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Wirtschaft Februar 2026

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WIRTSCHAFT

Zentrum

BILDUNG IST

3× JA am 8. März –aus Überzeugung

Geschätzte Gewerblerinnen und Gewerbler

Am 8. März 2026 stimmen wir im Kanton St.Gallen über drei Vorlagen ab, die mir persönlich wichtig sind. Nicht, weil sie spektakulär sind, sondern weil sie genau das betreffen, was unseren Kanton stark macht: unternehmerische Initiative, gute Erreichbarkeit und eine solide Berufsbildung.

Als Vertreter des Gewerbes erlebe ich täglich, wo es in der Praxis klemmt und wo kluge Investitionen einen echten Unterschied machen. WILWEST ist ein solches Projekt. Betriebe brauchen Raum, um sich zu entwickeln. Wenn wir wollen, dass Arbeitsplätze in unserer Region bleiben und neue entstehen, müssen wir diese Entwicklung ermöglichen – nicht verhindern.

Ähnlich ist es bei der Kantonsstrasse zum See. Gute Verkehrsverbindungen sind kein Selbstzweck. Sie erleichtern den Arbeitsalltag, sparen Zeit und entlasten stark frequentierte Ortszentren. Wer mit dem Auto, dem Lieferwagen oder im ÖV unterwegs ist, weiss: Eine funktionierende Infrastruktur zahlt sich für alle aus.

Besonders am Herzen liegt mir das Berufsbildungszentrum Rapperswil. Unsere Lernenden sind die Fachkräfte von morgen – im Handwerk, in der Industrie, im Dienstleistungssektor. Ihnen eine zeitgemässe Ausbildungsumgebung zu bieten, ist für mich eine Frage der Verantwortung gegenüber der nächsten Generation und gegenüber unseren Betrieben.

Alle drei Vorlagen stehen für einen Kanton, der nach vorne schaut und bereit ist, in seine Zukunft zu investieren. Darum sage ich aus Überzeugung: 3× JA am 8. März 2026. Für unser Gewerbe. Für unseren Kanton. Und für die Menschen, die hier arbeiten und leben.

Freundliche Gewerblergrüsse

Deutliche JA-Parolen für Kantonsstrasse zum See und WILWEST

JA zur Kantonsstrasse zum See

Die Ortschaften Rorschach, Rorschacherberg und Goldach bilden ein bedeutendes Zentrum am Bodenseeufer mit einer grossen Bevölkerungsdichte und zahlreichen Firmen. Die Autobahnanschlüsse Meggenhus im Westen und Rheineck im Osten erschliessen die Region jedoch nur unzureichend. Der Durchgangsverkehr und die querenden Bahnlinien sorgen immer wieder für Staus und Verzögerungen. Mit dem Projekt Kantonsstrasse zum See inkl. Anschluss Witen soll diesem Umstand begegnet werden. Die Erreichbarkeit für Einwohnende, Gewerbe, Industrie, Tourismus und Dienstleistungen wird erhöht und die Ortszentren entlastet. Mit einer direkten Anbindung an die A1 können Transportwege verkürzt und Lieferketten effizienter gestaltet werden. Eine teilweise Verlegung des Strassennetzes in den Untergrund sorgt dafür, dass die Landschaft geschont und die Emissionen für die Anwohnenden minimiert werden. Insgesamt schafft das Projekt die Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, Verkehrssicherheit und Lebensqualität am Bodensee und in der Ostschweiz. Der KGV empfiehlt den Stimmberechtigten deshalb, am 8. März 2026 ein «JA» in die Urne zu legen.

Am 8. März 2026 stimmt das St.Galler Stimmvolk über zwei wegweisende Vorlagen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Ostschweiz ab –WILWEST und die Kantonsstrasse zum See. Die Präsidentenkonferenz des Kantonalen Gewerbeverbandes St.Gallen (KGV) hat die Parolen gefasst.

JA zu WILWEST

Das Projekt WILWEST verfolgt das Ziel, im Raum Wil ein zukunftsorientiertes Wirtschaftsgebiet zu schaffen. Es soll dringend benötigte Flächen für Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen bereitstellen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts St.Gallen langfristig sichern. Gleichzeitig trägt WILWEST zur Schaffung von mehreren tausend qualifizierten Arbeitsplätzen in der Region bei. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere durch eine direkte Anbindung an die A1 sowie leistungsfähige Lösungen für den öffentlichen Verkehr, den Langsamverkehr und den Gütertransport. Zur Kompensation der beanspruchten Landflächen sollen im Sinne der ökologisch verantwortungsvollen Planung neue Fruchtfolgeflächen geschaffen werden. Das Projekt stärkt die

kantonsübergreifende Zusammenarbeit zwischen St.Gallen und Thurgau und fördert eine koordinierte Raumentwicklung. Anlässlich der Präsidentenkonferenz vom 13. Januar 2026 hat der KGV einstimmig die JA-Parole gefasst.

Autor: Thomas Tannheimer, Leiter Kommunikation

Unbestritten für den KGV ist der Neubau der Berufsschule Rapperswil-Jona. Eine separate Parole wurde dazu nicht gefasst – die Unterstützung ist selbstverständlich.

