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Juni 2009

www.megalink.ch

Akkus mit zehnfacher Speicherkapazit채t | Darwin21 | Markt체bersicht Electronic Engineering & Manufacturing Services | Am Puls des Nichtgeschehens Durchblick im EMV-Dschungel | Embedded Computing Conference-Nachschau


Wenn sich doch nur mehr Menschen um jene kümmern würden, die nach einem Unfall wieder ins Alltagsleben zurückkehren.

Dank dem New Case Management der Suva arbeiten alle Beteiligten besser Hand in Hand: die Unternehmen, die Ärzte, die Case Manager der Suva und die Patienten selber. Dieses innovative Konzept und dessen engagierte Umsetzung zeigen bis heute erfreuliche Resultate: So konnten die Neurenten seit 2003 rund um einen Drittel gesenkt und die entsprechenden Kosten für Neurenten sogar um knapp 40 % reduziert werden, was letztlich allen Suva-Versicherten zugute kommt. Und das Wichtigste: zahllose Menschen konnten nach ihrem Unfall wieder ins berufliche Leben zurückkehren. Auch Sie können mithelfen. Mehr Infos: www.suva.ch/ncm


EDITORIAL

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Aller guten Messen sind drei Die Schweizer Fachmesslandschaft ist in Bewegung. Gleich drei Automatisierungsmessen buhlen neu um Aussteller und Besucher: vom 1. bis 4. September 2009 die go. automation days in Basel, in Luzern die easyfairs for automation vom 3. bis 4. Februar 2010 und die swissT.meeting fair for automation vom 24. bis 25. Juni 2010 im Puls 5 in Zürich. Zusätzliche Konkurrenz stellt die seit Jahren immer populärere SPS/IPC/Drives in Nürnberg dar, die ihre Tore vom 24. bis 26. November 2010 geöffnet hat und zahlreiche Schweizer Aussteller wie auch Besucher anlocken wird. Schon seit Jahren kämpft die go mit sinkenden Besucherzahlen und unzufriedenen Ausstellern. Mit angepassten Konzepten wie der gleichzeitigen Durchführung von go und Ineltec oder neuen Veranstaltungen wie dem focus. technology forum versuchte die Messe Schweiz diesen Trend zu durchbrechen – mit wenig Erfolg, wie die Absage des zweiten focus. technology forums oder die massiv weniger Aussteller an der go und Ineltec 2010 zeigen. Klar ist es während einer Wirtschaftskrise besonders schwierig, Aussteller und Besucher an eine Messe zu locken. Doch wie die Embedded World oder die Sensor+Test zeigten, ist es auch heute möglich, eine erfolgreiche Industriemesse zu veranstalten. Viele Aussteller sind mit dem Status quo unzufrieden. Kein Wunder spriessen neue Ideen und Konzepte wie Pilze aus dem Boden: Automenschion, Embedded Computing Conference oder Faszination Messtechnik sind nur einige Beispiele dafür. Doch auch der ehemalige Messeleiter der go, Der schlimmste aller Fehler ist, Christian Rudin, versucht sein Insider-Know-how und die sich keines solchen bewusst zu sein. Thomas Carlyle, 1795–1881, Schottischer Essayist und Historiker allgemeine Unzufriedenheit mit der easyfairs automation auszunutzen. Oder der Verband swissT.net, der an seiner Generalversammlung am 14. Mai beschloss, selber Messen zu veranstalten: als erstes vom 24. bis 25. Juni 2010 die swissT.meeting fair for automation. Trotz Wirtschaftskrise und ungewissem Erfolg der Messen sind zwei Dinge sicher: Die Schweizer Fachmesselandschaft wir nicht mehr so sein wie früher, und drei Automatisierungsmessen sind zwei zu viel. Patrick Müller, Chefredaktor patrick.mueller@megalink.ch

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Automation – innovativ optimiert! Erst wenn verschiedene Komponenten präzise aufeinander abgestimmt sind, läuft ein Prozess reibungslos und optimal. Schneider Electric entwickelt und testet seine innovativen Automationslösungen für sämtliche Hard- und Softwarekomponenten genau nach diesem Prinzip. So ist für die Kunden ein umfassendes Angebot entstanden, das mit weltweit verfügbaren Leistungen ergänzt wird. Schliesslich wollen wir eine perfekte Lösung, die den gesamten Lebenszyklus Ihrer Automation abdeckt. Gerne überzeugen wir Sie persönlich von den Vorteilen unserer Produkte.

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INHALTSVERZEICHNIS

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20 Interview

30 Microsysteme

36 in motion

«Es ist eine Bedingung für Darwin21» Mit der Stiftung NewGenerations sollen Projekte zur Nachwuchsförderung finanziert werden. An der Generalversammlung des SwissT.net wurde der Antrag zur Gründung einstimmig angenommen. Damit wurde ein erster Grundstein gelegt, doch die Suche nach Partnern geht weiter. Megalink sprach mit Tom Mörker, Projektleiter von Darwin21, über die Stiftung.

Am Puls des Nichtgeschehens Actismile ist ein Gerätekonzept, das der zunehmenden Verarmung an Alltagsaktivität entgegentreten kann. Ein Beschleunigungssensor misst die Körperbewegungen und belohnt den Träger mit einem Lächeln. Das Gerät wird von der Iftest AG produziert. Was steckt hinter diesem Konzept und welche Chancen hat Actismile auf dem Markt? Megalink sprach mit Horst Buchholz, dem Geschäftsführer der Actismile AG.

Durchblick im EMV-Dschungel Bei elektrotechnischen Installationen sind Massnahmen zur Einhaltung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) meistens zwingend. Welche Normen muss der Anwender berücksichtigen, wer ist für die Einhaltung der Grenzwerte verantwortlich und welche Normen gelten für welche Bereiche?

ZUR TITELSEITE

Robuster dezentraler Motorstarter Siemens hat das Angebot an dezentralen Motorstartern um eine Variante in hoher Schutzart (IP65) für räumlich verteilte Antriebsanwendungen ergänzt. Der Motorstarter M200D AS-i Basic startet und schützt Motoren bis 5,5 Kilowatt über AS-Interface. M200D AS-i Basic ist als Direkt- und Wendestarter für Motoren erhältlich und kann diese sowohl mechanisch als auch elektronisch starten. Als Option kann eine Bremsansteuerung und eine integrierte Handbedienung gewählt werden. Siemens Schweiz AG, Industry Sector Industry Automation and Drive Technologies 8047 Zürich, Tel. 0848 822 44 automation.ch@siemens.com

THEMEN 4 Veranstaltungskalender 6 Lieber Qualität statt Quantität Nachschau Sensor+Test 2009 17 Akkus mit zehnfacher Speicherkapazität Forschungsergebnisse übertreffen alle Erwartungen 20 «Es ist eine Bedingung für Darwin21» Eine Stiftung für den Nachwuchs 22 Buster hat viele Gesichter In der Testphase von Darwin21 24 Productronica trotzt der Krise Vorschau Productronica 2009 25 «Das Schlimmste liegt hinter uns» Turbulenzen auf dem EMS-Markt 26 Marktübersicht E2MS 28 Auf Biegen und Brechen Flexible Elektronik nicht nur für die Medizin 30 Am Puls des Nichtgeschehens Actismile motiviert Bewegungsmuffel 32 Sport ist messbar Ein augeklügelter Beschleunigungssensor 34 Die Prozesse dem Produkt anpassen Innerhalb von drei Tagen produzieren und ausliefern 35 in motion Antriebe und Fluidik 36 Durchblick im EMV-Dschungel EMV-Normen für Produkt und Umgebung 40 Modular Programmieren Zusammenarbeit in neuer Qualität 45 SwissT.net networks & Communication

46 Mehr als nur kommunizieren Netzwerkkontroller mit Softwarepaketen 48 «Man muss nicht bis Nürnberg fahren» Nachschau Embedded Computing Conference 64 Impressum/Firmen in dieser Ausgabe HIGHLIGHT 42 Linearantriebe – ganz klein Steigende Nachfrage nach Miniatur-Servomotoren PRODUKTE 43 in motion Antriebe und Fluidik 50 Automation 52 Bauelemente 54 Industriebedarf 55 Kommunikation 58 Messen und Prüfen 62 Lieferantenverzeichnis


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VERANSTALTUNGSKALENDER

Veranstaltungskalender Datum

Ort

Thema

Kosten

2.7.09

Winterthur, ZHAW

Organische Elektronik ab CHF 300.– Funktionsweise der Materialien, Bauteile, Fertigungsverfahren, Modellierungsmethoden und Anwendungen.

7.9.09

Windisch, FHNW

8.– 9.9.09

Windisch, FHNW

Veranstalter

ITG Electrosuisse 8320 Fehraltorf Tel. 044 956 11 83 www.electrosuisse.ch/ ↵ cms.cfm/s_page/85410 CHF 950.– Fachhochschule Adaptive Filter Nordwestschweiz Orthogonalitätsprinzip, Least Squares, RLS-Algorithmus, MiniHochschule für Technik mum Mean Squared Error, LMS-Algorithmus. Praktische Ver5210 Windisch suche im Labor. Tel. 056 462 46 60 a lain.keller@fhnw.ch www.fhnw.ch CHF 950.– Fachhochschule FPGA/ASIC Verifikation mit VHDL Nordwestschweiz Aufsetzen von Verifikationsprozess. Praxisanwendung der Hochschule für Technik neu erworbenen Theoriekenntnisse. 5210 Windisch Tel. 056 462 46 60 alain.keller@fhnw.ch www.fhnw.ch Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie auf www.megalink.ch

Durchsichtige Solarzellen Wären Solarzellen durchsichtig, liessen sie sich auch auf Fensterscheiben und Hausfassaden anbringen. Physikalische Werkstoffmodellierung hilft dabei, passende Materialien für transparente Elektronik zu entwickeln und so die Basis für durchsichtige Solarzellen zu legen. Die Fensterscheibe eröffnet den Blick auf den Garten und das angrenzende Feld – und sieht aus wie jedes andere Fenster. Doch sie hat es in sich: Sie produziert Strom. Auch die Fassaden des Hauses nutzen die Sonne, um die Bewohner mit elektrischer Energie zu versorgen. So könnte die Stromversorgung der Zukunft aussehen. Die Fläche, die man zur Energiegewinnung nutzen könnte, würde durch transparente Solarzellen drastisch steigen. Zu geringe Leitfähigkeit. Um die Vision von durchsichtigen Solarzellen und transparenter Elektronik real werden zu lassen, bräuchte man zwei verschiedene transparente Schichten: Solche, die den Strom über Elektronen leiten, die n-Leiter, und solche, in denen Elektronenlöcher für den Stromfluss sorgen,

die p-Leiter. Um diese Materialien herzustellen, «verschmutzen» oder dotieren die Ingenieure das Grundmaterial mit wenigen anderen Atomen. Je nachdem, welche Atome sie dafür verwenden, erhalten sie die unterschiedlich leitenden Materialien. N-leitende transparente Stoffe sind Stand der Technik. Bei den p-Leitern sieht es allerdings schlecht aus: Die Leitfähigkeit ist zu gering, und oft hapert es auch an der Transparenz. Die Hersteller wünschen sich daher ein transparentes Grundmaterial, das sich gut n- und p-dotieren lässt. Durchsichtige Elektronik. Für die n-Leiter verwendet man bisher vor allem Indium-ZinnOxid. Eine teure Angelegenheit: Indium ist rar geworden, sein Preis hat sich seit 2002 verzehnfacht. Die Suche nach Ersatzstoffen läuft daher auf Hochtouren. Welche Stoffe eignen sich am besten? Womit dotiert man sie, um eine gute Leitfähigkeit zu erreichen? Wie sieht es mit der Transparenz aus? Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff-

Firefox-Pläne für Enterprise-Kunden

Vorschau MegaLink 7-09 erscheint am 24.7.09 Vorzugsthemen: Prozesstechnik, CAD/EDA, Ausbildung Inserateschluss: 2.7.09

mechanik IWM haben im Verbundprojekt METCO mit weiteren Fraunhofer-Kollegen werkstoffphysikalische Modelle und Methoden entwickelt, die bei der Suche helfen. «Könnte man transparente p-Leiter mit ausreichender Leitfähigkeit herstellen, liesse sich komplett durchsichtige Elektronik herstellen», sagt Dr. Wolfgang Körner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IWM. Die Forscher ermitteln aus elektronenmikroskopischen Aufnahmen zunächst die Korngrenzen, die im Material am häufigsten vorkommen – also Unregelmässigkeiten in der Kristallstruktur. Diese Defektstrukturen werden Atom für Atom modelliert. Simulationsmethoden berechnen, wie die Elektronen in diesen Strukturen und damit im Festkörper verteilt sind. Aus den Daten extrahieren die Forscher, wie leitfähig und transparent das Material ist. »So konnten wir etwa herausfinden, dass Phosphor sich für eine p-Dotierung von Zinkoxid zwar eignet, Stickstoff jedoch vielversprechender ist«, sagt Körner. www.fraunhofer.de

MegaLink 8-09 erscheint am 26.8.09 Vorzugsthemen: Bauelemente, Messtechnik, Feinwerktechnik, Auftragsentwicklung. Inserateschluss: 4.8.09 Messen: Go/Oneltec, Basel

Das Mozilla-Firefox-Team plant für Version 3.5 den Start des Programms «Build Your Own Browser», das sich an Kunden aus dem Enterprise-Bereich richten wird. Damit wollen die Entwickler auch im Firmenumfeld grössere Marktanteile erzielen. Mit dem Programm sollen IT-Verantwortliche die Möglichkeit erhalten, Firefox für die eigene Firma passend vorzukonfigurieren. So sollen sie den Browser über eine Web-Anwendung optisch aufs eigene Corporate Design trimmen und mit ausgewählten Bookmarks bestücken können. www.heise.de


NACHRICHTEN

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mechatroniX findet in diesem Jahr nicht statt Rutronik schliesst exklusiven Unabhängig vom regen Interesse und der hohen Akzeptanz, die das europaweiten Franchisevertrag Konzept der mechatroniX bei Anbietern und Anwender fand, konnte die für den 16. Juni 2009 in Augsburg angesetzte Informationsplattform für angewandte Mechatronik in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. In der derzeitigen Situation nutzen Unternehmen verständlicherweise alle Massnahmen zur Kostensenkung. So werden einerseits die Marketingbudgets und damit auch die Teilnahme an Messen, Tagungen und Seminaren auf ein Minimum reduziert. Andererseits stehen für Reisen von Mitarbeitern kaum noch finanzielle Mittel zur Verfügung. Diese Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass die Veranstalterin fairXperts GmbH die für den 16. Juni 2009 in Augsburg angesetzte mechatroniX – Informationsveranstaltung für angewandte Mechatronik nun absagt. Die Entscheidung wurde in Abstimmung mit dem Ausstellerbeirat getroffen. Die Absage fiel Geschäftsführer Hartmut Herdin nicht leicht: «Wir sind mit dem Konzept der mechatroniX auf grosses Interesse im Markt gestossen. Trotz massiver Anstrengungen konnten wir jedoch in der momentanen Wirtschaftslage keine ausreichende Zahl an Ausstellern und Teilnehmern für eine seriöse, am Markt orientierte und Nutzen bringende Veranstaltung gewinnen». Von der Veranstalterin war aber auch zu erfahren, dass die fairXperts GmbH aufgrund der hohen Akzeptanz das Konzept der mechatroniX gemeinsam mit potenziellen Ausstellern und Anwendern weiter verfolgen wird. www.fairxperts.de

Handy-Evolution als Matrjoschkapuppen

Als einziger Distributionspartner in Europa schliesst Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH einen europaweiten Franchisevertrag mit dem amerikanischen LEDSpezialisten Intematix Corporation. Ab sofort vertreibt Rutronik das gesamte Intematix-Produktportfolio an Einzelkomponenten, Arrays, LED-Modulen, Ansteuerungen, Sekundäroptiken und Kühlkörpern. Mit diesem Franchisevertrag erweitert Rutronik sein Portfolio optoelektronischer Bauelemente um die innovativen und hochwertigen Komponenten Marcus Oechsle, Produktbereichsleitung von Intematix. Der LED-Hersteller bei Rutronik. ist auf innovative LEDs auf Keramikbasis für den Beleuchtungsmarkt spezialisiert und ein führender Hersteller von Phosphoren für LEDs. Ansteuerungen, Sekundäroptiken und Kühlkörper vervollständigen das Portfolio. Die Intematix-Produkte zeichnen sich durch hervorragende Wärmeleiteigenschaften sowie sehr hohe Qualität und Effizienz aus. Auch farbspezifische Lösungen mit auf InGaN- (Indium Gallium Nitride-) Technologie basierenden Produkten sind möglich. Die patentgeschützten Phosphore von Intematix und kundenspezifische Lösungen sind ebenfalls erhältlich. Rutronik vertreibt die Intematix-Komponenten exklusiv in ganz Europa. Das Produktportfolio ist speziell auf Allgemeinbeleuchtungsapplikationen ausgerichtet und fügt sich somit hervorragend in das bestehende Rutronik-Angebot an optoelektronischen Bauelementen ein. Rutronik adressiert mit den LEDLösungen insbesondere die Bereiche Solid State Lighting, Innenund Aussenbeleuchtung, Architektur und Schaufensterbeleuchtung, Spotlights, Flugfeldbefeuerung, Schifffahrtsbeleuchtung sowie Design- und Werbebeleuchtung. Zusammen mit Intematix wird Rutronik auch die Entwicklung und Vermarktung der LED-Strassenbeleuchtung weiter vorantreiben. Als Vorreiter in diesem Bereich hat Rutronik bereits ein LED-Strassenlaternen-Projekt in Remchingen (Baden-Württemberg) realisiert. «Mit Intematix haben wir einen weiteren Partner mit innovativen und hochwertigen Produkten gewonnen. Das ist insbesondere auf dem LED-Markt ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden, weil sich dieser extrem dynamisch entwickelt», so Marcus Oechsle, Produktbereichsleitung der Optoelektronik bei Rutronik. www.rutronik.com

Neue Ausgabe des Wissensmagazins von EBV Elektronik Wer hat das kleinste Handy – Matrjoschkapuppen einmal anders.

Mit der Idee, die technischen Fortschritte der Handys als Matrjoschkapuppen zu zeigen, überrascht der Designer Kyle Bean. Aus praktischen Gründen stockt momentan jedoch die weitere Verkleinerung, da Tasten nicht beliebig klein sein können, um vernünftig bedienbar zu bleiben. Ein möglicher Weg, diese Limitation zu umgehen, ist die Steuerung per Sprache, die aber nach zig Jahren Entwicklung immer noch leidlich funktioniert. Wie man auf ein Display, das ebenfalls viel Platz beansprucht, verzichten kann, präsentierte Apple mit der Sprachausgabe im neuesten iPod Shuffle. Weitere Bilder und ein Film zu den Matrjoschkapuppen können auf der Homepage des Künstlers Kyle Bean unter Portfolio angeschaut werden. www.kylebean.co.uk

EBV Elektronik widmet die vierte Ausgabe seines Wissensmagazins dem Thema erneuerbare Energien. Das Magazin gibt einen Überblick über den Markt der erneuerbaren Energien und zeigt, wie bei schonendem Umgang mit Ressourcen zusätzlich Energie erzeugt werden kann. «The Quintessence of Renewable Energies» erklärt die Funktionsweisen und Anwendungsgebiete der verschiedenen Technologien zur alternativen Energieerzeugung. Highlights sind unter anderem die Gespräche mit erfolgreichen Unternehmern wie Claus Hipp oder Nezih El Yazigi und Peter Vis aus dem Kabinett des EU-Energiekommissars. In einem Round-Table-Gespräch beleuchten führende Experten der Energiebranche die Trends von morgen.

www.ebv.com


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NACHRICHTEN

Trotz leichtem Auststeller- und Besucherrückgang waren die Hallen der Sensor+Test 2009 in Nürnberg gut gefüllt.

In der gut besuchten Action Area präsentierte National Instruments die Resultate der NI WorldClass. Mehr dazu in der nächsten Megalink.

Sensor+Test 2009 vom 26. bis 28. Mai 2009 in Nürnberg

Lieber Qualität statt Quantität Trotz einem leichten Aussteller- und Besucherrückgang zeigten sich die Aussteller und Organisatoren der Sensor+Test 2009 zufrieden. Rund 7000 Personen besuchten die Messe für Sensorik, Mess- und Prüftechnik, an der 537 Aussteller ihre Angebote präsentierten. Gewinner des mit 10 000 Euro dotierten Sensor Innovationspreis wurde das Planare, integrierte Mikromassenspektrometer von der Universität Hamburg-Harburg.

Die Sensorik, Mess- und Prüftechnik spielen bei der Produktentwicklung, Optimierung und der Fertigung eine entscheidende Rolle. Denn nur wer misst und prüft, kann seine Produkte und Prozesse verbessern sowie eine gleichbleibend hohe Qualität garantieren. In Zeiten schrumpfender Umsätze kann dies über Erfolg oder Konkurs entscheiden. Das richtige Sensorium für den Erfolg. Einen Beleg für die grosse Bedeutung der Sensorik, Mess- und Prüftechnik hat die Sensor+Test 2009 erbracht. Der positive Verlauf der Messe deutet darauf hin, dass die Branche nicht so stark von der aktuellenWirtschaftskrise betroffen ist wie befürchtet. Mit insgesamt 537 Ausstellern präsentierten «nur» 25 Unternehmen weniger als 2008 ihre Produkte und Dienstleistungen. Rund 7000 Fachbesucher nahmen sich die Zeit, nach Nürnberg zu fahren – rund 1000 weniger als im Vorjahr. Trotzdem sprechen die Organisatoren von einer erfolgreichen Messe. Die überwiegende Zahl der Aussteller ist vom Verlauf der Messe ebenfalls positiv überrascht worden. Gerade in Zeiten knapper Reisebudgets sei ein leichter Besucher- und Ausstellerschwund unvermeidbar, so Holger Bödeker, Geschäftsführer des Veranstalters AMA Service.

INFOS Sensor+Test 2010 18. bis 20. Mai 2010 Ort: Nürnberg www.sensor-test.com

In Zeiten, in denen viele Unternehmen eine sehr restriktive Reisepolitik verfolgen, dürfen häufig nur diejenigen Mitarbeiter Messen besuchen, die auch konkrete Projekte haben. Die Aussteller haben bestätigt, dass dadurch die ohnehin hohe Qualität der Fachbesucher nochmals erhöht wurde. Daraus resultierte, dass nahezu alle Gespräche, die an den Ständen geführt wurden, einen sehr konkreten Projektbezug hatten. Zwei Hallen voller Produkte und Know-how. Während der drei Messetage wurde den Fachbesuchern ein umfangreiches Spektrum an Informationen rund um die Themenbereiche Sensorik, Mess- und Prüftechnik geboten. Neben den vielen Innovationen und neuen Produkten auf den Messeständen wurde auch das Aktionsprogramm wieder sehr gut von den Besuchern angenommen. Dort demonstrierten Unternehmen wie National Instruments, imcADD oder Additive aktuelle Neuentwicklungen in LiveDemos. Auf den Ausstellerforen wurden interessante Vorträge gehalten sowie zwei Podiumsdiskussionen veranstaltet. Auszeichnung innovativer Sensor-Applikationen. In diesem Jahr ging der mit 10 000 Euro dotierte Sensor-Innovationspreis an ein Team des Instituts für Mikrosystemtechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Die Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Jörg Müller wurde für die Entwicklung eines miniaturisierten Massenspekrometers ausgezeichnet. Von 63 eingereichten Innovationen, davon 22 aus dem Ausland, über-

Mit einem Mikrofonarray kann ein «Lärmbild» erstellt werden.

zeugte diese Arbeit besonders. Die Gruppe aus dem Institut für Mikrosystemtechnik, geleitet von Prof. Jörg Müller, gehörte mit ihrem PIMMS (Planar integriertes Mikromassenspektrometer) von Anfang an zu den Favoriten. Dennoch fiel es der Jury schwer, eine endgültige Auswahl zu treffen. Zu qualitativ hochwertig war die Konkurrenz, wie die drei nominierten Arbeiten beispielhaft zeigen. Das PIMMS setzte sich schliesslich durch, da es als weltweit kleinstes Massenspektrometer, das alle funktionalen Komponenten vereint, die neunköpfige Jury aus Wissenschaft und Industrie nachhaltig von seiner vielversprechenden Innovation überzeugen konnte. Im kommenden Jahr wird die Sensor+Test vom 18. bis 20. Mai wieder in Nürnberg stattfinden. Der Schwerpunkt des Kongress-Programms wird im Jahr 2010 die Fachtagung «Sensoren und Messsysteme» sein. (pm) ■


NACHRICHTEN

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The MathWorks gewinnt begehrten EDN Innovation Award sikalische Netzwerke über mechanische, elektrische, hydraulische und andere physikalische Domänen hinweg. Mit den jährlich verliehenen EDN Innovation Awards werden herausragende Persönlichkeiten und Produkte der Technikwelt in einer Vielzahl an Kategorien geehrt. Die Endausscheidung der Kategorie «EDA System-Level Synthesis» haben The Ma-

10 000 Franken für Jungforscher

V. l. n. r.: Rolf Wohlgemuth (Technology and Innovation, Siemens Schweiz AG), Rudolf Jörg (Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur), Philipp Triet (Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur), Siegried Gerlach (CEO Siemens Schweiz AG ).

Der mit 10 000 Franken dotierte Siemens Excellence Award geht an Rudolf Jörg und Philipp Triet von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur. Mit ihrer Diplomarbeit «Optical Code Sensor» gewinnen die beiden Bündner die nationale Auszeichnung, für die alle Preisträger der fünf regionalen Awards nominiert waren. Mit dem Excellence Award will Siemens Schweiz junge Menschen zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit praxisrelevanten Fragestellungen motivieren. Neben der wissenschaftlichen Leistung werden vor allem der Innovationsgrad und die gesellschaftliche Relevanz sowie die praktische Umsetzbarkeit der Arbeit bewertet. Der Schweizer Siemens Excellence Award 2009 geht nach Graubünden. Rudolf Jörg (Igis / Landquart) und Philipp Triet (Igis / Landquart) beeindruckten mit ihrer Arbeit «Optical Code Sensor» die Jury, die aus Professoren der am Award teilnehmenden fünf Fachhochschulen gebildet wurde. Die beiden Diplomanden der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur entwickelten ein neues Kamerasystem, welches einerseits herkömmliche Farbbilder erfasst und andererseits auch reflektierende Oberflächen im Infrarotbereich erkennt. Das System ist auf einem bestehenden Produkt des Auftraggebers aufgebaut. Nach Abschluss der Arbeit konnte dem Auftraggeber ein eigens entwickeltes, funktionstüchtiges Kamerasystem übergeben werden, das eine höhere Performance besitzt. Gleichzeitig konnten die Materialkosten im Vergleich zum bestehenden Produkt um fast einen Drittel gesenkt werden. Mit dieser ausgezeichneten Ingenieurarbeit überzeugten die beiden die nationale Jury. Die Verleihung des Preises erfolgte am 2. Juni 2009 vor rund 100 geladenen Gästen im Verkehrshaus Luzern. Im Rahmen der Feier überreichte Siegfried Gerlach, CEO Siemens Schweiz, den jungen Forschern aus dem Bündnerland den Check im Wert von 10 000 Franken. Insgesamt wurden in den vergangenen Monaten fünf regionale Siemens Excellence Awards mit einer Dotation von je 4000 Franken verliehen. Die Preisträger der regionalen Awards erhielten zudem eine Nomination für den nationalen Award, bei dem sich nun die beiden Jungforscher aus Chur durchgesetzt hatten. Der Siemens Excellence Award ist Teil des weltweiten Bildungsprogramms Generation21. Siemens fördert damit den Nachwuchs im Bereich Naturwissenschaft und Technik – vom Kindergarten bis zum Studium. Jungen Menschen Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln, bedeutet, gesellschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen und für die eigene Zukunft vorzusorgen.

www.siemens.ch/generation21

thWorks, National Semiconductor und Altera erreicht. Wichtige Beurteilungskriterien waren vor allem der Anwendernutzen und die Bedeutung für den gesamten EDAMarkt. Ausgewählt wurden die Preisträger von der EDN-Redaktion und ihrer weltweiten Leserschaft, überwiegend Elektronikingenieure und technische Manager.

www.mathworks.ch

Eaton erhält Global Award Eaton ist mit dem «Global Frost & Sullivan Award for Market Penetration Leadership 2008» ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung basiert auf der jüngsten Frost & Sullivan-Marktanalyse über Stromverteilungslösungen (Power Distribution Units, PDU) und honoriert Eatons erfolgreiche geschäftliche Entwicklung in diesem Segment. Das Unternehmen hat sich insbesondere auch durch seine Expansion im PDU-Business – durch die strategischen Zukäufe von Aphel Technologies Limited in Grossbritannien und Pulizzi Engineering in den USA – für den Award qualifiziert. Eaton ist ein Anbieter von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Stromversorgung und -verteilung, elektrischer Steuerungen und Industrieautomatisierung. Das Unternehmen engagiert sich stark für Produktinnovationen und bei der Entwicklung neuer Marktstrategien. Mit seinen Übernahmen hat Eaton nun wichtige Anteile im weltweiten PDU-Markt gewonnen. Ausserdem konnte Eaton seinen Vertrieb besonders im Rackmount-PDU-Segment ausbauen und in neue vertikale Märkte wie Behörden und Industrie vordringen.

www.eaton.com

Economic BOX www.gehag.ch

The MathWorks hat die Simscape-Programmiersprache ins Rennen um einen der begehrten EDN Innovation Awards geschickt und gewonnen. Auf der 19. Jahresverleihung in San Jose wurde diese mit dem Preis für die beste Lösung im Bereich «EDA SystemLevel Synthesis» ausgezeichnet. Die Funktionen von Simscape unterstützen Entwickler bei der Modellierung von Systemen als phy-

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NACHRICHTEN

Omni Ray mit zwei neuen Vertretungen Omni Ray AG ist seit fast 60 Jahren als Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Industriellen Automation tätig. Mit dem Hersteller J. Schneider Elektrotechnik GmbH und JVL Industri Elektronik A/S erweitert Omni Ray sein Produktportfolio. Als Produzent industrieller Stromversorgungen liefert J. Schneider Elektrotechnik GmbH seit über 65 Jahren Stromversorgung. Omni Ray AG vertreibt die Produktbereiche DC-USV Anlagen, Puffermodule mit Superkondensatoren, Brennstoffzellen für Netzunabhängige DC-Versorgung und AC-USV Anlagen. Diese Geräte bieten eine optimale Ergänzung, wenn es um den Aufbau von zum Beispiel ausfallsicheren Netzwerken und Rechneranwendungen geht. JVL Industri Elektronik A/S ist produziert integrierte WechselstromServo- und Schrittmotoren. Darüber hinaus entwickelt und produziert JVL eine grosse Auswahl an vielseitigen, hochwertigen Wechselstrom-, Gleichstrom- und Schrittmotor-Controllern sowie Ansteuerelektronik, die in verschiedensten Anwendungen in Forschung und Industrie zum Einsatz kommen. www.omniray.ch

Baumer investiert in den Vorsprung

Erste Reihe v. l. n. r.: Dr. Lothar Wilhelmy, Hans-Joachim Friedrich, Helmut Frotscher, Dr. Oliver Vietze, Klaus-Dieter Gröhler, Dr. Jens-Peter Heuer, Dr. Christoph Baumer, Dr. Axel Vietze, Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn.

