Issuu on Google+

1

Steuerberater Die Vorarlberger

2012

Steuerberatung tut not

Seite 2

Die Grundbucheintragungsgeb端hr

Seite 5

Neues bei der Altersteilzeit

Seite 10

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Ein Ser vice der Vorarlberger Steuerberater, der Vorarlberger Nachrichten und von Vorarlberg Online


2

3

Inhalt Steuerberatung tut not Die Steuerrechtspflege ist ein wichtiges Gemeinschaftsgut 2 Gebühr auf Prüfstand Grundbucheintragungsgebühr ab 2013 bereits teurer 5 Neues Stabilitätsgesetz Achtung auf umsatzsteuerliche Änderungen bei Liegenschaften 6 Die Forschungsprämie Erweiterung der Auftragsforschung – erhöhte Rechtssicherheit 9

Wenn das Finanzamt klingelt Betriebsprüfungen wird durch gute Buch­führung der Schrecken genommen16 Neu: die Medizinprodukteabgabe Qualitätssicherung und Sicherheit im Gesundheitswesen sollen ­dadurch gestärkt werden 17 Neue Selbstständige Um Strafzuschlag zu entgehen, neue Meldepflicht beachten! 18 Auslandskennzeichen? Wann ist Verwendung des im Ausland zugelassenen Kfz zulässig? 20 Land- und Forstwirtschaft Sparpaket 2012 bringt hier schrittweise Abgabenerhöhungen 22 Auslandsmontageeinsatz Komplexe Voraussetzungen für ­eine etwaige Steuerbefreiung 24 Die Mitarbeit im Familienbetrieb Hier gelten besonders strenge Kriterien für die Anerkennung von Betriebsausgaben25 Verzeichnis der Vorarlberger Steuerberater 26

Die Steuerrechtspflege ist ein wichtiges Gemeinschaftsgut Die gesetzliche Regelung der Steuerberatung trägt dem Interesse der Steuerpflichtigen Rechnung, sich bei Erledigung ihrer Steuerangelegenheiten der Hilfe anderer Personen zu bedienen. Ferner dient es dem Interesse der Allgemeinheit, dass nur solche Personen steuerrechtsberatend tätig werden, denen die Bearbeitung öffentlicher Angelegenheiten ohne Sorge anvertraut werden kann. Im Interesse des Steueraufkommens, der Steuermoral und zum Schutz gesetzesunkundiger Steuerpflichtiger soll sichergestellt werden, dass nur solche Berater Steuerrechtsberatung betreiben, die dafür sachlich und persönlich zuverlässig sind. Es soll verhindert werden, dass Steuerpflichtige durch fehlerhafte Beratung unfähiger, ungeeigneter Berater geschädigt werden. Die Steuerrechtsberatung ist Steuerrechtspflege und damit ein wichtiges Gemeinschaftsgut. Die Bundesabgabenordnung zwingt zwar Laien nicht, sich eines sachkundigen Bevollmächtigten zu bedienen. Laien sind ohne solche Bevollmächtigte aber tatsächlich nicht in der Lage, ihre steuergesetzlichen Pflichten wirklich

zu erfüllen. Das zwingt den Steuerlaien dazu, jedenfalls in komplizierteren Fällen die professionelle Hilfe von Steuerberatern in Anspruch zu nehmen. Informiert er sich nicht über die steuerrechtliche Lage, kann dies für ihn sogar steuerstrafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Steuervereinfachungswünsche greifen zu kurz, Pauschalierungen sind kritisch zu hinterfragen! Mag. jur. Siegfried Metzler, ­ Steuerberater, Präsident der Kammer der ­Wirtschaftstreuhänder, Landesstelle Vorarlberg

Die Steuerberater haben ihren Beruf unabhängig, eigenverantwortlich, gewissenhaft und verschwiegen auszuüben. Sie sind „Streiter für eine rechtsstaatliche Steuerrechtspflege“. Der Beruf verlangt Respekt vor der Rechtsordnung, die Beachtung von Gesetz und Recht, aber auch die aktive Mitwirkung daran, dass Gesetz und Recht sich durchsetzen. Damit haben die steuerberatenden Berufe zugleich eine Kontrollfunktion gegenüber Behörden und Gerichten. Berater in Steuersachen müssen sich nicht nur die zur Bearbeitung von Steuerfällen erforderlichen Kenntnisse des abstrakten Gesetzeswortlauts aneignen; sie müssen sich im Rahmen des Zumutbaren auch darüber informieren, wie das Gesetz durch die Rechtsprechung und die Verwaltungsrichtlinien konkret gehandhabt wird. Sie sind aber keine Richtlinienausführer und dürfen rechtsfreie Räume und Lücken in den Steuergesetzen zugunsten ihrer Mandanten ausnutzen. Der Beruf des Steuerberaters Wer sich für den Steuerberatungsberuf entscheidet, hat bis er zur

Steuergerechtigkeit Die Wettbewerbsfähigkeit eines Steuersystems erschöpft sich nicht in niedrigen Steuersätzen, sie lebt ebenso von Einfachheit, Transparenz, Planungssicherheit, Entscheidungsneutralität und einer Art von Gerechtigkeit, die den Steuerzahler nicht fiskalisch oder ideologisch beliebig

schröpft, sondern Prinzipien der Steuergerechtigkeit wie das Leis­ tungsfähigkeitsprinzip und das Nettoprinzip folgerichtig verwirklicht. Einmauerungspolitik zur Sicherung von Steuersubstrat ist nicht der richtige Weg zur Erhaltung und Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit. Geradezu ärgerlich ist, dass die Verrottung des Steuerrechts der Steuerhinterziehung einen spieltheoretisch positiven Wert vermittelt und so die Steuermoral untergräbt. Aus verfassungsrechtlicher Sicht ist bedauerlich, dass im Steuerrecht der Gewaltenteilungsgrundsatz gefährdet wird, nämlich dadurch, dass die Steuergesetzgebung von der Minis­ terialbürokratie dominiert wird. Wie man sieht, ist die Kumulation von

Gesetzgebung und Vollziehung gefährlich, weil sie Sachlichkeit missachtet, taub gegenüber Argumenten juristisch-ökonomischer Rationalität ist, glaubt weitreichende Gestaltungsfreiheit zu haben und in erster Linie dem Steueraufkommen verpflichtet sei. Die Frage der Ausgestaltung von Steuergerechtigkeit wäre im Kern eigentlich eine verfassungsrechtliche. In den regelmäßig wiederkehrenden Steuervereinfachungsdiskussionen werden zum Teil große Hoffnungen in eine Vereinfachung durch Typisierungen und Pauschalierungen gesetzt. Das wiederholte politische Bekenntnis zur Steuervereinfachung ist eine Leerformel, wenn ihr keine materielle Systematisierung vorausgeht. Durch das bloße Wegstreichen

von Normtext wird das Steuerrecht im Zweifel nicht einfacher, sondern allenfalls ungerechter und streitanfälliger. Unwiderlegbare Pauschalierung ist abzulehnen und wegen der Möglichkeit, sich dann die Rosinen herauszupicken, ungerecht und kürzt zu Lasten der Allgemeinheit das Steueraufkommen. Das Vertrauen der Allgemeinheit in die Steuerverwaltung wird nicht durch Rechtsgewinnung im Einzelfall, sondern durch gleichmäßigen Gesetzesvollzug im Massenverfahren des Steuerrechts gewonnen. Der Auftrag der Finanzbehörden ist rechtsstaatlich, nicht fiskalisch ausgerichtet. Sie handeln im Interesse der Solidargemeinschaft der Steuerzahler.

Das Redaktionsteam

Foto: Elmar M. Elbs

Miete und Dauerrechnung Mehrere gesetzliche Rechnungsmerkmale sind einzuhalten 14

Steuerberatung tut not

Fachprüfung antreten kann, mancherlei Hürden zu überwinden. Eine schier unlösbare Hürde baut die Steuergesetzgebung auf, die tagesund lenkungspolitisch ausgerichtet ist und das Steuerrecht so zerstört, dass nur mehr ein steuersystematischer Scherbenhaufen verbleibt und den Trend zur Experimentiergesetzgebung verstärkt.

Foto: DarkoTodorovic

Mündlicher Mietvertrag – Gebühr? Erkenntnisse des Finanzsenates ­bestätigen Gebührenpflicht unter gewissen Umständen 12

Foto: Shutterstock

Foto: VMH-Archiv

Altersteilzeit und Blockzeit Im Zuge des Sparpakets wurden Veränderungen vorgenommen 10

Steuerberaterin

Steuerberater

Steuerberater

Steuerberater

Mag. Sabrina Bischof

Mag. Thomas Daxer

Mag. Siegfried Gruber

Mag. Martin Bösch

sb@bischof-fuchs.at

thomas.daxer@lebe.at

s.gruber@rtg.at

martin.boesch@bgr-treuhand.at


5

REINER REINER Steuerberatung Wirtschaftsprüfung Dr.iur. Jürgen Reiner, LL.M. Dr.rer.soc.oec. Birgit Reiner

Schillerstraße 22 A-6890 Lustenau Tel. 05577 82628-0 . Fax-13 office@reiner.cc . www.reiner.cc erathundpartner_97x130_KW39:Layout 1

23.09.2011

08:39

Seite 1 Foto: Shutterstock

Gebühr auf Prüfstand

Für Unternehmen, die mit Leichtigkeit erfolgwärts steuern wollen ... ®

STEUERBERATUNGS OG WIRTSCHAFTSPRÜFUNGS KG

Wirtschaftstreuhand- & Steuerberatungs GmbH

Die Steuerexperten im Bregenzerwald. Unser Beratungsumfang: ► ► ► ► ► ► ► ► ► ►

Buchhaltung Lohnverrechnung Unternehmensrechtliche Jahresabschlüsse Steuerrechtliche Jahresabschlüsse Betreuung öffentlich-rechtlicher Körperschaften Bilanzanalysen Jungunternehmer-Beratung Umgründungen & Betriebsübergaben Sanierungen Unternehmensplanung (Erfolgsrechnung - Finanzplan - Planbilanz) ► Betriebswirtschaftliche Beratungen & Analysen

GUT BERATEN.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse. Josef & Wilfried Erath 6870 Bezau, Bahnhof 740 | T 05514 31380 | F 05514 31380 4 6886 Schoppernau, Riese 381 | T 05515 2880 10 | F 05515 2880 4 kanzlei@erathundpartner.at | www.erathundpartner.at

Mariahilfstraße 32 A-6900 Bregenz www.bischof-fuchs.at

T +43 (0) 5574 46615-0 F +43 (0) 5574 47449 steuerberatung@bischof-fuchs.at

Impressum I Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1 Herausgeber: Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Landesstelle Vorarlberg und Vorarlberger Nachrichten Redaktionsteam: Mag. Sabrina Bischof, Mag. Thomas Daxer, Mag. Siegfried Gruber, Mag. Martin Bösch. Redaktionelle Bearbeitung: Andrea ­Fritz-Pinggera, MSc Umsetzung: Bernadette Prassl Fotos: Shutterstock Anzeigenberatung: Georg Flatz, Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 05572 501-114, Fax 05572 501-97114, E-Mail: georg.flatz@russmedia.com

Grundbucheintragungsgebühr ab 2013 bereits teurer Der Einheitswert ist eine steuerliche Messgröße für den inländischen Grundbesitz. Er dient als Grundlage für diverse Abgaben wie z.B. Grundsteuer, Grunderwerbsteuer (GrESt) sowie Einkommensteuer und Sozialabgaben bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben. Für Grundvermögen und dazugehörige Betriebsgrundstücke fand die letzte Hauptfeststellung zum 1. 1. 1973 statt. Die Einheitswertermittlung basiert somit auf den Preisverhältnissen von 1973. Das Grunderwerbsteuergesetz sieht folgende Bemessungsgrundlagen für die GrESt vor: • bei entgeltlichem Erwerb eines Grundstücks (z. B. durch Kauf, Tausch) die Gegenleistung (Kaufpreis, Tauschleistung) • bei unentgeltlichem Grundstücks­ erwerb (Schenkung, Erbschaft) den dreifachen Einheitswert. Diese Bemessungsgrundlage galt bisher auch für die Grundbuch­ eintragungsgebühr. Grundbucheintragungsgebühr Die Grundbucheintragungsgebühr ist eine Abgabe, die für die Inanspruchnahme der Tätigkeit staatlicher Gerichte zu entrichten ist. Sie beträgt 1,1 % von der oben angeführten Bemessungsgrundla-

ge. Es ist nachvollziehbar, dass eine geschenkte Liegenschaft für den Grundbuchrichter denselben Verwaltungsaufwand erzeugt, wie eine gekaufte Liegenschaft. Der VfGH hat daher bereits in seinem Erkenntnis vom 21. 9. 2011 die Gleichheitswidrigkeit der Bestimmungen des Gerichtsgebührengesetzes über die Grundbucheintragungsgebühr und die Unsachlichkeit der Anknüpfung an die grunderwerbsteuerliche Bemessungsgrundlage und damit an nicht angepasste Einheitswerte im Fall unentgeltlicher Grundstückserwerbe festgestellt. Verkehrswert als Grundlage Kürzlich wurde der Begutachtungsentwurf zur Grundbuchsgebührennovelle versendet: Ab 1. 1. 2013 soll die Eintragungsgebühr bei unentgeltlichen Grundstücksübertragungen (z. B. Erbschaft, Schenkung ohne Gegenleistung) vom Verkehrswert bemessen werden (gewisse Ausnahmen vorgesehen). Für entgeltliche Erwerbsvorgänge ist wie bisher der Wert der Gegenleistung abzüglich übergehender Belastungen heranzuziehen. Grunderwerbsteuer Der VfGH hat in seiner Sitzung vom 13. 6. 2012 die amtswegige

Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der Bemessungsgrundlage für die GrESt beschlossen. Der VfGH hegt grundsätzlich weder Bedenken, dass sich die GrESt am Wert des Grundstücks orientiert und sich dieser beim entgeltlichen Erwerb aus der Gegenleistung ableitet, noch dass entgeltliche und unentgeltliche Erwerbsvorgänge unterschiedlich behandelt werden. Es scheint ihm jedoch unsachlich, dass bei unentgeltlichen Erwerben als Ersatzbemessungsgrundlage die veralteten Einheitswerte herangezogen werden, die nicht annähernd dem gemeinen Wert des Grundstücks entsprechen. Teurere Erbschaft Sofern der VfGH die Bemessungsgrundlage der GrESt aufgrund Verfassungswidrigkeit aufhebt, wäre bei unentgeltlichen Erwerben – darunter fallen z. B. Schenkungen und Erbschaften – der deutlich höhere gemeine Wert der Grundstücke als Bemessungsgrundlage heranzuziehen. Tipp: Beabsichtigte unentgeltliche Übertragungen von Immobilien sollten möglichst noch 2012 vorgenommen werden, billiger wird es nicht mehr!

Fahrtenbuch Die betriebliche Nutzung eines Fahrzeuges ist mittels Fahrtenbuch nachzuweisen. Da das Fahrtenbuch bei Steuerprüfungen oft genau geprüft wird, empfiehlt es sich folgende Punkte zu beachten. •F  orm: gebunden oder sonst in sich geschlossene Form. Lose Zettel sind kein Fahrtenbuch! • Am besten händisch führen. Ansonsten spezielles Computerprogramm heranziehen, bei dem nachträgliche Änderungen ersichtlich sind. Microsoft Excel ist nicht zulässig. • Aufzeichnungen: zeitnah, lückenlos und chronologisch gereiht. Folgende Daten sind festzuhalten: • Datum jeder Fahrt • Kilometerstand am Beginn und Ende jeder Fahrt • Fahrtstrecke in Kilometer • Ausgangsort und Zielort jeder einzelnen Fahrt • Detaillierter Reiseweg (muss mit einer Straßenkarte nachvollzogen werden können) • Zweck jeder Fahrt, Name jedes einzelnen Kunden anführen (nicht nur „Kundenbesuche“) Zusammenfassend kann man sagen: je genauer die Aufzeichnungen, desto glaubwürdiger das Fahrtenbuch, desto weniger Diskussionen mit dem Finanzamt!


