsmodells. Nicht mehr der kurfürstliche Hof und seine Verwalter, sondern verdienstvolle Mannheimer Bürger prägten nun für 50 Jahre die Geschicke des Hauses unter dem Titel »Hoftheaterkomitee«. Man befreite sich vom Einfluss des badischen Hofes, indem man das Nationaltheater Mannheim in die städtische Trägerschaft übernahm. Der Wille der Mannheimer Bürgerschaft nicht nur zur politischen, sondern auch zur kultu­ rellen Eigenständigkeit und selbstbestimmten Lebensgestaltung ließ nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg das moderne Haus am Goetheplatz entstehen, dessen Grundstein vor 60 Jahren gelegt wurde. Bis heute profiliert sich das Nationaltheater in der deutschen Theaterland­ schaft als Pionier zeitgenössischer Theater­ kunst mit Ur- und Erstaufführungen in allen vier Sparten. Es ist nicht zuletzt diese über­ regio­nale Wahrnehmung als hervorragende und zukunftsorientierte Bühne, die immer wieder außergewöhnliche Künstler aus allen Sparten nach Mannheim gezogen hat und in Mannheim hält. Auch in der neuen Spielzeit wollen wir Sie für neue Sichtweisen auf Altbewährtes, aktu­ elle Themen und zeitgenössische Spielformen begeistern. Dabei darf es durchaus unter­ haltsam zugehen. Dennoch stehen bei uns die Kunst und erkennbare Programmlinien im Vordergrund. Die Oper hat für Sie Werke aus vier Jahrhun­ derten vorbereitet, so breit gefächert wie ganz selten in den letzten Jahren. Es sind großartige

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Werke, die zum Teil und zu Unrecht abseits des Mainstreams stehen. Gestützt auf unser breites Repertoire, das fast alle Werke des Kanons für Sie bereit hält, haben wir uns ent­ schlossen, Sie mit wunderbaren Werken wie Catalanis La Wally, Glucks Alceste, Berlioz’ La damnation de Faust und Schrekers Der ferne Klang bekannt zu machen und Ihnen ganz neue musikalische und szenische Erlebnisse zu vermitteln. Natürlich dürfen wir auch unsere eigene Gegenwart nicht vergessen, so werden wir eine Komische Oper von Lucia Ronchetti, einer hochbegabten und sehr umworbenen Komponistin, uraufführen. Wir hoffen, Sie teilen mit uns die große Neugierde, ohne die unser Leben langweilig wäre. »Ohne Sinne gibt es keine Erinnerung«, schreibt Voltaire in seinem Abenteuer der Memoria und »ohne Erinnerung keinen Geist«. In diesem Sinne, bleiben Sie uns treu. Das klassische Repertoire mit Stücken von Shakespeare, Lessing und Schiller und das zeitgenössische Autorentheater bilden den Spielplan des Schauspiels. So renom­ mierte Autoren wie Theresia Walser, Roland Schimmelpfennig und Dietmar Dath haben neue Stücke für Mannheim geschrieben. Mit Akın E. Sipal und der Amerikanerin Laura Marks stellen wir Ihnen zwei junge Autoren vor, die es zu entdecken gilt. Neues und Auf­regendes versprechen wir Ihnen bei dem 1. Mannheimer Bürgerbühnenfestival und den 18. Internationalen Schillertagen, die Calixto Bieito mit Die Räuber eröffnen wird. Handlungsballette, Bewegungsrecherchen, Gastchoreografen: In der nächsten Spielzeit erwartet Sie im Ballett ein facetten­ reiches Repertoire mit vier Uraufführungen


und fünf Wiederaufnahmen, mit Sonderver­an­staltungen wie offenen Proben und Impromptus mit spannenden Künstlern, die Ihnen besondere Begegnungen mit dem Ensemble ermöglichen. Sie und uns erwarten neue Partner wie der Choreograf Lukáš Timulak und die Bühnen­ bildner Peter Bil’ak und Christian Thurm. Die Zusammenarbeit mit Thomas Siffling geht weiter, er komponiert die Musik für den Shakespeare-Abend 2 Gents im Opernhaus. Auch die Handlungsballette Romeo und Julia und Othello mit dem Nationaltheaterorchester stehen wieder auf dem Spielplan. Mit dieser Trilogie feiern wir das Shakespeare-Jahr.

bringen neben Naturbeherrschung, Komfort und weltweiter Vernetzung auch Zerstörung, Müll und Verlust basaler kommunikativer und sozi­ aler Fähigkeiten. Von diesen Themen, vom Fluch und Segen des Fortschritts, handeln die neuen Stücke am Schnawwl: vom Cyberspace, von der Verantwortung der Wissenschaft, Genderfragen und dem Lernen aus der Vergangenheit.

Die Fähigkeit zum Fortschritt, so lernen wir aus der Anthropologie, verschaffte dem Homo sapiens den entscheidenden evolutionären Vorteil vor anderen Hominiden, die letztlich wegen mangelnder Entwicklungsfähigkeit ausstarben. Vor allem die technischen Errun­ genschaften der letzten zwei Jahrhunderte veränderten die Welt auf schwindelerregende und faszinierende Weise. Aber viele Errungen­ schaften lehren uns zugleich das Fürchten,

An uns wird es sein, im Theater mehr Formate der Begegnung und zur Förderung der Teilhabe aller Mannheimer und Besucher aus der Region anzubieten. Dazu gehört, Vermittlungs­ formate für alle Altersgruppen zu entwickeln, die Ihnen spannende Einblicke in unsere künst­ lerischen Arbeitsweisen und nicht zuletzt in unsere Ziele, Hoffnungen und Utopien ermög­ lichen. Lassen Sie sich gemeinsam mit uns hin­ reißen von der Wirkungsmacht des Theaters.

Das Unerwartete, das Neue, ist manchmal auch anstrengend. Für uns, wenn wir zeit­ beschleunigt dem Bestmöglichen nachjagen, und für Sie, die wir Theatermacher mit Ungewohntem und daher gelegentlich auch schwerer zu Erschließendem überraschen.

Ihre

Andrea Gronemeyer

Burkhard C. Kosminski

Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr

Dr. Ralf Klöter

Kevin O'Day

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INHALT Eine Übersicht der Premieren und des Repertoires finden Sie auf dem Klappumschlag.

OPER10 Premieren12 Die Festlichen Opernabende30 Oper Extra140 Akademiekonzerte im Rosengarten142

JUNGE OPER32 Premieren34 Junge Oper Extra144 Junge Oper Konzert146

SCHAUSPIEL42 Premieren44 18. Internationale Schillertage68 Schauspiel Extra148 Die neue Hausautorin Anne Lepper150

BALLETT70 Premieren72 Ballett Extra152

SCHNAWWL80 Premieren82 Imaginale 201594 Klasse.Schultheaterwoche95 Schnawwl Extra154

8  IN H A LT


MANNHEIMER   BÜRGERBÜHNE

96

Premieren98 Die Mannheimer Bürgerbühne aus Sicht der Bürger104 Junge Bürgerbühne Mannheim106 Zweites Bürgerbühnenfestival 107 Festival Leinen los! Junges Theater im Delta 108

THEATER FÜR JUNG UND ALT

156

ENSEMBLE UND PERSONALIA

158

FUNDRAISING

181

FREUNDE UND FÖRDERER, NTHUSIASTEN, STIFTER

182

KONTAKT

188

IMPRESSUM

189

I N H A LT  9


OPER

10

DER FREISCHÜTZ


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LA WALLY ALFREDO CATALANI

Musikalische Leitung  Alois Seidlmeier Inszenierung  Tilman Knabe Bühne  Johann Jörg Kostüme  Kathi Maurer Dramaturgie  Anselm Dalferth, Elena Garcia-Fernandez Chor  Anton Tremmel

PREMIERE AM 24. OKTOBER 2014 IM OPERNHAUS

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Die höchsten Gipfel der Berge, schroffe Felsen und ewiger Schnee sind die Welt der jungen Wally. Dorthin flüchtet die stolze und unangepasste Frau vor ihrem Vater, der sie mit Vincenzo Gellner verheiraten möchte. Wally aber liebt den Jäger Giuseppe Hagen­ bach. Um ihn wieder zu sehen, kehrt sie nach dem Tod des Vaters als reiche Erbin in das Dorf zurück. Doch Missverständnisse und rasende Eifersucht lassen ihr ehrliches Liebesbekennt­ nis zur öffentlichen Demütigung geraten und gipfeln in einem Mordversuch. Verstört zieht sich Wally erneut in die Einsamkeit der Berge zurück. Als ihr Hagenbach in die Höhen folgt, um ihr ebenfalls seine Zuneigung zu bekennen, bringt ein plötzlich aufkommender Schnee­ sturm die Liebenden in tödliche Gefahr …

Mit ihren tollkühnen Bergabenteuern sorgte die Österreicherin Anna Stainer-Knittel für Aufsehen und wurde zu einer Vorreiterin weib­ licher Emanzipation stilisiert. Der Autorin Wilhelmine von Hillern diente sie als Vorbild für ihren 1875 erschienenen Bestseller-Roman Die Geier-Wally. Alfredo Catalani und Luigi Illica, später Librettist von Puccinis La Bohème und Tosca, verdichteten den Roman zu einer fesselnden Dreiecksgeschichte über unbeug­ samen Liebeswillen, Freiheit und die Macht der Natur. Auf reizvolle Weise verbindet La Wally emotionsgeladene Italianità mit alpenlän­ dischem Kolorit und reiht sich als eines der bedeutendsten Werke ein in die Epoche Verdis und Puccinis.

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DIE JAHRESZEITEN JOSEPH HAYDN konzertante Aufführung

Musikalische Leitung  Dan Ettinger Chor  Anton Tremmel

PREMIERE AM 28. NOVEMBER 2014 IM OPERNHAUS

14  P R E M IER EN OPER


Die Jahreszeiten berühren Zeiten der Saat und Hoffnung, des Nebels und der Dunkelheit, einen langen Sommertag, Ernte, Jagd und Weinlese. Auf wütende Stürme folgt der sanfte Einbruch der Nacht. Eben noch geht der Bauer pfeifend mit dem Pflug über seinen Acker, da lockt schon wieder die winterliche Spinnstube. Bunte Bilder und Szenen spielen sich in den vier Kantaten reigenartig ab. Sie beginnen und enden im Winter. Doch blickt man am Ende aus der Nacht des irdischen Winters auf die Vision einer lichten Himmelswelt.

Es gibt »kein herrlicheres, farbenreicheres Bild des ganzen menschlichen Lebens« als Haydns Jahreszeiten, so E. T. A. Hoffmann. Das Oratorium entstand kurz nach seinem Zwillingswerk Die Schöpfung und vertont einen Text aus einem englischen Versepos von James Thomson in der Übersetzung des Barons van Swieten. Das große Orchester begleitet drei Sängersolisten und einen Chor, die archetypisch das Landvolk verkörpern. In den Naturschil­derungen und Verklärungen des Landlebens scheinen die Ideen Jean-Jacques Rousseaus auf.

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DIE LUSTIGE WITWE FRANZ LEHÁR

Musikalische Leitung  Joseph Trafton Inszenierung  Renato Zanella Bühne  Dirk Becker Kostüme  Esther Walz Dramaturgie  Klaus-Peter Kehr, Marco Misgaiski Chor  Anton Tremmel

PREMIERE AM 13. DEZEMBER 2014 IM OPERNHAUS

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Pontevedro ist pleite. Wie gut, dass das Fürstentum auf die Scharfsinnigkeit seiner Diplomaten bauen kann. Baron Mirko von Zeta, der pontevedrinische Gesandte in Paris, hat eine brillante Idee: Hanna Glawari, die sich in Paris vergnügende millionenschwere Witwe des pontevedrinischen Hofbankiers, muss, damit das Vermögen dem Staate nicht verloren geht, geheiratet werden, und zwar von einem Pontevedriner – versteht sich. So simpel wie diese Idee ist, so viele Haken hat sie auch. Erstens wird die Glawari von einem Schwarm französischer Mitgiftjäger umworben, die eine potentielle Gefahr für Zetas »diplomatischen Schachzug« darstellen. Zweitens ist die schwer­reiche Witwe voller Argwohn gegen­ über der Männerwelt, die sich vermeintlich eher in ihr Geld statt in sie verliebt. Und drit­ tens hat der von Baron Zeta zum Bräutigam auserwählte Graf Danilo Danilowitsch eine liebes- und leidensreiche Vorgeschichte mit der schönen Hanna …

Franz Lehárs berühmtestes Werk wurde 1905 im Theater an der Wien uraufgeführt und brachte es allein bis zum Todesjahr des Komponisten 1948 auf weit mehr als 300.000 Aufführungen rund um den Globus. Heute ist Die lustige Witwe eine der erfolg­ reichsten Operetten aller Zeiten. Ihre überaus große Popularität verdankt sie nicht zuletzt der Fülle von Hits, wie Dann geh’ ich ins Maxim, Lippen schweigen, Dummer Reitersmann, dem Vilja-Lied und vielen mehr.

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ALCESTE CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK

Musikalische Leitung  Rubén Dubrovsky Inszenierung  Dietrich Hilsdorf Bühne  Dieter Richter Kostüme  Renate Schmitzer Chor  Anton Tremmel

PREMIERE AM 21. FEBRUAR 2015 IM OPERNHAUS

18  P R E M IER EN OPER


»Nichts ist schöner, als für jemanden, den man liebt, in den Tod zu gehen.« Als das Orakel spricht, dass der sterbende König Admète nur gerettet werden kann, wenn sich ein anderer für ihn opfert, beschließt seine Frau Alceste, diesen Schritt zu tun. Das Volk feiert die Rettung des Königs freudig; beklommen macht Alceste sich zum Sterben bereit. Admète ist verzwei­ felt und will ihr auf dem Weg in den Tod folgen. Da kommt der Held Hercule an den Hof und beschließt, zu helfen. Er ringt den Göttern der Unterwelt ihr Opfer ab.

Neun Jahre nach der Wiener Uraufführung seiner bedeutendsten Reformoper, Alceste, erarbeitete Christoph Willibald Gluck 1776 eine neue, französischsprachige Fassung des Stoffs für Paris. Er straffte die ersten beiden Akte dramaturgisch, konzentrierte sich stark auf die beiden Hauptfiguren und ihren Wider­ part, die Götter, fügte szenische Effekte ein und die Figur des Hercule, der auch schon in der Textvorlage von Euripides auftritt. Glucks Alceste ist eine Apotheose der auf­ opfernden Gattenliebe, geprägt von tiefer menschlicher Erschütterung, Kraft und glühendem Gefühl. Sie blieb über 40 Jahre lang im Repertoire der Pariser Oper.

Mit freundlicher Unterstützung von FUCHS PETROLUB SE und Familie Fuchs

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WAKE UP AND DREAM Ein Cole-Porter-Songbook

CORDULA DÄUPER UND JOHANNES MÜLLER Uraufführung

Inszenierung  Cordula Däuper Bühne  Ralph Zeger Dramaturgie  Johannes Müller Choreografie  Götz Hellriegel

URAUFFÜHRUNG AM 14. MÄRZ 2015 IM OPERNHAUS

20  P R E M IER EN OPER

REVUE


Er scheint alles zu haben, er ist ein gesell­ schaftlicher Sonnyboy, feiert Erfolge am Broadway sowie in Hollywood und hat eine bezaubernde Frau zur Seite – seine große Liebe. Cole Porter ist einer der bedeutendsten Songwriter seiner Zeit. Der Erfolg aber hat viele Begleiter, und während Cole sich vom Rausch des Lebens treiben lässt, versucht Linda mit aller Hingabe, die Beziehung zusam­ menzuhalten. Der Mann, der in seiner Musik so geistreich und einfühlsam die Liebe zu fassen versteht, scheint ihr im wahren Leben nicht gewachsen zu sein …

Im Laufe seines Lebens schreibt Cole Albert Porter, wie er mit vollem Namen heißt, 40 Bühnen-Shows. Werke wie Kiss Me Kate, Anything Goes, High Society, Can-Can oder Silk Stockings (Ninotschka) werden noch heute weltweit gefeiert. Viele seiner Lieder wie Night and Day, True Love oder I’ve Got You Under My Skin sind durch die Interpretationen von Showund Musik­legenden wie Frank Sinatra, Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald längst zu Evergreens geworden. Für das National­theater entsteht die Revue Wake up and dream, die sich dem Auf und Ab von Porters Leben ebenso widmet wie seinen unsterb­ lichen Songs, die in neuen Arrangements zu hören und wiederzuentdecken sind.

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LA DAMNATION DE FAUST HECTOR BERLIOZ

Musikalische Leitung  Alois Seidlmeier Inszenierung  Vasily Barkhatov Bühne  Zinoviy Margolin Kostüme  Maria Danilova Dramaturgie  Merle Fahrholz Chor  Anton Tremmel

PREMIERE AM 17. APRIL 2015 IM OPERNHAUS

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Er ist auf der Suche. Nach sich selbst, nach seinem Leben. Er zweifelt an jeglichem Sinn, steht kurz davor, sich zu vergiften, als der Ostergesang Erinnerungen an seine Kindheit hervorruft und ihn von diesem Vorhaben ab­ bringt. Es ist Faust, der ewig Zweifelnde, der ewig Suchende. Der Einsame. Er lässt sich auf eine Begegnung mit Méphistophélès ein, der ihm zunächst die Vergnügungen in Auerbachs Keller, dann in Marguerites Schlafzimmer nahe bringt. Es scheint so, als hätte der Unstete endlich seine Bestimmung gefunden, doch das Hochgefühl hält nur kurze Zeit an. Faust geht zurück in die Natur, hinterlässt jedoch eine Spur der Verwüstung, die ihn letztend­ lich einholt und in die Hölle bringt. Den Pakt hierzu unterschreibt er freiwillig.

Mit La damnation de Faust gehört Berlioz zu den ersten Künstlern in der Nachfolge Goethes, die dem Faust-Stoff eine eigene Deutung geben. Obwohl er sich an dem Werk des deutschen Dichters orientiert, macht er bereits im Titel deutlich, dass es ihm um eine andere Geschichte geht. Die Musik führt die lite­ra­rischen Motive auf einer neuen Ebene fort und mit äußerst differenziertem Orchestereinsatz erzeugt Berlioz Klang­ gemälde, die in ihren extremen Kontrasten den Zuhörer mitnehmen auf eine phantas­ tische Reise.

Mit freundlicher Unterstützung

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ARBEITSTITEL

ESAME DI MEZZANOTTE LUCIA RONCHETTI (MUSIK) ERMANNO CAVAZZONI (TEXT) Uraufführung

Musikalische Leitung  Johannes Kalitzke Inszenierung, Bühne und Kostüme  Achim Freyer Dramaturgie  Elena Garcia-Fernandez Chor  Anton Tremmel

URAUFFÜHRUNG AM 23. MAI 2015 IM OPERNHAUS

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Ein von Nervosität zur Schlaflosigkeit getrie­ be­ner junger Mann quält sich mit einem typi­ schen Angstszenarium: Die Abschlussprüfung soll am nächsten Tag stattfinden und man hat alles vergessen … Nachts irrt Girolamenti durch eine Bibliothek, doch die Bibliothek hat ihre eigentliche Bestimmung verloren. Sie ist wie der Untergrund einer Stadt, ein Sammel­ becken für Unangepasste. Girolamenti trifft auf bizarre Gestalten und Quälgeister, die aus den Büchern kriechen und unter den Bänken schlummern. Hirngespinste vergegenständ­ lichen sich, reale Ängste und surreale Gescheh­ nisse vermengen sich bis zur Unkenntlichkeit. Eine komische und fantastische Oper über die sich dem Ende neigende Welt der Bücher, über Prüfungen und Konzentrationsmängel, über Störungen und Gestört-Werden, komische Albträume und Ängste und nicht zuletzt über Menschen, die sich in den Randzonen einer Stadt bewegen.

Das Libretto wird von dem Autor Ermanno Cavazzoni, der bereits die Vorlage zu Federico Fellinis Film Die Stimme des Mondes schrieb, auf Grundlage seines Romans Mitternachts­ abitur verfasst. Die italienische Komponistin Lucia Ronchetti arbeitet mit verschiedenen musiktheatralen Formen: Choropern für Ensem­ bles mit Laienchören gehören ebenso dazu wie musiktheatralische Experimente ohne Bühne.

Kompositionsauftrag finanziert durch die

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SCHWANENGESANG FRANZ SCHUBERT

Inszenierung  Dorian Dreher

PREMIERE AM 7. JUNI 2015

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»Es klagt’, es sang vernichtungsbang, ver­ klärungsfroh, bis das Leben floh. Das ist des Schwanen Gesang!« So heißt es in einem Gedicht von Johann Chysostomus Senn. In der nordischen Mytho­ logie gilt der Schwan als weises Tier, das im Sterben seine Stimme zum Todesgesang erhebt. An diesen Mythos wollte Franz Schuberts Ver­ leger Tobias Haslinger erinnern, als er 14 Lieder, die Schubert in seinem Todesjahr 1828 kompo­ niert hatte, unter dem Titel Schwanengesang veröffentlichte. Die Lieder, denen Gedichte von Ludwig Rellstab, Heinrich Heine und Johann Gabriel Seidl zugrunde liegen, bilden keinen zusammenhängenden Zyklus. Sie sind vielmehr lose verbundene Psychogramme, die von Liebe und Sehnsucht, aber auch von Verlust und Einsamkeit erzählen.

Es gibt wohl kaum einen Komponisten, mit dem man in solchem Maß die Gattung des Lieds verbindet wie mit Franz Schubert. Seine mehr als 600 überlieferten Lieder sind kompo­ sitorische Aneignungen der zugrundeliegen­ den Gedichte. Zugunsten eines gesteigerten Ausdrucks weiten sie die Grenzen der Gattung und der Tonalität aus. Das Klavier ist nicht mehr untergeordneter Begleiter, sondern eigen­ ständiger Partner. Gleich einer Bühnenfigur reagiert es auf das lyrische Ich, tritt ihm zustim­ mend, skeptisch oder teilnahmslos gegenüber.

Wir danken der AnnelieseRothenberger-Stiftung für die Unterstützung der Nachwuchsförderung in der Oper.

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DER FERNE KLANG FRANZ SCHREKER

Musikalische Leitung  Dan Ettinger Dramaturgie  Merle Fahrholz Chor  Anton Tremmel

PREMIERE AM 10. JULI 2015 IM OPERNHAUS

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Die Sphären der schönen Kunst und der realen Welt prallen aufeinander – und stoßen sich ab. Der Komponist Fritz hat einen sire­ nenhaften Klang im Ohr, dem er durch die Welt reisend folgt. Zurück lässt er seine Geliebte Grete. Sie soll von ihrem Vater mit einem Gast­ stättenwirt verheiratet werden. Das Mädchen entflieht dem Elternhaus und folgt Fritz. Zehn Jahre später findet sie sich in einem Freuden­ haus wieder, wo sie einen Wettbewerb anregt: Der Mann, der sie am effektivsten von ihrer Liebessehnsucht ablenkt, soll sie als Preis erhalten. Da kommt Fritz und für Grete ist klar, wer der Sieger dieses Wettstreits ist. Doch als dem Künstler bewusst wird, an was für einem Ort er sich befindet, stößt er seine ehemalige Liebe entsetzt von sich. Einige Jahre später treffen sie sich noch einmal. Grete ist als Straßendirne gesellschaftlich geächtet, Fritz als Opernkomponist durchgefallen.

Schwer erkrankt ahnt er, dass er sein Glück selbst verspielt hat und sehnt sich nach Grete. In ihren Armen hört er letztmalig den fernen Klang – so stark wie nie zuvor. Für Franz Schreker steht die Musik im Zentrum seiner Oper, in dem von ihm selbst verfassten Libretto ist sie handlungstreibendes Element und szenisches Stilmittel. Durch die Verbindung verschiedener Kompositionstech­ niken entsteht ein oszillierendes Miteinander verschiedener Klangwelten. An akustische Realitäten angelehnte Momente, wie Wirts­ hauslärm oder milieuspezifische Tanzmusik gehören dabei genauso zur musik­theatralen Dramaturgie wie der aus anderen Sphären stammende »ferne Klang«.

