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TAGEBUCH

NACHTWÄCHTER 09/2010 - 5. JAHRGANG - SEPTEMBER

Warum schweigt das evangelische Dekanat Coburg zur öffentlichen Resonanz auf den beabsichtigten Abbau der Pfarrstelle Bad Rodach II mit Roßfeld und Rudelsdorf? Warum ignorieren das Dekanat ebenso wie mehrere Geistliche in Bad Rodach und Umgebung den Bürgerwillen? Um die Öffentlichkeitsarbeit des Dekanats scheint es nicht erst seit dem Bekanntwerden der Reduzierung von Pfarrstellen im Coburger Land schlecht bestellt zu sein. Schon im Zusammenhang mit dem 360. Friedensdankfest im August 2011, das der Meederer Bürgermeister Josef Brunner gerne weit mehr als bisher zu einem „Coburger Friedensdank“ erweitert gesehen hätte, hüllte und hüllt sich das Dekanat Coburg in Schweigen. Aktive (Presse-)Arbeit sieht anders aus. Pfarrer genießen (wie früher Ärzte, Apotheker und auch Lehrer) in kleineren Städten, Gemeinden und Dörfern oftmals immer noch hohes Ansehen. Sie sind in der Bürgerschaft jemand, der mit den Menschen Freud und Leid teilt, der direkten Kontakt zu vielen Familien hat, sich oftmals in Vereinen engagiert. Das schafft Vertrauen. Die gegenseitige Wertschätzung ist groß. Zu Pfarrer Gerald Munzert, dessen jetzige Pfarrstelle in Bad Rodach wegrationalisiert werden soll, was in der Konsequenz auch die Auflösung des Pfarrhauses in Roßfeld bedeutet, haben in den letzten Monaten etliche Gläubige auf verschiedene Art deutliche Sympathiebeweise öffentlich bekundet. In Wort und Schrift setzen sich viele für einen Verbleib des ebenso beliebten wie schaffensfrohen und anerkannt erfolgreichen Seelsorgers ein, auch wenn es in der evangelischen Kirche keinerlei Anschein von menschlichem Personenkult geben soll. Dass auch die evangelische Kirche sparen muss, überrascht niemanden. Dass auch sie in erster Linie bei den Personalkosten den Rotstift ansetzt, verbindet sie mit der freien Wirtschaft. Dass jedoch auch andere Wege beschritten werden könnten, hat Pfarrer Gerald Munzert mehrfach persönlich aufgezeigt. Was vermisst wird - außer einer Stellungnahme - zu dem unverständlichen, beharrlichen Schweigen des Dekanats, ist eine klare Solidaritätserklärung der Glaubensbrüder des Rodacher Raumes für Gerald Munzert. Hier ist nicht christliche Verbundenheit, menschliche Wärme spürbar. Hier herrscht - von außen betrachtet - eisige Kälte (siehe auch Seite 10).

INHALT

Nr. 65

52 Seiten

REPORT 4 Bad Rodach begeistert 10 Nur noch drei Pfarrer in Bad Rodach 12 Hochzeitskleider-Party 29 Wirtschaftsfaktor Tourismus 34 650 Jahre Heilgersdorf 43 Kampf in Weidach verloren 44 Tag des offenen Denkmals 47 Wiedervereinigung in Maroldsweisach 48 Ihr gutes Recht 50 Mein Portrait: Gerold Gebhard

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PROMO Buchbesprechung 25. Museumsfest Ahorn Wir bauen Ihr Heim Bauen im Itzgrund Kirchweih Streufdorf

AUTO 49 Citroen C3 UNTERHALTUNG 22 Horoskop 23 Kreuzworträtsel

Titel: Zum „Tag der Deutschen Einheit“ Medical Park Marathon - grenzenlos. Foto: G. Hölig

IMPRESSUM Herausgeber

Hausanschrift

Veitenstein Media GmbH Geschäftsführer Heiko Bayerlieb

Veitenstein Media GmbH Hambacher Weg 12 96450 Coburg Telefon: 0 95 61 / 35 42 70 Telefax: 0 95 61 / 35 42 69

Redaktionsleitung

Horst Mitzel kommunikation1610@t-online.de

Auflage:

Anzeigen

Stefanie Dietz 09561 / 35 42 70 Mobil 0176 / 62 14 75 69

Vertrieb: Kostenlose Zustellung zum Mo-

natsanfang in alle erreichbaren Haushalte in Bad Rodach, Meeder, Weitramsdorf, Seßlach, Ahorn, Itzgrund, Ummerstadt, Straufhain, Bad Colberg-Heldburg, Westhausen. Erhältlich auch bei mehreren Verteilerstellen im Rodachtal und in weiteren Teilen der Landkreise Coburg und Hildburghausen.

Layout / Publishing

Olga Wagner, Christian Heublein

13.500 Exemplare

E-Mail: redaktion@nachtwaechter-magazin.de Internet: www.nachtwaechter-magazin.de

Namentlich gekennzeichnete Beiträge verantworten die Verfasser selbst und geben nicht die Meinung des Verlags wieder. Für Inhalt der Anzeigen und Promotions sind unsere Inserenten verantwortlich. Anzeigen, die von uns gestaltet wurden, unterliegen ausschließlich unserem Verwendungszweck. Gegen eine Pauschale kann eine erweiterte Nutzung erworben werden. Keine Gewähr für uns überlassene Dokumente.-Gerichtsstand ist Coburg. Alle Angaben ohne Gewähr. Sämtliche Urheberrechte vorbehalten. Bei Verlosungen ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Bayern 1 hat mit seiner Sommerreise in Bad Rodach Station gemacht. Nach Angaben des Senders waren rund 11 000 Besucher gekommen. Diese Zahl kann nicht belegt werden, weil der Eintritt für das Publikum frei war. Da geht es dem Bayerischen Rundfunk wie der Samba-Welthauptstadt Coburg, die bei ihrem letzten Festival 200 000 Besucher auf die Beine gebracht haben will.

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Ein kritischer Blick ist auf beide Zahlen angezeigt. Man stelle sich vor: Bad Rodachs Einwohnerschaft (rund 6 300) etwa mal zwei war im Kurpark. Und Coburgs Einwohnerschaft mal fünf in ihrer Innenstadt... Vielleicht sind im Rodacher Kurpark auch die treuen Vierbeiner vieler Rundfunkhörer mitgezählt worden, die sonst dort absolut unerwünscht sind. Der BR machte aber auch dies möglich.

Stefan Hinterleitner (43) steht vor neuer Herausforderung

Das Familienfest ist möglicherweise sogar nur als guter Nebeneffekt der Bayern 1-Sommerreise zu sehen. Wichtiger war wohl die weite, über Bayerns Grenzen hinaus bekannt gewordene Werbung für Bad Rodach über die Ätherwellen in die Ohren von Millionen Hörern (siehe auch Seiten 6 und 15). Was aber geschieht nun? Auf die Nacharbeit kommt es jetzt an. Die erst drei Tage vor dem Spektakel initiierte Aktion „Wiedersehen und gewinnen!“ war ein Beginn. Wenn auch ein bescheidener.

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Bayreuth Druck + Media GmbH & Co. KG Theodor-Schmidt-Straße 17 95448 Bayreuth

Regionalmanagement ab 1. Oktober Am 1. Oktober beginnt die operative Tätigkeit des gemeinsamen Regionalmanagements von Stadt und Landkreis Coburg im Landratsamt Coburg in einer eigenen GmbH (zu jeweils 50 Prozent von Stadt und Landkreis gehalten). Stefan Hinterleitner, bisher Büroleiter des Coburger Oberbürgermeisters Norbert Kastner, wurde jetzt in das Amt des Regionalmanagers berufen. Er bekommt noch in diesem Jahr Unterstützung durch eine/n Assistenten/-in und im Bereich Büroorganisation durch eine/n weitere/n Mitarbeiter/in. Auf die Manager warten vielfältige neue Aufgaben. Wichtige Akteure aus Stadt und Land-

kreis haben sie in den letzten Monaten mit dem Beratungsbüro GMA in einem Handlungskonzept „Die Kreative Region Coburg“ zusammengefasst. Angedacht sind gemeinsame Projekte in den Bereichen Tourismus, regionale Wirtschaftskreisläufe, Energie, Bildung und Stärkung der Region Coburg als attraktiver Lebens- und Wohnstandort. Man darf gespannt sein auf den ersten Tätigkeitsbericht, der wohl Anfang 2012 vorliegen wird – zumal die Initiative durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie in einem Förderzeitraum von drei Jahren unterstützt wird.

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AKTUELLES

Bad Rod DAS STADTMARKETINGNETZWERK DAS STADTMARKETING-NETZWERK FÜR EINE LEBENDIGE STADT

DAS STADTMARKETIN FÜR EINE LEBEND

FÜR EINE LEBENDIGE STADT

Projektmanager Martin Rohm* zu den Perspektiven des Vereins „Bad Rodach begeistert“

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ürger, Unternehmer und die Stadt Bad Rodach gründeten jetzt den Verein „Bad Rodach begeistert“. Die Anregung zur Bildung dieses Netzwerkes für öffentlich-private Partnerschaftsprojekte kam aus dem künftigen Stadtentwicklungskonzept. Im folgenden Beitrag bezieht Martin Rohm Stellung zu Fragen nach dem Zweck und den Perspektiven des Vereins sowie nach seiner Rolle als Projektmanager. Wie attraktiv eine Stadt als Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsort ist, hängt von vielen Faktoren ab, die von Bürgern, Unternehmern, Politik, Verwaltung und Interessengruppen beeinflusst werden. Angesichts zurückgehender Bevölkerung, sinkender Staatseinnahmen und nachlassendem bürgerschaftlichem Engagement fällt es immer schwerer, die Lebensqualität einer Stadt zu verbessern oder wenigstens aufrechtzuerhalten. Daher macht es mehr denn je Sinn, die Kräfte zu bündeln, sich auf Ziele zu verständigen und die notwendigen Maßnahmen zu koordinieren. Diese Idee stieß im Stadtrat Bad Rodachs auf breite Zustimmung, der alle Beschlüsse zur Gründung und Unterstützung des Netzwerks einstimmig fasste. Unternehmen wie HABA, Valeo oder Medical Park wollen im Netzwerk die Stadt mitgestalten, um Mitarbeiter in Bad Rodach zu gewinnen und halten zu können. Auch Vertreter von Handel, Sport oder Kultur erkennen mehr und mehr, dass es mit vereinten Kräften besser gelingt, neue Angebote zu schaffen, den Bekanntheitsgrad der Stadt zu erhöhen und dabei für alle Beteiligten Kostenvorteile zu erzielen. Braucht es dazu einen neuen Verein? Die mir öfter gestellte Frage ist berechtigt, denn es gibt ja viele Vereine in Bad Rodach: zum Beispiel den Kur-

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und Tourismusverein Bad Rodach und Umgebung – aber der kann in seiner heutigen Struktur sein Tätigkeitsfeld nicht ausweiten. Und die Werbe- und Interessengemeinschaft WIR – aber sie will sich weiterhin vor allem auf den innerstädtischen Einzelhandel konzentrieren. Oder die Initiative Rodachtal – sie ist zwar ebenfalls ein Netzwerk, aber als regional ausgerichtete Organisation zu groß und in ihren Abläufen weniger flexibel, um sich zuallererst um Rodacher Belange zu kümmern und (wenn nötig) auch einmal schnell und unbürokratisch arbeiten zu können. Eine andere Frage lautet: Ist ein Verein die geeignete Rechtsform? Die Vernetzung könnte auch durch eine Genossenschaft, eine GmbH oder eine Behörde (zum Beispiel Wirtschaftsförderung) erreicht werden. Aber diese Strukturen sind – was Gründung und Abläufe betrifft – teurer, langsamer und für Bürger oder kleinere Firmen weniger attraktiv oder gar nicht zugänglich. In einen Verein kann ich jederzeit und unbürokratisch ein- oder austreten, wenn ich mir einen Nutzen davon verspreche, oder wenn ich keinen Vorteil mehr darin sehe. Insofern steht unser Netzwerk – mehr als eine GmbH oder eine Behörde – unter Erfolgszwang. Was tut der Verein generell, damit Bad Rodach begeistert? Der Verein erreicht seine Ziele in vier Schritten: 1. durch Kommunikation und Kooperation mit allen, die für Bad Rodach an einem Strang ziehen wollen, 2. durch eigene Aktionen, 3. durch Unterstützung von Maßnahmen, mit denen die Netzwerkmitglieder die Angebotsvielfalt und -qualität in Bad Rodach verbessert wird, und 4. durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Wer die Zukunft Bad Rodachs positiv mitgestalten will, sollte dem Netzwerk beitreten (Vordrucke

über die Kontaktadresse oder im Bürgerbüro des Rathauses erhältlich). Die Mitglieder geben durch ihre Ideen, ihre Fähigkeiten und ihre finanziellen Beiträge die Richtung vor. Drei Arbeitskreise (AK) planen und realisieren die Projekte: der AK Einzelhandel und Gewerbe, der AK Gastronomie und Tourismus und der AK Kultur und Freizeit. Der geschäftsführende Vorstand mit Lars Otto, Dieter Weil und seinem Sprecher Arndt Feustel, in dem Handel, Unternehmen und Vereine vertreten sind, koordiniert die Aktivitäten. Tourismus- und Thermeleiterin Gabriele Lippmann ist als die vom Vorstand bestellte Geschäftsführerin zuständig für Organisation und Rechnungslegung. Und als dem Vorstand angegliederter Projektmanager ist es meine Aufgabe, in Absprache mit diesem Beschlüsse vorzubereiten, Maßnahmen zu planen und in die Praxis umzusetzen. Zur ebenfalls öfter gestellten Frage, warum die Beitragssätze relativ hoch sind, möchte ich antworten: Man kann zwar schon für 30 Euro Jahresbeitrag Fördermitglied ohne Stimmrecht werden. Aber allein mit diesem eher symbolischen Beitrag kann das Netzwerk nicht viel bewegen. Wer also für Bad Rodach mehr erreichen und aktiv mitarbeiten möchte, dem sollte das schon 10 Euro im Monat wert sein. Zum Jahresbeitrag für ein stimmberechtigtes Mitglied von 60 Euro kommt eine Umlage von mindestens 60 Euro (große Firmen zahlen bis zu 1.500 Euro). Die Höhe der Umlage richtet sich sowohl nach der Leistungsfähigkeit als auch nach den Vorteilen, die das Mitglied vom Netzwerk erwarten kann. Das Beitragsaufkommen fließt zu 100 Prozent in Projekte, denn für Personalkosten gibt

der Verein keinen Cent aus, da die Geschäftsführung und das Projektmanagement allein von der Stadt bezahlt werden. Die konkreten Projekte werden demnächst in den Arbeitskreisen angegangen. Der Vorstand hat allerdings Vorschläge für drei Bereiche formuliert. Als eigenes Projekt auf dem Sektor Tourismus soll ein neues Angebotspaket für eine besondere Zielgruppe erarbeitet werden. Ein Projekt, das das Netzwerk unterstützten möchte, wird die Fränkische Weihnacht sein. Und im Freizeitbereich sollen Angebote zu „Radfahren in Bad Rodach“ entwickelt und vermarktet werden. * Martin Rohm (geboren 1955 im Landkreis Aschaffenburg) wurde nach Journalistenausbildung und Jurastudium 1980 Leiter des Wirtschaftsressorts einer Tageszeitung und arbeitete gleichzeitig als Korrespondent für Wirtschaftszeitungen und Nachrichtenagenturen. 1988 baute er den Bereich Pressearbeit der Brose-Gruppe in Coburg auf. 1999 machte er sich selbstständig als Marketingberater und Citymanager. Seit 2008 betreut er als Geschäftsführer der Coburger Werbeagentur Markant die Bereiche Stadt- und Eventmarketing.

Kontakt Stadtmarketing-Netzwerk Bad Rodach begeistert e.V. Geschäftsführung Markt 1 96476 Bad Rodach stadtmarketing@bad-rodach.de www.bad-rodach.de/Stadtmarketing Mobil (0170) 444 77 09 09/2010 - 5. JAHRGANG 20.08.2010 18:07:08


BAD RODACH

So schön kann Gesundheit sein!

Spätsommerliche Sauna-Träume Eine wahre Sinfonie von Farben, Lichtern und Melodien entfaltet das Sauna-Event „Moonlight Serenade“ am Freitag, 10. September, in der ThermeNatur Bad Rodach. Zum Sommerausklang erleben die Besucher im naturhaft angelegten Sauna-Erlebnisbereich „Erdfeuer“ noch einmal einen stimmungsvol-

len Abend unter freiem Himmel bei Mondschein und sanfter Musik. Bei der Aufguss-Zeremonie darf die Aufforderung „Dream a Little Dream“ ruhig wörtlich genommen werden: Mit einer gekühlten Relaxbrille, die Verspannungen lindert, die Blutzirkulation anregt und das Wohlbefinden intensiviert, träumen die

Saunagäste bei Lavendelduft und Musik aus den vierziger Jahren ihren persönlichen„Sommernachtstraum“. Der nächste Aufguss entführt in einen Rausch von Farben, Düften und Songs „Over the Rainbow“, und auch beim Weniks-Aufguss „Imagination“ mit frischen Birkenzweigen und dem Salz-Peeling „Pennsylvania“

fühlen sich die Besucher musikalisch in die „Good Old Times“ zurückversetzt. Im mit Fackeln, Lichterketten und Feuerkörben stimmungsvoll illuminierten Sauna-Erlebnisland gibt es schließlich mit dem Aufguss „In the Mood“ eine besondere Überraschung, die dem Spätsommerabend die Krone aufsetzt.

Bayerisches Qualitätssiegel für drei Jahre Das Heilbad Bad Rodach darf für weitere drei Jahre das begehrte Qualitätssiegel „WellVital-Ort“ der Bayern Tourismus Marketing GmbH tragen und gehört damit als einer von nur zehn Kurorten in ganz Franken erneut zur „Elite“ der zertifizierten bayerischen Gesundheits- und WellnessDestinationen. Bereits 2004 und 2007 hatte Bad Rodach mit seiner modernen ThermeNatur die strengen Kriterien der Bewertungskommission erfüllt und war nun zum dritten Mal mit seiner Bewerbung erfolgreich. Auch bei der jüngsten Prüfung nahmen die Gutachter das Angebot des Heilbads und seiner touristischen Organisation, der ThermeNatur und der örtlichen Leistungsträger kritisch in Augenschein, wobei die Servicequalität ebenso ins Gesamtergebnis einbezogen wurde wie das (gesundheits-)touristische Angebot vor Ort.

Auf Herz und Nieren geprüft wurde auch die örtliche Hotellerie – mit positivem Ergebnis: Neben den bereits bewährten WellVital-Partnern Kurhotel am Thermalbad und Landhotel Altmühlaue im Stadtteil Roßfeld erhielten nun zusätzlich auch das Hotel Alte Molkerei und die Pension Hirschmühle das WellVital-Qualitätssiegel. Künftig wird Bad Rodach in den Angebotskategorien „Aktiv“, „Relax“, „Präventiv“ und „Kur“ der bekannten Dachmarke WellVital geführt, die über die Bayern Tourismus Marketing GmbH deutschlandweit und auch im benachbarten Ausland intensiv beworben wird. Insofern war die Verleihung des Qualitätssiegels an Bad Rodach für weitere drei Jahre ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt für die touristische Weiterentwicklung des Gesundheits- und Wellness-Standortes Bad Rodach.

Die zeitgemäße Ausstattung der ThermeNatur, beispielsweise mit luxuriösen Lounge-Möbeln im Saunabereich, wurde bei der Prüfung für das „WellVital“Siegel ebenso ins Gesamtergebnis einbezogen wie die Servicequalität und das (gesundheits-)touristische Angebot in Bad Rodach. Fotos (2): ThermeNatur

Reine Kopfsache Spannungsgefühle und Verkrampfungen der Muskulatur lösen sich durch eine wohltuende Kopf-Nacken-Massage fast immer in Wohlgefallen auf. Das können Besucher der ThermeNatur mit dem Monats-Special September der medizinischen Abteilung selbst ausprobieren. Zum Die wohltuende Kopf-Nacken-Massage aus der medizinischen Abteilung der ThermeNatur Bad Rodach macht Entspannung zur „reinen Kopfsache“.

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Sonderpreis von nur 12 Euro wird der Kopf- und Nackenbereich eine gute Viertelstunde lang sanft massiert und dadurch der Blut-Lymphstrom angeregt. Das fördert die Durchblutung, und die Spannung aus dem Kopf kann besser entweichen. Spannungskopfschmerzen, selbst MigräneAnfällen kann die Kopf-NackenMassage wirksam vorbeugen. Auf diese Weise wird wohlige Entspannung zur „reinen Kopfsache“. Das Special ist den ganzen September über buchbar.

INFO UND BUCHUNG ThermeNatur Bad Rodach Thermalbadstraße 18 96476 Bad Rodach Telefon 09564 / 92320 Telefax 09564 / 923232 E-Mail: thermalbad@bad-rodach.de www.therme-natur.de NACHTWÄCHTER / ANZEIGENSEITE

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BAD RODACH

WIR HABEN NACHGEHAKT BEI... ... FRIDOLIN RITTER, BAYERN 1 KOMMUNIKATION/PRESSE

MENSCHEN ERREICHEN, DIE UNS BISHER NOCH NICHT HÖREN Herr Ritter, was hat Sie bei der ersten Station der Bayern 1-Sommerreise in Bad Rodach besonders beeindruckt? Ritter: Das wunderbare Ambiente des Kurparks, das es so in Bayern nicht oft gibt und das wie geschaffen ist für unser neues Konzept der Sommerreise. Blieb Ihnen, blieb dem Team auch Zeit, sich in Bad Rodach umzusehen? Wo haben Sie einmal hineingeschaut? Ritter: Für Sightseeing war leider keine Zeit. Tilmann Schöberl hat in der Morgensendung Bayern 1 am Montag (9. August) von 11 000 bis 12 000 Besuchern am Vortag in Bad Rodach gesprochen. Wie wurde diese Zahl ermittelt?

Ritter: Unsere erfahrene Logistikerin Sonja Weinfurtner und unsere Veranstaltungsmeister, die wir im Team haben, befragen dazu jeweils unter anderem Polizei und die Gastronomen auf dem Platz. Wir wissen natürlich, wie viele Sitzplätze wir auf dem Platz haben und wie lang die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist. Daraus ergibt sich die Besucherzahl. Bernhard Ziegler, Spaßtelefonist, hat Kostproben seines Könnens geliefert. Waren diese Beiträge aus der Konserve oder wurden sie frisch für Bad Rodach zusammengestellt? Ritter: Bernhard Ziegler hat für Bad Rodach ganz frische Spaßtelefone zusammengestellt und erstmalig auch mit Publikumsbeteiligung gearbeitet. Als was darf die BR 1-Sommerreise angesehen werden? Als Imagewer-

bung des Bayerischen Rundfunks, eine PR-Aktion oder als Kontaktbörse „Der Rundfunk und seine Hörer“? Ritter: Die Sommerreise ist unsere größte Veranstaltung im Jahr. Damit tun wir etwas für unsere Hörer, die uns schon kennen („Radio zum Anfassen“), aber wir versuchen, mit unserem Programmangebot auch Menschen zu erreichen, die uns bisher noch nicht hören. Werbung muss ja üblicherweise im Grundsatz bezahlt werden. Gilt das auch für die Städte, in denen Bayern 1 im Sommer Station macht? Ritter: In den Verträgen mit den Tourorten ist eine Beteiligung an den Kosten für die Veranstaltung geregelt. Die Sommerreise kostet in dieser Größenordnung natürlich wesentlich mehr als dieser Unkostenbeitrag und ist ohne die Unter-

stützung von Sponsoren und Partnern nicht möglich. Wir bringen dafür ein einzigartiges Fest mit, das es so in Bayern nicht gibt, und wir erzählen das täglich 3,4 Millionen Hörern. Über vier Wochen lang ist die Sommerreise im Juli und August wichtiges Thema im Programm. Wie groß ist das Interesse der bayerischen Kommunen an der Gelegenheit, Gastgeber für Bayern 1 zu sein? Haben Sie aus der Region CoburgKronach-Lichtenfels-Bamberg-Haßfurt schon Anfragen für 2011 erhalten? Ritter: Das Interesse für die Sommerreise ist groß. Unsere Entscheidung berücksichtigt unter anderem regionale Gesichtspunkte, und so werden wir am Sonntag, 14. August 2011, in Bad Staffelstein sein (siehe auch Seite 15). Die Fragen stellte Horst Mitzel

5. Kreativmarkt am Sonntag, 5. September Auch Bad Rodacher Innenstadt ist offen Bad Rodachs idyllische Altstadt steht wieder einmal ganz im Zeichen des Kreativmarktes (Sonntag, 5. September). Auf dem Schlossplatz sind die bereits bekannten, aber auch neue Anbieter mit ihren kreativen Produkten

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und Accessoires vertreten. Eine Vielzahl von Ausstellern aus nah und fern präsentieren von 10.00 bis 18.00 Uhr ein interessantes Angebot. Man findet von Blumen und Floristik über Holz- und Drechselarbeiten, Bildern und

Schmuck, Marmeladen und Chutneys, Steinbildhauerarbeiten und Korbwaren, Honig und Likören viel Originelles und Schönes bis hin zu Tiffany-Windspielen und Fensterbildern, aber auch Metallrankhilfen und anderes mehr. „Hochkarätige“ Aktionen (Karlsson vom Dach), Kindertheater mit „Chapeau claque“ aus Bamberg, Auftritte der City Dancers (jeweils um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr) – so versprechen das die Organisatoren - erwarten die Besucher in und vor der Stadthalle. Kulinarische Köstlichkeiten, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen gibt es auf dem Schlossplatz. Bürgermeister Gerold Strobel spricht in seinem Grußwort den Initiatorinnen sein Lob aus. „Es ist dem Engagement und der Beharrlichkeit von Dagmar Straßner und Gabi Ebert zu verdanken,

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dass sich der Markt zu einem wunderbaren Anziehungspunkt für viele Interessierte aus der Region entwickelt hat.“ Denn der Kreativmarkt Bad Rodach geht auf eine Idee von Dagmar Straßner (Roßfeld) und Gabi Ebert (Bad Rodach) zurück. Er begann klein und sehr überschaubar auf der Nordseite des Marktplatzes, wo es nur sehr wenige Stände zwischen Rathaus und Apotheke gab. Jetzt wird fast der gesamte Schlossplatz belegt. Und - wie im vergangenen Jahr wird die Veranstaltung von 12.00 bis 17.00 Uhr durch einen verkaufsoffenen Sonntag in mehreren Einzelhandelsgeschäften vervollkommnet. War der Marktplatz selbst im letzten Jahr noch mit Baumaschinen dekoriert, so zeigt er sich nun von seiner besten Seite. Man lasse sich überraschen. 09/2010 - 5. JAHRGANG

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KINDER-PREISRÄTSEL

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Rollen statt Schleppen Einen schweren Schulranzen auf den Schultern zu tragen, kann nicht nur auf die Nerven gehen, sondern auch ganz schön auf den Rücken. Das ist ungesund und tut weh. Leichter und besser geht’s mit dem Schulranzen-Trolley von JAKO-O – den kannst du nämlich ziehen. WAS? Da sehe ich ja aus wie meine Omi, die auf dem Markt einkaufen war, wirst du vielleicht denken. Doch ganz falsch – deine Großmutter ist sehr schlau und weiß, wie sie viele Sachen einkaufen kann, ohne schwer zu schleppen. Der Schulranzen-Trolley von JAKO-O ist innen drin natürlich schon anders als der von deiner Omi. Er sieht aus wie ein schicker Rucksack und es gibt ihn in vier Farben mit verschiedenen Mustern, passend für Jungs oder Mädchen. Du kannst darin deine Schulsachen genauso gut und übersichtlich einpacken wie bei einem „normalen“ Ranzen.

