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IZMF | International 1

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Welche Mobilfunkgrenzwerte gelten im internationalen Vergleich? Wie in Deutschland gibt es weltweit in vielen Staaten gesetzliche Regelungen für die erlaubte Höhe hochfrequenter elektromagnetischer Felder, die auch der Mobilfunk nutzt. Dabei orientieren sich die zulässigen Grenzwerte überwiegend an den Empfehlungen der internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP – Internationale Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung). Diese betragen für die Feldstärke 42 Volt/m bei den GSM-Netzen im Frequenzbereich um 900 MHz, 58 Volt/m bei den GSM-Netzen im Bereich 1800 MHz und 61 Volt/m bei UMTS.

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Den Grenzwertempfehlungen der ICNIRP hat sich auch die Europäische Union im Rahmen der EU-Ratsempfehlung 1999/519/EG von 1999 angeschlossen. Die meisten Staaten der Europäischen Union wie beispielsweise Griechenland, Irland, die Niederlande, Portugal und Schweden sind der EU-Ratsempfehlung bei der Festlegung der national gültigen Grenzwerte für den Mobilfunk gefolgt. Außerhalb Europas wurden die ICNIRP-Grenzwertempfehlungen etwa in Südkorea, Israel, Singapur oder Südafrika berücksichtigt. Die Mobilfunkgrenzwerte in den USA, Kanada und Taiwan orientieren sich dagegen an den Empfehlungen des IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers). Die IEEEGrenzwerte (IEEE Standard for Safety Levels with Respect to Human Exposure to Radio Frequency Electromagnetic Fields) bewegen sich jedoch in vergleichbarer Höhe wie die Grenzwertempfehlungen der ICNIRP. Die IEEE schlägt Grenzwerte für die Feldstärke von 47,5 Volt/m für 900 MHz (GSM) und 61 Volt/m für 1800 MHz (GSM) beziehungsweise 2165 MHz (UMTS) vor.

http://www.izmf.de/html/de/2487.html

16.08.2008

sm_fl_grenzwert  

http://cdn2.vol.at/2009/09/sm_fl_grenzwert.pdf

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