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NatioNaltheater MaNNheiM 1


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Spielzeit 2017 / 2018

N a tion a lthea ter Mannhe im


Liebes Publikum,

Tag für Tag wird hier am Nationaltheater geprobt, gespielt, gesungen, getanzt, trainiert, performt und immer wieder aufs Neue an dem Wun­ der gearbeitet, das sich ereignet, wenn der berühmte Funke über­ springt zwischen der Bühne und Ihnen, unserem Publikum. Dieses tra­ ditionsreiche Theater zieht uns in seinen Bann, und wie schon viele Kolleginnen und Kollegen hier vor uns haben wir – die Intendanten der Oper, Albrecht Puhlmann, und des Tanzes, Stephan Thoss – das in un­ serer ersten Spielzeit erleben dürfen. Die große Offenheit und Inte­ grationskraft dieses Hauses hat uns beide innerhalb kürzester Zeit mitten ins Mannheimer Theatergeschehen katapultiert. Wir fühlen uns gut in Mannheim angekommen und von Ihnen aufgenommen. Herz­ lichen Dank dafür! In der vor uns liegenden Spielzeit 2017/2018 werden nun zwei weitere Mitglieder des Mannheimer Intendantenteams ihren Einstand geben: Ulrike Stöck wird als neue Intendantin das Junge Nationaltheater leiten und Marc Stefan Sickel übernimmt als Geschäftsführender Intendant den Vorsitz der Eigenbetriebsleitung. Stabilität und Wandel zu verbinden und im Bewusstsein der Tradition immer offene Augen und Ohren für das Neue zu haben, ist für uns wei­ terhin eine wichtige Aufgabe und Zielsetzung, die bis in die Spielplan­ gestaltung hinein fortwirkt. Allen Sparten gemeinsam ist dabei das vielfältige Zusammenwirken unterschiedlichster Beteiligter an unseren Produktionen und Vorhaben. Einblicke in die Atmosphäre backstage geben Ihnen die vom Berliner Fotografen David Baltzer in Szene gesetz­ ten Bildstrecken dieses Spielzeitheftes. Gemeinsam ist uns auch die unermüdliche Suche nach wirkmächtigen Impulsen für ein spannendes Theatergeschehen, das bis in unsere ge­ sellschaftliche Realität hineinzureichen vermag. »Alle spielen Theater«, so hat es der Soziologe Erving Goffman im Hinblick auf die Gesellschaft Amerikas formuliert. Aber um welches Theater handelt es sich? Das alltägliche Welttheater und die Welten, die das Theater entwirft, unter­ scheiden sich voneinander. Und doch war das Theater immer eine

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gesellschaftliche Schule der Wahrnehmung – vor und hinter der Bühne. Immer ist es ein Ort gewesen, an dem sich Ideen ästhetischen, ethi­ schen oder politischen Fortschritts entwickeln und an dem sie gedei­ hen konnten. Auch heute muss Theater Angebote machen gegen die Tendenzen von Manipulation, Ignoranz und einer destruktiven Irrationa­ lität. Theater ist in unserem Verständnis ein Ort, der produktive Alternativen des menschlichen Miteinanders erfahrbar machen muss. Den Funken kreativer Auseinandersetzung mit alten und immer neuen Geschichten, mit bekannten und unbekannten Gefühlen, mit erfüllten und unerfüllten Utopien und Hoffnungen – den gilt es Tag für Tag aufs Neue zu entzünden. Und wenn er auf Sie überspringt, findet unsere Theaterarbeit ihre Erfüllung. Gemeinsam machen wir einen Anfang für die Zukunft. Bringen Sie Ihre Wünsche, Träume, Realitäten, Erkenntnisse – und was immer Sie möchten – mit, wenn es heißt: Vorhang auf!

Ihre

Burkhard C. Kosminski

Albrecht Puhlmann

Intendant Schauspiel

Intendant Oper

Ulrike Stöck

Stephan Thoss

Geschäftsführender

Intendantin

Intendant Tanz

Intendant

Junges Nationaltheater

Marc Stefan Sickel

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Oper Übersicht Premieren/Wiederaufnahmen Mannheimer Sommer Alphabet Internationales Opernstudio am NTM Mannheimer Repertoire Festliche Opernabende Feiern und Konzerte

Schauspiel Übersicht Premieren/Wiederaufnahmen Der neue Hausautor Noah Haidle Mannheimer Reden Schauspiel Extra

Tanz Übersicht Premieren/Wiederaufnahmen Tanz Extra

Junges Nationaltheater Übersicht Premieren/Wiederaufnahmen Spielzeiteröffnung IMAGINALE - Figurentheaterfestival Junges NTM Extra

8 11 44 48 50 52 56 58 64 66 80 107 108 110 113 130 138 140 144 169 170

Mannheimer Bürgerbühne 172 Übersicht Premieren/Wiederaufnahmen 175 Clubs und Labore 180 Festivals 188 THEATER FÜR JUNG UND ALT

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Ensemble und Personalia

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Partner und Förderer

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ABONNEMENTS UND SERVICE 220 Abonnements 223 Service 243

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O Oper

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PREMIEREN

Vincenzo Bellini

Wolfgang Amadeus Mozart

NORMA

DON GIOVANNI

Sa, 14. Oktober 2017

Inszeniert vom Sieger des Regiewettbewerbs Sa, 14. Juli 2018

Gioacchino Rossini

ASCHENPUTTEL

Claude Debussy

Familienoper

PELLÉAS UND MÉLISANDE

Mi, 1. November 2017

Deutschsprachige Kammer ­version Eine Produktion von Junger Oper und Alphabet

Ludwig van Beethoven

März 2018

FIDELIO Sa, 9. Dezember 2017 Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

JOLANTHE Konzertante Oper Do, 25. Januar 2018

Programme ALPHABET Oper für alle

Giuseppe Verdi

ERNANI Sa, 24. Februar 2018 Claudio Monteverdi

DIE KRÖNUNG DER POPPEA Der Monteverdi-Zyklus, Teil 2 Do, 12. April 2018

MUSIKSALON Konzertreihe – Klassik, Jazz, Lied und Pop

NTM / POP Popmusik sinfonisch

MANNHEIMER SOMMER Europäisches Festival für Musik und Theater 12. bis 22. Juli 2018

Björk/Hotel Pro Forma

VESPERTINE Ein Popalbum als Oper Sa, 26. Mai 2018

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WIEDERAUFNAHMEN

Kurt Weill/Bertolt Brecht

Pietro Mascagni/Ruggero Leoncavallo

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

CAVALLERIA RUSTICANA/ I PAGLIACCI

Das Mannheimer Repertoire 2017

Das Mannheimer Repertoire 1984

So, 17. September 2017

So, 26. November 2017

Giuseppe Verdi

Giuseppe Verdi

Ein Maskenball

AIDA

Das Mannheimer Repertoire 2000

Das Mannheimer Repertoire 2016

Mi, 20. September 2017

Do, 14. Dezember 2017

Loriot/Richard Wagner

Engelbert Humperdinck

DER RING AN EINEM ABEND

HÄNSEL UND GRETEL

Das Mannheimer Repertoire 1992

Das Mannheimer Repertoire 1970

So, 24. September 2017

Do, 21. Dezember 2017

Mischa Spoliansky

Giacomo Puccini

WIE WERDE ICH REICH UND GLÜCKLICH?

TURANDOT

Das Mannheimer Repertoire 2017

Das Mannheimer Repertoire 2010 Do, 18. Januar 2018

Fr, 6. Oktober 2017 Georg Friedrich Händel Richard Strauss

HERCULES

DER ROSENKAVALIER

Das Mannheimer Repertoire 2016

Das Mannheimer Repertoire 1997

Sa, 3. Februar 2018

So, 19. November 2017

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Frederick Loewe

MY FAIR LADY Das Mannheimer Repertoire 2010 Sa, 3. März 2018 Richard Wagner

PARSIFAL Das Mannheimer Repertoire 1957 Fr, 30. März 2018 Richard Wagner

TANNHÄUSER Das Mannheimer Repertoire 1996 Sa, 21. April 2018 Giuseppe Verdi

LA TRAVIATA Das Mannheimer Repertoire 2007 Sa, 19. Mai 2018 Wolfgang Amadeus Mozart

DIE ZAUBERFLÖTE Das Mannheimer Repertoire 2011 Sa, 2. Juni 2018

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Italienische Oper am NTM Die KrĂśnung der Poppea von Claudio Monteverdi (1643) Aschenputtel von Gioacchino Rossini (1817) Norma von Vincenzo Bellini (1831) Ernani von Giuseppe Verdi (1844) La traviata von Giuseppe Verdi (1853) Ein Maskenball von Giuseppe Verdi (1859) Aida von Giuseppe Verdi (1871) Cavalleria rusticana von Pietro Mascagni (1890) I Pagliacci von Ruggero Leoncavallo (1892) Turandot von Giacomo Puccini (1926)

Das Teatro La Fenice in Venedig, in dem Giuseppe Verdis Ernani 1844 uraufgefĂźhrt wurde. 14


BelCanto in Mannheim Von Schöngesang und Wahrhaftigkeit

Von jeher war es die Aufgabe der Sänger in der Oper, »schön zu singen«. Doch was man mit der Bezeichnung »Bel Canto« – auf Deutsch nichts anderes als »schöner Gesang« – meint, ist noch etwas anderes. Bel Canto ist ein Gesangsstil der italienischen Oper ab ungefähr 1800, den man insbesondere mit den Komponisten Rossini, Bellini und Donizetti verbindet. Seine Wurzeln reichen aber noch sehr viel weiter zurück. In der Barock­ zeit wurde das hochvirtuose Singen besonders der Kastraten zum un­ angefochtenen Ideal. Die Melodien wurden mit halsbrecherischen Ver­ zierungen und Läufen ausgestattet; die im Jugendalter kastrierten Sänger wurden verehrt wie heute Film- und Popstars. Aber auch in der heutigen Oper sind die Sänger immer noch der magische Mittelpunkt – und italienische Oper für viele Musiktheaterbegeisterte der Inbegriff von Oper überhaupt. Doch Opernintendant Albrecht Puhlmann geht es nicht nur um Schöngesang: »Den besten Dramen geht es um die Suche nach Wahrheit und die Frage, wer wir sind und warum wir sind.«

Die Lust am Gesang Auch wenn die Kastraten zu Lebzeiten Rossinis (1792–1868) praktisch von der Bühne verschwun­den waren, sind ihre Spuren in seinem Werk unverkennbar, denn vielfach übernehmen Frauen männliche Haupt­ partien. Doch Rossini wäre wahrscheinlich in Vergessenheit geraten, hätte er dem bloßen »Schöngesang« nicht seine dramatische Funktion zurückgegeben. Vor allem die komischen Opern wie der Barbier von Sevilla (1816) begründen Rossinis Weltruhm; genau hier treffen sich

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Gioacchino Rossini

ASCHENPUTTEL Familienoper 8+ Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi/

Matthew Toogood Inszenierung: Cordula Däuper Bühne: Ralph Zeger

sängerische Virtuosität und dramatische Be­ deutsamkeit auf berauschende Art und Weise. Im Entstehungsjahr des Barbier komponiert Rossini eine Märchenoper nach der franzö­ sischen Vorlage von »Aschenputtel«. Seine Märchenversion verzichtet dabei weitgehend auf übersinnliche Elemente, hebt stattdessen die komischen Aspekte der Handlung hervor und belohnt am Ende Angelina (alias Aschen­ puttel) für ihre Güte und Herzensreinheit mit der Liebe des Prinzen Don Ramiro.

Kostüme: Sophie Du Vinage Licht: Christian Wurmbach

Von Paris nach Mailand

Dramaturgie: Julia Warnemünde

Nicht nur Aschenputtel, auch andere seiner Opern sind nach französischen Vorbildern ge­ schaffen, und 1824 zieht Rossini sogar ganz Aschenputtel: Sophie Rennert/Sofia Koberidze nach Paris um. Komponisten, Literaten und bil­D on R amiro: Christopher Diffey/Joshua Whitener Dandini: Raymond Ayers/Nikola Diskic´ dende Künstler aus ganz Europa verfolgen hier die neuesten Entwicklungen und Trends. So Don Magnifico: Joachim Goltz/Bartosz Urbanowicz wird im April 1831 am Pariser Odéon-Theater Alidoro: Valentin Anikin/Phillip Alexander Mehr Alexandre Soumets Tragödie Norma mit gro­ Mit den Herren des Opernchores ßem Erfolg aufgeführt. Nur wenige Monate später geht Vincenzo Bellinis (1801–1835) Premiere gleichnamige Oper an der Mailänder Scala Mi, 1. November 2017, 18.00 Uhr, Opernhaus über die Bühne. Im Mittelpunkt steht hier eine Frau, die sich in einem besetzten Land in einen Weitere termine Sa, 04.11. (B-Premiere) | So, 12.11. | So, 03.12. | Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl ver­ Sa, 16.12. | So, 17.12. | Mi, 03.01. | Mi, 10.01. | strickt und schließlich daran zerbricht. Die Fr, 16.02. | Fr, 23.02. | Sa, 10.03. (Festlicher deutsch-amerikanische Sopranistin Miriam Opernabend) | Mi, 28.03. | So, 08.04. Clark, die bereits als Aida das Mannheimer Publikum begeisterte, wird sie verkörpern. Bellinis Musik sorgt auf ganze andere Art als Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten Rossini für Rauschzustände: Wo Rossini vor in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Witz sprüht, lassen Bellinis weitgespannte melodische Bögen eine Aura meditativer Ver­ senkung und Sehnsucht entstehen. Oder, wie es Regisseur Markus Bothe Eine Produktion von beschreibt: »Je schlechter es den Figuren geht, desto schöner singen Konzert Theater Bern sie.« Bestes Beispiel ist Normas berühmte Arie »Casta diva«, die spä­ Szenische neueinstudierung: Claudia Plaßwich

Chor: Dani Juris

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»Hämmere Dir mit diamantenen Lettern in Deinen Kopf: Das Musikdrama muss durch den Gesang zum Weinen, Schaudern, Sterben bringen.« Vincenzo Bellini an seinen Librettisten Carlo Peopli

Vincenzo Bellini

Norma MUSIK A LISCHE LEIT UNG: Benjamin Reiners INSZENIERUNG: Markus Bothe

testens seit Maria Callas einen Höhepunkt im Repertoire jeder Sopranistin darstellt. Norma fleht hier die »keusche Göttin« an, für Frieden zu sorgen, denn unter den Gegnern befindet sich Normas Geliebter. Doch der düster-ro­ mantische Ton verrät, dass das Ganze nicht gut ausgehen wird: Dunkelheit, Abgründigkeit und Melancholie sind Farben, die Komponis­ ten von Verdi bis Puccini der Kunst Bellinis verdanken.

Verdi und die dramatische Wahrhaftigkeit

BÜHNE: Robert Schweer KOST ÜME: Justina Klimczyk LICHT: Damian Chmielarz DR A M AT UR GIE: Cordula Demattio CHOR: Dani Juris NORM A: Miriam Clark P OLLIONE: Irakli Kakhidze/Andreas Hermann A DA LGIS A : Julia Faylenbogen/Ludovica Bello OR OV ESO: Sung Ha

Mit dem Opernchor Premiere

Sa, 14. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Opernhaus

Was in der Spielzeit 2016/2017 mit der Neu­ Weitere termine produktion der Aida begann, wird 2017/2018 Do, 19.10. | Mi, 25.10. | Fr, 17.11. | Sa, 02.12. (Festlicher Opernabend) | Fr, 29.12. | fortgesetzt: Wieder wird das Werk Giuseppe So, 07.01. | Fr, 12.01. Verdis (1813–1901) einen Schwerpunkt im Spielplan bilden. Seine ersten Erfolge fallen noch in eine Zeit, in der die Werke Bellinis und Dauer: ca. 3 Stunden Donizettis Stil und Geschmack bestimmen. in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Und doch setzt Verdi von Anfang an eigene Akzente. An seinem 1844 in Venedig uraufgeführten Frühwerk Ernani lässt sich das gut beobachten. Die Vorlage stammt – wieder einmal – aus Frankreich, diesmal aber von dem »jungen Wilden« der französi­

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schen Literatur. In Victor Hugos skandalumwittertem Hernani findet eine junge Generation zu einer eigenen Sprache – das Extreme, Über­ zeichnete interessiert sie mehr als die Helden der tradi­tionellen Tragödie. Und dieser Ernani ist in der Tat eine extreme Figur: Um den er­ Giuseppe Verdi mordeten Vater zu rächen, setzt er das eigene Leben aufs Spiel und findet, gefangen in ab­ strusen und unmenschlichen Vorstellungen von Ehre und Moral, auch in der Liebe zur MUSIK A LISCHE LEIT UNG: Benjamin Reiners schönen Elvira keine Ruhe. Wie üblich sollte INSZENIERUNG: Yona Kim der männliche Titelheld 1844 von einer Sopra­ BÜHNE UND KOST ÜME: Herbert Murauer LICHT: Nicole Berry nistin dargestellt werden. Verdi setzte jedoch durch, dass sein Ernani von einem Tenor ge­ DR A M AT UR GIE: Cordula Demattio, Albrecht Puhlmann sungen wurde – im Sinne der dramatischen Wahrhaftigkeit und szenischen Glaubwürdig­ CHOR: Dani Juris ERN A NI: Irakli Kakhidze keit, auf die es dem Komponisten vor allem ankam. ELV IR A: Miriam Clark Natürlich verbindet ein Genie wie Verdi diese D ON RU Y GOME Z DA SILVA: Sung Ha Glaubwürdigkeit mit den schönsten Melodien: D ON CA RLO: Evez Abdulla/Jorge Lagunes Ernani strotzt nur so von Ohrwürmern. Die Giovanna: Amelia Scicolone/Iris Marie Sojer Hauptrolle wird der georgische Tenor Irakli Mit dem Opernchor Kakhidze singen, der ab der Spielzeit 2017/­ 2018 festes Mitglied des Mannheimer Solisten­­ Premiere ensembles wird. Sa, 24. Februar 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus Verdis Weg, die Härte und Wahrheit des Le­ Weitere termine bens mit musikalischen Mitteln darzustellen, haben italienische Komponisten nach ihm So, 04.03. | Fr, 09.03. | Do, 29.03. | Fr, 06.04. | weiterverfolgt. Die bekanntesten Stücke des Mi, 11.04. | Mi, 06.06. | Sa, 16.06. | Di, 19.06. | So, 01.07. sogenannten »Verismo« sind wahrscheinlich Mascagnis Cavalleria rusticana und Leon­ cavallos Pagliacci von 1890 bzw. 1892. Beide Dauer: ca. 3 Stunden Stücke sind als Doppelabend ab November in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln 2017 wieder im Repertoire des NTM. Italienische Oper wird so in all ihren Facetten zu erleben sein, von der Komödie bis zur Tragödie und vom Märchen bis Mit freundlicher zur Sozialstudie. Insgesamt werden fast drei Jahrhunderte italienischer Unterstützung von Operngeschichte in Mannheim lebendig – denn wer wissen möchte, wie Deloitte alles begann, kann bei Monteverdis Krönung der Poppea auch den gran­ diosen Anfang dieser Geschichte erleben.

ERNANI

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»Eine andere Ära beginnt für die Welt und für die Dichtung.« Victor Hugo (1827)

Die Uraufführung des Hernani löste 1830 in Paris einen Theaterskandal aus.

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Im Staatsgefängnis Roger Vontobel inszeniert Fidelio von Ludwig van Beethoven

»Sprecht leise! Haltet euch zurück! Wir sind belauscht mit Ohr und Blick.« Fidelio, Gefangenenchor

Beethovens Fidelio entstammt einem blutigen Zeitalter. Napoleon, der die Revolution gerettet hatte und dafür die Bewunderung der fort­ schrittlichen Welt genoss, hatte sich zum Diktator aufgeschwungen. Eroberungen und Freiheitskämpfe erschütterten Europa. Ein Zeitalter der Geheimpolizeien und Staatsgefängnisse, von Folter, Verrat und Aufopferung begann. Beethoven glühte für die Sache der Aufklärung; Napoleons Verrat ver­ bitterte ihn. Kein Wunder, dass seine einzige Oper Fidelio eine Parabel über den Missbrauch politischer Ideen wurde: Florestan, der grundlos im Gefängnis sitzt, wird vom sadistischen Gouverneur Pizarro dem Hungertod überlassen. Doch seine Frau hat sich als »Fidelio« in den Haushalt eines Gefängniswärters eingeschlichen. Es gelingt ihr, sein Vertrauen zu gewinnen und ins Gefängnis einzudringen, so dass sie schließlich mit vorgehaltener Waffe Pizarros mörderische Pläne verhin­ dern kann. Beethoven machte es sich nicht leicht. Vier Ouvertüren schrieb er insge­samt, drei Mal arbeitete er das Libretto um. Schließlich gelang es ihm, das populäre Singspiel mit seinem sinfonischen Stil zu verschmelzen. Eine ideale Vorlage für Regisseur Roger Vontobel, dessen Aida in der Spielzeit 2016/2017 zum Publikumsrenner in Mannheim wurde. Denn Vontobel ist vom utopischen Potenzial der Oper überzeugt: »Wenn wir zuhören, dann wird es eine andere Welt.« – Beethoven hätte zuge­ stimmt.

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Ludwig van Beethoven

FIDELIO MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Alexander Soddy INSZENIERUNG: Roger Vontobel BÜHNE: Claudia Rohner KOST ÜME: Dagmar Fabisch LICHT: Lothar Baumgarte DR AM AT UR GIE: Albrecht Puhlmann, Jan Dvorˇák CHOR: Dani Juris D ON PIZ Z A RR O: Joachim Goltz/Thomas Jesatko FLORESTAN: Will Hartmann/Andreas Hermann lEONORE: Annette Seiltgen/Heike Wessels R O C C O: Sebastian Pilgrim/Patrick Zielke M A R ZELLINE: Amelia Scicolone/Ji Yoon Jaquino: Pascal Herington/Raphael Wittmer

Mit dem Opernchor und Extrachor Premiere

Sa, 9. Dezember 2017, 19.00 Uhr, Opernhaus Weitere termine

Mi, 13.12. | Di, 19.12. | Mi, 27.12. | Do, 11.01. | Mo, 29.01. | Do, 08.02. | Sa, 17.02. | Fr, 16.03. | Sa, 24.03. | Sa, 28.04. | Do, 10.05. | Mo, 21.05. Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten

in deutscher Sprache

Kostümskizze von Dagmar Fabisch 33


Oper als Konzert Tschaikowskys letzte Oper Jolanthe

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

JOLANTHE MUSIK A LISCHE LEIT UNG: Benjamin Reiners Chor: Dani Juris

Ein prachtvoller Schlossgarten in der sonni­ gen Provence, reife Früchte, Mädchenchöre und Lachen: Die Welt von Prinzessin Jolanthe gleicht einem Traum. Bei genauerer Betrach­ tung zeigt sich jedoch, dass er ein Trugbild ist. Eine dicke Mauer und ein verschlossenes Tor umgeben diesen Garten, zu dem der Zutritt bei Todesstrafe untersagt ist. Die arglose Prinzessin kennt diese Mauern nicht, sie kennt auch die Farben des Gartens und das Licht der provenzalischen Sonne nicht; sie ist von Geburt an blind und lebt in einer Welt der Düfte, Worte und Klänge. Doch eines Tages verschafft sich ein Fremder Zutritt zum Gar­ ten und lüftet das Geheimnis und damit den Schleier der Dunkelheit.

KÖNIG RENÉ: Bartosz Urbanowicz R OBERT: Jorge Lagunes JOL A NTHE: Astrid Kessler Vaudémont: Mikhailo Malafii IBN-H A KIA: Valentin Anikin

Mit dem Opernchor Premiere

Do, 25. Januar 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus Weitere termine

Fr, 02.02. | Do, 15.02. | Sa, 31.03. | Fr, 18.05. Dauer: ca. 1 Stunde und 30 Minuten

in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ein auSSergewöhnliches Werk Mit seinem Einakter Jolanthe entführt uns Tschaikowsky in eine märchen­hafte Welt der existentiellen Fragen und Zustände. Im gleichen Jahr wie Der Nussknacker uraufgeführt, entstand Jolanthe 1891 und ist die letzte Oper des 1893 verstorbenen Tschaikowsky. Im Jahr seines Todes erlebte der Komponist noch die deutsche Erstaufführung in Hamburg,

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die von Gustav Mahler dirigiert wurde. Seither ist die Liste der szenischen Aufführungen kurz ge­ blieben. An der Musik liegt es nicht, denn diese ge­ hört zu den packendsten und farbenreichsten in Tschaikowskys Oeuvre: ein idealer Fall für eine kon­ zertante Aufführung am NTM! Benjamin Reiners, 1. Kapellmeister und Stellvertreter des General­ musikdirektors, ist mit seinem energetischen und sensiblen Dirigat prädestiniert für das Werk mit sei­ nen subtilen Schattierungen. Vielleicht beruht die besondere Wirkung der Kompo­ sition ja auf der biografischen Nähe des Kompo­ nisten zur Geschichte der Jolanthe, die auf einem Versdrama des Dänen Henrik Hertz fußt. Schließ­ lich war auch Tschaikowskys Leben von einem Ge­ heimnis geprägt – dem um seine Homosexualität. Anders als bei ihm selbst kommt in der Oper Jolanthe am Ende die Wahrheit ans Licht: Ein medizinischer Eingriff schenkt Jolanthe das Augenlicht und alle bedrückenden Ge­ heimnisse lösen sich in Liebe auf.

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Der Monteverdi-Zyklus Auf Die Heimkehr des Odysseus folgt 2018 die Krรถnung der Poppea

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Claudio Monteverdi

DIE KRÖNUNG DER POPPEA MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Jörg Halubek INSZENIERUNG: Lorenzo Fioroni BÜHNE: Paul Zoller KOST ÜME: Sabine Blickenstorfer LICHT: Franck Evin DR AM AT UR GIE: Cordula Demattio P OPPE A: Nikola Hillebrand NER ONE: Magnus Staveland SENECA: Bartosz Urbanowicz Ottone: Terry Wey Ottavia: Marie-Belle Sandis Fortuna /Damigella: Maria Markina Arnalta: Uwe Eikötter G ASTOR CHESTER: il Gusto Barocco

Premiere

Do, 12. April 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus Weitere termine

Do, 19.04. | Fr, 27.04. | So, 29.04. | Do, 03.05. | So, 06.05. | Di, 29.05. | Mo, 04.06. Dauer: ca. 3 Stunden

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Der Monteverdi-zyklus geht weiter Mit der Heimkehr des Odysseus hat 2017 nicht nur einer der größten Helden der Antike die Mannheimer Bühne betreten, sondern auch einer der bedeutendsten Helden der Operngeschichte. Claudio Monteverdi begründete vor über vier Jahrhunderten mit seinem in Mantua uraufge­ führten Orfeo die Kunstform Oper, wie wir sie heute kennen. Um die Sprengkraft dieses revolutionären Genres hörbar zu machen, wurde die Odysseus-Oper gemeinsam mit dem Spezialensemble »il Gusto Barocco« erarbeitet. Unter der Leitung von Jörg Halubek musizieren die Spieler auf historischen Instrumenten und sorgen so für eine stilechte Umsetzung. Mit der Krönung der Poppea wird diese fruchtbare Zusammenarbeit nun fortgesetzt. Monteverdis Schaffen in seiner faszinierenden Vielfäl­ tigkeit zu zeigen, ist Opernintendant Albrecht Puhlmann dabei ein ganz besonderes Anliegen. Und so soll sich die Auseinandersetzung mit Monteverdi auch über die kommenden Spielzeiten erstrecken: Nach und nach wird ein ganzer Monteverdi-Zyklus entstehen! Geplant für die nächsten Jahre sind u.a. der Orfeo und eine szenische Umsetzung der Marienvesper.

Oper und Historie Madrigale, Opern, Messen, Instrumental- und Tanzmusik sind aus der Feder Monteverdis überliefert. So vielfältig sein Schaffen, so kurven­ reich war auch sein Lebensweg: Als er seine Stellung in Mantua verliert, wendet er sich nach Venedig und bewirbt sich um das prestige­ trächtigste Amt der damaligen musikalischen Welt. 1613 wird er Kapell­ meister des Markusdoms. Über dreißig Jahre schreibt er keine Opern mehr, obwohl in Venedig die Oper als öffentliches Spektakel blüht wie nirgends sonst in dieser Zeit. In seinen letzten Lebensjahren packt Monteverdi dann doch noch der Schaffensrausch. In schneller Folge entstehen die Heimkehr des Odysseus (1640), die heute verlorene Hochzeit des Aeneas (1641) und die Krönung der Poppea (1643). Zum aller­ ersten Mal überhaupt wird hier eine Episode aus der Geschichte zum

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»Monteverdis Opern sind Meisterwerke, die an uns Fragen stellen, uns in Frage stellen. Wie verhält sich unsere Gegenwart in den Opernhäusern zu dem, was am Beginn der Kunstform Oper einmal gedacht, geplant und komponiert wurde?« Albrecht Puhlmann

Gegenstand einer Oper. Gegen den Willen seines Lehrers Seneca heira­ tet Kaiser Nero die schöne Kurtisane Poppea. Das traurige Ende: Der Philosoph geht in den Selbstmord, Neros Frau Ottavia in die Verban­ nung. Doch Monteverdi findet für alle seine Fi­ guren den richtigen Ton. Die Leidenschaft der il Gusto Barocco Liebenden geht einem ebenso nahe wie die Trauer der Verstoßenen und die lustigen Die­ Das Barockorchester »il Gusto Barocco« wurde 2008 von dem Dirigenten, Cembalisten und Organerfiguren bringen einen inmitten aller Tragik auch immer wieder zum befreienden Lachen. nisten Jörg Halubek in Stuttgart gegründet und Und wenn das Schlussduett »Pur ti miro, pur ti besteht aus international etablierten Künstlern der jüngeren Generation. Im Zentrum ihrer Arbeit godo« erklingt, dann steht die Zeit still ... steht das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts: Was hat damalige Musiker inspiriert? Wie könnte es damals geklungen haben? Und wie wird das Neue und Unerhörte der Alten Musik wieder hörbar? Die Mitglieder des Ensembles sorgen mit ihrem barocken Instrumentarium für beglückende Musikerlebnisse, wie sie in der Heimkehr des Odysseus unter Beweis gestellt haben.

Mit freundlicher Unterstützung der BadenWürttemberg Stiftung

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Pop!

Das Nationaltheater öffnet sich

NTM / POP Seit Herbst 2016 lädt die Opernsparte regelmäßig bekannte Popmusiker ein, gemeinsam mit dem Nationaltheater-Orchester das Verhältnis von Klassik und Popmusik zu erkunden. Auf der großen Bühne des Opernhauses entstehen so Konzerte mit innovativem Klang und hoher Qualität.

Konstantin Gropper bei seinem Auftritt im NTM 2016 40


Standing Ovations Im Applausgewitter steht er da, der sanftmütige Sänger im 60er-JahreAnzug. Hinter ihm das siebzigköpfige Orchester des Nationaltheaters. Gemeinsam haben sie das vollbesetzte Opernhaus in eine neue Welt entführt: die Welt des sinfonischen Pop. Konstantin Gropper alias Get Well Soon und dem Orchester unter Leitung von Matthew Toogood ist an diesem Abend im Oktober 2016 das Experiment geglückt. Mit Stan­ ding Ovations endet der erste Abend der Reihe NTM/POP, der durch Groppers Moderationen mit Ausflügen in Philosophie und Literatur mehr als ein reines Popkonzert war. An diesem Abend im Opernhaus gingen klassische Musik, Pop und The­ atralität eine Symbiose ein, die in die Zukunft weist. Eigentlich klar, denn Popmusik ist das theatralischste Genre der Gegenwart. Von Beginn an pflegt Popmusik ein inniges Verhältnis zu Mode, Frisuren, Video, Film, Fernsehen, Posen und Starkult. Doch Popmusik hat die Musikwelt nicht nur im Sturm erobert, sie hat auch unsere Musikrezeption nachhaltig ver­ Musiksalon ändert. Bands wie Get Well Soon zeugen da­ von, dass Popmusik längst das Interesse des Klassik, Pop, Jazz, Weltmusik, Liederabende und Diskurs – in der Reihe Musiksalon feiern wir die Bildungsbürgers auf sich gezogen hat und in Vielfalt der Musik und ihre Verbindungen mit anein komplexes Netz aus kulturellen Querver­ bindungen eingefasst ist. deren Künsten. An mehr als dreißig Abenden im Jahr laden wir dazu ins Obere Foyer des Opernhauses, das Theatercafé oder in die Montagehalle

Neue Formen braucht das Land

ein, um in gemütlicher Atmosphäre in den Genuss

Auch eine traditionsreiche Kunstform wie die Das genaue Programm wird in einer gesonderten Oper spürt, dass sie im Popzeitalter neue Broschüre bekannt gegeben, die zu Beginn der Wege gehen muss. Doch während einge­ Spielzeit 2017/2018 erscheint. fleischte Kulturkritiker noch von der Unter­ komplexität von Popmusik überzeugt sind, haben Musiker wie Gropper längst den Gegenbeweis angetreten. Einige von ihnen wollen wir in der Spielzeit 2017/2018 einladen, diese neuen Verbindungslinien zu erforschen. Neben NTM/POP, also Konzerten im Opernhaus mit Sinfonieorchester, gibt es auch die Kammerkonzerte im Rahmen der Reihe Musiksalon. An über dreißig Terminen im Jahr laden wir hier Musiker verschiedener Genres ins elegante Obere Foyer des Opernhauses, das wir zu diesem Zweck umgestaltet haben. Und wer in der Spielzeit 2016/2017 beispiels­

von Musik und den Austausch darüber zu kommen.

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weise die Auftritte der Bands Modern Pop Ensemble oder LebiDerya er­ lebt hat, weiß, dass man im Musiksalon in gemütlicher Atmosphäre bei einem Wein oder Bier schnell ins Gespräch kommt.

Ein PopAlbum als Oper Doch da wir in der Oper sind, widmen wir auch eine der Premieren der neuen Spielzeit einer ganz großen Künstlerin des Pop: Björk. Die Ge­ samtkünstlerin, die ihre Musik immer mit theatralischen Ideen ver­ schränkt, gehört zu den experimentierfreudigsten Musikern unserer Zeit. Inspiriert von der elektronischen Musik der 90er-Jahre, erforscht sie ungehörte Klangwelten, die sie oft mit klassischen Instrumenten, Sinfonieorchestern, Chören oder volkstümlich isländischer Musik kom­ biniert. Eine ihrer schönsten Platten wollen wir für die Opernbühne adap­tieren: Vespertine aus dem Jahr 2001. Mit Celesta, Harfe und Sounds von Alltagsgegenständen entspinnt sie eine feine, fast intime Klangwelt. »Vespertine« (zu Deutsch: abendlich) ist wie die Nahaufnah­ me einer Frau, die von der Außenwelt abgeschnitten, auf irgendetwas wartend, neue Stufen der Wahrnehmung erreicht. »Als würden feine, unsichtbare Tierchen aus deiner Nase und über dein Gesicht laufen«, beschreibt die Künstlerin den Sound des Albums. Diese Bildwelt werden die Regisseurin Kirsten Dehlholm und ihre Künstlergruppe Hotel Pro Forma finden. Charakteristisch für die Grup­ pe ist ihr stark konzeptueller und ästhetischer Zugriff, der weniger in der Theatertradition als in Bildender Kunst und Musik verankert ist. Damit hat Hotel Pro Forma bereits international Theatergeschichte ge­ schrieben und Dehlholm wird als eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen Dänemarks geehrt. Gemeinsam mit den Arrangeuren der Himmelfahrt Scores, dem National­theater-Orchester und Sängern des Ensembles werden sie Vespertine als grandioses Bildertheater inszenieren: Die Extreme der isländischen Landschaft, der Mensch zwischen Wissenschaft und Mythologie und psychologische Grenzerfahrungen stehen im Mittelpunkt. Fans von Popkultur kommen hier mit Sicherheit auf ganzer Linie auf ihre Kosten. Vielleicht entsteht dabei auch ein ganz neues Genre, das von Mannheim aus den Kontinent erobert wie seinerzeit die Mannhei­ mer Schule. Der Wahl-Mannheimer Konstantin Gropper hat es bereits vorgemacht.

