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KW 2 | 133. Jahrgang Freitag, 13. Jänner 2017

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Die weiße Pracht, die Arbeit schafft Nachdem sich der Winter zunächst Zeit ließ, ist er nun vollends angekommen und mit ihm auch große Mengen an Neuschnee. Die Schneeräummannschaften der Stadt Bludenz sind nun im Dauereinsatz. Seite 6

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Sicherheit muss Priorität haben FPÖ fordert Auskunft über sicherheitspolitische Schwerpunkte im Jahr 2017 Die Vorarlberger Landesregierung hat bekanntlich das vergangene Jahr 2016 zum Jahr der Sicherheit erklärt und dabei stets die große Bedeutung eines ausgeprägten Maßes an Sicherheit in Vorarlberg betont. „Gerade die sicherheitspolitische Entwicklung in Europa und die im vergangenen Jahr stattgefundenen Terroranschläge haben zu neuen Herausforderungen im Sicherheitsbereich geführt. Radikalisierung und Extremismus sind laut Verfassungsschützern auch in einem kleinen Land wie Vorarlberg mittlerweile feststellbar. Es braucht daher entsprechende Strategien und eine funktionierende Exekutive, um den neuen Sicherheitsaufgaben und -risiken entsprechend gerecht werden zu können“, erklärt der FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer.

desamt für Verfassungsschutz personell zu stärken. Die Ermittlungen der Verfassungsschützer gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, was auch durch den im heurigen Jahr stattfindenden ersten Vorarlberger Terrorprozess gegen einen asylberechtigen Tschetschenen unterstrichen wird“, betont Allgäuer.

„Neue Herausforderungen im Sicherheitsbereich auch in Vorarlberg“

FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer

„Personell und materiell bestens ausgerüstete Exekutive notwendig“ Für die Freiheitlichen ist und bleibt ein maßgeblicher Eckpfeiler einer funktionierenden Sicherheitsstruktur eine personell und materiell bestens ausgerüstete

Exekutive. „Es ist daher unerlässlich, dass die im Rahmen der zwischen Bund und Land vereinbarten Eckpunkte des Sicherheitspaketes für die Jahre 2016-2020 auch umgesetzt werden. Neben ausreichend Polizeibeamten – auch auf Ebene der Gemeindesicherheitswachen - wird es angesichts der spürbaren Radikalisierungstendenzen allerdings auch notwendig sein, das Lan-

Im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage an Landeshauptmann Wallner wollen die Freiheitlichen u.a. Auskunft über die personelle Entwicklung der Exekutive im Land, über die Konzepte des Landes gegen Terrorakte sowie über die Strategie des Landes in Sachen Gewalt- und Radikalisierungsprävention erhalten. (Entgeltliche Einschaltung)

Kommentar

Wenn der Laie den Profi unterrichtet Vor knapp 15 Jahren war im deutschsprachigen Raum das erste Mal die Rede von den Begriffen Medienkompetenz und Medienpädagogik. Das Berufsfeld des Medienpädagogen war noch recht dünn in der Beschreibung. Damals hatte man aber zu Recht erkannt, dass die digitale Revolution auch in den Klassenzimmern nicht Halt machen würde. Vor allem in Deutschland wurden neue Unterrichtsmethoden mit digitalen Medien in sogenannten Laborklassen erprobt. Das waren Schulklassen, die fast ausschließlich mit Laptops oder PCs arbeiteten. Das Internet spielte zur Informationsbeschaffung zwar eine wesentliche Rolle, aber vor 15 Jahren waren die Gefahren für Kinder und Jugendliche noch

Christian Marold christian.marold @rzg.at

recht überschaubar. Aber schon damals gab es Bildungsexperten und Vordenker im Bereich der digitalen Medien, die der Meinung waren, dass uns Kommunikationsformen in der digitalen Welt zukünftig noch mehr beeinflussen würden. Sie behielten Recht. Nehmen wir das Beispiel eines Jugendlichen, der heute 15 Jahre alt ist. Wer glaubt, diesem jungen Menschen das Internet oder die Welt der sozialen Netzwerke erklären zu müssen ist schlichtweg auf dem Holzweg und glaubt immer noch, dass die Erde eine Scheibe ist. Ein 15-jähriger Jugendlicher ist in der Fachsprache ein sogenannter Digital-Native. Das bedeutet, er oder sie wächst automatisch in einer fast schon voll erschlossenen digitalen Welt auf. Bedeutet aber nicht, dass dieser Digital-Native analoge Medien wie die Zeitung, das Buch oder den guten alten Plattenspieler nicht schätzt oder kennt. Vielmehr vereint er alles mit seinen Bedürfnissen und wächst mit den Neuerungen selbstverständlich

auf. Auf der anderen Seite gibt es die Digital-Immigrants. Das sind Menschen, die zum Beispiel die Revolution von der Wählscheibe des Telefons bis hin zum Touchscreen am Smartphone mitgemacht haben, aber nicht automatisch im Zeitalter der Touchscreens geboren wurden. Nun will die Bildungsministerin Sonja Hammerschmid den Kindern und Jugendlichen in einem Unterrichtsfach „Digitale Kompetenzen“ die Gefahren vom Internet und den sozialen Netzwerken näher bringen. Kinder und Jugendliche müssten Hasspostings und die Seriosität von Quellen im Internet einordnen können. Wer bringt den Kindern diese Kompetenz bei? Sind es Informatiklehrer? Sind es Lehrer, die in einem Fortbildungsseminar an zwei Wochenenden zum Thema „Die Gefahren im www“ mitgemacht haben? Das Thema ist zu wichtig, als dass man als Bildungsministerin einfach nur protzende Floskeln in den Raum schmeißt. Das Bildungssystem in Österreich steht

alles andere als gut da, als dass man nun auch noch „Blasensätze“ wie „Das würde ich mir von den Kindern und Jugendlichen heutzutage wünschen...“ hinausposaunt. Welcher Lehrer möchte die Verantwortung als Digital-Immigrant übernehmen, einem Digital-Native in Sachen digitaler Medien etwas beizubringen ohne hinter dessen Rücken ausgelacht zu werden? Wenn dann schon richtig mit einem Konzept. Experten für digitale Medien, darunter fallen unter anderem auch Polizisten der Abteilung Cyber-Kriminalität, Social-Media-Redakteure, Medienethiker oder Medienpädagogen müssen unterstützend in so einem geforderten Fach helfen. Die Lehrerausbildung müsste schon längst vertiefend in diese Richtung gehen. Dies hätte aber schon vor mehr als 15 Jahren passieren müssen. Ansonsten bauen wir unser Bildungssystem in Sachen digitaler Kompetenz immer auf einem bröckligen Halbwissen auf und dieses Fundament kann schnell einstürzen.


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Heiße Weichen trotzen dem Winter Intensiver Wintereinsatz auf der Arlbergbahn sorgt für pünktliche Zugverbindungen Der Wintereinbruch mit Schneefall auf der Arlbergbahnstrecke lässt bei den ÖBB mehrere Spezialgerät für den Wintereinsatz aus der Garage fahren. Schienenpflug, Schneebürste, heiße Weichen und viel Handarbeit sorgen dabei für verlässlichen Bahnbetrieb und sicheren Zugverkehr. Damit es trotz der beträchtlichen Neuschneemengen der letzten Tage zu keinen Verzögerungen und Störungen im Bahnbetrieb auf der Arlbergtrasse kommt, kam u.a. der 10.000 PS starke Schienenschneepflug zum Einsatz. Dabei wir ein über 2 Meter hohes Räumschild von einer Tauruslokomotive geschoben um mit Seiten- und Mittelräumer den Schnee aus der Fahrbahn der Züge zu bringen. Verwendung fand auch die Schneebürste, ein 600 PS starkes Schienenfahrzeug mit 15 Meter

Die Schneebürste sorgte in den vergangenen Tagen trotz Wintereinbruch für einen reibungslosen Bahnverkehr. Länge und über 30 Tonnen Gewicht. Hierbei wird an der Spitze des Schienenfahrzeuges eine 2,60 Meter breite Kehrbürste angebaut die hydraulisch betrieben wird. Die Schneebürste agiert dabei nahezu identisch wie eine klassische Kehrmaschine auf der Straße. Durch die sich schnell drehenden Rollen mit aufgesetzten Besen wird der Schnee aus den Zwischenräumen geputzt

und seitlich gelagert. Dies ist vor allem für die Weichenbereichen von Wichtigkeit, um die Funktionalität auch bei mehr Schnee zu gewährleisten. Heiße Weichen und Handarbeit Ein weitere wichtige Funktion für den Bahnbetrieb haben die elektrischen Weichenheizungen. Was das Salzstreuen auf der Straße, das ist auf der Schiene das be-

heizen der für den Zugbetrieb so wichtigen Weichenverbindungen. Österreichweit sind rund 11.000 Weichen die mit Weichenheizungen ausgestattet sind. Bevor Schnee, Eis und Kälte wichtige Weichenverbindungen beeinträchtigen, werden die Weichenheizungen automatisch durch einen Temperatursensor aktiviert und bringen den Schnee im Weichenbereich zum Schmelzen. Auf der Arlbergbahnstrecke, auf der jeden Tag über 80 Züge unterwegs sind, ist ein verlässlicher Winterdienst die Voraussetzung für eine hohe Pünktlichkeit und zufriedene Bahnkunden – auch bei Schnee und Eis. Trotz aller technischer Mittel ist Winterdienst auch immer noch Handarbeit, denn bei größeren Schneemengen sorgen die ÖBB Mitarbeiter mit ihren Arbeitstrupps für Schneefreie Weichen und weitgehend pünktliche Zugfahrten. (red)


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Mit aller Kraft gegen Jobverlust AK-Präsident Hämmerle schlägt u. a. Check zur Mitte der Arbeitszeit vor

Er ortet bei den jungen arbeitslosen Menschen die größte Schwierigkeit in mangelnder Ausbildung. Das Arbeitsmarktservice (AMS) belegt diese Sicht. Am häufigsten verlieren generell jene Menschen ihre Arbeitsstelle, die maximal die Pflichtschule abgeschlossen haben. Zum Jahresende waren das in Vorarlberg 6245, fast die Hälfte aller betroffenen Menschen auf Jobsuche. Deshalb gibt es für Hämmerle nur einen Weg

Foto: Jürgen Gorbach/AK

Die Entwicklung stimmt zuversichtlich: 12.674 Menschen suchten zur Jahreswende in Vorarlberg Arbeit. Das sind um 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Doch an den Rändern zeigen sich die Probleme. Bei den unter 25-Jährigen und bei den über 50-Jährigen nahm die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Personen zu. „Da ist noch viel zu tun“, betont AK-Präsident Hubert Hämmerle.

Hämmerle: „Niemand wird von heute auf morgen arbeitsunfähig. Ein Check zur Mitte der Arbeitszeit würde helfen, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.“ aus der Misere: „Bildung, Bildung, Bildung.“ Noch etwas belegen die Zahlen des AMS überdeutlich: Mehr als die Hälfte der sofort verfügbaren offenen Stellen – im Dezember

waren das 1264 von insgesamt 2272 in Vorarlberg – verlangt zumindest einen Lehrabschluss. Personen mit abgeschlossener Lehre sind klar im Vorteil. Am anderen Ende der Skala standen im Dezember 2016 jene

3134 Vorarlberger Arbeitnehmer, die 50 Jahre alt sind, ein halbes Leben lang gearbeitet haben und nun plötzlich nicht mehr taugen sollen für den Arbeitsmarkt. Aber genau dieses „plötzlich“ stellt Hämmerle in Frage. „Dass Arbeit Menschen überlastet und krank macht, geschieht nicht von heute auf morgen“, sagt er. „Viele Probleme würde man früher erkennen, wenn man hingeschaut hätte.“ Hämmerle schlägt deshalb einen Check zur Mitte der Arbeitszeit vor, eine Art Frühwarnsystem, das es erlaubt, rechtzeitig Maßnahmen zur Entlastung des Arbeitnehmers zu setzen. Die positiven Arbeitsmarktzahlen ändern in seinen Augen nichts daran, dass weiterhin viel zu viele Vorarlberger arbeitslos sind. „Wir müssen alles daran setzen, diese Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen.“ (Entgeltliche Einschaltung)


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Bludenz im Schnee An der „Schneefront“ sind alle gefordert

Die Aufgabe der städtischen Mitarbeiter an Tagen mit starkem Schneefall ist es, 75 Kilometer Straßen und 40 Kilometer Gehsteige von den Schneemassen zu befreien. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Stadt nicht nur auf das Verständnis, sondern auch auf die Unterstützung aller Bludenzerin-

Foto: Stadt Bludenz

Auch in diesem Winter ließ sich der Schnee zunächst Zeit – jetzt ist er allerdings da und die Schneeräummannschaft der Stadt Bludenz ist dafür bestens gerüstet. Arbeitsbeginn an diesen schneereichen Tagen ist um vier Uhr früh – da sind nicht nur die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sondern auch die Mitarbeiter der Feuerwehr, der Gärtnerei oder des Stadtsaales bei den Schneeräumarbeiten gefordert.

nen und Bludenzer angewiesen. „An schneereichen Tagen sind wir mit ganzer Kraft im Einsatz, können aber nicht überall gleichzeitig sein“, appelliert der Bludenzer Bürgermeister Mandi Katzenmayer an das Verständnis der Bludenzer Bevölkerung. An erster Stelle

Info Wenn es Probleme, Fragen oder Anregungen zur Schneeräumung gibt, steht Bauhof-Werkmeister Reinhard Burtscher gerne unter der Telefonnummer 05552-63621-872 zur Verfügung.

