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Die Orchidee. Wunderschön und überall in der Welt zu Hause. Botaniker benannten bis jetzt 30.000 Arten.

Atemberaubend schön. Die Festlichen Opernabende im Nationaltheater. Als führende mittelständische Universalbank sind wir in Baden-Württemberg fest verwurzelt und kennen Land und Leute. Deshalb ist es uns wichtig, kulturelle Veranstaltungen vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Mit Begeisterung engagieren wir uns daher für die Festlichen www.bw-bank.de

Baden-Württembergische Bank

Opernabende mit internationalen Stars und aufstrebenden Talenten am traditionsreichen Nationaltheater Mannheim. Das Vierspartenhaus repräsentiert die ganze Welt der modernen Oper – sowohl mit klassischen Werten als auch mit zukunftsorientiertem Engagement.


Nationaltheater Mannheim Spielzeitheft 2018/19


Spielzeitheft 2018/19

Vorwort

2


Albrecht Puhlmann Intendant Oper

Ulrike Stöck Intendantin Junges NTM

Stephan Thoss Intendant Tanz

Christian Holtzhauer Intendant Schauspiel

3

Marc Stefan Sickel Geschäftsführender Intendant

Vorwort

wir begrüßen Sie sehr herzlich zur Spielzeit 2018/19! Mit dem Start der Schauspielintendanz von Christian Holtzhauer wird sich das seit seiner Gründung 2013 bestehende Leitungsmodell des Mannheimer Nationaltheaters nun in allen fünf Intendanzen erneuert haben. Wenngleich jeder von uns das spezifische Profil seiner Sparte weiterentwickeln wird, eint uns doch ein gemeinsamer Wunsch: das Nationaltheater Mannheim in all seiner künstlerischen Vielfalt als ein Theater zu führen und sichtbar im öffentlichen Leben Mannheims zu positionieren. Der hohe Publikumszuspruch und die überregionale Wahrnehmung unserer Aufführungen zeugen von der Leistungsfähigkeit des Nationaltheaters. Die in wenigen Jahren anstehende Generalsanierung des Theatergebäudes am Goetheplatz bildet die Grundlage dafür, Ihnen auch in der Zukunft die qualitativ hochwertigen Theatererlebnisse anbieten zu können, die Sie zu Recht von uns erwarten. Das heute denkmalgeschützte Gebäude von 1957 war in seinem ästhetischen Anspruch seiner Zeit weit voraus. Der im Geist der Moderne konzipierte Theaterbau repräsentiert Offenheit und Durchlässigkeit. Mit diesem Theater hat sich eine selbstbewusste Stadtgesellschaft einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Debatte geschaffen. Diesem Anspruch wollen wir mit unseren Programmen gerecht werden. Wir freuen uns auf Sie!

Spielzeitheft 2018/19

Liebes Publikum,


Inhalt

Spielzeitheft 2018 /19


2.

4.

5.

Schauspiel 50 Premieren 56 Wiederaufnahme 86 20. Internationale Schillertage 87 Hausautorin Enis Maci 88 Mannheimer Stadtensemble 90 Schauspiel & Stadtensemble Extras 94 Schauspiel & Stadtensemble Kooperationen 98

Inhaltsverzeichnis

3.

Oper 8 Premieren14 Wiederaufnahmen 32 Reihen 38 Festliche Opernabende 42 Akademiekonzerte 44

Spielzeitheft 2018/19

1.

Tanz 100 Premieren 104 Wiederaufnahmen 114 Tanz Extra 115 Junges Nationaltheater 116 Premieren 120 Wiederaufnahmen 136 Junges NTM Extras 141 Kunst & Vermittlung 142

5

Service 144 Mitarbeiter 146 Partner & Förderer 152 Abonnements 156 Preise 161 Mannheimer Bürgerbühne 179 Anreise 183 Saalpläne 184 Impressum 187


NTM Premierenübersicht

S O T J

= = = =

Schauspiel Oper Tanz Junges NTM

O+S+T+J

O

Theaterfest Sa, 15. September 2018

Die Meistersinger von Nürnberg Oper von Richard Wagner So, 28. Oktober 2018 Opernhaus

S Die Räuber Nach Friedrich Schiller Fr, 28. September 2018 Schauspielhaus

T Blaubarts Geheimnis Tanzstück von Stephan Thoss Sa, 17. November 2018 Opernhaus

S

S+J

Volksfest Theaterparcours auf dem Theatervorplatz Von und mit dem Mannheimer Stadtensemble Uraufführung Fr, 28. September 2018 Theatervorplatz

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück Koproduktion des Schauspiels mit dem Jungen NTM 8+ So, 18. November 2018 Schauspielhaus

S 21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden Videoinstallation von Mats Staub Fr, 28. September – So, 28. Oktober 2018 Foyer des Nationaltheaters S Der Elefantengeist Von Lukas Bärfuss Uraufführung | Auftragswerk Sa, 29. September 2018 Schauspielhaus S Mitwisser Von Enis Maci Deutsche Erstaufführung Sa, 29. September 2018 Studio Werkhaus J

6

Utopie – Eine Recherche über die Zukunft Uraufführung 14+ So, 7. Oktober 2018 Saal Junges NTM

S Der Fluch der Tantaliden Mythologische Rap-Oper von Dlé Fr, 30. November 2018 Studio Werkhaus J Meinungshacking Eine musikalische Lecture-Performance Uraufführung 13+ November 2018 Saal Junges NTM J Im Westen nichts Neues Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque 13+ November 2018 S Findet uns das Glück? Theaterabend über das Zusammenleben von Stefan Otteni & Ensemble Uraufführung Sa, 1. Dezember 2018 Schauspielhaus O

Judas Monolog von Lot Vekemans Do, 11. Oktober 2018 Schauspielhaus

Marienvesper Geistliche Musik von Claudio Monteverdi Szenische Aufführung Sa, 15. Dezember 2018 Opernhaus

S

T

Istanbul Liederabend mit Songs von Sezen Aksu Von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın E. ipal Sa, 27. Oktober 2018 Schauspielhaus

Die vier Jahreszeiten / Empty House Choreografien von Johan Inger und Giuseppe Spota Fr, 11. Januar 2019 Schauspielhaus

S


NTM

J

T

Terz & Tönchen Ein klingender Theaterraum Uraufführung Ab 6 Monaten So, 13. Januar 2019 Studio Feuerwache

Easy Baby Uraufführung 13+ Sa, 16. März 2019 Studio Werkhaus

Evolution Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss Fr, 24. Mai 2019 Schauspielhaus

O

O

[ˈʃprɛçn ]̩ Uraufführung 9+ Fr, 25. Januar 2019 Saal Junges NTM

Francesca da Rimini Operneinakter von Sergej Rachmaninow Konzertante Aufführung So, 24. März 2019 Opernhaus

Pelléas et Mélisande Oper von Claude Debussy Sa, 25. Mai 2019 Opernhaus

S

S

Der Steppenwolf Nach dem Roman von Hermann Hesse Sa, 26. Januar 2019 Studio Werkhaus

Ansichten eines Clowns Frei nach dem Roman von Heinrich Böll Sa, 30. März 2019 Schauspielhaus

J

S Orestie Nach Aischylos in einer Überschreibung von Necati Öziri Uraufführung | Auftragswerk Sa, 2. Februar 2019 Schauspielhaus O Paare Zwei Einakter von Béla Bartók und Georg Anton Benda So, 10. Februar 2019 Studio Werkhaus

S MINT zum Quadrat Stadtspaziergang von hannsjana und dem Mannheimer Stadtensemble Uraufführung Frühjahr 2019 S Der Würgeengel Frei nach dem Film von Luis Buñuel Fr, 5. April 2019 Studio Werkhaus

J JOIN: Spielplan Uraufführung 8+ Sa, 1. Juni 2019 Studio Feuerwache S 20. Internationale Schillertage Do, 20. – So, 30. Juni 2019 S Maria Stuart Königinnendrama von Friedrich Schiller Do, 20. Juni 2019 Schauspielhaus J Junge Perspektiven Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne Uraufführung 14+ So, 23. Juni 2019 Stadtraum

O

O

Orpheus in der Unterwelt Operette von Jacques Offenbach So, 17. Februar 2019 Opernhaus

House of Usher Musiktheater nach Debussy und E. A. Poe Fr, 12. April 2019 Opernhaus

S

S

Wie der Soldat das Grammofon repariert Inszenierte Ausstellung nach dem Roman von Saša Staniši Von und mit dem Mannheimer Stadtensemble Fr, 22. Februar 2019 Studio Werkhaus

Hoppla, wir leben! Politische Revue von Ernst Toller Sa, 27. April 2019 Schauspielhaus

Tram 83 Nach dem Roman von Fiston Mwanza Mujila Deutsche Erstaufführung Juni 2019 in einem Mannheimer Club

J

O

Piano Oriental Musiktheater über die Magie des Vierteltons Uraufführung 7+ So, 28. April 2019 Saal Junges NTM

Il trovatore Oper von Giuseppe Verdi Sa, 13. Juli 2019 Opernhaus

Meine geniale Freundin Nach den Romanen von Elena Ferrante Deutsche Erstaufführung Sa, 23. Februar 2019 Schauspielhaus O+T Sanssouci Ein gemeinsamer Abend von Oper und Tanz zu Musik von Bach und Händel Do, 14. März 2019 Opernhaus

S Wir Liebesgeschichte aus der Zukunft nach dem Roman von Jewgenij Samjatin Do, 23. Mai 2019 Studio Werkhaus

S

S The Nation Theaterserie von Eric de Vroedt Juli 2019 Studio Werkhaus

7

S

Premierenübersicht

J


9

Albrecht Puhlmann Intendant Oper

Vorwort

Oper ist aus Europa. Und hat ganz friedlich die Welt erobert. Über 400 Jahre währt die Erfolgsgeschichte. Durch diese Geschichte zu reisen, ist eines der schönsten Abenteuer, die es gibt. Der Weg führt über Kammzüge und durch Niederungen an Orte und in Länder, die nur durch die Musik ihre phantasmagorischen Kräfte entfalten: Richard Wagners Nürnberg als imaginierte Künstlerutopie, Verdis wildes Spanien mit seinen bewegten Bildern auf düsterem Grund, Debussys geheimnisvolle Schlosswelt von Allemonde oder der schreiend komische Olymp von Jacques Offenbach als teuflischer Cancan auf dem Vulkan oder schließlich das Sanssouci des Leipzigers Johann Sebastian Bach im Gipfeltreffen mit dem jungen »Römer« Händel – durch ihre Kunst werden die Operngeschichten zum Ort sinnlicher Aufklärung. Die Weltentwürfe der Komponisten künden in kühner Klarheit, in Formen und Stoffen, die sie erst erschufen, von der Universalität ihrer Kunst. Sie werden in jeder einzelnen gelungenen Aufführung wieder zu unseren Zeitgenossen.

Oper

Liebe Opernfreunde!


Oper

01 Premieren

Premierenübersicht

Die Meistersinger von Nürnberg Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Nigel Lowery So, 28. Oktober 2018 Marienvesper Geistliche Musik von Claudio Monteverdi Szenische Aufführung Musikalische Leitung: Jörg Halubek Regie: Calixto Bieito Sa, 15. Dezember 2018 Paare »Der gute Ehemann« von G. A. Benda und »Herzog Blaubarts Burg« von B. Bartók Kammeroper im Studio Musikalische Leitung: Robin Phillips Regie: Marco Misgaiski So, 10. Februar 2019

10

Orpheus in der Unterwelt Operette von Jacques Offenbach Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie: Markus Bothe So, 17. Februar 2019

Sanssouci Ein gemeinsamer Abend von Oper und Tanz zu Musik von Bach und Händel Musikalische Leitung: Matthew Toogood Choreografie: Stephan Thoss Do, 14. März 2019 Francesca da Rimini Operneinakter von Sergej Rachmaninow Konzertante Aufführung Musikalische Leitung: Benjamin Reiners So, 24. März 2019 House of Usher Musiktheater nach Claude Debussy und Edgar Allan Poe Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie: Anna Viebrock Fr, 12. April 2019 Pelléas et Mélisande Oper von Claude Debussy Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Barrie Kosky Sa, 25. Mai 2019 Il trovatore Oper von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli Regie: Roger Vontobel Sa, 13. Juli 2019


Die Liebe zu drei Orangen Sergej Prokofjew Das Mannheimer Repertoire 2014 So, 6. Januar 2019

Aschenputtel (La Cenerentola) Gioacchino Rossini Das Mannheimer Repertoire 2017 Fr, 21. September 2018

Fidelio Ludwig van Beethoven Das Mannheimer Repertoire 2017 Di, 15. Januar 2019

Werther Jules Massenet Das Mannheimer Repertoire 2001 So, 23. September 2018

Carmina Burana Carl Orff Das Mannheimer Repertoire 2013 Konzertante Aufführung Fr, 1. Februar 2019

Rigoletto Giuseppe Verdi Das Mannheimer Repertoire 2006 Fr, 28. September 2018 Madama Butterfly Giacomo Puccini Das Mannheimer Repertoire 1969 So, 7. Oktober 2018 Der Ring an einem Abend Richard Wagner / Loriot Das Mannheimer Repertoire 1992 Sa, 17. November 2018 Hänsel und Gretel Engelbert Humperdinck Das Mannheimer Repertoire 1970 So, 2. Dezember 2018 La bohème Giacomo Puccini Das Mannheimer Repertoire 1974 Fr, 21. Dezember 2018

Norma Vincenzo Bellini Das Mannheimer Repertoire 2017 So, 10. März 2019 Parsifal Richard Wagner Das Mannheimer Repertoire 1957 Fr, 19. April 2019 Don Carlo Giuseppe Verdi Das Mannheimer Repertoire 2013 So, 5. Mai 2019

ALPHABET Oper für alle – das Programm für Einsteiger und Kenner

Wiederaufnahmenübersicht & Reihen

Don Giovanni Wolfgang Amadeus Mozart Das Mannheimer Repertoire 2018 So, 16. September 2018

03 Reihen

Oper

02 Wiederaufnahmen

Musiksalon Konzertreihe – Klassik, Jazz, Lied und Pop NTM / POP Popmusik sinfonisch Festliche Opernabende Internationale Opernstars in Mannheimer Produktionen Familienkonzerte Große Musik für junges Publikum Matineen und Soireen Einblicke in kommende Premieren Kammerakademie Historische Aufführungspraxis mit dem Nationaltheaterorchester Café-Concerte Salonmusik am Nachmittag

Tosca Giacomo Puccini Das Mannheimer Repertoire 1994 Do, 30. Mai 2019 Salome Richard Strauss Das Mannheimer Repertoire 2006 Sa, 15. Juni 2019 11


Oper Essay

»Die Leidenschaften müssen stark sein; die Zärtlichkeit des Tonkünstlers bis zur äußersten Grenze gehen. Für uns ist die Musik, die allen gemeinsame Stimme der Leidenschaft, umso unentbehrlicher, je eintöniger, je ausdrucksärmer die Sprache unseres Alltags ist.«

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Denis Diderot: »Rameaus Neffe«


von Jan Dvo ák

PS: Eine wunderbare Ergänzung darf hier nicht verschwiegen werden: Der dritte Teil unseres Monteverdi-Zyklus, seine farbenprächtig instrumentierte »Marienvesper«, wird wieder vom Gastorchester »il Gusto Barocco« unter Jörg Halubek ausgeführt. 400 Jahre alte Spezialinstrumente haben wir immer noch nicht im Orchestersaal, aber unsere Sänger werden in der Regie von Calixto Bieito zeigen, dass sie auch geistliche Musik der Renaissance zum Blühen bringen können!

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In der Oper des Nationaltheaters Mannheim hat man in der Spielzeit 2018/19 die Gelegenheit, diese These zu überprüfen. Stehen doch mit Wagners »Meistersingern«, Debussys »Pelléas« und Verdis »Trovatore« drei Werke auf dem Programm, die man ohne Übertreibung als Inbegriff der deutschen, französischen und italienischen Oper bezeichnen könnte. Bezeichnend auch, dass Wagner es sich nicht nehmen ließ, diese Eigenschaft seines Stückes auch in das Libretto hineinzuschreiben, Debussy hingegen brillante Essays darüber veröffentlichte und Verdi – nun ja, einfach genial komponierte. Für jedes dieser Werke braucht es einen völlig unterschiedlichen Orchesterklang, völlig unterschiedliche Stimmfarben und auch die Regie muss sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Aber hier enden auch schon die trennenden Nationalismen dieser Spielzeit. Denn es ist der englische Regisseur Nigel Lowery, der Wagners Deutschtümelei lustig finden kann, während der Schweizer Roger Vontobel bei Verdi »Feuer und Eis« entdeckt und der Australier Barrie Kosky die Präzision in Debussys Klangwogen. Kunst lebt eben aus der Vermischung, den Grenzüberschreitungen. So plante Debussy seinen »Untergang des Hauses Usher« von

Essay

Manche Runde zerstreitet sich derzeit über die Frage, ob Europa ein omnipotenter Superstaat werden sollte oder eine Ansammlung von egoistischen Einzelnationen bleiben. In dieser Zuspitzung sind solche Diskussionen nicht besonders fruchtbar. – Natürlich, Europa lebt aus seiner Vielfalt und seinen nationalen Eigenheiten. Zugleich stellt es aber einen zusammengehörigen Kulturraum dar und zwar schon sehr lange.

vornherein als Grenzgang zwischen Literatur und Musik; die Bühnenbildnerin und Regisseurin Anna Viebrock findet in der Beschäftigung mit seiner unvollendeten Oper das Unheimliche auch in unserer eigenen Lebenswelt. Auch das Projekt »Sanssouci« ist als Kooperation zwischen Tanz und Oper genreüberschreitend angelegt. Und in seinem »Orpheus in der Unterwelt« hat Offenbach alle europäischen Traditionen seit den alten Griechen so durcheinandergewirbelt, dass man sich auf Markus Bothes Version schon jetzt freuen darf. Purismus also auf der einen, Vermischung auf der anderen Seite. In der Oper kommt es alles zusammen. Denn die Ausführenden all dieser – sehr unterschiedliche Anforderungen stellenden – Projekte und Werke sind ja meist dieselben Sänger, Orchestermusiker und Dirigenten. Ein Opernhaus birgt insofern immer schon die Utopie eines friedlichen Miteinanders aller Traditionen, Nationen und Epochen, ist sozusagen Konsulat der weltumspannenden Opernnation. Darauf sind wir stolz. Denn warum sollte im Großen unmöglich sein, was hier im Kleinen gelebt wird?

Oper

Nationalopern und Opernnationen


Oper

Die Meistersinger von Nürnberg Oper von Richard Wagner

Premieren

Wieder einmal war Richard Wagner in Geldnot geraten. Eine publikumswirksame, komische Oper sollte hier schnelle Abhilfe schaffen: Seine »Meistersinger von Nürnberg« wurden schließlich aber weit mehr als nur komisch. Angesiedelt im altdeutsch-idyllischen Nürnberg des 16. Jahrhunderts, lässt Wagner junge Liebe gegen die Starrheit einer mit allen Mitteln aufrechterhaltenen Tradition antreten. Eva, die Tochter des Goldschmiedemeisters Pogner, hat sich in Walther von Stolzing verliebt. Der jedoch kann sie nur heiraten, wenn er den von Evas Vater ausgeschriebenen Sängerwettstreit gewinnt und mit seinem Preislied die gestrengen Meistersinger überzeugt. Hans Sachs erkennt das Potenzial des jungen Ritters und verhilft ihm – und der »deutschen Kunst« – schließlich zum Erfolg. Regisseur und Bühnenbildner Nigel Lowery liebt nach eigenen Worten genau diese »deutsche Kunst«, was ihn nicht daran hindert, ihr mit seinem unverkennbar britischen Humor zu Leibe zu rücken. Und ihr zum 150. Jubiläum der Uraufführung, befreit von falschem Pathos, ganz neue Facetten abzugewinnen. »Das Evchen ist für Sachs, was Octavian für die Marschallin ist: der Verzicht auf eine große Liebe.« Astrid Kessler, Sängerin

14 Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie, Bühne & Kostüme: Nigel Lowery Licht: Lothar Baumgarte Dramaturgie: Albrecht Puhlmann, Cordula Demattio Chor: Dani Juris

Hans Sachs: KS Thomas Jesatko Walther von Stolzing: Tilmann Unger Sixtus Beckmesser: Joachim Goltz Eva: Astrid Kessler David: Christopher Diffey Mit dem Opernchor und dem Extrachor

Premiere: So, 28.10.2018 16:00 Opernhaus Weitere Termine: Do, 01.11. | Sa, 10.11. | So, 25.11. | So, 20.01. | Sa, 26.01. | Sa, 02.02. Dauer: ca. 4 Stunden und 30 Minuten In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper

Marienvesper Geistliche Musik von Claudio Monteverdi | Szenische Aufführung

Premieren

Mit einem der größten und zugleich rätselhaftesten Werke des 17. Jahrhunderts geht der Mannheimer Monteverdi-Zyklus in die dritte Runde. Der große »Erfinder« der Oper schrieb im Jahr 1610 eine Vesper zu Ehren der Gottesmutter Maria, in der sich große, nach allen Regeln des polyphonen Kontrapunkts geschriebene Chöre mit solistischen und dem modernen Opernstil verpflichteten Sätzen abwechseln. Wollte Monteverdi beweisen, dass er in allen Stilen zu Hause war? Ist die Vesper überhaupt für den Gebrauch in der Kirche gedacht gewesen? Ist sie zu Monteverdis Lebzeiten jemals erklungen? Wir wissen es nicht. Die durch Mehrchörigkeit einkomponierte Raumwirkung der Vesper, die hochdramatische musikalische Anlage, die das Individuum der Masse gegenüberstellt und so zu einer Meditation über die großen Fragen von Liebe, Opfer und Erlösung wird – all das aber ruft nach theatraler Umsetzung, zu der der katalanische Regisseur Calixto Bieito emotionale, starke und große Theaterbilder finden wird. »Der Weg zu ›Verdi‹ führt über einen Berg, und dieser Berg heißt ›Monte Verdi‹ ... und was für ein schöner Weg das ist!« Nikola Diski , Sänger

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Musikalische Leitung: Jörg Halubek Regie & Bühne: Calixto Bieito Mitarbeit Bühne: Anna Sofia Kirsch Kostüme: Anna Eiermann Dramaturgie: Cordula Demattio, Albrecht Puhlmann Chor: Dani Juris mit Nikola Hillebrand, Amelia Scicolone, Joshua Whitener, Patrick Zielke, Dominic Barberi, Nikola Diski , Anna Hybiner, Raphael Wittmer

Mit dem Opernchor und dem Gastorchester »il Gusto Barocco«

Mit freundlicher Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung

Premiere: Sa, 15.12.2018 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Do, 20.12. | Sa, 05.01. | Fr, 11.01. | Fr, 25.01. | Do, 06.06. | Do, 13.06. Dauer: ca. 1 Stunde und 40 Minuten In lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit freundlicher Unterstützung von Manfred und Lilo Fuchs


Oper

Paare »Der gute Ehemann« von Georg Anton Benda und »Herzog Blaubarts Burg« von Béla Bartók | Kammeroper

Premieren

Was hält Paare zusammen? Was treibt sie auseinander? Wie nah kann man sich kommen, wie fern bleibt man sich letztlich? Das Opernstudio am Nationaltheater nimmt sich dieser Fragen in einer zweiteiligen Studioproduktion an. Der frühklassische Komponist Georg Anton Benda wählt einen eher humoristischen Ansatz für sein Intermezzo: Um ihre ehelichen Freiheiten zu erweitern, stellt Rosetta ihrem Gatten eine Falle und verführt ihn zum vermeintlichen Seitensprung. Die männliche Selbstherrlichkeit scheitert kläglich und die Ehe ist (vorerst) gerettet. Anders bei Béla Bartóks »Blaubart«. Hier endet die Neugier einer jungen Frau auf das Vorleben ihres Geliebten in einer Tragödie, als sie hinter der letzten von sieben verschlossenen Türen seine drei vorigen Frauen entdeckt. Die märchenhaftsymbolistische Handlung ist vielfältig ausdeutbar, und Béla Bartók schuf eines seiner bekanntesten und beeindruckendsten Tongemälde dafür. Der Musikalische Leiter des Studios, Robin Phillips, und der szenische Leiter Marco Misgaiski werden nach der begeistert aufgenommenen »Wüsten Insel« in der Spielzeit 2016/2017 gemeinsam mit den jungen Sängerinnen und Sängern des neuen Opernstudios diese starken Gegensätze in einem Abend zusammenführen. »Benda und Bartók mit dem Opernstudio – ich bin sicher: Das wird ebenso erfrischend wie spannend!« Marco Misgaiski, Szenischer Leiter des Opernstudios

16 Musikalische Leitung: Robin Phillips Regie: Marco Misgaiski

Premiere: So, 10.02.2019 19:00 Uhr Studio Werkhaus Dauer: ca. 2 Stunden Weitere Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Unser Opernstudio wird unterstützt von der Heinrich-Vetter-Stiftung, den Freunden und Förderern des Nationaltheaters Mannheim e. V. sowie Manfred und Lilo Fuchs.

Mit Mitgliedern des Opernstudios

In deutscher Sprache

Herzlichen Dank auch an den Richard-Wagner-Verband Mannheim-Kurpfalz e. V.

Zwei Einakter nach Texten von Béla Balázs und Giovanni Andrea Galletti


Oper Premieren 17

Sung Ha, Nikola Hillebrand, Andreas Hermann Zuschauerloge im Opernhaus


Oper

Orpheus in der Unterwelt Operette von Jacques Offenbach

Premieren

Nicht mit dem widrigen Schicksal, sondern mit Langeweile und Überdruss haben Orpheus und Eurydike in der wohl respektlosesten Fassung des Mythos zu kämpfen, die jemals vorgelegt wurde. Jacques Offenbachs »opéra bouffon« aus dem Jahr 1858 nimmt die Verhältnisse im Paris des Zweiten Kaiserreichs aufs Korn: Verstellung und Fassade sind alles. Es gilt unter allen Umständen den Schein zu wahren, denn ansonsten droht die »Öffentliche Meinung« mit Rufmord. Nur diese Drohung ist es, die Orpheus schließlich dazu bewegt, in die Unterwelt zu gehen, um dort nach seiner Gattin zu suchen. Eurydike selbst hat keinerlei Absicht, in die eheliche Langeweile zurückzukehren, stürzt sich stattdessen in die Arme von Höllengott Pluto – und, als auch dieser sie enttäuscht, in die Fänge einer verführerischen Fliege ... Die Geschichte einer verzweifelten Suche nach Glück und Abenteuer, die immer wieder aus denselben Gründen scheitert, inszeniert Markus Bothe als rasant überdrehtes Versteckspiel, in dem nach Herzenslust geliebt, gelogen, gelitten und gelacht wird. Auch der berühmte Höllen-Cancan darf natürlich nicht fehlen. »Yes, I CANCAN! Ob mit Orpheus, Pluto oder Jupiter, ich freue mich, als Nymphe den Männern den Kopf zu verdrehen.« Amelia Scicolone, Sängerin

18 Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie: Markus Bothe Bühne: Robert Schweer Kostüme: Justina Klimczyk Licht: Damian Chmielarz Choreografie: Norbert Steinharz Dramaturgie: Cordula Demattio Chor: Dani Juris

Orpheus: Joshua Whitener Euyridke: Amelia Scicolone Aristeus/Pluto: Joachim Goltz Hans Styx: Wolfgang Neumann Mit dem Opernchor

Premiere: So, 17.02.2019 19:00 Uhr Opernhaus Weitere Termine: Di, 19.02. | Sa, 23.02. | So, 03.03. | Fr, 08.03. | Fr, 15.03. | Sa, 23.03. | Sa, 30.03. | Do, 04.04. | So, 28.04. | Sa, 01.06. | Fr, 05.07. Dauer: ca. 2 Stunden In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper Premieren 19

Amelia Scicolone, Evez Abdulla, Ludovica Bello Ballettsaal im Nationaltheater


Oper Premieren 20 Bartosz Urbanowicz, Eunju Kwon, Irakli Kakhidze NTM-Lager im Mannheimer Hafen


Oper Premieren 21

Nikola Diski , Marie-Belle Sandis, Raphael Wittmer Treppenhaus im Probenzentrum Neckarau


Oper

Sanssouci Ein gemeinsamer Abend von Oper und Tanz zu Musik von Bach und Händel

Premieren

Die diesjährige Orchester-Tanzpremiere »Sanssouci« sprengt ihr eigenes Format und verwirklicht eine außergewöhnliche Koproduktion der Sparten Oper und Tanz. Sie entführt in die Epoche des Barock und lässt Werke der Großmeister Bach und Händel erstrahlen. Als Inspirationsquelle dient dem Choreografen Stephan Thoss eine Begegnung J. S. Bachs mit dem preußischen König Friedrich II. auf dessen Schloss Sanssouci. Der musikbegeisterte Monarch habe Bach ein kompliziertes musikalisches Thema vorgespielt und ihn gebeten, es sogleich in einer Fuge auszuführen. Bach arbeitete diese »königliche Melodie« später zu der als »Musikalisches Opfer« berühmt gewordenen Komposition aus. Stephan Thoss entwickelt vor dem Hintergrund dieser historischen Begegnung einen ganz persönlichen Blick auf das musikalische Geschehen, spürt der Leidenschaft in der Innerlichkeit von Bachs Musik nach und stellt ihr Händels monumentale Psalmvertonung »Dixit Dominus (Der Herr sprach)« gegenüber. Mit einem Aufgebot von fünfstimmigem Chor, Gesangssolisten und Tänzern entfalten sich einzigartige Bilder der Pracht und Herrlichkeit. »Barocke Musik ist extrem tänzerisch. Live und mit großem Chor wird es sicher ein Riesen-Spektakel.« Chiara Dal Borgo, Tänzerin

22 Musikalische Leitung: Matthew Toogood Choreografie: Stephan Thoss Licht: Florian Arnholdt, Stephan Thoss Dramaturgie: Ina Brütting, Julia Warnemünde Chor: Dani Juris

mit Nikola Hillebrand, Eunju Kwon, Martiniana Antonie, Myunghun Yoo u. a. Mit dem Nationaltheater-Orchester, dem Tanzensemble des Nationaltheaters und dem Opernchor

Premiere: Do, 14.03.2019 19:30 Opernhaus Weitere Termine: Sa, 16.03. | Fr, 22.03. | Fr, 29.03. | Sa, 13.04. | Mo, 22.04. | Fr, 17.05. | So, 30.06. | Mi, 03.07. In lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper Premieren 23

Julia Faylenbogen, Jorge Lagunes, Joshua Whitener NTM-Lager in Mannheim-Käfertal


Oper

Francesca da Rimini Operneinakter von Sergej Rachmaninow | Konzertante Aufführung

Premieren

Eine der größten Liebesgeschichten der Weltliteratur wird in Dantes »Göttlicher Komödie« erzählt: Francesca ist die Frau des Kriegers Lanceotto Malatesta. Sie liebt jedoch dessen jüngeren Bruder Paolo, dem sie ewige Treue geschworen hat. Lanceotto stellt den Liebenden eine Falle und erdolcht schließlich beide. Auf ihrem Weg durch die Hölle begegnen Dante und der Geist Vergils den »verdammten Seelen« von Paolo und Francesca und lauschen ihrem Lied. In Sergej Rachmaninows einaktiger Oper »Francesca da Rimini« wird die Geschichte der beiden Liebenden in Form einer Rückblende erzählt, umrahmt von einem Prolog und einem Epilog in der Hölle. Besonders das Orchester wird bei Rachmaninow zum spätromantischen Medium, vom Unaussprechlichen zu sprechen. Mit »Francesca da Rimini« wird die Tradition konzertanter Opernaufführungen am NTM fortgesetzt und nach der begeistert aufgenommenen Produktion von Tschaikowskys »Jolanthe« auch der Faden des slawisch-russischen Repertoires im Spielplan weitergeführt. »Rachmaninow formt aus Dantes ›Göttlicher Komödie‹ eine dichte und klangfarbenreiche Opern-Symphonie. Völlig zu Unrecht vergessen und ein Muss für jeden Opern-Fan!« Marwin Wendt, Operndirektor

24 Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Chor: Dani Juris Dramaturgie: Julia Warnemünde

Vergils Geist: Ilya Lapich Dante: Juraj Hollý Francesca: Astrid Kessler Malatesta: Bartosz Urbanowicz

Premiere: So, 24.03.2019 19:00 Opernhaus Weitere Termine: So, 31.03. | Do, 18.04. Dauer: ca. 1 Stunde 20 Minuten

Mit dem Opernchor

In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Oper Premieren 25

Uwe EikÜtter, Astrid Kessler, Thomas Berau NTM-Lager in Mannheim-Käfertal


Oper

House of Usher Musiktheater nach Debussy und E. A. Poe von Anna Viebrock Rekonstruktion und Orchestration von Robert Orledge

Premieren

Der unerwartete Brief eines Kindheitsfreundes. Er bittet um raschen Besuch, seine Nerven sind zerrüttet. Der Weg zum Haus Usher führt durch erschreckend öde Gegenden, doch das ist alles noch harmlos, denn im Hause selbst spielt sich eine finstere Familientragödie ab. Edgar Allan Poes Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« gehört zu dem Besten, was der geniale Amerikaner je geschrieben hat. Kein Wunder, dass Claude Debussy nach seinem hochpsychologischen »Pelléas« auf die Idee kam, diese Meisternovelle zu vertonen. Von 1908 bis 1917 arbeitete er daran. Doch nach seinem Tod fand man nicht einmal eine halbe Stunde Musik. Die Regisseurin, Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viebrock gehört zu den bedeutendsten Theaterkünstlerinnen Deutschlands. In Mannheim wird sie aus dem von Robert Orledge vervollständigten Opernfragment ein Musiktheaterstück über die unaufhaltsame Metamorphose eines Hauses und seiner Bewohner gestalten, wozu weitere Kompositionen Debussys ergänzt werden. Eine Verwandlung in mehreren Stadien, an deren Ende sich Abgründe auftun; Abgründe, in denen neue, äußerst beunruhigende Zeitrechnungen herrschen. »Endlich Debussy! Das wird schön spannend im wahrsten Sinn der beiden Wörter!« Thomas Jesatko, Kammersänger

26 Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Konzept, Regie, Bühne & Kostüme: Anna Viebrock Video: Lisa Böffgen Dramaturgie: Malte Ubenauf, Jan Dvo ák

Roderick Usher: KS Thomas Jesatko sowie Estelle Kruger, Uwe Eikötter, Jorge Lagunes, Graham F. Valentine

Premiere: Fr, 12.04.2019 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Mi, 17.04. | Sa, 20.04. | Do, 16.05. | Fr, 31.05. | Di, 18.06. Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper Premieren 27

Ilya Lapich, KS Thomas Jesatko, Joachim Goltz Lackierwerkstatt im Werkhaus


Oper

Pelléas et Mélisande Oper von Claude Debussy

Premieren

In einem düsteren Wald trifft Golaud, der Enkel des Königs von Allemonde, auf die mysteriöse Mélisande, nimmt sie mit in seine Heimat und macht sie zu seiner Frau. Doch als sein Bruder Pelléas die geheimnisvolle Schönheit kennenlernt und sich beide ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen unheilvollen Lauf. Claude Debussys Vertonung des symbolistischen Theatertextes von Maurice Maeterlinck ist seine einzige vollendete Oper. Die von ihm geschaffene Klangwelt steht ganz im Dienst der märchenhaften Ereignisse und der vom Schicksal getriebenen Figuren. Regisseur Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, landete mit seiner Interpretation von Debussys Meisterwerk einen Inszenierungscoup, der nach Aufführungen in Berlin nun am NTM mit Mannheimer Ensemblemitgliedern neu einstudiert wird. Kosky übersetzt die Oper in ein psychologisch tiefenscharfes Kammerstück, das die erschütternde Zeitlosigkeit einer tragischen Beziehungskonstellation offenlegt. »In den ›Meistersingern‹ schnappt mir Stolzing die Eva weg, beim ›Pelléas‹ verliere ich Mélisande an meinen Bruder und bei ›Orpheus in der Unterwelt‹ bekomme ich Eurydike auch nicht wirklich ... was für eine Spielzeit!« Joachim Goltz, Sänger

28 Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Barrie Kosky Bühne & Licht: Klaus Grünberg Co-Bühnenbildnerin: Anne Kuhn Kostüme: Dinah Ehm Dramaturgie: Johanna Wall, Julia Warnemünde

Pelléas: Raymond Ayers Mélisande: Astrid Kessler Golaud: Joachim Goltz Arkel: Patrick Zielke

Premiere: Sa, 25.05.2019 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Mi, 29.05. | So, 02.06. | Sa, 08.06. | So, 14.07. | Mi, 24.07. Dauer: ca. 3 Stunden In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin


Oper Premieren 29

Patrick Zielke, Cornelia Zink, Estelle Kruger Studio-Foyer


Oper

Il trovatore Oper von Giuseppe Verdi

Premieren

Ein gewaltiger Scheiterhaufen brennt in Azucenas Seele. Im Feuer wurde ihre Mutter als Hexe verbrannt, ins Feuer warf sie in völliger Umnachtung ihr eigenes Kleinkind, als sie sich für diese Untat rächen wollte. Was ihr blieb, war der entführte Sohn des Grafen, den sie eigentlich hatte umbringen wollen. Ihn zog sie liebevoll auf, in ihm erwuchs ihr ein Rächer für ihren Schmerz. Weder er noch sein inzwischen regierender Bruder wissen von der fatalen Verwechslung, kämpfen auf unterschiedlichen Seiten eines blutigen Bürgerkriegs. Das Drama beginnt, als sich beide in Leonora verlieben. »Il trovatore« ist eine Oper voller düster-romantischer Szenen. Der Scheiterhaufen, das Soldatenlager, der Raub Leonoras beim Eintritt ins Kloster: Verdis Phantasie entzündete sich an solchen Bildern derartig, dass eine der bezwingendsten Opern der Musikgeschichte entstand. Regisseur Roger Vontobel wird nach der vielschichtigen »Aida« und dem kühnen »Fidelio« nun Verdis Meisterwerk in eine imaginäre Landschaft von Feuer und Eis stellen. »Il trovatore: Vereinigung des Sinnlichen mit dem Zauber des Belcanto!« Miriam Clark, Sängerin

30 Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli Regie: Roger Vontobel Bühne: Claudia Rohner Kostüme: Nina von Mechow Dramaturgie: Jan Dvo ák Chor: Dani Juris

Leonora: Miriam Clark Manrico: Irakli Kakhidze Graf Luna: Evez Abdulla Azucena: Julia Faylenbogen Mit dem Opernchor Premiere: Sa, 13.07.2019 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Do, 18.07. | So, 21.07. | Do, 25.07. Dauer: ca. 2 Stunden und 15 Minuten

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Wir danken FUCHS PETROLUB SE sowie Manfred und Lilo Fuchs für die freundliche Unterstützung einer Neuproduktion der Spielzeit 2018/19.