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Björk/Hotel Pro Forma

VESPERTINE Ein Popalbum als Oper MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Matthew Toogood INSZENIERUNG: Kirsten Dehlholm, Jon R. Skulberg

(Hotel Pro Forma) ST ÜCKFAS SUNG: Jan Dvorˇák

und Himmelfahrt Scores Bühne: Maja Ziska KOST ÜME: Fredrik Floen LICHT: Jesper Kongshaug Video: Adam Ryde Ankarfeldt DR AM AT UR GIE: Julia Warnemünde CHOR: Dani Juris KINDER CHOR: Anke-Christine Kober

Mit Eunju Kwon, Ji Yoon, Raymond Ayers, den Damen des Opernchores und dem Kinderchor Premiere

Sa, 26. Mai 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus Weitere termine

Mo, 28.05. | So, 03.06. | So, 10.06. | Mi, 20.06. | Do, 05.07. | Mi, 25.07. Dauer: ca. 1 Stunde und 15 Minuten

in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Koproduktion mit Hotel Pro Forma

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Mannheimer Sommer oder

Europäisches Festival für Musik und Theater von Mozart bis heute oder

Lasst uns den Triumph von Lebenslust und Kunst über Vorurteil, Dummheit und Gewalt feiern! Es ist Zeit, zu feiern. Und mit »Feiern« meinen wir: Musik! Feste! Theater! Rausch! Natürlich, wir leben in einer Zeit des Terrorismus, des Retro-Nationalis­ mus und der Wirtschaftskrisen. In einer Zeit, in der all das mühevoll Er­ rungene der letzten 70 Jahre auf dem Spiel zu stehen scheint. Eine Zeit der Ängste und der Selbstzweifel, in der kein Tag vergeht, ohne dass Europa abwechselnd von links und rechts »Versagen«, »Ungerechtig­ keit« oder »Heuchelei« vorgeworfen wird. Und trotzdem sagen wir, dass es etwas zu feiern gibt. Etwas, das in den Tagen Mozarts und Schillers begonnen hat, im Dunkel des Spätabsolu­ tismus, als Kirche und König die Herrschaft über Leben und Gedanken der Menschen beanspruchten. Ein großer, ja, erhabener Gedanke, der bis heute seinen Fackelschein in die dunklen Höhlen der Autokraten und Pessimisten wirft:

Aufklärung! Enlightment! Lumières! Die Überzeugung also, dass Vernunft und Phantasie des Menschen alle Grenzen von Konvention, Unterdrückung und Landkarte überwinden können – wenn er nur will. Den Sound zu diesem weltumstürzenden Gedanken lieferten seinerzeit Beethoven und Mozart. Besonders der zweite, dessen Musik immer nach Möglichkeit, nach Utopie klingt. Mozart versuchte zeit seines Lebens, auch wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen, die Abhängigkeit von den Potentaten seiner Zeit zu beenden. Rastlos reiste er durch Europa, war heute in Prag und morgen in Paris, komponierte in klapprigen Postkutschen, vertonte Dramen auf

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Italienisch oder Deutsch, wie es gerade kam. Seine Euphorie, sein Schönheitssinn und sein Kosmopolitentum sind Ansporn für ein Festi­ val, das in Fortsetzung des erfolgreichen Mannheimer Mozartsommers den Blick noch weiter öffnen möchte auf die Fülle dessen, was die europäische Kultur hervorgebracht hat. – Und weiterhin hervorbringt! Neben be­ deutenden Künstlern und Geheimtipps wird deshalb künftig der Nachwuchs stärker als bisher vertreten sein.

Wolfgang Amadeus Mozart

DON GIOVANNI MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Alexander Soddy INSZENIERUNG: Sieger des Regiewettbewerbs D ON GIOVA NNI: Raymond Ayers/Nikola Diskic´ LEP ORELLO: Bartosz Urbanowicz/Patrick Zielke D ONN A A NN A: Estelle Kruger/Eunju Kwon DONNA ELVIR A: Ludovica Bello/Marie-Belle Sandis

Premiere

Das Europa der Künstler

Sa, 14. Juli 2018

Die Verbindung von beidem wird vielleicht die Weitere termine Neuinszenierung von Mozarts Don Giovanni DI, 17.07. | FR, 20.07. (B-PREMIERE) | DO, 26.07. werden. Dieses wohl bedeutendste Bühnen­ werk Mozarts haben wir in einem internatio­ Dauer: ca. 3 Stunden in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln nalen Regiewettbewerb ausgeschrieben, der über zwei Runden ein Regieteam jenseits der üblichen Verdächtigen herausfiltern soll. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein. Gastspiele aus dem erweiterten Musiktheaterbereich werden diese große Eigenproduktion ergänzen: Performance, Tanz, Neue Musik, in­ szenierte Konzerte. Wir werden »Roadmovies« junger Theaterteams produzieren, die in ihren Musiktheaterprojekten die Phantasie kreuz und quer durch ein grenzenloses Europa reisen lassen. Unterschiedli­ che Stile sind hier gefragt: vom klassischen Lied über Weltmusik bis zum Pop kann alles zur Grundlage für neuartige Musiktheaterabende werden. Wir werden außerdem Musiker, Bands und Künstler einladen, in Kon­ zerten und Ausstellungen ihr Werk zu beleuchten – in Mannheim und auch in Schwetzingen. Um den Raum für diese Vorhaben zu schaffen, wird das Festivalzentrum am Nationaltheater zu einer künstlichen Landschaft erweitert, zu unseren »Vereinten Nationen von Europa«. Zu einem überdimensionalen Bühnenbild, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tummeln können. Zu einem futuristischen Kontinent aus Leidenschaft, Austausch und Unterschiedlichkeit.

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MANNHEIMER SOMMER Europäisches Festival für Musik und Theater vom 12. bis 22. Juli 2018 in Mannheim und Schwetzingen

Don Giovanni

Europa Requiem

Mozarts berühmtes Dramma giocoso unter

Europas Untergang und Auferstehung als parti-

der musikalischen Leitung von Generalmusik­

zipatives Oratorium u. a. mit dem Alphabet-

direktor Alexander Soddy und in der Regie der

Chor, Band, Sängern und Schauspielern.

Preisträger unseres Regi­ewettbewerbes.

Lamento

Roadmovies Fünf musikalische Reisegeschichten von Nach­­-

Eine Kombination von Monteverdis Orfeo und

wuchskünstlern in Zusammenarbeit mit der

Sciarrinos Luci mie traditrici als Gastspiel des

Pop­akademie Mannheim und dem Opernstudio

Basler Gare du Nord im Schwetzinger Schloss­-

des NTM.

theater.

Konzerte & Kino

Gastspiele

Das weite Feld zwischen Musik, Theater und

Nationale und internationale Gastspiele aus

Film in einer Reihe von Konzerten und Installa-

den Bereichen Musiktheater, Performance,

tionen von Bandsounds über Posaunenchöre

Konzert­instal­lation.

bis Neue Musik. Die Kammerakademie mit fran-

Festivalzentrum am Goetheplatz

zösi­schen Mozart-Interpretationen. Und natür­lich das »Schloss in Flam­men« in Schwetzingen.

Mit Festivalküche, Open-Air-Kino, Konzertbühnen und dem »Salon Europa«. Der Mannheimer Sommer wird ermöglicht und gefördert durch

20 Jahre

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Alphabet ALPHABET-Blog Auf dem ALPHABET-Blog findet man Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Kommentare zu Kunst und Politik, Veranstaltungstipps, Hinweise zu Aktionen und Chorproben, Dokumentationen der ALPHABET-Aktivitäten, Fotos und Videos. Der ALPHABET-Blog ist ein virtuelles Theaterhaus für ein utopisches Publikum.

ALPHABET-Festival

»Die Oper ist ein wun­ Beim ALPHABET-Festival laden wir Quadrat um derschöner Turm – Quadrat der multikulturellen Innenstadt ins Theadoch leider ohne Trepter ein; es gibt eine spezielle Einführung und jourpenhaus.« Mit diesem Bild beschreibt die Mannnalistische Begleitung durch unseren Blog. Wenn das nicht gute Nachbarschaft ist! heimer Opern-Dramaturgie das Problem einer Kunstform, ALPHABET-Chor die eine der vorausPartizipation als Kunstform wird, in Zusammenarsetzungsreichsten unserer Kulturlandschaft ist – beit mit der Mannheimer Bürgerbühne, auch über und daher meist ein theatererfahre­ das bereits bestehende Geräuschorchester und den neuen ALPHABET-Chor in die Oper integriert. nes, gebildetes, alteingesessenes Publi­ Wir starten mit der »Orchesterkaraoke« in die kum anzieht. Doch wie kommt man als Spielzeit. Ein »Europa Requiem« innerhalb des Neueinsteiger auf den Turm, wenn man nicht Mannheimer Sommers wird der Höhepunkt dieser fliegen kann? Arbeit werden. Das Nationaltheater hat eine Antwort: ein nie­ derschwelliges, internetaffines Programm, das die grandiose Kunstform Oper in Kontakt mit angrenzenden Künsten und Kunstfreunden bringen soll. Der Titel ist in Anlehnung an die unmittelbare Nachbarschaft des Theaters in den Mannheimer Quadraten gewählt, die von A 1 bis U 6 durchgezählt sind: ALPHABET.

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Musiksalon

Kammeroper

Über die Reihe Musiksalon fließt Pop-, Jazz- und

Opern hautnah erleben, von jungen Darstellern

Weltmusik in den Opernalltag ein. Hier finden in

auf Deutsch gesungen, in Kinolänge: Auch das

Zusammenarbeit mit Orchestermusikern, Chor-

gehört zu ALPHABET. Diese Spielzeit zeigen wir

sängern, den Jazzern um Thomas Siffling, dem

im Studio des NTM eine deutsche Fassung von

Liedbegleiter Robin Phillips und anderen Gästen

Debussys Pelléas und Mélisande, die Regisseurin

interdisziplinäre Konzerte und Begegnungen von

Luise Kautz als Mystery-Drama um eine fatale

Kammermusik, Singer/Songwritern, Kunstlied, Welt-

Leidenschaft inszeniert (siehe S. 162).

­musik und Philosophie statt.

Bei ALPHABET geht es mindestens ebenso sehr um eine Infektion der Oper mit unbekannten Keimen und Erregern wie um den Ausbruch von Theaterfieber in einem neuen Publikum. Virtueller Marktplatz des Vor­ habens ist der mehrsprachige ALPHABET-Blog. Hier werden ausgewählte Produktionen im Großen Haus und ALPHA­ BET-Veranstaltungen präsen­tiert, dokumentiert und kommentiert. Hier mischen sich Pop, Multikulturalität und Musikt­heater auf neuartige Weise – ein Treffpunkt von Künstlern, Zuschauern und Partizipieren­ den. Besuchen Sie uns, schreiben, singen, hören Sie mit! www.alphabet-oper.de

Alphabet wird unterstützt durch den Innovations­ fonds Kunst des Landes Baden-Württemberg. Der Alphabet-Chor wird unterstützt von der GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH.

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Internationales Opernstudio am NTM

Bestimmt sind sie Ihnen schon aufgefallen: In unserem Ensemble gibt es vier junge Sängerinnen und Sänger, die hier in Mannheim ihre ersten Erfahrungen auf der großen Bühne und in großen Opernproduktionen sammeln. Im Leben eines Sängers sind das bedeutende Momente und wir freuen uns, dass wir diese nicht nur ermöglichen, sondern auch in­ tensiv begleiten können. Das in der Spielzeit 2016/2017 gegründete Opernstudio ist eine Nachwuchsplattform, ein Forschungslabor und zeitgleich fester Bestandteil des Opernensembles. Vier junge Künstler bekommen hier über zwei Jahre die Möglichkeit, kleine und auch größe­ re Partien auf der Bühne zu singen und dabei von erfahrenen Kollegen des Ensembles zu lernen, mit bekannten Regisseuren zu arbeiten und in Konzerten aufzutreten. Wöchentlicher szenischer Unterricht in der Gruppe bildet das Fundament für die eigene Arbeit und bietet den Schutzraum, in dem Unsicherheiten beseitigt werden können. Glücklicherweise bleibt dabei auch noch Zeit, ganz eigene Projekte zu realisieren. In der Spielzeit 2016/2017 haben die Mitglieder des Opern­ studios, unter der szenischen Leitung von Marco Misgaiski und musika­ lisch betreut von Robin Phillips, Joseph Haydns Abenteuer-Kurzoper Die wüste Insel einstudiert. Auch in der Spielzeit 2017/2018 werden sie wieder auf sich aufmerksam machen.

Konta k t

Marco Misgaiski (Szenische Leitung) Tel. 0621 1680 397 marco.misgaiski@ mannheim.de

Mit freundlicher Unterstützung der HeinrichVetter-Stiftung und der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V.

20 Jahre

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Mannheimer Lieblingsopern Das Mannheimer Repertoire aus Sicht von Waltraud Brunst (Mannheimer Morgen)

Eine Oper und ihr Repertoire Die Opernsparte des Mannheimer Nationaltheaters war eigentlich im­ mer auf zwei Dinge besonders stolz: auf ihr organisch gewachsenes Ensemble und auf ihren reichhaltigen Spielplan. Zugegeben – in den 60er- und 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts war die schiere Spiel­ plangröße mit bis zu 60 Opern pro Saison künstlerisch kaum noch zu vertreten. Chor und Orchester waren ständig überlastet, und so man­ che Wiederaufnahme ging ohne nennenswerte Probenarbeit über die Bühne. Das Überangebot hat sich inzwischen gesundgeschrumpft, so dass mittlerweile das Publikum klagt: zu wenig Verdi, zu wenig Wagner, zu viele Schließtage. Offensichtlich hat aber die neue Intendanz die Wünsche der Opern­ freunde verinnerlicht. Aida als erste Premiere 2016 und die Wiederauf­ nahme des Tannhäuser in der Spielzeit 2017/2018 sind doch eindeutig Schritte in die richtige Richtung.

Appetitanregender Spielplan Der Spielplan für die zweite Spielzeit unter Opernintendant Albrecht Puhlmann macht jedenfalls einen appetitanregenden Eindruck. Von den Premieren des Vorjahrs werden fünf ins Repertoire aufgenommen, und zwar u.  a. Verdis Aida und Händels Hercules, dann Mischa Spolianskys 20er-Jahre-Revue Wie werde ich reich und glücklich? und der Brecht/Weill-Klassiker Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Zu diesen neuen Repertoirestücken kommen elf – nennen wir sie ruhig

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Lieblingsopern, die das Repertoire schon teilweise jahrzehntelang schmücken. Da wäre zuerst der legendäre 60-jährige Parsifal zu nennen, tatsächlich das einzige verbliebene Wagnersche Musikdrama neben dem gerade 2016 wiedererweckten Lohengrin, der dann in der Spielzeit 2017/2018 durch den Tannhäuser ersetzt wird. Werner Schroeters kühl-abstrakte Inszenierung des Maskenball steht nun auch schon seit 17 Jahren auf dem kulinarischen Speiseplan, und so mancher Verdi-Kenner liebt das melodienselige Werk mehr als weit populärere. Unter den diesjährigen Premieren finden Sie Verdis frühe Oper Ernani. Und zusammen mit der nagelneuen Aida und Achim Freyers eigenwilliger Traviata-Deutung ist Maestro Verdi ja nicht schlecht vertreten. Das Mannheimer Repertoire Der Rosenkavalier von Richard Strauss wird schon seit zwei Jahrzehnten am Haus ge­ Das Nationaltheater Mannheim verfügt über eines der größten und ältesten Opernrepertoires der spielt. Und obwohl Regisseur Olivier Tambosi Welt. Zeitgenössische Regiehandschriften und auf jegliche Rokoko-Idylle verzichtet und den historische Entwürfe ergänzen sich zu 60 Jahren Blick konsequent auf das komplizierte Bezie­ Operngeschichte. Um dieses Spektrum nachvollhungsgeflecht der handelnden Personen lenkt, lieben die Mannheimer die Inszenierung ziehbar zu machen, gibt es seit letzter Spielzeit über alles. Den Verismo vertreten Cavalleria/ neue Umschläge für die alten Programmhefte, die eine historische Einordnung und Würdigung der Pagliacci (seit 1984) und Turandot (seit 2010). Inszenierung vornehmen. Für ausgewählte Stücke Unverzichtbar auch Hänsel und Gretel (seit wie den legendären Parsifal werden außerdem 1970), Die Zauberflöte (seit 2011) und das herr­ Sonderveranstaltungen angeboten. liche Musical My Fair Lady (seit 2010).

Von Ödipussy zum Ring Klar, dass auch Loriots köstlicher Ring an einem Abend wieder dabei ist, bei dem man so viele Wiederholungstäter sieht wie nirgends sonst. Wis­ sen Sie eigentlich, wie es dazu kam, dass Loriot sein musikalisches Meisterwerk 1992 in Mannheim aus der Taufe hob? Und immer wieder gern als Erzähler wiederkehrte? Weil unser damaliger Intendant Klaus Schultz mit ihm befreundet war und in seiner Filmsatire »Ödipussy« den Pianisten Weber spielte. Dafür bekamen wir den Loriot-Ring. Manchmal ist es doch schön, wenn eine Hand die andere wäscht. Ein guter, spannender Spielplan ohne Frage. Freuen wir uns darauf! Waltraud Brunst begleitet als Kulturredakteurin für den Mannheimer Morgen seit 40 Jahren das Geschehen am Nationaltheater.

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WIEDERAUFNAHMEN

Mischa Spoliansky

WIE WERDE ICH REICH UND GLÜCKLICH? u. a. mit Nikola Hillebrand als Marie, Joachim Goltz als Kibis und Maria Markina als Lis Fr, 06.10. | Fr, 13.10. | Fr, 03.11. | So, 05.11. | Fr, 01.12. | Fr, 15.12. | So, 31.12. | So, 11.02. | Fr, 08.06. | So, 08.07.

Kurt Weill/Bertolt Brecht

Richard Strauss

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

DER ROSENKAVALIER

u. a. mit Heike Wessels als Begbick

Maria Markina als Octavian, Nikola Hillebrand als

und Thomas Jesatko als Dreieinigkeitsmoses

Sophie und Patrick Zielke als Ochs

So, 17.09. | Do, 12.10. | So, 15.10. | Do, 23.11. |

So, 19.11. | Do, 30.11. | Sa, 13.01. | So, 21.01. |

Sa, 30.12. | Fr, 05.01. | Fr, 19.01.

So, 18.02.

Giuseppe Verdi

Pietro Mascagni/Ruggero Leoncavallo

u. a. mit Astrid Kessler als Marschallin,

u. a. mit Julia Alexeeva/Miriam Clark als Amelia,

CAVALLERIA RUSTICANA/ I PAGLIACCI

Mikhailo Malafii als Riccardo und Evez Abdulla/

u. a. mit Ludmilla Slepneva als Santuzza,

Jorge Lagunes als Renato

Irakli Kakhidze als Turridu, Eunju Kwon als Nedda

ein Maskenball

und Zurab Zurabishvili/Roy C. Smith als Canio Mi, 20.09. | So, 01.10. | Sa, 07.10. | Sa, 21.10. | Di, 31.10. | Do, 02.11. | Sa, 25.11.

So, 26.11. | So, 10.12. | So, 14.01. (Festlicher Opernabend) | Fr, 26.01. | Fr, 23.03. | So, 15.04.

Loriot/Richard Wagner

DER RING AN EINEM ABEND

Giuseppe Verdi

u. a. mit Heike Wessels als Brünnhilde, 

AIDA

Thomas Jesatko als Wotan/Wanderer

u. a. mit Miriam Clark als Aida, Julia Faylenbogen

und Patrick Zielke als Hagen

als Amneris und Irkali Kakhidze als Radames

So, 24.09. | So, 08.10. | Fr, 10.11. (Festlicher

Do, 14.12. | Fr, 22.12. | Do, 04.01. | Mi, 24.01. |

Opernabend)

Sa, 27.01. | So, 04.02. | Sa, 10.02.

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Engelbert Humperdinck

Richard Wagner

HÄNSEL UND GRETEL

PARSIFAL

u. a. mit Astrid Kessler als Gretel, Uwe Eikötter als

u. a. mit Angela Denoke als Kundry, Sung Ha als

Knusperhexe und Thomas Jesatko als Besenbinder

Gurnemanz und Will Hartmann als Parsifal

Do, 21.12. | Mo, 25.12. | Do, 28.12. | Sa, 06.01. |

Fr, 30.03. | Sa, 14.04. (Festlicher Opernabend) |

So, 28.01.

Do, 31.05.

Giacomo Puccini

Richard Wagner

TURANDOT

TANNHÄUSER

u. a. mit Galina Shesterneva als Turandot,

u. a. mit Frank van Aken als Tannhäuser,

Martin Muehle als Calaf und Eunju Kwon

Astrid Kessler als Elisabeth und Nikolai Diskić/

als Liù

Thomas Berau als Wolfram

Do, 18.01. | Di, 30.01. | Sa, 17.03. | So, 01.04. |

Sa, 21.04. | Mi, 02.05. | So, 13.05. | So, 20.05. |

Mi, 25.04. | Mo, 30.04.

Do, 14.06.

Georg Friedrich Händel

Giuseppe Verdi

HERCULES

LA TRAVIATA

u. a. mit Mary-Ellen Nesi als Dejanira,

u. a. mit Estelle Kruger als Violetta

Thomas Berau als Hercules, Eunju Kwon als Iole

und Thomas Berau als Germont

und David Lee als Hyllus Sa, 19.05. | So, 27.05. | Sa, 09.06. | Sa, 23.06. | Sa, 03.02. | Fr, 09.02. | So, 25.02. | So, 25.03. |

Do, 28.06. | Sa, 07.07. | So, 22.07.

Sa, 07.04. | Sa, 05.05. | Sa, 12.05.

Frederick Loewe

Wolfgang Amadeus Mozart

MY FAIR LADY

DIE ZAUBERFLÖTE

u. a. mit Katharina Göres als Eliza,

u. a. mit Amelia Scicolone/Eunju Kwon als Pamina,

Thomas Jesatko/Axel Herrig als Higgins,

Christopher Diffey als Tamino und Nikola Diskic´/

Joachim Goltz als Doolittle und Ilya Lapich/Pascal

Joachim Goltz als Papageno

Herington als Freddy Sa, 02.06. | Do, 07.06. | So, 17.06. (Festlicher Sa, 03.03. | So, 11.03. | Do, 22.03. | Fr, 13.04. |

Opernabend) | Fr, 22.06. | So, 15.07. | Mo, 23.07.

Fr, 11.05. | Fr, 01.06. | Do, 21.06. | So, 24.06. | Fr, 06.07.

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Kennen Sie dieses Kribbeln, wenn das Licht langsam ausgeht, der Vor­ hang sich hebt, die ersten Töne ihre Zauberfäden ausspinnen? Wenn ein ganzer Saal wie elektrisiert dem Spiel der Sänger folgt? Mit den Festlichen Opernabenden holt das National­ theater Mannheim Sängerinnen und Sänger auf seine Bühne, die an den größten Häusern dieser Welt zu Gast sind – und schafft so Opernerleb­ nisse der Extraklasse. In der letzten Spielzeit begeister­ten Michael Volle, Roberto Saccà, Annette Dasch, Erwin Schrott und weitere Stars das Mann­ heimer Publikum. Wir freuen uns, Ihnen auch in dieser Spielzeit wieder international gefragte Sänger­persön­ lichkeiten und hochka­ rätige Musik­ theatererlebnisse zu präsentieren.

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Festliche Opernabende

Loriot/Richard Wagner

Gioacchino Rossini

Der Ring an einem Abend

Aschenputtel

Mit Catherine Foster als Brünnhilde

und Pavel Kolgatin als Don Ramiro

und Stephen Gould als Siegmund/

Sa, 10. März 2018

Mit Tara Erraught als Angelina

Siegfried Fr, 10. November 2017

Richard Wagner

Parsifal Vincenzo Bellini

Mit Angela Denoke als Kundry

Norma

und René Pape als Gurnemanz

Mit Dmytro Popov als Pollione

Sa, 14. April 2018

Sa, 2. Dezember 2017 Wolfgang Amadeus Mozart Pietro Mascagni/ Ruggero Leoncavallo

Cavalleria Rusticana/ I Pagliacci

Die Zauberflöte Mit Mauro Peter als Tamino und Albina Shagimuratova als Königin der Nacht So, 17. Juni 2018

Mit Aleksandrs Antonenko als Canio und Elena Zhidkova als Santuzza So, 14. Januar 2018

Mit freundlicher Unter­stützung der Baden-Württem­bergischen Bank

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Silvester 2017 So, 31. Dezember 2017

Wie werde ich reich und glücklich? Opernhaus

Wie es euch gefällt Schauspielhaus Anschließend Feier im Oberen und Unteren Foyer sowie im Theatercafé

Wir finden, unsere letzte Silvesterfeier war schon ziemlich schön. Aber nun ist es Zeit für die richtig große Sause! Nach Spolianskys Wie werde ich reich und glücklich? in der Oper und William Shakespeares Wie es euch gefällt im Schauspiel wollen wir die Wilden Zwanziger im Natio­ naltheater wieder aufleben lassen. Auf verschiedenen Tanzflächen mit unterschiedlichen Mu­ sikrichtungen soll ausgelassen geschwoft werden, pas­ sende Kostüme lassen die letzten Hemmungen verschwin­ den. Ein illegales Casino bringt Sie um ihr letztes Geld, Alkohol gibt es natürlich nur unter der Ladentheke und ein verruchtes Künstlerkabarett ist im Preis inbegriffen. Auch das kulinarische Angebot soll erweitert werden. Kommen Sie – Menschen, Tiere, Sensationen!

TANZ AUF DEM VULKAN Angela Denoke singt Lieder aus den Goldenen Zwanzigern Die Sopranistin Angela Denoke singt auf den großen Büh­ nen der Welt die bedeutenden Rollen ihres Faches und in der vergangenen Spielzeit entführte sie uns am NTM in La Reine in die abgründige Welt einer dunklen Königin. 2018 Mit Angela Denoke (Gesang), kehrt sie mit ihrem ganz eigenen Konzertprogramm zu­ Tal Balshai (Piano), Norbert Nagel (Blasinstrumente), Tim Park (Cello), rück. Im Mittelpunkt stehen die Goldenen Zwanziger. Diese Uwe Kraus (Sprecher), Reinhard kurze Zeit der Hochstimmung zwischen den zwei Weltkrie­ Bichsel (Technik) gen brachte einen Reichtum an Kunst und Kultur hervor wie kaum ein anderes Jahrzehnt. Komponisten wie Kurt Sa, 30. Juni 2018, Opernhaus Weill, Hanns Eisler, Werner Richard Heymann oder Mischa Spoliansky haben die Stimmung dieser besonderen Zeit in ihren Liedern eingefangen. Die vielen Facetten dieser einmaligen Musik bringt Angela Denoke gemeinsam mit ihrer hochkarätigen Band in einem Konzert der Extraklasse zum Leuchten.

TANZ AUF DEM VULKAN

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caFÉ-cOncerTe Das Ensemble »Salonissimo« hat sich der goldenen Zeit der Salon­ musik verschrieben. Die Ensemblemitglieder Prof. Wolfram Koloseus, Sorin Strimbeanu, Frank Ringleb und Michael Steinmann sind oder waren hauptberuflich am Mannheimer Nationaltheater tätig. Doch ihre private Leidenschaft ist die virtuose Unterhaltungsmusik vergangener Zeiten: Potpourries, Operetten, Filmmusik, Tanzmusik der Belle Epoque und Chanson.

FaMilienKOnzerTe 5+ Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von

Seit Jahren ist es gute Tradition am NTM, große Werke der klassischen Musik auch für die kleinen Zuschauer und Zuhörer zum spannenden Erlebnis zu machen. In insgesamt vier moderierten Konzerten wollen wir gemeinsam mit dem Nationaltheater­Orchester und Moderator Juri Tetzlaff dabei Leben und Schaffen verschiedener Komponisten vorstellen, die uns auch im Spielplan der Oper beschäftigen werden: Beethoven und Mozart, aber auch Rossini und Verdi. In zwei weiteren Konzerten nehmen wir uns zusammen mit einem Erzähler jeweils ein größeres Orchesterwerk als Ganzes vor: Tschaikowskys NussknackerSuite und Igor Strawinskys Geschichte vom Soldaten.

Komponisten entdecken

Komponisten entdecken

lUDWiG VaN beethoVeN

GioaCChiNo roSSiNi

SO, 1. OKTOBer 2017

SO, 6. Mai 2018

Peter Tschaikowsky

Komponisten entdecken

NUSSKNaCKer-SUite

GiUSeppe VerDi

SO, 3. DezeMBer 2017

SO, 27. Mai 2018

Igor Strawinsky

Komponisten entdecken

Die GeSChiChte VoM SolDateN

WolFGaNG aMaDeUS Mozart

10+ SO, 18. März 2018

SO, 24. Juni 2018

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Akademiekonzerte Ein facettenreiches Programm vom Barock bis zur Uraufführung, vom klassischen Highlight bis zur selten gehörten Rarität haben wir für Sie in dieser Spielzeit vorbereitet. Doch zum Leben erwacht es erst, wenn das Konzert beginnt. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen mit Ihnen bei den Akademiekonzerten. Ulrich Grau, 1. Vorsitzender, und Generalmusikdirektor Alexander Soddy

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1. aKaDeMieKOnzerT MO, 2. /Di, 3. OKTOBer 2017 20.00 uhr, rOSengarTen richard Wagner: Vorspiel zum 1. Akt aus Die Meistersinger von Nürnberg Paul Hindemith: Kammermusik Nr. 3 op. 36 Nr. 2 (Cellokonzert) Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 Leningrader MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Ingo Metzmacher V IOLONCELLO: Benedict Kloeckner

Ingo Metzmacher eröffnet die Abo­Reihe mit einem speziell auf Mannheim zugeschnittenen Programm: Wagner, Hindemith – dazu kommt Nachwuchs­Cellotalent Benedict Kloeckner.

2. aKaDeMieKOnzerT MO, 6. /Di, 7. nOVeMBer 2017 20.00 uhr, rOSengarTen Piotr Iljitsch tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur op. 35 Sergej rachmaninow: Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Stefan Blunier V IOLINE: Olga Pogorelova

Unsere neue Konzertmeisterin Olga Pogorelova stellt sich dem Mannheimer Publikum mit Tschaikowskys Violinkonzert vor. Stefan Blunier, seit langem Wahl­Mannheimer, macht das Familientreffen perfekt.

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KaMMeraKaDeMie

4. aKaDeMieKOnzerT

neuJahrSKOnzerT

MO, 5. /Di, 6. FeBruar 2018, 20.00 uhr

MO, 1. Januar 2018, 18.00 uhr

rOSengarTen

OpernhauS Johann Sebastian Bach: Orchestersuite D-Dur

thierry Escaich: Baroque Song

BWV 1068

Francis Poulenc:

Wolfgang amadeus Mozart:

Concert champêtre FP 49 (Cembalokonzert)

Exsultate, jubilate KV 165

Ludwig van Beethoven:

Jean-Philippe rameau: Dardanus-Suite

Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik

MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Alexandre Bloch

HWV 351

CEMBA LO: Justin Taylor

MUSIK A LISCHE LEIT UNG: Bernhard Forck SOPR A N: Eunju Kwon

Debut in Mannheim: Alexandre Bloch kombiniert Beethoven locker mit Poulenc und Escaich. Solist

Eunju Kwon, Sopranistin und Publikumsliebling am

ist der junge französische Cembalist Justin Taylor,

NTM, Chor und Orchester begrüßen Sie im neuen

der mit Preisen überhäuft wurde.

Jahr mit Werken von Mozart, Rameau und Händel. Die Feuerwerksmusik darf dabei nicht fehlen!

3. aKaDeMieKOnzerT

5. aKaDeMieKOnzerT

MO, 8. /Di, 9. Januar 2018, 20.00 uhr

MO, 5. /Di, 6. März 2018, 20.00 uhr

rOSengarTen

rOSengarTen

olivier Messiaen: Les Offrandes oubliées

alissa Firsova: Die Windsbraut

Luciano Berio/Franz Schubert: Rendering

Uraufführung einer Auftragskomposition

Johannes Brahms:

der Musikalischen Akademie

Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Wolfgang amadeus Mozart:

MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Antonio Méndez

Klavierkonzert Nr.21 C-Dur KV 467

KL AV IER: Rafał Blechacz

Piotr Iljitsch tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 Pathétique

Endlich wieder im Akademiekonzert: Brahms’

MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Alexander Soddy

Klavierkonzert Nr. 1 mit Ausnahmetalent Rafał

KL AV IER: Cédric Tiberghien

Blechacz. Dazu spielt das Nationaltheater­ Orchester Raritäten von Messiaen und Berio, die so gar nicht nach Neuer Musik klingen …

Mit großer Wucht startet GMD Alexander Soddy in die Spielzeit 2017/2018: Mozarts zärtlichstes Klavierkonzert neben Tschaikowskys Urgewalt. Und als Highlight die Urauf führung des Auftrags­ werks 2018!

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6. aKaDeMieKOnzerT

8. aKaDeMieKOnzerT

SO, 22. 17.00 uhr, OpernhauS

MO, 2. /Di, 3. Juli 2018, 20.00 uhr

MO, 23. /Di, 24. april 2018, 20.00 uhr

rOSengarTen

OpernhauS Benjamin Britten: War Requiem op. 66

Joseph Hadyn: Symphonie Nr. 94 G-Dur Hob.I:94

MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Alexander Soddy

mit dem Paukenschlag

SOPR A N: Miriam Clark

anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

TENOR: Allan Clayton

MUSIK A LISCHE LEIT UNG: Alexander Soddy

BA RITON: Raymond Ayers CHOREINST UDIERUNG: Dani Juris

Zum Abschluss der Saison wagen sich GMD

Mit dem Opernchor, Extrachor und Kinderchor

Alexander Soddy und das Nationaltheater­

Britische Musik ist GMD Alexander Soddy eine

Zyklus: seine 7. Symphonie!

Orchester an ein Schwergewicht im Bruckner­ Herzensangelegenheit. Um Brittens monumental besetztes War Requiem aufführen zu können, ziehen die Akademiekonzerte für drei Tage ins Opernhaus.

7. aKaDeMieKOnzerT

KaMMeraKaDeMie

MO, 4. /Di,5. Juni 2018, 20.00 uhr

MannheiMer SOMMer

rOSengarTen

DO, 19. Juli 2018, 20.00 uhr OpernhauS

Wolfgang amadeus Mozart: Symphonie Nr. 26 Es-Dur KV 184

Wolfgang amadeus Mozart:

Ludwig van Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56

Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

anton Webern: Fünf Stücke für Orchester op. 10

Wolfgang amadeus Mozart:

Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 h-Moll

Davidde Penitente KV 469

Unvollendete

Kantate nach Texten von Lorenzo da Ponte

MUSIK A LISCHE LEIT UNG: Alexander Soddy

MUSIK ALISCHE LEIT UNG: Hervé Niquet

V IOLINE: Christian Tetzlaff

CHOREINST UDIERUNG: Dani Juris

V IOLONCELLO: Tanja Tetzlaff

Mit Solisten des NTM und dem Opernchor

KL AV IER: Gunilla Süssmann

Historisch informierte Aufführungspraxis, aber à la Weltspitzengeiger Christian Tetzlaff trifft auf

française: Hervé Niquet widmet sich Mozartstern­

Beethovens Tripelkonzert: eine Fusion par

stunden im Rahmen des Mannheimer Sommers.

excellence von Kammermusik­ und Orchester­ klang.

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S Schauspiel

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PREMIEREN

Friedrich Schiller

WALLENSTEIN Sa, 16. September 2017 Anja Hilling

WIE KANN ICH DICH FINDEN, ZU MIR ZIEHEN UND ÜBERREDEN ZU BLEIBEN Uraufführung Mi, 27. September 2017 Hausautor Noah Haidle

FÜR IMMER SCHÖN Uraufführung Sa, 7. Oktober 2017 George Orwell

1984 Sa, 25. November 2017 Thomas Köck

PARADIES SPIELEN Uraufführung Dezember 2017

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Ferdinand Raimund

Peter Michalzik

DER ALPENKÖNIG UND DER MENSCHENFEIND

Mannheimer Geschichten

Sa, 27. Januar 2018

Eine Zusammenarbeit von Bürgerbühne

Uraufführung und Schauspiel

Ferdinand Schmalz

dosenfleisch Januar 2018

Sommer 2018 Theresia Walser

HEDDA GABLER

Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm /nach Der Ruhe vor dem Sturm

Sa, 16. Februar 2018

Uraufführung

Henrik Ibsen

Juli 2018 Anton Tschechow

Onkel Wanja Do, 19. April 2018 Hans Fallada

KLEINER MANN – WAS NUN? Sa, 5. Mai 2018 Alistair McDowall

X Deutschsprachige Erstaufführung Mai 2018

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WIEDERAUFNAHMEN

Peter Stamm

Aljoscha Begrich und Tobias Rausch

AGNES

DEMETRIUS [exporting freedom]

Heinrich von Kleist

Uraufführung

AMPHITRYON

Eine Zusammenarbeit von Bürgerbühne und Schauspiel

Roland Schimmelpfennig

An und Aus Deutschsprachige Erstaufführung Simon Stephens

BIRDLAND Deutschsprachige Erstaufführung

BITCHFRESSE – iCH RAPPE ALSO BIN ICH Eine szenische Spurensuche Georg Büchner

DANTONS TOD Roland Schimmelpfennig

DAS GROSSE FEUER Uraufführung Eine Zusammenarbeit von Schauspiel und Oper

Kurt Wilhelm nach einer Geschichte von Franz von Kobell

DER BRANDNER KASPAR UND DAS EWIG’ LEBEN Bertolt Brecht

DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE Noah Haidle

GÖTTERSPEISE Uraufführung Elmar Goerden nach William Shakespeare

HAMLET Theresia Walser

HERRINNEN Uraufführung Max Frisch

HOMO FABER

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Gotthold Ephraim Lessing

Clemens J. Setz

MINNA VON BARNHELM ODER DAS SOLDATENGLÜCK

VEREINTE NATIONEN

Alistair McDowall

William Shakespeare

POMONA

WIE ES EUCH GEFÄLLT

Uraufführung

Deutschsprachige Erstaufführung Andreas Steinhöfel

RICO, OSKAR UND DIE TIEFER­SCHATTEN Eine Koproduktion von Schauspiel und Jungem NTM Oliver Frljic´

SECOND EXILE Uraufführung Peter Michalzik

SPIEL OHNE GRENZEN Uraufführung Sibylle Berg

UND JETZT: DIE WELT! ODER: ES SAGT MIR NICHTS, DAS SOGENANNTE DRAUSSEN

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»Ich müsste die Tat vollbringen, weil ich sie gedacht …«

Seit 16 Jahren herrscht Krieg in Europa, und Wallenstein genießt beim Heer und vielen seiner Generäle mehr Ansehen als der Kaiser in Wien. Auf dem Gipfel seiner Macht führt er Geheimgespräche mit dem schwe­ dischen Gegner, da ihm die Absetzung durch den Kaiser droht, dem er zu mächtig geworden ist. Soll er den Kaiser ver­ raten und mit den Schwe­den paktieren, die ihm die böhmische Königskrone versprechen, Friedrich Schiller in der Hoffnung den Krieg zu beenden? Wie ernst ist es dem in seinem Stolz gekränkten, ehrgeizigen Feldherrn mit seiner friedensstif­ Inszenierung: Elmar Goerden tenden Vision für Europa? Der versierte Stra­ Bühne: Silvia Merlo, Ulf Stengl tege der Macht versucht, sich im Spiel der po­ Kostüme: Lydia Kirchleitner litischen Intrigen alle Optionen offenzulassen, und verspielt so den historisch richtigen Mo­ Premiere ment zu handeln. Schließlich wird er von den Ereignissen überrollt. Sa, 16. September 2017, Schauspielhaus Friedrich Schiller nannte seinen Wallenstein, der nach intensiven Studien zum Dreißigjähri­ gen Krieg in einem zehnjährigen Schaffens­ prozess entstand, eine »Staatsaktion«.