6

Woran, denken Sie, erkennen Sie nsere Klienten? rias Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Goldner, Krismer & Kirchner A- eldkirch, Reichsstraße  Tel. +  - ax +  - office@trias.co.at www.trias.co.at

Foto: Shutterstock

Nützliche Links Hauptverband der Sozialversicherungen: www.sozialversicherung.at Statistisches Zentralamt: www.statistik.at Kammer der Wirtschaftstreuhänder: www.kwt.or.at BM für wirtschaftliche Angelegenheiten: www.bmwa.gv.at Österreichische Nationalbank: www.oenb.at Amt der Landesregierung Vorarlberg: www.vorarlberg.at Bundeskanzleramt – BKA: www.austria.gv.at Behörden-Amtshelfer: www.help.gv.at Finanzministerium: www.bmf.gv.at Österreichische Wirtschafts­ kammer: www.wk.or.at Vorarlberger Gebietskrankenkasse: www.vgkk.at FinanzOnline: www.finanzonline.at Gründerservice der Wirtschaftskammer: www.gruenderservice.net Insolvenzdatei, gerichtliche Versteigerungen, Bekanntmachungen der Firmenbuchgerichte: www.edikte.justiz.gv.at Kirchenbeitragsrechner: www.kirchenbeitrag.at/ beitragsberechnung Abfertigungsrechner: www.abfertigungsrechner.kcom.at Brutto-Netto Rechner: www.onlinerechner.haude.at/bmf/ brutto-netto-rechner.html

Neues Stabilitätsgesetz Achtung auf umsatzsteuerliche Änderungen bei Liegenschaften Das Stabilitätsgesetz 2012 hat eine Vielzahl von steuerlichen Änderungen mit sich gebracht. So auch im Bereich der Umsatzsteuer. Die wichtigsten und für Immobilienbesitzer interessanten Änderungen haben wir für Sie zusammengefasst: 1 Option zur Steuerpflicht bei Geschäftsraumvermietung Bereits bisher war die Geschäftsraumvermietung von der Umsatzsteuer (USt) befreit. Dies bedeutet, dass der Vermieter keine Umsatzsteuer an seinen Mieter in Rechnung stellt und dass er die in Rechnungen an ihn ausgewiesene USt nicht als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen kann. Um dennoch vom Vorsteuerabzug zu profitieren, konnte der Vermieter bisher ohne jegliche Voraussetzungen zu prüfen zur Steuerpflicht optieren und so die Geschäftsraumvermietung mit 20% USt vornehmen. In Zukunft kann der Vermieter nicht mehr ohne weiteres zur USt-pflichtigen Vermietung optieren. Die Geschäftsraumvermietung kann nur noch dann USt-pflichtig erfolgen, wenn auch der Mieter zum Vorsteuerabzug berechtigt ist bzw. nur zu max. 5% (Bagatell-

grenze) vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen ist (gemäß § 6 UStG sind z. B. Physiotherapeuten, Zahntechniker, Ärzte, Versicherungen, diverse Bankgeschäfte etc. von der Umsatzsteuer befreit und somit vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen). Soll auf die Steuerbefreiung verzichtet werden, hat der Vermieter nachzuweisen, dass die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Die Neuregelung gilt für Miet- und Pachtverhältnisse, welche nach dem 31. 8. 2012 beginnen, es sei denn der Unternehmer hat mit der Errichtung des Gebäudes bereits vor dem 1. 9. 2012 begonnen (Beginn der Errichtung = Vorliegen der Baubewilligung und Durchführung tatsächlicher handwerklicher Baumaßnahmen). Weiters gilt die Neuregelung für Wohnungseigentum, das nach dem 31. 8. 2012 erworben wird. 2 Ausweitung des Beobachtungszeitraums für Vorsteuerberichtigungen Der ursprüngliche Verwendungszweck einer Liegenschaft oder eines sonstigen Anlagevermögens ist maßgebend dafür, ob der Vorsteuerabzug zulässig ist (Zusammenhang mit steuerpflichtigem oder steuerfreiem Umsatz im

Leistungszeitpunkt). Kommt es zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Änderung des Verwendungszweckes, ist der ursprüngliche Vorsteuerabzug zu berichtigen (positive und negative Berichtigung möglich). Der Berichtigungszeitraum für (bewegliches) Anlagevermögen beträgt weiterhin 5 Jahre. Für Grundstücke wurde der Beobachtungszeitraum jedoch von 10 auf 20 Jahre verlängert. Das Ausmaß der Vorsteuerrückzahlung bzw. Vorsteuerberichtigung richtet sich danach, wie viele Jahre die Liegenschaft (bzw. die Aufwendungen für eine Großreparatur) bereits im Rahmen der vormals USt-pflichtigen Tätigkeit verwendet wurde. Die Neuregelung gilt für alle neu angeschafften oder umfassend sanierten Gebäude, die erstmals ab 1. 4. 2012 als Anlagevermögen genutzt werden. Bei der Vermietung zu Wohnzwecken gilt die Neuregelung nur, sofern der Mietvertrag nach dem 1. 4. 2012 abgeschlossen wurde. Aufgrund des verlängerten Beob­ achtungszeitraumes für Vorsteuerkorrekturen wurde auch eine Verlängerung der Aufbewahrungsfrist für Dokumente im Zusammenhang mit Grundstücken auf 22 Jahre eingeführt.

2012 BRINGT UNS IN BEWEGUNG Stemmer Bahl Fend wird BAHL FEND BITSCHI FEND Mit dem Umzug in unser neues Bürogebäude beginnt eine neue Ära für uns: Neuer Name. Frisches Erscheinungsbild. Moderne Umgebung. Auch in Zukunft möchten wir vieles gemeinsam bewegen – mit einem neuen Gesicht, aber denselben Werten, für die wir seit vielen Jahren stehen. Wir freuen uns, Sie ab 22. Oktober 2012 in unserer Kanzlei in der Hadeldorfstraße begrüßen zu dürfen.

Hadeldorfstraße 30 6830 Rankweil T +43 5522 44388 0 F +43 5522 44388 6 Silvrettastraße 21 6780 Schruns T +43 5556 74498 0 F +43 5556 74498 14 office@bfbf.at

SPEZIALGEBIETE Steueroptimierung, Rechtsformgestaltung Umgründungen, Unternehmensnachfolge Unternehmensgründung, Jungunternehmerberatung Betriebswirtschaftliche Beratung Unternehmensbewertung, Betriebsanalyse Öffentliche Körperschaften, Vereine

www.bfbf.at


BGR TREUHAND

9

STEUERBERATER • WIRTSCHAFTSPRÜFER • UNTERNEHMENSBERATER • BUCHSACHVERSTÄNDIGE

Geballte Kompetenz für Sie. Dr. Helmut Riedmann, WP und StB I Dr. Gernot Gasser, WP und StB I Mag. Günter Bröll, WP und StB

Dornbirn I office@bgr-treuhand.at I www.bgr-treuhand.at Fotos: Shutterstock

Die Forschungsprämie

einsplus

Erweiterung der Auftragsforschung – erhöhte Rechtssicherheit

Steuerberatung Wirtschaftsprüfung Dornbirn - Götzis info@einsplus.at www.einsplus.at

Wer die Pflicht hat Steuern zu zahlen, hat das Recht Steuern zu sparen! (Helmut Schmidt)

Wirtschaftlicher Erfolg ist messbar U sere fachliche Ausbildu g, die praktische Erfahru g i de u terschiedlichste Bra che u d die perma e te Fortbildu g mache u sere Kompetenz aus. U ser Ziel ist der Aufbau ei er la gfristige Klie te beziehu g u d ei er solide Vertraue sbasis, da wir dari de Gru dstei für ei e umfasse de Betreuu g sehe . V Ihre I teresse u d persö liche Date schützt u sere gesetzlich vera kerte V Verschwiegenheitsverpflichtung. Wir wolle Sie durch kreative steuerliche u d wirtschaftliche Beratu g u terstütze . Wir über ehme ger e alle je e Tätigkeite u d V Vera lassu ge im Zusamme ha g mit Ihrem Rech u gswese , die Sie e tweder icht erfülle kö e oder icht selbstt erledige wolle .

A-6900 Brege z T 05574 66066

Dorf Riede 7 05574 66066-7

Mail ka zlei@metzler.co.at www.metzler.co.at

LOCATION: KUNSTRAUM DO.

Armin Heinzle, StB Mag. Ulrich Nosko, StB DI Martin Trunk, WP, StB Dr. Daniela Matt, WP, StB

Mit dem Stabilitätsgesetz 2012 wurde die Höchstgrenze der prämienbegünstigten Forschungsaufwendungen für Auftragsforschung auf 1 Million Euro (bisher: 100.000 Euro) erhöht. Da die Forschungsprämie einheitlich 10% beträgt, ist die maximale jährliche Förderungshöhe 100.000 Euro. Für die Beantragung der Prämie für Auftragsforschung ist kein Gutachten der Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) gesetzlich vorgesehen, das Finanzamt kann jedoch die FFG als Gutachter heranziehen. Eigenbetriebliche Forschung Die eigenbetriebliche Forschung bleibt weiterhin betragsmäßig unbeschränkt. Die Anspruchsvoraussetzungen für die Geltendmachung der Forschungsprämie werden allerdings in Zukunft strenger und genauer geprüft werden. Für die eigenbetriebliche Forschung wurde ein vom Antragsteller verpflichtend vorzulegendes Jahresgutachten eingeführt, welches von der FFG kostenlos erstellt wird. Falls bereits eine Forschungsbestätigung vorliegt (siehe Var. 2), muss kein zusätzliches Gutachten eingeholt werden. Es muss lediglich glaubhaft gemacht werden, dass die durchge-

führte Forschung jener der Bestätigung zugrunde gelegten Forschung entspricht. Die FFG soll beurteilen, ob die Voraussetzungen einer begünstig­ ten Forschung und experimentellen Entwicklung erfüllt werden oder nicht. Dieses Gutachten der FFG soll der Steuerpflichtige spätestens bei Geltendmachung der Forschungsprämie vorlegen.

bereits ergangene Forschungsbestätigung und eine Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers, welcher die richtig ermittelte Höhe der Bemessungsgrundlage attestiert, vorgelegt werden. Der Feststellungsbescheid ergeht kostenlos. Er soll frühzeitig Rechtssicherheit schaffen und unliebsame Überraschungen bei Betriebsprüfungen vermeiden.

Feststellungsbescheid

Forschungsbestätigung

Auf Antrag hat das Finanzamt über die Höhe der Bemessungsgrundlage für die Forschungsprämie für eigenbetriebliche Forschung einen Feststellungsbescheid zu erlassen (wirtschaftsjahrbezogen). Um den Feststellungsbescheid beantragen zu können, muss dem Finanzamt ein Gutachten der FFG oder eine

Mit der neu eingeführten Forschungsbestätigung nach § 118a BAO (Advance Ruling) wurde die Möglichkeit geschaffen, über das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen für die Forschungsprämie dem Grunde nach bereits während des laufenden Wirtschaftsjahres bescheidmäßig verbindlich absprechen zu lassen. Diese Bestätigung kann jeweils nur für ein einzelnes Forschungsprojekt beantragt werden. Um die Forschungsbestätigung beantragen zu können, muss ein Projektgutachten der FFG beim Finanzamt vorgelegt werden. Der Verwaltungskostenbeitrag beträgt 1000 Euro pro Antrag bzw. 200 Euro wenn der Antrag zurückgewiesen oder zurückgenommen wird. Diese Regelungen gelten ab der Veranlagungsperiode 2012.

Praktische Umsetzung Var. 1: Prämienbeantragung nach Ablauf des Wirtschaftsjahres inkl. Vorlage des Jahresgutachtens der FFG ohne vorherige Beantragung eines Feststellungsbescheids oder einer Forschungsbestätigung (= keine Rechtssicherheit). Var. 2: Einholen einer Forschungsbestätigung gem. § 118 a BAO während des lfd. Jahres unter Vorlage eines Projektgutachtens (= Rechtssicherheit dem Grunde nach). ­Prämienbeantragung nach Ablauf des Wirtschaftsjahres und Glaubhaftmachung, dass die Projekte dem Gutachten entsprechen. Var. 3: Beantragung eines Feststellungsbescheids gem. § 108 c Abs. 8 EStG (= Rechtssicherheit der Höhe nach), Bestätigung des Wirtschaftsprüfers über die Ermittlung der Bemessungsgrundlage, Einholen von Projektgutachten bei der FFG. Prämienbeantragung nach Ablauf des Wirtschaftsjahres. Var. 4: Forschungsbestätigung gem. § 118a BAO während des laufenden Jahres und Feststellungsbescheid gem. § 108 c Abs. 8 EStG nach Ablauf des Wirtschaftsjahres einholen (= Rechtssicherheit dem Grunde und der Höhe nach). Prämienbeantragung nach Ablauf des Wirtschaftsjahres.


10

Fotos: Shutterstock

E-GovernMENT

Altersteilzeit & Blockzeit Im Zuge des Sparpakets wurden Veränderungen vorgenommen Aufgrund des Sparpakets 2012 kommt es zu einigen Neuerungen, die sowohl die kontinuierliche Altersteilzeit als auch die Blockzeitvariante betreffen. Zudem wird der Zugang zu bestimmten Pensionsformen erschwert.

Dem technischen Wandel hin zum E-Government trägt u. a. die online übermittelte elektronische Steuererklärung Rechnung, entspricht der internationalen Entwicklung und bietet der Finanzverwaltung den großen Vorteil, die vom Steuerpflichtigen und dessen Steuerberater bereits erfassten elektronischen Daten unmittelbar weiterverarbeiten zu können. Dies lässt sich für ein verbessertes Risikomanagement und mit der sogenannten vorausgefüllten Steuererklärung als Serviceleistung für Förderung der Steuererklärungsbereitschaft nutzen. Die weitere Entwicklung wird ein Selbstveranlagungssystem bringen, wie es viele entwickelte OECD-Staaten bereits nutzen. Die Selbstveranlagung beschleunigt die Festsetzung der jeweiligen Jahressteuer. Zugleich schafft sie den nötigen Raum, um die wertvollen Personalressourcen der Finanzbehörden nunmehr tatsächlich für eine qualifizierte Kontrolle und Ermittlung der Steuerfälle im Rahmen des Risikomanagements einzusetzen.

Steuerbüro im Bregenzerwald für Vorarlberg

Entlastungsmodelle Das Modell der Altersteilzeit wurde entwickelt, um älteren Arbeitnehmern durch die kontinuierliche Arbeitszeitverkürzung eine individuelle Entlastung und einen allmählichen Übergang in die Pension zu ermöglichen. Es wurden jedoch auch Blockmodelle geschaffen, die es ermöglichen, im ersten Durchrechnungszeitraum voll zu arbeiten und im zweiten Durchrechnungszeitraum vom Dienst freigestellt zu sein. Zugangsalter bleibt gleich Die Laufzeit der Altersteilzeit ab 1. 1. 2013 wird auf maximal fünf Jahre verkürzt. Das heißt Altersteilzeitgeld gebührt nur mehr für längstens fünf Jahre für Personen, die nach spätestens sieben Jahren das Regelpensionsalter (Männer 65 Jahre, Frauen 60 Jahre) vollenden. Das Zugangsalter für Altersteilzeit bleibt jedoch gleich: Für Männer 58 Jahre, für Frauen 53 Jahre.

