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Schoren_Schuelerzeitung

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N L E U NG OR H H C C U S IT G S ZE/BOR

4.

MAI, 12 UHR

G R B

Mit dem Schwarzacher

Triathleten Thomas Vonach und seiner Frau Nicole hat Julien Nagel gesprochen. /A9

Schulzeitung

SCHOREN

60 Jahre nach Ende des schrecklichsten Kriegs der bisherigen Geschichte steigen weiße Ballons aus dem Schulhof des BRG Schoren.

Unabhängige Schulzeitung des BRG/BORG Schoren, mit verlegerischer Unterstützung des Vbg. Medienhauses

AUSGABE 23 Bald auch am Schoren? Rund € 15.000 wird der grüne Pausenhof kosten, den eine Gruppe um Prof. Willi Bösch seit Jahren plant. Ein eigener Spenden-Turm wird aufgestellt.Wenn alles läuft, wie geplant, wird das BRG/BORG überhaupt zur „Gesunden Schule“. /A3, A4 Vo r a r l b e r g e r Nachrichten

AKTUELL

Einen massiven Notenfrust Vo r a r l b e r g e r Nachrichten

AKTUELL

stellte Anja Auer beim Recherchieren für ihren Artikel fest /A6

April 2005, € 0,70

Che teatro: Ein tolles Theater! ■ Das Drama Festival 05 in Livorno werden die Teilnehmer nicht so bald vergessen. VON PROF. ASTRID FEIERLE Vom 28. 2. bis 3. 3. 2005 dauerte heuer das Internationale Comenius-Theaterfestival der Schoren-Partnerschulen. Diesmal fand es in bella Italia statt, in Livorno, organisiert von Clara Simini und KollegInnen aus dem Liceo Cecioni. Alle freuten sich nach dem kalten Winter auf südliche Gefilde, auf Sonnenschein, Meer

und vor allem darauf, die einzelnen Gruppen und ihre BetreuerInnen, mit denen viele im letzten Jahr in Groningen schon Freundschaften (und manchmal mehr) geschlossen hatten, wieder zu treffen.

Auf in den Süden! Die Fahrt am Sonntag verlief reibungslos. Man ist schnell in der ehemaligen italienischen Piratenstadt südlich von Pisa. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir bei der Jugendherberge hielten. Eine alte Villa inmitten eines Piniengartens, mit einer Freitreppe, die von zwei Adlern gekrönt war – man kam sich wie

eine Gräfin oder ein Baron aus vergangenen Zeiten vor. Auch die Zimmer waren sehr schön ausgemalt, allerdings ziemlich kalt: Das Wetter in Livorno war wie daheim. Dazu ging ein eisiger Wind, sodass alle gerne von Mützen, Schals und Handschuhen Gebrauch machten. Schon am ersten Abend nach dem Essen gab es außer Konkurrenz eine Vorführung der Franzosen. Am Montag folgte ein Rundgang in der Partnerschule und dann eine Führung durch Livorno. Anschließend hatten wir Probe im kleinen, heimeligen Teatro delle Commedie. Zum Lunch waren wir beim

Direktor eingeladen, dann ging es zurück zur Herberge um nochmals kurz zu rasten. Am Abend hatten wir unseren Auftritt.

Wunscherfüllmaschine, Zahnschlosserei Zuerst die Unterstufentruppe von Gertrud Weiss mit einem Stück, in dem eine fantastische Maschine alle Wünsche erfüllen kann und Sorgen und Angst vertreibt. Allerdings klappt es nicht so ganz, wie die drei Professoren (eigentlich 4, doch Ramona war kurz vor der Abreise krank geworden) es geplant haben. Fortsetzung /A12 s. auch /A11

Wollte immer Lehrerin sein Michaela Feurle hat Prof. Eva Burtscher interviewt. Sie gab schon als Schülerin Nachhilfe. /A8 Vo r a r l b e r g e r Nachrichten

AKTUELL

Freiwillige Selbstvergiftung nennt Maria Horvath das Rauchen. Wir untersuchen auch die Gründe, warum so viele zu rauchen beginnen /A2 Vo r a r l b e r g e r Nachrichten

LOKAL

Späte Genugtuung für die Studentin Sophie Scholl und ihre Mitverschworenen in der Anti-NS-Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Bericht über einen Film. /A11 Vo r a r l b e r g e r Nachrichten

KULTUR

Das Licht ging um die

Welt. Am 18. April – 50.Todestag Albert Einsteins, der die Natur des Lichts erforscht hat – wurde das Signal aus Princeton von begeisterten Schoren-Physikern auf dem Karren empfangen und mittels Scheinwerfer nach Lustenau weitergeleitet. (Foto: Pfanner)

NICHT VERGESSEN! Freitag, 6. Mai, ab 20 Uhr Abend des Absolventenvereins ALLES SCHOREN (lockeres Singen mit Gaul, DJ Günter etc.)!!!

AUS DER SCHULE GEPLAUDERT

Die gesperrte Internetseite

(Foto: Gülec)

NADINE SCHWERZLER (6M)

Die Kamele sind weitergezogen;

unseren MaturakandidatInnen steht die Wüste der Reifeprüfung noch bevor. Die ganze Schule drückt ihnen die Daumen.

In allen Bereichen in unserem Leben wird zensiert. In den Medien; sogar in der Kirche werden gewisse biblische Details „weggelassen“. Und auch in unserer Schule hat die Zensur zugeschlagen. Ist es die Angst vor der brutalen Realität, von der uns die Zensur retten will? Sind wir so realitätsscheu geworden, dass wir es zulassen, dass gewisse Bereiche einfach unter den Teppich gekehrt werden? Es scheint, als wäre es vielen egal. Oder ist es vielleicht anders, und wir bevorzugen einfach nur das Leben in einer zensurierten „Traumwelt“? Wir alle sehen dauernd grausame Bilder von

Kriegen und Verbrechen in den Nachrichten: Sieht die Realität wirklich so aus? Selbst die „neutralen“ Nachrichten: Wie beeinflusst sind sie ? Was kann man glauben? Welche Fakten werden verschwiegen? „Wir wollen unsere Kinder schützen“: So ähnlich klingen die Argumente besorgter Eltern. Doch kaum verlassen Kinder ihr „geschütztes“ Zuhause, erblicken sie mit ihren unschuldigen Augen wohlmöglich eines der neuen umstrittenen Huber Plakate. Aus Angst, dass die Kinder bei der Erstkommunion den Anblick einer nackten weiblichen Brust vor der Kirche erleiden müssen, wurde ein solches auf Anordnung eines Vorarlberger Bürgermeisters entfernt.

Eigentlich gibt es für Großkonzerne nichts Besseres, als im Gespräch zu bleiben; im Grunde genommen sind die Hersteller solch provokanter Publicity sogar die einzigen, die bei der Zensur von Werbeplakaten, Musikvideos usw. profitieren. An unserer Schule wird auch zensuriert. Vor kurzem wurden neue Internetseiten gesperrt, da diese unter anderem nicht jugendfreien Inhalt beinhalten. Natürlich wurde als Begründung unter anderem angegeben, dass die Dienste von uboot, icq etc. während der Unterrichtszeit in Anspruch genommen werden. (Wobei der Großteil der Lehrer eigentlich wissen müßte, wie man den Internetzugang an der Schule sperren kann.)

Vorweg: Die Internetseite von uboot bietet einen kostenlosen Mailzugang an und stellt eine weltweite Community dar. Sodann: Man könnte bei dieser Zensur auch von Beschränkung der Freiheit der Kunst sprechen: User nutzen einen kleinen Webspace um sich dort sozusagen auszutoben. Gezeigt werden eigentlich keine pornographischen Bilder, diese würden nämlich von uboot sofort gesperrt werden. Mein Appell geht an die Lehrer, die Internetseite wieder freizugeben. Komisch, dass die ubootCommunity zensuriert wird. Wenn ich denke, was für brutale, zum Teil sehr unrealistische Computerspiele bereits Achtjährige benützen...


April 2005

SCHULZEITUNG

V o r a r l b er g e r Nachrichten

AKTUELL

B RG S C H O R E N

/ A2

DISKUSSION: MODERNE MUSIK? ZWEI SCHÜLERINNEN IM STREITGESPRÄCH

An G. Amann muss man sich gewöhnen

Moderne Musik kann jeder machen

An den Tagen vom 25. bis zum 27. Februar 2005, fand die Wiedereröffnung des Spielbodens in Dornbirn statt. Für eine außergewöhnliche Darbietung mit fünf uraufgeführten Stücken, sorgte der Vorarlberger Komponist Gerold Amann. Für die meisten Zuhörer eine ganz neue musikalische Erfahrung und somit auch eine Bereicherung. Sein Stil ist mit Sicherheit unverwechselbar. Trotzdem wurden seine Kompositionen, besonders von meinen Klassenkameraden, kritisiert und seine Stücke fanden nur wenig Anerkennung. Einige Kommentare nach der Vorführung waren zum Beispiel: „Do heat jo nix zemmat passt!“ „Also des kasch jo kua Musik me nenna“ „I wär bald ufgstand und ganga.“ Manch ein Gast setzte diesen Gedanke sogar in die Tat um und verließ wirklich den Saal. Amanns Art zu komponieren ist weit weg von harmonischen Klängen. Also keineswegs mit einer „schönen“, für das Ohr gewohnten Symphonie von Beethoven zu vergleichen. Viel eher ein musikalisches Chaos. Kein Takt, und Melodie und Begleitung sind nicht auseinanderzuhalten. Wie immer. Was ich bewundernswert finde: Wie mit einigen Blas- und Streichinstrumenten und vor allem mit voller Absicht solch schräge Musik komponiert wird. Ich bin erstaunt, welche Klänge oder doch besser Geräusche mit (zum Beispiel) einer Geige erzeugt werden können. Zum Beispiel durch Zupfen einiger Saiten, Querhalten des Bogens, Die-Saiten-ent-

Neueröffnung des Spielbodens mit einem großen Konzert. Schwerpunkt : Moderne Musik. Mir hat sich da die Frage gestellt, was MODERN eigentlich bedeuten soll? Ist es denn wirklich „modern“, wenn wir Steinzeitmenschen oder sogar Affen nachahmen? Nachdem wir das doch alles schon durchlebt haben, müssen wir uns denn unbedingt noch einmal zurückentwickeln? Auf der einen Seite kann ich darauf mit einem ganz eindeutigen JA antworten. Denn das passiert ja überall. Nehmen wir zum Beispiel die Mode her. In den 70er -Jahren waren Schlaghosen doch das größte. Und vor ca. drei Jahren: Welchen Cut hatten da beinahe alle unsere Hosen?. Die Glockenhosen kamen wieder in Mode, auch, was Muster und Farben betrifft.. RETRO ist in. Retro kommt aus dem Lateinischen und bedeutet nichts anderes als ZURÜCK...

lang-Streichen, sodass viel mehr ein Geräusch entsteht als ein Ton. Einerseits kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass die meisten Leute nicht Gefallen an dieser Art von Musik fanden, da sie ja wirklich das Gegenteil von einem Ohrwurm, also sehr anspruchsvoll war. Doch andererseits hinterfragte auch niemand seinen Stil und wollte wissen, wie er zu solch chaotischen Klängen kommt. Er ist ja doch nicht irgendjemand, der nichts von Musik versteht. Mir kamen gleich mehrere Ideen in den Sinn, wie man solche Musik interpretieren könnte, als ich zuhörte. Ich hatte den Eindruck, dass fast keines der Instrumente, die ich mir durch die Lebendigkeit der Stücke schon fast wie Lebewesen vorstellte, auf das andere hörte. Jedes spielte nur seine eigene „Melodie“, ohne auf die „anderen“ zu achten. Von einem anderen Standpunkt aus betrachtet, herrschte jedoch eine Art Harmonie, denn jedes Instrument nahm eine bestimmte Rolle in dieser Gruppe ein und war im Sinne von Gerold Amann nicht überflüssig. Der Komponist hatte wahrscheinlich nicht denselben Gedanken wie ich, doch das spielt meiner Meinung nach keine große Rolle. Solche Musik kann in dem Sinne nicht richtig, aber auch nicht falsch interpretiert werden, und genau das macht es doch auch interessant und regt zum Nachdenken an. Mit ein wenig Hintergrundwissen wird seine Musik wahrscheinlich schon wieder mit ganz anderen Ohren gehört und ihr wird viel mehr Verständnis entgegengebracht.

