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Lifestyle & Trends in der Metropolregion

Rhein-Neckar 3 / 2014

MAI / JUNI

Inside

3,50 Euro

Ballooning: Die andere Art, in die Luft zu gehen Genießen im Quadrat: Der Wein kommt in die Metropole Auf einen Cappuccino: Ist Sandy noch ein Engel? Süße Versuchung: Das Kuchenrezept von Jürgen B. Harder Festival-Fieber: Park & Film in Ludwigshafen Reisen: Hinter schwedischen Gardinen


Editorial

Der bevorstehende Sommer ist programmiert, obgleich der warme Frühling erst so richtig in Fahrt kommt. Open-Airs und Festivals zeigen die Metropolregion in seinen schönsten kulturellen Farben. Das ist erfreulich, denn das zählt zu den positiven Standortfaktoren für junge Menschen, die in Deutschland einen anspruchsvollen Job suchen, das gilt für Unternehmen, die händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern suchen. Und es ist gut für uns, dass wir als „Eingeborene“ vor der Haustür beste Unterhaltung geboten bekommen. Das Rockfestival am Ring ist nur eines der Highlights in unserer Region. Klassik-Open-Airs auf Schloss Auerbach oder am kleinen Schloss in Limburgerhof zählen zu den sommerlichen Farbtupfern.

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Es ist aber auch das Flair der vielen Straßen- und Weinfeste die zum Besuchermagnet werden. Kommen die Gäste nicht an die Berg- und Weinstraße, dann kommt man zu ihnen. Erstmals laden die VDP-Weingüter der Pfalz zu einem Genussfestival nach Mannheim ein. Massenandrang wird bei den Stadtfesten in Mannheim und Ludwigshafen sowie beim Strohhutfest in Frankenthal herrschen. Die Metropolregion strahlt gute Laune aus, und wenn Sie dabei sein möchten, dann empfehlen wir Ihnen, diese Ausgabe mit liebevoller Aufmerksamkeit zu lesen.

Gute Laune garantiert

Ihr Dieter Mauer

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Inhalt

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8

26 38

3 Editorial 6 Neuland

8 Ballooning – die andere Art, in die Luft zu gehen

12 Story 12 Fluss-Schifffahrten liegen im Trend: Genusstrip für Augen und Gaumen

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21 Beauty & Wellness

14 Auf einen Cappuccino mit

21 Tipps für einen makellosen Teint:

No-Angel-Engel Sandy

6 News aus der Metropolregion

8 Titelstory

14 Porträt

Strahlend schöne Sommerhaut 22 Regelmäßig bewegen:

16 Küchen  &  Wohnen 16 Italienische Momente in der Küche: Heiß begehrt und unverzichtbar 18 Fensterschmuck: Das liegt 2014 im Trend

Dem Partner den Rücken stärken


Inhalt

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56 62

24 Essen & Genießen

38 Events

56 Reise

24 Jürgen B. Harder: Süße Versuchung

38 Wo ist das schönste Festival im Land?

56 Mit dem Rad der Kunst gefolgt:

26 Die Gunst der Stunde nutzen:

41 Theater der Welt 2014:

Entdeckerspuren am Bodensee

Wein und Genuss-Tour

In eine andere Welt tauchen

60 Hinter schwedische Gardinen geschaut

28 Restaurant-Tipps

46 Event-Highlights

62 Kurzurlaub mit Komfort

30 Neues aus der Gastroszene

48 Event-Vorschau

und kulinarischen Erlebnissen

32 Frühstückstipps

52 Neue Wege beim Dämmer-Event:

34 Weingut Schneider: Der Selfmade-Winzer

Marathonis laufen durch die SAP Arena

66 Impressum

aus der Pfalz

54 Ausflug 54 Vom Helden Siegfried: Gemeinsame Suche nach dem Nibelungenschatz

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Neuland – News aus der Metropolregion

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Wechselbad

Schubert jetzt in Speyerer Museum Wechselbad in der Metropole. Das Historische Museum der Pfalz hat als neuen Direktor den 44-jährigen Dr. Alexander Schubert bestellt. Der Kulturmanager mit viel Erfahrung und herausragenden Leistungen im Bereich der Präsentation großer, historischer Ausstellungen kommt aus dem Reiss-Engelhorn-Museum nach Mannheim, wo er seit 2011 als Wissenschaftlicher Direktor für die Bereiche Großprojekte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Museumspädagogik für Sonderausstellungen verantwortlich war. Als Projektleiter betreute er die erst kürzlich zu Ende gegangene zweite Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“. n

Dürkheimer Spezialitäten

Der Salzmann hat die Stadt entdeckt Während die Dürkheimer Saline „im 18. und 19. Jahrhundert in erster Linie der Salzgewinnung diente, wurde der einzige verbliebene Gradierbau ausschließlich als Freiluftinhalatorium genutzt. Seit über hundert Jahren also wird in Bad Dürkheim kein Salz mehr produziert. Das wird sich jetzt ändern. Bei dem neuen Gradierbau wird der verwendeten Sole beim Gradiervorgang durch Verdunstung Wasser entzogen und ihr Salzgehalt dadurch erhöht. Eine gute Voraussetzung also, um auch heute noch ein echtes Bad Dürkheimer Salz herstellen zu können. Der Sensoriker Dr. Steffen Michler wird jetzt mit Hilfe einer Sudpfanne Wasser verdampfen und ein echtes Bad Dürkheimer Salz gewinnen. n

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Neuland – News aus der Metropolregion

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Gartenschau II.

Mannheims Blütenträume Mannheim ist auf „Grün“ programmiert. 2025 wird die Bundesgartenschau zum 2. Mal in der Rhein-NeckarMetropole bundesweit erblühen. Im Rahmen des Konversionsprozesses in Mannheim wurden über 1.000 Ideen der Bürgerinnen und Bürger gesammelt. Ein mehrfacher Bürgerwunsch war es, die Entwicklung der frei werdenden Flächen mit einer Bundesgartenschau in Mannheim zu verknüpfen. Bei einer Bürgerabstimmung hatte sich eine knappe Mehrheit für die Schau ausgesprochen. Mehr Stiefmütterchen-Charakter haben wohl die Pläne der Stadt sich als europäische Kulturhauptstadt zu bewerben. Längst haben die Verantwortlichen erkannt, dass man nicht fast zeitgleich auf zwei Hochzeiten tanzen kann. n

Metropole hüpft

Einfach happy oder? Mit dem Song „Happy“ hat Pharrell Williams über YouTube millionenfachen Erfolg erzielt. Längst tanzt und singt die Welt nach dem Gute-Laune-Titel. Jetzt wollen auch die Städte Mannheim und Ludwigshafen auf die Erfolgswelle auf hüpfen. Mannheim hat seine Version schon via YouTube ins Netz gestellt. Sollte der Film Mannheim wirklich glücklich machen, dann muss man sich bei den Motiven fragen ob Hauptbahnhof und Wasserturm im tristen Winter die richtige Kulisse sind… Ludwigshafen folgt. Es kann nur besser werden, oder? n

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AufstiegsChancen

Ballooning –

die andere Art, in die Luft zu gehen Wer nach oben steigt, bekommt eine andere Sichtweise. Und das gilt im wahrsten Sinne des Wortes.

Es ist ein Aufstieg der ganz besonderen Art und hat nichts mit der Karriereleiter zu tun: Bei Ballonfahrten kann man so richtig schön abheben, ohne dass man unter den Verdacht der Arroganz gerät. Vielmehr versprüht das spezielle Entrücken von einer gewissen „Bodenständigkeit“ ein Hauch von Abenteuer. Die Möglichkeit, sich in einem Ballon die Welt von oben zu betrachten, gibt es auch in der Metropolregion Rhein-Neckar. „Up up and away in my beautiful balloon“ sang einst die Gruppe “Fifth Dimension”. In dem Liebeslied von 1967 finden sich romantische Passagen wie „sail along the silver sky“ oder „float among the stars together“. Der Song weckt die Lust, durch die Lüfte zu schweben, dem Sonnenuntergang am Horizont entgegen. Ballonfahrten bedeutet für viele Zeitgenossen quasi Freizeitvergnügen auf höchstem Niveau, eine überaus spannende Form von Lifestyle.

„Im Prinzip gibt es zwei Arten von Ballons“, erklärt Uwe Hilzendegen, der zusammen mit seiner Frau Katrin eine Ballonfahrten-Firma in Maxdorf betreibt. „Die eine Variante wird mit Gas betrieben, die andere mit Heißluft.“ Beim Gasballon wird die Ballonhülle mit Helium oder Wasserstoff befüllt, beim Heißluftballon erwärmen Brenner die Luft, die die Hülle dann aufbläst. Die Brenner werden dabei von Propangasflaschen versorgt. Diese Techniken bewirken den Auftrieb der Ballons. Ein Unterschied beider Varianten besteht darin, dass beim Gasballon zum Höhenwechsel zum Sinken Gas abgelassen wird, beim Steigen wird Ballast aus Sandsäcken abgeworfen. Beim Heißluftballon passiert der Höhenwechsel durch gezieltes Heizen mittels der Brenner. Der Aufbau der Ballone ist indes gleich: Sie bestehen aus der Hülle, dem Korb und verschiedenen Instrumenten für Navigation, Höhenbestimmung und der Angabe der Windgeschwindigkeit mittels GPS. „Moderne Geräte sind mit Luftfahrkarten ausgestattet“, berichtet Uwe Hilzendegen.

Das Volumen der Ballons reicht von 500 Kubikmetern bis 10 000 Kubikmetern. Heißluftballone für den Personentransport haben in der Regel ein Volumen zwischen 3.000 und 5.000 Kubikmetern, das der Gasballons liegt zwischen 500 und 1.000 Kubikmetern. „Unser Ballon hat eine Größe von 4.250 Kubikmetern, das ist die Standardgröße für gewerbliche Fahrten“, teilt Hilzendegen mit. Und: „Bei Passagierfahrten liegt die Höhengrenze bei maximal 3.000 Metern.“ Die Ballone können je nach Windverhältnissen zwischen fünf und 30 Kilometer zurücklegen, erläutert der aus Annweiler stammende Ballonfahrer und ergänzt: „Die einzige Möglichkeit, einen Ballon zu lenken, ist, die Höhe zu verändern“. Mit einem solchen Manöver könne man die Richtung und die Geschwindigkeit ändern. Bei Fahrten mit Personen genießt deren Sicherheit oberste Priorität. „Daher werden vor jeder Fahrt die Geräte gecheckt und die Windverhältnisse beim Deutschen Wetterdienst in der Abteilung Luftfahrt abgefragt“, erklärt Uwe Hilzendegen. Genau geprüft


Titelstory

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wird daneben, welcher Startplatz sich am betreffenden Tag am besten eignet. Die Firma der Hilzendegens hat dabei mehrere Startplätze, von wo aus ihr Ballon starten kann, „von Worms über Speyer bis Landau“. Der Startplatz muss immer so gewählt werden, dass nach mindestens einer Stunde Fahrzeit ein geeignetes Landegelände vorhanden ist. „Zieht ein Gewitter auf, bei Regen oder heftigen Bodenwinden wird nicht gestartet. Landungen sind am günstigsten auf einer Wiese“, meint der 49-Jährige.Weniger geeignet sind Landungen im Pfälzer Wald wegen der wenigen und meist zu kleinen Freiflächen. Oder auch in Weinbergen, weil hier die Ballonfläche, die wieder verpackt werden muss, schwierig zusammenzutragen ist. Die Passsagiere werden am Ende von „Rückholern“, mit denen der Ballonfahrer per Funk in Kontakt bleibt, eingesammelt und zum Ausgangspunkt zurückgebracht. Was die Passagiere immens beruhigen dürfte: „Es gibt reichlich Überprüfungen, sowohl der Ballons als auch der Fahrer“, versichert er. „Die Piloten werden je nach Alter ein oder zweimal im Jahr überprüft. Sie müssen dabei mit einem Prüfer eine Checkfahrt durchführen.“ Und auch die Ballons werden jährlich und zusätzlich alle 100 Betriebsstunden von vereidigten Prüfern des Luftfahrbundesamtes in Braunschweig akribisch unter die Lupe genommen. Um einen Ballon zu fahren, benötigt man eine Pilotenlizenz, die natürlich auch Katrin und Uwe Hilzendegen besitzen. Neben einem theoretischen Teil gibt es auch den praktischen, bei dem mindestens 20 Ballonfahrten sowie 50 Starts und Landungen gefordert werden. Die Prüfungen werden dann von der zuständigen Bezirksregierung vorgenommen. Die Ausbildung kann in gewerblichen Ballonfahrerschulungen oder Vereinen absolviert werden. Und noch ein Hinweis: „Alle in Deutschland zugelassenen Ballone sind beim Luftfahrt-Bundesamt regis-

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triert und bekommen eine Kennung zugeteilt“, informiert der Maxdorfer. D steht dabei für Deutschland, O für Freiballon. Uwe Hilzendegen kam etwas auf Umwegen zur Ballonfahrt. Der gelernte Kaufmann arbeitete einmal 13 Jahre als Croupier im Spielcasino Wiesbaden. In Mainz hat er damals Ballonfahrten verfolgt. Später fungierte er ehrenamtlich als „Rückholer“ von Passagieren in der Landeshauptstadt und beschloss schließlich, selbst den Pilotenschein zu erwerben. Zunächst sind er und seine Frau Katrin nur privat mit dem Ballon gefahren. „Dann kam erstmals die Werbung ins Spiel, wir befestigten ein Banner der Fruchtsäfte-Firma Neu aus Freinsheim“, erinnert er sich. Danach gründete er mit seiner Frau in Maxdorf 1995 seine Ballonfahrten-Firma. Seit 2004 macht das Unternehmen auf seinem Ballon, den er „Pfalzriese“ benannt hat und in dem bis zu sechs Personen Platz finden, Werbung für Pfalzgas. „Wir dürfen mit Stolz behaupten, dass wir eines der ältesten und erfahrensten Luftfahrtunternehmen in der Pfalz sind“, sagt Hilzendegen. Suche nach Erlebnis Sein Kundenkreis stammt meist aus Empfehlungen, rekrutiert sich aber auch aus dem Internet. Die Gründe für eine Ballonfahrt sind unterschiedlich, reichen vom Geburtstagsgeschenk über Firmen-Events bis hin zur Lust auf ein neues Erlebnis. Auch für einen originellen Heiratsantrag eignet sich eine Fahrt mit dem Ballon vortrefflich. Diejenigen, die schon durch die Lüfte schwebten, geraten ins Schwärmen. „Toll, diesen Frieden und die Stille hier oben zu genießen“, zeigt sich eine Passagierin begeistert. „Die schöne Landschaft mit den unterschiedlichen Farben aus einer ungewohnten Perspektive zu erleben“, haben es einem anderen Mitfahrer angetan. Besonders beliebt sind bei den Passagieren die Ballontaufen nach ei-

ner Erstfahrt. „Die Leute werden nach der Landung in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben. Bei einem Glas Sekt bekommen sie den Adelstitel mit einer Urkunde verliehen“, erzählt Uwe Hilzendegen. Der Titel ist dabei stets auf die jeweilige Fahrt bezogen, und kann prosaische Züge tragen wie „Bezwinger der Luftmeere über der Pfalz“ bis hin zu „Graf und Funkoffizier und Marathonläufer vom blutrünstigen Schnakenland am Steindamm zu Trebur“. Wobei letzterer Auszeichnung ein eher ungünstiger Verlauf zu entnehmen ist. Nicht so ganz nach Plan endete auch eine Fahrt vor zehn Jahren. „An diesem Tag im Juli 2004 sind in Mannheim und Umgebung drei Ballons aufgestiegen“, erinnert sich Uwe Hilzendegen. „Zwei starteten am Flugplatz in Neuostheim, wir in Maxdorf.“ Plötzlich gab es keinerlei Wind mehr und alle drei sind im Schneckentempo über Mannheim gekrochen. „Einer der Ballons landete schließlich auf der Neckarwiese, einer mitten in den Quadraten und ich neben der Eichbaum-Brauerei auf der Käfertaler Straße“, erzählt der Maxdorfer. „Als wir über dem Brauerei Gelände schwebten, riefen uns die Bediensteten zu, dass wir ein Fass Bier bekämen, wenn wir im Hof landen würden“, schmunzelt Hilzendegen. Es war dann doch die benachbarte Käfertaler Straße. n

Kontakt: Ballonfahrten Uwe Hilzendegen Sohlstr. 67 | 67133 Maxdorf Tel. 06237 97217 Info@ballonpiloten.de www.ballonpiloten.de Info: Preis pro Ticket, 1 Person: 220,– €; Preis pro Ticket bei gleichzeitigem Kauf von 2 – 4 Tickets: 210,– € pro Person; Preis 5 Personen (kompletter Ballonkorb): 900,– € (max. 5 Personen).


Event-Tipps

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Hier können Sie abheben Carlsberg Balloon & Airship-Team Horst Galenschowaki | Tel. 06356 8022 www.ballon-galenschowski.de Maxdorf Ballon-Fahrten Uwe Hilzendegen Tel. 06237 97217 0der 0172 6111355 www.ballonpiloten.de Odenwald Ballonsport Kurpfalz e.V. Hauptstraße 24 | 69253 Heiligkreuzsteinach Tel. 06220 9227836 | www.ballonsport-Kurpfalz.de Mannheim FUMA Ballooning Treffpunkt Tel. 0621 300999-83 | info@fuma-ballooning.de Speyer Ballon & More | Jürgen Schall Tel. 06232 678483 0der 0171 8620311 www.ballon-und-more.de Ballooning-Speyer GmbH | Gundolf Frost Tel. 06232 77117 | www.ballooning-speyer.de

Eine ganz schön aufgeblasene Geschichte... Die Erfindung des Ballons ist zugleich der Beginn der Luftfahrt und die Erfüllung eines uralten Traums der Menschheit. Die offizielle Geschichte der Ballonfahrt beginnt 1783 in einem bis dahin unbedeutenden Ort namens Annonay – südlich von Lyon – in Frankreich. In Annonay gab es eine große Papierfabrik, die der Familie Montgolfier gehörte. Die Brüder Joseph und Étienne Montgolfier hatten beobachtet, dass bei der Verbrennung von Papierresten sich diese erhoben, und nach oben schwebten. Sie experimentierten mit diesen Erkenntnissen und bauten aus Papier und Leinwand eine 600 Kubikmeter große Hülle, die sich nach dem Befüllen mit Rauchgas, erzeugt aus brennendem Stroh und gekämmter Wolle, zu einer mächtigen Kugel aufblähte, und nach dem

Loslassen vor dem erstaunten Publikum am 14. Juni gigantisch in die Lüfte erhob. Am 19. September erhebt sich ein von den Gebrüdern Montgolfier gebauter Heissluftballon in Gegenwart Ludwig des XVI. mit den ersten Passagieren einem Hahn, einer Ente und einem Hammel in die Luft. Am 21. November wird der Traum der Menschheit schließlich war. Zum ersten Mal können Menschen mit einem mit Heissluft gefüllten Ballon der Gebrüder Montgolfier vor den Augen der königlichen Familie in das bis dahin unbekannte Luftmeer aufsteigen. Die ersten Aeronauten sind Pilâtre de Rozier und der Marquis d‘Arlandes und nicht wie vielfach angenommen, die Gebrüder Montgolfier. (Den ursprünglichen Gedanken, Sträflinge

mit der Montgolfière aufsteigen zu lassen, hatte man nach vehementen Protesten des Adels verworfen.) Der Aerostat, wie der Freiballon auch genannt wird, ist in der Lage nach über 200 Jahren seit seines Bestehens immer noch zu faszinieren. Mit keinem anderen Luftfahrzug kann man die Schwerkraft augenscheinlich so mühelos überwinden und Luftfahrt so hautnah fühlen. Die Mitfahrt wird für jeden zu einem unvergleichlichen, unvergesslichen Erlebnis. Die Tatsache, dass er sich dem Willen des Menschen, ihn lenkbar zu machen, standhaft widersetzt, macht ihn um so liebenswürdiger. Die Reise mit einem Aerostat zu einem unbekannten Ziel ist eines der letzten Abenteuer unserer Zeit, das für jeden noch zugänglich ist.