WALLENSTEIN

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Herfried Münkler

Wallenstein und wir

Ohne Schillers intensive Beschäftigung mit Die beiden Leitfragen erklären, warum Schil­ der Geschichte des Dreißigjährigen Krieges ler schließlich bei Wallenstein und nicht bei wäre die Wallenstein-Trilogie nicht entstan­den. Gustav Adolf gelandet ist. Zunächst hatte er sich mit dem Gedanken getragen, ein Epos Der kommerzielle Erfolg seiner Geschichte über den großen Schwedenkönig zu des Dreißigjährigen Krieges – sie er­ schreiben, für den er in seiner Geschien in Göschens Historischem Welche Kalender für Damen – bestätigte ihn schichte des Dreißigjährigen KrieZukunftsdarin, dass er ein großes Thema ge­ ges größere Sympathien gezeigt optionen hat als für den undurchsichtig am­ funden hatte. Auch wenn Schiller in seiner Darstellung des Krieges auf bivalenten Wallenstein. Eigentlich sind in der vordergründige Aktualitätsbezüge sprach alles für Gustav Adolf: um­ Gegenwart verzichtet hat, so lag der verglei­ sichtiger Machtpolitiker und strah­ angelegt? chen­de Blick auf die Kriege seiner lender Kriegsheld, der »Löwe aus Zeit und den rasanten Aufstieg dem Norden«, der den Protestan­ Napoleons doch nahe. Die Beschäf­tigung mit tismus in Deutschland gerettet hat, ein politi­ der Vergangenheit war für Schiller eine Chan­ scher Sympathieträger ohnegleichen, nicht zuletzt darum, weil er, wie Schiller in seinem ce zur Ergründung der Gegenwart. Nicht nur Geschichtsbuch festhält, seine politischen die Genese der Gegenwart sollte dabei erkun­ Projekte nicht zu Ende bringen konnte. Der det werden, sondern auch die zukünftigen Tod auf dem Schlachtfeld von Lützen hat sei­ Entwicklungsmöglichkeiten. Das vor allem hat Schiller als politischen Dichter interessiert: nen Siegeslauf jäh beendet. Alle Ingredienzen Welche Zukunftsoptionen sind in der Gegen­ eines tragischen Geschehens waren vorhan­ wart angelegt? Und warum wird dieser und den. Aber offensichtlich war Schiller das zu kein anderer Weg in die Zukunft beschritten? einfach und zu eindeutig.

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verwies ihn auf jene, bei denen man nicht Wallenstein, bei Lützen der militärische Kon­tra-­­ wusste, wo man dran war. Nach seiner Ent­ hent Gustav Adolfs, war in fast jeder Hinsicht das Gegenteil des Schweden: Ein kleiner täuschung über Verlauf und Ergebnisse der Landadliger aus Mähren, der es durch Heira­ Französischen Revolution suchte Schiller, wenn es um die Entscheider der Zukunft ging, ten, Intrigen und entschlossenes Ergreifen der eher bei den Ambivalenten als bei den Ein­ sich bietenden Gelegenheiten zum Herzog von Friedland gebracht hatte, alles andere als deutigen. eine strahlende Erscheinung, häufig krank, Bereits in seiner Geschich­t­sdarstellung hat nicht nur infolge von Gichtanfällen, sondern Schiller erste Zweifel an dem damals vorherr­ vermutlich auch infolge von Syphilis. Hatte er schenden Bild Wallensteins als Verräter er­ neben seiner eigenen Bereicherung auch ein kennbar werden lassen. Dieser Zweifel wird politisches Projekt? Waren die Verhandlun­ zur Grundlage für das Wallenstein-Bild der Trilogie: die Erwartungen des Heeres – man gen, die er als Kriegsunternehmer immer wie­ könnte auch sagen: die populistische Stim­ der führte, mehr als persönliche Interessen­ verfolgung? Also zugespitzt: War mung gegenüber dem bewunder­ Wallenstein eines der Probleme bei ten Anführer –, die gegensätzlichen der Verheerung des Reichs oder Der Kriegs- Charaktere von Wallenstein und hätte er, wenn er Erfolg gehabt hät­ unternehmer Ottavio Piccolomini und schließlich te, dessen Lösung werden können? als Friedens- die Beschreibung dessen, wie der große Wallenstein der Größe seines Der Kriegsunternehmer als Frie­ stifter Vorhabens nicht gewachsen ist. Er densstifter – das war eine Para­ zögert, die Gelegenheit zu ergrei­ doxie, die Schiller fasziniert hat. Sein politisches Gespür ließ ihn nicht bei de­ fen, solange sie sich bietet; der Machtmensch wird im entscheidenden Augenblick zum Zau­ nen suchen, die ihre hehren Absichten wie eine Standarte vor sich hertrugen, sondern derer. So jeden­falls erscheint es auf den ers­

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­schlach­ten und Partisanenkampf, Adels­­auf­ ten Blick. Aber womöglich ist das Zögern Wal­ stand und Durchsetzung absoluter Macht, lensteins auch die Folge dessen, dass die dann drängen sich Parallelen zu den gegen­ Verhältnisse zu verworren und vertrackt sind, als dass ein Einzelner sie handwärtigen Konstellationen im Nahen Osten auf – von Syrien bis zum Je­ streich­ artig auflösen könnte. Die Wallenstein-Trilogie ist eine Erzäh­ Warum wird men, von Irak bis zur Libyen: viele Brennpunkte, die drohen, zu einem lung politischen Scheiterns, bei der dieser einzigen Krieg zusammenzuwach­ offenbleibt, ob dieses Scheitern an und kein den Verhältnissen oder an den cha­ sen; äußere Mächte, die machtpoli­ anderer rakterlichen Dispositionen des tische Begehrlichkeiten haben, dazu Weg in die Prota­goni­sten liegt. Indem Schiller solche, die über wertegestützte In­ Zukunft diese Fra­ge offen lässt, überträgt er terventionen nachdenken – und deren Beantwortung dem Drama­ beschritten? eine lange Abfolge gescheiterter Vorhaben. Am Beispiel des Dreißig­ turgen, dem Regisseur und schließ­ lich dem Publikum. Dadurch ver­ jährigen Krieges hat Schiller ver­ schwin­ det Wallenstein nicht in einer antisucht, solche Konstellationen zu analysieren und die Chancen der Kriegsbeendigung zu er­ quarischen Geschichte, sondern bleibt eine Her­aus­for­de­rung für jede Gegenwart. kunden. Die Wallenstein-Trilogie erzählt, dass Es könnte sein, dass der Dreißigjährige Krieg, eine Lösung eher auf krummen als auf gera­ den wir im Archiv einer längst vergange­nen den Wegen zu suchen ist und dass wir uns von Geschichte abgelegt glaubten, in unserer der Handlungsmacht eines einzelnen Prota­ Gegenwart neue Aktualität erlangt hat. Be­ gonisten nicht zu viel erwarten sollten. Sie mahnt zu skeptischer Zurückhaltung. Sie trachtet man diesen Krieg als eine Mischung weiß keine Antwort. Gerade dadurch wird sie aus Religionskrieg und Hegemonialkrieg, zur Schulung politischer Urteilskraft. Staatenkrieg und Bürger­krieg, Ent­schei­dungs­

Herfried Münkler lehrt als Professor Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher über Themen der Zeitgeschichte. Zuletzt erschien Kriegssplitter über die Evolution der Gewalt und eine steigende Kriegsgefahr und gemeinsam mit Marina Münkler Die neuen Deutschen: Ein Land vor seiner Zukunft als Beitrag zur aktuellen Flüchtlingsdebatte.

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Es beginnt mit einem Abendessen. Um das Erlangen ihrer Doktorwürde zu feiern, hat Vic Freunde und Familie zu sich eingeladen, darunter ihre Mutter und ihren Ex-Freund, ihren Professor und die Nachbarin. Im zweiten Teil folgt man den Gästen, die sich zu vier Paaren gefunden ha­ ben, in den nächtlichen Park, eine Hochhauswohnung, einen Club und auf eine Demonstration. In ständiger Bewe­ gung switchen die Figuren zwischen Psycho­ logie und Auflösung, und die erotischen Be­ Uraufführung gegnungen ihrer Körper oszillieren zwischen Anja Hilling Erregung und Distanz. Nach dem Rausch folgt das Erwachen und der Versuch, den Alltag als Paar zu meistern. Angeregt von Ovids Lehrgedicht »Liebes­ kunst«, hat Anja Hilling ein Stück über die Lie­ be in heutigen Großstädten geschrieben. Die Geschichte ist einfach: Wir geben unsere Ein­ samkeit auf, lassen uns aufeinander ein, ha­ ben Sex, halten uns und verlieren uns wieder. Inszenierung: Friederike Heller

WIE KANN ICH DICH FINDEN, ZU MIR ZIEHEN UND ÜBER­ REDEN ZU BLEIBEN Ausstattung: Sabine Kohlstedt

Anja Hilling erhielt für ihre Stücke (u. a. Mein junges idiotisches Herz, Schwarzes Tier TrauPremiere rigkeit, Sinfonie des sonnigen Tages), die auch Mi, 27. September 2017, Studio in Frankreich und Schweden gespielt werden, zahlreiche Auszeichnungen. Friederike Heller inszenierte u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Stuttgart, am Residenztheater München und an der Ber­ liner Schaubühne. Wie kann ich dich finden ist ihre erste Regiearbeit am Nationaltheater.

»Gott ist ausgeschieden.«

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Der neue Hausautor Noah Haidle stellt sich vor

Als mein erstes Stück in New York Es ist ein bisschen so, wie wenn man Wie City aufgeführt wurde, war ich in der die Freundin zum ersten Mal mit nach schreibt Pause auf der Toilette. Ein Typ am Hause bringt, um sie den Eltern vor­ man Pissoir neben mir drehte sich um und zustellen. (Verzeihen Sie die weit her­ Theatersagte: »Das ist das beschissenste geholte Metapher.) Sie lieben diese stücke? Stück aller Zeiten.« Es gibt, wie man Frau. Sie lieben die Art, wie sich ihre sich leicht vorstellen kann, ein paar Nase kräuselt, wenn sie lacht. Sie lie­ Möglichkeiten, wie ich darauf hätte ben, dass sie nie pfeifen gelernt hat reagieren können. Aber ich sagte nur: »Ja, oder dass sie alle Texte von Michael Jacksons stimmt.« Er spülte und ging und dachte wahr­ Thriller auswendig kann. Sie genießen ein her­ scheinlich nie wieder darüber nach. Aber sa­ vorragendes Abendessen mit an­geregten Ge­ gen wir mal so: Seitdem gehe ich im Theater­ sprächen, einigen Lachern und allgemeinem Wohlwollen. Aber in dem Moment, in dem sie foyer nicht mehr auf die Toilette. im Badezimmer verschwindet, stellt man so­ Stellen Sie sich eine leere Bühne vor. Die Fra­ fort die Frage: »Und, wie gefällt sie euch?« (Und das sogar, wenn die Sache gar nicht bes­ ge, die sich einem Dramatiker stellt, ist ein­ fach: Was möchtest du auf ihr sehen? Wenn ser hätte laufen können.) du diese Frage aufrichtig beantworten kannst, Das Bedürfnis nach Bestätigung ist eines der ohne dabei cool oder clever oder tiefgründig Dilemmata, die das Menschsein ausmachen. sein zu wollen, dann hast du das, was die Leu­ Und es ist letzten Endes die größte Herausfor­ te »eine Stimme« nennen. Falls irgendjemand derung für das Schreiben von Theaterstücken. diese Frage jederzeit beantworten kann, dann sollte man ihn sofort ins Nirvana schicken. Für Was willst du sehen? Diese Frage bedeutet ei­ den Rest von uns ist die Sache um einiges gentlich: Was liebst du? Was liebst du so sehr, komplizierter. dass du bereit bist, sämtlicher Kritik Tür und

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Tor zu öffnen. Dir selbst und der Welt zu ver­ künden, wen und was du liebst, ist das Mu­ tigste, was ich kenne. Erst wenn wir unsere größtenteils schwachsinnige Vorstellung von dem, was die Leute von uns denken – und von dem, was wir schreiben –, über Bord werfen, können wir unsere Talente annehmen und dankbar dafür sein. Erst dann kann un­sere

Stimme auf unnachahmbare und ganz eigene Weise wiedergeben, wie wir die Welt erleben. Denken Sie an die letzte Zeile von Shakespea­ res König Lear: »Sag, was du fühlst, nicht was du sagen sollst.« Das Schlimmste, was pas­ sieren kann, ist, dass wir uns lächerlich ma­ chen.

Noah Haidle, 1978 in Michigan/USA geboren, ist Theater- und Drehbuchautor. Er studierte an der Princeton University und der Juilliard School in New York und lebt mit seiner Frau und ihren neun Fischen in Detroit. In Deutschland bekannt wurde Haidle 2009 durch die Erstaufführung von Mr. Marmalade, seither haben knapp ein Dutzend seiner Stücke den Weg auf deutsche Bühnen gefunden. Sein erstes Drehbuch Stand Up Guys wurde 2012 mit Al Pacino und Christopher Walken verfilmt. 2015 wählte Theater heute seinen Text Alles muss glänzen zum besten Ausländischen Stück des Jahres. Nach Götterspeise ist Für immer schön die zweite Uraufführung eines Stücks von Noah Haidle am Nationaltheater. In der Spielzeit 2017/2018 ist er Hausautor am NTM. Ermöglicht wird der Aufenthalt des Hausautors durch die freundliche Unter­ stützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

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»Hallo, mein Name ist Cookie Close. Als ich ein kleines Mädchen von knapp sechs Jahren war, da sagte meine Mutter zu mir, dass Gott uns alle nach Seinem Bilde erschaffen hat. In diesem Moment war mein Schicksal entschieden! Zabong! Ich war die geborene Kosmetik-Ver­ käuferin! Beauty-Produkte verdecken nichts, sie verstecken nichts, sie helfen uns, die vollkommenste Version unseres eigenen Bildes zum Vor­ schein zu bringen, ein Abglanz von Gottes Herrlichkeit zu sein! Darf ich einen Moment Ihrer Zeit in Anspruch nehmen, oder drei?« Cookie Close hat ihre Erfüllung gefunden. Mit Rollkoffer und Stöckel­ schuhen zieht sie im Dienste der Schönheit von Haus zu Haus und spult ihre Verkaufsfloskeln ab. Tausende Frauen hat sie zum Kauf von Kos­ metikartikeln verführt – und unzählige Männer zu unverfänglichem Sex. Ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer. Aber Cookie kommt in die Jahre, die Füße sind blutig gelaufen, ihre eigene Schönheit verblasst, die Verkaufsquote sinkt. Doch aufgeben kommt für sie nicht in Frage, im Gegenteil: The show must go on! Cookie ist eine Wucht und eine Provokation für ihr Umfeld, nicht erst seit sie ihre lebensun­ tüchtige Tochter zu ihrer legitimen Nachfolge­ Uraufführung Noah Haidle rin auf dem Schlachtfeld der Straße auserko­ ren hat. Noah Haidle hat das bitter-komische Porträt einer von fragwürdigen Idealen getriebenen Frau entworfen. Für immer schön ist ein gro­ Inszenierung: Burkhard C. Kosminski Bühne: Florian Etti tesker Abgesang auf den amerikanischen Way of Life. Kostüme: Lydia Kirchleitner

FÜR IMMER SCHÖN

Musik: Hans Platzgumer Video: Sebastian Pircher

Premiere

Sa, 7. Oktober 2017, Schauspielhaus

»Ich bin eine Legende!« 82


»Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass zwei plus zwei vier ist.«

George Orwell

1984 Inszenierung: Georg Schmiedleitner Bühne und Kostüme: Florian Parbs

1984 – diese Jahreszahl steht für die Angst Premiere vor dem Überwachungsstaat: Big Brother is watching you. Drei Supermächte, die sich in Sa, 25. November 2017, Schauspielhaus ständigem Kriegszustand befinden, beherr­ schen die Welt. Sprache und Gedanken unter­ liegen einer umfassenden Kontrolle. Winston Smith, Mitarbeiter des Propagandaministeriums, ist damit beschäftigt, die Vergangenheit im Sinne der Staatsdoktrin umzuschreiben. Als er beginnt, gegen die tota­ le Kontrolle zu rebellieren, wird er mit der ganzen Macht des Großen Bruders konfrontiert. Im Zeitalter von »alternativen Fakten« gewinnt Orwells 1948 veröf­f­entlichter Roman, der zu den einflussreichsten Büchern des 20. Jahr­ hunderts zählt, eine beklemmende Aktualität. Kurz nach der Wahl von Donald Trump schnellte das Buch auf den Bestseller-Listen nach oben. Es ist weniger die Schilderung der ständigen Überwachung, die uns heute beunruhigt, sondern die genaue Analyse der Manipulierbarkeit von Wahrheit. »Neusprech«, eine staatlich verordnete Ausdrucksweise, soll abweichendes Denken unmöglich machen. Zwei plus zwei ergibt eben manchmal fünf – »Doppeldenk« sei Dank!

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Uraufführung Thomas Köck

Die Globalisierung schreitet voran. Waren, Ideen und Menschen kreisen unaufhaltsam um die Erde. Ein junger Mann wird am Krankenbett seines Vaters mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert, ein Zug rast durch Bahnhöfe, die Passagiere in Panik. Ein chinesisches Ehepaar begibt sich auf die Suche nach dem Paradies Europa, das für sie jedoch nur eine kalte Matte in einer Sammelunter­ kunft bereithält. Thomas Köck erzählt in sprachmächtigen Bildern von den Schatten­ seiten des globalen Handels und einer Welt vor dem Epochenbruch.

paradies spielen

Bewegung spielt in deinem neuen Stück eine große Rolle. Könnte man den Text mit »Die Ausstattung: Pia Maria Mackert große Wanderung« überschreiben? Thomas Köck: Die Idee war, verschiedene For­ Premiere men der Geschwindigkeit und der Bewegung miteinander zu konfrontieren. Eine TrauerDezember 2017, Studio bewegung spielt eine Rolle, die hat eine ganz eigentümliche Geschwindigkeit. Die hat über­ haupt keine Richtung. Das gleicht einem Herumirren. Hingegen eine Aufbruchs­ geschwindigkeit ist natürlich viel schneller, da vergehen Wochen in Sekunden. Und dann natürlich der rasende Stillstand west­ licher Zivilisationen, wo man das Gefühl hat, das ewig Gleiche frisst einen auf, keine bedeutenden Veränderungen, immer die gleichen Kri­ sen und Sätze in wechselnden Gesichtern, und am Ende streitet man sich um die besten Plätze, die für den Großteil der Menschen alle gleich schlecht geworden sind. Inszenierung: Marie Bues

Wir begegnen einem chinesischen Paar, das unter prekären Bedingungen Kleidung »made in europe« in der Toskana schneidert. Köck: Das war der einzige Ort, der von vornherein feststand. Diese Fab­ rik in Macrolotto, Prato, in Italien. Ich habe zum Thema Klimaflüchtlinge recherchiert. Mitteleuropäer lernen gerade, Flüchtlinge zu kategori­ sieren. In Wirtschaftsflüchtlinge, Kriegsflüchtlinge oder eben Klima­ flüchtlinge usw. Das sind alles komplizierte Begriffskonstruktionen, die »humanistische Lösungen«, die keine sind, promoten sollen (»nur die echten dürfen rein«) und bei genauerer Betrachtung schwammig bis unsinnig werden und am Ende nur RechtspopulistInnen helfen, sich in einem Schafspelz zu verstecken (»Kriegsflüchtlinge dürfen rein, Klima­

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flüchtlinge nicht«). Klimaflüchtlinge, wie zum Beispiel ehemalige chi­ nesische Bauern, deren Böden durch die Erderwärmung ausgetrock­net sind, sind eigentlich direkte Opfer einer historischen Schuld der »großen mitteleuropäischen Beschleunigung« im letzten Jahrhundert. Aber sie haben keinen Anspruch auf Entschädigung. Erhalten keinen Anteil an dem Kuchen der Beschleunigung. Stattdessen verbrennen sie im Akkord in Sweatshops in Dunkelzonen und Graubereichen des inter­ nationalen Warenverkehrs, made in europe.

paradies spielen ist nach paradies fluten und paradies hungern der dritte Teil deiner Klima-Trilogie. Welche Relevanz hat dieses Thema in deinem Werk? Köck: Das Klima taucht immer wieder unter verschiedenen Vorausset­ zungen auf. In jenseits von fukuyama gibt es das aus dem Konkurrenz­ druck resultierende schlechte Betriebsklima in einem neoliberalen Big Data Think Tank. In den letzten Texten ging es dann mehr um die Frage, wer eigentlich für das Klima verantwortlich ist, was die menschliche »Natur« mit der übrigen zu tun hat. Auch um Fragen von Schuld und Verantwortung. Im Klima kulminieren globale Fragen mit ganz persön­ lichen. Dann geht es in paradies spielen natürlich auch um die beiden gegensätzlichen klimatischen Höhepunkte: Frieren und Verbrennen. Hitze und Kälte. Heiß und kalt. Man dreht im rasenden Stillstand leer durch, auf einer Kugel, deren Geschwindigkeit sich seit Jahrtausenden nicht geändert hat. Thomas Köck, 1986 in Oberösterreich geboren, Der »ewige ice der spätmoderne« rast sinn­ studierte Philosophie, Literaturwissenschaften entleert weiter, und man weiß, es wird nicht und Szenisches Schreiben. Für sein dramatisches gut ausgehen. Der rechte Rand wächst, aber Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter andie Proporzpolitik streitet weiter, es will halt derem erhielt er 2016 den Kleist-Förderpreis. Von auch niemand dagegensteuern. Und am Ende Thomas Köck war in Mannheim bereits jenseits von war es dann eben die Natur. Es musste so fukuyama zu sehen. In der Spielzeit 2015/2016 war kommen. Niemand hat es kommen gesehen. er Hausautor am NTM. Niemand konnte etwas machen. Schicksal, nein, Moment, Natur, also des Menschen, Marie Bues inszenierte u. a. am Theater Basel, Renein, also der Geschichte usw. sidenztheater München, Staatstheater Karlsruhe und Staatstheater Saarbrücken. Seit 2013 leitet sie gemeinsam mit Martina Grohmann das Theater Rampe in Stuttgart mit einem Schwerpunkt auf Gegenwartsdramatik und experimenteller zeitgenössischer Theaterpraxis.

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Ferdinand Raimund

DER ALPENKÖNIG UND DER MENSCHENFEIND

»Es ist ewig schad’ um mich.«

Romantisch-komisches Original-Zauberspiel

Der vermögende Gutsbesitzer Rappelkopf wittert überall Gefahr und macht seiner Um­ Bühne: Aurel Lenfert Kostüme: Marie-Luise Lichtenthal gebung das Leben zur Hölle. Von seiner Frau fühlt er sich betrogen, von der Tochter hinter­ Musik: Gilbert Handler Video: Petra Zöpnek gangen, dem Personal traut er sogar ein Mordkomplott zu. Er zieht sich in eine einsa­ Premiere me Hütte in den Bergen zurück. Der magische Alpenkönig Astragalus beschließt, dem rappel­Sa, 27. Januar 2018, Schauspielhaus köpfischen Menschenfeind einen Spiegel vor­ zuhalten. Er verwandelt ihn in seinen Schwa­ ger Silberstein und schickt ihn nach Hause zurück; Astragalus selbst nimmt die Gestalt Rappelkopfs an. In seinem Doppelgänger erkennt dieser schließlich die eigene Verblendung. Ferdinand Raimund gilt neben Johann Nestroy als wichtigster Reprä­ sentant des Wiener Volkstheaters. Sein 1828 uraufgeführtes musikali­ sches Zauberspiel entwirft das zeitlose Portrait eines schwierigen Charakters in seiner ganzen Zerrissenheit. Selten hat abgrundtiefe Verzweiflung so komödiantische Funken geschlagen. »Sentimentali­tät und Brutalität des Menschen« seien in diesem Werk untrennbar miteinander verbunden, urteilte Robert Musil. Und so nimmt Raimund im tiefsten Biedermeier die Selbstzweifel des modernen Menschen vorweg. Inszenierung: Susanne Lietzow

Susanne Lietzow, als Regisseurin u.a. in Wien, Linz und Dresden tätig, setzt nach Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben und Shakespeares Wie es euch gefällt nun einen Klassiker der Wiener Volkskomödie in Szene.

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Eine Autobahnraststätte in der Todeszone. Hier häufen sich die Unfälle in verdächtigem Maße. Beate heißt die Frau von der Tanke. Neuer Rast­ stättengast ist Versicherungsmensch Rolf, den es an den Ort zieht, an dem der nächste Crash schon in der Luft liegt. Hier ein Sekundenschlaf, da ein Fehler oder der plötzliche Wintereinbruch, schon rast ein Fern­ fahrer durch die Ladung eines verunfallten Kollegen. Die Schauspielerin Jayne hat bereits einen Zusammen­stoß hinter sich. Beate hat sie wieder zusammengeflickt. Jetzt sind beide um eine wichtige Erfahrung Ferdinand Schmalz reicher: Erst im Unfall merkt man, dass man lebt. Fortan sorgen sie für ein Revival des authentischen Gefühls. Die Massenkarambo­ lage ist ihr Handwerk, der Total-Infarkt ihr Ziel. Inszenierung: Magdalena Schönfeld Wer ihnen in den Weg kommt, wird zu Dosen­ Ausstattung: Marina Schutte fleisch gefroren. Erst wenn die Wildnis die Straße zurückerobert, werden sie rasten. Premiere Ferdinand Schmalz hat eine schrille schwarze Januar 2018, Studio Komödie über eine Gesellschaft geschrieben, der das Gefühl abhandengekommen ist.

DOSENFLEISCH

Ferdinand Schmalz, 1985 als Matthias Schweiger in Graz geboren, schreibt laut Eigenaussage »schmalzig« und mit einer deftigen Portion Sprachwitz. 2014 wurde er von Theater heute zum Nachwuchsdramati­ ker des Jahres gekürt. Nachdem Magdalena Schönfeld in der Spielzeit 2016/2017 Goethes Wahlverwandtschaften als szenische Lesung einrichtete, gibt sie nun mit dosenfleisch ihr Regiedebüt am Nationaltheater.

»die welt ist alles, was der unfall ist.«

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»Endlich eine Tat!« Henrik Ibsen

HEDDA GABLER Inszenierung: Tim Egloff

Die anspruchsvolle Generalstochter Hedda Gabler hatte es sich so schön vorgestellt, ihr Premiere selbstbestimmtes, großbürgerliches Leben sa, 16. Februar 2018, Schauspielhaus an der Seite des aufstrebenden Historikers Jørgen Tesman. Doch kaum zurück von der ausgedehnten Hochzeitsreise, erwarten sie Geldknappheit, starre Konventionen und die große Langeweile. Dann taucht auch noch ihr ehemaliger Liebhaber Eilert Løvborg in der Stadt auf, der Hedda an Zeiten voller Leidenschaft erinnert und ihrem Ehe­ mann Tesman die finanziell so wichtige Professur streitig zu machen droht. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg und dem Scheitern ihres Lebensplans beginnt Hedda kalt und rücksichtslos mit dem Schicksal ihrer Mitmenschen zu spielen – mit fatalen Folgen. 1891 in München in deutscher Sprache uraufgeführt, gehört Hedda Gabler zu den eindrücklichsten Figuren des norwegischen Schrift­stel­lers Henrik Ibsen. Mit seismographischem Gespür registriert Ibsen die Bruchstellen eines zutiefst verunsicherten Bürgertums und stellt die Frage nach dem Verhältnis von individueller Freiheit und ökonomi­ scher Sicherheit, Angst vor dem Statusverlust und gesellschaftlicher Verantwortung.

Bühne und Kostüme: Thea Hoffmann-Axthelm

Tim Egloff war von 2006 bis 2010 als Schauspieler am Nationaltheater engagiert, bevor er ins Regiefach wechselte. In Mannheim inszenierte er die Uraufführungen Phantom (Ein Spiel) von Lutz Hübner und Sarah Nemitz sowie Vereinte Nationen von Clemens J. Setz. Vereinte Nationen wurde 2017 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

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Anton Tschechow Professor Serebrjakow kehrt nach der Pensio­ nierung auf das Landgut seiner verstorbenen Frau zurück, das von seiner Tochter Sonja und ihrem Onkel Wanja bewirtschaftet wird. Jahrelang haben die beiden unter Verzicht Inszenierung: Sebastian Schug Bühne: Christian Kiehl auf eigene Ambitionen Geld in die Stadt ge­ Kostüme: Nico Zielke schickt, um den vermeintlich berühmten Wis­ Musik: Johannes Winde senschaftler zu unterstützen, nun entpuppt sich seine Karriere als bedeutungslos. Jelena, Premiere die neue, junge Frau des Professors, wirbelt das gemächliche Landleben durcheinander. Do, 19. April 2018, Schauspielhaus Wanja verfällt ihrer Faszination, und auch der Arzt Astrow, ein Pionier der ökologischen Be­ wegung, gerät in ihren Bann, blind für die Liebe, die Sonja ihm entgegen­ bringt. Geplatzte Träume, unerwiderte Liebe – unaufhörlich verrinnt das, was sie ihr Leben nennen. Komödien nannte der Arzt und Schriftsteller Anton Tschechow seine Schauspiele, und das sind sie: Abbild der Comédie humaine, sensible Bestandsaufnahmen unserer Existenz. »Was tun?«, fragen sich die Tschechowschen Helden, aufgerieben zwischen der Sehnsucht nach einem grundlegenden Wandel und tiefer Resignation, im Bewusstsein einer Zeitenwende und voller Angst vor einer ungewissen Zukunft.

Onkel Wanja

Sebastian Schug studierte Regie an der Hochschule »Ernst Busch« in Berlin, 2006 wurde er mit dem Kurt-Hübner-Preis der Akademie der Künste ausgezeichnet. Er inszenierte u.a. am Staatstheater Kassel, am Staatstheater Hannover, am Theater Basel und bereits mehrfach am NTM, wo er mit Viel Lärm um Nichts für Furore sorgte.

»Wenn man kein wirkliches Leben hat, dann nimmt man eben die Illusion.«

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»Wer hat denn heute Geld?«

In der Weimarer Republik der Weltwirtschaftskrise bestimmt der Kapi­ talismus die Rhetorik bis an den Esstisch der Familie. Pinneberg und Lämmchen müssen jeden Pfennig umdrehen. Der Verkäufer hat gerade seine Stelle verloren und schafft es nur mittels Kontakten wieder zu einer Anstellung. Aber für eine richtige Wohnung reicht das Gehalt längst nicht. Eine neue Quote, die die Verkäufer Tag für Tag erfüllen müssen, wird Pinneberg schließlich zum Verhängnis. Nun wird er end­ gültig arbeitslos, ohne Aussicht auf Anstel­ Hans Fallada lung. Gesellschaftlich ausgestoßen, bleibt ihm nur der Rückhalt seiner Frau, aber selbst vor der muss er sich schämen. Falladas Schilderung der sozialen Realität vor einhundert Jahren hat viel mit uns zu tun: Die soziale Ungleichheit, der extreme Druck auf abhängig Beschäftigte, das Leben in prekären Inszenierung: Volker Lösch Verhältnissen nimmt zu. Allerorten ist von einer Bühne und Kostüme: Carola Reuther »neuen Klassengesellschaft« die Rede. Doch wie sieht diese aus? Wer gehört ihr an? Wer ist Premiere der »kleine Mann« heute? Wie denkt, arbeitet Sa, 5. Mai 2018, Schauspielhaus und lebt er in Mannheim? Diesen und vielen anderen Fragen möchten Volker Lösch und sein Team, welches seit vielen Jahren mit Schauspiel­ profis und Vertretern verschiedener sozialer Gruppen arbeitet, in der Inszenierung nachgehen. Am Nationaltheater inszenierte Lösch in der Spielzeit 2015/2016 Die Schutzflehenden.

KLEINER MANN – WAS NUN?

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Irgendwann in einer nicht allzu fernen Zu­ Deutschsprachige Erstaufführung kunft. Die Besatzung einer Raumstation be­ Alistair McDowall findet sich für eine Forschungsmission auf Pluto, am äußersten Rand unseres Sonnen­ systems, als plötzlich der Kontakt zur Erde abbricht. Da die Lebenserhaltungssysteme an Inszenierung: Zino Wey Bord auf Jahrzehnte angelegt sind, bleibt der Ausstattung: Davy van Gerven Crew nur eines: Warten. Dann spielt auf ein­ mal die Uhr verrückt, und keiner weiß mehr, Premiere wie lange sie eigentlich schon warten: Wo­ Mai 2018, Studio chen, Monate oder gar Jahre? Konfrontiert mit der Ewigkeit, beginnen sich Realität und Rati­ onalität nach und nach aufzulösen, Angst macht sich breit. Woher kommt die Kinderstimme? Wer hat das blutrote X an die Wand gemalt? Wer bin ich angesichts des großen Nichts? Das existenzielle Vakuum an Bord entwickelt sich zu einem kafkaesken Science Fiction-Albtraum. Über die Uraufführung 2016 in London schrieb die britische Financial Times: »Gewohnte Bezugspunkte werden außer Kraft gesetzt. Der Verlust des Zeitgefühls führt zum Kollaps kohärenter Erzählmuster, der Persönlichkeit und schließlich sogar der Sprache. Lässt man sich darauf ein, kann man sich der beklemmenden Wirkung von X kaum entziehen.«

X

Alistair McDowall, 1987 in Nordengland geboren, gilt als eine der bedeu­ tendsten und spannendsten britischen Stimmen seiner Generation. Am Nationaltheater waren bereits die deutschsprachigen Erstauffüh­ rungen seiner Stücke Brilliant Adventures und Pomona zu sehen. Zino Wey inszenierte u. a. an den Münchner Kammerspielen, dem Schauspielhaus Zürich, der Kaserne Basel und dem Ballhaus Ost in Berlin. Am Nationaltheater brachte er in der Spielzeit 2014/2015 Noah Haidles Götterspeise zur Uraufführung.

»Kann ich mal deine Stille hören?« 97


Uraufführung Peter Michalzik

MANNHEIMER GESCHICHTEN Ein künstlerisches Projekt mit der Johannes Keppler Grund- und Gemeinschaftsschule Premiere

Sommer 2018 Eine Zusammenarbeit von Bürgerbühne und Schauspiel

Folgen Sie uns auf einer Tour durch Klas­ senzimmer, Büros, Flure und die Turnhalle der Johannes Keppler Gemeinschaftsschule. An diesen Orten treten Themen wie Asylrecht und Landesgrenzen, Religi­ onsfreiheit und -ausübung, Beteiligung an gesellschaftlichen Prozes­ sen und Chancengleichheit ganz unvermittelt im täglichen Miteinander der Schüler auf. Muslimische Schüler werden vielleicht eine andere Perspektive auf die Ausübung religiöser Praktiken haben als Sport­ lehrer. Junge Menschen aus gut situierten Einwandererfamilien bewer­ ten die Chancengleichheit wahrscheinlich ganz anders als Kinder aus Rumänien und Bulgarien. Wie können unterschiedliche Erfahrungen, was Gesellschaft ist, durch Kunst spürbar werden? Und kann ein künstle­rischer Blick mit jungen Menschen auf unsere Gesellschaft Utopien schaffen und neue Perspektiven ermöglichen? 10-minütige Inszenierungen, an denen Schüler als Darsteller teilhaben und sie durch ihre Erfahrungen inhaltlich prägen, reihen sich zu einer Tour aneinander. Die Texte entstehen in Zusammenarbeit des Autors und Journalisten Peter Michalzik mit Schülern, Experten und Lehrern und werden ergänzt durch wissenschaftliche Recherchen und Ergeb­ nisse aus den Clubs der Kulturschule.