Bei Vereinbarung einer kontinuierlichen Altersteilzeit kann Altersteilzeit für längstens fünf Jahre bis zur Vollendung des Regelpensionsalters beansprucht werden. Auch kontinuierliche Altersteilzeitvereinbarungen, die vor dem 1. Jänner 2012 wirksam geworden sind und kürzer als fünf Jahre dauern, können bis zu fünf Jahre verlängert werden. Blockzeitvereinbarung Blockzeitvereinbarungen sind ab 1. Jänner 2013 nur mehr dann möglich, wenn zusätzlich eine Ersatzarbeitskraft, das bedeutet eine zuvor arbeitslose Person, über der Geringfügigkeitsgrenze eingestellt oder ein zusätzlicher Lehrling ausgebildet wird. Für bereits bestehende Altersteilzeitvereinbarungen gilt dies jedoch nicht. Pensions-Anwartschaft Der Zugang zu bestimmten Pensionsformen wie der Korridorpension und der Alterpension bei langer Versicherungsdauer wird durch das Sparpaket 2012 insofern erschwert, als sich zwischen 2013 und 2017 die erforderlichen Anwartschaftszeiten sukzessive erhöhen: So müssen bei der ohnedies 2017 auslaufenden Alterspension bei langer Versicherungsdauer

480 statt bisher 450 Versicherungsmonate bzw. 450 Beitragsmonate statt bisher 420 nachgewiesen werden. Die Korridorpension Für den Anspruch auf eine Korridorpension wird bis 2017 die erforderliche Anwartschaftszeit stufenweise von 450 auf 480 Versicherungsmonate erhöht. Das frühestmögliche Alter bleibt bei 62 Jahren. Für Pensionsstichtage ab 1.1.2014 wird durch die Umstellung von der Parallelrechnung auf die Kontoerstgutschrift der Abschlag für jedes Jahr des Pensionsantritts vor dem Regelpensionsalter von 4,2% auf 5,1% erhöht.

• Buchhaltung

• Lohnverrechnung

• professionelle Steuerberatung ... und was dazu gehört!

KARRIERETIPP: derzeit suchen wir für unser Team eine(n) BILANZBUCHALTER(in)/BERUFSANWÄRTER(in) in Vollzeit!

ÜBELHER Steuerberatung GmbH | Kirchdorf 69 | 6874 Bizau | Tel. 05514 2300 | www.uebelher.net

Stufenweise Anhebung Auch in der Invaliditätspension wird das für den Tätigkeitsschutz relevante Lebensalter bis zum Jahr 2017 stufenweise vom 57. auf das 60. Lebensjahr angehoben: 2013 und 2014 auf das vollendete 58. Lebensjahr, 2015 und 2016 auf das vollendete 59. Lebensjahr und 2017 auf das vollendete 60. Lebensjahr. Der Tätigkeitsschutz wirkt dann, wenn die versicherte Person jene Erwerbstätigkeit nicht mehr ausüben kann, die sie in den letzten 15 Jahren mindestens 10 Jahre hindurch ausgeübt hat.

Mag. Guntram Westreicher

Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuerzahlen. Die Kenntnis aber häufig.

Mag. Nikolaus Schrottenbaum MMag. Stefan Hämmerle Mag. Ferdinand Herburger

Meyer A. Rothschild (1744–1812)

A-6900 Bregenz, Brosswaldengasse 12, Tel: +43 5574 52741-0, Fax: -4 kanzlei@schrottenbaum-partner.at, office@trewitax.at

www.schrottenbaum-partner.at www.trewitax.at


12

Fotos: Shutterstock

Mündlicher Mietvertrag – Gebühr? Erkenntnisse des Finanzsenates bestätigen Gebührenpflicht unter gewissen Umständen

Der „Auslöser“ In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Fall wurde der Mietvertrag zwar mündlich abgeschlossen, aber der Vermieter hat dem Mieter eine schriftliche Bestätigung über die Eckpfeiler des Mietvertrages ausgehändigt. Und eben dieses Bestätigungsschreiben löste

die Gebührenpflicht des Mietvertrages aus. Errichtung einer Urkunde Gemäß § 15 Abs. 1 GebG sind Rechtsgeschäfte nur dann gebührenpflichtig, wenn über sie eine Urkunde errichtet wird – es sei denn, dass im Gebührengesetz etwas Abweichendes bestimmt ist. Gegenstand der Rechtsgeschäftsgebühren nach dem Gebühren­ gesetz 1957 ist das Rechtsgeschäft, die Errichtung einer Urkunde ist nur die Bedingung, bei deren Eintritt das Rechtsgeschäft gebührenpflichtig wird. Die Gebührenpflicht ist damit von der Beurkundung eines gültig zustande gekommenen Rechtsgeschäftes abhängig. Eine Urkunde ist nur dann gebührenpflichtig, wenn sie rechtsbezeugenden Charakter hat, also zur Beweisführung geeignet ist. Dazu muss die Urkunde unterzeichnet sein und alle wesentlichen Merkmale des Rechtsgeschäftes enthalten. Ansprüche untermauern Zur Beweisführung geeignet ist aber auch ein Schriftstück, das nur von einer der beiden Vertragsparteien ausgefertigt und unterschrieben dem anderen Vertragsteil ausgehändigt wird. Ein solches

Schriftstück muss nach der Rechtsprechung, um eine Gebührenpflicht auszulösen, die Ansprüche desjenigen beweisen, dem es ausgehändigt wird. Der Empfänger des vom anderen Vertragsteil ausgestellten und unterfertigten Schriftstückes muss imstande sein, mit diesem Schreiben seine Ansprüche zu untermauern und durchzusetzen.

übergeben, durch dessen Aussage der Beweis erbracht werden soll und kann, dass über den Inhalt des Schriftstückes Einigung erzielt worden ist. Auch ein mündlich angenommenes Anbotschreiben gilt nicht als gebührenpflichtige Urkunde über das Rechtsgeschäft.

Gebührenpflicht – Fälle Das Gebührengesetz fingiert zudem in folgenden Fällen eine gebührenpflichtige Urkunde: • bei schriftlicher Annahme eines Vertragsangebotes • bei Beurkundung der mündlichen Annahme eines Vertragsangebotes • bei Gedenkprotokollen durch eine dritte Person (z. B. Rechtsanwalt, Steuerberater, Notar), die nicht als Parteienvertreter den Vertragsabschluss vornimmt, sondern den bereits erfolgten, mündlichen Vertragsabschluss in einem Protokoll schriftlich festhält. Keine Gebührenpflicht tritt somit etwa dann ein, wenn die Parteien den Inhalt eines mündlich zustande gekommenen Vertrages in einem Schriftstück festhalten und dieses nicht unterfertigt einem Zeugen

ALLGÄUER ● Bilanzierung, Buchhaltung, Steuererklärungen ● Unternehmensgründungen ● Umgründungen, Unternehmensnachfolge ● Privatstiftungen ● Gesetzliche und freiwillige Abschlußprüfungen ● Unternehmensberatung, Rating ● Internationales Steuerrecht ● Internationale Rechnungslegung IFRS/IAS

STURM Wirtschaftsprüfungs und Steuerberatungs GmbH A 6800 Feldkirch, Schloßgraben 10 T: 05522 71123, F: 05522 71123-25 E-Mail: office@allgaeuer-sturm.at www.allgaeuer-sturm.at Partner: MMag. Dr. Lothar Allgäuer, WP/StB Mag. Elke Sturm-Thoma, StB Mag. Dunja Zwerger-Holdermann, WP/StB

E. Igerz & Co Die Rechtsanwaltschaft weist seit Jahren darauf hin, dass der Anstieg der Gerichtsgebühren und der Gebühren den Zugang zum Recht erschwert. Ein leistbarer Zugang ist Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Rechtsstaat. Wenn Personen durch zu hohe Gebühren abgehalten werden Verträge zu schließen und Prozesse zu führen, ist dies bedenklich. Dr. Birgitt Breinbauer, Präsidentin RK Vlbg.

Mehr Gewinn. Durch bessere Beratung. E. Igerz & Co Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-GmbH, Bergmannstraße 7, A-6850 Dornbirn Tel. +43(0)5572/26922, Fax. +43(0)5572/26922-23. Email: office@igerz.at, Web: www.igerz.at

beautyparlour.at

Eine Gebührenpflicht lässt sich in vielen Fällen vermeiden. Es kann jedoch auch ein mündlich abgeschlossener Mietvertrag unter bestimmten Umständen eine Gebührenpflicht auslösen. Dies hat der Unabhängige Finanzsenat (UFS) in einer kürzlich ergangenen Entscheidung erneut bestätigt.


14

Foto: Shutterstock

Kleinunternehmer Kleinunternehmer haben einen (Wohn-)Sitz im Inland und einen Jahresumsatz von max. 30.000 Euro netto. Sie sind unecht steuerbefreit, fakturieren also ohne Umsatzsteuer, dürfen aber auch keine Vorsteuer geltend machen. Auf die Befreiung kann man mit Wirkung für ganze Veranlagungsjahre verzichten. Dies muss dem Finanzamt bis zur Rechtskraft des USt-Bescheides schriftlich angezeigt werden und verpflichtet für fünf Jahre zur Regelbesteuerung. Danach kann der Verzicht bis Ende des ersten Kalendermonats eines Jahres widerrufen werden – allerdings wieder nur schriftlich. Die Er werbsschwelle Bei Warenbezügen aus der EU zahlen Kleinunternehmer die ausländische Umsatzsteuer, außer sie überschreiten damit die „Erwerbsschwelle“ (11.000 Euro jährlich) oder verzichten auf ihre Anwendung. In diesem Fall wird aufgrund einer UmsatzsteuerIdentifikationsnummer (UID) netto fakturiert und müssen alle solchen Erwerbe versteuert werden. Bereits die Verwendung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gegenüber einem Lieferanten gilt als Erwerbsschwellenverzicht!

Miete & Dauerrechnung

Kompetente steuerliche Beratung ist Vertrauenssache.

Mehrere gesetzliche Rechnungsmerkmale sind einzuhalten Bei Dauerschuldverhältnissen wie Miet-, Pacht-, Leasing- und Wartungsverträgen werden oft so genannte Dauerrechnungen gestellt. Damit entfällt die gesonderte Fakturierung in jedem einzelnen Abrechnungsintervall. Auch Dauerrechnungen müssen alle gesetzlichen Rechnungsmerkmale enthalten, andernfalls kann der Leistungsempfänger keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Im Einzelnen sind dies: 1. N  ame und Anschrift des leistenden Unternehmers (Vermieters) 2. N  ame und Anschrift des Mieters 3. M  ietgegenstand 4. L  eistungszeitraum 5. M  ietentgelt (exkl. ­Umsatzsteuer) und ­Steuersatz bzw. Hinweis auf die Steuerbefreiung 6. S  teuerbetrag 7. A  usstellungsdatum 8. fortlaufende Rechnungs­ nummer 9. U  msatzssteuer-Identifikationsnummer des Vermieters 10. b  ei Bruttobeträgen über 10.000 Euro Umsatzs­steuerIdentifikationsnummer des Mieters, falls dieser ­Unternehmer ist.

Der Leistungszeitraum kann z.B. wie folgt angegeben werden: „Der monatliche Mietzins für den Zeitraum 01.01.201x bis 31.12.201x beträgt Euro …“, eventuell mit dem zusätzlichen Hinweis „Diese Rechnung gilt bis zum Ergehen einer geänderten Vorschreibung bzw. bis zum Ende des Vertragsverhältnisses“. Alternativ kann auch nur der Beginn des Leistungszeitraums angeführt werden: z.B. „Der monatliche Mietzins beträgt ab 01.01.201x Euro …“; in diesem Fall ist aber der zuvor genannte Zusatz zwingend erforderlich. Laufender Vorsteuerabzug Zu beachten ist, dass der Leistungsempfänger die Vorsteuer erst mit der Zahlung geltend machen kann. Ein Vorsteuerabzug vor Zahlung ist zwar aus „normalen“, nach Leistungserbringung gestellten Rechnungen gestattet, nicht jedoch aus Anzahlungsrechnungen (zu denen auch die Dauerrechnung gehört). Ihrem Charakter als Anzahlungsrechnung gemäß, ist die Dauerrechnung im Voraus zu stellen, andernfalls kann sich der Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs verschieben. Wird beispielsweise seit März gemietet und Mietzins gezahlt, der Vermieter stellt aber

erst im Juli eine erste Dauerrechnung aus, so ist der Vorsteuerabzug für März bis Juni erst mit der Umsatzsteuervoranmeldung für Juli zulässig. Wurde die Vorsteuer schon vorher abgezogen, können bei höheren Beträgen (Basis von mehr als 2500 Euro) Säumniszuschläge anfallen.

Kathan & Partner · Steuer- und Wirtschaftsberatung GmbH & Co KG Steinbux 2 / Am Garnmarkt · 6840 Götzis · www.kathan-partner.at

ALEMANNIA TREUHAND Steuerberatungs GmbH

Jahresinter vall zu empfehlen

Steuerberater Wirtschaftstreuhänder

Es empfiehlt sich, eine Dauerrechnung pro Jahr auszustellen bzw. anzufordern. Dabei spricht auch nichts dagegen, eine vom Kalenderjahr abweichende Rechnungsperiode zu wählen (beispielsweise den Zeitraum Oktober bis September, wenn die jährliche Anpassung der mit abgerechneten Betriebskostenakonti jeweils mit Wirkung ab Oktober erfolgt). Tipp zur Umsatzsteuer! Es gilt zu beachten, dass der Vermieter die Umsatzsteuer keinesfalls für das ganze Jahr auf der Rechnung ausweisen sollte, da dann die gesamte Jahressteuer bereits im Monat der Ausfolgung der Rechnung an den Mieter ans Finanzamt geschuldet wird. Und dies, ohne dass sich an der nur anteilig monatlichen Vorsteuerabzugsberechtigung des Mieters etwas ändern würde.

Achleitner

Dr. Achleitner Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.

Gemeinsam sind wir stark Dr. Ruth-Astrid Barnay LL.M.

§ Dr. Michael Barnay

Steuerberaterin, Sachverständige für Steuer- und Rechnungswesen, Unternehmensberaterin

Rechtsanwalt Tel. +43 5574 46757 ra-barnay@barnay.at www.barnay.at

Arlbergstraße 139 ¡ A-6900 Bregenz Tel. +43 5574 77505 ¡ Fax +43 5574 77505-85 office@alemanniatreuhand.at ¡ www.alemanniatreuhand.at

Alte jüdische Schule Schulgasse 1 6845 Hohenems T F M W

+43 5576 72 442 +43 5576 72 442 5 office@wt-achleitner.at www.wt-achleitner.at


16

17

Foto: Shutterstock

Foto: Shutterstock

Wenn das Finanzamt klingelt

Neu: die Medizinprodukteabgabe

Betriebsprüfungen wird durch gute Buchführung der Schrecken genommen

Qualitätssicherung und Sicherheit im Gesundheitswesen sollen dadurch gestärkt werden

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden durch das Finanzamt Betriebsprüfungen und Nachschauen durchgeführt. Bei Steuerpflichtigen stellt dies eine zusätzliche Belastung dar und führt meist zu einem gewissen Unbehagen. Durch ordnungsgemäße Buch-

Kommunikation und Kooperation mit den Wirtschaftstreuhänderinnen und -treuhändern im Rahmen der Dialogveranstaltungen als Fair-Play-Maßnahme, Horizontal Monitoring, Advance Ruling und die Betreuung neu gegründeter Unternehmen fördern die Tax Compliance, schaffen ein Klima der Offenheit, Vertrauen und Transparenz-Grundlagen friktionsfreier Prüfungen. Dr. Brigitte Metzler Vorstand Finanzamt Bregenz

führung, Abgabe korrekter Steuererklärungen und Einhaltung von steuerrelevanten Terminen ist man auf jede Art von Betriebsprüfung bestens vorbereitet. Die Außenprüfung Im Rahmen von Außenprüfungen können alle für die Erhebung von Abgaben bedeutsamen tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse geprüft werden. Eine Außenprüfung findet im Rahmen eines förmlichen Verfahrens statt. Die Anmeldung einer Außenprüfung hat eine Woche vor Prüfungsbeginn zu erfolgen. Das Prüforgan hat sich auszuweisen und den Prüfungsauftrag vorzulegen, aus welchem die zu prüfenden Abgabenarten und Zeiträume genau hervorgehen müssen. Alle angeführten Abgaben und Zeiträume dürfen danach nicht nochmals geprüft werden. Der Prüfungszeitraum umfasst meist drei Jahre, kann aber unter Umständen auch bis zur Verjährungsfrist (10 Jahre) ausgedehnt werden. Strafbefreiende Selbstanzeige? Vor Beginn der Prüfung muss der Prüfer den Steuerpflichtigen auf die Möglichkeit einer Selbstanzeige hinweisen. Nur eine rechtzeitig erstattete Selbstanzeige kann strafbefreiende Wirkung haben. Nach

