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Prinzipien der Clunia Wir sind eine katholische Verbindung Als solche bekennen wir uns zu christlichen Grundsätzen und ihrer Umsetzung innerhalb und außerhalb der Verbindung. Wir versuchen es jedenfalls. Wir sind überzeugt, dass hinter jedem menschlichen Handeln ethische Richtlinien stehen müssen und das Christentum einen guten Wertekatalog anbietet.

Obwohl wir grundsätzlich katholisch ausgerichtet sind, nehmen wir auch Christen anderer Konfessionen auf, sofern sie bereit sind, im Sinne des Prinzips RELIGIO in ihrer Glaubensgemeinschaft am religiösen Leben teilzunehmen.

Wir sind eine politische Verbindung Wir sind daran interessiert, was rund um uns herum passiert, und wir wollen das politische, wirtschaftliche und soziale Leben in Vorarlberg, in Österreich und im zusammenwachsenden Europa nicht nur als passive Beobachter zur Kenntnis nehmen, sondern auch aktiv unsere Meinung sagen, mitreden und mitgestalten - nach unseren Möglichkeiten. Wir stehen für eine demokratische Gesellschaft und lehnen jede Form von Extremismus ab.

Wir sind eine Mittelschulverbindung Wir sind eine Vereinigung von Mittelschülern und Absolventen. Wir halten ein gewissenhaftes Studium für unerlässlich, glauben aber, dass es nicht nur notwendig, sondern auch interessant ist, sich auch außerhalb der Schule weiterzubilden, sei es durch Vorträge, Diskussionsabende oder Seminare. Ein möglichst umfassendes Wissen und die Aneignung von Kompetenzen kann nur von Vorteil sein. Denn um in der Welt von morgen erfolgreich zu sein und sie mitzugestalten, benötigt man Engagement, Teamgeist, Organisationstalent und Begeisterungsfähigkeit - Qualifikationen, die man in der Verbindung erwerben kann.

Wir sind eine Verbindung Neben der Arbeit darf natürlich das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Miteinander feiern, zusammen ins Kino gehen, hier und da ein Fest feiern, auch wenn ‘s eigentlich gar keinen Anlass gibt. Am schönsten ist es mit Freunden, die auch dann noch da sind, wenn es einmal wirklich keinen Grund zum Feiern gibt. Denn “Verbindung” ist nicht nur ein Club, sondern von einem besonderen Freundschaftsverhältnis der Mitglieder untereinander getragen.

Was lernt man in der Clunia Couleurstudenten können schon früh viele Qualitäten erwerben, die sich andere vielleicht nicht so einfach oder nicht in dieser Form aneignen können, die aber im Leben sicher helfen können.


Umfassende Bildung. Was du in der Schule lernst, ist in weiten Bereichen Fachwissen. Der Unterricht kann nicht alles abdecken, was du für deinen weiteren Weg brauchen wirst. Schülern - und gerade auch "Nicht-mehr-Schülern" - bietet aber die Verbindung die Möglichkeit, auch Themen zu diskutieren, die in der Schule unter den Tisch fallen. Die Verbindungen haben regelmäßig Veranstaltungen im Programm, die sich mit interessanten Fragen beschäftigen. Führungsqualitäten. Als Schüler bist du schon sehr früh gefordert, Verantwortung zu übernehmen, wenn du etwa zum "Senior" (Obmann), "Consenior" (Obmann-Stellvertreter) oder in eine andere Funktion gewählt wirst. Du wirst bald merken, dass es gar nicht so leicht ist, einem Verein vorzustehen. Trotzdem ist es eine spannende Sache, die Herausforderung anzunehmen: Ein gelungenes Semester entschädigt für so manche Enttäuschung (das wird 's immer geben) und stärkt nicht zuletzt das Selbstbewusstsein! Teamwork. So wichtig es ist, führen zu können, so wichtig ist es, im Team arbeiten zu können. In den seltensten Fällen wird es möglich sein, als Einzelkämpfer eine gute Gesamtleistung zu bringen. Am Ende wirst du ausgelaugt und deine Mitarbeiter frustriert sein. Geteiltes Leid ist halbes Leid, aber geteilter Erfolg ist doppelter Erfolg! Management. Das "Chargencabinett" (das ist das Leitungsorgan einer Verbindung) wird jeweils auf ein Semester gewählt. Es hat vor allem die Aufgabe, ein möglichst abwechslungsreiches Semesterprogramm aufzustellen (schließlich sollen die von dir angebotenen Veranstaltungen besucht werden). Das zu organisieren und auf Probleme während des Semesters zu reagieren kann zwar schwierig sein, aber etwas selbst auf die Beine zu stellen, ist noch lohnender als nur zu konsumieren! Persönlichkeitsbildung. Unsere Verbindungensind "basisdemokratisch" organisiert. Regelmäßig finden "Convente" statt, wo die Mitglieder ihre Meinungen austauschen und Beschlüsse fassen. Es liegt an dir, deine Argumente vorzubringen und deine Meinung nach Möglichkeit durchzusetzen und so die Verbindung aktiv mit zu gestalten. Trau dich, deine Meinung "vor versammelter Mannschaft" zu sagen und zu ihr zu stehen! Vertraue dir selbst! Kontakte. In der Verbindung wirst du auf viele verschiedene Persönlichkeiten treffen, wo einer vom anderen lernen und jeder jedemetwas geben kann. Darüber hinaus kannst du dich Kartellgeschwistern in ganz Vorarlberg und ganz Österreich verbunden wissen. Als Couleurstudent eröffnet sich dir ein breites Betätigungsfeld mit vielfältigen Möglichkeiten. Wenn auch du aktiv werden möchtest, bist du herzlich willkommen! Die Geschichte der Studentenverbindungen in ihrer heutigen Form reicht bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts zurück (die Wurzeln liegen noch weiter zurück). Einen Überblick über die Geschichte gibt es auf der Website des Landesverbandes und des MKV.

