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28. Vorarlberger Wirtschaftsforum VORARLBERGER NACHRICHTEN


Höchste Qualität, beste Beratungsleistung und Nachhaltigkeit, das ist „summa cum laude“.

TE HÖCHS NG U N H C I AUSZE pe vom erg Grup

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Die Volksbank Vorarlberg Gruppe zählt nach den Auszeichnungen der letzten Jahre auch 2011 zur „Elite der Vermögensverwalter“. Als einziges Vorarlberger Finanzinstitut erhielt die Volksbank Vorarlberg Gruppe zum zweiten Mal in Folge die Höchstnote „summa cum laude“. Im Zuge des größten Bankentests im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein) und Luxemburg testete der renommierte Elite Report rund 400 Institute. Die Volksbank Vorarlberg Gruppe überzeugte mit ihrer Kompass Beratung, einer nachhaltigen Qualitätssicherung und einem kompetenten Portfolio-Management.

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Volksbank. Mit V wie Flügel.


FREITAG, 11. NOVEMBER 2011

Vorarlberger Wirtschaftsforum 3 Eine wertvolle Plattform, die neue Impulse setzt Mit welcher Leistungskraft Vorarlbergs Wirtschaft der sich abzeichnenden Konjunkturschwäche trotzt, ist bemerkenswert. Basis für den Erfolg sind hochwertige Produkte und kreative Lösungen, die auf große Nachfrage stoßen. Für eine hohe Qualität der Produkte sorgen motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihren Betrieben stark verbunden sind. Gemeinsam mit den Unternehmensführungen bilden die Arbeitskräfte eine wettbewerbsfähige Einheit, die rasch und flexibel reagieren kann.

Mitveranstalter: Mathias Burtscher, IV-Geschäftsführer.

Das Vorarlberger Wirtschaftsforum ist eine wertvolle Plattform, die Austausch und Vernetzung fördert und gleichzeitig neue Impulse setzen kann“. Dr. Herbert Sausgruber, Landeshauptmann

Großereignis, das nicht mehr wegzudenken ist Mit Spitzenleistungen in die Zukunft – dem Motto des 28. Vorarlberger Wirtschaftsforums entsprechend müssen sowohl KMU als auch große Unternehmen insbesondere in Zeiten von Krisen immer wieder Spitzenleistungen liefern, um zu überzeugen. Die Volksbank Vorarlberg (VVB), Sponsor des Vorarlberger Wirtschaftsforums, ist als regionales Bankinstitut stets bestrebt, ihre Kunden bestmöglich zu betreuen und zu fördern. Die Volksbank freut sich besonders, bei diesem nicht mehr wegzudenkenden Großereignis als Partner da-

Mit knapp 700 Teilnehmern war das Vorarlberger Wirtschaftsforum im Festspielhaus gestern bestens besucht.

Wirtschaftsforum mit neuer Rekordteilnahme Knapp 700 Teilnehmer beim 28. Vorarlberger Wirtschaftsforum in Bregenz.

bei sein zu dürfen und sich mit Personen und Firmen unterschiedlichster Branchen vernetzen zu können. Dr. Thomas Bock, Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg

Wirtschaftskammer-Direktor Helmut Steurer.

BREGENZ. Das breite Themenspektrum hat seine Wirkung nicht verfehlt. Das 28. Wirtschaftsforum war das bisher bestbesuchte. Knapp 700 Teilnehmer trafen sich bei der von Vorarlberger Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung Vorarlberg und den Vorarlberger Nachrichten veranstalteten Tagung zu

den Vorträgen der sechs Referenten und zu spannenden Gesprächen in den Pausen. Verhandeln in Extremsituationen. Wie erfassen Top-Firmen aufkommende Trends? Wie stellt man sich dem Wettbewerb gegen einen hochsubventionierten Monopolisten? Wie helfe ich meinem Gedächtnis auf die Sprünge und was nimmt ein Olympiasieger aus seiner sportlichen Laufbahn mit ins spätere Leben? Fesselnde Vorträge, die für Kurzweil unter den Teilneh-

Kontaktpflege Neben interessanten Vorträgen hat sich das Wirtschaftsforum in den drei Jahrzehnten seines Bestehens längst als wichtiger

Treffpunkt für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für den gesamten Bodenseeraum etabliert wie auch als Plattform für wichtige Kontakte, die in den Pausen zwischen den einzelnen Vorträgen gepflegt werden. Unter den Teilnehmern waren eine Vielzahl von Spitzenvertretern heimischer Unternehmen, die Entscheidungsträger der Politik und der Interessensvertretungen. Das nächste Vorarlberger Wirtschaftsforum findet am 8. November 2012 statt.

Unsere Unternehmen sind jeden Tag aufs Neue gefordert, mit Spitzenleistungen die Grundlage für eine positive Geschäftsentwicklung und für ein erfolgreiches Agieren auf den internationalen Märkten zu gewährleisten. Mit dem Thema „Mit Spitzenleistungen in die Zukunft“ trifft das 28. Vorarlberger Wirtschaftsforum wieder den Puls der Zeit. Die Konjunktur in Vorarlberg befindet sich aktuell noch auf einem hohen Niveau, es werden allerdings bereits deutliche Signale einer Abschwächung sichtbar. Mit Blick in die Zukunft beschäftigt sich das Wirtschaftsforum heuer damit, wie die „Qualität“ eines Wirtschaftsstandorts und der wirtschaftliche „Vorsprung“ jedes Unternehmens auch zu-

künftig sichergestellt werden können. Ich bin überzeugt, dass das Vorarlberger Wirtschaftsforum auch dieses Jahr wieder eine ausgezeichnete Informations- und Vernetzungsveranstaltung wird, um neue Impulse aufzunehmen und von den Erfahrungen anderer zu lernen. Hubert Bertsch, Präsident IV Vorarlberg

mern des Wirtschaftsforums sorgten. „Die große Teilnehmerzahl ist eine schöne Bestätigung dafür, dass wir mit der Auswahl der heurigen Referenten die Neugierde im Land wecken konnten“, so Christian Ortner, Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten.

