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Hotelreportagen | Hoteliers · Gastwirte | Baupartner · Produkte Halbjährliche Ausgabe Nr. 03 / Oktober 2002 Auflage 12.000 Herausgeber: Michaeler & Partner GmbH

Fachmagazin für Hotellerie - Gastronomie - Touristik im Alpe-Adria-Raum

Hotel Edelweiss – Besonderes statt Alltägliches

Positionierung ist alles – der Gast von heute fordert sie

Cavallino Bianco family spa posthotel

Familientraumhotel von A-Z


Aichner Clodi GGK photo: © Moreno Maggi

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Editorial

Hotelreportagen 4 22 30 36

Cavallino bianco family spa Posthotel Hotel Edelweiss Residence Brunner – Sport’s Arena Hotel Novi Park

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Tourismustrends ­– Szenario nach dem 11. September Außengestaltung & Gartenbau Die funktionelle Hotelküche

Projektvorschau 66 Falkensteiner Hotel Praha

Impressum Ein Produkt von GmbH Katharina-Lanz-Straße 66, I-39037 Mühlbach Tel. +39 0472 88 80 50, Fax. +39 0472 88 80 61 www.michaeler-partner.com info@michaeler-partner.com Herausgeber: Dr. Otmar Michaeler Eintragung am Landesgericht Bozen am 12.02.02, Nr. 4/2002 R.St. Für den Inhalt verantwortlich: Willy Vontavon Grafische Ausarbeitung: Brixmedia GmbH Layout & DTP-Satz: Vrni Oberleitner Titelfoto: Cavallino Bianco Druck: Nova Grafica, Bozen

Liebe Leser, mit großer Freude präsentiere ich Ihnen die dritte Nummer unseres Hotelbaujournals. Vor kurzem jährte sich das furchtbare Attentat an den New Yorker Zwillingstürmen, das unwiderruflich und tiefgreifend das Verhaltensmuster des „global tourist“ veränderte. Vor dem 11. September 2001 signalisierte die Weltorganisation für den Tourismus eine optimistische Entwicklung mit einem internationalen Branchenzuwachs von 7,4%, eine der höchsten Zuwachsraten der letzen zehn Jahre. In Europa wurde im Jahr 2001 im Verhältnis zum Vorjahr ein Zuwachs von 25 Millionen Ankünften registriert, der nach meiner Ansicht auch auf die Stärke des Dollars zurückzuführen war. Auch Italien konnte stark zulegen und verbuchte einen Zuwachs an internationalen Ankünften von 12,8%. Aufgrund des „Giubileo“ konnten vor allem Kulturstädte rekordverdächtige Buchungsergebnisse vorweisen. Die Krise des 11. Septembers unterbrach abrupt diese Entwicklung, erschwerte jede Vorhersage und revolutionierte die weltweiten Tourismusflüsse. Das daraus resultierende Szenario präsentiert sich völlig neu, und das konsolidierte Gleichgewicht im Tourismus-Konsumverhalten veränderte sich von Grund auf. Mit meinen Mitarbeitern skizzierten wir das neue Szenario und weltweite Entwicklungen des internationalen Tourismusmarktes, der sich heute dynamischer denn je zeigt. In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über unsere diesbezüglichen Sichtweisen. Außerdem präsentieren wir in dieser Ausgabe einige interessante Hotelprojekte, die im Laufe des Jahres in Südtirol entstanden sind. Der Erfolg dieser touristischen Produkte begann bereits in der Konzeptions- und Planungsphase. Für den Erfolg im Tourismusmarkt von morgen ist die Positionierungsfrage von wesentlicher Bedeutung. Produkte müssen gut durchdacht sein, sich vom Markt abheben und den „Bedarf Urlaub“ wecken und können sich nur so einen Platz am gedeckten Tisch von morgen sichern und wahren Erfolg anpeilen. Weiterhin enthält diese Ausgabe in den Specials „Konzeption und Planung der funktionellen Hotelküche“, „Außengestaltung von Hotelbetrieben“ und „Tourismustrends“ Hinweise und Anregungen, die für die Entwicklung Ihres Betriebes von Interesse sein könnten. Ich bedanke mich für das unserem Medium entgegengebrachte Inte­resse und stehe Ihnen mit meinem Team zur Verfügung. Inzwischen wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen. Otmar Michaeler

Für das Hotelbaujournal zeichnet sich Stefano Cicalò von Michaeler & Partner verantwortlich

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Hotelreportage

Cavallino Bianco family spa posthotel - St. Ulrich

Familientraumhotel von A - Z Auf 1236 Meter Seehöhe, in St. Ulrich im herrlichen Grödnertal, liegt das Hotel Cavallino Bianco – umringt von den majestätischen Dolomiten.

Technikspiegel Hotel Cavallino Bianco family spa Posthotel St. Ulrich Baujahr 2001/02  Bauherr: Hotel Posta Cavallino Bianco AG Fam. Obletter-Riffeser  Kubatur Neu-, Um- und Zubau: 52.000 m3  Bauzeit: 1. März 2001 bis 1. Juni 2002  Neue Bereiche/Art der Investition: Wellnessbereich, Bettentrakt, Tiefgaragen  Klassifizierung: 4-Sterne

Die Ursubstanz des heutigen Family Spa Posthotels wurde bereits im Jahre 1448 erstmals urkundlich erwähnt und entstammt einem der ältesten Bergbauernhöfe im Ortszentrum.

Entwurfsphase Das Projekt wurde zu Beginn in drei Phasen aufgeteilt. Die erste Phase war dem zukünftigen Wellnessbereich vor dem bereits bestehenden Haus gewidmet. Der wenig attraktive Parkplatz sollte einem Reich für Leib und Seele weichen.

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Die zweite Phase umfasste die Neuerrichtung der Infrastrukturbereiche mit Speisesälen, Hotelbar, Hotelhalle, Foyer, Cafè und Rezeption. Die dritte Phase sollte die Neuschaffung des Bettentraktes beinhalten. Dem Planerteam von Waibl Planung gelang in Zusammenarbeit mit Michaeler & Partner und dem Bauherrn die Umsetzung einer Hotelresidenz der Extraklasse. Das Resultat ist eine gelungene Symbiose aus Familienidyll und exklusivem Spa-Ressort. Das pünktliche und professionelle Zusammenspiel mit


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Hotelreportage

Cavallino Bianco family spa posthotel - St. Ulrich

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Michaeler & Partner und den verschiedenen baubeteiligten Firmen ermöglichte die optimale Bauumsetzung.

Der Teufel schläft nicht – Flexibilität und Professionalität waren gefragt! Inmitten der Bauarbeiten von Phase Eins trat das Unvorhersehbare ein: Probleme im Baugrund führten dazu, dass der alte Bettentrakt so sehr beschädigt wurde, dass ein Neubau unumgänglich war. Auf Empfehlung von Michaeler & Partner

wurde nach durchgeführtem geologischen Gutachten eine All-Risk-Versicherung abgeschlossen ­– diese Entscheidung sollte sich später als richtig erweisen. Phase Drei wurde kurzerhand zu Phase Eins. Innerhalb kürzester Zeit konnte der Bettentrakt mit seinen 182 Betten unter größten planerischen und technischen Anstrengungen realisiert werden. Die ursprünglich geplante Bauzeit von März 2001 bis Ende Dezember 2001 wurde lediglich bis 1. Juni 2002 verlängert. In

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Hotelreportage

dieser Zeit mussten 52.000 Kibikmeter Raum neu konzipiert und erbaut werden.

Exklusive Wellness auf 2.500 Quadratmeter Eine Wellnesslandschaft unter freiem Himmel, umarmt von einer großzügigen Grünanlage, die bis vor die Gästezimmer reicht, soll das Naturerlebnis noch spür-

Cavallino Bianco family spa posthotel - St. Ulrich

barer machen. Der herrliche Panoramablick lässt keine Wünsche offen. Damit jeder seinen Spaß hat und auf seine Kosten kommt, wurde der Wellnessbereich aufgeteilt. Erwachsene, Kinder und Kleinkinder erhalten ihr eigenes Stück in der Erlebnis-Wasserwelt. Ein großer zentraler Erlebnispool mit unzähligen Attraktionen, ein Außenpool, ein Babyplanschbecken und ein Kinder-Aktivpool mit Ruheräume, Kabinen und Außenbereich

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Hotelreportage

Cavallino Bianco family spa posthotel - St. Ulrich

einer 35 Meter langen geschlossenen Turbo-Rutsche „Black Hole“ mit Dolby Surround, Nebel- und Blitzlichteffekten und Running Lights lassen die Kinder die Welt rundum sehr schnell vergessen.

Spaß und Wohlbefinden auf höchstem Niveau Das zentrale Seafood- und AntipastiBistro mit Terrasse gibt Kraft für die Vielfalt an Wellnessaktivitäten im Haus: Eine zweistöckige Saunaanlage mit Softsauna, Solegrotte, Caldarium, Außensauna im wild­romantischen Almlook, Eisgrotte, Wärmeliegen und ein großes Ruherondell mit Gartenblick – alles in höchster Qualität und klassischer Ästhetik – bringen Leib und Seele wieder in Einklang. „Theresias Beauty-Spa-Bereich“ mit derzeit sieben Kosmetik- und Massagekabinen, Cleopatrabad, Heubad, multifunktionalem Belle Epoque Bad und einem Ruheraum mit Wasserbetten präsentiert sich als Beauty-Center mit neuen Dimensionen. Der großzügige Empfangsbereich und die Vitaminbar vollenden diese Symphonie der sinnlichen Erlebniswelt.

Family Kinderwelt Über 300 Quadratmeter Kids-Area wurden eigens für die Kinder geplant. Eine eigene Rezeption, ein Empfang, eine Garderobe, ein Babyschlafsaal, ein Kleinkinderkrabbelbereich, ein Kinderrestaurant mit Mittag- und Abendbuffet, ein Riesensoftplayland, eine Abenteuerhüpfburg, eine Videospielecke und Kinderbetreuung von 9 bis 21 Uhr machen das Hotel Cavallino Bianco zu einem echten Familienidyll.

Großzügige Familiensuiten

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Der Zimmertrakt Der Zimmertrakt wurde komplett neu erbaut und umfasst 182 Betten. Es wurden größtenteils Familiensuiten mit integriertem, abgeschlossenem Kinderzimmer errichtet. Die Bäder sind größtenteils mit Badewanne und Dusche ausgestattet. Sogar ein Wickeltisch gehört mit zum Standard. Besonderer Wert gelegt wurde auf eine wohlig warme Atmosphäre der Zimmer. Dies wurde erreicht durch Altholzmöbel und Kachelöfen. Die insgesamt luxuriös ausgestatteten Räumlichkeiten – alle Zimmer verfügen über Balkon oder Terrasse – werden nochmals durch eine traumhafte Aussicht aufgewertet. Der äußere Stil des Hauses wurde dem typischen Grödner Baustil angepasst. So gliedert sich das traditionsreiche Gebäude auch mit modernster Ausstattung perfekt in die Umgebung St. Ulrichs ein. Das Genia­le an der ganzen Sache? Kein einziges Auto trübt den fantastischen Ausblick. Die Tiefgarage mit 165 PKW-Stellplätzen ist unter die Erde – genauer gesagt, unter die Wellnessanlage – verbannt worden. Der Erfolg des Hotels liegt in der konzeptionellen Planung begründet. Die Liebe zum Detail ist überall erkennbar und dient ausschließlich dem Wohle der Gäste.

Hotelterrasse mit Außenpool und Ruhepavillon

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Hotelreportage

Cavallino Bianco family spa posthotel - St. Ulrich

„Richtige Positionierung ist von extremer Bedeutung“ Das Hotelbau-Journal unterhielt sich mit Ralph A. Riffeser vom Cavallino Bianco family spa Posthotel. Herr Riffeser, Sie positionieren sich mit Ihrem Namen und Produkt auf dem Familien- und Wellnessmarkt. Warum entschieden Sie sich gerade für diese Zielgruppen? Rückblickend auf die Zeit vor dem Umbau erinnere ich mich, dass es stets schwieriger wurde, die Preise zu halten. Wir wurden zu einem Betrieb mit unterschiedlichsten Gästeschichten wie Individualgästen, Familien, Senioren, Kongressund Geschäftsreisende. Nachdem ich mich zum Umbau entschlossen hatte, begab ich mich auf die Suche nach einem kompetenten Planungspartner und fand diesen in der Firma Waibl Planung. Einen kompetenten Berater fand ich auch im Unternehmen Michaeler & Partner. Der Vorentwurf stand bereits, als Dr. Otmar Michaeler den Zielgruppengedanken ein-

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brachte. „Für wen baust du eigentlich dein Hotel?“, fragte er mich eines Tages. Bis dahin hatte ich mich mit dieser Frage nicht besonders auseinandergesetzt. In der darauffolgenden Zeit beschäftigte ich mich zunehmend mit dem Positionierungsthema. Als Familienvater lag das Thema Familie nahe, zum zweiten gestaltete es sich am Tourismusmarkt schwierig, für Eltern und Kinder gleichermaßen ein Tophotel zu finden. Dies zu werden, hatten wir uns zum Ziel gesetzt. Die Familienschiene in der gehobenen Hotellerie hatten in Südtirol bislang nur wenige Hoteliers eingeschlagen. Wir hatten somit eine Marktlücke entdeckt. Von Sitzung zu Sitzung nahm das Marketingkonzept und der Leitfaden unseres heutigen Produktes konkrete Formen an. Wellness


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Stiege mit geschmiedeten Geländer in gedrehter Ausführung – Hotel Posta Cavallino Bianco, St. Ulrich, Gröden, Juni 2002

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stellt einen integrierenden Bestandteil unseres Produktes dar, bildet jedoch nur ein Teilprodukt. Aufgrund mehrerer Faktoren wurde das Haus ex novo errichtet; dieser radikale Eingriff ermöglichte eine völlig neue Positionierung. Seit Juni haben wir geöffnet, und im neuen cavallino bianco family spa Posthotel finde ich mehr Kundennähe und Freude an der Arbeit. Der erfolgreiche Sommer bestätigte die Richtigkeit unserer Investition. Für die Konzeption und Planung Ihres Hauses spielen diese Zielgruppen und deren Bedürf-

nisse eine wichtige Rolle. Inwiefern flossen sie in die Planung mit ein? Zu 100 Prozent! Ab dem Zeitpunkt der Beratungstätigkeit von Michaeler & Partner konzentrierte man sich voll auf diese Frage. Heute kann ich zurückblickend sagen, dass die Änderung der Gästeschicht zum Wohl des Hauses geschah. Auf lange Sicht hätte ich mich mit der alten Gästeschicht nicht verwirklichen können. Auch unser Tourismusdorf erfuhr in der Vergangenheit ein kontinuierliches Älterwerden der Gäste. Die neuen Tourismusprodukte vor Ort ändern diesen

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Hotelreportage

Cavallino Bianco family spa Posthotel - St. Ulrich

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Der Standort Gröden war bislang hauptsächlich für einen kurzen Sommer und einen Topwinter bekannt. Sie streben sicher danach, die Saison nach hinten und vorne zu verlängern und befinden sich noch im ersten Geschäftsjahr nach dem Umbau. Fällt Ihnen heute der Verkauf Ihres Hauses in der Vorund Nachsaison leichter? Absolut. Es ist erstaunlich, dass für Ok­tober und Anfang November plötzlich Nachfrage besteht – vorher verloren sich in dieser Zeit höchstens Gäste durch Zufall in unserem Tal. Zukünftig wählt der Gast vorher das Hotel und dann die Destination; die Zukunft passiert in unserem Haus


bereits. Der Beitrag von Leitbetrieben für die Aufwertung von Destinationen ist in diesem Sinn sehr wichtig. Der Bau wurde innerhalb kurzer Zeit abgewickelt. Welche Phasen sind rückblickend für Sie als Bauherr die intensivsten? Die Konzeptionsphase war von primärer Wichtigkeit; dort erfolgte die Produkt­ orientierung und Angebotsdefinition. Die gesamte Phase war eine Lebensschule, die mit einem Studium zu vergleichen ist. Der Umbau war eine große Herausforderung. Mir fehlte der Gästekontakt; es war ein ungewohnter Zustand. Der Umbau war eine intensive Zeit voller Höhen und Tiefen. Wir mussten uns kontinuierlich aufraffen und neue Kraft schöpfen.