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DIE  FESTLICHEN OPERN­ ABENDE 2014 /2015 Mit den Festlichen Opernabenden holt das Nationaltheater Mannheim Sänger ins Opern­ haus, die derzeit an den größten Bühnen der Welt engagiert sind. Stimmen, die sonst an der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House in Covent Garden in London, an der Pariser Opéra Bastille oder an der Wiener Staatsoper zu hören sind, verleihen den Fest­ lichen Opernabenden strahlenden Glanz. Petra Lang und Klaus Florian Vogt, Alexia Voulgaridou, Olga Pudova, Genia Kühmeier und Adrian Eröd, Catherine Foster, Jane Henschel, Günther Groissböck und weitere großartige Stargäste begeisterten das Mannheimer Publikum in der letzten Saison. Wir freuen uns, Ihnen auch in dieser Spielzeit wieder international heraus­ ragende Stimmen und hochkarätige Musik­ erlebnisse in unserem Spielplan präsentieren zu können.

30  D IE F EST L I CHEN OPER N AB E NDE 2014 /2015

Sie werden diesmal  unter anderem Albert Dohmen und Véronique Gens in einem grandio­ sen Falstaff-Abend erleben,  Elisabeth Kulman als Carmen, Ambrogio Maestri und Giuseppe Filianoti in L’elisir d’amore, Martin Gantner, Gabriele Schnaut und Manuela Uhl in Salome, Barbara Frittoli und Roman Trekel in Le nozze di Figaro sowie Peter Seiffert und Petra Maria Schnitzer in einer Operettengala.

In einer gesonderten Broschüre informie­ren wir Sie über das gesamte Programm der Festlichen Opernabende. Die genauen Termine der Festlichen Opernabende finden Sie auch im Abo-Heft.

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DI E F ESTLI C H E N O P E R N A B E N DE 2014 / 2015  31


JUNGE OPER

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DER UNSICHTBARE VATER


ARBEITSTITEL

DIE GEBURT DER STIMME FRIEDRICH STOCKMEIER (KOMPOSITION) Uraufführung ab 2 Jahren

Inszenierung  Marcela Herrera Ausstattung  Eva Roos Dramaturgie  Johannes Gaudet

PREMIERE AM 4. OKTOBER 2014 Eine Kooperation mit der Musikhochschule Mannheim

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Zuerst Stille, dann ein langsames Atmen, tief einatmen, ausatmen. Ganz zart tauchen erste Klänge auf: Plopp, Schnalz, Zisch, ein Säuseln und Seufzen. Und jetzt! Jetzt hört man einen klaren Ton. Ein einzelner Ton, der erweitert wird zu einer Melodie, die den Raum zum Klingen bringt, zum Leben erweckt. Gleich­ zeitig laufen Kugeln eine Klickerbahn entlang und die Stimmen zweier Sängerinnen nehmen den entstehenden Klang auf, verändern ihn und führen ihn weiter in eine neue Melodie. Zwei Sängerinnen entdecken ihre Stimmen, sich selbst und ihre Freundschaft. Mit unein­ geschränkter Spiel- und Experimentierlust brechen die beiden Musikerinnen auf, um ihre Stimmen und den gewohnten Raum der Kinder­ tagesstätte neu zu entdecken. Gemeinsam werden die Akteure und die teilnehmenden Kinder den Gruppenraum mit ganz anderen Augen und Ohren wahrnehmen. Alltägliches Spielzeug wird zu Instrumenten, alltägliche Geräusche zu Musik.

Die Geburt der Stimme (Arbeitstitel) wird von der Jungen Oper Mannheim als mobile Produktion angeboten, die von Kindertages­ stätten und Kindergärten für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden kann. Diese neue Produktion der Jungen Oper Mannheim ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit über Musiktheater für die Allerkleinsten, die von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Projekts »Kunst und Spiele« gefördert wird.

THEATER MOBIL Information und Buchung Nadja Dietrich nadja.dietrich@mannheim.de Tel. 0621 1680 300

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ARBEITSTITEL

SCHLAGAUF SCHLAG ANNESLEY BLACK (KOMPOSITION) Uraufführung ab 12 Jahren

Inszenierung  Andrea Gronemeyer Bühne  Christian Thurm Kostüme  Eva Roos Dramaturgie  Johannes Gaudet

PREMIERE AM 11. APRIL 2015 IM SCHNAWWL

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Es trommelt, schlägt und klingt, es jault, es donnert und pocht und knallt, es klirrt, es dröhnt, es kracht und poltert. Es schwingt und singt, es raschelt und rauscht, es summt und knistert, quietscht und knarzt. Drei Schlagzeuger treffen aufeinander und beginnen, den Raum gemeinsam klanglich zu erkunden. Sie ziehen sich magisch an, stoßen sich ab und treffen wieder in unterschiedlichs­ ten Konstellationen aufeinander. Wer verbündet sich mit wem? Und gegen wen? Beim Wetteifern um die Gunst des Anderen entsteht ein ergrei­ fendes musiktheatralisches Beziehungsspiel um Freundschaft, Abgrenzung und Toleranz. Dabei steht Ensemblemusik in ständigem Dialog mit improvisierten Solos.

Die drei Schlagzeugperformer aus unter­schied­­ lichen Spezialgebieten kombinieren mit hoher Spielfreude temporeiche Rhythmen mit expe­ rimentellen Klängen und virtuose Bewegungen mit spektakulären Improvisa­tionen zu einem farbenfrohen Musiktheater. Als Ensembleprojekt entsteht eine Musik­ theaterperformance für junges Publikum, in der unterschiedlichste Ansätze zum Thema Begegnung und Freundschaft miteinander verschmelzen.

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FLOWERS  OF CARNAGE Eine musiktheatralische KungFu-Performance der Jungen Oper Mannheim ab 14 Jahren

Konzeption und Leitung  Annesley Black, Johannes Gaudet und Merle Fahrholz

PREMIERE AM 17. MAI 2015 IM SCHNAWWL In Zusammenarbeit mit der Komponistin Annesley Black

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»Huozah! Azah!« Das Kampfgeschrei ost­­asi­­a­ tischer KungFu-Filme wird im Kanon gerufen. Jugendliche Kämpfer stehen in Reihen, exer­ zieren Kampfposen, man hört das Klirren von Schwertern. Kampfgeräusche und Bewegungen stehen im Zentrum einer musikalisch-szeni­ schen Entdeckungsreise.

Die Teilnahme am Projekt setzt Spaß am Experimentieren mit Klängen und Bewe­ gungslust voraus, nicht jedoch das Beherr­ schen eines Instrumentes. Der Spielclub startet Mitte Oktober und trifft sich einmal wöchentlich. Vor der Premiere wird eine Intensivprobenphase stattfinden.

Unter der professionellen Anleitung von Musik­ theaterpädagogen, Dramaturgen, Choreografen und der Komponistin Annesley Black werden sich die Teilnehmer in ein Abenteuer stürzen. Es gilt: Kampfgeräusche aus asiatischen KungFuFilmen auf Instrumente zu übertragen, mit all­ täglichen Gegenständen Klänge zu erzeugen, ungewohnte Töne zu entdecken, Stille wahrzu­ nehmen und Bewegung im Raum zu erproben. Damit die Choreografien möglichst authentisch wirken, wird uns für einige Workshopstunden ein KungFu-Meister in die Grundlagen der ost­ asiatischen Kampfkunst einweisen.

Mit freundlicher Unterstützung der Wilhelm Müller-Stiftung

Das Ergebnis ist eine musiktheatrale KungFuPerformance im Schnawwl, bei welcher musizierend und bewegend ein Wechselspiel aus Angriff, Verteidigung und Zurückhaltung entsteht.

Interessierte Jugendliche können sich für weitere Informationen und Teilnahme­ bedingungen an die Organisation der Jungen Bürgerbühne wenden: Catrin Häußler catrin.haeussler@mannheim.de Tel. 0621 1680 449

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DER MÜNDLICHE VERRAT


Wir Wir stecken stecken überall überall unsere unsere Nase Nase rein. rein. DieDie Innovationskraft Innovationskraft ist zentral ist zentral fürfür diedie Zukunftsfähigkeit Zukunftsfähigkeit eines eines Unternehmens. Unternehmens. Deshalb Deshalb arbeiten arbeiten wirwir als als nachnachhaltig haltig ausgerichtetes ausgerichtetes Energieunternehmen Energieunternehmen an an Lösungen Lösungen zukunftsfähiger zukunftsfähiger Energieversorgung, Energieversorgung, insbesondere insbesondere im im Bereich Bereich erneuerbare erneuerbare Energien. Energien. Mehr Mehr unter unter www.mvv-energie.de/nachhaltigkeit www.mvv-energie.de/nachhaltigkeit

Neue Neue Energie? Energie? Aber Aber sicher! sicher!


SCHAUSPIEL

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DIE WILDENTE


VIEL LÄRM UM NICHTS WILLIAM SHAKESPEARE

Inszenierung  Sebastian Schug Bühne  Christian Kiehl Kostüme  Nico Zielke Musik  Johannes Winde

PREMIERE AM 25. SEPTEMBER 2014 IM SCHAUSPIELHAUS

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Der Krieg ist vorbei und Don Pedro, Prinz von Aragonien, kehrt siegreich mit seinen Männern aus der Schlacht zurück, darunter seine Begleiter Claudio und Benedikt. Leonato, der Gouverneur von Messina, lädt Don Pedro und sein Gefolge ein, bei ihm in Messina als Gäste zu verweilen. Don Pedro nimmt das Angebot an und prompt verliebt sich Claudio in Hero, Leonatos Tochter. Don Pedro verspricht Claudio beim Maskenball inkognito für ihn um Hero zu werben. Dies gelingt und nach einigen Verwicklungen ist die Hochzeit von Claudio und Hero abgemacht. Als Don John, Don Pedros Halbbruder, davon erfährt, plant er eine Intrige, um Hero zu verleumden und als nicht ehrenhaft zu verunglimpfen. Um jeden Preis will er verhindern, dass der ihm verhasste Claudio glücklich wird.

Derweil wettet Don Pedro, dass er die scharfzüngige Beatrice und den spröden Benedikt bis zur Hochzeit von Hero und Claudio ineinander verliebt machen wird. Dies scheint ein vergebliches Unter­fan­gen, da Benedikt und Beatrice sich ver­abscheuen und sich bei jedweder Gelegenheit die schlimmsten Wortgefechte liefern. Ein Ver­ wirrspiel der Liebe beginnt, das nicht nur eine großartige Komödie entfaltet, sondern uns auch in die tiefen Abgründe blicken lässt, die im Menschen verborgen sind. Regie führt Sebastian Schug, der in der letzten Spielzeit sein Debüt am Nationaltheater mit Tennessee Williams’ Die Glasmenagerie hatte.

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TRACING TALES MACHINA EX Uraufführung

Text  Clara Ehrenwerth Inszenierung und Ausstattung  Anna Fries Sounddesign  Mathias Prinz Technische Leitung  Robin Krause Technik  Sebastian Arnd

PREMIERE IM OKTOBER 2014 Außenprojekt – Spielort wird noch bekannt gegeben

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Wir müssen uns keine Illusionen mehr ma­ chen: Die Gedanken sind frei – alles andere wird überwacht, gespeichert, aus­gewertet. Jeder, ob Digital Native oder Netzskeptiker, ist betroffen, jede weiß Bescheid – nur das Bewusstsein für die Gefahren der Totalaus­ spähung durch Geheimdienste und Konzerne ist kaum ausgeprägt. Für Widerstand scheinen die Gegner zu ungreifbar und übermächtig: die Algorithmen, hinter denen nur noch selten ein Mensch hervortritt, die Codes, die jeden Spion alt aussehen lassen. Aber was passiert, wenn eine Stelle über alle Informationen der Welt verfügt wie zuvor nur Gott und sein Pendant in der Literatur, der allwissende Erzähler, der die Puppen ganz nach Belieben tanzen, kämpfen und leiden lässt? Wenn die einzelnen Elemente, aus denen wir uns und unsere Wirklichkeiten zusammen­setzen, unsortiert in fremde Hände geraten?

TRACING TALES begibt sich auf die Suche nach den Geschichten, zu denen unsere Daten zusammengefügt werden – und nach ihrem Erzähler, der ihre einzelnen Teile jederzeit beliebig neu anordnen kann. Das Künstlerkollektiv machina eX baut Hybride aus Illusionstheater und Point'n'ClickAdventure. Für die Internationalen Schiller­tage 2013 entstand die Arbeit BLIND VARIATION #3. Aktuell koope­rieren sie im Rahmen des Doppel­ pass-Fonds der Kulturstiftung des Bundes mit dem FFT Düsseldorf unter dem Namen »Game ON Stage«.

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HERRINNEN THERESIA WALSER Uraufführung

Inszenierung  Burkhard C. Kosminski Bühne  Florian Etti Kostüme  Ute Lindenberg Musik  Hans Platzgumer

PREMIERE AM 29. OKTOBER 2014 IM SCHAUSPIELHAUS

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Sie alle haben an Eliteuniversitäten beste Abschlüsse gemacht, sie haben teuerste Managerinnenschulungen hinter sich, haben Kurse für weibliche Führungskräfte absolviert und kennen die verschiedensten Spielarten, wie man sich durchsetzen kann, und die ewige Frage, ob sie als Frauen Männer spielen müssen. Katharina, Anke, Ragna und Sabine haben es bis an die Spitze von Firmen und Konzernen geschafft. Sie sind das, was man gemeinhin Global Playerinnen nennt. Nun haben ihre Firmen für sie in den Bergen von Davos einen Kurs mit dem Titel gebucht: »Global Leader of Tomorrow«.

Leiterin ist. Aus der Verunsicherung, nicht zu wissen, wer hier wer ist, brauen sich allerlei ungute Vermutungen zusammen. Allmählich entpuppt sich die Mechanik ihrer jahrelang antrainierten Strategien als vollkommen grotesk. Immer mehr fragen sich die Vier, warum ihre Firma ausgerechnet sie zu diesem Kurs angemeldet hat. Nach Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel hat Theresia Walser ein weiteres Auftragswerk für das Nationaltheater geschrieben.

Die vier Damen kommen an, nur fehlt von der Kursleiterin jede Spur. An ihrer Stelle werden sie von einem Sparringspartner empfangen, der sich abwechslungsweise Hans Uwe oder Jens Dieter nennt. Auch er behauptet, die Kurs­leite­rin nicht zu kennen, und erklärt, dass eine der vier anwesenden Damen selbst die

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HOMO FABER MAX FRISCH

Inszenierung  Georg Schmiedleitner Bühne und Kostüme  Florian Parbs

PREMIERE AM 8. NOVEMBER 2014 IM SCHAUSPIELHAUS

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»Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Wieso Fügung?« Walter Faber Walter Faber ist ein Vernunftmensch, ein Macher. Er glaubt sein Leben vollkommen im Griff zu haben. Doch als er in einem Passa­ gierflugzeug über der Wüste von Tamaulipas, Mexiko notlanden muss, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, die sein Leben aus den Fugen geraten lässt. Er begibt sich mit Herbert, den er im Flugzeug kennenlernt und der der Bruder seines alten Freundes Joachim ist, nach Guatemala. Dort finden sie Joachim tot vor und bestatten ihn. Da Walter dienstlich nach Paris muss, beschließt er spontan eine Schiffsreise zu unternehmen. Er lernt auf dem Schiff die junge Sabeth kennen, ohne zu wissen, dass sie seine Tochter ist. Sabeth wurde von Hanna, Walters Jugendliebe, und Joachim groß­ gezogen, nachdem Faber Hanna verlassen hatte, um beruflich ins Ausland zu gehen.

Sabeth und Walter verlieben sich, doch was glücklich beginnt, endet in einer Tragödie von antikem Ausmaß. Mit seinem 1957 veröffentlichten Roman Homo Faber stellt Max Frisch Technik und Mythos nicht als Gegensätze gegenüber, sondern zeigt sie als komplementäre Bild­ nisse einer Weltauslegung. Er stellt die alles überdauernde Frage nach der Schuld mensch­lichen Handelns und setzt Walter Faber immer wieder dem Schicksal aus. Georg Schmiedleitner, der am Nationaltheater zuletzt Woyzeck inszenierte, führt Regie.

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PETER PAN NACH JAMES MATTHEW BARRIE Familienstück Deutsch von Erich Kästner ab 8 Jahren / 3. Klasse

Inszenierung  Cilli Drexel Bühne  Maren Greinke Kostüme  Janine Werthmann Musik  Till Rölle

PREMIERE AM 23. NOVEMBER 2014 IM SCHAUSPIELHAUS Eine Produktion von Schauspiel und Schnawwl

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Wendy und ihre Brüder bleiben allein mit ihrem Kindermädchen Nana, einem Hund, zu Hause. Ohne Erwachsene im Haus wird es gleich lustiger, und als Peter Pan zum Fenster hereinschneit, sind der Fantasie keine Gren­ zen mehr gesetzt: In Nimmerland ist Peter der Anführer der Bande »Die verlorenen Jungs«. Wendy und ihre Brüder werden in die Bande aufgenommen und müssen mit Nixen, Feen, Indianern und mit Käpt’n Hook und seinen Piraten kämpfen. Außerdem buhlen Wendy und Klingklang, Peters Fee, um Peters Gunst. Trotzdem erscheint das Leben in Nimmerland wie ein großer Traum voller phantastischer Erlebnisse. Doch bald merkt Wendy, dass sie nicht für immer ein Kind bleiben will. Sie muss eine Entscheidung treffen: Sollen sie und ihre Brüder im Nimmerland der Bandenspiele bleiben oder geht sie mit ihren Brüdern zurück zu den Eltern nach Hause, um in der eigenen Familie noch kurz die endliche Kindheit zu genießen?

James Matthew Barries Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte gehört zu den klassischen Helden der Kinderliteratur und hat unzäh­lige Generationen von Familien begeistert. J. M. Barrie entwickelte die Geschichte 1904 gemeinsam mit seinen fünf Adoptiv­ kindern in London. Inszenieren wird Cilli Drexel, die zuletzt bei Thomas Arzts In den Westen im Schauspiel Regie führte.

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FARBENBLINDE ARBEIT DIETMAR DATH Uraufführung

Inszenierung  Robert Teufel Ausstattung  Friederike Meisel

PREMIERE IM DEZEMBER 2014 IM STUDIO

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Michelle schmeißt ihre Mitbewohnerin Sofie aus der gemeinsamen WG. Früher waren sie beste Freundinnen und Sofie liebte Michelles Bruder Gerald. Jetzt streiten sie über feminis­ tische Filmclubarbeit und den Sinn politischer Aktionen. Michelle ist Wissenschaftlerin und entwickelt eine Datenbrille um Wahrnehmungs­ probleme zu lösen, die sie an ihrem Bruder Gerald, einem erfolglosen Schriftsteller, aus­ probiert. Sofie macht Kunst im Knast. Mit den Frauen einer Strafvollzugsanstalt arbeitet sie an einem Projekt, hinter dem sich auch ein persönlicher Racheplan gegen den Gefängnis­ direktor verbirgt. Als Michelles Datenbrille in Sofies Hände gelangt, entfacht das Kunst­ projekt eine Gefängnisrevolte …

Freiheit losgeworden sind« (D. Dath) und die Frage, ob die Unterschiede zwischen Kreativ­ wirtschaft, Kunstbetrieb, Knast und normaler Warenproduktion schon so verschwommen sind, dass wir nicht mehr wahrnehmen unter welchen Bedingungen wir leben und arbeiten.

In Farbenblinde Arbeit geht es »um Kunst im Gefängnis, Kunst als Gefängnis und beide als Metaphern dafür, wie die Menschen endlich sowohl privat wie öffentlich jede Aussicht auf

Robert Teufel, der am Nationaltheater bereits Dantons Tod, wohnen. unter glas und Brilliant Adventures inszeniert hat, wird das Stück zur Uraufführung bringen.

Dietmar Dath, geboren 1970, hat zahlreiche Romane, Sachbücher, Theaterstücke und Gedichte veröffentlicht. Zuletzt erschienen das mit Barbara Kirchner verfasste Sachbuch Der Implex (2012) und Feldeváye – Roman der letzten Künste (2014). Farbenblinde Arbeit ist nach Regina oder Die Eichhörnchenküsse (2011) sein zweites Theaterstück für Mannheim.

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FLEISCH UND BLUT ROLAND SCHIMMELPFENNIG Uraufführung

Inszenierung  Burkhard C. Kosminski Bühne  Florian Etti Kostüme  Lydia Kirchleitner Musik  Hans Platzgumer

PREMIERE AM 10. JANUAR 2015 IM SCHAUSPIELHAUS

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Er trifft sie zufällig auf der Straße. Sie fängt plötzlich an zu weinen, und er fragt sie, ob er ihr helfen kann, immerhin kennen sie sich doch von früher. Dass er ihren Sohn unterrichtet hat, bevor er von der Schule flog, wusste er nicht. Freunde von früher – und früher war alles egal, die Herkunft, das Geld, die Schule, die Eltern. Heute ist einer Schuldirektor, und der andere verkauft Autos, und eine sitzt an der Kasse im Supermarkt. Die Stadt ist groß genug, aber manchmal läuft man sich doch über den Weg. Und die Kinder? Den Kindern ist alles egal, das Geld, die Eltern, die Herkunft – Aber dann: eine studiert, einer verkauft Autos wie sein Vater, und einer geht zur Armee – oder soll ich wie meine Mutter im Supermarkt anfangen? Wer ist eigentlich der Vater von dem Jungen? Hat sie nie gesagt. Es regnet, und er bringt die weinende Frau zu ihrer Wohnung, in der Wohnung haben schon ihre Eltern gewohnt. Und später fragt ihn seine Ehefrau: Alles in Ordnung? Ja, sagt er, aber von diesem Tag an ist nichts mehr in Ordnung, nichts. (Roland Schimmelpfennig)

Roland Schimmelpfennig, geb. 1967, ist »der führende deutsche Dramatiker« (FR). Er schrieb Auftragsarbeiten für das Schau­ spielhaus Zürich, das Deutsche Theater Berlin, das Schauspielhaus Bochum, das Wiener Burgtheater und andere. 2010 erhielt er den Mülheimer Dramatikerpreis für sein Stück Der goldene Drache.

Ein Auftragswerk für die Frankfurter Positionen 2015 – eine Initiative der der BHF-BANK-Stiftung

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EMILIA GALOTTI Ein Trauerspiel

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

Inszenierung  Elmar Goerden Bühne  Silvia Merlo /Ulf Stengl Kostüme  Lydia Kirchleitner

PREMIERE AM 28. FEBRUAR 2015 IM SCHAUSPIELHAUS

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Der Prinz von Guastalla verliebt sich in Emilia Galotti, die Tochter eines Obersts und Verlobte des Grafen Appiani, und beauftragt seinen Kammerherrn Marinelli ihm das junge Mädchen zu verschaffen. Auf dem Weg zu ihrer Hochzeit lässt Marinelli Emilia und den Grafen Appiani von Banditen überfallen. Bei diesem fingierten Anschlag stirbt Appiani und Emilia wird zu ihrer vermeintlichen Rettung in das Lustschloss des Prinzen gebracht. Marinellis Plan scheint aufzugehen. Unter dem Vorwand, dass der Überfall erst gericht­ lich aufgeklärt werden muss, bleibt Emilia in den Händen des Prinzen. Aus Angst, der Verführung des Prinzen nicht widerstehen zu können, bittet Emilia ihren Vater, sie zu töten und ihre Ehre zu retten: »Ich habe Blut, mein Vater, so jugendliches, warmes Blut als eine. Auch meine Sinne, sind Sinne …«

Lessing macht in seinem Trauerspiel aus dem Motiv der römischen Virginia eine bürgerliche Emilia, weil er überzeugt ist »dass das Schicksal einer Tochter, die von ihrem Vater umgebracht, dem ihre Tugend werter ist, als ihr Leben, für sich schon tragisch genug, und fähig genug sei, die ganze Seele zu erschüttern.« Es inszeniert Elmar Goerden, der in Mannheim bereits bei Henrik Ibsens Die Wildente Regie geführt hat.

