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Unser Magazin

Sommer 2020


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Editorial

Liebe Leser/-innen, herrje, das nenne ich einmal einen holprigen Start ins neue Jahrzehnt! Kaum hatte sich mit den ersten frühlingshaften Tagen die Lebenslust in den Herzen auszubreiten begonnen, da machte uns so ein kleines, unsichtbares Virus gehörig einen Strich durch die Rechnung. Unser Frauenpower-Team hat sich durch alle Widrigkeiten und Unsicherheiten hindurchgekämpft, und voilà: Jetzt halten Sie das neue Magazin in Händen. Und um Sie an unserem geschäftigen Optimismus und unserer fröhlichen Resilienz teilhaben zu lassen, haben wir sogar noch eine extra Portion Glitter auf den Titel gepackt! Trotz Einschränkungen konnten wir eine Vielzahl wunderbarer Geschichten für Sie einsammeln. Lassen Sie sich an die Hand nehmen und Ihnen zeigen, welch ein Glück wir doch haben – gerade in krisenhaften Zeiten –, in einer solch wunderbaren Ecke der Welt zu Hause sein zu dürfen. Sogar eine Grande Dame des Interiordesign hat alles daran gesetzt, hier heimisch zu werden. Exklusiv für diese Ausgabe hat Marion Bischoff uns einen Blick in ihre privaten Wohnräume werfen lassen, um Ihnen für die Titelgeschichte zu zeigen, wie sie die Schönheit unseres Tals in ihrem Zuhause interpretiert und einbindet! Wer keine Innenräume mehr sehen kann und die abgesagten Feiern und Seefeste bedauert, den möchten wir gerne dazu ermuntern, keinen Gedanken mehr an Abgesagtes zu verschwenden, sondern sich einfach einmal in seine schönste Tracht zu werfen und gleich die nächste Festlichkeit zu planen – langfristig geht das eh am besten. Wir inspirieren Sie zu beidem: mit unserer Trachtengeschichte und dem Extra zum Feiern im Tegernseer Tal! Hören Sie nicht auf, zu träumen und die schönen Seiten des Lebens im Blick zu behalten. Mit dem Herz am rechten Fleck und mit einer guten Portion Solidarität kommen wir sicherlich auch noch durch die letzten Etappen. (Bitte denken Sie daran, dass Sie durch regionales Einkaufen unsere Vielfalt an inhabergeführten Geschäften und liebevoll betreuter Gastronomie unterstützen und erhalten helfen.) Und niemals vergessen: Das Leben ist schön – besonders schön am Tegernsee!

Ihre Monika Graf mit Team

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Nรถrdliche Hauptstrasse 2 | 83700 Rottach-Egern www.tegernseer-manufaktur.de

T R U LY T I M E L E S S TA B L E W A R E B Y M E I S S E N

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Inhalt

Sommer 2020

122 4 Editorial 6 Inhalt 8 Homestory Marion Bischoff So leben unsere Tegernsee Einrichter

18 Tracht zwischen Trend und Tradition 38 Der neue Porsche Taycan 58 Feste Feiern am Tegernsee 70 Elisabeth Hüller Die fast vergessene Malerin vom Tegernsee

80 Haute Couture für kleine Leute

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98 HOPPEBRÄU Der Hopfen-Houdini

122 Ein Leben für die Farben Ein Atelierbesuch bei dem Malerpaar Sandra Kolondam und Klaus Soppe

146 Musikanten in luftigen Höhen Bernhard Hampel und Sohn Jakob

178 Impressum

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HOMESTORY 8

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Text: Sabine Schreiber Fotos: J. Krause-Burberg

Marion Bischoff So leben unsere Tegernseer Einrichter

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Wolkengleiche Eleganz Marion Bischoff führt zusammen mit ihrem Sohn Lukas, der gelernter Raumausstatter ist, das renommierte Innenausstattungsgeschäft an der Seestraße in Rottach-Egern. Von dort aus beliefern und beraten sie nationale und internationale Kunden. Seit Jahren schätzt man ihren umfassenden Service, nicht nur einzelne Einrichtungselemente zu empfehlen, sondern gesamte Ausstattungskonzepte zu planen und umzusetzen: Vom kleinen Appartement bis hin zur Präsidenten-Suite im Althoff Seehotel Überfahrt – überall stattet Marion und Lukas Bischoff Innenräume aus. Als Vertreter namhafter Marken wie ViSpring Luxury Beds beliefern sie sogar das legendäre Hotel de Paris in Monaco. Um für die individuellen Wünsche ihrer Kunden und die unterschiedlichen räumlichen Gegebenheiten offen zu bleiben, legt sich Marion Bischoff auf keinen Stil fest. Stattdessen entspricht es ihrer Passion, ihr feines Gespür für Kundenträume und Räumlichkeiten immer wieder aufs Neue einzusetzen. Und das seit nunmehr zwölf Jahren. Ihr großer Vorteil: Durch ihr Renommee hat sie inzwischen Zugriff auf Produkte nahezu aller bekannten Markenhersteller. Ganz exklusiv hat die Grande Dame des Interiordesigns für uns die Türen zu ihren privaten Wohnräumen geöffnet!

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Hier darf der Blick schweifen, während der Lüster leise klimpert und man auf das Erblühen der weißen Lilien wartet.

Inspiration holt sich die Grande Dame des Interiordesigns, indem sie die Schönheit der Welt auf sich wirken lässt. Und wo geht das besser als auf einem Steg am Tegernsee ...

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Ein Dialog von Innen und Außen: Geschickt wählt Marion Bischoff Farbigkeit und Formensprache immer mit einem untrüglichen Gespür für Situation und Umgebung. Sehen Sie selbst, wie in ihrem Salon die Farbigkeit von Interior und Seeufer und die Idee eines Strandes harmonisch korrespondieren.

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Bereits im großelterlichen Antiquitätenhandel wurde Marion Bischoff schon als Mädchen vom Zauber der Dinge und der märchenhaft-patinierten Atmosphäre zeitlos gewordenen Mobiliars geprägt. Quasi im kindlich-verträumten Spiel flossen Eleganz, magische Strahlkraft und raumfassende Präsenz von besonderen Möbeln und Einrichtungsgegenständen wie von selbst in ihr Bewusstsein, das bis heute Marion Bischoffs Hand zielsicher führt. Sie begann auf Mallorca, wo sie viele Jahre ein Feriendomizil besaß, Häuser und Fincas einzurichten, entwarf und realisierte für ihre Familie eine legendäre, puristische Architektenvilla in Bielefeld und lebte einige Jahre in einer weitläufigen Jugendstilvilla umgeben von ihren liebsten Antiquitäten. Aus Lust an einer gehobenen, urbanen Umgebung zog Marion Bischoff schließlich in eine geräumige Wohnung in der Münchner Maximilianstraße.

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Schlafen zwischen den Dünen: Der Olivenbaum als mediterrane Reminiszenz an lichte Sommermorgen, der weiche Teppich wie Sand zwischen den Zehen – und das silberne Dekor holt das Licht ferner Sterne auf die Kommode.

Ein Ausflug an den Tegernsee, blieb nicht ohne Konsequenzen: Sie verlor ihr Herz im Nu an das Tal und den See und fand erst wieder Ruhe, als sie nach vielen Jahren der Suche endlich das erste Mal in ihrem heutigen Domizil stand. Schon bei den ersten Schritten durch die hohen Räume der großen, lichten Wohnung direkt am Wasser wurde es für die passionierte Innenausstatterin zu einer unwiderruflichen Gewissheit: Hier und nirgendwo anders wollte sie leben und wohnen.

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Weiße Hortensien und grünes Buschwerk bilden den farblichen Übergang von den weißen Innenräumen hinaus auf die Terrasse mit einem atemberaubenden Blick in die Natur.

Die Hausherrin lächelt zurückhaltend und nimmt uns Stumm-Staunende mit hinaus auf den privaten Steg.

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MARION BISCHOFF INNENEINRICHTUNGEN Seestraße 43 | 83700 Rottach-Egern T +49 - 08022 - 1887807 www.marionbischoff.com Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 –18 Uhr Samstag: 10 –16 Uhr

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Der Wunsch wurde ihr erfüllt, und sie begann mit souveräner Stilsicherheit, ihre Wohnräume in einem dezent und gekonnt kombinierten mediterran-skandinavischen Stilmix einzurichten. Lichtdurchflutet, erfüllt von seidenweißer bis champagnerfarbener Leichtigkeit und wenigen grazilen Pastelltönen, schwingt das Bischoff‘sche Appartement in wolkengleicher Eleganz. Vereinzelte Biedermeiermöbel, spiegelndes Sterlingsilber und zeitloses Meißner Porzellan setzen bewusste Akzente. Der durch das luzide Flair der Wohnräume wandernde Blick verfängt sich dankbar an diesen wunderbaren Unikaten, bevor er durch die weit geöffneten Glastüren über die elegante Terrasse hinaus auf das Schillern des Sees fliegt. Zu den Füßen des Besuchers schnuppert, auf Seidenpfoten unbemerkt herangetappst, die zarte Hundedame Sissi mit cappucchinofarbenen Locken vornehm am Saum des Sanft wehenden weißen Vorhangs.


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Foto: Christoph Haibel


Tracht

zwischen Trend und Tradition Text: Sabine Schreiber

Kaum etwas erscheint traditionsbewussten Oberbayern heiliger als ihre Tracht – die eine, die echte, die originale, die es zu erhalten gilt. Und auch zu verteidigen – vor billigen Synthetikfetzen mit Totenkopfaufdruck, minderwertigen Einmal-Kunstlederhosen und pornösen Mini-Dirndln. Auf rückwärtsgewandte Volkstümelei reduziert, verfestigte solcherlei vertretene Haltung über Jahre hinweg den Eindruck, die bayerische Tracht sei der Inbegriff altbacken-bie-

derner Spießigkeit. Wo sie allerdings sich ein wenig, aber bewusst aus dem Korsett der Konservierung herausbewegt, erlebt die bayerische Tracht schon seit Jahren ein Revival. Dort, wo sich Altbewährtes mit neuen, bedachten Designideen hinsichtlich Farben, Schnitten, Stoffen paaren darf und somit eine Brücke zwischen gestern und heute geschlagen wird, begeistert die Tracht als adäquate und zeitlose Garderobe vor allem auch die jüngeren Generationen.

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TRACHT zwischen Trend und Tradition

Gesehen bei Müller Tracht Miesbach

Wendelsteins, als er am Stammtisch sitzend sein Vorhaben kundtat, sich eine kurze Lederhose anfertigen zu lassen – aber nur, sofern sich noch mindestens ein zweiter dazu bereiterklären würde und er somit nicht allein dastünde in seinem zur damaligen Zeit schon fast ausgestorbenen Beinkleid. Die kurze Lederhose trugen damals wohl noch die Jäger und Förster und in schlichter, unverzierter Version Holzknechte und Flößer, vielleicht auch der eine oder andere Wilderer. Wer etwas auf sich hielt, trug aber in den 1880ern lange Hosen. Und dann kam der Vogl Sepp mit seinem Vorsatz, die ‚gute alte Tracht‘ durch die Gründung eines Vereins zu bewahren und fand damit zuerst bei seinen Stammtischbrüdern und schließlich auch bei König Ludwig II. Anklang. Anzeige

Im Kloster zu Benediktbeuern, hinter dem sich majestätisch die Benediktenwand in den oberbayerischen Himmel emporwirft, inmitten dicker Klostermauern und in einem sauberen Gewölbe untergebracht, leitet der Kulturwissenschaftler Alexander Wandinger das Trachten-Informationszentrum des Bezirks Oberbayern. „Ein schneidiger Bursch und ein ordentliches Dirndl in der originalen Tracht, das stellen sich die Leute gerne vor. Aber: Gibt’s denn überhaupt so etwas wie die echte Tracht? Was soll denn das sein?“ Muss sich jede Lederhose etwa auf diejenige des Lehrer Vogl annodazumal in Bayrischzell beziehen, um eine ‚echte‘ Lederhose zu sein? Josef Vogl war Anfang der 1880er-Jahre Mitte 30 und Lehrer in dem kleinen Ort Bayrischzell am Fuße des

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SALZSTRASSE 29· 87435 KEMPTEN

WWW.ALPENHERZ.DE

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G ER ERN RO TRA SEE TT CH ER A C TE HÄ H- NA LT EG L LIC ER M I H BE N N

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TRACHT zwischen Trend und Tradition

Gesehen bei Alpenherz

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„Natürlich ging und geht es bei der Tracht auch um Männlichkeitsgeschichten – die kurze Lederhose ist das beste Beispiel dafür. Schon das ganze 19. Jahrhundert ist durchzogen von dieser Jäger- und Naturromantik, vom beginnenden alpinen Tourismus und dem freien Leben in den Bergen. Die Wilderer, die Holzknechte, die haben natürlich alle diese Kleidung tatsächlich getragen – und wenn die Sennerin dann noch im luftigen Schürzenkleid dazukam, schuf die Realität quasi die Vorlage für ihr eigenes Klischeebild“, erklärt Alexander Wandinger vom Trachten-Informationszentrum. „Die Burschen um den Lehrer Vogl waren allerdings Revoluzzer. Die kniefreien Ledernen galten damals anfangs als furchtbar unanständig. In die Kirche durften sie nicht, und die ersten Mitglieder des Vereins ‚zur Erhaltung der Volkstracht‘ waren vorrangig Handwerker, Tagelöhner, Bergarbeiter, Sozialdemokraten.“

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Habsburg in der Trachtenalm ... jetzt auch für Damen!

Nördl. Hauptstraße 13 83700 • Rottach-Egern • Tel. 08022 67253 • www.trachten-alm.com 23


TRACHT zwischen Trend und Tradition

Foto: J. Krause-Burberg

Gesehen bei Dirndlwerkstatt - Handgenäht by Katarina Tel. 01520 - 4093103

manch einer es vielleicht annimmt, sind die Vorschriften in den Trachtenvereinen auch wieder nicht. Der Bayrischzeller Trachtenvorstand Peter Grimm erklärt: „Wenn einer mit den eisenbeschlagenen Trachtenschuhen zum Beispiel altersbedingt nicht mehr gehen kann, darf er freilich trotzdem mit ausrücken. Hauptsach‘, er ist dabei.“ Nach „Trachtenmafia“, wie es böse Zungen bei Zeiten gehässig verlauten lassen, klingt das freilich nicht. Eher nach Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist. Wobei man natürlich trotzdem im Hinterkopf behalten sollte, dass bei einer Gemeinschaft mit vorgegebenem Formenkanon stets nicht nur die Möglichkeit des Zugehörigfühlens, sondern auch des Ausgeschlossenwerdens besteht. Anzeige

Alexander Wandingers Thesen zum Trachtenbegriff sind zwar bis ins Kleinste durchdacht, aber provokant formuliert. Auf die Veröffentlichung seines Buchs, das er mit dem Statement ‚Tracht ist Mode‘ betitelt hat, erhielt er Drohbriefe. Wenn Wandinger geltend macht, dass die wahre, echte, die eine Tracht lediglich eine beliebige Annahme sei, kann das natürlich leidenschaftliche Trachtler erzürnen. Auch wenn er ausführlich erklärt, dass das, was die Menschen getragen hätten, zu jeder Zeit einem modischen Wandel unterworfen gewesen sei und es so etwas wie eine fixe Vorstellung von Tracht erst seit ca. 200 Jahren gäbe, nachdem man sich dazu entschlossen hätte, etwas punktuell herauszugreifen, um es zu erhalten. Aber so patriarchal-rigide, wie

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Landhaus am Stein Dirndlwerkstatt

In der neu eröffneten Dirndlwerkstatt kommen Tradition und Trends zusammen. Alle, die sich für ganz besondere Dirndl begeistern, können ihre eigenen individuellen Stoffe verarbeiten lassen oder aus einer vielseitigen bayrischen Stoff kollektion wählen.

DIRNDLWERKSTATT - HANDGENÄHT BY KATARINA 01520-4093103 nach Vereinbarung HOTEL LANDHAUS AM STEIN . IM SAPPLFELD 8 . BAD WIESSEE WWW.LANDHAUSAMSTEIN.DE

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TRACHT zwischen Trend und Tradition

Gesehen bei Elisabeth Eugeni

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Gesehen bei Elisabeth Eugeni

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Tracht soll weder kostümieren noch unterdrücken oder bevormunden. Sie steht für ein lebendiges, wohlwollendes, offenes Heimatgefühl. Am Tegernsee trägt man am liebsten ein Tegernseer Spenzerdirndl mit Schösserl. Und das natürlich handgemacht von einer Dirndlschneiderein von denen es eine Vielzahl gibt. Das hat seinen Preis, aber bedenkt man die Handarbeit und die Materialien und man hat dann ein Unikat. Die Vereinstrachten sind echte Kostbarkeiten. Allein ein Schalk kostet bis zu 5.000 Euro, eine einzige Silbernadel, die man zum Feststecken einzelner Elemente benötigt, gerne 50 Euro, von der echt goldenen Hutschnur munkelt man, dass man für eine solche auch einen vierstelligen Betrag berappen muss. Ganz zu schweigen von einer hirschledernen Hose nach Maß.


Seestraße 31 • 83700 Rottach-Egern • phone 49 8022 8599353 Rosenheimer Straße 16 • 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn • phone 49 8102 999641

www.elisabetheugeni.com

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TRACHT zwischen Trend und Tradition

Gesehen bei Müller Tracht Miesbach

Dirndlgwand im Garten werkeln oder auf den Berg gehen? Die Beinfreiheit, die Luftigkeit und die bequeme Passform sprechen für sich… kein Trekkinghosenbund scheuert, kein Shirt rutscht aus der Hose und legt die Nieren frei… Selbiges gilt für die Lederhosen. Robust und körperfreundlich sind sie ein ideale Begleiter bei körperlicher Arbeit. Aber bis die Tracht den Weg in den Alltag findet, wird es vielleicht noch eine Weile brauchen – möglicherweise bleibt sie auch einfach kleidsames Festtagsgwand mit Bestand, das die besten Seiten seiner Träger*Innen hervorkehrt. Auch nicht verkehrt. Hauptsache nicht verstaubt, versteinert oder veraltet – sondern lebendig traditionell! Anzeige

Wenn eine Frau in ein Dirndl schlüpft, wird sie im selben Augenblick attraktiver. Sie richtet sich auf, erscheint stolz und alle Vorzüge des weiblichen Körpers werden subtil hervorgehoben.. Die X-Linie des weiblichen Körpers wird vom Formenkanon des Dirndlschnittes galant betont, das anliegende Mieder zeigt ohne vulgäre Bloßstellung einen wunderbaren weiblichen Torso, der Rock umschmeichelt, was in anderer Kleidung unvorteilhaft erscheinen könnte. Und darüberhinaus ist ein Dirndl durchaus nicht nur ein reines Festtagsgewand: Als ein leichtes, baumwollenes Waschdrindl eignet es sich eigentlich auch wunderbar für alltäglichere Situationen – schließlich hat es seine Wurzeln im pragmatischen Schürzenkleid der Mägde. Warum nicht einmal im einfachen

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FraunhoferstraĂ&#x;e 1 | Miesbach | Telefon 0 80 25 / 27 38 29


TRACHT zwischen Trend und Tradition

Gesehen bei

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Elisabeth Eugeni

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Die Stricktücher im Trachtenlook von DreiTracht sind eine kuschelige Alternative zur Trachtenstrickjacke.

Die aus hochwertiger 100 % Merino extrafein gefertigten Dreieck-Stricktücher gibt es in 14 Grundfarben. Das Besondere ist der von Hand gehäkelte 2-farbige Rand, der je nach Kundenwunsch in vielen Farbvarianten realisiert werden kann. So findet jedes Dirndl sein passendes DreiTracht Tuch. Die Stricktücher lassen sich ebenfalls sehr lässig zu Jeans und Lederjacke kombinieren und werden somit zum stylischen Begleiter rund ums Jahr.

www.dreitracht.de

info@dreitracht.de 31


Text: Sabine Schreiber | Fotos: J. Krause-Burberg und Bergblume

Schönheit Eine Dekade floraler

Seit nun schon zehn Jahren duftet, leuchtet und funkelt es am oberen

Ende der Rosenstraße in Tegernsee aus den großen Fenstern des schmucken Häuschens mit dem kecken kleinen Spitzgiebel – die Heimat von

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Désirées Floristik-Genuss-Event-Boutique „Die BergBlume“.

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„ Ich möchte die Situation, für die ich etwas gestalten soll, in die Sprache der Blumen übersetzen, sozusagen dolmetschen zwischen Anlass und floraler Gestaltung.“

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anunkeln in Puderrosa, blauer Lysianthus, zarte Anemonen, elegante Bergdisteln, sattblaue Traubenhyazinthen, anmutig lange Nelken und eine Vielzahl weiterer überirdischer Schönheiten mit Stängeln, Blättern und Blüten fluten den Raum mit Farbe und Duft. Ein Schritt über die Schwelle hinein ins Reich der Blumen, und alles Triste, Trübe und Trostlose bleibt hinter dem Besucher zurück. Hier schaukelt ein goldenes Blatt, dort glitzert ein Steinchen, eine zarte Feder an einem Porzellanvogel zittert sacht, eine Madonna in blassem Blau hat den Kopf in stillem Gebet zur Seite geneigt. Man kann sich kaum sattsehen in diesem Zauberreich der großen und kleinen Schmuckstücke – lauter Gestalt gewordene Liebesbeweise an das schöne Leben. Zusammengetragen werden diese Kostbarkeiten – seien es außergewöhnliche Schnittblumen, dezentes Geschirr oder verspieltes Dekor – von der vor Energie und Leidenschaft sprühenden Herrin des Hauses: Désirée Schuster. Aufgewachsen im Ambiente der elterlichen Gärtnerei und am

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Blumenstand am Viktualienmarkt, wurden ihr die Blumen quasi schon in die Wiege gelegt. „Schon als Kind habe ich immer über Blüten und Blumen gestaunt“, strahlt Désirée. „Diesen kindlichen Blick habe ich mir bis heute bewahrt … Schau nur, was für eine Schönheit!“ Mit einem flinken Griff hinein in eine bunte Blumenwolke zupft sie beherzt eine rosé-grüne Blütenkugel aus zart gewellten Blättchen hervor. Eine wunderschöne Ponpon Ranunkel balanciert ihren prall gefüllten Rüschenkopf auf einem blätterlosen Stiel. „Dazu ein Eukalyptus-Zweig mit seinem silbrig-grünen, matten Blattwerk ...“ In Nullkommanichts kreiert Désirée ein lockeres Arrangement, neben dem so manches Kunstwerk verblassen würde. In München geboren und zwischen Pflanzen groß geworden, hat die gelernte Hotelfachfrau noch rasch Projekteventmanagement studiert und sich dann kurzerhand in die Selbstständigkeit gestürzt.


Seither macht sie von ihrem Tegernseer Domizil aus allerlei Festgesellschaften mit ihrem von sprühendem Esprit befeuerten Können glücklich. „Es ist meine absolute Passion, die kühnsten Wünsche zu erfüllen. Da halte ich mich im Zweifel an keine Regeln oder starre Konventionen – ich möchte die Situation, für die ich etwas gestalten soll, in die Sprache der Blumen übersetzen, sozusagen dolmetschen zwischen Anlass und floraler Gestaltung. Am schönsten ist es, wenn ich es in den Augen meiner Kundschaft glitzern sehe – und das gelingt mir eigentlich immer.“ Désirée lacht ihr herzliches Lachen und steckt Eukalyptus sowie Bergdistel zurück zu ihren Kollegen. Gern besuche sie auch vorab die zu gestaltenden Orte, um sich ein Bild zu machen, inspirieren zu lassen und mit dem Kunden vor Ort Ideen zu entwickeln. „Man kann alles mit Blumen noch ein bisschen schöner machen. Stell dir eine Blume ins Bad, und sie wird dir schon morgens ein Lächeln ins Gesicht zaubern!“ Sie habe zu Hause in jedem Raum immer mindestens eine frische Blume stehen. Vor allem die puderrosafarbene Ranunkel „Hanoi“ habe es ihr angetan. Und der gefüllte Lysianthus. „Am liebsten in Weiß!“ Für die aktuelle Saison seien übrigens neben den Farben Gold und Muschel-Rosé auch sattes Rot, Pink, Gelb und klassisches Royalblau besonders chic, erklärt sie gerade, als die Blumenladen-Hündin Kisha fröhlich schwänzelnd hereinspaziert kommt, um nach dem Rechten zu sehen und sich ein paar Streicheleinheiten ihres Frauchens abzuholen.