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Hotelreportage

Was können Sie einem Kollegen, der vor einem Umbau steht, als Maxime mit auf den Weg geben? Einige Ratschläge kann ich sicher erteilen... Er soll die richtigen, kompetenten Partner wählen, denn ohne diese geht nichts. Ich würde meine Wahl wiederholen: Waibl Planung und Michaeler & Partner waren eine gute Wahl. Die Kompetenz und das Fachwissen dieser Partner kann man selbst nicht haben. Zwischen Planer und Projektsteuerung muss ein offenes und positives Verhältnis herrschen – hier entsteht die Kraft für eine produktive Arbeit. Bereits in der Konzeptions- und Planungsphase begann der Verkauf Ihres Produktes. Wenn Sie auf das Preopening zurückblicken, welche verkaufsspezifischen Entscheidungen würden Sie wieder treffen und welche vermeiden? Grundsätzlich ist das Timing von großer Wichtigkeit. Zu vermeiden sind ewige Zeiten der Vorplanung. Die Fertigung des Preopening-Prospektes dauerte mir zu

Cavallino Bianco family spa posthotel - St. Ulrich

lange. Die richtige Message zum richtigen Zeitpunkt ist gezieltes Marketing! Wir arbeiten zur Zeit mit unseren Reisebüros und Partnern von früher. Die Kooperation mit den Kinderhotels Südtirol und Österreich bringt ihre ersten Früchte. Ist nach Ihrer Einschätzung Ihr Gast bereit, mehr für den Urlaub auszugeben? Wie entwickelten sich die Nebenkonsumationen? Das Teuro-Problem umgingen wir mit unserem gut kalkulierten All-InclusiveAngebot. Diese Strategie erwies sich als gut. Wir kalkulierten mit Gesamteinkünften pro Gast, und die Rechnung ging in der ersten Zeit wie kalkuliert auf. Der Wellnessbereich funktionierte umsatzmäßig in der ersten Phase gut, für den Winter erwarte ich jedoch bessere Umsätze in der Wohlfühlabteilung. Die schönste Hardware ist kein Erfolgsgarant, wenn die Software nicht stark ist! Wie sehr differenziert sich das Mitarbeiter-Profil in Ihrem Haus von Hotelbetrieben anderer Profilierungsrichtung?


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Hotelreportage

Cavallino Bianco family spa posthotel - St. Ulrich

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Sehr stark – der Druck und die Belastung ist anders, meine Mitarbeiter müssen hektikgeimpft sein! Der Speisesaal ist der schwierigste operative Bereich; mit Kindern zwischen den Füßen ist es oft schwierig, dem Service nachzugehen. In der Kinderbetreuung werden an uns hohe Anforderungen gestellt. Eltern vertrauen uns im Kinderbereich ihr Wichtigstes an und sind sehr kritisch. Nicht jeder kompetenter und fachkundiger Mitarbeiter kann hier Erfolg haben. Die Persönlichkeit meiner Mitunternehmer spielt eine wichtige Rolle, oft mehr als Kompetenz und „Fachidioten-Fachwissen“. Wenn die Hardware und der Verkauf stimmen, kommt der Gast. Wenn die Software stimmt, kommt er wieder. Mitarbeiter

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sind ein stärkerer Kundenbindungsfaktor als Hardware. „Gas geben!“ lautet unser gemeinsamer Leitsatz. Der Weg zur optimalen Software hat gerade begonnen. Auf welche Philosophie beruht Ihre Mitarbeiterführung? Ich will kein Personal, sondern involvierte Mitunternehmer. Sie sollen mit dem Betrieb denken und ihn lieben, begeistert und stolz im Haus arbeiten und gemeinsam mit mir Erfolg haben. Sie sollen mitsparen, verkaufen, kommunizieren... Nur durch die direkte Einbindung der Mitarbeiter ist diese Zielerreichung möglich. Herr Riffeser, danke für das Gespräch.


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Partner am bau Weitere Referenzprojekte mit Partnern am Bau finden Sie auf der Internetsite www.hotelbau.net

cavallino bianco family spa posthotel  Planung - Bauabwicklung: Waibl Planung info@waibl-planung.com  Baumanagement: Michaeler & Partner info@michaeler-partner.com  HSL-Planung: Ing. Walter Angerer angerer.angerer@aon.at  Elektroplanung: AT & E Technisches Büro at&e@gardena.net  Aushubarbeiten: Goller GmbH Tel. +39 0471 700104  Hydraulikerarbeiten, Heizung, Schwimmbäder, Lüftungs- u. Klimatechnik: Hofer Group; hofer@hofer-online.com  Zimmereiarbeiten: Brugger Heinrich & Co. brugger.heinrich@dnet.it  Elektroinstallationen: G & S Elektrolux elektrolux@tin.it  Verputz und Malerarbeiten: Leimegger GmbH info@leimegger.com  Fenster und Fenstertüren: Finstral finstral@finstral.com  Estriche und Isolierungen: Berger Bruno bruno.berger@aon.at  Lift: Lift 2000 lift2000@dnet.it  Wellnessbereich: Thermarium info@thermarium.com  Wellnessbereich (Sauna): Pro Wellness prowellness@duemilauno.com  Türen: Rubner Türenwerk info@tueren.rubner.com  Böden und Fliesen: Baucenter info@baucenter.it  Ofenbau: Oberleitner Ofenbau office@ofenbau-oberleitner.at  Regulierungstechnik: Prenn Werner prenn@dnet.it  Schließsysteme: Fuchs Technik info@fuchs-technik.com  Schlossereiarbeiten: Femotec office@femotec.at  Vorhänge, Textilien, Teppiche: Home home.einrichten@chello.at  Beleuchtungstechnik, Lichtkörper: Lichtstudio Eisenkeil info@lichtstudio.com  Tischlereiarbeiten Wellnessbereich: Aredadu; aredadu.srl@rolmail.net  Kunstmalerei - Raumgestaltung: Zingerle info@zingerle.it

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Hotelreportage

Hotel Edelweiss - Töll bei Meran

„Besonderes statt Alltägliches“ Das Hotelbau-Journal im Gespräch mit Frau Schönweger vom Hotel Edelweiss in Töll bei Meran.

Technikspiegel Hotel Edelweiss / Töll bei Meran Baujahr 2001/02  Kubatur Umbau/Zubau: ca. 11.000 m3  Bruttonutzfläche: ca. 6300 m2  Bauzeit: Bettentrakt: Nov. 2001 - April 2002 Wellness und Sauna: bis August 2002  Umgebaute Bereiche / Art der Investition: Küche, Restaurant, Zimmer, Buffett  Neue Bereiche: Hallenbad, Sauna, Beauty, Eingangshalle, Zimmer, Stube, Hotelbar  Klassifizierung: 3 Sterne

Frau Schönweger, Ihr Haus präsentiert sich dem Gast in einem einzigartigen Stil künstlerischer Ästhetik. Wie sind Sie zu diesem gelangt? Ich mag Besonderes, nicht Alltägliches. Aus diesem Grund suchte ich einen besonderen Architekten, der auch imstande sein sollte, meine Ideen und Wunschvorstellungen umzusetzen. Meine Liebe zu Formen, Linien und Farben fand im Architekten Vorreiter einen optimalen Planungspartner. Wir wollten uns mit unserem Haus hervorheben und nicht ein alltägliches Ambiente schaffen. Wenn man nicht standortbegünstigt ist, muss man eben auf den Charakter des Hauses und dessen Angebot besonders achten.

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Völlig neu ist auch Ihr Angebot – wer ist eigentlich Ihr Gast der Zukunft? Bislang hob der Gast unser Essen hervor. Auch weiterhin wird das Speisenangebot mit neuzeitlichen und kreativen Interpretationen einen Schwerpunkt bilden. Unser Verwöhnangebot wurde mit unserer Wellnessanlage erweitert und stellt ein hochwertiges Wohlfühlprodukt dar. Unsere Herzlichkeit und unser Umgang mit Gästen bildet eine Zusatzkomponente unschätzbaren Wertes. Die Nähe zu Meran, die kulturellen, gastronomischen und klimatischen Vorzüge unserer Destination bilden den idealen Rahmen unseres Produktes. Mein Zukunftsgast ist der, der diese Aspekte und Vorzüge unseres Hauses zu schätzen weiß.


Komfortable Gästezimmer

entstand ein neuer Hausgäste-Speisesaal, und die traditionelle Stube wurde räumlich verlegt. Im Umbau wurde der Speisesaal im Verhältnis zum Gesamtumbau erweitert. Die Gastronomie bildet in Ihrem Angebot einen Kernpunkt.Worauf achteten Sie besonders bei der Konzeption und Planung der Gastronomiebereiche? Die Küche wurde erweitert und der mo­dernsten Funktionalität angepasst. Es

Die Gastronomie verzeichnet Rückgänge seit der Einführung des Euro. Wie sehen Sie diese Tendenzen? Im Hotelbereich erzielten wir eher leichte Zuwächse der Extraausgaben. Die Baustelle wirkte sich auf den RestaurantSpeisebereich der Hausgäste

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Hotelreportage

betrieb erwartungsgemäß negativ aus. Seit Fertigstellung der Bauarbeiten entsprachen die Restaurantumsätze unseren Vorstellungen. Sicher merken wir beim Gast eine höhere Preissensibilität seit der Euro-Einführung. Wir gewinnen den

Hotel Edelweiss - Töll bei Meran

Gast zum Stammgast mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und dem Verabreichen von hochwertigen Produkten. Sie halten Ihr Haus an 360 Tagen im Jahr geöffnet. Ihr Produkt richtet sich demnach Eingangsbereich zur Wellnessabteilung

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an mehrere Zielgruppen: Inwieweit floss der Zielgruppengedanke in der Planungsphase mit ein? Wesentlich! Wir entschieden uns vor 15 Jahren für den Bustourismus. Anderweitig hätten wir für die Neuerschließung


Baucenter OHG Burgfriedenstraße 38/A 39040 Seis - Italien info@baucenter.it · www.baucenter.it Tel. +39 0471 706255 Fax +39 0471 705333

Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey GesmbH Aguntstraße 34 9900 Lienz - Österreich Tel.: +43 (0)4852 62266 Fax: +43 (0)4852 62266-78 www.frey-bau.at info@frey-bau.at

von Kunden riesige Summen investieren müssen. Entlang der Hauptstraße und mit einer schwachen Infrastruktur hätten wir diese Individualgäste nicht halten können. Wir hatten genau einen Bus Platz und waren aufgrund unserer Räumlichkeiten und unseren Standort ein idea­ler Buspartner. Diese Schiene werden wir auch beibehalten. In Zukunft werden wir zusätzlich andere Zielgruppen verstärkt ansprechen: Dazu gehören Business- und Individualreisende. Wir dachten sicher bei der Planung an diese neuen Zielgruppen und richteten danach die Neubereiche ein – beispielweise mit der Schaffung von Urlaubszimmern und Suiten zum Innengarten für den Feriengast, oder ISDN-Anschlüssen für Handelsreisende.

Der Standort an der Straße birgt gleichzeitig Vor- und Nachteile. Worin sehen sie die größten Vor- und die größten Nachteile? Bisher gelang uns die Nutzung der Straße nicht. Zum einen war die Fassade anonym und fiel nicht auf. Die neue Fassade muss den Gast von der Straße anziehen. Der Vorteil ist also gerade die Verkehrsader, die eine Verkehrsanbindung ga­rantiert. Der Nachteil ist der Lärmeinfluss und die Störung durch die Straße.

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Der Bau wurde innerhalb kurzer Zeit abgewickelt. Welche Phasen sind rückblickend für Sie als Bauherr die intensivsten? Durch den künstlerischen Architekten lief uns der Bau oft zu langsam. Jedoch lag dies auch an den Einzigartigkeiten unseres

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Hotelreportage

Hotel Edelweiss - Töll bei Meran

Hauses. Schlimm war die leichte Verspätung, die eine turbulente Phase zur Folge hatte. Schon die Reaktionen der ersten Gäs­te nach dem Umbau gaben uns den Be­weis, dass unsere Entscheidungen aber richtig waren.

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Was können Sie einem Kollegen, der vor einem Umbau steht, als Maxime mit auf den Weg geben? Die Wahl eines guten Beraters ist von wesentlicher Bedeutung – die Arbeit mit einem künstlerischen Architekten wäre


Partner am bau

Weitere Referenzprojekte mit Partnern am Bau finden Sie auf der Internetsite www.hotelbau.net

Hotelbar - schlicht, linear, warm

ohne einer Beratungsfirma wie Michaeler & Partner und das Planungs- und Bauleitungsbüro Hotelplan & Partner undenkbar gewesen. Sollte ich erneut bauen, würde ich mir einen größeren Einfluss von Dr. Otmar Michaeler wünschen. Dem Architekten Helmut Vorreiter gelang die künstlerische Umsetzung. Ich rate auch die Gästebedürfnisse zu berücksichtigen; der Gast wird dafür dankbar sein. Bereits in der Konzeptions- und Planungsphase begann der Verkauf Ihres Produktes. Wenn Sie auf das Preopening zurückblicken, welche verkaufsspezifischen Entscheidungen würden Sie wieder treffen und welche vermeiden? Ich glaube nicht, dass wir hier grobe Fehler gemacht haben. Wir würden alles

wiederholen: Der Preopening-Flyer gelang gut und weckte großes Interesse. Aufgrund dieser Initiativen und unserer Messe­besuche erfolgte der Verkauf zu meiner Zufriedenheit. Auf welche Philosophie beruht Ihre Mitarbeiterführung? Meine Mitarbeiter spüren und merken meine Liebe zum Beruf und zu den Gästen. Ich begeistere meine Mitarbeiter und fördere solche, die in ihrer Arbeit mehr als nur einen Job sehen. Mir ist das Feingefühl an meinen Mitarbeitern wichtig, sowie deren Ausbildung. Meine Gäste schätzen und spüren die Qualifikation und Freundlichkeit meiner Kräfte.

Hotel Edelweiss  Planung: Vorreiter International Projects info@vorreiter-ip.de  Baumanagement: Michaeler & Partner info@michaeler-partner.com  Bauabwicklung: Hotelplan & Partner info@hotelplan-partner.com  Elektroinstallationen: Plaickner elektro.plaickner@dnet.it  Kücheneinrichtung: Niederbacher Prostahl info@niederbacher.it  Schlossereiarbeiten: Femotec office@femotec.at  Vorhänge - Textilien: Arredonet arredonet@libero.it  Böden und Fliesen: Baucenter info@baucenter.it  Kühlanlagen, Theken, Kühlzellen: Ungerer Christian & Co.; info@ungerer.it  Einrichtungen - Tischlereiarbeiten - Türen: Innenausbau GmbH AlfWimmer@t-online.de  Lüftungs- und Schwimmbadtechnik: Atzwanger; info@atzwanger.net  Baumeisterarbeiten: Frey Bau info@frey-bau.at

Konzeption, Planung und Einrichtung der neuen Küche Niederbacher Prostahl GmbH 39052 Kaltern - Italien www.niederbacher.it info@niederbacher.it Tel. +39 0471 968600 Fax +39 0471 968666

ELEKTRO PLAICKNER Elektroinstallationen

Elektro Plaickner Albeins 4b 39042 Brixen - Italien Tel. +39 0472 851125 Fax +39 0472 206577 Mobil 335 8143291 e-mail: elektro.plaickner@dnet.it

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interview

Im Gespräch mit dem Planer Helmuth Vorreiter

Schlüssige Konzepte... funktionelle Pläne Die Hotelarchitektur entwickelt sich im Gleichschritt mit den Bedürfnissen des Gastes. Über „seinen Stil“ und seine Ansichten unterhielten wir und mit dem Münchner Architekten Helmuth Vorreiter

Arch. Helmuth Vorreiter beim Spatenstich Grand Hotel Marienbad

Herr Vorreiter, warum zieht es Sie als namhafter Hotelarchitekt immer wieder zu uns nach Südtirol? Als Münchner Hotelplanteam bewegen wir uns seit vielen Jahren auf dem internationalen Parkett. Vor über 3 Jahren entstand zwischen Michaeler & Partner und uns nach Fertigstellung eines Après Ski Lokales am Kronplatz ein erster Kontakt. In den folgenden drei Jahren hat sich dieser Kontakt zu einer regen Zusammenarbeit entwickelt.

Derzeit bearbeiten wir neun Hotelprojekte an unterschiedlichen europäischen Standorten, fünf davon in Zusammenarbeit mit Michaeler & Partner. Welche dieser Anlagen sind nach Ihrer Sicht die bedeutsamsten? Hierzu zähle ich das Grand Hotel Marienbad, ein Kur- und Wellnesshotel mit 170 Zimmern, das im Herzen der Unescogeschützten historischen Stadt Marienbad derzeit entsteht. Es herrscht eine ähnliche städtebauliche Situation wie im historischen Stadtkern Bozen oder Innsbruck vor. Als zweite wichtige Anlage möchte ich das Projekt Falkensteiner Funimation Katschberg hervorheben, das durch ein ehrgeiziges Konzept zum führenden Familienclub im Alpenraum wurde. Als dritte Anlage ist die Hotelanlage Borik in Zadar in Kroatien erwähnenswert. Die Hotelanlage wird zur Zeit gänzlich erneuert. Sie besteht aus 8 Gebäuden und stellte bereits zu sozialistischen Zeiten ein Mammut-Hotel mit 1000 Betten dar.

Architekt ist nicht gleich Architekt – aber wie findet man den Richtigen? Viele Bauherren fragen mich nach meinem Stil und ich bemerke in deren Augen immer wieder eine große Verwunderung auf meine klassische Antwort „Ich habe keinen!“. Die Architektur eines Hotelprojektes stellt jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung dar, denn echte Architektur ist wie ein Maßanzug: individuell, projektbezogen, speziell, charaktervoll und einzigartig. Hüten Sie sich deshalb vor einem direkten Vergleich eines besichtigten Projektes mit Ihrem Haus. Jedes Projekt ist anders, es stellt unterschiedliche Anforderungen und bedarf passender Lösungen. Billige Wiederholungsarchitektur schwindet immer häufiger. Außerdem stellt die Realisierung desselben Projektes an mehreren Standorten meiner Ansicht nach ein Armutszeugnis an Verantwortung und Kreativität aus, dem wohl wichtigsten Markenzeichen eines Architekten.