STATEMENTS DER VERANSTALTER Das Vorarlberger Wirtschaftsforum, das heuer bereits zum 28. Male stattfindet, befasst sich mit dem Thema „Mit Spitzenleistungen in die Zukunft. Qualität – Emotion – Vorsprung“. In wirtschaftlich spannenden Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, war es uns ein besonderes Anliegen, eine große Bandbreite an Themen anbieten zu können. Namhafte Referentinnen und Referenten sollen Ihnen Antworten auf wichtige Fragen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens geben. Auch heuer haben sich wieder bedeutende Sponsoren – an der Spitze die Vorarlberger Volksbank – gefunden, die das Wirtschaftsforum unterstützen. Darin sehen wir eine

Anerkennung, die uns besonders freut und für die wir uns herzlich bedanken möchten. Bedanken für die sehr gute Zusammenarbeit möchte ich mich aber auch bei unseren Partnern, der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Christian Ortner, VN-Chefredakteur

Das Vorarlberger Wirtschaftsforum ist ein besonderer Treffpunkt für die Fragen der Zukunftsgestaltung unseres Landes. Durch diese Impulse werden die innovativen Kräfte mobilisiert, um weiterhin mit Spitzenleistungen und Qualität den wirtschaftlichen Vorsprung zu sichern. Neben der interessanten inhaltlichen Ausrichtung des Wirtschaftsforums soll den wirtschaftlich orientierten Menschen unseres Landes ein Forum für den Gedankenaustausch und für persönliche Begegnungen geboten werden. Das Wirtschaftsforum stellt damit auch heuer einen wichtigen Baustein zur regionalen Vernetzung dar. Wir stehen vor großen Herausforderungen, ökono-

misch, ökologisch wie gesellschaftlich, die es gemeinsam zu meistern gilt. Gerade Standortfragen werden heute allerorts intensiv öffentlich diskutiert. Auch der Wirtschaftsraum Vorarlberg inmitten Europas kann sich dem nicht entziehen. Manfred Rein, WKV-Präsident

Vorträge und Interviews auf dem iPhone Mit VOL.at sehen Sie Videos vom Vorarlberger Wirtschaftsforum direkt auf dem iPhone. BREGENZ. Alle Vorträge des Vorarlberger Wirtschaftsforums wurden von VOL.at mitgeschnitten – und können nun dank QR-Code direkt auf dem iPhone betrachtet werden, ohne lange Links abtippen zu müssen. Ab sofort ist die neueste Version der iPhone-App von VOL.at (Vorarlberg Online) mit einem QR-Code-Reader ausgestattet. Alle Codes – ob in den VN, in dieser Beila-

ge oder auf Plakaten und in Magazinen – können mit der iPhone-App abfotografiert werden. In dem briefmarkengroßen Code-Feld ist der Link gespeichert, der durch die Kamera aufs iPhone gelangt. „Die Technik an sich ist schon länger verfügbar, seit sie aber für Bordkarten im Flugverkehr eingesetzt wird, haben die QR-Codes den Massenmarkt erreicht“, sagt VOL.at-Geschäftsführer Gerold Riedmann. So kann man ein Video abrufen Einfach die VOL.at-App öffnen und auf „Code“ drücken. EINE INITIATIVE VON

Anschließend fotografieren Sie den beim VN-Artikel ab-

Per Code ist es nun möglich, Videos direkt aus den VN zu starten. GEROLD RIEDMANN, VOL.AT

gedruckten QR-Code ab, und schon wird das Video oder die Dia-Show direkt auf dem iPhone angezeigt. Die QR-Codes – kurz für „Quick Response“ (engl. „schnelle Antwort“) – wurden in Japan entwickelt und zunächst für Warenwirtschaftssysteme eingesetzt. Heute finden sich die Codes in Werbeanzeigen, auf Dokumenten – und eben auch in Ihren Vorarlberger Nachrichten. Link zur VOL.at-iPhone-App: Einfach mit ihrem iPhone die Webseite qr.vol.at aufrufen um die Gratis-App zu laden.

Über das iPhone ganz einfach die ausgewählten Videos abrufen. WIR DANKEN DEN SPONSOREN


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4 Vorarlberger Wirtschaftsforum

Architektenduo Richard Nikolussi (l.) und Konrad Hänsler sowie Medienhaus-Geschäftsführer Markus Raith und Gerhard Peiker.

Bürgermeister Markus Linhart (l.) mit Marktforscherin Jutta ZornSchnötzinger (Brainpool) und Klubobmann Johannes Rauch.

Vollbesetzte Werkstattbühne im Festspielhaus: Prominente Referenten mit topaktuellen Themen hatten zahlreiche Interessierte zur 28. Auflage des

Stelldichein der Promis in der Werkstattbühne Regio-Walgau-Obmann und Bürgermeister Florian Kasseroler (l.) mit Simon Ender und Geschäftsführer Alexander Stroppa (Hilti & Jehle).

Prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft bevölkerten beim 28. Wirtschaftsforum das Festspielhaus.

Karlheinz Rüdisser und Erich Schwärzler nicht entgehen lassen. Auch Landtagspräsidentin Bernadette Mennel, Bundesräte wie Edgar Mayer, Cornelia Michalke und Magnus Brunner, Abgeordnete und Klubobleute wie Peter Ritter, Michael Ritsch oder Johannes Rauch oder Firmenchefs wie Dieter Gruber (Rondo), Bernhard Ölz mit Egon Hajek (Prisma), Alexander Nussbaumer (ZIMA) sowie Hermann Metzler (ZM3) sparten nicht mit Lob für „die interessanten Vorträge der Referenten“.

und Versicherungen waren wiederum stark vertreten: Neben den Volksbank-Vorständen Thomas Bock, Helmut Winkler und Gerhard Hamel hatten auch Wilfried Hopfner (Raiffeisen), Hans Winter sowie Günther Rupp (Bank Austria) oder die Landesdirektoren Burkhard Berchtel (Wiener Städtische) und Robert Sturn (Landesversicherung) in der Werkstattbühne Platz genommen. Ebenso unter den Zuhörern, die sich von Caterer Zoltan Toth (EvenTZ) und seinem Team mit Gaumenfreuden verwöhnen ließen: RotKreuz-Direktor Roland Gozzi, LRH-Direktor Herbert Schmalhardt, AK-Präsident Hubert Hämmerle, AK-Direktor Rainer

AK-Präsident Hubert Hämmerle (l.) mit Herbert Huber (Wüstenrot) und Thomas Wachter (WIFI Dornbirn).

BREGENZ. Den alljährlichen „Wirtschaftsevent“, der diesmal von PR-Lady Angelika Böhler moderiert und von der Vorarlberger Volksbank sowie den Firmen Typo Media Mäser, InterSky, BMW Unterberger, Jakobs, SPAR, Vöslauer, Mohrenbräu und Rauch gesponsert wurde, hatten sich nicht nur Landeshauptmann Herbert Sausgruber mit Statthalter (und Nachfolger) Markus Wallner, sondern auch die Landesräte Andrea Kaufmann,

Unter der interessierten Zuhörerschaft: Landeshauptmann Herbert Sausgruber mit Bundesrätin Cornelia Michalke.

Spitzenvertreter des Hauptsponsors Volksbank: Gerhard Hamel (l.) sowie Thomas Bock und Helmut Winkler.

