Page 1

1. Jahrgang 2021 Heft 2 Juli - Oktober 2021

Foto: Tri Le auf Pixabay

Gemeindemagazin Melanchthonkirche Zollstock

Lachen


Editorial

3

Gemeinde.leiten. Mitlachen und Mitmachen: Grüne Raben in Zollstock

4

Kirche.Geschichte. Sind alle Protestanten und Protestantinnen humorlos?

6

Kirche.Musik. Lach-Kanon 8 „Windige“ Klänge im Orgelkonzert 8 Das Osterlachen im Kirchenlied 9 Schick uns dein Lied 30 Musik in der Kirche - Termine 31 Ökumene Wenn Gelächter die Welt rettet - von der Bedeutung des Lachens in den Religionen Diakonie Diakoniesprechstunde Wir brauchen Sie - Dich -Euch! Kölsch Hätz ... mitten im Veedel … warum nicht auch für Sie?

10

12 14

Gemeinde.leben. Lachen lässt sich nicht verschieben! 18 Lachyoga 24 Konfirmation feiern 26 Menschen im Veedel Die Lachmacherin

20

Frag doch mal den Pfarrer Hat Jesus gelacht?

22

Unsere Gottesdienste

28

Glaube.Seelsorge. Freud & Leid Hausabendmahl Trauerfeiern im Kirchsaal

29 29 29

Kirche.Kinder.

32

Zwischendurch 34 Was•Wann•Wo

37

Über den Tellerrand 38 Adressen 39

2


Editorial

Liebe Gemeinde, „Darum lachte sie bei sich selbst.“ (Genesis 18,12) Ja, auch in der Bibel wird gelacht. Hier lacht Sara, die Frau Abrahams. Sie hält es wohl für einen Scherz, dass sie ein Kind bekommen soll. Zu diesem Zeitpunkt ist Sara schon über 90 Jahre alt. Aber wie ist das mit dem Lachen? Dürfen wir Protestant:innen (auf Kölsch gerne auch „Blauköpp“ genannt) überhaupt ausgelassen lachen? Und wie ist das mit Jesus; hat der gelacht? Wie schaut es mit dem Lachen in den anderen Religionen aus? Und gibt es Profis für das Lachen? Nach all dem und nach viel mehr wollen wir in dieser Ausgabe unseres Gemeindemagazins fragen. An der ein oder anderen Stellen wollen wir auch Sie zum Lachen bringen. :D

Dabei haben sich viele Gemeindeglieder mit ihren Talenten eingebracht. Seit einigen Wochen dürfen wir auch in der Kirche wieder singen. Stück für Stück kommt die Normalität zurück. Ich schaue gerne zurück auf die tollen Momente der letzten Monate und bin gespannt, was wir davon in die Zukunft mitnehmen. Wann haben Sie das letzte Mal aus vollem Herzen gelacht? Vielleicht bringt Sie das ein oder andere in diesem Heft zum Schmunzeln. Tun Sie es dann doch den Kindergartenkindern oder Sara gleich und lachen Sie einmal aus vollem Herzen. Sie werden merken: Es tut gut. :D

Foto: Andreas Sieg

„In den letzten Monaten gab es wenig zum Lachen.“ Vielleicht haben Sie diesen oder ähnliche Sätze in letzter Zeit auch gehört. Es ist etwas Wahres dran. Die letzten Monate waren für viele sehr belastend. Die Pandemie schien kein Ende zu nehmen. Selbst jetzt, wo die Hoffnung auf ein Ende aufkeimt, können viele es noch nicht so richtig glauben. Aber dann ist da das Lachen. Es ist einfach da. Jeden Tag höre ich es. Wenn ich im Garten sitze oder die Gartentür aufsteht. Ungezwungenes Kinderlachen aus unserem Kindergarten. Trotzdem und allem zum Trotz. Trotzdem war und ist die Pandemie keine „Unzeit“. Es gibt so viel Schönes und so viel zum Lachen. 28 Jugendliche haben wir in sechs Gottesdiensten an Pfingsten konfirmiert. Diese und viele andere Gottesdienste haben wir gefeiert – mit Einschränkungen, aber immer so wie es möglich war und so fröhlich wie immer.

3


Gemeinde.leiten.

Bild: canva.com

Grüne Raben in Zollstock

4


Gemeinde.leiten.

Mitlachen & Mitmachen Kirche lebt vom Mitlachen und Mitmachen. Und von vielen freiwillig Engagierten, die sich auch „nur“ für ein einzelnes Thema engagieren wollen. Ein zunehmend wichtiges Thema der Gemeindearbeit ist die Ökologie als wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeit. Schon ein kleiner Rundgang um die Kirche lässt Fragen entstehen und Wünsche formulieren: Wäre es nicht möglich, irgendwo eine kleine Blumenwiese anzulegen? Wo ist Platz für Nistkästen oder Insektenhotels? Wir schaffen ein neues Angebot für Jung und Alt. Das Gelände um die Kirche herum ist wunderschön: Eine schmucke Siedlung im Bauhaus-Stil, zwei kleine ruhige Plätze mit Bäumen, breite Gehwege, große alte Bäume und der benachbarte Park prägen das Umfeld der Melanchthonkirche. Einige Ecken und Flächen könnten dabei noch schöner werden. So genannte „Nebenflächen“ werden oftmals vernachlässigt und nur so bepflanzt, dass sie möglichst wenig Arbeit machen. Dabei ist gerade bei kleinen Grünflächen ohne viel Aufwand ein deutlicher Zuwachs an Artenvielfalt durch ökologische Aufwertung möglich. Rasenstücke könnten in Blumenwiesen verwandelt werden. An den Bäumen könnten Nistkästen oder Insektenhotels angebracht werden.

Mittelfristig kann daraus auch eine neue Gesprächsreihe mit interessanten Vorträgen und Diskussionen entstehen. Auch die Unterstützung größerer Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit, Ökologie und Klimawandel durch unsere Gemeinde ist denkbar... Raben sind übrigens weise und listig, gesellig und sozial und haben erstaunliche Fähigkeiten. Und in der Bibel ist es ein Rabe, der nach frischem Grün Ausschau hält (Genesis 8,6). Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, sich im Gemeindebüro zu melden. Text und Fotos: Dr. Sabine Müller, Presbyterin

Inspiriert durch einen Kurs der MelanchthonAkademie für Öko-Pioniere in Kirchengemeinden, der sich „Grüne Raben“ nennt, soll das Thema Ökologie nun in Zollstock aufgegriffen werden. Nach den Sommerferien soll ein erstes „Raben-Treffen“ mit dem Ziel einer Bestandsaufnahme von Pflanzen, Bäumen und bereits vorhandenen Biotopen rund um das Kirchengelände stattfinden, gemeinsam mit Kindern und Eltern der KiTa. Die KiTa ist durch ihren Umgang mit Nachhaltigkeit schon zertifiziert. Wir wollen Müll sammeln und die Baumumrandungen vor der Kirche ein wenig „entrümpeln“.

5


Kirche.Geschichte.

Sind alle Protestanten und Protestantinnen humorlos? So! Alle Protestanten und Protestantinnen sind humorlos und bieder! Wie bitte? Ist das wirklich wahr? Das kann man doch so nicht sagen. Hier lohnt sich bestimmt ein tieferer Blick: Für uns Kölner liegt es nahe, dass wir uns mal genauer damit beschäftigen, wie die Protestant:innen und auch die Katholik:innen mit dem Karneval umgehen. Schauen wir uns die Gegenden an, wo Karneval gefeiert wird, dann stellen wir schnell fest, dass katholisch geprägte Regionen ausgelassener Karneval feiern, während der hohe Norden für ruhesuchende Karnevalsflüchtende relativ sicher ist. Je weiter wir in den Norden fahren, um so protestantischer und umso ruhiger wird es. Im 15. Jahrhundert sprach sich Martin Luther tatsächlich für ein Verbot des Karnevals aus. Damit ist der evangelischen Kirche der Spaß seitdem mehr versagt als der katholischen. Die katholische Kirche sieht den Karneval als Gelegenheit, das anschließende Fasten zu versüßen und hat mit dem Aschenkreuz am Aschermittwoch ein schönes Ritual gefunden, um in die Fastenzeit zu starten. Allerdings: Martin Luther war kein Kostverächter. Seine Tischreden sind

6

voll von derbem Humor. Das Lachen sah er als Zeichen göttlicher Gnade an. Bei Luther klang es so: „Gott hat kein Gefallen an der Traurigkeit des Geistes, sondern will, dass wir in ihm sollen fröhlich sein. Darum hat er auch seinen Sohn nicht gesandt, dass er uns betrübe, sondern fröhlich mache“. Martin Luther, der am 31. Oktober 1517 seine „Thesen“ in Wittenberg bekannt machte, hatte viel Spaß. Sein Witz und sein treffender Humor wirkten gewaltig. Die C al v iniste n hingegen, obwohl aus der glei chen reformatorischen Tr a d i t i o n stammend, waren über Jahrhunderte unglaublich streng und humorlos. Heiterkeit galt als geschmacklos, ebenso wie sinnliche Eindrücke im Gottesdienst. Also hier ein kurzer Zwischenstand zu der Frage, ob wir Protestant:innen humorloser sind: Katholik:innen gelten grundsätzlich als lebensfroher und humorvoller, und das schon immer und immer noch. Es kann aber ja eigentlich nicht sein, dass Katholik:innen einen besseren Grund haben zu lachen oder humorvoll zu sein. Über die protestantische Tradition kann man durchaus sagen, dass sie nüchterner ist. Aber was heißt das genau?


Kirche.Geschichte.

