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Inside News und Informationen von RIMOWA 

No. 3 / 2012

Bereitmachen für den Start Die Zuschauer auf dem Flugplatz in Leverkusen bei Köln warten gespannt auf den Start der RIMOWA JU52 und winken zum Abschied

Einmal Nordamerika und zurück Am 18. Juni hieß es auf dem Flugplatz in Le-

JU-Air ist ein Schweizer Luftfahrtunternehverkusen bei Köln: Startet die Motoren! men, das für den Betrieb und Erhalt historiDie Route? Zum ersten Mal seit 1937 sollte wieder eine scher Flugzeuge bekannt ist. Es hat sich auf Über den Atlantik passagierbeförderungsberechtigte JU52 zu Rund- und Charterflüge mit der JU52 speziund dann quer durch alisiert, die sie mit drei Originalflugzeugen einer Atlantiküberquerung aufbrechen. Nordamerika Und sie tat es – die RIMOWA JU52! Vor aus dem Jahre 1939 durchführt. Sie betreibt Ort bejubelten die Zuschauer das dumpfe außerdem eine CASA 352, ein spanischer Grollen des 9-Zylinder-Sternmotors und Lizenzbau der JU52, die dem Verein der winkten zum Abschied so lange, bis die gute alte „Tante Freunde historischer Luftfahrzeuge e. V. gehört. Der MönJU“ behäbig in den Himmel aufstieg und nach kurzer Zeit chengladbacher Verein arbeitet aktiv und ehrenamtlich seit nicht mehr zu sehen war. fast 20 Jahren für den Erhalt des fliegenden Kulturguts. Die Route? Über den Atlantik und dann quer durch Für die Atlantiküberquerung wurde die RIMOWA Nordamerika. Die Realisierung der Reise mit der nostalJU52 zusätzlich von der Firma Sennheiser unterstützt. gischen Maschine ist auf das Sponsoring und die ZusamDas Unternehmen stellt die Premium-Headsets S1 Digital menarbeit von RIMOWA mit der JU-Air sowie dem in Cockpit und Kabine zur Verfügung, die aktuelle UmgeVerein der Freunde historischer Luftfahrzeuge e. V. zubungsgeräusche auf Knopfdruck erfassen und so einzigarrückzuführen. tige Ergebnisse bei der Lärmreduzierung erzielen.

Editorial Liebe RIMOWA-Freunde, als Junge habe ich gern den Mitarbeitern im Werk meines Vaters bei der Arbeit über die Schulter geschaut, um anschließend selbst Koffer zu bauen. Neben Technik interessierte ich mich aber auch schon immer für die Luftfahrt und das Reisen. Das Projekt RIMOWA JU52 und die Atlantiküberquerung vereint all das und ist deshalb eine absolute Herzensangelegenheit. Darüber hinaus ist die JU52 Teil unserer Firmenhistorie und Tradition wird in unserem Unternehmen großgeschrieben. Dass die RIMOWA JU52 nach über 30 Jahren als erstes deutsches Original überhaupt wieder für den kommerziellen europäischen Luftverkehr zugelassen wurde, verdanken wir nicht zuletzt unseren Partnern, der JU-Air und dem Verein der Freunde historischer Luftfahrzeuge e. V. Doch die Atlantiküberquerung fliegen zu können, übertrifft für mich wirklich alles. Denn wissen Sie, was ich auch schon immer war? Einer, der was bewegen will und für den dabei Qualität und Innovation stets an erster Stelle stehen. Und das gilt auch für unsere Produkte. Natürlich funktioniert das nicht im Alleingang, vieles entsteht durch Brainstorming – mit Mitarbeitern, die ein Gespür für Material, das Produkt und die Umsetzung haben. Einige Ergebnisse dieser Brainstormings wurden den Teilnehmern der internationalen RIMOWA-Konferenz im Mai in Form von neuen und innovativen Modellen präsentiert. Mitarbeiter aus 35 Ländern reisten für eine Woche nach Prag und Köln und haben, so hoffe ich doch, meinen Leitsatz in die Tat umgesetzt: „Bei der Arbeit soll man Spaß haben.“ Ich habe ihn. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen, Dieter Morszeck