Die Baumer Group investiert in die Zukunft. Mit dem Spatenstich wurde der Neubau eines Entwicklungs- und Produktionsgebäudes in Berlin eingeleitet. Mit dieser Investition wird das Kompetenzzentrum für HeavyDuty-Drehgeber und Tachogeneratoren der Baumer Hübner GmbH ausgebaut und gestärkt. Der weltweit bekannte hohe Qualitätsstandard der Produkte, die breite Sortimentstiefe und das hohe Innovationspotenzial sind der Garant, um weiterhin rasch auf Marktentwicklungen zu reagieren und maximale Kundenzufriedenheit garantieren zu können. In dem neuen Gebäude werden Baumer knapp 8500 m2 zur Verfügung stehen. Davon wird die Produktionsfläche etwa 5300 m2 betragen. Im Büro- und Entwicklungstrakt des Gebäudes werden zudem für die weltweiten Partner und die 200 Berliner Mitarbeiter moderne Schulungs- und Seminarräume entstehen. Die Signale, welche die Baumer Group mit dieser Investition aussendet, sind eindeutig: Baumer wird seine führende Position im Bereich Motion Control am Weltmarkt stärken und weiter ausbauen. Dabei steht die Kundenorientierung im Fokus. Weltweite Präsenz, verbunden mit hoher Kompetenz in Beratung und Service, sind weiter ein wichtiger Erfolgsfaktor.

www.baumergroup.com

Neue Veranstaltung «Faszination Messtechnik»

«Faszination Messtechnik» bietet Information über Messtechnik und deren Anwendung in Labor, Prüffeld, Maschinen, Anlagen und der Automatisierung.

Messtechnik ist für unsere Gesellschaft und den wirtschaftlichen Erfolg vieler Firmen von grundlegener Bedeutung. Messdaten und -analysen erweitern und objektivieren unsere Kenntnisse, indem sie physikalische Zusammenhänge sichtbar machen. Weitgehend unbemerkt bestimmt so die Messtechnik unser tägliches Leben. Produkte werden leistungsfähiger, stabiler, langlebiger, umweltverträglicher und auch billiger. Messtechnik findet meist unbemerkt in Forschung und Entwicklung statt. Aber auch in der Produktion, Qualitätssicherung und in der Instandhaltung und Wartung liefert Messtechnik wichtige Erkenntnisse. Dabei entwickeln sich Sensoren, Messgeräte und Verfahren mit der Vielzahl von Forderungen stetig weiter. Messtechniker sind gefordert, dieser rasanten Entwicklung zu entsprechen und ihre Kenntnisse stets dem neuesten Stand der Technik anzupassen. Hier setzt die vom Schweizer Technologie Netzwerk SwissT.net veranstaltete Table-Top-Ausstellung mit dem begleitenden Experten-/Anwendungsforum «Faszination Messtechnik» an. Ziel ist es, einen breiten Querschnitt und detailliertes Expertenwissen zu präsentieren und auszutauschen. «Faszination Messtechnik» ist kein wissenschaftlicher Kongress. Vielmehr stehen die Anwendung moderner Messtechnik und deren Verfahren im Vordergrund. «Faszination Messtechnik» setzt sich damit ganz bewusst von hergebrachten Messe- und Kongressveranstaltungen ab. «Faszination Messtechnik» bietet den Dialog im Netzwerk. Die Themen sind so bunt und interdisziplinär wie die Messtechnik selbst. «Faszination Messtechnik» bietet Information über Messtechnik und deren Anwendung in Labor, Prüffeld, Maschinen, Anlagen und in der Automatisierung für Forschung, Entwicklung, Produktion und Betrieb. Erleben Sie Messtechnik praktisch, live und kompakt auf der TableTop-Ausstellung des Schweizer Technologie Netzwerks SwissT.net. Begleitend findet das Experten- und Anwenderforum «Faszination Messtechnik» statt. Das Wichtigste in Kürze: Datum: 23. September 2009 Zeit: 8.30–18.00 Uhr Ort: Fachhochschule Nordwestschweiz Windisch Kosten: kostenlos Anmeldung (Anzahl Teilnehmer begrenzt)

www.swisst.net


NACHRICHTEN

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ABB baut 150-Millionen-Projekt in Lenzburg

Jasmin Staiblin (2. v. r.), Vorsitzende der Geschäftsleitung von ABB Schweiz und Bernhard Eschermann (3. v. l.), Senior Vice President und Leiter ABB Semiconductors, legen den Grundstein für den Erweiterungsbau..

Bereits seit 30 Jahren produziert ABB in Lenzburg Halbleiter. Am 15. Mai 2009 fand die Grundsteinlegung für den Ausbau der Halbleiterproduktion statt. Das Unternehmen investiert 150 Millionen Franken in die Erweiterung der Infrastruktur. Bislang produzieren hier total 400 Personen Leistungshalbleiter. Mit dem Neubau, der in einem Jahr bezogen werden soll, kommen bis 250 Arbeitsplätze hinzu. Damit soll die weltweit führende Stellung als Anbieterin von Hochleistungshalbleitern gestärkt und ausgebaut werden. Die Schweiz ist ein attraktiver Standort. Die Redner betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung des Ausbaus für ABB wie für die gesamte Region. «Hochleistungshalbleiter sind eine Schlüsseltechnologie für die zukünftige Energieversorgung», erklärte Jasmin Staiblin, Vorsitzende der Geschäftsleitung von ABB Schweiz. Sie erin-

Der Neubau wird in einem Jahr bezogen und schafft bis zu 250 neue Arbeitsplätze.

nerte daran, dass ABB schon immer Pionierin für durchschlagende technische Entwicklungen gewesen sei: «Mit der Investition in Lenzburg untermauern wir unseren Anspruch auf die Technologieführerschaft in der Energietechnik.» Peter Smits, Verwaltungsratspräsident von ABB Schweiz und Leiter der Region Zentraleuropa, betonte, dass ABB global denke und lokal handle. Dazu gehörten Investitionen sowohl in aufstrebenden wie in etablierten Märkten. «Es geht uns darum, die spezifischen Stärken der einzelnen Standorte zu fördern», sagte Smits. «Die Investition in die Halbleitertechnologie ist eine Investition in die Innovation, Produktivität und Qualität hier in Lenzburg.» «Es freut mich, dass sich ABB zum Kanton Aargau bekennt und in Lenzburg investiert», sagte Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und

Umwelt. «Diese Investition zeugt vom Glauben an die Zukunft.» Halbleiter aus der Schweiz für die ganze Welt. ABB fertigt in Lenzburg Hochleistungshalbleiter, die als Schlüsselkomponenten in ABB-Technologien wie der Hochspannungsgleichstromübertragung (HVDC) oder in drehzahlgeregelten Antrieben eingesetzt werden. Der Ausbau der Infrastruktur in Lenzburg ermöglicht die Einführung einer neuen Generation von Halbleitern mit erheblich grösserer Leistung. Damit sind neue Anwendungen in der Energieübertragung sowie in der Nutzung erneuerbarer Energien möglich, die zu einer massiv verbesserten Energieeffizienz beitragen. Ein Interview mit Bernhard Eschermann, Leiter ABB Semiconductor, sowie ein Video der Grundsteinlegung finden Sie unter: www.megalink.ch/plus, www.abb.com

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Managementwechsel bei Mitsubishi Electric

Hartmut Pütz ist neuer Executive Vice President der Factory Automation European Business Group bei Mitsubishi Electric Europe.

Als Factory Automation European Business Group bei Mitsubishi Electric Europe in Ratingen ist Hartmut Pütz zusammen mit Noriaki Himi, dem Leiter der Factory Automation European Business Group und Präsident der deutschen Niederlassung, verantwortlicher Manager für alle der European Business Group angegliederten Bereiche. Hierzu gehören unter anderem Marketing, Einkauf und technischer Service. Gleichzeitig übernimmt Hartmut Pütz die Leitung des europaweiten Vertriebsgeschäftes für den Bereich Factory Automation von Mitsubishi Electric. Vor seinem Wechsel zu Mitsubishi Electric war Hartmut Pütz Geschäftsführer Deutschland von Rockwell Automation, wo ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der strategischen Weiterentwicklung von Lösungen in den Bereichen Manufacturing Execution Systems (MES) und Supply Chain Management (SCM) lag. Erfahrungen, die der 46-Jährige nutzen will, um die e-F@ctory-Strategie und damit das Endkundengeschäft von Mitsubishi Electric weiter auszubauen.

www.mitsubishi-automation.de

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MAZeT GmbH gewinnt Clusterpreis Die MAZeT GmbH hat den mit 7500 Euro dotierten IQ Innovationspreis Mitteldeutschland im Clusterpreis Energie/Umwelt gewonnen. Das Jenaer Unternehmen wurde am 10. Juni im Rahmen einer Festveranstaltung im Kunstmuseum Stiftung Moritzburg in Halle (Saale) vor rund 300 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien ausgezeichnet. Die MAZeT GmbH überzeugte die Jury und die Initiatoren der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland mit einer innovativen, geregelten LEDDr. Fred Grunert und Gunter Siess nahmen den Preis entgegen. Farblichtsteuerung. den. Mit dem von der MAZeT überall zum Einsatz kommen, wo Farblicht mit LEDs. Mit Hilfe von GmbH aus Jena entwickelten es auf die Genauigkeit und StabiLED-Lichtquellen in den Farben True Color Sensor lässt sich das lität des Farblichts ankommt: bei Rot, Grün und Blau (RGB) lässt Farblicht einer beliebig grossen der Kalibrierung des Kabinensich Licht in jedem beliebigen Anzahl von RGB-LEDs in bislang lichts in Flugzeugen, in der HinFarbton innerhalb des RGB-Far- nicht erreichter Genauigkeit re- tergrundbeleuchtung von LCDbraums erzeugen. Durch Toleran- geln. Möglich wird dies durch die Displays oder beim Farbmanagedes ment in Digitalkameras. Mit dem zen bei der Herstellung, Tempe- Normspektralwertfunktion raturschwankungen beim Betrieb Sensors, mit der das Farbsehen Sensor lässt sich auch effizientes und Alterungseffekte über die des menschlichen Auges exakt und gesundes Licht herstellen. Lebensdauer der LEDs verändert nachgebildet wird. Im Ergebnis Dazu misst er die spektrale Zusich die Farbe des durch Mi- findet die Nachregelung mit einer sammensetzung des natürlichen schung von Rot, Grün und Blau Genauigkeit statt, die Farbverän- Lichts und setzt mit Hilfe der erzeugten LED-Lichts. Bislang derungen unsichtbar werden LEDs nur die fehlenden spektragelang es nicht, diese «Umwelt- lässt. Zudem wird der Sensor len Anteile zu, die für die geund Alterungseffekte» durch nicht von Temperatur oder Alte- wünschte Lichtstimmung erforwww.mazet.de Sensoren vollständig zu unterbin- rung beeinflusst. Deshalb soll er derlich sind.

Distrelec zeichnet Fluke aus Mit der Einführung des «Preferred Strategic Partner»-Konzeptes geht die DistrelecELFA-Gruppe (Schweiz, Deutschland, Schweden) den Weg in Richtung einer betont kundenorientierten Mehr-Nutzen-Strategie bei der Auswahl des kommenden Katalogsortimentes. Kriterien wie innovative Sortimentspolitik, ein kulanter After-Sales-Service und eine zuverlässige Lieferfähigkeit stehen im Fokus des Auswahlverfahrens. Als einer der ersten Lieferanten ist kürzlich Fluke Europa mit dem Titel «Preferred Strategic Partner» ausgezeichnet worden. Stellvertretend für Fluke Europa nahm Schweiz-Geschäftsführer Peter Iten die Urkunde aus der Hand von Alexander Stoop, Leiter Industrie-Elektronik der Distrelec-Gruppe, entgegen. Fluke Europa hat sich wegen seiner langjährigen innovativen und differenzierten Produktpolitik sowie des zuverlässigen Kundenservices qualifiziert. Die Distrelec-ELFA-Gruppe vertreibt insbesondere mobile Messgeräte dieses Herstellers. Alexander Stoop von Distrelec (links) überreicht Peter Iten von Fluke

www.distrelec.ch

die Auszeichnung.


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Roboter von ABB in neuem Terminator-Film Im neuen Hollywood-Blockbuster «Terminator: Die Erlösung» sind neben Filmstars wie Christian Bale auch 18 ABB-Roboter zu sehen. Die Roboter stellen in der jüngsten Fortsetzung der bekannten Terminator-Reihe einen Teil eines Automationssystems dar, das von einem fiktiven Computersystem kontrolliert wird. Dieses will Terminatoren in Massenproduktion herstellen. Mit Hilfe von Spezialeffekten stellen hierzu zwölf ABB-Roboter vom Typ IRB 6620 sowie sechs Roboter vom Typ IRB 1600 eine schier endlose Fertigungslinie für Terminatoren in einer Fabrik dar. Aufgrund des umfassenden Roboter-Portfolios von ABB haben sich die Filmemacher für die Zusammenarbeit mit ABB entschieden und mit der Division Robotik die Modelle ausgewählt, die für die Aufgaben im Film am besten geeignet waren. Die Filmproduzenten waren von der Stärke und Robustheit der IRB 6620 Roboter und der Wendigkeit der wandmontierten IRB 1600 Roboter von ABB überzeugt. Roboter von heute sind Höhepunkt in ScienceFiction-Film. «Am stärksten von allen auf dem Markt verfügbaren haben uns die ABB-Roboter beeindruckt, besonders die grösseren Modelle», berichtet Oscar-Preisträger Victor Zolfo (Set-Dekoration). «Diese hatten die Linienführung, nach der wir suchten, und sie

Nicht nur Christian Bale spielt im neuesten Terminator-Film eine Hauptrolle – auch ABB Roboter setzten sich gekonnt in Szene (roter Kreis).

erweckten den Eindruck, dass sie tatsächlich Terminatoren produzieren könnten.» Ein Team von ABB-Aussendienstmitarbeitern war am Set mit der Installation, Programmierung und Bedienung der Roboter beschäftigt. Jeder Roboter wurde von ABB für jede einzelne Szene präzise programmiert. «Mit dem ABB-Programmiersystem konnten die Roboter in einer Art und Weise agieren, die unsere Erwartungen noch übertraf», schwärmt Zolfo. Die Roboter hätten in der Schlussszene, zugleich Höhepunkt des Films, eine entscheidende Rolle gespielt.

ABB Roboter fertigen im neuesten Terminator-Film ihre intelligenten Brüder.

«Wir freuen uns, unsere Roboter in der Fortsetzung einer solch bekannten Reihe zu sehen. Die Produzenten profitierten dabei von dem reichhaltigen technischen Know-how von ABB», sagt Heinz Gerteiser, Leiter Robotics Zentraleuropa. Die Filmemacher seien sehr davon beeindruckt gewesen, was ABB-Roboter auch schon heute in der realen Welt leisten. Roboter die zuhören. So wird beispielsweise der Traum, dass Roboter dem Menschen aufs Wort gehorchen, bei ABB langsam Wirklichkeit. ABB hat eine neue Programmiermethodik entwickelt, die auf intuitive Art und Weise Steuerungsprogramme für Roboter generiert. Der Benutzer führt hierbei den Roboter durch Anfassen und Sprachbefehle schrittweise durch einen beliebigen Prozess und die Steuerungssoftware setzt das in ein Programm um. Auch die Mensch-Roboter-Kooperation eröffnet interessante neue Möglichkeiten: Mittlerweile können und dürfen Roboter beispielsweise in der Automobilfertigung in unmittelbarer Nähe von Menschen sicher betrieben werden. Hier ist ABB mit der Robotersteuerung IRC5 mit der Option SafeMove technologisch führend. Sie erlaubt die Bewegungsüberwachung des Roboters. Die Ergonomie von Arbeitsplätzen in der Montage kann so durch Einsatz von Robotern verbessert werden. Zusätzliche Informationen sowie ein Video finden Sie unter: www.megalink.ch/plus, www.abb.com


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NACHRICHTEN

Weiterer Meilenstein in der Erforschung elektronischer Bauelemente aus Molekülen wird mechanisch angeregt und schwingt mit einer Amplitude von 0,02 Nanometer. Dies entspricht nur etwa einem Zehntel des Durchmessers eines Atoms. Wird die RKM-Spitze nun sehr nah über der Probe, etwa über einem einzelnen Atom, platziert, verändert sich die Resonanzfrequenz der Stimmgabel aufgrund der Kräfte, die zwischen Probe und Spitze auftreten. Mit dieser Methode und unter extrem stabilen Bedingungen konnten die IBM Forscher nun die minimalen Unterschiede in der Kraft messen, die zwischen Spitze und einzelnen, unterschiedlich geladenen Atomen herrscht. Die Kraftdifferenz zwischen einem neutralen Goldatom und einem Goldatom mit einem zusätzlichen Elektron, beträgt nur etwa 11 Pikonewton, gemessen bei einer minimalen Distanz zwischen Spitze und Probe von ungefähr einem halben Nanometer. Die Messgenauigkeit dieser Experimente liegt im Bereich von 1 Pikonewton, was der Gravitationskraft entspricht, die zwei Menschen in einem Abstand von mehr als einem halben Kilometer aufeinander ausüben. Die Forscher bestimmten zudem, wie sich die Kraft mit der zwischen Spitze und Probe angelegten Spannung veränderte. Dies erlaubte die Unterscheidung, ob Messung bei tiefen Temperaturen. das entsprechende Atom negativ Für ihre Experimente verwende- oder positiv geladen war. ten die Forscher eine Kombination aus Rastertunnel- (RTM) und Wichtig für die Nanoforschung. DieRasterkraftmikroskop (RKM), be- ser Durchbruch ist ein weiterer, trieben im Ultrahochvakuum und wichtiger Fortschritt auf dem Gebei tiefen Temperaturen (5 Kel- biet der Nanoforschung. Im Gevin), um die für die Messungen gensatz zum RTM, das auf elektnotwendige Stabilität zu errei- risch leitfähige Proben angewiechen. Ein RKM misst mittels ei- sen ist, kann das RKM auch für ner atomar feinen Spitze, die auf nichtleitende Proben verwendet einem schwingenden Federbal- werden. In der molekularen Elekken angebracht ist, die Kräfte, die tronik, in der die Verwendung zwischen dieser Spitze und den von Molekülen als funktionale Atomen auf dem Substrat auftre- Bausteine in zukünftigen Schaltten. In der vorliegenden Arbeit kreisen und Prozessoren erverwendeten die Forscher einen forscht wird, werden nichtleitenso genannten qPlus Kraftsensor, de Trägersubstanzen (Substrate) bei dem die Spitze auf einem Zin- benötigt. Deshalb würde bei solken einer Stimmgabel, wie man chen Experimenten bevorzugt sie in mechanischen Uhrwerken die Rasterkraftmikroskopie zum von Armbanduhren findet, ange- Einsatz kommen. bracht ist, während der andere «Das Rasterkraftmikroskop mit Zinken fixiert ist. Die Stimmgabel einer Messgenauigkeit von eiIn Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universitäten Regensburg und Utrecht erzielten IBM Forscher einen Durchbruch auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Sie konnten zum ersten Mal den Ladungszustand von einzelnen Atomen direkt mittels Rasterkraftmikroskopie (RKM) messen. Die Präzision, mit der sie dabei zwischen ungeladenen bzw. positiv oder negativ geladenen Atomen unterscheiden konnten, betrug eine einzelne Elektronenladung bei einer nanometergenauen räumlichen Auflösung. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Erforschung von Nanostrukturen und Bausteinen auf atomarer und molekularer Skala in Anwendungsbereichen wie etwa der molekularen Elektronik, der Katalyse oder der Photovoltaik. Die Arbeit von Leo Gross, Fabian Mohn und Gerhard Meyer vom IBM Forschungslabor Zürich und Kollegen der Universitäten Regensburg und Utrecht ist in der renommierten Fachzeitschrift Science erschienen. Sie berichten darin, wie sie einzelne, unterschiedlich geladene Gold- und Silberatome abbilden und deren Ladungszustand aufgrund kleinster Unterschiede in der Kraft zwischen der Spitze eines Rasterkraftmikroskops und diesen Atomen exakt bestimmen konnten.

Für zukünftige Experimente können sich die Forscher vorstellen, Verbindungen aus einzelnen metallischen Atomen und Molekülen herzustellen, diese mit Elektronen zu laden und deren Verteilung direkt mit dem RKM zu messen.

ner Elektronenladung ist hervorragend dazu geeignet, den Ladungstransfer in Molekülkomplexen zu untersuchen, was uns wertvolle, neue Erkenntnisse und physikalische Grundlagen liefern könnte und zudem eines Tages zu neuen Bauelementen in der Informationstechnologie führen könnte», erklärt Gerhard Meyer, der die Forschung im Bereich Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie am IBM Forschungslabor Zürich leitet. Computerbausteine auf der molekularen Skala haben das Potenzial, um Grössenordnungen kleiner, schneller und auch energieeffizienter zu sein als heutige Transistoren und Speicherbausteine. Für zukünftige Experimente können sich die Forscher vorstellen, Verbindungen aus einzelnen metallischen Atomen und Molekülen herzustellen, diese mit Elektronen zu laden und deren Verteilung direkt mit dem RKM zu messen. IBM Forscher Leo Gross weist auch auf die Bedeutung ihrer Arbeit für andere Bereiche hin: «Ladungszustand und –verteilung sind kritische Grössen in der Katalyse und bei der Umwandlung von Licht in elektrische Energie. Das Abbilden der Ladungsverteilung auf atomarer Skala könnte zu einem besseren Verständnis der grundlegenden Abläufe auf diesen Gebieten führen.»

Einer von mehreren Durchbrüchen. Die jüngsten Ergebnisse schliessen sich einer Reihe grundlegender wissenschaftlicher Durchbrüche an, die IBM Forschern in den letzten Jahren gelungen sind: 2008 gelang es Wissenschaftlern am IBM Almaden Research Center in Kalifornien mit einem qPlus-RKM erstmals die Kraft zu messen, die benötigt wird, um ein Atom auf einer Oberfläche zu verschieben. Dies bahnte den Weg für die aktuellen Experimente. 2007 demonstrierte das Team um Gerhard Meyer am IBM Forschungslabor Zürich ein Molekül, das kontrolliert zwischen zwei Zuständen geschaltet werden konnte, ohne Veränderung seiner äusseren Form. Schon 2004 war der gleichen Gruppe ein Experiment gelungen, in dem sie gezielt den Ladungszustand eines einzelnen Goldatoms mit einem RTM manipulieren konnte. Indem sie Spannungspulse an die RTM-Spitze anlegten, konnten die Forscher ein zusätzliches Elektron auf ein einzelnes Atom, das sich auf einem isolierenden Substrat befand, aufbringen. Dieses negativ geladene Atom blieb stabil bis mittels der RTM-Spitze ein entsprechender Spannungspuls mit umgekehrtem Vorzeichen erfolgte. Diese Methode verwendeten die Forscher auch in ihren aktuellen Experimenten, um die einzelnen Atome zu laden. www.zurich.ibm.com


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VDI verleiht erstmalig den Innovationspreis Mechatronik Der erste Preisträger des VDI-Innovationspreises Mechatronik ist das Entwicklungsteam «Audi Dynamiklenkung». Den Ingolstädter Autobauern ist mit der Dynamiklenkung eine herausragende mechatronische Entwicklung gelungen. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wurde vom Vorsitzenden der Jury, Herrn Prof. Corves, während der Mechatroniktagung feierlich überreicht. Die Bewerbung des sechsköpfigen Entwicklungsteams überzeugte die Jury, die sich aus den Fachbereichen Getriebe und Maschenelemente, Produktentwicklung und Mechatronik, Schwingungstechnik und aktive Systeme und Technischer Vertrieb und

Mitsubishi Electric kauft MPL Mitsubishi Electric baut seine Marktposition in Europa weiter aus. Im Zuge seiner Wachstumsstrategie in Mitteleuropa hat das japanische Unternehmen den langjährigen Automatisierungspartner in Polen, die MPL Technology Sp. z o.o. und die MPL Tech Group Sp. z o.o., übernommen. Mit dem Kauf von MPL ist Mitsubishi Electric dem Ziel, den Marktanteil in Europa im Bereich Industrieautomation zu verdoppeln, einen weiteren Schritt näher gekommen. Als Vertriebspartner von Mitsubishi Electric ist es MPL in den letzten 15 Jahren gelungen, seine Marktposition kontinuierlich auszubauen und dabei erheblich zu wachsen. Diesen Wachstumskurs will Mitsubishi Electric mit der Übernahme nun weiter fortsetzen. Mitsubishi Electric hat den polnischen Markt über MPL bisher bereits mit einem breiten Produktspektrum bedient, das neben speicherprogrammierbaren Steuerungen, Motion-Technologien, Robotern und Leistungsschaltern auch CNC-Steuerungen umfasst. Die Weiterführung der Vertriebsgeschäfte durch Mitsubishi Electric soll nun weitere Vorteile für den Kunden bringen, wie zum Beispiel eine noch effizientere EngineeringUnterstützung.

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Produktmanagement der VDI-Gesellschaft Entwicklung Konstruktion Vertrieb (EKV) zusammensetzt. Dem Team sei es gelungen ein innovatives und marktfähiges Produkt zu entwickeln. Abhängig von der Fahrgeschwindigkeit und dem Einschlagwinkel der Räder übersetzt die Dynamiklenkung Lenkbewegungen. Für den Fahrer bedeutet das mehr Komfort und grössere Sicherheit. Für die Entwicklung der Dynamiklenkung mit dem Aufbau der nötigen Prozesse benötigten die Audi-Ingenieure zweieinhalb Jahre. Rückblickend sei dies nur durch eine hohe Teammotivation, konsequente Einhaltung der eingeführten Prozesse, schnelle Entscheidungs-

Preisträger 2009 – das Entwicklerteam der «Audi Dynamiklenkung».

wege und eine enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern möglich gewesen.

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Der Wirtschaftskrise sei Dank – Green IT blüht auf Umweltschonende IT-Lösungen und -Strategien sind auf dem Vormarsch – aber aus pragmatischen Gründen: Wie der neue Worldwide Green IT Report von Symantec zeigt, befassen sich IT-Verantwortliche weltweit mit dem Thema Green IT, weil sie vor allem ihre IT-Betriebskosten reduzieren wollen. Sie investieren in effizientere, stromsparende Kühlsysteme oder in ServerVirtualisierung – und tragen so zum Umweltschutz bei. Während insgesamt 97 Prozent der weltweit mehr als 1000 Befragten angeben, Green IT-Strategien zu entwickeln, haben 45 Prozent bereits entsprechende Projekte umgesetzt. Als Motivation nennen die Teilnehmer reduzierte Stromkosten (90 Prozent), weniger Ausgaben für die Kühlung (87 Prozent) und den gestiegenen Druck auf Unternehmen, ökologisches Handeln zu demonstrieren (86 Prozent). So spiegeln sich unternehmensweite Bestrebungen nach höherer Effizienz und gleichzeitig verbesserter Ökobilanz auch in der IT wieder: 83 Prozent der befragten Experten müssen sich inzwi-

schen für den Stromverbrauch im Rechenzentrum verantworten oder die Kosten dafür über ihr eigenes Budget begleichen. Solche Regelungen steigern den Ansporn, den Energieverbrauch zu reduzieren. Grössere Budgets für «grüne» Lösungen. Die Bereitschaft, in Green IT zu investieren, wächst. So erwarten 73 Prozent der Befragten in den nächsten zwölf Monaten einen Anstieg der entsprechenden Budgets. 19 Prozent prognostizieren gar, dass sich ihre Mittel um mehr als 10 Prozent erhöhen. Energieeffiziente Produkte dürfen zudem mehr kosten: Zwei Drittel der Teilnehmer würden um 10 Prozent höhere Anschaffungskosten in Kauf nehmen, 41 Prozent sogar Aufschläge von mehr als 20 Prozent akzeptieren. 89 Prozent der Befragten sind sich einig, dass Ressourcen schonende IT-Produkte wichtig beziehungsweise sehr wichtig sind. IT zentral für grüne Strategie. Um Strom und Kosten zu sparen, nutzen die befragten IT-Experten

mehrere Strategien: 96 Prozent ersetzen alte Geräte durch energieeffizientere Produkte, 94 Prozent überwachen den Stromverbrauch. Ebenfalls 94 Prozent setzen auf Server-Virtualisierung oder wollen die Auslastung ihrer Speicherkapazität verbessern. 57 Prozent der Befragten betrachten Software-as-a-Service-Angebote als wichtigen Bestandteil ihrer Green IT Strategie. Insgesamt 89 Prozent der IT-Verantwortlichen sind davon überzeugt, dass die Informationstechnologie eine Schlüsselrolle bei unternehmensweiten Bestrebungen nach umweltbewussterem Handeln einnimmt. Bei 82 Prozent aller befragten Firmen ist eigens ein Verantwortlicher berufen worden, der sich um die Koordination «grüner» Aspekte im Unternehmen kümmert. Ein Fünftel dieser Experten befasst sich gar ausschliesslich mit ITFragen. «Im vergangenen Jahr hat die IT eine Schlüsselposition innerhalb ‚grüner’ Unternehmensstrategien und deren Umsetzung besetzt. Ein wichtiger Grund dafür sind nicht nur das gestiegene Um-

weltbewusstsein, sondern vor allem auch der Kostendruck. Es lassen sich dort schnell Kosten sparen, wo die laufenden Ausgaben traditionell hoch sind», sagt Andreas Zeitler, Vice President und Regional Manager Zentraleuropa, Symantec. «Ein Grossteil der befragten IT-Leiter ist inzwischen für die Energiekosten seiner Rechenzentren selbst verantwortlich. Ihre grosse Motivation, in Green IT zu investieren, ist nur verständlich.» Der Green IT-Report. Der Green ITReport knüpft an den Symantec Green Data Center Report von 2007 an. Er basiert auf einer Studie, die Applied Research im März 2009 weltweit mit 1.052 IT-Beauftragten aller Unternehmensebenen durchgeführt hat. Befragt wurden Unternehmen mit mehr als 1.000 Arbeitsplätzen in 15 Ländern. Im Fokus standen dabei die Hauptinteressen und Strategien für einen umweltfreundlicheren Ansatz in den Bereichen Hardware, Software, Anlagen und Planung.

www.symantec.com

Veröffentlichung des PICMG COM Express Carrier Design Guides Kontron begrüsst die Veröffentlichung des COM Express Carrier Design Guides 1.0 durch die PCI Industrial Computer Manufacturers Group (PICMG). Als nächster Schritt ist eine PICMG Spezifikation für kleinere Computer-onModules essenziell, da die Nachfrage im Markt für kleinere Computer-on-Modules steigt. Eine offizielle PICMG Spezifikation für kleinere Computer-on-Modules würde COM Express zu einer wirklich universellen Spezifikation für alle Modulgrössen machen und die Kompatibilität von Carrierboards garantieren. Dies würde zu einer

schnelleren und weiteren Verbreitung von COM Express Modulen in noch mehr Applikationen führen und könnte darüber hinaus weniger herstellerunabhängige Alternativen ersetzen. Der 160-seitige Carrierboard Design Guide ist ein wichtiger Meilenstein, da er erstmals einen komplett herstellerunabhängigen Standard bietet, wie er für die Entwicklung von skalierbaren Computer-on-Modules benötigt wird. Der PICMG Carrier Design Guide 1.0 liefert Entwicklern alle erforderlichen Informationen, die für die Entwicklung kundenspezifischer Carrier Boards

für COM Express Module erforderlich sind. In Kombination mit den neuesten COM Express Spezifikationen und den Produkthandbuch der Module-Hersteller verringert der Design Guide den Entwicklungsaufwand deutlich. Darüber hinaus sorgt er für eine optimale Austauschbarkeit von Computer-on-Modules verschiedener Hersteller. Der Design Guide enthält zahlreiche Referenzschaltpläne und externe Schaltkreise und beschreibt die ideale Implementierung sämtlicher COM Express Schnittstellen.

www.kontron.de

Vorträge für Kongress «Open Source Meets Business 2010» gesucht Der Call for Papers für die 5. Auflage von Open Source Meets Business ist draussen. Einsendeschluss für Abstracts zum Kongress ist der 31. August 2009. Danach wählt das Programmkomitee in einem abgestuften Verfahren die Vorträge aus. Willkommen sind Einreichungen auf Deutsch und auf Englisch. Der Kongress findet vom 26. bis zum 28. Januar 2010 in Nürnberg statt.

