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S TAT I O N Ä R E E I N R I C H T U N G E N F Ü R P F L E G E B E D Ü R F T I G E M E N S C H E N I N V O R A R L B E R G

Regionaler Bedarfs- und Entwicklungsplan 2000 – 2020 Ergänzende Studie zum Bedarfs- und Entwicklungsplan des Landes Vorarlberg für pflegebedürftige Menschen


VORWORT Regionaler Bedarfs- und Entwicklungsplan Lebensqualität für pflegebedürftige Menschen zu erhalten, steht im Mittelpunkt der Bestrebungen für ein bedarfsgerechtes Betreuungsnetz in Vorarlberg und nimmt in der Sozialpolitik des Landes seit langem einen erfolgreichen Schwerpunkt ein. Die Verantwortung für diese Aufgabe hat das Land in der staatsrechtlichen Vereinbarung mit dem Bund 1993 bekräftigt und sich verpflichtet, für den Ausbau der Infrastruktur durch Maßnahmen der Sozialplanung zu sorgen. Mit dem Bedarfs- und Entwicklungsplan des Landes Vorarlberg für pflege-bedürftige Menschen konnte dazu im Jahr 1997 ein wichtiges Fundament für den weiteren bedarfsgerechten Ausbau der stationären Pflegeversorgung im Land erarbeitet werden. Diese wertvolle Konzeption bildet seitdem die Grundlage für alle Planungen zur Sicherung unseres leistungsfähigen Pflegenetzes. An diesen Rahmenplan knüpft die nun vorliegende Studie an. Auf der Basis differenzierter Bevölkerungsdaten werden regionale Bedarfsprognosen bis zum Jahr 2020 ermittelt und damit bestehende Vorgaben ergänzt. Ziel ist eine Standortbestimmung des bisherigen Angebotes und der Belegung stationärer Einrichtungen im Hinblick auf die absehbare Bedarfsentwicklung auf regionaler Ebene. Die Studie ist damit ein wichtiges zusätzliches Planungswerkzeug für Gemeinden und Land, um sachgerechte Entscheidungen über die weitere Entwicklung der Infrastruktur treffen zu können. Die stationären Pflegedienste stellen einen wichtigen Kernbereich des Be-treuungsnetzes dar, entfalten aber erst im optimalen Zusammenspiel mit ambulanten Diensten, Krankenhäusern, Ärzten und den Familienange-hörigen ihre beste Wirkung für die Betroffenen. Der bedürfnisgerechten Gestaltung und Vernetzung mit anderen Angebotträgern kommt somit in der Planung eine steigende Bedeutung zu. Die langjährige Tradition in der Zusammenarbeit und die hohe zwischenmenschliche Solidarität für pflegebedürftige Menschen sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil einer funktionierende Pflegeversorgung geworden. All diese Leistungen verdienen große Anerkennung. Ich danke allen Beteiligten, die an der Ausarbeitung dieser Studie mitgewirkt und damit einen wertvollen Beitrag zur Sozialplanung im Land Vorarlberg geleistet haben.

Dr. Greti Schmid Landesrätin

Bregenz, September 2001


Pflegeheime in Vorarlberg Regionale Bedarfs- und Entwicklungsplanung 2000 – 2020

Folgenden Personen sei herzlich für ihren Beitrag zu dieser Studie gedankt:

Mag. Johannes Barbisch, Rankweil Frau Elvira Bereuter, Amt der Vorarlberger Landesregierung Herr Wolfang Breuss, ARGE Mobile Hilfsdienste, Feldkirch Ing. Franz Fischer, Landesverband der Hauskrankenpflegevereine Frau Cornelia Gfader, Feldkirch Herr Willi Hagleitner, ARGE Mobile Hilfsdienste, Bregenz Herr Theo Kremmel, Amt der Vorarlberger Landesregierung Herr Thomas Mathis, Amt der Vorarlberger Landesregierung Dr. Othmar Müller, Gemeindeverband Frau Regina Nussbaumer, Amt der Vorarlberger Landesregierung Frau Uschi Österle, ARGE Mobile Hilfsdienste, Feldkirch Dr. Ludwig Rhomberg, Amt der Vorarlberger Landesregierung Herr Philipp Rhomberg, Amt der Vorarlberger Landesregierung BM Mag. Harald Sonderegger, Schlins Dr. Claudio Tedeschi, Amt der Vorarlberger Landesregierung Herr Dieter Visintainer, Arbeitsgemeinschaft der Heim- und Pflegeleitungen Frau Rosemarie Wilfing, Institut f. Gesundheits- u. Krankenpflege, Bregenz

Mag. Christoph Jochum Juli 2001


INHALTSVERZEICHNIS

1. Auftrag und Zielsetzung der Studie ...................................................................... 7 2. Die Aufgabe der Pflegeheime im System der Alterspflege in Vorarlberg ........... 8 3. Das derzeitige Angebot an Pflegeheimen ........................................................... 10 3.1. Struktur und Kapazität der Pflegeeinrichtungen....................................... 10 3.2. Die Struktur der Heimbewohner/innen ...................................................... 11 4. Methodik der Bedarfsplanung ............................................................................ 14 4.1. Die Analyse der derzeitigen Bedarfes an Heimplätzen.............................. 14 4.2. Die Einschätzung des zukünftigen Bedarfes............................................... 14 4.3. Lokale Bedarfsstudien .................................................................................. 17 4.4. Bedarfsrichtwerte für die Langzeitpflege.................................................... 19 4.5. Bedarfsrichtwert für die Kurzzeitpflege...................................................... 22 4.6. Aspekte der demographischen Entwicklung in Vorarlberg ...................... 23 4.7. Bildung der Planungsregionen .................................................................... 25 5. Der Bedarf und seine Entwicklung bis 2020 ....................................................... 27 5.1. Der Bedarf an Pflegeheimplätzen zum 31.12.2000...................................... 27 5.2. Die Entwicklung des Bedarfes an Heimplätzen bis 2020 ........................... 28 5.3. Vergleiche und Kennziffern ......................................................................... 29 6. SOLL-IST-Vergleiche: Die derzeitige regionale Versorgung............................. 31 7. Zur Interpretation der Ergebnisse ...................................................................... 33 7.1. Zusätzliche Kapazitäten für die sog. „Fehlbelegungen“ notwendig!........ 33 7.2. Können die Wohnheimplätze komplett abgebaut werden?....................... 33 7.3. „Pflegeheime sind für Pflegebedürftige ab Pflegestufe x !“ ---- ? ............. 34 7.4. Höhere Investitionen trotz „Überversorgung“ notwendig........................ 36 8. Notwendige Begleitmaßnahmen ......................................................................... 37 8.1. Ausbau ambulanter und teilstationärer Angebote .................................... 37 8.2. Formen des Betreuten Wohnens entwickeln .............................................. 37 8.3. Durch aktive Personalpolitik dem Pflegenotstand vorbeugen ................. 38 Anhang 1: Pflegeheime in Vorarlberg zum 30.6.2001 Anhang 2: Der Bedarf an Heimplätzen nach Gemeinden Anhang 3: SOLL-IST-Vergleiche nach Planungsregionen

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


1. AUFTRAG UND ZIELSETZUNG DER STUDIE Das zukünftige Vorarlberger Pflegeheimgesetz verpflichtet das Land zur Erarbeitung eines Bedarfs- und Entwicklungsplanes für pflegebedürftige Menschen. In den Erläuterungen zum Gesetzesentwurf wird ausgeführt, dass in regelmäßigen Abständen eine regionale Bedarfsplanung durchgeführt werden soll, die die Grundlage für die Förderung von Heimbauten durch das Land Vorarlberg bildet. 1 Grundsätzlich hat das Land Vorarlberg bereits 1997 diesen Bedarfs- und Entwicklungsplan für pflegebedürftige Menschen2 erarbeitet. Die hier vorgelegte Studie bildet die Konkretisierung dieses Bedarfs- und Entwicklungsplanes in Hinblick auf die regional erforderlichen Kapazitäten im stationären Bereich. Es werden die „notwendigen Pflegeheimplätze“ im Sinne des o.g. Pflegeheimgesetzes für die Dauerpflege und die Kurzzeitpflege ermittelt. 3 Nicht erfasst werden in dieser Studie die Tagesbetreuung, die geriatrische Rehabilitation, die Nachsorgeeinrichtungen nach Krankenhausaufenthalten, sowie ambulant betreute Wohnformen wie z.B. Seniorenwohnungen, Seniorenwohngemeinschaften, Betreutes Wohnen etc. Diese Studie beschränkt sich zudem auf die Erhebung der notwendigen Kapazitäten und macht keine Aussagen zu qualitativen Anforderungen an Pflegeheime. Sie baut inhaltlich auf den Grundsätzen und Qualitätsvorstellungen des Landes Vorarlberg für die Errichtung und den Betrieb von Pflegeheimen auf, die schon im genannten Bedarfs- und Entwicklungsplan 1997, besonders deutlich im „Bericht über Stationäre Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen in Vorarlberg – Angebotsstruktur 1998“ 4 und im Entwurf zum Pflegeheimgesetz 2001 formuliert wurden (Sozialzentrumsfunktion, etc.). Die vorliegende Studie versteht sich als Rahmenplanung des Landes, die bei der regionalen Umsetzung der Abstimmung mit den Gemeinden bedarf. Das Pflegeheimgesetz selbst geht von einem kooperativen Planungsverständnis aus, das die Einbeziehung der Gemeinden bei konkreten Entscheidungen verlangt. Dies ist planerisch erforderlich, da lokale Besonderheiten in der hier vorgelegten Rahmenplanung keine Berücksichtigung finden können, im Einzelfall jedoch von ausschlaggebender Bedeutung sein können. 1Amt

der Vorarlberger Landesregierung: Begutachtungsentwurf zum Pflegeheimgesetzt,Bregenz 2001 2 Bedarfs- und Entwicklungsplan des Landes Vorarlberg für pflegebedürftige Menschen, Bregenz 1997 3 „Der Grundsatz des Vorranges der ambulanten vor der stationären Betreuung hat zentrale Bedeutung. Er entspricht dem Subsidiaritätsprinzip und den im § 1 angeführten Grundsätzen der Wahrung und Förderung der Selbständigkeit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Aus diesem Vorrang ergibt sich, dass im Bedarfs- und Entwicklungsplan nur die notwendigen Pflegeplätze ausgewiesen werden dürfen.“ Erläuterungen zum Entwurf des Pflegeheimgesetzes, Bregenz 2001 4 Bericht über Stationäre Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen in Vorarlberg – Angebotsstruktur 1998, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Bregenz 2000 Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


2. DIE AUFGABE DER PFLEGEHEIME IM SYSTEM DER ALTERSPFLEGE IN VORARLBERG Stationäre Pflegeeinrichtungen sind eingebettet in ein soziales Umfeld, mit dem Wechselbeziehungen bestehen. Das Schaubild 1 (siehe nächste Seite) veranschaulicht die Rolle von Pflegeheimen im Kontext anderer sozialer und medizinischer Dienstleistungen. Drei Grundaussagen scheinen in Zusammenhang mit dem Ziel dieser Studie besonders wichtig zu sein: 1. Der Bedarf an Pflegeheimplätzen ist keine isoliert ermittelbare Größe, sondern abhängig von der Gestaltung des sozialen Netzes im Umfeld. Konkret wird der Bedarf steigen, wenn die familiären Netze nachlassen oder das System „Krankenhaus“ seine Patienten noch früher entlässt. Umgekehrt sinkt der Bedarf, wenn die ambulanten und teilstationären Dienste verstärkt werden und Nachsorgeeinrichtungen im medizinischen System geschaffen werden. 2. Wird das Angebot an Pflegeheimplätzen verknappt, entstehen zusätzliche Belastungen in den anderen Teilen des sozial-pflegerischen Systems, z.B. im Bereich der ambulanten Dienste. Eine solche Strategie wäre aus sozialpolitischer Sicht nur dann zu verantworten, wenn gleichzeitig sichergestellt wird, dass die den Heimen vorgelagerten Netze diese zusätzliche Belastung auch tragen können. 3. Die den Heimen vorgelagerten Netze können durch die Pflegeheime gestärkt und stabilisiert werden, wenn diese entsprechende Dienstleistungen anbieten (z.B. Kurzzeitpflege, Tagesbetreuung etc.) und die Kooperation suchen (Sozialzentrumskonzept). Aufbauend auf diesem Grundverständnis können den stationären Pflegeeinrichtungen folgende Aufgaben zugeschrieben werden5: •

5

Pflegeheime ergänzen die häusliche Pflege und entlasten pflegende Angehörige und andere Pflegepersonen während bestimmter Tages- bzw. Nachtzeiten. Sie tragen damit zur Erhaltung der häuslichen Pflegepotentiale bei. Pflegeheime ersetzen zeitweise die häusliche Pflege, wenn diese aufgrund einer Verhinderung der Pflegeperson(en), in einer Krisensituation oder nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend nicht (ausreichend) möglich ist. Pflegeheime übernehmen auf Dauer die Pflege und Betreuung, wenn eine häusliche Pflege nicht mehr (ausreichend) sichergestellt werden kann.

Vgl. Sozialministerium Baden-Württemberg: Landespflegeplan 2000 Baden-Württemberg, Teil 3: Stationäre Pflege in Einrichtungen der Altenhilfe, Stuttgart 2000 Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


PFLEGEHEIME IM KONTEXT SOZIALER UND MEDIZINISCHER DIENSTLEISTUNGEN Der Bedarf an Pflegeheimplätzen ist abhängig von der Gestaltung des Gesamtsystems.