Über den Wolken Die RIMOWA JU52

Winken zum Abschied RIMOWA-CEO Dieter Morszeck in der JU52


RIMOWA INSIDE

No. 3 / 2012

Internationale RIMOWA-Konferenz 2012 Im Mai lud RIMOWA-CEO Dieter Morszeck Mitarbeiter aus 35 Ländern sowie deren Familienangehörige zur internationalen Konferenz nach Köln und Prag. Auch die PR-Managerin Carrie Lam aus Hongkong war mit dabei und notierte für Inside ihre Eindrücke

chichte menges ir F ie d as iginell seum, d ders or u n o M s e A B RIMOW anschaulicht. esign. grierte ver Rillend f n d u e a n h e c h g is a g ic p ra hervorr el fand le im ty . Mai, P im Hot auch die Stüh tag, 13 in n h m n e k ic c d o Freudensprünge: Teilnehmer der Konferenz vor dem RIMOWAe d S , t h : n e fa pak rnem C Tag 1 ai, Köln Morsmmens enzolle h mein r o h M c e o . t a lk Werk in Pelhˇrimov 7 n il H ie 1 h , D W die in Os tag das Gleic das me onners flug an seres CE ie Events der s immer D n u : in Z u 5 A , s n m g s r e e a e lo T s at mein gesschreib perfekt auf d ängesch er priv ngt. Da rüßung in klein habe ein Vorh Geländer gehä m eiich ds, beim n E n m e t b ein Beg a A h s t. au afe Ich ilag. Es r, an da estimm nec“, tr onnte k brücke. zeck be viert wa rliebten. Ich k lge eing staurant „Mlý a a o r t T nendste g n in in a n e e p – nd Re ame der s lle Ve treter N im d a r e n en r a V ln e komme t ö s n iA r K in ale in ann OW der neu men D und m lle RIM ntation machen Platz finden. D n a e e l s er, s a ä h s meinsa r o E M P h eter ftem rsten r: die eien a e r M o f v lh 0 m e e n 0 u b b e 1 z n z r fa oit ren sich übe e. er Art M iente, m ie Karlsbrück er Konfe gle-Turm, ein in b d e m il n I e A . T x d lem ple uf l sei rian er Kom sblick a lle im T . So vie n u e t r r d A e o ie d m n o M e e z sch ins ch m chön! tt. Koffer ektonis innig s rag tel“ sta it s o P h ie n c i, H d h r a a a n w lo M e d r unkt sco 14. urd ing-Tou inien sin bsolute Höhep er ontag, im „Bo chau w e L s e M d n S : n e n 2 e t a d f u h g e Ta Sig s eting : Die n te der a JU52. D esonder rtete die ste Me verraten äsentation folg er RIMOWA ssen sta fand ich es b Das er e h g ockpit a ic t d r it m g in für zum C die P sin lu em M f g e F d m u n a in h a A e in c h g e T a u C N A nvernz: ur ls eZ – ein u RIMOW e geführte To Konfere ors, der offen Prag. A ln r r e e ö h d c K ln r f ö u t d ein es s K es Mo blick au dass da chen Kollegen onnten wir all Klang d ntastische Aus schön, k is ie t o d s ia s , fa m a t r ine dere t ha und de nis! und me rin organisier n uns unter an athauses Erleb a h e c R d b li n r a s a e s h g e a g ir r P W auf M . die en ktionslagIn Köln versteh ai, Köln r Produ om und OWA-F e d M s d M . I it 8 g e R 1 n duV , perfekt u n o d g Beim Anbringen des Schlosses e n r ig n a t e d p u it h d r h e , e ic e c r g g off La Bes Bur türli Tag 6: F iniumk am Geländer der Hohenzollernast: die zellente h sehr ung und na Prager m le x ll – e t e lu t o s n A ie r n e e t D h ese er die die H ast, bu d iertel. n mic r brücke (oben). Ein übergroßer v L e e t ib b in d r a ü a , T uhr ang h t l s lt o öln vie re im A haufensterdek Finale im die RIMOWA-Koffer im Kölner tte in K Hier habe ich ä e t ß s o r g shipsto c f s . rden lle au es da e a Triangle-Turm (links). b ndere S w ir a o t s g r w e ie d b n z ik en de die RIMOWA Mini-Museum im Am Ab em Essen wur he Mus t. . c k t c is n s u r s r le d la e k g ngbeein Vor d la ov ante ie . s l d Triangle-Turm (unten) e o im m : ˇ r p r m n u lh m a T I e . Him nd ai, P anglegebeten che sta man am A JU52 vor , 15. M in o e , s g h v s W a a a o t s r s r r e e n im e n ie er lhř s d Dacht RIMOW Tag 3: D pur! us der F e ighlight ionsstätte in Pe achfrag te und a r kommen: die e – Gänsehaut et einer H k n N m ö u e t d r s h o e e o r n g Ein die h die P cht: as nähe er Skyli edler Tropfen g durch g. Hier wurde verbildli sam etw ama der Köln n s r r e aue Führun S a ff d r t o n P e beso n! von abern onat-K Panor fe e in b C u h e r m ä e a la e e r c N r d d d r ly h r è Die de wu -Po urv ie U lecker! Dinner MOWA d um d 010 Mo I r 2 n h R m u e A r u s Z h W ie c – für, na n, d IMO Spanien dem Essen da aschine t: ein R h in M ic e e la r ig il s h rie Und um nac Teilneh n aus J hl saß. orgten o s u i, Köln ie t n a d d S ig n M n v a e . m b 6 e ngeive h hatt f d h, 1 fand ic h Köln ittwoc ge der L and mehr au r als gelu olc s n a h M a e n : lä D 4 g m K . a g g r in Ta flu nP atld niem des Abends. E drucksv Charter Flug vo em Priv dass ba und ein st e n Für den onferenz einen vor wie in ein e R n d e n n d e e d n r wir rK zwar fü luss einer span am mir uchten mer de lagd, ich k öln bes h F n c K s e s e g b in e d r A f e ft n ag ner sehr au er Anku r Dom. Die L ser che. e h unser icht bes n ln ö e t len Wo K n n m jet. Nac ö a k e t p o m in o h A-S er D Shop RIMOW direkt am Köln ch das in den u s a e r ir o shipst n hat m t gefalle sein. Gu

