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NATIONALTHEATER MANNHEIM

NR. 2

NOVEMBER 2018

THEATERMAGAZIN

Emma Kate Tilson: Ein Ort des Glücks

Ausstellung zur Generalsanierung

Kostüme für die Meistersinger

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AUFTAKT

S+J Viele kennen die Geschichte der Wunderlampe – doch in der bis heute lebendigen Geschichtensammlung »1001 Nacht« steckt noch viel mehr. Mit großen Bildern und viel Musik feiert das Familienstück die Macht des Erzählens.

S Aleida und Jan Assmann, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2018, gehen im gemeinsamen Gespräch der Frage nach, ob uns gelungene Erinnerungskultur dazu befähigt, aus der Vergangenheit zu lernen. Was entgegnen wir einer zunehmenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte? MANNHEIMER REDEN, in Zusammenarbeit mit der SRH, Heidelberg. Medienpartner: Mannheimer Morgen. So, 25.11.2018, Schauspielhaus

J »Wenn ich älter bin, möchte ich eine Liste von Möglichkeiten sein.« Die Junge Oper präsen­ tiert ihre aktuelle Produktion rund um alltäg­liches Schubladen­ denken und starre Genderkategorien. Für alle ab 10 Jahren. MY FUNNY VALENTINE, Wiederaufnahme Di, 06.11.2018, Studio Feuerwache

O Seit der Spielzeit 2016/17 ist die junge Sopranistin Nikola Hillebrand Mitglied des Mannheimer Solistenensembles. Sei es als Poppea oder Königin der Nacht – sofort hat sie sich in die Herzen des Publikums gesungen. Nun wird sie mit dem diesjährigen ArnoldPetersen-Preis für herausragende künstlerische Nachwuchsleistungen ausgezeichnet. RIGOLETTO, Mi, 31.10.2018, Opernhaus. Die Verleihung findet im Anschluss an die Vorstellung statt, in der Nikola Hillebrand als Gilda zu erleben sein wird.

1001 NACHT ODER DIE MACHT DES ERZÄHLENS, Premiere So, 18.11.2018, Öffentliche Probe Do, 15.11.2018, Weitere Vorstellung So, 25.11.2018, Schauspielhaus IMPULSE Mo, 19.11.2018, Junges NTM

O Der »Freischütz« erzählt, wie der brave Jäger Max vom teuflischen Caspar in den Abgrund gezogen wird. Und wenn es andersherum war? In »Caspars Wolfsschlucht« wird das der humorvolle und stimmgewaltige Patrick Zielke herausfinden: im Casino, bei einem Getränk. Der Musiksalon ist im November eh voller Schönheiten. Herrlich ist z. B. Mozarts Kammermusik für Klarinette und Streicher. Vielleicht, weil er Klarinetten so liebte? – Apropos. Auch arabi­ sche Flöten sind magisch. Besonders, wenn sie bei Fityan auf Gitarre, Bass und Schlagzeug treffen … MOZARTS K AMMERMUSIK, So, 04.11.2018, Oberes Foyer CASPARS WOLFSSCHLUCHT, Di, 06. und Sa, 10.11.2018, Casino Werkhaus FIT YAN, Mo, 12.11.2018, Theatercafé

S Der Club der unmöglichen Fragen geht in eine neue Runde: Die Stadt Mannheim entwickelte ein zukunftsweisendes Leitbild unserer Stadt für das Jahr 2030. Zahra Deilami und Dr. Eva Eckkrammer moderieren dazu eine Diskussion, die unter dem Titel »Gleichstellung in einer Gesellschaft ist der Gradmesser für Demokratie« steht und sich diesem Thema aus der weiblichen Perspektive nähert. CLUB DER UNMÖGLICHEN FRAGEN, Do, 08.11.2018, Lobby Werkhaus


MEIN LIEBLINGSORT

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TANZ

Emma Kate Tilson

Es ist Emma Kate Tilsons dritte Spielzeit am Nationaltheater Mannheim und in­ zwi­schen fühlt sie sich hier richtig zuhause. Grund dafür sind die tollen Menschen, die sie kennenlernte. Menschen, die ihr geholfen haben und mit denen sie viele lustige Geschichten erlebt hat, obwohl sie kein Wort Deutsch sprach. Menschen wie ihr Freund Louis, der als Ort für ihr erstes Date die Silberpappel vorschlug. In dem Naturschutzgebiet am Rhein hoffnungslos verlaufen, konnte Emma Louis nur mit Hilfe eines Försters finden, der sich der großen, völlig aufgelösten Amerikanerin erbarmte. Einmal angekommen, zog der Zauber dieses Ortes Emma sofort in seinen Bann und als der »Sommerschnee« der Pappelsamen den beiden Verliebten um die Haare wehte, war es um sie geschehen. Emma und Louis sind nun seit über einem Jahr ein Paar und die Silberpappel ist für Emma ein Ort des Glücks, verbunden mit einer der schönsten Erinnerungen. Um die Liebe, das Kennenlernen und Zueinanderfinden geht es auch in dem neuen Tanzabend »Blaubarts Geheimnis«, in dem Emma die weibliche Hauptpartie der Judith tanzt. Von dem Naturidyll am Rhein scheint das geheimnisvolle Schloss Blaubarts meilenweit entfernt. Zwar sieht Stephan Thoss seinen Protagonisten nicht als berüchtigten Bösewicht mit blutigen Händen, der die Leichen der ermordeten Gattinnen in einem Zimmer seiner Burg verbirgt, sondern als Menschen voller Sehnsüchte, der auf der Suche nach Liebe ist, doch einfach ist es für die Frau an seiner Seite nicht. Wird es Judith gelingen, die Vergangenheit Blaubarts zu akzeptieren und schafft er es, die Spuren und Verletzungen zu überwinden, die das Scheitern früherer Beziehungen in ihm hinterlassen hat? »Echte Liebe ist eine Herausforderung«, weiß Emma und wünscht jedem, »dass er sie eines Tages findet.« Ina Brütting Offizielle Fitness- und Physiotherapiepartner des NTM Tanz: PFITZENMEIER und Praxis Uhrig – Physiotherapie Mannheim BLAUBARTS GEHEIMNIS Tanzstück von Stephan Thoss Premiere am Sa, 17.11.2018, Opernhaus


