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Vorwort Oper

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Ein atemberaubend schönes Erlebnis: die Festlichen Opernabende im Nationaltheater. Die BW-Bank ist in Baden-Württemberg fest verwurzelt und kennt Land und Leute. Deshalb ist es uns wichtig, kulturelle Veranstaltungen vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Mit Begeisterung engagieren wir uns daher für die Festlichen Opernabende mit internationalen

Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe

Stars und aufstrebenden Talenten am traditionsreichen Nationaltheater Mannheim. Das Vierspartenhaus repräsentiert die ganze Welt der modernen Oper – sowohl mit klassischen Werten als auch mit zukunftsorientiertem Engagement. www.bw-bank.de


Nationaltheater Mannheim Spielzeitheft 2019/20


Spielzeitheft 2019 / 20

Liebes Publikum,

Vorwort 4

ein herzliches Willkommen zur Spielzeit 2019/20! Das Wichtigste zuallererst: Auch in der Spielzeit 2019/20 spielen wir weiterhin für Sie in unserem schönen Theaterbau am Goetheplatz. Aber einen großen Schritt in Richtung Generalsanierung haben wir im letzten Jahr gemacht – wie Sie auf den nächsten Seiten sehen können. Insbesondere die große Unterstützung durch den Bund unterstreicht die Bedeutung des National­theaters, die Finanzierung der Generalsanierung ist nun gesichert. Und unsere Vorbereitungen für eine spannende Interimszeit laufen auf Hochtouren. Vor allem aber haben wir wieder ein pralles Paket mit Neuinszenierun­gen, Wiederaufnahmen und Sonderprojekten für die neue Saison geschnürt. »40 Jahre Junges NTM« heißt es gleich zum Auftakt der Spielzeit. Als eine der ersten Städte in Deutschland entschied sich Mannheim 1979 für ein Kinder- und Jugend­theater. Viele Stücke für Kinder und Jugendliche wurden hier zum ersten Mal aufgeführt und es dauerte nicht lange, bis andere Städte dem Beispiel Mannheims folgten. Im Tanz eröffnen wir die Spielzeit mit der Premiere »Dorian«. Inspiriert von Oscar Wildes einzigem Roman widmet sich Choreograf Felix Landerer dem allgegenwär­ tigen Phänomen der Selbstdarstellung im 21. Jahrhundert. Im Schauspiel wagen wir uns an die vielleicht entscheidende Frage des Jahrhunderts: Ist die Klimakatastrophe


Albrecht Puhlmann Intendant Oper

Marc Stefan Sickel Geschäftsführender Intendant

Ulrike Stöck Intendantin Junges NTM

Stephan Thoss Intendant Tanz

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Christian Holtzhauer Intendant Schauspiel

Vorwort

Erleben Sie mit uns hochkarätige Vorstellungen und wunderbare Begegnungen!

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noch aufzuhalten? Die Uraufführung »Siebenundzwanzig Jahre« geht dieser Frage auf den Grund. Zum Abschluss der Spielzeit steht dann ein besonderer Höhepunkt vor der Tür: Ausgehend von Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« lenkt die zweite Ausgabe des »Mannheimer Sommers« den Blick auf das künstlerische Verhältnis von Orient und Okzident. Sie sehen: Mit künstlerischen Mitteln unsere Zeit zu reflektieren, ist das Ziel unserer Arbeit. Wir haben uns daher vorgenommen, unser Haus für neue Besuchergruppen zugänglicher zu machen und kulturell noch vielfältiger zu werden. Die Bundeskulturstiftung wird dieses Vorhaben aus dem »360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft« fördern. Und auch ganz praktisch wird das Nationaltheater noch zugänglicher: In Zukunft können Sie mit Ihrer Theaterkarte den öffentlichen Nahverkehr von VRN und RNV nutzen; so kommen Sie bequem und umweltfreundlich ins Theater und wieder nach Hause.


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Inhalt

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Seitentitel

Anleitung zu den QR-Codes

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Unter allen Wiederaufnahmen finden Sie einen QR-Code, über den Sie zum Trailer des Stücks auf Youtube bzw. zu weiteren Stückinformationen auf unserer Website gelangen. Hier erklären wir, wie das funktioniert. A  >  Voraussetzung ist ein Smart­phone neuerer Generation, in dem die QR-Code-App automatisch in die Kamerafunktion des Smartphones integriert ist. Probieren Sie es aus! B >  Aktivieren Sie die Kamera Ihres Smartphones. C >  Halten Sie die Kamera in einem Abstand von etwa zehn

D Zentimetern über den QR-Code, als wollten Sie diesen fotografieren. Die Kamera erkennt den QR-Code und stellt scharf. D >  In dem Moment, da die Kamera den QR-Code erkannt hat, erscheint am oberen Rand des ­Kamerafensters ein Link. Wenn Sie auf diesen Link tippen, werden Sie automatisch auf die betreffende Website geleitet. E >  Sollte der Link nicht erscheinen, kann es sein, dass Ihre Smartphone-­Kamera noch nicht mit diesem Service ausgestattet ist. In diesem Fall laden Sie sich bitte in Ihrem App-Store eine entsprechende QR-Code-App herunter.

B

C www.nationaltheater.de

E A


Oper 18 Premieren 24 Wiederaufnahmen 42  Reihen 47  Festliche Opernabende 52  Mannheimer Sommer 54 Akademiekonzerte 56

3.

Schauspiel 58 Premieren 62 Wiederaufnahmen 90 Hausautorin Sivan Ben Yishai 96 »Supranationaltheater Frauheim« 98  Extras Schauspiel 100  Mannheimer Stadtensemble 102  Extras Mannheimer Stadtensemble 105

4.

Tanz 106 Premieren 110 Wiederaufnahmen 122  Apropos 123

5.

Junges Nationaltheater 124  40 Jahre Junges NTM 128  JOIN: diverse storytelling 129 Premieren 130 Wiederaufnahmen 144 Extras 151  Kunst & Vermittlung 153

6.

NTM Extras 156  Mitmachen 157  Veranstaltungen 158

7.

Service 160  Mitarbeiter 162  Partner & Förderer 168 Abonnements 172  Preise 190  Schüler & Studierende 193  Ihr Theaterabend 195  Ihr Hotelbesuch 197  Anreise 199  Saalpläne 200  Impressum 203

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2.

Inhaltsverzeichnis

Generalsanierung 6  360°– Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft 14 Premierenübersicht aller Sparten 16

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1.


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Generalsanierung

Die Generalsanierung

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Generalsanierung

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Who is who? Ein Blick hinter die Kulissen

Generalsanierung

Marcus Augsburger, Marco Spies, Uwe Füchtenkordt und Christian Hauss

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In der Geschäftsstelle General­ sanierung betreuen die Architekten Marcus Augsburger, Marco Spies, Uwe Füchtenkordt und Christian Hauss die Generalsanierung des National­ theaters, den Umbau des Probezentrums in Neckarau, den Neubau eines Zentrallagers und sind an der Konzeption der Ersatzspielstätten beteiligt. Marcus Augsburger kümmert sich in enger Abstimmung mit unserem Geschäftsführenden Intendanten Marc Stefan

Sickel um alle projektbezogenen Themenstellungen mit Schwerpunkt der Steuerung der Planungen zur Generalsanierung des Spielhauses. Unterstützt wird er dabei von Marco Spies, der zunächst das Teilprojekt Probezentrum betreut hat und sich ab sofort verstärkt dem Hauptprojekt Generalsanierung des Spielhauses widmet. Christian Hauss ist der Projektleiter für den Neubau des NTM-Zentrallagers; Uwe Füchtenkordt übernimmt ab sofort die Projektleitung und -steuerung der Umbaumaßnahme des Probezentrums in Neckarau. Die Planungen dafür laufen bereits auf Hochtouren, dort wird schon in den kommenden Monaten mit den Arbeiten begonnen. In Folge der Schließ­ zeit des Nationaltheaters werden Werkstätten und Lager für Requisite und Maske

sowie Büros für die Abteilungen Beleuchtung, Requisite, Veranstaltungstechnik etc. im Probezentrum eingerichtet. Dazu erhalten Chor und Orchester dort adäquate Proberäume. All diese Maßnahmen gilt es, auf die Betriebszeiten des Probezentrums abzustimmen, um die Belastungen des Probenbetriebs so gering wie möglich zu halten.

Andreas Schmucker und Team Das Architekturbüro Schmucker und Partner Planungsgesellschaft mbH ist mit den interdisziplinären Planungsleistungen für die Sanierung des Spielhauses am Goethe-


Unsere langjährige Leiterin der Beleuchtungsabteilung ist die Frau hinter den Kulissen, die mit ihrem Team Abend für Abend dafür sorgt, dass unsere Schauspieler, Sänger, Tänzer und Choristen nicht nur im richtigen Licht stehen, sondern die Vorstellungen zu atmos­phärischen Erlebnissen werden lassen. Welche Beleuchtungsanlage braucht das Nationaltheater nach der Generalsanierung und wie bekommen wir die Spielstätten der Interimszeit ansprechend

Walter Mäcken Der ehemalige Technische Direktor des NTM und langjährige Abteilungs­ leiter beim SWR ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Theater- und Ausstattungssanierung. Dass er darüber hinaus aus seiner früheren Tätigkeit am Nationaltheater das Gebäude von den hintersten Ecken des Bunkers bis in die luftigen Höhen der beiden Bühnentürme kennt, ist ein Glücksfall für das NTM. Für die erste Teilsanierungsphase in den Jahren 1992 bis 1994 legte er gemeinsam mit dem Planungsbüro Gerling den Grund­stein für eine Generalsanierung. Als externer Fachplaner betreute er 1990 bis 1991 den Neubau der Interimspielstätte für das Schauspiel auf dem Maimarktgelände Mannheim. Beim SWR war er für seine Fachabteilung mit zahlreichen baulichen Maßnahmen betraut. Besonders zu erwähnen ist der seinerzeit entstandene Neubau »Haus der Produktion« mit den Bereichen Produktionsleitung für Film und Unterhaltung, Ausstattung, Werkstätten, Kostüm, Maske und Grafik-Design. Am NTM steht er der Geschäftsstelle Generalsanierung als externer Berater mit Rat und Tat zur Seite und bringt seine ganze berufliche Erfahrung der Theaterund Rundfunkbranche mit ein.

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Unser Technischer Direktor Harald Frings und sein Assistent Christian Wittmann sind die Experten für die Modernisierung der Bühnentechnik und verantwortlich für die Optimierung der technischen und logis­tischen Abläufe im Theater­betrieb. Beide sind für die Formulierung der Nutzerbedarfe

Nicole Berry

beleuchtet? Für diese Themen ist Nicole Berry verantwortlich.

Generalsanierung

Harald Frings und Christian Wittmann

seitens des NTM federführend. Welche Anforderungen der verschiedenen Gewerke müssen beachtet werden, damit nach der Sanierung der Spielbetrieb mit neuer Technik reibungslos und noch effizienter gestaltet werden kann? Was muss beachtet werden, damit unsere Drehbühne im Opernhaus wieder einwandfrei läuft, werden demnächst dort auch alle Zugstangen im Bühnenturm elektrisch sein und wird es im Schauspiel auch wieder intimere Zuschau­ersituationen in Form von Kammerspielen geben, sodass unsere Regisseurinnen und Regisseure noch effektvoller inszenieren können? Wieviel Digitalisierung und Funk­technik hält im Theater Einzug, und wo spielen wir eigentlich in der Interimszeit Theater? Das sind die Themenfelder von Harald Frings und Christian Wittmann.

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platz und dem im Vorfeld erforderlichen Umbau des Probezentrums Neckarau beauftragt. Nach dem im Dezember 2018 durch den Gemeinderat der Stadt Mannheim erfolgten Maßnahme­beschluss erarbeitet das Büro Schmucker und Partner derzeit die Genehmi­gungsplanung für das Spielhaus, die im Mai 2019 eingereicht wird. Parallel dazu erstellt das interdiszi­plinäre Planungsteam jeweils ein detailliertes Raum­ buch für Spielhaus und Probe­ zentrum, welche durch das NTM qualitätsgesichert werden. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht, denn in diesem Planungsabschnitt werden die Nutzerbedarfe final defi­niert und deren Umsetzung festgeschrieben. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die ersten Baumaßnahmen am Probezentrum, welche bereits im Juni 2019 – bei laufendem Betrieb – beginnen werden.


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Cora Maria Malik und Mareike Nebel

Generalsanierung

Die Zusammenarbeit mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft verstehen wir als Netzwerkarbeit, als Kooperation auf Augenhöhe, von der beide Seiten langfristig profitieren. Viele Projekte können nur durch eine vielschichtige Förderstruktur durch Bund, Land, Kommune und Stiftungen, Unternehmen sowie private Förderungen realisiert werden. Derzeit erarbeiten wir eine umfassende FundraisingKampagne zur Generalsanierung, die potentielle Förderer und Unterstützer des NTM anspricht, alle Bürger der Stadt Mannheim einbezieht und Kooperationen mit Partnern eingeht. Mit einem breiten Engagement können wir dieses zukunftsorientierte Vorhaben umsetzen und stärken das NTM als Kulturdenkmal der Stadt Mannheim und eine der bedeu­ tendsten Bühnen Deutschlands.

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Wolfgang Dürnberger Wolfgang Dürnberger ist seit Beginn der Spielzeit 2018/19 als Chefdisponent des Schauspiels tätig und für die Planung der Vorstellungen, Proben und

Produktionszeiträume verantwortlich. Kurzfristig gilt es, vorbereitende Maßnahmen für die Sanierung in die Planung einzuarbeiten, zum Beispiel wenn die Probebühnen deshalb nicht zur Verfügung stehen. Mittelfristig müssen Stücke so vorgeplant werden, dass man sie in die Interimsspielstätte nach Franklin mitnehmen kann. Wie werden die Premieren im Jahr des Auszugs terminiert? Welche Voraussetzungen braucht es, um einen Repertoirebetrieb in Franklin umsetzen zu können?

Alexander Grün

Alexander Grün ist ab der Spielzeit 2019/20 neuer Chefdisponent der Oper. Die anstehende Generalsanierung des Spielhauses stellt insbesondere die Opernsparte vor große Herausforde­ rungen: Welche Interims­ spielstätten wird es geben? Welche Neuinszenierungen und Wiederaufnahmen werden dort möglich sein? Wo werden Chor und Orchester proben? Neben der Terminierung von Wiederaufnahmen und Premieren koordiniert Alexander Grün dann das tägliche »Wer? Wo? Wann?« für Solisten, Chöre und das Orchester.


Wie lange wird die Sanierung dauern? Das Architekturbüro Schmucker und Partner als interdisziplinärer Generalplaner geht derzeit von einer Dauer von mindestens vier Jahren aus.

Wer trägt die Kosten? Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung am 5. Juli 2018 mittels eines Beschlusses des Haushaltsplanes 2018 Bundesmittel im Kulturkapitel des Haushaltsplanes für eine Sanierung des Nationaltheaters Mannheim in Höhe von 80 Millionen Euro als Zuschuss vorgesehen und entsprechende Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre veranschlagt. Mit dem Beschluss der Haushaltskommission im Oktober 2018 hat auch das Land Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von 40 Millionen Euro zur Generalsanierung als Verpflichtungsermächtigung im Nachtragshaushalt berücksichtigt. Daraufhin hat der Gemeinderat der Stadt Mannheim am 18. Dezember 2018 die Ausfinanzierung der investiven Maßnahmen mit insgesamt ca. 240 Millionen Euro (ohne Ersatzspielstätten) beschlossen. Welche Modernisierungen sind erforderlich? Mit der spätestens ab dem Jahr 2022 notwendi­ gen Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim soll ein aus Sicht des Baurechts, der Arbeits- und Betriebssicherheit, des Brandschutzes, des Denkmalschutzes und des Spielbetriebes funktionstüchtiges und modernes Theatergebäude hergestellt werden. Dabei soll das Haus durch die Behebung brandschutztechnischer, bauphysikalischer, akustischer und statisch-konstruktiver Mängel in der Substanz wieder in einen technisch und baurechtlich einwandfreien Zustand versetzt werden. Bei den im Spielhaus zwingend zu sanierenden haus­ technischen und bühnentechnischen

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Wie hoch sind die veranschlagten Kosten? Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat bereits in seiner Sitzung am 24. Juli 2018 im Grundsatz entschieden, dass das Nationaltheater Mannheim mit einem Kostenrahmen von 200 Millionen Euro brutto generalsaniert werden soll. Die Summe entspricht der Kostenberechnung des interdisziplinären Planungsteams unter der Leitung des Mannheimer Architekturbüros Schmucker und Partner, die im Mai 2018 vorgelegt worden war. Hinzu kommen die Kosten für die im Vorfeld der Sanierung herzustellenden Infrastrukturinvestitionen (Umbau Probezentrum Neckarau und Neubau Zentrallager) mit einem geschätzten Kostenvolumen von 40 Mio. Euro brutto. Für die Maßnahme »Generalsanie­ rung Nationaltheater Mannheim inkl. Infrastruktur­investitionen« wird somit aktuell von einem

Kostenrahmen i.H. von ca. 240 Millionen Euro brutto ausgegangen (ohne Ersatzspielstätten).

Generalsanierung

Ab wann wird der Spielbetrieb am Goetheplatz sanierungsbedingt eingestellt? Die Maßnahmegenehmigung zur Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim wurde vom Gemeinderat in öffentlicher Sitzung am 18. Dezember 2018 beschlossen. Der Bauantrag zur Generalsanierung des Spielhauses am Goetheplatz wird aktuell durch das Architekturbüro Schmucker und Partner erstellt und soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2019 eingereicht werden. Die baurechtliche Genehmi­ gung zum weiteren Betrieb des Spielhauses NTM ist final bis zum 31. Dezember 2022 befristet.

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Fragen und Antworten zur Generalsanierung


Spielzeitheft 2019 / 20 Generalsanierung

Die Architekten Marcus Augsburger, Marco Spies, Uwe Füchtenkordt und Christian Hauss betreuen die Generalsanierung des Nationaltheaters.

Das neue Theatercafé bietet viel bessere Möglich­keiten für das gastro­nomische Angebot.

Anlagen des Theaterbetriebs sind vorrangig technisch-wirtschaftliche Aspekte und die Nutzerfreundlichkeit zu beachten. Zusätzlich soll durch eine Optimierung der innerbetrieblichen Raumorganisation eine Beseitigung der infrastrukturellen, betrieblichen und sicherheits­technischen Defizite erfolgen. In welcher Weise wird der Innenraum der Spielhäuser verändert? Das gesamte Gebäude und die meisten techni­schen Anlagen sind seit über 60 Jahren im Dauerbetrieb und benötigen zwingend eine umfassende bauliche Ertüchtigung und Modernisierung. Die Foyers und die Zuschauersäle bedürfen dabei einer grundlegenden und denkmalgerechten Sanierung – die vorhandenen Materialien sind verbraucht, mittlerweile un­ hygienisch und teilweise nicht mehr zulässig. Insgesamt werden fast alle sichtbaren Oberflächen (Wände/Decken/Böden) denkmalrechtlich überarbeitet oder im Kontext des Bestands erneuert.­ 14

Welche für das Publikum sichtbaren baulichen Veränderungen wird es geben? Durch behutsam geplante Ergänzungen und Veränderungen wird eine Verbesserung der Angebote für die Besucher erzielt und die Atmosphäre und Anziehungskraft des Theaters insgesamt gesteigert. Durch eine ganztägige Zugänglichkeit des Unteren Foyers wird der Entwurfsgedanke eines transparenten und offenen Gebäudes spürbar vertieft. Durch die

geplante Öffnung des Foyers in den Stadtraum soll die Bevölkerung zum Verweilen eingeladen werden, das Theater als identitätsstiftender Ort in der Öffentlichkeit bekannter gemacht und eine lokale, zielgruppenspezifische Kulturvermittlung und -teilhabe sowie eine Vernetzung mit sozialen und interkulturellen Initiativen ermöglicht werden. Hierfür werden die Theater­ kasse und das Abobüro in das Untere Foyer verlagert. Dadurch wird es möglich, den Eingangs­ pavillon und den Vorplatz mit einer attraktiven Gastronomie auszustatten, die zum Verweilen einlädt. Das Obere Foyer im Opernhaus wird klimatisiert sein. Auch das frühere Obere Foyer des Schauspielhauses wird wieder für die Besucher zugänglich gemacht werden. So werden hier zukünftig Veranstaltungen im kleinen Format stattfinden können. Das Opernhaus und insbesondere das Schauspielhaus werden, in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz, gestalterisch überarbeitet, hierzu zählt auch die neue Bestuhlung in beiden Häusern. Die Überarbeitung wird sich besonders im Schauspielhaus in einer wahrnehmbaren Verbesserung der Akustik bemerkbar machen. Die Qualität der Veranstaltungen wird sich für die Besucher insgesamt erhöhen. Auch der Aufenthalt für mobilitätseingeschränkte Besucher im NTM wird sich in Zukunft leichter gestalten lassen. Nicht zuletzt wird natürlich auch der Vorplatz saniert und neu gestaltet werden. Besonders im Zusammenspiel mit der Platzgestaltung wird das sanierte Theater wieder als strahlender Stadtbaustein in Erscheinung treten.


Spielzeitheft 2019 / 20 Generalsanierung

So wird der Saal des Opernhauses nach der Generalsanierung aussehen.

Welche Ausweichspielstätten wird es während der Sanierungszeit geben? Schauspiel und Tanz: Ein ehemaliges Kino auf dem Franklin-Gelände wird während der Generalsanierung zur Bühne für Schauspiel und die Tonbandabende des Tanzes. Im Studio Werkhaus geht der Spielbetrieb während der General­ sanierung wie gehabt mit dem Schauspiel weiter. Auch kleinere Veranstaltungsformate in der Lobby Werkhaus oder im Casino werden weiterhin an diesen Orten stattfinden. Oper und Tanz: Der komplexeste Teil der Aus­ lagerung betrifft die Oper. Fix ist dabei, dass zwei Neuinszenierungen im Rokoko-Theater Schwetzingen gespielt werden. In weiterer Abklärung sind als Spielstätten im Moment der Pfalzbau Ludwigshafen, der Musensaal des Rosengartens sowie eine zentrale Hauptspielstätte in Mannheim.

Kann die bisherige Abonnementsstruktur bestehen bleiben? Die Ersatzspielstätten werden ausreichend Platz­ kapazität haben, um die Abos weiter zu führen.

Homepage: Auf der Website des Nationaltheaters finden Sie neu den Bereich »Sanierung«, der Ihnen aktuelle Informationen und Einblicke zum Stand der Sanierung im Allgemeinen, zur Interimszeit und zu aktuellen Veranstaltungen rund um die Generalsanierung gibt. Newsletter: Mit unserem Newsletter sind Sie neben dem Programm des NTM auch immer bestens über die aktuellen Themen der Generalsanierung informiert. Melden Sie sich hierzu auf unserer Homepage für den Newsletter »NTM – Infos aller Sparten« an, dann erhalten Sie diesen alle zwei Wochen direkt in Ihr Postfach. Mannheimer Morgen: Der »Mannheimer Morgen« als unser Medienpartner berichtet tagesaktuell in Print und online auf morgenweb.de über die Entwicklungen rund um die Generalsanierung des Nationaltheaters. Veranstaltungen: Im Rahmen der öffentlichen Führungen durch das NTM erfahren Sie in Zukunft u. a. Aktuelles zum Stand der Sanierung des Nationaltheaters (siehe S. 191). Über Podiumsdiskussionen und weitere Veranstaltungen informieren wir Sie in unserem Monatsprogramm und auf unserer Website. Freuen Sie sich auch auf Programmpunkte zum Thema Generalsanie­ rung am Tag des offenen Denkmals am So, 08.09.2019 und im Rahmen des Theaterfests am Sa, 14.09.2019.

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Junges Nationaltheater: Die Spielstätten des Jungen Nationaltheaters in der Alten Feuer­ wache bleiben während der Generalsanierung wie gehabt bestehen.

Wo kann ich mich informieren?


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Vielfalt als Chance Wie sich das Nationaltheater Mannheim auf die Stadtgesellschaft von morgen vorbereitet

360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft 16

Deutschland ist ein Einwanderungsland, und an kaum einem Ort ist das so sichtbar wie in Mannheim. Das liegt schon in der Geschichte unserer Stadt begründet: Den Aufschwung zur bedeutenden Hafen- und Handelsstadt hat Mannheim einer fortschrittlichen Einwanderungs­ politik im 17. Jahrhundert zu verdanken, die Menschen jeder Nationalität und jeder Konfession willkommen hieß. Heute leben Menschen aus 167 Nationen in Mannheim. Sie prägen das Gesicht und das Leben der Stadt und erheben Anspruch auf kulturelle Teilhabe. Diese Teilhabe ist die unverzichtbare Grundlage für das Gelingen von Gesellschaft. Das Nationaltheater als eine der wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt und der gesamten Region Rhein-Neckar und als ältestes von der Bürgerschaft selbst getragenes Theater Deutschlands will und muss dieser Tatsache Rechnung tragen. Ein attraktives und vielfältiges Theaterangebot für eine vielfältige Gesellschaft – das ist für uns eine wichtige Zukunftsaufgabe. Wie wollen wir künftig in Mannheim zusammenleben? Welche Rolle spielen dabei unsere verschiedenen Biografien, unsere geografischen, ethnischen oder religiösen


360° 360° – – Fonds Fonds für für Kulturen Kulturen der der neuen neuen Stadtgesellschaft Stadtgesellschaft 17

Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadt­ gesellschaft

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Hintergründe und Erfahrungen, unsere verschiedenen kulturellen Bedürfnisse und Vorlieben? Wie lassen sich die Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft als Chance begreifen? Diesen Fragen werden wir uns in den kommenden Jahren verstärkt widmen. Als eine unter wenigen Kulturinstitutio­ nen wurde das NTM für das Förderprogramm »360°– Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft« der Kultur­ stiftung des Bundes ausgewählt. Wir empfinden diese Förderung als Anerkennung unserer bisherigen Arbeit, aber auch als Ansporn, noch stärker als bisher als ein Theater für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt wahrgenommen zu werden. Besondere Bedeutung gewinnt diese Aufgabe vor dem Hintergrund der anstehenden Generalsanierung des Nationaltheaters. Wir werden über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet und in der Region Theater spielen, neue Partnerschaften eingehen, neues Publikum gewinnen und zugleich für unsere langjährigen Zuschauerinnen und Zuschauer attraktiv bleiben. Die Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes trägt dazu bei, uns programmatisch, aber auch personell weiterzuentwickeln und gemeinsam mit Ihnen, unserem Publikum, herauszufinden, welchen Stellenwert das Theater in unserer Stadt in der Zukunft haben wird.


Spielzeitheft 2019 / 20 Premierenübersicht

O   S  T  J

= Oper = Schauspiel = Tanz = Junges NTM

O+S+T+J Theaterfest Sa, 14. September 2019 J 4+ Hier kommt keiner durch nach dem Bilderbuch von Isabel Minhós Martins, Bernardo P. Carvalho Mi, 25. September 2019 Saal Junges NTM S Liebe / Eine argumentative Übung Teil 1 von Sivan Ben Yishai Uraufführung Do, 26. September 2019 Studio Werkhaus S Die Orestie von Aischylos Fr, 27. September 2019 Schauspielhaus J Wir feiern Geburtstag! 40 Jahre Junges Nationaltheater Fr, 27. & Sa, 28. September 2019 Junges NTM S Warten auf Godot von Samuel Beckett Sa, 19. Oktober 2019 Schauspielhaus O Peter Grimes Oper von Benjamin Britten So, 3. November 2019 Opernhaus

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S Drüben und Drüben Theaterspaziergang durch die Neckarstadt Ost und West nach dem Roman von David Wagner und Jochen Schmidt Mannheimer Stadtensemble Uraufführung Do, 7. November 2019 Stadtraum & Studio Werkhaus

T Dorian Tanzstück von Felix Landerer nach Oscar Wilde Uraufführung Fr, 15. November 2019 Opernhaus S Warum läuft Herr R. Amok? & Die Sehnsucht der Veronika Voss von Rainer Werner Fassbinder Do, 28. November 2019 Studio Werkhaus S Die Möwe Komödie von Anton Tschechow Fr, 29. November 2019 Schauspielhaus J 8+ Familie auf Bestellung Eine Komödie von Holger Schober Uraufführung | Auftragswerk Sa, 30. November 2019 Saal Junges NTM O Carmen Oper von Georges Bizet Sa, 7. Dezember 2019 Opernhaus S Ellbogen nach dem Roman von Fatma Aydemir Sa, 18. Januar 2020 Schauspielhaus J 2+ Matsch Uraufführung Sa, 25. Januar 2020 Studio Feuerwache O Don Pasquale Komische Oper von Gaetano Donizetti Fr, 31. Januar 2020 Opernhaus S Hundeherz nach der Erzählung von Michail Bulgakow Januar 2020 Studio Werkhaus


T Next Paradise Choreografien von Frank Fannar Pedersen, Erion Kruja, Taulant Shehu und Stephan Thoss Uraufführung Sa, 15. Februar 2020 Schauspielhaus O Phantome der Oper Eine Revue aus 400 Jahren Oper Sa, 29. Februar 2020 Opernhaus S Siebenundzwanzig Jahre Ein Klimarequiem Uraufführung Sa, 14. März 2020 Schauspielhaus S Menschenfeind / Triumph der Liebe von Soeren Voima nach Molière und Pierre Carlet de Marivaux Fr, 27. März 2020 Schauspielhaus

S Sex – Die wahre Geschichte Show von Daniel Cremer nach dem Buch von Christopher Ryan und Cacilda Jethá Uraufführung März 2020 Studio Werkhaus

J 15+ Qingdao Uraufführung So, 19. April 2020 Saal Junges NTM T Beschwörung – Le Sacre du Printemps Zweiteiliger Tanzabend von Stephan Thoss Do, 30. April 2020 Opernhaus S Wir sind so frei Interaktive Stadtrundfahrt Mannheimer Stadtensemble Uraufführung April 2020 Stadtraum und Studio Werkhaus S Meine geniale Freundin – Teil 2 nach den Romanen von Elena Ferrante Deutschsprachige Erstaufführung Sa, 16. Mai 2020 Schauspielhaus J 5+ Insekten Uraufführung So, 17. Mai 2020 Studio Feuerwache O Beatrice di Tenda Oper von Vincenzo Bellini Konzertante Aufführung Do, 28. Mai 2020 Opernhaus

S Krankheit oder moderne Frauen von Elfriede Jelinek Fr, 29. Mai 2020 Schauspielhaus T Choreografische Werkstatt Choreografien von Ensemblemitgliedern des NTM Tanz Uraufführungen Ende Mai 2020 NTM Tanzhaus Käfertal O Tristan und Isolde Oper von Richard Wagner So, 14. Juni 2020 Opernhaus O Dark Spring Song-Oper von Hans Thomalla Uraufführung So, 21. Juni 2020 Schauspielhaus S King Kong Theaterabend über einen Mythos Juni 2020 Studio Werkhaus J 6+ Kein Blatt vorm Mund Uraufführung Juni / Juli 2020 Junges NTM T Horizonte Choreografien von Mattia Russo und Antonio de Rosa (Kor’sia) und Jeroen Verbruggen Uraufführungen Sa, 4. Juli 2020 Schauspielhaus O Die Entführung aus dem Serail Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart Sa, 11. Juli 2020 Opernhaus

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O Hippolyte et Aricie Barockoper von Jean-Philippe Rameau So, 29. März 2020 Opernhaus

12+ Der Sommer, als ich unsterblich war von Kornelius Heidebrecht und Jana Heinicke Uraufführung | Auftragswerk März 2020 Studio Werkhaus

Premierenübersicht

J JOIN: diverse storytelling Eine künstlerische Forschungsresidenz von und mit Wera Mahne Mo, 10. – Fr, 28. Februar 2020 Junges NTM

J

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S Ein neues Stück von Enis Maci Uraufführung | Auftragswerk Januar 2020 Studio Werkhaus


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unsere Gegenwart zeigt sich zwiespältig. Auf der einen Seite zeigt der Populismus seine Fratze, auf der anderen Seite gewinnen emanzipatorische Bewegungen Zuwachs und neuen Schwung. Während die einen nationale Identität zu ihrem Götzen machen, kämpfen andere für diejenigen, denen diese Identität nicht zugestanden wird. Der Ton wird schärfer, die Stimmung ist angespannt. In der Oper dagegen, so könnte man sagen, ist man schon immer einen Schritt weiter: Aus allen Nationen, Sprachund Kulturräumen kommen unsere Sängerinnen und Sänger. Gebrochene Helden, starke Frauen, in Sopranlage singen­de Männer, Frauen in Hosenrollen verkörpern sie auf der Bühne – »Cross Gender Acting« pur, sozusagen. Geschlechterparität herrscht im Ensemble und auch im Regiefach haben wir in dieser Saison wieder Gleichstand. Alles gut also in der Oper? – Das sicher nicht, aber tat­ säch­lich hat diese üppige, ausufernde Kunstform einen humanistischen Kern. Nichts Menschliches – könnte man mit Terenz sagen – nichts Menschliches ist ihr fremd. Und das gilt für alle ihre Figuren, von Carmen bis Tristan und von Peter Grimes bis zu Phädra in Rameaus großer Operntragödie.

Oper Vorwort

Liebes Publikum,

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Albrecht Puhlmann Intendant Oper


Oper Premierenübersicht

01 Premieren

Peter Grimes Oper von Benjamin Britten Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Markus Dietz So, 3. November 2019

Beatrice di Tenda Oper von Vincenzo Bellini Konzertante Aufführung Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Do, 28. Mai 2020

Carmen Oper von Georges Bizet Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Yona Kim Sa, 7. Dezember 2019

Tristan und Isolde Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Luise Kautz So, 14. Juni 2020

Don Pasquale Komische Oper von Gaetano Donizetti Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Regie: Cordula Däuper Fr, 31. Januar 2020

Dark Spring Song-Oper von Hans Thomalla Uraufführung im Schauspielhaus Musikalische Leitung: Alan Pierson Regie: Barbora Horáková Joly So, 21. Juni 2020

Phantome der Oper Eine Revue aus 400 Jahren Oper Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Philipp Stölzl Sa, 29. Februar 2020

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Hippolyte et Aricie Barockoper von Jean-Philippe Rameau Musikalische Leitung: Bernhard Forck Regie: Lorenzo Fioroni So, 29. März 2020

Die Entführung aus dem Serail Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart im Rahmen des Mannheimer Sommers 2020 Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Luk Perceval Sa, 11. Juli 2020


Die Frau ohne Schatten Richard Strauss Das Mannheimer Repertoire 2007 Do, 3. Oktober 2019 Der Liebestrank Gaetano Donizetti Das Mannheimer Repertoire 2004 So, 6. Oktober 2019 Salome Richard Strauss Das Mannheimer Repertoire 2006 So, 24. November 2019 Der Ring an einem Abend Richard Wagner / Loriot Das Mannheimer Repertoire 1992 Sa, 14. Dezember 2019 Hänsel und Gretel Engelbert Humperdinck Das Mannheimer Repertoire 1970 Sa, 21. Dezember 2019 Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach Das Mannheimer Repertoire 2019 Di, 31. Dezember 2019 Der Rosenkavalier Richard Strauss Das Mannheimer Repertoire 1997 Sa, 11. Januar 2020

Norma Vincenzo Bellini Das Mannheimer Repertoire 2017 So, 8. März 2020

Parsifal Richard Wagner Das Mannheimer Repertoire 1957 Fr, 10. April 2020 Otello Giuseppe Verdi Das Mannheimer Repertoire 1997 So, 12. April 2020 Figaros Hochzeit Wolfgang Amadeus Mozart Das Mannheimer Repertoire 2005 Sa, 16. Mai 2020 Siegfried Richard Wagner Das Mannheimer Repertoire 2012 So, 26. Juli 2020

Mannheimer Sommer 2020 Musik und Theater von Mozart bis heute Do, 9. – So, 19. Juli 2020 Musiksalon Klassik, Jazz, Lied und Weltmusik in Salonatmosphäre ALPHABET

Oper für alle – das Programm für Einsteiger und Kenner Strauss-Tage vom Konzert bis zur großen Oper Sa, 11. – Di, 21. Januar 2020 Silvester »Geschöpfe der Unterwelt« – Die große Silvesterfeier am NTM Neujahrskonzert Mi, 1. Januar 2020 Festliche Opernabende Internationale Opernstars in Mannheimer Produktionen Familienkonzerte Komponistenporträts und szenische Konzerte für die ganze Familie Kammerakademien Historische Aufführungspraxis mit dem Nationaltheater-Orchester Einführungen, Matineen und Soireen Alles über Premieren und Repertoire in der Alphabet-Lounge Café Concerte Salonmusik am Nachmittag

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La bohème Giacomo Puccini Das Mannheimer Repertoire 1974 Do, 6. Februar 2020

Blues Brothers nach der Filmkomödie von John Landis Das Mannheimer Repertoire 2014 Sa, 4. April 2020

Wiederaufnahmenübersicht, Festival & Reihen

Il trovatore Giuseppe Verdi Das Mannheimer Repertoire 2019 So, 15. September 2019

03  Festival & Reihen

Oper

02 Wiederaufnahmen


Spielzeitheft 2019 / 20 Oper Essay Seitentitel

»Wer sich selbst und Andre kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Occident Sind nicht mehr zu trennen. Sinnig zwischen beiden Welten Sich zu wiegen lass’ ich gelten; Also zwischen Ost und Westen Sich bewegen, sei’s zum Besten!«

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J. W. von Goethe: »West-östlicher Divan«


von Jan Dvo ák

Im Jahr 2020 wird der ganz normale Sommer wieder zu einem »Mannheimer Sommer«. Die zweite Ausgabe des Festivals denkt Mozart und die Aufklärung bis in eine multikulturell geprägte Gegenwart weiter. Ausgehend von der »Entführung aus dem Serail« soll das Verhältnis der europäischen Kunstform Oper zum Orient untersucht werden. Ein Verhältnis? Aber gibt es das denn überhaupt?

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Ja – denn wir leben in einem transkulturellen Raum von Orient und Okzident, der über Jahrhunderte nicht nur durch Konkurrenz und Krieg, sondern ebenso durch Austausch und Bewunderung geprägt wurde. In der Epoche des Nationalismus in Vergessenheit geraten, wird dieses Wissen in einer globalisierten Gegenwart von entscheidender Bedeutung für die Rekon­ struktion unserer gemeinsamen Geschichte. Natürlich wurde diese Geschichte seit der Niederlage des Osmanischen Reiches vor Wien 1683 zunehmend vom Macht- und Überlegenheitsanspruch Europas geprägt. Aufklärung heißt hier: Die gemeinsame Wurzel muss erst freigelegt werden, damit man sie in die Zukunft fortschreiben kann. Schauen wir also zurück. Die Geschichte von Orient und Okzident beginnt im alten Griechenland mit seinen asiatischen Kolonien, Dareios und den Perserkriegen, Alexanders Eroberungen und dem Römischen Reich, das schließlich halb Europa, Afrika und Asien umfasste. Die im Laufe dieser tausendjährigen Prozesse entstandene mittelmeerische Hochkultur kolonisierte auch den nordeuropäischen Raum und brachte die alten Germanen unter ihren Einfluss. Während aber im Westen nach dem Untergang Westroms mittelalterliche Dunkelheit ausbrach, führte das »goldene Zeitalter des Islam« vom 8. bis 13. Jahrhundert das Erbe der Antike fort.

Das osmanische Reich wurde mit der Eroberung Ostroms auch offiziell Nachfolger des Imperium Romanum. Kunst und Wissenschaft brachten Namen wie Averroës, Avicenna, Rumi oder Hafis hervor und beeinflussten die europäische Geschichte maßgeblich – zumal Teile Europas von Serbien und Ungarn bis zur Spanischen Halb­ insel erobert wurden. Einen Spiegel dieser Geschichte bildet die Oper, die sich von jeher mit »orientalischen« Themen beschäftigt hat. Zugleich wurde ein reiches Instrumentarium integriert: von der Laute bis zur Pfeife, vom Becken bis zur Großen Trommel. Am bekanntesten sind Mozarts orientalische Ausflüge, die »Entführung«, die »Zauberflöte«, der »Türkische Marsch«; allerdings wurden allein in der Zeit von 1780 bis 1850 mehr als 250 orientalische Stoffe auf die Bühne gebracht. Entsprachen diese Stücke einst dem Reflektions­ stand der damaligen Gesellschaften, so unan­ gemessen wirken sie oft aus heutiger Perspektive. Denn auch die Oper kann nicht mehr die veränderte Situation der multikulturellen Gegenwart ignorieren, in der es nicht um phantastische Fremde aus dem Morgenland geht, sondern um Mitbürger von Nebenan. Und genau hier setzt der »Mannheimer Sommer« an. Zentrum des Festivals ist die Neufassung und -inszenierung von Mozarts Singspiel »Die Entführung aus dem Serail« durch Aslı Erdo an und Luk Perceval. Diese Oper, die wie kaum eine andere Orientkritik und -bewunderung zusammenbringt, wird in einer neuen Dialogfassung gespielt. Aslı Erdo an, die große türkische Romanautorin und Oppositionelle, ist durch ihre zeitweilige Verhaftung zur Symbolfigur für die Meinungsfreiheit in der Türkei geworden. Die Aufklärung, sagt Erdo an, sei ein unabgeschlossenes Projekt, ein Projekt, das sich in Spuren in Oper oder Ballett wiederfinde. Was man besonders dann bemerke, wenn diese verboten würden. »Man muss den Glauben immer in sich lebendig halten, dass man die Welt verändern kann, wenigstens die Welt in uns selbst«, meint sie. »Denn warum sollen wir sonst leben, warum sollen wir dann schreiben?« – Ein Satz, den wir getrost aus der Literatur auf Musik und Theater übertragen können. Und der im Übrigen für Morgen- wie Abendland gilt.

Oper Essay

Orient und Oper


Oper Premieren

Peter Grimes Oper von Benjamin Britten

Asozialer Fischer besorgt sich Jungs aus dem Armenhaus und treibt sie durch Sklavenarbeit in den Tod – so oder ähnlich würde der Boulevard »Peter Grimes« zur Schlagzeile zusammenfassen. Was Benjamin Britten aus dieser Geschichte aus einem armseligen Fischerdorf an der englischen Ostküste macht, ist allerdings weit mehr. In seiner ersten Oper aus dem Jahr 1945 gelingt es dem englischen Komponisten, eine ganze Welt zu erschaffen mit all ihren Gegensätzen und Widersprüchlichkeiten: das kleine Städtchen Borough, den Außenseiter Peter Grimes, der von seinem Aufstieg träumt, die Lehrerin Ellen, die bis zuletzt zu ihm hält, die Ignoranz und Bigotterie der Gesellschaft. Sein Protagonist ist brutal und verletzlich, schuldig und diskriminiert zugleich. Dass Regisseur Markus Dietz ursprünglich Schauspieler war, ist eine gute Voraussetzung für die Gestaltung solch einer schwierigen Charakterstudie. Nachdem er am Nationaltheater bereits »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« bildgewaltig in Szene gesetzt hat, wendet er sich nun Brittens veristischer Oper zu, die er als moralische Herausforderung für den Zuschauer liest. Und zugleich als grandiose Schilderung einer überwältigenden Natur mit musikalischen Mitteln. #verybritish #windundwetter #arbeiterleben

26 Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Markus Dietz Bühne: Ines Nadler Kostüme: Henrike Bromber Chor: Dani Juris Licht: Florian Arnholdt Dramaturgie: Albrecht Puhlmann und Ruth-Maria Zapf

Peter Grimes: Roy Cornelius Smith Ellen Orford: Astrid Kessler Balstrode: Thomas Berau Auntie: Rita Kapfhammer 1. / 2. Niece: Natalija Cantrak / Ji Yoon Ned Keene: Ilya Lapich Rev. Horace Adams: Uwe Eikötter Mit dem Opernchor und dem Extrachor

Premiere: So, 03.11.2019 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Do, 07.11. | Fr, 22.11. | Fr, 29.11. | Mi, 18.12. | So, 05.01. | So, 02.02. | So, 15.03. Dauer: ca. 3 Stunden und 15 Minuten In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Oper von Georges Bizet

Im März 1875 findet an der Pariser Opéra-Comique eine denkwürdige Aufführung statt: die Premiere von Bizets Oper »Carmen«. Zurückhaltend bis ablehnend wird sie aufgenommen, zu radikal bricht sie mit den Seh- und Hörgewohnheiten des Publikums. Wenig später stirbt der Komponist erst 36-jährig. Von dem Welt­ erfolg, zu dem seine »Carmen« wenig später wurde, erlebte er nichts mehr. Es ist eine Geschichte von unten: Die Zigarettenwerksarbeiterin Carmen bringt den braven Unteroffizier José dazu, seine Braut zu verlassen und zu desertieren, bis sich ihre flatterhafte Liebe dem Stierkämpfer Escamillo zuwendet. José erträgt diese Demütigung nicht und ersticht seine ehemalige Geliebte. »Carmen« revolutionierte die Oper und bietet zugleich Anschauungsmaterial für ein Frauenbild, das jenseits des braven Mädchens Micaëla oder des gefährlichen »Monsters« Carmen keine Alternativen kennt. Für Regisseurin Yona Kim, die schon in Schumanns »Genoveva« und Verdis »Ernani« komplexe Frauenfiguren auf die Bühne des NTM gebracht hat, ist Carmen zugleich das Traumbild und Schreckgespenst einer bürgerlichen Welt, die das erotische Selbstbewusstsein der Frau fürchtet und zugleich heimlich ersehnt.

