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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 46 | 128. Jahrgang Freitag, 15. November 2013

Brand und Alpenregion setzen auf Kooperation

Ein Produkt der Regionalzeitungs GmbH | www.rzg.at

Bürser Martinimarkt Im Rahmen des bereits achtzehnten Bürser Martinimarktes wurde der „Walgauer“ als gemeinsames Zahlungsmittel für insgesamt vierzehn Gemeinden vorgestellt. Seite 15

Foto: Werner Bachmann

Die Alpenregion Bludenz Tourismus, das Brandnertal und die Stadtmarketing Konstanz GmbH unterzeichneten vergangene Woche am Bodensee einen Kooperationsvertrag zur Umsetzung gemeinsamer Konzepte. Synergie-Effekte sollen an beiden Standorten entstehen. Seite 8


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„Tee alleine reicht im Winter nicht“ Michael Ritsch fordert Erhöhung des Heizkostenzuschusses In Vorarlberg gibt es immer mehr Haushalte, die nicht ausreichend heizen können, weil sie es sich aufgrund der enorm gestiegenen Energiekosten schlichtweg nicht leisten können. Auf Drängen der SPÖ wurde im Winter 2000/2001 erstmals ein Heizkostenzuschuss gewährt. Seit nunmehr sechs Jahren ist dieser Zuschuss in Höhe von 250 Euro unverändert geblieben, während die Energiekosten weiter steigen. So hält die Österreichische Energieagentur fest, dass die Haushaltsausgaben für Energie im Zeitraum 2009 bis 2012 um 46 Prozent gestiegen sind. Der Heizölpreis hat sich zwischen Jänner 2009 und 2013 fast verdoppelt. Aus diesem Grund fordert Michael Ritsch, dass diese schwierige Situation durch die Erhöhung

des Heizkostenzuschusses auf 300 Euro erleichtert wird, denn „Tee alleine reicht im Winter nicht, um einigermaßen warm über die Runden zu kommen“, argumentiert Michael Ritsch. Bislang wurden bei der Auszahlung strickte Einkommensgrenzen berücksichtigt, an denen es nach Berücksichtigung der Härtefallklausel kein Rütteln gab. In vielen Fällen gab es deshalb diese dringende Unterstützung nicht. Um ein wenig mehr Gerechtigkeit in der Berechnung und Auszahlung des Heizkostenzuschusses zu gewährleisten, fordert Michael Ritsch daher eine Anhebung der Einkommensgrenzen sowie die Einführung einer Staffelung (siehe Faktbox). Bei einer Überschreitung der Einkommensgrenzen von mehr als 200 Euro wird kein Heizkos-

INFO Heizkostenzuschuss bisher: 250 EUR EINKOMMENSGRENZEN ÄNDERN alleinstehende Person: bisher 1.070 Euro Ehepaare, Lebensgemeinschaften: bisher 1.577 Euro alleinerziehende Personen mit einem Kind: bisher 1.313 Euro jede weitere Person im Haushalt: bisher 188 Euro

neu: 300 EUR

neu 1.150 Euro neu 1.700 Euro neu 1.450 Euro neu 200 Euro

STAFFELUNG EINFÜHREN bisher keine Staffelung (Härteklausel)

Zuschuss von 300/200/100 Euro

tenzuschuss mehr ausbezahlt. Auf die aktuell bestehende Härtefall-

klausel könnte gemäß neuer Regelung verzichtet werden. (pr)

Kinder wirklich in die Mitte nehmen FPÖ will Familien mit Kindern deutlich stärken Unsere Vorarlberger Familien stellten die Freiheitlichen in den Mittelpunkt der jüngsten Landtagssitzung. Im Rahmen der „aktuellen Stunde“ wurde auf die besondere Bedeutung der Familien hingewiesen und erneut eine konsequente Stärkung von Familien mit Kindern eingefordert. „Es ist leider ein Faktum, dass auch in Vorarlberg Familien mit mehreren Kindern deutlich stärker von Armut betroffen sind, als andere Bevölkerungsteile. Das wollen wir ändern und unsere Familien und Kinder wirklich in die Mitte nehmen. Für uns ist dabei die Wahlfreiheit ein ganz entscheidender Faktor, Eltern müssen selbst entscheiden können, ob sie ihr Kind lieber zu Hause oder außerhäuslich betreuen möchten. Aufgabe der Politik ist es daher, für die unterschiedlichen Modelle die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen und keine einseitigen Vorgaben zu machen. Von der Schwächung der innerfamiliären Betreuung, so wie es die SPÖ mit ihrem permanenten Ruf

nach Gratiskinderbetreuung von Geburt an tut, halten wir nichts“, erklärt die FPÖ-Familiensprecherin, LAbg. Cornelia Spiß.

NEIN zur Budgetsanierung auf dem Rücken der Familien.

„Gerade angesichts der tristen Budgetsituation auf Bundesebene heißt es besonders wachsam zu sein, um weitere Belastungspakete für unsere Familien zu verhindern. Das Jahr 2011 mit den von der rot/ schwarzen Bundesregierung eingeführten Verschlechterungen bei der Familienbeihilfe, der Reduktion des Mehrkindzuschlages sowie Einschränkungen beim Kinderabsetzbetrag und dem Alleinverdienerabsetzbetrag ist noch in schmerzlicher Erinnerung. Eine Budgetsanierung auf dem Rücken unserer Familien darf es nicht noch einmal geben“, betont die FPÖ-Familiensprecherin.

Einkommenssituation der Eltern deutlich stärken.

Cornelia Spiß

„Wir wollen die Einkommenssituation der Eltern deutlich stärken. Dazu zählen für uns ein Familiensteuermodell, das bei der Besteuerung des Haushaltseinkommens die Zahl der Familienmitglieder berücksichtigt, eine stärkere pensionsrechtliche Anrechnung von Kindererziehungszeiten sowie direkte Unterstützungen, wie es etwa ein Elterngeld darstellen würde. Aber auch im eigenen Wirkungsbereich, in Vorarlberg selbst, müssen wir konsequent die Rahmenbedingungen für unsere Familien verbessern und die Unterstützungsmaßnahmen kontinuierlich optimieren. Nur so können wir sicherstellen, dass die wichtigste Säule unserer Gesellschaft, unsere Familien mit Kindern, nicht ins Wanken gerät beziehungsweise Familien in der Armutsfalle landen“, so Spiß. (pr)


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Kommentar

Genmais und anderes Essen Landesrat Erich Schwärzler hat bei der Landesagrarreferenten-Konferenz Ende der vergangenen Woche in Wien eine Klarstellung von Bundesminister Niki Berlakovich und allen Ländervertretern erwirkt, dass der Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Österreich weiterhin entschieden abgelehnt wird, weil die Folgen völlig unklar für den Menschen und die Umwelt sind. Das Land Vorarlberg ist Mitglied des Netzwerkes der gentechnikfreien Regionen Europas sowie der Initiative „Gentechnikfreie Bodenseeregion“ und hat im Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung ein klares Verbot für das Aussetzen oder Aussäen von gentechnisch veränderten Organismen in der Natur. „Für uns steht fest, dass wir in Verantwortung für die Natur und Umwelt auch weiterhin im Anbau gentechnikfrei bleiben wollen“, betonte Landesrat Schwärzler. Das ist gut so, reicht aber bei weitem nicht aus.

Allergien, Unverträglichkeiten, Alzheimer, Demenz, Parkinson, Diabetes, Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen, Autoimmunerkrankungen und Krebs nehmen zu. Gleichzeitig leiden viele an Vorerkrankungen, die sich vorerst nur in Erschöpfung, häufigen Infektionen und Problemen mit der Verdauung äußern. Jüngsten Erkenntnissen der Wissenschaft zufolge sind die vorrangigen Ursachen für die dramatische Zunahme dieser und vieler weiteren Krankheiten in unserer Lebensweise zu finden. Und hier vor allem in den Ernährungsgewohnheiten sowie in Giftstoffen in unserer Umwelt und unseren Nahrungsmitteln. Das Fatale daran: Milliarden an Euro wurden in den vergangenen Jahren von öffentlichen und privaten Institutionen in Maßnahmen zur Vorsorge gesteckt, der Erfolg jedoch ist gering.

tionskrankheiten gesteckt, doch auch hier ist der Erfolg eher bescheiden. Denn die Zahl der Todesfälle durch solche Krankheiten sinkt nur unwesentlich. Mit einer Umstellung der Lebensweise würde sich die Gesundheit der Menschen rapide verbessern, sind sich Experten einig, doch damit ist das Problem noch nicht aus der Welt geschafft: Verkehr, private Heizungen und Industrie verpesten die Umwelt, die Bedingungen am Arbeitsplatz sind oft ebenfalls schädlich für die Gesundheit, übermäßiger Alkoholkonsum, Tabak und Nikotin sowie Bewegungsmangel fördern zahlreiche Erkrankungen und Stress sowie familiärer und wirtschaftlicher Druck tun ihr Übriges dazu. Und dass auch noch ein Großteil der industriell hergestellten Lebensmittel mit gesundheitsbelastenden Stoffen in die Supermarktregale kommt, schließt den fatalen Kreislauf.

Auf der anderen Seite werden noch viel größere Summen in die Erforschung von neuen Medikamenten und Therapien gegen die um sich greifenden Zivilisa-

Dabei kommt der Ernährung ein ganz besonders hoher Stellenwert zu. Die meisten Umweltgifte und schädlichen Substanzen nimmt der Mensch über

sein Essen zu sich. Dementsprechend dominant sind auch ernährungsbedingte Erkrankungen in der Hitliste der Todesursachen vertreten. Besonders tragisch: Die Auswirkungen falscher Ernährung zeigen sich nicht erst im fortgeschrittenen Alter, sondern immer mehr Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Gentechnisch veränderter Mais ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aus diesem Grund muss insbesondere bei Kindern und Jugendlichen Bewusstsein für gesundes Essen geschaffen werden – entsprechende pädagogische Angebote in den Vorarlberger Schulen gehören ebenso ausgebaut wie gesunde Schulkantinen und Getränkeautomaten mit Inhalten, die nicht nur so vor Zucker strotzen. Hier hat die Landesregierung eine große Verantwortung.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at

Kalte Progression stoppen! AK-Vizepräsidentin: „Den Beschäftigten muss mehr von Lohnerhöhungen bleiben“ Die Ursache dafür ist die „kalte Progression“ – eine Steuererhöhung, die jedes Jahr still und heimlich wirksam wird. Mit dieser schleichenden Steuererhöhung holt sich der Staat pro Jahr geschätzte 500 bis 650 Millionen Euro an Mehreinnahmen – aus den Taschen der Beschäftigten. Besonders betroffen sind Menschen im unteren und mittleren Einkommensbereich. Dort ist die Gefahr am größten, mit einem Teil in die nächste Steuerklasse aufzurücken. Selbständige leiden unter der kalten Progression weniger als Angestellte, weil sie über mehr steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten verfügen.

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer fordert Abschaffung der kalten Progression. gungsgruppe von 52 Euro Lohnerhöhung gerade einmal 27 Euro.

Einfache Lösung Das Problem der kalten Progression „ist relativ einfach und schnell zu lösen“, meint Manuela Auer. Dies könnte beispielsweise durch eine automatische Anpassung von Steuergrenzen und Absetzbeträgen an die Inflationsrate oder die Einführung eines steuerlichen Sonderfreibetrages von 120 Euro im Mo-

nat geschehen. Die Vorteile einer solchen Sofortmaßnahme liegen für Auer auf der Hand: Die Einkommenszuwächse nach erfolgreichen Lohnverhandlungen würden auch für niedrigere Einkommen gesichert und zugleich die Kaufkraft und der Wirtschaftsstandort gestärkt. (pr)

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„Die Kalte Progression muss umgehend abgeschafft werden!“, fordert AK-Vizepräsidentin Manuela Auer. Die Beschäftigten müssten mehr netto von ihrem Brutto-Lohn/Gehalt bekommen – dies sichere die Kaufkraft und auch Arbeitsplätze. Die AK-Vizepräsidentin spricht sich in dem Zusammenhang unverändert für eine umfassende Steuer-Reform zur nachhaltigen Entlastung der Arbeit aus. Da dies kurzfristig jedoch nicht erreicht werden könne, sollte mit einem Stopp der kalten Progression ein erster Schritt in diese Richtung gesetzt werden. Für Auer ist es erfreulich und ein wichtiges Signal, „dass alle Fraktionen in der Arbeiterkammer diese Forderung mittragen und mit einer gemeinsamen Resolution unterstützen“. Zum Hintergrund: Oft folgt auf eine KV-Erhöhung oder eine individuelle Gehaltsaufbesserung das böse Erwachen. So bleiben beispielsweise vom jüngsten KVAbschluss in der Maschinen- und Metallwarenindustrie den Beschäftigten der untersten Beschäfti-


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„Werden Familiensilber nicht veräußern“ Landeshauptmann Markus Wallner über Vorarlbergs Schulden und das Budget 2014 Eiserne Reserven, Investitionen in Wohnen, Bildung und Armutsbekämpfung: Das sind einige Eckpunkte des neuen Vorarlberger Budgets, das Landeshauptmann Markus Wallner im Interview als solide Finanzpolitik beschreibt. Anzeiger: Im laufenden Jahr sollen keine neuen Schulden gemacht werden. Wie hoch ist der derzeitige Schuldenstand des Landes und wo beziehungsweise bei wem hat das Land diese Schulden respektive Verbindlichkeiten? Markus Wallner: Eine solide Finanzpolitik in den vergangenen Jahren macht es möglich, dass wir im Landesbudget 2014 zum dritten Mal in Folge den Schuldenstand des Landes nicht erhöhen. Er wird sich mit Jahresende 2014 auf rund 112 Millionen Euro belaufen und ist damit in absoluten Zahlen gesehen der niedrigste aller Bundesländer. Anzeiger: Wie hoch sind die jährlichen Rückzahlungen der Verbindlichkeiten und werden damit nur die Zinsen bedient oder wird dadurch auch die Schuldensumme reduziert? Wallner: Die aufgenommen Darlehen haben eine Laufzeit von 10, 15 oder 20 Jahren und haben einen fix hinterlegten Tilgungsplan. Auf diese Weise wurde der Schuldenstand in den vergangenen drei Jahren praktisch eingefroren beziehungsweise sogar leicht gesenkt. Dies war nur aufgrund einer hohen Ausgabendisziplin aller Ressorts und eines strengen Budgetvollzugs möglich. Anzeiger: Im kommenden Jahr werden Rücklagen in der Höhe von mehr als 11 Millionen Euro für das Budget verwendet. Wie hoch sind die gesamten Rücklagen beziehungsweise Sicherheiten des Landes und wo beziehungsweise wie sind diese veranlagt oder gebunden? Wallner: Derzeit ist eine Rücklagenentnahme von 11,5 Millionen Euro im Voranschlag 2014 eingeplant. Die Rücklagen sind zum einen Teil in variabel oder fix verzinsten Anleihen bei der Hypo Vorarlberg veranlagt. Zum anderen Teil finden sie sich als liquide Mittel auf den Bankkonten des Landes. Daran erkennt man, dass wir auf solide Veranlagungsformen setzen und uns auf keine

