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2012, 5. Jahrgang

K U L T UR L A N D S C H A F T

5. BÄNZ FRIEDLI KANT. KAZALPIN MANUEL TAG STAHLBERGER UELI SCHMEZER DER BUNTERBÜNTER SURSEE ROCKT III KULTUR MARCO ZAPPA LOUVRE GOES RIPPERTSCHWAND LAND & RENATA STAVRAKAKIS SCHAFT BLUES MAX PETER SCHÄRLI TRIO FEAT. LEA FRIES

Freitag, 26. Oktober 2012

ANETTE HERBST KKK ROTHENBURG

TRÄFF SCHÖTZ

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SOMEHUUS KLEINTHEATER Sursee

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KULTUR I DE BRAUI Hochdorf

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Samstag, 27. Oktober 2012

KKK REIDEN

IM SCHTEI Sempach

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Freitag, 2. November 2012

ENTLEBUCHERHAUS Schüpfheim

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Sonntag, 28. Oktober 2012

ATELIER STEINEMANN Neuenkirch

STADTCAFÉ SURSEE

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KULTURSCHIENE Malters

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Samstag, 3. November 2012

STIMMEN FESTIVAL ETTISWIL

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Mittwoch, 31. Oktober 2012

MITUNTER TUTTI PALETTI AVE MARIA! ÜBERLEBEN KULTURFORUM HITZKIRCH

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SANKTURBANHOF Sursee

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RATHAUSBÜHNE WILLISAU STADTMÜHLE WILLISAU

CATALIN DORIAN SONNIGE KKLBFLORESCU WYSS/ ALTERSHEIMSTAUBMANN MARVINS TÖCHTER ERÖFFNUNG

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Dienstag, 30. Oktober 2012

THEATERBAR BUNTERBÜNTER Neuenkirch

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AKTUELLES SEMPACH

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TROPFSTEI …AM MÄRTPLATZ Ruswil

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KKLB LANDESSENDER Beromünster

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TAG DER KULTURLANDSCHAFT Dass man aufs Land reist, um Kultur zu geniessen ist für mich eigentlich klar. Gut, das hat einen entscheidenden Grund: als Willisauerin bin ich mit dem alljährlich stattfindenen Jazzfestival und den damit angereisten «Stadtmenschen» vertraut und kenne es nun mal nicht anders. Unsere Theater- und Jugendtheatergruppen sind weit vom traditionellen Volkstheater entfernt, unsere Blasmusikvereine spielen nicht nur Rummtataa und wenn ich mich von kulturellen Novitäten inspirieren lassen will, reicht das Töffli meist als Reisemittel aus, der Weg ist ja nicht weit. Kultur ist da, wo Menschen sind – Stadt oder Land total egal… Oder öppe nicht? Als ich als Schreiberin für dieses Vorwort angefragt wurde, wies man mich darauf hin, dass die Landschaft noch immer zu wenig wahrgenommen wird, wenn es um Kultur geht. Ich glaube, weil man in den Köpfen diesen klischeebehafteten Unterschied macht zwischen Kultur in der Stadt und Kultur auf dem Land. Zwischen Urban und Traditionell. Dabei ist längst nicht alles, was auf dem Land an Kultur geboten wird automatisch traditionell. Umgekehrt stimmts ja auch nicht. Ja, da sollte sich der Stadtbewohner mal aufmachen, aufs Land rauskesseln und mutig der Dinge harren, die da kommen… das lohnt sich. Seit ich selbst auf der Bühne meiner Kunst fröne, spiele ich in den abgelegensten Winkeln der Schweiz, in den hintersten Ecken des Landes. Und ich bin immer wieder von Nöiem erstaunt, mit wie viel Liebe, Originalität, Mut, Innovation und Herzblut solche Kulturlokale auf dem Land betrieben werden. Ich habe schon so viele alte Kellergewölbe, Scheunen, umfunktionierte Fabriken und Häuser bespielt - die Vielfalt ist gross. Und ich bin – als Künstlerin wie auch als Besucherin – sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die so viel an Zeit und Kraft investieren. In Fronarbeit für die Sache schuften ist heute, wo nichts teurer ist als Zeit, eine grosse und wahrlich unbezahlbare Geste. Und von den charmanten Lokalen und Ortschaften mal abgesehen – das Programm lässt sich sehen! So, genug der Schwärmerei – ich glaub, die Botschaft ist klar: der 5. Tag der Kulturlandschaft bietet viele Gelegenheiten. Seit jeher reist der Mensch aufs Land – um sich zu erholen, zu geniessen, den Kopf zu lüften, braun zu werden, das Bike durch die Höger zu jagen, Energie zu tanken… wieso nicht auch mal aufs Land um Kultur zu tanken? Irene Brügger (Frölein Da Capo)


AUSSTELLUNG

SANKTURBANHOF

SURSEE Der Sankturbanhof ist ein Museum mit Sammlungspräsentation und wechselnden Kunst- und Themenausstellungen. Er ehemalige Amtshof des Klosters St. Urban verbindet spannungsvoll moderne Architektur und Bausubstanz aus dem späten 16. Jahrhundert und ist heute ein Ort vielfältiger kultureller Begegnungen.

WWW.SANKTURBANHOF.CH

AVE MARIA! FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG Die Ausstellung beleuchtet Marias Vielschichtigkeit und Sinnlichkeit im Licht der Gegenwart. Die Künstlerinnen Judith Albert, Gielia Degonda, Thaïs Odermatt und Marlies Pekarek zeigen Werke, die ungewohnt freie Blicke auf Maria ermöglichen. Marlies Pekareks Klosterladen aus Dutzenden von wohlriechenden und bunten Glycerinseifenmadonnen steht im Grenzbereich zwischen Kitsch, Kunst und Frömmigkeit. Judith Albert und Gielia Degonda nähern sich der Vielgestaltigkeit und Essenz von Maria mit schlichten, reduzierten Arbeiten. Thaïs Odermatt untersucht das Leiden der Gottesmutter und setzt es selbstironisch ins Heute. Zahlreiche Hinterglasgemälde, Grafiken, Skulpturen und Goldschmiedeobjekte aus den Surseer Sammlungen stehen in engem Dialog mit der aktuellen Kunst. Sie überliefern die traditionellen Marienbilder – Maria als Himmelskönigin, Leidende, Mutter, Fürbitterin. Qualität und Kostbarkeit der ausgestellten historischen Objekte spiegeln Glanz und Herrlichkeit der Gottesmutter.

DIE AUSSTELLUNG IST GEÖFFNET VOM 29. SEPTEMBER 2012 BIS 6. JANUAR 2013 MI BIS FR 14 – 17 & SA/SO 11 – 17 UHR

MI 31. OKTOBER 2012 19.30 UHR SANKTURBANHOF SURSEE

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AUSSTELLUNG SO 28. OKTOBER 2012 AB 14.00 UHR ATELIER STEINEMANN RIPPERTSCHWAND NEUENKIRCH

ATELIER STEINEMANN RIPPERTSCHWAND

NEUENKIRCH 1976 haben die Steinemanns ihre Zelte in Neuenkirch aufgeschlagen. In der Rippertschwand, in der alten Chäsi, haben sie ihr Wirkungsfeld gefunden und diese zu einer kulturellen Pilgerstätte gemacht. Seit über 20 Jahren betreiben die Steinemanns im Ökonomiegebäude der alten Chäsi eine Galerie für Gestaltung und Design, welche sich heute «Luzerner Designgalerie» nennt. Brigitte Steinemann führt mit einer Partnerin in Luzern die Galerie «das Ding». Aktiv sind Brigitte SteinemannReis und Tino Steinemann am kulturellen Leben des Kantons beteiligt.

LOUVRE GOES RIPPERTSCHWAND

 AUSSTELLUNG Raubkopien berühmter Portraits aus dem Musée de Louvre sind in der alten Käserei auf der Rippertschwand zu bewundern. Der Louvre (frz. Palais du Louvre) in Paris ist ein früherer französischer Königspalast und bildete zusammen mit dem zerstörten Palais des Tuileries das Pariser Stadtschloss. Der Louvre beherbergt heute größtenteils das Museum Musée du Louvre, das mit 8,3 Millionen Besuchern das meistbesuchte und, gemessen an der Ausstellungsfläche, das drittgrößte Museum der Welt ist.