 Unsere Frage lautet in diesem Monat: Was ist besser für deinen Rücken? .? Schleppen oder R.....?

Das könnt Ihr

gewinnen:

dem Rücken fröhlich deinen Schulweg antreten. Der Trolley hat kleine Räder, mit denen er sich ganz einfach und leise ziehen lässt. Ist lein cooles Gefühl, so einen Ranzen zu „rollen“, bisschen so wie der erfolgreiche Mana-ger, der gerade die Flughafenhalle betritt. itt. ey Und apropos Reisen: Da der JAKO-O-Trolley ht, so gar nicht nach Schulranzen aussieht, en kannst du ihn auch prima mit zur nächsten ub Ferienfreizeit oder in den Familienurlaub nehmen. Und wenn du den Trolley doch lieber mal ch „aufhuckeln“ möchtest: Die Stange lässt sich ganz schnell einfahren und die kleinen Rol-len mit Hilfe einer Stoffblende gut gepolstertt „wegzaubern“. SEI TRENDSETTER! Und gewinne einen von zwei coolen JAKO-O-Schulranzen-Trolleys..

Mit dem JAKO-O-Schulranzen-Trolley zwickt und zwackt nichts mehr auf dem Rücken – und die Schultern schmerzen auch nicht mehr. Du kannst also ohne „Ballast“ auf

den!

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Die Aufl ösung des Rätsels in der August-Ausgabe lautet: Schreibe deine Antwort auf eine ausreichend frankierte Postkarte und schicke sie mit deinem 128 Seiten.Absender und Alter xx. September an diese Adresse: Je bis ein zum BuchSamstag, „Bastelwerkstatt Band 2010, II“ haben gewonnen:

Niklas Heyde (5), Elmshorner Straße 22, 90425 Nürnberg; Der kleine Nachtwächter Einsendeschluss: Mona Hofmann (10), Geißgasse 7, 96479 Weitramsdorf; Veitenstein Media GmbH Samstag, der xx. September. Es gilt Monja Morgenroth (9), Lutherweg 10, 96476 Bad Rodach. Hambacher Weg 12 das Datum des Poststempels. 96450 Coburg - Creidlitz Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Mit dem JAKO-O Schulranzen-Trolley lassen sich Bücher und Hefte rückenschonend in die Schule rollen. Und auch in der Freizeit ist er ein verlässlicher Begleiter.

Schreibe deine Antwort auf eine ausreichend frankierte Postkarte und schicke sie mit deinem Absender und Alter bis zum Mittwoch, 15. September, an die Adresse: Der kleine Nachtwächter Veitenstein Media GmbH Hambacher Weg 12 96450 Coburg - Creidlitz

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Mittwoch, 15. September. Es gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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www.mehrgenerationentreff .de REPORT BAD RODACH www.mehrgenerationenhaeuser.de/bad-rodach/

Kontakt: Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach Kirchgasse 4, 96476 Bad Rodach Telefon: 09564/804844, Fax: 09564/804845 E-Mail: Leitung@Mehrgenerationentreff.de

Starke Leistung für jedes Alter

Das positive Lebensgefühl nimmt zu Beim ersten Treffen der neuen Gruppe „Frauen für Frauen“ im Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach stellten die seniorTrainerinnen Angelika Evers und Brigitte Muschke die Frage: „Endlich in den Ruhestand – und nun?“ Trotz der sommerlichen Temperaturen begrüßten die beiden mehrere Damen zu dieser Gesprächsrunde. In der angenehmen Atmosphäre und den liebevoll dekorierten Räumlichkeiten

wurden die Teilnehmerinnen angeregt, zum Thema ihre Meinung zu vertreten, Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren. Offensichtlich genießen die Ruheständlerinnen in erster Linie die „neue Freiheit“. „Endlich erlebe ich keine Fremdbestimmung mehr“ und „Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man mal nichts tut“, waren zwei der Hauptaussagen. Andere räumten ein, dass ihnen die Kol-

legen zu Beginn des Ruhestandes fehlten und die Anerkennung, die man sich im Berufsleben aufgebaut hatte. Resümee: eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der bevorstehenden Situation ist unerlässlich. Man muss sich rechtzeitig Hobbys aufbauen. Und um dem Selbstbewusstsein neuen Schwung zu geben, ist eine sinnvolle Beschäftigung – vielleicht im Ehrenamt – wichtig. Auf jeden Fall nimmt das po-

sitive Lebensgefühl zu Beginn des Ruhestandes zu. Nach zweistündigem Reden – Zuhören – Lachen und auch emotionalem Loslassen machten sich alle, mit einer Rose als Erinnerung an diesen schönen Abend, auf den Heimweg. Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 16. September, um 19 Uhr. Motto „Zeit des Wechsels – immer diese Hitze“. Neue Teilnehmerinnen ab 50 Jahren sind willkommen.

Formularservice – ein seniorTrainer-Projekt Elterngeld für Mütter und Väter „Irgendwer muss doch da sein. Der mir hilft und mich berät?“ Man will ja nichts falsch machen. „Ich bin mir sicher, dass viele Senioren und pflegende Angehörige diese Hilfe suchen“, sagt Evi Mitzenheim. „Die Ausbildung als seniorTrainerin sehe ich als gute Chance, meine Idee in die Tat umzusetzen. Ich habe mich gründlich über alle Anträge in Bezug auf Grundsicherung, Kranken- und Pflegegeld, Patientenverfügungen usw. informiert.“ Der Formularservice wird mittwochs und donnerstags im Mehrgenerationenhaus AWO Treff angeboten (18 bis 20 Uhr). Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Terminabsprache notwendig: 09564 / 804 844. Teil-

nehmergebühr 1,- €. Die Referentin arbeitet ehrenamtlich und ist keine Juristin. Es besteht ihrerseits also keine Garantie, dass ihre Auskünfte absolut richtig sind. Deshalb darf sie keine Rechtsauskünfte/-beratung erteilen, Rechte Dritter nicht vor Gericht durchsetzen (siehe Rechtsberatungsgesetz) und keine persönlichen, finanziellen Angelegenheiten mit Interessenten besprechen. „Ich werde Ihnen die Bedeutung einzelner Wörter aus den Anträgen gut verständlich erklären und erläutern, was man bei den einzelnen Fragen eintragen muss. Außerdem unterrichte ich Sie über verschiedene, mögliche Leistungen und gebe allgemeine Ratschläge“, versichert Evi Mitzenheim.

In einer Vortragsveranstaltung werden wichtige Informationen rund ums Elterngeld vermittelt. Was sind die Anspruchsvoraussetzungen, wie hoch wird es in etwa sein, was können wir selbst entscheiden, was müssen wir schon vor dem Antrag bedenken, wo kann ich mich informieren, wie ist der Antrag auszufüllen? All diese Fragen beantworten die Referenten des Zentrums Bayern Familie und Soziales Region Oberfranken (ZBFS) in ihrem Vortrag am Donnerstag, 30. September, von 19 Uhr an, versehen mit vielen Beispielen, und der anschließenden Möglichkeit, auch Fragen zum eigenen Fall zu stellen. Darüber hinaus sind die Referenten auch Fachleute für das bayerische Landeserziehungsgeld

und die Elternzeit. Dieser Vortrag findet in Kooperation mit dem Zentrum Bayern Familie und Soziales Region Oberfranken (ZBFS) statt. Da der Referent/die Referentin aus Bayreuth anreist, wird dringend um vorherige Anmeldung bis Mittwoch, 29. September, im Mehrgenerationenhaus AWO Treff gebeten. Teilnehmerbeitrag: 1,50 €.

Urlaub bis Anfang September Das Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach macht Sommerferien bis, einschließlich Freitag, 3. September, ist das Haus geschlossen. Ab Montag, 6. September, öffnet das Mehrgenerationenhaus um 8.30 Uhr wieder seine Pforten.

Gespräch mit Karl Schneider Herr Schneider*, was hat Sie bewogen, im Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach Gymnastik anzubieten? Als langjähriges Mitglied des AWO Ortsvereins Bad Rodach habe ich mich vor einigen Jahren entschlossen, meine Erfahrungen auf sportlicher Ebene vor allem an die ältere Generation weiterzugeben. Ich bin schon sehr lange aktiver Sportler, und mein damaliger Entschluss für den Gymnastik-

kurs hat sich bewährt. Ich konnte bisher 122 Stunden absolvieren. Welche Übungen machen Sie konkret? Vor allem trainieren wir unsere Gelenke, straffen Bänder und Muskulatur und achten dabei immer auf die richtige Atmung. Alle Übungen beruhen auf Empfehlungen von Fachärzten, Kliniken, Krankenkassen und sind das Ergäbnis jahrzehntelanger Erfahrung.

Was liegt Ihnen dabei besonders am Herzen? Alt werden und beweglich bleiben. Denn für eine altersgemäße Gymnastik ist es nie zu spät. Der regelmäßige Besuch der Gymnastik im Mehrgenerationenhaus AWO Treff ist Voraussetzung für den Erfolg. * Karl Schneider 85 Jahre, seit 2005 ehrenamtlicher Mitarbeiter, Leiter Gymnastikgruppe. Gymnastik ist immer mittwochs von 10 bis 11 Uhr.

Öffnungszeiten: Montag 8.30 bis 16.00 Uhr • Dienstag bis Donnerstag 8.30 bis 16.30 Uhr • Freitag 9.00 bis 16.30 Uhr • Ansprechpartnerin: Julia Weigand 8

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BÜCHER

Der Georgenberg im Heinrichskalender 2011 Der Heinrichskalender ist das Jahrbuch der Erzdiözese Bamberg, die von Ansbach in Mittelfranken bis Hof in Hochfranken reicht. Die über 120 Seiten starke Broschüre gehört seit mehr als 80 Jahren als Jahresbegleiter in viele katholische Familien. Der Heinrichskalender bietet eine Fülle von Informationen, vom Kalendarium (mit Feier- und Namenstagen, Angaben zu Sonnenauf- und -untergang) über Kochrezepte bis zu Rätseln aller Art. Was ihn besonders auszeichnet, sind seine historischen Beiträge, um die sich offensichtlich Chefredakteur Andreas Kuschbert (42) bemüht. Dessen Mitgliedschaft und zeitweiliges Engagement in der Historischen Gesellschaft Coburg kann wohl zusätzlich als Beleg für seine persönliche Freude am Blättern in historischen Unterlagen gewertet werden. Nicht zum ersten Mal nimmt Andreas Kuschbert die Leser auf seinem Weg durch die Erzdiözese ins Coburger Land mit. Diesmal macht der Chronist mit ihnen Station auf dem St. Georgenberg in Bad Rodach. Dort wurde Mitte August daran erinnert, dass im Jahre 1135, also vor 875 Jahren, die Gründung „cella Rotaha“ erfolgte, eines

kleinen Klosters, von dem heute nur noch einige wenige erhaltene Mauerreste zeugen. Damals, also vor 875 Jahren, war das Klösterchen auf dem Georgenberg die erste mit einem Da-

tum fassbare kirchliche Einrichtung im Rodacher Raum, als sie Bischof Otto 1135 dem von Graf Gotebald II. von Henneberg gestifteten Prämonstratenserchorherrenstift Veßra inkorporierte. Andreas Kuschbert hat aus den Quellen von Dr. Günter Wölfing und Pfarrer Rainer Axmann (früher Weitramsdorf ) geschöpft, die vor mehr als einem Jahrzehnt die Geschicke des St. Georgenberges in Schriften des Rodacher Rückert-Kreises ausgearbeitet haben.

Was die aktuelle Veröffentlichung auszeichnet, ist ihre umfangreiche Darstellung, wie sie zu dem „Bergjubiläum“ an anderer Stelle nirgends erfolgt ist. Darüber darf sich vor allem das evangelisch geprägte Bad Rodach mit seiner ThermeNatur freuen. Großzügig sollte über die Bebilderung der achtseitigen Reportage hinweggesehen werden. Bedingt durch den frühen Redaktionsschluss für den Heinrichskalender des folgenden Jahres (Auflage 20 000 Exemplare), war der Autor gehalten, auf Fotos zur Frühjahrszeit zurückzugreifen. Der Georgenberg, dessen Klostermauern einst für den Bau der Stadtmauer verwendet wurden und Bad Rodach noch heute den Hauch eines mittelalterlichen Städtchens verleihen, ist ohnehin zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. hm-. Heinrichskalender. Jahrbuch der Erzdiözese Bamberg. 120 Seiten. Heinrichs-Verlag (Bamberg). Format 19,5 x 24 cm. Einzelpreis 3,70 Euro. Zu beziehen über alle katholischen Pfarrämter in der Erzdiözese Bamberg.

Weiß der Himmel von dir Zell und Nick sind das Traumpaar von Wippamunk und arbeiten an ihrer Familie, die so groß werden sollte wie eine Fußballmannschaft. Sie kennen sich schon von Kindesbeinen an und sind seit jeher unzertrennlich. Bis zu dem Tag, an dem Nick aufbricht, um bei einer Mission zu fotografieren, bei der den Opfern des Hurricans Katrina beim Wiederaufbau der Stadt geholfen werden soll. Dort verunglückt er tödlich. Von da an ist für Zell nichts mehr, wie es einmal war. Plötzlich verwitwet, ist sie gelähmt vor Trauer. Sie verliert den Kontakt zu ihren Freunden und kann den Verlust nicht aushalten. Sie zieht sich völlig zurück, vergräbt sich in ihr Haus und vertieft sich in die Arbeit. Sie führt ein Einsiedlerleben – bis sie eines Tages fast ihre Küche

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abbrennt. Die Feuerwehrleute entdecken ein Geschenk von Nick im Ofen. Voller Angst, dass sie den Schmerz nicht ertragen kann, versteckt sie das Geschenk ungeöffnet auf den Dachboden. Da flattert eines Tages das Heft zur berühmten Kochshow „Eine Prise Liebe“ versehentlich in ihren Briefkasten. Darin ist ein Kochwettbewerb ausgeschrieben, dessen Gewinn mit 20 000 Euro dotiert ist. Genau die Summe welche Nick für die Menschen in New Orleans sammeln wollte. Zell will für ihn das Geld gewinnen. Einziges Problem: Sie kann nicht kochen. Doch dann kommt die Tochter ihres neuen Nachbarn mit ins Spiel, und die beiden versuchen gemeinsam dieses, Projekt zu gewinnen. Ingrid, das Nachbarmädchen, hat einen

Narren an Zell gefressen. Aus anfänglicher Nachbarschaftshilfe entwickelt sich tiefe Freundschaft. Langsam führt Ingrid Zell behutsam zurück in die Welt der Lebenden. Gemeinsam versuchen sie, den Backwettbewerb bei Polly Pinch zu gewinnen, die Ingrids Idol ist. Und das, obwohl Zell ihre Küche nur für Fertiggerichte und Mikrowellenkost benutzt. Die Not des Nachbarmädchens macht Zell erfinderisch, und so entwickeln sie nach und nach ein traumhaftes Dessert, mit dem sie versuchen, die Herzen der Jury zu erobern. 368 Seiten Verlag: Krüger, Frankfurt; Auflage: 2 (6. Juli 2010) ISBN-10: 3810502650 ISBN-13: 978-3810502650 Originaltitel: Simply From Scratch

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Neue Wege im christlichen Miteinander Ein Vorschlag von vier Bad Rodacher Kirchengemeinden liegt auf dem Tisch Im Stadtgebiet Bad Rodach gibt es vier Pfarrstellen: 1 (= Ost), 2 (= West mit Lempertshausen und RoßfeldRudelsdorf ), Elsa (mit Heldritt, Grattstadt, Oettingshausen), Gauerstadt (mit Breitenau). Eine Vorgabe der Landesstellenplanung 2010 ist: Es ist bis 31. Dezember 2012 eine Pfarrstelle einzusparen. Das bedeutet in der Konsequenz, dass sich eine/r der vier Pfarrstelleninhaber/innen von seiner Gemeinde verabschiedet. Der jetzt vorgelegte Vorschlag für die evangelischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet Bad Rodachs beruht auf der folgenden Idee: Nachdem eine/r gegangen ist (was wohl sein muss), teilen die verbleibenden drei die Arbeit unter sich auf. Egal, welche Stelle jetzt frei ist, wird sie zunächst einmal nicht ausgeschrieben. Sie bleibt ein bis maximal zehn Jahre unbesetzt. So verbleiben dauerhaft immer drei Stellen im Stadtgebiet Bad Rodachs. Damit wäre der Vorgabe der Pfarrstellenreduzierung Genüge getan. Die drei verbliebenen Pfarrer arbeiten solange in dieser neuen Weise zusammen, bis der/ die Nächste weggeht (egal wer). Dann wird die als Erste frei gewordene Stelle ausgeschrieben und besetzt, nicht die zuletzt frei gewordene. Wiederum sind drei Pfarrer/innen im Stadtgebiet tätig und verteilen sich ihre Arbeit neu. Geht wieder jemand, wird wiederum nicht seine/ihre Stelle ausgeschrieben, sondern wieder die zuvor frei gewordene. Vier konkrete Beispiele in diesem System nach alphabetischer Reihenfolge der Zunamen der derzeitigen Pfarrstelleninhaber: Gesetzt den Fall... ...Gerald Munzert würde als Erster gehen. Rauh, Sonntag, Vedder würden dauerhaft vertreten. Rauh geht als Nächster. St. Johannis 2 wird ausgeschrieben und besetzt. Sonntag, Vedder und der/die Neue übernehmen die Arbeit. ...Ulrich Rauh würde als Erster gehen. Munzert, Sonntag, Vedder würden dauerhaft vertreten. Sonntag geht als Nächste. St. Johannis 1 wird ausgeschrieben und besetzt. Munzert, Vedder und der/die Neue übernehmen die Arbeit. ....Johanna Sonntag würde als Erste gehen. Munzert, Rauh, Vedder wür-

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den dauerhaft vertreten. Vedder geht als Nächster. Gauerstadt wird ausgeschrieben und besetzt. Munzert, Rauh und der/die Neue übernehmen die Arbeit. ...Markus Vedder würde als Erster gehen. Munzert, Rauh, Sonntag würden dauerhaft vertreten. Munzert geht als Nächster. Elsa wird ausgeschrieben und besetzt. Rauh, Sonntag und der/die Neue übernehmen die Arbeit. Das bedeutet zwar, dass jede der vier Pfarrstellen auf dem Stadtgebiet irgendwann eine Zeitlang ohne (eigenen) Pfarrer wäre. Doch hätten alle die Gewissheit, dass die Stelle nach einigen Jahren wieder besetzt würde. Als Nachteile dieser neuen Regelung könnte man sehen: Jede Pfarrstelle bliebe im Rhythmus aller vier für einen längeren Zeitraum unbesetzt, und zwar ein bis maximal zehn Jahre. Jedes Pfarrhaus wird für einige Zeit leer stehen - könnte aber zwischendurch vermietet werden, zum Beispiel für Referendare. Das heißt, in Absprache mit der Schule steht das jeweilige Pfarrhaus befristet zur Verfügung. Oder in Absprache mit einem der großen Betriebe am Ort. Die Vorteile liegen auf der Hand: Keine der vier Pfarrstellen fällt endgültig und unwiderruflich weg. Bei einer Veränderung der Rahmenbedingungen könnte die vierte Stelle jederzeit wieder zusätzlich zu den drei anderen besetzt werden. Derartige Veränderungen könnten eintreten zum Beispiel durch eine Erweiterung des Medical Park um 80 neue Betten, durch eine stärkere Berücksichtigung der Klinikbetten, durch ein voll belegtes Seniorenheim Löwenquell, durch eine vierte Gruppe in der Kindertagesstätte Arche Noah. Jede Pfarrstelle hat die Sicherheit, wieder besetzt zu werden. Die Bedürfnisse der Gemeinden sind gleichermaßen berücksichtigt, die „Last“ auf alle Schultern gerecht verteilt. Die vier Gemeinden würden solidarisch zusammenrücken und wären auf intensivere Zusammenarbeit angewiesen. Durch die wechselnden Arbeitsschwerpunkte könnten die unterschiedliche Gaben der Einzelnen als Bereicherung eingebracht werden in die anderen Ge-

meinden. Diese Lösung stellt sich als Win-Win-Situation für die Beteiligten dar: Für Gauerstadt und Roßfeld, weil die Pfarrstellen erhalten bleiben. Für Elsa, weil auch deren Erhalt langfristig gesichert wäre, und für Bad Rodach 1 ebenso wie für die drei anderen, weil sie alle ihren gleichen Teil zu einer solidarischen und gemeinschaftlichen Lösung beitragen. Damit entsteht durch das Ausscheiden eines PfarrstelPfarrer Gerald Munzert. leninhabers in der „Ephorie Bad Rodach“ erst Das ist das Wichtigste. Zur Alternaeinmal weder Konkurrenzdenken noch Zwietracht oder Streit, tive: Die Vakanz einer Gemeinde sondern christliches Miteinander hingegen wird von einem Pfarrer und Eintracht werden gefördert. übernommen, der an sich schon Den Menschen in allen Gemeinden zu hundert Prozent durch die eiließe sich das Projekt als dauerhaf- gene Gemeinde ausgelastet ist te, wirklich gemeinschaftliche Auf- und der diese Aufgabe zusätzlich schultern muss. Dass das auf einen gabe vermitteln. längeren Zeitraum nicht ohne ProDie drei Pfarrer/innen würden sich bleme möglich ist, kann sich jeder untereinander und mit den Kirchen- denken. Es kommt zu Unzufrievorständen beraten und festlegen, denheit bei den beiden Gemeinwelche Arbeiten in den jeweiligen den, zur Überlastung beim Pfarrer Gemeinden Priorität haben. Wer - und in der Folge zur Reduziewelche Aufgabe übernimmt, erfolgt rung von Seelsorgetätigkeiten in gemeindeübergreifend nach den den Familien wie in den Kliniken Gaben und Fähigkeiten der Stellen- - kurz gesagt: zur Beschränkung inhaber: Angefangen von den Got- auf Kernaufgaben, Kasualien. tesdiensten in den verschiedenen Kirchen, Seniorenheimen, Kliniken, Das Projekt hat auch dann noch dem Kindergottesdienst, den Kin- Zukunftsaussichten, wenn der Landertagesstätten über die Jugend- desstellenplan fortgeschrieben wird, bis hin zur Seniorenarbeit kann die die nächste Planung ansteht. Denn Gemeindearbeit optimal aufgeteilt der Vorschlag könnte sogar Pilotprowerden. Wie auch andere Aufgaben jekt sein für andere Dekanate in ähnwie Kirchenmusik, Klinikseelsorge, licher Situation. Und als VorzeigeproBetreuung von Baumaßnahmen und jekt für die politische Gemeinde Bad die Durchführung von Glaubenskur- Rodach ist es ohnehin ein Gewinn sen von Pfarrer/innen dort übernom- an Attraktivität. Und - sollte es am men werden, wo sie ihren Reichtum Ende tatsächlich scheitern, wären jedenfalls bis dahin die Anliegen aller an Gaben einsetzen können. Gemeinden berücksichtigt und die Mithin wird kein Mangel verwaltet. Akzeptanz für die in letzter KonseEs entsteht auch keine Überlastung. quenz dann endgültige Streichung Sondern es bleibt die Lust am Ge- einer Pfarrstelle in der Bevölkerung stalten erhalten. Und dies auch bei ungleich größer. den Kirchenvorständen, denn das Projekt ist nichts Statisches, son- Man erinnere sich an das so genanndern muss immer wieder überprüft te Erprobungsgesetz: Stellenteilung und an die aktuellen Notwendigkei- für Ehepaare, Kollegen, Besetzung ten angepasst werden. Dies sollte von halben Stellen - alles war vor an mehreren Einkehrtagen öfter 30 Jahren unbekannt und neu. Eine im Jahr geschehen, auf jeden Fall mutige und innovative Kirchenleiwenn ein Stelleninhaber wechselt. tung ist einen neuen Weg gegangen. Und der hat sich bewährt. WarDer Phantasie und Kreativität sind um sollte sich der des Bad Rodacher keine Grenzen gesetzt. Sie sind Gemeinschaftsprojektes nicht auch vielmehr Voraussetzung für das Ge- als gute Lösung erweisen? Gerald Munzert, lingen des Projekts. Und dazu sind Pfarrer in Bad Rodach alle gefordert – im Einvernehmen.