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SANTA MONICA AKIN E. SIPAL Uraufführung

Inszenierung  Tarik Goetzke Ausstattung  Marcela Snaselova

PREMIERE IM MÄRZ 2015 IM STUDIO

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Es dauert eine Weile, bis die Ärzte heraus­ finden was mit dem Jungen nicht stimmt, was die vielen roten Punkte auf dem Körper des kleinen Bruders zu bedeuten haben. Die Familie ist noch in den Urlaub an die türkische Mittelmeerküste gefahren, nach Akcay, ins Land ihrer Väter. Zurück im Ruhrgebiet müssen Mutter, Vater und der große Bruder erkennen, was dem kleinen fehlt: Thrombozyten, Blut­ plättchen – ein Symptom bei akuter Leukämie, Blutkrebs. Gemeinsam erzählen die vier diese Krank­ heitsgeschichte, die zugleich eine Geschichte über Angst, Schmerz, Hoffnung ist. Die Ver­ zweiflung der Mutter, die raucht um die Zeit zu struk­­­turieren, oder die des Vaters, der Hilfe bei einem brasilianischen Heiler sucht, zeigen aber auch die Versuche jedes einzelnen, dem lähmenden Warten auf den passenden Knochen­ markspender etwas entgegen zu setzen.

Akın E. S ipal bearbeitet ein schweres Thema in einer leichten, humorvollen und poetischen Sprachpartitur. Akın E. Sipal wurde 1991 in Essen geboren und studiert bildende Kunst mit Studien­ schwerpunkt Film an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 2012 erschien sein erstes Stück Vor Wien im Suhrkamp Theaterverlag. Für Santa Monica erhielt er 2013 den Förderpreis für Literatur der Hamburger Kulturbehörde. Tarik Goetzke hat am Nationaltheater bereits Hurenkinder Schusterjungen von Marianna Salzmann uraufgeführt. Die Inszenierung wurde zum Regiefestival Radikal jung 2014 nach München eingeladen.

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BETTY LAURA MARKS Deutschsprachige Erstaufführung

Inszenierung  Robert Teufel

PREMIERE AM 25. APRIL 2015 IM SCHAUSPIELHAUS

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Ein schönes Einfamilienhaus am Rande einer amerikanischen Großstadt. Hier wohnen die junge Crystal und der verwahrloste Gary. Kennengelernt haben sie sich gerade beim Einzug. Beide hatten dieselbe Idee. Warum nicht die Immobilienkrise nutzen, in eines der leerstehenden Häuser ziehen und als illegalen Wohnraum nutzen? Jetzt müssen sie miteinan­ der auskommen. Gary ist extrem misstrauisch und verlässt nur selten das Haus. Crystal braucht dringend Geld, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie arbeitet als Autoverkäuferin und für einen Abschluss ist ihr fast jedes Mittel recht. Damit der dubiose Lebensberater Charlie ihr endlich den Sportwagenvertrag unterschreibt, ver­ kauft sie auch sich selbst. Crystals Leben ist ein einziger Bluff. Sie führt eine Schein­exis­ tenz, ohne festen Wohnsitz, ohne sicheren Job und ohne geregeltes Einkommen. Aber sie kämpft für ein neues Leben und eine Person namens Betty…

Laura Marks Figuren behaupten ein Leben, das sie längst nicht mehr haben. Der Über­ lebenskampf dieser Mittelschichtsschicksale nach dem großen Crash und dem Platzen der Immobilienblase ist anrührend und komisch zugleich. Die amerikanische Autorin Laura Marks schrieb unter anderem schon für das Royal Exchange Theatre und die Steppenwolf Theatre Company. Sie bekam für ihr Schreiben schon mehrere Preise verliehen. Betty wurde Off-Broadway am City Center Stage II in New York uraufgeführt. Laura Marks kommt ursprünglich aus Kentucky und lebt mittler­ weile in New York.

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DEKALOG – DIE ZEHN GEBOTE KRZYSZTOF KIESLOWSKI UND KRZYSZTOF PIESIEWICZ Deutsch von Beata Prochowska Inszenierung   Dominic Friedel Ausstattung   Peter Schickart

PREMIERE IM MAI 2015 IM STUDIO

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Ein Professor, der an die Berechenbarkeit der Welt glaubt, doch dann geht sein kleiner Sohn aufs Eis, eine schwangere Frau, deren Kind nur leben darf, wenn ein Anderer stirbt, ein junger Mann, der einen Taxifahrer tötet, mitten im belanglosen, elenden Alltag, eine Ethikpro­ fessorin, die, plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, jeden Halt im Leben verliert… Der Dekalog ist keine Illustration der bibli­ schen Zehn Gebote, es sind Geschichten, die an die Fundamente des Menschseins gehen. Und zum Erzählen gehört es, das Übertreten der Gebote zu schildern und das, was daraus folgt, an Schmerz, an Opfer, an Strafe. »Chaos und Unordnung beherrschten Polen – überall, alles, praktisch jedermanns Leben«, so erin­ nert sich der Regisseur Krzysztof Kieslowski an die Achtziger Jahre, als er seinen großartig trostlosen Filmzyklus schuf. »Immer häufiger hatte ich den unabweisbaren Eindruck, ich sähe Menschen, die nicht wirklich wüssten, warum sie lebten«.

Werteverlust und verzweifelte Sinnsuche sind längst diagnostizierte Gefühle einer postmo­ dernen Gesellschaft, gleichzeitig erleben wir heute in Westeuropa täglich, dass Moral ein dehnbares Gut ist und in der Weltpolitik gern ein Gummigeschoss für alles und jeden. Hausregisseur Dominic Friedel klopft Kieslow­ skis Dekalog auf seinen aktuellen Gehalt hin ab und stellt die alten Fragen nach Glaube, Liebe, Eifersucht, Tod und Verbrechen neu. Krzysztof Kieslowski, 1941-1996, galt als einer der bedeutendsten Filmregisseure Polens und wurde international mit Preisen ausgezeich­ net. Besonders bekannt ist seine Trilogie Drei Farben: blau, rot, weiß. Krzysztof Piesiewicz, geboren 1945, lebt als Rechtsanwalt und Drehbuchautor in Warschau. Er lieferte die Inspiration für einzelne Geschichten des Dekalogs aufgrund wahrer Begebenheiten aus seiner Anwaltspraxis.

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DIE RÄUBER FRIEDRICH SCHILLER

Inszenierung  Calixto Bieito

PREMIERE AM 12. JUNI 2015 IM SCHAUSPIELHAUS Im Rahmen der 18. Internationalen Schillertage 2015

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Zwei ungleiche Söhne ringen um die Gunst ihres Vaters, des Grafen von Moor. Karl, der Erstgeborene, bittet um Vergebung für seine Jugendsünden aus Leipziger Studentenzeiten. Franz, der sich gegenüber Karl und von der Natur benachteiligt sieht, unterschlägt dem alten Moor das Reuegesuch und intrigiert gegen den älteren Bruder. Karl wird daraufhin vom Vater verstoßen, erben soll nun Franz. Karl wollte zu seiner Familie und Geliebten Amalia zurückkehren. Die unversöhnliche Antwort des Vaters bewirkt einen anderen Entschluss: Er gründet eine Räuberbande. Als ihr Hauptmann will er für die Unterdrückten und gegen die obrigkeitsstaatliche Ordnung kämpfen. Doch als Gewalt und Mord über­ handnehmen, gerät er ins Zweifeln und kehrt schließlich zurück in seine Heimat. Dort wird er sich der Ausweglosigkeit seiner Schuld bewusst. Schiller stellt in seinem Stück, das Seelendrama, Familientragödie und politi­ sches Melodram zugleich ist, die Frage nach individueller Schuld und Freiheit.

Nach Bernarda Albas Haus, Das Leben ein Traum und Der Sturm wird Calixto Bieito Schillers 1782 in Mannheim uraufgeführtes Drama am Nationaltheater zur Eröffnung der 18. Internationalen Schillertage 2015 inszenieren.

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18. INTERNATIONALE SCHILLERTAGE 12. BIS 20. JUNI 2015

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DRINNEN/DRAUSSEN 18. Internationale Schillertage vom 12. bis 20. Juni 2015 Die diesjährigen Internationalen Schillertage beschäftigen sich vor dem Hintergrund von Schillers Freiheitsbegriff mit den heutigen räumlichen, sozialen und kulturellen Grenzen. Wer ist drinnen? Wer ist draußen? Wer hat Teil an der Gesellschaft, wer nicht? Wie formiert sich Gesellschaft überhaupt? Neun Tage lang laden verschiedene Spiel­ stätten zum Besuch ein. Der Stadtraum – auch als Asylraum – mit all seinen Bewohnern, bietet Erkundungsmöglichkeiten. Sowohl Gastspiele als auch Eigenproduktionen werden zu sehen sein. Das Verhältnis zwischen Künstler und Publikum wurde bei den letzten Internationalen Schillertagen, dem Jahr der großen Protest­ bewegungen, bereits in besonderer Weise aus­ gelotet. Diese Auseinandersetzung wird dies­ mal, im Jahr der großen Fluchtbewegungen, fortgesetzt. Und natürlich gibt es wieder Dis­ kussion, Musik, Feier und ein Förderprogramm für junge Stipendiaten. »Seid umschlungen Millionen«, heißt es dank Friedrich Schiller in der Europa-Hymne, »Diesen Kuß der ganzen Welt!« Doch wem öffnet Europa die Arme? Menschen, fliehend aus anderen Teilen der Welt? Oder ist es eher die Hymne der FESTUNG Europa, um die es hier geht? Segregationsprozesse in den europäischen Städten treten häufiger auf. Auf der ganzen Welt schotten sich die Reichen in geschlossenen, bewachten Wohnanlagen ab. Wer ist Mitglied exklusiver Clubs und wer findet Zugang zu welchem Netzwerk? Online oder offline sein

ist in unserem hochtechnologischen Zeitalter eine Machtfrage. Grenzen tun sich spätestens im schulpflichtigen Alter auf, welche Bildungs­ chancen hat mein Kind? Die Welt wird immer kleiner, heißt es, aber für viele ist es unmöglich von einem Ort an den anderen zu kommen. Das gilt auch für die Grenze zu Deutschland. Am Ende stehen dort in vielen Fällen Lager, Abschiebung und immer wieder der Tod auf der Flucht. Wer aus einem falschen Land kommt und bei uns Arbeit sucht, hat meist keine Chance. Auch an den Finanzmärkten geht es um Grenzen. Im Zuge der europäischen Finanz­ krise und einer scheinbar grenzenlosen Schuldenflut hat das »Seid umschlungen Millionen« allerdings für so manches zynische Wortspiel gesorgt. Insgesamt stellt sich also auch die Frage: Wo sollen Grenzen gezogen werden? In Schillers »ästhetischer Welt ist jedes Naturwesen ein freier Bürger, der mit dem Edelsten gleiche Rechte hat, und nicht einmal um des Ganzen willen darf gezwungen werden, sondern zu allem schlechterdings konsentieren muß.« Wo muss Kunst Grenzen setzen, um ihre Diffe­ renz zu den Medien und der Kulturindustrie zu bewahren, um Freiheit zu gewinnen?

18. I N TE R N ATI O N A LE S C H I LLE RTAG E   69


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TRACING ISADORA


BALLETT   71


PURE DOMINIQUE DUMAIS Uraufführung

Choreografie  Dominique Dumais Bühne  Christian Thurm Kostüme  Eleni Chava Licht  Bonnie Beecher

PREMIERE AM 11. OKTOBER 2014 IM SCHAUSPIELHAUS

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pure: engl. rein, klar, unverfälscht. Gemeinsam mit den Tänzern des Ensembles lotet Dominique Dumais diese Qualitäten tänze­ risch aus und führt damit die in ihrem Stück R.A.W. in der Spielzeit 2012/2013 begonnene Bewegungsrecherche fort. Dabei steht die enge Zusammenarbeit zwischen Darsteller und Choreograf im Vordergrund. Ausgehend von der oft langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit entwickelt sich ein Proben­ prozess aus gemeinsamen Experimenten und konzentrierter Auseinandersetzung, zwischen Intensität und Überraschung.

Die Live-Improvisationen der Musiker auf der Bühne schaffen ihr den geeigneten Rahmen für die Entwicklung einer intensiven Tanztheatersprache: Pure und direkte Bezie­ hungen zwischen Musik und Tanz, zwischen Körpern, zwischen Bewegung und Raum, zwischen Performern und Publikum.  PURE widmet sich dem Tanz selbst und führt die Arbeitsweise weiter, die Dominique Dumais mit R.A.W. begonnen hat und die in eine Trilogie münden soll.

Dominique Dumais hat in vielen Tanzstücken wie Frida Kahlo, Der kleine Prinz oder Tracing Isadora eindrückliche Soli für die Darsteller des Ensembles geschaffen. Sie lässt sich auf die Bewegungssprache und Ausdruckskraft jedes einzelnen Darstellers ein und begreift sie als Herausforderung und Chance für ihr eigenes choreografisches Arbeiten.

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2 GENTS KEVIN O'DAY frei nach William Shakespeares The Two Gentlemen of Verona Uraufführung

Choreografie  Kevin O'Day Musik  Thomas Siffling (Auftragskomposition) Musikalische Leitung  Joseph Trafton Ausstattung  Thomas Mika

PREMIERE AM 30. JANUAR 2015 IM OPERNHAUS

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Freundschaft oder Liebe, Stadt oder Land, Treue oder Verrat – Shakespeares frühe Komödie The Two Gentlemen of Verona ist geprägt von Gegensätzen. Ballettintendant Kevin O'Day greift sie auf, um seine ganz eigene Version des Shakespeare-Stoffs zu erzählen. Die beiden Freunde Valentine und Proteus stürzen sich mit großen Erwartungen aus ihrer beschaulichen Heimat in das rauschende Leben einer Metropole. Überwältigt von den neuen Eindrücken lassen sie sich von den Versprechungen der Stadt verleiten, verlieren ihr inneres Gleichgewicht, verraten ihre eigenen Prinzipien und wenden sich liebestrunken sogar gegeneinander. Erst eine groteske Begegnung im Wald öffnet ihnen die Augen. So steht die Reise der Jugendfreunde symbolisch vor allem für eins: eine Reise zu sich selbst.

Nach Romeo und Julia (2011) und Othello (2013) vollendet Kevin O'Day mit 2 Gents seine Shakespeare-Trilogie in Mannheim. Musi­ka­lisch unterstützt wird die Opernhaus­ produk­tion von Thomas Siffling, der nach R.A.W. (2012) seine zweite Auftragskompo­ sition für das Mannheimer Ballett entwickelt. Zusammen mit einer großen Live-Band erar­ beitet er den Kontrast von Heimat und Metro­ pole in einer Fusion von volkstümlichen und urbanen Klängen. Mit freundlicher Unterstützung von Eckart Diedrichs

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BODY & LANGUAGE Uraufführung

Choreografie  Lukáš Timulak Bühne  Peter Bil’ak Licht  Tom Visser

PREMIERE AM 21. MAI 2015 IM SCHAUSPIELHAUS

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Diese Zusammenarbeit ist ein Wiedersehen: 2006 zeigte Lukáš Timulak am Nationaltheater eine extrem konzentrierte Kurz-Choreografie im Rahmen des mehrteiligen Ballettabends Entre Deux. Lukáš Timulak – damals als JungChoreo­graf und Tänzer des renommierten Nederlands Dans Theaters ein absoluter Geheimtipp – hat sich zwischenzeitlich mit Arbeiten für seine Heimatcompagnie NDT, das Slowakische National­theater, das Göteborg Ballett und das Luzerner Theater als feste Größe der inter­nationalen Tanzszene etabliert. Schon 2006 bewies er mit seinem SchattenDuett vor einer Videoleinwand ein besonderes Gespür für die Prägnanz von klaren tänzeri­ schen Bewegungen.

Lukáš Timulak stellt den Tanz in den Vorder­ grund: Starke, aber fließende Bewegungen mit schnellen Wechseln und ausgeprägtem Raum­ gefühl prägen seine Choreografien. Zusammen mit seinem langjährigen künstlerischen Partner, dem Grafikdesigner und Videokünstler Peter Bil’ak, erforscht er die Bühne als Spielfeld, auf dem sich immer neue Anordnungen finden lassen. Gemeinsam schaffen sie Arbeiten zwischen spielerischer Leichtigkeit und Ernst, Spannung und Entspannung, Einfachheit und technologischer Komplexität.

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CHOREOGRAFISCHE WERKSTATT Uraufführung

Choreografie  Mitglieder des Ensembles

PREMIERE IM SOMMER 2015 IM STUDIO

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Die Choreografische Werkstatt macht das Studio zum Atelier: Tänzer verwandeln sich in Choreografen, Musiker, Komponisten oder Kostümbildner. Sie modellieren Bewegung, feilen am Ausdruck und definieren ihre eigene künstlerische Sprache. Sie ent­wickeln Minia­ turstücke in geschlossener Form oder tänze­ rische Studien mit offenem Ende. Sie teilen Prozesse miteinander und mit einem begeis­ terten Publikum. Mit einem lebendigen Programm aus meh­ reren kurzen Stücken an einem Abend hat sich die Choreografische Werkstatt als fester Bestandteil im Programm des Nationaltheaters etabliert. Jedes Jahr kann man dort aufs Neue Trends aufspüren, Unerwartetes erleben und neue Talente entdecken.

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SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE


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SCHREIMUTTER JUTTA BAUER Figurentheater ab 3 Jahren

Inszenierung  Taki Papaconstantinou Bühne  Christian Thurm Kostüme  Eva Roos Dramaturgie  Anne Richter

PREMIERE AM 25. OKTOBER 2014 IM SCHNAWWL

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Manchmal schreit selbst die beste Mutter der Welt. Wenn sie dann ihr Kind anschreit, kann dieses schon mal auseinander fliegen. Aber Mutter und Kind begeben sich ganz schnell auf den aufregenden Weg, sich wieder zusammen zu raufen. Fehler passieren und »Entschuldigung!« kann man nicht schöner sagen als in dieser Geschichte. Die bedeutende Bilderbuchkünstlerin Jutta Bauer, Jg. 1955, hat in ihrem 2001 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeich­ neten Bilderbuch Schreimutter ein poetisches Werk über die ganze Welt geschaffen.

Helene Schmitt, neues Mitglied im SchnawwlEnsemble, stellt sich mit diesem Solo als Figuren- und Schauspielerin in Mannheim vor. Sie hat an der Ernst-Busch-Hochschule Berlin zeitgenössische Puppenspielkunst studiert und wird diese Inszenierung in ihren Studien­ abschluss einbringen. Der Schweizer Regisseur Taki Papaconstan­tinou ist ein erfahrener Bilderbuchbearbeiter und hat für die Junge Oper in Mannheim Die Nachtigall inszeniert.

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PETER PAN NACH JAMES MATTHEW BARRIE Familienstück Deutsch von Erich Kästner ab 8 Jahren / 3. Klasse

Inszenierung  Cilli Drexel Bühne  Maren Greinke Kostüme  Janine Werthmann Musik  Till Rölle

PREMIERE AM 23. NOVEMBER 2014 IM SCHAUSPIELHAUS Eine Produktion von Schauspiel und Schnawwl

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Wendy und ihre Brüder bleiben allein mit ihrem Kindermädchen Nana, einem Hund, zu Hause. Ohne Erwachsene im Haus wird es gleich lustiger, und als Peter Pan zum Fenster hereinschneit, sind der Fantasie keine Gren­ zen mehr gesetzt: In Nimmerland ist Peter der Anführer der Bande »Die verlorenen Jungs«. Wendy und ihre Brüder werden in die Bande aufgenommen und müssen mit Nixen, Feen, Indianern und mit Käpt’n Hook und seinen Piraten kämpfen. Außerdem buhlen Wendy und Klingklang, Peters Fee, um Peters Gunst. Trotzdem erscheint das Leben in Nimmerland wie ein großer Traum voller phantastischer Erlebnisse. Doch bald merkt Wendy, dass sie nicht für immer ein Kind bleiben will. Sie muss eine Entscheidung treffen: Sollen sie und ihre Brüder im Nimmerland der Bandenspiele bleiben oder geht sie mit ihren Brüdern zurück zu den Eltern nach Hause, um in der eigenen Familie noch kurz die endliche Kindheit zu genießen?

James Matthew Barries Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte gehört zu den klassischen Helden der Kinderliteratur und hat unzäh­lige Generationen von Familien begeistert. J. M. Barrie entwickelte die Geschichte 1904 gemeinsam mit seinen fünf Adoptiv­ kindern in London. Inszenieren wird Cilli Drexel, die zuletzt bei Thomas Arzts In den Westen im Schauspiel Regie führte.

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EIN NEUES STÜCK ENSEMBLEPROJEKT Uraufführung ab ca. 14 Jahren

Inszenierung  Andrea Gronemeyer Dramaturgie  Anne Richter

PREMIERE AM 5. DEZEMBER 2014 IM SCHNAWWL

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Facebook, WhatsApp oder Snapchat, ein Film auf Youtube oder ein Konto bei ICQ; – was immer die angesagte Plattform gerade ist, vorrangig geht es um Kommunikation: Freunde finden oder Freundschaften pflegen, in Verbindung bleiben, sich gegenseitig mit Informationen aushelfen oder direkt infor­ mieren. Die technischen Möglichkeiten von überall mit jedermann in Kontakt zu treten sind so vielfältig wie noch nie. Doch dann sitzt man im Bus und ist allein – zwar mit aller Welt verbunden, aber nicht mit dem nächsten Sitznachbarn.

Doch es liegt nur an mir: Jeder Post, jedes Bild, jeder Beitrag veröffentlicht einen kleinen Teil von mir in der Welt. So inszeniere ich mich, entwerfe mich neu, spiele mit den Ichs. Das Spiel mit der eigenen Identität macht Spaß. Wie viele Identitäten habe ich, wie viele Alter, wie viele Lieblingsessen? Wer weiß von mir was? Was weiß welcher Freund? Und wenn ich mich in den vielen Ichs verliere, den Überblick verliere oder bewusst täusche? Denn auch Lügen war noch nie so einfach wie heute. Das neue Jugendstück will der Suche nach dem eigenen Ich in der virtuellen und der realen Welt auf den Grund gehen. Wir sind gespannt, auf welche Ichs wir stoßen!

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ZAUBERMÜHLE KATRIN LANGE Uraufführung ab 8 Jahren

Inszenierung  Rüdiger Pape Bühne und Kostüme  Dietmar Teßmann Dramaturgie  Anne Richter

PREMIERE AM 21. FEBRUAR 2015 IM SCHNAWWL

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Aus dem Kalewala, dem finnischen National­ epos, wehen Geschichten aus alten Zeiten herüber, der Brunnen der Vergangenheit ist tief und geheimnisvoll. Das zentrale Thema des Kalewalas ist die Schmiedekunst. Ihr Held ist der Schmied Ilmar, ein wunderbarer Schöpfer und Handwerker. Er hat den Himmel sogar ohne Naht geschmiedet. Sein Freund Wainö ist ein hervorragender Sänger und Denker, kann damit aber seine angebetete Aino nicht gewinnen. Mutter Nordland verlangt eine Zaubermühle mit drei Ausgängen für Mehl, Salz und Gold als Brautpreis. Ilmar schmiedet diese Zaubermühle für den Freund. Im Nordland kehrt mit ihr der Wohlstand ein. Allerdings bekommt der Schmied die Braut, nicht Wainö und auch das Nordland kann seinen Wohlstand nicht genießen, denn mit ihm kommt auch der Neid in die Welt.

Für die Schnawwl-Spielplanreihe Mythen der Welt schreibt die bekannte Berliner Autorin Katrin Lange nach Motiven aus dem Kalewala ein Schauspiel, das Liebesgeschichte mit Abenteuer, Zaubermärchen mit gesell­schaft­lichen Fragen verbindet. Katrin Langes Schau- und Hörspiele wurden häufig aus­ gezeichnet. Unter anderem erhielt sie den Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 1992 und den Deutschen Kindertheaterpreis 2008. Der Schnawwl zeigte von ihr die Drama­ tisierung des Inuitmärchens Das Mädchen Kiesel und der Hund.