Landeshauptmann Markus Wallner: „Eine Investitionsquote von 25 Prozent zeigt, dass wir sehr stark versuchen, die Wettbewerbsfähigkeit Vorarlbergs weiter zu stärken.“ riskanten Spekulationsgeschäfte einlassen. Anzeiger: Welche Rücklagen werden für 2014 aufgelöst, wird etwas im Landeseigentum verkauft oder wie muss man sich das vorstellen? Wallner: Unser erklärtes Ziel ist, weiterhin einen eigenständigen Weg zu gehen und uns nicht in die Abhängigkeit von Anderen zu begeben. Deshalb haben wir weder in der Vergangenheit „Familiensilber“ veräußert noch werden wir das künftig tun. Wir halten etwa unsere Beteiligungen im Energiebereich und haben die Wohnbauförderungsmittel nicht veräußert. Aus diesen beiden Bereichen fließen daher nachhaltige Erträge in das Landesbudget: beispielsweise in Form von Dividenden oder bei der Wohnbauförderung durch Darlehensrückzahlungen und Zinsen. Anzeiger: Dem Thema Wohnbauförderung wird großer Raum im Budget 2014 gegeben. Warum fördert das Land Eigentum stärker als Mieten? Wie sieht es mit sozialem Wohnbau aus? Wallner: Unser Ziel ist es, möglichst vielen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Aber auch in Vorarlberg steigt die Nachfrage nach leistbaren Mietwohnungen. Deshalb ist in der Neubauförderung ein „Mietwohnungsförderungsmodell“ verankert, wonach der Kauf einer neuen Eigentumswohnung nicht nur für den Eigenbedarf

gefördert wird sondern auch zur Vermietung, wenn zu einem gedeckelten Mietpreis an förderbare Haushalte vermietet wird. Auf die steigende Nachfrage nach Mietwohnungen wurde im sozialen Wohnbau reagiert, indem das Bauprogramm bereits im heurigen Jahr von bisher jährlich 330 auf 500 Wohnungen aufgestockt wurde. Insgesamt verteilt sich das Landesbudget im Neubau zur Hälfte auf die Eigentumsund zur Hälfte auf die Mietwohnungsförderung. Anzeiger: Durch die Wohnbauförderung wird die Baubranche indirekt gefördert. Warum nur die Baubranche? Was ist mit anderen Wirtschaftsbereichen? Wallner: Der Wohnungsneubau und die Sanierungen haben Auswirkungen auf viele Bereiche und sind sehr arbeitsplatzintensiv. Natürlich steht die Baubranche im Fokus der Wohnbauförderung. Über diverse Förderungsschienen versucht das Land die Innovation in vielen anderen Bereichen zu unterstützen, sodass insgesamt ein guter Mix an Wirtschaftsförderungen in Vorarlberg vorliegt. Anzeiger: Wie sieht es mit der Schaffung von Arbeitsplätzen aus? Investiert das Land hier? Wallner: Bildung und Qualifikation sind die wichtigsten Voraussetzungen für erfolgversprechende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. In diesen Bereich investieren wir überdurchschnittlich – wir steigern etwa das Bil-

dungsbudget um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bereits seit Jahren legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Jugendbeschäftigung. Über 7,3 Millionen Euro sind dafür im Budget 2014 vorgesehen, die in zahlreiche Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote fließen. Wir bemühen uns sehr, gute Voraussetzungen anzubieten – etwa in den Berufsschulen des Landes. Auch eine Investitionsquote von 25 Prozent zeigt, dass wir sehr stark versuchen, die Wettbewerbsfähigkeit Vorarlbergs weiter zu stärken. Das ist der beste Beitrag für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Anzeiger: Wie sieht es mit der Bekämpfung von Armut im Land aus? Reagiert das neue Budget darauf? Wallner: Die ausführliche Debatte über die Studie zu Armut und sozialer Ausgliederung im Land brachte einige Erkenntnisse, die sich nun im nächstjährigen Budget niederschlagen. Neben der klaren Konzentration auf die Armutsprävention in den Bereichen Bildung und Beschäftigung reagiert das Land Vorarlberg unter anderem ganz konkret mit zwei neuen Maßnahmen: Der Pflegegeldzuschuss, den es nur in Vorarlberg gibt, wird 2014 auf 200 Euro verdoppelt. Mit Jahresbeginn erfährt zudem der Familienzuschuss wieder eine deutliche Verbesserung, vor allem für Eltern ab dem 3. Kind, für Eltern von Mehrlingen sowie für Alleinerziehende. (fei)


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Freitag, 15. November 2013


Freitag, 15. November 2013

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Klimawandel: Verheerende Folgen auch für Jetzt heißt es: Schnell handeln! „Die Bilder von den Verwüstungen, die der Taifun „Haiyan“ auf den Philippen angerichtet hat, sind erschütternd,“ sagt der Umweltsprecher der Vorarlberger Grünen LAbg. Bernd Bösch und verweist auf die Aussagen von Forschern, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und verheerenden Unwettern wie „Haiyan“ gebe. So begünstige etwa die Erwärmung der Weltmeere - ausgelöst durch den globalen Klimawandel - Wirbelstürme. Wetterextreme nehmen zu Im fünften aktuellen Weltklimabericht ist zu lesen, dass in den

vergangenen Jahren eine Häufung von Wetterextremen allgemein, wie zum Beispiel Rekordhitzewellen und Dürren, zu beobachten war. „Diese Wetterextreme werden leider weiter zunehmen und davor sind auch Europa und Vorarlberg nicht gefeit!,“ warnt Bösch. So habe sich die Jahresmitteltemperatur in Bregenz bereits um ca. zwei Grad erhöht.“ Das Zeitfenster zu handeln, wird immer enger „Das Zeitfenster für die Politik zu handeln, wird immer enger. Wir müssen jetzt entschlossen gegen den Klimawandel angehen!“, sagt Bösch. Wir können nicht auf ein

neues globales Klimaschutzabkommen warten. Jedes Land muss sich selbst um seine Energiewende kümmern. „Wenn wir unsere klima- und energiepolitischen Ziele hier im Land noch erreichen wollen, dann müssen wir entschlossener und rascher die vom Land einstimmig beschlossenen Maßnahmen umsetzen!“

Diese Wetterextreme werden leider weiter zunehmen und davor sind auch Europa und Vorarlberg nicht gefeit! Das Zeitfenster für die Politik zu handeln, wird immer enger.

Es sei völlig unverständlich, dass nachhaltige Mobilität in der zukünftigen Wohnbauförderung kein Thema mehr sein soll, obwohl dies alle Parteien und Sozialpartner mitbeschlossen hätten. „Wenn die Landesregierung wirklich eine Verkehrswende will,

dann muss sie sich dazu bekennen und ihre Politik danach ausrichten! Wer ständig in große Straßenprojekte investiert, darf sich nicht wundern, wenn die Bevölkerung weiter das Auto statt öffentlicher Verkehrsmittel benutzt. Das Verhalten folgt der Infrastruktur,“ schließt Bösch. (pr)

Heizen MUSS für alle leistbar sein! SPÖ fordert: Kostenzuschuss um mindestens 20 Prozent erhöhen

Vor 13 Jahren wurde nicht zuletzt auf Drängen der SPÖ der Heizkostenzuschuss eingeführt. Damit soll einkommensschwachen Familien und Einzelpersonen geholfen werden. Innerhalb weniger Jahre sind die Energiekosten um 46 Prozent gestiegen, der Heizölpreis hat sich fast verdoppelt. Der Heizkostenzuschuss blieb seit 5 Jahren unverändert! Vorarlberg hat lange Winter und

immer mehr Menschen können sich das Heizen nicht mehr leisten. Es ist also Zeit, den Zuschuss von 250 Euro zumindest um 20% auf 300 Euro zu erhöhen. Daneben soll die Einkommensgrenze für die Zuerkennung des Zuschusses angehoben werden, von 1070 auf 1150 Euro für Einzelpersonen und von 1577 Euro auf 1700 Euro für Ehepaare. Auch soll es eine soziale Staffelung bei geringfügigem Überschreiten der Einkommensgrenze geben. „Wir fordern einen höheren Heizkostenzuschuss - gerecht

in der Berechnung und Auszahlung“, diese Forderung stieß im Rahmen einer landesweiten Aktion, an der sich auch die SPÖ-Bludenz am vergangenen Samstag in der Innenstadt beteiligte, auf reges Interesse. Zum Thema und Wetter passend gab es heißen Tee und rote Handschuhschal zum Wärmen. Neben Stadtparteiobmann und Sozialsprecher Günter Zoller (Foto), Landesfrauenvorsitzender Olga Pircher, Ortsvorsteher Josef Stroppa, Vizeobmann Kurt Dreher und anderen nahmen auch LAbg. Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger,

Die SPÖ im Einsatz Landesfrauensekretärin Jeannette Greiter und die Bregenzer Stadträtin Dr. Annette Fritsch an der mehr als gelungenen Aktion teil. (pr)

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Sozialdemokraten fordern Teuerungsangleichung beim Heizkostenzuschuss


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Vorarlberg

Politik und Pink Floyd Der Thüringer Martin Purtscher feierte seinen 85. Geburtstag Martin Purtscher, Vorarlbergs dritter Landeshauptmann nach dem Zweiten Weltkrieg, feierte diese Woche seinen 85. Geburtstag. In seiner knapp zehnjährigen Amtszeit als Regierungschef machte sich der ehemalige Suchard-Manager und ÖVP-Politiker nicht nur als EU-Befürworter einen Namen, unter seiner Führung gelang auch der Rückkauf der Vorarlberger Illwerke. Purtscher übernahm den Posten des Landeshauptmanns am 9. Juli 1987 von Herbert Keßler. Am 2. April 1997 zog er sich aus der Politik zurück, Herbert Sausgruber folgte nach (bis 2011). „Einiges ist mir nicht so gelungen, wie ich es erhofft habe. Und doch habe ich mehr erreicht, als ich mir eigentlich erwarten durfte. Und dafür bin ich dankbar”, resümierte Purtscher nach seinem Rücktritt. Highlights in seiner politischen Laufbahn waren neben dem Beitritt Österreichs zur EU auch die erfolgreichen Bemühungen um die Vorarlberger Illwerke. Nach hartem Kampf gelang dem Land

LAbg. Bernd Bösch

der vorzeitige Rückkauf der Aktienmehrheit vom Bund. Aber auch die Gründung des „Technikum Vorarlberg” – der heutigen Fachhochschule in Dornbirn – fiel in Purtschers Amtszeit, ebenso durfte 1990 mit der späteren Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer erstmals eine Frau auf der Vorarlberger Regierungsbank Platz nehmen. Zwei Mal verteidigte er bei Landtagswahlen als Spitzenkandidat der ÖVP die absolute Mehrheit (1989 und 1994). Purtschers politische Karriere begann 1955 in der Gemeindevertretung im heimatlichen Thüringen. Von 1964 bis 1997 gehörte er dem Vorarlberger Landtag an, 1974 wurde er zum Landtagspräsidenten bestimmt. Diese Funktion füllte er aus, bis er 1987 Landeshauptmann wurde. Nach Volks- und Handelsschule absolvierte er die Handelsakademie in Bregenz-Mehrerau, anschließend studierte er als Werkstudent an der Uni Innsbruck, wo er 1953 zum Doktor der Rechte promovierte. Das Studium finanzierte er sich als Buchhalter bei

Feierte seinen 85. Geburtstag: ExLandeshauptmann Martin Purtscher. der Firma Lorünser-Leichtmetallwerke in Schlins, deren kaufmännischer Direktor er nach Studienabschluss wurde. 1965 trat er bei der SuchardSchokoladen-GmbH in Bludenz ein, übernahm 1966 die Geschäftsführung, baute das Unternehmen durch Erwerb von Mirabell und Bensdorp aus und wurde 1984 – bis zur Bestellung zum Landeshauptmann – Leiter der JacobsSuchard-Gruppe Österreich. Purtscher ist seit 1954 mit seiner Frau Gretl verheiratet und Vater dreier Töchter. Als „großes Hobby” nannte Purtscher vor Jahren das Reisen, neben klassischer Musik soll er auch die Musik von Pink Floyd besonders mögen. (red)

Der Schlichter vor Ort ÖVP-Muxel: Gemeindeämter können mehr, als man gemeinhin annimmt Seit über 140 Jahren können Gemeinden auch als Streitschlichter vor Ort tätig werden: „Im Bereich des Zivilrechts können von den Gemeindevermittlungsämtern wirksame Vergleiche abgeschlossen werden, etwa bei Geldforderungen und Ansprüche auf bewegliche Güter, aber auch bei Besitzstreitigkeiten können die Vermittlungsämter als quasi kostenlose Schlichtungsstelle herangezogen werden“, informiert ÖVP-LAbg. Alexander Muxel. Die Gemeindevermittlungsämter sind darüber hinaus auch zu Vornahme von Sühneversuchen in Ehrenbeleidigungssachen (und bei Ehrenkränkungen) zuständig. Mittlerweile Totes Recht geworden ist allerdings offensichtlich die Bestimmung, dass ein gerichtliches Strafverfahren erst dann eingeleitet werden kann, wenn Privatankläger und Beschuldigte

im Sprengel desselben Vermittlungsamtes ihren Wohnsitz haben und ein Sühneversuch vor dem Vermittlungsamt erfolglos geblieben ist. Ein Blick in die Statistik vergangener Jahrzehnte zeigt, dass die Tätigkeit der Gemeindevermittlungsämter früher eine zahlenmäßig oft sehr umfassende war. So wurden z.B. in den Jahren zwischen 1910 und 1920 pro Jahr zwischen 100 und 500 Streitsachen in bürgerlichen Rechtsangelegenheiten von den Vorarlberger Gemeindevermittlungsämtern abgewickelt; Ehrenbeleidigungsfälle waren es zwischen rund 400 und 1.000 pro Jahr. „Aus diesen Zahlen kann man ermessen, wie viel nachbarschaftliche Streitigkeiten sozusagen „auf kurzem Wege“ innerhalb der Orte erledigt werden konnten, wie viel aufwendige Gerichtsverfahren damit unterblie-

ÖVP-LAbg. Alexander Muxel: „Es macht Sinn diese bürgerfreundliche Schlichtungsstelle offensiv zu bewerben.“ ben“, sieht Muxel hier durchaus das Potenzial für eine moderne Mediatorenfunktion der Gemeindevermittlungsämter gegeben. Zudem profitiert der Bürger davon, dass er einen wirksamen Rechtstitel zu geringsten Verwaltungsgebühren bekommt.

Im nun vorliegenden ÖVPLandtagsantrag, der auch von den Klubobleuten Egger und Ritsch sowie von Katharina Wiesflecker mitunterschrieben wurde, wird die Landesregierung aufgefordert, dieses Mediationsangebot vor Ort wieder stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. „Es macht Sinn diese bürgerfreundliche Schlichtungsstelle offensiv zu bewerben, weil so auch die Möglichkeit besteht, Konflikte frühzeitig in konstruktive Bahnen zu lenken, ohne dass dabei gleich erhebliche Kosten für die Beteiligten entstehen. Das entspricht auch einem föderalistischen Subsidiaritätsprinzip und stärkt zudem die Eigeninitiative von mündigen Bürgern. Allerdings gilt es nach einer gewissen Zeit auch zu überprüfen, ob dieses Angebot von den Bürgern auch wieder verstärkt in Anspruch genommen wird“, so Alexander Muxel abschließend. (pr)


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Kooperation: Alpenregion und Bodensee „Botschaften“ im Brandnertal und Konstanz Die Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH sowie die Stadtmarketing Konstanz GmbH vereinbaren eine umfassende Kooperation und unterzeichneten den entsprechenden Kooperationsvertrag vergangene Woche in Konstanz. Ziel der Kooperation ist es, die touristischen Vorzüge der jeweiligen Partnerregion zu bewerben und sich somit gegenseitig Besucher zu vermitteln. Die Zusammenarbeit wird durch die dauerhafte Errichtung jeweiliger „Botschaften“ versinnbildlicht, einer „Botschaft“ des Brandnertals in den Räumlichkeiten des Stadtmarketing in Konstanz sowie zugleich einer Konstanzer „Botschaft“ im Tourismusbüro in Brand.