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Story

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Fluss-Schifffahrten liegen im Trend

Genusstrip für Augen und Gaumen Es hat schon ein Stück weit mit Genießen zu tun. Entspannt dahingleiten, sich die sanfte Prise des Fahrtwindes durch die Nase ziehen zu lassen und bei einem kühlen Drink die Schönheiten der Region am Ufer zu betrachten. Eine Schifffahrt auf dem Neckar ist ein besonders gemütliches Erlebnis, bei dem man viel Wissenswertes erfahren kann. Oft wird auch an Bord eine Menge Unterhaltung geboten. Die Schifffahrt auf dem Neckar hat eine lange Geschichte. So haben

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zahlreiche Ausgrabungen von Hafenanlagen, Urkunden und Funde darauf schließen lassen, dass bereits die Römer seit Mitte des ersten Jahrhunderts, besonders auf dem unteren Neckar, mit Schiffen befuhren. Sie transportierten zu diesen Zeiten

wohl hauptsächlich Baumaterial für den Limes und auch Proviant. Später dürften die Franken den Neckar mit Schiffen befahren haben. Wahrscheinlich spielte neben dem Frachtverkehr die Flößerei lange Zeit eine wichtige Rolle. Über die Jahrhunder-


Story

te war der Neckar nur zwischen seiner Mündung in den Rhein bei Mannheim und der Stadt Heilbronn als Schifffahrtstraße mit dem Boot oder dem Schiff befahrbar. Wobei die Fahrten auf dem Neckar nicht immer ein Vergnügen waren. Schließlich galt er einst auf weiten Strecken als der wildeste Nebenfluss des Rheins. Starkes Gefälle, viele Stromschnellen und einige Untiefen verlangten den Schiffsleuten bei ihrer Flussfahrt einiges ab. Heutzutage ist auf dem Fluss vieles anders. Schleusen ermöglichen viel weitere Strecken, und neben dem Frachtverkehr spielt die Passagierschifffahrt eine wichtige Rolle. Verschiedene Schiffsunternehmen bieten von ihren Anlegestellen aus Linienfahrten, Schiffsrundfahrten und Sonderfahrten an. Gastronomie an Bord ergänzt mit kulinarischen Genüssen und wohlfeilen Getränken das Erlebnis. Auf Hafenrundfahrt Die Kurpfalz Personenschifffahrt in Mannheim etwa bietet unter anderem kleine und große Hafenrundfahrten in der Quadratestadt an. Die Teilnehmer erfahren dabei, dass der Mannheimer Hafen einer der bedeutendsten Binnenhäfen Europas und der zweitgrößte in Deutschland ist. Der Hafen hat eine Wasserfläche von 270 Hektar, dazu kommen über 860 Hektar Landfläche. Knapp 500 Unternehmen mit 20.000 Arbeitsplätzen haben sich im Hafengebiet niedergelassen. 1968 wurde hier das erste Container-Terminal in einem Binnenhafen eröffnet. Die Hafenbecken verteilen sich rund um die Neckarmündung an Rhein und Neckar. Den Gesamtkomplex ergänzt der Ludwigshafener Rheinhafen, der sich direkt gegenüber auf der linksrheinischen Seite befindet. Besonders pittoresk sind Fahrten in die Vierburgenstadt Neckarsteinach mit der imposanten Uferpromenade oder in die Domstadt

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Speyer mit ihrer 2000-jährigen Geschichte. Daneben bietet auch die Weiße Flotte Heidelberg zahlreiche Touren und auch Events an Bord an. Dabei gewinnen die Fahrgäste zahlreiche Eindrücke. Angefangen von der Möglichkeit, die alte Studentenstadt Heidelberg und den Fluss aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben. Ebenso ziehen romantische Winkel wie die Burgenlandschaft im Neckartal und die oft bis ans Ufer reichenden Wälder in den Bann. Der Zauber eines unvergleichlich schönen Flusstals entlang der Burgenstraße mitten durch den Naturpark Neckartal-Odenwald sorgt für schöne, lang anhaltende Erinnerungen. Es werden Rundfahrten von 40 Minuten bis zu drei Stunden angeboten. Immer beliebter werden die Mottofahrten dieses Unternehmens: Schlager, Rockmusik, Krimi-Dinner oder Bayerngaudi stehen hier auf dem Programm. Mit einer Vielzahl an „Special Events“ will man den unterschiedlichen Altersgruppen und Ansprüchen an Unterhaltung gerecht werden. So gibt es beispielsweise die „Fifties-Party“ mit einer Elvis-Tribute-Show, eine Zeitreise in die Wirtschaftswunder-Jahre. Noch etwas fetziger geht es bei „Rock on the River“ zu. Die Band „Lithium“, deren Mitglieder beinahe alle dem ärztlichen Berufsstand angehören, covert Songs von den Toten Hosen über Green Day bis hin zu AC/DC. Da brodelt der Neckar. Stimmung pur erleben die Gäste bei der Bayrischen Neckarfahrt. „Ozapft is“ heißt es dann in der Kurpfalz, noch bevor in München das Oktoberfest startet. Auf dem Schiff „Alt Heidelberg“ geht es dann drei Stunden lang urig und deftig zu bei Schmankerln wie Leberkäse, Weißwurst, Brenz, Haxn oder Semmelknödel. Da darf dann ein kräftiges Bier ebenso nicht fehlen wie eine zünftige Musikkapelle. Ein gruseliges Vergnügen verspricht das Thema „Mord an Bord“,

eine kriminale Kreuzfahrt auf dem Wasser. Dabei gilt es, mit Hilfe der Fahrgäste einem heimtückischen Mörder auf die Schliche zu kommen. Ruhiger und entspannter geht es bei den After-Work-Parties abends zu. Bei dem Business-Class-Event mit DJs kann man mit Kollegen den Arbeitstag ausklingen lassen, neue Kontakte knüpfen oder auch einfach nur mit Freunden einen schönen Abend genießen. Voller Romantik ist das Candlelight-Dinner mit Drei-Gänge-Menü und sanften Klängen. Und ein absolutes Highlight bildet eine Fahrt auf dem Neckar während der Heidelberger Schlossbeleuchtung. n Michael Hörskens

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No-Angel-Engel Sandy auf dem Strohhutfest

„Ich freue mich auf Frankenthal“ Man glaubt es kaum. Sie ist fast scheu wie ein Reh. Die Rede ist von Sandy, die wir auf einen Cappuccino getroffen haben.

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Auf einen Cappuccino

Mit den No Angels kletterte Sandy immer höher auf der Erfolgsleiter. Freute sich über Chart-Erfolge, heimste Goldene Platten ein. Im Dezember 2003 trennte sich die Band, fand Anfang 2007 wieder zusammen und wagte das Comeback. In der Zwischenzeit machte sich Sandy einen Namen als Solokünstlerin. In Frankenthal beim Strohhutfest werden sich Tausende freuen ihren Auftritt zu erleben. Am Donnerstagabend, 29.Mai, steht sie dort auf der Bühne. Was werden wir in Frankenthal von Ihnen hören? Sie singen ja jetzt auch Kinderlieder? Ich hab ein paar schöne Songs im Gepäck, die ich noch nicht verraten möchte. Aber wir werden feiern. Kinderlieder singe ich nur für meinen Sohnemann. Allerdings ist der jetzt ja auch schon 5 und steht gar nicht mehr so darauf. Ab und zu noch zum Einschlafen, aber ansonsten eher nicht. Ist es schwieriger als Solistin Karriere zu machen? Na ja, das hat alles seine guten und schlechten Seiten. Als Solokünstlerin lastet alles auf dir allein. Da kannst du dich an einem schlechten Tag im Interview nicht mal zurück nehmen und die anderen quatschen lassen. Und auch die Verantwortung liegt bei dir allein. Auf der anderen Seite muss man keine Rücksicht auf die anderen Bandmitglieder nehmen und wenn ein anderer mit nem Skandal um die Ecke kommt, sitzt man nicht gleich mit im Sumpf und kommt in Erklärungsnot. Es kann dir aber auch keiner den Rücken stärken und dich aus der Klemme holen. Da muss man dann allein durch. Da ich aber überhaupt keine

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Skandalnudel bin, mach ich mir um solche Dinge weniger Gedanken. Ich genieße es sehr allein unterwegs zu sein. Ich habe es aber auch sehr gemocht, in der Gruppe unterwegs zu sein. Zumindest meistens. Müssen Sie noch Ihre eigene Nische finden? Nein, es gibt meiner Ansicht nach keine Nische für mich und ich würde mich auch ungern in eine Nische rein zwängen. Ich habe mich ganz bewusst in letzter Zeit mehr auf Musical und Schauspiel und Moderation konzentriert. Und natürlich auf meinen Sohn! Und das tut mir sehr gut. Ich liebe die Musik nach wie vor und werde ihr niemals den Rücken kehren. Ich genieße es nach wie vor, auf der Bühne zu stehen und zu singen und freue mich wahnsinnig auf Frankenthal!

Wo steht Sandy 2015 im Show-Himmel? Hmmm, das ist eine gute Frage. Ich werde diesen Sommer in Tecklenburg Musical spielen und ich habe noch einige tolle Auftritte vor mir, auf die ich mich sehr freue. Ein paar Castings stehen auch noch an. Mal schauen, was so passiert. Vielleicht mache ich auch ein neues Album. Ich lasse mich auf alles ein und freue mich drauf. Ich mache das, was mir Spaß macht und bin offen für neue Herausforderungen. Aber erstmal freue ich mich auf alle schönen Dinge, die dieses Jahr 2014 noch passieren.Ich freue mich auf Frankenthal. n

Einst Eurovisions-Contest –jetzt Frankenthaler Strohhutfest. Sind Sie heute mehr geerdet? Ich war schon immer sehr geerdet. Ich bin nie abgedreht und irgendwo zwei Meter über dem Boden geschwebt. Mir ist Familie sehr wichtig. Und die hat mich schon immer auf dem Boden gehalten. Und ich bin auch schon immer auf solchen Veranstaltungen, wie dem Strohhutfest aufgetreten. Natürlich habe ich auch vor 15.000 Leuten gespielt. Aber ich liebe es auch, wenn es etwas kleiner und intimer ist. Das hat beides seinen ganz eigenen Flair. Von daher ist das nichts Neues für mich. Außerdem kommt es ja immer auf die Menschen an, die mit dabei sind. Und ich hab mir sagen lassen, die Frankenthaler sind ein sehr fröhlichen, verrücktes Volk, mit dem man viel Spaß haben kann. Das kann nur super werden!

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Küche

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Italienische Momente in der Küche

Heiß begehrt und unverzichtbar Beim Espresso kommen Genießer immer mehr auf den Geschmack. Kaffee-Automaten als Küchenteil. „Ob Espresso, Ristretto, Cappuccino & Co. – mit oder ohne Latte Art veredelt – perfekte Kaffee- und Espresso-Genüsse gelingen in einer zeitgemäß ausgestatteten Küche heute per Touch-Funktion in sekundenschnelle und dazu in einer Qualität, wie bei Ihrem Lieblings-Italiener“, weiß Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), Mannheim. Zwei Wege führen zu erlesenen Kaffee- und Espresso-Varietäten – zuhause bzw. in den eigenen

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vier Wänden: über einen hochkomfortablen Einbau-Kaffeevollautomaten – z. B. mit Festwasseranschluss, dann entfällt das Befüllen und Entleeren des Wassertanks. Doch es gibt auch Modelle mit herausnehmbarem Frischwasserbehälter. Der in einen Hochschrank ergonomisch integrierte Kompakt-Einbauvollautomat benötigt einen festen Platz: eine 60 cm breite und 45 cm hohe Möbelnische. Sie sollte in einer neuen Küche eigens dafür eingeplant werden, z. B. zusammen mit einem Kom-


Küche

pakt-Backofen und -Dampfgarer. Einbau-Vollautomaten für Kaffeebohnen und -pulver (einige Modelle auch für Nespresso-Kapseln) verfügen über viele innovative Finessen. Dazu gehören beispielsweise eine elektronische TouchControl-Bedienung, eine vollautomatische Cappuccino-Funktion sowie hygienische Entkalkungs- und Reinigungsprogramme. „Besonders, wenn es um die Zubereitung von Kaffeegenüssen mit feinporigem Milchschaum geht, ist volle Hygiene oberstes Gebot“, betont AMK-Geschäftsführer Kirk Mangels. Nachdem die gewünschte Milch-Spezialität zubereitet ist, werden sämtliche Komponenten, die mit der Milch in Berührung kamen, automatisch und sehr gründlich durchgespült. Wo die Integration eines Einbau-Kaffeevollautomaten aus Platzgründen nicht möglich ist, empfiehlt sich ein attraktives Premium-Standgerät – z. B. in Form eines kleinen und

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handlichen Kompakt- oder eines die Blicke auf sich ziehenden Design-Modells. Die Wahl einer der zahlreichen Kaffee- und Espresso-Varianten erfolgt auch hier per komfortablem OneTouch-Bezug auf dem Display des Vollautomaten. Es führt seine neuen Besitzer zudem schnell und intuitiv durch die Menüs, informiert über den aktuellen Programmstatus und hält darüber hinaus diverse Personalisierungsfunktionen bereit. Denn das Variieren von Kaffeemenge, Kaffeestärke, Brühgeschwindigkeit und Ausgabemenge gehört heutzutage ganz einfach zum neuen individuellen Lifestyle-Feeling mit dazu. Durch entsprechende Reinigungs- und Entkalkungsprogramme sowie portable Edelstahl-Milchbehälter ist auch hier für maximale Hygiene bestens gesorgt. Insgesamt geht der Trend jedoch zur Küchenplanung inklusive eines Einbau-Kaffeevollautomaten. n

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Praktisch und schön: Schiebegardinen bieten viele Vorteile, gerade bei großen Glasflächen.

Beauty & Wellness Wohnen

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Fensterschmuck

Das liegt 2014 im Trend Mit wenig Aufwand viel bewirken: Bereits mit überschaubaren Mitteln lässt sich jedem Raum eine frische, persönliche Note verleihen. Neue Farben oder ein neuer Fensterschmuck reichen dafür oft schon aus. Gemütlichkeit, warme Farben und Individualität stehen bei den Trends für die Window Fashion 2014 im Mittelpunkt. Fantasievolle Designs sind ebenso beliebt wie warme, kräftige Farben und edle Stoffe. Passend zum Bodenbelag und zu den Möbeln ausgewählt, unterstreicht somit die Window Fashion die gesamte Wohnungseinrichtung. Dabei soll sie nicht nur chic aussehen, sondern zugleich ganz nach Bedarf verschiedene Funktionalitäten bieten – etwa als Blickschutz dienen, Blendungen durch die Sonne verhindern, Schlaf- und Kinderräume bei Bedarf komplett verdunkeln oder auch ausgleichend auf das Raumklima wirken. Von den eigenen Wünschen hängt daher entscheidend die Wahl der passenden Window Fashion ab. Wichtig ist es daher, sich vorab gut zu informieren, beispielsweise bei Experten wie JalouCity (www.jaloucity.de).

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Trends im Überblick · Vorhänge sorgen für einen echten Hingucker – ganz im eigenen Stil. Sie sind dekorativ und können zugleich als Blickschutz dienen. ·G  ardinen sind ein Klassiker, der nicht wegzudenken ist. Sie schmücken den Raum und unterstützen zugleich den Blickschutz. Noch ein Tipp: Besonders praktisch gerade bei größeren Glasflächen sind Schiebegardinen, die sich ganz nach Bedarf in einzelnen Elementen verschieben lassen. · Plissees werden immer beliebter, sie sind vielseitig nutzbar und lassen die Sommerhitze mit den stufenlos verstellbaren Elementen ebenso aussperren wie unerwünschte Blicke. Angesichts zahlreicher Farben und Drucke findet wohl jeder Plissees, die dem eigenen Stil entsprechen. · Rollos sind eine gute Wahl, wenn es um den Schutz vor störenden Sonnenstrahlen oder die Verdunkelung eines Raums geht. · Jalousien erfüllen ähnliche Zwecke und sind heutzutage ebenfalls in zahlreichen Varianten, attraktiven Designs und Farben erhältlich. Text/Fotos: djd


Essen & GenieĂ&#x;en

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Beauty & Wellness

Advertorial

In guten Händen - Orthomannheim

Die schönste Freiheit, ist die Schmerzfreiheit Die Gemeinschaftspraxis von Dr. Thomas Rupp und Dr. Olaf Jacobsen im Gesundheitszentrum auf dem Sand bietet das komplette Spektrum orthopädischer Behandlungen an. lenkknorpels bei. Typische Symptome sind z.B. ein unangenehmes Ziehen im Gelenk und morgendliche Steifigkeit der Gelenke. Typisch ist auch ein sogenannter Anlaufschmerz, der nach kurzer Gehstrecke wieder nachlässt. Charakteristisch für eine beginnende Arthrose des Kniegelenks sind zudem Schmerzen beim Treppensteigen.