WWW.ATELIER-STEINEMANN.CH


AUSSTELLUNG

KKLB – KUNST UND KULTUR IM LANDESSENDER

Am 28. Dezember 2008, um Mitternacht wurde der Landessender Beromünster abgeschaltet. Seit Anfang 2011 wichen die Sende-Installationen den Kunst-Installationen. Die legendären Gebäude mit Umschwung konnte der Künstler Wetz zu einem symbolischen 5-FrankenPreis erwerben und die Gemeinde Beromünster richtete ihm auf 24’840 Quadratmetern eine Zone für Kunst und Kultur ein. Seit dem wurde überall renoviert und gebaut, viele Kunstwerke von zahlreichen Kunstschaffenden hielten Einzug, ein fortdauernder erfolgreicher Prozess der Veränderung zum Gesamtkunstwerk hat begonnen. In verschiedenen Ausstellungsräumen werden nun Arbeiten zahlreicher Kunstschaffender mit nationaler und internationaler Ausstrahlung gezeigt. Neben den Wechselausstellungen in drei Kunsthallen sind in den vielen Kabinetten und in der Kunsthalle 4 jeweils Arbeiten von Kunstschaffenden über einen längeren Zeitraum zu sehen. Die Ausstellungen und die dazugehörende Kunstvermittlung sind Kern und Ziel des KKLB.

SONNIGE KKLBALTERSHEIMERÖFFNUNG

BEROMÜNSTER

WWW.KKLB.CH

PERFORMANCE Das neue KKLB-Altersheim wird mit einer Dach-Blasmusik-Performance mit Höhen-Apéro um 14.00 Uhr eröffnet. Gleich anschliessend  an die Eröffnung gibt es eine Wetz-Führung durchs KKLB und einen energiegeladenen Vortrag. Unser KKLB-Altersheim ist eine Weltneuheit und hat auch schon eine erste Diplomarbeit bei einer Hochschule für Architektur und Technik ausgelöst. Das total im Grünen liegende Altersheim hat mit seinem direkten Anschluss zu unserem sehr aktiven Kunst- und Kulturhaus ganz besonderes viel Power. Wir freuen uns sehr wenn sie den Weg an unsere Eröffnungsperformance mit Führung und Vortrag finden.

EINTRITT INKLUSIVE APÉRO FR. 22.– / KINDER FR.12.– / FAMILIEN FR. 49.–

SO 4. NOVEMBER 2012 14.00 UHR KKLB – KUNST UND KULTUR IM LANDESSENDER BEROMÜNSTER

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KONZERT

SO 28. OKTOBER 2012 17.00 UHR SCHLOSS WYHER  ETTISWIL

STIMMEN FESTIVAL ETTISWIL

ETTISWIL Die Stimme steht, wie es der

BLUES MAX SONGS/STORIES/COMEDY Ob’s schwer fällt oder leicht geht, ist oft eine Frage des Willens. Also sprach Max: «Es werde light!» Und es ward light! Und voll easy! Aber eben – nur temporär. Also sprach Max: «Alles Leben ist stolpern!» Denn siehe da : Das Vogelliesi fliegt plötzlich davon, der Therapeut hat Depressionen und der liebe Gott Stress mit betenden Fussballfans. Und Max will endlich wollen und muss dann doch wieder müssen! Aber Max bleibt dran und sucht das Tool für universelle Leichtigkeit. Das kann ja heiter werden. Muss aber nicht. Blues tut’s auch. Nur eben: Blues ist nicht die Antwort. Blues macht nur manchmal die Frage leicht.

EINTRITT: FR. 25.–/20.– VORVERKAUF AB 1. OKTOBER: STADELMANN.URSULA@BLUEWIN.CH 041 980 11 72 (WERKTAGS 10.00 – 12.00 UHR)

Name schon ausdrückt, im Zentrum des Stimmen Festivals Ettiswil. Das Festival hat sich durch seine spezielle Programmierung in den letzen 8 Jahren schweizweit einen klangvollen Namen erarbeitet und zählt heute sicher zu den wichtigen Musik-Festivals der Schweiz. 2011 erhielt das Festival den Kulturpreis der Region Luzern West! Das Festival wird immer durch einen speziellen Event eröffnet. Dabei stehen Stimmen aus der Region im Mittelpunkt oder die Auftritte erfolgen an ungewöhnlichen Orten (Naturlehrgebiet Buchwald, Schloss Wyher, Dorfbeiz...) Das Festival bietet jedes Jahr neben internationalen Konzerten mehreren nationalen Formationen eine willkommene Auftrittsmöglichkeit. Die Programmverantwortlichen suchen in erster Linie nach aussergewöhnlichen Stimmen mit besonderen Produktionen. Dabei gibt es auch Raum für Stimmexperimente ausserhalb der traditionellen Umsetzungsmöglichkeiten. 2012 wurde erstmals auch ein Stimmfenster für junge Talente geöffnet. Jedes Jahr steht auch ein Konzert für Kinder und Familien auf dem Festival- Programm. So soll ein breites Publikum den Zugang zur Musik und zur Stimme im Speziellen erhalten, welches sonst nur selten zu Live-Erlebnissen auf diesem Niveau kommt.

WWW.STIMMEN-FESTIVAL.CH


KONZERT

KULTUR I DE BRAUI HOCHDORF Der Verein «Kultur i de Braui» besteht seit 1994 mit dem Zweck der Förderung des kulturellen Lebens in Hochdorf und Umgebung. Der Brauiturm wurde als einziges Objekt der früheren Brauereigebäude stehen gelassen. Dazu baute die Gemeinde einen winkelförmigen Neubau mit grossem Saal, Bibliothek und Restaurant, die zusammen mit dem Turm das Kulturzentrum Braui bilden. Der vierstöckige Turm als markantes Gebäude des Bauizentrums in Hochdorf bietet sich mit seinen eigenwilligen Räumen, dem Sudraum mit den Brauikessel, dem Kleinkulturraum, der Etage mit der Bar sowie dem Brauistübli mit dem faszinierenden Ausblick über Hochdorf für ebenso eigenwillige kleinkulturelle Anlässe an. Dem Verein «Kultur i de Braui» stehen für die Veranstaltungen der Kleinkulturraum und die Bar zur Verfügung, welche die Besucher vor und nach den Veranstaltungen jeweils zum Verweilen und Plaudern bei einem Glas Wein oder Bier verführt. Das vielseitige Programm aus den Sparten Musik (Klassik, Jazz, Rock), Theater und Kabarett, Autorenlesungen und Cinéma & Culinaria bildet einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben in der Region Hochdorf.

WWW.KULTURIDEBRAUI.CH

KAZALPIN

FR 26. OKTOBER 2012 20.30 UHR BRAUITURM HOCHDORF

EINE VERBINDUNG VON VOLKSMUSIK UND JAZZ Kazalpin ist der Zusammenschluss der 3 stimmgewaltigen Sängerinnen von «Akana» aus Minsk in Belarus (Weissrussland) mit den 4 Schweizer JazzmusikerInnen des «Albin Brun Alpin Ensemble». Mit der Mischung von belarussischen Ritualgesängen aus vorchristlicher Zeit und Jazzkompositionen von Albin Brun kreiert die Band ein spannendes und unverwechselbares Klangbild, eine Art jazzige Worldmusic. Nach Konzerttourneen in der Schweiz und in Belarus, die ein begeistertes Echo auslösten, hat Kazalpin eine vielbeachtete CD aufgenommen. Die zwei Kulturen finden auf berührende Weise zu- IRENA KOTVITSKAJA: GESANG sammen – mit starker Bühnenprä- RUSIA: GESANG senz und positiver Energie vermag NADZEYA TSCHUHUNOVA: GESANG diese aussergewöhnliche Gruppe ALBIN BRUN: SAXOPHON, SCHWYZERÖRGELI, DUDUK die ZuhörerInnen in den Bann zu PATRICIA DRAEGER: AKKORDEON ziehen. CLAUDIO STREBEL: KONTRABASS