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DU HITLER KRISTO ŠAGOR Deutsche Erstaufführung ab 15 Jahren Inszenierung  Kristo Šagor Bühne  Alexandre Corazzola Kostüme  Eva Roos Musik  Sebastian Katzer Dramaturgie  Anne Richter

PREMIERE AM 18. APRIL 2015 IM STUDIO

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Ich dachte, es geht hier um die Jugend von Adolf Hitler? Geht es auch. Merk ich nicht. Musste besser hinhören. Vier Menschen begeben sich auf die Suche nach dem Menschen Adolf Hitler. Sie finden Frank Hüggel, der beim Korrigieren von Klassen­ arbeiten Gewaltfantasien bekommt, Mario Gastler, der gerne vorm Fernseher masturbiert und rätselt, ob er schwul ist, Jessica Stahl, die sich eine Überwachungskamera wünscht, um das Wachstum ihres Bruders genau zu überwachen, und Johannes Bender, der sich auf Landstraßen dem Geschwindigkeitsrausch hingibt. Dazwi­ schen prasseln Fragen: Bist du froh, dass dein Vater tot ist? Hast du Angst vor Frauen? Bist du als Sitzenbleiber ein Versager? Bist du anders als andere, weil dich Opernmusik berührt?

Adolf Hitler war 13 Jahre alt, als sein Vater starb und 18 Jahre alt, als seine Mutter starb. Kann eine Pubertät zwischen diesen beiden menschlichen Verlusten irgendetwas von dem erklären, was wir heute mit einer der berühmtberüchtigtsten Figuren der Zeitgeschichte verbinden? Das Streitgespräch zwischen vier Spielern lässt das Faktische und das Unfass­ bare, das Banale und das Monströse mit Humor aufeinander prallen. Nach der Uraufführung von Du Hitler im Juni 2011 in Linz übernimmt der Autor und Regis­ seur Kristo Šagor selbst diese zweite Insze­ nierung seines Textes. Kristo Šagor hat am Schnawwl zuletzt Nichts. Was im Leben wichtig ist mit Jugend­lichen erarbeitet.

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PROJEKTTITEL

MEHRSPRACHE JAGODA MARINIC Uraufführung

Inszenierung  Marcelo Diaz Bühne  Christian Thurm Kostüme  Eva Roos Dramaturgie  Anne Richter Theaterpädagogik  Marcela Herrera

PREMIERE AM 4. JULI 2015 IM SCHNAWWL

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In Mannheim leben sehr viele Kinder, die mehr als eine Sprache sprechen. Sie sind hier geboren, wachsen in den Quadraten, in der Neckarstadt oder im Lindenhof auf und erlernen auf der Straße, in der KiTa oder in der Schule Deutsch. Zuhause sprechen sie eine der anderen über 100 Sprachen, die in Mannheim gesprochen werden. Mehrsprachigkeit ist ein Geschenk, das aber auch Verantwortung mit sich bringt. Jedes Kind erlebt das anders und doch wird es gemeinsame Erfahrungen geben.

Die Autorin Jagoda Marinic schreibt, inspi­ riert von der Arbeit mit den Kindern, ein Schau­ spiel für das Schnawwl­Ensemble und sein Publikum. Wie die Autorin leben und arbeiten auch der Regisseur Marcelo Diaz und die Theaterpädagogin Marcela Herrera in mehr als einer Sprache. Gemeinsam werden sie eine Mehrsprache-Geschichte, vielleicht auch in mehreren Sprachen, für die Mannheimer auf die Bühne bringen.

Das Regieteam des Mehrsprache-Projekts wird mit sechs mehrsprachigen Kindergruppen in Mannheim theaterpädagogisch arbeiten. Diese Arbeit der Kinder wird das Thema und das Klima der Uraufführung am Schnawwl bestimmen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die ICL

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IMAGINALE 2015 22. BIS 25. JANUAR 2015

Die IMAGINALE, das internationale Figuren­ theaterfestival Baden-Württemberg, zeigt als städteübergreifende Veranstaltung in zwei­ jährigem Rhythmus eine Auswahl der weltweit besten Produktionen für alle Generationen. Um dem Mannheimer Publikum, das sich zu­ nehmend für das vielseitige Genre des Figuren­ theaters begeistert, auch in den Zwischenjahren neue Compagnien und Produktionen vorzustel­ len, führt das Mannheimer Veranstalter-Trio eine nationale Edition des Festivals durch. Kaum ein anderes Genre bietet so viele Mög­lich­keiten wie das Spiel mit Figuren und Objekten, sich auf inhaltlich und ästhetisch innovative Weise mit allen Fragen auseinander­ zusetzen, die gesellschaftlich bewegen. Ausdrucksformen von traditionellen Spiel­ techniken bis hin zu experimentellen Perfor­ mances lassen die Grenzen zu Schauspiel, Musik, Tanz, medialer und Bildender Kunst und Pantomime verschwimmen. Interkulturell, international und inter­disziplinär zu arbeiten, ist im Figurentheater selbstverständlich.

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Auch in der Spielzeit 2014 / 2015 wird das Figurentheaterfestival IMAGINALE erneut zeigen, wie faszinierend, vielgestaltig, ergrei­ fend, inspirierend und unterhaltsam Figuren­ theater sein kann.

Ein Gemeinschaftsprojekt von: – Theater für junges Publikum am Nationaltheater Mannheim n  Alte Feuerwache Mannheim gGmbH n  Abteilung Jugendförderung des Jugendamts der Stadt Mannheim n  Schnawwl

THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM AM NATIONALTHEATER MANNHEIM


KLASSE. SCHULTHEATERWOCHE 15. BIS 19. JULI 2015

Theater von und mit jungen Menschen hat sich in den letzten Jahren in Form, Intensität und Institutionalisierung verändert. Neben festen Jugendtheatergruppen an Theatern, projektbezogenen Kooperationen von Theatern und Schulen und Schultheater-AGs, gibt es auch an Schulen Unterrichtsfächer wie »Literatur und Theater« und »Darstellendes Spiel«. Diese Vielfalt führen wir bei der »Klasse. Schultheaterwoche« zusammen, die in dieser Spielzeit im Festival »Leinen los! Junges Theater im Delta« (siehe Seite 108) integriert ist. Alle Theaterformen und Altersgruppen sind ver­ treten und werden für das Programm ausge­ wählt. Außerdem können Schüler szenische Abschlussarbeiten in Form einer »open stage« präsentieren. Workshops, Gesprächsrunden und gegenseitiges Zuschauen ermöglichen einen Erfahrungsaustausch der jungen Teilnehmer, der die eigene zukünftige Theaterarbeit berei­ chert und neue Horizonte aufzeigt.

Freuen Sie sich auf eine spannende Festival­ woche der jungen Menschen am NTM! Wir danken dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Rotary Club Mannheim-Friedrichsburg für die freundliche Unterstützung.

Weitere Informationen und Bewerbungs­ unterlagen ab Oktober 2014 zum Download unter www.nationaltheater-mannheim.de oder bei: Josefine Rausch josefine.rausch@mannheim.de Tel. 0621 1680 305

K LAS S E .S C H U LTH E ATE RWO C H E   95


LUST FOR LIFE

MANNHEIMER BÜRGERBÜHNE

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JUNGE BÜRGERBÜHNE MANNHEIM

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HOFFNUNG AUF GRÖSSERES WOHLBEHAGEN Uraufführung

Inszenierung  Dominic Friedel Ausstattung  Linda Johnke

PREMIERE AM 26. SEPTEMBER 2014 IM STUDIO

98  P R E M IER EN MAN N HEI MER BÜRGERBÜHNE


Die Kurpfalz ist traditionell von Migration geprägt – war Mannheim z. B. im 16. und 17. Jahrhundert Zufluchtsort vieler Glaubens­ flüchtlinge, so verließen auch mehrere hundert­ tausend Pfälzer und Odenwälder vom 17. bis 19. Jahrhundert ihre Heimat: »Die Hoffnung auf größeres Wohlbehagen treibt diese Leute in einen fernen Welttheil. Sie lassen durch keine Gefahr sich schrecken. Alle schlimmen Nachrichten aus jenem Lande sind für sie gleich Lügen und nur der Brief enthält Wahrheit, welcher erzählt, ein armer Europäer sei ein reicher Amerikaner geworden«, so ein pfälzi­ scher Pfarrer zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts er­ lebte ganz Deutschland seine große Welle der Arbeitsimmigration: Millionen »Gastarbeiter«, hauptsächlich aus Süd- und Südosteuropa, kamen mit »tanta fame e buona volontà«, wie Antonio Giorgio Daniela singt – mit viel Hunger und gewillt, in Deutschland ihr Glück zu machen.

Im 21. Jahrhundert migriert die globalisierte Weltgemeinschaft mehr denn je und in alle Richtungen. Religiöse, soziale, ökonomische, politische und persönliche Gründe veranlas­ sen Menschen nach wie vor, ihre Heimat zu verlassen, um anderswo die Hoffnung auf ein besseres Leben zu ver­­wirk­­­lichen. Hausregisseur Dominic Friedel untersucht in dieser Produktion, was dabei über die Jahr­ hunderte gleich geblieben ist und was sich verändert hat. Als Grundlage dienen ihm dabei historische Auswandererbriefe, Songs of Gast­­ arbeiter und die Geschichten der Mannheimer Migrationserfahrenen.

Ein Info- und Auswahlwochenende findet am 30. und 31. Mai 2014 statt. Anmeldung unter: nationaltheater.buergerbuehne@ mannheim.de Die Proben finden vom 1. bis 31. Juli und vom 1. bis 26. September 2014 statt.

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ARBEITSTITEL

XX ODER XY Choreografisches Theater Uraufführung ab 14 Jahren

Choreografie  Victoria Söntgen und Luches Huddleston Jr. Bühne  Christian Thurm Kostüme  Eva Roos Dramaturgie  Anne Richter Theaterpädagogik  Josefine Rausch

PREMIERE AM 6. JUNI 2015 IM SCHNAWWL

100  P R E M IER EN MAN N H EI MER BÜRGERBÜHNE


Wie wird ein Mann ein Mann? Wie wird eine Frau eine Frau? Die zweite Inszenierung von Schnawwl und Junger Bürgerbühne widmet sich dem Körper in Bewegung. Zwei Choreografen untersuchen mit zwei nach Geschlechtern getrennten Ensem­ bles die Gender-Fragen: Welche Definition von Weiblichkeit kann gelten? Und für wen? Welche von Männlichkeit? Und für wen? Wer definiert hier eigentlich? Die Anforderungsprofile beider Geschlechter sind ständig im Fluss, gesell­ schaftliche Gegebenheiten und Erwartungen verändern sich mit jedem Individuum, das diese für sich definiert. Das Ensemble der Jungen Bürgerbühne wird sich gestaltend auf die Suche machen: schwungvoll, ehrlich und nah bei sich selbst. Bis November 2014 können sich interessierte Jugendliche für die Auswahlworkshops anmel­ den. In den Weihnachtsfeiern beginnen mit den zwei ausgewählten Ensembles das regelmäßige Training und die choreografische Arbeit.

Victoria Söntgen und Luches Huddleston Jr. sind erfahrene Tänzer, Choreografen und Tanzpädagogen. Gemeinsam mit den Jugend­ lichen werden sie bewegten Sichtweisen auf Männlichkeit und Weiblichkeit Ausdruck ver­ leihen. Auf der Schnawwl-Bühne zeigen beide Ensembles ihre Arbeit gemeinsam ein Jahr lang im Spielplan.

Ein Infoabend findet am 14. November 2014 im Schnawwl statt. Information und Anmeldung Catrin Häußler catrin.haeussler@mannheim.de Tel. 0621 1680 449

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DIE JUNGFRAU VON ORLEANS NACH FRIEDRICH SCHILLER UND TEXTEN VON SOLDATINNEN AUS ALLER WELT Inszenierung  Miriam Tscholl Bühne und Kostüme  Katja Turtel Dramaturgie  Hajo Kurzenberger

PREMIERE IM JUNI 2015 IM STUDIO Im Rahmen der 18. Internationalen Schillertage 2015  

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Ursula von der Leyen ist die erste Verteidi­ gungsministerin in der deutschen Geschichte. Doch nach wie vor ist weltweit kein Beruf männ­ licher besetzt als der des Soldaten. Während Männer in den meisten Ländern zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden, melden sich Frauen meist freiwillig zum Einsatz. Ausgehend von Schillers Jungfrau von Orleans befragt diese Inszenierung Solda­tinnen unter­ schiedlicher Länder, die im Krieg waren: Was ist ihre Motivation und was haben sie im Krieg erlebt? Was ist das weibliche Gesicht des Krieges? Miriam Tscholl ist die Leiterin der Bürger­ bühne am Staatsschauspiel Dresden und inszenierte dort u.a. Diesen Kuss der ganzen Welt – ein Schiller-Projekt mit Dresdnern, die Verwandte oder Freunde in anderen Ländern haben.

Als Darsteller und Interviewpartner suchen wir Soldatinnen der Bundeswehr und Frauen, die in anderen Ländern Wehrdienst geleistet haben. Außerdem suchen wir Frauen und Männer, die in Mannheim oder in anderen Ländern geboren wurden und Interesse haben, sich im Rahmen eines Theaterprojektes mit dem Thema auseinanderzusetzen, entweder weil sie selbst private und berufliche Anknüp­ fungspunkte in ihrer Biografie sehen oder weil sie ihren Erfahrungshorizont durch diese Recherche erweitern wollen.

Ein Infotreffen findet am 10. September 2014 um 18.00 Uhr in R4, 5-7 statt. Anmeldung unter: nationaltheater.buergerbuehne@ mannheim.de Die Proben finden zwischen März und Juni 2015 statt.

P R E M I E R E N M A N N H E I M E R B Ü R G E R B Ü H N E   103


DIE MANNHEIMER BÜRGERBÜHNE AUS SICHT DER BÜRGER BIRGIT GREISNER

THOMAS KREIDERMACHER

50, Betriebswirtin Club der Sucher nach der verlorenen Zeit 2012/2013, Club der CrossoverKünstler 2013/2014, Tanzclub der Trans­kulturellen 2013/2014

45, Lehrer Club der toten Dichter 2012/2013, Club der Intendanten 2013/2014, Club der Dramatiker 2013/2014

»Mich fasziniert, dass wir im Spielclub kein fertiges Stück, sondern einzelne Szenen auf ganz vielfältige Arten erarbeitet haben. Am Anfang war mir gar nicht klar, was daraus werden soll, dass hat mich ganz kirre gemacht. Ich wollte auf jeden Fall einen Auftritt, ich wollte die Ernsthaftigkeit dahinter. Die Werkschau war ein gebührender Abschluss, es war total spannend, dass alle Spielclubs etwas gezeigt haben. Ich bin eigentlich ein Projektmensch und dachte, die Theatersache wäre mit einem Spiel­club bei mir abgehakt. Jetzt kann ich gar nicht mehr aufhören.«

»Richtig oft ins Theater geh’ ich erst seit der Bürgerbühne. Ich hab’ im Club der toten Dichter so viel gelernt, dass ich inzwischen mit total anderen Augen ins Theater gehe, ich achte mehr drauf, was ein Schauspieler durchs Spiel ausdrückt, nicht nur durch den Text. Ich kann mittlerweile Stücke dreimal anschauen, weil für mich interessant ist zu sehen, was von der einen zur andern Aufführung anders ist. Und man hat die Gelegenheit, mit andern Theater­interessierten und mit den Profis drüber zu sprechen. Ich trau’ mich bei Nachgesprächen jetzt eher was zu sagen und kann meinen Stand­ punkt vertreten, weil ich mehr Erfahrung hab’. Ich kenne inzwischen so viele Leute, ich war das letzte Jahr nicht mehr im Theater ohne irgendjemanden getroffen zu haben, das ist schon ein bisschen zu Hause.«

104  D IE M AN N H EI MER B Ü R G ERBÜHNE AUS SIC HT DER BÜRGER


MARC PFEIFFER

MARGARET VAZANSKY

44, Freiberuflicher Mediator Kleiner Mann(heimer) – was nun? 2012/2013 und 2013/2014

66, Fremdsprachensekretärin i. R. Club der Outsider 2012/2013, Lust for Life 2013/2014, Club der Crossover-Künstler 2013/2014

»Die unterschiedlichen Lebenseinstellungen der Figuren des Stücks finden sich auch bei uns im Ensemble wieder. Und es war nicht ›wir machen mal auf Schauspiel‹, sondern wir machen mit unserer Lebenserfahrung Theater, da ist viel von uns drin. Viele aus dem Bekannten­ kreis oder auch Unbekannte haben gesagt, dass es sie berührt hat. Sie haben verstanden, dass wir da auch als Personen etwas sagen wollen.«

REYHAN TEMIZ 32, Studentin SoulCity 2012/2013 »Das Interessanteste war für mich, dass ein Haufen fremder Menschen zusammenge­ kommen ist. Am Ende fanden deren ganz eigene Geschichten, Träume und Laster zusammen zu einem Kunstwerk. Für mich bedeutet Bürger­ bühne nicht einfach nur ein Theaterstück mit Laien zu machen, es ist eine Begegnung zwischen Menschen, die in einer Stadt gemein­ sam leben und manchmal auch leiden. SoulCity war einmalig, die Möglichkeit am Theaterleben teilzunehmen, ist eine wunder­ schöne Erfahrung. Auch wenn man bis spät in die Nacht dafür arbeitet.«

»Ich lebe seit 1969 hier und habe die subtile Art des angloamerikanischen Humors, das Ironische, Verspielte, immer vermisst – jetzt hab ich das beim Theater gefunden. Das ist eine ganz andere Art mit Leuten zusammen zu sein, hier werden keine Höflichkeitsgespräche geführt, man geht zwanglos und direkt mitein­ ander um, das finde ich erfrischend. Ich könnte natürlich auch in Vorlesungen gehen, aber wenn du dich aktiv und künstlerisch mit etwas auseinandersetzt, machst du ganz andere Erfahrungen. Ich fand auch interessant zu sehen, dass eine Theaterproduktion kein Geniestreich ist, sondern in erster Linie viel Arbeit, ein Experimentieren und auch ein Kampf. Und ich hab’ mitbekommen, dass es kein Pro­ blem ist, allein ins Theater zu gehen. Diese Riesenhemmschwelle ist nicht mehr da.«

Auch in der Spielzeit 2014 / 2015 wird es wieder ein breitgefächertes Angebot an Spielclubs und Workshops geben. Das detaillierte Programm können Sie der Bürgerbühne-Broschüre entnehmen, die Anfang September 2014 erscheint. Immer auf dem Laufenden bleiben Sie mit dem Bürgerbühne-Newsletter, den Sie unter nationaltheater.buergerbuehne@ mannheim.de abonnieren können.

DIE MANN H E I M E R B Ü R G E R B Ü H N E AU S S I C H T DE R B Ü R G E R   105


JUNGE BÜRGERBÜHNE MANNHEIM DEINE BÜHNE! DEINE ROLLE! DEIN APPLAUS!

Bei der Jungen Bürgerbühne Mannheim stehen Kinder und Jugendliche auf der Bühne. In Jahres- und Ferienclubs begeben sie sich mit Theaterprofis in künstlerische Prozesse und bringen ihre Sicht auf die Welt und ihre Zukunfts­visionen zum Ausdruck. Angelehnt an das Spielzeitmotto des Schnawwl arbeiten die jungen Spieler 2014 /2015 zum Thema Richtungswechsel. Das Jugendkulturzentrum FORUM, die Johannes-Kepler-Grundschule, die HumboldtGrundschule, die Diesterwegschule, die Neckar­ schule, die Uhland-Werkrealschule, die Inte­ grierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried und die Friedrich List-Schule unterstützen die Junge Bürgerbühne u. a. in Kooperationskursen darin, Kinder aus allen Stadtteilen und mit unter­ schied­lichen Hintergründen für die Theater­ kunst zu begeistern.

Für die freundliche Unterstützung des Kurs­programms der Jungen Bürgerbühne danken wir der BASF SE. Unterstützung erfährt die Junge Bürgerbühne Mannheim auch durch die Schnawwl-Paten. Wir danken den Paten, dass sie zuverlässig hinter der Jungen Bürgerbühne Mannheim stehen.

Das aktuelle Programm gibt es ab September 2014 in der BürgerbühneBroschüre und unter www.schnawwl.de. Leitung Spielclubprogramm n  Monika Schill n  Josefine Rausch n  Anne Gorath (in Elternzeit) Information und Anmeldung Catrin Häußler catrin.haeussler@mannheim.de Tel. 0621 1680 449

106  J U N G E B Ü R G ER B Ü HN E MANNHEIM


ZWEITES BÜRGERBÜHNENFESTIVAL Ein deutsch-europäisches Theatertreffen

20. BIS 27. MÄRZ 2015

Nachdem 2014 das erste Bürgerbühnen­ festival am Staatsschauspiel Dresden statt­ gefunden hat, wird in Mannheim das zweite ausgerichtet. Das Festival präsentiert mit jeder Ausgabe zwölf herausragende Insze­ nierungen professionellen partizipatorischen Theaters – aus allen Sparten (Sprech-, Tanz-, Musiktheater) und mit Darstellern jeden Alters. Die Auswahl der Produktionen, die aus Deutschland und ganz Europa stammen, trifft ein Kuratorium aus Vertretern des National­ theaters Mannheim, des Staatsschauspiels Dresden, des Jungen DT Berlin, des Badischen Staatstheaters Karlsruhe sowie des Aalborg Teaters in Dänemark.

Das Festival will einen Überblick über unter­ schiedliche Inhalte und Ästhetiken an Bürger­ bühnen vermitteln und eine Qualitätsdebatte über professionelle Theaterarbeit mit nichtprofessionellen Darstellern anstoßen.

Gefördert durch die

Mit freundlicher Unterstützung von

ZWE I TES B Ü R G E R B Ü H N E N F ESTI VA L  107


FESTIVAL LEINEN LOS! JUNGES THEATER IM DELTA 15. BIS 19. JULI 2015

Das Nationaltheater freut sich sehr darauf, das 10. Festival »Leinen los!« auszurichten, bei dem über 400 theaterspielende Kinder und Jugendliche zu Gast im Nationaltheater Mannheim sein werden. Das »Junge Theater im Delta« ist die erfolgreiche Kooperation des Nationaltheaters Mannheim mit dem Theater und Orchester der Stadt Heidelberg sowie dem Theater im Pfalzbau Ludwigshafen. Weiterer Partner ist außerdem das Kinder­ und Jugend­ theater Speyer. Im Zentrum der Kooperation steht die professionelle Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Das Festival bildet den alljährlichen Höhepunkt, bei dem alle jungen Spieler in ihren Stücken zeigen, was sie bewegt, wovon sie träumen, was ihre Hoff­ nungen und Ziele sind.

Sponsor

108 F EST IVAL L EI N EN LOS! JU NGES THEATER IM DELTA

Dieses Jahr ist auch die Mannheimer Schul­ theaterwoche »Klasse« Teil von »Leinen los!«. Daher können auch Mannheimer Schultheater­ gruppen ihre Theaterarbeit dem jungen Fach­ publikum vorstellen, sich in Diskussionen austauschen und in Workshops neue Theater­ formen ausprobieren. Die Zusammenarbeit der drei Theater und des Kinder- und Jugendtheaters Speyer wird als Projekt der Kulturvision 2015 der Metropolregion Rhein-Neckar 2010 von der BASF SE großzügig finanziell unterstützt. Wichtige Förderer des Projekts sind außerdem der Verkehrsverbund Rhein-Neckar und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH.


disziplin liebt freude Musik erfordert Konzentration. Musik kann trösten, wenn’s mal nicht so gut läuft. Musik kann glücklich machen, wenn die eigenen Fähigkeiten entdeckt werden. Deshalb unterstützen wir in der Region Projekte wie die „School of Rock“ der PopAkademie und „Jugend musiziert“. Wenn Musik machen zum Erlebnis wird, dann ist das Chemie, die verbindet. Von BASF. www.basf.com/mit-uns-gewinnt-die-region

F ESTI VA L LE I N E N LO S ! JU N G ES TH E ATE R I M DE LTA   109


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DER STURM


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STIFFELIO


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DER FREISCHÜTZ


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OTHELLO


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DER IDIOT


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CASANOVA


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SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE


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TAHRIR TELL


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TANZ TROMMEL


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DER UNSICHTBARE VATER


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DIE LIEBE ZU DREI ORANGEN


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DIE EHE DER MARIA BRAUN/DRAUSSEN VOR DER TÜR


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PETER UND DER WOLF


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DIE WELT VON HINTEN WIE VON VORNE


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DER KLEINE PRINZ


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LEON UND LEONIE


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TRACING ISADORA


OPER EXTRA FAMILIENKONZERTE Mara, die Mannheimer Rakete, führt euch durch die Welt der Musik: Das große Orchester beweist, welche Energie es besitzt, und spielt Werke aus allen Epochen. Einzelne Instrumente können in Solo­werken ihre Besonderheiten zeigen, Kammermusik erklingt, Lieder und

Arien werden gesungen und besondere Gäste sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Die Mode­ratoren der Konzerte hören genau hin, fragen nach und entdecken immer wieder Beson­deres. Auch das Publikum muss hellwach sein, damit es nichts überhört!