Dr. Olaf Jacobsen, Dr. Thomas Rupp (v.l.n.r.). Wir vom metropolitan Inside Team haben Dr. Thomas Rupp und Dr. Olaf Jacobsen von der orthopädischen Gemeinschaftspraxis, Orthomannheim, getroffen und uns für das Thema Arthrose interessiert. Dr. Rupp, immer wieder heißt die Diagnose Arthrose. Wen trifft es und warum? Dr. Rupp: Unter Arthrose versteht man die Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels. Alterungsprozesse und genetische Vorgaben auf der einen Seite sowie chronisch überhöhte Belastung und X-/O-Beine auf der anderen Seite tragen zum fortschreitenden Abbau und letztendlichen Verlust des Ge-

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Bei unserer Recherche im Internet sind wir auf ein neues, für Laien eher ungewöhnliches Verfahren im Zusammenhang mit Arthrose gestoßen. Eigenbluttherapie. Können Sie uns dazu etwas sagen? Dr. Jacobsen: Gerne. Die Behandlung mit Autologous Conditioned Plasma (ACP) stellt ein neuartiges Behandlungsverfahren zur Therapie verschleißbedingter Gelenkbeschwerden dar. Seit längerem ist bekannt, dass die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP-Therapie. Mittels konzentrierter Wachstumsfaktoren im Blut können Heilungsund Aufbauprozesse im geschädigten Gelenkknorpel angeregt werden. Erste klinische Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich Schmerzverlauf und Beweglichkeit.

Wann kann die ACP-Eigenblut-Therapie helfen? Dr. Rupp: Zu empfehlen ist die ACP-Therapie bei schmerzhaften leichten bis mittelschweren Arthrosen (Arthrosen Grad I-III). Eine deutliche Linderung kann ebenso bei Sehnenentzündungen erzielt werden. Wie läuft eine ACP-Eigenblut-Therapie ab? Dr. Jacobsen: Eine kleine Menge Blut wird wie für eine Blutuntersuchung aus der Armvene entnommen. Durch ein spezielles Trennverfahren wird der Teil des Blutes gewonnen, der körpereigene regenerative und arthrosehemmende Bestandteile enthält. Die so gewonnene körpereigene Lösung wird in das betroffene Gelenk injiziert. Wir bedanken uns für Ihre Zeit und Ihre fachmännische Auskunft und freuen uns auf weitere Themen. Dr. Rupp: Vielen Dank. Jederzeit gerne wieder. n Kontakt: Orthopädische Gemeinschaftspraxis Auf dem Sand 76A 68309 Mannheim Käfertal Tel. 0621 717664-0 Fax: 0621 717664-10 www.orthomannheim.de


Beauty & Wellness

3/2014

Tipps für einen makellosen Teint

Strahlend schöne Sommerhaut Die Sonne, ein laues Lüftchen und sommerliche Freiheit spüren – wer wünscht sich das nicht? Beim schönen Geschlecht gesellt sich zu diesem Wunsch noch der nach strahlend schöner Sommerhaut. Doch gerade in der Sonne ist die empfindliche Haut vielen Belastungen ausgesetzt: Zellschädigende freie Radikale und UV-Strahlung lassen die Haut vorzeitig altern. Feine Fältchen und Pigmentflecken sind die Folge. Besonders häufig finden sich diese Flecken an Stirn, Wangen, Dekolleté oder Händen, denn das sind genau die Stellen, die der Sonne besonders ausgesetzt sind. Pigmentflecken entstehen, wenn die übermäßige Sonneneinstrahlung zu einer Überproduktion des Farbstoffs Melanin führt, der die Haut im Sommer eigentlich schön braun werden lässt. Die sogenannte Hyperpigmentierung jedoch ruft die unerwünschte Pigmentierung hervor. Auch hormonelle Veränderungen wie eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre können die Entstehung dunkler Flecken fördern. Das Kosmetikunternehmen „Mary Kay“ hat für diese Zonen den „Time-

Wise Even Complexion Dark Spot Reducer“ entwickelt, über den es auf www.marykay.de umfassende Informationen gibt. Er gleicht Unebenmäßigkeiten aus und sorgt für einen strahlenden Teint. Praktisch ist die Anwendung des Rollapplikators, der den enthaltenen exklusiven „MelaCEP Aufhellungskomplex“ mit Kakadupflaumen-Extrakt, Ferula-Foetida-Extrakt, Sonnenblumenkern-Extrakt sowie Lactobacillus-Ferment angenehm sanft aufträgt. Diese hochwertigen Essenzen hellen nicht nur die Haut schonend auf, sondern versorgen sie gleichzeitig auch noch mit Feuchtigkeit und schützen vor schädlicher UV-Strahlung. So runden sie den sommerlichen Wellnesstag für die sonnengestresste Haut effektiv und genussreich ab – daheim wie im Urlaub. n Text/Fotos: djd

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Beauty & Wellness

3/2014

RegelmäSSig bewegen

Dem Partner den Rücken stärken Am Ende eines langen Arbeitstags reicht unsere Energie häufig nur noch für den Fernsehabend – Bewegung und Sport kommen oft zu kurz. Kein Wunder also, dass die Gesundheit immer wieder ein Thema in der Partnerschaft ist.

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Beauty & Wellness

Rund die Hälfte der Paare in Deutschland gibt sich gegenseitig Gesundheitstipps. Das belegt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“. Die Mehrheit ist dankbar für Ratschläge, 22 Prozent reagieren allerdings genervt. „Niemand hört gern Kritik“, erläutert Dr. Hiltraut Paridon, Leiterin des Bereichs „Psychische Belastungen und Gesundheit“ beim Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV. „Wer konkrete Unterstützung anbietet, statt pauschal zu kritisieren, ist für den Partner die bessere Hilfe.“ Wer sich regelmäßig bewegt und damit rechtzeitig einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schafft, leidet seltener an Rückenbeschwerden. Hier kann der Partner helfen: 27 Prozent

der Befragten sind davon überzeugt, ihre Liebsten zu gemeinsamen Aktivitäten bewegen zu können. „Den inneren Schweinehund überwindet man leichter zu zweit“, weiß Dr. Paridon. Die Präventionskampagne der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der DGUV, der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und der Knappschaft verfolgt das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern. Informationen und Tipps zur Rückengesundheit finden sich unter www. deinruecken.de. n Text/Fotos: djd

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Essen & Genießen

3/2014

Jürgen B. Harder

Süße Versuchung Jürgen B. Harder ist Mannheimer Unternehmer von Format. Er engagiert sich für den Fußball und war auch gerne bereit, uns für einen guten Zweck seinen Lieblingskuchen uns zu verraten. Fast jeder von uns hat seinen Lieblingskuchen, seinen persönlichen Sonntagskuchen. Und selbst in Zeiten von Slimfast, Fast Food und Fastdauernd-auf-die-Linie-Achten lassen wir uns verführen – eine süße Verführung in diesem Fall. Wir wissen, dass auch viele Prominente aus der Metropolregion Rhein-Neckar ihren Lieblingskuchen

haben und dass damit so manche Lebenserinnerung verknüpft ist. Daraus entstand die Idee, für jeden Sonntag im Jahr Persönlichkeiten aus Kunst, Wirtschaft, Sport und Politik zu bitten, uns ihr persönliches Rezept zu verraten. Ob Kabarettisten wie Bülent Ceylan oder Chako Habekost, ob Oberbürgermeister von Speyer bis Heidelberg

oder Landräte von der Südpfalz bis zur Bergstraße – viele hatten perfekte Rezeptideen, die jetzt in diesem Buch zu finden sind. Dabei plauderten sie aus dem Nähkästchen und weckten so manche Erinnerung. Und alle machten mit für einen guten Zweck. Der Reinerlös des Buches fließt sozialen Projekten in der Metropolregion zu. n

Prominente aus der Metropolregion verraten ihr Lieblingsrezept

ISBN 978-3-937329-42-0 9,80 € Erhältlich im örtlichen Buchhandel oder direkt beim höma-Verlag. www.hoemaverlag.de (Buchshop) info@hoema-verlag.de oder per Fax: 06341 96948-29

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Essen & Genießen

3/2014

Das Schönste am Kuchen ist, am Tag zuvor am Teig zu naschen. Als Kind hat mich meine Mutter dafür immer besonders geliebt. Sie wusste, dass ich schon seit sechs langen Tagen auf den nächsten Sonntagskuchen warte – und das war bei uns der traditionelle Marmorkuchen. Ein Ereignis, das die gesamte Familie am Tisch zusammengebracht hat. Ich empfand das immer als sehr angenehm, dank Probieren wusste ich ja schon im Voraus, dass es wieder ein hervorragender Kuchen wird! Dass wir Kinder auch backen können, wollten wir unserer Mutter an

einem Muttertag beweisen. Mein Bruder Bernd und ich wollten sie zum Frühstückstisch mit einem selbst gebackenen Kuchen überraschen. Die Überraschung ist uns auch tatsächlich gelungen – der Kuchen war steinhart. Weil aber der gute Wille zählt, hat meine Mutter geschmunzelt und trotzdem ein kleines Stück vom Kuchen gegessen. Bis heute wissen wir nicht so wirklich, was wir damals falsch gemacht haben. Vielleicht haben wir die Butter nicht lange genug schaumig gerührt. Darauf legt unsere Mutter nämlich großen Wert.

Marmorkuchen Zutaten · 250 g Butter · 375 g Zucker · 1 Pk. Vanillezucker · 2 – 4 Eier · 500 g Mehl · 1 Pk. Backpulver · 1 Tasse Milch · 3 EL Kakao · 2 EL Zucker · 3 EL Rahm oder Milch Zubereitung Die Butter schaumig rühren. Zucker, Vanillezucker und die Eigelbe abwechselnd zugeben. Alles zusammen 15 Minuten verrühren. Das mit dem Backpulver vermengte und gesiebte Mehl abwechselnd mit der Milch unterrühren. Die Eiweiße zu Schnee schlagen (Achtung: Sauberes Schlaggefäß benutzen, da ansonsten das Eiweiß nicht steif wird!). Den steif geschlagenen Schnee unter die Masse ziehen. Den Kakao mit Rahm oder Milch anrühren. Ungefähr ein Drittel des Teiges herausnehmen und mit der Kakaomischung vermengen. Die beiden Teigsorten abwechselnd in eine Kastenform füllen und bei ungefähr 180 Grad etwa 60 Minuten lang backen. Nach Belieben den erkalteten Marmorkuchen noch mit Kuvertüre überziehen.

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Essen & Genießen

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Die Gunst der Stunde nutzen

Wein und Genuss-Tour 2014 in Mannheim Bisher ging der Philosoph zum Berg. Jetzt passiert es umgekehrt. Die Weinberge kommen mit ihren Winzern in die Quadratestadt. Solch eine Veranstaltung hat Mannheim in den letzten Jahren noch nicht erlebt! Mitte Mai kommen erstmals die 26 Pfälzer VDP-Winzer und die 8 VDP-Spitzentalente gemeinsam über den Rhein in die Quadratestadt. Zusammen haben der Verein der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP.Pfalz) sowie die Werbegemeinschaft Mannheim City und das Mannheimer Stadtmarketing ein exzellentes Programm für die drei Tage entwickelt. Es bietet hochwertige Weine aus allen VDP-Weingütern, kulinarische Spezialitäten vom Feinsten und das attraktive Angebot Mannheims als Einkaufsstadt.

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Freitag, 16. Mai 2014, ab 19.00 Uhr Die VDP-Winzer präsentieren ihre besten Weine in Mannheimer Restaurants, vom Sternelokal bis zur Weinbar. Dazu kreieren die Gastronomen individuelle kulinarische Köstlichkeiten. Wein und Genuss-Tour durch die Mannheimer Gastronomie Sternstunde – große Weine und Spitzenküche 5-Gang-Menü im Restaurant Amador mit den Weingütern Becker, Münzberg,Ökonomierat Rebholz, Siegrist und Dr. Wehrheim. www.restaurant-amador.de

Tanz der Aromen und 5-Gang-Aromen-Menü Im Restaurant Axt mit dem Weingut Knipser. www.restaurant-axt.de Reise durch die Welt der Genüsse Südpfälzer Weine treffen auf internationale Küche


Essen & Genießen

Im Hotel Best Western Premier Steubenhof mit den Weingütern Messmer und Minges. www.arica-hotel.de Spitzentalente go Bootshaus Steaktasting und außergewöhnliches Fingerfood im Restaurant Bootshaus mit den VDP-Spitzentalenten Ackermann, Kiefer, Krebs, Meyer, Porzelt, Pflüger, Schwedhelm und Spindler. www.bootshaus.net Weingut Schaefer goes to the C5 Genießen Sie zum leichten Frühlingsmenü fünf korrespondierende Weine des Weinguts Karl Schaefer. www.c-five.de Französischer Käse und Pasteten im Cafe Flo mit den Weingütern Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan, Dr. Bürklin-Wolf und Meßmer. Winzer – Dîner Kulinarische Weinprobe im Dobler’s Restaurant mit den Weingütern Bernhart, Kranz, Mosbacher, Münzberg und von Winning. www.doblers.de Weinbar unter den Arkaden im Restaurant Dolceamaro mit dem Weingut Karl Schaefer. www.dolceamaro.de

3/2014

Eine Party – The Next Generation im Restaurant Faces Lounge mit den Weingütern Dr. Bürklin-Wolf, A. Christmann, Ökonomierat Rebholz und Dr. Wehrheim. www.faces-lounge.de Wein und Eis in der Eismanufaktur Fontanella in Mannheim mit dem Weingut Georg Siben Erben. www.eisfontanella.de

Wine & Dine im Restaurant Franke im Steigenberger Hotel mit den Weingütern Münzberg, Dr. Wehrheim und Siegrist. www.steigenberger.com/Mannheim Pfalz im Glas – Kurpfalz auf dem Teller Kulinarische Weinprobe im Restaurant Goldene Gans mit dem Weingut Acham-Magin. www.goldene-gans.de Keller’s trifft Koehler-Ruprecht Kulinarische Weinprobe im Keller’s Weinrestaurant mit dem Weingut Koehler-Ruprecht. Ausgewählte Spargel-Menüs mit korrespondierenden Weinen im Koch’s Andechser mit dem Weingut Reichsrat von Buhl. www.andechser-mannheim.de

Samstag, 17. Mai 2014 „Schlemmen und Genießen“ in der Mannheimer City, so lautet das Motto der Tour durch die Innenstadt. Über 50 Händler und Gastronomen schenken Weine der VDP-Winzer aus und bieten dazu leckere Köstlichkeiten. Ab 19.00 Uhr f indet im Keller des neuen Speicher 7 am Rhein die Weinparty des VDP statt. Für kulinarische Höhepunkte, edle Tropfen im Weinglas und lässige Grooves sorgen die Pfälzer Prädikatsweingüter (VDP.Pfalz) und die

kreative Küche von Gregor Ruppenthal (Restaurant Marly). Der ehemalige Silospeicher in den Kellerräumen bietet eine einzigartige Location. Wo einst das Getreide gelagert wurde, wird nun ausgelassen gefeiert. Das Restaurant Marly wird mit kulinari-

schen Leckerbissen, teilweise serviert im „Schubkarren“, die Gaumen verwöhnen. Passend dazu gibt es die genialen und großen Weine der pfälzischen VDP-Winzer. Für musikalische Beats wird die Mannheimer Popakademie sorgen. Einheizen wird das Trio Claire-Anne mit Livemusik und anschließend legt DJ Jonathan Strauch auf. Bei leckeren Desserts und Kaffeespezialitäten kann man in der Chill-out-Zone im Restaurant Marly relaxen und die Nacht ausklingen lassen. www.tourist-mannheim.de

Sonntag, 18. Mai 2014 Und zum Abschluss des ereignisreichen Wochenendes gibt es im Mannheimer Schloss noch eine umfangreiche Weinverkostung mit der Präsentation des Jahrgangs 2013.

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Schmidts Das Ur-Schmidts bietet für alle Gelegenheiten das Passende: von Brunch über Cocktails in der Lounge bis Disco. Zu Essen gibt’s auch eine Menge und das auch noch mit hervorragender Qualität: vom Schlachthofburger XXL oder der Balsamicogeflügelleber bis hin zum allseits beliebten Zwiebelrostbraten mit Speckböhnchen und Bratkartoffeln (16,50 €). Das wirklich Schöne am Schmidts: Hier freut man sich über jeden Gast, ob er nun Frühstücker, Mittagesser, fröhlicher Abfeierer oder Verabschieder vom Junggesellendasein ist. Hinter den Mauern des ehemaligen Schlachthofs kann man sich heute wohlfühlen. Ringstr. 6 | Wiesloch | Tel. 06222 3891500 www.schmidts-schlachthof.de | tägl. ab 9 Uhr

Drei Birken Am liebsten alles probieren – weil alles so köstlich ist. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Oder hinterher einen zu engen Gürtel. Da hatte Karl Gassen, seit Jahren ein Vorbild an beständiger Küchenqualität und Kreativität, eine Idee: Beständigkeit und Kreativität müssen sich in der guten Küche nicht ausschließen. Sein Restaurant Drei Birken in Birkenau steht genau dafür. Er hat das „Versucherle“-Menü erfunden, legt aber Wert darauf, dass die Verniedlichung „le“ keineswegs von den Schwaben dieser Welt gepachtet ist. Wenn man von einer perfekten Küche spricht, dann sind die Drei Birken ein gutes Beispiel. Seit rund 30 Jahren gehört Gassen, der vor seinen Wanderjahren in den besten Häusern Deutschlands gekocht hat, zu den solidesten Köchen der Region. Er hat es geschafft, sich treu zu bleiben – was die Perfektion angeht. Und trotzdem nie langweilig zu sein. Er entdeckt Bekanntes neu, erkundet neugierig und verfeinert im Detail. In den Drei Birken zu essen, heißt, sich fallen zu lassen und entspannt zu warten, was als nächstes auf den Tisch kommt. Unser „Versucherle“-Menü (65,– €) besteht aus einem herrlich aromatischen Steinpilzcarpaccio mit Walnussöl mit den frischen Düften des Herbstwaldes. Der Bachsaibling auf Blattspinat bekommt von der Mangosoße einen Frische-Kick, die Jakobsmuschel auf Paella ist angenehm leicht. Ein Gruß aus Andalusien, während das Rebhuhn auf Rieslingkraut an die Küche des Elsass erinnert. Opulent und betörend geht es mit Rinderfilet, Gänseleber und Rote-Bete-Kartoffelpüree weiter, sinnlich abgerundet wurde mit einem Torroneparfait, Bergamottsorbet und Kirschragout. Bei den Hauptgängen stehen Klassiker im Fokus: in Rotwein geschmorte Kalbsbäckchen mit Ingwerkartoffeln (23,50 €) oder das Rinderfilet