Geschickt tapst sie zwischen Blumen und alt-romantischem, nostalgischem Dekor hindurch, schnuppert an einer Vase und zieht sich dann, am Regal mit dem Porzellan mit der nordisch-klaren Linie vorbei tänzelnd, hinter den Tresen zurück. Wahrscheinlich um genussvoll ein bisschen in diesem Blumenparadies zu träumen… ich würde es ihr am liebsten gleich tun.

DIE BERGBLUME Bahnhofstrasse 21 | Tegernsee Tel.: 08022-93253 info@die-bergblume.de www.die-bergblume.de

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Mit welchen Kollektionen wir Ihnen ein stylisches Update empfehlen, zeigen wir Ihnen gerne BOGNER ARMA LEDER ANNECLAIRE ALLUDE ALBEROTANZA HAWICO INSIEME MUCHO GUSTO PAMELA HENSON RAFFAELLO ROSSI BOGNER Rottach-Egern | Nรถrdl. Hauptstr. 2 | 83700 Rottach-Egern T 08022 6357 | Mo-Fr 10:00-18:30 Uhr und Sa 10:00-16:00 Uhr bogner-moden@t-online.de | bogner_rottach_egern 36

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www.bogner-rottach-egern.de

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ein, s u z n e g o z e g n a Gut macht happy!

Ein neues KleidungsstĂźck oder das perfekte Accessoire kĂśnnen Sie zum Strahlen bringen, wie durch eine rosarote Brille.

Herzlich willkommen Hannelore Santen und ihr BOGNER-Team

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Weltpremiere des Porsche Taycan:

Mit dem Taycan bricht Porsche in ein neues Zeitalter auf. Der erste rein elektrische Sportwagen der Marke setzt Maßstäbe.

klärte Ziel. Klar strukturiert und mit einer gänzlich neuen Architektur steht das Cockpit für den Start in eine neue Ära. Die Proportionen des Taycan sind einzigartig.

Das Exterieur-Design: Puristischer Auftritt mit Porsche-DNA Neue Wege beschreiten in bester Porsche Design-Tradition, das war die Aufgabe bei der Gestaltung des Taycan. Da er von Beginn an als reines Elektrofahrzeug konzipiert wurde, eröffneten sich den Designern neue Freiheitsgrade. Zugleich sollte der erste rein elektrisch angetriebene Porsche sofort als solcher zu erkennen sein.

Die Karosserie: Intelligenter Materialmix für höchste Festigkeit Die vollverzinkte Karosserie des Taycan besteht aus einem Materialmix mit den Hauptwerkstoffen Aluminium und Stahl.

Das Interieur-Design: Digital, klar, nachhaltig Die puristische Schalttafel des Ur-911 von 1963 diente als Inspiration. Sie in die Moderne zu übersetzen, war das er-

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Das Fahrwerk: Der Fahrdynamik verpflichtet Von kompromisslos sportlich bis komfortabel: Das Fahrwerk des neuen Taycan bietet eine große Bandbreite und lässt die Wahl zwischen dem präzisen Handling eines Sportwagens und dem Langstreckenkomfort einer Limousine.

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Mit einer spektakulären Weltpremiere zeitgleich auf drei Kontinenten hat Porsche seinen ersten vollelektrischen Sportwagen vor Publikum präsentiert.


Sportwagen, nachhaltig neu gedacht Die passive Sicherheit: Hightech-Leichtbau mit strukturintegriertem Batteriegehäuse Der Porsche Taycan besitzt eine neu konzipierte HightechLeichtbaukarosserie, die den Elektroantrieb und die Performance-Batterie Plus aufnimmt. Der Antrieb: Performance pur Atemberaubende Beschleunigungswerte, sportwagentypisches Durchzugsvermögen und souveräne, dauerhaft verfügbare Leistung. Das sind die Dimensionen, die zu erfüllen sind, wenn man von einem echten Sportwagen spricht. Der neue Taycan wird diesen Ansprüchen gerecht.

Mehr Infos und Termin für Probefahrt unter: www.porsche-inntal.de oder 08035 - 9036-0

Die Aerodynamik: Bester Wert aller aktuellen Porsche-Modelle Die vorbildliche Aerodynamik des Taycan liefert einen entscheidenden Beitrag zu einem geringen Energieverbrauch und damit zu einer hohen Reichweite. Neben der optimierten Grundform des Fahrzeuges im engen Schulterschluss mit der Porsche Design-DNA sind Air Curtains und Porsche Active Aerodynamics (PAA) wesentliche Besonderheiten.

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Inside

Der neue Porsche Taycan Zahlreiche Gäste folgten Mitte Januar der Einladung des

Hammerhalle – dort fuhr die elektrifizierte Seele der

Porschezentrums Inntal ins Citydom Kino nach Rosen-

Marke Porsche vor. Mit Begeisterung wurde der Porsche

heim, um die Premiere des ersten vollelektrischen Por-

Taycan empfangen. Ein Kunstwerk deutscher Ingenieurs-

sches – des Porsche Taycan – zu erleben.

arbeit. Probesitzen – prüfende Blicke und die Vorfreude,

Charmant im „Schlagabtausch“ präsentiert, führten Ge-

ihn bald selbst auf der Straße zu sehen bzw. zu fahren.

schäftsführer Klaus Schuch und Stephan Ruschke, Lei-

Alle waren sich einig: Das Herz – elektrisch. Die Seele –

ter Verkauf, die Besucher mit vielen Highlights durch

Porsche.

den Abend. Eingeleitet wurde das Event mit einer bild-

Bei ausgelassener Stimmung verbrachten die Gäste bei

gewaltigen Inszenierung mittels emotionaler Filme und

coolen Beats und erlesenen Köstlichkeiten von Celebra-

spannender Informationen über den neuen Sportwagen.

mus Catering einen unvergesslichen Abend im Zeichen

Anschließend ging es zurück durch das Kinofoyer in die

der Marke Porsche.

www.porsche-inntal.de

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Soul, electrified.


Fotos: Team F8 l Foto- und Filmagentur

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Magazin Tegernseer Manufaktur Ă–ffnungszeiten Mo - Fr 10H - 18H und Sa 10H - 16H


Tegernseer Manufaktur | Nรถrdliche Hauptstrasse 2 | 83700 Rottach-Egern | Tel. 08022 9153410 www.tegernseer-manufaktur.de

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3. Bayerischer Opernball am Tegernsee in der Bachmair Weissach Arena wieder ein voller Erfolg! Auch in diesem Jahr hieß es am Tegernsee wieder: „Alles Walzer.“ Am 9. November 2019 fand die dritte Auflage Bayerischer Opernball am Tegernsee an seinem neuen Veranstaltungsort statt.

Zur Begrüßung spielte die Blasmusik Rottach-Egern unter der Leitung von Hans Weber, die mit der Bayerischen Bierkönigin Veronika Ettstaller und dem Regimentsmarsch in den Ballsaal einzogen. Zum Champagnerempfang spielte die Band „HoamatBeat“ aus dem Tegernseer Tal. Nach dem

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Drei-Gänge-Menü (abgeflämmte Lachstranche mit Radieschen, schwarzem Rettich und Kaviar-Beurre-Blanc, geschmorte Rinderschulter mit Kartoffelgratin, geschmorter Sellerie und Perlzwiebeln, Dreierlei von Haselnuss, Schokolade und Pflaume) eröffnete die international bekannte Sopranistin Corinna Ruba zusammen mit dem österreichischen Tenor Max Prodinger und dem Streichorchester Peace & Love den Ballabend. Ballettschüler der Ballettschule Isabella Winkler aus Holzkirchen verzauberten in ihren edlen Tutus die Gäste. Der absolute Höhepunkt des Abends war natürlich wieder der Einzug der Debütantenpaare. Die Mädchen im langen wei-

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In der neuen Location genossen die 350 Gäste einen glamourösen und stimmungsvollen Abend. Wieder mit viel Charme – dieses Mal von der bekannten Moderatorin Svenja Sellnow (Klassik Radio) moderiert, gemeinsam mit BR-Moderator Stefan Scheider. Die Schirmherrschaft hat Hoteliersgattin und Künstlerin Suse Kohler übernommen, die damit Susanne Gräfin von Moltke ablöst.


ßen Tegernseer Spenzerdirndl mit ihren glitzernden Krönchen und pinken (die diesjährige Ballfarbe) Blumensträußchen und die Burschen im feschen Trachtenanzug tanzten zum Einzug die Fächerpolonaise. Für die Choreografie verantwortlich zeichnete Anke Schneider von der gleichnamigen Tanzschule in Miesbach. Als weitere Showeinlage legte das erfolgreiche Salsa-Paar Federica Caruso und Davide Fazio aus Italien eine heiße Sohle aufs Parkett. Bevor um Mitternacht Holnburger Weißwürste aus dem Kupferkessel serviert wurden, kamen die Gäste bei der Münchner Française (Frasäs, wie sie mundartlich ausgesprochen wird), noch mal so richtig in Stimmung. Gänsehaut-Feeling bei Nessun Dorma – gesungen von Corinna Ruba, Max Pro-

dinger und Angelo Palazzotto, bevor sich das Orchester mit dem Radetzky Marsch verabschiedete. Bei der „After-BallParty“ mit HoamatBeat und Italo-Star Angelo Palazzotto, die abwechselnd den Saal rockten, klang der Ball an der Opernball-Bar aus.

Alle Gäste waren sich einig: Egal, wo der nächste Ball stattfindet: Wir kommen auf jeden Fall wieder! Fotos von Mick Zollenkopf. Weitere Bilder und Video unter www.graf-media.cc/events

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Es war eine rauschende

Ballnacht ...

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SILVIA & FRANZ STOIB | 83714 MIESBACH, BAYERN | +49 0151 291 393 16

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OLF


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49 Foto: Golf Valley


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Golf als Sport, Freitzeitaktivität, Naherholung und Spaß. Golf Valley bietet ein Naturschauspiel mit ökologischer Nachhaltigkeit und verbindet Weltklasse Golf im Einklang mit der Natur.

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©von Stengel


GOLF IM ZEITGEIST Golf ist im Aufwind und hat den neuen Trend, wie CO2 Neutralität, Artenvielfalt, Biodiversität, Naturschutz und Naherholung wie keine andere Sportart vereint. Der Klimawandel sorgt für ein neues Bewusstsein in den Freizeitaktivitäten. Keinen Zweifel gibt es daran, dass Golf gesundheitsfördernd und lebensverlängernd ist.

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GOLFPLÄTZE ALS (SCHÜTZENSWERTE) NATURGEBIETE Golfplätze sind oftmals letzte Rückzugsgebiete für die bedrohte Tierwelt. Schmetterlinge, Wildbienen, Insekten, Feldlerchen, Wiesenpieper, Blau- und Braunkehlchen und Rot Milan haben in Golf Valley ihre Heimat gefunden.

MASTERARBEIT DER UNIVERSITÄT FREISING Bereits bei der Planung von Golf Valley wurde die Natur in den Mittelpunkt gestellt. Aus der Sondernutzungsfläche wurde ein einzigartiges Naturschauspiel geschaffen. 90ha Blüh- und Magerwiesen sind von Mai bis Oktober eine Augenweide an Blumen, Kräutern und Wiesenpflanzen. Über 217 Pflanzen bieten eine einzigartige Artenvielfalt.

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WWW.GOLFVALLEY.DE


Sonne im Herzen und das Green vor der TĂźr Im Margarethenhof zu logieren, bedeutet vor allem zweierlei: Entschleunigung und Genuss.

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Eine majestätische Voralpenkulisse. Die gesunde, oberbayerische Natur in ihrer Feiertagstracht. Sanft geschwungene Hügel, sattes Grün, der Wind in den Wipfeln stattlicher Laubbäume. Und inmitten dieser leisen Pracht, auf 950 m gelegen und in einem weiten Rund von Wäldern bekränzt, schmiegt sich ein stattliches Gut: der Margarethenhof. Direkt vor seinen Pforten erstreckt sich rundum ein traumhafter 18-Loch-Golfplatz mit gepflegten Fairways, Biotopen, Wasserhindernissen und Bunkern – einer der besten Europas (berufenes Mitglied von World of Leading Golf Europe). Nur wenige Meter trennen die insgesamt 32 modern ausgestatteten, mit geschmackvoller und zeitgemäßer Noblesse möblierten Suiten von diesem bayerischen Golfparadies. Nach einem erfüllten Tag im Grünen kehrt der Gast zurück in das heimelige Flair seiner Unterkunft, deren Interieur mit Feingefühl mit der bayerische Lebensart

und der umgebenden Natur in Dialog gebracht wurde. Das Wellnessangebot mit finnischer Sauna, Ruheraum und Fitnesscenter lockt mit verwöhnenden Anwendungen – aber vielleicht entscheidet man sich an einem lauen Sommerabend auch einmal zu einem erfrischenden Bad in dem im Schutze einer jahrhundertealten Linde gelegenen Pool. Im hoteleigenen Restaurant „Steinberg“ setzt das Team auf die Kombination von regionalen Akzenten mit mediterranen Einflüssen: Auf einem klassischen Fundament basierend, überzeugen die Gerichte durch zeitgemäße Kulinarik. Und süßer als mit dem zartesten Dessert beendet man den Abend im Margarethenhof mit der Vorfreude auf den nächsten Tag ...

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Text: Sabine Schreiber | Fotos: Margarethenhof

Es grünt am Green Serhat Kurnaz ist der Clubmanager des oberbayerischen Golfidylls Margarethenhof in Marienstein/Waakirchen – oberhalb des Tegernsees. Im Herzen der ruhig gelegenen 18-Loch-Anlage mit dem wunderbaren Panorama liegt ein gepflegtes und modernes Hotel mit Wellnessangebot und gehoben-regionalem Restaurant. Auch Wanderer und Radfahrer schätzen dort eine Einkehr auf der komfortablen Restaurantterrasse unterhalb der vierten Etappe des Bodensee-Königssee-Radwegs in malerischem Ambiente – und sind dort gern gesehen. Ohne auf Stilsicherheit zu verzichten, zählt in Serhat Kurnaz‘ Idyll vor allem eines: dass sich jeder Gast, jeder Golfer, jedes Clubmitglied willkommen und wohlfühlt. Dafür scheut er in der Regel keine Kosten und Mühen. Wir haben mit dem umsichtigen Clubmanager Kurnaz über seine Pläne für die nächste Zeit gesprochen.

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Ein Interview mit dem Clubmanager Serhat Kurnaz vom Margarethenhof Hotel & Golfclub


Herr Kurnaz, es heißt, Sie planen Veränderungen an der Golfanlage. Können Sie uns einen kurzen Ausblick darauf geben, was Sie planen und was sich längerfristig im Golf Club Margarethenhof verändern wird? Das mache ich gerne! Wir haben mit zwei Golfplatz-Architekten von Infinite Variety Golf einen sogenannten Platzentwicklungsplan entworfen. Das heißt, die Spezialisten haben einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erstellt, inwiefern man alle 18 Bahnen nach aktuellen Standards maximal optimieren könnte. Aus diesem Portfolio haben wir uns für einige Punkte entschieden, die zu einer weiteren Aufwertung der Anlage beitragen werden. Wegen der umfassenden Beschränkungen während der Covid-19-Hochphase müssen wir uns allerdings mit der Umsetzung unserer Pläne noch ein wenig gedulden. Lassen Sie uns ein bisschen träumen: Was wären das konkret für Neuerungen? Grundsätzlich haben wir den Wunsch, unseren Platz den veränderten Spiellängen von Beginnern und Profis anzupassen – in dem Sinne, dass sich Spieler jeder Couleur bei uns wohlfühlen. Ambitionierte Spieler und Profis sollen nicht unter- und Beginner oder Gelegenheitsspieler nicht überfordert werden. Das kann man zum Beispiel dadurch erreichen, dass man ein neues Mähdesign auf die Fairways anwendet, breitere Collars und Vorgreens mäht und Hindernisse wie Bunker versetzt. Fürs Auge wollen wir langfristig

die Anlage durch sanft ondulierende Umgestaltung interessanter designen. Das wäre, grob umrissen, was wir für dieses Jahr geplant hatten. Ob, wann und in welchem Umfang wir unsere Ideen umsetzen können, wird man sehen. Aber auf keinen Fall wollen wir die sowieso schon so kurze Saison noch unnötig durch Baumaßnahmen beeinträchtigen. Am wichtigsten ist für uns, egal, ob im Hotel, der Restauration, im Club oder auf dem Platz: dass sich die Gäste und Spieler wohl- und willkommen fühlen! Dann wünschen wir Ihnen und Ihren Mitgliedern und Gästen von ganzem Herzen eine noch hoffentlich erfüllte Saison voller Spielfreude und Genuss! Vielen Dank! Ich freue mich auf die Zeit, wenn wir vor allem unser umfangreiches Kurs- und Platzreife-Programm wieder aufnehmen und stilvolle Feste veranstalten dürfen … Aber das wird alles wieder kommen! Und bis dahin freuen wir uns über jeden Gast, den wir auch im kleinen Rahmen begrüßen können.

MARGARETHENHOF AM TEGERNSEE Gut Steinberg 1-3 | 83666 Marienstein Tel. 08022 - 7506 0 info@margarethenhof.com www.margarethenhof.com

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Zum Feiern natürlich an den Tegernsee

Was sollte eine besondere Festivität besser zieren als das azurblau blinkende Wasser des Tegernsees und die majestätische Kulisse der Voralpen, über die sich der bayerische Himmel spannt? Ist doch allein dieses Panorama schon Grund genug zum Feiern ... Bereits der erste König von Bayern, Max I. Josef, wusste, was er am Tegernseer Tal hatte: 1817 machte er auf Drängen seiner Frau Karoline, die sich bei einem Besuch auf Gut Kaltenbrunn in die Gegend verliebt hatte, das Benediktinerkloster am Tegernsee kurzerhand zu seiner Sommerresidenz. Ein Jahr später kaufte er dann auch gleich noch das in die Jahre gekommene Kurheim Wildbad Kreuth und ließ es prunkvoll renovieren. Aber damit noch nicht genug: Auch das Gut Kaltenbrunn erwarb der König. Jetzt besaß er quasi an jeder Ecke des Tegernsees repräsentative Güter. Von da an diente das eindrucksvolle Panorama des Tegernseer Tals den Wittelsbachern und ihren hochherrschaftlichen Gästen regelmäßig als imposante Kulisse für Festlichkeiten aller Art. Auch heute noch – sommers wie winters – lädt das Tegernseer Tal dazu ein, einen besonderen Anlass hier gebührend zu begehen: Sei es als Brautpaar über den See zu fahren, einen Täufling die frische Voralpenluft schnuppern zu lassen, im Kreise seiner Lieben in ein neues Lebensjahr zu starten oder aber gebührend im kleinen Kreise zu gedenken. Ganz in der höfischen Tradition halten die Gastronomen und Hoteliers rund um den Tegernsee alle nur erdenklichen Möglichkeiten parat, um einen feierlichen Anlass im richtigen Rahmen und Ambiente zu begehen: sei es, ein großes Event im Schloss oder eine gediegene, überschaubare Feier im Separée, ein Outdoor-Fest am Seeufer, ein gemütlicher Holzofen-Abend oder glamouröse Auftritte im Ballsaal. Die Anreise von auswärtigen Gästen ist durch die Nähe zu München mit Flughafen, dem ZOB und Hauptbahnhof ein Leichtes – egal ob, mit dem Pkw oder der Bayerischen Oberlandbahn: Um im Tegernseer Tal zu feiern, war es schließlich nicht einmal dem russischen Zaren Alexander I. 1822 zu weit ...

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Das neue Führungsteam der Fährhütte 14

Jung, exzellent, weiblich In der beliebten Location mit Restaurant und Beachclub sind seit der neuen Saison zwei Frauen federführend. Die erfolgreiche Küchenchefin Magdalena Klein bekommt nun Unterstützung von der Restaurant Managerin Sarmeela Rupietta.

Text: Sabine Schreiber | Fotos: Althoff Seehotel Überfahrt, Fotograf: Hr. Frederik Dulay-Winkler, Fotograf: Klaus Lorke (Bild Egerner Bucht)

ls sie das erste Mal ihren Berufstraum Köchin äußerte, riet man Magdalena Klein im Allgemeinen ab. Vor allem als Frau. Und dann noch so schmächtig. „Das packst du nie“, war das allgemeine Credo. Jetzt ist sie mit gerade einmal 30 Jahren bereits zwei Jahre Küchenchefin in der Fährhütte14 und wird von Team, Gästen sowie von der Restaurantkritik mehr als geschätzt: Die Auszeichnung mit 14 Gault-Millau-Punkten spricht für sich. Ihr zur Seite steht nun ein weiterer, weiblicher und aufstrebender Stern am Service-Himmel der Gastronomie: Sarmeela Rupietta blickt auf eine erstklassige Ausbildung in einem Vier-Sterne-Betrieb und hochkarätige Erfahrungen im Althoff Seehotel Überfahrt zurück und übernimmt das Restaurant-Management in der Fährhütte14. Eine bessere Führungsspitze ließe sich für diese besondere Location nicht erträumen: Die Fährhütte14, der Name frei-

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lich kokett-sympathisches Understatement, in ihrer extraordinären Lage mit dem unbezahlbaren Blick auf See und Landschaft begeistert schon seit Langem die Besucher. Als Eventlocation gilt sie als Musterbeispiel für die Orientierung am individuellen Wunsch und konstant maximaler Qualität in allen Bereichen. Unter der Regie der beiden Profis Klein und Rupietta werden sicher viele wundervolle Träume in der Fährhütte14 wahr werden.

FÄHRHÜTTE14 Weißachdamm 50 | 83700 Rottach-Egern Tel. 08022 - 188220 Geöffnet von Donnerstag bis Sonntag Mittags von 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr | Küche bis 14:00 Uhr Abends von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr | Küche bis 21:00 Uhr

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EGERNER BUCHT restaurant

Alpine Küche - modern interpretiert Küchendirektor Walter Leufen verarbeitet in seinem mit 14 Gault&Millau-Punkten ausgezeichneten Restaurant die kostbaren Produkte der Alpen zu klassischen Gerichten mit modernem Twist.

Täglich geöffnet von 18:30 - 22:00 Uhr

Restaurant Egerner Bucht im Althoff Seehotel Überfahrt Überfahrtstraße 10 | 83700 Rottach-Egern www.seehotel-ueberfahrt.com | info@seehotel-ueberfahrt.com

Restaurant, Beachclub & Eventlocation am Tegernsee In der Fährhütte14 spürt man das Lebensgefühl am Tegernsee in allen Details: bodenständig und doch besonders. Ein wenig extravagant und dennoch gemütlich. Traditionell und trotzdem modern. Hier trifft man sich, um fernab vom Trubel gemeinsam zu genießen und den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen. Geöffnet von Donnerstag bis Sonntag Mittags: 12:00 - 14:30 Uhr Abends: 18:00 - 22:00 Uhr Fährhütte14 Weißachdamm 50 | 83700 Rottach-Egern www.faehrhuette14.de | info@faehrhuette14.de

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Hotel Maier zum Kirschner & Restaurant Kirschner Stuben Der perfekte Rahmen für Ihre besondere Veranstaltung Herzlichkeit und Heimat sind hier zu Hause. Seit Generationen wird das Haus mit echter Leidenschaft und Liebe zur Gastlichkeit von Familie Maier geführt. Eingebettet in die herrliche Bergwelt des Tegernseer Tals bietet das Hotel „Maier zum Kirschner“ seinen Gästen einen einzigartigen Erlebnisort. Direkt an der Seestraße in Rottach-Egern mit herrlichem Blick auf den Tegernsee gelegen ... Im Restaurant Kirschner Stuben lässt sich fein feiern oder tagen und Inhaber und Küchenchef Franz Josef Maier verwöhnt seine Gäste mit feinen kulinarischen Köstlichkeiten. Ob Hochzeit, Verlobung, Geburtstag, Taufe, Jubiläum, Firmenoder Weihnachtsfeier – die Kirschner Stuben bieten den idealen Rahmen für eine unvergessliche Veranstaltung. Man sitzt entweder in der gemütlichen Stuben, im Wintergarten oder auf der wunderschönen Terrasse mit Seeblick. Die direkte Lage am See bietet eine zauberhafte Kulisse für wunderschöne Fotos. Ganz außergewöhnlich ist, dass hier im traumhaften Garten auch Trauungszeremonien stattfinden können. Mit Geschmack und elegant ausgestattet, bieten die Zimmer und Suiten jeden Komfort. Hier finden Sie alles, was Sie zum Wohlfühlen brauchen.