Vielleicht hat es auch etwas mit dem protestantischen Arbeitsethos zu tun, der gelegentlich – ganz oberflächlich gesprochen – den Katholik:innen fehlt und sie lustiger macht, auch wenn sie fleißig sind. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Protestant oder die Protestantin nach dem Sündigen keine Vergebung in der Beichte erlangen kann… wobei wir getrost davon ausgehen können, dass die Protestant:innen dafür andere Formen haben, um Vergebung zu erlangen. Vielleicht liegt es aber auch an der katholischen Ritualisierung des Glaubens, also an der katholischen Form, Glauben zu verstehen. Dies mag dazu führen, dass sie in vielen Dingen humorvoller mit dem Leben umgehen. Das sind viele „Vielleichts“ und keine wirkliche Beweisführung. Dies mag daran liegen, dass die „Idee der humorlosen Protestant:innen“ einfach nur eine Behauptung oder eben ein Vorurteil ist. Es gibt ein schönes Gebet über Humor, das von einem Gegner Martin Luthers, dem heiligen Thomas Morus stammt. Leider ist es aus dem katholischen Gotteslob herausgestrichen, hoffentlich nicht wegen Humorlosigkeit. Hier heißt es: „Herr, gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, und schenke mir, dass ich mir nicht allzu viele Sorgen mache um dieses sich breit machende Etwas, dass sich Ich nennt“. Eine

Selbstrelativierung, um auch mal über sich selbst lachen zu können. Und spätestens an dieser Stelle können Sie sich nun selbst fragen, ob Sie denn gerne und viel lachen und humorvoll sind, obwohl Sie protestantische Wurzeln haben. Ach ja – da ist doch noch die Frage vom Anfang offen: Können denn Protestant:innen überhaupt Karneval? Und wie! Der Karneval hat eine protestantische Dimension, denn wenn man geschichtlich weit zurück geht, dann ist es die Kritik an der Obrigkeit, die beim Karneval zumindest mitgefeiert wird. Und hier sind natürlich die Protestant:innen seit jeher gefragt und gefordert. Ich möchte mit einem Psalm von Hanns Dieter Hüsch enden, dem frommen Kabarettisten vom Niederrhein: Sonja Grunau

„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit. Gott nahm in seine Hände meine Zeit, Mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen, Mein Triumphieren und Verzagen, Das Elend und die Zärtlichkeit.

aus: Hanns Dieter Hüsch, Psalm, in: Das Schwere leicht gesagt, S. 45

Ein Erklärungsansatz könnte sein, dass jede neu entstandene Reformbewegung die Dinge zumindest am Anfang strenger und konsequenter sah als die Religionsgruppe, von der sie sich abspaltete. Vermutlich gab es einen Vorbehalt gegen das allzu weltliche bunte Treiben. Möglicherweise ist dies in der Kulturgeschichte des Protestantismus mitbegründet. Aber deswegen sind Protestant:innen als Menschen ja nicht humorloser als Katholik:innen.

Was macht, dass ich so fröhlich bin In meinem kleinen Reich. Ich sind und tanze her und hin Vom Kindbett bis zur Leich. Was macht, dass ich so furchtlos bin An vielen dunklen Tagen. Es kommt ein Geist in meinen Sinn, Will mich durchs Leben tragen. Was macht, dass ich so unbeschwert Und mich kein Trübsal hält, Weil mich mein Gott das Lachen lehrt Wohl über alle Welt.

7


Kirche.Musik.

Lach-Kanon

Mendestens zehn in m u az d t ch Ihr brau n müsst hen wollen. Dan ac m it m ie d , en einstusch it der Gruppe m en n io kt A Ihr vier anderen. n eine nach der te es b am , n re ände die 4 mal in die H t: is n io kt A e Die erst . Die zweite z gleichmäßig an g , en h sc at kl kel patf die Oberschen au al m 4 t: is Aktion wie Aktion 1. selben Tempo em d in , en Fuß h sc 4 mal mit dem t: is n io kt A te Die drit demselben stampfen, in en d o B en d f t: Aufau vierte Aktion is ie D . en ob ie w Tempo rufen. Nun a, ha, ha, ha!“ „H d n u en eh st chmäßig Aktionen glei er vi le al müssen erden, am ausgeführt w er d an in re te in n wird h nden lang. Nu u R re re eh m eilt. besten ruppen untert ilg Te er vi in die Gruppe einander Gruppen nach le al n te ar st Dann lange, bis Kanon läuft so er D . on an K im chen biegen! alle sich vor La

„Windige“ Klänge im

Orgelkonzert

Dieses ist eine wahre Geschichte, die, lustig und tragisch zugleich norwegischen Kantor , einem enkollegen von mir pa ssiert ist. Er hat sie se einem charmanten, no lbs t mit rwegisch gefärbten De utsch erzählt und nach herzhaft über sich selbs her so t gelacht, dass ich mich nun auch traue, sein Er nis hier nachzuerzähle lebn. Er berichtete folgend es: Zum Mittagessen hat er eine leckere Suppe mit vielen Hülsenfrüch gessen und hatte vor, ten geam Abend ein Orgelko nzert zu spielen. Es ka es bei Hülsenfrüchten m, wie kommen musste: Es bil dete sich viel „Mensche in seinem Bauch (das ngas“ war der Originalausdru ck, den er für Blähun wendete). „Nun“, dach gen verte er, „das erste Stück, das auf dem Program ist das große Präludiu m steht, m Es-Dur von Bach, das ist laut, da kann bestimmt erleichtern.“ ich mich Also zog er viele Regis ter der Orgel und griff in die Tasten und trat beherzt das richtige Pedal, ab er die Orgel gab keine sich. Einzig war verneh n Ton von mlich das entweichend e „Menschengas“ zu hö in einer guten Kirchen ren – akustik mit reichlich Na chhall! Was war passier hatte vergessen, den t? Er Orgelmotor anzustelle n. Texte: Barbara Bannasch , Kirchenmusikerin

8


Das Osterlachen im Kirchenlied

Ich weiß nicht genau, wo das Osterlachen se inen Ursprung hat. Aber es gib t in manchen Gemein den die Tradition, zu Ostern ein en Witz zu erzählen, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen oder den To d einfach weg zu lachen. Es könnte auch ein Lach en der Erleichterung sein na ch all den „schweren“ Gottesdiensten in der Karwoc he und der Passionszeit zuvor. Lachen befreit. Nun ist seit Ostern das Halleluj a wieder im Gottesdienst zu hören, zu sprechen un d zu singen. Die ganze Passion szeit über hat es gesc hwiegen. Gerade das Wort Halle luja eignet sich sehr, um das Lachen auch musika lisch darzustellen: In un serem Gesangbuch findet sic h unter der Nummer 10 3 das Lied „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“. Da s schildert in vier Strophen die Auferstehungsges ch ichte und schließt ein Gebe t in zwei weiteren Stro ph en an. Dabei wird jede Stroph e mit einem dreifache n Halleluja abgeschlossen. Di e letzte Silbe der erste n beiden Hallelujas bekommt dr ei Melodietöne, die wi e ein Lachen klingen, wenn m an sie etwas federnd sin gt. Ihr könnt dieses Lied auf unserem Melachthon-Y ou TubeKanal aufrufen und an hören. Genauso verhält es sic h mit einem relativ ne uen Osterlied „Wir stehen im Morgen“, das unter de m Titel „Musikalische Verkün digung 1. Ostertag 20 20 “ auf unserem YouTube-Kan al zu finden ist. Auch hie r gibt es den Refrain mit zw eimal drei Hallelujas, die fast genauso gestaltet sin d, wie oben beschrieb en . Dazu kommt, dass in der dr itten Strophe explizit da s Lachen benannt wird: „A n Ostern, o Tod, war da s Weltgericht. Wir lachen dir frei in dein Angstges ich t. Wir lachen dich an – du bedrohst uns nicht.“ De r Text stammt von dem groß en Theologen Jörg Zin k. Ein drittes Beispiel ist das Lied „Wie ein Lach en wie ein Vogelflug“, das ich beim Kölner Kirchenta g 2007 im Liederheft entdeckt e und seither beim Fr auentag des Kirchenkreises Kö ln-Süd quasi als unse re „Hymne“ spielen und singe n darf. Der Text von Bir git Kley heißt: „Wie ein Lachen wie ein Vogelflug ste igt ein Lied zum Himmel auf. Und ich staune, mir wi rd leicht; Gottes Flügel tragen weit.“ Die Melodie un terstützt die Textaussage und he bt sich mit jeder Rund e weiter in die Höhe… Auch die ses Lied könnt Ihr auf un serem YouTube-Kanal unter dem Titel “Wie ein La ch en” hören und nachempfind en.

99 Bild: canva.com


Ökumene

Wenn

Gelächter

die die

Welt rettet

Von der Bedeutung des Lachens in den Religionen

Lachen und Religion, das scheint auf den ersten Blick nicht vereinbar zu sein. Und doch gehört das Lachen zum Leben, genau wie die Religion. Daher ist das Lachen auch nicht aus der Religion wegzudenken. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Religionen gar nicht so groß. Vielmehr gibt es in jeder größeren Religion große Unterschiede zwischen den einzelnen Menschen und Gruppierungen. Jede Religion legt die Grenzen und Tabus des Humors dabei unterschiedlich fest. Eins ist aber sicher: Religion ohne Lachen ist nahezu undenkbar.

Shinto – ein Lachfest im Schrein Japan, bekannt für seinen eher lockeren Umgang mit dem Thema Religion im Alltag, weist nach gerade einmal 168 Jahren der Öffnung des Landes zahlreiche religiöse Rituale und Traditionen auf, von denen viele einzigartig sind und die sich um die Entstehung des Staates drehen. Neben dem Buddhismus, der aus China eingeführt wurde, gibt es eine eigene japanische Religion, deren Ursprung im Dunkeln liegt: der Shintoismus. Im Shintoismus gibt es viele Götter, Geister und „belebte Dinge“. Einst stritt sich das göttliche Geschwisterpaar Susano (Gott des Meeres) und Amaterasu (Göttin des Lichts), wobei sich Amaterasu vor Schreck in einer Höhle versteckte und diese mit einem Stein verschloss. Daraufhin wurde die Erde dunkel und kalt, Pflanzen und Tiere

10

drohten zu sterben. Alles Beten der Menschen scheiterte. Erst als eine Göttin zu Musik einen lustigen Tanz aufführte und die anderen Götter in schallendes Gelächter ausbrachen, verließ Amaterasu aus Neugier die Höhle und ließ das Licht wieder scheinen. So konnte die Welt gerettet werden. Aus diesem Grund werden besonders ab dem Herbst, wenn das Sonnenlicht zu schwinden beginnt, zahlreiche Lachfeste in Schreinen abgehalten. Besonders um den in Japan wichtigen Jahreswechsel herum lachen viele Japaner:innen gemeinsam in Tempeln, um das Schlechte des alten Jahres hinter sich zu lassen und die Götter zu erfreuen.