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mit Steinpilzen, Brokkoli und handgeschabten Spätzle (28,50 €). Die Weinkarte mit regionalem Fokus hält den ideenreichen Kreationen stand. Hier gilt wie für die Küche: Perfektes Handwerk und erst danach die Variation. Hauptstr. 170 | Birkenau | Tel. 06201 32368 8 | www.restaurantdrei-birken.de | Mi. bis So. 11.30 – 13.30 und ab 17.30 Uhr


Essen & Genießen

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Restaurant-Tipp

Kilimanjaro Das afrikanische Spezialitätenrestaurant „Kilimanjaro“ hat sich behauptet. Im Herzen der Heidelberger Altstadt bietet es eritreische und ostafrikanische Küche und Getränke. Hier treffen sich Studierende und Weltenbummler, Neugierige und Nachbarn. Selbst wochentags ist es ausgebucht. „Zu Hause essen wir zusammen mit unseren Gästen, wollen sie kennenlernen“, beschreibt Inhaber Isak Tefamicael die Tradition seines Heimatlandes Eritrea. In Ostafrika versammeln sich die Gäste zum gemeinsamen Essen um den „Mossop“, einen hochgeflochtenen Korb, der oben die Platte mit den Speisen aufnimmt. Bis zu sechs Personen können ringsum Platz nehmen und gemeinsam von einer Schüssel speisen. Das funktioniert aber auch an den Tischen: Bestellt man den Probierteller „Bebeaynetu“, bekommt man einen großen Teller mit acht verschiedenen Köstlichkeiten fleischlicher und vegetarischer Herkunft (für zwei Personen 25,80 €) serviert: Kichererbsenmus und Grünkohl, Hackfleisch und Lammstückchen, Kartoffel und Karotten, Linsenpüree und Huhn in mit Berbere mild oder scharf gewürzten Soßen. Da man hierfür locker eine Stunde veranschlagen sollte, wäre es schön, wenn es eine Warmhaltemöglichkeit darunter gäbe, um die Nuancen der fremdartigen Gewürze noch intensiver erleben zu können. Chefin in der Küche ist Ehefrau Ester. Die Zutaten werden größtenteils direkt aus Eritrea bezogen. „Fingerfood“ hat in Afrika Tradition. Die Grundlage aller Gerichte, sind doch die Teller damit ausgelegt, bildet das säuerlich schmeckende Fladenbrot Injera, ursprünglich aus der regionalen Getrei-

desorte Teff. Aus einem Sauerteig bereitet ähnelt es halbgaren Crêpes und ersetzt beim Essen das Besteck: Mit der rechten Hand reißt man ein Stück davon ab und rollt die übrigen Speisen mundgerecht darin ein. Für Ungeübte liegen jedoch auch Messer und Gabel bereit und für alle – endlich – Erfrischungstücher zum Fingerputzen, vorher wie nachher. Darauf ein afrikanisches Bier! Dreikönigsstr. 6 | Heidelberg | Tel.06221 7293939 www.kilimanjaro-heidelberg.de | Di. bis So. 17 – 24 Uhr

Eselsburg Es scheint, als wäre die Zeit stehen geblieben: Ein alter, grüner Kachelofen, wirtshaustypische Holzstühle und dunkle, schnörkelige Lampen schmücken den Raum. Beim Essen nimmt man das Ticken der Uhr erst gar nicht mehr wahr, denn spätestens beim Winzerteller mit Leberknödeln, Saumagen und Bratwurst auf Rieslingkraut, angerichtet mit Kartoffelpüree, vergisst man jegliches Zeitgefühl. Manch einer möchte sich glatt in den Nachtisch verlieben: Marillenknödel mit Früchten und Rahmeis können echte Frühlingsgefühle wecken. Dem können ein trockener 2012er Riesling vom Weingut Müller-Catoir (0,25l, 4,20 €), ein trockener 2012er Riesling vom Weingut Hammer-Sommer (0,25l, 3,50 €) oder auch ein trockener 2010er Merlot vom Weingut Hauck (0,25l, 5,90 €) nur beipflichten. Kurpfalzstr. 62 | Neustadt | Tel.06321 66984 www.eselsburg.de | Di. bis Sa. ab 17 Uhr

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Neues aus der gastroszene RESTAURANTS, BISTROS, CAFES, BARS & FINEST FAST FOOD

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Par Terre lockt in die Südpfalz Am Donnerstag, den 5. Juni 2014, eröffnet die Vinothek mit dem Namen „Par Terre“ auf dem Landauer Landesgartenschaugelände ihre Türen. Der Name der Vinothek ist eine Hommage an die hervorragenden Böden der Gegend. Ohne guten Boden gibt es keinen guten Wein. Aber ohne exzellente Kenntnisse des Weinbaus, der Pflanzen und der Natur auch nicht. „Deshalb inszeniere ich den Wein in der Vinothek wie Kunst in einer Gallery“, so Stardesigner Michael Michalsky. Die Vinothek in Landau wird künftig die Weine der Winzer aus der Region „Südliche Weinstraße“ präsentieren. Zum ersten Mal entsteht ein Ort, an dem die Weine der Region präsentiert, verkostet und gekauft werden können. Eine Heimat, ein Showroom, ein Treffpunkt für die Produkte der Winzer. Gartenschau-Gelände in Landau

Ausgekocht in Deidesheim Wenige Tage nach dem Genussfestivals „Kochkunst und Freunde“ mit über 1.000 Gästen im Deidesheimer Ketschauer Hof hat es sich für den Initiator Patrik Kimpel ausgekocht. Der renommierte Sternekoch, der im Rheingau bereits Gourmet-Festivals erfolgreich kreierte, hatte wohl unterschiedliche Auffassungen gegenüber den Gesellschaftern. „Die Größe unserer Betriebe erfordert sehr viel wirtschaftliches Know-how“, erklärt Jana Niederberger (33), weshalb sie erstmals nach Alexander Hess und Patrik Kimpel auf einen erfahrenen Betriebswirt in der Führung der zwei Hotels und drei Restaurants setzt. Bereits kurzfristig löste jetzt der 39-jährige Christian Siegling Kimpel ab. Siegling war bisher Generalmanager im Schloßhotel Lerbach in Bergisch Gladbach. Beim Kochfestival in Deidesheim möchte Jana Niederberger einen anderen Weg einschlagen. „Wir stehen zu diesem Festival, aber ich wünsche mir da deutlich mehr Regionalität, Bodenständigkeit und intensivere Zusammenarbeit mit den Köchen und den Winzern aus der Region als bei der Premiere“, meinte Niederberger im Gespräch mit der Rheinpfalz.

Incontro – Italien im Mannheimer Lindenhof Das neue italienische Restaurant gegenüber dem LanzCarrée bietet frische Küche zu moderaten Preisen. Bereits früher waren in diesem Eckhaus immer Gaststätten. Nun wurde innen renoviert und modernisiert und mit modernem Ambiente eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Lindenhofstr. 80 | 68163 Mannheim, Lindenhof

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Essen & Genießen

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Neues Schmuckstück auf dem Grenzhof – die Scheune8

Grenzenloser Genuss in vierter Generation Scheune8 – ein weiterer Meilenstein in der Chronik des in der vierten Generation geführten Familienunternehmens der Familie Kaiser/Kugler-Oestergaard. Welch ein Glück: Im Jahr 2007 konnten Dr. Christian Kugler und seine Frau Ulrike Kugler-Oestergaard geb. Kaiser das Anwesen Grenzhof 8 erwerben – ein damals stark renovierungsbedürftiges herrschaftliches Gutshaus mit schönem Park, altem Baumbestand und einer derzeit baufälligen Scheune, welche genau zwischen dem Gutshaus und dem Hotel Grenzhof liegt. In historischen Zeiten wurde die denkmalgeschützte Scheune als Schnapsbrennerei und Tabakscheune genutzt. Die liebevolle und denkmalgetreue Renovierung und Umwandlung des Gutshauses in sechs individuell gestaltete Themenzimmer wie Morgentau oder Apfelblüte sowie einen privaten Wohnbereich für die Familie wurde 2009 abgeschlossen. Natürlich ging dann sogleich der Blick auf die Scheune, welche die beiden Anwesen so augenfällig verbindet … In der Zwischenzeit hatte sich der Grenzhof als besondere Location für Hochzeiten und große Familien- oder Firmenfeierlichkeiten einen Namen gemacht: In der nur zwischen Mai und September nutzbaren landwirtschaftlichen Scheune des Bruders Robert Kaiser wurde mit viel Aufwand für diese fünf Monate eine atemberaubende Festscheune gezaubert: mit Wagenrad-Kronleuchtern, Segeltuchdekorationen und eigens für diese Nutzung

geliehenen alten Olivenbäumen aus der befreundeten Baumschule Huben. Da die Zeit der Nutzung der alten Landwirtschaftsscheune nur begrenzt möglich war, die Nachfrage aber immer mehr anwuchs, war die Schlussfolgerung naheliegend: Die Scheune8 sollte DIE ganz besondere Event-Scheune des Hotels Grenzhof sein! Dabei war von vornherein klar: Der Charakter der Scheune mit dem roten Sandsteien sollte erhalten bleiben. Der alte Holzdachstuhl wurde mit einem „Industrial Style“, der durch die statischen Notwendigkeiten der Eisenträger vorgegeben war, kombiniert und mit dem modernsten Komfort, den man derzeit bieten kann, ausgestattet. Für die dekorative und fachliche Innenausstattung und das Design zeichnet sich – wie bei allen Gestaltungen des gesamten Hauses – Ulrike Kugler selbst verantwortlich. Ein besonderes Augenmerk legte man auf einen optimalen Schallschutz, damit auch die Nachbarn und das dörfliche Leben nicht gestört werden. Nun steht die Scheune8 für Feierlichkeiten bis 150 Personen zur Verfügung – dabei werden auch SonderEvents wie „Latin Salsa Night“, Jazz-Matinées oder der geplante Silvesterball für die Öffentlichkeit angeboten. Aber auch Kleinkunst-Abende sind in der Planung der immer mit neuen Ideen aufwartenden Familienleitung. n

Hotel & Restaurant Grenzhof GmbH Grenzhof 9 | 69123 Heidelberg Tel. 06202 943-0 | Fax 06202 943-100 welcome@grenzhof.de www.grenzhof.de

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Essen & Genießen

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Wo der Tag wirklich beginnt

Frühstückstipps Frühstücke wie ein Fürst … Längst wird gerade das Wochenende zum Treff für alle, die die Küche kalt lassen. Café Meerwiesen Eine Wohlfühl-Oase im Lindenhof, ein modernes Kaffeehaus, eingerichtet im modernen Landhausstil. Julia Hess und ihr Geschäftspartner Marcel Noeding haben im letzten Jahr mit kompromissloser Qualität einen kleinen Coup gelandet. Petit Fours, Muffins, Kuchen und Co. kommen aus der Schwetzinger Traditionsbäckerei Leisinger. Die Mannheimer Rösterei Helder und Leeuwen liefert die Bohnen für Kaffee, wie zum Beispiel für den leckeren Latte macchiato. Den gibt es hier auch mit Sojamilch und laktosefrei. Ein täglich wechselnder Mittagstisch gehört ebenso zum breiten Angebot wie die hervorragenden Tapas und Drinks am „langen Donnerstag“. Meerwiesenstr. 1 I Mannheim Tel. 0621 43655288 I www.meerwiesen.de tägl. 9 – 18 Uhr

Lido Hip, aber nicht so hip, dass es schon wieder unangenehm wäre. Gemütlich, aber mit der richtigen Portion Style. Das Lido schafft es, die richtige Mischung zu treffen: Mit seiner charmanten, schreibmaschinengetippten Karte und seiner Retro-Einrichtung made by Florist Jürgen Tekath, der in Mannheim auch das Cafe Flo und den Speicher 7 designte. Dazu gibt es antiken Eisdielen-Charme und einen begrünten Innenhof, den man sich genau so zu Hause wünschen würde. Und nur hier gibt es diesen leckeren Salat mit Wildkräutern, warmem Ziegenfrischkäse, Feigensenf, Oliven und Artischocken (11,50 €), die italienische Kult-Limo „Bella Lula“ (0,25l 3,60 €) und dazu auch noch Eis (ab 3,80 €) von Herrn Fontanella. Die leckeren Torten und Kuchen sind hausgemacht. Seckenheimer Str. 26 | Mannheim | Tel. 0621 12266899 So. bis Di. 9 – 19 Uhr, Mi. bis Sa. 9 – 23 Uhr

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Mildner’s Wer sich schon mal gefragt hat, wo denn Heidelbergs Hipster ihren Kaffee trinken, der wird sie im Mildner’s finden. Das Café gegenüber vom Campus Bergheim ist durchgestylt, draußen wie drinnen, und wäre auch in Berlin-Mitte ein Thema. Rudolf Miltner weiß, wo es lang geht in Heidelbergs Gastroszene, deshalb ist das Mildner’s der ideale Ort zum Treffen, Sehen und Gesehen-Werden. Müsli auf Joghurt, knusprige Baguettes mit Parmaschinken, guter Cappuccino oder eine eiskalte Fritz kola erschweren den Gang über die Straße zurück zur Uni. Und das freie W-Lan-Netz macht ihn oft sogar unnötig. Bergheimer Str. 81a Heidelberg Tel. 06221 7259703 Mo. bis Fr. 8 – 20, Sa. bis So. 10 – 20 Uhr

Kaffeehaus Ziemlich kurfürstlich: der Blick von der Terrasse mit Palmen und Oleanderbüschen auf den Platz vor dem Schwetzinger Schloss. Das Kaffeehaus verdient den Namen Institution zu Recht, schon seit Jahrzehnten ist dieses gediegene Bistro ein Treffpunkt und ein Kommunikationszentrum für Schwetzinger und Ortsfremde, die Wert auf Qualität legen. Genau die bietet der knackige Salat Byzanz mit gebratenem Lammfleisch und Schafskäse (12,90 €), aber auch die Mozarttorte (Pistaziencreme, Nougat, Krokant, Marzipan 3.30 €). Frühstück wird wie für blaublütige Langschläfer bis 23.30 Uhr serviert, Croissants und Baguettes werden ständig frisch im Haus gebacken. Wer ein bisschen kurfürstlich dekadent sein will, gönnt sich eine Flasche Ruinart Rosé Champagner (0,75l 129,– €) – oder einfach ein Glas Riesling Sekt (0,1l 4,40 €). Schlossplatz 3 I Heidelberg Tel. 06202 12170 I www.kaffeehaus.de Mo. bis Mi. 8 – 1, Do. bis Sa. 8 – 3, So. & Fe. 9 – 1 Uhr

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Schneiders Erlesenes für verwöhnte Gaumen

Der Selfmade-Winzer aus der Pfalz Markus Schneider rollt seit über 20 Jahren die Weinszene auf. Die Folge: Das Weingut in Ellerstadt wird erweitert. „Hier drüben, da kommt der Holzfasskeller hin und da vorne entsteht ein Verkostungsloft mit einem fantastischen Blick über die Ellerstadter Reben.“ Markus Schneider

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stapft über die mächtige Baustelle, wo in gut eineinhalb Jahren der zweite Teil seines neuen Weingutes in dem Pfälzer Weinort fertig sein soll. Flaschenlager, Holzfasskeller, Bürogebäude, Archivräume – all das fehlt noch im Weingut, das um weitere 5.000 Quadratmeter Fläche erweitert werden soll. „Im Moment müssen wir noch unsere Flaschen und all unsere Holzfässer nach der Füllung direkt auf den LKW bringen, es ist ein logis-

tischer Kraftakt, der auch an die Nerven geht“, sagt der 38-Jährige, der seinen Traum vom Winzer schon mit 15 Jahren angefangen hat zu leben. Damals, direkt nach der Schule, hat er bei Bürklin-Wolf seine Ausbildung zum Weinhandelsküfer begonnen. Mit 18 ist er in den väterlichen Betrieb eingestiegen, der damals noch stark auf Obstbau ausgerichtet war. Zum Betrieb gehörten sieben Hektar Rebfläche, deren Trauben ebenfalls verkauft wur-


den. Doch für ein paar Pfennig Trauben zu produzieren, war nicht die Perspektive des jungen Markus Schneider. „Für mich ist das kein Leben, Trauben in eine Mulde zu kippen und sie dann wegzufahren.“ Mit 30.000 Mark Startkapital machte er sich selbstständig, kaufte ein paar 1.500-Liter-Tanks sowie eine Spindelpresse aus lackiertem Vollstahl und fing in einem alten Haus mit Scheune in Ellerstadt an, Wein zu produzieren. 1994 war der erste Jahrgang – und es hielt tatsächlich einer an, um den Wein zu kaufen. Riesling in der Liter-Flasche, Müller-Thurgau und Silvaner, zehn Weine aus zwei Hektar –so ging das los. Schneider stellte sich auf Flohmärkte, verkaufte den Liter Riesling für 3,50 Mark, die Etiketten waren mit Leim von Hand auf die Flasche geklebt. Es gab Pfälzer Feste im Weingut. Und es wurden mehr Flaschen verkauft. Irgendwann reichte die Rebfläche nicht mehr, mit dem Ersparten wurden Weinberge hinzugekauft und gepachtet. Manche bilden heute noch die Toplagen. Statt Kerner wurde Merlot und

Cabernet Sauvignon angebaut. Und doch lief es noch nicht richtig rund. „Mich kannte ja kaum einer“, blickt Markus Schneider zurück auf das Jahr 2001. Das musste sich ändern. In einer Probierrunde mit Rotweinen meinte einer der Freunde: „Damit kannst du ja eine Zeitung drucken.“ „Black Print“ war geboren. Für das Etikett ließ er sich bei einem Spaziergang durch Berlin inspirieren. Dort hatte gerade ein neuer Boss-Store aufgemacht. So sollte die Typographie auch bei ihm aussehen. Etwas, das klar, schnörkellos und wiedererkennbar ist. Mit einer Freundin entwickelte er die heute so typischen Labels in den fetten Lettern. So voluminös wie seine Rotweine, für die er bekannt wurde. Aber sein Herz, das hängt am Portugieser, der ist Heimat. Als „Einzelstück“ wird der Wein in ganz feinen Fässern ausgebaut und abgefüllt. Unter dem Namen „Portugieser“ wäre ihm das womöglich gar nicht gelungen. Mit dem Portugieser ging er auch 2.000 auf die ProWein und lernte dort Dirk van der Niepoort kennen, der ihn nach ein paar Gläschen

davon nach Düsseldorf zu einem Abend mit Spitzensommeliers und Autoren einlud. Die ersten Türen öffneten sich. Ebenfalls 2001 öffnete ein privater Besuch auf Sylt eine weitere Tür. Mit seinem Freund Thomas Hensel becherte er in der „Sansibar“ ein Flasche nach der anderen, bis Herbert Seckler auf die beiden aufmerksam wurde. Schnell gaben sie sich als Pfälzer Winzer zu erkennen und bei einem gemeinsamen Abendessen wurde der Schneidersche Sauvignon Blanc zum Hauswein der Sylter Institution gekürt. Auf der Suche nach einem einprägsamen Namen wurde Schneider in Neuseeland fündig, von dort kamen auch die ersten Jungpflanzen. Kaitui ist der Name für Schneider in Maori. Der Wein verkauft sich blendend. Nicht nur in der Sansibar, auch bei Alfons Schuhbeck, auf der MS Europa und vielen anderen angesagten Restaurants im Inund Ausland. Das hilft beim Marketing. Besondere Namen, das ist wie die Qualität des Weins Schneiders Markenzeichen. „Holy Moly“ steht für „Heili-

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Essen & Genießen

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ger Bimbam“. Das sagte Walter Matthau als er erstmals Sophia Loren erblickte. Und wie ein Donnerwetter schmeckt auch der Shiraz aus dem Holzfass. Oder Tohuwabohu – eine Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon, die Schneiders Sohn Nikolaus gewidmet ist, der nicht nur alles auf den Kopf stellt, sondern auch vieles neu ordnet. Schneider ist ein Familienmensch, seit 2006 ist er mit Caroline verheiratet, die nach ihrem Geisenheim-Studium viele Jahre für das Weingut Robert Weil arbeitete. „Wenn man die Weinberge im Griff hat, dann muss man in den Wochen vor der Ernte gar nicht mehr so viel tun“, erzählt er, als wir über die Reben blicken. 92 Hektar sind in Familienbesitz, jeweils ein Drittel in Ellerstadt, Bad Dürkheim und Weisenheim am Berg. Über 800.000 Flaschen verkauft er jedes Jahr – die Nachfrage liegt bei rund zwei Millionen.