Und alles begann mit Tischfussball . . .

Gerold Amann möchte aus Beobachtungen, die eher naturwissenschaftlich als musikgeschichtlich sind, Musik machen. Alte Kultformen, denen musikalische Ereignisse zugrunde liegen, haben ihn seit jeher fasziniert. Schon seit längerer Zeit ist er den „Luren“ auf der Spur. Diese Instrumente sind aus der Bronzezeit bekannt. Sie wurden aus Muscheln, Holz, Bronze oder Silber hergestellt und fanden als Kriegs-, Jagd- und Kultinstrumente Verwendung. In alten Quellen wird ihr Klang als „eselsschreiend, roh, rauh und schreckenerregend beschrieben.“ Bei seiner Musik kommt es ihm weniger auf die Schönheit an als auf den Ausdruck. Ich hatte den Eindruck, als wären die meisten zu faul, um sich darüber ernsthafte Gedanken zu machen. Ich will das nicht verurteilen, es ist nur eben schade. Mir kam es so vor, als hörten sie zu; die Musik klang nicht so, wie sie sich es erwartet hatten, eben nicht so wie die „Mondscheinsonate“, und schon steht man auf und verlässt den Saal oder stempelt das Gehörte als „nicht meine Musik“ ab. Natürlich muss berücksichtigt werden, dass wir nicht in New York, Wien, Ohio, Boston, Shanghai oder Peking leben, wo Gerold Amann schon große Erfolge feierte, sondern eben im kleinen Vorarlberg, wo das Angebot in diesem Bereich nicht sehr breit ist. Kein Wunder also, dass die meisten dieser Art von Musik zuerst einmal skeptisch gegenüber stehen und sich unsere Ohren erst einmal daran gewöhnen müssen.

JULIA ANDERGASSEN (7M)

eigentlich tiefer gehen und fragen: „Was ist überhaupt MUSIK?“ um zum Geschmack jedes Einzelnen zu kommen. Müsste es denn nicht möglich sein Musik zu machen, die jedem gefällt? Etwas, das alle mögen? Nein das geht nicht, und ich denke, dass sich die Frage „Warum?“ nie klären lässt, nicht einmal vom intelligentesten Wissenschaftler. Es ist auch gut so, dass es so viele verschiedene Geschmäcker gibt, sonst wären wir ja alle gleich. Stellt euch das einmal vor, Leute! Jeder würde mit dem selben Haarschnitt herumrennen, und alle Mädels würden sich in die Haare geraten, weil sie alle auf den gleichen Typ stehen... nö, da iss mir schon lieber, wenn jeder seinen eigenen Geschmack hat, und es für jeden das Seine gibt. Nur: Muss es deswegen immer zu Konflikten kommen....? Aber ich denke, auch diese Frage wird niemals gelöst werden.

SAMANTHA GROEBLACHER (7M)

Was heißt da modern? (Juan Mirò: Hund, den Mond anbellend, 1926).

Für das Rauchen gibt es viele Gründe ■ Aber wohl keine ausreichenden . . . MARIA HORVATH (5M) Warum raucht man überhaupt? – Für die einen ist es Gruppenzwang, für die anderen ist es einfach wichtig, „cool“ zu sein. Oft spielen auch die Eltern eine Rolle. Einerseits ist da die Vorbildwirkung rauchender Eltern, andererseits die trotzige Ablehnung nicht rauchender Eltern. Nachdem man einmal angefangen hat, ist es schwierig wieder aufzuhören, weil Stress und Gewohnheit eine große Rolle spielen. Nikotin

(Karikatur: Berchtold, 7R)

Allerdings ist das Zurückgehen in der Musik wieder etwas anderes. Es muss doch seine Gründe gehabt haben, weswegen Mozart, Beethoven und Brahms sich mit der Melodie- und Akkordlehre auseinandergesetzt haben. Wieso sollten wir dann also alles wieder über Bord hauen, und von ganz vorne, ohne Noten, ohne Regeln beginnen? Oder hat moderne Musik etwa doch Regeln? Regeln, die wir nur nicht sehen? Objektiv betrachtet, könnte ich sagen, dass MODERNE MUSIK jeder machen kann, ich kann mich doch auch an ein Klavier setzten und in die Tasten hauen, gerade so, wie’s mir gefällt?! Es gibt Menschen, die bezeichnen Hip hop, oder Rap als dummes, sinnloses Aufsagen von Reimen, oder Rock bzw. Metal als ohrenbetäubendes Gelärme. Es gibt genügend Konflikte zwischen Rap-Hörern, und Punk-MusikFans. Also müsste man

wirkt nämlich beruhigend, und wer will schon auf die gewohnte Zigarette nach dem essen verzichten? Außerdem rauchen viele aus Langeweile, weil sie sonst nicht wissen, was mit sich anfangen. Wenn man dann doch stark genug ist aufzuhören, muss man die Lücke füllen mit Essen oder Sport. Was gesünder ist, wissen wir doch alle: Ohne Zigaretten lebt man auf jeden Fall gesünder und auch billiger!

Was ist an der Zigarette so ungesund? Die Zigarette besteht aus Tabak, der aus der Tabakpflanze gewonnen wird. Tabak wieder

besteht aus Nikotin und Teer. Um mit mehr Genuss zu rauchen, wickelt man den Tabak in papers und versieht diese mit einem Filter hintendran. Durch das Anzünden entsteht Kohlenmonoxid, das der Raucher einatmet. Wir kennen die Rauchgasvergiftungen, die bei Hausbränden vorkommen. Ein Raucher setzt sich einer solchen Vergiftung freiwillig aus.

könnten durch Rauchverzicht verhindert werden. Nikotin stört massiv die Durchblutung (auch Nikotinpflaster und –kaugummis). Die Folge: Herzinfarkt (oft sehr jung), Impotenz, Raucherbein, Schlaganfall, Thrombose.

Krankheitsfolgen

Rauchen bei Schwangeren schädigt das noch nicht geborene Kind.

Im Tabak sind viele krebserregende Substanzen. Lungenund Blasenkrebs sind die häufigsten Krankheitsfolgen bei Rauchern. 50.000 Krebstote pro Jahr

Rauchen zerstört die Härchen in der Luftröhre und Abwehrzellen im Körper. Dadurch bekommt man Asthma und häufiger Infektionen.

Rauchen verbraucht Energie und verkürzt die Lebenserwartung. Jede Zigarette kostet 5 ½ Minuten des Lebens.

UMFRAGE VON JULIA WAIBEL (6M)

Jenny Grabher (6M)

Nikita Felder (7B)

Anonym (Ri-Klasse)

Yvonne Rusch (7M)

Wie lange rauchst du schon und mit wie vielen Jahren hast du angefangen?

Seit 2 Jahren, mit 14

1 ½ Jahre, im Sommer mit 15

Seit 2 Jahren, mit 15

2 Jahre, mit 16

Warum hast du angefangen?

Gruppenzwang

Weil Franky genüsslich in der Hängematte rauchte :)

Es sah so genüsslich aus.

Gruppenzwang

Warum rauchst du immer noch?

Zu viel Stress um aufzuhören.

Ich will/kann nicht mehr aufhören. Wenn ich traurig bin.

Es beruhigt mich. Aus Langeweile, nach Stress.

Gewohnheit

Hast du daran gedacht aufzuhören?

Schon öfter

Jaaaa.....

Nö

Ja

Gründe dafür?

Die Sprüche auf den Packungen :) *gg*

–

Wenn mein Partner Nichtraucher wäre. Bei Geldmangel.

Lungenkrebs, Kosten, Thrombose

Warum werden deiner Meinung nach die Raucher immer jünger

Weil sie meinen, sie sind cool, wenn sie rauchen oder denken, sie sind dann älter.

–

Viele sehen nicht, wie schädigend es sein kann, weil ihnen nichts anderes vorgelebt wird.

Weil 14jährige „cool“ sein wollen und weil Rauchen nicht dick macht (Schönheitsideal).


ZITAT DES TAGES

GESCHOREN

Schulautonomie Selber planen, selber zahlen, selber machen

Die Schönheit des Schulhofs soll auch mehr Disziplin bringen. PROF. WILLI BÖSCH

LESERSERVICE

BRG Dornbirn-Schoren Höchster Straße 32 6850 Dornbirn Telefon 05572 25050 Fax 05572 25050-20 E-Mail: brg.schoren.@cvn.at http://www.brg-schoren.ac.at

http://www.brg.schoren.ac.at

Gefragt: Junge männliche Sänger Seit Herbst 2003 gibt es in Vorarlberg den Landesjugend-Chor Voices. Oskar Egle, der Chorleiter, erzählt von den Anfängen des Chors. Der Interviewer ist selbst ein Mitglied. Wieso wollten Sie einen Chor wie „Voices“ gründen? Weil ich festgestellt hatte, dass es sehr wenig Jugendchöre im Raum Vorarlberg gibt. In der Musikhauptschule habe ich aber gemerkt dass sehr viele Junge Leute am Chorgesang interessiert sind. Angespornt wurde ich auch durch Landesjugendchöre in anderen Bundesländern wie Oberösterreich. Es gab sogar einmal den Versuch, einen Nationaljugendchor zu gründen, doch das kam nicht zustande. Unser Ziel war es eigentlich einen Landesjugendchor zu gründen und dann später einmal aus jedem Landesjugendchor die besten auszuwählen um einen Nationaljugendchor zu gründen. Was ist so besonders an diesem Chor gegenüber anderen Chören? Das Besondere: Die Mitglieder kommen wirklich aus allen Teilen des Landes. Außerdem ist “Voices“ ein Projektchor dh. es gibt keine regelmäßigen Proben. Wir treffen uns an Probenwochenenden ein- bis zweimal im Jahr. Und dieser Chor besteht wirklich nur aus Jungen Leuten, die Spaß am Chorgesang haben. Wie finanziert sich dieser Chor? Durch Spenden, Auftritte, Subventionen vom Land und durch den Chorverband Vorarlberg. Er hat dieses Projekt erst ermöglicht. Ein herzliches Dankeschön. Was ist für die Zukunft geplant? Im April 2005 gibt es ein Konzert, mit Instrumentalensemble, im Oktober eine Fahrt nach Linz zum Treffen aller Landesjugendchöre und im Dezember ein Konzert bei der “Alpenländischen Chorweihnacht“ in Südtirol. Was wollen Sie den Interessenten noch sagen? Es gibt jedes Jahr im Herbst ein Chorwochenende, zu dem sich jeder anmelden kann. Jeder Interessent ist willkommen! Auf unserer Homepage (www.chorverbandvlbg.at – Link zur Voices Homepage) findet ihr Anmeldeformulare. Vor allem an Männerstimmen fehlt es! Aber wir freuen uns über jedes weitere Mitglied.

BENJAMIN OBERER (7M)

Grünes Gesicht für den Pausenhof ■ Unser Schulhof soll zu einem Ort der Kommunikation werden. LAURA HEINZLE, ELANUR GÜLEC (5B) 1999 ist unsere Schule von Grund auf renoviert worden. Nur unser Pausenhof trägt noch immer nicht zu einer nicht gerade unterrichtsfreundlichen Stimmung bei. Doch nun ist es endlich soweit. Unser Schulhof soll ein neues, grünes Gesicht bekommen. Dank der Initiative und Ausdauer einer Gruppe von Prof. Willi Bösch.

Umfangreiche Umfragen Richtig bekannt wurde die geplante Begrünung des Schulhofes erst diesen Jänner mit einer Umfrage bei 120 Schülern der 1., 3., 5., und 7. Klassen. Es wurden dabei Fragen zu Veränderungswünschen und zum eigenen Empfinden unseres jetzigen Pausenhofs gestellt. Ganz klar stellte sich dabei heraus: Kommunikation und Ruhe sind die wichtigsten Bedürfnisse der Schülerschaft. Das ,,selbstständige Kümmern um die Pflanzen“ schnitt am schlechtesten ab.