Vorstände und Direktoren Auch Spitzenvertreter der Vorarlberger Geldinstitute

Keckeis, WK-Direktor Helmut Steurer, Bürgermeister wie Markus Linhart, Werner Huber, Mandi Katzenmayer und Fritz Maierhofer, Vizebürgermeister Martin Ruepp, Werbeexperten wie Sergej Kreibich, Gerhard Brenndörfer und Lukas Konzett, Burkhard Kresser (Teleport), Georg Burtscher (medienhaus.com), Stahlbauer Harald Bitschnau, Russ-PreisTräger Bertl Widmer, Landesspitalsdirektor Gerald Fleisch mit Marketinglady Martina Pointner, Sabine Herbolzheimer-Purtscher, Geschäftsführer Markus Lutz (Ulmer), Versicherer Thomas Hackspiel sowie KSV-Geschäftsführerin Sabine Welte und Buchexpertin Verena Brunner-Loss. ##Anton Walser##

VN-Chefredakteur Christian Ortner (l.) mit Vorstand Alexander Nussbaumer (ZIMA).


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Banker Wolfgang Walter mit Petra Stieger (Volksbank).

Begeistert: Werner Scheffknecht mit Elisabeth.

Vertreter der Sparkasse Bludenz: Vorstand Christian Ertl (l.) mit Christian Födinger und Marketingmann Arno Sprenger.

PR-Damen unter sich: Victoria Fitz (l.) und Bernadette Linder.

Wirtschaftsforums in Bregenz gelockt.

WK-Direktor Helmut Steurer (l.) mit Hubert Marte (Rondo).

(v. l.) Gerold Riedmann (medienhaus.com) sowie Vorstandsvorsitzender Wilfried Hopfner (Raiffeisen) und Bundesrat Magnus Brunner.

Geschäftsmann Aldo Amann mit Cornelia.

Im Gespräch: Egon Hajek (l.) mit Personalberater Wolfgang Mayer sowie Vorstand Bernhard Ölz (Prisma) und Vorstand Johannes Ortner (Raiffeisen).

AK-Direktor Rainer Keckeis (l.) mit Bernhard Heinzle (GPA) sowie Bundesrat Edgar Mayer und VGKK-Obmann Manfred Brunner.

Abgeordneter Gert Wiesenegger (l.) sowie Vorstand Dieter Gruber (Rondo), Marco Tittler (WKV) und Martin Dechant (Junge Wirtschaft).

Referent Stefan Wehinger (Westbahn) mit Katharina.

KSV-Geschäftsführerin Sabine Welte mit Josef Lercher.

FH-Rektor Lars Frormann mit Vizerektorin Regine Bolter.

Vizebürgermeister Peter Ritter (l.) mit den Bürgermeistern Fritz Maierhofer sowie Mandi Katzenmayer und Erwin Kositz.


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6 Vorarlberger Wirtschaftsforum

www.vol.at Mehr Bilder und Videos

Die Pausen nutzten die Gäste des 28. Wirtschaftsforums zur eingehenden Diskussion der Referate und zum „Networking“.

Beim Small Talk Kontakte knüpfen Erfahrungsaustausch unter Wirtschaftstreibenden stand beim Wirtschaftsforum heuer ebenso im Mittelpunkt. BREGENZ. Auch als willkommene Plattform zum Knüpfen neuer Kontakte wurde die Veranstaltung heuer viel-

fach genutzt. Neben Hoteldirektorin Irmi-Marie Sachs Ritter (Löwen Schruns), Maria Klimke oder Komm.-Rat Heinz Hämmerle widmeten sich bei einer Tasse Kaffee im Foyer des Festspielhauses auch Wirtschaftsbund-Direktor Walter Natter, Sanierungsprofi Sandro Preite, Christoph Nussbaumer mit Maria, Anna sowie

Leon, Herbert Motter (WKV), Hanna Rainer, Optikermeister Peter Scharax, Dorfelektriker Herbert Mittelberger, Silvia Nussbaumer (Wirtschaftszeit), Karin Wolff und Birgit Hefel, Abgeordneter Roland Frühstück sowie Birgit Sauter-Paulitsch (Bodensee Tourismus) und Nicole Schedler (Omicron) dem Small Talk. ##Anton Walser##

Ärztin Edith Vonbank mit Sparkassen-Vorstand Anton Steinberger.

Jürgen Wilhelm (l.) mit Ernst Marte sowie Wolfgang Kaufmann (alle SPAR) und Unternehmer Johann Schallert.

Gerhard Schwärzler (l.) mit den LR Erich Schwärzler und Andrea Kaufmann, Martin Ruepp, LR Karlheinz Rüdisser und Hermann Metzler (ZM3).

VLV-Vorstand Robert Sturn (l.) sowie Baumeister Christoph Kleboth, Ernst Koblbauer mit Statthalter Markus Wallner und WK-Vizedirektor Christoph Jenny.

LT-Präsidentin Bernadette Mennel mit Thomas Hackspiel.

Moderatorin Angelika Böhler und Andreas Dünser (VN). Gerhard Stübe, Festspielhaus GF (l.) mit Bgm. Werner Huber, Götzis.

Michaela Wagner (Lebenshilfe) mit Reinhard Braito.

IMPRESSUM Vom 28. Vorarlberger Wirtschaftsforum in Bregenz berichten: Ernest Enzelsberger, Iris Burtscher, Michael Gasser, Tobias Hämmerle, Daniel Pichler, Marlies Mohr, Geraldine Reiner, Tony Walser (Text); Bernd Hofmeister, Klaus Hartinger (Fotos); Felix Holzer (Layout)

Klaus Kübler (l.) mit Klubobmann Michael Ritsch.

Unter den Gästen: Doris Pfeiffer (l.) sowie ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker und Sabine Rudigier.


