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Jubiläumsrückblick 1995–2010

15 Jahre Partner für die IT- und Kreativwirtschaft


Inhalt

1995: MFG startet als Medien- und Innovationsförderer Internet-Browser Netscape geht an die Börse ........................................Seite 6

1996: MFG entwickelt Landesinitiative Baden-Württemberg medi@ Schachcomputer „Deep Blue“ bezwingt erstmals Schachweltmeister ........Seite 7

1997: Mit bwcon startet eine der ersten Clusterinitiativen Deutschlands Cyber-Küken „Tamagotchi“ wird zum Verkaufsschlager der Spielzeugbranche ..Seite 8

1998: Baden-Württemberg ist Multimedia-Standort Nr. 1 in Deutschland Bereits jeder zehnte Erwachsene in Deutschland ist online ......................Seite 9

1999: CyberOne Award setzt Maßstäbe in der Start-up-Förderung Musiktauschbörse Napster verändert die Musikbranche .........................Seite 10

2000: MFG realisiert bundesweit erstes Förderprogramm für „Digital Content“ Dotcom-Hype erreicht den Höhepunkt ...............................................Seite 11

Die E-Content-Jahre 2001: Teilnehmerrekord beim größten Multimedia-Gipfel in Deutschland 9/11 verändert die Welt ....................................................................Seite 12

2002: MFG startet Offensive für Innovationen im E-Content-Bereich Der Euro löst die DM ab ..................................................................Seite 13

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Inhalt

2003: do it.software-award zeichnet innovative Softwareforscher aus Space-Shuttle „Columbia“ explodiert kurz vor der Rückkehr zur Erde .........Seite 14

2004: Karl-Steinbuch-Stipendium bringt neue Impulse für Talentförderung Tsunami im Indischen Ozean schockt die vernetzte Welt .........................Seite 15

2005: MFG organisiert Open-Source-Initiative für deutschsprachigen Raum Tim O’Reilly ebnet mit dem Begriff „Web 2.0“ den Erfolgsweg von Social Media Seite 16

Die Open-Innovation-Jahre 2006: ISO-Zertifizierung für Cluster- und Innovationsmanagement Spielekonsole Wii revolutioniert durch Bewegungssensoren den Spielemarkt Seite 17

2007: Forschungsprojekt FAZIT liefert Zukunftsszenarien für IT- und Medienwelt US-Magazin Time wählt iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“.............Seite 18

2008: bwcon als bestes Kompetenznetz Deutschlands ausgezeichnet Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers ......................Seite 19

2009: MFG erhält Auszeichnung als „Exzellente Wissensorganisation“ Cloud Computing weltweit vor dem Durchbruch ...................................Seite 20

2010: Neues Kreativnetzwerk Baden-Württemberg bündelt landesweit Projekte „Avatar – Aufbruch nach Pandora “ ist auch Aufbruch hin zu 3D im Film .....Seite 21

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Grußwort

Die richtigen Weichen zur richtigen Zeit gestellt

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er im Zeitalter der digitalen Wertschöpfung erfolgreich sein will, muss Wissen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander verknüpfen und sich strategische Partner suchen. Als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien hat die MFG BadenWürttemberg den Zusammenhang von Kooperation und Innovation früh erkannt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 versteht sich die MFG insbesondere als Netzwerker und Vermittler strategischer Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Hochschulen im Land entwickelt sie Projekte und Strategien, um den IT-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken. Baden-Württemberg gehört heute zu den führenden Multimedia-Standorten im deutschsprachigen Raum. Um die Entwicklung und Verbreitung neuer Multimedia-Techniken voranzutreiben, hielt die MFG beispielsweise bereits 1996 als Kontaktstelle der Initiative „Baden-Württemberg medi@“ die Fäden für über 150 Multimedia-, IT- und Medienkompetenzprojekte in der Hand. Mit der 2002 gestarteten und breit angelegten IT- und Medienoffensive „do IT“ wurden die Rahmenbedingungen für die IT- und Medienwirtschaft weiter verbessert. Auch hier war die MFG als kompetenter Ansprechpartner wesentlich an der Koordinierung und Umsetzung der einzelnen Projekte und Maßnahmen beteiligt. Ungewöhnliche Ideen und Innovationen können auch zukünftig nur dort entstehen, wo junge Talente früh gefördert werden, wo Forscher und Unternehmer gemeinsam an Lösungen für komplexe Fragen arbeiten und eine Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens herrscht. Für all diese Aspekte steht die MFG seit nunmehr 15 Jahren. Erst kürzlich wurde sie bei der bundesweiten Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ als „Ausgewählter Ort 2010“ ausgezeichnet – ein Beleg für die hervorragende Arbeit der MFG als innovativer Impulsgeber und Unterstützer, die von den Unternehmen, Hochschulen und Nachwuchstalenten im Land und darüber hinaus geschätzt wird. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MFG, die die Branchen und ihre Veränderungen von Anfang an vorausschauend begleitet und die richtigen Weichen zur richtigen Zeit gestellt haben. Für die Zukunft wünsche ich der MFG alles Gute und weiterhin erfolgreiches Wirken für den IT-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg.