In Südtirol hatten Sie unlängst auf der Töll bei Meran das Hotel Edelweiss für die Familie Schönweger planerisch in die Hand genommen. Dieses Projekt ist jetzt fertig gestellt. Erzählen Sie kurz darüber! Neben meiner Liebe zur Architektur fühle ich mich wie die meisten Menschen in einer harmonischen Umgebung wohl. Aus diesem Harmoniedrang ziehe ich großen Nutzen für meine Arbeit, so auch beim Projekt Edelweiss. Der Kontakt zur Bauherrenfamilie Schönweger war sehr persönlich und angenehm, die Zusammenarbeit gestaltete sich besonders erfreulich!

In Südtirol entwickelten sich im Laufe der letzen 30 Jahre viele Familienbetriebe zu großen Hotels – liegt in diesem Wachstum nicht eine große Gefahr? Quantität ist nicht gleich Qualität. Das schlüssige Konzept bleibt in vielen Erweiterungsprojekten auf der Strecke. Durch das Hinzuziehen einer Beratungsfirma profitieren die Bauherren vom langjährigen Know-how der Fachleute und sichern sich dadurch eine funktionelle Planung der Hotelbetriebe. Die funktionelle Planung erwies sich im Projekt Edelweiss als maßgeblicher Erfolgsfaktor nach einer jahrelangen architektonischen Irr-

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Hotel Edelweiss

fahrt unserer planerischen Vorgänger. Am Anfang stand ein fertiges Konzept. Der Mangel eines solchen Konzeptes kann sich in der Regel sehr teuer auswirken. Dann begann die architektonische Planung.Viele Betriebe bauen jährlich dazu und modernisieren sich ständig, oftmals leider ohne einer konzeptionellen Gesamtplanung. Eine integrative Planungsleistung ist aus den genannten Gründen dringend erforderlich. Unsere Aufgabenstellung im Edelweiss war somit die Herausforderung, aus dem „leicht verbauten“ ursprünglichen Projekt ein wachstumsorientiertes, neues Hotel entstehen zu lassen. Was waren den die wichtigsten konzeptionellen Planungsinhalte im Hotelprojekt Edelweiss? Aus der topografischen Lage galt es, das Beste zu machen. Nach vorne liegt wohl die meist befahrene Straße Südtirols. Zu dieser war vor etwa 12 Jahren der sämtliche Zimmerbestand ausgerichtet worden. Auf der Gebäuderückseite lag ein steiler Hang und eine magere Grundstücksgrenze. Sie sprechen von einer strukturellen Radikallösung.Welche Maßnahmen mussten dem Gebäude im Einzelnen verordnet werden? Die Ausrichtung der neuen Ferienzimmer nach hinten und die Errichtung eines Wellnessbereiches mit Freibad hinter dem Haus setzte eine aufwendige Hangsicherung voraus. Weiterhin musste das Parkplatzproblem samt Anfahrt und Hoteleingang gelöst werden. Parallel zur Erweiterung des Bettentraktes wurden die Sitz-

plätze in den Speisebereichen erhöht. Zur Optimierung des Arbeitsflusses wurden Küche und Stube räumlich verlegt. Das Haus wurde um 40 neue Zimmer und Suiten erweitert. So entstand ein neues Hotel von Grund auf, das um einige Bereiche erweitert wurde. Wie würden Sie den architektonischen Stil des Hauses definieren? Südtirol ist eine Kulturlandschaft und verfügt wie jedes Kulturland auf dieser Welt über einen eigenen, charakteristischen Baustil. Wenn ich als Gast die Fidschi Inseln buche, dann möchte ich mich auch in einem ländertypischen Ambiente wohlfühlen können. Die Erwartungshaltung des Gastes muss sich im Projekt wiederspiegeln. Architektur im Hotelbau darf nie Selbstzweck des Architekten sein, sondern muss Werkzeug für den Unternehmer sein. Klare, ehrliche Architektur hat auf Dauer Bestand, billige Abstriche werden immer schneller passé sein.

In welchem Bereich des Hotelbaus gibt es nach Ihrer Meinung den größten Entwicklungsbedarf in den nächsten Jahren? Nach Wellness beginnt jetzt ein uraltes und vollkommen neu aufgegriffenes Thema, und das heißt „Hotelzimmer“ und „Hotelbad“. Was man an Ideen vielerorts in die öffentlichen Bereiche gesteckt hat, hat man hier nahezu immer versäumt. Ein persönlich gestaltetes Zimmer vermittelt ein neues Lebensgefühl und entscheidet wesentlich über das Wohlbefinden des Gastes mit. Der Hotelier darf die Bedürfnisse der Gäste nicht unterschätzen, diese wollen sich wohlfühlen und auf sie zugeschnittene Produkte vorfinden. Für die Entwicklung von Hotelprojekten ist deshalb eine enge Zusammenarbeit mit Beratungs- und Planungsteams erforderlich. Denn nur so wird es möglich sein, eine zukunfts- und erfolgsorientierte Planung umzusetzen. Herr Vorreiter, danke für das Gespräch.

Wohin glauben Sie, geht die Reise für den Hotelbau in Zukunft? Die Entwicklung der Architektur folgte immer der Entwicklung des Menschen. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Architektur. Zu den wichtigsten Fähigkeiten eines Architekten zählt die besondere Sensibilität, Projekte in Hinblick auf die Trends von morgen zu entwickeln. Im Hotelbereich bedeutet dies, Erlebniswerte für den Gast zu schaffen und auch künftige Gästebedürfnisse in der Planung zu berücksichtigen.

Vorreiter International Projects Arch. Helmut Vorreiter Georgenstraße 46 D-80799 München +49 (089) 33 99 89 80 info@vorreiter-ip.de

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Hotelreportage

Residence Brunner - Reischach

Gastronomie mit Kante Die neu errichtete Wohnanlage befindet sich in Reischach/Bruneck und wurde diesen Sommer auf einem Areal von etwa 1.800 Quadratmeter fertiggestellt. Technikspiegel Residence Brunner / Reischach Baujahr 2001/02  Kubatur: 10.650 m3  Planungsbeginn: Herbst 2000  Bauzeit: August 2001 bis Juli 2002  Fläche der gastronomischen Bereiche: Sportbar auf zwei Ebenen mit Spielraum, Billardraum, Tribüne usw.: 670 m2 Cafe - Bäckerei: 85 m2

Das Gebäude besteht aus fünf Geschossen (Kellergeschoss, Erdgeschoss, erstes und zweites Obergeschoss sowie Dachgeschoss). Ein Teil des Kellergeschosses wird als Tiefgarage mit 27 Stellplätzen genutzt; der restliche Teil sowie das Erdgeschoss beherbergen eine 670 Quadratmeter große Sport-Arena mit Bar, Restaurant, einem Präsentationsraum für Sportartikel, ein Cafè sowie eine Bäckerei. Durch die Aufteilung und Gestaltung des Lokals über mehrere Ebenen entstanden großzügige, lichtdurchflutete Erlebnisbereiche, die das Lokal um eine einzigartige Transparenz und Gestaltungsvielfalt bereichern. Für Südtiroler Spitzensportler besteht die Möglichkeit, sich mit Handabdruck und Unterschrift zu verewigen. Des weiteren werden in der Sport-Arena auf 15

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Bildschirmen Sportevents aus aller Welt gezeigt. Die Arena wird damit zum Treffpunkt für sportbegeisterte Besucher und eignet sich hervorragend für Mannschaftspräsentationen, Skitests und Produktvorstellungen. Im ersten und zweiten Obergeschoss sowie im Dachgeschoss befinden sich neun Miet- und vier Ferienwohnungen mit einer Nutzfläche von 40 bis 80 Quadratmeter. Die Erschließung derselben erfolgte aus wirtschaftlichen und funktionellen Erwägungen über ein externes Treppenhaus an der Nordwest-Seite des Gebäudes, das zum Platz hin ausge­richtet ist. Alle Wohnungen sind südlich orientiert und auf die Grünanlagen ausgerichtet. Die Anlage wurde in Massivbauweise mit Vollbetondecken errichtet. Nach Nord-


Firmenportrait

Zentrale Bar und Spielbereiche

osten und Südwesten hin verfügt sie über Mauerwerkfassaden. Die zwei Stirnseiten wurden im Dachgeschossbereich mit einer Holzverkleidung versehen. Das Sat-

teldach ist mit durchgehenden Gauben ausgestattet; als Dacheindeckung wurde Rheinzink gewählt.

Wer die Aida über das Telefon hört, trinkt edlen Wein sicher aus dem Kartonbecher. Dem Qualitätsanspruch Ihres Hauses entspricht dies sicher nicht. Hören Sie Musik, wie Sie es bisher aus künstlicher Klangquelle noch nie konnten und erleben Sie eine Akustik, die Ihnen selbst die besten und teuersten Lautsprecher nicht bieten können: Die natürlichste aller künstlichen Schallquellen kommt aus Südtirol, denn sie wurde hier erfunden, patentiert und wird hier gebaut. Es gibt keine Aufdring­lichkeit in der Nähe des Lautsprechers mehr, keine unzureichende Hörbarkeit, keine aggressiven Klangein­drücke, Stereophonie im gesamten Raum: ein wertvoller Beitrag zu Ihrem Wohlfühlambien­te, wo sich Gäste gerne und lange aufhalten. Unsere Referenzen zeigen, dass wir Ihnen sicher nicht die Katze im Sack verkaufen wollen: Parkhotel Laurin (Bozen), Sporthotel Macciaconi (St. Christina), Hotel Armentarola (St. Kassian), Romantikhotel Zum Turm (Völs am Schlern), Castel Herrenhof (Kaltern), Hotel Schneeberg (Ridnaun), Hotel Paradies (Tiers), Felsenkeller (Autonome Provinz Bozen Südtirol) und viele andere. Überzeugen Sie sich selbst. Wir kommen zu Ihnen! Rufen Sie uns einfach an.

Kundendiest Aufzüge und Lastenaufzüge Newtec Audio Systems GmbH Siemensstraße 19 39100 Bozen - Italien Tel. +39 0471 568065 info@newtec-audio.com www.newtec-audio.com

Euroservice GmbH Verandenstraße 22 39012 Meran - Italien Mobil +39 335 6319523 Mobil +39 335 6042121

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Hotelreportage

Residence Brunner - Reischach

Vorne der Barbereich, hinten der ruhige Speisebereich

Sportarena Reischach Wie schon der Name „Sportarena“ verrät, steht hier der Sport im Mittelpunkt. Ein futuristisch gestalteter Steg bringt den Gast in das Zentrum der Sportarena, in dem sich eine großzügig angelegte Thekenanlage befindet. Von dort aus gewinnt man sofort einen Überblick über das gesamte Raumangebot. Das Erdgeschoss um die zentrale Thekenanlage herum wurde auf drei verschiedene Ebenen angelegt und die Einrichtung den unterschiedlichen Funktionen angepasst. Durch die Gestaltung der Sitzgruppen unter Verwendung von unterschiedlichsten Elementen erzielt man eine vielfältige, abwechslungsreiche Nutzung. Hocker- und Stehtischbereiche laden zum geselligen Beisammensein ein, während bequeme geradlinige Sitzelemente, die flexibel zu verschieden großen Sitzgrup-

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Firmenportrait

pen zusammengestellt werden können, Entspannung und Relax bieten. Das Untergeschoss ist dank großer Deckenöffnungen bereits vom Eingangssteg aus ersichtlich. Diese Ebene gliedert sich in folgende Bereiche: Spielautomaten, Sportbereich, Slotmaschinen und großer Billardraum. Nennenswert ist der Bereich der eigentlichen „Arena“, der dem Lokal seine besondere Note verleiht. Sie vermittelt die Atmosphäre eines Sportstadiums: Auf einer Mega-Leinwand kann man alle wichtigen Sportereignisse verfolgen. Diese Arena wurde mit einer Tribüne ausgestattet, die bei Bedarf durch eine große Schiebewand abgetrennt und als „Arena“ in der Sportarena genutzt werden kann. Auch hier findet man eine The-

Das Licht in öffentlichen Betrieben wie Hotels, Bars oder Restaurants avancierte in den letzten Jahren zu einem wichtigen Planungsbestandteil und fordert die Einbindung des Lichtplaners in das Projekt von Anfang an. In Zusammenarbeit mit Architekten, Einrichtern und Bauherren werden optimale Lichtstimmungen in den verschiedenen Bereichen und Räumen erzeugt. Ein wichtiger Bestandteil jeder Lichtplanung ist die Wahl des richtigen Leuchtmittels. Die Farbe des Lichtes, die Notwendigkeit zur stufenlosen Einstellung der Lichtstärke, ob flächig diffus oder engstrahlend und akzentuiert, sind Grund­lagen für die Atmosphäre in den Bereichen und Räumen. Je nach Funk­tionsund Nutzungsweise der Räumlich­keiten folgen die exakte Positionierung der Lichtquellen und die Verpackung in optisch passende Beleuch­tungskörper. Dabei sollte stets auf Blendungsfreiheit größter Wert gelegt werden. Jedes Licht braucht genügend Reflektions­ flächen, um als angenehm empfunden zu werden. Deshalb spielt die Farbe und Oberflachenstruktur der Einrichtung und Raumabgrenzung eine große Rolle. Durch das Spiel mit Licht, Farbe und Schatten beginnt der Raum erst zu leben und erzeugt beim Gast eine angenehme, einladende Atmosphäre, die er unbewusst registriert und die auf ihn einwirkt. Werden gleiche Räume einer unterschiedlichen Nutzung zugeführt, wie zum Beispiel als Restaurant zur Mittags­ zeit und am Abend als Treffpunkt, so ist es wichtig, dass Lichtstimmungen verändert werden können. Durch spezielle Software als Teil der zentralen Gebäudetechnik können Beleuchtungs­effekte vorprogrammiert und am PC oder am Touchpaneel bedienerfreundlich abgerufen werden. Das richtige Licht ist ein wichtiger Bestandteil von jeder Einrichtung.

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Hotelreportage

Residence Brunner - Reischach

Firmenportrait Die Firma Weger Walter & Co. OHG arbeitet seit mehr als 25 Jahren auf dem Sektor der Lüftungs- und Klimatechnik. Anfänglich war sie nur als Lieferant von Komponenten und Zubehör für die Lüftungstechnik tätig. Mit dem steigenden Bedarf wurde die Produkt­ palette durch Errichtung einer eigenen Produktionsstätte von Lüftungskanälen sowie der Produktion von eigenen Klima­geräten ausgeweitet. Auch hat sich die Firma Weger auf die Lieferung und Montage von kompletten Lüftungsanlagen spezialisiert. Heute liefert die Firma Weger betriebsbereite, komplette Lüftungssysteme modernster Technik. Außerdem steht die Firma Weger Planern, Architekten sowie Endkunden beratend zur Seite. Mit dem steigenden Verständnis der Notwen­ digkeit einer Lüftungsanlage entdeckt man heutzutage zunehmend auch die ästhetische Seite der Klimatechnik. Als Referenzobjekt in diesem Zusammen­ hang kann mit Sicherheit das Lokal „Sports Arena“ in Reischach genannt werden. In Zusammenarbeit mit innovativen Archi­ tekten und mit Unterstützung eines Endkun­ den mit viel Sinn für futuristisches Design wurde ein einzigartiges Projekt mit der Lüftung als zentrales Einrichtungs­element realisiert. Formschöne Lüftungskanäle in runder Aus­ führung aus hochwertigem Edelstahl säumen Decke und Wände der in modernem Stil gehaltenen Räumlichkeiten. Auch auf die Luftauslässe wurde besonderes Augenmerk gelegt, so dass ein wahrer Blick­ fang entstand. Die Öffnungen der Kanäle wurden absichtlich düsenförmig mit Drall­ scheiben ausgeführt, die entfernt an die Antriebsturbinen moderner Düsenflugzeuge erinnern. Mit dieser Anlage wurde ein Exempel statuiert, wie fließend die Lüftung in die Einrichtung integriert werden kann, so dass Funktio­nali­tät und Ästhetik sich übergangslos vereinen.

kenanlage, sodass dieser Bereich flexibel und vielfältig genutzt werden kann. In allen Bereichen der zwei Geschosse können die verschiedensten Sportevents aus aller Welt auf Bildschirmen mitverfolgt werden. Eine geschwungene, großzügige Treppe verbindet das Erd- mit dem Untergeschoss. Dabei wurden alle Geländer und Metallsäulen in Edelstahl in Verbindung mit anderen Materialien ausgeführt. Die Möbelelemente sind in Buche gebeizt und wie alle übrigen Einrichtungsstücke von einer geradlinigen Formgebung gekennzeichnet. Farbtöne in Rot-Blau verleihen dem Ambiente eine sportliche Dynamik. Voll im Trend liegt die Graffitimalerei im Untergeschoss. Verschiedene Effekte werden durch unterschiedliche Beleuchtungen in den einzelnen Zonen erzielt. Direkte und indirekte Beleuchtungen erzeugen verschiedene Stimmungsbilder im gesamten Raum.