Viele Angebote Geplant sind Bewegungsangebote mit Klettergerüst, einem Amphitheater als Lern- und Diskussionsarena für Unterricht und Theater, sowie ein Labyrinth und ein

(Foto: VN-Archiv)

wer•wie • wo•was? wir informieren dich! "aha" Dornbirn, Zollgasse 1, Tel 05572-52212 aha@aha.or.at, www.aha.or.at ����� ��� ����� ��� ����� �����

"aha" Bregenz, Belruptstraße 1, Tel 05574-52212 aha.bregenz@aha.or.at, www.aha.or.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 13 bis 18 Uhr

Haselnusswäldchen für meditative Zwecke. Auch eine grüne Fassade und reichlich Sitzgelegenheiten um das Biotop sollen zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Inspirieren ließ man sich dabei auch von anderen Schulen, die den Schritt zum gesunden Pausenhof bereits gemacht haben. Nach einigen Treffen beteiligen sich nun etwa sechs Schüler und 4-5 Lehrer unter der Leitung von Prof. Willi Bösch konsequent an dem großen Vorhaben, den Schoren zu einer „gesunden Schule“ zu machen.

Die Ziele dieses Projekts sind, wie uns Prof. Bösch im Interview erklärte, Ruhe, Kommunikation, Bewegung für Schüler und Lehrer. Die Schüler sollen sich selbstständig um die Pflege der Pflanzen kümmern und so neue Werte kennen lernen. Auch soll das gesunde Umfeld und seine Schönheit für mehr Disziplin und Selbstdisziplin sorgen. Insbesondere, wenn es ums Rauchen und den Müll geht. Erhofft wird aber auch eine etwas andere Pausen- und Stundenaufteilung.

(Foto: Bösch)

Die Gesamtkosten der geplanten Umgestaltung des Pausenhofs werden ca. 15.000 bis 20.000 Euro betragen. Unsere Schule ist momentan noch auf der Suche nach Sponsoren wobei sich die Firma Häusle schon erklärt hat, den Asphalt zu entfernen. Besonders danken möchten wir auch Martin Erhart mit seinem Vermessungsbüro und Silvia Utterspiegel für ihre Landschaftsplanung. Beide sind Eltern von Schülern unserer Schule und haben sich für diese Arbeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

FREMDE SCHULEN VON INNEN (XIV): HTL DORNBIRN

Professionelle Modeschauen beim Tag der offenen Tür ■ Die Bekleidungstechnikerinnen der HTL Dornbirn präsentierten „Sinnwelten“. DANIELA HAGEN (6M)

Der Jugendchor „Voices“ aus Vorarlberg.

Ein Schulhof in Berlin: Bald hat auch bei uns der Asphalt ausgedient.

Auch in der HTL- Dornbirn gibt es einen Tag der offenen Tür, er ist jedoch nicht mit dem unseren zu vergleichen. Den Höhepunkt des Tages bildet nämlich eine Modeshow; was aber nicht heißt, dass die anderen Aspekte der Schule zu kurz kommen.

den Leute und verfolgten den Auftritt gespannt. Die Mitwirkenden vom Bühnenbildgestalter bis zum Moderator, waren am Ende erleichtert, dass alles so gut klappte. Die Models waren froh, dass es vorbei war, denn alle waren „ hundemüde “ und man sah es ihnen auch an. Ein Kleid mit Fahrradketten bestückt wog zum Beispiel 7 Kilo. Zum Glück musste am Montag niemand in die Schule - ein verdienter Ausgleich.

Die Müdigkeit war nicht durch die Auftritte allein verursacht. Die Vorbereitungen begannen bereits im November, als Schüler/innen ab er zweiten Klasse Bekleidungstechnik ihre Entwürfe abgaben. Im Dezember wurde dann mitgeteilt, welche Stücke bei der Modeshow vorgeführt werden würden. Dieses Jahr lautete das Thema „Sinnwelten“. Sechs Sinne waren in die Modeshow

Show gut besucht Am Samstag, dem 13. März war es wieder so weit, wer Freunde/Innen und Kolleg/Innen in der HTL Dornbirn hat, drückte die Daumen. Bereits am Morgen um 8 Uhr mussten die Models gleich auch Designer und Schüler, in die Schule um sich von dem Friseurteam Gülti frisieren und schminken zu lassen. Um zehn Uhr trafen die ersten Besucher ein. Um 11.30 um 14.30 und um 16 wurde die Show präsentiert. Jede Vorführung ging eine Stunde. In der riesigen Aula war kein Sessel mehr frei, überall stan-

eingearbeitet: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen sowie Traum. Nahezu drei Viertel der Arbeit erledigten die Designer/Models/Näher zu Hause in ihrer Freizeit, ein paar Wochen gingen da gut drauf. Einen Monat vor dem „Tag“ begannen die Bühnenproben.

Große Modepalette Von schönen, wirklich anspruchsvollen professionellen Abendkleidern mit Korsagen bis zu Metallplatten als Rock war alles zu sehen. Die schwierigen Knüpftechniken und komplizierten Schnitte hätten auch einer gestanden Näherin Arbeit gegeben. Am meisten hat jedoch die Zusammenarbeit und Kreativität der Schüler herausgestochen. Die Informatiker waren für Bild, Ton und Licht während der Modeshow zuständig, die Bekleidungstechniker für die Modeshow. Aber auch die Chemiker stellten ihren Bereich vor und die Manager taten es ihnen gleich. Zudem führten Schüler als Führer die Besucher durch das verwirrend riesige Gebäude, sodass niemand in der Versuchsanstalt verloren ging.

Tipp fürs nächste Jahr

Selbst genäht, selbst vorgeführt.

(Foto: VN-Archiv)

Auf keinen Fall verpassen! Und, wer weiß: Vielleicht gibt es die Mode-Ideen unserer Nachbarschule bald in den Geschäften.


April 2005

SCHULZEITUNG

LESERBRIEF

Auch Sterben gehört zum Leben „Schmerzen nicht heilen, sondern lindern!“, so lautet das Motto der Palliativstation in Hohenems. Ich bin ein großer Befürworter dieser Einrichtung, die wir vom Ethik-Unterricht aus besucht haben.. Sie ist notwendig. Unheilbar Kranke würden in einem gewöhnlichen Spital als „Nummer“ sterben. Auch Menschen, die sonst niemanden hätten, finden hier Kraft und Betreuung. Allein sterben? Wer will das?!! Was mir allerdings fragwürdig vorkommt, ist die Mitarbeit „Ehrenamtlicher“ (Freilich - wo sollten sie sonst den Umgang mit Sterbenden lernen?) Es lässt sich nicht abstreiten, dass das tägliche Hinwegsterben der Patienten auch für ausgebildete berufserfahrene Ärzte eine starke Belastung ist, da die persönliche Bindung zu den Patienten viel intensiver ist. In einem Gespräch mit einem Palliativarzt erfuhr ich, dass es aber auch eine Bereicherung für die eigene Seele ist, denn die Menschen geben einem sehr viel zurück. Das konnte ich vorher kaum glauben. Ich dachte, diese Menschen wären nur noch ein Häufchen Elend, doch in Wirklichkeit sprühen sie vor Lebensenergie und Freude.- Ein sehr schönes Bild! Darum würde ich mir wünschen, dass die Aufklärungsarbeit in Schulen gestärkt wird. Denn wer weiß schon, was auf einer Palliativstation passiert, wenn es einem niemand sagt? Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass es bald in jedem Spital eine Palliativstation gibt: Die Wartelisten sind lang. Ich weiß: Überall werden die Geldmittel gekürzt. Oft höre ich: Die Spitäler sind unfinanzierbar geworden. Aber: Jeder von uns sollte mit Würde sterben dürfen und hat Anspruch auf Betreuung/ Begleitung. Ist es nicht so, dass in einem so genannten Sozialstaat, der Mensch am meisten zählen sollte? Wir verfallen durch Privatisierung und Globalisierung immer mehr in den Kapitalismus, wo Menschen nur noch „Ware“ sind. Wir sollten einfach die Tatsache nicht verdrängen, dass das Sterben zum Leben gehört und auch einen Platz in der Gesellschaft haben sollte. Darum ist eine Hospizeinrichtung genau so erforderlich wie Kindergärten und Schulen. Der Mensch ist es gewohnt, in Gesellschaft zu sein. Auch die letzten Monate/Wochen vor dem Sterben.

JOHANNA BERKTOLD (7M)

IMPRESSUM • Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Bundesrealgymnasium Dornbirn Schoren, Höchster Straße 32, A-6850 Dornbirn. Redaktion Aktuell: Gülec Elanur, Laura Heinzle (5B), Daniela Hagen, Felicia Jäger, Nadine Schwerzler, Julia Waibel (6M), Benjamin Dullnig, Samantha Groeblacher, Benjamin Oberer (7M); Begleiter und Gesamtkoordination: Prof. Willibald Feinig. Redaktion Wissen: Philipp Wirth (7I1), Begleiter: Prof. Gerhard Purin. Junge Seiten: Christina Krepl (2R1), Michaela Feurle, Carmen Wessiak (2R3), Marie-Theres Hütter, Johanna Kessler, Sabrina Pachler, Bettina Praprotnik (3R1), Natalie Bodé, Verena Pregenzer, Laura Lederle (3R3), Dominik Klug (3R4), Anja Auer, Julia Krepl, Katharina Rhomberg, Teresa Sohm (4R1), Adrian Krepl (4R3), Selina Herbst, Enya Steiner, Laura Waibel (4R4). Fotos: Bettina Praprotnik (3R1). Begleitlehrer: Prof. Elisabeth Mair, Prof. Karin Peska. Redaktion Sport: Benjamin Prock (3R1), Emanuel Tiefenthaler (6I1), Simone Graf, Melanie Greif, Proano Chacon (7R); Begleiter Prof. Markus Riedmann. Redaktion Kultur: Nikita Felder, Magdalena Hörl, Gwendolyn Kohlhaupt, Esther Oftermans, Kerstin Peter, Claudia Roitner (7B); Begleiter: Prof. Martin Fischer. Fotoredaktion: Gülec Elanur, Laura Heinzle, Anna Klucsaric (5B); Begleiterin: Prof. Barbara Liebhart. Andere Bilder: VMH-Archiv. Anzeigen: Gabi Matzer (Sekretariat). Satz und Druck: Vorarlberger Medienhaus. Wir danken für alle Leserzuschriften und bitten dabei, nicht nur auf die Aktualität, sondern auch auf die Erscheinungsweise der Schulzeitung (3 x jährlich) Rücksicht zu nehmen.

V o r a r l b er g e r Nachrichten

AKTUELL

B RG S C H O R E N

/A4

Damit es allen gut geht ■ Ein Interview mit Direktor Norbert Häfele zum Projekt „Gesunde Schule“ LAURA HEINZLE, ELANUR GÜLEC (5B) Unsere Schule soll eine „Gesunde Schule“ werden. Doch viele wissen gar nichts von diesem Großprojekt. Um etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen hier ein Interview mit Direktor Norbert Häfele. Was ist das Projekt „Gesunde Schule“? Die Leitidee war: „Wie kann man eine Schule neu denken?“. Diese Frage stellten sich Schülern, Eltern und Lehrer, insgesamt etwa 150, vor etwa einem Jahr. Bei dem Ganzen dienen wir als Pilotschule. Das heißt, wir sind die ersten, wir sind eine Art Vorbild für andere Schulen und probieren aus, wie man diesen Leitsatz am besten ausführen kann. Klar ist, dass für diese Aufgabe nur eine so große Schule in Frage kommt.

Wie nützt das Projekt den Schülern? Was ist das Ziel? Also zuerst einmal soll es allen gut gehen! Die Schüler sollen sich hier wohlfühlen, wobei wir natürlich die Balance zwischen Anforderungen und Wünschen halten müssen.

Doch es handelt sich bei diesem Projekt um eine Riesenaufgabe, sodass die Planung und die Bekanntmachung des Projekts nicht nebeneinander laufen können. Sobald diese Arbeit getan ist, werden auch die Schüler ausgiebig informiert werden.

Vielfältige Lernformen, Bewegung und gesunde Ernährung, eine bessere Beziehung zwischen Lehrern und Schülern . . . NORBERT HÄFELE

Was ist bisher geschehen? Wir stehen momentan kurz vor der Fertigstellung des Projektantrags. Davon hängt auch ab, ob wir in Geldfragen unterstützt werden.

rung. Die Hauptleitung über alle diese Projekte übernehmen neben mir die Coaches Agnes Frick und Gerhard Vonach.

Was sind die Probleme dabei? Konkrete Probleme gibt es noch nicht. Das gesamte Projekt soll in fünf Jahren umgesetzt werden, wobei wir aber stufenweise vorgehen. Was bei der Umsetzung auf uns zukommt, das wissen wir jetzt noch nicht.

Woher kommt eigentlich die Idee? Als Vorbild haben wir uns andere Einrichtungen genommen, die den Schritt zur gesunden Umgebung schon gemacht haben. Doch in Vorarlberg sind wir die erste Schule, die so etwas verwirklichen will.