Helmut Rau MdL Minister im Staatsministerium Baden-Württemberg

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ls 1995 Netscape mit dem Börsengang den Internethype auslöste und in Baden-Württemberg mit web.de eine der bedeutendsten deutschen Suchmaschinen entstand, begann die MFG ihre Arbeit als Innovationsförderer für die Medienentwicklung des Landes. Heute gehört die MFG zu den größten Innovationsagenturen für IT, Kreativwirtschaft und Medien im öffentlichen Umfeld. Der Weg dorthin war abenteuerlich, spannend und herausfordernd – und er war auch ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung des Technologie- und Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg. An der Entwicklungsgeschichte der letzten 15 Jahre – weltweit und hier in Baden-Württemberg – möchten wir Sie gerne mit diesem Rückblick teilhaben lassen.

Vorwort

15 Jahre MFG – 15 Jahre für die IT- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg

In den „Multimedia-Jahren“ von 1995 bis 2000 verfolgten wir mit den ersten Projekten vor allem zwei Ziele: die Akzeptanz und die Nutzung neuer Medien in Baden-Württemberg zu fördern sowie Unternehmen, junge Talente und Forschungseinrichtungen zu vernetzen. Die „E-Content-Jahre“ rückten digitale Wertschöpfungsketten und neue Geschäftsmodelle stärker in den Mittelpunkt. Zwischen 2001 und 2005 initiierten wir zahlreiche Programme zur Förderung junger IT- und Medientalente. So haben wir in den vergangenen sechs Jahren beispielsweise mit dem Karl-Steinbuch-Stipendium insgesamt 189 Studierende bei der Umsetzung interdisziplinärer Projekte und Forschungsarbeiten unterstützt. In den „Open-Innovation-Jahren“ entwickelten sich Internet und Informationstechnologien kontinuierlich weiter. Soziale Netzwerke, neue Kollaborationswerkzeuge und eigener Content gewannen im sogenannten „Web 2.0“ zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen des MFG Social Media Labs erproben wir gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft die neuen Technologien und teilen die Erfahrungen mit den Unternehmen im Land. Lernen, vernetzen, kooperieren – diese Elemente kennzeichnen unser Selbstverständnis bereits seit unserer Gründung. Auch heute stehen strategische Kooperationen und vertrauensvolle Partnerschaften, auch über Länder- und Branchengrenzen hinweg, im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir bringen Unternehmer und Forscher aus dem Land mit Partnern und Experten aus anderen europäischen Regionen zusammen und erproben gemeinsam mit Hochschulen und mittelständischen Unternehmen neue Technologien und Anwendungen in unseren Creative Labs. Wir möchten Sie herzlich einladen, die vergangenen 15 Jahre mit uns Revue passieren zu lassen und gemeinsam mit uns Projekte und Ideen für die nächsten 15 Jahre zu entwickeln. Damit der IT- und Kreativstandort Baden-Württemberg auch in Zukunft zu den internationalen Spitzenreitern zählt! Klaus Haasis Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien

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MFG startet als Medien- und Innovationsförderer as Internet-Zeitalter bricht an: Als das World Wide Web Consortium (W3C) am 1. Oktober 1995 in Massachusetts seinen ersten Geburtstag feiert, nimmt im rund 6.000 Kilometer entfernten Stuttgart die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mit ihren beiden Geschäftsbereichen Filmförderung und Medienentwicklung die Arbeit auf. Sie erkennt die Chance der frühen Stunde und sichert sich mit www.mfg.de eine der wenigen dreistelligen URLs. Mit drei Mitarbeitern bezieht Klaus Haasis, Geschäftsführer der Medienentwicklung, die Büroräume des L-Bank-Gebäudes in der Huberstraße 4. Ihre Mission: Die Führungsposition des Landes bei Multimedia, Konvergenz und digitaler Wertschöpfung stärken und weiter ausbauen.

Die MFG sta rte t mit eige ner Web site , Bild er kon nte der Inte rne t Exp lore r am Anf ang noc h nich t dar ste llen .

Top-Thema: Am 9. August geht Netscape an die Börse. Bereits zur Mittagszeit können sich die Firmengründer als erste Internet-Milliardäre feiern lassen.

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Gesellschafter der MFG sind das Land Baden-Württemberg, der Süddeutsche Rundfunk (SDR) und der Südwestrundfunk (SWF).