steht die Räumung der Straßen, Gehsteige und Parkplätze bei den Schulen und Kindergärten. Bei normalem Schneefall sind rund 20 Mann der Stadt Bludenz im Einsatz. Gearbeitet wird mit vier Schneeräumfahrzeugen (LKW mit Pflug), einer großen Schneefräse, zwei Traktoren, drei Kleintraktoren und einem Radlader. In Extremsituationen werden sowohl Personal als auch Gerätschaft angemietet. Ein intensiver Tag Schneeräumung kostet in Bludenz bis zu 15.000 Euro. Mithilfe der Stadtbewohner Doch die Schneeräumung ist nicht nur eine Sache der Stadt, sondern auch Eigentümer von Liegenschaften und Fahrzeugbesitzer sind gefordert, Richtlinien zu beachten. So werden die Fahrzeugbesitzer im Stadtgebiet Bludenz aufgefordert, mit Einsetzen von Schneefall ihre Fahrzeuge von den öffentlichen Straßen und Wegen zu entfernen, damit im

Stadtgebiet eine ordnungsgemäße Schneeräumung durchgeführt werden kann. Auch werden Eigentümer von Liegenschaften im Stadtgebiet auf die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung und auf die ihnen damit übertragenen Pflichten bezüglich der Gehsteigräumung aufmerksam gemacht. Grundbesitzer haben dafür zu sorgen, dass die dem öffentlichen Verkehr dienenden Gehsteige und Gehwege der Liegenschaft in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von Schnee und Verunreinigungen gesäubert, sowie bei Glatteis bestreut sind. Ist ein Gehsteig (Gehweg) nicht vorhanden, so ist der Straßenrand in der Breite von einem Meter zu säubern und zu bestreuen. Ebenso haben die Eigentümer von Liegenschaften dafür zu sorgen, dass überhängende Schneewächten oder Eisbildungen an den Dächern entfernt werden. Schnee aus Hauseinfahrten oder Grundstücken darf nicht auf öffentlichen Straßen abgelagert werden. (red)

Dr‘ Malefiz ... Und für diesen Verein zahlen wir... Der Ausspruch unseres Landeshauptmanns Markus Wallner in der Presse, dass er, würde er jetzt im Bundesrat sitzen, von Tag zu Tag deprimierter wäre, spricht gegen dieses politisch »ausgelutschte« Staats-Organ. Das Schlimme ist, dass wir Steuerzahler für diesen lahmen Debattierclub auch noch kräftig zur Kasse gebeten werden. Wie lange noch? ... fragt sich nicht nur dr´Malefiz.


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Unter uns gesagt

»Weide meine Lämmer« lautet der Auftrag... Das begonnene, sogenannte »Jahr der Sonne« – 2017 steht im Zeichen eines großen Kirchenreformators. Vor 500 Jahren schlug Martin Luther seine berühmt-berüchtigten persönlich gefassten Thesen in Wittenberg an die Kirchentüre. Eine Reform, die sich schon lange abzeichnete. Damit begann eine neue Zeitepoche für das Christentum, die jedoch gleichzeitig eine Epoche der Zerrissenheit desselben wurde. Lutheraner und Katholiken bestanden fortan auf einer eigenen Bibelübersetzung, die sich bis heute gehalten hat. Was folgte lehrt uns die Geschichte, die fortan im Zeichen der alten und neuen christlichen Lehren verlief, und Europa in die 30-jährigen Wirren einer brutalen und unmenschlichen Tragödie stürzte, die nichts mehr mit dem Glauben an Gott zu tun hatte, sondern in einem fürchterlichen Chaos des Mordens, Vergewaltigens und Plünderns im Namen des Kreuzes mündete. Hätte damals der US-Filmregissseur Francis Ford Coppola schon gelebt, hätte er erfahren, was »Apocalypse now« bedeutet, nachdem sich Christen untereinander nicht friedlich austauschen konnten und wollten. Dass in diese religiösen Wirren auch unsere Alpenregion miteinbezogen wurde, bewiesen nachhaltig die grausamen Graubündner Wirren, die ihre Ausläufer mit den »Ausflügen« des blutbefleckten, berüchtigten Bündner Nationalhelden und Reformators Jürg Jenatsch ins Montafon hatten. Auch die reformierten, ob ihrer Grausamkeiten gefürchteten Truppen der »Reformer« aus Schweden brachen in Vorarlberg, alles verwüstend, ein. Doch auch die »zurückschlagenden« katholischen Heerscharen taten sich am armen Volk auf grausamste Art gütlich. Es wurde im Zeichen des Kreuzes gemordet und niedergebrannt. Einer der »streng katholischen« Feldherren des habsburgischen Kaisers und die wildesten Truppen befehlende Freiherr von Tilly, trug mit Stolz

einen Degen mit einem Marienbild. Die Völkerschlacht von Leipzig war jedenfalls das Desasters einer vom zügellosen Adel heraufbeschworenen Meinungsverschiedenheit unter Christen... Inzwischen sind einige Hunderte Jahre vergangen und seither raufen sich sowohl die Katholiken als auch die evangelischen Reformisten um das »richtige« Wort Gottes und jeder will Recht haben. An eine echte Wiedervereinigung denken beide Seiten nicht... Wie auch immer es sei oder auch nicht. Dazwischen müssen sich Christen einen Weg suchen – einen Weg, den es leider weiter zu gehen gilt und auf dem uns nur ein Gott begleiten kann, ein Gott der Liebe und des Verzeihens, auch unserer Verirrungen... Unsere Zeit ist wie keine andere von religiösen Wirren gekennzeichnet.

Während wir Katholiken und Protestanten uns wieder durch gemeinsame eucharistische Bestrebungen etwas nähergekommen sind, finden anderswo unter dem Mantel der Religion Bewegungen statt, die unser Abendland massiv bedrohen und denen angeblich »Politisch fortschrittlich Denkenden« und Agonistikern Tür und Tor öffnen und immer noch nicht begriffen haben, dass der reaktionäre Islam drauf und dran und ernstlich gewillt ist, die Welt zu erobern, nötigenfalls mit Feuer und Kalaschnikow, wie es die IS-Terror-Miliz jeden Tag mit ihren grauenhaften Anschlägen unterstreicht. Wo bleibt hier die Religion? Derweilen zerbrechen sich Wissenschafter aus ganz Europa darüber den Kopf, wie sie die beiden Bibelübersetzungen für »Otto-den-Normalverbraucher« und »Lieschen Müller« verständlich

machen. Als ob es für die Christenheit nicht doch Wichtigeres, nämlich die dringen nötige Einheit in einem gemeinsamen Glauben gäbe. Mir kommt dabei schlussendlich ein Auftrag, den Jesus Christus seinem Nachfolger erteilt hat, in den Sinn: Weide meine Lämmer! Den sollten sich alle hinter die Ohren schreiben! Und damit wäre – unter uns gesagt – einiges erklärt...

„Commentatore”

Günther J. Wolf Gastkommentar

Der Inhalt dieser Kolumne muss nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.


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Der Vortrag in der Kultur.LEBEN Reihe von Bernhard Bueb zum Thema Erziehung - Sind Eltern konfliktscheu? Mut zur Disziplin - Kindern etwas abfordern - am Donnerstag, 19. Januar, 19.30 Uhr, im Sonnenbergsaal in Nüziders, muss aus Krankheitsgründen verschoben werden. Der Ersatztermin wird noch bekanntgegeben. Alle bereits gekauften Eintrittskarten, die auf das ursprüngliche Veranstaltungsdatum ausgestellt wurden, behalten auch für den neuen Auftrittstermin ihre Gültigkeit bzw. können selbstverständlich bei den Vorverkaufsstellen Gemeindehaus Nüziders sowie allen Hypobanken, zurückgegeben werden. (red)

Spende für das Flohmarktlädile Weihnachtsmarkt der Reha-Klinik Montafon brachte 500 Euro ein Mitte Dezember verwandelte der jährliche Reha-Weihnachtsmarkt mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm für Groß und Klein den Vorplatz der Reha-Klinik Montafon wieder in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf. Ob Kunsthandwerk aus Holz, Wolle, Stein oder Ton, gehäkelte Handarbeiten, Kosmetikprodukte oder selbst gemachte Weihnachtsleckereien – bei 15 liebevoll gestalteten Marktständen war für jeden Besucher etwas dabei. Im Rahmen des Weihnachtsmarktes organisierte die Reha-Klinik Montafon eine Tombola mit über 200 Sachpreisen, die von den Geschäften der Marktgemeinde Schruns und den Hotels im Montafon zur Verfügung gestellt wurden. Der Erlös der Tombola in Höhe von 500 Euro kommt dieses Jahr dem Sozialkreis Flohmarktlädilie aus Schruns zugunsten, die bedürftige Menschen/Fami-

Foto: Reha-Klinik Montafon

Vortrag von Bernhard Bueb verschoben

lien aus der Umgebung unterstützen. Im Flohmarktlädilie, im Sternensaal in Schruns, werden Dinge des Alltags wie Geschirr, Gläser, kleine Haushaltsgeräte, Dekorationsgegenstände, aber auch Weihnachts- und Osterschmuck, Bücher, Kinderspielzeug und vieles mehr dankbar entgegengenommen und gegen freiwillige Spenden wieder weitergegeben. Die gesamten Einnahmen werden zur spontanen

Elisabeth Trippolt, Primar Dr. Christian Fränkel, Ulf May, Stephanie Ritz und Raphaela Mangeng (v.l.) bei der Scheck-Übergabe. Hilfe in Notsituation geratene Bedürftige in nächster Umgebung verwendet. Das Lädile ist jeden Dienstag – ausgenommen Feiertagen - von 14 bis 17 Uhr geöffnet und lädt alle Interessierten ein, sich dort umzusehen, zu stöbern und aus dem großen Angebot etwas gegen eine kleine Spende für einen guten Zweck mit nach Hause zu nehmen. Zu den Öffnungszeiten ist auch die Abgabe von Sachspenden möglich. (red)


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Ein Viertel Jahrhundert Kabarett mit Stefan Vögel In seinem aktuellen Programm „Körig, mol, passt!“ blickt Stefan Vögel auf ein Vierteljahrhundert voller Kabaretthighlights und humorvoller Unterhaltung zurück. Anlass genug, tief in der Kabarett-Schatzkiste zu kramen und die Sahnestückchen noch einmal auf die Bühne zu bringen. Fünf junge Ländle-Kabarettisten reden dabei nicht lange um den heißen Brei sondern zeigen - typisch vorarlbergerisch und ganz

unverblümt - was es bedeutet, ein köriger Vorarlberger zu sein oder einer werden zu wollen. Kabarett von Stefan Vögel mit Markus Lins, Anna Neuschmid, Manfred Kräutler, Sophia Immler und Christoph Dingler. (red)

Termin Körig Mol Passt Das Beste aus 25 Jahren Vögel Freitag, 20. Jänner (ausverkauft) Samstag, 21. Jänner um 20 Uhr Kulturbühne Schruns

Wohnen muss g SPÖ macht 2017 zum „Jahr Vorarlberg gehört österreichweit zu den Spitzenreitern bei den Kosten für Mietwohnungen. Daher möchte die SPÖ das Jahr 2017 zum „Jahr des bezahlbaren Wohnens“ machen. Nun verbucht sie damit bereits ihren ersten Erfolg: Die Landesregierung lädt auf Initiative der SPÖ alle Landtagsparteien im Frühjahr zu einem Wohnungs-Gipfel, um Lösungen zu besprechen. „Die Landesregierung hat jahrelang alle unsere Vorschläge blockiert. Nun scheint sie erkannt zu haben, dass die Probleme nicht mehr ignoriert werden können. Ich freue mich, dass nun ohne Vorbehalt alle unsere Vorschläge diskutiert werden können“, so SPÖ-Wohnungssprecher Michael Ritsch. SPÖ: Viele gute Ideen Die SPÖ war in den vergangenen Jahren im Bereich der Wohn(bau) politik die treibende und auch die innovativste Kraft in Vorarlberg.

Michael Ritsch (SPÖ) präsentiert Lösungen für die schwierige Wohnungssituation in Vorarlberg. Mit dem „Wohnungs-Gipfel“ im Frühjahr verbucht er bereits einen ersten Erfolg. Im Zuge mehrere Initiativen und Kampagnen hat sie eine Vielzahl an Lösungsansätzen präsentiert, die zu einer Dämpfung der hohen


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ünstiger werden des bezahlbaren Wohnens“ Preise am Wohnungsmarkt sowie einer Erhöhung der Bauleistung beitragen würden. „Es ist notwendig, dass sich im Wohnbaubereich etwas bewegt. Die bisherigen Lösungsansätze sind nicht mehr geeignet, die Herausforderungen von heute und morgen zu bewältigen“, so die SPÖ. SPÖ geht in die Offensive Im „Jahr des bezahlbaren Wohnens“ wird die SPÖ in jeder der neun Landtagssitzungen die Wohnungssituation zum Thema machen. „Wir bringen daher das ganze Jahr über Anträge ein, die darauf abzielen, Wohnen in Vorarlberg bezahlbar zu machen“, so Michael Ritsch. Damit wird an diversen Hebeln angesetzt, die sowohl als Einzelmaßnahmen als auch noch stärker natürlich in ihrer Gesamtheit dazu führen würden, die bestehende Wohnungsnot zu lösen. Die aktuelle Situation erfordert, dass sich das

höchste politische Gremium des Landes in jeder seiner Zusammenkünfte damit auseinandersetzt. (Entgeltliche Einschaltung)

Info 10 Lösungsansätze zu bezahlbarem Wohnen • Gemeinnützige Wohnungen in privaten Bauprojekten • Günstige Wohnungen für junge Erwachsene und junge Familien • Mietpreisobergrenze bei gemeinnützigen Wohnungen • Anhebung der Bauleistung der gemeinnützigen Wohnbauträger • Investorenmodell abschaffen • Günstige Privatwohnungen auf öffentlichem Boden • Gemeinnützige Wohnungen: Einheitliche Vergaberichtlinien und regionale Vergabe • Finanzamtsgebühr abschaffen, Maklergebühr zahlt Vermieter • Erhöhung des Heizkostenzuschusses • Wohnungsleerstand sanktionieren

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Vorarlberg mit Blick auf 2017 LH Wallner im Interview: „In Vorarlberg gehen die Uhren anders“ Wo liegen für Vorarlberg die größten Herausforderungen im neuen Jahr. Darüber und über die Chancen und Perspektiven, die für das Land offenstehen, haben wir mit Landeshauptmann Markus Wallner gesprochen.