Ökumene

Islam – zwischen Humor und Maßlosigkeit

Buddhismus – Lachen auf dem Weg zur Erleuchtung

Im Koran, dem heiligen Buch des Islam, heißt es unter anderem „Und dass Er (Allah) es ist, der Lachen macht und Weinen.“ Und tatsächlich gibt es zahlreiche Stellen im Koran, die Humor erkennen lassen. So soll der Prophet Mohammed so stark gelacht haben, dass man seine Weisheitszähne sah (die ja ziemlich weit hinten liegen).

Wer kennt ihn nicht? Den lachenden, dickbäuchigen Buddha, meist am Eingang eines asiatischen Restaurants. Dabei sind sich die Gelehrten gar nicht so einig, ob Buddha je gelacht hat. Der Buddhismus scheint zunächst als Religion der Erleuchtung und der Meditation nicht geeignet zu sein für Humor, Lachen und Vergnügen.

Und trotzdem gibt es ein schwieriges Verhältnis des Islams zum Lachen. Dies liegt vor allem an den vielen unterschiedlichen Meinungen, der verschiedenen Ausprägungen, Kulturen und Nationalitäten des Islams. Oftmals wurde in späteren Zeiten das Lachen Mohammeds als Lächeln interpretiert, denn im Islam ist das Maßhalten besonders wichtig. Und wer übermäßig lacht, läuft Gefahr, seine Würde in Frage zu stellen. Gerade die strengere Auslegung des Islams lässt die Stellen außer Acht, in denen der Prophet im Gespräch mit Gläubigen Witze macht. Meist geht es in diesem Witzen um den Eintritt in das Paradies oder die Befolgung von Strafen. Wenn im Islam Witze gemacht werden, dann vor allem, um sich über die falsche Frömmigkeit der Gläubigen lustig zu machen. So lässt sich oft Kritik äußern, ohne negativ aufzufallen.

Dabei gibt es auch hier, vergleichbar mit dem Islam, zahlreiche regionale Strömungen, kulturelle Einflüsse und damit viele unterschiedliche Meinungen. Einige ältere buddhistische Texte, Sutren genannt, unterstellen Buddha, gelacht zu haben. Auch zahlreiche religiöse Kunstwerke, zum Beispiel in China, stellen Buddha und die ihn begleitenden Wesen lachend dar - oft milde und elegant lächelnd. Das geht aber manchmal so weit, dass sie albern und brüllend vor Lachen abgebildet werden. Obwohl das Lachen im Prozess zur Erleuchtung, also der Loslösung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt, oft verachtet wird, kommt ihm eine besondere Rolle in der Meditation und in der Vermittlung von Sutren (Lehrsätze im Buddhismus) zu. Durch das Lachen werden nämlich neue Denkanstöße gegeben. So können zum Beispiel die Aussagen von Sutren besser hinterfragt werden, wenn die Gläubigen mit einem Witz überrascht werden. Auch gibt es zahlreiche humoristische Geschichten über buddhistische Mönche, die herzlich gelacht haben sollen. Letztlich zeigt sich, dass fast alle Religionen mit dem richtigen Maß an Humor und Lachen ringen, um die eigene Glaubhaftigkeit nicht ins Lächerliche zu ziehen. Ein Beobachtung, die zeigt, wie nah sich Menschen in ihrem Denken weltweit sind.

11

Fotos: canva.com

Sven Kießig


Diakonie

Diakoniesprechstunde: Wir brauchen Sie... Dich... Euch! Diakoniesprechstunde: Was verbirgt sich dahinter? Anfang 2020 hat die Gemeinde diese Sprechstunde eingerichtet. Momentan findet sie jeden Dienstag um 18 Uhr statt. Menschen finden hier regelmäßig ein offenes Ohr für die kleinen und großen Probleme oder können Seelsorge im geschützten Raum in Anspruch nehmen. Zusätzlich zu den Gesprächen können hilfsbedürftige und obdachlose Menschen, aber auch Senior:innen eine Tüte mit haltbaren Lebensmitteln und zwei Euro abholen. Ein kleines Team um Pfarrer Oliver J. Mahn und Prädikant und Küster Achim Wenzel organisiert diese Sprechstunden, so dass immer zwei Personen aus der Gemeinde anwesend sind. Die Lebensmittel werden von Gemeindemitgliedern in eigens dafür in der Kirche aufgestellten Boxen gespendet oder können im Gemeindebüro zu den Öffnungszeiten abgegeben werden.

Manfred Braun (links) und Jürgen Nießen bei unserer Osteraktion 12

Durch die Pandemie beschränkt sich das Angebot zurzeit auf die Ausgabe der Lebensmitteltüten und des Geldbetrags vor dem Kirchenportal, vielleicht noch mit einem kleinen Plausch über „Gott und die Welt“. Vor der Pandemie fand die Diakoniesprechstunde im Foyer statt – und das wird auch so bald wie möglich wieder so sein. Derzeit nehmen mindestens zwölf Menschen das wöchentliche Angebot regelmäßig wahr.

Das Dream-Team Ein mittlerweile etabliertes Team gibt dienstags die Tüten aus und steht mit Rat und Tat zur Seite. Es handelt sich um Manfred Braun, Presbyter der Melanchthonkirche, und Jürgen Nießen, ein engagiertes Gemeindemitglied. Sie verstehen sich gut und arbeiten perfekt Hand in Hand, sei es beim Packen der Beutel oder bei der Ausgabe der Lebensmittel. Sie kennen inzwischen ihre Klientel sehr gut und wissen ganz genau, wer z. B. keine Kaffeemaschine besitzt und daher mit einem Paket gemahlenem Kaffee wenig anfangen kann. Hier gibt es dann eine Dose löslichen Kaffee. Wir können gar nicht genug Danke sagen für dieses tolle Engagement. Danke Manfred und Jürgen! Aber auch Renate Grunau, ehemalige Presbyterin, von Anfang an dabei, engagiert sich für die Diakoniesprechstunde und springt ein, wenn einer der beiden verhindert ist. Danke, Renate!

Text: Ulrike Pickert, Presbyterin Foto: Achim Wenzel


e: konietüt ia D ie d r Fü

Ökumene

Über das Projekt Immer noch gibt es auch in unserer Nachbarschaft Menschen, denen das Nötigste zum Leben fehlt. Zur Unterstützung der Diakoniesprechstunde haben wir daher das Projekt „Lebensmittelspende“ ins Leben gerufen. Woche für Woche kommen Menschen zu uns, bei denen am Monatsende das Geld knapp wird. Sie bekommen eine Tüte mit Lebensmitteln Nudeln, Reis, Grieß, einige Konserven, Zahnbürste, Seife und auch mal ein Pfund Kaffee oder eine Tafel Schokolade. Die Tüten sind nur ein kleiner Beitrag, aber sie entlasten, und so bleibt vom wenigen Geld vielleicht ein bisschen übrig für eine Anschaffung außer der Reihe. Und: Gespendete Lebensmittel vermitteln Wertigkeit und Mitmenschlichkeit. Das wollen wir mit unserer diakonischen Arbeit zum Ausdruck bringen. Der Inhalt einer Tüte kostet rund 10 Euro. Gerne können Sie uns mit der Spende von haltbaren Lebensmitteln unterstützen. Wie wäre es, wenn Sie bei Ihrem nächsten Einkauf einfach eine Dose oder ein Paket Nudeln zusätzlich kaufen? Das tut keinem weh. Aber Ihrem Nächsten hilft es. Anstelle von Lebensmittelspenden können Sie uns auch eine Geldspende zukommen lassen. Vom Team der Melanchthonkirche ein dickes Dankeschön an alle, die das möglich machen! Möchten Sie unser gemeinnütziges Spendenprojekt unterstützen? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: • Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE54 3705 0198 0007 5722 33 Spendenzweck: Lebensmittelspende • oder online spenden: www.gut-fuer-koeln-und-bonn.de/projects/85476

13


Kölsch Hätz ... mitten im Veedel … warum nicht auch für Sie?

Diakonie

Was ist das überhaupt, „Kölsch Hätz“? Kölsch ist klar, natürlich in Köln. Aber Hätz, also Herz? Und da fängt es an, spannend zu werden. Hier engagieren sich ehrenamtlich Menschen mit Herz für andere Menschen. Kölsch Hätz ist eine Nachbarschaftshilfe im Veedel. Gerade in der heutigen Zeit haben viele Menschen kaum oder nur wenig Kontakt zu ihren Nachbar:innen, alles wird immer anonymer. Viele allein lebende Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung kaum noch ihre Wohnung verlassen, aber auch Senior:innen oder Alleinerziehende fühlen sich isoliert und freuen sich über Besuche und Gespräche. Auch Familien können Unterstützung gebrauchen: Beim Abholen von der Schule oder der Kita oder beim Vorlesen für die ganz Kleinen. Und hier kommt Kölsch Hätz ins Spiel. Die ökumenische Nachbarschaftshilfe Kölsch Hätz bringt Menschen zusammen und vermittelt Begegnungen, die oft lange Bestand haben .