+++ Microsoft veröffentlicht Internet Explorer +++ MP3-Player werden produziert +++ web.de geht online +++


MFG entwickelt Landesinitiative Baden-Württemberg medi@ as junge interdisziplinäre Team der MFG Medienentwicklung setzt vor allem auf zwei Faktoren, um die Informationsgesellschaft erfolgreich auszubauen: die Förderung der Akzeptanz und Nutzung neuer Medien in allen gesellschaftlichen Bereichen sowie die Vernetzung verschiedener Interessengruppen. Die MFG wird zur Kontaktstelle für die Landesinitiative Baden-Württemberg medi@, die insgesamt Landesmittel in Höhe von rund 540 Millionen DM bereitstellt. In den nächsten fünf Jahren werden über 150 Projekte gefördert, die Entwicklung, Einsatz und Verbreitung neuer Multimedia-Techniken und -Anwendungen begünstigen – sei es in der Wirtschaft, in Privathaushalten oder im öffentlichen Leben. Neben großen Unternehmen verdankt die südwestdeutsche IT- und Medienbranche ihre dynamische Entwicklung vielen kleinen Innovationsträgern und regionalen Initiativen, die auf die Unterstützung der MFG zählen können – etwa in Form von Know-how, Networking-Events oder Wettbewerben. So hebt die MFG u.a. das Medienforum Freiburg mit aus der Taufe. Gemeinsam mit der Stuttgarter Hochschule für Bibliotheksund Informationswesen (HBI) entwickelt die MFG zudem eine Internetsuchmaschine speziell für Angebote aus und über Baden-Württemberg, in der sich Treffer nach Regionen filtern lassen. Unter dem Namen „Webbes“ wird sie 1997 online gehen.

kte hwerpun D ie 6 S c mberg e t n-Würt e d a B „ d ie n von s in d : M e “ i@ d e m tze, M e d ie n n e d ie n in h a lt e , , Me h n o lo g ie c e t n g und ie d Me ie n b il d u n d e M , t . f w ir t s c h a in d e n R e g io n e n n M e d ie Landtagswahl in Baden-Württemberg am 24. März 1996.

Top-Thema: Mit „Deep Blue“ bezwingt im Februar 1996 erstmals ein Schachcomputer einen Schachweltmeister – den Russen Garry Kasparow – in einer Partie unter Turnierbedingungen. +++ DVD wird eingeführt +++ digitales Datenvolumen wächst exponentiell +++ erste T-Aktien kommen in den Handel +++

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Mit bwcon startet eine der ersten Clusterinitiativen Deutschlands emeinsam mit Partnern gelingt es der MFG, den Deutschen Multimedia Kongress (DMMK) als wichtigsten Branchengipfel der Multimedia-Szene im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Als er im April 1997 erstmals in Stuttgart stattfindet, sprengt er die Teilnehmergrenze von 1.000. Am 5. Mai schließen sich 35 Firmen im Land zur Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected – bwcon zusammen, eine der ersten Clusterinitiativen Deutschlands. Ihr gemeinsames Ziel: die Nutzung digitaler Netze in Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern und Baden-Württemberg zum führenden Land bei der Internetnutzung zu machen. Die MFG übernimmt das Management der Wirtschaftsinitiative, die zu einem der erfolgreichsten Technologienetzwerke in Europa heranwachsen wird. Im September startet der „Zeppelin NT“ zu seinem Jungfernflug von Friedrichshafen nach Echterdingen.

Top-Thema: Die japanischen Cyber-Küken „Tamagotchi“ werden auch in Deutschland zum Verkaufsschlager.

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MFG sowie bwcon unterstützen auch die Gemeinschaftsinitiative des Landes mit der Deutschen Telekom AG. In insgesamt 16 Projekten entwickeln Kommunen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung innovative Formen des Lernens und Arbeitens mit Internet und Multimedia – das Gesamtprojektvolumen beträgt 40 Millionen DM. Bei der MFG laufen die Fäden von neun Gemeinschaftsprojekten zu den Themen Online-Lernen, virtuelles Arbeiten und Online-Verwaltung zusammen. Allein 60 Aus- und Fortbildungsseminare werden mit Multimedia-Arbeitsplätzen ausgestattet und mehr als 7.000 Lehrer geschult.

+++ erste LCD-Bildschirme für Desktop-PCs vorgestellt +++ 6 Mio. Computer mit dem Internet verbunden +++


Baden-Württemberg ist Multimedia-Standort Nr. 1 in Deutschland um ersten Mal positioniert sich Baden-Württemberg mit einem eigenen Gemeinschaftsstand auf der CeBIT, wo in diesem Jahr die ersten Dual-Band-Handys, Bluetooth und die GPSNavigation bestaunt werden. Die MFG stellt dem Fachpublikum wegweisende Projekte vor und bietet Multimedia-Unternehmen aus dem Südwesten eine attraktive Präsentationsplattform. Darüber hinaus organisiert die MFG auch den Auftritt des Landes auf der internationalen Multimedia-Messe Milia in Cannes.

Durch die Fusion von SWF und SDR entsteht der Südwestrundfunk – SWR.

