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Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

GESUNDHEITSBEILAGE DER VORARLBERGER NACHRICHTEN

FREITAG, 27. JULI 2012

PFLEGETIPPS

ALKOHOL UND SCHLAF

FÜR SCHÖNE AUGENBLICKE

TÜCKISCHES BETTHUPFERL

Viele kämpfen mit Schwellungen oder dunklen Ringen unter den Augen. Mit guter Pflege lassen sich solche „Schönheitsfehler“ beheben.

Wer meint, sich in den Schlaf trinken zu können, der irrt. Alkohol kann zwar beim Einschlafen helfen, später jedoch wird der Schlafrhythmus gestört.


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Kommentar

Marlies Mohr

Die vielen Seiten des Sommers Der Sommer ist eine schöne Zeit. Auch für die, die nicht gerade Urlaub haben. Weil jene, die im Urlaub sind, den Alltag entschleunigen helfen. Der Mensch hat insgesamt mehr Muße, das zu tun, was er gerne macht. Einkaufen zum Beispiel. Jetzt, wo Sommersonderangebote zuhauf locken, sitzt auch das Geld ein bisschen lockerer. Allerdings kann die Grenze zur Kaufsucht schnell überschritten werden, wie unsere Expertin in einem Beitrag erklärt (Seite 10). Ebenfalls aufpassen heißt es beim Schwimmen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Da kann man nämlich einiges falsch machen und dann schlägt der gesundheitliche Wert dieser Freizeitbeschäftigung schnell ins Gegenteil um. Wie es richtig geht, lesen Sie auf Seite 4 des Journals. Das Aufpassen bezieht sich aber noch auf einen anderen Aspekt. Haben Sie beispielsweise gewusst, dass Ertrinken die häufigste Todesursache bei Kleinkindern ist? Und hätten Sie vermutet, dass Eltern zwar alles für ihre Kinder tun würden, sich im Ernstfall aber nicht getrauen, Erste Hilfe zu leisten? Es ist tatsächlich so, wie eine aktuelle Umfrage ergeben hat. Auf Seite 3 erfahren Sie mehr zu diesem brisanten Thema. Aber zurück zu den erfreulicheren Seiten des Sommers. Es gibt ein wunderbares neues Kochbuch: „Made in Vorarlberg“ und mitgestaltet von Schülern der Landesberufsschule Lochau. Es ist zwar für Betriebsküchen gedacht, weil die Ernährung dort oft noch im Argen liegt, aber die Rezepte lassen sich gut auch am eigenen Herd umsetzen. Ich hab’s ausprobiert. Kostproben finden Sie auf Seite 6. Mahlzeit!

Im Ernstfall getrauen sich Eltern nicht, bei ihren Kindern Erste Hilfe zu leisten.

marlies.mohr@vn.vol.at

Impressum Redaktion Marlies Mohr Tel. 0664 80588-385, E-Mail: marlies.mohr@vn.vol.at

Verkauf Carina Wiedl Tel. 05572 501-278, E-Mail: carina.wiedl@medienhaus.at

Beiträge, Fotos und Quellen: Marlies Mohr, Heidemarie Netzer, Roland Paulitsch, Shutterstock, forum.ernährung.heute, Radelberger Verleger (Eigentümer), Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Eugen Russ Vorarlberger Zeitungsverlag und Druckerei Gesellschaft mbH, Herstellungs- und Verlagsort, alle 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Redaktion und Anzeigen: Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Darüber reden statt schweigen sollte die Devise sein.

(FOTO: AKS)

Großes Interesse am Austausch über psychische Erkrankungen EGG. Über psychische Erkrankungen reden statt schweigen lautet die Devise der Veranstaltungsreihe „Von der Seele reden“, initiiert durch die sozialpsychiatrischen Dienste der aks gesundheit GmbH sowie den Vereinen HPE und omnibus. Am 10. Juli fand die letzte Veranstaltung der Vortragsserie in Egg statt. Ihre Fortsetzung findet sie im Herbst

in Götzis. Rund 400 Besucherinnen und Besucher verfolgten an insgesamt elf Abenden den trialogischen Austausch über psychische Erkrankungen im Impulszentrum in Egg. Fachpersonen, Betroffene, Angehörige, aber auch Interessierte konnten sich auf Augenhöhe begegnen und einbringen. „Die gleichberechtigte Teilhabe psychisch erkrankter

Menschen soll zur Selbstverständlichkeit werden“, wünscht sich Alfons Rüscher, aks-Sozialarbeiter und Mitinitiator. Andreas Hemetsberger wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe mit seinem Referat über psychische Erkrankungen in der Familie am 24. Oktober im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis fortsetzen.

Hitze und Feuchtigkeit setzen der Haut auch im Intimbereich zu PFLEGE. Kein Mensch mag das Gefühl, wenn in der schwülen Sommerhitze der Schweiß rinnt und die feuchte Kleidung am Körper klebt. Um wie viel unangenehmer fühlen sich feuchte Unterwäsche, nasse Windeln oder Slipeinlagen an. Menschen mit Blasenschwäche leiden im Sommer ganz besonders, vor allem, wenn sie keine oder unzureichende Hilfsmittel verwenden und ihre Haut nicht konsequent pflegen, gibt das Infozentrum Inkontinenz zu bedenken. Wer an Blasenschwäche leidet, der braucht in

der Regel spezielle Hilfsmittel, Einlagen, Windeln oder Slips, um den Urin aufzufangen. Solche Inkontinenzprodukte erfüllen mehrere Bedingungen: Sie können – je nach Stärke – unterschiedlich viel Harn zuverlässig aufsaugen, sie binden ihn geruchsneutral und halten die Haut im Intimbereich trocken. Natürlich nur, sofern sie ausreichend oft gewechselt werden. Gerade der letzte Punkt, so das Infozentrum, ist besonders wichtig, denn wenn der Urin nicht zuverlässig aufgesaugt wird, entsteht ein feuchtes Milieu, in dem

Bakterien und Hautpilze gedeihen. Auch Harnwegsentzündungen sind eine der möglichen Folgen. Damit es nicht so weit kommt, sollten Betroffene vorbeugen – einmal durch sorgfältige Hautpflege und zum anderen durch die Auswahl der richtigen Inkontinenz produkte. Hautärzte empfehlen zur Hautpflege pH-neutrale Waschlotionen, Feuchttücher ohne Konservierungs- oder Duftstoffe und das tägliche Eincremen des kritischen Intimbereichs mit rückfettenden, feuchtigkeitsspendenden Lotionen.


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Eltern sind die wichtigsten Ersthelfer Trotzdem ängstigen sich viele Mütter und Väter vor Erster Hilfe bei Kindern. NOTFALL. Wer hätte das gedacht: Mehr als die Hälfte der Eltern hat Angst davor, bei einem Notfall mit Kindern etwas falsch zu machen. Das hat eine für den Arbeiter-Samariter-Bund Österreich (ASBÖ) durchgeführte Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Karmasin ergeben. Doch Unwissenheit in punkto Erster Hilfe kann dramatische Konsequenzen nach sich ziehen. Denn: „50 Prozent der Kindernotfälle sind lebensbedrohlich“, unterstreicht Jürgen Grassl, Leiter ASBÖ-Akademie die Ausgangslage, wenn Rettungsorganisationen gerufen werden. „Nichts zu tun, ist der häufigste Fehler“, so Grassl. Die Umfrage stützt sich auf 300 telefonisch befragte Personen mit Kindern im Haushalt.