Konkret bedeutet dies, dass die jeweiligen Mitarbeiter beider Einrichtungen geschult werden, um an ihren entsprechenden Wirkungsstätten die Vorzüge und touristischen Angebote der jeweiligen Partnerregion kompetent bekannt und schmackhaft machen zu können. Beide Seiten sind überzeugt: Diese Art Wirtschaftsförderung bringt beiden Partnern etwas, ohne dafür große Mittel aufbringen zu müssen. Zumal die beiden Regionen in touristischer Hinsicht eher kontrazyklisch agieren und somit kaum konkurrenzierende Überschneidungen, sondern vielmehr hervorragende SynergieEffekte bestehen. Während in Konstanz beispielsweise gerade in den Sommermonaten touristischer Hochbetrieb herrscht, so ist

es im Brandnertal der Winter, der die meisten Besucher in die Berge kommen lässt und somit auch die meisten Saisonfachkräfte insbesondere im Bereich der Hotellerie und Gastronomie benötigt werden. Vor diesem Hintergrund streben beide Seiten an, sich entsprechend Fachkräfte zu vermitteln, um diese im Sommer vornehmlich am Bodensee und im Winter in den Skisportgebieten des Brandnertals zu engagieren. Durch gemeinsame, partnerschaftliche Besuche im Rahmen von Veranstaltungen werden die gegenseitigen Bande gestärkt und die jeweiligen Destinationen beworben. Exemplarisch trat die Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH bereits mit einem Stand beim Konstanzer Verkaufsoffenen Sonntag

„Botschafter“ unter sich – Hilmar Wörnle (Geschäftsführer Stadtmarketing Konstanz) und Kerstin Biedermann (Geschäftsführerin Alpenregion Bludenz). sowie auf der diesjährigen GEWAMesse Konstanz/Kreuzlingen in Erscheinung. Umgekehrt machte Ende August die Oldtimer-Ausfahrt „Mille Fiori“ des Stadtmarketing Konstanz Etappenhalt im Brandnertal. (red)

Unter uns gesagt

Es wird sich einiges ändern müssen... Die Zeiten, in denen die Geschicke des »Ländle« von einer Handvoll Leuten um einen Mann gesellschaftlich und politisch gelenkt wurden, dürften vorbei sein. Es gab in den letzten Wochen (und nicht nur nach der Nationalratswahl) landesweit kaum eine Veranstaltung, an der sich etliche ernstzunehmende kritische Stimmen aus dem Volke zu politischen, gesellschaftlichen und klerikalen Situationen meldeten. Nun, es gab auch Themen genug, zu denen man Stellung nehmen konnte und weiter kann. So zur politischen Ausgangsituation bezüglich der ins Haus stehenden Landtagswahl mit der Frage, ob die Volkspartei in Vorarlberg im Gegensatz zur angeschlagenen Bundespartei in Wien reüssieren kann oder wie vielfach angenommen, die berühmte »Absolute« verlieren wird. Mit der FPÖ um Dieter Egger, mit den neuantretenden NEOS unter dem Klostertaler Matthias Strolz und mit den Grünen sind der Regierungspartei ernsthafte politische Konkurrenten erwachsen, die manchen bisher selbstsicheren »Schwarzen Granden« zumindest innerlich erzittern lassen... Nun, die Welt ist nicht erst seit einer hochstilisierten und dann doch flachen Wahl anders geworden. Auch im »Ländle« ist das breite Volk der Meinung, dass man nun endlich et-

was gegen die staatlich genehmigten Pensions-Privilegienritter unternehmen muss und dass die Zeit des demokratiefremden, parteipolitischen Drüberfahrens von volksfernen Politikern vorbei sein muss, die nach Wahlniederlagen in hochdotierte Ämter »emporfallen«... Denn Hand aufs Herz, das Leben ist härter und auch im »Ländle« massiv teurer geworden. Es ist erfreulich, dass man in Wirtschaftskreisen von neuen Impulsen für die Wirtschaft spricht, die im Sinne der Kapitalvermehrung und der »Globalisierungs-Connections« allerdings am kleinen Mann auf der Straße mehrheitlich spurlos vorüber gehen... Ein bundesweites Thema trifft auch Vorarlberg immer mehr, nämlich die steigende Arbeitslosigkeit. Hier sollen jene egoistischen Wirtschaftskreise, die den Rachen nicht voll genug kriegen können und jene Politiker, die ihnen nach dem Wort reden, ernstlich vor unabsehbaren Folgen gewarnt sein. Bleiben wir im »Ländle«. Hier haben nämlich einige unbelehrbare, sogenannte »Großkopferte« insofern eine unbequeme Laus in ihren angeblich sauberen Pelz bekommen. Es ist die neuaufgeworfene Frage, nach einem schon längst fälligen Bordell in Vorarlberg.

Der Verfassungsgerichtshof hat die sogenannte Bordell-Causa einer Neubewertung zugeführt und die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn, die sich zusammen mit den Gegnern in der Stadtregierung Hohenems alles eher als mit Ruhm bekleckerte, schauen nicht gut aus. Der Antragsteller aus dem Bludenzer Raum und dessen Feldkircher Anwaltsbüro haben hier einen vorläufigen Punktesieg erreicht. Kernsatz des OGH: Nachdem sich die BH des Begriffs »Störung« abschlägig bediente, müsse jedoch auch die illegale Wohnungs-Prostitution als solche angesehen werden. Und die illegale, schwer kontrollierbare Wohnungs-Prostitution blüht im »Ländle« nach wie vor, wobei sich manche Damen damit bequem ein »Sackgeld« verdienen. Es wäre höchst an der Zeit, dem gesellschaftlichen Realismus ins Auge zu sehen... Es wäre auch unseren Politikern und Behördenvertretern zu empfehlen, sich mehr unters Volk zu mischen – nicht nur im »alta Häs« am Martinimarkt – sondern bei den vielen anderen volkskulturellen Veranstaltungen, wo solche heißen Themen viel diskutiert werden... Beispielsweise in Nüziders wo der volksnahe autodidakte Künstler und Wirt Herbert Galehr die altehrwürdige »Krone« in eine Galerie verwandelte und unter einem wahren Publikumsan-

sturm eröffnete. Es hätte manchem politischen Mandatar gut getan, sich hier unters Volk zu mischen... Denn auch in der Kultur wird sich einiges ändern müssen. Was die Bürgerschaft hierzulande will und was aus den regen Diskussionen anlässlich dieses »Galerie-Volksfestes« herauszuhören war, das ist eine echte »Ländle-Kultur« und keine subventionierte »Elite-Kultur« einiger weniger, die sich unter sich wissen wollen... Landeshauptmann Markus Wallner, der derzeit bemüht ist, in Sachen Budget und kommender Wirtschaftpolitik der neuen Regierung den roten und schwarzen »Machern« kritisch auf deren oft verdeckte Finger zu schauen, ist jedenfalls mit einigen, nicht weg zu dividierenden heiklen Fakten konfrontiert. Dass er unbeschrieben ein Mann des schnellen »Schaltens« ist , hat er schon mehrfach bewiesen. Bezüglich der aufgelisteten Probleme darf man allerdings – unter uns gesagt – gespannt sein, wie er die scharf gestellten Schalter umlegt...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


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Hört… Hört…

Herbert Galehr eröffnete die Gale(h)rie in Nüziders

Foto: Werner Bachmann

Der ehemalige „Krone“-Wirt Herbert Galehr aus Nüziders frönte bereits während seiner aktiven Koch- und Wirte-Laufbahn einer besonderen Leidenschaft, die am vergangenen Wochenende in der Eröffnung der eigenen Galerie mündete. Als Aquarellist entwickelte sich Galehr seit den 1980er-Jahren zu einer bedeutenden Größe dies- und jenseits der heimischen Kunstszene im zeitgenössischen Surrealismus. Unzählige Ausstellungen und Vernissagen im gesamten Bundesgebiet dokumentieren seit Jahren das kreative und unverwechselbare Schaffen, das vornehmlich in der malerischen Kulisse im eigenen Freilichtatelier in Nüziders vollbracht wird. Die „Gale(h)rie“ in den Räumen des Gasthof Krone in Nüziders ist eine Ausstellung, die sowohl in beeindruckendem Umfang als auch in außergewöhnlicher Qualität im Vorarlberger Oberland seinesgleichen sucht. Rund einhundertsiebzig Exponate von Herbert Galehr, bisher verborgene Schätze sowie aktuelle Werke, werden in unterschiedlichen Formaten auf großer Fläche zur Schau gestellt, wovon sich das begeisterte Publikum im Rahmen der feierlichen Galerie-Eröffnung vor Ort überzeugte. Auf Anfrage (0664 182 1929) kann die „Gele(h) rie“ jederzeit besichtigt werden.

Künstler-Gattin Gerti Galehr, Sarah, Nicole und Herbert jun. sowie Gastgeber und Neo-Galerist Herbert Galehr enthüllten den Eingang zur neuen „Gale(h) rie“ in Nüziders.

Musikalisch eröffnete Entertainer und DJ Helmut van Bracht in „brüderlicher“ Verbundenheit bezeichnenderweise mit dem Titel „Mein Bruder ist ein Maler“ von Udo Jürgens. „Lieber Maler, male mir“ von Gus Backus leitete den geselligen Teil des Abends im Anschluss an die unterhaltsame und gleichermaßen informative Filmpräsentation der „Gale(h)rie ein. Die professionell in Szene gesetzte Produktion von LändleTV befasst sich mit dem vielseitigen Schaffen des Künstlers Herbert Galehr. Mehr als einhundert geladene Gäste, Freunde der Kunst von Herbert Galehr fanden sich zur vielversprechenden Galerie-Eröffnung und zur Filmdarbietung ein. Im Namen von LändleTV waren Geschäftsführer Günter Oberscheider, Redaktionsleiterin Brigitte Tschol und Kameramann Alex Jenny zur Eröffnung gekommen. Herbert Galehr jun. kreierte ein einzigartiges Buffet, dessen kulinarische Kunst den Leinwandwerken seines phantasievollen Vaters und Künstlers Herbert Galehr sen. in puncto Perfektion um nichts nachzustehen scheint. Künstler Galehr seinerseits, kein Mann der großen Worte, ließ die Bilder sprechen und verlieh seiner Dankbarkeit in Form außergewöhnlicher Gastfreundschaft gebührenden Ausdruck. (bach)

Mehr als einhundert Besucherinnen und Besucher waren zur Eröffnung der „Gale(h)rie“ in die Krone nach Nüziders gekommen.

Herbert Galehr nahm die aufrichtigen Glückwünsche von Bürgermeister Peter Neier entgegen.

Hohe Kunst für den guten Zweck – Dieter Steinacher erhält ein edles Bild für „Friends of Nüziders“.

„Anzeiger“-Kolumnist und Buchautor Günther J. „Malefiz“ Wolf mit Künstler-Gattin Gerti Galehr.

Margit Hinterholzer, Kunstexpertin aus Koblach und Präsidentin des MTVO, mit Doris Frei.

LändleTV-Geschäftsführer Günter Oberscheider und Redaktionsleiterin Brigitte Tschol aus Braz.

Claudia Bergauer aus Schlins mit Renate Ammann aus Ludesch im Dialog mit Kunst und Kulinarik.


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Foto: Werner Bachmann

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Silvretta-Montafon-Chef Georg Hoblik, Montafon-Tourismus-Geschäftsführer Manuel Bitschnau, Mario Reiter (ÖSVMarketing) und OK-Chef Christian Speckle sowie die heimischen Stars.

FIS Welt- und Europacup Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Nach fulminanter Premiere im Vorjahr läuft der Countdown bereits, um mit einem Paukenschlag in die bevorstehende Wintersaison zu starten – Anfang Dezember will sich das Montafon abermals als perfekter Gastgeber für den FIS Snowboard-Cross Weltcup präsentieren. Im Rahmen einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag im Haus des Gastes in Schruns standen die heimischen Athleten höchst motiviert Rede und Antwort. Im Namen der Veranstalter waren Silvretta-Montafon-Chef Georg Hoblik, Montafon-Tourismus-Geschäftsführer Manuel Bitschnau, Mario Reiter (ÖSV-Marketing) und OK-Chef Christian Speckle am Podium vertreten. OK-Präsident Hoblik strich die immense Werbewirksamkeit der Veranstaltungen hervor, die dieses Jahr ein Gesamtbudget von 950.000 Euro nach sich ziehen. Touristiker Manuel Bitschnau betonte die enorme Resonanz, bereits zweitausendfünfhundert „Packages“ seien bereits gebucht worden. ÖSV-Marketing-Mann Mario Reiter freut sich erneut über eine perfekte Partnerschaft, um die „Keimzelle Sport“ in der Region zu pflegen. OK-Chef Christian „Chisi“ Speckle berichtete von der außergewöhnlichen, logistischen Herausforderung und die aufwändigen Vorbereitungen, um eine Bühne zu schaffen, die ähnlich wie im Vorjahr am Beginn einer Saison internationalen Vergleichen in jeder Hinsicht standhält.

Am 7. Februar 2014 beginnen die Olympischen Spiele in Sochi, am 5. Dezember bereits der Weltcup im Montafon, dem ersten Snowboard-Cross-Rennen der Saison. Im Rahmen dieses Auftakts wollen die Lokalmatadore Susanne Moll, Michael und Alessandro Hämmerle sowie Markus Schairer ihre Olympia-Form unter Beweis stellen. Dass dieses Rennen gleichzeitig ein Heimrennen im Skigebiet Silvretta Montafon ist, motiviert die vier AusnahmeAthleten besonders. „Es ist für und das Highlight schlechthin, zu Beginn der Saison vor heimischem Publikum“, freut sich Markus Schairer, amtierender Vizeweltmeister im SnowboardCross. Viele Wochen des harten Trainings auf dem Bike, in der Kraftkammer, am Gletscher und auf dem Board liegen hinter den vier Sportlern. Die Bewerbung für die Rennen am 7. und 8. Dezember liefen bestens an. Sämtliche Snowboard-Cross-Stars aus mehr als zwanzig Nationen sind bereits gemeldet. Auch in Sachen Rahmenprogramm hat sich 2013 einiges getan. „CRO“ und die „Sportfreunde Stiller“ werden u.a. von 5. - 15.12. in Schruns live zu hören sein. Das Konzert der „Sportfreunde Stiller“ ist bereits ausverkauft. Für „CRO“ liegen noch etwa fünfhundert Restkarten auf. Nach den Konzerten dürfen sich alle Feierfreudigen an der Partymeile im Zentrum von Schruns im Rahmen von Side-Events bis in die frühen Morgenstunden vergnügen.