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INTERVIEW

»Wir sind ja n   och d   a!«

Drei Spielzeiten lang macht das NTM noch Theater am Goetheplatz – Über die Zeit danach und über eine Vielzahl nationaler und internationaler Theaterbauprojekte informiert eine Ausstellung

Im Frühjahr zeigte das Deutsche Architekturmuseum (DAM) Frankfurt die Ausstellung »Große Oper – Viel Theater?«. Anlässlich des Sanierungsbedarfs der Städtischen Bühnen Frankfurt beschäftigte sich die Schau mit Ertüchtigungen sowie dem Neubau von Theatern in Europa. Nun wurde sie um das Thema Nationaltheater Mannheim und dessen anstehende Generalsanierung erweitert und ist ab dem 6. November im Unteren Foyer des NTM zu sehen. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführenden Intendanten des NTM, Marc Stefan Sickel, und Marcus Augsburger, dem Leiter der Geschäftsstelle Generalsanierung. Marc Stefan Sickel, Geschäftsführender Intendant (oben) Marcus Augsburger, Leiter der Geschäftsstelle Generalsanierung (unten)

PODIUMS­DISKUSSION Mit Andrea Jürges, stellvertretende Direk­ torin des DAM und Kuratorin der Ausstel­ lung, Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Marc Stefan Sickel, Geschäftsführender Intendant des NTM, Dr. Andreas Schenk, Kommunikation und Marketing des MARCHIVUM, Jean Heemskerk vom Bund Deutscher Archi­tekten (BDA) sowie Andreas Schmucker von SCHMUCKER und PARTNER. Mo, 03.12.2018, 20.00 Uhr im Theatercafé Der Eintritt ist frei.

Autorin: Christine Diller

Karten im Vorkauf und an der Abendkasse erhältlich (solange der Vorrat reicht).

Herr Sickel, Herr Augsburger – Sie haben diese sehr informative Ausstellung nach Mannheim geholt. Was lässt sich aus ihr lernen? Marc Stefan Sickel: Ablesen lässt sich an den gezeigten Beispielen von Sanie­rungen und Neubauten und deren Kosten, dass sich das Nationaltheater Mannheim im internationalen Vergleich mit seiner Kostenberechnung von zirka 200 Millionen Euro für die geplante Generalsanierung im unteren Bereich bewegt. Interessant ist natürlich dieser internationale Blick der Ausstellung, die mehrere Bauprojekte in Europa vergleicht. Sie zeigt darüber hinaus, wie relevant dieses Thema für viele (west-)deutsche Städte und ihre Kulturbauten ist, die häufig aus der Nachkriegszeit stammen. In fast allen Kommunen lässt sich beobachten, dass in den vergangenen Jahrzehnten ein massiver Investitionsstau entstanden ist, nicht so sehr hinsichtlich der für die Kunst relevanten Bühnentechnik, sondern was die Bausubstanz und die Gebäudetechnik betrifft. Marcus Augsburger: Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Gesetzgebung verschärft wurde, etwa in Sachen Brandschutz, was die Notwendigkeit von Sanierungen verstärkt. Es zeichnet diese Schau aus, dass sie erstmals die hundertprozentigen Investitionskosten direkt vergleichbar macht, im Kontext zu den jeweiligen Nutzflächen der gezeigten Projekte. Was bietet diese Ausstellung insbesondere den Besuchern des Nationaltheaters?


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»GROSSE OPER – VIEL THEATER?« AUSSTELLUNG Bühnenbauten im europäischen Vergleich und die Generalsa­ nierung dels National­ theaters Mannheim Die Ausstellung ist von Mi, 07.11. bis Mi, 26.12.2018 donnerstags bis sonntags ab 15.00 Uhr bis Vorstellungsbeginn geöffnet sowie montags bis mittwochs jeweils ab 45 Minuten vor Vorstellungs­beginn. Der Eintritt ist frei.

VERNISSAGE Begrüßung durch Marc Stefan Sickel, Geschäftsführender Intendant des NTM Begrüßung durch Bürgermeister Michael Grötsch

Visualisierung des Opernhauses nach der Generalsanierung.