Beginn der Prüfung ist dies nur mehr bei fahrlässigen Finanzvergehen möglich. Nach Abschluss der Außenprüfung muss eine Schlussbesprechung abgehalten werden, die insbesondere dem Parteiengehör des Steuerpflichtigen dient. Über den Inhalt der Schlussbesprechung ist eine Niederschrift abzufassen, in welcher auch die Prüfungsfeststellungen zu beurkunden sind. Unterschiedliche Prüfkriterien Die zu prüfenden Betriebe werden nach folgenden Kriterien ausgesucht: • Einzelauswahl: Die Auswahl erfolgt aufgrund individueller Entscheidungen, etwa durch Anzeigen, Ungereimtheiten bei den Unterlagen oder ungenaue Erklärungen. • Zeitauswahl: Ist ein Unternehmen bereits längere Zeit nicht mehr geprüft worden, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Betriebs­ prüfung. • Gruppenauswahl: Die Auswahl wird einem Zufallsgenerator überlassen. Die Nachschau Die Nachschau dient der Feststellung einzelner Sachverhalte oder Sachverhaltselemente für

Zwecke der Abgabenerhebung. Nachschau kann bei allen Personen gehalten werden, die nach abgabenrechtlichen Vorschriften zur Führung von Büchern und Aufzeichnungen verpflichtet sind. Sie besteht im Betreten und Besichtigen von Grundstücken, Gebäuden und Betrieben sowie in der Einsichtnahme in Bücher, Aufzeichnungen und sonstige für die Abgabenerhebung maßgebliche Unterlagen. Das Recht auf Einsichtnahme beschränkt sich auf offen liegende bzw. offen gelegte Unterlagen. Für diese Prüfungsart sind weder ein schriftlicher Nachschauauftrag noch eine Rechtsbelehrung bezüglich Selbstanzeige oder eine Schlussbesprechung vorgesehen. Es gilt auch nicht das bei einer Außenprüfung wirkende Wiederholungs­ verbot. Gute Vorbereitung ist Trumpf Die Abgrenzungen zwischen Außenprüfung und Nachschau sind fließend und bergen in der Praxis reichlich Konfliktpotenzial. Bei Berücksichtigung der eingangs angeführten laufenden Vorbereitungen und Unterstützung durch Ihren steuerlichen Vertreter können Sie aber einer Prüfung entspannt entgegenblicken.

Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) hat Ende letzten Jahres eine Verordnung über die Einhebung, Entrichtung und Festsetzung der Höhe einer Medizinprodukteabgabe (Medizinprodukteabgabenverordnung) veröffentlicht.

Die neue Abgabe beträgt zwischen 250 Euro und 2000 Euro und wird von all jenen erhoben, die Medizinprodukte an Letztverbraucher abgeben. Wer ist abgabepflichtig? Abgabenpflichtig sind grundsätzlich alle, die Medizinprodukte im Sinne der Verordnung wie • lose Zahnspangen • Hörgeräte •o  ptische Brillen • sonstige Therapiegeräte, aber auch • Fieberthermometer und Pflaster

Wir begrüßen die Bemühungen um die Sicherstellung einer modernen und qualitativ hochwertigen Marktüberwachung und verstehen die Notwendigkeit dieser neuen Abgabe. Allerdings setzen wir uns für eine faire Verteilung der Lasten ein. Aufgrund mangelnder Datenlage ist die Ermittlung der Abgabenhöhe schwierig. Hier ist noch nachzujustieren. Mag. Jürgen Rehak, Apothekenkammer

an den Letztverbraucher verkaufen oder vermieten. Als Letztverbraucher gilt hierbei jeder, der das Produkt nicht weiterverkauft. Primär sind daher Hersteller oder Händler von Medizinprodukten, wie Optiker, Orthopäden oder Zahntechniker betroffen, aber auch Ärzte können der Medizinprodukteabgabe unterliegen.

gilt dementsprechend immer die höchste Freigrenze. Weiters bestehen Befreiungen für Medizinprodukte, die fest mit dem menschlichen Körper verbunden sind und welche im Rahmen einer Heilbehandlung angewendet werden. Die Abgabenerklärung Die Abgabe war erstmals für das Jahr 2011 in Form einer pauschalierten Jahresabgabe zu entrichten.

Die entsprechende Abgabenerklärung für das Jahr 2011 war bis zum 30. 6. 2012 einzureichen – selbst wenn der entsprechende Umsatz unter den Freigrenzen lag! Bei Nichteinreichung werden eine Bearbeitungsgebühr sowie ein Säumniszuschlag verhängt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater sowie im Internet unter www.basg.gv.at/ medizinprodukte/medizinprodukteabgabe.

Produktbeispiele

Zahlreiche Befreiungen

Produkt Abgabe

Um „Kleinstabgeber“ zu entlasten, wurden abhängig von der Klassifizierung der abgegebenen Medizinprodukte Freigrenzen eingeführt. Da die Abgabe jeweils für die höchste Klasse zu entrichten ist,

Brille, lose Zahnspange Kontaktlinsen Reiniger für Kontaktlinsen Augentropfen, die Arzneimittel in unterstützender Wirkung beinhalten

Freigrenze

250,– Euro 25.000,– Euro 300,– Euro 30.000,– Euro 350,– Euro 35.000,– Euro 400,– Euro 40.000,– Euro


18

Sie haben das Gefühl, seit Jahren zuviel Steuern zu zahlen?

Foto: Shutterstock

Gering­ fügigkeit Eine geringfügige Beschäftigung liegt vor, wenn das Bruttoentgelt aus einem Arbeitsverhältnis die Geringfügigkeitsgrenze von derzeit monatlich 376,26 Euro nicht überschreitet. Dadurch wird eine Pflichtversicherung lediglich in der Unfallversicherung begründet.

Neue Selbstständige Um Strafzuschlag zu entgehen, neue Meldepflicht beachten! Neue Selbstständige haben ihre Versicherungspflicht bis Jahresende an die Sozialversicherungsanstalt zu melden. Sonst droht ein Strafzuschlag von 9,3% auf die festgesetzten Beiträge. Betroffener Personenkreis

Bei Vorliegen mehrerer geringfügiger Beschäftigungen nebeneinander hat jeder Dienstgeber eine Anmeldung bei der Gebietskrankenkasse vorzunehmen und die Unfallversicherungsbeiträge zu entrichten.

Der Begriff der „Neuen Selbstständigen“ stammt aus dem Sozialversicherungsrecht. Er steht für eine Gruppe von Personen, die aufgrund einer betrieblichen Tätigkeit steuerrechtlich Einkünfte aus selbstständiger Arbeit beziehen und nicht bereits nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) pflichtversichert sind.

Achtung bei Überschreitung

Ohne Gewerbeschein

Überschreitet die allgemeine monatliche Beitragsgrundlage aus allen geringfügigen Beschäftigungen insgesamt die Geringfügigkeitsgrenze, so gelten die Betroffenen allerdings nicht mehr als geringfügig beschäftigt. Sie werden dann neben der Unfallversicherung auch in die Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung einbezogen und müssen einen Pauschalbetrag für die Krankenund Pensionsversicherung an die Gebietskrankenkasse bezahlen.

Als Neue Selbstständige sollen all jene Personen in die Pflichtversicherung einbezogen werden, die aufgrund ihrer Erwerbstätigkeit nicht schon nach anderen Bestimmungen (z. B. als Dienstnehmer, freier Dienstnehmer oder Gewerbetreibender) vom Anwendungsbereich eines Sozialversicherungsgesetzes erfasst sind. Also kurz ausgedrückt all jene, die selbstständig, aber ohne Gewerbeschein tätig sind. In der Praxis sind vor allem Vortragende, Künstler, Sachverständige, Aufsichtsräte, Journalisten, Schriftsteller und Per-

Anmeldung bei GKK

sonen, die Gesundheitsberufe selbstständig ausüben (Krankenpfleger, Hebammen, Physiotherapeuten, Psychologen etc.) von dieser Sozialversicherungspflicht betroffen. Aber auch Personen, die ohne die erforderliche Gewerbeberechtigung eine selbstständige Erwerbstätigkeit ausüben, werden als Neue Selbstständige in die Sozialversicherungspflicht nach dem GSVG einbezogen.

der gewerblichen Wirtschaft (SVA) im Wege einer „Überschreitungserklärung“ bekannt geben. Damit erfolgt die Einbeziehung in die Sozialversicherungspflicht. Es gibt dann allerdings keine rückwirkende Ausnahmemöglichkeit mehr, wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass die Einkünfte geringer gewesen sind als die Versicherungsgrenze.

Versicherungsgrenzen

Wird diese Meldung nicht erstattet, dann erfährt die SVA spätestens durch den Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes vom Vorliegen der Sozialversicherungspflicht. Wer der Pflicht zur Versicherungsmeldung nicht nach­ kommt und (nach Vorliegen des Einkommensteuerbescheides) rückwirkend in die Pflichtversicherung einbezogen wird, wird nachträglich – zusätzlich zur Vorschreibung der Versicherungsbeiträge - mit einem Strafzuschlag von 9,3% belastet.

Neue Selbstständige werden nur dann in die Pflichtversicherung einbezogen, wenn deren Einkünfte (bzw. die Beitragsgrundlage) bestimmte Versicherungsgrenzen überschreiten. Diese liegen bei: • 4.515,12 Euro pro Jahr (2012), wenn im selben Kalenderjahr auch andere Erwerbseinkünfte erzielt oder Leistungen aus der Sozialversicherung bezogen werden; ansonsten bei • 6.453,36 Euro pro Jahr (2012). Wenn sich während des Jahres abzeichnet, dass die jeweils geltende Versicherungsgrenze voraussichtlich überschritten wird, dann sollten Neue Selbstständige dies der Sozialversicherungsanstalt

Nachträgliche Strafe

Kerber WT Wirtschaftstreuhänder Steuerberater

Vertrauen wächst mit der Zeit. Wir betreuen unsere Kunden mit Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Engagement. Viele davon vertrauen uns seit dem ersten Tag. Das ist für uns das beste Feedback. Denn was gäbe es für einen besseren Beweis für die Qualität unserer Arbeit, als den langfristigen Erfolg unserer Kunden?

Finden Sie heraus, ob‘s stimmt.

www.kerber.at

Frist unbedingt beachten!

Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung 05522 39440

Neu ab dem Jahr 2012 ist, dass diese Meldung bis spätestens 31. 12. des laufenden Jahres an die SVA erstattet werden muss. Früher hatte man bis zur Rechtskraft des Einkommensteuerbescheides Zeit.

6800 Feldkirch, Gallmiststraße 13 E-Mail: office@bdo-vorarlberg.com http://www.bdo-vorarlberg.com

KWT_Anz_170x128_01Okt12_def.indd 1

01.10.12 15:52

BDO Vorarlberg GmbH


20

ING. MAG. HARALD BERNHART STEUERBERATER · WIRTSCHAFTSTREUHÄNDER A-6900 Bregenz · Mariahilfstraße 38 · Tel. 05574 58282-0 Mobil 0664 88726000 · www.stb-bernhart.at · Steuerberatung · Bilanzierung · Betreuung von Neugründungen · Besteuerung von Land- und Forstwirten · Biogas- und Photovoltaikanlagen · Grenzgänger

Foto: Shutterstock

Dienstzeugnis Jedem Arbeitnehmer muss auf dessen Verlangen bei Beendigung seines Dienstverhältnisses ein schriftliches Dienstzeugnis ausgestellt werden. Der Anspruch auf ein schriftliches Dienstzeugnis kann vom Dienstnehmer im Notfall auch vor dem Arbeits- und Sozialgericht geltend gemacht werden und verjährt erst nach 30 Jahren. Formale Kriterien Allerdings hat der Dienstnehmer nur Anspruch auf ein auf den Mindestinhalt beschränktes Dienstzeugnis. Dieses hat die Bezeichnung als Dienstzeugnis, Name und Adresse des Dienstgebers und Dienstnehmers sowie Dauer und Art der Dienstleistung zu enthalten. Ein über den gesetzlichen Mindestinhalt hinausgehender Zusatz ist nur dann zulässig, wenn er für den Dienstnehmer positiv ist, oder genauer gesagt: „objektiv nicht geeignet ist, die Erlangung einer neuen Stelle zu erschweren“. Der Dienstnehmer kann verlangen, dass sämtliche negative Zusätze nicht ins Dienstzeugnis aufgenommen werden. Es empfiehlt sich in jedem Fall, alle Formulierungen genau zu prüfen, da viel „zwischen den Zeilen“ ausgesagt werden kann.

Auslandskennzeichen?

· Energieabgabenvergütung · Betriebswirtschaftliche Unternehmensberatung · Technische Unternehmensberatung · Unternehmensbewertung

Viele Blickwinkel – ein Ziel Ob internationaler Konzern, mittelständisches Unternehmen oder öffentliche Verwaltung – KPMG unterstützt Sie mit zukunftsorientierten Strategien und praxiserprobten Lösungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und betriebswirtschaftliche Beratung. In 145 Ländern der Welt. Mit Niederlassung auch in Ihrer Nähe. KPMG Alpen-T reuhand AG Wolfeggstraße 11 6900 Bregenz Tel.: +43 (05574) 43 175 E-Mail: atb@kpmg.at

Mag. Rainer Rangger Steuerberatungs GmbH

www.kpmg.at

Wann ist Verwendung des im Ausland zugelassenen Kfz zulässig? Nach dem österreichischen Kraftfahrgesetz (KFG) dürfen Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen im Inland nur während eines Monats ab der Überführung in das österreichische Bundesgebiet benutzen. Wenn man ein solches Fahrzeug über diesen Monatszeitraum hinaus legal in Österreich benutzen will, kommt man um eine Zulassung in Österreich nicht herum. Diese Einmonatsfrist gilt ab der Einbringung des ausländischen Fahrzeugs ins Inland. Wohnsitz kehrt Beweislast um Bei Personen mit Wohnsitz in Österreich gilt eine gesetzliche Vermutung, dass ein von ihnen genutztes Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen kraftfahrrechtlich im Inland zuzulassen wäre. Es kommt also zu einer sogenannten Beweislastumkehr: Der Nutzer des Fahrzeugs muss nachweisen (z.B. mithilfe eines exakt geführten Fahrtenbuchs oder Kalenderaufzeichnungen), dass die Voraussetzungen zur Zulassung im Inland tatsächlich nicht gegeben sind. Sobald mit einem Fahrzeug Tätigkeiten vorgenommen werden, die ein ­ typischer Inländer vornehmen

würde (z.B. in die Arbeit oder zum Einkaufen fahren) wird ein dauernder Standort des Fahrzeugs im Inland angenommen und muss das Fahrzeug nach einem Monat im Inland zugelassen werden. Nachweiserbringung Wird ein Lenker mit Hauptwohnsitz im Inland mit einem ausländischen Fahrzeug angetroffen, so muss er beweisen, dass: • das Fahrzeug nicht länger als 1 Monat im Inland ist oder • das Fahrzeug seinen dauernden Standort im Ausland hat. Gelingt dieser Beweis nicht, so drohen dem Lenker: • eine Verwaltungsstrafe wegen Verletzung der kraftfahrrechtlichen Zulassungspflicht (bis zu 5000 Euro) • ein Verfahren wegen Hinterziehung der NoVA • ein Verfahren wegen Hinterzeihung der Einfuhrumsatzsteuer oder der Erwerbsteuer • ein Verfahren wegen Zollhinterziehung (bei Fahrzeugen aus Nicht-EU-Ländern) • Zwangsmaßnahmen zur Verhinderung der Inbetriebnahme des Kfz; z.B. Abnahme der Kennzeichentafeln

•B  eschlagnahme des Fahrzeugs (bei Fahrzeugen aus Nicht-EULändern) zur Sicherung des Abgabenanspruches der Republik Daneben besteht ein hohes Risiko, dass die Finanzverwaltung vom Vorliegen einer vorsätzlichen Abgabenhinterziehung ausgeht und ein Finanzstrafverfahren einleitet, in dessen Rahmen die Finanzverwaltung zusätzlich zu den nachzuentrichtenden Abgaben eine Geldstrafe bis zum Zweifachen des verkürzten Abgabenbetrags verhängen kann. In der Vergangenheit wurden die gesetzlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit der Verwendung von im Ausland zugelassenen Kfz vielfach missachtet oder waren sie vielen Personen vielleicht einfach gar nicht bekannt. Derzeit werden diese Fälle von der österreichischen Finanzverwaltung in regelmäßig stattfindenden Schwerpunktaktionen verstärkt kontrolliert und festgestellte Verstöße konsequent verfolgt. Angesichts der hohen Kontrolldichte und der konsequenten Vorgehensweise der Finanz ist davon auszugehen, dass der Steuerumgehung durch Zulassung von Fahrzeugen im Ausland mittlerweile wirksam ein Ende gesetzt worden ist.