Der Kongress bringt einige Neuerungen mit sich. Im Kongressteil «Business Best Practice» treten nun ausschliesslich Vertreter von Anwenderunternehmen auf. Sie wollen die Frage beantworten, warum und mit welchem Erfolg sie Open-Source-Software einsetzen. Die betriebswirtschaftlichen Effekte der IT stehen also im Vordergrund. Die technischen Seiten des Open-Source-

Einsatzes im Unternehmen kommen dagegen im neuen Kongressteil «Technology Solutions» zum Vortrag: Hier schildern IT-Professionals, mit welchen Mitteln und welchem Aufwand sie Anwendungs- oder Infrastrukturlösungen gebaut und umgesetzt haben. www.heise.de


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Endress+Hauser will gestärkt aus der Krise hervorgehen Starkes Umsatzwachstum und ein Gewinn auf dem hohen Niveau des Vorjahres kennzeichnen das Geschäftsjahr 2008 für Endress+Hauser. Die Firmengruppe hat weltweit zahlreiche Stellen geschaffen und stark investiert. Zum Jahresende jedoch bekam das Unternehmen die globale Wirtschaftskrise zu spüren. Firmenchef Klaus Endress blickt dennoch zuversichtlich nach vorn: «Wir wollen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen», betonte er an der Bilanzmedienkonferenz in Basel. Chief Executive Officer (CEO) Klaus Endress sprach bei der Vorstellung der Geschäftszahlen von einem «geteilten Jahr». «Lange sah es für Endress+Hauser nach einem weiteren ,Best year ever’ aus», sagte der Firmenchef. Nach und nach sei der anfangs gut zweistellige Zuwachs aber abgeflacht. Mit 1,211 Milliarden Euro Nettoumsatz und einem Wachstum von 8,8 Prozent übertraf die Firmengruppe dennoch ihre ehrgeizigen Ziele. «Wir sind wiederum stärker als der Markt gewachsen», betonte der Firmenchef. Insgesamt legte die Branche der Prozessautomatisierung 4 bis 5 Prozent zu. Das Wachstum ist breit abgestützt. «Unser Wachstum war breit abgestützt», führte Chief Financial Officer (CFO) Fernando Fuenzalida aus. Als stabil erwies sich Europa mit einem Plus von 8,4 Prozent. Neben den neuen Märkten im Osten behaupteten sich Exportnationen wie Grossbritannien, Italien, die Schweiz und insbesondere Deutschland. Trotz der guten Entwicklung in China, Indien und Südostasien verlor das Geschäft in Asien (plus 8,1 Prozent), bedingt auch durch die Wechselkurse, an Fahrt. In Amerika (plus 6,2 Prozent) war der Abschwung in den USA und Kanada früh spürbar. Dynamisch entwickelte sich der Nahe Osten; die Region Afrika/Nahost legte um 33,3 Prozent zu. Sämtliche Branchen mit Ausnahme der Papier- und Zellstoffindustrie trugen zum guten Wachstum bei. Besonders starke Impulse kamen aus den Bereichen Öl und Gas, Energie und Kraftwerke, Erneuerbare Energien sowie Schiffbau. «Fragen der Energieeffizienz und des Umweltschutzes haben unsere Kunden besonders bewegt», berichtete Michael Ziesemer, als Chief Operating Officer (COO) zweiter Mann an der Unternehmensspitze. Obgleich Messge-räte für die industrielle Verfahrenstechnik nach wie vor den Kern des Geschäfts bilden, wächst Endress+Hauser besonders stark mit Dienstleistungen und Automatisierungslösungen. Informatik spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. 200 neue Patentanmeldungen im Jahr 2008 zeugen von Innovationskraft. Endress+Hauser wandte 88,8 Millionen Euro für Forschung und Entwick-lung auf – 17,5

Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht 7,3 Prozent des Umsatzes. Betriebsergebnis gesteigert, Investitionen erhöht. Bedingt durch hohe Investitionen und starken Personalaufbau wuchs das Betriebsergebnis mit 7,0 Prozent ein wenig langsamer als der Umsatz und erreichte 156,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern sank um 3,9 Prozent auf 140,3 Millionen Euro. Vor allem das negative Finanzergebnis verhinderte hier eine neue Bestmarke. Alleine die Währungsverluste summierten sich – bedingt durch ungünstige Wechselkurse zum Stichtag am Jahresende – auf 17,1 Millionen Euro. Eine leicht verbesserte Steuerquote sorgte jedoch dafür, dass das Ergeb-nis nach Steuern mit 104,6 Millionen Euro (minus 1,5 Prozent) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres blieb. Endress+Hauser wandte 2008 die Rekordsumme von 106,8 Millionen Euro (plus 12,6 Prozent) für neue Gebäude und Anlagen auf (siehe Text «Endress+Hauser investiert in Rekordhöhe»). «Wir haben innerhalb von fünf Jahren fast 400 Millionen Euro investiert», erklärte Fernando Fuenzalida. Das weltweite Netzwerk der Firmengruppe wurde im vergangenen Jahr durch eine Vertriebsgesellschaft in Venezuela verstärkt. In Panama kam das Latin American Support Center hinzu. Es unterstützt die Arbeit der Repräsentanten in 20 Ländern Mittel- und Südamerikas. Im laufenden Jahr wurden Sales Center in Katar und Litauen gegründet.

CEO Klaus Endress: «Wir wollen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen».

ternehmen, das nachhaltigen Prinzipien verpflichtet ist.» Wirtschaftskrise sorgt für Auftragsrückgang. «Die weltweite Wirtschaftskrise hat Endress+Hauser erreicht», stellte Klaus Endress fest. Der Auftragseingang liege derzeit etwa 15 Prozent unter Plan. Die Zahlen variierten stark mit einer Tendenz zum Besseren. «Trotzdem steht schon heute fest, dass wir unsere ehrgeizigen Ziele nicht erreichen werden.» Nullwachstum, so der Firmenchef, wäre ein Erfolg. «Wahrscheinlich wird unser Umsatz leicht schrumpfen.» Dennoch ist Klaus Endress zuversichtlich: «Die Krise hat längst nicht alle unsere Märkte erfasst und trifft nicht alle Bereiche gleich stark.» Da Konjunkturzyklen die Automatisierungsindustrie sowohl im Auf- als auch im Abschwung mit Verzögerung erfassen, rechnet Endress+Hauser mit einer spürbaren Besserung erst im nächsten Jahr. Dem Auftragsrückgang begegnet das Unternehmen flexibel. Auf allen Ebenen suche man Möglichkeiten, die Kosten zu senken, so Klaus Endress. In der Produktion nutze man die Zeit für Umstrukturierungen und Schulungen und baue Arbeitszeitkonten ab. Im deutschen Nesselwang arbeiten seit Mai 117 Beschäftigte – knapp 40 Prozent der Belegschaft - an drei bis fünf Tagen im Monat kurz. Im schweizerischen Wattwil sind 56 Mitarbeiter betroffen, rund 60 Prozent der Beschäftigten. Die Notwendigkeit der Kurzarbeit wird monatlich geprüft. An anderen Standorten sei derzeit keine Kurzarbeit vorgesehen, betonte der Firmen-chef. Auch Entlassungen seien nicht geplant. Bei Einstellungen bleibe das Unternehmen weiterhin sehr zurückhaltend. Klaus Endress: «Ziel ist, niemanden zu verlieren. Wir wollen alle an Bord haben, wenn der Wind sich dreht und es wirtschaftlich wieder aufwärts geht.»

Weltweit fast 600 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. «Für Endress+Hauser war 2008 bereits das fünfte Jahr in Folge mit gutem Wachstum», erklärte Klaus Endress. Organisation und Strukturen mussten an diese Entwicklung angepasst werden. Insgesamt schuf das Unternehmen vergangenes Jahr 579 zusätzliche Arbeitsplätze. Mehr als die Hälfte der weltweit 8.434 Beschäftigten sind in der deutsch-französisch-schweizerischen Region um Basel tätig, wo alleine 197 Stellen hinzukamen. Die Firmengrup-pe verstärkte auch ihre oberste Führungsebene, das Executive Board, um fünf neue Mitglieder auf jetzt acht Köpfe. Das abgelaufene Jahr wurde für Endress+Hauser überschattet durch den Tod von Firmengründer Dr. h.c. Georg H. Endress. Er starb im Dezember 2008 kurz vor seinem 85. Geburtstag nach kurzer, schwerer Krankheit. Klaus Endress betonte, der Übergang auf die zweite Generation sei bereits vor Jahren geglückt. Alles sei vorbereitet, um die Verantwortung eines Tages an die dritte Generation weiterzugeben. «Wir wollen Endress+Hauser als erfolgreiches Unternehmen in Familienbesitz erhalten, als Un- www.holding.endress.com


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Rapperswiler Team gewinnt nach Schweizer-Meisterschaft Bronze an Roboter-Europameisterschaft

Nach dem Schweizertitel gewann das Team «Dynamo» der HSR Hochschule für Technik Rapperswil an Europameisterschaft für autonome Roboter «Eurobot» den 3. Platz.

Die Roboter hatten die Aufgabe, auf einem vorgegebenen Bauplatz einen möglichst hohen Turm oder Tempel aus runden Holzklötzen und Balken zu bauen.

Nach dem Gewinn des Schweizer-MeisterTitels vor zwei Wochen in Yverdon-les-Bains hat das Team «Dynamo» der HSR Hochschule für Technik Rapperswil die Europameisterschaft für autonome Roboter «Eurobot» auf dem 3. Rang abgeschlossen. Am Turnier, das vom 21. bis 24. Mai 2009 im französischen la Ferté-Bernard stattgefunden hat, nehmen jeweils etwa 50 Teams aus ganz Europa teil, die zuvor an den nationalen Meisterschaften einen Podestplatz belegt haben. Erst einmal konnte bisher ein Vertreter der HSR an den europäischen Finalspielen das Treppchen besteigen: vor zehn Jahren mit dem Vize-Europameistertitel. Umso erfreulicher ist deshalb der Gewinn der Bronzemedaille vom vergangenen Wochenende.

«Die Tempel von Atlantis». Erst vor zwei Wochen konnte das Team «Dynamo» der HSR Hochschule für Technik Rapperswil in Yverdon-les-Bains den Schweizer-Meister-Titel in den nationalen Wettkämpfen für autonome Roboter feiern. Wie die Schweizer-Meisterschaften fand auch die Europameisterschaft unter dem Motto «Die Tempel von Atlantis» statt. Die Roboter hatten die Aufgabe, auf einem vorgegebenen Bauplatz einen möglichst hohen Turm oder Tempel aus runden Holzklötzen und Balken zu bauen. Die Matches dauerten jeweils 90 Sekunden, in denen sich zwei Roboter auf dem Bauplatz duellierten. Die Roboter mussten dabei völlig autonom arbeiten, es war also keine Fernsteuerung oder Beeinflussung von aussen erlaubt.

Sasco erweitert Distributionsvereinbarung mit NEC Sasco erweitert seine langjährige Distributionspartnerschaft mit NEC Electronics Europe um neue Produkte von NEC Electronics im Bereich Industrial Automation. Im Rahmen einer dedizierten Kampagne von NEC Electronics wurde Sasco für Vertrieb und Marketing der Produkte in diesem Marktsegment autorisiert. Als Distributor mit einer langjährigen Erfahrung bei Industrie-Applikationen kann Sasco Kunden umfassend über die Implementierung der neuen Produkte von NEC Electronics beraten. Das Abkommen umfasst die folgenden Produktsegmente von NEC Electronics: • ERTEC (Enhanced Real-Time Ethernet Controller) für EchtzeitEthernet-Applikationen wie Profinet, inklusive IRT (Isochronous Real Time Performance) • V850 32-Bit-Prozessoren mit integrierten Ethernet-Schnittstellen für Profinet RT-Applikationen • IO-Link Single Chip Slave Controller, die auf der 16-Bit-78K0RCPU basieren und intelligente Sensor-Applikationen adressieren

www.sasco.de

Ebenso mussten sie die Bauelemente auf dem Spielfeld selbst suchen. Zu Beginn des Turniers hatte das Rapperswiler Team verschiedene Schwierigkeiten zu bewältigen: Der Roboter musste während des Turniers über Nacht an die etwas anderen Spieltische und Spielsteine in Frankreich angepasst werden. Danach lief es dem Rapperswiler Roboter allerdings rund: Nach den Qualifikationsspielen lag er auf Platz drei und schaffte schliesslich den Einzug ins Halbfinale. Erst dort wurde die Mannschaft der HSR vom italienischen Team der Universität Catania – und wegen Problemen mit dem grellen Scheinwerferlicht – gestoppt. Im kleinen Final konnten sich die Rapperswiler dann gegen das Roboter-Team der technisch-naturwissenschaftlichen Universität aus Trondheim die Bronzemedaille sichern. Der Europameistertitel ging schliesslich an das französische Studententeam «Microb Technology».

www.hsr.ch

Endress+Hauser und ISSYS entwickeln gemeinsam Produkte Endress+Hauser Flowtec AG in der Schweiz und Integrated Sensing Systems, Inc. (ISSYS) in Ann Arbor, USA, haben heute die Bildung einer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel der neuen Vereinbarung ist die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung zukunftsweisender Sensorprodukte auf Basis der von ISSYS eingesetzten, hochmodernen MEMS-Technologie (Micro Electro Mechanical Systems). Beide Unternehmen werden im Rahmen dieser umfassenden Partnerschaft ihre jeweiligen Stärken voll zum Tragen bringen. Zu den Zielmärkten gehören neben den traditionellen Prozessindustrien auch neu aufkommende Prozess- und OEM-Anwendungen, die sich sehr stark auf neue Hochleistungsmesstechnik stützen. «Diese Zusammenarbeit mit ISSYS passt sehr gut zu unserer Strategie und zur langen Geschichte unseres Unternehmens, das Produktangebot permanent an die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen», sagte Klaus Endress, CEO der Endress+Hauser-Gruppe.

www.endress.com, www.mems-issys.com


NACHRICHTEN

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Akkus mit zehnfacher Speicherkapazität geplant Ein von der Universität St. Andrews entwickelter Ansatz verspricht im Falle von Marktreife eine Verzehnfachung der Speicherkapazität von LithiumIonen-Akkus. Das vom UK Engineering and Physical Science Council 1 mit 2,4 Mio. Dollar finanzierte Forschungsprogramm ist bereits 2007 gestartet worden. «Unsere Forschungsergebnisse übertreffen bislang alle Erwartungen,» sagt Peter Bruce, wissenschaftlicher

Projektleiter

an

der

Universität

St. Andrews.

lien an der TU Graz zu bedenken. Bis zur Marktreife müssten jedoch noch weitere Probleme gelöst werden, die sowohl in der Brennstoffzellen- als auch in der Batterienforschung auftreten. Demnach sei es unwahrscheinlich, dass solche Akkumulatoren bald auf dem Markt sein werden.

Der neue Lthium-Ionen-Akku steckt noch in den Kinderschuhen.

Bisher gebräuchliche Lithium-Kobalt-OxidElektroden sollen durch Elektroden aus porösem Kohlenstoff ersetzt werden. Sauerstoff aus der Umgebung könnte auf diese Weise als Reagenz an der Kathode dienen. Für diesen Zweck müssten keine zusätzlichen Chemikalien in der Lithium-Ionen-Zelle verbaut werden. Die elektrochemischen Eigenschaften der Interkalationskomponente Lithium-Kobalt-Oxid waren bislang ein Mitgrund für die begrenzte Speicherkapazität solcher Akkumulatoren. Der Einsatz von Kohlenstoff würde zudem die Herstellungskosten deutlich senken. «Lithium-Kobalt-Oxid war bis dato für 30 Prozent der Produktionskosten ursächlich. Kohlenstoff ist wesentlich günstiger und kann weitestgehend unabhängig von den Materialien an der Anode eingesetzt werden», so Bruce im Gespräch mit pressetext. Noch nicht reif für den Markt. «Metall-LuftBatterien finden etwa bei Hörgeräten schon Verwendung. Im Falle von Lithium müsste dafür gesorgt werden, dass der Sauerstoff komplett wasserfrei ist, um an der positiven Elektrode als Reagenz zu funktionieren», gibt Stefan Koller, Wissenschafter am Institut für chemische Technologie von Materia-

Stromspeicher für Autos. Dass verbesserte Stromspeicher dringend benötigt werden, wird nicht zuletzt durch eine Intensivierung der Batterienforschung im Automotivbereich angezeigt. Autobauer und Zulieferbetriebe suchen mittlerweile fieberhaft nach praktikablen Speichertechnologien. Das Forschungsprogramm an der Universität St. Andrews läuft noch bis 2011. Zunächst wird an der Entwicklung eines Prototypen für Kleingeräte gearbeitet, langfristig sollen aber auch Elektroautos mit neuartigen STAIR-Akkubatterien ausgestattet werden. Sowohl konstantere Entladungen als auch eine leichtere Bauweise sollen möglich sein. Hohes Entwicklungspotenzial. «Die Lithium-Ionen-Technologie ist derzeit sicher der vielversprechendste Ansatz mit dem höchsten Entwicklungspotenzial. In Anbetracht des aktuellen Forschungsstands ist davon auszugehen, dass die Speicherkapazitäten von Lithium-Ionen-Akkus mittelfristig um weitere 30 bis 50 Prozent ausgebaut werden können», so Koller weiter. Dies gelte jedoch nur für Kleingeräteakkus. Um Elektroautos mit leistungsfähigeren Akkus ausstatten zu können, müsste auch die Lebensdauer der Stromspeicher entscheidend verbessert werden. (mg) ■ INFOS www.st-andrews.ac.uk/ www.epsrc.ac.uk


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NACHRICHTEN

MSC und Vectron unterzeichnen paneuropäischen Distributionsvertrag Vectron International, in der Schweiz schon seit vier Jahren überaus erfolgreich von der Gleichmann Ultratec AG vertreten, zählt seit über 50 Jahren zu den weltweit führenden Anbietern hochpräziser Frequenzregelungs-, Sensor- und Hybridlösungen. Zu den Produkten zählen unter anderem Quarze und Quarzoszillatoren, Frequenzkonverter, Frequenzsynthesizer, Takt- und Datenrückgewinnungsprodukte sowie SAW-Filter für Telekommunikation, Datenkommunikation, Navigation, Militär, Luftfahrt und Messtechniksysteme. «Als Hersteller von hochpräzisen Bauteilen sind wir auf technisch versierte Vertriebspartner angewiesen, die über ein hohes Mass an

System-Know-how verfügen. Umso mehr freuen wir uns, im Rahmen des erweiteren Distributionsabkommens das innerhalb der MSC-Gleichmann-Gruppe vorhandene Fachwissen künftig auch auf paneuropäischer Ebene nutzen können», so Peter Paschtalka, Key Account Manager Europe bei Vectron International, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Erfreut über das Vertrauen in die Kompetenz der MSC-Gleichmann-Mitarbeiter zeigte sich auch Rolf Aschhoff, seit März dieses Jahres als Vertriebs- und Marketingdirektor für die Quarzund Hochfrequenzaktivitäten der gesamten MSC-GleichmannGruppe verantwortlich. «Für De-

(v.l.): Werner Schmautz, MSC, Peter Paschtalka, Vectron International, und Rolf Aschhoff, MSC.

sign-in-orientierte Lösungsanbieter wie MSC und Gleichmann Electronics spielen Quarze, Quarzoszillatoren, Frequenzkonverter etc. natürlich eine wichtige Rolle. Wo ein Mikrocontroller eingesetzt wird, wird bekanntlich

auch ein Quarz benötigt. Hier bilden die hochpräzisen Komponenten von Vectron International eine perfekte Abrundung unseres Portfolios.»

www.vectron.com www.msc-ge.com

orbit 2009: 30 Prozent weniger Aussteller 36-Stunden-Nonstop-Action-Event und als innovativste Plattform der ICT-Branche Schweiz. Die Community 36 soll den Ausstellern in Zukunft ressourcenschonende und kostenvernünftige Angebote mit weniger Aufwand und weniger Zeitverlust bieten und den Members schon während des Jahres fachliche Updates und gesellschaftliche Events bieten.

mit ihrem Projekt «Mistral», einer Lösung, welche die Swisscom-Telefonzentralen mit Aussenluft kühlt. Mistral ermöglicht bei der Anwendung in den 1000 Swisscom-Telefonzentralen Stromeinsparungen in der Höhe von 45 Mio. kWh pro Jahr. In der Kategorie «IT-Lösungen für eine kohlenstoffarme Wirtschaft» gewann «Mobility», die Car-Sharing-Firma mit Sitz in Luzern. Mobility gewann mit dem neuen Internet-Reservationssystem, welches es der Firma ermöglicht hat, schnell in grossem Umfang zu wachsen. Mobility zählte Ende 2008 rund 84 000 Privatkunden und im Jahr 2008 konnten durch den Einsatz von Mobility-Fahrzeugen in der Schweiz gesamthaft 6 Mio. Liter Benzin bzw. 14 Tonnen CO2 eingespart werden. Den Green-IT-Startup-Preis gewann die Firma «unblu» mit ihrer «remote desktop-Lösung»: Unblu macht aus einer bestehenden Homepage eine Wandtafel, auf welcher zwei Personen an zwei verschiedenen Orten surfen und online arbeiten können.

Besucherzahl weiterhin im fünfstelligen Bereich. Trotz 110 Ausstellern weniger als letztes Jahr bleibt die Besucherzahl fünfstellig. Mit 11 930 Besuchern endet die Orbit-Ära mit einem würdigen Abschluss in schwierigen Zeiten. Die Orbit bot als umfassendste Schweizer ICT-Messe wiederum einen guten Überblick über die aktuellsten Trends, Neuigkeiten, Entwicklungen und Produkte in der ITBranche. Im Messezentrum Zürich informierten sich die Besucher über IT-Anwendungen und über Themen der IT-Basisstruktur. Die Mit 11 930 Besuchern endet die Orbit-Ära mit einem würdidiesjährige Messe hatte sich traditionell vor gen Abschluss in schwierigen Zeiten. 30 Prozent weniger Aussteller als im vergan- allem an Geschäftsleute und speziell an genen Jahr. Das ist ein Ergebnis der orbit IT-Entscheidungsträger sämtlicher Branchen Ausblick 2010: Community 36. An einer grossen Foundation Party mit gegen Tausend Teilneh2009, welche vom 12.–15. Mai im Messe- gerichtet. mern wurde am 14. Mai die Community 36 zentrum Zürich veranstaltet wurde. Bei 260 Verleihung des ersten «Green IT Innovation gegründet: Der neue Event wird vom 6. Mai Ausstellern im Vergleich zu 370 im Jahr 2008 äusserten sich Besucher und Messeleitung Award» an der Orbit 09. Am Freitag, 15. Mai, 2010, 10 Uhr morgens, bis 7. Mai, 22 Uhr dennoch zufrieden mit dem Verlauf der Ver- wurde im Rahmen des «Zoom Day Green abends, über 36 Stunden nonstop stattfinden. IT» an der Orbit der erste «Green IT Innova- Dieses innovative, neue Konzept ist nicht weanstaltung. Die Konzentration auf die vier Schwerpunkt- tion Award» verliehen. Lanciert von Exhibit & niger als eine Messeweltneuheit. Community Themen «Business Software», «IT-Securi- More AG zusammen mit WWF, Öbu, dem 36 ist unter www.community36.net bereits ty», «Web, Internet und E-Business» und Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, und online – sämtliche Inhalte sind dort abrufbar. «Green IT» war richtig. Gleichzeitig hat sich der Zürcher Agentur business campaigning Jeder, der sich registriert, wird über den weidie Messe am Donnerstagabend neu erfun- Switzerland GmbH sollen Innovationen im teren Verlauf regelmässig informiert. den: Um der Dynamik der ICT-Branche ge- Bereich «Green IT» gefördert werden. Den recht zu werden, heisst die Messe in Zu- Preis in der Kategorie «Green IT-Lösungen Weiterführende Informationen kunft Community 36 und versteht sich als für IT-Anwendungen» gewann die Swisscom www.community36.net


NACHRICHTEN

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Generalversammlung Swiss Technology Network

René Brugger wurde zum Verbandspräsidenten des swissT.net gewählt.

An der Generalversammlung vom 14. Mai wurde René Brugger zum neuen Verbandspräsidenten des swissT.net gewählt. Brugger durchlief verschiedene Funktionen im Verband und war zuletzt als Sektionspräsident aktiv. René Brugger, Geschäftsführer der Eaton-Moeller Electric Schweiz, hat bisher als Präsident der Sektion 31 «Automatisierungssysteme» und als Projektleiter «Messekonzept M2010+» eine sehr aktive Rolle im Verband übernommen. Er ist mit der Branche bestens vertraut und verfügt über einen eindrücklichen Leistungsausweis. Er will das swissT.net zukünftig noch vermehrt als starken Branchenvertreter der Automation und Technologie positionieren.

Nachwuchsförderung breiter abzustützen und somit mehr Mittel als bisher dafür einzusetzen. Bereits haben weitere Partner ihre Unterstützung zugesichert. Weitere Informationen zur Stiftung New Generations im Interview mit Tom Mörker auf Seite 20. Bedürfnisgerechtes Messekonzept. Das verabschiedete neue Messekonzept «M2010+» des Verbandes basiert auf mehreren Plattformen. Allen gemeinsam sind die konsequente Ausrichtung an den Sektions- und Fachbereichsbedürfnissen. Zusammen mit seinen Sektionen organisiert das swissT.net schlüsselfertige Kundenanlässe. Diese Plattformen sind nach einem standardisierten «plug-and-play»-System aufgebaut. Für die Aussteller bedeutet das: Kundenpflege und interessante Neukontakte, geringer Organisationsaufwand, starker Auftritt in attraktivem Umfeld, tiefe Kosten, effiziente Werbung. Der Verband als Non Profit Organisation wird einen möglichen Veranstaltungsüberschuss teilweise den Sektionen gutschreiben. Somit sind weitere, gemeinsame Aktivitäten zur besseren Marktdurchdringung möglich.

Stiftung für die Nachwuchsförderung. Auch die Anträge des Zentralvorstandes zur Mitfinanzierung einer Stiftung «New Generations» sowie das eigene Messekonzept «M2010+» wurden ohne Gegenstimmen angenommen. Die neue Stiftung «New Generations» fördert und entwickelt zeitgemässe, erfolgversprechende und innovative Projekte, die junge Menschen für Technik begeistern. Die Stiftung setzt im Berufswahlprozess dort an, wo Entscheide nach der Grundschule gefällt werden, und sie endet mit dem ersten akademischen Grad. Das www.swisst.net, www.swisstmeeting.net, swissT.net erhofft sich durch die Stiftung die www.newgenerations.ch


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«Es ist eine Bedingung für Darwin21» Mit der Stiftung NewGenerations sollen Projekte zur Nachwuchsförderung finanziert werden. An der Generalversammlung des SwissT.net wurde der Antrag zur Gründung einstimmig angenommen. Damit wurde ein erster Grundstein gelegt, doch die Suche nach Partnern geht weiter. Megalink sprach mit Tom Mörker, Projektleiter von Darwin21, über die Stiftung.

Tom Mörker: «Nebst Darwin21 hat der swissT.net auch noch andere Projekte für die Nachwuchsförderung.»

An der SwissT.net-GV wurde der Antrag zur Mitfinanzierung an der Stiftung NewGenerations angenommen. Was bedeutet dieser Entscheid für Darwin 21? Es war eine Bedingung, dass Darwin21 auf andere Beine gestellt wird. Weil es nicht geht, dass ein Nonprofit-Projekt von einem profitorientierten Unternehmen geführt wird. Das ist alles beziehungslastig. Solange die Leute da sind, die uns kennen und uns

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vertrauen, und solange die Wirtschaft läuft, funktioniert das. Wenn das nicht mehr gegeben ist, wird es schwierig.

Was sind nun die nächsten Schritte nach diesem Entscheid? Der Plan ist, dass wir neben dem swissT.net mindestens noch zwei weitere Gründungsmitglieder für diese Stiftung finden. Eine davon ist der electrosuisse, der bereits die Absicht gezeigt hat mitzumachen. Dann gibt es noch weitere Firmen wie z. B. Endress und Hauser, die sich in irgendeiner Form auch an der Stiftung beteiligen werden; wie genau sind wir noch am Diskutieren. Wir klären ab, ob weitere Verbände und Unternehmen bereit sind, bei der Gründung zu helfen. Sobald das steht, kann die Stiftung offiziell gegründet werden und dann werden wir das Ganze breiter abdecken. Wozu genau dient die Stiftung NewGenerations? Die Idee ist, dass Investitionen vielleicht sogar einmal vom Bund und von anderen Stiftungen den Grundstock liefern für diese Stiftung. Und dass sich nachher aber auch private und Kleinunternehmen für den Nachwuchs engagieren können mit jährlich zur Verfügung gestellten Beiträgen. So hat man nachher Mittel für Darwin21 und andere Ideen. Da läuft im Moment parallel sehr viel. Der erste Pflock, den wir einschlagen konnten, war der swissT.net, der auch Initiator des Ganzen ist. An der GV wurde dieser Vorschlag ja einstimmig angenommen. Und nun geht es darum, weitere Partner zu finden, sodass das dann auf einem gesunden Fundament steht.