Öffentlicher Informationsanlass zum EU-Vertragspaket

Ort:

Nichts mehr zu sagen! Unterwerfen! Zahlen!

Magdalena Martullo-Blocher

Fürstenlandsaal Bahnhofstrasse 29, 9200 Gossau

Programm

Datum:

Montag, 23. Februar 2026, 19.30 Uhr Saalöffnung und Festwirtschaft ab 18.00 Uhr

 Begrüssung durch Walter Gartmann, Nationalrat SG, Präsident SVP SG, Inhaber und GF Hartmann Elektrik AG

 Referat von Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin GR und Unternehmerin EMS-Chemie

 Leitung Gesprächsrunde: Dominik Feusi, Stv. Chefredaktor «Nebelspalter»

• Prof. em. Dr. Giorgio Behr, Unternehmer Behr Bircher Cellpack BBC Group

• Esther Friedli, Ständerätin SG und Gastronomin

• Pascal Schmid, Nationalrat TG und Rechtsanwalt

• Dr. iur. Kurt Weigelt, Direktor IHK St. Gallen-Appenzell 2007–2018

 Fragen aus dem Publikum

Esther Friedli Giorgio Behr

Alle sind eingeladen!

 Schlusswort durch Manuel Strupler, Nationalrat TG, Landwirt und Gartenbauunternehmer unterwerfungsvertrag.ch

Es laden ein:

SVP Kanton St. Gallen

SVP Kanton Thurgau

SVP Ortspartei Gossau

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«BiVo-Update» –Elektrobranche rüstet sich für neue Ausbildung

Am diesjährigen Berufsbildneranlass von EIT.ost wurden die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in verschiedenen Workshops gezielt auf die neue Bildungsverordnung (BiVo) vorbereitet. Ziel war es, offene Fragen zu klären und den brancheninternen Austausch zur Weiterentwicklung der Ausbildung zu fördern.

Verbandspräsident Markus Wäger begrüsste rund 90 Teilnehmende in einem voll besetzten Saal. Die hohe Beteiligung unterstrich die Relevanz des Themas. Die neue Bildungsverordnung, die seit Anfang Jahr in Kraft ist, trägt den technologischen Fortschritten in der Elektrobranche Rechnung. Sie passt die Ausbildung an veränderte Rahmenbedingungen an und richtet diese stärker auf die Praxis aus. Martin Steiger, Verantwortlicher Elektroberufe bei EIT.swiss, informierte über den Erarbeitungsprozess der neuen BiVo und zeigte auf, wo die wichtigsten Unterlagen zu finden sind.

An fünf Workshop-Posten erhielten die Teilnehmenden vertiefte Einblicke in die Bereiche ÜK, Betrieb, Berufsfachschule, QV sowie Elektrokompass beziehungsweise Lehrvorbereitung mit KI. Die Ausbildung der Berufe Montage-Elektriker EFZ und Elektroinstallateur EFZ wird künftig stärker praxisorientiert und anhand konkreter Fallbeispiele gestaltet. ÜKs und Betriebe übernehmen dabei eine deutlich aktivere Rolle, während sich die Berufsfachschule auf die Vermittlung der theoretischen Grundlagen konzentriert. Die Anzahl der ÜK-Tage wird erhöht, Lernende sollen früher Verantwortung übernehmen und mehr Raum für Fehlertoleranz sowie wiederholtes Üben erhalten. Die schulischen Inhalte bleiben grösstenteils gleich, werden jedoch neu ohne klassische Fächerstruktur und ent-

lang von Handlungskompetenzen vermittelt. Anpassungen bei der Lektionenverteilung sollen zudem Standortbestimmungen und Umteilungen innerhalb der Berufe erleichtern.

Ein weiterer Workshop widmete sich der Online-Plattform Elektrokompass, welche das bisherige Mathedossier ersetzt. Die Plattform unterstützt Lehrbetriebe bei der Organisation von Schnupperlehren sowie bei der Lehrvorbereitung bis zum Lehrstart. Gründer Pascal Schärli stellte unter anderem den Schnuppermanager, Eignungschecks und Auswertungsfunktionen vor. Die KI-Assistentin Ronja begleitet angehende Lernende durch praxisnahe Mathematikaufgaben, analysiert den Lernfortschritt laufend und passt die Inhalte individuell an. Lehrbetriebe können diese Entwicklung mitverfolgen. Mitglieder von EIT.ost profitieren von vergünstigten Lizenzkonditionen.

Beim abschliessenden Imbiss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Der nächste Berufsbildneranlass findet am 14. Januar 2027 statt.

Autor: Thomas Tannheimer, Leiter Kommunikation

Trennungsgespräche: Eine nicht delegierbare Führungsaufgabe

Die Herausforderungen im HR Management werden für KMU immer komplexer.

Neue Regulative, Automatisierung und Fachkräftemangel binden Ressourcen und erfordern spezialisiertes Wissen. Gewisse HR Aufgaben können ausgelagert werden – doch Trennungsgespräche bleiben eine Führungsaufgabe.