Handelt es sich dabei um lauter Einzelprojekte? Es gibt über 10 Teilprojekte wie die Begrünung des Schulhofes und die gesunde Ernäh-

Was halten Sie selbst von der „gesunden Schule“? Sehr viel. Ich bin aber der Meinung, dass es für alle eine schwere Aufgabe ist!

Zu den Zielen gehören vielfältige und unterschiedliche Lernformen für Schüler und eigene Zeiten für Lehrer mit besonderen Aufgaben (Klassenvorstand,...). Ansonsten wollen wir für gesunde Bewegung und Ernährung, aber auch für eine bessere Beziehung zwischen Lehrern und Schülern und Selbstkompetenz sorgen. Wieso wurden diese Pläne geheim gehalten? Eigentlich haben wir keine Geheimhaltung betrieben.

Direktor Häfele beim Interview.

(Foto: Gülec)

Jugendparlament in Budapest ■ Ein Versuch, mit anderen Jugendlichen europäische Probleme zu diskutieren. LISA MITTELBERGER (8B) Im November 2004 hatte ich die einmalige Gelegenheit am Model European Parliament in Ungarn teilzunehmen. Neun Tage lang konnte ich junge Menschen aus ganz Europa kennen lernen und eine für mich neue Stadt erkunden.

Zentrum von Budapest. Die eigentliche Parlamentssitzung fand dann sogar im ungarischen Parlament statt. Sie dauerte zwei Tage lang. Jedes einzelne Komitee musste seine Resolution vorstellen und verteidigen. Erst dann wurde darüber abgestimmt. Es war für mich sehr beeindruckend, in diesem prunkvollen Gebäude zu arbeiten. Der reibungslose Ablauf des Aufenthaltes, der so weit wie möglich von ungarischen

Schülerinnen und Schülern organisiert wurde, aber auch die gute Arbeit innerhalb der Komitees, zeigen, dass wir Jugendliche Interesse und Engagement aufbringen und auch bereit sind, viel Zeit für gemeinsame europäische Anliegen und Sorgen zu investieren. Insgesamt war für mich sowohl die Teilnahme am österreichischen als auch am internationalen Jugendparlament eine einmalige Erfahrung.

Schon in Innsbruck wurde ich sehr herzlich von meiner Gastfamilie aufgenommen, und die Stadt zeigte sich damals frisch verschneit von ihrer schönsten Seite. Budapest empfing uns auch mit eisiger Kälte, jedoch ebenfalls mit jeder erdenklichen Gastfreundschaft. Ich schätze die zeitaufwendige und mühevolle Arbeit aller, die es mir möglich machten, eine so tolle Zeit in Ungarn zu verbringen. Nagyon köszönöm!

Endlich geklappt Schon im Jänner davor hatte ich mich beim nationalen Jugendparlament in Innsbruck für die Teilnahme an einer internationalen MEP-Session qualifiziert. Lange wusste ich nicht, wohin die Reise gehen sollte, einmal kam mir die Pragwoche der 7. Klasse dazwischen, ein andermal wurde das MEP abgesagt. Dann endlich, Ende Sommer, erhielt ich den Anruf, dass ich beim diesjährigen Internationalen Jugendparlament in Budapest dabei sein darf. Am 6. November war es dann soweit. Frühmorgens in Dornbirn in den Zug gestiegen, und zwöf Stunden später saß ich schon mit meiner Gastfamilie, einer sehr netten deutschen Familie, zusammen beim Abendessen. Die nächsten Tage waren dann sehr anstrengend, aber auch lustig und interessant. Ich lernte in kürzester Zeit sehr viele aufgeschlossene Menschen aus ganz Europa kennen.

Das Parlament von Budapest.

(Foto: VN-Archiv)

Der Gurt verlängert dein Leben

Wie verlief unser Arbeitstag? Innerhalb eines Komitees, das aus je 13-16 Jugendlichen bestand, versuchten wir Lösungen für europäische Probleme, wie zum Beispiel die alternde EU , die Türkeifrage oder Maßnahmen zum Treibhauseffekt zu finden. Das Besondere dabei war die Konferenzsprache: Englisch. Alle Beiträge und Diskussionen mussten auf Englisch eingebracht werden. Irgendwie logisch, bei so vielen verschiedenen Nationen. Die Komitees trafen sich in wundeschönen Räumlichkeiten, zum Beispiel in der Szabó-Ervin Bibliothek im

Mit diesem Plakatentwurf gewann die 4R4 den Renault-Wettbewerb „Sicherheit für alle“. Das Plakat wird in ganz Österreich affichiert. Herzliche Gratulation!


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SCHULZEITUNG

V o r a r l b er g e r Nachrichten

INSERATE

B RG S C H O R E N

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April 2005

SCHULZEITUNG

AKTUELL

B RG S C H O R E N

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Känguru der Mathematik

BUCHBESPRECHUNG

Das Tagebuch der Anne Frank Anne lebte mit ihren Eltern und ihrer Schwester Margot in Amsterdam, bis der Krieg ausbrach. Otto, Annes Vater, beschloss dann in ein Geheimversteck zu ziehen, um von den Nazis nicht gefunden zu werden. Der Unterschlupf befand sich im Dachboden seiner ehemaligen Firma. Dort verbargen sich die Untergetauchten, bis sie eines Tages von der Geheimpolizei entdeckt wurden . . . Anne starb ein paar Wochen, bevor der Krieg zu Ende war, in einem Konzentrationslager. Doch ihr Vater erfüllte Anne ihren letzten Wunsch: Er veröffentlichte ihr Tagebuch. JOHANNA KESSLER, SABRINA PACHLER (3R1)

Die schönsten LehrerInnen Wir hatten die Idee, eine lustige Umfrage unter den Schülern und Schülerinnen zu machen zum Thema: „Mr. & Mrs./Miss Schönheit“ von unseren Lehrern und Lehrerinnen. Folgendes kam heraus. Wir fragten die Schüler und Schülerinnen, welche LehrerInnen sie am schönsten finden, doch die SchülerInnen hatten unterschiedliche Meinungen und so kam es zu keinem klaren Ergebnis. Es stellte sich aber doch heraus, dass gewisse Lehrer und Lehrerinnen in den Augen der SchülerInnen sehr hübsch sind. Z. B. Iris Pfanner, Barbara Burtscher, Eva Burtscher und die beiden Herren Harald Stanek und Thomas Leimser. Das sind aber noch lange nicht alle. Tatsache ist, dass der Großteil unserer Lehrer und Lehrerinnen ein gepflegtes Aussehen hat. Außerdem finden viele SchülerInnen ihre Lehrer nett und wollen sie nicht nach ihrem Aussehen beurteilen. Und dass unsere LehrerInnen gefragt sind, sieht man schon daran, dass der Großteil von ihnen verheiratet ist!

CORINNA KUHN, NATALIE BODÉ (3R3)

Theatergruppen am Schoren Das Theaterspielen hat schon immer zum Schoren gehört und es wird auch immer dazu gehören. Eine kurze Einführung zu den Theatergruppen für die, die nicht wissen, was das ist. Es gibt zwei Theatergruppen, eine in der Unter- und eine in der Oberstufe. Dort probt man, einmal in der Woche, für ein Stück, das man am SCHULTHEATERTAG aufführt. Dann gibt es noch das THEATERFESTIVAL. Das Theaterfestival ist ein Treffen von allen Theatergruppen unserer Partnerschulen in einem bestimmten Land, dieses Jahr war es Italien. Dort spielen die verschiedenen Gruppen ihr eingeprobtes Stück vor. Ihr werdet sicher schon gemerkt haben, dass bei den Spinden der Erst-, Zweit- und Drittklässler ein neuer Raum steht. Das ist der Theaterraum! Er ist zwar noch nicht ganz fertig, aber das wird schon noch. Bevor wir diesen Raum bekommen haben, mussten die Theaterstunden im Turnsaal der Mädchen abgehalten werden, aber jetzt können die Theaterspieler in ihren Theaterraum gehen und für den nächsten SCHULTHEATERTAG oder das nächste THEATERFESTIVAL proben. Wenn euch mein Artikel gefallen hat oder ihr euch sonst für das Freifach Theater interessiert, meldet euch doch im nächsten Jahr an. Ich selbst belege dieses Freifach schon seit 2 Jahren und ich kann euch sagen: es ist toll! Das weiß ich aus eigener Erfahrung! CARMEN WESSIAK (2R3)

„Die Wunscherfüllmaschine“.

V o r a r l b er g e r Nachrichten

(Foto: Feierle)

INTERVIEW: DOMINIK KLUG (3R4)

denn ich finde es gut, dass die Schüler mit Knobelaufgaben konfrontiert werden und somit die Mathematik von einer anderen Seite zu sehen bekommen.

Auch heuer fand er wieder statt: der heißbegehrte Känguru-Wettbewerb. Nun schon das 6. Mal in Vorarlberg unter der Leitung von Prof. Angela Mortsch. Grund genug, ihr ein paar Fragen zu stellen!

Wie lange organisieren Sie den Känguru-Wettbewerb bereits und wie oft fand er schon statt? Er findet jetzt das 6. Mal in Vorarlberg statt und ich organisiere ihn schon zum 6. Mal.

Wie kamen Sie auf die Idee den Känguru-Wettbewerb für Vorarlberg zu organisieren? Landesschulinspektor Mag. Johannes Küng fragte mich, ob ich die Organisation durchführen würde. Seit dem Jahr 2000 leite ich dieses Amt!

Wie läuft der Wettbewerb eigentlich ab? Zuerst werden alle Antworten online eingegeben. Nun habe ich die Aufgabe, die besten fünf SchülerInnen jeder Kategorie und jedes Jahrganges herauszufinden. Diese erhalten tolle Preise. – An dieser Stelle möchte ich dem Elternverein für die großzügigen Geldpreise danken! – Dasselbe passiert in Vorarlberg im Landhaus und in Wien bei der Bundessieger-Ehrung.

■ Die witzige Art, sich rechnerisch zu behaupten . . .

Was ist das Ziel des Wettbewerbes? Die Popularisierung der Mathematik im Rahmen einer spannenden Wettbewerbs-Atmosphäre. Welche Gedanken/Gefühle hatten Sie, als man Ihnen die Aufgabe zuteilte? Ich habe mich sehr gefreut,

Wären Sie manchmal froh den Test nicht organisieren zu müssen? Ich habe schon soviel Übung und Praxis, dass ich es schon

Frau Prof. Angela Mortsch. gewohnt bin, aber ewig werde ich den Test sicher nicht organisieren. Wie aufwändig ist es denn, so einen Wettbewerb zu organisieren? Sehr aufwändig! Zuerst müssen alle SchülerInnen, die am Test teilnehmen, registriert werden. Und immer erst in letzter Sekunde werden die vielen Fragen an die Schule geschickt. Dann muss ich für jede Klasse die jeweiligen Fragebögen zuordnen und zusammen mit unserem Ad-

ministrator Prof. Drexel eine Lehrerliste erstellen. Müssen Sie sich die Fragen immer selbst ausdenken? Es gibt eine Kommission in Frankreich, in der 35 Leute beschäftigt sind. Diese Leute kreieren die Fragen. Hatten Sie mit Ihren Schülern schon größere Erfolge? (überlegt) Nur auf Landesebene. Vielen Dank für dieses interessante Interview und viel Glück für die Zukunft.

Eins – fünf – plus oder minus: Sind diese Noten immer gerecht? ■ Das Thema Notenvergabe an unserer Schule ist ein heikles Thema. ANJA AUER (4R1) Bei den diversen Befragungen der SchülerInnen an unserer Schule zum Thema „Sind die Noten immer gerecht?“ stellte ich fest, wie heikel dieses Thema ist. Dass ich hierzu von den verschiedenen SchülerInnen beinahe nur negative Antworten bekommen würde, hätte ich mir eigentlich denken können. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass einige SchülerInnen endlich ihren Frust bei mir ablassen konnten, da die Schuld für ihre schlechten Noten selbstverständlich nicht bei ihnen selbst, sondern nur bei der „Ungerechtigkeit der Lehrer“ liegt. Doch auch ich habe schon diese Erfahrung gemacht: Nach langen Schultagen, die oft erst nach der Erledigung

von noch zu erfüllenden Hausaufgaben enden, bleibt oft kein „Bock“ mehr zum Lernen übrig. Und am folgenden Tag entsteht dann oftmals ein BLACKOUT. Wenn bei der Nichtbeantwortung von oft nur einer einzigen Frage meistens schon

ein Fünfer entsteht, wird diese schlechte Note das ganze Jahr mitgezogen.