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001

Pflegebedürftige in privaten Haushalten, derzeit ca. 7.000 Personen

Betreutes Wohnen

Ambulante Dienste Kurzzeitpflege

Pflegeheime

Tagesbetreuung derzeit ca.1.100 Plätze

derzeit ca.930 Plätze

Übergangspflege

Niedergelassene Ärzte

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime CJ/Juli2001

Geriatrische Rehabilitation/ Nachsorge

Altersheime

Krankenhäuser derzeit ca. 2.200 Betten

Schaubild 1


3. DAS DERZEITIGE ANGEBOT AN PFLEGEHEIMEN Die derzeitige Struktur des Angebotes an stationären Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen in Vorarlberg ist sehr gut dokumentiert6. Es werden daher an dieser Stelle lediglich einige Hauptmerkmale der Angebotsstruktur hervorgehoben, die für die Fragestellung dieser Studie besonders relevant sind. 3.1. Struktur und Kapazität der Pflegeeinrichtungen Zum 30. Juni 2001 standen in Vorarlberg 61 stationäre Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen mit einer Gesamtkapazität von 2.035 Plätzen zur Verfügung (siehe Anhang 1). Die Durchschnittsgröße der Einrichtungen beträgt 33 Plätze, wobei die Größe der Einrichtungen stark schwankt (von 8 bis 136 Plätze). Die überwiegende Zahl der Einrichtungen bewegt sich jedoch in einer Größenordnung von 25 bis 50 Plätzen. Im internationalen, aber auch im österreichischen Vergleich sind dies Kleinheime, ein Ausdruck des sozialpolitischen Zieles wohnortnahe, dezentrale Angebote zu schaffen. Offiziell sind 54 % der Gesamtkapazität als Pflegeheimplätze (1104) systemisiert, wobei auch in Wohnheimplätzen pflegebedürftige Bewohner/innen betreut werden. Insgesamt zeigt sich in den letzten Jahren ein deutlicher Trend der Umstrukturierung von Wohnheim- in Pflegeheimplätze. Dieser Trend ist u.a. durch den starken Ausbau mobiler Pflege- und Hilfsdienste bedingt und wird von den politischen Entscheidungsträgern aktiv unterstützt. Lt. Erläuterungen zum Heimgesetzt hat sich die Vorarlberger Landesregierung zum Ziel gesetz, bis zum Jahr 2010 sämtliche Heimplätze „pflegetauglich“ zu gestalten. 7 Diese Zielsetzung wird im Zusammenhang mit der Bedarfseinschätzung noch zu diskutieren sein (siehe Kapitel 8). Zum einen ergibt sich aus dieser Zielsetzung die Anforderung, erhebliche Investitionen für die Adaption bzw. für den Ersatz von derzeit nicht pflegetauglichen Einrichtungen zu tätigen, zum anderen muss die Frage gestellt werden, ob zukünftig tatsächlich kein relevanter Bedarf an Wohnheimplätzen mehr bestehen wird.

Bericht über Stationäre Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen in Vorarlberg – Angebotsstruktur 1998, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Bregenz 2000 7 Amt der Vorarlberger Landesregierung: Erläuternde Bemerkungen zum Pflegeheimgesetz, Begutachtungsentwurf, Bregenz 2001 6

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


3.2. Die Struktur der Heimbewohner/innen

Die Altersstruktur Die Statistik der Heimbewohner/innen zum 31.12. 2000 zeigt, dass knapp die Hälfte der Heimbewohner/innen bereits über 85 Jahre alt sind8. Immerhin 11 % der Heimbewohner/innen sind unter 65 Jahren alt, wobei der jüngste Heimbewohner 32 Jahre alt ist ! 75 % aller Bewohner/innen sind Frauen. Tab3. Altersstruktur der Heimbewohner/innen zum 31.12.2000 Alter

Heimbewohner

Anteil

< 65

216

11%

65-69

106

6%

70-74

152

8%

75-79

266

14%

80-84

303

16%

85 u.ä.

880

46%

Gesamt

1.923

100 %

Anmkerung: Abgebildet sind hier die Heimbewohner/innen in der Dauerpflege zum 31.12.2000. Da die statistischen Angaben, die beim IGK über die Heimbewohner/innen einlangen, unvollständig sind, schwankt die angegebene Gesamtzahl der Heimbewohner/innen je nach Auswertungskriterium leicht. Die Angabe der Prozentanteile enthält Rundungsdifferenzen.

Aus diesem Ergebnis ergibt sich u.a., dass für die Prognose des Bedarfs an Heimplätzen vor allem die Prognose der Zahl der Hochbetagten von Bedeutung sein wird.

Die Pflegebedürftigkeit Für die Analyse der Pflegeintensität der Heimbewohner/innen steht die Pflegeeinstufung der ARGE Heim- und Pflegeleitung in 7 Stufen der Pflegebedürftigkeit zur Verfügung. Diese ist nicht identisch mit der 7-stufigen Skala nach dem Bundes- bzw. Landespflegegeldgesetz, die nicht verwendet werden kann, da die Daten nicht durchgängig zur Verfügung stehen. Nach Einschätzung der Heimund Pflegeleitungen ist ihre Einstufung im Durchschnitt um ca. 1 Stufe höher als jene nach dem Pflegegeldgesetz.

8

Quelle: Institut für Gesundheits- und Krankenpflege (IGK), Bregenz 2001 Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Die folgende Tabelle 2 zeigt, dass die Heimbewohner/innen über die sieben Pflegestufen in etwa gleich verteilt sind 9: Tab. 2 Pflegeeinstufung der Heimbewohner/innen zum 31.12.2000 nach ARGE Heim- und Pflegeleitung

Pflegestufe

Heimbewohner/innen

Anteil

1

242

13%

2

228

12%

3

287

15%

4

297

16%

5

331

17%

6

298

16%

7

225

12%

Gesamt

1.908

100 %

Dieses Ergebnis wirft die Frage auf, aus welchem Grund eine doch relativ große Anzahl an Heimbewohner/innen mit niedrigen Pflegestufen in einem Heim lebt. Dies lässt sich am ehesten dadurch erklären, dass in früheren Jahren eine andere Philosophie des Heimeintrittes vorherrschte, nach der durchaus auch rüstige und selbständige ältere Menschen in ein Wohnheim übersiedelten. Diese Sichtweise hat sich verändert. Die nachfolgend dargestellte Bedarfserhebung wird zeigen, dass ca. 360 bis 370 Bewohner/ innen von Pflegeheimen nach heutiger Einschätzung in der Lage wären, längerfristig außerhalb eines Heimes zu leben.

Die Verweildauer Diese Philosophie des Heimeintrittes hat unmittelbare Konsequenzen für die Aufenthaltsdauer der Bewohner/innen in den Pflegeheimen. Diese Verweilzeiten sind von ausschlaggebender Bedeutung für die Kapazitätsplanung im Bereich der Pflegeheime. Bei einer längeren durchschnittlichen Verweildauer können in Summe weniger Menschen in eine bestehende Zahl von Heimplätzen aufgenommen werden als bei kürzeren Verweilzeiten. Die Entwicklung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer in den Heimen ist also für unsere Fragestellung von großem Interesse. Leider ist die Analyse

9

Quelle: Institut für Gesundheits- und Krankenpflege, Bregenz 2001

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


dieser Entwicklung nur eingeschränkt möglich, da die Datenlage unzureichend ist. Zum einen stehen wenig überprüfbare Vergangenheitsdaten zur Verfügung, um einen Trend abzubilden. Zum anderen wird die Aufenthaltsdauer der Heimbewohner/innen zwar durch das IGK erhoben, die Qualität der Angaben durch die Heime kann jedoch schwer eingeschätzt werden. 10 Die folgenden Aussagen zur durchschnittlichen Aufenthaltsdauer sind daher mit Vorsicht zu interpretieren. Ein interessanter und relevanter Vergleich kann mit Baden-Württemberg gezogen werden, da Baden-Württemberg in weiten Teilen eine ähnliche soziale Struktur aufweist wie Vorarlberg. Der laufenden Umwandlungsprozess von Wohn- in Pflegeheimplätze ist jedoch in Baden-Württemberg weiter fortgeschritten, wie die folgende Tabelle 3 zeigt. Tab 3. Durchschnittliche Verweildauer in Pflegeheimen11 Durchschn. Personenkreis Aufenthaltsdauer Alle Heimbewohner in Vlbg.2000 Alle abzügl. 38 Personen, die länger als 25 Jahre im Heim sind Vgl. Baden-Württemberg 1998

5,4 Jahre

4,7 Jahre

2,7 Jahre

Die durchschnittliche Verweildauer in Pflegeheimen liegt in Vorarlberg bei ca. 5,4 Jahren. Nimmt man jene 38 Heimbewohner/innen aus der Berechnung heraus, die bereits länger als 25 Jahre in einem Heim leben, so sinkt die durchschnittliche Verweildauer bereits deutlich auf 4,7 Jahre. Dies macht deutlich, dass eine relativ kleine Zahl von Langzeitbewohner/ innen einen erheblichen Teil der Gesamtkapazität der Heime belegt. Der Vergleich mit Baden-Württemberg ist sicherlich schwierig, da die Datenqualität und die Berechnungsmethode verschieden sind (Der Wert aus BadenWürttemberg basiert auf einer Stichprobe, nicht auf einer Vollerhebung). Trotzdem ist der Vergleich ein Hinweis darauf, dass wahrscheinlich noch ein erhebliches Potential zur Verkürzung der durchschnittlichen Verweildauer in Vorarlberg besteht. Zudem müssen Heime mit kurzer Betriebsdauer ausgeschieden werden. Die maximale Aufenthaltsdauer der Heimbewohner kann nämlich nicht länger als die Betriebsdauer der Heime sein, auch wenn bei Betriebsbeginn Bewohner/innen aus anderen Heimen übernommen wurden. In diesem Fall wurden zwei Heime mit einer kürzeren Betriebsdauer als 6 Jahren aus der Analyse ausgeschieden. 11 Quelle: IGK, Bregenz 2001 und Landespflegeplan Baden-Württemberg 2000 10

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


4. METHODIK DER BEDARFSPLANUNG

4.1. Die Analyse der derzeitigen Bedarfes an Heimplätzen Für die Einschätzung des Bedarfes an Heimplätzen in Vorarlberg wurde eine eigene Methodik entwickelt. Grundlage bilden sechs lokale Bedarfsstudien, die der Autor dieser Studie im Zeitraum von 1998 – 2000 in Vorarlberg durchgeführt hat. Untersucht wurde dabei der konkret bestehende Bedarf an Heimplätzen in drei größeren und zwei mittleren Gemeinden sowie in einer ländlich strukturierten Region. Die untersuchten Gemeinden bilden einen repräsentativen Querschnitt durch die Vorarlberger Bevölkerungs- und Sozialstruktur. Von diesen lokalen Bedarfsstudien werden Bedarfsrichtwerte hergeleitet, die auf alle Vorarlberger Gemeinden angewendet werden können. Diese Bedarfsrichtwerte knüpfen an der Zahl und Altersstruktur der Bevölkerung einer Gemeinde an, berücksichtigen aber auch die Sozialstruktur der jeweiligen Gemeinde. Die Bedarfsrichtwerte werden nach Gemeindetypen differenziert angewendet, wobei dafür vier Gemeindetypen gebildet werden. Diese differenzierten Bedarfsrichtwerte werden für die Bedarfseinschätzung auf alle Vorarlberger Gemeinden angewendet. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass sich die Bedarfsituation in allen Gemeinden ähnlich verhält wie in den konkret untersuchten sechs Gemeinden bzw. Regionen. Im Einzelfall kann sich der Bedarf in einer konkreten Gemeinde zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas anders darstellen, als in dieser Durchschnittsbetrachtung. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der reale Bedarf, über einen mittleren Zeitraum betrachtet, zutreffend abgebildet wird.

4.2. Die Einschätzung des zukünftigen Bedarfes Für die Einschätzung des zukünftigen Bedarfes an Heimplätzen wird die Annahme getroffen, dass sich die gesundheitlichen, medizinischen und sozialen Verhältnisse der Bevölkerung in Vorarlberg nicht grundlegend verändern werden. Somit wird als Hauptkriterium für die Bedarfsprognose die demographischen Entwicklung herangezogen. Das bedeutet, dass der Bedarfszuwachs an Heimplätzen ausschließlich aus dem Zuwachs der Anzahl der älteren und hochbetagten Bürger/innen hergeleitet wird.

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Tatsächlich wirken, neben der demographischen Entwicklung, eine Vielzahl von Faktoren einerseits bedarfserhöhend (z.B. tendenzielle Schwächung der familiären Pflegepotentiale, leistungsorientierte Krankenhausfinanzierung), andererseits bedarfssenkend (z.B. besserer Gesundheitszustand im Alter, Ausbau ambulanter Dienste, Aufbau von Nachsorgeeinrichtungen etc.). Die Gesamtwirkung dieser Faktoren auf den zukünftigen Bedarf an Heimplätzen einzuschätzen, ist schwierig. Schwerwiegende sozialpolitische Eingriffe, die einen Einfluss auf den Bedarf an Heimplätzen hätten (z.B. Abschaffung des Pflegegeldes), können zudem derzeit weder vorhergesehen, noch in ihrer Wirkung abgeschätzt werden. Aus planerischer Sicht ist es daher für die Einschätzung des zukünftigen Bedarfes an Heimplätzen angezeigt • lediglich die demographische Entwicklung heranzuziehen, • die Ergebnisse als Richtgrößen anzusehen, die einer gewisse Schwankungsbreite unterliegen und • die Bedarfsuntersuchung in periodischen Abständen zu aktualisieren.

Einschätzung der lokalen Bevölkerungsentwicklung Um das Ziel dieser Studie zu erreichen, sind zudem Aussagen über die regionale bzw. lokale Bedarfsentwicklung und daher über die regionale bzw. lokale Bevölkerungsentwicklung notwendig. Die Anwendung von landesdurchschnittlichen Entwicklungsraten der älteren Bevölkerung auf die einzelnen Regionen verbietet sich, da sich der Altersaufbau der einzelnen Gemeinden stark voneinander unterscheidet. Vereinfacht gesprochen finden wir derzeit in Vorarlberg sowohl „alte“ Gemeinden, die einen geringeren Zuwachs an älteren Bevölkerungsgruppen haben werden, als auch „junge“ Gemeinden mit einem stärkeren Zuwachs an älteren und hochbetagten Menschen. Das Schaubild 2 veranschaulicht dies: Während der Bedarf an Heimplätzen in Rankweil in den nächsten 10 Jahren um 44 % zunimmt, liegt die entsprechende Zuwachsrate in Frastanz bei 26 % ! Dies ist ausschließlich auf den unterschiedlichen Altersaufbau dieser beiden Gemeinden zurückzuführen. Es werden daher in dieser Studie Trendrechnungen der Bevölkerungsentwicklung für jede einzelne Gemeinde vorgenommen. Das Rechenmodell setzt an der Bevölkerungsstruktur der konkreten Gemeinde zum 31.12.2000 lt. Melderegister an12 und rechnet die Entwicklung der lokalen Bevölkerung Leider stehen die Daten der Volkszählung 2001 für diesen Zweck noch nicht zur Verfügung. Die Abweichung der Meldedaten von den Volkszählungsdaten wird jedoch kaum die – hier relevante – 12

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Der Bedarf in Rankweil steigt deutlich schneller: Der Alterungsprozess der Bevölkerungsstruktur wird "nachgeholt".