In Baden-Württemberg weckt derweil die 1997 gelaunchte Suchmaschine Webbes großes Interesse bei der Internetgemeinde. Die Stuttgarter Zeitung ist von dem Konzept so überzeugt, dass sie MFG und HBI das Portal abkauft. Gemeinsam mit dem TV-Sender VIVA und der Filmakademie schreibt die MFG Medienentwicklung den NachwuchsbandWettbewerb „Clip Attack“ aus. Als Preis lockt die kostenlose Produktion von Musikvideos, die auf VIVA2 ausgestrahlt werden.

Ein Jahr nach der Gründung hat sich die Zahl der bwconMitglieder von 36 auf 78 bereits mehr als verdoppelt.

Top-Thema: Jeder zehnte Erwachsene ist jetzt im Netz. Der Trend geht zur Selbstdarstellung im Netz auf der eigenen Homepage.

+++ Besucherrekord: 670.000 auf der CeBIT +++ iMac wird präsentiert +++ Mozillas Quellcode ist frei erhältlich +++

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CyberOne Award setzt Maßstäbe in der Start-up-Förderung m aufstrebende Talente und Erfolg versprechende Geschäftsmodelle im E-Business in BadenWürttemberg zu fördern, schreibt die Wirtschaftsinitiative bwcon 1999 erstmals den Businessplanwettbewerb CyberOne aus. Über 20 Millionen DM Venture Capital werden durch den Award mobilisiert. Als Preisgeld locken 100.000 DM sowie professionelle Beratung und Förderung. Die Jury beweist gleich im ersten Jahr ein gutes Gespür für den Nerv der Zeit. Mit dem zweiten Preis zeichnet sie eine innovative Software zum Aufbau von Internet-Marktplätzen aus. Das Entwickler-Unternehmen Heiler Software wird schon 2000 erfolgreich an die Börse gehen und einer der führenden Anbieter von Vertriebssoftware werden. Das Landesportal www.baden-wuerttemberg.de geht im Oktober online. Nutzerfreundlichkeit, Aktualität und guter Service der LandesWebsite überzeugen die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) so sehr, dass sie das Portal mit dem begehrten „Goldenen Pfeiler“ auszeichnet. Mitverantwortlich für Qualität, Anziehungskraft und Leistungsvermögen des Internetauftritts ist die MFG. Sie hat das inhaltliche Konzept entwickelt und dafür gesorgt, dass Screendesign, Redaktionssystem und Serverbetrieb optimal umgesetzt wurden.

„Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ wird zum Synonym für Baden-Württemberg.

Der CyberOne-Zweitplatzierte Heiler Software geht bereits ein Jahr später erfolgreich an die Börse.

Top-Thema: Im Juni geht Napster online, die erste kostenlose Musiktauschbörse im Internet, und gibt damit den Anstoß zu einer tief greifenden Veränderung der Musikbranche.

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+++ einmillionste .de-Domain wird registriert +++ Sorge um den „Millennium-Bug“ greift um sich +++


MFG realisiert bundesweit erstes Förderprogramm für „Digital Content“ m Land hat sich ein Cluster für Unternehmenssoftware entwickelt, das seinesgleichen sucht. Roland Berger ermittelt dort für das laufende Jahr einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro und damit ein Plus von 20 Prozent gegenüber 1999. Über 55.000 Mitarbeiter beschäftigt die Branche derzeit im Land. Baden-Württemberg erreicht einen Weltmarktanteil von rund 7 Prozent und ist nach dem Silicon Valley die zweitstärkste Region der Welt. Immer mehr gerät das Internet zum universellen Kommunikations- und Informationsmedium. Dadurch wächst auch die Notwendigkeit, in der Medienbranche neue digitale Produktionstechniken einzusetzen. Mit Digital Content Funding realisiert die MFG bundesweit das erste Förderprogramm für digitale Inhalte, mit dem Film und Internet in Baden-Württemberg schneller zusammenwachsen. Das Jahresvolumen des Programms umfasst eine halbe Million Euro.

Baden-Württemberg ist weltweit Nr. 2 im Bereich Unternehmenssoftware nach Silicon Valley.

Die rasante Medienentwicklung zieht sich auch durch die baden-württembergischen Städte und Gemeinden: Immer mehr kommunale Websites gehen online. Daher schreibt die MFG den Landeswettbewerb InternetDorf gemeinsam mit der Akademie Ländlicher Raum und dem Gemeindetag nach dem erfolgreichen Start erneut aus. Der Wettbewerb unterstützt die Kommunen dabei, ihre Internetauftritte zu optimieren, und stärkt dadurch Baden-Württemberg als Wissensstandort.

InternetDorf In 10 Jahren gehen über 900 Bewerbungen ein.

Top-Thema: Der weltweite Dotcom-Hype erreicht im März 2000 seinen Höhepunkt – dann platzt die Spekulationsblase.