Handwerkerzone 5 39030 Ehrenburg - Italien info@weger.it www.weger.it Tel. +39 0474 565253 Fax +39 0474 565011

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Abluftröhren als Einrichtungselement

OHG

Zimmerei - Spenglerei des Clara Claudio & Co. Handwerkerzone 62/B 39030 St. Martin/Thurn - Italien Tel. +39 0474 523010 Fax +39 0474 523024 e-mail: carpenteria.clara@rolmail.net

Malerbetrieb Christian Frena Gewerbezone Aue 16 39030 St. Lorenzen - Italien www.frena.it Tel. +39 0474 474800 Fax +39 0474 476717

Partner am bau

Weitere Referenzprojekte mit Partnern am Bau finden Sie auf der Internetsite www.hotelbau.net

Besonders interessant ist die Lösung der gesamten Lüftungsanlage. Diese wurde mittels freiliegender Edelstahlrohre in die Innenarchitektur mit einbezogen. Durch die Freizügigkeit der Raumgestaltung und die vielfältigen Angebote wird die Sportarena zum Treffpunkt für alle Sport-Begeisterten und Sportler. Angrenzend an die Sportarena wurde ein neues Kaffeelokal mit einem integrierten Verkaufsbereich errichtet. Hier dominiert das einheimische Kirschholz, das in Verbindung mit geradlinigen Formen und dezenten Farben dem Lokal ein einladendes Flair verleiht. Der zentrale Thekenbereich, der gleichzeitig Bindeglied zwischen Kaffee- und Verkaufslokal ist, gewährleistet eine rationelle Arbeitsweise zwischen den zwei Räumlichkeiten. Diese drei neuen Lokale bereichern das gastronomische Angebot im Einzugsgebiet Reischach/Bruneck. Innenarchitektur Tschaffert & Giovannini

Residence Brunner  Planung Residence: Folie & Schorn archfs@cenida.it  Einrichtungsplanung: Arch. Kurt Tschaffert tschaffert@virgilio.it  Baumanagement: Michaeler & Partner info@michaeler-partner.com  Einrichtung Küche und Bartheken: Alaska info@alaska-kuehlung.it  Zimmereiarbeiten: Zimmereibetrieb CLARA carpenteria.clara@rolmail.net  Audio-Video Technik: Newtec sales@newtec-audio.com  Lüftungstechnik: Weger Walter info@weger.it  Türen: Rubner Türenwerk info@tueren.rubner.com  Holzböden: SEEBER Böden info@seeber-derboden.it  Elektroarbeiten und Beleuchtung: Elektro Walter & Georg info@elektrowg.com  Unterböden, Böden, Fliesen: Bauexpert www.bauexpert.it  Aufzug: Euroservice Meran GmbH Tel. +39 0471 802107  Malerarbeiten: Frena Christian info@frena.it

Stühle • Polstermöbel • Textilien für den Gastronomiebereich Johannesweg 1 I-39042 Brixen - Südtirol Tel. +39 0472 831491 Fax +39 0472 833799 info@kirchler.it www.kirchler.it

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Hotelreportage

Hotelanlage Borik / Umbau Novipark - Kroatien

Der neue Trend: Kroatien Wer bei Hotelanlagen an der Küste Kroatiens noch an einfache, abgenutzte Hotelanlagen denkt, die mit kleinen Zimmern, engen Bädern und geringem Standard wenig Urlaubsfreude bereiten, hatte damit Recht – zumindest bis vor wenigen Monaten.

Technikspiegel Hotel Novipark / Kroatien Baujahr 2002  Kubatur Umbau: 35.000 m3  Bruttonutzfläche: 13.000 m2  Bauzeit: 2/2002 – 6/2002  Baubeschreibung: Umbau komplettes Hotel  Klassifizierung: 4-Sterne

Anfang Juni, rechtzeitig vor Beginn der Hauptsaison, durften die ersten Gäste in die 112 Zimmer des neu renovierten „Novipark“ einziehen und sich von der Qualität des neuen Hotelkomplexes überzeugen. Das 4-Sterne Hotel ist Teil der Hotelanlage Borik, in unmittelbarer Nähe der Stadt Zadar in Kroatien. Schon bei der Erbauung vor 35 Jahren stellte das vom staatlichen Architekten Zdravdko Bregovac geplante Hotel in Bezug auf Architektur, Zimmergröße und Ausstattung einen Meilenstein in der gesamten Hotelentwicklung an der Dalmatinischen Küste dar. Auch jetzt, nach dem Umbau durch

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den Architekten Helmut Vorreiter in Zusammenarbeit mit der HOTELPLAN & PARTNER, nimmt das Hotel Novipark wieder eine Vorreiterrolle ein. Das Hotel Novipark ist Teil einer aus sechs Hotels und einem Campingplatz bestehenden Ressorts inmitten einer wunderschönen Parkanlage, die dem Hotel seinen Namen gab. Als die Hotelanlage Borik samt einem 400.000 Quadratmeter großen Areals vor wenigen Jahren von der Hypo-Alpe-Adria übernommen worden war, konnten die Zimmer nur mehr an Ost-Touristen im unteren 2-Sterne-Bereich über die Sommermonate vermietet werden. So ent-


Speise- und Buffetbereich

schlossen sich die Eigentümer gemeinsam mit dem neuen Betreiber, der Falkensteiner Hotelmanagement GmbH, zu einer schrittweisen Aufwertung des Ressorts. Neben der Renovierung der Hotels mit

Außenansicht mit Parkanlge

derzeit insgesamt 1.570 Betten ist eine Wellnesslandschaft sowie die komplette Adaptierung der Infrastruktur innerhalb der nächsten Jahre geplant. Für die verantwortliche Generalplanung und Projek-

tabwicklung dieser Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro wurde das Büro Hotelplan & Partner in Zusammenarbeit mit dem Münchner Planungsbüro Vorreiter International Projects und die Mühlbacher Baumanagement-Unternehmung Michaeler & Partner beauftragt. Das Hotel Novipark wurde 1968 im Bauhausstil errichtet und war bis zum Jahr 2000 faktisch unverändert in Betrieb. Während des letzten Kriegs diente das mit 183 Zimmern größte Hotel der Anlage als Flüchtlingsunterkunft. Nach der Bauentscheidung Ende 2001 und nach nur zwei Monaten Planungs- und Vorbereitungszeit wurde das Hotel bis auf die tragenden Stahlbetonteile entkernt. Alle Bäder, nicht tragenden Zwischenwände, untergehängten Decken, Böden, Installations- und Elektroleitungen sowie Fenster und Türen wurden entfernt und das Gebäude komplett ausgehöhlt. Statisch bedingt musste das alte Rastermaß der Zimmer von 3,20 Meter beibehalten werden. Es konnten aber durch die geschickte Zusammenlegung von Zimmern 112 neue, großzügige Appartements und Suiten zwischen 25 und 45 Quadratmeter geschaffen werden. Schlussendlich konnte das Hotel, nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz der örtlichen Bauleitung von Hotelplan & Partner, nach nur 120 Tagen Bauzeit am 25. Juni 2002 in Betrieb genommen werden.

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Hotelreportage

Hotelanlage Borik / Umbau Novipark - Kroatien

Seaside Living Today Unter diesem vielversprechenden Arbeitstitel ist aus einem „abgewohnten“, „anspruchslosen“ Plattenbau direkt an der Kroatischen Küste ein farbenfrohes 4-Sterne-Ferienhotel mit „Wohlfühlgarantie“ für die ganze Familie entstanden. Mit der Neuplanung des Noviparks wurde die Hotelplan & Partner unter der Leitung von Dipl.-Ing. Architekt Thomas Oberhofer in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Vorreiter aus München beauftragt. Architekt Helmut Vorreiter zeichnet sich besonders für eine unkon-

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ventionelle Innenarchitektur und eine einzigartige Möbelausstattung aus. Dies hat er unter anderem beim Familienhotel Funimation am Katschberg und beim Hotel Edelweiss in Partschins unter Beweis gestellt. Der Umbau des zweigeschossigen Novipark steht am Beginn einer längerfristigen qualitativen und quantitativen Erweiterung des gesamten Hotelressorts Borik, bestehend aus mehreren Hotels und einem neu zu errichtenden Wellnessbereich. Mit 112 Zimmern, die über zwei Geschosse verteilt sind, wurde die komplette Haustechnik sowie die Küche im Erdgeschoss komplett erneuert. Die Küche sowie der Buffetbereich mit Schauküche und Grillstationen wurde nach den neuesten Standards von FHE-FRANKE geplant und vorausblickend auf ein Cookand-Chill-System für alle Hotels ausgelegt. Das Hallenbad im Erdgeschoss, das Restaurant und die Lobby wurden vorerst „nur“ optisch saniert und werden in einer weiteren Baustufe um eine neue Lobby, ein Restaurant, eine Bar, eine Rezeption


Großzügige Familienzimmer mit Kinderkojen

und einem einzigartigen ThalassowellnesClub mit einer Gesamtfläche von über 4.000 m2 mit Cardio-Fitnessräumen sowie einer großzügigen Außenpoolanlage erweitert. Die neue Hotelbar mit der gemütlichen Terrasse und dem wunderschönen Ausblick auf den neu bepflanzten Palmengarten und auf das Meer sowie das windgeschützte Atrium sind den ganzen Tag über gern genutzte Plätze. Die klimatisierten Zimmer bekommen durch ihre Grundrissgestaltung und die Raumteilung sowie durch transparente Schiebetüren ihren unverwechselbaren Charakter. Die Möbel bestechen einerseits durch ihre Schlichtheit und verblüffende Einfachheit, andererseits durch ihre Einzigartigkeit. Wegen der „handgehackten“ Vollholzstellmöbel, die als „Skulpturen“ und gleichzeitig als funktionelle Möbelstücke beeindrucken, wurde das Hotel bei den Gästen liebevoll mit dem Beinamen „Hotel Flintstone“ versehen. Die Familienzimmer beinhalten neben der geräumigen Badezimmer mit WC, Dusche und Badewanne, ein Schlafzimmer mit Himmelbett, einen Wohnbereich mit einer großzügigen Wohnlandschaft und eine „Kinderkoje“ mit Stockbett. Diese wird von den Kindern und Eltern ganz besonders begeistert angenommen. Die Atmosphäre der meisten Zimmer wird mit einem Balkon und wunderschönen Ausblick auf das kroatische Meer gekrönt. Neben der Grundrissgestaltung der Zimmer hinterlässt besonders die Farbgestal-

tung starke Eindrücke bei den Gästen. Wie bei Urlaubs- und Ferienhotels am Meer zu erwarten, sind vorwiegend helle Farben zu finden. Ansonsten wurden die stilistischen Elemente der ursprünglichen Architektur beibehalten. In der nächsten Ausgabe stellen wir das Hotel Adriana als weiteres fertiggestellte Hotel dieses Hotelressorts vor. Dipl. Ing. Thomas Riedl

Partner am bau

Weitere Referenzprojekte mit Partnern am Bau finden Sie auf der Internetsite www.hotelbau.net

Hotel Novipark  Arichitektur: Vorreiter International Projects Arch. Helmut Vorreiter info@vorreiter-ip.de Mitarbeit: DI Susanne Akcay DI Christian Scholz  Planung und Bauabwicklung: Hotelplan & Partner Gesamtleitung DI Thomas Oberhofer info@hotelplan-partner.com Mitarbeit: DI Thomas Riedl, Josef Auer, Manfred Danzl  Baumanagement: Michaeler & Partner www.michaeler-partner.it  Hoteltextilien: Home www.home-einrichten.at  Raumgestaltung - Einrichtung: Arredonet arredonet@libero.it

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Projektbericht

Hotelplan & Partner - Mühlbach

Hotelplan & Partner „Alles aus einer Hand“ ist zwar ein viel strapazierter und oft missbrauchter Marketingspruch, aber die Vorteile eines Komplettservice liegen gerade im Hotelbau auf der Hand.

Technikspiegel ... liebes Rot-Flüh Baujahr 2002  Bauzeit: Juni bis November 02  Bereiche: Neuer Suitentrakt, Wellnessbereich im „Cinderella Castle“  Investition: 6,5 Mio. Euro  Eröffnung: Dezember 2002

Vor allem touristische und gastronomische Anlagen sind durch funktionelle, wirtschaftliche und architektonische Ansprüche derart vielfältig in ihren baulichen, technischen und gestalterischen Anforderungen, dass es eines erfahrenen Teams bestehend aus verschiedensten Fachleuten bedarf, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Mit dieser Problemstellung beschäftigt sich das Team der HOTELPLAN & PARTNER und hat sich auf die Gesamtplanung und -abwicklung von Bauprojekten, vorwiegend im touristischen Bereich, spezialisiert.

Zum Betätigungsfeld gehören: • Ferienhotels • Stadthotels • Thermen- und Kurhotels • Ferienressorts und Clubs • Ferienimmobilien • Gastronomiebetriebe • Multifunktionale Anlagen mit touristischem Schwerpunkt Mit erfahrenen Mitarbeitern und langjährigen Partnern und Spezialisten betreut HOTELPLAN & PARTNER erfolgreich Projekte mit einem Bauvolumen von derzeit 33 Millionen Euro pro Jahr und beschäftigt bis zu 35 Bautechniker, Di­plomingenieure und ArchiBaustelle Hotel ... liebes Rot Flüh - Tannheimer Tal

Unser Leistungsprofil umfasst folgende Kernbereiche:

Projektentwicklung: • Machbarkeitsstudie • Masterplanung • Konzeption

Planungsleistungen: • Entwurf • Einreichplanung • Ausführungsplanung • Detailplanung • Leistungsverzeichnisse • Ausschreibungen und Vergabe

Sonderplanung, in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern: • Innenarchitektur und Raumgestaltung • Heizungs-, Lüftungs-, Klima und Sanitärtechnik • Kücheneinrichtung und Logistik • Statische Bearbeitung • Bauphysikalische Bearbeitung • Sauna-, Bädertechnik, Wellness

Örtliche Bauaufsicht und Bauleitung: • Baustellenkoordination • Qualitätskontrolle • Terminkontrolle • Kostenkontrolle • Abrechnung

Generalplanungsleistungen Sonstige Leistungen: • Projektmanagement • Projektsteuerung • Planungs- und Baustellen koor­dination, Energieoptimie rungen und Facility-Manage ment.

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Dipl. Ing. Thomas Oberhofer tekten, die von der Planung und Projektabwicklung, von der ersten „Idee“ bis zur „Schlüsselübergabe“ alle Leistungen kompetent und effizient abwickeln. Für jede Aufgabe steht ein verantwortungsbewusster und zuverlässiger Projektleiter unter der direkten Betreuung der Geschäftsleitung als An­sprechpartner zur Verfügung. Die ideale Größenordnung des Planungs- und Abwicklungsbüros HOTELPLAN & PARTNER garantiert bei gleichzeitiger fachlicher Kompetenz in allen Bereichen noch eine persönliche und individuelle Betreuung. Nach unserem Motto „keine Aufgabe zu klein und keine Aufgabe zu groß“ stellen sich HOTELPLAN & PARTNER mit Kompetenz, Identifikation und Konsens zu Bauherren und Projekt jeder noch so schwierigen Aufgabe. Durch die enge Zusammenarbeit in Verbindung mit Michaeler & Partner sowie der Falkensteiner Touristikgruppe kennt man bei HOTELPLAN &

PARTNER die spezifischen Pro-

bleme speziell aus der Sicht der Bauherren, Hotelbetreiber und Investoren und kann aus diesem Grund ein umfassendes Know-how nachweisen. Die engen Kontakte und der „Erfahrungsrückfluss“ von Hotelbetreibern, Reiseveranstaltern und Investoren sichert dem Auftraggeber ein marktgerechtes Produkt. Mit einem Team von Fachleuten wird für jede Aufgabenstellung die beste Lösung gefunden.

Der direkte Kontakt mit namhaften Firmen der Industrie gewährleistet im Bereich der Hotelerrichtung und Ausstattung „beste Qualität zum besten Preis“. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Planern und international renommierten Architekten garantiert kreative Produkte mit hoher Sicherheit im Design. Die professionelle Abwicklung ermöglicht kurze Bauzeiten mit Termin- und Kostengarantie.

HOTELPLAN & PARTNER ist Ihr Partner für Bauvorhaben im Tourismus und Gastronomie. Lassen Sie sich beraten und überzeugen!

 Baumanagement und Projektsteuerung: Michaeler & Partner GmbH www.michaeler-partner.com  Architektur: Atelier Landauer office@atelier-landauer.com  Bauabwicklung: Hotelplan & Partner www.hotelplan-partner.com

H&P Bauabwicklungs GmbH Katharina-Lanz-Straße 66 I-39037 Mühlbach info@hotelplan-partner.com www.hotelplan-partner.com Tel. +39 0472 887831

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Info

Szenario nach dem 11. September

Kompetenz, Flexibilität, Erfahrung... Die Aufgabe einer Beratungsunternehmung im Tourismus wie wir es sind, ist es, die Stärken unserer Kunden bestens zu kennen, über die Produktvorzüge und deren Erfolgspotential am Markt bescheid zu wissen, die Kommunikation und den Verkauf gewinnbringend und erfolgsorientiert in Zusammenarbeit mit dem Unternehmer vor Ort zu koordinieren. Zu diesem Zweck analysieren wir stets Entwicklungen und Trends die das Verhalten der entsprechenden Zielgruppen beeinflussen und für die Produktorientierung von maßgebender Bedeutung sind. Dieser Artikel enthält einige unserer Sichtweisen und Denkansätze.