VERGLEICH RANKWEIL - FRASTANZ: ENTWICKLUNG DES BEDARFES AN HEIMPLÄTZEN

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001

Bedarf an Heimplätzen 120 Rankweil

100 44 % Zuwachs 80

Frastanz

60 40 20

26 % Zuwachs

0 2000

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime CJ/Juli2001

2005

2010

2015

2020

2025

2030

Schaubild 2


anhand der landesdurchschnittlichen Geburten- und Sterberaten hoch, wobei Wanderungsbewegungen zwischen den Gemeinden unberücksichtigt bleiben. Das Ergebnis sind Aussagen zur zukünftigen Altersstruktur der Gemeinden bzw. Regionen, auf die die oben beschriebenen Bedarfsrichtwerte neuerlich angewandt werden. Diese Ergebnisse sind nicht als harte, statistisch präzise Prognosen anzusehen. Sie sind vielmehr als Trendaussagen zu verstehen, die einer gewissen Schwankungsbreite unterliegen. Für die Zwecke dieser Studie sind diese Trendaussagen jedoch ausreichend genau, da sich die Rahmenplanung des Landes Vorarlberg nicht dafür interessiert, ob in der Region X 4 oder 5 Heimplätze mehr gebraucht werden. Sie fragt vielmehr danach, in welchem Ausmaß Über- oder Unterversorgungen in einer Region bestehen.

4.3. Lokale Bedarfsstudien Die lokalen Bedarfsstudien basieren auf • statistischen Erhebungen (Bevölkerung, Bürger in auswärtigen Heimen etc). • der Analyse der Bewohnerstruktur der örtlichen Heime und der Wartelisten. • Gesprächen mit den Heim- und Pflegedienstleitungen, insbesondere zur Frage, welche Heimbewohner ihrer Einschätzung nach in der Lage wären, auch außerhalb des Heimes leben zu können („Fehlbelegungen“). • Gesprächen mit der Hauskrankenpflege und den mobilen Hilfsdiensten sowie mit praktischen Ärzten. Schaubild 3 veranschaulicht die Analyselogik anhand des Beispiels der Region Vorderland (siehe nächste Seite). Das Ergebnis der lokalen Bedarfsstudien sind die „notwendigen Pflegeheimplätze“ im Sinne des Heimgesetzes. Diese Ergebnisse sind in der konkreten Situation allerdings mit Vorsicht zu interpretieren. Denn die „notwendigen Pflegeheimplätze“ berücksichtigen jene Heimbewohner nicht, die theoretisch aus heutiger Sicht auch extramural betreut werden könnten, defacto aber derzeit einen Heimplatz belegen und auch nicht mehr in den häuslichen Bereich verlegt werden können. Der faktische Bedarf an Heimplätzen kann daher in einer realen Situation höher sein, als der ausgewiesene Bedarf an „notwendigen Heimplätzen“. Es werden heute fast nur noch Menschen in ein Heim aufgenommen, die wirklich hochbetagte Bevölkerung betreffen. Für das Ergebnis dieser Studie sind daher keine gravierenden Unterschiede zu erwarten. Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Für den langfristigen Bedarf sind die Aufnahmepolitik in das Sozialzentrum und die Alternativen zum Heimplatz entscheidend!

Sind alternative Formen der Betreuung, z.B. Betreutes Wohnen denkbar ?

VORDERLAND: "BEDARF" AN HEIMPLÄTZEN 2000

4 Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001

9 38 -7

32

Kapazität Sozialzentrum

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime CJ/Juli2001

"Vorderländer" in auswärtigen Heimen

Dringende Wartefälle

Nicht zwingend Theoretisch heimbedürftige minimaler Heimbewohner Bedarf an (Einschätzung PflegeheimHeim- und Pflegeleitung) plätzen

Schaubild 3


stationär pflegebedürftig sind. Solange jedoch die relativ mobilen, selbständigen Bewohner/innen, die in früheren Jahren aufgenommen wurden (und heute nicht mehr aufgenommen würden), leben, wird eine entsprechend höhere Kapazität als die Anzahl der „notwendigen Heimplätze“ notwendig sein. Diese zusätzlich erforderliche Kapazität kann nur über einige Jahre hinweg abgebaut werden. Tab 4: Lokale Bedarfsstudien: Bedarf an „notwendigen Heimplätzen“ Bedarf an Bevölkerung Lokale Bedarfsstudie

"notwendigen Gesamt

65 u.ä.

in %

85 u.ä.

in %

Heimplätzen"

Bregenz 2000

27.654

3.876

14,0%

500

1,8%

180

Feldkirch 1998

29.272

3.604

12,3%

476

1,6%

143

Dornbirn 1998

42.003

5.385

12,8%

721

1,7%

215

Frastanz 2000

6.329

809

12,8%

98

1,5%

33

Rankweil 2000

11.306

1832

16,2%

140

1,2%

39

Vorderland, Laternsertal 2000

11.878

1.930

16,2%

144

1,2%

38

4.4. Bedarfsrichtwerte für die Langzeitpflege Aus den o.g. lokalen Bedarfsstudien können Richtwerte für die Einschätzung des Bedarfes an notwendigen Heimplätzen in jeder Vorarlberger Gemeinde hergleitet werden. Diese Bedarfsrichtwerte beschreiben eine Korrelation zwischen der Bevölkerungszahl bzw. Altersstruktur eines Einzugsgebietes und dem Heimplatzbedarf. In Anlehnung an die in Baden-Württemberg entwickelte Methode 13 werden dabei zuerst die Heimbelegungsquoten der Bevölkerung nach Altersgruppen ermittelt. Diese geben an, wieviel Prozent pro Altersgruppe derzeit einen Heimplatz belegen. Vergleicht man die Heimbelegungsquoten Vorarlbergs mit jenen Baden-Württembergs, erkennt man, dass zweitere ein niedrigeres Belegungsniveau als in Vorarlberg beschreiben (siehe Tabelle 5). Da die lokalen Bedarfsstudien darauf hinweisen, dass in Vorarlberg eine erhebliche Zahl an sog. „Fehlbelegungen“ besteht, wird zur Errechnung der Bedarfsrichtwerte für Vorarlberg von den niedrigeren Heimbelegungsquoten von Baden-Württemberg ausgegangen. Diese korrelieren besser mit dem Bedarf

13

Vvgl. Sozialministerium Baden-Württemberg: Landespflegeplan 2000, Teil 3, Stuttgart 2000 Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


an „notwendigen Heimplätzen“ in Vorarlberg als die höheren Vorarlberger Heimbelegungsquoten. Da Baden-Württemberg schon einige Jahre früher als Vorarlberg eine konsequente „Ambulant-vor-stationär-Politik“ verfolgte, entsprechen die Heimbelegungsquoten Baden-Württembergs besser den Vorarlberger Zielvorstellungen der zukünftigen Heimbelegung als die derzeitigen Heimbelegungsquoten in Vorarlberg. Das Ausmaß an sog. „Fehlbelegungen“ ist darin deutlich reduziert. Tab. 5 Heimbelegungsquoten Vorarlberg und Baden-Württemberg Bevölkerung Altersgruppen

Heimbewohner Heimbelegungs- Heimbel.quoten

Vorarlberg

Vorarlberg

quoten

Baden-Würtemb.

1998

1998

Vorarlberg 1998

2000

<65

304.089

218

0,07%

0,025%

65-69

13.271

107

0,81%

0,56%

70-74

11.228

163

1,45%

1,01%

75-79

8.236

239

2,90%

2,53%

80-84

4.391

320

7,29%

6,11%

85 u.ä.

4.888

884

18,09%

14,83%

Nun wird die Korrelation zwischen der Anwendung der Heimbelegungsquoten auf eine bestimmte Gemeinde und den Ergebnissen der lokalen Bedarfsuntersuchungen in derselben Gemeinde untersucht (siehe Tabelle 6). Es zeigt sich dabei, dass in städtischen Gebieten der tatsächliche Bedarf höher liegt, als der mit den (landesdurchschnittlichen) Heimbelegungsquoten errechnete Bedarf, in ländlichen Gebieten jedoch niedriger. Dieses Ergebnis bedeutet, dass eine bestimmte Anzahl an älteren Menschen in städtischen Gebieten einen höheren Bedarf an Heimplätzen aufweist, als dieselbe Anzahl an älteren Menschen in ländlichen Gebieten. Dies ist auch durchaus logisch erklärbar: in ländlichen Gebieten dürften die Wohnverhältnisse (genug Platz), die familiären Netze und das Ausmaß an Nachbarschaftshilfe günstiger ausgeprägt sein. Durch Art und Ausmaß dieser Korrelation können nun Vorarlberg-spezifische Richtwerte für den Bedarf an notwendigen Heimplätzen gebildet werden. Die Ergebnisse, die durch die Anwendung der Heimbelegungsquoten entstehen, sind mit einem Faktor zu gewichten, der in städtischen Gebieten über 1, in ländlichen Gebieten unter 1 liegen muss. Die Höhe der Gewichtungsfaktoren kann durch Abweichung der Ergebnisse der lokalen Bedarfsuntersuchung von dem rechnerischen Ergebnis, das durch die Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Anwendung der (durchschnittlichen) Heimbelegungsquoten auf dieselbe Gemeinde entsteht, ermittelt werden (siehe Tabelle 6). Für die Abbildung des Faktors „Sozialstruktur“ (städtisch – ländlich strukturiert) müssen diese Gewichtungsfaktoren, je nach Gemeindetyp, unterschiedlich hoch sein. Tab. 6: Herleitung Vorarlberg-spezifischer Bedarfsrichtwerte Bedarf an Heimplätzen

Durchschnittliche Haushaltsgröße

nach Quoten

Volkszählung 1991

Baden-Württemb.

Bregenz 2000

2,5

Feldkirch 1998

Lokale Studien

Lokale Analyse

Abweichung

143

180

26%

2,6

135

143

6%

Dornbirn 1998

2,8

197

215

9%

Frastanz 2000

2,9

29

33

16%

Rankweil 2000

3,0

43

39

-8%

3,1-3,3

44

38

-14%

Vorderland 2000

Zur praktikablen Anwendung der Bedarfsrichtwerte auf eine beliebige Gemeinde ist es wichtig, an einen eindeutigen Indikator für die Sozialstruktur der Gemeinde anknüpfen zu können. Dieser wurde in der durchschnittlichen Haushaltsgröße einer Gemeinde gefunden. Je städtischer die Sozialstruktur einer Gemeinde ist, umso geringer ist die durchschnittliche Haushaltsgröße, je ländlicher, um so höher. Somit steht eine eindeutige Maßzahl zur Verfügung, die zur Anwendung von unterschiedlichen Gewichtungsfaktoren, je nach Gemeindetyp, herangezogen werden kann. Im Endergebnis der Überlegungen werden folgende Richtwerte für den Bedarf an „notwendigen Pflegeheimplätzen“ in Vorarlberg gebildet: Tab. 7: Bedarfsrichtwerte für die stationäre Langzeitpflege Altersgruppe

Rohbedarf in %

Gewichtung des Rohbedarfes nach Gemeindetyp:

d. Altersgruppe

<65

0,025

Durchschn. Haushaltsgr.

65-70

0,56

der Gemeinde - VZ91

70-75

1,01

bis 2,5

1,25

75-80

2,53

2,6 - 2,9

1,1

80-85

6,11

3,0 - 3,3

0,9

>85

14,83

3,4 u.größer

0,8

Gewichtungsfaktor

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


4.5. Bedarfsrichtwert für die Kurzzeitpflege Für die Ermittlung eines Bedarfsrichtwertes für die Kurzzeitpflege gehen wir von der IST-Situation 2000 aus (siehe Tabelle 8) und nehmen die tatsächliche Inanspruchnahme von Kurzzeitpflege im Jahr 2000 als bedarfsgerecht an. Für diese Bewertung spricht, dass die Kurzzeitpflege in Vorarlberg gut bekannt und von den ambulanten Diensten aktiv unterstützt wird. Zudem bestanden im Jahr 2000 ausreichend freie Kapazitäten für die Kurzzeitpflege. Tab. 8 Belegtage für Kurzzeit- und Übergangspflege 2000 Kategorie

Belegtage 2000

Urlaubspflege

13.407

Übergangspflege

2.102

Gesamt

15.509

Der Bedarf an Übergangspflege ist in der jüngeren Vergangenheit in Folge der leistungsorientierten Krankenhausfinanzierung deutlich angestiegen und steigt nach wie vor. Der Spitalsplan 2005 des Landes Vorarlberg sieht jedoch vor, insgesamt 150 Nachsorgebetten im Gesundheitswesen einzurichten14. Wird dieser Plan realisiert – und davon ist auszugehen –wird der Bedarf an Übergangspflege im Bereich der Pflegeheime gering bleiben. Insgesamt scheinen in der Statistik der IGK im Jahr 2000 gesamt 15.509 Belegstage für Urlaubs- und Übergangspflege auf. Dies entspricht rechnerisch einer Vollbelegung von 42,5 Heimplätzen in einem Jahr. Da die Kurzzeitpflegeplätze aus verschiedenen Gründen in der Praxis nicht über das ganze Jahr hinweg zu 100% auszulasten sind, addieren wir einen Zuschlag von 20 % für die nicht belegbaren Zeiten und erreichen damit rechnerisch einen Bedarf von 51 Heimplätzen pro Jahr. Wie nachfolgend gezeigt wird, beträgt das Ausmaß an sog. „Fehlbelegungen“ in der stationären Langzeitpflege etwa 360 bis 370 Heimbewohner/innen. Würden diese in den ambulant betreuten Bereich verlagert, würde dort ein zusätzlicher Bedarf im Ausmaß von etwa 5 % entstehen( im Jahr 2000 wurden ca. 7.000 Patienten durch die Hauskrankenpflege betreut). Da die Kurzzeitpflege als Stützung des ambulanten Netzes anzusehen ist, entsteht aus der Verlagerung der 360 bis 370 sog. „Fehlbelegungen“ ein zusätzlicher Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen von 5 %.

17. Verordnung der Landesregierung über den Vorarlberger Spitalplan 2005, Vorarlberger Landesgesetzblat vom 19. April 2001 14

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Somit zeigt sich derzeit ein Bedarf von derzeit etwa 55 Heimplätzen, die in Summe für die Kurzzeit- und Übergangspflege benötigt werden. Setzt man nun diese Zahl in Relation zum Bedarf an Langzeitpflegebetten (1.559 Heimplätze, siehe Kapitel 5), so erhalten wir einen Bedarfsrichtwert für die Kurzzeitpflege: 3,5 % des Bedarfes an Langzeitpflegeplätzen.