WWW.ALBINBRUN.CH

MARCO KÄPPELI: SCHLAGZEUG

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IM SCHTEI

KONZERT

SEMPACH An der Kronegass, mitten

MI 31. OKTOBER 2012 20.30 UHR KULTURKELLER IM SCHTEI SEMPACH

MANUEL STAHLBERGER SOLO MUNDARTPOESIE Manuel Stahlberger ist ein Ostschweizer Mund-

artpoet, Musiker, Sänger und Comiczeichner. Im ersten Teil seiner Karriere hat er sich – mit seinen früheren Duos «Mölä & Stahli»und «Stahlbergerheuss» und als Preisträger des Salzburger Stiers – vor allem in den Kleintheatern einen Namen gemacht. Zusammen mit seiner Band ist er seit 2009 mitverantwortlich für die Rundumerneuerung, die der Schweizer Mundartrock in den letzten Jahren erfahren hat. «Innerorts» ist das erste Soloprogramm von Manuel Stahl- berger. Er präsentiert hier ein Repertoire von neuen Songs, gezeichnetem Kabarett, tonlosen Liedentwürfe. Im Zentrum stehen Manuel Stahlbergers karge, aber prächtige Texte. Es sind Texte über das Scheitern herziger Buben in der bösen Welt und über Partnerschaftsannoncen auf Abkürzungskauderwelsch. Texte über das Weekend für Verlierer, umgeschulte Pfarrer im Fernsehen, Wurmfutter und über den Langsamverkehr in der Begegnungszone. Seine verschachtelt gereimte Poesie unterlegt Stahlberger mit kleinen musikalischen Gesten, aus denen zwischendurch grosser Pop entsteht.

WWW.MANUELSTAHLBERGER.CH

im Städtchen Sempach eröffnete der Verein Mix Pictures Kultur 1997 den Kulturkeller im Schtei. Seither fanden im kleinen Sandsteingewölbe vorallem Konzerte, vereinzelt auch Ausstellungen und Theater statt. Das Konzert im Rahmen des kantonalen Tages der Kulturlandschaft 2011 wird das 150. Konzert im Schtei sein! In den vierzehn Jahren seit der Eröffnung hat sich im Schtei von einem breiten musikalischen Angebot, hin zu einem eher spartenorientierten Programm entwickelt. So finden seit etwas mehr als zwei Jahren vor allem Konzerte im Bereich Singer/Songwriter und Folk statt. Nebst dem einzigartigen Ambiente zeichnet im Schtei die hohe Intimität der Konzert aus. Dies hat sich auch in Musikerkreisen herumgesprochen und so gelingt es im Schtei immer wieder Musiker auftretten zu lassen, die man in einem so kleinen Konzertlokal nicht erwarten würde. So besuchten z.B. Michael von der Heide, Mich Gerber oder Jolly & the Flytrap im Schtei! Auch ist der Kulturkeller im Schtei dafür bekannt Musiker zu entdecken die am Anfang ihrer Karriere stehen. Häufige «Schtei-Besucher» können stolz von sich behaupten, dass sie gewisse Künstler schon in Sempach gehört haben, als sie noch niemand kannte. So waren z.b. Boy, Heidi Happy, Henrik Belden, Kubus, Tomazobi oder Gustav an der Kronegass, lange bevor sie die grossen Bühnen der Schweiz und der Welt bereisten. Der Kulturkeller im Schtei wurde für sein hochkarätiges und urbanes Kulturprogramm auf der Landschaft 2007 mit dem Gastpreis der Werkbeiträge von Stadt und Kanton Luzern ausgezeichnet!

WWW.IMSCHTEI.CH


KONZERT

KULTURSCHIENE MALTERS

FR 2. NOVEMBER 2012 21.00 UHR GLEIS 5 RESTAURANT BAHNHOF MALTERS

MALTERS Einige Personen aus Malters gründeten im August 04 einen Kulturverein, mit der Idee, einen Beitrag an eine lebendige Gemeinde zu leisten. Der Verein Kulturschiene bezweckt die Organisation und Durchführung von Musikanlässen (verschiedenster Stilrichtungen) und Veranstaltungen wie Lesungen, Comedy- und Filmvorführungen, Spielabende usw. Was vor gut acht Jahren seinen Anfang nahm, hat sich mittlerweile in Malters etabliert. Seit der Gründung des Vereins wurden bereits über 100 kleinere und grössere Veranstaltungen organisiert. Wir konnten einige national und regional bekannte Künstler und Künstlerinnen engagieren, bieten aber auch unbekannten Bands und Künstlern eine Plattform. Das Gleis 5, wo die meisten Veranstaltungen der Kulturschiene stattfinden, besticht durch seine gemütliche und familiäre Atmosphäre. Im kleinen Lokal sind sich Publikum und jene auf der Bühne so nahe, dass der Funken jeweils schnell springt. Zurzeit arbeiten rund 10 Personen aktiv in der Kulturschiene mit. Dahinter steht ein Verein mit rund 150 Mitgliedern. Neue Ideen und motivierte Personen heissen wir gerne willkommen. Natürlich freuen wir uns auch über jedes Neumitglied, welches uns mit dem Jahresbeitrag (Fr. 30.–) finanziell unterstützt und uns so ermöglicht, weiter in Malters Kultur zu leben und zu fördern. Wir freuen uns auf viele weitere kulturelle Leckerbissen.

WWW.KULTURSCHIENE-MALTERS.CH

MARCO ZAPPA & RENATA STAVRAKAKIS MUSICALDENTE Marco Zappa & Renata Stavrakakis

mit dem Programm AlTempAlPassa. Der Tessiner Musiker Marco Zappa nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise der Begegnungen. Seine Lieder erzählen Geschichten aus der ganzen Welt. Marco Zappa, der Tessiner Cantautore, ist ein Urgestein der Schweizer Musikszene. Seit 47 Jahren treibt es ihn, gleich einem liedermachenden Odysseus, durch die Welt der Musik und der Poesie. Mit der Produktion AlTémpAlPassa leitet er sein Spätwerk ein, die Auseinandersetzung des Künstlers mit seinem Tessin sowie dem damit verbundenen Kulturraum Norditaliens. Musikalische Geschichten, Gedichte und Gedanken zu gestern, heute und morgen, mit dem durchdringenden Blick des Weitgereisten, mit Klängen von allen Horizonten, in den passenden Sprachen und Dialekten. Marco Zappas Rückkehr zu den Ursprüngen, eine neue Reise mit offenem Ende. Marco Zappa ist Bühnenmensch mit Leib und Seele, ein Energiebündel, das den unmittelbaren Kontakt mit seinem Publikum wie die Luft zum Atmen braucht und als sein eigener Conférencier

von einem Stück zum nächsten kleine aber feine Verständnisbrücken baut (auf italienisch oder schweizerdeutsch mit südlichem Touch). Seit ­einigen Jahren bereichert Zappas Partnerin Renata Stavrakakis mit ihrer Stimme, mit ihren Instrumenten (alle erdenklichen Holzflöten und Gitarre) und Ideen, das künstlerische Gesamt­ konzept. Zudem ist Marco Zappa ein Meister der Akustik, seine Konzerte sind optimal ausbalanciert zwischen natürlicher Klangeigenschaft und der Notwendigkeit zur Tonverstärkung. Gemäss Marco Zappas Philosophie bilden Kunst und Klang eine Einheit, für die allein der Künstler die Verantwortung trägt. Das Publikum wird es ihm danken.

WWW.MARCOZAPPA.CH

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KONZERT

MI 31. OKTOBER 2012 20.00 UHR KELLER MUSEUM RONMÜHLE SCHÖTZ

PETER SCHÄRLI TRIO FEAT. LEA FRIES

JAZZ-KONZERT Guter Jazz ist zeitlos und verbindet

Generationen. Ein schönes Beispiel dafür ist am Tag der Kulturlandschaft in Schötz zu erleben, wenn das Peter Schärli Trio mit der Sängerin Lea Fries auftritt. Die beiden stammen aus Schötz, liegen aber altersmässig eine gute Generation auseinander. Peter Schärli (1955) gehört zu den erfahrensten und besten Jazztrompetern mit internationaler Ausstrahlung. Lea Fries (1989) ist ein junger Stern, der soeben aufgeht. Schärli ist der einzige Jazzmusiker der Schweiz, der schon zweimal für einen Grammy prenominiert wurde. Fries hat soeben ihr Bachelor-Studium an der Jazzabteilung der Hochschule Luzern-Musik abgeschlossen und wird nach einem Aufenthalt in New York den «Master Performance» in Angriff nehmen. «Es war nie mein Plan, Musikerin oder gar Sängerin zu werden», sagt Lea Fries.