Mit freundlicher Unterstützung durch den Innova­ tionsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

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Drei Schauspieler warten auf ihren Auftritt in einer Talkshow. Der be­ rühmte Franz Prächtel und der prominente Peter Söst sind eingeladen, weil sie gerade als Hitler im Film reüssierten. Der junge Ulli Lerch hat den Goebbels gespielt. Während sie über ihre Figuren und die Darstell­ barkeit des Bösen streiten, wird die Schauspielkunst und das Theater an sich ihr Thema. Was auf der Bühne stattfinden darf, wird schließlich zum unfreiwillig komischen Glaubenskrieg dieser grandiosen Selbst­ darsteller. Theresia Walser schrieb Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm 2006 als Auftakt zu den Eröff­ Uraufführung nungspremieren des neuen Schauspielteams Theresia Walser unter Burkhard C. Kosminski. Dem amüsan­ ten Kurzdrama lässt sie nun mit Nach der Ruhe vor dem Sturm einen fulminanten Schlussakkord folgen. Prächtel, Söst und Lerch stehen im Dunkeln Söst: Wir haben mehr gesagt, als wir sagen wollten P rächtel: Im Grunde genommen hat man ja bereits alles gesagt Lerch: Alles und noch viel mehr, bis am Ende sogar der Tisch zusammen gebrochen ist Söst: Ende, was heißt schon Ende? P rächtel: Längst hätte man gegangen sein wollen Lerch: Ein Ende ist nicht in Sicht Licht

Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm / nach Der Ruhe vor dem Sturm Ein Schlussakkord Inszenierung: Burkhard C. Kosminski

Premiere

Juli 2018, Schauspielhaus

Theresia Walser gehört zu den meistgespielten Autorinnen der deut­ schen Theaterlandschaft. Sie war in der Spielzeit 2013/2014 Haus­ autorin und schrieb für das Nationaltheater Monsun im April, Herren­ bestatter, Die ganze Welt (zusammen mit Karl-Heiz Ott), Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel und Herrinnen.

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Akın E. Şipal

Fürst Widukind oder die Angst der Sachsen vor dem Christentum

kartons im Wohnzimmer unserer neuen Woh­ Wenn heute in Sachsen Menschen auf die Straße gehen, um sich gegen eine vermeint­ nung in der Wittekindstraße und empfinde die liche Islamisierung des Abendlandes zu weh­ Leiden sämtlicher Sächsischer Stämme nach, die un­-ter der Führung des Herzogs Widukind ren, dann tun sie dies auch, weil sie in einer erbitterten Widerstand gegen die Christiani­ gewissen Kontinuität von Renitenz stehen. Um diese kryptische Aussage verständlich zu sierung leisten. Wenn ich heute Nachrichten­ machen, erzähle ich einfach eine bilder empörter, wutschnaubender Geschichte aus meiner Kindheit. Sachsen sehe, dann fühle ich mich Niemand Im Juli 1996, kurz vor der Geburt an jene fünfteilige Dokumentation versteht meines jüngeren Bruders, ziehen über den großen Sachsenfürsten meine Eltern mit mir in die Witte­ erinnert, und ich weiß, dass sich ihren diese wütenden Bürger vollkommen kindstraße. Am ersten Tag fällt mir Schmerz zu Recht missverstanden fühlen. am gegenüberliegenden Haus die um ihr Niemand versteht ihren Schmerz lebensgroße Statue eines in mar­tia­verlorenes um ihr verlorenes Heidentum, ihre lischer Pose festgehaltenen Krie­Heidentum verlorenen Götter Odin und Wotan gers auf, die in ein paar Metern ­ und ihre Angst vor der monotheisti­ Höhe in die Außenwand eingelas­ sen ist. Meine Eltern erklären mir, dass es sich schen Religion. um den Sachsenfürsten Widukind handle, In gewisser Weise ist die Angst der Sachsen dessen Name auch Pate gestanden habe für vor dem Islam gar nicht real. Der Islam – selber diese Straße. Weil ich nicht aufhöre, sie zu längst janusköpfige Worthülse und Synonym für die Angst vor dem Fremden – ist nur Aus­ Widukind zu befragen, gehen sie irgendwann löser der Erinnerung an das große Sachsen­ in die Stadtbibliothek und kehren mit fünf Video-kassetten zurück. Im August des Jah­ trauma. Die Angst der Sachsen vor dem Chris­ res 1996 sitze ich also zwischen Umzugs­ tentum.

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an der Universität. Auf dem Campus begegnet Die Wittekindstraße, in der ich meine Kindheit er zahlreichen deutschen Professoren, die und Jugend über wohnte, ist nur eine von hun­ derten Wittekindstraßen in Deutschland. Die vor der Verfolgung durch die Nazis fliehen Widukindstatue ist nur eine von vielen. Fürst mussten, weil sie Juden sind oder Sozialdemo­ Widukind wurde von den Nationalsozialisten kraten. als urdeutscher Widerständler genauso ver­ 1950 ist mein Großvater Student an der Fa­ kultät für deutsche Philologie und einnahmt wie der Dichter Friedrich hört Professor Gerhard Fricke Schiller. Das Umdeuten und Einbet­ Unwahrten historischer Persönlichkeiten über Friedrich Schiller sprechen. scheinliche Gerhard Fricke sagt: »Die Freiheit, und Texte in eine gesamtdeutsche Paarungen Erzählung im Sinne des Fa­schismus dieser geheime Held aller Schiller­ übernahmen vor allem die Germa­ schen Dichtung, ist überall unlös­ sind ein nisten. Sie bereiteten mehr oder lich verknüpft mit dem politischNebeneffekt weniger bewusst von langer Hand geschichtlichen Macht- und Kraft­ des Horrors den Boden für alles, was nach 1933 feld, mit dem Geschick von Für­sten, geschah. Der Germanistikprofessor Heerführern und Staaten, mit zu­ Gerhard Fricke nimmt an Bücherverbrennun­ gleich geschichtsbildenden Entscheidungen.« Wenige Jahre später rät Fricke meinem Groß­ gen teil und lehrt an den nationalsozialisti­ schen Vorzeigeuniversitäten in Kiel und vater, nach Münster zu gehen und dort zu pro­ Straßburg. Es heißt, es seien ihm jedes Mal, movieren. wenn er über Schiller gesprochen habe, die Wenn ich heute, also mehr als ein halbes Tränen gekommen. Als das Dritte Reich zu­ Jahrhundert später, gefragt werde, wie mein Großvater zur Schriftstellerei gekommen ist sammenbricht, wird ihm geraten, das Land zu und dazu, die Werke Franz Kafkas, Hermann verlassen. Er flüchtet nach Istanbul und mo­ Hesses und Sigmund Freuds ins Türkische zu dernisiert die Fakultät für deutsche Philologie

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Gerhard Fricke erstaunliche Antworten gelie­ übersetzen, ist die dazugehörige Geschichte auch die Geschichte meiner Familie, und ich fert, und die Sprache, in denen diese verfasst komme nicht drum herum, auf den seltsamen sind, führt uns wieder zu den wutschnauben­ Zusammenhang zum Faschismus hinzuwei­ den Sachsen. Schon 1927 schreibt Fricke: »Der Kampf um den deutschen Idealismus, sen. Wenn alle bestehenden Zusammenhän­ der im Gange ist, steht nicht am Ende, son­ ge aufgelöst werden, so wie im Krieg oder un­ ter einem faschistischen Regime, dern am Anfang. Die Leidenschaft, dann entsteht Chaos, und aus die­ mit der er geführt wird, zeigt, dass Der Kampf es sich dabei nicht um ein bloß his­ sem Chaos wiederum ergeben sich um den Paarungen, die höchst unwahr­ torisches, sondern um ein eminent deutschen aktuelles Problem, um Deutung scheinlich sind. Solche Paarungen und Gestaltung unserer Gegenwart sind ein Neben­effekt des Horrors. Idealismus und Zukunft handelt. Zu Ende wird Als ich rund 20 Jahre später zu steht nicht dieser Kampf erst sein, wenn aus Widu­ kind recherchiere, sehe ich, am Ende, ihm die neue Lösung heraufsteigt, dass seine Lebensgeschichte in sondern am deren Gegenwart und Zukunft be­ diver­sem Interesse mythisch über­ Anfang. höht wird; auch für die Christen im darf.« Ich denke, wenn wir die Mittelalter war er eine Identifika­ Schlaghose im Schrank lassen in tionsfigur, weil er sich nach seiner Niederlage der Annahme, sie kehre bald wieder, könnten taufen ließ. Die Wahrheit zeigt sich hier als wir dasselbe Verfahren auch auf Literatur an­ eine an Zeit gebundene Größe, und wenn in wenden: nicht nur neu interpretieren, sondern Schillers Schriften der Freiheitsgedanke im­ uns mit Rezeptionsgeschichten befassen, den Metamorphosen von Stoffen. Wir sollten manent ist, ist doch besonders interessant, beides tun: Kontinuitäten erkennen und für wie sich der Kontext hierzu verhält; heute und die Freiheit kämpfen. im dritten Reich. Zu Schiller hat Professor

Akın E. Şipal studiert Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und schreibt Theaterstücke. Am Nationaltheater kamen seine Stücke Santa Monica und Kalami Beach zur Uraufführung. Neben der Arbeit für das Theater ist er als Drehbuchautor an diversen Kurz- und Langfilmen beteiligt, die auf verschiedenen nationalen und internationalen Festivals zu sehen sind. In der Spielzeit 2016/2017 war Şipal Hausautor am Nationaltheater.

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Mannheimer Reden Ein Anstoß des Nationaltheaters Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Bildungsund Gesundheitsunternehmen SRH unter der Wie wollen wir leben? Wie gehen wir mit ge­ Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der sellschaftlichen Veränderungen um? Digitali­ Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz sierung, Migration und Demografie verlangen nach Antworten. Und wir? Warten wir ab, oder werden wir aktiv? Mit den Mannheimer Reden schafft das Nationaltheater Mannheim seit der Spielzeit 2016/2017 ein prominentes Forum, um sich mit gesell­ schaftlichen Themen auseinanderzusetzen und eine Wertedebatte an­ zustoßen. Auf der Bühne denken Redner aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur gegen den Mainstream, suchen an den Nahtstellen nach neuen An­ Mit freundlicher sätzen. Oder nach Bewährtem, das neu interpretiert werden muss. Unterstützung der Künstlerische Impulse treffen im Theater auf gesellschaftspolitische SRH Heidelberg Debatten – so entsteht Raum für Begegnung und Austausch.

Gastgeber und Moderatoren der Mannheimer Reden sind Prof. Dr. Christof Hettich (Vorstandsvorsitzender SRH Holding und Rechts­ anwalt bei RITTERSHAUS Rechtsanwälte) und Burkhard C. Kosminski (Schauspielintendant des Nationaltheaters). Im Anschluss ist das Publikum zum Get Together eingeladen. Hier kom­ men Redner, Akteure und Zuschauer ins Gespräch, hier entwickeln sich Diskussionen und neue Initiativen.

Medienpartner: Mannheimer Morgen

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Schauspiel extra

Tonstudio

Frühstücken

Tonstudio heißt die musikalische Reihe des Schauspiels, die auf der Studiobühne und in der Kultkneipe Casino nebenan spielt. Hier findet statt, was für die große Bühne zu laut oder zu leise ist. Hier wird experimentiert, hier wird gesungen, hier wird gefeiert. Beim Tonstudio treffen erste Versuche künftiger Regisseure (Tonstudio-Performance) auf Konzerte und Partys mit unterschiedlichen Kooperationspartnern. Im intimen Rahmen wird hier zusammen mit Ihnen ganz besonderes Theater erfunden.

Beim FrühStücken verbindet sich der literarische mit dem kulinari­ schen Genuss. Sonntagvormit­ tags kommen im Theatercafé, kombiniert mit einem vielseitigen Frühstücks­ buffet, neue unter­ haltsame Stücke auf den Tisch. Schauspieler aus dem Ensemble lesen dabei gemeinsam mit dem Publikum in verteilten Rollen. Entdecken Sie (un)bekannte Au­ toren und lassen Sie sich von in­ teressanten Texten zum Mitlesen inspirieren!

Soup Surprise Seit der Spielzeit 2016/2017 wärmen wir im Casino die kalten Monate November bis April mit der Soup Surprise auf. Einmal im Monat wird hier bei einer Suppe gelesen, erzählt, gespielt oder einfach nur gequatscht. Irgendetwas brennt im­ mer unter den Nägeln. Als Moderatoren laden wir Gäste von der Bühne und von da­ hinter ein. Was auf der Speisekarte steht, bleibt eine Überraschung.

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Fightnight Of The Arts

Schule der Praktischen Weisheit

»The points are not the point; the point is the poetry«, schrieb Allan Wolf seinerzeit über den Poetry Slam. »Stimmt nicht! Gewinnen ist alles!«, sagen Bleu Broode (deutschsprachi­ ger U20 Champion 2008, Team-Champion 2013) und Nektarios Vlachopoulos (deutsch­ sprachiger Einzel-Champion 2011) und heben den modernen Dichterwettstreit auf eine Ebene, die er nie erreichen wollte. Es wird ge­ sungen und gelacht, gefeiert und geweint. Wenn die berufsinfantile Mainstream-Avant­ garde der Rhein-Neckar-Region ihre künstle­ rischen Klingen mit dem Rest der Welt kreuzt, gilt stets: Die Regeln sind kompliziert! Der Beste gewinnt nie! Das Publikum entscheidet! Außer es entscheidet falsch!

Für Schüler der Oberstufe bietet das Schau­ spiel mit der Schule der praktischen Weisheit Schwerpunkttage zu den Inszenierungen Agnes, Homo Faber, Dantons Tod und Faust (Junges NTM) an. Die Schüler haben so die Möglichkeit, sich beim Vorstellungsbesuch, anschließenden Nachgesprächen mit den be­ teiligten Künstlern und in Workshops näher mit den Stoffen zu befassen. Im Rahmenpro­ gramm werden in Kooperation mit der Univer­ sität Mannheim Vorträge angeboten, die sich vertiefend mit Autor und Werk beschäftigen. Das Programm wird abgerundet durch den Besuch einer zeitgenössischen Inszenierung, die die Schüler einlädt, das Theater als Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit der Ge­ genwart zu erleben. Das Programm wird im September 2017 veröffentlicht.

Studio-Event Mit unserem neuen Format Studio-Event wollen wir Theater und Konzert verbinden. Zuerst gibt es ein Stück im Studio zu sehen, dann spielt eine Band im Bühnenbild. Für den perfekten EventAbend-Ausklang mit den Freunden stehen danach in der Theaterkneipe Casino die Türen offen und das Wochenende ist gerettet!

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T Tanz

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PREMIEREN

WIEDERAUFNAHMEN

Tanzstück von Stephan Thoss

Choreografien von Giuseppe Spota,

DER TOD UND DAS MÄDCHEN

Felix Landerer und Stephan Thoss

Sa, 11. November 2017

NEW STEPS – BOLERO Mi, 20. September 2017

Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

Let’s beat

Choreografien von Frank Fannar Pedersen

Sa, 6. Januar 2018

und Stephan Thoss

Tanzstück von Yuki Mori

GESICHT DER NACHT Sa, 30. september 2017

CARMEN Do, 15. März 2018

Weitere termine

Di, 03.10. | Fr, 20.10. | So, 29.10. Choreografien von Jirˇ í Pokorný

Gastspiel in Heilbronn:

und Stephan Thoss

Do, 16.11. | Sa, 25.11. | Fr, 15.12. | Di, 16.01. |

Verräterisches Herz

Do, 08.02.

Sa, 2. Juni 2018 Tanzstück von Stephan Thoss nach William Shakespeare

EIN SOMMERNACHTSTRAUM Mi, 13. Juni 2018 Weitere termine

Fr, 15.06. | Fr, 29.06. | Di, 24.07.

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Liebes Publikum,

mit dem Aufbruch in die neue Spielzeit ist für uns untrennbar ein Rück­ blick auf unser erstes Jahr am Nationaltheater Mannheim verbunden, ein Blick, der uns mit Stolz und Freude erfüllt und das Bedürfnis in uns weckt, dem Mannheimer Publikum zu danken. Vor allem wissen wir die Offenheit zu schätzen, mit der man unserer Arbeit und der neuen chore­o­grafischen Linie der Compagnie begegnet. Von Beginn an eine solch positive Resonanz seitens des Publikums zu erleben und das Ge­ fühl zu haben, Menschen mit unserer Kunst zu erreichen und für Tanz zu begeistern, ist eine berührende Erfahrung, aus der wir frische Kraft und Inspiration schöpfen, um uns voller Bewegungslust, Engagement und Hingabe den Herausforderungen der neuen Spielzeit zu widmen. Umkreisten unsere Produktionen der Spielzeit 2016/2017 die The­ matik des Traums, die faszinierende Welt, die unserem Kopf entspringt, wandern wir nun tiefer, zur Mitte des Körpers und lassen uns vom The­ ma Herz verführen. Als rhythmisch schlagendes Organ ist das Herz Zeichen des Lebens, als innerster Bereich unserer Gefühlswelt gleich­ zeitig Symbol für die Liebe. Diese doppelte Bedeutung öffnet einen weiten Assoziationsraum, der die Erfahrung von Vergänglichkeit und Tod miteinschließt. Dabei entspricht Vergänglichkeit dem Tanz selbst in seinem Wesen. Es ist kaum möglich, ihn festzuhalten oder schriftlich zu notieren, er existiert nur im Moment des Tanzens und macht so jede Vorstellung zu einem einmaligen Erlebnis, einem Unikat. Die vier Premieren widmen sich dem Thema Herz jede auf ganz eigene Art: Das abendfüllende Tanzstück Der Tod und das Mädchen handelt vom Zyklus des Lebens, von seiner Schönheit und unausweich­ lichen Endlichkeit. Die beiden mehrteiligen Abende Let’s Beat und Verräterisches Herz verbinden Handschriften verschiedener Choreo­ grafen und nähern sich der Thematik auf freie und abstrakte Weise, während beim Klassiker Carmen, der Geschichte über die rassige Femme fatale, die die Herzen der Männer höher schlagen lässt, Liebe und Leidenschaft im Mittelpunkt stehen. Ebenso temperamentvoll ist die Musik, und so freut es uns, diesen Abend gemeinsam mit dem Nationaltheater-Orchester zu gestalten. Stephan Thoss Intendant Tanz

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Tanzstück von Stephan Thoss

DER TOD UND DAS MÄDCHEN Musik von Franz Schubert, Philip Glass u.a. Choreografie, Bühne, Kostüme: Stephan Thoss

Unzählige Eindrücke und Erfahrungen füllen unser Leben wie einen riesigen Ballon, wäh­ Sa, 11. November 2017, 19.30 Uhr, Opernhaus rend wir versuchen, einen Platz und Sinn in ihm zu finden. Stets bemüht, unserem Gefühl Weitere termine zu vertrauen und unseren Sehnsüchten Zu­ Sa, 18.11. | Mi, 29.11. | Fr, 08.12. | Di, 26.12. | Di, 09.01. | Sa, 20.01. versicht zu geben, hoffen, lieben und kämpfen wir, um größtmögliche Erfüllung im Laufe eines Lebens zu erfahren. Aber in uns wohnt auch die Angst vor dem Tag, an dem uns das Kämpfen genommen wird und wir noch nicht angekommen sind, die Angst vor der Stunde null. Der Tod ist eine der wesentlichsten Erfahrungen der menschlichen Existenz, alles läuft auf ihn hinaus und er wird mit absoluter Gewissheit statt­ finden. Die Notwendigkeit, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen und sich ihm zu stellen, setzt gleichermaßen voraus, sich dem Leben zu stellen. Wie der Sommer die Kühle des Winters und wie der Tag die Ruhe der Nacht braucht, so brauchen wir für das Überleben auch das Ein- und Ausatmen, benötigt das Leben den Tod. Ohne ihn folgt kein neues Leben gemäß dem Zyklus der Natur vom Werden und Vergehen – eine Balance, die die Natur schuf und an der wir teilhaben. Premiere

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Da das Leben uns nur dann die Chance gibt, ohne Ängste zu leben, wenn wir den Tod fest im Leben eingebettet sehen und nicht weit weg als bö­ sen, dunklen Fleck am Ende des Lebens, sagt Stephan Thoss’ Tanz­ stück bewusst »Ja« zu beiden. Genau das gibt uns die Kraft, mit größter Leidenschaft zu leben, lieben und zu tanzen. Das gleichermaßen schaurige wie erotische Motiv des personifizierten Todes als Verführer einer jungen Frau wurde in den verschiedenen Kunstgattungen immer wieder neu verarbeitet. Es ist die Widersprüch­ lichkeit von Zärtlichkeit und Grausamkeit, die den Reiz dieses Sujets ausmacht und die auch Stephan Thoss inspiriert hat, dem spannungs­ vollen Thema in seinem abendfüllenden Tanzstück Der Tod und das Mädchen nachzuspüren.

Das Mädchen: Vorüber! Ach vorüber! Geh wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh Lieber! Und rühre mich nicht an. Der Tod: Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht, zu strafen: Sei gutes Muts! ich bin nicht wild, Sollst sanft in meinen Armen schlafen. Matthias Claudius

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Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

Let’s beat Musik von J. S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy,

Let’s Beat verbindet drei Stücke ganz unter­ schiedlicher Choreografen, die sich vom Beat als musikalischem Rhythmus wie auch vom Premiere »Beat« unseres Herzens inspirieren lassen. Sa, 6. Januar 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus Treibende Percussion-Rhythmen durchdringen etwa Marco Goeckes Choreografie Nichts. Der Hauschoreograf am Stuttgarter Ballett und dem Nederlands Dans Theater wurde erst im Sommer 2015 von der Fachzeitschrift tanz zum »Choreograph des Jahres« gewählt und ist derzeit einer der wichtigsten deutschen Choreografen. Seine individuelle Tanzsprache sprengt nicht nur ästhetische Grenzen, sondern die völlig neuen Bewegungen bedeu­ ten auch eine technische Herausforderung für die Tänzer. Goeckes unverkennbarer Stil ist durch die Betonung des Oberkörpers sowie ex­ trem rasante Arm- und Handbewegungen geprägt, bei denen gar die Finger zittern. Nichts ist das erste Stück, das er für die Ausnahme­ compagnie Nederlands Dans Theater choreografiert hat und das Mann­ heimer Ensemble darf stolz sein, es als erste andere Compagnie im Repertoire zu führen. Dazu kreiert Giuseppe Spota, dessen erste Arbeit für das Mannheimer Ensemble clairdeL’UNE von der Presse als »kleines Meisterwerk« gelobt wurde, erneut eine Uraufführung. Der Ballettmeister und choreogra­ fische Assistent am NTM ist als Gastchoreograf international gefragt und u. a. von der renommierten Compagnia Aterballetto, Reggio Emilia für eine Neuinterpretation von Shakespeares The Tempest eingeladen.

Hans Zimmer, Keith Jarrett, Jimi Hendrix u.a.

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Stephan Thoss zeigt sein atmosphärisches Stück La Chambre Noire, das seine Inspiration aus Bewegungen in den Tiefen des Weltalls erhält. Das Universum besteht zum Großteil aus dunkler, unsichtbarer Energie, während die sichtbare Materie nur einen geringen Teil ausmacht. Gera­ dezu verschwindend unbedeutend wird darin der Anteil des Menschen und seiner Erfahrungswelt. La Chambre Noire – das dunkle Zimmer – ist ein Sinnbild für jenes geheim­nisvolle Universum, in dem andere Regeln gelten als die des Lichts, der Erdanziehung und der verlässlichen Gewissheit. Thoss sieht sein Tanzstück als eine Art Expe­ riment, das dazu provoziert, tief in uns hineinzuhören und uns den »In Nichts empfinde ich alles, was ich schon als junger Mensch, eigenen Körper begreiflicher zu als Student in Holland, gefühlt habe: Die Musik, die ich damals machen. Eine Umarmung etwa gehört habe, die Rebellion, die damals in mir war, die Sehnsucht könnte im Dunkeln intensiver, nach etwas, der Krieg mit sich selbst und der Wind und die der Schlag unseres Herzens be­ wuss­ter spürbar sein als umge­ Bäume vor meinem Fenster.« Marco Goecke ben von Licht. Dunkelheit weckt in uns eine Art magisches Sehen, wie ein Auge unter der Haut, das für etwas nicht Sichtbares geschärft wird. Die Dunkelheit und das geschlossene Auge sind für Thoss der Schlüssel zu einer Art privatem Raum, den man ständig in sich trägt wie ein geheimnisvolles Schloss mit fensterlosen Kammern, in denen sich das Sehen entfaltet.

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Prosper Mérimées Novelle Carmen erzählt von der Begegnung des baskischen Soldaten Don José mit der verführerischen Zigeunerin Carmen, wie er der stolzen, freiheitsliebenden und leidenschaftlichen Femme fa­ tale rettungslos verfällt, zum Räuber und Mörder aus Eifersucht wird und schließlich auch Carmen tötet. Diese verhängnisvolle Liaison ist nicht nur einer der bekanntesten Stoffe der Weltliteratur, sondern zugleich auch Vorlage für Georges Bizets erfolg­ reichste Oper Carmen. Rodion Schtschedrin hat die Musik aus Bizets Oper entnommen, für Streicher und Percussion arrangiert und eine abend­füllende Ballettmusik geschaffen. Zu den spanisch anmutenden Klängen von Schtschedrins Carmen Suite wird das Hand­ lungsstück dieser Spielzeit um die Themen Liebe, Tod und Freiheit kreisen. Bereits in der Spielzeit 2016/2017 war mit Loops im Rahmen von Hello Surprise eine Cho­ reografie des Japaners Yuki Mori in Mann­ heim zu erleben. Nun ist der ehemalige ThossTänzer eingeladen, den Klassiker Carmen neu zu interpretieren. Mori ist seit 1999 als Cho­ reograf tätig und seit der Spielzeit 2012/2013 künstlerischer Leiter und Chefchoreograf von Theater Regensburg Tanz. Seine Arbeiten wur­ den international mehrfach ausgezeichnet und seine Choreografie The House erst 2016 für den deutschen Theater­preis Der Faust nominiert.

Tanzstück von Yuki Mori

CARMEN Musik von Rodion Schtschedrin u.a. Choreografie: Yuki Mori Musikalische Leitung: Wolfgang Wengenroth Bühne: Dorit Lievenbrück Kostüme: Katharina Meintke Dramaturgie: Ina Brütting

Mit dem Nationaltheater-Orchester Premiere

Do, 15. März 2018, 19.30 Uhr, Opernhaus weitere termine

So, 18.03. | Mo, 02.04. | Do, 26.04. | Fr, 04.05. | Fr, 25.05.

Im Land der Düfte, sonnenüberglutet, Seh ich in purpurroter Gärten Nacht, Wo holde Trägheit von den Palmen flutet, Ein fremdes Weib voll seltsam fremder Pracht. Das Antlitz bleich, doch klar und warmdurchblutet, Die schlanke Zauberin, bewusst der Macht, Geht wie Diana stolz und hochgemutet, Im sichern Blick ein stilles Lächeln wacht. Charles Baudelaire

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Durch Herzklopfen verraten wir einen Zustand der Erregung, im besten Fall der freudigen Erregung im Sinne einer durch einen überraschenden Glücksmoment ausgelösten Aufregung. Aber auch ein unerwarteter Schreckensmoment lässt unser Herz schneller schlagen und be­ schleunigt den Puls. In Edgar Allan Poes Kurz­ geschichte Das verräterische Herz ist Herz­ klopfen nicht länger Reaktion auf ein Ereignis, Choreografien von Jirˇ í Pokorný und Stephan Thoss sondern Grund für eine Wahnvorstellung, wenn ein Mörder sich einbildet, das Herz sei­ nes Opfers schlagen zu hören, sodass er ver­ raten werden könne, und schließlich – gemar­ tert vom grausamen Pochen – seine Tat gesteht.

Verräterisches Herz Premiere

Das Unheimliche und das Grauen, die Nerven­ krise wie das Kriminelle, Grausame und Kran­ ke sind alles Züge, die das Werk des großen amerikanischen Erzählers Edgar Allan Poe prägen, dessen Geschich­ ten das Genre der Krimi­nal­literatur, der Science-Fiction und der Horror­ story begründeten. Stephan Thoss, der eine Vorliebe für das Rätsel­ hafte und Geheimnisvolle hat und sich in seinen Stücken häufig mit dem Verhältnis von Realem und Surrealem beschäftigt, begibt sich in seiner von Poes Erzählung inspirierten Uraufführung auf neues Terrain und spürt diesmal der Relation von Rationalem und Irrationalem nach. Seien Sie gespannt auf ein Tanzstück voll magischer Rätsel!

Sa, 2. Juni 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Dazu hat Thoss den Gastchoreografen Jirˇ í Pokorný eingeladen. Als ehemaliger Tänzer des Weltklasse-Ensembles NDT-Nederlands Dans Theater sowie von Crystal Pites sehr renommierter und weltweit gefragter Compagnie Kidd Pivot macht der Tscheche seit 2010 mit Choreografien u. a. für das NDT 2 auf sich aufmerksam.

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Tanz extra

In der Reihe Tanz Extra gewährt Stephan Thoss Einblicke in die Werk­ statt eines Choreografen, von der ersten Idee bis zur Aufführung. Im Rahmen von regelmäßigen öffentlichen Proben und Einführungs­ soirées führt er das Publikum an seine Arbeitsweise und Auffassung von Tanz heran und verweist dabei in einer Art Standpunktbestimmung seines Bewegungsvokabulars und Körperverständnisses gerne auch auf seine persönliche Geschichte, die Lehrmeister des Deutschen Aus­ druckstanzes und andere Traditionen. Erläuterungen und tänzerische Demonstrationen veranschaulichen die choreografische und inhalt­ liche Herangehensweise an die entstehenden Stücke. Zusätzliche Workshops, verschiedenste Tanz-Präsentationen und spartenübergrei­ fende Projekte ermöglichen eine weitere direkte Begegnung mit Tän­ zern und Choreografen.

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NTM Tanzhaus Käfertal Das im Oktober 2016 nach aufwendigem Umbau wie­ dereröffnete Tanzhaus Käfertal dient dem Tanzensemble nicht nur als Probenzentrum, sondern wird auch als wei­ tere Spielstätte eingesetzt. Die meisten Veranstaltungen der Reihe Tanz Extra finden im Tanzhaus Käfertal statt und lassen dieses so zum Ort der Begegnung für Künstler und Zuschauer werden. Darüber hinaus sind auch die an­ deren Sparten des NTM eingeladen, sich in den Räumen des Tanzhauses zu präsentieren.

Choreografische Werkstatt Auch in der Spielzeit 2017/2018 werden die Tänzer des En­ sembles die Möglichkeit bekommen, die Seite zu wech­seln und eigene Choreografien zu erarbeiten. Kon­ zepte zu ent­wickeln und Ideen in Bewegungssprache um­ zusetzen, ist die Herausforderung, das Ergebnis dann ein vielfältiger Abend, der die unterschiedlichen Persönlich­ keiten der einzelnen Tänzer preisgibt. Die Vorstellungen dieses For­mats finden im NTM Tanzhaus Käfertal statt.

NTM Tanz auf Gastspiel Wir danken unseren Partnern

Nachdem in der Spielzeit 2016/2017 die Kompanie vom Theater Regens­ burg Tanz im Schauspielhaus zu Gast war und mit dem NTM Tanz einen gemeinsamen Abend gestaltete, folgt nun das Mannheimer Ensemble selbst einer Gastspieleinladung ans Theater Heilbronn. Bereits zu sei­ ner Zeit als Wiesbadener Ballettchef war Stephan Thoss mehrfach mit seinen Arbeiten eingeladen, was eine Besonderheit ist und von einer enormen Begeisterung des Heilbronner Publikums für Thoss’ choreo­ grafischen Stil zeugt. Umso mehr freut es uns, nun mit der Mannheimer Compagnie erneut eingeladen zu sein. Von November 2017 bis Februar 2018 wird der zweiteilige Tanzabend Gesicht der Nacht in Heilbronn zu sehen sein.

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J Junges Nationaltheater

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PREMIEREN

Barbara Fuchs

Mathias Becker

FRIERSCHLOTTERSCHWITZ

DER AFFE VON HARTLEPOOL

3+

Nach dem Comic von Wilfrid Lupano

Mannheim-Premiere

und Jérémie Moreau

Fr, 20. Oktober 2017

10+ Uraufführung

Carlos Manuel

Fr, 23. Februar 2018

DIE KONFERENZ DER VÖGEL Nach Farid ud-Din Attar 10+ Fr, 20. Oktober 2017

Claus Overkamp

DER BÄR, DER NICHT DA WAR Nach dem Bilderbuch von Oren Lavie Eine Koproduktion von Jungem NTM,

Ulrike Stöck

ODYSSEE

Theater Marabu Bonn, Beethovenfest Bonn 4+

Nach Homer

Uraufführung

12+

März 2018

Eine Koproduktion vom Jungen Staatstheater Karlsruhe und Qendra Multimedia Priština Mannheim-Premiere Oktober 2017

Luise Kautz

Pelléas Und Mélisande Von Claude Debussy 14+

Hannah Biedermann

März 2018

Ein neues Stück 5+ So, 10. Dezember 2017

Monster Truck

PINOCCHIO Nach Carlo Collodi

Manuel Moser

DIE WELT IST RUND 2+ Sa, 10. Februar 2018

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8+ Fr, 6. April 2018


WIEDERAUFNAHMEN

Ulrike Stöck

Johannes Gaudet

ROMEOUNDJULIA– The NEXT GENERATION

3...2...1...flieg!

Nach William Shakespeare 14+

6 Monate bis 2,5 Jahre Marcela Herrera

Mannheim-Premiere

FRECHE FLÄCHE

April 2018

2+

Martin Nachbar

MY FUNNY VALENTINE

Markus Reyhani/Thomas Hollaender

PETER UND DER WOLF

11+

Von Sergej Prokofjew

Fr, 4. Mai 2018

5+

Ulrike Stöck

UTOPIE – EINE RECHERCHE ÜBER DIE ZUKUNFT 14+ Fr, 1. Juni 2018

Rüdiger Pape

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN Von Andreas Steinhöfel Eine Koproduktion von Jungem NTM und Schauspiel 8+ Erik Kaiel

NOTHING TWICE 14+ Josefine Rausch

ichflimmern 15+ Jan Friedrich

FAUST Nach Johann Wolfgang Goethe 16 +

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Liebe kleine und große Mannheimer Theaterfreunde,

mein Team und ich freuen uns sehr darauf, mit Beginn der Spielzeit 2017/2018 das Programm des Jungen Nationaltheaters zu gestalten. Wir treten in große Fußstapfen: Meine Vorgängerin Andrea Gronemeyer hat mit ihrem Team dieses Haus 15 Jahre lang erfolgreich geführt und künstlerisch geprägt. Wir stehen vor der Herausforderung, Sie – unser Publikum – genauso zu berühren und zu begeistern. Unser Ziel ist es, Spartendenken aufzulösen und interdisziplinäre Arbeit­sweisen im Kinder- und Jugendtheater zu verwirklichen. Ich begreife das Theater nicht nur als eine Bühne für Künstler, sondern als einen Ort des Denkens, des Dialogs und der Begegnung. Im Theater sammeln wir Ideen, Geschichten, Wünsche und Utopien und teilen sie miteinander – direkt von Mensch zu Mensch und ohne Berüh­ rungsängste. Neben der praktischen künstlerischen Beteiligung und Theaterbesuchen wünschen wir uns gerade im Bereich der Kunstver­ mittlung einen lebendigen Austausch, der Kinder und Jugendliche als Motoren für ein zukünftiges Theater praktisch und dialogisch mit ein­ bezieht. In der kommenden Spielzeit möchte ich unterschiedlichste Regis­ seure und Regieteams mit ihrer Arbeitsweise und ihrem künstlerischen Anliegen in Mannheim vorstellen. Wir haben bekannte Stoffe ausge­ wählt, die einem den Zugang zu performativen Arbeitsweisen erleich­ tern, und wir möchten einen neuen und experimentellen künstlerischen Zugang zu Themen schaffen, die uns aktuell bewegen. Wir möchten für Gesprächsstoff und für Gespräche sorgen und stehen Ihnen immer für Anregungen und Dialog zur Verfügung. Für uns ist es sehr aufregend. Wir möchten, dass es für unser Publikum ebenfalls aufregend wird. Wir freuen uns auf Sie! Ulrike Stöck Intendantin Junges Nationaltheater

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Spielzeiteröffnung Fr, 20. Oktober 2017 ab 15.00 Uhr im Jungen NTM

*Frier* Bibbernd steht man draußen in der Kälte, wartet auf den Bus. Stampft mit den Füßen auf. Reibt die Hände aneinander, um sie zu wärmen. *Schlotter* Der Moment, wenn man morgens aufsteht und die schlafwarmen Füße den kalten Boden berühren. *Schwitz* Schwüle Hitze wabert in den Straßen der Innenstadt, der Schweiß tropft einem vom roten Kopf und man schleicht sich schmelzend in den Schatten. Temperaturen lösen unterschiedliche körper­ liche Reaktionen bei uns aus – unangenehme, 3+ aber auch sehr angenehme. Kein Wunder also, dass Temperament von Temperatur kommt Inszenierung , Bühne, Kostüme: Barbara Fuchs und man von Hitzköpfen und coolen Typen Musik: Jörg Ritzenhoff spricht. In FrierSchlotterSchwitz erkunden wir das Auf M annheim-Premiere und Ab von Temperaturen und Temperamen­ Fr, 20. Oktober 2017, 15.00 Uhr ten mit Musik, Tanz und kindlichem Witz – Barbara Fuchs und ihr Stück FrierSchlotteraufgeregt, schnell, warm, ruhig, dunkel, kalt, flüchtig und mild. Schwitz haben wir aus Karlsruhe mitgebracht und

FRIERSCHLOTTERSCHWITZ

wir wünschen uns, dass es noch mehr kleine Zuschauer begeistert. Die mehrfach ausgezeichnete Tänzerin und Choreografin Barbara Fuchs hat als eine der Ersten mit Fantasie und genauem Blick Tanzstücke für die Allerkleinsten erarbeitet.