Anzeiger: Vorarlberg steht in vielen Themen recht gut da – auch im internationalen Vergleich. Für Druck sorgt zumeist das große Drumherum. Wie ist Vorarlberg hinsichtlich Brexit, EU-Unzufriedenheit, die nach wie vor schwächelnde europäische Konjunktur, Asylthematik und die hohe Arbeitslosigkeit in vielen EU-Ländern usw. gerüstet? Wallner: In Vorarlberg gehen die Uhren anders. Wichtig ist, dass wir dort, wo unsere Möglichkeiten liegen, unsere Zukunft auch selbst in die Hand nehmen. Zwei Bereiche möchte ich herausgreifen. Den Rückenwind auf dem Arbeitsmarkt wollen wir auch im neuen Jahr nutzen. Hier ist eine Trendwende gelungen. Seit einem Jahr sinken die Arbeitslosenzahlen. Wir müssen uns aber noch mehr darum kümmern, ausreichend Fachkräfte auszubilden. Denn es wird weiterhin entscheidend sein, wem die besten Köpfe zur Verfügung stehen. Die Flüchtlingsthematik bleibt ebenfalls eine große Herausforderung. Für mich ist klar, dass wir unseren konsequenten Kurs fortsetzen werden. Es ist eine richtige Entscheidung gewesen, den Zustrom an Flüchtlingen zu begrenzen und eine Integrationsvereinbarung mit klaren Regeln und Sanktionsmöglichkeiten einzuführen. Was wir verlangen, ist die volle Bereitschaft, sich anzupassen. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache geht es auch um den Umgang im Alltag, um kulturelle Traditionen. Wer auf Dauer hier bleiben will, kann nicht neben uns und schon gar nicht gegen uns leben, sondern nur mit uns. Anzeiger: Die Initiative „Tischlein deck dich“ hat 2016 den höchsten Bedarf an Lebensmitteln gemeldet. Das ist nur ein Beispiel, das zeigt, dass es auch in Vorarlberg Armut gibt. Was unternimmt hier das Land, damit

Foto: VLK

Von Christian Marold

Sicherheit und Jugend sind gleich zwei Schwerpunktthemen zum Jahresbeginn die Schere nicht weiter auseinandergeht? Wallner: Wir sind uns der Armutsproblematik sehr wohl bewusst und räumen diesem Thema höchste Priorität ein. Besonderes Augenmerk liegt auf der Armutsprävention. So wurden unter anderem in den Bereichen Bildung und Arbeit, bei gezielten Arbeitsprojekten, der Weiterentwicklung der Kinder- und Schülerbetreuung sowie bei Familienzuschuss, Pflegegeldzuschuss, Wohnbeihilfe und Heizkostenzuschuss engagierte Maßnahmen gesetzt, um die Armutsgefährdung zu verringern. Anzeiger: Wie sieht die Entwicklung für Menschen in Vorarlberg aus, die auf eine Mindestsicherung angewiesen sind? Welche Hoffnung kann man denen geben? Wallner: Bei der Mindestsicherung werden wir einige Neuregelungen treffen. Der Aufenthalt in der Mindestsicherung muss so kurz wie möglich gehalten werden. Ziel muss es sein, dass sie ihre Sprungbrettfunktion zurück in den Arbeitsmarkt wieder stärker wahrnehmen kann. Wich-

tig in diesem Zusammenhang ist auch eine aktive Beschäftigungspolitik. Gemeinsam mit dem AMS stecken wir 2017 über 50 Millionen Euro in Qualifizierungsprogramme. Bildung und Beschäftigung sind die Schlüssel dafür, um gar nicht in der Mindestsicherung zu landen.

„Wir sind uns der Armutsproblematik sehr wohl bewusst und räumen diesem Thema höchste Priorität ein.“ Anzeiger: Etwas schwerfällig bzw. träge ist unser Bildungssystem im internationalen Vergleich. Hier muss Vorarlberg klar die Weichen stellen. Welche Richtung wird das sein? Wallner: In Sachen Schulentwicklung ist in Vorarlberg einiges in Bewegung. Die Gemeinden investieren sehr stark in die Infrastruktur, sprich in den Schulbau. Das Land wiederum stockt die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer auf. Erstmals geben wir über

20 Millionen Euro für zusätzliches Lehrpersonal auf. Auch die Schwerpunktsetzungen sind richtig: Sprachförderung, der Ausbau der Ganztagesschule und ein Fokus auf die Lehrerausbildung. Der eingeschlagene Weg ist richtig, auch wenn die letzten Testergebnisse das nicht vermuten lassen. Wir dürfen uns nicht beirren lassen. Anzeiger: Gleich zu Jahresbeginn wird das Land die Themen Sicherheit und Jugend in den Vordergrund rücken. Weshalb diese Schwerpunkte? Wallner: Vorarlberg ist ein sicheres Land, aber man kann immer besser werden. Deshalb starten wir heuer etwa die Ausrollung eines neuen Funk- und Alarmierungssystems für die Blaulichtorganisationen – ein wichtiger Modernisierungsschub. Der Jahresbeginn steht auch im Zeichen der Jugend. Wir werden eine große Jugendstudie präsentieren, das neue Jugendgesetz wird in Kraft treten und das neue Anerkennungssystem „aha plus“ für ehrenamtlich engagierte Jugendliche wird weiterentwickelt.


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Dichtes Gesetzgebungsprogramm Dabei steht die Praxis und die Endbürokratisierung im Vordergrund „Im Jahr 2017 stehen eine Reihe von Gesetzesänderungen an, die den ÖVP-Landtagsklub intensiv beschäftigen werden. Ziel aller Novellen ist es, Praxisorientierung und Entbürokratisierung zu gewährleisten“, informiert VP-Klubobmann Roland Frühstück über wesentliche Gesetzesvorhaben, des Jahres 2017. Bereits dem Rechtsausschuss des Vorarlberger Landtags zugewiesen ist das überarbeitete Jugendgesetz. Mit der Novelle erfahren die Ausgehzeiten eine wesentliche Veränderungen bei den ab 16-Jährigen: „Die alte Grenze von 2 Uhr fällt. Hier besteht Konsens, dass Jugendliche, die das Wahlrecht haben, auch selbst entscheiden sollen, wie lange sie ausgehen“, erläutert Frühstück. Auch bei den Strafbestimmungen gibt es Neuerungen. Bei Verstößen gegen das Jugendgesetz soll es in Zukunft ein verpflichtendes Informations- und Beratungsgespräch geben. Bei wiederholten Verstößen gibt es die Möglichkeit, Jugendlichen eine gemeinnützige Arbeit zuzuweisen. Nur mehr im „Extremfall“ sollen Geldstrafen verhängt werden. Die Gesetzesnovelle wird am 1. Februar 2017 vom Landtag beschlossen werden. In Sachen illegales Glückspiel sollen weitere gesetzliche Maßnahmen ergriffen werden, die die Arbeit der Exekutive deutlich erleichtern soll: „Wir werden dafür das Wetten- und das Baugesetz

entsprechend adaptieren, damit gewährleistet ist, dass die Polizei gegen das illegale Glückspiel im Land effizienter vorgehen kann. Dabei steht unter anderem auch eine verstärkte Mitwirkungspflicht der Eigentümer auf der Agenda“, so Frühstück weiter. Die zunehmende Digitalisierung von Urlaubsbuchungen macht eine Adaption des Tourismusgesetzes  erforderlich. Geplant sind neue Bestimmungen im Zusammenhang mit Online-Plattformen: Dienstanbieter im Bereich der Beherbergungen, wie zum Beispiel „Airbnb“, die einzelne Zimmer, Wohnungen, et cetera vermitteln, sollen künftig die Erreichbarkeitsdaten der bei ihnen registrierten Unterkunftgeber sowie sämtliche Adressen der bei ihnen registrierten Unterkünfte bzw. Unterkunftseinheiten anzeigen. Weiters ist laut Klubobmann Frühstück eine Erhöhung des Höchstausmaßes der Gästetaxe um einen Euro vorgesehen. Tarifanpassungen stehen ebenfalls im Zentrum der Reform des Zweitwohnsitzabgabegesetz: „Hier besteht von Seiten der Tourismus-Gemeinden schon länger der Wunsch, die Beiträge der Wohnungseigentümer moderat anzupassen. Diesem Anliegen werden wir mit der geplanten Gesetzesnovelle Rechnung tragen, so Roland Frühstück. Ebenfalls für das erste 1. Halbjahr 2017 eingeplant, ist die Reform des Gemeindegesetzes. Hier bestehe laut Frühstück bereits in

VP-Klubobmann Roland Frühstück: „Praxisorientierung und Entbürokratisierung sind bei allen Gesetzesänderungen besonders wichtig!“ über 20 Punkten Konsens zwischen den beiden Koalitionsfraktionen: „Da sind auch heikle Fragen, wie die zwei Stimmzettel bei den Gemeindewahlen sowie neue Befangenheitsregelungen bei Flächenwidmungen enthalten.“ Auch bei diesem Gesetzesvorhaben steht für den Klubobmann der Vorarlberger Volkspartei die Praxisorientierung im Zentrum: „Unter dem Strich ist entscheidend, dass die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Zukunft ein Gemeindegesetz zur Verfügung haben, das sie in ihrer Arbeit optimal unterstützt und die Handlungsfähigkeit der Gemeinde gewährleistet.“ (Entgeltliche Einschaltung)

„Connecition Day“ in Lech/ Zürs Mit der seilbahntechnischen Verbindung von Zürs nach Stuben/ Rauz durch die neue Flexenbahn werden alle Orte am Arlberg auf der Vorarlberger und Tiroler Seite miteinander verbunden. Zur feierlichen Eröffnung findet am Sonntag, den 15. Jänner, der große „Connection Day“ in Lech/ Zürs am Arlberg statt, zu dem auch der ORF Vorarlberg herzlich einlädt. Von 10 bis 16 Uhr gibt es zahlreiche Highlights im Panorama-Festzelt an der Bergstation Flexenbahn. Den Auftakt macht dabei die Vorpremiere der ORF-Vorarlberg-Dokumentation „Grenzenloses Skierlebnis“( Sendetermin: 5. Februar, 18.25 Uhr, ORF 2). Anschließend lädt der ORF Vorarlberg herzlich zum geselligen Beisammensein mit Moderator Harry Prünster. Dieser begrüßt unter anderem die Band „Tyrol Music Project“, die mit einer einzigartigen Mischung aus Volksmusik, Tango, Jazz und Balkan-Beats aufwartet. ORF Radio Vorarlberg sowie ORF Radio Tirol übertragen live von 11.00 bis 12.00 Uhr im Rahmen einer Sondersendung. (red)

Info Das gesamte Tagesprogramm des „Connection Day“ gibt es auf www.skiarlberg.at und www.flexenbahn.ski.


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KOMMENTAR

Wolfgang Unterhuber Chefredakteur Österreich wolfgang.unterhuber@regionalmedien.at

2017 ist politisches Schlüsseljahr Vor hundert Jahren tobte der Erste Weltkrieg. Das Jahr 1917 war dabei von besonderer Bedeutung. Weil sich in jenem Jahr zwei Dinge ereigneten, die bis heute nachwirken. So putschten sich im Herbst 1917 in Russland die Bolschewisten an die Macht. In Folge des Zweiten Weltkriegs errichteten sie ein Weltimperium. Dieses zerbrach bekanntlich. Und zwar (fast) ganz ohne Krieg. Sozusagen von innen heraus. Für die Russen ist das bis heute ein Trauma. Das ist der Grund, warum Wladimir Putin martialische Politik macht. Weil er dieses Trauma überwinden will. Aber der Westen versteht dieses Trauma nicht und sieht nur die nackte Aggression. Apropos Westen: Auch hier war 1917 ein Schlüsseljahr. Die USA traten in den Ersten Weltkrieg ein. Es war das Ende des amerikanischen Isolationismus, der vorsah, sich außerhalb des eigenen Kontinents nirgendwo einzumischen. Von 1917 an betrieben die Amerikaner Weltmachtpolitik. Nach 1945 hat das speziell den Westeuropäern gut gefallen. Sie begaben sich unter den amerikanischen Schutzschirm. Die militärische Selbstverteidigung und wirtschaftliche Selbstständigkeit gab man dafür auf. Exakt hundert Jahre nach der Zeitenwende von 1917 stehen die USA, die Europäische Union und Russland nun an einem neuen Wendepunkt. Kehrt Donald Trump zum Isolationismus zurück? Zerfällt die EU? Und wohin steuert Putin sein Land? So oder so: 2017 ist ein Schlüsseljahr, in welchem sich die weltpolitische Machtbalance verschieben wird.