Nach der Matura an der Kantonsschule Willisau begann sie 2009 an der Jazzschule in Luzern bei Susanne Abbuehl und Lauren Newton Gesang zu studieren. Als einzige Schweizerin und jüngste Teilnehmerin war sie im Halbfinale an der internationalen Jazz Vocal Competition am Jazzfestival in Montreux. Sie war schon in Projekten mit Christy Doran, Fredy Studer, Bruno Amstad, Hans-Peter Pfammatter, Dominik Burkhalter und Lea Lu zu hören. Beeinflusst von Jazz, Pop, Elektro und Rock ist sie bestrebt, ihren eigenen Weg zu finden. Peter Schärli ist seit seinem Abschluss an der Swiss Jazz School Bern (1981) professionell als Musiker aktiv. Mit seinen langlebigen Bands hat er in seiner Musik eine Tiefe und Ausdruckskraft erreicht, wie das heute immer seltener zu hören ist. Er veröffentlichte zahlreiche CDs und hat mit verschiedenen Bands Tourneen im nahen und fernen Ausland unternommen. Das «Peter Schärli Trio» (Peter Schärli tp, Hans-Peter Pfammatter p, Thomas Dürst b) ergänzen die brasilianische Sängerin Ithamara Koorax oder der amerikanische, in Paris lebende Posaunist Glenn Ferris. Für den Auftritt in Schötz wird jetzt Lea Fries als Sängerin mit diesem Trio auf der Bühne stehen. Gespielt werden Kompositionen von Peter Schärli und Hans-Peter Pfammatter.

VORVERKAUF: COIFFURE CREATIV SCHÖTZ, 041 980 28 12

TRÄFF SCHÖTZ

SCHÖTZ Seit 1984 organisiert Träff Schötz kulturelle Träff-Punkte für Jung und Alt: Konzerte, Kabaretts, Lesungen, Ausstellungen und Projekte. Von Züri West über Lorenz Keiser bis Peter Bichsel – über 200 Bands, Kabarettisten oder Schriftsteller gastierten in Schötz. Auf der Kuhweide, im Zivilschutzbunker, am Stammtisch. Für die meisten wars der erste Auftritt im Wiggertal. Etliche Uraufführungen und Vorpremieren fanden in Schötz statt. Der Kulturverein hat sich zu einem Projekt-Macher entwickelt. Jahr für Jahr werden wortwörtlich einmalige Projekte lanciert, die weit über die Regionsgrenzen hinaus Beachtung finden. Zum Beispiel der «Gaukler-Träff» mit Strassenkünstlern, die «Literat(o)ur» mit Journalisten, die «sagenhaften Höhenfeuer» mit Hexenzauber, schrägen Tönen und Pyromanen, das «MundART-Festival» oder Kleinkunstabende unter Titeln wie «Oh Mann, diese Weiberei» oder «Liebesnacht». 2001 zeichnete der Regionalplanungsverband RegioHER (heute Luzern West) Träff mit dem Kulturpreis aus. 2002 erhielt Träff den Anerkennungspreis von Stadt und Kanton Luzern. Und jüngst, 2011, unterstützte die Kantonale Kulturförderung das Projekt «Nordpol» mit einem Werkbeitrag. Aus dem alten Schötzer Schlachthaus wurde Ende April vier Tage lang ein Asyl für Kultur. Der Verein blieb all die Jahre bewusst 25 Mitglieder klein, damit eine rollende Planung und eine gemeinsame Programmierung möglich ist. Zahlreiche Gründungs­ mitglieder machen heute noch mit.

WWW.TRAEFFSCHOETZ.CH


KONZERT FR 2. NOVEMBER 2012 20.00 UHR STADTCAFÉ SURSEE

STADTCAFÉ SURSEE

SURSEE Das stadtcafé Sursee öffnete im Oktober 2000 seine Tore.
Im ehemaligen Modehaus Heimann finden seither mitten
in der Altstadt von Sursee vielfältige, kulturelle
Veranstaltungen statt. Ein wichtiges Ziel des stadtcafés ist die Belebung der regionalen Kulturszene. Das stadtcafé ist eine 
Bühne für Kunst und Kultur jeglicher Form und eine Plattform für
gesellschaftliche Anlässe. Eine Kulturgruppe produziert und veranstaltet
hier kulturelle Anlässe wie Ausstellungen, Konzerte, Gesprächsreihen, Literaturveranstaltungen und auch Exkursionen, die auswärts stattfinden. Das
vorwiegend nicht kommerzielle Kulturangebot ist einer
breiten Bevölkerung zugänglich. Als beliebter Treffpunkt und Forum für öffentliche Gesprächsrunden ist das Café auch ein Kommunikationszentrum in der Kleinstadt. Das stadtcafé Kulturprogramm wird von Tom Giger koordiniert. Mitglieder der Kulturgruppe sind Ursula Koller, Stefan Bättig, Kurt Heimann sowie als Projektmitarbeiter Tobias Bolfing. Nebst Sursee Rockt finden im stadtcafé Sursee Jährlich ca. 20 Veranstaltungen statt.

WWW.STADTCAFE.CH

SURSEE ROCKT III ROCK-KONZERTE Das stadtcafé ist seit über 12 Jahren

auch eine Bühne für Musikschaffende aus der Region Sursee. Wie bereits 2010 und 2011 gibt Sursee Rockt auch im 2012 wieder einen eindrücklichen Einblick in das breite Spektrum der Surseer Rockszene. Es spielen Bands aus Sursee oder mit Musikern aus der Region, u.a. Weekend Phantom.

EINTRITT FR. 15.– (10.– SCHÜLER/STUDIS) VERLÄNGERUNG BIS 01.30 UHR

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KONZERT

RATHAUSBÜHNE WILLISAU

WILLISAU Seit 20 Jahren begeistert der Verein Rathausbühne Willisau mit ausgewählter Kleinkunst aus Kabarett, Musik, Theater und Literatur sein Publikum. 20 Jahre Kleinkunst auf einer ehrwürdigen und geschichtsträchtigen Bühne. Das barocke Innentheater im Dachstock des Rathaus Willisau gilt als das Älteste der Innerschweiz. Den Anfang nimmt die Geschichte zu beginn des 18. Jahrhunderts im Zisterzienserkloster St. Urban. Das höfisch-barocke Theater hatte an besonders festlichen Anlässen zur Glorifizierung feudalistischer Herrlichkeit beizutragen und illustres Publikum zu unterhalten. Gegen Ende des Jahrhunderts verlor St. Urban an Wichtigkeit und das Theater somit an Glanz und Glorie. Durch einen Glücksfall kam das Theater 1810 nach Willisau. Die hiesigen Theaterleute transferierten die ganze Einrichtung inklusive des wahrscheinlich unter der Regie des Willisauer Kunstmalers Xaver Hecht geschaffenen Rollenvorhangs ins Rathaus in Willisau. Während des 19. Jahrhunderts wurden dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend erbauliche, belehrende, heitere und ernste Stücke aufgeführt. Mit der zunehmenden Popularität von Operetten in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts verlor das dafür zu kleine Theater wieder an Bedeutung. Nach der Restauration des Rathauses in Willisau zwischen 1989 und 1991 wurde das Kleintheater durch den Verein ‚Freunde der Rathausbühne’ frisch belebt. Seit 20 Jahren nun präsentiert der Verein Rathausbühne frische, freche und originelle Kleinkunst, der nichts vom Staub der Jahrhunderte anhaftet.