Um die Arbeitsabläufe zu verbessern und die zum Teil verstreut liegenden Mietgebäude aufgeben zu können, erweitert Schneider nun. Zur bestehenden Halle mit Kelterhaus, Gärräumen und einem stattlichen Wohnhaus gesellt sich bald der fast 5.000 Quadratmeter große Neubau, in dem Flaschenund unterirdische Holzfass-Lager ebenso Platz finden sollen wie Verwaltung, Versand, Verkostungsräume und ein Weinarchiv. Nein, langweilig wird es Markus Schneider sicher nicht. Seit fünf Jahren ist er auch auf der Südhalbkugel tätig. Mit seinem Freund Danie Steytler von Kaapzicht Estate in den südafrikanischen Bottelary Hills nahe Stellenbosch hat er ein Joint Venture gegründet, das sich prächtig entwickelt. Und wer weiß, mit welchen Überraschungen Markus Schneider noch aufwartet – 38, das ist ja auch für einen Winzer noch kein Alter. n

Der Aufsteiger Das Weingut von Markus Schneider, in Ellerstadt gelegen, wurde erst 1994 gegründet. Es werden zu ca. gleichen Teilen Rot- und Weißweine angebaut. Fragt man Markus Schneider heute nach dem Rezept seines Erfolges, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: der richtige Weinberg, die Rebsorte, Feeling. Schneider, der seine Lehre zum Weinküfer im Weingut Bürklin-Wolf absolvierte, setzt den Dreiklang behutsam um, entscheidet viele Dinge aus dem Bauch heraus, verlässt sich auf seine Intuition, das Falsche im richtigen Moment zu unterlassen. Oder umgekehrt. Markus Schneider ist immer für eine Überraschung gut. Der anfangs belächelte Newcomer ohne große Weinbergslagen, ohne Tradition und ohne Erfahrung hat in wenigen Jahren aus dem elterlichen Traubenlieferbetrieb in Ellerstadt ein florierendes Weingut gemacht. Der Durchbruch kam 2002 mit der „Newcomer Trophy“ von DER FEINSCHMECKER. Es folgten Porträts in VINUM, dem FINE WEINMAGAZIN und vielen bedeutenden Tageszeitungen, dazu die Auszeichnung zur „Entdeckung des Jahres“ im GAULT MILLAU Weinguide. 2013 kürte ihn der MEININGER VERLAG zum „Weinunternehmer des Jahres“. Im Jahre 2009 wurde Schneider/Stellenbosch am Western Cape gegründet. Gemeinsam mit seinem südafrikanischen Freund Danie Steytler wurde in den Weinbergen von Kaapzicht Estate das Joint Venture VET ROOI OLIFANT geboren (www.rooiolifant.co.za).

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Weingut Schneider/Ellerstadt Inhaber: Familie Schneider Rebf läche: 92 ha im Familienbesitz Rebf lächenverteilung: 50 % weiß bestockt, 50 % rot bestockt Rebsorten: Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Viognier, Spätburgunder, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Syrah, Portugieser, Cabernet Dorsa, Blaufränkisch durchschnittlicher Hektarertrag: 65 hl/ha Jahresproduktion: 800.000 Flaschen


Essen & GenieĂ&#x;en

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Event-Tipps

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Spieglein, Spieglein an der Wand,

Wo ist das schönste Festival im Land? Das Festival des deutschen Films hat sich als Sommertreff der deutschen Filmszene etabliert, die die Kunst über den Kommerz stellt. Es sei „das schönste Filmfestival im Lande“, stellte die F.A.Z. 2012 fest. Zahlreiche Regisseure, Schauspieler, Produzenten und Filmjournalisten würden dies ebenso bestätigen wie die nunmehr über 60.000 Besucher des Festivals. Es ist die einmalige Atmosphäre, die die Gäste bezaubert. In einem grünen Paradies am Fluss, dem Stadtpark, treffen sich Menschen, die eine einmalige Mischung von Kunst und Genuss erleben möchten. Kein Cannes, kein Venedig, kein Berlin. Eine Stadt am Fluss zeigt sich von einer ganz anderen Seite, begibt sich an neue Ufer.

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Und auch das Programm ist entsprechend. Nur neue deutsche Filme, die sich auch etwas trauen, die selbstbewusst auf ein intelligentes Publikum setzen – nur diese Filme sind auf der Festivalinsel im Rhein zu sehen. Neben dem eigentlichen Wettbewerb des Festivals um den Filmkunstpreis, den Publikumspreis und eine hoch dotierte Verleihförderung fürs reguläre Kino gibt es in diesem Jahr neu und zusätzlich den Medienkulturpreis zu gewinnen, der all jene belohnen will, die auch im deut-

schen Fernsehen Qualität vor Einschaltquote stellen. n 18. Juni bis 06. Juli 2014 Parkinsel in Ludwigshafen am Rhein Geschäftsführender Direktor Dr. Michael Kötz Programmdirektion: Daniela Kötz Festival des deutschen Films Collini-Center, Galerie Tel. 0621 102943 info@ff lu.de | www.ff lu.de


Events

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Dr. Michael Kötz: „In Ludwigshafen stimmt die Chemie beim Filmfestivalmachen“

Er ist der Mann für alle Fälle. Mit Dr. Michael Kötz, dem Initiator des Festivals, steht und fällt der Event. Im Gespräch verrät er, was ihn an Ludwigshafen fasziniert. Mal Hand aufs Herz! Mit was rechnen Sie in diesem Jahr? Wasser oder Rauch? Brauchen Sie die RandSchlagzeilen, um im Gespräch zu bleiben, oder liefern die den Spannungsbogen, den auch jeder Film benötigt? Spannend ist vor allem die Aufgabe, jedes Jahr wieder im Juni/Juli unserem Publikum und unseren Branchengästen ein eindrucksvolles „Inselerlebnis“ möglich zu machen – mit aufregenden und anregenden, sinnlichen und klugen neuen Filmen aus Deutschland. Nicht immer ganz einfach. Wenn diese Arbeit des Sichtens und Begutachtens von fast 300 neuen Filmen dann zu Ende ist, atmen wir kräftig auf, wenn die Ernte so ist, dass wir nicht zu viel versprechen, wenn wir unseren Gästen eindrucksvolle Tage versprechen. Hochwasser brauchen wir dafür nicht. Was hat Ludwigshafen, dass das Festival mittlerweile attraktiver ist als ähnliche Events in Mannheim und Heidelberg? Mehr Geld, schöneres Ambiente? Ist das so? Sie fragen ja die, die auch für das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg verantwortlich sind, für den „großen Bruder Filmfestival“, bei dem wir alles gelernt haben, was wir bei der „jüngeren Schwester Parkinsel“ dann in einer Neugestaltung berücksichtigen konnten. Ich weiß, dass über die Hälfte unserer Besucher in Ludwigshafen zugleich Stammgäste in Mannheim und Heidelberg sind. Ich würde also eher sagen, es gibt da ein „Drei-Städte-Film-

festival“, aufgeteilt in zwei Jahreszeiten. Geld haben wir übrigens bei beiden Filmfestivals genauso wenig, aber mindestens eine gleich gute Stimmung. Der Unterschied ist zum einen die Jahreszeit, Frühsommer bzw. Spätherbst, zum anderen sind es die Filme: Inländisches und Auswärtiges, wobei die internationalen Newcomer-Filme im November auch deutsche Untertitel haben. Aber sie sind etwas anspruchsvoller, verlangen ein bisschen mehr Seherfahrung und Lust auf Neues, Unbekanntes. Da geht man mit Entschlossenheit hin, dafür aber besonders glücklich wieder nach Hause. Wer nur das Festival auf der Parkinsel kennt, der verpasst auch etwas. Ebenso umgekehrt. Eher eine dieser berühmten „Win-win-Situationen“ oder? Gibt es Verlockungen, mit dem Festival dann noch in Deutschland eher in eine Weltstadt zu gehen, oder hat das Festival hier gerade seinen Charme, weil man bei Ludwigshafen eher an Chemie als an Filmkultur denkt? Das „Festival des deutschen Films“ entsteht zwar gänzlich frei und unabhängig von allen Geldgebern und sonst wem, aber vogelfrei ist es nicht. Es würde den freien Flug in eine andere Stadt nicht überleben, vor allem will der Vogel das gar nicht. Ja, die Idee ist geradezu grauenhaft. Denn die Stadt Ludwigshafen am Rhein ist nicht nur der freundlichste und fürsorglichste Gastgeber, den man sich denken kann, sie ist zugleich ein echter Partner geworden für diese unglaubliche Erfolgsgeschichte, auf die wir alle sehr stolz sind in diesem 10. Jahr des Bestehens. In LU stimmt nicht nur die Chemie beim Filmfestivalmachen, auch ohne die wirkliche Chemie in Gestalt der BASF würde es

uns dort nie und nimmer geben. Von so einem Sponsor habe ich beim anderen Festival in Mannheim-Heidelberg immer vergeblich geträumt. Die Besucherzahlen in Ludwigshafen steigen rasant, die Prominenz hat den Weg nach Ludwigshafen dank Navi gefunden. Was brauchen Sie noch mehr zu Ihrem Glück? Ja, sie kommen alle und schwärmen schon von uns, bevor sie da sind. Sie brauchen dafür übrigens kein Navi, sondern unseren Gästeservice, die Presseabteilung und vorher das Programm-Management, das meine Frau Daniela besorgt, neben dem unserer fünf Kinder. Diese sechs Menschen zusammen mit den über 60.000 Besuchern bilden eine Kombination, bei der mir nichts mehr einfallen würde, was da zu meinem Glück noch fehlen könnte. Doch vielleicht noch eines: eine sonnige, trockene Insel, lässige Liegestühle und Debatten um die Filme bis zwei Uhr nachts. Das sollte noch dabei sein im Juni/Juli 2014. Wir sind fast unter uns? Können Sie bereits jetzt verraten, welche neuen Akzente Sie 2014 setzen? Mach ich, wenn wir unter uns sind.

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Events

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Zur Person Dr. Michael Kötz (* 27. Mai 1951) ist ein deutscher Publizist, Journalist, Filmkritiker und Filmemacher. So steht es in Wikepedia. Nach dem Abitur am Nordsee-Gymnasium Langeoog studierte Michael Kötz Germanistik und Politologie, hauptsächlich in Frankfurt a. M., und promovierte 1985 bei Alexander Kluge. Danach war er als Filmkritiker publizistisch tätig, u. a. bei der Frankfurter Rundschau, dem Sonntagsblatt sowie bei Radio (NDR, RB, HR) und Fernsehen. Er hatte verschiedene Lehraufträge und ist seit 1992 Direktor des „Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg“. Seit 2005 ist Kötz auch Direktor und Geschäftsführer des „Festival des deutschen Films“. Ferner ist er Präsident der Freien Akademie der Künste Rhein-Neckar.

DAS SOLLTEN SIE NICHT VERPASSEN … Festliche Eröffnung Zur feierlichen Eröffnung präsentiert das 10. Festival des deutschen Films am 18. Juni 2014 die Globalisierungskomödie GLOBAL PLAYER – Wo wir sind isch vorne – von Regisseur Hannes Stöhr mit Walter Schultheiß, Christoph Bach, Ulrike Folkerts und Inka Friedrich in den Hauptrollen. Nach Filmen wie „Berlin Calling“ oder „Berlin is in Germany“ eine gelungene Geschichte, die humorvoll aufzeigt, was Globalisierung bedeutet. www.globalplayerfilm.com/de Preis für Schauspielkunst Das Festival des deutschen Films würdigt alljährlich auch darstellerische Bestleistungen mit seinem mittlerweile nahmhaften „Preis für Schauspielkunst“. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehörten Hanna Schygulla, Klaus Maria Brandauer, Katja Riemann, Nina Hoss, Devid Striesow, Hannelore Elsner, Moritz Bleibtreu, Andrea Sawatzki, Sandra Hüller, Otto Sander und Bruno Ganz. Abschlussabend mit Preisverleihung Alle Preise, dotiert mit insgesamt 60.000 €, werden an die besten Filme im Wettbewerb verliehen, entschieden durch eine unabhängige Fachjury. Nach der feierlichen Verleihung folgt die Abschlussparty, die erfahrungsgemäß erst dann vorbei ist, wenn auf der gegenüberliegenden Rheinseite in Mannheim schon wieder die ersten Lichter angehen. 05. Juli 2014 | Ludwigshafen Parkinsel

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Event-Tipps

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Mannheim macht’s möglich

In eine andere Welt tauchen Über 30 Produktionen von Künstlern aus aller Welt, zwei Stadtraumprojekte und vier Uraufführungen sind vom 23. Mai bis 08. Juni in Mannheim beim Festival Theater der Welt 2014, ausgerichtet vom Nationaltheater Mannheim, zu sehen. Neben den Größen der internationalen Festivalszene wie BrunoBeltrão, Anne Teresa De Keersmaeker und Dmitry Krymov sind auch neue Positionen aus dem arabischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Raum beim Festival zu Gast, die ihre individuellen Erfahrungen ins Verhältnis zu der Geschichte ihres Landes setzen. Toshiki Okada, Philippe

Quesne und Markus Öhrn zeigen neue Arbeiten, die vom Festival koproduziert werden und in Mannheim das erste Mal zu sehen sind. Eröffnet wird die 13. Ausgabe des Festivals des Internationalen Theaterinstituts mit einer Rede des Internetaktivisten Jacob Appelbaum zum Thema Aufklärung, gefolgt von der Uraufführung von Elfriede Jelineks

jüngstem Text „Die Schutzbefohlenen“ in der Regie von Nicolas Stemann – einer Reaktion auf das Flüchtlingsdrama vor Lampedusa. Das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit spiegelt sich auch in den Stadtraumprojekten „HOTEL shabbyshabby“ von raumlaborberlin und „X Firmen“, einer Weiterentwicklung des Formats „X Wohnungen“wider. n

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Events

Modeschule Kehrer – Fashion Experience 2014

Grenzenlose Kreativität Modeträume aus Phantasie und Können sind eng verwoben mit den Metropolen Mailand, Paris und London, doch auch Mannheim spielt zunehmend eine immer wichtigere Rolle im Modekonzert.

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Events

Advertorial

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Kreationen von Jungdesignern aus der Ideen- und Talentschmiede Modeschule Brigitte Kehrer geben eindrucksvolle Beispiele dazu. Die Schüler können von der langjährigen Erfahrung und Kompetenz sowie dem Gespür für exzellente Kreationen der Ausbildungsstätte profitieren. Etliche Absolventen haben inzwischen eine Bilderbuchkarriere gemeistert. Bei Firmen wie Joop, Gerry Weber, Hugo Boss, Lagerfeld oder in der Selbstständigkeit wurden ihre Visionen zur Realität. Die faszinierende Fashion Experience Show 2014 der bevorstehenden Absolventen und Schüler von der Modeschule Kehrer im Capitol Mannheim verdeutlichte –Kreativität ist grenzenlos. Talent, Zielstrebigkeit und Perfektion können aus Rohdiamanten glitzernde Brillanten der Modewelt machen. Den Ideenreichtum zu bündeln und die handwerklich-technische Präzision zu erwerben, lernen die jungen Menschen in der Modeschule von Brigitte Kehrer. Die Fashion Experience Show ist jedes Jahr ein Highlight, bei dem raffiniertes Design auf eine ausgefeilte Choreografie trifft, diesmal von Marek Ranic erstellt und bereichert durch Tänzer Michael Buchner. So manches Model, das die eigene Kreation auf dem Laufsteg im Capitol Mannheim charmant präsentierte, zeigte überdurchschnittliches Gespür für Design und Ästhetik. Ob Leder und Lack oder glänzender Seide und fließenden Naturmaterialien, überraschende Details, die von elegant bis flippig oder dezent sexy reichten, machten den faszinierenden Unterschied. Kein Wunder, dass so manche Jungdesigner der Modeschule auch bei Wettbewerben erfolgreich sind. Eine der angehenden Absolventinnen wird in kürze der 1. Preis beim Modedesign-Wettbewerb 2014 einer renommierten Modefirma verliehen. n www.modeschule-kehrer.de

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Events

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©Foto: B. Bertram

Flanieren oder einfach mal die Seele baumeln lassen – bei der Kulturnacht geht beides.