Was bedeutet dieser Entscheid von der Wie ist die Idee zu einer Stiftung entstanden? Wir mussten als Agentur alle zwei Jahre über swissT.net-GV für Sie persönlich? eine Million finanzielle Mittel beschaffen. Das Ich habe nun die Hoffnung, dass es weiter ist eine enorme Belastung. Die Agentur hat geht. für die ersten zwei Sie haben angetönt, Generationen von «Man muss dem technischen Umfeld dass es neben darwin21 über eine nicht zeigen, Darwin21 noch andeviertel Million ins Prowie spannend Technik ist.» re Projekte gibt. jekt investiert. So Welche? geht das langfristig natürlich nicht weiter. Nebst Darwin21 hat der Zusammen mit dem electrosuisse wurden swissT.net auch noch andere Projekte für die Solarkoffer gemacht. Da geht es darum, auf Nachwuchsförderung. So kam die Idee auf, Sekundarstufe 1 resp. bei Gymnasiasten das Thema Technik und Naturwissenschaften zu eine Stiftung zu gründen.


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pushen. Das ist ein Werkzeugkoffer, bei wir auf etwa 600 m2 die verschiedensten Prodem man mit Solartechnik und Elektrotech- jekte à la Darwin21 zusammen auf eine Plattnik Experimente durchführen kann. Dieser form bringen. Dabei soll jeweils eine regionale wird den Schulen für Organisation den den Physikunterricht Lead übernehmen. In «Das, was ich gesehen habe, zur Verfügung geBasel wird das die macht mich extrem glücklich.» stellt. So soll mit eiHandelskammer beinem ähnlichen Asder Basel sein. Wir pekt wie bei Darwin, interaktiv die Lust an unterstützen dann in der Organisation und in der Technik und der Naturwissenschaft ge- der Beschaffung von diesen Projekten. fördert werden. Es gibt bereits Ideen für weitere solche Koffer, die man Schulen zur Falls die Stiftung NewGenerations zustande Verfügung stellen will. Ein zweites Projekt, kommt, wird Darwin21 schon bald in die dritte das auch schon ziemlich weit ist, ist das Generation gehen. Wie sieht die Zukunft für diesogenannte TUN. Dieses soll Interesse für ses Projekt aus? Technik und Naturwissenschaften fördern. Der Wettkampf und die Teams werden siDabei wollen wir die grossen Publikums- cher bleiben. Wir werden in Zukunft aber messen wie Züspa, Olma, Muba, BEA oder versuchen, die Anforderungen etwas gerinLuga als Plattform nutzen. ger zu halten, sodass der Aufwand pro Team etwas weniger gross ist. Ausserdem Also etwas Ähnliches wie Darwin21? wollen wir noch breiter vernetzen. In der Ja. Es gibt noch andere Initiativen wie Dar- 2. Generation haben wir es teilweise gewin21. Diese haben alle das Problem, dass schafft, dass eine Weiterbildungsinstitutiosie eine Art Insider-Charakter haben. Man ne wie eine höhere Fachschule zusammen muss dem technischen Umfeld ja nicht zei- mit einer Gewerbeschule und einem Industgen, wie spannend Technik ist. Sondern riepartner etwas machen. In diese Richtung man muss es denen zeigen, die noch gar wollen wir noch mehr stossen, dass sich keine Berührung damit haben. Da gibt es richtige Seilschaften ergeben und sich ganviele regionale oder kantonale Initiativen, ze Regionen zusammentun. Das sind zwei die spannende Projekte machen. Diese wol- Ziele, die wir in der 3. Generation einbringen len wir auf einer Plattform zusammenführen wollen: noch bessere Vernetzung plus den Aufwand pro Team verkleinern. und an den Publikumsmessen zeigen. Wir sind sehr stark der Meinung, dass wir mit diesem Thema zu den Leuten müssen, nicht Mit dem Verlauf der 2. Generation von Darwin21 nur zu den Schulabgängern, sondern auch in sind Sie aber dennoch zufrieden? deren persönliches Umfeld wie zu den Eltern Ich kenne mittlerweile die Teams und die Löund Verwandten. Und dort zeigen wir, wie sungen, an denen sie arbeiten. Das was ich spannend solche Themen sein können. gesehen habe, macht mich extrem glücklich. Wie weit ist denn TUN bereits fortgeschritten? Wir schaffen eine Marke mit TUN für Technik und Naturwissenschaften. Dies bringen wir in Beziehung zu einer Stadt. Das Projekt heisst dann TUN Basel, TUN Zürich, TUN Bern und so weiter. Im Moment sind wir dabei, für die Muba in Basel nächsten Februar ein Pilotprojekt auf die Beine zu stellen. Die Idee ist, dass

Bei Darwin21 arbeiten Schulen, Studenten und Partner aus der Industrie zusammen. Wie ist die Resonanz, die Sie von diesen verschiedenen Stellen bekommen? Studenten, die im Projekt selber mitgemacht haben, sagen im Nachhinein unisono, dass dieses Projekt sie weitergebracht hat. Sie konnten sich vernetzen, haben

zum ersten Mal einen ganzheitlichen Ansatz machen müssen oder zum ersten Mal etwas fertig denken müssen. Unternehmen, die sich engagieren, sagen ebenfalls, dass sie ihr Netzwerk erweitern konnten. Sie lobten auch den Showcase, den sie mit der Vitrine einsetzen können. Der Nutzen ist absolut da. Das klingt ja fast wie Weihnachten. Gibt es auch negatives Feedback? Wo alle noch am Jammern sind, ist, dass niemand darauf wartet, zusätzlichen Aufwand zu betreiben. Im Moment schon gar nicht. Schliesslich sind es nicht nur finanzielle Ressourcen, sondern auch Manpower, die man investieren muss. Und die Schulungsprogramme auf jeder Stufe, sei es Gewerbeschule oder Weiterbildung, sind vollgepackt mit Ausbildungstools. Dann kommt noch Darwin21, das auch noch irgendwo hineingezwängt werden muss. Da leiden einige etwas darunter. Aber diese Situation ist uns bewusst und wir müssen einfach den Mut haben, diesen Weg weiterzugehen. Wie wird Darwin21 in den Unterricht integriert? Einige lösen das perfekt, wie zum Beispiel die FHNW. Dort ist das Projekt ein grosser Bestandteil sowohl von der Ausbildung als auch von der Diplomarbeit. Die nutzen das, um ihre Studenten weiterzubringen, und das ist eigentlich ein Idealzustand. Für die dritte Generation dürfen wir dort nicht zu viel nachgeben, sprich die Anforderungen nicht zu weit zurückschrauben. Auf der anderen Seite müssen wir aber auch darauf achten, dass der Einstieg für Schulen kleiner ist und der Aufwand geringer wird. Das ist der Kampf, den wir austragen müssen. Wichtig ist aber, dass man gerade in den Fachhochschulen diesen interdisziplinären Teil und den ganzheitlichen Ansatz bei der Ausbildung der Studenten im Auge behält. Dazu bieten wir mit Darwin21 ein Tool. Das haben aber leider noch nicht alle erkannt. (tm) ■

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Darwin21: Buster ist in der Testphase

Buster hat viele Gesichter Die Körper für Darwin21 müssen bis Mitte August fertig sein. In dieser entscheidenden Schlussphase geben die Studenten des Teams buster einen Einblick in ihre Arbeit. Ihr Roboter verfügt über Arme, Beine und einen kleinen LCD-Bildschirm als Kopf. 13 Digitalservos bewegen die einzelnen Körperteile. Buster ist komplett zusammengebaut und die ersten Tests haben bereits begonnen.

Das Team Buster wählte einen Aufbau, der dem menschlichen Körper ähnlich ist. Der Roboter besteht aus Rumpf, Kopf, beweglichen Armen und Beinen. Damit die Arme und Beine bewegt werden können, werden noch Aktoren und Gelenke benötigt. Zu diesem Zweck wurden Digital Servos mit Metallgetriebe ausgewählt, wie sie in Robotikanwendungen verwendet werden. Diese erfüllten eine Doppelfunktion, denn sie sind Gelenk und Aktor in einem Element. Verglichen mit den Analog Servos reagieren Digital Servos schneller, fahren die Positionen genauer an und können eine Position auch besser halten.

Das Darwin21-Team der FHNW. Hinten: Markus Brändli, Martin Jufer, Mathias Jordi, Fabian Frey, Thomas Schneider, Christian Helbling. Vorne: Pascal Keller, Marvin Rüegg, Claudio Birrer, Reto Stutz.

Das Buster-Team besteht aus Studenten des Studiengangs Systemtechnik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Brugg-Windisch. Über zwei Semester wurde eine Lösung neben dem regulären Unterricht entwickelt. Angefangen hat alles mit Skizzen auf Papier und das Resultat ist ein Körper,

der die geforderten Bewegungen ausführen kann. Die Aufgabenstellung sieht vor, einen Körper mittels Automation zum Leben zu erwecken. Er sollte imstande sein, sich durch Körpersprache auszudrücken und mittels eines vorprogrammierten Bewegungslaufs zum Darwin21-Song zu tanzen.

AUTOR Thomas Schneider, Student Systemtechnik FHNW INFOS Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW thomas.schneider@ students.fhnw.ch www.buster21.ch www.fhnw.ch/ia www.ifm.com/ch

Das Steuersystem für buster stammt von ifm electronic ag.

Die Ausstattung. Für den Kopf wurde ein kleiner LCD-Bildschirm ausgewählt, der mit einem weiteren Digital Servo zum Nicken gebracht werden kann. Damit können die verschiedenen Gesten, die der Roboter vorführt, durch Gesichtsausdrücke verstärkt werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, einen eigenen Bewegungsablauf aufzuzeichnen. Während dieses Vorgangs kann er auch ein Bild von sich selbst speichern, das anschliessend auf dem LCD-Bildschirm dargestellt wird, wenn er die gespeicherten Bewegungsabläufe wieder abspielt. Buster kann nicht auf den eigenen Beinen stehen. Deshalb wurde an der Unterseite des Körpers eine Führungsstange mit Gewinde befestigt, die von einem Hohlwellen-


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Schrittmotor angetrieben wird. So kann der ganze Körper in vertikaler Richtung bewegt werden. Für zusätzlich Lichteffekte sorgen LED-Spotlampen und eine kleine Spiegelkugel, die im Inneren der Vitrine angebracht sind.

Der Kopf von Buster kann verschiedene Gesichtsausdrücke darstellen.

Das Steuersystem. Über den IPC werden die die einzelnen Aktionen ausgewählt. Dieser sendet die Signale über eine EthernetSchnittstelle an das Steuersystem, das aus einem AS-i Controller der Firma ifm electronic ag besteht. Der Controller kommuniziert über ein Busssystem mit aktiven AS-i-Modulen. Dort wird aus den abgespeicherten Bewegungsabläufen der Gewünschte ausgewählt und mit analogen AS-i-Ausgangsmodulen werden über einen Print, der analoge Signale in PWM-Signale umwandelt, die Digital Servos angesteuert. Die Steuerung der Lichteffekte erfolgt gleichzeitig über die digitalen AS-i-Module. Die Bewegungsabläufe werden über 6 Schiebewiderstände auf dem Bedienpult gesteuert. Bei der Aufzeichnung werden diese Werte über ein analoges AS-i-Eingangsmodul eingelesen und in der Steue-

NE

U!

Der Roboter wird über 6 Schiebewiderstände auf dem Bedienpult gesteuert.

rung abgespeichert. Für die Sicherheit ist ein AS-i-Sicherheitsmonitor zuständig. An diesem sind die induktiven Sicherheitssensoren angeschlossen, die die Türen überwachen und der NOT-HALT-Taster, welcher sich auf dem Bedienpult befindet. (tm) ■

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MESSE

Productronica: 10. bis 13. November 2009, Messe München

Productronica trotzt der Krise Die productronica ist die Weltleitmesse für innovative Elektronikfertigung. Sie findet seit 1975 alle zwei Jahre in München statt und ist Kernelement des Elektronik-Messenetzwerks der Messe München International. Die Messe verzeichnet dieses Jahr zwar einen Rückgang der Ausstellungsfläche, wartet aber mit einigen Neuerungen auf.

Die productronica, Weltleitmesse für innovative Elektronikfertigung, die vom 10. bis 13. November in der neuen Messe München ein internationales Publikum begrüssen wird, behauptet sich auch in schwierigen Zeiten. Aktuell muss die Branche für Elektronikfertigung Umsatzrückgänge von bis zu 60% verkraften, was gravierende Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Firmen hat. Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München, erläutert: «Wir haben uns gut vorbereitet und bieten der Branche mit der productronica 2009 eine Veranstaltung, die mit vielen Innovationen den Ausstellern und Besuchern noch mehr Nutzwert bietet. Weltleitmessen sind meist stabiler als der Markt, da sich die Unternehmen selbst in Krisenzeiten auf diesen zentralen Branchentreffen präsentieren möchten. So werden alle Marktführer vertreten sein. Allerdings in vielen Fällen mit kleineren Flächen als sonst üblich, sodass wir einen krisenbedingten Flächenrückgang von 30% hinnehmen müssen. Wie in den Vorjahren wird die Messe erneut die gesamte Wertschöpfungskette abbilden.» Innovation all along the line. Mit dem neuen Claim «Weltleitmesse für innovative Elektronikfertigung» und dem Motto «Innovation all along the line» wurde das Thema Innovationen ins Zentrum der Messe gerückt. Zusätzlich wurden das Logo und auch das Erscheinungsbild der Messe komplett überarbeitet. In Fokusbereichen rücken führende Anbieter ins Rampenlicht, was sie an zukunftsorientierten innovativen Produkten und Prozessen zu bieten haben. Die Fokusbereiche greifen die Themen auf, die für die Wachstumsmärkte der Industrie stehen: Photovoltaik-Fertigung, Mikronanoproduktion, Organische Electronik und Electronic Manufacturing Services. Junge Unterneh-

INFOS Messe München GmbH D-81823 München Tel. +49 (0)89 949-11438 info@productronica.com www.productronica.com

Die Ausstellungsfläche ist in diesem Jahr wegen der Krise um 30 % kleiner.

men können für diese Fokusbereiche sogenannte Innovation Field Packages buchen und dadurch sehr preiswert an der Messe teilnehmen. Auf Sonderschauen und Foren stellt die Messe noch mehr als in der Vergangenheit Innovationen der Branche ins Rampenlicht und schafft viele Möglichkeiten für Wissensvermittlung und Diskussion. Munich Electronics Summit. Know-how und frische Denkanstösse soll auch die neue Veranstaltung Munich Electronics Summit vermitteln. Das Event findet am ersten Messetag statt und wird als jährliche Veranstaltung die Messen electronica und productronica verbinden. Als Mentor zeichnet Dr. Jürgen W. Gromer, ehemals President von Tyco Electronics, verantwortlich. Das Event besteht aus dem öffentlich zugänglichen Keynote und dem CEO Round Table, einer etablierten Diskussionsrunde mit weltbekannten Konzernlenkern, sowie einem exklusiven Networking-Abend für CEOs und die Führungsspitze grosser Unternehmen. Für die Keynote wie auch die Gestaltung der exklusiven Veranstaltung für Unternehmenschefs verhandelt die Messe München derzeit mit einem weltweit führenden

Management- und Wirtschaftsberater. Dittrich fasst zusammen: «Es ist unser fester Wille, mit der productronica stärker aus der Finanz- und Wirtschaftskrise herauszutreten als wir hineingegangen sind. Die Neuerungen, die wir bei der productronica 2009 einführen, sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Weitere werden für die productronica 2011 folgen. Die Messe München ist bekannt für ihre Innovationskraft. Diesen Ruf wollen wir mit der productronica bestätigen.(tm) ■

Das Wichtigste in Kürze

Datum 10. bis 13. November 2009 Ort Neue Messe München Öffnungszeiten Dienstag bis Donnerstag: 9.00 – 18.00 Uhr Freitag: 9.00 – 17.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte: 30.– EUR 2-Tages-Karte: 52.– EUR Dauerkarte: 73,50 EUR Gruppen ab 10 Personen: 24,50 EUR Ermässigte Karten (Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Rentner): 19,00 EUR


FERTIGUNG

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Top 10 der EMS-Unternehmen

«Das Schlimmste liegt hinter uns» Die Talsohle sei erreicht, meint Jure Sola, Vorstand von Sanmina-SCI. «Wir denken, das Schlimmste liegt hinter uns.» Diese und andere positive Aussagen haben laut isuppli die Aktienkurse der weltweit grössten EMS-Dienstleister seit Anfang April zwischen 36 und 180 Prozent in die Höhe getrieben.

Die Umsätze der zehn weltweit führenden EMS-Unternehmen verbesserten sich im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum vierten Quartal 2008 um 2 Prozentpunkte. Dennoch liegen sie damit immer noch 16 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2008. isuppli-EMS-Analyst Adam Pick sieht daher trotz optimistischer Stimmen aus den EMS-Unternehmen noch keine Anzeichen für eine nachhaltige Erholung des globalen EMS-Marktes. Obwohl es einige ermutigende Anzeichen gibt, ist isuppli der Ansicht, dass es nicht klug ist den Tiefpunkt in der EMS-Industrie bereits zu diesem Zeitpunkt zu sehen. Die neusten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass einige grundlegende Fragen – einschliesslich der OEM-Nach-

frage, ÜberkaRang EMS-Unternehmen pazitäten, Mar- 1 Foxconn gen-Erosion 2 Flextronics 3 Jabil und Liquidität 4 Sanmina – auf eine 5 Celestica schnelle 6 Elcoteq Trendwende 7 Benchmark für die meis8 Venture ten EMS/ 9 USI 10 Plexus ODM-Dienstleister hemRanking der Top10 EMS-Dienstleister weltweit für 2008. mend auswirken werden. Die Branche verlangsamt sich. iSuppli hat die Umsatzprognose für den Zeitraum 20062012 auf eine kumulierte jährliche Wachstumsrate von 1,3% reduziert – von 5,3%.

Minel AG – mehr als nur EMS-Outsourcing Partner für Industrie-Elektronik (mit Entwicklung und Fertigung in der Schweiz)

Minel AG hat sich im Markt der Entwicklung und Fertigung von Industrie-Elektronik auf den Low Volume/High Mix – Sektor spezialisiert. Durch den Einsatz von einem entsprechend ausgebautem SMD-Maschinenpark können SMD-Bestückungen (bis zur Baugrösse 0402, sowie z.B. Spezialgehäuse wie BGA) in kürzester Zeit nach Kundenspezifikationen erstellt werden. Dank langjährigen, erfahrenen Mitarbeitern sind auch spezifische THD-Bestückungen kurzfristig durchführbar. Bleifreies Löten (RoHs) kann ebenso angeboten werden, wie bleihaltiges Löten. Auch das Vergiessen von Baugruppen gehört zum Profil von Minel. Durch ein neues AOI-System (automatische optische Inspektion) können Baugruppen, je nach Kundenwunsch, schnell und zuverlässig geprüft werden. Montagen von Baugruppen und ganzen Geräten, sowie Kabelkonfektionierungen runden das Angebot von Minel ab. Mit der eigenen Technikabteilung werden sowohl Layouts von Leiterplatinen entworfen, als auch komplette kundenspezifische Entwicklungen durchgeführt. Oberstes Ziel von Minel ist, dem Kunden schnell, zuverlässig und qualitativ hochwertige Komplettlösungen nach seinen Vorgaben zu liefern. Minel AG, Kantonsstrasse 57, 8863 Buttikon Tel. 055 464 35 20, Fax 055 464 35 21 info@minel.ch www.minel.ch

Umsatzwachstum der Top-10-EMS-Unternehmen. (Quelle: isuppli)

Die Entwicklungen während der letzten 12 Monate zeigen, dass die gesenkten Erwartungen von iSuppli realisiert werden. (tm) ■

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Umsatz

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Marktübersicht Electronic Engineering & Manufacturing Services

IPC IPC-A-610 Klassen 2 & 3 60 000 IPC Klassen 2 und 3

145 000 >100 >50

20 000 IPC-A-610 IPC Class 1-3 50 000 IPC-A-610 RoHS ISO 9001 10 000 IPC A610C

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20 000 IPC-A-610-D

50 000 IPC-A-610 IPC II & III

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Indus triee

lek tronik Medizin tec hnik L uft fahrt /M ilit är Telekomm unikations technik Büroelek tr onik K fz-Elek tro nik Konsumele k tronik Un terhalt u ngselek tro nik Mus terfert igung Bau teilbesc haffung Engineerin g Indus triali sierung Prüfmit tele n tw ick lung Tes t/ Baug ruppenprü fung Kabelkonfe k tion Gerätemon tage A fter Sale s Services ISO 9 0 01 ISO 14 0 01 ISO 13 4 8 5 Sons tiges / Bemerku ngen

MARKTÜBERSICHT

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BAUELEMENTE

In der medizinischen Elektronik kommen immer mehr flexible Schaltungen zum Einsatz

Auf Biegen und Brechen Die Medizinelektronikbranche ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte. Der Trend zu weniger Platzbedarf und geringerem Gewicht bei gleichzeitig mehr Funktionalität und reduzierten Kosten sorgt dafür, dass sich flexible Schaltungen in dieser Branche als Designlösung für Verbindungen und Packaging etablieren.

Über All Flex All Flex ist Hersteller flexibler Leiterplatten und auf die schnelle Fertigung von Prototypen und von niedrigen bis mittleren Stückzahlen spezialisiert. Die Produkte werden am Hauptsitz in Northfield, Minnesota, USA gefertigt. Zum Einsatz kommen die biegsamen Lösungen in den Bereichen Automatisierung, Automotive, Industrial, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Messtechnik sowie Telekommunikation.

oder Blutzuckerwert sowie Einweggeräte, die zur Wahrung der Sterilität nur einmal verwendbar sind stellen hohe Anforderungen an die Elektronik.

Das Angebot von All Flex reicht von Multilagen-Leiterplatten bis zu sämtlichen Dienstleistungen rund um Layout, Bestückung und Fertigung.

Der Einsatz flexibler Schaltungen in medizinischen Geräten geht auf den Beginn der 1970er-Jahre zurück, als Unternehmen wie Cardiac Pacemakers und Medtronic flexible Schaltungen für implantierbare Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren verwendeten. Im Zuge der Fortschritte bei Elektronik und Packaging verzeichneten medizinische Produkte ein enormes Wachstum sowohl in den USA als auch in anderen Ländern. Dieses Wachstum dürfte weiter anhalten, denn neue und innovative Produkte mit immer höheren Anforderungen an die Elektronik stellen Produktentwickler vor die

Herausforderung, immer mehr Funktionen auf immer kleinerem Raum unterzubringen. So finden sich heute flexible Schaltungen in vielen medizinischen Anwendungen wie zum Beispiel bei implantierbaren Geräten. Hierzu zählen Herzschrittmacher, Defibrillatoren, neurologische Implantate sowie kochleare Implantate (Hörhilfen). Diese Geräte werden chirurgisch im menschlichen Körper implantiert. Zu den Produktanforderungen gehören eine hohe Zuverlässigkeit, lange Lebensdauer, geringes Gewicht sowie kompakte Bauform. Auch mobile Geräte zur Überwachung von Puls, Blutdruck,

Ideal für die Medizin. Die Zahl der Einsatzbereiche und Anwendungen wird ständig um neue oder überarbeitete Designs erweitert. Dies macht die Medizinbranche zu einem der am schnellsten wachsenden Bereiche für die Anwendung von flexiblen Schaltungen. Es gibt eine Reihe von wichtigen Gründen, weshalb diese Technologie ideal für den medizinischen Bereich sind. Flexible Schaltungen bringen von Haus aus Vorteile mit, weil sie Anschlusspunkte eliminieren und so die Montage vereinfachen und das Risiko von menschlichen Fehlern oder Verbindungsdefekten wie etwa schlechte Lötstellen vermeiden. Bereits in den 1950er Jahren wurden flexible Schaltungen vom Militär und in der der Luftfahrt eingesetzt, zwei Anwendungsbereiche, die eine ausserordentlich hohe Zuverlässigkeit erfordern. Die fast 20 Jahre, in denen sich die Technik bei diesen anspruchsvollen An-

AUTOREN Clark Webster, Senior Sales Applications Engineer bei All Flex

Dave Becker, Director of Sales & Marketing bei All Flex INFOS All Flex Inc. 1705 Cannon Lane Northfield, MN 55057 Minnesota, USA

Die flexiblen Leiterplatten bestehen aus Polyimid und Polyester und können in Längen bis zu 12 m hergestellt werden.


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und werden mit mehreren Schichten konstruiert. Dies wird zunehmend wichtig, da Designer immer mehr Funktionen auf immer weniger Raum unterbringen.

Heutzutage finden sich flexible Schaltungen in einer Vielzahl unterschiedlichster medizinischer Anwendungen.

wendungen bewährt hat, stärkten das Vertrauen der Medizinbranche in die Zuverlässigkeit und Robustheit flexibler Schaltungen. Der Bedarf der Medizinbranche für immer kleinere und leichtere Geräte macht flexible Schaltungen ideal für Anwendungen, bei denen es auf ein möglichst geringes Gewicht und geringen Platzbedarf ankommt. Flexible Schaltungen sind dünn (die gesamte Schaltungsdicke kann weniger als 0,1 mm betragen) und leicht zu biegen, so dass sie sich engen Stellen anpassen können, wenn mehrere Platinen miteinander verbunden werden. Sie sind wesentlich leichter als feste Platinen. Die verwendeten Materialien haben sich in einer Vielzahl von Anwendungen als bioverträglich erwiesen. Während implantierbare Geräte vollständig versiegelt sind, um Kontaminierungen zu verhindern, kommen nicht implantierbare Geräte in Anwendungen zum Einsatz, die einen Kontakt mit menschlicher Haut erfordern. Flexible Schaltungen können mit schmalen Leitungen und Abständen hergestellt werden. Leiterbahnen und Abstände von weniger als 0,1 mm Breite sind gängig

Kosten senken. Flexible Schaltungen verfügen über herausragende Fähigkeiten hinsichtlich dynamischer Biegung oder Bewegung. Dies umfasst Anwendungen wie Zwischenverbindungen über Scharniere oder den zuverlässigen Anschluss von Geräten, die sich bei Verwendung ausdehnen, zusammenziehen oder verlängern. Materialkonstruktion und Schaltungslayout sind bei dynamischen flexiblen Anwendungen besonders wichtig. Da flexible Schaltungen die Anzahl der erforderlichen Verbindungen reduzieren, können sie die Montage vereinfachen und die entsprechenden Kosten reduzieren sowie auch in hohen Stückzahlen effizient hergestellt werden. Die Eliminierung von Anschlüssen, Lötverbindungen und festen Platinen sind Möglichkeiten, die Gesamtkosten für ein Verbindungsdesign zu reduzieren. Die Nachfrage nach flexiblen Schaltungen in der Medizinbranche wird stark bleiben und elektronische Medizingeräte werden auch weiterhin ein lukrativer Wachstumsbereich für die Elektronikbranche bleiben. Die alternde Bevölkerung, eine längere Lebenserwartung, die Nachfrage nach preiswerterer und weniger invasiver Gesundheitsversorgung sowie technologische Fortschritte sind nur einige der Faktoren, die das Wachstum in diesem Marktsegment vorantreiben. Neue Möglichkeiten für die Verwendung flexibler Schaltungen in der medizinischen Elektronik werden sich auch künftig bieten, wenn Designer zusätzliche Einsatzbereiche erschliessen, um die Möglichkeiten dieser Verbindungstechnologie optimal zu nutzen.(tm) ■

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Am Puls des Nichtgeschehens

Die Messdaten können mit einer Darstellungssoftware auf dem Computer analysiert werden. Actismile misst mittels eines 3-dimensionalen Beschleunigungssensors kontinuierlich alle Bewegungsaktivitäten.

Actismile ist ein Gerätekonzept, das der zunehmenden Verarmung an Alltagsaktivität und den damit zusammenhängenden Gesundheitsrisiken wie Übergewicht und Stoffwechselkrankheiten wirksam entgegentreten kann. Was steckt dahinter und welche Chancen hat dieses Gerät auf dem Markt? Megalink sprach mit Horst Buchholz, dem Geschäftsführer von ActiSmile AG.

Das Wirkungsprinzip ist einfach. ActiSmile misst mittels eines 3-dimensionalen Beschleunigungssensors kontinuierlich alle Bewegungsaktivitäten, klassifiziert und speichert sie im internen Speicher. Als Berechnungsgrundlage dienen hoch entwickelte Algorithmen, die von der CSEM Neuchâtel im Auftrag entwickelt worden sind. Basis der Bewegungsempfehlung ist die WHO-Richtlinie. Diese empfiehlt pro 30 Minuten moderate Bewegung oder 10 000 Einzelaktivitäten. Als Belohnung erhält der Träger bei erfolgreichem Erreichen der Zielvorgaben ein Lächeln. Ein kleines Lächeln bei 50%, ein mittleres Lächeln bei 75% und schliesslich ein breites Lachen bei Erreichen von 100% des Tagesziels. Die Messdaten können mit einer Darstellungssoftware auf dem Computer analysiert werden.

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Noch im Aufbau. Das Actismile-Gerät wurde während 4 Jahren entwickelt. 2008 wurde dann die Actismile AG gegründet mit dem Ziel, das Gerät weltweit zu vertreiben. Die Firma ist nun dabei, Kontakte aufzubauen und Partner zu finden, um im Markt Fuss zu fassen. Geschäftsführer Horst Buchholz: «Wir haben uns des Gesundheitsgedankens und der Umsetzung gesundheitsfördernder Möglichkeiten angenommen. Unser Ziel ist es, täglich am Puls des Geschehens bzw. des ‹Nichtgeschehens› zu sein.» Buchholz war schon bei verschiedenen Projekten zur Gesundheitsförderung dabei. «Als Sportlehrer habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, wie schwierig es ist Leute dazu zu bringen, sich zu bewegen», erinnert er sich. «Da dachte ich, dass ein Gerät, welches die Bewegung genau erfasst und ein Feedback gibt, die Motivation steigern könnte. Selber kann man nur schwer abschätzen, wie viel man sich bewegt. Ein Gerät wie Actismile hingegen zeichnet die Bewegung genau auf.» Nicht noch ein weiteres Gadget. Heute sind Beschleunigungssensoren keine Seltenheit mehr. Spätestens mit dem iPhone hat es

sich schon fast eingebürgert, dass solche Sensoren in Handys verbaut werden. Da wären Applikationen fürs Handy, die dasselbe bieten wie Actismile ohne Weiteres denkbar. Wie stehen die Chancen für Actismile in einem Markt, der mit Gadgets nur so überhäuft ist? Buchholz grenzt sein Gerät klar von Gadgets ab: «Actismile ist das

Horst Buchholz, CEO der Actismile AG.