Herzlich Willkommen! HOTEL MAIER ZUM KIRSCHNER Seestraße 23 | 83700 Rottach-Egern Tel. 08022 - 67110 www.maier-kirschner.de

RESTAURANT KIRSCHNER STUBEN

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Seestraße 23a | 83700 Rottach-Egern Tel. 08022 - 273939 www.maier-kirschner.de

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Text: Sabine Schreiber | Fotos: Margarethenhof

Feiern mit Weitblick Wer bei einer Feierlichkeit oder einer Firmenveranstaltung nichts dem Zufall überlassen möchte, legt die Organisation am besten in die zuverlässigen Hände des Teams am Margarethenhof – einer wunderbaren Location mit Alpenpanorama

Allein die Anreise wird ihre Gäste schon verblüffen: Die landschaftliche Szenerie, in der sich der Margarethenhof mit seinem Restaurant „Steinberg“ herrschaftlich niedergelassen hat, und das entsprechende Panorama lassen die Herzen höher schlagen. Geschützt liegt der ehemalige Gutshof inmitten der wunderbaren oberbayerischen Natur auf 950m auf einem Hügel unweit des Tegernsees. Hier ist es ein Leichtes, den Alltag hinter sich zu lassen und sich vollkommen dem freudigen Anlass zu widmen. Neben der Exklusivbuchung des gesamten Landgutes steht für Events und Feste die traumhafte Terrasse ebenso zur Verfügung wie

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der Innenhof, der elegante Saal oder eines der insgesamt drei Stuben: Bis zu 120 Personen können in der exklusiven und entspannten Atmosphäre des Margarethenhofs unvergessliche Stunden erleben. Kulinarisch stehen Qualität und Frische an erster Stelle und so wählen die Gäste zwischen verschiedenen Menüvarianten. Vegetarische Optionen sowie spezielle Kindermenüs runden das Angebot ab. Für Paare, die sich eine Hochzeit ohne weite Wege und anstrengende Ortswechsel wünschen, hält das Hotel alle Möglichkeiten bereit, den schönsten Tag im Leben unkompliziert zu gestalten: Trauung im hauseigenen Trauzimmer, Sektempfang im Lindengarten, Kuchenbuffet auf der Panoramaterrasse, Eröffnungstanz im Saal,... In den insgesamt 32 geschmackvoll eingerichteten Hotelzimmern und Maisonette-Suiten erwartet die Gäste höchster Komfort mit luxuriösem Flair.

MARGARETHENHOF AM TEGERNSEE Gut Steinberg 1-3 | 83666 Marienstein Tel. 08022 - 7506 0 info@margarethenhof.com www.margarethenhof.com

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Exklusiv Tagen und Feiern am Leeberghof „Karl Valentin“, „Possenhofener Stube“ und „zum Wilden Jäger“ – was wie nach Heimatgeschichten klingt, spiegelt die Atmosphäre der Tagungsräume im Leeberghof wider. Sie bieten auch für private Feste und Feiern eine exklusive Atmosphäre. Ihre Kapazitäten reichen von acht bis 80 Personen. Modernste Tagungstechnik, unvergessliche Rahmenprogramme und Zimmerarrangements sind hinzubuchbar. Gratis dazu gibt es das grandiose Panorama auf See und Berge. Geradezu legendär dafür ist die SASSA BAR, wo Feiern oder Tagungen stimmungsvoll ausklingen.

Ein gerade jetzt nach dem Lockdown besonders attraktives Angebot ist der „Montags-Deal“: Am regulären Ruhetag des Leeberghofs gelten 50 Prozent Preisnachlass auf die Raummiete. LEEBERGHOF Ellingerstraße 10 | 83684 Tegernsee Tel. +49 (0) 8022 - 1 88 09 - 0 | info@leeberhof.de www.leeberhof.de Anzeige

Die Kulinarik auf dem Leeberghof ist für ihre bayerischen Klassiker und internationale Crossover-Küche bekannt. Verwendet werden vorwiegend heimische Produkte. Das Bankett-Team berät herzlich und kompetent bei der Menü-

wahl und zu Büffets. Bei den Tagungspauschalen wie beispielsweise „Kleine Schnelle“, „Bayrisch“, „Vital“, „Mediterran“ oder „Deluxe“ wurde besonders auf das Zeitbudget und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Tagungsgäste geachtet.

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Feiern im Lieberhof Ein unvergessliches Erlebnis

Besondere Anlässe und Feste im Lieberhof zu feiern, versprecht, zu einem ganz besonderen Erlebnis zu werden. Aus jeder Stube, aus jeder Kammer atmet die über 1000-jährige Geschichte. Hoch oben über dem See versorgte der Hof einst das Benediktinerkloster Tegernsee. Heute bilden seine denkmalgeschützten Stuben den rustikalen und feierlichen Rahmen für unvergessliche Stunden mit Freunden und Familie im kleinen Kreis. Die große Terrasse mit Traumblick über den See ermöglicht Empfänge auch für größere Gesellschaften. Die Kulinarik – vom Fingerfood bis zum Menü – ist von den umliegenden Bergwiesen und Wäldern inspiriert.

Tipp

Highlight: Den ganzen Hof buchen und nach der Feier am nächsten Morgen aus einer der urigen Kammern den Blick und die Ruhe der Natur genießen.

LIEBERHOF Neureuthstraße 52 | 83684 Tegernsee Tel. +49 (0) 8022 - 41 63 - 0 | info@lieberhof.de www.lieberhof.de

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Interview

Feiern auf sanften Wellen – im Bootshaus am Tegernsee In Bad Wiessee kßmmert sich das Eventteam des Hotels Terrassenhof seit vielen Jahrzehnten liebevoll um eine traumhaft schÜne Event-Location: das historische Bootshaus.

Frau Bogner, fĂźr welche Feiern eignet sich das Bootshaus am Besten? FĂźr  jede  Art  von  Feierlichkeit!  Das  ist  ein  groĂ&#x;er   Vorteil.  Es  ist  eben  nicht  nur  ein  gewĂśhnlicher  Saal,   %&$$!%&;&*!!$@!  !1 +"!$ $"*&#$>%!&@"!0A$!#;* Konzerte,  privaten  Feiern  wie  Geburtstage  oder   *!0$ !+$!%&;&*!!0%!-* ;-­â€? !!$2!!- $&!';&&%""&%*% natĂźrlich  bei  Hochzeiten.  Das  SchĂśnste  ist  fĂźr  uns,   ,!!%$*&#$-* $%&! ;%$*%3 #*&-&""&%*%&$)*!%&$;&/!*!-­â€? -;$$ " !&2

Die unmittelbare Nähe zum See und zur Natur, der eigene Bootssteg, das individuelle Interieur und nicht zuletzt der Ein Fest in einem fast 100 Jahre alten exzellente Service machen das Bootshaus zu einem der schĂśnsten Orte zum Feiern im Bootshaus – wie schaffen Sie es, dass dort zu feiern zeitgemäĂ&#x; und komfortabel ist? Tegernseer Tal. Wir durften Frau Bogner, verantwortlich fĂźr Veranstaltungen im Hotel Terrassenhof, ein paar Fragen stellen. 68

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bootshaus_tegernsee                     bootshaustegernsee.de


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Steht das Bootshaus zu jeder Jahreszeit als Event-Location zur VerfĂźgung? !&A$;0!!%%&-$2 *%%-­â€? %&!0%",*!$$*!%$" $"-&! %!2 !&$!';&&$ $&%!!-%"!-­â€? $ 2&;;!%!!!;&!0 $%&$;!!!&$&+"$1&$* /!! ,$!!!"!!$ &-*?$$ !;"*!**!0,$$$,$; besonders.

 $!"*!% ;*% *%-!$&2 !!;;%%&&*!$&%&0>%&-* #-­â€? fangen.  Einfach  nur  toll.  Ich  bedaure  es  fast,  dass   $!&%""$&!!!0* ;; ! %&*;*!%+$!&!*%-*#$"$!/ ! ;%"%% *%&A-*$ 2$*!&$-­â€? %&A&-! &;;*!%$$$$*!2

Vielen Dank, Frau Bogner!

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Welchen Aspekt am Bootshaus schätzen Sie persÜnlich am meisten? A$;%&%%%"!$ >-* %%$222 und  das  kann  ich  sehr  gut  verstehen.  Doch  ich   %>&-  %&!%!;%@&2;%&! 56$!0$ $$%%!"$&0!

69 ADRIAN-STOOP-STR. 50 . 83707 BAD WIESSEE . T 08022 863-0 . WWW.TERRASSENHOF.DE . INFO@TERRASSENHOF.DE


Die fast vergessene Malerin vom Tegernsee

Elisabeth Hüller

Es ist ihrem Sohn, Konrad Hüller, zu verdanken, dass man sie noch nicht ganz vergessen hat: die großartige und talentierte Porträtistin vom Tegernsee.

Selbstbildnis, 1938, Öl auf Leinwand. Das Andenken an diese unheimlich energetische und talentierte Frau zu bewahren, ist nicht deshalb wichtig, weil sie im Stillen ein Werk von besonderer Strahlkraft schuf, sondern auch, weil sie dies als Mutter von fünf Kindern und den vielen kräftezehrenden Aufgaben einer den berufstätigen Mann unterstützenden Frau tat. Männliche Maler ihres Formats hatten meist nicht viel anderes zu tun als: zu malen.

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Text: Sabine Schreiber | Bilder: Konrad Hüller


Ulrike Schnabel, 1947, Öl auf Leinwand. Die Kinderporträts von E. Hüller nehmen eine Sonderstellung in ihrem Werk ein: Ein weicher Glanz liegt oftmals über den abgebildeten Persönchen. Es scheint, als hätte die Malerin bei deren Darstellung vor allem auf die Betonung der kindlichen Unschuld und fast überirdischen Schönheit des Kindlichen Wert gelegt. Dies gilt nicht nur für die Bilder, die sie von ihren eigenen Kindern anfertigte, sondern beispielsweise auch für dieses besondere Porträt der kleinen Ulrike Schnabel.

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eboren wurde sie vor genau 100 Jahren – als Tochter des bekannten Holzhändlers und Sägewerksbesitzers Carl Miller und seiner Frau Rosa. „Nini“ wurde sie gerufen und tat sich schon als Mädchen als jemand hervor, der lieber Stift und Papier oder ein Instrument zur Hand nahm als etwas anderes. Die Familie reagierte darauf mit Wohlwollen, war doch ein Onkel dritten Grades mütterlicherseits der bekannte und erfolgreiche Bamberger Maler Fritz Bayerlein. Aber anders als der berühmte Verwandte ihrer Mutter, der sich vor allem auf Landschaften, Innenansichten von Kirchen und Schlössern sowie Historiengemälde spezialisiert hatte und sich als Künstler stark am Spätrokoko und der Romantik orientierte, interessierte sich die junge Elisabeth Miller schon recht früh für Menschen als Gegenstand ihrer Malerei.

Konrad Hüller, unvollendet, 1948, Öl auf Leinwand. Bei diesem unvollendeten Werk kann man auf berückende Art und Weise den filigranen Entstehungsprozess eines Porträts erahnen.

Nur ein knappes Jahr Unterricht beim Meister Durch die Fürsprache ihres in der zeitgenössischen Kunstszene etablierten Onkels und wohl auch durch ihre für ihr Alter bereits ungewöhnlich elaborierten, zeichnerischen Kunstfertigkeit ließ sich der damals schon hoch dekorierte, in Kreuth ansässig gewordene und heute noch als sogenannter „Bauernmaler“ und Porträtist von Ludwig Thoma bekannte Thomas Baumgartner davon überzeugen, sie zu unterrichten. Dies war insofern ungewöhnlich, da der 1882 in München geborene und bereits mit 21 Jahren auf der internationalen Ausstellung im Münchner Glaspalast für ein Porträt mit einer Goldmedaille ausgezeichnete Maler es eigentlich partout ablehnte, Schüler anzunehmen. Ein knappes Jahr unterwies er die begabte Elisabeth – von Ende 1938 bis zum Winter 1939 – in der Technik des präzisen Portraitierens und in der professionellen, handwerklichen Anwendung von Ölfarbe auf Leinwand. Die junge Frau lernte rasch und trainierte Auge, Hand und Fähigkeiten intensiv. Aus überlieferten Zitaten aus Briefen Elisabeth Millers lässt sich herauslesen, wie streng die junge Künstlerin mit sich selbst war und welch hohe Maßstäbe sie für ihr Können ansetzte.

Oma Hüller, 1941, Öl auf Leinwand. Man beachte vor allem den wachen, freundlichen Blick und Details wie das Haar, das sich an den Schläfen von der strengen Frisur befreit hat.

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Zeichnungen von besonderer Präzision

Fischbacher, St. Quirin, 1950, Öl auf Leinwand.

Zum 75. Jubiläum des elterlichen Betriebs 1939 wurde ihr angetragen, die gesamte Belegschaft vom Lehrling bis zum Eigentümer abzubilden. Insgesamt 54 ausdrucksstarke Bleistiftzeichnungen erstellte die junge Frau, die noch heute als in ledergebundenes Buch in der Familie bewahrt werden. Bezeichnend ist neben der wie von einem Altmeister wie selbstverständlich kontrollierten, unangestrengten Linienführung vor allem die Präzision, mit welcher sie die charakteristischen Eigenheiten eines jeden Mitarbeiters einzufangen wusste. Nichts wurde beschönigt, aber auch nichts überzeichnet, sondern mit beinah liebevoller Genauigkeit wiedergegeben. Die feinen Schraffuren sind derart souverän gesetzt, kein Strich ist zu viel, keine Fläche wurde übersehen, dass die Tatsache, dass dies von einer gerade einmal 19-jährigen, jungen Frau geschaffen wurde, mehr als verblüffen muss.

Die Chronistin der Menschen vom Tegernsee

Eichmeier, Bürgermeister von Glonn, 1960, Öl auf Leinwand. Vor allem an diesem Bildnis kann man den präzisen und teilweise auch unbeschönigenden Blick der Malerin nachvollziehen. Nichtsdestotrotz wahrt die Künstlerin das Gleichgewicht beim Balanceakt zwischen realistischer Abbildung und entblößender Darstellung.

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Im Jahr darauf ehelichte sie den Arzt Dr. Georg Hüller, und aus Ninni Miller wurde Elisabeth Hüller. Trotz Krieg, Haushalt und Kindern - sie bekam im Laufe der Jahre vier Söhne und eine Tochter -, widmete sie sich stetig der Malerei und verewigte viele ihrer Zeitgenossen im Tegernseer Tal in Öl auf Leinwand oder Graphit auf Papier. Betrachtet man die von Konrad Hüller, ihrem zweitältesten Sohn, zusammengetragenen Werke aus der Tegernseer Zeit, kommt man nicht umhin, sie als Chronistin der Menschen am Tegernsee in den Jahren zwischen 1938 und 1955 zu bezeichnen. Die ausdrucksstarken Konterfeis lassen noch heute bestimmte Familienzugehörigkeiten erahnen. Die mit auffallend altmeisterlicher Technik ausgeführten Gesichter strahlen vor Lebensnähe, ohne in einen simplifizierenden Naturalismus abzugleiten. Es scheint vor allem, dass Elisabeth Hüller ein besonderes Augenmerk auf den Blick ihrer Modelle gelegt hat. Achten Sie beim Betrachten der Bilder einmal besonders auf die Augenpartie: Wie die Augen in einem leichten Silberblick auseinanderfallen, der Blick sich beinah betrübt oder nachdenklich abwendet oder aber quasi dem Betrachter mit Stolz, Freundlichkeit oder einer anderen ganz spezifischen Haltung entgegentritt – kein Porträt gleicht hierbei dem anderen. Vielleicht ist genau dies der Umstand, warum der Eindruck entsteht, dass Elisabeth Hüller die Menschen nicht nur abgebildet, sondern in ihrer persönlichen Wesenheit eingefangen hat.


Anlässlich des 75. Betriebsjubiläums porträtierte die 19-jährige Elisabeth Hüller alle 54 Angestellten. Bleistift auf Papier, 1938.

Und immer dem Berufe des Mannes nach ... 1955 verlässt sie mit ihrer Familie den Tegernsee, die Hüllers ziehen nach Glonn bei Ebersberg. Dr. Hüller eröffnet dort eine florierende Praxis. Aus Ermangelung eines geeigneten Raums für ihre Malerei weicht Elisabeth zum Beispiel in Klassenzimmer der örtlichen Schule aus – wenn sie die Zeit findet, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Ihre Energie scheint grenzenlos: Sie studiert noch Religionspädagogik, um als Katechetin Kinder zu unterrichten. Leider verstirbt sie viel zu früh an den Folgen einer heimtückischen, schweren Erkrankung bereits 1976 mit gerade einmal 56 Jahren. Sie hinterlässt ein umfangreiches Werk besonderer Strahlkraft, das Konrad Hüller im Verlauf der letzten Jahre und Jahrzehnte mit großem persönlichen Einsatz und Akribie nahezu vollständig katalogisieren konnte. Für 2021 plant er – zum Anlass des diesjährigen 100. Geburtstags seiner Mutter – eine große Retrospektive, die wegen der bekannten aktuellen Umstände in diesem Jahr nicht stattfinden konnte.

Details über ihr Leben, Zitate aus Briefen und vor allem eine umfassende Sammlung ihrer Werke – angefangen von Kinderzeichnungen bis hin zu ihren elaborierten Porträts der letzten Lebensjahre einer erfahrenen Malerin – können Sie nachlesen und bestaunen in dem kleinformatigen, aber aussagekräftigen Sammelband „Elisabeth Hüller“ – im Selbstverlag herausgegeben von Konrad Hüller. Zu erwerben ist das in nur kleiner Auflage erschienene Buch zum Preis von 20,- Euro bei Herrn Konrad Hüller persönlich. Bestellungen via Telefon oder E-Mail möglich: Tel.: 08022 - 4695 | konrad.hueller@t-online.de

Tipp

Barbara Adam, Glonn, 1970, Öl auf Leinwand. In dieser späten Schaffensperiode wird der Farbauftrag pastoser, und die dargestellten Personen sind nicht mehr dem bäuerlich-ländlichen Milieu zuzuordnen. Das Flair der 70er Jahre ist wie mit Händen greifbar.

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Landhaus

Marinella Individueller Charme in schönster Lage

Idyllisch gelegen zwischen dem Yacht-Club Bad Wiessee und dem Strandbad mit herrlichem Seeblick, befindet sich das Landhaus Marinella – ein ganz besonderer Platz für Liebhaber des Tegernsees, die das Besondere suchen. Hier hat die Familie Güldener mit viel Liebe und wunderbarem Ideenreichtum eine Urlaubsoase geschaffen, die aus dem Rahmen fällt. Hell und licht präsentiert sich das außergewöhnlich schöne Interieur des Hauses im maritimen Stil. Jedes Zimmer ist ganz individuell in unterschiedlichen Farbkreationen eingerichtet. Und auch der Rest des Gästeangebots könnte nicht besser sein, da der Wellnessbereich mit Sauna, der herrliche Garten und das schmackhafte Frühstücksbuffet den Urlaub am Tegernsee perfekt abrunden.

LANDHAUS MARINELLA Am Strandbad 7 | 83707 Bad Wiessee Tel. 08022 - 8599990 www.landhaus-marinella.de

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Treffpunkt der Lebensfreude Nach längerer Umbauzeit hat Juwelier Leicht in RottachEgern wieder geöffnet – das Warten hat sich gelohnt

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Juwelier Georg und Silke Leicht, Niederlassungsleiter Michael Marquardt und Barbara Schumacher

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as Tegernseer Tal ist um eine hochklassige Einkaufsattraktion reicher. Seitdem Juwelier Leicht sein traditionsreiches Geschäft in Rottach-Egern wieder geöffnet hat, reißt die Zahl der Gratulanten nicht ab. „Wir bekommen eine unglaublich positive Resonanz“, freut sich Niederlassungsleiter Michael Marquardt, der den aufwendigen Umbau vor Ort mit viel Geduld koordiniert hat. „Wir haben innen und außen alles neu gestaltet, und das Geschäft ist nicht wiederzuerkennen. Es ist großzügiger, eleganter und „bayerischer“ geworden.“ Das Geschäft lädt zum Flanieren ein und lockt am offenen Kamin mit einer gemütlichen Sitzgruppe, in der entspanntes Verweilen möglich ist.


Mit Anerkennung wird das erweiterte Angebot renommierter Schmuck- und Uhrenmarken aufgenommen, angeführt von der internationalen Spitzenmarke OMEGA, die einen eigenen Uhrenbereich erhalten hat. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die neue Wellendorff-Lounge, in der Barbara Schumacher die Freunde der erfolgreichsten deutschen Schmuckmanufaktur begrüßt. „Wir sind stolz und voller Freude über den gelungenen Umbau“, so Juwelier Georg Leicht. „Es war uns wichtig, für unsere Kunden ein zeitgemäßes Ambiente mit Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen. Das ist uns gelungen.“

JUWELIER LEICHT Seestraße 18 | 83700 Rottach-Egern www.juwelier-leicht.de

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Haute Couture für kleine Leute Die sommerlichen Modeideen der großen Designer für ihre jüngsten Fans Gesehen bei NICKIS Rottach-Egern

Junge Damen, die es weniger verspielt möchten, werden beim Luxuslabel Gucci fündig. Die italienischen Designer setzen vor allem bei den Kleidern auf schlichte Eleganz und klare Formen: Schleifendekor in Logo-Farben und die bekannten Webbänder werden wie gewohnt selbstbewusst platziert. Aber hin und wieder schmuggeln sich ein kleiner GG-Apfel als Print oder ein Kirschen-Paar als Applikation dazwischen.

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In diesem Frühjahr/Sommer sprießen die Blumen! Nicht nur in den Gärten und auf den Wiesen, sondern auch auf den Stoffen: Florale Prints – von der zarten Vintage-Ranke bis hin zur riesigen Blüte – prangen farbenfroh vor allem auf Blusen mit Puffärmeln, luftigen Kleidchen und Ballonhosen.


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Generell sind diesen Sommer auch bei den Kids – abgesehen von den Blumenprints – satte, möglichst undurchmischte Farben angesagt: Grasgrün, Orange, Swimming-Pool-Blau, aber auch Azur und Kirschrot – entweder im immer noch angesagten Colourblocking-Look oder aber mit einer das Outfit dominierenden Farbe.

Bei den jungen Herren setzen die Designer ebenfalls auf wenige und satte Farben pro Teil und auf groß gedruckte, schnörkellose LogoPrints. An die Sportmode der 70er angelehnte Strickjacken, Jogging-Zweiteiler und Sweatshirts werden durch hochwertige Materialien, Statement-Prints und Patches aufgewertet und salonfähig gemacht!

Selbes gilt für die Bademode dieses Jahr: Entweder Colourblocking im Seventies-Style oder aber floraler Aufdruck und verspielt-romantische Volants!