OBT AG

Claudia Steinmann

Leiterin HR-Services Mitglied des Kaders

T 044 278 46 91 claudia.steinmann@obt.ch

Solche Gespräche gehören zu den schwierigsten Führungsaufgaben. Gerade in KMU, wo Teams kleiner und Beziehungen enger sind, wirken sich Kündigungen stark auf die Unternehmenskultur aus. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Vorbereitung und ein rechtlich einwandfreies Vorgehen. Eine Kündigung darf nie die erste Massnahme sein, sondern steht am Ende einer seriösen Beurteilung aller Optionen. Kündigungsfristen, Kündigungsschutz oder besondere Situationen müssen geprüft werden. Auch der Blick in Arbeitsvertrag und Reglement ist zentral. Die frühzeitige Einbindung des HR ist wichtig, da Fachpersonen Risiken aufzeigen und Orientierung geben können.

Ein Gesprächsleitfaden schafft Klarheit und Struktur: Welche Gründe führten zur Entscheidung? Wie lassen sie sich nachvollziehbar kommunizieren? Welche Rückfragen sind zu erwarten? Trennungsgespräche sollten nicht unnötig in die Länge gezogen werden; ein klarer, ruhiger Rahmen schützt alle Beteiligten. Ebenso ist zu klären, wie es danach weitergeht – etwa hinsichtlich Übergaben, IT Zugängen oder Schlüsselrückgabe.

Trotz aller organisatorischen Aspekte bleibt ein Trennungsgespräch ein menschlicher Moment. Empathie bedeutet, die Entscheidung respektvoll zu vermitteln, ohne sie zu relativieren. Führungs-

kräfte sollten den Beitrag der betroffenen Person würdigen und emotionalen Reaktionen Raum lassen. Transparenz zu Kündigungsfristen, Restsaldi oder Arbeitszeugnis schafft Halt in einer belastenden Situation.

Nach dem Gespräch ist Zeit zur Verarbeitung wichtig. Gleichzeitig braucht das verbleibende Team zeitnahe, sachliche Information – ohne vertrauliche Details. Gerade in dieser Phase trägt HR wesentlich dazu bei, den Prozess zu stützen: durch Beratung und professionelle Begleitung, von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung. So entsteht ein fairer, respektvoller Abschluss, der über das einzelne Gespräch hinauswirkt und die Arbeitgebermarke stärkt.

Fragen und Antworten an der städtischen Bauwirtschaftskonferenz

Traditionsgemäss treffen sich die städtischen Gewerbevertreter aus der Baubranche Anfang Jahr mit dem Stadtrat zur alljährlichen Bauwirtschaftskonferenz. Nebst Zahlen und Fakten zum Baujahr 2025 wurden offene Fragen des Gewerbes direkt geklärt.

Die grosse Anzahl der teilnehmenden Gewerbevertreter verdeutliche die Wichtigkeit dieses direkten Austauschgefässes mit der städtischen Verwaltung. Informationen kommen aus erster Hand und auch die Fragen und Sorgen des Baugewerbes können ohne Umwege direkt bei den Entscheidungsträgern platziert werden.

Wie jedes Jahr präsentierten im ersten Teil die Verantwortlichen der Stadt ihre Statistiken über das vergangene Jahr. Mit über 1100 erteilten Baubewilligungen, die unter anderem 535 neue Wohnungen beinhalteten, war 2025 wiederum ein starkes Jahr. Im zweiten Teil wurden die vorgängig eingereichten Fragen der Gewerbetreibenden aus dem Bauhaupt- und nebengewerbe diskutiert. Blumenwies, Marktplatz, Ortsplanungsrevision waren Baustellen bzw. Projekte zu denen das

Gewerbe Antworten der Stadt suchte. Auch der Dauerbrenner – die Kontingentierung und Erweiterung der Deponie Tüfentobel – war wiederum ein Thema, zu welchem Diskussionsbedarf bestand.

Nach dem offiziellen Teil wurden beim Apéro noch viele Gespräche bilateral weitergeführt und das Netzwerk gepflegt.

© Stadt St.Gallen, Amt für Baubewilligungen

kmu frauen st.gallen bilden sich

im

Bereich Cyberkriminalität weiter

Beim Lunch & Learn vom 10. Dezember 2025 vermittelte

Urs Bücheler, Leiter Sicherheitsberatung der Kantonspolizei St.Gallen, rund 30 KMU-Frauen einen fundierten Einblick in aktuelle Entwicklungen der Cyberkriminalität.

Urs Bücheler zeigte auf, wie wichtig es ist, Mobilgeräte regelmässig zu aktualisieren, Sicherheitseinstellungen und Konfigurationen bewusst zu prüfen und ein gesundes Mass an

Vorsicht und Menschenverstand walten zu lassen. Anhand anschaulicher Beispiele erläuterte er die Vorgehensweisen von Cyberkriminellen – von technischer Ausnützung bis hin zu psychologischer Manipulation. Ein Kurzfilm zum Thema Romance Scam verdeutlichte, wie professionell Täter heute vorgehen und weshalb emotionale Manipulation nach wie vor häufig zum Erfolg führt. Auch vermeintlich attraktive Online-Anlageangebote wurden thematisiert mit dem klaren Hinweis, Geldflüsse immer kritisch zu hinterfragen. Vorsicht gilt auch bei Suchmaschinenergebnissen. Erstplatzierte Treffer sind nicht immer die vertrauenswürdigsten.