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Eines schönen Morgens findet sich der Dich­ ter als Vogel verwandelt. Um es ganz genau zu nehmen: als Wiedehopf. Unzufrieden mit dem Zustand der Welt wird der Wiedehopf zum ge­ flügelten Aktivisten und ruft zur internationa­ len Konferenz der Vögel auf: »Wir müssen et­ was tun!« So beginnt das klassische persische Epos aus dem zwölften Jahrhundert, das uns bereits nach den ersten Seiten in sei­ nen Bann gezogen hat. Wie so oft in der klassischen Literatur liegt zwi­ schen den Problemen und ihrer Lösung eine lange und schwierige Reise. So geht es auch dem Wiedehopf und seinen gefiederten Gefährten: Weit entfernt lebt angeblich ein König, der die Welt von ihren Übeln befreien kann. Also machen sich die Vögel auf den Weg durch die mystischen sieben Täler: Stürme, Regengüsse, Eis und Hitze erschweren ihre Reise. Nur ein kleiner Teil von ihnen erreicht das Ziel. Dort finden sie aber keinen Retter, sondern die Erkenntnis, dass in jedem von ihnen der gesuchte König steckt und die Verantwortung für eine bessere Welt bei jedem Einzelnen liegt. Auch an diesem – bei uns nur wenig bekannten – klassischen Stoff hat uns seine Aktualität fasziniert. Mit Carlos Manuel konnten wir einen Regisseur gewinnen, der in seinem Leben selbst schon eine große Reise von Angola über Brasilien, Portugal und Frankreich bis nach Deutsch­ land gemacht hat. Fliegen wir gemeinsam los!

DIE KONFERENZ DER VÖGEL Nach Farid ud-Din Attar + 10 Inszenierung: Carlos Manuel Bühne und Kostüme: Fred Pommerehn

Premiere

Fr, 20. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Carlos Manuel studierte Philosophie in Curitiba, Brasilien und Theaterwissenschaften an der Sorbonne Nouvelle in Paris. Heute lebt Carlos Manuel in Berlin. Als Regisseur war er unter anderem am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Thalia Theater Halle, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Staatstheater Karlsruhe und am Moskauer Dramatischen Theater tätig. Carlos Manuel und Ulrike Stöck verbindet eine langjährige Zusammenarbeit.

James & Priscilla Fr, 20. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Spielzeiteröffnung: Wir wollen tanzen! Mit James & Priscilla haben wir eine junge Thea­ tergruppe aus Hildesheim eingeladen, die Texte und Musik aus Popsongs in Theater­ inszenierungen verwandelt. Für Mannheim wird das musikalische Bühnenbild aus ihrer aktuellen Produktion Nightcalls – ein Schrank, ein Sessel und ein Herd – zu einer Band. Wir freuen uns auf die Erschaffer der minimalisti­ schen Pop-Oper!

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ODYSSEE Eine Recherche zu Homers Epos 12+ Inszenierung , Bühne, Kostüme: Ulrike Stöck

Der Krieg ist zu Ende. Endlich. Odysseus will Licht: Fred Pommerehn nur noch nach Hause und macht sich mit sei­ Video: Carsten Gebhardt nen Gefährten auf den Weg. Doch ihre Reise wird zu einer viele Jahre dauernden Irrfahrt M annheim-Premiere voller gefährlicher Abenteuer und Hindernis­ Oktober 2017, Studio se, die ihnen allergrößten Mut abverlangen. Die Sehnsucht nach ihrer Heimat, nach ihren Eine Koproduktion vom Jungen Staatstheater Familien, Freunden und nach einer glückli­ Karlsruhe und Qendra Multimedia Priština chen Zukunft treibt die Männer an und lässt sie nicht aufgeben. In Homers über zweieinhalbtausend Jahre alten Heldenepos sehen wir die Welt von heute im Spiegel. Menschen, die sich auf der Suche nach einer besseren Zukunft auf Irrfahrten ins Ungewisse begeben, die mit unendlichem Mut die größten Gefahren in Kauf nehmen. Tausende Jah­ re später fragen wir uns wieder – oder: immer noch – was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen – wie es soweit kommen konnte – welche Gefahren zum Beispiel zwischen Kosovo und Baden-Württemberg lau­ ern – und was sich eigentlich alles ändern müsste. Im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2016 haben wir im Jungen Staatstheater Karlsruhe mit Theatermachern aus Priština zusammen­ gearbeitet und uns auf eine Forschungsreise begeben. Jetzt bringen wir diese Odyssee nach Mannheim und erzählen die Geschichten von aktu­ ellen Fluchtursachen weiter, die wir im Kosovo gesammelt haben.

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Mit dem folgenden Artikel stellen wir die Regisseurin Hannah Bieder­ mann und ihre Verortung im Theater vor. Bereits 2012 zu Beginn ihrer Karriere hat sie im Grimm & Grips Jahrbuch Kinder- und Jugendtheater Fragen an ihre eigene Arbeit und an das Theater formuliert. Mit dem Erforschen der performativen Formen jenseits klassischer Narrative hat sie sich bis heute verstärkt einen Namen gemacht. So wird auch ihr Vorhaben am Jungen NTM anhand einer Kinderbuchvorlage davon geprägt sein, offene Dramaturgien und atmosphärische Flächen zu suchen.

Hannah Biedermann

Mehr Mut zu weniger Lösung, zu mehr Ambivalenz, zu mehr Verwirrung Sollte ich nicht eine der jungen Wilden sein, die alles anders machen will? Die sagt, Schluss mit lustig, jetzt kommen wir: Wir krem­peln das Kinder- und Jugendtheater äs­ thetisch, inhaltlich und kulturpolitisch einmal gründlich um. Alles neu. Alles radikal. Radikal neu! Um es gleich vorweg zu nehmen. Das wäre ich zwar gern, bin es aber nicht. Ich bin ein Kind des Kinder- und Jugendtheaters und begehe auch heute keinen Elternmord. Dieses Kind bin ich durch Zufall geworden, aber die Gründe zu bleiben, sind keineswegs die, sich bequem ins gemachte Nest setzen zu wollen oder voller Einvernehmen mit Form, Inhalt und Situation des heutigen Kinder- und Ju­ gendtheaters zu sein. Nein, so einfach ist das

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nicht. Und genau das scheint der Grund für mein anhaltendes Interesse zu sein. Dass das Kinder- und Jugendtheater nicht einfach ist. Kinder- und Jugendtheater ist weder einfach zu verstehen, noch einfach zu machen. Und vielleicht noch schwerer besser zu machen. So frage ich mich, was erhaltenswert ist im Kinder- und Jugendtheater und was man än­ dern müsste, und so lande ich zwangsläufig bei der Frage, was Kinder- und Jugendtheater ausmacht. Was ist anders oder ist es anders oder was sollte anders sein als im Erwachse­ nentheater? Da gibt es die immer wieder aus­ gesprochene Forderung oder Behauptung »Kinder- und Jugendtheater ist Theater wie jedes andere auch«. Es wird für mehr Wahr­


sich dort oben wiedererkennt. Aber gleichzei­ nehmung in Feuilletons gekämpft und Grenz­ verwischungen zwischen den Sparten werden tig bin ich sehr dafür, im Theater dem Fremden begrüßt und stärker gefordert. Richtig so, zu begegnen. Also Figuren, Handlung, The­ denke ich. Gleichzeitig aber hat sich das The­ men, die nicht direkt aus der Erlebniswelt der Kinder stammen. Und das darf meines Erach­ ater für Kinder und Jugendliche einen eigenen Platz in der Theaterlandschaft erkämpft. Es tens auch gewagter und öfter passieren. Und hat für das Recht des Kindes auf Kunst, auf überhaupt: Ist das Theater eine moralische eigene Theaterhäuser und Theaterstücke ge­ Anstalt? Ist es nicht eine Errungenschaft, sich kämpft und sollte dies doch bitte nicht gegen einen Platz beim Berliner Theatertreffen eintauschen. Ein Ja für das Spezialtheater. Aber wie »spe­ cial« ist es und sollte es sein? Erst 5+ dachte ich, man kann im Kinder­ theater alles erzählen, man muss nur Inszenierung: Hannah Biedermann eine »kindgerechte« Form finden. Dann dachte ich, die Form sollte sich Premiere nicht vom Erwachsenentheater unter­So, 10. Dezember 2017 scheiden, Kinder interessieren sich nur nicht für alle Themen. Heute weiß ich es letztlich gar nicht mehr. Ich finde es vom pädagogischen Impetus verabschiedet wichtig, dass im Kindertheater die Erfah­ zu haben? Das zumindest behauptet man. Ab und zu mehr Mut zu noch weniger Aussage, zu rungswelt der Kinder, ihre Probleme und Fra­ weniger Lösung, zu mehr Ambivalenz, zu mehr gen auf der Bühne Raum bekommen. Ich glau­ Verwirrung würde ich dem Kinder- und Jugend­be sehr an diese emanzipatorische Kraft, die das Theater entwickeln kann, wenn ein Kind theater wünschen. Erzogen wird woanders.

Ein neues Stück

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Oder doch nicht? Denn andererseits würde dem Kinder- und Jugendtheater manch be­ herzte politische Haltung auch gut tun. Ein­ fach mal sagen, was man meint. Deutlich wer­ den. Laut werden. Und dazu braucht es auch nicht immer eine Geschichte. Nicht alles muss in einer Grimm & Grips 25, Jahrbuch des Kinder- und Jugendtheater 2012 – S.66/67 – Hannah Biedermann Erzählung verpackt sein, damit die Kinder dabei bleiben und es verste­ hen. Ich denke, es ist Zeit für mehr post­ dramatische Formen: offene Dramaturgien, heterogenes Nebeneinander, performative Vorgänge. Oder haben Kinder, die gerade erst die Welt kennenlernen, ein Recht auf Geschichte, auf Zusammenhänge? Vielleicht auch das. Es gibt so viel zu verändern und gleichzeitig zu erhalten. Vielleicht entspringt genau daraus die Vielfalt und Vitalität des Kinder- und Jugendtheaters. Und die ist auf

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jeden Fall zu erhalten. Bei allen Fragen über Form und Inhalt hat man immer das Publikum im Blick, denn das steckt nun mal im Namen. Und ob man sich nun entscheidet, es völlig zu ignorieren oder versucht, genau deswegen sein Theater anders zu gestalten, es ist immer eine Entscheidung. Und das ist mein Grund, für das Kinder- und Jugend­ theater zu arbeiten. Hier kann ich nie selbst­ verliebtes, abgekapseltes, »Kunst für die Künstler« Theater machen, sondern muss mich immer aufs Neue mit meinen Zuschau­ ern und dem, was ich ihnen erzählen will und wie ich es erzählen kann auseinandersetzen. Und weil Kinder- und Jugendtheater nicht einfach zu verstehen und nicht einfach zu ma­ chen ist, bleibt es eine Suche voller Wider­ sprüche und damit voller Gründe, genau hier zu bleiben und weiter zu suchen.


Eigentlich geht es hier doch ständig ziemlich rund zu – auch wenn es uns nicht immer be­ wusst ist: Wir leben auf einem großen Ball, der sich um sich selbst dreht und kreisen in ra­ 2+ sendem Tempo um die Sonne. Unsere Welt ist voller runder Dinge und ganz schön aufre­ Inszenierung: Manuel Moser gend – von der kleinen Murmel bis zu der wun­ derbaren großen Kugel Erde. Warum gibt es Premiere Sa, 10. Februar 2018 Tag und Nacht? Wie funktionieren Ebbe und Flut? Warum ist es im Winter kalt und im Sommer warm? Woher hat die Erde die Kraft, sich zu drehen und durchs All zu fliegen? Wohin geht die Reise? Manuel Moser verwandelt die Bühne in ein fantastisches Universum, in dem das Spiel von Kugeln in Licht und Schatten die Fantasie von Kindern und Erwachsenen kreiseln lässt.

DIE WELT IST RUND

Wir haben den Regisseur und Schauspieler Manuel Moser gebeten, sich mit der Form der Kugel kreativ auseinanderzusetzen und ein visuelles und haptisches Erlebnis nicht nur für Kinder zu schaffen. So entsteht ein Versuchslabor der runden Dinge, in dem wir die kleinen und großen Fragen der Welt untersuchen. Manuel Moser ist seit 2015 Künstlerischer Leiter der freien Kölner Gruppe ct201 und gründete im selben Jahr seine eigene Theatergruppe Manuel Moser Produktionen, mit der er Kinderund Jugendtheaterstücke entwickelt. Er führte unter anderem am Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem COMEDIA Theater Köln und dem Consol Theater Gelsenkirchen Regie.

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Was würdest du denken, wenn du in England am Strand einen Affen triffst, der eine Uniform trägt? Vielleicht würdest du denken: »Das ist gar kein Affe, denn in England leben ja keine Affen.« Was nicht sein kann, das ist auch nicht. Das denken auch die Einwohner des nordenglischen Küstenstädtchens Hartlepool, als sie 1814 zwischen den Trümmern eines im Sturm zer­ schellten französischen Kriegsschiffs dessen Schiffsmaskottchen aufgreifen: einen Affen in napoleonischer Of­ fiziersuniform. Sie glauben fest daran, einen feindlichen Soldaten gefangen zu haben, der Uraufführung bestimmt geheime Informationen über die Kriegspläne Napoleons besitzt: »Die Sicher­ heit des Königreichs liegt in unseren Händen!« Das Drama nimmt seinen Lauf … Auf die wahre Geschichte oder doch eher viel­ Nach dem Comic von Wilfrid Lupano und Jérémie Moreau leicht wahre Legende des Affen von Hart­ lepool sind wir durch die gleichnamige Gra­ 10 + phic Novel von Wilfrid Lupano (Text) und Jérémie Moreau (Zeichnungen) gestoßen. Wir Inszenierung: Mathias Becker waren sofort davon fasziniert, wie es den bei­ Premiere den gelingt, eine spannende und dramati­ Fr, 23. Februar 2018 sche Geschichte zu erzählen, die gleichzei­ tig als aktuelle Parabel über nationalistische Verblendung, Rassismus und das Ignorieren von Fakten funktioniert. Diese Geschichte wollten wir unbedingt weitererzählen – aber wie bringen wir einen Affen auf die Bühne?

DER AFFE VON HARTLEPOOL

Der Affe von Hartlepool wurde mit dem Prix du Château de Cheverny de la Bande Dessinée Historique 2013 und dem Bundesdesignpreis für das »Beste Szenario« ausgezeichnet. Für die Inszenierung haben wir Mathias Becker eingeladen, der zeitgenössische Puppenspiel-

kunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst studiert hat und 2014 mit zwei Kommilitonen das Kollektiv Manufaktor gegründet hat. Er arbeitet als freier Puppenspieler, Schauspieler und Regisseur. Wir freuen uns sehr auf seine künstlerische Übersetzung eines Comics in ein Theaterstück.

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»Glaubt ihr wirklich, dass das ein Franzose ist?« »Na, Klar! Was für eine Frage! Was soll er denn sonst sein?!« Der Affe von Hartlepool, Lupano/Moreau

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Claus Overkamp hat 1993 gemeinsam mit Tina Jücker das Theater Marabu in Bonn gegründet. Das Theater Marabu ist mit seinen Produktionen auf den wichtigsten bundesweiten Theaterfestivals vertreten und war bereits in 16 Ländern zu Gast. Wir freuen uns sehr, dass sie in Koproduktion mit uns die musikalische Uraufführung von Der Bär, der nicht da war auf die Bühne bringen. Für die Produktion kooperieren sie eng mit der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter.

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Es war einmal … Oder besser: Es ist einmal. Es ist einmal ein Juckreiz. Der Juckreiz kratzt sich an einem Baum und plötzlich … plötzlich ist der Juckreiz ein Bär. Ein Bär, der vorher nicht da war! Moment mal! Wie bitte? Ok, nochmal zum Mitschreiben: Zuerst ist da ein Juckreiz. Der kratzt sich. Und dann ist da ein Bär. Der war vorher noch nicht da. Und dann? Aus seiner Tasche zieht der Bär einen Zettel. Darauf steht: »BIST DU ICH?« Gute Frage! denkt er und macht sich auf den Weg, um herauszufinden, ob er er ist. Auf seiner Suche begegnet er dem bequemen Bergrind, dem saumseligen Salamander und dem vorletzten Vorzeige-Pinguin. Er folgt ihrem Klang und lauscht seiner eigenen Stille, erfreut sich an Blumen und schönen Gedanken, verirrt sich beim geradeaus Fahren auf dem Schildkröten-Taxi und findet schließlich und zu seiner großen Freude – sich selbst.

Uraufführung

Der bÄr, Der NiCht Da War Nach dem Bilderbuch Der Bär, der nicht da war von Oren Lavie; Illustration: Wolf Erlbruch, Übersetzung: Harry Rowohlt 4+ INSZENIERUNG: Claus Overkamp KÜNSTLERISCHE LEIT UNG: Theater Marabu KOMP OSITION: Markus Reyhani

PREMIERE

März 2018 Eine Koproduktion von Jungem NTM, Theater Marabu Bonn, Beethovenfest Bonn Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, die Kunststiftung NRW

Das wollen wir sehen, dachten wir uns, und so wird in Kooperation mit dem Bonner Theater Marabu aus dem Buch Der Bär, der nicht da war ein Musiktheaterstück. Eine philosophische Reise zur eigenen Identität, die nicht nur für Juckreize, Bären und Kinder geeignet ist, sondern auch Erwachsenen viel Stoff zum Wundern und Nachdenken bietet.

Die Junge Oper wird präsentiert von

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Claude Debussy

Pelléas Und Mélisande Deutschsprachige Kammerfassung von Steven Tanoto 14+ INSZENIERUNG: Luise Kautz BÜHNE: Lani Tran-Duc

in deutscher Sprache

Das ist eine ganz andere Oper. Eine Oper ohne lange Arien. Eine Oper mit klassischer Musik, aber mit einer zeitlosen Story. Eine Oper wie eine Mystery-Serie: Eine geheimnisvolle Schön­­heit, eine unglückliche Ehe, ein unheim­ liches Schloss, ein attraktiver Halbbruder, schicksalhafte Verwicklungen, Betrug, Mord!

Eine Produktion von Junger Oper und ALPHABET

So viel sei verraten:

KOST ÜME: Hannah Barbara Bachmann

Premiere

März 2018, Studio Dauer: ca. 2 Stunden

Der Königsenkel Golaud verirrt sich eines Ta­ ges auf der Jagd und trifft an einem Brunnen die rätselhafte Mélisande. Fasziniert von ihrer Schönheit und ihrer schüchternen Art, setzt er alles daran, sie für sich zu gewinnen. Er bringt sie dazu, mit ihm fortzugehen und die beiden Liebenden heiraten. Happy End. Nicht so schnell! Zurück in Golauds Heimat, dem düsteren Reich des Königs Arkel, fühlt sich Mélisande zunehmend unwohl. In ihrer Verzweiflung verliebt sie sich in Golauds Halbbruder Pelléas und das Unheil nimmt seinen Lauf … Die junge Regisseurin Luise Kautz hat mit ihrem Faible für unheimliche und fesselnde Atmosphären in Claude Debussys einziger Oper den per­ fekten Stoff für eine fantastische Inszenierung zwischen Romantik, Pop und Surrealismus gefunden.

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Luise Kautz war bereits nach ihrem Studium an der Universität Bayreuth 2010 als Stipendiatin zu Gast im Mozartsommer am Nationaltheater Mannheim. Sie hospitierte an der Norske Opera in Oslo und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Nach dem Studium der Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg entstanden ihre ersten eigenen Regiearbeiten, u. a. Die ersten Menschen von Rudi Stephan und Mozarts Die Entführung aus dem Serail. Mit Debussys Pelléas et Mélisande schloss sie im Theaterquartier Hamburg ihr Studium ab. Diese Arbeit entwickelt sie in Mannheim mit Sängern und Musikern des Ensembles weiter. So entsteht in der Kooperation von Junger Oper und dem ALPHABETProgramm der Oper erstmalig eine Kammeroper für junges Publikum.

Die Junge Oper wird präsentiert von

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Wenn uns bei jeder Schummelei, bei jeder noch so kleinen Lüge eine lange Nase wachsen würde, wäre unser Leben ganz schön chaotisch. Wir würden uns gegenseitig in die Augen pieksen, würden Löcher in un­ sere Computermonitore bohren und uns selbst die Smartphones aus den Händen stupsen. Der uns allen bekannte Pinocchio hat schwer mit seiner langen Lügennase zu kämpfen und oft denken wir: »Geschieht ihm schon Recht! Soll er halt einfach nicht lügen.« Nach Carlo Collodi Aber wie ehrlich sind wir bei diesem Vorwurf 8+ eigentlich uns selbst gegenüber? Wie oft lügt jeder von uns im Alltag? Wie schwer bzw. wie Inszenierung: Monster Truck (Manuel Gerst, leicht fällt uns das Lügen wirklich? Wie wahr­ Sahar Rahimi) musik: Mark Schröppel haftig ist unsere Welt und welche Verantwor­ tung hat jeder Einzelne von uns? Mit den Fragen nach Lüge und Wahrheit ha­ Premiere Fr, 6. April 2018 ben wir uns an das Künstlerkollektiv Monster Truck gewandt. Auch sie mussten direkt an Pinocchio denken und verwenden seine Ge­ schichte als Grundlage für ihre Inszenierung der Wahrheit über die Lüge – oder ist es die Inszenierung der Lüge über die Wahrheit? Monster Truck sind bekannt für Lust am Spektakel, für ihre fantasti­ schen Bilder, Räume und Strukturen rund um das Unbewusste und Bewusste. Wir freuen uns drauf. Ungelogen!

PINOCCHIO

Monster Truck wurde 2005 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen gegründet. Wir laden Manuel Gerst und Sahar Rahimi als Regiekollektiv nach Mannheim ein. Gemeinsam mit Mark Schröppel und dem Ensemble entwickeln sie ihre erste Theaterproduktion für junges Publikum. Nachdem sie mit Sorry 2017 zum Augenblick Mal! nach Berlin eingeladen wurden, er­scheint dieser Schritt noch naheliegender. Monster Truck arbeitet in den Bereichen Theater/Performance, szenische Installation und Video und kooperiert in den meisten Produktionen mit anderen Performern, Regisseuren, Musikern und projektbezogenen Spezialisten.

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ROMEO UND JULIA – THE NEXT GENERATION Nach William Shakespeare

14 + Inszenierung: Ulrike Stöck Bühne, Kostüme: Fred Pommerehn

The greatest love story of all is back. Die Ge­ M annheim-Premiere schichte von Romeo und Julia lässt uns ein­ fach nicht los. April 2018 »Meine Freigiebigkeit ist so grenzenlos wie das Meer, meine Liebe so tief. Je mehr ich dir gebe, desto mehr habe ich, denn beide sind unendlich.« Doch so tief wie die Liebe der beiden ist, so unmöglich wird sie durch die äußeren Umstände: Ihre Familien sind bis aufs Blut verfeindet und die Beziehung von Romeo und Julia ist für die Clans das äußerste Tabu – sie darf nicht sein. Die Flucht aus der Heimat scheint der einzige Ausweg und so schmiedet Julia einen verhängnisvollen Plan, durch den die Geschichte wie in einem Strudel ihrem tragischen Ende ent­ gegenläuft. Wir haben uns gefragt: Muss sich das Ende von Romeo und Julia eigentlich immer wiederholen? Warum müssen wir als Zuschauer jedes Mal hilflos zuschauen? Könnte man nicht irgendwie und vielleicht auch für ein Happy End sorgen? Kann man. Deshalb geben wir das Schicksal der Lieben­ Ulrike Stöck und Fred Pommerehn verbindet den jetzt in die Hände der Zuschauer und ver­ eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Durch außergewöhnliche Bühnenräume und fantas­wandeln das Ende eines der bekanntesten Stücke der Welt in ein unbekanntes … tische Kostüme verlassen sie gewöhnliche Pers­pek­Lasst euch überraschen! ­ tiven und erfinden das Theater immer wieder neu.

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MY FUNNY VALENTINE 11+ Inszenierung: Martin Nachbar

Premiere

Fr, 4. Mai 2018

Wie bist du zu Tanz und Theater gekommen? Als Kind konnte ich nie stillsitzen, bin durch den Garten getobt und habe meine Energie in Sport gesteckt: Judo, Basketball, Skifahren. Mit 19 habe ich dann den Tanz für mich ent­ deckt. Manchmal hilft mir das Tanzen gegen die Furcht, mich irgend­ wann nicht mehr bewegen zu können. Inwiefern verbinden sich in deiner Arbeit Tanz und Alltag? Ich bewege mich im Alltag bewusster, mache sozusagen auch den Gang zum Supermarkt zum Tanz. Umgekehrt benutze ich manchmal Alltags­ bewegungen wie das Gehen als Inspiration für meine Choreografien. Rund um das Gehen habe ich beispielsweise Bühnenstücke und parti­ zipative Formate im Stadtraum entwickelt. Für mich ist der fühlende und sich bewegende bzw. tanzende Körper das Vehikel meiner künstle­ rischen Forschung und der Fokus meiner Inszenierungen. Der Körper verbindet sich dann auch mit anderen Medien (wie Overhead-Projektio­ nen, Musik oder Sprache). In Mannheim wird das vor allem der Gesang sein. Kann jeder tanzen? Natürlich! Wer tanzt denn, bitte schön, nicht? Jede Bewegung des Kör­ pers kann man doch auch als Tanz sehen. Wenn wir uns immer sagen, wir sollten uns mehr bewegen, dann kann man das doch auch so sehen: Wir sollten alle mehr tanzen!

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»Always dance like nobody’s watching« – stimmt das? Stimmt nicht. Auch wenn wir alleine sind, tanzen wir immer so, als würde jemand zugucken. Die Frage ist, wen lassen wir zugucken und wen nicht. Letzte Frage: Was verbirgt sich hinter dem Titel »My Funny Valentine«? »My Funny Valentine« ist eine Ballade aus dem Musical Babes in Arms. Das Lied handelt von den Imperfektionen des Valentine. Mir gefällt daran, dass der Song eine so androgyne Interpretationsgeschichte hat: Valentine ist im Englischen ein Name für beide Geschlechter, und der Song handelt von Im­ perfektion, die die Liebe erst ermöglicht. Die Martin nachbar ist Choreograf und Tänzer. 2016 Ballade wurde durch Chet Baker 1952 als Jazz brachte er gemeinsam mit Gabi dan Droste sein Standard entdeckt und wurde in vielen Versio­ erstes Tanztheaterstück für Kinder am Kinderthenen von männlichen wie weiblichen Sängern aterhaus Hannover zur Premiere. Wir freuen uns interpretiert. auf die Verbindung von Tanz und Oper im Jungen Nationaltheater Mannheim.

Die Junge Oper wird präsentiert von

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Utopie – eiNe reCherChe Über Die zUKUNFt 14+ INSZENIERUNG: Ulrike Stöck

PREMIERE

Fr, 1. Juni 2018

Wie stellst du dir die Zukunft vor? Was sind deine Wünsche? Wovon träumst du? Worauf freust du dich? Oder was macht dir vielleicht Sorgen, wenn du an die Zukunft denkst? Glaubst du, dass wir Superkräfte bekommen? Werden wir auf dem Mars wohnen? Sprechen wir eines Tages mit den Tieren? Werden die Roboter unsere besten Freunde? Oder kurz gefragt: Was ist deine Utopie?*

Schick uns deine Gedanken über die Zukunft und wir machen sie zum Teil einer Theaterperformance. Wir sind gespannt! Einsendung an ntm.utopie@mannheim.de

* Uto|pie, die [uto'pi:] Der »Nicht­Ort«; aus altgriechisch οὐ- ou­ »nicht­« und τόπος tópos »Ort«. Ein scheinbar undurchführbarer Plan, der sich der realistischen Sachlage entzieht. Künstler sind Utopisten. Sie konstruieren Welten und Welt­ anschauungen, die in der Welt außerhalb des Theaters oft nicht weiter existie­ ren können. Die Kraft des Utopisten ist es, Dinge zu denken und sie in die Köpfe und Herzen der Menschen zu pflanzen. So wird die Utopie zum Greifen nah.

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Imaginale

Die IMAGINALE ist das internationale Figuren­ theaterfestival Baden-Württemberg. Im zwei­ jährigem Rhythmus zeigt sie eine handverle­ sene Auswahl der bemerkenswertesten Pro­internationales Figurentheaterduktionen für Erwachsene und Kinder. Als Festival Baden-Württemberg städteübergreifende Großveranstaltung ge­ Januar 2018 hört die IMAGINALE zu den größten deut­ schen Figurentheaterfestivals. Ihr Konzept ver­körpert die Idee organisatorischer und künstlerischer Vernetzung. Die IMAGINALE versteht Figurentheater als ausdrucksstarkes Medium für kulturellen Austausch und präsentiert ein Spektrum des Figuren­ theaters von traditioneller Spielform bis hin zu Performances.

Die IMAGINALE 2018 ist ein Gemein­ schaftsprojekt des FITZ Zentrum für Figurentheater, der Alten Feuerwache und dem Jungen Nationaltheater Mannheim und der Abteilung Jugendförderung des Jugendamtes der Stadt Mannheim. Zum Veranstalterver­ bund gehören als assoziierte Partner das Theater Heilbronn, das Eppinger Figu­ rentheater, das Figurentheater Phoenix, das Kulturforum Schorndorf sowie die Junge Bühne Ludwigsburg.

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Junges NTM EXTRA

Theater ist ein Ort des Experiments, der Wahrnehmung, des Konflikts, der Versöhnung und vor allem: der Begegnung. Wir wünschen uns Begegnungen, kritische Augen, Ohren und Münder. Neben der praktischen künstlerischen Beteiligung in der Jungen Bürgerbühne wünschen wir uns Kinder und Jugendliche als Motoren für ein zukünftiges Theater. Wir wollen Kunstver­ mittlung als Forschungsauftrag an das Theater und das Publikum verste­ hen. Gemeinsam mit euch machen wir uns auf die Suche nach Erzählweisen des Theaters und Fragen aus Kunst, Politik und Wissenschaft. Im Rahmen der 13. Ausgabe von Junges Theater im Delta freuen wir uns auf junge Mannheimer, Heidelberger, Ludwigshafener und weitere Menschen aus der Umgebung, die uns ihre Theaterproduktionen und damit auch ihre Gedanken und Entscheidungen zu Kunst und Gesell­ schaft mitbringen. Mit Play_Work in Progress öffnen wir die Bühnen für das Schultheater. Schultheater ist der Motor des kulturellen Schullebens und ein wichtiger Bestandteil der ästhetischen Erziehung. Wir wollen zum Labor aufrufen und uns in offenen Proben von unseren aktuellen Inszenierungsideen, For­ schungsfragen und künstlerischen Positionen berichten. Mit Weltsprache Musik setzen wir die musikalische Forschungsreise über unseren Planeten fort! Künstler aus verschiedenen Ländern stellen in der Konzertreihe die Musik und die Kultur ihrer Heimat vor. Fremde Klänge, unge­wöhnliche Instrumente und unbekannte Sprachen begleiten uns auf der musikalischen Reise.

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Mit den Familienkonzerten lädt das Nationaltheater-Orchester an sechs Sonntagen in der Spielzeit Familien zum Entdecken klassischer Musik ein. Es gilt eine Menge spannende Komponisten, Musiker, Ge­ schichten, Instrumente sowie bekannte und unbekannte Melodien, Klänge und Rhythmen zu entdecken. Unter dem Label JOIN führen wir zwei neue Forschungsprojekte durch, die die erste Spielzeit begleiten und in der folgenden Spielzeit auf die Bühne kommen. Mit JOIN: Opern-Werkstatt laden wir gemeinsam mit einem Komponisten und einem Librettisten Jugendliche dazu ein, mit uns auf die Suche nach der Jungen Oper zu gehen. Welche Hörgewohn­ heiten haben wir, was bringt uns zum Zu- und Weghören? Welche Ge­ fühle schätzen wir an der Musik und welche hätten wir gerne verstärkt? Welche Geschichten erinnern wir aus unseren Lieblingsliedern? Lassen wir uns durch die Melodie und Rhythmik oder durch den Text verführen? In vier über die Spielzeit verteilten Laboren seid ihr die Experten. Aus­ gehend von euren Anregungen, Ideen und Fragen wird danach von Kom­ ponist und Librettist eine Oper geschrieben, die das Ensemble des Jun­ gen NTM und Gäste zur Premiere bringen. Mit JOIN: Spielplan machen wir uns gemeinsam mit Kindern und Künstlern auf die Suche nach einer Premiere für die folgende Spielzeit. Themen werden diskutiert, Bücher gelesen, Figuren gezeichnet, Museen erkundet, Theatervorstellungen besucht. Was treibt uns an, wo bleiben wir stehen, woran erinnern wir uns auch später noch? Über die Spielzeit hinweg begeben wir uns gemeinsam auf die Suche. Im Laufe der Spiel­ zeit 2017/2018 erkunden wir Mannheim und die Kunst. Für die darauf­ folgende Spielzeit bestimmt ihr, die Kinder, eine Premiere. Wir sind neu­ gierig!

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Mannheimer Bürgerbühne Bürgerbühne Junge Bürgerbühne

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PReMIEREn

WIEDERAUFNAHMEN

Clemens Bechtel

Tobias Rausch und Aljioscha Begrich

BORDERLINE LOVE Uraufführung Februar 2018 Peter Michalzik

Mannheimer Geschichten

DEMETRIUS [exporting freedom] Uraufführung Eine Zusammenarbeit von Bürgerbühne und Schauspiel

Uraufführung

Edit Kaldor

Eine Zusammenarbeit von Bürgerbühne

Das Mannheim Experiment

und Schauspiel Sommer 2018

Uraufführung Erik Kaiel

NOTHING TWICE 14 + Josefine Rausch

Ichflimmern 15 +

Clubs und Labore

Festivals

Clubs und Labore der Bürgerbühne

Play_Work in Progress

Ab September 2017

März 2018

Kulturschule

Junges Theater im Delta

Ab September 2017

Juni 2018

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Liebe Bürger aus Mannheim und der Welt,

das Konzept der Mannheimer Bürgerbühne hat sich bewährt: Men­ schen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen treffen aufeinander und machen gemeinsam Theater. In der Spielzeit 2017/2018 entwickeln wir die Idee des gemeinsamen künstlerischen Tuns weiter und lösen die Generationsgrenzen auf: Jung und Alt und alle dazwischen gehen ge­ meinsam auf die Reise der künstlerischen Beteiligung und auf die Bret­ ter, die die Welt bedeuten. In Borderline Love lassen wir Vorstellungen vom Abenteuer Liebe aufeinanderprallen und erforschen, was enttäuschend und was be­ glückend ist, wenn Liebe kulturelle Grenzen sprengt. In Mannheimer Geschichten zeigen uns junge Menschen ihre Welt zwischen kultureller Vielfalt, Asylrecht und Chancengleichheit: Kann ein künstlerischer Blick mit jungen Menschen auf unsere Gesellschaft Utopien schaffen und neue Perspektiven ermöglichen? Mit diesen neuen Inszenierungs- und Rechercheprojekten und Clubs für alle Altersstufen feiern wir unseren gemeinsamen fünften Geburtstag. Unsere künstlerischen Laboren haben wir gestärkt und werden dort gemeinsam zu Forschern und Befragern des Theaters und unserer Zeit. Erforscht mit uns die Welt, die Stadt und das Theater: Unsere Bühne braucht Bürger! Wir freuen uns auf Euch. Euer Team der Mannheimer Bürgerbühne

Für die Förderung des Kursprogramms der Jungen Bürgerbühne danken wir der BASF SE. Unterstüt­ zung erhält die Junge Bürgerbühne auch durch die Schnawwl-Paten.

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Das Internet hat unsere Kommunikation beschleunigt und unsere Welt verkleinert – das ist nichts Neues. Wie aber wirken sich diese beiden Fakten auf unseren scheinbar intimsten Lebensbereich aus: auf unser Liebesleben? Fand früher die Partnersuche hauptsächlich in derselben Stadt oder Region statt, schei­ Uraufführung nen sich die Möglichkeiten, den Richtigen zu finden, heute ins Grenzenlose zu potenzieren. Wird es dadurch einfacher? Denn es verviel­ Ein Rechercheprojekt über globalisierte Liebe fältigen sich damit auch die Vorstellungen, was Liebe überhaupt ist und was sie sein soll­ Inszenierung: Clemens Bechtel te. Was erwarten wir von dem Abenteuer Lie­ Ausstattung: Till Kuhnert be, sei es für eine Nacht, für die Dauer eines Urlaubs oder für das Leben? Für die einen sind es exotische Abwechslungen – für die ande­ Premiere Februar 2018 ren Hoffnung auf Geld, Bleiberecht und sozia­ les Prestige. Wie lebt, liebt und streitet es sich, wenn Partner aus unterschiedlichen Kulturen kommen und mit anderen Religionen aufgewachsen sind? Welche Ideen von Liebe prallen dabei aufeinander? Wie beeinflusst es die Be­ ziehung, wenn der eine aus einer reichen Welt kommt, der andere aus einer armen? Findet im Schlafzimmer eine neue Form der Kolonialisie­ rung statt? Was ist enttäuschend und was beglückend, wenn die Liebe kulturelle Grenzen zu sprengen versucht? Und was bleibt immer fremd am Anderen?

Borderline Love

Wir suchen verliebte Mannheimer oder Menschen

aus der Region mit einem Partner aus einer anderen Kultur oder Religion. Infotr effe n am Di, 24. Oktober 2017, 18.00 Uhr in

der Lobby Werkhaus (Mozartstr. 9–11), Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich. Infor mationen über Tel. 0621 1680 527 und

nationaltheater.buergerbuehne@mannheim.de

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Clemens Bechtel studierte Angewandte The­ aterwissenschaft in Gießen und inszeniert als freier Regisseur in Deutschland, Ungarn, der Schweiz, Rumänien, Dänemark, Mali und Mal­ awi. Er ist eine wichtige Stimme des politi­ schen Dokumentartheaters.