4.6. Aspekte der demographischen Entwicklung in Vorarlberg Die Basis für Beurteilung der demographischen Entwicklung Vorarlbergs bildet in dieser Studie die Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1998 – 2050 der Statistik Österreich aus dem Jahr 199915. Die generellen Aussagen zur Bevölkerungsentwicklung sind allgemein bekannt und werden breit diskutiert. (Stichworte „Sicherung des Pensionssystems, Überalterung der Gesellschaft“ etc.). An dieser Stelle sollen daher nur jene Aspekte herausgearbeitet werden, die für das Ziel dieser Studie von besonderem Interesse sind. Dies ist vor allem die Frage, wie sich die Zahl der älteren und hochbetagten Menschen in Vorarlberg entwickeln wird. Es fällt auf, dass sich die Zahl der älteren und hochbetagten Bevölkerung sehr unterschiedlich entwickelt, wie das Schaubild 4 illustriert. Während die Bevölkerung unter 65 Jahren leicht zurückgeht, wachsen die älteren Altersgruppen deutlich. Besonders stark wächst die Gruppe der 80 bis 85-Jährigen. Schaubild 4: Bevölkerungsentwicklung im Zeitraum 2000 – 2010 (Veränderungen in %)

83,7%

28,2%

25,2%

25,1% 14,3%

-0,4%

< 65

15

65-69

70-74

75-79

80-84

85 u.ä.

Statistik Österreich: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1998 – 2050/Hauptvar., Wien 1999 Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Bis hochbetagte Bevölkerung geht vorerst zahlenmäßig zurück, um ab ca. 2004 kräftig zu wachsen.

Zuwachsraten der Bevölkerung in Vorarlberg nach Altersgruppen

200% 180%

Bevölkerung über 80

Geburtenausfälle 1. Weltkrieg

160%

Bevölkerung über 60

140% 120%

Gesamtbevölkerung

100%

2020

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

2001

0% 2000

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001

220%

Quelle: Statistik Österreich: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1998 — 2050/Hauptvar., Wien 1999

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime CJ/Juli2001

Schaubild 5


Das Schaubild 5 hebt einen anderen Aspekt der Bevölkerungsentwicklung hervor. Während die Gesamtbevölkerung in Vorarlberg kaum wachsen dürfte, steigt die Zahl der über 60-Jährigen kontinuierlich an. Die für unsere Fragestellung relevante Gruppe der Über-80-Jährigen zeigt einen interessanten Verlauf: Ihre Größe sinkt vorerst deutlich bis zum Jahr 2004, um dann wieder rasch anzusteigen. Der Grund dafür bilden die Geburten ausfälle im ersten Weltkrieg. Das Schaubild 5 erklärt, warum zum Erhebungszeitpunkt 2000 auf den Wartelisten der Pflegeheime eine eher entspannte Situation vorherrschte. In fast allen Regionen konnten dringende Fälle kurzfristig in eine Heim aufgenommen werden. Diese relativ entspannte Situation wird noch bis ca. 2004/2005 anhalten. Dann wird der Bedarf an Heimplätzen wieder deutlich ansteigen. Besonders angemerkt sei an dieser Stelle, dass sich die Zahl der Älteren und Hochbetagten in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich entwickelt. Wie bereits in Kapitel 4.1. erläutert, unterscheidet sich die Altersstruktur der Gemeinden z.T. sehr stark. Die Zuwächse des Bedarfes an Pflegeheimplätzen variieren daher zwischen den Regionen ebenfalls stark (siehe Kapitel 5.3. „Vergleiche und Kennziffern“).

4.7. Bildung der Planungsregionen Um sozialplanerisch vernünftige Planungsräume zu gewinnen, werden alle 96 Vorarlberger Gemeinden in 17 Planungsregionen gruppiert (siehe Tabelle 9, umseitig). Die Gruppierung wird so gewählt, dass • sozial zusammengehörende Räume (z.B. Talschaften) berücksichtig werden • Räume entstehen, deren Bevölkerungszahl eine wirtschaftlich vernünftige und flexible Strukturierung sozial-pflegerischer Dienste zulässt (mehrheitlich zwischen 15.000 und 30.000 Einwohner). • eine Zusammenarbeit der jeweiligen Gemeinden sozialplanerisch günstig erscheint. Den Gemeinden es bleibt natürlich frei, allfällige Kooperationen auch mit Gemeinden anderer Planungsregionen einzugehen.

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Tab. 9: Planungsregionen

Planungsregionen

Zugehörige Gemeinden

Bregenz

Stadt Bregenz

Leiblachtal + Lochau

Lochau, Hörbranz, Hohenweiler, Möggers, Eichenberg

Bregenzerwald

Von Langen bei Bregenz bis Warth

Kleines Walsertal

Mittelberg

Rheindelta + Hard

Höchst, Gaißau, Fußach, Hard

Region Hofsteig

Lauterach, Wolfurt, Kennelbach, Schwarzach, Buch, Bildstein

Dornbirn

Stadt Dornbirn

Lustenau

Marktgemeinde Lustenau

Hohenems

Stadt Hohenems

Kummenberg

Koblach, Götzis, Mäder, Altach

Region Rankweil

Rankweil, Vorderland, Fraxern, Übersaxen, Viktorsberg, Laternsertal, Meiningen

Feldkirch

Stadt Feldkirch

Unterer Walgau

Frastanz, Satteins, Göfis, Schlins, Röns, Schnifis, Düns, Dünserberg

Oberer Walgau/ Walsertal

Nenzing, Bludesch,Thüringen, Ludesch, Thüringerberg + Gr. Walsertal

Region Bludenz

Bludenz, Nüziders, Bürs, Bürserberg, Brand, Stallehr

Klosteral, Arlberg

Innerbraz, Dalaas, Klösterle, Lech

Montafon

Lorüns bis Gaschurn

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


5. DER BEDARF UND SEINE ENTWICKLUNG BIS 2020

5.1. Der Bedarf an Pflegeheimplätzen zum 31.12.2000 Die folgende Tabelle zeigt den Bedarf an notwendigen Pflegeheimplätzen zum 31.12. 2000, der anhand der in Kapitel vier beschriebenen Methodik ermittelt wurde.

Tabelle 10: Der Bedarf an Pflegeheimplätzen zum 31.12.2000 Bedarf

Bedarf

Bedarf

Dauerpflege-

Kurzzeitpflege-

Pflegeplätze

plätze

plätze

363.992

1.559

55

1.613

Bregenz

27.713

186

6

192

Leiblachtal

14.036

67

2

70

Bregenzerwald

29.959

114

4

118

Kleines Walsertal

5.667

23

1

24

Hard/Rheindelta

24.726

100

4

104

Hofsteig

23.444

90

3

93

Dornbirn

43.275

189

7

195

Lustenau

20.050

91

3

95

Hohenems

14.090

59

2

61

Kummenberg

24.949

88

3

91

Rankweil/Vorderland

25.814

82

3

85

Feldkirch

29.664

145

5

150

Unterer Walgau

15.575

60

2

62

Ob.Walgau/Walsertal

16.620

51

2

53

Region Bludenz

23.901

121

4

125

6.630

21

1

21

17.879

71

2

74

Bevölkerung Region 2000

Vorarlberg gesamt

Klostertal/Arlberg Montafon

16

gesamt

17

Verwaltungszählung der Stadt- bzw. Gemeindeämter (Melderegister) zum 31.12.2000. Leider stehen die Daten der Volkszählung 2001 noch nicht zur Verfügung. Da die Abweichungen von der Volkszählung jedoch kaum die- hier relevante - hochbetagte Bevölkerung betreffen, können die Meldedaten durchaus als Basis herangezogen werden. 17 Die Summenbildung enthält Rundungsfehler, die durch den Verzicht auf Dezimalstellen entstehen. 16

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


5.2. Die Entwicklung des Bedarfes an Heimplätzen bis 2020 Die folgende Tabelle beschreibt die Entwicklung des Bedarfes an Pflegeheimplätzen bis zum Jahr 2020 (Dauerpflege- und Kurzzeitpflegeplätze). Die angegebenen Bedarfswerte verstehen sich als Rahmengrößen für die regionale und lokale Planung der Infrastrukturentwicklung. Die Bedarfswerte werden in Bandbreiten +/- 5 % vom errechneten Wert angegeben, um lokale Schwankungen integrieren zu können. Zudem soll ausgedrückt werden, dass diese Aussagen über den zukünftigen Bedarf als Näherungsgrößen und nicht als exakte Werte zu verstehen sind.

Tabelle 11 : Die Entwicklung des Bedarfes an Pflegeheimplätzen, Vorarlberg 2000 – 2020 Bedarf an Region

18

Pflegeplätzen 2000

Vorarlberg ges.

Die Entwicklung des Bedarfes an Pflegeplätzen

1.613

2005

2010

2015

2020

1.720 ~ 1.901 2.088 ~ 2.307 2.420 ~ 2.675 2.715 ~ 3.000

Bregenz

192

197 ~ 218

227 ~ 251

248 ~ 274

270 ~ 298

Leiblachtal

70

71 ~ 79

86 ~ 95

97 ~ 107

107 ~ 118

Bregenzerwald

118

123 ~ 136

142 ~ 157

156 ~ 173

163 ~ 180

Kleines Walsertal

24

30 ~ 33

40 ~ 44

45 ~ 50

53 ~ 59

Hard/Rheindelta

104

113 ~ 125

144 ~ 159

179 ~ 198

195 ~ 215

Hofsteig

93

99 ~ 110

125 ~ 139

152 ~ 168

178 ~ 197

Dornbirn

195

216 ~ 239

270 ~ 299

317 ~ 350

363 ~ 401

Lustenau

95

98 ~ 109

117 ~ 129

141 ~ 155

163 ~ 180

Hohenems

61

67 ~ 74

83 ~ 92

100 ~ 110

117 ~ 129

Kummenberg

91

95 ~ 105

117 ~ 129

139 ~ 154

165 ~ 183

Rankweil/Vorderland

85

94 ~ 104

119 ~ 131

143 ~ 158

165 ~ 182

Feldkirch

150

154 ~ 170

178 ~ 197

198 ~ 219

223 ~ 246

Unterer Walgau

62

67 ~ 74

81 ~ 89

95 ~ 105

106 ~ 117

Ob.Walgau/Walsertal

53

58 ~ 64

72 ~ 79

84 ~ 93

92 ~ 102

Region Bludenz

125

132 ~ 145

155 ~ 171

171 ~ 189

185 ~ 204

Klostertal/Arlberg

21

26 ~ 29

34 ~ 37

41 ~ 46

47 ~ 52

Montafon

74

80 ~ 88

99 ~ 110

114 ~ 126

123 ~ 136

Diese Bedarfsvorausschätzung basiert auf Trendrechnungen der Bevölkerungsentwicklung jeder einzelnen Gemeinde und auf der Anwendung der definierten Bedarfsrichtwerte auf die prognostizierte Bevölkerungsstruktur. Vgl. Kapitel 4.2. „Die Einschätzung des zukünftigen Bedarfes“ 18

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


5.3. Vergleiche und Kennziffern Der Vergleich der Aussagen dieser Studie mit anderen Einschätzungen und Bedarfsberechnungen kann zur Absicherung der Ergebnisse beitragen.

Vergleich des Bedarfes der Planungsregionen Von Interesse ist ein Vergleich des Bedarfes an Heimplätzen in den einzelnen Vorarlberger Regionen. Wie die folgende Tabelle 14 zeigt, variiert der Bedarf an Pflegeheimplätzen in den Regionen zwischen 72 % und 156 %, gemessen am landesdurchschnittlichen Bedarf von 43 Pflegeheimplätzen pro 10.000 Einwohner. Dies ist Ausdruck der sehr verschiedenen Alters- und Sozialstrukturen der Vorarlberger Gemeinden.

Tabelle 12 : Vergleich der Planungsregionen nach dem Bedarf an Dauerpflegeplätzen pro 10.000 Einwohner

Bedarf 2000

Bedarf 2000

absolut

pro 10.000 EW

363.992

1.559

43

Bregenz

27.713

186

67

Region Bludenz

23.901

121

51

Feldkirch

29.664

145

49

Leiblachtal

14.036

67

48

Lustenau

20.050

91

46

Dornbirn

43.275

189

44

Hohenems

14.090

59

42

Kleines Walsertal

5.667

23

41

Hard/Rheindelta

24.726

100

41

Montafon

17.879

71

40

Unterer Walgau

15.575

60

39

Hofsteig

23.444

90

38

Bregenzerwald

29.959

114

38

Kummenberg

24.949

88

35

Rankweil/Vorderland

25.814

82

32

Klostertal/Arlberg

6.630

21

31

Ob.Walgau/Walsertal

16.620

51

31

Region

Bevölkerung 2000

Vorarlberg ges.

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Vergleich der Bedarfsentwicklung in den Planungregionen Ein zweiter Vergleich bezieht sich auf die unterschiedliche Entwicklung des Bedarfes an Pflegeheimplätzen in den Regionen. Diese ist, wie bereits erläutert wurde, eine Folge des unterschiedlichen Altersaufbaues der Bevölkerung in den einzelnen Regionen. Das nachfolgende Schaubild 6 zeigt, dass im Landesdurchschnitt der Bedarf an Pflegeheimbetten bis zum Jahr 2010 um 37 % wächst. Bis zum Jahr 2020 wird ein Wachstum des Bedarfes von durchschnittlich 178 % vorausgeschätzt. Die Regionen unterscheiden sich diesbezüglich jedoch enorm: Während z.B. Bregenz und Feldkirch bis zum Jahr 2010 lediglich mit einem Bedarfswachstum von ca. 24 % zu rechnen haben, wird für das Kleine Walsertal im selben Zeitraum ein Wachstum des Bedarfes um 75 % erwartet!

Schaubild 6 Das Wachstum des Bedarfes an Pflegeheimbetten, Vorarlberg 2000 – 2010

Vorarlberg ges.

37%

Kleines Walsertal

75%

Klostertal/Arlberg

67%

Rankw eil/Vorderland

47%

Hard/Rheindelta

46%

Dornbirn

46%

Ob.Walgau/Walsertal

44%

Region Bludenz

43%

Hohenems

43% 42%

Montafon Hofsteig

41%

Unterer Walgau

37%

Kummenberg Laiblachtal Lustenau Bregenzerw ald Feldkirch Bregenz

35% 30% 30% 26% 24% 24%

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


6. SOLL-IST-VERGLEICHE: DIE DERZEITIGE REGIONALE VERSORGUNG Die SOLL-IST-Vergleiche ergeben Aussagen über die derzeitige Über- oder Unterversorgung von Regionen mit stationären Pflegeplätzen. Achtung: Der SOLL-IST-Vergleich erfolgt rein quantitativ ohne Rücksicht auf die Qualität des Angebotes, auf die Trägerschaft der Heime oder auf überregionale Funktionen eines Heimes (wie z.B. Oberlochau). Dies bedeutet, dass diese SOLL-IST-Vergleiche in jedem Fall einer fachkundigen Interpretation bedürfen. Tabelle 13 : SOLL-IST-Vergleich Ausstattung der Planungsregionen mit Pflegeheimplätzen 19 und ambulanten Diensten Heimplätze 2000

Hauskranken-

Mobile

pflege

Hilfsdienste

Region SOLL

IST

+/- abs.