2017: Die EU zwischen Licht und Schatten Die RMA waren auf Einladung der EU in Brüssel. Wir bringen ein Stimmungsbarometer für 2017 mit. BRÜSSEL. Das heurige Jahr könnte für die Europäische Union zum Schicksalsjahr werden. Denn es stehen wichtige Wahlen an, bei denen immer stärker werdende EU-kritische Parteien antreten. Im März wählen die Niederlande, wo EU-Austrittsbefürworter Geert Wilders mit Zuwächsen rechnen kann. In Frankreich, wo im Mai die Präsidentschaftswahl entschieden wird, hat sich die EU-Gegnerin Marine Le Pen als Kandidatin in Stellung gebracht. Und in Deutschland rechnet die AfD für die Bundestagswahl im Herbst mit einem kräftigen Stimmenzuwachs. „Gift für Investitionen“ Hohe EU-Funktionäre sehen das kritisch, wie ein Lokalaugenschein der Regionalmedien Austria in Brüssel zeigt. „Populismus ist Gift für Investitionen, denn er schafft Ungewissheit“, sagt Jyrki Katainen, EU-Kommissar für Beschäftigung, Investition und Wettbewerbsfähigkeit. Und wie sieht „Populismus schafft Unsicherheiten, unter denen die gesamte EU leidet. Das ist Gift für Investitionen.“ Jyrki Katainen, EU-Kommissar

es mit dem Dauerthema Flüchtlinge aus? Einen – laut eigenen Worten – nicht unzufriedenstellenden Bericht in dieser Angelegenheit liefert Johannes Hahn, „unser“ Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen. Das Maßnahmenpaket aus Nato-Mission, Schließung der Balkanroute und dem Türkei-Deal

wirke. „Die Flüchtlingsströme sind eingedämmt. Außerdem befindet sich der Syrien-Konflikt im sechsten Jahr: Wer flüchten wollte, hat das bereits getan“, so Hahn auf unserer Reise vor österreichischen Journalisten. Außerdem fürchte er sich nicht vor türkischer Rhetorik, sagt Hahn. Damit stimmt er in den in Brüssel vorherrschenden Tenor ein, dass das Abkommen mit der Türkei nicht platzen werde. Der „Der Syrien-Konflikt befindet sich im sechsten Jahr: Wer flüchten wollte, hat das bereits getan.“ Johannes Hahn, EU-Kommissar

österreichische EU-Parlamentarier Josef Weidenholzer (SPÖ) sieht das Flüchtlingsthema hingegen noch lange nicht als abgeschlossen an. Die Verteilung innerhalb der EU gehe seiner Ansicht nach nur schleppend voran. Länder wie Lettland oder Portugal möchten Flüchtlinge aufnehmen, das klappe aber nicht. „Es scheitert an der Bürokratie“, so Weidenholzer. Flüchtlinge sollen ab März wieder nach dem Dublin-System nach Griechenland abgeschoben werden können. Für ihn sei das Dublin-Verfahren aber eine Selbstlüge. „Es löst die Probleme nicht, sondern sie werden immer größer“, sagt Weidenholzer. Hohe Arbeitslosigkeit Eine andere Herausforderung für die Europäische Union in diesem Jahr ist einmal mehr die hohe Arbeitslosigkeit. Doch die gute Nachricht ist, dass die Wirtschaft der EU-Mitgliedsstaaten seit 2013 kontinuierlich wächst und mit ihr die Zahl der Beschäftigten. „Es sieht nicht so düster aus, wie es klingt“, sagt Beschäftigungs-Kommissar Katainen. Dennoch räumt er ein, dass

Hahn: „Flüchtlingsströme eingedämmt.“ Foto: EC/Lukasz Kobus

es noch sehr viel zu tun gebe. „Wir müssen hart an der Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit arbeiten und neue Jobmöglichkeiten schaffen“, so Katainen zu den Regionalmedien Austria. Dass es grundsätzlich aber wieder bergauf gehe, ist laut EU-Kommission unter anderem dem sogenannten Juncker-Fonds zu verdanken. Der 2015 geschaffene Europäische Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) ist Teil der Investitionsoffensive für Europa, mit dessen Hilfe große Infrastrukturprojekte finanziert werden. „In Österreich wurde bislang noch kaum Gebrauch vom Fonds für Strategische Investitionen gemacht.“ Jyrki Katainen, EU-Kommissar

Aufgrund seines Erfolgs soll er bis 2020 verlängert und seine finanzielle Schlagkraft verdoppelt werden. Die Kommission rechnet mit Hebelwirkungen, durch die ein Investitionsvolumen von bis zu 500 Milliarden Euro bis 2020 erreicht werden soll. „In Österreich wurde aber bislang noch kaum Gebrauch von diesem Fonds gemacht“, so Katainen. Allein am Windenergieprojekt in Bruck an der Leitha war der EFSI beteiligt. Redaktion: Linda Osusky


Freitag, 13. Jänner 2017

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Tag der offenen Tür Collegium Bernardi - neu ab Schuljahr 2017/18: Private Volksschule

Das Collegium Bernardi geht weiterhin konsequente Schritte in der Schulentwicklung. Nach der erstmaligen Aufnahme von Mädchen in das private Gymnasium im Herbst 2016 sind ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 auch Volksschüler/innen im Collegium Bernardi willkommen. „Unter dem Dach von ‚Collegium Bernardi – Schulcampus Mehrerau’ verfolgen wir unseren ganzheitlichen Ansatz nun zukünftig nicht nur inhaltlich, sondern auch bezüglich der verschiedenen

Foto: Collegium Bernardi

Das Collegium Bernardi, Private Schulen für ganzheitliche Bildung, lädt interessierte Eltern und Schüler/innen zum Tag der offenen Tür ein. Am Freitag, den 20.1.2017, von 13 bis 17 Uhr öffnet die ganztägige private Schule für Mädchen und Jungen ihre Türen. Neu ab dem Schuljahr 2017/18 ist die private Volksschule. Am 20.1.2017 lädt das Collegium Bernardi zum Tag der offenen Tür ein. Schulstufen“, informiert Direktor Mag. Christian Kusche und ergänzt: „Als Bildungseinrichtung haben wir zwei wesentliche Aufgaben: Bildung als Lernprozess sowie Bildung als Persönlichkeitsentwicklung. Dabei legen wir großen Wert auf Selbstverantwortung und soziales Handeln. Die Betreuung der Volksschulkinder erfolgt wie auch im Gymnasium altersgerecht in verschränkter Form, das heißt Unterricht,

Lernzeiten und Freizeit bilden eine Einheit.“ Je nach gewünschtem Umfang der Betreuung können die Eltern der Volksschulkinder aus drei verschiedenen Betreuungsoptionen wählen. Tag der offenen Tür: Blick hinter die Kulissen Am Tag der offenen Tür, am Freitag, den 20.1.2017, von 13 bis 17 Uhr sind Kindergartenkinder und Schüler/innen mit ihren

Eltern herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen des Collegium Bernardi zu werfen. Auf dem Programm stehen Führungen von Schüler/innen durch die Schulräumlichkeiten, diverse Aufführungen und Ausstellungen sowie Projektpräsentationen. Der Sportzweig stellt sich ebenfalls vor. Sämtliche Lehrpersonen und Erzieher sowie die Schulleitung stehen für Fragen rund um Volksschule und Gymnasium zur Verfügung.

Info Tag der offenen Tür Wo: Collegium Bernardi, Private Schulen für ganzheitliche Bildung Schulcampus Mehrerau – Volksschule und Gymnasium Mehrerauerstraße 68, 6900 Bregenz Wann: Freitag, 20. Jänner 2017, 13 bis 17 Uhr Weitere Informationen unter www.collegium-bernardi.at


Freitag, 13. Jänner 2017

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Uneingeschränktes Schneevergnügen Am heutigen Freitag, den 13. Jänner, findet der barrierefreie Kinderskitag „Laureus Winter Jam“ der Laureus Sport for Good Foundation Germany Austria erstmals in Lech Zürs am Arlberg statt. An diesem Tag möchte die Laureus Sport for Good Foundation Germany Austria in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Lech Zürs Inklusion und Barrierefreiheit für alle Kinder und Jugendliche erlebbar machen. Ob auf Skiern, Snowboards, Skibobs oder im Bi-Ski: an unterschiedlichen Skistationen gibt es für Gästekinder und Kinder aus der Region die Möglichkeit, gemeinsam mit Kindern des Laureus Projekt „WIFFZACK“ einen besonderen Tag im Schnee zu erleben. Die Pädagogen der österreichischen Laureus Sport for Good Projekte „Schneetiger“ und „WIFFZACK“ ermöglichen durch

Foto: Laureus Sport Foundation

Beim Skitag der Laureus Sport Foundation kommen Kinder voll auf ihre Kosten

Beim „Laureus Winter Jam“ können Kinder und Jugendliche mit geistigen und körperlichen Einschränkungen die Faszination Wintersport erfahren. ihr tägliches Engagement Kindern und Jugendlichen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen die Faszination Wintersport zu erfahren und die eigenen Stärken kennenzulernen. An diesem Tag ist dies nicht nur für die Kinder der Projekte möglich, sondern für alle Kinder, die Interesse und Lust haben die Laureus Sport for Good

Foundation und die Arbeit der Projekte kennenzulernen. Namhafte Paten Zwei ehemalige Sportler, die wissen wie viel Kraft der Sport hat und deren Leben durch den Sport maßgeblich verändert wurde, sind der Laureus Sport for Good Botschafter Martin Braxentha-

ler und der österreichische Skisprungstar Thomas Morgenstern. Beide werden den Kindern an diesem Tag einen Besuch abstatten und gemeinsam mit ihnen Zeit verbringen. Thomas Morgenstern wird im Rahmen dieses Laureus Kinderskitages offiziell zum neuen Laureus Sport for Good Botschafter ernannt. Er verstärkt das Team außergewöhnlicher österreichischer Persönlichkeiten mit besonderem Engagement für sozial benachteiligte Kinder, dem neben Laureus Academy-Mitglied Franz Klammer auch die Laureus Botschafter Anna Veith, Hermann Maier, Felix Gottwald, Marc Janko und Moderatorin Kathi Wörndl angehören. (red)

Termin Laureus Winter Jam Freitag, 13. Jänner 2017 10.00 – 16.00 Uhr Treffpunkt ist am Infostand am Flühenlift.


Freitag, 13. Jänner 2017

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Rhythmus, Rum & Revolution zu Gast in Schruns Pascal Violo erzählt von schneeweißen Palmenstränden und üppigen Regenwäldern, von knarrenden Oldtimern und handgedrehten Zigarren, von wilden Voodoo Rhythmen und verführerischen Salsa Klängen.

Viñales sind es Begegnungen mit Tabakbauern & Künstlern, die ihm das Land näher bringen. Er präsentiert außerdem atemberaubende Naturaufnahmen und beeindruckende Städte-Portraits. In seinen Geschichten spürt man den Rhythmus eines Landes, das zwischen Revolution, Armut und ungebrochener Lebensfreude schwingt. (red)

Im Vordergrund seiner Erzählungen steht jedoch immer die Begegnung mit den Menschen. In den Straßen Havannas mit ihrem Termin langsam zerfallenden Charme, begegnet er Santeria Priestern und Cuba - Rhythmus, Rum & Revolution HAK/PHAS Bludenz - DIE Wirtschaftsschule für Schachmeistern, in der traumhaft Donnerstag, 19. Jänner 20 Uhr Kulturbühne Schruns medieninteressierte oder anmutenden Naturlandschaft um sportbegeisterte

Dein

„Klangspektrum“ der Städtischen Musikschule

X -tra in Bludenz!

Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer werden vielfach nur von ihrer pädagogischen Seite her gesehen. Dass es auch eine starke künstlerische Seite gibt, ist oft kaum bewusst. Ein Großteil der Musikschullehrenden ist in verschiedensten Funktionen im Land und über die Grenzen hinaus künstlerisch tätig – als SolistInnen, in Orchestern, Ensembles, Bands, als ChorleiterInnen, BlasmusikdirigentInnen oder aber auch als TänzerInnen.

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19.01.2017 14:00 bis 18:00 uhr schillerstraße 10 6700 bludenz

Für diesen Abend hat sich eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern der Städtischen Musikschule zusammengefunden und ein schönes, abwechslungsreiches Programm erarbeitet. Neben barocken Werken (u.a. das Harfenkonzert von G.F. Händel) gibt es auch neuere Musik aus Brasilien und anderes zu hören. (red)

Termin Lehrerkonzert der Musikschule Bludenz Samstag, 21. Jänner um 20 Uhr Remise Bludenz „Klangspektrum“ mit: Julia Großsteiner – Sopran Theresa Schapfl – Harfe Carlos Peralta – Gitarre Thomas Greiner – Flöte Susanne Mayr – Flöte Agnes Téglás – Cello

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Freitag, 13. Jänner 2017

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Möbel Frick: Winterschlussverkauf Hochwertige Markenmöbel bis 50% günstiger Möbel Frick ist die erste Adresse, wenn man Qualitätsmöbel zu einem günstigen Preis einkaufen wollte. Beste Qualitätsmöbel gibt’s jetzt bis zu 50% billiger. Vieles muss raus. Original-Ausstellungsware Alle Waren sind aus der regulären Frick-Kollektion. Keine zugekaufte Billigware. Das Abverkaufs-Sortiment umfasst derzeit 27 Wohnwände 5 Jugendzimmer 4 Kleiderschränke 89 Kleinmöbel 6 Schlafzimmer 6 Einbauküchen (Musterküchen) 21 Elektro-Einbaugeräte (Markengeräte) 1 Badezimmer-Einrichtung 6 Vorzimmermöbel - Garderoben 5 Betten - Polsterbetten - Liegen

Musterküchen-Abverkauf Musterküchen sind besonders begehrte Stücke. Es sind auch noch Küchen von den letztjährigen Dornbirner Messen zu haben. 5 Stück dieser luxuriös ausgestatteten Küchen werden radikal abverkauft, teilweise bis 60% reduziert.

