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Inhalt Editorial

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Aus dem Presbyterium Neues Presbyterium gewählt

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Melanchthon – Quo vadis?

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Kinder- und Jugendarbeit Verschiedenes aus der Kita

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Neuer Jugendleiter – Konfis – Kinderkirche

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90 Jahre Melanchthonkirche

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Aus der Gemeinde „informationen“ seit fünfzig Jahren

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Wir im WDR – Melanchthon-Rundfunkgottesdienst

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Pastor und Verschwörer – Dietrich Bonhoeffer

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Musik in der Gemeinde – Komponistinnen

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Gemeindeleben – Gruppen, Kreise und mehr

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Gottesdienste und Kasualien

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Adressen, Sprechzeiten und Kasualien

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Sorgen kann man teilen

Impressum

Herausgeber: Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Köln-Zollstock V.i.S.d.P. ist Pfr. Oliver J. Mahn (om) Bornheimer Str. 1, 50969 Köln, Tel. 936436-20, oliver.mahn@ekir.de Druck: Kesseler-Becker-Palm, Hürth Bildnachweis: Andreas Sieg S. 2, S. 4; Melanchthon-Kita S. 6; privat S. 7; Zeitschrift Bauwarte/1929 S. 8, 9.

Wenden Sie sich an uns, wenn Sie mit jemandem vertraulich und auf Wunsch anonym über ein persönliches Problem reden möchten. Ein „Ohr“, das Ihnen zuhört, kann Ihnen helfen, wenn Sie einsam sind, Angst haben, sich in einer Lebenskrise befinden, Konflikte in Ihrer Beziehung oder Familie haben, Ihres Lebens müde sind oder einfach mal mit einer dritten unabhängigen Person reden möchten. Sie erreichen uns rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen unter der Nr.

Die Zeitung erscheint dreimal im Jahr mit einer Auflage von 3.200 Stück und wird an den*die Älteste*n eines Haushalts, den sog. Haushaltsvorstand, in der Gemeinde verteilt. Sie liegt im Gemeindezentrum aus und ist auf unserer Homepage melanchthonkirche.de unter der Rubrik Gemeindezeitung als pdf gepeichert. Auf Anfrage senden wir Ihnen ein Exemplar zu. Der Redaktionsschluss für die Ausgabe 2/2020 ist aktuell geplant für den 21. Juni 2020.

Unsere Bankverbindung

Der Anruf ist gebührenfrei und aus detaillierten Rechnungen nicht ersichtlich. Weitere Infos unter

Geschäftskonto Bank für Kirche & Diakonie IBAN: DE59 3506 0190 1015 0990 93 Spendenkonto Sparkasse KölnBonn IBAN: DE54 3705 0198 0007 5722 33

www.ev-telefonseelsorge-koeln.de

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Editorial Liebe Gemeinde! „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Tim 1,7). Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Coronavirus?“, so fragt der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in diesen Tagen. Wir leben gerade in einer Zeit, die im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt ist. Täglich gibt es neue Nachrichten und die Situation ändert sich stündlich. Zwischen dem Schreiben dieser Zeilen und dem Moment, in dem Sie die „informationen“ in den Händen halten, haben sich die Ereignisse sicher weiter überschlagen. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ Die Liebe befähigt uns, Empathie und Solidarität mit unseren Mitmenschen zu zeigen. Gerade, wenn wir uns immer weiter ins Private zurückziehen müssen, ist es wichtig, anderen Menschen zu zeigen, dass wir zusammenstehen und uns unterstützen, wo immer es geht. Ich möchte Sie ermutigen, in Kontakt zu bleiben. Telefonieren Sie miteinander, denken Sie aneinander und machen Sie sich immer wieder bewusst, auch an Sie wird gedacht. Und auch Besonnenheit ist gefragt, Vertrauen in die Entscheidungen der Forscher*innen und Politiker*innen und nicht zuletzt die Hoffnung, aus dem unser Glaube lebt.

Die Fastenaktion möchte dazu ermuntern, auch in schwierigsten Zeiten nicht zu übersehen, wie viel Verstand, Mut und Können in uns, in unseren Familien, Freundeskreisen und Gemeinschaften steckt. Mit Zuversicht kann es gelingen, aus Krisen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Wir kriegen das schon hin! Kein Grund zu Pessimismus!

Die diesjährige Fastenaktion der Evangelischen Kirche für die Passionszeit steht unter dem Motto „Zuversicht – 7 Wochen ohne Pessimismus“. Viele Menschen neigen dazu, die Zukunft stets negativ und dunkel zu sehen – Niederlagen, Misserfolge, Katastrophen. ‚Alles geht schief!‘ ‚Das wird nie etwas!‘ Angst und Sorge sind völlig menschlich. Aber ich muss dafür sorgen, dass sie nicht die Überhand gewinnen und mich nicht lähmen. Sonst falle ich in die Hoffnungslosigkeit. Zuversicht und Hoffnung sind gerade jetzt wichtiger denn je.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, sowie Gesundheit und Gottes Segen! Frohe Ostern!

„Zuversicht – 7 Wochen ohne Pessimismus“, soll im Sinne Jesu Christi dazu ermuntern, Zukunftsangst und Misstrauen zu überwinden. In der Geschichte von Tod und Auferstehung, der die Fastenzeit und Ostern gewidmet sind, lebt neben Glaube und Liebe das Prinzip Hoffnung, wie es Paulus in seinem Brief an die Korinther beschreibt.