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Während diesen Sommer sich wenig Neues auf den Köpfen abspielt – das Baseballcap bleibt weiterhin der Liebling,– überrascht ein ungewöhnlicher Trend die Füße der kleinen Trendsetter: Neben den Sneakern als Dauerbrenner geben die sogenannten „Chunky Sandals“ im Sommer den Ton an! Wuchtige, aber flache Plateau-Sohlen und sehr breite Riemen, parallel oder gekreuzt. Fürs Auge etwas gewöhnungsbedürftig, ist dieser Trend aber für die Füße mit Sicherheit ein großer Gewinn in Sachen Bequemlichkeit! Und leichter an die Eiswaffel auf der hohen Eistheke kommt man mit Plateau-Sohlen auch.

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Wohlfühloase & perfekter Hairstyle Das Team um Saloninhaberin Birgül Erkan Cicek steht für Professionalität und individuelle Beratung. Durch unsere langjährige Erfahrung gehen wir im Besonderen auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein und kreieren dabei trendige Styles genauso wie Ihre persönliche Lieblingsfrisur. Ob Brautfrisur, Dirndlfrisur oder eine klassische Dauerwelle, modern interpretiert – wir finden zu jedem Anlass und Typ den passenden Stil. Ihr Besuch in unserem Salon ist Zeit, die ganz allein Ihnen gehört. Genießen Sie das besondere Ambiente, lehnen Sie sich entspannt zurück. Vergessen Sie die Hektik des Alltags, denn bei uns geht es nur um Sie und Ihren perfekten Style. Dafür arbeiten wir leidenschaftlich mit Herz und professioneller Hand.

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Lassen Sie sich bei einer Tasse Kaffee und einem netten Gespräch von uns beraten und verwöhnen. Wir freuen uns auf Sie!


BEC Hairdesign Südliche Hauptstraße 23 | 83700 Rottach Egern Tel. 08022/6738620 und 6738621 www.bec-hairdesign.de Öffnungszeiten Di - Fr 9 -18 Uhr | Do 9 -20 Uhr | Sa 8 - 13 Uhr

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Klassisch elegant, aber bitte mit Verve! Durch das Bittner‘s, die langjährige Instanz in Sachen elegante Damenmode in der Rottacher Seestraße 35, weht ein neuer, belebender Geist.

Wer das MILOU wegen seiner entspannten Wohnzimmeratmosphäre und der empathischen Beratung durch ein fachkundiges Team schätzt, aber auf der Suche nach einem klassisch zeitlosen Chic etwas abseits von den Demarkationslinien tagesaktueller Trends dort vielleicht bisher nicht fündig wurde, hat nun eine neue Anlaufstelle: Im Bittner‘s pulsiert derselbe kunden- und serviceorientierte, stilsichere Geist wie im MILOU. „Schauen Sie, dieses Oberteil wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas bieder ...“ Gemeinsam mit einer Kollegin präsentiert Annette Lehnert eine in Silbergrau, Weiß und Cognac geblümte, Seidenbluse. „Aber

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wenn Sie es mit diesem Rock ...“ Die beiden Damen wirbeln zwischen den Regalen umher und bringen einen plissierten, schwarzen Rock und eine schlichte, aber raffiniert geschnittene kurze Lederjacke und drapieren sie locker zur Bluse. „... und mit diesem Jäckchen kombinieren, sind Sie elegant, chic und sogar etwas pfiffig ausstaffiert. Und weit, weit entfernt von jeder Biederkeit.“ Ihre Kollegin lacht zustimmend und streicht liebevoll über die hochwertigen Textilien. Das in Sekunden zusammengestellte Outfit beeindruckt durch beschwingte Eleganz. „Meine Philosophie mag vielleicht etwas spießig klingen – aber sie geht auf: Ich stehe für zwei inhabergeführte Boutiquen mit einem Hand in Hand arbeitenden Team, die durch eine handverlesene Auswahl perfekt kombinierbarer Stücke der besten Designer und Hersteller überzeugen. Wir möchten unser Gespür für ein gutes Zusammenspiel verschiedener Marken, Accessoires und Kleidung einsetzen und unserer Kundschaft zur Verfügung stellen. Damit man nicht in die Falle der modischen Uniformierung tappen muss, sondern einen eigenen, flexiblen, anlass- oder auch gefühlsorientierten Kleidungsstil entwickeln kann.“ Und schon eilen die Damen vom Bittner‘s zum nächsten Regal, um mit leuchtenden Augen ein grob gestricktes Kaschmir-Cape von Iris von Arnim in einem leuchtenden Blauton zu zeigen. Und ein feenhaft transparentes, lindgrünes Top von Fabiana Filippi. Und eine Tasche von Tissa Fontaneda. Und eine Hose von Neri Firenze. Und einen Schal von Friendly Hunting. Und und und. Am besten, Sie sehen selbst.

BITTNER‘S DAMENMODEN Seestraße 35 | 83700 Rottach-Egern Tel. 08022 - 24841 Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00 – 18:30 Uhr, Sa 10:00 – 17:00

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„Es ist ein gelebter Traum und meine große Leidenschaft, Frauen dabei zu unterstützen, für jeden Anlass ein in sich stimmiges Outfit zu finden!“ Sagt‘s und huscht auf leisen Sohlen los, um ihre Passion greif- und sichtbar zu machen. Die promovierte und im Anwaltsberuf ebenso passionierte wie erfolgreiche Juristin Annette Lehnert hat sich – nachdem sie der Liebe wegen an den Tegernsee gekommen ist – sich einen Lebenstraum erfüllt: den von der eigenen Boutique. Seitdem gibt es in Rottach-Egern den hippen Concept-Store MILOU, der durch Nonchalance und das richtige Maß an Flippigkeit besticht.


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Text: Sabine Schreiber | Fotos: Ferienwohnung Schnabel, Mick Zollenkopf

Liebenswertes Fundstück:

Ferienwohnungen Schnabel In Rottach-Egern – nur fünf Minuten von der Uferpromenade an der Seestraße entfernt, zentral im Ort, aber in einem traumhaft verschlafenen Winkel, versteckt sich ein kleines, schmuckes Feriendomizil zum Verlieben! on der belebten Hauptstraße in ein Sträßchen Richtung See abgebogen, einer Kurve gefolgt, wieder links in ein noch schmaleres Sträßchen mit viel Grün: Wo mag das nur sein? Da plötzlich öffnet sich eine Einfahrt, an deren Ende ein majestätisches Schmiedekunsttor thront. Dahinter blinken Blumen, der Wind schaukelt Geäst und verheißt einen verwunschenen Garten. Das wird doch nicht ...? Doch, das ist es! Wie im Märchen schlüpft man durch das kunstvoll geschwungene Tor und steht vor einem mit Blumen geschmückten Häuschen. Das heimelige Erdgeschoss inklusive Terrasse und weitläufigem Garten wartet schon auf seine Gäste: Durch eine kleine, elegant renovierte Diele gelangt

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man in die helle, herrlich nostalgisch eingerichtete Stube mit leicht bajuwarischem Heimat-Flair. Zwei große Glastüren führen auf die Terrasse und den anschließenden Garten: Ein Traum aus Margeriten-Wiese, blühendem Buschwerk und gesunden Bäumen ringsum. Die Gipfel von Wallberg, Setzberg und Riederstein sind hier vom Liegestuhl aus zu sehen. Sogar das selten gewordene Knabenkraut, eine einheimische Orchideenart, blüht hier zwischen den sanft schaukelnden Margeriten. Auf dem Terrassentisch wartet schon eine duftende Obstschale und perlt ein zart roséfarbener Willkommenstrunk ... Anzeige

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Neben dem Schlafzimmer mit großem Kleiderschrank und dem chic renovierten Badezimmer mit bodengleicher Dusche, Waschmaschine, Trockner und einem liebevoll dekorierten Gäste-WC ist vor allem die Küche ein absolutes Highlight für Fans des echten 70er-Jahre-Interior-Designs! Knallrote Kacheln, eine Einbauküche in Silber und Weiß, ein Ofen mit integriertem Tellerwärmer – ja, sogar der Hocker mit den verchromten Beinen – alles blitzt und blinkt wie neu und ist doch originales Design aus den Seventies. „Und dann habe ich noch ein kleines Extra ...“, schmunzelt die freundliche Vermieterin Sabine Schnabel. Man verlässt die Wohnung, und gleich nach der Haustür öffnet sich ein weiteres Türchen zu einem kuscheligen, modern eingerichteten Appartement mit Badezimmer, begehbarem Kleiderschrank, Doppelbett und Lounge-Bereich mit TV. „Falls man noch einen zusätzlichen Wohnbereich braucht“, erklärt Sabine, und dann fügt sie noch etwas hinzu, das einige Urlauber, die auf der Suche nach einer geeigneten Ferienwohnung am Tegernsee bisher wegen ihrer vierbeinigen Begleitung nicht fündig geworden sind, interessieren könnte: „Bei mir sind übrigens Hunde überhaupt kein Problem.“

2-Zimmer-Wohnung mit Bad, Küche, separatem WC, Terrasse, Garten, WLAN, Stereoanlage, TV sowie diskreter Parkplatz vorhanden. Hunde sind willkommen! 1-Zimmer-Appartement mit Bad, Doppelbett, Frühstücksküche (Espressomaschine, Geschirr, Besteck) und Lounge-Bereich mit TV, WLAN und eigener Parktplatz vorhanden. Beide Wohnungen werden auch gerne gemeinsam gebucht. Mehr Infos unter: ferienwohnungen-tegernsee-schnabel.de

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V E R O N I K A E T T S TA L L E R


Text: Iris Hüttner | Fotos: J. Krause-Burberg, Hopf, Vroni Ettstaller

Vroni Ettstaller

X. und XI. Bayerische Bierkönigin Corona beschert eine zweite Amtszeit – ein Rückblick Vor einem Jahr wurde Vroni Ettstaller zur X. Bayerischen Bierkönigin gewählt. Seither repräsentiert die Gmunderin weltweit eines der bedeutendsten bayerischen Produkte und Kulturgüter: bayerisches Bier, gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516. Planmäßig hätte ihre Amtszeit im Mai geendet. Unser Gespräch führten wir telefonisch – bei bester Gesundheit ihrer „Königlichen Hoheit“.

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23 offizielle Termine in 348 Tagen im In- und Ausland liegen hinter Vroni Ettstaller (22). Dann geschah, womit niemand rechnen konnte: Corona bremste die X. Bayerische Bierkönigin aus. Das ist die bedauerliche Seite; die erfreuliche ist, dass sich aus demselben Grund ihre Amtszeit um ein weiteres Jahr verlängert. Zu einem ihrer letzten Termine zählte die Eröffnung der Starkbierzeit, bekanntermaßen Bayerns fünfte Jahreszeit. Damit einher ging das Casting für ihre Nachfolgerin. „Oh mei, wia war i letztes Jahr beim eigenen Casting aufgredt“, erinnert sie sich. Dieses Jahr saß sie auf der anderen Seite, als Jurymitglied. Es war eine neue Erfahrung. „I hob in mi neigfuid, wias mir dabei ganga is. Jetzt war i in der Rolle, den Kandidatinnen Mut zuaspreche z‘ kenna“, sagt sie. Wegen Corona ist die Wahl unter den sieben Finalistinnen vom 14. Mai 2020 auf nächstes Jahr verschoben. Was tun? Der Bayerische Brauerbund fragte kurzerhand Vroni Ettstaller, ob sie das Amt ein weiteres Jahr begleiten würde, und sie sagte sofort zu. „I bin froh, dass i dem Brauerbund und den Brauereien damit heifn konn“, so die Noch- und Wieder-Bierkönigin.

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„ Als Bayerische Bierkönigin fühl i mi als Repräsentantin meiner Hoamat und von Bayern.“


In der Küche werden die Speisen frisch zubereitet. Das Fleisch kommt aus der Region und garantiert einen besonderen Genuss. Von Dienstag bis Freitag wird ein täglich wechselndes Mittagsgericht zu einem vergünstigten Preis angeboten. Es werden unter anderem herzhafte Weiß-Bräu-Burger, gefüllte Schnitzeltascherl und Weißbräu-Bruschetta serviert. Aber auch der Schweinsbraten und das Hopf-Pfandl mit zarten Schweinefilets vom Grill und Schwammerl dürfen natürlich nicht fehlen. Wunderbar sind die verschiedenen Strudel und der Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Das engagierte Team setzt sich aus Hanni und Klaus, der Tochter und dem Schwiegersohn sowie weiteren langjährigen Angestellten zusammen. Auch die Enkelinnen helfen ab und zu mit und bessern so ihr Taschengeld auf. Die familiäre Atmosphäre ist spürbar und vermittelt den Gästen ein Gefühl des Wohlbehagens und Willkommenseins. Für gute Stimmung bei den Gästen sorgen mit ihren musikalischen Eingaben jeden Mittwoch von Rückblick 14:00 bis 17:00 Uhr Hans und Peps. Herzlich und auf ihre erste Amtszeit griabig ist die Atmosphäre, sodass man gut gelaunt auch gerne malTag länger wurSchon am ersten nach verweilt. ihrer WahlNicht ging esumsonst los, mit einer de den Wirtsleuten mit ihrem Team bereits viermal straffen Agenda für das „schönste Amt Bayerns“. Der Bayerische Brauerbund stellte ihr ein verliehen. VW Beetle Cabrio zur der „Stern der Gastlichkeit“ Kommen's Verfügung. Kreuz und quer durchs Land – meistens doch einfach vorbei undging’s lassen Sie sich von den baychauffiert ihrer Mama.und „I hab bisguten dahi gar net g‘wusst, erischen von Schmankerln der Stimmung verdass Bayern so groß is“, sagte sie bei unserem Interview im wöhnen. Sie sind herzlich willkommen.

Zu den Wermutstropfen zählen 65 nun wegen der Pandemie gestrichene Termine – darunter eine Reise nach Indien. Bayerische Bierkönigin in Indien? „Anlass wär die Aufnahme der Nonstop-Flugstrecke von Lufthansa von Minga nach Bangalore g‘wesn“, klärt sie auf. Statt in Indien MIESBACH steht sie WEISSBRÄUSTÜBERL nun zwei Wochen lang bei den Hopfenbauern in Hanni und Klaus Huber der Holledau auf dem Feld. Ihre letzte Auslandsreise führte sie im Februar noch zur Internationalen Marienplatz 6 Biermesse nach Rimini. Bayern war mit 30 Brauereien vertreten, denen die 84714 Miesbach Bierkönigin an denTel.: Ständen ihre Aufwartung 08025/9979883 machte. „Als Bayerische Bierkönigin fühl i mi als Repräsentantin meiner info@weissbraustuberl.de Hoamat und von Bayern“, sagt sie – selbst durchs Telefon www.weissbraustuberl.de spürbar strahlend.

Öffnungszeiten: Täglich ab 10:00 Uhr, Montag Ruhetag

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letzten Juli. Aber die Grenzen endeten nicht am Freistaat. Ihre Antrittsreise führte sie nach Mexiko, und, nach dem Highlight ihrer Auslandsreisen gefragt, lacht Vroni „Namibia! Dort stand a Raubtierfütterung aufm Programm, und mei Gedanke war: Wenn der Leopard an schlechtn Dog hod, dann hob i a an schlechtn Dog.“

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Zu einem der Highlights einer Bayerischen Bierkönigin zählt der traditionelle Königinnensud. In der Brauerei ihrer Wahl gibt die amtierende Bierkönigin vor illustrem Publikum dem Biersud die Hopfengabe bei. Begossen wurde die Amtshandlung mit einem anschließenden ausgedehnten Frühschoppen in der Brauerei Maxlrain, wo nun ein wahrlich königliches Schlossgold Exportbier ausgeschenkt wird. Ob sie die letzten 348 Tage verändert hätten? „Oh ja. Man wächst mit seine Aufgab‘n. Das Amt prägt die Persönlichkeit“, sagt Vroni und fügt etwas nachdenklich hinzu: „I hob Mensch‘nkenntnis entwickelt und erkannt, wer wirkli meine Freind san.“ Sofort fallen ihr die schönsten Begegnungen ein: „Die Herzlichkeit der Mensch‘n und de gloana Gest‘n. Ich hob g’lernt, die Mensch‘n zum schatzn.“ Dass sie voll in Amt und Thema aufgeht, zeigt auch ihr im vergangenen Herbst an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf aufgenommenes Studium für Brau- und Getränketechnologie. Nebenbei absolvierte sie noch die Prüfung zur „Bierbotschafterin“ – ein weiteres Ehrenamt, bei dem auch die internationalen Biere eine Rolle spielen. „Bier lässt mi nimmer los“, lacht sie. Das erkannten auch die Bier-Profis der Weißbierbrauerei Hopf, die sie als Patin für ihre „Hopf Spezial Weiße“ ehrten. Damit steht sie in einer ehrenvollen Reihe mit Politikern, Sportlern und Künstlern.

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Auf die Weißbier-Patin angesprochen, attestiert Geschäftsführer Tilo Ruttmann: „Vroni ist jederzeit zu jeder Gaudi bereit. Sie ist die perfekte Patin für unsere Spezial Weiße.“ Normalerweise findet die Vergabe des Ehrentitels im Rahmen des mehrtägigen Weißbierfests statt, das die erfolgreiche Miesbacher Regionalbrauerei seit 2006 auf ihrem Gelände im großen Bierzelt mit Programm veranstaltet. Wegen der aufwendigen Um- und Neubauarbeiten musste es 2019 ausfallen. Planmäßig wird die Tradition 2021 zum 100-jährigen Hopf Firmenjubiläum fortgeführt. Vom 9. bis 11. Juli wird dann ausgiebig gefeiert mit Kabarett, der Keller Steff Big Band und mit Volksmusik satt am Tag der Blasmusik. Interessierte dürfen sich vom neuesten technischen Stand der modernisierten Brauerei schon vorher, am Tag der offenen Tür am 7. Mai 2021, überzeugen. Dann stehen die im Jahr 2018 erneuerte Füllerei und die bis dahin komplett neu gebaute Logistikhalle zur Lagerung der sieben Weißbiersorten und fünf Saison-Spezialitäten zur Besichtigung offen. Bis dahin wird Vroni Ettstaller ihre Amtsinsignien zwar an ihre Nachfolgerin übergeben haben, doch bis es so weit ist, wünschen wir der Bayerischen Bierkönigin in Zeiten von Corona eine dennoch abwechslungsreiche und gesunde zweite Amtszeit.


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Ein Jahr Bierkรถnigin

Die schรถnsten Momente ...

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‚ ... scheee war s ‚ und weiter geht s! 97


HOPPEBRÄU Der Hopfen-Houdini Mit Sicherheit sind Ihnen die schlanken Bierflascherl mit den knallbunten Etiketten und launigen Namen wie „Wuide Hehna“, „Fuchsteufels Wuid“ oder „Wuidsau“ schon einmal im Regal vom Getränkemarkt aufgefallen. Wer's noch nicht probiert hat: Die Neugier lohnt sich! Text: Sabine Schreiber | Fotos: Hoppebräu

an muss dazusagen: Die Biere aus der „Wuid“-Linie von Hoppebräu in Waakirchen verlangen vom Neuling etwas Toleranz. Denn wer noch keine Erfahrung mit der Biersorte India Pale Ale hat, der wird bei dem intensiven Hopfenaroma erst einmal staunen. Wer nicht ganz so experimentierfreudig ist, sollte aber auf alle Fälle das Helle von Hoppebräu probieren: ein souverän gebrautes Bier, süffig, langanhaltend perlend – egal, ob aus der Flasche oder im Glas – und mit einer sanften, aber Hoppe-typisch selbstbewussten Hopfennote. „Ich wollte schon immer mein ganz eigenes Bier entwickeln. Ein Bier, handgemacht, geradeheraus und immer, wirklich immer hergestellt unter absolut stabilen Qualitätsstandards“, erklärt Markus Hoppe, gerade einmal 30 Jahre jung, Chef und Gründer von Hoppebräu.

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Und das sagt er nicht einfach nur so, sondern tut auch alles dafür: Während Brauereien in derselben Größenordnung wie die seinige meistens als sogenannte Kuckucksbrauer die Anlagen eines größeren Betriebs für die Produktion ihres Bierrezepts zeitweise anmieten und damit keine eigene Produktionsstätte haben, besitzt Markus die „technologisch modernste Brauanlage, die es derzeit auf dem Markt gibt. Wir haben an Mess-, Steuer-, Regeltechnik jeden Clou hier verbaut, den man aktuell haben kann.“ Markus Hoppe weiß, wovon er spricht, und er hält mit nichts hinter dem Berg. Transparenz ist für ihn ein entscheidendes Kriterium: Direkt neben seinem Sudhaus mit den blitzblanken Tanks, die von geschickt installierten, violetten Licht-

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Markus Hoppe, Chef und Gründer vom Hoppebräu

„Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Tradition und Moderne.“

quellen in einem futuristisch-hippen Lila erstrahlen und aussehen wie stählerne Designkunstwerke, hat er die „Zapferei“ eröffnet. Das kleine gemütliche Wirtshaus hat große Fenster hinüber ins stylische Herz von Hoppebräu. „Bei uns kann jeder schauen, was wir machen. Wir erklären alles und machen kein Geheimnis aus unserer Bierherstellung – ganz im Gegenteil“, betont Markus. Daneben ist für ihn der Einkauf direkt bei vor Ort produzierenden Landwirten – seien es Getreide und Hopfen fürs Bier oder das Fleisch fürs Lokal – entscheidend. „Nur bei exotischeren Hopfensorten machen wir vielleicht mal eine Ausnahme.“ Und damit wären wir beim Thema: dem Hopfen. Denn für Markus Hoppe, gelernter und weit gereister Braumeister, zählt vor allem das besondere Aroma beim Bier. „Ich will

ein Bier, das nach etwas schmeckt, und nicht ein möglichst geschmacksneutrales, das man einfach nur literweise hintergurgelt“, grinst er. Wobei sein Helles und auch das Weißbier natürlich nicht völlig ausgefallen sein sollen. „Wir wollen keine abgehobene Gourmet-Brauerei sein – aber auch nicht nur faden Durchschnitt fabrizieren. Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Tradition und Moderne. Tradition sollte auch immer Innovation sein und sich weiterentwickeln. So ist es bei der Tracht ja auch: Manchmal trägt man das Drindl ein bisserl länger, dann wieder kürzer. Die Stickerei auf der Lederhosen verändert sich ... das ist ganz normal. Genauso sollte es mit dem Bier auch sein!“

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„Ich möchte eine möglichst große, geschmackliche Bandbreite anbieten!“ Und während er also mit Freude süffig-hopfiges, aber klassisches Helles und Weißbier braut, so lebt er mit seinem Team von Sommeliers, Mälzern und Brauern bei den India-PaleAle-Bieren, kurz IPA, seine innovative Ader aus. IPAs sind Biere, die im 19. Jahrhundert für den Transport in ferne, tropische Kolonien mit einem höheren Hopfen- und Alkoholgehalt zwecks einer besseren Haltbarkeit gebraut wurden. IPA- Biere zeichnen sich daher besonders durch eine sehr intensive Hopfennote und oft auch sehr fruchtige, an verschiedene exotische Zitrusarten erinnernde Aromen aus. Manch einer mag sich bei den intensiven Geschmacksnoten der „Wuid-Bier-Linie“ von Hoppe fragen, was denn da bitteschön beigemischt sei. „Nix, was nicht auch sonst in einem Bier ist. Alle Biere sind nach dem Reinheitsgebot gebraut. Diese Aromen kommen alle von den Rohstoffen, die wir so einsetzen, dass man sie am Ende halt auch noch schmeckt.“

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Konkret heißt das, dass bei Hoppe der Hopfen zum Beispiel „kalt gestopft“ wird – also auch nach den hitzeführenden Schritten beim Brauen beigefügt wird. Denn hohe Temperaturen lassen die in den Dolden enthaltenen ätherischen Öle verdampfen. Markus Hoppe nutzt dazu handverlesene Aroma-Hopfensorten mit klangvollen Namen wie Mandarina Bavaria, Amarillo, Calypso oder Ariana und setzt auf ein bestimmtes Timing für die Zugabe beim Brauprozess. Und voilà: Schon hat man ein Pale Ale, das neben einer herben Note fruchtig leicht an Mandarine, Zitrone oder Holunder erinnert. Hoppe variiert aber auch mit Malzaromen, Lagerdauer und so weiter ... alles in allem sind seine Wuid-Biere ziemlich einzigartig und einen Versuch wert. Kleiner Tipp: In der Zapferei kann man eine Zusammenstellung von vier verschiedenen Bieren in probierfreundlichen


Menge von 0,1 l bestellen und somit vergleichend und ohne Rauschgefahr testen. Und wenn das eine oder andere Wuid-Bier einem dann doch zu dominant ist, ist‘s auch nicht schlimm: „Es muss nicht jedem alles von uns schmecken – das ist ja gar nicht das Ziel. Ich möchte eine möglichst große, geschmackliche Bandbreite anbieten!“ Markus Hoppe strahlt – er ist völlig in seinem Element. Was als kleine Garagenbrauerei begann, ist nun durch seinen Mut und seine Entschlussfreude zu einem stattlichen Betrieb herangewachsen, der den Ortsausgang von Waakirchen schmückt. Statt sich als solide ausgebildeter und spezialisierter Braumeister, der er ist, in einer saturierten Brauerei anstellen zu lassen und ein sicheres, gemütliches Leben zu führen, entschied er sich für Kredit, Selbstständigkeit und den Traum vom eigenen Unternehmen. Seine Rechnung ist Gott sei Dank aufgegangen: Das Geschäft floriert, und unser Landkreis ist um einen besonderen Bierzaubermeister reicher!