Die Weltcupstrecke von 2012 wurde dieses Jahr leicht adaptiert – die Start- und Zielbereiche am Hochjoch wurden weiter nach unten verlegt, damit die Strecke mehr an Breite gewinnt. So wird der Weltcup im Montafon dieses Jahr mit dem sogenannten 6er Heat gefahren (wie bei Olympia). Erbaut wird die Strecke von Olympia Shaper Anders Forsell aus Schweden, der am 25. November mit den Arbeiten beginnen wird. Rund 70.000 Kubikmeter Kunstschnee werden dafür benötigt, 1.100 Meter Streckenlänge, diverse Obstacles und ein neues Ziel mit Tribüne sind die wesentlichen Fakten. Das neue Zielgelände wurde für Zuschauer attraktiver gestaltet, mit Tribüne und Bewirtung ausgestattet und ist nun für das Publikum leichter zugänglich. Nach dem Weltcup ist vor dem Weltcup, lautet die Devise im Montafon. Das Programm geht nach dem Weltcup-Wochenende spannend weiter, mit Trainingstagen für die Weltcup-Teams am 10. Und 11.12. auf der Weltcupstrecke. Am 14. und 15.12. findet der FIS Europacup für Snowboard- und Skicross statt. Eine weitere Premiere, da an diesem zweiten Wochenende beide Disziplinen am selben Tag auf der gleichen Strecke ausgetragen werden. Für das OK-Team eine große Herausforderung, erwartet man dafür rund zweihundert Athleten plus Betreuer. Abgerundet wird das FIS Europacup-Wochenende mit dem Konzert der Sportfreunde Stiller am 14. Dezember um 19 Uhr an der Talstation der Hochjoch Bahn. (bach)


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Zukunft der Arbeitswelt ist weiblich Neue AK-Broschüre: Kluge Betriebe setzen auf Generationen-Management Geißler sagt bereits die darauf folgende Herausforderung für die Unternehmen voraus: „Die nächste spannende Frage wird Teilzeitführung sein.“ Frauen sind aus verschiedenen Gründen Teilzeitlösungen gegenüber aufgeschlossener als Männer. Und es gab noch nie eine Generation von so vielen gut ausgebildeten Frauen wie heute, die aufrückt.

Mit seinen Basisdaten, Bestpractice-Beispielen, fundierten Hintergrundinformationen und Checklisten ist der Leitfaden vor allem für Betriebsräte, Gesundheitsbeauftragte und Vorgesetzte auf allen Ebenen ein wertvolles Beurteilungsinstrument. Fünf Jahre, nachdem die AK Vorarlberg die erste Publikation in Vorarlberg zum Generationen-Management aufgelegt hat, fasst der neue Leitfaden die Entwicklung zusammen, die Wissenschaft und Praxis seither genommen haben. Die Experten auf diesem Gebiet betonen, dass es mit der „Einrichtung“ von altersgerechten Arbeitsplätzen und den vom Geschlecht unabhängigen Bemühungen zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit allein nicht getan ist. Wer die Demografie richtig deutet und andere Veränderungen für die Arbeitswelt erkennt, sorgt sich differenziert um die Arbeitsbedingungen von Männern und Frauen. „Frauen altern anders als Männer und umgekehrt“, sagt Arbeits-

Foto von Georg Alfare

„Gute Arbeit für Frauen. Gute Arbeit für Männer.“ So lautet der Titel eines neuen Leitfadens zum Generationen-Management. „Mit der 110-seitigen Broschüre unterstreicht die AK Vorarlberg ihre Vorreiterrolle für alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze“, sagt Hubert Hämmerle.

AK-Präsident Hubert Hämmerle: „Es geht darum, die Zusammenarbeit älterer und jüngerer Arbeitnehmer zu fördern und die Stärken und Schwächen der verschiedenen Generationen mehr zu berücksichtigen.“ gestaltungsexperte Prof. Heinrich Geißler, einer der Autoren der AK-Broschüre und Veranstalter der zweiten Wirtschaftskonferenz zum Generationen-Management im Oktober in Bregenz: „Die Unternehmen begreifen erst langsam, dass die Frauen die eigent-

liche Arbeitsreserve sind und sie sich darauf einstellen müssen.“ Denn: Durch sinkende Geburtenzahlen erneuert sich in vielen Berufen das Arbeitskräftepotenzial nicht mehr wie gewohnt durch ein „natürlich“ vorhandenes Reservoir an männlichen Bewerbern.

Praktiker untermauern AK-Politik Diese Gedanken klingen für viele noch wie aus ferner Zukunft. Die Wirtschaftskonferenz – international und zu 80 Prozent mit Praktikern aus mittleren und großen Unternehmen besetzt – hat allerdings in den Diskussionen bewiesen, wie rasant die Veränderungen in der Arbeitswelt vor sich gehen. „Vorträge und Statements an der Konferenz mit rund 200 Teilnehmern haben auch die Argumente der AK Vorarlberg untermauert, sich rechtzeitig um ein umfassendes Generationen-Management zu kümmern“, weiß Hubert Hämmerle. Es ist eine Investition in die Zukunft. Die Wiedereinführung des BonusMalus-Systems zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, eine Forderung von AK-Präsident Hubert Hämmerle, ist sozusagen die politische Speerspitze, ein Umdenken herbeizuführen. (pr)

Foto: Fotolia

INFO

Das Titelbild der neuen AK-Broschüre zum Generationen-Management ist eine Ansage: Demografiebedingt übernehmen Frauen immer mehr die Führungsrolle.

Gleichbehandlung ist Diskriminierung, nämlich dann, wenn von allen das Gleiche verlangt wird – im Wissen dass das nicht möglich ist. Werden Sie ein attraktiver Arbeitgeber und beziehen Sie die Lebenswelten Ihrer Mitarbeiter in Ihre Unternehmensstrategie mit ein! Die neue Broschüre der AK Vorarlberg „Gute Arbeit für Frauen. Gute Arbeit für Männer“ ist ein Leitfaden zum erfolgreichen Management von Generationen und Geschlechtern. Hier erfahren Sie, welche Chancen und Gefahren Sie schon bei der Planung neuer oder veränderter Arbeitsbedingungen beachten müssen. Bestellen Sie eine kostenlose Ausgabe der Broschüre unter Telefon 050/2588000 oder via E-Mail an: bestellen@ak-vorarlberg.at


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Marti

„Cinello“-Saison 2013/2014

Das interaktive Konzert für Kinder von ein bis drei Jahren, für Eltern und Großeltern wird wie in der vergangenen Saison an zwei Terminen pro Tag (14:30 und 16:00) angeboten. Cinello lässt Kinder und Erwachsen eintauchen in ein genussreiches und sinnliches Umfeld, wobei die Kinder ins musikalische Geschehen eingebunden werden. Ein intensives Erlebnis, bei dem Kinder, Eltern und Großeltern einander in musischer Umgebung begegnen können. Das Ambiente der Konzertreihe Cinello wird bewusst auf Kinder abgestimmt. Man fühlt sich wie zu Hause und genießt die

künstlerische Atmosphäre. Kinderwagen-Parkplatz, Wickeltisch und Teebar stehen zur Verfügung. Die Veranstaltung wird gefördert von der Sparkasse Bludenz, Hauptsponsor von Bludenz Kultur. Eine gemeinsame Initiative der Grazer Spielstätten und der Jeunesse Österreich. Kartenreservierungen (Bludenz Kultur, Tel. 05552/63621-236, kultur@bludenz. at, www.bludenz-kultur.at) sind erfahrungsgemäß unbedingt erforderlich. Weitere Termine der Cinello-Reihe 2013/2014: Montag, 20.01.2014, Montag, 24.03.2014 sowie Montag, 26.05.2014. Abonnements für die Cinello-Saison 2013/2014 sind im Büro von Bludenz Kultur erhältlich. (red)

Bescheidene Witterungsverhältnisse sorgten vergangenen Sonntag nicht für den gewohnten Besucherzustrom beim traditionellen Martinimarkt in Bürs. Dennoch pilgerte eine große Schar an Besucherinnen und Besucher ins Ortszentrum. Die traditionellen Höhepunkte wurden im Rahmen des bereits 18. Martinimarktes in Bürs dieses Jahr durch die Präsentation des „Walgauers“, der neuen regionalen Alternativwährung, sowie durch die Vorstellung der Neubesetzung innerhalb der Bürser Handels- und Gewerbezunft feierlich begleitet. Angeführt von Kapellmeister Lothar Uth marschierte die Abordnung der Harmoniemusik Bürs zur Eröffnung des Martinimarktes auf. Zuvor begleiteten die Bürser Musikanten den Patroziniums-Gottesdienst in der Friedenskirche. An der Seite von Bürgermeister Helmut Zimmermann, der den Markt

Bürgermeister Helmut Zimmermann, Ehr und Geburtstagskind Günter Cavada und Sandor Preiter eröffneten den 18. Martini anlässlich seines bevorstehenden Ruhestands zum letzten Mal offiziell eröffnete, betrat der neue Bürser Zunftobmann Sandro Preite die Bühne am Dorfplatz. Mehr als dreihundert Jahre nach Gründung der traditionsreichen Zunft wurde dieses Jahr eine neue Ära eingeleitet, die einige Neubesetzungen zur Folge hatte. Im Jänner dieses Jahres legte Zunftmeister Paul Witwer

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Mit dem Konzert „Hick-Hackbrett“ startet Bludenz Kultur am Montag, 18. November die allseits beliebte Cinello-Saison in der Remise Bludenz. Bei Hick-Hackbrett treffen die junge Fee und ihr neugieriger Begleiter, der Marienkäfer „Cinello“, auf die vielseitige Musikerin Franziska Fleischanderl.

Zunft


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nimarkt in Bürs

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en-Zunftobmann Die Modenschau entpuppte sich abermals zum PublikumsZunftmeister magneten beim Traditionsmarkt in Bürs. markt in Bürs. sein Amt nach zehn Jahren nieder. Sandro Preite. „Wir wollten die Ein neuer Vorstand wurde gefunZunft auf breite Beine stellen und den. „Jetzt geht es darum, dass wir haben deshalb ein vierköpfiges die Stärken unserer Handels- und Führungsteam mit mir als ZunftGewerbezunft bestmöglich nutzen meister sowie meinen drei Stellkönnen und Bürs in einem geeinvertretern Stefanie Säly, Peter Dörften Walgau kräftig mitmischen linger und Rainer Schrottenbaum kann“, betont Neo-Zunftmeister zusammengestellt“. Sandro Preite

fügt hinzu, dass die Stimmen aller Branchen (Handel, Gewerbe, Dienstleistung, Gastronomie) in der Zunft vertreten sind. Die Bürser Handels- und Gewerbezunft setzt vermehrt auf die Zusammenarbeit mit der WIGE Frastanz und der WIG Walgau. Ein erster wichtiger Schritt ist bereits mit der Einigung zum neuen Zahlungsmittel „Walgauer“ gesetzt worden. Symbolträchtig wurde deshalb im Rahmen des Bürser Martinimarktes sowie des Herbstmarktes in Frastanz die neue Alternativwährung im Beisein von Bürgermeistern und verantwortlichen Zunft- sowie WIGE- und WIG-Vertretern vorgestellt. In vierzehn Gemeinden – Bürs, Bludesch, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Ludesch, Nenzing, Nüziders, Röns, Satteins, Schlins, Schnifis und Thüringen kann der „Walgauer“ als Zahlungsmittel verwendet werden. (bach)

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Foto: Werner Bachmann

präsentiert den „Walgauer“


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MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@regionalmedien.at Twitter: @KarinStrobl

Es gibt eben keine Nächstenliebe light Der scheidende Caritas-Präsident Franz Küberl betont in seinem Abschiedsinterview (siehe rechts), dass Nächstenliebe und/oder Solidarität immer auch „Anstrengungsmomente“ sind. Seine Aussage soll uns zum Denken anregen. Es gebe eben keine „Nächstenliebe light“, legt Küberl nach und kritisiert damit all jene, die glauben, Nächstenliebe sei ein begrenztes Gut. In einer Gesellschaft, die immer mehr auf sich und immer weniger auf andere schaut, sind solche Worte unverzichtbar. Zu schauen, dass es dem Nachbarn genauso gut geht, wie einem selbst, sollte selbstverständlich sein – ist es aber leider nicht. Wohin das führen mag, wird sich nun der oder die Einzelne fragen. Wenn man nicht gerade selbst von Not und Elend verfolgt wird, muss man die Frage eigentlich umdrehen: Nicht „Was kann die Gesellschaft für mich tun?“, sondern „Was kann ich für die Gesellschaft tun?“ wäre die richtige Fragestellung. „Anstrengungsmomente“, die sich also lohnen. Für sich selbst und eine bessere Gesellschaft.

AUF ... Bundespräsident Heinz Fischer betonte, dass die Unabhängigkeit des ORF um keinen Millimeter verringert werden dürfe.

AB ... Um sein Gehalt abzusichern, wurde der (nur mehr) stv. SPÖ-Klubobmann Josef Cap mit einem Zusatzjob ausgestattet. Fotos: Jantzen, Parlament

Caritas-Präsident Franz Küberl im Interview mit Chefredakteurin Karin Strobl. Fotos: Jantzen

„Das Problem der Politik ist, dass ihr die fundamentale Kraft verlorengegangen ist.“

„Es wäre unredlich, jetzt zu behaupten, es sei nur ein Blick zurück ins Glück.“

„In Wahrheit ist der Staat müde geworden“ Ein Interview mit dem scheidenden CaritasPräsidenten Küberl über „Nächstenliebe light“ und Wehmut. Blicken Sie mit Wehmut auf Ihre 18-jährige Arbeit zurück? FRANZ KÜBERL: „Ich blicke mit Freude zurück. Ich hatte oft mit Menschen, die in einer ausweglosen Situation waren, zu tun und habe erlebt, dass wir deren Leben manchmal ein wenig verbessern konnten. Es wäre unredlich, zu behaupten, es sei nur ein Blick zurück ins Glück. Die Wehmut ist eine persönliche. Man wird älter und die Lebensuhr knapper. Aber der stärkere Teil der Wehmut hat damit zu tun, dass wir viele tolle Projektanträge erhalten haben und wir sie bei Weitem nicht alle umsetzen konnten. Das ist die Unvollständigkeit der Welt. Doch diese Unvollständigkeit, wie ich sie erlebt habe, trifft und beschäftigt einen sehr.“ Was hat Sie am meisten getroffen? „In Fragen der Entwicklungspolitik haben wir ein bürgerliches Trauerspiel erlebt. Da hätte ich gerne noch eine Denkänderung miterlebt. Denn der Denkfehler besteht darin, dass man meint,

man brauche nur auf sich selbst zu schauen. Das halte ich für ein irrwitziges Denken. Man kann selber nur gut leben, wenn es dem Nachbarn gut geht. Übrigens ein rumänisches Sprichwort.“ Geht es den Flüchtlingen heute in Österreich schlechter? „Ja. Die Sorge um Flüchtlinge war nach dem Krieg, im Jahr 1956 bei den Ungarnflüchtlingen oder während des Jugoslawienkriegs höher. Das Problem heute ist, dass zu viele Leute überzeugt sind, dass der Flüchtlingsstrom schon zu lange andauere und man eh schon so viel getan habe. Freilich kann ein Einzelner sagen, dass er dessen müde ist. Aber Institutionen und der Staat dürfen nicht müde werden. In Wahrheit ist der Staat schon längst müde geworden.“ Ein Versagen der Politik? „Das Problem der Politik ist, dass ihr die fundamentale Kraft verlorengegangen ist. Was treibt uns an? Welche Vision haben wir? Wohin wollen wir? Der Rückzug der österreichischen UN-Blauhelme vom Golan ist nur ein Symbol. Nicht, dass wir dort ewig hätten bleiben müssen, aber unser Abzug hat andere betroffen.“ Fehlt es Europa an Visionen dazu, wie mit dem Flücht-

lingsstrom zu verfahren ist? Stichwort: Lampedusa. „Es war ein Armutszeugnis, dass sich die Innenminister und nicht die Sozialminister getroffen haben. In Europa sind der Mut und die Vision, dass durch das Gemeinsame eine größere Kapazität zur Bewältigung der Probleme entstehen kann, verdunstet. Das kann man an Lampedusa, an den Roma oder am Drama der Jugendarbeitslosigkeit sehen.“ Politik und Gesellschaft sind kommunizierende Gefäße. „Ja. Und manche wünschen sich dann eine ,Nächstenliebe light‘, wie wir es heuer im Wahlkampf erleben mussten. Solidarität und Nächstenliebe sind aber auch Anstrengungsmomente.“ Wir haben mit der Wehmut angefangen, ich würde gerne mit einem Ausblick enden. Was wünschen Sie Ihrem Nachfolger? „Ich glaube, der Nachfolger braucht keine Wünsche vom Vorgänger.“ Und der Caritas? „Der Caritas wünsche ich weiterhin die Fähigkeit, jenen sehr nahe zu sein, die in Not sind, gepaart mit einer kräftigen Prise Spiritualität und weltzugewandter Gläubigkeit.“