14

Kölsch Hätz ... mitten im Veedel …


Kölsch Hätz ... mitten im Veedel …

Diakonie

Seit 2016 in Zollstock Seit 1997 fördert Kölsch Hätz in mittlerweile 27 Stadtteilen Begegnungen und Kontakte im „Veedel“, seit dem 25.02.2016 auch in Zollstock. An diesem Tag wurde die Kuratoriumsvereinbarung von den katholischen Kirchengemeinden St. Pius und Heilig Geist Zollstock, der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock und dem Caritasverband für die Stadt Köln in Kooperation mit dem Diakonischen Werk für Köln und Region in einem feierlichen Akt unterzeichnet. Träger der Einrichtung ist der Caritasverband für die Stadt Köln e. V. in Kooperation mit dem Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.

Das Zollstocker Team Kölsch Hätz ist die passende Antwort auf die gesellschaftlichen Veränderungen in den Stadtteilen und Kirchengemeinden. Hohe Qualitätsstandards sorgen dafür, dass sich Kölsch Hätz zum Erfolgsmodell entwickelt hat und weiter wächst. Ehrenamtliche koordinieren die Vermittlung auch in Zollstock. Das Kölsch HätzBüro im Gemeindezentrum der Melanchthonkirche ist Anlaufstelle für Hilfesuchende und die Nachbarschaft, die sich engagieren möchten. Hauptamtliche Mitarbeiter:innen schulen und begleiten die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit.

Das Zollstocker Team stellt sich vor: Doris Burbach, 72 Jahre, seit 2. Lebensjahr in Zollstock, verheiratet, 2 Kinder und 3 Enkel. Viele ehrenamtliche Tätigkeiten. Seit 2016 tätig für Kölsch Hätz. Gisela Schade, 73 Jahre, in Zollstock seit 1971, bis zur Rente Pflegedienstleitung in der Altenpflege. Seit 3 Jahren tätig für Kölsch Hätz. Rosemarie Stadtfeld, 68 Jahre, Köln-Meschenich, vielfältige Tätigkeiten, auch ehrenamtlich. Seit Eintritt in die Rente 2016 tätig für Kölsch Hätz. Nicht auf dem Foto: Marie-Theres Steffes-lay, pausiert derzeit pandemiebedingt. Seit 2016 als ehrenamtliche Koordinatorin für Kölsch Hätz tätig .

Mal Hand aufs Herz, hätten Sie‘s gewusst? Wo Sie das Zollstocker Büro von Kölsch Hätz finden? Genau: mitten im Veedel, im Gemeindezentrum der Melanchthonkirche neben dem Gemeindebüro, Bornheimer Str. 1a. Dort können Sie uns erreichen. Sprechzeiten: jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr, telefonisch unter 0221/936 436-15 oder per Mail unter info@koelschhaetz.de erreichbar.

... warum nicht auch für Sie?

Hauptamtlicher Koordinator Holger Hoeck 52 Jahre, Studium Erziehungswissenschaften (M.A.) Seit Februar 2021 hauptamtlicher Koordinator für das Team Zollstock. Außerdem zuständig für das Team Sülz-Klettenberg. Darüber hinaus Koordinator des Seniorennetzwerkes in Chorweiler, das ebenfalls in der Trägerschaft des Caritasverbandes der Stadt Köln e.V. ist. Zudem ist Herr Hoeck als freier Journalist tätig.

15


Diakonie

Kölsch Hätz ... mitten im Veedel … warum nicht auch für Sie?

Wie hilft Kölsch Hätz konkret? Und wie genau läuft jetzt ein Kontakt ab? Wer macht was? Und wo sind die Schnittstellen zu anderen Einrichtungen? Diesen Fragen wollen wir hier einmal nachgehen. Die Kontaktaufnahme erfolgt vor Ort oder telefonisch. Oftmals rufen Kinder für ihre Eltern mit der Bitte um Unterstützung an oder Menschen für sich selbst. Es geht um Entlastung der Familie, Spaziergänge, sich treffen und einfach reden und zuhören, Begleitung beim Einkaufen oder bei Arztbesuchen, Spielen, Lesen und vieles mehr. Es geht darum, dem Nachbarn, der Nachbarin eine gute Zeit schenken. Im Anschluss an die Kontaktaufnahme macht eine der ehrenamtlichen Koordinatorinnen einen ersten Hausbesuch, um sich von den persönlichen Verhältnissen ein Bild zu machen. Welche Etage? Gibt es einen Lift? Was fehlt? Hier geht es insbesondere auch darum, festzustellen, ob es der Zuständigkeitsbereich von Kölsch Hätz ist oder ob andere Kooperationsstellen wie z. B. „Helfende Hände Rodenkirchen“ (ein Reinigungsservice), das Seniorennetzwerk oder andere professionelle Dienste gefragt sind. Denn Kölsch Hätz versteht sich nicht als Dienstleistungsunternehmen - das ist wichtig zu wissen. Es werden z. B. keine Pflegeleistungen und keine Hausarbeiten übernommen. Der zweite Besuch erfolgt zusammen mit dem/der Ehrenamtlichen, die zukünftig regelmäßig betreut. Die Koordinatorin verabschiedet sich nach kur-

16

zer Zeit und fragt nach spätestens sechs Wochen nach, ob alles gut funktioniert.

Derzeit rund 30 Vermittlungen Zur Zeit betreut Kölsch Hätz Zollstock ca. 30 Nachbarn:innen mit einem Team von ebenfalls rund 30 Ehrenamtlichen. 80 Prozent aller Vermittlungen laufen bereits seit zwei bis drei Jahren. Es haben sich persönliche Kontakte, auch Freundschaften entwickelt. In der Coronazeit ist die Verbundenheit durch häufige intensive Telefonate noch enger geworden. Die Nachbarn sind dankbar und glücklich über jeden Kontakt und jede Unterstützung! Alle Kontakte werden von den Koordinatorinnen sowohl in einem Buch dokumentiert als auch in einer Datenbank unter Beachtung des Datenschutzes registriert und sind Basis für den Jahresbericht an das Kuratorium von Kölsch Hätz. Den drei Koordinatorinnen ist es wichtig, vertrauensvoll und eng im Team zusammen zu arbeiten, alle Entscheidungen gemeinsam zu treffen und sich zu ergänzen.

Möchten Sie mitmachen? Interessant ist auch, wie der Ablauf der „Neueinstellung“ einer/eines Ehrenamtlichen ist. Meistens melden sich Menschen, die sich engagieren möchten, ohne Voranmeldung im Büro oder telefonisch. In einem persönlichen Gespräch werden die Interessen und der zeitliche Rahmen festgestellt. Die meisten haben eine klare Vorstellung vom Ehrenamt, was sie leisten möchten bzw. können. Im zweiten Schritt stellt sich Kölsch Hätz vor, gemeinsam wird dann ein Formular ausgefüllt. Der nächste


Gemeinde.leben.

Schritt für die Ehrenamtlichen ist die Beantragung und Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses. Und dann kann es losgehen. Der Zeitaufwand eines Ehrenamtlers ist in der Regel ein bis zwei Stunden wöchentlich.

Sind Sie der Neue oder die Neue? Bitte unterstützen Sie das Projekt! Machen Sie Kölsch Hätz in Ihrer Nachbarschaft bekannt. Sprechen Sie Menschen an, die die Aktion in Anspruch nehmen könnten. Stellen Sie sich selbst zur Verfügung und bestimmen Sie selbst, wie oft, wie lange und wofür Sie sich einsetzen möchten. Kölsch Hätz setzt in unserer zunehmend anonymen Umgebung ein Zeichen des Miteinanders. Ob „Immi“ oder echter Kölscher, nehmen Sie sich ein Herz und machen Sie mit bei Kölsch Hätz! Sie sind verbindlich, kontaktfreudig, vertrauenswürdig, teamfähig und bringen etwas Zeit mit? Kölsch Hätz bietet regelmäßigen Erfahrungsaustausch und Reflexion, eine Einführung in die ehrenamtliche Tätigkeit, in ein sinnvolles Engagement mit und für andere. Und falls Sie Freude an Ihrem Ehrenamt haben, ist vielleicht später die Arbeit im Team der Koordinator:innen etwas für Sie! Interessierte wenden sich bitte an die oben genannte Kontaktadresse bzw. Telefonnummer. Danke an alle beteiligten Koordinator:innen für inspirierende Gespräche und Begegnungen!

Text: Ulrike Pickert, Fotos: Holger Hoeck

Lachen und Weinen Halten den Menschen am Leben Und halten ihn nicht nur am Leben Sondern bewegen ihn auch Nicht aufzugeben Nicht bitter zu werden Erfinderisch zu sein Andere verstehen zu lernen Einen Platz anzubieten Vielleicht auch eine Suppe und Brot Wärme zu verschenken Es könne Christus selbst sein Der um Aufnahme bittet Und wer dies Sich wirklich vorstellen kann Hat alle Gewalt besiegt Erlebt den Triumph des Glaubens Und heilt den Frieden

sich die r sieht E . m u em se vor ein “ ins Mu h t c h li e ß g e cht eist schli der Flu f Ein Ath - und bleibt u a an Familie r Bilder Heilige ie ndet e D „ s lich we d n Ruben E . d . das Bil stehen tet er h c a r t en r: be undert egleite h Lange B r n h m a e J it ef seie sein ten! Se nd Jos is u sich zu r al h ia C r m a ,M t ein d die Leuten ia noch nich ind „So sin n e r d sie ar ie ih K s M n e s s l s s h a a ä d d erz en, ern r um gewes e, sond musste. Abe so arm nbett konnt n tten ge che lt brin afür ha e d W r n ins Wo u e z zu lass m Stall malen in eine s n e b n Ru sich vo ug!“ ld gen sie Ge

Auf dass Gottes Erde Heimat wird Für alle Welt. Quelle: Das kleine Buch zum Segen von Hanns Dieter Hüsch (Texte) und Michael Blum (Bilder)

17 17


Gemeinde.leben.