+ weltweit 300 Mio. Internet-Nutzer online +++ mehr als 1 Mrd. Webseiten im WWW +++ „Millennium-Bug“ bleibt aus +

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Die E-Content-Jahre

Teilnehmerrekord beim größten Multimedia-Gipfel in Deutschland

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ber die Herausforderungen, denen sich Unternehmen und Medien durch die Konvergenz der Informationskanäle stellen müssen, diskutieren führende Köpfe der IT-, Kommunikations- und Medienwirtschaft auf dem Deutschen Multimedia Kongress (DMMK). 2001 verzeichnet er mit über 2.000 Fachbesuchern auf der Messe Killesberg einen neuen Teilnehmerrekord und behauptet seine Position als größter Gipfel für Internet und digitale Wirtschaft in der Bundesrepublik. Derweil sind die Aufgaben der MFG so gewachsen, dass die Büros im L-Bank-Gebäude zu eng werden. Im Juni verlagern Klaus Haasis und sein Team ihre Wirkungsstätte ins neu gestaltete Bosch-Areal. Von dort begleiten sie auch die Fusion der Stuttgarter Hochschulen für Bibliotheksund Informationswesen (HBI) sowie für Druck und Medien (HDM) zur Hochschule der Medien (HdM). Mit 49 % Internet-Nutzern liegt der Südwesten im Ländervergleich ganz vorn.

Top-Thema: 9/11 – Die Terroranschläge verändern die Welt.

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+++ Wikipedia geht online +++ iPod kommt auf den Markt +++ 68 von 100 Deutschen telefonieren mobil +++


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n den Erfolgen der Landesinitiative Baden-Württemberg medi@ anknüpfend, startet 2002 die ITund Medienoffensive do IT. Mit do IT setzt die MFG vor allem auf die Förderung von neuen Medien und Informationstechnologien. Allein in der laufenden Legislaturperiode wird das Land insgesamt 450 Millionen Euro in den Ausbau der Informationsgesellschaft investieren. do IT fördert den Einsatz neuer Medien vor allem dort, wo sie die Kreativität beflügeln, dem Mittelstand und der Bildung zugute kommen. Mit ihrer Kompetenz zur Förderung der IT- und Mediennutzung hat sich die MFG indessen auch über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Die EU-Kommission beauftragt sie mit der Federführung der E-Content-Initiative ACTeN (Anticipating Content Technology Needs) – der Aufbau eines europaweiten Netzwerks beginnt. Branchenverbände aus zehn europäischen Ländern arbeiten zusammen, um den E-Content-Markt zu analysieren, konkrete Empfehlungen für künftige EU-Förderprogramme zu erarbeiten und die Produktion digitaler Inhalte und Innovationen anzuregen. Das Projektvolumen von einer Million Euro trägt mit dazu bei, dass die MFG in diesem Jahr erstmals über 50 Prozent Drittmittel erwirtschaftet.

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Die E-Content-Jahre

MFG startet Offensive für Innovationen im E-Content-Bereich

Baden-Württembergs Städte und Gemeinden sind mit ihren Internetangeboten bundesweit führend.

Top-Thema: Währungsumstellung: Der Euro löst die DM ab. +++ Staatsoper Stuttgart erneut Opernhaus des Jahres +++ Google ist wichtigste Suchmaschine +++

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Die E-Content-Jahre

do it.software-award zeichnet innovative Softwareforscher aus

Mit dem do it.software-award werden insgesamt 138 Softwareforscher für 51 exzellente Forschungsergebnisse mit Preisgeldern in Höhe von 204.000,- Euro ausgezeichnet.

Die erste Popakademie Deutschlands nimmt in Mannheim ihren Lehrbetrieb auf.

M

it mehr als 220 Studiengängen bietet Baden-Württemberg bereits das europaweit größte Ausbildungsangebot im IT- und Medienbereich. An der frisch gegründeten Popakademie nehmen im Herbst 54 Erstsemester ihr Studium in den Fächern Musikbusiness und Popmusikdesign auf. Zu den Wegbegleitern der Mannheimer Popakademie zählt neben Schwabenrocker Wolle Kriwanek auch MFG-Geschäftsführer Klaus Haasis. Im Sommer rufen das Land Baden-Württemberg und der SWR mit Unterstützung der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected die MFG Stiftung ins Leben. Die gemeinnützige Stiftung macht sich stark für Bildung, Forschung und Entwicklung in den Bereichen Medien, IT und Film. Durch Maßnahmen wie Stipendienprogramme und Wettbewerbe fördert sie innovative Projekte und Forschungsaktivitäten. Sie vernetzt Akteure und schafft Plattformen für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. So schreibt die MFG Stiftung 2003 erstmals den do it.softwareaward aus, der herausragende wissenschaftliche Leistungen aus der Softwareforschung mit 40.000 Euro Preisgeld belohnt.