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Festkommers mit Prämonstratenser-Abt Jubiläumsfeier auf dem Bad Rodacher Hausberg

immer ein Anliegen gewesen, den Verein für alle heimatverbundenen Menschen zu öffnen. „Unabhängig davon, ob reich oder arm“, hob Hartung hervor. Erheiterung lösten seine Ausführungen aus, wie er Mitglieder gewonnen hat: „Jeder, der eingetreten ist, dem habe ich ein Glas Bier bezahlt.“

Es bedurfte mehr als 875 Jahre, bis zum ersten Mal wieder ein Abt den Sankt Georgenberg besucht hat. Das ist insofern bemerkenswert, weil die Erhebung einige Jahrhunderte lang das geistliche Leben in diesem Teil des Landkreises mitgestaltet hat. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts beherbergte der Hausberg der Bad Rodacher ein Kloster mit Kirche. Die bisher erste bekannte urkundliche Erwähnung findet sich in einer Schenkungsurkunde – wie in mehreren ähnlich gelagerten Dokumenten aus dieser Zeit wie zum Beispiel Coburg. In diesem Fall aus dem Jahr 1135. Klar, dass dieser Anlass gefeiert werden muss. Der Gemeinnützige Verein Bad Rodach, der die Flächen des heutigen Ausflugsziels mitsamt dem Aussichtsturm unterhält, hatte deshalb zu einem Festwochenende geladen. Dabei war es der Mannschaft um Vorsitzenden Herbert Müller gelungen, Abt Hermann-Josef Kugler von der Prämonstratenserabtei Windberg als Redner für den Festkommers zu gewinnen. Dessen Orden gehörten einst die Mönche auf dem Sankt Georgenberg an. Dafür brachte der Geistliche auch „große“ Opfer: „Ich habe extra deswegen auf den Beginn des Gäubodenfestes in Straubing verzichtet“, sagte Kugler schmunzelnd. Er räumte ein, dass sich trotz der historischen Verbindung nichts über den Sankt Georgenberg in der klösterlichen Bibliothek des Ordens finden lasse. In seinem Vortrag nahm er seine Zuhörer mit auf die Reise durch die Geschichte seines Ordens.So erfuhr die Festversammlung, dass die Prämonstratenser trotz ihrer weißen Kutten und entgegen des Volksmundes keine Mönche seien, sondern ein

Ehrenvorsitzender Herbert Hartung unterhielt mit seinen launigen Erinnerungen das Publikum Foto: C. Höllein

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Abt Hermann-Josef Kugler und Herbert Müller. „Orden regulierter Domherren“. Dieser geht auf eine Gründung des Wanderpredigers Norbert von Xanten im Jahr 1120 in Prémontré (Frankreich) zurück. Seine Nachfolger orientieren sich bis heute in ihrer klösterlichen Gemeinschaft an der Augustinusregel. „Liebe vor Askese“ ist laut Abt Kugler ein wichtiges Prinzip der Prämonstraenser. Irmhild Tschischka, Bad Rodach, ging in ihrem launigen Rückblick auf die Historie des Klosters auf dem Sankt Georgenberg ein. Dessen Ursprünge müssen in den Jahren 1120 bis 1122 liegen. Irgendwann ordneten sich die Mönche dem PrämonstratenserOrden zu und wurden vom Kloster Veßra aus verwaltet. Sicher ist wohl, dass eine Kapelle und Gebäude auf dem Berg standen. Die genaue Lage lässt sich nach Aussage der Referentin bis heute nicht bestimmen.

Foto: G. Samuel

Schluss lässt eine Inventarliste des Klosters aus dem Jahr 1538 zu. Unter dem Besitz befanden sich damals unter anderem drei Hektoliter Rotwein und sogar neun Hektoliter Weißwein, berichtete Irmgard Tschischka zur Erheiterung des Publikums.

Bürgermeister Gerold Strobel betonte die Bereitschaft der Bad Rodacher, ihre Jubiläen auch entsprechend zu würdigen und zu feiern. „Manchmal finden wir auch wieder eine neue Urkunde, so dass wir fünf Jahre später ein deutlich älteres Jubiläum haben“, so Strobel augenzwinkernd. Schirmherr und Landrat Michael Busch bezeichnete Bad Rodach als eine Stadt, die „ausstrahlt“. Dabei würdigte er das ehrenamtliche Engagement des Vereins, der seit Jahrzehnten ein Stück Heimat erhält und lebenswert mache. cahö

Hermann-Josef Kugler sei der erste und einzige Abt, der dem Sankt Georgenberg bisher seine Aufwartung gemacht hat. Seit mehr als einem Jahrhundert kümmert sich der Gemeinnützige Verein Bad Rodach um die Anlage auf dem Sankt Georgenberg, die heute ein beliebtes Ausflugziel ist. Wesentlich zur Entwicklung trug das Bad Rodacher „Urgestein“, heute Ehrenvorsitzender, Herbert Hartung, bei. Der 99-Jährige ließ es sich nicht nehmen, beim Festkommers dabei    Fotos: G. Samuel zu sein. Ihm sei es als Vorsitzender

Zehn bis 15 Mönche lebten nach heutigen Erkenntnissen in der Gemeinschaft, für deren Auskommen ausreichend verpachtetes Land zur Verfügung stand. Die Glaubensbrüder seien wegen ihres Fleißes geschätzt gewesen. Auch buntes Markttreiben herrschte nach den Recherchen von Irmhild Tschischka auf dem Georgenberg. Die Reformation war dafür verantwortlich, dass das dortige Klosterleben sein Ende fand. Der örtliche Propst weigerte sich, den Anweisungen des Landesherrn Folge zu leisten und die neuen evangelischen Glaubensregeln zu beachten. 1541 ließ der Fürst schließlich das Kloster räumen. Einige Jahre später wurden die Steine der Gebäude für den Bau der Stadtmauer verwendet, so dass kaum etwas übrig blieb von der Anlage. Zumindest bis zur Auflösung des Klosters war aber für das leibliche Wohl der Diener Gottes gut gesorgt. Diesen

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bad rodach

Hochzeitskleider-Party in Gauerstadt

Am Samstag, 18. September, feiern Bräute im Landgasthof Wacker Einmal Prinzessin sein! Davon träumen wohl alle kleinen Mädchen. Für viele wird dieser Traum an einem Tag in ihrem Leben wahr: Am Hochzeitstag in einem Kleid aus weißen Träumen, aus Taft, Satin, Seide, Rüschen und Spitze. Als Cornelia im Juni 2007 heiratete, entstand spätnachts eine Idee, die von drei Schwestern in die Wiege gelegt, in den folgenden Monaten immer wieder herausgekramt wurde und nun endlich in die Tat umgesetzt werden soll. Alle drei wollen noch einmal ihre Brautkleider aus dem Schrank holen und in schönen Erinnerungen schwelgen.

der besonderen runden Geburtstage. Das hatten sich die Schwestern vorgenommen und hoben den Drillingstag aus der Taufe. Beim Friseur ließen sie sich die gleichen Frisuren zaubern, fuhren mit dem Zug nach Erlangen und kleideten sich mit den gleichen Klamotten ein. Im Drillingsoutfit kehrten sie abends in Bad Rodach beim Griechen ein und sorgten schon dort für Aufsehen. Als dann Melanie ins dritte Jahrzehnt startete, gönnten sich die drei wieder einen gemeinsamen Tag und besuchten in Bamberg das Musical „Dirty Dancing“, Feiern inbegriffen.

Im Drei-Mädel-Haus von Gastwirt Norbert Wacker in Gauerstadt war schon immer viel los. Die Töchter Susanne, Melanie und Cornelia sehen sich nicht nur verblüffend ähnlich, sie sind ein Herz und eine Seele, haben meist auch die gleichen „spinnerten“ Ideen im Kopf. Verwechselt wurden sie schon öfter, vor allem Melanie und Cornelia gehen glatt als Zwillinge durch. Als die Älteste von den dreien, Susanne im Oktober 2005 ihren 30. Geburtstag feierte, begann eine Reihe

Die spektakulärste Idee aber war zur Hochzeit von Küken Cornelia geboren. So ein wunderschönes Brautkleid, sagten sich die Schwestern: Warum soll das nur ein einziges Mal getragen, dann in die Reinigung und in den Schrank verbannt werden? Drei Jahre lang schwelte die Idee einer Hochzeits-Replik, wurde immer mal wieder aufs Tapet gebracht, diskutiert, ausgemalt und ausgeträumt. Als Vater Norbert im April dieses Jahres den Getränkehandel aufgab und die Halle nun

Papa,

wo kommen eigentlich meine Zinsen her?

Noch einmal Prinzessin sein: Die drei Schwestern Melanie, Susanne und Cornelia laden zur Hochzeitskleid-Party ein. Foto: G. Bertram leer stand, wurde das Vorhaben plötzlich konkret: Susanne, Melanie und Cornelia planen eine Hochzeitskleid-Party. Längst haben die drei ihre Brautkleider wieder aus den Schränken geholt und freuen sich auf die Braut-Renaissance am Samstag, 18. September, in der Halle im Hof hinter dem Landgasthof Wacker in Gauerstadt. Eingeladen sind alle ehemaligen Bräute, egal welchen Jahrgangs und, wenn sie wollen, mit ihren Ehemännern - natürlich in ihren traumhaften Hochzeitskleidern. Sollten die Kleider nicht mehr ganz passen, ein Änderungsschneider kann gewiss Abhilfe schaffen. Der Abend soll ein Traum werden, die Bräute können noch einmal Prinzessin sein und ihr Comeback in Weiß feiern. Die Tanzschule Gehde aus Coburg eröffnet um 20 Uhr den Brautkleidabend stilvoll. Jede Braut, die gerne mitmachen möchte, kann am Abend einmal über den Laufsteg gehen. Die Bräute selbst werden dann die schönste Braut des Abends wählen. Die Schönste gewinnt ein Candle-

Light-Dinner zu Zweit zum Valentinstag 2011 im Landgasthof Wacker in Gauerstadt. An der Cocktail-Bar wird es köstliche Drinks geben, dazu kleine Snacks und ein DJ sorgt für die passende Musik. Natürlich wollen die drei Mädels auch die Halle hochzeitsmäßig ausschmücken, mit Birkengrün und weißen Schleifen, mit Herzen und „Just married“ als Willkommensgruß. Die Organisatorinnen würden sich freuen, zudem über E-Mail (landgasthof-wacker@gmx.de) jede Menge privater Hochzeitsbilder zu bekommen, die einen besonderen Platz erhalten und das HochzeitsAmbiente vervollständigen sollen. Das wird die Party des Jahres! Bräute vergangener Zeiten, die noch einmal Prinzessin sein möchten und ihren schönsten Tag des Lebens zumindest vom Traum-Outfit her wiederholen möchten, sollten sich rechtzeitig unter genannter EMail-Adresse oder per Telefon unter 09564/92384 anmelden. G. Bertram

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Ferien mit den City Dancers Familienausflug nach München, Feriencamp in Bad Rodach

ten Tages war das Thema „Modeln“. Nach dem Catwalk-Training bereitete den „Models“ vor allem das Fotoshooting viel Spaß. Am Nachmittag ging es dann weiter mit Hip Hop.

Ihrer Schneiderin Gerda Appel gratulierten die City Dancers zum 80. Geburtstag. Foto: G. Schneyer Zu Beginn der Sommerferien unternahmen die Bad Rodacher City Dancers einen Familienausflug. Mit zwei Bussen fuhren die 80 Aktiven mit ihren Angehörigen nach München. Ein erstes Highlight war der Besuch der Bavaria Filmstudios, in dem die City Dancers ihren eigenen Film drehen durften. Bei der „Neuverfilmung“ von (T)Raumschiff Surprise begeisterten unter anderem Yvonne Benthien, Marie Reumann, Fabian Baumgärtner, Maria Schilling, Sina von der Weth, Monique Renner, Sophia Bräutigam und Lena Hopf ihre „Fans“. Bei einem ausgiebigen Picknick im Englischen Garten konnten neue Kräfte gesammelt werden. Weiter ging es dann zur BMW-Welt. Dort konnte man in schicken Autos oder auf schnittigen Motorrädern Probe sitzen. Drei Tage später startete das erste Feriencamp

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mit den City Dancers in Bad Rodach. 22 Mädchen und ein Junge nahmen daran teil. Unter der Leitung von Andrea Mitzel-Schneyer fand das Camp in den Räumen der Wellness-Oase statt. Betreut wurden die Teilnehmer außerdem von Nicole Bauer, Yvonne Benthien, Sabrina Heidl, Teresa Jung und Silvia Schmidt (Mädchen der Juniorengruppe). Am ersten Tag stand neben Akrobatik und Rheinischer Garde auch kreatives Gestalten von Tischdekorationen, Sportspiele und rhythmisches Musizieren und Tanzen auf dem Programm. In altersgerechten Gruppen hatten die Teilnehmer viel Spaß. Abgeschlossen wurde der erste CampTag mit einem Staffelspiel. Am Abend gratulierte eine Abordnung der City Dancers mit ihrem Blumenwalzer ihrer Schneiderin Gerda Appel zum 80. Geburtstag. Am Vormittag des zwei-

Später wurden Laternen gebastelt und eine Schnitzeljagd durchgeführt. In zwei Gruppen machten sich die Campteilnehmer auf Schatzsuche. Durch das Beantworten einiger Fragen musste eine Telefonnummer ermittelt werden. Die antwortende Stimme am Apparat stellte die zweite Aufgabe, bei der die Teilnehmer Blumen zu pflücken und ein Lied zu singen hatten. So erhielten sie den letzten Hinweis. Eine Nachtwanderung rundete das Programm ab, bevor der „Dance Champion“ und der „Singstar“ ermittelt wurden. Höhepunkt war dann, wie könnte es auch anders sein, das gemeinsame Übernachten auf dem Matratzenlager. Am dritten und letzten Tag wurde das Abschlussfest vorbereitet und Tischdekorationen und Blumenketten für die Sambashow gebastelt. Zahlreiche Eltern kamen zum Abschluss, bei dem das Gelernte gezeigt wurde. Neben Akrobatik, Garde, Hip Hop und einer Modenschau bildete die Sambashow mit Rhythmusinstrumenten den Abschluss der ereignisreichen Tage.

FDP fordert Konsequenzen Als unerträglich und eine für die Arbeit der Bayerischen Staatsregierung schwer hinnehmbare Belastung bezeichnete in der jüngsten Besprechung des FDP-Kreisverbandes Coburg-Land Kreisvorsitzender Arndt Feustel (Bad Rodach) die erst jetzt bekannt gewordene Studie eines Meinungsforschungsinstituts. Die Staatskanzlei habe hier sozusagen „Amtshilfe für die CSU“ auf Kosten der Steuerzahler und noch dazu am Koalitionspartner FDP vorbei geleistet. „Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht für mich anders aus,“ sagte er. Ministerpräsident Seehofer müsse sich nun eindeutig erklären. Der gesamte Vorgang passe zu dem Bild, das der Fraktionsvorsitzende der Landtags-CSU, Georg Schmid, jüngst in der Öffentlichkeit zeichnete, als er forderte: „Ziel der Volkspartei CSU muss es sein, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und die Geschicke des Freistaats wieder ohne Koalition zu bestimmen.“ Dies mache zugleich deutlich, dass weite Kreise in der CSU ihren Machtverlust nach der letzten Landtagswahl noch immer nicht verwunden hätten. Der FDP-Kreisvorstand fordert eine Aufarbeitung der Hintergründe im Koalitionsausschuss mit entsprechenden Konsequenzen.

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Feuerwehr-Jubiläum in Bad Rodach Ein Festabend in der Stadthalle bildete den Rahmen für das 175-jährige Bestehen der Feuerwehr Bad Rodach. Vorsitzender Christoph Herold war der Chronist, der in einer interessant gestalteten PowerPoint-Repräsentation mit Informationen über die „Jubelfeuerwehr“ und den Brandschutz in Bad Rodach aufwartete. Und mit entsprechenden Kommentaren und Erläuterungen für kurzweilige Unterhaltung sorgte - neben den unverzichtbaren Festreden, Ehrungen und Beförderungen.

Manfred Groß ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Kommandant Michael Geuther, Matthias Oppel, Jürgen Wittal,

Michael Fleischer, Fred Schmidt und Wolfgang Rieß. Helga Augustin stellte bei diesem festlichen Anlass ihr Buch „Es brennt“ vor. Erschienen ist es aus Anlass des

Feuerwehrjubiläums, in Verbindung mit dem Rückertkreis, und beschäftigt sich mit der Historie und alten und neuen Geschichten rund um die Bad Rodacher Wehr.

Die anstehenden Ehrungen langjähriger und verdienter Feuerwehrkameraden nahmen Landrat Michael Busch, Brandrat Manfred Lorenz und Bürgermeister Gerold Strobel vor, nachdem Kreisbrandinspektor Bruno Baumgärtner den Werdegang der Geehrten in der Feuerwehr vorgetragen hatte.

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Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden Helmut Halboth, Reinhard Hofmann und

Die Geehrten und Gratulanten (hinten von links): Michael Fleischer, Matthias Oppel, Fred Schmidt, Wolfgang Rieß, Jürgen Wittal, (vorne von links): KBM Stefan Püls, KBI Bruno Baumgärtner, Bürgermeister Gerold Strobel, Reinhard Hofmann, KBM Helmut Halboth, Michael Groß, KBR Manfred Lorenz, Kommandant Michael Geuther, Zweiter Kommandant Stefan Meister, Landrat Michael Busch. Fotos (2): G. Samuel

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Alle Fotos: G. Samuel

Bayern 1 - Sommerreise Bilderbogen

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Termine Bad Rodach Donnerstag, 2. September Ganztägig Krammarkt 14.00 Uhr Geführte Wanderung in Bad Rodachs Umgebung, Treffpunkt Markt. Festes Schuhwerk erforderlich. Dauer etwa 3 Stunden mit Rast (Vesper und Getränke empfohlen). Ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl fünf Personen. 18.00 bis 21.00 Uhr Schießen für Jedermann (10 mm Luftgewehr bis sechs Euro; 50 mm Kleinkaliber bis acht Euro), Anmeldung in der Gästeinfo bis Mittwoch, 12.00 Uhr. Samstag, 4. September 7.00 Uhr Ausflugsfahrt nach Aschaffenburg in den Spessart. Weitere Infos und Anmeldung beim Busunternehmen Weiss. Telefon: 09564 - 278 14.00 Uhr Dorf- und Backofenfest des TSV Heldritt auf dem Heldritter Dorfplatz. 19.00 Uhr Country Night in Gauerstadt bei Wackers im Cowboy-Stodel. 19.30 Uhr Tanzveranstaltung im Thermalbadrestaurant mit dem Alleinunterhalter „Ronny Söllner“. Sonntag, 5. September 10.00 bis 17.00 Uhr Kreativmarkt auf dem Schlossplatz. 10.30 bis 11.30 Uhr Kurkonzert unter dem Sonnensegel im Kurgarten mit den „Roßfelder Musikanten“. Bei schlechtem Wetter auf der Terrasse des Thermalbadrestaurants. 14.00 bis 16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit der „Singenden Bademeisterin“ Franziska Friedrich in der ThermeNatur. 15.00 bis 16.30 Uhr Heimatmuseum geöffnet im Jagdschloss / Haus des Gastes. Montag, 6. September 16.00 Uhr Gästebegrüßung mit Diavortrag „Bad Rodach und Umgebung“ im Jagdschloss / Haus des Gastes (ab fünf Personen). 20.00 Uhr Jagdhornblasen Übungsstunde, auch für Anfänger. Gemeindesaal Heldritt. Dienstag, 7. September 18.00 Uhr Stadtführung durch das historische Bad Rodach. Treffpunkt am Marktbrunnen. Mittwoch, 8. September 14.30 Uhr Klubnachmittag der Arbeiterwohlfahrt im „AWO-Treff “ in der Kirchgasse. 18.30 bis 20.00 Uhr Heimatmuseum geöffnet im Jagdschloss / Haus des Gastes. Donnerstag, 9. September 18.00 bis 21.00 Uhr Schießen für Jedermann (10 mm Luftgewehr bis sechs Euro; 50 mm Kleinkaliber bis acht Euro). Anmeldung in der Gästeinfo bis Mittwoch, 12.00 Uhr.

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Freitag, 10. September 18.00 Uhr Sauna-Event „Moonlight Serenade“ (Kartoffelfeuer) in der ThermeNatur. Samstag, 11. September 5.30 Uhr Ausflugsfahrt mit dem Busunternehmen Weiss zur Hengstparade im Landgestüt Moritzburg. Info: Busunternehmen Weiss, Telefon: 09564-278. 14.00 Uhr Geführte Wanderung in Bad Rodachs Umgebung mit Wanderführer Marcus Sillmann. Treffpunkt am Marktbrunnen. Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer etwa 3 Stunden mit Rast (Vesper und Getränke empfohlen). Ohne Gebühr. Mindestteilnehmerzahl fünf Personen. 19.30 Uhr Tanzveranstaltung im Thermalbadrestaurant mit dem Alleinunterhalter „Michael Morton“. Sonntag, 12. September 10.30 bis 11.30 Uhr Kurkonzert unter dem

Sonnensegel im Kurgarten mit den „Roßfelder Musikanten“. Bei schlechtem Wetter auf der Terrasse des Thermalbadrestaurants. 14.00 bis 16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit dem „Singenden Bademeister“ Klaus Müller in der ThermeNatur. Montag, 13. September 16.00 Uhr Gästebegrüßung mit Diavortrag „Bad Rodach und Umgebung“ im Jagdschloss / Haus des Gastes (ab fünf Personen). 20.00 Uhr Jagdhornblasen Übungsstunde, auch für Anfänger, im Gemeindesaal Heldritt. Dienstag, 14. September 14.00 Uhr Seniorentanz in der Pausenhalle der Grundschule 18.00 Uhr Stadtführung durch das historische Bad Rodach. Treffpunkt am Marktbrunnen.

Stadt Bad Rodach • Markt 1 • 96476 Bad Rodach Telefon 0 95 64 / 92 22 - 0 • Fax 0 95 64 / 92 22 25 www.bad-rodach.de • info@bad-rodach.de

Donnerstag, 16. September 14.00 Uhr Geführte Wanderung in Bad Rodachs Umgebung, Treffpunkt am Markt. Festes Schuhwerk erforderlich. Dauer etwa 3 Stunden mit Rast (Vesper und Getränke empfohlen). Ohne Gebühr. Mindestteilnehmerzahl fünf Personen. 19.30 Uhr Vereinsabend der Briefmarkenund Münzfreunde. Gäste und Freunde der Philatelie sind bei den Vereinszusammenkünften in der Roesler Stuben herzlich willkommen. 18.00 bis 21.00 Uhr Schießen für Jedermann (10 mm Luftgewehr bis sechs Euro; 50 mm Kleinkaliber bis acht Euro). Anmeldung in der Gästeinfo bis Mittwoch, 12.00 Uhr. Samstag, 18. September 16.00 Uhr „Gulaschsuppen - Scheunenfest“ der Feuerwehr Heldritt auf dem Dorfplatz . 19.30 Uhr Lichtbildervortrag von Norbert Wimmer im Jagdschloss / Haus des Gastes. 19.30 Uhr Tanzveranstaltung im Thermalbadrestaurant mit dem Duo „Music Box“. Sonntag, 19. September 10.00 Uhr Johanniskirchweih in Bad Rodach in der Johanniskirche und im Gemeindehaus. 10.30 bis 11.30 Uhr Kurkonzert unter dem Sonnensegel im Kurgarten mit den „Roßfelder Musikanten“. Bei schlechtem Wetter auf der Terrasse des Thermalbadrestaurants. 14.00 bis 16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit der „Singenden Bademeisterin“ Franziska Friedrich in der Therme Bad Rodach. Montag, 20. September 16.00 Uhr Gästebegrüßung mit Diavortrag „Bad Rodach und Umgebung“ im Jagdschloss / Haus des Gastes (ab fünf Personen). 20.00 Uhr Jagdhornblasen Übungsstunde, auch für Anfänger, im Gemeindesaal Heldritt. Dienstag, 21. September 14.00 Uhr Seniorentanz in der Pausenhalle der Grundschule. 18.00 Uhr Stadtführung durch das historische Bad Rodach. Treffpunkt am Marktbrunnen. Mittwoch, 22. September 18.30 bis 20.00 Uhr Heimatmuseum geöffnet im Jagdschloss / Haus des Gastes. Donnerstag, 23. September 18.00 bis 21.00 Uhr Schießen für Jedermann (10 mm Luftgewehr bis sechs Euro; 50 mm Kleinkaliber bis acht Euro). Anmeldung in der Gästeinfo bis Mittwoch, 12.00 Uhr. Donnerstag, 23. September bis Sonntag, 25. September Kirchweih in Grattstadt und Breitenau. 09/2010 - 5. JAHRGANG 20.08.2010 18:29:24


BAD RODACH

Stadt Bad Rodach • Markt 1 • 96476 Bad Rodach Telefon 0 95 64 / 92 22 - 0 • Fax 0 95 64 / 92 22 25 www.bad-rodach.de • info@bad-rodach.de

Termine Bad Rodach Samstag, 25. September 14.00 Uhr Geführte Wanderung in Bad Rodachs Umgebung mit Wanderführer Marcus Sillmann. Treffpunkt am Marktbrunnen. Festes Schuhwerk erforderlich. Dauer etwa 3 Stunden mit Rast (Vesper und Getränke empfohlen). Mindestteilnehmerzahl fünf Personen. 19.30 Uhr Oktoberfest des TSV Bad Rodach in der Stadthalle. 19.30 Uhr Tanzveranstaltung im Thermalbadrestaurant mit dem Alleinunterhalter „Dieter Strößenreuther“. 20.00 Uhr Aufführung der Theatergruppe „Elsaer Bühne“. Das Stück „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ wird im Landgasthof Elsa gezeigt. Sonntag, 26. September 10.30 bis 11.30 Uhr Kurkonzert unter dem Sonnensegel im Kurgarten mit den „Roßfelder Musikanten“. Bei schlechtem Wetter auf der Terrasse des Thermalbadrestaurants.