Uraufführung Peter Michalzik

MANNHEIMER GESCHICHTEN Ein künstlerisches Projekt mit der Johannes Keppler Grund- und Gemeinschaftsschule Premiere

Folgen Sie uns auf einer Tour durch Klassen­ Sommer 2018 zimmer, Büros, Flure und die Turnhalle der Johannes Keppler Gemeinschaftsschule. An Eine Zusammenarbeit von Bürgerbühne diesen Orten treten Themen wie Asylrecht und Schauspiel und Landesgrenzen, Religionsfreiheit und -ausübung, Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen und Chancengleichheit ganz unvermittelt im täglichen Mit­ einander der Schüler auf. Muslimische Schüler werden vielleicht eine andere Perspektive auf die Ausübung religiöser Praktiken haben als Sportlehrer. Junge Menschen aus gut situierten Einwandererfamilien bewerten die Chancengleichheit wahrscheinlich ganz anders als Kinder aus Rumänien und Bulgarien. Wie können unterschiedliche Erfahrun­ gen, was Gesellschaft ist, durch Kunst spürbar werden? Und kann ein künstlerischer Blick mit jungen Menschen auf unsere Gesellschaft Utopien schaffen und neue Perspektiven ermöglichen? 10-minütige Inszenierungen, an denen Schüler als Darsteller teilhaben und sie durch ihre Erfahrungen inhaltlich prägen, reihen sich zu einer Tour aneinander. Die Texte entstehen in Zusammenarbeit des Autors und Journalisten Peter Michalzik mit Schülern, Experten und Lehrern und werden ergänzt durch wissenschaftliche Recherchen und Ergeb­ nisse aus den Clubs der Kulturschule.

Mit freundlicher Unterstützung durch den Innova­ tionsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

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Clubs und Labore – ein Vorgeschmack

Wir möchten mit euch in Clubs und Laboren Theater spielen, tanzen, diskutieren und vieles mehr gemeinsam ausprobieren und gestalten. Hier findet ihr einen Vorgeschmack auf das, was euch er­ war­ tet. Informationen zu allen Mitmachen! Projekten der Mannheimer Bürgerbühne er­ haltet ihr in einer gesonderten Broschüre, die INFOTR EFFEN F ü R ALLE CLU B S im Sommer 2017 erscheint. Do, 28. September 2017, 18.00 Uhr, Lobby Werkhaus (Mozartstr. 9–11), Eintritt frei. Anmeldung für alle Clubs der Bürgerbühne bis Do, 5. Oktober 2017 möglich. KONTA K T B ÜRGER B Ü HNE

Silke zum Eschenhoff (Leiterin Bürgerbühne) Tel. 0621 1680 527 nationaltheater.buergerbuehne@mannheim.de KONTA K T J U NGE B ü RGER B ü HNE /J OIN

Catrin Häußler (Organisation Junge Bürgerbühne)

JOIN

Tel. 0621 1680 449 catrin.haeussler@mannheim.de

Junge Entdecker aufgepasst: Alle Infos zu unseren Forschungsprojekten JOIN: OpernWerk­statt und JOIN: Spielplan findet ihr in der Rubrik Junges NTM Extra.

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Club der unmöglichen Fragen Die Gesellschaft aus der Frauenperspektive Ab September 2017

Gesellschaftliche Entwicklungen fordern uns Frauen heraus, Werte neu auszuhan­deln und über uns und unsere Umwelt nachzudenken: Wie frei sind wir Frauen tatsächlich? Was bedeutet für uns Sicherheit? Wie viel Macht haben wir durch Konsum? Ist männlicher Feminismus ein Widerspruch? Und kann es in einer männ­ lich dominierten Welt eine geschlech­ ter­ be­ Leit u ng wusste Erziehung geben? Zahra Deilami (GleichstellungsWir versprechen euch kontroverse Diskussio­ beauftragte der Stadt Mannheim), Silke zum Eschenhoff (Leiterin Bürgerbühne) nen, Brot und Spiele. Männer sind herzlich In Kooperation mit dem Frauenkulturrat willkommen.

Club der Utopisten Ab Oktober 2017

Wir nutzen das uto­pische Moment des Theaters und entwerfen auf Grundlage moderner Dystopien von Orwell über Eggers bis Houellebecq Szenarien einer möglichen, anderen Gegenwart. Kann es sein, dass moderne Dys­topien utopischer sind als Uto­ pien, weil sie mit konkreten gesellschaft­ lichen Beispielen vor Demokratie­verlust und Leit u ng Frei­heits­einschrän­kung warnen? Silke zum Eschenhoff (Leiterin Bürgerbühne)

Club der (Er)löser Ab Oktober 2017

Spontanität, Schlagfertigkeit, Selbstironie: Wir improvisieren gemein­ sam und suchen in Mannheim nach Konflikten, die wir nach Regeln des Forumtheaters szenisch darstellen und bearbeiten. Die fertigen Sze­ nen zeigen wir am Ende vor Zuschauern, die in einem interaktiven Setting Lösungen einbrin­ Leit u ng gen können. So werden wir zu Spielern und Michel Jung (Theaterpädagoge BuT), Victor Witschi (Theaterpädagoge BuT) Forschern.

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Kulturschule Ein künstlerisches Projekt mit der Johannes Keppler Grund- und Gemeinschaftsschule

In Mannheim leben Menschen aus 170 Nationen, mit unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen und Erwartungen. Auch in der Mannheimer Johannes Keppler Grund– und Gemeinschaftsschule, wo über 90% der Schüler einen Migrationshintergrund haben, zeigt sich diese kulturelle Vielfalt Mannheims. Jeder Schüler bringt eine eigenen Idee von Ge­ meinschaft und persönliche Erfahrungen von Gesellschaft mit. Über ein Schuljahr hinweg werden Tanz-, Musik-, Bildende Kunst- und Schauspielclubs für Schüler eine Begegnungsstätte sein. Angeleitet von Künstlern erforschen sie das Verbindende der unterschiedlichen Kulturen: Wie lässt sich unsere heutige Gesellschaft charakterisieren, ohne in eine schlichte Polarisierung zu verfallen? Welche neuen Erzäh­ lungen über Gesellschaft und welche kulturelle Praktiken sind durch kulturelle Vielfalt entstanden? Mit welchen Hoffnungen, Vorbehalten oder Ängsten blicken sie auf ihre Zukunft und auf die Zukunft unserer Welt? Das Gesamtprojekt des Nationaltheater Mannheims, welches aus der Inszenierung Mannheimer Geschichten und dem Integrationsprojekt Kulturschule besteht, schaut durch die Kunst auf die Gesellschaft und auf die Bürger dieser Stadt und ermöglicht einen Moment der Reflexion: Wie möchten wir in Zukunft leben und unsere Gesellschaft gestalten?

Mit freundlicher Unterstützung durch den Innova­ tionsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

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FESTIVALS

Play_Work in  Progress März 2018

Play geht in die 3. Runde! In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem künstlerischen Ar­ beitsprozess selbst. Eingeladen sind alle Schultheatergruppen, Theater-AGs oder Dar­ stellendes-Spiel-Kurse, eine Werkschau ihres aktuellen Arbeitsprozesses auf die Bühne in der Feuerwache zu bringen. Diese Werkschauen sind der Ausgangs­ punkt, um mit anderen Spielenden, Anleitenden sowie Mitarbeitern des Jungen Nationaltheaters Mannheim in den Austausch zu kommen. In Workshops, Diskussionsrunden und Nachgesprächen möchten wir über gesehenes, vergangenes und zukünftiges Arbeiten in den einzel­ nen Gruppen diskutieren. Dabei steht der Work in Progress im Mittel­ punkt: Egal ob Eigenproduktion, Klassiker-Bearbeitung, zeitgenössi­ sche Dramatik, Figuren- oder Musiktheater, Tanz und Bewegung oder interdisziplinäre und performative Ansätze – es geht um Einblicke in den jeweiligen Probenprozess, die Höhen und Tiefen im gemeinsamen Arbeiten sowie die Momente des Scheiterns und des Triumphes. Seid mutig, offen und neugierig und nehmt die Anregungen der Schulthea­ tertage mit in eure weitere künstlerische Arbeit!

Wir danken dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Rotary Club Mann­ heim-Friedrichsburg für die freundliche Unterstützung.

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Junges Theater  im Delta

Das Junge Nationaltheater Mannheim ist Gast­­geber! Jedes Jahr treffen sich zur Som­ merzeit hunderte theaterbegeisterte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der Metropolregion Rhein-Neckar zum Festival Juni 2018 Junges Theater im Delta. Sie sind Zuschauer, Spieler, Gesprächspartner und Forscher. Sie präsentieren ihre Theater­ arbeit aus den Spielclubs, üben sich im Feedback geben und lernen in Workshops andere künstlerische Arbeitsweisen kennen. Das Festival setzt die erfolgreiche Kooperation des Nationaltheaters Mannheim mit dem Theater und Orchester Heidelberg sowie dem The­ ater im Pfalzbau Ludwigshafen fort. Die Reihe der teilnehmenden The­ aterhäuser wird durch das Kinder- und Jugendtheater Speyer ergänzt. Auch in der 13. Ausgabe des Festivals in Mannheim steht die professio­ nelle Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt.

Die Zusammenarbeit von Nationaltheater Mannheim, Theater und Orchester Heidelberg, Theater im Pfalzbau sowie des Kinder- und Jugendtheaters Speyer wird von der BASF SE finanziell unterstützt. Förderer des Projekts sind außerdem der Verkehrs­verbund Rhein-Neckar Gmbh und die Rhein-Neckar-Verkehr Gmbh.

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Theater für Jung und Alt

KINDERCHOR Im Kinderchor haben Kinder im Alter von 6 bis 20 Jahren die Möglichkeit, in verschiedenen Chorgruppen wöchentlich zu proben. Begabte Kinder bekommen Stimmbildungsunterricht in kleinen Gruppen und werden solistisch gefördert. In der Spielzeit 2017/ 2018 ist der Kinderchor u. a. in Der Rosenkavalier, I Pagliacci, Hänsel und Gretel, Turandot und Die Zauberflöte zu hören Konta k t sowie in den Weihnachtskonzerten, dem Charlotte Sabiel (Mitarbeiterin Kinderchor) Tel. 0621 1680 334 6. Akademiekonzert und dem Kinderchor­ charlotte.sabiel@mannheim.de konzert im Sommer 2018 zu erleben. Die Begabtenförderung des Kinderchores wird unterstützt von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters Mannheim e. V.

ALPHABET-Chor

Konta k t

chor@alphabet-oper.de

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Partizipation als Kunstform wird, in Zusammenarbeit mit der Mannhei­ mer Bürgerbühne, auch über das bereits bestehende Geräuschorches­ ter und den neuen ALPHABET-Chor in die Oper integriert. Wir starten mit der »Orchesterkaraoke« in die Spielzeit. Ein »Europa Requiem« innerhalb des Mannheimer Sommers wird der Höhepunkt dieser Arbeit werden.


EXTRACHOR Ganz eintauchen in Musik – Seite an Seite mit den Sängern des Ensem­ bles! Wenn Sie über eine klassische Stimme verfügen, können Sie im Extrachor die ganz besondere Erfahrung machen, bei solch imposan­ ten Stücken wie Aida auf der Bühne zu stehen und das Ensemble zu unter­stützen. Bei Interesse an einem Vorsin­ gen schicken Sie bitte eine E-Mail, in der Sie Konta k t Ihren musikalischen Hintergrund sowie Ihre Dani Juris (Chordirektor) Chorerfahrung kurz zusammenfassen. dani.juris@mannheim.de

BEWEGUNGSCHOR Vor allem bei körperlich anspruchsvollen und choreografisch gearbeiteten Bühnenaufga­ ben ist der Bewegungschor gefordert. Zwei­ mal pro Woche wird die Gruppe in klassi­ schem und modernem Tanz unterrichtet.

Konta k t

Luches Huddleston Jr. (Leiter des Bewegungschors) luches.huddleston@mannheim.de

STATISTERIE Ob solistisch, in Gruppen, in stummen Rollen oder mit Sprechtext – als Statist werden Sie vielfältig bei Produktionen eingesetzt und bilden einen wichtigen Bestandteil vieler Inszenie­ rungen. Unsere jüngsten Mitglieder sind sechs Jahre alt; nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Wir freuen uns auf Ihre Spielfreude.

Konta k t

Martina Haimerl (Leiterin der Statisterie) Tel. 0621 1680 242 martina.haimerl@mannheim.de

Seniorenkreis Für ehemalige Mitarbeiter des NTM: Der Senio­renkreis trifft sich einmal im Monat donner­ stagnachmittags.

Konta k t

Gerhard Rochel Tel. 06204 5656

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Ensemble und Personalia Partner und fรถrderer 193


Intendanz Intendant S chauspiel : Burkhard C. Kosminski Intendant O per: Albrecht Puhlmann Geschäftsführender Intendant: Marc Stefan Sickel Intendantin Junges Nationaltheater: Ulrike Stöck Intendant Tanz: Stephan Thoss

Oper Albrecht Puhlmann Generalmusik­ Alexander Soddy Stellv. Intendant Oper/Operndirektor: Marwin Wendt Chordirektor: Dani Juris CHEFDISP ONENTIN OPER: Gabi Oetterer Künstlerischer Produktionsleiter /Szenischer lei­ ter opernstudio: Marco Misgaiski Assistentin der Opernintendanz und des Generalmusikdirektors: Anja Fritzsche referentin der Opernintendanz: Kristina Bauermeister Assistentin des Opern­intendanten: Renate Fabriz D RA M AT U RG IE: chefdramturg: Jan Dvorˇák dramaturginnen: Cordula Demattio, Julia Warnemünde MUSIK ALISCHE LEITUNG: Generalmusikdirektor: Alexander Soddy stellV. Generalmusikdirektor/1. K apellmeister: Benjamin Reiners Assistent des Generalmusik-direktors/K apellmeister: Wolfgang Wengenroth Assistent des Generalmusikdirektors/K apellmeister: Matthew Toogood Gast-Dirigenten: Attilio Cremonesi, Bernhard Forck, Jörg Halubek MUSIKALISCHE EIN­STUDIERUNG: Studienleiter: Dr. Stephen Marinaro Stellv. Studienleiter: Robin Phillips Solorepetitoren: Philippe Adam, Elias Corrinth, Christiaan Crans, Gary Kudo, Robin Phillips, Keiko Ogawa, Lorenzo Di Toro REGIE: Markus Bothe, Cordula Däuper, Yona Kim, Roger Vontobel, Lorenzo Fioroni, Hotel Pro Forma, Luise Kautz SPIELLEITUNG UND REGIEASSISTENZ: LEITERIN SZENISCHE EINSTUDIERUNG: Claudia Plaßwich Regieassistenz/Abend­spielleitung: Janna Meder, Milo Pablo Momm, Jakob Matthias Seidl BÜHNE UND INTENDANZ: Intendant Oper:

direktor:

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Hannah Barbara Bachmann, Herbert Murauer, Sabine Blickenstorfer, Sophie Du Vinage, Dagmar Fabisch, Fredrik Floen, Hotel Pro Forma, Justina Klimczyk, Claudia Rohner, Robert Schweer, Lani Tran-Duc, Ralph Zeger, Paul Zoller LICHT: Lothar Baumgarte, Franck Evin, Jesper Kongshaug VIDEO: Adam Ryde Ankarfeldt AUSSTATTUNGS­ASSISTENZ: Bühnen­bildassistenz: Anna-Sofia Kirsch KostümbildAssistenz: Alexander Häberlen, Charlotte Werkmeister SOUFFLAGE: Nicola Kaplun, Günther Michelsen INSPIZIENZ: Sebastian Sollmann BEWEGUNGSCHOR: Choreografische Mitarbeit und Leiter des Bewegungschors: Luches Huddleston Jr. KOSTÜME:

Evez Abdulla, Valentin Anikin, Raymond Ayers, Ludovica Bello, Thomas Berau, Miriam Clark, Christopher Diffey, Nikola Diskic´, Uwe Eikötter, Julia Faylenbogen, Joachim Goltz, Sung Ha, Will Hartmann, Pascal Herington (Opernstudio), Andreas Hermann, Nikola Hillebrand, Thomas Jesatko, Irakli Kakhidze, Astrid Kessler, Estelle Kruger, Eunju Kwon, Jorge Lagunes, Ilya Lapich (Opernstudio), Maria Markina, Philipp Alexander Mehr, Marie-Belle Sandis, Amelia Scicolone, Iris Marie Sojer (Opernstudio), Bartosz Urbanowicz, Heike Wessels, Joshua Whitener, Raphael Wittmer, Ji Yoon (Opernstudio), Patrick Zielke ENSEMBLE OPER:

GÄSTE: Liana Aleksanyan, Julia Alexeeva, Aleksandrs Antonenko, Frank von Aken, Kathrin Becker, Matthias Bernhold, Clara-Sophie Bertram, Dominik Büttner, Michael Chadim, Angela Denoke, Tara Erraught, Catherine Foster, Fabian Gerhardt, Rolf Germeroth, Stephen Gould, Katharina Göres, Axel Herrig, Rita Kapfhammer, Sofia Koberidze, Kathrin Koch, Pavel Kolgatin, Iris Kupke, David Lee, Mikhailo Malafii, Martin Muehle, Mary-Ellen Nesi, René Pape, Sebastian Pilgrim, Mauro Peter, Thomas Peters, Dmytro Popov, Sophie Rennert, Merten Schroedter, Annette Seiltgen, Stefan Sevenich, Albina Shagimuratova, Galina Shesterneva, Ludmila Slepneva, Roy Cornelius Smith, Magnus Staveland, Petra Welteroth, Terry Wey, Elena Zhidkova, Zurab Zurabishvili

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Orchester Alexander Soddy Orchesterdirektor: Rainer Neumann Mitarbeiter Orchesterbüro: Susanne Arlt, Philipp Krechlak Notenbibliothek: Swenja Schekulin 1. VIOLINE: Olga Pogorelova (1. Konzertmeisterin), Andrei Rosianu (1. Konzertmeister, koordiniert), Vitali Nedin (Stellv. 1. Konzertmeister), Wolfgang Hammar (Konzertmeister), Sorin Strimbeanu (Vorspieler), Paula Marie Royce-Bravo Sazo, Christian Jan Schurmann, Viorel Tarara, Maria-Elisabeth Abel, Izabela Pochylczuk, Philipp von Piechowski, Arne Roßbach, Alina Guitbout, Julia Czerniawska, Katrin Sulzberger, Evgenia Sverdlova, Barbara Hefele 2. VIOLINE: Dennis Posin (Stimmführer), N.N. (Stimmführer, koor­ diniert), N.N. (Vorspieler), Barbara Reetz (Vorspielerin), Leena SippolaOwusu Vanderpuye, Michael Leitz, Hans-Werner Porn, Christoph Müller, Moni-Kathrin Blunier, Annegret White, Ines Kreutel, Dr. Eckart Schmidt, Burchard Pawassar, Orlando Fellows VIOL A: Julien Heichelbech (1. Solo-Bratscher), Alexander Petersen (1. Solo-Bratscher, koordiniert), Konstantin Zurikov (Vorspieler), Clémence Apffel-Gomez (Vorspielerin), Artur Holdys, Tadeusz Gardon, Susanne Trägner-Born, Detlef Grooß, Ulrich Ziegler, Mareike Hefti, Esther Alba López VIOLONCELLO: Dorothea Stras­burger (1. Solo-Cellistin), Fritjof von Gagern (1. SoloCellist, koordiniert), Friedemann Döling (Solo-Cellist), Anne Leitz (Vorspielerin), Michael Steinmann, Reinhild Arfken, Christine Wittmann, Céline Brüggemann, Eun-Ae Junghanns KONTRABASS: Johannes Dölger (1. Solo-Bassist), Marcus Posselt (1. Solo-Bassist, koordiniert), Annette Schilli (Vorspielerin), Frank Ringleb, Thomas Keim, Lukasz Klusek, Christoph Prüfer FLÖTE: Robert Lovasich (1. Solo-Flötist), Matthias Wollenweber (1. Solo-Flötist), Christiane Albert (Stellv. 1. Flötistin), Christoph Rox, Takashi Ogawa (1. Piccolo-Flötist) OBOE: Daniela Tessmann (1. Solo-Oboistin), Jean-Jacques Goumaz (1. SoloOboist), Daniela Schachinger (Stellv. 1. Oboistin), Georg Weiss, Georg Lustig (Solo-Englischhornist) KLARINETTE: Nikolaus Friedrich (1. SoloKlarinettist), Patrick Koch (1. Solo-Klarinettist), Gerhard Hüttel (Stellv. 1. Klarinettist), Carsten Bolz, Martin Jakobs (Bassklarinettist) FAGOTT: Eberhard Steinbrecher (1. Solo-Fagottist), Antonia Zimmermann (1. Solo-Fagottistin), Felicia Dietrich (Stellv. 1. Fagottistin), Peter Vogel, Reinhard Philipp (Kontrafagottist) HARFE: Prof. Anne Hütten (SoloHarfenistin), Eva Wombacher HORN: Wilhelm Bruns (1. Solo-Hornist), Ulrike Hupka (1. Solo-Hornistin), Stefan Berrang (Stellv. 1. Hornist), Generalmusikdirektor:

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Robert Küchler, Guido Hendriks, Gerhard Brenne, Markus Pohl, Ulrich Grau TROMPETE: Lukas Zeilinger (1. Solo-Trompeter), Miroslav Petkov (1. Solo-Trompeter), Rüdiger Kurz (Stellv. 1. Trompeter), Tobias Blecher, Falk Zimmermann POSAUNE: Karsten Parow (1. Solo-Posaunist), Jeffrey Haigh (1. Solo-Posaunist), Matthias Gromer (Stellv. 1. Posaunist), Thomas Busch, Ulrich Lampe TUBA: Siegfried Jung PAUKE UND SCHL AGZEUG: Stefan Rupp (Solo-Pauker), Fumiko Nomura (Stellv. Solo-Paukerin), Jens Knoop (1. Schlagzeuger), Raphael Nick, Lorenz Behringer ORCHESTER­WARTE: Michael Gerdes, Dragos Madler, Michael Zoroddu ORCHESTER­vorstand: Stefan Berrang, Detlef Grooß (Vorsitzender), Rüdiger Kurz, Raphael Nick, Eva Wombacher

Opernchor Dani Juris AS SISTENT/IN des Chordirektors: N.N. Jenny Gobin, Juliane Herrmann, Yumi Kawahara, Claudia Kienzler, Eva-Maria Kreutel-Bülow, Julia Müller-Wolthuis, Jutta Reisinger-Böhrer, Sibylle Vogel, Rica Westenberger 2. SOPRAN: Sibylle Booz, Monika Fuhrmann, Susanne Hoffmann-Rettig, Mariko Kimura, Regina Kruszynski, Susanne Nederkorn 1. ALT: Heidrun Arnegger, Gudrun Hermanns, Angelika Krieger-Fass, Natalia Maiorova, Brigitte Rackowitz, Ingeborg Schwöbel-Ross, Anja Wollenweber, Wassiliki Xyni 2. ALT: Saskia Bouma, Babett Dörste-Ewald, Jonka Hristova, Gerda Maria Knauer, Malaika Ledig-Schmid, Susanne Scheffel 1. TENOR: Giorgi Bekaia, Gimoon Cho, Markus Graßmann, Jung-Woo Hong, Dong-Seok Im, Kyung-Rak Jeong, Anton Szeremeta, Xuecheng Zhang 2. TENOR: Jeongkon Choi, Bertram Paul Kleiner, Jarno Lehtola, Jürgen Theil, Veliko Totev, Joachim Zacher 1. BASS: Wolfgang Heuser, Jun-Ho Lee, Ciprian Marele, Daniel Claus Schäfer, Alexander Wilhelm, Junchul Ye 2. BASS: Karl Adolf Appel, Slawomir Czarnecki, Chi Kyung Kim, Hyun-Seok Kim, Peter Maruhn, Stephan Somburg, Hee-Sung Yoon CHORINSPIZIENT: Bertram Paul Kleiner Chordirektor: 1. SOPRAN:

KINDERCHOR: Leitung Kinder­chor: Anke-Christine Kober Mitarbeiterin Kinderchor:

Charlotte Sabiel

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Schauspiel INTENDANZ: Intendant Schauspiel/Künstlerischer Leiter Internatio­ nale Schillertage: Burkhard C. Kosminski Stellv. Intendant Schauspiel:

Ingoh Brux

L eiterin O rganisation S chauspiel / F estival­leiterin

Mary Aniella Petersen Claudia Gruber Mitarbeiterin Bente Wiegand chefdisponen­

Schillertage (Management und Organisation): Referentin Schauspielintendanz: Leitung Organisation Schauspiel:

Bettina Klorek D RA M AT U RG I E: C hefdramaturg: Ingoh Brux Dramaturginnen: Katharina Blumenkamp (in Elternzeit), Carolin Losch, Katharina Parpart Dramaturgin/Leiterin Bürger­ bühne: Silke zum Eschenhoff DramaturgieassistenT: Bastian Boß GastdramaturgIE: Marija Karaklajic´, Christoph Lepschy REGIE: Birgit Bauer, Clemens Bechtel, Calixto Bieito, Marie Bues, Cilli Drexel, Tim Egloff, Oliver Frljic´, Elmar Goerden, Friederike Heller, Edit Kaldor, Burkhard C. Kosminski, Susanne Lietzow, Volker Lösch, Rüdiger Pape, Tobias Rausch, Jennifer Regnet, Georg Schmiedleitner, Magdalena Schönfeld, Sebastian Schug, Robert Teufel, Zino Wey REGIEASSISTENZ: Jennifer Peterson, Magdalena Schönfeld, Leonie Thies, Michael Königstein (Gast) BÜHNE UND KOSTÜME: Sandra Dekanic´, Florian Etti, Oliver Frljic´, Davy van Gerven, Maren Greinke, Thea HoffmannAxthelm, Linda Johnke, Christian Kiehl, Lydia Kirchleitner, Sabine Kohlstedt, Till Kuhnert, Aurel Lenfert, Marie-Luise Lichtenthal, Ute Lindenberg, Pia Maria Mackert, Friederike Meisel, Silvia Merlo, Florian Parbs, Carola Reuther, Marina Schutte, Marcela Snaselova, Ulf Stengl, Jamil Sumiri, Dietmar Teßmann, Janine Werthmann, Steffi Wurster, Nico Zielke AUSSTATTUNGS­ASSISTENZ: Marina Schutte, Jamil Sumiri, NN BüHNEN­MUSIK: Helena Daehler, Gilbert Handler, Florian Huth, Sebastian Herzfeld, Himmelfahrt Scores, Udo Knaur, Hans Platzgumer, Till Rölle, Johannes Winde VIDEO: Nils Blumen­kamp, Philipp ContagLada, Regina Hess, Marcel Karnapke, Roman Kuskowski, Stephan Komitsch, Belal Mahfouz, Sebastian Pircher, Bastian Wegner, Petra Zöpnek Choreografie: Jean Sasportes STIMM- UND SPRACHTRAINING: Claudia Sendlinger SOUFFL AGE: Marie-Charlotte Auersperg, Anette Kaerner, Ulrike Klein INSPIZIENZ: Stage Manager: Christian Karl Marx · Geertje Gardner, Nina-Natascha Pfister tin schauspiel :

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Julius Forster, Michael Fuchs, Sabine Fürst, Katharina Hauter, Almut Henkel, Boris Koneczny, Anne-Marie Lux, Reinhard Mahlberg, Jacques Malan, David Müller, Benjamin Pauquet, Ragna Pitoll, Sven Prietz, Stefan Reck, Klaus Rodewald, Celina Rongen, Anke Schubert, Barış Tangobay, Matthias Thömmes, Carmen Witt ENSEMBLE SCHAUSPIEL:

Martin Aselmann, Michael von Au, Gabriela Badura, Linda Begonja, Edgar M. Böhlke, Thorsten Danner, Ralf Dittrich, Julia Duda, Ulrike Folkerts, Nicole Heesters, David Lau, Belal Mahfouz, Gunter Möckel, Hannah Müller, Emmanuel Owunungo, Hannah von Peinen, Fabian Raabe, Adnan Rajabi, Matthias Ruck, Enes Salkovic´, Sascha Tuxhorn, Nektarios Vlachopoulos, Carsten Zipfel und die Darsteller der Mannheimer Bürgerbühne

GÄSTE:

199


Kultur zu schätzen, heißt für uns sie zu fördern. Mit seinem kulturellen Engagement wirkt FUCHS als standortverbundenes Unternehmen an der Zukunftsaufgabe mit, die Metropolregion Rhein-Neckar zu einem der attraktivsten Lebens- und Wirtschaftsräume im Herzen Europas zu machen. FUCHS PETROLUB SE www.fuchs.com/gruppe

200


Tanz INTENDANZ : Intendant Tanz /Chefchoreograf:

Stephan Thoss be­ Johannes Grube B a lle t t meis t e r u n d ch o r e o g r a fische Assis t e n t e n : Zoulfia Choniiazowa, Lisa Maria Otto, Giuseppe Spota Dramaturgie, Presseu nd Ö ffe ntlichkeit s a r beit: Ina Brütting S tage- u nd Pr o ­duk t­ ionsmanagerin: Lea Feth Tanzrepetitoren: Natacha Gaudet, Ivan Mladenov CHOREOGRAFIE: Marco Goecke, Felix Landerer, Yuki Mori, Frank Fannar Pedersen, Jirˇí Pokorný, Giuseppe Spota BÜHNE UND KOSTÜME: Felix Landerer, Dorit Lievenbrück, Katharina Meintke, Frank Fannar Pedersen, Carmen Maria Salomon, Giuseppe Spota, Stephan Thoss, Kaspar Zwimpfer triebsdirektor tanz / S tellv. intendant tanz:

Lorenzo Angelini, Joris Bergmans, Jamal Rashann Callender, Silvia Cassata, Zoulfia Choniiazowa, Chiara Dal Borgo, Juan Ferré Gómez, Julia Headley, David Lukas Hemm, Helga Kristín Ingólfsdóttir, Vítek Korˇínek, Dávid Kristóf, Ayumi Sagawa, Alexandra Chloe Samion, Emma Kate Tilson, Tenald Zace ENSEMBLE TANZ:

201


Wir begeistern mit Energie. www.mvv.de 202


Junges Nationaltheater Ulrike Stöck Christine Klotmann Disponentin/Assistentin der Intendantin: Inga Schwörer KÜNSTLERISCHE LEITUNG JUNGE OPER: Albrecht Puhlmann, Ulrike Stöck MUSIK ALISCHE LEITUNG JUNGE OPER: N.N. DRAMATURGIE: Lisa Zehetner Dr amaturgie Junge Oper: Jan Dvorˇák, Arno Krokenberger THEATERPÄDAGOGIK: Arno Krokenberger, Sarah Modeß, Julia Waibel Organisation Junge Bürgerbühne: Catrin Häußler Ö FFE NTLICHK E IT S AR B E IT: Presse, M arketing und Öffentlichkeitsarbeit: Mariam Ilbertz K asse und Vertrieb: Gerd Pranschke Bundesfreiwilligendienst: N.N. REGIE: Mathias Becker, Hannah Biedermann, Jan Friedrich, Johannes Gaudet, Marcela Herrera, Thomas Hollaender, Luise Kautz, Carlos Manuel, Monster Truck (Manuel Gerst, Sahar Rahimi), Manuel Moser, Claus Overkamp, Rüdiger Pape, Josefine Rausch, Markus Reyhani, Ulrike Stöck CHOREOGRAFIE: Barbara Fuchs, Anna Grüssinger, Martin Nachbar, Erik Kaiel R EG IE A S S I S T E Nz: N.N. B Ü HNE U ND KO S TÜ ME: Hannah Barbara Bachmann, Alexandre Corazzola, Lani Tran-Duc, Barbara Fuchs, Luca Plaumann, Fred Pommerehn, Melanie Riester, Eva Roos, Regina Rösing, Ulrike Stöck, Dietmar Teßmann, Christian Thurm BÜHNENMUSIK: Sebastian Herzfeld, Davidson Jaconello, Markus Reyhani, Jörg Ritzenhoff, Mark Schröppel TECHNIK: Produktionsund Ausstattungsleiter: Christian Thurm Technischer Leiter: Jan Weisbrodt Beleuchter /Lichtdesigner: Robert Groß, Stefan Solf Video- und Tontechniker: Joshua Lengenfelder Bühnentechnikerin: Franziska Nyblom Auszubildender veranstaltungs­technik: Luis Eduardo Sayago KOSTÜM UND REQUISITE: Requisiteur: Stefan Schneider Schneiderin: N.N. Masken­bildnerin: Gerlinde Maue (Gast) INT E N DANZ: Intendantin Junges N ationaltheater:

Leitung Organisation:

ENSEMBLE: Johannes

Bauer, Carlotta Freyer, Uwe Topmann, Sebastian Reich, Hanna Röhrich, N.N.

GäSTE JUNGES NATIONALTHEATER: Raymond Ayers, Katharina Breier, Sebas-

tian Brummer, Matthias Debus, Jonas Frey, Natacha Gaudet, Cem Göktas, Şirin Kiliç, Ilya Lapich, Cédric Pintarelli, Simon Seeleuther, Helene Schmitt, Iris Marie Sojer, Maike Wehmeier, Ralf Wegner, Mathias Wendel

203


Chemie, die verbindet. Damit Kleine Großes lieben.