Pfarrer Oliver J. Mahn

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Aus dem Presbyterium Neues Presbyterium gewählt Verantwortung und Gestaltungsfreiheit Am Sonntag, den 1. März 2020 hat die Gemeinde das neue Presbyterium für die kommenden vier Jahre gewählt. Das Presbyterium leitet die Kirchengemeinde. Seine Aufgaben - in der Regel über einzelne Fach-Ausschüsse organisiert - reichen von der Verantwortung für die Gottesdienstgestaltung über die Personalplanung, die Verwaltung der Finanzen, die Bauangelegenheiten rund um die Kirche und das Gemeindezentrum, über diakonische und ökumenische Aufgabestellungen bis hin zur Erarbeitung neuer Konzepte. Da geht es auch um unser Selbstverständnis, um die zeitgemäße Position zu Lebensfragen, um Werte und Überzeugungen, denen wir uns als evangelische Christ*innen in Zollstock und Köln verantwortlich fühlen.

Manfred Braun

160 Gemeindemitglieder wählten aus der Riege der neun Kandidat*innen acht Presbyter*innen aus. Dazu kommen Barbara Hartmann und Achim Wenzel aus der Melanchthon-Mitarbeiterschaft, für die keine Wahl mehr nötig war.

Nadine Kottke

Imke Eckau

Barbara Hartmann

Dr. Sabine Müller

Aus dem Presbyterium scheiden Renate Grunau und Siegbert Schödel, der im vergangen Jahr die Leitung des Presbyteriums von Pfarrer Gerhard Johenneken übernommen hatte, aus Altersgründen aus. Wir bedanken uns sehr herzlich für ihre jahrelange engagierte und zuverlässige Arbeit und wünschen uns, dass beide die Gemeinde weiter ehrenamtlich in verschiedenen Ausschüssen und Projekten unterstützen.

Ulrike Pickert

Der für Sonntag, den 22. März geplante Gottesdienst mit Entpflichtung des alten Presbyteriums und der Einführung des neuen Presbyteriums ins Amt wird verschoben. Der Kreissynodalvorstand Köln-Süd hat gemäß Presbyteriumswahlgesetz am 17. März entschieden, dass die neuen und die wiedergewählten Presbyter*innen als eingeführt gelten, sobald sie das Amtsgelübde per Mail abgegeben haben. Zum nächstmöglichen Termin, ggf. auch per Videokonferenz, tagt dann das neue Presbyterium zum ersten Mal, wählt seine*n Vorsitzende*n, verteilt sich - je nach Wünschen und Fähigkeiten - auf die Ausschüsse und Projekte und kommt dann regelmäßig alle vier Wochen am Dienstagabend zusammen.

Dr. Boris Raab

Susanne Schubert

Olaf Theis

Projekte, die in diesem Jahr unter anderem auf der Agenda stehen: neue Gottesdienstformate, Ökumene, Kooperation mit den Gemeinden in Bayenthal und Raderthal, Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Baumaßnahmen wie die Einrichtung eines Seelsorgeraums.

Achim Wenzel

Übrigens: Auch als Gemeindemitglied kann man sich in den vielfältigen Ausschüssen engagieren.

Haben Sie Wünsche, Ideen und Anregungen für die Gemeindearbeit? Sprechen Sie uns gerne an! om 4


Aus dem Presbyterium Melanchthon – Quo vadis? Gemeinde im Wandel Wer schreibt etwas für die „informationen“, so lautete die Anfrage unseres Pfarrers Oliver Mahn. Meine Rückfrage „Bis wann?“ ist direkt als Zusage interpretiert worden. Nun denn. Presbyterium – Rückblick und Ausblick. So die Idee.

Dankeschön für…

...Ihre Spenden in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel. Für Kirchenmusik, Kinder- und Jugendarbeit, Projekte für Senior*innen, unsere Kita und für Geflüchtete haben Sie 4.870 Euro gegeben. Den Spendenzweck „Kleine Träume“ möchten wir für die Ausstattung des Gemeindezentrums mit WLAN verwenden.

Am 1. März diesen Jahres war Presbyteriumswahl, und ich habe mich nach acht Jahren als Presbyter zum dritten Mal aufstellen lassen. Jetzt kommen vier weitere Jahre dazu. Aufrichtigen Dank an die Wähler*innen.

...den Erlös der Melanchthon-Karnevalsparty, der wie in den vergangenen Jahren an das Flexbüro der Diakonie Michaelshoven geht. Das Büro in der Theophanostraße berät und unterstützt Familien in Zollstock .

Während der letzten Wochen habe ich an die vergangenen acht Jahre gedacht und überlegt, was in den nächsten vier Jahren da so alles kommen mag. Vor acht Jahren war eine andere Situation in der Gemeinde. Gerhard Johenneken war Pfarrer seit vielen Jahren und alles schien so verlässlich und vertraut. Aber was ist alles in den acht Jahren passiert? Eine Menge, keine Frage. Viel haben wir im Presbyterium diskutiert und entschieden. Vieles ist uns gut gelungen. Jetzt haben wir sogar einen neuen Pfarrer. Undenkbar, hätte ich vor acht Jahren gedacht. Aber die Zeit rennt dahin. Was wird da noch so alles kommen? Die Gemeinde ist im Wandel. Das wird immer deutlicher. Überall hört man aber diese Statistiken, dass die Gemeinden immer kleiner werden. Die Austritte nehmen nicht ab. Das Geld, ohne das scheinbar nichts zu gehen scheint, wird in den nächsten Jahren immer knapper. Düstere Wolken ziehen, noch weit entfernt, am Horizont auf.

