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ONLINE PORTFOLIO NEIRA MEHMEDAGIĆ neira.mehmedagic@gmail.com | +49 152 23845431

Eine Schule Ein transethnisches Projekt für Bosnien und Herzegowina Masterarbeit | Betreuung Prof. Roger Riewe, TU Graz 2015

Kunst am Terminal Piazzale Roma Venedig Masterstudio | Betreuung Prof. Roger Riewe, TU Graz 2013

Basel Kulturpavillion privater Wettbewerb | mit Tobias Gruber & David Pfister, Graz 2013

Lichtkleid Möbelstück | Betreuung DI Matthias Gumhalter, TU Graz 2013

Lebenslauf


Eine Schule Ein transethnisches Projekt fĂźr Bosnien und Herzegowina


Die Intention und Idee meines Projektes widmet sich der Überwindung bestehender ethnischer Grenzen im Schulbereich und verbindet sich somit mit dem Wunsch nach einem transethnischen Bewusstsein für eine unvoreingenommene Gesellschaft in Bosnien und Herzegowina. Ziel soll es sein, bestehende Vorurteile zu zerstreuen, Unterschiedlichkeiten zu nivellieren und Gemeinsamkeiten zu finden. Das VoneinanderLernen soll das Gegeneinander-Arbeiten im Idealfall ersetzen oder den Protagonisten zumindest die Wahl ermöglichen, Freundschaften und Gruppen anhand von Interessen und nicht von Vorbestimmungen zu bilden. Eine Schule soll im Zentrum der Planung stehen. Mit ihr und durch sie soll den Jüngsten der Gesellschaft eine starke und selbstbewusste Basis für ihre Zukunft geschaffen werden. Weiters soll die Schule als Teil einer Bildungslandschaft dem städtischen Umfeld seine räumlichen Ressourcen öffnen, Weiterbildung und Nutzungsmöglichkeiten für die Nachbarschaft bieten, als Stadt in der Stadt fungieren und somit Alt und Jung verbinden. Auf diese Weise will das Projekt einen Beitrag leisten auf dem Weg nach der Suche einer verlorengegangenen gemeinsamen Identität. Masterarbeit | betreut von Prof. Roger Riewe, 2015

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Kunst am Terminal Piazzale Roma Venedig


ERDGESCHOSS M| 1:500

UNTERGESCHOSS M| 1:500

OBERGESCHOSS M| 1:500

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Der bekannte “erste Eindruck” stellt in der Wahrnehmung des

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Menschen ein tief einschneidendes Erlebnis dar. Bezogen auf andere Menschen und Orte bildet er Basis, auf deren Grund 3

alle weiteren Beurteilungen aufbauen. Bezieht man dieses 13

Wissen auf Venedig und ihren Ankunftspol den Piazzale Roma, wird einem schnell bewusst, dass die Perzeption der

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Stadt durch ihren Ankunftsort in “falsche” Bahnen gelenkt

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wird. Durch die Ausformung der Verkehrsflächen entsteht

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aus der Negativform in nördlicher Richtung ein grüner

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Vorplatz.

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Der, durch den Verkehr untergrabene, Teil des Platzes

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erhebt sich geschmeidig zum Hang, bleibt dem Platz aber schwellenlos als dessen Fortführung erhalten und lässt nur an vereinzelten Stellen das darunterliegende Gebäude erahnen. Die zu erklimmende Ebene bietet seinem Besucher die einmalige Chance des uneingeschränkten Überblicks der Stadt. Anders präsentiert sich der KunsTerminal an seiner südöstlichen Ecke, wo er sich mit städtischer Kubatur in das urbane Gefüge einpasst. Durchgehend steht die Thematik des “Ineinader-Übergehens” im Zentrum der Gestaltung: Von außen nach Innen, Platz zu Dach, Bodenpflasterung zu Grünflächen, versuchen alle Elemente eine möglichst auflösende Fortführung zu finden. Der Begriff des “KunsTerminal” bezieht sich auf die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der geschaffenen Flächen und Räume, die in dem Projekt erarbeitet wurden. Masterstudio | betreut von Prof. Roger Riewe, 2013

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TRAMAUSTIEG TRAM | PEOPLE MOVER EINSTIEG PEOPLE MOVER AUSTIEG PEOPLE MOVER AUSGANG FOYER | AUSTELLUNGSFLÄCHE | WARTEFLÄCHE TOILETTE KIOSK OFFICE TICKET ZUGANG BUSSE

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CAFÉ KÜCHE LAGER AUSTELLUNGSFLÄCHE TERRASSE

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BUSAUSTIEG AUFGANG BUSEINSTIEG