Im Gymnasium muss man viel lernen Dass natürlich in einer solchen Schule viel gelernt werden soll, ist ja jedem Schüler

Sie nerven den ganzen Tag ■ Einige gute Ratschläge für den Umgang mit den lieben Geschwistern. BETTINA PRAPROTNIK (3R1) Viele Jugendliche haben Geschwister und nur selten kommt es vor, dass sie sich gut verstehen. Entweder man wird von der kleinen Schwester und ihrer Puppenstube genervt oder der große Bruder schlägt und schubst… Der Großteil der Jugendlichen hat ein nervendes Geschwisterchen. Jeder würde ihnen gerne „das Maul stopfen“. Trotzdem gibt es große Unterschiede zwischen Schwestern und Brüdern. Ein Bruder würde dich zum Beispiel ohne

Grund schlagen oder sich dir in den Weg stellen. Eine große Schwester streitet sich mit einem Mädchen über Kleinigkeiten. Einen Jungen ignoriert sie einfach. Ein 4-8 jähriges Geschwisterchen rennt schreiend im Haus herum und stellt (aus unserer Sicht) sinnlose Fragen. Doch eins ist klar: Alles nervt total. Jeder hat da seine eigenen Methoden, sich gegen lästige Geschwister zu wehren. Ob sie funktionieren, ist eine andere Frage. Hier ein paar nützliche Tipps: • Die nützlichste und auch am weitesten verbreitete Taktik: Ignorieren! Wenn’s nicht funktioniert, muss man eben • nachgeben und so tun, als würde das nicht nerven. Dann wird das oft zu lang-

weilig für die Geschwister. • losheulen und zu Mama rennen. Denn Tränen können selbst die Eltern nicht ignorieren (das funktioniert natürlich nur, wenn man

Sieht so Geschwisterliebe aus?

und jeder Schülerin bekannt; aber können nicht auch einmal Schüler – so wie Lehrpersonen selbst – einen schlechten Tag haben? Außerdem gab es auch Beschwerden über die Einschränkung der Freizeit. Denn wegen des vielen Lernstoffs bleibt oft keine Zeit mehr für Hobbys (z. B. Sport, Musik…) . Wenn wir SchülerInnen den Lehrpersonen ( natürlich nicht allen ) im „Verhalten in der Schule“ eine Benotung geben dürften, würde diese auch nicht immer positiv ausfallen, zumal ich selbst Zeugin geworden bin, als ein Schüler bei einer höflichen Frage an einen Lehrer eine wirklich sehr unpassende und unfreundliche Antwort bekam. Eines ist klar: Ich selbst würde mich bei einem Problem nie mehr an diesen Lehrer wenden. Positiv finden die Schüler, wenn schriftliche Schularbeiten mit deren Inhalt rechtzeitig bekannt gegeben werden, sodass sie gezielt daraufhin lernen können. der jüngste Teilnehmer des Streits ist)! • Kompromisse schließen. Was nur selten funktioniert. • Kleinkinder kann man gut mit einem Eis bestechen. Und schließlich • die fiese Art: Zurücknerven (erst nachdem die anderen Versuche fehlschlugen)!


April 2005

SCHULZEITUNG

V o r a r l b er g e r Nachrichten

B RG S C H O R E N

INSERATE

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April 2005

SCHULZEITUNG

FILMTIPP

Hitch – Der Date-Doktor Am College war Alex „Hitch“ Hitchens (Will Smith) alles andere als ein Aufreißer und jetzt ist er zur Stelle, wenn Männer in Sachen Liebe nicht mehr weiter wissen. Doch bei sich selbst versagt sein Talent. Er schafft es sogar Loser Albert Brennaman (Kevin James) mit seiner Traumfrau Allegra Cole (Amber Valetta) zu verkuppeln. Er selbst verliebt sich in die Klatschreporterin Sara Melas (Eva Mendes), die sich nicht sicher ist, ob das Geschäft, mit dem sich Hitch sein Geld verdient, ganz in Ordnung ist. Doch dieser hilft nur Männern, die Frauen lieben. Als Sara von einem Gerücht über den Date-Doktor erfährt, stellt sich die Frage: Liebe oder Karriere? Doch um das zu erfahren, müsst ihr schon selbst das Kino besuchen! Alles in allem ist der Film eine Komödie der besonderen Art! Special Effects und viel Blut sind nicht zu erwarten, jedoch viel Liebe und Humor. Hollywood pur! Mit: Will Smith, Eva Mendes, Kevin James, Amber Valetta. Echt amüsante Liebeskomödie, auf einer Skala von fünf Punkten, würde dieser Film vier erhalten! Geheimtipp: Kino geh’n, anschau’n!

JULIA KREPL, 4R1, CHRISTINA KREPL (2R1)

Alkoholkonsum ab 18? Immer mehr Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren werden wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, wobei die Anzahl der Kinder bis 14 Jahre jährlich steigt. Alkopops bergen eine große Gefahr in sich, da sie einen süßen Geschmack haben und relativ günstig sind. Bier und Wein schmecken den meisten Kindern und Jugendlichen nicht. Dies ist mit ein Grund dafür , dass sich die EU-Kommission überlegt, die Altersgrenze für den Alkoholkonsum von derzeit 16 Jahren auf 18 Jahre hinaufzusetzen. Die EU-Kommission will auch für die Alkopops und andere alkoholische Getränke höhere Steuern verlangen. Firmen, die alkoholische Getränke herstellen, werden darüber nicht erfreut sein, da ihr Gewinn weniger wird, wenn die Altersgrenze für Alkoholabgabe auf 18 Jahre angehoben wird.

TERESA SOHM UND KATHARINA RHOMBERG (4R1)

V o r a r l b er g e r Nachrichten

■ Was tun nach der 4. Klasse? Eine Entscheidung, die sich bald stellen wird. SELINA HERBST, ENYA STEINER, LAURA WAIBEL (4R4) Es ist wichtig für das ganze Leben, welche Schule man nach der 4. Klasse besucht. Um euch diese Entscheidung etwas leichter zu machen, haben wir für euch das Marienberg besucht. Wie ihr bestimmt alle wisst, ist das Marienberg eine reine Mädchenschule. Es wurde 1904 erbaut und liegt in Bregenz. Die heutige Schuldirektorin ist Mag. Sr. Barbara Gribler. Im Marienberg gibt es, wie in vielen anderen Schulen auch, verschiedene Schultypen: Höhere Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe (fünfjährig, Reife- und Diplomprüfung, Matura), Fachschule für Wirtschaftliche Berufe (dreijährig, Abschlussprüfung) und

Schule und Kloster in der idyllischen Umgebung. Wirtschaftsschule (einjährig). Zurzeit besuchen 430 Schülerinnen die Schule, davon sind 20 intern. Schülerinnen, die im Internat untergebracht sind, weil ihr Schulweg zu lang ist oder es keine Bus bzw. Bahnverbindung gibt, teilen sich zu zweit ein Zimmer mit Bad und Balkon. Den Schülerinnen steht auch ein Aufenthaltsraum mit PC(+ Internet) und einem Fernseher zur

■ Ein Interview mit Prof. Eva Burtscher. MICHAELA FEURLE (2R3) Manche von euch fragen sich bestimmt, wie unsere Professoren zu Professoren wurden. Ich habe Prof. Eva Burtscher befragt, wie sie zu diesem Beruf kam. Wollten Sie schon als Kind Professorin werden? Ja, für mich war schon immer klar, dass ich Lehrerin werden möchte. Ich wusste jedoch nicht welcher Art (AHS, HS etc.) Warum wollten Sie diesen Beruf ausüben? Im Gymnasium gründete ich Lerngruppen, in denen wir uns gegenseitig halfen wenn wir etwas nicht ver-

VERENA PREGENZER, LAURA LEDERLE (2R3)

Witze Mami! Mami! Opa hat sich im Speicher erhängt! Waaaaaaaaaaaaas !?!?!?! April, April. Er hängt im Keller!!!

standen hatten. Das machte mir immer sehr viel Spaß. Während meines Studiums gab ich Nachhilfestunden in den Fächern, die ich studierte (Deutsch und Englisch). Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen? Nach meinem Studium war ich selbstständig. Ich unterrichtete Erwachsene bei den verschiedenen AMS- Kursen. Später wollte ich an einer Schule unterrichten. Nach meinem Probejahr, das jede(r) ProfessorIn machen muss, bin ich hier am Schoren hängen geblieben und nun schon seit fünf Jahren hier.

Ein Vormittag in Marienberg Als erstes durften wir eine Kochstunde der 4. Klasse besuchen. Wir kamen in die Küche und sahen, dass diese Schülerinnen Mahlzeiten zubereiten können, von denen viele nur träumen. Lachsfilets auf

Warum hat man wohl die Patschenpflicht für SchülerInnen eingeführt? Das Hauptargument war sicherlich der Dreck! Denn wenn die SchülerInnen immer die Straßenschuhe tragen würden, dann käme das Putzpersonal gar nicht nach mit der Reinigung. Es wäre auch sehr unhygienisch, wenn jeder einfach mit Straßenschuhen herumliefe, denn Schuhsohlen tragen so

immer die besten Noten. Im Alter von 15 und 16 Jahren hatte ich ein Tief: die Schule war mir nervig. Mein Freundeskreis schaffte es, mich zu motivieren. Die Matura war dann kein Problem für mich.

Was war die schönste Zeit ihres Beruflebens? Mein Studium Vielen Dank für dieses kurze Interview, und weiterhin viel Spaß beim Unterrichten!

Ist es Ihr Traumberuf? Ja. War es schwer Ihren Traum zu verwirklichen? In der Schule hatte ich nicht

einiges mit sich, z. B. Kaugummi, Hundekot, Sand. Aber es gab auch Nebenfaktoren: Mit Hausschuhen ist es viel bequemer, da man nicht so eingeengt ist wie in den normalen Schuhen. Jedoch auch die Gesundheit für den Fuß selbst hat sicherlich eine Rolle gespielt. Patschen sind gesünder, da es weniger Schweißfüße gibt, wenn den ganzen Vormittag Luft zu den Füßen kommt. Dadurch können die Füße die ganze Zeit hindurch „atmen“ und entwickeln keinen unangenehmen Geruch! Aber wieso sollten diese Maßnahmen nicht auch für die Lehrer gelten?

Fritzchen geht in die Kirche und stiehlt zwei Krippenfiguren, Maria und Josef. Danach geht er nach Hause und schreibt an das Christkind: Liebes Christkind ! Wenn du mir heuer kein Fahrrad schenkst, siehst du deine Eltern nie wieder.

Prof. Eva Burtscher. Denn 700 Schüler befolgen all das, aber 100 Lehrer dürfen normale Schuhe tragen! Das heißt: Im ganzen Schulgebäude laufen 1/7 der Leute mit Straßenschuhen herum!!! Wenn alle 800 Menschen Patschen tragen würden, dann hätte auch das Putzpersonal viel weniger zu reinigen. Dadurch könnte man ein wenig Geld sparen und dies für etwas Wichtigeres ausgeben. Dann wäre doch allen geholfen: Wir hätten alle geruchfreie Füße, unsere Schule hätte ein bisschen mehr Geld und die Schüler würden sich gleichberechtigt fühlen! So einfach wäre das Problem damit gelöst! Wir würden uns sehr freuen, wenn dieser Artikel helfen könnte und wir die LehrerInnen bald mit Hausschuhen herumlaufen sehen!

SCHORENQUIZ 1. Was kostet ein Baguette beim Kiosk? a) 0,80 € b) 1,00 € c) 1,10 € 2. Wie heißt unser Administrator? a) Eugen Drexel b) Hans Längle c) Amann Manfred 3. Was für ein Jubiläum feierte der Schoren letztes Jahr? a) 25 Jahre Schoren b) 30 Jahre Schoren c) 35 Jahre Schoren 4. Was darf man in der Bücherei nie tun? a) Essen b) Lesen c) Reden! 5. Wie viele Mädchenklos gibt es im Durchschnitt pro Stockwerk? a) 2 + das große b) 4 + das große c) 5 + das große

Linda, die Schwester von Hans, ist gerade Mutter geworden. Linda fragt Hans: „Bist du froh, dass du Onkel geworden bist?“ Darauf Hans: „Ich wollte aber Feuerwehrmann werden.“

MARIE-THERES HUTTER (3R1)

Verfügung . Es gibt 17 Klassen und durchschnittlich sind 25 Schüler in einer Klasse.