Fünf Tage nach der Presbyteriumswahl ist Weltgebetstag der Frauen mit dem Titel aus dem Johannesvangelium „Steh auf und geh!“. Vielleicht ein hilfreicher Gedanke. Ein kleiner Vorgeschmack, wie es gehen kann, war unsere spontane und erstmalige Teilnahme als Melanchthonkirche am Zollstocker Dienstagszug. Weiberfastnacht kam die WhatsApp-Nachricht von Küster und Presbyter Achim Wenzel hierzu. Keiner wusste Genaues. Und so kam es, dass mein katholischer Freund Jens, dessen Kind bei uns in der Kindertagesstätte war, und ich und viele andere spontan mitmachten. Es wurde richtig gut. Dank der Energie, die alle mitbrachten. Und das ist vielleicht ein Bild, das zeigt, was wir im Allgemeinen, was Kirche im Speziellen kann. Und so vertraue ich auf uns als Presbyterium, auf uns als Gemeinde, dass vieles gut wird, was wir da machen, wenn wir denn aufstehen und gehen. Boris Raab

Und was machen wir? Wir stellen einen Mitarbeiter für Kinder- und Jugendarbeit ein. Eine Entscheidung gegen die dunklen Wolken. Und es werden sicher noch viele weitere Schritte nötig sein, um die evangelische Kirchengemeinde auch in den nächsten Jahren aktiv im Veedel zu verankern.

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Kindergarten Was wäre eine Kölsche Kita ohne Karneval? Diese Frage ist wahrscheinlich gar nicht zu beantworten, denn schon seit Wochen, kaum war „Stille Nacht“ verklungen, singen unsere Kinder „Stadt mit K“ und andere gängige und auch den Kleinsten bekannte Lieder. Da wir uns, wie schon berichtet, dem Thema „Nachhaltigkeit“ verschrieben haben, standen die Tollen Tage unter dem Motto Bauernhof. Alle Arten von Tieren, Bauern, sogar Traktoren und eine Fledermaus, die unter den Balken jedes vernünftigen Bauernhofes wohnen sollte, bevölkerten Weiberfastnacht unsere Räume. Einige Hühner waren auch da, sodass unsere Köchin Rosi am nächsten Tag herrliches Omelett aus den gelegten Eiern backen konnte. Selbst „Der liebe Stier Ferdinand“, bekannt aus einem Kinderbuch, hatte den Weg zu uns gefunden. Damit die bunte Schar gut versorgt war, sorgten die Eltern wie immer für ein buntes Buffet, dort konnte jedes kleine Tierchen sein Lieblingsfutter finden. Unsere Kollegin Julia tanzte mit den Kindern Piratentänze und beim Schubkarrenrennen gab es Kamelle zu gewinnen. Mittags waren dann alle glücklich und erschöpft und wurden von einer bunten Schar verkleideter Eltern abgeholt.

Personelle Veränderungen in Kita Es gibt personelle Veränderungen in unserer Kindertagesstätte: Leider wird uns unsere Kollegin Astrid Kunz zu Ende März verlassen. Sie hat eine Stelle mit höherer Stundenzahl in einem anderen evangelischen Kindergarten gefunden. Sie verabschiedet sich am Freitag, den 27. März von Eltern, Kindern und der Gemeinde. Wir wünschen ihr für ihren weiteren Weg alles Gute. Die Stelle ist nun ausgeschrieben, es sind schon einige Bewerbungen eingegangen. Ab August 2020 dürfen wir Neele Yannik Harder als Praktikanten im Anerkennungsjahr bei uns begrüßen. Für ein Jahr wird er uns in der Kita unterstützen. Neele Yannick Harder ist 25 Jahre alt und befindet sich in der Phase der theoretischen Abschlussprüfung zum Erzieher am Berufskolleg Michaelshoven. Die meisten Eltern kennen ihn schon, da er im Zuge seiner Ausbildung Wochenpraktika bei uns gemacht hat und 2019 auch mit auf die Kindergartenfreizeit nach Manderscheid gefahren ist. Wir drücken ihm die Daumen und wir alle freuen uns auf das Jahr mit ihm! Brigitte Heming für das Team der Melanchthon-Kita 6


Junge Gemeinde Hallo liebe Gemeinde! Mein Name ist Philip Spelter, und ich werde ab dem 1. April 2020 als neuer Jugendleiter die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde mitgestalten. Ich bin 19 Jahre alt und studiere im zweiten Fachsemester Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Köln. Bereits seit fünf Jahren bin ich ehrenamtlich für die Evangelische Jugendarbeit aktiv – zunächst ausschließlich in meiner Heimatgemeinde in Lechenich, dann auch immer stärker in anderen Kölner Gemeinden und in der übersynodalen Jugendarbeit. Ich durfte auf vielen verschiedenen Ferienfreizeiten und Jugendangeboten kennenlernen, was die evangelische Jugendarbeit ausmacht, neue Erfahrungen sammeln und jede Menge erleben. Ich bin glücklich, diese großartigen Erfahrungen jetzt an die Kinder und Jugendlichen in Ihrer Gemeinde weiterzugeben und gemeinsam aufregende Projekte umzusetzen. Ich freue mich schon darauf, Sie und Euch persönlich kennenzulernen, das Gemeindeleben mit zu gestalten und die Jugendarbeit mit noch mehr Leben zu füllen!

Liebe neue Konfis!

Philip Spelter wird Pfarrer Mahn auch in der Arbeit mit den Konfirmand*innen unterstützen. Die neue Gruppe, die Pfingsten 2021 ihre Konfirmation feiert, startet nach den Sommerferien. Der Vorbreitungs- und

Kennenlernabend für Eltern und Jugendliche ist für Donnerstag, den 4. Juni, 19 Uhr im Gemeindezentrum geplant. Anmeldungen bitte an das Gemeindebüro. Ihre und Eure Fragen dazu beantwortet Pfarrer Mahn, Tel. 936 436 - 20, gerne.