Bessere Überlebenschancen Gerade im Sommer häufen sich beispielsweise Badeunfälle, und da sind Erste-Hilfe-Kenntnisse gefragt. „Sofortiges Eingreifen steigert die Überlebenschancen um bis zu 70 Prozent“, berichtete Grassl. Von Bedeutung sei bei jedem Unfall die kritische Anfangsphase bis zum Eintreffen der Rettung. Doch da mangelt es scheinbar an den nötigen Kenntnissen. Nur 25 Prozent der Befragten glaubten, effektive Erste Hilfe bei Kindern leisten zu können. „Die Eltern sind aber die wichtigsten Ersthelfer“, betont Jürgen Grassl, der diese Kenntnisse als „moralische Verpflichtung“ definiert. Besonders wichtig sei

das Wissen, dass „Kinder keine kleinen Erwachsenen“ sind. Anatomische Unterschiede, wie etwa die noch elastischeren Knochen, erfordern mitunter andere Maßnahmen. Nicht sattelfest Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gab an, dass sie bereits einmal Erste Hilfe geleistet haben. 84 Prozent davon sagten, sich dabei „sehr sicher“ bis „eher sicher“ gefühlt zu haben. Die Meinungsforscherin Sophie Karmasin unterstrich bei der Präsentation der Umfrage, dass die Teilnehmer der Studie bei genauerem Nachfragen über geeignete Maßnahmen eine gewisse Ahnungslosigkeit gezeigt hätten. „Im ersten Moment präsentierte man sich sattelfest, im Detail wurden dann aber die falschen Konsequenzen gezogen“, fasst sie ihre Erkenntnisse zusammen. „Letztendlich vertraut nur ein Viertel der Befragten vollkommen auf die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse und glaubt, bei Kindernotfällen effektive Hilfe leisten zu können“, fügt sie hinzu. Falsche Maßnahmen Wissenslücken ergaben sich etwa bei der Frage, was beim Verschlucken von Fremdkörpern zu tun ist. Mit 67 Prozent würde zwar die Mehrheit den Rettungsdienst rufen. Ein Teil der Befragten ergreife aber falsche Maßnahmen: 33 Prozent würden versuchen, den Gegenstand mit dem Zeigefinger aus der Mundhöhle herauszuholen, 32 Prozent würden das Kind auf den Kopf stellen. Zu ähnlich häufigen falschen Aussagen kam

Die regelmäßige Auffrischung in Erster Hilfe schadet niemandem.

es bei der Frage nach Maßnahmen bei großflächigen Armverbrennungen oder bei einem Sonnenstich. Für ASBÖ-Vizepräsident Otto Pendl stellt sich als Konsequenz die Frage, ob Eltern Erste-HilfeKurse verpflichtend vorgeschrie-

ben werden sollen: „Eine Ausbildung werdender Eltern über die Geburtsvorbereitung hinweg“, wäre seiner Ansicht nach sinnvoll, denn „bei mehr als einem Drittel der Befragten liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs neun Jahre oder länger zurück.“

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Ein Rundum-Wohlfühlprogramm Schwimmen macht Spaß, fördert die Gesundheit und formt nebenbei den Körper. ABTAUCHEN. Der Sprung ins kühle Nass bedeutet für acht kleine Mädchen und Buben keine Überwindung mehr. In ihrem zehntägigen Schwimmkurs im Allwetterbad „Aquarena“ in St. Gallenkirch haben die Fünf- und Sechsjährigen gelernt, Arme und Beine in Einklang zu bringen und mit Brustschwimmen im Wasser voranzukommen. Vor allem aber nahmen ihnen die drei Trainerinnen vom Montafoner Schwimmclub die Angst vor dem Eintauchen in das Element Wasser. „So lautet das vorrangige Ziel, vor allem bei der Arbeit mit Kindern“, sagt Birgit Marent. Seit vier Jahren organisiert und leitet die ambitionierte Schwimmlehrerin mit ihrem Team Kurse für Kinder im Montafon. Heuer hat sie bereits 125 Mädchen und Buben in die Welt des Wassers eintauchen lassen. „Die Kinder lernen spielerisch und werden gleichzeitig sensi-

bilisiert“, spricht Marent von der Schärfung der Sinne sowie der Förderung von Konzentration, Koordination und Motorik. „Und ganz nebenbei werden durch die sanften S chw immbewegungen Fitness und Ausdauer trainiert.“ Ganzheitliches Training Positive Aspekte des Schwimmens, die Physiotherapeutin Silvia Kollos nur bestätigen kann. Die Leiterin der Therapieabteilung in der Reha-Klinik in Schruns und Dozentin

Frühestens ab fünf Jahren erfassen Kinder die komplexen Bewegungen des Schwimmens. BIRGIT MARENT

an der Fachhochschule St. Pölten weiß aus Erfahrung um die wohltuende und ganzheitliche Wirkung des Wassers und der Bewegung darin: „Aufgrund des Auftriebs wiegt unser Körper nur ein Zehntel des

Beim Schwimmkurs wird den Kindern die Angst vor dem Sprung ins Wasser genommen. (FOTOS: HP)

Das Rückenschwimmen gilt als die gesündeste Art der Fortbewegung im Wasser.

Eigengewichts. Das wirkt vor allem entlastend auf die Gelenke.“ Auch dem erhöhten hydrostatischen Druck im Wasser misst die Physiotherapeutin eine wesentliche Rolle bei: „Der wirkt Venen entstauend, Muskel kräftigend und entwässernd. Bewegung im Wasser wirkt wie eine Lymphdrainage“, wird sie konkret. Aber nicht nur Gelenke, Muskeln und das Gewebe profitieren von den Schwimmübungen. Das gesamte Herz-KreislaufSystem kommt in die Gänge: „Im Wasser schlägt unser Herz bei gleicher Leistung zehnmal öfter in der Minute“, spricht Kollos auch von einer gesteigerten Ökonomie. Trainiert werden zudem die Atemmuskulatur und der Verbrauch an Kalorien verstärkt sich. Rückenlage schont Damit diese positiven Nebenerscheinungen ihre Wirkung entfalten können, ist jedoch Kontinuität gefordert. Ebenso wichtig ist die richtige Wahl des Schwimmstils. Ob herkömmliches, eher gemütliches Brust- oder Rückenschwimmen, ob temporeiches Kraulen oder kraftraubender Delfin – ein Mensch ohne gesundheitliche Probleme wählt die Art nach seinem Ermessen, Können und dem gewollten Trainingseffekt. Wenn

jedoch Nacken oder Rücken schmerzen, Gelenke wie etwa das Knie beeinträchtigt sind, dann rät die Physiotherapeutin zum schonenden Rückenschwimmen: Der Körper liegt flach im Wasser, der Kopf wird von diesem getragen. „Durch diese Lage werden die Muskeln im Nacken-, Rücken- und Wirbelsäulenbereich entlastet. Die Beine bewegen sich nicht im ‚Frosch-Stil‘,

sondern paddeln auf und ab – das schont die Gelenke“, beschreibt Kollos. Auch für das Überleben im Wasser ist die Rückenlage ausschlaggebend: „Wenn Panik aufkommt, sofort auf den Rücken drehen, flach hinlegen und nichts tun“, beschreibt die Therapeutin die so genannte Halli-wickMethode, die besagt, dass ein Ertrinken in dieser Lage schier unmöglich ist.