LIEDERABENDE IN DER MONTAGEHALLE Seit der Spielzeit 2013 /2014 begeistern die Liederabende unserer Ensemblesänger in der Montagehalle (Mozartstr. 9) das Publikum. An diesem ebenso reizvollen wie ungewöhn­lichen Konzertort werden tagsüber die großen Bühnen­ bildteile von den Schlossern und Schreinern zusammengesetzt. Inmitten der halbfertigen

Bühnenbilder finden 80 Zuschauer, ein Konzert­ flügel und bis zu drei Solisten Platz. Der stellver­ tretende Studienleiter Robin Phillips betreut die Reihe künstlerisch. Werke von Mieczysław Weinberg, Richard Strauss und anderen kamen zuletzt zu Gehör. Das neue Programm wird gesondert bekannt gegeben.

THOMAS SIFFLING’S NIGHTMOVES Jazz und Nationaltheater, das gehört zu­sam­ men. Gewachsen aus der Idee, hochkarätigem Jazz ein verlässliches Forum zu bieten, ist die montägliche Konzertreihe Nightmoves in ihrer achten Spielzeit inzwischen nicht mehr aus dem Spiel­plan wegzudenken. In trauter Wohn­zim­mer­ atmos­phäre des Theatercafés wird alle zwei Wochen erstklassiger Jazz geboten von natio­ nalen wie internationalen Künstlern, von heraus­ ragenden Nachwuchsmusikern bis hin zu 140  O P E R E XT R A

Grammy-Gewinnern. Die musikalische Band­ breite reicht von Swing und Bebop bis zu LatinJazz und begeistert das Publikum mit Standards ebenso wie mit brandneuen Kompositionen. Besonderes Highlight der Reihe wird auch in dieser Spielzeit wieder das Nightmoves-Special im Opernhaus sein, diesmal am 8. Juni 2015. Außerdem wird es nach dem Erfolg der Ladies Christmas Jazz Gala am 12. Dezember 2014 wieder ein Weihnachtsspecial geben.


DER FREISCHÜTZ

KAMMERMUSIK IM OBEREN FOYER Für die Kammermusik-Reihe am Sonntag­ vormittag finden sich Mitglieder des Ensembles, des Opernchores und des Nationaltheater­ orchesters zu unterschiedlichen Besetzungen zusammen, die von selten zu erlebenden großen Kammermusikformationen über Streichquartette bis hin zum intimen Zwiegespräch zwischen Stimme und Klavier reichen, und präsentieren so einen weiteren Aspekt ihrer künstlerischen Arbeit jenseits der großen Opernbühne.

THOMAS SIFFLING

Von Oktober bis April bietet das National­ theater allen Freunden der Salonmusik ein besonderes Programm: Bei Kaffee und Kuchen versüßt das Ensemble Salonissimo an zwei Samstagen im Monat die düstere Jahreszeit mit beschwingten Melodien aus Operette, Musical und Film. In der Spielzeit 2014 /2015 feiert die beliebte Reihe Café Concert ihr 250. Jubiläum.

Abenteuerlustige Opern-Neulinge zwischen 15 und 35 Jahren aufgepasst! In der Spielzeit 2014 /2015 starten wieder spannende Expe­di­ tionen zu ausgewählten Opernproduktionen. Der Weg ins Ungewisse führt durch beein­ druckende Bühnenwelten, zu seltenen Stimm­ wundern, Musikern im Dickicht des Orchester­ grabens, durch Technikwüsten und in die Tiefen des Requisitenbunkers – bevor am Ende der Expedition ein gemeinsamer Vorstellungs­ besuch winkt.

© MANFRED RINDERSPACHER

CAFÉ CONCERT

EXPEDITION OPER

O P E R E XTR A   141


AKADEMIEKONZERTE IM ROSENGARTEN 1. AKADEMIEKONZERT

6./7. OKTOBER 2014

Dirigent und Solist  Radoslaw Szulc Antonio Vivaldi  Die vier Jahreszeiten Antonín Dvorák  Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

2. AKADEMIEKONZERT

17./18. NOVEMBER 2014

Dirigent Nikolai Alexeev Solist Koryun Asatryan Alexander Skrjabin  Le Poème de l’Extase Alexander Glasunow  Konzert für Altsaxophon Es-Dur op. 109 Pjotr Iljitsch Tschaikowski  Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29

3. AKADEMIEKONZERT

15./16. DEZEMBER 2014

Dirigent Dan Ettinger Solist Thomas Hampson Richard Strauss  Orchesterlieder Franz Schubert  Große Sinfonie C-Dur D 944

4. AKADEMIEKONZERT Dirigent Bertrand de Billy Solist Pascal Rogé Camille Saint-Saëns  Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22 Anton Bruckner  Sinfonie Nr. 6 A-Dur

142  A K A D E MI EKON Z ERT E I M ROSENGARTEN

19./20. JANUAR 2015


5. AKADEMIEKONZERT

9./10. FEBRUAR 2015

Dirigent Dan Ettinger Solisten Edna Prochnik, Martin Muehle Dmitri Schostakowitsch  Festive Overture A-Dur op. 96 Sergei Prokofjew  Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 Gustav Mahler  Das Lied von der Erde

6. AKADEMIEKONZERT

9./10. MÄRZ 2015

Dirigent Christoph Altstaedt Solist Ilya Gringolts Aribert Reimann  Sieben Fragmente für Orchester in memoriam Robert Schumann Robert Schumann  Violinkonzert d-Moll Felix Mendelssohn Bartholdy  Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56

7. AKADEMIEKONZERT

11./12. MAI 2015

Dirigent Pietari Inkinen Klavier Yulianna Avdeeva Tomi Räisänen  Uraufführung eines neuen Orchesterwerkes Edvard Grieg  Klavierkonzert a-Moll op. 16 Jean Sibelius  Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

8. AKADEMIEKONZERT

29./30. JUNI 2015

Dirigent Dan Ettinger Solist Laura Vukobratovic´ Franz Schubert  Fantasie f-Moll D 940 (Orchestrierung: Felix Mottl) Johann Nepomuk Hummel  Konzert für Trompete und Orchester E-Dur Wolfgang Amadeus Mozart  Sinfonie C-Dur KV 551

Karten bei der Musikalischen Akademie Goethestraße 12 · 68161 Mannheim Tel. 0621 260 44 · Fax 0621 231 82 www.musikalische-akademie.de A K A DE M I E KO N ZE RTE I M R O S E N G A RTE N   143


JUNGE OPER EXTRA KUNST UND SPIELE

Ein großer Dank gilt hier der Robert Bosch Stiftung, durch deren Unterstützung das Projekt ermöglicht wird.

MEIN (UNSICHTBARER) VATER

Die Junge Oper kooperiert für ­dieses Projekt mit drei Mannheimer Kinder­tagesstätten. In dieser Zeit entwickeln Teams – bestehend aus Musik- und Theaterpädagogen – musik­ theaterpädagogische Übungen für Kleinkinder ab zwei Jahren.

Parallel zur Arbeit der Pädagogen entwickelt die Junge Oper in der Spielzeit 2014 /2015 mit den teilnehmenden Kinder­tagesstätten die professionelle Musik­theaterinszenierung Die Geburt der Stimme (Arbeitstitel), s. Seite 34. Auf diese Weise wird ein intensiver Austausch zwischen den Künstlern, Erziehern und den Kin­ dern gewährleistet. Ziel des gemeinsam durch­ ge­führten Projektes ist die unmittelbare Teilhabe der Kinder an Kunst und die Entfaltung ihres kreativen und künstlerischen Potentials.

144  J U N G E OPER EXT R A

ERICH KÄSTNER GRUNDSCHULE | © NINA URBAN

Mit dem Projekt »Kunst und Spiele« bringt die Robert Bosch Stiftung zehn große Kultur­ einrichtungen aus ganz Deutschland zusam­ men, die ihre Häuser stärker für kleine Kinder öffnen wollen. Über den Zeitraum von zwei Jahren entwickeln die beteiligten Museen, Theater, Orchester und Opernhäuser gemein­ sam nachhaltige Vermittlungskonzepte und arbeiten dabei eng mit Bildungseinrichtungen zusammen.


Partizipatives Theaterprojekt

SCHAUSPIELEN – SPIELSCHAUEN Grundschüler entdecken Theater auf Augenhöhe

Drei Jahre in Folge setzt die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Theaterprojekt »SchauSpielen – SpielSchauen« um und ermöglicht auf diese Weise Schülern im Kontakt mit professionellen Inszenierungen, Theaterkunst zu rezipieren und aktiv zu betreiben. Gleichzeitig eröffnet sich für die begleitenden Pädagogen die Möglichkeit, sich im Bereich Musik und Theater weiter­ zubilden. Im Rahmen des Projekts setzen sich die Theater-AGs der Erich-KästnerGrundschule und der Jungbuschschule aktiv und kreativ mit Produktionen der Jungen Oper auseinander. Sie erarbeiten ein eigenes Musiktheaterstück und schauen der Partner­ klasse und den professionellen Ensembles bei Proben zu. Begleitend zur eigenen künst­ lerischen Arbeit werden Vor­stellungen von Schnawwl und Junger Oper besucht.

In der Spielzeit 2013 /2014 beschäftigten sich die jungen Theaterschaffenden mit der Junge-Oper-Produktion Der unsichtbare Vater von Juliane Klein. Die zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregenden Musik­ theater­ergebnisse wurden unter anderem bei der »Klasse.Schultheaterwoche« im Schnawwl auf die Bühne gebracht. In der Spielzeit 2014 /2015 werden die Schüler zum Musiktheaterstück Mozart in Moskau arbeiten. Angeleitet von den Theaterpädagoginnen Nil Çikik und Maria Busch, dem Musiker Till Rölle, dem Choreografen Rafael Valdivieso und den begleitenden Lehrerinnen Ulrike Bast, Lena Bormuth und Ute Örtel erarbeiten die Schultheatergruppen für die Bühne persön­ liche Bezüge zu dem Werk. Das Projekt »SchauSpielen − SpielSchauen« wird umgesetzt im Rahmen des Programms »Kinder und Theater« der

JU N G E O P E R E XTR A   145


JUNGE OPER KONZERT WELTSPRACHE MUSIK

INSTRUMENTEN AUF DER SPUR

ab 5 Jahren

ab 6 Jahren

In dieser Konzertreihe dreht sich alles um die Musik und Tänze fremder Länder und Kulturen.

Einzelne Instrumente werden in unterhaltsam moderierten Konzerten genau unter die Lupe genommen: Woher kommen sie, wie sind sie gebaut, welche Geschichten verbinden sich mit ihnen, und vor allem – wie klingen sie?

Aber wie fremd sind uns diese Musikkulturen und Musikrichtungen tatsächlich? Wie viel ungeahnt Vertrautes oder Fremdes lässt sich beim Hören und Spielen der Musik entdecken? Und ist Musik eine Sprache, die von allen Menschen über alle geografischen Grenzen und Kulturen hinweg verstanden wird? Zusam­ men mit dem Publikum werden Kontinente musikalisch bereist, um für die Lust am Zuhören und die Schönheit seltener Klänge zu sensibili­ sieren. In jedem Konzert stehen Musikstile und -genres anderer Länder im Mittelpunkt. Internationale Musiker stellen im Rahmen des interaktiven Konzerts verschiedene Instrumente, Klänge und Werke vor, einge­bettet in abenteu­ erliche Geschichten, die dem Publikum auch die Lebensrealität der Menschen näherbringen. Darüber hinaus wird das junge Publikum zum Mitsingen, Mittanzen und Mitspielen eingeladen. Mit freundlicher Unterstützung des Rotary Club Mannheim-Brücke

146  J U N G E OPER KON Z ERT

ADVENTSSINGEN. EINFACH FÜR ALLE! In der Adventszeit sind Familien dazu ein­ge­laden, sich gemeinsam mit Musikern und Sängern der Jungen Oper den vorweihnacht­ lichen Trubel von der Seele zu singen und Weihnachtsgeschichten anzuhören.


DER MÜNDLICHE VERRAT JU N G E O P E R KO N ZE RT  147


SCHAUSPIEL EXTRA AUTORENTREFF

TONSTUDIO

Der Autorentreff bietet die Möglichkeit, über neue Dramatik ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an eine Vorstellung sprechen die Autoren über ihre Stücke und Auftragswerke, beantworten Fragen oder lesen aus den Texten. Zu Gast in der Lobby Werkhaus waren bereits Thomas Arzt, Marianna Salzmann, Theresia Walser, Felicia Zeller u. v. m.

Das TONSTUDIO läutet die zweite Runde ein. Auch in dieser Spielzeit gibt es wieder Konzerte, Ensembleabende, Partys mit DJ im Studio und die legendäre Karaoke-Bar im Casino. Bei ein­ maligen Produktionen, die unsere Assistenten auf die Studiobühne bringen, singt und spielt das Ensemble regelmäßig »aus der Reihe« – unter­ haltsam, unverhofft und immer musikalisch.

Eintritt frei   Mit freundlicher Unterstützung der

n

FRÜHSTÜCKEN Lesen und frühstücken Sie gemeinsam mit den Schauspielern! In der Reihe FrühStücken kommen neue Stücke auf den Tisch, die es bei Kaffee, Crêpes & Co. an einem Sonntag­ vormittag zu entdecken gilt. Eine schöne Gelegenheit, sich in aller Ruhe mit Künstlern und Dramaturgen über zeitgenössische Autoren und Texte auszutauschen oder sich einfach gut zu unterhalten. Das FrühStücken findet im Theatercafé statt.

148  SC H AUSPI EL EXT R A

THE FIGHTNIGHT OF THE ARTS Spoken-Word und Slam-Poetry

Die erfolgreichsten Aktivisten der PoetrySlam-Szene schlagen sich fiese Pointen, ausschweifende Reimkaskaden und stumpfe Gegenstände um die Ohren! Es wird gelesen, gesungen und gelacht, improvisiert, karikiert und polarisiert. Nur ein Team wird übrigbleiben. Du bestimmst welches. Souverän durch den Abend stolpern wie immer Nektarios Vlacho­ poulos (deutscher Poetry Slam Champion 2011) und Bleu Broode (deutscher U20 Slam Cham­ pion 2008, Hessen Champion 2010).


UTOPIE STATION Was haben Stuttgarts OB Fritz Kuhn, die Erotikverlegerin Claudia Gehrke, die Hackerin Constanze Kurz, der musli­mische Bänker Ugurlu Soylu, der kommunistische Autor Dietmar Dath, der Islamkritiker Hamad Abdel- Samad, und der Iron Man Normann Stadler gemeinsam? Sie alle waren auf der Utopie Station – dieser einzigen bemannten Mannheim-Ludwigshafener Raumstation in den unendlichen Weiten des Diskurs­ raumes. Seit 2011 beheimatet die Utopie

Station als Un- und Möglichkeits-Raum Visionäre und Zeitkritiker, Entdecker und Erfinder aus der Region und dem Rest der Republik. Gemeinsam mit dem National­ theater, der Heinrich Böll Stiftung, dem Ernst-Bloch-Zentrum und dem MRN-Kultur­ büro heißen die Kuratorin Adrienne Goehler und der Dramaturg Jan-Philipp Possmann an sechs Abenden der Spielzeit ihr Publikum mit viel Musik und langen Gesprächen im poli­ tisch-philosophischen Salon willkommen.

SCHULE DER PRAKTISCHEN WEISHEIT Schwerpunkttage Sternchenthemen am Nationaltheater 2. bis 5. Februar 2015 Für Schulklassen bietet das Schauspiel mit der Schule der praktischen Weisheit Schwer­ punkttage zu den so genannten Sternchen­ themen im Fach Deutsch an. In einer Woche stehen kompakt die Inszenierungen von Homo Faber, Dantons Tod und Agnes auf dem Spiel­ plan und die Schüler haben so die Möglichkeit, sich beim Theaterbesuch, anschließenden Nachgesprächen und Workshops näher mit den Stoffen zu befassen.

Im Rahmenprogramm werden in Kooperation mit der Universität Mannheim Vorträge ange­ boten, die sich vertiefend mit Autor und Werk beschäftigen.

Das Programm wird im September 2014 veröffentlicht.

S C H AU S P I E L E XTR A   149


ANNE LEPPER Die neue Hausautorin stellt sich vor

Anne Lepper studierte Philo­ sophie, Literatur und Geschichte in Wuppertal, Köln und Bonn sowie literarisches Schreiben an der Hochschule der Künste in Bern. Ihr Debütstück Sonst alles ist drinnen gewann 2009 den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik und wurde 2010 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Es folgten die Stücke Käthe Hermann, Hund wohin gehen wir und Seymour. © BETTINA KNOTH

Imagine me and you, I do Es ist besser nüchtern zu sein. Dem Nüchternen gelingt alles besser, ihm gelingt das Familienleben besser – me and you and you and me – und ihm gelingt das Arbeitsleben besser und auch das Freizeitleben gelingt ihm besser und vielleicht auch das Leben. Der Nüchterne stürzt nicht, er stürzt nicht in der Familie, er stürzt nicht im Büro und der Nüchterne stürzt nicht im Theater, er bewegt sich nahezu fehlerfrei. Manchmal stürzen Nüchterne, gewöhnlich aber stürzen sie nicht, und es ist besser, nicht zu stürzen. Wenn aber gar nichts gelingen soll, wenn das Familienleben nicht gelingen soll – me and you and you and me – und wenn das Arbeitsleben nicht gelingen soll und wenn das Freizeitleben nicht gelingen soll und das Leben, weil gelingen zu wenig ist und stürzen eventuell ok, was dann.

150  H AU SAU TOR I N AN N E L EPP ER

Mit Käthe Hermann wurde Anne Lepper zu den Mülheimer Theatertagen 2012 und zu den Autorentheatertagen ans Deut­ sche Theater Berlin eingeladen. Theater heute wählte sie 2012 zur Nachwuchsdramatikerin des Jahres, 2013 erhielt sie den Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und ein Stipendium der Contemporary Arts Alliance Berlin.

Ermöglicht wird der Aufenthalt der Hausautorin durch die freundliche Unterstützung der


Kultur

zu schätzen, heißt für uns sie zu

fördern Mit seinem kulturellen Engagement wirkt FUCHS als standortverbundenes Unternehmen an der Zukunftsaufgabe mit, die Metropolregion Rhein-Neckar zu einem der attraktivsten Lebens- und Wirtschaftsräume im Herzen Europas zu machen.

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H AU SAU TO R I N   151


BALLETT EXTRA BARE BONES Begegnungen im Tanzhaus

Dort, wo das Ensemble tagsüber probt, wo neue Ideen und Choreografien entstehen, lädt Kevin O'Day abends zu einem sehr persönlichen Austausch ein. Seine Gäste: Tänzer, Choreografen, Musiker oder Künstler anderer Ausdrucksformen. Kevin O'Day

befragt sie zu ihren Visionen oder lädt sie ein, mit ihm und seinem Ensemble zu perfor­ men. Ohne Kulissen, ohne Lichteffekte, ohne Verstärkung entsteht Kunst aus dem Moment heraus und vermittelt ein authentisches Bild von kreativen Menschen und ihrem Werk.

IMPROMPTU Inzwischen ist die Reihe der Improvisations­ abende zum regelmäßigen Bestandteil des Programms geworden. Im Mittelpunkt stehen die Tänzer des Ensembles. Gemeinsam mit Partnern wie Musikern, Schauspielern, Tänzern oder DJs erkunden Sie die Möglichkeiten des künstlerischen Zusammenspiels. Unmittelbar wirken die kreativen Energien aller Beteiligten zusammen: Live und nur für einen Abend mit unvorhersehbaren Entwicklungen.

152  BA LLE T T EXT R A

Mit den Impromptus erkundet das Kevin O'Day Ballett NTM auch urbane Orte außer­ halb des Theaters. Zu den Kooperationspart­ nern für Impromptus zählten in den letzten Spielzeiten das Jetztmusik Festival, die Kunst­ halle, das Technoseum oder das Wilhelm-HackMuseum sowie zahlreiche DJs und Musiker aus der Region. Die Tänzer und die verschiede­ nen Partner reflektieren die Räume und spielen mit ihrer spezifischen Ausstrahlung.


EIN WOCHENENDE MIT … der Tanzreformerin Isadora Duncan und einer der traditionsreichsten Tanzakademien Deutsch­lands noch weitaus mehr an tanz­ geschichtlichen Ereignissen zu bieten. In der Spielzeit 2014 /2015 wird der im letzten Jahr begonnene künstlerische Dialog mit neuen Themen fortgesetzt.

Eine Veranstaltung des Kulturamts Mannheim in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim

TITEL

Ein Wochenende mit … bringt das National­ theater und die lebendige freie Szene der Quadratestadt zusammen. Ein Wochenende, ein Choreograf, eine Performance, eine Tanz­ ikone – dies sind die Komponenten eines Residenzprogramms, das vom Kulturamt Mannheim gemeinsam mit dem Kevin O'Day Ballett NTM für die freie Tanzszene Mannheims 2013 eingerichtet wurde. Die erste Runde dieser Zusammen­arbeit widmete sich der Tanz­ ikone Mary Wigman und erinnerte an deren Wirken in unserer Stadt. Doch Mannheim hat mit dem ehemaligen Tanzspartenleiter Rudolf von Laban, mit den Jazzballetten Wolfgang Lauths, den Auftritten

PREVIEW Matinee mit öffentlichem Training

Den interessierten Nationaltheaterbesuchern gibt das Ballett regelmäßig Einblick in seine Arbeitsweise. Vor jeder Ballettpremiere bietet eine zweiteilige Matinee einen exklusiven Einblick in die aktuelle Arbeit der Ballettcom­ pagnie und ist ein besonderes Ereignis für Zuschauer jeden Alters. Der Vormittag beginnt mit einem öffentlichen Training, bei dem das

Ensemble unter der Anleitung der Ballett­ meisterin sein tägliches Übungsprogramm auf der Bühne absolviert. Anschließend erläutern die Choreografen und Tänzer bei einer moderierten Preview zentrale Aspekte des neuen Stücks und präsentieren – als Vorgeschmack auf die Premiere – erste Ausschnitte aus dem neuen Ballett.