Marc Stefan Sickel: Reizvoll ist die Mannheimer Erweiterung des Themas durch die Kuratorin Andrea Jürges und das Planungsbüro Schmucker und Partner: Unser Publikum kann sich auf eigenen Schautafeln über den aktuellsten Planungsstand informieren. Dr. Andreas Schenk vom Mannheimer Stadtarchiv MARCHIVUM ergänzt diesen MannheimTeil mit Texten über die Geschichte und Entwicklung des ältesten kommunalen Theaters und stellt sie dem Ist-Zustand und der Sanierungsplanung gegenüber. Interessantes Bildmaterial macht das besonders anschaulich und plastisch. Kann man schon genauer sagen, was auf die Zuschauer während der Sanierungsphase zukommen wird? Marc Stefan Sickel: Klar ist, dass es für die verschiedenen Sparten dezentrale Spielorte geben wird. Für das Schauspiel wird von uns das ehemalige Kino auf der Konversionsfläche des Benjamin-Franklin-Villages favorisiert. Was während der Sanierungsphase zunächst womöglich als Einschränkung für unser

Stammpublikum wahrgenommen wird, wird auch ein Gewinn sein: die größere Nähe zu den Bewohnern eines neuen Stadtviertels mit vielen jungen Familien, ja sogar dessen Prägung. Aus der Perspektive der Stadtentwicklung wird auch nach der Interimszeit des NTM ein solcher Kulturort ein Gewinn sein. Und worauf darf sich das Publikum freuen, wenn das NTM eines Tages fertig saniert sein wird? Marcus Augsburger: Komfort und Service dieses Gebäudes, das ein besonderes Kulturdenkmal ist und durchaus Vorbildfunktion für andere Theaterbauten der Nachkriegszeit hat, sollen grundsätzlich verbessert werden. Dazu gehören neue, bequeme Stühle in den Sälen, die natürlich auch den Erfordernissen des Denkmalschutzes entsprechen. Das Foyer wird tagsüber geöffnet und die Theaterkasse Teil eines neuen, großzügigen Servicebereichs sein. Das Theatercafé soll zum Tagescafé werden und das gastronomische Angebot an dieser schönen Stelle Mannheims erwei-

Quelle: SCHMUCKER und PARTNER

tern, auch ein Treffpunkt für die Stadtgesellschaft sein. Das Obere Foyer der Oper wird für Veranstaltungen ertüchtigt und auch jenes im Moment nicht genutzte Foyer im Schauspielhaus wird bespielt werden können mit kleineren Formaten. Sehr wichtig ist die Verbesserung der Akustik im Schauspielhaus, während im Opernhaus die Aufgabe darin besteht, die derzeit schon hervorragende Akustik über die Sanierung hinaus zu bewahren. Insgesamt wird die Anmutung des Theaterbaus als ein offenes, demokratisches Gebäude gestärkt, denn in diesem Geist ist es in den 1950er-Jahren ja erbaut worden. Marc Stefan Sickel: Aber – und das ist zunächst einmal das wichtigste für unser Publikum und uns: Wir sind ja noch da, drei Spielzeiten lang machen wir noch Theater hier am Goetheplatz. Und für die Zeit danach haben wir schon viele Ideen, wie wir unsere Zuschauer mitnehmen an die Interimsspielorte, die für den einen oder anderen sogar näher liegen und auch neue reizvolle Formate und Begegnungen eröffnen.

Baukulturelles Schlag­licht von Bürgermeister Lothar Quast Einführung von Andrea Jürges, stell­ vertretende Direktorin des DAM und Kura­ torin der Ausstellung Im Anschluss Führung durch die Ausstellung bei einem Glas Wein Vernissage am Di, 06.11. um 19.00 Uhr im Unteren Foyer Der Eintritt ist frei.

Eine Ausstellung des Deutschen Architektur­museums (DAM) in Kooperation mit dem National­ theater Mannheim, der Stadt Mannheim, dem MARCHIVUM, dem Bund Deutscher Architekten (BDA) und SCHMUCKER und PARTNER planungs­ gesellschaft mbh


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SPIELPLAN UND INHALTSVERZEICHNIS

NOV Theatersanierung: Marcus Augsburger und Marc Stefan Sickel im Interview Seite 4 & 5

1 Do OPER 17.00 – ca. 22.30 Uhr * Opernhaus Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner SCHAUSPIEL 19.30 – 22.00 Uhr * Schauspielhaus Der Elefantengeist von Lukas Bärfuss Der Tanz gastiert mit der Choreo­grafie »Nichts« aus dem Tanzabend »Let’s Beat« in Köln.

OPER: EXTRA

OPER

OPER

15.00 – 17.00 Uhr Oberes Foyer Café Concert Beschwingte Musik am Nachmittag

20.00 Uhr * Rosengarten II. Akademiekonzert Jubiläumskonzert 240 Jahre Musika­lische Akademie: Bruckners Achte

20.00 Uhr Casino Werkhaus Musiksalon // Szene Caspars Wolfs­ schlucht: Soloabend mit Patrick Zielke und Band

EXTRA 15.00 – 16.30 Uhr Treffpunkt Lobby Werkhaus Öffentliche Führung durch das NTM

2 Fr OPER 19.00 – 22.00 Uhr * Opernhaus Don Giovanni e e von Wolfgang Amadeus Mozart SCHAUSPIEL 19.30 – 20.30 Uhr * Schauspielhaus Judas Monolog von Lot Vekemans Der Tanz gastiert mit der Choreo­grafie »Nichts« aus dem Tanzabend »Let’s Beat« in Köln.