Immer schon die erste Adresse, wenn es um Qualitätsmöbel ging. Im WSV Markenmöbel bis zu 50 % verbilligt. 16 Polstergarnituren 18 Bänke, Tische, Stühle 24 Sofas - Fauteuils Wer früh kommt, hat die größte Auswahl. Anpassungen der Möbel in der Haustischlerei sind möglich.

Einladung zur Präsentation „Zukunftsbild Bludenz“ Das Profil der Stadt Bludenz weiter zu schärfen und die Kooperation mit den Nachbargemeinden Bürs und Nüziders zu stärken, war das Ziel des im Mai 2016 gestarteten Positionierungsprozesses. Zur Abschlussveranstaltung und Präsentation des Zukunftsbildes sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

Foto: Stadt Bludenz

Das ausgearbeitete Zukunftsbild wird in Form eines Faltblattes präsentiert und zeigt die Ergebnisse aus sechs Workshops, die

Info

unter Bürgerbeteiligung stattfanden. Im Laufe der Workshops wurden unter anderem Schwerpunkte in den Bereichen Lebens-, Freizeit- und Arbeitsraum sowie Wirtschaft gesetzt und Maßnahmen ausgearbeitet. Als Grundlage dienten dabei bereits bestehende Konzepte, wie das Räumliche Entwicklungskonzept und die Strategie 2020. Bürgermeister Mandi Katzenmayer bedankt sich besonders bei den Nachbargemeinden für die Zusammenarbeit: „In Zukunft heißt es, Bludenz und die Stadtregion mit Bürs und Nüziders als Zentrum weiter zu stärken. Daran werden wir gemeinsam arbeiten.“In welchen Bereichen sich die künftige Zusammenarbeit konzentriert und wo Schwerpunkte gesetzt werden, erfahren Sie bei der Präsentation des Zukunftsbildes am Dienstag, 17. Jänner 2017, um 18.00 Uhr in der Remise Bludenz. (red)

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis Montag, 16. Jänner an stadtmarketing@bludenz.at gebeten.

Service und Garantie Auch im Abverkauf bietet Möbel Frick einen Tischler-Einbauservice und selbstverständlich volle Qualitätsgarantie. In der hauseigenen Tischlerei sind auch individuelle Anpassungen möglich.

So räumt nur Möbel Frick und es heißt rasch zugreifen, um sich die besten Stücke zu sichern. (Entgeltliche Einschaltung)

Info Möbel Frick Einrichtungshaus Nenzing Bundesstraße 205 Tel. 05525 62514 moebelfrick.at


Freitag, 13. Jänner 2017

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Veranstaltungen Fr 13. bis So 22. Jänner 2017 Fr 13. Jänner

17-22 Uhr 3D Bogensporthalle, Jagdbogenanlage, Klösterle am Arlberg 20 Uhr Live-Musik mit Herbert, Hotel Zimba Schruns 20.30 Uhr Live-Musik mit dem Duo Bändscheibenvorfall Vermala ALP St. Gallenkirch

Sa 14. Jänner

8-12 Uhr Stadt & Land Markt: Frische- und Wochenmarkt in der Altstadt/ Innenstadt 20 Uhr Magic Rosi, Kabarett von und mit Maria Neuschmid, Stadtsaal Bludenz 21 Uhr Live-Musik Tanzbar Höhle St. Gallenkirch, mit dem ‚Power Trio Tirol‘

So 15. Jänner

14-22 Uhr 3D Bogensporthalle, Jagdbogenanlage, Klösterle am Arlberg 20 Uhr Live-Musik mit Bernd Tagwerker am Piano, Hotel Zimba Schruns 20.30 Uhr Dia-Vortrag ‚Montafon - sehen und erleben‘ mit Grenzblicken nach Dolpo „Leben hinter dem Himalaya” Hotel Silvretta Gortipohl

Mo 16. Jänner

19 Uhr Zitherabend, Tischreservierung: 05557/6316, Sporthotel Bachmann Gargellen 21 Uhr Dia-Vortrag „Montafon - sehen und erleben mit Grenzblicken nach Dolpo Leben hinter dem Himalaya“, Montafoner Hof Tschagguns

Di 17. Jänner

17-22 Uhr 3D Bogensporthalle, Jagdbogenanlage, Klösterle am Arlberg 20 Uhr Live-Musik mit den „Montafoner Alpensternen“, Hotel Zimba Schruns 20.30 Uhr Dia-Vortrag „Montafon sehen und erleben mit Grenzblicken nach Dolpo Leben hinter dem Himalaya“, Posthotel Rössle Gaschurn

Mi 18. Jänner

8-16 Uhr Stadt & Land Markt: Frische- und Wochenmarkt in der Altstadt/ Innenstadt 19 Uhr Zitherabend, Tischreservierung: 05558/8319, Hotel Partenerhof Partenen 20.30 Uhr Dia-Vortrag „Ostafrika - Kilimanjaro, Gorillas und Massai“ Felbermayer Gaschurn 20.30 Uhr Live-Musik mit One-Man-Band, Vermala ALP St. Gallenkirch 20.45 Uhr Live-Musik, Sporthotel Silvretta Montafon Gaschurn

Montafon Ramskull 2017

25. bis 27. Jänner 2017 Gargellen

www.ramskull.at

Do 19. Jänner

11 Uhr Führung St. Agatha Bergknappenkapelle, St. Agatha Kapelle Kristberg Silbertal 14-18 Uhr Winterbauernmarkt Kirchplatz Schruns, nur bei guter Witterung 19 Uhr Vortrag ‚Mischkorn und Pumpgerste‘ über den Getreidebau und Verwendung in früheren Zeiten, Museum Frühmesshaus Bartholomäberg 19.30-22 Uhr Jour Fixe, gemeinsam Zeichnen und Skizzieren, keine Anmeldung, Kunstforum Montafon Schruns 19.30 Uhr Bernhard Bueb, Vortrag „Sind Eltern konfliktscheu? Mut zur Disziplin Kindern etwas abfordern“, Sonnenbergsaal Nüziders 20 Uhr Erzählungen, „Cuba – Rhythmus, Rum & Revolution“ Kulturbühne Schruns 20.30 Uhr Live-Musik, Gasthof zum Guten Tropfen Partenen 20.45 Uhr Live-Musik, Sporthotel Silvretta Montafon Gaschurn 20.45 Uhr Dia-Vortrag „Montafon – sehen und erleben mit Grenzblicken nach Dolpo, Leben hinter dem Himalaya“ BergSPA & Hotel Zamangspitze St. Gallenkirch 21 Uhr Traditionelle Hausmusik, Gasthof Löwen Tschagguns

Fr 20. Jänner

19.30 Uhr Gemeinsames Singen neuer und alter Volkslieder, Museum Frühmesshaus Bartholomäberg 20 Uhr ‚Körig Mol Passt‘ 5 Jahre Kabarett von Stefan Vögel, Kulturbühne Schruns 20 Uhr Jazzkonzert mit dem Trio ‚JazzRats‘ Kunstforum Montafon Schruns 20 Uhr Live-Performance mit dem ‚Helene Fischer Double‘, Ausrutscher Gaschurn 20 Uhr Live-Musik mit Herbert, Hotel Zimba Schruns 20.15 Uhr Live-Musik mit Reiner & Lös, Felbermayer Gaschurn 20.30 Uhr Live-Musik mit dem Duo Bändscheibenvorfall Vermala ALP St. Gallenkirch 21 Uhr Live-Musik mit der Partyband ‚Wolayersee Echo & Melissa Naschenweng‘, Tanzbar Höhle St. Gallenkirch

Sa 21. Jänner

8-12 Uhr Stadt & Land Markt: Frische- und Wochenmarkt in der Altstadt/ Innenstadt 20 Uhr ‚Körig Mol Passt‘ 5 Jahre Kabarett von Stefan Vögel, Kulturbühne Schruns 18 Uhr Live-Musik, Brunellawirt St. Gallenkirch

So 22. Jänner

20 Uhr Live-Musik mit Bernd Tagwerker am Piano, Hotel Zimba Schruns 20.30 Uhr Dia-Vortrag ‚Montafon - sehen und erleben‘ mit Grenzblicken nach Dolpo „Leben hinter dem Himalaya” Hotel Silvretta Gortipohl

Ausstellungen

„Sterbstund“, Pfarrkirche Lech (bis 30.4.17) Dauerausstellung „Montafoner Kulturerbe“ & „Montafoner Schwabenkinder. Arbeiten in der Fremde“, Krippenausstellung uvm., Montafoner Heimatmuseum Hemingway-Ausstellung, Haus des Gastes Eine spannende Gegenüberstellung zweier renommierter Österreichischer Künstler Herbert Brandl / Michael Kienzer, Kunstforum Montafon Schauraum, Kraftwerk Latschau Energie-Raum Partenen „Ferner, Gletscher & Vadret - Das ewige Eis in der Silvretta“ und „Sehnsuchtsvoll erwartet … Montafoner Lebenswelten in den Feldpostkarten des 1. Weltkriegs“, sowie „Die letzte große Hungersnot im Montafon 1816/17“, Krippenausstellung, Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn „Die letzte große Hungersnot im Montafon 1816/17“ und Dauerausstellung „Archäologie im Gebirge“, Krippenausstellung Museum Frühmesshaus Bartholomäberg Dauerausstellung „Bergbau im Montafon“ und Sonderausstellung „Die letzte große Hungersnot im Montafon 1816/17, Krippenausstellung, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal

Wochenend

Notdienste Ärzte-Notruf Tel. 141 Apotheker-Notruf Tel. 1455

Ärzte

Sanitätssprengel Bludenz Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes Mo-Fr 7-22 Uhr | Sa-So 7-7 Uhr Fr 13.1. Dr. Maximilian Mohilla, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Sa 14.1. Dr. Maximilian Mohilla, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 So 15.1. Dr. Bruno Dressel, Sonnenbergstr. 12a, Nüziders, 05552/66080 oder 0664/3587959 Mo 16.1. Dr. Günter Tschol, Bahnhofstraße 11, Bludenz, 05552/65746 oder 0664/3383825 oder 05552/65662 Di 17.1. Dr. Maximilian Mohilla, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Mi 18.1. Dr. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel. 05552/66080 Do 19.1. Dr. Bruno Dressel, Sonnenbergstr. 12a, Nüziders, 05552/66080 oder 0664/3587959 Fr 20.1. Dr. Josef Jun. Egger , Hauptstraße 8, Bürs, 05552/66522 oder 0664/3260786

Notdienst Montafon

Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Nummer 141 zu erfahren.

Ärzte

Notdienst Klostertal Sa 14.1. und So 15.1. 11-12 und 17-18 Uhr Dr. Jenny Kurt, Arlbergstraße 94, Innerbraz, Tel.: 05552/28444 oder 0664/2062877

Zahnärzte

Sa 14.1. und So 15.1. 9-11 Uhr Dr. Al-Soqour Maad, Bahnhofstr. 14, Bludenz, Tel.: 05552/63380 oder 63381

Apotheken Gerne veröffentlichen wir Ihre Veranstaltung unter den Terminen. Senden Sie die aktuellen Daten bis spätestens Montag 12 Uhr an redaktion@rzg.at

Informationen über dienstbereite Apotheken erhalten Sie auch über www.apothekerkammer.at oder den Apotheken-Ruf 1455.

www.medicus-online.at www.aekvbg.or.at www.zahnaerztekammer.at www.apothekerkammer.at


Freitag, 13. Jänner 2017 Sa 14.1. 8 Uhr bis 8 Uhr nächster Morgen Rosenegg-Apotheke, Bürs So 15.1. 8 Uhr bis 8 Uhr nächster Morgen Central Apotheke, Bludenz

Montafon

Der diensthabende Apothekennotdienst an Wochenenden und Feiertagen ist unter der Tel. 05556/72362 oder auf www.kurapo.at zu erfahren.