Praktische und nützliche Tipps zum Schutz vor Trickbetrügern im Alltag, etwa der bewusste Umgang mit Handtaschen und die Reduktion von Wertgegenständen im Sichtbereich des Wohnungseingangs, rundeten das Referat ab. Beim anschliessenden Austausch konnten Fragen vertieft und Erfahrungen geteilt werden.

Autorin: Bettina Neff, Vorstand kmu frauen st.gallen

Immobilienforum: Preise in der Ostschweiz steigen weiter

Mit dem Immobilienforum der St.Galler Kantonalbank fand zu Jahresbeginn der grösste Ostschweizer Anlass der Immobilienbranche in St.Gallen statt. Rund 1000 Investorinnen, Bauunternehmer und Exponenten der Immobilienbranche trafen sich in der SGKB­Halle.

Der Boden bei den Zinsen ist erreicht

Thomas Stucki, Anlagechef der St.Galler Kantonalbank, präsentierte die Zinsaussichten für das Jahr 2026: «Die Nationalbank bleibt beim Leitzins von 0.0%.» Laut Stucki hat die SNB trotz der tiefen Inflation keinen Grund, den Schritt zu Negativzinsen zu machen. Der Franken werde zum US-Dollar, welcher von der Unsicherheit bezüglich der Unabhängigkeit der Fed belastet wird, zwar teurer. Aus Sicht der SNB wiege die höhere Inflation im Ausland die Stärke des Frankens aber auf. Für eine Zinserhöhung sei das Wachstum der Schweizer Wirtschaft 2026 aber noch zu schwach, so Stucki. «Die tiefen Zinsen halten die Nachfrage nach Immobilien hoch, vor allem von institutionellen Investoren.»

Preise in St.Gallen steigen weiter an Christine Eugster von Wüest Partner gewährte einen Einblick in die jüngsten Entwicklungen am Ostschweizer Immobilienmarkt: «In der Region St.Gallen steigt die Wohnbautätigkeit spürbar an:

In den letzten 12 Monaten wurden deutlich mehr Wohnungen in Mehrfamilienhäusern baubewilligt als in den vorangegangenen Jahren. Aufgrund der anhaltend hohen Wohnungsnachfrage dürften die neuen Wohnobjekte jedoch rasch absorbiert werden. Entsprechend ist auch künftig mit moderat steigenden Preisen zu rechnen.»

Die 10-Millionen-Schweiz

Michele Salvi, Vizedirektor von Avenir Suisse, zeigte auf, dass die Schweiz auf eine 10-MillionenBevölkerung zusteuert: Jedes Jahr wächst sie um die Grösse einer Stadt wie Lugano. Anhand aktueller Bevölkerungs-, Bau- und Bewilligungsdaten machte Salvi deutlich, dass der Druck auf Wohnraum und Infrastruktur weniger dem Wachstum selbst geschuldet ist als den politischen Vorgaben: «Knappheit ist kein Marktversagen, sondern ein Regelversagen.» In drei Thesen plädierte Salvi für mehr marktwirtschaftliche Steuerung statt fixer Pläne, schnellere und verlässlichere Bewilligungsverfahren sowie attraktivere Standortpolitik – insbesondere für die Ostschweiz. Raumpolitik sei immer auch Standortpolitik: «Wer Raumentwicklung erschwert, erschwert Wachstum und Wohlstand.»

Alles zum Ostschweizer Immobilienmarkt: www.sgkb.ch/immomarktbericht

Moderator Marc Dittli, Christine Eugster von WüestPartner und Thomas Stucki, SGKB

20 Jahre Felix Keller –Engagement und Weitblick

Am 1. März 2006 trat Felix Keller als Geschäftsführer der Geschäftsstelle der Gewerbeverbände St.Gallen die Nachfolge von Arthur Bürgi an.

Bei seinem Eintritt war die Geschäftsstelle von lokaler Datenspeicherung geprägt. Er erkannte früh die Bedeutung einer modernen und zukunftsfähigen Informatik. Über die Jahre wurde diese konsequent ausgebaut und laufend dem Stand der Technik angepasst.

2007 folgte die Umstrukturierung der Geschäftsstelle mit der Einführung eines Sekretariats-Pools. Dies vereinfachte Abläufe und professionalisierte die Stellvertretungen.

Während der Corona-Pandemie schätzten die Gewerblerinnen und Gewerbler seine schnellen, klaren und praxisnahen Zusammenfassungen gewerberelevanter Informationen. Auch der Hackerangriff im Jahr 2019, der den Betrieb kurzfristig lahmlegte, verlangte grosses Engagement und führte zu einer umfassenden Aufarbeitung der IT-Strukturen.