Oper Premieren 31

Christopher Diffey, Miriam Clark Garderoben im Unteren Foyer


Oper Wiederaufnahmen 32

Wolfgang Amadeus Mozart

Gioacchino Rossini

Jules Massenet

Mannheimer Repertoire 2018 Don Giovanni ist der Held eines der großen Mythen Europas. Aufstieg und Fall dieses Frauenjägers und Genussmenschen, der seelenruhig mit der Statue eines von ihm Ermordeten zu Abend isst, waren für den Vollblutdramatiker Mozart ideale Vorlage. Inszeniert von der Gewinnerin des Regiewettbewerbs des NTM, der jungen Russin Ekaterina Vasileva.

Mannheimer Repertoire 2017 Einem großen Buch entsteigen die Gestalten des Märchens. Sie entführen die Zuschauer in eine Welt, in der verzauberte Kutschen, gurrende Tauben und ein glanzvoller Palast Kinderträume wahr werden lassen. Regisseurin Cordula Däuper inszeniert Rossinis Märchenoper als farbenfrohe Geschichte für die ganze Familie. Empfohlen ab 8 Jahren

Mannheimer Repertoire 2001 Der junge Werther liebt die bereits vergebene Charlotte grenzenlos und bis zur tragischen Selbstauflösung. Ganz im Dienste der exzessiven Stimmungen und packenden Atmosphären steht die Musik, die Jules Massenet Goethes weltberühmtem Briefroman verlieh. Im Jahr 2013 lockte die suggestive Schwarz-weiß-Inszenierung von David Mouchtar-Samorai Weltstar Jonas Kaufmann als FOA-Gast, und sie hat ihren Reiz bis heute nicht verloren.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy / Matthew Toogood Regie: Ekaterina Vasileva u. a. mit Ludovica Bello, Estelle Kruger Nikola Diski , Patrick Zielke

Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi / Matthew Toogood Regie: Cordula Däuper u. a. mit Sophie Rennert / Sofia Koberidze, Joshua Whitener, Bartosz Urbanowicz

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie: David Mouchtar-Samorai u. a. mit Irakli Kakhidze, Jelena Kordic

So, 16.09. | Sa, 22.09. | Do, 27.09. | Sa, 06.10. | So, 14.10. | Sa, 20.10. | Fr, 02.11. | Do, 08.11. | Di, 20.11.

Fr, 21.09. | So, 30.09. | Fr, 19.10. | Fr, 26.10. | Fr, 16.11. | Sa, 24.11. | Do, 29.11. | Mi, 05.12. | Fr, 14.12. | Sa, 22.12. | Mi, 26.12. | So, 30.12.

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit freundlicher Unterstützung der Karin und Carl-Heinrich Esser Stiftung

Eine Koproduktion mit dem Konzert Theater Bern

Don Giovanni

Aschenputtel (La Cenerentola)

Werther

So, 23.09. | Sa, 29.09. | Sa, 13.10. | So, 21.10. | So, 04.11. | Do, 22.11. | Sa, 08.12. In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper

Richard Wagner / Loriot

Mannheimer Repertoire 2006 Der verzweifelte Versuch des Hofnarren Rigoletto, seine Tochter Gilda vor den Fängen des lüsternen Herzogs von Mantua zu schützen, endet mit dem tragischen Tod der jungen Frau. Verdis weltberühmtes Werk verwandelt sich in der Inszenierung von Alexander Schulin in ein fesselndes Horrorszenario, das die Psyche der Charaktere beleuchtet.

Mannheimer Repertoire 1969 Wieder steht ein großes Jubiläum an, wieder ist es Zeit zu feiern: Fünfzig Jahre alt wird die »Madama Butterfly« von Wolfgang Blum, dessen »Hänsel und Gretel« sich ebenfalls seither im Repertoire hält. Puccinis tragische Oper über die Geisha Butterfly und ihre verzweifelte Liebe zu dem ignoranten Amerikaner Pinkerton inszenierte Blum ganz im historischen Ambiente des exotischen Japans um die Jahrhundertwende.

Mannheimer Repertoire 1992 »Die Täter im gewaltigsten Drama der Musikgeschichte sind eigentlich ganz nette Leute. Das Problem bei der Sache ist nur, dass sie mehr besitzen wollen, als sie sich leisten können. Im blinden, lieblosen Gewinnstreben vernichten sie sich selbst und ihre Welt. Zum Glück gibt es ja dergleichen nur auf der Opernbühne …« Loriots geniale Fassung von Wagners Tetralogie lässt uns auch nach bald dreißig Jahren immer noch lachen und schwelgen.

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie: Alexander Schulin u. a. mit Juraj Hollý, Evez Abdulla / Jorge Lagunes, Nikola Hillebrand

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie nach Wolfgang Blum u. a. mit Izabela Matula, Marie-Belle Sandis, Evez Abdulla, Andreas Hermann / Mykhailo Malafii

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners u. a. mit Roy Cornelius Smith, Elisabeth Teige, Rita Kapfhammer, KS Thomas Jesatko

Rigoletto

Fr, 28.09. | Mi, 03.10. | Fr, 12.10. | Mi, 31.10. | So, 11.11. | So, 18.11. | Fr, 23.11. | Sa, 01.12. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Madama Butterfly

So, 07.10. | Sa, 03.11. | Fr, 09.11. | Fr, 07.12. | Do, 27.12. | Mi, 23.01. | So, 10.02. | Fr, 01.03. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Ring an einem Abend

Sa, 17.11. | Do, 24.01. | Do, 21.02. | So, 17.03.

33

Giacomo Puccini

Wiederaufnahmen

Giuseppe Verdi


Oper Wiederaufnahmen 34

Engelbert Humperdinck

Giacomo Puccini

Sergej Prokofjew

Mannheimer Repertoire 1970 Eines der erfolgreichsten Experimente der Operngeschichte: Kann man Grimms Kinder- und Hausmärchen mit postwagnerianischen Klängen vertonen? Ja, man kann. Humperdincks ironisch tituliertes »Kinderstubenweihfestspiel« erfreut in der Regie von Hans Blum aus dem Jahr 1970 inzwischen schon Generationen von Mannheimer Familien. – » … wie aus dem Märchenbuch gefallen« (Kultur Extra) Empfohlen ab 6 Jahren

Mannheimer Repertoire 1974 Über den Dächern von Paris fristen der Dichter Rodolfo und seine Freunde ihr ärmliches Künstlerdasein. Rodolfo liebt seine schwindsüchtige Nachbarin Mimì, doch die Liebe zerbricht. Erst als ihr Tod bevorsteht, finden die beiden wieder zusammen. Friedrich Meyer-Oertels Produktion von 1974 hat ihren zeitlos-klassischen Zauber bewahrt.

Mannheimer Repertoire 2014 Die Handlung dieser Märchenoper Prokofjews wiederzugeben, grenzt an Unmöglichkeit: Zu verspielt, übermütig, ironisch ist das Stück um den melancholischen Prinzen, der von einer Zauberin dazu verdammt wird, drei riesige Orangen zu lieben. In der farbenprächtigen Regie von Cordula Däuper (zuletzt mit »Aschenputtel« am NTM) ein Riesenspaß – inklusive Puppenspieler und Theater auf dem Theater.

Musikalische Leitung: Matthew Toogood / Wolfgang Wengenroth Regie nach Wolfgang Blum u. a. mit Thomas Berau, Cornelia Zink, Jelena Kordic, Uwe Eikötter

Musikalische Leitung: Alexander Soddy / Wolfgang Wengenroth Regie: Friedrich Meyer-Oertel u.a. mit Olga Mykytenko, Eunju Kwon / Cornelia Zink, Irakli Kakhidze

Musikalische Leitung: Alexander Soddy / Matthew Toogood Regie: Cordula Däuper u. a. mit Patrick Zielke, Juraj Hollý, Raphael Wittmer

So, 02.12. | So, 16.12. | So, 23.12. | Sa, 29.12. | So, 13.01.

Fr, 21.12. | Di, 25.12. | Mo, 31.12. | Fr, 04.01. | Sa, 12.01. | Mi, 16.01. | So, 27.01. | Fr, 22.02.

So, 06.01. | Do, 10.01. | Fr, 18.01. | Do, 07.02. | So, 24.02. | Sa, 02.03. | Do, 21.03.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Hänsel und Gretel

In deutscher Sprache mit deutschen und türkischen Übertiteln

La bohème

Die Liebe zu drei Orangen


Oper

Vincenzo Bellini

Mannheimer Repertoire 2017 Beethovens einzige Oper beruht auf einer wahren Geschichte aus der blutigen Zeit der Französischen Revolution: Florestan sitzt zu Unrecht im Kerker. Seine Frau schleicht sich als »Fidelio« in den Haushalt des Wärters ein und befreit ihren Mann heldenhaft. Regisseur Roger Vontobel stellt die existenzielle Figur des Häftlings in den Mittelpunkt seiner packenden Inszenierung. – »Starke Bilder.« (Mannheimer Morgen)

Mannheimer Repertoire 2013 Zart und kokett, tänzerisch, wild und ekstatisch ist die Musik, mit der Carl Orff 1937 sein eigentliches Lebenswerk begann: »Carmina Burana«. Die vielsprachigen, mittelalterlichen Texte, die man 1803 im Kloster Benediktbeuern gefunden hatte, inspirierten den Komponisten zu einem Welthit der Klassik. Eine konzertante Aufführung mit Solisten, Chor und Orchester des NTM.

Mannheimer Repertoire 2017 Das Herzstück des italienischen Belcanto: Im Mittelpunkt der Tragödie steht die gallische Priesterin Norma, die sich in ihrem von Römern besetzten Land in einen Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl verstrickt. Denn als Norma erfährt, dass Pollione, der Vater ihrer Kinder, sich in die junge Adalgisa verliebt hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Regisseur Markus Bothe spürt höchster Ekstase und tiefster Verzweiflung in Bellinis unverwechselbarem Klangkosmos nach.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy / Wolfgang Wengenroth Regie: Roger Vontobel u. a. mit Elisabeth Teige, Andreas Hermann, KS Thomas Jesatko

Musikalische Leitung: Matthew Toogood / Wolfgang Wengenroth u. a. mit Nikola Hillebrand, Thomas Berau / Ilya Lapich

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie: Markus Bothe u. a. mit Miriam Clark / Estelle Kruger, Ludovica Bello / Jelena Kordic, Sung Ha

Fidelio

Di, 15.01. | Fr, 08.02. | Sa, 16.02. | Mi, 13.03. | So, 07.04. | Sa, 27.04. In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Carmina Burana

Fr, 01.02. | Sa, 09.02. | Sa, 09.03. | Mo, 10.06. | Fr, 28.06. Mit deutschen Übertiteln

Norma

So, 10.03. | Do, 28.03. | So, 14.04. | So, 21.04. | Fr, 26.04. | Mi, 05.06. | Fr, 14.06. | Do, 04.07. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

35

Carl Orff

Wiederaufnahmen

Ludwig van Beethoven


Oper Wiederaufnahmen 36

Richard Wagner

Giuseppe Verdi

Giacomo Puccini

Mannheimer Repertoire 1957 Hans Schüler inszenierte Wagners Bühnenweihfestspiel ganz im Sinne Neu-Bayreuths, in Lichträumen aus handgemalten Projektionen seines kongenialen Bühnenbildners Paul Walter. Die Geschichte vom reinen Toren Parsifal, der die Gralshüter durch sein Mitleid aus tödlicher Lähmung befreit, erscheint so in zeitloser Schlichtheit. Eine deram längsten laufenden Operninszenierungen der Welt.

Mannheimer Repertoire 2013 Spanien zur Zeit der Inquisition: König Filippo II. von Spanien heiratet die französische Königstochter Elisabeth und setzt damit ein Familiendrama mit politischen Konsequenzen in Gang. Denn Elisabeth ist die große Liebe seines Sohnes Don Carlo. Verdi hat nach der Vorlage von Schillers Drama eine seiner farbenreichsten Partituren geschaffen. In Jens-Daniel Herzogs Inszenierung aus dem Jahr 2013 treffen historische Zitate auf eine moderne Formen- und Farbwelt.

Mannheimer Repertoire 1994 Das Drama um die Sängerin Floria Tosca, die in den Wirren der napoleonischen Kriege versucht, ihren Geliebten aus den Fängen des brutalen Scarpia zu retten, ist ein filmisch gebautes Meisterwerk Puccinis. Renate Ackermann belässt in ihrer Inszenierung von 1994 die Handlung im historischen Rahmen, während das abstrahierte Bühnenbild Hans-Martin Scholders einen allegorischen Raum der Sinnbezüge schafft.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie nach Hans Schüler u. a. mit Joachim Goltz, Patrick Zielke, Thomas Berau

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Regie: Jens-Daniel Herzog u. a. mit Nikola Diski , Irakli Kakhidze, Julia Faylenbogen, Sung Ha

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Renate Ackermann u. a. mit Elisabeth Teige, Evez Abdulla

Fr, 19.04. | Do, 20.06.

So, 05.05. | Fr, 10.05. | Sa, 18.05. | Mo, 20.05. | Fr, 24.05.

Parsifal

Don Carlo

Tosca

Do, 30.05 | So, 09.06. | Mi, 19.06. | Sa, 29.06. | Mo, 15.07. | Di, 23.07. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper

Salome

Mannheimer Repertoire 2006 »Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht?« – Der gesamte Hof, besonders aber ihr Stiefvater Herodes, liegt der schönen Prinzessin zu Füßen. Nur die Stimme des Propheten Jochanaan dringt mahnend aus der Zisterne, in der er gefangen gehalten wird. Als Salome seinen Kopf fordert, muss König Herodes reagieren. Packendes Musiktheater von knisternd schwüler Dramatik in einer Inszenierung von Gabriele Rech.

Sa, 15.06 | So, 07.07. | Fr, 12.07. In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

37

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Gabriele Rech u. a. mit Jorge Lagunes, Heike Wessels, Andreas Hermann

Wiederaufnahmen

Richard Strauss


Oper Reihen

Musiksalon

NTM / POP

Willkommen zu Hause! Der Musiksalon zeigt in über dreißig Veranstaltungen pro Spielzeit ein musikalisches Panorama von Geschichte bis Gegenwart – von Klassik über Jazz bis Pop. Im Oberen Foyer, dem Theatercafé und der Montagehalle öffnet der Musiksalon regelmäßig seine Pforten für klassische Kammermusik, ausgewählte Liedprogramme, aktuelle Jazzalben, Vorträge und aufregende Querverbindungen zwischen den künstlerischen Genres und Disziplinen. Die Akteure dieser Konzertreihe sind die Instrumentalisten des NTM-Orchesters, die Solisten des Opernensembles sowie Bands und Künstler aus der ganzen Welt. Das aktuelle Programm finden Sie in der Musiksalon-Broschüre.

Der Stadt Mannheim eilte schon immer der Ruf voraus, in Sachen Musik für Innovationen zu sorgen und Maßstäbe zu setzen. Dieser ehrenwerten Tradition fühlt sich auch das Format »NTM / POP« verpflichtet. Seit Herbst 2016 lädt die Opernsparte deshalb regelmäßig bekannte Popmusiker ein, gemeinsam mit dem Nationaltheater-Orchester das Verhältnis von Klassik und Popmusik zu erforschen. Auf der großen Bühne des Opernhauses entstehen so Konzerte mit innovativem Klang und hoher musikalischer Qualität.

38

Das Musiksalon-Programm für Herbst/Winter 2018 erscheint am 15.09.2018.

Gemeinsam mit dem »Enjoy Jazz« Festival freuen wir uns auf ein besonderes Konzert im Oktober 2018 mit der jungen Sängerin und Pianistin Dillon, die mit »Thirteen Thirty-Five« einen Hit landete, der sie schlagartig berühmt machte. Doch Dillon ist alles andere als ein One-Hit-Wonder! Nach ihrem legendären Auftritt im Haus der Berliner Festspiele zog die Fachpresse Vergleiche zur Pop-Ikone Björk. Dillon ist Vertreterin einer jungen Generation von Künstlerinnen, die mit Talent und Innovationsdrang ein neues musikalisches Feld erschließen. Und so ist auch ihr neues Album »Kind« ein musikalischer Geniestreich, der ein feines Gewebe aus Pop, Elektronik und Klassik spinnt. Mit einem Bläserensemble aus dem Orchester des NTM, Schlagwerk und Live-Elektronik ist die junge Ausnahmekünstlerin am 27.10.2018 am NTM zu Gast. NTM / POP mit Dillon am Sa, 27.10.2018 In Kooperation mit »Enjoy Jazz«


Oper Reihen

Familienkonzerte | 5+ Kaum eine Veranstaltung in Mannheim ist so beliebt wie die Familienkonzerte des Nationaltheaters. Im Foyer werden Sitzkissen verteilt und es darf auch mal nach Herzenslust herumgetobt werden – im Saal selbst herrscht dann aber gebannte Aufmerksamkeit auf das, was sich auf der Bühne abspielt. Seit vielen Jahren bietet das Nationaltheater gemeinsam mit dem NationaltheaterOrchester ein spezielles Kon-

zertangebot für Kinder und Familien. Der Spielplan reicht von großen Orchesterwerken bis zu kammermusikalischen Raritäten, die in moderierten oder halbszenischen Konzerten auf spielerische Weise präsentiert werden. In dieser Saison werden sich die Familienkonzerte mit drei Komponisten beschäftigen, die auch für den Opernspielplan eine wichtige Rolle spielen: Richard Wagner, Georg Friedrich Händel und Jacques Offenbach.

Im Dezember werden wir das inszenierte Weihnachtskonzert mit Peter Tschaikowskys »Nussknacker-Suite« wiederholen. Außerdem steht schon seit Langem Saint-Saëns Klassiker »Der Karneval der Tiere« auf der Wunschliste.

So, 23. Dezember 2018

So, 3. März 2019

So, 14. April 2019

Peter Tschaikowsky

Komponisten entdecken

Komponisten entdecken

Moderiertes Familienkonzert mit Juri Tetzlaff

Moderiertes Familienkonzert mit Juri Tetzlaff

So, 5. & So, 12. Mai 2019

So, 7. Juli 2019

So, 9. Dezember 2018 & Sa, 20. Juli 2019

Camille Saint-Saëns

Komponisten entdecken

Konzerte mit dem

Der Nussknacker

Karneval der Tiere Inszeniertes Konzert für Schauspieler und Orchester von Jakob Seidl

Richard Wagner Moderiertes Familienkonzert mit Juri Tetzlaff

Jacques Offenbach

Kinderchor So, 9.12.2018 Weihnachtskonzert Sa, 20.07.2019 Sommerkonzert Leitung: Anke-Christine Kober

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Inszeniertes Weihnachtskonzert mit Schauspieler und Orchester von Jakob Seidl

Georg Friedrich Händel

Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Oper Reihen

ALPHABET Alphabet ist das Einsteigerund Kennerprogramm der Oper. Jenseits unserer großen Premieren bietet Alphabet Gelegenheiten zum Kennenlernen, Mitmachen und Vertiefen. Alphabet-Blog Hintergründe, Informationen, Inszenierungsberichte und Fundstücke aus dem Theaterleben. www.alphabet-oper.de Alphabet-Lounge Einführungen, Soireen und Kammerkonzerte im Oberen Foyer der Oper. Musiksalon Die Konzertreihe des NTM: Kammermusik von Klassik bis Pop. www.nationaltheater-mannheim.de > Oper > Musiksalon

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Alphabet-Chor Der große Bürgerchor der Oper unter Leitung von Joe Völker mit über 120 Mitgliedern – gute Stimmen sind immer gesucht, besonders Herren … www.alphabet-oper.de > Mitsingen

Opernstudio Zugang zur Oper: Kammeropern, packend inszeniert, auf Deutsch und im direkten Kontakt mit dem Publikum. Alphabet-Festival Alphabet lädt die Bewohner Mannheimer Stadtviertel zu Opernaufführungen ein. Spezialeinführung für OpernNeulinge inklusive! www.nationaltheater-mannheim.de > Festivals > Alphabet Festival Mehrsprachige Übertitel Englische und gelegentlich türkische Übertitel geben fremdsprachigen Besuchern die Gelegenheit, jedes Wort zu verstehen. Die fremdsprachigen Übertitel werden ermöglicht von Roche.

Informationen rund um das Alphabet-Programm: www.alphabet-oper.de

Das Internationale Opernstudio startet in der Saison 2018/2019 in seine zweite Auflage. Vier junge Sängerinnen und Sänger setzten in den vergangenen zwei Spielzeiten ihre ersten kleinen und großen Schritte auf der Opernbühne des Nationaltheaters und sind dem Mannheimer Publikum mit einigen beeindruckenden Rollen-Interpretationen ans Herz gewachsen. Sie gehen nun wohlgerüstet für den zuweilen turbulenten Opernbetrieb ihrer eigenen Wege und machen somit Platz für vier neue hoffnungsvolle Talente, deren Entwicklung wir in szenischen und musikalischen Coachings, Meisterklassen sowie Rollendebüts an der Seite erfahrener Kolleginnen und Kollegen aktiv fördern. In dieser Spielzeit wird sich die neue Opernstudio-Besetzung mit der eigenen Produktion »Paare« im Studio Werkhaus präsentieren. Mit freundlicher Unterstützung der Heinrich-Vetter-Stiftung, der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V. sowie Manfred und Lilo Fuchs

Alphabet-Tage Zwei Tage voller Konzerte und Workshops über die Zukunft der Oper – und die Oper der Zukunft: 3.-4. Mai 2019. Kammeropern Ein direkter und unkomplizierter

Herzlichen Dank auch an den Richard-Wagner-Verband Mannheim-Kurpfalz e. V.


Oper

Silvester

Schloss in Flammen

Das Ensemble »Salonissimo« hat sich der goldenen Zeit der Salonmusik verschrieben. Die Ensemblemitglieder Prof. Wolfram Koloseus, Sorin Strimbeanu, Frank Ringleb und Michael Steinmann sind oder waren hauptberuflich am Mannheimer Nationaltheater tätig. Doch ihre private Leidenschaft ist die virtuose Unterhaltungsmusik vergangener Zeiten: Potpourris, Operetten, Filmmusik, Tanzmusik der Belle Epoque und Chanson. An zwei Samstagen im Monat spielen sie im Oberen Foyer zu Kaffee und Kuchen auf.

PARIS 1900 Die große Silvesterfeier des NTM

Open-Air-Konzert mit Solisten und Orchester des Nationaltheaters Mannheim

Samstags von Oktober bis April im 14-tägigen Rhythmus im Oberen Foyer.

Der Große Gatsby wäre stolz auf uns gewesen. Den Jahreswechsel 2017/18 feierten die Besucher des Nationaltheaters im Stil der Zwanziger Jahre mit Swing, Roulette und Absinth. Zum nächsten Jahreswechsel wollen wir in Anlehnung an die Welt von »La bohème« das Paris der Jahrhundertwende 1900 feiern. Eine Stadt der Kunst, der Cabarets und Spelunken zwischen Moulin Rouge und Grand Opéra. Im Schauspiel laden Regisseur Stefan Otteni und das Ensemble mit einer Silvester-Ausgabe des Theaterabends »Findet uns das Glück?« das Publikum dazu ein, über ihre ganz persönliche und die gesellschaftliche Glückssuche nachzudenken. Im Anschluss wird das Foyer des NTM zum Parkett für eine rauschende Silvester-Ballnacht. Tanzen Sie mit uns ins neue Jahr!

Schauspiel: Findet uns das Glück? Stefan Otteni

Die legendäre Mannheimer Schlossnacht mit farblicher Illumination des gesamten Ehrenhofes. Orchester und Solisten des Nationaltheaters Mannheim werden die schönsten Arien und Szenen aus Werken der Opern-Literatur unter dem nächtlichen Himmel zur Aufführung bringen – mit einem großen Synchron-Feuerwerk als Finale! Sa, 20.07.2019 20:00 Ehrenhof des Mannheimer Schlosses Musikalische Leitung: Alexander Soddy In Zusammenarbeit mit Yellow Concerts

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Oper: La bohème Giacomo Puccini Das Mannheimer Repertoire 1974

Reihen

Café-Concerte


Oper

Festliche Opernabende

Festliche Opernabende 42

Sa, 20. Oktober 2018

So, 18. November 2018

Sa, 12. Januar 2019

Don Giovanni

Rigoletto

La bohème

Ein Sängerdoppel der Superlative: Nachdem Bariton Michael Volle sein erstes Engagement in Mannheim beendet hatte, führte ihn sein Weg an die größten Häuser der Welt. In Mannheim sorgte er seitdem für Sternstunden der Oper, ebenso wie Kollege Erwin Schrott, der neben der prachtvollen Stimme auch maximalen Glamour bietet!

Der serbische Bariton Željko Lu i ist einer der führenden Interpreten seines Fachs: Regelmäßig arbeitet er mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Daniel Barenboim, Riccardo Muti und Daniele Gatti zusammen, sei es an der New Yorker Met, sei es in Mannheim. Jean-François Borras sang zunächst an zahlreichen großen französischen Bühnen, inzwischen eroberte der Tenor die wichtigsten Häuser Europas von Brüssel bis Rom.

»La bohème« ist ein Werk, das an vielen wichtigen Punkten ihrer Karriere stand: Von Wien über Paris bis New York wird Anita Hartigs Mimì von der Presse gefeiert. Auch Tenor Stephen Costello macht seit seinem fabelhaften Debüt 2007 in New York international von sich reden. Ein sängerisches Traumpaar!

Dirigat: Alexander Soddy Don Giovanni: Michael Volle Leporello: Erwin Schrott

Dirigat: Benjamin Reiners Rigoletto: Željko Lu i Duca di Mantova: Jean-François Borras

Dirigat: Alexander Soddy Mimì: Anita Hartig Rodolfo: Stephen Costello


So, 7. April 2019

Sa, 18. Mai 2019

Madama Butterfly

Fidelio

Don Carlo

Der Star-Tenor Riccardo Massi war ursprünglich Schauspieler, Stuntman und Spezialist für mittelalterliche Waffen. Keine schlechten Voraussetzungen für packende Darstellungen, zumal wenn eine Stimme hinzukommt, die von Mailand über Berlin, New York und Paris bis hin nach Australien überall für Begeisterung sorgt.

2018 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt: Anja Kampe ist die Sängerin der Wahl fürs schwere Fach. Ihre Isolde, Senta, Sieglinde, Brünnhilde ist legendär, als Leonore debütierte sie 2014 an der Scala unter Barenboim. Auch Roberto Saccà gehört zu den gefragtesten und bekanntesten Sängern unserer Zeit. Seit über zwei Jahrzehnten singt der Meistertenor an den großen Opernhäusern der Welt.

Wenn Marina Prudenskaja eine Rolle übernimmt, macht sie das mit Haut und Haaren. Die begnadete Mezzosopranistin aus St. Petersburg ist der Star der Staatsoper Berlin, wenn sie nicht in aller Welt mit ihren Verdi- und Wagnerpartien gastiert. Als Posa tritt mit Bariton Ludovic Tézier einer der international gefragtesten Sänger seines Stimmfachs an ihre Seite. Gänsehaut ist bei diesen beiden Ausnahmekünstlern garantiert.

Dirigat: Alexander Soddy Leonore: Anja Kampe Florestan: Roberto Saccà

Dirigat: Benjamin Reiners Eboli: Marina Prudenskaja Posa: Ludovic Tézier

Dirigat: Benjamin Reiners Cio Cio San: N.N. F.B. Pinkerton: Riccardo Massi

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Fr, 1. März 2019

Festliche Opernabende

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank

Oper

Seit über vierzig Jahren sind die Festlichen Opernabende fester Bestandteil des Spielplans am Nationaltheater. Renommierte Solistinnen und Solisten aus aller Welt treten gemeinsam mit den Mitgliedern des Ensembles in ausgewählten Produktionen des Hauses auf und sorgen so für ganz besondere Opernerlebnisse. Die Gästeliste ist lang und reicht von Theo Adam über Mirella Freni bis Luciano Pavarotti und von Erwin Schrott über René Pape bis Sondra Radvanovsky. Wir freuen uns, auch in dieser Spielzeit wieder hochkarätige Sängerpersönlichkeiten präsentieren zu können!


Oper

Akademiekonzerte Nationaltheater-Orchester Mannheim

Akademiekonzerte

Akademiekonzert Saisoneröffnung: Romantische Klangmagie zeigt das Nationaltheater-Orchester in Brahms‘ 1. Symphonie. Für Mendelssohns Violinkonzert ließ sich der weltweit gefragte Geiger Augustin Hadelich gewinnen. Mo, 01. und Di, 02.10.2018 20:00 Rosengarten 44

Anton Webern: Passacaglia d-Moll op. 1 Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Musikalische Leitung: Alexander Soddy Violine: Augustin Hadelich

Akademiekonzert Zum 240. Jubiläum der Akademie spielt das NTO unter Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Soddy die großartige Achte von Anton Bruckner – opulente Symphonik in Überlebensgröße. Jubiläumskonzert 240 Jahre Musikalische Akademie Mo, 05. und Di, 06.11.2018 20:00 Rosengarten Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 c-Moll WAB 108 Musikalische Leitung: Alexander Soddy

Akademiekonzert Ein Programm für Vollzeitromantiker – in den richtigen Händen: Unter Antonello Manacorda erklingen Werke von Mendelssohn Bartholdy, Schumann und Tschaikowsky; an seiner Seite der amerikanische Pianist Shai Wosner. Mo, 17. und Di, 18.12.2018 20:00 Rosengarten Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre zu »Das Märchen von der schönen Melusine« op.32 Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54 Piotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 Musikalische Leitung: Antonello Manacorda Klavier: Shai Wosner


Oper

Mo, 07. und Di, 08.01.2019 20:00 Rosengarten Bed ich Smetana: Mein Vaterland (Má Vlast) Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher

Akademiekonzert Einen großen Bogen vom 18. ins 20. Jahrhundert schlägt dieses Programm. Und mittendrin: eines von Mozarts schönsten Klavierkonzerten, gespielt von der armenischen Pianistin Marianna Shirinyan. Mo, 11. und Di, 12.02.2019 20:00 Rosengarten György Ligeti: Concert Românesc Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Musikalische Leitung: Ben Glassberg Klavier: Marianna Shirinyan

Akademiekonzert Musik, die Geschichten erzählt, bestimmt diesen Konzertabend – die Erzähler sind zwei junge Solisten des NTO: Klarinettist Patrick Koch und Fagottistin Antonia Zimmermann. An ihrer Seite: »Wiederholungstäter« Sebastian Tewinkel. Mo, 18. und Di, 19.03.2019 20:00 Rosengarten Joseph Haydn: Symphonie Nr. 73 D-Dur HOB.I:73 La Chasse Richard Strauss: Duett-Concertino F-Dur für Klarinette, Fagott und Orchester César Franck: Le Chasseur maudit (symphonische Dichtung) Franz Liszt: Les Préludes

Akademiekonzerte

Akademiekonzert »Die Moldau« kennt jeder, aber eigentlich ist sie nur ein Teil von Smetanas sechsteiliger Tondichtung »Mein Vaterland«. Ingo Metzmacher, der schon vergangene Spielzeit in Mannheim das Publikum begeisterte, ist genau der Richtige, um diesen schlafenden Riesen zu wecken.

Musikalische Leitung: Sebastian Tewinkel Klarinette: Patrick Koch Fagott: Antonia Zimmermann

Akademiekonzert Knapp hundert Minuten, sechs Sätze, ein gigantisches Orchester, Solostimme, Frauenund Knabenchor: Das ist Gustav Mahlers monumentale dritte Symphonie. Mo, 03. und Di, 04.06.2019 20:00 Rosengarten Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll

Mo, 01. und Di, 02.07.2019 20:00 Rosengarten Oscar Strasnoy: Uraufführung einer Auftragskomposition der Musikalischen Akademie Bohuslav Martin : Violinkonzert Nr. 2 g-Moll Antonín Dvo ák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt« Musikalische Leitung: Alexander Soddy Violine: Frank Peter Zimmermann

Kammerakademie Die schöne Tradition der Kammerakademie wird fortgesetzt: Die junge und vielfach preisgekrönte Geigerin Sarah Christian leitet dieses Konzert und spielt Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur zusammen mit unserem 1. Solobratschisten Julien Heichelbech. So, 12.05.2019 19:30 Opernhaus Wolfgang Amadeus Mozart: Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477 Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur für Violine, Viola und Orchester KV 364 (320 d) Franz Schubert: Streichquartett d-Moll »Der Tod und das Mädchen« D 810 (Fassung für Streichorchester von Gustav Mahler) Violine & Musikalische Leitung: Sarah Christian Viola: Julien Heichelbech

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Musikalische Leitung: Alexander Soddy Mezzosopran: Heike Wessels mit den Damen des Opernchores und dem Kinderchor des NTM

Akademiekonzert In die unendlichen Weiten von Dvo áks Symphonie »Aus der Neuen Welt« brechen Alexander Soddy und das NTO auf ... flankiert von dem Meister des Geigenspiels: Frank Peter Zimmermann.


Oper Orchester 46 GMD Alexander Soddy und das Nationaltheater-Orchester BĂźhne im Opernhaus


Oper

Orchester

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Oper Chor 48 Chordirektor Dani Juris und der Opernchor des Nationaltheaters Zuschauersaal im Opernhaus


Oper Social-Media

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Vorwort

Oper

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S


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Mehr als alle anderen Künste erzählt das Theater von der Gesellschaft, also von uns. Im Theater spielen wir uns in aller Öffentlichkeit vor, wie Zusammenleben funktioniert. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir herausfinden, was uns – als Individuen und als Gesellschaft – am Beginn des 21. Jahrhunderts beschäftigt und bewegt. Worüber lachen und worüber weinen wir, was regt uns auf, worüber können und worüber müssen wir streiten? Wie lernen wir, die in unserer Gesellschaft der Vielheit zwangsläufig auftretenden Konflikte auszuhalten und vielleicht sogar aufzulösen? Drei Begriffe sind für unsere Arbeit und das Programm, das wir Ihnen anbieten, zentral: Vielstimmigkeit, Offenheit und Durchlässigkeit. In einer Zeit, in der wir alle uns mehr und mehr nur auf unsere eigene Position, in unsere eigenen Resonanzräume zurückziehen, sind diese Begriffe wichtiger denn je. Im Schauspiel des NTM wollen wir unsere Gegenwart deshalb aus verschiedenen Perspektiven beschreiben

Vorwort

mit Beginn der Spielzeit 2018/19 versammelt sich ein neues Schauspielensemble am Nationaltheater Mannheim, um für Sie Theater zu spielen. Ein Ensemble, so vielfältig, talentiert und engagiert wie die Stadt, die in den kommenden Jahren unser Zuhause ist. Ein Ensemble, das darauf brennt, Sie kennenzulernen, Sie zu unterhalten – und Sie mitunter auch herauszufordern.

Schauspiel

Liebes Publikum,


Schauspiel Vorwort 52

und unterschiedliche – und vor allem mehr weibliche – Stimmen zu Wort kommen lassen. Mit offenen Augen und Ohren wollen wir auf unsere Stadt und ihre Geschichten zugehen und das Nationaltheater als ein durchlässiges, allen offenstehendes Haus verstehen, das immer wieder überraschende Begegnungen ermöglicht. In den nächsten Jahren werden wir ein neues Repertoire aufbauen, das Stücke, Stoffe und Theaterformen aus 2.500 Jahren Theatergeschichte zu unserer heutigen Zeit ins Verhältnis setzt. Selbstverständlich wird das Werk Friedrich Schillers, erster Hausautor am Nationaltheater, einen wichtigen Bezugspunkt bilden. Zwei seiner Stücke rahmen die Spielzeit 2018/19 ein, die sich ansonsten vor allem dem 20. Jahrhundert widmet. Schließlich spielen die mit den Zahlen 18 und 19 verbundenen Jahrestage für die jüngere europäische und insbesondere die deutsche Geschichte eine besondere Rolle: die Gründung der Weimarer Republik vor 100 Jahren, die mit dem Jahr 1968 verknüpften gesellschaftlichen Bewegungen oder der Fall der Berliner Mauer 1989, um nur drei Beispiele zu nennen. Uns interessiert, inwieweit die Vergangenheit unsere Gegenwart immer noch prägt, auf welche Erfahrungen wir gemeinsam zurückblicken und wie sich daraus Identitäten entwickeln. Als neue Hausautorin begrüßen wir in dieser Spielzeit sehr herzlich Enis Maci und setzen damit die lange und besondere Tradition der Autorenförderung am NTM fort.


Schauspiel Vorwort

Außerdem freuen wir uns, die kommenden Ausgaben der Internationalen Schillertage gestalten zu dürfen. Das renommierte und weit über Mannheim hinaus bekannte Festival findet 2019 bereits zum 20. Mal statt. Fortsetzen und vor allem weiterentwickeln werden wir auch die erfolgreiche Arbeit der Bürgerbühne am Nationaltheater: In unserem neu gegründeten »Mannheimer Stadtensemble« werden Bürgerinnen und Bürger über einen längeren Zeitraum hinweg Themen, die uns alle betreffen, künstlerisch bearbeiten. Wir – die neuen und die Ihnen bereits vertrauten Schauspielerinnen und Schauspieler sowie das neue Leitungsteam des Schauspiels – wollen Sie, die diesem Theater schon lange verbunden sind, genauso für unser Programm begeistern wie Sie, die vielleicht glauben, das Theater sei nichts für Sie. Bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Wir freuen uns aufs Kennenlernen und auf viele spannende Begegnungen – wir freuen uns auf Sie!