Wormser Kulturnacht mit vielen Überraschungen Vielfältig, abwechslungsreich, besonders und überraschend: Attribute, die ohne Zweifel auf die achte Wormser Kulturnacht am 14. Juni zutreffen. 44


Events

An insgesamt 36 Veranstaltungsorten bieten Wormser Kulturschaffende zwischen 19 und 1 Uhr Musik, Ausstellungen, Führungen, Vorträge und noch vieles mehr an. Neun Veranstaltungsorte sind erstmals bei der Kulturnacht mit dabei, so dass es auch für das Stammpublikum immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Wem die Nacht zum Flanieren und Betrachten nicht reicht, dem sei die Vorverkaufskarte für 9,– € empfohlen: Mit ihr erhält man nämlich bereits tagsüber Eintritt in die vier Wormser Museen. Worms, die geschichtsträchtige Stadt am Rhein, bietet viel Kultur. Geballt wird diese am 14. Juni gezeigt, wenn sich nicht nur bekannte Institutionen oder etablierte Veranstalter präsentieren. Vielmehr stehen in der Kulturnacht die Kleinkunstszene und die sonstigen lokalen Kulturschaffenden im Fokus. Ihnen wird eine Plattform geboten, auf der sie spannende Einblicke in die Vielfalt der dortigen Kulturlandschaft gewähren.

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Zum Flair der Nacht tragen außerdem die vielen Kleinodien bei, die von den Akteuren bespielt werden bzw. nur für diese Veranstaltung überhaupt ihre Pforten öffnen. Großen Zuspruch erlebt jedes Jahr das Reichsstädtische Archiv, das normalerweise selten geöffnet ist. Aber auch Innenhöfe, die sonst verborgen bleiben, überraschen die Besucher mit ihrer Architektur.

Inhaltlich darf man sich 2014 auf ganz viel Musik freuen: Unzählige Konzerte, von französischen Chansons über russische Oper bis hin zu chinesischer Geigenmusik, stehen auf dem Programm. Daneben sind es die bildenden Künstler, die mit Licht-Installationen, Fotografien sowie spannenden Objekten zum aktiven Beschäftigen mit Kunst einladen. n

Geöffnete Museen Das Museum der Stadt Worms im Andreasstift, das Museum Heylshof, das Jüdische Museum und das Nibelungenmuseum können tagsüber mit der Vorverkaufskarte zur Kulturnacht kostenfrei besucht werden.

Die Partner der Kulturnacht Die Kulturnacht wird ermöglicht durch die Unterstützung der folgenden Partner: EWR AG, Jakob Jost GmbH, Werbegemeinschaft KAISER PASSAGE Worms GbR mbH, Kaufhof Worms, Volksbank Alzey-Worms eG, Sparkasse Worms-Alzey-Ried und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Worms mbH. Medienpartner ist das Wormser Wochenblatt.

Karten Karten kosten 9,– € im Vorverkauf beim TicketService im WORMSER (Rathenaustraße 11) und 12,– € an den Abendkassen. Tel. 06241 2000-450

Mehr Informationen findet man unter www.kulturnacht.worms.de.

©Foto: B. Bertram

Illuminationen im Albert-Schulte-Park

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©Foto: B. Bertram

Das Reichsstädtische Archiv

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Event-Highlights

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Eventhighlights ininder Event-Highlights derMetropolregion MetropolregionRhein-Neckar Rhein-Neckar

Nur das Beste

Worms Grünstadt Frankenthal

Ludwigshafen Mutterstadt

Bad Dürkheim

Schifferstadt Neustadt

Haßloch

Speyer Edesheim

Edenkoben

Annweiler

Landau

Bad Bergzabern

Germersheim

Kandel Wörth

Blues Brothers

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ein Rh

ab 8.5. | Deidesheim, Limburgerhof, Bad Bergzabern, Germersheim Ihre Sonnenbrille sollten Sie schon aufsetzen, wenn Sie in die Pfalz kommen. Dazu ein schwarzer Hut, weißes Hemd, schwarze Krawatte und schwarzes Sakko – und sie sind geradezu perfekt gestylt für den Besuch des Ereignisses. 8. Mai | Stadthalle Deidesheim 9. Mai | Kleine Komödie, Limburgerhof 10. Mai | Haus des Gastes, Bad Bergzabern 15. Mai | Stadthalle, Germersheim

ab 26.6. | Auerbach Die Auerbacher Schlossfestspiele haben „Amadeus“ von P. Shaffer im Sommerprogramm. In der imposanten Kulisse gelingt es mit dem Theaterstück über Mozart und seinen Rivalen Antonio Salieri, ein bewegendes und grandioses Schauspiel zum Thema „Genie und Mittelmäßigkeit“ auf die Bühne zu bringen.

3. Speyerer JazzFest

Anspruchsvolle Literaturtage

17.5. | Speyer Neue Dimensionen in Sachen Jazz wird es in Speyers Mauern am 17. Mai in der Stadthalle zu hören geben: Kein anderer als der legendäre Ginger Baker wird mit seiner Formation „Ginger Baker’s Jazz Confusion“ an diesem Samstagabend dem geneigten Publikum die Ehre geben. Ginger Baker, bekannt aus weltberühmten Bands wie (um nur zwei zu nennen) „Blind Faith“ und „Cream“ mit Eric Clapton und Jack Bruce, dessen Begründer er war, zeugen von seinem untrüglichen Instinkt für großartiges Können und besondere Musik.

21. – 25.5. | Heidelberg Die 20. Heidelberger Literaturtage finden vom 21. bis 25. Mai 2014 statt. Das Literaturfestival gehört seit 1994 zu den Höhepunkten des kulturellen Lebens in Heidelberg. Das Programm aus Lesungen internationaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Autorengesprächen und Musik genießt überregionale Aufmerksamkeit. Das besondere Ambiente eines originalen Jugendstilzeltes lässt bis zu 300 Literaturinteressierte Platz finden und beherbergt in seinen Nischen Heidelbergs Vielfalt an Verlagen, Buchhandlungen, Büchereien und kulturellen Einrichtungen.

Auerbacher Schlossfestspiele


en hier in Vorlesung

m u i d Stu m e d n nebe Beruf.

Event-Highlights

Weitere Veranstalt ungen finden Sie auf meier-onli ne.de

Rhein

Bürstadt

Bensheim Heppenheim

Lorsch Lampertheim Weinheim Viernheim Ladenburg Schriesheim

Mannheim

Hockenheim Walldorf

Eberbach r cka Ne

Heidelberg

Mosbach

Leimen Wiesloch

Bachelor

Buchen

Eppelheim Schwetzingen

. Mannheim

Sinsheim

Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration | Gesundheitsund Sozialmanagement | International Management | Steuerrecht Bachelor of Science (B.Sc.) in Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie | Wirtschaftsinformatik Bachelor of Laws (LL.B.) in Wirtschaftsrecht

Master 62. Schwetzinger SWR-Festspiele bis 7.6. | Schwetzingen Noch bis 7. Juni geht das Top-Festival „Schwetzinger Festspiele“ in die 62. Saison. Mit seiner Erfolgsformel „Altes wiederentdecken, Neues initiieren und dem Nachwuchs eine Chance geben“ begeistert es seit Jahrzehnten Klassikfans aus aller Welt. Zu den Höhepunkten der mehr als 60 Veranstaltungen gehören zwei Opern im Rokokotheater.

Stadtfest in Ludwigshafen 11. – 13.7. | Ludwigshafen „SpektakuLUm“ bietet ein vielfältiges Programm aus Kultur, Sport und Unterhaltung, verbunden mit einem breit gefächerten gastronomischen Angebot.Insgesamt werden mehr als 100.000 Besucher erwartet. Wie im vergangenen Jahr wird das Fest mit einem Abschlusskonzert auf dem Platz der Deutschen Einheit vor der Rhein-Galerie am 13. Juli 2014 beendet.

Hessen bebt

Master of Arts (M.A.) in Management Master of Business Administration (MBA), englischsprachig Master of Science (M.Sc.) in Corporate Communication | Finance & Accounting | Human Resource Management | Sales Management | Wirtschaftspsychologie

fon 0800 1 95 95 95 studienberatung@fom.de fom.de

tart: Semesters

ember März / Sept rmine fote Nächste In e .d m fo r unte

15.6. | Bensheim Sunrise Avenue gastiert am 15. Juni 2014 ab 19 Uhr live auf der FFHHessentags-Bühne in Bensheim. 2014 rocken sie erstmals auf dem Hessentag in Bensheim! Sunrise Avenue sind live der Kracher!

31 x in Deutschland: Aachen | Augsburg | Berlin | Bochum | Bonn | Bönen Bremen | Darmstadt | Dortmund | Duisburg | Düsseldorf Essen | Frankfurt a. M. | Gütersloh | Hagen | Hamburg Hannover | Kassel | Köln | Leipzig | Mannheim | Marl München | Münster | Neuss | Nürnberg | Offenbach | Siegen Stuttgart | Wesel | Wuppertal

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Event-Tipps

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schon mal vormerken bitte!

Event-Vorschau HeiSSe Zeiten – Sommergastspiel 1. – 10.8. | Nationaltheater Mannheim Ob fliegende Hitze oder Hormonkarussell – „Heiße Zeiten“ parodiert frech und doch einfühlsam eine der wichtigsten Phasen mitten im Leben einer Frau: Pointenreich und amüsant geht die von Regisseurin und Ex-„Missfit“ Gerburg Jahnke pfiffig inszenierte Revue diesem Thema herzerfrischend kurzweilig auf den Grund. Dem Zufall verdanken es vier Damen, dass sie einander in der Abfluglounge eines Flughafens kennenlernen. Die Ladies im Hormonrausch entdecken schnell, was sie verbindet: wahrlich „wechselhafte“ Zeiten, zwischen Hormonchaos und Sinnkrise, Selbstfindung und Umbruch. Für die vier noch lange kein Grund, ergeben der Dinge zu harren, die da noch auf sie zukommen mögen.

UDO JÜRGENS – „Mitten im Leben“ 12.11. | SAP Arena Mannheim | 20.00 Uhr Er steht auch in seinem 80. Lebensjahr noch mitten im Leben und hat soeben seine 25. Konzerttournee durch das deutschsprachige Europa angekündigt: Udo Jürgens – legendärer Entertainer, Chansonnier, Musiker und Komponist von Weltformat. Will man ihn beschreiben, kommt man nicht umhin, sehr tief in die Kiste der Superlative zu greifen, denn Udo begleitet uns mit seinen Liedern sozusagen als Soundtrack des eigenen Lebens: Seit über fünf Jahrzehnten, mit unzähligen Hits und Evergreens und mit beispielloser Resonanz.

Internationales StraSSentheaterfestival 31.7. – 2.8. | Ludwigshafen Jedes Jahr im Kultursommer verwandelt sich die Ludwigshafener City in eine riesige Open-Air-Bühne, auf der zahlreiche Theatergruppen aus der ganzen Welt unvergessliches Straßentheater präsentieren. Zahlreiche Theatergruppen präsentieren sich beim Internationalen Straßentheaterfestival in Ludwigshafen. Neben den großen, spektakulären und poetischen Platz- und Bühneninszenierungen sind es vor allem die kleinen, mobilen, künstlerischen Darbietungen, die Walk-Acts, die das Besondere des Internationalen Straßentheaterfestivals ausmachen. Sie sorgen für Irritation, machen Spaß, faszinieren die Festivalbesucherinnen und -besucher, überraschen die Passantinnen und Passanten und zaubern eine ganz wunderbare Atmosphäre in die Stadt. An zwei Tagen und drei Abenden können die Zuschauerinnen und Zuschauer an verschiedenen Orten in der Stadt hautnah die Vielfalt des Theaters unter freiem Himmel erleben und sich von den wunderbaren Inszenierungen verzaubern lassen.

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Events

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Internationales Staraufgebot bei palatia Jazz 2014

„Jazz

mit allen Sinnen“ In der romantischen Weinpfalz präsentiert das Pfälzer Jazzfestival in den schönsten historischen Spielstätten der Pfalz hochkarätige, weltweit gefragte Jazzkünstler, aber auch Newcomer der Szene und ein Jugendprojekt mit regionalen Combos.

Hochkarätige Konzerte improvisierter Musik im Klangkosmos des Jazz bis hin zur Weltmusik, der elektronischen Musik, den tanzbaren Fusionen von Jazz-Rock und Jazz-Pop sind ebenso zu hören wie auch Piazzollas Tango und spannende Verbindungen aus Klassik und Jazz. Jazzlegenden wie die mehrfache Grammy-Preisträgerin Dee Dee Bridgewater, der US-Saxophonist Charles Lloyd, der E-Gitarrist Nguyên Lê, als auch die Projekte der Pianisten Anke Helfrich, Gerald Clayton, Leszek Mozdzer, Iiro Rantala, Emil Brandqvist und Christoph Stiefel stehen auf dem Programm. Gefeierte Solisten wie Lars Da-

nielsson, Miroslav Vitous, Wolfgang Haffner und Heiko Plank sind in unterschiedlichsten Besetzungen zu hören. Aus Polen kommt Teufelsgeiger Adam Baldych, aus Norwegen der Soundtüftler Nils Petter Molvær, das fulminante Trondheim Jazz Orchestra feat. Marius Neset und die oktavreichen Trondheim Voices. Aus Deutschland treten der Trompeter Sebastian Studnitzky und die Echopreisträger Caro Josée mit Band feat. Joo Kraus auf. Die US-Jazzrock-Legenden Bill Evans, Mike Stern, Dennis Chambers, Tom Kennedy und die furiose Jazzkantine mit ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum sind an den eindrucksvollsten Spielorten

Ludwigshöhe und Limburg zu erwarten. Am letzten Augustwochenende schließt das Festival mit dem Kooperationsprojekt „Jazz am Schloss“ mit regionalen Jazzcombos und JugendBig-Bands in Bad Bergzabern ab. Nebst Musik mit allen Sinnen zugenießen ist auch die Auswahl feiner Pfälzer Weine und mediterraner Speisen im Jazzkulinarium. n

Mehr Informationen unter: www.palatiajazz.de Tickets unter: www.reservix.de Infos: 06326 967777

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Events

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Staatsphilharmonie gibt in der Domstadt den Ton an

„Mozärtliches“ lockt nach Speyer So groß wie die Salzburger Festspiele wird das Mozartfest nicht, aber eines zumindest steht jetzt schon fest: Wenn sich vom 2. bis 6. Juli 2014 die Klassikfreunde in Speyer begegnen, werden sie das Genie aus Salzburg in all seinen Facetten erleben. Der Startschuss fällt bereits am 22. Juni um 17 Uhr. Vom Ausflug in die Welt der Oper über Mozarts instrumentales Opus magnum in Gestalt seiner letzten drei Sinfonien bis hin zu den beliebtesten Kammermusiken reicht das Programm des Mozartfestes 2014. Ähnlich abwechslungsreich wie das Reper-

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toire sind die „Locations“: Wie es sich für ein Sommerfestival gehört, wird es unter anderem zwei Open-Air-Konzerte geben: Die musikalischen Freiluft-Ereignisse finden am Freitag, 4. Juli, und am Samstag, 5. Juli, im Rathausinnenhof statt, unter den anderen

Veranstaltungsorten befindet sich die Stadthalle, die wunderschöne Dreifaltigkeitskirche mit ihrer fantastischen Akustik, das Kinder- und Jugendtheater Speyer und der alte Stadtsaal. Von einem „eigenen kleinen Festival“ spricht Chefdirigent Karl-Heinz


Events

Steffens, eines „mit Kammermusik, Sinfonischem und viel Kontakt zu den Menschen in Speyer“. Klassik vielen Menschen aller Generationen näher – bringen, Hemmschwellen im Umgang mit dem zuweilen als elitär empfundenen traditionellen Konzertbetrieb abbauen – in Amerika ist man da zum Teil schon einen Schritt weiter, wie zum Beispiel das Festival „Tanglewood” eindrucksvoll beweist. Die Proben- und Konzertstätte im USBundesstaat Massachusetts dient seit 1937 als Sommerresidenz des Boston Symphony Orchestras und lockt alljährlich 350.000 Zuschauer an. Ganz so viele werden beim Mozartfest in Speyer nicht erwartet, aber dass KarlHeinz Steffens und Intendant Prof. Michael Kaufmann die traditionsreiche Stadt am Rhein als „Sommerresidenz” der Staatsphilharmonie ausgewählt haben, ist kein Zufall: Nirgendwo sonst in der Pfalz treffen Gastfreundschaft, international bedeutende Baudenkmäler und ein vielfältiges, alle Sparten und Geschmäcker abdeckendes kulturelles Angebot auf eine so charmante Weise aufeinander. In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater Speyer begibt sich die Staatsphilharmonie am 4. Juli um 11 Uhr sowie jeweils um 15 Uhr am darauffolgenden Samstag und Sonntag in „Ein Wunderkind auf Reisen“ auf die Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit auf der „Europa-Tour“ ist der junge, aus Speyer stammende Pianist und Geiger Leonard Holler. Mozarts drei letzte Sinfonien zählen zu den Meilensteinen der Musikgeschichte. Alle drei in Folge serviert die Staatsphilharmonie beim Eröffnungskonzert am 2. Juli in der Dreifaltigkeitskirche, darunter die berühmte „Jupiter-Sinfonie”. Ganz den Bläsern widmet sich das Open-AirKonzert am 4. Juli. Unter Leitung von Karl-Heinz Steffens laden Mitglieder der Staatsphilharmonie zur romantischen Serenade unterm Himmelszelt

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ein, Ähnliches unternehmen die Kollegen von der streichenden Zunft am 5. Juli, diesmal geleitet von Konzertmeister Nikolaus Boewer. Beide Konzerte zeigen Mozart nicht von seiner ernsten, sondern vor allem von seiner fröhlich-unterhaltsamen Seite. Da darf natürlich die beliebte „Kleine Nachtmusik” nicht fehlen. Der Ruf als „wandelndes Rezitativ“ eilt dem deutschen Schauspieler, Kabarettisten und Regisseur Michael Quast seit vielen Jahren voraus und die Staatsphilharmonie darf sich glücklich schätzen, diesen aus Funk und Fernsehen bestens bekannten Unterhaltungskünstler mit im Festival-Boot zu wissen. Am 6. Juli wird er an der Seite der Kammersolisten der Deutschen Staatsphilharmonie bei einer Matinee unter dem Motto „Das Rezitativ und die Liebe“ im Alten Ratssaal in die faszinierende Opernwelt