In seiner Funktion als Geschäftsführer begleitete und organisierte Felix Keller zahlreiche Prozesse, Projekte und Veränderungen. Dank seines grossen Netzwerks sowie seiner

engen Kontakte zur Kantons- und Stadtverwaltung und zu befreundeten Organisationen gelingt es ihm, gewerberelevante Themen an den richtigen Stellen zu platzieren und bei Bedarf mit Nachdruck zu vertreten. Felix Keller hat die Geschäftsstelle in den vergangenen 20 Jahren mit Verlässlichkeit, Fachkompetenz und Weitsicht geprägt. Neben diesen Qualitäten zeichnet ihn auch sein feiner, oft trockener Humor aus. In Gesprächsrunden ist er ein aufmerksamer Zuhörer und zugleich ein unterhaltsamer Redner. Mit der Gabe, zur richtigen Zeit die passenden Fragen zu stellen, hält er Diskussionen lebendig und verleiht jedem Austausch eine angenehme Leichtigkeit. Sein langjähriger Einsatz verdient grossen Dank und Anerkennung.

Autor: Andreas Hartmann, Präsident Aufsichtskommission

NEIN zum Klima-Schuldenfonds

Am 8. März 2026 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Klimafonds-Initiative. Sie verlangt einen Fonds, der jährlich mit 0,5–1% des Bruttoinlandprodukts (BIP) gespiesen werden soll – also bis zu 10 Milliarden Franken pro Jahr. Deshalb braucht es ein klares NEIN.

Die Mehrausgaben müssten finanziert werden. Gemäss Berechnungen des Bundes stiege entweder die Mehrwertsteuer um 2,5 Prozentpunkte oder die direkte Bundessteuer um bis zu 28%. Das belastet Unternehmen und Haushalte. Das Gewerbe wäre somit durch höhere Abgaben und steigende Preise betroffen.

Die Initiative will Fonds-Ausgaben von der Ausgabenregel gemäss Art. 126 Abs. 2 BV ausnehmen. Damit wird die Schuldenbremse ausgehebelt und eine Neuverschuldung von bis zu 10 Milliarden Franken jährlich ermöglicht – zulasten von Stabilität und Generationengerechtigkeit. Mehr Schulden führen zu Einsparungen anderswo. Mittel für Bildung, Sozial-

werke, Sicherheit, Landwirtschaft, Gesundheit und Infrastruktur würden fehlen.

Das überparteiliche Komitee «NEIN zum Klima-Schuldenfonds» (Mitte, FDP, SVP) der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden ruft deshalb die Mitglieder der Gewerbeverbände auf, am 8. März ein klares NEIN einzulegen.

Im Namen des Co-Präsidiums Andrea Caroni, Ständerat FDP/AR; Marcel Dobler, Nationalrat FDP. Die Liberalen/SG; Mike Egger, Nationalrat SVP/SG; Daniel Fässler, Ständerat Die Mitte/AI; Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; Walter Gartmann, Nationalrat SVP/SG; Thomas Rechsteiner, Nationalrat Die Mitte/AI; Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG; Susanne Vincenz-Stauffacher, Nationalrätin FDP/SG; Beni Würth, Ständerat Die Mitte/SG

Näher bei Ihnen:

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Änderungen im Bereich der 1. Säule und den Familienzulagen per

01.01.2026

Sowohl im Bereich der 1. Säule als auch bei den Familienzulagen haben sich auf das neue Jahr verschiedene Änderungen und Anpassungen ergeben. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Themen kurz zusammen:

Bereich 1. Säule

Ausgleichskasse

Gewerbe St.Gallen

Andreas Fässler Geschäftsführer

Geringfügige Einkommen – Ausnahmen: In der AHV gilt für Personen, die nur sporadisch einer gering bezahlten Erwerbstätigkeit nachgehen, eine Beitragsbefreiung. Wer weniger als CHF 2500 pro Kalenderjahr und Arbeitgeber verdient, ist nicht beitragspflichtig. Allerdings gibt es Branchen, in denen Versicherte ihr Einkommen mit vielen kurzen Arbeitseinsätzen bei verschiedenen Arbeitgebern verdienen. Davon betroffen sind insbesondere Haushaltshilfen oder Beschäftigte im Kultur- und Medienbereich. Deshalb gibt es in der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) eine Liste von Branchen, die explizit nicht unter die Beitragsbefreiung geringfügiger Löhne fallen. Die Liste wird nun aktualisiert und mit den Unternehmen der Kategorien Design, Museen, Medien und Chöre ergänzt. Selbstständigerwerbende – Verzugszins bei Unternehmensliquidation: Selbstständigerwerbende melden der Ausgleichskasse ihr voraussichtliches Einkommen des laufenden Beitragsjahres. Auf dieser Basis erhebt die Ausgleichskasse Akontobeiträge. Eine definitive Beitragsabrechnung kann erst später erfolgen, wenn die Steuerbehörde das

Ausgleichskasse Gewerbe St.Gallen

Einkommen der Selbstständigen festgelegt und der Ausgleichskasse mitgeteilt hat. Grundsätzlich erhebt die AHV einen Verzugszins, wenn die geleisteten Akontobeiträge mindestens 25 Prozent unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen. Die Versicherten haben jedoch ein Jahr Zeit, um ihre Beitragsmeldung zu korrigieren. Löst eine selbstständigerwerbende Person ihr Unternehmen auf und erzielt dabei einen Liquidationsgewinn, so untersteht auch dieser der Beitragspflicht. Weil die Höhe des Liquidationsgewinns schwer vorhersehbar ist, liegt die Differenz zu den bereits bezahlten Akontobeiträgen oftmals deutlich über 25 Prozent, was zu hohen Verzugszinsen führen kann. Um das zu vermeiden, haben Selbstständigerwerbende künftig ein Jahr Zeit, der Ausgleichskasse den erzielten Liquidationsgewinn zu melden. Dadurch bezahlen sie keine Verzugszinsen auf dem Gewinn.