Baderegeln ➔ Gesundheit: Wenn man schwimmt, muss man gesund sein. ➔ Hinweisschilder und Badeordnung: im Vorfeld durchlesen und beachten. ➔ Duschen, abkühlen: Vor dem Schwimmen unbedingt abkühlen. ➔ Kältegefühl: Wenn einem kalt ist, nicht im Wasser bleiben, ansonsten besteht Krampfgefahr. ➔ Ohrenerkrankungen: nicht schwimmen, springen oder tauchen. ➔ Essen: Nach einer üppigen Mahlzeit eine Stunde warten. ➔ Sonne: Sonnenschutz mit Cremes, Kappen oder T-Shirts beachten. ➔ Übermut: Sich nicht von anderen überreden lassen, etwas zu tun, was man nicht kann. ➔ Springen: Nur dort hineinspringen, wo es erlaubt ist – bei unbekannten Gewässern generell vermeiden. ➔ Vorsicht im Erlebnisbad: Schwimmen und Beobachten und im Notfall Hilfe holen.

Nach dem Essen gilt: Zuerst verdauen und erst dann ins Wasser.


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Trinkpausen kurbeln Körper und Geist an Nicht warten bis der Durst kommt. Tipps für die Reise und den Urlaub. SCHUTZ. Trinken schützt vor Erschöpfung und Ermüdung. „Speziell Fahrer und Kinder sowie ältere Personen sollten während einer längeren Fahrt ausreichend trinken“, erklärt Prof. Dr. Michael Kunze, Sozialmediziner an der MedUni Wien. „Trinken, bevor der Durst da ist“ gilt im Besonderen für die Person, die fährt, denn „Trinken sorgt für die richtige Konzentration während der Fahrt“. Ausreichend Trinken gewährleistet also nicht nur vitales Wohlbefinden, sondern auch die nötige Sicherheit.

Stopps machen Sinn Doch aus Angst vor den ungeliebten Klo-Pausen trinken Menschen während der Reise zu wenig. „Dabei haben die kurzen Stopps durchaus Sinn“, betont Prof. Kunze. Auch Autofahrerklubs empfehlen, während der Reise alle zwei Stunden eine Pause einzu-

legen. Fazit: Aktive Trinkpausen kurbeln Körper und Geist wieder an. Der menschliche Körper verliert bei Hitze und sportlichen Aktivitäten rasend schnell Wasser, und zwar bis zu 1,5 Liter pro Stunde. „Dieser Verlust muss schnellstmöglich ersetzt werden. Am besten durch gespritzte

Bei Kindern müssen Eltern darauf achten, dass die Kleinen genügend trinken.

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Ideale Durstlöscher Prof. Kunze empfiehlt Erwachsenen eine Mindestmenge von 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit, Kindern bis zu 1,3 Liter und Kleinkindern bis zu 0,8 Liter Flüssigkeit pro Tag. Durch die „körpereigene Kühlung“, das Schwitzen, benötigt der menschliche Organismus jetzt sogar wesentlich mehr Flüssigkeit als an kälteren Tagen. Ideale Durstlöscher sind neben Leitungs- und Mineralwasser, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Früchte- und Kräutertees.

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umstellen, muss man davon ausgehen, dies ein Leben lang durchzuziehen.“ Deshalb sollte die Sache so angegangen werden, dass die Freude am Essen nicht zu kurz kommt. Die Broschüre zeigt auch Möglichkeiten auf, wie mehr Bewegung im Alltag zum Erfolg beiträgt. „Damit es mit dem Gewichtsverlust länger als nur eine Badesaison klappt“, so Bohacek.

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BROSCHÜRE. Rund die Hälfte aller Männer und Frauen in Österreich leidet unter Übergewicht. Diäten zeitigen aber meist nur kurzfristige Erfolge. Diesem Frust begegnet die Arbeiterkammer Niederösterreich in einer neuen Broschüre mit zahlreichen Praxistipps. Anhand von vier Erfahrungsberichten in Blog-Form und Experten-Ratschlägen werden Anleitungen für eine langfristige Gewichtsreduktion gegeben. Dazu Ernährungsexperte Helmut Bohacek: „Will man die Ernährung

Erwachsener bei 90 Minuten Fußball spielen rund 3 Liter Flüssigkeit. Bei längeren Sporteinheiten wie Radfahren sollte schon währenddessen der Flüssigkeitshaushalt „aufgetankt“ werden. Das ideale Sportgetränk im Sommer ist mit Wasser gespritzter Fruchtsaft wie Apfelsaft im Verhältnis 1:2.

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Fruchtsäfte und kalorienarme Getränke“, empfiehlt Kunze. Während den heißen Sommertagen nehmen viele Menschen aber nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich. Dies kann die Gesundheit akut gefährden. Deshalb ist es wichtig, ausreichend zu trinken, um den Körper mit genügend Flüssigkeit zu versorgen. „Aktives Trinken“, bewusst Flüssigkeit zu sich nehmen, sollte die Devise lauten. Macht sich nämlich der Durst bemerkbar, ist es eigentlich schon zu spät – denn der Körper leidet bereits unter Flüssigkeitsmangel. Das bedeutet konkret: Getränke sollen gut über den Tag verteilt in kleinen Mengen getrunken werden. Sonne, blauer Himmel und angenehme Temperaturen ziehen auch Freizeitsportler in die Natur. Für sie gilt ebenfalls: trinken, trinken, trinken. Je nach Sportart kann der Flüssigkeitsverlust variieren, beispielsweise verliert ein

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Auch groß aufgetischt kann gesund sein Die Landesberufsschule Lochau beweist das mit ihrem neuem Kochbuch „Mehrwert“. Die Qualität der Ernährung in Kantinen wird immer wieder einmal zum Kritikpunkt. Zu fett, zu viel, zu unausgewogen lauten diesbezügliche Schlagworte. Dass es auch anders gehen kann, bewies jetzt die Landesberufsschule Lochau. Im Rahmen des Projektes „MehrWERT für Körper und Geist“ entstand ein ganz besonderes Kochbuch. Das ambitionierte Ziel: frischen Wind und damit eine gesündere Ernährung in Betriebsküchen zu bringen. Was an Rezepten auf 175 großformatigen Seiten vorgestellt wird, haben rund 3000 Schülerinnen und Schüler bereits ausprobiert. Aber selbst Projektleiter Wolfgang Ponier muss zugeben: „Die Umstellung erwies sich als langer Prozess.“

AUSPROBIERT.