WWW.RATHAUSBUEHNE.CH

MITUNTER ÜBERLEBE MAX HUWYLER & HA LAURIN BUSER & JO


KONZERT

LEBEN: & HANS HASSLER & JONAS DARVAS

STADTMÜHLE WILLISAU

WILLISAU Die Stadtmühle Willisau SA 3. NOVEMBER 2012 20.00 UHR RATHAUS WILLISAU

MUSIK UND SPRACHE  Zum Tag der Luzerner Kulturlandschaft präsentiert die Stadtmühle Willisau zusammen mit der Rathausbühne Willisau zwei Duos mit Musik und Sprache, ein älteres und ein jüngeres. Max Huwyler und Hans Hassler: Sie sind miteinander seit bald dreissig Jahren mit Bühnenprogrammen unterwegs. Max Huwyler, der wortgenaue Querdenker und der geniale Musikreaktor Hans Hassler machen zusammen ein eigens für Willisau gestaltetes Programm. Abweichungen inkl. Laurin Buser und Jonas Darvas: Laurin Buser ist seit fünf Jahren als Slam Poet und seit 2009 mit abendfüllenden Programmen in der Kleinkunst unterwegs. Er ist deutschsprachiger U20 Poetry Slam Champion und verbindet zusammen mit dem Musiker Jonas Darvas Rap, Slam Poetry und Musikkabarett.

EINTRITT: FR. 30.–, SCHÜLER UND STUDENTEN FR. 25.– VORVERKAUF: PAPETERIE IMHOF, 041 970 14 34

versteht sich als Reflexions- und Veranstaltungsort im Themenbereich Kultur und regionale Identität. Sie ist ein gesellschaftlich engagiertes Haus, das mit einem eigenen Programm Themen setzt. Sie arbeitet als Kooperationspartnerin auch mit regionalen Kulturschaffenden zusammen. Die Stadtmühle Willisau ist im Herbst 2002 als regionales Kulturzentrum eröffnet worden. Seit 2006 wird das Haus von der Stiftung Stadtmühle Willisau betrieben.

WWW.STADTMUEHLE.CH

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KONZERT

TUTTI PALETTI: CHILBIKONZERT

SO 28. OKTOBER 2012 17.00 UHR PFARRKIRCHE ST. PANKRATIUS HITZKIRCH

KULTURFORUM HITZKIRCH

SONGS AUS ALLER WELT Der vierte Sonntag im Oktober ist der HITZKIRCH Dieses Jahr feiert das KulHitzkircher Chilbi-Sonntag. Traditionellerweise klingt er mit einem Konzert in der Pfarrkirche aus. Diesmal entführt uns Tutti Paletti mit ihrer Musik um den halben Erdball. Seit 1993 tingelt die Gruppe schon durch die Lande, tanzt auf vielen Hochzeiten, lässt an manchem Fest die Rhythmen in die Beine fahren oder konzertiert auch mal ganz gediegen. So bunt wie das Repertoire sind auch die Anlässe, an denen Tutti Paletti anzutreffen ist. Tutti Paletti, der Name ist Programm. Die fünf talentierten Musiker lassen sich gerne von neuen, fremden Klängen inspirieren. Der Ethno-Mix hat es ihnen besonders angetan. So finden sich in ihrem Programm Roma-Lieder aus Ungarn, Rumänien und Russland neben Cajun-Songs aus Louisiana, Jazz-Standards neben griechischen Rembetika, neapolitanische Tarantella neben Rhythm‘ and Blues und Reggae neben Musica Latina. Eben, Songs aus aller Welt – das ist Tutti Paletti!

turforum 40 Jahre Kulturarbeit in Hitzkirch. Seit den Anfängen ist Hitzkirch bekannt für sein reichhaltiges Kulturprogramm, das vom Openairkino über die Kleinkunst bis zur klassischen Musik reicht. Hitzkirch bietet mit seinen vielfältigen und zum grössten Teil historischen Räumen für die unterschiedlichen Genres den idealen Rahmen: Das sind die Deutschritterkommende mit dem eindrücklichen Rittersaal und dem stimmungsvollen Kellergewölbe, die barocke Pfarrkirche St. Pankratius und die grosszügige und gut eingerichete Lindenbergaula. Besondere Meilensteine im Jahresablauf sind die Orgelnacht mit der Verbindung von Text und Musik, das klassische Konzert für Kinder und Erwachsene, die feierliche Musik zwischen Weihnachten und Neujahr … und eben das schwungvolle Chilbikonzert, welches dieses Jahr mit dem Tag der Kulturlandschaft zusammenfällt. Für das Kulturforum Hitzkirch ist nur das Beste gut genug: Hitzkirch ist oft Bühne für die Grossen der Szene. Mit Freude bieten die Veranstalter aber auch Talenten aus der näheren und weiteren Umgebung immer wieder Gelegenheit zur Begegnung mit dem Seetaler Publikum.

WWW.KULTURFORUM.CH

ROLI AMSTEIN, GITARRE, BOUZOUKI ROLF CHRISTEN, SAXOPHON, AKKORDEON, KLARINETTE, VOCAL REINI PFÄNDER, GITARRE, VOCAL BEAT BRECHBÜHL, BASS PASCAL LECARDONEL, DRUMS


KONZERT

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SA 27. OKTOBER 2012 14.00 & 20.00 UHR KKK REIDEN

KKK REIDEN

REIDEN Der 1998 gegründete Verein Kultur und Kontakte in der Kommende macht zum zweitenmal beim Tag der Kulturlandschaft mit und fühlt sich dabei als wohlgelittener Partner im breiten kulturellen Angebot der Luzerner Landschaft. So bunt wie das Programm, das KKK an seinen fünf Veranstaltungen pro Jahr anbietet, so heterogen ist das Publikum, das aus einem grossen Einzugsgebiet zwischen Bern, Aarau und Luzern in die Reider Johanniterkommende strömt. Nicht in Massen, versteht sich, denn der Ort des künstlerischen Geschehens, die Kornschütte, fasst kaum mehr als hundert Leute – es sei denn, man stopft sie wie eine Sardinenbüchse. Das geschieht selten. Da braucht es schon einen weitherum bekannten Veri oder eine Heidi Happy. Glücklich sind die KKK-Verantwortlichen aber auch, wenn der Kreis um die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne intimer ist und nur ein paar Dutzend Gäste ein kleines, aber feines Programm geniessen.

UELI SCHMEZER: FAMILIENKONZERT UND MATTERLIVE Schlagkräftig sind seine Argumente, gnadenlos seine Fragen: Kassensturzmoderator Ueli Schmezer hat aber noch eine ganz andere Seite: Als Sänger bringt er mit witzig-frechen Liedern die Kleinsten zum Kreischen oder mit groovig-bluesigen Mani-Matter-Adaptionen die Erwachsenen zum Klatschen. Mit seinem Doppelkonzert beglückt er in der Kommende gleich beide Zielgruppen.

FAMILIENKONZERT AM NACHMITTAG … Der Nuggiräuber schleicht des Nachts durchs Haus und sucht sich den schönsten Nuggi aus. Der Lehrer will wissen, wer gestern den Abwart gebissen hat. Und Mama verlangt, dass der Hamster schon am Morgen geföhnt wird: In diesem Sommer ging Ueli Schmezer mit seiner neusten CD «Chinderland3» auf Tournee. In den elf Songs geht die Post ab. Hier jagt das Banjo in einem halsbrecherischen Solo durch eine Countrynummer. Hier wird mit E-Gitarre hemmungslos vierstimmig abgerockt und gefühlvoll auf groovigen Blues-Akkorden geshuffelt, was das

Zeug hält. Und damit es den wirklich Grossen nicht zu viel wird, gibts zwischendurch auch ruhige, sparsam instrumentierte Lieder und Balladen, die den Eltern aus dem Herzen sprechen. Kurzum: Bühne frei für Chinderland drei!

… UND KEIN MATTER MATTER FÜR DIE GROSSEN Mani Matter ist vor über 30 Jahren gestorben. Doch seine Lieder sind von heute. Dies beweist Ueli Schmezer mit seinem Matterlive-Projekt eindrucksvoll. Er zeigt, dass es musikalisch bei Matter noch viel zu entdecken gibt. Vor allem, wenn er mit Mats Küpfer und Lucas Stähli zwei wilde Flamenco-Gitarristen an seiner Seite weiss und Michel Poffet (u.a. Mitmusiker von Büne Huber, Polo Hofer und Hank Shizzoe) den Kontrabass wummern lässt. In dieser Formation wird «Di Strass won i dran wohne» zum Blues, «ds Nünitram» fährt als Tango durch die Nacht, und der Wilhelm Tell spielt im Wilden Westen – Schmezer beherrscht den Balanceakt zwischen eigener Interpretation und Treue zum Original.