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Christian Holtzhauer Intendant Schauspiel


Schauspiel

01 Premieren

Premierenübersicht

Die Räuber Nach Friedrich Schiller Regie: Christian Weise Fr, 28. September 2018 Schauspielhaus Volksfest Theaterparcours auf dem Theatervorplatz Von und mit dem Mannheimer Stadtensemble Uraufführung Regie: Beata Anna Schmutz Fr, 28. September 2018 Theatervorplatz 21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden Videoinstallation von Mats Staub Fr, 28. September – So, 28. Oktober 2018 Foyer des Nationaltheaters Der Elefantengeist Von Lukas Bärfuss Uraufführung | Auftragswerk Regie: Sandra Strunz Sa, 29. September 2018 Schauspielhaus

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Mitwisser Von Enis Maci Deutsche Erstaufführung Regie: Nick Hartnagel Sa, 29. September 2018 Studio Werkhaus Judas Monolog von Lot Vekemans Regie: Philipp Rosendahl Do, 11. Oktober 2018 Schauspielhaus

Istanbul Liederabend mit Songs von Sezen Aksu Von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın E. ipal Regie: Selen Kara Mannheim-Premiere: Sa, 27. Oktober 2018 Schauspielhaus 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück Koproduktion des Schauspiels mit dem Jungen NTM 8+ Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik So, 18. November 2018 Schauspielhaus Der Fluch der Tantaliden Mythologische Rap-Oper von Dlé Regie: Florian Hertweck Mannheim-Premiere: Fr, 30. November 2018 Studio Werkhaus Findet uns das Glück? Theaterabend über das Zusammenleben von Stefan Otteni & Ensemble Uraufführung Regie: Stefan Otteni Sa, 1. Dezember 2018 Schauspielhaus Der Steppenwolf Nach dem Roman von Hermann Hesse Regie: Dominik Günther Sa, 26. Januar 2019 Studio Werkhaus

Orestie Nach Aischylos in einer Überschreibung von Necati Öziri Uraufführung | Auftragswerk Regie: Christian Weise Sa, 2. Februar 2019 Schauspielhaus Wie der Soldat das Grammofon repariert Inszenierte Ausstellung nach dem Roman von Saša Staniši Von und mit dem Mannheimer Stadtensemble Regie: Beata Anna Schmutz Mannheim-Premiere: Fr, 22. Februar 2019 Studio Werkhaus Meine geniale Freundin Nach den Romanen von Elena Ferrante Deutsche Erstaufführung Regie: Felicitas Brucker Sa, 23. Februar 2019 Schauspielhaus Ansichten eines Clowns Frei nach dem Roman von Heinrich Böll Regie: Maxim Didenko Sa, 30. März 2019 Schauspielhaus MINT zum Quadrat Stadtspaziergang von hannsjana und dem Mannheimer Stadtensemble Uraufführung Frühjahr 2019


Wir Liebesgeschichte aus der Zukunft nach dem Roman von Jewgenij Samjatin Regie: Roscha A. Säidow Do, 23. Mai 2019 Studio Werkhaus 20. Internationale Schillertage Do, 20. – So, 30. Juni 2019 Maria Stuart Königinnendrama von Friedrich Schiller Regie: Claudia Bauer Do, 20. Juni 2019 Schauspielhaus

The Nation Theaterserie von Eric de Vroedt Juli 2019 Studio Werkhaus

Mannheimer Reden Forum für Austausch und Auseinandersetzung Steinbruch der Leidenschaften Gesprächsreihe mit der Mannheimer Hausautorin Enis Maci Textur Lesungen, Gespräche und Begegnungen zur Frankfurter Buchmesse 2018 New kids in town Das Schauspielensemble stellt sich vor Dramatik der Wirklichkeit Begegnungen mit zeitgenössischen Autorinnen und Autoren Casino Classics Besondere Veranstaltungsreihen Das Stadtensemble lädt ein Partizipative Angebote des Mannheimer Stadtensembles Club der unmöglichen Fragen Gesprächsreihe des Mannheimer Stadtensembles in Zusammenarbeit mit dem FrauenKulturRat Schule der praktischen Weisheit Schwerpunkttage Sternchenthemen 28. Januar – 1. Februar 2019 HAMBACH! Das DemokratieFestival Kooperation mit dem Mannheimer Stadtensemble

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Tram 83 Nach dem Roman von Fiston Mwanza Mujila Deutsche Erstaufführung Regie: Carina Riedl Juni 2019 in einem Mannheimer Club

Kleiner Mann – was nun? Nach dem Roman von Hans Fallada Regie: Volker Lösch

Wiederaufnahme & Extras

Hoppla, wir leben! Politische Revue von Ernst Toller Regie: Katrin Plötner Sa, 27. April 2019 Schauspielhaus

03 Extras

Schauspiel

Der Würgeengel Frei nach dem Film von Luis Buñuel Regie: Anna-Elisabeth Frick Fr, 5. April 2019 Studio Werkhaus

02 Wiederaufnahme


Schauspiel Premieren

Die Räuber Nach Friedrich Schiller

1781 schreibt der junge Schiller ein vor Dramatik, Gefühlen und Freiheitsdrang berstendes Stück über den Konflikt zweier ungleicher Brüder. Franz und Karl Moor wollen sich für das ihnen vermeintlich zugefügte Unrecht an der Welt rächen – natürlich mit Gewalt, die alle Übrigen mit in den Abgrund reißt. In Schillers Erstling wird eines der ältesten Motive der Weltliteratur aktiviert: das der verfeindeten Brüder. Aber auch die »Räuberpistole«, der Widerstand gegen die absoluten Herrscher, die »gerechte Gewalt« sind starke, bis heute aktuelle Themen. Schillers Drama ist seit seiner Uraufführung 1782 mit dem Nationaltheater Mannheim verbunden wie kein anderes Stück. Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 und zum Beginn der neuen Schauspielintendanz stellt sich Mannheims künftiger Hausregisseur Christian Weise dem großen Klassiker. Schillers gefühlsgewaltiges und zorniges Idealisten-Drama dient ihm als Vorlage für eine Inszenierung, die Mythen unserer westlichen Kultur befragt. Was ist unsere Vorstellung einer »Leitkultur«? Und was tragen »Die Räuber« dazu bei? In einer Mischung aus Show, Performance und Pop, die sich aller dem Theater zur Verfügung stehenden Mittel bedient, spürt Christian Weise den Räubern in uns nach. Nach Inszenierungen u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin und am Staatstheater Stuttgart stellt Christian Weise sich mit »Die Räuber« als neuer Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim vor. »1782 meets 2018: Sturm, Drang und Anarchie. Liebe, Macht und Herrschaft. Alles drin.« Patrick Schnicke, Schauspieler

56 Regie: Christian Weise Bühne & Kostüme: Jana Findeklee, Joki Tewes Musik: Falk Effenberger Licht: Nicole Berry Dramaturgie: Annabelle Leschke

Premiere: Fr, 28.09.2018 19:30 Schauspielhaus


Videoinstallation von Mats Staub

Frau Zirkelbach feierte 1939 ihren 21. Geburtstag, Herr Demirel 1977, Frau Farioli 2001. In welchem Jahr sind Sie 21 geworden? Was hat sich in diesem Jahr ereignet? Und wie sind Sie erwachsen geworden? Für sein Langzeitprojekt »21« spricht der Schweizer Künstler Mats Staub mit Menschen verschiedenen Alters über diese Fragen und zeichnet ihre Erzählungen auf Tonband auf. Nach drei Monaten besucht er die Protagonisten erneut: Während er ihnen die verdichteten Tonaufnahmen vorspielt, filmt er die Reaktionen in ihren Gesichtern. Sie reichen von Schmunzeln über Weinen, Gesten des Stolzes bis zum sichtbaren Nachsinnen. Als Videoinstallation porträtiert »21« die Erzählenden als Hörende ihrer eigenen Erinnerung. Anlässlich der Eröffnung der Spielzeit 2018/19 ist diese beständig w ­ achsende Sammlung von Videoporträts erstmals in Mannheim zu sehen – erweitert um Erin­ ne­rungen von Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern.

Schauspiel Premieren

21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden

»Mit 21 habe ich viel geträumt und mir wurde klar, dass ich einen ganz anderen, eigenen Weg gehen will. Ich habe mich getraut, meinem Instinkt zu folgen.« Sophie Arbeiter, Schauspielerin

Produktion: zwischen_produktionen Koproduktion: Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, Festival Theaterformen Hannover, Museum für Kommunikation Bern, Gessnerallee Zürich, Kunstfest

Weimar, Kaserne Basel, Wiener Festwochen, Theater Freiburg, Noorderzon Festival Groningen, Adelaide Festival, Théâtre Vidy Lausanne Zeitraum: Fr, 28.09. – So, 28.10.2018 Vernissage: Fr, 28.09.2018 18:00 Foyer des Nationaltheaters Öffnung jeweils mit Kassenöffnung

Eine Kooperation mit dem Kunstfest Weimar. Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung.

Die Mannheimer Fassung wird unterstützt von der GBG - Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH.

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Idee, Konzept, Leitung: Mats Staub Szenografie: Monika Schori Kamera: Matthias Stickel, Benno Seidel, Sifiso Khanyile Ton: Andrea Brunner, Mandla Nkuna Technik: Hanno Sons


Schauspiel Premieren

Der Elefantengeist Von Lukas Bärfuss | Uraufführung | Auftragswerk

Er war der »schwarze Riese« der alten BRD: Helmut Kohl (1930 – 2017). Als Bundes­ kanzler prägte Kohl 16 lange Jahre die Politik der Bundesrepublik. Der Wegbereiter der Europäischen Union und »Kanzler der Einheit« war auch verstrickt in Spenden­ affären und gab mehr als nur ein umstrittenes Ehrenwort. Als Inbegriff deutscher Biederkeit und Weltpolitiker in einem zog Kohl Spott auf sich und beeindruckte zugleich durch seinen Machtinstinkt und sein vermeintliches Elefantengedächtnis. In ihrer ersten gemeinsamen Theaterarbeit gehen der Autor Lukas Bärfuss und die Regisseurin Sandra Strunz der Frage nach, wie Kohl uns in Erinnerung bleiben und welche Bedeutung sein Name für künftige Generationen haben wird. Der Pfälzer wird zum Ausgangspunkt einer Expedition in eine versunken anmutende Zeit. Für seine Theaterstücke und Romane wurde Lukas Bärfuss vielfach ausgezeichnet. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen der europäischen Gegenwarts­literatur. Mit »Der Elefantengeist« schreibt Bärfuss erstmals ein neues Stück für das National­theater Mannheim. Sandra Strunz inszenierte u. a. am Staatsschauspiel Dresden und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. »Wie blicken wir heute auf diesen Mann, der in den 80ern so prägend war? Wie wird daraus Theater? Lukas Bärfuss ist genau der Richtige dafür.« Johanna Eiworth, Schauspielerin

58 Regie: Sandra Strunz Bühne & Kostüme: Sabine Kohlstedt Musik: Rainer und Karsten Süßmilch Licht: Wolfgang Schüle Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: Sa, 29.09.2018 20:00 Schauspielhaus

Dramatik der Wirklichkeit Podiumsgespräch mit Lukas Bärfuss & Enis Maci So, 30.09.2018 11:00 Theatercafé


Von Enis Maci | Deutsche Erstaufführung

Drei Verbrechen stehen im Zentrum von Enis Macis poetischer Kartografie einer verrohenden Welt: In Port St. Lucie, einem amerikanischen Albtraum aus Altenheimen und Golfplätzen am Rand der Sümpfe, gerät die Party des Teenagers Taylor Hadley im Haus seiner verreisten Eltern außer Kontrolle. Am anderen Ende der Welt, im türkischen Koruyaka, wird Nevin Yildirim Opfer eines Verbrechens. Der Täter ist ein Verwandter. Nevin fordert Rache, doch auf die Justiz ist kein Verlass. Wie weit darf sie gehen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Impuls und blindem Affekt? Dinslaken im Ruhrgebiet: Arbeit ist rar und außer Fußball eint die Menschen wenig. Zwischen stillgelegten Kohlezechen wuchern Unkraut und P ­ arallelgesellschaften. Hier entschließt sich Nils Donath zum denkbar radikalsten Bruch mit der ­westlichen Kultur. Enis Maci, in dieser Spielzeit Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, beschreibt mit sprachlicher Wucht das Ungeheure neben dem Alltäglichen. Sie richtet den Blick auf den Nährboden der Gewalt: die Mitwisser. Der Regisseur Nick Hartnagel inszenierte u. a. am Schauspiel Hannover und war mit zwei Uraufführungen beim Heidelberger Stückemarkt vertreten.

Schauspiel Premieren

Mitwisser

»Enis Macis Sprache ist poetisch und wirft einen glasklaren Blick auf die Wirklichkeiten, von denen sie erzählt.« Tala Al-Deen, Schauspielerin

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Regie: Nick Hartnagel Bühne & Kostüme: Yassu Yabara Mitarbeit Kostüme: Jana Donis Musik: Toben Piel Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Premiere: Sa, 29.09.2018 17:00 Studio Werkhaus

Dramatik der Wirklichkeit Podiumsgespräch mit Lukas Bärfuss & Enis Maci So, 30.09.2018 11:00 Theatercafé


Schauspiel Premieren

Judas Monolog von Lot Vekemans | Deutsch von Eva Pieper und Christine Bais

»Denn dieser sollte ihn verraten: einer der zwölf«, heißt es über Judas, den Mann, der als Verräter von Jesus Christus zu trauriger Berühmtheit gelangte. Aber kennen wir die ganze Wahrheit? Vielleicht ließe sich die Geschichte auch anders erzählen, als Dienst eines Freundes nämlich, der Jesus half, seinen Plan in die Tat umzusetzen: zu sterben und damit unsterblich zu werden. Zwei Freunde und ein Deal – und die angenommene Bestechungsgabe, dreißig Silberlinge. In Lot Vekemans Monologstück schildert Judas die Ereignisse aus seiner Sicht. Er ist ein Selbstdarsteller, ein moderner Performer, der uns überzeugen möchte. Musste er nicht den Messias verraten, um Gottes Heilsplan durchzusetzen? Denn konnte nicht erst der Opfertod Jesu die Menschheit erlösen? War alles Vorbestimmung oder doch freier Wille oder gar eine Verkettung unglücklicher Zufälle? Lot Vekemans ist eine der wichtigsten Stimmen der niederländischen Gegenwarts­ dramatik. Ihre Stücke werden auch in Deutschland mit großem Erfolg gespielt. »Der bedeutendste Kuss der Menschheitsgeschichte – endlich kommt der Absender zu Wort.« Samuel Koch, Schauspieler

60 Regie: Philipp Rosendahl Bühne & Kostüme: Marina Schutte Musik: Thorsten Drücker Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Annabelle Leschke

Premiere: Do, 11.10.2018 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren 61

Samuel Koch, Eddie Irle Korridor im Probenzentrum Neckarau


Schauspiel Premieren

Istanbul Liederabend mit Songs von Sezen Aksu | Von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın E. ipal

Stellen wir uns vor, das Wirtschaftswunder hätte in der Türkei und nicht in Deutschland stattgefunden. Statt der türkischen Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen, wären Mannheimerinnen und Mannheimer nach Istanbul ausgewandert, um dort zu ­arbeiten und zu leben. Wie hätten sie sich zurecht gefunden in einer ihnen ­fremden Welt? An welche Sitten und Gebräuche hätten sie sich gewöhnen müssen, und hätten sie das überhaupt gewollt? Wäre ihnen das neue Land jemals zur Heimat geworden? In Szenen auf Deutsch und Songs auf Türkisch erzählt der Liederabend »Istanbul« von Regisseurin Selen Kara und Akın Emanuel ipal, in der Spielzeit 2016/2017 Haus­autor am Nationaltheater Mannheim, die Geschichte der Gastarbeiter anders­ herum: Klaus Gruber, ein Arbeiter aus Mannheim, sucht in Istanbul eine Zukunft für sich und seine Familie. Aber das Ankommen in der Fremde ist gar nicht so einfach. Zum Glück vermögen die wundervoll traurigen Lieder von Sezen Aksu, der Göttin der türkischen Popmusik, das Heimweh zu lindern. »Emotionale Songs und eine Sprache, die das Leben beim Schopf packt. Beglückend!« Martin Weigel, Schauspieler

62 Idee & Konzept: Selen Kara, Torsten Kindermann Fassung: Selen Kara, Akın E. ipal Text: Akın E. ipal Regie: Selen Kara Musikalische Leitung: Torsten Kindermann

Bühne: Thomas Rupert Kostüme: Emir Medic Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Monika Gies-Hasmann, Ouldooz Pirniya

Mannheim-Premiere: Sa, 27.10.2018 Schauspielhaus Übernahme einer Produktion des Schauspielhauses Bochum


Schauspiel Premieren 63

Martin Weigel, Johanna Eiworth Garderobenschränke im Unteren Foyer


Schauspiel Premieren

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück | Koproduktion des Schauspiels mit dem Jungen NTM | 8+

Eine fantastisch erzählte Geschichte reißt uns mit: Man möchte immer weiter ­zuhören, doch dann schleicht sich der Schlaf von hinten an und überwältigt einen. Wie die Geschichte weitergeht? Tja … das erfährt man leider erst am nächsten Abend. Genau diese gespannte Erwartung kann manchmal sogar Leben retten. Die Erzählerin Scheherazade hält mit ihren Geschichten die Zeit an und entgeht dadurch einem grausamen Schicksal: Solange sie erzählt, wird das Böse von seiner eigenen Neugier in Schach gehalten – aber wie lange gelingt es ihr noch, immer neue Geschichten zu erfinden? Das deutsch-russisch-ukrainische Theaterkollektiv subbotnik besteht aus dem Musiker und Komponisten Kornelius Heidebrecht, dem Regisseur und Bühnenbildner Martin Kloepfer und dem Schauspieler und Autor Oleg Zhukov. In ihrer Theatersprache verbinden sie Live-Hörspiel mit Live-Musik und Performance. In ihrer Version von »1001 Nacht«, jener berühmten Geschichtensammlung mit indischen, persischen und arabischen Wurzeln, feiern sie mit bekannten Narrationen, neuen musikalischen Kompositionen und großen Bildern die Macht des Erzählens. »1001 Nacht ist für Kinder genau so toll wie für Erwachsene, weil es nicht bloß eine Geschichte ist – es ist eine ganze Welt.« Rocco Brück, Schauspieler

64 Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik – Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer, Oleg Zhukov Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Sascha Hargesheimer, Lisa Zehetner

Premiere: So, 18.11.2018 16:00 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren 65

Rocco BrĂźck, Sarah Zastrau Eingangsbereich vor dem Casino


Schauspiel Premieren

Der Fluch der Tantaliden Mythologische Rap-Oper von Dlé

Ein Ausflug in die griechische Antike, einmal anders erzählt: Der größenwahnsinnige König Tantalos macht Eintopf aus seinem eigenen Sohn. Zur Strafe werden seine Nachkommen von den Göttern verflucht. Damit nimmt das Morden seinen Lauf. Erschlagene Liebhaber, Rachepläne und Götterzorn bieten reichlich Stoff für die Bühne – und eine Steilvorlage für ein Hiphop-Album. Das Rap-Trio Dlé erzählt die Geschichte vom Tantalidenfluch als bühnentaugliche Familiensaga im Schnelldurchlauf. Und beim Berliner Plattenlabel Kreismusik gibt es den passenden Soundtrack zum Stück. Die musikalischen Einflüsse des Trios, von den B ­ eastie Boys über Battle-Rap bis hin zum Bossa Nova, sind dabei so vielfältig wie die ­Todesursachen in der griechischen Mythologie. Der Regisseur und Schauspieler Florian Hertweck bringt die Geschichte als Konzert, große Tragödie und Hochenergie-Hörspiel auf die Studio-Bühne. »Der Fluch der Tantaliden« ist so ein grandioses Mischwesen, dass es höchstselbst aus irgendeinem griechischen Labyrinth stammen könnte. »Zum Staunen und Ausrasten man kann es lieben und hassen und kaum davon lassen man bleibt daran hängen wie beim in nassen Beton Fassen.« Eddie Irle, Schauspieler

66 Regie, Bühne & Kostüme: Florian Hertweck Musik: Dlé Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Annabelle Leschke

Mannheim-Premiere: Fr, 30.11.2018 Studio Werkhaus

Übernahme einer Produktion des ­Theaters Aachen


Schauspiel Premieren 67

Sophie Arbeiter, Matthias Breitenbach Nebenraum im NTM Tanzhaus Käfertal


Schauspiel Premieren

Findet uns das Glück? Theaterabend über das Zusammenleben von Stefan Otteni & Ensemble | Uraufführung

»Warum muss ich immer kämpfen? Überholen uns die Insekten? Ist die Welt voll von geheimen Botschaften? Bin ich schön? Ist es gefährlich, von einem anderen Leben zu träumen?« Rund 300 Fragen veröffentlichte das Schweizer Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss in seinem Buch »Findet mich das Glück?«. Auf die meisten dieser Fragen lassen sich gar keine Antworten finden, vielmehr produzieren sie weitere Fragen, wie diese: Wie geht das richtige Leben? Und kann man auch ­allein glücklich werden oder nur mit anderen zusammen? Der Regisseur Stefan Otteni entwickelt mit dem Schauspielensemble einen Theater­ abend, bei dem es nicht nur um das ganz persönliche Glück geht, sondern auch um die Frage, wie wir zusammen leben wollen und können – als Paare, Nachbarn, Kollegen, als Gesellschaft. Noch nie waren die Chancen, glücklich zu werden, so groß wie heute. Warum fällt uns glücklich sein dennoch so schwer? Zwischen ­Aufführung, Versammlung und Gesellschaftsspiel und mit viel Musik entsteht eine neue Theaterform, die das Publikum mit einbezieht. Am Ende findet uns vielleicht das Glück – gemeinsam. Stefan Otteni ist Regisseur und Schauspieler. 2017 erarbeitete er mit syrischen Geflüchteten in der irakischen Stadt Sulaymaniyah ein Stück auf Arabisch, Kurdisch und Persisch. »Ich wünsche mir ein Theater, das mit unser aller Leben zu tun hat und bei dem die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Mitspracherecht haben.« Arash Nayebbandi, Schauspieler

68 Regie: Stefan Otteni Bühne: Peter Scior Kostüme: Ayse Özel Licht: Wolfgang Schüle Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: Sa, 01.12.2018 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren 69

Viktoria Miknevich, Arash Nayebbandi Schlosserei im Werkhaus


Schauspiel Premieren

Der Steppenwolf Nach dem Roman von Hermann Hesse | Für die Bühne eingerichtet von Joachim Lux

Als einsamer »Steppenwolf« stellt sich Harry Haller als Untermieter in einem ordentlichen Haushalt vor. Er sehnt sich nach einem bürgerlichen Leben, das er gleichzeitig verachtet. Sich abwechselnd hinter Büchern und in billigen Kneipen versteckend, steht er kurz vor dem Selbstmord, bis er seiner Seelenverwandten Hermine begegnet. Mit ihr träumt Harry sich in eine Welt voller Begierde, Lust und Tanz. Eines Nachts betritt er zufällig das »Magische Theater«: Zwischen Traum und Realität lernt er dort nicht nur eine neue Sinnlichkeit, sondern auch ihm bisher verborgen gebliebene Facetten seiner Persönlichkeit kennen. Hesses 1927 entstandener Roman avancierte zur Pflichtlektüre der Flower-Power-Bewegung und der 68er-Generation. Bis heute ist er einzigartig in seiner Verbindung von Gesellschaftskritik und der Erforschung der zerrissenen menschlichen Seele. Dominik Günther arbeitet seit 2005 als freier Regisseur, u. a. am Thalia Theater Hamburg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe. »Ein Intellektueller auf der Flucht vor deutschem Spießertum: Harry Haller hätte Bob Dylan verehrt, hätte er ihn gekannt.« Boris Koneczny, Schauspieler

70 Regie: Dominik Günther Bühne & Kostüme: Sandra Fox Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Ouldooz Pirniya

Premiere: Sa, 26.01.2019 Studio Werkhaus


Schauspiel Premieren 71

Boris Koneczny, Robin Krakowski Atelier im Werkhaus


Schauspiel Premieren

Orestie Nach Aischylos in einer Überschreibung von Necati Öziri Uraufführung | Auftragswerk

Griechenland, vor 2.500 Jahren: Der junge Orest erschlägt seine Mutter. Denn die hat ihren Mann, seinen Vater, ermordet. Der wiederum hat zuvor ihre gemeinsame Tochter getötet und außerdem einen Krieg angezettelt; noch mehr Tote, noch mehr Versklavte. Orest ist der Letzte seiner mörderischen Sippe – und verlangt nun Vergebung. Er bittet darum, in die heutige Gemeinschaft aufgenommen zu werden, doch die will mit göttlichem Recht, antiker Grausamkeit, Blutrache und Flüchen nichts mehr zu tun haben. Schließlich hat sie das alles längst hinter sich gelassen, genießt den Milchschaum auf ihrem Latte Macchiato und die Freiheit und Gleichheit aller. Aber worauf baut dieses gute Leben auf? Und wohin mit einem Anti-Helden, den niemand haben will? Aischylos’ wuchtige Tragödientrilogie ist einer der ältesten Texte der Theater­ geschichte und künstlerisches Zeugnis der Entstehung der europäischen Demokratie: die erste Volksabstimmung in einem dramatischen Text. In seiner Neudichtung des Werks stellt der junge Autor Necati Öziri daher unsere Zeit auf den Prüfstand. Wohin hat sich die Demokratie entwickelt? Wen schützt sie wirklich und wen schließt sie aus? Bei Öziri ist Orest ein Kind unserer Zeit, seine Familiengeschichte ist die von Eroberung, Besatzung und Versklavung – es ist unsere europäische Geschichte. Nun melden sich deren Verlierer zu Wort. »In der ›Orestie‹ geht es darum zu erkennen, wozu man fähig ist und mit diesem Wissen weiterzuleben. Das müssen wir heute immer noch lernen.« Nancy Mensah-Offei, Schauspielerin

72 Regie: Christian Weise Bühne & Kostüme: Paula Wellmann Musik: Jens Dohle Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Premiere: Sa, 02.02.2019 Schauspielhaus


Nach den Romanen von Elena Ferrante | Deutsch von Karin Krieger Deutsche Erstaufführung

Seit der gemeinsam verbrachten Kindheit in einem armen Viertel von Neapel sind Lila und Elena Freundinnen und werden es bis ins hohe Alter bleiben: die unzähmbare Tochter eines Schuhmachers, die Neapel nie verlassen wird, und die introvertierte Pförtnertochter, die gegen den Willen ihrer Eltern studiert und schließlich Schriftstellerin wird. Elena Ferrantes vierbändige Saga, die seit 2013 die internationalen Bestsellerlisten anführt, spannt einen Bogen über mehr als sechs Jahrzehnte, in deren Verlauf die beiden Frauen die erste Liebe entdecken, glückliche und unglückliche Ehen führen, Erfüllung im Beruf finden und Niederlagen einstecken müssen. Mit ihrer Schilderung einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählt Ferrante auch davon, wie sich Frauen in einer von Männern dominierten Welt ihren Platz erst erkämpfen müssen. Für die Süddeutsche Zeitung zählt das Epos »zu den erstaun­ lichsten, ambitioniertesten und überzeugendsten literarischen Projekten des jungen 21. Jahrhunderts«. Am Nationaltheater Mannheim inszeniert Felicitas Brucker die ersten beiden Teile der »Neapolitanischen Saga«, Teil III und IV sind als Fortsetzung für die Spielzeit 2019/2020 geplant. Felicitas Brucker war von 2009 bis 2014 Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien und inszenierte u. a. in Basel, Freiburg, Hannover und am Maxim Gorki Theater Berlin.

Schauspiel Premieren

Meine geniale Freundin

»Eine große Geschichte über das Freundin-Sein und das Frau-Sein.« Maria Munkert, Schauspielerin

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Regie: Felicitas Brucker Bühne: Viva Schudt Licht: Wolfgang Schüle Dramaturgie: Annabelle Leschke

Premiere: Sa, 23.02.2019 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren

Ansichten eines Clowns Frei nach dem Roman von Heinrich Böll

Ein gescheiterter Rebell ist er, dieser Hans Schnier, der sich als tourender Clown selbst ins Abseits verfrachtet. Halb überzeugt, halb trotzig fristet er sein Nomaden­ dasein in bundesdeutschen Hotelzimmern – lieber das, als Industri­ellensohn sein und seine Kinder katholisch erziehen lassen, wie seine große Liebe Marie es wollte. Schnier ist einer, der das Glück nur als Außenstehender zu ertragen scheint. Heinrich Böll zählt zu den wichtigsten Intellektuellen der Nachkriegszeit. »Ansichten eines Clowns«, seine Abrechnung mit der konservativen, christlich geprägten BRD der 1950er Jahre, wurde zum internationalen Erfolg. Besondere Popularität genießt Böll bis heute in Russland, wo die orthodoxe Kirche noch immer eng mit dem Staat verknüpft ist. Für den russischen Regisseur Maxim Didenko ist es vor allem der Blick des Clowns auf die Wirklichkeit, die Bölls Betrachtung der Welt so einzigartig macht. Aus der Kunstform der Clownerie, die anarchisch und wahrhaftig zugleich ist, entwickelt er eine neue performative Sprache zwischen Tragik und Komik. »Ansichten eines Clowns« ist seine erste Regiearbeit in Deutschland. »Deutschland in den 50ern ist den meisten von uns mittlerweile fremd. Herauszufinden, welche Fragen immer wichtig bleiben, hat einen großen Reiz.« Nicolas Fethi Türksever, Schauspieler

74 Regie: Maxim Didenko Bühne & Kostüme: Maria Tregubova Choreografie: Celia Amade Musik & Komposition: Vladimir Rannev Video: Oleg Mykhaylov Licht: Nicole Berry Dramaturgie: Valery Pecheykin, Ouldooz Pirniya

Premiere: Sa, 30.03.2019 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren 75

Almut Henkel, Nicolas Fethi TĂźrksever Aufenthaltsraum im Probenzentrum Neckarau


Schauspiel Premieren

Der Würgeengel Frei nach dem gleichnamigen Film von Luis Buñuel

Eine Abendgesellschaft feiert, es wird spät. Die Gäste beschließen, über Nacht zu bleiben. Am nächsten Morgen stellen sie fest, dass sie das Haus nicht mehr verlassen können. Eine unsichtbare Wand trennt sie von der Außenwelt. Die gemein­same Zwangslage sorgt bald für das Zusammenbrechen aller Konventionen, die äußere Grenze beschleunigt die innere Entgrenzung. Als der Spuk schließlich vorüber ist, wird zum Dank eine Messe gefeiert. Doch als der Priester die Kirche verlassen will, stößt auch er gegen eine unsichtbare Wand … In skurrilen Situationen und surrealen Bildern führt Buñuels Meisterwerk aus dem Jahr 1962 die »bessere Gesellschaft« und ihre Moral vor und macht zugleich deutlich: Wer andere aussperrt, sperrt sich selbst ein. Anna-Elisabeth Frick studierte Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Ihre Inszenierung »Die Unerhörte« wurde 2016 beim Körber Studio für Junge Regie in Hamburg ausgezeichnet. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Sprechtheater, Bildender Kunst, Tanz und Musik. »Selbst wenn ich nur den Titel wüsste – ich würde ins Theater eilen, rennen, laufen, stolpern, kriechen.« Matthias Breitenbach, Schauspieler

76 Regie: Anna-Elisabeth Frick Bühne & Kostüme: Mariam Haas, Martha-Marie Pinsker Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Annabelle Leschke

Premiere: Fr, 05.04.2019 Studio Werkhaus

Gefördert durch den Preis des Körber Studio Junge Regie 2016


Politische Revue von Ernst Toller

1927. Acht Jahre nach der gescheiterten Revolution in Deutschland wird Karl Thomas aus der Psychiatrie entlassen. Die Welt hat sich weitergedreht, nur für Karl ist der Aufstand noch nicht vorbei. Aber sein Idealismus interessiert niemanden mehr. Hin- und hergerissen zwischen Resignation und Wut will Karl die Ungerechtigkeiten des Systems nicht hinnehmen. Er plant ein Attentat auf den Wirtschaftsminister Kilman, einen ehemaligen Mitstreiter, der in der Zwischenzeit durch Verrat vom Revolutionär zum erfolgreichen Politiker aufgestiegen ist. Nur mit den Faschisten hat er nicht gerechnet: Karl gerät zwischen die Fronten der politischen Lager. In seinem von ihm selbst als »politische Revue« bezeichneten Stück von 1927 nimmt Ernst Toller, ein Weggefährte von Erwin Piscator, die krisengeschüttelte Weimarer Republik scharf und humorvoll zugleich in den Blick. Regisseurin Katrin Plötner bezieht das Stück auf unsere Gegenwart, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht und die politischen Gräben tiefer werden. Katrin Plötner inszenierte unter anderem am Münchner Residenztheater, am Schauspiel Frankfurt und am Staatstheater Darmstadt.

Schauspiel Premieren

Hoppla, wir leben!

»Wenn das Private politisch wird und das Politische zur Revue – dann gefällt mir politisches Theater.« Robin Krakowski, Schauspieler

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Regie: Katrin Plötner Bühne: Daniel Wollenzin Kostüme: Lili Wanner Musik: Markus Steinkellner Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: Sa, 27.04.2019 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren

Wir Liebesgeschichte aus der Zukunft nach dem Roman von Jewgenij Samjatin

Die ferne Zukunft. Die letzten Menschen leben innerhalb der Mauern des »Einzigen Staates« und sind heilfroh, sich nicht mehr mit überholten Konzepten wie Liebe und Freiheit abmühen zu müssen. So kann sich auch D-503, Konstrukteur des Raketenschiffs »Integral«, nichts Besseres vorstellen, als eine perfekte Nummer im Kollektiv zu sein, sein rosa Billett beim streng geregelten intimen Kontakt abzugeben und durch die gläsernen Wände seiner Wohnung die heile, logische Welt zu betrachten. Bis er sich in die mysteriöse Nummer I-330 verliebt. Mit einem Mal sind da alle diese Emotionen, diese aufregenden Geheimnisse. Entscheidet sich D-503 am Ende doch gegen den vorgegebenen Lebensentwurf? Jewgenij Samjatin schrieb »Wir« bereits 1920, lange bevor Huxley, Bradbury oder Orwell mit ihren düsteren Zukunftsvisionen berühmt wurden. Roscha A. Säidow, derzeit Artist-in-Residence am Puppentheater Magdeburg, hat sich als formstarke Geschichtenerzählerin einen Namen gemacht und bringt Samjatins vergessenen Klassiker der Science-Fiction-Literatur als musikalische Mischung aus Schauspiel und zeitgenössischem Figurentheater auf die Bühne. »Zu sehen, wie sich Samjatin vor knapp hundert Jahren die Zukunft vorgestellt hat und wie aktuell seine Ideen heute noch sind, ist erschreckend und faszinierend zugleich.« Sarah Zastrau, Schauspielerin

78 Regie: Roscha A. Säidow Bühne & Kostüme: Julia Plickat Musik: Fabian Kalker Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Premiere: Do, 23.05.2019 Studio Werkhaus


Schauspiel Premieren 79

Nancy Mensah-Offei, Lรกszlรณ Branko Breiding Ballettsaal im Nationaltheater


Schauspiel Premieren

Maria Stuart Königinnendrama von Friedrich Schiller

Drei Tage noch – dann stirbt Maria Stuart, schottische Königin und eine der mächtigsten Frauen der Welt, auf Befehl der noch mächtigeren Elisabeth I. von England. Der Kampf der christlichen Religionen hat aus den beiden Herrscherinnen Gefangene gemacht: Maria Stuart wird von der katholischen Kirche legitimiert, ihre schiere Existenz bedroht das protestantische England und den Thron Elisabeths. Drei Tage lang tobt das Intrigenspiel um ihr Leben, drei Tage lang wankt Elisabeth. Der Konflikt zweier Königinnen ist das Zentrum von Schillers spannungs­geladenem Politdrama. Die beiden Frauen stehen in krassem Widerspruch zu einem von Männern erschaffenen System und müssen es dennoch für sich nutzen. Ist »weibliche Politik« nur so denkbar – durch Anpassung an die Regeln des Patriarchats? Oder wäre eine ganz andere Ordnung möglich? Claudia Bauer inszenierte u. a. an der Volksbühne Berlin und am Schauspiel Hannover. 2017 wurde ihre Romanadaption »89/90« am Schauspiel Leipzig als eine der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der Saison zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2012 war ihre ursprünglich für das Schauspiel Stuttgart erarbeitete Inszenierung von Molières »Tartuffe« am Nationaltheater Mannheim zu sehen. »Zwei rivalisierende Luder, hormongesteuerte religiöse Verblendung, ein Weichei von Liebhaber und alles dreht sich um den Erhalt von Macht. Eine Uraufführung? Nein, ein über 200-jähriger Garant für beste Unterhaltung!« Ragna Pitoll, Schauspielerin

80 Regie: Claudia Bauer Bühne: Patricia Talacko Kostüme: Andreas Auerbach Licht: Nicole Berry Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: Do, 20.06.2019 Schauspielhaus Eröffnung 20. Internationale Schillertage


Schauspiel Premieren 81

Patrick Schnicke, Ragna Pitoll Flur im Werkhaus


Schauspiel Premieren 82 Tala Al-Deen, Jacques Malan Foyer im Probenzentrum Neckarau


Schauspiel Premieren 83

Christoph BornmĂźller, Maria Munkert Kantine im Nationaltheater


Schauspiel Premieren

Tram 83 Nach dem Roman von Fiston Mwanza Mujila | Deutsche Erstaufführung Aus dem Französischen übersetzt von Katharina Meyer und Lena Müller

Das »Tram 83« ist ein Club oder besser: ist der Club in »Stadtland«, einer großen Stadt auf dem afrikanischen Kontinent – Nacht für Nacht bevölkert von Gruben­ arbeitern, abtrünnigen Generälen, Touristen und Geschäftemachern aus China und Europa, Verlierern, Gewinnern, Profiteuren, Diven, Prostituierten, Kellnerinnen oder Geschäftsfrauen. Das »Tram 83« bietet alles: Sex, Bier, Schnaps, Musik und gebratene Hunde. Mittendrin zwei Freunde – oder sind sie eigentlich Brüder? Der eine, Requiem, ist Lebenskünstler und Gangster und der heimliche König des »Tram 83«. Der andere, Lucien, ist Schriftsteller und aus dem Hinterland in den Großstadtmoloch geflüchtet. Der erste Roman des kongolesischen Autors Fiston Mwanza Mujila erzählt die Geschichte zweier in Hassliebe verbundener Männer und entwirft zugleich das Bild eines modernen Afrikas, in dem sich Menschen aller Nationalitäten zwischen den Ruinen kolonialer Bauten mit Wut ins Leben werfen. Ein literarisches Wimmel­bild, das an Hieronymus Bosch erinnert, mit dem Sound eines Free-Jazz-Konzerts und dem Tempo eines rasenden Zuges. Regisseurin Carina Riedl inszeniert Mwanzas Roman als musikalische Performance in einem Mannheimer Club. »Fiston schreibt dicht und leicht zugleich und es eröffnen sich ganze Welten, voller Abgründe, aber vor allem voll unendlicher Hoffnung.« László Branko Breiding, Schauspieler

84 Regie: Carina Riedl

Premiere: ­Juni 2019 in einem Mannheimer Club


Theaterserie von Eric de Vroedt

In einer Stadt, irgendwo, in einem Viertel, das nicht den besten Ruf genießt: Der elfjährige Ismael ist verschwunden. Schnell führt die Suche heraus aus dem Problem­bezirk und quer durch die Gesellschaftsschichten: Unternehmer, Polizisten, Journalisten und Sozialarbeiter verfolgen allesamt ihre eigenen Interessen – oder verschwinden sie ganz einfach hinter den Bildern, die man von ihnen hat? Wissen wir, wer wir sind, wenn sich die Welt nicht in radikalisierende Islamisten, rückgratlose Politiker, in Raffgier und Gutmenschentum einteilen lässt? Wie weit reichen unsere blinden Flecken, fragt Eric de Vroedt, während er uns sechs Episoden lang auf falsche Fährten führt – und das Theater damit über seine erzählerischen Grenzen hinaus. Spannend wie ein Krimi, politisch aktuell, ein Fest für Schauspieler – diese Serie ist besser als Fernsehen. Ein Jahr lang dauerte die Recherche für »The Nation«. Das Ergebnis ist Krimiserie, Bestandsaufnahme des real existierenden Multikulti und Rede zur Lage der Nation zugleich. Ab Sommer 2019 ist das Theaterereignis aus den Niederlanden auch in Mannheim zu sehen.