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„Weinpunkt“ feiert Neueröffnung Feinste Rebensäfte in der Bludenzer Rathausgasse

„Für uns ist es wichtig, dass wir die österreichischen und italienischen Weinbauern, deren Weine wir anbieten, persönlich kennen und laufend Kontakt zu ihnen halten. Deshalb wissen wir, dass ihnen nachhaltiges Wirtschaften, ein respektvoller Umgang mit der Natur und ihre Produkte am Herzen liegen“, erklären Wolfgang und Christoph, die im Rahmen

Wolfgang Maurer, Bürgermeister Mandi Katzenmayer und Christoph Marcabruni stoßen auf den neu eröffneten „Weinpunkt“ in der Bludenzer Rathausgasse an. einer gemeinsamen Weinreise durch Niederösterreich den ersten Gedanken fassten, einen eigenen Weinladen zu betreiben. Das Sortiment ausgewählter Weine aus verschiedenen Regionen Österreichs und Norditaliens werden aufmerksam angeboten. Das Kamptal, die Wachau, das Weinviertel oder beispielsweise Weine aus Wien, dem Burgenland oder der Steiermark werden

durch edle Tropfen aus Südtirol, dem Piemont oder aus der Toskana ergänzt. Am Donnerstag der vergangenen Woche wurden die Pforten im neuen „Weinpunkt“ erstmals geöffnet. Eine illustre Schar „weinseliger“ Freunde, Kunden und Interessierter fanden sich in der Rathausgasse ein. Bürgermeister Mandi Katzenmayer sowie Landtagsvizepräsident Peter Ritter mit

Gattin Veronika waren ebenso gekommen wie Stadt-MarketingChef Klaus Allgäuer sowie eine Vielzahl gutbefreundeter Weinliebhaber aus der gesamten Region. Besten Anklang fand der Begrüßungs-„Puhrsecco“ vom Weingut Puhr besonders beim weiblichen Publikum, während sich die männlichen „Sommeliers“ in unterschiedlicher Dosis am reichen Angebot bedienten. (bach)

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Der wesentliche Grund für den Umzug von der Bludenzer Sturnengasse in das Zentrum der Innenstadt resultierte aus Platznot, die dem immer größer werdenden Angebot eines bemerkenswerten Sortiments offenkundig geschuldet war. Die Philosophie – erstklassige Qualität zu moderaten Preisen – ist dieselbe geblieben, der Standortwechsel wird folglich dem stetig wachsenden Stammkundenkreis sowie Neukunden und den engagierten Betreibern, Maurer und Marcabruni, in jeder Hinsicht Vorteile bieten. Im Gewölbe der frisch renovierten Räume in der Bludenzer Altstadt finden Kunden ein ganz spezielles Ambiente vor, das im ursprünglichen Sinn einem traditionellen Weinkeller entspricht.

Foto: Werner Bachmann

Seit 2010 betreiben die zwei „Weinfreunde“ Wolfgang Maurer und Christoph Marcabruni den kleinen, aber feinen „Weinpunkt“ in Bludenz. An neuer Stätte, in der Bludenzer Rathausgasse, wurde vergangene Woche die Neueröffnung gefeiert.


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„Der Ton macht die Musik“ Helmut van Bracht – Smarter Entertainer mit Format Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das? Van Bracht: Nichts, ich bin zufrieden. Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Van Bracht: Meine Musik-Sammlung. Anzeiger: Eine Sache außer Liebe, die man nicht für Geld kaufen kann? Van Bracht: Gesundheit. Anzeiger: Was ist für Sie das größte Unglück? Van Bracht: Wenn meiner Familie etwas zustoßen würde. Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Van Bracht: Dass sie da sind, wenn ich sie brauche. Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus? Van Bracht: Gut frühstücken, Dinge erledigen, Freunde anrufen und froh sein, so zu leben.

Anzeiger: Was bedeutet für Sie das vollkommene Glück? Van Bracht: Gesundheit und erfüllte Arbeit.

Foto: Werner Bachmann

Helmut van Bracht, in Essen im deutschen Bundesland Nordrheinwestfalen geboren, in Viersen am Niederrhein aufgewachsen, entwickelte bereits in frühester Jugend seine außergewöhnliche Affinität zur Musik. In Opposition zu den Plänen seines Vaters, den Optiker- und Schmuckbetrieb in Familienbesitz zu übernehmen, suchte der junge Musikliebhaber die Freiheit, um diese auch bewusst zu leben und zu genießen. Mit niederländischen Wurzeln ausgestattet führte van Bracht seine Reisefreudigkeit an unterschiedlichste Plätze der Schweiz. Ausgewiesene Routine und die Liebe zum Job eignete sich der Lebenskünstler zuvor – „damals verdiente ich meine ersten TausendD-Mark“ – in Deutschland an. Das Berner Oberland, Zermatt oder beispielsweise die Lenzerheide sollten die ersten Engagements im Ausland werden. Der Kreis, der sich nun wieder schließt, begann

1987 mit dem ersten Auftritt im „Atlantis“ in Bludenz. Dort lernte van Bracht seine spätere Ehefrau kennen und Söhnchen Michael wurde kurz darauf geboren. Das „Wichner“ in Bludenz, der „Sternen“ in Dornbirn sowie unzählige Engagements bei Bällen, GalaAbenden und glamourösen Veranstaltungen machten den smarten Entertainer in seiner neuen Wahlheimat nahezu allerorts bekannt. Pionierarbeit leistete das kreative Bündel, als er die erste „White Party“ in Bludenz sozusagen erfand und erfolgreich inszenierte. Sämtliche Musikrichtungen sowie soundtechnische Entwicklungen begleiteten van Bracht über mehrere Jahrzehnte, wobei ihn noch heute die sorglose Zeit der Sechzigerjahre am meisten fasziniert. Heute nennt sich der DJ „Old Henry“, in Anlehnung an sein ursprüngliches namensgleiche Reisemobil, das er altersschwach verschrotten musste, im Gegensatz zu van Bracht selbst, der noch lange nicht zum „Alten Eisen“ gehören wird. (bach)

Anzeiger: Kennen Sie Ängste? Van Bracht: ja, Zukunftsängste. Anzeiger: Welchen Ihrer eigenen Charakterzüge schätzen Sie? Van Bracht: Toleranz und Ehrlichkeit.

„DJ Old Henry“ – Der Wahl-Bludenzer Helmut van Bracht ist seit Jahrzehnten smarter Entertainer.

Anzeiger: Was ist Ihr größter Luxus? Van Bracht: Es ist gut so, wie es ist.

Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Van Bracht: Gewalt und Scheinheiligkeit. Anzeiger: Mit wem würden Sie gerne einen Abend verbringen? Van Bracht: Mit Heinz Rühmann. Anzeiger: Welches Wort/Redewendung gebrauchen Sie am häufigsten? Van Bracht: „Gehn‘ wir’s an“. Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glücklichsten? Van Bracht: Als die Hebamme mir unseren Sohn in die Hände legte. Anzeige

Generationen kennen den extrovertierten Entertainer und Discjockey Helmut van Bracht, der seit den 1980er-Jahren für beste Unterhaltung in der Region sorgt. Bereits in den kommenden Wochen wird es zum neuerlichen Comeback des smarten Allrounders im Rahmen der Neueröffnung des Bludenzer Tanzlokals „Atlantis“ kommen.

Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne? Van Bracht: Ich fühle mich recht gut ausgestattet.

Anzeiger: Eine Kindheitserinnerung? Van Bracht: Mein erster Segelflug. Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Van Bracht: Dort wo die Sonne scheint. Anzeiger: Wofür geben Sie viel Geld aus? Van Bracht: Für Musik. Anzeiger: Ihr Lebensmotto? Van Bracht: „Wenn du’s nicht versuchst, wirst du nie erfahren wie“. Anzeiger: Wie schalten Sie ab? Van Bracht: Spätlese mit Zigarillo und angenehmer Musik.

ZUR PERSON

Helmut van Bracht Geburtsdatum: 15. März 1950 Geburtsort: Essen (D) Familienstand: Single Erlernter Beruf: Optiker-Lehre Ausgeübter Beruf: DJ und Entertainer Hobbies: Musik Lieblingsbuch: Alles von Karl May Lieblingsort: Unter netten Menschen Lieblingsessen: Rösti mit Spiegelei Lieblingslokal: Wo’s gesellig ist


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das attraktive Freizeitangebot am Sonnenkopf ab. Die Rodelbahn führt von der Berg- zur Mittelstation und ist mit einer Länge von 2 km und mehreren Steilstücken eine absolute Bereicherung. Rodelverleih vorhanden. In insgesamt drei Bergrestaurants, alle mit schönen Sonnenterrassen ausgestattet, kommen all jene voll auf Ihre Kosten, die freundliche Bedienung, typisch österreichische Gemütlichkeit und kulinarische Genüsse in traumhafter Kulisse genießen möchten. Ein Geheimtipp ist das Bedienungs-Restaurant Muttjöchle, direkt bei der Bergstation der Riedkopf-Vierersesselbahn. Dieses Bergrestaurant ist auch für Fußgänger über den Winter-Wanderweg Muttjöchle gut erreichbar. Ein beliebter Treffpunkt für alle Après-Ski Freunde ist die Kelobar, gleich bei der Talstation der Sonnenkopfbahn. Der Saisonkarten-Vorverkauf beginnt am Sonnenkopf am 18.11.2013! Genaue Infos dazu erhalten Sie auf www.sonnenkopf. com Der Arlberg-Skipass ist auch im Skigebiet Sonnenkopf gültig! (ver)

'U¶0DOHÀ]« Weiter für illegales „Sackgeld“?

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Die Frage nach einem Bordell im »Ländle« spitzt sich wieder einmal zu, nachdem der Oberste Gerichtshof (OGH) ein Machtwort gegenüber der Behörden-Auslegung des Begriffs »Störung« durch ein geplantes Bordell gesprochen hat. Denn auch die nach wie vor bestehende und blühende illegale Wohnungs-Prostitution ist als Störung zu werten, wenngleich sich manche Damen damit ihr »Sackgeld« aufbessern... Man darf nun gespannt sein, wie sich die Behörde entscheidet, nach endlosem Zögern für das erste Bordell im »Ländle« oder weiterhin für das illegale »Sackgeld«... ...meint dr`Malefiz.


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Freitag, 15. November 2013

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18.00 Uhr 130 Jahre Kolping Bludenz Jubiläumsmesse, Franziskanderkirche anschl. Feier im „zemma“ 20.00 Uhr Theater mörderisch gut „Ladykillers“, Kulturbühne Schruns 20.00 Uhr Theater Doranand präsentiert „MovieNight - die große Filmnacht“, Vallülasaal Partenen 20.00 Uhr Fremde Nähe „Nobuntu“, Remise Bludenz 20.00 Uhr Jahreshauptversammlung der Funkenzunft Braz im Zunfthaus Braz

Sa

16. November

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 9.00 - 16.00 Uhr Lichterzauber weihnachtliche Dekoideen und Geschenksartikel aus der Werkstätte Montafon, mit Bewirtung, „Montafoner Kerze“ Schruns 9.00 - 12.00 Uhr Baby- und Kinderbasar der Kinderfreunde Bürs, Mittelschüle Bürs 9.00 - 17.00 Uhr Flohmarkt Stadtsaal Bludenz 10.00 Uhr Wohlfühltage für Frauen VHS Bludenz, www.vhsbludenz.at 10.00 - 18.00 Uhr AdventMärktle und MartinsFest und LichtleinZauber im SunnaGarta uf‘m Burahof, Info www.sonnengartenwel.at 10.00 - 17.00 Uhr 1. Lehrlingsmesse Montafon der Wige Montafon, Infoveranstaltung für Jugendliche, Haus des Gastes Schruns 14.00 Uhr Preisjassen der Naturfreunde Bludenz, Vereinslokal 14.00 Uhr Judo Schülercup und Landesmeisterschaft Turnhalle Mittelschule Schruns-Dorf 15.00 Uhr kinder.welten Theaterkollktiv Tetete „Theresas Traum“, ab 6 Jahre, Remise Bludenz 17.00 Uhr Clownshow mit Clown Pompo, ab 4 Jahre, Pfarrsaal Schruns 20.00 Uhr Theater mörderisch gut „Ladykillers“, Kulturbühne Schruns 20.00 Uhr Theater Doranand präsentiert „MovieNight - die große Filmnacht“, Vallülasaal Partenen 20.00 Uhr Cäciliakonzert der Trachtenkapelle Gantschier, Polysaal Gantschier Bartholomäberg

Termine Veranstaltungskalender 15.11. bis 21.11.2013

So

17. November

17.00 Uhr Theater mörderisch gut „Ladykillers“, Kulturbühne Schruns

Mi

20. November

16.00 Uhr Kindertheater Minimus Maximus, „Der Fischer und seine Frau“, ab 3 Jahre, Rätikonhalle Vandans 19.30 Uhr Gemeinsames Singen neuer und alter Volkslieder, Museum Frühmesshaus Bartholomäberg

Do

21. November

19.30 Uhr Büchpräsentation „Der historische Bergbau im Montafon“, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal 20.00 Uhr Jassabend Bergbaumuseum Silbertal 20.00 Uhr Filmvorführung „Omsch“ erzählt über das Leben von Pauline Schürz (1907-2009), Kulturbühne Schruns 20.00 Uhr Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik „Gegenstandsbezirke und umherfliegende Häutchen Ein Kuratoren-Stück“, Remise Bludenz

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt

Diagnose Demenz – na und? Persönliche Erfahrungen mit der Krankheit Einen außerordentlich informativen und persönlichen Vortrag hielt Helga Rohra in der Bludenzer Remise. Sie erhielt mit vierundfünfzig Jahren die Diagnose „Lewy Body Demenz“ – eine neurodegenerative Demenz. Doch anstatt zu resignieren, hält sie Vorträge über ihr Leben mit der Erkrankung und hilft so Frühbetroffenen. In einem sehr persönlichen Vortrag bezeichnet die Betroffene Demenz als „Familienkrankheit“ – nicht nur der Mensch mit der Diagnose soll aufgefangen und betreut werden, sondern auch die Familienangehörigen müssen unterstützt werden. „Die Betreuung muss unmittelbar nach der Diagnose beginnen. Ganz wichtig ist auch, dass die Patienten ernst genommen und die entsprechenden ärztlichen Untersuchungen erhalten“, erklärt Helga Rohra. Damit spannt Frau Rohra einen Bogen zu ihren eigenen Erfahrungen. Hätte sie sich vor sechs Jahren nicht selbst in eine Klinik einweisen lassen, wäre sie mit der Diagnose „Burn Out“ auf Kur geschickt

worden, um sich von ihrem anstrengenden und zeitintensiven Job als Simultandolmetscherin zu erholen. Pro Tag werden 64.800 Demenz-Diagnosen weltweit gestellt. Helga Rohra ruft dazu auf, dass die Menschen achtsamer mit sich selbst und den Menschen in ihrem Umfeld umgehen sollen. Erkrankte sollen nicht bevormundet sondern ermuntert werden, gemeinsam die Dinge in die Hand zu nehmen. Zudem hat sie ein Buch – „Aus dem Schatten treten“ – geschrieben und ist als erste Betroffene in den Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gewählt worden.