Jubiläum beim TSV Bad Rodach Am Samstag, 25. September, steht als nächster Termin das Oktoberfest der Handballer in der Stadthalle auf dem Jubiläumsprogramm des TSV 1860 Bad Rodach. Die Totenehrung findet am Freitag, 8. Oktober, auf dem Friedhof statt. Am Samstag, 20. November, gibt es für Kinder und Jugend eine Disco in der Stadthalle, während die etwas Älteren an gleicher Stelle die „TSV-Birthday Party“ mit DJ Bump und DJ Bridger feiern. Der Marienverein Heldritt lädt zu seinem Weinfest am 2. Oktober um 18.00 Uhr in das Gemeindehaus nach Heldritt ein.

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14.00 bis 16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit dem „Singenden Bademeister“ Pedro Zirkelbach,in der ThermeNatur.

Montag, 27. September 16.00 Uhr Gästebegrüßung mit Diavortrag „Bad Rodach und Umgebung“ im Jagdschloss / Haus des Gastes (ab fünf Personen).

20.00 Uhr Jagdhornblasen Übungsstunde, auch für Anfänger im Gemeindesaal Heldritt. Dienstag, 28. September 14.00 Uhr Seniorentanz in der Pausenhalle der Grundschule. 18.00 Uhr Stadtführung durch das historische Bad Rodach. Treffpunkt am Marktbrunnen. Donnerstag, 30. September 14.00 Uhr Geführte Wanderung in Bad Rodachs Umgebung. Treffpunkt am Markt. Festes Schuhwerk erforderlich. Dauer etwa 3 Stunden mit Rast (Vesper und Getränke empfohlen). Ohne Gebühr. Mindestteilnehmerzahl fünf Personen. 18.00 bis 21.00 Uhr Schießen für Jedermann (10 mm Luftgewehr bis sechs Euro; 50 mm Kleinkaliber bis acht Euro). Anmeldung in der Gästeinfo bis Mittwoch, 12.00 Uhr. Donnerstag, 30. September bis Sonntag, 3. Oktober Kirchweih in Lempertshausen

Premiere der „Elsaer Bühne“

Lichtbildervortrag von Norbert Wimmer

Das Theaterstück „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von Bernd Klaus Jerofke nach dem bekannten Stück von Robert Louis Stevenson steht auf dem Programm der „Elsaer Bühne“ im Landgasthof Elsa am Samstag, 25. September, um 20.00 Uhr (Premiere). Eine zweite Vorstellung folgt am Samstag, 2. Oktober, um die gleiche Zeit.

"Reise nach Ladakh" – wo Himmel und Erde sich berühren – ist dasThema eines Lichtbilder-Vortrages von Norbert Wimmer. Der ehemalige Bad Rodacher Förster und Naturfotograf bereiste

2008 zusammen mit Gunther Sauerbrey diese Transhimalaya-Landschaft und wird sie in seinen Lichtbildern am Samstag, 18. September, um 19.30 im Jagdschloss/Haus des Gastes vorstellen.

Begegnung mit dem Nachtwächter Jeden Mittwoch im September* 19.30 Uhr Führung auf den Nachtwächterturm an der Stadtmauer, Treffpunkt: Jagdschloss / Haus des Gastes. 20.00 Uhr Standkonzert an der alten Schule/Pulverturm. 20.30 Uhr Nachtwächterauftritt am Pulverturm. Bei Regen in der Pausenhalle der Volksschule. * 1., 8., 15., 22. und 29. September

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BAD RODACH

Thema „Feuer“ in der Volksschule Bad Rodach

Drehleiterfahrzeug in allen Einzelheiten erkunden. Natürlich probierten alle begeistert die Mannschaftssitze aus und stiegen in den Rettungskorb der Drehleiter.

Foto: VS Bad Rodach Im Rahmen ihres 175-jährigen Jubiläums präsentierte sich die Freiwillige Feuerwehr Bad Rodach am 27. Juli mit einer Aktion an der Volksschule Bad Rodach. Unter dem Motto „Ich spiele nicht mit dem Feuer“ erhielten die Klassen 1 bis 5 von den Feuerwehrmännern unter der Leitung ihres Kommandanten Michael Geuther eine unterhaltsame Brandschutzerziehung, die an fünf Stationen durchgeführt wurde. An der ersten Station wurden die Bedingungen für das Entstehen eines Feuers und das richtige Absetzen eines Notrufes behandelt. An der zweiten Station konnte man einen Tanklöschzug und ein

Das richtige Verhalten bei Rauchentwicklung in Räumen übten die Kinder praktisch bei der dritten Station ein. Dort wurden auch Flucht- und Rettungswege besprochen. Die Ausrüstung eines Atemschutzträgers und deren Funktion wurden an der vierten Station demonstriert. Dabei beeindruckte die Schüler besonders das Gewicht der Ausrüstung. Schließlich informierte an der fünften Station ein anschaulicher Film über Brandverhütung und lebenswichtige Regeln zum Verhalten im Brandfall. Vor allem die Wichtigkeit von Rauchmeldern wurde dabei herausgehoben. Jede Klasse erhielt am Schluss eine Urkunde, in der sie zur Feuerinspektorenklasse ernannt wurde.

Am 16. Sonntag nach Trinitatis (19. September) feiert die Evangelische Kirchengemeinde Bad Rodachs Kirchweih. Nach dem Festgottesdienst (Beginn 10.00 Uhr) in der St. Johanniskirche wird im Gemeindesaal in der Martin-Luther-Straße ein buntes Programm geboten. Dieses gestalten die Tanzgruppe „Fehltritt“ (Leitung Birgit

Wenzel), die Bad Rodacher City Dancers (Andrea MitzelSchneyer), der Kinderchor „Johannisbären“ (Sonja Putz), das Kasperltheater des Kindergartens „Arche Noah“ und die Bücherei (Tombola). Der Basarkreis und der EineWelt-Laden beteiligen sich mit Verkaufsständen. Zum Abschluss wird der Nachtwächter erwartet.

Freitag, 24. September, bis Sonntag, 26. September Auch heuer feiert Breitenau wieder Kirchweih. Traditionell wird mit dem „Merchessen“ am Freitag ab 19.00 Uhr im Gemeindehaus begonnen (Vorbestellung wird unter 09564-1598). Am Samstagnachmittag herscht ab 14.00 Uhr buntes Treiben auf

dem Sportplatz mit Kaffee und Kuchen, Bratwürsten und Getränken. Der Sonntag beginnt mit dem Festgottesdienst um 10.30 Uhr, mit dem Laurentius-Chor (Meeder) zur musikalischen Ausschmückung. Zur Mittagszeit

gibt es Braten mit Klößen. Auch Kaffee und Kuchen, geräucherte Forellen, Fisch- und Lachsbrötchen und natürlich Fassbiere und andere Getränke sind im Angebot. Auch für die Kinder wird wieder einiges geboten sein.

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Anno dazumal

Sommerfest im „Löwenquell“ Am 22. Juli fand das erste gemeinsame Sommerfest der neuen Rodacher Pflegeinrichtung „Löwenquell“ statt. Bei viel Musik und Spielen von „anno dazumal“ wurde ein bunter Nachmittag mit Gästen und Beiträgen aus der Region verbracht. Sieglinde Duttle und Angelika Ries von der Sängervereinigung Bad Rodach stimmten mit ihrem Vortrag auf das Fest ein. Die Rhythmikgruppe der Bewohner stellte eine

Kostprobe ihrer Übungsstunden vor und bei Hufeisenweitwurf, Eierlauf und Co. wurde die sportliche Fitness trainiert. Mächtig was zu lachen gab es dank Birgit Wenzel und Christa Gilbert. Die beiden Damen führten einen Sketch unter dem Titel „Gegensätze“ auf. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von Albert Hütter und Silke Eitner, die auf Schifferklavier und Orgel bekannte Schlager und Musikstücke zum Besten gaben.

Pavillon der Marke Eigenbau seiner Bestimmung übergeben An der Hauptschule in Bad Rodach wird fleißig gewerkelt; Bauarbeiter jeglicher Fachrichtung arbeiten Hand in Hand an der Generalsanierung und Erweiterung des Schulgebäudes hin zu einer gemeinsamen und modernen Volksschule. Ungeachtet des hohen Aufwandes, was Flexibilität und Kompromissbereitschaft seitens der Schüler und Lehrer in diesen Zeiten verlangt, stellte die siebte Klasse einen Pavillon aus Holz zur Verwendung auf dem Schulgelände her. Diese Projektarbeit wurde im Rahmen der so genannten vertieften Berufsorientierung (VBO) im technischen Bereich durchgeführt. Hierbei konnte jeder Schüler alle

für das Ergebnis relevanten Arbeitstechniken erproben und ein solides Ergebnis bestaunen. Nach der Wahl des geeigneten Standortes stellte die Arbeitsgemeinschaft Werken der neunten Klassen ein gepflastertes Fundament für den Pavillon her. Die Montage und Dacheindeckung des Pavillons und eine ansprechende Begrünung durch Balkonkästen übernahm die Arbeitsgemeinschaft Werken der achten Klassen. Insgesamt macht diese äußerst gelungene, jahrgangsübergreifende Teamarbeit mit Identitätscharakter Lust auf weitere Vorhaben in der Zukunft. Klaus Herrmann-Formhals

In der neuen Bad Rodacher Pflegeeinrichtung „Löwenquell“ trafen sich die Bewohner zum ersten gemeinsamen Sommerfest. Foto: W. Zoufal

„Offenes Singen“ der Sängergruppe Sennigshöhe an der Alexandrinenhütte auf der Sennigshöhe Ein „offenes Singen“ der Sängergruppe Sennigshöhe wird am Sonntag, 5. September, ab 14.30 Uhr in der Alexandrinenhütte auf der Sennigshöhe bei Mirsdorf stattfinden. Bekannte Volks- und Wanderlieder werden gesungen,

begleitet durch die KeyboardKlänge von Christine Fischer. Denn Singen stärkt Körper, Geist und Seele, sagt der Volksmund. Im September beginnen dann auch wieder die regelmäßigen Chorproben.

Schumann-Konzert in Drossenhausen Die Johann-Nikolaus-Forkel-Gesellschaft Meeder lädt zu ihrer 11. Veranstaltung der Reihe „musica di casa“ nach Drossenhausen ein. Am Sonntag, 12. September, um 17.00 Uhr, werden im Haus von Erika Schumann Kompositionen von Robert Schumann an dessen Geburtstag vor 200 Jahren erinnern. Dr. Hans-H. Wangemann (Bass) singt Lieder aus dem Zyklus „Dichterliebe“ und Szenen aus Goethes „Faust“ und „Belsazar“, während seine Tochter Carolin Wangemann (Oboe) Romanzen von Robert Schumann darbietet. Beide werden sie am Klavier von Christian Reissinger, Coburg, begleitet. Anmeldung unter Telefon 09566/1883 wird erbeten. Bei freiem Eintritt werden Spenden für die Johann-Nikolaus-ForkelGesellschaft Meeder erbeten. 09/2010 - 5. JAHRGANG Nachtwächter_65_5.indd 19

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MEEDER

175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Neida Ehrungen für 40- und 25-jährige aktive Dienstzeit Nach umfassenden Recherchen wurde die Freiwillige Feuerwehr Neida erstmals 1835 urkundlich erwähnt. Beim Ehrungsabend, der mit einem Sommerfest verbunden war, wurde gleichzeitig auch das 175-jährige Bestehen gefeiert. Dazu waren nicht nur die Jubilare, sondern auch alle aktiven und passiven Mitglieder sowie Ehrenmitglieder mit ihren Familien eingeladen, die der 1. Kommandant und zugleich 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins Dietmar Ehrlicher in der geschmückten Halle der Familie Reißenweber begrüßte. Eigens für diese Ehrungen unterbrach Landrat Michael Busch seinen Urlaub, um die Ehrungen durchzuführen. Er würdigte die Leistungen der sehr guten Neidaer Wehr, wie es ihm Kreisbrandinspektor Bruno Baumgärtner mitteilte. Er führte aus, dass die Kameraden 365 Tage im Jahr für einen Einsatz bereit sind und damit das Wohl und die Gerechtigkeit für ihre Mitmenschen sicherzustellen. Diese ehrenamtliche und freiwillige Arbeit wäre unbezahlbar. Selbstlos und engagiert versehen die Wehrmänner ihren Dienst, was nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen wäre. Dies sollte ins das Bewusstsein der Mitbürger rücken. Dieser Abend dient auch dazu, einmal öffentlich Danke zu sagen. Feuerwehr und zum Beispiel Rotes Kreuz wären wichtige Institutionen, die gebraucht werden. Durch den Dienst lernt jeder Einzelne

Erstes Neidaer Oktoberfest Mindestens ebenso zünftig wie das Original in München soll sie werden, die Erstausgabe der Dorfgemeinschaft in Neida. Am Samstag, 18. September, gibt es ab 18.00 Uhr die bekannten bayerischen Schmankerln mit dem frischen Ok-

Fortbildung ernst nimmt. Die Arbeit der hoch motivierten Mannschaft müsse anerkannt werden, und dies wäre den beiden Kommandanten zu verdanken. Er sprach den Umbau des Feuerwehrgerätehauses an sowie die Pflege der Gerätschaften. Es wäre die Aufgabe der Gemeinde, die Feuerwehren zu unterhalten, was bei der knappen Finanzlage mit der Einsatzbereitschaft der Wehr trotzdem sehr gut klappt.

Das Foto zeigt die Tragkraftspritze aus dem Jahr 1958, die bei zwei Großbränden in den 1970er Jahren Neida vor größerem Schaden bewahrte und heute noch funktionsfähig ist, zusammen mit den Jubilaren und Ehrengästen (von links): Manfred Brückner, Bruno Baumgärtner, Josef Brunner, Henry Renner, Knut Roos, Dittmar Resch, Linhard Hanft, Bernd Reißenweber, Dietmar Ehrlicher, Landrat Michael Busch; neben der TSA 8/8 die geehrten Maschinisten Manfred Hofmann und Edgar Schelhorn. Foto: K. Günther etwas für sein eigenes Leben. Es gehe nicht mehr nur um das Löschen bei der Feuerwehr. Viel Technik, Wissen und Know-how muss durch Fortund Weiterbildung gelernt werden, um auf dem neuesten Stand zu sein. Deshalb wäre es wichtig, ausreichend Fachkräfte in einer Wehr zu haben. Das ehrenamtliche Tun nannte Landrat Busch als einen Faktor für die Lebensqualität und Demokratie, weil Menschen Verantwortung für sich und ihr Umfeld übernehmen. Er wünschte alles Gute für die Zukunft. Die Auszeichnung erfolgte mit dem toberfestbier im urigen Dorfstadel Renner. Ab 20.00 Uhr spielen die Weidhäuser Spitzbuam zum Tanz auf. Und wer sein bestes Dirndlkleid und die waschechten Krachledernen aus dem Schrank holt, hat gute Chancen, zum schönsten Trachtenpaar des Abends gewählt zu werden.

silbernen und goldenen Ehrenzeichen, das KBM Baumgärtner den Jubilaren anheftete. Einen Rückblick über die 25 oder 40 Jahre hielt Kreisbrandmeister Manfred Brückner. Alle Jubilare haben die Endstufe der Leistungsprüfungen mit 6/Gold abgelegt. Einen Blumenstrauß erhielten die Damen vom Verein und die Geehrten zusätzlich ein Präsent. Die Feuerwehren wären bayernweit eine wichtige Institution, die an einem Strang ziehen, gab Bürgermeister Josef Brunner zu verstehen. Er sprach von Individualisten, die lange Zeit treu ihren Dienst durchführen und somit für das gesamte Dorf und darüber hinaus zur Verfügung stehen. „Einmal Feuerwehrmann – immer Feuerwehrmann“, war aus den anerkennenden Lobesreden zu hören. Brunner beglückwünschte den Verein, dass er über solche Feuerwehrmänner mit langjähriger Treue verfügt. Im Namen die Gemeinde Meeder überreichte er zum Dank und Anerkennung eine Urkunde, Blumen und ein Geschenk. Er dankte ganz besonders den Frauen, die es ihren Männern ermöglichen, den Aufgaben der Feuerwehr nachzugehen. Für den Kreisbrandinspektor Bruno Baumgärtner persönlich ist die Feuerwehr Neida eine der besten in der Gemeinde Meeder, die sich auch unwahrscheinlich viel für die Dorfgemeinschaft einsetzt und die Aus- und

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Dies habe die Zusammenarbeit mehrerer Wehren im Juli beim plötzlichen und heftigen Regenfall gezeigt. Für diese Einsätze müssen die Wehren gewappnet sein. Der Saugkorb von der Wehr aus Neida habe beim Auspumpen der Keller überwiegend in Wiesenfeld gute Dienste getan. KBM Baumgärtner überbrachte auch Grüße des erkrankten Kreisbrandrates Manfred Lorenz und gratulierte den Geehrten. In seinen Ausführungen konnte er auf seine Wurzeln eingehen, die in Neida lagen. Sein Urgroßvater war 1835 Maschinist bei der Feuerwehr und ebenfalls sein Großvater. Mit den Worten „Kleine Wehren mit kleinen Pumpen werden nach wie vor gebraucht“, beendete er sein Grußwort. Auch Kreisbrandmeister Manfred Brückner schloß sich dem Reigen der Gratulanten an und lobte die Kameradschaft und Geselligkeit der Wehr, die zum besseren Kennenlernen dient. Er dankte für den geleisteten Dienst. Ein leckeres Spanferkel drehte sich am Spieß und mundete nach dem offiziellen Teil den Anwesenden, zu dem die Frauen verschiedene Salate beisteuerten. kagü Ehrungen 40 Jahre aktive Dienstzeit: Maschinisten Manfred Hofmann und Edgar Schelhorn. 25 Jahre aktive Dienstzeit: Löschmeister und Jugendwart sowie 2. Kommandant Dittmar Resch und die Hauptfeuerwehrmänner Henry Renner, Bernd Reißenweber, Linhard Hanft, Knut Roos. 30 Jahre aktive Dienstzeit: Bernd Taubmann. Verabschiedung nach 29 Jahren aktiver Dienstzeit und 31 Jahren als Kassierer Wolfgang Ehrlicher.

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MEEDER

Senioren und Jugend bei alten Spielen Spielenachmittag in der Grundschule

sammenkünfte zur Verfügung. Erstmals wurde dieser benutzt, der wunderbar mit Tischen und Stühlen ausgestattet ist, die aus dem Fundus des Landratsamtes Coburg stammen. Der Nachmittag begann mit einer Vorstellungsrunde, und dann ging es hinaus ins Freie. Das Wetter bot sich geradezu zum Spielen an. Die Kinder wunderten sich über die Spiele „Kippel Kappel“ oder auch das „Reifen treiben“.

Stelzen laufen.

Kippel Kappel, Stelzen laufen, Reifen schlagen und vieles mehr sorgte für einen abwechslungsreichen Spielenachmittag, zu dem das Jugendforum und der

Seniorenverein Meeder einlud. Die Gemeinde Meeder stellte in der Grundschule den ehemaligen Handarbeitsraum der Jugend und den Senioren für Zu-

Dass das Springen mit dem Schwungseil Aufmerksamkeit erforderte und auch das Zuspielen im Kreis mit mehreren Bälle mussten sie dabei erfahren. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Senioren waren sich einig: Gemeinsame Spielenachmittage werden wiederholt.

Weltmeister aus Wiesenfeld Auch die Gemeinde Meeder hat jetzt einen Weltmeister: Am 31. Juli wurde Bastian Heimberger (Lord Voldehead) aus dem Gemeindeteil Wiesenfeld mit einem Sieg über den amtierenden World Champion neuer Weltmeister im HEADIS (= Kopfballtischtennis). In Coburg findet am 25. September der 1. Bayerische HEADIS CUP statt.

Blutspendetermine Bad Rodach Mittwoch, 1. September 16.00 bis 20.00 Uhr Stadthalle Bad Rodach Schloßplatz 2 Ahorn Dienstag, 21. September 16.00 bis 20.00 Uhr Kultur- und Sporthalle Frohnlach Ehrlicherstr. 33

„Riesen“-Verabschiedung in der Kindertagesstätte Aus der Kindertagesstätte geht es nun in die Grundschule Am Freitag, 23. Juli, feierte die Kindertagesstätte am Kastanienbaum ihren Jahresabschlussgottesdienst. Alle Kinder, Eltern, das Team und Pfarrer Steffen Lübke verabschiedeten darin die „Riesen“. Mit Gesang, Gebeten und vielen guten Wünschen gehen sie nun ihren weiteren Weg in die Schule. Die Kinder bekamen ihre selbst gestalteten Zuckertüten überreicht, gefüllt mit allerlei Dingen wie mit Fantasie (Stifte), Geduld (Geduldsspiel), Sicherheit (ein Buch mit Gottes Segen und einer Schlüsselkette). Am Nachmittag ging es gleich in der Kindertages-

stätte weiter. Nach dem Besuch des Neustadter Freizeitparks wurde zu Abend gegessen, die Betten in den Gruppenräumen gebaut und anschließend Traumfänger gebastelt, um eine von schlechten Träumen ungestörte Nachtruhe zu garantieren.

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allen, die ihre Arbeit mit den Kindern auf vielfältige Weise unterstützen.

Die Nachtwanderung fiel leider dem Dauerregen zum Opfer. Aber in der Kindertagesstätte ließ es sich abends auch gut spielen. Nach einer recht kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück konnten die Eltern ihre Kinder wieder wohlbehalten, zufrieden, aber müde mit nach

Termine Meeder Montag, 6. September bis Sonntag, 12. September 50 Jahre Tischtennisabteilung Wiesenfeld. Sonntag,12. September 17.00 Uhr Hauskonzert der Joh.-N.Forkel-Gesellschaft und Kirchweih in Drossenhausen. 18.00 Uhr Griechisches Buffet in der Fabrik Meeder

Hause nehmen. Das Team der Kindertagesstätte am Kastanienbaum bedankt sich bei

Mittwoch,15. September 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr SPDStammtisch im TSV- Sportheim in Meeder. Freitag, 17. Spetember 16.00 Uhr Offener Singkreis in der „Alten Schule“ in Meeder. Samstag, 18. September 16.00 Uhr Rudi-Günzel-Gedächtnisturnen (Geräte) in Wiesenfeld.

Gemeinde Meeder, Bahnhofstraße, 96484 Meeder Telefon: 0 95 66 / 9 22 30 • Fax 0 95 66 / 92 23 33 www.gemeinde-meeder.de Sonntag, 19. September 13.00 Uhr Rudi-Günzel-Gedächtnisturnen (Leichtathletik) in Wiesenfeld. Dienstag, 21. September 17.00 Uhr Präparandenkursbeginn des Pfarramts in Meeder im Gemeindehaus „Alte Schule“. Donnerstag, 23. September 18.00 Uhr Kirchwegwanderung des

Pfarramtes Großwalbur. Treffpunkt ist das Gemeinschaftshaus in Mirsdorf. Samstag, 25. September Trainingsbeginn für Kinder und Jugendliche der Faschingsvereinigung Meeder im Haus der Bäuerin. Mittwoch, 29. September 19.30 Uhr Herbstsitzung und Programmsitzung der Faschingsvereinigung Meeder im Sportheim.

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Monats-Horoskop für September

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Widder (21. März - 20. April) Im Berufsleben erreicht der Widder Höhen, die er sich nie erträumt hat. Er kann es gar nicht glauben, dass seine Aktivitäten derart gut beim Chef und den Kollegen ankommen. Natürlich ist er auf die positive Resonanz sehr stolz. Allerdings hat jede Medaille zwei Seiten. Der Widder steht nun vor der Frage: „ Was packe ich Neues an, damit mir nicht langweilig wird?“ Der Widder braucht Geduld. „Kommt Zeit, kommt Rat“.

Krebs (22. Juni - 22. Juli) Der Krebs fährt im September eine gute Ernte ein und kann stolz sein, was er bis jetzt geleistet hat. Die schönen Augenblicke nutzt er, um draußen ein paar Sonnenstrahlen zu tanken, mit den Lieben eine gute Zeit zu verbringen und die letzten warmen Tage im Freien zu genießen, bevor die Tage wieder kürzer werden und der Herbst kommt. Der Krebs gestatte sich ein unbeschwertes Leben.

Waage (24. September - 23. Oktober) Der Sommer ist nicht vorbei, doch der Herbst lässt sich schon erahnen. Die Waage bereitet sich auf die „bunte Jahreszeit“ vor, indem sie im Kleiderschrank von Sommerzeit auf Winterzeit umstellt. Da freuen sich ein paar Freunde, da sie immer die „abgetragenen“ Teile erben. Vom Stress des Alltags erholt sich die Waage mit Hobbys und Basteleien. Da kann sie ihren ganzen Frust beim Schneiden und Hämmern ausleben.