Schauspiel Premieren

The Nation

»Dass ein Theaterstück nicht an einem Abend vorbei ist, sondern man Figuren über einen längeren Zeitraum begleitet, um dann gespannt dem Finale entgegen­ zufiebern, fesselt mich an ›The Nation‹.« Christoph Bornmüller, Schauspieler

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Premiere: geplant für Juli 2019 Studio Werkhaus


Schauspiel Wiederaufnahme

Kleiner Mann – was nun? Nach dem Roman von Hans Fallada | Wiederaufnahme

Pinneberg und Lämmchen müssen jeden Pfennig umdrehen. Sein Gehalt als Mode­ verkäufer reicht hinten und vorne nicht aus. Überdies erwartet das junge Paar ein Kind. Als Pinneberg die neu aufgestellten Verkaufsquoten nicht mehr erfüllt, wird er gefeuert und gerät in die soziale Abwärtsspirale. Falladas Erzählung aus der Weimarer Republik hat viel mit uns zu tun: Die soziale Ungleichheit, der extreme Druck auf abhängig Beschäftigte, das unsichere Arbeiten in Niedriglohnjobs und das Leben in prekären Verhältnissen nehmen zu. Allerorten ist von der Entstehung einer »neuen Klassengesellschaft« die Rede. Aber wer gehört der wachsenden Klasse der Geringverdiener an? Wer sind der »kleine Mann« und die »kleine Frau« in Mannheim 2018? Diesen Fragen sind Volker Lösch und sein Team nachgegangen und haben die Recherchen in ihre Inszenierung, die im Mai 2018 Premiere hatte, integriert. Für die kommende Spielzeit ist eine Wiederaufnahme geplant.

86 Inszenierung: Volker Lösch Bühne und Kostüme: Carola Reuther Video: Robi Voigt Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Christoph Lepschy


Schauspiel

20. Internationale Schillertage 20. – 30. Juni 2019

Premieren Schillertage

2019 finden die Internationalen Schillertage bereits zum 20. Mal statt. Längst haben sie sich weit über Mannheim hinaus einen Namen gemacht. Die Schillertage sind besonders. Nicht nur, weil bei diesem Festival das Werk eines einzigen Künstlers im Mittelpunkt steht und mit jeder Festivalausgabe neu gedeutet wird, sondern auch deshalb, weil es ihnen wie kaum einem anderen Festival gelingt, Tradition und Gegenwart zusammenzudenken. Die Schillertage verknüpfen die internationale zeitgenössische Kunstszene produktiv mit dem eigenen Standort, der Stadt Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie sind lokal und international, zeitgenössisch und traditionsverbunden zugleich. In den kommenden Jahren werden die Schillertage weiterentwickelt. Welche Themen und Ideen Schillers vermögen Künstlerinnen und Künstler heute noch immer zu inspirieren? Inwiefern bieten seine Überlegungen etwa zum Verhältnis der Geschlechter, zur Auseinandersetzung mit und Aneignung von Geschichte oder zur Herausbildung von individuellen und kollektiven Identitäten Stoff für die Auseinandersetzung mit den Themen und Fragen unserer Zeit? Die Schillertage sind ein Festival in und für Mannheim. Sie machen die Stadt selbst zur Bühne und tragen Schiller auch an Orte, an denen man ihn bisher nicht vermutet hätte. Nicht zuletzt verstehen sich die Schillertage auch als Fest, als eine gute Gelegenheit also, miteinander zu feiern und ins Gespräch zu kommen. Seien Sie herzlich eingeladen! Das vollständige Programm der 20. Internationalen Schillertage wird im Frühjahr 2019 veröffentlicht. »Die Schillertage sind eine Institution und finden dennoch immer wieder einen neuen Schwerpunkt. Das zeigt doch schon, wie zeitlos Schillers Werk ist.« Jacques Malan, Schauspieler

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Schauspiel

Einige Gedanken, im Vorhinein von Enis Maci

Hausautorin

Hausautorin Spielzeit 2018/19

1.

2. 3. 4. 88

5. 6.

In einem wüsten, rechtlosen Amerika liefert Kevin Costner – der selbsternannte »Postman« – Briefe aus. Briefe, verfasst von längst Verstorbenen und von zu Unrecht Totgeglaubten. Dieser Mann glaubt nicht an die Macht der Kommunikation, er verachtet das hehre Ideal des Dialogs. Und doch liefert er Schreiben aus, von deren Wirkung er nicht überzeugt ist, er liefert sie aus, weil alles andere eine Auslieferung seiner Mitstreiter bedeutete, er liefert sie aus, weil er wider besseres Wissen hofft, das Miteinandersprechen sei doch eine Waffe, wenn auch nur eine unter vielen. Und Waffen, das weiß er – der mit Sicherheit kein Pazifist ist –, Waffen braucht es im Kampf gegen den Faschismus. Mannheim, so lese ich, ist in Quadrate aufgeteilt. Mannheim also, denke ich, ist wie Manhattan. Nur hier konnte der jugendliche Dario Fontanella beim Experimentieren mit der Spätzlepresse das Spaghettieis erfinden, nur hier. Im Frühling beginne ich vom Rhein zu träumen. »Das Fragment ist der Eingriff des Todes ins Werk. Indem er es zerstört, nimmt er den Makel des Scheins von ihm«, schreibt Adorno. Was wird geschehen, wenn nicht mehr das Geld (wie Marx und Engels behaupten) das »herrschende tertium comparationis aller Menschen und Dinge ist«? Wie werden die Verhältnisse geordnet sein? Das Universale und das Partikulare sind keine Zwillinge, sondern ein- und dasselbe, etwas, dessen Name in einer besseren Welt, in der Vorstellungswelt nämlich, Wahrheit lautete.


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Enis Maci, geboren 1993 in Gelsenkirchen, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2010 erhielt sie den Förderpreis des Literaturbüros Ruhr. Ihr erstes Stück »Lebendfallen« verfasste sie im Rahmen der Schreibwerkstatt »Flucht, die mich bedingt« am Maxim Gorki Theater Berlin. 2017 erhielt sie das Hans-Gratzer-Stipendium des Schauspielhauses Wien für den Entwurf zu ihrem Stück »Mitwisser«, das in der Regie von Nick Hartnagel ab September 2018 im Studio zu sehen sein wird. Maci, die gerade ein Master-Studium der Kultursoziologie an der London School of Economics absolviert hat, veröffentlicht im Herbst 2018 ihren Essayband »Eiscafé Europa« im Suhrkamp Verlag. In der Spielzeit 2018/19 ist sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim und lädt alle zwei Monate zu der Veranstaltungsreihe »Steinbruch der Leidenschaften« im Studio ein (siehe Extras, S. 94). Ermöglicht wird der Aufenthalt der Hausautorin durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V..

Hausautorin

Mit Chela Sandoval und Donna Haraway und all den anderen nach demjenigen oppositionellen Bewusstsein fahnden, das von widersprüchlichen Verortungen handelt, und nicht von Relativismen und Pluralismen. 8. Nehmen wir sie ein, gerade weil wir sie uns nicht leisten sollten, die distance from necessity, die meint, sich nicht sorgen um das bloß vermeintlich Nötige, das mit Ilse Aichingers vermeidbaren Zusammenhängen untrennbar verknüpft ist, dessen unheilvolle Allianzen strahlen wie der Morgenstern, der manchmal auch der Abendstern ist, weil eine Sache manchmal genauso wahr ist wie ihr Gegenteil. 9. Zones of contention, wobei contention Behauptung bedeutet, und Auseinandersetzung, und Streitigkeit – wenn alles gut geht, ist das Theater so ein Ort, einer, an dem die Waffen nicht freiwillig abgelegt werden, sondern: an dem sie geschärft und gestählt und modifiziert und an die Körper der Cyborgs von morgen geschraubt werden, weil, ja gerade weil einem und einer und allen in dieser streitbaren, strittigen Zone alle Waffen fehlen, weil dieser Ort dich unerwartet trifft, mit der hinterlistigen Wucht eines Schicksalsschlags. 10. Maria Leitner, die in Marseille an Erschöpfung starb, weil sie – doppelt Verfolgte, die man am liebsten doppelt noch vernichtet hätte – kein Visum mehr bekam. 11. »When you’re playing and you’re just you, powerful things happen«, sagte einst der Phreaker Joybubbles, der als blind Geborener über das absolute Gehör verfügte und so das viergestrichene F zu pfeifen vermochte, mit dem man Telefonleitungen knacken und gratis telefonieren konnte, als Gratistelefonate noch etwas völlig Unerhörtes waren, damals, im zwanzigsten Jahrhundert.

Schauspiel

7.


Stadtensemble Vorwort

Liebe Mannheimerinnen und Mannheimer, liebe Theaterfreundinnen und Theaterfreunde,

OperVorwort 90

ich lade Sie herzlich ein! Zu Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung und Mitsprache. Mit diesen vielen Bezeichnungen wird der Begriff »Partizipation« umschrieben, der im Theater meistens Projekte meint, in denen Bürgerinnen und Bürger selbst auf der Bühne stehen oder künstlerisch mit einbezogen werden. Seit einigen Jahren haben partizipative Theaterprojekte einen festen Platz an vielen Theatern, mit einer großen Vielfalt an Formen und Arbeitsweisen. Partizipative Kunstprojekte sind eine eigenständige Kunstform, mit eigener Ästhetik und großer innovativer Kraft, die aber oftmals noch zu wenig Wertschätzung erfährt. Am Nationaltheater Mannheim gründet sich daher zum Neustart der Schauspielintendanz das Mannheimer Stadtensemble. Es entwickelt die bisherige Bürgerbühne weiter und setzt zugleich einen neuen Impuls, indem es ein eigenes Ensemble für partizipative Projekte etabliert: eine feste Gruppe von Mannheimerinnen und Mannheimern, die über zwei Spielzeiten hinweg gemeinsam künstlerisch handeln und forschen. Das Stadtensemble ist so vielfältig zusammengesetzt wie die Stadtgesellschaft selbst: verschiedene Altersgruppen, Herkünfte, Geschlechter, Ausbildungen, Hintergründe, Wohnorte und Muttersprachen – aber eine gemeinsame Idee: Im Stadtensemble kommen Menschen zusammen, die gemeinsam über längere Zeit Themen aus der Stadt ins Theater bringen, neue Inhalte verhandeln und formal experimentelle Wege gehen wollen. In der kommenden Spielzeit sind zwei Inszenierungen geplant: Zur Spielzeiteröffnung der Theaterparcours »Volksfest« und im Frühjahr 2019 die inszenierte Ausstellung »Wie der Soldat das Grammofon repariert«. Ergänzt werden die Aktivitäten des Stadtensembles durch eine Vielfalt weiterer Angebote: Projekte im Stadtraum, interaktive Spaziergänge, Workshops, besondere Theaterführungen oder Treffen mit Mannheimer Expertinnen und Experten. Auch hier sind Sie zum Mitmachen und Zuschauen herzlich eingeladen! Als künstlerische Leiterin des Mannheimer Stadtensembles freue ich mich sehr auf die kommende Spielzeit und auf Sie!

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Ihre Beata Anna Schmutz Künstlerische Leiterin Mannheimer Stadtensemble Kontakt: ntm.stadtensemble@mannheim.de


Theaterparcours auf dem Theatervorplatz | Von und mit dem Mannheimer Stadtensemble Uraufführung

Premieren

Wofür steht eigentlich das Wort »Nation« in »Nationaltheater«? Wer ist damit gemeint, und wer fühlt sich tatsächlich davon angesprochen? Bedarf es dieses Begriffs heute noch, der historisch Zusammengehörigkeit zum Ausdruck bringen und Verbindung stiften sollte? Zusammengehörigkeit entsteht durch gemeinsame Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen. Wenn es etwas gibt, woran sich fast alle Mannheimerinnen und Mannheimer erinnern, dann ist es die »Mannheimer Mess«, das größte Volksfest der Region. Ursprünglich zur Feier der Stadtgründung ins Leben gerufen, hat sie ihren festen Platz in den Kindheitserinnerungen der meisten Bewohner und damit auch in der kollektiven Erinnerung dieser Stadt. Mit »Volksfest«, einer Jahrmarkts-Performance auf dem Theatervorplatz für jeweils eine Zuschauerin oder einen Zuschauer, spürt das neu gegründete Mannheimer Stadtensemble kollektiven Erinnerungen nach und fragt nach möglichen Bedeutungen des Begriffs »Nation« für eine Stadt wie Mannheim, für die das Miteinander vieler »Nationen« charakteristisch und selbstverständlich ist.

Stadtensemble

Volksfest

»Traditionen muss man auch mal hinterfragen und dem Altbekannten aus einer neuen Richtung begegnen – ist der Mannheimer Dreck wirklich so lecker, wie alle sagen?« Almut Henkel, Schauspielerin

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Regie: Beata Anna Schmutz Recherche & Texte: Stefan Hornbach Bühne & Kostüme: Schroeder Rauch Video: Karolina Serafin Dramaturgie: Ouldooz Pirniya

Premiere: Fr, 28.09.2018 16:00 Theatervorplatz

Weitere Termine: Sa, 29.09. | So, 30.09. | Mi, 03.10. – So, 07.10.


Stadtensemble

Wie der Soldat das Grammofon repariert Inszenierte Ausstellung nach dem gleichnamigen Roman von Saša Staniši Von und mit dem Mannheimer Stadtensemble

Premieren

Der introvertierte Alexander verbringt eine glückliche Kindheit in einer malerischen Stadt an der Drina im Bosnien-Herzegowina der 90er-Jahre. Er liebt seinen Großvater, der an den Sieg des Kommunismus glaubt. Und er ist begabt für das Erfinden wahnwitziger Geschichten, in denen scheinbar nebensächliche Begebenheiten des Alltags eine wichtige Rolle spielen. Mit dem abrupten Tod des Großvaters, der mit dem Ausbruch des Krieges zusammenfällt, endet die glückliche Zeit in Višegrad. Über die Stadt, in der Christen und Muslime als Nachbarn friedlich zusammen lebten, bricht eine Welle der Gewalt herein. Sie hält auch Einzug in die Erzählungen Alexanders. Gemeinsam mit seiner Familie flieht er nach Deutschland – dort erweisen sich seine Geschichten als überlebensnotwendig. Der Autor Saša Staniši musste als Sohn einer Bosniakin und eines Serben selbst als Vierzehnjähriger dem Krieg entkommen und fand in Heidelberg ein neues Zuhause. Das Mannheimer Stadtensemble untersucht seinen in Teilen autobiografischen Roman »Wie der Soldat das Grammofon repariert« auf aktuelle Schnittstellen im Hier und Jetzt und sammelt in Mannheim weitere Geschichten über neue und alte Heimaten, Flucht und Ankommen und das Zusammenleben in einer von vielen Kulturen geprägten Stadt. »Wir betrachten die Welt mit den Augen eines Kindes und entdecken immer wieder etwas Neues.« Viktoria Miknevich, Schauspielerin

92 Regie: Beata Anna Schmutz Biografische Texte: Lea Langenfelder Bühne & Kostüme: Barbara Lenartz Video: Karolina Serafin Musik: Friedrich Byusa Blam Dramaturgie: Judith Heese, N.N.

Mannheim-Premiere: Fr, 22.02.2019 Studio Werkhaus

Übernahme einer Produktion des Badischen Staatstheaters Karlsruhe


Stadtspaziergang von hannsjana und dem Mannheimer Stadtensemble | Uraufführung

Premieren

Das Künstlerinnenkollektiv hannsjana erarbeitet seit 2011 Performances, Audiowalks und künstlerische Vermittlungsformate für kulturelle Phänomene. In ihren Arbeiten schaffen hannsjana unbeschwerte Zugänge zu exklusiven Orten und komplexen Themen, sinnlich und einladend zugleich. In »MINT zum Quadrat« erforscht das Kollektiv gemeinsam mit dem Mannheimer Stadtensemble die Stadt entlang der MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Lässt sich Monnemerisch in Programmiersprache übersetzen? Welche chemischen Formeln, mathematischen Gleichungen und physikalischen Gesetze verbergen sich im Stadtbild? Theorien und Methoden der MINT-Fächer werden zu Leitfäden für die künstlerische Arbeit – und zugleich auf ihre gesellschaftspolitische Bedeutung befragt: Wen interessieren diese Wissenschaften – und wen nicht? Warum gelten diese Fächer als unbeliebt bei Mädchen und Frauen? Wie ließe sich das spielerisch verändern? Der Stadtspaziergang entsteht in Kooperation mit dem Technoseum, Landesmuseum für Technik und Arbeit.

Stadtensemble

MINT zum Quadrat

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Konzept & Realisierung: hannsjana

Premiere im Frühjahr 2019

In Kooperation mit dem Technoseum, Landesmuseum für Technik und Arbeit


Schauspiel & Stadtensemble Extras – Veranstaltungen

Mannheimer Reden

Steinbruch der Leidenschaften

Wie gelingt Gesellschaft? Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt? Was wird aus dem europäischen Projekt?

Gesprächsreihe mit der Mannheimer Hausautorin Enis Maci

Die »Mannheimer Reden«, die sich binnen kürzester Zeit zu einem wichtigen Forum für den Austausch und die Auseinandersetzung über die großen Fragen unserer Gegenwart entwickelt haben, werden in der neuen Spielzeit fortgesetzt. Mindestens ebenso wichtig wie die Impulse durch hochkarätige Rednerinnen und Redner aus Politik, Kunst und Wissenschaft ist das anschließende Gespräch im Foyer des Nationaltheaters. Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz Medienpartner: Mannheimer Morgen

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Das Theater ist eine wunderbare Verwertungsmaschine, die sich eine Vielzahl künstlerischer Formen zu eigen macht. Literatur, Musik, Architektur, Bildende Kunst, Videokunst – alles kann im Theater aufgehen und ein Gesamtkunstwerk herstellen. Die neue Mannheimer Hausautorin Enis Maci hat ein besonderes Interesse an Künstlerinnen und Künstlern, die sich zwischen allen Genres aufhalten. In »Steinbruch der Leidenschaften« lädt sie das Publikum ein, interdisziplinäre künstlerische Handschriften mit ihr gemeinsam kennenzulernen. Nach einer kurzen Aufführung – einer Lesung, einem Konzert, einer Dia-Show, einem Film – stellt sie ihren Gästen eine Reihe von Fragen, die vom Publikum ergänzt werden können. »Steinbruch der Leidenschaften« findet alle zwei Monate statt und bietet neben aufregenden Künstlerbegegnungen auch die Gelegenheit, bei Bier oder Limo mit der Hausautorin ins Gespräch zu kommen.

Textur Lesungen, Gespräche und Begegnungen zur Frankfurter Buchmesse 2018 Literatur ist noch immer einer der wichtigsten Wege, die Welt zu verstehen. Das Nationaltheater Mannheim lädt deshalb in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse Autorinnen und Autoren nach Mannheim ein und stellt die Begegnung in den Mittelpunkt – beim Lesen und Zuhören sowie in Gesprächen mit Gästen und Publikum. Neue Beteiligungsformate wie das gemeinsame Lesen und Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten tragen die Literatur in die Stadt. Die Veranstaltungen finden vom 10. bis 14. Oktober 2018 rund um die Frankfurter Buchmesse statt, eine der weltweit wichtigsten Messen und ein Forum politischer Debatten.


Schauspiel & Stadtensemble

Casino Classics

Begegnungen mit zeitgenössischen Autorinnen und Autoren

Das Schauspielensemble stellt sich vor

Besondere Veranstaltungsreihen

Den Bezug zum Zeitgeschehen hat die zeitgenössische Dramatik schon im Namen. Mit welchen Mitteln sich Theaterautorinnen und -autoren aber der Wirklichkeit nähern, dafür gibt es keine Festlegungen. Wie groß die poetische Überhöhung sein kann, mit der sich ein Theatertext von der bloßen Dokumentation unterscheidet – darüber diskutieren wir mit Dramatikerinnen und Dramatikern, deren Stücke am NTM gezeigt werden und wurden. Den Auftakt der Reihe macht ein Podium mit Lukas Bärfuss und Enis Maci, deren Stücke »Der Elefantengeist« und »Mitwisser« die aktuelle Spielzeit des Schauspiels eröffnen. So, 30.09.2018 11:00 Theatercafé

18 neue Gesichter wollen ab dieser Spielzeit im Mannheimer Schauspielensemble entdeckt werden – und selbst die Stadt, das Theater und das Publikum kennenlernen. In lockerer Reihenfolge und je nach Idee, Lust und Laune realisieren die neuen und die schon vertrauten Ensemblemitglieder eigene Solo-Abende, Duette, Konzerte, Projekte und Partys im Casino, im Studio oder im Stadtraum. Von und mit Tala Al-Deen, Sophie Arbeiter, Christoph Bornmüller, László Branko Breiding, Matthias Breitenbach, Rocco Brück, Johanna Eiworth, Eddie Irle, Samuel Koch, Robin Krakowski, Nancy Mensah-Offei, Viktoria Miknevich, Maria Munkert, Arash Nayebbandi, Patrick Schnicke, Nicolas Fethi Türksever, Martin Weigel, Sarah Zastrau und Almut Henkel, Boris Koneczny, Jacques Malan, Ragna Pitoll.

Eine heiße Suppe und eine Überraschungsveranstaltung – oder eine Mannheimer Newcomer-Band, bei der als Special Guests Ensemblemitglieder vor das Mikrofon treten: Die erfolgreichen Reihen »Soup Surprise« und »Tonstudio« werden auch in der kommenden Spielzeit fortgesetzt – vielleicht unter einem anderen Namen, aber inhaltlich genauso heiß, neu, überraschend, intim, laut, leise, experimentell und unterhaltsam … Auch Poetry Slams, FightNight of the Arts und vieles mehr hat im Casino und im Studio Platz.

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New kids in town

Extras – Veranstaltungen

Dramatik der Wirklichkeit


Schauspiel & Stadtensemble Extras – Vermittlung

Das Stadtensemble lädt ein

Club der unmöglichen Schule der praktischen Weisheit Fragen

Partizipative Angebote des Mannheimer Stadtensembles

Gesprächsreihe des Mannheimer Stadtensembles in Zusammenarbeit mit dem FrauenKulturRat

Ob Projekte im Stadtraum, interaktive Spaziergänge, Auf führungen, besondere Theaterführungen, Treffen mit Mannheimer Persönlichkeiten und Expertinnen oder Workshops – rund um die Inszenierungen des Schauspiels und des Stadtensembles werden Sie über die gesamte Spielzeit zu unterschiedlichsten partizipativen Formaten eingeladen. Das Mannheimer Stadtensemble sucht gemeinsam mit dem Publikum nach Schnittstellen zwischen Theaterkunst und Alltagskultur, nach Verbindungen zu Wissenschaft und Politik und zum sozialen Leben der Stadt. Alle Ideen und aktive Beteiligung sind herzlich willkommen! Oder seien Sie einfach unser Publikum. 96

Kontakt: ntm.stadtensemble@mannheim.de

Im »Club der unmöglichen Fragen« treffen sich alle, die aktuelle und kontroverse Themen rund um die geschlechtergerechte Chancengleichheit miteinander diskutieren möchten. Als Diskussionszünder dienen dabei zum einen die »unmöglichen Fragen«, die man sich sonst nicht zu stellen traut, aber auch Fragen zu einer Vision für unsere Stadt: Wie soll Mannheim im Jahr 2030 aussehen? Die Veranstaltung wird von Mitgliedern des FrauenKulturRats moderiert und ist eine Kooperation des Mannheimer Stadtensembles mit dem Amt der Gleichstellungsbeauftragten und dem FrauenKulturRat der Stadt Mannheim.

Schwerpunkttage Sternchenthemen Mit der »Schule der praktischen Weisheit« bietet das Schauspiel in Kooperation mit dem Jungen NTM und dem Mannheimer Stadtensemble Schwerpunkttage zu den Abiturstoffen »Faust«, »Der Steppenwolf« und »Der goldene Topf« an. Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, sich in Vorstellungsbesuchen, Gesprächen mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie in Workshops intensiv mit den Abiturstoffen zu beschäftigen. In Kooperation mit der Universität Mannheim werden Vorträge zu den Autoren und ihren Werken angeboten. Ergänzt wird das Programm durch den Besuch eines zeitgenössischen Stücks bzw. einer Inszenierung, die Schülerinnen und Schüler dazu einlädt, das Theater noch von einer anderen Seite kennenzulernen. Das vollständige Programm wird im September 2018 veröffentlicht. 28.01. – 01.02.2019


Schauspiel & Stadtensemble

Möchten Sie den Spielplan des Schauspiels im persönlichen Gespräch kennenlernen? Schauspielintendant Christian Holtzhauer besucht Sie und Ihre Familie, Freunde und Bekannten zu Hause oder an einem Ort Ihrer Wahl und gibt Ihnen einen individuellen Einblick in das Programm der Spielzeit 2018/19. Im kleinen Kreis von mindestens sieben Personen erzählt er von seinen Ideen für das Nationaltheater Mannheim, der Entstehung des Spielplans und von den kommenden Produktionen. Buchen Sie einen Termin mit Christian Holtzhauer bei Alexandra Reich: alexandra.reich@mannheim.de

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Was geht eigentlich an gedanklicher Arbeit einer Inszenierung voraus? Aus welcher gesellschaftspolitischen Situation entsteht ein Stück? Und was hat es mit der Musik auf sich, die gespielt wird? Diese und viele andere Fragen rund um Theateraufführungen stellen sich nicht nur die Zuschauerinnen und Zuschauer. Auch die Theatermacherinnen und Theatermacher stellen sie sich vor und während der Arbeit. Unsere Einführungen und Publikumsgespräche dienen dazu, beide Perspektiven zusammenzubringen. Ab dieser Spielzeit wird es vor fast jeder Vorstellung des Schauspiels eine Stückeinführung und mindestens vier Mal pro Monat ein Publikumsgespräch geben. Wir geben Ihnen Einblicke in die konzeptionelle Vorbereitung und Probenarbeit einer Inszenierung und bringen Sie anschließend mit unserem Ensemble ins Gespräch. Wir wollen Sie kennenlernen und freuen uns darauf, von Ihnen zu hören, was Sie über unsere Arbeit denken.

Extras – Vermittlung

Einführungen & Publikumsgespräche Hausbesuche


Schauspiel & Stadtensemble Kooperationen

Zu Gast

Schauspielstudio

Gastspiele und Kooperationen öffnen den Horizont. Sie bringen neue Ideen, künstlerische Handschriften und Künstlerpersönlichkeiten in die Stadt, die inspirieren und uns auf das Eigene neu schauen lassen. Nicht nur zu den Internationalen Schillertagen will das Schauspiel des NTM künftig seine Spielstätten für Gastspiele und Kooperationen öffnen. Den Anfang macht das finnische Performance-Kollektiv Oblivia mit seinem Gastspiel »Nature Theatre Of Oblivia«, das anlässlich des Finnischen Kulturfestivals und in Kooperation mit zeitraumexit im November 2018 im Studio Werkhaus gezeigt wird.

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 geht das Schauspiel des NTM eine neue Partnerschaft mit der Schauspielschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ein. Voraussichtlich zwei Studierende im 4. Studienjahr verstärken für einen Teil der Spielzeit das Schauspielensemble und sammeln am Nationaltheater Mannheim wichtige praktische Erfahrungen für den künftigen Berufsweg.

HAMBACH! Das DemokratieFestival In Kooperation mit dem Mannheimer Stadtensemble Matchbox, das wandernde Kunst- und Kulturprojekt in der Metropolregion Rhein-Neckar, veranstaltet 2018 ein internationales Demokratiefestival auf dem Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße. An einem der historisch bedeutendsten Orte für den deutschen Parlamentarismus fragen Künstlerinnen und Künstler, Politikerinnen und Politiker und vor allem Bürgerinnen und Bürger mit den Mitteln der Kunst nach der Zukunft Europas. Ebenso wie die Demokratie lebt auch das Festival von der Partizipation der Menschen, die das künstlerische Programm aktiv mitgestalten, so wie u. a. das Mannheimer Stadtensemble des Nationaltheaters. 14. – 16.09.2018

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Schauspiel & Stadtensemble

Silvester Kooperationen

PARIS 1900 Die große Silvesterfeier des NTM Der Große Gatsby wäre stolz auf uns gewesen. Den Jahreswechsel 2017/18 feierten die Besucher des Nationaltheaters im Stil der Zwanziger Jahre mit Swing, Roulette und Absinth. Zum nächsten Jahreswechsel wollen wir in Anlehnung an die Welt von »La bohème« das Paris der Jahrhundertwende 1900 feiern. Eine Stadt der Kunst, der Cabarets und Spelunken zwischen Moulin Rouge und Grand Opéra. Im Schauspiel laden Regisseur Stefan Otteni und das Ensemble mit einer Silvester-Ausgabe des Theaterabends »Findet uns das Glück?« das Publikum dazu ein, über ihre ganz persönliche und die gesellschaftliche Glückssuche nachzudenken. Im Anschluss wird das Foyer des NTM zum Parkett für eine rauschende Silvester-BallNacht. Tanzen Sie mit uns ins neue Jahr!

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Oper: La bohème Giacomo Puccini Das Mannheimer Repertoire 1974 Schauspiel: Findet uns das Glück? Stefan Otteni


Vorwort

Oper

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T


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Stephan Thoss Intendant Tanz

Vorwort

Tanzen ist eine schweigende Kunst. Dennoch vermögen Tänzer, ihre Körper sprechen zu lassen und feinste Nuancen eines Gefühls zu vermitteln. Ob in komplexen Bewegungsabläufen oder mit einer simplen Geste können sie verführen oder erschrecken, flüstern, jubeln, lieben und leiden, ja ganze Geschichten erzählen. Ihre Sprache ist reich, sinnlich und universell verständlich. Während Choreografen nach immer neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchen und somit das Vokabular ständig erweitern, leiht ihnen der Tänzer seine persönliche »Stimme«. Die vier Tanzpremieren kreisen um das neue Spielzeitthema der individuellen »Stimme« auf je eigene Weise und tauchen dabei ein in das Reich der Gefühle. Dort begegnen sie unserer inneren Stimme, unserer Intuition, der wir vertrauen, genauso wie Geheimnissen, die wir in uns tragen und nicht auszusprechen wagen. Für die diesjährige Orchesterpremiere verschmilzt der Tanz mit der Stimme in ihrem elegantesten Gewand, dem Gesang, wenn sie zu einer Koproduktion mit der Oper avanciert und Tänzer, Sänger, Chor und Orchester einen gemeinsamen Abend zur Musik der barocken Meister Bach und Händel realisieren.

Tanz

Liebes Publikum,


Tanz

PremierenĂźbersicht, WiederaufnahmenĂźbersicht & Extras

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03 Extras

Blaubarts Geheimnis Tanzstück von Stephan Thoss Sa, 17. November 2018 Opernhaus

Let’s Beat Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss Do, 4. Oktober 2018 Schauspielhaus

Choreografische Werkstatt Choreografien von Ensemblemitgliedern des NTM Tanz

Die vier Jahreszeiten / Empty House Choreografien von Johan Inger und Giuseppe Spota Fr, 11. Januar 2019 Schauspielhaus Sanssouci Ein gemeinsamer Abend von Oper und Tanz zu Musik von Bach und Händel Musikalische Leitung: Matthew Toogood Choreografie: Stephan Thoss Do, 14. März 2019 Opernhaus

Verräterisches Herz Choreografien von Ji í Pokorný und Stephan Thoss So, 7. April 2019 Schauspielhaus Carmen Tanzstück von Yuki Mori Do, 25. April 2019 Opernhaus Am Theater Heilbronn: Der Tod und das Mädchen Tanzstück von Stephan Thoss Mi, 23. Januar 2019

Öffentliche Proben Erste Einblicke in den Probenprozess Einführungssoiréen Ausführliche Erklärung des Choreografen mit Ausschnitten aus der Produktion

Premierenübersicht, Wiederaufnahmenübersicht & Extras

02 Wiederaufnahmen

Tanz

01 Premieren

Evolution Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss Fr, 24. Mai 2019 Schauspielhaus

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Tanz

Blaubarts Geheimnis Tanzstück von Stephan Thoss

Premieren

»Blaubarts Geheimnis« widmet sich der berüchtigten Figur des frauenmordenden Ritters Blaubart. Im selben Jahr, in dem die Uraufführung von Béla Bartóks Oper »Herzog Blaubarts Burg« ihr hundertjähriges Jubiläum feiert, zeigt Stephan Thoss seine choreografische Interpretation von Charles Perraults Märchen. Zu Musik von Henryk Górecki und Philip Glass spürt das Tanzstück einzelnen Motiven nach und deckt dabei verborgene Geheimnisse des Menschen Blaubart auf. Er führt seine junge Gattin durch die unwirkliche Atmosphäre der Zimmer seines Schlosses und nimmt sie mit auf den Weg durch das Labyrinth seiner Seele. Für eine gemeinsame Zukunft ist er bereit, seine dunklen Rätsel mit ihr zu teilen, doch vor dem letzten Geheimnis schreckt auch er zurück. Die 2010 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden entstandene Choreografie wurde 2014 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis »Der goldene Schikaneder« als Beste Ballettproduktion ausgezeichnet und war für den Theaterpreis DER FAUST nominiert. »Eine sinnliche Geschichte, unheimlich und verführerisch zugleich.« Emma Kate Tilson, Tänzerin

104 Musik von: Henryk Górecki, Philip Glass Choreografie, Bühne & Kostüme: Stephan Thoss Licht: Bernard Häusermann und Stephan Thoss Dramaturgie: Anja von Witzler

Premiere: Sa, 17.11.2018 19:00 Opernhaus

Weitere Termine: Mi, 21.11. | Do, 06.12. | So, 09.12. | Fr, 28.12. | Sa, 19.01. | So, 03.02.


Tanz

Die vier Jahreszeiten / Empty House Tanzabend mit Choreografien von Johan Inger und Giuseppe Spota

Premieren

»Die vier Jahreszeiten / Empty House« schenkt zwei äußerst interessanten Choreografenpersönlichkeiten Raum, ihre individuelle Bewegungssprache erklingen zu lassen. Mit Johan Inger ist einer der renommiertesten Choreografen unserer Zeit zu Gast am NTM. Zunächst viele Jahre selbst Tänzer in der Weltklassecompagnie des Nederlands Dans Theaters war der Schwede von 2009–2015 bei selbiger Associate Choreographer und zuvor über mehrere Jahre Leiter des Cullberg Ballets (2003–2008). Ingers Stücke zeichnen sich durch eine besondere Raffinesse aus und sind auf Bühnen weltweit zu erleben. Sein expressives »Empty House« widmet sich dem Phänomen der Orientierungslosigkeit und zeigt einzelne Versuche, aus Einsamkeit und ungewollter Isolation auszubrechen. Daneben wird der beim Mannheimer Publikum inzwischen bekannte Ballettmeister und choreografische Assistent am NTM Giuseppe Spota eine Uraufführung für die Compagnie kreieren und zu Vivaldis berühmten »Vier Jahreszeiten« erforschen, wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf je eigene Art zu uns sprechen. »Eine Choreografie von Johan Inger zu tanzen, ist eine großartige Erfahrung. Faszinierend, wie er ein abstraktes Thema ganz menschlich erzählt.« Jamal Rashann Callender, Tänzer

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Musik von: Antonio Vivaldi, Félix Lajkó Choreografie & Bühne: Johan Inger, Giuseppe Spota Kostüme: Mylla Ek, Giuseppe Spota Licht: Erik Berglund, Nicole Berry, Giuseppe Spota

Premiere: Fr, 11.01.2019 19:30 Schauspielhaus

Weitere Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.


Tanz

Sanssouci Ein gemeinsamer Abend von Oper und Tanz zu Musik von Bach und Händel

Premieren

Die diesjährige Orchester-Tanzpremiere »Sanssouci« sprengt ihr eigenes Format und verwirklicht eine außergewöhnliche Koproduktion der Sparten Oper und Tanz. Sie entführt in die Epoche des Barock und lässt Werke der Großmeister Bach und Händel erstrahlen. Als Inspirationsquelle dient dem Choreografen Stephan Thoss eine Begegnung J. S. Bachs mit dem preußischen König Friedrich II. auf dessen Schloss Sanssouci. Der musikbegeisterte Monarch habe Bach ein kompliziertes musikalisches Thema vorgespielt und ihn gebeten, es sogleich in einer Fuge auszuführen. Bach arbeitete diese »königliche Melodie« später zu der als »Musikalisches Opfer« berühmt gewordenen Komposition aus. Stephan Thoss entwickelt vor dem Hintergrund dieser historischen Begegnung einen ganz persönlichen Blick auf das musikalische Geschehen, spürt der Leidenschaft in der Innerlichkeit von Bachs Musik nach und stellt ihr Händels monumentale Psalmvertonung »Dixit Dominus (Der Herr sprach)« gegenüber. Mit einem Aufgebot von fünfstimmigem Chor, Gesangssolisten und Tänzern entfalten sich einzigartige Bilder der Pracht und Herrlichkeit. »Barocke Musik ist extrem tänzerisch. Live und mit großem Chor wird es sicher ein Riesen-Spektakel.« Chiara Dal Borgo, Tänzerin

106 Musikalische Leitung: Matthew Toogood Choreografie: Stephan Thoss Licht: Florian Arnholdt, Stephan Thoss Dramaturgie: Ina Brütting, Julia Warnemünde Chor: Dani Juris

Mit Nikola Hillebrand, Eunju Kwon, Martiniana Antonie, Myunghun Yoo u. a. Mit dem Nationaltheater-Orchester, dem Tanzensemble des Nationaltheaters und dem Opernchor

Premiere: Do, 14.03.2019 19:30 Opernhaus Weitere Termine: Sa, 16.03. | Fr, 22.03. | Fr, 29.03. | Sa, 13.04. | Mo, 22.04. | Fr, 17.05. | So, 30.06. | Mi, 03.07. In lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Tanz Premieren 107

Alberto Terribile, Chiara dal Borgo, Mahomi Endoh Bühnenbild »Let’s Beat«, fotografiert im Bunker unter dem Nationaltheater


Tanz Premieren 108 Julia Headley, Silvia Cassata, Jamal Rashann Callender Nebenraum im NTM Tanzhaus Käfertal


Tanz Premieren 109

Emma Kate Tilson, Joris Bergmans, Alexandra Chloe Samion Dach des Nationaltheaters


Tanz

Evolution Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss

Premieren

Wir empfinden unsere Zeit als hochentwickelt und ein Abebben des Fortschrittsverlangens ist nicht spürbar. Doch wie vollzieht sich Entwicklung? Kann sich ein Einzelner in völliger Isolation weiterentwickeln oder braucht der Wechsel die Provokation durch ein Gegenüber, lassen sich kreative Prozesse in einer Gemeinschaft leichter realisieren? Mit diesen Fragen setzt sich die portugiesische Choreografin Liliana Barros in ihrer Kreation für »Evolution« auseinander und erforscht sie in körperlicher Dimension. Stephan Thoss hingegen konzentriert sich in »bellulus« auf den Moment der Stagnation und wählt als Motiv den ewigen Kreislauf des Opernrepertoires: Ein Ensemble personifizierter Opernarien in schon etwas angeschimmelten Roben räkelt sich auf einem staubigen, überdimensionalen Sofa und schwelgt in altbekannten Melodien. Selbstverliebt haben die Figuren in ihrer überheblichen Art den Anschluss an eine neue Zeit verpasst und entgehen der aufregenden Möglichkeit, sich zu verändern, wach zu bleiben und neue Wege zu entdecken. Wer den »Bolero« im Spielplan vermisst, wird Stephan Thoss’ feinen Sinn für Humor in »bellulus« wieder finden. »Tanzende italienische Opernarien? Fantastico! Endlich kann ich sicher sein, dass meine Familie das Stück versteht.« Lorenzo Angelini, Tänzer

110 Musik von: Jacques Offenbach, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Bernd Alois Zimmermann u. a. Choreografie & Kostüme: Liliana Barros, Stephan Thoss Bühne: Liliana Barros, Arne Walther Licht: Wolfgang Schüle, Stephan Thoss

Premiere: Fr, 24.05.2019 19:30 Schauspielhaus

Weitere Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.