Liebe Kinder! Wir laden euch ein, zu uns in die Kinderkirche zu kommen. Wir treffen uns in der Regel jeden zweiten Sonntag im Monat. In der Gemeindezeitung und auf unserer Homepage könnt ihr selber oder eure Eltern gucken, wann genau die Kinderkirche stattfindet. Wir treffen uns im „Konfi“-Raum im Erdgeschoss und gehen dann gemeinsam um 11 Uhr in den Kirchsaal, wo wir vor dem Altar an unserem Kinderaltar beten, singen und Geschichten aus der Bibel hören. Manchmal fühlen wir sogar Geschichten, die mit den Händen auf den Rücken „gemalt“ werden. Manchmal spielen wir Geschichten als Theater oder mit Figuren im Sand. Manchmal basteln wir zu den Geschichten aus der Bibel. UND IMMER freuen wir uns auf EUCH. KOMMT VORBEI!!! Infos zum nächsten Vorbereitungstreffen bitte im Gemeindebüro erfragen. Esther Greb für das Kinderkirchen-Team 7


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Aus der Gemeinde

Zeitlose neunzig Jahre

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Nach knapp zehnmonatiger Bauzeit wurde die Melanchthonkirche in Zollstock am 15. Juni 1930 eingeweiht. Das somit neunzigjährige Jubiläum dieses Ereignisses ist eine gute Gelegenheit, einen Blick in Vergangenheit und Zukunft zu werfen. Ortsunkundige Besucher*innen Zollstocks reagieren mitunter erstaunt, wenn sie nach Durchschreiten des Hauptportals unserer Kirche auf das Gemeindezentrum treffen. „Wo ist denn die Kirche?“, diese Verwirrung lässt sich einfach und schnell auflösen. Denn die Melanchthonkirche in Zollstock gehört zu den ersten Sakralbauten Deutschlands, in denen das Erdgeschoss als Gemeindezentrum dient und der eigentliche Kirchraum im ersten Stock liegt. Doch das allein ist nur eine Besonderheit von vielen.

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Aus der Gemeinde

Eine etwas versteckte Auffälligkeit ist im Erdgeschoss die Vielzahl an Räumen, Fluren und Kammern, die in einer Turnhalle im Kellergeschoss ihren Höhepunkt findet. Getreu dem neuen Zeitgeist Kunst und Form mit alltäglicher Tauglichkeit zu verbinden, sollte der Gebäudekomplex das sich verändernde Gemeindeleben abbilden. Schon in einer Zeitschrift des preußischen (!) Finanzministeriums von 1930 heißt es da: „Die Vielfalt des Raumprogrammes ist bezeichnend für das Aufkommen eines regen, immer weitere Gebiete erfassenden kirchlichen Gemeindelebens.“ Doch eben dieses vielfältige Gemeindeleben endete brutal mit der Gleichschaltung des Dritten Reichs. Am 28. Oktober 1944 zerstörte ein Bombenangriff weite Teile des Ensembles. Der durchgeführte Wiederaufbau unter den Nachwirkungen des Krieges und neuen Bestimmungen veränderte den Gesamteindruck der Anlage, sodass nur Hauptfassade, Küsterhaus, Turm und Kirchenschiff original erhalten sind. Doch gerade diese Veränderungen geben die belebte Geschichte unserer Gemeinde wieder. Sven Kießig

Besonders ist zunächst der Baustil, das sogenannte „Bauhaus“. Erst im Jahr 2019 feierte 90die Bundesrepublik das hundertjährige Jubiläum der Gründung dieser Kunst- und Architekturschule, die trotz der kurzen Zeit ihres Bestehens und eines jähen Endes durch die Nationalsozialisten die Kunst- und Architekturwelt bis heute sehr beeinflusst hat. Schon Walter Gropius, der Gründer des Bauhauses bemerkte 1919: „Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau!“ Ein Gebäude wurde in seiner Form als Gesamtkunstwerk angesehen. Genau das lässt sich an der Melanchthonkirche wunderbar in den klaren und schlichten Formen erkennen. Ungewöhnlich für seine Zeit ist auch der Architekt der Gesamtanlage: Theodor Merrill (18911978). Als geborener Kölner, aufgewachsen in einem deutsch-amerikanischen Elternhaus, studierte er im Bundesstaat New York und in Aachen Architektur. Besonders bekannt wurde er durch seine Villen und Einfamilienhäuser, von denen sich noch heute Beispiele im benachbarten Marienburg bewundern lassen. Auch wenn er nie offiziell im Bauhaus mitwirkte, spiegelt sich seine internationale Biographie und Ausbildung in seinen Gebäuden wider, die zur damaligen Zeit als absolut neuartig galten.

Jetzt sind Sie gefragt! Wenn Sie Bilder, Dokumente und Fotos aus der Geschichte unserer Gemeinde haben, so freuen wir uns, wenn Sie uns die zur Verfügung stellen. Bitte wenden Sie sich an das Gemeindebüro. Bildnachweis: Melanchthonkirche-Ausführungsentwurf aus der Fachzeitschrift „Bauwarte“, 1929, S. 17

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Aus der Gemeinde „informationen“ seit fünfzig Jahren Neues Format geplant nehmen. Eine Gemeindezeitung hat ein großes Potenzial, mehr als nur „informationen“ zu liefern.

Im April 1971 ist die erste Ausgabe unserer Gemeindezeitung „informationen“ erschienen. Somit halten Sie nun die erste Ausgabe des 50. Jahrgangs in den Händen.

Wir wollen uns daher in den kommenden Monaten intensiv mit unserer Zeitung beschäftigen, überlegen, was erhalten werden muss und welche neuen Impulse gesetzt werden sollen. Ab 2021 soll dann eine neue Gemeindezeitung erscheinen.

In der ersten Ausgabe vor knapp 50 Jahren hieß es: „Die Gemeinde Jesu Christi lebt von einer Information: ‚Christ ist erstanden‘ (…) Information heißt Nachricht, Botschaft. Gute Botschaft heißt Evangelium.“ Ziel der Gemeinde war es, mit der neuen Gemeindezeitung alle Glieder der Gemeinde zu informieren, was in der Gemeinde geschieht, vor welchen Herausforderungen wir stehen, was die Gruppen und Kreise so machen, wer getauft, getraut oder bestattet wurde und vieles mehr.