BA LLE T T E XTR A   153


SCHNAWWL EXTRA SCHNAWWL-PATEN Theater für alle jungen Menschen

Seit über zehn Jahren ermöglichen die Schnawwl-Paten vielen Kindern und Jugend­ lichen aus Kinderheimen der Rhein-NeckarRegion, Pflegefamilien des Jugendamtes, sozialen Einrichtungen sowie Kindertages­ stätten, Kindergärten und Schulen faszinie­ rende Theaterbesuche im Schnawwl und der Jungen Oper Mannheim. Dank der großherzigen und zahlreichen Paten können Kinder und Jugendliche über Stipendien an den Spielclubs der Jungen Bürgerbühne teilnehmen. Seit drei Jahren gibt es zudem die Paten-Plätze, über die Kinder und Jugendliche, deren Eltern nicht in der Lage sind, einen Theaterbesuch zu finanzieren, gemeinsam mit ihrer Kindergartengruppe oder Schulklasse das Gemeinschaftserlebnis einer Vorstellung haben dürfen. Und seit der Spielzeit 2012 /2013 finanzieren die Paten die Teilnahme des Schnawwl und der Jungen Oper am Mann­ heimer Projekt Unterstützungssystem­schule (MAUS III) der Stadt Mannheim, indem sie die Eintrittspreise für die teilnehmenden Kinder der Kooperationsschulen teilfinanzieren. Zudem haben die Schnawwl-Paten mit Beginn der Spielzeit 2013 /2014 den Rahmen ihrer Unter­stützung erweitert: Die mobilen Produk­

154  SC H N AW W L EXT R A

tionen von Schnawwl und Junger Oper Mannheim können auf Anfrage von Kinder­ tagesstätten, Kindergärten und Schulen für eine Aufführung vor Ort gebucht werden! Weiterhin haben die Schnawwl-Paten mit einer Anschubfinanzierung den Start des deutschlandweit erfolgreichen Projekts »Theater auf Rezept« in Mannheim begleitet. Seit der Spielzeit 2012 /2013 erhalten Kinder und Jugendliche nach den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen U 10, U 11 und J 1 von ihrem Kinderarzt jeweils ein GutscheinRezept für einen Besuch im Schnawwl. Diese »rezeptpflichtige« praktische Anwendung zum Wohl von Geist und Seele der Kinder und Jugendlichen wird nicht von der Krankenkasse, sondern von den Schnawwl-Paten bezahlt.

MÖCHTEN AUCH SIE SCHNAWWL-PATE WERDEN? Information und Anmeldung Anke Jacoby anke.jacoby@mannheim.de Tel. 0621 1680 301


THEATER MOBIL Schnawwl und Junge Oper Mannheim mit mobilen Produktionen unterwegs

Schnawwl und Junge Oper Mannheim haben inzwischen ein Repertoire von mobilen Produk­ tionen aufgebaut. Neben den Vorstellungen in den eigenen Spielstätten machen sich Schauspieler, Sänger und Musiker mit wenig Bühnenbild und Requisiten auf den Weg zum Publikum in Kinder­ tagesstätten, Schulen oder Büchereien der Rhein-Neckar-Region. Damit wird ein Gruppen­ raum zur Theaterbühne und die Geschichten besetzen den Alltag. Im gewohnten Umfeld füh­ len sich junge Zuschauer oft sicherer und sind damit für Kunsterlebnisse offener. Besonders die dadurch entstehende Interaktion macht den Reiz dieser Inszenierungen aus.

Information und Kontakt Nadja Dietrich nadja.dietrich@mannheim.de Tel. 0621 1680 300

FRECHE FLÄCHE

Die mobilen Inszenierungen sind in allen Druckerzeug­ nissen des Nationaltheaters mit dem »Theater mobil«Logo gekennzeichnet.

S C H N AWWL E XTR A   155


DER KINDERCHOR

THEATER FÜR JUNG UND ALT DER KINDERCHOR Der Kinderchor des Nationaltheaters geht in der Spielzeit 2014 /2015 mit 170 Kindern und Jugendlichen unter der Leitung von AnkeChristine Kober in seine zehnte Spielzeit! In folgenden Opern wird der Kinderchor wie­ der zu hören sein: Carmen, Tosca, La Bohème, Turandot, Hänsel und Gretel, I Pagliacci. In Mozarts Die Zauberflöte werden solistisch ausgebildete Kinder des Kinderchores die Partien der drei Knaben übernehmen. Zudem wird der Kinderchor am 14. Dezember 2014 mit einem Weihnachtskonzert und am 26. Juli 2015 mit einem Jubiläumskonzert im Opernhaus zu hören sein.

Leitung Anke-Christine Kober Information Charlotte Sabiel charlotte.sabiel@mannheim.de

156  T H E AT ER FÜ R J U N G U N D ALT

Die Begabtenförderung des Kinderchores wird unterstützt von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters Mannheim e.V.

DIE STATISTERIE Das Nationaltheater Mannheim verfügt über eine der größten Komparserien in der deutschen Theaterlandschaft. Die jüngsten Mitglieder sind 6 Jahre alt, eine Altersbegrenzung nach oben gibt es nicht. In Produktionen des Schau­ spiels und der Oper treten die Mitglieder der Statisterie solistisch in stummen Rollen, als Doubles oder in größeren Gruppierungen auf und sind so ein wichtiger Bestandteil vieler Inszenierungen.

Leitung und Information Martina Seitz martina.seitz@mannheim.de


DER BEWEGUNGSCHOR

BLICK HINTER DIE KULISSEN

Der Bewegungschor am Nationaltheater Mannheim wurde 1996 anlässlich einer Neu­ produktion von Richard Wagners Tannhäuser gegründet. Seit 2007 wird er von Luches Huddleston Jr. geleitet, der die Gruppe zwei Mal wöchentlich in klassischem und modernem Tanz trainiert. Der Bewegungschor ist vor allem bei körperlich anspruchsvollen und choreografisch gearbeiteten Bühnenaufgaben gefordert.

Sie möchten das Theater einmal aus einer anderen Perspektive kennen lernen und die vielen großen und kleinen Geheimnisse der Theaterarbeit hinter den Kulissen lüften? Dann ist eine Theaterführung genau das Rich­ tige für Sie! Erwachsene zahlen 5 Euro pro Person, Schüler und Studierende 2,50 Euro. Wenn die Führung zusammen mit einem Vorstellungsbesuch gebucht wird, bezahlen Erwachsene 3 Euro und Schüler und Studie­ rende 1,50 Euro.

Leitung und Information Luches Huddleston Jr. luches.huddleston@mannheim.de

DER EXTRACHOR Der Extrachor am Nationaltheater Mannheim besteht bereits seit über 100 Jahren. Er wirkt in der Spielzeit bei Werken wie Carmina Burana von Carl Orff, Carmen von Georges Bizet oder Giuseppe Verdis Otello auf der Bühne mit. Der Chor setzt sich aus semiprofessionellen Sängern mit klassischer Gesangsausbildung sowie aus Musikstudenten der Musikhochschule Mannheim zusammen.

Leitung und Information Anton Tremmel anton.tremmel@mannheim.de

Information nationaltheater.marketing@mannheim.de Tel. 0621 1680 263

DER SENIORENKREIS Für ehemalige Mitarbeiter des NTM

Der Seniorenkreis am Nationaltheater Mannheim trifft sich jeden Donnerstagnachmittag im Monat. 2013 feierte er sein 50-jähriges Bestehen.

Kontakt Edwin Hoffmann Tel. 06226 993216 Fax 06226 993217

TH E ATE R F Ü R JU N G U N D A LT  157


ENSEMBLE UND PERSONALIA

158


159

DIE GLASMENAGERIE


160  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA EUNJU KWON

LUDOVICA BELLO

ESTELLE KRUGER

LUDMILA SLEPNEVA

CORNELIA PTASSEK

VERA-LOTTE BÖCKER

HEIKE WESSELS

MARIE-BELLE SANDIS

ASTRID KESSLER

GALINA SHESTERNEVA

EDNA PROCHNIK

EVELYN KRAHE

´ TAMARA BANJEŠEVIC

DOROTTYA LÁNG

OPER ENSEMBLE


E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   161

RAPHAEL WITTMER

DAVID LEE

JUHAN TRALLA

JORGE LAGUNES

THOMAS BERAU

SEBASTIAN PILGRIM

ANDREAS HERMANN

BARTOSZ URBANOWICZ

MAGNUS PIONTEK

JOHN IN EICHEN

NIKOLA DISKIC´

MICHAIL AGAFONOV

KARSTEN MEWES

UWE EIKÖTTER

THOMAS JESATKO

ROY CORNELIUS SMITH

MARTIN MUEHLE

SUNG HA

RAYMOND AYERS


NATIONALTHEATER ORCHESTER

DAN ETTINGER

GENERALMUSIKDIREKTOR

162  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA


OPERNCHOR

ANTON TREMMEL CHORDIREKTOR

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   163


ELKE TWIESSELMANN

164  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA LUISA STACHOWIAK

MICHAELA KLAMMINGER

ANNE-MARIE LUX

DASCHA TRAUTWEIN

SABINE FÜRST

KATHARINA HAUTER

ANKE SCHUBERT

ALMUT HENKEL

ISABELLE BARTH

RAGNA PITOLL

NICOLE HEESTERS

GABRIELA BADURA

SCHAUSPIEL ENSEMBLE UND GÄSTE


E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   165

JACQUES MALAN

DAVID MÜLLER

SASCHA TUXHORN

RALF DITTRICH

MICHAEL FUCHS

KLAUS RODEWALD

BORIS KONECZNY

REINHARD MAHLBERG

MATTHIAS THÖMMES

EDGAR M. BÖHLKE

THORSTEN DANNER

SVEN PRIETZ

ANDREAS GROTHGAR

MARTIN ASELMANN

PETER PEARCE

JULIUS FORSTER

ERNST ALISCH


JULIA HEADLEY

166  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

AGATA ZAJAC

DÁVID KRISTÓF

LUIS EDUARDO SAYAGO

BRIAN MCNEAL

TYREL LARSON

JULIE PÉCARD

DAVIDSON JACONELLO

NADÈGE COTTA

ZOULFIA CHONIIAZOWA

VERONIKA KORNOVÁ-CARDIZZARO

MIGUEL GONZÁLEZ MUELAS

MALTHE CLEMENS

HITOMI KUHARA

DOMINIQUE DUMAIS

STELLV. BALLETTINTENDANTIN UND CHOREOGRAFIN

BALLETT ENSEMBLE


UWE TOPMANN

CÉDRIC PINTARELLI

DAVID BENITO GARCIA

HELENE SCHMITT

SIMONE OSWALD

SEBASTIAN BRUMMER

SCHNAWWL ENSEMBLE

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   167


ENSEMBLE UND PERSONALIA INTENDANZ Andrea Gronemeyer Intendantin Schnawwl Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr Intendant Oper Dr. Ralf Klöter Geschäftsführender Intendant Burkhard C. Kosminski Intendant Schauspiel Kevin O'Day Intendant Ballett

GESCHÄFTSFÜHRUNG Dr. Ralf Klöter Geschäftsführender Intendant Dr. Laura Bettag Referentin Lidia Jerke Assistentin

TECHNISCHE DIREKTION Christian de la Rosée Technischer Direktor

168  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

Barbara Wenz Sekretärin des Technischen Direktors

Eva Wagner Nina Bernges Presse Ballett

Christian Wittmann Assistent des Technischen Direktors und Produktionsleiter

MARKETING UND KOMMUNIKATION

Holger Beckschebe Michael Friebele Florian Napp Tobias Uhl Produktionsleiter

FUNDRAISING Anita Kerzmann Leiterin Fundraising

Stefanie Hahnemann Leiterin Marketing und Kommunikation Maren Rottler Marketing − Theater und junge Menschen Janika Bielenberg Maike Kassebom Mitarbeiterinnen Marketing

Linda von Zabienski Mitarbeiterin Fundraising

N.N. Volontär/in Presse / Marketing − Theater und junge Menschen

PRESSE

Doris Brachmann Bettina Rochow Marketing und Vertrieb

Sandra Strahonja Pressesprecherin Oper und Schauspiel N.N. Volontär/in Presse / Marketing − Theater und junge Menschen Anke Jacoby Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Schnawwl / Junge Oper

Michael Böhm Grafiker THEATERKASSE Alexander Wischniewski Leiter Theaterkasse Ute Schröder-Meier Stellv. Leiterin Theaterkasse


ABONNEMENTBÜRO Walter Hohn Leiter Abonnementbüro VORSTELLUNGSPERSONAL Christa Oser Ralf Piskora Leitung Vorstellungspersonal THEATERFOTOGRAFIE Hans Jörg Michel Theaterfotograf Christian Kleiner Mitarbeiter des Theater­ fotografen

KÜNSTLERISCHER BETRIEB Gabi Oetterer Chefdisponentin Oper Bettina Klorek Chefdisponentin Schauspiel Dr. Barbara Troeger Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros Rüdiger Wick Mitarbeiter des Künstlerischen Betriebsbüros

OPER OPERNINTENDANZ Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr Intendant Oper Lutz Wengler Stellvertretender Intendant Oper / Operndirektor Dan Ettinger Generalmusikdirektor

Katrin Fischer Referentin Marco Misgaiski Referent / Projektleiter Mozartsommer N.N. Assistent / in DRAMATURGIE Merle Fahrholz Elena Garcia-Fernandez Dr. Dorothea Krimm Dramaturginnen Johannes Müller (a. G.) Dramaturg MUSIKALISCHE LEITUNG Dan Ettinger Generalmusikdirektor Alois Seidlmeier Stellvertreter des Generalmusikdirektors / 1. Kapellmeister Joseph Trafton 1. koord. Kapellmeister Christiaan Crans Dirigent STUDIENLEITUNG Dr. Stephen Marinaro Studienleiter Robin Phillips Stellv. Studienleiter SOLOREPETITOREN Philippe Adam Christiaan Crans Gary Kudo Robin Phillips Keiko Ogawa François Salignat Lorenzo di Toro

REGIE Vasily Barkhatov Cordula Däuper Dorian Dreher Achim Freyer Dietrich Hilsdorf Tilman Knabe Renato Zanella N.N. BÜHNE UND KOSTÜME Dirk Becker Maria Danilova Sophie du Vinage Achim Freyer Johann Jörg Zinoviy Margolin Kathi Maurer Dieter Richter Renate Schmitzer Esther Walz Ralph Zeger LICHT Nicole Berry Bernard Häusermann Ralph Schanz Christian Wurmbach ENSEMBLE OPER Tamara Banješevic´ Ludovica Bello Vera-Lotte Böcker Astrid Kessler Evelyn Krahe Estelle Kruger Eunju Kwon Dorottya Láng Edna Prochnik Cornelia Ptassek Marie-Belle Sandis Galina Shesterneva Ludmila Slepneva Heike Wessels

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   169


Michail Agafonov Raymond Ayers Thomas Berau Nikola Diskic´ Uwe Eikötter Sung Ha Andreas Hermann John In Eichen Thomas Jesatko Jorge Lagunes David Lee Karsten Mewes Martin Muehle Sebastian Pilgrim Magnus Piontek Roy Cornelius Smith Juhan Tralla Bartosz Urbanowicz Raphael Wittmer

OPERNCHOR

SPIELLEITUNG UND REGIEASSISTENZ Claudia Plaßwich 1. Spielleiterin

II. SOPRAN Elisabeth Bauer Sibylle Booz Monika Fuhrmann Susanne Hoffmann-Rettig Regina Kruszynski Susanne Nederkorn

Dorian Dreher Annette Nora Wolf N.N. Regieassistenz / Abendspielleitung AUSSTATTUNGSASSISTENZ Megan Roller Bühnenbildassistenz Susann Stobernack Kostümbildassistenz SOUFFLAGE Nicola Kaplun Günther Michelsen INSPIZIENZ Marc Brinckmann Sebastian Sollmann

170  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

Anton Tremmel Chordirektor Francesco Damiani Assistent des Chordirektors I. SOPRAN Jenny Gobin Juliane Herrmann Yumi Kawahara Claudia Kienzler Eun Young Kim Eva-Maria Kreutel-Bülow Julia Müller-Wolthuis Jutta Reisinger-Böhrer Sibylle Vogel Rica Westenberger

I. ALT Heidrun Arnegger Gudrun Hermanns Angelika Krieger-Fass Natalia Maiorova Brigitte Rackowitz Ingeborg Schwöbel-Roß Anja Wollenweber Wassiliki Xyni II. ALT Jonka Hristova Malaika Ledig-Schmid Felicitas Luber Gerda Maria Sanders Susanne Scheffel I. TENOR Giorgi Bekaia Gimoon Cho Markus Graßmann Karl-Heinz Heckmann Jung-Woo Hong

Dong-Seok Im Kyung-Rak Jeong Anton Szeremeta II. TENOR Jeongkon Choi Bertram Paul Kleiner Jun-Ho Lee Jürgen Theil Veliko Totev Joachim Zacher I. BASS Gerald Bauer Wolfgang Heuser Herbert Sylla Vasile Tartan Alexander Wilhelm Junchul Ye II. BASS Karl Adolf Appel Slawomir Czarnecki John Dalke Chi Kyung Kim Hyun-Seok Kim Hyeonjoon Kwon Stephan Somburg CHORINSPIZIENT Wolfgang Heuser

JUNGE OPER INTENDANZ Andrea Gronemeyer Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr DRAMATURGIE Johannes Gaudet MUSIKTHEATERPÄDAGOGIK Johannes Gaudet DISPOSITION Nadja Dietrich PRESSE, MARKETING UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Anke Jacoby


KASSE UND VERTRIEB Gerd Pranschke MUSIKALISCHE LEITUNG Annesley Black Francesco Damiani Johannes Gaudet Markus Reyhani Friedrich Stockmeier Lorenzo di Toro REGIE Anselm Dalferth Andrea Gronemeyer Marcela Herrera Thomas Hollaender Jule Kracht Daniel Pfluger Sybrand van der Werf REGIEASSISTENZ Mareike Nebel Katharina Breuser BÜHNE UND KOSTÜME Sandra Fox Tessa-Veronika Janus Janina Mendroch Eva Roos Merle Katrin Seibert Christian Thurm Janine Werthmann SÄNGER Violetta Hellwig (a. G.) Verena Hilge (a. G.) Sirin Kılıç (a. G.) Philipp Nicklaus (a. G.) Barbara-Emilia Schedel (a. G.) Mitglieder des Opern­ensembles MUSIKER Francesco Damiani (a. G.) Johannes Gaudet Natacha Gaudet (a. G.) Thorsten Gellings (a. G.) Ashok Nair (a. G.) M. D. Pallavi (a. G.) Konarak Reddy (a. G.)

Gregor Herrmann (a. G.) Peter Hinz (a. G.) Fanny Mas (a. G.) Rebecca Mauch (a. G.) Santiago Mazzia (a. G.) David Panzer (a. G.) Zoe Pouri (a. G.) Jana Schimka (a. G.) Olaf Schönborn (a. G.) Ute Scriba (a. G.) Joss Turnball (a. G.) Thomas Weigel (a. G.) Mitglieder des NTO SCHAUSPIELER David Benito Garcia Birte Hebold (a. G.) Nikolai Jegorow (a. G.) Jule Kracht (a. G.) Cédric Pintarelli Uwe Topmann Mathias Wendel (a. G.) Maike Wehmeier (a. G.)

NATIONALTHEATERORCHESTER Dan Ettinger Generalmusikdirektor N.N. Orchesterdirektor/in Karl-Heinz Fischer Orchesterbüro Kristina Bauermeister Orchesterbüro & Bibliothek 1. VIOLINE N.N. 1. Konzertmeister Andrei Rosianu 1. koord. Konzertmeister

Wolfgang Hammar Konzertmeister Sorin Strimbeanu Vorspieler Maria-Elisabeth Abel Julia Czerniawska Alina Guitbout Philipp von Piechowski Izabela Pochylczuk-Grether Katrin Radtke Arne Roßbach Paula Marie Royce-Bravo Christian Schurmann Evgenia Sverdlova Viorel Tarara N.N. 2. VIOLINE Dennis Posin Stimmführer Sergey Tsoy Koord. Stimmführer Burchard Pawassar Barbara Reetz Vorspieler / in Moni-Kathrin Blunier Orlando Fellows Mizuho Ikeda Ines Kreutel Michael Leitz Christoph Müller Hans-Werner Porn Eckart David Schmidt Leena SippolaOwusu Vanderpuye Annegret White VIOLA Julien Heichelbech Solobratscher Alexander Petersen Koord. Solobratscher

Vitali Nedin Stellv. 1. Konzertmeister

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   171


Konstantin Zurikov N.N. Vorspieler / in Clémence Apffel-Gomez Tadeusz Gardon Detlef Grooß Arthur Holdys Mareike Niemz Susanne Trägner-Born Ulrich Ziegler VIOLONCELLO Dorothea Strasburger 1. Solocellistin Fritjof von Gagern Koord. 1. Solocellist Friedemann Döling Solocellist Anne Leitz Vorspielerin Reinhild Arfken Céline Brüggemann Eun-Ae Junghanns Michael Steinmann Christine Wittmann KONTRABASS Johannes Dölger 1. Solobassist Marcus Posselt Koord. Solobassist Annette Schilli Vorspielerin Hans-Joachim Blümel Thomas Keim Frank Ringleb N.N. FLÖTE Robert Lovasich

Matthias Wollenweber 1. Solo-Flötist

Peter Vogel Fagottist

Christiane Albert Stellv. 1. Flötistin

HARFE Prof. Anne Hütten Solo-Harfenistin

Takashi Ogawa Solo-Piccolist Christoph Rox Flötist OBOE Jean-Jacques Goumaz Daniela Tessmann 1. Solo-Oboist / in Daniela Noppes Stellv. 1. Oboistin Georg Lustig Solo-Englisch Hornist Georg Weiss Oboist KLARINETTE Manfred Klein Nikolaus Friedrich 1. Solo-Klarinettist Gerhard Hüttel Stellv. 1. Klarinettist Martin Jakobs Solo-Bassklarinettist Carsten Bolz Klarinettist FAGOTT Eberhard Steinbrecher N.N. 1. Solo-Fagottist / in Felicia Dietrich Stellv. 1. Fagottistin Reinhard Philipp Solo-Kontrafagottist

172  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

Eva Wombacher Harfenistin HORN Wilhelm Bruns Ulrike Hupka 1. Solo-Hornist / in Stefan Berrang Stellv. 1. Hornist Gerhard Brenne Ulrich Grau Guido Hendriks Robert Küchler Markus Pohl Hornisten TROMPETE Alfonso Gonzáles Barquín Miroslav Petkov 1. Solo-Trompeter Rüdiger Kurz Stellv. 1. Trompeter Tobias Blecher Falk Zimmermann Trompeter POSAUNE Karsten Parow Jeffrey Haigh 1. Solo-Posaunist Matthias Gromer Stellv. 1. Posaunist Thomas Busch Ulrich Lampe Posaunisten


TUBA Siegfried Jung PAUKE & SCHLAGZEUG Stefan Rupp Solo-Pauker Fumiko Nomura Stellv. Solo-Paukerin Jens Knoop 1. Schlagzeuger Raphael Nick Schlagzeuger ORCHESTERWARTE Michael Gerdes Dragos Madler Michael Zoroddu

SCHAUSPIEL SCHAUSPIELINTENDANZ Burkhard C. Kosminski Intendant Schauspiel Ingoh Brux Stellvertreter des Schauspiel­intendanten Christine Klotmann Referentin Schauspiel­ intendanz

SCHAUSPIELERINNEN Gabriela Badura Isabelle Barth Sabine Fürst Katharina Hauter Nicole Heesters Almut Henkel Michaela Klamminger Anne-Marie Lux Ragna Pitoll Anke Schubert Luisa Stachowiak Dascha Trautwein Elke Twiesselmann SCHAUSPIELER Ernst Alisch Martin Aselmann Edgar M. Böhlke Thorsten Danner Ralf Dittrich Michael Fuchs Julius Forster Markus Gläser* Andreas Grothgar Boris Koneczny Reinhard Mahlberg Jacques Malan David Müller Peter Pearce Sven Prietz Klaus Rodewald Matthias Thömmes Sascha Tuxhorn Stephan Weber* *Studierender in der HTA-Praxiszeit

Holger Schulz Leiter Organisation Schauspiel / Festivalleiter Schillertage (Management und Organisation) Bente Göbel Assistentin Leitung Organisation Schauspiel N.N. Bundesfreiwilligendienst

DRAMATURGIE Ingoh Brux Chefdramaturg Katharina Blumenkamp Dramaturgin in Elternzeit Stefanie Gottfried Dramaturgin Stefanie Bub Dramaturgin / Koordinatorin Bürgerbühne

Lea Gerschwitz Dramaturgieassistentin / Dramaturgin Ole Georg Graf Gastdramaturg 18. Internatio­ nale Schillertage Jan-Philipp Possmann Gastdramaturg Utopie Station REGIE Birgit Bauer Calixto Bieito Cilli Drexel Dominic Friedel Elmar Goerden Tarik Goetzke Burkhard C. Kosminski Lisa Nielebock Nora Schlocker Georg Schmiedleitner Sebastian Schug Robert Teufel Miriam Tscholl machina eX BÜHNE UND KOSTÜME Karoline Bierner Sabine Blickenstorfer Florian Etti Alfons Flores Maren Greinke Sascha Gross Linda Johnke Wen Kan Christian Kiehl Lydia Kirchleitner Ute Lindenberg Friederike Meisel Silvia Merlo Mercè Paloma Florian Parbs Marie Roth Peter Schickart Marcela Snaselova Ulf Stengl Katja Turtel Janine Werthmann Steffi Wurster