A-6973 Höchst, Bonigstrasse 11 Telefon 05578 72222, Fax 05578 72222-5 www.rangger.at

G a n t n e r & Li e p e r t S t e u e r b e r a t e r OG

Wir pflegen ihre Zahlen! Unsere Leistungen: Steuerberatung Jahresabschluss Finanzbuchhaltung Lohnverrechnung Unternehmensberatung Unternehmensgründungen Abschlussprüfungen Internationale Steuerberatung

6850 Dornbirn Eisengasse 34 T +43 5572 21652-0 6971 Hard Kirchstraße 6 T +43 5574 71001 office@lebe.at www.lebe.at Gesellschafter und Geschäftsführer: Dr. Reinhold Bereuter Dr. Stefan Gehrer

Wirtschaftsprüfungs- und SteuerberatungsgmbH & Co KG

gl-Steuerberaterheft-300911-V.indd 1

30.09.11 11:22


22 A-6851 Dornbirn, Kreuzgasse 6a, Postfach 144 Tel. 05572 23549, Fax 05572 20580 E-Mail: wolff@tu-dornbirn.at www.treuhand-union.com

MAG. DR. SEBASTIAN WOLFF Wirtschaftstreuhänder, Steuerberater Allg. beeid. und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger

Niederlassungen und Partner in allen Bundesländern

2

Journal VN, NEUE und VOL

Steuerberater LBE DIE VORAR

RGER

Die Vorarlberger Steuerberater

Fotos: Shutterstock

2013: Neue Abgabe

Land- & Forstwirtschaft Betroffen hiervon sind die Abgabe von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, die ab 2013 auf das Eineinhalbfache des bisherigen Satzes ansteigt, sowie die Sozialversicherung, für die beginnend mit Juli 2012 eine schrittweise Erhöhung bis 2015 erfolgt.

Regel der Eigentümer des landund forstwirtschaftlichen Betriebes. Für nicht selbst bewirtschafteten Grundbesitz kann der Abgabeschuldner die Rückerstattung der Abgabe von demjenigen, der den Grundbesitz bewirtschaftet, verlangen.

zweiten Halbjahr 2013 wird er auf 16,5 % steigen und ab Jänner 2015 auf 17 %. Weiters wurde der Zuschlag zum Unfallversicherungsbeitrag mit Wirkung ab Juli 2012 von zuvor 200 % des Grundsteuermessbetrages auf 300 % erhöht.

Ausnahmeregelungen

Abgabe von LuF-Betrieben

Beitragssatzerhöhung

In einer Reihe von Ausnahmefällen – etwa der Auflösung des Dienstverhältnisses während der Probezeit oder der Auflösung durch den Dienstnehmer selbst – fällt sie nicht an. Bei einer Umwandlung eines versicherungspflichtigen Dienstverhältnisses in ein geringfügiges Dienstverhältnis wird sie allerdings fällig.

Diese Abgabe dient der Finanzierung der bäuerlichen Pensionen und trifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie unbebaute Grundstücke des Grundvermögens (z. B. Baugrundstücke), soweit diese nachhaltig land- und forstwirtschaftlich genutzt werden. Bemessungsgrundlage ist der Grundsteuermessbetrag, der wiederum vom Einheitswert abgeleitet wird. Seit 1985 beträgt die Abgabe 400 % des Grundsteuermessbetrages und wird nunmehr angesichts des steigenden Zuschussbedarfs zur bäuerlichen Pensionsversicherung mit Wirkung ab 2013 auf 600 % angehoben. Die Abgabe von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben wird vom zuständigen Lagefinanzamt gemeinsam mit weiteren Abgaben erhoben (siehe rechts stehendes Beispiel). Abgabeschuldner ist derjenige, der auch Schuldner der Grundsteuer ist, somit in der

Die bereits vor dem Sparpaket vorgesehene schrittweise Erhöhung des Beitragssatzes in der Pensionsversicherung kommt nun früher und fällt stärker aus: Demnach beträgt der Beitragssatz schon seit Juli 2012 16 %, ab dem

Ein Forstbetrieb hat einen Einheitswert von 100.000,– Euro. Der Grundsteuermessbetrag liegt bei 198,54 Euro. Die Abgabe von landund forstwirtschaftlichen Betrieben beträgt 2012 noch 794,– Euro (400 %). Im Jahr 2013 steigt diese Abgabe auf 1191,– Euro (600 %). Gemeinsam damit wird der Zuschlag zum Unfallversicherungsbeitrag in Höhe von 596,– Euro (seit Juli laufenden Jahres 300 %), der Beitrag von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zum Familienlastenausgleichsfonds in Höhe von 248,– Euro (unverändert 125 %) und die Landwirtschaftskammerumlage in Höhe von hierzulande 1390,– Euro (700 %) eingehoben. (Alle Prozentsätze ­ beziehen sich auf den Grundsteuermessbetrag.) Die vorgezogene Erhöhung der PV-Beiträge auf 16 % bewirkt bei diesem Betrieb in der Höchstbeitragsbemessung seit Juli 2012 eine monatliche Mehrbelastung von ca. 25,– Euro.

Die Auflösungsabgabe ist im Monat der Auflösung des Dienstverhältnisses/freien Dienstverhältnisses gemeinsam mit den Sozialversicherungsbeiträgen fällig und unaufgefordert zu zahlen. Diese Regelung gilt ab dem 1. Jänner 2013 und betrifft alle Dienstverhältnisse, welche nach dem 31. Dezember 2012 enden. Wann das Dienstverhältnis begonnen hat, ist für die Anwendung der Regelung unerheblich.

T NOT RATUNG TU STEUERBE GEBÜHR TRAGUNGS BUCHSEIN IT DIE GRUND ERSTEILZE I DER ALT NEUES BE

Sparpaket 2012 bringt hier schrittweise Abgabenerhöhungen

Nach einer mit dem Sparpaket 2012 neu eingeführten Regelung hat der Dienstgeber bei Beendigung eines jeden arbeitslosenversicherungspflichtigen echten oder freien Dienstverhältnisses ganz neu eine „Auflösungsabgabe“ in Höhe von 110,– Euro zu entrichten.

Ab 1. Jänner 2013

2012

Ein Rechenbeispiel

Seite 2 Seite 5 Seite 10

VORARLBERGER NACHRICHTEN

von Vorarlberg Online r Nachrichten und ter, der Vorarlberge Vorarlberger Steuerbera Ein Ser vice der

Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Jahr wieder ein ansprechendes Journal mit informativen Inhalten rund um das Thema „Steuerberater“ präsentieren zu können. Die Umsetzung eines solchen Produktes ist nur durch die gute Kooperation mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Landesstelle Vorarlberg sowie der Inserenten im Journal möglich. Wir möchten uns hiermit für die langjährige Zusammenarbeit herzlich bedanken und freuen uns auf weitere erfolgreiche Produkte. Georg Flatz, 05572 501-114 georg.flatz@russmedia.com

VORARLBERGER NACHRICHTEN

aufwärts mit umfassender wirtschaftlicher und steuerlicher Beratung.

WP/StB Mag. Christian Zobel StB Thomas Kofler und Team. Alte Landstraße 33, 6700 Bludenz Tel. 05552 65660, Fax DW-88 kanzlei@zobel-kofler.at www.zobel-kofler.at

ZOBEL&KOFLER

STEUERBERATUNGSPARTNERSCHAFT

Wirtschaftstreuhä der – Steuerberater

König Ste erberat ngs GmbH Jahresabschluss/Steuerberatu g U ter ehme sgrü du ge /Umgrü du ge U ter ehme s achfolge/Umschuldu ge 6850 Dor bir , Marktstraße 37 Tel. 05572 31200 · Fax 05572 31200-4 E-Mail: koe ig.wt@ao .at I ter et: www.steuerbuerokoe ig.at


24

25

Fotos: Shutterstock

Break-EvenAnalyse

Die Deckungsbeitragsrechnung ist eines der einfachsten ControllingWerkzeuge zur Ermittlung des Betriebsergebnisses eines Unternehmens. Der Deckungsbeitrag (DB) ist jener Betrag, um den die im Unternehmen erzielten Umsatzerlöse die variablen Kosten übersteigen – also die Differenz zwischen erzielten Erlösen und variablen Kosten. Er leistet einen Beitrag zur Deckung der Fixkosten eines Unternehmens. Die Break-Even-Analyse Die DB-Rechnung bildet auch die Grundlage für die MindestumsatzBerechnung. Hier wird jener Umsatz errechnet der notwendig ist, um die variablen Kosten und die Fixkosten des Unternehmens zu decken. Gewinn wird dabei noch keiner erzielt. Die Break-Even-Analyse ist für ein Unternehmen wesentlich, um zu bestimmen, bei welcher Umsatzmenge (auch Umsatzvolumen genannt) eine Vollkostendeckung eintritt. Diese Vollkostendeckung wird auch Break-Even-Point, Gewinnschwelle oder Mindestabsatz, genannt.

Fotos: Shutterstock

Auslandsmontageeinsatz

Die Mitarbeit im Familienbetrieb

Komplexe Voraussetzungen für eine etwaige Steuerbefreiung

Hier gelten besonders strenge Kriterien für die Anerkennung von Betriebsausgaben

Im Jahr 2010 hat der Verfassungsgerichtshof die jahrzehntealte Steuerbefreiung für Montageeinsätze im Ausland aufgehoben. Zwei Gesetzesreparaturen später exis­ tiert nun eine komplizierte und wesentlich restriktivere Befreiungsbestimmung. Zunächst wurde eine Übergangsregelung geschaffen, die vorsieht, dass die vormalige Steuerbefreiung 2011 noch für 66% und 2012 für 33% der Bezüge gilt. Mit Wirkung ab 1. 1. 2012 können nunmehr aufgrund der neuen Dauerregelung 60 % der laufenden Monatsbezüge von vorübergehend ins Ausland entsandten Mitarbeitern steuerfrei bleiben – maximal aber bis zur ASVG-Höchstbeitragsgrundlage (derzeit 4230 Euro monatlich). Die Begünstigung ist an mehrere Voraussetzungen gebunden: • Entsendung eines unbeschränkt steuerpflichtigen (inlandsansäs-

sigen) Arbeitnehmers, der kein freier Dienstnehmer ist. • Entsendung von einem Betrieb bzw. einer Betriebsstätte eines in der EU, im EWR oder in der Schweiz ansässigen Arbeitgebers oder von einer dort gelegenen Betriebsstätte eines in einem Drittstaat ansässigen Arbeitgebers. • Ausländischer Einsatzort, der mehr als 400 km Luftlinie vom nächstgelegenen Grenzpunkt Österreichs entfernt liegt. • Keine ausländische Betriebsstätte des Arbeitgebers bzw. Beschäftigers am Einsatzort. • Keine auf Dauer angelegte Tätigkeit des entsandten Arbeitnehmers im Ausland. Tätigkeiten, die ihrer Natur nach ohne zeitliche Befristung erbracht werden (z. B. von Geschäftsführern), sind auch dann auf Dauer angelegt, wenn sie im Einzelfall befristet ausgeübt werden oder mit der Erbringung einer bestimmten Leistung abgeschlossen sind. • Ununterbrochene Entsendung für mindestens einen Monat. • Ausländische Tätigkeit überwiegend unter erschwerenden Umständen. Die Erschwernis kann beruhen auf entsprechenden Bedingungen bei der Tätigkeit

(analoge Voraussetzungen wie bei den Schmutz-/Erschwernis-/ Gefahrenzulagen), auf außerordentlich erschwerenden Aufenthaltsbedingungen (z.B. belastendes Klima, schlechte Infrastruktur, niedriger Medizinstandard) oder auf einer erhöhten Sicherheitsgefährdung (z.B. wegen Kriegs- oder Terrorgefahr). • Keine Zulagen und Zuschläge gemäß § 68 EStG. Die Begüns­ tigung entfällt, wenn der Arbeitgeber SEG-Zulagen steuerfrei behandelt oder die Kosten für mehr als eine monatliche Familienheimfahrt trägt oder wenn der Arbeitnehmer selbst die mit der Auslandstätigkeit verbundenen Werbungskosten geltend macht. Der frühere Progressionsvorbehalt für die begünstigten Auslandseinkünfte entfällt. Die Befreiung gilt auch für den Dienstgeberbeitrag und die Kommunalsteuer. Übrigens: Die eingangs erwähnte Übergangsregelung bleibt 2012 für jene Arbeitnehmer anwendbar, die aufgrund Entsendung innerhalb der 400-Kilometer-Zone von der Neuregelung nicht profitieren. Somit bleiben in diesen Fällen heuer 33 % der Bezüge für die begünstigte Auslandstätigkeit steuerfrei.

Die Vergütung für die Mitarbeit von Familienmitgliedern im eigenen Betrieb ist oftmals ein zentrales Thema bei Betriebsprüfungen. Finanzverwaltung und Rechtsprechung legen in diesem Bereich einen strengen Maßstab an. Wenn im Betrieb auch der Ehegatte oder eigene Kinder im Rahmen von Dienstverhältnissen tätig sind, führen die an sie gezahlten Bezüge zu einem Steuersplitting, das sich dann steuerlich vorteilhaft auswirkt,

wenn die mitarbeitenden Angehörigen in einer niedrigeren Progression sind als der Betriebseigentümer. Aufgrund des besonderen persönlichen Naheverhältnisses zwischen Arbeitgeber und -nehmer werden derartige Dienstverträge (wie alle Rechtsgeschäfte zwischen nahen Angehörigen) aber nur dann mit steuerlicher Wirkung anerkannt, wenn drei Kriterien erfüllt sind: 1 Publizitätswirkung: Die Vertragsbeziehung muss nach außen hin ausreichend zum Ausdruck kommen. Obwohl nicht zwingend erforderlich, ist die Schriftform des Vertrages aus Nachweisgründen empfehlenswert. 2 Vertragsinhalt: Die Vereinbarung muss einen eindeutigen, klaren und jeden Zweifel ausschließenden Inhalt haben, wesentliche Vertragsinhalte (z.B. Wochenarbeitszeit, Dienstbeginn und -ende, Bestimmungen über die Vergütung von Mehrarbeit) müssen eindeutig festgelegt sein. Wenn die Mitwirkung im Betrieb nicht über eine familienhafte Mitarbeit als Ausfluss der ehelichen Mitwirkungspflicht hinausgeht (z.B. Beantwortung von Telefonanrufen durch die Gattin), sind die dafür geleisteten

Vergütungen nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig. 3 Fremdvergleich: Dieser fordert, dass der Vertrag auch zwischen Familienfremden unter den gleichen Bedingungen abgeschlossen worden wäre. Wird etwa ein Bezug vereinbart, der deutlich über dem Fremdüblichen liegt, ist der darüber liegende Betrag nicht absetzbar. Die Lohnnebenkosten des Arbeitgebers (insbesondere KommSt., DB und DZ) können – je nach konkreter Gestaltung – vermieden und die SV-Beiträge entweder vermindert oder zur Gänze vermieden werden, wenn statt einer arbeitsrechtlichen Beschäftigung der Familienmitglieder eine Beteiligung z.B. als stille Gesellschafter oder als Gesellschafter einer Personengesellschaft (OG oder KG) erfolgt. Die Beteiligung muss nicht durch die Hingabe von Kapital begründet werden, sondern kann auch z.B. in der bloßen Erbringung von Arbeitsleistungen bestehen. Die Kriterien Publizität, Regelungserfordernis und Fremdüblichkeit sind auch hier zu berücksichtigen und vor allem bei reinen Arbeitsgesellschaftern ist die Angemessenheit des Verhältnisses zwischen Arbeitsleistung und Gewinnanteilen kritisch. Ein großer

Familienunternehmen stehen für nachhaltiges Unternehmertum, das kurzfristig orientierten Spekulationen an den Finanzmärkten langfristige Werte entgegensetzt. Durch ihre Unternehmenskultur reagieren sie rasch auf geänderte Rahmenbedingungen, denn zentrales Charakteristikum ist die enge Verschränkung von Arbeitsund Lebenswelt. Manfred Rein, Präsident WK Vorarlberg Vorteil der gesellschaftsrechtlichen Beteiligung besteht darin, dass im Verlustfall die Mittel, die bei dienstvertraglicher Anstellung dennoch für die Lohnsteuer der Familienmitglieder aufgewendet werden müssten, für Restrukturierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.