Dr. Arnold Harrasser

Der Urlauber verbindet mit dem ferienbedingten Reisen zunehmend Gefahr und Unsicherheit. In Zukunft muss die Motivation zum Urlaub stärker Dr. Karl Hafele

Stefano Cicalò

Dr. Michaela Willeit, Mag. Jutta Schnalzger, Dr. Roberto Cornoldi

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ausgeübt werden, dem Bedürfnis Urlaub muss ein besseres und qualifizierteres Angebot entsprechen, das den ausgewählten Markt verstärkt und gezielt anspricht. Wir erwarten uns einen Zuwachs der Nachfrage außerhalb der üblichen Saison. Nur mehr selten wird der Urlaub lange Zeit im voraus geplant. Oft wird er improvisiert und während des Jahres kurzfristig festgelegt. Dementsprechend wird auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer weiter sinken. Es fehlen nach unserer Sichtweise auf dem Markt noch Angebote, die diesem Trend gerecht werden und diesen Bedürfnissen mit konkreten Produkten begegnen. Der Gast von morgen will umsorgt und verwöhnt werden, er wählt den Betrieb mit dem besten Gesamtangebot und Service. Der transparente Markt ermöglicht ihm im virtuellen Schaufenster Internet gleichzeitig Betriebe aus aller Welt zu vergleichen, Angebote, Inhalte, Preise... es zählt das PreisLeistungsverhältnis und hierbei sind größere Betriebe mit guten Infrastrukturen bevorteilt.

Die Kundenbindung wird schwieriger – als Stammgast muss auch jener betrachtet werden, der das entsprechende Hotel von Zeit zu Zeit besucht (nicht alljährlich – eher alle 5 Jahre). Das Angebot ist heute auch in vielen Segmenten des Tourismus größer als die Nachfrage; demzufolge wird sich hier der Preiskampf verstärken. Wir glauben an einen Rückgang der Fernreisen in wenig sicheren Gebieten und der Suche nach Abenteuer im Urlaub in Ländern mit einer unstabilen politischen Situation. Der Gast von morgen sucht nach einem echten, authentischen Produkt, nach „Typizität“, nach greifbaren Werten die in seinem Kulturkreis nachempfunden werden können. Das Erfolgsprodukt von morgen ist ehrlich und echt. Somit entdeckt der Tourist nahe Destinationen und die Faszination der innenkontinentalen Reisen. In einem gewissen Sinn glauben wir an eine Antiglobalisierungswelle im Tourismus. Der Urlaub ist nicht wie in Vergangenheit mit Nichtstun


und Faulenzen zu verbinden. Kulturelle Beweggründe, Natur, Religion, Gesundheit und Fortbildung sind nur einige der Motivationsfaktoren und Zusatzwerte der Zukunftsferien.

Herta Wieser Wir glauben an einem umweltbewussten Tourismus, eine Wiederentdeckung des “sanften Tourismus”, einer Suche nach der Positionierung im “verantwortlichen”, ethischen Fremdenverkehr, Volks- und Urtümlichkeit. In einem verschiedenen Land bewusst zu verweilen ist die Zukunft, den Kontakt zur Bevölkerung zu suchen, einzutauchen in fremde Kulturen.

einander zu trennen. Im Winter stagniert der Tourismus, nur Destinationen mit einem guten Angebot und modernen Infrastrukturen können noch Zuwächse verbuchen. Unterentwickelte Destinationen mit schwachen Infrastrukturen haben hier das Nachsehen. Die Wettereinflüsse beeinflussen stark die weiße Saison, die sich in unserer Region meist auf den Skisport konzentriert. In diesem Markt werden nur jene Winterskigebiete langfristig überleben und wachsen, die über geeigente Beschneiungsanlagen verfügen und deren Aufstiegs- und Pistenanlagen stängig modernisiert wurden. Für die Wintersaison unterstreichen wir folgenden Entwicklungen:

Martin Scherl

Wir prognostizieren einen Rückgang der Skibegeisterten auch aufgrund des Älterwerdens der Herkunftmärkte. Die Konkurrenz “Warme Länder am Meer” gewinnen oft im direkten Vergleich aufgrund der besseren Preise und des starken Appeals. Wir erwarten uns einen Zuwachs der Nachfrage nach dem Winterprodukt zu Beginn der Saison und eine Abnahme gegen Ende Saison aufgrund der Wetterverhältnisse und der starken Zunahme von Alternativprodukten in den Monaten März und April.

Wir glauben an einen Rückgang der Nachfrage auf den traditionellen Herkunftsmärkten aufgrund der dortigen wirtschaftlichen Situationen und von Umweltkatastrophen die z.B vor kurzem in Deutschland passiert sind. Weiter fließt in diese Entwicklung das Älterwerden dieser Gäste ein. Die Verteuerung seit Einführung des Euro wird sich auch nicht positiv auf den Fremdenverkehr auswirken. Wir glauben an einen Zuwachs von Gästen aus neuen Herkunftsländern. Viele Ostmärkte beweisen für den Alpenraum und für den Skisport bereits großes Interesse. Es besteht jedoch noch eine große Diskrepanz zwischen dem Interesse (groß) und der Ausgabefreudigkeit und Finanzkraft (oft noch gering). Tourismusprodukte mit einer guten Infrastruktur und einem guten Angebot (nicht nur Ski) werden Erfolg haben. Einrichtungen wie Wellnessbereiche, Kinderspielbereiche etc. sind je nach Positionierung eine Voraussetzung für ein komplettes Angebot. Die letzt

Gabi Oberhauser Im Zuge unseres Michaeler & Partner Forums entschieden wir uns für die Analyse der Ist-Situation die Saisonen von-

Ingrid Ploner

Renè Mutschlechner

Trademark Umfrage unterstreicht den steigenden Stellenwert von Wellnessangeboten für den Körperkult und die Gesundheit – das Angebot entspricht heute noch nicht den dynamischsten Marktsegmenten. Die Zukunft des Wellness wird auf der einen Seite in die Schönheitschirurgie und Jungbleiben (Wellness nach außen) gehen und auf der anderen Seite die Richtung Selbstfindung und Meditation verfolgen (Welness nach innen). Auch in der Sommersaison stehen harte Zeiten bevor. In vielen Destinationen konzentriert sich die Arbeit auf die Hauptferienzeit. Auch das Angebot hat sich nach unserer Sicht in vielen Fällen nicht entsprechend der Nachfrage entwickelt und erschwert eine Verlängerung der Saison. Lifte und touristische Infrastrukturen sind in der Vor- und Nachsaison in vielen Fällen geschlossen und das Gesamtangebot der Destination leidet darunter. Auch Hotels konzentrieren die Öffnungzeit leider


Info oft nur auf die fetten Monate Juli und August. Die Zukunft des Sommers fotografieren wir wie folgt: Das Älterwerden der Gästeschicht hat eine Stagnation der Nachfrage zur Folge. Die starren Angebote entsprechen nicht der dynamischen Nachfrage, die Konkurrenz von Billigangeboten naher Meerprodukte steigt weiterhin. Leider kann die Tourismusregion Alpen noch nicht erfolgreich den Nutzen „Ur­laub in den Bergen“ kommunizieren. Die ungünstigen Wetterverhältnisse der letzten Saisonen hat negativ die Wahl der Berge zum Urlaubsort beeinflusst. Es fehlen in vielen Fällen Schlechtwetterund Alternativangebote.

Szenario nach dem 11. September

Karin Mitterrutzner

Geom. Harald Duml

Alessandro Vadagnini

Die oft nicht zukunftsorientierte Betriebsführung von Hotels basierte auf alten Gästeverbindungen.Von Seiten vieler Hoteliers herrschte die Meinung vor diese würde für

die Zukunft ausreichen um die eigenen Marktanteile zu verteidigen. Somit blieb eine Arbeit am Produkt, eine Erneuerung desselben und das Anpeilen neuer Märkte aus.

Die Unfähigkeit neue Zielgruppen zu erschließen wird sich für viele Betriebe als drastisch erweisen. Die Veraltung des Angebotes kombiniert mit strukturellen und urbanistichen Problemen, oft veraltete architektornische Lösungen, die mangelhafte Nutzenkomunikation des Produktes Natur und Berg hat vielen Alpendestinationen dazu gezwungen sich im direkten Konkurrenzkampf mit anderen Tourismusprodukten zu stellen, die oft eine geringere Attraktion ausüben. Die Folge ist ein Qualitätsverlust und eine Reduzierung dieser Konkurrenzsituation auf einen Preiskampf und demzufolge ein Rückgang der Betriebsergebnisse und somit der Mittel die in den Betrieben reinvestiert werden konnten. Im Sommer werden nach unserer Sichtweise gute Konzepte Erfolg haben, Produkte mit attraktiven Angeboten die diesem Negativtrend trotzen können.

&

Michaeler & Partner - Dienstleistungen:

HOTELCOACHING:

Coaching begleitet Unternehmer, Selbständige, fördert Veränderungs- und Wachstumsprozesse. Als Basis dient die Standortbestimmung. Nach der gemeinsam erarbeiteten Zielsetzung für das Unternehmen greift der Coach aktiv in die Prozesse der Neuorientierung ein und ermutigt Sie, neuen Perspektiven zu folgen. Coaching ist langfristig ausgerichtet und entwickelt Ihren Betrieb in folgenden Bereichen:

CONTROLLING:

mittelfristige und langfristige Zielsetzung Finanzierungsaufbau Detailplanungen von Umsätze und Ausgaben Personalmanagement Marketing Persönlichkeitscoaching für Unternehmer

Die Einführung eines effizienten Controlling-Systems zielt auf die Optimierung der Betriebskosten, ermöglicht eine effiziente finanzielle Planung und umfasst die

monatliche Auswertung der BH-Daten und Aufbau eines Kontrollsystems • die Erstellung einer gesamtbetrieblichen CostControl-Rechnung • den Vergleich der Ergebnisse mit branchenüblichen Werten • die Abhaltung monatlicher Controlling-Sitzungen die Erstellung eines Jahresbudgets und die Kontrolle zur Einhaltung der verschiedenen Kostenstellen

• die Erstellung von Stellenplänen und Liquiditätsprognosen einen saisonalen, wirtschaftlichen Bericht mit grafischen Analysen und Empfehlungen

TOURISTISCHES BAUMANAGEMENT

Wir begleiten den Bauherren von der Planungs- und Konzeptionsphase bis zur baulichen Umsetzung des gemeinsam erarbeiteten Projektes. Durch unsere Erfahrung und Preiskenntnisse werden alle nötigen Vorgänge zur Realisierung aufgezeigt und eine kostensparende Ausführung ermöglicht. Wir sorgen für die Einhaltung des Baukostenbudgets und der bauzeitlichen Etappen:

Betriebskonzept und Entwicklungsvarianten Planungsoptimierung und Planung der Bauschritte Rentabilitätsberechnungen zur Finanzierungssicherung Förderungsabwicklung Detaillierte Baukostenbudgets

Vertragsbindung

Planungsteam und Erstellung Bauzeitenplan Preisvergleiche und Angebotsverhandlungen Vertragsbindung der Handwerker und Firmen Baubetreuung und Baukostenkontrolle

MANAGEMENT VON FREIZEITINFRASTRUKTUREN

Die Wettbewerbsfähigkeit einer touristischen Destination hängt nicht nur von der Qualität der Beherbergungs- und Restaurationsbetriebe ab, sondern ebenso von der Qualität der Infrastrukturen, wie Erlebnisbäder, Multifunktionssäle, Skigebiete, etc. Die Problematik bei solchen Projekten liegt in den hohen Investitions- und Betriebskosten. Wir haben uns darauf spezialisiert, solche Anlagen professionell zu coachen bzw. zu managen und durch stark privatwirtschaftlich orientierte Maßnahmen diese in die Gewinnzone zu bringen. Das Management orientiert sich auf die Optimierung der Kostenstruktur, auf die Erstellung attraktiver Angebote und auf professionelle Marketing- und Verkaufsaktionen. Optimierung der bestehenden Infrastruktur Mittel- und langfristige Entwicklungsstrategie

(Positionierung)

Finanzierungsmodelle

und Wirtschaftlichkeitsberechnung

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Betriebssteuerung (Controlling) Mitarbeitermanagement Marketingplanung Eventplanung Übernahme von Geschäftsführerverantwortung

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Spezial Gartenbau und Aussengestaltung

Der Garten – inszenierte Natur zum Wohlfühlen Für die Stadthotellerie ist der Garten meist eine Traumvorstellung – im Alpenraum können sich viele Hoteliers und Gastwirte diesen Traum verwirklichen. Viele wissen um ihre Möglichkeiten nicht und vernachlässigen hier wertvolles Differenzierungspotential. Vielerorts vermitteln Außenbereiche und Gartenanlagen einen vernachlässigten Eindruck.

Foto: Lamplmeyr

Gartenplanung Hotel Urthaler - Seiser Alm

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Zum Thema Gartenbau und Gestaltung von Außenbereichen unterhielten wir uns mit einem Spezialisten seines Fachs. Unser Gesprächspartner war Peter Paul Tschaikner, Künstler und Planer unter anderem der Gartenanlage des Gesundheitszentrums Lanserhof in Lans, des Terrassengartens im Hotel Madeleine in Ischgl, der Gärten im Hotel Urthaler auf der Seiser Alm und vieler anderer Traumoasen. Warum wir ihn als Gesprächspartner wählten? Wir wollten uns nicht mit einem „Pflanzenverkäufer“ unterhalten.Wir suchten einen Experten, der vielleicht Standpunkte vertritt, die nicht jedem gefallen mögen, aber welche besitzt (diese sind bei vielen Häusern ein Mehrwert). In unserer Einleitung geben wir die Inhalte unseres Gesprächs wieder. Weiterhin luden wir zwei renommierte Unternehmen ein, zu diesem Thema Stellung zu nehmen und freuen uns besonders, dass die Firmen HOBAG und Klaus Tauber unserer Einladung gefolgt sind. Viel Spaß beim Lesen!


Fotos: Lamplmeyr

Peter Paul Tschaikner kritisiert, wie in vielen Anlagen die Gärten gestaltet werden: symmetrische Pflanzenreihen, Bäume, gepflasterte Wege und eine Hecke rundherum. Diese Gärten ergeben kein natürliches Gesamtbild. Der in Innsbruck und Berlin lebende Künstler sieht den Garten als eine Angebotserweiterung und einen Raumbestandteil des Hotels. Aus diesem Grund müssen Gartenbereich und Innenräumlichkeiten als Ganzes geplant werden und räumlich ineinander fließen. Vielerorts werden ebenerdig Räumlichkeiten eingerichtet und durch Mauern mit herkömmlichen Fenstern nach außen abgegrenzt! Somit zerstöre man die Wirkung des Gartens auf die Innenbereiche. Weiterhin grenzt man viel zu oft den Garten mit Hecken ein und bettet diesen nicht im Gesamtlandschaftsbild ein. Ortsfremde Gewächse werden gesetzt, meist fantasielos... Laut Tschaikner passiert dies, weil der Mensch sich nicht mit der Natur identifiziere und die Hecke als Trennung benutze, wie eine Mauer. Der Künstler holt sich seine Ideen in der Natur, und seine Gärten repräsentieren ein Naturbild, wie man es auf einer Wanderung vorfindet. Damit versucht er, eine Versöhnung zwischen Ich und Natur zu erreichen. Natur ist eine Mangelware und stellt Luxus dar. Sicher merkt man dies besonders in den Städten, wo alles zubetoniert und entfremdet erscheint. „Gegen unserer Natur fühlen wir Menschen uns da wohl“, sagt Tschaikner entsetzt. Viel zu wenig werden Garten und Außenbereich im Gesamtkonzept von Hotelbetrieben mit einbezogen, obwohl gerade der Außenbereich die Möglichkeit einer perfekten Angebotsergänzung und einer klaren Positionierung bietet.

Garten Gesundheitszentrum Lanserhof - Lans Tschaikner nimmt uns auf eine mentale Reise mit – dort besuchen wir beispielsweise Wellnesshotels mit und ohne Außenbereichen und Gärten. Es ist wahrhaftig ein Riesenunterschied – vor allem, weil die Natur einen wesentlichen Bestandteil im Wellness darstellt. Die gut geplante Parkanlage sei ein Mittel zur Selbstfindung in der inszenierten Natur. Ein Konzept für einen Garten beginnt mit einer Bestandsaufnahme und mit einer Studie der lokalen Flora und Fauna, des Gesteines

und der Erdschichten, der Topografie und der Wetterbedingungen... In Tschaikners Gärten finden auch Steine und Sand einen angemessenen Platz – eine Form der Anerkennung jeder Materie, die Natur ist.

Kontakt: Peter Paul Tschaikner Tel. +43 (0) 512 378283 e-mail oneworld@tirol.com

Terrassengarten Hotel Madelein - Ischgl

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Spezial Gartenbau und Aussengestaltung

Hobag AG - Sand in Taufers

Der Spezialist für Außengestaltung Das traditionsreiche Südtiroler Bauunternehmen HOBAG (HochbauAktiengesellschaft) präsentiert sich heute als leistungsstarkes Unternehmen, das den Anforderungen in allen Branchen der Bauindustrie gerecht wird. Die HOBAG deckt regional und überregional den Baubedarf von Gemeinden, Körperschaften und der gewerblichen und privaten Wirtschaft ab. Neben der klassischen Bautätigkeit gehören die Planung und Gestaltung von Außenanlagen sowie der Bau und Verkauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien zu den Hauptaufgaben des Unternehmens. Seine große Stärke liegt in seiner Spezialisierung in den einzelnen Tätigkeitsbereichen. Grundwerte wie Qualität und Leistung, Termintreue und Kundenzufriedenheit prägen das unternehmensweite Denken und Handeln. Die kontinuierliche Anpassung an die sich stark wandelnden und wachsenden

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Märkte sieht HOBAG als Herausforderung. Dabei will HOBAG das bleiben, was es immer war: ein fairer und kompetenter Bau-Partner!