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Mozarts entführen und dabei Auszüge aus „Don Giovanni“ vorstellen. Solistisch hochkarätig besetzt ist auch das Abschlusskonzert am 6. Juli, wenn Anne-Katrin Steffens (Sopran), Martha Luise Jordan (Mezzosopran) und Semjon Bulinsky (Tenor) an der Seite der Holzbläser der Staatsphilharmonie und dem Speyerer Domchor mit Begleitmusiken zum heroischen Drama „Thamos, König in Ägypten“ Opern-Atmosphäre in die Dreifaltigkeitskirche zaubern. „Leidenschaft für die Musik beim Orchester wie auch beim Publikum aus allen Generationen entfachen“ – Bildungsministerin Doris Ahnen ist sich sicher, dass sich das musikalische Flaggschiff von Rheinland-Pfalz mit seinem Aufbruch zu neuen Ufern weiterhin auf gutem Kurs befindet. n Karten unter www.reservix.de

Termine: So 22.06.2014, 17 Uhr Vorkonzert Mi 02.07.2014, 19.30 Uhr Eröffnungskonzert Mozartfest Speyer Fr 04.07.2014, 11 Uhr (Schulaufführung) Sa 05.07. 2014, 15 Uhr | So 06.07. 2014, 15 Uhr Mozartfest Speyer - Kinder- und Jugendtheater Ein Wunderkind auf Reisen Fr 04.07.2014, 19.30 Uhr Mozartfest Speyer - Bläserserenaden Sa 05.07.2014, 19.30 Uhr Mozartfest Speyer - Streicherserenaden So 06.07.2014, 11.00 Uhr Mozartfest Speyer - Kammermusik-Matinee So 06.07.2014, 18.00 Uhr Mozartfest Speyer - Abschlusskonzert

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Events

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Neue Wege beim Dämmer-Event

Marathonis laufen durch die SAP Arena Mehr als 10.000 Läufer werden wieder unterwegs sein. Das Großsportereignis ist eines der sportlichen Höhepunkte der Metropolregion. Der 11. Dämmermarathon durch Mannheim und Ludwigshafen wird 2014 am 31. Mai stattfinden. Der Lauf führt auf neuer Strecke durch Mannheim und Ludwigshafen – und erstmals durch die SAP Arena. Die Mannheimer Multifunktionsarena ist neuer Titelsponsor der Veranstaltung. Auch in diesem Jahr werden die Sportler in

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den frühen Abendstunden starten und die Strecke in der Dämmerung und bei Nacht erleben. Damit enden aber bereits viele Gemeinsamkeiten mit den zehn zuvor ausgerichteten Veranstaltungen: Erstmals wird der Dämmermarathon durch die SAP Arena führen. „Wir freuen uns sehr und sind erleichtert, dass wir mit der

SAP Arena einen so namhaften neuen Partner gefunden haben und den Fortbestand des Dämmermarathons damit sichern können“, sagt Dr. Christian Herbert, Geschäftsführer der m3 Marathon Mannheim Marketing GmbH. Gegenstand der Partnerschaft soll auch eine weitreichende Zusammenarbeit mit der SAP Arena in der


Zydeco ZydecoAnnie Annie+ +Swamp SwampCats Cats imimHauptbahnhof HauptbahnhofMannheim Mannheim

Lichtblick

Freitag, 16.05.2014 Freitag, 16.05.2014 Beginn: 19.00 UhrUhr Beginn: 19.00 DerDer Eintritt ist ist frei!frei! Eintritt

Event-Organisation und eine technologische Kooperation mit SAP beim Teilnehmer- und Informationsmanagement sein. Im Jahr 2014 wird der Dämmermarathon über eine neue, optimierte Strecke durch Mannheim und Ludwigshafen führen. Start und Ziel sind wie bisher vor dem Rosengarten am Friedrichsplatz in der Mannheimer Innenstadt. Neben der SAP Arena werden die Läufer auf der ersten Runde wieder eine topfebene und superschnelle Strecke vorfinden. Wer sich für die klassischen 42,195 Kilometer der vollen Marathondistanz entscheidet, wird nach der Halbmarathonmarke „Kultur pur“ erleben: Es geht zunächst durch den Luisenpark, dann erneut durch die Quadrate, weiter über die Kurt-Schumacher-Brücke nach Ludwigshafen, nach der dortigen Runde über den Rhein zurück und schließlich vor dem Ziel am Rosengarten noch durch den Ehrenhof des Mannheimer Schlosses. Aufgrund der Terminfindung wurde das Stadtfest, das bisher für dieses Wochenende geplant war, um eine Woche auf den 23. bis 25. Mai vorverlegt. „Wir sind froh, dass die SAP Arena als neuer Hauptsponsor gewonnen werden konnte und der Marathon, ein sportliches

Highlight in der gesamten Metropolregion, weiterhin stattfinden kann. Mit dem neuen Sponsor ist auch eine neue Streckenführung verbunden, die die Interessen des Mannheimer Einzelhandels insbesondere ab 2015 deutlich besser berücksichtigt“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Das Rennen der Handbiker wird abschnittsweise über eine alternative Strecke führen. Das betrifft beispielsweise den Abschnitt im Luisenpark oder Pflasterstrecken am Mannheimer Schloss, die für Handbiker nicht geeignet sind. Die Inliner nehmen in diesem Jahr übergangsweise eine 35 km lange Strecke unter die Rollen. n

Die stimmungsvolle und tanzbare Variante des Blues Die stimmungsvolle und tanzbare Variante des aus Blues aus den Sümpfen Louisianas. Dampfend heiß und den Sümpfen Louisianas. Dampfend heiß und voller voller Lebensfreude. Lebensfreude. Wir freuen uns auf Ihren Wir freuen uns auf Besuch. Ihren Besuch.

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Blues-Doppelkonzert Blues-Doppelkonzert im Hauptbahnhof Mannheim. Freitag, 20.06.2014 im Hauptbahnhof Mannheim. Konzertbeginn um 19.00 Uhr Freitag, 20.06.2014 Der Eintritt ist frei! Konzertbeginn um 19.00 Uhr Der Eintritt ist frei!

5. Schweinehundlauf Ohne Zeitnahme und Wettkampf – nur gegen den inneren Schweinehund, so startet der Event auch im Jahr 2014. Am Freitag, 30. Mai, bieten die Veranstalter um 19 Uhr ein läuferisches Warm-up für alle Teilnehmer und speziell für alle an, die sich zum ersten Mal gegen ihren inneren Schweinehund durchsetzen wollen. Die attraktive Vier-Kilometer-Strecke hat Start und Ziel am Rosengarten.

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Norbert Schneider & Band Band treffen auf Timo Gross´ „The Vineyard Sessions“. Ein „pfälzisch-österreichisches Blues-Experiment.“ Norbert Schneider & Band Band treffen auf Timo Gross´ Wir freuen unsSessions“. auf Ihren Besuch. „The Vineyard Ein „pfälzisch-österreichisches Blues-Experiment.“ Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Ausflugstipp

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Vom Helden Siegfried

Gemeinsame Suche nach dem Nibelungenschatz Das Nibelungenmuseum in Worms verrät vielleicht mehr über die Geheimnisse der Nibelungen. Auf alle Fälle ist ein Besuch ein lehrreicher Spaß für die ganze Familie. Im Mittelalter blieben Dichter anonym. Selbst derjenige, der das berühmte Nibelungenlied geschrieben hat, ist bis heute nicht bekannt. Trotzdem spricht er zu uns – und zwar passenderweise in einem Bauwerk, das in etwa zu derselben Zeit entstand, in der er sein Werk schrieb: in einem Rest der Wormser Stadtmauer mit zwei Wehrtürmen. Möglich wird das mit einem Audioguide des multimedialen Nibelungenmuseums, das seit 2001 dort ansässig ist – zum Teil in besagter Stadtmauer, zum Teil in einem modernen Anbau. Ende des 12. Jahrhunderts entstanden sowohl die Stadtmauer als auch das Nibelungenlied. Die zu einem großen Teil in Worms spielende Handlung um den Helden Siegfried und den Schatz der Nibelungen ist dagegen im 4. bis 5. Jahrhundert angesiedelt. Wie der Mythos um die Nibelungen entstand, erfahren Besucher im sogenannten Sehturm. Kopfhörer in den Ohren und Treppen emporsteigend, die ebenso zum Hinsetzen einladen wie einige Bänke, erfährt man an zwölf Stationen vom Autor persönlich alles darüber, wer die Nibelungen eigentlich sind und was es mit ihrem Schatz auf sich hat. Man hört von Zwergen, Drachentötern und königlicher Liebe, von Brünhild und anderen starken Frauen ebenso wie von Eifersucht, Verrat, Mord, Schlachten und Heerzügen.

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Der anonyme Autor berichtet auch über die Rezeptionsgeschichte seines Werks sowie über Filmemacher Fritz Lang und seine berühmte Schwarz-Weiß-Verfilmung des Nibelungen-Mythos. Episoden aus diesem Film können sich Besucher an jeder Station anschauen. Die Treppe windet sich außerdem über die gesamte Höhe des Turms um eine Säule, die viele Fotos und Bilder zum Thema Nibelungen-Mythos zeigt. Die Stationen 8 bis 12 sollten nur von Kindern ab der fünften Klasse genutzt werden: Sie thematisieren in recht drastischen Film-Szenen unter anderem den Mord an Siegfried und den Untergang der Nibelungen. Im Zweifel sollten sich auch die Eltern älterer Kinder die Bilder zunächst selbst ansehen. Der Kinder-Text des Audioguides bespricht die Themen jedoch kindgerecht und ist auch von jeder anderen Stelle des Museums aus abrufbar, so dass Jüngere sich diesen ebenfalls anhören können. Auf halber Höhe des Sehturms gibt es einen Zugang zum Wehrgang, über den man zum zweiten Ausstellungsraum, dem Hörturm, gelangt. Dieser eignet sich nicht unbedingt für ganz kleine Kinder: Hier erfährt man unter anderem alles darüber, wie das Nibelungenlied geschrieben wurde und welche Parallelwerke es gibt. Den Hörturm ganz hinaufzusteigen lohnt


Ausflugstipp

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sich aber für alle. Von dort aus hat man durch große Panoramafenster in jede Himmelsrichtung Ausblick über das gesamte Nibelungenland – von Brünhilds Island bis Etzels Ungarn. Die beiden Türme sind nur über Treppen zugänglich, zum Mythenlabor im Untergeschoss des Museums gelangt man auch per Fahrstuhl. Dort kann man das Erlebte in Kinoatmosphäre und mit Hilfe moderner Technik Revue passieren lassen oder auch Neues zum Thema Sagen und Mythen erfahren. An mehreren Touchscreen-Monitoren können Besucher zudem anhand eines Kinderspiels das „sagenhafte“ Worms im Jahr 1298 erkunden. n Katja Decher

Nibelungenmuseum Worms – Kultur und Veranstaltungs GmbH Fischerpförtchen 10 | 67547 Worms Tel. 06241 202120 info@nibelungenmuseum.de www.nibelungenmuseum.de Di. bis Fr. 10 – 17 Uhr | Sa., So. & Feiertage 10 – 18 Uhr

Der Schlechtwetterführer

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Mit dem Rad der Kunst gefolgt

Entdeckerspuren am

Bodensee

Warum in die Ferne schweifen… Nur drei Stunden dauert die Autofahrt an das „Schwäbische Meer“.

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Uups, muss das sein? Der Blick zum Himmel lässt nichts Gutes erahnen. Jetzt mit dem Rad los? Was immer uns motiviert – da müssen wir durch. Regenjacke ins Gepäck, Helm auf (warum schützt der eigentlich nicht vor Regen?) und los geht’s. Wir sind am Bodensee, genauer gesagt in Ludwigshafen. Es hat mit unserem Ludwigshafen aber auch gar nichts gemein. Es ist überschaubar groß, riecht nach frischen Wiesen und schmiegt sich mehrere Kilometer weit ans Seeufer. Der Charme der 70ger Jahre gehört wie in den meisten Städten und Dörfern entlang des Sees längst der Vergangenheit an. Kleine Hotels, traumhaft schöne Restaurants mit einladenden Terrassen direkt am Ufer machen den Bodensee oder, wie die Franzosen sagen, „Lac de Constanz“, zu einem attraktiven Urlaubsziel. Wir sind unterwegs Richtung Überlingen. Gerade mal 14 Kilometer entfernt und als hätte es die Sonne gewusst, schiebt sie die Wolken flugs zur Seite. Meine Wetter-App liegt völlig daneben – sie Regen prognostiziert. Besser als umgekehrt. Verfehlen kann man das Ziel nicht. Kein See der Welt ist so gut für Radfahrer be-

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schildert und mehr als 80 Prozent der Wegstrecke verläuft auf getrennten Wegen gegenüber dem Autoverkehr. Selbst ungeübte Radler müssen sich kaum über Steigungen quälen, immer wieder laden idyllische Rastplätze zum Verschnaufen. Wir sind auf dem Weg zu Peter Lenk. Der in Nürnberg geborene 67-jährige Künstler lebt heute in Bodman und zeigt in seinem Anwesen Teile seiner oft diskutierten Schaffenskraft. Mit seinem umstrittenen Relief in Ludwigshafen hat er ebenso für ein ausgeprägtes mediales Echo gesorgt wie für den Brunnen in Überlingen, auf dessen Spitze der Schriftsteller Martin Walser nicht gerade positiv als Skulptur für Aufmerksamkeit sorgt. Seine Werke spalten die Kunstkenner – über Geschmack lässt sich trefflich streiten. Das sieht man wohl auch in Bodman nicht einhellig. Sein Anwesen duckt sich in einer Seitenstraße des Dorfes, mehr der Zufall führt uns zu seiner Werkstatt. Doch zurück auf den Radweg. Die einladenden Cafés riechen nach Frühling und Latte macchiato. Fast fühlen wir uns wie an italienischen Gestaden. Und das Klima nähert sich von Jahr zu Jahr wohl auch. Beispielswei-

se spüren wir dies auf der Reichenau, wo Bio-Obst und Gemüse paradiesisch im Freien und den Gewächshäusern gedeihen. Wir fahren täglich von Bodman sternförmig die Ziele an, besuchen die schöne Altstadt von Meersburg und staunen über die Zeppeline in Friedrichshafen. Ein Kleinod ist die Basilika Birnau in Unteruhldingen. Die Wallfahrtskirche ist ein barockes Kleinod. Sie befindet sich auf einem Aussichtsplateau, umgeben von den Reben der Birnauer Sonnenhalde und Streuostwiesen über dem Bodensee. Traumhaft bei gutem Wetter ist der Blick in die verschneiten Gipfel der nahen Alpen. Die der Jungfrau Maria geweihte Barockkirche wurde in den Jahren zischen 1746 und 1749 durch den Vorarlberger Baumeister Peter Thumb für die Reichsabtei Salem errichtet. In vier bis fünf Tagen schafft man es auf einer Länge von 260 Kilometern den See zu umradeln. In der Hochsaison gibt es schon Gedränge. Immerhin sind es außer uns noch 220.000 radelnde Gäste, die jährlich hier touren. Doch außerhalb der Saison kennt hier die Lebensfreude keine Grenzen. n

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Die Werke des Peter Lenk

Wenn Satire eine Form bekommt Immer wieder sorgte in den letzten Jahrzehnten ein Künstler am Bodensee bundesweit für Schlagzeilen. Seine Werke sind heftig umstritten. Peter Lenk wurde in Nürnberg geboren. Der heute 67-jährige Bildhauer stellt auf satirische Art direkt heraus von ihm empfundene gesellschaftliche Missstände dar. In Bodman stehen zwischen Streuobstbäumen und saftigen Wiesen hinter Zäunen versteckt seine Kunstwerke. Für viele unbeachtet. Kein Schild weist zu seiner Kunstwerkstatt. Doch teilweise sind sie so groß, dass sie über die Absperrung herausragen. Sein bisheriges Lebenswerk ist beeindruckend. Zu seinen überregional bekannten Werken gehören die Imperia (1993) in der Konstanzer Hafeneinfahrt, das Triptychon Ludwigs Erbe (2008) am ehemaligen badischen Zollhaus in Ludwigshafen am Bodensee sowie der sogenannte Pimmel über Berlin (2009). Ausgehend von der Umbenennung Sernatingens in Ludwigshafen in der badischen Zeit werden weitere Ungereimtheiten der Geschichte thematisiert. Unter anderem sind fünf nackte Politiker dargestellt, die sich gegenseitig an die Genitalien fassen. Die auf dem Teilrelief „Global Players“ dargestellten fünf nackten Personen sind Angela Merkel, Gerhard Schröder, Hans Eichel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle.

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In Konstanz befinden sich darüber hinaus der Konstanzer Triumphbogen (Laubebrunnen) von 1992 und die 14 Meter hohe Betonplastik mit dem Titel „Karriereleiter“ vor dem Bürogebäude Max-Stromeyer-Straße 116 im Businesspark Konstanz. Einen Eklat provozierte Lenk in Überlingen, wo er nahe der Schiffsanlegestelle den ortsansässigen „Dichterfürsten“ Martin Walser als Figur auf dem Bodenseereiter-Brunnen verewigte, wie er unvorteilhaft als Reiter über den Bodensee auf einem alten Gaul sitzt, mit Schlittschuhen statt Sporen an den Füßen auf dem „dünnen Eis der deutschen Geschichte“ (Lenk), umgeben von eher älteren nackten Wasserjungfrauen. Seine Werke stoßen immer wieder auf heftige Kritik, da er bewusst Tabus verletzt, zum Beispiel durch die Darstellung nackter Prominenter. Peter Lenk über seine Werke in einem Interview: „Der Boden, um meine Werke in meiner Denkweise zu schaffen, ist nur in Deutschland vorhanden. Die Deutschen sind noch am ehesten zur Selbstironie fähig und auch tolerant genug, meine Provokationen zu ertragen und zu verstehen.“ n


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Zwischen „Turning Torso“ und Wallander-Tatort

Hinter schwedische Gardinen geschaut Auch Schweden hat seinen Süden. Für viele Deutsche ist es die erste Etappe auf dem Weg zum Nordkap, doch eigentlich ist es ein wünderschönes Urlaubsziel. „Bei uns trinkt man den Schnaps vor dem Essen“, versichert unsere schwedische Gastgeberin, als die eher Digestif orientierten deutschen Gäste etwas irritiert die gut gefüllten Gläser und dann einander ansehen. „Skal“ sagen wir mehr oder weniger unisono und kippen den Klaren runter. Jetzt sind unsere Mägen auf alles gefasst, schließlich wissen wir, dass die Dame des Hauses ansonsten für Wikinger kocht. Na ja, nicht so ganz, aber sie hat ein Kochbuch über die Wikingerzeit geschrieben; denn eigentlich ist sie Archäologin, zugleich eine begeisterte Hobbyköchin, außerdem Ernäh-

rungsberaterin und ausgewiesene Whisky-Kennerin. Um es vorweg zu nehmen: Der „Abend in einer schwedischen Familie“, wie ihn die Malmö-Touristiker seit neuestem ihren Besuchern anbieten, wird ein voller Erfolg. Es gibt Fischhäppchen zum Auftakt (natürlich) auf selbst gebackenem Knäckebrot, das um Klassen besser ist als die eher geschmacksneutrale abgepackte Variante, die wir aus deutschen Supermärkten kennen. Danach folgen Lamm mit Gemüse aus dem eigenen Garten, ein köstliches Dessert, dazu die jeweils passenden Getränke, wieder ein „Snaps“ und der

Die fast 8.000 Meter lange Öresundbrücke verbindet das südschwedische Malmö mit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Sie ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr.