Steinbock (22. Dezember - 20. Januar) Der Steinbock wird zu einem Bücherwurm. Zwischendurch könnte er ruhig auch einmal was Leichtes und Erfrischendes in die Hand nehmen. Ein bisschen Spaß sollte er sich von Zeit zu Zeit auch gönnen. Die innere Balance bewahrt sich der Steinbock nur, indem er darauf achtet, dass das Amüsante im Leben nicht zu kurz kommt. Am besten ist es, damit sofort anzufangen und das Ganze nicht auf die lange Bank zu schieben.

Stier (21. April - 20. Mai) Im September rennt der Stier verbissen seiner Arbeit hinterher. In der Hektik schleichen sich jedoch Fehler ein, und das verträgt er in diesem Monat gar nicht. Rechtzeitige Pausen, in denen Ruhe und Sauerstoff getankt werden können, sind wichtig für den Stier. Nach der Erholungsphase geht es dann auch viel flotter weiter, und das Pensum wird schneller erreicht als ursprünglich geplant.

Löwe (23. Juli - 23. August) Gut gelaunt und hoch motiviert startet der Löwe in den Herbst. Die Fäden, an denen er zieht, lassen sich so dirigieren, wie es ihm passt. Alles tanzt nach seiner Pfeife und diese Tatsache beflügelt den Löwen erst recht zu Höchstleistungen. Ideen setzt er kreativ um und schreckt auch vor Verschönerungsarbeiten in Haus und Hof nicht zurück. Dafür hat er im Urlaub tolle Anregungen gefunden.

Skorpion (24. Oktober - 22. November) Viele Pflichten sind auf der Habenseite erledigt und der Skorpion könnte sich ein wenig zurücklehnen und durchatmen. In seinem Kopf schwirren jedoch so viele Ideen und Gedanken herum, dass er Angst hat, es könnten einige verloren gehen, wenn er sich nicht sofort ans Werk macht und sie in die Tat umsetzt. Der Skorpion schreibt sich am besten alles in einem Merkbuch auf, dann kann er zwischendurch auch mal entspannen.

Wassermann (21. Januar - 19. Februar) Für den beruflichen Erfolg haben die Wassermänner im September schon gesorgt. Auf dem privaten Sektor bewegen sie sich allerdings etwas unsicher. Wenn der Wassermann etwas zu sehr möchte, geht der Herzenswunsch nicht in Erfüllung. In dem Moment, wo er sein Kontrollverhalten loslassen kann und zu sich selbst sagt: „Das Rad dreht sich, es wird schon alles recht werden“, regeln sich viele Probleme von alleine.

Zwilling (21. Mai - 21. Juni) Auf der Suche nach dem Glück befindet sich jeder Mensch immer und dauernd. Der Zwilling jedoch kann an nichts anderes mehr denken. Der große „Wurf“ wird oft überbewertet. Der Zwilling denkt: „Das Glück ist gerade da, wo ich nicht bin.“ Es wäre schade, wenn er darüber die besonderen Augenblicke und Begegnungen im „Hier und Jetzt“ übersieht. Glückliche Momente sind näher, als man denkt.

Jungfrau (24. August - 23. September) Die elektronische Post in Form einer E-Mail hat den Brief fast ganz ersetzt. Das bekommt auch der E-Mail-Eingang der Jungfrau zu spüren. Momentan flattert ständig etwas Neues von Freunden herein. Die Jungfrau kommt mit dem Tippen der Antworten gar nicht hinterher, da sie immer gleich einen Roman schreibt. Die Empfänger freut das natürlich, und die Jungfrau kann so ihre übersprudelnden Ideen und Gedanken ein Stück ordnen.

Schütze (23. November - 21. Dezember) Die meisten Leute sind traurig, dass der Sommer zu Ende geht. Der Schütze jedoch ist froh, dass sich eine etwas schwierige Zeit nun allmählich in Wohlgefallen auflöst. Er hat durch vollen Einsatz gezeigt, was er kann und erntet nun die Anerkennung. Tief durchschnaufen, der Schütze kann es sich nun etwas leichter machen. Er hat wieder mehr Freizeit und kann nun sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten nachgehen.

Fische (20. Februar - 20. März) Die Fische finden zur alten Power zurück. Männliche Fische schwingen sich auf und belegen einen Tanzkurs. Weiblichen Fischen steht der Sinn nach Veränderungen, eine anderes Styling oder eine neue Frisur. Überhaupt neue Farben beim Make-up oder der Kleidung bringen Schwung ins Leben. Der Erfolg bleibt nicht aus. Ein Blick in den Spiegel, und die Fische sind sprachlos. Bewunderer reihen sich ganz alleine in die Schlange ein.

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Glasklare Stimmen beim Abschiedskonzert

„Transformation“ in Coburg Zum mittlerweile sechsten Mal steht Coburg am Samstag, 11. September, eine „Nacht der Kontraste“ bevor, diesmal unter dem Motto „Transformation“. In sieben Stunden wird an zwanzig verschiedenen Schauplätzen ein umfangreiches Programm aus Führungen, Kurzvorträgen, Performances, Konzerten, Illuminationen und Mitmachaktionen geboten. Shuttlebusse verbinden die Veranstaltungsorte. Weitere Informationen: Tourist Information und Telefon 09565/921275, im Internet unter www. Coburg.de/Museumsnacht.

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Ein Feuerwerk der Begeisterung bot der Knabenchor Cantate unter der Leitung von Tatjana Masurova. Mit seinem Sommerkonzert am Sonntag, 25. Juli, in der St.Marien-Kirche in Coburg verabschiedete sich der Knabenchor Cantate.

Beweis. Natürlich durften aber auch Ohrwürmer wie „O sole mio“, „Funiculi Funicula“ und das aus Russland stammende „Kalinka“ nicht fehlen.

Das anspruchsvolle Repertoire der jungen Sänger, die trotz ihres zarten Alters selbstbewusst auf der Bühne standen, umfasste Werke von der Klassik über Evergreens bis zu beliebten Gospelsongs. Sie stellten ihr Können mit Ausschnitten aus Pergolesis „Stabat Mater“, Desprezs „Missa l'homme arme“ sowie Mozarts „Zauberflöte“ unter

Die Zuhörer, die trotz herrlichen Sonnenscheins in die Kirche gekommen waren, konnten sich über die sauberen, fröhlichen Kinderstimmen freuen und belohnten diese für ihr Engagement mit reichlich Applaus. Mit glasklaren Tönen bewiesen Tristan Hummel mit „Ave Maria“ von Franz Schubert und „Meine Seele

dürstet nach Gott“ aus „Elias“ von Mendelssohn Bartholdy, Maximilian Pfiffer mit „Time to Say Goodbye“ von Satori sowie Sascha Then mit dem aus Italien stammenden „Santa Lucia“ mutig und eindrucksvoll ihr Können als Solisten.

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Tatjana Masurova, die den Chor seit seiner Gründung 2002 leitete, verabschiedete sich nach der vom Publikum geforderten Zugabe von den Zuschauern sowie ihren Sängern. Sie lebt und arbeitet seit einiger Zeit in Würzburg.

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das interview

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Wurden noch vor Jahresfrist fast wĂśchentlich Erfolgsmeldungen Ăźber Informationsreisen auch ausländischer, sich „sehr interessiert zeigender“ Journalisten, ReisebĂźroagenten und anderer Multiplikatoren im Tourismusbereich nach Coburg herausgegeben, so fällt auf, dass seit Monaten kaum noch Nachrichten, auch nicht dieser Art, aus der Herrngasse 4 kommen. Ăœber die einstens viel gepriesene persĂśnliche Akquisitionsarbeit im In- und Ausland und erwähnenswerte WerbemaĂ&#x;nahmen ist genauso wenig zu hĂśren, wie Ă„uĂ&#x;erungen der wichtigsten Partner aus Hotellerie, Gastronomie und SehenswĂźrdigkeiten mit ihren Museen und Attraktionen zu vernehmen sind.

2008 325,3 Millionen Euro Umsatz im To u r i s m u s durch Ăœbernachtungsgäste und Tagesbesucher erwirtschaftet. Als Steuerauf- Waltraud Gulder. kommen gehen davon rund 7,1 Millionen Euro an die Kommunen. Laut Studie entspricht dieser Einkommensbetrag einem Ă„quivalent von rund 6 680 Personen, die durch den Tourismus im Oberen Maintal-Coburger Land ihren Lebensunterhalt bestreiten kĂśnnen.

Kann es sein, dass man in Coburger Tourismuskreisen so rundum satt und zufrieden ist, dass es genĂźgt, was „von selber“ kommt? Werkelt man im „stillen Kämmerlein“ sozusagen im Tagesgeschäft vor sich hin, ohne dass sich berichtenswerte Erfolge einstellen? Oder sind die handelnden Personen so Ăźberlastet, dass sie sich der Aufgabe der Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit nicht mehr so engagiert widmen kĂśnnen? Dann sei daran erinnert, dass eine Tourismustätigkeit ohne die Einbeziehung der Ă–ffentlichkeit weder erfolgreich noch von professionellem Handeln geleitet sein kann.

Tourismus hat es immer gegeben und wird es immer geben, und dass Coburg Stadt und Land hier noch viel Potenzial haben, hat nicht zuletzt die gemeinsame Tourismuskonzeption festgestellt.

Der „Nachtwächter“ hat deshalb Waltraud Gulder (Foto), der verantwortlichen Leiterin der offiziellen Tourismusstelle - zuständig fĂźr Stadt und Landkreis Coburg und wieder gewählte Stellvertretende Vorsitzende des Gebietsausschusses Oberes Maintal-Coburger Land - einige Fragen vorgelegt.

Um Tourismus zu einem erfolgreichen zukunftsträchtigen Wirtschaftsfaktor in Stadt und Land zu entwickeln, benĂśtigt es neben ausreichend zur VerfĂźgung gestellter finanzieller Mittel vor allem den Willen und die Zu- und Mitarbeit aller Leistungsträger. FrĂźher haben zahlreiche Menschen in vielen Teilen Deutschlands Coburg in der ehemaligen DDR vermutet, weil ihnen Ăźber das frĂźhere Herzogshaus Coburg-Sachsen und Gotha oftmals wenig bekannt war. Wie viel Geld geben Sie jährlich aus fĂźr WerbemaĂ&#x;nahmen, um den Bekanntheitsgrad Coburgs zu steigern? Welches sind die kostenträchtigsten Projekte?

Frau Gulder, Sie haben unter dem frßheren Verkehrsdirektor Thomas Kahle im Jahre 1998 beim heutigen TC angefangen und sind seit mehr als eineinhalb Jahren dessen Leiterin. Welchen Stellenwert nimmt der Tourismus heute ein? Ist die Bearbeitung dieses zukunftsträchtigen Wirtschaftszweiges finanziell hinreichend ausgestattet?

Gulder: Wie kommen Sie darauf, dass „frĂźher zahlreiche Menschen in vielen Teilen Deutschlands Coburg in der ehemaligen DDR“ vermuteten? Bereits 1980 hat es eine repräsentative Umfrage auf nationaler Ebene (2 000 Personen) gegeben, derzufolge 75 % der Befragten Coburg nach Franken, 17 % nach Bayern und nur 8 % in der DDR vermuteten.

Gulder: Tourismus ist ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Ergebnisse der aktuellen Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts fĂźr Fremdenverkehr (DWIF) machen dies deutlich: Demnach wurden fĂźr das Gebiet Oberes Maintal-Coburger Land

„WerbemaĂ&#x;nahmen“ klingt sehr harmlos. Umfangreiche MarketingmaĂ&#x;nahmen werden benĂśtigt, um die Anzahl unserer Gäste - Tagesbesucher wie Ăœbernachtungsgäste - zu steigern, indem man Coburg Stadt und Land nicht nur bekannter macht, sondern es zu einem „Muss-

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Ziel“ werden lässt. „Product, Price, Place, Promotion“ heiĂ&#x;t der dazu benĂśtigte Marketing-Mix. Zunächst gilt es, Tourismus-Trends zu erforschen, die BedĂźrfnisse und WĂźnsche der Kunden der unterschiedlichen Märkte zu erarbeiten, die Wettbewerber zu analysieren. Tourismus wird von Menschen fĂźr Menschen gemacht, wenn vorhandene Angebote dem Zeitgeschmack und Trend nicht entsprechen, ist kein positives Ergebnis zu erwarten. Die richtigen Angebote mĂźssen zum richtigen Preis auf dem richtigen Markt platziert werden. Eine schĂśne Landschaft, interessante Weltgeschichte und bedeutende Kulturschätze reichen nicht allein, der Tourismus Coburg ist auf die Zu- und Mitarbeit aller Leistungsträger angewiesen. Aber das beste Angebot hilft nichts, wenn es nicht ausreichend und gezielt beworben wird. Marketing muss konsequent viele Jahre auf den gleichen Märkten betrieben werden, um Bekanntheit und Wiederholungseffekt zu erzielen. Warum wĂźrden sonst bekannte (Auto-/ Getränke-) Marken jahrein, jahraus Millionen und Abermillionen in die Werbung stecken?!

Wir haben leider keine Millionen zur VerfĂźgung. Stadt und Land Coburg hatten fĂźr die gesamte gemeinsame Tourismusarbeit - Teilnahme an Messen, Anzeigenschaltungen, BroschĂźren, Neue Medien, VerkaufsfĂśrderung, Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit, Gästeservice etc. - im Jahr 2009 150 000 Euro zur VerfĂźgung. Bei einem Gesamtetat des TC von Ăźber einer Million Euro hĂśren sich 150 000 nicht sehr groĂ&#x;artig an (etwa ein Siebtel). WofĂźr werden die anderen sechs (Siebtel) verwendet? VerfĂźgen Sie Ăźber weitere Finanzmittel, ZuschĂźsse des Freistaats Bayern, EU-Mittel? Gulder: Das Budget von 150 000 Euro betraf die gemeinsamen touristischen MaĂ&#x;nahmen von Stadt und Land. Der Rest unseres Budgets ist städtisch, das heiĂ&#x;t rund 600 000 Euro Personalund Sozialausgaben, rund 250 000 Euro fĂźr städtische Veranstaltungen. Das Budget wurde fĂźr 2010 auf 200 000 Euro aufgestockt. Mit dem Landkreis Lichtenfels kooperieren Sie im frĂźher so genannten „Gebietsausschuss Oberes Maintal – Coburger Land“ des Tourismusverbandes Franken sicher-

lich sehr intensiv. Wo arbeiten Sie konkret mit den Landkreisen Sonneberg und Hildburghausen zusammen? Auf anderen Gebieten (unter anderem Kliniken, Initiative Rodachtal) sind schon sichtbare Zeichen gesetzt worden. FrĂźher gab es da auch einmal einen Arbeitskreis „zwischen Rennsteig und Main“, gibt’s den noch? Oder ist jemand in seiner Nachfolge irgendwo tätig? Gulder: Touristen reisen nach Themen und Attraktionen und nicht nach politischen Grenzen. Somit ist die Zusammenarbeit themen- und projektbezogen. Mit den SĂźdthĂźringer Kollegen haben wir einen regelmäĂ&#x;igen Austausch Ăźber stattfindende Veranstaltungen, auf die wir auch in unserem Newsletter hinweisen. Ferner sind in unserer Tourist Information viele Informationen und BroschĂźren aus SĂźdthĂźringen vorhanden. Man kĂśnnte sich auch gegenseitig befruchten, zum Beispiel das Coburger Gebiet vom Wintersport in SĂźdthĂźringen oder der Rennsteig-Bereich von den groĂ&#x;artigen SehenswĂźrdigkeiten in Stadt und Land Coburg. Gulder: Wir stehen mit den Kollegen in SĂźdthĂźringen im Austausch und informieren uns gegenseitig regelmäĂ&#x;ig. Ăœber Internet sind Informationen zum Beispiel Ăźber die Schneeverhältnisse, die Preise fĂźr Skipässe jederzeit mĂśglich. Am 2. und 3. Oktober sind wir bei den Gedenkveranstaltungen mit Info-Ständen vertreten. Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober findet in Coburg eine zentrale Feier Bayerns statt. KĂśnnen Sie diese Gelegenheit (eventuell zusammen mit dem Thema „90 Jahre Coburg bei Bayern“) fĂźr Ihre Werbung um Gäste und in Ihrer Ă–ffentlichkeitsarbeit nutzen? Wenn ja, was ist wo geplant? Wenn nein, warum nicht? Gulder: Das Thema Wiedervereinigung findet sich in unserem Urlaubskatalog und im interaktiven Magazin, SeĂ&#x;lach hat eigene FĂźhrungen zu dem Thema, auf Anfragen kĂśnnen Ăźber unsere Tourist Information GruppenfĂźhrungen angeboten werden, und es gibt sogar ein buchbares Arrangement „direkt am GrĂźnen Band“. Das Thema ehemalige Grenze interessiert vor allem ausländische Gäste und wird entsprechend ganzjährig angeboten. Eine „Gedenkveranstaltung“ ist fĂźr die Reiseindustrie uninteressant. Die Fragen stellte Horst Mitzel

NACHTWĂ„CHTER / ANZEIGENSEITE

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9. Schorkendorfer Kirchweih im Radlerheim Freitag, 3. September, bis Sonntag, 5. September PROGRAMM Freitag, 3. September 18.00 Uhr Fränkische Kirchweihspezialitäten 20.00 Uhr Unterhaltungsmusik mit H&M aus Bamberg. Eintritt frei. Samstag, 4. September 20.30 Uhr Tanzabend mit LIVE – Musik der Acoustic/Rock/Pop/ Country Band Los Acoustinos

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Sonntag. 5. September 11.00 Uhr Fränkische Kirchweihspezialitäten 14.00 Uhr Kinderprogramm 15.00 Uhr Schorkendorfer Musikanten 18.00 Uhr Fränkische Kirchweihspezialitäten 20.00 Uhr Schafhofer Musikanten 21.30 Uhr Ausklang mit Kirchweihpredigt

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Zur Wohnraumerweiterung oder als Bereicherung des Wohnumfeldes sind oftmals ungenutzte Dachräume ideal. Durch das Anbringen von Trockenbauwänden können individuelle Wohnwünsche realisiert werden. Moderne Bodenbeläge aus verschiedenen Materialien, sowie Wand- und Deckenverkleidungen schaffen eine schöne Atmosphäre und laden zum Wohlfühlen ein. Zusätzliche Fenster oder ein individuelles Dachfenster fluten die Räume mit Sonnenlicht und vertreiben den letzten Rest „Dachbodenatmosphäre“. Maß- und passgenaue Einbaumöbel, zum Beispiel unter Schrägen oder in Nischen können den verloren geglaubten Platz optimal ausnutzen. Oftmals entsteht auch in kleinen Räumen unerwartet viel Stauraum. Das Team der Schreinerei Krause übernimmt gerne die Planung. Sie erstellt ein Angebot und setzt das Bauvorhaben um.

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NACHTWÄCHTER / ANZEIGENSEITE

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25. Museumsfest

PROMO

Oldtimer-Traktoren-Treffen und vieles mehr wird geboten Am 3. September-Wochenende findet im Gerätemuseum Alte Schäferei, Ahorn, von 10 bis 18 Uhr das 25. Museumsfest statt. Es steht in diesem Jahr unter dem Motto „Oldtimer-Traktoren“. Alle Liebhaber der alten „Schnauferl“ aus der Landwirtschaft können sich dann am Samstag, 18. September, und Sonntag, 19. September, mit den stolzen Besitzern der Veteranen unterhalten. Die Vorführungen der aktiven Arbeitsgruppe konzentrieren sich ganz auf die Landwirtschaft. Mit dem großen alten LANZ-Bulldog von Adolf Herr aus Schorkendorf werden die verschiedensten Maschinen über Transmissionsriemen angetrieben, und die Vorführung des Hand- und Maschinendrusches gibt Einblick in vergangene Zeit. Auch Familie Walter Lehnert aus Brünn stellt ihre Oldtimer-Traktoren vor und bringt eine selbst fahrende Sämaschine aus den 1930er Jahren zur Ausstellung. Darüber hinaus sorgt Familie Lehnert für die Aufstellung einer Kartoffeldämpfkolonne, aus der es an beiden Tagen frisch gedämpfte Kartoffeln mit Quark,

Termine Ahorn

Mittwoch, 1. September 14.00 bis17.00 Uhr Café mit Musik im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Team des Marienvereins und des Harmonika-Treffs. 15.00 bis 16.00 Uhr Sprechstunde der Sozialstation mit Blutdruckmessung durch die Schwestern der Sozialstation. 19.00 Uhr „Frauenchor Vokalieschen“ unter Leitung von Nicole Umbreit im Bürgerhaus Linde. Donnerstag, 2. September 8.00 bis 12.00 Uhr und 16.00 bis 21.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Samstag, 4. September 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Sonntag, 5. September 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Montag, 6. September 10.00 bis 12.00 Uhr Sprechstunde des Seniorenbeirats im Bürgerhaus Linde. 14.00 bis 17.00 Uhr Kartrunde im Bürgerhaus Linde. 16.00 bis 20.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Dienstag, 7. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch den Seniorenbeirat. 16.00 bis19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. 19.00 Uhr Gesundheitstag zum Thema: „In Würde sterben“.

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Mittwoch, 8. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Team des Marienvereins. 15.00 bis 16.00 Uhr Sprechstunde der Sozialstation Ahorn mit Blutdruckmessung. 16.00 bis 20.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. 19.00 Uhr „Frauenchor Vokalieschen“ unter der Leitung von Nicole Umbreit im Bürgerhaus Linde. Donnerstag, 9. September 8.00 bis 12.00 Uhr und 16.00 bis 21.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Samstag, 11. September 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Sonntag, 12. September 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Montag, 13. September 10.00 bis 12.00 Uhr Sprechstunde des Seniorenbeirats im Bürgerhaus Linde. 14.00 bis 17.00 Uhr Kartrunde im Bürgerhaus Linde. Dienstag, 14. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch den Seniorenbeirat. Mittwoch, 15. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Team des Marienvereins. 15.00 bis 16.00 Uhr Sprechstunde der Sozialstation Ahorn mit Blutdruckmessung durch die Schwestern der Sozialstation.

vor Ort geräucherten Forellen oder Bratheringen gibt. Außerdem wird Kraut gehobelt und aus frischen Äpfeln Saft gepresst. Die Vorführungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter werden abgerundet und ergänzt durch Spinn- und Webvorführungen und durch die Stände der Handwerker und Kunsthandwerker. Für das weitere leibliche Wohl der Festbesucher sorgen die Landfrauen des Coburger Landes mit frischem Brot und Zwiebelkuchen aus dem Museumsbackofen. Man kann die köstlichen Produkte ihrer Mühen mit Quark und Schmalz vor Ort verzehren und dazu ein Gläschen Federweißen trinken. Kaffee und Kuchen und natürlich frische kalte Getränke und Bratwürste vom Rost runden das Angebot ab. Für die Kinder wird es ein Kinderprogramm geben: Auf dem Kartoffelacker können die Kleinen selbst Kartoffeln ausgraben.

Gemeindeverwaltung Ahorn Hauptstraße 40 • 96482 Ahorn • Telefon: 09561 / 814127 Email: info@ahorn.de • Internet: www.ahorn.de

19.00 Uhr „Frauenchor Vokalieschen“ unter der Leitung von Nicole Umbreit. Donnerstag, 16. September 10.30 Uhr und 19.00 bis 21.30 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. 9.30 bis 11.30 Uhr Familien-Frühstück im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Wefa-Serviceteam Ahorn und Seßlach. Samstag, 18. September 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Sonntag, 19. September 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Montag, 20. September 10.00 bis 12.00 Uhr Sprechstunde des Seniorenbeirats im Bürgerhaus 14.00 bis 17.00 Uhr Kartrunde im Bürgerhaus Linde. Dienstag, 21. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch den Seniorenbeirat. Mittwoch, 22. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Team des Marienvereins. 15.00 bis 16.00 Uhr Sprechstunde der Sozialstation Ahorn mit Blutdruckmessung durch die Schwestern der Sozialstation. 19.00 Uhr „Frauenchor Vokalieschen“ unter der Leitung von Nicole Umbreit. Donnerstag, 23. September 8.00 bis 10.30 Uhr und 19.00 bis 21.30 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg.

9.30 bis 11.30 Uhr Familien-Frühstück im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Wefa-Serviceteam Ahorn und Seßlach. Samstag, 25. September 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Sonntag, 26. September 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Montag, 27. September 10.00 bis 12.00 Uhr Sprechstunde des Seniorenbeirats im Bürgerhaus Linde. 14.00 bis 17.00 Uhr Kartrunde im Bürgerhaus Linde. Dienstag, 28. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch den Seniorenbeirat. Mittwoch, 29. September 14.00 bis 17.00 Uhr Café im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Team des Marienvereins. 15.00 bis 16.00 Uhr Sprechstunde der Sozialstation Ahorn mit Blutdruckmessung durch die Schwestern der Sozialstation. 19.00 Uhr „Frauenchor Vokalieschen“ unter der Leitung von Nicole Umbreit. Donnerstag, 30. September 8.00 bis 10.30 Uhr und 19.00 bis 21.30 Uhr Badezeit im Freizeitzentrum Witzmannsberg. 9.30 bis 11.30 Uhr Familien Frühstück im Bürgerhaus Linde, betreut durch das Wefa-Serviceteam Ahorn und Seßlach.