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einzige Gerät, das die Bewegungen des Trägers zu 98% abbildet. Das ist ein viel genaueres Feedback, als es beispielsweise das iPhone bringen kÜnnte. Mit dieser Datengenauigkeit lassen sich auch Aussagen darßber machen, wie viele Kalorien man verbrannt hat. Das liefert die Grundlage fßr die Messbarkeit der KÜrperform.

Das Unternehmen

Der Produzent

Die ActiSmile AG hat sich zum Ziel gesetzt, technisch hochstehende Produkte zu vertreiben. Zielmärkte sind Gesundheit, GesundheitsfÜrderung, Lifestyle und Telemonitoring. Diese haben laut dem CEO, Horst Buchholz, einen enormen und stark zunehmenden Bedarf an intelligenten Konzepten und Produkten.

Weitere Produkte sind in Planung. Im Moment ist Actismile noch wenig bekannt. Das Unternehmen ist gerade dabei, Partner und Nutzer darauf aufmerksam zu machen, dass das Gerät mit seiner genauen Datenerfassung einen LĂśsungsansatz zur GesundheitsfĂśrderung bietet. FĂźr die Zeit nach der erfolgreichen MarkteinfĂźhrung sind aber bereits weitere Produkte geplant: ÂŤIm Moment läuft eine Entwicklung unter dem Arbeitstitel â&#x20AC;šTamagotchiâ&#x20AC;ş. Die Hauptzielgruppe dafĂźr sind Kinder. Dabei zeigt das Gerät bereits zu Beginn ein Smiley das es durch Bewegung zu erhalten gilt. Wird das Actismile dabei zu wenig bewegt, nimmt das Lächeln immer mehr ab. Bei der Tamagotchi-Welle konnte man be-

Weitere Informationen und ein Wettbewerb gibt es auf www.megalink.ch/plus

Actismile wird von der Firma Iftest AG in Wettingen produziert. ÂŤWir sind durch Kundenakquisition darauf aufmerksam geworden und Ăźbernahmen die Produktion fĂźr die Firma ActismileÂť, erklärt der GeschäftsfĂźhrer Manfred TrĂśsch, wie die Zusammenarbeit zustande gekommen ist. Es ist noch ungewiss, wie der Markt auf das Gerät reManfred TrĂśsch, agiert. Weil Actismile im CEO der Iftest AG. Gesundheitsbereich eingesetzt wird, steht die Zusammenarbeit mit Krankenkassen im Vordergrund. ÂŤIch war erstaunt, als ich gehĂśrt habe, dass deutsche Krankenkassen dieses Gerät bezahlen. Von diesem Aspekt her kann der Markt interessant seinÂť, meint TrĂśsch. Iftest hatte bereits bei der Entwicklung mitgearbeitet und so das nĂśtige Know-how aufgebaut. Der Systempartner fĂźr Industrie- und Medizinelektronik steht bereit und kann flexibel auf Ă&#x201E;nderungen der Nachfrage reagieren. www.iftest.ch

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obachten, dass Kinder gerne Verantwortung fßr ein GeschÜpf ßbernehmen. Und da setzen wir an. Ausserdem soll demnächst eine BluetoothVariante erscheinen. Mit dieser kÜnnen die Daten auf das Handy ßbertragen und von dort direkt an einen Server geschickt werden. Dann ist noch eine Erweiterung fßr Radfahrer geplant: Im Moment kann das Gerät die Bewegungen beim Velofahren zwar erfassen, aber noch nicht darstellen. Mit der Weiterentwicklung der Software wird aber auch das bald mÜglich sein, meint Buchholz und fßgt hinzu: Zunächst mßssen wir aber auf dem

Markt eintreffen. Der Rest kommt dann fast von alleine.Âť (tm) â&#x2013; 

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Tragbare ActiSmile Geräte in der USB Version (links) und der kabellosen Version (rechts).

Actismile, ein tragbares Bioresonanz-System zur Feststellung der Körperfunktionen

Sport ist messbar Zusammen mit dem Schweizer Bundesamt für Sport (BASPO) und der Firma Actismile hat die CSEM S.A. ein tragbares Bioresonanz-System entwickelt, mit dem die Körperfunktionen des Trägers kontinuierlich überwacht werden können. Die Schlüsselfunktionen dieses Geräts werden durch neueste Methoden in der Signalverarbeitung für multiaxiale Schwingungssensorsysteme sichergestellt.

Bewegung ist ein bedeutender Faktor in Bezug auf menschliche Vitalfunktionen wie Atmung, Herzschlag und Blutsauerstoffsättigung. So gilt sie auch als eines der Schlüsselelemente für einen gesunden Lebensstil. Auf der anderen Seite ist auch das Verhältnis von Bewegung zu bekannten Risikofaktoren chronischer Erkrankungen bekannt. Wichtige Informationen über den Gesundheitszustand werden über die tägliche Bewegung ausgedrückt. So zum Beispiel der relative Prozentsatz von Laufen oder Gehen im Verhältnis zu den Ruhephasen. Diese Kennzahlen können als Indikatoren dienen und auf potenzielle psychische Fehlsteuerungen oder physiologische Symptome deuten.

AUTOREN B. Gros, J. Solà, P. Theurillat, J. Krauss, U. Mäder, H. Buchholz INFOS CSEM 2002 Neuchâtel Tel. 032 720 51 11 www.csem.ch www.actismile.ch www.baspo.admin.ch

Um Informationen über Muster und Grad der physischen Aktivitäten zu erhalten, werden oft auf Schwingungssensoren basierende Monitoringsysteme eingesetzt. Obgleich die Erfassung der Daten relativ einfach ist, stellt die Verarbeitung und die Verwaltung immer noch eine Herausforderung dar. ActiSmile S.A. hat die CSEM damit beauftragt, ein tragbares Bioresonanz-System zu entwickeln, mit dem die Körperfunktionen kontinuierlich überwacht werden können. Damit sollen die physischen Aktivitäten des Trägers gefördert werden. Interpretation der Messdaten. Die Signale des Beschleunigungssensors werden auf die vertikale Achse des Trägers projiziert. Der zentrale Prozess der Datenverarbeitung ist die Erkennung von Merkmalen, die vor jeder Klassifizierung vorgenommen wird. Diese Bewegungsmerkmale werden mit vordefinierten Werten abgeglichen. Somit können Rückschlüsse auf die Bewegung

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des Trägers gemacht werden.Der Algorithmus zur Klassifizierung ist so einfach wie möglich gehalten, sodass Actismile als tragbar und bedienerfreundliches Gerät herstellbar ist, das über Schwachstrom und auf einer Echtzeitplattform betrieben werden kann. Gerade weil es sich um ein tragbares Gerät handelt, wurden störende Bewegungsmuster ausgeschlossen, sodass die Bewegung des Trägers möglichst genau erfasst werden kann. Eine umfangreiche Studie über die Physiologie der menschlichen Bewegung hat dazu geführt, dass ein neuer Satz von Bewegungsmustern entwickelt werden konnte. Die Muster werden in die Klassifizierungsphase eingespeist. Im Wissen, dass die endgültige Anwendung möglicherweise eine andere Rasterung erfordert, wird der Abgleich mit einem Entscheidungsbaum vorgenommen, um möglichst genaue Resultate zu erhalten. Actismile im Einsatz. Das Actismile betreibt in Echtzeit Datenerfassung, Bewegungserkennung, Klassifizierung und High-Level Auswertungsprozeduren. Die Ausgabe erfolgt entsprechend eines Kennsatzes (hier: Liegen, Stehen, Gehen, Rennen), der alle 5 Se-


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kunden neu berechnet wird und im FlashSpeicher gespeichert wird. Der High-Level Auswertungsalgorithmus berechnet anhand der Anzahl der gespeicherten Kennsätze die Rückmeldung an den Träger. Ein Smiley wird auf dem LCD ausgegeben, wenn die Werte des Trägers den von der WHO definierten Vorgaben entsprechen. Das tragbare Actismile wird entweder mit einem Clip im Brustbereich oder am Gürtel des Trägers befestigt oder mit einem Band um den Hals getragen. Es kann mit Hilfe eines Standard USB Kabels aufgeladen werden. Die Übertragung der gespeicherten Kennsätze kann mittels USB Verbindung oder kabellos (mit einer Bluetooth Version) erfolgen. Die übertragenen Daten können unter einer Windows-basierten Visualisierungsund Kalibrierungssoftware validiert werden. Die Entwicklung der gewonnenen Daten kann auf einer täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Basis angezeigt werden. Darüber hinaus bietet die Software ein Kalibrierungswerkzeug, mit dem das Gerät programmiert und individuell auf den Träger eingestellt werden kann. Dies geschieht unter anderem mittels der Angabe des Alters, des Gewichtes, des Geschlechtes und des Fitnesslevels. Die Berechnung der Anzeige

des Smileys erfolgt entsprechend diesen Angaben. Die korrekte Interpretation der ausgeführten physischen Aktivitäten durch

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14.5.2008 16:50:15 Uhr

das Actismile-Gerät wurde durch das Schweizer Bundesamt für Sport bestätigt. (tm) ■


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INTERVIEW

Die Prozesse dem Produkt anpassen Rotronic setzte sich bei der Produktionsumstellung hohe Ziele: Reduktion von (zu) hohen Lagerbeständen, statt dessen Produktion nach Bedarf oder Auftragseingang. Ausgewählte Lagerartikel aus der neuen Transmitterfamilie werden nicht mehr an Lager geführt, sondern innerhalb drei Tagen produziert und ausgeliefert.

Hardy Löw, verantwortlich für die Produktion bei Rotronic, nahm die Umstellung der Produktion mit viel Engagement in Angriff. Weshalb haben Sie die Produktion umgestellt? Hardy Löw Vor fünf Jahren wurde zusammen mit der Elektronik-Entwicklungsabteilung der Startschuss zur Entwicklung einer neuen HygroClip Geräteserie gegeben. Die Geräte bestehen aus zwei zusammensteckbaren Teilen. Der Oberteil dient zur Messung, Visualisierung und Bedienung. Der Unterteil beinhaltet die Kommunikationsteile wie analoge und digitale Schnittstellen. Diesem neuen Transmitter Konzept entsprechend mussten die Produktionsprozesse angepasst werden. Das wiederum hatte auch Auswirkungen auf die Produktionsplanung. Was wurde beim Produktionsprozess nun konkret geändert? Einerseits wurden für die Ober- und Unter-

Zusammensteckbarer Ober- und Unterteil: Mit der physischen Trennung von Mess- und Kommunikationsteil profitieren Kunden von einer riesigen Variantenvielfalt und schnellen Lieferzeiten innerhalb von 3 Arbeitstagen.

Frischer Wind im neuen Reinraum Auf die zusätzliche Nutzung neuer Reinraumfläche wartete die Entwicklungscrew von Rotronic mit Spannung. Dadurch hat sich die Produktions- und Entwicklungsfläche für Sensoren und Reinraumbedingungen schlagartig etwa verdoppelt. Die ersten Früchte konnten schon geerntet werden: Nach einer nur einjährigen intensiven Forschungs- und Entwicklungsphase konnten zwei neue Sensortypen in die normale Serienproduktion überführt werden. Der neue Reinraum von Rotronic.

teile Funktionsarbeitsplätze aufgebaut. Andererseits richteten wir in der logischen Abfolge der Produktion ein HalbfabrikateModullager mit Modularbeitsplätzen ein.

mer seine zugeteilte Version des Transmitter-Halbfabrikates und seinen vorgesehen Lagerplatz und wird von hinten in das Rollenlager eingefügt.

Was versteht man unter einem Modullager? Toyota hatte 1948 das so genannte Kanbansystem erfunden und in ihre Produktion eingeführt. Und genau an diesem orientierten wir auch unser Modullager. Voraussetzung ist, dass die einzelnen Grundmodule bereits justiert und getestet sind und in Lagerbehältern zur Weiterverarbeitung bereit stehen. Jeder Typ hat vier hintereinander aufgereihte Lagerbehälter mit fest definiertem Lagerplatz im Modullagergestell. Ist ein Lagerbehälter leer, wird er in der Produktion am vorgesehenen Funktionsarbeitsplatz wieder aufgefüllt. Dieser Lagerbehälter behält im-

Hatte die Produktionsumstellung auch bauliche Massnahmen zur Folge? Damit wir das Ziel, Auslieferung innert drei Tagen, auch sicher erreichen konnten, wurde das Modullager in einen neuen Raum verlegt. Zudem musste ein neues Rollengestell eingebaut und weitere neue Arbeitsplätze geschaffen werden. An diesen Arbeitsplätzen werden nun Ober- und Unterteile erstmal zusammengebaut, geprüft und gemäss Auftrag programmiert. Automatisch werden Zertifikat und die Typenschilder ausgedruckt. Nach einer Qualitätskontrolle wird der Transmitter verpackt und findet sich im Auslieferungslager wieder. Mit der physischen Umstellung starteten wir letzten Dezember und bis im Sommer 2009 wird die neue Produktionsstätte auf Hochtouren laufen. (tm) ■

Funktionsarbeitsplätze in der Montage der HygroClip-Geräteserie.

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Kanban-System Kanban ist eine Methode der Produktionsablaufsteuerung nach dem Pull-Prinzip (auch Hol- oder Zurufprinzip) und orientiert sich ausschliesslich am Bedarf einer verbrauchenden Stelle im Fertigungsablauf. Ziel des Kanban-Systems ist es, auf allen Fertigungsstufen eine Produktion auf Abruf zu erreichen, um Materialbestände zu reduzieren und hohe Termineinhaltung sicherzustellen. Aus informatorischer und steuerungstechnischer Sicht ist das Kanban-System ereignis-, d. h. verbrauchsgesteuert, und nicht bedarfs-, d. h. prognosegesteuert.


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ANTRIEBSTECHNIK

Frequenzumrichter: EMV-Normen für Produkt und Umgebung

Durchblick im EMV-Dschungel Bei elektrotechnischen Installationen sind Massnahmen zur Einhaltung

der

elektromagnetischen

Verträglichkeit

(EMV)

meistens

zwingend. Welche Normen muss der

Anwender

berücksichtigen,

wer ist für die Einhaltung der Grenzwerte

verantwortlich

und

welche Normen gelten für welche Bereiche?

Schirmbleche und spezielles Montagezubehör sollten im Lieferumfang eines Frequenzumrichters enthalten sein. Dies garantiert eine optimale und EMV-gerechte Verdrahtung.

Bei Planung, Errichtung und Erweiterung elektrotechnischer Installationen sind heute Massnahmen zur Einhaltung elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) Stand der Technik und in vielen Fällen unabdingbar. Haben Anwender und Fachleute vor 10 Jahren noch über den Sinn entsprechender Massnahmen diskutiert, sind diese heute akzeptiert und Diskussionen betreffen eher die Ausführung. So ist beispielsweise der Einsatz geschirmter Kabel sehr verbreitet, um die Ausbreitung elektromagnetischer Störungen zu begrenzen, aber bei der Frage, ob Schirme ein- oder beidseitig aufzulegen sind, gehen die Meinungen auseinander. Um dem Anwender Hilfestellungen zu geben, existieren verschiedene Normen, die sich mit den Aspekten zur elektromagnetischen Verträglichkeit befassen. Welche Norm jetzt zutreffend und im Einzelfall anzu-

AUTOR Michael Burghardt ist Produktmanager VLT HVAC Drive und AQUA Drive bei Danfoss INFOS Danfoss AG, Schweiz 4402 Frenkendorf Tel. 061 906 11 11 VLT@danfoss.ch www.danfoss.ch

wenden ist, lässt sich aber nicht so einfach durchschauen. Im Zusammenhang mit Frequenzumrichtern trifft der Anwender jedoch regelmässig auf drei Normen: Die Umgebungsnorm EN 55011, die Produktnorm EN 61800-3 und die «Netznorm» EN 61000-312. Doch welche Norm gilt wo und wann? Hält jeder Umrichter in Europa die EMV-Norm ein? Generell gilt, dass ein Hersteller, der Geräte oder Maschinen in der EU verkaufen möchte, diese mit einer CE-Kennzeichnung versehen muss. Um das CE-Zeichen auf seinen Geräten nutzen zu dürfen, muss der Hersteller die für sein Produkt zutreffenden Gesetze und Normen beziehungsweise Richtlinien einhalten. Mit entsprechender Anbringung des Kennzeichens bescheinigt er dann, dass sein Produkt diese Werte einhält und er seine Geräte entsprechend geprüft hat. Um einen Frequenzumrichter mit dem CEZeichen versehen zu dürfen, muss er daher unter anderem die Einhaltung der zutreffenden EMV-Produktnorm sicherstellen. Im Klartext heisst das, dass alle in Europa verkauften Umrichter den grundlegenden EMV-Anforderungen entsprechen. Aus der CE-Kennzeichnung lässt sich aber keine Aussage darüber ableiten, wie gut die EMV-Eigenschaften eines Gerätes sind, da für die Kennzeichnung nur bestimmte Min-

destgrenzwerte einzuhalten sind. Die Güte der EMV-Massnahmen ist in den anzuwendenden Normen in verschiedene Klassen unterteilt. Die Umgebungsnorm EN 55011. Um festlegen zu können, welche Norm der Anwender in seinem Fall zur Grund legen muss, sind sie hierarchisch aufgebaut. So gibt es Grundnormen, die allgemeine Zusammenhänge und Aspekte beschreiben. Sie kommen zur Anwendung, wenn für ein bestimmtes Gerät keine Gruppen- oder Produktnormen verfügbar sind. Bei der EN 55011 handelt es sich um eine solche Fachgrundnorm, die sich mit Funkstörungen von industriellen, wissenschaftlichen und Hochfrequenzgeräten beschäftigt. Sie definiert abhängig davon, ob ein Gerät im Wohn- oder im industriellen Bereich zum Einsatz kommt, unterschiedliche Klassen (Tabelle 1). Sie bestimmen Grenzwerte für Störpegel, die die Geräte maximal aussenden dürfen und Störfestigkeitspegel, die sie verkraften müssen, ohne dass ihre Funktion beeinträchtigt wird. Geräte wie Frequenzumrichter, die im Industriebereich arbeiten, fallen in die Klasse A1. Die Klasse A2 ist nur für spezielle Hochfrequenz-Anwendungen wie beispielsweise Hochfrequenzschweissgeräte vorgesehen. Kommen Geräte in Wohn-, Geschäfts- und


ANTRIEBSTECHNIK

Klasse A1 A2 B

Umgebung Industrie (HF intern) Industrie (HF extern) Wohnbereich

Tabelle 1: Die EN 55011 definiert abhängig davon, ob ein Gerät im Wohn- oder im industriellen Bereich zum Einsatz kommt, unterschiedliche Klassen.

Klasse C1 C2 C3 C4

Umgebung Wohnbereich Wohn+Industriebereich Industriebereich Industriebereich

EMV-Sachverstand EMV Kundiger EMV Kundiger EMV-Plan

Tabelle 2: Die DIN EN 61800-3 definiert die EMV-Anforderungen für eine CEKennzeichnung von elektrischen Antrieben (also auch Frequenzumrichtern).

Gewerbebereichen zum Einsatz, sind die Grenzwerte der Klasse B einzuhalten. Als Industriebereiche zählen üblicherweise Einsatzorte, die nicht direkt an das öffentliche Niederspannungsnetz angeschlossen sind, sondern eigene Hoch- oder Mittelspannungsverteiltransformatoren besitzen. Zudem sind sie im Grundbuch als solche definiert und durch besondere elektromagnetische Gegebenheiten gekennzeichnet. Die Umgebungsbereiche gelten sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Gebäude. Die Produktnorm EN 61800-3. Bei der DIN EN 61800-3 «Drehzahlveränderbare elektrische Antriebe – Teil 3 EMV-Anforderungen einschliesslich spezieller Prüfverfahren» handelt es sich um eine Produktnorm, die die Hersteller für eine CE-Kennzeichnung von elektrischen Antrieben (also auch Frequenzumrichtern) einhalten müssen. Diese Produktnorm definiert die Klassen C1 bis C4 mit unterschiedlichen Grenzwerten für unterschiedliche Umgebungen (Tabelle 2). Geräte der Klasse C1 erzeugen die geringsten Störaussendungen, sind aber auch teuer und haben eine geringere Störfestigkeit. Je höher die Klasse wird, desto weniger EMVMassnahmen zur Begrenzung der Störaussendung sind in einem Gerät integriert und

die Anforderungen an das Wissen der Anwender über EMV bei der Projektierung, Installation und Betrieb steigen. Allerdings sinken mit der Reduzierung der Filtermassnahmen üblicherweise die Gerätepreise. Abhängig von seinem EMV-Wissen kann der Anwender wählen, welche Klasse er einsetzen möchte und welche zusätzlichen EMV-Massnahmen er treffen will. Aller-

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dings ist er dann laut Produktnorm auch für die EMV-Störungen verantwortlich, die die Geräte erzeugen. Dies bedeutet, dass er bei Auftreten von Störungen durch EMV-Aussendungen auf seine Kosten für deren Beseitigung zu sorgen hat. Oder anders ausgedrückt: Der Hersteller des Antriebssystems gewährleistet nur die Einhaltung der Grenzwerte gemäss der angegebenen C-Kategorie. Setzt der Anwender beispielsweise ein C3-Gerät ein und verzichtet aus Preisgründen auf weitere Filtermassnahmen, kann er nicht den Gerätehersteller für Probleme in der Anlage verantwortlich machen. Die «Netznorm» EN 61000-3-12. Um zu gewährleisten, dass elektrische Verbraucher die Netze nicht zu stark mit Oberwellen belasten, definiert unter anderem die 

Einteilung der Einsatzbereiche in 1. und 2. Umgebung sowie Spezialbereiche, in denen der Betreiber die Wahl hat.

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ANTRIEBSTECHNIK

Grenzwerte für leitungsgebundene Störspannung gemäss EN 55011.

DIN EN 61000-3-12-Grenzwerte für Oberschwingungen. Sie betrachtet Oberschwingungen für Geräte mit einem Strom bis 75 A im Frequenzbereich von 0 bis 2 kHz. Ein markanter Grenzwert der EN 61000-312 ist die Festlegung auf einen THD-Wert (Total Harmonic Distortion; Gesamte harmonische Verzerrung) von 40 % für die fünfte Oberwelle. Allerdings ist nicht festgelegt, dass Geräte diesen Grenzwert serienmässig erreichen müssen. Es kann durchaus sein, dass das Gerät für die Einhaltung dieses Grenzwerts einen zusätzlichen (externen) Filter benötigt. Diese Regelung ermöglicht den Einsatz zentraler Entstörmassnahmen. Setzt der Anwender Umrichter ohne Filtermassnahmen ein, breiten sich deren Störungen im Netz aus. Die Auswirkungen sind aber nicht unbedingt sofort zu erkennen. Summieren sich mit dem Einsatz von immer mehr Umrichtern die Störungen auf, kann es zu unterschiedlichsten Phänomenen kommen. Die Bandbreite der Auswirkungen reicht von Netzunsymmetrie- oder Netzausfallmeldungen unterschiedlichster Geräte bis hin zu Schäden an Transformatoren. Welche Phänomene auftreten, hängt vom Aufbau des Netzes ab.

EN 55011 Klasse B (1+2) Klasse A1 Klasse A2 -

EN 61800-3 Klasse C1 Klasse C2 Klasse C3 Klasse C4

Um den nachträglichen Aufwand zur Lokalisierung und anschliessenden Beseitigung von Störungen zu minimieren, sollte deshalb schon vor dem Kauf von Umrichtern geprüft werden, ob geeignete Massnahmen bereits im Umrichter integriert sind und welcher Aufwand bei nachrüstbaren beziehungsweise externen Filtern entsteht. Technische Möglichkeiten zur Reduzierung von Netzrückwirkungen von Umrichtern sind: • Drosseln am Frequenzumrichtereingang • Drosseln im Zwischenkreis des Umrichters • 12-, 18- oder 24-pulsige Gleichrichter • Passive oder Aktive Filter • Active Front End und Low Harmonic Drives Mit zunehmender Effektivität der Massnahmen steigen auch die Anschaffungskosten für diese Komponenten. Ausserdem unterscheiden sie sich in den Verlusten, die sie erzeugen und damit in den laufenden Betriebskosten. Eine sehr einfache und effektive Massnahme stellt dabei die Verwendung von Drosseln dar. Sie lassen sich vor das Gerät oder direkt in den Zwischenkreis schalten. Die Wirkung der Drosseln vor dem Umrichter oder in dessen Zwischenkreis ist vergleichbar. Externe Drosseln haben den Nachteil, zusätzliche Verluste zu erzeugen, erhöhen aber den Schutz des Umrichters gegen Netztransienten. Die Verwendung der Drosseln im Zwischenkreis hat den Vorteil, den Ladestrom des Kondensators zu glätten und dadurch seine Lebensdauer zu verlängern. Bei gleicher Wirkung ist die Zwischenkreisdrossel kleiner und kostengünstiger.

Tabelle 3: Gibt es keine übergeordnete Produktnorm, müssen Geräte die EMVGrenzwerte der EN 55011 einhalten.

Bereich/Umgebung Umgebung 1/Wohnbereich Umgebung 2/Industriebereich

Klassifikation der neuen Kategorien C1 bis C4 der Produktnorm EN 61800-3.

EN 55011 EN 61800-3 Klasse B Klasse C1 Klasse A1 Klasse C2

Tabelle 4: Für die Gewährleistung eines zuverlässigen Betriebs sollten Umrichter die folgenden Klassen einhalten:

EMV-Empfehlung. Gibt es keine übergeordnete Produktnorm, müssen Geräte die EMV-Grenzwerte der EN 55011 einhalten. Wenn es eine übergeordnete Norm gibt, ist eine Aussage zu den in der EN 55011 definierten Klassen nicht zwingend notwendig. Allerdings lehnen sich viele Produktnormen, wie auch die für Frequenzumrichter zutreffende, an diese Grenzwerte an ( Tabelle 3 ). Kommt es im Betrieb dazu, dass sich unterschiedliche Geräte beeinflussen, werden zur Klärung der Probleme häufig die Grenzwerte der EN 55011 herangezogen. Dabei ist zu beachten, dass die Klasse A2 dieser Norm für Frequenzumrichter nicht anwendbar ist (siehe oben). Für die Gewährleistung eines zuverlässigen Betriebs sollten Umrichter deshalb die in Tabelle 4 aufgeführten Klassen einhalten. Um spätere Diskussionen zu vermeiden beziehungsweise zu vereinfachen, ist es empfehlenswert, dass der Anwender von vornherein klärt, ob der Umrichterhersteller für seine Geräte auch Aussagen zur EN 55011 trifft. Weiterhin sollte er klären, unter welchen Bedingungen die Geräte die Grenzwerte der EN 61000-3-12 einhalten. Dabei ist es für den Betreiber der Anlage von Vorteil, wenn die entsprechenden Komponenten zur Reduzierung der Oberschwingungen bereits in die Geräte integriert sind, wie es beispielsweise bei Danfoss der Fall ist. Zum einen spart er sich den zusätzlichen Aufwand an EMV-gerechter Verkabelung, zum anderen übernimmt er bei der selbst durchgeführten Verdrahtung die Verantwortung, alle Grenzwerte einzuhalten. Ausserdem muss er Platzbedarf und elektrische Verluste externer Filter nicht bei der Projektierung mit berücksichtigen. Einsparungen auf Kosten von schlechteren EMV-Massnahmen können grosse Kosten für Nachrüstung, zusätzliche Verluste und Klimatisierung nach sich ziehen. (pm) ■


NACHRICHTEN

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Photovoltaik Im Fachbuch Photovoltaik von Prof. Dr. Heinrich Häberlin werden die Möglichkeiten und Probleme bei der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom und Einspeisung des so erzeugten Stromes ins öffentliche Stromnetz möglichst objektiv, umfassend und trotzdem leicht verständlich dargestellt. Es werden dabei nur relativ geringe Vorkenntnisse aus der Physik und der Elektrotechnik vorausgesetzt. Das Buch behandelt Solarzellen, Solarmodule, Solargeneratoren und ganze Photovoltaikanlagen (Inselanlagen und netzgekoppelte Anlagen), den Blitzschutz sowie die Dimensionierung und die Berechnung des Energieertrags von PV-Anlagen mit Taschenrechner oder Tabellenkalkulationsprogrammen. Für viele Orte in Deutschland, der Schweiz, Österreich und im übrigen Europa sind die nötigen Daten im Buch enthalten. Es werden auch LangzeitBetriebserfahrungen von netzgekoppelten Anlagen angegeben.

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IN MOTION/ANTRIEBE UND FLUIDIK

Moderne

Maschinenkonzepte

stellen immer höhere Anforderungen an die Koordination der Module, weil hoch entwickelte Hardware anwendungsgerechte Software benötigt, um alle Vorteile

auszureizen.

Ausweg

bieten

skalierbare

Einen

offene

Steuerungen,

und die

verschiedene Konzepte unter einem einheitlichen Programmiermodell vereinen. Dies bietet auch hinsichtlich der neuen Norm für Maschinensicherheit wesentliche Vorteile.

Skalierbar, durchgängig, offen: Rexroth-Steuerungssysteme wie die CNC-Lösung IndraMotion MTX zeigen Trends für den Maschinenbau auf.