26

steuerberater in Vorarlberg

bischof-Fuchs steuerberatungs oG, wirtschaftsprüfungs KG wP, stb Tel. 05574 46615-0 Mariahilfstraße 32 E-Mail: steuerberatung@bischof-fuchs.at

den steuer- und wIr tschAFtsberA ter In Ihrer nÄhe FInden sIe Auch unter www.Kwt.or.A t Alberschwende: AmAnn christian, mag.dr.

stb

Tel: 0676 4291574 Stauder 1016 E-Mail: amannchristian@netscape.net

erAth & PArtner wirtschaftstreuhand- und steuerberatungs Gmbh

stb

Tel. 05514 31380 Bahnhof 740 E-Mail: kanzlei@erathundpartner.at

moosbruGGer walter

GIesInGer elmar, dr., steuerberatungs Gmbh

stb

Tel. 05576 73337 Bauern Nr. 17 E-Mail: info@wth-dr-giesinger.at

KIrchner bernhard Karl, mag.

wP, stb

Tel. 05576 42178 Bauern Nr. 12b E-Mail: bernhard.kirchner@trias.co.at

wP, stb

Tel. 05576 98264 Badstraße 23 E-Mail: bertram.schneider@wt-schneider.at

schneIder wirtschaftsprüfung und steuerberatung Gmbh

wP, stb

Geser leo walter

stb

Tel. 05512 2385-0 Hof Nr. 320/9 E-Mail: geser.walter@kanzlei-geser.at

Geser & PArtner wirtschaftstreuhandund steuerberatungsGmbh stb Tel. 05512 2385-0 Hof Nr. 320/9 E-Mail: office@kanzlei-geser.at

FreI eduard, dr.

dr. FreI steuerberatungs- und wirtschaftstreuhand Gmbh Tel. 05522 35250 Alte Landstraße 31 E-Mail: eduard.frei@herburger-partner.at

GAntner & lIePert steuerberater oG stb

GAntner steuerberatung Gmbh Tel. 05552 62429 Färberstraße 10/A E-Mail: kanzlei@stb-gantner.at

Tel. 05512 2385-0 Hof 320/9 E-Mail: office@kanzlei-geser.at

GAssner natascha, mag. stb

Tel. 05512 2385-15 Hof 320/9 E-Mail: lotteraner.gerhard@kanzlei-geser.at

mÄtZler Johannes

stb Moos 651

mÄtZler wirtschaftstreuhand- & steuerberatungsGmbh

stb

Moos 651

Tel. 05514 31380 Bahnhof 740 E-Mail: j.erath@erathundpartner.at

stb

Oberdaneu 1

GerstGrAsser Klaus, mag. wP, stb, abgzsV

stb, abgzsV

Tel. 05574 62078-16 Arlbergstraße 139 E-Mail: dalpiaz.markus@trollheinz.at

dreXel Astrid, mag.

stb

eInsle Gabriele, mag.

stb

Tel. 05552 67488 Bahnhofstraße 8a E-Mail: s.scheinecker@tax-audit.at

Tel. 05577 89632-12 Mildenbergstraße 11 E-Mail: gabriele.einsle@winkler-wtgmbh.com

schmIdt Klaus Peter, mag.

erhArt marco, dr.

wP, stb

Tel. 05552 62780 Schmittenstraße 12 E-Mail: kschmidt3@kpmg.at

seeberGer steuerberatungs-Gmbh

stb

stb

Tel. 05522 71123 Walser Weg 3 E-Mail: elke.sturm@allgaeuer-sturm.at

stb

Tel. 05552 652700 Mühlgasse 13-15 E-Mail: tschol@stb-tschol.at

stb

Ölrainstraße 3 E-Mail: m.erhart@medicitreu.de

GÄchter Peter, mag.

stb

stb

ZwerGer-holdermAnn dunja, mag. wP, stb

Tel. 05574 54200 E-Mail: gg@g-g.at

Scheffelstraße 7a

Tel. 05574 52741-0 Brosswaldengasse 12 E-Mail: s.haemmerle@schrottenbaum-partner.at

herburGer Ferdinand, mag.

wP, stb

Tel. 05574 52741-24 Brosswaldengasse 12 E-Mail: f.herburger@schrottenbaum-partner.at

stb

Tel. 00423 2399500 Gerberstraße 6 E-Mail: office@thomashosp.at

bItschI Alexander, mag.

stb

KAntner Alexander, mag.

stb

Tel. 05522 44388-0 Gufer 16 E-Mail: alexander.bitschi@sbf.co.at

Tel. 05574 86900 Mariahilfstraße 27d E-Mail: alexander@kantner.at

breGenZ

KAntner wirtschaftstreuhand und steuerberatungs Gmbh

AlemAnnIA-treuhAndsteuerberatungs Gmbh

Tel. 05574 86900 Mariahilfstraße 27d E-Mail: alexander@kantner.at

stb

Tel. 05574 77505-0 Arlbergstr. 139 E-Mail: office@alemanniatreuhand.at

lAnG christoph, mag. Tel. 05574 46252 Kirchstraße 9a E-Mail: office@kanzlei-lang.at

lAnG und schIller steuerberatung Gmbh

Tel. 05552 66144-18 Kirchgasse 1 E-Mail: lukas@gerstgrasser.biz

bernhArt harald, Ing. mag.

Tel. 05574 46252-0 Kirchstraße 9a E-Mail: office@lang-schiller.at

stb

lIePert heinrich, mag. Tel. 05552 62429 Färberstraße 10 E-Mail: h.liepert@gantner-liepert.at

Tel. 05574 58282-0 Mariahilfstraße 38 E-Mail: office@stb-bernhart.at

bIschoF Peter, dr.

stb

stb

lAnG und schIller steuerberatung Gmbh & co KG

Tel. 05574 46615-0 Mariahilfstraße 32 E-Mail: steuerberatung@bischof-fuchs.at

Tel. 05574 46252-0 Kirchstraße 9a E-Mail: office@lang-schiller.at

bIschoF-Fuchs christine, mag.

mAder wolfgang, mag. (Fh)

wP, stb

Tel. 05574 46615-0 Mariahilfstraße 32 E-Mail: steuerberatung@bischof-fuchs.at

stb

Tel. 05574 42832 Römerstraße 30 E-Mail: g.naegele@wt-msn.at

PenZ susanne, mag.

stb

Tel. 05574 54201-12 Kirchstraße 11 E-Mail: s.penz@wt-penz.at

wP stb , abgzsV

wP, stb

Tel. 05574 42832-0 Römerstraße 30 E-Mail: w.schertler@wt-msn.at

Tel. 0699 11994531 Belruptstraße 59 E-Mail: info@kanzleimader.at

stb

Kirchstraße 9a E-Mail: alexanderschiller@aon.at Tel. 05574 43175 Wolfeggstraße 11 E-Mail: annelotteschneider@kpmg.at

schrottenbAum nikolaus, mag. wP, stb Tel. 05574 52741-0 Brosswaldengasse 12 E-Mail: kanzlei@schrottenbaum-partner.at

schrottenbAum & PArtner wirtschaftsprüfung und steuerberatung Gmbh & co KG wP, stb

wP, stb

Tel. 05574 52741 Brosswaldengasse 12 E-Mail: kanzlei@schrottenbaum-partner.at

stb

Tel. 05574 42057 Scheffelstraße 1–3 E-Mail: bberchtold@stb-simma.at Tel. 05574 46194

stb

Gletscherstraße 12

trewItAX Gmbh wirtschaftsprüfungsgesellschaft

wP, stb

Tel. 05574 52741 Brosswaldengasse 12 E-Mail: kanzlei@schrottenbaum-partner.at

stb

troll heinz

wP, stb

Tel. 05574 62078 Arlbergstraße 139 E-Mail: office@trollheinz.at

stb

stb, abgzsV

brÄndle wirtschaftstreuhand und steuerberatung Gmbh

stb

Tel. 05572 24836 Rosenstraße 23c E-Mail: office@braendle.co.at

brÖll Günter, mag. rer.soc.oec wP, stb, abgzsV

bwd dür wöginger busarello steuerberatung oG Tel. 05572 23823 E-Mail: kanzlei@bwd.at

stb

Marktstraße 18d

dAtA control-IGerZ wirtschaftsprüfungs- und steuerberatungs Gmbh wP, stb Tel. 05572 25312 Goethestraße 5 E-Mail: office@dataigerz.at

de costA Andreas, mag. wP, stb

sÜdwest-treuhAnd Ges.m.b.h. stb

brÄndle Philipp, mag.dr.

Tel. 05572 25111 Färbergasse 15 E-Mail: guenter.broell@bgr-treuhand.at

sImmA wolfram, dr. jur.

wP, stb

Tel. 05574 77505-0 Arlbergstraße 139/1. OG E-Mail: barnay@barnay.at

stb

nÄGele Gebhard, mag. dr.

shwh wirtschaftsprüfung Gmbh

stb

Tel. 05572 24836 Rosenstraße 23c E-Mail: office@braendle.co.at

Tel. 05574 52741-0 Brosswaldengasse 12 E-Mail: kanzlei@schrottenbaum-partner.at

stb

GerstGrAsser lukas, mag. wP, stb, abgzsV

stb

stb

Tel. 05574 66066 Dorf Rieden 7 E-Mail: kanzlei@metzler.co.at

schneIder Annelotte, mag.

bÖsch martin, mag. Tel. 05572 25111-28 Weppach 9/3 E-Mail: martin.boesch@bgr-treuhand.at

schIller Alexander, mag. wP, stb

wP, stb

Tel. 05572 23390 Marktstraße 65/8 E-Mail: kanzlei.wpkb@aon.at

stb

metZler siegfried, mag. jur.

rhomberG egon, dr. jur.

stb

Tel. 0664 4205501 Thomas-Rhomberg-Str. 8 E-Mail: heinzp.balcz@linetta.com

bÖhler Klemens, mag. dr.

Tel. 05574 66066 Dorf Rieden 7 E-Mail: kanzlei@metzler.co.at

schertler wolfgang, mag. stb, abgzsV

stb

metZler & PArtner steuer- und wirtschaftsberatung Gmbh

dornbIrn bAlcZ heinz Peter, mag. jur

Tel. 05574 23840 Römerstraße 30 E-Mail: erhart@medicitreu.at

GermAnn-leIner Gabriele, mag. dr.

hosP thomas, mag. ll.m.

Tel. 05522 71123-15 Im Torkel 9 E-Mail: dunja.zwerger@allgaeuer-sturm.at

Gletscherstraße 12

Tel. 05574 46615-12 Mariahilfstraße 32 E-Mail: peter.gaechter@bischof-fuchs.at

hÄmmerle stefan, mmag.

Tel. 05552 65660 Alte Landstraße 33 E-Mail: kanzlei@zobel-kofler.at

Tel. 05574 46194

stb

Tel. 05574 43614 Ölrainstraße 3 E-Mail: wp-dr.rhomberg@utanet.at

dr. bArnAY & PArtner steuerberatung Gmbh

Tel: 05574 405-430 St.-Anna-Straße 4 6700 Bludenz E-Mail: christine.hoefle@raiba.at

stb

dAlPIAZ markus, mag.

Tel. 05552 66144 Kirchgasse 1 E-Mail: klaus@gerstgrasser.biz

hÖFle christine, mag.

beZAu erAth Josef, dipl.-bw. (Fh)

stb

Tel. 05574 46615-22 Mariahilfstraße 32 E-Mail: sabrina.bischof@bischof-fuchs.at

scheInecKer susanne, mag. rer. soc. oec. stb

brAnd

Tel. 05552 62429 Färberstraße 10/A E-Mail: office@gantner-liepert.at

stb

Tel. 05574 47893 Anton-Walser-Gasse 2 E-Mail: office@drexel-wt.at

Zobel & KoFler steuerberatungspartnerschaft stb

bIschoF sabrina, mag.

mAGer Peter medIcItreu steuerberatungsgesellschaft mbh

Tel. 05552 64029 Untersteinstraße 18 E-Mail: kanzlei@wt-nikolussi.at

tschol manfred stb

Geser & PArtner wirtschaftstreuhandund steuerberatungsGmbh & co KG stb

lotterAner Gerhard, mag.

stb

St.-Anna-Straße 4 E-Mail: patrick.beyweiss@cable.vol.at

Tel. 0664 2792612

Tel. 05552 64029 Untersteinstraße 18 E-Mail: kanzlei@wt-nikolussi.at

sturm elke maria, mag.

Tel. 05522 35250 Alte Landstraße 31 E-Mail: eduard.frei@herburger-partner.at

Andelsbuch

stb

Tel. 05552 62263 Am Postplatz 2 E-Mail: hansjoerg.seeberger@aon.at

bludenZ beYweIss Patrick Alfred, mag.

Tel. 05576 98264-0 Badstraße 23 E-Mail: office@wt-schneider.at

Tel. 05512 4999 E-Mail: info@stbm.at

stb

Tel. 05514 2300 Kirchdorf 69 E-Mail: buero@uebelher.net

Enderstraße 13c

schneIder bertram, mag. dr.