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Freitag, 24., bis Sonntag,26. September

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Unterstellhalle für die Volksschule Seßlach

Praktische Erfahrungen im Handwerk machten zwölf Schüler der siebten Klasse. Zweiter Bürgermeister Berthold Borczyk, Betriebsinhaber Dieter Treiber, Zimmerermeister Sven Jahrsdörfer, Klassleiter Fred Jäck und Rektor Helmut Dillig freuten sich über das gelungene Projekt. Foto: Hartmut Robert Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlug die Volksschule Seßlach mit einem Projekt. Zwölf Schüler der siebten Klasse bauten zusammen mit der Firma Treiber eine Unterstellhalle am Schulgebäude in Gemünda. Unter Anleitung von Zimmerermeister Sven Jahrsdörfer sammelten sie in einer Woche praktische Erfahrungen im Umgang mit Säge, Hobel und Bohrer. Außerdem erhielten die jungen Handwerker Einblicke in die verschiedenen Arbeitsschritte, bei denen Ausdauer und Wille gefragt waren. Rektor Helmut Dillig hofft, dass die Schüler aus ihrer Mitarbeit Fingerzeige für ihre spätere Berufswahl bekommen. Auch Sven Jahrsdörfer erweiterte in den Projekttagen seinen Blick: Zum ersten Mal werkelte er mit Schülern, die auf seine Kommandos ange-

wiesen waren. „Das ist gar nicht so einfach“, stellte der Zimmerermeister schmunzelnd fest. Aber nicht nur die Siebtklässler freuten sich über die Unterstellhalle, sondern auch die ersten und zweiten Klassen sowie der Kindergarten, die in dem Haus in Gemünda untergebracht sind: Künftig verschwinden die Müllcontainer, die bisher sichtbar auf dem Schulhof standen, aus dem Blickfeld. Sie finden in der Unterstellhütte eine neue Bleibe. Auch die Spielgeräte sollen eventuell dort gelagert werden. Zweiter Bürgermeister Berthold Borczyk betonte, dass die Stadt gerne bürgerliches Engagement – vor allem auch von jungen Menschen – unterstütze. haro

Kinderfest zum 85. Rote und weiße Luftballons stiegen in die Höhe. Sie stehen für die Zukunft eines Vereins, der trotz seines Alters immer jünger geworden ist. In den vergangenen Jahren konnte der TSV Gemünda wieder mehr Kinder und Jugendliche als Mitglieder gewinnen. Passend dazu feierte der TSV sein 85-jähriges Bestehen mit einem Kinderfest, bei dem sich die Kleinsten präsentierten. Anschließend hatten sie Gelegenheit, auf einer Spielstraße, an der sich auch die Feuerwehr beteiligte,  mit den Papas und Mamas ihr Geschick zu beweisen. Am nächsten Tag richtete der Verein mit seinen rund 290 Mitgliedern die

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Seßlacher Stadtmeisterschaft der Seniorenmannschaften aus. Den Titel sicherte sich schließlich die zweite Mannschaft des SV Heilgersdorf vor dem Team des Gastgebers. Landrat Michael Busch und Zweiter Bürgermeister Berthold Borczyk überzeugten sich selbst von den Leistungen auf dem grünen Rasen. Bevor die Kicker aber ihr Bestes gaben, holte sich der TSV im Jubiläumsjahr noch Beistand von oben. Der sonntägliche Gottesdienst fand auf dem Sportgelände statt. Pfarrerin Kathrin Neeb widmete sie sich in ihrer Predigt dem Fußballsport und den Lehren, die Christen daraus für ihr Leben ziehen können. Der Posaunenchor sorgte für die Musik. cahö

Apothekendienst im Rodachtal Mittwoch, 1. September Kreuzstein-Apotheke Coburger Straße 70 Lautertal Apotheke am Straufhain Obere Marktstraße 11 Straufhain Freitag, 3. September Sternberg-Apotheke Bahnhofstraße 22 Meeder Samstag, 4. September St. Johannes-Apotheke Luitpoldstraße 5 Seßlach Sonntag, 5. September Markt-Apotheke Markt 3 Bad Rodach Montag, 6. September Ahorn-Apotheke Hauptstraße 17a Ahorn Dienstag, 7. September Apotheke Untersiemau An der Klinge 1 Untersiemau Mittwoch, 8. September Linden-Apotheke Schuhmarkt 89 Bad Colberg-Heldburg Freitag, 10. September Apotheke am Forst Coburger Straße 103 Weitramsdorf-Weidach Samstag, 11. September Storchen-Apotheke Heldburger Straße 33 Bad Rodach Marktapotheke Neubaustraße 3 Untermerzbach Sonntag, 12. September Itzgrund-Apotheke Hutstraße 15 Itzgrund Apotheke am Straufhain Obere Marktstraße 11 Straufhain Mittwoch, 15. September Sternberg-Apotheke Bahnhofstraße 22 Meeder Donnerstag, 16. September St. Johannes-Apotheke Luitpoldstraße 5 Seßlach

Freitag, 17. September Markt-Apotheke Markt 3 Bad Rodach Samstag, 18. September Ahorn-Apotheke Hauptstraße 17a Ahorn Linden-Apotheke Schuhmarkt 89 Bad Colberg-Heldburg Sonntag, 19. September Apotheke Untersiemau An der Klinge 1 Untersiemau Mittwoch, 22. September Apotheke am Forst Coburger Straße 103 Weitramsdorf-Weidach Apotheke am Straufhain Obere Marktstraße 11 Straufhain Donnerstag, 23. September Storchen-Apotheke Heldburger Straße 33 Bad Rodach Marktapotheke Neubaustraße 3 Untermerzbach Freitag, 24. September Itzgrund-Apotheke Hutstraße 15 Itzgrund Samstag, 25. September Kreuzstein-Apotheke Coburger Straße 70 Lautertal Montag, 27. September Sternberg-Apotheke Bahnhofstraße 22 Meeder Dienstag, 28. September St. Johannes-Apotheke Luitpoldstraße 5 Seßlach Linden-Apotheke Schuhmarkt 89 Bad Colberg-Heldburg Mittwoch, 29. September Markt-Apotheke Markt 3 Bad Rodach Donnerstag, 30. September Ahorn-Apotheke Hauptstraße 17a Ahorn

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Apotheke mit Familien- und Seniorensiegel Nach der ersten Verleihung an den Lebensmittelpunkt „Nah und gut“ kann sich nun auch Apotheker Hussein Chita mit diesem Siegel schmücken. Die Ahorn Apotheke bietet in ihrer familiären Atmosphäre schon seit längerer Zeit ihren Service mit Bringdiensten und überzeugt ihre Kunden mit ihrer

Senioren- und Familienfreundlichkeit – was nun durch das im Schaufenster angebrachte Siegel für alle sichtbar wird. Bürgermeister Martin Finzel und der Seniorenbeirat hoben bei dieser Gelegenheit die Wichtigkeit der kundennahen und persönlichen Versorgung hervor.

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sesslach

„Liebesrauschen“ in Heilgersdorf im Juli 2011 Musical zum Auftakt der 650-Jahr-Feier

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ie Dorfgemeinschaft Heilgersdorf schickt sich an, möglichst viele ehemalige Dorfbewohner im In- und Ausland aufzuspüren, um sie für Ende Juli 2011 einladen zu können. Dann nämlich feiert das 458 Einwohner zählende Dorf, seit 1978 ein Stadtteil von Seßlach und dem Landkreis Coburg (1972) zugeordnet, sein 650-jähriges Bestehen. Strategie und Organisation, Ehrgeiz und Mitarbeit mit Herz - davon wird das Engagement vieler Bewohner für ein großes Fest getragen. Die Heilgersdorfer packen gerne an, wenn es darum geht, Geschlossenheit zu zeigen und ein Gemeinschaftsprojekt zu realisieren. Da passt es ins Bild, dass die bisherigen Vorbereitungen, an denen sich alle Vereine und Gruppierungen beteiligt haben, nun in die Gründung eines Vereins „Dorfgemeinschaft" einmünden, der dann offizieller Träger der 650-Jahr-Feier sein wird. Schon längst ist vereinbart, dass alle Ortsvereine im Jubiläumsjahr eigene größere Vorhaben zurückstellen und sich gemeinsam auf die Geburtstagsfeier des Dorfes konzentrieren. Für das Festjahr 2011 wird zuerst der Segen Gottes erbeten. Am Neujahrstag um 16.00 Uhr ist in der evangelischen Kirche ein Gottesdienst, dem sich dort oder im Kirchgarten ein Sektempfang anschließt. Derzeit sind Bemühungen im Gange mit dem Ziel, eine Illumination der Kirche zu

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erreichen. Die Kirchengemeinde zeichnet für die Vorbereitungen der Auftaktveranstaltung verantwortlich. Ein weiteres Vorhaben ist eine Matinee der musizierenden Gruppen in Heilgersdorf (Termin 5. Juni), für die Gesangverein, Posaunenchor und Taizé-Chor die organisatorischen Maßnahmen treffen. Aber dann rücken die Aufgaben auf das Festwochenende vom 29. bis 31. Juli in den Mittelpunkt. In deren Erledigung sind alle Gruppierungen des Dorfes einschließlich des Kindergartens eingebunden. Das Musical „Liebesrauschen in Heilgersdorf" von der Gruppe Klangfeder, das zum Festauftakt am Freitag, 29. Juli, geplant ist, verspricht eine besondere Überraschung zu werden. Mit „Aischzeit" wird eine Band erwartet, die schon dank ihres klangvollen Namens und hohen Könnens eine besondere Zugnummer für alle Frohgesinnten ohne Altersgrenze ist.

Ausklang des Jubiläumsjahres endlich von Erfolg gekrönt werden. Die Arbeitsgemeinschaft Weihnachtsmarkt sieht in ihrem Projekt auch ein Symbol für die Dorfgemeinschaft: Friedlich und voller Harmonie ein denkwürdiges Jahr abschließen. Die dann zurückliegenden Begegnungen mit Menschen, die - oft nach langer Abwesenheit zum Jubiläum nach Heilgersdorf gekommen waren, und die damit verbundene Freude, die Gastgeberrolle gut ausgefüllt zu haben, sollen dann in einem Dankgottesdienst Ende Dezember 2011 gewürdigt werden. Eine Fotoausstellung wird die Erinnerungen an das Jubiläumsjahr dann noch länger wach halten. Viel muss für das große Fest noch vorbereitet werden. Doch für vieles ist in den zurückliegenden Monaten schon der

Logo zum Dorfjubiläum 2011.

Grundstein gelegt worden. Die Lenkungsgruppe mit Jürgen Schramm, Volker Hahn, Roland Neubauer, Erwin Steinert, Manfred Hauck, Jens Hartmann und weiteren Bürgerinnen und Bürgern hat bereits viele Beratungen hinter sich, in denen etliche Pflöcke in das Fundament eingeschlagen wurden. So wurden bereits Schilder an den Ortseingängen aufgestellt, mit denen auf das Fest hingewiesen werden soll und es gibt bereits ein „Fest-Logo". Die Einladung zur Jubiläumsfeier wird mit einem „pfiffig" gestalteten Flyer vorbereitet. Und der Wahl-Heilgersdorfer Daniel Zuber hat sich an die Arbeit gemacht, ein Geschichtsbuch über Heilgersdorf zu schreiben, das termingerecht in einer Auflage von 200 Exemplaren erscheinen soll. Horst Mitzel

Den Gottesdienst am darauf folgenden Sonntag (31. Juli) will der Chor der Dorfgemeinschaft mitgestalten, der nur an diesem Tag auftritt. Dem Kirchgang folgt ein Crosslauf. Später beginnt das Sommerfest des Kindergartens, das Alt und Jung vereinen soll. Jahrelange Bemühungen um die Durchführung eines Weihnachtsmarktes und einer damit verbundenen Dorfweihnacht sollen am 3. Dezember 2011 zum

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SESSLACH

SCHULPROJEKT GEMÜNDA

Termine Seßlach

Samstag, 4. September 15.00 Uhr Seniorennachmittag des VdK Seßlach im Siedlerheim. 17.00 Uhr Weinfest der Familien Bohl im Siedlerheim zu Gunsten der Kinderkrebshilfe. Donnerstag, 9. September 19.00 Uhr Kirchweihspielersitzung des Sportvereins Heilgersdorf im Sportheim. Samstag, 11. September 11.00 Uhr Weißwurstfrühstück des Sportvereins Heilgersdorf im Sportheim. 20.00 Uhr Kirchweihtanz des Schützenvereins Heilgersdorf im Schloss Heilgersdorf.

Sonntag, 12. September 09.30 Uhr Kirchweih und Festgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde in der Kirche Heilgersdorf. 13.00 Uhr Kirchweihschießen des Schützenvereins Heilgendorf auf Schloss Heilgersdorf. Montag, 13. September 08.00 Uhr Kirchweihständala des Posaunenchors Heilgersdorf. 15.00 Uhr Hahnenschlag in der Gastwirtschaft Scharpf. Samstag, 18. September 16.00 Uhr Gartenstammtisch des Obst- und Gartenbauvereins Bischwind und Lichtenstein. Ausflug der Feuerwehr Seßlach.

Stadt Seßlach Marktplatz 98 • 96145 Seßlach Tel. 0 95 69 - 9 22 50 • Fax 0 95 69 - 98 08 08 Samstag, 18. September 16.00 Uhr Ökumenische Wallfahrt von Hattersdorf nach Rothenberg mit anschließender Einweihung des Backofens. Freitag, 24. September, bis Montag, 27. September Kirchweih in Merlach und Gleismuthhausen. Samstag, 25. September 18.00 Uhr Weinfest der Stiftung „700 Jahre Rothenberg“ im Gewölbekeller Rössner. Samstag, 25. September, bis Sonntag, 26. September Seßlacher Herbst

Inserieren im Magazin „Nachtwächter“ bringt Erfolg. Auflage unserer September-Ausgabe: 13 500 Exemplare

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Traditionen werden gepflegt

Heilgersdorf, ein Stadtteil von Seßlach, steht Anfang September im Zeichen der Kirchweih. Kirchweihtanz, Kirchweihschießen, Festgottesdienst und Kirchweihständala des Posaunenchors - und am Montag, 13. September, der allerorts bekannte Hahnenschlag mit ein paar geselligen Stunden in der Gastwirtschaft Scharpf.

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Sei es ein kleiner Anbau, die Neugestaltung und Renovierung der Wohnung oder gleich ein komplett neues Haus, als Bauherr hat man es nicht leicht. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden, und im Nachhinein stellt sich erst raus, ob diese richtig waren. Gut dran ist der, der einen zuverlässigen und kompetenten Fachmann an seiner Seite hat. Dieser hilft dann auf seinem Gebiet, die richtigen Entschei-

dungen zu treffen. Da können von der einfachen Frage, „Welche Farbe sollen die Wände bekommen?“ bis hin zu „Welches Heizsystem baue ich ein?“, alles geklärt werden. Der Handwerker vom Fach hat dann sicherlich auch den ein oder anderen Tipp für den Bauherren auf Lager. So spart er sich dann am Ende kostbare Nerven, und den Geldbeutel wird es vielleicht auch noch freuen.

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ITZGRUND Itzgrund

BAUEN IM ITZGRUND Itzgrund, Großheirath und Untermerzbach, die drei Flächengemeinden im Tal der Itz, haben sich in den letzten Jahren zu sprichwörtlichen Wohnsitzgemeinden entwickelt. Das ruhige „Wohnen im Grünen“ ist zu ihrem Hauptargument für die Neuansiedlung von Familien geworden.

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uskunft darüber, wo und zu welchen Konditionen noch Bauplätze zur Verfügung stehen, geben die Bürgermeister der Gemeinden: Zur Frage „Wie viele Bauplätze können Sie derzeit anbieten?“ antwortet Bürgermeister

Werner Thomas, Itzgrund, dass zurzeit neun kommunale Bauplätze „für Bauwillige direkt verfügbar“ sind. Acht davon befinden sich im Baugebiet Weinberg II in Gleußen, einer liegt in Lahm am Ortsrand. Damit kann „aktuell die Nachfrage gedeckt“ werden. Vorzugsweise sollen die Orts-

kerne weiter entwickelt und Brachflächen und Baulücken in den Orten selbst für die Bebauung vorgesehen werden. Ein kommunales Förderprogramm gibt es für Bauwillige, nachzulesen im Internet unter www.itzgrund.de. Bürgermeister Udo Siegel, Großheirath, bietet im Baugebiet Mehlm der Kerngemeinde drei, Am Mittelholz in Rossach noch einen und Über den Itzauen in Rossach weitere 13 Bauplätze an. Von privater Seite stehen noch fünf Baumöglichkeiten in Großheirath, Rossach und Neuses an den Eichen im Angebot. Ab Mit-

te 2011 werden weitere acht Bauplätze im 8. Bauabschnitt im Baugebiet Mehlm zur Verfügung stehen. Im Übrigen wird jeder Neubürger, der Wohneigentum im Gemeindegebiet begründet, mit einer Neubürgermappe, der ein Geschenkgutschein im Wert von 50 Euro beiliegt, begrüßt. Aus Untermerzbach werden 17 freie Baugrundstücke gemeldet: Zehn liegen im Neubaugebiet Erkel II, vier im Baugebiet Memmelsdorf-Süd. Drei Baumöglichkeiten in Gereuth sind noch nicht erschlossen. Wie hoch ist der Quadratmeterpreis? In der Gemeinde Itzgrund liegt der Preis für erschlossenes Bauland bei 31 Euro für den Quadratmeter. Großheirath bietet einen Quadratmeterpreis von bis zu 65 Euro an. Untermerzbach nennt Preise von 49 Euro für die Kernge-

Fortsetzung

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itzgrund Großheirath

Fortsetzung meinde und 41 Euro für Memmelsdorf. Besonders darauf hingewiesen wird, dass es ein Förderprogramm für Familien gibt, das sich mit bis zu 50 % Rabatt auf den Baulandpreis auswirken kann. Bürgermeister Helmut Dietz freut sich über jeden Interessenten und stellt seine Gemeinde gerne auch „persönlich“ vor. Denn „ein Besuch, bei dem die kulturellen und landschaftlichen Schätze entdeckt werden können, lohnt sich in jedem Fall“, meint er. Alle drei Orte verzeichnen Einwohnerzuwächse (mit teil-

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weise bis zu 40 Prozent in den letzten 15 Jahren wie zum Beispiel in Großheirath) und legen größten Wert auf die Familienfreundlichkeit ihrer Orte. Die gute Infrastruktur mit der mehr als den Bedarf deckenden Grundversorgung in ärztlicher und schulischer Hinsicht, im sozialen, sportlichen und Kindergarten- und -krippenbereich, Nachmittagsbetreuung an den Schulen und Angeboten für Senioren ist ein weiterer Pluspunkt für neue Interessenten. In nahezu gleichem Maße weisen die Gemeinden mit Stolz auf ihr reges Vereinsleben

Fortsetzung

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ITZGRUND Kaltenbrunn

Untermerzbach

Fortsetzung und ihre zahlreichen Freizeitangebote hin. Die gute Verkehrsanbindung an der Nahtstelle zwischen Bamberg, Coburg und Haßfurt garantiert größtmögliche

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Mobilität. Eine Beeinträchtigung durch die neue ICEStrecke wird ausgeschlossen, wie auch alle darauf achten, dass es keine Funkmastanlagen in den Neubaugebieten geben wird.

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ITZGRUND / WEITRAMSDORF

Neue Ehrenmitglieder im Gesangverein Altenhof In der letzten Singstunde vor den Sommerferien wurden die aktiven Sänger Albert Hirsch, Gerhard Heller und Franz Beierlein für 50 Jahre Engagement im Gesangverein zu Ehrenmitgliedern ernannt. Erster Vorstand Heinrich Stelzer bedankte sich bei einer Feier im Wildpark Schloss Tambach für ihre jahrelange Treue und überreichte die Urkunden.

41. VonNeundorfer Haxnessen Zeltkirchweih bis Tanz im Sportheim Freitag, 3. September 20.30 Uhr AischZeit, Livemusik vom Feinsten 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr „Happy Hour“ in der Bar Samstag, 4. September 15.00 Uhr Preisschafkopf 20.00 Uhr Großer bunter Abend mit den Ebrachtalern, Eintritt frei.

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3. bis 21. 6. bisSeptember 25. April

Von links: Simone Gutwein (Chorleiterin), die drei neuen Ehrenmitglieder Albert Hirsch, Franz Beierlein und Gerhard Heller, Heinrich Stelzer (1. Vorstand), Ehrenmitglied Otto Schindler

Sonntag, 5 .September 9.00 Uhr Festgottesdienst. Anschließend Frühschoppen im Festzelt. 14.00 Uhr Hahnenschlag. Anschließend Böhmischer Nachmittag mit der Blaskapelle Neundorf. 20.00 Uhr Ferienabschlussparty mit DJ Caruso und DJ Manu Rivas.

Termine Itzgrund Rathausstraße 4 • 96274 Itzgrund Telefon 0 95 33 / 92 26 - 0 Fax 0 95 33 / 9226 - 10 Email: info@itzgrund.de Internet: www.itzgrund.de

Freitag, 10. bis Montag, 13. September Kirchweih in Gleußen/Lohof/ Schleifenhan. Samstag, 11. September 20.00 Uhr Kirchweihtanz in der Festhalle Spörl, Gleußen. Donnerstag, 23. bis Montag, 27. September Kirchweih in Welsberg, Schottenstein, Bodelstadt und Schenkenau. Samstag, 25. September 16.00 Uhr 4. Kerwa-Lauf in Schottenstein.

Montag, 6. September 14.00 Uhr Seniorennachmittag des VdKKreisverbandes Coburg mit volkstümlicher Musik, der Blaskapelle Neundorf. 19.30 Uhr Kirchweihausklang mit Kirchweihpredigt und Standkonzert der Blaskapelle Neundorf.

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N E U S TA D T E R TA G E B L AT T | R Ö D E N TA L E R TA G E B L AT T

Quelle-Pleite: EU bremst Bayern aus

Weltmeisterin ein Zwitter? Sydney — Der Sex-Test bei 800Meter-Weltmeisterin Caster Semenya aus Südafrika soll Spekulationen über ihr Dasein als Zwitter bestätigt haben.Die australische Zeitung „Daily Telegraph“ beruft sich auf Informanten, die an den Untersuchungen beteiligt waren, und zitiert diese: „Sie hat keine Gebärmutter und keine Eierstöcke.“ Der Leichtathletik-Weltverband IAAF reagierte umgehend. Der Bericht basiere nicht auf offiziellen IAAF-Angaben, mtu hieß es. Seite 26

Polizeireformen abgeschlossen

Noch viele Hürden für den Opel-Verkauf AUTOINDUSTRIE Die endgültige Finanzierung der Übernahme ist ebenso weiter offen wie die Verteilung der Sanierungslasten. Die EU will die staatlichen Hilfen prüfen.

Berlin — Der Verkauf des Autobauers Opel an Magna und russische Investoren ist noch lange nicht unter Dach und Fach. Bund und Länder ringen mit dem bisherigen US-Mutterkonzern General Motors (GM) über die endgültige Finanzierung. Auch zwischen GM und dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna sind Details offen. In den anderen EU-Staaten mit Opel-Standorten wurde deutliche Kritik am Vorgehen Berlins laut. Dort wird befürchtet, dass die vier deutschen Opel-Werke wegen der Milliardenhilfen des Staates geschont werden.

Diesen Eindruck wies die Bundesregierung zurück. Grundsätzlich werde es in allen betroffenen Opel-Ländern Einschnitte geben müssen. Das Magna- Konzept sehe in Deutschland den Abbau von rund 3000 Stellen vor, sagte eine Sprecherin von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Freitag in Berlin. Die Regierung ist zuversichtlich, dass eine Verständigung mit den europäischen Partnerländern mit Opel und Vauxhall-Werken und der EU-Kommission gelingt. Deutschland bemühe sich um eine Lastenverteilung der öf-

fentlichen Mittel „in gutem Einvernehmen“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Deutschland muss aufpassen, dass die 4,5 Milliarden Euro Kredite und Bürgschaften für Opel nicht von den Brüsseler Wettbewerbshütern als unerlaubte Beihilfen abgelehnt werden. Die EU-Kommission will wegen der Übernahme durch Magna und die Sberbank die Industrieminister der betroffenen EUStaaten zu einem Treffen einberudpa fen.

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Russlands Reaktionen

Richtig Russlands Regierungschef Putin (Foto) hat den Verkauf von Opel an die russische Sberbank und an Magna begrüßt. Die Entscheidung von GM sei „sowohl aus marktwirtschaftlicher als auch aus sozialer Verantwortung richtig“. Gefährlich Russische Analysten warnen vor Euphorie. Opel sei zwar ein Modernisierungsimpuls für Russland. Er sei aber auch ein „ernstes Risiko“, da GM weiter starken Einfluss auf Opel habe.

Zustellung endet automatisch

inFranken.de Der Domreitercup Die Berichterstattung des Basketballturniers in Bamberg finden Sie auf InFranken.de.