Die Maxime allen Han­ delns: Kundenzufriedenheit! Unternehmensziel ist, den Kunden in allen Baubereichen optimale und wirtschaftliche Lösungen anzubieten. Der Kunde erhält ein komplettes Dienstleistungspaket, bestehend aus umfassender Beratung und Service, Qualitätssicherung und Termintreue. Auch der Umweltschutz wird groß geschrieben. Die Beteiligung an der Recyclinganlage Pustertal ist ein Beispiel für das rege Umweltengagement


Gardenhotel Premstallerhof - Frangart

des Unternehmens. HOBAG lässt sich an seinen Leistungen messen und übernimmt soziale Verantwortung: Über das Tagesgeschäft hinaus engagiert sich das Unternehmen in allen gesellschaftlichen Bereichen, zum Beispiel mit Kultur- und Sportsponsoring. Der Brunnen ist seit jeher ein wichtiger und beliebter Ort der Begegnung, ein Mittelpunkt, um den sich das Leben auf den Höfen, Märkten

und Dörfern abspielte. Nicht nur als dekoratives Gestaltungselement, sondern als integrierender Bestandteil von Gärten, Höfen, Plätzen und öffentlichen Grünanlagen. Neben seiner ästhetischen Wirkung hat der Brunnen auch noch eine funktionelle Bedeutung. Er ist nicht nur ein architektonischer Fixpunkt inmitten kleiner und großer Anlagen, sondern auch eine natürliche Ruhezone. Ein Treffpunkt für jung und alt.

45 cm

55 cm

80 cm

105 cm

78 kg

90 kg

145 kg

180 kg

OPTILEX

60 kg

85 kg

135 kg

170 kg

BASILEX

145 kg

185 kg

220 kg

SMS

BASILIX

60 kg

Piazze ist der vieldeutige Name einer neuen Serie von Außengestaltungselementen. Zum einen bestechen diese Elemente durch innovative Formen, zum anderen durch eine außergewöhnliche Oberflächenbehandlung. Sie eignen sich hervorragend für Neubauten im Stil der Zeit, lassen sich aber auch bestens in bestehende Bauwerke integrieren. Mit den Optilex-Elementen sind schwungvolle Ideen mit geringem Aufwand realisierbar. Optilex-Elemente sind optimal und flexibel bei der Planung und beim Einbau und bieten dem Planer ungeahnte Freiheiten bei der Gestaltung und Realisierung von Außenanlagen.

Hotel Schwarzenstein - Luttach

Die vielfältige Produktion von Fertigteilen wurde von der Firma HOBAG mit der Linie

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Winkelstufen, Blockstufen und Abdeckplatten für Mauern erweitert. Alle diese Elemente werden auf Maß oder auf Zeichnung gefertigt und sind in allen verfügbaren Farben und Strukturen erhältlich. Somit können sie mit dem kompletten Außengestaltungsprogramm der Firma HOBAG kombiniert werden.

HOBAG AG Industriestraße 12 39032 Sand in Taufers - Italien Tel. +39 0474 677600 e-mail: info@hobag.it www.hobag.it


Spezial Gartenbau und Aussengestaltung

Tauber Klaus - Natz

Die Gartenanlage als Quelle des Wohlbefindens Das Vorhandensein eines Gartens oder einer Parkanlage wertet einen Hotelbetrieb wesentlich auf und trägt in entscheidendem Ausmaß zum Wohlbefinden der Gäste bei. Für die verschiedenen Profilierungsrichtungen, sei es als Kinder-, Familien- oder Wellnesshotel, stellt die Grünfläche einen wesentlichen Bestandteil im Angebot des Hauses dar. Zu diesem Thema wurden dem Fachmann und Hotelier Klaus Tauber einige Fragen gestellt, die besonders für die Konzeption und Planung von Außenbereichen interessant sind. In einem Gartenbereich sollten folgende Kriterien eingehalten werden. Eine Rasenfläche sollte nicht fehlen, auch Wasserflächen wie Teiche oder Brunnen werten Hotelaußenbereiche auf. Das Element Wasser bringt Leben in den Garten und symbolisiert

Pflasterarbeiten: Firma Tauber gestaltet mit Beton- oder Natur­ pflastersteinen (Granit oder Porphyr) Eingänge, Parkplätze und Terrassen.

Gartengestaltung: Firma Tauber inszeniert Gärten für das Wohlbefinden Ihrer Gäste: mit Teichen und Grünanlagen, Bepflanzungen und Gartenwegen.

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Transparenz, Gesundheit, Bewegung und Frische. Bei Blumenbeeten raten wir zur Einplanung von pflegeleichten und unempfindlichen Blumentypen. Je nach Positionierung sollten auch ein Kinderspielplatz oder etwa eine JogaTerrasse nicht fehlen. Die

gesamte Garteneinrichtung umfasst zudem Sitzgelegenheiten wie Bänke und die Beleuchtungsanlage und spielt für eine gelungene Gartengestaltung eine große Rolle. Der Gast mit seinen Bedürfnissen steht bei der Planung von Hotelgärten im Mittelpunkt. Je


nach Zielgruppe werden bei der Konzeption der Grünanlage unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Die Gartenplanung beginnt mit einem Lokalaugenschein, bei dem die Bodenbeschaffenheit und die genaue Lage eruiert werden. Bei der optimalen Gartenplanung bevorzugen wir Orttypisches, hierunter Pflanzen und Gestein, Kies und Felsen, Holz und Sand. Oberflächenwasserprobleme löst gegebenenfalls die Firma Tauber gekonnt durch den Einbau von Drainagen. Die Firma Tauber Klaus zählt zu seinen Mitarbeitern Planer, Gärtner, Maurer und Außengestalter. Zu den Grundpfeilern der angebotenen Dienstleistungen gehören die Konzeption, Planung und Gestaltung von Grünanlagen und Außengestaltungen, Straßen, Parkplätzen, Pflasterarbeiten sowie die Errichtung von Golf-, Fußballplätzen und Sportanlagen. Das

umfassende Angebot schließt die Errichtung von Natur­ steinmauern, Grenzmauern, Teichen und Brunnen sowie die Planung, Einrichtung und Beleuchtung von Außen- und Gartenbereichen mit ein. Als weiteres Standbein gehört der Tiefbau zum Kompetenzbereich der Firma Tauber Klaus, die sich als zuverlässiger und kompetenter Partner im Bereich Gartenbau, Straßenbau und Infrastrukturen einen Namen gemacht hat. Neben der Außengestaltung errichtet die Firma Tauber auch die gesamte Infrastruktur für die Hotelanlage (Kanalisierungsanlagen, Abflüsse, Bewässerungsanlagen) und gestaltet die Zufahrt zum Hotel.

Gartenanlage mit Teich - Hotel Gallhaus, St. Johann im Ahrntal

✓ Pflasterarbeiten ✓ Gartengestaltung ✓ Infrastrukturen

Natz 24 I-39040 Natz/Schabs Tel. 0472 415075 Fax 0472 415733 klaustauber@dnet.it

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Info

Bautipp

Vertrauensfrage Aufzug Meist passiert es an Feiertagen oder am Wochenende, immer wenn das Haus voll ist: Der Aufzug funktioniert nicht mehr! leicht nicht zu viel auf Preisvorteile bedacht gewesen war. Genauso wichtig wie der funktionierende Aufzug ist ein guter Kundenservice. Wir empfehlen, beim Kauf auf die vertragliche Berücksichtigung eines Notservice bei Betriebsproblemen zu achten.

Angenehm wäre der Kontakt eines flexiblen, nahen und professionellen Partners, denn das Gastgewerbe kennt keine Feiertage oder Weekends. Die Aufzüge unterliegen der Richtlinie 95/16 des Europäischen Parlaments, die die grundlegenden Sicherheitsan-

Mod. „Madrid“ - www.hotelbau.net/web/puntolift

Auf der grünen Servicenummer antwortet niemand, und auch an der Mailänder, Wiener oder Münchner Nummer klingelt es ohne Antwort. Spätestens dann stellt man sich die Frage, ob man bei der Aufzugwahl den richtigen Partner gewählt hat, oder ob man viel-

Aufzug „Madrid“ - Punto Lift GmbH

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forderungen durch die CEKennzeichnung und die CEKonformitätserklärung bestimmt. Die Kontrolle der Personenaufzüge durch eine Fachfirma muss gesetzlich mindestens halbjährlich passieren. Zweijährlich erfolgt eine Überprüfung durch Sachverständige, die im betreffenden Register registriert sind. Bei Lastenaufzügen ist wie bei Personenaufzügen die Unterzeichnung eines Wartungsvertrages vorgesehen, hier ist die Kontrolle nur jedes zweite Jahr vorgesehen. Die vorgeschriebenen Kontrollen dienen zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit von Fahrschachttüren und Schließvorrichtungen, des Zustands von Seilen, Kabeln und zur ordentlichen Instandhaltung (z.B. Schmierung) Weiterhin werden die Bremsen und Sicherheitsvorrichtungen überprüft. Unregelmäßigkeiten müssen von der wartenden Person unverzüglich an die Landesagentur für Umwelt und Arbeitsschutz weitergeleitet werden – dies gilt auch für den Unternehmer, der bei Funktionsstörungen die Inbetriebnahme des Fahrstuhles verhindern muss. Die Revision erfolgt alle drei Jahre, alle Eingriffe werden im Wartungsbuch (Aufbewahrungspflicht) eingetragen. Unser Ratschlag: Achten Sie beim Kauf nicht nur auf den Preis, sondern suchen Sie beim Aufzugkauf nach einem zuverlässigen Vertrauenspartner. A. Plotegher, Euroservice, mobil 328 8124084


Info

Spezial Küche

Konzeption und Planung der funktionellen Küche

FHE Franke

Genauso wie bei der Planung von anderen Abteilungen sollte man bei der Küchenplanung mit der Erstellung eines Anforderungsprofils starten: „Was muss die Küche können?“ stellt dabei eine Kernfrage dar. Wichtig ist die Kenntnis der Gästebedürfnisse und der Anforderungen, die die Küche zufrieden stellen muss. Sowohl Qualitäten als Mengen müssen genau definiert werden, um entsprechende Raumverhältnisse und Gerätschaften einzuplanen.

Für kleine Betriebe wird noch heute die konventionelle Küche mit zentralem Küchenblock eingesetzt. Größere Betriebe arbeiten meist mit Satellitenküchen, in denen die Produktion der verschiedenen Speisentypen in getrennten Räumlichkeiten passiert, die meist um die Zentralküche positioniert sind. Bei sehr großen Betrieben mit mehreren Restaurants oder Zentrallösungen (Zum Beispiel Zusammenschluss Küchentätigkeit von mehreren Betrieben) ist heute oft die Errichtung einer Zentralküche zur Senkung der Produktionskosten und zur Schöpfung aller Synergieeffekte eine gewinnbringende Entscheidung. In diesen Großküchen erfolgt

eine Trennung der zentralen Vorbereitung. Alle Formen der Lagerung und Vorproduktion werden zentral getätigt. Die Erhaltung der Speisen nach Produktion erfolgt nach den Systemen „Cook & Chill“ oder „So Weed“, Garanten für optimale Frische und hochwertige Qualität sowie Beibehaltung der Nährstoffe und Vitamine. Die lokalen Fertigungsküchen nehmen die Endzube- reitung vor. Aus diesem Beispiel ist klar erkennbar, dass die Planung der Küche von den geplanten Funktionen und der Art der zu bereitenden Speisen stark abhängt. Ein Wurststand hat meist mit einer Friteuse nicht genug und kann auf einen Grill nicht verzichten. Die Kleinküchen verfügen heute oft über Heißluftöfen, bis vor kurzem waren diese in diesem Segment kaum denkbar. Auch die Einkaufspolitik des Küchenchefs fließt in die Konzeption der Küche ein: Bedient sich ein Koch stark mit Convenienceprodukten, wird er auf einige Geräte verzichten können und andere nötigst brauchen...

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Die Überlegungen für die optimale Planung einer funktionellen Küche sind vielfältigster Natur, und gerade deshalb können wir Ihnen unser Know-How zur Verfügung stellen und zusätzlich einen wichigen Rat erteilen: Wählen Sie einen guten Partner. Wir luden zwei qualifizierte Firmen ein, um zum Thema Stellung zu nehmen und freuen uns, die planerischen Gedanken der Firmen FHE Franke und Lohberger Küchen vorstellen zu dürfen.


Spezial Küche

FHE Franke - Innsbruck

„Nur gemeinsam sind wir stark“ Das sind nicht nur leere Worte, sondern der erfolgreich gelebte langjährige Leitfaden des Planungsbüros FHE Franke Innsbruck, der sich seit Jahrzehnten bewährt. Es war eine große Herausforderung für das Unternehmen, sein technisches Know-how samt der im In- und Ausland gesammelten Logistikerfahrung gerade für das einzigartige Hotel der Familie Urthaler auf der Seiser Alm als Gesamtberater einbringen zu können.

Combisteamer EASY FC 1/1 - der Programmierbare Die Weitsicht der Familie Urthaler ermöglichte es, nicht nur über eine neue Küchentechnik samt Anforderungskatalog, in dem die gastronomische Logistik erstellt wurde, zu diskutieren, sondern auch dem

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hygienischen Bereich jenen Stellenwert beizumessen, der auch für die Zukunft eine mittragende Investitionssicherheit darstellt. Nachdem bei diesem HotelNeubau frühzeitig und intensiv die Planungsphase eingeleitet wurde, konnten in einer ersten Phase zwischen der Familie Urthaler und L. Spörk zwei grundlegende Entscheidungen getroffen werden: Da die Familie Urthaler bereits zwei gastronomische Betriebe auf der Seiser Alm betreibt, sollte im Neubau eine Zentralküche erstellt werden. In Absprache mit dem Architekturbüro und den Bereichsplanern konnte eine effiziente Raumaufteilung für die Bereiche Küche, Spülbereich, Office und Buffet geplant werden. Der Entschluss zur Zentralisierung bietet neben dem logischen Vorteil des gesammelten Einkaufs in einer zentralen Stelle auch Synergieeffekte in der Hauptproduktion, beispielsweise durch die Belieferung der zwei bestehenden Betriebe durch die „West“-Küche oder in der

gemeinsamen Patisserie für alle Betriebe. Dies bedeutet, dass die Investition in die neue Küche auf dem neuesten Stand der Technik erfolgt, und zwar bereits auf die im Vorfeld mit dem langjährigen Küchenchef festgelegte Planung und Ablauf­logistik. Die dazu notwendigen Gerätschaften wurden unter diesem Aspekt ausgeschrieben. Auch das Investitionsbudget, basierend auf der Erkenntnis, High-Tech-Geräte einzusetzen, wurde gemeinsam mit der Familie Urthaler und dem Küchenchef beschlossen, die beispielsweise dazu notwendige Planung der Energieoptimierungsanlage sofort umgesetzt. Nicht nur die Kücheneinrichtung samt den High-TechGeräten tragen zu einem motivierenden Arbeitsplatz bei, sondern auch die Lüftungsanlage, die bei diesem Projekt in Form einer Lüftungsdecke optimales Klima garantiert, oder dem Küchenfußboden, der als Kunstharzboden ausgeführt wurde. Bereits in der Planungsphase konnte der Arbeitsplatz der Mitarbeiter optimal gestaltet


Wichtigkeit sowie die Funktion eines optimalen gastronomischen Ablaufes darzulegen.

In kurzen Worten hier die wichtigsten Eckdaten bei der Zentralküche im Hotel Urthaler: Die gesamte Anlieferung und Entsorgung erfolgt über das Untergeschoss, wo auch ausreichend große, getrennte und befahrbare Kühlhäuser laut den Hygienevorschriften angeordnet sind. Die Kühlzellen im Küchenbereich sind ebenso mit fahrbaren Einheiten bestückbar. Die zentrale Patisserie und Produktion ist von der Hauptküche getrennt.

Im kompensiblen Bereich werden folgende Geräte eingesetzt:

FriFri FFM 31 frymatic werden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Für den täglichen Ablauf in einer Hotelküche in dieser Größenordnung sind auch die dazu notwendigen Freiräume, Lagerplätze und Arbeitsflächen im Detail zu berücksichtigen, um dem Küchenchef überhaupt die Möglichkeit zu geben, seine Mitarbeiter motivieren zu können. Gerade diese Punkte werden täglich von Mitarbeitern herangetragen, und daher ist das Planungsbüros FHE Franke bestrebt, in den Planungsaufgaben gerade diese Themen als Schwerpunkte zu betrachten. Da das Planungsbüro immer öfter von Architekten mit solchen Planungen beauftragt werden, gelingt es den Planern auch, die dazu notwendigen Räumlichkeiten gemeinsam mit dem Architekten festzulegen und die

Herzstück ist der FRANKE Herdblock mit flächenbündiger Induktionskochstelle samt den notwendigen Abstellflächen in Hygieneausführung, um eine rasche und effiziente Reinigung zu gewährleisten • FRANKE Combidämpfer mit Kochprogramm • ELRO Druckgarbraisière • IRINOX Schockkühler • FriFri Friteusen Für Sauberkeit speziell im Spülereibereich sorgt nicht nur eine getrennte Geschirr- und Gläserspülerei, sondern auch die Bioabfallbeseitigung durch den Einbau der Biomüllpresse samt Entwässerungsanlage (Fabrikat Rüscher aus Österreich). Immer mehr ist es Aufgabe des „Küchenplaners“, nicht nur für eine optimale Küchenproduktion zu sorgen, sondern auch für die Entsorgung und Reinigung dementsprechende Konzepte anzubieten. Gerade in diesem Bereich sind die laufenden Kosten wie Wasseroder Waschmittelverbrauch in einen akzeptablen Rahmen zu bringen.