Kartoffelstroh mit marinierten Avocados, Salzstangerl, flambierte Riesengarnelen an Basilikumsauce, gefüllte Zuccini, Maissouffle mit ObersSchnittlauchsauce, weißes Schokoladenparfait auf Melonenragout. Nach der 4. Klasse sind die Schüler im Kochen schon „4-Sterne-Köche“. Danach haben wir eine Ernährungslehrestunde besucht. Dort lernen die Schülerinnen, was alles gesund bzw. ungesund ist und sie erfahren viel über Einzelheiten wie z.B. über Fette,... In der 3. Stunde besuchten wir den Französischunterricht. Wir haben aber leider nicht viel verstanden, da wir kein Französisch können. Um in diese Schule aufgenommen zu werden, braucht man ein positives AHS-oder Hauptschulzeugnis. Wir halten „Das Marienberg“ für eine sehr gute Schule und möchten uns dafür bedanken, dass wir einen Vormittag lang dort Eindrücke sammeln durften.

Wie sie zur Professorin wurde . . .

■ 100 Paar Lehrerschuhe machen auch Dreck!

(Foto: VN-Archiv)

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Marienberg – nur ein Kloster?

Gleichberechtigung für Schüler- und LehrerInnen?

Höhere Steuern auf Alkopops.

JUNGE SEITE

B RG S C H O R E N

1. b 4. a

Auch Lehrerschuhe bringen Dreck in die Schule.

2. a 5. c

3. b

AUSGEARBEITET VON JOHANNA KESSLER UND SABRINA PACHLER (3R1)


Frauen- und Mädchenfußball Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr wieder ein Tag des Mädchen- und Frauenfußballs statt. Wenn ihr euch dafür interessiert, streicht den 26. Mai in eurem Kalender an. Nähere Infos gibt es rechtzeitig am schwarzen Brett.

26. MAI

Tag des Mädchen- und Frauenfußballs

http://www.brg-schoren.ac.at

Joggen – Ein Leben lang in Bewegung bleiben! Die Attraktivität des Laufsports ist ungebrochen. Sobald das Thermometer langsam wieder steigt, die ersten Blumen zu sprießen beginnen und uns die Frühlingsgefühle in ihren Bann schlagen, steigt auch die Lust auf Bewegung im Freien. Laufen liegt im Trend – Jogger gehören mittlerweile zum gewohnten Straßenbild, und das nicht nur im Frühling. Wie eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstitut Fessel Gfk zeigt, laufen bereits 18 Prozent der Österreicher regelmäßig. Bei den bis 39-jährigen sind es sogar mit 30 Prozent annähernd doppelt so viele, die zum Laufschuh greifen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt, den 61 Prozent der Befragten als Hauptgrund angaben, spielt die Möglichkeit Stress abzubauen sowie die persönliche Fitness zu steigern eine ebenso große Rolle. Laufen ist gesund. So verbessert das Laufen als Ausdauerübung die Herz-KreislaufLeistung, senkt den Cholesterinspiegel, übt einen positiven Einfluss sowohl auf einen zu niedrigen als auch zu hohen Blutdruck aus, stärkt den Bewegungsapparat und die Immunabwehr, fördert den Calciumstoffwechsel und die maximale Sauerstoffaufnahme.

Lifetimesportart Joggen Ein weiterer Grund, der für den enormen Aufschwung: Joggen hat sich in den letzten Jahren zum Liftetimesport schlechthin entwickelt. Laufen ist in jedem Lebensabschnitt möglich. Man ist nie zu alt, um mit dem Laufen zu beginnen. Auch Laufvereine und Treffs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Man(n) trifft sich zu festgelegten Zeiten an festgelegten Orten, um seinem Ziel gemeinsam ein Stückchen näher zu kommen; sei es jetzt der Wunsch sein Gewicht zu reduzieren, fit und gesund zu bleiben oder einfach nur mit der besten Freundin „tratschen“ zu können. Schlussendlich verbindet uns immer dasselbe – das Laufen, eine der besten Möglichkeiten ein Leben lang in Bewegung zu bleiben.

EMANUEL TIEFENTHALER (6I1)

Leben am Limit – Thomas J. Vonach der Vulkaninsel, wodurch die Magie selbiger für die beiden noch gesteigert wurde.

■ Ein Grenzgänger und „Stehaufmännchen“ im Portrait

Der Erfolgt klopft an die Tür

JULIEN NAGEL (7R)

Seit 2003 brilliert er mit Spitzenzeiten er auch in Hawaii. Nur acht Tage nach dem Rennen absolvierte er in Maui die XTerra-WM, die er mit Bronze in seiner Altersklasse abschloss. In der Saison 2004 stand bereits kurz nach der Winterpause ein Saisonhighlight an: Der Ironman in Malaysia im Februar. Das Resultat der unorthodoxen Vorbereitung war ein sensationeller 7. Gesamtrang. Seine Frau hatte am Triathlon Geschmack gefunden, qualifizierte sich im ersten Anlauf für Hawaii und war dort beste Österreicherin. Thomas holte sich den 73. Platz in Hawaii und war der viertbeste Österreicher. Kurz darauf bestritt er erneut die XTerra-WM und wurde wie im letzten Jahr dritter seiner Altersklasse.

Thomas J. Vonach gehört zu den besten Amateurtriathleten weltweit, was er in Hawaii jedes Jahr aufs Neue beweist. Das allein ist schon einen Artikel wert. Seine Vergangenheit macht ihn jedoch zu einem ganz besonderen Menschen. Am Ende seiner Schulzeit erkrankte er an Magersucht... Der heute 34-jährige Schwarzacher war bereits als Kind ein Zappelphillip. Als Jugendlicher betrieb er die verschiedensten Sportarten und spielte in einer Band. Es dauerte jedoch nicht lange, da geriet sein Leben aus den Fugen.

Drei Jahre Klinik Der Vorzugsschüler musste wegen Latein die 7. Klasse repetieren. Zudem begann es in der Familie zu kriseln. So kam es, dass er sich in seinem Körper nicht mehr wohl fühlte. Das Resultat war Anorexia nervosa – Magersucht. Um sein Gewicht zu reduzieren benutzte er den Sport. Nach kurzer Zeit war er so abgemagert, dass er in eine Klinik eingeliefert werden musste. Es folgten drei qualvolle Jahre in der Klinik, wo er sich wie auf dem Abstellgleis fühlte, obwohl ihn seine Freunde anfangs noch besuchten. Doch diese hatten Spaß, trieben Sport und waren nicht an ein Krankenbett gefesselt, mit der Aussicht auf den Tod. „Nach 3 Jahren bist du weg vom Fenster! Das war eine wirklich harte Nummer!“, beschreibt Thomas die damalige Zeit heute. Aus dem Fenster der Klinik konnte er eine grüne Wiese sehen, bei deren Anblick sich etwas in ihm regte: „Entweder entwickle ich jetzt die Kraft, hier herauszukommen, oder

Was noch ansteht Thomas Vonach beim Ironman in Hawaii. das war´s! Und genau wenn du am tiefsten Punkt bist, dann entwickelst du die größte Kraft! Eine Krise ist immer auch eine Chance, sich selbst zu finden!“

Der Neuanfang Nach überstandener Krankheit schloss er die Schule ab, weigerte sich jedoch, Sport zu machen. 1996 meldete er sich zur Misterwahl an, was jedoch einige Muskeln -also Sporterforderte. „Im selben Jahr saß ich auf dem Bett und sah einen TVBericht über den Ironman in Hawaii. Von dort weg war dieser mein Traum, mein Ziel!“ Ein Jahr später war der erste Schritt mit der Premiere bei einem Duathlon getan. 1998

(Foto: VN-Archiv)

folgten weitere Duathlons, sowie der erste Triathlon. Im Jahr darauf stellte er innerhalb von nur drei Monaten von Kurz- auf Langdistanz um und feierte in Florida sein Ironmandebüt. Im Sommer 2001 lernte er seine heutige Frau Nicole Christmann kennen. „Bereits nach kurzer Zeit mit Nicole ging der Knopf auf ! Ich bin nach Lanzerote und habe auf Anhieb die Qualifikation für Hawaii geschafft! Nicole ist für mich sehr wichtig, sie ist der Ruhepol, sie gibt mir das Vertrauen in meine Leistung und nimmt mir die Selbstzweifel.“, beschreibt der Triathlet die darauf folgende Zeit. 2002 verlobten Sie sich in Hawaii, 2003 folgte die Hochzeit auf

Sein Antrieb, der ihn auch 2005 wieder nach Hawaii zieht, ist zugleich sein markantestes Charaktermerkmal: „Ich bin immer auf der Suche nach Extrema, die ‚normale Dosis’ war mir nie genug!“ Er grinst. „Mein Lebensmotto ist ‚Wenn schon – denn schon!’ Die Ziele für 2005 sind gesteckt: Eine Top-20-Platzierung in Japan, und Hawaii genießen!“ Auf die Frage, was er den Schülern des BRG Schoren mitteilen will, antwortet er: „Wenn du einen Traum hast, den du dir wirklich erfüllen willst, sollst du die ganze Kraft bündeln und sie dafür einsetzen!“ Ich möchte mich an dieser Stelle bei Nicole und Thomas Vonach für das Interview recht herzlich bedanken und beiden noch viel Erfolg wünschen.

Beachvolleyball – jetzt endlich auch am Schoren ■ Sonne, Sand, Schoren – aller guten Dinge sind drei. BENJAMIN PROCK (3R1) Am renovierten SchorenSportplatz findet man außer dem Rasenplatz und dem Hartplatz im „Käfig“ nun auch einen Beachvolleyballplatz. Zum „Beachen“ braucht man nur Sand, ein Netz und eine Seitenbegrenzung. Das Regelwerk im Beachvolleyball ist sehr genau, doch leicht zu verstehen.

Genaue Regeln

MusiqueSlam From A to Z

am Schoren. Weiteres in Kürze auf einem Flyer.

Im Beachvolleyball stehen sich zwei Teams mit je zwei Spielern gegenüber. Die Spieler dürfen den Ball innerhalb der Mannschaft dreimal berühren (Annahme – Aufspiel – Abschluss), jedoch darf kein Spieler den Ball zweimal hintereinander berühren. Der

Beachvolleyball darf mit allen Körperteilen gespielt werden, außer beim Aufschlag. Pritschen zum Gegner ist nur im rechten Winkel (senkrecht) zur Schulterachse erlaubt, außer wenn der Spieler zu seinem Mitspieler spielen will und der Ball unbeabsichtigt zum Gegner fliegt. Ein „Lob“ ist nicht erlaubt. Der Ball darf nicht mit der „offenen Hand“ über das Netz gespielt werden, sondern nur mit den Fingerknöcheln (poke shot).

Weltmeisterschaft 2005 in Berlin Nicht betroffen von dieser Regel ist natürlich der Angriffsschlag. Beim Beachvolleyball gibt es wie beim Fußball auch gelbe und rote Karten, die bei einer zu langen Spielverzögerung vom Schiedsrichter gezückt werden. Die gelbe Karte ist eine Verwarnung und bei einer roten Karte geht das Spiel an den

Die Vorarlbergerinnen Eva und Miriam Wildauer sind erfolgreiche Beachvolleyballerinnen. (Foto: VN-Archiv) Gegner. 2005 wird die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Berlin stattfinden und die Favoriten sind wie so oft die Brasilianer. Anfang Juni soll unser neuer Beachvolleyballplatz

durch ein Elternturnier der dritten und vierten Klassen offiziell eingeweiht werden. Dieses Happening findet hoffentlich regen Anklang, sowohl bei den Eltern als auch bei ihren Fans, den Schülern.


April 2005

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die FeinschmeckerInnen Vinothek in Dornbirn, Bahnhofstr. 8

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wer•wie • wo•was?

Weine aus aller Welt die FeinschmeckerInnen Vinothek in Dornbirn, Bahnhofstr. 8 Destillate, Whisky, Champagner, Sekte, Süßweine ... Accessoires undWelt Gläser, Degustationen Weine aus aller Delikate Antipasti, Essige ... Süßweine ... Destillate, Whisky, Olivenöle, Champagner, Sekte, Täglich frisch: crudo, Pecorino, Parmigiano ... undProsciutto Gläser, Degustationen Accessoires Delikate Antipasti, Olivenöle, Essige ... ... vorbeikommen und probieren! Täglich frisch: Prosciutto crudo, Pecorino, Parmigiano ...