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obligatorische (gute) Kaffee, den es in Skandinavien immer und überall gibt. Wir erfahren einiges über schwedischen Lifestyle an diesem Abend, etwa die Bedeutung des Sommerhäuschens, dass man als Gast beim Betreten der Wohnung grundsätzlich die Schuhe auszieht und jeder geduzt wird (nicht nur sprachlich bedingt im englischen; auch wenn ein paar deutsche Sätze einfließen, das distanzierte Sie kennt man nicht). Malmö: kennt man natürlich als Veranstaltungsort für den Eurovisions-Songcontest – besser gesagt: kennt man eigentlich nicht. Denn die


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drittgrößte Stadt Schwedens (nach Stockholm und Göteborg) hat noch viel mehr zu bieten. Auf der einen Seite eine beschauliche Altstadt mit hübschen Fachwerkhäuschen, auf der anderen mit Västra Hamnen (Westhafen) einen Trendstadtteil, wo sich aus einem früheren Industriegebiet ein Vorzeigeviertel in Sachen Architektur und Nachhaltigkeit entwickelt hat. Sein Wahrzeichen ist der „Turning Torso“, mit 190 Metern das höchste Gebäude Skandinaviens, und mit seiner um 90 Grad gedrehten Fassade ein absolut faszinierender Anblick. Geschaffen wurde er vom Stararchitekten Santiago Calatrava. Und gleich noch zwei Tipps: Zu den Besonderheiten der Stadt am Öresund zählt auch das „Glasbubbla“ (Glashaus), das exotische Pflanzen aus aller Welt beherbergt, außerdem ein Schwimmbad, das mit seinen Holzdecks und Liegestühlen ein fast schon mediterranes Flair entwickelt. Wer härter im Nehmen ist, der stürzt sich am Ribersborg Strand ins Wasser, dem einzigen Strand Nordeuropas, der mitten im Zentrum einer Großstadt liegt und eine ausgezeichnete Wasserqualität aufweist. Nur ein bisschen frisch… Ein Muss bei diesem Städtetrip ist nicht zuletzt der botanische Dachgarten von Augustenburg im Süden Malmös, der einen weiteren Superlativ aufweist: eine der größten begrünten Dachflächen der Welt. Auf 9.500 Quadratmetern breiten sich überwiegend Dickblattgewächse und Moose aus. Werfen wir noch einen Blick auf die Umgebung: Skane, die südlichste Provinz Schwedens, ist eine kleine aber liebenswerte Region, wie die Reise­teilnehmer schon bei dem eingangs beschriebenen Essen feststellen durften. Neben der Metropole Malmö gibt es Wikingerdörfer zu entdecken, wild lebende Delfine zu beobachten, zahllose Fischspezialitäten zu versuchen (beispielsweise in der bekannten Räucherei „Käseberga Fisk“ in der idyllischen Stadt Käseberga), und -Krimi-

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fans aufgepasst – das beschauliche Ystadt, die Heimat von Kurt Wallander. Der von dem schwedischen Schriftsteller Hennig Mankell erschaffene Kommissar, introvertiert, melancholisch, ein gebrochener Held, ist in der beschaulichen Hafenstadt zu Hause, die den Besucher mit einer wunderschönen Altstadt, verwinkelten Gässchen, zweistöckigen Häusern, kleinen Gärten und Innenhöfen in ihren Bann zieht. Während der Sommersaison kann man eine spezielle Wallander-Tour buchen und die Schauplätze der Krimis besuchen. Dabei sollte man unbedingt auch seine Lieblingskonditorei „Fridolfs“ besuchen und deren süße Spezialitäten genießen. Südschweden hat nicht nur viel zu bieten, als Reiseziel liegt es für deutsche Urlauber fast vor der Haustür: die komfortablen Fähren von TT-Line verbinden Rostock und Travemünde mit Trelleborg, und von hier aus sind die Highlights der Region in einer knappen Autostunde erreichbar. Verbunden mit einer Minikreuzfahrt Ostsee lässt sich ein Urlaubspaket schnüren für jeden Geschmack. n Christa Lantz

Hier, in diesen Gassen, ist Kommissar Wallander Malmö hat vieles zu bieten: historische Fachwerkbauten, unterwegs, wenn er seine kniffligen Fälle löst. Ystad, moderne Architektur, Kunst, Kultur, Wellness, eine vielein ansonsten eher beschauliches Städtchen, ist durch fältige Gastronomie. Hier ein Blick in den Hafen. Kriminalromane von Henning Mankell weltberühmt geworden.

Buchung und Info: TT-Line | buchung@ttline.com Tel. 04502 80181

Mit der TT-Line-Malmö-Städtereise kann man die drittgrößte Stadt Schwedens kennen lernen und bei der dreitägigen Auszeit zugleich eine Mini-Ostseekreuzfahrt genießen.

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n au Flusslandschafte

s der „Amadeus“-Pe

rspektive

t r o f m o K t i m b u a l Kurzur n e s s i n b e l r E n e h c s i und kulinar

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Sind Flusskreuzfahrten f端r Senioren? Kaffee-Fahren auf dem Wasser? Nein, heute treffen sich Genussmenschen an Bord.

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„Schiffe sind nur im Hafen wirklich sicher – aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.“ Ich weiß nicht, von wem dieser philosophisch angehauchte Spruch stammt, aber recht hat er: Schiffe sind etwas für Entdecker, Genießer, für Reisende, die sich einer Region, einer Landschaft aus einer etwas anderen Perspektive nähern wollen. Und keine Angst: Es muss ja nicht gleich die Karibik oder das Polarmeer sein, man kann die Urlaubserfahrung an Bord auch mit einer Flusskreuzfahrt beginnen. Diese Art des Reisens ist mehr und mehr im Kommen, vom Rhein über Mosel, Donau und Rhone bis zum Mekong und zum Irrawady. Genau da findet man auch die Flotte von Lüftner Cruises, der in Österreich ansässigen Schifffahrtslinie, einem Familienbetrieb mit über vier Jahrzehnten Erfahrung im Reiseverkehr. „Wir tragen der Entwicklung mit einem völ-

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lig neuen Konzept Rechnung“, sagt Marketing-Leiterin Anna Lüftner, „ und haben uns längst auf ein internationales Publikum eingestellt.“ Das gilt für die luxuriöse Ausstattung der „Amadeus“-Flotte (natürlich, was aus Österreich kommt, muss ja Amadeus heißen!), den Sicherheitsstandard, den Service und die vielfältigen Programmangebote. Reisen mit Lüftner Cruises sind keine schwimmenden Kaffeefahrten (nix dagegen, die haben ganz zu Recht auch ihr Publikum); wer aber beispielsweise mit der „Amadeus Silver“ unterwegs ist, der zahlt dafür auch den entsprechenden Preis, stellt jedoch sehr schnell fest: das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Das bemerken schon früh am Tag die „Early Birds“ in der Panorama-Bar: Während ihr elegantes Schifflein nahezu geräuschlos ins Morgenlicht hineinfährt, erwartet alle, die auch im Urlaub gern zeitig aufstehen, der ers-

te Kaffee oder Tee mit einem kleinen Snack. Später gibt‘s natürlich noch ein ausgiebiges Frühstücks-Büfett, mittags die Wahl zwischen einem Menü oder einem leichten Lunch, nachmittags Kaffee und Kuchen, abends wiederum die Qual der Wahl am großen Büffet und für die kulinarisch ganz Belastbaren auch noch einen Mitternachtssnack. Keine Panik, jeder kann aber keiner muss essen, Vegetarier kommen ebenso auf ihre Kosten wie Gesundheitsbewusste und vor allem: die Qualität entspricht der Quantität. Apropos Qualität: in den komfortabel ausgestatteten Kabinen können sich auch Reisende bewegen, die etwas mehr als Größe 36 tragen, ohne sich ständig blaue Flecken zu holen. Aber wer verbringt schon viel Zeit in der Kabine, wenn er sich stattdessen auf dem Sonnendeck mit Blick auf die Flusslandschaft verwöhnen


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lassen oder bei einem der reizvollen Landausflüge Neues entdecken kann. Wenn man mit Lüftner Cruises auf dem Rhein unterwegs ist, etwa von Köln nach Amsterdam, geht’s nicht nur um Käse, Genever oder Grachten, es bietet sich auch eine Zeitreise an. Eines der ersten Ziele auf dieser Fahrt ist die berühmt–berüchtigte Brücke von Arnheim; als sie aus dem Morgennebel auftaucht, wird es still unter den Gästen auf Deck, viele vor allem englische Mitreisende, brauchen einige Augenblicke, um inne zu halten, später auch beim Besuch des Airborne-Museums und des Soldatenfriedhofs. Die Gespräche, die sich anschließend in der internationalen Runde entwickeln, sind interessanter als der übliche Small Talk. Dafür geht’s an den Folgetagen wieder ganz entspannt und fröhlich zu, wobei der Schiffskoch allerdings einen eher unfreiwilligen Heiterkeitserfolg erzielt. Bei der Apfelstrudel-Vorführung (da kommt man bei den Österreichern nicht daran vorbei!) will und will der dünne Strudelteig einfach nicht halten. Zuschauer, die das leidige Problem aus eigener leidvoller Backerfahrung kennen, können ihre Schadenfreude nicht verhehlen. Trotzdem: das Ergebnis schmeckt wie es soll. Das gilt auch für den Käse, den wir beim Landausflug in Volendam verkosten, in allen Variationen und mit Genever zum runterspülen. Darunter mischen sich auch ein paar Wehmuts-Tropfen mit Blick auf das Ende der Reise, die sich zu einem Kurzurlaub der besonderen Art entwickelt und neugierig gemacht hat auf andere Fluss-Touren. Vielleicht treffen wir uns demnächst auf der Donau oder gar einem der großen Flüsse Asiens? Amadeus Ahoi! n Christa Lantz Weitere Informationen unter www.lueftner-cruises.com lueftner@lueftner-cruises.com

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Impressum

Inside Rhein-Neckar 5 /2013

metropolitan Inside 3/2014

Lifestyle & Events in der Metropolregion

SEPTEMBER / OKTOBER

Inside

Das Magazin zum Magazin

3 Euro

Lifestyle & Events in der Metropolregion

Lifestyle & Trends in der Metropolregion

Rhein-Neckar 3 / 2014

Mai / Juni

Inside

Rhein-Neckar 6 /2013

3,50 Euro

November / Dezember

Inside

Der Kulturplaner für den Südwesten. Herbst/Winter 2013

spielz eit

3 euro

Mit Kulturmagazin

Rhein-Neckar 1 / 2014

Lifestyle & Trends in der Metropolregion

Rhein-Neckar 2 / 2014

Süße Verführungen: Die Schokoladenseite der Metropolregion Leute: Katzenberger jetzt im Krimiformat Genießen in Ludwigshafen: Beim Kaffee erste Sahne Auf einen Cappuccino: Ex-Kanzler-Sohn Walter Kohl Todestrieb: Die dunklen Ecken von Mannheim im Krimi Der Palatinator: Chako auf April / MAi Tour Lichterglanz: Die schönsten Weihnachtsmärkte.

3,50 Euro

Auf einen Cappuccino: Schauspielerin Christine Neubauer Meister seiner Zeit: Zeitmanagement-Papst Lothar Seiwert Weinmacher: Der Pfälzer Winzer Philipp Kuhn Reise: New York neu erleben – Faszination High Line Events: Alle Highlight-Termine auf einen Blick Kulturplaner SpielZeit: Die Theater / Kunst / Klassik- und Festivalvorschau

Lifestyle & Trends in der Metropolregion Rhein-Neckar

Kunst / Klassik- und Festivalvorschau Alle Highlight-Termine auf einen Blick Kulturplaner SpielZeit: Die Theater / Philipp Kuhn Reise: New York neu erleben – Faszination High Line Events: Zeit: Zeitmanagement-Papst Lothar Seiwert Weinmacher: Der Pfälzer Winzer Auf einen Cappuccino: Schauspielerin Christine Neubauer Meister seiner

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Lifestyle & Trends in der Metropolregion Rhein-Neckar

Inside

Frühlingsgefühle: Metropole blüht auf Auf einen Cappuccino: Der Filmemacher Nico Hofmann Grüne Welle: Urban Gardening in Heidelberg Spitze: Der Spargel reckt die Köpfe Genießer-Treffs: Kochschulen machen Dampf Fußball-Fieber: Frankenthal tanzt Samba Eiszeit: Antarktis als Urlaubsziel

Frankenthal tanzt Samba Eiszeit: Antarktis als Urlaubsziel reckt die Köpfe Genießer-Treffs: Kochschulen machen Dampf Fußball-Fieber: Nico Hofmann Grüne Welle: Urban Gardening in Heidelberg Spitze: Der Spargel Frühlingsgefühle: Metropole blüht auf Auf einen Cappuccino: Der Filmemacher

Ballooning: Die andere Art in die Luft zu gehen Genießen im Quadrat: Der Wein kommt in die Metropole Auf einen Cappuccino: Ist Sandy noch ein Engel? Süße Versuchung: Das Kuchenrezept von Jürgen B. Harder Festival-Fieber: Park & Film in Ludwigshafen Reisen: Hinter schwedischen Gardinen

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Februar / März

Lifestyle & Trends in der Metropolregion

Rhein-Neckar 1 / 2014

6 x Lifestyle der Metropolregion Rhein-Neckar. Inside Ein Genuss ohne Reue mit vielen guten Ideen. Lifestyle & Trends in der Metropolregion

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Rhein-Neckar 2 / 2014

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Lifestyle & Trends in der Metropolregion Rhein-Neckar

metropolitan Inside 2/2014

Inside

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metropolitan Inside 1/2014

▲ Theatertage ORIENTierung in Ludwigshafen – Mit Sängerin Emel Mathlouthi Theater Griechenland zu Gast beim Heidelberger Stückemarkt. Die Mannheimer Schillertage und die kritische Masse Thema Wittelsbacher-Jahr in der Metropolregion Klassik Schwetzinger Festspiele. Heidelberger Frühling Termine Premieren & Konzerte

Lifestyle & Trends in der Metropolregion

Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo: Atemberaubende Artistik und sinnlicher Genuss Event-Highlights: Das Beste auf einen Blick DirndlCouture: Trachtenmode der Mannheimer Designerin Lola Paltinger Ironman: Timo Bracht hat einen Wanderboom ausgelöst Neue Restaurants: Frisch Februar / März serviert Kochkünstler: Patrik Kimpel plant ein Gourmet-Festival in der Pfalz

Herausgeber HMV höma-Verlags GmbH & Co. KG Badstraße 10 a 76829 Landau info@hoema-verlag.de www.hoemaverlag.de Telefon 06341 96 94 80

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TITELSEITE Ballooning | Foto: : www.ballonsport-kurpfalz.de | www.heidelberg-ballon.de Seite 3: VDP Seite 6 oben: Historisches Museum der Pfalz Speyer Seite 6 unten: Dieter Mauer Seite 7 oben: ellfoto | fotolia.com Seite 7 unten: Sony Music Seite 8 und 9: Mariusz Blach | fotolia.com Seite 11: currahee_shutter | fotolia.com Seite 12 und 13: Weisse Flotte Heidelberg GmbH & Co. KG Seite 14 und 15: BB Promotion Mannheim Seite 16 bis 17: AMK Mannheim Seite 18: djd Seite 21: djd Mary Kay Seite 22: Wolfgang Bellwinkel Seite 23: djd/panthermedia.net Seite 25 unten: Iversen Seite 26 und 27: VDP Seite 28 oben: Aline Lange Seite 30 unten: Roman Knie Seite 34 und 35 oben: Melanie Hubach Photographie Seite 34 und 36: Weingut Schneider Seite 38 bis 40: Deutsches Filmfestival

Seite 41: Natalia Cheban Seite 42 und 43: Hans G. Lang Seite 46 oben links: Salten Gastspiele Seite 47 Mitte: Marcus Schwetasch Seite 47 unten: Olaf Heine Seite 48 oben: Oliver Fantitsch Seite 48 Mitte: BB Promotion Mannheim Seite 48 unten: LUKOM Seite 49: Manfred Rinder Seite 50: Frank Vinken Seite 52 bis 53: Norbert Wilhelmi Seite 54: Nibelungenmuseum Worms Seite 56 bis 57: Heiko Riekenberg Seite 58: Dieter Mauer Seite 60: Christa Lantz Seite 61 und 62: TT-Line GmbH & Co. KG Seite 62: Amadeus Silver Rhine Seite 63 rechts: Artur Bogacki | fotolia.com Seite 64 bis 65: Fotostudio Heinz Stanger und Silver Rhine Ale restlichen Fotos: Redaktion Metropolitan Inside  

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Wir danken den Stadtverwaltungen und Tourismusbüros Südliche Weinstrasse e. V. An der Kreuzmühle 2 76829 Landau

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Die nächste Ausgabe erscheint im Juli 2014. Veröffentlichung gemäß § 9 Absatz 4 des Landesmediengesetzes Rheinland Pfalz vom 01. April 2005: Alleiniger wirtschaftlich beteiligter Gesellschafter (Kommanditist) i.S.d. § 9 Absatz 4 Landesmediengesetzes des HMV höma-Verlags GmbH & Co KG ist die ist die Rheinpfalz Verlags- und Druckerei GmbH & Co. KG, 67059 Ludwigshafen, Amtsstraße 5 – 11.


metropolitan Inside 3/2014

Lifestyle & Trends in der Metropolregion

Rhein-Neckar 3 / 2014

Mai / Juni

Lifestyle & Trends in der Metropolregion Rhein-Neckar

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Ballooning: Die andere Art, in die Luft zu gehen  Genießen im Quadrat: Der Wein kommt in die Metropole  Auf einen Cappuccino: Ist Sandy noch ein Engel?  Süße Versuchung: Das Kuchenrezept von Jürgen B. Harder  Festival-Fieber: Park & Film in Ludwigshafen  Reisen: Hinter schwedischen Gardinen


metropolitan Inside - Mai/Juni 2014 - Leseprobe 3/2014