13. AHV-Rente: Ab 2026 erhalten versicherte Personen erstmals eine 13. Altersrente. Berechtigt sind Versicherte, welche Anspruch auf eine Dezember-Rente haben.

Stabilisierung der AHV (AHV 21): Ab dem 01.01.2026 beträgt das Referenzalter für Frauen mit Jahrgang 1962; 64 Jahre und 6 Monate.

Familienzulagen

Erhöhung in zwei Kantonen: In den Kantonen Aargau und Graubünden werden die Familienzulagen (Kinderzulage und Ausbildungszulage) um je CHF 10 erhöht.

Sämtliche Detailangaben, Übersichten und Merkblätter finden Sie auf unserer Homepage. Unsere Mitarbeitenden stehen Ihnen für Auskünfte und bei Fragen gerne auch im direkten Kontakt zur Verfügung.

Geltenwilenstrasse 16 | Postfach | 9001 St.Gallen T 071 282 29 29 | info@ahv-gewerbe.ch | www.ahv-gewerbe.ch

17. Unternehmens-

spiegel Ostschweiz

KMU-Anlass in St.Gallen und Teufen

«Globale Ereignisse und die Auswirkungen aufs eigene Unternehmen»

Sehr geehrte Mitglieder

Die Welt ist wahrlich «VUKA» geworden – volatil, unsicher, komplex und ambivalent. Erratisch und zufällig ist eine andere Beschreibung. Beziehungen, Werte, Ansichten und auch Machtstrukturen, die sich über Jahrzehnte entwickelt hatten, werden über den Haufen geworfen.

Die nächste Durchführung des Unternehmensspiegels Ostschweiz widmet sich diesen fundamentalen (globalen) Veränderungen und deren Folgen auf unsere lokalen KMU. Dazu gibt es eine Fülle von Anknüpfungspunkten: Zölle (oder generell: Amerika als Handelspartner), bilaterale Verträge mit der EU, Sanktionen, Freihandelsabkommen, Energieengpässe und Vieles mehr.

Wir freuen uns sehr, dieses Thema vertieft mit unseren Gästen zu behandeln und Sie zum 17. Unternehmensspiegel Ostschweiz – dem KMU-Anlass in St.Gallen – einzuladen (mit anschliessendem Apéro):

Mittwoch, 25. Februar 2026, 18.00 Uhr, im Auditorium an der OST – Ostschweizer Fachhochschule, Rosenbergstrasse 59, St.Gallen (beim Hauptbahnhof)

Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (SGV) empfiehlt als Patronatsgeber allen Mitgliedern, am kostenlosen Vorabendanlass im Februar 2026 in St.Gallen teilzunehmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Felix Keller

Informationen und Anmeldung:

www.ost.ch/unternehmensspiegel-ostschweiz

Wir coachen Führungskräfte – damit sie herausfordernde Situationen wie Lohngespräche souverän meistern. obt.ch/hr-services

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NexTys – Wenn Lehrstellen und Talente wirklich zusammenpassen

Die Suche nach passenden Lernenden muss nicht kompliziert sein. Mit NexTys erhalten Betriebe im Kanton St.Gallen ab 2026 eine moderne Lehrstellen-Plattform, die nach dem Matching-Prinzip arbeitet. Statt zahlreicher unpassender Bewerbungen sehen Unternehmen auf einen Blick Profile von SchülerInnen, die fachlich und persönlich zu ihrem Betrieb passen.

Nach der schnellen Registrierung definieren Betriebe ihre Anforderungen in wenigen Schritten. NexTys gleicht diese mit den Angaben der Jugendlichen ab und zeigt übersichtlich, wie gut die Übereinstimmung ist. Das Besondere: Betriebe können passende SchülerInnen direkt kontaktieren – schweizweit einzigartig. Gleichzeitig entdecken Jugendliche den Betrieb und melden sich aktiv, wenn Interesse besteht. Lehrstellen, Favoriten und Nachrichten werden zentral verwaltet, was Zeit spart und Prozesse vereinfacht.

Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Kooperation mit dem Kantonalen Gewerbeverband St.Gallen (KGV) nutzen Mitgliedsbetriebe NexTys während der ersten drei Jahre kostenlos und danach zu einem vergünstigten Tarif.

Gerade mit Blick auf die Abbruchquote von 20 bis 25 Prozent bei Lehrverträgen bietet NexTys einen echten Mehrwert. Eine bessere Passung reduziert Fehlentscheide, senkt Kosten und stärkt die Berufsbildung nachhaltig. Die Registrierung ist seit 1. Januar 2026 möglich. Melden Sie Ihren Betrieb jetzt an und profitieren Sie als KGV-Mitglied vom Gratis-Zugang.