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Spezial Küche

FHE Franke - Innsbruck

Biomüllpresse „Edelsau“ Die Möglichkeit, Tageslicht in eine Produktionsküche zu bringen, wo enorme Arbeitszeiten der Mitarbeiter – teilweise unter Arbeitsstress – anfallen, wurde vom Architekturbüro beispielgebend gelöst. Nicht zuletzt liegt es auch an den Küchenplanern, beispielsweise durch umfassende Geräte-Einschulungen dem Betreiber bei der Umsetzung zu helfen, nicht nur das gewünschte wirtschaftliche Ergebnis zu erzielen, sondern auch die Motivation der Mit-

arbeiter zu steigern. Da das Planungsbüros FHE Franke an diesem Projekt nicht nur Planer, sondern auch ausführende Firma war und dieses Projekt auch weiterhin mit unserem Know-how und kochtechnischen Schulungen begleiten wird, ist man überzeugt, dass der Leitfaden „Gemeinsam sind wir stark“ zukunftsweisend ist.

Vitality - der neue, programmierbare Drucksteamer

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FHE Franke FHE ist ein in Dornbirn ansässiges innovatives Unternehmen mit einer Niederlassung in Innsbruck. Seit der Gründung 1988 durch acht damalige FRANKE-Mitarbeiter hat sich nicht nur der Personalstand, sondern auch der Umsatz mehr als verdreifacht.

1991 erfolgte die Umsiedelung des Hauptsitzes nach Dornbirn, wo auf einer Fläche von etwa 450 Quadratmetern die notwendige Infrastruktur (moderner Schauraum für Live-Seminare, Werkstätte, Lager und Büroräume) geschaffen wurde, um im Vorarlberger und Süddeutschem Raum „kräftig auf den Putz hauen“ zu können. Mitte 1994 fand die Eröffnung der Innsbrucker Filiale in der verkehrsmäßig sehr gut gelegenen Kranebitter Allee gegenüber dem Flughafen statt. Auch hier wurde, um klare Signale an den Markt zu senden, auf etwa 400 Quadratmetern ein moderner Schauraum samt Büro, Lager und Werkstätte eingerichtet. Die Philosophie von FHE ist es, der Gastronomie und Hotellerie gerade in der heutigen Zeit der Umstrukturierung, der neuen gesetzlichen Richtlinien wie zum Beispiel Hygienevorschriften, der gewachsenen Ansprüche der Konsumenten und der drohenden Finanzengpässe den Rücken zu stärken. Diese Rückenstärkung erfolgt mit neuester Technik, einem umfassenden Erfahrungsfundus und dem gewissen Know-how

durch ständige Weiterbildung am Markt. Aus diesem Grund bietet FHE Komplettlösungen – von der fachübergreifenden Planung über die saubere Montage und Ausstattung einschließlich aller Nebenarbeiten bis hin zum kundenfreundlichen Service durch bestens geschulte und zuverlässige Servicetechniker. Die Stärken liegen sicherlich in der Kundenberatung und Planung und dem schnellen Service. Nicht umsonst besteht die Mannschaft zu mehr als zwei Dritteln aus Verkäufern und Servicetechnikern. Die Ausstattung von Großküchen, Bars, Schankeinrichtungen und Offices erfordert immer mehr Speziallösungen, um eine optimale Realisierung und Finanzierung mit den entsprechenden technischen Geräten in einer den funktionalen Arbeitsabläufen angepassten Anordnung und Qualität zu gewährleisten. Dabei spielen selbstverständlich auch optisch-ästhetische Gesichtspunkte, neben der Bedienerfreundlichkeit und -sicherheit, eine ganz wesentliche Rolle. Diese Anforderungen erfüllen die von FHE regional exklusiv vertriebenen Marken & Produkte:

Genussvolle Kaffeevariationen auf Knopfdruck ECOPOWER mit Milchsystem

FRANKE Großküchen­ einrichtungen und Apparate mit den Schwerpunkten: • Bankettsystem HG 2000 = 120 Menüs in 20 Minuten! • Kaffeevollautomaten ECOPOWER, ECOLINO, SWISS MAMBO • Drucksteamer und Combi steamer mit 200 Koch programmen • Smartline - Snackapparate • proline Design-Schank ­anlagen­programm mit komplettem Kellner ab­rechnungssystem • GreenVAC Beutelloses Vacuumieren direkt im GN-Behälter • Hold-o-mat Warmhalte­geräte • FriFri Friteusen mit FRY MATIC Computer • Schulthess Wäscherei einrichtungen Das Verkaufsgebiet umschließt Vorarlberg, Tirol (mit Kooperationspartnern in Südtirol, Kroatien und Moskau) sowie das angrenzende Ausland wie

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Samnaun und Süddeutschland. Die modern gestalteten Schauräume – mit einer Ausstellungsfläche von je 100 Quadratmeter – in Dornbirn und Innsbruck bieten die Möglichkeit, sämtliche aktuelle Gastronomiemaschinen und -geräte aus dem FHE-Verkaufsprogramm live zu erleben, und auch die Infrastruktur für Fachseminare und Tagungen, in denen aktuelle Fragen der Küchentechnik von Profis beantwortet werden.

Kontaktadressen: Zentrale Dornbirn: Othmar Fuchs A-6850 Dornbirn Schwefel 93 Tel. +43 5572 33266 Fax +43 5572 33266-8 www.fhe.at mailto: office@fhe.at Filiale Innsbruck: Ludwig Spörk A-6020 Innsbruck Kranebitter Allee 88 Tel. +43 512 287484 Fax +43 512 287484-9


Spezial Küche

Hitt GmbH - Remseck

Fliesen contra Harz Bislang wurden in Küchen- und Magazinbereichen vorwiegend Fliesen für Boden und Wandbereiche eingesetzt. Laut europaweit geltende HACCP-Verordnungen müssen Böden und Wände abwaschbar sein und bestimmten Kriterien entsprechen, die die Sicherheit und hygienische Unbedenklichkeit gewährleisten. Fliesenböden

Die Fliese stellt in unseren Augen einen durchaus guten Boden- und Wandbelag dar! In einigen unserer letzten Projekte kamen jedoch vermehrt in den Küchenbereichen Kunst­harzböden zum Einsatz. Harzböden eignen sich bei Neubauten und besonders bei Sanierungen und Umbauten; hier können sie innerhalb kürzester Zeit auf dem bestehenden Boden aufgebracht werden. Sie nehmen lediglich wenige Millimeter in Anspruch und sind eine Garantie für einen perfekten, hygienischen, fugenfreien, rutschfesten und pflegeleichten Boden.

Fliesenböden sind unempfindliche Keramikoberflächen. Im folgenden Artikel skizzieren wir die wesentlichen Vorteile dieses Materials. Fliesen bestehen aus Tonerden, Quarzsanden, Glasmaterialien und anderen Mineralien. Es sind Naturstoffe, die mit Wasser vermengt und bei sehr hohen Temperaturen gefertigt werden. Die Natürlichkeit und Umweltfreundlichkeit des Materials Fliese spricht für dieses Produkt. Demzufolge sind Fliesen unbedenklich für Allergiker und absolut hygienisch. Fliesenböden sind in vielen Bereichen einsetzbar und weisen eine lange Lebensdauer auf. Nebenbei weisen diese Oberflächen eine besondere Pflegeleichtigkeit auf und sind gegen Temperatureinflüs-

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sen unempfindlich, wasser-, fleck- und fettabweisend. Hochwertige Fliesenböden, die in der Gastronomie zum Einsatz kommen, sind überdies rutschfest und nicht säureempfindlich und im Sinne des Brandschutzes völlig unbedenklich. Gres-Porzellan-Flächen sind Keramikoberflächen (Fliesen), präsentieren sich aber dem Betrachter wie natürliche Steinböden. Diese Böden vereinen das natürliche Aussehen und die genannten Vorteile. Überdies sind Fliesenoberflächen im Verhältnis zu anderen Belägen auch wirtschaftlich. Im Gesamtpreis spielt die Verlegung einen gewichtigen Kostenteil, zum Material kommt meist auch die Klebemasse. Wenn wir über Vorteile berichten, möchten wir auch

einen kleinen Überblick über die Schwächen der Fliese schreiben. Im Wesentlichen stellt oft die Zerbrechlichkeit einen Minuspunkt dar; insbesondere bei unsachgemäßer Legung dieser Oberflächen und bei Hohlräumen könne diese Materialien leicht springen und brechen. Weiterhin bildet die Fuge immer einen optimalen Schlupfwinkel für Schmutzrückstände. Nähere Informationen erhalten Sie über e-mail: info@hotelbau.net.


Silikal GmbH - Mainhausen

Spezial Küche

Attraktiv auftreten mit farbigen Fußböden von Silikal Freundlich grüne Basis für den Küchenbereich? Ultramarinblauer Fußboden für das Lager? Feine GranitOptik für Treppen- und Gangbereiche? Oder erfrischend gelber Belag für den Wirtschaftsraum? Alles ist möglich!

Silikal, Hersteller hochbelastbarer Industriefußböden auf Reaktionsharz-Basis, bietet ein faszinierend vielseitiges Farbkonzept für Hotels und Gaststätten. Die in kürzester Zeit realisierbaren Bodensysteme finden überall dort den richtigen Ton, wo Räume ansprechend gestaltet werden sollen. Bei Neubaumaßnahmen wie bei Sanierungen tragen die farbigen Fußboden-Beschichtungen aus Mainhausen zum attraktiven Auftritt bei. Ganz nach Wunsch orientieren sie sich am Corporate Design eines Unternehmens oder auch am individu-

ellen Ge­schmack des Bauherrn, greifen psychologische Aspekte ebenso auf wie reinigungsfreundliche.

Chips – die vielseitige und pflegeleichte Alternative Speziell die Chips-Böden von Silikal halten interessante Effekte bereit: Millimeterkleine Farbflocken werden bei dieser Beschichtungs-Technik den Methacrylat-Harzen – Basismaterial der Böden – zugesetzt. Das Silikal-Konzept sieht 17 unterschiedliche BasisMischungen aus zwei bis drei zumeist harmonisch abgestuften Farben vor. Sie bestimmen

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den Grundton des künftigen Reaktionsharz-Belages. Akzente setzt – nach Wunsch – die Zumischung einer Kontrastfarbe. Silikal macht mit seinem neuen Programm rund 100 Farb-Vorschläge für eine Chipsboden-Gestaltung, die Zahl der Möglichkeiten reicht fast ins Unendliche. Markierungen oder einfache Leitfunktionen ergeben sich durch das farbige Absetzen einzelner Bereiche, beispielsweise auf Flächen, Gängen oder Treppen. So wird die Orientierung erleichtert oder auch der Gesamteindruck lebhafter. Silikal-Anwendungstechniker Rainer Kolbert: „Chips-Böden sind darüber hinaus äußerst unempfindlich und pflegeleicht. Geringfügige Verschmutzungen fallen kaum ins Auge. Dasselbe gilt für mechanische Beschädigungen.“ Seit über 15 Jahren zählen Farb-Chips schon zur ProduktPalette von Silikal. Das Unternehmen war eines der ersten, das sich in diesen Bereich vorwagte und seinen MMA-Harzen durch den Zusatz von zerkleinerten Farbflocken zusätzliche Eigenschaften verlieh. Ursprünglich nur als Nebenprodukt gedacht, liegen Chips-Böden heute voll im Trend. Deshalb wurde das Programm jetzt auch erweitert:


Spezial Küche

Die etwa drei Millimeter großen Farbflocken gibt es jetzt zusätzlich als kleinere Variante von nur noch etwa einem Millimeter Nenngröße. Chips-Beschichtungen werden in einer Stärke von etwa 2 bis 6 Millimetern – je nach Nutzungsanforderungen – aufgebracht. Betonflächen, ZementEstrich oder Fliesen eignen sich dabei als Grundlage. Auf die vorbehandelte, grundierte Fläche wird zunächst das lösemittelfreie MMA-Harz von Silikal aufgebracht, unmittelbar danach folgt das gleichmäßige und vollflächige Einstreuen der Farbchips. Eine Versiegelung schließt den Vorgang ab.

Mit Sicherheit attraktiv: Acryl-Granulat Außerdem neu bei Silikal: Acryl-Granulat als EinstreuMaterial für besonders rutschsichere Bodenbeschichtungen. Es bietet eine interessante Alternative zu herkömmlichen Quarz-Einstreuungen. Das Granulat geht mit dem Beschichtungsharz einen dauerhaften Verbund ein. Weil beides aus dem gleichen Basis-

Silikal GmbH - Mainhausen

material besteht und damit den gleichen AusdehnungsKoeffizienten besitzt, bleiben Acryl-Körner und Acryl-Harz auch bei Temperaturwechsel fest verbunden. Acryl-Granulat wird unter anderem für die Chips-Böden von Silikal verwendet und den Farbflocken je nach gewünschter Rutschhemmstufe zugemischt. Drei unterschiedliche Korngrößen stehen zur Auswahl: von 0,3 bis 0,7 Millimeter, von 0,7 bis 1,2 sowie als 0,6 Millimeter Rundkorn. Der Boden erreicht je nach Wunsch und Notwendigkeit eine Rutschhemmstufe von R10 bis R13.

Stunden zur vollen Belastbarkeit ausgehärtet – selbst bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Sanierungen lassen sich deshalb häufig ohne kostspielige Betriebsunterbrechung realisieren, über Nacht oder am Wochenende. Auch eine spätere Nutzungsänderung ist kein Problem: Die extrem strapazierfähigen

Böden können einfach kurzerhand überarbeitet werden. Mehr Informationen zum Farbkonzept gibt es bei Silikal GmbH & Co. KG.

Schon nach ein bis zwei Stunden voll belastbar Ein breites Spektrum an Standard-Pigmentfarben und Co­lorquarz-Mischungen stellt der Hersteller aus Mainhausen für unifarbene Böden zur Auswahl. Auch Terrazzo-Optik ist mit den Beschichtungssystemen für Industrieböden möglich. Dabei gilt für alle Reaktionsharzbeschichtungen von Silikal, ob farbig oder nicht: Sie sind bereits nach ein bis zwei

Harzböden: sicher, pflegeleicht, gut Attraktiv, extrem belastbar und schnell verlegt – Reaktionsharz-Böden sorgen in Hotels, Gaststätten, Bistros und Cafes für eine zuverlässige Basis. So vielfältig und anspruchsvoll die Service- und Dienstleistungen in modernen Gastronomie-Bereichen sind, so groß sind die Erwartungen speziell an den Fußboden. Dort, wo es richtig rund geht, wo schon mal was zu Boden fällt, Getränke verschüttet oder Kästen schleifend über den Boden gezogen werden, muss er hart im Nehmen sein

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und dabei beste Voraussetzungen für einwandfreie Hygiene bieten. Silikal-Böden auf Reaktionsharz-Basis haben sich hier durch hohe Abriebfestigkeit und fugenlose Pflegeleichtigkeit bewährt.

Reizvolle Gestaltungskonzepte Die Beschichtungssysteme sind beständig gegen viele Säuren, Laugen, Salze, Öle und Fette. Ihre fugenlos geschlossene Oberfläche ist absolut porendicht. Ein vielseitiges Farbkonzept macht außerdem

reizvolle Gestaltungskonzepte möglich.

Sanierung des Bodenbereichs Über Nacht, auch ohne kostspielige Betriebsunterbrechung, lässt sich die notwendige Sanierung des Bodenbereichs durchführen. Dafür sorgt die kurze Aushärtungszeit der Silikal-Harze. Bereits nach nur ein bis zwei Stunden sind die Oberflächen ausgehärtet und voll belastbar. Silikal GmbH & Co. KG


Hygienische Alternative: Silikal-Böden für Hotelküchen Die Arbeit in einer Hotelküche bedeutet Stress, auch und gerade für den Fußboden. Dieser Bereich muss extreme Belastungen tragen und gleichzeitig für einwandfreie Hygiene sorgen. Ideale Basis für derart hohe Ansprüche: FußbodenSysteme auf Reaktionsharzbasis von Silikal, Mainhausen.

Fugenlos und porendicht sorgen Silikalböden für einfache und vor allem gründliche Reinigung. Ebenfalls ein ganz spezieller Vorteil: Die kurze Aushärtungszeit. ReaktionsharzBöden können häufig ohne Betriebsunterbrechung aufgebracht werden. Die abrieb- und verschleißfesten Beschichtungen nehmen so schnell nichts übel – weder spritzendes Fett noch überschwappende Laugen oder schleifende Kisten. Sie sind resistent gegen viele Säuren, Laugen, Salze, Fette und andere Chemikalien. Und auch die kilometerlangen Wege, die Mitarbeiter auf manchmal engstem Raum tagtäglich zurücklegen müssen, bleiben spurlos – selbst nach Jahren noch.