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8 Vorarlberger Wirtschaftsforum VN-UMFRAGE Welche Eindrücke haben Sie vom Vortrag von Moshe Rappoport? Mir persönlich hat der Vortrag des Herrn Rappoport gefallen. Die Probleme der älteren Generation mit den modernen Technologien wurden von ihm nach meinem Dafürhalten gut herausgestellt. Interessant war auch die Anekdote, warum er als Engländer niemals perfekt Deutsch konnte. Gerold Kaufmann, Hypo Bank

Die Ausführungen von Moshe Rappoport waren ausgezeichnet. Denn jedes Unternehmen muss die richtige Mischung in seinem Mitarbeiterstab finden, sodass der Elan der Jungen und die Erfahrung der Alten kombiniert werden können. Hier bietet Herr Rappoport gangbare Lösungen für alle. Christian Födinger, Sparkasse

Der Vortrag hat perfekt für mich gepasst! Denn ich schreibe gerade meine Diplomarbeit über „Neue Technologien im Kindergartenalter“. Und deshalb waren die Informationen über die sprachlichen Probleme von Neubürgern wichtig für mich. Anna Nussbaumer, Dr. Christoph Nussbaumer Strategy Consultants GmbH

Neue Technologie als große Chance Die IT-Welten so bauen, dass sie auch alle benutzen können. BENUTZERFREUNDLICHKEIT. „Die

Informationstechnologie (IT) muss menschlicher werden. Die uns zur Verfügung stehende Technologie, die Hardund die Software, bietet uns heute Möglichkeiten, von denen wir noch vor einigen Jahren nicht einmal träumen konnten. Aber können die Menschen das auch mitmachen?“, fragt sich Moshe Rappoport (59), Trendforscher im IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon bei Zürich, im Gespräch mit den Vorarlberger Nachrichten. Das sei aber die entscheidende Frage, denn nur wenn es gelingt, die neuen Informationstechnologien für alle benutzerfreundlicher zu machen, können die großen Chancen, die uns geboten werden, auch tatsächlich genutzt werden. „Es gibt zwei Welten“ Und weiter: „Das Business hat vor, die neuen Technologien voll zu nutzen. Die jungen Menschen, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, haben damit kein Problem, aber die ältere Generation wie ich steht mehr für Stabilität und langsamen Wechsel. Daher glaube ich,

dass es in die Köpfe hinein muss, dass die IT-Welten so gebaut werden müssen, dass sie die sogenannten Digital Natives ebenso benützen können wie jemand, der diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat.“ Als „Digital Natives“ werden jene Personen bezeichnet, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Mobiltelefone usw. verfügbar waren. „Sie können sich eine Zeit ohne Internet nicht mehr vorstellen“, stellt Rappoport fest. Ein großer Trend ist, dass sich heute die IT-Nutzung vom PC zunehmend in den mobilen Bereich verlagert. „Eine Schnittstelle schaffen“ Für Rappoport geht es jetzt vor allem darum, dass eine Schnittsstelle zwischen Informationstechnolgie und der Gesellschaft entsteht. Daher müssten die Wünsche und Bedürfnisse der Men-

Die jungen Menschen von heute können sich eine Zeit ohne Internet nicht mehr vorstellen. MOSHE RAPPOPORT

schen stark berücksichtigt werden, denn – so Rappoport – „die Menschen spielen eine wichtigere Rolle als die Technologie“. Für Firmen, die das begreifen, werde die Informationstechnologie zu einem wesentlich wichtigeren Erfolgsfaktor werden, als dies derzeit der Fall ist, wo sie vor allem nur „ein Beschleunigungs- und Organisationsmittel“ darstellt. Künftig werde die Informationstechnologie zunehmend als strategisches Werkzeug zur Bewältigung der Geschäftsabläufe genutzt werden. Die jüngste Vergangenheit habe gezeigt, so Rappoport, dass gerade jene Hersteller und Produkte die größte Erfolgsgeschichte geschrieben haben, die die menschlichen Bedürfnisse am meisten berücksichtigt haben, wie iPhones und iPad. Chance für die KMU Wie Rappoport weiter erläutert, gebe es heute schon keine Firma, die ohne Informationstechnologie auskommt. Aber wenn die Informationstechnologie verstärkt menschenbezogen ist, „dann kann eine kleine Firma damit viel mehr machen als eine große. Darin liegen ganz große Chancen für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) und damit auch für ganze Regio-

Moshe Rappoport: „Die neuen Technologien bieten auch ganz große Chancen für Klein- und Mittelbetriebe.“

nen wie Vorarlberg, die sehr geschäftstüchtig sind.“ „Mit Computern lassen sich das Welt-Ökosystem, technische und ökonomische Probleme usw. viel besser verstehen und man kann neue Probleme angehen“, meint Rappoport abschließend.

ZUR PERSON Moshe Rappoport Funktion: Trendforscher bei IBM in Rüschlikon bei Zürich Geboren: 1952 in New York Ausbildung: Informatikstudium in New York Laufbahn: Seit 25 Jahren bei IBM

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FREITAG, 11. NOVEMBER 2011

Vorarlberger Wirtschaftsforum 9 VN-UMFRAGE Welche Eindrücke haben Sie vom Vortrag von Matthias Schranner? Der Vortrag war unglaublich lustig, zugleich aber äußerst informativ. Leider erkennt man sich selbst oft in den von Herrn Schranner beschriebenen Situationen wieder. Deshalb kann man auch sehr viel von den Beschreibungen mitnehmen, etwa, wie man sein Gegenüber in die Ecke treiben kann. Thomas Zangerle, Wolf Vision

Nicht alle Dinge, die Herr Schranner uns erzählt hat, waren neu. Einzigartig war aber die bildliche und sehr lebendige Art und Weise, in der er seine Botschaften transportierte. Es wurden auch einige aktuelle Aspekte hinzugefügt, von denen viele in der Praxis von uns neu angewandt werden können. Klaus Hotter, Head Sport GmbH

Der äußerst sympathische Vortragende hat die perfekte Mischung zwischen Humor und interessanten Fakten gefunden. Ich sehe jetzt einige Dinge, besonders, was Verhandlungen anbelangt, in einem anderen Licht. Man konnte viele Sachen für sich selbst aus den Ausführungen mitnehmen. Katarina Feuerstein, alkus AG

„Verhandeln ist keine Zauberei“ Experte empfiehlt jedoch die Einhaltung bestimmter Regeln.

und Innsbruck statt, sondern sind fast immer international“, so Schranner. Neue Mitbewerber, neue Kulturen, Informationen, die kaum noch geheim zu halten sind, und Einsätze, die keine Pausen mehr zulassen: Das alles schafft zusätzlichen Druck. Doch Matthias Schranner ist nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen. „Wenn man so lange bei der Polizei war sind Wissen und Erfahrung so groß, dass Wirtschaftsverhandlungen im Vergleich zu einer Geiselnahme nicht mehr dramatisch erscheinen.“ Schranner: „Es gibt keine Situation mehr, die mich überrascht.“

BREGENZ. „Kompromisse können nie das Ziel einer Verhandlung sein“, sagt Matthias Schranner. Eine Ausnahme macht der vierfache Vater nur bei Kindern. „In Verhandlungen mit Kindern verliere ich gerne“, merkt er an. Denn da gehe es einfach um den Spaß am Verhandeln.