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LITERATUR

MI 31. OKTOBER 2012 20.15 UHR SOMEHUUS SURSEE

BÄNZ FRIEDLI: WENN DIE MICH NICHT HÄTTEN…

SOMEHUUS KLEINTHEATER

SURSEE Das Kleintheater Somehuus an der Harnischgasse Sursee besteht seit 1979. Die Trägerschaft ist die Stiftung Somehuus. Das Somehuus bietet Künstlern eine Plattform in den Sparten Musik, Theater, Kindertheater, Lesung. Es bietet auch Raum für Ausstellungen. Mit seinem unverwechselbaren Charme vom Kleinsttheater (70 bis 90 Plätze) sind Konzerte oder Theaterstücke ein besonderes Vergnügen.

WWW.SOMEHUUS.CH

LESUNG Bänz Friedli, den kennt man: Das ist der «Hausmann der Nation» aus dem «Migros-Magazin», der von der «Zytlupe» auf Radio DRS 1. Friedlis Welt reicht vom winzigen Legoteilchen, das der Staubsauger verschluckt hat, bis zur Atomkatastrophe in Fukushima. «Der Hausmann in Hochform: witzig, spontan und immer mit einem schalkhaften Augenzwinkern», schrieb Leo Ferraro im «Wohler Anzeiger». «Am besten ist Friedli, wenn er den akkusativfreien Jugoslang nachahmt, der die Pausenhöfe dominiert, oder irgendeinen Schweizer Dialekt. Dazwischen plaudert er frei drauflos und gibt dem Publikum das Gefühl, neben der männlichen ‹Gluggere› am Herd zu stehen. Friedli live ist noch authentischer, als es seine Texte schon sind. Aus dem richtigen Leben halt.» Mit Texten aus seinem neuen Buch «Wenn die mich nicht hätten» und Nummern seiner neuen Doppel-CD «Sy no Frage?» ist Bänz Friedli live unterwegs, derb und zärtlich, ganz privat und hoch politisch, bald nachdenklich, bald übermütig, immer unterhaltsam.

WWW.DERHAUSMANN.CH


LITERATUR

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MI 31. OKTOBER 2012 20.00 UHR AUSSTELLUNGSRAUM BERSET AG HILDISRIEDERSTRASSE 1 SEMPACH

AKTUELLES SEMPACH

SEMPACH Wir bieten Kultur und Erwachsenenbildung vor Ort. Konzerte, Kleinkunst, Vorträge, Besichtigungen und vieles mehr finden Sie in unserem Programm. Einheimische Künstlerinnen und Künstler finden hier ebenso ihr Podium wie bekannte Namen und Nachwuchstalente. Mit unserer Plattform betreiben wir somit gezielt Kulturförderung. Wir pflegen zwischen den Zentren Luzern und Sursee bewusst eigenständige Akzente. Ganz nach dem Motto: «Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah». So bieten wir Möglichkeiten vor Ort, Freunde und Bekannte zu treffen. Das sind wir... Eine Gruppe von engagierten Leuten, die sich für Kultur und Erwachsenenbildung interessieren und entsprechende Aktivitäten für Sempach und die Nachbargemeinden anbieten. Wir sind weder ein Verein noch eine Kulturkommission. Unsere einfache Organisationsform bündelt die Kräfte für Veranstaltungen und weniger für «Vereinsmeierei» Selbstverständlich pflegen wir gute Verbindungen zum Sempacher Stadtrat und verschiedenen kulturellen Organisationen und Vereinen in der Umgebung. Weiter gehören wir dem Verband Luzerner Volkshochschulen (VLV) an, der uns immer wieder wertvolle Impulse im Erwachsenenbildungsbereich gibt. Das Aktuelle Sempach wird finanziell unterstützt von der Stadt Sempach, der Gemeinde Eich und vom Kanton Luzern.

WWW.AKTUELLES-SEMPACH.CH

CATALIN DORIAN FLORESCU: JACOB BESCHLIESST ZU LIEBEN LESUNG  Der in Rumänien geborene und seit 1982 in der Schweiz lebende Schriftsteller, C.D. Florescu liest aus seinem Roman «Jacob beschliesst zu lieben» mit dem er den Schweizer Buchpreis 2011 und den Eichendorff-Preis 2012 gewann. Jacob Obertin wächst unter seinem ungehobelten und machtbesessenen Vater auf im Dorf Triebswetter im Rumänien der 30er Jahre. Er kränkelt und besitzt keinerlei Durchsetzungsvermögen beim Kampf um Einfluss und Eigentum. Mehrfach steht Jacob in seinem Leben vor dem Nichts. Doch immer wieder trifft er Menschen, die ihm helfen, die politischen Wechselfälle und persönlichen Schicksalsschläge zu überstehen und einen neuen Aufbruch zu wagen. Kraftvoll und zärtlich erzählt Florescu diese Geschichte von Liebe und Freundschaft, Gewalt und Verrat, Armut und Vertreibung und vermittelt ganz nebenbei ein Kapitel europäischer Geschichte.

IN ZUSAMMENARBEIT MIT BUCHHANDLUNG UNTERTOR SURSEE RESERVATION: TEL. 041 921 52 51 EINTRITT FR. 15.– /10.– (STUDIERENDE)


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THEATER KKK ROTHENBURG

ROTHENBURG Kultur spielt im Gemeindeleben eine wichtige Rolle. Kulturelle Veranstaltungen vermitteln Impulse gesellschaftlicher und persönlicher Art und erweitern die Möglichkeit zu Begegnungen. Das kulturelle Angebot wird so zu einem Markenzeichen einer Gemeinde. Die Kunst- und Kulturkommission Rothenburg (KKK) ergänzt das Veranstaltungsprogramm der Vereine durch eigene Angebote und organisiert jährlich sechs bis zehn kulturelle Veranstaltungen. Die Veranstaltungen sollen: — die Vielfalt der Kunst offen legen, — neue Aspekte der Kultur / der kulturellen Vielfalt aufzeigen und näher bringen — einheimischen Künstlern ein Podium bieten — den Austausch untereinander (Künstler – Publikum) fördern.

WWW.ROTHENBURG.CH/KKK

FR 26. OKTOBER 2012 20.00 UHR PFARREIHEIM ROTHENBURG

ANETTE HERBST: LEICHTGEMACHTE WEGE INS DEPRESSIVE NICHTS

KABARETT  Die fröhlichste Depression der Welt. Eine Frau betritt die Bühne. Sie ist die Gastgeberin des Abends. Ihre Einladung ist ebenso herzlich wie ernst gemeint. Sie weiss nicht, wer kommt. Sie weiss auch nicht, was kommt. Sicher ist: Am Ende verlässt eine Frau die Bühne und zurück bleibt ein Abend, der nichts garantiert, voller Unvorhersehbarkeiten und einem herrlich sommerlichen Nachgeschmack. Anette Herbst selber dazu: «Solche Programmtitel erfindet man nicht, solche Programmtitel überfallen einen, und zwar meist über Nacht. Mir lag besagter Titel eines Morgens einfach in den Ohren. ‹Mach was draus›, meinte der Tag und so gedieh nach und nach ein Abend mit Programm und allem drin. Und seitdem erzähl ich davon und wunder mich….Wenn ich die heutige Sprache nicht versteh, dann ist das mein Problem. Wenn ich Schiller nicht versteh, dann ist das Kunst. Verstehn Sie? Das ist doch verrückt! Und darüber würd ich halt gern mal mit Ihnen sprechen. Und singen. So Sie Zeit haben.»