Highlights Im Uhrzeigersinn: Ein blauer Retro-Bus brachte die Konferenzteilnehmer zum Flugplatz. Vor dem Start des Rundflugs in der RIMOWA JU52. Dinner im Hangar am Flugplatz in Leverkusen. Abendlicher Ausblick auf Köln. Dieter Morszeck vor der Liveband. Saxofonist Tran Manh Tuan aus Vietnam heizte den Gästen ein


No. 3 / 2012 

RIMOWA INSIDE

product news Hommage an ein Flugzeug Schon seit 1998 arbeitet RIMOWA mit Lufthansa zusammen. Über die Jahre entstand durch die Zusammenarbeit des Kofferherstellers und der Airline eine Vielzahl an Sondereditionen, die letzten beiden speziell im Zusammenhang mit der Einführung des Airbus A380 und der Boeing 747-8 in die LufthansaFlotte. Die neueste, eine Aluminiumkofferlinie, nennt sich Lufthansa Boeing 747-8 Collection. Als Inspiration dazu diente das neue gleichnamige Passierflugzeug. Und das kann man deutlich sehen: Die Griffe sowie der Kofferanhänger wurden aus cognacfarbenem Leder – dem Originalleder aus dem Flugzeug –

You’ll never travel alone –

auf zur europameisterschaft Spieler, Co-Trainer Hansi Flick, Manager Oliver Bierhoff mit RIMOWA-CEO Dieter Morszeck

Koffer für die Nationalelf gefertigt. Überdies findet man ein Boeing 747-8 Logo auf der Kofferschale. Aber auch die restliche Ausstattung ist in gewohnter RIMOWA-Qualität: Hebelzugschloss, Flex-Divider-System und TSA-Zahlenschloss. Die Sonderedition ist als Business Trolley, Cabin Trolley sowie in drei Multiwheel®-Größen exklusiv im Lufthansa-Worldshop www.worldshop.eu erhältlich.

Zur Europameisterschaft nach Polen und in die Ukraine reiste die deutsche Nationalmannschaft mit RIMOWA-Sondermodellen aus der Serie Salsa in Grün. Spieler, Trainer und Betreuer erhielten jeweils ein Set, das ein Amenity Kit, einen Notebook-Koffer, einen Cabin Trolley und zwei große Multiwheel®-Reisekoffer umfasste. Der Clou: Jeder Koffer wurde durch drei silberne Sterne – das Symbol für die drei WM-Titel der Deutschen – und die je-

weilige Spielernummer gekennzeichnet. Somit ist jeder Koffer ein Unikat. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff betont: „RIMOWA-Koffer sind bereits seit 2006 wichtige und geschätzte Ausrüstungsgegenstände und wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr erneut perfekt ausgestattet waren.“ Zur Weltmeisterschaft 2010 nach Südafrika reiste die Nationalelf mit einer weißen Sonderedition aus der Linie Bolero.

Ich packe meinen Koffer... ... und zwar richtig! Mit diesen 10 Tipps werden sie zum Pack-Profi

1

Kofferwahl

Für lange Reisen mit viel Gepäck: Modelle mit geringem Eigengewicht, z. B. Salsa Air. So können unter Umständen hohe Gebühren für Übergepäck eingespart werden.