Ganzheitliche Betrachtung Vor drei Jahren startete das Projekt „MehrWERT“ an der Landesberufsschule in Lochau. Dabei ging es allerdings nicht nur um Ernährung. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung gab es für die Jugendlichen eine Fülle

von Angeboten auch zu den Themen Bewegung, Suchtvorbeugung und Entspannung. Im Vordergrund stand jedoch das Anliegen, die Verpflegung in der Internatsküche grundlegend zu verändern. Immerhin kommen hier während des Schulbetriebes täglich drei Mahlzeiten für jeweils 160 Personen auf den Tisch. Teilhabe als Erfolgsgarant Küchenleiter Gerhard Kerber und Projektleiter Wolfgang Ponier hatten eine schwierige Aufgabe vor sich, denn die Skepsis der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf gesunde Ernährung war groß. Als ein Schlüssel zum Erfolg erwies sich schließlich die Teilhabe der jungen Leute am Entwicklungsprozess. Heute ist die Sache quasi gegessen. Es gibt Richtlinien für die Menüplanung und ein reduziertes, aber qualitativ hochwertiges und aus vorwiegend heimischen Produkten bestehendes Speisenangebot im Restaurant der Landesberufsschule. Frei nach dem Motto: Weniger ist mehr. Ab Herbst im Buchhandel Ihre Erfahrungen und die besten Rezepte haben die Projektverantwortlichen im Kochbuch „Mehrwert – Gut gewürzt – Salz gekürzt“

Schüler und Lehrer brachten gemeinsam ihre Kreativität in Sachen Ernährung ein.

zusammengefasst. Es ist in einer Auflage von vorerst 1500 Stück erschienen. Die zweite Auflage im Herbst kommt auch in den Buchhandel. Wolfgang Ponier und Gerhard Kerber möchten damit allen, die täg-

lich mit der Herstellung von großen Essensmengen zu tun haben, Denkanstöße liefern und „Mut machen, etwas Neues zu probieren“. Ponier: „In einer Zeit, in der weltweit industriell gefertigte Lebensmittel immer

mehr negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Gesellschaft haben, empfinde ich es als meine Verpflichtung, mich dieser Entwicklung bewusst entgegenzustellen.“


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Auch Speichel schützt den Zahnschmelz Neuer Ratgeber informiert in Zahnarztpraxen über Zahnpflege zwischendurch. ERGÄNZUNG. Studien dokumentieren: Das regelmäßige Kauen von zuckerfreiem Kaugummi zwischendurch unterstützt die Zahngesundheit. Auch die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP) befürwortet die zahnärztliche Empfehlung von zuckerfreiem Kaugummi zur Ergänzung der Mundhygiene zwischendurch: „Zuckerfreier Kaugummi nach dem Essen und nach Snacks leistet in unserem modernen Alltag tatsächlich einen sinnvollen Beitrag zur Zahnpflege, wenn Zähneputzen nicht möglich ist“, so Dr. Corinna Bruckmann, Vizepräsidentin der ÖGP. Ein neuer Ratgeber informiert ab sofort auch in Zahnarztpraxen über die richtige Zahnpflege für zwischendurch bei Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen.

sinkt im Mund der Plaque-pHWert. Besonders nach dem Verzehr von zucker- und kohlehydrathaltigen Speisen und Getränken entstehen aggressive Plaquesäuren, die dem Zahnschmelz Mineralstoffe entziehen und ihn auf Dauer dünn und brüchig machen. Das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi für etwa 20 Minuten regelmäßig nach jedem Essen oder Trinken aktiviert den Speichelfluss und hilft so Plaquesäuren im Mund zu neutralisieren. Plaquesäuren sind ein Risikofaktor in der Entwicklung von Zahnkaries. Darüber hinaus hilft es, die Wiedereinlagerung von Kalzium und Mineralien in den Zahnschmelz zu unterstützen (Remineralisieren). „Zuckerfreier Kaugummi ersetzt natürlich nicht das Zähneputzen, kann es aber sinnvoll ergänzen“, erklärt Bruckmann. „Speziell in einem modernen Berufsalltag, in dem die Hauptmahlzeiten oft unterwegs eingenommen werden.“

Dünn und brüchig Hat man nach dem Essen keine Möglichkeit zum Zähneputzen,

Ernährung reich an Säuren Nicht nur Süßigkeiten und zuckerreiche Softdrinks schaden

Fehlt die Zeit fürs Zähneputzen, tut es zwischendurch auch zuckerfreier Kaugummi.

den Zähnen. Gerade „gesunde“ Lebensmittel wie Obst, Fruchtsäfte oder auch der Essig im Salatdressing enthalten Säuren, die unsere Zähne angreifen und den Zahnschmelz aufweichen. Nach säurehaltigen Mahlzeiten besser 30 bis 45 Minuten mit dem Zähneputzen warten oder zuckerfreien Kaugummi kauen, um den Speichelfluss anzuregen und die Säuren rasch zu neutralisieren. Mit zunehmendem Alter nimmt

der Speichelfluss jedoch ab. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann die Mundtrockenheit fördern. Damit wird die Bildung von Plaquesäuren und Zahnstein wahrscheinlicher. Wenn es das Gebiss erlaubt, ist zuckerfreier Kaugummi zur Zahnpflege auch in fortgeschrittenem Alter sinnvoll. Er regt die Speichelproduktion an und unterstützt auf diese Weise zwischendurch sinnvoll die Zahnhygiene.

Schnelle und schöne Wundheilung …

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Fröhliche und zufriedene Gesichter bei der Hippotherapiewoche des aks. (FOTO: AKS)

Wenn Therapie zum Spaß wird Intensiv-Therapieangebote stehen im Mittelpunkt der Sommeraktivitäten der aks Kinderdienste. Besonders beliebt bei den jungen Klienten ist die Hippotherapie, die dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert. So konnten auch heuer elf Kinder an der Therapiewoche im Reitstall Auhof in Bürs teilnehmen. „Die Hippotherapie ist eine gute Ergänzung zur Physiotherapie und für die Kinder mit viel Spaß verbunden“, erklärt Physiotherapeutin Astrid Meusburger. Die Hippotherapie hilft Kindern, wie-

BÜRS.

der „ins Gleichgewicht“ zu kommen. Durch die Gangart „Schritt“ wird die dreidimensionale Bewegung des Pferderückens auf die Wirbelsäule der Patienten übertragen. Diese Schwingung ist dem Gang des Menschen ähnlich. Beides verbessert die Gehfähigkeit und stimuliert jene Bereiche des Körpers, die für eine Aufrichtung des Rumpfes notwendig sind. „Unser besonderer Dank gilt allen Sponsoren und dem Land Vorarlberg, ohne die diese Sommeraktivitäten nicht möglich wären“, so Astrid Meusburger.

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„Schau mir in die Augen, Kleines“ Die Augen sind der Spiegel eines Menschen. Schutz und Pflege entspannen. Eines der wichtigsten Merkmale eines Menschen sind die Augen. Dabei unterscheidet sich diese Partie wesentlich vom Rest des Gesichts: Die Haut ist hier bis zu zehnmal dünner – gerade einmal 0,5 Millimeter stark. Rund um das Auge lagert sich kaum Fettgewebe ab, die Anzahl der Talg- und Schweißdrüsen ist stark reduziert. Zudem weist diese Partie wenig kollagene und elastische Fasern auf. Hinzu kommt die kunterbunte Mimik: bei jeder Pupillenbewegung, bei jedem Blinzeln kommen an die 22 Muskeln rund um das Auge in Aktion. Kein Wunder also, dass dies Folgen hat: Trockenheit, Fältchen, geschwollene Augenpartie, dunkle Ringe oder etwa Tränensäcke.

AUGENMERK.