Emotionen sind tabu Solche kennt der eloquente Deutsche im Beruf nicht. Das galt schon während seiner früheren Tätigkeit als Polizist und das gilt heute, wenn Matthias Schranner für renommierte Unternehmen als Verhandlungsführer in den Ring steigt. Bei allem Ehrgeiz, das vorgegebene Verhandlungsziel zu erreichen, lässt er sich dennoch nie von Emotionen leiten. Sein Credo: Immer zielorientiert und immer strategisch, aber nie intuitiv verhandeln. „Und“, betont Schranner, „es darf nie um Rechthaben oder eigene Eitelkeiten gehen.“ Denn sobald eine Sache stressig wird, treten bestimm-

ZUR PERSON Matthias Schranner Geboren: 1964 Ausbildung: Polizei, Verwaltungsstudium, Verhandlungsführer für die Polizei, seit 10 Jahren mit einem Institut in St. Gallen selbstständig Wohnort: Zürich Hobbys: Laufen und Lesen

Matthias Schranner ortet in der Wirtschaft einen großen Bedarf an erfahrenen Verhandlungsführern.

te Grundmuster zutage, die in Richtung Konfliktvermeidung oder Angriff gehen. Weder das eine noch das andere würde er als Verhandlungstaktik empfehlen. Der Verwaltungsjurist wird nicht umsonst als bester Verhandler im deutschsprachigen Raum bezeichnet. Sein natürliches Geschick vertiefte er bei der Polizei unter Anleitung eines erfahrenen Kollegen. Alles Weitere eignete sich Matthias Schranner in der Praxis an. Als Verhandlungsführer bei Geiselnahmen und

Banküberfällen arbeitete er stets in Bereichen, die ihm alles abverlangten. Sie lehrten ihn aber auch, in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und die vorgenannten verhandlungspsychologischen Grundsätze konsequent anzuwenden. Etwas, das Schranner auch den Teilnehmern des Wirtschaftsforums mit auf den Weg gab. Sein Weg bei der Polizei endete nach 17 Jahren. Es gab zwei Gründe. „Zum einen wollte ich weg, weil Polizisten ständig in einer negati-

Es gibt keine Situation mehr, die mich überrascht. MATTHIAS SCHRANNER

ven Welt leben. Zum anderen suchte ich eine neue Herausforderung“, erzählt Schranner. Die Wirtschaft reizte ihn ob der „hochrangigeren und sehr viel komplexeren“ Verhandlungsführung. „Verhandlungen finden nicht mehr nur zwischen Bregenz

Persönliche Erfolge Verhandeln sei auch keine Zauberei. Verhandeln funktioniere nach bestimmten Mustern und Regeln, und wenn man die einhalte, könne nichts schiefgehen. Es klingt einfach aus dem Munde eines ausgewiesenen Experten. Matthias Schranner hat auch keinen „größten persönlichen Verhandlungserfolg“. Vielmehr machen die täglichen Verhandlungen, das Sich-im-Griff-Haben und mit einer gewissen Ruhe und Lockerheit auch große Konflikte beherrschen zu können die Arbeit des sympathischen Ex-Cops aus. ##Marlies Mohr##

VOL.at Code: Der Vortragende im Interview. Scannen Sie den Code mit der VOL.at-App, um das Video zu sehen.

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FREITAG, 11. NOVEMBER 2011

10 Vorarlberger Wirtschaftsforum VN-UMFRAGE Welche Eindrücke haben Sie vom Vortrag von Stefan Wehinger? Er hat eindrücklich gezeigt, welche Modelle in der Liberalisierung möglich sind. Wir haben es hierbei mit einer spannenden Situation zu tun, und man wird sehen, wie sie sich ausgestaltet. Ich aber bin optimistisch, da besonders die Kunden profitieren werden. Roland Frühstück, designierter ÖVP-Klubchef

Das Referat war voller spannender Inputs, vor allem darauf bezogen, was man bei einer Unternehmensgründung beachten muss. Dass Herr Wehinger aufgezeigt hat, dass man von einer festgelegten Strategie nicht abweichen darf, ist die wichtigste Erkenntnis. Nicole Schedler, Omicron electronics GmbH

Es war eine sehr interessante Ausführung, schon deshalb, da Stefan Wehinger sein engagiertes Projekt vorgestellt hat. Ich werde es mit Spannung beobachten, und es im Bedarfsfall auch selbst testen. Jedenfalls verdient jedes ambitionierte Vorarlberger Projekt seine Chance. Stefan Bickel, GrECo International GmbH

„Ein Startup ist keine Demokratie“ Ab Dezember bringt die Westbahn Kunden von Wien nach Salzburg und retour. BREGENZ. In genau einem Monat rollen die Züge der Westbahn los. Am 11. Dezember 2011 startet die Privatbahn den Betrieb der Zugstrecke Wien–Salzburg. Dahinter steht der Vorarlberger Unternehmer Stefan Wehinger. Und der zeigt sich angesichts des Starts alles andere als angespannt. „Ich war vor ein paar Monaten viel nervöser“, erzählt er locker. „Jetzt kann ich es nur noch den Kunden überlassen, ob sie das Angebot gut- oder schlechtheißen.“

Unternehmerisches Risiko Dabei hätte Wehinger allen Grund, um seine Zukunft zu bangen. „Der private Schuldenstand ist hoch“, gibt er zu. Wieso ein Mensch sein ganzes Vermögen und noch viel mehr in ein Projekt steckt? „Weil ich daran glaube. International gibt es viele erfolgreiche Bahnunternehmen“, ist er sich des Erfolgs sicher. Und konnte mit dieser Überzeugung auch die Investoren überzeugen: Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner hält 25,93 Prozent. Genauso viel halten Wehinger selbst und die französische Staatsbahn SNCF.

Er wolle kein „ÖBB-Bashing“ betreiben, sagt Wehinger. Trotzdem ist er sich sicher: Die Westbahn wird Erfolg haben, die ÖBB nicht: „Es ist eine Mischung aus historischen Problemen, die man mitschleppt, und aus einem Personalvertragsstand, der nicht zu restaurieren ist.“ Dazu kämen wankelmütige Entscheidungen und politische Eingriffe. „Das führt zu einem System, das nicht mehr funktioniert.“ Wehingers Rezept ist jedenfalls: Die entwickelte Strategie wird stur verfolgt. „Ein Startup ist keine Demokratie“, sagt er klar. Sein System: Zugfahren muss einfach sein. Statt 2200 Ticketarten wie bei den ÖBB biete die Westbahn nur drei Arten von Fahrscheinen an. Auch auf den Service wird geachtet: Gratis WLAN, ein Steward pro Waggon, Ticketverkauf im Zug ohne Aufpreis. Und das alles ziemlich günstig: Eine Fahrt von Wien nach Salzburg kostet die Hälf-