Gleichzeitig schaffen Rutschhemmstufen Trittsicherheit. Sie werden jeweils auf die Ansprüche vor Ort eingestellt. Prüfzeugnisse des Berufsgenossen­ schaftlichen Instituts für Ar­b eitssicherheit (BIA) bescheinigen den Silikal-Belägen eine Rutschhemmung der Bewertungsgruppen R10 bis R13. Die durchgängigen Flächen lassen sich schnell und einfach säubern. Keime und Bakterien finden keinerlei Nischen zur unbemerkten Ansiedlung. Reaktionsharz-Beläge sind wasserdicht und werden auf Wunsch wannenartig ausgebildet. Hohlkehlen sorgen für Hygiene. Nach nur ein bis zwei Stunden sind die Reaktionsharze ausgehärtet und sofort voll belastbar – in Kühlbereichen selbst bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Sanierungsmaßnahmen über Nacht sind durchaus üblich. Gerade im Hotel- und Gastronomiebereich ist das ein entscheidendes Plus: Die Küche bleibt nicht lange kalt. Das gilt im übrigen auch für eine spätere Überarbeitung des Bodens, falls sich beispielsweise die Nutzung ändert. Das reichhaltige Farbkonzept von Silikal hält eine Vielzahl von Wunschtönen bereit. Die

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Beimischung von Farbquarzen oder Farbchips sorgt für interessante Effekte und liegt gerade bei Hotelküchen voll im Trend.

Silikal-Fußböden auf Reaktionsharzbasis Die Vorteile – Punkt für Punkt: • für Neubau, Sanierung, Reparatur • beständig gegen viele Säuren, Laugen, Fette, Öle, Salze und andere aggressive Stoffe • Fugenlos, staubfrei, pflege leicht • Ohne Betriebsunterbrechung realisierbar • Aushärtung in Sonderein stellungen bei bis zu -25°C • Rutschfest oder glatt – je nach Wunsch • Abrieb-, verschleiß- und druckfest • Unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen • Physiologisch unbedenklich • Kostengünstig und problem los zu überarbeiten

Silikal GmbH & Co. KG Ostring 23 D - 63533 Mainhausen Tel. +49 061 82 / 9235 - 0 Fax +49 061 82 / 9235 - 40 E-mail: mail@silikal.de


Spezial Küche

Lohberger Heiz + Kochgeräte Technologie GmbH - Schalchen

„Wenn wir gehen, können Sie kochen“ „Perfektion Grossküche“ – das ist Slogan, Motivation und Herausforderung für alle Mitarbeiter der traditionsreichen Lohberger Heiz + Kochgeräte Technologie GmbH mit eigenem Produktionswerk in Schalchen, Oberösterreich.

Die neue Küche der Familie Burgauner im „Hotel Sonne“ auf der Seiser Alm – Europas größter Alm. Die Produktlinie „Carat Royal“ vereinigt neueste InduktionsTechnologie mit Vollhygiene und attraktivem Design – das Ganze wurde geplant von Richard Trocker, gefertigt und montiert von der Firma Lohberger.

Egal, ob es um Kühlen, Kochen oder Spülen geht. Die Geschäftspolitik für die kommenden Jahre ist fest vorgezeichnet. Für die Zukunft setzt man hier weiter auf Expansion und Ausweitung der Aktivitäten in lukrativen Märkten. Das erklärte Ziel ist, die Kunden zu begeistern. Hier wird Lohberger dank seiner eigenen ehrgeizigen Pläne niemanden enttäuschen. In der Konsequenz heißt das: „Wenn wir gehen, können Sie kochen!“

So wird bei Lohberger gearbeitet – und das sind die HighLights des Unternehmens:

Schnelligkeit ist KundenTrumpf Ein ganz wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie ist das Logistikkonzept „Projet“, mit dem sich Lohberger zum wahrscheinlich schnellsten Großküchenhersteller der Welt entwickelt hat. „Projet“ sorgt dafür, dass jeder Kunde eine feste Terminplanung erhält, die auch strikt

eingehalten wird. Zwischen Auftragserteilung und Lieferung liegen bei Lohberger nur 10 Werktage für Standardküchen und 20 Werktage für Sonderanfertigungen. Ein weiterer Vorteil von „Projet“ und Eigenfertigung ist die Möglichkeit, flexibel auf individuelle Anforderungen einzugehen, was bei Unternehmen, die auf Lagerproduktion aufgebaut sind, oftmals nicht möglich ist. Abgerundet wird diese Strategie durch einen zuverlässigen, kompetenten und termintreuen Kundendienst, der 365 Tage im Jahr zur Verfügung steht.

Hygiene Die Bauweise mit geschlossener, vollverschweißter Oberplatte lässt keine Kompromisse in Sachen Hygiene zu. Reinigungsfreundlichkeit bringt Zeit- und Kostenersparnis.

Planungskompetenz Alle dezentral agierenden Vertriebsteams planen mit hoher fachlicher Kompetenz. Und das nicht nur, wenn es um die Anordnung der Geräte und Anlagen geht. Besonderes Augenmerk wird auf die Bereiche logische Abläufe, Material­fluss, Betriebskosten, Energieoptimierung und Wartungs- und Bedienerfreund-

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lichkeit gelegt. Somit wird hier das gesamte Spektrum, das im planerischen Segment von Bedeutung ist, komplett und fachkundig abgedeckt.

Gesamtverantwortung Egal, ob es um Vertrieb, Produktion, Montage oder den After Sales Service geht. Bei Lohberger bekommt der Kunde alles aus einer Hand. Und die Fertigung endet wirklich auch erst beim Kunden. Somit kann hier ruhigen Gewissens von einer echten Gesamtverantwortung gesprochen werden.

Überzeugender Gesamtauftritt kombiniert mit Perfektion im Detail – am Arbeitsplatz „Carat Royal“. Hier fühlen sich auch Spitzenprofis bestens aufgehoben.

CARAT ROYAL – Küche nach Maß

CARAT COLLECTION – Farbig und individuell

Diese Produktlinie zeichnet sich durch hohe Funktionalität in allen Arbeitsbereichen aus. Sie wird als „Küche nach Maß“ allen Anforderungen – selbst jenen von Spitzenköchen – gerecht. Der Edelstahl-Korpus vermittelt optisch den Eindruck höchster Professionalität, auch die Küche auf der Seiser Alm ist ein Beispiel dafür.

Diese Produktlinie vereinigt die technischen und praktischen Vorteile des Lohberger-Angebots mit den Möglichkeiten zu individueller Gestaltung durch farbenprächtige HartemailFlächen in allen RAL-Farben oder einer Herd-Reling aus vergoldetem Messing – eine einzigartige Auswahlvielfalt für Individualisten. Die Farben und Ausführungskombinationen bringen mehr Schwung in jede Küche und fördern die Motivation der Köche. Mit ihr kommt Farbe in die Küche: Die Produktlinie „Carat Collection“ vereinigt modernste Technik mit bester Qualität und leuchtenden Farben auf Hartemail, das Langlebigkeit gewährleistet.

Mit „Carat Modul“ wird die Küche beweglich und flexibel. Der modulare Aufbau ermöglicht jederzeit schnelle Anpassung an veränderte Anforderungen – der Lohberger Standard „Perfektion Grossküche“ wird auch dabei voll gewahrt.

CARAT MODUL – Flexibel und vielseitig Mit seinem modularen Aufbau und den multifunktionalen Komponenten ist das patentierte Küchensystem „Carat Modul“ einzigartig und nahezu konkurrenzlos. Seine fahrbaren Unterbauten sind vielerorts in der Küche einsetzbar, mit dem Transportwagen lassen sich die SchrankModule bequem be­wegen. Per Schwenkgriff sind sie einfach zu lösen und wieder zu fixieren. Außerdem können sie mühelos mit dem Schlauch oder der Spülmaschine gereinigt werden. Die Geräte auf der Oberplatte lassen sich problemlos erweitern, ganz individuell anordnen oder untereinander austauschen. „Carat Modul“ ist deshalb auch zukunftssicher.

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Lohberger Heiz + Kochgeräte Technologie GmbH Landstraße 19 A - 5231 Schalchen Tel. +43 7742 / 5211 - 110 Fax +43 7742 / 5211 - 103 e-mail: office@lohberger.com www.lohberger.com Werksvertretung: Süd- und Osttirol / Kärnten Handelsagentur Trocker Richard A - 9990 Nußdorf 3 Tel. +43 4852 / 65 004 Fax +43 4852 / 73 565


info

Oberdorfer Kraft-Wärme-Kopplung GmbH - Paternion

Effiziente Energieversorgung Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt dezentral Strom und Wärme dort, wo sie effektiv benötigt wird. Der Anwender profitiert – neben der erhöhten energetischen Unabhängigkeit – durch deutlich geringere Energiekosten. Zusätzlich ergibt sich durch die Reduktion klimarelevanter Emissionen ein positiver Umweltbeitrag.

Energiezentrale Hotel Lärchenhof mit 3 Oberdorfer Kraft-Wärme-Kopplungen

Das moderne Oberdorfer Firmengebäude in Paternion

Eine Kraft-Wärme-Kopplung besteht aus einer MotorGenerator-Einheit mit zugehörigen Wärmetauschern für die Nutzung der Kühlwasser- und Abgaswärme. Ein optimiertes Motor-Management sorgt für einen bedarfsorientierten Dauerbetrieb beim Kunden. Die idealen Einsatzgebiete für KWK’s liegen dort, wo ein gleichzeitiger Bedarf an Strom und Wärme gegeben ist. Hierzu zählen Hotels, Schwimm-

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bäder, Therapiezentren, Seniorenheime.

Energielösungen von Oberdorfer Seit der Firmengründung im Jahre 1992 beschäftigt sich die Firma Oberdorfer Kraft-Wärme-Kopplung GmbH (www. oberdorfer.at) mit der Realisierung von Energielösungen auf der Basis von Kraft-Wärme-Kopplungen. Anfänglich als reines österreichisches Han-

delsunternehmen geführt, hat sich das Unternehmen mittlerweile als anerkannter Hersteller von Blockheizkraftwerken für den nationalen ebenso wie den internationalen Markt etabliert. Als Meilenstein der Firmenentwicklung gilt die Unterzeichnung eines Technologietransfervertrages mit der Firma Jenbacher AG in Österreich, dem weltweit führenden Lieferanten von Kraft-WärmeKopplungen (kurz KWK) mit Gasmotoren, im Jahre 1999. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurden der Firma Oberdorfer die Herstellungs-, Marketing- und Vertriebsrechte für die Modulbaureihen von 70 bis 143 Kilowatt elektrische Leistung übertragen. Die damit verbundene Verfügbarkeit einer anerkannten Spitzentechnologie (zum Beispiel der patentierten LEANOX-Emissionsregelung) und die Einbindung der Motorenlieferanten John Deere (USA) bzw. Liebherr (CH) in eine starke, exklusive Partnerschaft änderten nachhaltig die Unternehmens­perspektiven. Mit der Eröffnung der neuen Produktionsstätte in Paternion in Österreich im Jahre 2000/2001 wurden die Fertigungskapazitäten geschaffen, um der steigenden Nachfrage nach effizienten, dezentralen und umweltschonenden Ener-


Ausgewählte Top-Hotel Referenzen: Hotel Peternhof Hotel Ehrenburgerhof Hotel Edelweiss Stanglwirt Sonne Lärchenhof Bokan Tümmlerhof Schönruh Alpenpark Landauer Wiesenhof Matschner/Ramsau Kostenzer Waldheimathof Klosterbräu

BHKW Leistung Treibgas Lieferung 2 1 1 3 1 3 1 2 2 1 1 1 2 2 2 2

gielösungen gerecht zu werden. Heute werden dort für den nationalen und internationalen Markt Kraft-Wärme-Kopp­ Oberdorfer Kompaktmodul mit Schallhaube

Oberdorfer Produktionshalle

60 kWel 70 kWel 60 kWel 60 kWel 60 kWel 70 kWel 90 kWel 70 kWel 70kWel 70 kWel 70 kWel 70 kWel 70 kWel 70 kWel 70 kWel 70 kWel

Propan Erdgas Erdgas Propan Erdgas Erdgas Erdgas Erdgas Erdgas Erdgas Propan Erdgas Propan Erdgas Propan Erdgas

lungen in Serie produziert. Optimiert wurden die Anlagen für den Betrieb mit den „Klassikern“ Erdgas und Propangas ebenso wie für die zunehmend

1999 2002 2002 2000 2000 2001 2001     2001 2001 2001 2001 2001 2001 2002 2002 2002

Wellness x x x x x x

Website www.ckwebdesign.com/peternhof/default.htm

www.stanglwirt.com www.sunny-hotel-sonne.at www.laerchenhof-tirol.at

x x x x x x

www.tuemmlerhof.at

x x

www.waldheimathof.at

www.kaltschmid.co.at/index/hotel_schoenruh_seefeld www.kaltschmid.co.at/index/hotel_alpenpark_seefeld www.landauer.cc www.wiesenhof.at www.matschner.at

www.klosterbraeu.com

bedeutenden Biogase (inklusive Deponie- und Klärgase). Das von Oberdorfer angebotene Leistungsspektrum er­streckt sich von 5 bis 150 kW elektrische Leistung. In der Standardkonfiguration werden die Anlagen als anschlussfertiges Kompaktmodul angeboten – in Sonderfällen auch als Genset (ohne bzw. mit Betriebskühlung). Für den Betrieb im Freien werden die genannten Anlagen fix montiert im wetterfesten 20“-Container geliefert. Modernstes Motormanagement in Verbindung mit der LEANOX-Emissionsregelung sind das Rückgrat überzeugender Leistungsdaten der Anlagen von Oberdorfer. Im rigorosen Qualitätsmanagement, dem konstruktiven Dialog mit renommierten Lieferanten und im Innovationspotential der Mitarbeiter sieht das Unternehmen die Bausteine der weiteren Entwicklung. Oberdorfer Kraft-WärmeKopplungen wurden für die bekannten Energieträger Erdgas und Propangas ebenso wie

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für den Einsatz mit Biogasen konzipiert. Der hohe elektrische Wirkungsgrad (bis zu 36 Prozent) und die besondere Eignung für Biogase (z.B. Methangehalt bis 35 Prozent) begründet die technologisch führende Position von Oberdorfer.

OBERDORFER Kraft-Wärme-Kopplung GmbH Bahnhofstraße 10 A-9711 Paternion Tel. +43 4245 / 2419-22 Fax: +43 4245 / 2419-22-4 mailto: office@oberdorfer.at www.oberdorfer.at


PROJEKTE IN PLANUNG

Falkensteiner Hotel Praha

Im Herz der goldenen Stadt... In wenigen Monaten erfolgt der Baubeginn des Falkensteiner Hotel Praha inmitten der Prachthautpstadt der Tschechischen Republik. Der Plan sieht die Sanierung und den Umbau eines prachtvollen, historischen Eckgebäudes im Zentrum der Stadt vor.

Das Stadthotel wird in der Oberliga mitspielen und umfasst einen großzügigen Logisbereich, eine Lobby samt Bar sowie einen Wellnessbereich. Ganz auf die Bedürfnisse der Gäste ausgerichtet und in Stadthotels von großem Nutzen, werden zwei moderne Konferenzbereiche realisiert. Im Parterre sind überdies die Errichtung des Speisebereiches und der technischen Räumlichkeiten geplant. Auf 6 Obergeschossen werden insgesamt 102 Doppelzimmer eingerichtet. Im Dachgeschoss befindet sich der Wellnessbereich, der einen fantastischen Ausblick auf die historische Altstadt freigibt. Eine öffentliche Bar mit Terrasse überragt das Dächerpanorama der Stadt an der Moldau.  Innenarchitektur: Ra.Be Ohg www.ra-be.com  Planung: Hotelplan & Partner www.hotelplan-partner.com  Baumanagement: Michaeler & Partner www.michaeler-partner.com  Bruttogeschossfläche: 7.140 m2  Kubatur: 30.350 m3  Investitionskosten Umbau: 11 Mio. Euro

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The Art of Wellness Inspirationen aus Wohlbefinden und Ästhetik Wir von Starpool gestalten einzigartige Wellness-Oasen, in denen Sie und Ihre Gäste neue Energien schöpfen.

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Die Einrichtungen und Möbel des Hotels Edelweiss wurden von der Schreinerei Alfons Wimmer Innenausbau GmbH hergestellt.

Für unsere Kunden fertigen wir auf Wunsch alles, was sich aus Holz herstellen lässt. Schwerpunktmäßig umfasst unser Firmenprogramm jedoch die folgenden Bereiche: - Exklusive Einrichtungen für Hotels, Gaststätten, Läden, Banken, Praxen und Privathaushalte - Treppen - Türen - Nachbauten alter Möbel unter Verwendung von altem Holz - handwerkliche Einzelstücke - Eigenes Programm an Landhausdielen aus eigener Fertigung in Stärke von 17 bis 37 mm - Anfertigung von beliebigen Fußböden in allen Holzarten und Formen - Möbelrestaurierungen - Designer - Möbel

Schreinerei und Innenausbau GmbH D - 84453 Mühldorf/Inn, Am Industriepark 9 Tel. +49 (0)8631 13020 - Fax +49 (0)8631 161965 e-mail: alfwimmer@t-online.de - www.schreinerei-wimmer.de


Hotelbau journal 03 de