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haus, aus dem die Spitzenmarke Dallmayr Kaffee und schließlich der AutomatenService hervorgingen. Wollen auch Sie in Ihrem Unternehmen die Motivation mit guter Verpflegung stärken? Dann rufen Sie uns an: Telefon 055 22 / 5 11 32-0.

Alois Dallmayr Automaten-Service GmbH & Co KG Sonnenberger Str. 33 . A-6820 Frastanz . frastanz@dallmayr.at . www.dallmayr-automatenservice.at


April 2005

SCHULZEITUNG

V o r a r l b er g e r Nachrichten

KULTUR

B RG S C H O R E N

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Monet im Kunsthaus Zürich Interview zur Exkursion mit Prof. Alfred Bereuter Was hat Ihnen besonders gefallen? Wieder einmal eine Einzelausstellung eines großen Malers zu sehen. Warum wollten Sie diesen Ausflug machen? Kunstwerke direkt zu sehen ist nicht zu vergleichen mit Repros aus Büchern und Videos. Sind Ihre Erwartungen erfüllt worden? Auf jeden Fall. Bei so vielen und großartigen Originalwerken kommen die Sinneserlebnisse nicht zu kurz. Hat Ihrer Meinung nach etwas gefehlt? Nein, nach 3 ½ Stunden konzentrierter Betrachtung dieses komprimierten Angebots ist man sowieso ziemlich erschöpft. Was haben Sie Neues erfahren? Die Größe der Seerosenbilder und viele Details, mittels Band und Kopfhörer. Welches Bild hat Sie am meisten inspiriert? Kann ich nicht sagen. Welcher Künstler hat Sie am meisten beeindruckt? Alberto Giacometti : Seine dünnen, fragilen Figuren, wo man den Raum rundherum anfängt zu spüren und vor allem seine in Schichten gezeichneten und gemalten, vergeistigten Portraits. Welche Kunst ist Ihnen am liebsten? Die expressive. Waren für Sie die Ausstellung zu umfangreich bzw. welche Ausstellung war für Sie die herausragendste? Man kann die Länge oder Kürze selbst bestimmen. Die Unterschiede und Qualität der Ausstellungen möchte ich nicht werten. Würden Sie auch eine Kunstwoche machen? Wenn ja, wohin? Schon gerne, eine Woche mit Workshops. Der Ort wäre weniger wichtig als das Erlebnis, Kunst zu machen. Es gibt Orte, wo es Werkstätten und Unterkünfte für Künstler gibt, z. B. in St. Margarethen im Burgenland oder in Italien.

Meinungen aus der 5B Welche Ausstellung hat dir persönlich am besten gefallen? Amadeus: Die Monet Ausstellung, der Rest war für mich nicht sehr interessant. Welche Gemälde haben dir am meisten gefallen? Amadeus: Die Bäume und Wälder von Monet, der Lichteinfall durch die Äste der Bäume, weil man sich fühlt, als würde man mittendrin sitzen. Carina: Die Monet-Ausstellung im allgemeinen, vor allem die chinesische Brücke. Viola: Die gesamte Sammlung der zweiten Ausstellung hat mir am besten gefallen.

MAGDALENA HÖRL (7B) „Sophie Scholl – Die letzten Tage“  Geschichtsunterricht einmal anders – am 17. März besuchten ca. 240 SchülerInnen aus acht Klassen des BRG/BORG Schoren eine Sondervorstellung des auf der Berlinale prämierten Films „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ (2005) im Cinema 2000 in Dornbirn. Julia Jentsch spielt unter Regie von Marc Rothemund brilliant-bedrückend die Hauptrolle in dem sensiblen Porträt der 21-jährigen, lebensfrohen Studentin, die für die Ideen der „Weißen Rose“ zum Tode verurteilt wurde. Der Film schildert die letzten sechs Tage (17.–22. Februar 1943) im Leben von Sophie Scholl aus ihrer persönlichen Perspektive – vor allem in Verhören, Gesprächen und Szenen aus dem Prozess vor dem Volksgerichtshof. Durch ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst und alle anderen Mitglieder der Gruppe zum Symbol für Zivilcourage und für einen idealistischen, gewaltfreien Kampf gegen das unmenschliche NS-Regime.

■ In Zürich findet momentan eine Ausstellung des berühmtesten Impressionisten statt. KERSTIN PETER UND MAGDALENA HÖRL (7B) Da es drei verschiedene Ausstellungen zu besichtigen gab, vereinbarten wir mit unseren BegleitlehrerInnen, Prof. Bereuter, Prof. Liebhard und Prof. Kessler, dass wir nach der Monet-Ausstellung selber die weitere Reihenfolge unserer Besichtigung wählen dürfen. Dieser Entschluss ermöglichte uns, unabhängig von den anderen alles anzuschauen und wir durften uns dabei so viel Zeit lassen, wie wir wollten.

Intensives Verhältnis zur Natur Claude Monet (1840–1926) hat faszinierende Bild- und Landschaftsräume geschaffen, die uns heute ebenso beeindrucken, wie damals seine Zeitgenossen. Von Jugend an hatte der berühmteste französische Impressionist ein intensives Verhältnis zur gestalteten Natur, und ein grosser Teil seiner Werke geht auf unmittelbare Anregungen aus den Gärten und ihrer Umgebung zurück, die in seinem Leben eine Rolle spielten: in Sèvres und Argenteuil, in Vétheuil oder dem weitläufigen, über einen Hektar grossen Park in Giverny. Die Ausstellung untersucht die ästhetische Funktion der Gärten für die Entwicklung und Entfaltung von Monets Gesamtwerk, bringt die organisatorischen und wirtschaftlichen Hintergründe dieses impressionistischen Naturreichs ans Licht und dokumentiert die Wechselbeziehungen des Künstlers mit dem Publikum und dem internationalen

Claude Monet – Impression Sonnenaufgang. Kunstmarkt seiner Zeit. Zu sehen sind 70 Gemälde, von den frühen impressionistischen Werken bis zu den monumentalen «Grandes Décorations», den späten Seerosen-Bildern. Sie alle sind Hauptwerke aus europäischen und amerikanischen Museen oder selten gezeigte Meisterwerke aus Schweizer Privatsammlungen. Ein Traumgarten auf Zeit, exklusiv im grossen Ausstellungssaal des Kunsthaus Zürich. Die Monet-Ausstellung hat uns sehr beeindruckt, da er das Farbenspiel und die dazupassenden Lichteffekte präzise eingesetzt hat, ebenso wie die einzelnen sichtbaren Pinselführungen, die aus etwas Entfernung zu einem Ganzen verschmelzen und so eine harmonische, weiche Umgebung schaffen. Er verwendet strahlende Farben verbunden mit verschiedenen Techniken. Die bevorzugten Motive sind eindeutig Landschaften, Stillleben und im besonderen Teiche mit Seerosen und Gärten.

Besonders beeindruckend ist seine Technik, über die angetrockneten Ölfarben weitere Schichten zu malen, dadurch bleibt die untere Schicht sichtbar.

Weitere Ausstellungen im Kunsthaus Die bedeutendste Sammlung von Werken Alberto Giacomettis ist bereits seit Juni 2002 in neuen Räumen zu sehen. In weiteren Sälen findet man neben erlesenen mittelalterlichen Skulpturen und Tafelbildern vorzügliche Gemälde des niederländischen und italienischen Barock und Höhepunkte der Schweizer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts, die berühmteste Werkgruppe Johann Heinrich Füsslis oder Ferdinand Hodlers. Auch der Zürcher Konkrete Richard Paul Lohse und junge Schweizer Künstler wie Pipilotti Rist und Peter Fischli /David Weiss sind vertreten. Zu den internationalen Schwerpunkten gehören die grösste Munch-Sammlung außerhalb Norwegens, Bilder von Picasso, die Expressio-

(Foto: Kunsthaus)

nisten Kokoschka, Beckmann und Corinth sowie der Chagall-Saal. Jüngere Tendenzen werden von Rothko, Merz, Twombly, Beuys, Bacon und Baselitz repräsentiert. Der Sammlungsbereich Fotografie und Video, der aus konservatorischen Gründen nicht ständig gezeigt, aber zügig ausgebaut wird, wurde zuletzt im Jahre 2002 in der Ausstellung Wallflowers – Grosse Fotografien präsentiert. Nach 3½ Stunden hatten hatten wir die Möglichkeit, Zürich ein wenig kennen zu lernen und uns zu stärken. Nach knapp einer Stunde ging es dann mit dem Bus wieder Richtung Schoren. Leider wollen wir jetzt zum Schluss noch als Kritik anbringen, dass wir solche Ausflüge fast nie machen und auf Grund dessen würden wir uns wünschen, dass Schüler öfters die Gelegenheit bekommen, internationale Kunsteindrücke zu sammeln. Dazu benötigen wir die Unterstützung der Verantwortlichen. Wir finden eine Förderung solcher Projekte sehr wichtig.

Tagebuch aus Livorno

■ Ende Februar gab es wieder ein lustiges Theatertreffen, diesmal in Italien. CLAUDIA ROITHNER (7B)

27. 2.: Zwei Theatergruppen des Schorengymnasiums machen sich mit vielen Requisiten und einem Jungen namens Amadeus im Gepäck auf die Reise nach Livorno. Am Abend erstes italienisches Essen – 4 bis 5 Gänge, und die Nudeln natürlich al dente. Mhmm! 28. 2.: Generalprobe im Teatro, dann Besichtigung der Partnerschule. Gegen das etwas schmuddelige (aber

gemütliche) Liceo schaut unseres richtig nett aus. Eine italienische Deutschlehrerin führte uns dann durch die Hafenstadt Livorno. Am Abend folgte unsere große Vorstellung. Das Teatro war bis obenhin mit Zuschauern gefüllt. Unser Stück ging glatt über die Bühne, besser denn je, wir konnten dem Publikum sogar einige Lacher entlocken. Auch die Kleinen brachten ihr Spiel mit der Technologie gut hinüber. Anschließend nahmen uns italienische Familien mit nachhause zum Abendessen. 1. 3.: Wir hören dem Orchester der englischen Partnerschule zu und begutachten ein anderes großes Theater.

Die weiße Rose ■ Es gab auch mutige junge Leute, die gegen den NS-Terror aufbegehrten. NIKITA FELDER (7B) Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell und Willi Graf: Das ist der Kern der Münchner Studentenbewegung „Die Weiße Rose“, die vom Sommer 1942 bis zu ihrer Verhaftung im Frühjahr 1943 sechs Flugblätter mit Aufrufen zum Wiederstand gegen Krieg und geis-

tige Unterdrückung durch die Nationalsozialisten verfasst. Zusätzlich malen sie regimefeindliche Parolen an öffentliche Plätze, was später von NS-feindlichen Jugendgruppen nachgeahmt wird. Die Scholl-Geschwister wachsen in einer antinazistischen, katholisch geprägten Umgebung auf, ihr Vater wird wegen einer kritischen Bemerkung sogar kurzfristig inhaftiert. Die ersten Flugblätter verfassen Hans Scholl und Alexander Schmorell, der einen Vervielfältigungsapparat beschaffen kann. Sie werden überwiegend an Akademiker mit regimekri-

Vor der Partnerschule (Liceo Cecioni) Den Nachmittag verbrachten viele am Strand (einer sogar im eiskalten Wasser). Am Abend sahen wir uns die Stücke der Holländer und Italiener an. 2.3. Fahrt nach Florenz (1 Stunde). Führung mit Besteigung des Doms Santa Maria del Fiore und atembe-

(Foto: Feierle)

raubender Aussicht auf die Stadt. Abends gelungene Abschiedsparty. 3.3. Zweite Aufführung unserer Femmes fatales, für die Schüler der Partnerschule, und Heimfahrt. P.S. Dank besonders den Lehrern Gertrud Weiss, Astrid Feierle und Markus Riedmann.

tischer Einstellung geschickt. Das letzte Flugblatt entsteht im Februar 1943. bei seiner Verteilung werde Sophie und Hans in der Universität vom

Hausmeister entdeckt, an die Gestapo ausgeliefert und zusammen mit Christoph Probst vom Volksgerichtshof zum Tod verurteilt.