2

Schweres nach unten

Schuhe und Kosmetiktasche so einpacken, dass sie am Boden sind, wenn der Koffer steht. So kann das Verknittern der Kleidungsstücke zusätzlich vermindert werden.

3

Kein Überpacken

Ist die Kleidung im Koffer zu sehr eingezwängt, sind Knitterfalten vorprogrammiert. Leichte Kleidung lieber im Handgepäck verstauen.

4

Hosen

Mit dem Bund an den Rand der Kofferschale legen, Beine überhängen lassen. Oberteile, Jacken etc. darauf packen, erst dann die Hosenbeine umschlagen.

5

Blazer & Sakkos

Schultern und Ärmel mit zusammengerollten Strümpfen ausstopfen, das hält den Stoff in Form. Ärmel quer über die Brust legen.

6

Blusen & Hemden

Zugeknöpft mit der Knopfleiste nach unten legen, Ärmel an der Schulternaht falten.

7

Hohlräume nutzen

Badesachen, Unterwäsche oder Socken eignen sich gut, um Leerräume auszufüllen, z. B. auch Strümpfe in den Schuhen verstauen.

8

Rollen, statt falten

Unempfindliche Kleidungsstücke wie Baumwoll-T-Shirts und Pullis besser rollen, statt falten. Das spart Platz.

9

Gürtel

Werden am besten mit der Schnalle beginnend eingerollt zwischen der Kleidung platziert.

10

Für die Rückreise

Platz für Souvenirs & Shoppingbeute einplanen, oder einen zusätzlichen, leeren Trolley in Handgepäckgröße mitnehmen.


RIMOWA INSIDE

No. 3 / 2012

„Der US-Markt ist extrem kaufhungrig“ Carsten Kulcke, RIMOWA-Executive-Vice-President für Nordamerika, über die Herausforderungen und Chancen auf dem amerikanischen Reisegepäck-Markt gularien der Fluggesellschaften in puncto Freigepäck, Gewichtsgrenzen etc. maßgeblich.

International gehört RIMOWA bereits in vielen Ländern zu einer der führenden Premium-Marken für Reisegepäck. Wie ist der Status quo in den USA?

Wieso ist es für ein Unternehmen nach wie vor so wichtig, den US-Markt zu erobern?

Auf dem amerikanischen Markt haben wir in den letzten Jahren schnelle Fortschritte erzielt, sodass wir in einigen wichtigen Fachgeschäften die Führung im Reisegepäck-Segment übernommen haben. Platzierungen in exklusiven Kaufhäusern wie Bloomingdale’s, Barneys und Neiman Marcus zeigen die erlangte Markenstärke.

Der US-Markt ist nach wie vor der größte Markt der Welt und bleibt weiterhin extrem kaufstark. Außerdem wird der einheimische Käuferkreis durch die zusätzlichen Touristenströme stark erweitert.

In wieweit spielt „Made in Germany“ in den USA eine Rolle?

Welche Schwierigkeiten weist der US-Markt auf?

Die Verteilung zwischen Fachhandel und Kaufhäusern geht im US-Markt sehr in Richtung Kaufhaus. Daher gibt es leider sehr wenige Fachgeschäfte, die unsere Produkte dem Kunden fachkompetent erklären und verkaufen können.

Welche Vorteile bietet der amerikanische Markt?

„Im Reisegepäckbereich fehlte es auf dem US-Markt lange Zeit an Innovation“

Im Reisegepäckbereich fehlte es auf dem US-Markt lange Zeit an Innovation. Daher ist der US-Markt in diesem Bereich extrem kaufhungrig. Wir schätzen die Kaufkraft für hochwertige Koffer, die zudem mit effizienten Technologien ausgestattet sind, als sehr hoch ein.

Welche Strategie wird RIMOWA in den nächsten Jahren in den USA verfolgen, um auch hier zu einem der Marktführer aufzusteigen?

Unser Schwerpunkt wird die Steigerung des Bekanntheitsgrads der Marke sein. Dazu werden wir unser Augenmerk verstärkt auf den Ausbau des RIMOWA-Store-Netzwerks und die Stärkung der POS-Präsentationen legen.

Was unterscheidet den amerikanischen Reisemarkt vom europäischen?

Qualität, Leichtigkeit sowie das leichte Handling sind die Hauptbestandteile unseres Erfolgs. „Made in Germany“ bzw. „German Engeneering“ hilft, in wenigen Worten zu erklären, wofür RIMOWA steht, nämlich für hochwertiges, innovatives Reisegepäck.