Wir arbeiten derzeit auch daran, alle Ausgaben der „informationen“ zu digitalisieren und zur Verfügung zu stellen. Sie finden unser Archiv online unter:

https://issuu.com/melanchthonkirche

In den vergangenen 50 Jahren hat sich unsere Gemeindezeitung weiterentwickelt. Sie ist bunter und teilweise dicker geworden. Dem Anspruch zu informieren wird sie bis heute gerecht. In jeder Ausgabe finden Sie heute wie vor 50 Jahren Berichte aus unseren Gruppen, Artikel über die Arbeit der Gemeindeleitung und Ankündigungen zu kommenden Veranstaltungen. Vielen ist die Gemeindezeitung ans Herz gewachsen. Immer wieder hören wir Berichte von Gemeindegliedern, die sich freuen, wenn die neue Ausgabe im Briefkasten liegt. Auch in immer digitaleren Zeiten hat eine richtige Zeitung aus Papier ihren Platz. Dennoch kommt irgendwann die Zeit Abschied zu

Hier können Sie durch alle Ausgaben stöbern und spannende Entdeckungen machen… om Ev. Kirchengemeinde Köln-Zollstock

Haben Sie Lust daran, mitzudenken und mitzugestalten? Dann werden Sie Teil unseres

Wir suchen…

Redaktionsteams!

Autor*innen

Fotograf*innen

Grafiker*innen

Layouter*innen

Expert*innen für CMS und Soziale Medien

und alle, die einfach Lust haben, im Redaktionsteam mitzumachen. Ein erstes Treffen ist für den 29. April um 19 Uhr im Gemeindezentrum geplant.

Melden Sie sich einfach bei Pfarrer Oliver J. Mahn. 10


Aus der Gemeinde Wir im WDR Rundfunkgottesdienst aus der Melanchthonkirche An Pfingstmontag, 1. Juni, ab 10 Uhr wird der Gottesdienst aus unserer Melanchthonkirche im Radio gesendet. Live! Auf WDR 5! Die evangelische und die katholische Kirche bringen im öffentlich-rechtlichen und im privaten Rundfunk ihren Glauben zur Sprache. Diese Verkündigungsarbeit der Kirchen ist in der Verfassung fest verankert. Die Kirchen haben das Recht auf angemessene Sendezeiten. So ist die evangelische Kirche in NRW auf allen Wellen des WDR im Wechsel mit der katholischen Seite zu hören. Diese Rundfunkarbeit wird von der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), der Lippischen Landeskirche und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) getragen. Die redaktionelle Verantwortung hat das Ev. Rundfunkreferat NRW in Düsseldorf. Ihm gehört u.a. Pfr. Dr. Titus Reinmuth an, der den Radiogottesdienst aus der Melanchthonkirche gemeinsam mit Pfr. Oliver J. Mahn betreuen wird.

dabei, aber es ist auch ein einmaliges Erlebnis, auf das ich mich sehr freue. Und unsere Gemeinde? Pfr. Mahn: Auch bei uns gibt es Menschen, die keine Möglichkeit haben, in die Kirche zu kommen oder die lieber Gottesdienste am Radio verfolgen. Für sie kommen wir nach Hause. Vielleicht ist das auch eine Art Türöffner für weitere Übertragungen aus unserer Kirche über andere Kanäle wie YouTube, gerade in dieser Zeit. Wie gestalten Sie den Gottesdienst? Pfr. Mahn: Wir hoffen, dass viele Gemeindemitglieder kommen und den Gottesdienst mittragen. Die Grundidee ist natürlich Pfingsten, der Geburtstag der Kirche. Es passt wunderbar, dass traditionell an dem Tag katholische Schwestern und Brüder aus Zollstock zu uns in die Kirche kommen. Mit Pfingsten startete ja die Verkündigung des christlichen Glaubens. Wir planen u.a. einen ökumenischen Projektchor. Und dann bedarf es einer peniblen Vorbereitung, eines sekundengenauen Manuskripts und nahtloser Übergänge, mit viel Musik und „Pufferstrophen“ und einer bildhaften Sprache, sodass wir von den Hörer*innen erlebt werden. Und nach dem Gottesdienst? Pfr. Mahn: Wie auch bei anderen Radiogottesdiensten können mich Hörer*innen eine Stunde lang am Telefon erreichen. bk

Warum haben Sie sich mit unserer Gemeinde für einen Radiogottesdienst gemeldet? Pfr. Mahn: Radio ist ein unglaublich spannendes Medium, weil wir mit gut gemachten Formaten jeden Tag sehr unterschiedliche Menschen auf ansprechende Weise erreichen. In Büros und Werkstätten, zu Hause, im Auto, ein wunderbares Arbeitsfeld für Kirche. Und Radiosendungen sind im Vergleich zu TV- und Filmproduktionen relativ unaufwändig. Welche Erfahrungen haben Sie mit (kirchlicher) Radioarbeit? Pfr. Mahn: Schon während meines Studiums hatte ich ein Seminar in Zusammenarbeit mit dem hessischen Rundfunk. Als ich dann Pfarrer in Köln war, bot sich die Chance, ein Jahr beim WDR zu hospitieren. Da war ich als Journalist unterwegs und habe zu vielfältigen theologischen und gesellschaftlichen Themen recherchiert. Ein Highlight für mich: die Berichterstattung von der EKD-Synode. Und dann 2019, vor meiner Wahl auf die Pfarrstelle in Zollstock, war ich ein halbes Jahr im NRW-RundfunkReferat in Düsseldorf tätig. Für WDR-Formate wie „Das Geistliche Wort“ habe ich als Redakteur freie Autoren betreut. Und ich war als „Rundfunkpfarrer“ verantwortlich für die Übertragung von Radiogottesdiensten aus evangelischen Kirchen in ganz NRW. Ich war vor Ort, habe die obligatorische Generalprobe und die Live-Übertragung koordiniert. So sind Sie ein „alter Hase“ in Sachen Radio? Pfr. Mahn: Ja, aber dieser Radiogottesdienst in der Melanchthonkirche ist mein allererster Gottesdienst als Gemeindepfarrer. Eine Grundspannung ist schon