Steuerungstrends – Zusammenarbeit in neuer Qualität

Mit modularer Programmierung Steuerungen schneller entwickeln An leistungsfähigen Komponenten herrscht im Maschinenbau kein Mangel. Mit dem Hardware-Angebot steigen jedoch die Anforderungen an die Steuerungen, denn viele Hersteller konzipieren Maschinen modular. Die Baugruppen anwendungsgerecht zu optimieren und zu programmieren, erfordert viel Abstimmungsarbeit. Kleine Änderungen in einem Programmmodul können Auswirkungen auf die Parameter in einem anderen haben. Einige Prozesse erfordern eine rasche Befehlsfolge, bei anderen genügt ein regelmässiger Abgleich von Soll- und IstStänden. Herausforderung Modularität. Die Integration der verschiedenen Aufgaben in ein Gesamtkonzept ist keine triviale Aufgabe. Natürlich

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könnten einzelne Bereiche traditionell mit unterschiedlichen Steuerungen versehen werden. Doch das erweist sich oft als nicht wirtschaftlich. Der Einsatz spezialisierter Systeme erschwert sowohl die Systemintegration wie die Instandhaltung bei der Erweiterung eines Projekts. Ausserdem steigt der Bedarf an Dokumentation und unterschiedlichem System-Know-how. Mehr noch: Die neue Norm EN 13849, die ab November 2009 verbindlich die Maschinensicherheit regelt, rückt den Aspekt der funktionalen Sicherheit in den Vordergrund. Immer wenn Sicherheitsfunktionen über eine Steuerung realisiert werden, muss der Hersteller in einem mehrstufigen Prozess dokumentieren, wie das Gesamtsystem auf Störungen reagiert. Je heterogener die Architektur, desto komplizierter und zeitaufwendiger wird die Dokumentation. Durchgängige Lösungen. Zwei Aspekte kennzeichnen deshalb zukunftsfähige Steuerungs- und Software-Konzepte: erstens ein durchgängiges Programmiersystem nach IEC 61131-3, das über standardisierte

Schnittstellen auf verschiedenste Hardware und Bussysteme zugreifen kann; zweitens skalierbare und leistungsfähige Steuerungen, die alle Aufgaben von der Motion Control bis zur komplexen Automatisierung und Visualisierung für den Anwender erledigen können. Die Steuerung ist dabei das Bindeglied, das den einzelnen Antrieb oder Sensor mit den übergeordneten Managementsystemen verbinden kann. Moderne Datennetzwerke vom Feldbus bis zum IndustrialEthernet müssen daher je nach Anforderung unterstützt werden. Wer als Anbieter den hohen Anforderungen der modernen Automation gerecht werden will, muss auf allen Ebenen tief gehendes Know-how besitzen: vom individuellen Aktor, über das Netzwerk bis zur Steuerung und zu seiner Programmierung. Das Produktportfolio von Rexroth reicht von unterschiedlichen Antriebstechnologien bis zu skalierbaren Steuerungen für durchgängiges Engineering mit effektiven Programmiertools. In modularisierten Maschinen können sie zu massgeschneiderten Kundenlösungen kombiniert werden. Das fein abgestufte Spektrum an


IN MOTION/ANTRIEBE UND FLUIDIK

Antriebs-, Controller- und PC-basierter Hardware gibt dem Entwickler die Möglichkeit, die passende Lösung für die jeweilige Aufgabe wählen zu können, ohne den Know-howBedarf in der Systementwicklung übermässig anschwellen zu lassen. Das Herzstück aller Automatisierungssysteme ist der einheitliche und durchgängige SPS-Kern. Unabhängig davon, ob ein CNCSystem IndraMotion MTX, ein Motion-Logic-System IndraMotion MLC oder eine SPS IndraLogic programmiert wird, die Logik-Programmierung ist die Gleiche. Die Systeme binden ausserdem alle Antriebstechnologien nahtlos ein und öffnen damit erhebliche Potenziale für mehr Energieeffizienz und mehr Sicherheit. So lassen sich beispielsweise die Vorteile der Fluidtechnik in intelligenten Systemlösungen nutzen. In allen Motion Controls berücksichtigt die Software bereits die Besonderheiten der Hydraulik und entkoppelt damit weitgehend die Antriebsphysik von der Funktionalität. Für die Automatisierung verhalten sich elektrohydraulische und elektrische Antriebe damit gleich und bieten denselben Komfort bei Parametrierung und Diagnose. Mit der Steuerungsfamilie IndraControl L für elektrische Antriebe bietet Rexroth eine Hardwareplattform für alle Rexroth-Systemlösungen, die der Forderung nach Durchgängigkeit und Skalierbarkeit Rechnung trägt. Das Engineering erfolgt für alle Modelle mit dem Software-Framework IndraWorks. Weil alle Steuerungen auf der offenen SPS nach IEC 61131-3 und MotionBausteine nach PLCopen basieren, ist der Code für alle Modelle kompatibel. Ein Programm, das für eine L40 entwickelt wurde, läuft prinzipiell auch auf einer L10. Dadurch können Programmteile von einer Zentralsteuerung auf eine kleinere, dezentrale SPS ausgelagert werden. Das durchgängige Programmierkonzept macht es möglich, ohne dass die Wartbarkeit darunter leidet. Durch die konsequent modulare Program-

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IndraLogic L45 und IndraLogic L65 für verbesserte Realtime-Ethernet Connectivity.

mierung können Teilprojekte parallel erstellt und ohne Auswirkungen auf bestehenden Quellcode optimiert weren. Das Softwaretool IndraWorks ermöglicht auch die Einbindung von Fremdgeräten über FDT/DTM (Field Device Tool/Device Type Manager) und das rückwirkungsfreie Nachrüsten von Safety-Funktionen. Einheitliche Entwicklung. Alle Aufgaben werden mit dem übergreifenden Framework IndraWorks als Single-Point-of-Engineering erledigt. Es reduziert den Aufwand in der Projektierung und der Inbetriebnahme, da alle Tools auf einmal erfasste Daten zentral zugreifen. Es basiert auf einem Projektbaum, der die verwendeten Komponenten übersichtlich anzeigt. Geräte und Bibliotheken werden zentral verwaltet und per Drag-andDrop in das Projekt gezogen. Es müssen keine Schnittstellen innerhalb der Applikation programmiert werden. IndraWorks baut auf der .NET-Technologie auf. Objektorientierte Methoden, kontextsensitive Agenten,

automatisches Einrücken des Quellcodes und die umfangreiche Online-Hilfe unterstützen den Software-Entwickler. Sicherheit inklusive. Integrierte Sicherheitstechnik erleichtert den Nachweis der sicherheitstechnischen Zertifizierung. Die «Safety on Board»-Lösungen von Rexroth unterstützen dies mit umfangreichen SafeMotionund SafeLogic-Funktionen. SafeLogic steht für programmierbare funktionale Sicherheit bis Sicherheitslevel SIL3 nach IEC 61508. Die Steuerungen werden für die Integration sicherheitsrelevanter Funktionen mit einem Funktionsmodul erweitert. Darauf befinden sich die notwendigen Ressourcen für sichere Logikverarbeitung. Die Verarbeitung von Standard- und Sicherheitssignalen ist absolut rückwirkungsfrei zueinander. Änderungen an der Standardapplikation haben damit keinen Einfluss auf die Sicherheitsapplikation. Dies hilft massgeblich, die Bestimmungen für funktionale Sicherheit gemäss der neuen Normen einzuhalten. (pm) ■

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IN MOTION/ANTRIEBE UND FLUIDIK

Linearantriebe – ganz klein Im Bereich der Direktabtriebe wächst die Nachfrage nach Miniatur-Servomotoren ständig. Faulhaber entwickelte nun mit Quickshaft eine neue Produktlinie, um diesem Trend Rechnung zu tragen. Durch die spezielle Konstruktion kann eine lineare Kraft-/StromKennlinie über die ganze Hublänge gewährleistet werden. Basierend auf dem Prinzip der selbsttragenden Spule und durch den innovativen Aufbau dieser Motoren ergibt sich ein optimales Leistungs-Volumen-Verhältnis. Die konstante Krafterzeugung und der störungs- und wartungsfreie Betrieb der Motoren machen die Quickshaft-Serie zu einer idealen Antriebslösung für anspruchsvolle Positionieraufgaben. Durch das neue Konzept der selbsttragenden Spulenwicklung ergeben sich Motorkennlinien, die nach Angaben des Herstellers noch von keinem vergleichbaren Linearmotor erreicht wurde. Das Konstruktionskonzept. Der Motor besteht aus einem antimagnetischen Metallgehäuse, einer eisenlosen Spule und Hallsensoren. Ein Gleitmetallstab, gefüllt mit Permanentmagneten, komplettiert den Linearantrieb. Durch die Konstruktion der aktiven Motorkomponenten (Spule und Magnete) ergibt sich eine optimale Nutzung des Magnetflusses und gleichzeitig ein natürliches Gleichgewicht der Kräfte im Luftspalt. So wird im Betrieb der hochpräzise Metallstab immer selbstzentriert und in einer Position gehalten, durch die eine lineare Kraft-/ Strom-Kennlinie über die ganze Hublänge gewährleistet wird. Die Lebensdauer. Die Lebensdauer der linearen DC-Servomotoren wird hauptsächlich durch die Polymerbüchsenlager bestimmt. Deren Verschleiss hängt stark von der Arbeitsgeschwindigkeit und der aufgebrachten Belastung ab. Für eine erhöhte Steifigkeit ist ein externes Führungssystem erforderlich, das dann ausschlaggebend für die

Linearmotor LM 1247: Der Controller regelt die Position des Stabes auch ohne externen Impulsgeber.

Lebensdauer der gesamten Baugruppe ist. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, z. B. in Hochleistungs-Positioniersystemen, in der Automation, in Sicht- und Schreib-Lasersystemen, medizinischen Instrumenten usw. Dabei kann der Motor an die Erfordernisse angepasst werden. Durch die einfache Befestigung des Gehäuses oder des Stabes ist die Funktionsweise sowohl in horizontaler als auch vertikaler Lage gegeben.

Oben: Gegen-EMK (zwischen Phasen), unten: 3 Analog-Hallsensoren. Anmerkung: Die Genauigkeit der Motorbewegung kann mit einem externen Im- Kennlinie des linearen DC-Servomotors LM 1247. pulsgeber und ein Präzisionsführungssystem noch weiter verbessert werden. rot: Last [kg], blau: äussere Kraft [N] A-B

B-C

Hall A

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Der Motion Controller. Die Ansteuerung der linearen DC-Servomotoren erfolgt mit den Motion Controllern MCLM 3003 und MCLM 3006 über eine RS-232 oder CAN-Schnittstelle. Die Controller der Baureihe MCLM regeln die Position des Stabes auch ohne externen Impulsgeber, welcher jedoch bei Präzisionspositionierungen angewendet werden kann. Die kostenlose «Motion Manager»- Software von Faulhaber erlaubt ein schnelles Konfigurieren der Regler. Der Quickshaft-Motor kann auch mit anderen marktüblichen Motion Controllern zusammenarbeiten. Eine speziell entwickelte Software zeigt Spezifikationen, Daten und Kennlinien der verschiedenen Bewegungsprofile über ein Display an, was eine komfortable Eingabe der Regelparameter ermöglicht. (tm) ■

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Sterilisierbare Motoren

EtherCAT-Drive-Serie erweitert

Für medizintechnische Anwendungen im oberen Drehzahlbereich bis 90 000 min-1 lanciert maxon motor die beiden sterilisierbaren Antriebe EC Size 5 und EC 13. Konzipiert sind sie für den Einsatz mit oder ohne die eigens für sie entwickelten Planetengetriebe. Allein oder als Motor/ Getriebe-Kombination; in jedem Fall stehen die Antriebe für hohe Drehzahlen, äusserst geräusch- und vibrationsarmen Lauf, geringe Wärmeemission und minimale Baugrösse. Die Antriebe sind identisch aufgebaut und verfügen über dieselben «inneren Werte», gleiche Leistungsdaten und Eigenschaften. In ihren Abmessungen hingegen sind sie auf die entsprechenden geografischen Zielmärkte ausgerichtet: So verfügen Motor und Getriebe der Size 5-Variante über Abmessungen in U.S. Customary Units. Dies äussert sich im Aussendurchmesser von Ø ½ Zoll und einer Welle von Ø 0,125 Zoll. Als Aufnahme dient der so genannte Servo Mount, eine weit verbreitete Art der Motorbefestigung. Die EC 13/ GP 13-Variante hingegen ist im metrischen Masssystem zuhause, misst Ø 13 mm und verfügt über eine Ø 3 mm-Welle und einen Planflansch mit 3 stirnseitigen Gewinden. Trotz ihrer jeweils eigens auf sie zugeschnittenen äusserlichen Verpackung zeichnen sich beide Antrieb durch ihre Gemeinsamkeiten aus: Ein speziell für die Medizintechnik ausgerichtetes, kompaktes Design mit sehr hoher Grenzdrehzahl, grosser Laufruhe, minimaler thermischer Emission und Sterilisierbarkeit von typischerweise 500 Autoklavenzyklen.

Die Beckhoff-Servoverstärker-Baureihe AX5000 wird um Antriebe mit höheren Nennströmen erweitert. Insgesamt sechs neue Servoantriebe ergänzen die universell ausgelegten Antriebe für hochdynamische Positionieraufgaben. Beckhoff folgt mit dieser Entwicklung der steigenden Nachfrage nach Antrieben mit noch höherer Leistung, um z. B. pneumatische oder hydraulische Antriebe durch eine wartungsfreundlichere elektrische Achse zu ersetzen oder hohen Anforderungen an Dynamik auch bei hohen Lasten gerecht zu werden. Die Servoverstärker-Baureihe AX5000 von Beckhoff integriert schnelle Regelungstechnik und unterstützt schnelle und hochdynamische Positionieraufgaben. EtherCAT als leistungsfähige Systemkommunikation ermöglicht die ideale Anbindung an die PC-basierte Steuerungstechnik. Die einkanaligen Servoverstärker der Serie AX51xx bis 25 A sowie die zweikanalige Baureihe AX52xx bis 2x 6 A sind verfügbar und vielfach im Einsatz. Für höhere Leistungen wird die Baureihe AX51xx mit Antriebsverstärkern von 60 A bis 170 A ergänzt. Die AX5000-Verstärker sind in drei Baugrössen mit Nennströmen von 60 A, 72 A, 90 A, 110 A, 143 A sowie 170 A ausgelegt. Bei den anschliessbaren Motoren ist der AX5000 äusserst flexibel; unterschiedliche Motorgrössen und -arten, wie z. B. Synchron-, Linear-, Torque- und Asynchronmotoren, sind ohne Zusatzmassnahmen anschliessbar. Das Multi-Feedback-Interface unterstützt alle gängigen Standards.

maxon motor ag, 6072 Sachseln, Tel. 041 666 15 00 info@maxonmotor.com, www.maxonmotor.com

Beckhoff Automation AG, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch, www.beckhoff.ch

Hohe Flexibilität und Dynamik Die ServoTube-Linearmotor-Module sind mit integriertem Messsystem, Linearführung und Schleppkette ausgestattet und sofort einsatzbereit. In drei Grössen erhältlich, bieten diese Linearmotor-Module einige gewichtige Vorteile gegenüber Riemen- und Spindelantrieben und sind eine echte kosteneffektive Alternative. Der hochdynamische Direktantrieb arbeitet berührungslos und somit ohne Reibungsverlust im Antriebsstrang. Dadurch erhöht sich neben dem Wirkungsgrad auch die Lebensdauer merklich, da Riemen oder Spindeln verschleissbehaftet sind. Der verschleisslose Direktantrieb gewährleistet ausserdem konstante Positionier- und Wiederholgenauigkeit. ServoTube-Linearmotor-Module eignen sich ideal für die einfache Integration in pick-and-place Gantrys und allgemeine Handlingsysteme. Die einfache Konfiguration zu Mehrachssystemen ist mit allen ServoTube-Produkten möglich. Die Positionserfassung basiert auf im Motor integrierten, analogen Hallsensoren, welche eine Auflösung von ±12 μm ermöglichen. Bei hohen Präzisionsanforderungen ist das Modul auch mit hochauflösendem Linearencoder lieferbar.

«Lexium 32 – überzeugend einfach», so lautet der Slogan für die neue Servoverstärkergeneration aus dem Hause Schneider Electric Motion. Das gilt insbesondere für die Inbetriebnahme und die Parametrierung der Antriebsregelung. Autotuning, die automatische Ermittlung der optimalen Regelungsparameter, bietet in den häufigsten Fällen ein perfektes Resultat für die meisten Anwendungen. Dazu braucht es praktisch keine Interaktion des Benutzers, kein Expertenwissen und auch keinen PC. Die volle Leistungsbandbreite der Servoantriebstechnik mit durchdachten Eigenschaften, Funktionen und Werkzeugen einfach beherrschbar zu machen, ist das Ziel der neuen Servoantriebsplattform Lexium 32. Hohe Leistungsdichte und hohe Überlastfähigkeit sind derzeit Alleinstellungsmerkmale, deren Vorteile der Maschinenhersteller sicher zu schätzen weiss.

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Die NachwuchsförderungsBewegung darwin21 zeigt jungen Fachkräften, wie sie neue Ideen nicht nur entwickeln, sondern auch umsetzen können.

Berner Fachhochschule Technik und Informatik Beckhoff Automation AG Balbo HFTbiel – Höhere Fachschule für Technik Biel Siemens Schweiz AG Balu Berufsakademie Karlsruhe Endress+Hauser Flowtec AG Ben Hur Gewerblich-industrielle BERUFSFACHSCHULE LIESTAL

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Weidmüller Schweiz AG B odo Höhere Fachschule für Technik des Kantons Solothurn HFT-SO Distrelec – Bereich der Dätwyler Schweiz AG Borex HSR – Hochschule für Technik Rapperswil, IMA Bosch Rexroth Schweiz AG Bruce FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Automation Sick AG Buster

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SWISST.NET – NETWORKS & COMMUNICATION

Von vorgefertigten Standardboards der NXHMI-Reihe zum kundenspezifischen Endprodukt

netPLC-Coprozessorkarte NPLC-C100-DP

Einsatz der NPLC-C100-DP

Netzwerkkontroller mit optionalen Softwarepaketen für HMI- und PLC-Anwendungen.

Mehr als nur kommunizieren «netX» steht für eine wachsende Familie von Microcontrollern (μC) von der Hilscher GmbH. Diese decken das gesamte Spektrum an industrieller Kommunikation, von den traditionellen Feldbustechniken bis zu den aktuellen Real-Time-Ethernet-Varianten, ab.

Der netX dient nicht nur als universelle Kommunikations-Anschaltung, sondern stellt genügend Rechenkapazitäten zur Verfügung für die Realisierung von intelligenten EAs, Low-Cost-Antrieben, Barcode- und Identifikationssystemen, Kleinsteuerungen oder Maschinenterminals – also ein echtes System on chip (SoC).

AUTOR Konrad Heidrich Entwicklungsleiter bei Hilscher Swiss GmbH INFOS Hilscher Swiss GmbH 4500 Solothurn Tel. 032 623 66 33 info@hilscher.com www.hilscher.com

Die Nachfrage nach noch mehr integrierter Funktionalität hat die Hilscher GmbH dazu bewogen den netX nicht nur mit den bekannten Feldbus- und Real-Time-EthernetStacks, sondern auch mit weiteren standardisierten Software-Paketen anzubieten. Steuerung und Visualisierung können zukünftig für Produkte «connected by netX» als modulare Komponenten bezogen werden. Hard- und Software, optimal aufeinander abgestimmt als System aus einem Hause, garantieren ein schnelles, kostengünstiges und risikoarmes «time to market». Mikrocontroller mit Kommunikations-Knowhow. Die im netX enthaltene 32-Bit RISC CPU ARM 926/200MHz ist speziell auf die Belange der Automatisierungs- und Kommunikationstechnik ausgerichtet. So kommunizieren die zahlreichen Peripherien, wie Netzwerk-Controller, UARTs und Grafik-

Controller auf dem netX über einen DataSwitch miteinander. Durch diesen DataSwitch werden Zugriffe auf dem Systembus parallelisiert, was gegenüber anderen Lösungen, die Buszugriffe serialisiert abarbeiten, deutliche Performance-Vorteile bringt. So ist es möglich, in einem der vorhandenen Kommunikationskanäle des netX einen komplexen Feldbus, wie z. B. Profibus, laufen zu lassen, während auf anderen Kommunikationskanälen EtherCAT oder Profinet, inklusive Switch-Funktionalität für die Daisy-Chain-Verkabelung, geladen wird. Ähnlich wie bei traditionellen Lösungen, bei denen jedoch externe ASICs die Kommunikationstechnik übernehmen würden, kümmert sich die ARM9-CPU des netX um die weitere Datenverarbeitung, also z. B. um einfache Datenvorverarbeitung oder um komplexere Gateway- oder SPS-Funktionali-


SWISST.NET – NETWORKS & COMMUNICATION

netX-Software-Plattform mit CoDeSys V3 als Steuerungs- und QViS als Visualisierungs-System.

Ein QViS-Projekt, erstellt unter Windows XP, kann auf verschiedene Targets gespielt werden.

netPLC-Modul NPLC-M100-DP

täten. Durch den integrierten Grafik-Controller im netX ist es zudem möglich, Feldgeräte unterschiedlicher Komplexität kostengünstig um HMI-Funktionalitäten zu erweitern. Die integrierte PWM, sowie die enthaltenen Analog-Digital-Converter wiederum können in Antrieben von Nutzen sein. CoDeSys, der Standard unter den IEC 61131-3 Tools. Als Steuerungsplattform wurde die dritte Generation von CoDeSys (Controller Development System) der Firma 3S – Smart Software Solutions implementiert.

Mit CoDeSys steht sowohl ein leistungsfähiges Laufzeitsystem (Run-Time) für den netX, als auch ein ausgereiftes und modernes Engineering-Tool für den Windows-PC zur Verfügung. Das kostenfreie Engineering-Tool, welches durch die breite Nutzergemeinde einer Vielzahl von Applikationsingenieuren bekannt ist, sorgt zusätzlich für einen leichten Einstieg in die Technologie bei einem gleichzeitig geringen Anfangsinvest. Das CoDeSys-Laufzeitsystem wird für den netX auf dem Hilscher-eigenen Real-Time-Betriebssystem rcX angeboten. Je nach gewählter HW-Konfiguration steht eine unterschiedliche Anzahl von Feldbus-Varianten zur Auswahl. Feldbuskonfigurator als Plugin für CoDeSys. Zur Erleichterung der Konfiguration, des mit CoDeSys zusammen verwendeten Automatisierungsbusses (Feldbus oder RT-Ethernet), wurde ein Plugin des bekannten Hilscher-Konfigurators SYCON.net entwickelt. Dieses integriert sich nahtlos in die Entwicklungsumgebung und bietet den vollen Funktionsumfang um den Umgang mit den verwendeten Automatisierungsbussen so einfach wie möglich zu gestalten. Der Feldbuskonfigurator baut vollständig auf die FDT/DTM-Technologie (Field-DeviceTool/Device-Type-Manager) auf und kann somit jedes Feldgerät unter den unterstützten Bussystemen integrieren. Schnelle Visualisierung. Das Visualisierungssystem QViS, welches seine Anfänge vor mehr als zehn Jahren hatte und seit 1999 unter dem heutigen Namen im Markt eingeführt ist, eignet sich durch seine Architektur vor allem für RISC-Controller wie sie meist im Embedded-Bereich eingesetzt werden.

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Durch den Verzicht auf Vektorgrafiken und die stringente Verwendung hardwarenaher Funktionen zeichnet sich QViS als performantes Visualisierungstool aus. Es kann aber nicht nur auf dem netX unter den Betriebssystem rcX laufen, sondern eignet sich auch für CE-, Linux- oder XP-basierte Projekte grösseren Umfangs und grösserer Auflösung. Die Runtime wird für die Betriebssysteme Windows XP, Windows CE, Linux und das hauseigene rcX angeboten. Die unter Windows erstellten Projekte sind dabei Runtime-unabhängig, was es z. B. ermöglicht, das Original Projekt mit der projektierten Auflösung unter WinXP durchzutesten und erst dann auf das Target zu spielen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist, dass neben den Treibern für RFC1006 (ISO on top of TCP; für Siemens), ADS (für Beckhoff) und anderen auch kundenspezifische Treiber selbst erstellt oder als Engineeringleistung angeboten werden können. Modularität und Interoperabilität. Je nach Kundenwunsch und / oder Applikation besteht nicht immer Bedarf für eine Kleinsteuerung mit Visualisierung. Vielleicht ist der Ablauf des Prozesses bereits in der Programmiersprache «C» geschrieben und als Mehrwert für den Endkunden ist man auf der Suche nach einer kleinen und kostengünstigen Visualisierung. Die Anforderungen sind unzählbar, deshalb besteht mit der hier angesprochenen Software-Plattform ein modulares Konzept, welches Projektbezogen angepasst werden kann. Natürlich arbeiten die vorgestellten Softwaremodule aus dem PLC- und HMI-Bereich zusammen, doch ist die Nutzung der einzelnen Module genauso möglich wie der Austausch einer Komponente gegen eine bereits Bestehende. Ein Beispiel für die Flexibilität der SoftwarePlattform stellen die Produkte aus der netPLC-Familie dar. Sie basieren alle auf den gleichen Sourcen, unterscheiden sich jedoch deutlich im Anwendungsfall und / oder Peripherie. Zum einen gibt es eine mit der NPLCC100-DP eine «ready to use» PCI-Karte, die mit Hilfe des netX sowohl eine CoDeSys-SPS als auch einen Profibus-DP-Master-Stack beinhaltet. Die Karte wird über den PCI-Bus oder die integrierte USB-Device-Schnittstelle programmiert und kann über einen OPCServer auf dem Hostrechner Daten aus der SPS mit anderen Applikationen austauschen. Zum anderen wird es ein netPLCModul (NPLC-M100-DP) geben, welches zur Integration in Kunden-Applikationen gedacht ist. Statt des PCI-Interfaces verfügt das Modul über eine standardisierte Pfostenleiste, an der die lokale IO andesigned werden kann. (tm) ■


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SWISST.NET – NETWORKS & COMMUNICATION

«Man muss nicht bis Nürnberg fahren» Am 26. Mai 2009 fand an der ZHAW in Winterthur die zweite Ausgabe der Embedded Computing Conference statt. Experten von 26 Unternehmen sowie sechs Hochschulen präsentierten die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen aus der Praxis und Wissenschaft. 34 Vorträge sowie eine Tischmesse boten eine effiziente Informations- und Kontaktplattform.

An der ZHAW in Winterthur fand bereits die zweite Ausgabe der Embedded Computing Conference statt.

Markus von Arx, Projektleiter der Embedded Computing Conference.

Daniel Brügger, Präsident der swissT.net-Sektion 19.

Daniel Brügger, Präsident der swissT.netSektion 19, eröffnete die zweite Embedded Computing Conference. Als Keynote-Sprecher konnte Prof. Carl August Zehnder von der ETH Zürich gewonnen werden. Mit seinem Referat «Warum ist Google so schnell?» bot er einen unterhaltsamen Auftakt zur Konferenz. Anschliessend fanden vier Vortrags-Streams parallel statt. Zwischen den einzelnen Referaten luden die 26 anwesenden Firmen an einer Tischmesse zu Expertengesprächen ein. Da bereits die erste Ausgabe der Konferenz auf grosses Interesse gestossen ist, hatte der Vorstand der swissT.net Sektion 19 «Embedded Computing» beschlossen, die «Embedded Computing Conference» fortan jährlich durchzuführen. Dieser Mix von Fachvorträgen, Tischmesse und Kontaktplattform zog auch dieses Jahr über 200 Besucher nach Winterthur.

Markus von Arx, Projektleiter der Embedded Computing Conference ist mit dem ersten Feedback von Besuchern und Ausstellern sehr zufrieden: «Hauptsächlich die Referate erhielten positives Feedback. Einige ernteten aber auch Kritik.» Nach von Arx liegt das an einer falschen Erwartungshaltung der Besucher. «Hier setzt auch eine Neuerung an, die wir für das nächste Mal vorsehen. Zusätzlich zu den Vortragsbeschreibungen geben wir auch noch an für wen der Vortrag gedacht ist. Nicht dass Leute ein Referat hören, von dem sie schon alles wissen.»

lern eine Plattform, um Kompetenz und Präsenz zu vermitteln. Die Besucher kommen hauptsächlich wegen den Referaten und sehen, dass es im Embedded-Markt auch kompetente Schweizer Player gibt und man nicht unbedingt bis nach Nürnberg fahren muss.» Der Projektleiter lässt offen, ob die Embedded Computing Conference eine eigene Veranstaltung bleibt oder irgendwann später einer Messe angehängt wird. Er rechnet aber nicht damit, dass sie einmal selbst zur Messe werden könnte: «Messen wie die SPS/IPC/DRIVES oder die Embedded World fingen auch als Konferenzen an und wurden mit der Zeit zu Ausstellungen. Die Embedded Computing Conference wird eine Konferenz bleiben, da der Schweizer Markt einfach zu klein ist, um solche Besucherzahlen zu erreichen. Wir beobachten aber die Veränderungen der Schweizer Messelandschaft und reagieren entsprechend.» (tm) ■

INFOS conference@↵ embeddedcomputing.ch www.embedded↵ computingconference.ch

Feedback ist wichtig. Die Tagungsdokumentation enthielt ein Feedback-Formular. Unter den Teilnehmern der Umfrage wurde ein Asus Eee top verlost. Für die Veranstalter ist das ein wichtiges Instrument: «Mit den Daten, die wir aus dieser Umfrage gewinnen, überdenken wir jedes Mal die Veranstaltung und passen sie den Bedürfnissen an.» Von Arx sieht die Veranstaltung als Ergänzung zu Messen. «Die ECC ist eine Konferenz mit einem angehängten Tabletop und keine Ausstellung. Sie bietet den Ausstel-

Weiterführende Informationen Bilder der diesjährigen ECC gibt es auf www.megalink.ch unter Bildergalerien


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AUTOMATION

Software vereint Komfort und Leistung

Die Jetter AG hat den ISO-Designer in der Version 3.0 vorgestellt. Eine Design-Umgebung, mit der ISO-11783-konforme Masken erstellt werden können. Das Tool basiert auf der Visualisierungs- und Scada-Software JetViewSoft, die im industriellen Bereich seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Deshalb sind die Features des ISO-Designers einzigartig ausgereift. ISO-11783-konforme Masken werden bei Nutzfahrzeugen im Bereich der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und in Kommunalfahrzeugen eingesetzt. Die Masken lassen sich mit dem ISO-Designer gestalten und als IOP-Dateien abspeichern. Wurden IOP-Dateien bereits mit anderen Tools erstellt, dann lassen sich diese in den ISO-Designer einlesen und weiterbearbeiten. Das Tool ermöglicht auch den Import von DXF-Dateien. Objekte lassen sich aus einer Bibliothek per Drag and Drop in die Masken ziehen. Funktionen zum einfachen Arrangieren grafischer Elemente wie Ausrichten, Drehen, Spiegeln oder Editieren von komplexen geometrischen Objekten (z. B. Polygonen) erleichtern die tägliche Arbeit. Der ISO-Designer unterstützt Mehrsprachigkeit in grossem Umfang. Jetter (Schweiz) AG, 9554 Tägerschen, Tel. 071 918 79 50 info@jetterag.ch, www.jetterag.ch

Steuerung für die Lebensmittelindustrie Mit PC-Control von Beckhoff lässt sich der gesamte Produktionsprozess mit einer einheitlichen Steuerungsplattform automatisieren: in der Getränkeindustrie, von Spritzgussmaschinen, z. B. zur Herstellung von PET-Flaschen bis zur Abfüllanlage, sowie im Bereich Lebensmittel, von der Produktion der Verpackungsfolien bis zur vollständigen Verpackungslinie. Auf der Anuga FoodTec präsentierte Beckhoff sein Produktspektrum der Hochleistungs-IPCs, elektronische I/O-Klemmen, den Highspeed-Feldbus EtherCAT, das Automatisierungssystem TwinCAT sowie die flexibel einsetzbare Servoantriebstechnik. Die universell nutzbare PC-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff kann in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ihre Vorteile voll ausspielen: SPS, Motion Control sowie Software-Funktionen wie elektronische Kurvenscheiben sind auf einer standardisierten PC-Plattform integriert. In Kombination mit EtherCAT ermöglicht PC-based Control kürzere Taktzeiten als konventionelle Steuerungstechnik bei gesteigerter Produktqualität. Die Beckhoff-Antriebstechnik stellt, in Kombination mit den TwinCAT-Motion-Control-Lösungen, ein vollständiges und modernes Antriebssystem dar. Ein Höchstmass an Performance und Dynamik bieten dabei die Servoverstärker AX5000. Eine preiswerte Alternative zur Servotechnik im unteren Leistungsbereich bieten MotionBusklemmen für Schritt- oder DC-Motoren. Beckhoff Automation AG, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch, www.beckhoff.ch

FPGA-Technologie für C-Programmierer

Basierend auf dem 45-nm-Intel-Atom-Z5xx-Prozessor und dem Intel System Controller Hub US15W wurde der Kontron Nano Client als komplett geschlossenes System mit Edelstahlgehäuse und passiver Kühlung konstruiert. Trotz des geringen Energiebedarfs bietet der Kontron Nano Client Performance mit bis zu 1,6 GHz Prozessortakt und 1 GByte gelötetem RAM. Der Kontron Nano Client verfügt über eine Gigabit-Ethernet-Schittstelle, ein USB 2.0 Interface, eine optionale CAN-BusSchnittstelle sowie einen RS232 Port.