HOPPEBRÄU GMBH BRAUEREI UND WIRTSHAUS ZAPFEREI Tölzer Straße 37, 83666 Waakirchen www.hoppebraeu.de Reservierungen in der Zapferei am besten per Telefon unter 08021-9013977 Öffnungszeiten Zapferei: Mi./Do. 17:00–23:00 Fr 10:00–23:00, Sa 11:00–23:00, So 11:00–20:00 Mo/Di Ruhetage

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BA D E R KO N R A D BA B L


Text: Monika Graf | Fotos: J. Krause-Burberg

„Adieu und Pfiadi God, Bader Babl!“ Der Grandseigneur aus der Wiesseer Straße, der Maestro am Tegernsee, die Gmunder Institution Bader Konrad Babl legt nach über 76 Jahren Dienstzeit Schere, Messer und Kamm nieder. Mit 89 Jahren hat er sich den Ruhestand auch mehr als verdient.

Zu sagen, beim Bader Babl in Gmund sei die Zeit stehen geblieben, wäre grundfalsch. Ganz im Gegenteil. Sie ist vorangeschritten, die Zeit. Sie hat ihre Spuren hinterlassen, hat Erinnerungen über Erinnerungen angehäuft und unzählige Geschichten erzählt. Und so ist dort, wo einst Staatssekre-

täre, Minister und Herzöge zwischen Urlaubern ein und aus gingen, das Haareschneiden beinahe zur Nebensache geworden. Nach 68 Berufsjahren als Friseurmeister und nach über 50 Jahren in Gmund kennt niemand die Menschen und ihre Geschichten dort so gut wie Konrad Babl.

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ein Salon im Zentrum von Gmund hat etwas Museales. Die Wände hängen voll von Bildern, Postkarten, Zeitungsausschnitten, dazwischen kleine Geweihe, Trophäen aus Babls Zeit als Jäger. Erinnerungen, so weit das Auge reicht. Jedes Stück erzählt eine eigene Geschichte. Die von Babl selber und die all derer, die ihm in seiner langen Laufbahn als örtlicher Friseurmeister begegnet sind. Gleich nach dem Krieg, im Jahr 1946, begann Konrad Babl seine Lehre beim damaligen approbierten Bader Kimmerl, ebenfalls an der Wiesseer Straße in Gmund. Eigentlich wollte er sich dort nur die Haare schneiden lassen, um bei seinem Vorstellungsgespräch bei der Bahn, bei Baron von Miller, gut auszusehen. Doch Kimmerl überzeugte ihn innerhalb eines Haarschnitts, Friseur zu werden. Nach seiner Meisterprüfung zog es den jungen Konrad Babl dann für einige Jahre nach München. Er arbeitete in Friseurgeschäften am Hauptbahnhof und am Marienplatz. Zwischenzeitlich heuerte er sogar auf einem Kreuzfahrtschiff an und bereiste die Meere von den norwegischen Fjorden bis nach Amerika, als Urlaubsvertretung für den bordeigenen Friseur. „Dort habe ich wirklich alles gesehen, was man sich nur vorstellen kann – genug, um mich danach selbstständig zu machen“, erzählt Babl heute. Es zog ihn zurück in die Heimat am Tegernsee,

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um das Geschäft an der Wiesseer Straße, gegenüber vom Bader Kimmerl, zu übernehmen. Seine Aufgabe besteht nicht nur darin, seinen Kunden die Haare zu schneiden oder die Bärte zu trimmen. Während er unauffällig seine Arbeit verrichtet, hört er zu, bekommt die Nöte, Sorgen und auch die Freuden der Menschen mit.

„Wer so lange hier ist und alles erzählt bekommt, der braucht keinen Ludwig Thoma mehr lesen.“ Viele seiner Kunden begleitet er seit Jahrzehnten durch ihr Leben, durch gute wie durch schwere Jahre. Kommt ein Mitglied einer Familie zu ihm, kommen die anderen auch, um die Geschichte aus ihrem Blickwinkel zu erzählen. Konrad Babl hört zu, versteht, berät, gleicht aus. Und schneidet nebenbei Haare. „Von jedem Hof im Umkreis habe ich drei Übergaben mit all den üblichen Streitigkeiten erlebt, von Generation zu Generation“, resümiert Babl.


Drei Generationen, das ist eine lange Zeit. Die Stammkunden, die ihm seit seiner Lehrzeit treu geblieben sind, werden langsam weniger. Der Älteste ist kürzlich mit 105 Jahren gestorben. Rasieren tut er auch nur noch selten. Nur, wenn der Kunde es selbst nicht mehr schafft.

„Fremde rasiere ich nicht. Denen schenke ich ein Stück Seife und schicke sie runter an die Mangfall.“ Seine Erzählungen sind so lebendig, als sei das alles erst gestern passiert – zum Beispiel die Episode vom stillen Herrn im eleganten Mantel, der öfter zum Haareschneiden kam und sich später als Thomas Mann entpuppte, oder die Besuche zahlreicher Politiker und Schauspieler oder die Geschichten um den Prinz von Preussen. Details behält er für sich, denn schließlich wurden sie ihm persönlich anvertraut. Für Konrad Babl gibt es keine „beste Zeit seines Lebens“.

Jede Zeit, so sagt er, sei die beste Zeit seines Lebens gewesen, bis heute. „Ich lebe mein Leben, denn ich habe nur eines. Und ich lebe mit den Menschen um mich. Wenn einer Glück hatte, wenn einer krank war und wieder gesund wurde, dann freu ich mich mit. Wenn jemand etwas verliert, was schön war, dann leide ich mit. Das Leben geht vorwärts, und es macht gar nichts, wenn man alt wird. Dann teilt man eben seine Erfahrungen.“ Und davon hat der Bader Konrad Babl reichlich.

Wir wünschen alles Gute für den Ruhestand – vor allen Dingen Gesundheit!

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TEGERNSEE ARKADEN Marktplatz regionaler Manufakturen Unser Landkreis ist reich an Manufakturen und Herstellern, die ihre Produkte bis heute in wertvoller Handarbeit herstellen. In den Tegernsee Arkaden bieten über 40 Anbieter und Manufakturen, darunter Mitglieder des Vereins „Werteproduzenten“, ihre Neukreationen und Bestseller zum Kauf an. Text: Iris Hüttner | Fotos: Markus Mischek

An der Seestraße, zwischen See und Bräustüberl gelegen, laden die Tegernsee Arkaden zu einem stilvollen Einkaufserlebnis ein. „Unser Team ist mit Leib und Seele dabei und gibt gerne Auskünfte zu den einzelnen Herstellern und Produkten,“ sagt Leiterin Sabrina Gassner.

Das Tegernseer Brauhaus bietet unter anderem das Jubiläumsbier „Max I Josef“ an, gebraut anlässlich der Gründung des Königreichs Bayern vor 200 Jahren. Wein kommt vom Kalterer See, wo das ehemalige Kloster Tegernsee seine Kellerei betrieben hat, und das Aroma von Räucherspeck lockt in den „Reifekeller“ der Speck-Alm, wo an Stangen ganze Speckstücke hängen und die Zutaten der „top secret“-Gewürzmischung ausgestellt sind. Ein Neuzugang ist auch „Wuidara Tegernsee“: Im Lieberhof über dem Tegernsee veredelt, reift das geräucherte Wildfleisch aus den Jagdgebieten der umliegenden Berge zwölf Wochen lang in der kühlen Bergluft.

Neu im Sortiment ist „Ben’s Ginger“ aus München, ein BioKonzentrat entwickelt von Ben Kettels, das Cocktails, Schorlen, Tees, Speisen und Gebäck eine besondere Note verleiht.

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Ein Geheimnis umgibt die Schokoladen-Selektion „Dark Secret“ von Eybel, neuerdings als Likör auch im Steinkrug. Zum Honig mit dem Prädikat „Gold 1 a“ findet sich passend das Haselnussbrot von Schinagl.

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Auf 300 Quadratmetern finden sich, wie in einer Markthalle, zahlreiche regionale Spezialitäten und Preisträger, darunter der Bavarian Single Malt Whisky, Gewinner des World Whisky Awards. Die Destillerie Lantenhammer ist neben Edelbränden und Hochprozentigem wie „Josef Bavarian Gin“ oder „Bavarka Wodka“ mit ausgewählten Direktsäften und stylischen Accessoires präsent.


Käsespezialitäten kommen aus der Tegernseer Naturkäserei. Weiter sind das komplette Gewürzsortiment von Herbaria, Müsli aus der Leitzachmühle, „Heimat Nudel“ von Cafeteria und Handgemachtes aus dem Markus Wasmeier Museum im Sortiment. Natürlich darf auch der Klassiker „Kraut gegen Dummheit“ von Andreas Essendorfer in der großen Auswahl an Pestos und Aufstrichen nicht fehlen.

Neben vielen weiteren Feinkostprodukten finden sich feine Düfte wie „Der Tegernsee“ und die Duftpalette Bayern von Scents of Bavaria sowie hochwertige Kosmetik von Gertraud Gruber. Die Verkaufsinseln der Papeterie überraschen stets aufs Neue mit kreativer Papierkunst von Gmund Papier; Kalender und Literatur von Heimatautoren runden das Angebot ab. Feines Kaffeearoma von der Tegernseer Kaffeerösterei – vertreten mit 30 Sorten Kaffee – durchzieht die Tegernsee Arkaden und lockt an die Kaffeebar, wo die unwiderstehlichen Kuchen, die natürlich im Haus gebacken werden, zu einer „kleinen Sünde“ verführen. Ob für Privat oder für Firmenkunden, für jede und jeden findet sich in den Tegernsee Tipp Arkaden das passende Geschenk.

TEGERNSEE ARKADEN Seestraße 20 | 83684 Tegernsee Tel. 08022 - 6639009 www.tegernsee-arkaden.de Öffnungszeiten: Mo bis Sa 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonn- und Feiertage 11:30 bis 18:00 Uhr

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TEGERNSEE ARKADEN

Unseren Werten immer treu – heute wie damals

65 Jahre KOSMETIKKULTUR Es sind Enthusiasmus, Hingabe, fachliche Kompetenz und der niemals endende innovative Anspruch, kombiniert mit ganzheitlichen Behandlungsmethoden und den darauf abgestimmten Produktkonzepten, die Gertraud Gruber zum Erfolg geführt haben. Seit 65 Jahren leben wir diese Philosophie – denn Gertraud Grubers Verständnis von Schönheit ist heute aktueller denn je.

BeHANDlung Das wichtigste Werkzeug der GERTRAUD GRUBER Kosmetikerin sind ihre Hände. Durch sie wird ihre Arbeit sicht- und spürbar. Dieser Auffassung bleiben wir treu – heute wie damals.

Ganzheitlichkeit

Ganzheitlich denkend, bezog Gertraud Gruber von Anfang an neben Gesicht und Körper auch das Wohlbefinden von Geist und Seele in ihre Behandlungen mit ein. 1955 gründete sie am Tegernsee die erste Schönheitsfarm Europas. Getreu ihrem Motto „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein” setzt die Pionierin der Ganzheitskosmetik immer wieder auf neue Inhaltsstoffe und Ideen, um ihre Präparate und Behandlungen weiterzuentwickeln: Schon in den 50er- und 60er-Jahren erkennt sie etwa die Potenziale von manueller Lymphdrainage oder Yoga. Beides gehört bis heute zum Programm der Schönheitsfarm GERTRAUD GRUBER, ebenso wie Qi Gong, meditativer Tanz und Klangtherapie. Oder anders gesagt: Die Marke GERTRAUD GRUBER ist seit den Anfängen Ganzheitskosmetik mit Herz, Hand und Verstand.

Ins Hier und Jetzt Im Jahr 2020 feiern wir unser Jubiläum und blicken zurück auf 65 Jahre ganzheitskosmetische Kompetenz, die wir zusammen mit unseren Partnern jeden Tag mit Freude weiterentwickeln und pflegen.

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Unsere Philosophie fußt auf drei Säulen: Kosmetik, Ernährung und Bewegung – für eine schöne Haut im Gleichgewicht.

Tegernsee Am Tegernsee wurde vor 65 Jahren die erste Schönheitsfarm Europas eröffnet. Hier sind wir zu Hause, hier sind unsere Wurzeln.

Hochwertige Produkte Inspiration für unsere Produkte ist stets die Natur in all ihren Facetten. Deswegen sind unsere Produkte so naturnah wie möglich, mit den besten Eigenschaften in Bezug auf Wirksamkeit, Verträglichkeit und Anwendungsverhalten – und natürlich hergestellt in Deutschland. Unser Sortiment beinhaltet ein breites Spektrum an Produkten für die Gesichts- und Körperpflege, sowie Sonnenpflege und Männerkosmetik. Natürlich, wirksam und modern. Weitere Infos unter: www.gertraud-gruber.de

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Von den Anfängen

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Was uns seit 65 Jahren auszeichnet


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Der Tegernsee für die

inne

Mehr vom Tegernsee und vor allem die sinnlichste Erinnerung für zu Hause: Im Tegernsee-Duft vereinen sich Wasser, Berge, Wald und Wiese sowie die leichte Lebensart der Region. Man erkennt eine feine Note von Bergamotte, Galbanharz, Eichenmoos, Hyazinthe, Veilchen, Jasmin, Moschus und Zeder. Einzigartiger Bestandteil ist das reine Wasser, direkt aus dem Tegernsee geschöpft. Der Tegernsee-Duft reiht sich in die zahlreichen und exzellenten Kreationen von Star-Parfümeur Jimmy Boyd aus Barcelona ein und ist als Spray im 50-ml- Fläschchen erhältlich. Der erfrischende Body-&Space-Duft ist für Damen und Herren geeignet. Sie können ihn direkt auf Ihre Haut aufsprühen oder kurz in die Luft sprühen und sich unter die leichte Brise stellen. Das Tegernsee-Raumparfum verteilt sich mit den Stäbchen ganz natürlich und subtil im Raum und erfrischt Körper und Geist. Sie können die Duftintensität über die Anzahl der eingestellten Stäbchen. Erhältlich in der 100-ml-Flasche.

Der See. Dein Duft. Erhältlich als body & space Variante (50ml) und als Raumduft mit Aromasticks (50ml) in allen Tourist-Informationen und bei ausgewählten Leistungspartnern.

www.tegernsee.com/duft

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SCENTS of BAVARIA

üdfrankreich ist weltweit berühmt für seine Lavendeldüfte, Italien vermarktet die typischen Zitrusnoten, und England steht schon seit jeher für edle Rosenessenzen. Nun gibt es endlich auch in Bayern eine eigene Manufaktur, die ausschließlich aus bayerischen Duftöl-Kombinationen hochwertige Körperpflege-Produkte herstellt – SCENTS of BAVARIA. Als erste bayerische Duftmanufaktur von Ursula Hülshoff und Christina Thom 2017 gegründet, produziert SCENTS of BAVARIA ausschließlich mit regionalen Partnern und Lieferanten vier unterschiedliche Duftkombinationen in Form von Hand-/Body-Lotion und Hand Wash/Body Wash. Sie spiegeln Bayerns herrliche Natur und die vorhandenen Duftwelten wider und könnten schöner nicht heißen: Für die Seen steht die „Morgenfrische“ mit Quellwasser & Minze, für die Wiese „Frühlingserwachen“ mit Maiglöckchen & Pfingstrose, für die Berge das „Alpenglühen“, bestehend aus Enzian & Edelweiß, und für den Wald das „Waldglück“ mit Tannenspitzen & Veilchen. Das Besondere: Jede Flasche ziert nicht nur ein netter Motiv-Anhänger mit Schleifchen, sondern zu jedem Produkt werden noch kleine, wunderbare Texte in Postkartenformat gereicht. Die beiden Gründerinnen setzten bei der Entwicklung auf hochwertige Ingredienzien und auf die Originalität der Rezeptur. Die Hand- und Body-Lotions enthalten neben hoch-

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wertigen Parfümölen unter anderem hautpflegende SheaButter und regenerierendes Macadamia-Öl sowie wertvolles Soja-Öl. Die Wash-Produkte enthalten tiefenwirksames, hautschonendes Aloe Vera und feuchtigkeitsbewahrendes und glättendes Glycerin. Selbstverständlich sind alle Produkte parabenfrei, vegan, ph-hautneutral und dermatologisch getestet.

Das kleine Unternehmen hat sich in der kurzen Zeit seines Wirkens schon einen Namen gemacht, und so findet man die hochwertigen Flüssigseifen und Handlotionen bereits in den Tegernsee Arkaden.

Weitere Infos unter: www.scentsofbavaria.com

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Do schleicht oana durch unsre Berg zum Jagn Es wird erzählt, dass da Wuidara umgeht. In den Kreuther Bergen und an der Brecherspitz sei er gesehen worden, andere behaupten in der Valepp zwischen Tegernsee und Spitzingsee. Rehe und Rotwild erlegt er, Hirsche jagt er, selbst Schwarzwild und Gamsen laufen ihm manchmal vor die Flinte. Was er schießt, ist Wild erster Güte. Manchmal gelingt es, wenn er hoch oben überm Tegernsee heimlich sein Waid am Lieberhof ablegt, einen kurzen Blick auf ihn zu erhaschen. Doch schnell ist er wieder um die Ecke. Er kennt genauestens die Ansprüche der Genießer am Tegernsee. Schließlich macht er sich für sie auf die Pirsch. Schad wär’s, wenn die hochwertige Beute am Ende nicht auf die Teller fände. Johannes Rabl entwickelte zu ihrer Veredelung eigens Rezepturen. Haltbar gemacht in Kräutersalz nimmt das Fleisch die feinen Aromen der Bergkräuter auf. Über feinem Buchenholz aus den Tegernseer Wäldern wird es anschließend geräuchert. Danach reifen in der kühlen Bergluft Schinken, Salami und Kaminwurz bis zu zwölf Wochen.

Feinschmecker und Ernährungsbewusste schätzen das hochwertige Fleisch, das direkt aus der Natur vor ihren Türen stammt, reich an Mineralstoffen und Proteinen, kalorienarm und bekömmlich ist, obendrein wenig Fett enthält. Heiß begehrt ist das Wildbret vom Wuidara bei ihnen. Die Eingeweihten wissen, wo es zu finden ist und treffen sich bei Gastronom Johannes Rabl im Leeberghof und Lieberhof. Inzwischen ist nach außen gedrungen, dass sich auch der Feinkostenladen Sollacher und die Tegernsee Arkaden die streng limitierten Spezialitäten teilen. Denn selbst der Wuidara hält sich an die Vorschriften und schießt nur soviel, wie erlaubt ist.

Eindrücke vom Wuidara gibt’s auf Facebook & Instagram @wuidara.tegernsee

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DEM WUIDARA AUF DER FÄHRTE Wenn er durch die Berge und Wälder rund um den Tegernsee streift, trifft der Wuidara auf Rehwild, das stolze Rotwild und Gamswild. Sogar Schwarzwild streift hie und da durch die Reviere. Leise muss der Wuidara sein. Und vorsichtig. Damit er erfolgreich jagen kann und nur das beste Wildbret zum 1.000 Jahre alten Lieberhof bringt, wo das Fleisch veredelt wird. Sensibles Kalträuchern, jahrhundertealte Techniken, ein Hauch Geheimnisvolles – das sind die Zutaten für „radikal regionale“ Wuidara Wildspezialitäten vom Tegernsee.

Gesehen haben ihn nur wenige, aber es heißt, der Wuidara ist von der Brecherspitze am Spitzingsee bis hinüber nach Wildbad Kreuth, von der Valepp bis hinunter zum Tiroler Kaiserhaus unterwegs. Seine Beute ist heiß begehrt: wenig Fett, hochwertiges Eiweiß, kalorienarm und mineralstoffreich, bekömmlich und leicht verdaulich. Und über ernährungsphysiologische Aspekte hinaus einfach gschmackig. Über mehrere Wochen hinweg wird das hochwertige Wild in Salz haltbar gemacht, die Gewürze dringen ins Fleisch ein. Nach dem Räuchern über Tegernseer Buchenholz folgt eine Reifezeit von bis zu zwölf Wochen an der kühlen Bergluft. Der Wuidara ist im Auftrag aller Genießer unterwegs, also – psst! – störe ihn nicht, sollte er dir rund um den Tegernsee begegnen …

REGIONAL • GSCHMACKIG • ORIGINAL WILDES VOM TEGERNSEE

@wuidara.tegernsee

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Text: Sabine Schreiber | Fotos: Ben's Ginger

Von der Schnapsidee zum Kassenschlager Dank Schuhbeck wissen wir seit Jahren: Ingwer ist eine Wunderwurzel. Geschmacklich inspirierend und dazu noch antibakteriell, schmerzlindernd und anregend. Wer sich allerdings ungern mit der faserigen Knolle herumärgert oder aber einfach den Geschmack von Ingwer liebt, für den gibt es die Lösung: Ben‘s Ginger – ein kaum gesüßtes Ingwerkonzentrat.

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Bio. Natürlich.

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In Ben Kettels treffen ein genussfreudiger Gaumen, unternehmerischer Ehrgeiz, reger Erfindergeist und ein kommunikatives Wesen aufeinander: der Prototyp eines erfolgreichen ExistenzgrĂźnders.

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Ein würzig-zitroniger Geruch steigt mir in die Nase, und als die samtig-gelbe Flüssigkeit über meine Zunge rinnt, beginnen all meine Geschmacksknospen zu jubilieren. Ein sattes Ingweraroma mit erfrischenden Zitrusspitzen wird gefolgt von einer herben Basisnote und einer intensiven Schärfe. In meinem Hals macht sich eine angenehme Hitze breit. Ich nehme sofort einen zweiten Schluck. War ich eben noch etwas zerstreut, bin ich jetzt wach und aktiviert. Kein Wunder – schließlich habe ich mich soeben mit einem Konzentrat aus peruanischem Bio-Ingwer gedopt. Jetzt weiß ich auch, woher wohl der große, schlanke, junge Mann, der mir gegenübersteht, seine ungeheure Energie nimmt.

te in einen günstigen Mixer investiert und begonnen zu experimentieren.“ Nicht dass der damalige ElektrotechnikStudent eine besondere Schwäche für Ingwer gehabt hätte. Aber in Ben Kettels, geboren und aufgewachsen in Luxemburg, treffen ein genussfreudiger Gaumen, unternehmerischer Ehrgeiz, reger Erfindergeist und ein kommunikatives Wesen aufeinander: der Prototyp eines erfolgreichen Existenzgründers. Sein in der eigenen Studentenbude gemixter Ingwersud fand derart Anklang, dass ihn plötzlich auch andere Gastronomen anforderten. Und so fasste sich Ben ein Herz und verlegte sich ganz und gar darauf, seine gefragte Ingweressenz zu brauen.