+/- in %

in % vom Soll

Vorarlberg gesamt

in % vom 20

Durchschn.

1.613

2.035

422

26%

100%

100%

Leiblachtal

70

180

110

158%

153%

138%

Bregenzerwald

118

252

134

113%

100%

50%

Montafon

74

118

44

60%

84%

113%

Hard/Rheindelta

104

151

47

45%

74%

59%

Hohenems

61

84

23

37%

88%

71%

Kleines Walsertal

24

32

8

34%

73%

30%

Hofsteig

93

115

22

23%

103%

32%

Lustenau

95

114

19

20%

97%

135%

Bregenz

192

225

33

17%

77%

126%

Unterer Walgau

62

72

10

16%

105%

92%

Rankweil/Vorderland

85

95

10

12%

105%

102%

Kummenberg

91

101

10

11%

94%

90%

Feldkirch

150

164

14

9%

124%

Dornbirn

195

206

11

5%

78%

69%

Region Bludenz

125

90

-35

-28%

127%

88%

Ob.Walgau/Walsertal

53

36

-17

-31%

127%

106%

Klostertal/Arlberg

21

0

-21

-100%

167%

68%

261%

21

22

Die SOLL-Zahlen beziehen sich auf den 31.12.2000, die IST-Zahlen auf den 30.6.2001 Das SOLL in der Hauskrankenpflege liegt derzeit bei 1 diplomierten Pflegekraft pro 3.000 Einwohner. Die IST-Zahlen entstammen dem Jahresbericht 2000 des Landesverbandes der Krankenpflegevereine. 21 Mangels eines SOLL-Wertes für mobile Hilfsdienste wird hier die Abweichung vom Landesdurchschnitt angegeben. Die Maßzahl sind die Einsatzstunden 2000 im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. 22 Der überdurchschnittliche Ausbaugrad des mobilen Hilfsdienstes in Feldkirch ist zum Teil dadurch erklärbar, dass die Tagesbetreuung in Feldkirch durch den mobilen Hilfsdienst abgedeckt wird. 19 20

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Einige Hauptaussagen dieses SOLL-IST-Vergleiches lassen sich wie folgt zusammenfassen: •

Vorarlberg verfügt derzeit rechnerisch über 422 Heimplätze (26 %) mehr als die ermittelte Anzahl an „notwendigen Pflegebetten nach heutigem Verständnis“. Die Versorgung der Regionen mit Heimplätzen ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Situation im Leiblachtal bedarf durch die überregionale Funktion des Herz-Jesu-Heimes in Oberlochau einer gesonderten Bewertung. Es fällt jedoch auf, dass z.B. die Region Bregenzerwald über mehr als die doppelte Kapazität verfügt, als es seinem Bedarf an notwendigen Pflegebetten entspricht. Teilweise ist dies auf das Fehlen des sozialen Wohnbaues in dieser Region zurückzuführen, wodurch die Heime in der Vergangenheit z.T. diese Funktion für ältere Alleinstehende mitübernommen haben. Die Überkapazität mag – neben der Niedrigpreispolitik - einen Teil des „Soges“ erklären, den die Heime des Bregenzerwaldes auf die Bewohner/ innen des Rheintals ausüben. Am unteren Ende der Skala rangieren mit der Region Klostertal/Arlberg, der Region Oberer Walgau/Walsertal und der Region Bludenz jene Gebiete, die deutlich mit Heimplätzen unterversorgt sind. Hier müssten aus Sicht des Landes sicherlich Prioritäten bei der regionalen Entwicklung der Infrastruktur gesetzt werden. Ob ein Mangel an Pflegeheimbetten in einer Region tatsächlich zu prekären Situationen führt, hängt auch davon ab, wie stark die Region mit ambulanten Diensten ausgestattet ist. Aus diesem Grund wurden zu Vergleichszwecken die Versorgungsgrade der Regionen mit Hauskrankenpflege und Mobilen Hilfsdiensten angeführt. Es zeigt sich, dass die mit Heimplätzen unterversorgten Regionen ihr Defizit zum Teil mit einem sehr guten Ausbau der mobilen Dienste zu kompensieren versuchen. Interessant ist der Städtevergleich „Dornbirn-Feldkirch“. Beide Städte verfügen über ein relativ knappes Angebot an Heimplätzen. Während Feldkirch das knappe Heimplatzangebot durch stark ausgebaute ambulante Dienste „abfedert“, gibt Dornbirn jedoch durch die Kombination von knappem Heimangebot und unterdurchschnittlich ausgebauten mobilen Diensten Anlass zur Sorge.

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


7. ZUR INTERPRETATION DER ERGEBNISSE

7.1. Zusätzliche Kapazitäten für die sog. „Fehlbelegungen“ notwendig! Die Statistik des IGK weist zum 31.12.2000 1.923 Bewohner/ innen in der Dauerpflege eines Vorarlberger Heimes aus (siehe Seite 5, Tabelle 3). Stellt man diese Zahl dem hier ausgewiesenen Bedarf an „notwendigen Pflegeheimbetten“ gegenüber, so zeigt sich, dass etwa 360 - 370 Bewohner/innen der Heime aus heutiger Sicht als sog. „Fehlbelegungen“ betrachtet werden können. Es handelt sich hier zumeist um Heimbewohner/innen, die in früheren Jahren als mobile und selbständige Menschen in ein Wohnheim aufgenommen wurden. Oftmals handelte es sich dabei um alleinstehende Menschen, die aus einer sozialen Indikation (z.B. Sicherheitsbedürfnis) in einer Zeit in ein Heim wechselten, in dem die ambulanten Dienste nicht jenes dichte Netz an Hilfe und Betreuung anbieten konnten, wie dies heute der Fall ist. Zudem standen in jener Zeit kaum alternative Wohnangebote zur Verfügung. Aus heutiger Sicht würde dieser Personenkreis nicht mehr in ein Heim aufgenommen, sondern mit einem engmaschigen Netz aus ambulanten Pflegeund Betreuungsdiensten zuhause betreut. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dieser Personenkreis heute wieder in die häusliche Betreuung entlassen werden könnte. Zum Teil existieren die jeweiligen Wohnungen gar nicht mehr. Teilweise ist die Fähigkeit zum selbständigen Leben im Heim verloren gegangen. Daher dürften die Wohnmöglichkeiten für diesen Personenkreis in den Heimen (auslaufend) zu erhalten sein, wenn keine alternativen Wohn- und Betreuungsformen für diesen Personenkreis gefunden werden können. Planerisch bedeutet dies, dass zusätzlich zum ausgewiesenen Bedarf an „notwendigen Pflegeheimplätzen“ derzeit ein Bedarf von etwa 360-370 Wohnheimplätzen besteht.

7.2. Können die Wohnheimplätze komplett abgebaut werden? Eine Reduktion der sog. „Fehlbelegungen“ ist durch den natürlichen Abgang möglich, erfordert jedoch einen längeren Zeitraum, da gerade die rüstigeren, mobileren Heimbewohner/innen über eine relativ lange Lebenserwartung verfügen. Die zweite Frage in diesem Zusammenhang ist, ob Wohnheimplätze wirklich zur Gänze abgebaut werden sollen. Diese Strategie geht von der Annahme aus, Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


dass alle Situationen, die nicht zwingend einen Pflegeheimplatz erfordern, in der häuslichen Pflege und Betreuung bewältigt werden können. Dies trifft sicher für viele, jedoch nicht für alle sog. „Fehlbelegungen“ zu. In Heimen sind heute u.a. auch folgende Personenkreise zu finden: • Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung • Alkoholkranke, die in der häuslichen Situation rückfällig würden • Sozial unangepasste Personen • Jüngere Pflegebedürftige (MS-Kranke, etc.) • Psychisch kranke Menschen Diese Personenkreise sind in einem Alterspflegeheim sicherlich nicht optimal untergebracht. Das Angebot an Wohn- und Betreuungsformen ist jedoch, bis auf wenige Ausnahmen in städtischen Gebieten, nicht so differenziert, um diesen Menschen bessere Alternativen anbieten zu können. Solange jedoch keine speziellen betreuten Wohnformen für diese Personenkreise angeboten werden können, bleibt das Pflegeheim/Sozialzentrum die relativ beste Lösung. Das trifft besonders für den ländlichen Raum zu. Ein gewisser Quote an „Wohnheimplätzen“ sollte daher vorgehalten werden. Diesen zu quantifizieren ist jedoch schwierig. Hier sind in der lokalen bzw. regionalen Planung die Erfahrungen der Praktiker einzuholen.

7.3. „Pflegeheime sind für Pflegebedürftige ab Pflegestufe x !“ ---- ? Schaubild 7 macht deutlich, dass die Größenordnung von 360 bis 370 sog. „Fehlbelegungen“ – rein rechnerisch – der Zahl der Heimbewohner/innen in der Pflegestufe eins plus ca. 50 % der Pflegestufe zwei entspricht. Größtenteils werden sich die sog. „Fehlbelegungen“ aus diesen beiden untersten Pflegestufen rekrutieren. Im Einzelfall kann jedoch durchaus auch ein Heimbewohner der Pflegestufe 3 oder 4 eine sog. „Fehlbelegung“ sein und zwar dann, wenn optimale Umstände (gute Wohnsituation, pflegende Angehörige, Hauskrankenpflege bewältigt die medizinisch-pflegerische Situation, etc.) eine Betreuung zuhause zuließen. Hingegen kann auch ein Bewohner der Pflegestufe 1 im Pflegeheim richtig untergebracht sein, wenn die häusliche Situation als prekär einzustufen wäre (z.B. keine eigenen Angehörigen, schlechte Wohnverhältnisse oder Gefahr der Verwahrlosung oder Gewalt in der Familie u.ä. – soziale Indikation). In der Regel werden zukünftig in Pflegeheime kaum Pflegebedürftige der Stufen eins und zwei aufgenommen werden. Im Einzelfall kann dies jedoch, Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Ca. 360 - 370 Heimbewohner in der Dauerpflege können als sog. "Fehlbelegung" betrachtet werden.

VERGLEICH "BELEGUNG : BEDARF : HEIMPLÄTZE" ZUM 31.12.2000

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001

2.035 242

1.908

228

1.559 287

297

331

298

225

7

6

Quelle: IGK 2001 Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime CJ/Juli2001

5

4

3

2

Heimbewohner (Dauerpflege) nach Pflegestufen

1 Bedarf an Heimplätzen 2000 lt. Studie

IST-Bestand an Heimplätzen 30.6.2001 Schaubild 7


zum Beispiel bei einer sozialen Indikation, durchaus notwendig werden und sollte daher auch möglich sein. Ein sture Regel wie z.B. „nicht unter Pflegestufe drei“ sollte daher nicht aufgestellt werden.

7.4. Höhere Investitionen trotz „Überversorgung“ notwendig Auch wenn die Gesamtzahl an Heimplätzen derzeit deutlich über dem ausgewiesenen Bedarf an „notwendigen Pflegeheimplätzen“ liegt, sind aus zwei Gründen in den nächsten Jahren trotzdem erhebliche Investitionen im Heimbereich erforderlich. Zum einen bestehen regionale Versorgungsdefizite, die kaum durch das Überangebot in anderen Regionen ausgeglichen werden können. In den Regionen Klostertal/Arlberg, Bludenz und Oberer Walgau/Walsertal wird daher bereits kurzfristig die Schaffung bzw. Erweiterung von zusätzlichen Heimkapazitäten erforderlich sein. Mittelfristig werden auch andere Regionen mit derzeit gerade bedarfsgerechter Ausstattung zusätzliche Heimkapazitäten benötigen. Zum anderen sind ein erheblicher Teil der derzeitigen Wohnheimplätze als nicht pflegetauglich einzustufen. Die hier notwendige Strukturbereinigung und –entwicklung wird Ersatzinvestitionen, also die Schließung von alten Häusern und deren Ersatz durch neu zu errichtende Pflegeheime oder aufwendige Adaptionen alter Häuser erfordern.

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


8. NOTWENDIGE BEGLEITMAßNAHMEN

8.1. Ausbau ambulanter und teilstationärer Angebote Der geplante Abbau der sog. „Fehlbelegungen“ in den Heimen wird die Anforderungen an die vorgelagerten Netze erhöhen, da tendenziell Pflegebedürftige in niederen Pflegestufen kaum mehr in die Heime aufgenommen werden. Insbesondere die Hauskrankenpflege und die mobilen Hilfsdienste geraten unter einen mehrfachen Druck, ihre Kapazitäten auszubauen. Zum einen entsteht durch die natürliche demographische Entwicklung ein Wachstum des Bedarfes in der Größenordnung von 30 bis 40 % in den nächsten 10 Jahren. Zum anderen wird die schrittweise Reduktion der sog. Fehlbelegungen vom stationären in den häuslichen Bereich diesen Druck noch erhöhen. Andere Faktoren erhöhen die Anforderungen an die ambulanten Dienste zusätzlich, insbesondere das Nachlassen der familiären Pflegepotentiale. Die Sozialpolitik des Landes wird daher gefordert sein, die Tragfähigkeit der ambulanten und teilstationären Angebote so zu stärken, dass diese Entwicklung bewältigt werden kann. Überlegungen scheinen hier vor allem in Richtung Organisationsformen, Finanzierung und Personalbedarf notwendig.