Tanz Premieren 111

Ayumi Sagawa, Joseph Caldo Dach des Werkhauses


Tanz Premieren 112 Zoulfia Choniiazowa, Tenald Zace, Lorenzo Angelini Aufzug im NTM Tanzhaus Käfertal


Tanz Premieren 113

Aus Kanada kommen ans NTM: RubĂŠn Julliard, Andrew Wright Dach des Werkhauses


Tanz Wiederaufnahmen

Verräterisches Herz

Carmen

Der animierende Titel »Let’s Beat« verbindet drei ganz unterschiedliche Choreografien, die der Kraft des Rhythmus und dem leidenschaftlichen »Beat« unseres Herzens nachspüren. Zu meditativen Klavierstücken Keith Jarretts sorgt in Marco Goeckes »Nichts« vor allem die Bewegungssprache für Dynamik. Stephan Thoss‘ »La Chambre Noire« ist vom Urknall und den Bewegungen in der unendlichen Weite des Weltalls inspiriert, und Giuseppe Spota spielt in »Petruschka« mit dem Kontrast von leidenschaftlichem Mensch und mechanischer Puppe.

Der Abend »Verräterisches Herz« zeigt zwei eigens für die Mannheimer Compagnie kreierte Uraufführungen. Stephan Thoss, der eine Vorliebe für das Geheimnisvolle hat, lässt sich von Edgar Allan Poes Erzählung »Das verräterische Herz« inspirieren und lotet die Grenze zwischen Rationalem und Irrationalem aus. Neben diesem Tanzstück voll magischer Rätsel steht eine Kreation des tschechischen Gastchoreografen Ji í Pokorný, der als ehemaliger Tänzer des Weltklasse-Ensembles Nederlands Dans Theater seit 2010 mit Choreografien auf sich aufmerksam macht.

Mérimées Novelle »Carmen« erzählt von der Begegnung des Soldaten José mit der verführerischen Zigeunerin Carmen, wie er der stolzen und freiheitsliebenden Femme fatale verfällt, zum Räuber und Mörder aus Eifersucht wird und schließlich auch Carmen tötet. Dieser verhängnisvollen Liaison hat Bizet mit seiner Oper »Carmen« ein Denkmal gesetzt. Zu den spanisch anmutenden Klängen und hinreißenden Melodien der Ballettmusik von Rodion Shchedrin, der »Carmen Suite« nach Bizet, kreist das Tanzstück um die Themen Liebe, Leidenschaft und Freiheit.

Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

Choreografien von Ji í Pokorný und Stephan Thoss

Tanzstück von Yuki Mori

Musik von Igor Strawinsky, Claudio Monteverdi, J. S. Bach, Kronos Quartet, Kimono Pohjonen, Samuli Kosminen, Keith Jarrett, Jimi Hendrix u. a.

ab So, 07.04.2019 Schauspielhaus

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Let’s Beat

ab Do, 04.10.2018 Schauspielhaus

Musik von Georges Bizet, Rodion Shchedrin und Joseph Schwantner Do, 25.04. | Sa, 11.05. | So, 26.05. | Fr, 07.06. | So, 16.06. | Sa, 06.07. | Fr, 19.07. Opernhaus


Tanz

In »Der Tod und das Mädchen« greift Thoss ein bekanntes Motiv auf: das Zusammenspiel von Liebe und Tod. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Mädchens vom Kind zur jungen Frau, das zwischen erster Liebe und erstem Rausch in einen Sog unterschiedlicher Verlockungen gerät und die schwer einschätzbare Grenze zwischen Leben und Tod erfährt. Es sind große Gefühle, die hier getanzt werden und für die das gleichnamige, zwischen Zartheit und Dramatik changierende Streichquartett von Franz Schubert eine ergreifende Inspiration bietet.

Die Reihe »Tanz Extra« gewährt Einblicke in die abwechslungsreiche Arbeit des Tänzeralltags. Im Rahmen von öffentlichen Proben und Einführungssoiréen wird die Herangehensweise an einzelne Stücke durch Erläuterungen und tänzerische Demonstrationen veranschaulicht. Zusätzliche Workshops, verschiedenste TanzProgramme und spartenübergreifende Projekte ermöglichen eine weitere direkte Begegnung mit Tänzern und Choreografen. So ist für diese Spielzeit ein Special zum Thema Sounds und Bewegung geplant, bei dem die instinktive körperliche Verarbeitung von Geräuschen erforscht und verborgene Gesetze, die in uns schlummern, entdeckt werden. Fast schon ein Klassiker in der Reihe »Tanz Extra« ist die »Choreografische Werkstatt« und auch in dieser Spielzeit werden die Tänzer des Ensembles wieder die Chance bekommen, eigene Choreografien zu erarbeiten.

Tanzstück von Stephan Thoss

Wir danken unseren Partnern:

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Tanz Extra

Wiederaufnahmen /Extras

Der Tod und das Mädchen

Musik von Franz Schubert, Ezio Bosso, Philip Glass und Thomas Larcher Gastspiel am Theater Heilbronn: Mi, 23.01. I Do, 31.01. I Fr, 15.02. I Sa, 16.02.


Vorwort

Oper

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J


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Ulrike Stöck Intendantin Junges NTM

Vorwort

die erste Spielzeit meiner Intendanz in Mannheim ist ereignisreich vergangen und ich blicke voller Begeisterung zurück und in die Zukunft. Das erste Jahr hat meinem Team und mir viele schöne, wertschätzende und intensive Begegnungen geschenkt, die uns motivieren, Mannheim weiter zu entdecken und mit künstlerischer Arbeit zu bereichern. Es hat sich gezeigt, dass der direkte Austausch mit den Zuschauerinnen und Zuschauern das Herzstück unserer Arbeit ist. In der Spielzeit 2018/19 gehen wir weiter Fragen auf den Grund, die das Zusammenleben in einer diversen Stadtgesellschaft, politische und ästhetische Bildung und die Öffnung des Theaters als Ort des Austauschs für alle thematisieren. Wir stellen Fragen, die wir nicht beantworten können, aber mit künstlerischen Mitteln untersuchen und sichtbar machen möchten. Dabei setzen wir den Gedanken des interdisziplinären Theaters für junges Publikum fort und möchten gemeinsam mit Ihnen und Euch – unserem Publikum – Wahrnehmungsweisen und künstlerische Formate diskutieren. So erproben wir künstlerische Aktionen im Stadtraum, machen uns auf die Suche nach einem theatralen Konferenzformat, bei dem alle Sprachen zusammen kommen, etablieren das Format der Lecture-Performance, entwickeln eine musikalische Installation für die Allerkleinsten, ertanzen die Zukunft und betreten mit Schauspiel das Klassenzimmer. Mit zehn Premieren für Kinder ab sechs Monaten bis zu jungen Erwachsenen bleiben wir in dieser Spielzeit dabei, Theater für alle zu machen und führen unsere thematischen und ästhetischen Gedanken und Fragen fort. Auf dem Weg begleitet uns immer das Experiment, die künstlerische Suche, die Offenheit des Ergebnisses. Die Suche zeigt sich nicht zuletzt in der ersten Premiere des Forschungsprojekts »JOIN«, in der Kinder eine Spielplanposition für die Spielzeit 2018/19 entscheiden. Auch wir sind neugierig! Schauen Sie hin, mischen Sie sich ein! Ich freue mich auf Ihren und Euren Besuch und Impulse für die weitere Gestaltung des Jungen NTM.

Junges NTM

Liebes Publikum,


Junges NTM

01 Premieren

Premierenübersicht

Utopie – Eine Recherche über die Zukunft Uraufführung 14+ Regie: Ulrike Stöck So, 7. Oktober 2018 Saal Junges NTM

[ˈʃprɛçn ]̩ Uraufführung 9+ Regie: Wicki Bernhardt, Tümay Kılıncel Fr, 25. Januar 2019 Saal Junges NTM

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück Koproduktion des Jungen NTM mit dem Schauspiel 8+ Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik So, 18. November 2018 Schauspielhaus

Easy Baby Uraufführung 13+ Regie: James & Priscilla Sa, 16. März 2019 Studio Werkhaus

Meinungshacking Eine musikalische Lecture-Performance Uraufführung 13+ Regie: pulk fiktion Mannheim-Premiere: November 2018 Saal Junges NTM Im Westen nichts Neues Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque 13+ Regie: Ulrike Stöck Mannheim-Premiere: November 2018 118

Terz & Tönchen Ein klingender Theaterraum Uraufführung Ab 6 Monaten Konzept: Helmut Bieler-Wendt, Volker Staub So, 13. Januar 2019 Studio Feuerwache

Piano Oriental Musiktheater über die Magie des Vierteltons Uraufführung 7+ Regie: Grete Pagan So, 28. April 2019 Saal Junges NTM JOIN: Spielplan Uraufführung 8+ Regie: Ulrike Stöck Sa, 1. Juni 2019 Studio Feuerwache Junge Perspektiven Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne Uraufführung 14+ So, 23. Juni 2019 Stadtraum


Freche Fläche Uraufführung 2+ Regie: Marcella Herrera Ab Winter 2018 Studio Feuerwache FrierSchlotterSchwitz Tanztheater für die Allerkleinsten Uraufführung 3+ Regie & Choreografie: Barbara Fuchs Ab September 2018 Studio Feuerwache Der Bär, der nicht da war Nach dem Bilderbuch von Oren Lavie Uraufführung 4+ Regie: Theater Marabu Ab Dezember 2018 Saal Junges NTM Die Regeln des Sommers Nach dem Bilderbuch von Shaun Tan Europäische Erstaufführung 5+ Regie: Hannah Biedermann Ab Oktober 2018 Saal Junges NTM Peter und der Wolf Markus Reyhani nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew Uraufführung 5+ Regie: Thomas Hollaender Ab November 2018 Saal Junges NTM

Der Affe von Hartlepool Nach dem Comic von Wilfrid Lupano und Jérémie Moreau Uraufführung 10+ Regie: Mathias Becker Ab Dezember 2018 Saal Junges NTM Die Konferenz der Vögel Nach Farid ud-Din Attar 10+ Regie: Carlos Manuel Ab Februar 2019 Saal Junges NTM My funny Valentine Uraufführung 11+ Regie & Choreografie: Martin Nachbar Ab Winter 2018 Studio Feuerwache Odyssee Eine Recherche zu Homers Epos 12+ Regie: Ulrike Stöck Ab Oktober 2018 Studio Werkhaus

Junge Bürgerbühne Clubs, Inszenierung, Festivals, JOIN: Junger Diskurs

Wiederaufnahmenübersicht, Kunst & Vermittlung und Extras

Die Welt ist rund Uraufführung 2+ Regie: Manuel Moser Ab Oktober 2018 Studio Feuerwache

03 Kunst & Vermittlung

Junges NTM

02 Wiederaufnahmen

Theater & Schule Fortbildungen und produktionsbegleitende Angebote

04 Extras

extraschall Suche nach einer jungen Klangsprache der Gegenwart Familienkonzerte Große Musik für junges Publikum

Romeo und Julia – The next generation Nach William Shakespeare 14+ Regie: Ulrike Stöck Ab Dezember 2018 Saal Junges NTM Faust – Der Tragödie erster Teil Von Johann Wolfgang Goethe 16+ Regie: Jan Friedrich Ab November 2018 Saal Junges NTM

Pinocchio 8+ Regie: Monster Truck Ab Oktober 2018 Saal Junges NTM 119


Junges NTM

Utopie – Eine Recherche über die Zukunft Uraufführung | 14+

Premieren

Ein musikalisches Werk. Vier Generationen. Eine Bühne. Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Und wie prägt die Vergangenheit die Erwartungen an sie? Ausgehend von der Komposition »Utp_«, die von Alva Noto und Ryuichi Sakamoto zusammen mit dem Ensemble Modern im Jahr 2007 geschaffen und der Stadt Mannheim zum 400. Jubiläum geschenkt wurde, befragen Ulrike Stöck und ihr Team in der Produktion »Utopie – Eine Recherche über die Zukunft« unsere Stadt und unsere Welt. Sie entwerfen eine Weltanschauung jenseits von realistischen Sachlagen. Eine Utopie eben. Auf der Bühne stehen ein Kind, zwei Schauspieler unterschiedlichen Alters und eine Person in der nachberuflichen Lebensphase. Gemeinsam beleben sie die elektronische Komposition mit ihren Geschichten und Perspektiven. Sie tanzen, besetzen und bebildern und lassen einen gemeinsamen Zukunftsraum entstehen. Einen Zukunftsraum, in dem alles möglich ist. »Ich denke oft über die Zukunft nach, auch weil ich selbst einen Sohn habe. Diese Gedanken mit verschiedenen Generationen zu teilen, interessiert mich sehr.« Uwe Topmann, Schauspieler

120 Regie: Ulrike Stöck Licht: Fred Pommerehn Choreografie: Konstantin Achmed Bürger Dramaturgie: Lisa Zehetner

Premiere: So, 07.10.2018 Saal Junges NTM


Junges NTM

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück | Koproduktion des Jungen NTM mit dem Schauspiel | 8+

Premieren

Eine fantastisch erzählte Geschichte reißt uns mit: Man möchte immer weiter zuhören, doch dann schleicht sich der Schlaf von hinten an und überwältigt einen. Wie die Geschichte weitergeht? Tja … das erfährt man leider erst am nächsten Abend. Genau diese gespannte Erwartung kann manchmal sogar Leben retten. Die Erzählerin Scheherazade hält mit ihren Geschichten die Zeit an und entgeht dadurch einem grausamen Schicksal: Solange sie erzählt, wird das Böse von seiner eigenen Neugier in Schach gehalten – aber wie lange gelingt es ihr noch, immer neue Geschichten zu erfinden? Das deutsch-russisch-ukrainische Theaterkollektiv subbotnik besteht aus dem Musiker und Komponisten Kornelius Heidebrecht, dem Regisseur und Bühnenbildner Martin Kloepfer und dem Schauspieler und Autor Oleg Zhukov. In ihrer Theatersprache verbinden sie Live-Hörspiel mit Live-Musik und Performance. In ihrer Version von »1001 Nacht«, jener berühmten Geschichtensammlung mit indischen, persischen und arabischen Wurzeln, feiern sie mit bekannten Narrationen, neuen musikalischen Kompositionen und großen Bildern die Macht des Erzählens. »1001 Nacht ist für Kinder genau so toll wie für Erwachsene, weil es nicht bloß eine Geschichte ist – es ist eine ganze Welt.« Rocco Brück, Schauspieler

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Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik – Kornelius Heidebrecht, Oleg Zhukov, Martin Klöpfer Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Sascha Hargesheimer, Lisa Zehetner

Premiere: So, 18.11.2018 16:00 Schauspielhaus


Junges NTM

Im Westen nichts Neues Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque | 13+

Premieren

Der Lehrer Herr Kantorek bringt die ganze Klasse um Paul Bäumer dazu, sich freiwillig zum Kriegsdienst zu melden. Doch bereits in der Grundausbildung stellen die Schüler fest, dass all das, was sie in der Schule gelernt haben, im Krieg keine Bedeutung mehr hat. An der Westfront lernt Paul zu überleben, die verschiedenen Geschosse schon am Klang zu unterscheiden und auch unter widrigsten Bedingungen noch etwas zu essen zu finden. Während eines kurzen Heimataufenthalts wird Paul klar, wie sehr ihn die Erlebnisse an der Front inzwischen verändert haben. Zurück in der Schlacht, muss er erleben, wie ein Freund nach dem anderen bei Gas- und Granatenangriffen, im Trommelfeuer oder im Kampf Mann gegen Mann stirbt. Schließlich wird auch Paul kurz vor Ende des Krieges tödlich getroffen. Die Inszenierung bringt den Roman über die traumatische Zeit des Ersten Weltkrieges mitten ins Klassenzimmer. Durch die direkte Spielweise und die räumliche Nähe sind die jungen Zuschauenden aktiver Teil des Geschehens und erleben Pauls Geschichte unmittelbar mit. »Theater im Klassenraum ist konzentriert und unmittelbar: Nur das Publikum und ich und dieser grandiose, gnadenlose Text.« Katharina Breier, Schauspielerin

122 Regie: Ulrike Stöck Mannheim-Premiere: November 2018

Das Junge Nationaltheater ist mobil und bringt die Vorstellung direkt zu Ihnen.

Terminabsprachen, organisatorische Details sowie Preise erhalten Sie bei Inga Schwörer: Tel. 0621 1680 300 inga.schwoerer@mannheim.de


Junges NTM Premieren 123

Hanna Valentina RĂśhrich Eingang zum KostĂźmfundus im Werkhaus


Junges NTM

Meinungshacking Eine musikalische Lecture-Performance | Uraufführung | 13+

Premieren

Wenn Internet-Trolle auf Wahrheits-Hüter treffen, wird es brenzlig. Beide Seiten beanspruchen das Recht auf Wahrheit für sich. Die Wahrheits-Hüter stellen sich die Frage: Wie erkennen und demaskieren wir die Trolle? Wahrheit ist ein hohes Gut. Doch wie beziehen wir Haltung in einer Gesellschaft, die sich immer mehr fragmentiert und in der Meinungen zunehmend mittels sozialer Medien geformt werden? Und wie bringen wir uns als aktive Gestalterinnen und Gestalter ein? Denn um seine Meinung verteidigen zu können, muss man erstmal eine haben. »Meinungshacking« untersucht das Verhältnis von Realität und Lüge in Bezug auf Weltwahrnehmung, Meinungsbildung und gewachsene Ressentiments. Ausgangspunkt ist eine intensive Recherche zu sozialen Medien und ihrer Wirkung sowie Interviews mit Jugendlichen. Das preisgekrönte Theaterkollektiv pulk fiktion bringt eine Lecture-Performance mit Live-Musik auf die Bühne, die im digitalen Wirbelsturm von Meinungsblasen und Internet-Trollen nach Klartext sucht. Die Performancegruppe pulk fiktion verfolgt das Ziel, generationsübergreifenden politisch-philosophischen Fragestellungen nachzugehen und die ästhetische Form jeweils individuell nach dem gestellten Thema auszurichten. »Meinungsblasen und Lügen im Netz begegnen uns alltäglich. Es ist an der Zeit, das im Jungen Theater zu thematisieren.« Sebastian Reich, Schauspieler

124 Regie, Bühne, Kostüme & Musik: pulk fiktion

Mannheim-Premiere: November 2018 Saal Junges NTM

Eine Koproduktion von pulk fiktion, Junges Nationaltheater Mannheim, Freies Werkstatt Theater Köln und FFT Düsseldorf


Junges NTM Premieren 125

Uwe Toppmann Treppenhaus in der Alten Feuerwache


Junges NTM

Terz & Tönchen Ein klingender Theaterraum | Uraufführung | ab 6 Monaten

Premieren

Das Publikum betritt einen großen Raum. Es gibt viel zu sehen: farbige Tücher, ruhiges Licht und glänzendes Metall. Ein Spieler bewegt sich tastend durch den Raum und erzeugt hier und da Klänge. Es gibt viel zu hören: Blätter, die beim Betreten rascheln. Bunte Steine, die klirren und über ein Rohr davon kullern. Klangskulpturen, die sich leise im Luftstoß bewegen. Und es gibt viel anzufassen, wenn Kinder und Erwachsene ungewöhnliche Instrumente entdecken, faszinierende Verstecke finden und sich im gemeinsamen Klangspiel verlieren. Helmut Bieler-Wendt und Volker Staub sind Meister der Klanginstallationen und interaktiver Konzepte, die sie mit ihrem musikalischen Gespür für die Allerkleinsten entwickeln. Gemeinsam erschaffen sie aus alltäglichen Materialien und Musikinstrumenten eine Spielumgebung, die voll von Schwingungen und Klängen ist und allen Beteiligten sinnliche Erfahrungen ermöglicht. »Theater für die Allerkleinsten ist die Königsdisziplin in Aufmerksamkeit, Sinnlichkeit und Ernst – auch für Erwachsene.« Katharina Breier, Schauspielerin

126 Konzept: Helmut Bieler-Wendt, Volker Staub Dramaturgie: Arno Krokenberger

Premiere: So, 13.01.2019 Studio Feuerwache

Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Junges NTM Premieren 127

Johannes Bauer Durchgang zur SeitenbĂźhne im Opernhaus


Junges NTM

[ˈʃprɛçn ̩] Uraufführung | 9+

Premieren

Sprache ist ein Code mit dem alle kommunizieren. Sie steht für Austausch, Verbindung und Verständigung. Sprache ist vielschichtig und kann auf unterschiedlichen Levels ablaufen. Bei so vielen Languages auf der Dunya sind Worte niet genug and häufig auch zu çok. Oft merken wir es gar nicht, wenn wir in eine klare Kommunikation getreten sind. Sie funktioniert auf eine selbstverständliche Art und Weise. Gleichzeitig kann sie sehr irritierend wirken. Was bleibt, ist ein gigantisches Fragezeichen. Missverständnisse sind nicht auszuschließen und können zu komischen bis seltsamen Situationen führen. Mehr noch, sie können kreative Momente schaffen. In unserer Gesellschaft begegnen sich unterschiedliche Codes und die Sprachen wachsen immer weiter, mutieren zu einem eng verbundenen und lebendigem Vokabularium. Was für eine gemeinsame Lexikologie haben sie? Welche Geschichten haben wir gemeinsam zu erzählen? Welche Hilfsmittel gibt es dafür? Wer spricht? Lasst uns den kosmopolitischen Mannheimer Magen mit ÄB ‘s, ‫ و‬Ö‘s, ÑÚR‘s, X Ž‘s uvm. füllen und zu einer theatralen Sprachkonferenz verkochen. Hayde dost, bon appétit! »Meine Muttersprache ist kroatisch. Ich bin neugierig, wie ich diese Erfahrung im künstlerischen Prozess einbringen und mit dem Publikum teilen kann.« Patricija Broni , Schauspielerin

128 Regie: Wicki Bernhardt, Tümay Kılınçel Dramaturgie: Lisa Zehetner

Premiere: Fr, 25.01.2019 Saal Junges NTM


Junges NTM Premieren 129

Patricija Broni Aufenthaltsraum im Probenzentrum Neckarau


Junges NTM

Easy Baby 13+

Premieren

Wir lieben Highschool-Filme! Ein Genre, das seit den 1980er-Jahren zum Erwachsenwerden einfach dazugehört. Wir lachen, wir weinen, wir finden uns in Stereotypen wieder, wir befragen Rollenbilder, wir drücken Nerds die Daumen, wir feiern Helden und Heldinnen und vor allem die Außenseiter und Außenseiterinnen. Wir spüren die Sehnsucht nach dem großen Ausbruch, umarmen das Chaos und futtern dabei mit beiden Händen Popcorn und Chips. Doch was steckt hinter den Geschichten von Familie, Schule, Freundschaft, Liebe und Sex? Ausgehend von dem Film »Easy A« machen wir uns auf den Weg, Klischees zu entblättern, Peergroups unter die Lupe zu nehmen und Beziehungen zwischen Schule und Familie zu befragen. Das Theaterkollektiv James & Priscilla bringt gemeinsam mit dem Ensemble des Jungen NTM eine musikalische Theaterproduktion rund um die komplexe Welt des Erwachsenwerdens auf die Bühne. Immer mit Blick auf die Frage, ob wir überhaupt Erwachsen werden wollen. James & Priscilla steht für minimalistisches Bildertheater, in dem Popmusik eine zentrale Rolle einnimmt. Durch die gezielte Komposition von Text, Sound und Bewegung erschaffen sie eindrückliche Theatererlebnisse. »Das Theaterkollektiv James & Priscilla hat mich bei der Spielzeiteröffnung 2017/18 im Jungen NTM sehr begeistert und ich freue mich auf die Mischung aus Synthie-Pop und Erzählung.« Sebastian Reich, Schauspieler

130 Regie, Bühne, Kostüme & Musik: James & Priscilla Dramaturgie: Lisa Zehetner

Premiere: Sa, 16.03.2019 Studio Werkhaus


Junges NTM Premieren 131

Sebastian Reich Kantine im Nationaltheater


Junges NTM

Piano Oriental Musiktheater über die Magie des Vierteltons | Uraufführung | 7+

Premieren

Das Klavier: Groß, schwarz und mächtig steht es da. Über dem Stahlrahmen sind glänzende Saiten gespannt – die Töne sind gleichmäßig in weiße und schwarze Tasten unterteilt. Doch es gibt noch andere Töne, die auf dem Klavier nicht direkt vorzufinden sind. Sogenannte Vierteltöne, die irgendwo zwischen weißer und schwarzer Taste liegen. Sie erklingen oft in der Musik Indiens, des Orients oder auch im Jazz als Blue Notes. So klettern etwa die Melodien einer Sitar oder der Gesang eines Muezzins scheinbar mühelos die Sprossen ihrer eigenen Tonleiter auf und ab und erzeugen einen magischen Sog. Fasziniert von diesen Melodien und gefesselt von der Idee, diese auch einmal auf dem Klavier spielen zu können, machen sich die Spielerinnen und Spieler ans Werk und gehen auf der Bühne den Grenzen des Instruments auf den Grund. Regisseurin Grete Pagan und der Musiker David Pagan erzählen in ihrer Inszenierung eine Geschichte von Menschen aus unterschiedlichen Ländern, ihrer Musik und wie sie gemeinsam dem Klavier Töne entlocken, die es vorher nicht hervorbringen konnte. »Ich bin Schauspieler – Klavier und Gitarre spielen sind meine Hobbys. Aber Vierteltöne sind mir noch nicht untergekommen!« Johannes Bauer, Schauspieler

132 Regie: Grete Pagan Musik: David Pagan Dramaturgie: Arno Krokenberger

Premiere: So, 28.04.2019 Saal Junges NTM

Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Junges NTM Premieren 133

Katharina Breier BĂźhneneingang am Nationaltheater


Junges NTM

JOIN: Spielplan Uraufführung | 8+

Premieren

Was wir lieben: Roboter, Lego, Star Wars, Play Station. Was uns fasziniert: Der Kampf von Gut gegen Böse. Was wir verlangen: Gerechtigkeit. Was uns begeistert: Das Unbekannte. Was wir uns wünschen: Bestimmen. Sieben Monate lang hat sich das Junge NTM gemeinsam mit Kindern zwischen sieben und elf Jahren auf die Suche nach einer neuen Produktion für die Spielzeit 2018/19 gemacht. Gemeinsam wurden Theatervorstellungen besucht, Museen erforscht und Ideen aus dem eigenen Alltag gesammelt. Wie sieht das Theater aus der Perspektive von Kindern aus? Welche Inhalte wollen sie im Theater verhandeln? Nach welchen Regeln spielen sie und welche Räume brauchen sie dafür? Die neue Produktion unter dem Arbeitstitel »JOIN: Spielplan« wird von den KinderKuratorinnen und -Kuratoren ausgewählt, vom Ensemble des Jungen NTM auf die Bühne gebracht und gibt einen Einblick in die Lebenswelt junger Menschen aus Mannheim und Umgebung. Eine große Theateridee wartet auf ihre Enthüllung! »Ich habe die Kinder-Kuratoren im letzten Jahr in Theaterfluren getroffen und im Zuschauerraum gesehen. Ich glaube, es wird wild!« Hanna Valentina Röhrich, Schauspielerin

134 Regie: Ulrike Stöck Recherche & Konzept: Julia Waibel, Lisa Zehetner Kuratiert von: Leona Fejza, Enesio D. Gövercin, Emil Kupietz, Mayra Oberfell, Vihaan Valiavila

Premiere: So, 01.06.2019 Studio Feuerwache


Junges NTM

Junge Perspektiven Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne | Uraufführung | 14+

Premieren

Mannheim. Leben im Quadrat. Neckarbrückenblues. »Little Istanbul«. BorelliGrotte. Reiche Planken. Arme Breite Straße. Industrie. Mannheim lebt von seinen Orten und den Menschen, die sie beleben oder meiden. Den Orten eilt ein Ruf voraus: pulsierende Orte, die jeder kennt. Tote und verlassene Orte, die mal ganz anders gedacht waren. Reiche und arme Orte, die so nah nebeneinander liegen, dass man sie als gegeben hinnimmt. Geteilte Orte zum gemeinsamen Vespern, Tanzen und Begegnen. Geschlossene Orte, die nicht für jeden zugänglich sind. Unangenehme Orte, die es zu vermeiden gilt. Als Stadtforscher begeben sich junge Menschen aus Mannheim und Umgebung gemeinsam mit einem künstlerischen Team in den Stadtraum und setzen sich mit der emotionalen Zuschreibung von Plätzen auseinander. Welche Orte sind der Mannheimer Jugend vorbehalten, welche bleiben ihr verwehrt? Welche Erlebnisse, Erfahrungen oder auch Ängste verbindet sie mit bestimmten Plätzen? Fehlen ihnen Orte? »Ich bin in Mannheim aufgewachsen und habe in dieser Zeit meine ganz eigene Perspektive auf die Stadt entwickelt. Den aktuellen Blick der Jugend auf meine Stadt zu erleben, reizt mich sehr.« Hanna Valentina Röhrich, Schauspielerin

135

Dramaturgie: Lisa Zehetner Künstlerische Mitarbeit: Sarah Modeß, Julia Waibel

Premiere: So, 23.06.2019 Stadtraum


Junges NTM Wiederaufnahmen

2+

2+

3+

Uraufführung Eigentlich geht es hier doch ständig rund zu: Wir leben auf einem großen Ball, der sich um sich selbst dreht, und kreisen in rasendem Tempo um die Sonne. Woher hat die Erde die Kraft, sich zu drehen und durchs All zu fliegen? In einem Versuchslabor der runden Dinge werden die kleinen und großen Fragen der Welt untersucht. Manuel Moser verwandelt die Bühne in ein fantastisches Universum, in dem das Spiel von Kugeln in Licht und Schatten die Fantasie von Kindern und Erwachsenen kreiseln lässt.

Uraufführung Linien, Striche, Strukturen, Farben und Formen verwandeln den Bühnenraum in ein Bild, das das Publikum mitgestaltet und belebt. Bildende und darstellende Kunst werden zu einem sinnlichen Spiel zwischen Darstellenden und Zuschauenden.

Tanztheater für die Allerkleinsten | Uraufführung *Frier* Bibbernd steht man draußen in der Kälte, wartet auf den Bus. Reibt die Hände aneinander, um sie zu wärmen. *Schlotter* Der Moment, wenn man morgens aufsteht und die schlafwarmen Füße den kalten Boden berühren. *Schwitz* Schwüle Hitze wabert in den Straßen, der Schweiß tropft und man schleicht sich schmelzend in den Schatten. »FrierSchlotterSchwitz« erkundet das Auf und Ab von Temperaturen und Temperamenten mit Musik, Tanz und kindlichem Witz – aufgeregt, schnell, warm, ruhig, kalt und mild.

Regie & Bühne: Manuel Moser Dramaturgie: Lisa Zehetner Theaterpädagogik: Sarah Modeß Kostüme: Julica Hennig, Manuel Moser

Regie: Marcela Herrera Dramaturgie: Nicole Libnau Kostüme: Eva Roos Bühne: Christian Thurm

Choreografie, Bühne & Kostüme: Barbara Fuchs Musik: Jörg Ritzenhoff

Die Welt ist rund

Freche Fläche

FrierSchlotterSchwitz

136 Ab Oktober 2018 Studio Feuerwache

Ab Winter 2018 Studio Feuerwache

Ab September 2018 Studio Feuerwache


Junges NTM

5+

Nach dem Bilderbuch von Oren Lavie | Uraufführung Es war einmal ein Juckreiz. Der kratzt sich und ist plötzlich: ein Bär, der vorher nicht da war. Der Bär findet einen Zettel auf dem steht: »Bist du ich?« »Gute Frage«, denkt er und macht sich auf den Weg, es herauszufinden. Auf seiner Suche begegnet er dem bequemen Bergrind, dem saumseligen Salamander und dem vorletzten VorzeigePinguin. »Der Bär, der nicht da war« ist eine musikalische Reise zur eigenen Identität, die dazu ermutigt, der Welt offen, neugierig und gelassen zu begegnen.

Nach dem Bilderbuch von Shaun Tan | Europäische Erstaufführung »Nie eine rote Socke auf der Wäscheleine hängen lassen.« Oder auch: »Nie auf einer Party die letzte Olive essen.« Spielerisch erleben die beiden Jungen aus Shaun Tans Bilderbuch, was alles passiert, wenn sie sich nicht an die skurrilen Regeln halten. Mit bunten Kostümen, akustischen Requisiten und viel Bewegungen bringt die Regisseurin Hannah Biedermann das Bilderbuch auf die Bühne. Hannah Biedermann ist Preisträgerin des Deutschen Theaterpreises 2017 DER FAUST.

Regie: Theater Marabu Komposition: Markus Reyhani Ausstattung: Regina Rösing Künstlerische Mitarbeit Video: Norman Grotegut Koproduktion von Jungem NTM, Theater Marabu, Beethovenfest Bonn.

Regie: Hannah Biedermann Bühne & Kostüme: Mascha Bischoff Musik: Matthias Meyer Dramaturgie: Lisa Zehetner Theaterpädagogik: Julia Waibel

Der Bär, der nicht da war

Die Regeln des Sommers

Wiederaufnahmen

4+

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Ab Dezember 2018 Saal Junges NTM Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

Ab Oktober 2018 Saal Junges NTM


Junges NTM Wiederaufnahmen

5+

8+

10+

Nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew | Uraufführung Entgegen der großväterlichen Warnungen öffnet Peter eines Morgens die Gartentür und geht hinaus: Das Abenteuer mit Ente, Vogel und Kater beginnt, doch plötzlich ist ein geheimnisvoller Klang aus dem Wald zu hören … Das musikalische Spiel um Angst, Abenteuer und Freundschaft wurde neu vertont und auf die Bühne gebracht. Ein Musiktheater für die ganze Familie, das bekannte Melodien aus »Peter und der Wolf« aufgreift, fantasievoll verwandelt und mit neuen Klängen verbindet.

Wenn uns bei jeder Schummelei eine lange Nase wachsen würde, wäre unser Leben ganz schön chaotisch. Der uns allen bekannte Pinocchio hat schwer mit seiner langen Lügennase zu kämpfen und wir denken: »Geschieht ihm schon Recht! Soll er halt einfach nicht lügen.« Aber wie ehrlich sind wir bei diesem Vorwurf eigentlich uns selbst gegenüber? Wie oft lügt jeder und jede von uns im Alltag? Ausgehend von der bekannten Geschichte des hölzernen Jungen schafft die Theatergruppe Monster Truck gemeinsam mit dem Ensemble des Jungen NTM ein Spektakel aus Gameshow, Geschichtenverdrehung und Interaktion. Mitlügen ist möglich!

Nach dem Comic von Wilfrid Lupano und Jérémie Moreau | Uraufführung 1814, Frankreich und England befinden sich im Krieg. Vor dem nordenglischen Küstenstädtchen Hartlepool sinkt ein französisches Schiff und nur das Schiffsmaskottchen überlebt – ein Affe in französischer Uniform. Die Engländer glauben, einen französischen Spion gefangen zu haben und machen ihm den Prozess. Mit den Mitteln des Figurentheaters begibt sich die Inszenierung auf die Suche nach den Spuren der Legende im heutigen Hartlepool. Sie gibt Anlass, über die weiße Perspektive auf die Welt nachzudenken und das Fremde jenseits von festgeschriebenen Kategorien zu betrachten.

Komposition & Musikalische Leitung: Markus Reyhani Regie: Thomas Hollaender Bühne & Kostüme: Janina Mendroch Dramaturgie: Johannes Gaudet

Konzept, Regie, Ausstattung & Musik: Monster Truck Dramaturgie: Lisa Zehetner Theaterpädagogik: Julia Waibel

Regie & Textfassung: Mathias Becker Bühne, Kostüme & Puppenbau: Gildas Coustier Maskenbau: Gonzalo Barahona Dramaturgie: Lisa Zehetner Theaterpädagogik: Julia Waibel

Peter und der Wolf

Pinocchio

Der Affe von Hartlepool

138 Ab November 2018 Saal Junges NTM Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

Ab Oktober 2018 Saal Junges NTM Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Nationaltheater Mannheim

Ab Dezember 2018 Saal Junges NTM


Junges NTM

11+

Nach Farid ud-Din Attar Unzufrieden berufen die Vögel der Welt eine Konferenz ein. Ein König soll gefunden werden, um die Welt von Anarchie und Unzucht zu befreien. Der Wiedehopf tritt vor und erzählt vom entfernten König Simurgh. Doch um zum Simurgh zu gelangen, müssen die Vögel eine lange und beschwerliche Reise antreten ... Das Publikum wird zu Teilnehmenden der Konferenz und ist auf der Reise mit skurrilen Anekdoten und bildreichen Ausreden konfrontiert, die nicht zuletzt Anlass geben, über Verantwortung und politisches Handeln nachzudenken.