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   173


Kathrin Younes Nico Zielke Rebekka Zimlich BÜHNENMUSIK Helena Daehler Jonas Englert Udo Knauer Paul Lemp Hans Platzgumer Till Rölle Philipp Stangl Joe Völker Sebastian Weber Johannes Winde

SOUFFLAGE Marie-Charlotte Auersperg Anette Kaerner Ulrike Klein

BALLETT Kevin O'Day Intendant Ballett und Chefchoreograf Dominique Dumais Stellv. Ballettintendantin und Choreografin

VIDEO Jonas Englert Regina Hess Stephan Komitsch

Lisa Maria Otto (in Elternzeit) Eriko Yamashiro Ballettmeisterinnen und choreografische Assistenz

STIMM- UND SPRACHTRAINING Claudia Sendlinger

Eva Wagner Ballettmanagement und Dramaturgie, PR und Öffentlichkeitsarbeit

LICHT Ronny Bergmann Nicole Berry Damian Chmielarz Wolfgang Schade Robby Schumann REGIEASSISTENZ Tarik Goetzke Jennifer Regnet Greta Schmidt AUSSTATTUNGSASSISTENZ Tanja Berndt Linda Johnke Marcela Snaselova INSPIZIENZ Christian Karl Marx Stage Manager Richard Albrecht Geertje Gardner Nina-Natascha Pfister

174  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

Nina Bernges Mitarbeiterin Ballettmana­ge­ ment und Dramaturgie, PR und Öffentlichkeitsarbeit Lea Tenbrock Stage- und Produktions­ management Peter Hinz Ellen Mayer Ivan Mladenov Elena Schmitz Ballettrepetitor / in GASTCHOREOGRAFIE Robert Glumbek Lukáš Timulak KOMPOSITION Julien Guiffes Davidson Jaconello John King Thomas Siffling

BÜHNE UND KOSTÜME Peter Bil’ak Eleni Chava Jürgen Kirner Thomas Mika Jean-Marc Puissant Christian Thurm Tatyana van Walsum LICHT Bonnie Beecher Nicole Berry Damian Chmielarz Mark Stanley Tom Visser ENSEMBLE Zoulfia Choniiazowa Malthe Clemens Nadège Cotta Julia Headley Miguel González Muelas Davidson Jaconello Veronika Kornová-Cardizzaro Dávid Kristóf Hitomi Kuhara Tyrel Larson Brian McNeal Julie Pécard Luis Eduardo Sayago Agata Zajac MUSIKER Pamela Arce Sofia Beno Carolina Blumenschein Rainer Böhm Ana Cozma Rebekka Gebert Peter Hinz Rodolfo Mijares Cótiz Giovanni Simeoni Thomas Siffling Amy Tarantino-Trafton Johanna Weng


SCHNAWWL INTENDANZ SCHNAWWL Andrea Gronemeyer Intendantin Anne Richter Stellvertretende Intendantin Susanne Brauer Referentin der Intendantin Nadja Dietrich Disponentin und Assistentin der Intendantin DRAMATURGIE Anne Richter THEATERPÄDAGOGIK Anne Gorath (in Elternzeit) Josefine Rausch Monika Schill PRESSE, MARKETING UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Anke Jacoby N.N. Bundesfreiwilligendienst KASSE UND VERTRIEB Gerd Pranschke ENSEMBLE UND GÄSTE Sebastian Brummer David Benito Garcia Margrit Gysin (a. G.) Nikolai Jegorow (a. G.) Werner Koller (a. G.) Claudia Lietz (a. G.) Simone Oswald M.D. Pallavi (a. G.) Cédric Pintarelli Till Rölle (a. G.) Helene Schmitt Monika-Margret Steger (a. G.) B.V. Shrunga (a. G.) Uwe Topmann Maike Wehmeier (a. G.)

REGIE Marcelo Diaz Theo Fransz Andrea Gronemeyer Marcela Herrera Luches Huddleston Jr. Taki Papaconstantinou Rüdiger Pape Cédric Pintarelli Daniel Pfluger Kristo Šagor Victoria Söntgen REGIEASSISTENZ Mareike Nebel BÜHNE UND KOSTÜME Alexandre Corazzola Flurin Borg Madsen Eva Roos Dietmar Teßmann Christian Thurm Bettina Weller Janine Werthmann

Robert Groß Dominyk Salenga Beleuchter /Lichtdesign Joshua Lengenfelder Video und Tontechniker Nils Gardner Bühnentechniker KOSTÜME UND REQUISITE Eva Roos Leiterin Kostüme und Requisite Stefan Schneider Requisiteur Heidi Buehl Schneiderin Gerlinde Maue (a. G.) Maskenbildnerin

BÜHNENMUSIK Beate Anton Peter Hinz Sebastian Katzer Coordt Linke Victor Moser M.D. Pallavi Konarak Reddy Markus Reyhani Till Rölle

MANNHEIMER BÜRGERBÜHNE

MUSIKER Natacha Gaudet Peter Hinz Coordt Linke M.D. Pallavi Konarak Reddy Till Rölle

Anne Gorath (in Elternzeit) Josefine Rausch Monika Schill Leitung Spielclubprogramm

TECHNIK Christian Thurm Technischer Leiter

SPIELLEITER Angelika Baumgartner Maria Busch Johannes Gaudet Serdar Gür Eva Layer Till Rölle

Jan Weisbrodt Stellvertreter des Technischen Leiters

Stefanie Bub Koordinatorin Mannheimer Bürgerbühne

JUNGE BÜRGERBÜHNE

Catrin Häußler Organisation

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   175


Rafael Ignacio Valdivieso Segura Monika Schill Birgit Thomas Eric Trottier Giuseppina Tragni Wolf Wilms

Rosi Schreiner-Kalisch Steffen Schüssler Natalia Skordelis Raphael Tomaschewski Marion Troschke Nicole Wittkowski

KOSTÜME Melanie Riester

ABONNEMENTBÜRO Walter Hohn Leiter Abonnementbüro

SPIELBETRIEB

Martina König Gabriele Sobhani

STATISTERIE Martina Seitz Leiterin der Statisterie Katharina Breuser Mitarbeiterin BEWEGUNGSCHOR Luches Huddleston Jr. Choreografische Mitarbeit und Leiter des Bewegungschors KINDERCHOR Anke-Christine Kober Leitung Kinderchor Charlotte Sabiel Mitarbeiterin Kinderchor THEATERKASSE Alexander Wischniewski Leiter Theaterkasse Ute Schröder-Meier Stellv. Leiterin Theaterkasse Nadine Baumann Matthias Bär Sieglinde Frank Nicole Geller Tobias Köck Dominique Kunze Helene Lich Gabi Mahlberg Matthias Müller Teresa Russo Annette Schrank

176  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

VORSTELLUNGSPERSONAL Christa Oser Ralf Piskora Leitung Vorstellungspersonal Ileana Bader Jessica Bader Heidelore Bergdolt Sabine Bläß Brigitte Bloos Susanne Boldt Melanie Borg Sasa Cvitkovic Brigitte Daniek André Faldey Elena Forgo Helen Gehring Jutta Gerstel-Gashi Beatrice Gilbert Paulina Gisbrecht Ines Hadameck Amelie Hecht Christiane Heckmann Christian Kimmel Jennifer Kimmel Nadine Klay Patrick Korzekwa Nele Laros Daniel Meckler Elisa Moch Oxana Oleinichenko Christian David Ortiz Palacio Nadine Rettig Kornelia Rhein-Müller Nicole Schöfer

Inga Schweizer Alessandro Spagnolo Rebekka Steinmetz Monika Stoia-Glück Angelika Suckert Oriana Uhl Andrea Wetterich Claudia Wolf Viktoria Zwipf

VERWALTUNG FINANZABTEILUNG MIT PLANUNG UND CONTROLLING Peter Krieger Abteilungsleiter / Stellvertreter des Geschäftsführenden Intendanten Daniela Müller Herbert Niden Leitung Buchhaltung Sonja Figl Dorina Gilbert Petra Jenness Cornelia Marko Andrea Vetter PERSONALABTEILUNG Rose-Maria Eberle Jutta König Personalreferentinnen Nadine Arkesteijn Birgitta Keul Angela Riegler Irina Walter Sachbearbeiterinnen ZENTRALE DIENSTE / ORGANISATION / HAUSTECHNIK / EDV Oliver Hering Abteilungsleiter Holger Schanz EDV / Stellv. Abteilungsleiter


Dietmar Herbst EDV Walther Thür Einkauf und Vergabe Annika Klumb Regina Kroth Patrizia Wiertzema Sachbearbeiterinnen Felicitas Best Michele Fingerle Nils Michael Auszubildende HAUSVERWALTUNG Klaus Habermehl Hausinspektor Christian Betzin Wolfgang Fischer Jochen Krüger Salvatore Pannozzo Giovanni Spagnolo HAUSELEKTRIK / KLIMA / FERNMELDETECHNIK Axel Ehrhard Joachim Groh Harry Kiefer Nenad Nikolic Ramon Paris Gerhard Paschke Sven Reichard Jürgen Wolf PFÖRTNER / TELEFONZENTRALE Yves Bolender Rita Ender Ursula Flörchinger Hermann Gräff Christian Heeg Horst Kühn Andrea Rasche Heidi Ritter Ute Saelz Liane Seeling Siglinde Sommer Renate Wegener

HAUSPERSONAL Renate Czinar

Philip Müller Marco Zink Bühneninspektoren

Thomas Bruns Erik Dorn Marco Ferraro Andreas-Gerd Fessler Georg Folger Angelina Friesen Calogero Giganti Christian Kiefer Hans-Jürgen Klein Karl-Heinz Kloiber Michael Koschnick Norbert König Viktor Machleit Jan Michler Siegfried Neff Volker Richter Christian Rossrucker Fabian Schalk Siegfried Schulz Michael Stumpf Stefan Thomas

Seitenmeister Christian Bolch Wolfgang Kiefer Gerhard Seel Klaus Weirich

BÜHNENTECHNIK SCHAUSPIELHAUS Jan Benedict Tiggeler Leiter der Bühnentechnik Schauspielhaus

Schnürmeister Frank Faller Axel Koschnick Vorarbeiter

Elmar Thorwesten Stephan Werner Bühneninspektoren

TECHNIK UND WERKSTÄTTEN Christian de la Rosée Technischer Direktor

TECHNIK BÜHNENTECHNIK OPERNHAUS Günter Wendeborn Leiter der Bühnentechnik Opernhaus

Lothar Centner Richard Pfundstein Wolfgang Scherf Möbler Thomas Denger Vorarbeiter Gustav Schramm Feyzullah Seker Robert Vondung Robert Weichenberger Mitarbeiter im Bereich Bühnentechnik Martin Appenrodt Klaus-Dieter Bruns

Seitenmeister Azur Celik Mahmut Pürgül Andreas Stein Bernd Vogt Schnürmeister Jürgen Jäger Michael Stein Vorarbeiter Silvio Klotz Matthias Offner Michael Seiler Möbler Andreas Jäck Vorarbeiter

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   177


Andreas Hoffmann Fabian Mehlhose Thorsten Steinmann Mitarbeiter im Bereich Bühnentechnik Hansjürgen Breitenbacher Natalie Burkert Denis Duvan Jerome Fackelmann Roman Figura Thorsten Fischer Arif Icöz Hans-Heinz Lauth Gerhard Liebold Michael Luczakowski Sören Lüllig Selcuk Polat Hakan Pürgül Sadi Tasdemir VERANSTALTUNGSTECHNIK Alexander Bauer Leiter der Veranstaltungstechnik / Ausbildungsleiter Jan Parzonka Vorarbeiter Mitarbeiter im Bereich Veranstaltungstechnik Thomas Lautenschläger Stefan Meyer Eloy Moreno-Martin Frank Rybienik Klaus Schneider Hausinspektor Probezentrum Cilian von Lenthe Campos Marvin Merkhofer Franziska Nyblom Rebecca Rönick Tom Steyer Marc Wuth Auszubildende

178  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

BELEUCHTUNGSABTEILUNG Nicole Berry Leiterin der Beleuchtung Beleuchtung Opernhaus Bernard Häusermann Beleuchtungsmeister

Beleuchter Michael Christian Blesch Eric Ehrengard Thomas Jack Iona Weien Reinhard Weyland Christoph Ziegler

Ralph Schanz Beleuchtungsinspektor

Beleuchtung Studio Ronny Bergmann Komm. Beleuchtungsmeister

Christian Wurmbach Beleuchtungsinspektor

Björn Klaassen Beleuchter

Lichtprogrammierung Andreas Alber

TONTECHNIK Martin Reichmann Abteilungsleiter

Vorarbeiter Andreas Musielski Frank Schäfer Uwe Sontowski Beleuchter Jörn von dem Busche Wolfgang Labud Simone Kutschan Werner Pader Ronny Skeries Daniel Scheunemann Victor Schonberger Frank Schulz Manfred Uhl Elke Wacker

Manuel Poell Stellv. Abteilungsleiter Tontechniker Bernd Dworacek Erik Fillinger Rüdiger Kilthau Oliver Sachs Thomas Schuler Marc Weis VIDEOTECHNIK Thilo David Heins Regina Hess Susanne Oeser

Beleuchtung Schauspielhaus Wolfgang Schade Beleuchtungsinspektor / Stell­­v. Abteilungsleiter

FAHRABTEILUNG UND SONDERDIENSTE Stefan Grießhaber Abteilungsleiter

Damian Chmielarz Beleuchtungsinspektor

Peter Dosch Vorarbeiter

Robby Schumann Beleuchtungsinspektor

Sascha Guder Demirci Dursun Kül Michael Palmieri Lothar Strähle Fahrer

Vorarbeiter Peter Richter Jürgen Siegler


Georg Gayer Fahrer und Fuhrparkverwalter Ralf Dörfler Mathias Katzenmeier Markus Schell Mitarbeiter Stefan Lauer Instandhaltung Dekoration TECHNISCHER BETRIEB UND WARTUNG Michael Risch Abteilungsleiter Eike Bardelle Hans-Jürgen Mandel Heinrich Schweiger Ralf Stutzenberger Christian Wagner Hendrik Wilde REQUISITE Stefanie Durstberger Leiterin der Requisiten-, Pyro-, Waffenabteilung Requisiteure Heinz Wolfgang Wagner Vorarbeiter Oper Kurt Anders Hans Jungfer Monika Kratschmann Requisiteure / Pyrotechniker Bettina Albold Vorarbeiterin Schauspiel Marie Therese Bertram Emily Haupt Ralf Keifert Stellv. Waffenmeister Thomas Rechtenwald Waffenmeister

WERKSTÄTTEN ATELIER Thomas Busse Leiter des Ateliers Katharina Schälicke Maria Zöllner-Meyer Bühnenmalerinnen N.N. Auszubildende /r Matthias Resch Malermeister Rolf Riesenacker Vorarbeiter Wael Nasser Philipp Wellbrock Maler und Lackierer Marcello Spagnolo Dajana Wojtko Sven Otto Auszubildende Sabine Birkenfeld Julia Rothstein Max Senft Johanna Tubes Bühnen- und Szenenplastik Teresa Heinze Anne Schneider Auszubildende DEKORATIONS- UND POLSTERWERKSTATT Regina Silbereis Raumausstattermeisterin Christoph Krawczyk-Seibold Vorarbeiter Giulia Di Cristo

SCHLOSSEREI Bernd Oberle Schlossermeister Frank Habermehl Vorarbeiter Jürgen Fischer Marcel Kronauer Jürgen Schwab SCHREINEREI Lothar Karepin Schreinermeister Peter Braun Frank Christmann Uwe Schmitt Marco Schubert Vorarbeiter Kai-Uwe Gengenbacher Marco Masetti Hermann Vierling Thomas Wilde

MASKENABTEILUNG Marlies Eichhorn-Denman Chefmaskenbildnerin Marie-Luise Wondra-Singh Stellvertreterin der Chefmaskenbildnerin Cornelia Altmoos Steffi Ambrass-Drentschewa Annette Vera Berlinger Sabine Bialy-Koczera Michaela Glavanic Tabea Jünger Jeanette Krüger Elke Langer Meike Meiners Yvonne Röckel Desirée Schmitt Alexandra Schüle

E N S E M B LE U N D P E R S O N A LI A   179


Nadine Schulz Monika Selchow Jessica Tirschmann N.N. Maskenbildnerinnen

Klimentini Gutfleisch Leiterin der Schuhmacherei

Franziska Petschan Luise Reinhardt N.N. Auszubildende

Britta Hildebrandt Modistin

KOSTÜMABTEILUNG

Samireh Malan Margitta Meder Sabine Valentin Mitarbeiterinnen

Manfred Scholz Leiter des Kostümwesens Heinz-Jürgen Walther Stellvertreter des Leiters, Gewandmeister der Herrenschneiderei Heike Schöpker Heike Kehl Gewandmeisterinnen derDamenschneiderei Manuela Brandl Mitarbeiterin der Gewandmeisterin/ Werkstattleiterin Damenschneiderei Daniel Ehrmann Mitarbeiter des Gewand­ meisters/Werkstattleiter Herrenschneiderei Eleni Chava Produktionsleitung Eva Müller Dürrschmidt Assistentin der Kostüm­ abteilung Anke Degreif Andrea Scholz Kostümmalerei / Kostümfärberei

180  E NSE M B L E U N D PER SON ALIA

Sabine Köpp Schuhmacherin

Esther Bruss Kostümfundusverwaltung

DAMENSCHNEIDERINNEN/ ANKLEIDERINNEN Lisa Bigalke Sabine Fischer Britta Hildebrandt Heike Just Michaela Krause Sandra Maurer Claudia Miconi Andrea Pfeil Stephanie Pohl Sabrina Sandmaier Bärbel Schlichter Hedwig Ulmer Sabrina Weber HERRENSCHNEIDER/ ANKLEIDER Krzysztof Dziwinski Jörg Fey-Wingerter Gabriela Franiak Nils Freyer Evgeny Gorokhov Karin Groß Viktor Hild Juliane Kaus Silke Kuhn Daniel Magyar Brigitte Pietz Marion Runz Karin Vocke Johanna Zagorowicz

MITARBEITER/INNEN IM ANKLEIDEDIENST Rosaria Fallico Ariane Freitag Nikolaus Khitschudean Wilma Konrad Ursula Laue Karin Schoofs Hannelore Schindler

PERSONALVERTRETUNG Andreas Stein Personalratsvorsitzender Jutta Reisinger-Böhrer Robert Vondung Stellv. Personalrats­ vorsitzende Nils Freyer Nicole Geller Bertram Paul Kleiner Martina König Peter Pearce Annette Schrank Susanne Trägner-Born Jörn von dem Busche Annette Schrank Mitarbeiterin der Personalvertretung Neuwahlen des Personalrats im Mai 2014

EHRENMITGLIEDER Gabriela Badura Hermann Emmerling Franz Figl Edwin Hoffmann Franz Mazura Oskar Pürgstaller Eduard Roth


FUNDRAISING DAS NATIONALTHEATER UND SEINE PARTNER Als eines der ältesten und größten kommu­ nalen Theater der Welt ist das Nationaltheater Mannheim, seit seiner Gründung 1779, fest im Herzen der Stadt verankert und steht bis heute für Tradition und Innovation. Das beweist nicht zuletzt die vielbeschworene Uraufführung der Räuber im Jahr 1782. Von jeher konnte sich die Schillerbühne durch mutige künstlerische Setzungen und innovative Aufführungen auch überregional positionieren. Neueste zukunfts­ weisende Errungenschaft des Hauses ist die Gründung der Mannheimer Bürgerbühne in der Spielzeit 2012 /2013, die von allen vier Sparten des Hauses (Oper, Schauspiel, Ballett sowie dem Theater für junges Publikum) als »Ort des krea­ tiven Miteinander« gegründet wurde. Das Nationaltheater ist als innovative und weltoffene Kulturinstitution in der Metropol­ region Rhein-Neckar stark vernetzt. Es wird getragen vom Bürgerschaftlichen Engage­ ment – sowohl in ideeller, als auch in finan­ zieller Hinsicht. Über kaum ein Theater in Deutschland wird vor Ort auf breiter gesell­ schaftlicher Ebene so viel gesprochen und diskutiert. Nicht viele Theater können auf ein so weites Netzwerk von langjährigen Unter­ stützern und Förderern zählen. International tätige Unternehmen aus der Region, Mittel­ standsbetriebe, die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V. sowie die Stiftung National­theater Mannheim ermög­­lichen regelmäßig außergewöhnliche Aufführungen, die durch öffentliche Mittel nicht finanziert werden können.

Sie sind deshalb Innovationsmotor, der das Theater immer wieder beflügelt und wichtige künstlerische Impulse in die Arbeit mit dem Repertoire aussendet. Das Nationaltheater versteht die Zusammen­ arbeit mit Akteuren aus der Wirtschaft als Netz­ werkarbeit, als Kooperation auf Augenhöhe, von der beide Seiten langfristig profitieren. Mit jedem seiner Partner entwickelt das Theater indivi­ duelle Kooperationen, die Synergieeffekte bei gesellschaftlichen Anlässen, bei der Kommunika­ tion und einer spezifischen Zielgruppenansprache schaffen. Die Möglichkeiten sich zu engagieren sind vielfältig: Sie reichen von Nachwuchsförde­ rung beispielsweise beim Engagement junger Tänzer oder bei partizipativen Projekten des Schnawwl über Projekt­kooperationen im Rahmen der großen Festivals Internationale Schiller­tage oder Mannheimer Mozart­sommer bis hin zur Unterstützung eines Stück- oder Kompositions­ auftrages in allen Sparten. Das Nationaltheater ist stolz auf seine langjäh­ rigen Partnerschaften und freut sich darauf, mit neuen Kooperationspartnern individuelle Pro­ jekte zu entwickeln – um auch in Zukunft immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen!

Information Anita Kerzmann anita.kerzmann@mannheim.de Tel. 0621 1680 216 · Fax 0621 1680 591

F U N DR A I S I N G   181


DIE FREUNDE  UND FÖRDERER DES NATIONALTHEATERS MANNHEIM E.V. Rücken Sie näher an unser Theater heran! Werden Sie Mitglied unseres Vereins, des größ­ ten kulturellen Fördervereins in Mannheim! Unser Verein ist der Lobbyist des traditions­ reichen Mannheimer Nationaltheaters, das – abgesehen von den letzten Kriegsjahren – seit der Gründung 1779 ohne Unterbrechung spielt. Rund 2.000 Mitglieder unterstützen materiell und ideell das Nationaltheater. Die Vereinsgelder in Höhe von jährlich rund 100.000 Euro tragen bei zur Finanzierung großer Inszenierungen oder auch zum Ausbau von Einrichtungen des Theaters. In der vergan­ genen Spielzeit stand das bedeutende inter­ nationale Theaterfestival Theater der Welt im Mittelpunkt der Förderung, zu der unsere Mitglieder mit zweckgebundenen Spenden bei­ trugen. Auch die filmische Dokumentation der Entstehung der Ring-Inszenierung von Achim Freyer und die Herausgabe des Emil Heckel / Richard Wagner-Buchs Von Feuerzauber und Gralsgesang wurden von uns unterstützt, ebenso der Prospekt Kulturdenkmal Nationaltheater. Unverändert großen Zuspruch haben unsere Reihe der Begegnungen mit Künstlern und Theaterschaffenden aller Sparten sowie unsere exklusiven Theaterführungen. In der erfolg­ reichen Aktion »Treffpunkt Nationaltheater« ermöglicht der Verein Mannheimern, die sich das sonst nicht leisten können, einen Besuch

des Theaters. Mehr als 4.000 Mitbürger haben in den letzten Jahren von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Wie in jedem Jahr dotieren wir das Theatermagazin, das einmal im Monat der Mannheimer Tageszeitung beiliegt, die Aktivitäten der Schnawwl-Paten sowie den Unterhalt des Mannheimer Hausautors. Rege Beteiligung fand wiederum unsere Stadtrund­ fahrt für die neuen Mitglieder des Ensembles. Unverändert arbeitet unser Verein weiter inner­ halb der Bundesvereinigung deutscher Musikund Theater-Fördergesellschaften MUTHEA. Mit einer Anschubfinanzierung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters ist im Jahr 2001 die Stiftung Nationaltheater Mannheim errichtet worden, die inzwischen ein stattliches Kapital angesammelt hat. Die Stiftung ist offen für weitere Zustiftungen! Der Verein bietet seinen Mitgliedern für einen Jahresbeitrag von 50 Euro (NThusiasten, Schüler, Studenten, Azubis, Mitarbeiter des Theaters 10 Euro / Firmen und Institutionen 200 Euro) Informationen aus erster Hand über das Theater­geschehen. Zu bedeutenden aus­ wärtigen Theateraufführungen werden Fahr­ ten angeboten. Dank unserer Kooperation mit der Musikalischen Akademie des National­ theaterorchesters Mannheim zahlen unsere Mitglieder im dortigen Förderkreis einen ermäßigten Beitragssatz.