Autor: Thomas Tannheimer, Leiter Kommunikation

Infos und Registrierung

Gewerbe entlasten – Ja zur SRG-Initiative

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv unterstützt die SRG-Halbierungsinitiative und insbesondere den Wegfall der Mediengebühren für das Gewerbe. Die an den Umsatz gebundene Steuer stellt eine Doppelbelastung dar, ohne dass ein entsprechender Mehrwert für den Betriebsalltag entsteht.

Viele kleine und mittlere Unternehmen müssen gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten flexibel bleiben und ihre Mittel gezielt einsetzen können – etwa für Innovation, Digitalisierung oder die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Abschaffung der Gebühren für das Gewerbe entlastet sie und stärkt somit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, am 8. März 2026 ein JA in die Urne zu legen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

SwissSkills Champions geehrt

Die St.Galler Delegation überzeugte an den SwissSkills 2025 mit hervorragenden Ergebnissen. Um diese tollen Leistungen zu würdigen lud der Kanton zusammen mit dem Kantonalen Gewerbeverband St.Gallen (KGV) die Medaillengewinnerinnen und ­gewinner zu einer Feier ein.

14x Gold, 10x Silber und 10x Bronze – das war die Ausbeute der Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kanton St.Gallen an den SwissSkills 2025 in Bern. Mit diesen 34 Medaillen belegten sie hinter dem Kanton Bern den zweiten Rang im schweizweiten Ranking. Sie haben damit eindrücklich bewiesen, wie viel Leidenschaft und Qualität in der Berufsbildung unseres Kantons steckt. Um diesen grossartigen Erfolg gemeinsam zu feiern, lud der Kanton St.Gallen und der KGV die Gewinnerinnen und -gewinner mit ihren Angehörigen zu einer Feier ein.

Am 5. Februar 2026 versammelten sich die jungen Berufsleute im Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen. Regierungspräsident Beat Tinner und die zuständige Vorsteherin des Bildungsdepartementes, Regierungsrätin Bettina Surber, würdigten in ihren Ansprachen den gross-

artigen Einsatz und die Hingabe der Teilnehmenden. Der Dank galt aber auch den Betrieben sowie den Familien und Freunden, die mit ihrem Engagement massgeblich zum Erfolg beigetragen haben.

Andreas Hartmann, Präsident des KGV, sprach den Gewinnerinnen und Gewinnern grosses Lob aus. Der KGV ist stolz auf die hervorragende Leistung der jungen Berufsleute und gratuliert ihnen herzlich zum Erfolg.

Nach der Übergabe der Geschenke waren alle zum Apéro eingeladen.

Autor: Thomas Tannheimer, Leiter Kommunikation

Attraktive Verzinsung und solide

Vorsorge bei der Asga

Die Asga Pensionskasse verzinst 2025 die Altersguthaben ihrer aktiv Versicherten mit attraktiven 5,5% und liegt damit deutlich über dem BVG­Mindestzins von 1,25%. Über eine Milliarde Schweizer Franken fliesst so direkt in die Vorsorge unserer Versicherten.

«Als Genossenschaft handeln wir konsequent im Interesse unserer Mitglieder. Dadurch profitieren die Versicherten nicht nur von einer attraktiven Mehrverzinsung, sondern auch von den stabilen Reserven der Asga. So stehen bei uns die Versicherten stets im Zentrum – ganz im Sinne der Genossenschaft.»

Willkommen bei der Asga – der Genossenschaft, die dafür sorgt, dass Ihre berufliche Vorsorge in guten Händen ist. Unser Anspruch ist klar: transparente Kommunikation, faire Erfolgsbeteiligung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung ganz zum Vorteil unserer Mitglieder. Mit über 180'000 Versicherten gehört die Asga zu den führenden unabhängigen Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz.

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass wir in den ersten elf Monaten eine ausgesprochen erfreuliche Performance erzielt haben. Dank dieser positiven Entwicklung und gestützt auf unser Beteiligungsmodell hat der Verwaltungsrat Ende November 2025 beschlossen, die Altersguthaben der aktiv Versicherten erneut überdurchschnittlich zu verzinsen. Mit einem Zinssatz von 5,5% ‒ deutlich über dem BVG-Mindestzins von 1,25% ‒ profitieren unsere Genossenschaftsmitglieder von einer äusserst attraktiven Verzinsung. Insgesamt fliessen damit über eine Milliarde Schweizer Franken direkt in die Altersguthaben unserer Versicherten.

Die finanzielle Sicherheit unserer Versicherten hat für uns oberste Priorität. Auch nach diesem erhöhten Verzinsungsentscheid weist die Asga Pensionskasse per Ende November 2025 einen Deckungsgrad von mindestens 115% aus ‒ ein klarer Beleg für die solide und nachhaltige Finanzierungsbasis unserer Genossenschaft. Auf dieser starken Grundlage wird die Asga Pensionskasse auch in Zukunft eine verlässliche, sichere und partnerschaftliche Begleiterin für ihre Versicherten bleiben.

Entdecken Sie die Asga, ihre Kennzahlen und ihre Angebote unter www.asga.ch.