Oper Premieren

Carmen

#liveausderzigarettenfabrik #sexandcrime1830 #opernhitsnonstop

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Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Yona Kim Bühne: Herbert Murauer Kostüme: Falk Bauer Licht: Reinhard Traub Chor: Dani Juris Dramaturgie: Albrecht Puhlmann und Cordula Demattio

Carmen: Jelena Kordi Don José: Irakli Kakhidze Escamillo: Evez Abdulla Micaëla: Eunju Kwon Frasquita: Nikola Hillebrand Mercédès: Martiniana Antonie Erzählerin: Lucía Astigarraga

Premiere: Sa, 07.12.2019 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Fr, 13.12. | Fr, 20.12. | Mi, 25.12. | Sa, 28.12. | Mi, 22.01. | So, 09.02. | Do, 13.02. | Mi, 19.02. | So, 22.03. | Sa, 25.04. Dauer: ca. 3 Stunden

Mit dem Opernchor

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Oper Premieren

Don Pasquale Komische Oper von Gaetano Donizetti

»Don Pasquale, ein alter Junggeselle, altmodisch, geizig, leichtgläubig, eigensinnig, im Grunde ein guter Kerl. Doktor Malatesta, Arzt, ein findiger Kopf, zu allen Scherzen gern aufgelegt, unternehmungslustig. Ernesto, Neffe des Don Pasquale, jung, glücklicher Liebhaber von Norina. Norina, eine junge Witwe, sprunghaftes Naturell, unfähig Widerspruch zu ertragen, aber aufrichtig und gefühlvoll.« So charakterisiert Gaetano Donizetti die Hauptfiguren seines Meisterwerks »Don Pasquale« aus dem Jahr 1843, zu dem er selbst das Libretto schrieb. Ist damit nicht schon alles gesagt? Wie in einer richtigen Commedia dell’Arte will hier der alte Geck eine junge Frau heiraten und wird nach allen Regeln der Kunst hinters Licht geführt. »Don Pasquale« ist Belcanto auf seinem Höhepunkt, perlende Leichtigkeit, ein zupackendes Orchester. In Szene gesetzt von einer Regisseurin, die nicht nur in »Die Liebe zu drei Orangen« und »Aschenputtel« gezeigt hat, dass sie Komödie kann: Cordula Däuper ist seit Jahren ein Garant für fulminanten Opernspaß in Mannheim. #jungtrifftreich #hitsamlaufendenband #belcantostadtmannheim

28 Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Regie: Cordula Däuper Bühne: Sylvia Rieger Kostüme: Sophie du Vinage Licht: Damian Chmielarz Chor: Dani Juris Dramaturgie: Mark Schachtsiek

Don Pasquale: Bartosz Urbanowicz / Patrick Zielke Doktor Malatesta: Nikola Diski / Ilya Lapich Ernesto: Joshua Whitener / Juraj Hollý Norina: Amelia Scicolone / Nikola Hillebrand Mit dem Opernchor

A-Premiere: Fr, 31.01.2020 19:30 B-Premiere: Fr, 07.02.2020 19:30 Opernhaus Weitere Termine: Mi, 05.02. | Sa, 15.02. | So, 23.02. | So, 01.03. | Sa, 07.03. | Sa, 21.03. | Sa, 11.04. | Sa, 02.05. | Di, 09.06. | Mi, 17.06. | So, 28.06. Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Eine Revue aus 400 Jahren Oper

Eines der unwahrscheinlichsten Dinge auf der Welt ist die Oper: Sie ist lang, kompliziert und man versteht letztendlich kein Wort. Jugendliche werden von Fünfzigjährigen dargestellt und Helden von Tenören – und kurz vor dem Tod muss man dann auch noch Spitzentöne singen. Wie konnte es bloß dazu kommen? Warum war nicht nach Monteverdis »Orfeo« gleich wieder Schluss? Nachtpförtner Giovanni weiß die Antwort. Und wenn er nicht längst schon die Hoffnung aufgegeben hätte, würde er sich die Mühe machen, sie dem Publikum darzulegen. Aber wer versteht schon etwas von Oper in Deutschland? Sein abenteuerlicher Ritt durch das Genre ist zugleich eine Gala der schönsten Arien und Szenen der Operngeschichte, dargeboten von den Sängerinnen und Sängern des Nationaltheaters. Starregisseur Philipp Stölzl inszeniert Spielfilme (»Der Medicus«, »Goethe!«) und Opern an den größten Häusern Deutschlands und Österreichs. Mit Jan Dvo áks Musiktheaterrevue »Phantome der Oper« wird er seinen Einstand am National­ theater Mannheim geben.

Oper Premieren

Phantome der Oper

#kampfdergiganten #einekurzeoperngeschichtederletzten400jahre  #schulfunkwargestern

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Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Philipp Stölzl Bühne: Philipp Stölzl und Heike Vollmer Kostüme: Kathi Maurer Licht: Nicole Berry Chor: Dani Juris Dramaturgie und Regiemitarbeit: Jan Dvo ák

Sopran: Astrid Kessler / Martina Welschenbach Mezzo: Shahar Lavi Tenor: Joshua Whitener Bariton: Joachim Goltz Bass: Sung Ha

Premiere: Sa, 29.02.2020 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Fr, 06.03. | Do, 19.03. | Di, 31.03. | So, 19.04. | Mi, 29.04. | Fr, 15.05. | So, 07.06. Dauer: ca. 1 Stunde und 40 Minuten

Mit dem Opernchor

Vielsprachig mit deutschen Übertiteln


Oper Premieren

Hippolyte et Aricie Barockoper von Jean-Philippe Rameau

Frankreich zur Zeit des Sonnenkönigs. Der Hof ergeht sich in rauschenden Festen, Ballett- und Opernaufführungen von nie zuvor gesehener Prachtentfaltung. Den »Soundtrack« dazu lieferte lange Zeit Jean-Baptiste Lully – bis 1733 der bereits fünfzigjährige Jean-Philippe Rameau seine erste Oper der Öffentlichkeit vorstellte: »Hippolyte et Aricie« nach einer Vorlage von Racine. Expressive Dissonanzen und eine übermenschlich gesteigerte Ausdruckskraft prägen Rameaus musikalische Sprache. Den damaligen Zuhörern muss es in den Ohren geklungen haben, als sie miterlebten, wie Phädras zerstörerische Liebe zu ihrem Stiefsohn Hippolyte eine ganze Familie in den Abgrund zu reißen droht. Doch im Frankreich des 18. Jahrhunderts gibt es eine Instanz, die den Untergang abwendet: Jupiter, der im rechten Moment eingreift und Hippolyte seiner »rechtmäßigen« Geliebten Aricie zuführt. Lorenzo Fioroni, der bereits mit Monteverdis »Poppea« sein Talent für spektaku­läre Theaterbilder unter Beweis gestellt hat, spürt dem revolutionären Genie Rameaus nach und verhilft »Hippolyte et Aricie« gemeinsam mit dem Barock­ spezialisten Bernhard Forck zur Mannheimer Erstaufführung. #göttlichesbarock #vivelafrance #inzestistkeinelösung #zerstörerischeliebe  #kammerakademieimoktober

30 Musikalische Leitung: Bernhard Forck Regie: Lorenzo Fioroni Bühne: Ralf Käselau Kostüme: Katharina Gault Licht: Damian Chmielarz Choreografie: Pascale-Sabine Chevroton Chor: Dani Juris Dramaturgie: Cordula Demattio

Aricie: Amelia Scicolone Hippolyte: Charles Sy Phèdre: Sophie Rennert Diane: Eunju Kwon Thésée: Nikola Diski Jupiter: Patrick Zielke Oenone: Marie-Belle Sandis Amour / Une Bergère: Nikola Hillebrand Mit dem Opernchor

Premiere: So, 29.03.2020 18:00 Opernhaus Weitere Termine: Mi, 01.04. | Mo, 13.04. | Do, 23.04. | Sa, 06.06. | Sa, 27.06. | Fr, 03.07. Dauer: ca. 3 Stunden und 15 Minuten In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper von Vincenzo Bellini | Konzertante Aufführung

Nach dem Tod ihres Ehemanns heiratet Beatrice di Tenda den zwanzig Jahre jüngeren Filippo Visconti, Herzog von Mailand. Doch die Ehe ist geprägt von der Lieb­ losigkeit und Machtversessenheit Viscontis. Dieser ersinnt schließlich eine geniale Intrige, um seine Frau loszuwerden und durch seine jüngere Geliebte zu ersetzen. Beatrice di Tenda gehört zu den vielen tragischen Heldinnen der Belcanto-Oper, die ihren Widersachern moralisch und intellektuell überlegen sind und doch zu Opfern des unnachgiebigen Patriarchats werden. Bellinis vorletzte Oper, die 1833 mit der gefeierten Sopranistin Giuditta Pasta in der Hauptrolle uraufgeführt wurde, zählt dabei zu den absoluten Raritäten des Opernrepertoires. Es ist darum Zeit, diesen Schatz im Rahmen der erfolgreichen Reihe konzertanter OpernAufführungen am NTM zu heben.

Oper Premieren

Beatrice di Tenda

#belcantolovers #vergesseneschätze #italienischeoper #operkonzertant

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Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Licht: Bernard Häusermann Chor: Dani Juris Dramaturgie: Ruth-Maria Zapf

Beatrice di Tenda: Estelle Kruger Agnese del Maino: Jelena Kordi Orombello: Joshua Whitener Filippo Maria Visconti: Nikola Diski Anichino: Koral Güvener

Premiere: Do, 28.05.2020 19:30 Opernhaus Weitere Termine: Fr, 12.06. | Fr, 26.06. | Sa, 04.07. | Sa, 25.07. Dauer: ca. 2 Stunden und 45 Minuten

Mit dem Opernchor

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Oper Premieren

Tristan und Isolde Oper von Richard Wagner

Es ist mehr als Liebe. Was Tristan und Isolde füreinander empfinden, ist ein unbändiger Rausch der Emotionen, der keine Rückkehr in die verhasste Realität mehr erlaubt. Denn in dieser Realität ist die Prinzessin von Irland dem englischen König Marke versprochen und das mit Tristan erlebte Glück findet dort keinen Raum. Mit »Tristan und Isolde« erkundet Wagner die Macht der Liebe, die im 19. Jahrhundert eine fundamentale Umdeutung erfährt. Seither gilt sie als das höchste zu erlangende Gut und versetzt Generationen von Menschen in extreme Bewusstseinszustände. Das Team um Regisseurin Luise Kautz, die in der Spielzeit 2017/18 mit ihrer Kammerfassung von »Pelleas und Melisande« begeisterte, zeigt das wohl berühmteste Paar der Operngeschichte in einem Zustand der Weltflucht, der die Grenzen der Wirklichkeit surrealistisch verschwimmen lässt. Generalmusikdirektor Alexander Soddy lässt diese Spannung hörbar werden – mit einer der einflussreichsten Partituren der Musikgeschichte. #sinkhernieder #liebedieliebe #endlosemelodie #weltflucht

32 Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Luise Kautz Bühne: Lani Tran-Duc Kostüme: Hannah Barbara Bachmann Video: Simon Janssen Licht: Nicole Berry Chor: Dani Juris Dramaturgie: Julia Warnemünde

Tristan: Frank van Aken Isolde: Allison Oakes Brangäne: Julia Faylenbogen König Marke: Sung Ha Kurwenal: Joachim Goltz Melot: Thomas Berau Ein junger Seemann: Andreas Hermann Mit den Herren des Opernchores

Premiere: So, 14.06.2020 17:00 Opernhaus Weitere Termine: Sa, 20.06. | Do, 25.06. | So, 05.07. Dauer: ca. 4 Stunden In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln


Song-Oper von Hans Thomalla | Uraufführung

Im Jahr 1891 versetzt das Drama »Frühlingserwachen« von Frank Wedekind, das eine heranwachsende Generation unter dem Druck von Leistungserwartung und sexuellen Tabus porträtiert, die Gesellschaft in Aufregung. Knapp einhundertdreißig Jahre später haben sich die Tabus verschoben, und Auflehnung hat sich in Depression verwandelt. Komponist Hans Thomalla schreibt in seiner Song-Oper das Drama Wedekinds aus zeitgenössischer Perspektive fort und entwickelt einen beinah entgegen­ gesetzten Blick auf die jungen Erwachsenen. Er entwirft das Porträt einer coolen Generation von Teenagern in einer Gegenwart des kapitalistischen Wettbewerbs, die geplagt von Sehnsüchten und Ängsten um Ausdruck ringen. Der vielfach ausgezeichnete Komponist spürt in seinem mitreißenden und zeitgemäßen Stil einem Lebensgefühl zwischen Halt- und Atemlosigkeit nach und gewährt Einblicke in eine Welt, die der älteren Generation verschlossen scheint. Mit »Dark Spring« gibt die innovative Regisseurin Barbora Horáková Joly ihr Debüt am NTM.

Oper Premieren

Dark Spring

Ein Auftragswerk des Nationaltheaters Mannheim. #liebeinzeitendeshyperkapitalismus #songoper #uraufführung

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Musikalische Leitung: Alan Pierson Regie: Barbora Horáková Joly Dramaturgie: Ruth-Maria Zapf

Wendla: Shahar Lavi Ilse: Anna Hybiner Moritz: N.N. Melchior: Christopher Diffey Kompositionsauftrag des National­ theaters finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

Premiere: So, 21.06.2020 19:00 Schauspielhaus Weitere Termine: So, 28.06. | Di, 07.07. | Mo, 13.07. | Mi, 15.07. | Do, 30.07. Dauer: ca. 1 Stunde und 30 Minuten In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Oper Premieren

Die Entführung aus dem Serail Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart Neue Textfassung von Luk Perceval und Aslı Erdo an Wien hat seine eigene Geschichte mit den Türken. Nachdem das osmanische Heer 1683 die Stadt erfolglos belagert hatte, brach in der Folge eine wahre Turkomanie in der Donaumetropole aus, die uns unter anderem das Wiener Kaffeehaus und die »Türkenoper« brachte. Als ein kaiserlicher Auftrag Mozart 1781 dazu veranlasste, eine Oper für das Wiener Nationalsingspiel zu komponieren, entschied auch er sich für ein osmanisches Sujet: »Die Entführung aus dem Serail« ist die Geschichte von Konstanze, Blonde und Pedrillo, die in die Hände eines maurischen Edelmanns gefallen sind. Als ihre Rettung durch Konstanzes Verlobten Belmonte misslingt, stellt sich der strenge Bassa Selim als wahrer Humanist heraus und entlässt alle vier in die Freiheit. Für Regielegende Luk Perceval ist allerdings nicht der Gegensatz zum Orient das innerste Thema des Stückes, sondern der Gegensatz von Stille und Betriebsamkeit, von Mozarts utopischer Musik und brutalem Weltgedränge. Für Mannheim inszeniert er diese Oper darum mit neuen Dialogen und Zwischentexten, die er gemeinsam mit der bedeutenden türkischen Autorin Aslı Erdo an erarbeitet. Eine Koproduktion mit dem Grand Théâtre de Genève und dem Grand Théâtre Luxembourg #allaturca #singtdemgroßenbassalieder #mozartmachtmüdemenschenmunter #mannheimersommer2020 #orientundoper

34 Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Luk Perceval Bühne: Philip Bußmann Kostüme: Ilse Vandenbussche Licht: Mark Vandenesse Choreografie: Ted Stoffer Chor: Dani Juris Dramaturgie: Luc Joosten und Julia Warnemünde

Konstanze: Nikola Hillebrand Blonde: Amelia Scicolone Belmonte: Joshua Whitener Pedrillo: Raphael Wittmer Osmin: Patrick Zielke

Premiere: Sa, 11.07.2020 19:00 Opernhaus Weitere Termine: Mi, 15.07. | Fr, 24.07. | Di, 28.07. | Do, 30.07. Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten

Wir danken FUCHS PETROLUB SE sowie Manfred und Lilo Fuchs für die freundliche Unterstützung einer Neuproduktion der Spielzeit 2019/20.

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Mit dem Opernchor


Marienvesper


Orpheus in der Unterwelt


House of Usher


Norma


Die Meistersinger von NĂźrnberg


Francesca da Rimini


Oper Wiederaufnahmen

Richard Strauss

Gaetano Donizetti

Il trovatore

Die Frau ohne Schatten

Der Liebestrank

Mannheimer Repertoire 2019 »Il trovatore« ist eine Oper voller düster-romantischer Szenen. Der Scheiterhaufen, das Soldatenlager, Brüder, die sich auf zwei Seiten eines Krieges gegenüberstehen und in die gleiche Frau verliebt sind: Verdis Phantasie entzündete sich an solchen Bildern derartig, dass eine der bezwingendsten Opern der Musik­ geschichte entstand. Regisseur Roger Vontobel stellt Verdis Meisterwerk in eine imagi­näre Landschaft von Feuer und Schatten.

Mannheimer Repertoire 2007 Wer keinen Schatten hat, ist nicht menschlich. Die aus der Geisterwelt stammende Kaiserin wird daher von ihrer Amme angestiftet, den Schatten einer Färberin zu stehlen. Richard Strauss’ Partitur bringt Geister- und Menschenwelt zum Klingen; Regisseur Gregor Horres vereint sie auf der Bühne mithilfe von Farb- und Lichtakzenten, welche die charakteristische Symbolsprache des Stückes spürbar machen. Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Uraufführung wieder auf dem Programm des NTM.

Mannheimer Repertoire 2004 Der schüchterne Bauer Nemorino liebt die Guts­besitzerin Adina. Als der Quacksalber Dulcamara auftaucht, sieht er seine Chance gekommen und kauft einen Liebestrank. Doch als Sergeant Belcore ebenfalls um Adina zu werben beginnt, droht der Plan zu scheitern. In der Inszenierung der Regisseurin Andrea Schwalbach verwandelt sich das ländliche Italien in eine Welt der starken Kontraste – und des herrlichen Gesangs. Ein echter Opernhit!

Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli / Jānis Liepiņš Regie: Roger Vontobel u. a. mit I. Matula / M. Clark; I. Kakhidze, J. Lagunes / E. Abdulla

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Gregor Horres u. a. mit Miriam Clark, Julia Faylenbogen, Catherine Foster; Andreas Hermann, KS Thomas Jesatko

Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Andrea Schwalbach u. a. mit Amelia Scicolone; Nikola Diski , Bartosz Urbanowicz, Joshua Whitener

Termine: Do, 03.10. | So, 13.10. | Fr, 01.11. | So, 17.11. | So, 01.12. | So, 12.01.

Termine: So, 06.10. | Sa, 12.10. | So, 20.10. | Sa, 09.11. | So, 08.12. | So, 15.12.

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Giuseppe Verdi

Termine: So, 15.09. | So, 22.09. | Sa, 28.09. Sa, 05.10. | Fr, 11.10. | Fr, 18.10. | Fr, 25.10. So, 10.11. | Mo, 09.12. | So, 22.12. | Do, 16.01. | Fr, 24.01. In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Mit freundlicher Unterstützung von FUCHS PETROLUB SE sowie Manfred und Lilo Fuchs.


Richard Wagner / Loriot

Engelbert Humperdinck

Salome

Der Ring an einem Abend

Hänsel und Gretel

Mannheimer Repertoire 2006 »Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht?« – Der gesamte Hof, besonders aber ihr Stief­­vater Herodes, liegt Salome zu Füßen. Nur die Stimme des gefangenen Propheten Jochanaan dringt mahnend aus der Zisterne. Als Salome seinen Kopf fordert, muss König Herodes reagieren. Packendes Musiktheater von knisternd schwüler Dramatik in einer zeitlos klaren Inszenierung von Gabriele Rech.

Mannheimer Repertoire 1992 »Die Täter im gewaltigsten Drama der Musikgeschichte sind eigentlich ganz nette Leute. Das Problem bei der Sache ist nur, dass sie mehr besitzen wollen, als sie sich leisten können. Im blinden, lieblosen Gewinnstreben vernichten sie sich selbst und ihre Welt. Zum Glück gibt es ja dergleichen nur auf der Opernbühne …« Loriots geniale Fassung von Wagners Tetralogie lässt uns auch nach bald dreißig Jahren immer noch lachen und schwelgen.

Mannheimer Repertoire 1970 Eines der erfolgreichsten Experimente der Opern­ geschichte: Kann man Grimms Kinder- und Hausmärchen mit postwagnerianischen Klän­gen vertonen? Ja, man kann. Humperdincks ironisch tituliertes »Kinderstubenweihfestspiel« erfreut in der Regie von Wolfgang Blum aus dem Jahr 1970 inzwischen schon Generationen von Mannheimer Familien.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Gabriele Rech u. a. mit Allison Oakes, Marie-Belle Sandis; Uwe Eikötter / Andreas Hermann, Jorge Lagunes

Musikalische Leitung: Alexander Soddy u. a. mit Astrid Kessler, Elisabeth Teige; Uwe Eikötter, Joachim Goltz, KS Thomas Jesatko, Roy Cornelius Smith, Patrick Zielke

Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Wolfgang Blum u. a. mit Shahar Lavi, Cornelia Zink; Thomas Berau, Uwe Eikötter

Termine: So, 24.11. | Fr, 06.12. | Fr, 17.01. | Do, 23.01.

Termine: Sa, 14.12. | So, 29.12. | So, 26.01. | Sa, 08.02.

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

In deutscher Sprache

Oper Wiederaufnahmen

Richard Strauss

Empfohlen ab 6 Jahren

45

Termine: Sa, 21.12. | Mo, 23.12. | Fr, 27.12. | Mo, 06.01. | Sa, 01.02. In deutscher Sprache mit deutschen und türkischen Übertiteln


Oper Wiederaufnahmen

Richard Strauss

Giacomo Puccini

Orpheus in der Unterwelt

Der Rosenkavalier

La bohème

Mannheimer Repertoire 2019 Nicht mit dem widri­ gen Schicksal, sondern mit Langeweile und Überdruss haben Orpheus und Eurydike in der wohl respektlosesten Fassung des Mythos zu kämpfen, die jemals vorgelegt wurde. Von wegen unsterbliche Liebe – Verstellung und Fassade sind alles, nur die öffentliche Meinung zählt. Markus Bothe inszeniert Jacques Offenbachs »opéra bouffon« als rasant überdrehtes Versteck­spiel zwischen bürger­lichem Wohnzimmer, Planetenhimmel und einer unterweltlichen Sarglandschaft.

Mannheimer Repertoire 1997 Die Feldmarschallin von Werdenberg pflegt eine Liebesbeziehung zum sehr viel jüngeren Grafen Octavian. Als ihr Cousin Baron Ochs auf Lerchenau sie um einen Hochzeitswerber bittet, der seiner zukünftigen Braut Sophie eine Rose überbringen soll, sendet die Feldmar­ schallin ihren Octavian, der sich prompt selbst in Sophie verliebt. Olivier Tambosi nimmt behutsam Bezug auf die Aufführungstradition prunkvoller Rokoko-Ausstattung, setzt aber seinen Fokus auf die Arbeit mit den Figuren.

Mannheimer Repertoire 1974 Über den Dächern von Paris fristen der Dichter Rodolfo und seine Freunde ihr ärmliches Künstlerdasein. Rodolfo liebt seine schwindsüchtige Nachbarin Mimì, doch die Liebe zerbricht. Erst als ihr Tod bevorsteht, finden die beiden wieder zusammen. Friedrich Meyer-Oertels Produktion von 1974 hat ihren zeitlos-klassischen Zauber bis heute bewahrt.

Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Regie: Markus Bothe u. a. mit Jasmina Sakr / Amelia Scicolone; Ilya Lapich / Joachim Goltz, Joshua Whitener / Christopher Diffey

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Olivier Tambosi u. a. mit Nikola Hillebrand, Astrid Kessler, Jelena Kordi ; Thomas Berau, Patrick Zielke

Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Friedrich Meyer-Oertel u. a. mit Estelle Kruger, Eunju Kwon; Evez Abdulla / Jorge Lagunes, Dominic Barberi, Irakli Kakhidze

Termine: Di, 31.12. | Sa, 04.01. | So, 19.01. | Sa, 25.01. | Fr, 14.02. | Do, 20.02. | Sa, 14.03. | Di, 07.04. | Sa, 18.04. | Fr, 22.05. | Sa, 30.05.

Termine: Sa, 11.01. | Sa, 18.01. | Do, 30.01.

Termine: Do, 06.02. | So, 16.02. | Fr, 21.02. | Fr, 28.02. | Mi, 04.03. | Fr, 13.03.

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Jacques Offenbach

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Richard Wagner

Norma

Blues Brothers

Parsifal

Mannheimer Repertoire 2017 Das Herzstück des italienischen Belcanto: Im Mittelpunkt der Tragödie steht die gallische Priesterin Norma, die sich in ihrem von Römern besetzten Land in einen Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl verstrickt. Als Norma erfährt, dass Pollione, der Vater ihrer Kinder, sich in die junge Adalgisa verliebt hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Regisseur Markus Bothe spürt höchster Ekstase und tiefster Verzweiflung in Bellinis unverwechselbarem Klangkosmos nach.

Mannheimer Repertoire 2014 Einer der lustigsten Streifen der Filmgeschichte feiert seit 2014 Bühnenerfolge in Mannheim. Regisseur Matthias Gehrt verwandelte das Roadmovie um die Brüder Jake und Elwood, die innerhalb weniger Tage 5.000 Dollar auftreiben müssen, um das katholische Waisenheim ihrer Kindheit zu retten, in einen fulminanten Bühnenspaß mit stilechter Soulmusik.

Mannheimer Repertoire 1957 Hans Schüler insze­ nierte Wagners Bühnenweihfestspiel ganz im Sinne Neu-Bayreuths, in Lichträumen aus handgemalten Projektio­ nen seines kongenialen Bühnenbildners Paul Walter. Die Geschichte vom reinen Toren Parsifal, der die Gralshüter durch sein Mitleid aus tödlicher Lähmung befreit, erscheint so in zeitloser Schlicht­heit. Eine der am längsten laufenden Opern­ inszenierungen der Welt.

Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Regie: Markus Bothe u. a. mit Estelle Kruger, Jelena Kordi ; Sung Ha / Bartosz Urbanowicz, Andreas Hermann

Musikalische Leitung: Willi Haselbek Regie: Matthias Gehrt u. a. mit Carolin Soyka; Markus Maria Düllmann, Oliver Jaksch

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Hans Schüler u. a. mit Tuija Knithilä; Nikola Diski , Sung Ha, KS Thomas Jesatko, Nikolai Schukoff

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Nach der Filmkomödie von John Landis

Oper Wiederaufnahmen

Vincenzo Bellini

Termine: So, 08.03. | Fr, 20.03. | Fr, 27.03. | So, 05.04. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Termine: Sa, 04.04. | Fr, 24.04. | Fr, 08.05. | So, 17.05. | So, 31.05. | Do, 18.06. In deutscher Sprache mit englischen Songs

Termine: Fr, 10.04. | So, 26.04. | Do, 21.05. In deutscher Sprache


Oper Wiederaufnahmen

Wolfgang Amadeus Mozart

Richard Wagner

Otello

Figaros Hochzeit

Siegfried

Mannheimer Repertoire 1997 Siegreich ist Feldherr Otello nach Zypern zurückgekehrt, doch die Feiern werden von den Intrigen Jagos durchkreuzt. Die Eifersucht des Herrschers und die Begehrtheit seiner Frau Desdemona helfen Jago, Otello und den Hauptmann Cassio gegeneinander auszuspielen. Gekonnt mit Rollenklischees spielend, zeigt Regisseur Chris Alexander eine bröckelnde militärische Hierarchie, die am Ende alle Figuren in den Abgrund reißt.

Mannheimer Repertoire 2005 Verwirrungen und Verkleidun­gen, junge Liebe und jede Menge Eifersucht – am Tag der Hochzeit des Dieners Figaro und seiner Frau Susanna geht es am Hof des Grafen Almaviva hoch her. Mit verspieltem Opti­mismus inszenierte Regisseur Johannes Schaaf Mozarts lebensfrohe und aufklärerische Komödie.

Mannheimer Repertoire 2012 Der dritte Teil der spektakulären Ring-Inszenierung von Künstler-Regisseur Achim Freyer beginnt mit einem ans Krankenbett gefesselten Siegfried. Vom hinter­ listigen Mime aufgezogen, hat er einiges gelernt – außer sich zu fürchten. Zwischen Intrigen und Drachenblut geht der Kampf um den Ring des Nibelungen in Wagners Meister­ werk weiter.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Chris Alexander u. a. mit Astrid Kessler; Evez Abdulla / Jorge Lagunes, Andreas Hermann / Juraj Hollý, Roy Cornelius Smith,

Musikalische Leitung: Mark Rohde Regie: Johannes Schaaf u. a. mit Martiniana Antonie, Nikola Hillebrand, Eunju Kwon, Marie-Belle Sandis; Dominic Barberi, Marcel Brunner, Ilya Lapich, Raphael Wittmer

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Regie: Achim Freyer u. a. mit Julia Faylenbogen, Allison Oakes; Uwe Eikötter, Chris Hilley, KS Thomas Jesatko

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Giuseppe Verdi

Termine: So, 12.04. | Fr, 17.04. | So, 10.05. | Fr, 29.05. | Do, 11.06. | Fr, 19.06. | Do, 02.07. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Termine: Sa, 16.05. | So, 24.05. | Mo, 01.06. | So, 21.06. | Fr, 17.07. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Termine: So, 26.07. | Mi, 29.07. In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln


Silvester

Hier wird ernst gemacht mit der Vermischung der Genres: auf ein Jazzkonzert folgt klassische Kammermusik, auf einen szeni­ schen Liederabend ein Weihnachtssingen mit Glühwein. »Musiksalon« ist die interdiszi­ plinäre Konzertreihe des Nationaltheaters, gestaltet von Dramaturgie und Musikern des Hauses sowie Jonathan Sell und dem Haz’art-Trio. Der Gedanke dahinter stammt aus der legen­ denumwobenen Salonkultur der Romantik. Menschen, die interessiert sind an Kunst, Musik und Kultur, treffen sich in angenehmem Rahmen, um gemeinsam zu genießen, zu diskutie­ren und vielleicht einen Wein zu trinken. Die Themen des Musik­ salons lehnen sich locker an die Premieren des Opernspielplans an: Britten und die englische Musik, Orient und Okzident und natürlich Beethovens 250. Geburtstag werden uns musika­ lisch inspirieren. Auch die Kooperation mit dem Jazzclub »Ella & Louis« werden wir fortführen.

Sein Vater ist Hornist im Hofopernorchester, Akademieprofessor, Dirigent und Komponist: In ein hochmusikalisches Elternhaus hineingeboren, beginnt Richard Strauss schon im Alter von sechs Jahren, erste eigene Kompositionen niederzuschreiben. Im Laufe seiner langen Karriere bewegte er sich dann virtuos durch alle Gattungen der Kunstmusik und prägte ihr seinen Stempel auf. Von der Kammermusik bis zu seiner skandalumwitterten »Salome«, vom versöhnlich verschmitzten »Rosenkavalier« bis zur monumentalen »Frau ohne Schatten« und der ebenso gewaltigen »Alpensinfonie« – Nationaltheater Mannheim und Musikalische Akademie feiern den großen Spätromantiker mit einer Reihe von Veranstaltungen und bieten dem Publikum die einmalige Chance, in zehn Tagen vier seiner Hauptwerke zu erleben.

»Geschöpfe der Unterwelt« – Die große Silvesterfeier des NTM Mannheim hat wieder einen richtigen Theaterball! In den letzten drei Jahren hat sich die Silvesterfeier am National­ theater vom Geheimtipp zum Publikumsrenner entwickelt. Die Oper wird mit »Orpheus in der Unterwelt« auf die Pauke hauen, im Schauspiel können Sie sich bei »Istanbul« und »Der Fluch der Tantaliden« vergnügen. Und danach heißt es: Hinein ins Getümmel. Dieses Jahr heißt das Motto »Geschöpfe der Unterwelt« – und das kann von der griechi­schen Götterwelt bis zu höllischen Wesen wie Dracula und Co. ganz Unterschiedliches bedeuten ... Sitzplätze sind nur begrenzt vorhanden und können bei der Kartenbuchung reserviert werden. Silvestermenüs können vorab gebucht werden.

Das Musiksalon-Programmheft Herbst / Winter 2019 erscheint am 15. Juli 2019.

Sa, 11. – Di, 21. Januar 2020 Das genaue Programm erscheint Anfang der Spielzeit 2019/20.

Oper: Orpheus in der Unterwelt Schauspiel: Schauspielhaus: Istanbul Studio Werkhaus: Der Fluch der Tantaliden

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Strauss-Tage

Oper Reihen

Musiksalon


Oper Reihen

Familienkonzerte | 5+ So, 22. September 2019 Komponisten entdecken

Benjamin Britten und das Sinfonieorchester

So, 20. Oktober 2019 Komponisten entdecken

Georges Bizet und das Geheimnis der Kastagnetten

Brittens berühmtes Orchesterstück »Young Person’s Guide to the Orchestra« ist eine der unterhaltsamsten Arten, die Instrumente des Orchesters kennenzulernen – mit Juri Tetzlaff.

Wieso ist eigentlich die berühm­ teste spanische Oper von einem Franzosen? Bizets Carmen-Suite steht im Mittelpunkt dieses Familienkonzerts mit Juri Tetzlaff.

So, 23. Februar 2020 Komponisten entdecken

So, 22. März 2020 Inszeniertes Konzert

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Jean-Philippe Rameau und der tanzende König Bach kennt jeder Musikfreund, aber Rameau? Dabei hat der »französische Bach« phantastische Musik geschrieben, die wir in diesem Konzert entdecken.

Die Streiche von Max und Moritz Mannheims ältester lebender Komponist ist Samuel Adler; er musste mit zehn Jahren vor den Nazis fliehen. Mit »Max und Moritz« für Schauspieler und Orchester kehrt er zurück ans NTM. Ein großer Spaß für Jung und Alt.

Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

So, 22. Dezember 2019 Weihnachtskonzert

A Christmas Carol von Charles Dickens Das weihnachtliche Orchesterhörspiel von Henrik Albrecht um den hartherzigen Mr. Scrooge stimmt uns perfekt auf die Festtage ein.

So, 28. Juni 2020 Komponisten entdecken

Was macht eigentlich so ein Komponist? Hans Thomalla, der Komponist unserer Uraufführung, verrät es Moderator Juri Tetzlaff. Außerdem hören wir einige seiner Lieblingsstücke und auch Kompositionen, die er als Kind geschrieben hat.


Oper Reihen

ALPHABET Alphabet ist das Programm, das OpernEinsteiger und -kenner zusammenbringt. Jenseits unserer großen Premie­ren bietet Alphabet Gelegenheiten zum Kennenlernen, Mitmachen und Vertiefen. Alphabet-Blog Hintergründe und Fundstücke aus dem Theaterleben findet man auf unserem Opernblog. Zur Festivalzeit verwandelt er sich sogar in unser digitales Festivalzentrum! www.alphabet-oper.de Alphabet-Lounge Einführungen, Soireen und Kammerkonzerte im Oberen Foyer der Oper.

Alphabet-Chor Der große Bürgerchor der Oper unter Leitung von Joe Völker mit über 120 Mitgliedern – und gute Stimmen sind immer gesucht, besonders Herren …

Alphabet-Einladung Alphabet lädt die Bewohner Mannheimer Stadtviertel zu Opernaufführungen ein. Spezialeinführung für Opern-Neulinge inklusive! www.nationaltheater.de > Festivals > Alphabet Mehrsprachige Übertitel Englische und gelegentlich türkische Übertitel geben fremdsprachigen Besuchern die Gelegenheit, jedes Wort zu verstehen.

»ALPHABET« wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die fremdsprachigen Übertitel werden ermöglicht von Roche.

Informationen rund um das Alphabet-Programm: www.alphabet-oper.de

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Musiksalon Die Konzertreihe des NTM präsentiert Kammermusik von Klassik bis Pop in gemütlicher Salon-Atmosphäre. www.nationaltheater.de > Oper > Musiksalon

www.alphabet-oper.de > Mitsingen


Oper Reihen

Opernstudio

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Seit der Spielzeit 2016/17 hat das Nationaltheater eine eigene Nachwuchsplattform für junge Sängerinnen und Sänger: das Internationale Opernstudio, das in der Saison 2018/19 in seine zweite Auflage gegangen ist. Die vier Mitglieder des Opernstudios setzten in der vergangenen Spielzeit ihre ersten kleinen und großen Schritte auf der Opernbühne des Nationaltheaters und sind dem Mannheimer Publikum mit ihren Rolleninterpretationen ans Herz gewachsen; nicht zuletzt auch in ihrem beeindruckenden Doppelabend »Paare« im Studio des NTM. Auch im zweiten und letzten Studiojahr nutzen Martiniana Antonie, Marcel Brunner, Natalija Cantrak und Koral Güvener wieder szenische und musikalische Coachings und Meisterklassen für ihre stimmliche Weiterentwicklung. Aber erleben wird das Publikum sie vor allem auch in zahlreichen Rollen unseres Repertoires. – Achten Sie einmal darauf! Szenische Leitung Opernstudio: Claudia Plaßwich

Café Concerte

Unser Opernstudio wird gefördert durch die Heinrich-Vetter-Stiftung, die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V. sowie Manfred und Lilo Fuchs.

Herzlichen Dank auch an den Richard-Wagner-Verband Mannheim Kurpfalz e.V.

Das Ensemble »Salonissimo« hat sich mit Herz und Seele der Salonmusik verschrieben. Zwar waren oder sind Prof. Wolfram Koloseus, Sorin Strimbeanu, Frank Ringleb und Michael Steinmann hauptberuflich am Mannheimer Nationaltheater tätig. Doch ihre geheime Leidenschaft ist die virtuose Unterhaltungsmusik vergangener Zeiten: Potpourris, Operetten, Filmmusik, Tanzmusik der Belle Epoque und Chansons. In der dunklen Jahreszeit spielen sie an zwei Samstagen im Monat im Oberen Foyer zu Kaffee und Kuchen auf. Oktober 2019 – April 2020 Oberes Foyer


Die Schwetzinger Schlossanlage gehört zu den schönsten ihrer Art. Bei »Schloss in Flammen«, dem traditionellen Abschluss des »Mannheimer Sommers«, wird sie zur Bühne eines spektakulären OpenAir-Konzerts. Orchester und Solisten des Nationaltheaters werden die schönsten Arien und Szenen zum Thema »Oper und Orient« unter dem nächtlichen Himmel zur Aufführung bringen – mit einem großen Synchron-Feuerwerk als Höhepunkt! So, 19.07.2020 20:00 Schloss Schwetzingen Musikalische Leitung: Alexander Soddy

Das Musical in einer neuen Version von Ryan McBryde in der deutschen Fassung von Anja Hauptmann Voraussichtlich Sa, 21.09.2019

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In Zusammenarbeit mit Yellow Concerts

Robert Stigwood und Bill Oakes Gastspiel der Musical-AG der Thomas-Morus-Realschule am NTM Bunte Rüschenhemden und die gefürchteten Schlaghosen – wenn das Musical »Saturday Night Fever« die Opernbühne stürmt, ist Tanzen angesagt! Und zugleich eine Premiere: Das NTM lädt für dieses Gast­spiel die Musical AG der ThomasMorus-Realschule Östringen ein. Seit 2010 stellt die Gruppe, bestehend aus aktuellen und ehemaligen Schü­lerinnen und Schülern, unter der Leitung von Lukas Jösel jedes Jahr eine Produktion auf die Beine und spielt sich in die Herzen der Musicalliebhaber in ganz BadenWürttemberg. »Saturday Night Fever« ist das Musical von Robert Stigwood und Bill Oakes nach dem gleich­namigen Tanzfilm, das uns mit den DiscoHymnen der Bee Gees in die siebziger Jahre zurückversetzt. Da läuft auch in Mannheim die Discokugel heiß!

Oper Reihen

Schloss in Flammen Saturday Night Fever


Oper

Festliche Opernabende

Festliche Opernabende 54

Fr, 11. Oktober 2019

Sa, 9. November 2019

Sa, 1. Februar 2020

Il trovatore

Der Liebestrank

Hänsel und Gretel

Mit 24 Jahren debütierte die weißrussische Mezzosopranis­ tin Ekaterina Semenchuk in Moskau an der Seite von Anna Netrebko, mit der sie seither häufig auf der Bühne gestanden hat – so war sie etwa die Amneris zu Netrebkos Aida bei den Salzburger Festspielen. Aber auch die hochemotionale Partie der Azucena gehört zu ihren Paraderollen, mit der sie schon in London, Paris, St. Petersburg, Rom und Madrid zu erleben war.

Als eher einfältiger Zeitgenosse wird der liebestolle Bauer Nemorino im Opernführer beschrieben. Für den amerika­ nischen Tenor René Barbera gilt genau das Gegenteil. Mit jugendlicher Energie und Witz begeistert er zwischen Mailand, Berlin und Zürich in den verschiedensten Rollen des Belcanto-Faches. Genau wie Valentina Naforni a, Star der Wiener Staatsoper, die ihm als virtuose Adina gegenübersteht.

Dirigat: Roberto Rizzi Brignoli Azucena: Ekaterina Semenchuck Luna: N.N.

Dirigat: Mark Rohde Adina: Valentina Naforni a Nemorino: René Barbera

Kaum zu glauben, dass es eine Partie seines Faches gibt, die der Bariton Johannes Martin Kränzle noch nicht gesungen hat. Doch in der Mannheimer Kult-Inszenierung von Humperdincks Märchenoper wird er ein Debüt geben und erstmals als Peter Besenbinder auf der Bühne stehen. Für die gefragte Mezzosopra­nistin Michaela Schuster gehört die Partie der Knusper­ hexe zu ihrem vielseitigen Repertoire aus Oper, Lied und Konzert. Dirigat: Mark Rohde Peter Besenbinder: Johannes Martin Kränzle Knusperhexe: Michaela Schuster


Sa, 9. Mai 2020

Fr, 19. Juni 2020

Don Pasquale

Erwin Schrott: Oper und Tango

Otello

Schwer zu sagen, was den Schritt vom Nachwuchssänger zum Opernstar markiert. Levy Sekgapane und Kristina Mkhitaryan gehören in jedem Fall zur jungen Generation der ganz großen Stimmen. Das zeigen ihre Wettbewerbserfolge und Engagements an den großen Opernhäusern. Als Ernesto und Norina, das junge Liebespaar aus Donizettis Commedia dell’ Arte-Oper, haben beide schon international begeistert.

Damit sprengt der Festliche Opernabend sein eigenes Format: Erwin Schrott, der bereits dreimal am NTM für Begeisterungsstürme gesorgt hat, kehrt nun mit einem Abend zurück, der seine beiden großen Leidenschaften verbindet: die Oper und den Tango. Der gebürtige Uruguayer entfesselt lateinamerikanische Rhythmen, die nicht erst seit Astor Piazzolla auch das Opernrepertoire befruchten. Dabei lässt er nicht nur stimmlich die Funken fliegen – auch sein sprühender Charme ist legendär.