Tel. 05512 4999 E-Mail: info@stbm.at

stb

Tel. 05514 2300 Kirchdorf 69 E-Mail: buero@uebelher.net

Übelher Jörg, dipl.-bw. (Fh)

ÖhlInGer-sondereGGer mag. caroline stb Tel. 0650 4646525

stb

Tel. 05512 2385-0 Unterdorf 110 E-Mail: moosbrugger.walter@kanzlei-geser.at

dipl.-bw. (Fh) JÖrG Übelher steuerberatung G.m.b.h.

nIKolussI Peter, dr.

nIKolussI + dobler wirtschaftstreuhand und steuerberatungs Gmbh stb

bIZAu AltAch

27

unterweGer Kurt, mag. dr. Tel. 0650 5878181 Wälderstraße 50 E-Mail: kurt.unterweger@aon.at

stb

stb

Tel. 05572 22270 Färbergasse 15/gelb 3 E-Mail: kanzlei@decosta.at

mag. de costA wirtschaftstreuhand- und steuerberatungs Gmbh stb Tel. 05572 22270 Färbergasse 15 E-Mail: kanzlei@decosta.at

dobler Andreas, Ing. mag. Tel. 05572 394230 E-Mail: office@dobler.at

stb, abgzsV

Riedgasse 11

dobler steuerberatung Gmbh Tel. 05572 394230 E-Mail: office@dobler.at

einsplus wirtschaftsprüfung und steuerberatung Gmbh Tel. 05572 23653 E-Mail: info@einsplus.at

stb

Riedgasse 11

wP, stb

Mozartstraße 18

„einsplus steuerberatung“ heinzle, matt, nosko & trunk steuerberatungspartnerschaft Tel. 05572 23653 E-Mail: info@einsplus.at

stb

Mozartstraße 18

FeursteIn martin, mag.

stb

Tel. 05572 26922-15 Montfortstraße 18c E-Mail: martin.feurstein@igerz.at

FrItsch Alexander, mag.

stb

Tel. 05523 53975 Mesnergut 27j E-Mail: alexander.fritsch@einsplus.at

GAsser Gernot, mag. dr. jur

wP, stb, abgzsV

Tel. 05572 25111 Färbergasse 15 E-Mail: gernot.gasser@bgr-treuhand.at


28 Gehrer stefan, mag. dr.

stb

Tel. 05572 21652-0 Eisengasse 34 E-Mail: stefan.gehrer@lebe.at

GeIsmAYr Alfred, mmag. dr.

mAthIs ulrike, mag.

stb

Tel. 05572 20368 Gabelsbergerstraße 6 E-Mail: ulrike@mathis-vbg.at

wP, stb

moosbruGGer harald, mag.

Tel. 05572 36366 Nachbauerstraße 25 E-Mail: a.geismayr@rtg.at

Tel. 05572 29600-25 Schulgasse 7 E-Mail: h.moosbrugger@rtg.at

GeIsmAYr-KlocKer Angelika, mag.

mÜller Peter

stb

Tel. 05572 36366 Nachbauerstraße 25 E-Mail: angelika.geismayr@aon.at

GrAdIschAr michael, mag.

stb

Tel. 05574 405-429 Haslachgasse 14 E-Mail: michael.gradischar@raiba.at

e. IGerZ & co wirtschaftsprüfungsund steuerberatungs Gmbh wP, stb Tel. 05572 26922 E-Mail: office@igerz.at

Bergmannstraße 7

IGerZ Veit Tel. 05572 26922 E-Mail: igerz.wt@igerz.at

wP, stb Goethestraße 5

JennI Ferdinand, dr.

stb

Tel. 05572 37111 Jahngasse 18 E-Mail: ferdinand.jenni@jenni-stb.at

stb

Tel. 05572 37111 Jahngasse 18 E-Mail: office@jenni-stb.at

stb

Tel. 05572 20264 Rohrbach Nr. 31 E-Mail: rudolf.kleinbrod@kleinbrod.at

KleInbrod steuerberatung Gmbh

stb

KleInbrod steuerberatung Gmbh & co KG

stb

KÖnIG steuerberatungs Gmbh

stb

Marktstraße 37

KÖnIG helmut, dipl.-Vw.

Tel. 05572 31989

stb

Marktstraße 37

wP, stb

Schmelzhütterstraße 5b

Eisengasse 34

Eisengasse 34

mAIer & Partner steuerberatung und wirtschaftstreuhand Tel. 05572 200549-4 E-Mail: gm@wt-maier.at

stb

Tel. 05572 25434 Schwefel 93 E-Mail: sekretariat@ph-online.at

remm michaela bbA

stb

Tel. 05572 200549 Höchsterstraße 24 E-Mail: michaela@wt-maier.at

wP, stb

Tel. 05572 372300 Steinebach 3 E-Mail: peter.rhomberg@signum-treuhand.com

stb

stb Höchsterstraße 24

stb

wP, stb

Tel. 05572 29600-0 Marktstraße 30 E-Mail: m.ruemmele@rtg.at Tel. 05572 890309 Watzenegg 41 E-Mail: office@schoenach.info

stb

Tel. 05572 890309 Watzenegg 41 E-Mail: office@schoenach.info

Schwefel 93

stb

stb

Dr.-Waibel-Straße 5C

wP, stb

stb

Schwefel 93

stb

Tel. 05572 29600 Moosmahdstr. 1C/Top 2 E-Mail: steger.gerhard@gmail.com

trunK martin, dI

wP, stb

Tel. 05572 23653 Mozartstraße 18 E-Mail: martin.trunk@einsplus.at

utrI elisabeth, mag.

stb

Tel. 0664 4565657 Paracelsusweg 1/15 E-Mail: elisabeth@utri.info

weIssInGer manfred

stb Steggasse 2

wolFF Franz sebastian, mag. dr.

stb, abgzsV

Tel. 05572 23549 Kreuzgasse 6a E-Mail: wolff@tu-dornbirn.at

Von der thAnnen Gerhard

wP, stb

Tel. 05522 71123 Schlossgraben 10 E-Mail: lothar.allgaeuer@allgaeuer-sturm.at Tel. 05522 75790 Schüttweg 52/9 E-Mail: bereuter-hauser@utanet.at

sIGnum treuhand wirtschaftsprüfungs-Gmbh Tel. 05572 372300-0 Steinebach 3 E-Mail: office@signum-treuhand.com

burtscher esther Patrizia

Tel. 05522 73365-0 Franz-Josef-Schreiber-Weg 14a E-Mail: esther.burtscher@trias.co.at

dAten-treuhAndbuchführungsgesellschaft m.b.h.

stb

Tel. 05522 73444 Schlossgraben 10 E-Mail: s.senoner@daten-treuhand.at

wP

Fend wolfgang, dr. jur.

wP, stb

Tel. 05522 35250 Schlossgraben 10 E-Mail: markus.herburger@herburger-partner.at

JÄGer markus, mag

wP, stb

Tel. 05522 35250 Schloßgraben 10 E-Mail: markus.jaeger@herburger-partner.at

KoFler thomas

stb

Tel. 05522 79424 Gallmiststraße 17e E-Mail: kofler.thomas@aon.at

KrIsmer Gert, mag. Tel. 05522 73365 E-Mail: office@trias.co.at

wP, stb Reichsstraße 126

„trIAs“ wirtschaftstreuhand Gmbh wirtschaftsprüfungs- und steuerberatungsgesellschaft wP, stb Tel. 05522 73365 E-Mail: office@trias.co.at

Reichsstraße 126

wP, stb

stb

Tel. 05572 52234-53 Brünneleweg 11a E-Mail: robert.vasak@dataigerz.at

wP, stb

Tel. 05522 72326-0 Göfiser Straße 2a E-Mail: dr.wolfgang.fend@vol.at

hAGsPIel dietmar, bA mA

ender Andrea, mag. lic.oec. hsG Tel. 05523 52370 E-Mail: an.ender@aon.at

wP, stb

stb

Major-Ellensohn-Str. 29

ender caroline, mag.

stb

stb

hd steuerberater und bilanzbuchhalter Gmbh stb

stb

FenKArt thomas, mag. Tel. 05574 66066 Dorf Rieden 7 E-Mail: fenkart@metzler.co.at

heInZle Armin

stb

Tel. 05523 53975 Hauptstraße 5 E-Mail: armin.heinzle@einsplus.at

KAthAn norbert

stb

stb

stb

Tel. 05523 62617 Steinbux 2 E-Mail: office@kathan-partner.at

KAthAn & PArtner steuer- und wirtschaftsberatungsGmbh & co KG

stb

Tel. 0680 1175168 Flurgasse 7 E-Mail: andreas.kreil@bdo-vorarlberg.at

wP, stb

Tel. 05523 53975 Hauptstraße 5 E-Mail: daniela.matt@einsplus.at

morscher Gerhard

stb

Tel. 05523 53490 Vlbg. Wirtschaftspark E-Mail: morscher@morscher.at

sImmA walter, mag. dr.

stb

Tel. 05523 62617 Steinbux 2 E-Mail: walter.simma@kathan-partner.at

welte roman, mag.

stb

ZuGGAl Gerhard

stb

hArd

einsplus wirtschaftsprüfung und steuerberatung Gmbh Hauptstraße 5

wP, stb

ecA Pfanner und Farmer steuerberatung Gmbh Tel. 05574 85293 Badgasse 8c E-Mail: office@treuhand-am-bodensee.at

stb

Hofsteigstraße 11

wP, stb

Tel. 05574 64202-11 Hofsteigstraße 11 E-Mail: hkleiner@kerber.at

lenZ, bereuter, Gehrer wirtschafts-prüfungs- & steuerberatungsgmbh & co KG Tel. 05574 71001-0 E-Mail: office@lebe.at

wP, stb

Kirchstraße 6

stb

reumIller manfred, mag. rer. soc. oec.

wP, stb

Tel. 05574 64922 Apfelweg 8 E-Mail: manfred.reumiller@wt-reumiller.at

mag. manfred reumIller wirtschaftsprüfung Gmbh & co KG

wP, stb

Tel. 05574 64922-0 Apfelweg 8 E-Mail: manfred.reumiller@wt-reumiller.at

mag. manfred reumIller wirtschaftsprüfung und steuerberatung Gmbh

wP, stb

hIrscheGG Gruber beate

stb

Tel. 05517 6966 Walserstraße 33 E-Mail: b.gruber@haller-beratung.at

hAller birgit, mag.

stb

Tel. 05517 6966-0 Walserstraße 33 E-Mail: birgit@gruber-beratung.at

hAller, Gruber & PArtner steuerberatung KG

stb

Tel. 05517 6966 Walserstraße 33 E-Mail: office@haller-beratung.at

hIttIsAu: wP, stb

Tel. 05574 71001-0 Kirchstraße 6a E-Mail: reinhold.bereuter@lebe.at

GÖtZIs

Tel. 05574 642020 E-Mail: wt@kerber.at

Tel. 05574 64922-0 Apfelweg 8 E-Mail: manfred.reumiller@wt-reumiller.at

bertsch eugen

Tel. 05523 53975 E-Mail: info@einsplus.at

stb

Tel. 05523 62617 Steinbux 2 E-Mail: office@kathan-partner.at

bereuter reinhold, dr. jur.

stb

Tel. 05574 642020 Hofsteigstraße 11 E-Mail: rkerber@kerber.at

Tel. 05574 71001-0 Mockenstraße 8b E-Mail: nadine.nagel@lebe.at

KAthAn & PArtner steuer- und wirtschaftsberatungsGmbh

Tel. 05523 62308 Sonderberg 10 E-Mail: g.zuggal@ender-zuggal.at

stb

Kerber reinhard, mag. rer. soc. oec.

nAGel nadine, mag. jur

Tel. 05523 62617 Steinbux 2 E-Mail: office@kathan-partner.at

Tel. 0699 88797134 Kustergasse 17b/20 E-Mail: bentele.anton@vol.at Sportplatzweg 11 E-Mail: eugen.bertsch@inode.at

stb

Langacker 24 E-Mail: birgit.jochum@gmail.com

KleIner helmuth stb

Tel. 05523 62617 Steinbux 2 E-Mail: roman.welte@kathan-partner.at

GÖFIs

Tel. 05574 66066 Am Kohlplatz 5 E-Mail: feurstein@metzler.co.at

mag. Kerber reinhard wirtschaftstreuhand Gmbh

Tel. 05523 62308 Sonderberg 10 E-Mail: kanzlei@ender-zuggal.at

mAtt daniela, mmag. dr. ll.m.

stb

Jochum birgit, mag. jur

KreIl Andreas, mag.

Tel. 0650 9874569 Höchster Straße 51a E-Mail: office@hd-steuerberater.at

bentele Anton, mag. dr. stb

Hauptstraße 5

herburGer markus, mag.

Tel. 0650 9874569 Höchster Straße 51a E-Mail: office@hd-steuerberater.at

wP, stb

stb

ender & ZuGGAl wirtschaftstreuhandgesellschaft m.b.h.

FussAch

Tel. 05522 71123 Schlossgraben 10 E-Mail: office@allgaeuer-sturm.at

Tel. 05523 53975 E-Mail: info@einsplus.at

FeursteIn michael, mmag.

Tel. 05522 35250 Schlossgraben 10 E-Mail: office@herburger-partner.at

Tel. 0650 7927015 Schregenbergstr. 31c/2 E-Mail: c.zobel@quintus-audit.at

AllGÄuer & sturm wirtschaftsprüfungsund steuerberatungs Gmbh wP

„einsplus steuerberatung“ heinzle, matt, nosko & trunk steuerberatungspartnerschaft

Tel. 05523 62308 Sonderberg 10 E-Mail: c.ender@ender-zuggal.at

Zobel christian, mag. mInttax

schrottenbAum & PArtner wirtschaftsprüfung und steuerberatung Gmbh & co KG wP, stb

Eisengasse 34

wP, stb

Tel. 05522 39440 Gallmiststraße 15 E-Mail: office@bdo-vorarlberg.com

stb

bereuter-hAuser Ilse

Tel. 05572 394554 E-Mail: office@lebe.at

Burggasse 14

tschoFen eduard, mag. dr.

Impulszentrum Bregenzerwald Tel. 05512 2797-0 Gerbe 1135 E-Mail: thannen@aon.at

AllGÄuer lothar, mmag. dr.

Tel. 05572 29600 E-Mail: s.gruber@rtg.at

stb

VAsAK robert, mag.

Am Feuergraben 4

Tel. 05572 21763 Dr.-Waibel-Straße 11 E-Mail: kanzlei@schrottenbaum-partner.at

stb

Naflastraße 42/3

herburGer Johann, dkfm. dr.

FeldKIrch

Dr.-Waibel-Straße 5B E-Mail: f.schurz@rtg.at

schreIber Kurt, dr.

stb

sPArr steuerberatung Gmbh Tel. 05572 25434 E-Mail: c.sparr@aon.at

stb

Tel. 05522 39440-21 Gemeindegutstraße 15b E-Mail: gerhard.fritz@bdo-vorarlberg.com

Gruber siegfried, mag.

eGG stb

e. schÖnAch steuerberatungs- und wirtschaftstreuhand Gmbh

stb

sPArr christoph, mag. rer.soc.oec. Tel. 05550 3717 E-Mail: c.sparr@aon.at

FrItZ Gerhard, mag.

GerstGrAsser christian, mag.

Dr.-Anton-Schneider-Str.15a

Tel. 05572 21315

Tel. 05572 25111-0 Färbergasse 15 E-Mail: helmut.riedmann@bgr-treuhand.at

Tel. 05572 296000 E-Mail: l.schurz@rtg.at

Tel. 05572 372300 Steinebach 3 E-Mail: office@signum-treuhand.com

steGer GerhArd, mag.

sFÄ lenz, bereuter, Gehrer steuerberatung für Ärzte Gmbh & co KG stb

Höchster Straße 24

mAIer Gerald, mag. Tel. 05572 200549 E-Mail: gm@wt-maier.at

PlAtZGummer steuerberatungsgesellschaft mbh

schurZ leopold, mmag.

lenz, bereuter, Gehrer wirtschaftsprüfungs& steuerberatungsgmbh & co KG wP, stb Tel. 05572 21652-0 E-Mail: office@lebe.at

stb Marktstraße 54a/8

schurZ Ferdinand, mmag.

lenz, bereuter, Gehrer wirtschaftsprüfungs& steuerberatungsgmbh wP, stb Tel. 05572 21652-0 E-Mail: office@lebe.at

Peter Jürgen, mag.

schÖnAch edith

Tel. 05572 20264 Rohrbach Nr. 31 E-Mail: rudolf.kleinbrod@kleinbrod.at

Kremmel brigitte, mag.

stb

Tel. 05572 23653 Mozartstraße 18 E-Mail: ulrich.nosko@einsplus.at

rÜmmele manfred, dr.

Tel. 05572 20264 Rohrbach Nr. 31 E-Mail: rudolf.kleinbrod@kleinbrod.at

Tel. 05572 31200 E-Mail: koenig.wt@aon.at

nosKo ulrich, mag. mbA

rIedmAnn helmut, dr.

KleInbrod rudolf, mag.