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+++ DAX erreicht am 12. März tiefsten Stand seit der Dotcom-Blase +++ 3D-Welt „Second Life“ geht online +++


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er Stuttgarter Nachrichtentechniker und Informationstheoretiker Prof. Dr. Karl Steinbuch hat den Siegeszug von Multimedia und Digitalisierung bereits vierzig Jahre zuvor vorausgesagt. Mit dem nach ihm benannten Karl-Steinbuch-Stipendium will die MFG Stiftung hoch qualifizierten, kreativen Nachwuchs im IT- und Medienbereich entdecken und fördern. Im ersten Jahr werden neun Projekte ausgezeichnet und unterstützt, darunter auch PANtektura, eine Software für den Wohnungsbau, mit der sich jeder selbst sein Wohnhaus vom Computer berechnen lassen kann.

B is 2 0 1 0 werden 1 8 9 S p it m it ü b e r zent 1 M io . E u r o u n t e r a le n t e stützt.

Die E-Content-Jahre

Karl-Steinbuch-Stipendium bringt neue Impulse für Talentförderung

Von nun an wird die Stiftung jedes Jahr 10 bis 20 Stipendien an besonders qualifizierte Studierende vergeben, die außerhalb ihres Studiums innovative Projekte im Themenbereich IT und Medien realisieren und sie mit bis zu 10.000 Euro pro Projekt unterstützen.

Am 1. September beginnen die Bauarbeiten für die Neue Messe Stuttgart.

Top-Thema: Ein Tsunami im Indischen Ozean schockt die vernetzte Welt. +++ Google geht am 19. August an die Börse +++ Handys zunehmend mit Farbdisplay und Digitalkamera +++

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Die E-Content-Jahre

MFG organisiert Open-SourceInitiative für deutschsprachigen Raum

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Innerhalb von 10 Jahren ist das Netzwerk der MFG exponentiell von 6.000 Kontakte auf 76.000 dokumentierte Technologiebezi ehungen gewachsen.

eit Ende der 1990er-Jahre ist Open-Source-Software zu einer echten Alternative für „geschlossene“ Lösungen herangewachsen. In Baden-Württemberg haben bereits über 2.000 IT-Dienstleister ihr Angebot auf das Betriebssystem Linux und darauf aufbauende Anwendungen zugeschnitten. Um die Möglichkeiten weiter auszubauen, nimmt am 7. März das Open-Source-Netzwerk Lisog seine Arbeit auf. Als Initiative für den gesamten deutschsprachigen Raum wird sie von Global Playern wie auch von mittelständischen Unternehmen der IT-Branche getragen und von Hochschulen sowie Linux-Anwendern aus dem privaten und öffentlichen Bereich unterstützt. Ihr gemeinsames Ziel: den Einsatz von linuxbasierten Lösungen in Unternehmen fördern und die Marktakzeptanz für Anwender erhöhen. Die 29 Gründungsmitglieder übertragen das Management ihrer Kooperationsplattform der MFG und bestellen Klaus Haasis zum Geschäftsführer. In der Heidelberger Villa Bosch fällt derweil der Startschuss für das erste Heidelberger Innovationsforum. Hier präsentieren ausgewählte Forscher, Start-ups und Unternehmen technologische Innovationen einem Kreis von potenten Investoren und potenziellen Partnern. Newcomer finanzieren, neue Technologien lizenzieren, Allianzen zwischen Forschern und Unternehmen schmieden – dazu wollen MFG und European Media Laboratory (EML) mit diesem Matchmaking-Event anregen. Südwesten ist der führende Open-Source-Standort in Deutschland.

Top-Thema: Tim O’Reillys Artikel über Web 2.0 ebnet den Erfolgsweg von Social Media.

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+++ Angela Merkel wird Kanzlerin +++ 37,5 Mio. Deutsche, also 57,9 % der Bevölkerung online +++


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n der Reihe der Wissenschaftsjahre hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung 2006 zum „Jahr der Informatik“ erklärt. Die MFG wird offizieller Partner des Informatikjahres und das Internet Katalysator für den rasanten Fortschritt in der IT. Das Abrechnungsmodell „Flatrate“ wirkt im Breitbandnetz wie Dünger, der die Digitalisierung der Inhalte wie auch die Vernetzung ihrer Produzenten und Nutzer vielfältige Blüten treiben lässt. Informationsplattformen von völlig neuem Format entstehen.

Fast 75 % aller Baden-Württemberger nutzen den PC, 67 % davon auch online.

Früh erkennt die MFG das Potenzial von Tools zur kollaborativen Inhalteproduktion für das Wissens- und Innovationsmanagement. Sie implementiert ein internes InnovationWiki, das allen Mitarbeitern als Wissensspeicher dient. Dass ihr Wissens- und Qualitätsmanagement dabei höchsten Ansprüchen genügt, beweist die Zertifizierung nach ISO 9001 durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, mit der die MFG einmal mehr eine Vorreiterrolle im Public Sector übernimmt.