Vom Musicaldarsteller zum Wagner-Spezialisten, vom Bariton zum Heldentenor – seine Wandlungsfähigkeit hat Stephen Gould zu einem der begehrtesten Sänger seines Fachs und gefragtesten Otello unserer Zeit gemacht. In den Wahnsinn der Eifersucht getrieben wird dieser Feldherr von Jago – verkörpert von dem georgischen Heldenbariton George Gagnidze.

Dirigat: Jānis Liepiņš Ernesto: Levy Sekgapane Norina: Kristina Mkhitaryan

Mit Erwin Schrott und Mitgliedern des Opernensembles

Dirigat: Alexander Soddy Otello: Stephen Gould Jago: George Gagnidze

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Sa, 21. März 2020

Festliche Opernabende

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors

Oper

Seit über vierzig Jahren sind sie fester Bestandteil im Spielplan des Nationaltheaters: Mit den Festlichen Opernabenden holt das Nationaltheater Mannheim Sängerinnen und Sänger auf seine Bühne, die an den größten Häusern der Welt zu Gast sind. Von Mirella Freni bis Luciano Pavarotti und von Jonas Kaufmann bis Erwin Schrott und Asmik Grigorian reicht die illustre Gästeliste. Wir freuen uns, Ihnen auch in der kommenden Spielzeit wieder hochkarätige Sängerpersönlichkeiten und Opernerlebnisse der Extraklasse präsentieren zu können.


Oper

Mannheimer Sommer

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Musik und Theater von Mozart bis heute 9. – 19. Juli 2020

»Die Entführung aus dem Serail« mit Texten von Aslı Erdo an in der Regie von Luk Perceval Festivalzentrum mit Konzerten, Performances, Diskussionen und Partys Abendprogramm allabendliche Konzert- und Diskussionsreihe

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Das Festival

Mannheimer Sommer

Der »Mannheimer Sommer« geht in die zweite Runde. Nach der erfolgreichen Neuausrichtung des Festivals 2018 wollen wir wieder unserer Lust am zeitgenössi­ schen Musiktheater frönen, im Festivalzentrum feiern, Mozart huldigen und in Schwetzingen wandeln. Mozart war der Komponist der Aufklärung. Seine Epoche mit ihrer Neugier, Skepsis und revolutionären Energie inspiriert uns zu einem internationalen Festival, das keine Grenzen akzeptiert: Oper, Pop, Performance, Kunst und Literatur – alles wird hier vorkommen, wobei internationale Gastspiele die zahlreichen Eigenproduktionen ergänzen. Aber auch kulturelle Grenzen wollen wir nicht fraglos hinnehmen. Ausgehend von Mozarts »Entführung aus dem Serail« soll das Verhältnis der Oper zum Orient untersucht werden. Von aggressiver Abgrenzung bis zum lustvollen Austausch reicht die Bandbreite der jahrtausendealten Beziehungen zum benachbarten Kulturkreis. Heute leben hervorragende orientalische Musiker in Mannheim und Deutschland. Zeit also, von abgegriffenen Klischees zu einem musikalischen Austausch auf Augenhöhe zu kommen. Künstler des Hauses und internationale Gäste werden sich gemeinsam an diese Aufgabe machen. Das Ergebnis ist offen, sicher ist nur: Der Mannheimer Sommer wird wieder aufregend und heiß!

Oper

Mannheimer Sommer

Kammerakademie mit Mozarts »Requiem« Chor und Orchester des NTM unter Leitung von General­ musikdirektor Alexander Soddy Kompositionswettbewerb neue Opern braucht das Land Internationale Gastspiele vom Konzert bis zum Theaterabend Konzerte von der Jazzband über das interkulturelle Ensemble bis hin zum Nationaltheater-Orchester

Schwetzingen Aufführungen im Rokoko-Theater und Landschaftsmusik im Park Ausstellung in den Foyers des Nationaltheaters Festival-Scouts Für das Nachwuchsprogramm kann man sich ab Herbst 2019 bewerben.


Oper Akademiekonzerte

Akademiekonzerte Nationaltheater-Orchester Mannheim

Akademiekonzert Auf ein Neues! Nach einem rauschenden Jubiläumsjahr bringt GMD Alexander Soddy Bruckners Musik auch zum Auftakt dieser Saison wieder zum Strahlen. Mit von der Partie ist Christian Tetzlaff, der Beethovens einziges Violinkonzert bereits auf allen großen Bühnen der Welt gespielt hat.

Benefizkonzert In Kooperation mit der Kunsthalle wenden sich Alexander Soddy und vier NTO-Musiker dem Komponisten Olivier Messiaen zu. Mit seinem Quartett wollen sie neugierig machen – und so die Realisierung der Turangalîla-Symphonie im 2. Akademiekonzert unterstützen!

Akademiekonzert Das Sanskrit-Wort Turangalîla bedeutet in etwa »Dynamik« und »Lebenskraft« – Messiaen gab seinem gigantischen Opus diesen Titel und taufte es »Hymne an die Freude«. Für diesen Freudentaumel holt die Musikalische Akademie über hundert Musiker auf die Bühne.

Mo, 07. und Di, 08.10.2019 20:00 Rosengarten

So, 20.10.2019 19:30 Kunsthalle Mannheim

Mo, 11. und Di, 12.11.2019 20:00 Rosengarten

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

Olivier Messiaen: Appel interstellaire für Horn-Solo Claude Debussy: Première rapsodie für Klarinette und Klavier Maurice Ravel: Sonate für Violine und Klavier Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps

Olivier Messiaen: Turangalîla-Symphonie

Dirigent: Alexander Soddy Violine: Christian Tetzlaff

Dirigent: Alexander Soddy Klavier: David Kadouch Ondes Martenot: Thomas Bloch

Violine: Olga Pogorelova Klarinette: Patrick Koch Violoncello: Fritjof von Gagern Klavier: Alexander Soddy Horn: Ulrike Hupka

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Akademiekonzert Brahms’ Vierte gehört zum Kernrepertoire dieses großen Dirigenten alter Schule: Marek Janowski. ECHO Klassik-Preisträgerin Anna Vinnitskaya ist nicht nur seine Wunschsolistin, sondern auch eine ausgewiesene Prokofjew-Spezialistin – und diesem raffinierten Werk damit mehr als gewachsen!

Akademiekonzert Mit Jean-Jacques Goumaz setzt die Musikalische Akademie die schöne Tradition der Auftritte orchestereigener Solisten fort. Nach den Erfolgen mit Strauss in der Oper widmet sich GMD Alexander Soddy mit der »Alpensymphonie« einem der großen Strauss-Werke im symphonischen Repertoire.

Mo, 16. und Di, 17.12.2019 20:00 Rosengarten

Mo, 20. und Di, 21.01.2020 20:00 Rosengarten

Sergei Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Richard Strauss: Konzert für Oboe und Orchester D-Dur TrV 292 Eine Alpensymphonie op. 64 TrV 233

Dirigent: Marek Janowski Klavier: Anna Vinnitskaya

Dirigent: Alexander Soddy Oboe: Jean-Jacques Goumaz Strauss-Tage Sa, 11. – Di, 21. Januar 2020

Akademiekonzert Zwei Ungarn und zwei Franzosen kommen in eine Bar … was folgt ist kein Flachwitz, sondern eine geballte Ladung ausgelassener Klangpoesie! Mit Kodály, Bartók, Lalo und Ravel gibt der junge Amerikaner Roderick Cox sein Mannheimer Debüt. Mo, 09. und Di, 10.03.2020 20:00 Rosengarten Zoltán Kodály: Tänze aus Galánta Édouard Lalo: Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte Béla Bartók: Der wunderbare Mandarin op. 19 Dirigent: Roderick Cox Violoncello: Maximilian Hornung


Akademiekonzert Dieses Programm wirft einen schelmenhaften Blick auf barocke Instrumentalmusik: Auf eine Reise durch die Jahrhunderte entführen uns Ravel und Marcello, Bach und Strauss, flankiert von Benjamin Reiners, der den Gattungsgrenzen des Barockstils auf den Zahn fühlen will.

Akademiekonzert Schon lange wollte der LigetiSchüler Sidney Corbett ein Werk eigens für die Musikalische Akademie komponieren: Diese Spielzeit ist es nun endlich soweit! Für einen krönenden Abschluss der Saison sorgt WeltklassePianist Rafał Blechacz mit Chopins Klavierkonzert e-Moll.

Mo, 20. und Di, 21.04.2020 20:00 Rosengarten

Mo, 18. und Di, 19.05.2020 20:00 Rosengarten

Mo, 29. und Di, 30.06.2020 20:00 Rosengarten

Franz Schubert: Ouvertüre zu »Die Zauberharfe« D 644 Zwischenaktmusiken aus »Rosamunde« D 797 Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417 Franz Liszt/Franz Schubert: Fantasie C-Dur op. 15 D 760 »Wandererfantasie«

Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin Alessandro Marcello: Konzert für Trompete d-Moll Luciano Berio/Luigi Boccherini: Quattro versioni originali della »Ritirata notturna di Madrid« Richard Strauss: Der Bürger als Edelmann op. 60 Leopold Stokowski/J. S. Bach: Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582

Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 Sidney Corbett: Uraufführung einer Auftragskomposition der Musikalischen Akademie Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Dirigent: Friedemann Layer Klavier: Herbert Schuch

Sa, 26.10.2019 20:00 Opernhaus Jean-Féry Rebel: Les Élements Jean-Baptiste Lully: L’ entrée und Chaconne aus »Le Bourgeois gentilhomme« Jean-Philippe Rameau: Suite und Arien aus »Hippolyte et Aricie« Dirigent: Bernhard Forck Sopran: Amelia Scicolone

Dirigent: Alexander Soddy Klavier: Rafał Blechacz

Dirigent: Benjamin Reiners Trompete: Jeroen Berwaerts

2. Kammerakademie In der 2. Kammerakademie richtet GMD Alexander Soddy sein Augenmerk im Rahmen des »Mannheimer Sommers« auf Wolfgang Amadeus Mozart. Dessen großes Vermächtnis, das Requiem d-Moll, präsentieren Solisten, Orchester und Opernchor des NTM vor der umwerfenden Kulisse des Schwetzinger RokokoTheaters. Mi, 15. und Do, 16.07.2020 18:00 & 19:30 Rokoko-Theater Schwetzingen Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626 Dirigent: Alexander Soddy Mit: Solisten, Orchester und Opernchor des NTM

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1. Kammerakademie Barockspezialist Bernhard Forck setzt seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem NTO in dieser Kammerakademie fort. Im Zentrum stehen Jean-Philippe Rameau und die Sopranistin Amelia Scicolone, die ihre Stilsicherheit unter anderem schon in der Inszenierung von Monteverdis »Marienvesper« am NTM bewiesen hat.

Oper Akademiekonzerte

Akademiekonzert Friedemann Layer, ehemaliger Generalmusikdirektor des NTO, feiert sein Comeback mit diesem wunderschönen Schubertprogramm. Die selten aufgeführte »Wandererfantasie« beherrscht der Pianist Herbert Schuch aus dem Effeff. Hier kommen Liebhaber auf ihre Kosten!


Christian Holtzhauer Intendant Schauspiel

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hinter uns liegt eine ereignisreiche erste Spielzeit. Für Ihre zugewandte und kritische Begleitung bedanken wir uns herzlich. Der große Zuspruch zu unserem Programm zeigt, welch hohen Stellenwert das Nationaltheater in unserer Stadt genießt – und wie wichtig das Theater als Ort der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Gegenwart ist. Vom Ursprung, von (Neu-)Anfängen, von markanten Wende­ punkten erzählen die Inszenierungen der neuen Spielzeit. Von der Entstehung der Demokratie etwa berichtet der älteste erhaltene europäische Theatertext, »Die Orestie«. Den Ursprung von Gewalt erforscht Fatma Aydemir in »Ellbogen« und nach dem Ursprung der Liebe sucht Soeren Voima, wenn er Molières »Menschenfeind« mit »Triumph der Liebe« von Marivaux kombiniert. Dass wir angesichts des Klimawandels innehalten und uns neu orientieren müssen, macht Gernot Grünewald in »Siebenundzwanzig Jahre« deutlich. Wir wissen, dass wir etwas tun müssen – doch ob wir tatsächlich die Kraft haben zu handeln, ist ungewiss. In seinem zeitlosen Klassiker »Warten auf Godot« hat Samuel Beckett dieses Dilemma auf den Punkt gebracht. Mit diesen und vielen weiteren Inszenierungen machen wir Vorschläge, wie wir gemeinsam aus ganz verschiedenen Blickwinkeln unsere Welt und unsere Zeit betrachten können. Wir freuen uns auf die Begegnung und den Austausch mit Ihnen!

Schauspiel Vorwort

Liebes Publikum,


Schauspiel Premierenübersicht

01 Premieren

Liebe / Eine argumentative Übung Teil 1 von Sivan Ben Yishai Uraufführung Regie: Jakob Weiss Do, 26. September 2019 Studio Werkhaus Die Orestie von Aischylos Regie: Philipp Rosendahl Fr, 27. September 2019 Schauspielhaus Warten auf Godot von Samuel Beckett Regie: Sandra Strunz Sa, 19. Oktober 2019 Schauspielhaus Drüben und Drüben Theaterspaziergang durch die Neckarstadt Ost und West nach dem Roman von David Wagner und Jochen Schmidt Mannheimer Stadtensemble Uraufführung Künstlerische Leitung: Beata Anna Schmutz Do, 7. November 2019 Stadtraum & Studio Werkhaus

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Warum läuft Herr R. Amok? & Die Sehnsucht der Veronika Voss von Rainer Werner Fassbinder Regie: Leonie Thies und Jennifer Peterson Do, 28. November 2019 Studio Werkhaus

Die Möwe Komödie von Anton Tschechow Regie: Christian Weise Fr, 29. November 2019 Schauspielhaus Ellbogen nach dem Roman von Fatma Aydemir Regie: Selen Kara Sa, 18. Januar 2020 Schauspielhaus Hundeherz nach der Erzählung von Michail Bulgakow Regie: Christoph Bornmüller Januar 2020 Studio Werkhaus Ein neues Stück von Enis Maci Uraufführung | Auftragswerk Regie: Marie Bues Januar 2020 Studio Werkhaus Siebenundzwanzig Jahre Ein Klimarequiem Uraufführung Regie: Gernot Grünewald Sa, 14. März 2020 Schauspielhaus Menschenfeind / Triumph der Liebe von Soeren Voima nach Molière und Pierre Carlet de Marivaux Regie: Christian Weise Fr, 27. März 2020 Schauspielhaus

Sex – Die wahre Geschichte Show von Daniel Cremer nach dem Buch von Christopher Ryan und Cacilda Jethá Uraufführung Regie: Daniel Cremer März 2020 Studio Werkhaus Wir sind so frei Interaktive Stadtrundfahrt Mannheimer Stadtensemble Uraufführung Künstlerische Leitung: Beata Anna Schmutz April 2020 Stadtraum und Studio Werkhaus Meine geniale Freundin – Teil 2 nach den Romanen von Elena Ferrante Deutschsprachige Erstaufführung Regie: Felicitas Brucker Sa, 16. Mai 2020 Schauspielhaus Krankheit oder moderne Frauen von Elfriede Jelinek Regie: Claudia Bauer Fr, 29. Mai 2020 Schauspielhaus King Kong Theaterabend über einen Mythos Regie: Nick Hartnagel Juni 2020 Studio Werkhaus


Ansichten eines Clowns frei nach dem Roman von Heinrich Böll Regie: Maxim Didenko Schauspielhaus Der Fluch der Tantaliden Mythologische Rap-Oper von Dlé Regie, Bühne & Kostüme: Florian Hertweck Studio Werkhaus Der Steppenwolf nach dem Roman von Hermann Hesse Regie: Dominik Günther Schauspielhaus Der Würgeengel nach dem Film von Luis Buñuel Regie: Anna-Elisabeth Frick Studio Werkhaus Die Räuber von Friedrich Schiller Regie: Christian Weise Schauspielhaus Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams Regie: Christian Weise Schauspielhaus

Supranationaltheater Frauheim Neue Strategien der Repräsentation und Teilhabe

Judas Monolog von Lot Vekemans Regie: Philipp Rosendahl Schauspielhaus

Ursprünge Themenwochenenden zu Schwerpunkten der Spielzeit

Maria Stuart von Friedrich Schiller Regie: Claudia Bauer Schauspielhaus Meine geniale Freundin – Teil 1 nach den Romanen von Elena Ferrante Deutschsprachige Erstaufführung Regie: Felicitas Brucker Schauspielhaus Mitwisser von Enis Maci Deutsche Erstaufführung Regie: Nick Hartnagel Studio Werkhaus Tram 83 nach dem Roman von Fiston Mwanza Mujila Regie: Carina Riedl Disco Zwei Wie der Soldat das Grammofon repariert Inszenierte Ausstellung nach dem Roman von Saša Staniši Mannheimer Stadtensemble Regie: Beata Anna Schmutz Studio Werkhaus Wir nach dem Roman von Jewgenij Samjatin Regie: Roscha A. Säidow Studio Werkhaus

Das erste Mal Partizipative Lesungen neuer Dramatik

Casino Extras Besondere Veranstaltungsreihen Mannheimer Reden Hochkarätige Diskussionen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen Silvester »Geschöpfe der Unterwelt« – Die große Silvesterfeier des NTM Hausbesuche Intendant Christian Holtzhauer unterwegs Gesetz der Freiheit Ein Festival über das Zwischenmenschliche Schule der praktischen Weisheit Schwerpunkttage Sternchenthemen Das Mannheimer Stadtensemble lädt ein Thematisch vertiefende Workshops Club der unmöglichen Fragen Gesprächsreihe des FrauenKulturRats in Kooperation mit dem Mannheimer Stadtensemble

63

Hoppla, wir leben! Politische Revue von Ernst Toller Regie: Katrin Plötner Schauspielhaus

Istanbul – Theaterstück mit Musik von Sezen Aksu von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın E. ipal Regie: Selen Kara Schauspielhaus

Wiederaufnahmenübersicht & Extras

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück Koproduktion des Schauspiels mit dem Jungen NTM | 8+ Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik Schauspielhaus

03 Extras

Schauspiel

02 Wiederaufnahmen


Schauspiel Premieren

Liebe / Eine argumen­ tative Übung Teil 1 von Sivan Ben Yishai | aus dem Englischen von Maren Kames | Uraufführung

»Mir wird die Rolle der Anderen angeboten, und wenn ich die Erwartungen brav erfülle, wird mir im Gegenzug ein Platz in der Gesellschaft zugewiesen. Ich frage mich: Was macht das mit mir? Und wer profitiert eigentlich davon?« So beschreibt die Dramatikerin Sivan Ben Yishai, die seit 2012 in Berlin lebt, ihren Widerstand gegen die Instrumentalisierung als »Vorzeige-Migrantin«. Ben Yishai wurde 1978 in Tel Aviv geboren, studierte dort und in Jerusalem Theaterregie und Dramatisches Schreiben. Ihre in englischer Sprache entstandenen Theaterstücke wurden am Maxim Gorki Theater und am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. Sie erzählen von Konflikten und Machtverhältnissen und verhandeln mit großer Präzision Herkunft, Geschlecht und Identität. Sivan Ben Yishais Arbeiten, ob als Regisseurin, Autorin oder Performerin, definieren dabei die Bühne als Ort der Begegnung, wo das gemeinsame Erzählen die Möglichkeit eines zukünftigen Miteinanders schafft. In der Spielzeit 2019/20 ist Sivan Ben Yishai Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Zum Auftakt der Spielzeit inszeniert der Regisseur und Bühnenbildner Jakob Weiss, der mit bildstarken Regiearbeiten in Karlsruhe, Göttingen und Berlin auf sich aufmerksam gemacht hat, ihr neues Stück. #hausautorin2019/20 #theateristbegegnung #identitätssuche #neuedramatik

64 Regie & Bühne: Jakob Weiss Kostüme: Elena Gaus Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Ouldooz Pirniya

Premiere: Do, 26.09.2019 Studio Werkhaus

Ermöglicht wird der Aufenthalt der Hausautorin durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.


von Aischylos | aus dem Altgriechischen von Walter Jens

Agamemnon hat seine Tochter Iphigenie für das Kriegsglück geopfert. Aus Troja zurückgekehrt, wird er aus Rache von seiner Frau Klytaimnestra erschlagen. Diese Tat sühnt der gemeinsame Sohn Orest, indem er seine Mutter ermordet. Bevor Orest als Letzter in dieser Kette von den Rachegeistern in den Wahnsinn getrieben wird, greift die Göttin Athene ein und beruft eine Volksversammlung ein, die über die Schwere von Orests Schuld abstimmen und so dem steten Kreislauf von Gewalt ein Ende setzen soll. Damit steht »Die Orestie« als einzige vollständig erhaltene antike Dramen-Trilogie nicht nur am Anfang unserer europäischen Theatertradition, sondern legt zugleich Zeugnis ab von der Entstehung der Demokratie. Der Text der »Orestie« beglaubigt und verteidigt radikal jede einzelne der sich widersprechenden Positionen seiner Figuren. Diese Vielfalt an Stimmen bildet den Mythos, der der Gemeinschaft Orientierung gibt. Regisseur Philipp Rosendahl, dessen Inszenierung »Judas« bereits auf dem Spielplan des NTM steht, befragt das antike Textmaterial als spielerisches Narrativ: Welche Perspektive dominiert eigentlich, während einer anderen weniger Gehör geschenkt wird? Wie wird aus einer Vielfalt von Meinungen eine allgemein gültige Definition von »gut«, »richtig« oder »Schuld«? »Die Orestie« als Spielort, an dem Mehrdeutigkeit regiert.

Schauspiel Premieren

Die Orestie

#denkreislaufdurchbrechen #schuldundsühne #anfangvonallem #ausaltmachneu

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Regie: Philipp Rosendahl Bühne: Benjamin Schönecker Kostüme: Brigitte Schima Musik: Marco Mlynek Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Anna-Sophia Güther

Premiere: Fr, 27.09.2019 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren

Warten auf Godot von Samuel Beckett | aus dem Französischen von Elmar Tophoven

Er wird nicht kommen, dieser ominöse Godot, aber erwartet wird er trotzdem. Vielleicht lieber gehen? Aber was, wenn er doch kommt? In diesem Dilemma stecken Wladimir und Estragon fest, es gibt kein Vor und kein Zurück. Maximal oszilliert die Handlung von Samuel Becketts Theaterstück »Warten auf Godot« zwischen einem desillusionierenden »noch nicht« und einem hoffnungsvollen »sicher bald«. Die beiden Protagonisten sitzen ihre Zeit ab, sitzen ihre Existenz aus: In einer leeren Landschaft vertreiben sie sich die Zeit mit Spielchen und spüren Erinnerungen nach, die sich mehr und mehr abnutzen. Mit diesem Herzstück des absurden Theaters beschrieb Beckett 1948, als die Wunden des Zweiten Weltkriegs noch frisch waren, die Sehnsucht des Menschen nach einer unbestimmten Erlösung, die ihn von der ewigen Frage nach dem Sinn des Daseins befreit. In unserer Zeit des medialen Dauerfeuers scheint die Diktatur der einfachen Antworten besonders attraktiv. Sandra Strunz inszeniert Becketts ungebrochen erfolgreiches Werk als Bestandsaufnahme der Moderne, in der sich die erwarteten Erlöser stetig multiplizieren und in der Vielen von uns das Handeln trotz besseren Wissens so schwer fällt. #janeinvielleicht #daseinsdilemma #wielangenoch #wobleibterdenn

66 Regie: Sandra Strunz Bühne: Philipp Bußmann Kostüme: Daniela Selig Musik: Karsten Süßmilch Choreografie: Lisi Estaras Licht: Wolfgang Schüle Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: Sa, 19.10.2019 Schauspielhaus


von Rainer Werner Fassbinder Sein schonungsloser und doch sensibler Blick auf das bürgerliche Leben prägte das Theater wie auch den Neuen Deutschen Film: Rainer Werner Fassbinder erklärte in seinen Stücken und rund 40 Kino- und Fernsehfilmen das Private zum Politischen. Seine Figuren, die leidend und hoffend die frühe Bundesrepublik bevölkern, finden sich in erstarrten Systemen wieder und erfahren zwischenmenschliche Beziehungen meist als Machtgefälle. Zwei junge Regisseurinnen nehmen sich zwei seiner Filme zur Neubetrachtung vor. In »Warum läuft Herr R. Amok?« zeigt Leonie Thies die Entfremdung des Individuums in einer Gesellschaft, die keinen Raum lässt für Eigenheiten: Herrn R.s durchschnittlicher bürgerlicher Alltag mit Haus, Frau, Job und Auto geht seinen geregelten Gang. Doch der Druck, in der Gesellschaft zu bestehen, manifestiert sich in den permanenten Forderungen und Erwartungen seiner Mitmenschen – am Ende steht der titelgebende Amoklauf als einziges Mittel, um sich Gehör zu verschaffen. Auch in Jennifer Petersons Inszenierung von »Die Sehnsucht der Veronika Voss« kämpft eine Außenseiterin um gesellschaftliche Anerkennung: Veronika Voss, einst gefeierter Filmstar, bekommt in der Nachkriegs-BRD keine Rollen mehr – zu alt, zu labil und noch dazu drogensüchtig. Der Versuch des Journalisten Robert Krohn, sie aus den Klauen habgieriger Ärzte zu befreien, endet tödlich.

Schauspiel Premieren

Warum läuft Herr R. Amok? & Die Sehnsucht der Veronika Voss

#fassbinderretrospektive #scheinundsein #2für1 #daskonntejakeinerahnen

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Regie: Leonie Thies und Jennifer Peterson Bühne: Marina Schutte Kostüme: Tamara Priwitzer Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Anna-Sophia Güther und Kerstin Grübmeyer

Premiere: Do, 28.11.2019 Studio Werkhaus


Schauspiel Premieren

Die Möwe Komödie von Anton Tschechow | aus dem Russischen von Thomas Brasch

Sein erstes Theaterstück will der junge Schriftsteller Konstantin zur Uraufführung bringen – mit der von ihm geliebten Nina in der Hauptrolle, dem Landsitz seiner Familie als Bühne sowie Freunden und Verwandten als Testpublikum. Erklärtes Ziel ist nichts weniger als die Revolution des angestaubten Theaterbetriebes, zu dem er vor allem seine Mutter zählt, die gestandene Schauspielerin Irina Arkadina. Der ambitionierte Versuch der Jugend, sich von den Konventionen der Elterngeneration frei zu machen, scheitert jedoch kläglich. Konstantins Publikum zerreißt sein Debüt in der warmen Landluft. Und zu allem Überfluss verliebt sich Nina in den Schriftsteller Trigorin, den Liebhaber Arkadinas. Man könnte das tragisch nennen. Doch die vermeintlich existentiellen Nöte vom Kunstdiskurs bis zu den romantischen Verflechtungen sind in Tschechows Komödie »Die Möwe« lediglich Fieberblasen einer Moderne, in der viel Lärm um nichts die Ruhe vor dem Sturm ausfüllen soll. Christian Weise zeigt in seiner dritten Arbeit als Hausregisseur Menschen in der Schwebe – nicht unähnlich Trickfiguren, die über einen Abgrund laufen und nicht fallen, solange sie nicht nach unten schauen. #vielzuvielgefühl #allesfürdiekunst #dieideeistgutdochdieweltnochnicht #roadrunner

68 Regie: Christian Weise Bühne & Kostüme: Paula Wellmann Musik: Jens Dohle Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Premiere: Fr, 29.11.2019 Schauspielhaus


nach dem Roman von Fatma Aydemir

Hazal will endlich volljährig werden. Ihr Leben besteht aus Zeitabsitzen in der »berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme«, erfolglos Bewerbungen schreiben, Streit in der Familie und Kiffen mit ihren Freundinnen. Sie fühlt sich als Fremde in ihrem eigenen Land, und es scheint sich keine einzige befriedigende Perspektive zu eröffnen. Ihr Sehnsuchtsort ist Istanbul, wo Mehmet auf sie wartet, den sie aus dem Internet kennt und der sagt, dass er sie liebe. An ihrem 18. Geburtstag geht sie mit ihren Freundinnen feiern. Der Abend eskaliert. Und zwar so heftig, dass das Mädchen aus Angst vor der Polizei aus Deutschland flieht – nach Istanbul, in die Stadt ihrer Träume. Das echte Istanbul hat mit dieser jedoch kaum etwas gemeinsam. Fatma Aydemirs viel beachteter und preisgekrönter Debütroman »Ellbogen« ist eine ungeschönte, hochemotionale Geschichte über Verlorenheit, Gewalt und das Erwachsenwerden in einer chaotischen Welt. Selen Karas Inszenierung »Istanbul« läuft seit Oktober 2018 mit großem Erfolg auf der Bühne des Schauspielhauses.

Schauspiel Premieren

Ellbogen

#erwachsenwerden #warumwirundnichtuns #deineheimatmeinalbtraum  #comingofage #girlsinrage

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Regie: Selen Kara Bühne: Lydia Merkel Kostüme: Emir Medic Musik: Torsten Kindermann Licht: Dennis Hauser

Premiere: Sa, 18.01.2020 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren

Hundeherz nach der Erzählung von Michail Bulgakow aus dem Russischen von Alexander Nitzberg

Der Moskauer Professor Preobrashenski ist auf Verjüngung spezialisiert. Indem er einem Straßenköter Hirn und Hoden eines Kleinkriminellen einsetzt, will er seine Forschung vorantreiben und den »Neuen Menschen« erschaffen. Doch das Experiment geht gründlich schief: Wie der unfreiwillige Spender hat der Menschenhund eine Vorliebe für Alkohol, Kraftausdrücke und Gewalt und macht das Leben seines Schöpfers zur Hölle. In seiner 1925 entstandenen und den Frankenstein-Mythos aufgreifenden Erzählung »Hundeherz« kritisierte der russische Schriftsteller und Arzt Bulgakow die rausch­ hafte Utopie des Transhumanismus und Fortschrittsglaubens der frühen Sowjetunion. Seine satirische Betrachtung ist in der neoliberalen Leistungsgesellschaft aktueller denn je: Der Perfektionsdrang der Jetztzeit führt zu Lifestyle-Optimierung, Fitnesswahn und Schönheitsoperationen oder am besten gleich zu Maschinen­ körpern. Was bleibt am Ende übrig von der menschlichen Natur? Christoph Bornmüller inszenierte bereits in Darmstadt, Schwerin und Rostock und ist seit der Spielzeit 2018/19 als Schauspieler fest am NTM engagiert. »Hundeherz« ist seine erste Regiearbeit in Mannheim. #einherzfürhunde #dastierinmir #fortschrittundfehltritt #foreveryoung

70 Regie: Christoph Bornmüller Bühne & Kostüme: Martin Miotk Musik: David Kirchner Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Premiere: Januar 2020 Studio Werkhaus


von Enis Maci | Uraufführung | Auftragswerk

Ein Hochhaus steht verloren in einem Gewässer. Treten seine Bewohnerinnen auf ihre Balkone hinaus, sehen sie nichts als eine Wolke, hören sie das Wasser bloß. Es taucht – wie könnte es anders sein – eine Fremde auf. Im Friseursalon, an den Müllschluckern und im Schwimmbad machen die ersten Gerüchte die Runde. Flechten wuchern an den Betonkanten des Gebäudes. Ein Maultier verdurstet. Eine Greisin putzt ihr Gewehr. Zwei Kühlschränke kommunizieren miteinander. Die Ränder der Gegenstände verformen sich. Da sind Erinnerungen – wem gehören sie? Enis Maci, Hausautorin der Spielzeit 2018/19 und »Nachwuchsdramatikerin des Jahres 2018« (»Theater Heute«), entwirft in ihrem Auftragswerk für das NTM eine postapokalyptische Zukunftsvision, deren Wurzeln in unserem heutigen Zusammen­leben zu finden sind. Die Regisseurin Marie Bues setzt mit dieser Arbeit ihre konsequente Beschäftigung mit Gegenwartsdramatik nach Inszenierungen u. a. in Basel, Stuttgart und München fort. Seit 2013 leitet sie gemeinsam mit Martina Grohmann das Theater Rampe in Stuttgart.

Schauspiel Premieren

Ein neues Stück

#stadtderzukunft #neuedramatik #erntenwasmansät #hausautorin2018/19

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Regie: Marie Bues Bühne & Kostüme: Heike Mondschein Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Anna-Sophia Güther

Premiere: Januar 2020 Studio Werkhaus


Schauspiel Premieren

Siebenundzwanzig Jahre Ein Klimarequiem | Uraufführung

Zu heiße Sommer, zu kalte Winter, Wirbelstürme, Tsunamis, untergegangene Insel­ staaten, Dürrekatastrophen … Seit Jahrzehnten beschäftigen der Klimawandel und seine Folgen Wissenschaftlerinnen und Politiker, Aktivistinnen und Journalisten. So wie ein Asteroid, der sich langsam und bedrohlich der Erde nähert, so bahnt sich eine Umwälzung an, die das »Menschheitszeitalter«, das Anthropozän, mindestens so radikal verändern wird wie der Einschlag eines Himmelskörpers. Mit einem Unterschied: der Asteroid, das sind wir selbst. Unser politisches Handeln und unsere individuellen Lebensentscheidungen werden darüber entscheiden, ob wir die vorhersehbare Katastrophe aufhalten oder geschehen lassen. Nach aktu­ellen Berechnungen der Forschung bleiben uns noch 27 Jahre, um den CO2Ausstoß auf Null zu reduzieren und so die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Was hält uns eigentlich davon ab, die Klimakatastrophe aufzuhalten? Was in uns will nicht wahrhaben, dass das Haus schon brennt? Regisseur Gernot Grünewald inszeniert nach einer Recherche zur aktuellen Klimaforschung eine theatral-musikalische Versuchsanordnung, in der sich Alltags­ handeln und Endzeitszenario begegnen und Mannheimer Bürger und Schauspieler gemeinsam erforschen, ob die Menschheit noch zu retten ist. Oder ob sie wie ein tragischer Held sehenden Auges ins Verderben rennt. #zweigradcelsius #zukunftohneuns #wissenistnichthandeln  #derasteroidsindwir #dashausbrennt

72 Regie: Gernot Grünewald Bühne: Michael Köpke Kostüme: Günter Lemke Video: Thomas Taube Musik: Daniel Sapir Licht: Wolfgang Schüle Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: Sa, 14.03.2020 Schauspielhaus


von Soeren Voima nach Molière und Pierre Carlet de Marivaux

Die Liebe ist ein unlösbares Rätsel. Molières »Menschenfeind« Alceste will seinen Mitmenschen aufrichtig gegenübertreten, selbst wenn er sie damit verletzt. Er plant, sich mit der Frau, die er liebt, auf einen einsamen Landsitz zurückzuziehen und die ganze restliche Gesellschaft zu meiden. Doch seine Zuneigung wird nicht erwidert. In »Triumph der Liebe« lebt ein Philosoph mit seinen Anhängern in einem paradiesischen Garten – und predigt ein Leben ganz ohne Liebe –, bis zwei Eindringlinge sämtlichen Bewohnern den Kopf verdrehen. Wieder ist es die Liebe, die das tragische Ende der Gemeinschaft herbeiführt. Autor Soeren Voima, der bereits den »Iphigenie«-Mythos und Calderóns »Das Leben ein Traum« für das Nationaltheater bearbeitete, verknüpft in seinem neuen Stück für Mannheim die Handlung zweier Klassiker der französischen Dramen­ literatur. Indem er die Liebes-Exilanten Marivaux’ aus der Dynamik des »Menschenfeinds« entwickelt, zeigt er ihre Gemeinsamkeit auf: die Sehnsucht nach einem Leben mit absoluter Konsequenz und Wahrhaftigkeit. Hausregisseur Christian Weise untersucht in seiner Inszenierung die Belastbarkeit der extremen Überzeugungen – und ihre schmerzhafte Kapitulation vor der Liebe.

Schauspiel Premieren

Menschenfeind / Triumph der Liebe

#liebeistüberbewertet #auszweimacheins #franzosenuntersich

73

Regie: Christian Weise Bühne: Julia Oschatz Musik: Falk Effenberger Licht: Nicole Berry Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Premiere: Fr, 27.03.2020 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren

Sex – Die wahre Geschichte Show von Daniel Cremer nach dem Buch von Christopher Ryan und Cacilda Jethá | Uraufführung Am Anfang waren: Adam, Eva, der Apfel, die Schlange. Männer jagen, Frauen sammeln. Menschen sind von Natur aus monogam und die Ehe ist heilig ... Diese alte Geschichte erzählen wir uns seit Jahrhunderten, sie dominiert unsere Kulturgeschichte und unsere Sexualität. Zu den Folgen dieser Geschichte gehören Paar­ therapien, Selbsthilfebücher, Online-Dating oder #metoo. Aber was wäre, wenn sie nicht stimmt? Wie würde eine Welt aussehen, in der Sexualität weder mit Dominanz und Macht, noch mit Besitz oder Tabus zu tun hat – sondern mit Kooperation, Teilhabe und Kommunikation? In ihrem Bestseller »Sex – Die wahre Geschichte« untersuchen der Psychologe Christopher Ryan und die Psychiaterin Cacilda Jethá die prähistorischen Wurzeln der menschlichen Sexualität und stellen mit ihren Thesen unsere Vorstellungen über »natürliches Paarungsverhalten« auf den Kopf – oder auf die Füße? Der Regisseur und Autor Daniel Cremer entwickelt mit ihren Thesen eine Show, die unterhaltsam, intelligent und unaufgeregt die »wichtigste Sache der Welt« verhandelt. Es treten auf: unsere nächsten Verwandten, die Bonobos, und eine ganze Reihe anderer queerer Tiere, darunter Darwin, Freud und die westliche Kulturgeschichte höchstpersönlich. #truestory #amanfangwardiefreiheit  #offenezweierdreierviererbeziehung #vomkopfaufdiefüße

74 Regie: Daniel Cremer Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: März 2020 Studio Werkhaus


nach den Romanen von Elena Ferrante | aus dem Italienischen von Karin Krieger | Deutschsprachige Erstaufführung Nach der erfolgreichen Inszenierung der ersten beiden Bände von »Meine geniale Freundin« in der Spielzeit 2018/19 zeigen wir nun das Finale des berühmten Epos. Die beiden Freundinnen Elena und Lila könnten unterschiedlicher nicht sein: Die eine introvertiert, angepasst und strebsam, die andere trotzig, stolz und unberechen­ bar, sind sie gemeinsam in einem ärmlichen Viertel von Neapel aufgewachsen. Während Elena Zugang zu Bildung bekommt, hat sich Lila früh zur Heirat entschließen müssen. Zeitlebens versuchen beide, sich gegen ihr »Milieu« zu behaupten. In glücklichen und unglücklichen Ehen, im Wachsen und Scheitern an der Mutterschaft, in ehrgeizigen Ambitionen und beruflichen Niederlagen spiegeln sich die Höhen und Tiefen einer so komplizierten wie einzigartigen lebenslangen Beziehung – bis sich zuletzt der Bogen zurück in die Schrecken der Kindheit auf fatale Weise schließt. Elena Ferrantes von Feuilleton und Publikum gefeierte »Neapolitanische Saga« erzählt nicht nur vom Wert der Bildung und weiblicher Emanzipation in einer von Männern dominierten Gesellschaft, sondern beschreibt zugleich mehr als 60 Jahre europäisches Zeitgeschehen. Mit ihrer Inszenierung des dritten und vierten Bands des italienischen Bestsellers setzt Felicitas Brucker, die Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien war und u. a. in Basel, Freiburg und Zürich inszenierte, ihre Arbeit in Mannheim fort.

Schauspiel Premieren

Meine geniale Freundin – Teil 2

#einganzesleben #storyofeurope #friendsforevermore  #itsawomensworld #ferrantefieber

75

Regie: Felicitas Brucker Bühne: Viva Schudt Kostüme: Katrin Wolfermann Musik: Mark Badur Licht: Dennis Hauser und Wolfgang Schüle Dramaturgie: Anna-Sophia Güther

Premiere: Sa, 16.05.2020 Schauspielhaus


Schauspiel Premieren

Krankheit oder moderne Frauen von Elfriede Jelinek

Frauen im patriarchalen Niemandsland: Emily, nicht zufällig Namensvetterin der berühmten englischen Schriftstellerin Emily Brontë, ist Krankenschwester, Dichterin und Vampirin. Sie verliebt sich in die treusorgende Mutter und Hausfrau Carmilla. Als diese bei der Geburt ihres sechsten Kindes stirbt, beißt Emily beherzt zu. Carmilla wird dadurch ebenfalls zur Blutsaugerin. Doch selbst als Untote gibt es für die beiden Frauen kein Entkommen aus den gängigen Weiblichkeitsbildern. Ihre Existenz zwischen Leben und Tod entspricht der Rolle der Frau in der von Männern gemachten und bestimmten Gesellschaft: gleichermaßen beteiligt und ausgeschlossen. Die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek behandelt dieses Schattendasein in ihrer 1987 veröffentlichten Vampirfarce »Krankheit oder moderne Frauen«. Im Zeitalter von #metoo und neu aufgeflammten Debatten um Macht, Sex und Körper drängt sich die Frage auf: Hat sich seitdem genug getan? Regisseurin Claudia Bauer inszeniert Jelineks Sprachkunstwerk im Spannungsbogen zwischen Schauergeschichte und aktuellen Weiblichkeitsdiskursen. Claudia Bauer, deren Inszenierung von »Maria Stuart« die 20. Internationalen Schillertage eröffnete, gehört zu den gefragtesten Theatermacherinnen im deutschsprachigen Raum. #dasendedespatriarchats #deadoralive #jelineksfrühwerk

76 Regie: Claudia Bauer Bühne: Patricia Talacko Kostüme: Andreas Auerbach Licht: Florian Arnholdt Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Premiere: Fr, 29.05.2020 Schauspielhaus


Theaterabend über einen Mythos

Auf einer unerforschten Insel findet ein Dokumentarfilmer den urzeitlichen Riesengorilla King Kong und bringt ihn nach New York, um ihn dort als »achtes Weltwunder« der Öffentlichkeit zu präsentieren. Doch das Monstrum befreit sich, verwüstet die Stadt und erklimmt schließlich – samt der »weißen Frau«, die es entführt – das Empire State Building. Mit diesem berühmten Bild der sich gegen den Menschen aufbäumenden Natur schrieb »King Kong« 1933 Filmgeschichte: Das Genre des Abenteuer- und Katastrophenfilms war geboren und der Einsatz von Spezialeffekten revolutionierte das frühe Hollywood. In seiner Stückentwicklung spürt Regisseur Nick Hartnagel diesem modernen Mythos nach, mit dem sich sowohl eine Gesellschaft des Spektakels beschreiben lässt als auch das Stereotyp des »Fremden« an sich. »King Kong« lässt sich aber auch als feministische Utopie lesen wie in der »King Kong Theorie« der französischen Filmemacherin und Autorin Virginie Despentes: »King Kong ist jenseits von Männchen und Weibchen. Er ist das Bindeglied zwischen Mensch und Tier, Erwachsenem und Kind, Gut und Böse, Primitiv und Zivilisiert, Weiß und Schwarz. Hybrid.« Nick Hartnagel inszenierte u. a. am Schauspiel Hannover, am Theater Heidelberg, am Theaterhaus Jena und am LTT Tübingen. In der Spielzeit 2018/19 stellte er sich dem Mannheimer Publikum mit seiner Inszenierung von Enis Macis »Mitwisser« vor.

Schauspiel Premieren

King Kong

#hollywood #menschenaffen #dschungelkönig #mythosmonster

77

Regie: Nick Hartnagel Bühne & Kostüme: Yassu Yabara Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Premiere: Juni 2020 Studio Werkhaus


Endstation Sehnsucht


TitelSteppenwolf Der des StĂźcks


1001 Nacht oder die Macht des Erzählens


Der Elefantengeist


Istanbul – Theaterstück mit Musik von Sezen Aksu


Meine geniale Freundin – Teil 1


Die Räuber


Der Ansichten Fluch der eines Tantaliden Clowns


Ansichten eines Clowns


Wie der Soldat das Grammofon repariert


Schauspiel Wiederaufnahmen

subbotnik

Heinrich Böll

Dlé

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens

Ansichten eines Clowns

Der Fluch der ­Tantaliden

Tiefer und tiefer taucht ein kleiner Junge in die fantastischen Geschichten aus »1001 Nacht« ein, trifft auf eine Königstochter, einen Flaschengeist, einen singenden Sultan und findet am Ende seinen Platz in der Stadt. Aus der berühmten Geschichtensammlung hat das Theater­ kollektiv subbotnik ein mit­reißendes Familienstück über das Zusammenleben im heutigen Mannheim entwickelt. Mit viel Musik und großen Bildern »schlägt die zauberhafte Inszenierung nicht nur Kinder in ihren Bann« (Die Rheinpfalz).