Kirche in 1LIVE Mo - Sa 05.00 - 20.00 Uhr (keine festen Zeiten) Kirche in WDR 2 montags - freitags 05.55 - 06.00 Uhr samstags 06.20 - 06.25 Uhr sonn- und feiertags 07.45 - 07.50 Uhr ("Hörmal") Kirche in WDR 3-5 WDR 5: 06.55 - 07.00 Uhr WDR 3: 07.50 - 08.00 Uhr (Liedpredigt nur Sa) WDR 4: 08.55 - 09.00 Uhr (auch So + feiertags) Das Geistliche Wort auf WDR 5 sonn- und feiertags 08.40 - 08.55 Uhr Gottesdienst auf WDR 5 sonn- und feiertags 10.00 - 11.00 Uhr Gedanken zum Schabbat auf WDR 5 1. und 3. Freitag im Monat 16.50 - 17.00 Uhr, Wdh.: Samstag 01.50 - 02.00 Uhr Quelle: www.kirche-im-wdr.de 11


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Musik in der Gemeinde Zwischen zarten Flötentönen und voller Orgel – ein Orgelkonzert mit Werken von Komponistinnen Eigentlich sollte dieses Orgelkonzert am 15. März in unserer Melanchthonkirche stattfinden, doch die Ereignisse um den Corona-Virus überschlugen sich. So ist an diesem Tag der Gottesdienst und das Orgelkonzert abgesagt worden am Beginn einer ganzen Reihe von Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Bizet ihre Werke vor, der sehr beeindruckt war. Sie wurde aber eine weitgereiste Pianistin und Komponistin und ihre Werke wurden zu ihren Lebzeiten geschätzt. Nach einer Zeit des Vergessens sind ihre Werke jetzt wieder häufiger zu hören. Ihr Prélude für Orgel schmeichelt sich galant in die Ohren.

Ich stelle mir nun vor, dass sich die Komponistinnen nun doch ganz heimlich getroffen haben über die Jahrhunderte hinweg. Sie haben sich schick gemacht, je nach der Mode ihrer Zeit, und sind meiner Einladung in die Melanchthonkirche gefolgt. Wir sitzen im Zwei-Meter-Abstand, jede an einem eigenen Tisch im gelüfteten Konfirmandenraum, den wir im Moment unsere „Brücke“ nennen, jede hat Kaffee oder Tee vor sich, es entsteht unter Komponistinnenkolleginnen ein angeregtes Gespräch.

Daneben sitzt Erna Woll (1917-2005), studierte erst evangelische Kirchenmusik und Schulmusik, konvertierte zum Katholizismus und lehrte an der Pädagogischen Hochschule Augsburg. Ihre Frömmigkeit spiegelt sich in ihrem Orgelwerk Anrufungen – Spiele für Orgel, in dessen zweitem Satz der Luther-Choral Aus tiefer Not verarbeitet wird. Die Nächste in der Runde ist Ester Mägi, Komponistin aus Tallinn in Estland. Sie gilt als die berühmteste Komponistin ihres Landes und hat neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Musiktheorie zahlreiche Ehrungen erfahren. Sie verbindet Elemente der estnischen Volksmusik mit ihren Werken. So auch in ihrem Orgelwerk Dialog, das ein Wechselspiel zwischen freien Teilen und einem (eigenen) Choral ist.

Zu meiner Linken sitzt Fanny Hensel-Mendelssohn (1805-1847), die ältere Schwester ihres berühmteren Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy. Der sollte für ihre Hochzeit ein Orgelstück komponieren, hatte aber einen Unfall, und so schrieb Fanny ihre Hochzeitsmusik einfach selbst. Die Geschwister waren hochtalentiert, doch nur Felix hatte die Chance, öffentlich zu wirken.

Zu meiner Rechten sitzt die große Clara Schumann (1819-1896), die letztes Jahr ihren 200. Geburtstag feiern konnte und noch zu D-Mark-Zeiten die Vorderseite des neuen 100 DM-Scheins zierte. Sie erkämpfte sich die Heirat mit Robert Schumann gegenüber ihrem strengen Vater, tauschte sich fruchtbar mit Robert in kompositorischen Fragestellungen aus und gebar sechs Kinder. Ihr künstlerischer Schwerpunkt wurde die Pianistinnenlaufbahn, was zur finanziellen Sicherung der Familie diente, während Robert die Komponistenlaufbahn einschlug. Ihr Praeludium und ihre Fuge zeugen von tiefer Kenntnis der einschlägigen Kompositionstechniken und einem feinen Klangsinn.

Daneben sitzt Vivienne Olive, 1950 in London geboren, promovierte Komponistin, Dozentin für Musiktheorie an der Musikhochschule Nürnberg. Sie hat ein Stück für eine Musik zum Christkindlmarkt geschrieben, das sich auf ein Werk von Johann Pachelbel aus der Barockzeit bezieht, der ebenfalls dort wirkte. Sie engagiert sich seit 1995 im Arbeitskreis „Frau und Musik“ (AFM), der mit Archiv und vielen Veranstaltungen ganze Arbeit leistet, um Komponistinnen in die Spielpläne zu bringen. Es folgt Siegrid Ernst, 1929 in Ludwigshafen geboren, lehrte in Heidelberg, Mannheim und Bremen Klavier, Komposition und Tonsatz und gehört zu den Gründungsmitgliedern des AFM. Sie hat ein Orgelwerk im Gedenken an Elke Mascha Blankenburg mitgebracht, die hier in Köln-Dellbrück Kantorin war und sich freischaffend sehr für die Sache „Frau und Musik“ als Dirigentin und Agentin eingesetzt hat. Sie hat damit eine Lanze gebrochen für die Anerkennung von Frauen als Musikerin, Dirigentin und Komponistin. Das war zu Beginn der Achtziger Jahre bahnbrechend.