Was sagen Kinder am häufigsten nach einem chemischen Experiment? „Wow!“ Ein kleines Wort, das ihre Begeisterung und ihren Entdeckergeist begleitet. Wir haben es unzählige Male gehört und das in mehr als 30 Ländern – in den „Kids’ Labs“ von BASF. Hier werden Kinder für einen Tag zu Forschern. Sie experimentieren und blicken spielerisch auf die Wunder dieser Welt. Wir glauben daran, dass diese Kinder eines Tages auch uns ein „Wow!“ entlocken werden. Wenn Wissenschaft Kinder begeistert, dann ist das Chemie, die verbindet. Von BASF.

www.wecreatechemistry.com

204


GESCHÄFTSFÜHRUNG INTENDANZ: Geschäftsführender Intendant:

Marc Stefan Sickel

Referentin der Eigenbetriebs­leitung: Dr. Laura Bettag Assistentin des geschäftsführenden intendanten: Beatrice Gilbert Generalsanierung Spielhaus: Christine Bär, N.N. FUNDRAISING: Leiterin Fundraising: Anita

Kerzmann

Mitarbeiterin Fundraising:

Linda von Zabienski

PRESSE:

leiterin presse- und öffentlichkeitsarbeit Schwerpunkt Schauspiel und Oper:

Christine Diller mitarbei­terin presse Oper, Schauspiel und

tanz: Janine Friedrich (in Elternzeit), Carina Frey (Elternzeitvertretung) Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tanz:

Ina Brütting Mariam

Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Junges NTM:

Ilbertz Volon­tär/in Presse/Marketing und Education Management: N.N. MARKE TING UND KOMMUNIK ATION: Leiter Marketing und Kom­ munikation: Christoph Bader Marketing und Education Management: Simone Doczkal MitarbeiterinNen Marketing: Evelyn Kreb, Caroline Rupprecht Volon­tär/in Presse/Marketing und Education Management: N.N. Marketing und Vertrieb: Doris Brachmann, Bettina Rochow Theaterfotografen: Hans Jörg Michel, Christian Kleiner Grafiker: Michael Böhm Leiter Theaterkasse: Alexander Wischniewski Leiter Abonnementbüro: Walter Hohn Leitung Vor­stellungspersonal: Christa Oser, Ralf Piskora KÜNSTLERISCHER BETRIEB: Chefdisponentin Oper: Gabi Oetterer Chefdisponentin Schau­spiel: Bettina Klorek Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros: Dr. Barbara Troeger Mitarbeiter des K ünstlerischen B etriebsbüros: Rüdiger Wick STATISTERIE: Leiterin der Statisterie: Martina Haimerl Mitarbeiterin Statisterie: Sophie Traxl

BESUCHERSERVICE Alexander Wischniewski Stellv. Leiterin Theaterkasse: Ute Schröder-Meier · Matthias Bär, Sieglinde Frank, Nicole Geller, Tobias Köck, Gabi Mahlberg, Matthias Müller, Teresa Russo, Annette Schrank, Rosi Schreiner-Kalisch, Steffen Schüssler, Natalia Skordelis, Raphael Tomaschewski, Marion Troschke, THEATERK ASSE: Leiter Theaterkasse:

205


Andrea van Hazebrouck, Nicole Wittkowski ABONNEMENTBÜRO: Leiter Walter Hohn · Martina König, Gabriele Sobhani VORSTELLUNGSPERSONAL: Leitung Vorstellungs­­personal: Christa Oser, Ralf Piskora · Jessica Bader, Heidelore Bergdolt, Sabine Bläß, Brigitte Bloos, Susanne Boldt, Brigitte Daniek, André Faldey, Elena Forgo, Helen Gehring, Jutta Gerstel-Gashi, Ines Hadameck, Mylène Hätterich, Christiane Heckmann, Nadine Klay, David Malz, Daniel Meckler, Sidra Mohamad Ali, Silvia Mostowys-Wittmer, Oxana Oleinichenko, Cristian Ortiz Palacio, Kornelia Rhein-Müller, Elena Ringwald, Nadine Rohs, Nicole Schöfer, Inga Schweizer, Alessandro Spagnolo, Monika Stoia-Glück, Angelika Suckert, Andrea Wetterich, Nick Wittkowski, Claudia Wolf

Abonnementbüro:

VERWALTUNG FINANZABTEILUNG MIT PL ANUNG UND CONTROLLING: Abteilungsleiter/

Peter Krieger Daniela Müller · Sonja Figl, Dorina Gilbert, Petra Jenness, Cornelia Marko, Andrea Vetter PERSONAL ABTEILUNG: Personalreferentinnen: Rose-Maria Eberle, Jutta König Sach­ bearbeiterinnen: Nadine Arkesteijn, Birgitta Keul, Angela Riegler, Irina Walter ZENTRALE DIENS TE / ORGANISA­TION / HAUS TECHNIK / EDV: Abteilungsleiter: Oliver Hering EDV / Stellv. Abtei­lungs­leiter: Holger Schanz EDV: Dietmar Herbst, N.N. Einkauf und Vergabe: Walther Thür Sachbearbeiterinnen: Regina Kroth, Daniela Zoroddu Auszubildende: Meryem Karakas, N.N. HAU S­V ER­WALT UNG: Hausinspektor: Klaus Habermehl Hausmeister: Christian Betzin, Heinrich Dudek, Wolfgang Fischer, Jochen Krüger, Salvatore Pannozzo, Giovanni Spagnolo HAUSELEKTRIK  /   K LIMA /  F ERN­MELDETECHNIK: Axel Ehrhard, Joachim Groh, Harry Kiefer, Stjepan Marod, Nenad Nikolic, Gerhard Paschke, Eugen Samojlov, Jürgen Wolf PFÖRTNER / TELEFONZENTRALE: Yves Bolender, Hansjürgen Breiten­bacher, Rita Ender, Hermann Gräff, Christian Heeg, Horst Kühn, Andrea Rasche, Heidi Ritter, Ute Saelz, Liane Seeling, Siglinde Sommer, Renate Wegener Stellvertreter des Geschäftsführenden Intendanten:

Leitung Buchhaltung:

206


TECHNIK UND WERKSTÄTTEN N.N. Sekretärin des Barbara Wenz Assistent des Technischen Direktors und Pro­duktionsleiter: Christian Wittmann Produk­tionsleiter: David Funda, Michael Friebele, Niels Sonnemann

TECHNISCHE DIREK TION: Technischer Direktor: Tech­ni­schen Direktors:

TECHNIK BÜHNENTECHNIK OPERNHAUS: Leiter Team Bühnentechnik Opernhaus:

Dietmar Schubert Bühnenmeister: Christoph Frank, Britta Voigt Seitenmeister: Christian Bolch, Wolfgang Kiefer, Gerhard Seel, Klaus Weirich Schnür­meister: Frank Faller (Vorarbeiter), Wolfgang Scherf (Vorarbeiter), Lothar Centner, Marco Ferraro, Richard Pfundstein Möbler: Thomas Denger (Vorarbeiter), Gustav Schramm, Feyzullah Seker, Robert Vondung, Robert Weichenberger Mitarbeiter im Bereich Bühnen­technik: Martin Appenrodt, Klaus-Dieter Bruns, Thomas Bruns, Erik Dorn, Faruk Eris, Andreas-Gerd Fessler, Georg Folger, Calogero Giganti, Christian Kiefer, Hans-Jürgen Klein, Karl-Heinz Kloiber, Michael Koschnick, Norbert König, Viktor Machleit, Siegfried Neff, Volker Richter, Angelina Rossrucker (in Elternzeit), Christian Rossrucker, Fabian Schalk, Siegfried Schulz, Andrej Ströbele, Michael Stumpf, Stefan Thomas BüHNENTECHNIK SCHAUSPIELHAUS: Leiter der Bühnentechnik Schauspielhaus: Jan Benedict Tiggeler Büh­nen­ inspektoren: Elmar Thorwesten, Stephan Werner Seitenmeister: Azur Celik, Mahmut Purgul, Andreas Stein, Bernd Vogt Schnürmeister: Jürgen Jäger (Vorarbeiter), Michael Stein (Vorarbeiter), Silvio Klotz, Matthias Offner, Michael Seiler Möbler: Andreas Jäck (Vorarbeiter), Jerome Fackelmann, Andreas Hoffmann, Fabian Mehlhose Mitarbeiter im Bereich Bühnentechnik: Natalie Burkert, Denis Duvan, Roman Figura, Thorsten Fischer, Arif Icöz, Hans-Heinz Lauth, Gerhard Liebold, Michael Luczakowski, Sören Lüllig, Jens Piorun, Selcuk Polat, Hakan Pürgül, Thorsten Steinmann, Sadi Tasdemir VERANSTAL­ TUNGSTECHNIK: Leiter der Ver­an­staltungs­technik/Ausbildungsleiter:

Alexander Bauer

Jan Parzonka Mit­arbeiter im Bereich Veranstaltungstechnik: Nils Gardner, Thomas Lautenschläger, Eloy Moreno-Martin, Frank Rybienik, Klaus Schneider (Hausinspektor Probezentrum), Philip Denk, Lisa Dörr, Nico Kreidermacher, Naomi Kreutzberg, Massimiliano Maier, Thomas Müller (Auszubildende) Vorarbeiter:

207


BELEUCHTUNGS­ABTEILUNG: Leiterin der Beleuchtung:

Nicole Berry

Beleuchtung Opern­haus: Bernard Häusermann (Beleuchtungs­meister),

Florian Arnholdt, Christian Wurmbach (Beleuchtungs­inspektoren), Andreas Alber (Licht­p rogram­mierung), Andreas Musielski, Frank Schäfer, Uwe Sontowski (Vorarbeiter), Jörn von dem Busche, Wolfgang Labud, Simone Kalt, Werner Pader, Ronny Skeries, Danie Scheunemann, Victor Schonberger, Frank Schulz, Manfred Uhl, Elke Wacker, Marc Wuth (Vertretung Elternzeit) (Beleuchter) Beleuchtung Schauspielhaus: Wolfgang Schüle (Beleuchtungs­inspektor/Stellv. Abteilungsleiter), Damian Chmielarz, Robby Schumann (Beleuchtungs­ inspektoren), Peter Richter, Reinhard Weyland (Vorarbeiter), Max Behrens, Michael Christian Blesch, Eric Ehrengard, Dennis Hauser, Thomas Jack, Christian Rößling (Beleuchter) Beleuchtung Studio: Björn Klaassen (Beleuchtungsmeister), Ronny Bergmann (Beleuchter) TONTECHNIK:: Abteilungsleiter Tontechnik: Martin Reichmann Stellv. Abtei­lungs­leiter: Sven Eckhoff Tontechniker: Bernd Dworacek, Erik Fillinger, Hanna Green, Rüdiger Kilthau, Oliver Sachs, Thomas Schuler, Marc Weis Videotechniker: Regina Hess, Susanne Oeser, Rebecca Rönick, N.N. FAHRABTEILUNG UND SONDERDIENSTE: Abteilungsleiter: N.N. Vorarbeiter: Peter Dosch Fahrer: Sascha Guder, Demirci Dursun Kül, Alain Nguemeleu, Michael Palmieri, Lothar Strähle Fahrer und Fuhrparkverwalter: N.N. Mitarbeiter: Ralf Dörfler, Mathias Katzenmeier, Markus Schell Instandhaltung Dekoration: Stefan Lauer TECHNISCHER BETRIEB UND WARTUNG: Abteilungs­leiter: Michael Risch · Eike Bardelle, Hans-Jürgen Mandel, Heinrich Schweiger, Ralf Stutzenberger, Christian Wagner, Jochen Weckauf REQUISITE: Leiterin der Requisiten-, P yro-, Waffenabteilung: Stefanie Durstberger Requisiteure Opernhaus: Marie Therese Bertram (Vorarbeiterin Oper), Kurt Anders, Monika Kratschmann, Jan Michler; Thomas Rechtenwald (Waffenmeister) R eq uisiteure S chauspielhaus: Bettina Albold (Vorarbeiterin Schauspiel), Emily Haupt, Hans Jungfer; Ralf Keifert (Stellv. Waffenmeister) Pyrotechniker: Bettina Albold, Marie Therese Bertram, Stefanie Durstberger, Emily Haupt, Ralf Keifert, Monika Kratschmann, Thomas Rechtenwald WERKSTÄTTEn

Thomas Busse Bühnenmaler /innen: Dominik Czechowicz, Katharina Schälicke, Maria Zöllner-Meyer Auszubildende: Judith Vierling Malermeister: Matthias Resch Maler ATELIER: Leiter des Ateliers:

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Wael Nasser, Marcello Spagnolo Auszubildende: Sandro Niedermayer, Justin Bucher, Theresa Neuberger, Sergio Zeißner Bühnen- und Szenenplastik: Sabine Birkenfeld, Julia Rothstein, Anne Schneider, Max Senft Auszubildende: Franziska Braun, Helena Hausberg D E KORAT I ON S - U N D P O L S T E R W E R K S TATT: L eiterin der Dekorations- und Polsterwerkstatt: Regina Silbereis Vorarbeiter: Christoph Krawczyk-Seibold · Giulia Di Cristo SCHLOSSEREI: Leiter der Schlosserei: Bernd Oberle Vorarbeiter: Frank Habermehl · Jürgen Fischer, Marcel Kronauer, Jürgen Schwab SCHREINEREI: Leiter/in der Schreinerei: N.N. Vorarbeiter: Peter Braun, Frank Christmann, Uwe Schmitt, Marco Schubert · Kai-Uwe Gengenbacher, Marco Masetti, Harald Sattler-Holz, Hermann Vierling, Thomas Wilde und L ackierer:

MASKENABTEILUNG Marlies Eichhorn-Denman Stellvertreterin der Chefmasken­bildnerin: Marie-Luise Wondra-Singh M asken­ bildnerinnen: Cornelia Altmoos, Steffi Ambraß-Drentschewa, Annette Berlinger, Sabine Bialy-Koczera, Luisa Böcherer, Michaela Glavanic, Jeanette Krüger, Stefanie Krüger-Pflüger, Elke Langer, Luise Reinhardt, Yvonne Röckel (in Elternzeit), Désirée Schmitt, Lena Schmitt, La Toya Schneider, Alexandra Schüle, Nadine Schulz, Monika Selchow, Jessica Tirschmann Auszubildende: Cara Binder, Jana Buschlinger Chefmaskenbildnerin:

KOSTÜMABTEILUNG Leiter des Kostümwesens:

Manfred Scholz

Stellvertreter des

Heinz-Jürgen Walther Gewandmeisterinnen der Damenschneiderei: Heike Schöpker, Heike Kehl Mitarbeiterin der Gewandmeisterin/ Werkstattleiterin Damenschneiderei: Michaela Krause Mitarbeiter des Gewandmeisters/ Werkstattleiter Herrenschneiderei: Daniel Ehrmann Produk­tionsleitung: Eleni Chava Assistentin der Kostümabteilung: Eva Müller Dürrschmidt Kostümmalerei / Kostümfärberei: Anke Degreif, Andrea Scholz Leiterin der Schuhmacherei: Klimentini Gutfleisch Schuhmacherin: Sabine Köpp Modistin: Britta Hildebrandt Kostümfundusverwaltung: Samireh Malan, Margitta Meder Mit­arbeiterin: L eiters /G ewandmeister der Herrenschneiderei:

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Sabine Valentin Damenschneiderinnen/Ankleiderinnen: Manuela Brandl, Lisa Fischer (in Elternzeit), Sabine Fischer, Felicitas Grab, Heike Just, Barbara Käsbauer, Sandra Maurer, Claudia Miconi, Andrea Pfeil, Sarah Röder, Sabrina Sandmaier, Hedwig Ulmer, Sabrina Weber (in Elternzeit) Herrenschneider/innen / Ankleider/innen: Krzysztof Dziwinski, Jörg Fey-Wingerter, Gabriela Franiak, Nils Freyer, Evgeny Gorokhov, Karin Groß, Viktor Hild, Juliane Kaus, Silke Kuhn, Daniel Magyar, Brigitte Pietz, Roman Ritzky, Marion Runz, Karin Vocke, Johanna Zagorowicz Mitarbeiter/innen im Ankleidedienst: Rosaria Fallico, Ariane Freitag, Nikolaus Khitschudean, Wilma Konrad, Ursula Laue, Karin Schoofs, Hannelore Schindler

PERSONALVERTRETUNG Andreas Stein Stellv. Personal­rats­vor­ Jutta Reisinger-Böhrer, Robert Vondung Personalrätin/ Mitarbeiterin der Personalvertretung: Annette Schrank PERSONAL­ RATSMITGLIEDER: Jörn von dem Busche, Nils Freyer, Klaus Habermehl, Rüdiger Kilthau, Bertram Paul Kleiner, Martina König, Regina Silbereis Personalratsvorsitzender: sitzende:

EHRENMITGLIEDER Gabriela Badura, Hermann Emmerling, Franz Figl, Franz Mazura, Oskar Pürgstaller, Eduard Roth ​  Die Namen sämtlicher Ehrenmitglieder seit 1957 sind im Oberen Foyer dokumentiert.

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Die Orchidee. Wunderschön und überall in der Welt zu Hause. Botaniker benannten bis jetzt 30.000 Arten.

Atemberaubend schön. Die Festlichen Opernabende im Nationaltheater. Als führende Regionalbank sind wir in Baden-Württemberg fest verwurzelt und kennen Land und Leute. Deshalb ist es uns wichtig, kulturelle Veranstaltungen vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Mit Begeisterung engagieren wir uns daher für die Festlichen Opernwww.bw-bank.de

Baden-Württembergische Bank 212

abende mit internationalen Stars und aufstrebenden Talenten am traditionsreichen Nationaltheater Mannheim. Das Vierspartenhaus repräsentiert die ganze Welt der modernen Oper – sowohl mit klassischen Werten als auch mit zukunftsorientiertem Engagement.


FUNDRAISING Das Nationaltheater und seine Partner Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterfreunde, »Ich habe einen ganz anderen Beruf verlassen (Steuerberatung: Buh!), um das zu machen. Und der Grund ist ganz einfach: Irgendwann habe ich realisiert, dass ich das machen muss, weil mich nichts glücklicher macht. Ich liebe es, Geschichten zu erzählen.«, antwortet der Tenor Pascal Herington auf die Frage, warum er sich für das Internationale Opernstudio am Nationaltheater Mannheim beworben hat. Zusammen mit drei weiteren Nachwuchssängern durchläuft er ein zweijähriges Förderprogramm am Nationaltheater. Diese Begeisterung für das Theater ist es auch, die uns, die Künstler und Mitarbeiter des Nationaltheaters, mit Ihnen, unserem Publikum, Abend für Abend zusammenbringt. Uns verbindet die Leidenschaft für Geschichten und für den einzigartigen, gemeinsam erlebten Moment, den Theater schafft. Dieser Moment lässt uns über alle gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Grenzen hin­ weg – zumindest für die Dauer einer Aufführung – zusammenwachsen. In Zeiten, in denen Grenzen immer deutlicher aufscheinen, ist Theater und sein kulturpolitischer Auftrag wichtiger denn je. Das Theater kann eine zentrale Rolle in der Verteidigung der offenen Gesellschaft spielen und ihr einen Ort geben. Das Nationaltheater versucht dies u.a. durch das Projekt des Schauspiels Integration durch kulturelle Teilhabe, in der Geflüchtete nicht nur auf der Bühne stehen, sondern auch beim Erhalt von Integrations-Maßnahmen vom NTM unterstützt werden. Ob für Nachwuchssänger oder die Arbeit mit Geflüchteten, ob für au­ ßergewöhnliche Tanzprojekte oder für Bildungskooperationen des Jun­ gen NTM – das Nationaltheater braucht Ihre Unterstützung. Lassen Sie sich begeistern und engagieren Sie sich für eines unserer zahlreichen Projekte! Gerne beraten wir Sie persönlich. Auch die Freunde und Förde­rer sowie die Stiftung Nationaltheater bieten viele Möglichkeiten, das Nationaltheater zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der NTM-Website in der Rubrik »Partner & Förderer«.

Konta k t

Anita Kerzmann (Leiterin Fundraising) Tel. 0621 1680 216 Fax 0621 1680 591 anita.kerzmann@ mannheim.de

Wir freuen uns auf Sie! Ihre Anita Kerzmann

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DIE STIFTUNG NATIONALTHEATER UND IHRE STIFTER

Mit einer Starthilfe der Freunde und Förderer ist 2001 die Stiftung Nationaltheater Mannheim ins Leben gerufen worden. Die junge rechts­ fähige Stiftung des bürgerlichen Rechts ist bereits in der kurzen Zeit ihres Bestehens von Bürgern und Firmen mit namhaften Beiträgen dotiert worden. Das Dem Vor s tand gehör en an Stiftungskapital ist inzwischen auf rund 1,6 Dr. Georg Müller (Vorsitzender) Millionen Euro angewachsen. Mit Nachdruck Prof. Dr. Christof Hettich bemüht sich die Stiftung weiterhin um neue Stifter oder auch um Zustiftungen zu den vor­ Dem Ku r ator ium gehör en an Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) handenen Engagements. Prof. Dr. Norbert Loos

Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die Förde­ rung des Nationaltheaters. Sie unterstützt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg Projekte und Maßnahmen des Theaters, die Andreas Hilgenstock über den normalen Spielbetrieb hinausgehen Ulla Hofmann und die überregionale Bedeutung der Mann­ Burkhard C. Kosminski heimer Bühne unterstreichen. Dazu gehörte im Herbst 2016 das europäische Festival Happy New Ears, das anlässlich des zehnjäh­ rigen Bestehens der Jungen Oper am Nationaltheater wegweisende Inszenierungen des Musiktheaters für junges Publikum in Mannheim zusammengeführt hat. Kontinuierlich unterstützt die Stiftung die Internationalen Schillertage und den Mannheimer Sommer. Aus den Stiftungserträgen wurden schon Kompositionsaufträge junger Kompo­ nisten finanziert, außerdem Stipendiatenprogramme und in jüngster Zeit das Internationale Opernstudio des Nationaltheaters gefördert. Claudia Diem

Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser

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Das Nationaltheater Mannheim und sein Förderverein wollen mit dieser Stiftung interessierten Bürgern, die ihre Verbundenheit mit dem Natio­ naltheater auf Dauer manifestieren möchten, eine Möglichkeit für größere Zuwendungen eröffnen. Unter dem Dach der Stiftung können sich Zustiftungen zur Mutterstiftung oder auch projektbezogene Ein­ zelstiftungen zugunsten des Theaters entwickeln, mit denen der Stifter je nach Stiftungsumfang auch seinen Namen verbinden kann. Die Stif­ ter nehmen am Theaterleben in besonderer Intensität und Nähe teil. Sie werden zu großen Konta k t Veranstaltungen des Nationaltheaters und zu Stiftung Nationaltheater Mannheim Begegnungen mit Künstlern eingeladen. Ein­ Geschäftsstelle c/o MVV Energie AG Luisenring 49 · 68159 Mannheim mal im Jahr führt die Stiftung ihre Stifter zu einem oft auch ungewöhnlichen Stifterabend zusammen, an dem Künstler und Mitarbeiter An spr echpar tner in des Nationaltheaters teilnehmen. Die Namen Claudia Schmich der Stifter erscheinen regelmäßig in den Pub­ Tel. 0621 290 2274 · Fax 0621 290 2874 c.schmich@mvv.de likationen des Theaters. Sie finden einen dau­ stiftung@nationaltheater-mannheim.de erhaften Platz auf der Stiftertafel im Foyer www.stiftung-nationaltheater-mannheim.de des Nationaltheaters. Die Stiftung freut sich über jede weitere Zu­ Bankver bindung IBAN: DE68 6705 0505 0038 0800 08 stiftung! D ie S tif ter

Gitti und Heinz Bauer · Hans und Inge Bichelmeier · Ludwig Born · Ursula und Prof. Dr. Helmut Determann · Eckart Diedrichs und Petra Diedrichs-Gern · Sigrid und Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger · Brigitte und Rolf Enders · Karin und Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser · Dr. Jutta und Prof. Dr. Michael Frank · Lilo und Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs · Sascha und Richard Grimminger · Juliane und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Hahn · Dr. Marianne Häfner · Heide und Dr. Karl Heidenreich · Prof. Eva Knudsen · Karl Kohler · Elke Kohler-Schweyer · Christina und Karl Otto Limbourg · Prof. Dr. Norbert Loos · Regina und Franz Peter Manz · Mizi und Claus Michael · Reiner Möwald · Helga und Alfred Müller · Pia Müller · Rainer Adam Müller · Dr. Sibylle Schiebel-Bergdolt · Dr. Christa Schmidt-Maushart und Prof. Dr. Jörg Schmidt · Beate R. und Christina D. Schmidt · Dr. H. Jürgen Schrepfer · Brigitte und Prof. Dr. Jürgen F. Strube · Heinrich Vetter · Lotte Wiest BASF SE · Bilfinger SE · BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft Stuttgart · Dresdner Bank Mannheim · Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V. · Fuchs Petrolub SE · Horst und Eva Engelhardt-Stiftung · Institut für Klinische Pharmakologie Professor Dr. Lücker GmbH · KPMG AG Wirtschafts­­prüfungs­gesellschaft · Landesbank Baden-Württemberg · Lochbühler Aufzüge GmbH · Mannheimer Versicherung AG · Mediengruppe Dr. Haas GmbH · Sparkasse Rhein Neckar Nord · Südzucker AG · Verein der Mannheimer Wirtschaft zur Förderung von Kunst und Kultur e. V.

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DIE FREUNDE UND FÖRDERER DES NATIONALTHEATERS E.V.

Neue Intendanten – neues Spiel! Auf ein interessantes Jahr, in dem wir mit Ihnen 60 Jahre Nationaltheater am Goetheplatz gefeiert haben, folgt eine neue Spielzeit, auf die wir uns freuen dürfen. Arbeiten Sie mit uns für das Theater! Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters unterstützen ideell und materiell Mannheims traditionsreiche Bühne, die seit 1779 praktisch ununterbrochen spielt. Unser 1950 gegründeter Verein ist mit rund Vor s tand 2000 Mitgliedern einer der stärksten kulturel­ Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) Ulla Hofmann (Stellv. Vorsitzende) len Fördervereine Mannheims und freut sich Matthias Bretschneider (Schatzmeister) über jeden Theaterfreund, der sich uns als Richard Dietmann (Geschäftsführer) Mitglied anschließt. Mitgliedsbeiträge und Dr. John Feldmann (Fundraising) Spenden in Höhe von jährlich 80.000 bis Marc Stefan Sickel 100.000 Euro kommen ausnahmslos dem The­ (Geschäftsführender Intendant) ater zugute. Intensive Überlegungen kreisen Andreas Hilgenstock (Vorsitzender des Beirats) jetzt um die Frage, welchen Beitrag unser Ver­ Vertreter/in der NThusiasten ein darüber hinaus zur dringend notwendigen Dr. Manfred Fuchs (Ehrenmitglied) Sanierung des Theaters leisten kann, die H. G. Kämpgen (Ehrenmitglied) noch in diesem Jahrzehnt ansteht. Der Bogen unserer Aktivitäten ist weit ge­ spannt. Einmal im Monat laden wir zur Begegnung mit Künstlern des Nationaltheaters ein. Wir beteiligen uns an der Finanzierung des neuen Opernstudios wie auch des Theatermagazins, wir unterstützen den Mannheimer Sommer und die Internationalen Schillertage, wir fördern begabte junge Mitglieder des Kinderchors. Mehr als 20 junge Dramati­ ker, die als Hausautoren in Mannheim das Theaterleben kennen lernen, waren im Lauf der Jahre unser Gast. Wir bieten Theaterführungen an

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und unternehmen zu Beginn der Spielzeit mit den neuen Ensemble­ mitgliedern eine Stadtführung. Zusammen mit einem Partner informie­ ren wir über hochwertige Theaterreisen. Wir ermöglichen bedürftigen Bürgern – bisher mehr als 8000 – einen Theaterbesuch. Über die Schnawwl­Paten erreichen wir Kinder aus sozial schwachen Kreisen und führen sie in unser Junges Nationaltheater. Um Neubürger für das Theater zu interessieren, haben wir eine stärkere Zusammenarbeit mit der Mannheimer Abendakademie angebahnt. Mit einer Initialstiftung unseres Vereins ist im Jahr 2001 die Stiftung Nationaltheater gegrün­ det worden, die inzwischen mehr als 1,8 Milli­ onen Euro angesammelt hat. KontaK t Wir wollen in Stadt und Land das Verständnis Freunde und Förderer des Nationaltheaters für die Belange des Theaters vertiefen. Ein Mannheim e. V. prominent besetzter Beirat unseres Vereins c/o Nationaltheater Mannheim beschäftigt sich mit dieser Aufgabe. Auch auf Mozartstr. 9 · 68161 Mannheim seine Initiative hin erhöhen sich im laufenden Fax 0621 1680 434 Staatshaushalt die Zuwendungen des Landes Baden­Württemberg an das Nationaltheater. an S Pr ECHPar tnEr Aus den Reihen der Mannheimer Wirtschaft Richard Dietmann hat sich ein am Theater interessierter Kreis Tel. 0621 734721 »Junge Wirtschaft« zusammengefunden. Im freunde@nationaltheater.de Umfeld der Universität und der Hochschulen www.freunde.nationaltheater.de arbeiten mit Erfolg die NThusiasten als junge Freunde des Nationaltheaters. Nach wir vor ist unser Verein im Vor­ stand der Bundesvereinigung deutscher Musik­ und Theater­Förder­ gesellschaften MUTHEA vertreten. Für einen Jahresbeitrag von 50 Euro (Firmen und Institutionen 200 Euro, Schüler, Studenten, Azubis, Mitarbeiter/Ehemalige des Theaters 10 Euro) erleben unsere Mitglieder das Theater in besonderer Intensität und Nähe. In einem ausführlichen Monats­ brief werden sie über die aktuellen Theater­ Muthea Ereignisse unterrichtet. Auf unserer Website, Mitglied in der Bundesvereinigung deutscher per Newsletter und via Facebook informieren Musik­ und Theater­Fördergesellschaften e. V. wir über die Aktivitäten unseres Vereins. Dank info@muthea.de · www.muthea.de unserer Kooperation mit der Musikalischen Akademie des Nationaltheaters zahlen unsere Mitglieder im dortigen Förderkreis einen ermäßigten Beitrag und können die Generalproben des Orchesters besuchen.

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WE MAKE IT

Als erfahrener Dienstleister wissen wir mit Leistung zu überzeugen: Bilfinger ist Ihr Partner für Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Mit nachhaltigen Geschäftslösungen für Industrieanlagen sorgen unsere mehr als 37.000 Mitarbeiter in den Geschäftsfeldern Engineering & Technologies sowie Maintenance, Modifications & Operations dafür, dass Ihre Anlagen produktiv und kostenoptimiert laufen. Rund um die Uhr. In Kontinental- und Nordwesteuropa. In Nordamerika und im Nahen Osten. www.bilfinger.com

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NThusiasten Junge Freunde des Nationaltheaters Die NThusiasten sind die Jungen Freunde des Nationaltheaters Mann­ heim im Verein der Freunde und Förderer. Sie bringen junge Menschen von 16 bis 35 Jahren zusammen, die sich für Theater begeistern und diese Leidenschaft gerne mit anderen teilen. Gemeinsam schauen sie hinter die Kulissen Mitgliedschaf t des Theaters, diskutieren mit Schauspielern, Eine Mitgliedschaft bei den NThusiasten Tänzern und Sängern und gewinnen so einen kostet 10 Euro für ein ganzes Jahr. spannenden Einblick in die Theaterwelt. Schnupperbesuche sind jederzeit möglich. Konta k t

Die NThusiasten freuen sich auf dich!

Tel. 0621 2981016 post@nthusiasten-mannheim.de

SCHNAWWL- PATEN Erfüllen Sie große und kleine Theaterträume! Konta k t Die Schnawwl-Paten unterstützen Kinder und Beatrice Gilbert Jugendliche aus Kinderheimen, Pflegefamili­ Tel. 0621 1680 215 en des Jugendamtes, soziale Einrichtungen beatrice.gilbert@mannheim.de wie Kindertagesstätten und Schulen oder Fa­ milien, denen nicht genug Geld zur Verfügung steht, um ihren Kindern einen Vorstellungsbesuch zu ermöglichen. Die Paten erfüllen Kindern und Jugendlichen, die selbst gern Theater spie­ len möchten, diesen Wunsch mit Stipendien für die Teilnahme an den Clubs der Jungen Bürgerbühne. Auch Sie können Schnawwl-Pate werden. Eine Patenschaft kostet 25 Euro im Jahr und ist nicht personengebunden. Ein jährliches PatenTreffen bietet die Möglichkeit Ideen auszutauschen, sich über laufende Pro­jekte zu informieren, gemeinsam ein Theaterstück im Jungen NTM zu erleben oder das Ensemble und die Mitarbeiter des Theaters ken­ nenzulernen.

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Abonnements und Service

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— Let’s write the future. Mit Robotern, die Hand in Hand mit uns arbeiten.

Mehr als 300 000 ABB-Roboter sind weltweit im Einsatz. Sie übernehmen vor allem monotone oder gefährliche Tätigkeiten und verbessern die Welt der Arbeit. Mit YuMi®, dem weltweit ersten kollaborativen Roboter seiner Art, hat eine neue Ära der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter begonnen. Damit eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. abb.com/future 222


Ihre Abo-Vorteile im Überblick Sitzplatz-Garantie  Je nach Abonnement haben Sie im Nationaltheater Ihren festen Stammplatz. Preisvorteil  Sie sparen je nach Platzgruppe bis zu 40 % gegenüber dem regulären Einzelkartenpreis. Umtauschrecht  Sie können eine Ihrer Abo-Vorstellungen kurzfristig nicht besuchen? Tauschen Sie Ihre Karte bis 2 Tage vor der Vorstellung gegen eine geringe Gebühr um oder verschenken Sie Ihren Theaterbe­ such, denn Ihr Abo-Ausweis ist nicht personengebunden. Programmversand  Ob Spielzeitheft oder Mo­Abonnement-Service natsspielplan: Kostenlos schicken wir Ihnen Tel. 0621 1680 160 · Fax 0621 1680 463 unsere gedruckten Exemplare posta­lisch zu. abobuero@mannheim.de Spielplanpräsentation  Das Intendanten-Team stellt Ihnen am Sonntag, den 28. Mai 2017 das Telefonischer Aboverkauf Programm der Spielzeit 2017 / 2018 vor und Sie Mo 9.00 –13.00 Uhr kommen in den Genuss eines exklusiv für Sie Di­–Fr 9.00  –17.00 Uhr zusammengestellten Bühnenprogramms mit den Künstlern. Abobüro im Theaterfoyer Kaufvorzug  Als Abonnent haben Sie für Vor­ Mo 11.00 –13.00 Uhr stellungen außerhalb Ihres Abonnements Di – Fr 11.00 –18.00 Uhr eine Reihe von Vorteilen. Karten für Ihren Lieblingsplatz können Sie bereits 2 Tage vor dem regulären Vorverkaufsbeginn erwerben. Und das Beste: Sie erhal­ ten 10 % Preisnachlass bei Karten für Sonderveranstaltungen und Ver­ anstaltungen in Preisgruppe A im Opernhaus, 25 % für alle anderen Karten. Als Abonnent genießen Sie zudem Preisvorteile an anderen Theatern im Rhein-Main-Neckar-Theaterverbund (siehe S. 245). Abonnenten-Specials  Entdecken Sie zu­sammen mit anderen Abon­ nenten die klei­nen und großen Geheimnisse der Theater­arbeit: Einmal im Monat entführen Künstler und Mitarbeiter Sie in die Welt des NTM und gewähren Ihnen einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen. Jederzeit Abonnent werden Ein Abo können Sie auch während der laufenden Spiel­zeit erwerben. Der jeweilige Preis wird dem­ent­spre­ chend angepasst. Gern beraten wir Sie persönlich über unser umfang­ reiches Angebot.

223


OPERNABOS Premierenabo

Premierenabo Musiktheater (Abo PM)

Musiktheater

7 Opernpremieren und 1 Tanzpremiere im Opernhaus

(Abo PM) Kategorie Preise in € Ia 620,00

Sa, 14.10.2017 Mi, 01.11.2017

I

460,80

Sa, 11.11.2017

II

374,40

Sa, 09.12.2017

III

292,00

Do, 25.01.2018

IV

208,00

Sa, 24.02.2018 Do, 12.04.2018 Sa, 14.07.2018

Norma Aschenputtel Der Tod und das Mädchen (Tanz) Fidelio Jolanthe (konzertant) Ernani Die Krönung der Poppea Don Giovanni

Opernabo

Opernabo

Kategorie Preise in € Ia 264

6 Opernvorstellungen

I

228

So, 01.10.2017

II

204

So, 03.12.2017

III

162

Do, 11.01.2018

IV

108

Sa, 03.02.2018 Do, 19.04.2018 Do, 28.06.2018

Ein Maskenball Aschenputtel Fidelio Hercules Die Krönung der Poppea La Traviata

Opern-Wahlabo

Opern-Wahlabo

Kategorie Preise in €

8 Tickets für Opernvorstellungen Ihrer Wahl

224

I

328

II

272

III

208

IV

144


Abo der Festlichen Opernabende (Abo FOA) 6 Opernvorstellungen mit internationaler Starbesetzung

Abo der Festlichen Opernabende (Abo FOA)

Fr, 10.11.2017

Der Ring an einem Abend mit Catherine Foster als Brünnhilde und

Stephen Gould als Siegmund/Siegfried Sa, 02.12.2017

I

501

Norma

II

444

Mit Dmytro Popov als Pollione

III

342

IV

204

Cavalleria rusticana/I Pagliacci Mit Aleksanders Antonenko als Canio und Elena Zhidkova als Santuzza Sa, 10.03.2018 Aschenputtel Mit Tara Erraught als Angelina und Pavel Kolgatin als Don Ramiro Sa, 14.04.2018 Parsifal Mit Angela Denoke als Kundry So, 14.01.2018

und René Pape als Gurnemanz So, 17.06.2018

Kategorie Preise in € Ia 630

Weitere Informationen zu den Gästen ent­­nehmen Sie bitte der gesonderten FOA-Broschüre, die im Sommer 2017 erscheint. Gerne

Die Zauberflöte

senden wir Ihnen diese

Mit Mauro Peter als Tamino

kostenfrei und

und Albina Shagimuratova als Königin der Nacht

unverbindlich zu.

REISEARRANGEMENT Mit dem Dorint Kongresshotel, das nur wenige Gehminuten vom NTM entfernt liegt, bieten wir ein gemeinsames Arrangement zu den Fest­ lichen Opernabenden in der Spielzeit 2017/2018 an: · 1 Übernachtung im Komfortzimmer inkl. Frühstück, Internet und Nutzung des Fitnessbereichs · 1 Eintrittskarte für einen Festlichen Opernabend Ihrer Wahl in Preiskategorie 1 Preis: 164 Euro pro Person im Doppelzimmer, 199 Euro im Einzelzimmer Die Buchung der Zimmer inkl. Opernkarten erfolgt nach Verfügbarkeit. Für die Reservierung melden Sie sich bitte direkt beim Dorint Kongress­ hotel Mannheim: Tel. 0621 12510.

225


Schauspielabos Abo PSCH

Premierenabo Schauspiel (Abo PSCH)

Kategorie Preise in €

6 Schauspielpremieren im Schauspielhaus

I

171

II

141

Sa, 16.09.2017 Wallenstein

III

114

Sa, 07.10.2017

IV

72

Für immer schön (Uraufführung)

Sa, 25.11.2017 1984 Sa, 16.02.2018

Hedda Gabler Sa, 05.05.2018 Kleiner Mann – was nun? Juli 2018 Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm/ Nach der Ruhe vor dem Sturm (Uraufführung)

Abo SCH I, Abo SCH II

Schauspielabos I und II

Kategorie Preise in €

6 Schauspielvorstellungen im Schauspielhaus, 1 im Studio

I

163,50

II

136,50

Abo SCH I

Abo SCH II

III

107,70

So, 17.09.2017

IV

73,50

Di, 24.10.2017

Mi, 29.11.2017

Dezember 2017

Fr, 19.01.2018

Sa, 03.02.2018

Feb./März 2018

Do, 29.03.2018

Mi, 04.04.2018

Mo, 07.05.2018

Do, 31.05.2018

So, 17.06.2018

Mi, 04.07.2018

Di, 03.10.2017

Abo SCH 4 + 4

Schauspielabo 4 + 4 (Abo SCH 4 + 4)

Kategorie Preise in €

4 Schauspielvorstellungen im Schauspielhaus, 4 im Studio

I

146

II

130

Sa, 14.10.2017

III

110

November 2017

IV

86

Sa, 23.12.2017

Januar 2018

Sa, 03.03.2018

April 2018

So, 27.05.2018

226

Juli 2018


Schauspiel-Wahlabo

Schauspiel-Wahlabo

8 Tickets für Schauspielvorstellungen Ihrer Wahl

Kategorie Preise in €

Theater Card

I

196

II

160

III

128

IV

92

Theater Card erhältlich ab Kategorie

Das Cineplex und das Nationaltheater Mann­ heim ermöglichen all ihren Besuchern, ihre Spielstätten zum Kinopreis kennenzulernen. Mit der Theater Card geht es für nur 60 Euro* 3 Mal ins Schauspielhaus und 3 Mal ins Kino. Die Theater Card ist im NTM und unter www. kinoshop.de erhältlich. Weitere Infos erhalten Sie unter Telefonnummer: 0621 1680 160.

III, Preis: 60 Euro *Eventuelle Zuschläge bei Filmvorführungen. Nicht einlösbar für Sonderveranstal­ tungen sowie KlassikÜbertragungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

227


Roche in Mannheim – hier steckt Vielfalt drin. Bei Roche in Mannheim arbeiten Menschen aus 60 Nationen. Tag für Tag beliefern wir 170 Länder mit wichtigen Produkten für die Gesundheit. Wir sind weltoffen und deshalb erfolgreich. Denn unsere kulturelle Vielfalt und offene Arbeitskultur bilden den idealen Nährboden für Innovationen.