Heinrich Bölls Roman »Ansichten eines Clowns« war eine Abrechnung mit der konservativen, christlich geprägten BRD der 1950er Jahre: Hans Schnier ist ein tourender Clown, der gestrandet ist. In Opposition zu seiner Familie und der Welt versucht er, seine große Liebe Marie zurückzugewinnen. Der russische Regisseur Maxim Didenko zeigt uns in seiner Bühnenfassung des Romans die Welt durch die Augen eines Clowns.

Der größenwahn­ sinnige König Tantalos macht Eintopf aus seinem eigenen Sohn. Zur Strafe werden seine Nachkommen von den Göttern verflucht und das Unheil nimmt seinen Lauf. Erschlagene Liebhaber, Rachepläne und Götterzorn bieten reichlich Stoff – aus dem Tantalidenfluch wurde ein Rap-Album und schließlich ein »musikalischer Abend mit Kultpotenzial« (Die Rheinpfalz).

Musikalisches Familenstück ab 8 Jahren

»Ein faszinierender Theaterabend mit großer Bildmagie und gesellschaftskritischen Widerhaken.« (nachtkritik.de)

92 Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik (Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer, Oleg Zhukov) Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Sascha Hargesheimer und Lisa Zehetner Kooperation des Schauspiels mit dem Jungen NTM

Regie: Maxim Didenko Textfassung: Valery Pecheykin Bühne & Kostüme: Maria Tregubova Choreografie: Dina Khuseyn Musik & Komposition: Vladimir Rannev Video: Oleg Mykhaylov Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Ouldooz Pirniya

Regie, Bühne & Kostüme: Florian Hertweck Musik: Dlé Licht: Björn Klaassen Toneinrichtung: Naomi Kreutzberg und Erik Laros Dramaturgie: Annabelle Leschke


Luis Buñuel

Friedrich Schiller

Der Steppenwolf

Der Würgeengel

Die Räuber

Harry Haller plant, sich das Leben zu nehmen. Der bürgerlichen Welt hat er den Rücken gekehrt. Er ist zerrissen zwischen zwei Seiten seines Ichs: der bürgerlich-angepassten und dem animalischen »Steppenwolf«, der seine Instinkte verkörpert. Im »Magischen Theater« entdeckt Harry weitere Facetten seiner Persönlichkeit und verändert seine Sichtweise auf das Leben.

Eine Abendgesellschaft feiert, es wird spät. Die Gäste beschließen, über Nacht zu bleiben. Am nächsten Morgen stellen sie fest, dass sie das Haus nicht mehr verlassen können. Schon bald sorgt die gemeinsame Zwangslage für das Zusammenbrechen aller Konventionen. Regisseurin Anna-Elisabeth Frick arbeitet an Projekten zwischen Sprechtheater, Bildender Kunst, Tanz und Musik. Ihre Inszenierung zeigt eine Gesellschaft aus skurrilen Figuren, die freiwillig im Stillstand verharren.

Franz und Karl Moor wollen sich für das ihnen vermeintlich zugefügte Unrecht an der Welt rächen – und zwar um jeden Preis. Schillers gefühlsgewaltiges Idealisten-Drama über die beiden ungleichen Brüder ist seit seiner Uraufführung in Mannheim zum deutschen Mythos geworden. Wie sehr jene Mythen unsere kulturelle Identität beeinflussen, untersucht Hausregisseur Christian Weise in seiner bildstarken Inszenierung.

Regie: Anna-Elisabeth Frick Bühne & Kostüme: Mariam Haas und Martha-Marie Pinsker Choreografie: Berit Jentzsch Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Anna-Sophia Güther

Regie: Christian Weise Bühne & Kostüme: Jana Findeklee und Joki Tewes Musik: Falk Effenberger Licht: Nicole Berry Dramaturgie: Annabelle Leschke

»Clou der Inszenierung ist die Idee, die Romanhandlung als Egotrip ins eigene Hirn zu begreifen.« (Rhein-Neckar-Zeitung)

Schauspiel Wiederaufnahmen

Hermann Hesse

»Ein großartig aufspielendes Ensemble.« (Die Rheinpfalz)

93

Regie: Dominik Günther Bühne & Kostüme: Sandra Fox Komposition & Musikalische Leitung: Leo Schmidthals Video: Sandra Fox und Regina Hess Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Ouldooz Pirniya

Gefördert durch den Preis des Körber Studio Junge Regie 2016


Schauspiel Wiederaufnahmen

Tennessee Williams

Ernst Toller

Selen Kara / Akın E. ipal

Endstation ­Sehnsucht

Hoppla, wir leben!

Istanbul – Theaterstück mit Musik von Sezen Aksu

Tennessee Williams’ Bühnenklassiker, 1947 am Broadway uraufgeführt und später mit Marlon Brando und Vivian Leigh in den Hauptrollen verfilmt, gilt als eines der wichtigsten amerikanischen Dramen. Den Konflikt zwischen der sensiblen Blanche DuBois und ihrem brutalen, pragmatischen Schwager Stanley Kowalski zeigt Christian Weise als Kampf einer träumerischen Außenseiterin um ihren Platz in der Gesellschaft.

Nach acht Jahren wird Karl Thomas 1927 aus der Psychiatrie entlassen. Die Revolution ist vorbei, die Welt viel komplizierter geworden. In der krisengeschüttelten Weimarer Republik sucht Karl nach alten Weg­ gefährten und einem neuen Ziel. Bald gerät er zwischen die politischen Fronten. Regisseurin Katrin Plötner inszeniert das Erfolgsstück der 1920er zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit.

Das Wirtschafts­wunder, aber umgekehrt erzählt: Klaus Gruber, ein Arbeiter aus Mannheim, sucht in Istanbul eine Zukunft für sich und seine Familie. Aber das Ankommen in der Fremde ist gar nicht so einfach. Zum Glück vermögen die wundervollen Lieder von Sezen Aksu, der Göttin der türkischen Popmusik, das Heimweh zu lindern.

»Gesiegt hat der Realismus, aber in Erinnerung bleibt die magische Widerstandskraft dieses Theaterabends.« (Die Rheinpfalz)

»Eine ansteckend sang- und klangvolle Ode an die deutschtürkische Freundschaft.« (Mannheimer Morgen)

94 Regie: Christian Weise Bühne & Kostüme: Paula Wellmann Musik: Falk Effenberger Choreografie: Michael Bronczkowski Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Regie: Katrin Plötner Bühne: Daniel Wollenzin Kostüme: Lili Wanner Musik: Markus Steinkellner Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Idee & Konzept: Selen Kara und Torsten Kindermann Fassung: Selen Kara und Akın E. ipal Regie: Selen Kara Musikalische Leitung: Torsten Kindermann Bühne: Thomas Rupert Kostüme: Emir Medic Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Monika Gies-Hasmann und Ouldooz Pirniya


Friedrich Schiller

Elena Ferrante

Judas

Maria Stuart

Meine geniale Freundin – Teil 1

In Lot Vekemans Monologstück schildert Judas, der Mann, der als Verräter von Jesus Christus traurige Berühmtheit erlangen sollte, die Ereignisse aus seiner Perspektive. Er ist ein Selbstdarsteller, ein moderner Performer, der das Publikum überzeugen möchte.

Zwei Königinnen, ein Kampf um die Macht, drei Tage Intrigen und eine Enthauptung: Schillers Historiendrama »Maria Stuart« erfand eine Begegnung zweier Frauen, die nie stattgefunden hat, und erzählt bis heute aktuell über die Bedingungen von Herrschaft. Welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Und welche die Selbstinszenierung?

Seit der gemein­samen Kindheit sind sie Freundinnen: die unzähmbare Lila, die Neapel nie verlassen wird, und die introvertierte Elena, die gegen den Willen ihrer Eltern studiert. Elena Ferrantes Epos schildert, wie sich Frauen in einer von Männern dominierten Welt ihren Platz erkämpfen müssen.

»Gäbe es die Vollendung eines Heilsplans ohne den Verrat – das Gute ohne das Böse? Eine großartige, beeindruckende Leistung von Samuel Koch und seinem Regisseur.« (Rhein-Neckar-Zeitung)

Schauspiel Wiederaufnahmen

Lot Vekemans

»Die Inszenierung ist ein Glücksfall, mit einer Erzählweise, die unter die Haut geht und mit Witz überrascht. Genial!« (Die Rheinpfalz) »Meine geniale Freundin – Teil 2« hat am Sa, 16. Mai 2020 Premiere im Schauspielhaus.

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Regie: Philipp Rosendahl Bühne & Kostüme: Marina Schutte Musik: Thorsten Drücker Licht: Damian Chmielarz Video: Regina Hess und Marina Schutte Dramaturgie: Annabelle Leschke

Regie: Claudia Bauer Bühne: Patricia Talacko Kostüme: Andreas Auerbach Licht: Nicole Berry Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Regie: Felicitas Brucker Bühne: Viva Schudt Kostüme: Katrin Wolfermann Musik: Mark Badur Licht: Wolfgang Schüle Dramaturgie: Anna-Sophia Güther und Annabelle Leschke


Schauspiel Wiederaufnahmen

Enis Maci

Fiston Mwanza Mujila

Saša Staniši

Mitwisser

Tram 83

Wie der Soldat das Grammofon repariert

Das Ungeheure neben dem Alltäglichen erzählen: Von drei Verbrechen handelt Enis Macis poetische Kartografie einer verrohenden Welt – nicht aber die Täter, sondern die Mitwisser als Nährboden der Gewalt stehen im Zentrum dieses Textes, der für den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis 2019 nominiert wurde. Nick Hartnagel gelang mit dem Stück der Hausautorin 2018/19 »eine überaus geglückte, eindrucksvolle Inszenierung« (Mannheimer Morgen).

Der Nachtclub »Tram 83« wird bevölkert von Grubenarbeitern, abtrünnigen Generälen, euro­ päischen und chinesischen Geschäftemachern, Diven, Prostituierten oder Geschäftsfrauen. Geboten wird Sex, Alkohol, Musik und gebratene Hunde. Mittendrin der Schriftsteller Lucien und sein Bruder Requiem, Lebenskünstler und Gangster. Der Roman erzählt die Geschichte zweier in Hassliebe verbundener Männer und entwirft zugleich das Bild eines modernen Afrikas, in dem sich Menschen aller Nationalitäten zwischen den Ruinen kolonialer Bauten mit Wut ins Leben werfen.

Als Sohn einer Bosniakin und eines Serben musste Saša Staniši selbst als Vierzehnjähriger dem Krieg entkommen; in Heidelberg fand er ein neues Zuhause. Sein in Teilen autobiografischer Roman wird zur Inspiration und Vorlage einer inszenierten Ausstellung, für die das Mannheimer Stadt­ensemble noch weitere Geschichten über neue und alte Heimaten, Flucht und Ankommen gesammelt hat.

Regie: Nick Hartnagel Bühne & Kostüme: Yassu Yabara Musik: Toben Piel Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

Regie: Carina Riedl Bühne & Kostüme: Thea Hoffmann-Axthelm Musik: Brahima Diabaté, Ray Okpara und Jonas Herpichböhm Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Regie: Beata Anna Schmutz Bühne & Kostüme: Barbara Lenartz Video: Karolina Serafin Zeichnung: Tim Fischer Sound: Friedrich Byusa Blam Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Judith Heese Projektberatung: Lea Gerschwitz und Julia Waibel

»Eine bemerkenswerte Leistung von Spielern und Regie des Mannheimer Stadtensembles.« (Mannheimer Morgen)

96 Mit freundlicher Unterstützung der B2B-Agentur Callies & Schewe


Wir

Schauspiel Wiederaufnahmen

Jewgenij Samjatin

1920, lange bevor Autoren wie Orwell mit ihren Zukunftsvisionen berühmt wurden, schrieb Jewgenij Samjatin über den Raketeningenieur D-503, der als einer der letzten Menschen innerhalb der Mauern des »Einzigen Staates« lebt. Als perfekte Nummer im Kollektiv begrüßt er die totale Kontrolle – bis er sich in die mysteriöse I-330 verliebt und sein Glaube an das System ins Wanken gerät. Roscha A. Säidow in­szeniert diesen vergessenen Klassiker der Science-Fiction-Literatur als eindringliche Warnung vor der Überwachungsgesellschaft.

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Regie: Roscha A. Säidow Bühne & Kostüme: Julia Plickat Musik: Fabian Kalker Licht: Björn Klaassen Dramaturgie: Sascha Hargesheimer


Schauspiel Hausautorin

Sechs Übungen für Held*innen von Sivan Ben Yishai, Hausautorin 2019/20 aus dem Englischen von Maren Kames

Mit meinem Umzug nach Deutschland habe ich nach und nach das Regieführen als meine hauptberufliche Tätigkeit aufgegeben. Je weiter ich mich von meiner der Sprache entfernt fühlte, desto ausschließlicher beschäftigte ich mich mit dem geschriebenen Wort. Parallel dazu addierten sich mehr und mehr Stunden zu der Zeit, die ich damit verbrachte, die eine neue Sprache zu lernen. Drei oder vier volle Jahre wiederholte ich, stotternd, die Übungen aus der Reihe »Thomas und seine Frau« in einem Buch, das irgendwas mit »Deutsch für die Integration« oder so ähnlich hieß: »Thomas’ Frau ruft Thomas’ Büro aus dem Supermarkt an. Sie möchte für ihn und seine Kollegen ein Abendessen organisieren. Sie fragt ihn, was sie am liebsten essen möchten.«

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 bung 1. Vermuten Sie: Wo arbeitet Ü Thomas? Was ist sein Beruf? 1783. Eine der ältesten Bühnen Deutschlands. Nationaltheater Mannheim. Der junge Friedrich Schiller ist als erster Hausautor am Theater angestellt – für ein Jahresgehalt von 300 Gulden. Zu dieser Zeit war das Theater auch dafür da, Hochdeutsch im Publikum zu verbreiten und so die lokale Bevölkerung zu belehren und zu »assimilieren«, die damals eine Vielfalt verschie­ dener Sprachen und Dialekte sprach. Das Theater war der Klassenraum, der Dichter der Lehrer, was passierte, war: Erziehung.

 bung 2. Helfen Sie Thomas’ Frau ein Ü leckeres Abendessen zuzubereiten: Schreiben Sie Ihr Lieblingsrezept für sie auf. Seit 1996 fädelt das Theater jährlich eine weitere Perle an diese Halskette, die mit F. Schiller begann und, vorerst, bei E. Maci endet. Mit jeder neuen Perle eröffnet sich die Möglichkeit, dieses »Lieblingsrezept« anzuzweifeln und aufs Neue zu überdenken, ebenso die Möglichkeit, neue Fragen zu stellen, zum Beispiel: Hat Thomas’ Frau eigentlich auch einen Namen? Die Möglichkeit, sich mit einer neuen Übung zu wappnen, zum Beispiel: »Schreiben Sie ein neues Kapitel für Thomas’ Frau, in dem sie mit ihren Vorbereitungen aufhört und sich eine Waffe nimmt.« Frage: Woher? Antwort: Vom Theater natürlich! Enis Maci: »... wenn alles gut geht, ist das Theater so ein Ort, einer, an dem die Waffen nicht freiwillig abgelegt werden, sondern: an dem sie geschärft und gestählt und modifiziert werden.« Übung 3. Schreiben Sie Ihre Vorschläge auf: Was sind die Aufgaben von Thomas’ Frau vor dem Abendessen? Was muss vorbereitet werden? Sich für mich, die Stotternde, als Storytellerin – als Storytellerin des Hauses – zu entscheiden, ist ein Statement zur zeitgenössischen Sprache, zum zeitgenössischen Erzählen und zu Identitätspolitiken. Für 300 Gulden fädelt das Supranationaltheater Frauheim jährlich einen weiteren Wirbel auf seine Wirbelsäule und erschafft eine


Übung 5. Thomas’ Frau bekommt einen Namen und eine Waffe. Hier kommt der Aufruf, das Klassenzimmer zu betreten, peng peng! ding dong! Ja, das ist ein Aufruf an unseren Hauptdarsteller, Thomas.

Übung 6. Jetzt hören Sie ihr bitte zu. Indem ich meine Muttersprache aufgegeben habe, das flüssige Sprechen, wurde ich unsicherer, fragiler, alarmierter, vorsichtiger und bescheidener. Ich begann, weniger zu sprechen und mehr zu denken, bevor ich sprach. Ich wurde eine Schreibende. Laurie Penny schreibt in »Bitch Doktrin«: »Wenn es je eine Zeit gab, in der eine klare Linie Schreiben und Leben voneinander trennte, so ist diese Zeit vorüber.« Und wir sind alle Schreibende.

Sivan Ben Yishai, geboren 1978 in Tel Aviv, studierte Szenisches Schreiben und Theaterregie an der Universität Tel Aviv. Seit 2012 lebt sie in Berlin und arbeitet als freie Autorin sowie Gastdozentin an der Universität der Künste. 2017 wurde »Your very own double crisis club«, der erste Teil ihrer Tetralogie »Let the blood come out to show them«, zu den Autorentheatertagen eingeladen und am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. Es folgten Aufführungen ihrer Stücke u. a. am Gorki Theater Berlin, am Theater Konstanz sowie in Helsinki, Luxemburg, Tel Aviv und New York City. In der Spielzeit 2019/20 ist Sivan Ben Yishai Hausautorin am NTM.

Ermöglicht wird der Aufenthalt der Hausautorin durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

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Übung 4. Schreiben Sie Ihre Vorschläge auf: Was könnte der Name von Thomas’ Frau sein? Dieses »unlearning« wird auch Position und Status des Genies der Autorin verändern. Wenn sich der Fokus auf eine Dichtung verschiebt, der Worte fehlen, hin zur Vielfältigkeit, eher zur Vielstimmigkeit als auf eine singuläre Stimme – dann muss zwangsläufig auch die Idee von Fans und Meistern, Lernenden und Lehrenden auseinanderfallen. Ein »unlearning« des Heldentums. 1955. Busboykott von Montgomery. Dr. Martin Luther King Jr. wird als singulärer Anführer jenes Protests erinnert, der auf die Festnahme von Rosa Parks folgt. Jahre später spricht die Philo­ sophin, Autorin und Humanwissenschaftlerin Angela Davis über Heroismus und das, was sie den »Messiaskomplex« nennt. Davis spricht über das Denkmuster einer Gesellschaft, die im einzelnen Individuum den alleinstehenden Messias der Geschichte sehen will, während tatsächlich Jahre über Jahre vorbereitender Arbeit von Denker*innen und Aktivist*innen geleistet wird, die solche Veränderungen tatsächlich möglich machen: »Die meisten Leute haben nie etwas von Jo Ann Robinson und ihrem Buch ›The Montgomery Bus Boycott and the Women Who Started It‹ gehört … Man könnte meinen, dass es da nur diese großen, männlichen, heldenhaften Führer gab, die die Geschichte geformt haben …« Jetzt noch ein Versuch: Wie könnte Thomas’ Frau mit Vornamen heißen?

Jahre über Jahre war er da: der Held, der Dichter, der Hausautor, der Minister, der Vater. Aber heute gibt’s kein Abendessen. Thomas wird freundlich aufgefordert, an unserem Sprachkurs teilzunehmen – Theater time! Liebes Publikum. Bitte verdächtigen Sie diese, die Lehrer, jede*n Lehrer*in, jede*n Prediger*in, sie sprechen zu lang, über zu viele Jahre. Und hey, verdächtigen Sie auch diesen Text hier, bitte tun Sie’s, die 4000-Zeichen-Begrenzung für diesen Text ist seit einigen Sätzen überschritten [5359 Zeichen bis jetzt und es geht noch weiter], und Sie wissen wie’s ist, man bekommt nie genug von der eigenen Stimme. Verdächtigen Sie. Verdächtigen Sie diesen Text. Dies ist ein Aufruf, das Klassenzimmer zu betreten. Verdächtigen Sie diesen Unterricht.

Schauspiel Hausautorin

Kapsel in Raum und Zeit, in der eine kulturelle Institution – die Hausautorin – und das Publikum sich treffen, um sich zu »assimilieren«, um die eine deutsche Sprache zu »lehren und zu lernen«. Die Stotternde als Lehrende einzuladen, könnte einen Aufruf ans Publikum bedeuten: einen Aufruf zum »unlearning«, zum Verlernen. Unlearning wovon? Unlearning eines »Wir«, zum Beispiel. Unlearning der Hochsprache als Ausdruck eines »Wir«. Unlearning von Kunst und Autorschaft, Vätern und Überlegenheit. Unlearning von Geniekult.


Spielzeitheft Schauspiel 2019 / 20

Supranationaltheater Frauheim

Seitentitel

Neue Strategien der Repräsentation und Teilhabe

Supranationaltheater Frauheim 100

Der 1957 eröffnete Bau des heutigen Nationaltheaters zielte mit seiner markanten, gläsernen Fassade vor allem darauf, die Grenze zwischen Theater- und Stadtraum so durchlässig wie möglich zu gestalten. Mit dem »Supranationaltheater Frauheim« greifen wir den Geist der Transparenz und Auflösung der Grenzen auf. Ab der Spielzeit 2019/20 entstehen unter diesem Titel Veranstaltungen und Programme, die das Theater herausfordern oder neu kontextualisieren, vor allem in Bezug auf Geschlecht, Herkunft und Identität. Das »Supranationaltheater Frauheim« entsteht in enger Zusammenarbeit mit der neuen Hausautorin Sivan Ben Yishai; es ist Ideenraum, Begegnungsort und »soziale Plastik« zugleich. Unter dem Dach des »Supranationaltheaters Frauheim« zeigen wir nicht nur die Uraufführung »Liebe / Eine argumentative Übung Teil 1« von Sivan Ben Yishai mit der Premiere am 26. September 2019, sondern auch Extras wie »Das erste Mal« oder die »Ursprünge«-Wochenenden. Vor allem aber starten wir die Veranstaltungsreihe »Auf Einladung« mit einem neuen Konzept der inhaltlichen Mitbestimmung: Alle zwei Monate wird eine Expertin oder ein Experte aus der Stadt – Personen aus den Bereichen Kunst, Medien, Politik, Wissenschaft u. v. m. – zu einem Gespräch mit Sivan Ben Yishai und zur Weiterentwicklung des »Supranationaltheaters Frauheim« eingeladen. Dabei schlägt der oder die Eingeladene die nächste Person aus Mannheim vor, die wieder die nächste vorschlägt und so fort. Dank der Eigendynamik dieser kuratorischen Praxis entstehen neue inhaltliche Partnerschaften und Auseinandersetzungen mit den vielfältigen Formen der Kunst, mit Politik, Geschlecht, Herkunft, Sprache, Angst, Beruf und Berufung, Anpassung und Ungehorsam. Als Konstante in allen Formaten des »Supranationaltheaters Frauheim« verbindet sich Sivan Ben Yishai als Autorin, Performerin und Regisseurin für ein Jahr mit dem NTM. Gemeinsam mit ihr begegnen wir den vielfältigen Stimmen dieser Stadt, deren Identitäten und Standpunkte in die Gestaltung unseres Spielplans einfließen. Im konsequenten Austausch untersuchen wir Fragen nach Repräsentation und Teilhabe, institutionellen Machtstrukturen und Strategien spielerischer Neugestaltung des Theaters. #supranationaltheater #snf #einheimfüralle #ihrseideingeladen


Spielzeitheft Schauspiel 2019 / 20

Partizipative Lesungen neuer Dramatik Dramaturginnen und Dramaturgen lesen viel. Nicht nur die alten Schinken, auch Romane, Zeitungen, Blogs – und natürlich: neue Stücke! Jede Spielzeit kommen ca. 600 neue Stücke an deutschen Theatern heraus. Dem Publikum sind die meisten der Autorinnen und Autoren kaum bekannt. Das wollen wir ändern! Lesen und diskutieren Sie mit uns die neuesten Werke zeitgenössischer Dramatik. Welches Stück sollte auf die Bühne? Und wie? Die Bar der Lobby Werkhaus hat geöffnet.

Themenwochenenden zu Schwerpunkten der Spielzeit Die Spielzeit 2019/20 steht im Schauspiel ganz im Zeichen der Anfänge. Wo kommen wir her? Was sind die Grundlagen unserer Gesellschaft? Ist es Zeit für einen Neustart? An vier Wochenenden wollen wir eine tiefere Auseinandersetzung und einen leidenschaftlichen Austausch mit den Themen der Spielzeit ermöglichen. Die erste Ausgabe »Ende Neu« im November 2019 beschäftigt sich mit den Ursprüngen unserer Wertvorstellungen und Regelwerke. In der zweiten Spielzeithälfte widmen wir uns dem Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt: Den drängenden Fragen des Klimawandels, den Bausteinen unserer Identitäten und der Politik der Körper spüren wir in unseren Inszenierungen nach – ergänzt durch Gastspiele, Open-SpaceFormate, szenische Lesungen und Erkundungen im Stadtraum. Im Zentrum steht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen: mit uns, mit den Künstlerinnen und Künstlern – miteinander.

Besondere Veranstaltungsreihen Eine heiße Suppe und eine Überraschungsveranstaltung, eine Mannheimer NewcomerBand, interessante Begegnungen mit Künstlern aus Mannheim oder szenische Projekte von und mit dem Ensemble – das »Casino« bleibt der Ort für besondere Veranstaltungen und Reihen: immer neu und überraschend, intim, laut, leise, experimentell und unterhaltsam. Große Ambitionen im kleinsten Raum!

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Casino Extras

Supranationaltheater Frauheim

Ursprünge

Seitentitel

Das erste Mal


Schauspiel Extras 102

Mannheimer Reden

Silvester

Hausbesuche

Hochkarätige Diskussionen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen Die »Mannheimer Reden« haben sich zu einem wichtigen Forum für den Austausch und die Auseinandersetzung über die großen Fragen unserer Gegenwart entwickelt. Mindestens ebenso wichtig wie die Impulse durch hochkarätige Rednerinnen und Redner aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft ist das anschließende Gespräch im Foyer des Nationaltheaters. Die Mannheimer Reden sind ein Forum des NTM und des Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH. Schirmherr: Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz.

»Geschöpfe der Unterwelt« – Die große Silvesterfeier des NTM Mannheim hat wieder einen richtigen Theaterball! In den letzten drei Jahren hat sich die Silvesterfeier am Nationaltheater vom Geheimtipp zum Publikumsrenner entwickelt. Die Oper wird mit »Orpheus in der Unterwelt« auf die Pauke hauen, im Schauspiel können Sie sich bei »Istanbul« und »Der Fluch der Tantaliden« vergnügen. Und danach heißt es: Hinein ins Getümmel. Dieses Jahr heißt das Motto »Geschöpfe der Unterwelt« – und das kann von der griechischen Götterwelt bis zu höllischen Wesen wie Dracula und Co. ganz Unterschiedliches bedeuten ... Sitzplätze sind nur begrenzt vorhanden und können bei der Kartenbuchung reserviert werden. Silvestermenüs können vorab gebucht werden.

Intendant Christian Holtzhauer unterwegs Möchten Sie den Spielplan des Schauspiels im persönlichen Gespräch kennenlernen? Auch in der neuen Spielzeit besucht Schauspielintendant Christian Holtzhauer Sie und Ihre Familie, Freunde und Bekannten zu Hause oder an einem Ort Ihrer Wahl und gibt Ihnen einen individuellen Einblick in das Programm der Spielzeit 2019/20. Im kleinen Kreis von mindestens zehn Personen erzählt er von der Entstehung des Spielplans und von den kommenden Produktionen. Buchen Sie einen Termin mit Christian Holtz­hauer bei Alexandra Reich: alexandra.reich@mannheim.de

Medienpartner: Mannheimer Morgen

Oper: Orpheus in der Unterwelt Schauspiel: Schauspielhaus: Istanbul Studio Werkhaus: Der Fluch der Tantaliden


April 2020 Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Schwerpunkttage Sternchenthemen Mit der »Schule der praktischen Weisheit« bietet das Schauspiel in Kooperation mit dem Jungen NTM und dem Mannheimer Stadtensemble Schwerpunkttage zu den Abiturstoffen »Faust«, »Der Steppenwolf«, »Der Goldene Topf« und »Reiselyrik vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart« an. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in Vorstellungsbesuchen, szenischen Lesungen und Publikumsgesprächen mit den beteiligten Künstlern sowie in Workshops intensiv mit den Abiturstoffen. In Kooperation mit der Universität Mannheim werden Vorträge zu den Autoren und ihren Werken angeboten. Mo, 20. – Fr, 24.01.2020

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Ein Festival über das Zwischenmenschliche Was verbindet eine Stadtgesellschaft? Soziale und wirtschaftliche Lebenswirklich­ keiten machen das Miteinander oft zum Nebeneinander, selbst gemeinsame Erlebnisse und geteilte Vorlieben führen mitunter nur zu geschlossenen Interessengemeinschaften. Mit dem Festival »Gesetz der Freiheit« wollen wir uns den gemeinsamen Inhalten widmen: Regeln des Zusammenlebens wie Grundgesetz, Menschrechte, Menschenwürde, die für alle gelten sollen. Mit partizipativen Formaten, Tauschbörsen des Wissens und Workshops suchen wir nach den Schnittstellen von Theater und Mannheimer Leben. Im Zentrum steht dabei die StadtraumInszenierung »Wir sind so frei« des Mannheimer Stadt­en­ sembles.

Schauspiel Extras

Gesetz der Freiheit

Schule der praktischen Weisheit


Stadtensemble Manifest

Wer wir sein wollen Das Manifest des Mannheimer Stadtensembles

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Wir sind eine Gruppe von Menschen aus Mannheim und Umgebung. Wir kommen von hier und von ganz weit weg. Das macht uns aus, ist aber nicht immer wichtig. Wir sind Botschafter*innen, Repräsentant*innen und unabhängige Künstler*innen dieser Stadt. Im Kern ganz fest, für Neuzugänge immer offen. Wir sind meistens nicht für Theaterberufe ausgebildet. Wir spielen keine Theaterrollen. Wir sind Profis des Lebens, Suchende, Lernende und Weise: Wir bringen unsere vielfältigen Lebenserfahrungen in unsere Inszenierungen mit ein. Wir gehören verschiedenen Generationen an. Wir sprechen mehrere Muttersprachen und wollen diese im Theater benutzen. Wir spielen um zu bewegen, zu berühren und Aufmerksamkeit zu erregen. Unsere Kunst ist politisch. Wir verstehen uns als Verbindungsglied zwischen Stadt und Theater mit eigenem Fokus und weitem Herzen. Wir begegnen Zuschauer*innen auf Augenhöhe. Wirklich. Wir wollen auch Menschen außerhalb der Theaterblase erreichen. Wir wollen Neues entdecken. Immer und immer wieder. Für uns sind Toleranz, Wertschätzung und Verständnis Fundament unserer Gemeinschaft. Wir entscheiden gemeinsam. Auch über Geld. Wir sind eine gut organisierte Gruppe, in der Alle Verantwortung übernehmen. Das schmeckt nicht immer. Wir machen es trotzdem. Wir nehmen uns die Freiheit, scheitern zu dürfen. Wir arbeiten mit den Mitteln und Formen des experimentellen Theaters. Und das Nationaltheater? Mögen wir! Dennoch gehen wir manchmal andere Wege. Wir sind das Mannheimer Stadtensemble. Wir haben noch viel vor. Nina Aleri , Obada Al Syah, Sabine Margrit Baumann, Lea Rosina Baumann, Sascha Bilert, Andrea Chagas, Costanza Dohmen, Gabriella Döring, Joana Ebeling, Ebru Eren, Tim Fischer, Nell Feldgebel, Patricia Oluwatoki Graham,

Jan Hertel, Christian Klassen, Susanne Kugler, Tabea Lankhuijzen, Nicola Armando Liguori, Emma Liz Langenfelder, Serap von Ostrowski, Ceyda Özcelik, Özer Öztürk, Anatoli Rabinstein, Goldie Röll, Michael

Schreiber, Léïla Schürle, Tina Stottko, Ludwig Thormann Beata Anna Schmutz, künstlerische Leiterin des Mannheimer Stadtensembles


Theaterspaziergang durch die Neckarstadt Ost und West nach dem Roman von David Wagner und Jochen Schmidt Uraufführung | Mannheimer Stadtensemble

In der Kindheit liegen die Wurzeln unserer Persönlichkeit, sie prägt uns und ist somit der Ursprung unserer Identität. In welchem familiären oder sozialen Umfeld wir aufwachsen, beeinflusst auch unsere Zukunft. Unsere Kindheitserinnerungen, Kindheitshelden und Kinderträume der Zukunft sind immer mit bestimmten Orten verbunden: die Stadt, das Dorf, das Viertel, die Wohnung, das Haus, der Hof, das unbekannte Stück Land hinter dem Haus, das Wohnzimmer, die Küche und natürlich das eigene Kinderzimmer. In dem Wenderoman »Drüben und Drüben« beschreiben zwei Autoren ihre eigenen Kindheiten anhand dieser Orte, die sich auf den ersten Blick zu ähneln scheinen. Die politische Trennung in Ost- und Westdeutschland aber macht auf den zweiten Blick einen großen Unterschied. Wie nah und fern zugleich die Lebenswelten sein können und wie die deutsch-deutschen Parallelgesellschaften die Kindheit prägten, ist der Ausgangspunkt für dieses Inszenierungsprojekt. Inspiriert durch die Beschreibungen der Kindheitsräume aus dem Roman inszeniert das Mann­ heimer Stadtensemble dreißig Jahre nach dem Mauerfall Räume der Kindheit in der Mannheimer Neckarstadt – Ost und West.

Stadtensemble Premieren

Drüben und Drüben

#weitwegnebeneinander #memoriesofmannheim #neckarstadtblues  #lookingforfreedom #ostwestwind

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Künstlerische Leitung: Beata Anna Schmutz Szenografie: Sophie Lichtenberg Kostüme: Melanie Riester Biografische Texte: Lea Langenfelder Video: Hanna Green

Premiere: Do, 07.11.2019 Stadtraum und Studio Werkhaus


Stadtensemble

Wir sind so frei Interaktive Stadtrundfahrt | Uraufführung | Mannheimer Stadtensemble

Premieren

Das Menschsein ist zumindest aus Sicht der Biologie leicht zu erklären – Eizelle, Samen, DNA, Körperfunktionen, Gehirnareale ... Mit »Menschlichkeit« dagegen ist etwas anderes gemeint: unsere Gefühle, Empathie für Andere, unsere Würde und unser Miteinander. Seit der Moderne wird Menschlichkeit auch durch Gesetze definiert – und geschützt. Mit der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte« von 1948 wurde das gerechte Zusammenleben zu einem allen Völkern und Nationen gemeinsamen Ideal. Auch das deutsche Grundgesetz ist ein ethischer Wegweiser und garantiert unsere Grundrechte: Unantastbarkeit der menschlichen Würde, die Gleichheit vor dem Gesetz, die Freiheit des Glaubens und der Meinungsäußerung. Aber für wen gelten diese Grundrechte wirklich? Und wer respektiert sie? Braucht es den Staat, um uns voreinander zu schützen? Wie geht Menschlichkeit – von Mensch zu Mensch? Das Mannheimer Stadtensemble setzt sich in einer intensiven Recherche mit Begriffen wie Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit auseinander, findet ihre Verankerungen im Alltag und die Wurzeln ihrer Verletzungen. Eine besondere Stadtrundfahrt macht die Ergebnisse der Recherche erfahrbar: Autos bringen die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Freiheitsgeschichten und Alltagserzählungen von menschlicher Gemeinschaft. #einsfüralle #doingdemocracy #diewürdedesmenschen #freiheitfeiern

106 Künstlerische Leitung: Beata Anna Schmutz Texte: Gerhild Steinbuch Bühne & Kostüme: Mascha Bischoff Intervention im öffentlichen Raum: Tiziana Beck

Premiere: April 2020 Stadtraum und Studio Werkhaus


Stadtensemble

Das Mannheimer Club der Stadtensemble lädt ein unmöglichen Fragen

Extras

Thematisch vertiefende Workshops Sie haben Lust, Grundlagen des Schauspiels und der Performance kennenzulernen oder zu vertiefen, zu improvisieren und Szenen zu entwickeln, selbst Texte zu schreiben oder fremden Texten eine eigene Stimme zu verleihen – kurz: das Theater am eigenen Leib zu erfahren? Dann sind Sie hier richtig. Die alle zwei Monate stattfindenden Workshops setzen jeweils einen thematischen Schwerpunkt, der mit dem Spielplan des Schauspiels verbunden ist. Angeleitet werden sie von Mitgliedern des Mannheimer Stadtensembles im Tandem mit dessen künstlerischer Leiterin Beata Anna Schmutz.

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Kontakt und Informationen: nationaltheater.stadtensemble@ mannheim.de

Gesprächsreihe des FrauenKulturRats in Kooperation mit dem Mannheimer Stadtensemble Im »Club der unmöglichen Fragen« treffen sich alle, sich über die aktuelle und kontroverse Themen rund um die geschlechtergerechte Chancengleichheit austauschen möchten. Einmal im Monat diskutieren eingeladene Expertinnen und Experten und Mannheimer Bürgerinnen und Bürger miteinander über ein Thema. Die Veranstaltung wird von Mitgliedern des FrauenKulturRats der Stadt Mannheim moderiert. Die Themen der einzelnen Diskussionsrunden werden im September 2019 veröffentlicht.


Vorwort Oper

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Stephan Thoss Intendant Tanz

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Künstler gelten als beneidenswert. Sie haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und können ihrer Phantasie und Kreativität tagtäglich durch die Kunst Ausdruck verleihen. In ihrer Imagination erschaffen sie neue Welten und lassen Unwahrscheinliches möglich werden. Kunst kennt keine Grenzen und bleibt doch inspiriert vom Leben und der Reali­ tät, hinterfragt und reflektiert diese oder denkt sie weiter. Dabei sind im digitalen Zeitalter eines rasant voranschreitenden wissenschaftlichtechnischen Fortschritts ehemals unvorstellbare Welten, Fiktionen wie menschenähnliche Roboterwesen und Science-Fiction zum Teil bereits Realität geworden, sodass sich die Kunst von einem immer kunstvoller oder auch künstlicher werdenden Leben anregen lassen kann. Von einer Realität künstlicher Intelligenz, in der der Mensch mehr und mehr mit der Technik verschmilzt, sich in eine schleichende Abhängigkeit begibt und gleichzeitig ein immer intimeres Verhältnis zu ihr einnimmt. Im Tanz, dem der Körper, unser Organismus und Bewegungsapparat, als Instrument dient, liegt es nahe, sich mit sinnlichen Themen auseinanderzusetzen. Sein Metier ist das Fühlen, Berühren, Tasten, Greifen, Spüren und Empfinden des Körpers. So widmen sich die Premieren der neuen Spielzeit vor dem Hintergrund der faszinierenden Beziehung zwischen Mensch und Mechanik, Leben und Kunst, Artefakt und Organismus der Frage nach dem Körperbewusstsein und den Chancen von Körpern der Zukunft. Die Aktualität der Thematik zeigt sich nicht zuletzt darin, dass bis auf eine einzige Ausnahme – meine 2006 entstandene Interpretation von Strawinskys revolutionärem Werk »Le Sacre du Printemps« – alle Choreografien der einzelnen Tanzabende Kreationen sind und im direkten Dialog mit unseren Tänzerinnen und Tänzern erarbeitet werden. Um einen möglichst vielfältigen Blick auf das spannende Thema zu werfen, sind für die Spielzeit 2019/20 wieder viele interessante Choreografen-Persönlichkeiten ans NTM eingeladen.

Tanz Vorwort

Liebes Publikum,


Tanz

Premieren- und WiederaufnahmenĂźbersicht

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01 Premieren

02 Wiederaufnahmen

Tanz

Dorian Tanzstück von Felix Landerer nach Oscar Wilde Uraufführung Fr, 15. November 2019 Opernhaus

Blaubarts Geheimnis Tanzstück von Stephan Thoss So, 29. September 2019 Opernhaus

Premieren- und Wiederaufnahmenübersicht

Next Paradise Choreografien von Frank Fannar Pedersen, Erion Kruja, Taulant Shehu und Stephan Thoss Uraufführung Sa, 15. Februar 2020 Schauspielhaus

Evolution Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss Do, 24. Oktober 2019 Schauspielhaus Der Tod und das Mädchen Tanzstück von Stephan Thoss Do, 12. Dezember 2019 Opernhaus

Beschwörung – Le Sacre du Printemps Zweiteiliger Tanzabend von Stephan Thoss Do, 30. April 2020 Opernhaus Choreografische Werkstatt Choreografien von Ensemblemitgliedern des NTM Tanz Uraufführungen Ende Mai 2020 NTM Tanzhaus Käfertal

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Horizonte Choreografien von Antonio de Rosa und Mattia Russo (Kor’sia) und Jeroen Verbruggen Uraufführungen Sa, 4. Juli 2020 Schauspielhaus


Tanz Premieren

Dorian Tanzstück von Felix Landerer nach Oscar Wilde | Uraufführung

Ein Jüngling von geheimnisvoll anmutiger Gestalt, der seine Seele verkauft, um ewige Jugend und Schönheit zu genießen. In Oscar Wildes einzigem Roman »Das Bildnis des Dorian Gray« steht Ästhetik an der Stelle von Moral und wird die Welt des schönen Scheins zur eigentlichen Wirklichkeit. Leben und Kunst zu verei­nen und das eigene Leben zum Kunstwerk zu stilisieren, sind Ideen, die das Denken und Schaffen Wildes prägten und die Felix Landerer dazu inspirieren, einzelne Motive des Romans mit unserer heutigen Zeit in Kontext zu setzen. Welche Rolle spielt Selbstdarstellung im 21. Jahrhundert und warum scheinen wir vom Drang zur Selbstperfektionierung getrieben? Der international gefragte Choreograf arbeitet mit renommierten Compagnien wie dem Nederlands Dans Theater II und ist auch in Mannheim kein Unbekannter. Bereits in der Spielzeit 2016/17 überzeugte er mit seinem feinfühligen Männerstück »WinnerLoser« im Rahmen des Abends »New Steps – Bolero«. Nun wird er ein abendfüllendes Stück für das Ensemble kreieren und dafür erneut mit dem Komponisten Christof Littmann zusammen arbeiten, um eine das Tanzstück komplementär ergänzende musikalische Sphäre entstehen zu lassen. #zauberdesschönen #scheinundsein #sindwirnichtalleeinbisschendorian

112 Choreografie: Felix Landerer Musik von: Christof Littmann Bühne: Till Kuhnert Kostüme: Min Li Licht: Damian Chmielarz Dramaturgie: Ina Brütting

Premiere: Fr, 15.11.2019 19:30 Opernhaus Weitere Termine: Sa, 23.11. | Do, 28.11. | Do, 02.01. | Fr, 10.01. | Sa, 22.02. | Sa, 28.03.


Choreografien von Frank Fannar Pedersen, Erion Kruja, Taulant Shehu und Stephan Thoss | Uraufführung

Seit der Vertreibung aus dem Paradies plagt den Menschen die Sehnsucht nach der Wiedererlangung seiner ursprünglichen Natürlichkeit. Der Griff zum Baum der Erkenntnis markiert den Sündenfall der Schöpfungsgeschichte. Gleichzeitig ist es der Moment, in dem der Mensch sich seiner selbst bewusst wird. Die Geburt von Begreifen und Begehren. Von unstillbarer Neugier getrieben, beißen wir stets aufs Neue in den Apfel und überschreiten immer wieder die Grenze des Vorstellbaren. In Zeiten von künstlicher Intelligenz, in denen über Genmanipulation und selbstfahrende Autos diskutiert wird, erscheinen der Vorgang des Schöpfens und die Utopie eines neuen Paradieses in neuem Licht. Für »Next Paradise« begibt sich ein choreografisches Forschungsteam auf Entdeckungsreise in einem Abend außergewöhnlichen Formats, wenn vier individuelle Handschriften in einer gemeinsamen Kreation zusammenfließen. Für diese spannende Exkursion konnte Stephan Thoss neben dem Isländer Frank Fannar Pedersen, der erst 2017 mit »var« verzauberte, den langjährigen Tänzer der renommierten Hofesh Shechter Company Erion Kruja sowie den albanischen Choreografen Taulant Shehu gewinnen. Fans von Live-Musik dürfen sich freuen: Ein live performendes Streichquartett wird mit digital produzierten Klängen kontrastiert.