Lachen lässt sich nicht verschieben! Seit über einem Jahr leben wir in einer Pandemie, die für uns alle eine Ausnahmesituation ist. Die Pandemie trifft uns, im Großen und im Kleinen. Denn wir alle mussten im letzten Jahr Abstriche machen - nicht nur beim CoronaTest - sondern in unserem alltäglichen Leben. Dabei geht es nicht nur um die existenziellen Notlagen, in die die Corona-Pandemie so viele Menschen in Deutschland und weltweit versetzt hat. Es geht auch um die kleinen Dinge, auf die wir uns im letzten Jahr gefreut haben, die ausfallen mussten, die verschoben wurden. Wenn ich in meinen Kalender schaue, ist die zweite Jahreshälfte so voll gepackt, dass es für ein ganzes Jahr reichen würde. Keine Frage, wir sind auch kreativ geworden und haben (digitale) Alternativen entwickelt, aber so richtig damit anfreunden konnten wir uns nicht und haben vor allem eins gemacht: Verschoben. Dieser stetige Blick, wie es hätte sein können aber nicht war, und was alles gewesen wäre aber jetzt erst mal verschoben wurde: Es ist unbefriedigend, es schmerzt, und es macht wehmütig. Denn die meisten Veranstaltungen mussten wir nicht nur einmal verschieben, sondern gleich mehrfach, immer wieder, weil uns die Pandemie einen Strich durch unsere Planungen gemacht hat. Wir als Gemeinde haben irgendwann entschieden, dass wir nicht

18

länger verschieben wollen. Nicht, weil wir faul sind, keine Lust haben oder unsere Terminkalender aus allen Nähten platzen, sondern weil sich Lachen, Freude und die kleinen positiven Dinge nicht immer wieder verschieben lassen. Wir müssen jetzt Wege finden, wieder miteinander zu lachen und Freude zu teilen, Wege, die sich mit den Einschränkungen vereinbaren lassen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Das bedeutet sicher, dass es anders ist und anders sein wird als sonst, aber das sollte nicht bedeuten, dass wir das Ganze weniger genießen können. Und deshalb treffen wir uns im Jugendtreff jetzt einfach digital, feiern Gottesdienste nur noch im kleinen Kreis, lauschen der Kirchenmusik auf YouTube und feiern in diesem Jahr Konfirmationen. Generell habe ich das Gefühl, dass in der Pandemie weniger gelacht wird als früher. Dabei bräuchten wir es doch gerade jetzt, mal ausgelassen zu lachen und Spaß zu haben, wenn uns wieder die Decke auf den Kopf fällt. Wir sollten aufhören, das Lachen immer wieder zu verschieben und wir sollten alles möglich machen, um heute zu lachen. Nicht umsonst sagt man doch, man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Dann feiern wir Geburtstage halt nur zu zweit. Ist es deshalb weniger Geburtstag? Dann holen wir uns die Kneipe halt ins Wohnzimmer


Gemeinde.leben.

und schalten unsere Freunde per Zoom dazu. Schmeckt das Bier deshalb schlechter? Dann feiern wir das Abendmahl halt Zuhause mit der Familie — sind wir Gott deshalb weniger nah? Wir sollten uns das Lachen wieder erlauben, wir sollten die Feste wieder feiern und nicht zu viel darüber nachdenken, wie es ohne Corona hätte sein können. Vielleicht ist das Lachen dann ein wenig leiser als sonst, ein bisschen weniger ausgelassen — aber was ist gerade schon wie sonst? Lachen, das – Substantiv, Neutrum Für gewöhnlich ist Lachen ein unwillkürlicher Akt, ein Reflex, bei dem ein durch die Empfindungsnerven dem Gehirn überlieferter Reiz dadurch ausgeglichen wird, dass er auf die Nervenursprünge der beim Lachen in Kontraktion versetzten Muskeln übertragen wird. Neben den sozialen Aspekten von Lachen ist es also in erster Linie ein körperlicher Prozess, bei dem wir auf einen gewissen Reiz mit Lachen reagieren. Und Lachen macht etwas mit unserem Körper, denn wenn wir so richtig herzlich lachen oder sogar nur lächeln, drückt ein Muskel

auf einen Nerv, der dem Gehirn die Botschaft vermittelt „Gehirnbesitzer lacht“, woraufhin Freuden-Hormone ausgeschüttet werden. Ob wir wollen oder nicht, Lachen macht glücklich! Doch wir müssen gar nicht auf einen lustigen Moment, diesen einen Reiz, der uns zum Lachen bringt, warten, sondern können diese Wirkung auch ganz einfach erzielen, in dem wir das Gehirn austricksen und einfach lächeln. Lächeln, ohne dass es was zu lachen gibt, stößt den selben Prozess der Freuden-Hormonausschüttung an wie ein herzliches Lachen aus tiefster Seele. Es erfordert allerdings ein bisschen mehr Zeit: 60 Sekunden müssen wir dauerhaft lächeln, damit eine ähnliche Wirkung wie bei einem echten Lachen erzielt wird. Das Ergebnis ist jedoch das selbe: Nach 60 Sekunden werden Freuden-Hormone ausgeschüttet und wir werden glücklicher. Also probieren Sie das doch einfach mal aus, wenn Sie das nächste Mal genervt in der Supermarktkasse stehen oder Ärger mit den Nachbarn haben. Schnappen Sie sich eine Uhr und grinsen Sie für 60 Sekunden so breit Sie können.

Bild: canva.com

Philip Spelter, Kinder- und Jugendleiter

19


Menschen im Veedel

Die Lachmacherin „Einmal waren wir im Krankenhaus bei drei Teenagern. Die jungen Frauen waren zunächst zurückhaltend-kritisch. Wir haben ihnen Rollen gegeben. Eine war Supermodel, eine Sängerin und eine ein Filmstar,“ sagt Britt Andersson. Sie hat so getan, als ob vor der Tür eine Fotografenmeute lauert und einen Stuhl unter die Klinke gestellt. Als dann die Visite versucht hat, die Klinke herunterzudrücken, waren die Mädchen schon nicht mehr zu bremsen und gingen voll mit. Seit vier Jahren arbeitet Britt Andersson als Clownin „Berta“ in Krankenhäusern, in Senioren-, Pflege- und Hospizeinrichtungen. Das ist ihr absoluter Traumberuf. „Das Ziel von uns Klinikclowns ist es, einen Stimmungswechsel zu erzielen“, sagt Britt Andersson. Auf der Webseite des „Dachverbandes Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V.“ steht, dass Klinikclowns mit Lebensfreude und Frohsinn Ablenkung für Patienten und Angehörige, Heimbewohner, Ärzte und Pflegekräfte schaffen. Durch ihr Spiel und die Kontaktaufnahme geraten Schmerzen, Einsamkeit, Ängste und Sorgen für kurze Zeit in Vergessenheit. Es entsteht eine Begegnung, die von Humor, Respekt, Unvoreingenommenheit und Aufrichtigkeit getragen ist. Britt Andersson erzählt, dass es dazu auch wissenschaftliche Forschungen gebe. „Einmal wurde ich für einen kleinen Jungen im Spiderman-Schlafanzug selbst zur Spinnen-

20

frau, webte mit meinen Fingern imaginäre Fäden und versuchte, mich an den Zimmerwänden hochzuziehen.“ Mit dem kleinen Patienten entwickelte „Berta“ eine Fantasiegeschichte und brachte ihn mit übertriebener Gestik und witzigem Dialog dazu, seine Schmerzen für die Zeit des gemeinsamen Spiels zu vergessen. Wenn die Klinikclownin ins Zimmer kommt, dann hat sie vorher eine Übergabe mit Namen, Alter und Krankengeschichte erhalten. Dennoch weiß sie nicht genau, was kommt oder was sie machen wird. Das entscheidet sich blitzschnell, sobald sie die Tür öffnet und die Situation erfasst. Sie improvisiert – gemeinsam mit ihrem Partnerclown. Denn die Clowns des „Kölner Klinikclowns e.V.“, für den Britt Andersson arbeitet, treten stets im Duo auf. Sie arbeiten hochprofessionell. Britt Andersson hat eine zweijährige Ausbildung zur Klinikclownin absolviert. Sie hat Improvisation, Pantomime und andere künstlerische und psychosoziale Techniken gelernt. 2017 bestand sie das Casting beim Verein der Kölner Klinikclowns und kam nach einer sechsmonatigen Probezeit fest ins Ensemble. Die Lust an Komik, Singen und Tanzen bringt Britt Andersson aus Schweden mit. Sie ist in Südschweden geboren, ihre Eltern hatten einen Bauernhof. Nach einer Schauspielausbildung arbeitete sie beim Theater und Film. Aus Liebe zu ihrem Mann, der eine Tanzschule für


Menschen im Veedel

argentinischen Tango in Köln leitet, kam sie dann nach Deutschland. „Seit 2004 bin ich evangelisch in Zollstock. Ich habe zwei Töchter, die die Melanchthon-Kita besucht und beste Erinnerungen an die Erzieherinnen Claudia und Margret haben“, sagt Britt Andersson. Einmal war „Berta“ bei einem krebskranken Mädchen, seiner Mutter und dem kleinen Bruder: „Das Mädchen hat das Vögelchen auf meinem Dutt ‚Kackmatz‘ getauft, ich habe mich über erfundene Kackmatz-Klekse auf meiner Jacke aufgeregt und wir haben gelacht und gelacht. Wie befreit war auch der kleine Junge.“ Onkologie, Neurologie, Dialysezentrum, Palliativstation, Hospiz – keine sonnigen Einsatzorte. „Wir gehen niemals keck mit einer Situation um, sondern hören zu und fühlen uns ein“, sagt Britt Andersson. Klinikclowns begegnen Menschen in schwierigen Lebenslagen mit Empathie und Energie. Britt Andersson hat in der Regel zwei bis drei Einsätze pro Woche. Kraft tankt sie bei Supervisionen, Weiterbildungen und Treffen mit anderen Klinikclowns, die ihr Verein regelmäßig organisiert.