Hans Scholl

Sophie Scholl


April 2005

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AUS ALLER WELT

B RG S C H O R E N

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Che teatro Fortsetzung von /A1

ALLERLETZTE MELDUNG

4. Mai 2005, 12 Uhr Weiße Ballons steigen aus unserem Schulhof – ebenso wie aus dem Hof der Reepham High School, des Augustinus College in Groningen, des Liceo Cecioni in Livorno und der Friesenschule in Leer. 60 Jahre nach dem Ende des schlimmsten Kriegs in der Geschichte der Menschheit hält das Gymnasium Schoren eine kleine Gedenkfeier. Hier der Text auf der Karte, die an jedem der 1000 weißen Ballons hängen wird:

Warum gab es den Weltkrieg? Weil man Hitler damals gewählt hat? – Wahrscheinlich. Aber warum haben ihn die Leute damals gewählt? Weil er ein guter Redner war? – Wahrscheinlich. Weil die Wirtschaft am Boden war? Weil viele keine Arbeit hatten und deswegen nur noch auf ihn hörten, der so vieles versprach? Die Leute waren verblendet, sie haben ihn gewählt. Somit sind die Leute mitschuld am Krieg? – Wahrscheinlich. Ich weiß nicht, was damals passiert ist und wieso. Aber eines weiß ich: Es war grausam. Es hätte nie passieren dürfen. Niemand hat das Recht über Leben und Tod zu verfügen. So viele mussten damals leiden und sterben. Was kommt nach dem Tod? – Niemand kann das sagen. Aber eines wissen wir: Dass das Leben kostbar und wertvoll ist. Wir sollten nie vergessen, wie schön es ist in einem Land zu leben, in dem es keinen Krieg gibt, in dem man nicht Angst haben muss, am nächsten Tag getötet oder verletzt zu werden. Mein weißer Luftballon – einer von tausend – steht für 55.000 Menschen, die im Weltkrieg gestorben sind. Das waren nicht nur Soldaten sondern auch Väter, Brüder, Söhne und Mütter, Schwestern und Töchter. Zur gleichen Zeit wie bei uns steigen weiße Ballons in den Himmel über unseren Partnerschulen in den Niederlanden, in Großbritannien, in Italien und in der Bundesrepublik Deutschland. Genau vor 60 Jahren ging der Weltkrieg zu Ende. Wahrscheinlich würde ein neuer Krieg, mit den technischen Mitteln, die es heute gibt, noch viel mehr Menschenleben zerstören. Sorgen wir dafür, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Klären wir Unwissende auf, zeigen wir den Menschen neue Kulturen. Denn viele haben Angst vor dem Fremden, vor der Zukunft, und viele denken, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Jeder kann dazu beitragen, dass sich der Krieg nicht wiederholt.

EVA JUNGWIRTH (6M), ANNA KLUCSARICS UND VIOLA BACHMAYR (5B)

Tränen sind nur Wasser

Den Hilfesuchenden werden zwar ihre Wünsche erfüllt, aber wie....! Erst die Explosion der Maschine macht wieder richtige Menschen aus ihnen. Das folgende Stück der Friesenschule Leer spielte in einer Zahnarztpraxis, in die wahrscheinlich keiner mehr gehen wird, da der Doktor dort mit Säge und Hammer arbeitet. Den Schluss machte Markus Riedmanns Gruppe mit Nobody is perfect.In dieser Szenenfolge ging es um die Rolle und das Selbstverständnis der Frau. Wenig schmeichelhaftes Ergebnis: Trotz Emanzipationsbewegung ist immer noch Vieles beim Alten. Ob Frauen hungern und den von außen vorgegebenen Schönheitsidealen entsprechen wollen, ob sie viele Kinder haben oder keine, ob sie gerne arbeiten oder eine Arbeit annehmen müssen, weil sie Alleinerzieherinnen sind oder ihr Mann arbeitslos geworden ist... Was immer sie tun, alles wird kritisiert und abgewertet. Das Ganze war aber nicht tierisch ernst, sondern mit treffenden ironischen Untertönen versehen und aufgelockert durch einen von den Mädchen selbst einstudierten Tanz („Honolulu Strandbikini“). Auch Amadeus Witzemann als einziger männlicher Schauspieler hatte großartige Auftritte, vor allem die Liebesszene mit einem Strohbesen kam beim Publikum gut an. Alles in allem war der Schoren sehr erfolgreich. Nach der Aufführung wurden die Schülerinnen und Schüler von italienischen Familien zum Essen eingeladen. Uns LehrerInnen verwöhnten Kollegen mit Spezialitäten der Region. Dick aus Gronin-

Nach sechzig Jahren Frieden gedenken wir jeder einzelnen Träne, die der Krieg gekostet hat.

JASMIN, GABRIELE, ANNA UND JULIA (4R3)

(Den genauen Ablauf der Gedenkens am 4. Mai erfahrt ihr rechtzeitig.)

UND DA WAR NOCH . . . . . . Manuel Spiegel aus der 6RI und seine Mitschüler, denen in der Mittagspause so langweilig war, dass sie beschlossen, ein Getränk aus den übriggebliebenen Speiseresten zu brauen. Natürlich darf so ein vitamin- und mineralstoffreiches Getränk nicht einfach weggeschüttet werden. Manuel beschloss für den Wetteinsatz von 7 € die Flasche leer zu trinken. Jedoch wurde ihm beim Anblick der zerkauten Wienerle und Smarties ganz komisch im Magen. Schlussendlich ging er ohne 7 €, aber mit einem gutem Gefühl im Magen in den Nachmittagsunterricht.

gen zupfte die Gitarre und wir sangen und tanzten, bis die ersten SchülerInnen wieder eintrafen. Der Dienstagvormittag war mit einem Konzert der Reepham Highschool und einer italienischen Musikklasse gefüllt, außerdem gab es eine offizielle Begrüßung aller Teilnehmer durch den Direktor des Liceo Cecioni, den Theaterdirektor und eine Stadtvertreterin. Anschließend hatten wir frei bis zum Abendessen und den Abendvorstellungen. Wir nutzen die Zeit, um mit den Schülern ans Meer zu gehen. Amadeus musste unbedingt baden (brr!!). Am Abend führte das Augustinus College (Groningen) eine neue Version von Macbeth auf, gut gespielt und witzig. Doch als dann die Italiener auftraten, kamen wir aus dem Staunen und Lachen nicht mehr heraus. Verkleidungen, schauspielerisches Können, Slapstickszenen erzeugten ohne viele Worte eine tolle

Stimmung. Es war ein Erlebnis.

Una giornata a Firenze Am Mittwoch war Ausflugstag. Zwei Lehrer aus der Partnerschule zeigten uns die Sehenswürdigkeiten von Florenz, z.B. die Kopie des Davide von Michelangelo oder den Ponte Vecchio. Sie führten uns auch auf die Kuppel des Domes. Abends gab es eine Abschiedsparty in der Altstadt von Livorno (Venezia Nuova). Leider mussten wir schon recht früh aufbrechen, weil der Chauffeur genügend Stunden Schlaf brauchte. Worüber wir am nächsten Tag froh waren: Auf die Abschiedsvorstellung vor den Cecioni-SchülerInnen und das Abschiednehmen von unseren Gastgebern und Mitteilnehmern (teilweise schweren Herzens) folgte nämlich eine lange und mühevolle Heimreise: Die Route über Parma war gesperrt, also fuhren wir der ligurischen Küste

(Foto: Feierle)

entlang. Aber auch hier überraschte uns Schnee auf der Autobahn, so dass der Bus teilweise kaum 40 km/h fahren konnte. Erst spät gelangten wir nach Dornbirn.

Mille grazie! Es waren wundervolle Tage: Die SchülerInnen und Lehrer haben die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit und offene Art der italienischen Freunde sehr genossen. Ein besonderes Lob möchte ich nochmals allen unseren SchauspielerInnen aussprechen. So viel Miteinander und Rücksichtnahme und Zusammenhalt habe ich selten erlebt! Und dass die Oberstufengruppe von sich aus liebe Dankes- Worte an die Gastgeber richtete, ist nicht selbstverständlich und sei zur Nachahmung empfohlen.

MusiqueSlam

From A to Z

am Schoren. Weiteres in Kürze auf einem Flyer.

MELDUNGEN

Österreich ist so frei Projekte und Veranstaltungen 2005

Einer der eingesandten Textvorschläge: Tränen sind nur Wasser, das in Strömen vergossen wird. Tränen sind nur Geschichten, die von Grauen erzählen. Tränen sind nur Zeichen von Hilflosigkeit. Soviel Tränen wie der Regen hat. Tränen beginnen im Kleinen und enden im Großen. Auch heute sind die Tränen noch nicht verflossen, ist die Trauer noch nicht überwunden.

Drama Festival in Livorno: Es war der Itzi bitzi teeny weeny Honolulu Strandbikini.

„Tourismusland Österreich“, „Österreichische Sprache(n)“, „Entwicklung und Auslastung unserer Bahn 1955-2005“, Ö-Kunst, Ö-Musik, Umfragen (über das Bild, das man sich im Ausland von uns macht z.B.).... : Das ist nur eine kleine Auswahl der Themen, an denen heuer in verschiedenen Klassen gearbeitet wird – im Hinblick auf das Freiheitsfest am 4. November 2005 zusammen mit dem Dornbirner Spielboden, wo es interessante Gäste, Diskussionen, eine Reihe von Aufführungen, Konzer-

ten, Ausstellungen, Präsentationen, Versteigerungen usw. geben. wird. Auch die Schulzeitung bringt eine Sondernummer heraus,u. a. mit einem Blick in alte Schulbücher, Besprechungen von Büchern und Filmen österreichischer Autoren. Beiträge aller Art an die einzelnen Redaktionen oder im Sekretariat abgeben!

Logo von Peter Mathis (6M)

 An alle LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen: Die Bibliothek sucht Bücher aller Art für einen Flohmarkt. Bitte bis 15. Mai abgeben!  Gastspiel: Beim Freiheitsfest am 4. November spielt die ASO Rankweil „Janusz Korczak zu Ehren“.  Zwanzig Nummern der Schulzeitung hat Nadine Gahbauer im Medienhaus mit den Redaktionsbegleitern gestaltet. Danke! Ihren Job übernimmt mit dieser Ausgabe Erich Paterno.  Zahn-Bürsten (= Bürsten aus Zähnen), Sack-Gassen und ähnliche unbrauchbare Dinge stellen derzeit Drittklässler im ersten Stock aus. Demnächst wird Kunst aus unseren Partnerschulen gezeigt. Bericht in der nächsten Nummer, wo Sie auch Reportagen über die Auslands- und Sprachwochen finden werden.

BLICKPUNKT

Sich selbst finden im anderen? FELICIA JÄGER (6M) In der Schulzeitung Ausgabe 19 (2003) war die erste Fassung einer ihrer Erzählungen abgedruckt. Nun sind die zusammengehörenden Geschichten der so früh verunglückten Ex-Schülerin unserer Schule, Paula Köhlmeier, unter dem geheimnisvollen Titel MARAMBA erschienen. Schon der Titel des Buches ist interessant. Maramba ist „ein Gefühl, das man nicht

erklären kann“. Es ist ein Rätsel, ein Zauber. Als ich anfing, diesen Roman bestehend aus Kurzgeschichten zu lesen (die erste heißt „Tagebuch einer Verrückten“) war ich überrascht, obwohl der Klappentext darauf hinweist, dass es um beginnende Beziehungen, abgründige Verhältnisse und vage Hoffnungen geht. Der Grund: Ich hätte nicht gedacht, dass man in oftmals nur ein bis zwei Seiten so viel in kurzen Sätzen verständlich erklären und beschreiben kann. Viele Male kam es mir so vor, als hätte sie selbst so etwas ähnlich Verrücktes erlebt.

Auch ich selbst, und wahrscheinlich jeder andere von uns, kann sich mit einer ihrer Geschichten identifizieren, sich in diese Situation hinein versetzen. Das Nachwort ist aufschlussreich. Alles, was sie möchte – sagte Paula Köhlmeier – sei so zu schreiben, wie in dem Song von Bob Marley, in dem jemand auf den Bus wartet und ein Stöckchen auf die Straße schießt. Unsentimental, nicht im voraus entscheiden, was wesentlich und unwesentlich ist, darauf vertrauen, dass in allem Poesie liege. Das ist ihr gelungen. Was ich allerdings empfehlen würde: Das

Buch nicht an einem Stück durchzulesen! Ich würde meinen, dass es sonst zu viel auf einmal ist.


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