Tanz Premieren

Next Paradise

#künstlicheintelligenz #cyborgs #körperderzukunft

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Choreografie, Bühne & Kostüme: Frank Fannar Pedersen, Erion Kruja, Taulant Shehu und Stephan Thoss Musik von: Kjell Mørk Karlsen u. a. Licht: Wolfgang Schüle

Premiere: Sa, 15.02.2020 19:30 Schauspielhaus Weitere Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.


Tanz Premieren

Beschwörung – Le Sacre du Printemps Zweiteiliger Tanzabend von Stephan Thoss

Ein Doppelabend, der zwei in ihrer Klangfarbe und rhythmischen Kraft einzigar­tige Werke verbindet. Strawinskys revolutionäres Ballett »Le Sacre du Printemps« von 1913 beweist das große Interesse seines Schöpfers für mathematische und streng logische Strukturen in der Musik. Ausgehend von der Sachlichkeit der Komposition, ihrem systematischen Aufbau aus der Verschränkung von Rhythmen und Melodien geht es Stephan Thoss darum, die Musik sichtbar zu machen und ein »Konzert der Körper« erklingen zu lassen. Strawinskys Abkehr von der Melodik und der Fokus auf den Rhythmus hat die Faszination für die Maschine zur Konsequenz, welche Thoss als Entdeckung der unbegrenzten Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers begreift und eine Entdeckung des »Wunderwerks Maschine Mensch« feiert. Demgegenüber steht das knapp 100 Jahre später entstandene und 2008 uraufgeführte Percussion-Konzert »Conjurer« des amerikanischen Komponisten John Corigliano, das Rhythmen von magischer Kraft entfaltet. Der Solist fungiere als »Conjurer« (Magier), der die anderen Instrumente durch sein Schlagen oder Streichen zum Leben erweckt – so der Komponist. Ein reizvolles werkimmanentes Spiel, das im tänzerischen Geschehen auf der Bühne ebenso magisch entzündet wird. #ritus #liveorchestra #bodyfascination

114 Choreografie, Bühne und Kostüme: Stephan Thoss Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Musik von: John Corigliano, Igor Strawinsky Licht: Bernard Häusermann Dramaturgie: Ina Brütting, Anja von Witzler Mit dem Nationaltheater-Orchester

Premiere: Do, 30.04.2020 19:30 Opernhaus Weitere Termine: So, 03.05. | Do, 14.05. | Sa, 23.05. | Sa, 13.06. | Di, 16.06. | Mi, 22.07.


Choreografien von Ensemblemitgliedern des NTM Tanz | Uraufführungen

Wie wird man Choreograf? Ist das eine Frage des Interesses oder der Begabung oder können alle Tänzer automatisch choreografieren? Sicher sind oder waren die meisten Choreografen auch Tänzer. Doch um eigene Stücke zu kreieren, braucht es mehr, als nur gut tanzen zu können. Man muss viel Phantasie haben und eine klare Vorstellung einer Bewegungsstilistik. Vor allem aber braucht man Mut und Geduld, um seine Ideen auszuprobieren. Genau dafür bietet die »Choreografische Werkstatt« den idealen Rahmen. Hier wird den Tänzerinnen und Tänzern des Ensembles die Möglichkeit gegeben, die Seiten zu wechseln und erste choreografische Versuche zu unternehmen. In jeder Spielzeit nehmen mehrere Kreative die Chance wahr, eigene Konzepte zu entwickeln und ihre Ideen in Bewegungssprache umzusetzen, unabhängig davon, ob man sich vorstellen kann, tatsächlich einmal Choreograf zu werden, oder es einen einfach reizt, etwas Neues auszuprobieren. Neben der Choreografie sind die jungen Choreografen auch für Bühnenbild, Kostüme und Licht verantwortlich, eine wahre Herausforderung, die mit Begeisterung angenommen wird.

Tanz Premieren

Choreografische Werkstatt

#dancerspower #creativity #tanzhausrocks

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Choreografie, Bühne und Kostüme: Ensemblemitglieder des NTM Tanz

Premiere: Ende Mai 2020 NTM Tanzhaus Käfertal Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.


Tanz Premieren

Horizonte Choreografien von Antonio de Rosa und Mattia Russo (Kor’sia) und Jeroen Verbruggen | Uraufführungen

Ob als Grenzlinie zwischen Himmel und Erde oder als Sinnbild für Sehnsüchte und Utopien – Horizonte verheißen die Möglichkeit einer Schwellenüberschreitung. Eine solche streben auch die Choreografen des sommerlichen Doppelabends an, wenn sie sich auf eine Reise in assoziative Räume begeben, um neue »Horizonte« zu erreichen. Antonio de Rosa und Mattia Russo bilden gemeinsam die Köpfe des Künstler-Kollektivs »Kor’sia« und teilen das Anliegen, den Körper als Kommunikationsmedium zu nutzen und die reichen Möglichkeiten der Sprache des Körpers auszuloten, die die Grenzen der verbalen Kommunikation überschreitet. Um stets neue Perspektiven zu gewinnen, lassen sie immer wieder Elemente aus anderen Künsten wie Film, Fotografie, Literatur und bildender Kunst in ihre Arbeit einfließen. Daneben wird der belgische Choreograf und ehemalige Tänzer des Ballets de Monte Carlo Jeroen Verbruggen, der seit 2012 international mit Choreografien auf sich aufmerksam macht, eine Uraufführung für das Mannheimer Ensemble kreieren. #imglanzdermorgenröte #light #dieweltinmir

116 Choreografie: Mattia Russo und Antonio de Rosa (Kor’sia) und Jeroen Verbruggen Licht: Fabiana Piccioli, Robby Schumann und Dennis Hauser

Premiere: Sa, 04.07.2020 19:30 Schauspielhaus Weitere Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.


Die vier Jahreszeiten / Empty House


Der Tod und das Mädchen


Blaubarts Geheimnis


Die vier Jahreszeiten / Empty House


Sanssouci


Tanz Wiederaufnahmen

Der Tod und das Mädchen

Voller Bewegungslust erzählt das Tanzstück über die berüchtigte Figur des Ritters Blaubart die bewegende Geschichte eines ungleichen Paares: Der liebeserfahrene Blaubart führt seine junge Gattin durch die unwirkliche Atmosphäre seines Schlosses und nimmt sie mit auf den Weg durch das Labyrinth seiner Seele. Voraus gehen Szenen, die unterschied­ liche Spielarten im Verhältnis zwischen Männern und Frauen schildern. Ein sinnlicher Tanzabend über das Begehren, Verführen, Vertrauen und die Kraft der Liebe.

In dem zweiteiligen Tanzabend ist wieder viel Platz für Humor, wenn Stephan Thoss den Kanon des Opernrepertoires parodiert und die Tänzer sich als Ensemble personifizierter Opernarien in schon etwas angeschimmelten Roben auf einem staubigen, überdimensio­ nalen Sofa räkeln und in alt­ bekannten Melodien schwelgen. Daneben steht eine Kreation der portugiesischen Choreografin Liliana Barros, die um die Entwicklung des Menschen von der Vergangenheit bis in die Zukunft kreist.

Die Vorstellung eines jungen Mädchens an der Seite des Todes mag kurz erschauern lassen, doch verweist gerade die Ungleichheit dieses Paares auf den Verbund von Leben und Tod. Inspiriert von Schuberts gleichnamigem, zwischen Zartheit und Dramatik changierendem Streichquartett erzählt das Tanzstück von der Realität des Erwachsenwerdens, von einem Mädchen zwischen erster Liebe und erstem Rausch, wie es in den Sog verschiedener Verlockungen und an die Schwelle zwischen Leben und Tod gerät.

Tanzstück von Stephan Thoss

Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss

Tanzstück von Stephan Thoss

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Blaubarts Geheimnis Evolution

Musik von Henryk Górecki und Philip Glass Termine: So, 29.09. | Sa, 19.10. | So, 27.10. | Sa, 30.11. Opernhaus

Musik von Franz Schubert, Ezio Bosso, Philip Glass und Thomas Larcher

Musik von Martin Mitterstieler, Jacques Offenbach, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Bernd Alois Zimmermann u. a.

Termine: Do, 12.12. | Di, 17.12. | Do, 26.12. Opernhaus

ab Do, 24.10.2019 Schauspielhaus

Do, 27.02. | So, 08.03. | Di, 17.03. Fr, 20.03. am Theater Heilbronn


Tanz Apropos

Apropos Auch in dieser Spielzeit finden im Vorfeld der einzelnen Premieren wieder regelmäßig öffentliche Proben im Tanzhaus Käfertal und Ein­führungs­ veranstaltungen statt, um Interessierten exklusive Einblicke in den jeweiligen Arbeitsprozess zu gewähren. Besuche von Schulklassen können darüber hinaus gerne individuell vereinbart werden.

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Wir danken unseren Partnern:


Spielzeitheft 2019 / 20

Seitentitel

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Ulrike Stöck Intendantin Junges NTM

Vorwort

das Junge Nationaltheater feiert 40. Geburtstag: 40 Jahre lang Theater für die gesamte Familie und das Erproben von künstlerischen Prozessen im jeweiligen Kontext der Zeit. Wenn wir heute darüber nachdenken, wie viele Generationen in den 40 Jahren erreicht wurden, dann liegt die Spannweite vermutlich bei rund 120 Jahren, in denen die Wahrnehmung von und der Dialog mit dem Theater stattgefunden hat. Höchste Zeit, dass wir zusammenkommen, um diese Jahre zu betrachten und in die Zukunft zu schauen. In welchem Verhältnis steht das Vergangene zu dem Zukünftigen? Wohin wollen wir die Zukunft lenken? Was können wir als Gesellschaft jetzt tun und wie wollen wir die Gegenwart im Hinblick auf die Zukunft gestalten? Wen wollen wir unterstützen? Für welche Sache einstehen? Wie können wir Solidarität erproben? Als Künstlerinnen und Künstler können wir die Welt betrachten und gestalten, wir können Kritik äußern, die Perspektiven verrücken, Fragen anstoßen und Wahrnehmungen fokussiert lenken – denn Veränderung beginnt im Kleinen. Als Kinder- und Jugendtheater haben wir die privile­ gierte Möglichkeit, dies im direkten Kontakt und im engen Austausch mit den zukünftigen Generationen zu tun und somit Räume zu teilen. Für die Spielzeit 2019/20 haben wir uns auch weiterhin als Aufgabe gesetzt, Räume zu öffnen, Zugänge unabhängig von sozialen und persönlichen Chancen zu ermöglichen, Dialoge anzuregen und Diversität zu gestalten. Wir betrachten die Zukunft utopisch und das Kinder- und Jugendtheater als Motor der zukünftigen Gesellschaft. Daher rücken wir rund um unseren 40. Geburtstag die Themen Solidarität, Versammlung und Diversität in den Mittelpunkt. Denn auch für uns haben die vorangegangenen Generationen solche Räume des Zusammentreffens und des Austauschs ermöglicht, 40 Jahre lang aufgebaut und weiterentwickelt. Kommt ins Theater, lasst euch inspirieren, irritieren, verwirren, beglücken und feiert mit uns die Möglichkeit der freien Gedanken im Theater! Wir freuen uns auf euch!

Junges NTM

Liebes Publikum,


Junges NTM

01 Premieren

Premieren- und Wiederaufnahmenübersicht

4+ Hier kommt keiner durch nach dem Bilderbuch von Isabel Minhós Martins, Bernardo P. Carvalho Regie: Carlos Manuel Mi, 25. September 2019 Saal Junges NTM Für alle Wir feiern Geburtstag! 40 Jahre Junges Nationaltheater Fr, 27. & Sa, 28. September 2019 Junges NTM 8+ Familie auf Bestellung Eine Komödie von Holger Schober Uraufführung | Auftragswerk Regie: Ulrike Stöck Sa, 30. November 2019 Saal Junges NTM 2+ Matsch Uraufführung Regie & Choreografie: Michelle Cheung Sa, 25. Januar 2020 Studio Feuerwache

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JOIN: diverse storytelling Eine künstlerische Forschungsresidenz von und mit Wera Mahne Mo, 10. – Fr, 28. Februar 2020 Junges NTM

02 Wiederaufnahmen

12+ Der Sommer, als ich unsterblich war von Kornelius Heidebrecht & Jana Heinicke Uraufführung | Auftragswerk Regie: Ulrike Stöck März 2020 Studio Werkhaus 15+ Qingdao Uraufführung Regie: Mathias Becker So, 19. April 2020 Saal Junges NTM 5+ Insekten Uraufführung Regie, Bühne & Kostüme: compagnie toit végétal So, 17. Mai 2020 Studio Feuerwache 6+ Kein Blatt vorm Mund Uraufführung Regie: Turbo Pascal Juni / Juli 2020 Junges NTM

Ab 6 Monaten Terz & Tönchen Ein klingender Theaterraum Uraufführung Inszenierung, Musik & Raum: Helmut Bieler-Wendt, Volker Staub Ab Winter 2019 Studio Feuerwache 2+ Die Welt ist rund Uraufführung Regie: Manuel Moser Ab Herbst 2019 Studio Feuerwache 2+ Freche Fläche Uraufführung Regie: Marcela Herrera Ab Herbst 2019 Studio Feuerwache 4+ Der Bär, der nicht da war nach dem Bilderbuch von Oren Lavie Uraufführung Regie: Theater Marabu Ab Winter 2019 Saal Junges NTM 5+ Die Regeln des Sommers nach dem Bilderbuch von Shaun Tan Europäische Erstaufführung Regie: Hannah Biedermann Ab Frühling 2020 Saal Junges NTM 5+ Peter und der Wolf Markus Reyhani nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew Uraufführung Regie: Thomas Hollaender Ab Winter 2019 Saal Junges NTM 7+ Piano Oriental Musiktheater über die Magie des Vierteltons Uraufführung Regie: Grete Pagan Ab Winter 2019 Saal Junges NTM


8+ Pinocchio Konzept, Regie, Bühne & Kostüme: Monster Truck Ab Winter 2019 Saal Junges NTM 10+ Der Affe von Hartlepool nach dem Comic von Wilfrid Lupano und Jérémie Moreau Uraufführung Regie: Mathias Becker Ab Herbst 2019 Saal Junges NTM 10+ Die Konferenz der Vögel nach Farid ud-Din Attar Regie: Carlos Manuel Ab Herbst 2019 Saal Junges NTM

12+ Odyssee Eine Recherche zu Homers Epos Regie: Ulrike Stöck Ab Winter 2019 Studio Werkhaus

13+ Im Westen nichts Neues Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque Regie: Ulrike Stöck 13+ Investiert Euch! Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne Uraufführung Regie: Arthur Romanowski Ab Oktober 2019 Stadtraum 13+ Trollwut Ein Diskursmusical Uraufführung Regie: pulk fiktion Ab Herbst 2019 Saal Junges NTM 14+ Romeo und Julia  – The next generation nach William Shakespeare Regie: Ulrike Stöck Ab Winter 2019 Saal Junges NTM 16+ Faust – Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang Goethe Regie: Jan Friedrich Ab Herbst 2019 Saal Junges NTM

Theater & Schule Fortbildungen und produktions­ begleitende Angebote, Schultheaterfestival »Play_work in progress«

04 Extras

8+ extraschall Musik ungewohnt entdecken Konzertreihe 5+ Familienkonzerte Komponistenportraits und szenische Konzerte für die ganze Familie

05 Festivals

IMAGINALE Internationales Theater­festival animierter Formen Do, 30. Januar – So, 9. Februar 2020 Junges Theater im Delta Mai 2020 in Heidelberg

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10+ My funny Valentine Uraufführung Regie & Choreografie: Martin Nachbar Ab Winter 2019 Studio Feuerwache

13+ Easy Baby Uraufführung Konzept, Regie, Bühne, Kostüme & Musik: James & Priscilla Ab Herbst 2019 Studio Werkhaus

Junge Bürgerbühne Clubs, Festivals, JOIN

Wiederaufnahmenübersicht, Kunst & Vermittlung, Extras und Festivals

8+ MonsterzottelMonsterburger Next Level Uraufführung Regie: Ulrike Stöck Ab Frühling 2020 Studio Feuerwache

12+ Utopie – Eine Recherche über die Zukunft Uraufführung Regie, Bühne & Kostüme: Ulrike Stöck Ab Frühling 2020 Saal Junges NTM

Junges NTM

8+ 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens Musikalisches Familienstück Koproduktion des Jungen NTM mit dem Schauspiel Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik Ab Winter 2019 Schauspielhaus

03  Kunst & Vermittlung


Junges NTM

Wir feiern Geburtstag!

40 Jahre Junges Nationaltheater

40 Jahre Junges Nationaltheater

»Das Theater kann heute nicht einfach mehr nur Theater sein. So gesehen war es das in vielen Fällen auch nie. Ein Theater kann ein Vehikel dafür sein, Politik zu erproben und ganz konkrete Solidarität zu üben, die Signale und andere Praktiken in die Gesellschaft zurückspielt. Es liegt an uns, uns nicht einschüchtern zu lassen und mit der Arbeit loszulegen.« Ewelina Benbenek, Nadine Jessen, Elisa Liepsch

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Zum 40. Geburtstag lädt das Junge NTM zu einer Konferenz rund um die Fragen von Diversität und Intersektionalität. Jugendliche, Stadtbewohner*innen, Theoretiker*innen, Theaterpraktiker*innen und Freund*innen sind eingeladen, die Möglichkeiten der Gesprächskultur und der Versammlungspraxis unter dem Themenschwerpunkt »Wer spricht?« unter die Lupe zu nehmen und gemeinsam zu erproben. Damit wird das bereits etablierte Diskursformat »JOIN: Junger Diskurs« gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bun­desrepublik Deutschland weiterentwickelt und verbindet sich mit Theatervorstel­lungen und Musik zu einem wilden Geburtstagsfest für die ganze Familie – bis in die Nacht! Seit 40 Jahren erforscht das Junge Nationaltheater Mannheim Theaterformate für alle Altersgruppen und führt das junge Publikum an unterschiedliche künstle­ rische Arbeitsweisen heran: Tanz, Schauspiel, Performance, Figuren- und Materialtheater, die Junge Bürgerbühne und das Musiktheater unter dem Label Junge Oper. Damit ist das Junge Nationaltheater deutschlandweit anerkannt und gut eingebunden in die Netzwerke des Kinder- und Jugendtheaters. 1979 in BadenWürttemberg als erste eigene Sparte an einem städtischen Theater gegründet und mit eigenem Ensemble und eigener Spielstätte versehen, ist das Junge NTM damit das älteste kommunale Kinder- und Jugendtheater seines Bundeslandes und der »Schnawwl« in den Herzen aller Mannheimerinnen und Mannheimer. Junges NTM Fr, 27. & Sa, 28. September 2019 Das Format »JOIN: Junger Diskurs« mit dem Thema »Wer spricht?« findet in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland statt.


»Many stories matter. Stories have been used to dispossess and to malign. But stories can also be used to empower, and to humanize. Stories can break the dignity of a people. But stories can also repair that broken dignity.« Chimamanda Ngozi Adichie

Künstlerische Leitung: Wera Mahne Dramaturgie: Lisa Zehetner Junges NTM Mo, 10. – Fr, 28. Februar 2020

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Das Theater ist ein Ort des Erzählens. Aber spiegeln die Geschichten auf der Bühne die Vielfalt der Gesellschaft wider? Verändern sich die Geschichten durch die Personen, die sie erzählen? Verändern sie sich durch die Zuhörenden? Von wem werden sie eigentlich erzählt? Erleben wir Alternativen zu weißen, männlichen, heterosexuellen und nicht behinderten Protagonist*innen? Das Junge NTM intensiviert den eigenen Diskurs über Vielfalt und sucht mit der dreiwöchigen Forschungsresidenz »JOIN: diverse storytelling« nach künstlerischen Wegen zur Kontextualisierung von Diversität, die zu einer Bühnenproduktion in der Spielzeit 2020/21 führen. »JOIN« ist der Titel einer Reihe von Forschungsprojekten, die den Dialog mit der Stadt und die Öffnung des Theaters für die Ideen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen verfolgen. Rund um das Motto des eigenen 40-jährigen Jubiläums »Wer spricht?« erweitert das Junge Nationaltheater die Forschungsreihe um das Thema diverse storytelling. Eingeladen ist die Theaterregisseurin Wera Mahne, die Produktionen für und mit Kindern und Jugendlichen inszeniert. In den letzten Jahren lud sie mehrfach taube Künstler*innen als Performer*innen und künstlerische Partner*innen in ihre Inszenierungen ein. 2019 wurde ihre Inszenierung »Mädchen wie die« zum »Augenblick Mal 2019 – Festival für junges Publikum« eingeladen.

Forschungsresidenz

Eine künstlerische Forschungsresidenz von und mit Wera Mahne

Junges NTM

JOIN: diverse storytelling


Junges NTM

Hier kommt keiner durch nach dem Bilderbuch von Isabel Minhós Martins, Bernardo P. Carvalho | 4+

Premieren

Was ist denn da los? Ein aufgeschlagenes Bilderbuch. Die linke Seite ist bunt. Die rechte Seite ist weiß. Auf Befehl des Generals darf keine*r auf die rechte Buchseite! Die ist alleine für den General reserviert. Und während sich die linke Buchseite immer mehr füllt und obwohl das Bitten um den Übertritt auf die rechte Seite immer lauter wird, bleibt die rechte Buchseite weiß – bis … Am Jungen NTM kommt das Bilderbuch »Hier kommt keiner durch« in der Regie von Carlos Manuel auf die Bühne. Und so anarchisch, wild und turbulent das Bilderbuch ist, so wird auch die Inszenierung. Wer hat eigentlich das Recht zu entscheiden? Und ist Willkür eigentlich ein Recht? Die Inszenierung folgt keiner stringenten Erzählung, sondern wirbelt Regeln und Pflichten durcheinander, die oftmals den Alltag der Kinder bestimmen. Gemeinsam mit dem Ensemble und einer*einem Multiinstrumentalist*in als One-Woman*Man-Band entsteht ein theatrales Spektakel über Freiheiten und Grenzen für alle ab vier Jahren. »Hier kommt keiner durch« wurde 2017 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Carlos Manuel wurde 1968 in Luanda, Angola geboren, wuchs in Brasilien auf und lebt heute als Regisseur in Berlin. Am Jungen Nationaltheater inszenierte er in der Spielzeit 2017/18 »Die Konferenz der Vögel«. #anarchiemitkindern #spektakel #grenzensindzumüberschreitenda

130 Regie: Carlos Manuel Bühne & Kostüme: Vinzenz Hegemann Dramaturgie: Lisa Zehetner

Premiere: Mi, 25.09.2019 10:00 Saal Junges NTM


Eine Komödie von Holger Schober | Uraufführung | Auftragswerk | 8+

Premieren

Lisa wohnt mit ihrem Vater zusammen und eigentlich ist alles ganz normal. Bis zu dem Moment, in dem sich Lisa dazu entschließt, aufgrund ihrer Begabungen auf ein ganz spezielles Internat zu gehen. Die Schulleiterin des Internats prüft die Bewerbungen durch einen Hausbesuch, um ein positives häusliches Umfeld der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Und damit beginnt das Chaos: Denn Lisa befürchtet, dass sie mit ihrem alleinerziehenden Vater dabei vielleicht kein gutes Bild abgeben könnte. Kurzerhand beschließt sie, eine Schauspielerin und einen Schauspieler zu engagieren, die ihre Eltern spielen sollen. Doch während der großen Familienshow kommt Lisas Vater unerwartet nach Hause. Der Autor Holger Schober wurde für sein Stück »Hikikomori« für den Deutschen Jugendheaterpreis nominiert und zum »Augenblick mal!« eingeladen. Für das Junge NTM schreibt er eine Familienkomödie rund um die Absurditäten von Familienmodellen und die Erwartungen an Familie. Was macht eine Familie zu einer Familie? Ulrike Stöck inszeniert die Uraufführung als rasante Komödie für die ganze Familie.

Junges NTM

Familie auf Bestellung

#türauftürzu #normalhalt #dasganzeensemblespieltfürdieganzefamilie

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Regie: Ulrike Stöck Text: Holger Schober Dramaturgie: Lisa Zehetner

Premiere: Sa, 30.11.2019 Saal Junges NTM

Mit freundlicher Unterstützung des Rotary Clubs Mannheim-Friedrichsburg


Junges NTM

Matsch Uraufführung | 2+

Premieren

Zwei Menschen, Musik und ein Tanzboden aus Lehm – das sind die Zutaten für das neue Stück für die Allerkleinsten am Jungen NTM. Die Spielenden laden das Publikum zu einer tänzerischen Materialerkundung in den Theaterraum ein. Sie erforschen miteinander Größe und Beschaffenheit des Raums, lernen sich selbst, die Wände, den Boden und den Lehm kennen: rauh oder glatt, weich oder hart, warm oder kalt, trocken oder feucht. Welches Material gibt nach, welches bleibt an Ort und Stelle? Welche Bewegung hinterlässt Spuren und welche nicht? In einem sinnlichen Experimentierfeld für Allerkleinste gehen die Spielenden unter der künstlerischen Leitung von Michelle Cheung den Eigenschaften von Lehm tänzerisch auf den Grund. Die Choreografin und Tänzerin Michelle Cheung ist eine Meisterin zeitgenössischer Tanzformen. Die gebürtige Kanadierin ist festes Mitglied des La_Trottier Dance Collective und wirkt in zahlreichen Tanzproduktionen, unter anderem am EinTanzHaus, mit. #verformenperformen #tonspuren #angelehmt

132 Regie & Choreografie: Michelle Cheung Dramaturgie: Arno Krokenberger

Premiere: Sa, 25.01.2020 Studio Feuerwache


von Kornelius Heidebrecht & Jana Heinicke | Uraufführung | Auftragswerk | 12+

Premieren

Da ist die Pubertät. Du stellst dir vor, wie das sein wird – ein Leben in dieser Welt. Und du gleichst deine Vorstellungen, Ideen und Wünsche mit der aktuellen Welt um dich herum ab: Mit dem, was du wahrnimmst in der Familie. Mit all den Erwartungen in der Schule und im Freundeskreis. Mit dem, was dir vorgelebt wird, mit all den Walt-Disney-Märchen, Daily Soaps, mit den Weisheiten deiner Großmutter, mit den Ängsten, mit den halb gelebten Leben deiner Eltern, mit Regelwerken und der Tagesschau. Alles, was dir bisher passiert ist, im Positiven wie im Negativen, war fremdbestimmt. Wo stehst du da überhaupt? Hat die Welt einen Sinn für dich? Hast du einen Sinn für die Welt? Wenn ja, ist es der gleiche? Gibt es wenigstens Schnittmengen? Nach mehr als zwei Jahren Entstehungszeit feiert das Junge NTM die Premiere des Forschungsprojekts »JOIN: Opernwerkstatt«. Fünf Jugendliche haben gemeinsam mit dem künstlerischen Team Inhalt, Thema und Form ihres eigenen Stücks entwickelt und es in die Hände von Autorin Jana Heinicke und Komponist Kornelius Heidebrecht gegeben. Ulrike Stöck inszeniert die Jugendoper voller Weltschmerz, Omas und echter Gefühle.

Junges NTM

Der Sommer, als ich unsterblich war

#normalkannjeder #weltschmerz #omasweisheiten

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Komposition: Kornelius Heidebrecht Libretto: Jana Heinicke Regie: Ulrike Stöck Bühne: Fred Pommerehn Dramaturgie: Arno Krokenberger Kuratiert von: Franziska Freund, Buse Kilincer, Hannah Scheerer, Marc Torben Urban und Elina Wessel

Premiere: März 2020 Studio Werkhaus

Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Junges NTM

Qingdao Uraufführung | 15+

Premieren

Von 1898 bis 1914 gehörte ein Teil der heutigen Provinz Shandong im Nord-Osten Chinas als Kolonie zum Deutschen Reich. Das Gebiet wurde unter massivem Widerstand der chinesischen Bevölkerung besetzt und stadtplanerische Projekte wie der Eisenbahnbau sollten eine Infrastruktur für eine wirtschaftliche Nutzung des Gebiets schaffen. Gleichzeitig trennte er Wohn- und Sozialräume der Bewohnerinnen und Bewohner und zerstörte ihre traditionellen und kulturellen Stätten. Qingdao wurde zu der Zeit als sogenannte »Musterkolonie« entworfen. Heute ist Qingdao Hauptstadt der Region und Partnerstadt von Mannheim. Zur Identität Qingdaos gehören neben einem lebendigen Wirtschaftszentrum auch die architektonischen Spuren aus der Zeit deutscher Kolonialherrschaft. Denn die deutsche Vergangenheit wirkt sich bis heute auf das Alltagsleben der Anwohnerinnen und Anwohner von Qingdao aus. Ein internationales Rechercheteam um den Figurentheaterregisseur Mathias Becker folgt für das Rechercheprojekt »Qingdao« diesen Spuren und beleuchtet die deutsche Kolonialvergangenheit im heutigen Qingdao. Gemeinsam legen sie den Fokus vor allem auf die Erzählung des Widerstandes gegen die deutsche Besetzung und reflektieren die Bezüge bis in die Gegenwart. #deutschekolonialvergangenheit #figurentheater #internationalesrechercheprojekt

134 Regie: Mathias Becker Konzept & Recherche: Mathias Becker, Cheng-Ting Chen, Lisa Zehetner und Team

Premiere: So, 19.04.2020 Saal Junges NTM

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Projektförderung Kinder- und Jugendtheater


Junges NTM

Insekten Uraufführung | 5+

Premieren

Nenne mir einen Ort, an dem es KEINE Insekten gibt. Hört sich unmöglich an, oder? Unsere Erde ist voll von ihnen und sie leben in ihrem eigenen Kosmos aus Farben, Formen und Mustern. Fast eine Million Arten sind schon bekannt, aber es gibt wohl noch Millionen unentdeckter mehr. Aber wie leben Insekten und was machen sie? Ein genauer Blick durch die Lupe offenbart verborgene Miniaturwelten, die wie von einem anderen Stern zu kommen scheinen. Das Junge NTM bringt gemeinsam mit dem Künstler*innenkollektiv compagnie toit végétal die Welt der Insekten auf die Bühne. Mit liebevollen Bildern und Collagen, Live-Musik und raffinierten Kamera-Konstruktionen erzählt das Kollektiv von Geheimnissen, eigenartiger Schönheit und Verletzlichkeit der Insekten. 2016 gegründet, schafft das Kollektiv berührende Theatererlebnisse mit seiner einzig­ artigen Erzählform, die Bilder- und Objekttheater mit Musik verbindet. Die Inszenierung entsteht im Rahmen eines Bündnisses des Künstler*innenkol­lektivs compagnie toit végétal, der Tonhalle Düsseldorf und des Jungen NTM, das in zwei Inszenierungen in Düsseldorf und Mannheim das Verhältnis von Mensch und Natur erforscht. Die zweijährige Kooperation wird im Fonds Doppelpass der Kultur­ stiftung des Bundes gefördert. #zoomfaktor #kleineweltganzgroß #gewusel

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Regie, Bühne & Kostüme: compagnie toit végétal (Christina Hillinger, Thomas Jäkel und Sarah Mehlfeld) Dramaturgie: Arno Krokenberger

Premiere: So, 17.05.2020 Studio Feuerwache

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes


Junges NTM

Kein Blatt vorm Mund Uraufführung | 6+ und Erwachsene

Premieren

Ein Kind stellt eine Frage an einen Erwachsenen. Zwei sich unbekannte Kinder sprechen miteinander. Ein Erwachsener belauscht zwei Kinder. Alle können vermeintlich für sich selbst die Entscheidung treffen: Möchte ich weitersprechen, oder möchte ich ein Blatt vor den Mund nehmen, das Gespräch beenden, boykottieren oder verlassen? In einer Zeit, in der es scheinbar keine Tabus mehr gibt, man offiziell alles ansprechen und angeblich über alles reden kann, erforscht das Theaterkollektiv Turbo Pascal gemeinsam mit einer Gruppe von Kindern zwischen sechs und zehn Jahren, bei welchen Themen Erwachsene ins Stammeln geraten, worüber sie vermeiden, mit Kindern zu sprechen oder bei was sie einfach nicht ehrlich sind. Worüber fällt es den Kindern vielleicht selbst schwer, zu sprechen? Wo und inwiefern nehmen sie selbst ein Blatt vor den Mund? Was wird fälschlicherweise tot­ geschwiegen und was viel zu sehr totgeredet? Ein interaktives Theatererlebnis, das in einem kommunikativen Spiel nach Tabus fragt. Turbo Pascal ist ein Berliner Theater- und Performancekollektiv, das einen künstlerischen Schwerpunkt auf Publikumsinteraktion und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen legt. Sie entwickeln interaktive Bühnenstücke und performative Installationen, die das Publikum jedes Mal anders mitdenken, ansprechen oder involvieren und das Theater so zum öffentlichen Versammlungs- und Verhandlungsraum gesellschaftlicher Prozesse oder Utopien machen. In Mannheim arbeitet Turbo Pascal zusammen mit Kindern der Jungen Bürgerbühne. #isttabueinspiel? #überallesreden #erwachseneundkinderaufderbühne

136 Künstlerische Leitung: Turbo Pascal

Premiere: Juni / Juli 2020 Junges NTM

Eine Produktion von Turbo Pascal in Koproduktion mit dem Jungen Nationaltheater Mannheim und dem FELD - Theater am Winterfeldtplatz


Die Welt ist rund


Die Regeln des Sommers


Easy Baby


Der Affe von ­Hartlepool


Die Konferenz der Vรถgel


Junges NTM Wiederaufnahmen

Ab 6 Monaten

2+

2+

Terz & Tönchen

Die Welt ist rund

Freche Fläche

Ein klingender Theaterraum Uraufführung Glitzernde Mobiles und Papierbahnen hängen von der Decke. In Kisten und Höhlen raschelt und klackert es. Kissen knarzen und ein weicher Teppich erzeugt flötende und pfeifende Laute. In »Terz & Tönchen« begleiten ein Musiker und eine Schauspielerin das Publikum beim Entdecken der klingenden Objekte und faszinierenden Materialien. Im Wechselspiel zwischen Zuschauen und Erforschen sind alle eingeladen, den Klangwald zu erkunden, eigenen Impulsen nachzugehen und sich im spielerischen Miteinander zu erleben.

Uraufführung Eigentlich geht es doch ständig rund zu: Wir leben auf einem großen Ball, der sich um sich selbst dreht und kreisen in rasendem Tempo um die Sonne. In einem Versuchslabor der runden Dinge werden große und kleine Fragen der Welt untersucht.

Uraufführung Ein Maler tritt auf. Mit Linien, Strukturen, Farben und Formen verwandelt er den Bühnenraum in ein Bild, das das Publikum mitgestaltet und belebt. Bildende und darstellende Kunst verbinden sich zu einem sinnlichen Spiel zwischen Zuschauenden und Darstellendem.

Inszenierung, Musik & Raum: Helmut Bieler-Wendt und Volker Staub Dramaturgie: Arno Krokenberger

Regie & Bühne: Manuel Moser Kostüme: Julica Hennig und Manuel Moser Dramaturgie: Lisa Zehetner

Regie: Marcela Herrera Kostüme: Eva Roos Bühne: Christian Thurm Dramaturgie: Nicole Libnau

ab Herbst 2019 Studio Feuerwache

ab Herbst 2019 Studio Feuerwache

»Im Jungen Nationaltheater Mannheim hat Manuel Moser für die Kleinen ab zwei Jahren ein bezauberndes Spiel mit Bällen inszeniert. Es beginnt mit leisem Humor, wird zunehmend ausgelassener und endet philosophisch geheimnisvoll … . Kleines Theater ganz groß!« (Die Rheinpfalz)

»Der emotionale Spannungsbogen ist perfekt gelungen: Schaut, hier passiert etwas, und wir machen alle mit.« (Die Rheinpfalz)

144 ab Winter 2019 Studio Feuerwache Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Junges NTM

5+

5+

Der Bär, der nicht da war

Die Regeln des Sommers

Peter und der Wolf

nach dem Bilderbuch von Oren Lavie Uraufführung Es war einmal ein Juckreiz. Der kratzt sich und ist plötzlich: ein Bär, der vorher nicht da war. Der Bär findet einen Zettel, auf dem steht: »Bist du ich?« »Gute Frage«, denkt er und macht sich auf den Weg, es herauszufinden. Die preisgekrönte Inszenierung zeigt eine musikalische Reise zur eigenen Identität, die dazu ermutigt, der Welt neugierig und gelassen zu begegnen.

nach dem Bilderbuch von Shaun Tan Euro­päische Erstaufführung »Nie eine rote Socke auf der Wäscheleine hängen lassen.« Oder auch: »Nie auf einer Party die letzte Olive essen.« Spielerisch erleben die beiden Jungen aus Shaun Tans Bilderbuch, was alles passiert, wenn sie sich nicht an diese skurrilen Regeln halten. Mit fantastischen Kostümen, klangvollen Requisiten und viel Bewegung bringt die preisgekrönte Regisseurin Hannah Biedermann das Bilderbuch auf die Bühne.

nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew Uraufführung Entgegen der großväterlichen Warnungen öffnet Peter eines Morgens die Gartentür und geht in die Welt hinaus: Das Abenteuer mit Ente, Vogel und Katze beginnt, doch plötzlich ist ein geheimnisvoller Klang aus dem Wald zu hören … Ein Musiktheater für die ganze Familie, das bekannte Melodien aus »Peter und der Wolf« aufgreift, fantasievoll verwandelt und mit neuen Klängen verbindet.

»Ein kleines Gesamtkunstwerk für Kinder ab fünf, die staunend in diese phantasievolle Spielwelt eintauchen.« (Die Deutsche Bühne)

»So minimalistisch wie ideenreich ist das Stück inszeniert und garantiert besten Spaß für Jung und Alt.« (Rhein-Neckar-Zeitung)

Regie: Hannah Biedermann Bühne & Kostüme: Mascha Bischoff Musik: Matthias Meyer Dramaturgie: Lisa Zehetner

Komposition & Musikalische Leitung: Markus Reyhani Regie: Thomas Hollaender Bühne & Kostüme: Janina Mendroch Dramaturgie: Johannes Gaudet

»… ein akustisch-visuelles Wunderwerk.« (Bonner Generalanzeiger)

Wiederaufnahmen

4+

145

Regie: Theater Marabu (Claus Overkamp) Bühne & Kostüme: Regina Rösing Komposition: Markus Reyhani Koproduktion von Jungem NTM, Theater Marabu, Beethovenfest Bonn ab Winter 2019 Saal Junges NTM Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

ab Frühling 2020 Saal Junges NTM

ab Winter 2019 Saal Junges NTM Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Junges NTM Wiederaufnahmen

7+

8+

8+

Piano Oriental

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens

Monsterzottel Monsterburger

Musiktheater über die Magie des Vierteltons Uraufführung Wer am Klavier sitzt, hat die Wahl zwischen schwarzen und weißen Tasten. Auf den Saiten einer Geige können sich die Töne hingegen stufenlos bewe­ gen. Und beim Singen finden sich viele neue Zwischen­töne. Aber wo sind alle diese Töne im Klavier? Fasziniert von der Ma­gie der Vierteltöne, sucht Grete Pagan mit ihrem künstle­ rischen Team nach eigenen Geschichten über Grenzen und deren Über­win­dung und bringt sie als thea­trales Konzert auf die Bühne.

Musikalisches Familienstück Tiefer und tiefer taucht ein kleiner Junge in die fantastischen Geschichten aus »1001 Nacht« ein, trifft auf eine Königstochter, einen Flaschengeist, einen singenden Sultan und findet am Ende seinen Platz in der Stadt. Aus der berühmten Geschichtensammlung hat das Theater­ kollektiv subbotnik ein mitreißendes Familienstück über das Zusammenleben im heutigen Mannheim entwickelt.

Next Level »Es lebten einmal in einer weit entfernten Galaxie Monsterzottel und Obivan. Monsterzottel war lieb und Obivan war böse. Aber eigentlich war Obivan auch gut, aber er war böse auf Monsterzottel, weil dieser seinen Burger verschlingen wollte. Denn er war hungrig und hatte kein Geld für einen zweiten Burger.« Sieben Monate lang wurde unter dem Titel »JOIN: Spielplan« mit Sieben- bis Elfjährigen eine neue Produktion gesucht. Dokumentarisch und lustvoll bringt das Ensemble des Jungen NTM die Ergebnisse auf die Bühne und lässt sie in jeder Vorstellung durch neue Impulse des Publikums weiterentwickeln.

Mit viel Musik und großen Bildern »schlägt die zauberhafte Inszenierung nicht nur Kinder in ihren Bann« (Die Rheinpfalz).

146 Regie: Grete Pagan Musik: David Pagan Ausstattung: Anne Hölck Dramaturgie: Arno Krokenberger ab Winter 2019 Saal Junges NTM Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

Regie, Bühne, Kostüme & Musik: subbotnik (Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer und Oleg Zhukov) Dramaturgie: Sascha Hargesheimer und Lisa Zehetner Kooperation des Jungen NTM mit dem Schauspiel ab Winter 2019 Schauspielhaus

Regie: Ulrike Stöck Recherche & Konzept: Julia Waibel und Lisa Zehetner Dramaturgie: Lisa Zehetner Kuratiert von: Leona Fejza, Enesio D. Gövercin, Emil Kupietz, Mayra Oberfell und Vihaan Valiavila In Kooperation mit der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim ab Frühling 2020 Studio Feuerwache


Junges NTM

10+

10+

Pinocchio

Der Affe von ­Hartlepool

Die Konferenz der Vögel

Pinocchio hat schwer mit seiner langen Lügennase zu kämpfen und oft denken wir: »Geschieht ihm schon recht! Soll er halt einfach nicht lügen.« Aber wie ehrlich sind wir bei diesem Vorwurf eigentlich uns selbst gegenüber? Ausgehend von der bekannten Geschichte des hölzernen Jungen entsteht ein Spektakel aus Gameshow, Geschichtenverdrehung und Interaktion rund um aktu­elle Fragen von Lügen und Wahrheiten. Mitlügen ist möglich!

nach dem Comic von Wilfrid Lupano und Jérémie Moreau Uraufführung Vier Affen erzählen die Geschichte von ihrem Vorfahren: Frankreich und England befin­ den sich 1814 im Krieg. Vor der Küste Hartlepools sinkt ein französisches Schiff – ein Affe in Uniform überlebt. Die Engländer glauben, einen französi­ schen Spion gefangen zu haben und machen ihm den Prozess. Eine Suche nach den Spuren der Legende im heutigen Hartlepool, die Anlass gibt, das Fremde jenseits von Kategorien zu betrachten.

nach Farid ud-Din Attar Die Vögel der Welt halten Konferenz. Ein König soll gefunden werden. Eine lange und beschwerliche Reise auf der Suche nach dem König beginnt. Die Inszenierung lädt das Publikum ein, Teil der Konferenz zu werden und macht die Diskussionen unmittelbar spürbar. Das Ende bringt Optimismus: Es gibt keinen Erlöser, die Verantwortung für eine bessere Welt liegt bei jedem Einzelnen.

»[…] sehenswert, fabelhaft gespielt und zum Denken anregend […].« (Mannheimer Morgen)

Wiederaufnahmen

8+

»… ein ganz großer Wurf. Er zeigt nichts weniger als ein Welterbe der Kulturen, dessen tiefen philosophischen Gehalt schon Zehnjährige ästhetisch erleben können… .« (Die Rheinpfalz)

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Konzept, Regie, Ausstattung & Musik: Monster Truck (Manuel Gerst, Sahar Rahimi, Mark Schröppel und Sylvia Sobottka) Dramaturgie: Lisa Zehetner

Regie & Textfassung: Mathias Becker Bühne, Kostüme & Puppenbau: Gildas Coustier Maskenbau: Gonzalo Barahona Dramaturgie: Lisa Zehetner

ab Winter 2019 Saal Junges NTM

ab Herbst 2019 Saal Junges NTM

Regie: Carlos Manuel Bühne & Kostüme: Fred Pommerehn Musik: Mathias Hinke Dramaturgie: Lisa Zehetner ab Herbst 2019 Saal Junges NTM


Junges NTM Wiederaufnahmen

10+

12+

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My funny Valentine

Odyssee

Utopie – Eine Recherche über die Zukunft

Uraufführung Aufwachen, raus aus dem Bett. Schnell etwas im Kleiderschrank finden: Was ziehe ich an? Wer wird mich heute sehen? Viele solcher Entscheidungen machen uns zu dem, was wir sind. Doch wie frei entscheidet eigentlich jede und jeder für sich? Und was für Erwartungen haben Freunde, Familie oder die Gesellschaft, wenn es um das Aussehen, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung geht? In »My funny Valentine« werfen zwei Menschen gängige Normen über Bord und begeben sich spielerisch auf die Suche nach neuen Identitäten.