Die Grundpfeiler Strahlende Augen, babyglatte Haut, ein zartrosa Teint – ein Bild aus der Werbung. Die Realität:

Müde Augen zeugen von zu kurzem, unruhigem Schlaf, eine verquollene Augenpartie von zu viel Stress, gesalzener Kost und zu wenig Getrunkenem. Das Mehr an Fältchen verrät nicht nur das Alter, sondern auch ein Zuviel an Sonne. Und dunkle Ringe um die Augen bringen einen langen Arbeitstag vor dem Bildschirm ans Tageslicht. Kurz gesagt: Nicht nur die Veranlagung, auch das Leben hinterlässt sichtbare Spuren. „Und das gerade an einer der sensibelsten Zonen unseres Körpers“, sagt Kosmetikerin Annette Fussenegger und erin-

Auch die Augen sollten morgens und abends gepflegt werden. ANNETTE FUSSENEGGER

nert an die gesundheitlichen Eckpfeiler einer entspannten Augenpartie: ausreichend Schlaf, Stressminimierung, aus-

Weinen, lachen, Sorgen machen: Das hinterlässt Spuren und zeichnet einen Menschen aus.

gewogene und gesunde Ernährung, ausreichend trinken, Schutz der Augen vor UV-Strahlung und Bildschirmflimmern, Bewegung an der frischen Luft, kein Nikotin. „Das alles ergänzt durch eine individuell abgestimmte Pflege“, betont die versierte Gesichtspflegerin das Nonplusultra aus kosmetischer Sicht. Sanfte Bewegungen Ob feuchtigkeitsspendendes Gel oder reichhaltige, mit Anti-Aging-Stoffen versehene Creme – das hängt von der biologischen Hautalterung und der fortschreitenden Trockenheit ab. Generell gilt jedoch: Frau und Mann sollte die Augenpflege morgens und abends sparsam – ein kleines Tüpfelchen genügt – auftragen. Wichtig dabei: „Beim Eincremen nicht ziehen, dehnen oder zerren, sondern die Creme mit leichten Klopfbewegungen einarbeiten“, erklärt die Kosmetikerin aus Schruns. Als absolutes „No-go“ bezeichnet Annette Fussenegger das Zubettgehen ohne Entfernen von Make-up, Lidschatten und Wimperntusche. „Die Schminke mit einem mit angefeuchteter oder fettfreien Reinigungsemulsion versehenen Wattepads abnehmen“, betont Fussenegger. Erste-Hilfe für die Augen Was aber tun, wenn der morgendliche Blick in den Spiegel so gar nicht entspannt? Wenn geschwollene Augen, Tränensäcke oder dunkle Ringe nach spontaner Hilfe rufen? Dann hat Annette Fussenegger einen Rat parat: „Kühlung“, sagt sie, „bringt allgemein rasch Erleichterung.“ Aus diesem Grund hat sie in ihrem Schönheitssalon immer „Coolpads“ – das sind mit Gel gefüllte Augenkissen – im Kühlschrank bereit liegen. Sind diese im heimischen Bad nicht griffbereit, er-

Lymphdrainagen können bei geschwollenen Augen Erleichterung bringen. (FOTOS: HP)

füllen auch feuchtkalte Wattepads ihren Dienst – übrigens Wirkstoffe wie Ginseng, Koffein oder

Kühle, leicht angefeuchtete Wattepads bringen bei Augenringen Erleichterung.

Ginko können die Wirkung noch verstärken. Und die einfachste Methode: das Gesicht kalt abwaschen. Die Flüssigkeitsansammlungen werden so abtransportiert, das Blut zirkuliert besser. Bei wiederholten Beschwerden können außerdem professionelle Lymphdrainagen-Behandlungen Erfolge bringen. „Wenn alles nichts nützt, die Probleme hartnäckig bleiben, sollte der Fachmediziner zu Rate gezogen werden“, empfiehlt Fussenegger dann den Gesundheitscheck.

Tipps für entspannte Augen ➔ Ausgewogene Ernährung, vor allem Vitamin A- und B-reich und nicht zu stark gewürzt ➔ Ausreichend Bewegung an der frischen Luft ➔ Nicht zu flach und am besten bei offenem Fenster schlafen, Heizung abdrehen ➔ Viel trinken ➔ Blinzeln nicht vergessen ➔ Massage der Augenpartie: einfach mit den Fingern leicht über die Augenlider streichen oder klopfen ➔ Kühlende Kompressen und Waschungen: Stoffe wie Koffein, schwarzer Tee, Kamille oder Topfen können die Wirkung verstärken


Wo Sie Ihre Gesundheit beflügeln KURZENTRUM UMHAUSEN IM ÖTZTAL Wo Ihre Gesundheit vier Sterne hat und die Radonheilquelle des Ötztals ihre Wirkung entfaltet, bietet das Kurzentrum Umhausen im Ötztal neben ei nem vielfältigen Therapieangebot, das von der Radontherapie über Naturfango bis hin zur Ganzkörperkältetherapie reicht, nun auch die Mögl ich keit m it einer Basenfastenwoche seinen Körper zu entlasten und zu vitalisieren. HEILVORKOMMEN UND THERAPIEANGEBOT Das Radonheilwasser, welches aus den Tiefen des Ötztales entspringt, zeigt vielfältigste Wirkung. Es empfiehlt sich besonders bei degenerativen Wirbelsäulen- und Gelenksbeschwerden, ebenso bei Beschwerden des rheumatischen Formenkreises sowie bei Erkrankungen der Haut und der Atemwege. Unser Therapieangebot: Radoninhalatorium Wannenbäder wie Radon-, CO2- und Fichtennadelbad

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EXPERTENTIPP: Mag. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis, Klaus

Schnäppchenjagd oder schon Kaufsucht? Die Grenzen sind oft schwer zu ziehen. Wichtig ist das Hinterfragen der Motive. GRENZE. Der Sommer ist da und mit ihm auch der Schlussverkauf. Argumente fürs Shoppen findet jeder, der danach sucht. Während es durchaus sinnvoll sein kann gezielt jene Artikel im Abverkauf zu erwerben, die man benötigt, gibt es auch eine Vielzahl von Menschen, die sich „Shoppen“ zum Hobby gemacht haben und die Einkaufszentren durchforsten – nicht nur zum Summer-Sale. Wonach sie suchen? Nach nichts Bestimmtem. Ob man die Teile wirklich braucht, hört man sich auf zu fragen, sobald einen der Kaufrausch gepackt

hat. Es zählt lediglich, möglichst viel um wenig Geld zu „erbeuten“. Diese Jagd, vor allem auf Bekleidung und Schuhe, ist eindeutig Frauensache. Aber auch Jugendliche legen ein starkes Konsumverhalten an den Tag. Wo liegt aber die Grenze zwischen einer Schnäppchenjagd und dem Phänomen Kaufsucht? Folgende Verhaltensweisen können Hinweise darauf sein, dass Einkaufen mehr als ein Zeitvertreib ist: ● wenn ein unerklärlicher Drang verspürt wird, einfach loszugehen und etwas zu kaufen; ● wenn wiederholt Dinge gekauft werden, nur weil sie billig sind; ● wenn das Gekaufte häufig unbenutzt bleibt; ● wenn das Gefühl aufkommt etwas Bestimmtes haben zu müssen;

Psychologin Sabine Fleisch.

