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„Giftpflanzen“ frei erhältlich Jahr für Jahr erkranken Kinder durch giftige Garten- und Zimmerpflanzen. Hochgiftige Gewächse gibt es im Angebot von Versandgärtnereien, Gartencentern, Blumenläden und Großverteilern. Über die Gefährlichkeit dieser Pflanzen schweigen sich die Händler nicht selten aus. In den Katalogen und auf den Etiketten oder Verpackungen finden sich kaum einschlägige Hinweise. Und das Verkaufspersonal ist auch nicht immer über die Gefährlichkeit des Angebots im Bild. Wenn auf die Gefährlichkeit hingewiesen wird, erfolgt dies meist erst nach dem Kauf. Folgende Arten sollten Sie von Ihren Kindern fernhalten: Zimmerpflanzen: Wunderstrauch (Codiaeum variegatum), Fensterblatt (Philodendron), Amaryllis (Hippeastrum vittatum), Oleander (Nerium oleander), Azalee (Rhododendron simsii), Alpenveilchen (Cyclamen persicum), Flamingoblume (Anthurium), Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), Christusdorn (Euphorbia splendens), Schweigrohr (Dieffenbachia seguine). Gartenpflanzen: Eibe (Taxus baccata), Maiglöckchen (Convallaria majalis), Stechpalme (Ilex aquifolium), Goldregen (Laburnum anagroides), Ginster (Cytisus scoparius), Lupine (Lupinus), Engelstrompete (Datura suaveolens), Roter Fingerhut (Digitalispurpurea), Stechapfel (Datura stramonium), Herbstzeitlose (Colchicum autumnale), Blauer Eisenhut (Aconitumnapellus).

Giftpflanze  

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