VORVERKAUF IM WÄLT LADE ROTHENBURG ODER ONLINE VIA UNSERE HOMEPAGE WWW.ROTHENBURG.CH/KKK


THEATER

ENTLEBUCHERHAUS

SCHÜPFHEIM Der Verein Entlebucherhaus betreibt das Entlebucherhaus – das Kulturhaus in der Region – und ist für dessen Gesamtkonzeption verantwortlich. Die beiden Bereiche Museum und Kultur ermöglichen vergangenes und aktuelles, regionales Kulturgut und – schaffen zu erhalten und zu fördern. Das Museum präsentiert auf 2 Etagen in rund 35 Sujets ländliche Alltags- und Handwerkskultur aus früheren Zeiten. Speziell sind die beiden Bereiche Flühli-Glas und Musik. In den verschiedenen Kulturräumen organisiert der Verein Veranstaltungen; wie Konzerte, Kabaretts, Ausstellungen usw. und bietet jungen Künstlern aus der Region eine Plattform. Diese Räume können aber auch von externen Vereinen oder Privaten für Anlässe, Feiern, Proben usw. gemietet werden. Dadurch ist das Entlebucherhaus ein Ort des kulturellen Austausches, aber auch ein Ort der Begegnungen aller Generationen und Gesellschaftsschichten.

WWW.ENTLEBUCHERHAUS.CH

BUNTERBÜNTER: SPIEL DES LEBENS THEATER «Spiel des Lebens» ist ein aktuelles, gesellschaftskritisches, abwechslungsreiches und gehaltvolles Stück, welches rasant inszeniert ist, gespickt von Wortspielereien, Ironie, Doppelbödigkeit und versteckten Pointen - bunt wie das Leben und so bünter wie ihr Spiel. Das Spiel des Lebens auf Erden ist zur Zeit das ultimativste, was das Universum zu bieten hat. Die zwei Himmelshostessen Angi und Criss informieren über das Spiel auf Erden, über die Herausforderungen und das unsagbar Vergnügen, dort unten spielen zu dürfen. Souverän führen Angi & Cris durch die Infoveranstaltung und setzen voll und ganz auf anschauliche Vermittlung: Stolz präsentieren sie Schlag auf Schlag die grossen Themen des Lebens via Kuchenbacken, Maskenspiel, Rapeinlage, Kurzszenen, O-Ton-Einspielungen u.v.m.

VORVERKAUF: 041 484 22 21 / ENTLEBUCHERHAUS@BLUEWIN.CH

SA 27. OKTOBER 2012 20.00 UHR ENTLEBUCHERHAUS SCHÜPFHEIM

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THEATER

TROPFSTEI …AM MÄRTPLATZ

RUSWIL Seit der Vereinsgründung im September 1983 bereichert der Tropfstei das kulturelle Leben im Luzerner Rottal. Nebst vielen namhaften Kunstschaffenden – von den Acapickels bis zu Osy Zimmermann –  hat sich der Tropfstei im Verlaufe der Jahre vor allem auch durch seine alle zwei Jahre stattfindenden Eigenproduktionen einen Namen gemacht. Mit dem 1998 erfolgten Umzug vom im wahrsten Sinne des Wortes – Tropfsteichäller in den neuen Ruswiler Kulturraum «Tropfstei ...am Märtplatz» begann für den Tropfstei eine neue Ära. Ein altes Sandsteingewölbe und einige Kulturinteressierte bildeten 1980 den Ausgangspunkt für das Kleinkunst-Unternehmen Tropfsteichäller Ruswil. Seit dem Ausbau des leerstehenden Felsenkellers zu einem Kleintheater, sowie der Gründung des Tropfstei-Vereins 1983 sind inzwischen einige Jahre vergangen. In dieser Zeit hat sich die Kleinkunstbühne in der grössten Bauerngemeinde der Schweiz zu einem festen kulturellen Bestandteil des Kantons Luzern etabliert. Gegen 650 Tropfen – sprich Aufführungen – sind bis ins Jahr 2011 auf die Bretter der Tropfsteibühne gefallen: Kleine, grosse, stille und schrille – und es tropft munter weiter. Alle zwei Jahre entstehen im Tropfstei Tropfen ganz besonderer Art: Eigenproduktionen wie zum Beispiel «Andorra», «De heilig Hugo vom Vögeli-Gärtli», «Flügelschläge», «Griessbach», «Brand», «Top Dogs», «Der Letzte Henker», «Elchtest» etc. Dazu das Novum aus dem Jahr 2000: «Liebeszeiten» – die erste komplette Eigenproduktion – vom Schreibtisch auf die Bühnenbretter. Der Name Tropfsteichäller kam nicht von ungefähr: Die Kleinkunstbühne war tatsächlich in einem wassertriefenden Sandstein-Gewölbe untergebracht. Ein Keller mit viel Ambiente und allzu viel feuchtem Charme: «Steter Tropfen höhlt den Stein» – im Dezember 1996 kam endgültig das Aus, weil der Keller aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Doch es ging weiter:   

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MARVINS TÖCHTER THEATER «Marvins Töchter» erzählt eine Familiengeschichte. Zwei Schwestern, Lisa und Gianna, begegnen sich nach zwanzig Jahren Trennung wieder. Lisa hat Leukämie. Ihre Schwester Gianna und ihre Kinder kommen als nächste Verwandte für eine Knochenmarkspende in Frage und reisen aus dem Ausland an. Drei Generationen treffen aufeinander. «Marvins Töchter» ist ein Kammerspiel und erzählt von Menschen, die durch die Konfrontation mit dem drohenden Tod entdecken, dass nach langen Jahren der Trennung, nach Erfahrungen des Scheiterns ihrer Lebensentwürfe wieder ein Weg zueinander und auch zu sich möglich werden kann. Scott McPherson hat das einfühlsame und aufwühlende Drama im Alter von 31 Jahren und MI 31. OKTOBER 2012 zwei Jahre vor seinem Tod an Aids geschrieben. 20.00 UHR Das Stück ist denn auch eine eigentliche AidsTROPFSTEI …AM MÄRTPLATZ Parabel, die sich aber dank des auflockernden RUSWIL Humors und einem Hauch Ironie eine eigentümliche Balance zwischen bodenloser Tragik und warmherzigem Humor bewahren kann. Diese Balance macht wohl den eigentlichen Zauber des Stückes aus: eine Geschichte, die zu Tränen rührt, die der Schwere des Lebens und den harten Schicksalsschlägen zugleich einen lebensbejahenden warmherzigen Humor entgegen zu stellen vermag.

AUFFÜHRUNGEN 27. OKTOBER 2012 – 30. NOVEMBER 2012

1997 hiess es halt einfach «Tropfstei uf de Gass». Gemeinsam mit anderen Vereinen, Institutionen und Kulturinteressierten – sowie der Kulturstiftung «Pro Helvetia» – entstand die KulturTRaum-Woche Ruswil. Das Hauptanliegen der kulturellen Veranstaltungen, Kulturfeste und -gespräche war es, die Kultur im Dorf zu thematisieren, ihr Raum zu geben. Gleichzeitig arbeitete die 1996 gegründete «Interessengemeinschaft Kultur» das Projekt «Kultur- und Begegnungszentrum Feuerwehrlokal» aus. So wurde nur ein Jahr nach der Schliessung des Tropfsteichällers an der Gemeindeversammlung im Dezember 1997 ein Baukredit für den Kulturraum im Feuerwehrlokal am Märtplatz gutgeheissen! 15 Jahre Kulturarbeit, eine fundierte und kreative Projektierung, sowie ein zähe aber konstruktive Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden und den Parteien machten sich somit bezahlt. Diesmal hatte der Ausspruch «Steter Tropfen höhlt den Stein» durchaus einen positiven Charakter. Unter dem Namen «Tropfstei ...am Märtplatz – Kleinkunst im Rottal» lässt der Verein es nun wieder «tropfen». Nicht mehr im Felsenkeller, dafür im Estrich des Feuerwehrlokales Ruswil, mitten im Dorf – direkt ...am Märtplatz eben. Mit der achten Eigenproduktion «Griessbach» 1998 wurde der Tropfstei... am Märtplatz, wie das neue Aufführungslokal nun genannt wird, eingeweiht. Der Kulturraum gehört nun nicht mehr dem Tropfstei allein, sondern ist im Besitz der Stiftung Kulturraum Ruswil. Der Raum wird mit anderen Kulturschaffenden geteilt – ganz im Sinne von Kultur und Begegnung. Durch den Wechsel vom Keller in den Estrich ist man dem Himmel ein bisschen näher gekommen. Und durch den Versuch ab und zu nach den Sternen zu greifen, konnten in den neuen Kulturräumlichkeiten schon einige Sternstunden erlebt werden. –  Weitere werden mit Bestimmtheit folgen ...