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Basel Kulturpavillion


privater Wettbewerb | mit Tobias Gruber & David Pfister, 2013

Platz | Park

Passage

Veranstaltung

Orientierung

Information

Sanitär | Lager

FOOTPRINT SCHAULAGER BASEL

Neugier

Das Grundstück präsentiert sich als ein Ort voller Komplexität, durch unterschiedliche Höhen, Treppen, Rampen, Überleitungen, Brunnen, Skulpturen und Bäume, aber mit distinktiver Qualität und Schönheit. Doch wie soll man einen Pavillon in dieses komplexe Gefüge ohne Verwirrung einweben? Wir entschieden uns, so wenig wie möglich um die gewohnte Zirkulation der Fußgänger zu erhalten, und nur den parkähnlichen Platz in einen ruhigen und geordneten Raum mit Hilfe von zwei klassische Elemente zu ändern: Eine Mauer und eine Decke. Eine Mauer, die sich fast komplett geschlossen zur Öffentlichkeit, mit seiner straßenseitigen Fassade, wendet und damit die Fähigkeit hat jemandes Neugierde zu wecken. Was steckt dahinter? Die Fassade enthält eingebettete Fenster in Form der Grundrisse Basler Kultureinrichtungen, die auch einen Einblick ermöglichen. Eine Mauer, die ebenso Aufbewahrungs- als auch Sanitäreinrichtungen beinhaltet, sowie viele weitere Funktionen in ihrem Inneren bereit hält. Eine Wand, die als Ordnungs- und Informationselement dient und die unterhalb ihrer Bedeckung einen allgemeinen Überblick über die Museen und Sammlungen in Form von Wanddruck, Touchscreens und Flyern schafft. Eine Decke vervollständigt die Informationen, indem sie Orientierung durch einen auf dem Kopf gestellten Stadtplan gibt, welcher Positionen der Basler Kultureinrichtungen zeigt. Die Decke verfügt auch über raumbildende Elemente des Pavillons, wie Gardinen und Schaukeln. Die Vorhänge lassen die Qualitäten von einem offenen Raum zu und zur gleichen Zeit können sie einen geschlossenen Präsentationsraum produzieren, wenn gewünscht, und dadurch immer Interesse erregen. Die Schaukeln dienen als perfekte Möbel, unter Berücksichtigung der Neigung des Bodens. Das Dach, welches sich an der Ecke des TinguelyBrunnen absenkt, bietet dem Besucher eine purere Form der Natur: Gras und Bäume.

Platz schaffen

Form durch Wege geschaffen

Pure Landschaft

Theaterstraße Theater Basel

Decke

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Barfüsserplatz

Wand

Theaterpassage

1 Austell-Schaufenster 2 Lager Vorhänge 3 Lager 4 Sanitär 5 Information | Orientierung Veranstaltungsräumlichkeit

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Lichtkleid


Ich begegnete der Aufgabenstellung „Garderobe“ mit der Vorstellung, etwas schaffen zu wollen, das die Kleidungsstücke, die es trägt, attraktiv zur Schau stellt. Die Themen „Präsentation“ und „Licht“ schienen mir dabei unumstößlich miteinander verbunden zu sein. Somit befasste ich mich damit, wie der Leuchtkörper, Teil meiner Garderobe werden könnte und kam zu dem Ergebnis, die Lampe selbst, als Träger der Kleidung verwenden zu wollen. Hiermit schien nicht nur das Kleidungsstück respektabel präsentiert zu werden, sondern umgekehrt auch das Licht mit jedem neuen Gewand unterschiedlich in Szene gesetzt.

Das Möbelstück wurde an folgenden Ausstellungen präsentiert : Salone del Mobile - Salone Satellite 2014 in Mailand Vienna Design Week 2014 Art Design Feldkirch 2014 in Voralberg assembly 2014 – Das Designfestival in Graz Green Expo Wien 2014 Möbel Design Herstellung | betreut von DI Matthias Gumhalter, 2013


LEBENSLAUF | Neira Mehmedagić AUSBILDUNG

ÜBER MICH

Name | Neira Mehmedagić Geboren | 25. 10. 1987 Nationalität | Österreich Geschlecht | weiblich Familienstand | ledig Adresse | Bänschstraße 36 Telefon | +49 152 23845431 E-Mail | neira.mehmedagic@gmail.com

FÄHIGKEITEN

Computer AutoCad, Vectorworks, Rhino,

Vray, Photoshop, Illustrator, InDesign

Sprachen Bosnisch, Deutsch, Englisch,

Spanisch

Oberstufenrealgymnasium Linz 2002 - 2007 Technische Universität Graz 2007 - 2011 Bachelor Programm ETSAV Barcelona 2011 - 2012 Master Programm Technische Universität Graz 2012 - 2015 Master Programm Studienabschluss TU Graz März 2015 nominiert für GAD Award 15+ BERUFSERFAHRUNG Praktikum Architekturbüro Shamiyeh Associates 07 - 08 | 2009 Linz, Österreich Architekturbüro Ederer Haghirian 01 - 02 | 2011 Graz, Österreich Werbeagentur Synapo 09 - 10 | 2012 Graz, Österreich Architekturbüro Riegler Riewe 03 - 06 | 2013 Graz, Österreich Architekturbüro Riegler Riewe 10 - 12 | 2013 Graz, Österreich Architekturbüro Ederer Haghirian 03 - 04 | 2015 Graz, Österreich ramicsoenario Ausstellungsgestaltung 01 - 12 | 2016 Berlin, Deutschland

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