3 Sa JUNGE BÜRGERBÜHNE 11.00 Uhr Proberaum der Bürgerbühne (R4, 5-7) Präsentation Herbstferienclub

JUNGES NTM

JUNGES NTM

JUNGES NTM

16.00 – 16.30 Uhr Studio Feuerwache Die Welt ist rund von Manuel Moser 2+

9.30 – 10.35 Uhr Saal Junges NTM Pinocchio von Monster Truck 8+

OPER

JUNGES NTM

19.30 – 22.15 Uhr Opernhaus Madama Butterfly von Giacomo Puccini

18.30 – 19.30 Studio Feuerwache Wiederaufnahme My funny Valentine von Martin Nachbar 10+

SCHAUSPIEL 19.00 – 21.40 Uhr * Schauspielhaus Die Räuber von Friedrich Schiller

4 So OPER

Let’s Beat

6 Di

11.00 Uhr Oberes Foyer Musiksalon: Klassik Mozart: KegelstattTrio, Klavier- und Klarinettenquintett JUNGES NTM 11.00 – 11.30 Uhr Studio Feuerwache Die Welt ist rund von Manuel Moser 2+

7 Mi

EXTRAS 19.00 Uhr Unteres Foyer Vernissage »Große Oper – Viel Theater?« Ausstellung zur Generalsanierung des NTM und Bühnenbauten im euro­pä­ischen Vergleich OPER 20.00 Uhr * Rosengarten II. Akademiekonzert Jubiläumskonzert 240 Jahre Musika­lische Akademie: Bruckners Achte

SCHAUSPIEL 16.00 – 18.00 Uhr Schauspielhaus Kleiner Mann – was nun? nach Hans Fallada

9.30 – 10.35 Uhr Saal Junges NTM Pinocchio von Monster Truck 8+ JUNGES NTM 11.00 – 12.00 Uhr Studio Feuerwache My funny Valentine von Martin Nachbar 10+ TANZ: EXTRA 19.00 – 20.15 Uhr Opernhaus Einführungssoirée zu »Blaubarts Geheimnis« SCHAUSPIEL: EXTRA 20.00 Uhr Casino Werkhaus Casino Performance: Der Blockbuster

Theaterrätsel: Finden Sie die Unterschiede im Casino Seite 12

8 Do

10 Sa

12 Mo

JUNGES NTM

JUNGES NTM: K&V

OPER

9.30 – 10.35 Uhr Saal Junges NTM Pinocchio von Monster Truck 8+

10.00 – 14.00 Uhr Treffpunkt: Foyer Junges NTM Lehrerfortbildung: Theater im Elementarbereich

20.00 Uhr Theatercafé Musiksalon // Welt Fityan: Orientalischer Jazz-Rock

JUNGES NTM

17.30 Uhr Lobby Werkhaus Club der unmög­lichen Fragen OPER 19.00 – 22.00 Uhr * Opernhaus Don Giovanni e e von Wolfgang Amadeus Mozart SCHAUSPIEL 19.30 Uhr Schauspielhaus Istanbul Liederabend mit Songs von Sezen Aksu

Ein Lied aus »Istanbul« zum Nachsingen und -spielen Seite 12

9 Fr OPER 19.30 – 22.15 Uhr Opernhaus Madama Butterfly von Giacomo Puccini

19.00 – 21.40 Uhr * Schauspielhaus Die Räuber von Friedrich Schiller SCHAUSPIEL

18.00 – 20.45 Uhr Opernhaus Werther von Jules Massenet

20.00 – 21.40 Uhr * Studio Werkhaus Mitwisser von Enis Maci

5 Mo

EXTRA 22.15 Uhr Lobby Werkhaus Theater-Party für Studierende im Anschluss an die Vorstellungen im Opern- und Schauspielhaus

JUNGES NTM 9.30 – 10.00 Uhr Studio Feuerwache Die Welt ist rund von Manuel Moser 2+

Die Räuber

JUNGES NTM

SCHAUSPIEL: EXTRA

SCHAUSPIEL

OPER

13 Di

11.00 – 12.00 Uhr Studio Feuerwache My funny Valentine von Martin Nachbar 10+

Rigoletto OPER 17.00 – ca. 22.30 Uhr * Opernhaus Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner SCHAUSPIEL 19.30 Uhr Schauspielhaus Istanbul Liederabend mit Songs von Sezen Aksu OPER 20.00 Uhr Casino Werkhaus Musiksalon // Szene Caspars Wolfs­ schlucht: Soloabend mit Patrick Zielke und Band