Es gibt in der heutigen ÖBBFührung ein Selbstverständnis, gewisse Dinge so zu sehen, weil sie immer so waren. STEFAN WEHINGER

te eines ÖBB-Tickets. Kein Wunder, dass das die Staatsbahn wenig freut. Die Forderung Wehingers, dass die Westbahn bei Fahrbegünstigungen der ÖBB-Mitarbeiter eingebunden werden sollte, wurde von den ÖBB als „Faschingsidee“ abgekanzelt. Hat Wehinger, pünktlich zu Faschingsbeginn, noch mehr Vorschläge? „Nicht alles, was die ÖBB als Faschingsidee bezeichnet, ist aus unserer Sicht witzig gemeint. Es gibt in der heutigen ÖBB-Führung ein Selbstverständnis, gewisse Dinge so zu sehen, weil sie immer so waren.“ Wehinger will einiges verändern: etwa ein Ticket einführen, das für beide Unternehmen gilt. Und dass die ÖBB die WestbahnAbfahrtszeiten ins Online-System „Scotty“ aufnehmen. Die ÖBB weigern sich. Derartige Probleme beschäftigen auch die Anwälte. Der zweithöchste Ausgabenposten seien laut Wehinger derzeit die Juristen. Zahlreiche Klagen gegen die Republik, aber auch die ÖBB, wurden eingebracht. Westbahn nicht im Westen Bis nach Vorarlberg wird die Westbahn voraussichtlich nie fahren. Die Schieneninfrastruktur im „Deutschen Eck“ mache es unmöglich. Wehinger orientiert sich eher in Richtung Osten. „Zu-

„Ökonomischer Selbstmord oder richtungsweisende Geschäftsidee?“ war der Titel von Wehingers Vortrag. Seine Antwort ist klar: die Idee.

erst muss aber die Westbahn funktionieren. Das Schlimmste was wir tun können, ist, zu schnell zu viel zu wollen und dann zu scheitern.“ VOL.at Code: Der Vortragende im Interview. Scannen Sie den Code mit der VOL.at-App, um das Video zu sehen.

ZUR PERSON Stefan Wehinger Gründer und Miteigentümer der Westbahn Geboren: 1966 in Ludesch Ausbildung: Matura in Bludenz, Studium der Physik in Stanford, USA Laufbahn: Vorstand der Montafonerbahn, ÖBB-Personenverkehrsvorstand

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FREITAG, 11. NOVEMBER 2011

Vorarlberger Wirtschaftsforum 11 VN-UMFRAGE Welche Eindrücke haben Sie vom Vortrag von Christiane Stenger? Die Eindrücke von der Gedächtnisweltmeisterin waren äußerst interessant. Sich über Bilder etwas zu merken, ist zwar kein ganz neuer Ansatz. Aber sich das Ganze wieder in Erinnerung zu rufen, auch zu wissen, dass es tatsächlich klappt, ist wirklich eine große Hilfe. Wolfgang Müller, Swietelsky BaugesmbH

Ein hervorragender Vortrag! Es ist unglaublich, was das menschliche Gehirn leisten kann und was man nicht nutzt. Phantastisch, was mit einfachsten Hilfsmitteln zu bewerkstelligen wäre. Und man braucht dazu nicht einmal eine besondere Begabung. Peter Schnitzer, Schnitzer Group

Ich finde es spannend, dass eine so junge Dame derart eloquent auf der Bühne auftritt. Zudem, da ihre Techniken äußerst überzeugend sind. Sie hat diese überlegt und plastisch vermittelt, und dadurch merkte jeder: Wir können es auch, wenn wir es nur lernen wollen. Wolfgang Zehenter, Juricon Treuhand Anstalt

Fleiß und Fantasie vereint Auch schlechte Schüler können hochbegabt sein, wie Christiane Stenger vormachte. BREGENZ. Sie müssen regelmäßig schlechte Schulnoten Ihrer Kinder unterschreiben? Ihr Kind lässt sich lauter Ausreden einfallen, um die Schule schwänzen zu können? Dann lassen Sie es doch einem IQTest unterziehen. Kein Witz. Denn möglicherweise ist ihr Kind hochbegabt und will nicht in die Schule, weil es unterfordert ist. So geschehen bei der deutschen Gedächtnis-Weltmeisterin Christiane Stenger. „Bei mir hagelte es sogar lauter schlechte Noten, und meine Eltern waren richtig verzweifelt“, sagt Stenger im VN-Gespräch auf dem Wirtschaftsforum 2011 in Bregenz. Der IQ-Test sollte ihr Leben verändern. Ein Gutachten bescheinigt ihr seither einen Quotienten von 145 und den Titel „hochbegabt“, den Stenger in Bezug auf ihre Persönlichkeit gar nicht mag, doch der Test war der Grundstein für ihr neues Leben. Die Affinität zum Gedächtnissport fand sie in einer Schule für Hochbegabte in

ZUR PERSON Christiane Stenger Gedächtnistrainerin, Studentin Geboren: 4. Juni 1987 Ausbildung: Mit 16 Abitur, mit 23 Abschluss des Studiums für Politikwissenschaften, Ausbildung zur Musical-Darstellerin angefangen.

intelligent sein für ein gutes Gedächtnis? „Nein muss man überhaupt nicht. Eine gute Technik ist zwar ganz hilfreich. Vor allem von Bedeutung ist aber der Fleiß.“

Die Gedächtnis-Weltmeisterin Christiane Stenger gewährte im VN-Gespräch interessante Einblicke.

Torgelow. „Gedächtnistraining“ hieß der Kurs, den sie besuchte, just weil er in derselben Straße stattfand, wo sie wohnte. Der Rest ist bekannt. Es folgten Blitz-Abitur mit 16 und zahlreiche Junioren-Weltmeistertitel. Geschichten für das Gedächtnis Die 24-Jährige merkt sich Zahlen und Begriffe spielend leicht, indem sie ebendiese in Geschichten verpackt. So merkt sie sich beispielsweise auch komplizierte mathematische Formeln. In einem

‚Minus b‘ stellt sie sich beispielsweise einen Bären vor. Und der läuft rückwärts. Ein ‚b zum Quadrat‘ ist ein besoffener Bär. Wenn dieser noch vier Ananas und eine Zitrone in der Hand hält, heißt es in der Formel ‚4ac‘. – Alles klar? Je abstrakter die Bilder und Geschichten, desto besser bleiben sie in Erinnerung. Fleiß und Fantasie wichtig Zu alt für Gedächtnistraining wäre man nie, dieser Auffassung ist Stenger. „Solange wir gesund sind und das Ge-