Ben Kettels ist der Vater und Namensgeber des Getränks, das da seine belebende Wirkung gerade in meinem Stoffwechsel entfaltet. Was 2013 quasi als Schnapsidee bei einem Gin-Tasting in einer Bar begann, ist nun ein florierender Betrieb. „Damals wollte man mir nicht glauben, dass man Ginger Beer (eine nicht zwingend alkoholhaltige Limonade mit intensivem Ingwergeschmack) relativ leicht selbst herstellen und somit ein geschmacklich besseres Produkt erzielen kann, als wenn man auf die großindustriell hergestellten Ingwerlimonaden zurückgreift.“ Ben Kettels grinst trotzig. „Also habe ich alle meine Supermarktsammelpunk-

Seit 2016 werkelt er in seiner Manufaktur, versteckt im Zentrum von Holzkirchen. Dort steht auf beeindruckend kleinem Raum allerlei blitzblankes Gerät im Ingwer-ZitronenDuft. Kaum zu glauben, dass er hier zusammen mit einem kleinen Team Zigtausende Liter aus der zähen Mode-Knolle presst. „Das ist alles nur eine Frage der Logistik“, meint Ben und schenkt mir nach. Gierig nippe ich an meinem IngwerShot und hoffe innigst, dass das Herzstück dieses zukünftigen Ingwer-Imperiums noch lange Zeit in meiner Nachbarschaft verweilen wird ...

Kontakt und Infos zu Verkaufsstellen: www.bensginger.de

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Neuer Erlebnisrundgang bei Lantenhammer

Wie aus einer Himbeere ein Geist wird Text: Iris Hüttner | Fotos: Lantenhammer

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Das Erlebnis beginnt sofort. Drei geheimnisvolle gläserne Zauberwelten ziehen den Besucher bereits im Shop in ihren Bann. Wie von Geisterhand schweben Zutaten durch den Raum, füllen und entleeren sich Flaschen und Gläser, wechseln die Farben der Inhalte, finden Etiketten ihren Platz – ein Faszinosum und zugleich Spiegel des hohen Qualitätsanspruchs von Lantenhammer, wo Tradition und Hightech Hand in Hand gehen.

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on wegen Stillstand. Von der Geschäftsführung bis zum Lehrling krempelten während des zwangsverordneten Lockdowns bei Lantenhammer alle die Ärmel hoch, ganz wie es in dem Familienunternehmen Tradition ist. So entstand in kürzester Zeit der neue Erlebnisrundgang: multimedial, interaktiv und konzipiert als „selfguided Tour“ – angepasst an die neuen Hygienevorschriften.


Vom Shop geht es ins „Kino“. Hier beginnt der Rundgang mit einem stimmungsvollen Kurzfilm, erzählt aus der Perspektive der Mitarbeiter: Sie sprechen über ihre Liebe zu ihrem Beruf, über Heimatverbundenheit und Weltoffenheit, und sie sind es, die durch ihre Professionalität und mit viel Fingerspitzengefühl den Gründergeist von 1928 mit dem heutigen hohen Anspruch an Genuss zu verbinden wissen. In der nächsten Station, der „Schatzkammer“, werden die Sinne eingestimmt. Raritäten, darunter mancher jahrzehntelang gereifte Geist und Edelbrand, umschmeicheln die Nase. Das Auge erfreut sich an der Vielfalt der Gefäße und an der farbenfrohen Transparenz ihrer Inhalte. So eingestimmt, geht’s zu den Stationen „Herstellung“, „Brennerei“ und „Lagerung“, wo die hohen Maßstäbe an die Qualität von handwerklich hergestellten Edelbränden, Gin und Rum kurzweilig erklärt werden: Zutaten wie beispielsweise frisch gepflückte Himbeeren, das Einmaischen, die bis zu sechs Wochen dauernde Vergärung und schließlich das eigentliche Herzstück, das Brennen. Jeder Brenndurchlauf verdichtet das Aroma, dessen Vollendung während der Lagerung in Steinzeug-Gefäßen stattfindet. Die Herstellung von Rum, übrigens aus fair gehandeltem Zuckerrohr, und von Gin ist auf dem Rundgang in eigenen Themenräumen sowohl in interaktiven Multimedia-Präsentationen als auch sensorisch zu erkunden. Am Ende rundet auf Wunsch eine Verkostung das Erlebnis ab. Der Rundgang ist selbsterklärend und eigenständig möglich. Dank der großzügigen Räume fühlt sich die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln recht entspannt an. Die Mitarbeiter an den Stationen geben bei Fragen gerne Auskunft.

ERLEBNISDESTILLERIE Öffnungszeiten: Mo bis Sa 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr Eintritt: 9,50€ inklusive Verkostungsprobe Kinder und Jugendliche erhalten freien Eintritt Reservierungen: Tel. 08026 - 9248-33

www.lantenhammer.de

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Magazin Klaus Soppe | Magnolie | Acrylfarben auf Leinwand 120 x 90 cm


Text: Sabine Schreiber Fotos: Sabine Schreiber, Sandra Kolondam und Klaus Soppe

Ein Leben für die Farben Ein Atelierbesuch bei dem Malerpaar Sandra Kolondam und Klaus Soppe in Berg, am Starnberger See

Sandra Kolondam | Wappenkönig von Tegernsee | Öl auf Leinwand 140 x 100cm

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s ist ein bisschen so, wie man es sich gern für einen Künstlerroman ausdenken würde: Da verliebt sich ein leidenschaftlicher Maler in eine ebenso leidenschaftliche Malerin und andersherum. Sie beginnen, ohne Kompromisse und ungeachtet aller Widerstände, ein gemeinsames Leben. Ein gemeinsames Leben, das sie allein der Malerei widmen. Sie, zuvor jahrelang erfolgreich im Marketing eines Unternehmens beschäftigt, er, gelernter Schauwerbegestalter, Plakatmaler, Grafiker und Kalligraf. Und beide final auch Meisterschüler, sie bei Prof. Lüpertz und Rosa Loy,

er bei Robin Page an der Akademie der Bildenden Künste in München. Die Rede ist von Sandra Kolondam und Klaus Soppe, zwei Künstler, die sich nicht gesucht, aber gefunden und den Sprung in die Existenz als freischaffende Maler gewagt haben. Ich durfte sie in ihrem kleinen Paradies in ihrem Domizil bei Starnberg besuchen. Schon bevor ich den Klingelknopf drücke, überkommt mich wohlige Belustigung, denn das Atelier und ihre Wohnung befinden sich im ersten Stock über einem Weinvertrieb. Fast schon zu viel Klischee. Auf wen werde ich da nur treffen?

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Klaus Soppe | Landschaftsmalerei Tegernsee 180 x 120 cm

Aber die Sekunde Skepsis ist schnell vorbei: Sandra Kolondam öffnet die Tür und sofort breiten sich einnehmende Herzlichkeit und Daseinsfreude aus. Die einzigen Vögel, die sich im ersten Stock herumtreiben, haben tatsächlich Flügel und zwitschern, denn Klaus Soppe und Sandra Kolondam leben mit vier fröhlichen Wellensittichen in einem klug gestalteten, weiträumigen Ein-Zimmer-Loft, Wand an Wand mit ihrem nicht minder geräumigen Atelier. Zwölf Stunden pro Tag arbeiten sie dort. Manchmal auch mehr. Der Preis, wenn man sich dem verschreibt, was man landläufig Selbstverwirklichung nennt. Denn von der Leidenschaft leben, mag zwar erfüllend sein, fordert aber auch seinen vollumfänglichen Tribut. Und natürlich: unternehmerischen Mut. Wie schon erwähnt, kennen beide das Leben auch aus der Perspektive eines weniger radikalen Lebensentwurfs. Marketing, Illustration, Grafik, Werbung. Und dann wagten sie gemeinsam den Sprung in ein Leben für die Farben. Beide brennen für die klassische Form von Malerei. Jeder ein bisschen auf seine Art, aber in keinem Widerspruch zueinander. Und beide kommen ursprünglich aus einem ehrgeizig bis zur Perfektion getriebenen Realismus der Abbildung. Während Klaus Soppe eine in ihrer berückenden Detailtreue wirklich berührende, neunteilige Porträtserie von Stadtstreichern schuf, verausgabte sich Sandra Kolondam eine Zeitlang an der hyperrealistischen Darstellung von Schokoriegeln in Glanzverpackung und Luftballons.

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Sandra Kolondam | Zwischen Himmel und Erde Öl auf Leinwand 100 x 70cm

Handwerklich sind die beiden jahrelang akademisch geschulten Maler definitiv in der Liga der Meister schon längst zu Hause. Aber das reine Abbilden erfüllt freilich wahre Meister nur temporär. Ist die letzte handwerkliche Hürde genommen, machen sie sich auf die Suche nach neuen Herausforderungen. Gott sei Dank. Denn: Ohne die malerischen Experimente von Kolondam und und Soppe wäre die Welt um einige visuelle Wunder ärmer.


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Aktuelle Werke der beiden Künstler können Sie exklusiv vom

08.06.–07.09.2020 bei Nicolas Neumann Wohndesign sehen. Wenn Sie die Künstler persönlich kennenlernen möchten, können Sie gerne einen Termin für ein dortiges Treffen vereinbaren. Tel. 08022 - 74061 www.einrichtungshaus-neumann.com

Beim Kauf eines Bildes erhalten Sie zusätzlich einen 100-Euro-Verzehrgutschein für das Freihaus Brenner und einen 50-Euro-Gutschein für einen Einkauf bei Feinkost Sollacher.

Ohne die malerischen Experimente von Kolondam und Soppe wäre die Welt um einige visuelle Wunder ärmer. Klaus Soppe betreibt seit ungefähr vier Jahren künstlerische Grundlagenforschung im Bereich des Komplementärkontrastes. Mit berückenden Ergebnissen. Der Komplementärkontrast erzeugt dieses Flimmern, wenn sich zwei völlig gegensätzliche Farben (im Farbkreis gegenüberliegend) nebeneinandergesellen. Erinnern Sie sich zum Beispiel an das Irisieren von roter Schrift auf blauem Grund? Klaus Soppe nutzt diesen Effekt für seine Gemälde und erschafft damit bisher Ungesehenes. Ein bisschen an die Kunst der Pointilismus oder den Offsetdruck erinnernd, setzt er penibel ausgeformte Pinselstriche mit an Computer generierter Exaktheit erinnernde Akkuratesse nebeneinander auf eine komplementär gefärbte Grundierung. Inmitten dieser liebevoll langgezogenen Pixel schwebt oft ein mit altmeisterlicher Genauigkeit ausgeführtes Motiv. Im Tageslicht im Abstand von ca. zwei Metern betrachtet wird mittels dieser Technik ein faszinierender Effekt erzielt, der weder in Worten genau beschreibbar noch fotografisch nacherzählbar ist. Kurz: Das muss man am besten selbst und live gesehen haben. Die malerischen Experimente des leidenschaftlichen Zeichners Soppe changieren in ihrer Wirkung zwischen altmeisterlicher Landschaft und surrealer Erinnerung oder Studie. Das Faszinierende daran: was in der Live-Betrachtung die Kontrastexperimente mit der Netzhaut des jeweiligen Betrachters machen. Nämlich eine völlig individuelle und sehr sinnlich erlebbare Seherfahrung. Beim Küren meines persönlichen Favoriten schwanke ich zwischen der gänzlich in grandioser Stricheltechnik verfassten „Magnolie“ sowie dem etwas düstererem, landschaftlichen Adria-Zyklus.

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Während Klaus Soppe mit Acrylfarbe hantiert, schlägt San-dra Kolondams Herz für das Malen in Öl. Und im leidenschaftlichen Hantieren mit den Pigmenten in Leinöl bezeichnet sie sich dezidiert lieber als Malerin – als als Künstlerin. Ihr Ziel sei nicht das explizite Neuerfinden der Kunst, sondern vielmehr das klassische Transportieren von Poesie und Emotion durch Malerei. Als Malerin. Wie sie gerne betont. Sie fühle sich den Malerinnen der klassischen Moderne verbunden wie Gabriele Münter oder Paula Modersohn-Becker und trage eine große Bewunderung für diese Pionierinnen der Malerei, die noch unter viel widrigeren Umständen ihrer Berufung folgen mussten, in ihrem Herzen. Um die 18.000 Schritte macht sie an einem Arbeitstag zwischen Staffelei, Palette und Betrachterposition. Nach ihren hyperrealistischen Studien widmete sie sich vorerst intensiv und farbenprächtig den surrealen Traumwelten der Oneironauten – den Klarträumern. Ein Klarträumer – ein Oneironaut – kann sein Träumen bewusst steuern, eine Fähigkeit, die durch unterschiedliche, oft meditative Übungen für jedermann erlernbar ist. In dem gleichnamigen Zyklus kombiniert Kolondam fein justierte Farbwelten mit sanft groteskem Personal. Da schwimmt ein hübscher, aber etwas groß geratener Goldfisch durch ein Margeritenfeld mit Wendeltreppe. Oder ein winziger Scharfschütze, fast unsichtbar so klein, zielt ins Nirgendwo hinter riesenhaften Fliegenpilzen mit darüber kriechenden, megalomanischen Weinbergschnecken. Es klingt tatsächlich absurder, als es sich im Betrachten darstellt. Denn die Kompositionen sind freundlich,

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im besten Sinne gefällig. Aber auch davon bewegt sich Sandra Kolondam nun fort und wendet sich einer Landschaftsbetrachtung zu, die mich in den Bann schlägt. Scheinbar unspektakuläre Draufsichten auf Felder in bewusst milder Farbgebung zersprengt sie sanft in Facetten gesplitteter Fluchtlinien. Mir drängt sich die Assozition auf, durch einen bonbonfarbenen Kristall auf die Welt zu blicken. Auch auf die grausamen Momente – erinnert mich doch ein lilafarbenes Gebilde an eine kleine Panzerdivision.

Auch hier ein Spiel von Farbe und Raum, von Farbperspektive (kalte Farben weichen in die Ferne, warme treten an den Betrachter heran) und fluchtender Flächen. Ich bin sehr gespannt, wie es hier weiter geht. Vielleicht rankt sich bald ein kleiner Oktopus durch diese faszinosumgleichen Landschaften.


Klaus Soppe | Schwebender Mann | Acrylfarben auf Leinwand 120 x 180 cm

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Sandra Kolondam Between Heaven & Earth - Alm Neureuth Öl auf Leinwand 130 x 80cm

Viel zu bald muss ich mich von dem herzlichen Künstlerpaar und ihren fröhlich trillernden Vögeln verabschieden. Ich verspreche, ihrer Einladung für die Fortsetzung unserer Gespräche alsbald nachzukommen – doch die plötzlich aufflammende CoronaIsolation verhinderte bisher ein Wiedersehen. Ich bin mir sicher – sobald der Virus in die Schranken gewiesen wurde, werde ich alsbald der Einladung nachkommen und meine hungrige Netzhaut wieder mit den wundervollen Farbwelten und -effekten von Sandra Kolondam und Klaus Soppe verwöhnen.

ATELIER SANDRA KOLONDAM & KLAUS SOPPE Übrigens: Beim Verkauf des Gemeinschaftswerks „Der Baum“ werden 100 % des Erlöses an das Projekt PLANT FOR THE PLANET gespendet! Mehr Infos zum Projekt unter www.plant-for-the-planet.org

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Am Hohenrand 4 82335 Berg am Starnberger See mail@kolondam.de | www.kolondam.de malerei@soppe.de I www.soppe.de


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Wenn ich den

See Meer seh,

brauch ich kein

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mehr.


Ihre Wßnsche rund um die Immobilie stehen im Mittelpunkt unseres täglichen Handelns. Jeder einzelne setzt seine persÜnlichen Stärken zielgerichtet ein, um ein perfektes Zusammenwirken zu erreichen.

â&#x20AC;&#x17E;WIR STEHEN ZU DEM, WAS WIR SAGEN UND SETZEN ES UM.â&#x20AC;&#x153; IHR TEAM â&#x20AC;&#x201C; TEGERNSEER GRUND IMMOBILIEN GMBH SeestraĂ&#x;e 26 83700 Rottach-Egern â&#x2DC;? 08022 - 4800

Adrian-Stoop-StraĂ&#x;e 7 83707 Bad Wiessee â&#x2DC;? 08022 - 857780

đ&#x;&#x201C;§đ&#x;&#x201C;§ info@tegernseer-grund.de www.tegernseer-grund.de facebook.com/TegernseerGrund

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Tegernsee Friends Club

Spaß und viele gemeinsame Events

Zwei Jahre gibt es den Tegernsee Friends Club bereits – und die zahlreichen Mitglieder genossen die gemeinsamen Aktivitäten, zu denen Clubpräsidentin Elke Wendels eingeladen hatte. Wanderungen und Hüttenzauber, Stammtische, Theater– und Konzertbesuche im Tal, Eisstockschießen und vieles andere standen auf dem Programm. Und sogar eine Sitzbank im Kurpark von Rottach-Egern spendete der Club. Der Tegernsee Friends Club hat das Ziel, Menschen rund um den Tegernsee zu vernetzen – egal, ob sie hier leben, ein Feriendomizil besitzen oder öfter mal Urlaub im Tal machen. Und zwar live – und nicht im Internet! Präsidentin Elke Wendels: „Ziel des Clubs ist es, ein niveauvolles Netzwerk für Tegernsee-Liebhaber zu schaffen und den Mitgliedern ein exklusives Programm mit Veranstaltungen aus Kunst, Musik, Lifestyle und mehr zu bieten. Und nicht zu vergessen: Wir profitieren von vielen Vorteilen, die uns Geschäftsleute, Hoteliers und Restaurants im Tal einräumen.“

Bei Interesse am Tegernsee Friends Club besuchen Sie unsere Website www.tegernseefriendsclub.com oder rufen Sie einfach Elke Wendels an unter Tel. +49/ 176 98 60 4911.

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Um eine Mitgliedschaft im Tegernsee Friends Club kann sich jeder bewerben. Durch die Wahl der Mitglieder soll eine Gemeinschaft entstehen, die sich durch Unternehmungslust und die Liebe zum Tegernseer Tal definiert.


WIR FREUEN UNS AUF DAS SEVERIN*S IN ROTTACH-EGERN.

ZU DER ENTSCHEIDUNG GRATULIEREN WIR GANZ HERZLICH UND WĂ&#x153;NSCHEN VIEL ERFOLG.

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TIPPS zum Markisenkauf Markisen als perfekter Sonnenschutz Der Sommer ist da und bringt viel Sonnenschein. Wer die heißen Tage unbeschwert auf Balkon und Terrasse verbringen will, sollte rechtzeitig an den richtigen Sonnenschutz denken. Beim Kauf von Markisen und Terrassendächern gibt es einiges zu beachten. Wer sich im Vorfeld gut informiert, bekommt einen Schutz, der nicht nur intensive Sonneneinstrahlung abschirmt, sondern auch schlechterem Wetter standhält. Die meisten Modelle verfügen über eine geschlossene Kassette, die Tuch und Technik vor der Witterung schützt.

Für jede Terrasse das passende Modell Bei Terrassen fällt die Entscheidung häufig auf eine Gelenkarmmarkise. Durch ihre Bauart ist sie besonders robust. Diese Widerstandsfähigkeit toppt nur die Pergola-Markise: Sie steht auf mindestens zwei zusätzlichen Pfosten und trotzt auch starken Windböen. Bei der Auswahl des Markisentuchs steht eine Vielzahl von Farben und Mustern zur Verfügung. Im Trend liegen einfarbige Markisen in angesagten Sommerfarben. Unabhängig von der dekorativen Optik, übernehmen Markisentücher eine wichtige Schutzfunktion. Je nach Material filtern sie bis zu 95 Prozent der UV- Strahlen. Wer die Markise auch als Regenschutz benutzen will, sollte ein wasserabweisendes Tuch wählen und vom Fachmann die richtige Markisenneigung einstellen lassen.

Komfort durch die richtige Steuerung Viele Hersteller bieten für ihre Markisen eine Reihe von Zusatzfunktionen an, die sich von einem Fachbetrieb jederzeit nachrüsten lassen. Ähnlich wie Rollläden können auch Markisen mit einem Motor ausgestattet werden. Mittels Funkfernbedienung oder via Smartphone lässt sich der Sonnenschutz dann bequem vom Liegestuhl aus bedienen. Spezielle Wind- und Regensensoren schützen die Markise vor Sturm und Nässe, Lichtsensoren sorgen im Tagesverlauf für eine optimal angepasste Beschattung – und das auch in Abwesenheit der Bewohner. Quelle: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V.

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Damit die Markise viele Jahre einwandfrei funktioniert, empfiehlt der Fachmann eine professionelle Installation und Wartung. Fachgerecht montierte Markisen sind nicht nur komfortabel und ein optisches Highlight, sie steigern auch den Wert der Immobilie.


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Text: Sabine Schreiber | Fotos: Sabine Schreiber und Grasmüller

Ehrwürdige Hölzer und: süße Träume Im kleinen Gmunder Ortsteil Festenbach, etwas abseits vom Trubel im Tegernseer Tal, leben zwei findige Brüder in der gemeinsamen Schreinerei ihre Liebe zum Holz. Sogar Designerbrillen stellen sie her. Und seit Neustem kann, wer will, sich dort sogar eine individuell mit Naturtextilien befüllte Matratze

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akob Grasmüller lacht. Nein, streiten tun sie nicht, haben sie nicht, werden sie nicht. Warum auch. Sie sind ein gutes Team, die zwei Brüder Jakob und Johann. Beides Schreiner bzw. Zimmerer, ist der eine lieber im Hintergrund, in der Werkstatt, der andere kümmert sich „an der Front“ um die Entwürfe, das Design, die Öffentlichkeit und das Büro. Nach Holz riechen tut es überall – egal, ob unten in der Werkstatt oder oben im Büro. Kein Wunder, denn überall in der verwinkelten Schreinerei sind verschiedene Hölzer verbaut, gestapelt, ausgestellt. Sogar der Pausenraum der Handwerker ist Teil vom hölzernen Gesamtkunstwerk. Aus der Kaffeemaschine kommt aber Gott sei Dank kein Holz, sondern einfach nur Kaffee. Jakob, der jüngere der beiden Grasmüller-Brüder, linst gut gelaunt hinter dem breiten Holzrand seiner selbst designten Brille hervor und führt mich durch sein Reich. „Obacht, Stufe. Vorsicht, Kopf.“ Und dann stehen wir auf einmal in einer Küche, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte imaginieren trauen. Ein ehrwürdig gealterter Balken, quasi die Inkarnation hipper Patina, integriert sich mit fast

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erotischer Eleganz in eine High-End-Küche mit Kochinsel und Küchen-Edelelektronik aus der Schweiz. Ich kann gar nicht aufhören, mit der Hand über die Oberfläche des historischen Balkens zu wandern. Darin eingelassen: halbrunde Kuhlen, in die Küchenkräuter gepflanzt werden können. Unweit des Küchentraums steht ein Tisch mit Vollholzplatte und kunstvoll verschränkter Stahlstellage. „Wir entwerfen und bauen dir alles. Küche, Kinderzimmer, Gaststube. Haustür, Treppe, Möbel, Brille. Was der Kunde sich halt im Innenausbau so wünscht. Freude haben wir immer dran!“, erklärt Jakob Grasmüller. Und bevor ich dann noch durch die Werkstatt stromere und die gigantische CNC-Fräse und die Vakuumpresse zum Verleimen der aus mehreren feinen Schichten historischen Holzes bestehenden Brillen in Aktion erleben darf, bevor ich also in kindliches Staunen hinsichtlich großer Profi-Maschinen verfalle, zeigt er mir die neuste Errungenschaft: die Naturbetten von dormiente®. „Wir verbringen so viele Stunden unseres Lebens mit Schlaf – guter Schlaf ist für alle Menschen essenziell“, sagt Gerhard Gracklauer, der neue Spezialist im Team.