Uraufführung Wenige lassen sich gern in eine Schublade stecken. Vor allem nicht wegen so etwas wie dem Aussehen, der Familie oder dem Geschlecht. Dabei sind diese Kategorien häufig anzutreffen: Hipster oder Nerd, Stadtkind oder Landei, Mann oder Frau. Eine Schublade kennt kein Dazwischen, kein Sowohl-als-auch. »My Funny Valentine« zeigt eine Tänzerin und einen Sänger, die sich provokant dem Schubladendenken entziehen und sich nicht in einer Rolle ausruhen. Eine Geschichte vom Drang nach Veränderung und einer mutigen Suche nach sich selbst.

Regie: Carlos Manuel Bühne & Kostüme: Fred Pommerehn Musik: Mathias Hinke Dramaturgie: Lisa Zehetner Theaterpädagogik: Julia Waibel

Regie: Martin Nachbar Bühne & Kostüme: Michiel Keuper Musikalische Leitung & Arrangement: Erik Leuthäuser Dramaturgie: Arno Krokenberger Theaterpädagogik: Sarah Modeß

Die Konferenz der Vögel

My funny Valentine

Wiederaufnahmen

10+

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Ab Februar 2019 Saal Junges NTM

Ab Winter 2018 Studio Feuerwache Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Junges NTM Wiederaufnahmen

12+

14+

16+

Eine Recherche zu Homers Epos Der Krieg ist zu Ende – Odysseus will nur noch nach Hause. Doch die Reise wird zu einer viele Jahre dauernden Irrfahrt. Die Sehnsucht nach der Heimat und nach einer glücklichen Zukunft ist der Antrieb. In Homers Heldenepos sehen wir die Welt von heute im Spiegel. Heute fragen wir uns immer noch, was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen. »Odyssee« ist in Zusammenarbeit mit Theatermachenden aus Priština entstanden. Ausgehend von Recherchen im Kosovo und Baden-Württemberg werden die Geschichten von aktuellen Fluchtursachen weitererzählt.

Nach William Shakespeare Die größte Liebesgeschichte aller Zeiten. Romeos und Julias Liebe ist so stark, doch ihre Familien sind bis aufs Blut verfeindet und ihre Beziehung ist für die beiden Clans tabu. Die Flucht aus der Heimat scheint der einzige Ausweg und so läuft die Geschichte wie in einem Strudel ihrem tragischen Ende entgegen. In der Inszenierung von Ulrike Stöck wird das Schicksal der Liebenden zu einem interaktiven Happening, in dem das Publikum selbst zum Mitgestaltenden wird.

Johann Wolfgang Goethe Heinrich Faust verzweifelt an seinem Leben. Er eifert vergeblich nach dem absoluten Wissen und verwahrlost dabei zunehmend in seiner Junggesellenbude. Aus diesem Sumpf von Enttäuschung, schlechtem Essen und Pornographie kann ihm seines Erachtens nur Mephisto helfen, indem er mit ihm eine Wette abschließt. Er ermöglicht Faust ein exzentrisches Partyleben, doch Faust darf diese schönen Augenblicke nicht festhalten. Dem jungen Gretchen wird diese Männerwette zum Verhängnis. Die Inszenierung von Jan Friedrich wurde für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2017 in der Regie Kinder- und Jugendtheater nominiert.

Regie, Bühne & Kostüme: Ulrike Stöck Licht: Fred Pommerehn Video: Carsten Gebhardt Dramaturgie: Annalena Schott

Regie: Ulrike Stöck Bühne & Kostüme: Fred Pommerehn Dramaturgie: Lisa Zehetner Theaterpädagogik: Sarah Modeß

Ab Oktober 2018 Studio Werkhaus

Ab Dezember 2018 Saal Junges NTM

Regie: Jan Friedrich Bühne & Kostüme: Alexandre Corazzola Musik: Davidson Jaconello Dramaturgie: Anne Richter

Odyssee

Romeo und Julia – The next generation

Faust – Der Tragödie erster Teil

140 Ab November 2018 Saal Junges NTM


Junges NTM

Auch bei der 14. Ausgabe des Festivals »Junges Theater im Delta« bleibt die Kooperation zwischen dem Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen, dem Theater und Orchester Heidelberg und dem Nationaltheater Mannheim bestehen und bringt theaterbegeisterte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zusammen. Mit dabei sind auch Clubs vom Kinder- und Jugendtheater Speyer. In verschiedenen Formaten wie Workshops, Vorstellungsbesuchen und Feedbackrunden gestalten und erleben hunderte junge Menschen der Metropolregion Rhein-Neckar gemeinsam ein Festival. »Junges Theater im Delta« findet vom 17. bis 21. Mai 2019 in Ludwigshafen statt.

extraschall

An sechs Sonntagen in der Spielzeit verwandelt sich das Opernhaus in einen Ort der spielerischen Begegnung mit klassischen Werken und Komponisten. Orchester und Ensemble des Nationaltheaters führen das Publikum in die faszinierende Klangwelt sinfonischer Musik ein und erzählen spannende Geschichten über ihre Entstehung. Weitere Informationen und Termine auf S. 39.

Sie lässt sich nicht einfach zuordnen. Sie will mehr, als unterhalten. Sie lässt offen, was als nächstes passieren wird. Diese Musik hat einen Ort: »extraschall«.Eine lustvolle Konzertreihe für junges Publikum, die spannende Entdeckungen offenbart, zum Mitmachen einlädt und für intensive Gänsehautmomente sorgt. »extraschall« versteht sich als Freiraum, in dem reizvolle Klangsprachen aus aller Welt auf faszinierende Geschichten und Bilder treffen.

Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

Mit freundlicher Unterstützung des Rotary Club Mannheim-Brücke

141

Die Zusammenarbeit von Nationaltheater Mannheim, Theater und Orchester Heidelberg, Theater im Pfalzbau sowie des Kinder- und Jugendtheaters Speyer wird von der BASF SE unterstützt. Förderer des Projekts sind außerdem der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH.

Familienkonzerte

Extras

Junges Theater im Delta


Junges NTM

Kunst als Vermittlung – Vermittlung als Kunst!

Kunst & Vermittlung

Unter dieser Devise gestaltet das Team Kunst & Vermittlung (K&V) alle partizipativen Angebote des Jungen NTM. Dabei wird das Theater mehr denn je zum Experimentierraum. In gemeinsamen Vorstellungsbesuchen, Workshops, Clubs, Gesprächen und Fortbildungen wird die Auseinandersetzung mit der konkreten Lebenswelt aller angestoßen. Der Dialog mit der Stadt und ihren Akteurinnen und Akteuren steht dabei im Mittelpunkt. Gemeinsam werden künstlerische Konzepte und Methoden erprobt und weiterentwickelt. Das Publikum und die jungen Akteurinnen und Akteure sind dazu eingeladen, das Gesehene nicht als gegeben hinzunehmen, sondern es in der Diskussion neu zu ordnen, zu hinterfragen und eigene Gedanken zu formulieren. K&V lädt dazu ein, das Theater zu entdecken, mitzugestalten und einen selbstbewussten Umgang mit darstellender Kunst zu entwickeln:

142

Junge Bürgerbühne A

Theater & Schule B

Hier begegnen sich junge Menschen im Alter von 4 bis 21 Jahren aus Mannheim und Umgebung. Gemeinsam gehen sie mit professionellen Theaterschaffenden in einen künstlerischen Austausch. Dabei wird das Potential der Stadt genutzt und in Kooperationen die Idee des gemeinsamen künstlerischen Tuns weiter entwickelt. Formate der Jungen Bürgerbühne sind: Clubs, Inszenierung und JOIN: Junger Diskurs. Das gesamte Programm wird im Juni 2018 veröffentlicht.

Schülerinnen und Schüler, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sind eingeladen, durch Fortbildungen, produktionsbegleitende Angebote, das Festival »Play« und Kooperationsmodelle für Schulen das NTM kennen zu lernen und mit zu gestalten. Auf der folgenden Seite finden Sie ausführliche Informationen zu unseren Angeboten. Die Broschüre Theater & Schule erscheint im Juni 2018.

A Junge Bürgerbühne Informationen & Kontakt Catrin Häußler catrin.haeussler@mannheim.de 0621 1680 449

B Theater & Schule Informationen & Kontakt Gerd Pranschke gerd.pranschke@mannheim.de 0621 1680 302


Clubs Die spielpraktischen Clubs der Jungen Bürgerbühne richten sich an alle von 4 bis 21 Jahren. Jedem Club, egal ob intensive Ferienwoche, Halbjahresclub oder Jahresclub, wird durch die Zusammenarbeit mit einer kooperierenden Einrichtung aus Mannheim ein individueller Themenschwerpunkt gegeben und dieser künstlerisch erforscht.

Kooperationsmodelle Das Junge NTM kooperiert mit ausgewählten Schulen, um vor Ort das individuelle Theaterprofil zu stärken. Darüber hinaus bietet das NTM mit den Kooperationsprogrammen »TheaterStarter« und »enter« auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittene Pakete aus Vorstellungsbesuch und Begleitprogramm. Nähere Informationen und weitere Angebote des Bereichs Education vom NTM finden Sie auf Seite 177.

Junges Theater im Delta Beim 14. Festival »Junges Theater im Delta« präsentieren die Akteurinnen und Akteure der Jungen Bürgerbühne im Mai 2019 ihre künstlerischen Arbeiten im Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen. Junge Perspektiven – Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne In der Inszenierung der Jungen Bürgerbühne entdecken junge Menschen aus Mannheim und Umgebung die Stadt und zeigen ihre junge Perspektive auf das urbane Geschehen. Weitere Infos siehe Seite 135.

Für die Förderung des Kursprogramms der Jungen Bürgerbühne danken wir der BASF SE. Unterstützung erhält die Junge Bürgerbühne auch durch die Schnawwl-Paten.

Fortbildungen Hier sind alle Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Studierenden und Interessierten eingeladen, künstlerische Vermittlungsformate zu diskutieren und diese in Übungen spielpraktisch zu erproben, um die eigene pädagogische Arbeit mit Methoden der darstellenden Künste zu erweitern. Zu Beginn der Spielzeit 2018/19 wird das Programm veröffentlicht. Festival »Play« Einmal in der Spielzeit bietet das Junge NTM im Rahmen des Festivals »Play« einen Ort, an dem junge theaterbegeisterte Menschen zusammen kommen. Schülertheatergrupppen präsentieren ihre Produktionen und begeben sich in Workshops und Gesprächen in einen künstlerischen Austausch.

Wir danken dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Rotary Club Mannheim-Friedrichsburg für die freundliche Unterstützung des Festivals »Play«.

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JOIN: Junger Diskurs JOIN: Junger Diskurs ist ein neues Konferenzformat des Jungen NTM, das sich vier Mal pro Spielzeit konzentriert einem Thema – mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung – widmet. Ausgehend von einem künstlerischen und einem wissenschaftlichen Impuls von Expertinnen und Experten wird das Theater zu einem Gesprächsraum. Damit wird die Reihe von Forschungsprojekten unter dem Titel »JOIN« am Jungen NTM fortgesetzt. Das Grundprinzip von JOIN ist der Dialog mit der Stadt und die Öffnung des Theaters für die Ideen, Wünsche, Perspektiven und Meinungen von Kindern und Jugendlichen.

Produktionsbegleitende Angebote Nachgespräche und Workshops tragen zur Intensivierung der Theatererfahrung bei und initiieren einen Dialog über das Gesehene mit dem jungen Publikum. Das Fortbildungsformat IMPULSE für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren umfasst sowohl die IMPULSMappen als auch die spielpraktischen IMPULSWorkshops, die konkret auf die Produktionen des Jungen NTMs eingehen.

Kunst & Vermittlung

Theater & Schule

Junges NTM

Junge Bürgerbühne


Vorwort Nationaltheater Mannheim

Oper

Service

Serv 144


Vorwort Nationaltheater Mannheim

Oper

Service

vice

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Service Mitarbeiter 146

01 Theaterleitung

02 Oper

Intendant Schauspiel: Christian Holtzhauer Intendant Oper: Albrecht Puhlmann Geschäftsführender Intendant: Marc Stefan Sickel Intendantin Junges Nationaltheater: Ulrike Stöck Intendant Tanz: Stephan Thoss

Intendanz: Intendant Oper: Albrecht Puhlmann Generalmusikdirektor: Alexander Soddy Stellv. Intendant Oper/ Operndirektor: Marwin Wendt Chordirektor: Dani Juris Chefdisponentin Oper: Gabi Oetterer Künstlerischer Produktionsleiter/Szenischer Leiter Opernstudio: Marco Misgaiski Assistentin der Opernintendanz und des Generalmusikdirektors: Anja Fritzsche Referentin der Opernintendanz: Kristina Damiani (in Elternzeit), Evangelia Tsogka (Elternzeitvertretung) Mitarbeiter/in des Opernintendanten: N.N. Dramaturgie: Chefdramaturg: Jan Dvo ák Dramaturginnen: Cordula Demattio, Julia Warnemünde Gastdramaturg: Malte Ubenauf Choreografie: Norbert Steinharz Musikalische Leitung: Generalmusikdirektor: Alexander Soddy 1. Kapellmeister/Stellv. Generalmusikdirektor: Benjamin Reiners Kapellmeister/ Assistent des Generalmusikdirektors: Wolfgang Wengenroth Kapellmeister/Assistent des Generalmusikdirektors: Matthew Toogood Gast-Dirigenten: Roberto Rizzi Brignoli, Attilio Cremonesi, Jörg Halubek Musikalische Einstudierung: Studienleiter: Gábor Bartinai Stellv. Studienleiter: Robin Phillips Solorepetitoren: Philippe Adam, Elias Corrinth, Gary Kudo, Keiko Ogawa, Robin Phillips, Matteo Pirola, Lorenzo Di Toro Regie: Calixto Bieito, Markus Bothe, Barrie Kosky, Nigel Lowery, Anna Viebrock, Roger Vontobel Spielleitung und Regieassistenz: Leiterin Szenische Einstudierung: Claudia Plaßwich Regieassistenz/ Abendspielleitung: Maren Schäfer, Jakob Matthias Seidl, Victoria Stevens Bühne und Kostüme: Calixto Bieito / Anna Sofia Kirsch, Dina Ehm, Anna Eiermann, Klaus Grünberg / Anne Kuhn, Justina Klimczyk, Nigel Lowery, Claudia Rohner, Robert Schweer, Anna Viebrock, Nina von Mechow Licht: Lothar Baumgarte, Nicole Berry, Damian Chiemlarz, Klaus Grünberg Ausstattungsassistenz: Bühnenbildassistenz: Ebru Inanc, Anna-Sofia Kirsch Kostümbildassistenz: Anne Dehof, Charlotte Werkmeister

Soufflage: Nicola Kaplun, Giulia Mandruzzato, N.N. Inspizienz: Nikolas Botthof, Sebastian Sollmann Bewegungschor: Choreografische Mitarbeit und Leiter des Bewegungschors: Luches Huddleston Jr. Ensemble Oper: Evez Abdulla, Dominic Barberi, Ludovica Bello, Thomas Berau, Miriam Clark, Christopher Diffey, Nikola Diski , Uwe Eikötter, Julia Faylenbogen, Joachim Goltz, Sung Ha, Andreas Hermann, Nikola Hillebrand, KS Thomas Jesatko, Irakli Kakhidze, Astrid Kessler, Jelena Kordic, Estelle Kruger, Eunju Kwon, Jorge Lagunes, Ilya Lapich, Juraj Hollý, Marie-Belle Sandis, Amelia Scicolone, Bartosz Urbanowicz, Joshua Whitener, Raphael Wittmer, Patrick Zielke, Cornelia Zink Gäste: Raymond Ayers, Jean-Francois Borras, Stephen Costello, Anita Hartig, Dorothea Herbert, Anja Kampe, Sofia Koberidze, Rita Kapfhammer, Iris Kupke, Željko Lu i , Mykhailo Malafii, Riccardo Massi, Izabela Matula, Olga Mykytenko, Wolfgang Neumann, Thomas Peters, Michael Pietsch, Michael Ransburg, Sophie Rennert, Roberto Saccà, Erwin Schrott, Roy Cornelius Smith, Elisabeth Teige, Ludovic Tézier, Tilman Unger, Heike Wessels, Graham F. Valentine, Michael Volle, Rainer Zaun Orchester*: Generalmusikdirektor: Alexander Soddy Orchesterdirektor: Rainer Neumann Mitarbeiter Orchesterbüro: Philipp Krechlak, N. N. Notenbibliothek: Swenja Schekulin 1. Violine: Olga Pogorelova (1. Konzertmeisterin), Andrei Rosianu (1. Konzertmeister, koordiniert), Vitali Nedin (Stellv. 1. Konzertmeister), Wolfgang Hammar (Konzertmeister), Sorin Strimbeanu (Vorspieler), Paula Marie Royce-Bravo Sazo, Christian Jan Schurmann, Viorel Tarara, Maria-Elisabeth Abel, Izabela Pochylczuk, Philipp von Piechowski, Arne Roßbach, Alina Guitbout, Julia Czerniawska, Katrin Sulzberger, Evgenia Sverdlova, Barbara Hefele, Olga Levinson, Fabian Bertoncello, Vladimir Patrascu, Franz Berlin 2. Violine: Dennis Posin (Stimmführer), Katharina Lindenbaum-Schwarz (Stimm-


Service

03 Schauspiel

* Die Orchesterliste umfasst auch beurlaubte Mitglieder sowie Mitglieder mit Zeitvertrag.

Intendanz: Intendant Schauspiel/Künstlerischer Leiter Internationale Schillertage: Christian Holtzhauer Stellv. Intendantin Schauspiel: Kerstin Grübmeyer Leiterin Organisation Schauspiel und Internationale Schillertage: Emily Keller Hausregisseur: Christian Weise Künstlerische Leiterin Stadtensemble: Beata Anna Schmutz Chefdisponent Schauspiel: Wolfgang Dürnberger Referentin Schauspielintendanz: Ulrike Hacker Assistentin Schauspielintendanz: Alexandra Reich Dramaturgie: Chefdramaturgin: Kerstin Grübmeyer Dramaturgie: Sascha Hargesheimer, Annabelle Leschke, Ouldooz Pirniya Gastdramaturgie: Monika Gies-Hasmann, Judith Heese, Valery Pecheykin Hausautorin: Enis Maci Autoren: Lukas Bärfuss, Stefan Hornbach, Necati Öziri Regie: Claudia Bauer, Felicitas Brucker, Maxim Didenko, Anna-Elisabeth Frick, Dominik Günther, hannsjana (Laura Besch, Alice Escher, Jule Gorke, Lotte Schüßler, Katharina Siemann, Marie Weich), Nick Hartnagel, Florian Hertweck, Selen Kara, Stefan Otteni, Katrin Plötner, Carina Riedl, Philipp Rosendahl, Roscha A. Säidow, Beata Anna Schmutz, Sandra Strunz, subbotnik (Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer, Oleg Zhukov), Christian Weise Regieassistenz: Jennifer Peterson, Leonie Thies Choreografie: Celia Amade Bühne & Kostüme: Andreas Auerbach, Jana Donis, Jana Findeklee, Sandra Fox, Mariam Haas, Sabine Kohlstedt, Barbara Lenartz, Emir Medic, Ayse Özel, Martha-Marie Pinsker, Julia Plickat, Mira Schroeder, Nicolas Rauch, Thomas Rupert, Monika Schori, Viva Schudt, Marina Schutte, Peter Scior, subbotnik / Martin Kloepfer, Patricia Talacko, Joki Tewes, Maria Tregubova, Lili Wanner, Paula Wellmann, Daniel Wollenzin, Yassu Yabara Ausstattungsassistenz: Marina Schutte Bühnenmusik: Friedrich Byusa Blam, Jens Dohle, Thorsten Drücker, Falk Effenberger, Fabian Kalker, Torsten Kindermann, Toben Piel, Vladimir Rannev, Markus Steinkellner, subbotnik, Karsten Süßmilch, Rainer Süßmilch

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Rüdiger Kurz (Stellv. 1. Trompeter), Tobias Blecher, Falk Zimmermann Posaune: Karsten Parow (1. Solo Posaunist), Jeffrey Haigh (1. SoloPosaunist), Matthias Gromer (Stellv. 1. Posaunist), Johanna Pschorr (Stellv. 1. Posaunistin), Thomas Busch, Ulrich Lampe Tuba: Siegfried Jung Pauke und Schlagzeug: Stefan Rupp (Solo-Pauker), Fumiko Nomura (Stellv. Solo-Paukerin), Jens Knoop (1. Schlagzeuger), Raphael Nick, Lorenz Behringer Orchesterwarte: Michael Gerdes, Dragos Madler, Michael Zoroddu, Sascha Dietl Orchester vorstand: Reinhard Philipp (1. Vorsitzender), Barbara Reetz (2. Vorsitzende), Clémence Apffel-Gomez, Detlef Grooß, Siegfried Jung Opernchor: Chordirektor: Dani Juris Assistent des Chordirektors: Jonathan Becker 1. Sopran: Jenny Gobin, Juliane Herrmann, Yumi Kawahara, Claudia Kienzler, Eva-Maria Kreutel-Bülow, Julia MüllerWolthuis, Jutta Reisinger-Böhrer, Sibylle Vogel, Rica Westenberger 2. Sopran: Sibylle Booz, Monika Fuhrmann, Susanne HoffmannRettig, Mariko Kimura, Regina Kruszynski, Susanne Nederkorn 1. Alt: Heidrun Arnegger, Gudrun Hermanns, Angelika Krieger-Fass, Natalia Maiorova, Brigitte Rackowitz, Ingeborg SchwöbelRoss, Anja Wollenweber 2. Alt: Babett Dörste-Ewald, Gerda Maria Knauer, Bettina Sander, Malaika Ledig-Schmid, Susanne Scheffel, N.N. 1. Tenor: Giorgi Bekaia, Gimoon Cho, Markus Graßmann, Jung-Woo Hong, Dong-Seok Im, Kyung-Rak Jeong, Anton Szeremeta, Xuecheng Zhang 2. Tenor: Jeongkon Choi, Bertram Paul Kleiner, Jarno Lehtola, Jürgen Theil, Veliko Totev, Joachim Zacher 1. Bass: Wolfgang Heuser, Jun-Ho Lee, Ciprian Marele, Daniel Claus Schäfer, Alexander Wilhelm, Junchul Ye 2. Bass: Karl Adolf Appel, Slawomir Czarnecki, Chi Kyung Kim, Hyun-Seok Kim, Peter Maruhn, Stephan Somburg, Hee-Sung Yoon Chorinspizient: Bertram Paul Kleiner Chorvorstand: Monika Fuhrmann (Obfrau), Gimoon Cho, Wolfgang Heuser Kinderchor: Leitung Kinderchor: Anke-Christine Kober Mitarbeiterin Kinderchor: Charlotte Sabiel

Mitarbeiter

führerin, koordiniert), Lara Siefert (Vorspielerin), Barbara Reetz (Vorspielerin), Leena Sippola-Owusu Vanderpuye, Michael Leitz, Hans-Werner Porn, Christoph Müller, Moni-Kathrin Blunier, Annegret White, Ines Kreutel, Dr. Eckart Schmidt, Burchard Pawassar, Orlando Fellows, Wolfgang Schmidt, Dorothee Royez Viola: Julien Heichelbech (1. SoloBratscher), Alexander Petersen (1. Solo-Bratscher, koordiniert), Konstantin Zurikov (Vorspieler), Clémence Apffel-Gomez (Vorspielerin), Artur Holdys, Tadeusz Gardon, Susanne TrägnerBorn, Detlef Grooß, Ulrich Ziegler, Mareike Hefti, Esther Alba López, Stephanie Phieler-Gaidarow, Yuichi Yazaki Violoncello: Dorothea Strasburger (1. Solo-Cellistin), Fritjof von Gagern (1. Solo-Cellist, koordiniert), Friedemann Döling (Solo-Cellist), Anne Leitz (Vorspielerin), Michael Steinmann, Reinhild Arfken, Christine Wittmann, Céline Brüggemann, Eun-Ae Junghanns, Zherar Yuzengidzhyan, Daniel Fritzsche Kontrabass: Johannes Dölger (1. Solo-Bassist), Marcus Posselt (1. Solo-Bassist, koordiniert), Annette Schilli (Vorspielerin), Frank Ringleb, Thomas Keim, Lukasz Klusek, Christoph Prüfer Flöte: Robert Lovasich (1. Solo-Flötist), Matthias Wollenweber (1. SoloFlötist), Christiane Albert (Stellv. 1. Flötistin), Christoph Rox, Francesco Viola (1. Piccolo-Flötist) Oboe: Daniela Tessmann (1. SoloOboistin), Jean-Jacques Goumaz (1. Solo-Oboist), Daniela Schachinger (Stellv. 1. Oboistin), Georg Weiss, Georg Lustig (SoloEnglischhornist) Klarinette: Nikolaus Friedrich (1. SoloKlarinettist), Patrick Koch (1. SoloKlarinettist), Gerhard Hüttel (Stellv. 1. Klarinettist), Carsten Bolz, Martin Jakobs (Bassklarinettist) Fagott: Eberhard Steinbrecher (1. Solo-Fagottist), Antonia Zimmermann (1. SoloFagottistin), Felicia Dietrich (Stellv. 1. Fagottistin), Peter Vogel, Reinhard Philipp (Kontrafagottist) Harfe: Eva Wombacher (1. SoloHarfenistin), Nora von Marschall Horn: Wilhelm Bruns (1. SoloHornist), Ulrike Hupka (1. SoloHornistin), Stefan Berrang (Stellv. 1. Hornist), Robert Küchler, Guido Hendriks, Gerhard Brenne, Markus Pohl, Ulrich Grau Trompete: Lukas Zeilinger (1. Solo-Trompeter), Samuel Walter (1. Solo-Trompeter),


Service Mitarbeiter

03 Schauspiel

05 Junges NTM

Video: Oleg Mykhaylov, Karolina Serafin Soufflage: Marie-Charlotte Auersperg, Anette Kaerner, Ulrike Klein Inspizienz: Stage Manager: Christian Karl Marx Inspizientinnen: Geertje Gardner, Nina-Natascha Pfister Ensemble Schauspiel: Tala Al-Deen, Sophie Arbeiter, Franziska Beyer (Gast), Christoph Bornmüller, László Branko Breiding, Matthias Breitenbach, Rocco Brück, Johanna Eiworth, Almut Henkel, Eddie Irle, Samuel Koch, Boris Koneczny, Robin Krakowski, Jacques Malan, Nancy Mensah-Offei, Viktoria Miknevich, Maria Munkert, Arash Nayebbandi, Ragna Pitoll, Patrick Schnicke, Nicolas Fethi Türksever, Martin Weigel, Sarah Zastrau

Intendanz: Intendantin Junges Nationaltheater: Ulrike Stöck Leitung Organisation: Christine Klotmann Disponentin/Assistentin der Intendantin: Inga Schwörer Künstlerische Leitung Junge Oper: Albrecht Puhlmann, Ulrike Stöck Dramaturgie: Lisa Zehetner Dramaturgie Junge Oper: Arno Krokenberger Kunst & Vermittlung: Arno Krokenberger, Sarah Modeß, Julia Waibel Organisation Kunst & Vermittlung: Catrin Häußler Öffentlichkeitsarbeit: Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: Janika Bielenberg Kasse und Vertrieb: Gerd Pranschke Bundesfreiwilligendienst: N.N. Regie: Mathias Becker, Wicki Bernhardt, Helmut Bieler-Wendt, Hannah Biedermann, Jan Friedrich, Marcela Herrera, James & Priscilla, Thomas Hollaender, Tümay Kılınçel, Carlos Manuel, Theater Marabu, Monster Truck, Manuel Moser, Grete Pagan, pulk fiktion, Ulrike Stöck, subbotnik Choreografie: Konstantin Achmed Bürger, Barbara Fuchs, Martin Nachbar Regieassistenz: Thomas Paul Mayer Bühne und Kostüme: Mascha Bischoff, Alexandre Corazzola, Gildas Coustier, Barbara Fuchs, Julica Hennig, James & Priscilla, Michiel Keuper, Janina Mendroch, Monster Truck, Manuel Moser, Fred Pommerehn, pulk fiktion, Eva Roos, Regina Rösing, Ulrike Stöck, subbotnik, Christian Thurm Bühnenmusik und Komposition: Helmut Bieler-Wendt, Mathias Hinke, Matthias Meyer, Monster Truck, Davidson Jaconello, James & Priscilla, Erik Leuthäuser, David Pagan, pulk fiktion, Markus Reyhani, Jörg Ritzenhoff, Volker Staub, subbotnik Video: Carsten Gebhardt, Norman Grotegut Technik: Technischer Leiter und Produktionsleiter: Jan Weisbrodt Beleuchtung / Ton / Video / Bühnentechnik: Daniel Hack, Joshua Lengenfelder, Franziska Nyblom, Stefan Solf, Lukas Sovonja Kostüm und Requisite: Julica Hennig, Melanie Riester, Stefan Schneider

04 Tanz

148

Intendanz: Intendant Tanz/Chefchoreograf: Stephan Thoss Betriebsdirektor Tanz/Stellv. Intendant Tanz: Johannes Grube Ballettmeister und Choreografische Assistenten: Zoulfia Choniiazowa, Lisa Maria Otto, Giuseppe Spota Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Ina Brütting Stage- und Produktionsmanagerin: Lea Feth Tanzrepetitoren: Ivan Mladenov Choreografie: Liliana Barros, Marco Goecke, Johan Inger, Yuki Mori, Ji í Pokorný, Giuseppe Spota Bühne und Kostüme: Eleni Chava, Mylla Ek, Dorit Lievenbrück, Katharina Meintke, Ji í Pokorný, Giuseppe Spota, Stephan Thoss Ensemble Tanz: Lorenzo Angelini, Joris Bergmans, Joseph Caldo, Jamal Rashann Callender, Silvia Cassata, Zoulfia Choniiazowa, Chiara Dal Borgo, Mahomi Endoh, Julia Headley, Rubén Julliard, Ayumi Sagawa, Alexandra Chloe Samion, Alberto Terribile, Emma Kate Tilson, Andrew Wright, Tenald Zace

Maskenbildnerin: Gerlinde Maue (Gast) Ensemble: Johannes Bauer, Katharina Breier, Patricija Katica Broni , Uwe Topmann, Sebastian Reich, Hanna Valentina Röhrich Gäste Junges Nationaltheater: Sebastian Brummer, Carlotta Freyer, Tobias Gubesch, Felician Hohnloser, Tina Jücker, Sirin Kiliç, Erik Leuthäuser, Friedericke Miller, Bene Neustein, Cédric Pintarelli, Daniel Staravoitau, Diana Treder, Maike Wehmeier, Ralf Wegner, Mathias Wendel, Faris Yüzbasioglu


Service

06 Mitarbeiter 6.1

Geschäftsführung

Besucherservice

Theaterkasse: Leiter Theaterkasse: Alexander Wischniewski Stellv. Leiterin Theaterkasse: Ute Schröder-Meier · Matthias Bär, Sieglinde Frank, Nicole Geller, Tobias Köck, Gabi Mahlberg, Matthias Müller, Teresa Russo, Rosi SchreinerKalisch, Steffen Schüssler, Natalia Skordelis, Raphael Tomaschewski, Marion Troschke, Andrea van Hazebrouck, Nicole Wittkowski Abonnementbüro: Leiter Abonnementbüro: Walter Hohn · Martina König, Natalia Skordelis, Gabriele Sobhani Vorstellungspersonal: Leitung Vorstellungspersonal: Christa Oser, Ralf Piskora · Jessica Bader, Heidelore Bergdolt, Sabine Bläß, Brigitte Bloos, Susanne Boldt, Brigitte Daniek, André Faldey, Elena Forgo, Helen Gehring, Jutta Gerstel-Gashi, Ines Hadameck, Mylène Hätterich, Christiane Heckmann, Nadine Klay, David Malz, Daniel Meckler, Sidra Mohamad Ali, Silvia MostowysWittmer, Oxana Oleinichenko, Cristian Ortiz Palacio, Kornelia Rhein-Müller, Elena Ringwald, Nadine Rohs, Nicole Schöfer, Inga Schweizer, Alessandro Spagnolo, Monika Stoia-Glück, Angelika Suckert, Andrea Wetterich, Nick Wittkowski, Claudia Wolf 6.3

Verwaltung

6.4 Technik und Werkstätten Technische Direktion: Technischer Direktor: Harald Frings Sekretärin des Technischen Direktors: Barbara Wenz Assistent des Technischen Direktors und Produktionsleiter: Christian Wittmann Produktionsleiter: David Funda, Michael Friebele, Niels Sonnemann 6.5 Technik Bühnentechnik Opernhaus: Leiter Team Bühnentechnik Opernhaus: Dietmar Schubert Bühnenmeister: Christoph Frank, Britta Voigt Seitenmeister: Christian Bolch, Wolfgang Kiefer, Gerhard Seel, Klaus Weirich Schnürmeister: Frank Faller (Vorarbeiter), Wolfgang Scherf (Vorarbeiter), Lothar Centner, Marco Ferraro, Richard Pfundstein Möbler: Thomas Denger (Vorarbeiter), Gustav Schramm, Feyzullah Seker, Robert Vondung, Robert Weichenberger Mitarbeiter im Bereich Bühnentechnik: Martin Appenrodt, Klaus-Dieter Bruns, Thomas Bruns, Erik Dorn, Faruk Eris, Andreas-Gerd Fessler, Georg Folger, Calogero Giganti, Christian Kiefer, Hans-Jürgen Klein, Michael Koschnick, Norbert König, Viktor Machleit, Siegfried Neff, Volker Richter, Angelina Rossrucker (in Elternzeit), Christian Rossrucker, Fabian Schalk, Tom Steyer, Andrej Ströbele, Michael Stumpf, Stefan Thomas, N.N. Bühnentechnik Schauspielhaus: Technischer Oberinspektor und Leiter der Bühnentechnik Schauspielhaus: Jan Benedict Tiggeler Bühneninspektoren: Elmar Thorwesten, Stephan Werner Seitenmeister: Azur Celik, Mahmut Pürgül, Andreas Stein, Bernd Vogt Schnürmeister: Michael Stein (Vorarbeiter), Silvio Klotz, Matthias Offner, Natalie Ruschil, Michael Seiler Möbler: Andreas Jäck

149

Finanzen und Controlling: Abteilungsleiter: Andreas Bohrdt Leitung Buchhaltung: N.N. · Dorina Gilbert, Petra Jenness, Cornelia Marko, Ulrike Schmidt, Andrea Vetter Personal und Recht: Abteilungsleiter/in: N.N. Personalreferentin: Jutta König Sachbearbeiterinnen: Nadine Arkesteijn, Birgitta Keul, Angela Riegler, Irina Walter Zentrale Dienste und EDV: Abteilungsleiter: Oliver Hering EDV / Stellv. Abteilungsleiter: Holger Schanz EDV: Ivonne Paschke Einkauf und Vergabe: Walther Thür Sachbearbeiterinnen: Regina Kroth, Daniela Zoroddu Hausverwaltung: Hausinspektor: Klaus Habermehl Hausmeister: Christian Betzin, Wolfgang Fischer, Jochen Krüger, Nenad Nikolic, Salvatore Pannozzo, Giovanni Spagnolo Hauselektrik / Klima / Fernmeldetechnik: Ronny Dorbritz, Axel Ehrhard,

Joachim Groh, Harry Kiefer, Gerhard Paschke, Eugen Samojlov, Jürgen Wolf Pförtner / Telefonzentrale: Yves Bolender, Hansjürgen Breitenbacher, Heinrich Dudek, Rita Ender, Hermann Gräff, Christian Heeg, Andrea Rasche, Heidi Ritter, Ute Saelz, Liane Seeling, Siglinde Sommer, Renate Wegener Auszubildende: Gülsüm Ögüt

Mitarbeiter

Intendanz: Geschäftsführender Intendant: Marc Stefan Sickel Persönliche Assistentin des Geschäftsführenden Intendanten: Beatrice Gilbert Mitarbeiter/in des Geschäftsführenden Intendanten: N.N. Geschäftsstelle Generalsanierung: Leiter der Geschäftsstelle Generalsanierung: Marcus Augsburger Projektmitarbeiterin Generalsanierung: Christine Bär Projektmitarbeiter Generalsanierung: Marco Spieß Sonderprojekte und Qualitätsmanagement: Referentin: Dr. Laura Bettag Fundraising: Leiterin Fundraising: Anita Kerzmann Mitarbeiterin Fundraising: Mareike Nebel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Leiterin Schwerpunkt Schauspiel und Oper: Christine Diller Mitarbeiterinnen: Janine Friedrich, Maike Fischer (Marketing/Presse) Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tanz: Ina Brütting Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Junges NTM: Janika Bielenberg Marketing und Kommunikation: Leiter Marketing und Kommunikation: Christoph Bader Marketing und Education Management: Simone Doczkal Mitarbeiterinnen Marketing: Carina Frey, Evelyn Kreb Mitarbeiterin Marketing/Presse: Maike Fischer Mitarbeiterinnen Marketing und Vertrieb: Doris Brachmann, Bettina Rochow Theaterfotografen: Hans Jörg Michel, Christian Kleiner Grafiker: Michael Böhm Leiter Theaterkasse: Alexander Wischniewski Leiter Abonnementbüro: Walter Hohn Leitung Vorstellungspersonal: Christa Oser, Ralf Piskora Künstlerischer Betrieb: Chefdisponentin Oper: Gabi Oetterer Chefdisponent Schauspiel: Wolfgang Dürnberger Leiterin des künstlerischen Betriebsbüros: Dr. Barbara Troeger Mitarbeiter des künstlerischen Betriebsbüros: Rüdiger Wick Statisterie: Leiterin der Statisterie: Martina Haimerl Mitarbeiterin Statisterie: Lisa Koenen