ter. Die Mutter lag im Sterben. Britt Andersson trug dazu bei, dass Mutter und Tochter sich aussprechen, miteinander weinen und ihre Liebe zueinander in Worte fassen konnten. „Ich weiß und habe es oft miterlebt, dass, auch wenn man todkrank ist, der Humor nicht aufhört.“

www.koelner-klinikclowns.de www.dachverband-clowns.de

Vor Corona und auch hoffentlich bald wieder läuft vieles über Körperkontakt. „Das kommt gut an, gerade bei Älteren und Demenzkranken“, sagt Britt Andersson. Bei ihnen legt sie oft die Hand auf den Brustkorb über dem Herzen und singt alte Schlager wie „Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling“. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die sich sonst nicht mehr gut mitteilen können, noch tagelang das Lied vor sich hin summen. Viele Senioreneinrichtungen buchen regelmäßig das Klinikclown-Duo. Pro Einrichtung spielen die Clowns zwischen zwei und drei Stunden, in denen sie von Zimmer zu Zimmer gehen und auch im Gemeinschaftsraum auftreten. Corona bringt die Clowns dazu, noch viel mehr Körperkomik zu zeigen. Denn auch in der Pandemiezeit sind die Klinikclowns im Einsatz – mit Abstand und Maske. Alle Clowns sind geimpft. Die rote Nase der Klinikclowns funktioniert als eine Art Türöffner für Gefühle. Einmal war „Berta“ bei einer alten Mutter und ihrer Toch-

Foto: Rony Michaud auf pixabay.com

Text: Bärbel Kramer; Fotos: Johanna Tillmann

21 21


Frag doch mal den Pfarrer...

Über das Leben von Jesus wissen wir einiges. In den vier Evangelien der Bibel wird viel aus seinem Leben erzählt. Allerdings beschränken sich die Erzählungen auf das Leben und Wirken des erwachsenen Jesus. Von seiner Kindheit und Jugend ist nur an einzelnen Stellen die Rede. Schaue ich in die Evangelien und lese aufmerksam, stelle ich fest: Jesus hat nicht gelacht. Zumindest wird nichts davon berichtet. In den heiligen Schriften der anderen Religionen ist das anders. Über fünfzigmal taucht der lachende Mohamed im Koran auf. Auch Abraham lacht, berichtet das Alte Testament. Ein lachender Jesus begegnet uns in den Evangelien nicht. Dabei glaube ich, dass Jesus ein Mensch war, der gerne gelacht hat. Er hat gerne gefeiert und gesellig mit anderen zusammengesessen.

Hat Jesus gelacht?

22


Frag doch mal den Pfarrer

Jesus und seine Geschichten haben sicher die Menschen auch zum Lachen gebracht. In der Bibel ist dieses Lachen oft negativ – ein Auslachen. Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, warum das Lachen später verteufelt wurde. Glaube ist eine ernste Sache und nichts zum Lachen. Im Mittelalter zum Beispiel gehört La-

chen in die Welt des Teufels und der Dämonen. Es heißt damals, das Lachen würde das Gesicht zu einer Fratze verzerren. Umberto Eco macht diesen Aberglauben zum Thema seines Buches „Der Name der Rose“. Und dennoch gibt es seit dem 14. Jahrhundert in vielen Gemeinden auch den Brauch des Osterlachens. Der Pfarrer erzählt im Ostergottesdienst in seiner Predigt Witze. Und bringt die Gemeinde zum Lachen. Mit diesem Osterlachen zeigen die Glaubenden, wie sehr sie sich freuen, dass Christus vom Tod auferweckt wurde und sie erlöst hat. Mein Glaube ist ein fröhlicher Glaube. Lachen gehört dazu. Ich darf lachen – über und mit meinem Gott. So bin ich überzeugt, dass auch Jesus gerne gelacht hat. Auch, wenn es die vier Evangelisten nicht aufgeschrieben haben. Oliver J. Mahn

23 23

https://wallpapersafari.com/w/lBC4Ya

Jesus war ein humorvoller Mensch, davon bin ich überzeugt. Die biblischen Geschichten sind voll von Humor. Ich muss den Humor suchen und oft verstehe ich ihn heute nicht mehr direkt. So werden z.B. in den Gleichnissen oft überspitzte Bilder oder sogar Ironie benutzt, die mich heute noch schmunzeln lassen. Da soll ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen oder ein Balken aus dem Auge gezogen werden. An anderen Stellen entsteht eine richtige Situationskomik. Etwa, wenn die Frauen den Auferstandenen erst für den Gärtner halten.


Gemeinde.leben.

24


„ Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind, wir sind glücklich, weil wir lachen“

Gemeinde.leben.

(Madan Kataria)

Lachyoga wurde 1995 vom indischen Arzt Madan Kataria in Mumbai entwickelt. Er hatte in seiner Kindheit nicht viel zu lachen. Sechs seiner dreizehn Geschwister starben; er wurde auf Wunsch seiner Mutter Arzt und verordnete seinen Patient:innen Lachen als Medizin. 1995 stellte er sich zum ersten Mal mit fünf Patient:innen in einen Park in Mumbai, und sie lachten „wie die Hyänen“. Dr. Kataria fand heraus, dass der Körper nicht zwischen echtem und falschem, also nachgemachtem Lachen, unterscheiden kann. Die heilsame Wirkung ist dieselbe. Schnell wurden es immer mehr Men-

schen, es gründeten sich weltweite Lachclubs. Inzwischen gibt es mehrere tausend LachyogaCenter in der ganzen Welt: Orte, an denen sich Menschen zum gemeinsamen Lachen treffen. Beim Hasya Yoga (Lachyoga) wird einfach nur gelacht. Es werden keine Witze erzählt, die die Teilnehmer:innen zum Lachen bringen, es geht darum, mit zunächst „künstlichem Lachen“ ein echtes, von Heiterkeit bestimmtes Lachen zu erzeugen. Das Lachyoga-Motto ist dabei „Fake it until you make it“, also „Täusche es vor bis es echt wird“.

Aber wozu das Ganze? Beim Lachen wird die Atmung staccatoartig unterbrochen. Durch ruckartige Bewegungen des Zwerchfells wird Atemluft in die Lunge gestoßen. Es werden entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt, Stresshormone abgebaut, und das Immunsystem wird gestärkt. Teilnehmer:innen von LachSeminaren berichten, dass sie danach eine positivere Grundstimmung hatten und freier und kreativer im Denken waren. Inzwischen gibt es wissenschaftliche Untersuchungen zu Lachyoga und seinen Auswirkungen auf Körper und Geist. Lachen hilft nicht nur bei Stress, Angstzuständen und Depressionen, es kann auch bei Schlafstörungen und innerer Unruhe helfen. Lachen verbessert die Lebensqualität, baut Stress ab, stärkt die Sauerstoffversorgung und das Herz-Kreislaufsystem und verbessert sogar die Empathie und die soziale Kontaktfähigkeit. Und darüber hinaus macht es auch noch Spaß. Es wird vermutet, dass das Lachen, ähnlich wie der Sport, euphorisierend wirkende Endorphine freisetzt. Deshalb empfiehlt Dr. Kataria, täglich 15 bis 20 Minuten zu lachen. Erst wenn man regelmäßig eine ganze Weile lacht, profitieren Körper und Geist davon. Lachyoga wird heute unter anderem in Seniorenheimen, an Schulen oder in Krankenhäusern angeboten. Auch in Firmen und Universitäten wird es angewandt. Dr. Kataria wurde schon von Firmen wie Hewlett-Packard und Volvo eingeladen, um Lachyoga zu üben. In der südindischen Stadt Bangalore hat er mittlerweile eine durch Großspenden finanzierte „Universität des Lachens“ gebaut. Brigitte Heming, Melanchthon-Kita

25


Gemeinde.leben.

Konfirmation feiern Am 22. und 23. Mai, pünktlich zu Pfingsten, wurden unsere Konfirmand:innen aus den Jahrgängen 2020 und 2021 in sechs Konfirmationsgottesdiensten konfirmiert. Nachdem die Konfirmation im letzten Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden konnte, wurde in diesem Jahr alles getan, um den Konfirmand:innen eine sichere und gleichzeitig schöne Konfirmation zu ermöglichen. Dazu wurden die Konfirmand:innen in Kleingruppen aufgeteilt und besondere Infektionsschutzmaßnahmen getroffen, sodass pro Konfirmand:in jeweils zehn Besucher:innen aus Familien- und Freundeskreis den Konfirmationsgottesdienst mitfeiern konnten. Mit je drei Gottesdiensten um 10, 14 und 16 Uhr am Samstag und Sonntag war die Konfirmation in diesem Jahr ein regelrechter Marathon. In der Vorbereitung hatten die Konfirmand:innen die Möglichkeit ihren jeweiligen Gottesdienst individuell mitzugestalten, wodurch wir jeder Gruppe mit einem auf sie abgestimmten Gottesdienst gerecht werden konnten. Unterstützt wurden die Konfirmationsgottesdienste von unserer Hausband, die stark vertreten war und mit sechs verschiedenen Sets für die musikalische Begleitung der Gottesdienste sorgte – ein Highlight! Außerdem sprachen das Presbyterium, vertreten durch ein Presbyteriumsmitglied, und unser Jugendleiter, Philip Spelter, in jedem Gottesdienst ein Grußwort, beglückwünschten die Konfirmierten und machten auf die Mitgestaltungsmöglichkeit für die Konfirmierten im Gemeindeleben aufmerksam. Auch wenn die Konfirmation sicher anders war als in den Jahren zuvor, kam mit den festlich gekleideten Konfirmand:innen und durch die schöne Gottesdienstgestaltung wahre Feierlaune auf. Dies spiegelte sich nicht zuletzt auch in der Gemeinde wider, die die Lieder der Hausband mit rhythmischem Klatschen begleitete.

26


Gemeinde.leben.