8.2. Formen des Betreuten Wohnens entwickeln Durch die beschriebene Polarisierung des Bedarfes (Ausbau Pflegeheime, Ausbau ambulanter Dienste) scheint der Bedarf an Wohnheimplätzen nahezu zu verschwinden. Der Basishypothese dabei ist: Die ambulanten Netze sind mittlerweile so gut entwickelt, dass ohnehin ein Pflegeheimplatz notwendig wird, wenn die ambulanten Dienste die häusliche Betreuungssituation nicht mehr bewältigen können. In der Praxis gibt es jedoch immer wieder Situationen, die zuhause nicht oder schlecht zu bewältigen sind, aber ein Pflegeheimplatz trotzdem nicht notwendig wird. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die bestehenden Wohnverhältnisse selbst zum Problem werden. Dies ist z.B. bei gehbehinderten Personen der Fall, die in Obergeschossen von Wohnhäusern ohne Lift wohnen. Ebenso kann für alleinstehende, ältere Menschen eine entlegenen, isolierte Wohnlage zum Problem werden. Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


In solchen und ähnlichen Situationen kann das Angebot von betreuten Wohnformen eine Lösung darstellen. Unter dem Begriff des „Betreuten Wohnens“ werden verschiedene Formen eines Wohnangebotes, kombiniert mit unterstützenden Dienstleistungen subsumiert (von den klassischen Seniorenwohnungen und –wohngemeinschaften über Wohnprojekte, die eine Durchmischung älterer und jüngerer Menschen anstreben, bis hin zu Wohnungen im Umfeld von Pflegeheimen, die von diesen mitbetreut werden). Mit dem Verschwinden des klassischen Wohnheimes wird der Bedarf nach solchen Wohnformen verstärkt entstehen, mitbedingt durch die steigende Zahl an alleinlebenden älteren Menschen. Hier sind konzeptive Überlegungen notwendig, wie in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und/oder mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern einschlägige Angebote geschaffen werden können. Gemeinsame Merkmale solcher Angebote werden zumindest sein: • alters- und behindertengerecht gestaltete Wohnungen • Notrufeinrichtungen • gesicherte Betreuung durch Hauskrankenpflege und mobile Hilfsdienste, ev. auch Mahlzeitendienste und soziale Betreuung • ev. Vereinbarung mit Sozialzentren/Pflegeheimen über Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung Es wird darauf zu achten sein, dass aus betreuten Wohnungen keine Kleinpflegeeinrichtungen entstehen. Dieser Anspruch erfordert vor allem eine sorgfältige Vergabe von betreuten Wohnungen, bei der darauf geachtet wird, dass tendenziell dauerpflegebedürftige Menschen nicht aufgenommen werden.

8.3. Durch aktive Personalpolitik dem Pflegenotstand vorbeugen Der steigende Bedarf im stationären und mobilen Bereich wird auch einen stark steigenden Bedarf an Fachkräften im Bereich der Pflege und Betreuung nach sich ziehen. Es gibt bereits erste Anzeichen dafür, dass wir einem Mangel an qualifiziertem Pflege- und Betreuungspersonal entgegengehen. Sorgen bereiten hier insbesondere die sehr kurzen Verweilzeit von Pflegekräften im Beruf, aber auch die zunehmend härter werdende Konkurrenz um Pflegekräfte zwischen dem Spitals- und Pflegebereich, zwischen der benachbarten Schweiz und Vorarlberg, aber auch der Sog der Wirtschaft, bedingt durch den allgemeinen Arbeitskräftemangel. Mitentscheidend in dieser Frage werden u.a. die Ausbildungsformen für die Pflegeberufe (Dauer, Umstiegsmöglichkeiten, Spezialisierung), das Image der Altenpflege gegenüber dem Gesundheitswesen, aber auch das Lohnniveau sein. Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Frühzeitige strategische Überlegungen und eine aktive, sektorübergreifende Personalpolitik für den Bereich der Pflegeberufe sind hier notwendig. Wünschenswert wäre eine gemeinsame Strategieentwicklung der Verantwortlichen aus dem Gesundheitswesen, der Pflegeheime und Hauskrankenpflege, gemeinsam mit den Kostenträgern (Bund, Sozialversicherungsträger, Land Vorarlberg und Gemeinden).

Mag. Christoph Jochum Feldkirch, Juli 2001

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


ANHANG

Anhang 1: Pflegeheime in Vorarlberg zum 30.6.2001 Anhang 2: Der Bedarf an Heimplätzen nach Gemeinden in den Planungsregionen (Übersichten siehe Tab. 9 Seite 26, Tab. 10 Seite 27 und Tab. 11 Seite 28) Anhang 2: SOLL-IST-Vergleiche nach Planungsregionen (Übersichten siehe Tab. 9 Seite 26 und Tab 13 Seite 31)

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime, Juli 2001


Anhang 1: Einrichtungen und Kapazitäten zur Jahresmitte 2001

zum 30.6.2001

Einrichtung St. Anna-Hilfe für ältere Menschen - Alters- und Pflegeheim Alberschwende Sozialzentrum Altach Altersheim Andelsbuch Krankenhaus u. Altersheim Haus St. Josef Altersheim Bartholomäberg Vinzenzheim Bezau Seniorenheim Bildstein Josefsheim der Fechtig-Stiftung Bizau Altersheim der Stadt Bludenz Pflegeheim der Stadt Bludenz St. Anna-Hilfe für ältere Menschen - Seniorenheim Tschermakgarten St. Anna-Hilfe für ältere Menschen - Seniorenheim Kronhalde Gemeindeverband Landspital Bregenz St. Anna-Hilfe für ältere Menschen - Sozialzentrum Mariahilf Sozialzentrum Bürs Altersheim der Stadt Dornbirn Seniorenwohngemeinschaft Hatlerstraße Seniorenwohngemeinschaft Am Müllerbach Seniorenwohngemeinschaft Kreuzgasse Seniorenwohngemeinschaft Schloßgasse Pflegeheim der Stadt Dornbirn Senioren Residenz Martinsbrunnen Vinzenzheim Egg Senioren-Betreuung Feldkirch Haus Schillerstraße Senioren-Betreuung Feldkirch Haus Nofels Altersheim Antoniushaus Feldkirch Senioren-Betreuung Feldkirch Haus Gisingen Sozialzentrum Frastanz St. Anna-Hilfe für ältere Menschen - Alters- und Pflegeheim St. Josefshaus Seniorenwohn- und Pflegeheim Götzis Altersheim Hard Seniorenheim Hittisau Pflegeheim Hittisau Altenwohnheim der Gemeinde Höchst Sozialzentrum Josefsheim SeneCura-Sozialzentrum Hohenems gGmbH SeneCura - Chronischkrankenstation Hohenems gGmbH Seniorenwohnheim Kennelbach Versorgungsheim Koblach Abt Franz Pfanner Haus Altersheim u. Pflegestation Pflegeheim Johann Georg Fuchs–Haus Seniorenheim Lauterach Pflegeheim für Betagte und Behinderte Lochau IAP Sozialzentrum Ludesch Altersheim Lustenau-Hasenfeld Altersheim Lustenau-Schützengarten Sozialzentrum Kleinwalsertal Senioren- und Pflegeheim Nenzing Alters- und Pflegeheim Rankweil Seniorenwohnung Rankweil Sozialzentrum Vorderland Seniorenheim "Maria-Hilf" Pflegeheim d. Gemeinden St. Gallenkirch u. Gaschurn Sozialzentrum Satteins St. Anna-Hilfe für ältere Menschen - Altersheim Schruns St. Anna-Hilfe für ältere Menschen - Pflegeheim Schruns Seniorenwohnung Schwarzach Bürgerheim Schwarzenberg Altenwohnheim Sulzberg Privates Seniorenheim Schmidt Vandans GmbH Seniorenheim Wolfurt Summe Betten Anteile Betten in % Anzahl Einrichtungen Durchschnitt Betten

StandortGemeinde Alberschwende Altach Andelsbuch Au Bartholomäberg Bezau Bildstein Bizau Bludenz Bludenz Bregenz Bregenz Bregenz Bregenz Bürs Dornbirn Dornbirn Dornbirn Dornbirn Dornbirn Dornbirn Dornbirn Egg Feldkirch Feldkirch Feldkirch Feldkirch Frastanz Gaißau Götzis Hard Hittisau Hittisau Höchst Hörbranz Hohenems Hohenems Kennelbach Koblach Langen Langenegg Lauterach Lochau Ludesch Lustenau Lustenau Riezlern Nenzing Rankweil Rankweil Röthis St.Gallenkirch St.Gallenkirch Satteins Schruns Schruns Schwarzach Schwarzenberg Sulzberg Vandans Wolfurt

Heimbetten

42 0 12 8 27 24 12 16 43 0 79 41 27

Pflegebetten

insgesamt

17 31 9 20 9 0 0 19 0 9 14 9 26 17 931

0 34 0 12 0 0 0 0 0 27 18 0 0 60 20 61 0 0 0 0 46 43 0 10 32 0 40 39 23 25 32 0 24 20 44 0 20 0 0 13 25 34 136 8 64 0 32 11 23 0 12 0 13 33 0 24 0 0 13 0 33 1.104

42 34 12 20 27 24 12 16 43 27 97 41 27 60 20 84 8 9 8 8 46 43 20 64 32 28 40 39 51 57 68 8 24 32 44 64 20 10 10 25 25 34 136 8 80 34 32 28 54 9 32 9 13 33 19 24 9 14 22 26 50 2.035

45,75%

54,25%

100% 61 33,36

0 23 8 9 8 8 0 0 20 54 0 28 0 0 28 32 36 8 0 12 0 64 0 10 10 12 0 0 0 0 16 34


Während der Phase des Abbaues der erheblichen Überkapazitäten in Bregenz (bis ca. 2008) ist der Defacto-Bedarf an Heimplätzen höher als der hier ausgewiesene Bedarf (ca. 220 Betten).

Landeshauptstadt Bregenz Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Bregenz

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,5

27.713

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in % 3.966

14,3%

505

1,8%

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew. 148

1,25

2001

2002

189

188

186

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010 190

193

201

231

2015

2020

252

274


Durch die überregionale Konzentration von Hochbetagten im Heim in Oberlochau ist der ausgewiesene Bedarf für Lochau um ca. 15 Plätze höher als der "natürliche" Bedarf von Lochau.

Region Leiblachtal Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Eichenberg Hohenweiler Hörbranz Lochau Möggers

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,5 -3,9

14.036

1.923

13,7%

224

1,6%

67

3,9 3,4 3,1 2,5 3,5

383 1.248 6.261 5.597 547

51 143 717 955 57

13,3% 11,5% 11,5% 17,1% 10,4%

2 10 57 151 4

0,5% 0,8% 0,9% 2,7% 0,7%

1 4 21 39 2

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

0,8 0,8 0,9 1,1 0,8

2002

67

69

70

68

71

72

1 3 19 43 1

1 3 20 42 1

1 4 21 42 1

1 4 22 40 1

2 4 23 41 2

2 4 23 42 2

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

88

99

109

2 5 31 47 2

2 6 36 52 2

2 7 42 56 2


Region Kleines Walsertal Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Mittelberg

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,8

5.667

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in % 724

12,8%

54

1,0%

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew. 21

1,1

2001

2002

25

25

23

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010 27

28

30

40

2015

2020

46

54


Achtung: Durch die Konzentration von Hochbetagten an den Heimstandorten ergeben sich in diesen Gemeinden vergleichsweise zu hohe Heimbedarfszahlen (z.B. Hittisau). Dies gleicht sich jedoch in der Gesamtregion aus.

Region Bregenzerwald Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen. HH-Größe Bevölkerung 2000 VZ 1991 Gesamt 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

2001

2002

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2015

2020

Region gesamt

3 - 3,8

29.959

3.777

12,6%

459

1,5%

138

19

114

117

116

117

121

125

145

159

166

Alberschwende Andelsbuch Au Bezau Bizau Doren Damüls Egg Hittisau Krumbach Langen Langenegg Lingenau Mellau Reuthe Riefensberg Schnepfau Schoppernau Schröcken Schwarzenberg Sibratsgfäll Sulzberg Warth

3,4 3,6 3,6 3,3 3,3 3,5 3,5 3,4 3,2 3,2 3,4 3,7 3,5 3 3,6 3,5 3,4 3,8 3,5 3,3

3.047 2.252 1.659 1.942 989 992 334 3.459 1.795 936 1.385 1.047 1.359 1.314 622 997 477 937 240 1.726 425 1.736 289

376 235 222 240 113 116 55 430 291 136 154 138 153 172 55 128 59 108 27 231 62 254 22

12,3% 10,4% 13,4% 12,4% 11,4% 11,7% 16,5% 12,4% 16,2% 14,5% 11,1% 13,2% 11,3% 13,1% 8,8% 12,8% 12,4% 11,5% 11,3% 13,4% 14,6% 14,6% 7,6%

47 19 20 35 17 12 6 52 37 13 26 17 22 14 7 16 5 17 5 22 11 37 2

1,5% 0,8% 1,2% 1,8% 1,7% 1,2% 1,8% 1,5% 2,1% 1,4% 1,9% 1,6% 1,6% 1,1% 1,1% 1,6% 1,0% 1,8% 2,1% 1,3% 2,6% 2,1% 0,7%

14 8 7 10 4 4 2 16 12 4 7 5 6 5 2 5 2 4 1 7 3 10 1

0,8 0,8 0,8 0,9 0,9 0,8 0,8 0,8 0,9 0,9 0,8 0,8 0,8 0,9 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 0,9 0,8 0,8 0,8

11 6 6 9 4 3 2 12 10 4 5 4 5 4 2 4 2 3 1 7 2 8 1

11 6 6 9 4 3 2 12 11 4 6 5 6 5 1 4 2 3 1 7 2 8 1

11 6 6 9 4 3 2 13 11 4 5 4 5 5 1 4 2 3 1 7 2 8 1

11 7 6 9 4 3 2 12 11 4 5 4 5 5 2 4 2 3 1 7 2 7 1

11 7 6 9 4 3 2 13 12 4 5 4 5 6 1 4 2 3 1 8 2 8 1

12 8 7 9 4 3 2 14 12 5 5 5 6 5 2 4 2 4 1 8 2 8 1

13 9 8 10 5 4 2 16 12 6 6 5 6 7 2 5 2 4 1 10 2 9 1

15 10 9 11 5 5 2 18 12 6 6 5 6 8 2 5 2 5 1 11 2 10 1

16 11 9 11 6 6 2 19 11 6 7 5 6 8 3 5 2 6 1 11 3 10 1

3,5 3,5 3,5

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001


Region Hard/Rheindelta Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Fußach Gaißau Hard Höchst