Helga Rohra schilderte in einem Vortrag in der Bludenzer Remise ihre persönlichen Erfahrungen mit der Diagnose Demenz.

Helga Rohra hat im vollbesetzten Remise-Saal nicht nur berührt und informiert sondern auch in der anschließenden Gesprächsrunde viel Begeisterung und Zuspruch geerntet. Mit dieser Veranstaltung hat Bludenz als Modellgemeinde der Aktion Demenz einmal mehr zur Information und Aufklärung dieser Krankheit wesentlich beigetragen. (red)

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Fr


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Aus den

27 Kirche in Rungelin

Pfarreien Heilig Kreuzkirche 05552/62219 Msgr. Peter Haas Heilig Kreuzkirche: Dienstag: 9 Uhr, Donnerstag: 9 Uhr Freitag: 9 Uhr, Sonntag 10 Uhr Beichtgelegenheit: Fr 9.30 bis 10 Uhr Peter Haas So 17.11. Opfer für die Caritas 10 Uhr Gottesdienst in Heilig Kreuz Fr 15.11. Elternabend für die Erstkommunion 19.30 Uhr Pfarrzentrum „Zemma“, kleiner Saal

St. Laurentius 05552/32617 Msgr. Peter Haas Sa 18 Uhr Vorabendmesse

Dreifaltigkeitskirche Di 8 Uhr Laudes, anschl. Anbetung, Abschluss um 17.30 Uhr mit Vesper und Segen, Mi 9 Uhr Messe So 19 Uhr Sonntagabendmesse

Franziskanerkloster 05552/62251 Pater Makary

Gottesdienste Werktag: 7.30 Uhr (Außer Donnerstag) Do 18 Uhr Stille Anbetung 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kloster St. Peter 05552/62329 Sr. Marcelina

Hl. Messe: 6:30 Uhr Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Di 19:15 Uhr Hl. Messe mit Predigt, anschließend Anbetung Sa 9 Uhr Hl. Messe (keine Vorabendmesse) So 9 Uhr Hl. Messe

Kirche Lorüns Msgr. Peter Haas

So 8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kapelle im Krankenhaus So 10 Uhr Gottesdienst

Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

Pfarre St. Martin Bürs

05552/65061 Msgr. Peter Haas

Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Herz Mariae Fatimakirche 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 10 Uhr Sonntaggottesdienst Mo 19 Uhr Rosenkranz Fr 19 Uhr 1. und letzter Freitag Abendmesse Sa 16.11. 19 Uhr Abendmesse So 17.11. 10 Uhr Gottesdienst, Caritassammlung Mo 18.14. 18.30 Uhr Rosenkranz Fr 22.11. 19 Uhr „Up date“-Gottesdienst-Dreif.

Pfarre Bings - Stallehr - Radin 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch

Gottesdienste an Sonn - und Feiertagen: Sonntaggottesdienst 8.30 Mittwoch: 19 Uhr jeden 2. Mittwoch im Monat Messe in Stallehr oder Radin jeden letzten Mittwoch im Monat Jahrtagsgottesdienst um 19 Uhr in Bings Donnerstag 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Samstag 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr Sa 16.11. 18.30 Uhr Rosenkranz - Stallehr So 17.11. 8.30 Uhr Gottesdienst - Bings, Caritas Do 21.11. 18.30 Uhr Friedensgebet

Pfarre Nüziders 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 15.11. 7.15 Uhr Hl. Messe Sa 16.11. 19 Uhr Vorabendmesse Aufnahme der neuen Ministranten und Mädchenchormitglieder So 17.11. 33. Sonntag im Jahreskreis 7.30 Uhr Hl. Messe 9.30 Uhr Im Gottesdienst stellen sich die Firmlinge vor, 19 Uhr Hl. Messe Das Opfer wird für die Caritas aufgenommen Mo 18.11. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 19.11. 7.15 Uhr Hl. Messe Mi 20.11. 8 Uhr die Firmlinge besuchen das Landesgericht in Feldkirch, 19 Uhr Hl. Messe Do 21.11. 17 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum, 19 Uthr 7./30. für Margarethe Galehr Fr 22.11. 7.15 Uhr Hl. Messe

Sa 16.11. 17 Uhr Rosenkranz in der Martinskirche, 18 Uhr Vorabendmesse in der Martinskirche So 17.11. 33. Sonntag im Jahreskreis 9.30 Uhr Hl. Messe in der Friedenskirche Mo 18.11. 11 Uhr Hl. Messe im Sozialzentrum Di 19.11. 7.20 Uhr Morgenlob für die Volksschüler in der Friedenskirche Do 21.11. 18 Uhr Rosenkranz in der Friedenskirche

Pfarre Gantschier 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser Fr 15.11. Heiliger Leopold von Österreich, Heiliger Albert 9 Uhr Heilige Messe in Gantschier mit Pfarrcafé Sa 16.11. Vorabend zum 33. Sonntag im Jahreskreis Heilige Margaretha von Schweden 18.30 Uhr Pfarrgottesdienst in Gantschier

Pfarre Vandans 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser Do 14.11. 19 Uhr Abendmesse mit Anbetung in der Pfarrkirche Vandans So 17.11. 33. Sonntag im Jahreskreis Heilige Gertrud 9.30 Uhr Pfarrgottesdienst in Vandans

Pfarre St. Nikolaus Braz

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Fr 15.11. 10:30 Uhr Hl. Messe im Haus Klostertal Sa 16.11. 17 Uhr Seelenrosenkranz 19.30 Uhr Vorabendmesse So 17.11. 10 Uhr Gemeindegottesdienst mit Caritas-Herbstkirchensammlung Mo 18.11. 8 Uhr Hl. Messe in der St. Anna Kapelle Di 19.11. Uhr 9.30 Uhr Gebetskreis im Pfarrheim Mi 20.11. 19:30 Uhr Abendmesse

Pfarre Hl. Oswald Dalaas

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

So 17.11. 8.45 Uhr Gemeindegottesdienst mit Caritas-Herbstkirchensammlung Di 19.11. 7.30 Uhr Messe Hl. Kreuzkirche Do 21.11. 19.30 Uhr Jahrtag

Pfarre St. Anna Wald a.A.

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

So 17.11. 9.45 Uhr Gemeindegottesdienst mit Jahrtag und Caritas-Herbstkirchensammlung

Christus Gemeinde Montafon 0664/1041101 oder www.c-g-m.at So 17.11. 9.45 Uhr Gottesdienst, der Gottesdienst findet in der Brunnenfelderstr. 51 in Bludenz statt.

Volksmission Evan. Freikirche

05552/68077 Pastor Dr. James Griggers

So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Neuapostolische Kirche

05552/31238 Auskunft

So 17.11. 9.30 Uhr Gottesdienst in Bludenz, 10 Uhr Jugendgottesdeinst in Bad Ragaz Mi 20.11. 20 Uhr Gottesdienst in Bludenz

Kirche der Siebenten Tags Adventisten

0676/83322593

Sa 9.30 Uhr Bibelgespräch 10.45 Uhr Predigtgottesdienst http://vorarlberg.adventisten.at/ bludenz.html


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APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 16.11. und So 17.11. Central Apotheke, Bludenz und Blumenegg-Apotheke, Thüringen

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Freitag 15.11. Dr. Günter Tschol, Bahnhofstraße 11, Bludenz, 05552/65746 oder 0664/3383825 oder 05552/65662

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Sa 16.11. und So 17.11. 9-11 Uhr Dr. Georg Hofbauer, Werdenbergerstraße 14, Bludenz, Tel.: 05552/62224

NOTDIENST KLOSTERTAL Sa 16.11. und So 17.11. Dr. Michael Jeleff, Innerbraz, 05552/28444, 11 bis 12 Uhr und 17 - 18 Uhr

APOTHEKENDIENST MONTAFON Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage www.kurapo.at erfahren.

NOTDIENST MONTAFON Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Nummer 141 zu erfahren.

20 Jahre „Montafoner Alphornfreunde“ Seit nunmehr zwanzig Jahren besteht das Alphorn-Ensemble „Montafoner Alphornfreunde“. Dies nimmt das Quartett zum Anlass und feiert am Samstag, 23. November, einen Festgottesdienst mit Pfarrer Tinkhauser in der Pfarrkirche Gantschier. Vor vierundzwanzig Jahren begann Fredy Ganahl sich mit dem Alphorn zu befassen und trat den legendären „Montafoner Alphornbläsern“ um den verdienten Pionier Herbert Bitschnau bei. 1992 trat Markus Barthold dieser Formation bei und mit dem Eintritt von Andreas Würbel im Jahr 1993 formierte sich eine neue Gruppe, die sich fortan die „Montafoner Alphornfeunde“ nannte. Bernhard Ammann machte das erste Quartett komplett und die vier jungen Musiker zählten bald Land auf, Land ab zu den Besten ihres Instruments. Unzählige Auftritte im Inund Ausland waren die logische Folge. Das intensive Proben der Burschen wurde durch begeisternde Auftritte und entsprechendem Beifall regelmäßig belohnt und so erlebten die vier Freunde viele unvergessliche Stunden. Mit Marcus Wachter wurde eine perfekte Aushilfe gefunden, der mit viel Engagement dabei war und den einen oder anderen Ausfall kompensierte. Nachdem Ausscheiden von Marcus Wachter und Bernhard Ammann wurde diese Lücke von Thomas Ganahl geschlossen, der

das Quartett wieder komplettierte. Eine wesentliche Besonderheit der Gruppe ist nicht ausschließlich der Spielstil sondern auch die Kombination von zwei Alphörnern mit zwei Flügelhörnern. Die „Montafoner Alphornfreunde“ sind seit ihrem Bestehen ein fixer Bestandteil der bekannten Trachtengruppe Schruns. Gemeinsame Auftritte unter anderem beim „Musikantenstadl“ in Dubai oder bei BBC London sowie im Rahmen unzähliger TV-Sendungen aus dem Montafon dokumentieren das unverwechselbare Zusammenspiel. Im Rahmen eines Festgottesdienstes am 23. November (18.30 Uhr) in der Pfarrkirche Gantschier feiert das Quartett ihr stolzes Jubiläum. Eine anschließende Agape sowie die Bewirtung begleiten die Jubiläumsveranstaltung. Der Reinerlös wird der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ zugutekommen. (bach)

Seit zwanzig Jahren geben die „Montafoner Alphornfreunde“ ihre unverwechselbaren Klänge zum Besten.

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Ä R Z T E APOTHEKEN

Samstag 16.11. Dr. Klaus-Ulrich Lattner, Alte Landstraße 9, Bludenz, 05552/62749 oder 0664/4309138 Sonntag 17.11. Dr. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel.: 05552/66080 Montag 18.11. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Dienstag 19.11. Dr. Josef Jun. Egger, Hauptstraße 8, Bürs, 05552/66522 oder 0664/3260786 Mittwoch 20.11. Dr. Klaudia Scheinhütte, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Donnerstag 21.11. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel.: 05552/66080


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BIFO-Besuch bei Getzner Textil. Viele Jugendliche müssen sich in den nächsten Monaten entscheiden, welchen Lehrberuf sie erlernen wollen. Um diese Entscheidung zu erleichtern, hat das BIFO (Institut für Beratung und Bildung) vor kurzem die Firma Getzner Textil AG mit Jugendlichen besucht. Nach einer Vorstellung des Unternehmens führten Getzner Lehrlinge die interessierten Jugendlichen durch den Betrieb und stellten in den Lehrwerkstätten verschiedenen Lehrberufe wie Textiltechnologe, Metalltechniker, Elektrotechniker, Chemielabortechniker und Textilchemiker vor. Nachdem die verschiedenen Fragen der Jugendlichen zu den verschiedenen Lehrberufen beantwortet wurden, stellte sich auch die Frage nach Schnuppertagen bei Getzner Textil. Schnuppertage stellen sowohl für das Unternehmen als auch für die Jugendlichen eine große Entscheidungshilfe dar und werden von Getzner Textil angeboten und von den Jugendlichen gerne genutzt. Bei Fragen bzgl. Schnuppertagen melden Sie sich bitte bei: Werner Gohm, Leiter Lehrlingswesen, Tel.: 05552 601-314 werner.gohm@getzner.at, www.lehre-bei-getzner.at, www.facebook.com/ getznerlehrlinge

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Gsundheitsbrünnele Ein Kochstudio als Begegnungsort

Für wen ist das Kochstudio gedacht? Robin: Dieses sozialtherapeutische Angebot richtet sich an Menschen, deren Antrieb, Ausdauer und Belastbarkeit beeinträchtigt ist. Ebenso an Personen, die nur eingeschränkt Kontakt aufnehmen oder Konflikte lösen können. Dieses Training hilft ebenso Klientinnen und Klienten, die sich schwer konzentrieren, Dinge merken, lernen oder problemlösend denken können.

Andrea Robin, Dipl. psych. Gesundheits- und Krankenschwester

(Foto: aks)

„Kochen ist eine lebenswichtige Fähigkeit“, betont Starkoch Jamie Oliver den Stellenwert dieser Aktivität. Bereits seit Jahren bieten die Sozialpsychiatrischen Dienste der aks gesundheit ein Kochstudio für therapeutische Zwecke an. Andrea Robin, Dipl. psych. Gesundheits- und Krankenschwester, stellt es vor.

Schwerpunkt ist der Erhalt beziehungsweise das Fördern der lebenspraktischen Fähigkeiten. Nützen weitere Personen dieses Angebot? Robin: Wir bieten das Kochstudio zweimal wöchentlich in den Räumen der aks gesundheit an. Je nach Gruppengröße können sich neben den Klientinnen und Klienten auch Beraterinnen und Berater für den Mittagstisch anmelden. Dadurch findet in angenehmer Atmosphäre ein Austausch abseits der Einzelarbeit statt. Das Kochstudio ist somit neben dem Trainingsfeld auch ein Ort der Begegnung.