6.2


Service

06 Mitarbeiter Mitarbeiter 150

(Vorarbeiter), Andreas Hoffmann, Sören Lüllich, Fabian Mehlhose Mitarbeiter im Bereich Bühnentechnik: Sascha Dietl, Shaban Dutch, Denis Duvan, Roman Figura, Thorsten Fischer, Eugen Frenzel, Arif Icöz, Hans-Heinz Lauth, Gerhard Liebold, Michael Luczakowski, Stjepan Marod, Jens Piorun, Selcuk Polat, Hakan Pürgül, Thorsten Steinmann, Sadi Tasdemir Veranstaltungstechnik: Leiter der Veranstaltungstechnik/ Ausbildungsleiter: Alexander Bauer Vorarbeiter: Jan Parzonka Mitarbeiter im Bereich Veranstaltungstechnik: Nils Gardner, Thomas Lautenschläger, Eloy Moreno-Martin, Frank Rybienik, Klaus Schneider (Hausinspektor Probezentrum), Nico Kreidermacher, Naomi Kreutzberg, Massimiliano Maier, Thomas Müller, N.N., N.N. (Auszubildende) Beleuchtungsabteilung: Leiterin der Beleuchtung: Nicole Berry Beleuchtung Opernhaus: Bernard Häusermann (Beleuchtungsmeister), Florian Arnholdt, Christian Wurmbach (Beleuchtungsinspektoren), Andreas Alber (Lichtprogrammierung), Andreas Musielski, Frank Schäfer, Uwe Sontowski (Vorarbeiter), Jörn von dem Busche, Wolfgang Labud, Simone Kalt, Werner Pader, Ronny Skeries, Danie Scheunemann, Victor Schonberger, Frank Schulz, Manfred Uhl, Elke Wacker, Marc Wuth (Beleuchter) Beleuchtung Schauspielhaus: Wolfgang Schüle (Beleuchtungsinspektor/Stellv. Abteilungsleiter), Damian Chmielarz, Robby Schumann (Beleuchtungsinspektoren), Peter Richter, Reinhard Weyland (Vorarbeiter), Max Behrens, Michael Christian Blesch, Eric Ehrengard, Dennis Hauser, Thomas Jack, Christian Rößling (Beleuchter) Beleuchtung Studio: Björn Klaassen (Beleuchtungsmeister), Ronny Bergmann (Beleuchter) Tontechnik: Abteilungsleiter Tontechnik: Martin Reichmann Stellv. Abteilungsleiter/in: N.N. Tontechniker: Bernd Dworacek, Erik Fillinger, Hanna Green, Rüdiger Kilthau, Oliver Sachs, Thomas Schuler, Marc Weis Videotechniker: Regina Hess, Susanne Oeser, Rebecca Rönick, Hans-Peter Suchan Fahrabteilung und Sonderdienste: Abteilungsleiter: Stefan Lauer Vorarbeiter: Peter Dosch Fahrer: Sascha Guder, Demirci Dursun Kül,

Alain Nguemeleu, Michael Palmieri, Lothar Strähle Fahrer und Fuhrparkverwalter: Mathias Katzenmeier, Markus Schell Instandhaltung Dekoration: N.N. Technischer Betrieb und Wartung: Abteilungsleiter: Michael Risch · Eike Bardelle, Hans-Jürgen Mandel, Heinrich Schweiger, Ralf Stutzenberger, Christian Wagner, Jochen Weckauf Requisite: Leiterin der Requisiten-, Pyro-, Waffenabteilung: Stefanie Durstberger Requisiteure Opernhaus: Marie Therese Bertram (Vorarbeiterin Oper), Kurt Anders, Monika Kratschmann, Jan Michler; Thomas Rechtenwald (Waffenmeister) Requisiteure Schauspielhaus: Bettina Albold (Vorarbeiterin Schauspiel), Emily Haupt, Hans Jungfer; Ralf Keifert (Stellv. Waffenmeister) Pyrotechniker: Bettina Albold, Marie Therese Bertram, Stefanie Durstberger, Emily Haupt, Ralf Keifert, Monika Kratschmann, Thomas Rechtenwald 6.6

Werkstätten

Atelier: Leiter des Ateliers: Thomas Busse Bühnenmaler: Dominik Czechowicz, Katharina Schälicke, Maria Zöllner-Meyer Auszubildende: Judith Vierling Malermeister: Matthias Resch Maler und Lackierer: Wael Nasser, Marcello Spagnolo Auszubildende: Sandro Niedermayer, Justin Bucher, Sergio Zeißner Bühnenund Szenenplastik: Sabine Birkenfeld, Julia Rothstein, Anne Schneider, Max Senft Auszubildende: Franziska Braun, Helena Hausberg Dekorations- und Polsterwerkstatt: Leiterin der Dekorations- und Polsterwerkstatt: Regina Silbereis Vorarbeiter: Christoph KrawczykSeibold · Giulia Di Cristo Schlosserei: Leiter der Schlosserei: Bernd Oberle Vorarbeiter: Frank Habermehl · Jürgen Fischer, Marcel Kronauer, Jürgen Schwab Schreinerei: Leiter der Schreinerei: Christian Thurm Vorarbeiter: Peter Braun, Frank Christmann, Uwe Schmitt, Marco Schubert · Kai-Uwe Gengenbacher, Marco Masetti, Harald Sattler-Holz, Thomas Wilde Maskenabteilung: Chefmaskenbildnerin: Marlies

Eichhorn-Denman Stellvertreterin der Chefmaskenbildnerin: Marie-Luise Wondra-Singh Maskenbildnerinnen: Cornelia Altmoos, Annette Berlinger, Sabine Bialy-Koczera, Luisa Böcherer, Michaela Glavanic, Jeanette Krüger, Stefanie Krüger-Pflüger, Elke Langer, Luise Reinhardt, Yvonne Röckel, Désirée Schmitt, Alexandra Schüle, Nadine Schulz, Monika Selchow, Jessica Tirschmann Auszubildende: Cara Binder, Jana Buschlinger, N.N., N.N., N.N. Kostümabteilung: Leiter des Kostümwesens: Manfred Scholz Stellvertreter des Leiters/ Gewandmeister der Herrenschneiderei: Heinz-Jürgen Walther Gewandmeisterinnen der Damenschneiderei: Heike Schöpker, Heike Kehl Mitarbeiterin der Gewandmeisterin/ Werkstattleiterin Damenschneiderei: Michaela Krause Mitarbeiter des Gewandmeisters/Werkstattleiter Herrenschneiderei: Daniel Ehrmann Produktionsleitung: Eleni Chava Assistentin der Kostümabteilung: Eva MüllerDürrschmidt Kostümmalerei/ Kostümfärberei: Anke Degreif, Andrea Scholz Leiterin der Schuhmacherei: Klimentini Gutfleisch Schuhmacherin: Sabine Köpp Modistin: Britta Hildebrandt Kostümfundusverwaltung: Margitta Meder Mitarbeiterinnen: Samireh Malan, Sabine Valentin Damenschneiderinnen/ Ankleiderinnen: Manuela Brandl, Lisa Fischer, Sabine Fischer, Felicitas Grab, Heike Just, Barbara Käsbauer, Sandra Maurer, Claudia Miconi, Andrea Pfeil, Sarah Röder, Sabrina Sandmaier, Hedwig Ulmer, Sabrina Weber Herrenschneider / Ankleider: Krzysztof Dziwinski, Jörg FeyWingerter, Gabriela Franiak, Nils Freyer, Evgeny Gorokhov, Karin Groß, Viktor Hild, Juliane Kaus, Silke Kuhn, Daniel Magyar, Brigitte Pietz, Roman Ritzky, Marion Runz, Karin Vocke, Johanna Zagorowicz Mitarbeiter/Innen im Ankleidedienst: Rosaria Fallico, Ariane Freitag, Nikolaus Khitschudean, Wilma Konrad, Ursula Laue, Karin Schoofs, Hannelore Schindler Personalvertretung: Personalratsvorsitzender: Andreas Stein Stellv. Personalratsvorsitzende: Jutta Reisinger-Böhrer, Robert Vondung


Service Mitarbeiter

Personalrätin/Mitarbeiterin der Personalvertretung: Annette Schrank Personalratsmitglieder: Jörn Von Dem Busche, Nils Freyer, Klaus Habermehl, Rüdiger Kilthau, Bertram Paul Kleiner, Martina König, Regina Silbereis Ehrenmitglieder: Gabriela Badura, Hermann Emmerling, Franz Figl, Franz Mazura, Oskar Pürgstaller, Eduard Roth *

151

* Die Namen sämtlicher Ehrenmitglieder seit 1957 sind im Oberen Foyer dokumentiert.


Service

Partner & Förderer

Partner & Förderer

Die Stiftung Nationaltheater und ihre Stifter Die Stadt Mannheim fördert ihr traditionsreiches Nationaltheater nach Kräften. Doch die öffentlichen Mittel sind begrenzt – umso wichtiger werden daher die privaten Anstrengungen. Aus dieser Einsicht heraus haben die Freunde und Förderer des Nationaltheaters im Jahr 2001 die »Stiftung Nationaltheater Mannheim« ins Leben gerufen. Das Stiftungskapital der rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen Rechts ist inzwischen dank namhafter Beiträge von Bürgern und Unternehmen auf rund 1,6 Millionen Euro angewachsen. Mit Nachdruck bemüht sich die Stiftung weiterhin um neue Stifter oder auch um Zustiftungen zu den vorhandenen Engagements. Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die Förderung des Nationaltheaters. Sie unterstützt Projekte und Maßnahmen des Theaters, die über den normalen Spiel-

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Dem Vorstand gehören an: Dr. Georg Müller (Vorsitzender) Prof. Dr. Christof Hettich Dem Kuratorium gehören an: Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) Claudia Diem Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg Andreas Hilgenstock Ulla Hofmann Prof. Dr. Norbert Loos Marc Stefan Sickel

betrieb hinausgehen und die überregionale Bedeutung der Mannheimer Bühne unterstreichen. So wurden schon Kompositionsaufträge junger Komponisten finanziert oder Stipendiatenprogramme gefördert. In der vergangenen Spielzeit hat die Stiftung den musikalischen »Mannheimer Sommer« und wiederum das Junge NTM mit seinem Stück »Pinocchio« unterstützt. Mit dieser Stiftung soll interessierten Bürgern, die ihre Verbundenheit mit dem Nationaltheater auf Dauer manifestieren möchten, eine Möglichkeit für größere Zuwendungen eröffnet werden. Unter dem Dach der Stiftung können sich Zustiftungen zur Mutterstiftung oder auch projektbezogene Einzelstiftungen zugunsten des Theaters entwickeln, mit denen der Stifter je nach Stiftungsumfang auch seinen Namen verbinden kann. Die Stifter nehmen am Theaterleben in besonderer Intensität und Nähe teil. Sie

werden zu großen Veranstaltungen des Nationaltheaters und zu Begegnungen mit Künstlern eingeladen. Einmal im Jahr führt die Stiftung ihre Stifter zu einem oft auch ungewöhnlichen Stifterabend zusammen. Höhepunkte waren zuletzt Besuche der Proben des Orchesters und der Sparte Tanz des Nationaltheaters. Die Namen der Stifterinnen und Stifter erscheinen regelmäßig in den Publikationen des Theaters. Sie finden einen dauerhaften Platz auf der Stiftertafel im Foyer des Nationaltheaters. Die Stiftung ist für Zustiftungen offen!

Kontakt Stiftung Nationaltheater Geschäftsstelle c/o MVV Energie AG Luisenring 49 68159 Mannheim

Ansprechpartnerin Claudia Schmich Tel. 0621 290 2274 Fax 0621 290 2874 c.schmich@mvv.de stiftung@nationaltheater-mannheim.de www.stiftung-nationaltheater-mannheim.de

Der Kreis der Stifter Gitti und Heinz Bauer, Hans und Inge Bichelmeier, Ludwig Born, Ursula und Prof. Dr. Helmut Determann, Eckart Diedrichs und Petra DiedrichsGern, Sigrid und Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger, Brigitte und Rolf Enders, Karin und Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser, Dr. Jutta

Bankverbindung IBAN: DE68 6705 0505 0038 0800 08


Vorstand Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) Ulla Hofmann (Stellvertr. Vorsitzende) Helen Heberer (Stellvertr. Vorsitzende) Matthias Bretschneider (Schatzmeister) Christian Haas (Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit) Andreas Hilgenstock (Vorsitzender des Beirats) Marc Stefan Sickel (Geschäftsführender Intendant) Dr. Manfred Fuchs, H.G. Kämpgen (Ehrenmitglieder)

Kontakt Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V. c/o Nationaltheater Mannheim Mozartstr.9 68161 Mannheim Fax 0621 1680 434

MUTHEA Mitglied in der Bundesvereinigung deutscher Musik- und TheaterFördergesellschaften e. V. muthea@mutheas.de www.muthea.e www.facebook.com/muthea.ev.

Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

Ansprechpartnerin Margoth Werner 0621 412806 freunde@nationaltheater.de www.freunde.nationaltheater.de facebook.com/freunde-nationaltheater

Bundesvereinigung Deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften e.V. www.muthea.de

Partner & Förderer

Neues Jahr, neues Spiel! Die Freunde und Förderer erwarten gespannt die neue Spielzeit, in der sich das Intendanten-Team nun im Schauspiel um eine weitere Persönlichkeit erneuert. Unser Verein ist der größte kulturelle Förderverein der Stadt und der Lobbyist des traditionsreichen Mannheimer Nationaltheaters, das – abgesehen von den letzten Kriegsjahren – seit der Gründung 1779 ohne Unterbrechung spielt. Unsere Mitglieder unterstützen das Haus materiell und ideell. Die Vereinsgelder fließen direkt oder indirekt dem Theater zu, beispielsweise als Beitrag für die »Internationalen Schillertage« oder den musikalischen »Mannheimer Sommer«. Zum 60-jährigen Bestehen des Theaterbaus am Goetheplatz im Januar 2017 gratulierte unser Verein »Alles Gute, Altes Haus«

mit einem Scheck. Auch bei Großveranstaltungen wie beim alljährlichen Theaterfest zur Saisoneröffnung oder beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim ist unser Verein zur Stelle. Dabei helfen unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, die wir in einer neuen Aktion in erfreulicher Zahl gewinnen konnten. Doch im Vordergrund aller Anstrengungen steht die dringend erforderliche Sanierung des Nationaltheaters. Die Finanzierung dieses Vorhabens erfordert auch Initiativen unseres Vereins, über die wir beraten. Unverändert großen Zuspruch haben unsere Reihe der »Begegnungen ...« mit Künstlern und Theaterschaffenden aller Sparten sowie unsere Theaterführungen. In der erfolgreichen Aktion »Treffpunkt Nationaltheater« ermöglicht der Verein Mannheimern, die sich das sonst nicht leisten können, einen Besuch des Theaters. Mehr als 10.000 Besucher haben in den letzten Jahren von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Wie in jedem Jahr dotieren wir das Theatermagazin, das einmal im Monat der Mannheimer Tageszeitung beiliegt, die Aktivitäten der Schnawwl-Paten sowie den Unterhalt des Mannheimer

153

Mediengruppe Dr. Haas GmbH, Sparkasse RheinNeckar Nord, Südzucker AG, Verein der Mannheimer Wirtschaft zur Förderung von Kunst und Kultur e. V.

Service

und Prof. Dr. Michael Frank, Lilo und Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs, Sascha und Richard Grimminger, Juliane und Prof. Dr. KlausJürgen Hahn, Dr. Marianne Häfner, Heide und Dr. Karl Heidenreich, Prof. Eva Knudsen, Karl Kohler, Elke KohlerSchweyer, Christina und Karl Otto Limbourg, Prof. Dr. Norbert Loos, Regina und Franz Peter Manz, Mizi und Claus Michael, Reiner Möwald, Helga und Alfred Müller, Pia Müller, Rainer Adam Müller, Dr. Sibylle SchiebelBergdolt, Dr. Christa SchmidtMaushart und Prof. Dr. Jörg Schmidt, Beate R. und Christina D. Schmidt, Dr. H. Jürgen Schrepfer, Brigitte und Prof. Dr. Jürgen F. Strube, Heinrich Vetter, Lotte Wiest. BASF SE, Bilfinger SE, BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft Stuttgart, Dresdner Bank Mannheim, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V., Fuchs Petrolub SE, Horst und Eva EngelhardtStiftung, Institut für Klinische Pharmakologie Professor Dr. Lücker GmbH, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Landesbank Baden-Württemberg, Lochbühler Aufzüge GmbH, Mannheimer Versicherung AG,


Service Partner & Förderer

Hausautors. Rege Beteiligung fand wiederum unsere Stadtrundfahrt für die neuen Mitglieder des Ensembles. Unverändert arbeitet unser Verein weiter innerhalb der Bundesvereinigung deutscher Musikund Theater-Fördergesellschaften MUTHEA. Mit einer Anschubfinanzierung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters ist im Jahr 2001 die Stiftung Nationaltheater Mannheim errichtet worden, die inzwischen ein stattliches Kapital angesammelt hat. Die Stiftung ist offen für weitere Zustiftungen! Der Verein bietet seinen Mitgliedern für einen Jahresbeitrag von 50 Euro (NThusiasten, Schüler, Studenten, Azubis, Mitarbeiter des Theaters 10 Euro / Firmen und Institutionen 200 Euro) Informationen aus erster Hand über das Theatergeschehen. Zu bedeutenden auswärtigen Theateraufführungen werden Fahrten angeboten. Dank unserer Kooperation mit der Musikalischen Akademie des Nationaltheater-Orchesters Mannheim zahlen unsere Mitglieder im dortigen Förderkreis einen ermäßigten Beitragssatz. Über die materielle Unterstützung hinaus fördert der Verein durch Kontakte zu Meinungsbildnern

von Stadt und Land das Verständnis für die Belange des Theaters. Aus dem Mitgliederkreis heraus hat sich ein Beirat gebildet, der Probleme des Theaters erörtert. Aus den Reihen der Mannheimer Wirtschaft hat sich ein Kreis »Junge Wirtschaft« zusammengefunden, der dem Theater besondere Aufmerksamkeit schenkt. Im Umfeld der Universität und der Hochschulen arbeiten die NThusiasten, die Jungen Freunde des Nationaltheaters.

NThusiasten Junge Freunde des Nationaltheaters Die NThusiasten sind die Jungen Freunde des Nationaltheaters Mannheim im Verein der Freunde und Förderer. Sie bringen junge Menschen von 16 bis 35 Jahren zusammen, die sich für Theater begeistern und diese Leidenschaft gerne mit anderen teilen. Gemeinsam schauen sie hinter die Kulissen des Theaters, diskutieren mit Schauspielern, Tänzern und Sängern und gewinnen so einen spannenden Einblick in die Theaterwelt. Die NThusiasten freuen sich auf dich!

154

Mitgliedschaft Eine Mitgliedschaft bei den NThusiasten kostet 10 Euro für ein ganzes Jahr. Schnupperbesuche sind jederzeit möglich. Kontakt NThusiasten Tel. 0621 2981016 post@nthusiasten-mannheim.de

Schnawwl-Paten Erfüllen Sie große und kleine Theaterträume! Seit vielen Jahren ermöglichen die Schnawwl-Paten Kindern und Jugendlichen faszinierende Besuche des Jungen Nationaltheaters, wenn in der Familie das Geld für den Theaterbesuch nicht reicht. Sie unterstützen Kinderheime, Kitas und Schulen, damit bei Theaterbesuchen ganzer Gruppen niemand ausgeschlossen bleibt. Dank der Schnawwl-Paten können diese Kinder und Jugendlichen, wenn sie selbst gern Theater spielen, an den Spielclubs der Jungen Bürgerbühne teilnehmen. Helfen Sie uns, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Theater zu ermöglichen. Werden auch Sie Schnawwl-Pate. Eine Schnawwl-Patenschaft kostet nur 25 Euro im Jahr und ist nicht personengebunden. Sie können auch mehrere Patenschaften übernehmen. Das jährliche Patentreffen bietet die Möglichkeit, Ideen auszutauschen, sich über laufende Projekte am Jungen NTM zu informieren, gemeinsam eine Inszenierung anzuschauen und Ensemble und Mitarbeiter kennenzulernen.

Ansprechpartnerin Beatrice Gilbert Tel. 0621 1680 215 beatrice.gilbert@mannheim.de Mehr Informationen finden Sie unter dem Stichwort Schnawwl-Paten sowohl auf der Homepage der Freunde und Förderer als auch auf der des NTM.


Vorwort

Mitten ins Herz. Werden Sie Fรถrderer des NTM! Wir beraten Sie gern.

Oper

Kontakt: Anita Kerzmann Leitung Fundraising Tel: 0621/1680 216 Fax: 0621/1680 591 anita.kerzmann@mannheim.de

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Nationaltheater Mannheim


Was steht bei Ihrem Opernbesuch im Vordergrund?

Ich möchte die Premieren des neuen Schauspielensembles erleben.

Mich beeindrucken große Inszenierungen im Schauspielhaus.

ABO C

Ich gehe gerne abwechselnd ins Schauspielhaus und ins Studio.

ABO A

ABO K

ABO W

ABO B

ABO O

Ich möchte Theater an wechselnden Wochentagen erleben.

Welche Wünsche haben Sie an Ihren Theaterbesuch?

ABO G

156

Samstag- und Sonntagtermine gemischt

ABO H

Ein fester Wochentag steht bei meinem Theaterbesuch im Vordergrund.

Schauspielabo 4+4

Ich möchte eine bunte Mischung sehen und etwa einmal im Monat ins Theater gehen.

Schauspielabo I / Schauspielabo II

ABO S

ABO SAM

Nur am Samstag

abends

Ich gehe gerne am Wochenende ins Theater.

nachmittags

ABO NA

Ich sehe mir gerne die Premieren an und gehe häufig ins Theater.

ABO PSCH

ABO PM

ABO F

Freitag

Ich gehe gerne unter der Woche ins Theater.

Ich möchte unbedingt die Premieren des Opernhauses erleben.

ABO D

Oper

Donnerstag

Opernabo

Ich möchte eine gute Mischung des Mannheimer Repertoires und der Opern der neuen Spielzeit sehen.

Starbesetzung und festliches Ambiente

ABO FOA

Mittwoch

ABO M

Vorwort


Vorwort

Mit meinem Partner oder guten Freunden. Allein

Welches Abo passt zu mir?

Tanz

Oper, Schauspiel, Tanz

Tanz-Wahlabo

157

Abonnement Entscheidung

Regionalabo

Mit anderen Theaterinteressierten aus meinem Wohnort.

extraKlasse Abo

Gemischtes Wahlabo

Theater Card

Kombination aus Schauspiel und Kino

Mischung aus allen Sparten

Sind Sie unter 25?

Ja

Jugendabo 25

Junges NTM

Nein

Gemischtes Wahlabo

Oper, Schauspiel, Tanz

In welche Sparte gehen Sie gerne?

Gemeinschaftsabo Schauspiel

Junges NTM, Schauspiel im Studio Werkhaus

Mit meinen Schülern oder Mitschülern.

Mit wem möchten Sie Ihren Theaterabend genießen? Mit meinen Arbeitskollegen oder mit meinem Freundeskreis. (mind. 10 Personen)

Tanzabo pas de deux

Schauspiel-Wahlabo

Schauspiel

Das Abo ist Anlass nach Lust und Laune regelmäßig – gerne auch mal kurzfristig – ins Theater zu gehen.

Gemeinschaftsabo Maxi / Medium

Oper, Schauspiel, Tanz

In welche Sparte gehen Sie gerne?

Tanz

Opern-Wahlabo

Oper

Ich bin ein großer Fan des Nationaltheaters und sehe das Abo als Gelegenheit den neuen Spielplan der Saison zu erleben.

Gemeinschaftsabo Special

Schauspiel

Oper

Was wünschen Sie sich von Ihrem Abo?

Schauspiel

Was möchten Sie im Theater sehen?

Dass mein Terminkalender mit festen Abenden durchgeplant ist und ich das Privileg meines eigenen Sitzplatzes im Nationaltheater genieße.

Oper

Was reizt Sie an Ihrem Theaterbesuch?


Vorwort Oper

Wir begeistern mit Energie.

158

www.mvv.de


Preisvorteil Sie sparen je nach Platzgruppe bis zu 40% gegenüber dem regulären Einzelkartenpreis. Umtauschrecht Sie können eine Ihrer AboVorstellungen kurzfristig nicht besuchen? Tauschen Sie Ihre Karte bis 2 Tage vor der Vorstellung gegen eine geringe Gebühr um oder verschenken Sie Ihren Theaterbesuch. Ihr Abo-Ausweis ist nicht personengebunden. Programmversand Gerne schicken wir Ihnen unser Spielzeitheft und unseren Monatsleporello postalisch zu.

Spielplanpräsentation Unser Intendanten-Team stellt Ihnen am So, 8. Juli 2018 das Programm der Spielzeit 2018/19 vor. Bei dieser Gelegenheit werden wir Ihnen ein exklusiv für Sie zusammengestelltes Bühnenprogramm mit unseren Künstlern präsentieren. Kaufvorzug Als Abonnent können Sie Karten für Ihren Lieblingsplatz bereits 2 Tage vor dem regulären Vorverkaufsbeginn erwerben. Und das Beste: Sie erhalten 10% Preisnachlass bei Karten für Sonderveranstaltungen und Veranstaltungen in Preisgruppe A im Opernhaus, 25% für alle anderen Karten. Als Abonnent genießen Sie zudem Preisvorteile an anderen Theatern im Rhein-MainNeckar-Theaterverbund (siehe S. 176).

Abonnentenspecials Entdecken Sie zusammen mit anderen Abonnenten die kleinen und großen Geheimnisse der Theaterarbeit: Einmal im Monat entführen Künstler und Mitarbeiter Sie in die Welt des NTM und gewähren Ihnen einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen.

Ihre Abo-Vorteile

Sitzplatz-Garantie Je nach Abonnement haben Sie im Nationaltheater Ihren festen Stammplatz.

Service

Ihre Abo-Vorteile

Jederzeit Abonnent werden Ein Abo können Sie auch während der laufenden Spielzeit erwerben. Der jeweilige Preis wird dementsprechend angepasst. Gerne beraten wir Sie persönlich über unser umfangreiches Angebot.

159

Abonnement-Service Tel. 0621 1680 160 Fax 0621 1680 463 Mo 9.00–13.00 Uhr Di–Fr 9.00–17.00 Uhr E-Mail abobuero@mannheim.de

Abobüro im Theaterfoyer Am Goetheplatz 1, 68161 Mannheim Mo 11.00–13.00 Uhr, Di–Fr 11.00–18.00 Uhr


Vorwort Oper

Kultur zu schätzen, heißt für uns sie zu fördern.

160

Mit seinem kulturellen Engagement wirkt FUCHS als standortverbundenes Unternehmen an der Zukunftsaufgabe mit, die Metropolregion Rhein-Neckar zu einem der attraktivsten Lebens- und Wirtschaftsräume im Herzen Europas zu machen. FUCHS PETROLUB SE www.fuchs.com/gruppe


01.

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

Premierenabos

Premierenabo Musiktheater (Abo PM) 6 Opernpremieren, 1 Tanzpremiere und 1 Koproduktion Oper/Tanz im Opernhaus

So, 28.10.2018 Die Meistersinger von Nürnberg Sa, 17.11.2018 Blaubarts Geheimnis (Tanz) Sa, 15.12.2018 Marienvesper So, 17.02.2019 Orpheus in der Unterwelt Do, 14.03.2019 Sanssouci (Koproduktion) Fr, 12.04.2019 House of Usher Sa, 25.05.2019 Pelléas et Mélisande Sa, 13.07.2019 Il trovatore

Ia I II III IV

620,00 460,80 374,40 292,00 208,00

Premierenabo Schauspiel (Abo PSCH) 6 Schauspielpremieren im Schauspielhaus

Sa, 29.09.2018 Der Elefantengeist Sa, 27.10.2018 Istanbul Sa, 02.02.2019 Orestie Sa, 30.03.2019 Ansichten eines Clowns Sa, 27.04.2019 Hoppla, wir leben! Do, 20.06.2019 Maria Stuart

I II III IV

171,00 141,00 114,00 72,00

Premieren-Sonderabo (Abo S) 6 Schauspielpremieren, 1 Musiktheaterpremiere sowie 5 weitere Musiktheatervorstellungen

Fr, 28.09.2018 Die Räuber Do, 11.10.2018 Judas Sa, 10.11.2018 Die Meistersinger von Nürnberg Sa, 01.12.2018 Findet uns das Glück? Do, 20.12.2018 Marienvesper Di, 19.02.2019 Orpheus in der Unterwelt Sa, 23.02.2019 Meine geniale Freundin So, 24.03.2019 Francesca da Rimini (konzertant) Sa, 30.03.2019 Ansichten eines Clowns Sa, 27.04.2019 Hoppla, wir leben! Sa, 15.06.2019 Salome Do, 18.07.2019 Il trovatore

Ia I II III IV

438,00 399,00 342,00 279,00 183,00

Ia I II III IV

630,00 501,00 444,00 342,00 204,00

02.

Abonnements

Aboart

Service

Abo-Überblick

Abo der Festlichen Opernabende

Abo der Festlichen Opernabende (Abo FOA) 6 Opernvorstellungen mit internationaler Starbesetzung

Weitere Informationen zu den Gästen entnehmen Sie bitte der gesonderten FOABroschüre, die im Sommer 2018 erscheint. Gerne senden wir Ihnen diese kostenfrei und unverbindlich zu.

161

Sa, 20.10.2018 Don Giovanni mit Michael Volle als Don Giovanni und Erwin Schrott als Leporello So, 18.11.2018 Rigoletto mit Žeijlko Lu i als Rigoletto und Jean Francois Borras als Duca di Mantova Sa, 12.01.2019 La bohème mit Anita Hartig als Mimi und Stephen Costello als Rodolfo Fr, 01.03.2019 Madama Butterfly mit N.N. als Cio Cio San und Riccardo Massi als F.B. Pinkerton So, 07.04.2019 Fidelio mit Anja Kampe als Leonore und Roberto Saccà als Florestan Sa, 18.05.2019 Don Carlo mit Marina Prudenskaja als Eboli und Ludovic Tezier als Posa


Vorwort Oper

Herz trifft Hightech.

In Mannheim entwickeln wir innovative Produkte für Menschen

162

mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als zukunftsorientierter HightechCampus zeichnen wir uns aus durch eine offene Arbeitskultur, Diversität und echte Machermentalität. Kurz: Hightech mit Herz.


02.

Stücke

1 Übernachtung im Komfortzimmer inkl. Frühstück, Internet und Nutzung des Fitnessbereichs 1 Eintrittskarte für einen Festlichen Opernabend Ihrer Wahl in Preiskategorie 1 Preis: 164 Euro pro Person im Doppelzimmer, 199 Euro im Einzelzimmer

Die Buchung der Zimmer inkl. Opernkarten erfolgt nach Verfügbarkeit. Am 7. April 2019 ist das Angebot leider nicht buchbar. Für die Reservierung melden Sie sich bitte direkt beim Dorint Kongresshotel Mannheim: Tel. 0621 12510.

Opernabo

Opernabo 6 Opernvorstellungen

Sa, 29.09.2018 Werther Do, 08.11.2018 Don Giovanni Fr, 07.12.2018 Madama Butterfly Fr, 18.01.2019 Die Liebe zu drei Orangen Sa, 13.04.2019 Sanssouci (Koproduktion) So. 02.06.2019 Pelléas et Mélisande

Ia I II III IV

264,00 228,00 204,00 162,00 108,00

Abo SCH I Fr, 05.10.2018 Schauspiel Fr, 09.11.2018 Schauspiel So, 27.01.2019 Schauspiel Fr, 01.03.2019 Schauspiel Sa, 06.04.2019 Schauspiel So, 12.05.2019 Schauspiel Juni/Juli 2019 Schauspiel im Studio

I II III IV

163,50 136,50 107,70 73,50

I II III IV

146,00 130,00 110,00 86,00

Abonnements

Mit dem Dorint Kongresshotel, das nur wenige Gehminuten vom NTM entfernt liegt, bieten wir ein gemeinsames Arrangement zu den Festlichen Opernabenden in der Spielzeit 2018/19 an:

04.

Preis in Euro

Abo der Festlichen Opernabende

Reisearrangement

03.

Platzkategorie

Service

Aboart

Schauspielabo

Schauspielabos I und II 6 Schauspielvorstellungen im Schauspielhaus, 1 im Studio

Abo SCH II Di, 23.10.2018 Schauspiel Sa, 08.12.2018 Schauspiel Fr, 18.01.2019 Schauspiel März/April 2019 Schauspiel im Studio Fr, 10.05.2019 Schauspiel So, 02.06.2019 Schauspiel So, 14.07.2019 Schauspiel Oktober 2018 Schauspiel im Studio Fr, 02.11.2018 Schauspiel Fr, 21.12.2018 Schauspiel Februar 2019 Schauspiel im Studio Fr, 22.03.2019 Schauspiel April 2019 Schauspiel im Studio Sa, 18.05.2019 Schauspiel Juni 2019 Schauspiel im Studio

Theater Card

Mit der Theater Card geht es für nur 60 Euro* 3 Mal ins Schauspielhaus und 3 Mal ins Kino. Die Theater Card ist im NTM und unter www.kinoshop.de erhältlich. Weitere Infos erhalten Sie unter 0621 1680 160. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Cineplex und das Nationaltheater Mannheim ermöglichen all ihren Besuchern, ihre Spielstätten zum Kinopreis kennenzulernen.

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Schauspielabo 4 + 4 (Abo SCH 4 + 4) 4 Schauspielvorstellungen im Schauspielhaus, 4 im Studio

Erhältlich ab Kategorie III, Preis: 60 Euro

*Eventuelle Zuschläge bei Filmvorführungen. Nicht einlösbar für Sonderveranstaltungen sowie Klassik-Übertragungen.


Vorwort

BASF-Kulturprogramm 2018 / 2019

Klassik fĂźr die ganze Familie. Mit der Familienkarte mehr als 30 % sparen.*

Oper

www.basf.de/kultur

164 * Das Angebot gilt fĂźr zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 18 Jahre.


05.

Stücke

Preis in Euro

Tanzabo

Tanzabo Pas de deux Ludwigshafen und Mannheim verbinden sich: 3 Tanzpremieren im NTM und 3 Tanzgastspiele im Pfalzbau

Sa, 17.11.2018 NTM Tanz: Blaubarts Geheimnis Tanzstück von Stephan Thoss Fr, 11.01.2019 NTM Tanz: Die vier Jahreszeiten / Empty House Choreografien von Johan Inger und Giuseppe Spota Fr, 24.05.2019 NTM Tanz: Evolution Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss Fr, 26.10.2018 Ballet National de Marseille, Frankreich (Festspieleröffnung): Extremalism / Bolero | Choreografien von Emio Greco und Pieter C. Scholten Sa, 26.01.2019 Company Wayne McGregor, Großbritannien: Autobiography | Choreografie von Wayne McGregor So, 17.03.2019 Grupo Corpo, Brasilien Choreografien von Rodrigo Pederneiras

I II III IV

198,00 168,00 150,00 126,00

Das Tanzabo Pas de deux können Sie im Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen erwerben. Theater im Pfalzbau: Theaterplatz 67059 Ludwigshafen Tel. 0621 504 2558 pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de Telefonischer Kartenverkauf: Mo – Fr 10.00 –13.00 Uhr, 16.30 –19.00 Uhr Sa 11.00 –13.00 Uhr

Gemischtes Abo

Kleines Gemischtes Abo (Abo C) 4 Opern-, 3 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen und 1 Koproduktion Oper/Tanz

So, 23.09.2018 Werther So, 14.10.2018 Schauspiel Di, 20.11.2018 Don Giovanni Sa, 22.12.2018 Schauspiel Sa, 19.01.2019 Blaubarts Geheimnis (Tanz) Sa, 09.02.2019 Schauspiel Fr, 22.03.2019 Sanssouci (Koproduktion) Fr, 26.04.2019 Norma Sa, 29.06.2019 Tosca

Ia I II III IV

303,00 273,00 241,00 194,00 124,00

Mittwoch Abo M Blau 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Mi, 03.10.2018 Rigoletto Mi, 31.10.2018 Schauspiel Mi, 21.11.2018 Blaubarts Geheimnis (Tanz) Mi, 05.12.2018 Schauspiel Mi, 16.01.2019 La bohème Mi, 20.02.2019 Schauspiel Mi, 27.03.2019 Schauspiel Mi, 17.04.2019 House of Usher Mi, 08.05.2019 Schauspiel Mi, 05.06.2019 Norma Mi, 03.07.2019 Schauspiel Mi, 24.07.2019 Pelléas et Mélisande

Ia I II III IV

351,00 327,00 264,00 210,00 144,00

Mittwoch Abo M Rot 5 Opern-, 5 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen und 1 Koproduktion Oper/Tanz

Mi, 03.10.2018 Schauspiel Mi, 31.10.2018 Rigoletto Mi, 28.11.2018 Schauspiel Mi, 12.12.2018 Schauspiel Mi, 23.01.2019 Madama Butterfly Mi, 13.02.2019 Die vier Jahreszeiten / Empty House (Tanz) Mi, 13.03.2019 Fidelio Mi, 03.04.2019 Schauspiel Mi, 24.04.2019 Schauspiel Mi, 29.05.2019 Pelléas et Mélisande Mi, 19.06.2019 Tosca Mi, 03.07.2019 Sanssouci (Koproduktion)

Ia I II III IV

351,00 327,00 264,00 210,00 144,00

07.

Abonnements

06.

Platzkategorie

Service

Aboart

Abos an festen Tagen

165


Vorwort Oper 166

Wir bauen in T 4 73 hochwertige Wohnungen fĂźr stilbewusste City-Liebhaber! Gehen Sie auf einen virtuellen Spaziergang durch Ihr neues Zuhause: www.quadrat4-mannheim.de

LEBEN IN DER STADT!


07.

St端cke

Platzkategorie

Preis in Euro

Abos an festen Tagen Do, 18.10.2018 Schauspiel Do, 01.11.2018 Die Meistersinger von N端rnberg Do, 06.12.2018 Schauspiel Do, 17.01.2019 Die vier Jahreszeiten / Empty House (Tanz) Do, 07.02.2019 Die Liebe zu drei Orangen Do, 28.02.2019 Schauspiel Do, 28.03.2019 Norma Do, 18.04.2019 Francesca da Rimini (konzertant) Do, 02.05.2019 Schauspiel Do, 30.05.2019 Tosca Do, 04.07.2019 Schauspiel Do, 25.07.2019 Il trovatore

Ia I II III IV

351,00 327,00 264,00 210,00 144,00

Donnerstag Abo D Gr端n 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Do, 27.09.2018 Don Giovanni Do, 01.11.2018 Schauspiel Do, 22.11.2018 Werther Do, 06.12.2018 Blaubarts Geheimnis (Tanz) Do, 20.12.2018 Schauspiel Do, 24.01.2019 Schauspiel Do, 21.02.2019 Der Ring an einem Abend Do, 14.03.2019 Schauspiel Do, 11.04.2019 Schauspiel Do, 16.05.2019 House of Usher Do, 06.06.2019 Marienvesper Do, 18.07.2019 Schauspiel

Ia I II III IV

351,00 327,00 264,00 210,00 144,00

Freitag Abo F Gelb 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Fr, 28.09.2018 Rigoletto Fr, 19.10.2018 Schauspiel Fr, 09.11.2018 Madama Butterfly Fr, 07.12.2018 Schauspiel Fr, 28.12.2018 Blaubarts Geheimnis (Tanz) Fr, 25.01.2019 Marienvesper Fr, 15.02.2019 Schauspiel Fr, 15.03.2019 Schauspiel Fr, 12.04.2019 Schauspiel Fr, 24.05.2019 Don Carlo Fr, 14.06.2019 Schauspiel Fr, 12.07.2019 Salome

Ia I II III IV

417,00 378,00 324,00 264,00 183,00

Freitag Abo F Gr端n 4 Opern-, 6 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen und 1 Koproduktion Oper/Tanz

Fr, 21.09.2018 Aschenputtel Fr, 12.10.2018 Schauspiel Fr, 02.11.2018 Don Giovanni Fr, 23.11.2018 Schauspiel Fr, 14.12.2018 Schauspiel Fr, 11.01.2019 Marienvesper Fr, 08.02.2019 Fidelio Fr, 08.03.2019 Schauspiel Fr, 29.03.2019 Sanssouci (Koproduktion) Fr, 03.05.2019 Schauspiel Fr, 07.06.2019 Schauspiel Fr, 19.07.2019 Carmen (Tanz)

Ia I II III IV

417,00 378,00 324,00 264,00 183,00

Abonnements

Donnerstag Abo D Blau 6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Service

Aboart

167


Vorwort Oper

Morgen ist einfach. Wenn man sich mit der richtigen Anlagestrategie auch bei niedrigen Zinsen WĂźnsche erfĂźllen kann. 168

Sprechen Sie uns an.

spkrnn.de


07.