Eine gute Technik ist schön, aber der Fleiß ist wichtiger. CHRISTIANE STENGER

hirn neue Zellen bilden kann, kann man sein Gedächtnis auch trainieren.“ Es sei sogar sehr empfehlenswert, im Alter noch neue Dinge zu lernen. Die adrette Münchnerin ist mit dem IQ von 145 intelligenter als 99 Prozent der Menschheit. Muss man hoch-

Im täglichen Leben angewandt Ihre Technik mit den Geschichten hat sich auch in ihrem Politikwissenschafts-Studium bewährt. Für sämtliche Prüfungen habe sie sich etliche Geschichten ausgedacht und sei damit wesentlich schneller beim Lernen gewesen. Und das ist es schließlich auch, was Unternehmer die Nase vorn haben lässt: Wenn sie schneller lernen als ihre Mitbewerber und dadurch einen Wissensvorsprung genießen. Gerade einmal zehn Prozent des Gedächtnispotenzials ruft der Mensch durchschnittlich ab. Diejenigen, die gestern ihrem Vortrag auf dem Wirtschaftsforum lauschten, gewiss etwas mehr. Denn das interaktive Gedächtnistraining mit der 24-Jährigen in der Werkstattbühne des Festspielhauses nimmt bei den Teilnehmern in deren Gedächtnis wohl noch länger einen Platz in deren Gedächtnis ein. „Das schöne daran ist, dass man in kurzer Zeit viel dazulernen kann und sich die Grundtechnik aneignen kann“, sagt sie. VOL.at Code: Das Video zum Vortrag. Scannen Sie den Code mit der VOL.at-App, um das Video zu sehen.

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FREITAG, 11. NOVEMBER 2011

12 Vorarlberger Wirtschaftsforum VN-UMFRAGE Welche Eindrücke haben Sie vom Vortrag von Markus Hofmann? Herr Hofmann war sehr eindrücklich. Es ist erstaunlich, was man mit seinem Gedächtnis alles anstellen kann. Natürlich waren da die vorgestellten Techniken erhellend. Herausragend empfand ich auch die Art des Vortrags, denn das Publikum wurde stets miteinbezogen. Natalie Bauer, Liechtensteiner Volksblatt

Ich habe von der Technik schon gehört, und sie wurde vom Referenten spannend vorgebracht. Die Kunst wird schlussendlich darin liegen, die vorgestellten Techniken dann im Alltag auch anzuwenden und zu vertiefen. Jedenfalls bleibt das Wissen, dass mehr möglich ist. Wolfgang Bösch, Hypo Immobilien GmbH

Es war sehr lebendig, es war sehr interessant, und man konnte wirklich einiges mitnehmen. Ich habe mir dank seiner Technik auch die neuen Namen gemerkt, was vorher nicht möglich gewesen wäre. Ein wirklich mitreißender Vortrag – und vor allem auch Vortragender! Sandra Jehle-Troy, Glatz Stempel Bregenz

Wie aus Bohlen ein Weltwunder wird Markus Hofmann sagt: „In jedem Kopf steckt ein Superhirn.“ BREGENZ. Wenn Dieter Bohlen auf dem Oberschenkel sitzt, dann könnte das bereits ein Lernerfolg sein. Markus Hofmann (36) brachte den Teilnehmern auf dem Wirtschaftsforum seine Gedächtnistechniken näher. Mit verblüffenden Erfolgen. Sein Versprechen vom Anfang jedenfalls konnte er einlösen: „Sie werden nach meinem Vortrag extrem von sich selbst begeistert sein.“ Der 36-Jährige fordert die Zuhörer auf, sich mit ihm die sieben neuen Weltwunder zu merken. Dafür hat er „mentale Briefkästen“ eingerichtet. „Die brauche ich, damit ich die Informationen ablegen und auch wiederfinden kann“, erläutert Hofmann. Er nimmt seinen Körper und verknüpft Zehen, Knie oder Schulter mit den sieben neuen Weltwundern.

Von Macho zu Machu Picchu Dieter Bohlen setzt er sich sogleich auf den Oberschenkel. „Der ist der größte Macho vor dem Herrn. Vielleicht kommen Sie dadurch auf Machu Picchu.“ Oder: „Die Pobacke wird durch die Chinesische Mauer getrennt.“ Die Begriffe werden auf diese Weise als

Bilder abgespeichert. „Unser Gehirn denkt nur in Bildern, es denkt nicht rational. Wenn ich sage: Denken Sie nicht an eine gelbe Zitrone, dann werden Sie trotzdem sofort eine gelbe Zitrone sehen. Sie sehen nicht das Schriftbild.“ Hofmann nützt in seinen Vorträgen diese Fähigkeiten des Gehirns. Schließlich heißt es nicht umsonst: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. „Je extremer, übertriebener, fantasievoller, grotesker, schmerzhafter, erotischer oder abnormaler dieses Bild ist, umso besser ist es für das Gehirn“, sagt der Experte. MNEMO-Technik nennt sich diese Methodik – bei der die linke und die rechte, also die logische und die emotionale Gehirnhälfte miteinander verknüpft werden. Und die soll nicht nur mit den sieben Weltwundern funktionieren – sondern mit praktisch allen Dingen, die man sich merken möchte: Mit Einkaufslisten, mit Argumenten

Wenn ich sage: Denken Sie nicht an eine Zitrone, dann werden Sie trotzdem sofort eine Zitrone sehen. MARKUS HOFMANN

für das Kundengespräch, mit Witzen, mit Schwindelzetteln. Der 36-Jährige ist überzeugt, dass Gedächtnistraining auch eine Antwort auf das schlechte Abschneiden bei der PISA-Studie ist. PISA-Test „Schauen Sie die ganzen skandinavischen Länder an. Die haben alle hervorragend abgeschnitten, weil die Lehrer dort schon lange mit diesen Techniken arbeiten. Sie speichern sich praktisch ihre Schwindelzettel mit dieser Methode ab.“ Auch Hofmann kommt kostenlos an Schulen und zeigt Schülern, Lehrern und Eltern, wie das geht. Er selbst war ein lausiger Schüler. „Ich war ein unterdurchschnittlicher Abiturient mit einem Notenschnitt von 2,8. Ich hatte damals die Technik noch nicht.“ Erst während des Studiums sei er auf diese Techniken gestoßen – mit absolutem Erfolg. „Ich hatte keine Zeit zum Lernen. Dennoch konnte ich meinen Notendurchschnitt in der Hälfte der Lernzeit auf 1,5 steigern. Weil ich mir die Schwindelzettel mit diesen Merktechniken gespeichert habe.“ Im entscheidenden Moment auf das Wissen zugreifen zu können, das sei der Unterschied, das sei Vor-

Markus Hofmann: „Sie werden nach meinem Vortrag extrem von sich selbst begeistert sein.“

sprung durch Wissen. „Denn warum finden wir am Morgen die Post? Weil sie im Briefkasten liegt.“ VOL.at Code: Der Vortragende im Interview. Scannen Sie den Code mit der VOL.at-App, um das Video zu sehen.