Tel. 05572 31200 E-Mail: koenig.wt@aon.at

Tel. 05572 23168 Nägelesgarten 10 E-Mail: office@stb-mueller.at

Tel. 05572 29600 E-Mail: j.peter@rtg.at

stb

sImmA Katja, mag. stb

rhomberG Peter, mag.

dr. FerdInAnd JennI steuerberatungsgesellschaft mbh

wP, stb

sIGnum treuhand steuerberatungs-Gmbh

29

berKmAnn christoph, mag.

stb

Tel. 0650 3261975 Platz 370 E-Mail: christof@berkmannbals.com

stb

berKmAnnbAls steuerberatung & buchhaltung oG Platz 370

stb


30 hÖchst

mag. GheslA steuerbarater Gmbh

KAhle doris

Tel. 05574 21968 Bundesstraße 36 E-Mail: kanzlei@ghesla.com

Tel. 05578 72222-18

stb Bonigstraße 11

KrAPPInGer marion, mag. rer. soc. oec.

stb

Tel. 0650 64202-17 Fährestraße 1 E-Mail: mkrappinger@kerber.at

rAnGGer rainer, mag.

stb

Tel. 05578 72222 Bonigstraße 11 E-Mail: rrangger@rangger.at

mag. rainer rAnGGer steuerberatungs Gmbh

Kessler Jürgen hermann, mag. dr.

stb

Tel. 05574 83449 Baumweg 1a E-Mail: juergen.kessler@raiba.at Tel. 05574 604-0

stb

Buchenweg 16

wAlter martin, mag. stb

Tel. 05578 72222 Bonigstraße 11 E-Mail: kanzlei@rangger.at

Tel. 05572 2960013 E-Mail: m.walter@rtg.at

stb Fellentorstraße 2

stb

stb

Tel. 05583 3802-0 Strass Nr. 582 E-Mail: a.fetz@prodinger.at

Tel. 05576 72442 Schulgasse 1 E-Mail: office@wt-achleitner.at

ProdInGer & PArtner wirtschaftstreuhandgesellschaft m.b.h. stb

dr. AchleItner steuerberatungsgesellschaft m. b. h.

Tel. 05583 3802-0 Strass Nr. 582 E-Mail: lech@prodinger.at

stb

Tel. 05576 72442-0 Schulgasse 1 E-Mail: office@wt-achleitner.at

stb

Tel. 05576 74711 Diepoldsauer Straße 35 E-Mail: kanzlei@benzer.at

Peter miriam, mmag.

stb

Tel. 05576 73312-18 Beethovenstraße 23 E-Mail: miriam.peter@winkel-steiner.at

steIner Peter, mag.

Tel. 05576 73312-10 Schweizer Straße 77 E-Mail: peter.steiner@winkel-steiner.at

wInKel martin, mag. jur.

bArnAY ruth-Astrid, mag. dr. ll. m.

stb

Tel. 05576 73312-10 Schweizer Straße 77 E-Mail: martin.winkel@winkel-steiner.at

wInKel steIner wirtschaftstreuhand steuerberatungsges. m. b. h. stb Tel. 05576 73312-10 Schweizer Straße 77 E-Mail: office@winkel-steiner.at

Tel. 0699 15555101 Felderstraße 3 E-Mail: barnay@barnay.at

bArGehr elmar, mag.

Tel. 05577 20520 Rheinstraße 26-27 E-Mail: office@eventum.biz

beutel Klaus, mag. dr. Tel. 0664 4753133 E-Mail: k.beutel@vol.at

stb

KÖGl Peter, mag. dr.

luKesch ruth, mag.

busArello Peter, mag.

wP, stb

Steinfeldstraße 20

stb

blum lothar, mag. mIm

stb

Tel. 05574 74101 Kirchstraße 32 E-Mail: lothar.blum@blum-wt.at

stb

stb

stb, abgzsV

Tel. 05574 21968 Bundesstraße 36 E-Mail: kanzlei@ghesla.com

Schillerstraße 22

stb

schlIerenZAuer ursula, mag.

stb

stb

Tel. 05522 39440 Im Grisseler 28d E-Mail: martin.bauer@cable.vol.at

enGlJÄhrInGer & FleIsch steuerberater oG

stemmer bAhl Fend steuerberatung KG

stb

Tel. 05577 89632 Alpstraße 23 E-Mail: office@winkler-wtgmbh.com

Tel. 01 2041660

Tel. 05577 89632 Alpstraße 23 E-Mail: info@winklerundpartner.at

„wtJ“ steuerberatungs Gmbh & co KG

wInKler & PArtner wirtschaftstreuhand und steuerberatungs Gmbh & co KG stb

Tel. 05522 70460-0 E-Mail: office@wtj.at

Tel. 05577 89632 Alpstraße 23 E-Mail: info@winklerundpartner.at

wP, stb

Tel. 05572 23823 Roseggerstraße 4/27 E-Mail: klaus.woeginger@bwd.at

rtG riezler steuerberatung Gmbh Tel. 05517 6614

stb

stb

Walser Straße 80

nenZInG stb

Tel. 05525 64515 Burggasse 17 E-Mail: dobler.karl@aon.at

stb

Tel. 05525 62515 Schulstraße 36 E-Mail: office@hepberger.biz

Tel. 05577 82206 Reichsstraße 44a E-Mail: elmar.nagel@vol.at

stb

stb

stb Bundesstraße 70

Tel. 05522 70460-0 E-Mail: office@wtj.at

KAlKhoFer Arno, mag.

stb

Bundesstraße 70

stb

Tel. 05517 5329-0 Walserstraße 25 E-Mail: kanzlei@kanzlei-fritz.at

„wAlser“-treuhand- und revisionsgesellschaft mbh

stb

Tel. 0664 5191278 Landstraße 30 E-Mail: a.kalkhofer@kalkhofer-steuerberatung.at

Tel. 05516 2030

hIntereGGer Andrea

stb

stb

Riese 381

Tel. 05517 5197 Westeggweg 2 E-Mail: office@walsertreuhand.at

Nr. 197

schruns

seIler rita, dipl.-bw (Fh)

Fend Gerhard, mag. rer.soc.oec.

stb

Tel. 05556 74498 Silvrettastraße 21 E-Mail: gerhard.fend@sbf.co.at

Fend Patricia christiane, mag. dr.

Tel. 0680 2007025

stb

stb

stb Unterziegerbergstraße 1

E-Mail: peter.bahl@sbf.co.at

enGstler hubert, Ing. mag. dr.

Silvrettastraße 97

wP, stb

sAuerweIn ralph, mag.

Rote-Au-Weg 6

bAhl Peter, mag. dr. Tel. 05522 44388

GAnAhl Josef

stb

tschAGGuns

Tel. 0676 6299100 Rainweg 18 E-Mail: patricia.fend@sbf.co.at

Tel. 05556 74820

wP, stb

Zelfenstraße 24a

weIler: stb

Auf der Litz 19

morscher markus, mag. (Fh)

stb

Im Winkle 17

tschoFen treuhand Gmbh steuerberatungsgesellschaft

stb

E-Mail: markus@morscher.at

wolFurt

VAllAster Klemens, mag. jur.

stb

Tel. 05556 73327 Außerlitzstraße 68 E-Mail: k.vallaster@tschofen-treuhand.at

FlAtZ bernhard Tel. 05574 73504-2

stb Hofsteigstraße 30b

stb

trust lInder steuerberatung oG

FInK Judith, mag. Tel. 0664 4229319

stb Bildsteinerstraße 24

sPettel walter, dipl.-bw. (Fh) Tel. 05572 57000-0 Im Weingarten 1 E-Mail: spettel@stb-spettel.eu

Tel. 05522 44291 Schulgasse 28 E-Mail: office@steuerberater-frick.at

werle stefan, mag. stb

Tel. 05574 20837

stb

Bahnhofstraße 8b

E-Mail: office@trustwest.at

stb

FrIcK & FrIcK wirtschaftstreuhand- und steuerberatung Gmbh stb

Tel. 05522 44291 Schulgasse 28 E-Mail: sylvia.frick@steuerberater-frick.at

Tel. 05550 2174

stb

tosters

schwArZAch

Tel. 05522 98233-0 Walgaustraße 37 E-Mail: harald@dorner-wirtschaftstreuhand.eu

FrIcK sylvia, mag.

FIscher hubert, mag. dr.

E-Mail: steuerberater@flatz-wt.at

rÖthIs

FrIcK hatto, mag. dr.

thÜrInGerberG

Tel. 05515 2880-10 Riese 381 E-Mail: kanzlei@erathundpartner.at

Tel. 05556 75556

stb

Kirchgasse 1

E-Mail: fischerwt@aon.at

Tel. 05556 73327 Grütweg 8 E-Mail: office@tschofen-treuhand.at

stb

thÜrInGen:

E-Mail: c.gerstgrasser@gmx.at

erath & partner wirtschaftstreuhand- und steuerberatungs Gmbh stb

Tel. 05522 73365

stb

Nr. 278

0650 489 11 75

erAth wilfried, dipl.-bw. (Fh) Tel. 05515 2880-10 E-Mail: wilfried@erath.at

stb

GerstGrAsser claudia, mag.

Tel. 05522 39440 Wagenweg 3c/14 E-Mail: daniela.gantner@bdo-vorarlberg.com

rIeZlern

rtG dr. Fritz steuerberatung oG

mAlY walter, dr.

Tel. 05524 2149 Hauptstraße 69 E-Mail: office@gerstgrasser.at

GAntner daniela, mag.

Tel. 05522 44291 Schulgasse 28 E-Mail: hatto.frick@steuerberater-frick.at

Tel. 05572 21652-0 Mitteläule 8c E-Mail: thomas.daxer@lebe.at

stb

stb

Bundesstraße 70

dorner harald, dr.

Tel. 05525 62515 Schulstraße 36 E-Mail: office@hepberger.biz

dAXer thomas, mag.

stb

Tel. 05517 5329-0 Walserstraße 25 E-Mail: herbert.fritz@kanzlei-fritz.at

nÜZIders stb

stb

stb

„wtJ“ steuerberatungs Gmbh

GerstGrAsser steuerberatung Gmbh stb

schoPPernAu

Tel. 05522 44388 Am Bühel 6 E-Mail: stemmer.bahl.fend@sbf.co.at

wAGerer roland

sulZberG

stb

Tel. 05522 42166 Bahnhofstraße 21 E-Mail: office@steuerberater-ef.at

FleIsch Gerhard, mmag.

schlIns

Tel. 05524 2651 Kroppenweg 4 E-Mail: andrea.hinteregger@steuerinfo.biz

Tel. 05522 42166 Bahnhofstraße 21 E-Mail: office@steuerberater-ef.at

wInKler Klaus, dr. jur. mag. rer. soc. oec.

hePberGer steuerberatung Gmbh

Tel. 00423 2399500 Jahnstraße 30 E-Mail: martin.moosbrugger@thomashosp.at

Tel. 05577 82628-0 Schillerstraße 22 E-Mail: b.reiner@reiner.cc

wP, stb

Tel. 05522 42166 Bahnhofstraße 21 E-Mail: office@steuerberater-ef.at

hePberGer ronald, mag.

Tel. 05577 89632 Anhängestraße 6 E-Mail: ruth.lukesch@winkler-wtgmbh.com

reIner birgit, mag. dr.

bAuer martin, mmag. dr.

Tel. 05577 89632 K.-Franz-Josef-Straße 40 E-Mail: uschi.schlierenzauer@winkler-wtgmbh.com

dobler Karl

Badlochstraße 35a

nAGel elmar

stb Klosterreben 3

FrItZ herbert, mag. dr.

stb

moosbruGGer martin, bbA

lAuterAch

wP

mIttelberG

GeIGer monika, mag. dr.

KennelbAch

Tel. 05577 82628-0 E-Mail: office@reiner.cc

bAle robert, dr.

enGlJÄhrInGer bruno, mag. dr.

reIner & reIner wirtschaftsprüfungs KG

wÖGInGer Klaus, mmag.

Tel. 05577 20520 Rheinstraße 26-27 E-Mail: office@eventum.biz

Tel. 05577 86702 E-Mail: p.koegl@rtg.at

Schillerstraße 22

Hofsteigstraße 9

eventum wirtschaftstreuhand steuerberatungsgesellschaft mbh

Ziegelbachstraße 49

GheslA manfred, mag. (Fh) mag. jur.

stb

Tel. 05577 83343 Pontenstraße 20 E-Mail: monika.geiger@ivnet.co.at

hÖrbrAnZ:

Tel. 05572 23823

stb, abgzsV

bernhArd Jürgen, dipl.-bw (Fh)

stb

stb

wInKler & PArtner wirtschaftstreuhand und steuerberatungs Gmbh stb

lustenAu

benZer helmut, mag.

Tel. 05577 82628-0 E-Mail: office@reiner.cc

rAnKweIl Tel. 05522 44021 E-Mail: robert@bale.at

Bettleweg 50

FetZ Andreas, mag.

AchleItner martin, mmag. dr.

reIner & reIner steuerberatungs-Gmbh

reYns monica, mag.

lech

hohenems

wP, stb

Tel. 05577 82628-0 Schillerstraße 22 E-Mail: j.reiner@reiner.cc

wP, stb

KoFler michaela, mag.

reIner Jürgen, mag. dr. jur. ll. m

31

sInGer emanuel, mag.

stb

Gartenstraße 27/26

wP, stb

Tel. 05572 41655 Weidachstraße 16b E-Mail: stefan.werle@aon.at

westreIcher Guntram, mag. jur. Tel. 05572 21763

stb

Eichenstraße 45a

E-Mail: g.westreicher@schrottenbaum-partner.at

st. Anton Im montAFon stb

netZer maria, dr. Tel. 05552 67610 Nr. 151 E-Mail: maria.netzer@gmail.com

stb

LEGENDE: stb = Steuerberater, wP = Wirtschaftsprüfer, abgzsV = allgem. beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger


INTERNATIONAL T AXATION Weiterbildung Steuerrecht | Steuersysteme | Steuerkooperation | Steuerplanung

Zertifikatslehrgang Nationales und Internationales Steuerrecht > Nationales und Internationales Steuerrecht : LI, AT, CH, DE > Internationales Steuerrecht: DBA, TIEA > Europäisches Steuerrecht: EU/EWR > Besteuerung von Vermögensstrukturen und Finanzinstrumenten : LI, AT, CH, DE > Vorbereitung auf den Executive Master of Laws ( LL. M. ) in International Taxation > 7 Monate berufsbegleitend, 4 Module mit jeweils 2 × 2 Tagen Unterricht > CHF 7 800.– > Start : September 2013

Executive Master of Laws ( LL. M. ) in International Taxation > Nationales Steuerrecht : LI, AT, CH, DE und ergänzend: HK, Lux, SIN, UK, USA > Internationales Steuerrecht : DBA, TIEA > Europäisches Steuerrecht : EU/EWR > Steuerplanung : Unternehmen, Strukturen, Lebens versicherungen, Finanzinstrumente > Private Wealth Management : Fallstudien > Studienreise nach Hong Kong und Singapur > 3 Semester berufsbegleitend inkl. Master- T hesis, Präsenz : 3 Tage / Monat > CHF 26 800.– > Start : September 2014

Steuerfachtagung > Überregionale Konferenz zu aktuellen Ent wicklungen im natio nalen, internationalen und euro päischen Steuerrecht > Tagungsveranstaltungen mit ausge wiesenen Experten aus Wissenschaft, Praxis und der Steuerverwaltung

Steuerforum > Vortragsreihe zu aktuellen Entwicklungen im nationalen, internationalen und europäischen Steuerrecht > Gedankenaustausch für die liechtensteinische / regionale Unternehmens- und Finanzdienst leistungspraxis

Internationales Steuerseminar > Seminarreihe zur Anwendung des nationalen und inter nationalen Steuerrechts auf praxis orientierte Fragestellungen Kontakt und Informationen Dipl.-Kffr. Anja Gierhake, LL. M., Telefon + 423 265 11 65, anja.gierhake@uni.li, www.uni.li/steuern/weiterbildung


Steuerberater