Aus den

Pfarreien Seelsorgeraum Bludenz

Pfarre Bludenz Heilig Kreuzkirche

Tel.: 05552/62219 Pfarrer Pater Adrian Buchtzik, Ofm So 10.30 Uhr Sonntagsgottesdienst Bei Beerdigungen an Werktagen 9 Uhr Gottesdienst So 15.1. Wortgottesdienstfeier in Heilig Kreuz 10.30 Uhr Heilig Kreuzkirche Fr 20.1., Multimediashow „Kuba“ 19.30 Uhr Pfarrzentrum ZEMMA mit Pascal Viola, Eintritt: 15 Euro

St. Laurentius

Sa 18 Uhr Vorabendmesse

Dreifaltigkeitskirche

Mi 9 Uhr Messe So 19 Uhr Abendmesse

Franziskanerkloster

Tel.: 05552/62251 Guardian Pater Alexander Kwasny, Ofm Werktag: 7.30 Uhr (außer Donnerstag) Do 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kloster St. Peter

Tel.: 05552/62329 Sr. Marcelina Werktag 6.30 Uhr (außer Dienstag und Samstag) Gottesdienst

25 Di 19.15 Uhr anschließend Anbetung und Einzelsegen Sa 9 Uhr Gottesdienst So 9 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kirche Lorüns

So 8.30 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kapelle im Krankenhaus

So 10.15 Uhr Gottesdienst

Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius

Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

Kirche in Rungelin

Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Bürs

Tel.: 05552/65061 Pfarrer Pater Adrian Buchtzik Sa 14.1. 17 Uhr Rosenkranz im Sozialzentrum So 15.1. 9.30 Uhr hl. Messe in der Friedenskirche Mo 16.1. 11 Uhr hl. Messe im Sozialzentrum Di 17.1. 7.20 Uhr Morgenlob für Volksschüler in der Friedenskirche Do 19.1. 18 Uhr Rosenkranz in der Friedenskirche

Pfarre Herz Mariae

Fatimakirche Tel.: 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Sa 14.1. 18 Uhr Messe in St. Laurentius So 15.1. 10 Uhr Gottesdienst Mo 16.1. 18.30 Uhr Rosenkranz Fr 20.1. 8 Uhr Schulmesse VS

Pfarre Bings - Stallehr - Radin

Tel.: 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Sa 14.1. 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr (Pfarrhaus) So 15.1. 8.30 Uhr Gottesdienst in Bings 11.30 Uhr Taufe von Lukas Rudigier in Bings Do 19.1. 18.30 Uhr Friedensgebet in Stal-

lehr (Parrhaus)

Pfarre Nüziders

Tel.: 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 13.1. 7.15 Uhr Hl. Messe ab 13.30 Uhr Kerzenbasteln mit den Erstkommunionkindern Sa 14.1. ab 8.30 Uhr Kerzenbasteln mit den Firmlingen, 19 Uhr Vorabendmesse So 15.1. 2. Sonntag im Jahreskreis 10 Uhr Hl. Messe, 19 Uhr Hl. Messe Mo 16.1. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 17.1. 7.15 Uhr Hl. Messe Mi 18.1. 19 Uhr Hl. Messe Do 19.1. 17 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum Fr 20.1. 7.15 Uhr Hl. Messe

Pfarre Vandans

Tel.: 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser So 15.1. 2.Sonntag JHK Hl. Romedius 10 Uhr Vandans Pfarrgottesdienst mit Jahrtag für Josef Egele Do 19.1. Hl. Marius 18.30 Uhr Vandans Hl. Messe Sakristei Pfarrkirche

Pfarre Gantschier

Tel.: 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser Fr 13.1. Hl. Hilarius 9 Uhr Gantschier Heilige Messe mit Pfarrcafé Sa 14.1. VA 2.Sonntag JHK Hl. Engelmar 18.30 Uhr Gantschier Pfarrgottesdienst

Pfarre Silbertal

Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser So 15.1. 2. Sonntag JHK Hl. Romedius 8.45 Uhr Silbertal Pfarrgottesdienst Do 19.1. Hl. Marius 9 Uhr Silbertal Hl. Messe mit Café hock

Pfarre Schruns

Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser So 15.1. 2.Sonntag JHK Hl. Romedius 8.45 Uhr Schruns Pfarrgottesdienst 18.30 Uhr Schruns Gemeindegottesdienst

Mi 18.1. Hl. Regina 18.30 Uhr Schruns Heilige Messe

Pfarre Braz

Tel.: 05552/29232 Pfr. Jose Chelangara Fr 13.1. 8 Uhr Messe in der St Anna Kapelle So 15.1. 10 Uhr Gemeindegottesdienst

Pfarre Dalaas

Tel.: 05552/29232 Pfr. Jose Chelangara So 15 .1. 8.30 Uhr Sonntagsmesse

Pfarre Wald am Arlberg

Tel.: 05552/29232 Pfr. Jose Chelangara Sa 14.1. 19 Uhr Vorabendmesse

Kirche der Siebenten Tags Adventisten

Tel.: 0676/83322593 Sa 9.30 Uhr Bibelgespräch 10.45 Uhr Predigtgottesdienst http://vorarlberg.adventisten.at/bludenz.html

Volksmission Evan. Freikirche

Tel.: 05552/68077 Pastor Dr. James Griggers So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Christus Gemeinde Montafon

Tel: 0664/1041101 oder www.c-g-m.at So 15.1. 9.45 Uhr Gottesdienst, der Gottesdienst findet im Rodunderstrasse 57, Vandans statt.

Neuapostolische Kirche

Tel.: 05552/31238 Auskunft So 15.1. 9.30 Uhr Gottesdienst, 9.30 Uhr Jugend-Gottesdienst in Dornbirn Mi 18.1. 20 Uhr Gottesdienst


Freitag, 13. Jänner 2017

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Künstlergespräch zum Thema Skulpturbegriff Im Rahmen der derzeit laufenden Ausstellung „Sternenrotz“ von Thomas Feuerstein in der Galerie allerArt in Bludenz lädt der Verein am Donnerstag, den 19. Jännner zu einer Führung durch die Ausstellung. Im Anschluss daran findet ein Künstlergespräch zwischen Thomas Feuerstein und dem Vorarlberger Kunstschaffenden Gottfried Bechtold statt. Unter

der Gesprächsleitung von Margareta Sandhofer, Autorin beim Online-Kunstmagazin „artmagazine“, soll dabei der Skulpturbegriff diskutiert werden. (jw)

Termin Ausstellung Thomas Feuerstein – Führung und Diskussion Donnerstag, 19. Jänner ab 19 Uhr Remise Bludenz


Freitag, 13. Jänner 2017

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Längste Talabfahrt und Rodelstrecke Vorarlbergs eröffnet

Foto: Daniel Zangerl

Dank der ausgiebigen Schneefälle der letzten Tage konnten im Montafon am Dreikönigswochenende nun auch die Talabfahrten nach Schruns und St. Gallenkirch in Betrieb genommen werden. Auch die 5,5 Kilometer lange, beleuchtete Nachtrodelbahn von der Bergstation der Garfrescha Bahn über die Maisäßsiedlung Grandau zur Talstation der Garfrescha Bahn in St. Gallenkirch-Gortipohl eröff-

nete am vergangenen Samstag das erste Mal. Das Nachtrodeln, das jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag ab 18.00 Uhr möglich ist, ist dabei ein besonderes Highlight im Montafon. „Mit den beiden Talabfahrten und der wunderschönen Nachtrodelstrecke kommen die Wintersportbegeisterten in einen besonderen Genuss. Denn neben der Länge – die Abfahrt nach Schruns und die Rodelbahn sind die längsten im Land – sind die Strecken vor allem wegen ihrer landschaftlichen Schönheit so beliebt. Ganz besonders danke ich unserer Pistencrew an dieser Stelle: In kürzester Zeit hat das Team in den Nachtstunden die Strecken perfekt präpariert“, zeigt sich Peter Marko, Geschäftsführer der Silvretta Montafon GmbH begeistert. (red)

Rekord bei Gutscheinausgabe der WIGE Montafon

„Eine stolze und große Summe fürs kleine Montafon”, ist man sich im südlichsten Teil Vorarlbergs sicher. Die verschiedenen Aktionen bzw. Veranstaltungen des Vereins sind aus dem Montafoner Ver-

anstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. “Ich bin froh, dass wir diese Angebote anbieten können“ so WIGE-Obmann Van Dellen. „Die Wirtschaftsgemeinschaft (WIGE) Montafon ist für das ganze Tal unheimlich wichtig”, betonte auch der Schrunser Bürgermeister Jürgen Kuster. (red)

Foto: Gerhard Scopoli

Einen erfreulichen Abschluss brachte das vergangene Wirtschaftsjahr für das WIGE Montafon. Wie die Vereinigung im Rahmen der Adventgewinnspiel-Aktion verkündete, konnte 2016 durch die Ausgabe von WIGE-Gutscheinen die Rekordsumme von 800.000 Euro an Kaufkraft an das Tal gebunden werden.

20 Mitgliedsbetriebe der Lehre im Walgau ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen

Die „Nacht der Ausbildungsbetriebe“ am 25. Januar Interessierte Jugendliche, Eltern und Lehrer haben bei der „Nacht der Ausbildungsbetriebe“ die Möglichkeit, sich an nur einem Abend in zahlreichen Lehrbetrieben im Walgau umzusehen, sich über deren Arbeitsweisen und unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und Schnuppertermine zu vereinbaren. Der Besuch bei den verschiedenen Produktionsstätten, Geschäften und Büros sowie der direkte Kontakt zu Lehrlingen, Ausbildern und Chefs ermöglicht einen umfassenden Einblick – so können Lehrstellensuchende bestens herausfinden, welcher Beruf zu ihnen passt und wo die „Chemie“ wirklich stimmt! Die Infopoints an den Bahnhöfen Bludenz, Nenzing und Frastanz sind gratis mit Bus und Bahn zu erreichen. Von dort aus fahren Shuttlebusse regelmäßig zu den

Ausbildungsbetrieben. Infos zu Gratisticket und Fahrplan sind auf www.lehre-im-walgau.at zu finden! Beim Gewinnspiel hat man übrigens die Chance auf eine coole Sofortbildkamera.

Info Nacht der Ausbildungsbetriebe Mittwoch, 25. Januar 2017 Gratis Anreise mit Bus und Bahn Shuttlebusse zu den teilnehmenden Unternehmen


Freitag, 13. Jänner 2017

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Fit für die Zukunft Montafon Tourismus unterstützt private Gastgeber mit Coaching Seit dem Frühjahr bietet Montafon Tourismus Privatvermietern individuelle Coachings an, um sie für die aktuellen Anforderungen der Branche fit zu machen. Zahlreiche Gastgeber haben dieses kostenlose Angebot bereits erfolgreich genutzt. Der Tourismus ist eine Branche, die sich mit unglaublicher Dynamik verändert und weiterentwickelt. Während es früher genügte, ein Schild mit der Aufschrift

„Zimmer frei“ vor das Haus zu hängen, muss ein Gastgeber heute einige Hebel in Bewegung setzen, um vom Gast überhaupt wahrgenommen zu werden und sich gegen die starke Konkurrenz – innerhalb und außerhalb der Region – durchzusetzen. Online-Buchbarkeit, Bewertungsplattformen, Google-Ranking und Preispolitik sind nur einige Schlagwörter, die besonders private Gastgeber vor neue Herausforderungen stellen. „Genau hier setzt Mon-

tafon Tourismus mit dem neu entwickelten Konzept des Gastgeber-Coachings an“, erklärt Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus. „Wir wollen die privaten Gastgeber zukunftsfit machen und sie unterstützen, sich am Markt erfolgreich behaupten zu können. Das Programm bieten wir kostenlos an.“ Analyse offline und online Seit dem Frühjahr sind sechs speziell ausgebildeten Gastgebercoa-

Regional-Wetter am Wochenende Freitag

Samstag

Sonntag

Trend Temperatur-Trend

min: 0° max: 2° Nied. 70% 2000 m: -11°

min: -3° max: 1,° Nied. 90% 2000 m: -11°

min: -4° max: 0° Nied. 80% 2000 m: -13°

Mit einem Kaltfrontdurchgang kühlt es am Freitag wieder deutlich ab. Zudem muss im ganzen Land mit Schneeschauern bis in die Täler gerechnet werden. Auch am Samstag ändert sich am winterlichen Wetter nichts. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind immer wieder Schneeschauer zu erwarten. Winterlich geht es auch durch den Sonntag. Es bleibt meist bewölkt mit zeitweiligen Schneeschauern. Es bleibt kalt.

Kurt Breitegger

Auch in der kommenden Woche dürften wir aus heutiger Sicht eher winterliches Wetter erwarten. Zunächst sind noch weitere Schneefälle möglich ehe sich das Wetter zunehmend beruhigen dürfte. Die Temperaturen bleiben in allen Höhen auf winterlichem Niveau. Täglich aktuelle Wetterprognosen, Webcams und Live-Wetter gibt‘s auf www.wetterring.at

ches von Montafon Tourismus im ganzen Tal im Einsatz. Hat ein privater Gastgeber Interesse, setzt sich der zuständige Coach bereits im Vorfeld intensiv mit ihm auseinander. „Der Coach analysiert vorab die Webseite des Gastgebers und dessen Auftritt auf Buchungsplattformen. Anschließend macht er sich ein persönliches Bild der Unterkunft. Im persönlichen Gespräch erklärt der Coach, was ihm positiv und negativ aufgefallen ist und gibt konkrete Verbesserungstipps. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die wenig kosten, aber einen großen Effekt erzielen“, skizziert einer der Coaches von Montafon Tourismus, Evi Stohs, die Arbeitsweise. Grundlage für die Coachings bildet eine Informationsmappe, die Themen wie Fördermöglichkeiten, GIS, E-Fitness, Buchungsplattformen und Social-Media abdeckt. „Wir bieten den privaten Gastgebern eine Rundumberatung und legen gemeinsam mit ihnen fest, wo ihr individueller Handlungsbedarf liegt. Meist ist es digitales Know-How, aber auch bei der Korrespondenz mit dem Gast gibt es oft viel Verbesserungspotential“, ergänzt Christina Lorenzin, auch sie steht Gastgebern als Coach zur Seite. „Einige Monate nach dem Coaching besprechen wir mit den Gastgebern die Fortschritte und stehen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite“. (red)


Freitag, 13. Jänner 2017

Foto: Michael Gunz

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Das Team von MAYER Personalmanagement startet mit frischem Wind ins Jahr 2017 und freut sich auf spannende Herausforderungen.