11 So SCHAUSPIEL 16.00 – 18.30 Uhr Schauspielhaus Der Elefantengeist von Lukas Bärfuss JUNGES NTM 16.00 – 17.00 Uhr Saal Junges NTM Utopie – Eine Recherche über die Zukunft von Ulrike Stöck 14+ OPER 19.00 – 21.30 Uhr Opernhaus Rigoletto von Giuseppe Verdi SCHAUSPIEL 20.00 – 21.40 Uhr Studio Werkhaus Mitwisser von Enis Maci

11.00 – 12.00 Uhr Saal Junges NTM Utopie – Eine Recherche über die Zukunft von Ulrike Stöck 14+

14 Mi JUNGES NTM 11.00 – 12.00 Uhr Saal Junges NTM Utopie – Eine Recherche über die Zukunft von Ulrike Stöck 14+ SCHAUSPIEL 19.30 – 20.30 Uhr Schauspielhaus Judas Monolog von Lot Vekemans

15 Do SCHAUSPIEL & JNTM 19.00 Uhr Schauspielhaus Öffentliche Probe 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück von subbotnik 8+

Vorfreude auf die Premiere des neuen Familienstücks Seite 2 SCHAUSPIEL: EXTRA 20.00 Uhr Theaterhaus in G7 Besser scheitern Stücke aus dem Papierkorb Szenische Lesung

16 Fr OPER 18.30 – 21.20 Uhr Opernhaus Aschenputtel (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini


7

Legende  * Kurzeinführung zum Stück, jeweils 30 Minuten vor Beginn e e englische Übertitel

GASTSPIEL 21.00 Uhr Studio Werkhaus Nature Theatre of Oblivia Festival »Kultur aus Finnland«

23 Fr OPER 19.30 – 22.00 Uhr Opernhaus Rigoletto von Giuseppe Verdi

SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL

19.30 Uhr Schauspielhaus Istanbul Liederabend mit Songs von Sezen Aksu

20.00 – 21.40 Uhr * Studio Werkhaus Mitwisser von Enis Maci

SCHAUSPIEL: EXTRA 20.00 Uhr Casino Werkhaus Casino Surprise: Scharfe Speisen, scharfe Geschichten

17 Sa OPER: EXTRA 15.00 – 17.00 Uhr Oberes Foyer Café Concert Beschwingte Musik am Nachmittag

Die Oper gastiert mit »Der Ring an einem Abend« in Coesfeld.

18 So SCHAUSPIEL & JNTM 16.00 Uhr Schauspielhaus Premiere 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück von subbotnik 8+

TANZ 19.00 – 21.00 Uhr Opernhaus Premiere Blaubarts Geheimnis Tanzstück von Stephan Thoss

Tänzerin Emma Kate Tilson im Portrait Seite 3 SCHAUSPIEL 19.00 – 21.40 Uhr * Schauspielhaus Die Räuber von Friedrich Schiller

19 Mo

21 Mi

JUNGES NTM

JUNGES NTM

17.00 – 19.00 Uhr Treffpunkt: Foyer Junges NTM IMPULSE: 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Anregungen zur spielpraktischen Vorund Nach­bereitung

11.00 – 12.30 Uhr & 18.30 – 20.00 Uhr Saal Junges NTM Romeo und Julia – The next generation von Ulrike Stöck nach William Shakespeare 14+ TANZ

20 Di OPER 19.00 – 22.00 Uhr * Opernhaus Zum letzten Mal in der Spielzeit Don Giovanni e e von Wolfgang Amadeus Mozart JUNGES NTM

Werther OPER 19.00 – 21.30 Uhr Opernhaus Festlicher Opernabend Rigoletto von Giuseppe Verdi mit Željko Lu i und Jean-François Borras

Im Starschnitt: Željko Lučić Seite 9

18.30 – 20.00 Uhr Saal Junges NTM Wiederaufnahme Romeo und Julia – The next generation von Ulrike Stöck nach William Shakespeare 14+ SCHAUSPIEL: EXTRA 20.00 Uhr Casino Werkhaus Casino Konzert: mit Jules, Sängerin & Gitarristin

19.30 – 21.30 Uhr * Opernhaus Blaubarts Geheimnis Tanzstück von Stephan Thoss

27 Di

SCHAUSPIEL: EXTRA

JUNGES NTM

11.00 Uhr Schauspielhaus Mannheimer Reden Aleida und Jan Assmann im Gespräch

9.30 – 10.30 Uhr & 11.00 – 12.00 Uhr Saal Junges NTM Peter und der Wolf von Markus Reyhani und Thomas Hollaender 5+

Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2018 Seite 2

SCHAUSPIEL

OPER

20.00 – 22.30 Uhr * Schauspielhaus Der Elefantengeist von Lukas Bärfuss

16.00 – ca. 21.30 Uhr * Opernhaus Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner

24 Sa

Don Giovanni

25 So

JUNGES NTM 15.30 – 16.30 Uhr & 17.00 – 18.00 Uhr Saal Junges NTM Wiederaufnahme Peter und der Wolf von Markus Reyhani und Thomas Hollaender 5+ JUNGES NTM 14.00 Uhr Studio Feuerwache Erzählfest Vol. III für die ganze Familie