Stücke

Preis in Euro

Abos an festen Tagen

Samstag Abo SAM 4 Opern-, 3 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Sa, 22.09.2018 Don Giovanni Sa, 13.10.2018 Werther Sa, 03.11.2018 Schauspiel Sa, 15.12.2018 Schauspiel Sa, 05.01.2019 Marienvesper Sa, 20.04.2019 House of Usher Sa, 11.05.2019 Carmen (Tanz) Sa, 13.07.2019 Schauspiel

Ia I II III IV

288,00 260,00 220,00 178,00 122,00

Abonnements

08.

Platzkategorie

Service

Aboart

Nachmittags- und Wochenendabos So, 14.10.2018 Don Giovanni So, 04.11.2018 Schauspiel So, 25.11.2018 Die Meistersinger von Nürnberg So, 16.12.2018 Hänsel und Gretel So, 13.01.2019 Schauspiel So, 10.02.2019 Madama Butterfly So, 17.03.2019 Schauspiel So, 31.03.2019 Francesca da Rimini (konzertant) So, 14.04.2019 Schauspiel So, 26.05.2019 Carmen (Tanz) So, 30.06.2019 Sanssouci (Koproduktion) So, 21.07.2019 Il trovatore

Ia I II III IV

326,00 286,00 232,00 186,00 130,00

Sonntagnachmittag Abo NA 2 6 Opern-, 4 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen und 1 Koproduktion Oper/Tanz

So, 14.10.2018 Don Giovanni So, 11.11.2018 Schauspiel So, 25.11.2018 Die Meistersinger von Nürnberg So, 16.12.2018 Hänsel und Gretel So, 20.01.2019 Schauspiel So, 10.02.2019 Madama Butterfly So, 10.03.2019 Schauspiel So, 31.03.2019 Francesca da Rimini (konzertant) So, 05.05.2019 Schauspiel So, 26.05.2019 Carmen (Tanz) So, 30.06.2019 Sanssouci (Koproduktion) So, 21.07.2019 Il trovatore

Ia I II III IV

326,00 286,00 232,00 186,00 130,00

Wochenende Abo W 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 16.09.2018 Don Giovanni So, 07.10.2018 Madama Butterfly Sa, 17.11.2018 Schauspiel So, 09.12.2018 Blaubarts Geheimnis (Tanz) So, 30.12.2018 Schauspiel So, 20.01.2019 Die Meistersinger von Nürnberg So, 17.02.2019 Schauspiel Sa, 23.03.2019 Orpheus in der Unterwelt So, 28.04.2019 Schauspiel Sa, 11.05.2019 Schauspiel Sa, 01.06.2019 Schauspiel So, 14.07.2019 Pelléas et Mélisande

Ia I II III IV

417,00 378,00 324,00 264,00 183,00

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Sonntagnachmittag Abo NA 1 6 Opern-, 4 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen und 1 Koproduktion Oper/Tanz


Vorwort

WE MAKE PROGRESS WORK

Oper

Bilfinger weiß, worauf es in der Prozessindustrie ankommt: Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit – und das zu jeder Zeit. Mit vielseitigen Industriedienstleistungen in den beiden Geschäftsfeldern Engineering & Technologies sowie Maintenance, Modifications & Operations entlasten rund 36.000 Mitarbeiter unsere Kunden in Kontinental- und Nordwesteuropa, Nordamerika und im Nahen Osten. Nachhaltige Qualitätslösungen für Industrieanlagen, das ist unser Know-how! www.bilfinger.com

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BILFINGER SE


09.

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

Abos an wechselnden Tagen So, 30.09.2018 Schauspiel Fr, 26.10.2018 Aschenputtel Fr, 16.11.2018 Schauspiel Sa, 08.12.2018 Werther Sa, 05.01.2019 Schauspiel So, 27.01.2019 La bohème So, 24.02.2019 Die Liebe zu drei Orangen Di, 19.03.2019 Schauspiel Do, 04.04.2019 Orpheus in der Unterwelt Di, 07.05.2019 Schauspiel Fr, 31.05.2019 House of Usher Fr, 12.07.2019 Evolution (Tanz)

Ia I II III IV

384,00 342,00 300,00 240,00 162,00

Abo B 6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Do, 04.10.2018 Let‘s Beat (Tanz) Fr, 26.10.2018 Aschenputtel Mi, 14.11.2018 Schauspiel Sa, 08.12.2018 Werther So, 06.01.2019 Schauspiel So, 27.01.2019 La bohème So, 24.02.2019 Die Liebe zu drei Orangen Sa, 16.03.2019 Schauspiel Do, 04.04.2019 Orpheus in der Unterwelt Di, 30.04.2019 Schauspiel Fr, 31.05.2019 House of Usher Di, 09.07.2019 Schauspiel

Ia I II III IV

384,00 342,00 300,00 240,00 162,00

Abo G 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 21.10.2018 Werther So, 11.11.2018 Rigoletto Di, 18.12.2018 Schauspiel Do, 10.01.2019 Die Liebe zu drei Orangen So, 03.02.2019 Schauspiel So, 10.03.2019 Norma Sa, 30.03.2019 Orpheus in der Unterwelt Mo, 29.04.2019 Schauspiel Di, 28.05.2019 Schauspiel Fr, 07.06.2019 Carmen (Tanz) Fr, 05.07.2019 Schauspiel So, 21.07.2019 Schauspiel

Ia I II III IV

384,00 342,00 300,00 240,00 162,00

Abo H 4 Opern-, 6 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen und 1 Koproduktion Oper/Tanz

Sa, 06.10.2018 Don Giovanni Sa, 10.11.2018 Schauspiel Fr, 21.12.2018 La bohème Fr, 04.01.2019 Schauspiel Di, 15.01.2019 Fidelio Do, 14.02.2019 Schauspiel Sa, 02.03.2019 Die Liebe zu drei Orangen Sa, 23.03.2019 Schauspiel Di, 09.04.2019 Schauspiel Fr, 17.05.2019 Sanssouci (Koproduktion) Sa, 08.06.2019 Schauspiel Sa, 06.07.2019 Carmen (Tanz)

Ia I II III IV

384,00 342,00 300,00 240,00 162,00

Abonnements

Abo A 6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Service

Aboart

171


Service

Aboart

09.

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

Abos an wechselnden Tagen Sa, 29.09.2018 Werther Sa, 20.10.2018 Schauspiel Do, 08.11.2018 Don Giovanni Fr, 07.12.2018 Madama Butterfly Fr, 28.12.2018 Schauspiel Fr, 18.01.2019 Die Liebe zu drei Orangen So, 10.02.2019 Schauspiel So, 31.03.2019 Schauspiel Do, 25.04.2019 Carmen (Tanz) So, 02.06.2019 Pelléas et Mélisande Sa, 06.07.2019 Schauspiel Sa, 20.07.2019 Schauspiel

Ia I II III IV

384,00 342,00 300,00 240,00 162,00

Abo O 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 07.10.2018 Schauspiel So, 21.10.2018 Werther So, 11.11.2018 Rigoletto Mi, 19.12.2018 Schauspiel Do, 10.01.2019 Die Liebe zu drei Orangen Fr, 08.02.2019 Schauspiel So, 10.03.2019 Norma Sa, 30.03.2019 Orpheus in der Unterwelt Sa, 13.04.2019 Schauspiel Sa, 04.05.2019 Schauspiel Fr, 07.06.2019 Carmen (Tanz) So, 07.07.2019 Schauspiel

Ia I II III IV

384,00 342,00 300,00 240,00 162,00

Opern-Wahlabo 8 Tickets für Opernvorstellungen Ihrer Wahl

I II III IV

328,00 272,00 208,00 144,00

Schauspiel-Wahlabo 8 Tickets für Schauspielvorstellungen Ihrer Wahl

I II III IV

196,00 160,00 128,00 92,00

Tanz-Wahlabo Plus 4 Tickets für Tanzvorstellungen des NTM Tanz Ihrer Wahl plus exklusive Einladung zu einem besonderen Highlight

I II III IV

120,00 98,00 78,00 55,00

Gemischtes Wahlabo 12 Tickets für Opern-, Schauspiel- und Tanzvorstellungen Ihrer Wahl (6x Oper/Tanz, 6x Schauspiel)

I II III IV

393,00 324,00 252,00 177,00

Abonnements

Abo K 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

10.

Wahlabos

172

JugendAbo25 Schüler, Studierende und Auszubildende bis 25 Jahre erhalten mit dem JugendAbo25 fünf Wahlabotickets für 60 Euro.

Pro Vorstellung kann ein Wahlaboticket eingelöst werden (online und an der Theaterkasse, gilt nicht für Premieren und Sonderveranstaltungen). Die Wahlabotickets sind nicht übertragbar und eine Spielzeit gültig.

Kontakt Abonnementbüro Tel. 0621 1680 160 abobuero@mannheim.de


10.

Wahlabos Ab einer Gruppengröße von 10 Schülern erhalten diese das Abo zum Preis von 48 Euro. Für die Kontaktperson (egal ob Schüler oder Lehrer) ist das extraKlasseAbo kostenfrei. Aboeinstieg nur zu Spielzeitbeginn möglich. Anmeldeschluss: 15. Oktober 2018

Kontakt Martina König Tel. 0621 1680 160 martina.koenig@mannheim.de

Abonnements

extraKlasse Abo Das extraKlasse-Abonnement richtet sich an die ganze Schule und eignet sich für Schüler aller Schulformen ab 14 Jahren. In 8 frei wählbaren, klassenübergreifenden Theaterbesuchen (davon bis zu 4 im Opernhaus) erleben Sie das Nationaltheater in seiner ganzen Vielfalt.

11.

Service

Informationen

Aboart

Gruppenabos

In bester Gesellschaft ins Theater. Ob mit den Arbeitskollegen, den Nachbarn oder als Verein. Grundsätzlich gilt: Ab 10 Personen können Gruppen zu ermäßigten Konditionen ein gemeinschaftliches Abo erwerben. Der Gruppenleiter erhält als Organisator ein Freiabonnement. Die Stücke können Sie mit Ihrer Gruppe gemeinsam auswählen. Besucher aus dem Umland, welche die Fahrt zum Theater nicht alleine antreten wollen, sind eingeladen, sich einer der bestehenden Regionalgruppen anzuschließen. Wir beraten Sie gern.

Das Theaterpaket für Unternehmen, Vereine, Institutionen und sonstige Gruppen garantiert freie Stückwahl zu sehr günstigen Konditionen. Erleben Sie Kultur gemeinsam mit Kollegen, Freunden und Familienangehörigen.

Regionalabo

Einen sicheren, bequemen und gut organisierten Theaterbesuch garantiert das Regionalabo zu günstigen Konditionen. Regionalabogruppen gibt es im Umkreis von 70 km um Mannheim. Vielleicht fährt auch ein Bus durch Ihren Ort. Fragen Sie uns!

Regionalabo-Gruppen gibt es bereits in:

Altlußheim, Bad Dürkheim,Bensheim, Böhl-Iggelheim, Carlsberg, Dannstadt-Schauernheim, Edenkoben, Edingen, Freinsheim, Fürth, Geinsheim, Großsachsen, Grünstadt, Hanhofen, Haßloch, Heddesheim, Heidelberg, Hemsbach, Heppenheim, Hirschberg, Hirschhorn, Hochdorf-Assenheim, Hockenheim, Ilvesheim, Ketsch, Ladenburg, Lambsheim, Lampertheim, Leutershausen, Limburgerhof, Maxdorf, Meckenheim, Mosbach, Mutterstadt, Neckarhausen, Neulußheim, Neustadt, Schriesheim, Schwetzingen, Sinsheim, Speyer, Waibstadt, WaldMichelbach, Weinheim, Weisenheim am Sand, Wilhelmsfeld, Worms

Kontakt

Doris Brachmann (Gemeinschaftsabo) Tel. 0621 1680 532 doris.brachmann@mannheim.de Bettina Rochow (Regionalabo) Tel. 0621 1680 310 bettina.rochow@mannheim.de

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Gemeinschaftsabo


Service

Karten und Service

Karten und Service

Telefonischer Kartenvorverkauf Tel. 0621 1680 150 Fax 0621 1680 258 Mo–Fr 9.00 –19.00 Uhr Sa 9.00 –13.00 Uhr E-Mail nationaltheater.kasse@ mannheim.de Internet www.nationaltheatermannheim.de Buchen Sie online und empfangen Sie Ihre Eintrittskarten via E-Mail. Tageskasse im Theaterfoyer Am Goetheplatz 1, 68161 Mannheim Mo–Sa 11.00 –18.00 Uhr Und an allen Vorstellungstagen im Opern- und Schauspielhaus von 18.00 bis 20.00 Uhr sowie jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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Vorstellungskasse Studio Mozartstr. 11 An allen Vorstellungstagen jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Abo-Büro Tel. 0621 1680 160 Fax 0621 1680 463 Mo 9.00 –13.00 Uhr Di–Fr 9.00 –17.00 Uhr E-Mail abobuero@mannheim.de

Abobüro im Theaterfoyer Am Goetheplatz 1, 68161 Mannheim Mo 11.00 –13.00 Uhr Di–Fr 11.00 –18.00 Uhr Kartenvorverkauf Junges Nationaltheater Tel. 0621 1680 302 Fax 0621 1680 308 Mo, Mi–Fr 9.00 –12.00 Uhr, 14.00 –17.00 Uhr Di 14.00 –17.00 Uhr E-Mail jungesnationaltheater@ mannheim.de Vorstellungskasse Junges Nationaltheater Brückenstr. 2, Alte Feuerwache am Alten Messplatz, 68167 Mannheim Bei Schulvorstellungen jeweils 30 Minuten und bei Abendund Familienvorstellungen jeweils 1 Stunde vorher

Kartenvorverkauf in den Theaterferien In den Theaterferien (27.07. – 09.09.2018) hat die Tageskasse im Theaterfoyer Mo, 30.07. – Sa, 11.08.2018 sowie wieder ab 27.08. geöffnet: Mo–Sa 11.00 –18.00 Uhr Tel. Mo–Fr 10.00–18.00 Uhr, Sa 10.00–13.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Vorverkaufsstellen 1 DiesbachMedien GmbH Friedrichstraße 24 69469 Weinheim 2 Kundenforen des Mannheimer Morgen Öffnungszeiten unter www.morgenweb.de 3 Mannheimer Morgen P 3, 4 –5 68161 Mannheim 4 Südhessen Morgen Hauptstraße 20 68526 Ladenburg 5 Bergsträßer Anzeiger Rodensteinstraße 6 64625 Bensheim 6 Schwetzinger Zeitung Carl-Theodor-Straße 1 68723 Schwetzingen 7 Musikalische Akademie Kartentelefon: 0621 260 44


Vorverkaufstermine In der Regel zwei Monate auf den Tag genau im Voraus beginnt der Vorverkauf für Vorstellungen im Opernhaus und immer am 3. des Vormonats für Vorstellungen im Schauspielhaus, im Studio und im Tanzhaus Käfertal. Karten für Vorstellungen des Jungen Nationaltheater erhalten Sie ab dem 20. des Vorvormonats.

Betrag erworben und später an der Theaterkasse eingelöst werden. Gutscheine sind 3 Jahre gültig. Theater für Senioren Die Informationsblätter Theater für Senioren mit ausgewählten Vorstellungen, die preislich und zeitlich den Wünschen der Senioren entsprechen, erhalten Sie bei Frau Doris Brachmann unter: doris.brachmann@mannheim.de

Karten-Service Tel. 0621 1680 150 · Fax 0621 1680 258 nationaltheater.kasse@mannheim.de

Telefonischer Kartenverkauf Mo–Fr 9.00 –19.00 Uhr Sa 9.00 –13.00 Uhr Tageskasse im Theaterfoyer Mo–Sa 11.00 –18.00 Uhr

Monatliche Programmvorschau Wir informieren Sie mit unserem Leporello ausführlich über unser bevorstehendes Monatsprogramm. Gerne senden wir Ihnen diesen postalisch 4 Wochen im Voraus für 6 Euro pro Spielzeit zu. Bereits 6 Wochen im Voraus können wir Ihnen die digitale Version per E-Mail (kostenfrei) zukommen lassen. Senden Sie bitte Ihre Bestellung mit dem Betreff »Spielplanabo« an unsere E-Mail: abobuero@mannheim.de.

Abendkasse im Theaterfoyer An allen Vorstellungstagen im Opernund Schauspielhaus von 18.00 bis 20.00 Uhr sowie jeweils 1 Std. vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

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Geschenkgutschein Verschenken Sie einen Theaterbesuch. Gutscheine können über einen frei wählbaren

Öffentliche Führungen Jeden ersten Samstag im Monat um 15.00 Uhr bietet das NTM eine öffentliche Führung an. Eintritt pro Person: 5 Euro/erm. 2,50 Euro/Familienpassinhaber frei (gegen Vorlage des Gutscheins). Tickets erhalten Sie ab dem 3. des Vormonats über die Theaterkasse. Für Gruppen besteht die Möglichkeit, einen individuellen Führungstermin zu vereinbaren. Eintritt pro Person

entsprechend der öffentlichen Führung oder 3 Euro / erm. 1,50 Euro, wenn die Führung zusammen mit einem Vorstellungsbesuch gebucht wird. Nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0621 1680 150 oder per E-Mail: nationaltheater.kasse@ mannheim.de.

Preise und Saalpläne

Preise und Saalpläne Auf den Seiten 184 und 185 finden Sie Preise und Saalpläne von Opern- und Schauspielhaus. Preise Studio: 15 Euro /erm. 9 Euro, Preise Junges NTM: 12 Euro /erm. 7 Euro. Preisinfos zu weiteren Spielorten finden Sie auf unserer Website.

Service

Preise und Saalpläne


Service

Ermäßigungen

Ermäßigungen

Theatertag Am Theatertag erhalten Abonnenten, Schüler und Studierende (bis 25 Jahre) sowie Schwerbehinderte mit Merkmal »B« im Ausweis 50 %, alle anderen Besucher 25 % Ermäßigung für die entsprechenden Vorstellungen. Der Theatertag ist jeweils ein Mal im Monat im Opern- und Schauspielhaus. Bitte achten Sie auf unsere Veröffentlichungen.

176

Schüler und Studierende Um 25 % ermäßigte Karten erhalten Schüler und Studierende bis 25 Jahre ab Vorverkaufsstart. Im Studio Werkhaus erhalten Schüler und Studierende Karten für 9 Euro und im Jungen NTM für 7 Euro. Jeweils 3 Tage vor Vorstellung haben sie außerdem die Möglichkeit, Last-Minute-Karten im Opernhaus für 14 Euro und im Schauspielhaus für 10 Euro auf allen Plätzen zu erwerben. Eine Reservierung der LastMinute-Karten ist nicht möglich.

Vorverkaufsstellen 1 DiesbachMedien GmbH Friedrichstraße 24 · 69469 Weinheim 2 Kundenforen des Mannheimer Morgen, Öffnungszeiten unter www.morgenweb.de

Gruppenermäßigung Opernhaus / Schauspielhaus: Gruppen ab 10 Personen erhalten 10 %, Gruppen ab 20 Personen 25 % Ermäßigung. Junges Nationaltheater: Für Gruppen ab 20 Personen gilt ein Eintrittspreis von 6 Euro pro Person. Familienpreise Eltern in Begleitung der Kinder bis 13 Jahre erhalten 15 % Ermäßigung; begleitende Kinder erhalten 25 % Ermäßigung (nur ausgewählte Vorstellungen: Aschenputtel, Hänsel und Gretel).Ermäßigung für Beeinträchtigte Schwerbehinderte mit Merkmal »B« erhalten um 25 % ermäßigte Karten ab Vorverkaufsstart. Für die Begleitperson ist der Eintritt frei. Ermäßigung für Besitzer der SWR2 Kulturkarte Besitzer der SWR2 Kulturkarte erhalten 10 % Ermäßigung auf reguläre Vorstellungen.

3 Mannheimer Morgen P 3, 4–5 · 68161 Mannheim 4 Südhessen Morgen Hauptstraße 20 · 68526 Ladenburg 5 Bergsträßer Anzeiger Rodensteinstr. 6 · 64625 Bensheim

Ermäßigung für Besitzer der Morgencard Premium, Rheinpfalz-Card und Nussbaum-Card Besitzer dieser Kundenkarten erhalten 15 % Rabatt auf unsere Musical-Produktionen. Ermäßigungen für Abonnenten im Rhein-Main-Neckar-Verbund Gegenseitige Ermäßigung in Höhe von 15 % erhalten Abonnenten für den Kauf von Einzelkarten (ausgenommen Premieren, Vorstellungen an Feiertagen, Sonderveranstaltungen, Vorstellungen im Jungen Nationaltheater sowie ermäßigte Tickets) von folgenden Theatern: Staatstheater Darmstadt, Oper Frankfurt (Ermäßigung in Höhe von 10 %), Schauspiel Frankfurt, Stadttheater Gießen, Theater Heidelberg, Pfalztheater Kaiserslautern, Staatstheater Kassel, Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Staatstheater Mainz, Nationaltheater Mannheim und Hessisches Staatstheater Wiesbaden.

6 Schwetzinger Zeitung Carl-Theodor-Straße 1 · 68723 Schwetzingen 7 Musikalische Akademie Kartentelefon: 0621 260 44


Education Management Kontakt & Informationen Simone Doczkal Tel. 0621 1680 389 simone.doczkal@mannheim.de

Weitere Angebote für Schulklassen Produktionsklassen, mobile Produktionen, die »Schule der praktischen Weisheit« für Abiturienten (siehe S. 96), Führungen hinter die Kulissen (siehe S. 175) und Workshops runden das Programm ab. Für Lehrer bieten wir Informationsveranstaltungen zu neuen Inszenierungen, IMPULS-Mappen und Fortbildungen an (siehe S. 143). Alle Angebote für Schulen und Schulklassen finden Sie im Detail in der Theater&SchuleBroschüre, die im Sommer 2018 erscheint. Gerne senden wir Ihnen diese kostenlos und unverbindlich auf Anfrage zu.

extraKlasse- und JugendAbo25 Martina König Tel. 0621 1680 160 martina.koenig@mannheim.de

Veranstaltungen für Studierende Einmal im Semester bietet das Nationaltheater eine Theaterparty für Studierende an sowie regelmäßige Theater-Sneaks. Darüber hinaus ermöglichen wir Studierendengruppen gerne exklusive Blicke hinter die Kulissen und bieten Rahmenprogramme zum Vorstellungsbesuch an. Karten und Abonnements für Schüler und Studierende in der Freizeit Die regulären Ermäßigungen für Schüler und Studierende bis 25 Jahre finden Sie auf Seite 176 sowie ein Wahlabonnement für Schüler und Studierende (JugendAbo 25) auf Seite 172. Verschiedene Newsletter für Pädagogen, Schüler und Studierende bieten passende Informationen für das Theatererlebnis (siehe S. 49).

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Schulkooperationen Für alle Schulen in Mannheim und der Umgebung bietet das Nationaltheater Mannheim Kooperationen an, die einen altersgerechten Vorstellungsbesuch im Klassenverbund mit theaterpädagogischer Begleitung und zu besonderen Konditionen ermöglichen (Kartenpreise zwischen 5 und 7 Euro). + TheaterStarter-Kooperation für die 1. bis 4. Klasse + enter-Kooperation ab der 5. Klasse Ohne Kooperation erhalten Sie für einen Besuch mit der Schulklasse Karten für 6 Euro im Jungen NTM, 9 Euro im Studio Werkhaus, 10 Euro im Schauspielhaus und 14 Euro im Opernhaus.

extraKlasse-Abonnement Das extraKlasse-Abonnement richtet sich an die ganze Schule und eignet sich für Schüler aller Schulformen ab 14 Jahren. In 8 frei wählbaren, klassenübergreifenden Theaterbesuchen erleben Sie das Nationaltheater in seiner ganzen Vielfalt (siehe auch S. 173).

Schüler + Studierende

Theater + Schule Unserem jungen Publikum einen individuellen Zugang zu den Kunstformen des Theaters zu ermöglichen, ist das Ziel der Education-Arbeit am Nationaltheater Mannheim.

Service

Schüler + Studierende

Beratung und Kartenverkauf Junges NTM Gerd Pranschke Tel. 0621 1680 302 gerd.pranschke@mannheim.de


Service

Ihr Theaterabend

Ihr Theaterabend

Abendbesetzung Wer für Sie auf der Bühne steht, erfahren Sie tagesaktuell auf unserer Website und am Abend als Aushang im Foyer. Öffnungszeiten Foyers Die Foyers sind in der Regel 45 Minuten vor der ersten Vorstellung geöffnet. Garderobe Sie haben die Möglichkeit, Ihre Garderobe kostenfrei im Unteren Foyer bei unserem Abendpersonal abzugeben. Zudem stehen gegen ein Pfand von 1 Euro Garderobenschränke zur Verfügung.

Gastronomie Das Theatercafé am Goetheplatz öffnet jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn und ist auch nach den Vorstellungen für Sie geöffnet. Barrierefreiheit Mehr Informationen zum barrierefreien Zugang zu unseren Spielstätten finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie unter Tel. 0621 1680 150. Fundbüro Wenn Sie etwas verloren haben, wenden Sie sich bitte an unser Abendpersonal. Tagsüber erreichen Sie das Fundbüro telefonisch unter Tel. 0621 1680 382.

Einführungsvorträge Interessantes und Wissenswertes über ein Werk erfahren Sie bei unseren Einführungsvorträgen durch die Dramaturgie. Termine werden im Monatsspielplan veröffentlicht. Programmhefte Zu den Produktionen können Sie bei unserem Abendpersonal Programmhefte erwerben. In der Regel kosten Schauspiel-/ Tanzprogramme 2 Euro, Opernprogramme 2,50 Euro, inklusive Libretto 3 Euro.

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Service

Mannheimer Bürgerbühne Die Angebote erkennen Sie in dieser Broschüre auch an der Kennzeichnung mit dem Logo der Mannheimer Bürgerbühne.

fältig zusammengesetzt wie die Stadtgesellschaft selbst: verschiedene Altersgruppen, Herkünfte, Geschlechter, Ausbildungen, Hintergründe, Wohnorte und Muttersprachen. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 90-93. Kontakt: ntm.stadtensemble@ mannheim.de

Junge Bürgerbühne Hier begegnen sich junge Menschen im Alter von 4 bis 21 Jahren aus Mannheim und Umgebung. Formate der Jungen Bürgerbühne sind: Clubs, Inszenierung, Festivals und der Junge Diskurs. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 142/143.

Mannheimer Bürgerbühne

Mannheimer Stadtensemble Mit dem Mannheimer Stadtensemble entwickelt das Schauspiel die Bürgerbühne weiter: Eine feste Gruppe von Mannheimerinnen und Mannheimern wird über zwei Spielzeiten hinweg gemeinsam künstlerisch handeln und forschen, Themen aus der Stadt ins Theater bringen und das Theater in die Stadt tragen. Das Stadtensemble ist so viel-

Kontakt: catrin.haeussler@ mannheim.de

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Vorwort Oper

Auserlesen Shoppen. 180

Willkommen im Quartier Q 6 Q 7 Hier wird Lifestyle groß geschrieben – in den Quadraten Q 6 und Q 7 erwartet Sie eine Erlebniswelt mit über 65 Marken und vielfältiger Gastronomie, die zum Shoppen, Genießen und Verweilen einlädt. Das eigene Parkhaus, mit über 1.300 Parkplätzen, sorgt für eine bequeme Anreise.

www.q6q7.de


Service

Ihr Hotelbesuch Best Western Plus Delta Park Hotel ****

Dorint Kongresshotel Mannheim

Das frisch renovierte Best Western Mannheim City freut sich, Sie in zentraler Lage mit modernem Design und neuer Ausstattung begrüßen zu dürfen.

Zentral gelegen, in der Nähe des Hauptbahnhofes, der Fußgängerzone und dem Nationaltheater.

Nur 5 Gehminuten vom Nationaltheater entfernt.Elegantes First-Class Hotel. Moderne Lobby-Bar mit Restaurantbereich und herrlicher Sommerterrasse.

C 7, 9 – 11 Tel. 0621 15920 Fax 0621 22218 info@mannheim-city.bestwestern.de www.best-western-hotel-mannheim.com

Keplerstraße 24 Tel. 0621 4451 0 Fax 0621 4451888 info@delta-park.bestwestern.de www.delta-park.de

Regionale und mediterrane Küche, täglich geöffnet bis 23 Uhr. Friedrichsring 6, Tel. 0621/ 1251-0 info.mannheim@dorint.com www.dorint.com/mannheim

Hotel Mack ***

IntercityHotel Mannheim ****

First Class Hotel Kleiner Rosengarten ****

Das denkmalgeschützte Hotel, nur 150 m hinter dem Nationaltheater.

Direkt am Hauptbahnhof gelegen, inklusive FreeCityTicket für die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Zentrale Lage, schräg gegenüber dem Nationaltheater gelegen. Einzigartiges First-Class Boutique Hotel. Sonnengeküsste Sommerterrasse.

Schlossgartenstraße 1, Ecke L 13 Tel. 0621 401 811 0 Fax 0621 401 811 200 mannheim@intercityhotel.com www.mannheim.intercityhotel.com

Feine italienisch-mediterrane Küche, geöffnet von: Montag-Sonntag bis 22:30 Uhr. U 6, 19 Tel. 0621/ 1234 769 100 info@kleiner-rosengarten.com www.kleiner-rosengarten.com

Mozartstraße 14 Tel. 0621 12420 info@hotelmack.de www.hotelmack.de

Wyndham Mannheim Hotel ***

4-Sterne Superior Hotel mit Wasserturmblick, 10 Gehminuten vom NTM entfernt. Restaurant »Vitruv«, Bar/Lounge »Leo« und grüne Innenhofoase sowie 10 Veranstaltungsräume.

Elegantes Lifestyle Hotel in Mannheim.

Augustaanlage 4-8 Tel. 0621 40050 info.royalmannheim@leonardo-hotels.com www.leonardo-hotels.de

F 4, 4 – 11 Tel. 0621 150 393 0 Fax 0621 150 393 715 info@wyndhammannheim.com www.wyndhammannheim.com

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Leonardo Royal Hotel Mannheim ****

Ihr Hotelbesuch

Best Western Hotel Mannheim City ***


Vorwort Oper

ANZEIGE 182

Wir bringen Sie mit den Linien zum Nationaltheater.

Weitere Informationen zur rnv finden Sie unter www.rnv-online.de oder auf Facebook, Twitter, YouTube und in der rnv-Smartphone-App „Start.Info“.


Service

Anreise NE

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GOETHESTRASSE

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Parken in Theaternähe

Parkplatz am NTM Einfahrt Hebelstraße

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Tiefgarage des Collini Centers Collinistraße

Nationaltheater Am Goetheplatz 1 68161 Mannheim

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Studio

Parkhaus S6

3

Casino

Theaterpauschale (freier Verkauf) 3,50€*

4

Montagehalle

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Lobby Werkhaus Mozartstraße 9-11

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Junges NTM Brückenstraße 2 (Alte Feuerwache)

7

NTM Tanzhaus Käfertal Galvanistraße Tor 6A

Theaterpauschale (Abonnement) 3€* *Preise nur bei Aufsicht P4

Parkhaus Rosengarten Einfahrt Stresemannstra.

P5

Tiefgarage Wasserturm

ÖPNV

Sie erreichen das Nationaltheater mit den Stadtbahnlinien 2, 5, 5a und 7 der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH sowie mit der Buslinie 62 Richtung Mannheim Neuhermsheim (Haltestelle »Nationaltheater«).

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P1

Spielstätten


Service Platzkategorie la

Platzkategorie I

Platzkategorie II

Platzkategorie III

Platzkategorie IV

Platzkategorie V

Aufgang B

Saalplan Opernhaus

Aufgang A

Bühne

SAAL 1 Platzkategorie

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Ia I II III IV V

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

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Platzkategorie

A

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FOA

94,00 € 70,00 € 60,00 € 45,00 € 32,00 € 19,00 €

74,00 € 54,00 € 44,00 € 34,00 € 24,00 € 13,00 €

65,00 € 48,00 € 39,00 € 30,00 € 20,00 € 12,00 €

58,00 € 42,00 € 35,00 € 28,00 € 19,00 € 12,00 €

35,00 € 25,00 € 20,00 € 16,00 € 12,00 € 6,60 €

126,00 € 103,00 € 92,00 € 72,00 € 42,00 €

A Opernpremiere, Koproduktion »Sanssouci«, Sonderveranstaltungen B Oper und Koproduktion »Sanssouci« am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag und Tanzpremieren C Oper und Koproduktion »Sanssouci« von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag; Kleines Musik-

theater (Konzerte, Tanz) am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag D Kleines Musiktheater (Konzerte, Tanz) von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag E Sonderveranstaltungen (z.B. Jazzkonzerte)

FOA Festliche Opernabende *Den FOA-Sitzplan können Sie online einsehen. Die Einteilung der Platzkategorien kann vom abgebildeten Normalplan abweichen.


Service

Platzkategorie I

Platzkategorie II

Platzkategorie III

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

F

G

H

J

46,00 € 38,00 € 29,00 € 19,00 € 10,00 €

32,00 € 26,50 € 20,50 € 15,00 € 8,00 €

27,50 € 23,50 € 17,00 € 13,00 € 7,00 €

24,50 € 19,00 € 15,00 € 12,00 € 6,00 €

F Schauspielpremiere, Tanzpremiere

G Schauspiel und Tanz am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag H Schauspiel und Tanz von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag

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Platzkategorie

Saalplan Schauspielhaus

Aufgang D

I II III IV V

Platzkategorie V

Bühne

Aufgang C Platzkategorie

Platzkategorie IV

J Sonderveranstaltungen (z. B. Autorenlesungen)


Vorwort

Oper

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Service

Mitmachen

Extrachor Seite an Seite mit den Sängern des Ensembles. Wenn Sie über eine klassische Stimme verfügen und Interesse an einem Vorsingen haben, freuen wir uns über Ihre E-Mail. Dani Juris (Chordirektor) dani.juris@mannheim.de Bewegungschor Zweimal pro Woche wird der Bewegungschor in klassischem und modernem Tanz unterrichtet. Luches Huddleston Jr. (Leiter Bewegungschor) luches.huddleston@mannheim.de

Alphabetchor (S. 40) Alexander Schweiß alphabet.chor@outlook.de

im Monat donnerstagnachmittags. Gerhard Rochel Tel. 06204 5656

Mannheimer Stadtensemble (S. 90-93) Beata Anna Schmutz ntm.stadtensemble@mannheim.de

Education Management (S. 177) Simone Doczkal Tel. 0621 1680 389 Fax 0621 1680 443 Vorstellungsbesuche Schulen im Opernhaus, Schauspielhaus, Studio: Kartentelefon 0621 1680 575 im Jungen Nationaltheater: Kartentelefon 0621 1680 302

Junge Bürgerbühne (S. 142/143) Catrin Häußler catrin.haeussler@mannheim.de Statisterie Solistisch, in Gruppen, in stummen Rollen oder mit Sprechtext – als Statist werden Sie vielfältig bei Produktionen eingesetzt. Unsere jüngsten Mitglieder sind sechs Jahre alt; nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Wir freuen uns auf Ihre Spielfreude. Martina Haimerl (Leiterin Statisterie) Tel. 0621 1680 242 martina.haimerl@mannheim.de

Mitmachen/Impressum

Kinderchor Im Kinderchor haben Kinder im Alter von 6 bis 20 Jahren die Möglichkeit in verschiedenen Gruppen wöchentlich zu proben. Charlotte Sabiel (Mitarbeiterin Kinderchor) Tel. 0621 1680 334 charlotte.sabiel@mannheim.de

Seniorenkreis Für ehemalige Mitglieder des NTM: Der Seniorenkreis trifft sich einmal

Impressum Nationaltheater Mannheim Postfach 102362 68023 Mannheim Telefon-Zentrale Kartentelefon Abobüro

0621 1680 0 0621 1680 150 0621 1680 160

E-Mail nationaltheater.kasse@mannheim.de abobuero@mannheim.de Internet www.nationaltheater-mannheim.de

Intendanz Marc Stefan Sickel (Geschäftsführender Intendant und Erster Eigenbetriebsleiter), Albrecht Puhlmann (Intendant Oper und Eigenbetriebsleiter), Christian Holtzhauer (Intendant Schauspiel und Eigenbetriebsleiter), Stephan Thoss (Intendant Tanz), Ulrike Stöck (Intendantin Junges Nationaltheater) Projektleitung Christoph Bader (V.i.S.d.P.), Carina Frey, Caroline Rupprecht

Das Nationaltheater Mannheim, Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, wird gefördert durch:

Anzeigen Anita Kerzmann, Mareike Nebel Gestaltung ErlerSkibbeTönsmann: Johannes Erler, Jamal Buscher Ensemblefotos Christian Kleiner, Hans Jörg Michel Szenische Fotos Christian Kleiner, Hans Jörg Michel Druck NINO Druck GmbH, Neustadt/Weinstraße Redaktionsschluss März 2018. Änderungen vorbehalten. Texte Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen, die in dieser Publikation im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. Gemeint sind alle Geschlechter.

Bildnachweise Ursula Kaufmann (S. 137, »Der Bär, der nicht da war«), Felix Grünschloss / Staatstheater Karlsruhe (S. 140, »Romeo und Julia – The next Generation«), Constanze Woltag (S. 141, »Junges Theater im Delta«) Bankverbindung Kontoinhaber: Nationaltheater Mannheim IBAN: DE 47670505050030160045 BIC: MANSDE66XXX

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Herausgeber Nationaltheater Mannheim

Redaktion Ina Brütting, Cordula Demattio, Jan Dvo ák, Kerstin Grübmeyer, Sascha Hargesheimer, Annabelle Leschke, Julia Warnemünde, Lisa Zehetner


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Nationaltheater Mannheim Spielzeitheft 2018/19  
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