228


TanzaBOS Tanz-WahlaBO pluS

tanz-Wahlabo Plus

4 Tickets für Tanzvorstellungen des NTM Tanz Ihrer Wahl plus

Kategorie Preise in €

exklusive Einladung zu einem besonderen Highlight

I

120

II

98

III

78

IV

55

TanzaBO paS De Deux Ludwigshafen und Mannheim verbinden sich: 3 Tanzpremieren im NTM und 3 Tanzvorstellungen im Pfalzbau

tanzpremieren des nationaltheater Mannheim tanz Sa, 11.11.2017

Der tod und das Mädchen

tanzabo Pas de deux Kategorie Preise in €

Tanzstück von Stephan Thoss Sa, 06.01.2018

I

198

II

168

Let’s Beat

III

150

Choreografien von Marco Goecke,

IV

126

Giuseppe Spota und Stephan Thoss Sa, 02.06.2018

Verräterisches Herz Choreografien von Jirˇ í Pokorný und Stephan Thoss

tanzgastspiele im theater im Pfalzbau Sa, 21.10.2017

göteborgs operans Danskompani Noetic/Icon

Das Tanzabo Pas de deux können

Choreografien von Sidi Larbi Cherkaoui

Sie im Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen erwerben.

Fr, 09.03.2018

Ballet of Difference München Pop HD / Unitxt / Metric Dozen

Theater im Pfalzbau

Choreografien von Richard Siegal

Tel. 0621 504 2558

Theaterplatz · 67059 Ludwigshafen pfalzbau.theaterkasse@

Fr, 18.05.2018

nederlands Dans theater 2 Short Cut, Mutual Comfort, N.N.

ludwigshafen.de

Choreografien von Sol Leon & Paul

Mo – Fr 10.00 –13.00 Uhr

Telefonischer Kartenverkauf: 16.30 –19.00 Uhr

Lightfoot, Hans van Manen, Edward Clug und Marina Mascarell

Sa

11.00 –13.00 Uhr

229


LEBEN IN DER STADT! Wir bauen in T 4 73 hochwertige Wohnungen fĂźr stilbewusste City-Liebhaber! Gehen Sie auf einen virtuellen Spaziergang durch Ihr neues Zuhause: www.quadrat4-mannheim.de 230

www.gbg-mannheim.de


GEMISCHTE ABOS Premieren-Sonderabo (Abo S)

Premieren-Sonderabo

6 Schauspielpremieren, 1 Musiktheater- und 1 Tanzpremiere

(Abo S)

sowie 4 weitere Musiktheatervorstellungen

Kategorie Preise in € Ia 438

Sa, 16.09.2017 Wallenstein

I

399

Sa, 07.10.2017

II

342

III

279

IV

183

Sa, 04.11.2017 Sa, 25.11.2017 Mi, 13.12.2017 Sa, 27.01.2018 So, 04.03.2018 Do, 15.03.2018 Do, 19.04.2018

a, 05.05.2018 S Sa, 26.05.2018 Di, 17.07.2018

Für immer schön (Uraufführung) Aschenputtel 1984 Fidelio Der Alpenkönig und der Menschenfeind Ernani Carmen (Tanz) Onkel Wanja Kleiner Mann – was nun? Vespertine Don Giovanni

Kleines gemischtes Abo (Abo C)

Kleines gemischtes

4 Opern-, 3 Schauspiel- und 2 Tanzvorstellungen

Abo (Abo C)

Do, 21.09.2017 So, 26.11.2017 Mi, 10.01.2018 So, 18.02.2018 So, 18.03.2018 Fr, 13.04.2018 Di, 29.05.2018 Fr, 22.06.2018 Sa, 07.07.2018

Schauspiel Schauspiel Aschenputtel Der Rosenkavalier C armen (Tanz) Schauspiel Die Krönung der Poppea Die Zauberflöte Tanz im Schauspielhaus

Kategorie Preise in € Ia 303 I

273

II

241

III

194

IV

124

Gemischtes Wahlabo

Gemischtes Wahlabo

12 Tickets für Opern-, Schauspiel- und Tanzvorstellungen Ihrer Wahl

Kategorie Preise in €

(6x Oper/Tanz, 6x Schauspiel)

Informationen zum JugendAbo25 finden Sie auf Seite 241.

I

393

II

324

III

252

IV

177

231


Abos an festen wochenTagen Mittwoch

Mittwoch

abo M blau

Abo M rot

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

11.10.2017 01.11.2017 29.11.2017 20.12.2017 24.01.2018 07.03.2018 28.03.2018 25.04.2018 16.05.2018 0 6.06.2018 27.06.2018 25.07.2018

Schauspiel Schauspiel Der Tod und das Mädchen (Tanz) Schauspiel Aida Schauspiel Aschenputtel Turandot Schauspiel Ernani Schauspiel Vespertine

D onnerstag

20.09.2017 25.10.2017 22.11.2017 13.12.2017 0 3.01.2018 28.02.2018 21.03.2018 11.04.2018 02.05.2018 0 6.06.2018 20.06.2018 18.07.2018

New Steps – Bolero (Tanz) Norma Schauspiel Schauspiel Aschenputtel Schauspiel Schauspiel Ernani Tannhäuser Schauspiel Vespertine Mannheimer Sommer

D onnerstag

Abo D blau

Abo D grün

6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 02.11.2017 Schauspiel 30.11.2017 Der Rosenkavalier 21.12.2017 Schauspiel 18.01.2018 Let’s Beat (Tanz) 08.02.2018 Fidelio 15.03.2018 Schauspiel 05.04.2018 Schauspiel 03.05.2018 Die Krönung der Poppea 14.06.2018 Tannhäuser 05.07.2018 Schauspiel 26.07.2018 Don Giovanni

Norma 09.11.2017 Schauspiel 23.11.2017 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 14.12.2017 Schauspiel 18.01.2018 Turandot 08.02.2018 Schauspiel 0 1.03.2018 Schauspiel 29.03.2018 Ernani 26.04.2018 Carmen (Tanz) 10.05.2018 Fidelio 14.06.2018 Schauspiel 28.06.2018 Schauspiel

12.10.2017

232

19.10.2017


Freitag

Freitag

Abo F gelb

Abo F grün

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Wie werde ich reich und glücklich? 27.10.2017 Schauspiel 17.11.2017 Norma 08.12.2017 Der Tod und das Mädchen (Tanz) 19.01.2018 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 09.02.2018 Schauspiel 23.02.2018 Aschenputtel 16.03.2018 Schauspiel 20.04.2018 Schauspiel 18.05.2018 Jolanthe (konzertant) 15.06.2018 Schauspiel 29.06.2018 Schauspiel

22.09.2017

0 6.10.2017

Mittwochs- und

20.10.2017 10.11.2017 22.12.2017 12.01.2018 02.02.2018 09.03.2018 23.03.2018 13.04.2018 11.05.2018 08.06.2018 0 6.07.2018

Schauspiel Gesicht der Nacht (Tanz) Schauspiel Schauspiel Norma Jolanthe (konzertant) Ernani Cavalleria rusticana/I Pagliacci My Fair Lady Schauspiel Schauspiel Schauspiel

Freitagsabos

Donnerstagsabos Kategorie Preise in € Ia 351

Kategorie Preise in € Ia 417

I

327

I

378

II

264

II

324

III

210

III

264

IV

144

IV 183

233


Abos am Wochenende S amstag

Abo SAM 4 Opern-, 3 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen 30.09.2017 21.10.2017 18.11.2017 16.12.2017 24.03.2018 14.04.2018 05.05.2018 16.06.2018

Gesicht der Nacht (Tanz) Ein Maskenball Schauspiel Aschenputtel Fidelio Schauspiel Hercules Schauspiel

Sonntagnachmittag

Sonntagnachmittag

Abo NA 1

Abo NA 2

8 Opern- und 4 Schauspielvorstellungen

8 Opern- und 4 Schauspielvorstellungen

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 15.10.2017 Schauspiel 12.11.2017 Aschenputtel 0 7.01.2018 Norma 28.01.2018 Schauspiel 25.02.2018 Schauspiel 25.03.2018 Hercules 15.04.2018 Cavalleria rusticana/I Pagliacci 0 6.05.2018 Schauspiel 10.06.2018 Vespertine 0 1.07.2018 Ernani 22.07.2018 La Traviata

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 22.10.2017 Schauspiel 12.11.2017 Aschenputtel 0 7.01.2018 Norma 04.02.2018 Schauspiel 0 4.03.2018 Schauspiel 25.03.2018 Hercules 15.04.2018 Cavalleria rusticana/I Pagliacci 13.05.2018 Schauspiel 10.06.2018 Vespertine 0 1.07.2018 Ernani 22.07.2018 La Traviata

17.09.2017

234

17.09.2017


Wochenende

Wochenende

Abo W 1

Abo W 2

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Sa, 30.09.2017

So, 01.10.2017 Schauspiel

So, 05.11.2017

Schauspiel Wie werde ich reich und glücklich? Sa, 09.12.2017 Schauspiel Sa, 30.12.2017 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Sa, 20.01.2018 Der Tod und das Mädchen (Tanz) Sa, 10.02.2018 Schauspiel Sa, 17.03.2018 Turandot So, 08.04.2018 Schauspiel Sa, 21.04.2018 Tannhäuser Sa, 19.05.2018 La Traviata So, 10.06.2018 Schauspiel So, 01.07.2018 Schauspiel

So, 05.11.2017

Wie werde ich reich und glücklich? So, 03.12.2017 Schauspiel Sa, 30.12.2017 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Sa, 20.01.2018 Der Tod und das Mädchen (Tanz) So, 11.02.2018 Schauspiel a, 24.02.2018 Schauspiel S Sa, 17.03.2018 Turandot Sa, 21.04.2018 Tannhäuser Sa, 19.05.2018 La Traviata Sa, 09.06.2018 Schauspiel Sa, 30.06.2018 Schauspiel

Samstagsabo

Sonntagnach­mittags­

Wochenendabos

abos Kategorie Preise in € Ia 288

Kategorie Preise in € Ia 326

Kategorie Preise in € Ia 417

I

260

I

286

I

378

II

220

II

232

II

324

III

178

III

186

III

264

IV

122

IV

130

IV

183

235


Abos an wechselnden Tagen Abo A

Abo G

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Ein Maskenball Di, 31.10.2017 Schauspiel Do, 07.12.2017 Schauspiel Mi, 27.12.2017 Fidelio Sa, 20.01.2018 Schauspiel Sa, 10.02.2018 Aida Sa, 03.03.2018 My Fair Lady Mo, 02.04.2018 Carmen (Tanz) Sa, 21.04.2018 Schauspiel Sa, 12.05.2018 Schauspiel Sa, 16.06.2018 Ernani So, 08.07.2018 Schauspiel

Schauspiel Mi, 18.10.2017 Schauspiel Sa, 18.11.2017 Der Tod und das Mädchen (Tanz) Fr, 15.12.2017 Wie werde ich reich und glücklich? So, 14.01.2018 Schauspiel Do, 15.02.2018 Jolanthe (konzertant) Sa, 17.03.2018 Schauspiel Fr, 27.04.2018 Die Krönung der Poppea Sa, 19.05.2018 Schauspiel So, 03.06.2018 Vespertine So, 24.06.2018 Schauspiel Fr, 20.07.2018 Don Giovanni

Mi, 20.09.2017

Mo, 25.09.2017

Abo B

Abo H

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Gesicht der Nacht (Tanz) Schauspiel Do, 16.11.2017 Schauspiel Do, 14.12.2017 Aida So, 07.01.2018 Schauspiel Di, 30.01.2018 Turandot Di, 06.03.2018 Schauspiel Sa, 07.04.2018 Schauspiel So, 29.04.2018 Die Krönung der Poppea Mo, 21.05.2018 Schauspiel Di, 19.06.2018 Ernani So, 15.07.2018 Die Zauberflöte

Der Ring an einem Abend Wie werde ich reich und glücklich? So, 19.11.2017 Schauspiel So, 10.12.2017 Cavalleria rusticana/ I Pagliacci Di, 09.01.2018 Der Tod und das Mädchen (Tanz) Fr, 09.02.2018 Hercules So, 11.03.2018 Schauspiel So, 22.04.2018 Schauspiel Di, 15.05.2018 Schauspiel Sa, 26.05.2018 Schauspiel Di, 12.06.2018 Schauspiel Sa, 30.06.2018 Tanz auf dem Vulkan

Di, 03.10.2017

Sa, 21.10.2017

236

So, 24.09.2017

Fr, 13.10.2017


Abo K

Abo O

6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 01.10.2017

Fr, 20.10.2017 Sa, 11.11.2017 So, 03.12.2017 Do, 11.01.2018 Sa, 03.02.2018 Fr, 02.03.2018 So, 25.03.2018 Do, 19.04.2018 Fr, 18.05.2018 So, 03.06.2018 Do, 28.06.2018

Ein Maskenball Schauspiel Schauspiel Aschenputtel Fidelio Hercules Schauspiel Tanz im Schauspielhaus Die Krönung der Poppea Schauspiel Schauspiel La Traviata

New Steps – Bolero (Tanz) Di, 31.10.2017 Ein Maskenball So, 19.11.2017 Der Rosenkavalier Sa, 16.12.2017 Schauspiel Fr, 05.01.2018 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Sa, 27.01.2018 Aida Fr, 16.02.2018 Aschenputtel Di, 13.03.2018 Schauspiel Fr, 06.04.2018 Schauspiel Mo, 21.05.2018 Fidelio Mi, 13.06.2018 Schauspiel Di, 03.07.2018 Schauspiel So, 08.10.2017

Abos an wechselnden Tagen Kategorie Preise in € Ia 384 I

342

II

300

III

240

IV

162

237


Gruppenabos In bester Gesellschaft ins Theater. Ob mit den Arbeitskollegen, den Nachbarn oder als Verein. Grundsätzlich gilt: Ab 10 Personen können Gruppen zu ermäßigten Konditionen ein gemeinschaftliches Abo er­ werben. Der Gruppenleiter erhält als Organisator ein Freiabonnement. Die Stücke können Sie mit Ihrer Gruppe gemeinsam auswählen. Besu­ cher aus dem Umland, welche die Fahrt zum Theater nicht alleine an­ treten wollen, sind eingeladen, sich einer der bestehenden Regional­ gruppen anzuschließen. Wir beraten Sie gern.

Gemeinschaftsabo Konta k t

Doris Brachmann (Gemeinschaftsabo) Tel. 0621 1680 532 doris.brachmann@mannheim.de

Das Theaterpaket für Unternehmen, Vereine, Institutionen und sonstige Gruppen garantiert freie Stückwahl zu sehr günstigen Konditionen. Erleben Sie Kultur gemeinsam mit Kollegen, Freunden und Familienangehörigen.

Bettina Rochow (Regionalabo)

Regionalabo

Tel. 0621 1680 310

Einen sicheren, bequemen und gut organi­ sierten Theaterbesuch garantiert das Regio­ nalabo zu günstigen Konditionen. Regionalabo­ gruppen gibt es im Umkreis von 70 km um Mannheim. Vielleicht fährt auch ein Bus durch Ihren Ort. Fragen Sie uns!

bettina.rochow@mannheim.de

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Sie möchten eine Gemeinschaftsabo- oder Regionalabo-Gruppe grün­­den und sich ehrenamtlich engagieren? Ab 10 Personen können Sie vor Ort eine Gruppe gründen und erhalten hierfür ein Freiabonnement. Die Stücke können Sie mit Ihrer Gruppe selbst wählen.

EXTRAKLASSE – Das Gruppenabo für die Schule* Erleben Sie die ganze Welt des Theaters mit den Schülern Ihrer Schule und dem extraKlasse-Abo (empfohlen ab 14 Jahren). Es richtet sich an alle Schülergruppen und bietet 8 frei wählbare Vorstellungen pro Spielzeit für nur 48 Euro (davon bis zu 4 im Opernhaus). Für die Kontaktperson (egal ob Konta k t Schüler oder Lehrer) ist das extraKlasse-Abo Martina König kostenfrei. Ab einer Gruppen­ größe von 20 Tel. 0621 1680 160 Personen erhält ein Fachlehrer die Eintritts­ martina.koenig@mannheim.de karte zum extraKlasse-Preis. *Aboeinstieg nur zu Spielzeitbeginn möglich. Anmeldeschluss: Mo, 16. Oktober 2017.

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SCHÜLER UND STUDIERENDE Education Unserem jungen Publikum einen individuellen Zugang zu den Kunstfor­ men des Theaters zu ermöglichen, ist das Ziel der Education-Arbeit am Nationaltheater Mannheim. Mit vielseitigen Formaten, durchgeführt von unseren Dramaturgen und Theaterpädagogen, ermöglichen wir neben unterschiedlichen Rezeptionserlebnissen beim Vorstellungs­ besuch auch Einblicke in die Arbeits- und Konta k t Entstehungszusammenhänge für alle Alters­Simone Doczkal (Education Management) gruppen. Tel. 0612 1680 389 simone.doczkal@mannheim.de

ANGEBOTE FÜR SCHULKLASSEN Für Schulen aus Mannheim und der Umge­ Tel. 0621 1680 160 bung ermöglichen die Kooperationsprogram­ martina.koenig@mannheim.de me TheaterStarter (Grundschule), enter (ab der 5. Klasse) und Xperience (ab der 9. Klasse) einen altersgerechten Vorstellungsbesuch mit theaterpädagogischer Begleitung zu besonderen Konditionen. Mo­ bile Produktionen, Produktions- und Premierenklassen, die Schule der praktischen Weisheit (siehe S. 109) für Abiturienten, Workshops und Führungen hinter die Kulissen (siehe S. 249) runden unser Angebot für Alle Angebote Schulklassen ab. Für Pädagogen bieten wir spezielle Informationsver­ für Schulen und anstaltungen zu neuen Inszenierungen, Materialmappen und Fortbil­ Schulklassen finden dungen an. Sie im Detail in der Die Eintrittskarten zu den Schulvorstellungen von Rico, Oskar und die Theater&SchuleTieferschatten gelten auch als Fahrausweise im gesamten VRN-Be­ Broschüre, die im reich. Martina König (extraKlasse und JugendAbo25)

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Angebote für Schüler und Studierende in der Freizeit

ANGEBOTE FÜR STUDIERENDE Für Studierende bieten wir einmal im Semester die beliebte Theater­ party sowie 4 bis 5 Mal in der Spielzeit unsere Theater-Sneaks an. Für Hochschulkooperationen und Studierendengruppen ermöglichen wir gerne Rahmenprogramme zum Vorstellungsbesuch und exklusive Blicke hinter die Kulissen. Über aktuelle Termine unseres Studieren­ denprogramms, öffentliche Proben und Veranstaltungshighlights für junge Menschen informiert der Studi-Newsletter.

ANGEBOTE FÜR SCHÜLER Mit dem Schüler-Newsletter des NTM erhalten Schüler ab 14 Jahren altersgerechte Programmhinweise und sind über die speziell für sie an­ gebotenen Veranstaltungen bestens informiert. Gerne bieten wir Rah­ menprogramme und spannende Aktionen zum Entdecken des Theaters außerhalb des schulischen Kontextes an.

KARTEN FÜR SCHÜLER UND STUDIERENDE Schüler und Studierende bis 25 Jahre erhalten 25 % Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis und 50 % am Theatertag. Ab 3 Tagen vor Vor­ stellungen im Opern- und Schauspielhaus können Last-Minute-Karten erworben werden (siehe S. 244).

JugendAbo25 Schüler und Studierende bis 25 Jahre erhalten mit dem JugendAbo25 fünf Wahlabotickets für 60 Euro. Pro Vorstellung kann ein Wahlabo­ ticket eingelöst werden (online und an der Theaterkasse, gilt nicht für Premieren und Sonderveranstaltungen). Die Wahlabotickets sind nicht übertragbar und eine Spielzeit gültig.

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Ihr kartenkauf Preise und Saalpläne Im Innenteil des Klappumschlags finden Sie Preise und Saal­pläne von Opern- und Schauspielhaus. Preise Studio: 15 Euro /erm. 9 Euro, Preise Junges NTM: 12 Euro /erm. 7 Euro. Preis­infos zu weiteren Spielorten finden Sie auf unserer Website. Vorverkaufstermine  In der Regel 2 Monate auf den Tag genau im Vor­ aus beginnt der Vorverkauf für Vorstellungen im Opernhaus und 1 Mo­ nat auf den Tag genau im Voraus der Vorverkauf für Vorstellungen im Schauspielhaus, im Studio und im Tanzhaus Käfertal. Karten für Vorstellungen des Jungen Service NTM erhalten Sie ab dem 20. des Vorvormo­ Karten-Service Tel. 0621 1680 150 · Fax 0621 1680 258 nats. nationaltheater.kasse@mannheim.de Online-Kartenkauf  Über unsere Website so­ Telefonischer Kartenverkauf wie über Ihre mobilen Endgeräte können Sie Mo – Fr 9.00 –19.00 Uhr Karten bequem über unser Ticketsystem bu­ Sa 9.00 –13.00 Uhr chen. Die Kaufbestätigung und die Eintritts­ karten erhalten Sie per E-Mail. Tageskasse im Theaterfoyer Mo 11.00 –13.00 Uhr Geschenkgutschein  Verschenken Sie einen Di – Sa 11.00 –18.00 Uhr Theaterbesuch. Gutscheine können über einen frei wählbaren Betrag erworben und später Abendkasse im Theaterfoyer an der Theaterkasse eingelöst werden. Gut­ An allen Vorstellungstagen im Opern- und scheine sind 3 Jahre gültig. Schauspielhaus von 18.00  bis 20.00 Uhr Weihnachtsabos  Lassen Sie Ihre Lieben ent­ so­wie jeweils 1 Std. vor Vorstellungsbeginn scheiden und schenken Sie ihnen 4 Abo­­geöffnet. tickets für jeweils 2 Vorstellungen nach Wahl in Opern- und Schauspielhaus. Gemeinschaftsabo  Das Gruppenabo ab 10 Personen ist zu sehr güns­ tigen Konditionen erhältlich. Nähere Informationen finden Sie auf S. 238. Regionalabo  Ein Bustransfer ermöglicht Besuchern, die außerhalb von Mannheim wohnen, die sichere und bequeme Anfahrt zum Theater. Nähere Informationen finden Sie auf S. 238.

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Theater für Senioren  Die Informationsblätter Theater für Senioren mit ausge­wählten Vorstellungen, die preislich und zeitlich den Wünschen der Senioren entsprechen, erhalten Sie bei Frau Doris Brachmann unter: doris.brachmann@mannheim.de. Theatertag  Am Theatertag erhalten Abonnenten, Schüler und Studie­ rende (bis 25 Jahre) sowie Schwerbehinderte mit Merkmal »B« im Aus­ weis 50 %, alle anderen Besucher 25 % Ermäßigung für die entspre­ chenden Vorstellungen. Der Theatertag ist jeweils ein Mal im Monat im Opern- und Schauspielhaus. Bitte achten Sie auf unsere Veröffentli­ chungen. Schüler und Studierende  Um 25 % ermäßigte Karten erhalten Schüler und Studierende bis 25 Jahre ab Vorverkaufsstart. Jeweils 3 Tage vor Vorstellung haben sie die Möglichkeit, Last-Minute-Karten im Opern­ haus für 14 Euro und im Schauspiel­haus für 10 Euro auf allen Plätzen zu erwerben. Diese sind an der Theaterkasse, über das Kartentelefon sowie über den Online-Kartenkauf erhältlich. Reservierung der LastMinute-Karten ist nicht möglich. Gruppenermäßigung  Opernhaus  /  Schauspielhaus: Gruppen ab 10 Per­sonen erhalten 10 %, Gruppen ab 20 Personen 25 % Ermäßigung. Junges Nationaltheater: Für Gruppen ab 20 Personen gilt ein Eintritts­ preis von 6 Euro pro Person. Familienpreise Eltern in Begleitung der Kinder bis 13 Jahre erhalten 15 % Ermäßigung; begleitende Kinder erhalten 25 % Ermäßigung (nur ausgewählte Vorstellungen: Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Die Zauber­flöte, Rico, Oskar und die Tieferschatten). Ermäßigung für Beeinträchtigte  Schwerbehinderte mit Merkmal »B« erhalten um 25 % ermäßigte Karten ab Vorverkaufsstart. Für die Begleit­person ist der Eintritt frei.

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Ermäßigung für Mitglieder des SWR2-Kultur­service Mitglieder des SWR2-Kulturservice erhalten 10 % Ermäßigung auf reguläre Vorstel­ lungen. Ermäßigung für Besitzer der Morgencard Premium, Rheinpfalz-Card und NussbaumCard  Besitzer dieser Kundenkarten erhalten 15 % Rabatt auf unsere Musical-Produktionen.

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Ermäßigungen für Abonnenten im RheinMain-Neckar-Verbund Gegen­seitige Er­­mä­ßi­ gung in Höhe von 15 % erhalten Abonnenten für den Kauf von Einzelkarten (aus­­genom­men Premieren, Vorstellungen an Fei­er­ta­gen, Son­ derveranstaltungen, Vor­­stellun­gen im Jungen Nationaltheater sowie ermäßigte Tickets) von folgenden Theatern: Staatstheater Darmstadt, Oper Frankfurt, Schauspiel Frankfurt, Stadttheater Gießen, Theater Heidelberg, Pfalztheater Kaiserslautern, Staatstheater Kassel, Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Staats­theater Mainz, Nationaltheater Mannheim und Hessisches Staatstheater Wies­baden.

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DO 14. DEZEMBER PÄRT Cantus in Memory of Benjamin Britten AHO Sieidi, Konzert für Schlagwerk und Orchester SIBELIUS Sinfonie Nr. 2 Martin Grubinger · Osmo Vänskä

SA 10. MÄRZ WIDMANN Con brio, Konzertouvertüre BEETHOVEN Klavierkonzert Nr. 3 BEETHOVEN Sinfonie Nr. 3 (Eroica) Francesco Piemontesi · Sir Roger Norrington

DEUTSCHE RADIO PHILHARMONIE FR 20. APRIL SCHUMANN Fantasie für Violine und Orchester HINDEMITH Kammermusik Nr. 4 für Violine und großes Kammerorchester CASABLANCA Sogni ed Epifanie SCHUBERT Sinfonie Nr. 5 Frank Peter Zimmermann · Josep Pons

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ihr theaterabend Abendbesetzung  Wer für Sie auf der Bühne steht, erfahren Sie tages­ aktuell auf unserer Website und am Abend als Aushang im Foyer. Öffnungszeiten Foyers  Die Foyers sind in der Regel 45 Minuten vor der ersten Vorstellung geöffnet. Garderobe  Sie haben die Möglichkeit, Ihre Garderobe kostenfrei im Unteren Foyer bei unserem Abendpersonal abzugeben. Zudem stehen gegen ein Pfand von 1 Euro Garderobenschränke zur Verfügung. Gastronomie  Das Theatercafé am Goetheplatz öffnet jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn und ist auch nach den Vorstellungen für Sie geöffnet. Genießen Sie unser Angebot an kleinen Spei­ Einführungsvorträge Interessantes und sen sowie warmen und kalten Getränken. Im Casi­ Wis­senswertes über ein Werk erfahren no, unserer Theaterkneipe in der Mozartstr., kön­ Sie bei unseren Einführungsvorträgen nen Sie sich unters Theatervolk mischen und Ihren durch die Dramaturgie. Termine werden Abend ausklingen lassen. im Monatsspielplan veröffentlicht. Barrierefreiheit  Mehr Informationen zum barrie­ Programmhefte refreien Zugang zu unseren Spielstätten finden Zu den Produktionen kön­nen Sie bei unse­ Sie auf unserer Website oder erhalten Sie unter Tel. rem Abendpersonal Programmhefte er­ 0621 1680 150. werben. In der Regel kosten Schauspiel-/ Sitzkissen  Für unsere jüngsten Gäste hält das Tanzprogramme 2 Euro, Opernprogramme Abendpersonal an der Garderobe Sitzkissen bereit. 2,50 Euro, inklusive Libretto 3 Euro. Taxi-Service  An der Infotheke im Kassenbereich haben Sie die Möglich­­keit, sich ein Taxi bestellen zu lassen. Fundbüro  Wenn Sie etwas verloren haben, wenden Sie sich bitte an unser Abendpersonal. Tagsüber erreichen Sie das Fundbüro telefo­ nisch unter 0621 1680 382. Kritik  Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung. Bei Anregungen wenden Sie sich gerne an uns unter nationaltheater.kritik@mannheim.de.

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Begeistern ist einfach. Wenn man ein tolles Programm vorbereitet hat. Wir mĂśchten Sie auch mit unseren Leistungen begeistern. Daher laden wir Sie zur persĂśnlichen Beratung ein. Wir freuen uns Ăźber Ihren Besuch.

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ihr BlicK hinTer Die KuliSSen Führungen Sie möchten das Theater einmal aus einer anderen Pers­ pektive kennenlernen und die vielen großen und kleinen Geheimnisse der Theaterarbeit hinter den Kulissen lüften? Dann ist eine Theater­ führung genau das Richtige für Sie! Jeden ersten Samstag im Monat um 15.00 Uhr bietet das NTM eine öffentliche Führung an. Eintritt pro Per­ son: 5 Euro /erm. 2,50 Euro /Familienpassinhaber frei (gegen Vorlage des Gutscheins). Tickets erhalten Sie ab vier Wochen im Voraus unter Tel. 0621 1680 150. Für Gruppen besteht die Möglichkeit, einen individu­ ellen Führungstermin zu vereinbaren. Eintritt theaterfest Am Sa, 23. September 2017, ab pro Person entsprechend der öffentlichen 14.00 Uhr eröffnen wir wie jedes Jahr die neue Führung oder 3 Euro / erm. 1,50 Euro, wenn die Spielzeit mit unserem traditionellen Theater­ Führung zusammen mit einem Vorstellungs­ fest. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns ge­ besuch gebucht wird. Nähere Informationen meinsam zu feiern. Egal ob Groß, ob Klein, ob und Anmeldung unter Tel. 0621 1680 150 oder Theaterexperten oder Theatereinsteiger – an per E­Mail: diesem Tag steht das Nationaltheater allen nationaltheater.kasse@mannheim.de. Neugierigen offen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Sie! newsletter Sie wollen auf dem neuesten Stand bleiben? Abonnieren Sie den Newslet­ ter, der zu Ihnen passt! Schicken Sie einfach eine E­Mail an nationalthe­ ater.marketing@mannheim.de und geben Sie Ihren Wunsch­Newsletter an oder registrieren Sie sich direkt online auf unserer Website. Dort finden Sie auch unsere Auswahl an Newslettern. Monatliche Programmvorschau Wir informieren Sie mit unserem Leporello ausführlich über unser bevorstehendes Monatsprogramm. Gerne senden wir Ihnen diesen postalisch 4 Wochen im Voraus für 6 Euro pro Spielzeit zu. Bereits 6 Wochen im Voraus können wir Ihnen die digitale Version per E­Mail (kostenfrei) zukommen lassen. Senden Sie bitte Ihre Bestellung mit dem Betreff »Spielplanabo« an unsere E­Mail: abobuero@mannheim.de. facebook Was passiert in Ihrem NTM alles hinter den Kulissen? Spannende Schlüssellochmomente finden Sie regelmäßig hier: www.facebook.com/nationaltheater.mannheim

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Sie erreichen das Nationaltheater mit den Straßenbahnlinien 2, 5, 5a und 7 der RheinNeckar-Verkehr GmbH sowie mit der Stadtbuslinie 62 Richtung Mannheim Neuhermsheim (Haltestelle »Nationaltheater«).

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Impressum HER AUSGEBER:

Nationaltheater Mannheim

INTENDA NZ: Burkhard C. Kosminski (Intendant Schauspiel), Albrecht Puhlmann (Intendant Oper), Marc Stefan Sickel (Geschäftsführender Intendant und Erster Eigen­ be­ triebs­ leiter), Ulrike Stöck (Intendantin Junges Nationaltheater), Stephan Thoss (Intendant Tanz) REDAK TION: Janika Bielenberg (Projektleitung), Claudio Lieberwirth (V.i.S.d.P.), Bastian Boß, Ingoh Brux, Ina Brütting, Cordula Demattio, Jan Dvorˇák, Silke zum Eschenhoff, Carolin Losch, Katharina Parpart, Julia Warnemünde, Lisa Zehetner A NZEI­G EN: Anita Kerzmann, Linda von Zabienski GESTALTUNG: Anna Gade Fotos: David Baltzer DRUCK: Körner Premium GmbH, Sindelfingen  Redaktionsschluss: Di, 11. April 2017. Änderungen vorbehalten. Infos zum aktuellen Programm, die Preise aller Spielorte sowie unsere AGBs entnehmen Sie bitte unserer Website. Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen, die in dieser Publi­ka­ tion im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verste­ hen. Gemeint sind alle Geschlechter.

Das Nationaltheater Mannheim, Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, wird gefördert durch:

Bildnachweise: S. 14, 19, 43: Wikimedia commons | S. 33: Dagmar Fabisch |

S. 34/35: gettyimages | S. 36/37, 189: Christian Kleiner | S. 40: Philipp Kohl/ Gallion Filmproduktion | S. 44, 48/49: gggrafik/Götz Gramlich | S. 50: Hans Jörg Michel | S. 56, 130: David Baltzer | S. 60/61: Marcel Götz | S. 81: Susanne Schleyer/www.autorenarchiv.de | S. 144: Kupferstich aus Friedrich Johann Justin Bertuch Bilderbuch für Kinder | Illustrationen S. 157, 163, 164, 165, 167: Anna Gade | S. 158/159: Jérémie Moreau | S. 160: Kunstmann Verlag | S. 169: Teatrodistinto

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Kontakt Telefonischer Kartenverkauf Mo – Fr 9.00 –19.00 Uhr Sa 9.00 –13.00 Uhr Tel. 0621 1680 150 · Fax 0621 1680 258 Tageskasse im Theaterfoyer Mo 11.00 –13.00 Uhr Di–Sa 11.00 –18.00 Uhr

Kartenverkauf Junges NTM Kartenverkauf am Telefon: 0621 1680 302 Mo, Mi – Fr 9.00 −12.00 Uhr 14.00 −17.00 Uhr Di 14.00−17.00 Uhr Außerdem an Vorstellungstagen jeweils 1 Std. vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Abendkasse im Theaterfoyer An Vorstellungstagen (Opern- / Schauspiel­ haus) von 18.00  bis 20.00 Uhr sowie jeweils 1 Std. vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Education Vorstellungsbesuche Schulen (Opernhaus, Schauspielhaus, Studio): Kartentelefon 0621 1680 575 Education Management: Tel. 0621 1680 389 · Fax 0621 1680 443

Telefonischer Aboverkauf Mo 9.00 –13.00 Uhr Di – Fr 9.00 –17.00 Uhr Tel. 0621 1680 160 · Fax 0621 1680 463

Fundraising und Anzeigen Tel. 0621 1680 222 · Fax 0621 1680 591

Abobüro im Theaterfoyer Mo 11.00 –13.00 Uhr Di – Fr 11.00 –18.00 Uhr Online nationaltheater.kasse@mannheim.de abobuero@mannheim.de jungesnationaltheater@mannheim.de www.nationaltheater-mannheim.de Vorverkauf in den Theaterferien In den Theaterferien (28.07.–10.09.2017) hat die Tageskasse  Mo, 31.07.–So, 06.08.2017 geöffnet: Mo 11.00 –13.00 Uhr · Di – Sa 11.00 –18.00 Uhr Tel. Mo–Fr 10.00–18.00 Uhr · Sa 10.00–13.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

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Marketing und Presse Marketing: Tel. 0621 1680 516 Presse Oper, Schauspiel und Tanz: Tel. 0621 1680 444 Marketing / Presse Junges NTM: Tel. 0621 1680 301 Nationaltheater Mannheim Postfach 102362 · 68023 Mannheim Tel. 0621 1680 0 (Zentrale) Bankverbindung Kontoinhaber: Nationaltheater Mannheim IBAN: DE 47670505050030160045 BIC: MANSDE66XXX


PREISGRUPPEN IM OPERNHAUS Platzkategorie

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A Premiere Oper, Sonderveranstaltungen B Oper und Tanzpremieren am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag C Oper von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag; Kleines Musiktheater (Konzerte, Tanz) am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag D Kleines Musiktheater (Konzerte, Tanz) von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag E Sonderveranstaltungen (z. B. Jazzkonzerte) FOA Festliche Opernabende *Den FOA-Sitzplan können Sie online einsehen. Die Einteilung der Platzkategorien kann vom abgebildeten Normalplan abweichen.

PREISGRUPPEN IM SCHAUSPIELHAUS Platzkategorie

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SITZPLAN SCHAUSPIELHAUS

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Preise in Euro

F Schauspielpremiere, Tanzpremiere G Schauspiel und Tanz am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag H Schauspiel und Tanz von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag J Sonderveranstaltungen (z. B. Autorenlesungen)

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Bitte senden Sie die ausgefüllte Karte an: Nationaltheater Mannheim Abonnementbüro Postfach 10 23 62 68023 Mannheim Bitte beachten Sie, dass die Erteilung der Einzugsermächtigung nach Rechnungserhalt für die laufende Spielzeit nicht mehr möglich ist.

Nationaltheater Mannheim Am Goetheplatz 68161 Mannheim www.nationaltheater.de Kartentelefon 0621 1680 150 Abotelefon 0621 1680 160 nationaltheater.kasse@mannheim.de

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Spielzeitheft 2017/2018 Nationaltheater Mannheim  
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