ZUR PERSON Markus Hofmann Gedächtnistrainer und KeynoteSpeaker Geboren: 5. Februar 1975 Ausbildung: Bankkaufmann-Lehre, Studium an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing, Ausbildung zum MAT-Trainer.

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FREITAG, 11. NOVEMBER 2011

Vorarlberger Wirtschaftsforum 13 VN-UMFRAGE Welche Eindrücke haben Sie vom Vortrag von Felix Gottwald? Felix Gottwald hat auf unnachahmliche Weise ein sehr persönliches Bild von seinen Anliegen gezeichnet. Es war wirklich beeindruckend, und ich glaube, Felix Gottwald hat alle Anwesenden motiviert. Beispielsweise, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen. Peter Fischer, Mitex GmbH

Felix Gottwald hat mir seiner Ruheseele alle völlig überrascht, nachdem am ganzen Tag sehr viele impulsive Vorträge waren. Aber gerade aufgrund der Ruhe und Erdung hat er alle in den Bann gezogen. Vieles vom Gesagten lässt sich auch fürs spätere Leben verwenden, etwa, sich Ziele zu setzen. Markus Hämmerle, Mohrenbräu

Ich habe viele Eindrücke vom Vortrag von Felix Gottwald mitgenommen. Es war sehr aufregend, emotional, nahegehend und schlichtweg begeisternd. Er hat es ja direkt auf den Punkt gebracht: Erfolg ist keine Glücksache. Also, der heutige Tag zählt! Birgit Sauter-Paulitsch Bodensee-Vorarlberg Tourismus Gmbh

„Der Erfolg liegt in der Stille“ Kraft durch Stille: Leise Töne zum Ausklang des Wirtschaftsforums. BREGENZ. Zuerst einmal sagt Felix Gottwald nichts. Er sitzt auf einem Hocker, schaut ins Publikum. Bei ihm beginnt jeder Tag so, sagt er später. Noch aber ist es still. Für viele die ersten stillen Minuten des Tages. „Der Lärm bringt uns überall hin, nur nicht näher zu uns selbst“, sagt Gottwald. Er habe früh begonnen, sich Zeit für Stille zu nehmen. „Der Erfolg liegt in der Stille.“ Die wichtigste Erkenntnis, die er aus dem Sport ins Leben danach mitgenommen habe, sei, „dass Erfolg lediglich das ist, was aus Gedanken, Gefühlen und Handlungen folgt“. Österreichs erfolgreichster Olympia-Sportler spricht davon, dass man sich um seine Gedanken und Gefühle kümmern solle, vielleicht sogar müsse. Den Zugang dazu finde man eben leichter in der Stille als im lauten Alltag.

Eine Stunde früher aufstehen Die Stille begleitet den Salzburger seit vielen Jahren. 1995 in einem Qigong-Kurs seien die ersten Keime aufge-

ZUR PERSON Felix Gottwald Ex-Spitzensportler (Nordische Kombination) Geboren: 13. 1. 1976, Zell am See Sportliche Erfolge: 18 Medaillen bei Olympia und WM Aktuelles Projekt: Neue Übungs-CD

was aus unseren Gedanken, Gefühlen und Handlungen folgt“, so der erfolgreichste heimische Olympia-Sportler weiter. Man könne seinem Glück sehr wohl auf die Sprünge helfen. „Das haben wir selbst in der Hand.“

Für Felix Gottwald, Österreichs erfolgreichsten Olympia-Sportler, hat Erfolg viel mit Stille zu tun.

gangen. Dabei komme es auf die Umsetzung an. „Es geht nur darum, es zu tun.“ Völlig egal wie man es nenne. „Yoga, autogenes Training, Meditation – wichtig ist, dass man sich für sich Zeit nimmt.“ Er selbst stelle jeden Tag den Wecker eine Stunde früher. „Dann stehe ich auf und meditiere.“ Er nutze die Stille, um sich um seine Gedanken zu kümmern. „Mit dem Setup an Gedanken starte ich entsprechend gerüstet in den Tag“, so Gottwald, der 2008 sein erstes Buch (Ein Tag in

meinem Leben) schrieb. In der Stille könne er schon in der Früh viele Sachen vorwegnehmen, sich in vieles hinein fühlen. „Wenn man den Zugang zu sich selbst neu entdeckt. Und zwar jeden Tag wieder aufs Neue entdeckt.“ Der Morgen eignet sich gut Grundsätzlich gebe es keine Zeitvorgabe für Stille. Weder für die Länge noch den Zeitpunkt. Vieles spreche aber für den Morgen. „Untertags den Zug anhalten, der schon in voller Fahrt ist, das ist na-

Lärm bringt uns überall hin, nur nicht näher zu uns selbst. FELIX GOTTWALD

türlich schwierig“, so Felix Gottwald im Gespräch mit den VN. Glück auf die Sprünge helfen „Erfolg ist keine Glückssache“ war nicht nur der Titel des Vortrags, sondern ist Teil seiner Überzeugung. „Erfolg ist das,

Zielauswahl treffen Die stärkste Antriebskraft auf dem Weg zum Erfolg sind für Gottwald die persönlichen Ziele. Es sei ja nicht so, dass man zu wenige Ziele zur Verfügung habe. Zuerst müsse man deshalb eine Zielauswahl treffen. „Entscheidend für das Erreichen eines Zieles ist die höhere Mission, die dahinter steht.“ Im Sport sei das Ziel natürlich gewesen, Olympiasieger zu werden. „Dahinter gab es aber etwas Größeres. Bis 2007 war dies, dass ich mich jeden Tag im Spitzensport besser kennenlerne und den Zugang zu mir selbst mithilfe des Sports besser finden kann.“ Gottwald hat seine Erfahrungen gebündelt, verknappt und methodisch aufgearbeitet. In „Stille zum Erfolg“, einer Übungs-CD und einer CD mit Inspirationsbuch hat er seine Gedanken festgehalten. Auf der CD, ist seine Stimme. „Wenn ich schon etwas mache, das laut ist, dann sinnvoll laut und doch wieder leise“, schließt der Salzburger. VOL.at Code: Das Video zum Vortrag. Scannen Sie den Code mit der VOL.at-App, um das Video zu sehen.

29. VORARLBERGER WIRTSCHAFTSFORUM INTERNATIONALE WIRTSCHAFTSTAGUNG Donnerstag, 8. November 2012, Festspielhaus Bregenz

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