Deutlich wurde: Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, die Feste zu feiern wie sie fallen, die schönen Momente nicht nur aufzuschieben und im Rahmen der Bestimmungen das Miteinander zu feiern. Philip Spelter, Kinder- und Jugendleiter

Einer ist unser Leben Einer ist unser Leben, Licht auf unseren Wegen, Hoffnung, die aus dem Tod erstand, die uns befreit. Viele hungern, die andern sind satt in dieser Welt, einer teilte schon einmal das Brot, und es reichte für alle. Viele werden verkannt und verlacht, werden verfolgt, einer nahm sich der Wehrlosen an, wurde arm mit den Armen. Viele kennen nur Waffen und Krieg, Hass und Gewalt, einer lehrt‘ uns, dem Feind zu verzeihn und die Menschen zu lieben. Viele Menschen sind blind oder stumm und wissen‘s nicht? Einer machte die Kranken gesund, einer heilte sie alle. Viele zweifeln und glauben nicht mehr, viele von uns, einer ging wie ein Licht vor uns her in den Tod und das Leben. Einer ist unser Leben, Licht auf unseren Wegen, Hoffnung, die aus dem Tod erstand, die uns befreit. Text: Lothar Zenetti (1973) zur Musik von Jean Liesse (1971)

ern Somm e d h c a et n urs start irmation an k i f n o K ste on f Der näch endet mit der K debüro. n i e m d e n G im ferien u 2. Infos 2 0 2 n e Pfingst

 Fotos zur Konfirmation von Susanne Schubert und Achim Wenzel

27


Unsere Gottesdienste Jeden Sonntag feiern wir um 10 Uhr Gottesdienst im Kirchsaal der Melanchthonkirche An jedem ersten Sonntag im Monat mit Abendmahl. An jedem dritten Sonntag besteht die Möglichkeit der Taufe. Jeden Mittwoch laden wir um 18 Uhr zur Abendandacht in den Kirchsaal ein. Schulgottesdienst für die Kinder der Zollstocker Grundschulen ist freitags von 8 bis 9 Uhr im Kirchsaal. Senior:innengottesdienste finden monatlich gemeinsam und im Wechsel mit der katholischen Gemeinde statt. Wir kommen zu Ihnen in die Zollstocker Einrichtungen „Zollstockhöfe”, „Johanniterhaus” und „Rosenpark”.

Besondere Gottesdienste und Termine Donnerstag, 19. August Einschulungsgottesdienste für die Grundschulen St. Nikolaus und Rosenzweig

Herkünfte

Mirjamsonntag am 14. Sonntag nach Trinitatis, 5. September 2021

Zukunft braucht

5. September Mirjamsonntag 10 Uhr

MIRJAMSONNTAG 2021

28

Sonntag, 3. Oktober Erntedank-Familiengottesdienst | 11 Uhr

Rahab

Sonntag, 31. Oktober Gottesdienst am Reformationstag | 10 Uhr anschließend, ab 11 Uhr, ist die Gemeinde herzlich zur Gemeindeversammlung im Kirchsaal eingeladen. Weitere Infos in den Schaukästen und auf unserer Homepage.


Glaube.Seelsorge.

Freud & Leid Taufen

Bestattungen

Jonas Schetter Aimé Amenyo Adade Jesminder Herde

Dr. Pauline Hekmat • 89 Jahre Werner Häusler • 90 Jahre Horst Rudolf Rohnstock • 89 Jahre Reinhold Müller • 46 Jahre Jonas Schetter • 21 Jahre Hannelore Picariello • 75 Jahre Karl-Heinz Mähne • 59 Jahre

Konfirmationsjahrgang 2020 Aimé Amenyo Adade Lara Adler Jan Benz Tyron Brandenburg Tinda Friedrichs Danny Keim Marco Mäder Maya Mäder Sarah Menden Philipp Morgenstern Finn Schmidkunz Adrian Seel Pia Stefanovici Konfirmationsjahrgang 2021 Margaretha Gräfin von Dürckheim Jesminder Herde Antonia Meurer-Guimarães Amelie Möltgen Tim Pößneck Jara Reckleben Clara Reiser Linus Schubert Sophie Stemmler Robin Stirmlinger Noa Stojić Hannah Stollenwerk Marlin Trieb Liora Weiden Karl Zilm

Bei einer Bestattung (Sarg, Urne) steht Gemeindemitgliedern und ihren Angehörigen der Kirchsaal der Melanchthonkirche für die Trauerfeier kostenlos zur Verfügung. Bitte fragen Sie bei unserem Küster Achim Wenzel oder im Gemeindebüro nach.

Bild: congerdesign, Pixabay

Hausabendmahl Für Menschen, die nicht am Abendmahl im Gottesdienst teilnehmen können oder wollen, bieten wir an, zu Ihnen nach Hause zu kommen und mit Ihnen im kleinen Kreis das Abendmahl zu feiern. Bitte fragen Sie im Gemeindebüro nach. 29 29


Kirche.Musik.

30


Musik

Kirche.Musik.

Samstag, 11. September 2021 um 16 Uhr

Melanchthonkirche

Micki, die Orgelmaus, kommt wieder und trifft die Zauberin der Klänge Im Jahr der Orgel stellt Barbara Bannasch die Peter-Orgel der Melanchthonkirche mit all ihren zauberhaften und verzaubernden Klängen vor. Im Anschluss kann jede:r das Orgelspielen selbst ausprobieren. Mitwirkende: Micki, die Orgelmaus, und Barbara Bannasch, die Organistin Eintritt frei

Samstag, 18. September 2021 von 11 - 15:30 Uhr Melanchthonkirche

Mitmachtag Musik: von Trommeln und Pfeifen für Kinder von 8 - 12 Jahren

Sonntag, 19. September 2021 um 18 Uhr Melanchthonkirche

Klangbild – Wortklang – Bildwort Festjahr 321 / 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Marc Chagall: Zwölf Stämme Israels - Glasfenster des Hadassah Medical Centers in Jerusalem - Bibeltexte gelesen auf hebräisch und deutsch - Orgelimprovisationen in 12 Stationen Mitwirkende: N.N., hebräische Texte, Dagmar Nikolin, deutsche Texte, Barbara Bannasch, Orgelimprovisation Eintritt frei

Samstag, 23. Oktober 2021 um 16 Uhr Melanchthonkirche

Abschlusskonzert der Kindersingwoche mit einem spannenden Kindermusical - mit vielen singenden und spielenden Kindern - mit einem Instrumentalensemble Leitung: Ruth Dobernecker Eintritt frei

31


Unser 21-Tage-Spaßprogramm für Zuhause-Kidsheft

Auch während Corona wollen weiterhin mit Angeboten aus der Kinder- und Jugendarbeit für unsere Kleinsten in der Gemeinde erreichbar bleiben. Leider muss auch unser monatlicher Kidstreff aktuell noch aussetzen. Dennoch wollen wir Euch, unseren Kids, ein bisschen Kidstreff nach Hause bringen und haben deshalb unser 21-Tage-Spaßprogramm für Zuhause gemeinsam mit den Gemeinden Bayenthal und Raderthal entwickelt. In dem kleinen Heftchen warten auf Euch jeden Tag neue und spaßige Aufgaben, die Euch ein bisschen Abwechslung in den Alltag bringen sollen. Manche Aufgaben lassen sich super alleine lösen, andere kann man mit der ganzen Familie Das Heft ist für alle Kinde ab 6 Jahre r Philip Spelter, Kinder- und Jugendleiter erledigen – Spaß ist garantiert. n geeigne t und im Gemeinde büro verfü gbar.

Aus unserer Melanchthon-Kita:

Wir haben mit den Vorschulkindern das Lachyoga einfach mal ausprobiert. Dazu gab es folgende Regeln: • Während des Lachyogas nicht reden. • Jeder macht nur das, was ihm gut tut. • Wir schauen uns beim Lachen in die Augen. • Wir lachen miteinander, nicht übereinander. Zwischen den Lachübungen gibt es Klatschübungen und entspanntes Atmen. Und dann kamen die Lachübungen: • im Kreis stehend • zur Auflockerung: schüchtern kichern und das Kichern weitergeben • Guten Tag sagen mit den Füßen, Augenkontakt, laut lachen; Nikolauslachen; Eiswürfellachen; Pinguinlachen; Hühnerlachen; Löwenlachen; boxendes Känguru; Bärenlachen Rücken an Rücken; Gorillalachen; Weinenlachen… . Den Abschluss bildete das Loblachen: Wir klopfen uns selbst auf die Schulter und mit dem Lachstern (Entspannung im Liegen) können sich alle Kinder noch einmal tüchtig leerlachen. Zum Schluss gibt es ein Feedback: Wie war es für Euch, wie fühlt Ihr Euch jetzt? Entnommen dem Buch: „Lachyoga mit Kindern“ von Cornelia Leisch, Don Bosco Verlag Texte und Fotos: Brigitte Heming

32


Wo sind diese drei Sachen zu finden? Mache Dich mit deinen Eltern in Zollstock auf die Suche. Wo im Stadtteil sind diese Sachen zu finden? Wie heißt die Spielplatzkugel bei den Zollstocker Kindern? Warum ist die silberne Kugel so lustig? Was bedeutet der Spruch an dem Haus und in welcher Straße steht es? Brigitte Heming

Auflösung: Giraffe am Fenster, Mexikaner auf einem Fahrrad, Spinne macht Handstand

Drudel-Rätsel

33


Zwischendurch

8

2

7 1 5 9 6 7 8 7 2 4

9 5 7 4 5 1

34

7 8

8 4 3 2

9


Zwischendurch

Die Zwischendurch-Rätselseite ist mit freundlicher Unterstützung unseres Gemeindemitglieds Frau Agi Berger entstanden. Haben Sie Fragen oder Anregungen dazu, dann schreiben Sie an die GemeindemagazinRedaktion, Bornheimer Str. 1a, 50969 Köln-Zollstock oder senden eine Mail an: redaktion.kirche.leben@ekir.de