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zusammenstellen. A la carte – sozusagen.


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HÄTTEN SIE‘S GEWUSST? Naturlatex wird aus dem milchigen Saft der Kautschukbäume gewonnen. In einem aufwändigen Prozess wird somit eine völlig natürliche Basis für Naturmatratzen hergestellt. Kein synthetisches Material hat eine so hohe Dauerelastizität und federt so sanft bei Entlastung zurück wie aus Kautschuk gebackenes Naturlatex.

So wird das Matratze-Wenden zum Kinderspiel: Gemeinsam haben die Brüder Grasmüller mit G. Gracklauer das Revival der dreiteiligen Matratze ermöglicht. Natürlich mit allen individuellen Befülloptionen!

Als Schreiner- und Parkettlegermeister passt er perfekt in den Grasmüller‘schen Betrieb – aber sein Spezialgebiet ist die Schlafberatung. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit der idealen Kombination aus Bett und Matratze, und sein Fazit lautet: Auch wenn für den Schlafkomfort eines jeden Menschen ganz individuelle Maßstäbe gelten, eines ist doch für alle gleich. Je natürlicher, schadstoffärmer und störfreier die Schlafunterlage, desto gesünder und erholsamer der Schlaf. Das ist nicht unbedingt eine neue Weisheit – aber heutzutage aufeinander abstimmbare Betten, Lattenroste, Futons, Matratzen, Decken oder sogar Kissen zu finden, die 1. individuell konfigurierbar und 2. rein aus natürlichen und schadstofffreien Komponenten gefertigt sind, ist gar nicht

so leicht. Wer hat noch nicht die Erfahrung gemacht, dass man bereits nach wenigen Minuten in einem Standard-Matratzengeschäft Kopfschmerzen von den Ausdünstungen der Produkte bekommt? Ganz anders im Grasmüller‘schen Showroom von Natur-Betten Tegernsee. Hier riecht es nach Zirbenholz, ein bisschen nach Schafwolle, und was ist das da?

Gerhard Gracklauer greift in einen der Weidenkörbe: „Das ist Rosshaar, daneben fein aufgeflockte Schurwolle. Für Tierhaar-Allergiker: Hanf, Seegras und die seidigen KapokFasern – auch Pflanzendaune genannt.“ Für Decken und Kissen – schön! Aber die Matratzen sind doch bitte nicht nur mit Rosshaar oder Pflanzenfasern gefüllt? Gracklauer lacht: „Nein, aber je nach persönlichem Anspruch kann zwischen die Natur-Latexelemente der Matratze noch zusätzlich eine Schicht eingefügt werden – zum Beispiel zur Härtegradregulierung und für ein gesundes Bettklima.“ Auch bei den Matratzenbezügen könne je nach Vorliebe eine Naturfüllung gewählt werden. „Hanf wirkt antibakteriell und ist fungizid – bietet somit keine Angriffsfläche für Schimmelsporen.“ Gracklauer ist in seinem Element und lädt mich ein, es mir auf einem der Betten gemütlich zu machen. Ich strecke mich aus, betrachte die hübschen Bettwaren aus Hanfleinen, und nach ein paar regulierenden Handgriffen am Lattenrost hat der Schlafberater es geschafft: Ich habe beschlossen, nie wieder aufzustehen.

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The Mother of Green: Hanf! Der THC-arme Nutzhanf war eine Pflanze, die der Menschheit jahrtausendelang zum Fortschritt verhalf

und die uns heute aus einer Vielzahl von

Umweltschutz-Dilemmata helfen könnte.

erauschend ist an den meisten Hanfsorten vor allem eines: ihre Benefits! Lassen Sie uns einmal alle Drogenhanf-Bedenken beiseiteschieben und die Pflanze jenseits ihrer potentiellen Rauschkraft betrachten. Zum Beispiel in Hinblick auf die Fasern. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war die stabilste Naturfaser der Welt das A und O in der Textilindustrie. Ohne Hanf hätte es keine Schifffahrt gegeben: Denn keine natürliche Faser ist auch unter intensivem Einfluss von Nässe derart reißfest. Der ideale Grundstoff für Taue, Seile und Segel! Die berühmte erste Jeans von Levy Strauss beispielsweise, erfolgreich entwickelt für die harten Arbeitsbedingungen von Goldsuchern, war aus: Segeltuch, also Hanffasergewebe. Auch Papier wäre haltbarer, benutzte man statt Baumholz Hanf. Gutenberg druckte seine erste Bibel natürlich auf Hanfpapier, und Benjamin Franklin gründete die ersten Hanfpapierfabriken. Er hatte erkannt, dass man aus Hanf die vierbis fünffache Menge Papier herstellen konnte verglichen mit Baumholz – und das sogar mit weniger Einsatz von chemischen Substanzen. Hanf wächst schneller, kann sich gegen nahezu jedes Unkraut durchsetzen und ist eine genügsame Kulturpflanze mit äußerst

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nahrhaften Samen: Die sogenannten Nüsschen werden als hochwertiges Nahrungsmittel geschätzt. Sie enthalten alle essenziellen Fettsäuren und die wertvolle Gamma-Linolen-Säure, die sonst nur in Muttermilch zu finden ist. Vor allem Neurodermitiker und Personen, die unter Psoriasis leiden, schätzen die heilsame Wirkung von Hanföl – innerlich wie äußerlich. Warum also ist der Hanf derart in Verruf und damit aus unserem Alltag verschwunden – nachdem er zwischen 7.000 vor Christus und der Mitte des 20. Jahrhunderts ununterbrochen die am häufigsten angebaute Feldfrucht der Welt gewesen war? Die Verdrängung des Nutzhanfs verdanken wir den wirtschaftlichen Interessen der Öl-, Kunstfaser-, Baumwoll- und Pharmaindustrie. Ausgehend vom Amerika der späten 30er-Jahre, verbreitete sich die Marihuana-Prohibition unter dem Druck der starken Nation Mitte der 40er-Jahre auch über Europa und den Rest der Welt. Hanf war den Industriellen ein Dorn im Auge, da er für jedermann einfach anzubauen und damit die größte Konkurrenz vor allem auf dem Textilmarkt war. Ihn als süchtig machende Drogenpflanze zu verteufeln, war einfach – obwohl die wenigsten Sorten Hanf (davon auch

nur die weiblichen Pflanzen) das berauschende THC in relevanten Mengen produzieren. Das durch den 2. Weltkrieg geschwächte Europa via Handelsverträge zum Verzicht auf den Hanfanbau zu verpflichten, war ein Kinderspiel. Den Rest erledigten die unschlagbar niedrigen Preise der von schlecht bezahlten Arbeitern geernteten Baumwolle. Mit dem wachsenden Umweltbewusstsein und den immer bedrohlicheren Auswirkungen des Klimawandels entdecken nun nach und nach Produzenten und Konsumenten die Vorteile der Hanfpflanze wieder. Nun bleibt es lediglich abzuwarten, ob und wann die restriktiven Verordnungen zum industriellen Hanfanbau gelockert werden und dieser vielversprechenden, da jahrtausendelang erfolgreich erprobten Industrie einen zweiten Siegeszug erlauben!

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WIE DER VATER, SO DER SOHN

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WIE DER VATER, SO DER SOHN

Musikanten in luftigen Höhen Bernhard Hampel und Sohn Jakob Text: Iris Hüttner | Fotos: Christine Skowski

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ater Bernhard Hampel ist ein freundlicher, ruhiger Mann, dem seine Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben ist. Dieses Jahr feierte der Dachdeckermeister und Spenglermeister das 25-jährige Jubiläum der von ihm gegründeten Spenglerei Hampel. Lange war nicht klar, ob der Betrieb in der nächsten Generation weitergeführt wird, denn Sohn Jakob schwankte zwischen Musikstudium und Kfz-Handwerk. Dann die Überraschung: Eines Tages erklärte er von der Kü-

chenbank aus: „I glaub, i werd doch Spangler.“ Gegen das Musikstudium sprach: „Damit kann i koa Familie ernähr’n“, und nach einem Probelauf in einer Kfz-Werkstatt merkte er schnell: „Des is net mei‘s.“ Vater und Sohn waren sich einig, dass Jakob seine Spenglerlehre nicht im väterlichen Betrieb absolvieren sollte. Ein Anruf bei einem befreundeten Betrieb, und die Lehrstelle in Gasse bei Gmund war klar. Noch heute schwärmt Jakob: „Des woar a Top-Ausbildungsbetrieb.“

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Ois nei Inzwischen arbeiten Vater und Sohn Hampel im Familienbetrieb zusammen. „Den hat er erst einmal auf den Kopf gestellt“, sagt Bernhard Hampel. Neue Maschinen mussten her. „Mir ham a bisserl investiert“, grinst Jakob. „Ois is nei“, lacht der Vater, „aber i lass'n macha, es geht schließlich um seine Zukunft."

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Was Jakob bedauert, ist, dass dieser spannende Beruf weit unterschätzt wird und ein langweiliges Image hat. So ist in dem fünfköpfigen Betrieb der Personalmangel immer wieder ein Thema. Die Auftragslage mit Stammkundschaft und neuen Anfragen ist solide, und mit mehr Personal könnten sie weit mehr Aufträge annehmen. „S’Image vom Spenglerberuf is falsch“, sagt Jakob, „d’Zimmerer ham’s vui leichta.“ Dabei gibt’s manchmal richtig Spaß bei der Arbeit. Zum Beispiel, wenn die Burschen in der Pause mit ihren Musikinstrumenten vom Dach runter aufspuin. Und ohne Spengler wäre es ziemlich ungemütlich. Schließlich sind sie es, die unsere Häuser dicht machen und dicht erhalten. Oder was wären Zwiebeltürme ohne Spenglerarbeiten? Da erinnert sich Vater Hampel an einen Notfall. Während der Dacherneuerung der Waller Kirche weckte ihn einmal mitten in der Nacht der Mesner. Ein Gewittersturm hatte die Abdeckung über der Apsis weggerissen. „Da gibt's nur eins: Arbeitskleidung an, auch wenn's viere in der Friah is, und ab auf's G'rüst“, sagt Bernhard Hampel. Außer Kirchendächern bearbeiten die Hampels Flachdächer, Kamindächer, Windfänge, Fensterbleche und Dachrinnen, die manchmal kunstvolle Abschlüsse erhalten. Ihre Spezialität aber bleiben die Metallbedachungen.


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WIE DER VATER, SO DER SOHN

Musizier’n bis zum Traunsteiner Lindl Ihre Freizeit bestimmt die Musik. Bernhard Hampel und Jakob spielen Flügelhorn und sitzen in der Waller Blaskapelle nebeneinander. Im Landkreis sind das aktive Vereinsleben und die gelebte Dorfgemeinschaft der Waller bekannt. So kommt es vor, dass Vater Hampel als Musimoasta von Wall während der Arbeit mit seiner Blaskapelle bei einer Beerdigung spielen muss. Das sieht dann so aus: Baustelle verlassen, nach Wall fahren, Kleidung wechseln, spuin, Kleidung wechseln und wieder zur Baustelle, weiterarbeiten. An einem solchen Tag wundert sich mancher Bauherr, wo plötzlich der Spengler steckt.

Jakobs Musikbegeisterung geht übers Flügelhornspielen sogar hinaus, er komponiert nämlich auch. Als Mitglied der „Saitenstraßenmusi“ erhielt er dieses Jahr den begehrten Traunsteiner Lindl, einen Wanderpreis für Volksmusik, der seit 1967 vergeben wird. Man muss den Gesichtsausdruck von Bernhard Hampel schon genau studieren, um darin den Stolz auf seinen Sohn zu erkennen. Seine Zuversicht für den Betrieb aber, die ist unverkennbar. Vielleicht hören wir ja bald auch mehr vom Musiker Jakob Hampel? G’frein tat’s viele.

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OLAF VON LÖWIS OF MENAR

Von der „Vorfreude darauf, endlich loslegen zu dürfen“ Unser neuer Landrat Olaf von Löwis of Menar

Er ist ein waschechter bajuwarischer Gentleman, aus einem alten schottischen Adelsgeschlecht abstammend, aber in München geboren, der sich in eine Frau mit Wurzeln in Bad Wiessee verliebte, diese heiraten durfte und seit vielen Jahren eine enge Verbindung zum Landkreis im Allgemeinen und zum Tegernsee im Besonderen spürt. Bis zu seinem hauptberuflichen Einstieg in die kommunale Politik arbeitete er als staatlich geprüfter Diplom-Forstwirt vor allem auch im Landkreis Miesbach, bis er 2014 – nach zwei Legislaturperioden im dortigen Gemeinderat – zum 1. Bürgermeister in Holzkirchen gewählt wurde. Nach sechsjähriger Amtszeit wurde er nun zum neuen Landrat gewählt. Wir haben ihm einmal nicht nur die harten politischen Fragen gestellt, sondern wollten einfach auch einmal wissen, wie er seinen Wahlsieg und seine neuen Aufgaben als Mensch erlebt hat und noch erlebt.

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INTERVIEW Das Gespräch führte Sabine Schreiber.

Lieber Herr von Löwis, als Allererstes erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Wahl! Wie geht es Ihnen als Landrat? Wie fühlen Sie sich? Mir geht es sehr gut. Ich fühle mich wirklich richtig wohl! Ich bin – so frisch im Amt – voller Enthusiasmus. Ich werde hier im Landratsamt wirklich bestens umsorgt. Das ist wunderbar. Und Gott sei Dank bin ich nicht mehr so aufgeregt wie am Abend vor dem Amtsantritt. Auch als derart erfahrener Politiker waren Sie am Tag vor dem Amtsantritt aufgeregt?! Aber hallo! Ich habe von Sonntag auf den AmtsantrittsMontag sehr unruhig geschlafen, weil ich nicht genau wusste, was im Detail auf mich zukommt. Und auch die ersten Stunden am Montag früh war ich sehr aufgeregt. Das gebe ich ehrlich zu. Aber das legte sich sehr schnell. Wobei ich auch sagen muss, eine gewisse Anspannung ist ja bei wichtigen Terminen ganz gut, das erhöht die Konzentration und die Motivation! Gab es denn irgendetwas, das Ihnen Sorgen bereitet und damit die Aufregung begründet hat? Nein! Ganz und gar nicht! Die Anspannung und Aufregung kam nicht aus einer Angst oder Sorge, sondern der Ursprung war eine große Vorfreude. Nach der Wahl konnte man erst einmal wegen der Corona-Krise vier Wochen fast nichts tun außer abwarten. Und dementsprechend hatte ich viel Raum, mich schon einmal gedanklich auf mein neues Amt intensiv vorzubereiten – und im selben Maße stieg natürlich auch die Vorfreude darauf, endlich loslegen zu dürfen. Auf was genau haben Sie sich denn besonders gefreut? Vielen herzlichen Dank! Gefreut habe ich mich von Anfang an vor allem auf die Menschen hier im Landratsamt. Ein paar kannte ich schon, aber zu Beginn wurde ich jeden Tag in eine neue Abteilung geführt und durfte dort die Mitarbeiter kennenlernen. Diese Menschen sind ja hier das Fundament! Deren Bekanntschaft zu machen, darauf war ich schon sehr neugierig. Und hinsichtlich meiner neuen Aufgaben ist der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit für mich etwas, dem ich erwartungsvoll entgegensehe. Also mich damit zu beschäftigen, wie

man die Tätigkeiten des Landratsamts noch besser darstellen, erklären und sichtbarer machen kann, eine noch größere Transparenz herstellen. Mit diesem Vorsatz bin ich hier ja auch angetreten. Hier passieren so viele positive Dinge, über die man bisher für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig gesprochen hat. Das passt ja auch zu Ihrer schon immer gern gelebten Bürgernähe. Wie wollen Sie diese denn nun als Landrat umsetzen und leben? Ich versuche, viel zu kommunizieren. Unter Bürgernähe verstehe ich allerdings nicht nur, Kontakte zu pflegen oder eine Bürgersprechstunde einzurichten. Sondern ich sehe es als einen entscheidenden Faktor an, dass wir versuchen, die Bürger in allen Belangen mitzunehmen. Dass wir also ganz transparent und kontinuierlich erklären, wie und warum im Landratsamt Entscheidungen – vor allem auch die unliebsamen – getroffen werden. Das habe ich mit allen Bereichsleitern hier auch schon besprochen und habe damit nur offene Türen eingerannt. Und natürlich werden wir auch immer ein offenes Ohr für Bürger haben, um zu erkennen und zu erfahren, wo der Schuh genau drückt. Das alles ist natürlich nur im Team möglich. Aber das habe ich ja hier! Was ist Ihnen wichtiger: „Landrat“ zu sein oder „Landrat im Landkreis Miesbach“ zu sein? Einen derart anstrengenden und intensiven Wahlkampf zu fechten, wie er für diese Landratswahl vonnöten war, das kann ich mir schlicht und ergreifend in keinem anderen Landkreis vorstellen. Dafür braucht man so viel Unterstützung und auch innere Verbundenheit zu der Gegend, sonst würde man – oder ich – das gar nicht schaffen. Die wunderbare Natur und die herzlichen Menschen hier sind da natürlich eine unheimliche Motivation! Ich freue mich sehr, so bald wie möglich – jetzt spielt die aktuelle Situation mit Corona natürlich eine vorrangige Rolle – als Landrat gestalterisch tätig zu werden. Vor allem in Bereichen wie Natur- und Landschaftsschutz, Mobilität, Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, die mir alle ein sehr großes Anliegen sind. Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Antworten, Herr von Löwis!

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ROBERT KÜHN

„Für die Menschen da sein – zu jeder Zeit!“ Ein Gespräch mit dem neuen Bürgermeister von Bad Wiessee: Robert Kühn Er ist 38 Jahre jung, bei der SPD, mit einem Mann verheiratet und wurde, ohne vorher Gemeinderat gewesen zu sein, direkt zum 1. Bürgermeister gewählt. Und das in einer Gemeinde, die einem bisher nicht sofort einfallen würde, würde man darüber nachdenken, wo ein SPD-Ortsvorsitzender ohne Umwege zum Bürgermeister gewählt wird und sich damit sogar gegen einen CSU-Gemeinderat durchsetzt. Die Rede ist von Bad Wiessee!

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INTERVIEW Das Gespräch führte Sabine Schreiber.

Allem voran: Herzlichen Glückwunsch zum Wahlerfolg! Es stellte schon eine gewisse Überraschung dar, dass Sie gewonnen haben, richtig? Ja. Für alle Beteiligten. (Er lacht.) Vor allem auch für mich! Dass man sich, ohne zuvor ein Gemeinderatsmandat innegehabt zu haben, gegen einen Kandidaten aus dem Gemeinderat durchsetzt, ist schon sehr ungewöhnlich. Und wie ist das, wenn man sozusagen von null auf 100 Bürgermeister wird? Die Geschichte, die es am besten trifft, ist folgende: Mein Mann hat mich gefragt: ‚Sag mal, was machst du eigentlich, wenn du den ersten Tag im Rathaus bist?‘ Und ich habe geantwortet: ‚Das ist eine gute Frage. Ich gehe hinein, setze mich an den Schreibtisch und warte darauf, was da so geschieht.‘ Und so war es dann auch tatsächlich. Anfangs gab es viel kennenzulernen und Neugier auszuleben, aber schon bald stieg natürlich das Arbeitspensum, und die Tage wurden fix durchgetaktet. Inzwischen bin ich sehr gut in den Tagesablauf hineingewachsen. Learning by doing. Und was ich seit meiner ersten Woche hier mantraartig wiederhole, ist: Die Verwaltung hier ist einfach spitze. Ich wurde hier so wunderbar aufgenommen. Ich bin ja nur der politische Kopf, die Verwaltung ist der ganze Rest – das Rückgrat sozusagen. Ich gehe jeden Tag mit einem Lächeln hinein und mit einem Lächeln hinaus. Sie sind ja in Tegernsee geboren und in Bad Wiessee aufgewachsen – wie würden Sie Ihre Kindheit beschreiben? Was soll man da sagen? Da kann man nur sagen: Glückliche Kindheit verbracht! Was will man mehr? Freunde gehabt, draußen und im Wald gespielt, im See schwimmen gegangen… dann war ich beim Jugendrotkreuz und in der Arbeitsgruppe Politik und Zeitgeschichte am Gymnasium Tegernsee – das war eigentlich der Anfang meines Interesses für Politik. Als junger Erwachsener bin ich dann nach München für meine Ausbildung, die ich mit dem berufsbegleitenden Studium zum Handelsfachwirt abgeschlossen habe ... Und dann sind Sie vor gut 10 Jahren zurück nach Bad Wiessee gekommen und haben Ihr eigenes Schuhgeschäft eröffnet. Richtig.

Wie lang ist denn Ihr Arbeitstag jetzt? Müssen Sie Arbeit mit nach Hause nehmen? Arbeit mit nach Hause nehme ich nicht, da bekäme ich sonst Ärger mit meinem Mann. (Er lacht herzlich.) Aber ich bin natürlich jederzeit erreichbar. Und gleichzeitig muss ich gestehen: Es ist so ungewohnt. Weil ich bin ein ganz anderes Arbeitspensum gewohnt. Gut, es wird sicher mehr, wenn wieder Veranstaltungen stattfinden dürfen – aber bisher hatte ich ja oft als selbstständiger Unternehmer mindestens eine Sechs-Tage-Woche. Jetzt habe ich den Samstag zum Beispiel frei. Aber wenn ich hier im Rathaus Feierabend habe, fahre ich durchaus ab und zu noch ins Geschäft und bediene ganz normal. Das heißt, man kann in Bad Wiessee eine Schuhberatung vom Bürgermeister bekommen! (Und wieder muss er lachen.) Ja, ich verkaufe sehr gerne Schuhe. Das ist durchaus eine Leidenschaft. Aber in der Hauptsache übernimmt mein Mann jetzt die laufenden Geschäfte dort. Was haben Sie denn für Pläne und Ziele für die kommende Zeit? Das fragen mich viele – und das ist gar nicht so einfach. Irgendwie hat man ja immer den großen Anspruch, alles ein kleines bisschen besser zu machen, als es schon einmal war. Aber ganz grundsätzlich geht es mir vor allem darum, die Politik, die hier passiert, den Bürger*Innen noch mehr zu erklären, ihnen auch schwierige Entscheidungen schon während des Entstehungsprozesses verständlich zu machen und natürlich für die Menschen da zu sein – zu jeder Zeit und auch dann, wenn es unangenehme Sachen sind, die die Leuten auf dem Herzen haben. Das wäre mein Nahziel. Und dann: das wunderbare Bad Wiessee mit seinen neuen Hotelprojekten attraktiv für Familien zu machen … Wenn Sie das Image von Bad Wiessee auffrischen könnten, mit welchem Schlagwort würden Sie das benennen? (Er überlegt kurz, lächelt verschmitzt und sagt dann mit einem Augenzwinkern und wie aus der Pistole geschossen:) Cooler Kurort! Vielen Dank für Ihre Zeit und Antworten!

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Spezialpraxis für unsichtbare Zahnspangen

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Unser heimisches Superfood

Elisabeth Dießl, Veronika Halmbacher: Unser heimisches Superfood. Im Alpenraum sammeln und selber zubereiten 180 Seiten, 18.00 EUR ISBN-13 9783710402074 Servus Verlag

Natürlich wird der eine oder andere die Nase über den neudeutschen Titel rümpfen, aber diesem wunderbarem neuen Sammel- und Kochbuch für essbare Pflanzen aus dem Alpenraum sollte man unbedingt Beachtung schenken – auch wenn es einen etwas überstrapazierten Marketingbegriff aus der gewinnorientierten Lebensmittelindustrie bemüht. Denn: Die beiden Autorinnen Elisabeth Dießl und Veronika Halmbacher sind nicht nur leidenschaftliche Sammlerinnen mit naturkundlichem Wissen aus alter bayerischer Familientradition, sie sind auch feinsinnige Texterinnen und ausgebildete Praktikerinnen der Traditionellen Europäischen Heilkunde (TEH). Auf 180 liebevoll gestalteten Seiten stellen die beiden ihre Favoriten wie Brennessel, Löwenzahn, Quendel, Hagebutte und im Alpenraum auch wild vorkommende Beeren vor. Das Buch beschreibt, wo man die gesunden Pflanzen und Früchte findet, wie man sie am besten erntet, was für „Superkräfte“ sie haben und wie man sie schmackhaft und schonend zubereitet. Besonders sympathisch dabei ist, dass das Buch frei ist von esoterischen Anklängen oder Anweisungen mit Absolutheitsanspruch. Statt Dogmen und Klimbim überzeugt das Buch mit Pragmatik, weltoffener Gelassenheit und einer gesunden Portion ehrlicher Wertschätzung der alpenländischen Natur und ihrer für eine gesunde Ernährung vortrefflich geeigneten und teilweise etwas in Vergessenheit geratenen Schätze. Zu kaufen gibt es dieses Buch im Buchhandel, in ausgewählten Geschäften im Tegernseer Tal und bei Gmund Papier.