Lokales Männer im Nachteil Coburg — Arbeiten ja, mitbestimmen nein: Männer bei der Schwesternschaft. Seite 15

Plantage entdeckt Bad Rodach — Die Polizei fand bei einem 69-Jährigen über sechs Kilo Cannabis. Seite 17

Standpunkt

Klima-Radler VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED

PETRA BREUNIG

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s gibt gut Gründe, „es“ zu tun. Es ist gesund und gut für die Umwelt. Und es gibt objektiv betrachtet nur wenig, was dagegen spricht. Gegen das Radfahren nämlich. Der neuen Prognos-Studie zufolge wollen 35 Prozent der Befragten häufiger radeln – und sie tun das, weil sie sich klimafreundlicher verhalten wollen. Der Eindruck, es seien immer mehr Menschen radelnd unterwegs, belegt die Statistik: Zwischen 2002 und 2008 ist die Fahrradnutzung tatsächlich um 17 Prozent gestiegen. Jetzt gilt es nur noch, Ausreden wie „Ich kann nicht jede Kleidung tragen“ und „Ich komme verschwitzt an“ zu entkräften – durch Umkleidemöglichkeiten in den Betrieben zum Beispiel. Dem Argument „Es regnet“ ist allerdings kaum beizukommen. Denn das Wetter macht immer noch, was es will. Seite 7

Bewölkt, trocken und warm Nach Frühnebel ist es stark bewölkt, aber trocken. Nachmittags kommt immer mehr die Sonne durch. Es wird bis zu 21 Grad warm. Seite 8

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Bayreuth — Mit der Eröffnung der Einsatzzentrale in Bayreuth ist die Organisationsreform der bayerischen Polizei abgeschlossen. Wie in den anderen Regierungsbezirken laufen nun alle Notrufe aus Oberfranken in einer Zentrale zusammen. Bau und Ausstattung kosteten 9,5 Millionen Euro, für Innenminister Joachim Herrmann „eine gute Investition in die Sicherheit Oberfrankens“. Seite 3 fö

AKTION Die Besucher erwartet heute ein buntes Programm.

Coburg — „Masken, Mythen und Menschenbilder“ lautet am heutigen Samstag das Motto bei der inzwischen fünften Coburger Museumsnacht. Diese Nacht der Kontraste, die im vergangenen Jahr nach Veranstalterangaben rund 10 000 Besucher anlockte, bietet ein kontrastreich buntes Programm zwischen Musik und bildender Kunst, zwischen Maskenzauber und Märchenerzählung. Den Eingangsbereich im Süden bildet dabei die Ausstellung „Kunst im freien Raum“, die am Freitag offiziell eröffnet wurde. Zur Musuemsnacht sind hier drei großformatige Lichtobjekte zu sehen, die von Studierenden der Coburger Hochschule gestaltete wurden. Von der Morizkirche bis zum Kunstverein, vom Grabungsmuseum bis zum vielfältig illuminierten Hofgarten reicht das Spektrum der Veranstaltungsorte. Eingebunden in die Museumsnacht ist auch das Theaterfest im Landestheater, in dessen Mittelpunkt ein großes Gala-Konzert mit Werken von Mozart bis Puccini steht. Den Abschluss bildet die mitternächtliche Aufführung von Carl Orffs Erfolgswerk „CarDas Lichtobjekt „Glory“ von Nadja Kinder und Claudia Jobst ist am Samstag in der Coburger mina burana“ mit zahlreichen Mitwirken„Nacht der Kontraste“ im Rosengarten zu sehen. Foto: Jochen Berger den im Hof der Veste. Seiten 9 & 14

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Nürnberg — Die Chancen für eine Transfergesellschaft für den insolventen Versandhändler Quelle stehen offenbar schlecht. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Ernst Sindel sagte, dass die notwendige Staatsbürgschaft in Höhe von 7,2 Millionen Euro erst von der EU bewilligt werden müsse. Das Genehmigungsverfahren dauere allerdings mindestens zwei Monate. „Das können wir uns nicht leisten“, sagte er mit Blick auf die in der kommenden Woche drohenden ersten Kündigungen. Insgesamt wird mit bundesweiten Kosten der Transfergesellschaft von 38,3 Millionen Euro gerechnet. Arbeitsministerin Christine Haderthauer (CSU) zeigte sich ddp dennoch optimistisch.

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Coburg leuchtet in der Museumsnacht

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SPD für globale Finanzmarktsteuer EINNAHMEN

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20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) Ende des Monats in Pittsburgh zur Sprache zu bringen. Eine solche Transaktionssteuer – seit Jahrzehnten als „Tobin-Tax“ im Gespräch – ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn sie weltweit an allen Finanzplätzen eingeführt wird. Andernfalls würden sich die Geschäfte auf dann neu entstehende Steueroasen konzentrieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich offen, dies auf internationaler Ebene zu diskutieren. Steinbrück hatte bereits Ende August – vor dem Treffen

der G20-Finanzminister in London – gefordert, die Finanzmärkte stärker an den gigantischen Kosten der Krise zu beteiligen. In ihrem gemeinsamen Vorstoß schlagen Steinbrück und Steinmeier einen Steuersatz von 0,01 bis 0,05 Prozent vor. Der internationale Finanzkreislauf würde damit nicht gestört, sagte Steinmeiers Sprecher Jens Plötner. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ soll der Steuersatz für praktisch alle Finanzprodukte gelten – von Aktien über Devisen und Anleihen bis hin zu hochriskanten Papieren.

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Experten-Paket

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Steinbrück will die Banken an den Kosten der Krise beteiligen.

Berlin — Als Bundesfinanzminister war er lange skeptisch, als SPD-Parteivize setzt sich Peer Steinbrück jetzt dafür ein: Die Einführung einer milliardenschweren globalen Finanzmarktsteuer. Mit dem Vorstoß zusammen mit SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sollen Banken, Versicherungen und Investmentfonds an den Kosten der Wirtschaftskrise beteiligt und Spekulationen eingedämmt werden. Steinbrück kündigte am Freitag an, die Idee beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der

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WEITRAMSDORF

Kampf verloren Mehrere Anlieger in Weidach mögen gute Gründe dafür haben, dass sie sich gegen die erstmalige Anwendung der Straßenausbaubeitragssatzung bei der Neugestaltung von Straßen wehren - ihr Kampf ist aber nach der geltenden Gesetzeslage aussichtslos.

Diese leidige Erfahrung musste auch Landrat Michael Busch (SPD) machen, wie er in einem 25 Zeilen umfassenden Brief an die Gemeinde Weitramsdorf einräumt. Der Kreispolitiker hatte, als in Weitramsdorf die Wogen hoch schlugen, zunächst versucht, den Gemeinderat dazu zu bewegen, einen entsprechenden Beschluss auszusetzen. In der Folge sollte geprüft werden, ob der Straßenausbau über eine Steuererhebung auf gemeindlicher Basis erfolgen könne. Bürgermeister Christian Gunsenheimer (Freie Wähler) hatte schon damals auf eine verbindliche Erklärung der Rechtsaufsichtsbehörde gedrängt, ehe der Gemeinderat an seinem eigenen Beschluss selbst zu rütteln beginne. In den ersten August-Tagen ist das erbetene Schreiben aus Coburg im Weitramsdorfer Rathaus eingetroffen. In dem von Landrat Michael Busch unterzeichne-

SPD-Ehrungen in Weitramsdorf

ten Schreiben fasst dieser die Sachund Rechtslage zusammen und führt unter anderem aus: „...wurde von der Rechtsprechung entschieden, dass es unzulässig ist, eine von der Gemeinde erlassene Ausbaubeitragssatzung aufzuheben, wenn kein atypischer Sonderfall vorliegt. Insbesondere kann der Gesichtspunkt der Wahrung des Rechtsfriedens in der Gemeinde die Aufhebung einer Beitragssatzung nicht rechtfertigen.“ Und einen Absatz weiter steht schwarz auf weiß:„Da die Gemeinden grundsätzlich zur Beitragserhebung verpflichtet sind und Ausbaumaßnahmen nur in extremen Ausnahmefällen vollständig aus allgemeinen Deckungsmitteln finanzieren dürfen, kann ich Ihnen bei der vorliegenden Sach- und Rechtslage die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung und eine alternative Finanzierung durch die Anhebung der Grundsteuer B ohne rechtliche Bedenken nicht empfehlen.“

1960 war ein wichtiges Jahr für die SPD – zumindest für den Ortsverein Weitramsdorf. Gleich vier neue Mitglieder schlossen sich der Partei an und blieben dabei – bis heute. Ernst Fischer, Ursula Mück, Gerhard Martin und Arthur Schuster wurden kürzlich für 50 Jahre Verbundenheit geehrt. Landtagsabgeordnete

Der Nachtwächter ist jetzt auch im Internet:

In seinem Schluss-Satz versichert der Landrat: „Dennoch werde ich weiter dafür kämpfen, dass die Städte und Gemeinden im Rahmen ihrer Selbstverwaltung mehr Spielräume erhalten.“ hm-.

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TERMINE WEITRAMSDORF Täglich außer Montag bis 17.00 Uhr Ausstellung „Abenteuer Urzeit“ mit Dinosaurier, im Jagd- und Fischereimuseum Schloss Tambach. Mittwoch, 1. September 16.00 bis 17.30 Uhr Gesprächskreis pflegender Angehöriger an Demenz erkrankter Menschen, in der Christuskirche Weidach durch die Diakoniestation Weitramsdorf - Seßlach. Donnerstag, 2.September 11.00 bis 16.00 Uhr „Alles über Wölfe“ (Anmeldung erforderlich) im Jagd- und Fischereimuseum Schloss Tambach. Mittwoch, 3. September, bis Montag, 6. September Kirchweih in Neundorf auf dem Festplatz. Samstag, 4. Septmeber 14.00 Uhr Umwelttag der Naturfreunde aus Weitramsdorf an den Hofmannsteichen. Sonntag, 5. September 09.30 bis 14.00 Uhr Waldfest, Waldgottesdienst und Ortsmeisterschaft im Baumstammweitwurf. Für Unterhaltungsmusik an den Hofmannstei-

09/2010 - 5. JAHRGANG Nachtwächter_65_5.indd 43

chen ist gesorgt. Veranstalter sind die Naturfreunde Weitramsdorf. Montag, 6. September 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen, im Gemeindehaus Tambach. 20.00 Uhr Montags Versammlung / Unterricht im Gemeinschaftsraum in Altenhof von der Reservistenkameradschaft Tambach. Dienstag, 7. September 10.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen, im Gemeindehaus Tambach. Donnerstag, 9. September 11.00 bis 16.00 Uhr „Alles über Wölfe“ (Anmeldung erforderlich) im Jagd- und Fischereimuseum Schloss Tambach. Samstag, 11. September Herbstausflug mit dem VdK -Ortsverband Scheuerfeld – Weidach . Sonntag, 12. September 13.00 Uhr Fahrradtour mit dem Obst- und Gartenbauverein Weitramsdorf. 14.00 bis 17.00 Uhr Sommerfest des Karnevalsvereins Weidach.

Susann Biedefeld (rechts), Unterbezirksvorsitzender Dr. Carl-Christian Dressel (Mitte hinten), Kreisvorsitzender Carsten Höllein (Zweiter von rechts) und Heidi Schunk vom SPDOrtsverein (links) würdigten in ihren Grußworten die Leistungen der Genossen für den Ortsverein und die Partei insgesamt.

Gemeinde Weitramsdorf Ummerstadter Straße 11 • 96479 Weitramsdorf Telefon: 09561 / 83520 • Email: info@weitramsdorf.de

Montag, 13. September 14.30 bis 17.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen im Gemeindehaus Tambach. Dienstag, 14. September 10.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen im Gemeindehaus Tambach. Samstag, 18. September Königsproklamation mit Preisverleihung des Schützenvereins „Zimmerstutzen“ Weitramsdorf . 06.00 Uhr Ausflug der Neundorfer Ortsvereine. 14.00 Uhr Apfelkuchenfest des Obst- und Gartenbauvereins Weitramsdorf. Montag, 20. September 14.30 bis 17.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen im Gemeindehaus Tambach. Dienstag, 21. September 10.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen, im Gemeindehaus Tambach. Freitag, 24. September, bis Sonntag 26. September Wochenendfahrt „Stiefvater“ der Pfadfinder.

Samstag, 25. September, bis Sonntag, 26. September „Tiere der Urzeit“: Ausflug des Jagdund Fischereimuseums Schloss Tambach nach Stuttgart in das Landesmuseum Dottenhausen zum Fossiliensuchen (Anmeldung erforderlich). Samstag, 25. September 14.00 Uhr Pflanzentausch im Züchterheim Weidach des Obst- und Gartenbauvereins Weidach. 17.00 Uhr „Finnisches Fischessen“ an den Hofmannsteichen von den Naturfreunden Coburg. Montag, 27.September 14.30 bis 17.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen im Gemeindehaus Tambach. Dienstag, 28. September 10.00 Uhr Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen im Gemeindehaus Tambach.

Änderungen vorbehalten NACHTWÄCHTER / ANZEIGENSEITE

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Bad Colberg-Heldburg/Rodachtal

Seltene Einblicke am Sonntag, 12. September $ENKMALEIM2ODACHTAL

ELDBURGUND6ESTE

Mittwoch, 1. September 19.30 Uhr 3 D – Dia Vortrag: „ThĂźringen“ mit Dr. Rolf Greiner (Lichte) im Seminarraum 1, Altbau (Haus 1) der Reha-Klinik Bad Colberg. 18.45 Uhr Fahrt zum Nachtwächterauftritt nach Bad Rodach. Anmeldung an der Rezeption der Reha-Klinik. Donnerstag, 02. September 19.00 Uhr Tanz und Unterhaltung mit „Take 2“ in der Sprudelhalle der Reha- Klinik Bad Colberg. 10.00 Uhr Verkaufsveranstaltung Glasschmuck. Rezeption der Reha-Klinik Bad Colberg. Freitag, 03. September 18.00 Uhr Kremserfahrt in die nähere Umgebung. Anmeldung an der Rezeption der Reha – Klinik. Sonntag, 05. September 14.00 bis 16.00 Uhr Ausstellung „100 Jahre Thermen Bad Colberg“ Haus 5, Altbau der Reha-Klinik Bad Colberg. Mittwoch, 08. September 18.00 Uhr Kremserfahrt in die nähere Umgebung Anmeldung an der Rezeption der Reha-Klinik.

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NACHTWĂ„CHTER / ANZEIGENSEITE

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Mittwoch, 08. September 18.00 Uhr NaturfĂźhrung zum Thema „Streuobstwiesen“ mit Susannne Oestereicher aus Ummerstadt. Treffpunkt Gästeinformation Bad Colberg. Freitag, 10. September 18.00 Uhr Kremserfahrt in die nähere Umgebung Anmeldung an der Rezeption der Reha-Klinik. 19.00 Uhr Tanz und Unterhaltung mit „DJ AndrĂ¨â€œ in der Sprudelhalle der Reha-Klinik Bad Colberg. Samstag, 11. September 14.00 Uhr GefĂźhrte Wanderung in die nähere Umgebung Treffpunkt: Rezeption der Reha-Klinik. Sonntag, 12. September 14 bis 16 Uhr Ausstellung „100 Jahre Thermen Bad Colberg“ Haus 5, Altbau der Reha-Klinik Bad Colberg. Tag des offenen Denkmals. Dienstag, 14. September 19.30 Uhr Wilfried Krause aus Coburg liest Heiteres und Besinnliches im Gemeindezentrum Bad Colberg. Mittwoch, 15. September 18.00 Uhr Kremserfahrt in die nähere Umgebung Anmeldung an der Rezeption der Reha-Klinik.

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Stressenhsn.

18 Eishausen 15-17 Streufdorf

Adelshsn.

Grattstadt

Straufhain Linden

RoĂ&#x;feld

12 Burgruine Straufhain

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Termine Bad Colberg-Heldburg

Freistaat ThĂźringen

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3TADTTEIL 7ALLRABS 3EIDINGSTADT (ELD BIET DEN !NSCHLUSS SSETZUNGENF²RDIE GDES(ANDELS

Wenn jedes Jahr am zweiten anderen Tageskarten in die TherSonntag im September histo- malbäder Colberg und Rodach, Ein$REISEITHOF 3TREUFDORF 2OÂ’FELDER3TR rische Bauten und Stätten, die kaufgutscheine und Eintrittskarten.  5HR sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre TĂźren Ăśffnen, Auf bayerischer Seite sind der Itz6ORSTELLUNGDER+ONZEPTIONZURZUK²NFTIGEN dann sind Millionen von Architek- grund mit dem Dorfplatz in Gleu.UTZUNGDES.EBENGEBÂ?UDESALS#AFE|UND tur- und Geschichtsliebhabern zu Ă&#x;en und der Alten Posthalterei ver0ENSION StreifzĂźgen in die Vergangenheit treten sowie SeĂ&#x;lach mit seinem eingeladen. „Geschichte zum An- Kommunbrauhaus und Bibel- und 3T-ARIENKIRCHE %ISHAUSEN fassen“, das bietet der Denkmaltag Wallfahrerweg. den Besuchern dabei wohl einma 5HRUND 5HR lig in ganz vorzĂźglicher Weise. Die Ein groĂ&#x;es Manko hat die VerĂśf4URMFESTZUM4D$ENKMALS Liste der SehenswĂźrdigkeiten im fentlichung: Im Gebiet der Initiative  5HR&²HRUNG!RCHITEKT Rodachtal ist lang. Sie umfasst werden die in Bad Rodach geĂśff5HR+ONZERT0OSAUNENCHOR#OBURG 18 Denkmale von Heldburg (mit neten Denkmale nicht erwähnt. ANSCHL!NDACHT Veste und Bahnhof ) Ăźber Um- Dabei sind im Bereich der ThermalGEM²TL"EISAMMENSEINMIT+AFFEE +UCHEN merstadt (mit zwei Kirchen, Hei- badstadt neben der RoĂ&#x;felder die matstube und einer Scheune) bis beiden Kirchen der Kernstadt und UND"RATWURST nach Streufdorf-Straufhain (mit das St.-Georgenberg-Kloster im weiteren zwei Kirchen, der Bur- Angebot. ANSTELLEEINERKLEINEREN+IRCHEERBAUT3IEHATDREI'LOCKEN$IEÂ?LTESTE gruine, Heimatstube und einem "RONZEGLOCKEVONBESITZTEINEHUMORVOLLER)NSCHRIFT Dreiseithof nebst Bahnhofs- und In der Stadt Coburg bieten noch der u-IRGABF²RWENIG%HRENLOHN+UNSTGIEÂ’ER!LBRECHTUNDSEIN3OHN Zweiländermuseum) in SĂźdthĂź- Bahnhof in Coburg-Neuses, der RitZU#OBURGGUTEN STARKEN4ONh ringen und Nordbayern. terliche Ansitz Rosenau (heute Staatliches Bauamt) in der Allee, das GraEin Flyer, der von der Initiative Ro- bungsmuseum unter dem Ă„mterdachtal in Ummerstadt herausge- gebäude in der Steingasse und die

Hildburghausen

Landkreis Hildburghausen

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DEUTUNGUNDWURDE AUFHAIN MIT SEINER

Geschäftsstelle in Ummerstadt. In

näheren Umgebung am 12. Septem-

Bad Rodach Landkreis Coburger Land

13/14 Seidingstadt Westhsn. VĂślkershsn.

Gellershsn.

1 Veste 2 Heldburg Bad Colberg - Heldburg

Coburg

Bad Colberg

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8-11 Ummerstadt

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Stiftung Denkmalschutz (heuer 25

$IE+EMENATEN 4EILDERMITTELALTERLICHEN+IRCHWEHRANLAGEBEHERBERGENSEIT Jahre alt) zu den European Herita- dem Informationsblatt wird auch ge Days. zu einem Preisrätsel eingeladen DAS:WEIL�NDERMUSEUM%INE$AUERAUSSTELLUNGVERANSCHAULICHTDIE'E mit interessanten Gewinnen, unter SCHICHTEDES2ODACHTALESINDENLETZTEN*AHREN

Nikolauskapelle mit ihrer wechsel-

vollen Vergangenheit sĂźdlich des ber kĂśnnten auch Untermerzbach4AGDESOFFENEN$ENKMALS Rosengartens die seltenen Einblicke, Gereuth, Maroldsweisach-Altenstein, AM3EPTEMBER die man nicht jeden Tag erleben Veilsdorf und Eisfeld sein Info: www. u+ULTURIN"EWEGUNG 2EISEN (ANDELUND6ERKEHRh kann. Weitere Ausflugsziele in der tag-des-offenen-denkmals.de.

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:WEILÂ?NDERMUSEUM2ODACHTAL 3TREUFDORF 0FARRBERG+EMENATEN „Kultur in Bewegung - Reisen, Han- geben wurde, listet alle diese MĂśg 5HR del und Verkehr“ - unter diesem lichkeiten auf, gibt kurze Beschrei%R­FFNUNG3ONDERAUSSTELLUNGu$AS Thema steht der bundesweite „Tag bungen, enthält AuskĂźnfte Ăźber die "IMMELBÂ?HNLEIM(ELDBURGER5NTERLANDh des offenen Denkmals“ im Jahr Ă–ffnungszeiten und ist erhältlich in 2EISEGEFÂ?HRTEAUSVERGANGENEN:EITEN 2010, ein Beitrag der Deutschen allen Mitgliedsgemeinden und der

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Freistaat Bayern

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Kooperationsraum Initiative Rodachtal Stadt Bad Colberg-Heldburg, Häfenmarkt 164, 98663 Bad ColbergHeldburg. Telefon: 036871 / 21485, Fax: 036871 / 21486 Ort mit Denkmal (Nr. siehe Folgeseiten) www.bad-colberg-heldburg.de, E-Mail: stadt@bad-colberg-heldburg.de Heilbad / Kurklinik Donnerstag, 6. September Bahnstrecke Samstag, 25. September 19.00 Uhr Tanz und Unternhaltung 13.30 Uhr Ausflug zur Veste Heldmit „DJ Wolle“ in der StraĂ&#x;e Sprudelhalle burg mit FĂźhrung Anmeldung an der Reha-Klinik Bad Colberg. Rezeption Straufhain der Reha-Klinik. Veste Heldburgder / Burgruine Freitag, 17. September Sonntag, 26. September 18.00 Uhr Kremserfahrt in die nä14 bis 16 Uhr Ausstellung „100 Jahhere Umgebung. Anmeldung an der re Thermen Bad Colberg“ Haus 5, -IT0REISRÂ?TSELDES!RBEITSKREISESu(ISTORISCHE"AUSUBSTANZh Rezeption der Reha-Klinik. Altbau der Reha-Klinik Bad Colberg 14.30 Uhr Konzert auf der Veste Sonntag, 19. September 14 bis 16 Uhr Ausstellung „100 Jah- Heldburg. re Thermen Bad Colberg“ Haus 5, Alt- Dienstag, 28. September bau der Reha-Klinik Bad Colberg. 19.30 Uhr Dia Vortrag Ăźber Island Montag, 20. September mit Roland MĂźller aus Siegritz im 19.30 Uhr Dia-Vortrag BleĂ&#x;berghĂśh- Seminarraum 1, Altbau ( Haus 1) der Reha-Klinik Bad Colberg. le mit Dipl.-Geologe Jens Leonhardt (Ilmenau) im Seminarraum 1, Altbau Mittwoch, 29. September (Haus 1) der Reha-Klinik Bad Colberg. 18:00Uhr Kremserfahrt in die nähere Umgebung. Anmeldung an der Dienstag, 21. September 19.30 Uhr Otto-Reutter-Abend mit Rezeption der Reha-Klinik. Donnerstag, 30. September Rolf WeiĂ&#x;leder in der Sprudelhalle der Reha-Klinik Bad Colberg. 19.00 Uhr Tanz und Unterhaltung mit „Herzblatt“ in der Sprudelhalle Mittwoch, 22. September der Reha-Klinik Bad Colberg. 18.00 Uhr Kremserfahrt in die nähere Umgebung. Anmeldung an der Rezeption der Reha-Klinik. Freitag, 24. September 18.00 Uhr Kremserfahrt in die nähere Umgebung Anmeldung an der Rezeption der Reha-Klinik.

Ă„nderungen vorbehalten

09/2010 - 5. Jahrgang 20.08.2010 20:16:37


RODACHTAL

Medical Park Marathon – grenzenlos im Rodachtal Zum sechsten Mal in Folge veranstaltet die Initiative Rodachtal e. V. einen „freudbetonten“ Volkslauf sowohl für Laufprofis als auch für Hobbyläufer. Der Startschuss fällt am Sonntag, 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, um 10.30 Uhr in Bad Rodach für die Marathondistanz, um 11.30 Uhr für den Halbmarathon in Autenhausen (Bustransfer für die Läufer ist eingerichtet). Der Streckenverlauf führt durch die reizvolle Landschaft Südthüringens und Nordbayerns und überschreitet mehrmals die ehemalige deutschdeutsche Grenze. Für Marathon,

Halbmarathon und Staffelmarathon für Männer, Frauen und im Mix wird mit über 400 Aktiven gerechnet. Was Letztere bei den vorangegangenen Wettbewerben etwas vermisst haben, war die „Begeisterung“ an der Strecke - soll heißen, ein paar anfeuernde Zurufe, Applaus dürfen durchaus erfolgen... Den Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, nach dem Lauf den Wellnessbereich des Medical Parks einschließlich des hauseigenen Schwimmbades kostenlos zu nutzen. Auch in der ThermeNatur gibt es drei Stunden kostenlosen Aufenthalt einschließlich Sauna. Weitere Informationen durch die Geschäftsstelle der Initiative Rodachtal, Ummerstadt.

Neuntklässler spenden Geld für Patenkind In Kenia zahlt man Schulgebühren und braucht eine Schuluniform Die Schülerinnen und Schüler der beiden neunten Klassen der Volksschule Bad Rodach beschlossen bei einer gemeinsamen Abschiedsfeier mit Eltern und Lehrern auf dem Georgenberg, das Patenkind der Schule, Mwanajuma aus Kenia, finanziell zu unterstützen.

Jennifer Schorr, Klassensprecherin der 9b und Schülersprecherin, überreichte das Geld an die Klassenlehrer, die sich vom sozialen Engagement ihrer Schüler beeindruckt zeigten.

Aus dem Erlös der Premiere des Krimis, den die Schüler in den vergangenen beiden Jahren drehten, spendeten sie nun 200 Euro. Dieser Betrag wird außer für Schulgebühren auch für Schuluniform, eine Mahlzeit pro Tag und medizinische Versorgung verwendet.