«Kompakt»

kmu frauen st.gallen –KI definiert Arbeit neu

Der erste Anlass des Jahres thematisierte die Künstliche Intelligenz. Der Referent Nico Forster, KI-Spezialist, gab spannende Einblicke in aktuelle KI-Trends und wie man sich die neuen Möglichkeiten im Arbeitsalltag zu Nutze machen kann.

Frisch erholt aus den Ferien begrüsste Ulrike Brunnschweiler, Präsidentin der kmu frauen st.gallen, rund 40 Teilnehmerinnen zum ersten «Lunch & Learn»-Anlass des Jahres im Restaurant Rössli in Flawil. Nach einem kurzen Willkommens-Apéro eröffnete Nico Forster, KI-Spezialist und -Enthusiast der variabel Medienvielfalt GmbH, den Anlass mit einem inspirierenden Referat zur Frage, wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt neu definiert. Er gewährte spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und stellte praxisnahe Tools vor. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung eines bewussten, strategischen und verantwortungsvollen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz. Dabei betonte er: «Der blosse Zugang zu KI-Technologien reicht nicht aus. Entscheidend ist die Fähigkeit, sie strategisch und verantwortungsvoll zu integrieren.» Die kmu frauen st.gallen bedanken sich herzlich bei Nico Forster für das aufschlussreiche Referat und die wertvollen Denkanstösse.

Nach dem Hauptgang bot eine kurze Vorstellungsrunde Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zum gegenseitigen Kennenlernen.

Ein herzlicher Dank gilt dem Team von Irene Baumann vom Restaurant Rössli für die ausgezeichnete Gastfreundschaft.

Yvonne Möderndorfer, Vorstand kmu frauen st.gallen

Wichtige Daten

Verbandsanlässe 2026

23.02.2026 Gewerbe Stadt St.Gallen, Gewerbe@OST, St.Gallen 21.04.2026 KGV, Präsidentenkonferenz, Buchs 18.08.2026 KGV, Präsidentenkonferenz, St.Gallen 20.08.2026 Gewerbe Stadt St.Gallen, Gewerbe@OST, St.Gallen 03.09.2026 AGVS, Höck 03.09.2026 ASTAG, Sektionshöck, Weinfelden 07.09.2026 KGV, Gruppe Handel, Impulstagung 08.09.2026 Gewerbe Stadt St.Gallen, Mitgliederanlass, St.Gallen 20.10.2026 KGV, Präsidentenkonferenz, Mosnang

Versammlungen 2026

19.02.2026 JSO, Generalversammlung, Schaan FL 11.03.2026 2radOstschweiz, Generalversammlung, Wil 21.03.2026 ASTAG, Generalversammlung, Schaan FL 23.03.2026 ProCity St.Gallen, Mitgliederversammlung 20.04.2026 BSKO, Mitgliederversammlung, See-Gaster 22.04.2026 EIT.ost, Generalversammlung, Altstätten 24.04.2026 SWISSMECHANIC, Generalversammlung, St.Gallen 28.04.2026 IGKG, Mitgliederversammlung, St.Gallen 08.05.2026 KGV, Delegiertenversammlung, Wartau 11.05.2026 Gruppe Handel des KGV, Delegiertenversammlung, St.Gallen 12.05.2026 Gewerbe Stadt St.Gallen, Generalversammlung, St.Gallen 03.06.2026 AGVS, Mitgliederversammlung, Wildhaus 11.11.2026 Verein Triebwerk, Hauptversammlung, Region Rorschach 16.11.2026 BSKO, Herbstversammlung, St.Gallen

Erscheinungsdaten 2026

Nr. 02 KW 16 (April)

Nr. 03 KW 21 (Mai)

Nr. 04 KW 26 (Juni)

Nr. 05 KW 37 (Sept.)

Nr. 06 KW 46 (Nov.)

Impressum

Redaktionsteam: Thomas Tannheimer, Redaktion und Disposition

Felix Keller, Vorsitz / Gewerbepolitik und Trägerverbände

Irene Ziegler, Berufs-, Aus- und -Weiterbildung / Sektionen

Yannik Brunner, Sektionen

Redaktionsadresse / Aboverwaltung: Redaktion Magazin «WIRTSCHAFT», Oberer Graben 12, 9001 St. Gallen, Tel. 071 228 10 40, Fax 071 228 10 41, E-Mail: sekretariat@gsgv.ch

Verlag / Inserateadministration: MetroComm AG, Bahnhofstrasse 8, Postfach, 9001 St. Gallen, Tel. 071 272 80 50, Fax 071 272 80 51, info@metrocomm.ch, www.metrocomm.ch

Geschäftsleitung: Natal Schnetzer

Anzeigenleitung: Renate Bachschmied, renate.bachschmied@metrocomm.ch, Tel. 071 272 80 52

Satz / Gestaltung: Beatrice Lang, blang@metrocomm.ch

Titelbild: Offizielles Kampagnenplakat des Komitees «SG mit Zukunft»

Druck: Ostschweiz Druck, 9300 Wittenbach

Erscheinungsweise: Erscheint 6x jährlich, 70. Jg. Auflage: 7816 Expl. WEMF 2025

Nächster Insertionsschluss: 01. April 2026

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