Blick hinter die Kulissen: »Die Meistersinger von Nürnberg« Seite 9 SCHAUSPIEL & JNTM 16.00 Uhr Schauspielhaus 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück von subbotnik 8+

JUNGES NTM 11.00 – 12.30 Uhr Saal Junges NTM Romeo und Julia – The next generation von Ulrike Stöck nach William Shakespeare 14+ OPER 19.30 – 22.15 Uhr Opernhaus Werther von Jules Massenet

9.30 – 10.30 Uhr & 11.00 – 12.00 Uhr Saal Junges NTM Peter und der Wolf von Markus Reyhani und Thomas Hollaender 5+ SCHAUSPIEL 19.30 – 20.30 Uhr Schauspielhaus Judas Monolog von Lot Vekemans EXTRA 20.00 Uhr Theatercafé Begegnung der Freunde und Förderer mit Irakli Kakhidze Moderation: Albrecht Puhlmann

EXTRA 18.30 Uhr Bekanntgabe des Stückes und Einführung

19.00 Uhr Unteres Foyer Theater-Sneak OPER

Utopie – Eine Recherche über die Zukunft (14+)

OPER

22 Do

JUNGES NTM

29 Do

STADTENSEMBLE 21. – 24.11.2018 Mi – Fr 18.00 – 21.00 Sa 10.00 – 14.00 Uhr Proberaum in R 4 Workshop »Glück« mit Probenbesuch »Findet uns das Glück?«

28 Mi

18.00 – 20.50 Uhr Opernhaus Aschenputtel (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini TANZ 19.00 – 21.45 Uhr * Schauspielhaus Let’s Beat Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

26 Mo

19.00 – 21.50 Uhr Opernhaus Aschenputtel (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini

JUNGES NTM 9.30 – 10.30 Uhr & 11.00 – 12.00 Uhr Saal Junges NTM Peter und der Wolf von Markus Reyhani und Thomas Hollaender 5+

Kleiner Mann – was nun?

30 Fr SCHAUSPIEL 20.00 Uhr Studio Werkhaus Premiere Der Fluch der Tantaliden Mythologische Rap-Oper von Dlé


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BLICK HINTER DIE KULISSEN

STARSCHNITT

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»Nichts als Wahrtraumdeuterei«

Festlicher Opernabend

Richard Wagners »Meistersinger von Nürnberg« in einer Neuinszenierung von Nigel Lowery

Bariton Željko Luci im Starschnitt

Die Idee für die Chorkostüme wird zunächst als »Figurine« skizziert.

Im Juni – genauer gesagt am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres – versammelt sich ganz Nürnberg auf einer Wiese vor der Stadt. Ganz Nürnberg? So jedenfalls stellte es sich Richard Wagner vor, dessen monumen­tale Oper »Die Meistersinger von Nürnberg« in der großartigen »Festwiese« kulminiert. Man versammelte sich dort zu einem besonderen Sängerfest: Eva Pogner, Tochter des reichen Goldschmieds Veit Pogner, soll denjenigen zum Mann nehmen, der das Tribunal der Meistersinger überzeugt. Der junge Ritter Walther von Stolzing verzauIn der Schnei­ derei werden die Kostüme maßgenau nach dem Vorbild der Zeichnungen angefertigt.

bert schließlich alle Anwesenden mit seinem Gesang. Und das, obwohl er sich über alle Regeln der Meister hinwegsetzt. Die junge Liebe zwischen Eva und Walther siegt.

Nicht nur die Handwerkermeister im alten Nürnberg, auch die Werkstätten des Nationaltheaters hatten da alle Hände voll zu tun. Nigel Lowery, der britische Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner, der am NTM bereits Händels »Hercules« inszenierte, hat eine ebenso bunt turbulente wie kluge Bühnenwelt voller historischer Bezüge entworfen. Viele seiner Kostüme basieren auf historischen Schnitt­ mustern. Mit unerschöpflicher Phantasie und einer guten Prise englischen Humors wird vom Hut über den Faltenwurf bis zur Ärmellänge nichts dem Zufall überlassen. Dazu arbeitet Lowery von der Figurine bis zum fertigen Kostüm eng mit den Gewandmeistern und Schneidern des NTM zu­sammen. Maßanfertigungen für 17 Solisten, großen Chor, Extrachor und Statisterie? Auch dafür hat Richard Wagner dem Lehrbuben David die rechten Worte in den Mund gelegt: »Hilf Himmel!«. DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
 Premiere So, 28.10.2018, Opernhaus Weitere Vorstellungen Do, 01., Sa, 10. und So, 25.11.2018