Das Tegernseer Tal – Eine Reise um den Tegernsee in historischen Photografien

Das Tegernseer Tal – Eine Reise um den Tegernsee in historischen Photographien Herausgegeben von Daniel J. Glasl Fotobildband, Hardcover mit Schutzumschlag und Leineneinband, 400 Seiten, schwarzweiß, 240 mm x 300 mm, 80,00 EUR Zu bestellen via Website www.tegernseebuch.de

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Herzlichen Glückwunsch an unsere Sommelière des Jahres! Noch in unserer letzten Ausgabe hatten wir sie im Interview, und jetzt ist sie wiederholt zur Sommelière des Jahres 2020 gewählt worden: Katharina Schwingshackl! Mit ihren gerade einmal 36 Jahren wurde die Tölzer Gastronomin – zusammen mit ihrem Mann führt sie das Gourmetrestaurant „Esskultur“ – vom Team des „Großen Restaurant und Hotel Guide“ damit zur besten Weinkennerin Deutschlands gekürt. Die Begründung formuliert die Chefredaktion des deutschen Gastroguides so: „Sich im schier grenzenlosen Thema Wein auszukennen, ist die eine Sache. Die andere ist es, mit diesem Wissen jedem Gast den passenden Tropfen zu empfehlen. Katharina Schwingshackl beherrscht beides – Letzteres mit viel Feingefühl – und vereint mustergültig all das, was wir uns unter einer perfekten Sommelière vorstellen.“ Wir gratulieren! www.schwingshackl-esskultur.de

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Ein Schatz in Schwarzweiß, berührende Geschichte ohne viele Worte, dafür durch umso aussagekräftigere Bilder erzählt – das offenbart sich, wenn man das 400 Seiten starke, großformatige Buch des Fotografen Daniel Glasl in Händen hält. Die Einblicke in das Leben der Menschen am Tegernsee, so, wie es sich vor über 100 Jahren zugetragen hat, berührt zutiefst. Die Veränderungen, die sich ins Tegernseer Tal in den letzten zehn Jahrzehnten eingeschrieben haben, sind enorm – und dennoch ist das Tal in den fotografierten Alltagsszenen und dokumentierten besonderen Anlässen, in den Schnappschüssen, Architekturfotografien und Landschaftsbildern unverkennbar. Schönes, Schauriges, Idylle und Komik, Melancholie und geschäftige Betriebsamkeit – die gesamte Palette menschlichen Erlebens vor der Kulisse des Tegernseer Tals vor einem Jahrhundert hat der Herausgeber Daniel Glasl feinfühlig zusammengestellt. Als ergiebige Fundgrube dienten ihm die historischen Fotografien aus den Ateliers der damals im Tal schaffenden Fotografen Joseph Reitmayer, Emil Ganghofer und Ludwig Landes. Neben der Geschichte des Tegernseer Tals dokumentiert dieser umfangreiche Fotoband also auch ein Stück Fotografie-Geschichte.


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GENUSS AM TEGERNSEE

IL CASALE

Ein Stückchen echtes Italien in Kreuth Das Restaurant präsentiert sich mit viel Holz in Nussbaumtönen in einem elegant-lässigen Stil, der mit einer dezenten Beleuchtung und bequemer Bestuhlung viel Wärme ausstrahlt. Ein der Umgebung gewidmetes Landschaftsmotiv zieht sich in einer Holzvertäfelung über eine ganze Wand, zu dem die stimmungsvollen Schwarzweiß-Fotografien aus Antonios Heimat einen spannenden Kontrast bilden. Der Blick nach draußen fällt auf die großzügige Terrasse und die umliegenden Berge. „Andreas ist mein Schutzengel“, sagt der frischgebackene Restaurantbesitzer dankbar über das freundschaftlich gewachsene Verhältnis zu seinem Vermieter, der ihm vor allem in den Anfangszeiten auch den einen oder anderen wertvollen Rat gab.

IL CASALE Raineralmweg 3 | 83708 Kreuth Tel. 08029 – 1243

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Die Karte besticht mit traditionellen italienischen Gerichten. „Bei uns ist alles frisch gekocht und hausgemacht, von der Pasta bis zu den Desserts“, strahlt Antonio Volpe, den seine Mitarbeiter familiär einfach Antonio nennen dürfen. In der Tat wird bei der Bestellung am Tisch ein Teller frischer Pasta-Sorten präsentiert und sachkundig erklärt. Das Fleisch stammt vom Metzger aus Holzkirchen und befreundeten Jägern, aus der italienischen Heimat kommen der frische Meeresfisch – dienstags und freitags geliefert – sowie die selektierten Weine.


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Nach seiner Bestellung stimmt ein Amuse-Gueule den Gast auf die zu erwartenden Sinnesfreuden ein. Bis es so weit ist, ziehen zwischenzeitlich appetitlich und kunstvoll angerichtete Teller am Tisch vorbei: farbenfrohe Antipasti aus der Vitrine, die sich von der üblichen Auswahl erfreulich unterscheiden – Pasteten, lauwarmer Oktopussalat, Caprese, um nur wenige zu nennen –, als Primi dampfende und verführerisch duftende Pasta-Gerichte, gefolgt von einem ganzen Steinbutt, der am Tisch filetiert wird; des Weiteren bunte Salate mit Riesengarnelen und Avocado, die an die bunten Gemälde von Guiseppe Acimboldo, dem italienischen Maler, der Obst und Gemüse zu opulenten Porträts fügte, erinnern, und, als krönender Abschluss, kunstvolle Dessertvariationen. Dass Antonio Volpe der Spagat zwischen Eleganz und Gelassenheit sowie distinguierter Höflichkeit und familiärem Umgangston gelingt und seine Küche überzeugt, beweisen schon jetzt die vielen Stammgäste in seinem „Il Casale“.

FAKTEN Öffnungszeiten Montag bis Sonntag 11:30 bis 14:30 Uhr und 18:00 bis 22:00 Uhr. Dienstag Ruhetag. Von Mai bis Oktober ist die Terrasse bei schönem Wetter durchgehend geöffnet. Am Wochenende empfiehlt es sich, zu reservieren. Das Il Casale empfiehlt sich auch für Familien-, Firmen- und Weihnachtsfeiern.

IL CASALE Raineralmweg 3 | 83708 Kreuth Tel. 08029 – 1243

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GENUSS AM TEGERNSEE

NEFELI

Urlaubsgefühle wie auf einer griechischen Insel Schon beim Betreten des „Nefeli“ – der Name bedeutet „Göttin der Gastfreundschaft“ – werden Urlaubserinnerungen an Strand, blaues Meer und griechische Inseln wach. Rottach-Egerns gastronomischer Neuzugang liegt mit seiner großen Terrasse ein wenig zurückgesetzt an der Nördlichen Hauptstraße gegenüber der Seestraße und ist seit seiner Eröffnung im Juni ein angesagter Treffpunkt. Die Brüder Angelos und Dimitri Bouglas, die in München als Söhne eines Restaurantbesitzers geboren und aufgewachsen sind, führen das Restaurant gemeinsam. Dimitri zog es als Ersten an den Tegernsee. Angelos, der noch in München ein Lokal leitete, folgte Anfang des Jahres, als der Umbau für das „Nefeli“ im Stil einer gehobenen Taverne anstand. Die Einrichtung mit weißen Holzstühlen, dezent gestreiften Sitzpolstern, Holztischen und edlen Designobjekten und Lampen entwarf Angelos‘ Ehefrau. Den Tag der Eröffnung bestimmten – einem guten Omen gleich – zwei Geburtstage in der Familie: jener von Angelos und die Geburt seiner jüngsten Tochter Nefeli, die als Namensgeberin während der Umbauarbeiten zur Welt kam.

NEFELI Nördliche Hauptstraße 30 | 83700 Rottach-Egern www.nefeli-rottach.de

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Es scheint etwas dran zu sein, denn vom ersten Tag an war das „Nefeli“ gut besucht, und die Brüder pflegen seither einen freundschaftlichen Austausch mit ihren Gästen, die sich im Haus


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der „Göttin der Gastfreundschaft“ bei griechischem Essen und Wein für ein paar Stunden wie im Urlaub fühlen dürfen. „Durch die Erzählungen unserer Gäste entdecke ich selbst immer wieder unbekannte Seiten an Griechenland und lerne das Land neu kennen, was mir eine unglaubliche Freude bereitet“, sagt Angelo. Aber auch Dimitri und Angelos zeigen ihren Gästen unbekannte Seiten des Landes, in dem sie selbst nur wenige Jahre lebten. So überraschen sie beispielsweise mit ihrer Weinkarte, die neben Klassikern vor allem außergewöhnliche Rebsorten und Top-Lagen von Spitzenwinzern und kreativen Jungwinzern bietet, während sich dagegen ihre griechischen Köche mit Experimenten eher zurückhalten. Traditionelle Gerichte bestimmen die Speisenkarte und wecken mit Tzatziki, Moussaka, Souflaki, Bifteki und Calamari die Erinnerungen an romantische Sonnenuntergänge über dem Meer und an warme griechische Sommerabende. FAKTEN Öffnungszeiten Montag bis Freitag 17:00 – 22:00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage 17:00 – 22:00 Uhr

NEFELI Nördliche Hauptstraße 30 | 83700 Rottach-Egern www.nefeli-rottach.de

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Text: Stephanie Bräuer | Fotos: André Kruft

Lässig, regional und angesagt Die Bar K-1411 by André Kruft ein Tegernsee-Hotspot in Kaltenbrunn

„Wer braucht schon Meer und Dünen, wenn er diese Aussicht auf den Tegernsee hat“ – strahlt André Kruft auf der obersten der drei Terrassen seiner Bar K-1411 by André Kruft, Anzeige

die sich vor dem Gut Kaltenbrunn über den Hang ziehen.

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A

ber es ist nicht nur der wahnsinnig schöne Blick, der die Gäste anlockt, es sind natürlich auch die Drinks, die nicht nur köstlich schmecken, sondern auch oft einen regionalen Bezug haben. Darauf legt André Kruft großen Wert: „Lantenhammer, der Gin Lago aus Tegernsee oder der Zahlersberg von den beiden Jungs aus Gmund gehören einfach hierher.“ Neben einer festen Karte überrascht er in der Bar K-1411 by André Kruft aber auch immer wieder mit neuen Sorten und dem einen oder anderen Tasting. Und auch beim Nicht-Alkoholischen legt er seinen Fokus auf Getränke, die nicht in jeder Bar zu finden und sehr gerne auch regional sind, wie zum Beispiel Basilikumlimonade aus München oder Limonaden aus einer Manufaktur in Bad Tölz.

Zurücklehnen und genießen In der Bar K-1411 by André Kruft geht es natürlich um Drinks – aber André, den übrigens viele schon aus früheren Wirkungsstätten am See, sei es aus dem Bachmaier Weissach, der Sassa-Bar oder von Einsätzen mit seiner mobilen „Sparkling-Tegernsee“ kennen, weiß, dass zum Erfolg einer Bar viel mehr gehört. Seit Anfang des Jahres hat André „prominente“ Unterstützung bekommen von Simona Janzetic, bekannt im Tegernseer Tal als ein Garant für gute Laune und perfekten Bar-Service. Das Ambiente mit Blick hat er schon – aber auch der Sound kommt nicht nur vom DJ, sondern von unterschiedlichsten Künstlern, denen er eine kleine, feine Bühne gibt. Im Oktober gibt es wieder ein echtes Tasting-Highlight, für das man sich schnell Tickets besorgen sollte. Ein Whisky-Tasting mit dem international bekannten Whisky-Experten Helmut Knöpfle. Tickets gibt es im Shop der Seite www.kruft-events.de

!

Exklusiv mieten auf Anfrage – ganz besonders gut geeignet für Firmen-und Familienfeiern – kann man sowohl André Kruft als auch seine Bar.

K-1411 BY ANDRÉ KRUFT Kaltenbrunn 1 83703 Gmund am Tegernsee Tel. 08022 - 7056095 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 15:00 – 22:00 Uhr Samstag und Sonntag 12:00 – 22:00 Uhr Änderungen der Öffnungszeiten wetterbedingt möglich.

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Luxus-Skiferien on TOP Im höchstgelegenen 5-Sterne-Superior Relais & Châteaux Hotel der Alpen – und AUSTRIA’S BEST SKI HOTEL (World Ski Awards 2019). Ski-in & Spa-out in Perfektion auf 2.150 Metern im 5-Sterne-Superior Relais & Châteaux TOP Hotel Hochgurgl. Der Pistenspaß beginnt hier direkt vor den Toren des TOP Hotels auf der längsten Abfahrt des Skigebiets. Die 112 Pistenkilometer liegen zwischen 1.800 und luftigen 3.080 Metern Seehöhe. Gefilde, die tief durchatmen und den Atem stocken lassen, angesichts des einzigartigen Panoramas über die Gipfel von 21 (!) Dreitausendern am Talschluss des Ötztals. Obergurgl-Hochgurgl wurde schon mehrmals zu einem der zehn besten Skigebiete der Alpen und sogar weltweit gekürt. Ebenfalls ausgezeichnet: Pistenangebot und -qualität. Warten am Lift? Schnee von gestern! Die modernen Liftanlagen befördern pro Stunde bis zu 40.000 Personen ohne Gedränge – die Pisten sind unendlich weitläufig, in Massen gibt es hier nur glitzernden Schnee und reinsten Genuss. Schneesicherheit ist von Mitte November bis Ende April im höchstgelegenen Nicht-Gletscherskigebiet Tirols zu 100 Prozent garantiert. Perrier-Jouët-Genussgondel oder Motorradmuseum? Eines der Panorama- & Verwöhnhighlights: die Perrier-Jouët-Genussgondel, in der bis zu 5 Personen mit feinstem Champagner und Spezialitäten aus dem TOP Mountain

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Sie lieben Schnee und pures Skifahren? Ein Top-Pistenangebot abseits der ausgetretenen Routen? Haben genug von Ballermann-Flair auf Skihütten und Après-Ski-Gelagen? Schätzen feine Kulinarik, zuvorkommenden Service, höchste Sicherheit und ein TOP Mountain SPA? Dann liegen – oder besser – fahren Sie in Hochgurgl goldrichtig! Willkommen am Gipfel der Ski-Genuss-Lust, umgeben von 21 Dreitausendern der Ötztaler Alpen.


Crosspoint Restaurant begeistert werden – Private Dining der Extraklasse mit einzigartigen Ausblicken. Apropos Crosspoint: die „Liftstation“ vereint ein Restaurant, eine Traumterrasse und das höchstgelegene Motorradmuseum der Alpen (!). Noch ein – wortwörtlicher – Höhepunkt gefällig? Der TOP Mountain Star! Gourmetrestaurant, Swarovski-funkelnde Gipfelbar, Panoramaplattform und architektonisches Meisterwerk auf 3.080 Metern. Der Blick? Schweift bis zu den verschneiten Dolomitengipfeln. Ötztal Super Skipass und après: SPA on TOP Wer die Wahl hat, hat die Qual? Mitnichten! Ab dem Kauf eines 3-Tages-Skipasses kommt man in den Genuss des Ötztal Super Skipasses und carvt damit in 6 Skigebieten im Ötztal auf insgesamt 361 Pistenkilometern. Danach? Luxus für Körper, Geist und Seele auf 2.200 m2 im TOP Mountain SPA. Tief Luft holen und eintauchen in den wohligen Außenpool inmitten des Skigebiets Obergurgl-Hochgurgl. Längen ziehen im 10 x 18 Meter großen Innenbecken. Hitze tanken im Sole-Dampfbad, in der Kräutersauna, der Finnischen Sauna, Bio- oder Außensauna und Infrarotkabine. Aufatmen im Salinarium – speziell für die Atemwege. (Re-)aktivieren im Fitnessbereich mit neuesten TechnoGym-Geräten. Und einzigartige Spa & Beauty Treatments – von medizinischer Anti-Aging-Kosmetik, Bodystyling & -forming bis hin zu Permanent-Make-up und ästhetischer Kosmetik. Lukullus in den Alpen Feinste regionale Schmankerln paaren sich mit internationalen Gaumenfreuden. Morgens am herzhaften Frühstücksbuffet im „Schalfkogel“ aus dem Vollen schöpfen und abends ein erlesenes 5-Gänge-Diner mit À-la-carte-Auswahl zelebrieren. Dazu Raritäten aus 500 Positionen in einem der höchstgelegenen Weinkeller der Alpen degustieren. Genuss-Topping im luxuriös-gemütlichen Ambiente des Res-

taurants, in einer der geschichtsträchtigen Stuben oder auf der einmaligen Panorama-Sonnenterrasse. Täglich frische Austern, Flambiertes, Tranchiertes, Filetiertes ... das alpine Leben? Im TOP Hotel Hochgurgl purer Genuss!

TOP-Träume – suite dreams Romantisch verträumt, kuschelig verspielt, natürlich rustikal oder entspannt modern? Die Traum- und Wohlfühlwelten im 5-Sterne-Superior Hotel sind so individuell wie der Geschmack. Vom Begrüßungs-Obstteller über freies WLAN und ein Kissenmenü bis hin zum Turndown-Service überlässt das Relais & Châteaux TOP Hotel Hochgurgl nichts dem Zufall. Hochwertige Accessoires und Pflegeprodukte von Bvlgari im Marmor- oder Luxusbad, flauschige Bademäntel und Frotteeslipper für die Besuche im TOP Mountain SPA. Dem Knistern des offenen Kamins lauschen oder die Wärme des Kachelofens genießen. Durch das Panoramafenster oder vom Südwest-Balkon aus in die verschneite Schneewelt blicken bis hin zu den Dreitausendern der Ötztaler Alpen. Dezenter Luxus und pure Gemütlichkeit für höchste Ansprüche.

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Ayurveda Detox hochalpin Seit Jahrtausenden tradiert und entwickelt ist Ayurveda, das „Wissen vom Leben“, die älteste Medizin der Welt – mittlerweile als solche anerkannt und ausgehend von Indien auch am europäischen Kontinent immer öfter praktiziert. Ganz neu ist die Methode allerdings in den hochalpinen Gefilden des Skigebiets Hochgurgl. Hier, auf 2.150 Metern Seehöhe und höher, bietet die renommierte Ayurveda-Spezialistin Sandra Sharma von 26.11. bis 06.12.2020 erstmals ein Retreat an, das, basierend auf der klassischen ayurvedischen Bauchdiagnostik, zu Gesundheit, innerer Balance, Schönheit und wortwörtlichen HOCHgefühlen führt. Und wer nicht bist zum Winter warten will? Schraubt sich bereits im Sommer geschmeidig die Kehren Richtung Timmelsjoch hoch, genießt das atemberaubende 3.000er-Panorama, atmet die kristallklare Luft auf 3.080 Metern, kostet die lukullischen Köstlichkeiten auf der Panoramaterrasse, taucht in die Welt der Motorräder ein zwischen den exquisiten Exponaten – von den Scheiber-Connaisseurs selbst gesammelt und zusammengestellt – und erahnt die Vorfreude auf den TOP Winter 2020/2021 ...

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EIN AUSZUG UNSERER ANGEBOTE Grand Opening | 19.11. – 22.11.2020 Das Highlight zur Eröffnung: Ski-in & Spa-out! 3 Nächte inkl. Hochgurgler Gourmet-Halbpension und Opening-Programm ab € 600 p. P. Schatztruhe | 22.11.2020 - 22.04.2021 4 Nächte von Sonntag bis Donnerstag zum Vorzugspreis inkl. Hochgurgler Gourmet-Halbpension und Nutzung des TOP Mountain SPA ab € 791 p. P.

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Inside

Mit einem grandiose Fest feierte Salvatore Rizzo & Team sein 10-Jähriges in seinem beliebten kleinen Rosso im Herzen von Gmund. Freunde und Gäste feierten ausgiebig bei feinen italienischen Köstlichkeiten, erlesenen Weinen & Spiritousen von Holger Düker Tegernseer Spirituosen Manufaktur. Musikalisch umrahmt von Italo-Star Angelo Palazzotto.

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Rosso Enoteca in Gmund feiert Jubiläum


Inside

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Inside

Eine venezianische Nacht am Tegernsee ... Weinbegleitung vom italienischen Weingut Palladin (Weinvertretung Gustl Eder) erlebten die Gäste eine kulinarisch barocke Reise nach Venetien. Klangvoll untermalt vom Trio Infernale. www.ostiner-stuben.de

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... bei Spitzenkoch Frank Mollenhauer in seinen Ostiner Stub‘n. Mit einem grandiosen Neun-Gänge-Menü und exzellenter


Inside Eröffnung

des neuen Küchen-Showrooms bei Neumann Wohndesign Seit Herbst letzten Jahres ist das Tegernseer Tal um ei-

dem Inhaber des gleichnamigen Feinkostgeschäfts in

nen Hingucker reicher: die neue Küchenausstellung bei

Rottach-Egern, mit ausgesuchten Weinen verwöhnt.

Neumann Wohndesign in Tegernsee-Süd.

Jeder Gast konnte sich davon überzeugen, dass die von

Am 30. November folgten mehr als 100 Gäste Nicolas

Antonio Citterio designten Küchen des italienischen

Neumanns Einladung zur Eröffnung seines neuen Show-

Brands Arclinea nicht nur außergewöhnlich schön sind,

rooms. In gewohnt lockerer Atmosphäre wurden sie von

sondern auch bis ins kleinste Detail durchdacht und

Max Jäger, Chef und Chefkoch des Freihaus Brenner in

funktional. Danke, Nicolas Neumann & Team, für diesen

Bad Wiessee, fulminant bekocht und von Franz Sollacher,

besonderen und entspannten Abend!

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Dann rufen Sie uns gerne an unter 0170-834 74 20 oder schreiben eine E-Mail an monika@graf-media.cc

IMPRESSUM Herausgeber: GRAF Media, Monika Graf, Bergmannstraße 7a | 83734 Hausham Konzept, Projektleitung, Anzeigenverkauf: Monika Graf, monika@graf-media.cc | Tel. 0170 834 7420 | www.graf-media.cc Grafik: Christine Roth | roth@kirschroth-design.de Redaktion: Sabine Schreiber, Iris Hüttner, Stephanie Bräuer, Monika Graf Titelbild: Homestory Marion Bischoff - Jaqueline Krause-Burberg Fotos: Jacqueline Krause-Burberg, Sabine Schreiber, Mick Zollenkopf, Christian Haibel, Christine Skowski, www.team-f8.de (Taycan Präsentation), Radmila Kerl und Sindia Boldt www.sindiaboldt.com (Bergblume), Alex Mayer und Maria Luise Bauer und Ennsfotografie und Terrassenhof (Bootshaus), shutterstock, Tegernseer Tal Tourismus, privat, von Werbepartnern und Veranstaltern. Für die Richtigkeit von Terminen, Daten und Angaben in Kundenanzeigen, Preisen, redaktionellen Inhalten sowie Adressen und Telefonnummern wird nicht gehaftet. Gesamtauflage: 10.000 St. Die nächste Ausgabe – Herbst/Winter 2020 – im Oktober 2020. Anzeigenschluss: 15. August 2020. Veröffentlichungen – auch auszugsweise – nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

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