Bitte beschreiben Sie den Ablauf! Robin: Nach dem Menüplan wird gemeinsam die Einkaufsliste erstellt. Begleitet von den Betreuerinnen und Betreuern kaufen die Klientinnen und Klienten ein und kochen unter Anleitung das Menü. Beim anschließenden Mittagstisch versammeln sich angemeldete Gäste und die Köchinnen und Köche. In gemütlicher Atmosphäre wird gemeinsam gegessen und zum Abschluss Kaffee getrunken. Ein weiterer wichtiger Teil des

Trainings ist das Aufräumen und Instandhalten der Küche. Welche Ziele hat das Kochstudio? Robin: Unser Schwerpunkt ist der Erhalt beziehungsweise das Fördern der lebenspraktischen Fähigkeiten. Zum Beispiel: Einkaufen, Kochen, Backen und vieles mehr sowie das Unterstützen sozialer Kompetenzen. Die Ziele sind vielschichtig. Während des Kochens lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was beim Einkauf

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Grippeviren - auch heuer ein Grund für eine Impfung Herbst und Winter haben Einzug gehalten und damit stehen auch die Influenza-Viren in den Startlöchern, welche alljährlich mehrere 100.000 Menschen erkranken lassen. Die Erreger der echten Grippe treiben weltweit ihr Unwesen und erreichen vor Mag.pharm. Jürgen Rehak allem in der nasskalten Jahreszeit die Menschen. Wer nicht Präsident der Vorarlberger geschützt ist, muss mit einer Apothekenkammer überfallsartig eintretenden Erkrankung rechnen, deren Krankheitsbild Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Husten, Halsentzündung und Kreislaufschwäche sind. Rasch eintretendes und hohes Fieber ist typisch für eine Influenza. Dabei zeigt die Influenza-Infektion auch bei jungen Menschen mit

noch hoher Abwehrbereitschaft ein schweres Krankheitsbild. Alle Impfstoffe für Erwachsene um 13 Euro Nur mit einer Impfung kann man sich weitgehend schützen. Daher haben die Apotheken in Vorarlberg auch in diesem Jahr eine Influenza-Kampagne gestartet. Noch bis 31. Dezember geben die Apotheken alle Influenza-Impfstoffe für Erwachsene in den Apotheken zum Aktionspreis von 13 Euro ab. BVA-Versicherte erhalten noch zusätzliche Vergütungen ihrer Krankenversicherung. Sozial bedürftige Versicherte der VGKK über 60 Jahre bekommen den Impfstoffpreis rückerstattet. Österreicher sind Impfmuffel Die jährlichen Erkrankungszahlen verlaufen meist in einer Wellenbewegung. Nach Jahren mit geringerer

Aktivität gab es 2012/13 einen deutlichen Anstieg, auch mit vielen Erkrankungsfällen in Vorarlberg. Dabei mussten auch bei uns über 120 Menschen wegen dieser Infektion im Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Das Influenzavirus hat das Potential, Massenerkrankungen und viele Todesfälle auszulösen. Insbesondere die Älteren unter uns, ganz besonders jene mit einer Grunderkrankung des Herz-/Kreislaufsystems oder der Lunge, sind stark gefährdet. Wochenlange Bettlägerigkeit bis hin zur Intensivstation können die Folge sein. Nur die Grippeimpfung kann schützen. In Österreich lassen sich immer noch zu wenige Menschen impfen. Sie sind dann selbst gefährdet und gefährden im Erkrankungsfall andere. Kommen Sie in die Apotheke. Wir informieren Sie ausführlich über die saisonale Grippe.


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wichtig ist. Etwa der Bezug zu saisonalen Produkten oder wie man sich gesund und ausgewogen ernährt.

nen und Klienten bringen ihr individuelles Können ein. Dies stärkt ihre Zuversicht, normalen Lebensumständen gewachsen zu sein.

Gibt es weitere positive Effekte? Robin: Die Klientinnen und Klienten erlernen nicht nur das Zubereiten der Speisen. Sie verbessern und erweitern zudem ihre eigenen Fähigkeiten. Unser Angebot hilft den Teilnehmenden beim Strukturieren des Tages. Der Trainingseffekt beginnt somit schon beim Verlassen der eigenen vier Wände. Viele Betroffene leben zurückgezogen. Sie sind oft antriebslos und unsicher im Umgang mit anderen Menschen. Die begleitete Zusammenarbeit in der Gruppe unterstützt und stabilisiert.

Was bedeutet „Soziotherapie“? Robin: Das Kochstudio ist gutes Beispiel für ein soziotherapeutisches Angebot. Es findet im konkreten Alltagsleben der psychisch kranken Menschen statt. Therapieformen wie diese helfen ihnen beim Bewältigen des täglichen Lebens. Soziotherapie fördert die gesunden Anteile des Menschen. Im Idealfall wird durch die regelmäßige Teilnahme der soziale Zustand so weit stabilisiert, dass die Klientinnen und Klienten ihren Alltag wieder selbstständig bewältigen. Wie in nahezu allen psychiatrischen Behandlungsbereichen spielt auch hier das Stärken des Selbstvertrauens eine wesentliche Rolle.

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Kontakt

aks gesundheit GmbH Sozialpsychiatrische Dienste Rheinstraße 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 0 gesundheit@aks.or.at www.aks.or.at

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Sind Gäste willkommen? Robin: Ja, sogar sehr. Für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es wichtig, dass sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für Eingeladene kochen. Durch ihren Einsatz leisten sie einen Beitrag zum Gemeinwohl. Positive Rückmeldungen von außen sind Motivation und Ansporn, sie fördern die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Die Klientin-


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Endlich schmerzfrei: GAMMASWING Sofort spürbare Linderung speziell bei Arthrose und Rückenschmerzen Nie wieder Rückenschmerzen – das wünschen sich viele. Das Extensions-Therapiegerät GAMMASWING - exklusiv in Vorarlberg im Medisport in Frastanz - lindert und schafft Hilfe bei einer Vielzahl von Rückenleiden.

Schulterstand

Freie Hängelage

legt“, so Physiotherapeut Marcel Fischer. Die schmerzfreie Therapie läuft in drei Phasen: Anheben des Beckens, Schulterstand und freie Hängelage. Jeder Abschnitt dauert zirka fünf Minuten mit durchschnittlich 60 Schwingungen pro Minute. Der Unterdruck an den Bandscheiben führt zum

Entlasten, Lockern sowie Dehnen des Bandapparates und der Muskulatur. Interessiert? Suchen Sie Ihren Arzt auf. Er kann Ihnen eine Überweisung zur Extensionstherapie verschreiben. Die Behandlung kann auch vorbeugend und ohne Überweisung genutzt werden.

Mehr Details finden Sie unter www.medisport.at/gammaswing. Wir informieren Sie gerne und freuen uns über Ihren Anruf unter 05522 51333 oder per Mail marcel.fischer@medisport.at, facebook: medisport marcel fischer e.U. (pr)disport marcel fischer e.U. (pr)

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Die Therapie Der Behandlungsablauf wird individuell an das vorhandene Leiden angepasst. „Im Schnitt werden sechs bis zehn Behandlungen auf ein bis drei Mal pro Woche festge-

Anheben des Beckens

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Bei Arthrose, einer steifen Wirbelsäule, Bandscheibenproblemen, Rückenschmerzen, Verspannungen oder bei Kopfschmerzen und Hüftbeschwerden wirken bereits eine oder nur wenige Behandlungen wahre Wunder. „Patienten spüren meist sofort die Wirkung, Schmerzen und Muskelspannungen werden gelindert, die Beweglichkeit wird merkbar verbessert“, beschreibt Marcel Fischer die verblüffende Wirkung des Therapiegerätes.


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„treff.theater“ – Gelungene Premiere Geballte Ladung britischen Humors im Montafon

„Ladykillers“ – Eine geballte Ladung britischen Humors erlebt das Publikum in der Schrunser Kulturbühne.

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Unter erstmaliger Regie von VOVO-Regisseur Harmut Hofer hinterlassen die beiden Hauptakteure, Barbara Katzenmayer als Mrs. Wiberford sowie Markus Kieber, der als Professor Marcus die Geschicke der Banditen anführt, einen bleibenden Eindruck. Mrs. Wiberford ist eine ältere Dame mit einigen körperlichen Gebrechen, die ein Zimmer in ihrem Haus vermietet. Dieses Angebot nimmt Professor Marcus gerne an, da er mit seinen Freunden einen großen Raub auf einen Geldtransporter plant. Um kein Aufsehen bei der alten Dame und ihren zwei neugierigen Freundinnen zu erregen, geben sich die vier Männer als Musikquartett

aus. Dass dies einige Verwicklungen mit sich bringt, ist klar. Als der Überfall planmäßig über die Bühne geht – sogar unter Mithilfe der ahnungslosen Mrs. Wilberford, die mit der Unterstützung der Polizei die Beute aus der Gepäckaufbewahrung abholt – scheint alles klar. Doch dann kommt doch alles anders als geplant. Geschickt versteht es Regisseur Hartmut Hofer den markanten britischen Humor auf die Bretter der Schrunser Kulturbühne zu bringen, ohne dabei die Lebendigkeit der Figuren zu verfälschen. Die rasanten Szenen voller Slapstick ziehen das Publikum von Beginn an in ihren Bann und sorgen für viele Lacher und regelmäßigen Szenenapplaus. Alles in allem eine sehr gelungene Produktion, die heute Freitag, 15. November, und am Samstag, 16. November, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 17. November, um 17 Uhr in der Kulturbühne Schuns zu sehen ist. (red)

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Vergangene Woche eröffnete das treff.theater seine diesjährige Spielsaison. Das LaiendarstellerEnsemble trifft einmal mehr ins Schwarze und erntet begeisterten Applaus im Rahmen der Premierenvorstellung in der Kulturbühne Schruns.


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Elterngruppen für Alleinerziehende

Geleitet werden die Abende von Isa Tagwerker (Feldkirch) bzw. Gerlinde Kapp (Wolfurt). Anmeldung unter: Tel.: 05522/74139

oder Mail: efz@kath-kirche-vorarlberg.at. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Beginn: Mittwoch, 4. Dezember 2013 mit Folgeterminen am 18. Dez., 8. Jänner und 15. Jänner 2014 jeweils von 20 bis 22 Uhr in der Praxis von Mag. Isa Tagwerker, Lomstraße 1, 6800 Feldkirch oder bei Gerlinde Kapp, Heilung Raum geben, Bucherstraße 10e, 6922 Wolfurt.

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Inhalte dieser Treffen, die vier Mittwoch Abende umfassen, sind sowohl die Situation der Kinder als auch jene der Eltern, wie das Aufspüren eigener Ressourcen, Impulse für eine neue Lebensgestaltung und Raum für Persönliches.


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Herbert Geringer informiert Größte Adventausstellung im Gartenpark Geringer Freitag 15.11. bis Sonntag 17.11. Herzliche Einladung: Mit viel Liebe präsentieren unsere Floristinnen zauberhafte Dekorationen, stimmungsvolle Accessoires und kreative Gestaltungsideen. Lassen Sie sich im Gartenpark von der liebevollen Handarbeit einer vorweihnachtlichen Atmosphäre inspirieren. Eine Atmosphäre, die alle Sinne berührt und Ihnen Anregungen bietet, wie Sie Ihre Wohnung, Ihren Garten, oder Ihren Hauseingang in der Vorweihnachtszeit festlich schmücken. Schimmerndes Kerzenlicht, edles Weiß, warmes Gold, klassisches Rot, kühles Silber, trendige Farben gekonnt kombiniert. Die Adventdekoration ist geprägt von Ritualen, Traditionen, Erinnerungen an die eigene Kindheit, mit Sicherheit aber auch von einer freudigen Erwartung auf Stunden der Ruhe, Besinnung und Romantik. Neue trendige Accessoires für Garten, Eingangsbereich und Wohnung erleichtern uns die Einstimmung auf eine Zeit, die berechtigt von vielen Menschen als die schönste Zeit des Jahres bezeichnet wird. Wir präsentieren die größte Auswahl von Weihnachtssternen, Orchideen und blühenden Adventschmuck. Dazu unsere kompetente Beratung, die zwar kostenlos, aber umso wertvoller ist. Festliches Grün von Zypressen, Tanne, Eibe für das Binden eines Adventkranzes oder Adventgesteck werden frisch, aus unserer eigenen Baumschule angeboten.

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Der Trachtenverein Rankweil

Herbert Geringer

sorgt in gekonnter Manier für das leibliche Wohl. Der gesamte Erlös kommt wiederum der Aktion Licht ins Dunkel zu Gute, die in einer Direktaktion den vier Kindern der Familie Kaufmann helfen wird. Diese vier Kinder haben vor wenigen Wochen durch einen tragischen Verkehrsunfall, ihre Mutter verloren. (hg)

Gartentipp von ORF-Radiogärtner Herbert Geringer, jeden Freitag um 8.15 Uhr Radio Vorarlberg gartenparkgeringer.at


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Lehrlingsmesse im Montafon Informationsplattform im Haus des Gastes in Schruns

Ein breiter Branchenmix sorgt im Rahmen der 1. Lehrlingsbörse Montafon für Informationsvielfalt in jeder Hinsicht.

Experten zufolge darf der Facharbeiter in eine goldene Zukunft blicken. Sowohl Lehrlinge als auch Facharbeiter sind heute umworben wie nie zuvor. Der allseits genannte Engpass an Facharbeitern ist kaum mehr aufzuhalten. Eine Ausbildung zur Fachfrau oder zum Fachmann ist daher sehr gefragt. Gute Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein leistungsgerechtes Ein-

kommen öffnen den jungen Fachkräften Tür und Tor. Im Rahmen der Lehrlingsmesse Montafon (www.lehremontafon. at) wartet zusätzlich ein unterhaltsames Rahmenprogramm auf die Besucher mit Jimmy & Raschta-live, eine coole HipHop & Breakdance Show von move4style sowie ein tolles Gewinnspiel, wobei zwei iPad Air verlost werden. (red)

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Die 1.Lehrlingsmesse Montafon soll den lehrstellensuchenden Jugendlichen eine Informationsplattform bieten, um spannende Montafoner Betriebe kennenzulernen und sich über die berufliche Zukunft in der eigenen Region zu informieren. Der direkte Kontakt vor Ort ermöglicht den Interessenten, sich über den jeweiligen Lehrberuf zu informieren und sich mit Lehrlingsausbildern und Lehrlingen, die bereits in der Ausbildung sind, auszutauschen. Dem Veranstalter, die WIGE Montafon,

ist es ein großes Anliegen, den Jugendlichen die große Vielfalt der vorhandenen Lehrausbildungsplätze im Montafon aufzuzeigen. Ob in der Branche Tourismus, Handel, Handwerk oder Dienstleistung – überall stehen für junge, interessierte Schulabgänger freie Lehrstellen im Montafon zur Verfügung und können in unmittelbarer Umgebung erlernt und später ausgeübt werden.

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Am Samstag, 16. November (10 bis 17 Uhr) findet die 1.Lehrlingsmesse Montafon im Haus des Gastes in Schruns statt. Zahlreiche Montafoner Betriebe aus verschiedensten Branchen präsentieren ihre Lehrausbildungsplätze.