Zum Schluss darf ich, Barbara Bannasch, mich mit all meinen Kolleginnen verbinden. Meine ersten Kompositionsversuche starten im Alter von neun Jahren, ich liebe das Orgelspielen und die Musik in der Kirche. Im Bereich der kirchenmusikalischen CAusbildung unterrichte ich Musiktheorie, Gehörbildung, dazu auch Klavier und Orgel und bin als Chorleiterin aktiv. Ich freue mich, dass der Internationale Tag der Frau am 8. März dieses Jahr eine intensive Würdigung von Frauen als Komponistinnen, Dirigentinnen und Musikerinnen im WDR gebracht hat. Für unser Konzert habe ich ein neues Stück geschrieben mit dem Titel „Fliehende Wolken“, das ich in unserer schönen Melanchthonkirche uraufführen werde. So lade ich Sie ein, all den Komponistinnen zu lauschen, die Sie nun ein wenig kennen gelernt haben. Wann? Das werden wir rechtzeitig bekannt geben, wenn der Corona-Virus vorbei ist. Barbara Bannasch

Mir gegenüber sitzt die französische Komponistin Cécile Chaminade (1857-1944) aus Paris, die eigentlich inoffiziell ihre musikalische Ausbildung insbesondere von ihrer Mutter, einer Pianistin, bekam, weil ihr Vater, ein Offizier, das nicht billigte. Ihre ersten Kompostionsversuche waren früh in der Kindheit und mit acht Jahren spielte sie Georges 13


Alle Gruppen, Kreise und Initiativen sind bis auf weiteres abgesagt

Gemeindeleben

Krabbelgruppen feste Gruppen gibt es Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10 - 12 Uhr; für die Raumnutzung erheben wir eine kleine Monatspauschale von 3 Euro, Anfragen bitte über Gemeindebüro oder Küster Schmetterlinge Gruppe für Eltern von Kindern mit Wahrnehmungs- und Bewegungsauffälligkeiten 1. Mo im Monat, 19.30 - 21.30 Uhr in der Bücherei weitere Infos unter www.schmetterlinge-adhs-koeln.de AA - Anonyme Alkoholiker jeden Do 20 - 22 Uhr im Gemeindesaal (Nebeneingang) Kontakt: Klaus, Tel. 42 74 56. FrauenTreff im Gemeindesaal, jeden 2. + 4. Do im Monat von 15.30 - 17 Uhr Ansprechpartnerin: Margarete Grote, Tel. 02233/92 32 92 Kreativteam im Sitzungszimmer, jeden Mo, 15 - 17 Uhr Leitung: Ellen Schulz, Tel. 360 18 16, und Birgitt Baumann Seniorenkreis im Gemeindesaal, jeden 1. + 3. Mi im Monat, 15 - 16.30 Uhr Leitung: Birgitt Baumann Zollstocker Bläserkreis im Kirchsaal, jeden Do. 19 - 20.30 Uhr, Leitung: Walter Raab, Tel. 36 18 13 Melanchthon-Frauenchor im Kirchsaal, Di 17 - 18.30 Uhr, Leitung: Ingrid Bonnat, Tel. 36 64 41 Melanchthon-Gospelchor im Kirchsaal/KU-Raum über Hauptportal, Mo 20 - 21.30 Uhr, Leitung: Barbara Bannasch (vgl. S. 16) Melanchthon Spielt! Spielen Sie Brettspiele aller Art mit uns ab Mai alle 14 Tage in den ungeraden Wochen! 09.04. abgesagt | 07.05 . | 04.06. | 18.06 . | jeweils 18 - 22 Uhr im Foyer Schachgruppe im Gemeindesaal, Di ab 19 Uhr, Kontakt: Hubert Sistig, Tel. 38 49 20 Kinder-Schachtraining im Sitzungszimmer, Mi 17.30 - 19 Uhr für Kinder ab 8 Jahre, Kontakt: Jerri Ansari, Tel. 0163/5 41 79 18 Hatha-Yoga im KU-Raum, Di 10 - 11.30, Leitung: Katharina Huxol, Katharina.Huxol@posteo.de Diakonie-Sprechstunde Unterstützung für Obdachlose und hilfsbedürftige Zollstocker*innen zur Zeit ausgesetzt - neue Termine werden baldmöglichst bekannt gegeben.

Beten Sie mit uns gemeinsam täglich um 19 Uhr wenn die Friedensglocke zum Gebet ruft Momentan ist es nicht möglich, in unserer Kirche gemeinsam zu beten. Darum laden wir alle ein, täglich gemeinsam mit uns ein Gebet zu sprechen und mit dem „Vater Unser“ abzuschließen: Sie zuhause, wir in der Kirche. Wenn um 19 Uhr unsere Friedensglocke zum Gebet ruft, beginnen wir und sind gedanklich verbunden. Wir bitten Sie, die Betroffenen der Corona-Pandemie in Ihre Gebet einzuschließen. Möge Gott uns allen die nötige Kraft geben, die wir in dieser schweren Zeit brauchen, für uns und unsere Nächsten. Pfarrer Oliver J. Mahn und Prädikant Achim Wenzel

14


Gottesdienste Datum

Sonn- oder Feiertag

Zeit

Prediger/in

Besonderheiten

22.03. Lätare

11

Mahn/Wenzel Entpflichtung- und Einführung Presbyterium

29.03. Judika

10

Wenzel

mit Frauenchor

05.04. Palmarum

10

Mahn

Einführung von Presbyterin Sabine Müller

09.04. Gründonnerstag

19

Mahn

Tischabendmahl (Einzelportionen)

10.04. Karfreitag

10

Mahn

Hinweis: Die Gottesdienste sind zunächst bis 10.04. ausgesetzt. Aktuelle Informationen über die bekannten Kanäle.