Eine Recherche zu Homers Epos Der Krieg ist zu Ende – Odysseus will nur noch nach Hause. Doch die Reise wird zu einer jahrelangen Irrfahrt. Die Sehnsucht nach der Heimat ist der Antrieb. In Homers Heldenepos sehen wir die Welt von heute im Spiegel. Was bedeutet es, seine Heimat zu verlassen? Ausgehend von Recherchen im Kosovo und in Baden-Württemberg werden die Geschichten von aktuellen Fluchtursachen weitererzählt.

Uraufführung Ein musikalisches Werk. Vier Generatio­ nen. Eine Bühne. Wie stellen wir uns die Welt in 100 Jahren vor? Wie werden wir zusammenleben, wie werden wir miteinander kommunizieren? Ausgehend von den Utopien verschiedener Menschen aus Mannheim und der Welt, von der elektronischen Komposition »utp_« und von dem alters­ durchmischten Ensemble entsteht ein Zukunftsraum, in dem alles möglich wird.

Regie & Choreografie: Martin Nachbar Bühne & Kostüme: Michiel Keuper Musikalische Leitung & Arrangement: Erik Leuthäuser Mitarbeit Choreografie: Diana Treder Dramaturgie: Arno Krokenberger

Regie, Bühne & Kostüme: Ulrike Stöck Licht: Fred Pommerehn Video: Carsten Gebhardt

Regie, Bühne & Kostüme: Ulrike Stöck Licht: Fred Pommerehn Choreografie: Konstantin Achmed Bürger Dramaturgie: Lisa Zehetner

»… eine Vision von der Zukunft, reich an Fantasie und dem, was Utopien auszeichnet: einem Verständnis für Gegenwart und Vergangenheit.« (Mannheimer Morgen)

148 ab Winter 2019 Studio Feuerwache Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

Koproduktion von Junges Staats­ theater Karlsruhe, Qendra Multimedia Priština ab Winter 2019 Studio Werkhaus

ab Frühling 2020 Saal Junges NTM


Junges NTM

13+

Easy Baby

Im Westen nichts Neues

Investiert Euch!

Uraufführung Einfach mal ausbrechen. Einfach mal jemand anderes sein. Einfach mal die Welt auf den Kopf stellen. Von wegen einfach. Einfach gesagt ist einfacher als einfach gemacht. In »Easy Baby« gerät die kleine heile Welt der Jugendlichen Bonnie, Aly, Chad und Scott aus den Fugen. Welche Rollen sind erstrebenswert? Fasziniert vom Genre des Highschool-Films werden Klischees erkannt, Peergroups unter die Lupe genommen und Beziehungen in Schule und Familie befragt.

nach dem Roman von Erich Maria Remarque Klassenzimmerstück Die Inszenierung bringt den Roman über die traumatische Zeit des Ersten Weltkrieges mitten ins Klassenzimmer. Durch die direkte Spielweise und die räumliche Nähe sind die Schülerinnen und Schüler aktiver Teil des Geschehens und erleben die Geschichte unmittelbar mit.

Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne Die modernen Vorbilder des Zusammenlebens der 70er Jahre – Neckartürme und Collini-Center. Groß und mächtig trennt sie nur der Neckar. Und so mächtig sie sind, so prägnant wirken sie auch auf das Mannheimer Stadtbild. Als Architekturforscherinnen und -forscher begeben sich junge Menschen aus Mannheim und Umgebung in den Stadtraum und untersuchen Bauund Wohnutopien des 20. und 21. Jahrhunderts. In einem theatralen Parcours am Neckar­ ufer entscheiden sie gemeinsam mit dem Publikum: Wie sähe die Stadt aus, wenn wir entscheiden könnten?

Konzept, Regie, Bühne, Kostüme & Musik: James & Priscilla (Clara Minckwitz, Felix Scheer, Nicolas Schneider, Aishe Spalthoff und Jasper Tibbe) Dramaturgie: Lisa Zehetner

Regie: Ulrike Stöck

Regie: Arthur Romanowski Bühne & Kostüme: Martha Pinsker Dramaturgie: Lisa Zehetner Kunst & Vermittlung: Julia Waibel

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13+

Wiederaufnahmen

13+

ab Herbst 2019 Studio Werkhaus

Infos und Preise bei Inga Schwörer E-Mail: inga.schwoerer@mannheim.de, Tel.: 0621 1680 300

ab Oktober 2019 Stadtraum Mannheim


Junges NTM Wiederaufnahmen

13+

14+

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Trollwut – Ein ­Diskursmusical

Romeo und Julia – The next generation

Faust – Der Tragödie erster Teil

Uraufführung Vier Heldinnen und Helden haben sich auf eine Reise durchs World Wide Web begeben. Nun treffen sie auf dessen Ureinwohner­ innen und Ureinwohner und berichten von wichtigen Infor­ mationen, unangemessenen Meinungen, politischen Überzeugungen und von leeren Behauptungen. Sie singen viel­­ stimmig, suchen nach dem richtigen Ton, vergessen dabei die Fakten. Ein schräges Diskurs-Musical, das im digitalen Wirbelsturm von Meinungs­ blasen und Internet-Trollen nach Klartext sucht.

nach William Shakespeare Du wirst in das Schick­ sal von Romeo und Julia mit allen Auswirkungen von Eifersucht, Mord und Verbannung einbezogen. Also, Handy raus und mitdiskutieren über die wohl bekannteste Liebesbeziehung aller Zeiten.

Johann Wolfgang Goethe Heinrich Faust ist seines Lebens überdrüssig. Wissen und Gelehrsamkeit machten ihn nicht glücklich. Da kommt Mephisto und wettet mit Faust, dass er einen unglaublich schönen Augenblick nicht loslassen können wird. Dem jungen Gretchen wird diese Männerwette zum Verhän­ gnis. Mit Schauspiel, Maskenund Videokunst inszeniert Jan Friedrich eine bildreiche Bühnenfassung, in der das teuflische Spiel lebendig wird.

»Was auf der Bühne und im ganzen Raum geschieht, ist von einer so ungeheuren Intensität, dass die Grenzen zwischen Realität und Spiel verschwimmen.« (Mannheimer Morgen)

»Hier agiert ein Ensemble, das ein Anliegen hat.« (Die Deutsche Bühne) 150 Regie: pulk fiktion (Hannah Biedermann) Ausstattung: Ria Papadopoulou Musik: Nicolas Schneider, Conni Trieder Choreografie: Elisa Hofmann Koproduktion von pulk fiktion, Junges Nationaltheater Mannheim, Freies Werkstatt Theater Köln, FFT Düsseldorf und LOT Braunschweig ab Herbst 2019 Saal Junges NTM

Regie: Ulrike Stöck Bühne & Kostüme: Fred Pommerehn Musikalische Leitung: Udo Koloska ab Winter 2019 Saal Junges NTM

Regie: Jan Friedrich Bühne & Kostüme: Alexandre Corazzola Musik: Davidson Jaconello Dramaturgie: Anne Richter ab Herbst 2019 Saal Junges NTM


Junges NTM

extraschall

Familienkonzerte

JOIN: Junger Diskurs

Musik ungewohnt entdecken Konzertreihe Was für Musik hörst du außerhalb von deiner Playlist, dem Konzert deiner Lieblingsband oder dem Radio im Hintergrund? In der Konzert­ reihe »extraschall« wird hörbar, was wir oft nicht als Musik wahrnehmen und auch nicht so bezeichnen würden, z. B. Stille. Stimmen im Treppen­ haus. Wildschwein-Geraschel nachts mitten im Wald. Mit »extraschall« treffen alltägliche und außergewöhnliche Klänge in Konzerten aufei­nander, die nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitmachen einladen.

Komponistenportraits und szenische Konzerte für die ganze Familie An sechs Sonntagen in der Spielzeit verwandelt sich das Opernhaus in einen Ort der spielerischen Begegnung mit klassischen Werken und Komponisten. Orchester und Ensemble des Nationaltheaters führen das Publikum in die faszinierende Klangwelt sinfonischer Musik ein und erzählen spannende Geschichten über ihre Entstehung. Weitere Informationen und Termine auf S. 48.

Seit der Spielzeit 2018/19 verwandelt das Konferenzformat »JOIN: Junger Diskurs« das Theater in einen diskursiven Gesprächsraum. In der genera­ tionsübergreifenden Veranstaltungsreihe sind alle Intere­s­sierten eingeladen, sich in verschiedenen künstlerischen Formaten auszutauschen. In den ersten beiden Veranstal­ tungen, »Darüber reden, wie wir miteinander reden« und »Zwischentöne«, wurde unsere Gesprächskultur untersucht und verhandelt. Mit der dritten Veranstaltung wird die Reihe unter dem Motto »Wer spricht?« fortgesetzt. Sie findet zum 40. Geburtstag (S. 128) des Jungen NTM statt und verweist auf das Grundprinzip der »JOIN«-Forschungsprojekte: Der Dialog mit der Stadt und die Öffnung des Theaters für die Ideen, Wünsche, Perspek­ tiven und Meinungen von Kindern und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt. »JOIN: Junger Diskurs« findet als regelmäßige Veranstaltung in der Spielzeit 2019/20 statt.

Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

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5+

Extras

8+


Junges NTM Festivals

Junges Theater im Delta

IMAGINALE

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Internationales Theater­festival animierter Formen Do, 30. Januar – So, 9. Februar 2020 Als eines der größten deutschen Figurentheaterfestivals präsentiert die »IMAGINALE« eine handverlesene Auswahl der besten und interessantesten internationalen Produktionen für Erwachsene und Kinder. Sie wird städteübergreifend in Baden-Württemberg alle zwei Jahre ausgerichtet und verwirklicht in ihrem Konzept die für die kulturelle Arbeit essentielle Idee organisatori­ scher und künstlerischer Vernetzung. Die »IMAGINALE« lädt dazu ein, das breite Spektrum des Figurentheaters kennenzulernen und Verbindun­ gen traditioneller Spielformen mit performativen Arbeitsansätzen mitzuerleben. In Mannheim findet das Festival in Zusammenarbeit von Jungem NTM und Alter Feuer­wache statt. Am Jungen NTM sind Inszenierungen für die Aller­ kleinsten bis hin zum jugendlichen Publikum zu erleben. Die Programmauswahl der Imaginale 2020 spielt mit den Verbindungen von traditionel­lem

Puppenspiel, zeitgenös­sischem Figuren­theater, performativen Raum- und Materialerkun­ dungen bis hin zu Live-Musik. Das Programm wird im Herbst 2019 ver­öffentlicht. Die IMAGINALE 2020 ist ein Gemeinschaftsprojekt des FITZ Zentrum für Figurentheater, der Alten Feuerwache und dem Jungen NTM und der Abtei­­ lung Jugendförderung des Jugendamtes der Stadt Mannheim. Zum Veranstalterverbund gehören als assoziierte Partner das Theater Heilbronn, das Eppinger Figurentheater, das Figuren­ theater Phoenix sowie die Junge Bühne Ludwigsburg. Die IMAGINALE 2020 wird maßgeblich gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes BadenWürttemberg, außerdem von der Landeshauptstadt Stuttgart sowie dem Kulturamt der Stadt Mannheim.

Mai 2020 in Heidelberg Auch die 15. Ausgabe des Festivals »Junges Theater im Delta« feiert die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Theater im Pfalzbau in Ludwigs­hafen, dem Theater und Orches­ter Heidelberg und dem National­theater Mannheim und bringt theaterbegeisterte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zusammen. Mit dabei sind auch Clubs vom Kinder- und Jugend­ theater Speyer. Gemeinsam gestalten und erleben hunderte junge Menschen der Metropol­ region Rhein-Neckar ein Festival. Die Zusammenarbeit von National­ theater Mannheim, Theater und Orchester Heidelberg, Theater im Pfalzbau sowie des Kinder- und Jugendtheaters Speyer wird von der BASF SE unterstützt.

Förderer des Projekts sind außerdem der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH.


Junges NTM

Kunst & Vemittlung

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Junges NTM

Kunst als Vermittlung, Vermittlung als Kunst!

Kunst & Vermittlung

K&V heißt Begegnung. Begegnung von... ... Kunst und Vermittlung. ... Theater und Schule. ...Menschen aus unterschiedlichen Kontexten, Lebens­ situationen, Altersstufen und mit verschiedensten Motivationen. ... Spielenden, Zuschauenden, Jungen, Alten, Neugierigen, Mutigen, Expertinnen und Experten. ... Wirklichkeit und Illusion. ... unterschied­lichen Ästhetiken, Kunstformen und Perspektiven. ... künstlerischem Tun und Dialog. ... kontroversen Standpunkten und Meinungen.

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... Vorstellungsbesuchen, Workshops, Clubs, Gesprächen und Fortbildungen.

Das Team Kunst & Vermittlung des Jungen National­theaters schafft Begegnungsräume, die junge Akteurinnen und Akteure einladen, in verschiedensten Formaten das Theater zu entdecken, mitzugestalten und einen selbst­bewussten Umgang mit dar­stellender Kunst zu entwickeln. In der Jungen Bürgerbühne kommen Menschen im Alter von 4 bis 21 Jahren in Clubs oder im Rahmen der Forschungsreihe »JOIN« zusammen, um mit professionellen Theaterschaffenden künstlerisch zu forschen. Im Bereich Theater & Schule werden für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Schülerinnen und Schüler Berüh­rungs­punkte mit dem Theater in Form von Fortbildungen, produktions­ begleitenden Angeboten, dem Schulthea­ter­ festival »Play« oder spezifischen Koopera­ tionsmodellen geschaffen.

Junge Bürgerbühne Informationen & Kontakt

Theater & Schule Informationen & Kontakt

Catrin Häußler catrin.haeussler@mannheim.de 0621 1680 449

Gerd Pranschke gerd.pranschke@mannheim.de 0621 1680 302


Clubs In den spielpraktischen Clubs sind junge Menschen zwischen 4 und 21 Jahren aktiv. Unter Anleitung professioneller Theaterschaffender setzen sich die Gruppen künstlerisch intensiv forschend und experimentierend mit einem Thema auseinander. Die Arbeiten der Jahresclubs werden auf dem 15. Festival »Junges Theater im Delta« im Mai 2020 im Jungen Theater Heidelberg präsentiert. Zudem ist es möglich, in einem kürzeren Zeitrahmen – in Ferienclubs sowie Halbjahresclubs – künstlerisch tätig zu werden. Das Programm der Jungen Bürgerbühne wird im Juli 2019 veröffentlicht.

Produktionsbegleitende Angebote Im Jungen NTM wird zu jeder Vormittagsvorstel­ lung ab sechs Jahren ein Nachgesprächsformat angeboten, um über das Erlebte in den Austausch zu kommen. Zu jeder Produktion des Jungen NTM werden IMPULS-Mappen zur Verfügung gestellt, die konkret auf die jeweilige Produktion mit Zusatzinformationen sowie Anregungen zur Vor- und Nachbereitung eingehen.

Für die Förderung des Kursprogramms der Jungen Bürger­bühne danken wir der BASF SE. Unterstützung erhält die Junge Bürgerbühne auch durch die Schnawwl-Paten.

Play Einmal jährlich wird das Junge NTM Begegnungs­ ort für Schultheatergruppen aller Art. Durch Kurzpräsentationen, Nachgespräche und Workshops kommen junge theaterbegeis­terte Schülerinnen und Schüler in einen künstlerischen Austausch über ihre eigene Theaterarbeit. Kooperationsmodelle Am Jungen NTM gibt es für ausgewählte Schulen Kooperationsmöglichkeiten. Im Austausch werden Strukturen erarbeitet, um das individu­ elle Theaterprofil einer Schule zu etablieren oder zu stärken. Das NTM bietet die Kooperationsprogramme »Theater-Starter« und »enter« an, die zugeschnittene Pakete aus Vorstellungsbesuch und Begleitprogramm für die jeweilige Zielgruppe beinhalten. Weitere Informationen zu diesen Angeboten finden Sie auf S. 193.

Wir danken dem Regierungspräsidium Karlsruhe für die freundliche Unterstützung des Festivals »Play«.

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JOIN Mit der Reihe »JOIN« hat das Junge NTM Forschungsprojekte ins Leben gerufen, die die Meinungen, Wünsche und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen der Stadt einfordern, sichtbar machen und ernsthaft verhandeln möchten. So stellen »JOIN: Spielplan«, »JOIN: Opernwerkstatt« oder »JOIN: Junger Diskurs« verschiedene künstlerische Formate dar, die Plattformen für Ideen junger Menschen schaffen und die die gemeinsame Umsetzung dieser mit den jungen Akteurinnen und Akteuren ermög­ lichen. Neben den Spielplanpositionen, die im Rahmen von »JOIN: Opernwerkstatt« und »JOIN: Spielplan« entstehen, wird auch das Diskurs­format erweitert. Rund um das Motto zum 40. Geburtstag des Jungen Nationaltheaters »Wer spricht?«, wird in der kommenden Spiel­zeit auch das Konferenzformat »JOIN: Junger Diskurs« weiterentwickelt. Dazu wird »JOIN« und die Forschungsreihe um das Thema diverse storytelling mit der Theaterregisseurin Wera Mahne erweitert. Weitere Informationen siehe auch S. 129.

Fortbildungen Das Junge NTM bietet allen Interessierten Fortbildungen zu verschiedenen Themenschwer­ punkten an. Das gemeinsame ästhetische Forschen und der Austausch über performative, zeitgemäße Vermittlungsformate stehen dabei im Mittelpunkt. Die Termine werden im Juli 2019 in der Broschüre Theater & Schule veröffentlicht.

Kunst & Vermittlung

Theater & Schule

Junges NTM

Junge Bürgerbühne


Oper Wiederaufnahmen

NTM Extras

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Alexander Schweiß info@alphabet-oper.de

Beata Anna Schmutz nationaltheater. stadtensemble@mannheim.de

Catrin Häußler catrin.haeussler@mannheim.de Kinderchor Im Kinderchor haben Kinder im Alter von 6 bis 20 Jahren die Möglichkeit in verschiedenen Gruppen wöchentlich zu proben. Charlotte Sabiel (Mitarbeiterin Kinderchor) Tel. 0621 1680 334 charlotte.sabiel@mannheim.de Extrachor Seite an Seite mit den Sänger­ innen und Sängern des Ensembles: Wenn Sie über eine klassische Stimme verfügen und Interesse an einem Vorsingen haben, freuen wir uns über Ihre E-Mail. Dani Juris (Chordirektor) dani.juris@mannheim.de

Bewegungschor Zweimal pro Woche wird der Bewegungschor in klassischem und modernem Tanz unterrichtet. Luches Huddleston Jr. (Leiter Bewegungschor) luches.huddleston@ mannheim.de Statisterie Solistisch, in Gruppen, in stummen Rollen oder mit Sprech­text – als Statist werden Sie vielfältig bei Produktionen eingesetzt. Unsere jüngsten Mitglieder sind sechs Jahre alt; nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Wir freuen uns auf Ihre Spielfreude. Martina Haimerl (Leiterin Statisterie) Tel. 0621 1680 242 martina.haimerl@mannheim.de Seniorenkreis Für ehemalige Mitglieder des NTM: Der Seniorenkreis trifft sich einmal im Monat donnerstagnachmittags. Elke Lüdecke Tel. 0174 60 15 443

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Mannheimer Stadtensemble (S. 102) Das Mannheimer Stadtensemble ist eine feste Gruppe von rund 30 Mannheimerinnen und Mannheimern, die sich am Nationaltheater Mannheim in der Spielzeit 2018/19 gefunden hat. Sie ist so vielfältig zusammengesetzt wie unsere Stadtgesellschaft selbst: Verschiedene Altersgruppen, Herkünfte, Geschlechter, Wohnorte und Muttersprachen sind vertreten. Uns verbindet eine gemeinsame Idee: die Themen aus der Stadt ins Theater zu bringen, mit viel Experimentierfreunde und Mut für das Beschreiten neuer künstlerischer Wege. Falls Sie Interesse an dem Projekt haben, melden Sie sich bei uns!

Junge Bürgerbühne (S. 154) In der Jungen Bürgerbühne kommen Menschen im Alter von 4 bis 21 Jahren in Clubs oder im Rahmen der Forschungs­ reihe »JOIN« zusammen, um mit professionellen Theater­ schaffenden künstlerisch zu forschen.

Mitmachen

Alphabet-Chor Der große Bürgerchor der Oper am NTM unter Leitung von Joe Völker mit über 120 Mitgliedern – gute Stimmen sind immer gesucht.

NTM Extras

Mitmachen


NTM Extras Veranstaltungen

Theaterfest

Den Beginn der neuen Spielzeit feiern wir traditionell mit unserem Theaterfest und laden Sie herzlich ein, unsere Gäste zu sein. Ob Kostümverkauf, Blicke hinter die Kulissen, Klötzchenparadies oder ein Vorgeschmack auf den neuen Spielplan – freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm für Groß und Klein. Einige Stationen bieten außerdem die Gelegenheit, eigene künst­ lerische Talente zu erproben und entdecken. Das komplette Programm erscheint im Sommer 2019. Sa, 14.09.2019

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RegenbogenBenefizgala

Abendakademie @NTM

Theater ist für uns ein Ort der Aufgeschlossenheit und Toleranz. Keine schlechte Voraussetzung also für eine regenbogenbunte Benefizshow zugunsten von Menschen mit HIV und Aids – unter Beteiligung aller Sparten des Nationaltheaters. Der Erlös kommt dem Benefiz Rhein-Neckar e.V. zu Gute. Der Benefiz Rhein-Neckar e.V. veranstaltet seit 2003 neben dem Regenbogenfest weitere Benefizveranstaltungen wie Pink Parties, Konzerte und Theateraufführungen. Neben der Hilfe geht es aber immer auch um die Durch­ setzung gleicher Rechte für Lesben, Schwule und Transgender-Menschen. Unterstützen Sie daher unser gesellschaftliches Engagement – wir garantieren dafür eine abwechslungsreiche Show voller Musik, Humor und Überraschungen!

Erst Italienisch lernen und dann eine Verdi-Oper genießen? Oder inspiriert von »Carmen« selbst Kostüme nähen? Tanzworkshops bei den Profis besuchen, sich über die Familienmodelle der Zukunft oder über alle Frauenrollen auf der Bühne austauschen: Das ist jetzt möglich! Ab September 2019 bieten die Abendakademie und das NTM eine ganz neue Kombination aus Kursen und Theaterbesuchen an. Mit der Buchung ausgewählter Kurse erwerben Sie automatisch eine vergünstigte Theaterkarte. Ob Sprach-, Koch- oder Tanzkurs, Gesellschaft, Familie oder Kunst – die Abendakade­ mie bietet die Weiterbildungsangebote und das NTM Theater für alle. Verbinden und intensivieren Sie Ihre Hobbys und Interessen mit einem Theaterbesuch!

So, 01.12.2019 Schauspielhaus

Informationen und Buchung ab Ende August 2019 unter www.abendakademie-mannheim.de


NTM Extras

Feiern Sie diesen unvergesslichen Tag Ihres Lebens in der einzigartigen Atmosphäre unseres Theaters. Die Trauung wird im Oberen Foyer vollzogen, von dort genießen Sie und Ihre Gäste einen wunderbaren Blick durch die Glasfassade auf den Luisenpark und das Mannheimer Stadtpanorama. Um Ihre Hochzeit ganz individuell zu gestalten, bieten wir Ihnen zusätzlich zu der besonderen Theaterkulisse wahlweise einen künstlerischen Beitrag oder die Hinzubuchung eines Fotografen an. Machen Sie Ihre Hochzeit zu einem bühnen­ reifen Erlebnis!

Veranstaltungen

Heiraten im Nationaltheater

Kontakt Björn Gramenz-Hemmers Tel. 0621 1680 215 bjoern.gramenz-hemmers@ mannheim.de 159


Vorwort Oper Nationaltheater Mannheim Service

Serv 160


Vorwort Oper Nationaltheater Mannheim Service

vice

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Service Mitarbeiter

01 Theaterleitung

02 Oper

Intendant Schauspiel Christian Holtzhauer Intendant Oper Albrecht Puhlmann Geschäftsführender Intendant Marc Stefan Sickel Intendantin Junges Nationaltheater Ulrike Stöck Intendant Tanz Stephan Thoss

Intendanz Intendant Oper: Albrecht Puhlmann Generalmusikdirektor: Alexander Soddy Stellv. Intendant Oper/ Operndirektor: Marwin Wendt Chordirektor: Dani Juris Chefdisponent Oper: Alexander Grün Künstlerische Produktionsleiterin: Theresa Willeke Künstlerischer Leiter »Mannheimer Sommer«: Jan Dvo ák Szenische Leitung Internationales Opernstudio: Claudia Plaßwich Assistentin der Opernintendanz und des Generalmusikdirektors: Anja Fritzsche Referentin der Opernintendanz: Evangelia Tsogka Dramaturgie Leitende Dramaturgin: Cordula Demattio Dramaturginnen: Ruth-Maria Zapf, Julia Warnemünde Gastdramaturgen: Jan Dvo ák, Luc Joosten, Mark Schachtsiek Musikalische Leitung Generalmusikdirektor: Alexander Soddy 1. Kapellmeister/Stellv. General­ musikdirektor: Mark Rohde 1. Kapellmeister: Jānis Liepiņš Assistent des Generalmusikdirektors: Elias Corrinth Gast-Dirigenten: Roberto Rizzi Brignoli, Bernhard Forck, Alan Pierson Musikalische Einstudierung Studienleiter: Gábor Bartinai Stellv. Studienleiter: N.N. Solorepetitoren: Philippe Adam, Gary Kudo, Keiko Ogawa, Matteo Pirola, Lorenzo Di Toro

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Regie Cordula Däuper, Markus Dietz, Lorenzo Fioroni, Barbora Horáková Joly, Luise Kautz, Yona Kim, Luk Perceval, Philipp Stölzl Choreografie Pascale-Sabine Chevroton, Ted Stoffer Spielleitung und Regieassistenz Leiterin Szenische Einstudierung: Claudia Plaßwich Regieassistenz/Abendspielleitung: Maren Schäfer, Jakob Matthias Seidl, N.N., Victoria Stevens

Bühne und Kostüme Hannah Barbara Bachmann, Falk Bauer, Henrike Bromber, Philip Bußmann, Sophie du Vinage, Katharina Gault, Ralf Käselau, Herbert Murauer, Ines Nadler, Sylvia Rieger, Lani Tran-Duc Licht Florian Arnholdt, Nicole Berry, Damian Chiemlarz, Bernard Häusermann, Reinhard Traub, Mark van Denesse Ausstattungsassistenz Bühnenbildassistenz: Anna-Sofia Kirsch, Jodie Fuchs Kostümbildassistenz: Anne Dehof, N.N. Soufflage Nicola Kaplun, Aimar Tammel, N.N. Inspizienz Sebastian Sollmann, N.N. Bewegungschor Choreografische Mitarbeit und Leiter des Bewegungschors: Luches Huddleston Jr. Ensemble Oper Evez Abdulla, Dominic Barberi, Thomas Berau, Christopher Diffey, Nikola Diski , Uwe Eikötter, Julia Faylenbogen, Joachim Goltz, Sung Ha, Andreas Hermann, Nikola Hillebrand, KS Thomas Jesatko, Irakli Kakhidze, Astrid Kessler, Jelena Kordi , Estelle Kruger, Eunju Kwon, Jorge Lagunes, Ilya Lapich, Shahar Lavi, Juraj Hollý, Marie-Belle Sandis, Amelia Scicolone, Roy Cornelius Smith, Bartosz Urbanowicz, Joshua Whitener, Raphael Wittmer, Ji Yoon, Patrick Zielke Internationales Opernstudio Martiniana Antonie, Marcel Brunner, Natalija Cantrak, Koral Güvener Gäste René Barbera, Miriam Clark, Catherine Foster, Stephen Gould, Clay Hilley, Rita Kapfhammer, Johannes Martin Kränzle, Iris Kupke, Izabela Matula, Kristina Mkhitaryan, Valentina Nafornita, ¸ Wolfgang Neumann, Allison Oakes, Thomas Peters, Sophie Rennert, Jasmina Sakr, Erwin Schrott, Michaela Petra Schuster, Levy Sekgapane, Ekaterina Semenchuck, Charles Sy, Elisabeth Teige, Frank van Aken, Sylvia Rena Ziegler, Cornelia Zink Gäste Musical Felix Banholzer, Cedric Bauer, Markus Maria Düllmann, Haristi Gaitantzi,


Opernchor Chordirektor: Dani Juris Assistent des Chordirektors: Jonathan Becker 1. Sopran: Jenny Gobin, Juliane Herrmann, Yumi Kawahara, Claudia Kienzler, Eva-Maria Kreutel-Bülow, Julia Müller-Wolthuis, Birgit Stöckler, Sibylle Vogel, Rica Westenberger 2. Sopran: Sibylle Booz, Monika Fuhrmann, Susanne Hoffmann-Rettig, Mariko Kimura, Susanne Nederkorn, N.N. 1. Alt: Heidrun Arnegger, Gudrun Hermanns, Angelika Krieger-Fass, Natalia Maiorova, Brigitte Rackowitz, Ingeborg Schwöbel-Ross, Anja Wollenweber 2. Alt: Babett Dörste-Ewald, Tizia Hilber, Gerda Maria Knauer, Bettina Sander, Malaika Ledig-Schmid, Susanne Scheffel 1. Tenor: Giorgi Bekaia, Gimoon Cho, Markus Graßmann, Jung-Woo Hong, Dong-Seok Im, Kyung-Rak Jeong, Xuecheng Zhang , N.N. 2. Tenor: Jeongkon Choi, Bertram Paul Kleiner, Jarno Lehtola, Jürgen Theil, Veliko Totev, Joachim Zacher 1. Bass: Wolfgang Heuser, Jun-Ho Lee, Ciprian Marele, Daniel Claus Schäfer, Alexander Wilhelm, Junchul Ye 2. Bass: Karl Adolf Appel, Slawomir Czarnecki, Chi Kyung Kim, Hyun-Seok Kim, Peter Maruhn, Stephan Somburg, Hee-Sung Yoon Chorinspizient: Bertram Paul Kleiner Chorvorstand: Monika Fuhrmann (Obfrau), Gimoon Cho, Wolfgang Heuser

Orchester* Generalmusikdirektor: Alexander Soddy Orchesterdirektor: Rainer Neumann Mitarbeiter Orchesterbüro: Philipp Krechlak, Claire Pham Notenbibliothek: Swenja Schekulin 1. Violine: Olga Pogorelova (1. Konzertmeisterin), Andrei Rosianu (1. Konzertmeister, koordiniert), Vitali Nedin (Stellv. 1. Konzertmeister), Wolfgang Hammar (Konzertmeister),

Betts (Stellv. 1. Hornist), Stefan Berrang (Stellv. 1. Hornist), Robert Küchler, Guido Hendriks, Gerhard Brenne, Markus Pohl, Ulrich Grau, Elia Bolliger Trompete: Lukas Zeilinger (1. Solo-Trompeter), N.N. (1. SoloTrompeter/in), Rüdiger Kurz (Stellv. 1. Trompeter), Tobias Blecher, Falk Zimmermann Posaune: Karsten Parow (1. SoloPosaunist), N.N. (1. Solo-Posaunist/in), Johanna Pschorr (Stellv. 1. Posaunistin), Thomas Busch, Ulrich Lampe Tuba: Siegfried Jung Pauke und Schlagzeug: Stefan Rupp (Solo-Pauker), Fumiko Nomura (Stellv. Solo-Paukerin), Jens Knoop (1. Schlagzeuger), Raphael Nick, Lorenz Behringer Orchesterwarte: Michael Gerdes, Dragos Madler, Michael Zoroddu, Sascha Dietl Orchester­vorstand: Reinhard Philipp (1. Vorsitzender), Barbara Reetz (2. Vorsitzende), Clémence ApffelGomez, Detlef Grooß, Siegfried Jung

* Die Orchesterliste umfasst auch beurlaubte Mitglieder sowie Mitglieder mit Zeitvertrag

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Kinderchor Leitung Kinderchor: Anke-Christine Kober Mitarbeiterin Kinderchor: Charlotte Sabiel

Sorin Strimbeanu (Vorspieler), Paula Marie Royce-Bravo Sazo, Viorel Tarara, Maria-Elisabeth Abel, Izabela Pochylczuk, Philipp von Piechowski, Arne Roßbach, Alina Guitbout, Julia Czerniawska, Katrin Sulzberger, Evgenia Sverdlova, Barbara Hefele, N.N., Olga Levinson, Fabian Bertoncello, Karla Beyer, Ustyna Bil 2. Violine: Dennis Posin (Stimmführer), Katharina Lindenbaum-Schwarz (Stimmführerin, koord.), Barbara Reetz (Vorspielerin), N.N. (Vorspieler/ in), Michael Leitz, Hans-Werner Porn, Christoph Müller, Moni-Kathrin Blunier, Annegret White, Ines Kreutel, Dr. Eckart Schmidt, Burchard Pawassar, Orlando Fellows, N.N., Wolfgang Schmidt, Fiona Doig Viola: Julien Heichelbech (1. SoloBratscher), Alexander Petersen (1. SoloBratscher, koordiniert), Konstantin Zurikov (Vorspieler), Clémence ApffelGomez (Vorspielerin), Artur Holdys, Tadeusz Gardon, Susanne Trägner-Born, Detlef Grooß, Ulrich Ziegler, Mareike Hefti, Esther Alba López, Stephanie Phieler-Gaidarow Violoncello: Dorothea Stras­burger (1. Solo-Cellistin), Fritjof von Gagern (1. Solo-Cellist, koordiniert), Friedemann Döling (Solo-Cellist), Hoang Nguyen (Vorspieler), Anne Leitz, Michael Steinmann, Reinhild Arfken, Christine Wittmann, Céline Brüggemann, Eun-Ae Junghanns Kontrabass: Johannes Dölger (1. Solo-Bassist), Marcus Posselt (1. SoloBassist, koordiniert), Annette Schilli (Vorspielerin), Frank Ringleb, Thomas Keim, Lukasz Klusek, Christoph Prüfer Flöte: Robert Lovasich (1. Solo-Flötist), N.N. (1. Solo-Flötist), Christiane Albert (Stellv. 1. Flötistin), Christoph Rox, Francesco Viola (1. Piccolo-Flötist) Oboe: Daniela Tessmann (1. SoloOboistin), Jean-Jacques Goumaz (1. Solo-Oboist), Daniela Schachinger (Stellv. 1. Oboistin), Georg Weiss, Georg Lustig (Solo-Englischhornist) Klarinette: Nikolaus Friedrich (1. Solo-Klarinettist), Patrick Koch (1. Solo-Klarinettist), Gerhard Hüttel (Stellv. 1. Klarinettist), Carsten Bolz, Martin Jakobs (Bassklarinettist) Fagott: Eberhard Steinbrecher (1. Solo-Fagottist), Antonia Zimmermann (1. Solo-Fagottistin), Michael Kaulartz (1. Solo-Fagottist), Felicia Dietrich (Stellv. 1. Fagottistin), Peter Vogel, Reinhard Philipp (Kontrafagottist) Harfe: Eva Wombacher (1. SoloHarfenistin), Nora von Marschall Horn: Wilhelm Bruns (1. Solo-Hornist), Ulrike Hupka (1. Solo-Hornistin), Joseph

Service Mitarbeiter

Lisa Holl, Oliver Michael Jaksch, Stefanie Köhm, David Dung Le, Aynur Memioglu, Julik Mkrtumian, Karolina Münch, Mike Planz, Anja Rüger, Nathalie Schmich, Andreas Helgi Schmid, Stephen Shivers, Carolin Soyka, David B. Whitley, Marcus Kaloff


Service Mitarbeiter

03 Schauspiel Intendanz Intendant Schauspiel / Künstlerischer Leiter Internationale Schillertage: Christian Holtzhauer Stellv. Intendantin Schauspiel: Kerstin Grübmeyer Leiterin Organisation Schauspiel und Internationale Schillertage: Emily Keller Haus­regisseur: Christian Weise Künstlerische Leiterin Stadtensemble: Beata Anna Schmutz Chefdisponent Schauspiel: Wolfgang Dürnberger Referentin Schauspielintendanz: Alexandra Reich Assistenz Schauspielintendanz: N.N. Dramaturgie Chefdramaturgin: Kerstin Grübmeyer Dramaturgie: Anna-Sophia Güther, Sascha Hargesheimer, Annabelle Leschke Gastdramaturgie: Monika Gies-Hasmann, Judith Heese, Valery Pecheykin, Ouldooz Pirniya Hausautorin: Sivan Ben Yishai Autorinnen: Enis Maci, Gerhild Steinbuch, Soeren Voima Regie Claudia Bauer, Christoph Bornmüller, Felicitas Brucker, Marie Bues, Daniel Cremer, Maxim Didenko, AnnaElisabeth Frick, Gernot Grünewald, Dominik Günther, Nick Hartnagel, Florian Hertweck, Selen Kara, Jennifer Peterson, Katrin Plötner, Carina Riedl, Philipp Rosendahl, Roscha A. Säidow, Beata Anna Schmutz, Sandra Strunz, subbotnik (Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer, Oleg Zhukov), Leonie Thies, Christian Weise, Jakob Weiss Regieassistenz Caner Akdeniz, Jennifer Peterson, Leonie Thies, Jessica Weisskirchen

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Choreografie Michael Bronczkowski, Lisi Estaras, Berit Jentzsch, Dina Khuseyn Bühne & Kostüme Andreas Auerbach, Mascha Bischoff, Philipp Bußmann, Jana Donis, Jana Findeklee, Sandra Fox, Elena Gaus, Mariam Haas, Florian Hertweck, Thea Hoffmann-Axthelm, Michael Köpke, Günter Lemke, Barbara Lenartz, Hanna Lenz, Sophie Lichtenberg, Emir Medic, Lydia Merkel, Martin Miotk, Heike Mondschein, Julia Oschatz, MarthaMarie Pinsker, Julia Plickat, Tamara Priwitzer, Melanie Riester, Thomas Rupert, Brigitte Schima, Benjamin

04 Tanz Schönecker, Viva Schudt, Marina Schutte, Daniela Selig, subbotnik / Martin Kloepfer, Patricia Talacko, Joki Tewes, Maria Tregubova, Lili Wanner, Jakob Weiss, Paula Wellmann, Katrin Wolfermann, Daniel Wollenzin, Yassu Yabara Ausstattungsassistenz John Hillenbrand, Günter Lemke, Sophie Lichtenberg, Tamara Priwitzer Bühnenmusik Mark Badur, Friedrich Byusa Blam, Brahima Diabaté, Dlé, Jens Dohle, Thorsten Drücker, Falk Effenberger, Jonas Herpichböhm, Fabian Kalker, Torsten Kindermann, David Kirchner, Marco Mlynek, Ray Okpara, Toben Piel, Vladimir Rannev, Daniel Sapir, Leo Schmidthals, Markus Steinkellner, subbotnik, Karsten Süßmilch Video Sandra Fox, Oleg Mykhaylov, Marina Schutte, Karolina Serafin, Thomas Taube Soufflage Marie-Charlotte Auersperg, Anette Kaerner, Ulrike Klein Inspizienz Stage Manager: Christian Karl Marx Inspizientinnen: Geertje Gardner, Nina-Natascha Pfister Ensemble Schauspiel Tala Al-Deen, Sophie Arbeiter, Franziska Beyer (Gast), Christoph Bornmüller, László Branko Breiding, Matthias Breitenbach, Rocco Brück, Johanna Eiworth, Lorena Handschin (Gast), Almut Henkel, Eddie Irle, Sonja Isemer (Gast), Sebastian Kempf (Gast), Samuel Koch, Boris Koneczny, Robin Krakowski, Melanie Lüninghöner (Gast), Jacques Malan, Nancy Mensah-Offei (Gast), Viktoria Miknevich (Gast), Maria Munkert, Arash Nayebbandi, Ragna Pitoll, Vassilissa Reznikoff, Patrick Schnicke, Arwen Schünke (Gast), Nicolas Fethi Türksever, Martin Weigel, Sarah Zastrau

Intendanz Intendant Tanz / Chefchoreograf: Stephan Thoss Betriebsdirektor Tanz/Stellv. Intendant Tanz: Johannes Grube Ballettmeister und Choreografische Assistenten Zoulfia Choniiazowa, Lisa Maria Otto Dramaturgie, Presseund Öffentlichkeitsarbeit Ina Brütting Stage- und Produktionsmanagerin Lea Feth Tanzrepetitoren Sujung Kim, N.N. Choreografie Liliana Barros, Antonio de Rosa, Erion Kruja, Felix Landerer, Frank Fannar Pedersen, Mattia Russo, Taulant Shehu, Stephan Thoss, Jeroen Verbruggen Bühne und Kostüme Liliana Barros, Erion Kruja, Till Kuhnert, Min Li, Frank Fannar Pedersen, Taulant Shehu, Stephan Thoss Ensemble Tanz Saori Ando, Lorenzo Angelini, Joris Bergmans, Joseph Caldo, Jamal Rashann Callender, Silvia Cassata, Zoulfia Choniiazowa, Chiara Dal Borgo, Mahomi Endoh, Julia Headley, Paloma Galiana Moscardó, Vera Kvarcakova, Ayumi Sagawa, Alexandra Chloe Samion, Alberto Terribile, Emma Kate Tilson, Andrew Wright


Intendanz Intendantin Junges Nationaltheater: Ulrike Stöck Leitung Organisation: Christine Klotmann Disponentin/Assistentin der Intendantin: Inga Schwörer Künstlerische Leitung Junge Oper Albrecht Puhlmann, Ulrike Stöck Dramaturgie Lisa Zehetner Dramaturgie Junge Oper Arno Krokenberger Kunst & Vermittlung Inga Waizenegger, N.N., N.N. Organisation Kunst & Vermittlung Catrin Häußler Öffentlichkeitsarbeit Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: N.N. Kasse und Vertrieb: Gerd Pranschke Bundesfreiwilligendienst: N.N. Regie Mathias Becker, Helmut Bieler-Wendt, Hannah Biedermann, Michelle Cheung, compagnie toit végétal, Jan Friedrich, Marcela Herrera, James & Priscilla, Thomas Hollaender, Carlos Manuel, Theater Marabu (Claus Overkamp), Monster Truck, Manuel Moser, Martin Nachbar, Grete Pagan, pulk fiktion, Arthur Romanowski, Volker Staub, Ulrike Stöck, subbotnik, Turbo Pascal Choreografie Konstantin Achmed Bürger, Michelle Cheung, Martin Nachbar Regieassistenz Thomas Paul Mayer

Bühnenmusik und Komposition Helmut Bieler-Wendt, Mathias Hinke, Udo Koloska, Matthias Meyer, Monster Truck, Davidson Jaconello, James & Priscilla, Erik Leuthäuser, David Pagan, pulk fiktion, Markus Reyhani, Volker Staub, subbotnik Video Carsten Gebhardt, Norman Grotegut Technik Technischer Leiter und Produktionsleiter: Jan Weisbrodt Beleuchtung / Ton / Video / Bühnentechnik: Daniel Hack, Franziska Nyblom, Stefan Solf, Lukas Sovonja, N.N. Kostüm und Requisite Julica Hennig, Melanie Riester, Stefan Schneider Maskenbildnerin Gerlinde Maue (Gast) Ensemble Johannes Bauer, Katharina Breier, Patricija Katica Broni , Uwe Topmann, Sebastian Reich, Hanna Valentina Röhrich Gäste Junges Nationaltheater Manuela Albu-Schreyer, Sebastian Brummer, Emily Corbett, Carlotta Freyer, Norman Grotegut, Tobias Gubesch, Alma Heiden, Felician Hohnloser, Tina Jücker, Öǧünç Kardelen, Sirin Kiliç, David Kilinç, Konstantin König, Erik Leuthäuser, Güldeste Mamaç, Friedericke Miller, Clara Minckwitz, Manuela Neudegger, Bene Neustein, Cédric Pintarelli, Brigitte Radtke, Helene Schmitt, Tobias Schmitt, Nicolas Schneider, Bärbel Schwarz, Bläser-Solisten des NationaltheaterOrchesters, Daniel Staravoitau, Diana Treder, Conni Trieder, Maike Wehmeier, Ralf Wegner, Mathias Wendel

6.1 Geschäftsführung Intendanz Geschäftsführender Intendant: Marc Stefan Sickel Persönlicher Assistent des Geschäftsführenden Intendanten: Björn Gramenz-Hemmers Referent/in des Geschäftsführenden Intendanten: N.N. Geschäftsstelle Generalsanierung Leiter der Geschäftsstelle Generalsanierung: Marcus Augsburger Projektmitarbeiter Generalsanierung: Uwe Füchtenkordt, Christian Hauss, Marco Spies Fundraising Leiterin Fundraising: Cora Maria Malik Fundraising: Mareike Nebel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Leiterin Schwerpunkt Schauspiel und Oper: Christine Diller Mitarbeiter: N.N., Maike Fischer (Marketing/Presse) Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tanz: Ina Brütting Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Junges NTM: N.N. Marketing und Kommunikation Leiter Marketing und Kommunikation: Christoph Bader Marketing und Education Management: Paula Franke Mitarbeiterinnen Marketing: Carina Frey, Evelyn Kreb Mitarbeiterin Marketing/Presse: Maike Fischer Mitarbeiter Marketing und Vertrieb: Doris Brachmann, N.N. Theaterfotografen: Hans Jörg Michel, Christian Kleiner Grafiker: Michael Böhm Leiter Theaterkasse: Alexander Wischniewski Leiter Abonnementbüro: Walter Hohn Leitung Vorstellungspersonal: Christa Oser, Ralf Piskora Künstlerischer Betrieb Chefdisponent Oper: Alexander Grün Chefdisponent Schauspiel: Wolfgang Dürnberger Leiterin des künstlerischen Betriebsbüros: Dr. Barbara Troeger Mitarbeiter des künstlerischen Betriebsbüros: Rüdiger Wick Statisterie Leiterin der Statisterie: Martina Haimerl Mitarbeiterin Statisterie: N.N.