Die Open-Innovation-Jahre

ISO-Zertifizierung für Clusterund Innovationsmanagement

Top-Thema: Nintendo revolutioniert durch Bewegungssensoren mit der „Wii“ den Spielemarkt.

+++ YouTube hat 100 Mio. Downloads/Tag +++ 1. Tweet verschickt +++ Facebook öffnet sich +++ StudiVZ startet +++

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Die Open-Innovation-Jahre

Forschungsprojekt FAZIT liefert Zukunftsszenarien für IT- und Medienwelt

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ie MFG hat die leistungsstarke Forschungs- und Entwicklungslandschaft maßgeblich mitgeprägt. Sie betreut zwischenzeitlich 21 Clusterinitiativen und Netzwerke. Wie groß der Bedarf an Wissensplattformen im Südwesten ist, belegen zudem die insgesamt über 2 Millionen Visits pro Jahr auf den insgesamt 32 Internetportalen, die von der MFG betreut werden. Besonders vielversprechende Forschungsfelder und Märkte für innovative Informations- und Kommunikationstechnologien identifiziert die MFG Stiftung gemeinsam mit dem ZEW – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung – und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) im Forschungsprojekt FAZIT. 2007 erscheinen in der FAZIT-Schriftenreihe insgesamt neun Forschungsbände, u.a. mit Ergebnissen aus einer viel beachteten DelphiStudie und zwei Unternehmensbefragungen. Dabei wurden rund 16.000 Betriebe zum Einsatz von Social-Media-Tools, Open-Source-Software sowie zur zukünftigen Nutzung von Informationstechnologien untersucht.

Ein neuartiges Erprobungsge lände für visuelle Erfahrungen bietet der MFG Innovation Park in der virtuellen 3D-Welt Second Life mit 131.072 Quadratmete rn für Unternehmen und Hochschulen.

Top-Thema: US-Magazin Time wählt iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“

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2/3 aller Unternehmen in Baden-Württemberg setzen auf E-Business.

+++ Deutschland schafft ein elektronisches Handels- und Genossenschaftsregister +++ Google ist wertvollste Marke +++


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ährend bwcon in Deutschland als bestes Kompetenznetz ausgezeichnet wird, arbeitet die MFG intensiv am Ausbau ihres europaweiten Netzwerks, das Unternehmen aus heimischen Technologiebranchen und der Kreativwirtschaft nutzen können, um grenzüberschreitende Partnerschaften aufzubauen. Sie kooperiert mit 36 Partnern in gemeinsamen europäischen Projekten und beteiligt sich an der Entwicklung von EU-Projektanträgen mit einem Gesamtvolumen von 22,8 Millionen Euro. Am 11. März fällt in Brüssel der Startschuss für das Projekt CReATE. In Baden-Württemberg rangiert die Kreativwirtschaft bereits zu diesem Zeitpunkt auf Rang drei der bedeutendsten Wirtschaftszweige – knapp nach dem Maschinenbau. Gemeinsam mit Partnern aus Piemonte, Rhône-Alpes, West Midlands und dem Steinbeis-Europa-Zentrum will die MFG die Innovationskraft der mittelständischen Kreativwirtschaft stärken, die Zusammenarbeit auf regionaler und europäischer Ebene verbessern sowie für Kreativbranchen relevante Technologietrends ermitteln. Die MFG ist auch Gastgeberin für das erste Stuttgarter BarCamp. Dort diskutieren im September 2008 rund 200 Blogger, Programmierer, Journalisten und Online-Marketingexperten im Bosch-Areal über selbst gewählte Web-2.0-Themen.

Die Open-Innovation-Jahre

bwcon als bestes Kompetenznetz Deutschlands ausgezeichnet

Baden-Württemberg belegt im Vergleich mit 65 Ländern und Regionen erneut Platz 1 beim europäischen Innovationsindex.

In 8 CReATE-Workshops tauschten sich über 100 Experten aus 4 europäischen Regionen aus.

Top-Thema: Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers hat Auswirkungen auf die globale Wirtschafts- und Finanzwelt.

+++ Obama nutzt Web 2.0 intensiv im Wahlkampf und wird Präsident der USA +++ Computermaus wird 40 Jahre alt +++

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Die Open-Innovation-Jahre

2009

MFG erhält Auszeichnung als „Exzellente Wissensorganisation“

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um Start des Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation hat die MFG als „Trusted Partner“ der EU ein attraktives Aktionsprogramm zusammengestellt. Dazu gehört auch die Veranstaltungswoche „Kreativraum Stuttgart“, die rund 100.000 kreative Macher und Entscheider besuchen. Veranstaltungs-Highlight des Jahres ist jedoch unbestritten das Creativity World Forum 2009. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg veranstaltet die MFG das Hauptevent des internationalen Netzwerks „Districts of Creativity“, das erstmals in Deutschland stattfindet. Vom 1. bis 3. Dezember kommen rund 2.000 kreative Köpfe aus 29 Branchen und 28 Ländern nach Ludwigsburg, um mit gefragten Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über Kreativität als Standortfaktor zu diskutieren. Im selben Jahr erhält die MFG die Auszeichnung „Exzellente Wissensorganisation“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für ihr herausragendes Wissensmanagement und ihre exzellenten wissensbasierten Managementprozesse.