National Instruments gibt die Markteinführung einer neuen Programmierschnittstelle bekannt, die von NI Labs verfügbar ist und C/C++-Entwicklern die Nutzung des NI LabVIEW FPGA Module und FPGA-basierter Hardware von NI für Embedded-Anwendungen für Steuerung, Regelung und Erfassung ermöglicht. Dank der neuen CSchnittstelle von NI zu LabVIEW FPGA können Entwickler die grafischen Werkzeuge in LabVIEW für die Programmierung der in NIHardware verbauten Field-Programmable Gate Arrays (FPGA) nutzen und zwischen LabVIEW- oder C/C++-Tools wählen, um den Hauptprozessor des Systems zu programmieren. Diese neue Funktion von LabVIEW FPGA unterstützt Ingenieure und Wissenschaftler mit C-Kenntnissen bei der Integration von FPGAs in ihre Entwürfe, ohne dass Anwender dazu Hardware-Beschreibungssprachen erlernen müssen. Zudem kann bereits vorhandener Embedded-C-Code wiederverwendet werden. Die C-Schnittstelle zu LabVIEW FPGA nutzt einen rekonfigurierbaren I/O-Treiber (RIO) für die Kommunikation zwischen dem Prozessor und dem FPGA in FPGA-basierter Hardware von NI wie beispielsweise NI CompactRIO und NI Single-Board RIO. Der NI-RIOTreiber abstrahiert die Kommunikation zwischen Prozessor und FPGA, sodass Entwickler nicht auf Registerebene programmieren müssen.

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National Instruments Switzerland Corp. Austin, Zweigniederlassung, 5408 Ennetbaden, Tel. 056 200 51 51, ni.switzerland@ni.com, ni.com/switzerland

Stand-alone-Touch-Panel-PC


AUTOMATION

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Industrie-Computer im 7/24-Betrieb

Lüfterloser PC für industrielle Anwendungen

Der IPC /Compact6-1A ist das erste Gerät der neuen CompactSL-Serie von Syslogic Datentechnik AG. Diese Generation von Industrie-Computern überzeugt durch ein kompaktes ElektronikDesign, welches höchste Industrieanforderungen bezüglich Robustheit und Verfügbarkeit erfüllt. Der 500 MHz starke x86-Prozessor sowie die 512 MByte DDR-SDRAM sind direkt auf dem Board gelötet. Dadurch wird gegenüber den gesockelten Lösungen ein klarer Vorteil bezüglich Schock- und Vibrationsfestigkeit erzielt. Die Filterung der Eingangsspannung sowie die zusätzliche Stützung der einzelnen IC-Schaltungen verhindern unerwünschte Feldausfälle in störanfälligen Umgebungen. Das komplett geschlossene Edelstahlgehäuse verhindert das Eindringen unerwünschter Substanzen und ermöglicht dennoch den Betrieb bei Umgebungstemperaturen bis +55 °C. Die hohe Performance bei kleiner Leistungsaufnahme sowie die Lauffähigkeit industrieller Betriebssysteme machen den kleinen Flachmann zur beliebtesten Lösung in wartungsfreien 7/24-Applikationen. Wie alle CPU-Lösungen aus dem Hause Syslogic durchlaufen auch die Compact-SL-Geräte den 72-Stunden-Burn-in-Test. Diese Massnahme ermöglicht Frühausfälle im Feld zu verhindern und bietet Ihnen einen zuverlässigen Betrieb Ihrer Anlage.

Mit der eBOX639840FL ist bereits die zweite Variante der 639er-eBOX-Serie auf den Markt verfügbar. Die lüfterlose und im antivibrationDesign entwickelte eBOX639-840FL ist ein kompaktes und leistungsstarkes embedded Barebone System für industrielle Anwendungen, wie industrielle Automation, Transport, DSA und Gaming. Im Unterschied zur eBOX639-822-FL wurde die eBOX639-840FL für Intels Core 2 Duo CPUs entwickelt. Für eine Vielzahl von Erweiterungsmöglichkeiten stehen zwei PCI Slots (1 x PCI, 1 x PCI x 16) zur Verfügung. Beide PCI-Erweiterungsslots sind an der Rückseite leicht zugänglich. Als Massenspeicher findet eine 2,5"-SATA- oder IDE-Festplatte Verwendung. Der Arbeitsspeicher kann bis 4 GByte erweitert werden. Eine Vielzahl von Schnittstellen wie 6x USB 2.0, 4x COM, Dual Gigabit Ethernet, stehen der embedded Box genauso zur Verfügung wie P/S2, Audio sowie ein VGA Anschluss. Die all-in-one embedded Box wird mit ATX 150 W 10 V - 30 VDC - in Netzteil angeboten. AXIOMTEK Deutschland GmbH, DE-40764 Langenfeld, Tel. +49 2173 399360 sales@axiomtek.eu, www.axiomtek.de

Syslogic Datentechnik AG, 5405 Baden-Dättwil, Tel. 056 200 90 57 angelo.casto@syslogic.ch, www.systronics.ch

Der robuste und preiswerte Knotenrechner

M-23-Profinet-Steckverbinder

In einer Grosszahl von Applikationen werden geringe Anforderungen an die Schnittstellen, jedoch hohe Ansprüche an Robustheit und Funktionalität gestellt. Syslogic Datentechnik AG hat sich dieser Bedürfnisse angenommen und mit dem IPC/COMPACA1-1KE einen kompakten Knotenrechner entwickelt. Der Kern des Rechners ist ein 184-MHz-ARM9-Prozessor mit integriertem MaverickCrunch-Co-Prozessor sowie 32 MByte SDRAM, welche direkt auf dem Board gelötet sind. Für die Installation des Betriebssystem sowie der Applikation steht ein 32-MByte-Flash-Speicher zur Verfügung, welcher ebenfalls direkt auf die Printplatte bestückt wurde. Durch den gänzlichen Verzicht auf beweglichen und rotierenden Teilen sowie den weiten Temperaturbereich von –40 °C bis +70 °C erfüllt das Compact System höchste Normanforderungen aus Verkehrsleittechnik und Bahn. Zwei Ethernet-Schnittstellen sowie eine konfigurierbare, serielle Schnittstelle ermöglichen die Kommunikationen mit anderen Peripherien. Für die Speicherung von Daten steht optional ein CompactFlash-Sockel oder eine USB-Schnittstelle für USB-Flash-Module zur Verfügung. Die Auslieferung des Geräts erfolgt mit Crater Linux. Nach Absprache kann jedoch auch ein Windows-CE-Betriebssystem vorinstalliert werden.

Mit dem M-23-ProfinetRundsteckverbinder bietet Hummel ein industrietaugliches Stecksystem, das in der Lage ist, höchste Datenraten zu übertragen. Der Hybrid-Stecker kann bis zu fünf getrennte Schirmpotenziale führen, Garant für sicheren Datentransfer bis in den Gigabit-Bereich ohne jegliches Übersprechen. Mit einer Impedanz von 100 Ohm sind die Verbindungselemente auf entsprechende Kabel HF-technisch abgestimmt und vermeiden dadurch störende Reflexionen und übermässige Dämpfung. Vier durchgehend geschirmte Twinax-Einsätze für die Datenleitungen und zwölf zusätzliche Kontakte für die Übertragung von weiteren Signalen oder Leistungen erzielen eine maximale Leistungsdichte im M-23-Gehäuse. Neben geraden und gewinkelten Kabelsteckverbindern existieren Gerätesteckverbinder in Vorder- und Hinterwandmontage in Crimp- und Einlöttechnik (Leiterplatte). Eine Vielzahl von ergänzenden Produkten runden die Palette ab: I/O-Module zum Einspeisen oder Abgreifen von Signalen, Adapter zu div. Stecksystemen, Einbauflansche oder Schutzschlauchanbindung sind nur wenige davon. Der M-23-Profinet-Steckverbinder eignet sich für die vielseitigsten Anwendungen in Robotik, Automatisierungstechnik, Bildverarbeitung, Bahntechnik und einfach überall dort, wo schnelle Signale trotz Vibrationen, mechanischer Beanspruchung und rauer Umgebung sicher übertragen werden sollen.

Syslogic Datentechnik AG, 5405 Baden-Dättwil, Tel. 056 200 90 57 angelo.casto@syslogic.ch, www.systronics.ch

Simpex Electronic AG, 8622 Wetzikon, Tel. 044 931 10 30 Contact@simpex.ch, www.simpex.ch


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BAUELEMENTE

Q7-Modul und Baseboard

Robuste Gigabit-Ethernet-Karten

Das Q7-Konzept mit dem SBCModul basierend auf dem neuen Intel Atom Processor Z510/530 und dem Base-Board iQ7-DB-MITX zeichnet sich durch eine geringe Verlustleistung von nur 7 Watt aus. Das Rechnermodul wird mit der Atom CPU Z510 (1,1 GHz, 400 MHz FSB) oder der Z530 CPU (1,4 GHz, 533 FSB) angeboten. Das Computer-On-Modul iQ7-US15W hat die Abmessungen 70 x 70 mm und erfüllt den Q7-Standard. Dank der geringen Verlustleistung genügt ein passiver Kühlkörper. Dieser ist im Lieferumfang enthalten. Ein 1-GByte-DDR2-SDRAM-Speicher ist direkt auf das Board aufgelötet. Folgende Standardschnittstellen sind vorhanden: 8 x USB 2.0, 1 x IDE, der LPC-Bus (zum Basisprint). Der im Controller integrierte Grafikbeschleuniger bietet eine 18/24 bit LVDS- und eine SVDO-Schnittstelle und unterstützt eine Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten. Zur Versorgung sind 5 V und 1,34 A (Intel ATOM Z530) , bzw. 1,255 A (Intel ATOM Z510) nötig. Das vom Hersteller angebotene Basis-Board auf dem Mini-ITX-Format eignet sich zusammen mit dem Q7-Modul für die Serienfertigung, kann aber auch als Entwicklungsplattform verwendet werden. Dem Anwender stehen ein PCIe x 1, ein PCIe-Mini-Steckplatz, 2 x SATA/SATA II, DIE, SD-Slot, CF-Steckplatz, 2 x PS/2, 6 x USB 2.0, USB Client, LPT, 4 x RS232, Audio, 4 DIO’s und 2 Realtek ALC8111CP Gbe LAN zur Verfügung. Das ganze System kann über den Temperaturbereich von 0 bis 60°C lüfterlos betrieben werden.

PC/104-Plus-Erweiterungen mit 3 Gigabit LAN-Kontrollern MPL präsentiert mit der Triget-Produktefamilie neue Gigabit-Ethernet Erweiterungskarten, welche für die speziellen Anforderungen im industriellen Umfeld entwickelt wurden. Auch Versionen für den erweiterten Temperaturbereich von –40° C bis +75° C sind erhältlich. Die Triget-Familie besteht aus kompakten, flexiblen und robusten PC/104-Plus-Etherne- LAN-Modulen. Mit einer einzigen PC/104-Plus-Karte kann das System um bis zu drei Gigabit Ethernet-Schnittstellen erweitert werden. Durch den Einsatz einer PCI zu PCI Bridge, beansprucht die Karte nur einen Slot des PC/104-Plus Stacks. Dies erlaubt das Aufstecken von weiteren drei Erweiterungskarten. Um unterschiedliche Systemanforderungen zu erfüllen, wird die LAN-Schnittstelle mit RJ45 oder 2 mm verriegelbaren Steckern angeboten. Zudem gibt es die Karten in zwei Abmessungen. Mit diesen Funktionalitäten sind die Karten bestens geeignet für Netzwerk-Anwendungen mit zahlreichen unabhängigen schnellen Verbindungen. Durch das robuste und flexible Design können die Karten in den unterschiedlichsten Embedded-Systemen eingesetzt werden. Mittels des TX2FX-Medienkonverters kann zudem auf einfache Art und Weise eine GlasfaserSchnittstelle realisiert werden. Alle Produkte der MPL werden in der Schweiz entwickelt und produziert. MPI Distribution AG, 5405 Dättwil, Tel. 056 483 34 44, info@mpi.ch, www.mpi.ch

MPI Distribution AG, 5405 Dättwil, Tel. 056 483 34 44, info@mpi.ch, www.mpi.ch

Board-Level-Kamera mit hoher Auflösung

ZuverlässigeVision-Sensoren

Hamamatsu Photonics stellt die neue Serie der C10990 der OEMCCD-Board-Level-Kameras vor. Diese neue Serie zeichnet sich über ihre hohe Empfindlichkeit und hohe Auflösung aus und enthält die 1,3 2 Millionen Pixel /3 inch progressive Scan Interline front-belichtete CCD, Schaltung und Linsenträger, alles installiert auf nur einem Board. Die CCD selbst verfügt über eine verbesserte Empfindlichkeit der sichtbaren Wellenlängenumgebung. Dank einer Peltier-gekühlten Option (C10990-902 & C10990-942) kann der Dunkel-Lärm verringert werden und die Stabilität erhalten bleiben, was bei Messungen von langen Einbindungszeiten optimal ist. Des Weitern verfügt die -942 über eine gestapelte PCB-Konstruktion, welche ein kompakteres Design ermöglicht. Die C10990-Serie läuft mit einer Verbindung zu einem USB Interface und einer externen Stromzufuhr. Eine Mustersoftware, welche die Evaluationszeit minimiert, ist ebenfalls erhältlich. Die C10990-Serie ist die ideale Lösung für verschiedenste Anwendungen, u. a. bei Schwachlicht-UV-Imaging, Raman, Spektrometrie, Überwachung von Semi-Konduktoren, DNA-Analysen, biometrischen Messgeräten, Fluoreszenz-Spektroskopie, Überwachung von industriellen In-Linie und in vielen mehr.

Mit den VeriSens-VisionSensoren der neuen Serie 1800 ist es möglich, Barcodes, Matrixcodes und Schrift automatisiert zu lesen und zu prüfen. Durch die Unterstützung aller gängigen 1D- und 2DCodes wie z. B. EAN, UPC und ECC200 bietet die Serie 1800 Sicherheit und Flexibilität beim Lösen von Inspektionsaufgaben. Angaben zur Druckqualität des Codes können zur Prozesskontrolle ausgegeben werden. Die integrierte OCR-Funktion ermöglicht das Lesen beliebiger Zeichen- und Zahlenfolgen ohne das zeitaufwendige Trainieren von Fonts. So können beispielsweise falsche Seriennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten zuverlässig erkannt werden. Zusammen mit den bewährten und weiterentwickelten Funktionen zur Kontrolle von Position, Lage, Anwesenheit und Vollständigkeit ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten z. B. in der Verpackungstechnik oder im Handling, wenn Teile in jeder Lage und Position erkannt werden sollen. Selbstverständlich basiert auch die VeriSens-Serie 1800 auf dem Baumer-FEX-Konturprozessor und bietet damit eine in dieser Klasse nicht erreichte Prozesssicherheit und Leistungsfähigkeit bei bis zu 50 Bildern pro Sekunde. Eine flexible Anlagenintegration ist mit den verfügbaren Interfaces Ethernet, USB, RS485 und Digital I/O möglich.

Hamamatsu Photonics Schweiz, 4500 Solothurn, Tel. 032 625 60 60 swiss@hamamatsu.ch, www.hamamatsu.ch

Baumer Electric AG, 8501 Frauenfeld, Tel. 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com, www.baumerelectric.com


BAUELEMENTE

Wenig Platz – viel Leistung

Fabrimex bietet jetzt einen 20 Watt-4:1-Wandler auch im kompakten 2x1" Format an. Zwei verschiedene 4:1-Eingangsspannungsbereiche sind für 24 und 48 VDC sind erhältlich. Die kompakten Wandler haben standardmässig eine Isolationsspannung von 1500 VDC und sind dauerkurzschlussfest. Sie haben einen sehr guten Wirkungsgrad von bis zu 90% und ihr Derating beginnt bei 60°C. Sie bieten Remote On/OffFunktion und Unterspannungsschutz und sind in einem sechsseitig geschirmten Metallgehäuse mit nicht leitender Bodenplatte. Die Wandler der neuen Serie sind zudem auch alternativ in einer zweiten Standard Pinning Version lieferbar. Das macht sie flexibel im Einsatz.

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Mean Well-Katalog Der 100-seitige Katalog zeigt übersichtlich die grosse Palette von Mean Well. Zum Sortiment gehören Schaltnetzteile in Leistungen von 5 bis 3000 Watt in verschiedensten Ausführungen. Ausserdem sind im Katalog DC-DCWandler und DC-AC-Inverter enthalten. Als besondere Highlights sind die neue Generation von Hutschienennetzteilen SDR und die wasserdichten Netzteile für LED-Applikationen zu erwähnen. Den Katalog können Sie bei Simpex Electronic AG anfordern oder elektronisch von der Simpex Homepage downloaden. Simpex Electronic AG, 8622 Wetzikon, Tel. 044 931 10 30 Contact@simpex.ch, www.simpex.ch

Fabrimex AG, 8608 Bubikon, Tel. 055 253 31 90 info@fabrimex.ch, www.fabrimex.ch

Über zehn Jahre Lebensdauer Mit dem System «igubal» steht Konstrukteuren ein komplettes Programm selbst einstellender Lagerelemente zur Verfügung, die vollständig aus tribo-optimiertem Kunststoff gefertigt sind. Die Typenreihe von Lagerspezialist igus GmbH, Köln, umfasst Gelenk- und Gabelköpfe, Flansch-, Gelenk- und Stehlager. Die wartungsfreien Lagerelemente ersetzen in zahlreichen Fällen metallische Komponenten. Bis zu 80 Prozent Gewicht lassen sich einsparen, die Taktfrequenzen werden deutlich erhöht. In Anlagen zur CD- und DVD-Herstellung von Steag HamaTech (jetzt Singulus AG) zum Beispiel sind «igubal»-Gelenkköpfe in einem Belacker-Modul verbaut. Sie laufen schmiermittelfrei und sind hoch verschleissfest. Auf einem Teststand wurde das Handling des Belacker-Moduls überdies simuliert. Er lief über zweieinhalb Jahre – rund 95 Millionen Zyklen – und die Gelenkköpfe sahen fast noch wie neu aus. Das «igubal»-Lieferprogramm umfasst über 800 Typen ab Lager ab Losgrösse eins. Nach Herstellerangaben lassen sich mit den Lagern bis zu 50 Prozent Kosten einsparen. Im Internet zeigt igus dazu rund 70 Anwendungen quer durch alle Branchen. Eine Schlagwortsuche nach Branche und Anwendungsfall erleichtert das schnelle Auffinden passender Praxisbeispiele. Dabei kann der User direkt eingeben, welche Faktoren ihm wichtig sind (z. B. «korrosionsfrei», «geräuscharm», «reinigungsfreundlich» und andere). igus Schweiz GmbH, 4623 Neuendorf, Tel. 062 388 97 97 info.ch@igus.ch, www.igus.ch

Kühlfolie mit hoher Wärmeableitung

Cool Staff ist eine selbstklebende, flexible Kühlfolie mit hoher Wärmeableitung. Die Folie ist in Blatt- oder Röhrenform erhältlich und kann überall dort eingesetzt werden, wo Platz- oder Kostengründe gegen herkömmliche Kühlkörperlösungen sprechen. Applikationsabhängig kann die Funktion von Cool-Staff-Produkten für Wärmeleitung, Wärmestrahlung, Konvektion oder in Kombination für Dauertemperaturen bis max. 120 °C und 85% relativer Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden. Durch Bauformen mit «Ableitflügeln» oder der «infinity»-Röhrenform lässt sich die Ableitperformance nochmals steigern. Die Cool-Staff-Produkte sind in vorgefertigten Standard-Dimensionen oder in Abmessungen gemäss Kundenwunsch lieferbar. Bei optimalem Einsatz der Cool-Staff-Röhrenform, d. h. unter Nutzung von Ableitflächen einer Kunststoff- oder Metall-Gerätewand, erbringt die Folie gegenüber ungekühlten Wärmequellen bis zu 40% und gegenüber herkömmlichen Alu-Kühlkörperlösungen bis zu 15% höhere Wärmeableitwerte. Simpex Electronic AG, 8622 Wetzikon, Tel. 044 931 10 30 Contact@simpex.ch, www.simpex.ch


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INDUSTRIEBEDARF

«apropos», das Elektronik-Magazin

Flexible Lösungen für digitale Beschilderung

In der neusten Ausgabe werden Produkte angeboten, welche helfen Produktionskosten zu senken. Zum Beispiel Tester für schnellere Installationsprüfungen, Scopemeter für Busstabilitätsprüfungen, Wärmebildkameras zur Ermittlung von Hot Spots, Leistungs- und Netzanalysatoren zur Erkennung von Netz-Unregelmässigkeiten, Sanftstarter, dank denen Förderanlagen weniger schnell abnutzen. Mehrwert bieten die acht «5-Sterne-Angebote» von Fluke, bei welchen der Kunde von attraktiven Paketpreisen profitiert. Zudem wird ein Auszug aus dem aktuellen Messtechniksortiment von Agilent präsentiert. Sortimente an elektrischen Linearantrieben, LOGO!-Starter Boxen, 3-Phasen-Filtern und – bezüglich Preis/Leistung – hochinteressanter Digital-Multimeter runden das Produktspektrum der aktuellen Ausgabe ab. Der Seminarkalender gibt Auskunft über das aktuelle Angebot. Fordern Sie das Apropos kostenlos an oder benutzen Sie den Link auf der Distrelec Homepage.

Der schnell wachsende Digital-Signage-Markt verlangt Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, um den anspruchsvollen Anforderungen gerecht zu werden. Deshalb bietet Primelco ein breites Sortiment an Media-Player-Boxen und -Monitoren an. Der Media Player ermöglicht den Datentransfer der Medieninhalte über Compact Flash-Card oder USB Memory-Stick und muss nicht direkt mit einem PC verbunden werden. Die Bedienbarkeit ist einfach und die Inhalte werden automatisch erkannt. Es werden zeitlich terminierte Präsentationen und Slideshows unterstützt. Die Formate JPEG, MPEG 1/ 2/ 4 und MP3 werden akzeptiert. Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung enthalten. Der Media Player eignet sich für verschiedenste Anwendungen wie Indoor/Outdoor-Werbung, Retail, Museen, Konferenzräume und Hotellobbys oder Bus- und Zugstationen. Primelco Visual Data AG, 6340 Baar, Tel. 041 767 01 70 visual@primelco.ch, www.primelco.ch

Rund-um-Service bei Gehäusen

Distrelec, Bereich der Dätwyler Schweiz AG, 8606 Nänikon, Tel. 044 944 99 11 info@distrelec.com, www.distrelec.ch

Panel-PCs mit IP65-Schutz Die Firma Primelco Visual Data AG hat eine neue Serie von Edelstahlmonitoren und Panel-PCs ins Sortiment aufgenommen. Diese sind in den Grössen 8,4", 15", 17", 19" und 22" erhältlich und bieten folgende Vorteile. Die IP65-Schutzart wird rundum erfüllt, inkl. Anschlüssen und Kabel. Dank dem eleganten Chromstahlgehäuse sind die Panel-PCs korrosionssicher, einfach zu reinigen und zu desinfizieren. Die Rechner sind optional mit Touchscreen und transflektivem Display erhältlich. Im Lieferumfang ist ein IP65-Kabelset enthalten und die Geräte verfügen über VESA-Aufhängepunkte. Die Rechnereinheit beim Panel-PC ist mit dem Intel Atom 1,6 GHz ausgestattet und wird lüfterlos betrieben. Diese Modelle wurden spezifisch für anspruchsvolle Industrieapplikationen im Bereich Lebensmittel- und Chemieindustrie entwickelt. Primelco Visual Data AG, 6340 Baar, Tel. 041 767 01 70 visual@primelco.ch, www.primelco.ch

Geschwindigkeit, Service und Flexibilität zu einem günstigen Preis, das bietet Phoenix Mecano bei Gehäusen aller Art. Das Unternehmen bietet seinen Kunden einen Rund-um-Service: Neben einem grossen Angebot an Gehäusen, Folientastaturen und Systemlösungen beinhaltet dieser auch ein umfangreiches Dienstleistungspaket. Zu dem Dienstleistungsangebot zählen unter anderem die mechanische Bearbeitung (Bohren, Fräsen, Sägen, Ultraschallschweissen), Lackierung und Bedruckung (Sieb-, Tampon- und Wassertransferdruck), das Montieren von Folientastaturen sowie EMV-Beschichtungen. Aus Standardprodukten entstehen so innert weniger Tage kundenspezifische Gehäuse. Der Kundennutzen besteht vor allem darin, dass Phoenix Mecano bei einem Dienstleistungsauftrag das Ausschussrisiko trägt – bestellt der Kunde 100 bearbeitete Gehäuse, bekommt er 100 bearbeitete Gehäuse! Ist eine umfangreiche Bearbeitung bei kleinen Bearbeitern um die Ecke oft mit vielen Wegen und Absprachen verbunden, liefert Phoenix Mecano alles aus einer Hand. Ein erfahrener Mitarbeiterstamm sowie ein moderner Maschinenpark garantieren 100-prozentige Ergebnisse. Aufträge sind aufgrund der hohen Lagerverfügbarkeit bei Standardprodukten kurzfristig umsetzbar; das innovative Unternehmen agiert mit einer optimalen Liefertreue. Phoenix Mecano Komponenten AG, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 742 75 00 info@phoenix-mecano.ch, www.phoenix-mecano.ch


KOMMUNIKATION

Kompakte Blockperipherie

Simatic ET 200eco PN mit voll vergossenem, besonders robustem Zinkdruckgehäuse gibt es in mehreren Varianten: mit 8 oder 16 digitalen Eingängen und mit 8 oder 16 digitalen Ausgängen. Ein- und Ausgänge sowie Energieversorgung und Kommunikationsnetz werden per industrietaugliche M12-Steckertechnik angeschlossen. Simatic ET 200eco PN, konzipiert für den dezentralen Einsatz direkt an der Maschine, unterstützt Profinet-Stern- und -Linientopologien innerhalb einer Anlage. Die Module lassen sich flexibel über Profinet erweitern und damit individuell an die Automatisierungsaufgabe anpassen. Zusätzlich profitiert der Anwender vom durchgängigen Diagnosekonzept, das über Profinet bis zum einzelnen Modulkanal reicht. Siemens Schweiz AG, Industry Automation and Drive Technologies 8047 Zürich, Tel. 0848 822 844, automation.ch@siemens.com, www.siemens.ch

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Drahtlose Datenübertragung mit Busklemmen Das universelle Beckhoff-Busklemmensystem unterstützt neben allen gängigen Bussystemen und I/O-Signalen auch die Datenübertragung per Funk. Die Wireless-Klemme KM6551 ermöglicht verschiedene Übertragungsarten, basierend auf der Norm IEEE 802.15.4. Die Wireless-Klemme KM6551 ergänzt das umfangreiche Busklemmensortiment. Die kompakte Bauweise mit einer Breite von nur 24 mm und einfacher Anschlusstechnik unterstützt die platzsparende und schnelle Montage. Drahtlos tauscht die KM6551 Daten mit 250 kBit/s Bruttodatenrate aus und wird damit den Anforderungen industrieller Anwendungen gerecht. Die Beckhoff-Funktechnologie unterstützt den bidirektionalen Datenaustausch zwischen einem Master und einem Slave (peer-to-peer), einem Master und bis zu vier Slaves sowie den unidirektionalen Datentransfer von einem Master zu n-Teilnehmern (Broadcasting). Unabhängig vom verwendeten Bussystem erfolgt die Funkübertragung mit 10 Byte Nutzdaten. Eine in die KM6551 integrierte Diagnose ermöglicht die Überwachung der Funkstrecke. Die Datenaustauschklemme nutzt das weltweit verfügbare 2,4-GHz-ISM-Band. Insgesamt 16 Funkkanäle sind frei wählbar für mehrere Übertragungen in einer Anwendung. Das System wird von Signalen anderer Funkdienste, wie DECT, UMTS oder GMS, nicht gestört und garantiert daher eine hohe Verfügbarkeit. Bei freier Sicht können Daten bis zu 300 m und mehr übertragen werden. Beckhoff Automation AG, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch, www.beckhoff.ch

Neue USB-3.0-Spezifikationen Real-Time-Ethernet und Feldbus Gateway

Extremes Tempo mit USB 3.0: An der ersten Super-Speed-Konferenz wurden im November 2008 die Spezifikationen von USB 3.0 vorgestellt. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 Gbit/s via zusätzliche Kupferleitungen wird die Vollduplex-Übertragung bis zu 10-mal schneller als mit den herkömmlichen USB 2.0. Praktisch kann sich das so auswirken, dass die Übertragung eines 25-GB-HD-Films statt der bisherigen 14 Minuten nur noch etwa 70 Sekunden benötigt. Im Vergleich: USB 1.0 benötigte dazu noch satte 9 Stunden und 20 Minuten. Endverbraucher können Computer und Peripheriegeräte mit USB-3.0-Schnittstellen ab Anfang 2010 erwarten. Die Steckverbinder sind neu 9-polig, und es gibt diese in den herkömmlichen Formen als USB A (Rechteck) und USB B (quadratisch) als Print- sowie als Kabelversion. Die Stecker sind in der Regel rückwärtskompatibel, das heisst, USB 2.0 kann in ein USB 3.0 gesteckt werden, wobei natürlich dann nur USB-2.0-Spezifikationen gelten. Das USB-3.0-Kabel enthält zusätzlich zwei verdrillte und separat abgeschirmte Leitungspaare für jede Übertragungsrichtung. Ausserdem ist das 3.0er-Kabel insgesamt abgeschirmt.