● wenn das Verlangen nach einem Produkt so stark wird, dass man das Konto überzieht bzw. über seine finanziellen Verhältnisse lebt; ● wenn die Freude über das Gekaufte nur kurz anhält; ● wenn man nach dem Kauf ein schlechtes Gewissen hat; ● wenn man versucht, das Gekaufte aus Scham vor anderen zu verbergen. Was aber kann man tun,

um der Kauffalle zu widerstehen? Folgende Tipps können helfen: ● Machen Sie sich eine Übersicht über ihre Fixkosten und teilen Sie das Geld so ein, dass am Monatsende etwas übrig ist. ● Schreiben Sie eine Einkaufsliste und halten Sie sich daran. ● Lassen Sie Kreditkarte und Bankomatkarte zu Hause, und nehmen Sie jeweils nur so viel Geld mit, wie sie für den geplanten Einkauf brauchen. ● Wenn Sie unter „Kaufzwang“ geraten, überlegen Sie, was Sie sich sonst noch Gutes tun können. Meiden Sie dann bewusst die Reichweite von Geschäften. ● Gehen Sie nicht alleine einkaufen und sorgen Sie für Begleitung, die weniger kaufwütig ist. ● Wenn bereits Schulden

gemacht wurden bzw. das Konto überzogen ist, lassen Sie die Betroffenen die Konsequenzen selbst tragen und versuchen Sie nicht mit einer „Finanzspritze“ zu helfen. Diese ermöglicht lediglich, das verhängnisvolle Konsumverhalten weiter aufrecht zu erhalten! Um den Kaufzwang gänzlich aufgeben zu können, überlegen Sie, welches Motiv dahinter steht. Ist es Langeweile, Leere, Einsamkeit oder der Versuch, negative Stimmungen zu verdrängen? Erst wenn Sie sich selbst und Ihre Bedürfnisse besser verstehen, können Sie das Leben bewusst verändern und gestalten. Nach dieser Zeit des Umbruches werden Sie erfüllter sein und sparen dabei ganz nebenbei noch eine Menge Zeit und Geld!

Wenn der Muskel einen Kater hat „Sport ist Mord“, behauptet der Volksmund. Und an Tagen nach intensivem Training fühlt es sich oftmals auch tatsächlich so an. An allen Ecken und Enden zwickt und zwackt es – und das soll gesund sein? Tatsache ist, dass der Muskelkater eine ganz natürliche Reaktion des Körpers auf jedes intensivere Training ist. Eine Reaktion, die uns deutlich zeigt, dass unser Körper auf das Training anspricht und sich im Sinne einer Leistungssteigerung Schritt für Schritt an die

Michael Rüscher MSc Physiotherapeut

Bei Muskelkater sollte die Pause auf jeden Fall so lange dauern, bis die intensive Schmerzphase abgeklungen ist, in der Regel zwei Tage.

neuen Anforderungen, die an ihn gestellt werden, anpasst. So entsteht Muskelkater Hier ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig. Früher nahm man an, der Muskel würde im Zuge des Trainings ganz einfach übersäuert. Heute glaubt man, dass bei Überlastung des Muskels kleine Risse im Muskelgewebe entstehen. Diese Risse führen zu lokalen Entzündungen und Wasseransammlungen, und damit zum Anschwellen des Muskels. Der bekannte Dehnungsschmerz rührt von genau diesen Schwellungen her, stellt sich aber erst etwa 12 bis 24 Stunden nach der Belastung ein, wenn die im Zuge der Mikrorisse entstandenen Abfallprodukte aus dem Muskel befördert werden und dort mit den Nervenzellen in Kontakt kommen. Übrigens: Die Muskelrisse entstehen beim Bremsen von Bewegungen (zum Beispiel und insbesondere beim Bergabgehen oder beim Abfedern eines Sprungs) deutlich schneller als beim Beschleunigen (wie beispielsweise beim Bergaufgehen)!

gert jede Beanspruchung des Muskels den Heilungsprozess. Aus diesem Grunde sollte man jede Belastung vermeiden und sich „regenerativ“ und schonend bewegen, bis der Schmerz völlig abgeklungen ist. Hilfreich sind auch warme Bäder, leichte (!) Massagen und Saunagänge.

Nach intensivem Training sollte immer eine Pause eingelegt werden. Muskelkater – und jetzt? Auf keinen Fall ist es, wie es früher propagiert wurde, ratsam „daraufbzw. darüber zu trainieren“, also den Schmerz verbeißen und sich wie vorher zu bewegen oder gar das Training noch zu steigern. Damit meinte man den Prozess des Laktatabbaus steigern zu können. Ganz im Gegenteil erschwert und verlän-

Richtig trainieren Aber auch ungeachtet des Muskelkaters empfehlen sich entsprechende Erholungszeiten zwischen den Trainings. Nur mit Regenerationsphasen kann die gewünschte Leistungssteigerung erzielt werden. Der Körper verbessert bzw. entwickelt sich, indem bestimmte Muskelgruppen sich kontinuierlich stärker ausbilden. Ihr Physiotherapeut hilft bei der Planung des richtigen Trainings und stimmt dieses mit den individuellen Ansprüchen geANZEIGE nau ab.


FREITAG, 27. JULI 2012

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Lärm und Alter sind häufigste Ursachen für einen Hörverlust Im Zweifelsfall ist ein Hörtest mehr besser als gar keiner oder einer zu wenig. FOLGEN. Das Hörvermögen nimmt ab dem 30. oder 40. Lebensjahr kontinuierlich ab. Im Alter von rund 80 Jahren leidet über die Hälfte der Menschen an erheblichem Hörverlust. Altersschwerhörigkeit wird auch Presbyakusis genannt. Eine weitere häufige Ursache für Hörverlust ist Lärm. Schwerhörigkeit lässt sich anhand verschiedener Kriterien bestimmen. Nachstehend sind die gängigsten aufgeführt. Leichte Schwerhörigkeit: Die leisesten Töne, die das besser hörende Ohr wahrnehmen kann, liegen durchschnittlich zwischen 25 und 40 Dezibel (dB). Menschen mit einer

leichten Schwerhörigkeit haben vor allem in lauten Umfeldern Probleme, einem Gespräch zu folgen. Mittelstarke Schwerhörigkeit: Hier liegen die leisesten Töne durchschnittlich zwischen 40 und 70 dB. Eine mittelstarke Schwerhörigkeit bereitet oftmals Probleme, einem Gespräch zu folgen. Starke Schwerhörigkeit: Bei starker Schwerhörigkeit liegen die leisesten Töne, die das bessere Ohr wahrnehmen kann, zwischen 70 und 95 dB. Für Menschen mit starker Schwerhörigkeit sind leistungsstarke Hörgeräte sehr hilfreich; dennoch verlassen sie sich oft – auch mit Hörhilfen – auf das Lippenlesen. Sehr starke Schwerhörigkeit: Durchschnittlich liegen die leisesten Töne, die das bessere Ohr wahrnehmen kann, bei oder über

95 dB. Menschen, die an sehr starker Schwerhörigkeit leiden, verlassen sich hauptsächlich auf Lippenlesen und/oder Zeichensprache. Behandlung oder Hörgerät Falls Sie regelmäßig Hörprobleme haben, sollten Sie einen Hörtest machen. In vielen Fällen werden Sie nämlich nicht selbst feststellen können, ob Sie tatsächlich unter einem Hörverlust leiden oder gerade nur gestresst sind. Viele Menschen nehmen nicht wahr, wenn ihr Gehörsinn sich langsam verschlechtert – stattdessen erfolgt unbewusst eine Gewöhnung an die verminderte Hörfähigkeit. Ein Hörverlust kann häufig durch die richtige ärztliche Behandlung oder durch Tragen eines geeigneten Hörgeräts behoben werden.