Neues Design, starker Partner Erfolgreiches Personalmanagement modern gestaltet Nach über als 25 erfolgreichen Jahren im bekannten Design startet MAYER Personalmanagement mit frischem Wind ins Jahr 2017. Seit der Gründung im Jahr 1988 sind Schachfiguren das Erkennungszeichen von MAYER Personalmanagement. Als fester Bestandteil auf den Karriereseiten der Print- und Online-Medien stehen König und Dame für beste Beratung. „Die Figuren ebenso wie das Schachspiel selbst weisen Parallelen zu den täglichen Aufgaben in der Personal- und Unternehmensberatung auf“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Mayer. Neben Strategie sind auch die Fähigkeiten gefragt, vorausschauend zu denken und sich zielführend auf neue Situationen einstellen zu können. Auch in Zukunft bleiben die Schachfiguren ein Teil von MAYER Personalmanagement, jedoch moderner und dynamischer im Erscheinungsbild. Neben dem neuen Logo wurden

auch Farben, Schriften sowie Inserate überarbeitet. Print wie Online: übersichtlicher und moderner Mit Anfang 2017 feiern die neuen Print-Inserate in den regionalen Medien ihre Premiere. Das frische Layout rückt die ausgeschriebene Position stärker in den Fokus und ist im Ganzen modularer − und damit übersichtlicher − gestaltet. Ebenfalls noch im Jänner wird die überarbeitete Homepage online gehen: mit modernem Design sowie einer benutzerfreundlichen Anwendung auf Desktop, Tablet und Smartphone. Damit bringt MAYER Personalmanagement die echten Chancen auf dem Karriere- und Stellenmarkt direkt zu den Bewerbern. Die beliebten Funktionen der Homepage www. mayer.co.at − wie Bewerber-Login, einfache Online-Bewerbung und Verwaltung der eigenen Daten sowie die Datenbanksuche

für Unternehmen − werden weitergeführt und stehen den Usern auch in Zukunft zur Verfügung. Besuchen Sie uns auf der Jobmesse Das Team von MAYER Personalmanagement wird in diesem Jahr wieder an der Jobmesse der FH Vorarlberg teilnehmen. Am 20. Jänner 2017 können Interessenten den neuen Auftritt der Personalberater (Stand Nr. 45) live erleben und sich gleichzeitig zu echten Karrierechancen beraten lassen. Dazu ergänzt Personalberater David Wielath: „Die Jobmesse ist eine ausgezeichnete Plattform, um direkt mit den Unternehmen und den Profis in Sachen Beruf und Karriere in Kontakt zu treten, sich umfassend zu informieren.“ Echte Chancen für Bewerber und Unternehmer Geht es in Vorarlberg um Be-

ruf, Karriere oder Personal ist MAYER der starke Partner für Bewerber und Unternehmen. „Jeden Tag führen wir zahlreiche Gespräche mit Menschen, die aktiv eine Stelle suchen, sich nach neuen Herausforderungen umsehen oder auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitenden für ihre Unternehmen sind“, erklärt Personalberater Lukas Mayer und erläutert weiter: „Mit einem starken Netzwerk, langjähriger Erfahrung, innovativen Strategien sowie absoluter Vertraulichkeit können wir eine hohe Qualität in der Beratung anbieten − zielorientiert und effizient.“ (Entgeltliche Einschaltung)

Info MAYER Personalmanagement Ringstraße 2 6830 Rankweil 05522 45142 job@mayer.co.at www.mayer.co.at


Gesundheit und Soziales

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Freiag, 13. Jänner 2017

Xylit-Kaugummi Damit verhungern quasi die Karies verursachenden Bakterien Was ist eigentlich „Xylit“? Dr. Bischof: Xylit ist ein Zuckeralkohol, der in der Natur (in Grünpflanzen, Gemüsesorten, Holzrinden) und im menschlichen Stoffwechsel als Zwischenprodukt vorkommt. In der Medizin wird Xylit zur künstlichen Ernährung eingesetzt und ist ideal für Diabetiker. Die Süßkraft von Xylit ist gleich der von Zucker.

Frau Dr. Bischof, immer häufiger fällt das Wort „Kaugummi“ auch im Zusammenhang mit Zahngesundheit. Wie gesund ist Kaugummikauen für unsere Zähne wirklich? Dr. Bischof: Das Kauen von Kaugummi gewinnt immer mehr an Bedeutung, da es eine sehr einfache, überall und jederzeit anwendbare, aber auch kinderfreundliche Art der Zahnpflege ist. Kann ein Kaugummi also tatsächlich die Zahnbürste ersetzen? Dr. Bischof: Kaugummikauen kann das Zähneputzen niemals ersetzen, aber sehr wirkungsvoll und effektiv ergänzen. Können Sie mir das etwas genauer erklären?

Dr.med.dent. Viktoria Bischof

Foto: iStock

Im Interview mit Dr.med.dent. Viktoria Bischof; Zahnärztliche Leiterin der Zahnprophylaxe Vorarlberg, wird das Thema Kaugummi kauen mit seinen Vorteilen besprochen.

Gesunde Zähne sind von klein auf, sehr wichtig Dr. Bischof: Wird der Kaugummi etwa 30 Minuten gekaut, so werden die Zähne von Bakterienbelägen, aber vor allem auch von Speiseresten gereinigt. Gleichzeitig wird der Speichelfluss angeregt, sodass die von den Bakterien gebildeten Säuren, die Karies verursachen, neutralisiert und weggespült werden. Es ist also eine wunderbare Ergänzung zur Zahnpflege, wenn man unterwegs ist, etwas geges-

sen hat und keine Zahnbürste zur Hand hat. Xylithaltige Kaugummis bewirken außerdem, dass Zucker von den Bakterien gar nicht mehr in Säure umgewandelt werden kann. Es spielt also eine Rolle, welchen Kaugummi ich kaue? Dr. Bischof: Grundsätzlich sind zuckerfreie Produkte zu bevorzugen, besonders empfehlenswert sind Xylit-Kaugummis.

Der wichtigste und einzigartige Punkt ist jedoch, dass Xylit sich als äußerst wirksam in der Reduktion von Karies erwies. Die Karies verursachenden Bakterien können Xylit nicht verdauen und verhungern sozusagen. Wenn kleine, aber ausreichende Mengen Xylit regelmäßig konsumiert werden, soll eine Kariesreduktion von 35-100% erzielt werden können. Gibt es Studien, die das beweisen? Dr. Bischof: Berühmt geworden sind die „Turku Zuckerstudien“, die zusammengefasst zu folgendem Ergebnis kamen: regelmäßiger Konsum von Xylit führte nach 2 Jahren zu 90% weniger Karieszuwachs, zu 50% weniger Plaque und zu signifikant weniger Mutans Streptokokken, das sind jene Bakterien, die Karies verursachen.

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Neujahrsvorsatz: Rauchfrei ins Neue Jahr Aktion für Raucher in den Apotheken Endlich mit dem Rauchen aufzuhören, ist ein beliebter und gesunder Neujahrsvorsatz: Jeder weiß, ohne Zigaretten lebt man gesünder, meistens daher auch länger. Nichtraucher sind leistungsfähiger, genussfähiger und haben weniger Hautprobleme. Umfragen zufolge will

Mag.pharm. Christof van Dellen Apotheker in Schruns

jeder zweite Raucher sein ungesundes Laster los werden. Doch aller Anfang ist schwer und viele stellen sich die Frage: Wie schaffe ich es bloß? Aus diesem Grund stehen die diesjährigen Raucherberatungswochen auch unter dem Motto „Gemeinsam Rauchfrei“. Die Apotheke ist für viele Raucher die erste Anlaufstelle, um sich beraten zu lassen. Vom 28. Dezember 2016 bis 31. Jänner 2017 finden die Raucherberatungswochen in den heimischen Apotheken statt. Während dieser Zeit werden die Nikotinersatzpräparate mit Gutschein vergünstigt abgegeben. Eine Nikotinersatztherapie bietet die Möglichkeit, sofort mit dem Rauchen

aufzuhören. Die Chance, von der gewohnten Zigarette wegzukommen, wird durch Motivation und Beratung des Apothekers und zusätzlich durch rezeptfreie Nikotinersatzpräparate aus der Apotheke deutlich erhöht. Dabei kommen unterschiedliche Produkte infrage, wie der Kaugummi, der Inhalator, das Depotpflaster oder Sublingualtabletten, und neu, der Mundspray. Eine kontinuierliche Hilfe für den ganzen Tag bietet das 16-Stunden Nikotinpflaster, welches vor allem für regelmäßige Raucher geeignet ist. Der Nikotin-Kaugummi für den unregelmäßigen Raucher wird einmal angebissen und dann in die Wangentasche gelegt, damit das Nikotin langsam über die Mund-

schleimhaut aufgenommen werden kann. Der Inhalator wird vor allem dann eingesetzt, wenn bei der Entwöhnung das Ritual des Rauchens vermisst wird. Die verschiedenen Methoden können auch kombiniert eingesetzt werden. Die Nikotinersatztherapie muss aber auf alle Fälle ausreichend hoch dosiert sein und sollte frühestens nach drei Monaten reduziert werden. Die Erfahrung zeigt, dass der „harte“ rauchfreie Anfang bereits nach kurzer Zeit durch Steigerung körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit sowie durch eine höhere Lebensqualität entschädigt wird. (Entgeltliche Einschaltung)


Freitag, 13. Jänner 2017

im Mund Was bedeutet „regelmäßiger Konsum“? Dr. Bischof: Bei den bekannten Studien lag die Empfehlung bei 5-10g Xylit pro Tag. Das heißt, die Versuchspersonen kauten 3x täglich 2 Kaugummis, die 100% mit Xylit gesüßt waren. Und wie halten Sie es mit dem Kaugummikauen? Dr. Bischof: Wie Sie sehen, kaue ich begeistert zwischendurch Kaugummi. (red)

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Info Zahnprophylaxe Vorarlberg GmbH Rheinstraße 61 6900 Bregenz Tel.: 0664/802 83 551 zpv@zpv.or.at www.aks.or.at Ein Unternehmen der aks Gruppe

Gesundheit und Soziales

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Gesundheit und Soziales

Freiag, 13. Jänner 2017


Freitag, 13. Jänner 2017

Gesundheit und Soziales

Rauchmelder können Leben retten „Bei einem Wohnungsbrand breitet sich Rauch sekundenschnell aus und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen. Deshalb stirbt ein großer Teil der Brandopfer nicht durch die Flammen, sondern durch Rauchvergiftung. Meist bleibt im Brandfall auch nicht viel Zeit, um die Wohnung zu verlassen. Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder. Sie funktionieren auch bei Stromausfall und sind einfach zu installieren. Firmenadressen für Rauchmelder gibt es unter www.brandverhuetung.at Die Notrufnummer lautet: 122 Ein Tipp von Sicheres Vorarlberg.

Wenn am Gipfel die Luft fehlt Studien haben ergeben, dass zwölf Prozent der Wanderer und elf Prozent der Skifahrer, die in den Alpen unterwegs sind, eine Grunderkrankung des Herzens haben. Aufgrund der plötzlichen Umstellung vom Flachland auf die Berghöhen ist das Risiko für akute Herzprobleme in den ersten 48 Stunden am höchsten. Die ungewohnte körperliche Belastung und der Konsum von Alkohol tun ihr Übriges. Damit es nicht zu lebensbedrohlichen Situationen kommt, sollten plötzliche starke Belastungen vermieden werden. Als Einstieg bieten sich gemütliche Spaziergänge an. (gesund.at)

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Gesundheit und Soziales | Motor und Sport

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MINI MED Studium der Regionalzeitungen Vortrag: Unser Gehirn und die Fortschritte in der Medizin: Kann man Multiple Sklerose heilen? Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter. MS kann zu bedeutsamen Funktionsstörungen wie Sehstörungen, Gefühlsstörungen des Körpers, Nervenschmerzen oder Muskellähmungen führen. Kaum eine andere Erkrankung von Gehirn und Rückenmark gibt sich auf so vielfältige Weise zu erkennen wie die Multiple Sklerose. Die MS verläuft bei jeder/jedem Betroffenen anders. Die Symptome treten manchmal einzeln, manchmal zusammen auf und verschwinden dann wieder. Was ist MS? Wer ist gefährdet? Wie verläuft die Krankheit? Welche Symptome treten auf und wie wird MS diagnostiziert? Was passiert, wenn die Krankheit unentdeckt bleibt? Was bedeutet diese

Krankheit im Alltag, im Privatleben und im Beruf? Wie kann man als Angehörige/r helfen? Ein spannender Abend rund um unser Nervensystem!

Info Es referiert: Prim. Dr. Stefan Koppi. Leiter der Abteilung für Neurologie, LKH Rankweil 25.01.2017 von 19 bis 21 Uhr Cubus, Bäderstraße 5, 6922 Wolfurt

Freiag, 13. Jänner 2017


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Innovative Textilien aus Bludenz Getzner Textil AG bringt demnächst zwei neue Produkte auf den Markt

Bei den beiden neuentwickelten Produkten handelt es sich um Innovationen aus dem Bereich der technischen Textilien, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen hat das Bludenzer Traditionsunternehmen ein Gewebe entwickelt, das Schweißgeruch verhindern soll, ein anderer Stoff verspricht durch das Verschlucken von Schall eine verbesserte Raumakustik. Schweißgeruch ade Durch die Einbringung von Zinkpulver in Zellulosefasern und die anschließende Verwebung in Hemdenstoff soll, wenn es nach den Entwicklern bei Getzner

Foto: Getzner Textil

Der Buntweber Getzner Textil AG mit Sitz in Bludenz sorgt immer wieder mit Innovationen im Textilbereich für Aufsehen. Zwei Neuerungen aus dem Vorarlberger Unternehmen kommen demnächst auf den Markt.