Geschichtliches 1907


Am 10. November schließen sich in St. Corneli (Tosters) katholische Gymnasiasten zum Hainbund zusammen.

1908 Am 22. Dezember gründen Mitglieder des "Hainbundes" die "Katholische Studentenverbindung Clunia".

1918 Clunia erlebt die erste Hochblüte trotz wirtschaftlicher und politischer Probleme.

Abb.: Couleurkarte der Clunia um 1930

1938 Clunia wird vom NS-Regime verboten und aufgelöst. Viele Clunier werden verhaftet. 1946 1. Reaktivierung, gegen 1955 sistiert.

1958 2. Reaktivierung, gegen 1963 wiederum sistiert.


1964 3. Reaktivierung der Nachkriegszeit. 1966 Clunia wird provisorisches Mitglied des MKV.

1967 Weihe der Verbindungsfahne im Jänner, Fahnenpatin ist Fr. Dorothea Penninger, Senior ist Peter Wöß v. Spund. Die Bude befindet sich in der Montfortgasse 5.

1970 Clunia wird erneut sistiert.

1977 4. Reaktivierung auf Betreiben der AHAH Prim. Dr. Karl Wachter v. Dr. cer. Tilly, Dr. Lorenz Konzett v. Loki, Dr. Norbert Wilhelmi v. Knöpfle und Gerold Konzett v. Plus.

1977 Clunia wird auf Dauer Mitglied des MKV. Das 70. Stiftungsfest ist ein großer Erfolg, besonders auch wegen des Bandtauschs mit der KÖStV Bernardia zu Stams.

1979 Ing. Heinz Gesson v. Hooligan wird Philistersenior.


Abb.: Couleurkarte der Clunia um 1980

1982 Der "CLUnier" erscheint erstmals. Chefredakteur ist Wolfgang Türtscher v. Swing.

1983 Gerold Konzett v. Plus übernimmt von Hooligan das Amt des Philisterseniors. 1988 46. Pennälertag des MKV in Feldkirch. Im Wintersemester wird der erste Clunia-Damenzirkel mit 11 Mädchen gegründet. Erste Damensprecherin ist Eva-Maria Melk v. Xanthippe. Die Bude befindet sich im ehemaligen Gasthaus Löwen (Gerster) in der Liechtensteinerstraße.

1989 Bandtausch mit KMV Sonnenberg Bludenz.

1991 Pennälertag Kufstein: Clunias Anträge zur Vollintegration von Mädchen werden abgelehnt. Am 2.11. beschließt Clunia am a.o. CC einhellig die Vollintegration von Mädchen und als logische Konsequenz den freiwilligen Austritt aus dem MKV. 83. Stiftungsfest: Am Präsidium chargiert ein Mädchen, vier Mädchen werden recipiert.

1992


Pennälertag St. Pölten: Clunias Antrag auf Assoziierung mit dem MKV wird mit großer Mehrheit angenommen. Bandtausch mit der KPV Thuiskonia Wien in St. Pölten.

1993 85. Stiftungsfest mit 45 Chargierten im Montforthaus. Senior ist Stefan Konzett v. Pluschi, Festredner ist BM DI Dr. Franz Fischler, SKH. Die neue Bude in der Alten Dogana wird offiziell durch Vzbgm. Günter Lampert übergeben. Plus übergibt nach zehnjähriger Tätigkeit das Amt des Philisterseniors an DI Peter Nachbaur v. Kapf.

1994 Tanja Handle v. Juno wird erster weiblicher Senior der Clunia. Plus und Hooligan werden zu Doctores cerevisiae promoviert. Vzbgm. Günter Lampert bekommt Clunias Ehrenband.

Clunia-Aufkleber um 1995

1995 Prof. Dr. Georg Konzett v. Minus wird Philistersenior, Renate Wilhelmi wird Clunierin und Philisterconsenior, Dr. Alex Blöchlinger v. Philo wird neuer Verbindungsseelsorger.

1997 Pennälertag in Feldkirch.

1998 Clunia feiert 90-jähriges Bestehen, Festredner ist AH DI Joachim Sinz v. Romeo.


1999 Beim 91. Stiftungsfes wird Tanja Handle v. Juno das Ehrenband überreicht. Mag. Wolfgang Türtscher v. EB Swing wird zum Philistersenior gewählt.

2001 Clunia und KÖStV Waldmark Horn tauschen im Rahmen von Waldmarks 97. Stiftungsfest die Bänder.

2003 Dr. Ulrich Nachbaur v. Snorre wird Clunias dritter "Doctor cerevisiae". Clunia feiert ihr 95. Stiftungsfest. Festredner ist der Tiroler Landeshauptmann Kbr. DDr. Herwig van Staa.


Mittelschulverbindung_Clunia