Freitag, 15. November 2013

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350 Jahre Funkenzunft Bludenz Jubiläums-Fasnat-Bier der Brauerei Fohrenburg

Allen Grund zum Feiern gibt es während der aktuellen Bludenzer Fasnat, denn die Funkenzunft Bludenz feiert 2014 ihr Jubiläumsjahr und feiert ihr 350-jähriges Bestehen, sie ist damit die älteste Zunft im Ländle. Aus diesem Anlass veranstaltet der Verband der Vorarlberger Fasnatzünfte ihren traditionellen Landesnarrentag zu Jahresbeginn am 12. Jänner 2014 in Bludenz. Als besonderes Geschenk wurde von der Brauerei Fohrenburg

ein eigenes Bieretikett zum 350Jahr Jubiläum der Bludenzer Fasnatzunft kreiert. Dieses Etikett sowie das Fasnat-Programm sind seit dem 11. November auf mehr als einhunderttausend „Stiftle“Flaschen im ganzen Land in Kisten und 6er-Trägern erhältlich und werden somit als Werbung der Bludenzer Funkenzunft für den Landesnarrentag 2014 dienen. Jedes Jahr treffen sich zum Fasnatauftakt die Vorarlberger Zünfte am ersten Sonntag nach Heiligdreikönig, um mit einem großen Umzug den Startschuss für die Vorarlberger Fasnat abzugeben. Dazu werden am Sonntag, am 12. Januar 2014, in der Alpenstadt Bludenz rund dreitausendfünfhundert Umzugsteilnehmer freudig erwartet. Nach einem zwei-

einhalbstündigen Umzug durch die Innenstadt mündet der Höhepunkt in der Lagerhalle sowie im Hof der Brauerei Fohrenburg. Braumeister Andreas Rosa und Marketingleiterin Sabine Treimel luden am 11. 11., um elf Uhr elf, gemeinsam mit Zunftmeister Christian Pellini im Namen der Funkenzunft Bludenz zur Verkostung und Präsentation des offiziellen Fasnat-Bieres in das Sudhaus der Brauerei. Im Beisein von Zunfträten und Ehren-Zunft-Obmann Toni Kuthan sowie Bürgermeister Mandi Katzenmayer und Stadtrat Arthur Tagwerker wurde mit dem Jubiläums-Bier auf die „Fünfte Jahreszeit“ angestoßen, die ab sofort in Bludenz für das eine oder andere Highlight sorgen wird. (bach )

Foto: Werner Bachmann

Am vergangenen Montag, am 11. 11., um elf Uhr elf, wurde die Bludenzer Fasnat anlässlich des bevorstehenden 350-Jahr-Jubiläums der Bludenzer Funkenzunft im Rahmen einer Bier-Präsentation in der Brauerei Fohrenburg eröffnet.

Braumeister Andreas Rosa sowie Zunfträte und Zunftobmann Christian Pellini, Ehren-Obmann Toni Kuthan und Stadtrat Arthur Tagwerker verkosteten das BludenzerFasnat-Bier.

Klostertal präsentiert Web-Auftritt www.klostertal.info in neuem Design

Darüber hinaus wurde unter der www.klostertal.travel ein gemeinsames Portal für das gesamte Klostertal, einschließlich des Ferienortes

Klösterle am Arlberg geschaffen. Diese Online-Präsenz der gesamten Region vereint alle für den Gast relevanten Informationen unter einer Domain. Nicht nur buchbare Angebote, Packages und Unterkünfte sind präsent, sondern auch die Öffnungszeiten der Bergbahnen, Pisten- und Schneeberichte, der Wetterbericht, Webcams, die einen Liveblick ins Tal ermöglichen, Events, Wanderrouten, Mountainbiketouren, Ansprechpartner, Prospekte und vieles mehr. Bei der Programmierung des neuen Portals wurde gesteigerter

Wert auf Nutzerfreundlichkeit gelegt. Neben dem responsive Design, das eine optimale Ansicht auf allen Endgeräten ermöglicht, wurden auch die Gliederung und die Struktur der Page komplett überarbeitet. Online buchbare Unterkünfte und Packages runden das gebotene Servicepaket für den Kunden ab. Die Partnerbetriebe von Klostertal Tourismus und Klösterle Tourismus wurden bestmöglich eingebunden und präsentiert, von der Unterkunft bis zu den Leistungsträgern, um den Kunden

eine umfassende Übersicht über die Region zugänglich zu machen. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Sandholzer in Altach wurde so eine gut strukturierte, ansprechende Website konzipiert, die allen Anspruchsgruppen, vom Gast über den Leistungsträger bis hin zu Presseverantwortlichen gerecht wird. Auch eine Steigerung der Conversion Rate, der Zugriffe und der Buchungen direkt über die Seite, wurde in der Konzeption berücksichtigt und durch die Umsetzung begünstigt. (red)

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Die neue Informationsplattform für alle bestehenden und zukünftigen Gäste des Klostertales wurde vergangene Woche der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Website „www.klostertal.info“ erstrahlt in neuem Glanz und vereinbart Übersichtlichkeit mit einem ansprechenden Design und technischer Finesse.


Freitag, 15. November 2013

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„OMSCH“ in der Kulturbühne 3UHLVJHNU|QWHU'RNXPHQWDUÀOPLQ6FKUXQV Am 21. November findet in der Kulturbühne Schruns in Kooperation mit dem Kunstforum Montafon und unter Anwesenheit des Regisseurs Edgar Honetschläger die Filmvorführung des preisgekrönten Werks „OMSCH“ statt. Anlässlich der Sommerausstellung 2013 des Kunstforums Montafon in Vorarlberg „Vom Weggehen und (nicht) Wiederkommen“, woran Edgar Honetschläger mit zwei wichtigen Werken teilgenommen hat, entstand die Idee, seinen neuen, preisgekrönten Film „OMSCH“ in Schruns zu zeigen. Der beim „19. Visions du Réel 2013“ (International Film Festival Nyon) mit dem „Prix BuyensChagoll” ausgezeichnete Dokumentarfilm ist ein Blick auf eine Freundschaft, die ein halbes Jahrhundert überbrückt. Der Film ist geradezu ein Plädoyer für das hohe Alter. Omsch, vulgo Pauline Schürz, wird 1907 geboren

und stirbt 2009 – dazwischen liegen das Ende der Monarchie, die beiden Weltkriege, die Erste und die Zweite Republik und der Umstieg in ein neues Jahrtausend. Die Dame ist eine um sechsundfünfzig Jahre ältere Wohnungsnachbarin und enge Freundin des Filmemachers. Das herzliche, nicht immer reibungsfreie Beisammensein der beiden während der letzten neun Jahre ihres Leben zeigt Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann und Darsteller Edgar Honetschläger in Videoaufnahmen, die wie nebenher gedreht wirken. Schürz, die drei Männer überlebt hat, weiß noch mit Hundert schlagfertig über den Papst zu schimpfen und erklärt die Jahre ab achtzig zu den besten ihres Lebens: „Das hohe Alter ist das Schönste in meinem Leben“.

Saft einhundert Jahre alt geworden“, entgegnet die alte Dame. Humor und Witz bilden die Basis einer Freundschaft, die mehr als ein halbes Jahrhundert andauern sollte. Honetschläger filmte sein Videomaterial der Omsch einst ohne konkrete Absicht. Nun hat er es mit anderen Dingen, die für ihn große Bedeutung haben (Morton Feldmans „music for film“, Texte von Fernando Pessoa), zur überzeugenden Komposition verbunden. Ein „kleines“ Werk nach seinem ambitionierten Filmgedicht „AUN“, aber als unprätentiöses Vermächtnis der Omsch ein großes. Die Filmvorführung findet am Donnerstag, 21. November, um 20 Uhr in der Kulturbühne Schruns statt. Edgar Honetschläger wird selbst eine Einführung geben und im Abschluss für eine Diskussionsrunde zu Verfügung stehen. (red)

„Wenn du diesen Saft trinkst, wirst du einhundert Jahre alt“, sagt der junge Mann zu seiner alten Nachbarin. „Ich bin auch ohne

Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann und Darsteller Edgar Honetschläger präsentiert am 21. November den preisgekrönten Film „OMSCH“ in der Kulturbühne Schruns.

INFO

„OMSCH“ – Der Film .XOWXUEKQH6FKUXQV DO, 21. November, 20 Uhr Kartenreservierung: .XOWXUEKQH6FKUXQV +43(0)5556 20 253 +43(0)650 843 843 2 LQIR#NXOWXUEXHKQHVFKUXQVDW

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Freitag, 15. November 2013

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Tiroler-Slalom-Meisterschaft 2013 Mario Scheibenstock kann auf eine positive Saison zurückblicken. Mit dem Ford Fiesta ST erreichte er in der Klasse 2 den Klassensieg und in der Gesamtmeisterschaft den 3. Platz ! Mit seinem Saxo VTS erreichte er den Klassensieg in der Klasse 3 sowie auch in der Klasse 6 und ist daher auch mit diesem Auto in der Gesamtmeisterschaft auf dem 3. Platz ! Ein neuer persönlicher Rekord an Siegen in einer Saison gab es auch noch für „Super Mario“ mit 14 Siegen. Davon 5 mit dem Fiesta ST und 9 Siege mit dem Saxo. Somit hat Mario Scheibenstock bis jetzt bei der Tiroler-Slalom-Meisterschaft schon 74 Siege auf seinem Konto. Mehr Siege haben nur noch die 4-fachen Tiroler-Meister

Suitner Harald und Schrettel Udo, sowie der 8-fache Tiroler-Meister Nothdurfter Manfred und der mehrfache Deutsche Meister Exner Hans. In der ATMAS Clubmeisterschaft 2013 wie auch 2009/10/11/12 heißt der Sieger „Scuderia-Vorarlberg“ !! mit ihren Fahrer: Lins, Stoß, Dobler Twins, Scheibenstock

Siegreiche Rodler. Im Rahmen des ASVÖ-Cup in Innsbruck-Igls konnten die Sportler vom Rodelclub Sparkasse Bludenz drei Siege und weitere gute Platzierungen einfahren. In Abwesenheit einiger Städtle-Rodler des Juniorenkaders stellten sich die heimischen Nachwuchsfahrer beim ersten Rennen der Saison einem Leistungsvergleich mit ihren Kollegen aus den anderen Bundesländern. Dabei gab es für die beiden Junioren Jonas Müller und Melina Heinzelmaier (Bild) mit jeweils Tagesbestzeit klare Siege, Marcel Tagwerker gewann die Jugendklasse C männlich. Die weiteren Ergebnisse: 5. Yannick Müller (Jugend A), 3. Fabian Bitschnau (Jugend B), 2. Chiara Heinzelmaier (Jugend C), 4. Nina Tagwerker, 9. Sebastian Capelli, 12. Lukas Tagwerker (alle Jugend D). (red)

TSC bludance.

In der Gäublickhalle von Leonberg wurde das 3. Qualifikationsturnier im Rahmen der 10. TBW-Trophy der Senioren vom Tanzsportclub Höfingen ausgetragen. Die Ergebnisse aller drei Trophy-Veranstaltungen in diesem Jahr (Backnang, Karlsruhe und Leonberg) mit insgesamt sechs Turnieren führten zum Gesamtergebnis. Das Reglement sieht vor, dass die vier besten Erfolge dieser Bewerbe addiert werden. Verletzungsbedingt konnten Helga und Kurt Mangard (Bild) nur vier Turniere tanzen und hatten daher kein Streichresultat in Reserve. Durch den Wegfall des bisher üblichen Einladungsturnieres fehlte erstmals auch dieser Punktelieferant. Das Tanzpaar Mangard erreichte dennoch mit vier eindrucksvollen Siegen in ihrer Klasse Senioren IIIB das Punktemaximum sowie die Goldmedaille und somit den Gesamtsieg der BadenWürttemberg-Trophy 2013. (red)


Freitag, 15. November 2013

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Die „Gelben“ auf einer großen Reise

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Im neuen Outfit werben die ULCBludenz Läufer bereits im In- und Ausland für „Bludenz läuft“, das am 6. April 2014 abermals im „Städtle“ eindrucksvoll in Szene gehen wird.

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Eine Laufherausforderung durch die sagenumwobene Viamalaschlucht bot der 12. TransviamalaLauf. 19 Kilometer, 750 Höhenmeter und 589 Steinstufen für Läufer sowie 15,8 Kilometer für Walker waren zu bewältigen. Die Transviamala wird in Thusis gestartet und führt auf der alten Straße durch das „Verlorene Loch“ nach Rongellen. Nach anspruchsvollem Anstieg verlässt man die Straße und läuft entlang der „Via Spluga“ der Viamalaschlucht entgegen. Vom ULC Bludenz startete Sabine Weiland bei den Walkern und belegte unter hundertacht Finishern den 44. Platz. Seit 41 Jahren zählt der Internati-

onale Wolfgangseelauf zu den Höhepunkten im heimischen Laufherbst. Bei der 42. Auflage gingen 3.600 Meldungen aus 38 Nationen ein: ein neuer Teilnehmerrekord. Bei den Herren gewann der kenianische Titelverteidiger Hosea Tuei, im Damenrennen verteidigte Vorjahressiegerin Chelangat Sang ihren Titel. Vom ULC Bludenz war Gerold Kühne am Start, der in einer respektablen Zeit von 2:40:23 das Ziel erreichte. (red)

Foto: Werner Bachmann

In die Schweiz und ins Salzkammergut führte die Reise des ULCBludenz, zur Teilnahme an zwei internationalen Traditionsläufen. Im gelben Outfit bewerben die Bludenzer Athleten bereits „Bludenz läuft“, das am 6. April 2014 erneut im „Städtle“ stattfindet.


Freitag, 15. November 2013

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Regional-Wetter am Wochenende Freitag Fr reitag g

Samstag g

Sonntag g

Trend Temperatur-Trend

min: 1° / max: 6° Nied. 40%

2000m: -7°

min: -3° / max: 7° Nied. 10%

2000m: 0°

min: 0° / max: 8° Nied. 0%

2000m: 1°

Am Freitag unbeständig mit Regenschauern. Die Schneefallgrenze steigt von tiefen Lagen bis etwa 900 m. Der Samstag dürfte unterhalb von etwa 1.200 m trüb durch Hochnebel sein. In den Bergen zumindest zeitweise sonnig und deutlich milder. Der Sonntag bringt weiterhin Hochnebel. Darüber zeitweise sonnig bei unveränderten Temperaturen.

Julia Unterweger im Nationalteam Die starken Leistungen von Julia Unterweger wurden jetzt vom ÖGV honoriert. Die sechzehnjährige Schrunserin wurde für die nächste Saison in den Kader der österreichischen Damen-Golf-Nationalmannschaft aufgenommen. Die HAK-Schülerin belegte in den Austria-Jugend-Golfturnieren in der auslaufenden Saison durchwegs Spitzenplätze. Besonders stolz ist man beim GC Montafon: „Wir betreuen in unseren Nachwuchsgruppen rund 100 Kinder, die Nominierung von Julia ist für uns eine besondere Motivation für die Zukunft“, freut sich GTC Montafon-Präsident Jochen Sachs über die Einberufung der Vorzeigesportlerin. (red)

Thomas Filz

Der Montag dürfte noch einmal trüb durch Hochnebel sein, bevor es am Dienstag mit leichten Niederschlägen wieder unbeständiger und kühler wird.

Aktuelle Prognosen, Live-Wetterdaten und Webcams unter www.wetterring.at

Immer auf der sicheren Seite. Landesdirektion Vorarlberg 057070 280, dornbirn@wuestenrot.at www.wuestenrot.at

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