Die Ohren von Kindern können auf Wasser empfindlich reagieren.

Schwimmschutz für die Ohren Der Sommer ist da und für viele Familien und Kinder geht es zum Baden ans Meer, an den See oder ins Freibad. Probleme mit den Ohren, etwa ein überempfindliches Gehör, Chlorunverträglichkeiten oder wiederkehrende Mittelohrenzündungen, sind oft der Grund dafür, dass vor allem junge Badegäste am Beckenrand sitzen bleiben müssen. Auch das Eindringen von Wasser kann für das menschliche Ohr Stress bedeuten oder sogar bleibende Hörschä-

VORSORGEN.

den verursachen. Ein individueller Schwimmschutz kann hier Abhilfe schaffen. Er wird nach einer Ohrabformung passgenau hergestellt. Wasser und Bakterien haben beim Baden, Duschen oder Schwimmen somit keine Chance, ins Mittelohr vorzudringen. Vor allem bei Kindern bietet die Anatomie des Gehörgangs günstige Voraussetzungen für Bakterienherde. Aber auch für Erwachsene kann Wasser im Ohr unangenehm sein.

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Hilfe fĂźr eingewachsene Zehennägel Neue Studie belegt optimale Behandlungsmethode. BESCHWERDEN. Ein Drittel der Beschwerden an den FĂźĂ&#x;en gehen auf das Konto von eingewachsenen Zehennägeln. Falsche PedikĂźre, zu enges Schuhwerk, ĂźbermäĂ&#x;iges Schwitzen an den FĂźĂ&#x;en oder Verletzungen sind häufige Ursachen, warum Zehennägel bei Personen aller Altersgruppen zu tief einwachsen und EntzĂźndungen verursachen. In vielen Fällen ist entweder die Totalentfernung des Nagels oder eine Teilentfernung die einzige hilfreiche Behandlung. Das Problem wird allerdings häufig unterschätzt. Manche Studien geben an, dass pro Jahr fĂźnf Prozent der europäischen BevĂślkerung an den Folgen eingewachsener Zehennägel leiden.

Vergleiche angestellt Welche von zwei anerkannten Behandlungsmethoden die bessere ist, hat eine britische Studie ĂźberprĂźft. DafĂźr hat Dr. Aveek

Mitra mit einem Forschungsteam des Newham General Hospital in London die Behandlungsergebnisse bei zwei Patientengruppen von jeweils 50 Personen verglichen. Eine Gruppe war mittels Phenol-Ausriss therapiert worden, das heiĂ&#x;t, der Nagel wurde vĂśllig entfernt und das betroffene Nagelbett zusätzlich mit Phenol behandelt, damit der Nagel nicht mehr in der bisherigen Form weiterwachsen und erneut Probleme machen kann. Bei der Vergleichsgruppe war die „Zadek’sche Methode“ zur Anwendung gekommen: Der eingewachsene Nagelteil wurde herausgeschnitten und ein Einschnitt in der Nagelkante gemacht, um die vollständige Entfernung des betroffenen Nagelsegments sicherzustellen. Der betroffene Teil der Nagelwurzel wurde mit Phenol behandelt. Während des gesamten Eingriffs wird darauf geachtet, das Nagelbett und die verbleibende Nagelwurzel nicht zu beschädigen. Die Erkenntnisse aus dem Vergleich: „Mit der Studie konn-

Badepause im Sommer Das Risiko fßr schmerzhafte Harnwegsinfekte lässt sich stark minimieren. VORSORGEN. Harnwegsinfekte sind eine der häufigsten Infektionen und Frauen besonders häufig davon betroffen. Um ernsthafte Folgeerscheinungen zu vermeiden, sollten Entzßndungen der Harnwege so bald wie mÜglich behandelt werden. Je frßher, umso leichter lässt sich ein solcher Infekt behandeln. Harnselbsttests bieten eine einfache MÜglichkeit fßr die Diagnose zu Hause.

Symptome von Harnwegsinfekten Harnwegsinfekte weisen nicht immer klare Symptome auf. Die häufigsten sind ein brennendes Gefßhl beim Harnlassen, verstärkter Harndrang, bei dem nur kleine Mengen Harn abgegeben werden kÜnnen, trßber und verfärbter Harn oder Blut im Harn, ßbelriechender Harn bis hin zu Rßckenund Unterleibsschmerzen. Mit einem Harnselbsttest kann der Verdacht, an einem Harnwegsinfekt zu leiden, auf einfache Art und Weise ausgeschlossen oder bestätigt werden. Bei einem posi-

tiven Befund ist die Konsultation eines Arztes ratsam. Mit kleinen Änderungen im Lebensstil kann das Risiko, an einem Harnwegsinfekt zu erkranken, minimiert werden. Zum Beispiel sollte man ausreichend Flßssigkeit zu sich nehmen sowie Kälte und Nässe vermeiden, was jetzt in der Badesaison besonders aktuell ist und bedeutet, nasse Badekleidung so rasch wie mÜglich zu wechseln. Zusätzlich kann man mit Preiselbeer- oder Cranberry-Präparaten wie auch mit speziellen Blasen- und Nierentees einer mÜglichen Entzßndung der Harnwege vorbeugen. Die 5-Tage-Regel beachten Die Faustregel lautet, dass ein Arzt konsultiert werden soll, wenn man länger als 5 Tage unter den typischen Symptomen leidet oder der Harn verfärbt oder blutig ist. Die 5-Tage-Frist gilt auch fßr die Selbstmedikation. Wenn Blasentees oder diverse natßrliche Präparate innerhalb von 5 Tagen keine Beschwerdefreiheit erbracht haben, gilt es ebenfalls, einen Arzt aufzusuchen.

Gepegte und gesunde Zehen sehen eindeutig besser aus.

ten wir nachweisen, dass die Zadek’sche Methode aus medizinischer Sicht klar zu bevorzugen ist. Sie liefert bessere therapeutische Ergebnisse und erspart den Patienten Schmerzen, Komplikationen und unnĂśtige Arztbesuche“, so Dr. Mitra. Konkret hatte niemand, der nach dieser Methode behandelt worden war, einen RĂźckfall erlitten. Dagegen zeigten sich bei 16 Prozent der Patienten, die mittels PhenolAvulsion therapiert worden wa-

ren, erneut Symptome. Zudem traten in der „Zadek-Gruppe“ auch weniger Komplikationen auf. Ein Jahr nach dem Eingriff waren alle Patienten sogar vĂśllig beschwerdefrei, während fĂźnf Patienten aus der Phenol-AvulsionGruppe weitere Behandlungen brauchten. „Die Zadek-Methode bringt nicht nur Vorteile fĂźr die Patienten, sondern auch fĂźr das Gesundheitssystem, weil mit ihr vergleichsweise geringe Folgekosten anfallen“, betonte Dr. Mitra.