Neu aus dem Hause Hilscher ist das netTAP 100, ein flexibles Feldbus zu Feldbus Gateway oder Real-Time-Ethernet zu Feldbus Gateway das sowohl als Master/Master als auch als Master/Slave konfiguriert werden kann. Es bietet eine preiswerte und einfach zu konfigurierende Lösung für die verschiedenen Umsetzungen. Die unterschiedlichen Schnittstellen werden modular in einem kompakten Hutschienengehäuse vereint, die dazugehörige Firmware via USB-Schnittstelle geladen und über ein universelles Windows Tool per drag and drop konfiguriert. Eine schnelle Diagnose stellen mehrere LED-Anzeigen sicher, und zur einfachen Wartung oder Austauschen des Gerätes im Feld lassen sich die Software und die Konfiguration auf eine MMC-Karte speichern oder zurückladen.

Compona AG, 8320 Fehraltorf, Tel. 0848 840 100 info@compona.ch, www.compona.ch

Hilscher Swiss GmbH, 4500 Solothurn, Tel. 032 623 66 33 info@hilscher.ch, www.hilscher.com


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KOMMUNIKATION

Erweitertes Produktspektrum

Kommunikation zwischen SPS und PC

Die auf dem netX-Controller basierende Produktreihe netPLC kombiniert Feldbus und Steuerung in einem Chip. Sowohl das Feldbusprotokoll wie auch die embedded SPS-Funktionalität werden autark und unabhängig von der jeweiligen Zielplattform abgehandelt. Mit Profibus-DP Master und wahlweise IEC-61131 oder später STEP 7 kompatibler SPS ausgestattet, leiten die Produkte NPLC-C100-DP als PCI PC-Einsteckkarte und NPLC-M100-DP als OEM-Aufsteckmodul die Ära der netPLC-Produktreihe ein. Die PC-Karte macht jeden Computer sofort zur vollwertigen Automatisierungsplattform und das OEM-Modul ist für kurze Design-In Phasen optimiert. Eine 24-V-Zusatzversorgung, Memory-Kartenslot und Batteriepufferung bieten den vollen Komfort einer klassischen SPS: Unabhängigkeit, Störsicherheit und hohe Verfügbarkeit ausgelegt für kontinuierlichen Anlagenbetrieb auf dem Leistungsniveau der S7-300 Baureihe von Siemens. Die Memory-Karte speichert neben SPS-Programm auch die Firmware und Konfiguration. Ein klarer Vorteil, der einen Hardwaretausch in wenigen Sekunden ermöglicht. Über die Batterie werden wichtige SPS-Prozessvariablen über einen Spannungsausfall hinweg gesichert. Programmieroberfläche, Buskonfigurator und SPS-Laufzeitlizenz sind inklusive, konfiguriert wird entweder über USB oder parallelen Systembus.

Die Kommunikationsbibliothek ACCON-AGLink aus dem Hause Deltalogic erleichtert bereits in vielen Unternehmen die Kommunikation zwischen den SPSen und dem PC. Mit der neuen Version 4.2 bieten die Software-Entwickler von Deltalogic den Anwendern einen deutlich erweiterten Leistungsumfang und ein neues Komfortniveau an. So wurde ein API-Guide (Application Programming Interface Guide) integriert. Dieser dient zum leichteren Einstieg in die Kommunikation und macht schon fast das Handbuch überflüssig. Er enthält nicht nur die komplette Beschreibung der Funktionen, Parameter und Rückgabewerte, sondern kann auch direkt die Funktionen online ausführen. Dazu werden bei jeder Funktion die notwendigen Parameter abgefragt. Die Ergebnisse werden dann sofort angezeigt. Hiermit ist ein Testen der AGLink-Funktionen möglich, ohne zuvor eine Zeile Code geschrieben zu haben. Zusätzlich wird die jeweilige Aufrufsequenz in den Sprachen C#, VB.net, Delphi und C++ angezeigt und die Sprachvarianten können miteinander verglichen werden. Die Codesequenzen können einfach kopiert und in die eigene Applikation eingefügt werden. ACCON-AGLink 4.2 vereinfacht somit die Einarbeitung in die Kommunikation zwischen PC und SPS nochmals enorm.

Hilscher Swiss GmbH, 4500 Solothurn, Tel. 032 623 66 33 info@hilscher.com, www.hilscher.com

Informationen einfach verbreiten

DELTALOGIC Automatisierungstechnik GmbH, DE-73525 Schwäbisch Gmünd Tel. +49 (0)7171 916-120, vertrieb@deltalogic.de, www.deltalogic.de

I/O-System für den Ex-Bereich

Mit der «Out of the Box»Lösung «iSignager» stellt Spectra eine leistungsfähige Digital-Signage-Lösung vor, die aus einem kompakten Media Player und einer einfach zu bedienenden Software für die Gestaltung multimedialer Inhalte sowie deren Verbreitung über Netzwerk an unterschiedliche Präsentationsorte besteht. «iSignager» eignet sich für die Verbreitung anspruchsvoller Werbebotschaften, für die Gestaltung beeindruckender Informationsterminals und für die Ergänzung von Live-Videoübertragungen mit zusätzlichen Informationen in Form von Live-Tickern oder sonstigen Text-/Bildinhalten. Der Player ist ein RISC-basierender Mini-PC mit VGA-, DVI- und HDMIGrafikausgängen sowie Audio- und Video-Ein-/Ausgängen. An dem Videoeingang kann eine Kamera zum Einspeisen von Live-Video oder ein anderes Zuspielgerät (z. B. DVD-Player, TV-Gerät, Kabelbox) angeschlossen werden. Die auf einem PC erstellten Multimediadateien können über Netzwerk (auch wireless LAN) oder über eine CF-Karte auf den Player transferiert werden. Die mitgelieferte Software besteht aus zwei Komponenten. Mit der intuitiv zu bedienenden «Designer» Software werden im Drag-and-Drop-Verfahren die Bildschirminhalte gestaltet. Ein Bildschirm kann eine horizontale und eine vertikale Laufleisten, 5 Fenster beliebiger Grösse für Bild- und Textinhalte sowie ein Fenster für Realtime-Video enthalten. In jedem Bildfenster können bei Bedarf Slideshows mit bis zu 100 Bildern präsentiert werden.

Das neue Remote I/O System Antares von Bartec ist eine kompakte, dezentrale Multi-Ein und -Ausgabeeinheit zur digitalen und analogen Datenübertragung sowie zur durchgängigen Anbindung der Feldgeräte über eine digitale Kommunikation an das Leitsystem in einer Industrieanlage. Das System ist nach den aktuellen Richtlinien für den Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich für ATEX Zone 1 und 2 (Gas) und ATEX Zone 21 und 22 (Staub) sowie nach IECEx geeignet. Bei Antares wurde darauf geachtet, eine minimale Bauform zu konstruieren. Die Kombination von Ex d, Ex e und Ex i und einer eigens entwickelten Stecktechnik wurde auf kleinstem Raum verwirklicht. Alle Module sind «hot swap» fähig, d. h. der Wechsel von Modulen ist im laufenden Betrieb des Systems unter Spannung möglich. Zudem können StandardBussysteme direkt an das System angekoppelt werden, auf zusätzliche explosionsgeschützte Komponenten (Trennverstärker) kann verzichtet werden. Das System kann mit verschiedenen Bussystemen (ProfibusDP, ProfiNet, Ethernet IP, Modbus TCP) an jede gängige Steuerung angeschlossen werden und erlaubt ProfiNet und Ethernet IP im Ex-Bereich. Ein leistungsstarkes Netzteil (100 Watt) ermöglicht erstmals die Versorgung von bis zu 32 Modulen, woraus sich eine sehr hohe Anzahl von Input-/Output-Kanälen ergibt. Es stehen acht verschiedene I/O-Module zur Verfügung, digitale und analoge Ein- und Ausgänge.

Spectra (Schweiz ) AG, 8132 Egg, Tel. 043 277 10 50 info@spectra.ch, www.spectra.ch

BARTEC, 6330 Cham, Tel. 041 747 27 27 info@bartec.ch, www.bartec.ch


KOMMUNIKATION

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Real-Time-Ethernet-Starter Kit mit Analyzer Neu aus dem Hause Hilscher ist das Real-Time-Ethernet-Starter Kit und geeignet für Entwicklung und Testlabore sowie für Schulungszwecke. Es kann damit ein komplettes Kommunikationssystem für aktuell die Real-Time-Ethernet-Systeme Ethernet/IP, EtherCAT und Profinet aufgebaut werden. Mit der enthaltenen netANALYZER-Karte kann die Performance und Funktion einzelner Systeme bzw. Systemkomponenten der Ethernet II IEEE 802.3-Spezifikation entsprechenden Bussysteme aufzeichnen. Das Starten und Stoppen der Aufzeichnung bzw. das Ermitteln des Jitters und des Delays wird durch ein Programm auf dem PC gesteuert. Die Daten werden anschliessend auf der Festplatte des PC gespeichert. Auf diese greift Wireshark zu und bringt sie zur Anzeige. Zur Analyse empfiehlt es sich, die im Internet kostenlos bereitstehenden Protokollfilter zu verwenden. Im Kit sind enthalten: Real-Time-Ethernet PC-Karte (Master), Analyzer, 3 I/O-Geräte (Slaves), Systemkonfigurator SyCon.net und Batch-Kabel. Hilscher Swiss GmbH, 4500 Solothurn, Tel. 032 623 66 33 info@hilscher.ch, www.hilscher.com

ADC-Karte mit 14 analogen Eingängen

INDEL AG 8332 Russikon Tel. 044 956 20 00 info@indel.ch www.indel.ch

www.ifm.com / ch

Die INFO-iADC-Karte ist eine ADCWandler-Karte mit isolierten Eingängen für den High-Speed Feldbus INFO-Link. Sie misst 14 potenzialfreie, analoge Messwerte. Die Messkanäle sind untereinander, gegen Erde und gegen die KartenSpeisung galvanisch getrennt. Die Karte verfügt über verschiedene Messbereiche: ±10 V, ±1 V und ± 20 mA. Um Ströme zu messen, kann der on-board-47-Ohm-ShuntWiderstand verwendet werden. Umfangreiche Filterfunktionen wie 50/60 Hz oder Mittelwert-Filter sind konfigurierbar. Mit der Sample and Hold-Funktion können z. B. Leistungsmessungen in 3-phasigen Netzen realisiert werden.

Alles läuft. Mit Fluidsensoren von ifm.

efector Baureihe TAD Temperaturen kalibrierfrei messen. Kosten senken und die Prozesssicherheit erhöhen. efector gwr Mit Mikrowellen-Technologie Füllstände in kompakten Behältern messen. efector octavis Schwingungssensor und Diagnoseelektronik für real-time maintenance.

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MESSEN UND PRÜFEN

Kommunikation für Durchflussmessgeräte

Ein Kommunikationsmodul zum Anschluss von Durchflussmessgeräten an den Foundation Fieldbus (FF) hat Siemens Industry Automation and Drive Technologies (IA&DT) entwickelt. Das Modul eignet sich für die Messumformer der Reihen Sitrans F M MAG 6000 and Sitrans F C MASS 6000 aus der USM II- (Universal Signal Module-) Familie. Per «Plug and play» schnappt der Anwender das Modul einfach auf die vorgesehene Halterung im Messgerät auf. Je nach gewünschtem Kommunikationsverfahren gibt es neben dem neuen FF-Modul weitere Kommunikationsmodule für Profibus PA/DP, Hart, Modbus RTU und DeviceNet. Siemens Schweiz AG, Industry Automation and Drive Technologies 8047 Zürich, Tel. 0848 822 844, automation.ch@siemens.com, www.siemens.ch

Hochleistungs-Netzgeräte bis 5 kW

Die neue N8700-Netzgeräteserie erweitert Agilents Systemnetzgeräteangebot von bisher 1,5 kW (N5700-Serie) auf 5 kW. Die N8700-Serie besteht aus zwei Familien. Die 3,3 kW-Familie bietet Spannungen von 8 bis 600 V und Ströme von 5,5 bis 400 A, die 5-kW-Familie Spannungen von 20 bis 600 V und Ströme von 8,5 bis 250 A. Für noch höhere Ströme können bis zu vier identische Geräte parallel geschaltet werden. Mit der «Advanced Parallel/Master Slave»-Funktion ist der Gesamtstrom auf dem Mastergerät programmier- und messbar. Für entsprechende Anwendungen ist Konstantstrom- oder Konstantspannungsbetrieb möglich. Dank hochauflösenden 16 bit ADCs und DACs können genaue Spannungs- und Stromwerte programmiert werden. Zur Steuerung und Programmierung sind standardmässig USB-, GPIB- und LAN-Interfaces (LXI-konform) eingebaut. LabView und LabWindows-Treiber stehen zur Verfügung. Die niedrige 2U-Bauhöhe ermöglicht eine hohe Leistungsdichte. Zur Verhinderung unerwünschter Einwirkung können die Bedienungselemente vom Frontpanel her oder via Software blockiert werden (Frontpanel-Lock). Computer Controls AG, 8050 Zürich, Tel. 044 308 66 66 info@ccontrols.ch, www.ccontrols.ch

Messgeräte mit bis zu 48 Eingängen

Power-Meter mit «bought and sold»-Funktion

Ob für die Prüfung von Lithium-Ionen-Akkus oder für den Einsatz in Hybridfahrzeugen, an Brennstoffzellen oder Motoren – die neuen Messinstrumente der VOLTpoint-Serie von Data Translation empfehlen sich für alle Anwendungen, bei denen Spannungen bis 100 V mit hoher Genauigkeit zu messen sind. 150 μV beträgt die Auflösung der Geräte, die dank mitgelieferter Softwareapplikation sofort messbereit sind. Die robusten Desktop-Boxen sind wahlweise mit USB- oder Ethernet (LXI)-Interface erhältlich und verfügen über 48 Eingangskanäle mit je einem 24 Bit A/D-Wandler. Mit den Geräten können Abtastraten von bis zu 10 Hz pro Kanal und simultan für alle 48 Eingänge realisiert werden. Die Ethernet-Version ermöglicht über einen integrierten Web-Server eine automatische Überwachung voreingestellter Grenzwerte einschliesslich e-Mail-Messaging. Der Anschluss der Signale erfolgt an der Frontseite über steckbare Schraubklemmen. Alle Kanäle sind gegeneinander bis zu einer Spannung von 1000 V galvanisch isoliert; damit ist auch im industriellen Umfeld eine maximale Signalintegrität und Präzision der Messergebnisse gewährleistet. Zusätzlich stehen acht opto-isolierte digitale Eingänge (+3 bis +28 VDC) sowie acht – ebenfalls opto-isolierte – digitale Ausgänge (± 30 VAC oder DC) zur Verfügung.

Als einer der ersten seiner Klasse verfügt der Powermeter WT500 von Yokogawa über eine «bought and sold»Funktion. Das heisst, dass die aufgenommene wie auch die abgegebene Leistung gleichzeitig gemessen werden kann. Dies eröffnet dem Anwender neue Möglichkeiten in der Erfassung unerwarteter Rückspeisungen, Streuungen und Verluste und ist daher ideal geeignet zur Power-Analyse von Umrichtern, Konvertern, Transformatoren und Schaltnetzteilen. Mit bis zu drei völlig unabhängigen Leistungskanälen lassen sich z. B. simultane AC/DC-Messungen oder direkte Wirkungsgradermittlungen durchführen. Grafische Signal- und Trenddarstellung sowie Phasendiagramme sind weitere Highlights. Wo andere Power-Meter längst kapitulieren, gelingt dem WT500, dank getrennten Pfaden für Messung und Signalerkennung und eigens entwickelten Hardware-Filtern, die Synchronisation mühelos – auch bei stark verzerrten Signalen. Mit Hilfe von PLLs wird das Oberwellenspektrum phasenrichtig und damit fehlerfrei bis zur fünfzigsten Harmonischen analysiert. Mit 0,1% Basisgenauigkeit gehört der WT500 zudem zur Spitzenklasse unter den Power-Metern.

FABRIMEX SYSTEMS AG, 8603 Schwerzenbach, Tel. 044 908 13 60 kontakt@fabrimex-systems.ch, www.fabrimex-systems.ch

emitec ag, 6343 Rotkreuz, Tel. 041 748 60 10 info@emitec.ch, www.emitec.ch


MSR-Technik Netzqualität bestimmen und Verbrauch messen

zuverlässig betreiben

Das neue Multifunktionsmessgerät Sentron PAC4200 von Siemens Industry Automation and Drive Technologies (IA&DT) erfasst und speichert Messwerte wie Spannung, Strom und Energieverbrauch und ermöglicht die Analyse der Netzqualität. Das Gerät lässt sich in übergeordnete Leitsysteme und Energiemanagementsysteme einbinden und schafft dort mit seinen Messdaten die notwendige Transparenz, um die Anlageneffizienz zu erhöhen, den Energieverbrauch zu optimieren und Kosten zu senken. Sentron PAC4200 erfasst etwa 200 elektrische Messgrössen wie Spannung, Strom, Wirkleistung und Wirkenergie mit einer Genauigkeit von 0,2 Prozent. Dies entspricht der neuen Norm IEC 61557-12 für Messgeräte und gewährleistet, dass das Gerät in Leistung, Sicherheit und im Betriebsverhalten den Anforderungen moderner Industrieanlagen entspricht. Der Anwender erhält Basisdaten, mit denen er die Netzqualität beurteilen kann. Dies sind zum Beispiel Verzerrungsstromstärke, Phasenwinkel und 3. bis 31. ungerade Oberschwingung, die zur Erwärmung oder zum Verschleiss der Anlage und deren Komponenten führen können. Sentron PAC4200 zeichnet über 4000 Ereignisse auf. Schein-, Wirk- und Blindleistungsmittelwerte werden als Lastgang über einen Zeitraum von 40 Tagen gespeichert. Siemens Schweiz AG, Industry Automation and Drive Technologies 8047 Zürich, Tel. 0848 822 844, automation.ch@siemens.com, www.siemens.ch

Ein Elektronenmikroskop als Tischgerät Das TM-1000-Tischmikroskop von Hitachi schliesst die Lücke zwischen den hoch spezialisierten und teuren Elektronenmikroskopen und der optischen Mikroskopie. Mit einer Vergrösserung bis 10 000-fach und einer sehr guten Tiefenschärfe erzeugt das TM-1000 Bilder höchster Qualität und schlägt eine Brücke zwischen optischer Mikroskopie und Elektronenmikroskopie. In weiten Anwendungsbereichen, wie Life Sciences, Lebensmittel, Kosmetik, Pharma, Forensik, Material- und Oberflächentechnologie, Halbleiter und Schulung, ist das TM-1000 eine echte Alternative zur optischen Mikroskopie oder sogar zur konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopie. Auch die klassische, sehr aufwändige, Elektronenmikroskopie liegt in vielen Fällen weit über dem eigentlichen Bedarf und wird durch dieses einfache und preiswerte Gerät ergänzt. Das TM-1000 verwendet die Rasterelektronen-Mikroskopie-Technologie (REM). Den Hitachi-Ingenieuren ist es gelungen, die Technologie stark zu vereinfachen, um ein benutzerfreundliches, einfach zu bedienendes Mikroskop für jeden Anwender bereitzustellen. Dabei sind die Vorzüge der Elektronenmikroskopie erhalten geblieben. Durch den Einsatz eines Rückstreuelektronendetektors erhält der Anwender nebst der Oberflächen-Topografie auch ein Kontrastbild aufgrund der Atommassenzahl (Elementkontrast). Dadurch sind chemische Inhomogenitäten in einer Probe einfach zu erkennen.

Mit System, vom Sensor bis zur Steuerung Signale unverfälscht erfassen, sicher übertragen, passend wandeln! Diese Anforderungen beherrschen die Überspannungsschutzgeräte LINETRAB und SURGETRAB perfekt in Verbindung mit dem Signalkonverter MINI Analog.

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Und das bedeutet für Sie: störungsfreier Anlagenbetrieb – rund um die Uhr. Mehr Informationen unter Telefon 052 354 55 55 oder www.phoenixcontact.ch

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© PHOENIX CONTACT 2009


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MESSEN UND PRÜFEN

Maschinendiagnose im Ex-Bereich

Vision-Software für Multicore-Prozessoren

Mit der explosionsgeschützten Ausführung des efector octavis von ifm electronic ist die vernetzbare dezentrale Maschinendiagnose auch im explosionsgefährdeten Bereich möglich. Die Ex-Ausführung verfügt über eine Anschlussleitung, über die sowohl die Kommunikation als auch die Alarmierung übertragen werden. Die Signalisierung des Alarms erfolgt über Schaltkontakt oder pulsweitenmodulierte Fortschrittsanzeige. Damit kann der efector octavis seine vielfach bewährten Stärken bei der Maschinendiagnose auch im Ex-Bereich ausspielen. Der efector octavis erkennt frühzeitig Unwuchten, Wälzlagerschäden, Ausrichtfehler und fehlerhafte Zahneingriffe. Dies trägt dazu bei, die Verfügbarkeit von Anlagenteilen, wie zum Beispiel Getrieben, Elektromotoren, Lüftern und Spindeln, zu optimieren und die Effizienz in der Produktion zu erhöhen. Das kompakte Diagnosesystem wertet nach Methoden der Frequenzanalyse die Schwingungssignale aus. Als Sensor dient ein mikromechanischer Beschleunigungssensor. Die Daten werden dezentral erfasst, analysiert und vom System ausgewertet. Die Kommunikation erfolgt über eine RS-485-Schnittstelle. Der explosionsgeschützte efector octavis wird als Kabelgerät mit 5 m Anschlusskabel geliefert.

Die Technologie von Doppel- und Multikern-Prozessoren in PCs und industriellen Steuerungen haben einen erheblichen Entwicklungsschub im Leistungspotenzial ausgelöst. Die automatisierte parallele Verarbeitung und Zusammenführung grosser Datenpakete – wie beispielsweise mehrere zeitgleich arbeitende Farbkameras – ermöglicht viele neue Anwendungen industrieller Bildverarbeitung. Sie kann bei höherer Komplexität wesentlich effizienter gestaltet werden, die Taktraten erhöhen und viele neue Lösungsansätze erschliessen. Deshalb ist es für viele Vision-Anwendungen sinnvoller, die Rechenvorgänge auf mehrere Kerne (Core) zu verteilen, als nur einen Prozessor mit höherer Taktfrequenz zu verwenden. Diese Strategie muss aber die Vision-Software durch vereinfachte Programmierung und automatische Aufteilung und Zusammenführung der Datenpakete störungsfrei gewährleisten. Das neue Bildverarbeitungs-Software-Paket VisionPro 5.2 von Cognex bietet eine Reihe weiterer Werkzeuge hoher Leistungsfähigkeit und garantiert eine noch einfachere Programmierung und Verwendung der patentierten PatMaxTechnologie. Darunter optimierte Farbwerkzeuge und modernste Software-Architektur um die Leistung von MultiCore-PCs besonders effizient zu nutzen.

ifm electronic ag, 4624 Härkingen, Tel. 0800 88 80 33 info.ch@ifm.com, www.ifm.com/ch

Cognex Schweiz, 9000 St. Gallen, Tel. 071 313 06 05 sales@cognex.de, www.cognex.de

Ethernet – MPI – Adapter Höchstempfindliche Röntgen-TDI-Kamera

MPI Ethernet

I Parallele MPI-Kommunikation: – zu 32 Steuerungen – über 16 TCP/IP-Verbindungen I Zusätzliche PG-Buchse I Stromversorgung durch die Steuerung alternativ über externe 24 V I Vorgängermodell über 22’000 mal verkauft Hilscher Swiss GmbH · CH-4500 Solothurn Telefon +41(0)32 623 66 33 www.hilscher.com · info@hilscher.ch

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Hamamatsu Photonics stellt den C10650-Röntgen TDI-CCD Sensor vor. Im Vergleich zu herkömmlichen Liniensensoren wie diejenigen aus der Hamamatsu-Serie C9750, welche auf CMOS-Technologie basieren, verfügt der TDI CCD über eine hochgradige Empfindlichkeit, eine hohe Auflösung (sub 50 Micron Pixel-Grösse) sowie über eine weite dynamische Bandbreite. Der TDI-CCD verfügt überdies über eine schnellere Geschwindigkeit der Bilderaufnahme verglichen mit herkömmlichen Röntgen-CCD-Kameras und Bildanzeigen können bis zu 2280 Linien pro Sekunde erzielt werden. Dank diesen Funktionen eignet sich der C10650 bestens für industrielle Applikationen, welche schnellere Geschwindigkeiten/bessere Bilderqualitäten benötigen. Der C10650 verfügt über eine Fiberoptik zum Schutz des CCDs vor Streustrahlen (Störstrahlen) und der CsI-Szintillator wurde für die 20 Kvp bis 80 Kvp-Anwendung optimiert. Das Röntgenkameramodul verfügt über eine 12-Bit digitale Datenausgabe, welche via ein Kameralink-Interface läuft und von einem 15-V-Netzanschluss bedient wird. Der C10650 ist in zwei Formaten, 3072 x 128 Pixel und 4608 x 128 Pixel erhältlich. Bei einem grossen CCD-Pixelformat von 48 Mikron in beiden Geräten ergibt dies ein Gesamt-Abbildungsbereich von bis zu 220 mm x 6 mm. Der C10650 kann in einer grossen Vielzahl von NDT-Überwachungsapplikationen eingesetzt werden. Hamamatsu Photonics Schweiz, 4500 Solothurn, Tel. 032 625 60 60 swiss@hamamatsu.ch, www.hamamatsu.ch

9.10.2008 16:50:01 Uhr


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IMPRESSUM

Impressum Megalink Elektronik + Automation ISSN 1662-9558 15. Jahrgang «Megalink» 25. Jahrgang «EC Woche» 29. Jahrgang «Precision» 48. Jahrgang «Elektroniker» Total verkaufte Auflage: 2147 Exemplare Total Gratisauflage: 6925 Exemplare

Redaktion «Megalink» Neumattstrasse 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 5642, Fax 058 200 5661 www.megalink.ch

Firmen in dieser Ausgabe Aafag AG Leiterplatten

21

ABB Schweiz AG SFA 01

Linktronix AG

3. US

4. US, 9, 11

Lumatron AG Industrieelektronik

33

AIP Wild AG

26

M+S Industrielle Automaton AG

27

AXIOMTEK Deutschland GmbH

51

Mattle Industrie-Produkte AG

23

Bartec Engineering + Services AG

56

maxon motor ag

43

Mazet Mikroelektr. Anwendungs-

10

Baumer Electric AG

8, 52

Beckhoff Automation AG

43, 50, 55

MCH Messe Basel AG

18, 31

Bosch Rexroth Schweiz AG

40

Messe München GmbH

24 42

Cognex Germany Inc.

60

MINIMOTOR SA Marketing & Werbung

Chefredaktor: Patrick Müller, Dipl. El.-Ing. ETH (pm) Tel. 058 200 5659, patrick.mueller@megalink.ch

Cognex Schweiz

60

Moeller Electric GmbH

Redaktor: Thomas Meier, Dipl. Ing. Maschinenbau FH (tm) Tel. 058 200 5641, thomas.meier@megalink.ch

Compona AG

55

MPI Distribution AG

Computer Controls AG

58

MSC Vertriebs GmbH Abt. Werbung

18

CSEM

32

National Instruments Switzerland Corp.

50

Willi Dennler, Tel. 058 200 5643, willi.dennler@megalink.ch Thorsten Krüger, Tel. 058 200 5632, thorsten.krueger@megalink.ch Verena Müller, Tel. 058 200 5642, verena.mueller@azmedien.ch

Danfoss AG

36

Omni Ray AG

DELTALOGIC GmbH

56

Parkem AG

43

Verlag

Distrelec, Dätwyler Schweiz AG

PHOENIX CONTACT AG

59

© AZ Fachverlage AG, Neumattstrasse 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 5650, Fax 058 200 5661

EBV Elektronik GmbH & Co. KG

Phoenix Mecano Komponenten AG

54

Verlagsleitung: Karen Heidl Leiter Werbemarkt: Jürg Rykart, juerg.rykart@azmedien.ch Lesermarketing: Fabienne Thomann Verkaufsleitung: Thomas Stark, thomas.stark@azmedien.ch

eins 1 AG

20, 22, 44

Portmann Instruments AG

59

Emitec AG

58

PowerParts AG

17

Rotronic AG

34

Kundenberatung

Layout

10, 54 5

Endress+Hauser Metso AG

15, 16

7 19, 52

8

Fabrimex AG

53

Rutronik Elektronische Bauelemente AG

Fabrimex Systems AG

58

Sasco Semiconductor GmbH

Vogt-Schild Druck AG Gutenbergstrasse 1, CH-4552 Derendingen

Fachhochschule für Technik FHNW

22

Schneider Electric (Schweiz) AG

Erscheinung, Abonnemente

GEHAG Elektronik AG

7

Erscheint monatlich, Abonnementspreis Fr. 85.– Ausland: Fr. 85.– plus Postgebühren Abonnemente: Telefon/Fax 058 200 5566/67 E-Mail: abo@megalink.ch

Hamamatsu Photonics

52, 60

Hilscher Swiss GmbH

46, 55, 56, 57, 60

5

Bernhard Kettner, bernhard.kettner@azmedien.ch

Druck

Verlagsrechte Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Bildunterlagen und Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Gewähr.

16 2

Schneider Electric Motion AG Siemens Schweiz AG

43 7, 55, 58, 59

SIGMATEK GmbH & Co KG

13

HSR Hochschule für Technik

16

Simpex Electronic AG

49, 51, 53

IBM Forschungslabor Zürich

12

Spectra (Schweiz) AG

56

ifm electronic ag

22, 57, 60

Iftest AG igus Schweiz GmbH

30 41, 53

SUVA Swiss Technology Network Sektion 19

2. US 48

Swiss Technology Network swissT.net8, 19, 20

Indel AG

57

Symantec Switzerland AG

14

Produktberichte und Highlights sind kostenpflichtig.

Ineltro AG

50

Syslogic Datentechnik AG

51

Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet

Interstar AG

25

The Math Works GmbH

Zeitschriften im selben Verlag

Jetter (Schweiz) AG

50

VDI Verein Deutscher Ingenieure

13

Technica – Elektrotechnik ET – HK-Gebäudetechnik – Bâtitech – KOCHEN – Natürlich – FIT for LIFE

KVT Koenig Verbindungstechnik AG

23

Weber & Co Micro-Computer-Technik

33

Produkte und Highlights

7


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DPO3000-Serie

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100 MHz bis 500 MHz 2, 4 – 5 Megapunkte auf allen Kanälen 9,0 Zoll (229 mm) I2C, SPI, RS-232/422/485/UART, CAN, LIN

100 MHz bis 200 MHz 2, 4 16 (MSO2000-Serie) 1,0 Megapunkte auf allen Kanälen 7,0 Zoll (178 mm) I2C, SPI, RS-232/422/485/UART, CAN, LIN

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Megalink.ch Juni 2009