Wie unterscheidet sich die Bereitschaft eines Amerikaners, für qualitativ hochwertiges Reisegepäck Geld auszugeben, vom Europäer?

Das kann man nicht pauschal beantworten. Auffällig ist allerdings, dass wir bisher im US-Markt die Erfahrung gemacht haben, dass auch hochpreisige Koffer sehr gut verkauft werden.

Wird auf dem US-Markt ein höherer Absatz von Polycarbonat- oder von Aluminiumkoffern erwartet?

Die Verkaufsmöglichkeiten im Polycarbonat-Segment sind sehr hoch. Die Nachfrage nach Aluminiumkoffern wächst jedoch enorm schnell.

Wie wichtig ist der Bezug des Produkts zu Stars für die Amerikaner?

Der Hartschalenkoffer spielt hier eine zentrale Rolle. Amerikanische Konsumenten lehnten ihn lange Zeit ab, daher reisen viele nach wie vor überwiegend mit Weichgepäck wie z. B. Reisetaschen. Da diese jedoch ein deutlich höheres Eigengewicht aufweisen, als neue Hartschalenkoffer, ist hier ein Trendwechsel deutlich zu sehen.

Ich denke, genauso wichtig wie in Europa. Der steigende Bekanntheitsgrad einer Marke führt automatisch zu Verbindungen mit Stars aus der Musik- und Filmindustrie. In Nordamerika ist die Verbindung von Produkten und VIP’s quasi Teil des Tagesgeschäftes. Für unsere Koffer perfekt, zumal alle Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sehr viel Reisen.

In Gegensatz zu Europa sind in den USA Reisen nahezu immer Flugreisen, da extrem weite Entfernungen zurückgelegt werden müssen. Daher sind für unseren Erfolg die Re-

Nein, Sondergrößen und Sondereditionen sind momentan nicht geplant. Im Moment experimentieren wir aber mit einigen Farben, die es teils exklusiv in Amerika geben wird.

Wie unterscheiden sich amerikanische Reisegewohnheiten von europäischen?

Atlantiküberquerung: Zwischenstopp in Grönland Nach ihrem Start zur Nordamerika-Tour am 18. Juni

nahm die JU52 Kurs in Richtung Nord-Westen, nach Großbritannien. Gut drei Flugstunden später landete die RIMOWA JU52 am ersten planmäßigen Ziel: Norwich, England. In den folgenden Tagen machte sie Zwischenstopps in Schottland, auf den Färöer Inseln und Island, bevor es weiter nach Grönland ging. Nach einem kurzen Aufenthalt in Kulusuk, das im Südosten des Landes liegt, verlief die Route weiter an der Küste entlang. Am 21. Juni, um 16:39 Ortszeit, setzte sie sicher auf der Landebahn des Flughafens von Narsarsuaq, einem 154-Seelen-Ort an der südlichsten Spitze Grönlands auf. Dort bereitete sich „Tante JU“ auf die zweite Etappe der Atlantiküberquerung und die Ankunft in Kanada vor. Wie es ihr dabei erging erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von Inside.

Wird es Sondergrößen bzw. -editionen für die USA geben?

business news Premiere in Vietnam Im März durfte RIMOWA-CEO Dieter Morszeck in Vietnam feierlich das Band zum großen Opening eines eigenen Flagshipstores zerschneiden. Im Beisein von nationalen Stars wurde der Shop in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem ehemaligen Saigon, eröffnet. In der Millionenmetropole im Süden des Landes finden sich auf 165 qm in gewohntem, rein in Weiß gehaltenem RIMOWA-ShopAmbiente, die neuesten Modelle.

Fotos: Frank Theisejans

eröffnung des Flagshipstores Charles Yong, General Manager RIMOWA Far East Limited, David Lee, Distributor Vietnam, Michael Wong, Schauspieler und Sänger, RIMOWA-CEO Dieter Morszeck, Tran Manh Tuan, bekannter Jazz-Saxofonist, Tom Koenig, Distributor Vietnam (von links nach rechts) eröffnen feierlich den ersten RIMOWAFlagshipstore Vietnams in Ho-Chi-Minh-Stadt

Eisiges Panorama Aussicht auf die Gletscherzunge mit Inlandeis (rechts). Die RIMOWA JU52 auf dem Flughafen von Narsarsuaq (oben)

Herausgeber: RIMOWA GmbH, Mathias-Brüggen-Str. 118, D-50829 Köln, www.rimowa.com


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