Das Forschungsprojekt FAZIT endet und das Buch „Digitale Wege zu neuen Märkten“ erscheint.

Top-Thema: Laut Gartner Hype Cycle steht Cloud Computing mit weltweit verteilten Computer-Services vor dem Durchbruch.

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Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird zum 1. Oktober errichtet.

+++ Twitter ist Wort des Jahres +++ Eröffnung der World Digital Library +++ über 1 Mio. Artikel auf Wikipedia +++


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3/4 aller Baden-Württemberger sind online. Damit weist das Land die zweithöchste Internetnutzung im bundesweiten Vergleich auf.

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as MFG Visual Experience Lab trägt Früchte: Das virtuelle Trainingsprogramm ViPol für Polizeieinsatzkräfte, das vom Ulmer Unternehmen TriCAT und dem Innenministerium Baden-Württemberg mit Unterstützung der MFG entwickelt wurde, erhält den Serious Games Award in Silber. Mit einem regelrechten „Kreativmarathon“ vernetzt die MFG im Herbst gemeinsam mit Partnern an 4 Tagen über 1.700 Teilnehmer auf 8 Veranstaltungen in 3 Locations. Höhepunkt ist die gemeinsame Veranstaltung des renommierten Deutschen Multimedia Kongresses mit der internationalen Kreativwirtschaftskonferenz Create10. Anbieter und Anwender der digitalen Wirtschaft treffen im Stuttgarter Römerkastell auf internationale Vertreter aus Forschung und Politik sowie auf junge Talente und innovative Unternehmer. Zum Jahresende ruft die MFG Stiftung das KarlSteinbuch-Forschungsprogramm ins Leben. Es soll Anreize für besonders innovative Forschungsarbeiten im Bereich der ITK und der Kreativwirtschaft schaffen. Zudem wird mit dem Aufbau eines landesweiten Netzwerks der Kultur-, Kreativ- und IT-Wirtschaft begonnen. Unter dem Titel „Kreativland BadenWürttemberg“ bündelt die MFG ab 2011 gemeinsam mit rund 50 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft landesweit Projekte und Programme und bildet damit einen einzigartigen, zentralen Zusammenschluss aller beteiligten Akteure, Branchen und Unternehmen im Südwesten.

Die Open-Innovation-Jahre

2010

Neues Kreativnetzwerk Baden-Württemberg bündelt landesweit Projekte

Top-Thema: Hollywoodfilm „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ ist auch ein Aufbruch hin zu 3D-Techniken.

+++ 4 Mio. Menschen nutzen Handy-Apps +++ bundesweite Einführung des elektronischen Personalausweises +++

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Web 2.0

Die MFG Baden-W端rttemberg im Web 2.0

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Impressum

H

erausgeber:

MFG Baden-Württemberg mbH Innovationsagentur des Landes für IT und Medien Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart Tel. +49 711 90715-300, Fax +49 711 90715-350 info@mfg.de, innovation.mfg.de Geschäftsführer: Konzeption: Redaktion: Gestaltung: Druck:

Klaus Haasis Hannah Fesseler, Silke Ruoff Silke Ruoff, Silva Schleider, Aline Schmid www.made-am-neckar.de Collage 1997+2006+2008 mit Stockmaterial von www.istockphoto.de Landschaft 1999-2000 xx designpartner, Jürgen Gerhardt Gulde-Druck GmbH & Co. KG, Tübingen

© MFG Februar 2011 Zertifiziert für Innovationsmanagement und Clustermanagement nach ISO 9001 : 2008

Gesellschafter der MFG sind das Land Baden-Württemberg und der Südwestrundfunk

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A

ls Innovationsagentur des Landes für IT und Medien stärkt die MFG Baden-Württemberg seit 1995 den IT-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg. Sie verbessert die landesweite Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit u. a. durch die Förderung regionaler, nationaler und internationaler Kooperationen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von erfolgreichem Unternehmertum, besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie deren Vernetzung mit anwendungsnaher Forschung und öffentlichen Förderprogrammen.

MFG Baden-Württemberg mbH Innovationsagentur des Landes für IT und Medien Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart info@mfg.de, innovation.mfg.de Tel. +49 711 90715-300, Fax +49 711 90715-350

Gesellschafter


MFG Jubiläumsrückblick 1995-2010