182  D IE F R EU N D E U N D FÖR D ERER DES NATIONALTHEATERS MANNHE I M E .V.


Bundesvereinigung der Musik­ und Theater­ Fördergesellschaften e.V.

VORSTAND

Über die materielle Unterstützung hinaus fördert der Verein durch Kontakte zu Meinungs­ bildnern von Stadt und Land das Verständnis für die Belange des Theaters. Aus dem Mitglieder­ kreis heraus hat sich ein Beirat gebildet, der Probleme des Theaters erörtert und sich dem Fundraising verschrieben hat. Aus den Reihen der Mannheimer Wirtschaft hat sich ein Kreis »Junge Wirtschaft« zusammengefunden, der dem Theater besondere Aufmerksamkeit schenkt. Im Umfeld der Universität und der Hochschulen arbeiten mit wachsendem Erfolg die NThusiasten, die Jungen Freunde des Nationaltheaters.

EINE STARKE LOBBY FÜR DAS THEATER In Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist Unterstützung wichtiger denn je. Das Theater braucht Freunde, braucht Förderer, braucht Stifter.

Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) Ulla Hofmann (Stellv. Vorsitzende) Christina Limbourg (Stellv. Vorsitzende) Matthias Bretschneider (Schatzmeister) Richard Dietmann (Geschäftsführer) Dr. John Feldmann (Fundraising) Dr. Ralf Klöter (Geschäftsführender Intendant) Andreas Hilgenstock (Vorsitzender des Beirats) Dr. Manfred Fuchs, H.G. Kämpgen (Ehrenmitglieder)

KONTAKT Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V. c /o Sparkasse Rhein­Neckar Nord, Dezernat III, Postfach, 68151 Mannheim Ansprechpartner Richard Dietmann freunde@nationaltheater.de Tel. 0621 734721 www.freunde.nationaltheater.de www.facebook.com / freunde­nationaltheater

MUTHEA Mitglied in der Bundesvereinigung deutscher Musik­ und Theater­Fördergesellschaften e. V. info@muthea.de www.muthea.de www.facebook.com / muthea.ev.

DIE F REUNDE UND FÖ R DE R E R DES N ATI O N A LTH E ATE R S M A N N H E I M E .V. 183


DIE NTHUSIASTEN 184  D IE N T HU SI AST EN


Unsere Idee war so leicht gesprochen, wie schwer umzusetzen: »Wir nehmen Dich mit!« Das hatten wir uns auf die Fahnen geschrieben, als wir im Sommer 2008 mit unserer Arbeit begannen, um eine Plattform für junge Men­ schen zu schaffen, die ein Wunsch vereinte: Gemeinsam ins Theater gehen zu wollen. Doch das alleine reichte uns nicht. Von Anfang an war klar, dass wir keine Ticketbörse für junge Erwachsene sein wollten. Unser Ziel war es, euch nicht nur von den Schwellen eurer Haustür mit ins Theater zu nehmen, nein, auch visuell und inhaltlich, seelisch und moralisch solltet ihr bei uns mit­ genommen werden. Davon, dass wir euch mit in die Oper lockten, obwohl ihr bis dahin nur im Schauspiel wart. Davon, dass kontroverse Nach­ gespräche die Luft erhitzten und die Hüften bei der TheaterParty das Kreisen lernten. Doch auch ihr solltet euch begegnen und Kontakte knüpfen, die Abende intensiver erleben, dem Theater und seinen Künstlern näher sein können. Ob Schauspiel oder Oper, Akademiekonzert oder Musical, Ballett oder exklusive Gastspiele bei den Internationalen Schillertagen oder dem Mannheimer Mozart­sommer – wir wollten euch überall hin entführen und aus dem Reichtum phänomenaler Stücke jene auswählen, bei denen wir uns sicher waren: Die werden für Gespräche sorgen. Uns dabei nicht zu verzetteln, die Abende nicht verpuffen zu lassen und in eurem Kopf zu bleiben – das war unsere Mission. Sechs Spielzeiten haben wir nun schon mit euch verbringen, mehrere hundert Abende in unserem wunderbaren Nationaltheater genießen und sogar unser fünfjähriges Jubiläum feiern dürfen. Was haben wir gelacht und geweint, uns über Produktionen geärgert und abgespielten Lieblingsstücken nachgetrauert! Dass wir heute jedoch so gut dastehen und schon zweimal nur knapp an der Auszeichnung zum »Förderverein des Jahres« vorbeischrammten, verdanken wir dabei nur drei Dingen:

n  Euch

jungen Menschen, die ihr nie aufgehört habt, uns besser machen zu wollen und uns die Treue zu halten

n 

Dem unglaublich geduldigen und zuvor­ kommenden Marketing des Hauses, ohne das wir noch nicht einmal die Hälfte unserer Ideen hätten realisieren können

n  Und

jenen (e)nthusiastischen Kultur­begeis­terten, die jeden Monat ehrenamtlich in unserem Team dafür arbeiten, um euch ein Top-Programm zu bieten

Auch nach mehr als fünf Jahren sind wir nicht müde, sondern hungrig auf starke Koopera­­tio­nen, neue Ideen und wunderbare Theaterabende, die kommen, um (in Erinnerung) zu bleiben! Seid dabei, denn der Geist des NThusiasmus lebt heute mehr als je zuvor!

MITGLIEDSCHAFT Eine Mitgliedschaft bei den NThusiasten kostet 10 Euro für ein ganzes Jahr. Schnupperbesuche sind jederzeit möglich. Die NThusiasten freuen sich auf dich! KONTAKT Die NThusiasten sind erreichbar unter post@nthusiasten-mannheim.de Fragen zur Mitgliedschaft: www.nthusiasten-mannheim.de/ mitglied-werden.html Anmeldung zum Newsletter: www.freunde.nationaltheater.de/ Newsletter.newsletter-nthusiasten.0.html

DI E N TH U S I ASTE N   185


DIE STIFTUNG NATIONALTHEATER UND IHRE STIFTER Je knapper die öffentlichen Mittel werden, desto wichtiger werden die privaten Förder­ gelder! Vor diesem Hintergrund ist im Jahr 2001 die Stiftung Nationaltheater Mannheim mit Unterstützung der Freunde und Förderer dieses Theaters ins Leben gerufen worden. Die rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts ist in der kurzen Zeit ihres Bestehens schon mit namhaften Beiträgen dotiert wor­ den. Mit Nachdruck bemüht sich die Stiftung um Zustiftungen sowie um neue Stifter. Die Stiftung hat die vorrangige Aufgabe, das Nationaltheater zu fördern. Sie unterstützt Projekte und Maßnahmen des Theaters, die über den normalen Spielbetrieb hinaus­gehen und ohne Förderung der Stiftung nicht reali­ siert werden könnten. Zu solchen Projekten gehören die Internationalen Schillertage, der Mann­heimer Mozartsommer oder auch die Junge Oper des Nationaltheaters. Über die Projektförderung hinaus unterstützt die Stiftung den künstlerischen Nachwuchs. In der vergange­ nen Spielzeit fand das bedeutendste internatio­ nale Festival für darstellende Künste Theater der Welt in Mannheim statt. Dank der Erträge aus dem Stiftungskapital hat sich die Stiftung daran mit einem stattlichen Förderbetrag be­ teiligt. Auch die filmische Dokumentation der Entstehung der Ring-Inszenierung von Achim Freyer, die als DVD entsteht, wurde gefördert.

186  D IE ST IFT U N G N AT I ON ALT HEATER UND IHRE STIFTER

Das Nationaltheater Mannheim und sein Förderverein eröffnen mit dieser Stiftung inte­ ressierten Bürgern, die ihre Verbundenheit mit dem Nationaltheater auf Dauer manifestieren möchten, eine Möglichkeit für größere Zuwen­ dungen. Die Namen der Stifterinnen und Stifter erscheinen regelmäßig in den Publikationen des Theaters. Sie finden einen dauerhaften Platz auf der Stiftertafel im Foyer des National­ theaters. Unter dem Dach der Stiftung können sich Zustiftungen zur Mutterstiftung oder auch projektbezogene Einzelstiftungen zugunsten des Theaters entwickeln, mit denen der Stifter je nach Stiftungsumfang auch seinen Namen verbinden kann. Die Stifter nehmen am Theaterleben in beson­ derer Intensität und Nähe teil. Sie werden zu großen Veranstaltungen des Nationaltheaters und zu Begegnungen mit Künstlern besonders eingeladen. In der vergangenen Spielzeit erleb­ ten die Stifter die bildgewaltige TschechowRevue Tararabumbia, eine der innovativen Aufführungen, die Mannheim innerhalb des Festivals Theater der Welt sah. Ein Festlicher Stifterabend führte die Stifter bei einem GalaAbend mit anschließendem Feuerwerk im Rahmen des Mozartsommers im Schwetzinger Schlossgarten zusammen. Die Stiftung ist offen für weitere Zustiftungen!


DER KREIS DER STIFTER n  Gitti und Heinz Bauer n  Hans und Inge Bichelmeier n  Ursula und Prof. Dr. Helmut Determann n  Sigrid und Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger n  Brigitte und Rolf Enders n  Karin und Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser n  Dr. Jutta und Prof. Dr. Michael Frank n  Lilo und Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs n  Sascha und Richard Grimminger n  Juliane und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Hahn n  Dr. Marianne Häfner n  Heide und Dr. Karl Heidenreich n  Prof. Eva Knudsen

n 

Mediengruppe Dr. Haas GmbH Sparkasse Rhein Neckar Nord n  Südzucker AG n  Verein der Mannheimer Wirtschaft zur Förderung von Kunst und Kultur e.V. n 

Die Stiftung Nationaltheater verfolgt folgende Zwecke: n  Die ideelle und finanzielle Förderung von Projekten und Maßnahmen des National­ theaters, die über den normalen Spielbetrieb hinausgehen und die überregionale Bedeu­ tung der Schillerbühne unterstreichen. n  Maßnahmen zugunsten des künstlerischen Nachwuchses.

n  Karl Kohler n  Elke Kohler-Schweyer n  Christina und Karl Otto Limbourg n  Prof. Dr. Norbert Loos n  Regina und Franz Peter Manz n  Mizi und Claus Michael

DEM VORSTAND GEHÖREN AN n  Dr. Marcus Kremer (Vorsitzender) n  Prof. Dr. Christof Hettich

n  Helga und Alfred Müller n  Pia Müller n  Rainer Adam Müller

DEM KURATORIUM GEHÖREN AN

n  Dr. Sibylle Schiebel-Bergdolt n  Dr. Christa Schmidt-Maushart

und Prof. Dr. Jörg Schmidt n  Dr. H. Jürgen Schrepfer n  Brigitte und Prof. Dr. Jürgen F. Strube n  Heinrich Vetter n  Lotte Wiest n  BASF SE n  Bilfinger SE

n  Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) n  Prof. Dr. Norbert Loos (stellv. Vorsitzender) n  Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser n  Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg n  Dr. Peter M. Haid n  Andreas Hilgenstock n  Ulla Hofmann n  Burkhard C. Kosminski

n  BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft

Stuttgart n  Commerzbank AG Mannheim n  Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungs­

gesellschaft n  Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V. n  Fuchs Petrolub SE n  Horst und Eva Engelhardt-Stiftung n  Institut für Klinische Pharmakologie, Professor Dr. Lücker GmbH n  KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft n  Landesbank Baden-Württemberg n  Lochbühler Aufzüge GmbH n  Mannheimer Versicherung AG

KONTAKT Stiftung Nationaltheater Mannheim Geschäftsstelle Mannheimer Versicherung AG Augustaanlage 66 · 68165 Mannheim Heike Kosmala heike.kosmala@mannheimer.de Tel. 0621 457 1021 · Fax 0621 457 3611 www.stiftung-nationaltheater-mannheim.de

DI E STI F TU N G N ATI O N A LTH E ATE R U N D I H R E STI F TE R   187


KONTAKT VORVERKAUF AM GOETHEPLATZ Mo: 11.00 – 13.00 Uhr Di – Fr: 11.00 – 18.00 Uhr Sa: 11.00 – 13.00 Uhr Außerdem an allen Vorstel­ lungstagen zwischen 18.00 und 20.00 Uhr

TELEFONISCHER VORVERKAUF Mo – Fr: 9.00 – 19.00 Uhr Sa: 9.00 – 13.00 Uhr Kartentel. 06211680 150 Kartenfax 06211680 258 nationaltheater.kasse@ mannheim.de

ABOBÜRO AM GOETHEPLATZ Telefonische Sprechzeiten Mo – Fr: 9.00 – 13.00 Uhr Di – Fr: 14.00 – 17.00 Uhr Abotel. 06211680 160 Abofax 06211680 463 abobuero@mannheim.de Öffnungszeiten Mo – Fr: 11.00 – 13.00 Uhr Di – Fr: 14.00 – 18.00 Uhr

KARTENTELEFON SCHNAWWL UND JUNGE OPER Mo, Mi – Fr: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr Di: 14.00 – 17.00 Uhr 188  KO NTA K T

Kartentel. 06211680 302 Kartenfax 06211680 308 schnawwl@mannheim.de

MARKETING UND KOMMUNIKATION Mozartstr. 9, 68161 Mannheim Marketing / Öffentlichkeitsarbeit Tel. 06211680 516 /-552 Presse Oper und Schauspiel Tel. 06211680 444 Ballett Tel. 06211680 238 Schnawwl und Junge Oper Brückenstraße 2 68167 Mannheim Tel. 06211680 301

FUNDRAISING UND ANZEIGEN Mozartstraße 9 68161 Mannheim Tel. 06211680 216 oder 06211680 222 Fax 06211680 591

THEATER UND JUNGE MENSCHEN Mozartstraße 9 68161 Mannheim Tel. 06211680 389 Fax 06211680 443

MUSIK-/ THEATER­ PÄDAGOGIK Schnawwl Brückenstraße 2 68167 Mannheim Tel. 06211680 305 Fax 06211680 308 Junge Oper Brückenstraße 2 68167 Mannheim Tel. 06211680 449 Fax 06211680 308

NATIONALTHEATER MANNHEIM Postfach 10 23 62 68023 Mannheim Tel. 06211680 0 (Zentrale) Kartentel. 06211680 150 www.nationaltheatermannheim.de www.schnawwl.de

BANKVERBINDUNG NATIONALTHEATER Kontoinhaber: Nationaltheater Mannheim Sparkasse Rhein-Neckar Nord IBAN: DE47670505050030160045 BIC: MANSDE66XXX


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FOTOS

Nationaltheater Mannheim

Anita Kerzmann Linda von Zabienski

Hans Jörg Michel Christian Kleiner

CORPORATE DESIGN

DRUCK

Anzinger | Wüschner | Rasp

Asterion Germany GmbH, Rüsselsheim

INTENDANZ Andrea Gronemeyer Intendantin Schnawwl Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr Intendant Oper

KONZEPTION UND GESTALTUNG

STAND

srg werbeagentur, Mannheim www.srgwerbeagentur.de

9. April 2014 Änderungen vorbehalten

Dr. Ralf Klöter Geschäftsführender Intendant Burkhard C. Kosminski Intendant Schauspiel Kevin O'Day Intendant Ballett

REDAKTION Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit

PROJEKT- UND REDAKTIONSLEITUNG Stefanie Hahnemann Janika Bielenberg

TITELBILD CASA MAGICA Friedrich Förster + Sabine Weissinger STADT RAUM THEATER. Architekturprojektionen am Nationaltheater Mannheim 2005 www.casamagica.de mail@casamagica.de

Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen, die in dieser Publikation im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. Gemeint sind beide Geschlechter.


TRACING ISADORA


PREMIEREN OPER

SCHAUSPIEL

BALLETT

Alfredo Catalani La Wally 24. Oktober 2014

William Shakespeare Viel Lärm um nichts 25. September 2014

Dominique Dumais PURE (UA) 11. Oktober 2014

Joseph Haydn Die Jahreszeiten (konzertante Aufführung) 28. November 2014

Mannheimer Bürgerbühne Hoffnung auf größeres Wohlbehagen (UA) 26. September 2014

Kevin O'Day 2 Gents (UA) 30. Januar 2015

Franz Lehár Die lustige Witwe 13. Dezember 2014

machina eX TRACING TALES (UA) Oktober 2014

Christoph Willibald Gluck Alceste 21. Februar 2015

Theresia Walser Herrinnen (UA) 29. Oktober 2014

Wake up and dream – Ein Cole-Porter-Songbook (UA) 14. März 2015

Max Frisch Homo Faber 8. November 2014

Hector Berlioz La damnation de Faust 17. April 2015

nach James Matthew Barrie Peter Pan 23. November 2014

Lucia Ronchetti Esame di mezzanotte (UA) (Arbeitstitel) 23. Mai 2015

Dietmar Dath Farbenblinde Arbeit (UA) Dezember 2014

Franz Schubert Schwanengesang 7. Juni 2015

Roland Schimmelpfennig Fleisch und Blut (UA) 10. Januar 2015

Franz Schreker Der ferne Klang 10. Juli 2015

Gotthold Ephraim Lessing Emilia Galotti 28. Februar 2015

JUNGE OPER

Akın E. Sipal Santa Monica (UA) März 2015

Friedrich Stockmeier Die Geburt der Stimme (UA) (Arbeitstitel) 4. Oktober 2014 Annesley Black SchlagAufSchlag (UA) (Arbeitstitel) 11. April 2015 Junge Bürgerbühne Mannheim /Annesley Black Flowers of Carnage 17. Mai 2015

Laura Marks Betty (DSE) 25. April 2015 Krzysztof Kieslowski und Krzysztof Piesiewicz Dekalog - Die zehn Gebote Mai 2015 Friedrich Schiller Die Räuber 12. Juni 2015 Mannheimer Bürgerbühne Die Jungfrau von Orleans Juni 2015

Lukáš Timulak Body & Language (UA) 21. Mai 2015 Ensemble Choreografische Werkstatt (UA) Sommer 2015

SCHNAWWL Jutta Bauer Schreimutter 25. Oktober 2014 nach James Matthew Barrie Peter Pan 23. November 2014 Ensembleprojekt Ein neues Stück (UA) 5. Dezember 2014 Katrin Lange Zaubermühle (UA) 21. Februar 2015 Kristo Šagor Du Hitler (DE) 18. April 2015 Junge Bürgerbühne Mannheim XX oder XY (UA) (Arbeitstitel) 6. Juni 2015 Jagoda Marinic Mehrsprache (UA) (Projekttitel) 4. Juli 2015

DE DSE UA WA

Deutsche Erstaufführung Deutschsprachige Erstaufführung Uraufführung Wiederaufnahme


REPERTOIRE OPER Georges Bizet Gaetano Donizetti Engelbert Humperdinck Pietro Mascagni / Ruggero Leoncavallo Wolfgang Amadeus Mozart Wolfgang Amadeus Mozart Carl Orff Giacomo Puccini Giacomo Puccini Giacomo Puccini Sergei Prokofjew Johann Strauss Richard Strauss Giuseppe Verdi Giuseppe Verdi Giuseppe Verdi Giuseppe Verdi Carl Maria von Weber Richard Wagner Richard Wagner Mieczysław Weinberg

Blues Brothers – Unterwegs im Auftrag des Herrn WA 19. September 2014 Carmen WA 21. September 2014 L’ elisir d’amore WA 10. Januar 2015 Hänsel und Gretel WA 23. November 2014 Cavalleria rusticana / I Pagliacci WA 18. März 2015 Die Zauberflöte WA 16. November 2014 Le nozze di Figaro WA 2. Mai 2015 Carmina Burana (konzertante Aufführung) WA 25. Januar 2015 La Bohème WA 20. Dezember 2014 Tosca WA 19. Juli 2015 Turandot WA 30. Mai 2015 Die Liebe zu drei Orangen WA 27. September 2014 Die Fledermaus WA 27. Dezember 2014 Salome WA 3. Januar 2015 Falstaff WA 1. November 2014 La Traviata WA 26. Oktober 2014 Otello WA 1. März 2015 Stiffelio WA 26. September 2014 Der Freischütz WA 3. Oktober 2014 Die Walküre WA 26. April 2015 Parsifal WA 3. April 2015 Der Idiot WA 26. Juli 2015

JUNGE OPER Ensembleprojekt Leonard Evers Mauricio Kagel Juliane Klein Wolfgang Amadeus Mozart / Ad de Bont Markus Reyhani nach Sergei Prokofjew

Baby Tanz Fest bis 1 Jahr Gold ab 5 Jahren Der mündliche Verrat ab 14 Jahren Der unsichtbare Vater ab 8 Jahren Mozart in Moskau ab 8 Jahren Peter und der Wolf ab 5 Jahren

SCHAUSPIEL BITCHFRESSE – Ich rappe also bin ich Rainer Werner Fassbinder / Wolfgang Borchert Georg Büchner Federico García Lorca Johann Wolfgang Goethe

Die Ehe der Maria Braun / Draußen vor der Tür Dantons Tod Bernarda Albas Haus Faust – Der Tragödie erster Teil


Johann Wolfgang Goethe Henrik Ibsen Anna Jablonskaja Philipp Löhle Alistair McDowall Marianna Salzmann Friedrich Schiller William Shakespeare / Henry Purcell Peter Stamm Anton Tschechow Heinrich von Kleist Theresia Walser Theresia Walser Tennessee Williams Robert Wilson nach Georg Büchner / Songs und Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan Felicia Zeller

Iphigenie auf Tauris Die Wildente Heiden (DSE) Wir sind keine Barbaren! (DE) Brilliant Adventures (DSE) Hurenkinder Schusterjungen (UA) Die Jungfrau von Orleans Der Sturm Agnes Der Kirschgarten Der zerbrochne Krug Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm (UA) Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel (UA) Die Glasmenagerie Woyzeck Die Welt von hinten wie von vorne (UA)

BALLETT Dominique Dumais nach Antoine de Saint-Exupéry Robert Glumbek Kevin O’Day Kevin O’Day nach William Shakespeare Kevin O’Day nach William Shakespeare

Der kleine Prinz (UA) Casanova (UA) Kammerspiel (UA) Othello (UA) WA 7. November 2014 Romeo und Julia (UA) WA 28. März 2015

SCHNAWWL nach Hans Christian Andersen Ad de Bont Ad de Bont Ensembleprojekt Ensembleprojekt Mark Haddon / Simon Stephens Lorenz Hippe / Cédric Pintarelli Mike Kenny Thilo Reffert Eine deutsch-arabische Frühlingsgeschichte

Tölpelhans ab 5 Jahren Der Thaiboxer (DSE) ab 16 Jahren Tahrir Tell (UA) ab 15 Jahren Freche Fläche (UA) ab 2 Jahren Tanz Trommel (UA) Tanztheater ab 6 Jahren Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone ab 11 Jahren Sky Is the Limit ab 14 Jahren Der Junge mit dem Koffer ab 12 Jahren Leon und Leonie ab 6 Jahren König Hamed und das furchtlose Mädchen (UA) ab 8 Jahren


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Spielzeitheft 2014/2015