Schülersprecherin Jennifer Schorr und Schüler der neunten Klassen mit den Klassenelternsprecherinnen Alexandra Beierweck (3. von links) und Sabine Fuchs (2. von rechts) und den beiden Klassenlehrern Simone Gutwein (5.von rechts) und Hans-Peter Fischer (rechts) übergeben die Geldspende.

Gewinnspiel zum Sparkassen-Autokredit

Bis Ende Juli hatte jeder die Möglichkeit, am Gewinnspiel, zum Sparkassen-Autokredit teilzunehmen. Dazu stand in der Kassenhalle der Sparkassenhauptstelle ein roter Mitsubishi Colt, gefüllt mit Fußbällen. Es war die Anzahl 09/2010 - 5. JAHRGANG Nachtwächter_65_5.indd 45

der Bälle im Auto zu schätzen. Die Schätzungen gingen weit auseinander. Ergebnisse von 20 bis über 300 Bälle wurden abgegeben. 21 Teilnehmer lagen mit 48 Bällen richtig. Unter diesen wurden die glücklichen Gewinner gezogen. Den 1. Preis - ein hochwertiges Navigationsgerät von TomTom - erhielt Daniel Voigt aus Kloster Veilsdorf. Der 2. Preis - ein handsignierter Fussball vom prominenten Schiedsrichter Dr. Markus Merk - fiel auf einen Gewinner aus Themar, und über den 3. Preis - ein Gutschein in Höhe von 50 Euro für ein Hildburghäuser Sportgeschäft - freute sich Marika Bülow aus Hildburghausen. Herzlichen Glückwunsch! NACHTWÄCHTER / ANZEIGENSEITE

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RODACHTAL

Konzert zum Turmfest in Eishausen

„Märchenhafte Romantik“ auf der Veste Heldburg

Zu Gunsten des Fördervereins Kirche Eishausen gibt der Posaunenchor Coburg-St. Moriz am Sonntag,12. September um 14.00 Uhr ein Konzert in der Kirche in Eishausen. Nach der Andacht treffen sich Gemeindekirchenrat und Kirchgemeinde zu einem gemütlichen Beisammen-

Von Romanzen Robert Schumanns über Präludien Dimitri Schostakowitschs bis zum Nocturne Joseph Holbrookes spannt sich der Bogen der Werke in einem Konzert am Sonntag, 26. September, um 14.30 Uhr in der Freifraukemenate der Veste Heldburg. In der un-

sein mit Kaffee, Kuchen und Bratwurst an der Kirche in Eishausen.

gewöhnlichen Besetzung von Flöte, Viola und Klavier musizieren Ekkehard Hauenstein (Flöte) und Ricarda Schmidt (Viola) vom Theater Meiningen zusammen mit Ute Weickenmeier vom Staatstheater Nürnberg am Klavier. Kartenreservierung Telefon 036871/21210.

Donnerstag, 2., bis Sonntag, 5. September

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REGIONALES

Großes Fest in Maroldsweisach Zum 20. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung Der Fall von Zaun und Mauer hat für die fränkisch-thüringische Region, die jahrzehntelang durch die unnatürliche Grenze zerrissen war, eine völlig andere Lebenssituation und eine neue Zukunftsperspektive gebracht. Auch nach nunmehr 20 Jahren sind das Bewusstsein für die wieder gefundene Gemeinschaft und die Freude der Überwindung der Grenze bei den Menschen in unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen weiter lebendig. Deshalb wird der Jahrestag am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, mit einer der zentralen Veranstaltungen an der früheren innerdeutschen Grenze, nämlich einem großen gemeinsamen Fest in Maroldsweisach im Landkreis Haßberge, begangen. Zugange sind dabei die Landkreise Haßberge, Coburg, Sonneberg, Hildburghausen und die Städte Coburg und Maroldsweisach in einer einzigartigen – wie sagt man so schön – „konzertierten Aktion“. Den zentralen Teil bildet eine große Kundgebung im Festzelt am Sportgelände Maroldsweisach. Höhepunkt des offiziellen Programms am 3. Oktober wird die Ansprache des früheren Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Prof. Dr. Bernhard Vogel, um 14.30 Uhr sein. Tagsüber wird das Programm von Chor- und Musikgruppen aus den beteiligten Landkreisen gestaltet. Das geht vom Chor Belcanto, der

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zum Festgottesdienst singt, über den Frühschoppen mit den Jazzoptimisten aus Sonneberg bis hin zu den Musikkapellen Singertaler und Weisachtaler am Nachmittag. Und natürlich gibt es im Zelt eine Rundumbewirtung von früh bis abends. Programm findet aber nicht nur im Zelt statt. Es gibt ein regelrechtes Straßenfest in Maroldsweisach. Auf dem Friedrich-Rückert-Ring werden in mehreren Bereichen insgesamt 47 Stände aller beteiligten Gemeinden und Kreise vielfältige Angebote aus der Region präsentieren. Den Hof an der Hauptschule belegt ein historisches Lager. Mittelalter, Keltenzeit und die reiche Handwerkskunst der Region werden zu sehen sein: Messerschmieden und Puppenschnitzen, Hausschuhe-Stricken zum Beispiel. Ein Quartier wird soziale Angebote darstellen. Sportliche Betätigung gibt es beim Kistenstapeln mittels Kran oder beim Gewichtheben. Selbst die Tourismusstellen der Region werden für ihre Bereiche die Werbetrommel rühren. Bereits am Nachmittag des Vortages gibt es Fußballspiele zwischen Vereinen aus Thüringen und Franken. Am Abend kommt die Jugend bei einem Konzert der bekannten Band „Aischzeit“ auf ihre Kosten. Gewinnen kann der Besucher bei einem Preisausschreiben. Und zwar als Hauptgewinn eines der Symbole der deutschen Einheit:

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Die Landräte, -rätin, Oberbürgermeister und Bürgermeister aber wollen nicht nur die Deutsche Einheit an sich in den Mittelpunkt gestellt wissen – weil’s Jubiläum gibt -, sondern vor allem die gewachsenen historischen Beziehungen. Die Kommunalpolitiker stellen ausdrücklich fest: „Über den Tag hinaus arbeiten wir in der Region nämlich bereits in Projekten wie der Rodach-Initiative oder dem Deutschen Burgenwinkel zusammen, mit denen wir die frühere Spaltung überwinden. Unsere Kultur und unsere Heimatliebe sind auch über 40 Jahre der Trennung erhalten geblieben.“

Es gibt bereits einen „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“. Und auch der Stadtrat in Bad Colberg-Heldburg hat schon „Ja“ gesagt: Der Billigungs- und Auslegungsbeschluss liegt vor. Ein Privatunternehmer ist fest entschlossen, sein ehrgeiziges Unternehmen zum Erfolg zu führen. Ein Hotel mit um die 70 Betten soll an der Kreck entstehen. Wie Bürgermeisterin Anita Schwarz betonte, brauche die Region dringend Unterkunftsmöglichkeiten. Und das nicht nur im Hinblick auf die Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums, geplant für 2013 auf der Veste Heldburg. Die Stadt stehe voll hinter diesem Vorhaben und wird das Projekt tatkräftig unterstützen, versichert Anita Schwarz. Die Finanzierung wird dabei natürlich die größte Rolle spielen, wie auch die Verfügbarkeit von Fördermitteln. Für die Umweltprüfung hingegen sieht man keine unüberwindbaren Schwierigkeiten. Auch im Thüringer Wirtschaftsministerium wird das Projekt mit Wohlwollen betrachtet.

Ministerpräsident a.D. Dr. Vogel ist Festredner

Programm zum 20. Jahrestag „Deutsche Einheit“ am 3. Oktober Sonntag, 3. Oktober

9.00 Uhr Kranzniederlegung am ehemaligen Grenzpunkt Hellingen/ Maroldsweisach. 9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Festzelt; musikalische Unterhaltung thüringisch-fränkischer Konzertchor „Belcanto“. 10.45 Uhr Jazztime im Zelt Sonneberger Jazzfreunde. 11.00 bis 17.00 Uhr Festbetrieb am Friedrich-Rückert-Ring mit Mit-

telalterlager und Tourismusständen aus der gesamten Region.

Im Festzelt

13.00 Uhr Musik mit den „Singertalern“; Ziehung der Gewinner des Preisausschreibens. 14.30 Uhr Festansprache des Thüringer Ministerpräsidenten a. D., Professor Dr. Bernhard Vogel. 16.00 Uhr Musik mit den „Weisachtalern“. 18.30 Uhr Festausklang.

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einen frisch restaurierten Trabant P 601 L Sachsenring. Dazu ist allerdings ein Besuch des Festgeländes am Sonntag notwendig. Denn nur dann lassen sich die Fragen beantworten.

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IHR GUTES RECHT / UMSCHAU

Von Rechtsanwalt Dr. Harald Stelzner mail@kanzlei-martin.de

Alles muss auf den Tisch Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung In den vergangenen Monaten war in den Medien immer wieder die Rede vom Ankauf von Daten-CDs durch den Fiskus, mit denen Steuersünder identifiziert werden können. Das Instrument der Selbstanzeige im Steuerrecht ist dadurch aktuell verstärkt in den Blickpunkt gerückt. Die Möglichkeit einer Selbstanzeige gemäß Paragraph 371 Abgabenordnung (AO) findet Anwendung bei Steuerhinterziehung. Dem Täter einer Steuerhinterziehung wird die Möglichkeit gegeben, nach Begehung dieser Straftat Straffreiheit zu erlangen, wenn noch keine Sperrwirkung eingetreten ist. Hierzu müssen die hinterzogenen Steuern fristgemäß entrichtet werden, insbesondere jedoch zunächst die bisherigen Angaben berichtigt, ergänzt oder nachgeholt werden, wenn Versäumnisse vorliegen. Bei der Berichtigung der Steuererklärung ist nunmehr ein Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 20. Mai 2010 (AZ: 1 StR 577/09) dringend zu beachten. Der Bundesgerichtshof stellt fest:

Eine Selbstanzeige im Sinne des Paragraph 371 AO führt nur dann zur Strafbefreiung, wenn der Steuerhinterzieher den Finanzbehörden bisher verheimlichte Steuerquellen durch wahrheitsgemäße Angaben erschließt und zudem zur Steuerehrlichkeit zurückkehrt. Eine Rückkehr zur Steuerehrlichkeit ist dann gegeben, wenn der Täter vollständige und richtige Angaben - mithin „reinen Tisch“ - macht. An der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach bislang eine Teilselbstanzeige als wirksam angesehen worden ist, hat der erkennende Senat des Bundesgerichtshofs nicht festgehalten. Indem der Staat Steuerstraftätern bei wirksamer Selbstanzeige Straffreiheit gewährt, privilegiert er sie gegenüber anderen Straftätern. Aus fiskalischen Gründen soll für Steuerhinterzieher ein Anreiz geschaffen werden, von sich aus den Finanzbehörden bisher verheimlichte Steuerquellen durch wahrheitsgemäße Angaben zu erschließen. Dieses durchaus eigennützige Ziel hat für den Fiskus etwas an Bedeutung verloren,

seit er durch verbesserte Ermittlungsmöglichkeiten und intensivere internationale Zusammenarbeit von sich aus vermehrt in der Lage ist, Steuerhinterziehungen aufzudecken. Mit der Gewährung von Straffreiheit soll außerdem die Rückkehr zur Steuerehrlichkeit honoriert werden. Neu an der Entscheidung des Bundesgerichtshofes ist, dass nunmehr die vollständige Rückkehr zur Steuerehrlichkeit gefordert wird.

*Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht

Eine Teilselbstanzeige wird nicht mehr für ausreichend erachtet, um Strafbefreiung zu erlangen. Straffreiheit kann also nicht mehr erreicht werden, wenn zum Beispiel von mehreren bisher verheimlichten Auslandskonten nur diejenigen offenbart werden, deren Entdeckung ohnehin befürchtet wird. Vielmehr muss nach dem Beschluss des Bundesgerichtshofes hinsichtlich aller verschwiegener steuerrelevanter Einkunftsquellen reiner Tisch gemacht werden. In der politischen Diskussion werden immer

wieder Forderungen laut, die Möglichkeit der Selbstanzeige einzuschränken oder sie sogar ganz abzuschaffen. Die Privilegierung von Steuerstraftätern wird als ungerecht empfunden. Der Bundesgerichtshof bewegt sich in diese Richtung, wenn er nunmehr eine Teilselbstanzeige zur Erlangung von Straffreiheit für nicht mehr ausreichend erachtet. Wer Straffreiheit will, kommt damit nicht mehr umhin, unbedingt auf die Vollständigkeit der nachgemeldeten Einkünfte zu achten.

Autokennzeichen begeistern Der Thüringer Verkehrsminister Christian Carius (CDU) ist der Ansicht, Autokennzeichen seien „identitätsstiftend und ein guter Marketingservice“ für die Kommunen. Deshalb will sein Ministerium im Herbst eine Umfrage unter den Thüringern starten, in der diese Gelegenheit erhalten sollen, zwischen drei Antwortmöglichkeiten zu wählen. Erstens: Alles bleibt, wie es ist. Zweitens: Wir wollen die alten Kennzeichen wieder haben. Drittens: Ich will als Bürger ein personengebundenes, lebenslanges Kennzeichen.

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Städten herausgefunden, dass 73 Prozent für die Rückkehr zum alten Kennzeichen votierten, wie es diese im Westen während der Gebietsreformen in den Siebzigerjahren und im Osten während der Kreisreformen in den Neunzigerjahren gegeben hat.

Verkehrsminister Christian Carius.

Der in wenigen Tagen 34-jährige Landespolitiker möchte das Votum abwarten, ehe das Thema neu bewertet wird. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass viele Fahrzeughalter entweder auf ihr Autokennzeichen stolz oder mit ihm unzufrieden sind.

führend ist ein Kennzeichen wie SHK. Es steht für Saale-HolzlandKreis, den Landkreis östlich von Jena. Trügen die Saale-Holzländer ein „J“ wie Jena am Auto und auf der Zulassungsplakette den Zusatz „Landkreis Jena“, wären sie leichter einzuordnen. Denn Städte sind meist bekannter als die Namen von Gebirgszügen, Ebenen und Flüssen.

Glücklich sind vor allem jene, deren Buchstabenkürzel sogleich auf die Heimatkommune schließen lässt, wie „CO“ auf das fränkisch-bayerische Coburg oder „HBN“ auf das südthüringische Hildburghausen. In die Irre

Vielerorts in Deutschland ist die Sehnsucht nach den alten Kennzeichen, die die Heimatstadt preisgeben, groß. Wissenschaftler der Hochschule Heilbronn haben bei einer Umfrage unter 11 000 Menschen in 51 deutschen

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Vermutlich würde eine Befragung in Neustadt bei Coburg (ehemals NEC) oder (Bad) Staffelstein (STE) zu ähnlichen Ergebnissen führen. Bad Rodach wird als kreisangehörige Stadt wohl gerne beim „CO“ bleiben, zumal es sich gerade jetzt mit „CO“ identifizieren sollte, wo CoburgStadt und Landkreis Coburg von ihr ins Boot ThermeNatur geholt werden wollen. Für CO-BR ... (Bad Rodach) könnte sich nun aber der neue Verein „Bad Rodach begeistert“ stark machen. An Unterstützung durch aufgeschlossene Bürger bei einem Auto-Neukauf sollte es nicht mangeln. Und HBN-BC ... (Bad Colberg) liefe in die gleiche Richtung... Horst Mitzel

im Gespräch Reiner Calmund (62) ist Festredner beim Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer Südthüringen am Dienstag, 14. September, in Suhl. Reiner Calmund arbeitete fast 30 Jahre für den Verein Bayer Leverkusen, der unter seiner Führung zu einem international erfolgreichen Fußballunternehmen wurde. Georg Zahn (Coburg), allgemein als „Zahns Schorsch“ bekannt, der Geschichten und Gedichte in Coburger Mundart verfasste, ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Erhard Hofmann, Leiter der Kaufmännischen Berufsschule und der Wirtschaftsschule Coburg, trat in den Ruhestand. Nachfolgerin ist Andrea Wittig. „Singender Bademeister“ Ronny Söllner war Ende Juli zu Gast bei der 31. Deutschen Schlager-Parade und wird in der September-Sendung „Wenn die Musi kommt“ im Erlebnispark Strasswalchen in Österreich auftreten. 09/2010 - 5. JAHRGANG 20.08.2010 20:24:07


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AUTO UND VERKEHR

Was für ein Panorama... Citroen C3 - der Kleine ist eine runde Sache

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ptisch und in der Ausstattung aufgewertete Kleinwagen sind heutzutage zukunftssicherer denn je: Diesen Trend hat Citroen rechtzeitig erkannt, und der C3 kommt ihm entschlossen entgegen, mit guten Chancen auch auf dem deutschen Markt. Zu diesem Fazit kommen wir nach einer Testfahrt mit dem C3 Limousine VTi 120 Exclusive. Und zwar nicht nur wegen der auffälligsten Neuerung unter vielen weniger sichtbaren: der riesigen Frontscheibe, die fast bis in die Mitte des Dachs reicht. Eine Panoramascheibe, die diesen Namen verdient und sich gefühlt vom Marianengraben bis zur Milchstraße erhebt. Was für ein Panorama - zumindest auf Land- und Alpenstraßen. Nachts steht dann der Große Wagen über dem Kleinen... Und dann? Der realitätsnahe Sinn der Scheibe: In der Stadt hilft so viel Transparenz, Verkehrs- und Ampelzeichen ohne Verrenkungen zu erkennen - und was sonst noch so von Interesse auf dem Asphalt läuft. Die Nachteile der Zenith-Windschutzscheibe seien auch nicht verschwiegen: im Sommer öffnet sie der Sonneneinstrahlung Tür und Tor - aber nur dann, wenn man vergessen hat, den zugehörigen Teil des Dachhimmels nach vorn zu ziehen, der auch die üblichen Unvergleichliche Rundumsicht.

Citroen C3 mit weit ins Dach gezogener Frontscheibe. Klappsonnenblenden trägt. Man muss ihn manuell bewegen, aber das ist wirklich nur ein Griff, der den C3 in ein normales Auto zurückverwandelt: Dann merkt man erst, wie sehr man sich schon an das Oberlicht gewöhnt hat. Der lichten Höhe ist es gedankt, dass der C3 ein Raumgefühl anbietet, als wär's ein kleiner Minivan. Den vorderen Passagieren geht's platztechnisch richtig gut. Die Fond-Mitfahrer müssen, Kleinwa-

gen mit einer Länge von 3,94 m halt, eher Einschränkungen hinnehmen. Prima aber die vielen Ablagemöglichkeiten (zum Beispiel ein Schubfach unter dem Beifahrersitz) und das 300-l-Gepäckabteil mit der abnehmbaren und im Kofferraum zu verstauenden Ablage. Fünf Vierzylindermotoren stehen für den C3 zur Auswahl, darunter ein Diesel in zwei Leistungsstu-

fen. Alle erfüllen die Abgasnorm Euro 5. Wir wählten den C3 Limousine VTi 120 Excklusive, wie schon anfangs erwähnt. Citroen hat ihn mit einem kurzgestuften Fünfganggetriebe kombiniert, und das kommt seinem unkomplizierten Naturell entgegen. Er zieht unter allen Bedingungen kräftig durch - im Stadtverkehr kann man ohne Motorquälerei den 5. Gang nutzen. Unser Exemplar beschleunigte in 8,9 Sekunden auf 100 km/h und erreichte über 180 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Verbrauch von Superbenzin lag bei durchschnittlich sieben Liter. Das Geräusch des Motors ist gut gedämpft und selbst bei hohen Drehzahlen kaum lästig. Er kommt zudem rasch auf Betriebstemperatur. Der Grundpreis für den C3 VTi 120 Exclusive liegt bei 18 800 Euro. Unser Testwagen war noch zusätzlich ausgestattet mit schwarzer Lederpolsterung inklusive Sitzheizung (850 Euro), einem Navigationssystem mit Freisprecheinrichtung für 1 100 Euro und für die Sonderlackung "botticelli-blau" wurden weitere 215 Euro angesetzt, so dass dies eine Gesamtsumme von 20 965 Euro ergab. Insgesamt eine Ausstattung, die kaum noch Wünsche offen lässt. Konstantin Merz

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Schulze

IM GESPRÄCH

Mein PORTRAIT

Gerold Gebhard, Hauptgeschäftsführer „a. D.“ der IHK zu Coburg Gerold Gebhard war zehn Jahre lang, zuletzt als Hauptgeschäftsführer in der Industrie- und Handelskammer zu Coburg tätig. Zum 1. Oktober wird er mit einer „sehr interessanten Aufgabe in einem tollen, aufstrebenden und hoch innovativen Unternehmen“ in Neustadt bei Coburg tätig sein. Einen Dreiklang bildeten seine vielfältigen Aufgaben in der IHK: die Vertretung des Gesamtinteresses der regionalen Wirtschaft, Dienstleistungen für die Unternehmen und die Wahrnehmung hoheitlicher, behördlicher Aufgaben. Mithin ein sehr weites und interessantes Tätigkeitsfeld, bei dem man viele Menschen kennen lernt und

- zusammen mit den wichtigen Akteuren der Region, von Freistaat und Bund - für die heimische Wirtschaft und die Unternehmen einiges bewegen und

Was wollten Sie als Kind einmal werden?

Welchen Beruf haben Vater und Mutter ausgeübt?

Rennfahrer.

Mein Vater ist immer noch selbständiger Tiefbau-Ingenieur, meine Mutter ist gelernte Schneiderin, war aber in erster Linie immer Hausfrau und Mutter, mittlerweile Oma.

Wem haben Sie nachgeeifert? Niki Lauda – sein Unfall hat mich als damals Achtjähriger tief beeindruckt und bewegt. Seither habe ich seine Karriere verfolgt. Wo sind Sie zur Schule gegangen? X Grundschule in Scheßlitz (bei Bamberg) und bis zum Abitur in Coburg aufs Ernestinum. Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule? Deutsch und Geschichte eigentlich immer, andere je nach Lehrkraft. Mit welchen Fächern konnten Sie sich überhaupt nicht anfreunden? Chemie, in den höheren Klassen dann auch mit Mathe. Pflegen Sie noch Freundschaften aus der Schulzeit? Ja.

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erreichen kann. Vor seiner Zeit in der IHK, die Gerold Gebhard als Leiter der Rechtsabteilung begonnen hat, war er in der freien Wirtschaft tätig. In diese kehrt der 42-Jährige nunmehr zurück und wird seine Erfahrungen und ganze Kraft dort einbringen.

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Was war Ihre erste berufliche Tätigkeit? Ferienarbeit auf dem Bau in den Sommerferien vor der 12. Klasse. Wo und von wem haben Sie für den Beruf am meisten gelernt? Von meinem damaligen Chef im Rahmen meines juristischen Referendariats in der Rechtsabteilung bei SONY Deutschland. Wer waren Ihre Vorbilder? Hatte ich bewusst nie so richtig – bestimmt in jüngeren Jahren meine Eltern. Wo liegen Ihre persönlichen Stärken/Schwächen? Ich denke, dass meine Talente in der Kommunikation sowie

An Ehrenämtern mangelt es dem verheirateten Vater von zwei Kindern, der mit seiner Familie in Dörfles-Esbach wohnt, nicht. Zum Teil waren diese an das Amt als Hauptgeschäftsführer oder die IHK gebunden. In jedem Fall wird er sich auch künftig im Beirat des Fördervereins für die Kleinkunst im Raum Coburg und bei den Coburger Altpfadfindern engagieren. im diplomatischen und organisatorischen Bereich liegen, gepaart mit einem unerschütterlichen Optimismus. Wenn mir aber etwas nicht flott genug geht, werde ich schnell ungeduldig und unwirsch. Welche Begabung hätten Sie gern? Ich würde gern richtig gut Klavier spielen können – Joja Wendt ist hier mein Idol. Was wäre für Sie ein Traumjob? Ich kann sagen, dass ich bisher immer „Traumjobs“ hatte und auch meine neue Herausforderung genau das ist, was ich jetzt machen möchte, und dass ich mich sehr darauf freue.

Wem sind Sie ewig dankbar? Meinen Großeltern und meinen Eltern. Was macht für Sie einen perfekten Tag aus? Lachen, Zufriedenheit und glückliche Gesichter um mich herum. Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung? Da gibt es mehrere: zunächst meine Familie, aber auch Motorradfahren, Badminton spielen und mit den neuesten „Spielzeugen“ von Apple hantieren. Treiben Sie Sport? Ich spiele mehr oder weniger regelmäßig Badminton - bisher jedoch sehr abhängig von meinen (Abend-)Terminen. Haben Sie ein „Lieblings“-Laster? Was verstehen Sie unter „Laster“? Wenn es ums „Rauchen und Saufen“ geht, dann nein. Auf was wollten Sie niemals verzichten? Auf meine Familie. Woran glauben Sie? Durchaus an eine höhere Macht, aber nicht an einen Gott oder Götter im Sinne der Weltreligionen.

Was oder wer motiviert Sie heute?

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Meine Aufgaben, die ich mir stelle.

Hubschrauberfliegen.

Haben Sie jemals eine Entscheidung bereut?

Welchen haben Sie sich schon erfüllt?

Nein. Denn rückgängig machen kann man das meiste allemal nicht mehr – dann will ich lieber jeweils das Beste draus machen. Und für irgendetwas ist jede Situation gut – man muss es nur erkennen.

Ein Haus für meine Familie. Welche Überschrift würden Sie über Ihr Leben setzen? Rundum zufrieden. Interview: Horst Mitzel 09/2010 - 5. JAHRGANG 20.08.2010 20:26:50

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