11.04. Osternacht

23

Mahn

12.04. Ostersonntag

10

Mahn

13.04. Ostermontag

10

Mahn

19.04. Quasimodogeniti

10

Mahn

26.04. Misericordias Domini

10

Wenzel

03.05. Jubilate

10

Mahn

10.05. Kantate

10

Frehoff

mit Gospelchor · Kinderkirche 11-12 Uhr

17.05. Rogate

10

Wenzel

mit Taufe

21.05. Christi Himmelfahrt

11

Mahn

Familiengottesdienst · Mitbring-Frühstück

24.05. Exaudi

10

Mahn

Vorstellungsgottesdienst der Konfis verschoben

31.05. Pfingstsonntag

10

Mahn

Familiengottesdienst · Konfirmation verschoben

01.06. Pfingstmontag

10

Mahn

WDR-Rundfunkgottesd.·Projekt-Chor, Bläser

07.06. Trinitatis

10

Mahn

14.06. 1. So. n. Trinitatis

10

Wenzel

Osterfeuer auf Kirchenvorplatz

(Taufe verschoben)

mit Taufe · Kinderkirche 11-12 Uhr

Weitere Gottesdienste sowie Änderungen werden in den Abkündigungen und in den Schaukästen an der Kirche und in Zollstock sowie auf unserer Webseite melanchthon.de mitgeteilt.

Seniorenzentrum Zollstockhöfe: 22.4., 16 Uhr ökum.  13.5., 16 Uhr kath.  24.6., 16 Uhr ev. Johanniterhaus Zollstock: 23.4., 15 Uhr ökum.  14.5., 16 Uhr kath.  25.6., 15.30 Uhr ev. Seniorenhaus Rosenpark: 23.4., 16.30 Uhr ökum.  18.5., 16.30 Uhr kath.  25.6., 16.30 Uhr ev. Schulgottesdienste für Grundschulkinder Kl. 3 und 4 ist freitags um 8 Uhr Melanchthonkirche Kinderkirche: in der Regel jeden 2. Sonntag im Monat von 11 - 12 Uhr im Kirchsaal

Aus unserer Gemeinde

… wurden bestattet Alexander Landsberg

76

Roswitha Barth

74

Katharina Molitor

100

Horst Bonnat

80

Heinz Borning

92

Dorothea Kötz

93

Anita Diederichs

84

Beatrix Liebert

90

Linda Marie Keßler

Heinrich Schürmann

81

Evi Knull

90

Jan-Theo Brodersen

Siegfried Rasche

92

… wurden getauft

15


Ev. Kirchengemeinde Köln-Zollstock Melanchthonkirche Gottesdienststätte, Haupteingang Vorplatz Breniger Straße 18, barrierefreier Zugang über Gemeindezentrum Gemeindezentrum in der Melanchthon-Kirche, Breniger - Ecke Bornheimer Straße, barrierefreier Zugang über den Pfarrgarten Pfarrer Oliver J. Mahn, Bornheimer Str. 1, Tel. 93 64 36-20, Oliver.Mahn@ekir.de Gemeindebüro Bärbel Kramer, Bornheimer Str. 1a, 50969 Köln, Tel. 93 64 36-10, Fax 936 436-60, Neue Mail-Adresse: Koeln-Zollstock@ekir.de, Di bis Fr 10-12 Uhr, Do 11-12 Uhr, Mo nicht Ev. Kindertagesstätte Leiter Axel Dantschke, Breniger Str. 18, 50969 Köln, Tel. 93 64 36-40, Neue Mail-Adresse: Melanchthon-Kita@ekir.de, Sprechzeiten Mo bis Fr jeweils 8 - 9 Uhr, Förderverein der Ev. Kindertagesstätte Kontakt über Kita und Melanchthon-Foerderverein@gmx.de Küster Achim Wenzel, Breniger Str. 18, Tel. 93 64 36-12 außer Mo, Achim.Wenzel@ekir.de Kirchenmusikerin Barbara Bannasch, Tel. 02235/461092, Barbara.Bannasch@ekir.de Jugendleiter Philip Spelter, Philip.Spelter@ekir.de Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfe, aktuell: Coronahilfe - Tel. 0221 - 56957816 Büro gegenüber Pfarrbüro, Bornheimer Str. 1a, Tel. 936 436-15, derzeit keine Sprechstunden Verwaltungsverband Köln-Süd/Mitte Andreaskirchplatz 1, 50321 Brühl, Tel. 02232/151 01-0

melanchthonkirche.de

@melanchthonkirche.koeln

Melanchthonkirche

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Konfirmation 2020

Taufgottesdienste 2020 17. Mai

von Pfingsten

21. Juni

verlegt auf Herbst 2020

16. August 20. September 18. Oktober Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bei Pfarrer Mahn oder im Gemeindebüro.

Konfirmation 2021: Start der neuen Gruppe nach den Sommerferien. Der vorbereitende Infoabend ist am 04. Juni 2020.

Trauungen

Bestattungen

bis auf weiteres ausgesetzt

finden im engsten Familienkreis und kleinerem Rahmen statt. Trauerfeier nicht in der Halle. Wir bieten später einen Gedenkgottesdienst für alle an, die nicht mit Abschied nehmen konnten.

Wir bitten um Rücksprache mit Pfarrer Mahn. 16

Profile for Melanchthonkirche Köln

informationen 2020-1  

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