Page 1

Brief_Uwe_nach_Urteil2:Layout 1 03.08.11 16:24 Seite 1

Zugestellt durch Post.at

Liebe Kärntnerinnen und Kärntner!

Klagenfurt, im August 2011

Wohl kaum ein Thema hat die Medienlandschaft in den letzten Tagen mehr bewegt als die Berichterstattung über meinen Prozess und das am Ende gefällte, vollkommen überzogene und parteipolitisch motivierte Fehlurteil. Nachdem sowohl das Gericht als auch die Medien die Rechtslage, die Fakten und vor allem meine persönliche Sichtweise und Erklärung vollkommen ignoriert haben, und wohl auch künftig ignorieren werden, wende ich mich mit diesen persönlichen Zeilen an Sie, an jene über 580.000 Kärntnerinnen und Kärntner, denen ich mich mit meiner Arbeit und meiner Funktion verpflichtet fühle! Seit nunmehr beinahe 10 Jahren habe ich in den verschiedenen politischen Funktionen versucht, die positive Entwicklung unserer Heimat und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt meiner Arbeit zu stellen. Ich habe stets aus tiefster Überzeugung und mit dem Anspruch von Recht und Anstand versucht, im Interesse des Landes und in der Verantwortung als Parteiobmann zu agieren. Nach dem plötzlichen und schrecklichen Unfalltod unseres LH Dr. Jörg Haider, der über 30 Jahre von den Medien, den politischen Mitbewerbern und anderen Institutionen verfolgt wurde, hat diese linke Jagdgesellschaft nun wohl mir diese Rolle übertragen. Seit nunmehr bald 2 Jahren werde ich wegen eines Vorwurfs diffamiert, kritisiert und vorgeführt, der jeglicher Grundlage entbehrt: Ich habe mit einem ehemaligen Parteifreund ein privates Gespräch geführt, bei dem ich geheim und verbotener Weise abgehört wurde. Wir haben im Zuge dieser Unterhaltung allgemein, theoretisch und vollkommen unverbindlich verschiedenste Dinge besprochen. Es gab und es gibt keinen konkreten Russen, keine konkrete Staatsbürgerschaft, kein konkretes Projekt, keine konkrete Förderung und auch keine konkrete Spende. All das hat nie stattgefunden! Trotzdem hat man mich vor Gericht gestellt, hat jegliche Argumente und Fakten ignoriert und mich zu einer drakonischen Strafe verurteilt. Meine Person, meine Familie, meine Freunde und mein gesamtes Umfeld wurden zu Freiwild erklärt. Und trotzdem, oder vielleicht genau deshalb, werde ich nicht weichen. Ich bin unschuldig und ich habe nichts getan! Während Betrüger, Kinderschänder, kriminelle Asylwerber und viele mehr frei und unbehelligt von einer unfähigen Justiz in unserem Land herumlaufen dürfen, versucht man mit mir einen medialen Schauprozess zu inszenieren. Aber ich werde mich wehren. Ich werde gemeinsam mit meinen Freunden und den Freiheitlichen aus ganz Österreich dieses System bekämpfen. Ich werde nicht weichen und bis zum Schluss für Fairness, aber vor allem für die Gerechtigkeit und unseren Rechtsstaat kämpfen. Bei all jenen, die ich trotzdem enttäuscht habe, möchte ich mich entschuldigen. Bei all jenen Menschen, die zu mir stehen, die an mich glauben und daran, dass die Gerechtigkeit am Ende siegen wird, möchte ich mich bedanken! Die Zeit, wo man Menschen, die politisch anders denken, wegsperrt, sollten wir eigentlich Gott sei Dank lange hinter uns gelassen haben. Wer kämpft, kann gewinnen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen noch einen schönen Sommer und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Uwe Scheuch Landeshauptmann-Stellvertreter

9020 Klagenfurt am Wörthersee, Karfreitstraße 4, Tel.: +43(463)56404-0 · Fax: +43(463)56404-24

/scheuch_brief  

http://cdn2.vol.at/2011/08/scheuch_brief.pdf

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you