WWW.TROPFSTEI.CH


THEATER DI 30. OKTOBER 2012 20.00 UHR THEATERBAR BUNTERBÜNTER OBERDORF 5 NEUENKIRCH

THEATERBAR BUNTERBÜNTER

NEUENKIRCH Sie ist klein, gemütlich und charmant, die theaterbar. Ein Schmuckstück. Eine kleine Bühne und 60 Plätze, die Bar integriert. Bezahlt wird mit einem Holzdübel– System, schliesslich befindet sich das Theater in einer ehemaligen Schreinerei. Vom Tischchen aus ein Glas Wein trinked Kleinkunst geniessen und danach an der Bar den Abend ausklingen lassen. Wer einmal in der theaterbar bunterbünter war, kommt wieder – so geht es auch den hier auftretenden KünstlerInnen. Die zwei Schwestern Rachel und Rebekka Bünter sind Theaterschaffende und betreiben mit Herzblut seit 2008 die theaterbar bunterbünter. Neben dem Veranstalten von KünstlerInnen aus der Kleinkunstszene bespielen sie ihre Bühne selber. «Spiel des Lebens» ist im November 2012 wieder zu sehen, «Free Me» im Januar 2013. Rachel und Rebekka Bünter wurden wegen der theaterbar und ihrem Schaffen mit dem Lebensraum Preis 2011 der Stiftung Quer ausgezeichnet.

WWW.BUNTERBUENTER.CH

WYSS/STAUBMANN: GES(T)AMMELTE WERKE

MUSIKALISCHE LESUNG & SATIRE  Was verbirgt sich hinter Schlag-

zeilen wie «Briefträger hortete 300 Kilo Briefe»? oder «Gewerkschafter hielt Vizedirektor für ein Wildschwein»? Das Ensemble Wyss/Straumann macht sich ein Spiel aus der sprachlichen Not absurder Schlagzeilen und zieht Geschichten aus mageren Informationen gross. Schauspieler und Pianist bewegen sich smart zwischen bissiger Zeitanalyse, feinsinnigen Alltagsphilosophien und hintergründiger Politsatire. Manch ein sarkastischer Ton schlummert unschuldig zwischen den Tasten und entfaltet sich erst wenn die Pointe zwischen die Zeilen sickert. Rhaban Straumann präsentiert Wortkunst vom Feinsten, poetisch bis spitz, Roman Wyss liefert die passende musikalische Dramaturgie dazu, heiter bis tiefschwarz. Die Oltner Künstlerfusion serviert ein süffiges Hör- und Denkvergnügen, scharfe Hirnkost genussvoll abgeschmeckt.

INNERSCHWEIZER PREMIERE! WWW.WYSS-STRAUMANN.CH RESERVATION: 041 360 38 34 ODER WWW.BUNTERBUENTER.CH

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VORSCHAU

KUNSTAUSSTELLUNG

16. BIS 25. NOVEMBER 2012 ZENTRUM SCHENKON

KULTUR SCHENKON

SCHENKON Kultur ist kein Privileg der

AUSSTELLUNG Einmal im Jahr organisiert Kultur

ANDREAS FELBER

Schenkon eine Kunst Ausstellung. Die diesj��hrige Ausstellung zeigt Bilder von Madeleine Gremaud, Immensee und Holz-Skulpturen von Andreas Felber, Ettiswil.

2005 habe ich mein Arbeiten mit, und meine Liebe zum Massivholz zu meinem Beruf gemacht. Damit konnte ich mir einen Traum erfüllen. Mit jedem Möbelstück und jeder Skulptur, die ich anfertige, versuche ich meine besondere Verbindung zu dem Material «Holz» auszudrücken und gleichzeitig meine Nähe zur Natur zu zeigen. Es bereitet mir Freude, zusammen mit Kunden ihre Wünsche zu erarbeiten und zu gestalten. So entsteht gemeinsam stets eine besondere Beziehung zum jeweiligen Einzelstück, die mir wichtig erscheint. Meine Arbeiten sollen ein Wegbegleiter sein, ein Stück Lebensgefühl vermitteln, um sich so von dem reinen Zweckmöbel zu unterscheiden. Der kreative und spielerische Umgang mit Holz ist zu einer Leidenschaft geworden, welche ich durch die abgeschlossene Bildhauerschule vertieft habe. So konnte ich Grundlagen festigen, mein bisheriges Wissen und die Erfahrungen erweitern. Auch der Austausch mit Bildhauern und anderen Gleichgesinnten spielt dabei für mich eine wichtige Rolle.

VERNISSAGE: FR 16. NOVEMBER 2012, 19.30 UHR APÉRO MIT DEN KÜNSTLERN: SO 18. NOVEMBER, 11.00 UHR ÖFFNUNGSZEITEN: SA 14.00–17.00, SO 10.00–17.00, DO/FR 18.00– 21.00 UHR

Grossstädte. Deshalb leistet sich Schenkon seit über 20 Jahren eine Kulturgruppe. Die vom Gemeinderat eingesetzte Gruppe organisiert Kunstausstellungen, Kabarettabende und Klassische Konzerte. Ausstellungen: Einmal jährlich wird das Zentrum in eine Plattform für regionale Kunstschaffende verwandelt. Kabarett: Die besten Kabarettisten von morgen zu finden, ist eine besondere Herausforderung für uns. Klassische Konzerte: Im Zentrum steht ein Steinway-Flügel. An 4-5  Konzerten kann der Besucher ein Hauch von KKL-Atmosphäre erleben. Kultur im Kleinen – aber Liebevoll.

WWW.SCHENKON.CH


KONZEPTGRUPPE Marco Sieber, Gabriela Schilter und Tom Giger GRAFIK Erich Brechb端hl [www.mixer.ch]

KULTURLANDSCHAFTLUZERN.CH


Niederschongau Oberschongau Mettmen

Wikon Aesch

Reidermoos Kulmerau

REIDEN

St. Urban Langnau b. R. Pfaffnau

Schlierbach Rickenbach

Gunzwil

Büron Knutwil

Nebikon Egolzwil

Geuensee

Gelfingen

BEROMÜNSTER

SURSEE

St. Erhard

SCHÖTZ

Fischbach

Hohenrain Oberebersol

Römerswil

SCHENKON

Mauensee

Alberswil

Zell

Baldegg

Bäch

Kottwil

Gettnau

Kleinwangen

Neudorf

Wauwil Grossdietwil

Sulz

HITZKIRCH

Lieli

Altishofen

ALTBÜRON

Müswangen

Ermensee

Wilihof Uffikon

Hämikon Altwis

Schwarzenbach

Etzelwil

Winikon

Richenthal

Mosen

Pfeffikon

Triengen

Dagmersellen Roggliswil

Rüdikon

Oberkirch

ETTISWIL

Ballwil

Hildisrieden

Eich

Urswil

SEMPACH

Grosswangen Nottwil

Hüswil

Ottenhusen

HOCHDORF

Eschenbach Inwil

Rain Ufhusen

Buttisholz

WILLISAU

RUSWIL Buholz

Sigigen

Wolhusen

Luthern

Erzenerlen

Root Längenbold Perlen Dierikon

NEUENKIRCH

Menznau

Hergiswil b. W.

ROTHENBURG

Sempach-Station

Rathausen Emmen

Ebikon

Emmenbrücke

Hellbühl

Adligenswil

Luzern Reussbühl

Werthenstein

Meggen

Littau

Schachen Menzberg

Hertenstein Obernau Ebnet Doppleschwand

MALTERS Schwarzenberg

Entlebuch Hasle

SCHÜPFHEIM

Escholzmatt

Wiggen Flühli

Neugaden

Marbach

Südelhöhe

Sörenberg

Kriens Horw Kastanienbaum


5. Kantonaler Tag der Kulturlandschaft