Das Bludenzer Traditionsunternehmen Getzner Textil bringt in den nächsten Wochen zwei innovative Produktideen auf den Markt. Textil geht, der unangenehme Schweißgeruch bald der Vergangenheit angehören. Das chemische Element Zink, das u.a. auch in Heilmitteln wie etwa Wundsalben Verwendung findet, bewirkt, dass das Wachstum von geruchsbildenden Bakterien gehemmt wird. „Das Zink wird durch die körpereigene Feuchtigkeit freigesetzt. Das Bakteriumwachstum

wird dadurch gehemmt und der unangenehme Schweißgeruch verhindert.“, erklärt Armin Roth, Produktmanager im Bereich Hemden das Prinzip hinter der Entwicklung. Dieser mit Zink versetzte Hemdenstoff ist zwar teurer als der gewöhnliche, die Wirkung bleibt jedoch auch auf lange Dauer erhalten. „Das Produkt besitzt selbst nach 40 bis 50 Wäschen immer noch die anfängliche an-

tibakterielle Wirkung und zwar in einer Form, in der die Umwelt nicht geschädigt wird.“, so Rolf Gottmann, Vorstand des Bereichs Technik und Produktion. Verbesserte Akustik Auch im Bereich der Schallisolation gibt es ein innovatives Produkt. Getzner Textil webt dabei Stoffe, die in einem speziellen Verfahren steif gemacht werden und später dann, kombiniert mit Schaumstoffelementen, in einer Art Baukasten-System zusammengestellt werden können. „Das besondere an diesem Produkt ist, dass es uns damit gelungen ist, einen großen Frequenzbereich abzudecken. Da sehen wir zur Zeit für uns am Markt eine relevante Lücke.“, so Rolf Gottmann. Angebracht an Decken und Wänden soll der neuentwickelte, dreidimensionale Schallstoff die Akustik von Räumen verbessern. (jw)

Notiert & Kommentiert

Späte Erkenntniss auf der Karriereleiter... Es war für politisch interessierte Beobachter der sozialdemokratischen Szene im Ländle und speziell in Bludenz lediglich eine Frage der Zeit, wann Vizebürgermeister Mario Leiter seine oft belächelte und in Frage gestellte Parteilosigkeit aufgeben und Vollmitglied der SPÖ wird. Nun ist es soweit. Wie verschiedenen Quellen verlauteten, wurde Leiter vom obersten Boss der SPÖ, Bundeskanzler Christian Kern in einem Vier-Augen-Gespräch offenbar überredet oder überzeugt – ganz wie man´s nimmt – dass es sowohl für die Ländle-SPÖ und für die Bludenzer Genossenschaft, als schließlich auch für ihn als politischen Spitzenmandatar das Beste wäre, wenn er endlich offiziell in die Partei eintritt. Diesen Ratschlag erhielt er allerdings schon viel früher von jemandem anderen vor der denkwürdigen Gemeindewahl in Bludenz. Die beachtlichen Wahlerfolge, die ihm als Kandidaten damals beschieden wurden, dürften eventuell für einen Sieg gelangt haben, hätte er sich damals schon als eingeschriebenes

SPÖ-Parteimitglied deklariert. Denn für die meisten eingefleischten Sozialdemokraten zählt nur ein hundertprozentiger Genosse als Spitzenkandidat und das ist ihnen auch nicht zu verübeln. Und nachdem Kanzler Christian Kern ein konzentrierteres und strafferes Parteimanagement an den Tag legt als sein Vorgänger und mit diesem auch zu punkten gedenkt, ist der Schritt Mario Leiters mehr als verständlich, zumindest zur Stärkung der seit längerer Zeit schon darniederliegenden Vorarlberger SPÖ. Und diese muss sich gewaltig auf die Socken machen, will sie nicht vollends die Überfuhr versäumen. Sie muss trachten, möglichst rasch eine charismatische Führung an der Parteispitze zu installieren. Mit Michael Ritsch ist an der Spitze kein Staat mehr zu machen und Gabi Sprickler-Falschlunger ist wohl eine sehr engagierte SPÖFrau, welche allerdings die Genossen nicht mehr mitreißen kann. Und Reinhold Einwallner hat wohl nach dem Parteisteuer geschielt, ist

jedoch auch nicht der Mann, das Ruder herzhaft in die Hand zu nehmen. Bei solchen politischen Parteikonkurrenten wie der ÖVP, der FPÖ, den Grünen und selbst den NEOS ist es verdammt schwer, wieder verlorenen politischen Boden gut zu machen. Viele Persönlichkeiten stehen der Landes-SPÖ für eine starke Parteispitze nicht zu Verfügung. Denn es muss zuerst jemand gefunden werden, der das Zeug hat, einen volkspolitisch festgefahrenen Karren wieder flott zu bekommen und das ist heute schwer... Mario Leiter hat sich offenbar entschieden, die Karriereleiter weiter empor zu steigen, nicht nur zur innerparteilichen Festigung in Bludenz für einen neuerlichen Anlauf. Er hat jetzt nach dem Achtungserfolg in Bludenz auch eine absolute Chance und das Zeug, für die in gefährlich seichten Gewässern dahindümpelnde Vorarlberger SPÖ neuen Wind zu machen. Nicht umsonst kümmern sich verschiedene Leute in Wienauffällig um ihn... Wenn sich die SPÖ endlich wie-

der wirklich der werktätigen Bevölkerung annimmt, vom antiquierten Parteistil abkommt und endlich wieder eine akzeptable Arbeiterpartei wird, die mehr auf Menschen zugeht, die ständig mit Existenzsorgen zu kämpfen haben und die vor allem gegen die immer stärker werdende Hoffnungsosigkeit bei der Jugend ankämpft, dann hat sie gerade jetzt eine Chance, politisch zu reüssieren. Diese Chance, durch die heutige unsichere politische Zeit gegeben, gilt es durch einen, noch politisch relativ unverbrauchten Mann zu nützen. Mario Leiter könnte als solcher im »Ländle« politisch in die Bresche springen, die sich schon länger in der Landes-SPÖ aufgetan hat. Allerdings muss er dabei eine geschlossene Gefolgschaft von engagiert volksnahen, stets denkenden Leuten hinter sich haben. Die Erkenntnis Mario Leiters, in die SPÖ einzutreten, fiel auf der Karriereleiter und relativ spät. Wieweit sie ihm wirklich dienlich ist, wird die Zukunft weisen... Günther J. Wolf


Motor und Sport

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Souveräner Auftritt aus jeder Sicht

Premium-SUV mit dynamischen Linienführung

Viel Komfort und viel Platz

Der neue Ford Edge SUV mit beeindruckenden Werten Mit dem neuen Edge hat Ford ein technisch anspruchsvolles und optisch sehr ansprechendes „Sports Utility Vehicle“ (SUV) auf den Markt gebracht. Das komplett neu entwickelte Flaggschiff besticht durch eine einzigartige Präsenz und setzt sich an die Spitze der Ford-Modellpalette. Seine Maße: 4,81 Meter Länge, 1,93 Meter Breite, 1,7 Meter Höhe und stolze 2,85 Meter Radstand. Kofferraumvolumen: 603 Liter mit Gepäckraumabdeckung, 800 Liter ohne und enorme 1.847 Liter bei umgelegten Rücksitzen sprechen für sich. Interieur Die Größe des Edge macht sich auch im hochwertigen Inneraum bemerkbar. Die Platzverhältnisse sind überdurchschnittlich. Bis zu

fünf Erwachsenen wird höchster Komfort und luxuriöses Ambiente geboten. Superbequem sind die vorderen Sportsitze, die gekühlt und beheizt werden können. Mit an Bord sind bei unserem Testauto in der Version Titanium u. a. eine sensorgesteuerte Heckklappe, ein Business- und Design Paket (Leder, Sony Navi, Ford SYNC3 mit Sprachsteuerung und Premium-Sound-System, elektrisches Panorama-Glasschiebedach uvm.), Frontkamera mit Split View Technologie sowie weitere modernste Fahrerassistenz-Systeme gepaart mit neuester Infotainment & Connectivity. Fahreigenschaften Für mächtig Schub sorgt ein moderner 2,0-Liter-Vierzylinder BiTurbodiesel mit 210 PS und 450 Nm.

Die 100 km/h Marke ist in 9,4 Sekunden erreicht, die Spitze bei 211 km/h. Den Zwischenspurt meistert der große SUV mit PowerShift-Automatikgetriebe mit nahtlosen Gangwechseln bravourös. Die intelligente Allradtechnik schickt den Antrieb stufenlos an die Vorder- und Hinterachse, je nachdem wo die Kraft benötigt wird. Hervorzuheben ist der hohe Abrollkomfort und die hervorragend abgestimmte Aktivlenkung und Fahrwerk. Für eine schon fast unglaubliche Ruhe im Innenraum sorgen die aktive Geräuschkontrolle (Active Noise Control) und die vorderen Scheiben aus Akustikglas. 6,9 Liter Diesel im Testverbrauch bei knapp 2 Tonnen Eigengewicht und dank modernster Motor-Technologie sind ein respektabler Wert.

Fazit Die Fahreigenschaften des neuen Ford Edge sind beindruckend. Man sitzt überaus bequem und der Premium-SUV ist top langstreckentauglich. Mit ein bisschen weniger Luxus ist das neue Flaggschiff von Ford zum Aktions-Einstiegspreis von Euro 36.990,-- inkl. fünf Jahre Garantie zu haben. Das dürfte einige Kunden überzeugen. (br)

Info Ford Edge 2,0 TDCi AWD 6-Gang-Aut. Titanium KW/PS/Nm/CO2– 154,5/210/450/149 0 auf 100 km/h: 9,4 s Spitze: 211 km/h Verbrauch lt. Werk: 5,8 l Preis ab: Euro 36.990,-Testauto: Euro 62.514,--

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Motor und Sport

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Motor und Sport

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Erfolgreiche EM-Teilnahme Silber bei Rodel-EM für Steu/Koller Äußerst erfolgreich verlief die Europameisterschaft der Kunstbahnrodler in Königssee für das rot-weiß-rote Team. Der Rodelclub Sparkasse Bludenz war mit Thomas Steu und Jonas Müller vertreten.

Thomas Steu und Lorenz Koller konnten sich beider Rodel-EM in Königssee Silber sichern.

Foto: ÖERV

Schon der Auftakt begann für die Bludenzer vielversprechend. Beim zur EM vorangegangenen Nationencup gewannen Thomas Steu/Lorenz Koller den Doppelsitzerbewerb, Jonas Müller belegte im Einsitzer der Herren Rang 3. Bei der Europameisterschaft selbst mit der gesamten Weltelite fuhren Steu/Koller auf den hervorragenden 4. Rang, mussten sich nur den dominierenden Deutschen geschlagen geben und erreichten damit ihr bisher bestes Ergebnis bei Top-Veranstaltungen. Jonas Müller „zauberte“ bei seinem ersten internationalen Großeinsatz in der technisch schwierigen Bahn und landete im

geschlagenen Feld. Silber im Teambewerb Hervorragend lief es für die heimischen Rodler in der Team-Staffel. Miriam Kastlunger, Wolfgang Kindl und Thomas Steu/Lorenz Koller überzeugten mit starken

Fahrten und sicherten sich hinter den Deutschen die Silbermedaille. In der gleichzeitig zum Weltcup zählenden Wertung landeten sie hinter den Deutschen und Amerikanern auf Rang 3. Mit diesen Erfolgen sind Steu/ Koller endgültig in der Weltspit-

ze angekommen und haben auch einiges an Selbstvertrauen für die kommenden Rennen getankt. Nächste Weltcup-Station ist am 14./15. Jänner Sigulda (LAT), bevor am 27. bis 29. Jänner 2017 die Heim-Weltmeisterschaft in Innsbruck/Igls stattfindet. (ver)


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Arbeitsplatz Vorarlberg

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Lehrlinge werden immer älter Betriebe schätzen Reife, die Abbrecherquoten sind aber höher Das Durchschnittsalter der Lehrlinge im ersten Lehrjahr ist von 15,9 Jahren 2002 auf 16,6 Jahre 2015 gestiegen. Hauptverantwortlich für diesen Trend sind laut Sabine Nowak und Helmut Dornmayr vom Institut für Bildungsforschung und Wirtschaft (ibw) die Facharbeiter-Intensivausbildungen des AMS sowie die Möglichkeit, einen Lehrabschluss über den zweiten Bildungsweg zu machen.

Karriere linda.osusky@regionalmedien.at

Ein weiterer Faktor sind verzögerte Lehreintritte von Jugendlichen, die von mittleren und höheren berufsbildenden Schulen in die Lehre quereinsteigen. „Jugendliche, die als Schulabbrecher Probleme

hätten, können so am Arbeitsmarkt eine verwertbare Ausbildung vorweisen“, so Nowak auf Anfrage der Regionalmedien Austria (RMA). Generell ist der Trend laut Dornmayr auch im Zusammenhang mit den ständig steigenden beruflichen Anforderungen zu sehen. „Ohne berufliche Ausbildung wird es tendenziell immer schwieriger, am Arbeitsmarkt Erfolg zu haben“, so der Bildungsforscher. Lehre statt Schulabbruch Allerdings: „Neue Daten zeigen, dass der Anteil der Lehrabbrecher mit zunehmendem Einstiegsalter extrem ansteigt“, so Dornmayr. Aus Sicht der Wirtschaft wird das Phänomen der älter werdenden Lehrlinge ambivalent betrachtet. „Einerseits bewähren sich ältere Personen und werden aufgrund ihrer größeren Reife von den Unternehmen gern genom-

KOMMENTAR

Wolfgang Unterhuber Chefredakteur Österreich wolfgang.unterhuber@regionalmedien.at

Start-ups und ihre Erfolgsformel

Schweißer sind sehr gefragte Foto: A. Burghardt Fachkräfte.

men. Andererseits wird deutlich, dass immer mehr junge Menschen eine weiterführende Schule beginnen und daran scheitern“, sagt Alfred Freundlinger, Bildungsreferent in der Wirtschaftskammer. Besser wäre es, sie gingen von Beginn an und gut vorbereitet in eine Lehre, so Freundlinger.

Überall schießen derzeit neu gegründete Firmen aus dem Boden, die im Neusprech „Start-ups“ genannt werden. Das ist eine gute Sache. Weil Neugründer oft auch neue Jobs schaffen. Und die brauchen wir hierzulande dringend. Freilich: Oft gehen Neugründer die Sache etwas naiv an und glauben, der Erfolg komme von selbst. Dabei gilt für moderne Start-ups dieselbe Formel, die in der Privatwirtschaft seit Jahrhunderten gilt: Erfolg ist Eigenkapital plus tolle Idee plus Verkaufen plus Hackeln bis zum Umfallen.


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