»Ein Kerl wie ein Baum mit einer Stimme aus Samt: Željko Lučić, bester Bariton der Welt«, schreibt die Bild-Zeitung über den 1968 in Serbien geborenen Sänger. Wenn auch Operngesang keine Wettkampfdisziplin ist, die Gewinner und Rekorde verzeichnet, so zählt Lučić allemal zu den begehrtesten Sängern seines Faches. Seine Gesangskarriere begann er als Chorist in seiner Geburtsstadt Zrenjanin. Nach zwei Jahren Studium in Belgrad wurde er Schüler der weltberühmten Mezzosopranistin Biserka Cveji und nur kurze Zeit später Ensemblemitglied an der Oper von Novi Sad. Von dort aus führte sein Weg ins Ensemble der Oper Frankfurt, dessen Mitglied er von 1998 bis 2008 war. Noch heute hat er ein Haus in FrankfurtBornheim. Wie viel Zeit er dort jedoch verbringt ist fragwürdig, denn parallel zu seinem Engagement startete er eine Weltkarriere, die ihn regelmäßig an die Met, nach London und nach Wien führt. Sein selbstgestecktes Ziel, die Hauptpartien aller 26 VerdiOpern zu singen, hat er längst erreicht. Die Rolle des zynischen Hofnarren und liebeskranken Vaters Rigoletto zählt dabei zu seinen liebsten. Beim Festlichen Opernabend am 18.11.2018 trifft er in Mannheim den sympathischen Tenor Jean-François Borras, der als Herzog von Mantua seine dunklen Seiten zeigen wird. Um nun doch eine Redewendung aus dem Sport zu bemühen: Das wird ein Kampf der Giganten. Die Festlichen Opernabende werden ermöglicht von unserem Hauptsponsor Baden-Württembergische Bank. FESTLICHER OPERNABEND »RIGOLETTO« So, 18.11.2018, Opernhaus


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GROSSAUFNAHME

FREUNDE UND FÖRDERER

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Der Mannheimer Morgen über »Romeo und Julia – The next generation«

»Was auf der Bühne und im ganzen Raum geschieht, ist von einer so ungeheuren Intensität, dass die Grenzen zwischen Realität und Spiel verschwimmen. […] Die Inszenierung des Jungen NTM ersetzt nicht die Originalfassung, aber sie ergänzt sie in wunderbarer Weise.«

ROMEO UND JULIA – THE NEXT GENERATION Wiederaufnahme Di, 20.11.2018, Saal Junges NTM Weitere Vorstellungen Mi, 21. und Do, 22.11.2018 Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellungen

Die Freunde und Förderer berichten Zu unserer nächsten Begegnung am 28.11.2018 im Theatercafé erwarten wir den Tenor Irakli Kakhidze. Den aus Georgien stammenden Sänger erleben wir zurzeit als Werther in der gleichnamigen Oper. Die Moderation übernimmt Albrecht Puhlmann. Bei unserer letzten Begegnung, die wir aus drucktechnischen Gründen nicht rechtzeitig ankündigen konnten, hatten wir die Mezzosopranistin Jelena Kordic zu Gast. Dankesworte für die Unterstützung durch unseren Verein gab es vom ge­schäftsführenden Intendanten Marc Stefan Sickel. Dankesworte für Prof. Dr. Achim Weizel für 25 Jahre Führung unseres Vereins gab es von der stellvertretenden Vor­sitzenden Ulla Hofmann bei unserer Mit­gliederversammlung. Intendant Sickel, Bürgermeisterin Kubala und Prof. Weizel

betonten, wie wichtig bei der anstehenden Sanierung des Nationaltheaters die Unterstützung durch private Geldge­ber und Förderer sei. Theater und Verein berei­ten eine gezielte Kampagne und Mobilisierung der Öffentlichkeit zu diesem Ziel vor. Beiratsvorsitzender Andreas Hilgenstock betonte, dass Mannheim nach der Zusage von 80 Millio­nen Euro durch den Bund den gleichen Betrag vom Land erwarte. Die NThusiasten, unsere jungen Theater­freunde, feierten am 20.10.2018 ihr zehnjähriges Jubiläum mit nunmehr rund 100 Mitgliedern. Wir gratulieren! Nachlese. Eine Tour d’horizon durch Leben, Einsichten und Absichten des neuen Schauspiel-Intendanten Christian Holtzhauer erlebten die Thea­ terfreunde bei der »Begegnung« mit Prof. Achim Weizel als Moderator. In Leipzig geboren, in Berlin aufgewachsen, war der Mauerfall 1989 das einschneidendste Ereignis im Leben des jungen Mannes. Nach mancherlei Berufswünschen führte ihn das Studium der Theaterund Musikwissenschaften zum Beruf des Dramaturgen und damit über die Berliner Sophiensäle in die vitale

Theater­welt der Berliner »armen, aber sexy« Jahre. Am Staatstheater Stuttgart lernte Holtzhauer bereits das FünfIntendanten-Modell kennen. Über das Kunstfest Weimar, wo er die Nachfolge von Nike Wagner antrat, kam Holtzhauer jetzt nach Mannheim. Hier möchte er vor allem »die Verfassung dieser Stadt« mit einem breiten Publikum mit den verschiedensten Interessen und mit neuen Schauspielern be- und ergreifen. Auch bei den mehr als 100 Vorsprechen sei es darum gegangen, neue Schauspieler zu finden, »die sich ganz und gar auf diese Stadt einlassen wollen«. Das ist Holtzhauer wichtiger als eigene Inszenierun­ gen. Im Spielplan soll Gegenwart be­schrie­ben, bei Klassikern gefragt werden, was diese Stücke mit ihrer oft faszinie­ renden Sprache uns heute noch zu sagen haben. Auf unsere neue Hausautorin Enis Maci, »die schreibt, wie das Internet klingt«, darf man gespannt sein. Unsere nächste Theaterführung bietet am Sa, 24.11.2018 um 15.00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen mit Matthias Müller. Treffpunkt ist die Lobby Werkhaus, Mozartstr. 9. Anmeldungen an Doris Brachmann (Tel. 0621 1680 532; doris.brachmann@mannheim.de)

Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V. c/o Nationaltheater Mannheim Mozartstr. 9, 68161 Mannheim Tel. Frau Margoth Werner 0621 412806 Fax 0621 1680 434 freunde @nationaltheater.de www.freundenationaltheater.de


ZUGABE

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Theaterrätsel

Songbook

Istanbul Istanbul olali Seitdem Istanbul Istanbul ist

Das Casino im Werkhaus ist ein magischer Ort: miniklein und riesengroß zugleich! Nicht nur passen viel mehr Zuschauer hinein, als man denken würde. Es füllt sich die Theaterkneipe bei den Casino Extras auch mit verrückten Formaten und großen Ambitionen. Im November zeigt Schauspieler Robin Krakowski in der Reihe »Casino Performance«, was ein Blockbuster auf kleinstem Raum wirklich kann, spielt die Sängerin und Gitarristin Jules ein »Casino Konzert« und heizt die »Casino Surprise« dem Publikum mit scharfen Speisen und Geschichten über die Musikindustrie ein. Außerdem ist der »Musiksalon« zu Gast im Casino mit einem Soloabend von Opernsänger Patrick Zielke.

von Sezen Aksu Im Songbook finden Sie alles, was Sie zum Nachsingen und -spielen Ihrer Lieblingssongs aus den Stücken des NTM brauchen: zum Beispiel einen Liedauszug mit dem türkischen Original­ text, seiner deutschen Übersetzung und den dazugehö­rigen Akkorden aus »Istanbul«. Dieser berührende Liederabend erzählt das Wirtschafts­ wunder einmal andersherum: Ein Deutscher wandert nach Istanbul aus, um Arbeit zu finden.

INTRO

|: |  am(add9) dm(6/9)/G :|| STROPHE

am(add9) dm(6/9)/G Uzanıp Kanlıca’nın orta yerinde bi taşa Auf dem Platz in Kanlica lege ich mich auf einen Stein.

dm(6/9)/G E7

am(add9)

Gözümün yaşını yüzdürdüm Hisar’a do ru Die Tränen meiner Augen lasse ich in Richtung Hisar schwimmen.

am(add9) dm(6/9)/G Die beiden nebenstehenden Fotos zeigen das Casino – wie viele Unterschiede finden Sie? Senden Sie die Lösung bis zum 12.11.2018 postalisch an NTM, Marketing, Mozartstr. 9, 68161 Mannheim oder per Mail an nationaltheater. marketing@mannheim.de. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir 2 Karten für das »Casino Konzert« am 20.11.2018.

Impressum

Eine Beilage zur Ausgabe vom 22.10.2018 Titelfoto Emma Kate Tilson Redaktion Christoph Bader (ViSdP), Ina Brütting, Cordula Demattio, Jan Dvorák, Kerstin Grübmeyer, Sascha Hargesheimer, Evelyn Kreb (CvD), Beata Anna Schmutz, Lisa Zehetner Mitarbeit an dieser Ausgabe Freunde und Förderer des Nationaltheaters e.V. Konzeption ErlerSkibbeTönsmann

Gestaltung ErlerSkibbeTönsmann, Johannes Erler, Lina Stahnke, Barbara Bernardy Fotos Hans Jörg Michel, Christian Kleiner Anzeigen Anita Kerzmann, Mareike Nebel Druck Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH Service Theaterkasse Tel. 0621 1680 150 Abobüro Tel. 0621 1680 160 Vorverkauf Junges NTM Tel. 0621 1680 302 www.nationaltheater-mannheim.de

Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen, die in dieser Publikation im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. Gemeint sind alle Geschlechter.

Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

Die Festlichen Opern­abende werden ermöglicht von unserem Hauptsponsor

Offizielle Fitness- und Physiotherapiepartner des NTM Tanz:

»Mannheimer Reden« in Zusam­men­arbeit mit der SRH, Heidelberg Medienpartner: Mannheimer Morgen

Yapacak hiçbir şey yok gitmek istedi gitti Man kann nichts machen. Wer gehen will, der geht.

dm(6/9)/G E7

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Hem anlıyorum hem çok acı tek taraflı bitti Einerseits verstehe ich, andrerseits ist es bitter und einseitig geendet.

REFR AIN

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Ah İstanbul İstanbul olalı Ach, seitdem Istanbul Istanbul ist,

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Hiç görmedi böyle keder hat es nicht solchen Kummer erleben müssen.

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Geberiyorum aşkından Ich krepiere vor deiner Liebe.

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Kalmadı bende gururdan eser Es ist keine Spur von Stolz geblieben. Das Nationaltheater Mannheim, Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, wird gefördert durch

ISTANBUL Liederabend mit Songs von Sezen Aksu Premiere am Sa, 27.10.2018, Schauspielhaus

Profile for Nationaltheater Mannheim

Theatermagazin November 2018  

Theatermagazin November 2018  

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