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,8 -3,1

24.726

3.039

12,3%

306

1,2%

94

4

3,1 3,1 2,9 2,8

3.561 1.495 12.067 7.603

311 197 1.432 1.099

8,7% 13,2% 11,9% 14,5%

20 49 151 86

0,6% 3,3% 1,3% 1,1%

8 10 47 30

0,9 0,9 1,1 1,1

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

2002

100

107

107

108

110

115

7 9 51 32

8 8 52 38

8 8 54 37

8 8 55 38

9 7 55 39

9 7 59 40

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

146

182

198

13 7 74 52

17 8 89 68

22 9 102 66


Region Hofsteig Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Bildstein

Buch Kennelbach Lauterach Schwarzach Wolfurt

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,8-3,8

23.444

2.571

11,0%

283

1,2%

85

3,3 3,8 2,8 2,7 3 2,9

797 562 2.023 8.658 3.477 7.927

91 62 303 885 388 842

11,4% 11,0% 15,0% 10,2% 11,2% 10,6%

6 6 36 95 43 97

0,8% 1,1% 1,8% 1,1% 1,2% 1,2%

2 2 10 29 13 29

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

0,9 0,8 1,1 1,1 0,9 1,1

2002

90

92

92

94

96

101

2 1 12 31 12 32

2 1 11 33 12 31

2 1 11 32 12 33

2 2 12 33 12 33

3 2 12 33 13 34

3 2 12 36 13 36

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

128

155

181

4 2 15 46 16 44

5 3 17 57 20 52

6 3 18 68 25 61


Stadt Dornbirn Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Dornbirn

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,8

43.275

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in % 5.277

12,2%

535

1,2%

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew. 172

1,1

2001

2002

197

196

189

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010 198

211

220

275

2015

2020

322

369


Marktgemeinde Lustenau Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Lustenau

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,9

20.050

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in % 2.332

11,6%

288

1,4%

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew. 83

1,1

2001

2002

93

92

91

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010 92

95

100

119

2015

2020

143

165


Stadt Hohenems Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Hohenems

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,9

14.090

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in % 1.628

11,6%

177

1,3%

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew. 54

1,1

2001

2002

60

62

59

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010 62

64

68

85

2015

2020

102

119


Region Kummenberg Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Altach Götzis Koblach Mäder

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,9-3,4

23.105

2.423

10,5%

280

1,2%

84

4

3,1 2,9 3,2 3,4

5.809 10.257 3.871 3.168

603 1.220 334 266

10,4% 11,9% 8,6% 8,4%

66 165 24 25

1,1% 1,6% 0,6% 0,8%

20 46 9 8

0,9 1,1 0,9 0,8

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

2002

84

86

84

86

89

92

18 51 8 6

18 52 9 7

18 51 9 7

19 51 9 7

20 52 11 7

21 53 11 7

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

112

133

157

25 62 14 10

31 71 18 13

37 82 22 17


Region Rankweil/Vorderland Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Fraxern Klaus Laterns Meiningen Rankweil Röthis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

3 - 3,3

27.658

3.012

10,9%

299

1,1%

96

3,2 3,2 3,2 3 3 3,1 3,1 3,2 3,3

676 2.869 733 1.844 11.352 2.024 2.221 571 374 1.798 3.196

88 284 93 157 1.287 262 248 66 48 160 319

13,0% 9,9% 12,7% 8,5% 11,3% 12,9% 11,2% 11,6% 12,8% 8,9% 10,0%

7 24 10 16 139 29 21 2 6 18 27

1,0% 0,8% 1,4% 0,9% 1,2% 1,4% 0,9% 0,4% 1,6% 1,0% 0,8%

3 9 3 5 42 9 7 1 2 5 9

3,1 3,2

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

0,9 0,9 0,9 0,9 0,9 0,9 0,9 0,9 0,9 0,9 0,9

2002

86

88

91

92

96

100

2 8 3 4 38 8 7 1 2 5 8

2 8 3 5 39 8 7 2 2 5 9

2 9 3 5 38 9 7 2 2 5 9

2 9 3 5 39 9 7 2 2 5 9

3 9 3 5 42 8 8 2 2 5 10

3 10 3 5 43 9 8 2 2 5 10

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

127

154

178

4 12 4 7 54 11 11 3 2 7 13

4 15 5 8 65 13 13 4 2 9 17

4 18 5 11 76 13 15 4 2 11 20


Stadt Feldkirch Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Stadt Feldkirch

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,6

29.664

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in % 3.674

12,4%

472

1,6%

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew. 137

1,10

2001

2002

147

148

145

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010 148

151

157

181

2015

2020

201

227


Region Unterer Walgau Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Düns Dünserberg Frastanz Göfis Röns Satteins Schlins Schnifis

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,9-4,1

15.575

1.827

11,7%

196

1,3%

61

3,5 4,1 2,9 3,2 3,3 3,1 3,2 3,4

395 152 6.368 2.938 308 2.569 2.127 718

40 26 802 310 33 311 208 97

10,1% 17,1% 12,6% 10,6% 10,7% 12,1% 9,8% 13,5%

5 3 87 21 2 52 19 7

1,3% 2,0% 1,4% 0,7% 0,6% 2,0% 0,9% 1,0%

2 1 27 9 1 12 7 3

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

0,8 0,8 1,1 0,9 0,9 0,9 0,9 0,8

2002

60

61

62

64

66

68

1 1 30 8 1 11 6 2

1 1 31 9 1 11 6 2

1 1 31 10 1 10 6 2

1 1 32 10 1 10 6 2

1 1 34 11 1 10 7 2

1 1 34 12 1 10 7 3

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

82

96

108

1 1 41 15 1 12 8 3

2 1 47 16 2 15 10 4

2 1 52 18 2 16 12 4


Region Oberer Walgau/Walsertal Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

Region gesamt

3,2 - 4,1

16.620

1.804

10,9%

173

1,0%

59

Blons Bludesch Fontanella Ludesch Nenzing Raggal Sonntag St.Gerold Thüringen Thüringerberg

3,7 3,2 4,1 3,4 3,2 3,4 3,8 3,8 3,3 3,5

329 2.165 486 2.906 5.875 889 735 377 2.195 663

42 166 66 304 668 106 93 43 241 75

12,8% 7,7% 13,6% 10,5% 11,4% 11,9% 12,7% 11,4% 11,0% 11,3%

4 12 8 20 78 12 3 1 28 7

1,2% 0,6% 1,6% 0,7% 1,3% 1,3% 0,4% 0,3% 1,3% 1,1%

2 5 2 8 24 4 2 1 9 2

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

0,8 0,9 0,8 0,8 0,9 0,8 0,8 0,8 0,9 0,8

2002

51

53

55

55

57

59

1 5 2 7 21 3 2 1 8 2

1 5 2 7 22 3 2 1 8 2

1 5 2 7 22 3 2 1 8 2

1 5 2 8 22 3 2 1 8 2

1 6 2 8 22 3 3 1 9 2

1 6 2 9 23 3 3 1 9 2

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

73

86

94

2 8 2 12 27 4 4 2 10 3

1 9 3 14 33 4 4 2 11 3

2 10 3 15 38 5 4 2 12 4


Region Bludenz Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Bludenz Brand Bürs Bürserberg Nüziders Stallehr

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,6 - 3,4

23.901

3.185

13,3%

387

1,6%

115

2,6 3,4 2,8 3,4 3 3,2

14.346 761 3.280 548 4.699 267

2.004 90 434 84 549 24

14,0% 11,8% 13,2% 15,3% 11,7% 9,0%

267 9 45 8 53 5

1,9% 1,2% 1,4% 1,5% 1,1% 1,9%

76 3 14 3 18 1

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

1,1 0,8 1,1 0,8 0,9 0,9

2002

121

124

126

125

129

134

83 2 16 2 16 1

85 3 16 2 17 1

86 3 16 3 18 1

84 3 16 2 18 1

87 3 17 3 19 1

90 3 18 3 19 1

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

157

174

188

104 3 22 3 23 1

112 4 25 3 28 1

122 4 26 3 32 1


Region Klostertal/Arlberg Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

Region gesamt Dalaas Innerbraz Klösterle Lech

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

2,8 - 3,1

6.630

780

11,8%

63

1,0%

23

3,1 3,4 2,8 3,1

1.747 1.017 1.031 2.835

228 118 115 319

13,1% 11,6% 11,2% 11,3%

20 11 8 24

1,1% 1,1% 0,8% 0,8%

7 4 3 9

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

0,9 0,8 1,1 0,9

2002

21

21

23

23

24

26

6 3 4 8

7 3 4 8

7 3 4 9

7 3 4 8

8 3 4 9

8 4 5 10

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

34

42

48

10 5 6 14

11 5 7 19

12 6 8 22


Region Montafon Bedarfseinschätzung und -prognose Dauerpflegeplätze 2000 - 2020 Achtung: Diese Bedarfswerte beziehen sich nur auf die Dauerpflegeplätze. Für den Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen ist ein Zuschlag von 3,5 % zu kalkulieren. Die Ergebnisse sind als Rahmengrößen (+/- 5 %) für die lokale Planung anzusehen.

HH-Größe VZ 1991

Gesamt

Region gesamt

2,7 - 4

17.879

2.395

13,4%

251

1,4%

75

Batholomäberg Gaschurn Lorüns Schruns Silbertal St.Anton St.Gallenkirch Tschagguns Vandans

3,4 3,1 3,5 2,7 4 3 3,1 3,1

2.345 1.843 259 3.926 879 715 2.530 2.559 2.823

314 236 36 642 90 98 328 342 309

13,4% 12,8% 13,9% 16,4% 10,2% 13,7% 13,0% 13,4% 10,9%

33 15 3 75 3 5 41 39 37

1,4% 0,8% 1,2% 1,9% 0,3% 0,7% 1,6% 1,5% 1,3%

8 6 1 22 2 2 11 12 11

3

Bevölkerung 2000 65 u.ä. in % 85 u.ä. in %

Heimplatzbedarf 2000 roh G-Fakt gew.

0,8 0,9 0,8 1,1 0,8 0,9 0,9 0,9 0,9

2002

71

73

73

75

77

81

6 6 1 24 1 2 10 10 10

6 6 1 25 2 2 10 11 10

6 7 1 25 2 2 10 11 10

6 6 1 25 2 3 10 11 10

7 7 1 25 2 3 10 11 11

7 7 1 27 2 3 11 12 11

* Basis: Bevölkerungsvorausschätzung für Vorarlberg 1999-2050 / Hauptvariante, Statistik Austria 1999

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime CJ/ Juli 2001

Prognose Heimplatzbedarf 2003 2004 2005 2010

2001

2015

2020

101

116

125

8 10 1 32 3 4 14 14 13

9 12 2 36 4 5 16 16 15

10 13 1 37 5 5 17 19 17


Landeshauptstadt Bregenz SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Sozialzentrum Vorkloster Seniorenh. Tschermakgarten Seniorenheim Kronhalde Landspital Bregenz

60 97 41 27

Gesamt

225

27.713 3.966 505

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Hauskrankenpflege - IST Personalausstattung: - DGKS/DGKP - Pflegehelfer gesamt

6,15 1 7,15

Gepflegte Patienten

468

Mobile Hilfsdienste - IST

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

2000

2005

2010

2015

2020

192

208

239

261

284

9.151

Frau Holle

13.380

gesamt

22.531

pro 10.000 EW

8.130 219

absolut

+

33

relativ

+

17%

Hauskrankenpflege - Soll

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut (100 %-Stellen)

-2,1

relativ

-23%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

9,2

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Einsatzstunden pro Jahr: Begl. Pflegehilfsdienst

Betreute Personen

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

6.468 h pro 10.000 EW


Region Leiblachtal SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Sozialzentrum Hörbranz Pflegeheim Oberlochau

14.036

1.923 224

Heimplätze - Soll (+/- 5 %) 44 136

Gesamt

2000

2005

2010

2015

2020

70

75

91

102

113

Hauskrankenpflege - IST

Eichenberg Hohenweiler Hörbranz Lochau Möggers

Personal: Hörbranz Hohenweiler Lochau gesamt

DGKS 2,9 1,52 2,41

PfH

0,32

Gepflegte Patienten

110

relativ

+ 157%

ges. 2,9 1,52 2,73 7,15

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut

+

relativ

+ 53%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

4,7

275

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Einsatzstunden pro Jahr: Ambulanter Betreuungs-

12.590

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

8.970

6.468 h pro 10.000 EW

dienst Leiblachtal Betreute Personen

+

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

pro 10.000 EW

absolut

180

Gemeinden

112

1,387 Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

2,5


Kleines Walsertal SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gesamt

5.667

Sozialzentrum Mittelberg

32

65 u.ä.

724

85 u.ä.

54

Gesamt

32

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Mittelberg

Personal:

DGKS

PfH

1,38 Gepflegte Patienten

ges. 1,38

2000

2005

2010

2015

2020

24

31

40

48

56

relativ

+ 33%

absolut (100%-Stellen)

-

relativ

- 27%

1 : 3.000

Personal-Soll 1,9

77

Einsatzstunden pro Jahr: Mobiler Haushilfedienst

1.115

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

1.968

6.468 h pro 10.000 EW

20

8

Schlüssel - >

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Betreute Personen

+

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Mobile Hilfsdienste - IST

pro 10.000 EW

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

Kleinwalsertal

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

0,5


Region Bregenzerwald: Heimplätze SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt

29.959

65 u.ä. 85 u.ä.

3.777 459

Alberschwende Altersheim Andelsbuch

42 12

Haus St. Josef , Au Vinzenzheim Bezau Josefsheim Bizau Vinzenzheim Egg

20 24 16 20

Seniorenheim Hittisau Pflegeheim Hittisau

8 24

Abt Franz Pfanner Haus, Langen Pflegeheim Langenegg Versorgungsheim Schwarzenberg

25 25 14

Gemeinden Alberschwende Lingenau Andelsbuch Au

Mellau Reuthe

Bezau Bizau

Riefensberg Schnepfau

Doren Damüls

Schoppernau Schröcken

Altenwohnheim Sulzberg

22

Egg

Schwarzenberg

Gesamt

252

Hittisau Krumbach Langen

Sibratsgfäll Sulzberg Warth

Langenegg

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

Heimplätze - Soll (+/- 5 %) 2000

2005

2010

2015

2020

118

130

150

165

172

absolut

+

134

relativ

+

114%


Region Bregenzerwald: Hauskrankenpflege SOLL-IST-Vergleich 2000 Hauskrankenpflege - IST Bevölkerung 2000 DGKS

PfH

ges.

Gesamt

29.959

Personal: Alberschwende

0,11

0,55

0,66

65 u.ä.

3.777

Andelsbuch

0,47

0,6

1,07

85 u.ä.

459

Bezau-Reuthe

0,52

0,41

0,93

Bizau

0,44

Egg

1,05

0,09

1,14

0,6

0,6

Langen b. Breg. Langenegg

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

0,44

2

2

Mellau

0,6

0,11

0,71

Schoppernau Schwarzenberg

1 0,2

0,5

1 0,7

Sulzberg

0,37

0,37

Tannberg

0,33

0,33

gesamt

9,95

Gepflegte Patienten

275

Hauskrankenpflege - Soll

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut

+

0,0

relativ

+

0%

1 : 3.000

->

Personal-Soll 10,0


Region Bregenzerwald: Mobile Hilfsdienste SOLL-IST-Vergleich 2000

Mobile Hilfsdienste - IST Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Bevölkerung 2000 Einsatzstunden pro Jahr: Gesamt

29.959

Alberschwende

1.348

Landesdurchschnitt 2000

65 u.ä.

3.777

Andelsbuch

1.640

Einsatzstunden pro Jahr:

85 u.ä.

459

Au

12

Bezau-Reuthe

224

Doren

516

Egg

18

Hittisau

773

Krumbach

301

Langenegg

2.364

Lingenau

304

Mellau Riefensberg

127

Sibratsgfäll

2.019

Gesamt

9.652

pro 10.000 EW

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

6

3.222

6.468 h pro 10.000 EW


Region Rheindelta/Hard SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

St. Josef, Gaißau Altersheim Hard Altenwohnheim Höchst

51 68 32

Gesamt

151

24.726

3.039 306

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Fußach Gaißau Hard Höchst

Personal: Gaißau Hard Höchst-Fußach gesamt

DGKS 0,32 3,18 2,62

PfH

Gepflegte Patienten

ges. 0,32 3,18 2,62 6,12

2000

2005

2010

2015

2020

104

119

151

188

205

relativ

+ -26%

1 : 3.000

8,2

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

2.009

Betreute Personen

87

+ 45%

+

Personal-Soll

Einsatzstunden pro Jahr: Ambulanter Betreuungs-

3.829

relativ

absolut

->

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Mob. Altenhilfe Höchst

47

Schlüssel

Mobile Hilfsdienste - IST

pro 10.000 EW

+

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

404

7.458

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

dienst Hard

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

6.468 h pro 10.000 EW

-2,1


Region Hofsteig SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Seniorenheim Bildstein Seniorenwohnheim Kennelbach Seniorenheim Lauterach Seniorenwohnung Schwarzach Seniorenheim Wolfurt

12 10 34 9 50

Gesamt

115

23.444

2.571 283

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Bildstein Buch Kennelbach Lauterach Schwarzach Wolfurt

Personal: Bildstein Buch Kennelbach Lauterach Schwarzach Wolfurt gesamt

DGKS 0,33 0,11 1 3 1,85 6,29

PfH

1 0,75 1,75

Gepflegte Patienten

2000

2005

2010

2015

2020

93

105

132

160

187

Betreute Personen

0,2

relativ

+

3%

1 : 3.000

4.539 220 74

+ 24%

+

Personal-Soll 7,8

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

2.090

relativ

absolut

->

Einsatzstunden pro Jahr: Bildstein

pro 10.000 EW

22

Schlüssel

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Schwarzach

+

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

379

141

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

Lauterach

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

ges. 0,33 0,11 1 3 1 2,6 8,04

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

6.468 h pro 10.000 EW


Stadt Dornbirn SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Altersheim der Stadt Dornbirn

43.275 5.277 535

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Seniorenresidenz Martinsbr.

84 33 46 43

Gesamt

206

4 Seniorenwohngemeinschaften Pflegeheim der Stadt Dornbirn

Hauskrankenpflege - IST Personalausstattung: - DGKS/DGKP - Pflegehelfer gesamt

9,03 2,17 11,2

Gepflegte Patienten

510

Mobile Hilfsdienste - IST

2005

2010

2015

2020

195

228

285

333

382

13.477

Mob.Altenhilfe Dornbirn

5.795

gesamt

19.272

pro 10.000 EW

4.453 230

absolut

+

11

relativ

+

6%

Hauskrankenpflege - Soll

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut (100 %-Stellen)

->

Personal-Soll

1 : 3.000

14,4

Landesdurchschnitt 2000

Mohi Dornbirn

Betreute Personen

2000

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Einsatzstunden pro Jahr:

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

Einsatzstunden pro Jahr:

6.468 h pro 10.000 EW

relativ

-3,2 -22%


Marktgemeinde Lustenau SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Altersheim Hasenfeld

20.050 2.332 288

Altersheim Schützengarten

Gesamt

Heimplätze - Soll (+/- 5 %) 80 34

2000

2005

2010

2015

2020

95

104

123

148

171

Personalausstattung: - DGKS/DGKP - Pflegehelfer gesamt

3,23 3,26 6,49

Gepflegte Patienten

273

relativ

+

20%

Schlüssel

absolut (100 %-Stellen)

-0,2

relativ

-3%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

6,7

Einsatzstunden pro Jahr:

Landesdurchschnitt 2000 17.518

Einsatzstunden pro Jahr:

8.737

6.468 h pro 10.000 EW

Sozialkreis Lustenau Betreute Personen

19

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

pro 10.000 EW

+

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

ARGE Mob. Haushilfe

absolut

114

Hauskrankenpflege - IST

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

147


Stadt Hohenems SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Altenwohnheim

14.090 1.628 177

Chronischkrankenstation

Gesamt

Heimplätze - Soll (+/- 5 %) 64 20

2000

2005

2010

2015

2020

61

70

88

106

123

Personalausstattung: - DGKS/DGKP - Pflegehelfer gesamt

4,13

Gepflegte Patienten

152

4,13

relativ

+

38%

Schlüssel

absolut (100 %-Stellen)

->

Personal-Soll

1 : 3.000

4,7

Einsatzstunden pro Jahr:

Landesdurchschnitt 2000 6.448

Einsatzstunden pro Jahr:

4.576

6.468 h pro 10.000 EW

Mob.Hilfsdienst H´ems Betreute Personen

23

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

pro 10.000 EW

+

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

MITANAND

absolut

84

Hauskrankenpflege - IST

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

35

relativ

-0,6 -12%


Region Kummenberg SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Sozialzentrum Altach Wohn- und Pflegeheim Götzis Versorgungsheim Koblach Gesamt

24.949

2.580 296

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Altach Götzis Koblach Mäder Meiningen

Personal: Altach Götzis Koblach Mäder Meiningen gesamt

DGKS 1,63 3,65 0,76 0,84 0,93 7,81

PfH

0

Gepflegte Patienten

34 57 10 101

ges. 1,63 3,65 0,76 0,84 0,93 7,81

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

2000

2005

2010

2015

2020

93

105

133

160

187

2.291

Götzis

6.547

Koblach

2.100

Mäder

1.800

Meiningen

1.851

pro 10.000 EW

5.848 119

+

8

relativ

+

9%

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut

+

-0,5

relativ

+

-6%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

8,3

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Einsatzstunden pro Jahr: Altach

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

518

Mobile Hilfsdienste - IST

Betreute Personen

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

6.468 h pro 10.000 EW


Region Rankweil/Vorderland SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Alters- und Pflegeheim Rankweil Seniorenwohnung Rankweil Altersheim Vorderland

54 9 32

Gesamt

95

25.814

2.855 283

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Fraxern Klaus Laterns Rankweil Röthis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser

Personal: Klaus-Weiler Laterns Rankweil Vorderland gesamt

PfH

0

Gepflegte Patienten

ges. 2 0,25 3,05 3,75 9,05

2000

2005

2010

2015

2020

85

98

125

151

174

0,4

relativ

+

5%

1 : 3.000

8,6

3.056

pro 10.000 EW

6.632 132

+ 12%

+

Personal-Soll

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

8.774

relativ

absolut

->

Einsatzstunden pro Jahr: Klaus-Weiler-Fraxern

5.291

10

Schlüssel

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Rankweil-Übersaxen

+

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

498

Mohi Vorderland

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

Betreute Personen

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

DGKS 2 0,25 3,05 3,75 9,05

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

6.468 h pro 10.000 EW


Stadt Feldkirch SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Haus Schillerstraße Haus Nofels Haus Gisingen Antoniushaus

64 32 40 28

Gesamt

164

29.664

3.674 472

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Hauskrankenpflege - IST Personal: DGKS Altenstadt 1,71 Gisingen 2,5 Nofels 1,71 Tosters 1,8 Stadt-Levis-Tisis 4,5 gesamt 12,22

PfH

0

Gepflegte Patienten

2000

2005

2010

2015

2020

150

163

187

208

235

+

14

relativ

+

9%

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut

+

relativ

+ 24%

1 : 3.000

->

Personal-Soll 9,9

703

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Einsatzstunden pro Jahr: Mohi Feldkirch

50.202

pro 10.000 EW

16.924

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr: 6.468 h pro 10.000 EW

119

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

Betreute Personen

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

ges. 1,71 2,5 1,71 1,8 4,5 12,22

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

2,3


Region Walgau 1 SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Sozialzentrum Frastanz Sozialzentrum Satteins

39 33

Gesamt

72

15.575

1.827 196

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Düns Dünserberg Frastanz Göfis Röns Satteins Schlins Schnifis

Personal: Frastanz Göfis Jagdberg

PfH 0,5

4,94

0,5

gesamt Gepflegte Patienten

ges. 2,12 1,2 2,12 0 5,44

2000

2005

2010

2015

2020

62

71

85

99

112

0,2

relativ

+

5%

1 : 3.000

5,2

3.455

pro 10.000 EW

5.947 89

+ 16%

+

Personal-Soll

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

3.731

relativ

absolut

->

Einsatzstunden pro Jahr: Mohi Frastanz

2.076

10

Schlüssel

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Mohi Göfis

+

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

375

Mohi Jagdberg

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

Betreute Personen

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

DGKS 1,62 1,2 2,12

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

6.468 h pro 10.000 EW


Region Walgau 2/Walsertal SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

IAP Sozialzentrum Ludesch 8 Senioren- und Pflegeheim Nenzing 28

16.620

1.804 173

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gesamt

2000

2005

2010

2015

2020

53

61

76

89

97

Hauskrankenpflege - IST

Blons Bludesch Fontanella Ludesch Nenzing Raggal Sonntag St.Gerold Thüringen Thüringerberg

Personal: DGKS Blumenegg Soz. Sp. 1,63 Großes Walsertal 1,51 Ludesch 2 Nenzing 1,17 gesamt 6,31

PfH 0,25

0,5 0,75

Gepflegte Patienten

-17

relativ

-32%

ges. 1,88 1,51 2 1,67 7,06

Hauskrankenpflege - Soll

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut

+

relativ

+ 27%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

5,5

477

Mobile Hilfsdienste - IST

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Einsatzstunden pro Jahr: KPV Großes Walsertal, Raggal

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

276

IAP Ludesch

1.925

Mohi Nenzing

7.113

Thüringen-Bludesch

2.075

pro 10.000 EW

6.853

Betreute Personen

absolut

36

Gemeinden

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

72

6.468 h pro 10.000 EW

1,5


Region Bludenz SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Altersheim der Stadt Bludenz Pflegeheim der Stadt Bludenz Sozialzentrum Bürs

43 27 20

Gesamt

90

23.407

3.119 383

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Bludenz Brand Bürs Bürserberg Nüziders Stallehr

Personal: Bludenz Brandnertal Bürs Nüziders

DGKS 5,37 0,61 1,02 2,26

PfH

0,21 0,46

ges. 5,37 0,61 1,23 2,72

9,26

0,67

9,93

gesamt Gepflegte Patienten

2000

2005

2010

2015

2020

125

139

163

180

194

+

-35

relativ

+ -28%

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut

+

relativ

+ 27%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

7,8

518

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

Einsatzstunden pro Jahr: Bludenz

4.785

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr:

Bürs

4.365

Nüziders

4.198

pro 10.000 EW

5.703 174

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

Betreute Personen

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

6.468 h pro 10.000 EW

2,1


Region Klostertal/Arlberg SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000 Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

6.630 780 63

Heimplätze - IST

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

Gesamt

0

Gemeinden

Hauskrankenpflege - IST

Dalaas Innerbraz Klösterle Lech

Personal: KlostertalArlberg gesamt

DGKS 2,68

PfH 1

ges. 3,68

2,68

1

3,68

2000

2005

2010

2015

2020

21

27

36

44

50

relativ

+

-100%

absolut (100 %-Stellen)

1,5

relativ

67%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

2,2

Landesdurchschnitt 2000 2.937

Einsatzstunden pro Jahr:

4.430

6.468 h pro 10.000 EW

Arlberg 25

-21

Schlüssel

Einsatzstunden pro Jahr:

Betreute Personen

+

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

pro 10.000 EW

absolut

Hauskrankenpflege - Soll

Mobile Hilfsdienste - IST

Klostertal-

Regionale Bedarfsprognose Heimplätze CJ/ Juni 2001

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze


Region Montafon SOLL-IST-Vergleich 2000

Bevölkerung 2000

Heimplätze - IST

Gesamt 65 u.ä. 85 u.ä.

Altersheim Bartholomäberg 27 Altersheim Schruns 19 Pflegeheim Schruns 24 Seniorenheim "Maria-Hilf" 9 Pflegeheim St. Gallenkirch/Gaschurn 13 Privates Seniorenheim Schmidt Vandans 26

17.879

2.395 251

Gesamt

Hauskrankenpflege - IST

Batholomäberg Gaschurn Lorüns Schruns Silbertal St.Anton St.Gallenkirch Tschagguns Vandans

Personal: Außermontafon Innermontafon gesamt

DGKS PfH 3,62 1 0,38 4,62 0,38

Gepflegte Patienten

ges. 3,62 1,38 5

2000

2005

2010

2015

2020

74

84

105

120

129

absolut

44

relativ

59%

Einsatzstunden pro Jahr: Mohi Außermontafon

Hauskrankenpflege - Soll

Soll-Ist-Vgl. Hauskrankenpfl.

Schlüssel

absolut

-1,0

relativ

-16%

->

Personal-Soll

1 : 3.000

6,0

418

Mobile Hilfsdienste - IST

Mobile Hilfsdienste - Vergleich

11.005

Mohi Innermontafon

2.094

pro 10.000 EW

7.326

Betreute Personen

Soll-Ist-Vergleich Heimplätze

118

Gemeinden

Regionale Bedarfsplanung Pflegeheime CJ/ Juli 2001

Heimplätze - Soll (+/- 5 %)

83

Landesdurchschnitt 2000 Einsatzstunden pro Jahr: 6.468 h pro 10.000 EW


S TAT I O N Ä R E E I N R I C H T U N G E N F Ü R P F L E G E B E D Ü R F T I G E M E N S C H E N I N V O R A R L B E R G

Regionaler Bedarfs- und Entwicklungsplan 2000 – 2020

Amt der Vorarlberger Landesregierung Abteilung Gesellschaft und Soziales Landhaus A-6901 Bregenz www.vorarlberg.at Tel: #43(0)5574/511-24116 Fax: #43(0)5574/511-24195 E-Mail: theo.kremmel@vorarlberg.at

Regionaler_Bedarfs-und_Entwicklungsplan_fuer_Pflegebeduerftige  

http://cdn2.vol.at/2005/06/Regionaler_Bedarfs-und_Entwicklungsplan_fuer_Pflegebeduerftige.pdf

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