Gemeiner Lein, lateinisch Linum usitatissimum, auch Saat-Lein oder Flachs genannt, ist eine alte Kulturpflanze, die zur Faser- und zur Ölgewinnung (Öllein, Leinsamen, Leinöl) angebaut wird. Es gibt etliche Sorten. Der lateinische Zusatz „usitatissimum“ bedeutet „meist verwendet“ und „am gebräuchlichsten“ und bezieht sich auf die vielfältige Verwendbarkeit von Flachs. Das Wort „Flachs“ leitet sich von „flechten“ ab. Quelle: Wikipedia

8 4 1 2 6 3 9 7 5

6 7 3 9 8 5 2 4 1

Lösung

35

2 9 5 4 1 7 3 6 8

5 2 4 6 9 1 7 8 3

7 6 9 8 3 4 1 5 2

3 1 8 5 7 2 6 9 4

4 5 6 1 2 9 8 3 7

9 3 2 7 5 8 4 1 6

1 8 7 3 4 6 5 2 9


Zwischendurch

en. mgefall gt, u e ß a r er St mrin ist auf d n Menschen u n. h c n ö e eit telm nne Der Bet er von hilfsber ihm helfen kö t ie “, empSofort is chlagen, wie s einen Kognak ats rer die ber en Pfar ft m r a m uft“, ru e „Gebt d ältere Dame. l eher frische L e vie fiehlt ein , er braucht ieder in e n mit er w a d „Nein, . , n n n ih er Ma siert vor. ein dick sser, man mas dritter in e ein e b t t g is lä wieder „Es t , sch ä “ r t , m “ s m ko hau zu sich n ins Kranken und ih t gen auf u „Bring A ie d nch r. andere t der Bettelmö Dame!“ g e “ Da schlä ört auf die alt kdoten H n d A ne „ : t r Witze u – rm flüste chtu

Karikatur: Heiko Sakurai

Quell

36

Heitere e: CD „

s rund

um den

Kir

Warum muss Jesus ein Stu dent gewese n sein? 1. Er hatte lan ge Haare. 2. Er wohnte la nge bei sein en Eltern. 3. Und wenn e r etwas getan hat, dann war es ein Wunder. Quelle: Theo

dor Dierkes,

WDR


MONTAG

DONNERSTAG

Kreativteam 2 Basare im Jahr, der Erlös kommt Kindern & Jugendlichen der Gemeinde zugute Mo, 15 - 17 Uhr im Sitzungszimmer Leitung: Ellen Schulz, Tel. 0221-3601816 und Birgitt Baumann

FrauenTreff 2. + 4. Do im Monat, 15:30 - 17 Uhr im Gemeindesaal Ansprechpartnerin: Margarete Grote, Tel. 02233-923292

Melanchthon-Gospelchor Mo, 20 - 21:30 Uhr im Kirchsaal oder KU-Raum über Hauptportal erreichbar Leitung: Barbara Bannasch, Tel. 02235-461 092

DIENSTAG

Melanchthon spielt! Spielen Sie Brettspiele aller Art mit uns alle 14 Tage donnerstags in den ungeraden Wochen 18 - 22 Uhr im Foyer − ­­ einfach ohne Anmeldung vorbeikommen Jugendtreff ab 12 Jahre Do ab 17 Uhr im Jugendkeller Leitung: Philip Spelter, Tel. 0163-1760619

Hatha-Yoga Di, 10 - 11:30 im KU-Raum Infos im Gemeindebüro, Tel. 0221-93643-10

Zollstocker Bläserkreis Do, 19 - 20:30 Uhr im Kirchsaal Leitung: Walter Raab, Tel. 0221-361813

Melanchthon-Frauenchor Di, 17 - 18:30 Uhr im Kirchsaal Leitung: Ingrid Bonnat, Tel. 0221-366441

AA - Treffen der Anonymen Alkoholiker Do, 20 - 22 Uhr im Gemeindesaal Kontakt: Klaus, Tel. 0221-427456

Diakonie-Sprechstunde Unterstützung für Obdachlose und hilfsbedürftige Zollstocker:innen Di ab 18 Uhr im Foyer der Melanchthonkirche Schachgruppe für Erwachsene Di ab 19 Uhr im Gemeindesaal Kontakt: Hubert Sistig, Tel. 0221-384920

MITTWOCH Senior:innenkreis 1. + 3. Mi im Monat, 15 - 16:30 Uhr im Gemeindesaal Leitung: Birgitt Baumann, Tel. 0221-3979844 Schachtraining für Kinder ab 8 Jahren Mi, 17:30 - 19 Uhr im Gemeindesaal Kontakt: Jerri Ansari, Tel. 0163-5417918 Gottesdienstvorbereitungskreis Mi, 18:30 Uhr nach der Abendandacht im KU-Raum* Ansprechpartner: Pfarrer Mahn und Prädikant Achim Wenzel, Tel. 0221-936436-12

SAMSTAG Kidstreff für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren 1 mal im Monat samstags von 10 bis 14 Uhr im Gemeindezentrum Leitung: Philip Spelter, Tel. 0163-1760619

SONNTAG Kirchencafé nach dem Gottesdienst - alle sind herzlich eingeladen zu Kaffee, Tee & Plausch So, ab 11 Uhr nach dem Gottesdienst im Foyer der Melanchthonkirche

Krabbelgruppe ab September starten wir mit neuem Konzept „Gemeinsamt mit den Kleinsten“

*jederzeit offen für alle

37 37


Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock ist Bündnispartner von United4Rescue

#GEMEINSAMRETTEN

Als Aktionsbündnis sind wir davon überzeugt, dass jedes Leben in Seenot gerettet werden muss. Daher unterstützen wir die zivile Seenotrettung im Mittelmeer, solange die Politik versagt. Machen Sie mit!

Spendenkonto: United4Rescue - Gemeinsam retten e.V. IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93 | BIC: GENODED1KDB Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank

38

united4rescue.com


Ev. Kirchengemeinde Köln-Zollstock Melanchthonkirche Gottesdienststätte | Haupteingang Vorplatz Breniger Straße 18 barrierefreier Zugang über den Garten Gemeindezentrum in der Melanchthon-Kirche | Breniger – Ecke Bornheimer Straße barrierefreier Zugang über den Garten Pfarrer Oliver J. Mahn Bornheimer Str. 1 | 50969 Köln | Tel. 0221 - 936436-20 Oliver.Mahn@ekir.de Gemeindebüro Bärbel Kramer | Bornheimer Str. 1a | 50969 Köln Tel. 0221 - 936436-10 | Fax 936436-60 | Koeln-Zollstock@ekir.de Di bis Fr 10 - 12 Uhr | Do 11 - 12 Uhr Ev. Kindertagesstätte Breniger Str. 18 | 50969 Köln Tel. 0221 - 936436-40 Melanchthon-Kita@ekir.de | Sprechzeiten: Mo bis Fr jeweils 8 - 9 Uhr Förderverein der Ev. Kindertagesstätte Kontakt über Kita und Melanchthon-Foerderverein@gmx.de Küster und Prädikant Achim Wenzel | Breniger Str. 18 | 50969 Köln | Tel. 0221 - 936436-12 außer Mo | Achim.Wenzel@ekir.de Kirchenmusikerin Barbara Bannasch | Tel. 02235 - 461092 | Barbara.Bannasch@ekir.de Kinder- und Jugendleiter Philip Spelter | Philip.Spelter@ekir.de | Tel. 0163 - 1760619 Instagram: evangelische_jugend_zollstock Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfe Beratungsbüro neben Gemeindebüro | Bornheimer Str. 1a 50969 Köln | Tel. 0221 - 936436-15 | Di 10 - 12 Uhr

Bankverbindung der Gemeinde Geschäftskonto für Kirche & Diakonie IBAN: DE59 3506 0190 1015 0990 93 Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE54 3705 0198 0007 5722 33 Melanchthonkirche.de melanchthonkirche.koeln evangelische_ jugend_zollstock Melanchthonkirche Köln

Impressum Magazin der Ev. Kirchengemeinde Köln-Zollstock Heft 02/2021, 1. Jahrgang Herausgeber: Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Köln-Zollstock V.i.S.d.P. Pfr. Oliver J. Mahn Bornheimer Str. 1; 50969 Köln, Tel. 936436-20, oliver.mahn@ekir.de Redaktion: Barbara Bannasch, Manfred Braun, Sonja Grunau, Brigitte Heming, Dorothea Horn, Sven Kießig, Bärbel Kramer, Oliver Mahn, Sabine Marburger, Ulrike Pickert, Philip Spelter, Johanna Tillmann, Achim Wenzel Tel. 0221 - 936 436 - 10 Gemeindebüro redaktion.kirche.leben@ekir.de Änderung von Zustellungsdaten: Gemeindebüro Tel. 0221 - 936 436 - 10 koeln-zollstock@ekir.de Gestaltung: Claudia Klein-Adorf Druck: www.gemeindebriefdruckerei.de Das Magazin erscheint dreimal im Jahr in einer Auflage von 3.200 Stück und wird an den:die Älteste:n eines Haushalts, den sog. Haushaltsvorstand, in der Gemeinde verteilt. Sie ist auf www.melanchthonkirche.de unter der Rubrik „Gemeindemagazin” abrufbar. Auf Anfrage senden wir Ihnen gern ein Magazin zu. Der Redaktionsschluss für das nächste Gemeindemagazin: 27.09.2021

Verwaltungsverband Köln-Süd/Mitte Andreaskirchplatz 1 | 50321 Brühl | Tel. 02232 151 01-0

39


40

Bild gemalt von Pfarrer i.R. Klaus Reckewitz

Philipp Melanchthon

In der nächsten Ausgabe: Das Thema

Profile for Melanchthonkirche Köln-Zollstock

Kirche.Leben. 2021-2  

Kirche.Leben. 2021-2  

Advertisement

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded