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ORTSPORTRÄT
Hohenems
Investitionen und Improvisationen Hohenems ist auch für die Zukunft bestens aufgestellt!
So sieht der Lageplan aus.
Verkehrskonzept für die Grafenstadt Wie in allen Städten und größeren Gemeinden des Landes bewegt das Thema „Verkehr“ auch in Hohenems. Die Stadtverantwortlichen arbeiten schon länger an Lösungen und Kon zepten, die in den nächsten fünf Jahren auch umgesetzt werden. Da bei geht es um Entlastung an stau geplagten Punkten, Beruhigung in der Innenstadt und die Erhöhung der Verkehrssicherheit in den Wohn gebieten. Entlastung bei der Autobahn Seit einigen Jahren arbeiten Exper ten und Vertreter der Stadt Hohen ems, des Landes und der ASFINAG an einem Verkehrskonzept zur Ent lastung der Autobahn-Anschluss stelle Hohenems. „In Summe wur den über 30 Varianten untersucht, Verkehrssimulationen durchgeführt und überprüft. Jetzt liegt ein Ver kehrskonzept vor, das im September noch mit dem Bundesministerium akkordiert wird und dann in die Ge nehmigungsverfahren geht. Der Baubeginn ist im Jahr 2023 geplant. Im Zentrum steht eine zusätzliche Umfahrungsstraße (die Südspange), der Ausbau des Kreisverkehres, der Umbau der ,Hornbachkreuzung‘ und eine neue zusätzliche Radweg verbindung Richtung Schweiz. Neu dazugekommen ist eine zusätz liche Abfahrtsrampe von der Auto bahn, die direkt in die Südspange und das neue Betriebsgebiet fließt. Wichtig ist für Hohenems auch der Bau des Autobahnanschlusses ‚Rheintal Mitte‘, der den Schwerver kehr aus dem Betriebsgebiet Dorn birn-Wallenmahd aufnehmen wird. Alle diese Maßnahmen führen zu einer merklichen Entlastung des Autobahnknotens Hohenems und
des Stadtgebietes“, skizziert Bürger meister Dieter Egger die Pläne. Mehr Sicherheit in Wohngebieten „Wir wollen in den Wohngebieten durch eine generelle Geschwindig keitsreduktion auf 30 km/h und flankierende Beruhigungsmaßnah men die Sicherheit und die Lebens qualität in den Wohngebieten erhö hen. Wir erarbeiten dazu ein Ge samtkonzept, das ab nächstem Jahr umgesetzt werden soll. Auch der Kreuzungsbereich ‚Im Kirchholz‘ in die ‚Rheinfähre‘, der gerade für Radfahrer sehr gefährlich ist und immer wieder zu Unfällen führt, soll durch eine Ampel geregelt und sicherer werden. Ein Antrag an die zuständige Bezirkshauptmann schaft, es handelt sich ja um eine Landesstraße, wurde vonseiten der Stadt gestellt“, so das Stadtober haupt weiter. Verkehrsberuhigung „Um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt weiter zu erhöhen, wer den wir in enger Abstimmung mit den Handelsgeschäften weitere Schritte zur Verkehrsberuhigung umsetzen. Basis dafür ist das neue Parkraumkonzept mit drei Tiefgara gen, die in der Innenstadt gebaut werden. Die Erste ist im Bereich Schillerallee schon in Bau und wird nächstes Jahr in Betrieb gehen. Die zweite Tiefgarage befindet sich auf dem ‚Rosenthal-Areal‘ und die Dritte ist im Bereich des Schloss platzes geplant. Somit findet man leicht einen Parkplatz und kann dann bequem und auf kurzen We gen in die Innenstadt von Hohen ems gelangen“, präsentiert Bürger meister Dieter Egger die konkreten Pläne.
„Das herausfordernde Jahr 2020 hat Hohenems wie jeder anderen Ge meinde auch die eine oder andere kurzfristige Planänderung abgerun gen. Es ist ein Beleg für die Stabilität und das „An-einem-Strang-Ziehen“ in der Stadt, dass alle wichtigen Pro jekte im Kosten- wie Zeitplan fort schreiten konnten: Mit der neuen Volksschule Schwefel und dem Kin dergarten Hellbrunnenstraße kön nen diesen Monat zwei Bauten er öffnet werden: zwei Großprojekte, die nicht nur wichtige Investitionen in die Zukunft der Bildung darstel len, sondern auch die Stadtteile Schwefel und Klien aufwerten. Die Innenstadt hat sich ja bereits zu ei nem Schmuckstück mit Magnetwir kung entwickelt. Neben der Entwick lung des weiteren Potenzials des
prächtigen Schlossplatzes ist es mir aber auch ein Herzensanliegen, alle Stadtteile mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam weiter zu den ken: So wird sich beispielsweise auch „Unter der Bahn“ einiges tun, und das Herrenried neue Akzente erfahren. Neben Investitionen waren zuletzt auch Improvisationen gefragt – die aber eindrücklich belegt haben, dass dank guter Ideen aus Krisen auch neue Chancen erwachsen können, wenn gemeinschaftlich gedacht und gearbeitet wird. Anstelle großer Events finden so in Hohenems bei spielsweise eine Vielzahl kleiner wie feiner Veranstaltungen statt – unge wöhnliche und gut angenommene, inspirierende Angebote, welche die Stadt auch abseits bekannter Forma te erleben lassen. Es tut sich also einiges in Hohenems – lesen Sie auf den kommenden Sei
ten mehr und entdecken Sie bei ei nem persönlichen Besuch der Stadt die vielen Ihnen bereits bekannten, aber auch neuen Vorzüge!“ Bürgermeister Dieter Egger
Im Herzen von Hohenems Neugestaltung des Rosenthal-Areals als Aufwertung für Innenstadt. In einem gemeinsamen Planungs prozess setzen die Stadt Hohenems und die Villa Rosenthal GmbH wich tige Impulse zur Stärkung des Stadt zentrums. Mit der Villa Rosenthal GmbH als Eigentümerin des rund 10.000 m2 großen Areals, an der Kreuzung Radetzkystraße und Die poldsauer Straße, wurde seitens der Stadt ein sogenanntes „Wechselseiti ges Verständnis“ abgeschlossen, welches die Rahmenbedingungen für die Kooperation der kommen den Monate und Jahre festlegt. Im Entstehen begriffen ist auf diesem Areal ja bereits das künftige „Litera turhaus Vorarlberg“, das in der zu sanierenden „Villa Iwan und Franzis ka Rosenthal“ Platz findet. Zudem sollen ein neues Rathaus, ein öffent licher Park und eine öffentliche Tief garage entstehen. Der Straßenraum an der Kreuzung Radetzkystraße/ Diepoldsauer Straße wird neu ge staltet, der Verkehr „entschleunigt“. Öffentlicher Park Mehrere weitere Projekte sind Teil der gemeinsamen Zusammenarbeit: So ist auf dem Areal ein öffentlich zugänglicher Park geplant, der mit über 1500 m2 und historischem Baumbestand zum Verweilen und Erholen im Herzen der Stadt einlädt.
Das Rosenthal-Areal. Bis Jahresende hat die Stadt weiters die Option, Grund zum Bau eines neuen Rathauses zu erwerben; dies würde erlauben, die städtische Ver waltung noch bürgernäher und gänzlich barrierefrei zu bündeln. Ei ne öffentliche Tiefgarage wird zu dem eine zentrale Parkmöglichkeit für Zentrumsbesucher wie auch An rainer bieten. Neben Gewerbeein richtungen sind auch Wohnungen auf dem Areal geplant. Begegnungszone Der Kreuzungsbereich der Radetzky straße und Diepoldsauer Straße soll neu gestaltet werden. Die in den letzten Jahren stetig vorangeschrit tene Attraktivierung des Zentrums wird sich dann bis zur Radetzkystra ße erstrecken: Der historische Ein gang zur Marktstraße und zum Jüdi
schen Viertel wertet die Einfahrt in die historische Innenstadt von Ho henems auf und bildet den Beginn einer „Flaniermeile“, die bis zum Schlossplatz mit seinem Renais sancepalast und den Emsbachstufen reicht. Zusammenkommen und verweilen In Summe werden diese städtebau lichen Maßnahmen mithelfen, das historische Zentrum zwischen Schlossplatz und Rosenthal-Areal zu stärken und als stimmige Einheit in Form einer Achse zu betonen – als Ort, an dem Menschen zusammen kommen, gemütlich spazieren kön nen, auf Ladengeschäfte und Restau rants wie auch Kultureinrichtungen stoßen – und dabei fußläufig noch ihre Rathausbesuche einplanen kön nen.
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Kultur spürbar machen! Nicht nur in Salzburg konnten die Festspiele dank ihres mutigen Ein satzes das Publikum mit Veranstal tungen locken – auch die Stadt Ho henems präsentierte sich in die sem Sommer in ihrer Vielfältigkeit. Trotz der erschwerten Bedingun gen war das Ziel ganz klar: Hohen ems inspiriert und belebt die Kul tur! „Kultur im Jetzt“ Unterstützt wurde die Stadt mit der Förderinitiative „Kultur im Jetzt“ des Landes Vorarlberg, einem Angebot, um coronabedingte, zusätzliche Veranstaltungsakzente setzen zu können und dabei Künstlerinnen und Künstler direkt zu fördern. So konnten bewährte und wieder herbeigesehnte Formate und neue Workshops angeboten werden. Attraktiver Kulturstandort „Mein Motto ist: ‚Kultur ist nicht nur für Eliten, sondern für Alle‘ Als Kulturstadtrat freut es mich besonders, dass wir in Hohenems die Kulturförderung für unsere Vereine in den vergangenen fünf Jahren um 60 % erhöhen konnten und die Stadt für neue Kulturtreibende und Institutionen somit attraktiv machen konnten“, so Kulturstadtrat Johannes Drexel. „Ghörig kreativ“ Unter dem Motto „Ghörig kreativ“ wurde vom neu installierten Team der Kulturabteilung eine Veranstaltungsreihe entwickelt, die Begegnungen möglich machte und den Stadtkern belebte. Denn wo hätten sich ein Mitmach-Zirkus, eine Schreibwerkstatt und
merlichen Temperaturen kamen zahlreiche Musikbegeisterte, um den Klängen der vier Vorarlberger Musiker zu lauschen. Und sie wurden belohnt: das Repertoire von Wagner bis Queen sorgte für Begeisterung in der Innenstadt.
Trotz erschwerten Bedingungen inspiriert Hohenems und belebt die Kultur. das „Wilde Sticken“ treffen können, wenn nicht in der Hohenemser Innenstadt. In Zusammenarbeit mit dem „vai – Vorarlberger Architektur Institut“ und dem Architekturkollektiv „Auf ’strich“ wurden Palettenmöbel gemeinsam mit Jugendlichen gebaut, die anschließend dem „Hock – ein Fest der Kultur(en)“ als Sitzgelegenheit verliehen wurden. Nun sind diese Möbel an Plätze zurückgekehrt, die für junge Menschen wichtige Begegnungsorte darstellen. „Hock – Fest der Kultur(en)“ Sich Begegnen und Zusammensein stand beim „Hock-Fest“ Anfang August im Mittelpunkt dieses Events, das vom Jüdischen Museum initiiert und von der Stadt Hohenems sowie der Firma Collini unterstützt wurde. Auch
Die musikalische Unterhaltung übernahm u.a. ein Bläserensemble der Bürgermusik.
das Erzählen spielte eine wichtige Rolle: Schon einen Tag vor dem Fest wurde eine neue Skulptur über dem Brunnen in der Marktstraße vor der Engelburg installiert: Der „Engel der Geschichte“, geschaffen von Künstler Günther Blenke soll die Geschichte der Vergangenheit darstellen. Beim Fest selbst kamen die Geschichten der Stadtbewohner in Führungen durch das Viertel zur Sprache und die musikalische Unterhaltung übernahm u. a. ein Bläserensemble der Bürgermusik, das beschwingt Dixie und Blues zum Besten gab. Einen musikalischen Höhepunkt gab es bereits einen Abend zuvor. Unter dem Motto „4 Posaunen 4 Stationen“ lud die Stadt Hohenems mit dem Posaunenquartett „Tetrapol“ zu einem musikalischen Spaziergang durch Hohenems ein. Trotz der som-
„Strossaleaba“ Für Stimmung sorgte auch das beliebte und viel besuchte „Strossaleaba“ – ein Markt für Kunterbuntes im August. Von Kunst und Kulinarik über Tanz und Musik war in der Harrachgasse für jeden Geschmack etwas dabei. Erfreulich ist, dass ein weiterer Termin dafür bereits gefunden wurde: am Samstag, dem 12. September 2020, findet – nur bei guter Witterung – von 9 bis 13 Uhr das bunte Treiben ein weiteres Mal statt. Klassik auf Weltniveau Im Herbst bietet die Stadt ein besonderes Programm für Klas sikbegeisterte: Die Schubertiade, eines der renommiertesten Schubert-Festivals weltweit, öffnet im Oktober wieder ihre Tore. Ein weiterer Höhepunkt sind die Konzerte des Orchesters Arpeggione im Renaissancepalast. Für Sternstunden der geistlichen Musik garantieren auch heuer wieder die Chor-und Orgeltage in der Pfarrkirche St. Karl. Die Klangmomente und Kulturakzente lassen die Stadt Hohenems zu einem spannenden Kulturraum werden, der inspiriert! Alle Infos zu den Events und Veranstaltungen in Hohenems finden Interessierte stets aktuell unter www.hohe nems.at/veranstaltungen!
Unter dem Motto „Ghörig kreativ“ wurde eine Veranstaltungsreihe entwickelt.
Das Freibad Rheinauen zieht Bilanz der Bade saison 2020.
Saison-Zwischenbilanz Rheinauen Coronabedingt war der Start in die Badesaison 2020 sehr holprig. Die gesetzlich verordnete, verspätete Eröffnung am 29. Mai 2020 und die Verunsicherung der Saisonkartenkäufer war sehr groß, da es nicht sicher war, ob es wieder eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen gibt. Dadurch wurden im Vergleich zu 2019 um etwa ein Drittel weniger Saisonkarten verkauft. Der fehlende Saisonmonat Mai und das schlechte Wetter im Juni mit nur 13.000 Besuchern war deshalb ein sehr schwacher Start für das größte Freibad Westösterreichs. Glücklicherweise war das Wetter im Juli und August relativ schön und mit jeweils ca. 45.000 Besuchern wird die Saison 2020 mit gesamt 105.000 Besuchern nur als leicht unterdurchschnittlich in die Geschichte eingehen. „Ich möchte mich jetzt schon bei allen Besuchern bedanken, wünsche allen eine gute Zeit, besonders Gesundheit und hoffe auf eine gute Saison 2021 ohne Corona-Einschränkungen in allen Bereichen“, so Rheinauen-Geschäftsführer Ewald Petritsch. Weitere Infos unter www.rheinauen.at!
Die Sehnsucht der Franziska Rosenthal Ein historisch-szenischer Stadtrundgang durch Hohenems begeisterte an insgesamt sieben Terminen über 350 Besucher. Der Theaterspaziergang fand heuer zum ersten Mal statt und soll in den kommenden Jahren mit wechselnden Stücken fortgeführt werden und ein Highlight im Hohenemser Sommerprogramm werden. Die Zuschauer begleiteten die ehemalige Besitzerin der beeindruckenden Villa Rosenthal auf einem Spaziergang durch Hohenems und hörten an ausgewählten Punkten ihre Geschichten, die sie mit der Stadt ebenso wie mit ihrer Sehnsucht nach der Welt außerhalb verbunden haben. Die Schauspielerin Luka Oberhammer verkörperte diese weltgewandte, aus der traditionellen jüdischen Familie Brettauer stammende, bedeutende Hohenemserin. Ein theatraler Blick in die Zeit um 1900 in Hohenems begeisterte ganz Vorarlberg. Inszeniert wurde das Stück vom „Walk Tanz Theater“ unter der Leitung von Brigitte Walk.
Inszeniert wurde das Stück vom „Walk Tanz Theater“ unter der Leitung von Brigitte Walk.
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Hohenems – Stadt der Radkultur Radfahren boomt und die Stadt Hohenems trägt diesem Trend durch ein Aktionsprogramm Rechnung. Es wurden schon in den vergangenen Jahren immer wieder Verbesserungen im Bereich der Radinfrastruktur getätigt.
in Kooperation mit dem ÖAMTC, eine Pump- und Reparaturstation errichtet. Hier steht den Radfahrern alles Notwendige für rasche
Die weiteren Pläne der Stadt Hohenems
Investitionsprogramm „Wir werden das ‚Tempo erhöhen‘ und mit einem fortschreitenden Investitionsprogramm unterstützen. Unsere Radwege sollen zeitgemäß ausgebaut und der Komfort für Radfahrer durch neue Abstellanlagen und Reparaturstationen verbessert werden. Die Radwege sollen breiter, sicherer und besser beleuchtet werden. Radkultur steht für die Stadt Hohenems ganz weit oben auf der Prioritätenliste“, so Bürgermeister Dieter Egger. Reparaturstation Als einen ersten weiteren Schritt wurde im Bereich Rheinauen, entlang der beliebten Landesradroute,
und kleinere Reparaturen zur Verfügung. „Ein herzliches Dankeschön dem ÖAMTC für die Zusammenarbeit“, so das Stadtoberhaupt.
• Neue, abschließbare Fahrrad- boxen beim Bahnhof Hohenems
• Ausbau des Radwegs entlang der L 190 Richtung Dornbirn.
• Weiterer Austausch der alten Fahrradständer durch neue, zeitgemäße Fahrradbügel im gesamten Stadtgebiet.
• Verbesserung des Radwegs „Tiergarten“, Oberklien.
• Neubau des Radwegs „Stockenweg“. • Ausbau des Radwegs „Witzke“ von der Gemeindegrenze Alt ach/Hohenems in Richtung Bahnhof • Ausbau des Radwegs „Klien- straße“ entlang der Bahnlinie
Bürgermeister Dieter Egger und ÖAMTC-Direktor Michael Kubesch freuen sich ÖAMTC über die hohe Radler-Frequenz an der Station in den Rheinauen.
Hohenemser Spielplätze werden bestens genutzt Das Thema Familie spielt in der Stadt Hohen ems eine große Rolle. Deutlich wird dies durch die großen Investitionen, die in den vergangenen Jahren gerade in diesem Bereich bzw. auch im Bildungssektor in Hohenems getätigt wurden. „Das nun gültige Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen ist der konsequente nächste Schritt, um die Lebens- und Aufenthaltsqualität in diesen Freiräumen weiter zu erhöhen und natürlich auch die Sicherheit der Kinder bestmöglich zu gewährleisten. Leider mussten wir immer wieder feststellen, dass die Spielbereiche der Kinder mit Zigarettenstummeln verunreinigt waren, was auch eine Gefahr für die Kinder darstellt. Deshalb haben wir konsequent ein Rauchverbot in den Spielbereichen der öffentlichen Spielplätze verordnet“, betont Bürgermeister Dieter Egger die Notwendigkeit der angepassten Spielplatzverordnung. Und das wirkt sich auch merklich aus. Während der „heißen“ Phase im Sommer herrschte reger Betrieb auf den Emser Spielplätzen. Spiel- und Tschutterplätze in allen Stadtteilen Als nächsten Entwicklungsschritt möchte die Stadt Hohenems in allen Stadtteilen Freiräume für Familien und insbesondere Kinder schaffen. In ganz Hohenems verteilt sollen Spiel- und Tschutterplätze entstehen. Rund 126.000 Euro nahm die Stadt kürzlich für den neuen Spiel- und Tschutterplatz im Witzke in die Hand, der seit Mitte Juli nutzbar ist. Auch bei der Kinderbetreuungseinrichtung Villa Sonnenschein investierte die Stadt rund 15.000 Euro, um eine neue Spielmöglichkeit für die Kinder zu schaffen. „Wir möchten in allen Stadtteilen echte Treffpunkte für Jung und Alt schaffen. Der neue Spielplatz im Witzke ist ein perfektes Beispiel dafür, weil er die Aufenthaltsqualität in diesem Quartier erheblich erhöhen wird. Lebensqualität in unseren Wohngebieten ist der Stadt Hohenems ein Herzensanliegen! Als Nächstes sind ein Tschutterplatz im Stadtteil Au und ein öffentlicher Spielplatz im Stadtteil Klien geplant – für ein familienfreundliches Hohenems!“, so Planungsstadtrat Markus Klien.
• Ausbau des Radwegs „Hintere Radetzkystraße“ entlang der Bahnlinie.
• Neue Radwegverbindung im Zuge des Verkehrskonzepts Autobahnabfahrt Hohenems – sichere Verbindung von der Schillerallee zur Schweizer Grenze (Diepoldsau) • Verkehrsentflechtung „Pkw – Radfahrer“ im Bereich Rheinauen. • Neuorganisation der gefährlichen Kreuzung Kirchholz/ Rheinfähre.
E12 Ortsporträt Hohenems
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Herrenried wird aufgewertet und neu gestaltet Spitzeneckbach
Durch die Maßnahmen konnten Hochwasserereignisse in Hohenems verhindert werden.
Landgraben
Ermenbach
Leermahdgraben
Schwefelbadgraben
Hochwasserschutzmaßnahmen machen sich bezahlt! Ende August kam es auch in Hohen ems zu massiven Starkregenereignissen. Dank der zahlreichen Hochwasserschutzprojekte, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden, kam die Stadt mit den großen Wassermassen gut zurecht.
den Ermenbach flussaufwärts, auf einer Länge von rund 400 Metern, von einem Erdbauunternehmen komplett geräumt. Durch diese Maßnahme konnten zahlreiche Häuser und Grundstücke im Hejomahd vor Hochwasser geschützt werden.
die alten Sohlbretter teilweise nicht mehr intakt sind. 2020 wurde die Bachstrecke bis zur ÖBB-Brücke realisiert und in den kommenden Jahren ist geplant, die wichtigen Instandhaltungsmaßnahmen flussaufwärts fortzusetzen.
„Der Hochwasserschutz steht bei uns in Hohenems ganz weit oben auf der Agenda. Durch die umfassenden Maßnahmen, die wir in den letzten Jahren in diesem Bereich gesetzt haben, konnten größere Schäden vermieden und unsere Bevölkerung bestmöglich geschützt werden. Mein großer Dank gilt unserer engagierten Bauabteilung, die diese Maßnahmen stets perfekt plant, vorbereitet und umsetzt, aber auch den zahlreichen, ehrenamtlich Engagierten unserer Blaulichtorganisationen, die allzeit bereit und rund um die Uhr für die Hohenemser zur Stelle sind, sollte es aufgrund derartiger Starkregenereignisse oder sonstiger Umwelteinflüsse vonnöten sein“, freut sich Bürgermeister Dieter Egger, dass die Arbeit Früchte trägt. In den vergangenen Jahren wurden folgende Projekte in Hohenems realisiert: • Spitzeneckbach: Anfang Februar 2020 wurde der Spitzeneckbach von der Mündung in
• Landgraben: In den Jahren 2018 und 2020 wurden zahlreiche Anlandungen auf einer Länge von etwa 800 Metern des Landgrabens geräumt. Unterhalb der Obere Sack-Straße, flussaufwärts unter der L 190 bis zur Mündung des Fallbaches wurden Gehölze von den Böschungen entfernt, Anlandungen abgeführt und Uferanrisse der Böschungen mit Wasserbausteinen gesichert. Aktuell wird der Landgrabenweg nach Fertigstellung der Boblettenbrücke vom Landesflussbauhof saniert.
• Leermahdgraben: Zwischen einer landwirtschaftlich genutzten Fläche und der Leermahdsiedlung wurde 2018 vom Harzhüttenweg ein ca. 150 Meter langer Entwässerungsgraben gezogen. Mittels Rohrdurchpressung unter der L 203 kann das Oberflächenwasser in den Koblacher Kanal abfließen. Durch dieses Projekt konnte eine wesentliche Entschärfung der Hochwasserproblematik in diesem Gebiet erzielt werden.
• Ermenbach: Im Jahr 2018 wurde von Höhe der Sohlgrabenbrücke die Sanierung des Ermenbaches begonnen und in den Folgejahren jeweils eine Bauetappe realisiert. Der Flussquerschnitt musste an die erforderliche Abflusskapazität angepasst werden, da auf einer langen Strecke der Querschnitt zu gering ist. Der Ermenbach musste ausgegraben und die Sohlbretter erneuert werden, da
• Schwefelbadgraben: Zur Entschärfung der Hochwasserproblematik bei Starkregenereignissen im Bereich der Schwefelbadstraße wurde ein offener Graben mit einer Länge von rund 320 Metern angelegt. Somit können die Oberflächenwässer aus den landwirtschaftlichen Gebieten in die Hohen emser Ache geleitet werden. Der Graben wurde mit zahlreichen Bäumen, Sträuchern und auch Sitzbänken ausgestattet und wird gerne von Spaziergängern genutzt.
• Laufende Instandhaltung: Die Stadt Hohenems lässt zweimal jährlich ihre Bäche und Gerinne ausmähen und das anfallende Schnittgut wird entfernt. Der erste Schnitt erfolgt jeweils, je nach Wetterlage, im Juni und der zweite Schnitt im September. Des Weiteren werden von der Forstabteilung der Stadt Hohen ems laufend Bäume und Sträucher zurückgeschnitten; der Werkhof befreit die Bäche zudem ständig von Müll und dergleichen. • Zukunftsprojekt Hochwasserschutz Gießenbach-Gillbach und Hohenemser-Ache: Für die Gemeinden Altach, Götzis und Hohenems wurde ein Gefahrenzonenplan sowie die Ausarbeitung eines „Generellen Projektes“ beauftragt. Für die Bäche Gießenbach-Gillbach-Hohenemser-Ache werden nun Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Gewässerökologie ausgearbeitet. Situationsabhängig sind Linearmaßnahmen (Geländeanpassung, Erdwulst oder Ufermauern), Gerinneaufweitungen oder Gerinneumlegungen angedacht. Aktuell ist ein Planungsbüro mit der Detailplanung beauftragt. Nach Abschluss der Behördenwege ist ab dem Jahr 2022 die Umsetzung geplant.
Bürger werden zur Erarbeitung eines Masterplanes eingeladen: „Die einzelnen Stadtteile und deren Gestaltung sind mir ein Herzensanliegen. Jeder größere Stadtteil soll eine Mitte, ein Zentrum erhalten, das Identität stiftet und entsprechend gestaltet wird. In den nächsten Jahren werden wir uns dem Herrenried widmen und das Zentrum neu gestalten. Dazu laden wir auch die betroffenen Anrainer ein und starten nun einen Bürgerbeteiligungsprozess“, erläutert Bürgermeister Dieter Egger die Pläne. Als erster Schritt wird gemeinsam mit der Bevölkerung ein Masterplan erarbeitet, der die Basis für alle weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte sein wird. Der Planungsund Betrachtungsraum umfasst im Wesentlichen das Gebiet von der Brucknerstraße über die Nibelungenstraße, die Konrad-Renn-Straße, die Markus-Sittikus-Straße bis hin zu sämtlichen Nebenstraßen. Auf den Miller-Aichholz-Grundstücken wird ein innovatives Wohnbauprojekt mit leistbarem Wohnraum für junge Hohenemser Familien entstehen. Dabei soll die Siedlungsstruktur aufgenommen und weitergedacht werden: Nicht einfach eine weitere Wohnanlage, sondern ein Quartier mit hoher Lebensqualität. Als weiterer Schritt ist eine naturnahe und qualitätsvolle Gestaltung der Verbindungsachse über das Schulgelände und die Konrad-Renn-Straße angedacht. Im Zentrum steht die städtebauliche Gestaltung des Areals um die Kirche. Auch die Hauptverkehrsachse über die Brucknerstraße und die Nibelungenstraße soll verbessert werden – mit dem Ziel, den Verkehr zu beruhigen und den Straßenraum für Fußgänger und Radfahrer sicherer und schöner zu gestalten. „Im Frühjahr hat sich schon eine Arbeitsgruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gebildet, die Anregungen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet und der Stadt übergeben haben. Diese fließen natürlich in die weiteren Planungen mit ein“, informiert das Stadtoberhaupt. Die Stadt hat Arch. Werner Binotto, Fachbeirat der Stadt Hohenems, damit beauftragt, auf Grundlage dieser Überlegungen einen ersten Diskussionsentwurf zu erarbeiten. Dieser Entwurf wurde am Montag, dem 31. August 2020, mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe diskutiert. Auch die Bevölkerung im Herrenried wird zur weiteren Diskussion eingeladen. Bürgerbeteiligung unter Covid-19-Bedingungen „Covid-19 macht es praktisch unmöglich, größere Bürgerversammlungen zu veranstalten. Wir bieten deshalb allen Bürgerinnen und Bürgern an, Ideen und Anregungen für die Entwicklung des Herrenrieds in digitaler Form einzubringen. Wir haben dazu eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter E-Mail stadtplanung@hohenems.at können Vorschläge und Anregungen bis Ende September 2020 eingebracht werden. Anfragen können auch persönlich an unseren Stadtplaner, DI Bernd Federspiel, unter Tel. 05576 7101-1412 gestellt werden. Ich lade die Bevölkerung im Herrenried herzlich ein, sich an der unmittelbaren Entwicklung des Stadtteils zu beteiligen und würde mich freuen, wenn viele Anregungen bei uns eingehen. Lassen wir gemeinsam etwas Schönes entstehen“, lädt Bürgermeister Dieter Egger die Bevölkerung zur Mitwirkung ein.
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Spendenübergabe: Über 1000 Euro für Enugu! Der Hohenemser „Live! Förderverein für Livemusikkultur“ hat in der heurigen Straßenmusiksaison 1125 Euro an Huteinnahmen für das afrikanische Lehrlingswerkstattprojekt sammeln und am Mittwoch, dem 2. September 2020, an den Emser Projektkoordinator Hugo Ölz übergeben können! Rund 30 Bands hatten sich heuer beim Verein angemeldet, um in den Gassen und Straßen mit dem mobilen Straßenmusik-Fahrradanhänger des Vereins Musik zu machen. Von Konstanz bis Innsbruck waren die Musiker angereist, um in Hohen ems aufzutreten; das Publikum kam ebenfalls aus dem ganzen Dreiländereck, um die wöchentlichen Straßenkonzerte mit bis zu drei Bands pro Abend zu genießen. „Abgesehen von Einkaufsgutscheinen vom Stadtmar-
keting Hohenems und der Getränkeverpflegung haben die Musiker ihre Auftritte unentgeltlich durchgeführt – dabei ist eine wirklich hübsche Spendensumme für das Projekt von Hugo Ölz zusammengekommen, und es freut uns sehr, das Geld im Namen der Bands und der Spender nun zu übergeben! Ein recht herzliches Dankeschön hier in erster Linie an die Musiker, die Spender und auch die Stadt Hohenems für die Unterstützung der Straßenmusikszene in einem für die Kultur sehr schwierigen Jahr“, freut sich Live-Vereinsobmann Johannes Neumayer bei der Spendenübergabe an den Hohenemser Ingenieur Hugo Ölz, der im Namen der Organisation „FIDESCO“ das Geld persönlich ins Zielland bringt. „Wir sind hier wirklich sehr dankbar über jeden Euro, den wir für unsere Lehrlingswerkstatt in Enugu (Nigeria)
Bonussystem: Regional einkaufen wird belohnt! Hohenems lebt von seinen eigentümergeführten Geschäften und diese leben von ihren treuen Kunden. Ab jetzt werden Einkäufer bei zahlreichen Geschäften in Hohenems für ihre Treue belohnt. Wie das funktioniert? Mit der Vorarlberger „loja“-App. Die App kann einfach im App-Store oder unter get. loja.app heruntergeladen werden und der auf der Rechnung enthaltene QR-Code wird bequem von Zuhause aus gescannt. Kunden erhalten pro bezahltem Euro einen Punkt und können diese dann beim nächsten Einkauf bei ihrem Lieblingshändler wieder gegen attraktive „Goodies“ oder Rabatte einlösen. Somit hat man ein Treuesystem für die gesamte Stadt und keine lästigen Bonuskarten mehr im Portemonnaie. Ein weiterer Vorteil: zusätzlich zu den Punkten, die man beim jeweiligen Händler sammelt, gibt es auch Hohenems-Punkte, die der Kunde pro Einkauf erhält und dadurch auch für seinen regionalen Einkauf mit Einkaufsgutscheinen, Vergünstigungen bei Veranstaltungen und attraktiven Gewinnspielen belohnt wird. Und das Beste daran: die gesamte App funktioniert ohne Datenbekanntgabe der Nutzer und ist somit auch für Personen geeignet, die lieber vorsichtig im World Wide Web unterwegs sind. Bis jetzt sind rund 20 Hohen emser Händler mit dabei. In der App und unter www.loja.app sind alle Teilnehmer und ihre Aktionen ersichtlich. Regional einkaufen lohnt sich also.
verwenden können. Das übergebene Geld werden wir in ein Brunnenprojekt einer neuen Volksschule bei Enugu investieren, welche großteils von unseren dortigen Schlosserlehrlingen realisiert wird. Auch von unserer Seite her ein großes Dankeschön an alle Spender und Beteiligten!“, so Hugo Ölz abschließend bei der Spendenübergabe am Schlossplatz.
v. l. Live-Vereinsobmann Johannes Neumayer mit Hugo Ölz
Die rund 30 Bands sind an unterschiedlichsten Plätzen aufgetreten und haben für den guten Zweck gespielt.
E14 Ortsporträt Hohenems
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Schlossplatz soll zum Juwel werden Der Schlossplatz in Hohenems gehört jetzt schon zu den schönsten Gemeindeplätzen in Vorarlberg. „Doch das Stadtzentrum hat noch wesentlich mehr Potenzial und das wollen wir noch stärker nutzen und zum Vorschein bringen. Der schöne Renaissancepalast mit der Kulisse des Schlossbergs, der Blick in die wunderbare Bergwelt und der Emsbach, der mitten durch unser Stadtzentrum fließt“, erklärt Bürgermeister Dieter Egger. „Er hat aber auch Defizite, wie die Zerschneidung durch die Verkehrswege, die fehlenden Strukturen und wirren Ausrichtungen der Nutzungsabschnitte. Deshalb haben wir gemeinsam mit unserer Stadtplanung und dem Büro Lohrer/Hochrein, das den Wettbewerb zur Gestaltung der Innenstadt gewonnen hat, an der Weiterentwicklung des Schlossplatzes gearbeitet. Nach der Umsetzung und Revitalisierung des Jüdischen Viertels und der Marktstraße liegen nun die Pläne vor. Sie zeigen, wie wir den
Schlossplatz zu einem echten Juwel umbauen werden“, zeigt sich das Stadtoberhaupt begeistert von den Plänen. Was ist geplant? Der Platz nimmt die historisch gewachsenen Kanten des Platzes auf.
Der Palast wird stärker in den Platz integriert und kommt somit besser zur Geltung. Die Sicht auf den Palast kann geklärt und transparent, der Durchgangsverkehr zudem unterbunden werden. Die Zufahrt zur Apotheke und in den Stadtteil Emsreute durch den Torbogen wird aber wei-
Das Stadtzentrum von Hohenems hat noch viel Potenzial.
terhin möglich sein. Oberirdische Parkplätze werden ebenfalls weitestgehend verschwinden und durch ein neues Parkraummanagement mit zwei Tiefgaragen (120 Abstellplätze) ersetzt. Die Parkplätze im südlichen Bereich (Apotheke/Hotel Valerian/ Schlossplatz) sollen neu, besser angeordnet und mit Bäumen strukturiert werden. Der Bach wird so von parkenden Autos freigespielt und die derzeitige Brücke mit der künstlichen Überplattung durch eine schlanke Fußgängerbrücke und eine schmale Brücke für den motorisierten Verkehr, welche neu ausgerichtet wird, ersetzt. Palast rückt in den Vordergrund Der bestehende Kiesplatz wird ausgeweitet, integriert den historischen Nibelungenbrunnen und bringt damit den Palast stärker zu Geltung. Die alten Bäume bleiben größtenteils erhalten, ergänzt mit Neubepflanzungen. Im Bereich des „Hochhauses“ wird die Graf-Maximilian-Straße parallel zur Gebäudekante verschoben
und der Vorplatz mit flachen, begrünten Stufen für die Gastronomie sowie Besucher zugänglicher gemacht. Was folgt ist ein wundervoller Blick auf den Platz und den Palast. Positive Resonanz Die Pläne wurden den Anrainern und der Arbeitsgruppe „Innenstadt/ Schlossplatz“ in intensiven Gesprächen präsentiert. Die Resonanz ist äußerst positiv. Die Detailplanung und die Umbauarbeiten können voraussichtlich in etwa vier Jahren abgeschlossen sein. „Ich bin mir sicher, dass der Schlossplatz nach der Neugestaltung zu einem der schönsten Zentrumsplätze im Bodenseeraum gehört. Ein Platz, der durch seine Naturkulisse sowie mit dem Emsbach zum Verweilen einlädt, der aber auch die Geschichte der Stadt mit seinem Renaissancepalast eindrucksvoll präsentiert. Ein weiterer Schritt in der schönen und dynamischen Stadtentwicklung von Hohenems“, so Bürgermeister Dieter Egger abschließend.
Besichtigung des neuen GRASS Kunden- und Logistikzentrums Am vergangenen Dienstag, dem 1. September 2020, lud der Marketingclub Vorarlberg exklusiv zur Führung und zum Rundgang durch das neue GRASS Kunden- und Logistikzentrum sowie den neuen Hauptsitz am Standort Hohenems ein.
Lehrlingsbörse 2020 Am Samstag, dem 10. Oktober 2020, von 10 bis 14 Uhr findet die 5. Hohen emser Lehrlingsbörse im WIFI Hohenems statt. Seit Langem engagiert sich die Stadt Hohenems für die Lehrlingsausbildung der Hohenemser Betriebe. Junge Menschen brauchen eine solide Basis, gute Entwicklungschancen und interessante Zukunftsmöglichkeiten. Durch die Lehrlingsbörse im Maurer Ausbildungszentrum „MAZ“ im WIFI Hohenems wird es den Hohenemser
und umliegenden Betrieben ermöglicht, sich bestens mit einer Vielzahl an verschiedenen Lehrberufen zu präsentieren. Zusätzlich gibt es bei vielen Ausstellern die Möglichkeit, bei einer Aktivität am Stand praxisnah den Spaß am Lehrberuf zu entdecken. Es gibt Infos zur richtigen Bewerbung und zu den unterschiedlichen Unternehmen. Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche und Eltern. Die Börse soll außerdem beim Knüpfen von neuen Kontakten und bei der Lehrstellensuche unterstützen.
Sehr erfreulich war die große Teilnahme von Marketingclubmitgliedern, die der Einladung gefolgt waren und Einblicke in die Logistik und die Büroräumlichkeiten des neuen GRASS-Zentrums erhielten. Hohenems ist bereits der dritte Standort in Vorarlberg und mit 70 Millionen Euro nicht nur die größte Investition der Firmengeschichte, sondern auch das größte Logistik-Bauprojekt, das jemals in Vorarlberg realisiert wurde. Die Zahlen der neuen Logistik-Drehscheibe sprechen für sich: Das elfgassige Hochregallager ragt 22 Ebenen in die Höhe, über 600 Regalsteher bieten Platz für knapp 38.000 Paletten-Stellplätze. 5000 Tonnen Stahl wurden verbaut und die längste Fassade misst über
180 Meter. Das Gebäude mit einer überbauten Fläche von 11.150 m2 ruht auf 1500 Pfählen, die 30 Meter in die Tiefe ragen. Zudem ermöglicht die zentrale Lage des über 50.000 m2 großen Grundstücks, direkt am Autobahnanschluss zur A 14, eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz. Aktuell werden die Strommasten auf dem Industriegelände BBA14 auf Kosten des Grundstückseigentümers ZIMA erhöht, um weitere Betriebsansiedlungen und Bebauungen auf dem Gebiet zu erleichtern – unter anderem für die neu geplante Niederlassung der Firma Meusburger. Zusammen mit Meusburger werden dann im Endausbau zwischen 800 und 1000 Arbeitsplätze im neuen Hohenemser Industriegebiet entstehen. Ausblick auf Verkehrskonzept Bürgermeister Dieter Egger gab bei der Führung auch kurz Ausblick auf das geplante, neue Verkehrskonzept an der Autobahn, welches deutliche Entlastung und Verbesserungen für
Industriegebiet, Autofahrer und sogar Radfahrer bringen wird. „Ein Dankeschön gebührt der Firma Grass für die hervorragende Zusammenarbeit und beeindruckende Umsetzung des neuen, topmodernen Headquarters in Hohenems, welches eine beträchtliche Aufwertung für den gesamten Standort darstellt“, skizzierte das Stadtoberhaupt die weiteren Pläne.
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Fünf neue Betriebe und drei neue Arztpraxen Trotz wirtschaftlich schwerer Zeiten holt die Schadenbauer Projekt- und Quartierentwicklung GmbH attraktive neue Geschäfte und mutige Unternehmer nach Hohenems. Gleich fünf neue, inhabergeführte Betriebe und drei Ärztinnen und Ärzte haben die Innenstadt als ihren neuen Standort ausgewählt. Ein Gastronomiebetrieb, eine Steuerberaterin, ein Modegeschäft, eine Designerin, eine Psychotherapiepraxis sowie eine Kinderärztin und die Gemeinschaftspraxis eines Zahnarztes und einer spezialisierten Kinderzahnärztin: Die Hohenemser Innenstadt wird wieder um eine Reihe interessanter Unternehmen und Dienstleister reicher. Projektentwickler Markus Schadenbauer konnte die Ansiedlungen in den vergangenen Wochen fixieren: „Unsere zahlreichen Sanierungsprojekte der letzten Jahre und die großen Investitionen der Stadt haben das Hohenemser Zentrum zu einem attraktiven Standort gemacht“, freut sich Schadenbauer. Den Neubau in der Harrachgasse 7 wird die Scha-
denbauer Projekt- und Quartierentwicklung GmbH bis Ende des Jahres fertigstellen. Im Erdgeschoß wird hier ein Restaurant mit einem außergewöhnlichen Gastrokonzept einziehen. Die Obergeschoße werden von Schadenbauers Unternehmen selbst als Büros genutzt. Im Altbau wird eine Psychotherapiepraxis eröffnen. Für das Geschäftslokal im Erdgeschoß wird noch ein Mieter gesucht – etwa aus den Bereichen Mode oder Interieur. Ebenfalls fast fertig ist die Sanierung der Marktstraße 20. Die Büroflächen dort bezieht eine Steuerberaterin. Auch hier sind die Flächen im Parterre noch verfügbar, beispielsweise für ein Schuh- oder Modegeschäft. In die ehemalige Boutique Lion in der Marktstraße zieht mit „Kleiner Max“ gerade ein modernes Kindermodengeschäft. Für die Harrachgasse konnte Schadenbauer „Maiken K“ gewinnen, eine international erfolgreiche Modedesignerin. Ärztezentrum gut im Plan Das neue Ärztezentrum mit öffentlicher Tiefgarage an der Schillerallee
Herbst-/Winterveranstaltungen 2020 In einem turbulenten und herausfordernden Jahr sind auch in der Herbst- und Winterzeit weitere inspirierende Veranstaltungen der Stadt Hohenems geplant: Samstag, 10. Oktober 2020, 10 – 14 Uhr: 5. Hohenemser Lehrlingsbörse Deine Zukunft wartet auf dich! Komm zur 5. Hohenemser Lehrlingsbörse im Maurer Ausbildungszentrum „MAZ“ im WIFI Hohenems und lerne dort über 20 verschiedene Lehrberufe kennen! Trete in Kontakt mit Betrieben, sprich mit anderen Lehrlingen, erfahre, wie du dich richtig bewirbst, knüpfe neue Kontakte und finde heraus, welcher Job wirklich zu dir passt. Sonntag, 6. Dezember 2020, 10 – 13 Uhr: Jazzbrunch Fesselnde Musik der „SWING WERK BIG BAND“ und exklusive Kulinarik erwarten Sie im Löwensaal. Karten gibt’s im Büro des Stadtmarketings Hohenems (Marktstraße 2) und direkt bei den Mitgliedern der Band. Überzeugen Sie sich selbst von der musikalischen Vielfalt der kompakten Rhythmusgruppe und genießen Sie rassige „Bläser Riffs“ und das Spiel virtuoser Solisten. Sonntag, 6. Dezember 2020, 13 – 19 Uhr: Christkindlemarkt Der Schlossplatz verwandelt sich in eine weihnachtliche Märchenwelt, in der eine Pferdekutsche und der Nikolaus nicht fehlen dürfen. Unzählige weihnachtliche Stände schmücken die Innenstadt und präsentieren Kunsthandwerk, Schmuck, Dekorationselemente, Edelbrände, Kekse, Nüsse, flauschige Felle und vieles mehr. Freitag, 11. Dezember 2020, 16 – 21 Uhr: Hohenemser VorweihNACHT Die Geschäfte in der Innenstadt öffnen von 16 bis 21 Uhr exklusiv ihre Türen und gewähren weihnachtliche Einblicke. Chöre bezaubern in der gesamten Innenstadt mit wunderschönem Gesang. Laternen stehen gegen eine kleine Spende für einen guten Zweck bereit. Köstliche Kulinarik wird in und vor den Geschäften angeboten.
wird zeitgerecht bis April 2021 fertiggestellt sein. Es wird gleich mehrere neue Arztpraxen beherbergen: eine Kinderärztin, die aktuell bereits provisorisch im Pfannerareal ordiniert, einen Zahnarzt sowie eine spezialisierte Kinderzahnärztin. Zusätzlich stehen hier noch zwei weitere Ordinationen zur Verfügung, etwa für Haut-, Augen- und Allgemeinmediziner. Gute Kooperation von Stadt und Schadenbauer Projektentwicklung „Die zahlreichen Investitionen in die Stadt, die schöne neue Begegnungszone und auch die wirtschaftlichen
Hilfsmaßnahmen in der Coronazeit haben glücklicherweise Früchte getragen“, freut sich Bürgermeister Dieter Egger über die positive Entwicklung der Innenstadt. „Dass dieser Aufwind weiter anhalten wird, ist auch der guten Kooperation mit der Schadenbauer Projekt- und Quartierentwicklung GmbH zu verdanken.“ Projektentwickler Markus Schadenbauer arbeitet bereits an den nächsten Projekten, beispielsweise an der Sanierung der Marktstraße 14. Das ehemalige Pfannerareal will Schadenbauer zurückbauen: „Das wird viel dazu beitragen, die Marktstraße noch
attraktiver zu gestalten. Insgesamt entstehen in den kommenden zwei Jahren über 1000 Quadratmeter neue Büro- und Geschäftsflächen in wunderschönen, denkmalgeschützten Altbauten in zentraler Lage, um innovative Unternehmerinnen und Unternehmer nach Hohenems zu holen.“
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Neu eröffnet:
Volksschule Schwefel und Kindergarten Hellbrunnenstraße Hohenems ist die am schnellsten wachsende Stadt des Landes – und auf die Zukunft vorbereitet: Zwei neue und eigens gebaute Einrichtungen ergänzen künftig das bestehende Angebot im Bereich der Bildung und Pädagogik. Sowohl die neue Volksschule im südlichen Stadtteil Schwefel als auch der Kindergarten Hellbrunnenstraße, der im nördlichen Klien eine Lücke schließt, sind Schmuckstücke zeitgemäßer, an der Umwelt und am Menschen orientierten Architektur geworden. Insgesamt hat die Stadt Hohenems in den vergangenen Jahren rund 35 Millionen in Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen investiert; mit etwa 18 bzw. 3,3 Millionen haben diese neue Volksschule und der Kindergarten daran einen gewichtigen wie wichtigen Anteil. Der Abschluss der beiden mehrjährigen Bauprojekte fiel in Zeiten von Covid-19; der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten und die Berücksichtigung von Hygienemaßnahmen haben es in den vergangenen Monaten möglich gemacht, die Arbeiten fortzusetzen, im Kostenplan zu bleiben und den Betrieb nun auch wie geplant im September aufzunehmen. Bürgermeister Dieter Egger freut sich über den erfolgreich abgeschlossenen Prozess: „Hohenems als stark wachsende Stadt hat jetzt massiv vor allem in die Zukunft unserer jüngsten Bürgerinnen und Bürger investiert. Bildung und Ausbildung ist das A und O eines jedes Lebensweges – mit den nun vorhandenen Kindergärten und Volksschulen sind wir jedenfalls für die kommenden Jahre gerüstet. Die Volksschule Schwefel und der Kindergarten Hellbrunnenstraße haben aber noch eine weitere wichtige Bedeutung für Hohenems: Beide sind architektonische Glanzlichter und Musterbeispiele für ein ökologisches Bauen, welches die Bedürfnisse der Bevölkerung aufgreift – so sind beide auch Meilensteine in der weiteren Entwicklung der Hohenemser Stadtteile als Quartiere mit hoher Lebensqualität und optimaler Nahversorgung!“
Pädagogisches Konzept der inklusiven VS Schwefel „An der Volksschule Schwefel werden die Volksschulkinder und die Kinder des ehemaligen Sonderpädagogischen Zentrums in vier Lernhäusern unterrichtet. In jedem Lernhaus gibt es vier unterschiedliche Klassen, Gruppenräume und eine gemeinsame Lernlandschaft. Jedes Kind wird dort individuell begleitet und gefördert. Das Kind mit all seinen Stärken und Schwächen, seinen Fähigkeiten und Interessen steht im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Durch das räumliche Angebot können die Kinder gemeinsam, klassenübergreifend lernen, sich im Bedarfsfall aber auch in die Kleingruppe zurückziehen. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt Hohenems gibt es täglich eine durchgängige Schülerbetreuung mit Mittagessen in der Schule“, erläutert der neue Direktor Christof Jagg. Volksschule Schwefel: So wird in der Zukunft gelernt Auf einer Nettogrundfläche von 7988 Quadratmetern finden hier insgesamt zwölf Klassen Platz, wobei die einer zeitgemäßen Pädagogik verpflichtete Architektur vier Cluster vorgesehen hat, denen jeweils drei Klassen, eine Kleinklasse, zwei Gruppenräume, eine Lernlandschaft sowie Teamstation zugeordnet sind. Unter Leitung von Direktor Christof Jagg werden sich hier etwa 20 Lehrpersonen dem Unterricht von rund 300 Kindern widmen können. Ein Hingucker der zweigeschoßigen Schule ist die weiträumige, auf die Aula folgende, Doppelturnhalle, welche mit ihrem galerieartigen Umgang den Charakter eines großen Atriums hat und einen optimalen Rahmen für Sport und Veranstaltungen bieten wird. Die Gebäudearchitektur, für welche die ARGE Tabernig-Zierl verantwortlich zeichnet, hat einen durchgehend betont offenen Charakter: So ist auch der großzügige, von mehreren Seiten aus zugängliche und einsehbare Schulhof im Obergeschoß Ausdruck von Transparenz, Lebendigkeit und Offenheit –
der denkbar beste Ort also, um Bildung, Kreativität und soziale Kompetenzen für das Leben zu vermitteln. „Die 2018 begonnene Errichtung der neuen Volksschule ging mit weiteren Gestaltungsmaßnahmen in der Umgebung einher, welche das Viertel weiter aufwerten. So wurden der zur Schule hinführende Obere Stockenweg wie auch die Spielerstraße saniert – der tägliche Schulweg wird hier von geschwindigkeitsbegrenzenden Verkehrsinseln, großzügigen Gehsteigen und moderner, durchgehender Beleuchtung erleichtert“, ergänzt Bauamtsleiter Markus Heinzle. Kindergarten Hellbrunnenstraße: Synergien genutzt, ökologisch gebaut Klien im Norden von Hohenems ist ein stark wachsender Stadtteil, in dem mehrere neue Wohnanlagen entstehen. Der neue Kindergarten ist Teil eines von den Architekten Nägele und Waibel in Niedrigenergiebauweise (Passivhauszertifizierung) konzipierten Nahversorgungszentrums, in dem bereits im Mai ein MPREIS-Lebensmittelmarkt eröffnet wurde. Eine wichtige Ergänzung zum bestehenden Versorgungsangebot für die Bevölkerung ist insbesondere auch der im Obergeschoß befindliche, nun eröffnete Ganztageskindergarten: Das Team unter Leitung von Julia Reinberger betreut hier drei neue Gruppen. Die für eine zeitgemäße Pädagogik konzipierten Räume bieten mit einer Nutzfläche von 814 Quadratmetern Platz für Morgen-, Mittags- und Abendmodule. Die Konzeption des Kindergartens folgt einer ähnlichen Philosophie wie jene der neuen Volksschule: So sind an die Gruppenräume jeweils große Terrassen angeschlossen, die bei gutem Wetter schnell ins Freie wechseln lassen und den Kindern den Blick auf die prächtige Hohen emser Bergwelt freigeben. Höchste ökologische Standards zeichnen die Konzeption des Gebäudes aus, welches es schafft, verschiedene Aspekte der Nahversorgung eines Stadtviertels ohne Einschränkungen unter einem Dach unterzubringen.