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Bühne und Kostüme Mascha Bischoff, Cheng-Ting Chen, compagnie toit végétal, Alexandre Corazzola, Gildas Coustier, Vinzenz Hegemann, Julica Hennig, Anne Hoelck, James & Priscilla, Michiel Keuper, Janina Mendroch, Monster Truck, Manuel Moser, Martha Pinsker, Fred Pommerehn, pulk fiktion, Eva Roos, Regina Rösing, Volker Staub, Ulrike Stöck, Studierende der Hochschule für Gestaltung, subbotnik, Christian Thurm

06 Mitarbeiter

Service Mitarbeiter

05  Junges NTM


Service Mitarbeiter

Sonderprojekte und Qualitätsmanagement Referentin: Dr. Laura Bettag

EDV: Ivonne Paschke Einkauf und Vergabe: Walther Thür Sachbearbeiterinnen: Regina Kroth, Daniela Zoroddu

6.2 Besucherservice

Hausverwaltung Hausinspektor: Klaus Habermehl Hausmeister: Christian Betzin, Wolfgang Fischer, Jochen Krüger, Nenad Nikolic, Salvatore Pannozzo, Giovanni Spagnolo

Theaterkasse Leiter Theaterkasse: Alexander Wischniewski Stellv. Leiterin Theaterkasse: Ute Schröder-Meier · Matthias Bär, Nicole Geller, Tobias Köck, Gabi Mahlberg, Matthias Müller, Teresa Russo, Rosi Schreiner-Kalisch, Steffen Schüssler, Natalia Skordelis, Raphael Tomaschewski, Marion Troschke, Andrea van Hazebrouck, Nicole Wittkowski Abonnementbüro Leiter Abonnementbüro: Walter Hohn · Martina König, Natalia Skordelis, Gabriele Sobhani

Hauselektrik /  Klima /  Fernmeldetechnik Ronny Dorbritz, Axel Ehrhard, Joachim Groh, Kai Kiefer, Gerhard Paschke, Eugen Samojlov, N.N. Pförtner  /  Telefonzentrale Yves Bolender, Hansjürgen Breitenbacher, Heinrich Dudek, Rita Ender, Hermann Gräff, Christian Heeg, Andrea Rasche, Heidi Ritter, Ute Saelz, Liane Seeling, Siglinde Sommer, Renate Wegener

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Vorstellungspersonal Leitung Vorstellungspersonal: Christa Oser, Ralf Piskora · Jessica Bader, Heidelore Bergdolt, Sabine Bläß, Brigitte Bloos, Susanne Boldt, Brigitte Daniek, André Faldey, Elena Forgo, Helen Gehring, Jutta Gerstel-Gashi, Ines Hadameck, Mylène Hätterich, Christiane Heckmann, Nadine Klay, David Malz, Daniel Meckler, Sidra Mohamad Ali, Silvia Mostowys-Wittmer, Oxana Oleinichenko, Cristian Ortiz Palacio, Kornelia Rhein-Müller, Elena Ringwald, Nadine Rohs, Nicole Schöfer, Inga Schweizer, Alessandro Spagnolo, Monika Stoia-Glück, Angelika Suckert, Andrea Wetterich, Nick Wittkowski, Claudia Wolf

Auszubildende Gülsüm Ögüt

6.3 Verwaltung

6.5 Technik

Finanzen und Controlling Abteilungsleiter: Andreas Bohrdt Leitung Buchhaltung: N.N. · Giulia di Cristo, Sabine Dusel, Dorina Gilbert, Petra Jenness, Ulrike Schmidt, Andrea Vetter

Bühnentechnik Opernhaus Leiter Team Bühnentechnik Opernhaus: Dietmar Schubert Bühnenmeister: Christoph Frank, Britta Voigt Seitenmeister: Christian Bolch, Wolfgang Kiefer, Gerhard Seel, Klaus Weirich Schnürmeister: Frank Faller (Vorarbeiter), Wolfgang Scherf (Vorarbeiter), Lothar Centner, Marco Ferraro, Richard Pfundstein Möbler: Thomas Denger (Vorarbeiter), Gustav Schramm, Feyzullah Seker, Robert Vondung, Robert Weichenberger Mitarbeiter im Bereich Bühnentechnik: Martin Appenrodt, Klaus-Dieter Bruns, Thomas Bruns, Erik Dorn, Faruk

Personal und Recht Abteilungsleiter: Jürgen Pottebaum Personalreferentin: Jutta König Sachbearbeiterinnen: Nadine Arkesteijn, Birgitta Keul, Angela Riegler, Irina Walter Zentrale Dienste und EDV Abteilungsleiter: Oliver Hering EDV / Stellv. Abteilungsleiter: Holger Schanz

6.4  Technik und Werkstätten Technische Direktion Technischer Direktor: Harald Frings Assistent/in des Technischen Direktors: N.N. Sekretärin des Technischen Direktors: Barbara Wenz Assistent des Technischen Direktors und Produktionsleiter: Christian Wittmann Produktionsleiter: David Funda, Michael Friebele, Niels Sonnemann

Eris, Jessica Faller-Farraguto, Andreas-Gerd Fessler, Georg Folger, Calogero Giganti, Christian Kiefer, Hans-Jürgen Klein, Norbert König, Viktor Machleit, Siegfried Neff, Volker Richter, Angelina Rossrucker, Christian Rossrucker, Fabian Schalk, Tom Steyer, Andrej Ströbele, Stefan Thomas, N.N. Bühnentechnik Schauspielhaus Technischer Oberinspektor und Leiter der Bühnentechnik Schauspielhaus: Jan Benedict Tiggeler Bühneninspektoren: Elmar Thorwesten, Stephan Werner Seitenmeister: Azur Celik, Mahmut Pürgül, Andreas Stein, Bernd Vogt Schnürmeister: Michael Stein (Vorarbeiter), Silvio Klotz, Matthias Offner, Natalie Ruschil, Michael Seiler Möbler: Andreas Jäck (Vorarbeiter), Andreas Hoffmann, Sören Lüllich, Fabian Mehlhose Mitarbeiter im Bereich Bühnentechnik: Sascha Dietl, Shaban Dutch, Denis Duvan, Roman Figura, Thorsten Fischer, Eugen Frenzel, Arif Icöz, Hans-Heinz Lauth, Gerhard Liebold, Michael Luczakowski, Stjepan Marod, Jens Piorun, Selcuk Polat, Hakan Pürgül, Thorsten Steinmann, Sadi Tasdemir Veranstaltungstechnik Leiter der Veranstaltungstechnik/ Ausbildungsleiter: Alexander Bauer Vorarbeiter: Jan Parzonka Mitarbeiter im Bereich Veranstaltungstechnik: Nils Gardner, Thomas Lautenschläger, Eloy MorenoMartin, Frank Rybienik, Klaus Schneider (Hausinspektor Probezentrum), Nico Kreidermacher, Naomi Kreutzberg, Massimiliano Maier, Thomas Müller, N.N., N.N. (Auszubildende) Beleuchtungsabteilung Leiterin der Beleuchtung: Nicole Berry Beleuchtung Opernhaus: Bernard Häusermann (Beleuchtungsmeister), Florian Arnholdt, Christian Wurmbach (Beleuchtungsinspektoren), Andreas Alber (Lichtprogrammierung), Andreas Musielski, Frank Schäfer, Uwe Sontowski (Vorarbeiter), Jörn von dem Busche, Wolfgang Labud, Simone Kalt, Werner Pader, Ronny Skeries, Danie Scheunemann, Victor Schonberger, Frank Schulz, Manfred Uhl, Elke Wacker, Marc Wuth (Beleuchter) Beleuchtung Schauspielhaus: Wolfgang Schüle (Beleuchtungsinspektor/ Stellv. Abteilungsleiter), Damian Chmielarz, Robby Schumann (Beleuchtungsinspektoren), Peter Richter, Reinhard Weyland (Vorarbeiter),


Tontechnik Abteilungsleiter Tontechnik: N.N. Stellv. Abteilungsleiter/in: N.N. Tontechniker: Bernd Dworacek, Erik Fillinger, Hanna Green, Rüdiger Kilthau, Oliver Sachs, Thomas Schuler, Marc Weis Videotechniker: Regina Hess, Rebecca Rönick, Hans-Peter Suchan Fahrabteilung und Sonderdienste Abteilungsleiter: Stefan Lauer Vorarbeiter: Peter Dosch Fahrer: Sascha Guder, Demirci Dursun Kül, Alain Nguemeleu, Michael Palmieri, Lothar Strähle Fahrer und Fuhrparkverwalter: Mathias Katzenmeier, Markus Schell Instandhaltung Dekoration: N.N. Technischer Betrieb und Wartung Abteilungsleiter: Michael Risch · Eike Bardelle, Hans-Jürgen Mandel, Heinrich Schweiger, Ralf Stutzenberger, Christian Wagner, Jochen Weckauf Requisite Leiterin der Requisiten-, Pyro-, Waffenabteilung: Stefanie Durstberger Requisiteure Opernhaus: Marie Therese Bertram (Vorarbeiterin Oper), Kurt Anders, Monika Kratschmann, Jan Michler; Thomas Rechtenwald (Waffenmeister) Requisiteure Schauspielhaus: Bettina Albold (Vorarbeiterin Schauspiel), Emily Haupt, Hans Jungfer; Ralf Keifert (Stellv. Waffenmeister) Pyrotechniker: Bettina Albold, Marie Therese Bertram, Stefanie Durstberger, Emily Haupt, Ralf Keifert, Monika Kratschmann, Thomas Rechtenwald

6.6 Werkstätten Atelier Leiter des Ateliers: Thomas Busse Bühnenmaler: Dominik Czechowicz, Katharina Schälicke, Maria Zöllner-Meyer Auszubildende: Judith Vierling Malermeister: Matthias Resch Maler und Lackierer: Wael Nasser, Marcello Spagnolo Auszubildende: Sandro Niedermayer, Justin Bucher, Sergio Zeißner Bühnen- und Szenenplastik: Sabine Birkenfeld, Julia Rothstein, Anne Schneider, Max Senft Auszubildende: Franziska Braun, Helena Hausberg Dekorations- und Polsterwerkstatt Leiterin der Dekorations- und Polsterwerkstatt: Regina Silbereis Vorarbeiter: Christoph KrawczykSeibold, N.N. Schlosserei Leiter der Schlosserei: Bernd Oberle Vorarbeiter: Frank Habermehl, Jürgen Fischer, Marcel Kronauer, Jürgen Schwab, N.N. Schreinerei Leiter der Schreinerei: Christian Thurm Vorarbeiter: Peter Braun, Frank Christmann, Uwe Schmitt, Marco Schubert, Kai-Uwe Gengenbacher, Marco Masetti, Harald Sattler-Holz, Thomas Wilde

Personalvertretung Aufgrund der Personalratswahlen im Mai 2019 ist die Zusammensetzung der Personalvertretung zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht bekannt. Ehrenmitglieder Gabriela Badura, Hermann Emmerling, Franz Figl, Franz Mazura, Wolfgang Neumann, Oskar Pürgstaller, Eduard Roth*

* Die Namen sämtlicher Ehrenmitglieder seit 1957 sind im Oberen Foyer dokumentiert.

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Maskenabteilung Chefmaskenbildnerin: Marlies Eichhorn-Denman Stellvertreterin der Chefmaskenbildnerin: Marie-Luise Wondra-Singh Maskenbildnerinnen: Cornelia Altmoos, Annette Berlinger, Sabine Bialy-Koczera, Luisa Böcherer, Michaela Glavanic, Jeanette Krüger, Stefanie KrügerPflüger, Elke Langer, Luise Reinhardt, Yvonne Röckel, Désirée Schmitt, Alexandra Schüle, Nadine Schulz, Monika Selchow, Jessica Tirschmann Auszubildende: Cara Binder, Jana Buschlinger, N.N., N.N., N.N.

Kostümabteilung Leiter des Kostümwesens: Manfred Scholz Stellvertreter des Leiters / Gewandmeister der Herrenschneiderei: Heinz-Jürgen Walther Gewandmeisterinnen der Damenschneiderei: Heike Schöpker, Heike Kehl Mitarbeiterin der Gewandmeisterin / Werkstattleiterin Damenschneiderei: Michaela Krause Mitarbeiter des Gewandmeisters / Werkstattleiter Herrenschneiderei: Daniel Ehrmann Produktionsleitung: Eleni Chava Assistentin der Kostümabteilung: Eva Müller-Dürrschmidt Kostümmalerei / Kostümfärberei: Anke Degreif, Andrea Scholz Leiterin der Schuhmacherei: Klimentini Gutfleisch Schuhmacherin: Sabine Köpp Modistin: Britta Hildebrandt Kostümfundusverwaltung: Margitta Meder Mitarbeiterinnen: Samireh Malan, Sabine Valentin Damenschneiderinnen/Ankleiderinnen: Manuela Brandl, Lisa Fischer, Sabine Fischer, Felicitas Grab, Heike Just, Barbara Käsbauer, Sandra Maurer, Claudia Miconi, Andrea Pfeil, Sarah Röder, Sabrina Sandmaier, Hedwig Ulmer, Sabrina Weber Herrenschneider / Ankleider: Krzysztof Dziwinski, Jörg Fey-Wingerter, Gabriela Franiak, Nils Freyer, Evgeny Gorokhov, Karin Groß, Viktor Hild, Juliane Kaus, Silke Kuhn, Daniel Magyar, Brigitte Pietz, Roman Ritzky, Marion Runz, Karin Vocke, Johanna Zagorowicz Mitarbeiter/Innen im Ankleidedienst: Rosaria Fallico, Ariane Freitag, Nikolaus Khitschudean, Wilma Konrad, Ursula Laue, Karin Schoofs, Hannelore Schindler

Service Mitarbeiter

Max Behrens, Michael Christian Blesch, Eric Ehrengard, Dennis Hauser, Thomas Jack, Christian Rößling (Beleuchter) Beleuchtung Studio: Björn Klaassen (Beleuchtungsmeister), Ronny Bergmann (Beleuchter)


Service

Partner & Förderer

Partner & Förderer

Die Stiftung National­ theater und ihre Stifter Die Stadt Mannheim fördert ihr traditionsreiches National­ theater nach Kräften. Doch die öffentlichen Mittel sind begrenzt – umso wichtiger werden daher die privaten Anstrengungen. Aus dieser Ein­ sicht heraus haben die Freunde und Förderer des National­ theaters im Jahr 2001 die »Stiftung National­theater Mannheim« ins Leben gerufen. Das Stiftungskapital der rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen Rechts ist inzwischen dank namhafter Beiträge von Bürgern und Unternehmen auf rund 1,7 Millionen Euro angewachsen. Mit Nachdruck bemüht sich die Stiftung weiterhin um neue Stifter oder auch um Zustiftungen zu den vorhandenen Engagements. Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die Förderung des National­ theaters. Sie unterstützt

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Dem Vorstand gehören an: Dr. Georg Müller (Vorsitzender) Prof. Dr. Christof Hettich Dem Kuratorium gehören an: Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) Claudia Diem Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg Dr. Susanne Fuchs Andreas Hilgenstock Ulla Hofmann Prof. Dr. Norbert Loos Marc Stefan Sickel Georg Wacker

Projekte und Maßnahmen des Theaters, die über den nor­ malen Spielbetrieb hinausgehen und die überregionale Bedeutung der Mannheimer Bühne unterstreichen. So wurden schon Kompositionsaufträge junger Komponisten finanziert oder Stipendiatenprogramme gefördert. In der vergangenen Spielzeit hat die Stiftung die Monteverdi-Produktion »Marienvesper« im Rahmen einer der Stiftung überlassenen zweckgebundenen Spende unterstützt. Mit dieser Stiftung soll interes­ sierten Bürgern, die ihre Verbundenheit mit dem Nationaltheater auf Dauer manifestieren möchten, eine Möglichkeit für größere Zuwendungen eröffnet werden. Unter dem Dach der Stiftung können sich Zustiftungen zur Mutter­ stiftung oder auch projektbezogene Einzelstiftungen zugunsten des Theaters entwickeln, mit denen der Stifter

je nach Stiftungs­umfang auch seinen Namen verbinden kann. Die Stifter nehmen am Theaterleben in besonderer Inten­si­tät und Nähe teil. Sie werden zu großen Veranstaltungen des National­theaters und zu Begeg­ nungen mit Künstlern einge­ laden. Einmal im Jahr führt die Stiftung ihre Stifter zu einem oft auch ungewöhnlichen Stifterabend zusammen. Höhe­ punkte waren zuletzt Besuche der Proben des Orches­ters und der Sparte Tanz des Natio­naltheaters. Die Namen der Stifter­innen und Stifter erscheinen regelmäßig in den Publikationen des Theaters. Sie finden einen dauerhaften Platz auf der Stiftertafel im Foyer des Nationaltheaters. Die Stiftung ist für Zustiftungen offen!

Kontakt Stiftung Nationaltheater Geschäftsstelle c/o MVV Energie AG Luisenring 49 68159 Mannheim

Ansprechpartnerin Claudia Schmich Tel. 0621 290 2274 Fax 0621 290 2874 c.schmich@mvv.de stiftung@nationaltheater-mannheim.de stiftung-nationaltheater-mannheim.de

Der Kreis der Stifter Gitti und Heinz Bauer, Hans und Inge Bichelmeier, Ludwig Born, Ursula und Prof. Dr.

Bankverbindung IBAN: DE61 6005 0101 0405 1784 34


Das beherrschende Thema der Anstrengungen unseres Vereins ist die bevorstehende Sanierung des Theaterge­ bäudes. Unser Nationaltheater ist das älteste kommunale Theater Europas. Nachdem dankenswerter Weise die Bundesrepublik Deutschland 80 Millionen Euro und das Land Baden-Württemberg 40 Millionen Euro für die dringend notwendige Sanierung zugesagt haben, beraten wir über den Beitrag unseres Vereins zur Finanzierung. Wir stellen uns dieser Aufgabe als einer der größten kulturellen Förder-

Vorstand Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender) Ulla Hofmann (Stellvertr. Vorsitzende) Helen Heberer (Stellvertr. Vorsitzende) Matthias Bretschneider (Schatzmeister) Christian Haas (Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit) Andreas Hilgenstock (Vorsitzender des Beirats) Marc Stefan Sickel (Geschäftsführender Intendant) Dr. Manfred Fuchs, H.G. Kämpgen (Ehrenmitglieder)

Kontakt Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V. c/o Nationaltheater Mannheim Mozartstr.9 68161 Mannheim Fax 0621 1680 434

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Die Freunde und Förderer des National­theaters Mannheim e. V.

vereine der Stadt und als Lobby­ ist unseres traditionsreichen Theaters, das – abgesehen von den letzten Kriegsjahren – seit der Gründung 1779 ohne Unterbrechung spielt. Unsere Mitglieder unterstützen das Haus materiell und ideell. Die Vereinsgelder fließen direkt oder indirekt dem Theater zu, beispielsweise als Beitrag für die »Internationalen Schillertage« oder den musikalischen »Mannheimer Sommer«. Auch bei Großveranstaltungen wie beim alljährlichen Theaterfest zur Saisoneröffnung oder beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim ist unser Verein zur Stelle. Dabei helfen unsere ehrenamtlichen Mit­ arbeiter, die wir in erfreulicher Zahl gewinnen konnten. Sie unterstützen uns auch bei der Neuorganisation unserer Geschäftsstelle, die wir 2019 in Angriff genommen haben. Unverändert großen Zuspruch haben unsere Reihe der »Begegnungen ...« mit Künstlern und Theaterschaffenden aller Sparten sowie unsere Theaterführungen. In der erfolgreichen Aktion »Treffpunkt National­ theater« ermöglichte der Verein in den letzten Jahren mehr als 10 000 Mannheimern, die sich das sonst nicht leisten

Ansprechpartnerin Margoth Werner Tel. 0621 412806 info@freunde-nationaltheater.de www.freunde-nationaltheater.de facebook.com/freunde-nationaltheater

Partner & Förderer

Engelhardt-Stiftung, Institut für Klinische Pharmakologie Professor Dr. Lücker GmbH, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Landesbank Baden-Württemberg, Lochbühler Aufzüge GmbH, Mannheimer Versicherung AG, Mediengruppe Dr. Haas GmbH, Sparkasse RheinNeckar Nord, Südzucker AG, Verein der Mannheimer Wirtschaft zur Förderung von Kunst und Kultur e. V.

Service

Helmut Determann, Eckart Diedrichs und Petra DiedrichsGern, Sigrid und Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger, Brigitte und Rolf Enders, Karin und Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser, Dr. Jutta und Prof. Dr. Michael Frank, Lilo und Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs, Sascha und Richard Grimminger, Juliane und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Hahn, Dr. Marianne Häfner, Heide und Dr. Karl Heidenreich, Prof. Eva Knudsen, Karl Kohler, Elke Kohler-Schweyer, Christina und Karl Otto Limbourg, Prof. Dr. Norbert Loos, Regina und Franz Peter Manz, Mizi und Claus Michael, Reiner Möwald, Helga und Alfred Müller, Pia Müller, Rainer Adam Müller, Dr. Sibylle Schiebel-Bergdolt, Dr. Christa Schmidt-Maushart und Prof. Dr. Jörg Schmidt, Beate R. und Christina D. Schmidt, Dr. H. Jürgen Schrepfer, Brigitte und Prof. Dr. Jürgen F. Strube, Heinrich Vetter, Lotte Wiest. BASF SE, Bilfinger SE, BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft Stuttgart, Dresdner Bank Mannheim, Ernst & Young GmbH Wirtschafts­ prüfungsgesellschaft, Freunde und Förderer des National­ theaters Mannheim e. V., Fuchs Petrolub SE, Horst und Eva


Service Partner & Förderer 170

können, einen Besuch des Theaters. Wie in jedem Jahr dotieren wir das Theater­ magazin, das einmal im Monat der Mannheimer Tageszeitung beiliegt, die Aktivitäten der Schnawwl-Paten sowie den Unterhalt des Mannheimer Hausautors. Rege Beteiligung fand wiederum unsere Stadtrundfahrt für die neuen Mitglieder des Ensembles. Unverändert arbeitet unser Verein weiter innerhalb der Bundesvereinigung deutscher Musikund Theater-Förder­ gesellschaften MUTHEA. Mit einer Anschubfinanzierung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters ist im Jahr 2001 die Stiftung National­ theater Mannheim errichtet worden. Der Verein bietet seinen Mitgliedern für einen Jahresbeitrag von 50 Euro (NThusi­ asten, Schüler, Studenten, Azubis, Mitarbeiter des Theaters 10 Euro / Firmen und Institutionen 200 Euro) Infor­ mationen aus erster Hand über das Theatergeschehen. Zu bedeutenden auswärtigen Theateraufführungen werden Fahrten angeboten. Dank unserer Kooperation mit der Musikalischen Akademie des Nationaltheater-Orchesters

Mannheim zahlen unsere Mitglieder im dortigen Förderkreis einen ermäßigten Beitragssatz. Über die materielle Unterstützung hinaus fördert der Verein innerhalb seines Beirats durch Kontakte zu Meinungsbildnern von Stadt und Land das Verständnis für die Belange des Theaters. Im Umfeld der Universität und der Hochschulen arbeiten die NThusiasten, die Jungen Freunde des Nationaltheaters.

Die NThusiasten sind die Jungen Freunde des National­ theaters Mannheim im Verein der Freunde und Förderer. Sie bringen junge Menschen von 16 bis 35 Jahren zusammen, die sich für Theater begeistern und diese Leidenschaft gerne mit anderen teilen. Gemeinsam schauen sie hinter die Kulissen des Theaters, diskutieren mit Schauspielern, Tänzern und Sängern und gewinnen so einen spannenden Einblick in die Theaterwelt. Die NThusiasten freuen sich auf Dich!

Seit vielen Jahren ermöglichen die Schnawwl-Paten Kindern und Jugendlichen faszinieren­ de Besuche des Jungen Nationaltheaters, wenn in der Familie das Geld für den Theaterbesuch nicht reicht. Sie unterstützen Kinderheime, Kitas und Schulen, damit bei Theaterbesuchen ganzer Gruppen niemand ausgeschlos­ sen bleibt. Dank der SchnawwlPaten können diese Kinder und Jugendlichen, wenn sie selbst gern Theater spielen, an den Spielclubs der Jungen Bürgerbühne teilnehmen. Unterstützen Sie uns, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Theater zu ermöglichen. Werden auch Sie SchnawwlPate. Eine Schnawwl-Patenschaft kostet nur 25 Euro im Jahr und ist nicht personen­ gebunden. Sie können auch mehrere Patenschaften übernehmen. Das jährliche Patentreffen bietet die Möglich­ keit, Ideen auszutauschen, sich über laufende Projekte am Jungen NTM zu informieren, gemeinsam eine Inszenierung anzuschauen und Ensemble und Mitarbeiter kennenzulernen.

MUTHEA Mitglied in der Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theater-Förder­gesellschaften e.  V. muthea@mutheas.de www.muthea.de www.facebook.com/muthea.ev.

Mitgliedschaft Eine Mitgliedschaft bei den NThusiasten kostet 10 Euro für ein ganzes Jahr.

Ansprechpartnerin Frau Schlepps-Heckmann Tel. 0621 1680 130 info@freunde-nationaltheater.de

Schnupperbesuche sind jederzeit möglich.

Mehr Informationen finden Sie unter dem Stichwort Schnawwl-Paten sowohl auf der Homepage der Freunde und Förderer als auch auf der des NTM.

NThusiasten Junge Freunde des Nationaltheaters

Kontakt NThusiasten post@nthusiasten-mannheim.de Bundesvereinigung Deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften e.V. www.muthea.de

Schnawwl-Paten Erfüllen Sie große und kleine Theaterträume!


Service Seitentitel Vorwort Oper

Mitten ins Herz.

Werden Sie Förderer des NTM! Wir beraten Sie gern. Kontakt: Cora Maria Malik Leitung Fundraising  Tel: 0621/1680 216 Fax: 0621/1680 591  cora-maria.malik@mannheim.de

171

Nationaltheater Mannheim


Was steht bei Ihrem Opernbesuch im Vordergrund?

Starbesetzung und festliches Ambiente

Ich möchte die Premieren des neuen Schauspielensembles erleben.

Schauspielabo I / Schauspielabo II

Mich beeindrucken große Inszenierungen im Schauspielhaus.

ABO NA

nachmittags

Ich gehe gerne abwechselnd ins Schauspielhaus und ins Studio.

Schauspielabo 4+4

ABO G

Welche Wünsche haben Sie an Ihren Theater­ besuch?

ABO B

ABO X

ABO H

Ich möchte Theater an wechselnden Wochen­tagen erleben.

ABO O

172

ABO W

Samstag- und Sonntagtermine gemischt

ABO K

Ein fester Wochentag steht bei meinem Theaterbesuch im Vordergrund.

ABO A

ABO SAM

Nur am Samstag

abends

Ich gehe gerne am Wochenende ins Theater.

ABO C

Ich möchte eine bunte Mischung sehen und etwa einmal im Monat ins Theater gehen.

ABO PSCH

ABO S

ABO Y

Ich gehe gerne unter der Woche ins Theater.

Freitag

ABO F

ABO PM

Ich sehe mir gerne die Premieren an und gehe häufig ins Theater.

Ich möchte unbedingt die Premieren des Opernhauses erleben.

ABO D

Donnerstag

Opernabo

Ich möchte eine gute Mischung des Mannheimer Repertoires und der Opern der neuen Spielzeit sehen.

ABO FOA

Mittwoch

ABO M

Service Seitentitel Vorwort Oper Service Abonnements


Allein

Tanzabo pas de deux

Oper, Schauspiel, Tanz

Tanz-Wahlabo

173

Abonnement Entscheidung

Regionalabo

Mit anderen Theaterinteressierten aus meinem Wohnort.

extraKlasse Abo

Gemischtes Wahlabo

Theater Card

Kombination aus Schauspiel und Kino

Mischung aus allen Sparten

Sind Sie unter 25?

Ja

Unikat

Junges NTM

Nein

Gemischtes Wahlabo

Oper, Schauspiel, Tanz

In welche Sparte gehen Sie gerne?

Gemeinschaftsabo Schauspiel

Junges NTM, Schauspiel im Studio Werkhaus

Tanz

Schauspiel-Wahlabo

Schauspiel

Das Abo ist Anlass nach Lust und Laune regelmäßig – gerne auch mal kurzfristig – ins Theater zu gehen.

Gemeinschaftsabo Maxi / Medium

Oper, Schauspiel, Tanz

Mit meinen Schülern oder Mitschülern.

Mit wem möchten Sie Ihren Theaterabend genießen?

Welches Abo passt zu mir?

Tanz

Opern-Wahlabo

Oper

Ich bin ein großer Fan des Nationaltheaters und sehe das Abo als Gelegenheit den neuen Spielplan der Saison zu erleben.

Gemeinschaftsabo Special

Schauspiel

In welche Sparte gehen Sie gerne?

Mit meinen Arbeitskollegen oder mit meinem Freundeskreis. (mind. 10 Personen)

Service Seitentitel Vorwort Oper Service Abonnements

Mit meinem Partner oder guten Freunden.

Was wünschen Sie sich von Ihrem Abo?

Schauspiel

Was möchten Sie im Theater sehen?

Dass mein Terminkalender mit festen Abenden durchgeplant ist und ich das Privileg meines eigenen Sitzplatzes im Nationaltheater genieße.

Oper

Was reizt Sie an Ihrem Theaterbesuch?


Service Seitentitel Vorwort Oper

Wir begeistern mit Energie. 174

www.mvv.de


Sitzplatz-Garantie Je nach Abonnement haben Sie im Nationaltheater Ihren festen Stammplatz. Preisvorteil Sie sparen je nach Platzgruppe bis zu 40% gegenüber dem regulären Einzelkartenpreis. Umtauschrecht Sie können eine Ihrer AboVorstellungen kurzfristig nicht besuchen? Tauschen Sie Ihre Karte bis 2 Tage vor der Vorstellung gegen eine Gebühr von 1 Euro um oder verschenken Sie Ihren Theaterbesuch. Ihr Abo-Ausweis ist nicht personengebunden. Programmversand Gerne schicken wir Ihnen unser Spielzeitheft und unser Monatsprogramm postalisch zu.

Spielplanpräsentation Unser Intendanten-Team stellt Ihnen am So, 19.05.2019 das Programm der Spielzeit 2019/20 vor. Bei dieser Gelegenheit werden wir Ihnen ein exklusiv für Sie zusammengestelltes Bühnenprogramm mit unseren Künstlern präsentieren. Kaufvorzug Als Abonnent können Sie Karten für Ihren Lieblingsplatz bereits 2 Tage vor dem regulären Vorverkaufsbeginn erwerben. Und das Beste: Sie erhalten 10% Preisnachlass bei Karten für Sonderveranstaltungen und Veranstaltungen in Preisgruppe A im Opernhaus, 25% für alle anderen Karten. Als Abonnent genießen Sie zudem Preisvorteile an anderen Theatern im Rhein-MainNeckar-Theaterverbund (siehe  S. 192).

Abonnentenspecials Entdecken Sie zusammen mit anderen Abonnenten die kleinen und großen Geheimnisse der Theaterarbeit: Einmal im Monat entführen Künstler und Mitarbeiter Sie in die Welt des NTM und gewähren Ihnen einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen.

Service Abonnements

Ihre Abo-Vorteile

Jederzeit Abonnent werden Ein Abo können Sie auch während der laufenden Spielzeit erwerben. Der jeweilige Preis wird dementsprechend angepasst. Gerne beraten wir Sie persönlich über unser umfangreiches Angebot.

175

Abonnement-Service Tel. 0621 1680 160 Fax 0621 1680 463 Mo 9.00 –13.00 Uhr Di – Fr 9.00 –17.00 Uhr E-Mail abobuero@mannheim.de

Abobüro im Theaterfoyer Am Goetheplatz 1, 68161 Mannheim Mo 11.00 –13.00 Uhr, Di – Fr 11.00 –18.00 Uhr


Service Seitentitel Vorwort Oper

Kultur zu schätzen, heißt für uns sie zu fördern.

176

Mit seinem kulturellen Engagement wirkt FUCHS als standortverbundenes Unternehmen an der Zukunftsaufgabe mit, die Metropolregion Rhein-Neckar zu einem der attraktivsten Lebens- und Wirtschaftsräume im Herzen Europas zu machen. FUCHS PETROLUB SE www.fuchs.com/gruppe


Aboart

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

Premierenabo Musiktheater (Abo PM) 7 Opernpremieren und 1 Tanzpremiere

So, 03. 11. 2019 Fr, 15. 11. 2019 Sa, 07. 12. 2019 Fr, 31. 01. 2020 Sa, 29. 02. 2020 So, 29. 03. 2020 Do, 28. 05. 2020 So, 14. 06. 2020

Peter Grimes Dorian (Tanz) Carmen Don Pasquale Phantome der Oper Hippolyte et Aricie Beatrice di Tenda (konzertant) Tristan und Isolde

  Ia  I   II   III  IV

628,00 468,80 382,40 300,00 216,00

Premierenabo Schauspiel (Abo PSCH) 6 Schauspielpremieren im Schauspielhaus

Fr, 27. 09. 2019 Sa, 19. 10. 2019 Fr, 29. 11. 2019 Sa, 18. 01. 2020 Sa, 14. 03. 2020 Sa, 16. 05. 2020

Die Orestie Warten auf Godot Die Möwe Ellbogen Siebenundzwanzig Jahre Meine geniale Freundin – Teil 2

  I   II   III  IV

177,00 147,00 120,00 78,00

Premieren-Sonderabo (Abo S) 6 Schauspielpremieren, 3 Musiktheaterpremiere sowie 3 weitere Musiktheatervorstellungen

Do, 03. 10. 2019 Sa, 19. 10. 2019 Fr, 29. 11. 2019 Sa, 14. 12. 2019 Sa, 18. 01. 2020 Fr, 07. 02. 2020 Sa, 14. 03. 2020 Fr, 27. 03. 2020 Do, 30. 04. 2020 Fr, 29. 05. 2020 So, 21. 06. 2020 Sa, 11. 07. 2020

Die Frau ohne Schatten Warten auf Godot Die Möwe Der Ring an einem Abend Ellbogen Don Pasquale Siebenundzwanzig Jahre Menschenfeind / Triumph der Liebe Beschwörung – Le Sacre du Printemps (Tanz) Krankheit oder moderne Frauen Dark Spring Die Entführung aus dem Serail

 Ia  I   II   III  IV

450,00 411,00 354,00 291,00 195,00

01. Premierenabos

177

Datum

Service Abonnements

Abo-Überblick


Roche in Mannheim – hier steckt Vielfalt drin. Bei Roche in Mannheim arbeiten Menschen aus 60 Nationen. Tag für Tag beliefern wir 170 Länder mit wichtigen Produkten für die Gesundheit. Wir sind weltoffen und deshalb erfolgreich. Denn unsere kulturelle Vielfalt und offene Arbeitskultur bilden den idealen Nährboden für Innovationen.


Datum

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

02.  Abo der Festlichen Opernabende Abo der Festlichen Opernabende (Abo FOA) 6 Opernvorstellungen mit internationaler Starbesetzung

Reisearrangement Mit dem Dorint Kongresshotel, das nur wenige Gehminuten vom NTM entfernt liegt, bieten wir ein gemeinsames Arrangement zu den Festlichen Opernabenden in der Spielzeit 2019/20 an:

Fr, 11. 10. 2019 Sa, 09. 11. 2019 Sa, 01. 02. 2020 Sa, 21. 03. 2020 Sa, 09. 05. 2020 Fr, 19. 06. 2020

Il trovatore mit Ekaterina Semenchuck als Azucena und N.N. als Luna Der Liebestrank mit Valentina Naforniţa als Adina und René Barbera als Nemorino Hänsel und Gretel mit Johannes Martin Kränzle als Peter Besenbinder und Michaela Schuster als Knusperhexe Don Pasquale mit Levy Sekgapane als Ernesto und Kristina Mkhitaryan als Norina Erwin Schrott: Oper und Tango mit Erwin Schrott und Mitgliedern des Solistenensembles Otello mit Stephen Gould als Otello und George Gagnidze als Jago

1 Übernachtung im Komfortzimmer inkl. Frühstück, Internet und Nutzung des Fitnessbereichs 1 Eintrittskarte für einen Festlichen Opernabend Ihrer Wahl in Preiskategorie 1 Preis: 164 Euro pro Person im Doppelzimmer, 199 Euro im Einzelzimmer

 Ia  I   II   III  IV

636,00 507,00 450,00 348,00 210,00

Weitere Informationen zu den Gästen entnehmen Sie bitte der gesonderten FOABroschüre, die im Sommer 2019 erscheint. Gerne senden wir Ihnen diese kostenfrei und unverbindlich zu.

Service Abonnements

Aboart

Die Buchung der Zimmer inkl. Opernkarten erfolgt nach Verfügbarkeit. Am 11. Oktober 2019 ist das Angebot leider nicht buchbar. Für die Reservierung melden Sie sich bitte direkt beim Dorint Kongresshotel Mannheim: Tel. 0621 12510.

03. Opernabo Opernabo 6 Opernvorstellungen

Il trovatore Salome Der Rosenkavalier Peter Grimes Don Pasquale Dark Spring

Abo SCH I Sa, 21. 09. 2019 Fr, 25. 10. 2019 Sa, 07. 12. 2019 So, 02. 02. 2020 So, 29. 03. 2020 Mi, 22. 04. 2020 Juni / Juli 2020

Schauspiel Schauspiel Schauspiel Schauspiel Schauspiel Schauspiel Schauspiel im Studio

 Ia  I   II   III  IV

270,00 234,00 210,00 168,00 114,00

  I   II   III  IV

170,50 143,50 114,70 80,50

179

So, 15. 09. 2019 So, 24. 11. 2019 Do, 30. 01. 2020 So, 15. 03. 2020 Di, 09. 06. 2020 Do, 30. 07. 2020

04. Schauspielabo Schauspielabos I und II 6 Schauspielvorstellungen im Schauspielhaus, 1 im Studio


Service Seitentitel Vorwort Oper

Kulturprogramm 2019/2020 Höhepunkte Elīna Garanča 08. Okt 19 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Dee Dee Bridgewater · „An Evening with Dee Dee Bridgewater“ 12. Okt 19 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Christina Pluhar · L’Arpeggiata · „Balkan Passion“ 14. Nov 19 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Miah Persson · Freiburger Barockorchester · Kristian Bezuidenhout 20./21. Nov 19 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Ian Bostridge · Julius Drake 29. Nov 19 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Anna Prohaska · Dorothee Oberlinger · „Night Music“ 28. Jan 20 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Rudolf Buchbinder · Nikolaj Szeps-Znaider 14. Feb 20 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

José Cura · „Argentinian Songs“ 180

28. Feb 20 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Measha Brueggergosman · delian::quartett 18. Mrz 20 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Curtis Stigers & SWR Big Band · „The Las Vegas Show“ 20./21. Mrz 20 · 20.00 · BASF-Feierabendhaus, LU

Informationen und Tickets erhalten Sie unter Tel. 0621- 60 99911, an allen eventim-VVK-Stellen, unter www.basf.de/kultur, auf www.facebook.de/BASF.Kultur oder Twitter: @BASF_Kultur.


Datum

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

04. Schauspielabo Schauspielabos I und II 6 Schauspielvorstellungen im Schauspielhaus, 1 im Studio

Abo SCH II Sa, 28. 09. 2019 Schauspiel Sa, 14. 12. 2019 Schauspiel So, 26. 01. 2020 Schauspiel Feb. / März 2020 Schauspiel im Studio Do, 30. 04. 2020 Schauspiel Di, 16. 06. 2020 Schauspiel Sa, 18. 07. 2020 Schauspiel

  I   II   III  IV

170,50 143,50 114,70 80,50

Schauspielabo 4 + 4 (Abo SCH 4 + 4) 4 Schauspielvorstellungen im Schauspielhaus, 4 im Studio

So, 29. 09. 2019 Nov. 2019 Fr, 13. 12. 2019 Februar 2020 Fr, 03. 04. 2020 Mai 2020 Juni 2020 So, 19. 07. 2020

  I   II   III  IV

154,00 138,00 118,00 94,00

Kombi Card

Mit der Kombi Card geht es für nur 63 Euro* 3 Mal ins Schauspielhaus und 3 Mal ins Kino. Die Kombi Card ist im NTM und unter www.kinoshop.de erhältlich. Weitere Infos erhalten Sie unter 0621 1680 160. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Cineplex/Cinemaxx und das Nationaltheater Mannheim ermöglichen all ihren Besuchern, ihre Spielstätten zum Kinopreis kennenzulernen.

Schauspiel Schauspiel im Studio Schauspiel Schauspiel im Studio Schauspiel Schauspiel im Studio Schauspiel im Studio Schauspiel

Service Abonnements

Aboart

Erhältlich ab Kategorie III, Preis: 63 Euro

*Eventuelle Zuschläge bei Filmvorführungen. Nicht einlösbar für Sonderveranstaltungen sowie Klassik-Übertragungen.

05. Tanzabo Tanzabo Pas de deux Das gemeinsame Tanzabo von Nationaltheater Mannheim und Pfalzbau Bühnen: 3 Tanzpremieren im NTM und 3 Tanzgastspiele im Theater im Pfalzbau

Fr, 18.10.2019

  I  II  III  IV

201,00 171,00 153,00 129,00

Das Tanzabo Pas de deux können Sie im Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen erwerben. Theater im Pfalzbau Theaterplatz 67059 Ludwigshafen Tel. 0621 504 2558 pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de Telefonischer Kartenverkauf: Mo – Fr 10.00 –13.00 Uhr, 16.30 –19.00 Uhr Sa 11.00 –13.00 Uhr

181

I srael Ballet, Tel Aviv-Yafo: Black Swan / Nova Carmen CH: Andonis Foniadakis und Sharon Eyal, Gai Behar Fr, 15.11.2019 NTM Tanz: Dorian CH: Felix Landerer nach Oscar Wilde Sa, 07.12.2019 Sao Paulo Dance Company, Brasilien: Die Jahreszeiten/ Der Feuervogel / Odisseia CH: Édouard Lock, Marco Goecke und Joelle Bouvier Sa, 15.02.2020 NTM Tanz: Next Paradise  CH: Stephan Thoss, Frank F. Pedersen, Taulant Shehu und Erion Kruja Sa, 23.05.2020 Göteborgs Operans Danskompani, Schweden: Skid / Decadance Gothenburg CH: Damien Jalet und Ohad Naharin Sa, 04.07.2020 NTM Tanz: Horizonte CH: Antonio de Rosa & Mattia Russo (Kor’sia) und Jeroen Verbruggen


Service Seitentitel Vorwort Oper

Eigentumswohnungen fĂźr jeden Geschmack.

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Abwarten und Tee trinken? Besser nicht! Sichern Sie sich am besten gleich Ihre neue Eigentumswohnung, denn es sind nur noch wenige Objekte frei. Stilvolles Wohnen mitten in der Stadt – das ist im QuadraT4 nicht mehr Vielen vorbehalten.

Haben Sie Interesse? Dann kommen Sie doch vorbei, gerne auch auf eine Tasse Tee. Informationen unter: www.quadrat4-mannheim.de


Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

Sa, 05. 10. 2019 So, 17. 11. 2019 Sa, 11. 01. 2020 Sa, 15. 02. 2020 Mi, 11. 03. 2020 Sa, 11. 04. 2020 Do, 14. 05. 2020 Sa, 06. 06. 2020 Do, 02. 07. 2020

Il trovatore Die Frau ohne Schatten Schauspiel Next Paradise (Tanz) Schauspiel Don Pasquale Beschwörung – Le Sacre du Printemps (Tanz) Schauspiel Otello

 Ia  I   II   III  IV

312,00 282,00 250,00 203,00 133,00

Mittwoch Abo M Blau 6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Mi, 16. 10. 2019 Mi, 13. 11. 2019 Mi, 18. 12. 2019 Mi, 15. 01. 2020 Mi, 19. 02. 2020 Mi, 04. 03. 2020 Mi, 01. 04. 2020 Mi, 29. 04. 2020 Mi, 13. 05. 2020 Mi, 17. 06. 2020 Mi, 15. 07. 2020 Mi, 29. 07. 2020

Schauspiel Schauspiel Peter Grimes Schauspiel Carmen Schauspiel Schauspiel Phantome der Oper Next Paradise (Tanz) Don Pasquale Dark Spring Siegfried

 Ia  I   II   III  IV

363,00 339,00 276,00 222,00 156,00

Mittwoch Abo M Rot 5 Opern-, 6 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen

Mi, 09.10.2019 Mi, 06.11.2019 Mi, 20.11.2019 Mi, 18.12.2019 Mi, 22.01.2020 Mi, 05.02.2020 Mi, 04.03.2020 Mi, 01.04.2020 Mi, 06.05.2020 Mi, 10.06.2020 Mi, 15.07.2020 Mi, 22.07.2020

Schauspiel Schauspiel Schauspiel Schauspiel Carmen Don Pasquale La bohème Hippolyte et Aricie Schauspiel Schauspiel Die Entführung aus dem Serail Beschwörung – Le Sacre du Printemps (Tanz)

 Ia  I   II   III  IV

363,00 339,00 276,00 222,00 156,00

Donnerstag Abo D Blau 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Do, 31. 10. 2019 Do, 14. 11. 2019 Do, 12. 12. 2019 Do, 23. 01. 2020 Do, 20. 02. 2020 Do, 19. 03. 2020 Do, 09. 04. 2020 Do, 23. 04. 2020 Do, 21. 05. 2020 Do, 11. 06. 2020 Do, 25. 06. 2020 Do, 30. 07. 2020

Schauspiel Schauspiel Der Tod und das Mädchen (Tanz) Salome Schauspiel Phantome der Oper Schauspiel Schauspiel Parsifal Schauspiel Tristan und Isolde Die Entführung aus dem Serail

 Ia  I   II   III  IV

363,00 339,00 276,00 222,00 156,00

06.  Gemischtes Abo Kleines Gemischtes Abo (Abo C) 4 Opern-, 3 Schauspiel-, 2 Tanzvorstellungen

07.  Abos an festen Tagen

183

Datum

Service Abonnements

Aboart


Service Seitentitel Vorwort Oper

VORHANG AUF FÜR KUNST UND KULTUR. –––––– Als traditionsreiches Mannheimer Unternehmen sind wir der Region sehr verbunden – als Arbeitgeber und als Partner für ein lebendiges kulturelles und gesellschaftliches Leben. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater Mannheim ist uns ein besonderes Anliegen. Wir wünschen eine vielversprechende neue Spielzeit.

www.bilfinger.com

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BILFINGER SE


Donnerstag Abo D Grün 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Do, 03. 10. 2019 Do, 07. 11. 2019 Do, 28. 11. 2019 Do, 12. 12. 2019 Do, 16. 01. 2020 Do, 06. 02. 2020 Do, 27. 02. 2020 Do, 02. 04. 2020 Do, 23. 04. 2020 Do, 21. 05. 2020 Do, 11. 06. 2020 Do, 16. 07. 2020

Schauspiel Peter Grimes Dorian (Tanz) Schauspiel Il trovatore La bohème Schauspiel Schauspiel Hippolyte et Aricie Schauspiel Otello Schauspiel

 Ia  I   II   III  IV

363,00 339,00 276,00 222,00 156,00

Freitag Abo F Gelb 6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Fr, 18. 10. 2019 Fr, 08. 11. 2019 Fr, 29. 11. 2019 Fr, 20. 12. 2019 Fr, 31. 01. 2020 Fr, 21. 02. 2020 Fr, 13. 03. 2020 Fr, 24. 04. 2020 Fr, 15. 05. 2020 Fr, 05. 06. 2020 Fr, 26. 06. 2020 Fr, 17. 07. 2020

Il trovatore Schauspiel Peter Grimes Carmen Schauspiel Next Paradise (Tanz) La bohème Schauspiel Phantome der Oper Schauspiel Beatrice di Tenda (konzertant) Schauspiel

 Ia  I   II   III  IV

429,00 390,00 336,00 276,00 195,00

Freitag Abo F Grün 5 Opern-, 6 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen

Fr, Fr, Fr, Fr, Fr, Fr, Fr, Fr, Fr, Fr, Fr, Fr,

Schauspiel Die Frau ohne Schatten Peter Grimes Carmen Dorian (Tanz) Schauspiel Schauspiel Otello Schauspiel Schauspiel Hippolyte et Aricie Schauspiel

 Ia  I   II   III  IV

429,00 390,00 336,00 276,00 195,00

Freitag Abo Y 3 Opern-, 2 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen

Fr, 18. 10. 2019 Fr, 20. 12. 2019 Fr, 31. 01. 2020 Fr, 21. 02. 2020 Fr, 15. 05. 2020 Fr, 17. 07. 2020

Il trovatore Carmen Warten auf Godot Next Paradise (Tanz) Phantome der Oper Krankheit oder moderne Frauen

 Ia  I   II   III  IV

222,00 204,00 180,00 147,00 108,00

Platzkategorie

Preis in Euro

07.  Abos an festen Tagen

11. 10. 2019 01. 11. 2019 22. 11. 2019 13. 12. 2019 10. 01. 2020 28. 02. 2020 20. 03. 2020 17. 04. 2020 08. 05. 2020 19. 06. 2020 03. 07. 2020 24. 07. 2020

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Stücke

Service Abonnements

Datum

Aboart


Service Abonnements

Aboart

Stücke

Stücke

Sa, 28. 09. 2019 Sa, 26. 10. 2019 Sa, 23. 11. 2019 Sa, 11. 01. 2020 Sa, 08. 02. 2020 Sa, 18. 04. 2020 Sa, 23. 05. 2020 Sa, 25. 07. 2020

Il trovatore Schauspiel Dorian (Tanz) Der Rosenkavalier Schauspiel Orpheus in der Unterwelt Schauspiel Beatrice di Tenda (konzertant)

Platzkategorie

Preis in Euro

07.  Abos an festen Tagen Samstag Abo SAM 4 Opern-, 3 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

 Ia  I   II   III  IV

296,00 268,00 228,00 186,00 130,00

08.  Nachmittags- und Wochenendabos Sonntagnachmittag Abo NA 7 Opern-, 4 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen

So, 13. 10. 2019 So, 10. 11. 2019 So, 22. 12. 2019 So, 26. 01. 2020 So, 09. 02. 2020 So, 01. 03. 2020 So, 22. 03. 2020 So, 19. 04. 2020 So, 03. 05. 2020 So, 07. 06. 2020 So, 05. 07. 2020 So, 26. 07. 2020

Die Frau ohne Schatten Schauspiel Schauspiel Der Ring an einem Abend Carmen Don Pasquale Schauspiel Phantome der Oper Beschwörung – Le Sacre du Printemps (Tanz) Schauspiel Tristan und Isolde Siegfried

 Ia  I   II   III  IV

338,00 298,00 244,00 198,00 142,00

Wochenende Abo W 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 22. 09. 2019 So, 27. 10. 2019 So, 24. 11. 2019 So, 15. 12. 2019 So, 05. 01. 2020 Sa, 01. 02. 2020 Sa, 22. 02. 2020 Sa, 21. 03. 2020 So, 12. 04. 2020 So, 24. 05. 2020 Sa, 27. 06. 2020 So, 26. 07. 2020

Il trovatore Schauspiel Schauspiel Der Liebestrank Peter Grimes Schauspiel Dorian (Tanz) Schauspiel Otello Schauspiel Hippolyte et Aricie Schauspiel

 Ia  I   II   III  IV

429,00 390,00 336,00 276,00 195,00

186


Datum

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

09.  Abos an wechselnden Tagen So, 29. 09. 2019 So, 13. 10. 2019 Mo, 04.11. 2019 Fr, 06. 12. 2019 So, 22. 12. 2019 Do, 30. 01. 2020 Sa, 22. 02. 2020 Fr, 20. 03. 2020 Sa, 25. 04. 2020 Mi, 20. 05. 2020 Sa, 13. 06. 2020 Di, 28. 07. 2020

Blaubarts Geheimnis (Tanz) Schauspiel Schauspiel Salome Il trovatore Schauspiel Schauspiel Norma Carmen Schauspiel Schauspiel Die Entführung aus dem Serail

 Ia  I   II   III  IV

396,00 354,00 312,00 252,00 174,00

Abo B 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 29. 09. 2019 So, 20. 10. 2019 Fr, 15. 11. 2019 Fr, 06. 12. 2019 So, 22. 12. 2019 Sa, 25. 01. 2020 So, 23. 02. 2020 Fr, 20. 03. 2020 Sa, 25. 04. 2020 Fr, 22. 05. 2020 Fr, 12. 06. 2020 Di, 28. 07. 2020

Blaubarts Geheimnis (Tanz) Schauspiel Schauspiel Salome Il trovatore Schauspiel Schauspiel Norma Carmen Schauspiel Schauspiel Die Entführung aus dem Serail

 Ia  I   II   III  IV

396,00 354,00 312,00 252,00 174,00

Abo G 6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 06. 10. 2019 Fr, 01. 11. 2019 So, 12. 01. 2020 Sa, 15. 02. 2020 So, 08. 03. 2020 Di, 31. 03. 2020 So, 19. 04. 2020 So, 03. 05. 2020 Fr, 29. 05. 2020 So, 14. 06. 2020 Sa, 04. 07. 2020 Fr, 24. 07. 2020

Der Liebestrank Evolution (Tanz) Schauspiel Don Pasquale Schauspiel Phantome der Oper Schauspiel Schauspiel Otello Schauspiel Beatrice di Tenda (konzertant) Die Entführung aus dem Serail

 Ia  I   II   III  IV

396,00 354,00 312,00 252,00 174,00

Abo H 5 Opern-, 6 Schauspiel-, 1 Tanzvorstellungen

Sa, 05. 10. 2019 Schauspiel So, 27. 10. 2019 Blaubarts Geheimnis (Tanz) Sa, 16. 11. 2019 Schauspiel Mo, 09.12. 2019 Il trovatore So, 05. 01. 2020 Schauspiel Do, 13. 02. 2020 Carmen Fr, 06. 03. 2020 Schauspiel Fr, 27. 03. 2020 Norma Mo, 20.04.2020 Schauspiel So, 10. 05. 2020 Schauspiel Sa, 06. 06. 2020 Hippolyte et Aricie Di, 07. 07. 2020 Dark Spring

 Ia  I   II   III  IV

396,00 354,00 312,00 252,00 174,00

187

187

Abo A 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Service Abonnements

Aboart


Service Abonnements

Aboart

Datum

Stücke

Platzkategorie

Preis in Euro

09.  Abos an wechselnden Tagen Abo K 5 Opern-, 6 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 15. 09. 2019 Fr, 04. 10. 2019 So, 24. 11. 2019 Di, 17. 12. 2019 Sa, 04. 01. 2020 Do, 30. 01. 2020 Mi, 19. 02. 2020 So, 15. 03. 2020 So, 05. 04. 2020 Sa, 09. 05. 2020 Di, 09. 06. 2020 Di, 14. 07. 2020

Il trovatore Schauspiel Salome Der Tod und das Mädchen (Tanz) Schauspiel Der Rosenkavalier Schauspiel Peter Grimes Schauspiel Schauspiel Don Pasquale Schauspiel

 Ia  I   II   III  IV

396,00 354,00 312,00 252,00 174,00

Abo O 6 Opern-, 5 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

So, 06. 10. 2019 Do, 24. 10. 2019 Mo, 06.01. 2020 Sa, 15. 02. 2020 Sa, 07. 03. 2020 Di, 31. 03. 2020 Sa, 18. 04. 2020 Sa, 02. 05. 2020 Fr, 29. 05. 2020 Sa, 20. 06. 2020 Sa, 04. 07. 2020 Fr, 24. 07. 2020

Der Liebestrank Evolution (Tanz) Schauspiel Don Pasquale Schauspiel Phantome der Oper Schauspiel Schauspiel Otello Schauspiel Beatrice di Tenda (konzertant) Die Entführung aus dem Serail

 Ia  I   II   III  IV

396,00 354,00 312,00 252,00 174,00

Abo X 2 Opern-, 3 Schauspiel- und 1 Tanzvorstellungen

Sa, 05. 10. 2019 So, 27. 10. 2019 So, 05. 01. 2020 Do, 13. 02. 2020 Mo, 20.04.2020 Sa, 06. 06. 2020

Die Orestie Blaubarts Geheimnis (Tanz) Die Möwe Carmen Siebenundzwanzig Jahre Hippolyte et Aricie

 Ia  I   II   III   IV

204,00 186,00 168,00 138,00 99,00

Opern-Wahlabo 8 Tickets für Opernvorstellungen Ihrer Wahl

  I   II   III  IV

336,00 280,00 216,00 152,00

Schauspiel-Wahlabo 8 Tickets für Schauspielvorstellungen Ihrer Wahl

  I   II   III  IV

204,00 168,00 136,00 100,00

Tanz-Wahlabo Plus 4 Tickets für Tanzvorstellungen des NTM Tanz Ihrer Wahl plus exklusive Einladung zu einem besonderen Highlight

  I   II   III  IV

124,00 102,00 82,00 59,00

Gemischtes Wahlabo 12 Tickets für Opern-, Schauspiel- und Tanzvorstellungen Ihrer Wahl (6x Oper/Tanz, 6x Schauspiel)

  I   II   III  IV

405,00 336,00 264,00 189,00

10. Wahlabos

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Informationen

Unikat Schüler, Studierende und Auszubildende bis 27 Jahre erhalten mit dem Unikat sechs Wahlabotickets für 48 Euro.

Pro Vorstellung können bis zu zwei Wahlabotickets eingelöst werden (online und an der Theaterkasse, gilt nicht für Premieren und Sonderveranstaltungen). Die Wahlabotickets sind nur für eine Spielzeit gültig.

Kontakt Abonnementbüro Tel. 0621 1680 160 abobuero@mannheim.de

extraKlasse Abo Das extraKlasse-Abonnement richtet sich an die ganze Schule und eignet sich für Schüler aller Schulformen ab 14 Jahren. In 8 frei wählbaren, klassenübergreifenden Theaterbesuchen (davon bis zu 4 im Opernhaus) erleben Sie das Nationaltheater in seiner ganzen Vielfalt.

Ab einer Gruppengröße von 10 Schülern erhalten diese das Abo zum Preis von 48 Euro. Für die Kontaktperson (egal ob Schüler oder Lehrer) ist das extraKlasseAbo kostenfrei. Aboeinstieg nur zu Spielzeitbeginn möglich. Anmeldeschluss: Di, 15.10.2019

Kontakt Martina König Tel. 0621 1680 160 martina.koenig@mannheim.de

Service Abonnements

Aboart

11. Gruppenabos In bester Gesellschaft ins Theater. Ob mit den Arbeitskollegen, den Nachbarn oder als Verein. Grundsätzlich gilt: Ab 10 Personen können Gruppen zu ermäßigten Konditionen ein gemeinschaftliches Abo erwerben. Der Gruppenleiter erhält als Organisator ein Freiabonnement. Die Stücke können Sie mit Ihrer Gruppe gemeinsam auswählen. Besucher aus dem Umland, welche die Fahrt zum Theater nicht alleine antreten wollen, sind eingeladen, sich einer der bestehenden Regional­ gruppen anzuschließen. Wir beraten Sie gern. Das Theaterpaket für Unternehmen, Vereine, Institutionen und sonstige Gruppen garantiert freie Stückwahl zu sehr günstigen Konditionen. Erleben Sie Kultur gemeinsam mit Kollegen, Freunden und Familienangehörigen.

Regionalabo

Einen sicheren, bequemen und gut organisierten Theaterbesuch garantiert das Regionalabo zu günstigen Konditionen. Regionalabogruppen gibt es im Umkreis von 70 km um Mannheim. Vielleicht fährt auch ein Bus durch Ihren Ort. Fragen Sie uns!

Regionalabo-Gruppen gibt es bereits in:

Altlußheim, Bad Dürkheim,Bensheim, Böhl-Iggelheim, Carlsberg, Dannstadt-Schauern­heim, Edenkoben, Edingen, Freinsheim, Fürth, Geinsheim, Großsachsen, Grünstadt, Hanhofen, Haßloch, Heddesheim, Heidelberg, Hemsbach, Heppenheim, Hirschberg, Hirschhorn, Hochdorf-Assenheim, Hockenheim, Ilvesheim, Ketsch, Ladenburg, Lambsheim, Lampertheim, Leutershausen, Limburgerhof, Maxdorf, Meckenheim, Mosbach, Mutterstadt, Neckarhausen, Neulußheim, Neustadt, Schriesheim, Schwetzingen, Sinsheim, Speyer, Waibstadt, WaldMichelbach, Weinheim, Weisenheim am Sand, Wilhelmsfeld, Worms

Kontakt

Doris Brachmann Tel. 0621 1680 532 doris.brachmann@mannheim.de

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Gemeinschaftsabo


Service

Karten und Service

Karten und Service

Telefonischer Kartenvorverkauf Tel. 0621 1680 150 Fax 0621 1680 258 Mo–Fr 9.00 –19.00 Uhr Sa  9.00 –13.00 Uhr E-Mail nationaltheater.kasse@ mannheim.de Internet  www.nationaltheater.de Buchen Sie online und ­ empfangen Sie Ihre Eintritts­ karten via E-Mail. Tageskasse im Theaterfoyer Am Goetheplatz 1, 68161 Mannheim Mo–Sa 11.00–18.00 Uhr Und an allen Vorstellungstagen im Opern- und Schauspielhaus von 18.00 bis 20.00 Uhr sowie jeweils eine Stunde vor Vorstellungs­beginn.

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Vorstellungskasse Studio Mozartstr. 11 An allen Vorstellungstagen jeweils 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Abo-Büro Tel.   0621 1680 160 Fax  0621 1680 463 Mo 9.00 –13.00 Uhr Di–Fr 9.00 –17.00 Uhr E-Mail  abobuero@ mannheim.de Abobüro im Theaterfoyer Am Goetheplatz 1, 68161 Mannheim Mo 11.00 –13.00 Uhr Di–Fr 11.00  –18.00 Uhr Kartenvorverkauf Junges Nationaltheater Tel. 0621 1680 302 Fax 0621 1680 308 Mo, Mi–Fr 9.00 –12.00 Uhr, 14.00 –17.00 Uhr Di 14.00 –17.00 Uhr E-Mail jungesnationaltheater@ mannheim.de Vorstellungskasse Junges Nationaltheater Brückenstr. 2, Alte Feuer­wache am Alten Messplatz, 68167 Mannheim Bei Schulvorstellungen jeweils 30 Minuten und bei Abendund Familienvorstellungen jeweils 1 Stunde vorher

Kartenvorverkauf in den Theaterferien In den Theaterferien (28.07. – 06.09.2019) hat die Tageskasse  im Theaterfoyer Mo, 29.07. – Sa, 10.08.2019 sowie wieder ab Mo, 26.08. geöffnet: Mo–Sa 11.00 –18.00 Uhr Tel. Mo–Fr 10.00–18.00 Uhr, Sa 10.00–13.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Am Mo, 09.09.2019 bleibt die Theaterkasse geschlossen. Vorverkaufsstellen 1 DiesbachMedien GmbH Friedrichstraße 24 69469 Weinheim 2 Kundenforen des Mannheimer Morgen Öffnungszeiten unter www.morgenweb.de 3 Mannheimer Morgen P 3, 4 –5 68161 Mannheim 4 Südhessen Morgen Hauptstraße 20 68526 Ladenburg 5 Bergsträßer Anzeiger Rodensteinstraße 6 64625 Bensheim 6 Schwetzinger Zeitung Carl-Theodor-Straße 1 68723 Schwetzingen 7 Musikalische Akademie Kartentelefon: 0621 260 44


Vorverkaufstermine  Am Do, 30.05.2019 beginnt der Vorverkauf für alle Vorstellungen der Spielzeit 2019/20 im Opernhaus und immer ab dem 3. für den nächsten Monat für Vorstellungen im Schauspielhaus, im Studio und im Tanzhaus Käfertal. Karten für Vorstellungen des Jungen National­ theaters erhalten Sie ab dem 20. des Vorvormonats.

Karten-Service Tel. 0621 1680 150 Fax 0621 1680 258 nationaltheater.kasse@mannheim.de

Gutscheine sind 3 Jahre gültig.

Theater für Senioren  Die Informationsblätter »Theater für Senioren« mit aus­ge­wählten Vorstellungen, die preislich und zeitlich den Wünschen der Senioren entsprechen, erhalten Sie bei Doris Brachmann unter: doris.brachmann@mannheim.de Öffentliche Führungen  Jeden ersten Samstag im Monat um 15.00 Uhr bietet das NTM eine öffentliche Führung an. Eintritt pro Person: 6 Euro /erm. 3,50 Euro/Familien­passinhaber frei (gegen Vorlage des Gutscheins). Tickets erhalten Sie ab dem 3. des Vormonats über die Theaterkasse. Für Gruppen besteht die Möglichkeit, einen individu­-

Telefonischer Kartenverkauf Mo–Fr  9.00 –19.00 Uhr Sa  9.00 –13.00 Uhr Tageskasse im Theaterfoyer Mo–Sa  11.00 –18.00 Uhr

ellen Führungstermin zu vereinbaren. Eintritt pro Person entsprechend der öffentlichen Führung oder 3 Euro / erm. 1,50 Euro, wenn die Führung zusammen mit einem Vorstellungsbesuch gebucht wird. Nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0621 1680 150 oder per E-Mail: nationaltheater.kasse@ mannheim.de. Monatliche Programmvorschau  Wir informieren Sie mit unserem Monatsprogramm ausführlich über unseren Spielplan. Gerne senden wir Ihnen diesen postalisch 4 Wochen im Voraus für 6 Euro pro Spielzeit zu. Bereits 6 Wochen im Voraus können wir Ihnen die digitale Version per E-Mail (kostenfrei) zukommen lassen. Senden Sie bitte Ihre Bestellung mit dem Betreff »Spielplanabo« an unsere E-Mail: abobuero@mannheim.de.

Abendkasse im Theaterfoyer An allen Vorstellungstagen im Opernund Schauspielhaus von 18.00  bis 20.00 Uhr so­wie jeweils 1 Std. vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

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Geschenkgutschein  Verschenken Sie einen Theaterbesuch. Gutscheine können über einen frei wählbaren

Betrag erworben und später an der Theaterkasse eingelöst werden.

Preise und Saalpläne

Preise und Saalpläne  Auf den Seiten 200 und 201 finden Sie Preise und Saal­ pläne von Opern- und Schauspielhaus. Preise Studio: 18 Euro /erm. 10 Euro, Preise Junges NTM: 13 Euro /erm. 7 Euro. Preisinfos zu weiteren Spielorten finden Sie auf unserer Website.

Service

Preise und Saalpläne


Service Ermäßigungen

Ermäßigungen

Theatertag  Am Theatertag erhalten Abonnenten, Schüler und Studierende (bis 27 Jahre) sowie Schwerbehinderte mit Merkmal »B« im Ausweis 50 %, alle anderen Besucher 25 % Ermäßigung für die entsprechenden Vorstellungen. Der Theatertag ist jeweils ein Mal im Monat im Opern- und Schauspielhaus. Bitte achten Sie auf unsere Veröffentlichungen.

Gruppenermäßigung  Opernhaus / Schauspielhaus: Gruppen ab 10 Personen erhalten 10 %, Gruppen ab 20 Personen 25 % Ermäßigung. Junges Nationaltheater: Für Gruppen ab 20 Personen gilt ein Eintrittspreis von 6 Euro pro Person. Familienpreise Eltern in Begleitung der Kinder bis 13 Jahre erhalten 15 % Ermäßigung; begleitende Kinder erhalten 50 % Ermäßigung (nur ausgewählte Vorstellungen: »1001 Nacht« und »Hänsel und Gretel«.)

192

Schüler und Studierende  Um 25 % ermäßigte Karten erhalten Schüler und Studieren­de bis 27 Jahre ab Vorver­ kaufsstart. Im Studio Werkhaus erhalten Schüler und Studierende Karten für 10 Euro und im Jungen NTM für 7 Euro. Jeweils 3 Tage vor Vorstellung haben sie außerdem die Möglichkeit, Last-Minute-Karten im Opern­ haus für 11 Euro und im Schau­ spielhaus für 9 Euro auf allen Plätzen zu erwerben. Eine Reservierung der Last-MinuteKarten ist nicht möglich.

Ermäßigung für Besitzer der SWR2 Kulturkarte Besitzer der SWR2 Kulturkarte erhalten 10 % Ermäßigung auf reguläre Vorstellungen.

Vorverkaufsstellen 1 DiesbachMedien GmbH Friedrichstraße 24 · 69469 Weinheim 2 Kundenforen des Mannheimer Morgen, Öffnungszeiten unter www.morgenweb.de

3 Mannheimer Morgen P 3, 4 –5 · 68161 Mannheim 4 Südhessen Morgen Hauptstraße 20 · 68526 Ladenburg 5 Bergsträßer Anzeiger Rodensteinstr. 6 · 64625 Bensheim

Ermäßigung für Beeinträchtigte Schwerbehinderte mit Merkmal »B« erhalten um 25 % ermäßigte Karten ab Vorverkaufsstart. Für die Begleit­ person ist der Eintritt frei.

Ermäßigung für Besitzer der Morgencard Premium, Rheinpfalz-Card und Nussbaum-Card  Besitzer dieser Kundenkarten erhalten 15 % Rabatt auf die Produktion »Blues Brothers«. Ermäßigungen für Abonnenten im Rhein-Main-Neckar-Verbund Gegenseitige Ermäßigung in Höhe von 15 % erhalten Abonnenten für den Kauf von Einzelkarten (ausgenommen Premieren, Vorstellungen an Feiertagen, Sonderveranstal­ tungen, Vorstellungen im Jungen Nationaltheater sowie ermäßigte Tickets) von folgenden Theatern: Staatstheater Darmstadt, Oper Frankfurt (Ermäßigung in Höhe von 10 %), Schauspiel Frankfurt, Stadt­theater Gießen, Theater Heidelberg, Pfalzt­hea­ter Kaiserslautern, Staatstheater Kassel, Theater im Pfalz­bau Ludwigshafen, Staats­ theater Mainz, National­theater Mannheim und Hessisches Staatstheater Wiesbaden.

6 Schwetzinger Zeitung Carl-Theodor-Straße 1 · 68723 Schwetzingen 7 Musikalische Akademie Kartentelefon: 0621 260 44


Education Management Kontakt & Informationen Paula Franke Tel. 0621 1680 389 paula.franke@mannheim.de

Veranstaltungen für Studierende Regelmäßig bietet das Nationaltheater eine Events für Studierende an, sowie monatliche Theater-Sneaks. Darüber hinaus ermöglichen wir auf Anfrage exklusive Blicke hinter die Kulissen und bieten Rahmenprogramme zum Vorstellungsbesuch an.

Weitere Angebote für Schulklassen Produktionsgruppen, mobile Produktionen, die »Schule der praktischen Weisheit« für ­ Abiturienten (siehe S. 101), Führungen hinter die Kulissen (siehe S. 191), Nachgesprächsformate und Work­shops runden das Programm ab. Für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bieten wir Informationsveranstaltungen zu neuen Inszenierungen, IMPULS-Mappen und Fortbildungen an (siehe S. 155).

Karten und Abonnements für Schüler und Studierende in der Freizeit Die regulären Ermäßigungen für Schüler und Studierende bis 27 Jahre finden Sie auf S. 192 sowie ein Wahl­ abonnement für Schüler und Studierende (Unikat) auf S. 189. Newsletter für Pädagogen und Studierende bieten aktuelle Informationen für das kommende Theatererlebnis (siehe S. 204).

Alle Angebote für Schulen und Schulklassen finden Sie im Detail in der Theater & Schule­-Broschüre, die im Sommer 2019 erscheint.

extraKlasse-Abo und Unikat Martina König Tel. 0621 1680 160 martina.koenig@mannheim.de

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Schulkooperationen Für alle Schulen in Mannheim und Umgebung bietet das Nationaltheater Mannheim Kooperationen an, die einen altersgerechten Vorstellungsbesuch im Klassenverbund mit Begleitprogramm und zu besonderen Kondi­tionen ermöglichen (Karten zwischen 5 und 7 Euro). + TheaterStarter-Kooperation für die 1. bis 4. Klasse + enter-Kooperation ab der 5. Klasse Ohne Kooperation erhalten Sie für einen Besuch mit der Schulklasse Karten für 6 Euro im Jungen NTM, 9 Euro im Studio Werkhaus, 9 Euro im Schauspielhaus und 11 Euro im Opernhaus.

extraKlasse-Abonnement Das extraKlasse-Abonnement richtet sich an die ganze Schule und eignet sich für Schüler aller Schulformen ab 14 Jahren. In 8 frei wählbaren, klassenübergreifenden Theaterbesuchen kann das Nationaltheater in seiner ganzen Vielfalt erlebt werden (siehe auch S. 189).

Schüler & Studierende

Theater & Schule Unserem jungen Publikum einen selbstbewussten Umgang mit darstellender Kunst zu ermöglichen, ist das Ziel der Kunst & Vermittlungsabteilung sowie der Education-Arbeit am Nationaltheater Mannheim.

Service

Schüler & Studierende

Beratung und Kartenverkauf Junges NTM Gerd Pranschke Tel. 0621 1680 302 gerd.pranschke@mannheim.de


Vorwort Oper

GRÜNE MASCHINEN. GRÜNE PRODUKTION. Weniger Energie, Wasser und CO2! Unsere sauberen Fabriken fertigen zukunftsweisende Maschinen für eine nachhaltige Landwirtschaft.

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Öffnungszeiten Foyers  Die Foyers sind in der Regel 45 Minuten vor der ersten Vorstellung geöffnet. Garderobe  Sie haben die Möglichkeit, Ihre Garderobe kostenfrei im Unteren Foyer bei unserem Abendpersonal abzugeben. Zudem stehen gegen ein Pfand von 1 Euro Garderobenschränke zur Verfügung.

Gastronomie  Das Theatercafé am Goetheplatz öffnet jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn und ist auch nach den Vorstellungen für Sie geöffnet. Barrierefreiheit  Mehr Informationen zum barrierefreien Zugang zu unseren Spielstätten finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie unter Tel. 0621 1680 150. Fundbüro  Wenn Sie etwas verloren haben, wenden Sie sich bitte an unser Abendpersonal. Tagsüber erreichen Sie das Fundbüro telefonisch unter Tel. 0621 1680 382.

Einführungsvorträge Interessantes und Wis­senswertes über ein Werk erfahren Sie bei unseren Einführungsvorträgen durch die Drama­ turgie. Termine werden im Monatsspielplan veröffentlicht.

Ihr Theaterabend

Abendbesetzung  Wer für Sie auf der Bühne steht, erfahren Sie tagesaktuell auf unserer Website und am Abend als Aushang im Foyer.

Service

Ihr Theaterabend

Programmhefte Zu den Produktionen kön­nen Sie bei unse­rem Abendpersonal Programmhefte erwerben. In der Regel kosten Schauspiel-/ Tanzprogramme 2 Euro, Opernprogramme 3 Euro.

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Service Seitentitel Vorwort Oper

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Service

Ihr Hotelbesuch Best Western Plus Delta Park Hotel ****

Dorint Kongresshotel Mannheim ****

Das frisch renovierte Best Western Mannheim City freut sich, Sie in zentraler Lage mit modernem Design und neuer Ausstattung begrüßen zu dürfen.

Zentral gelegenes 4 Sterne Hotel im Herzen Mannheims. Wenige Gehminu­ ten zum Hauptbahnhof, Fußgängerzone und Nationaltheater. Modern ausgestatte Zimmer mit Klimaanlage, Innenhof- Sonnenterrasse, Winter­ garten-Restaurant mit regionalen und internationalen Spezialitäten. Sunset-Bar mit täglich wechselnden Signature-Drinks.

Nur 5 Gehminuten vom Nationaltheater entfernt.Elegantes 4 Sterne Superior Hotel. Modernes Restaurant, gemütliche Lobby-Bar und herrliche Sommerterrasse.

C 7, 9 – 11 Tel. 0621 15920 Fax 0621 22218 info@mannheim-city.bestwestern.de www.best-western-hotel-mannheim.com

Keplerstraße 24 Tel. 0621 4451 0 Fax 0621 4451888 info@delta-park.bestwestern.de www.delta-park.de

Regionale und mediterrane Küche, täglich geöffnet bis 22 Uhr. Friedrichsring 6, Tel. 0621/ 1251-0 info.mannheim@dorint.com www.dorint.com/mannheim

Hotel Mack ***

IntercityHotel Mannheim ****

First Class Hotel Kleiner Rosengarten ****

Das denkmalgeschützte Hotel, nur 150 m hinter dem National­theater.

Direkt am Hauptbahnhof gelegen, inklusive FreeCityTicket für die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Zentrale Lage, schräg gegen­über dem Nationaltheater gelegen. Einzigartiges First-Class Boutique Hotel. Sonnen­ geküsste Sommerterrasse. Feine italienisch-mediterrane Küche.

Mozartstraße 14 Tel. 0621 12420 info@hotelmack.de www.hotelmack.de

4-Sterne Superior Hotel mit Wasserturmblick, 10 Gehminuten vom NTM entfernt. Restaurant »Vitruv«, Bar/ Lounge »Leo« und grüne Innenhofoase sowie 10 Veranstaltungsräume. Augustaanlage 4-8 Tel. 0621 40050 info.royalmannheim@leonardo-hotels.com www.leonardo-hotels.de

U 6, 19 Tel. 0621/ 1234 769 100 info@kleiner-rosengarten.com www.kleiner-rosengarten.com

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Leonardo Royal Hotel Mannheim ****

Schlossgartenstraße 1, Ecke L 13 Tel. 0621 401 811 0 Fax 0621 401 811 200 mannheim@intercityhotel.com www.mannheim.intercityhotel.com

Ihr Hotelbesuch

Best Western Hotel Mannheim City ***


Service Seitentitel Vorwort Oper 198

Vorhang auf und BĂźhne frei! Die Rolle der An- und Abreise Ăźbernehmen die Linien Blog

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Weitere Informationen finden Sie auf unserer Social Wall und unserem Blog, in der Start.Info-App und unter www.rnv-online.de.


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Service Anreise

Anreise

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Spielstätten

Nationaltheater Am Goetheplatz 1 68161 Mannheim

2

Studio

3

Casino

4

Montagehalle

5

Lobby Werkhaus Mozartstraße 9-11 Junges NTM Brückenstraße 2 (Alte Feuerwache)

6

7

NTM Tanzhaus Käfertal Galvanistraße Tor 6A

Parken in Theaternähe

Ab der Saison 2019/20 gilt Ihr Abonnement bzw. Ihre Eintrittskarte am Veranstaltungstag auch als VRN-Ticket zur Hin- und Rückfahrt. So kommen Sie bequem und entspannt ins Nationaltheater und sparen sich die Parkplatzsuche.

P1

Parkplatz am NTM Einfahrt Hebelstraße

P2

Tiefgarage des Collini Centers Collinistraße

P3

Parkhaus S6

Sie erreichen das Nationaltheater mit den Stadtbahnlinien 2, 5, 5a und 7 der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH sowie mit der Buslinie 62 Richtung Mannheim Neuhermsheim (Haltestelle »National-theater«).

Theaterpauschale (freier Verkauf) 3,50€* Theaterpauschale (Abonnement) 3€* *Preise nur bei Aufsicht P4

Parkhaus Rosengarten Einfahrt Stresemannstra.

P5

Tiefgarage Wasserturm

199

1

VRN-Veranstaltungsticket


Service

Platzkategorie la

Platzkategorie I

Platzkategorie II

Platzkategorie III

Platzkategorie IV

Platzkategorie V

Aufgang B

Saalplan Opernhaus

Aufgang A

Bühne

SAAL 1 Platzkategorie

200

           

Ia I II III IV V

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

A

B

C

D

E

FOA

95,00 € 71,00 € 61,00 € 46,00 € 33,00 € 19,00 €

75,00 € 55,00 € 45,00 € 35,00 € 25,00 € 13,00 €

66,00 € 49,00 € 40,00 € 31,00 € 21,00 € 12,00 €

59,00 € 43,00 € 36,00 € 29,00 € 20,00 € 12,00 €

36,00 € 26,00 € 21,00 € 17,00 € 13,00 € 6,60 €

127,00 € 104,00 € 93,00 € 73,00 € 43,00 €

A  Opernpremiere, Sonderveranstaltungen B Oper am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag und Tanzpremieren C Oper von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag; Kleines Musiktheater (Konzerte, Tanz) am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag

D Kleines Musiktheater (Konzerte, Tanz) von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag E  Sonderveranstaltungen (z. B. Jazzkonzerte)

FOA Festliche Opernabende * Den FOA-Sitzplan können Sie online einsehen. Die Einteilung der Platzkategorien kann vom abgebildeten Normalplan abweichen.


Platzkategorie II

Platzkategorie III

Platzkategorie

Platzkategorie

Platzkategorie

F

G

H

J

47,00 € 39,00 € 30,00 € 20,00 € 10,00 €

33,00 € 27,50 € 21,50 € 16,00 € 8,50 €

28,50 € 24,50 € 18,00 € 14,00 € 7,00 €

25,50 € 20,00 € 16,00 € 13,00 € 6,00 €

F Schauspielpremiere, Tanzpremiere

G Schauspiel und Tanz am Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag H Schauspiel und Tanz von Montag bis Donnerstag und am Sonntagnachmittag

201

Platzkategorie

Saalplan Schauspielhaus

I II III IV V

Aufgang D

         

Platzkategorie V

Bühne

Aufgang C Platzkategorie

Platzkategorie IV

Service

Platzkategorie I

J Sonderveranstaltungen (z.  B. Autorenlesungen)


EDITION NTM

v Service Seitentitel Vorwort Oper

DIE ENTSTEHUNG

BJÖRKS ALBUM VESPERTINE ALS OPER OehmsClassics beginnt die neue Partnerschaft mit dem Nationaltheater Mannheim (Edition NTM) mit einem Paukenschlag. Selten hat eine Premiere in Deutschland ein derartiges Presseecho erlebt wie diese. Ein Album als Oper. Popmusik ist theatralisch, sie lebt von Geschichten und erschafft immer neue Kunstfiguren. Es scheint also an der Zeit, die Türen der Oper für einen neuen Gast zu öffnen. Mit seinen sinfonischen Elementen, dramatischen Gesangslinien und ätherischen Chorgesängen ist Björks Vespertine die perfekte Vorlage für das komplexe Vorhaben.

202

Erhältlich ab 12. April 2019 bei Spotify, Apple Music, Amazon, iTunes, IDAGIO, Qobuz und vielen anderen Streaming-Diensten und Download-Plattformen sowie im Fachhandel als CD.

www.oehmsclassics.de Vertrieb: Naxos Deutschland (D) · Naxos Austria (A) · H’ART Musik-Vertrieb GmbH (CH)


Nationaltheater Mannheim Postfach 102362 68023 Mannheim Telefon-Zentrale Kartentelefon Abobüro

0621 1680 0 0621 1680 150 0621 1680 160

E-Mail nationaltheater.kasse@mannheim.de abobuero@mannheim.de

Redaktion Ina Brütting, Cordula Demattio, Jan Dvo ák, Kerstin Grübmeyer, AnnaSophia Güther, Sascha Hargesheimer, Annabelle Leschke, Ouldooz Pirniya, ­Julia Warnemünde, Lisa Zehetner Anzeigen Mareike Nebel

Internet www.nationaltheater-mannheim.de

Gestaltung Bureau Johannes Erler: Johannes Erler, Lina Stahnke, Nicolas Wagner

Herausgeber Nationaltheater Mannheim

Szenische Fotos Christian Kleiner, Hans Jörg Michel

Intendanz Marc Stefan Sickel (Geschäftsführen­der Intendant und Erster Eigenbetriebsleiter), Albrecht Puhlmann (Intendant Oper und Eigenbetriebsleiter), Christian Holtzhauer (Intendant Schauspiel und Eigenbetriebsleiter), Stephan Thoss (Intendant Tanz), Ulrike Stöck (Intendantin Junges Nationaltheater)

Druck NINO Druck GmbH, Neustadt/ Weinstraße

Projektleitung Christoph Bader (V.i.S.d.P.), Carina Frey

Das Nationaltheater Mannheim, ­Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, wird gefördert durch:

Redaktionsschluss April 2019. Änderungen vorbehalten. Texte Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen, die in dieser Publikation im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. ­Gemeint sind alle Geschlechter.

Service Impressum

Impressum

Bildnachweise Schmucker und Partner (S. 12/13 Renderings Theatercafé und Opernhaus), Tim Fischer (S. 88/89 »Wie der Soldat das Grammofon repariert«), Max Zerrahn (S.97 Hausautorin Sivan Ben Yishai), Martin Kaufhold (S. 122 »Evolution«), Ursula Kaufmann (S. 145 »Der Bär, der nicht da war«), Felix Grünschloss (S. 149 »Im Westen nichts Neues«), Meyer Originals (S. 150 »Trollwut«), Uwe Bellhäuser (S. 152 »IMAGINALE«) Bankverbindung Kontoinhaber: Nationaltheater Mannheim IBAN: DE 47670505050030160045 BIC: MANSDE66XXX Alle Angaben ohne Gewähr.

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Vorwort Oper

Das Nationaltheater Mannheim online erleben! Folgen Sie uns auf unseren Social-Media­-Kanälen. #nationaltheatermannheim #ntm facebook.com/nationaltheater.mannheim facebook.com/jungesNTM instagram.com/nationaltheater_mannheim instagram.com/jungesNTM youtube.com/NationaltheaterMA Opernblog: alphabet-oper.de

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Mit dem NTM Newsletter bleiben Sie auch per Mail immer auf dem neuesten Stand. nationaltheater-mannheim.de/de/newsletter.php www.nationaltheater-mannheim.de


Vorwort Oper

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Vorwort Oper 206

www.nationaltheater.de

Profile for Nationaltheater Mannheim

Spielzeitheft 2019/20 | Nationaltheater Mannheim  

Spielzeitheft 2019/20 | Nationaltheater Mannheim  

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