Werde FigurFIT ... ... in 12 Wochen vom 17. 9. bis 3.12.2012. Die Sportinitiative „FigurFIT“ stĂźtzt sich auf das eigens dafĂźr entwickelte 3-Säulen-System und begleitet Ăźber 12 Wochen Personen, die persĂśnliche Sport-, Gewichts- und WohlfĂźhlziele erreichen mĂśchten. Oberste Priorität der geschulten Coaches ist es, dass die Teilnehmer ihr z. B. WohlfĂźhlgewicht ohne Hungerkur erzielen und es auch nachhaltig halten kĂśnnen. „Wir bieten wĂśchentliches Kräftigungs-, Herz-Kreislauf-Training (Laufen/Walken) und vermitteln bewusstes Essen. Wichtiger Motivator ist die Gruppendynamik“, so Initiatorin Veronika Hehle. Warum FigurFIT? ÇŁ ĜºĺĞĹģěĉĆºÂşĹŒÄşÂşĹŠĹŠÄŁĂş ÇŁ ČŠČŤoĺ‘ĉģĉģúĞĉģ¾ºĺ-ĺŊĜĜº ÇŁ Ä˜ÂşÄ‰ÄŁAÂ‘Ä†ÄşÂşÄžĹ´ÂşÄşĹŒÄşÂ‘Ăş ÇŁ ČŞKÄŞÄŁÂ‘ĹŒÂş6ģ¾ĪĪĺǛĹŠÄŁÂľSĹŠĹŒÇ› doortraining ÇŁ Â‘ĹŠÄžĂşÂşÂŠÄ‰Ä›ÂľÂşĹŒÂşĪ‘ĆºĞ ÇŁ Ä†ÄŞÂŤÄ†ĹľÂşÄşĹŒÄ‰ĂşÂşÄž+ĹŠÄŁÄ˜ĹŒÄ‰ÄŞÄŁÄžÄžÄ†Ä‰ÄşĹŒ

ÇŁ hĜºƅĉ‘ěĜĺºĉĞ‘ŊÅĜ‘Ğкģ¾ºģ  hÄśÄŞÄşĹŒÄžÂŤÄ†ĹŠÄ† ÇŁ Ä†ÄŞÂŤÄ†ĹľÂşÄşĹŒÄ‰ĂşÂşMÂ‘Ä†ÄşĹŠÄŁĂşÄžÂşÄşĂşÂ˜ÄŁÇ› zung ÇŁ hÂŤÄ†ÄşÄ‰ĹŒĹŒĆ…Â˜Ä†Ä›ÂşÄşÄĄÄ‰ĹŒC‘ěĪĺĉºģŴºĺǛ brauch ÇŁ KÄŞĹŒÄ‰Ĺ´Â‘ĹŒÄ‰ÄŞÄŁÄžÇ›ĹŠÄŁÂľ ÄşÄŁÂ˜Ä†ÄşĹŠÄŁĂşÄžÇ› vorträge ÇŁ ÄşÄŁÂ˜Ä†ÄşĹŠÄŁĂşÄžÇ›Ç—oĺ‘ĉģĉģúĞĜě‘ģ ÇŁ MÂşĹľÄžÄ›ÂşĹŒĹŒÂşÄş Dieses Package hat einen Wert von 600 Euro und wird um 99 ŊĺĪǗKÄŞÄŁÂ‘ĹŒ ÇŚČŞ KÄŞÄŁÂ‘ĹŒÂşÇ§ ‘ģúºboten. Infoabend: KĪLJDŽȪLJȰLJȊȌȧȊDŽ ČŠČŚ uĆĺDŽ ĉĥ -ČŞ -ÂşÂŠÂ˜ĹŠÂľÂş Īĺģbirn (nähe MĂśmax). Infos und Anmeldung: www.figurfit.at ANZEIGE


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Alkohol ist ein Betthupferl mit Tücken Ein Viertel aller Österreicher findet nachts keine Ruhe und leidet an den Folgen. HILFE. Der

Mensch braucht regelmäßig ausreichend Schlaf, um sich am nächsten Morgen körperlich und geistig frisch zu fühlen. Alkohol ist für viele, von Schlafstörungen Betroffene eine beliebte Einschlafhilfe. Doch das alkoholische Betthupferl hat Tücken, weil es die fein abgestimmten Schlafphasen und damit auch die Leistungsfähigkeit stört. In einer Nacht durchlaufen gesunde Erwachsene vier bis sieben Schlafzyklen. Die optimale Schlafdauer ist bei jedem Menschen verschieden. Für die geistige Leistungsfähigkeit werden jedoch mindestens sechs Stunden Schlaf benötigt. Die Störung der natürlichen Schlafstadien kann zahlreiche Folgen haben. Das Gehirn kann beispielsweise die Erfahrungen des Tages nicht ausreichend verarbeiten. Die Produktion einiger Hormone (z. B. Melatonin, Somatotropin, Leptin, Kortisol) wird gehemmt, die Regulation des Stoffwechsels

ches auch konsumiert werden – nämlich mit dem rechten Maß. Schlafprobleme können durch einen alkoholischen Schlummertrunk möglicherweise sogar verstärkt werden. Am Weg zu einem gesunden Schlaf kann das Einhalten der „Schlafhygiene“ erste Erfolge bescheren.

und Immunsystems dadurch gestört, was etwa ein gesteigertes Risiko für Übergewicht und HerzKreislauf-Erkrankungen bedingt. Weiters kommt es häufig zu Übermüdungsunfällen. Auf der Suche nach Schlaf Es ist daher nicht verwunderlich, dass laut einer deutschen Studie zwei Drittel der Bevölkerung zu einer Einschlafhilfe greifen: 46 Prozent rutschen mit einer Bettlektüre ins Reich der Träume, 23 Prozent hören Musik, 17 Prozent stehen auf und legen sich später wieder hin und etwa 10 Prozent greifen zu Naturheilmitteln, z. B. Baldrian. Immerhin 25 Prozent „versüßen“ sich auch mit einem Schlummertrunk wie Bier, Wein oder heißer Milch das Einschlafen. Zu Alkohol greifen besonders häufig Männer und über 55-Jährige. Auch Blase schläft schlecht Der Genuss von Alkohol vor dem Schlafengehen macht zunächst müde und entspannt und hilft somit beim Einschlafen. Größere Mengen Alkohol (ab ca. 1 Promille) beeinträchtigen jedoch anschließend die natürliche Abfolge der Schlaf-

Das beliebte „Absackerle“ kann ein Schlafverderber sein.

stadien. Dabei wird in der ersten Nachthälfte der Schlaf drastisch verkürzt oder total unterdrückt. Im letzten Schlafdrittel lässt die beruhigende Wirkung des Alkohols nach und es kommt vermehrt zu flachem und unruhigem Schlaf. In dieser Phase kann es passieren, dass man vorzeitig aufwacht und schlecht wieder einschläft. Zusätzlich beeinträchtigt Alkoholkonsum jene Mechanismen im Gehirn, welche die Nieren- und Blasenfunktion steuern. Ein erhöhtes Bedürfnis

nach Blasenentleerung und häufigere nächtliche Toilettengänge sind die Folge. Da der Alkohol dem Körper Flüssigkeit entzieht, sind somit außerdem Kopfschmerzen am nächsten Morgen programmiert. Bereits 0,6 g Alkohol pro Kilo Körpergewicht beeinflussen das Schlafverhalten nachweislich. Das entspricht bei einem 70 Kilo schweren Menschen 42 Gramm Alkohol bzw. ca. 1 Liter Bier oder ca. 2 bis 3 Gläsern Wein. Alkohol ist ein Genussmittel und sollte als sol-

Erste Hilfe bei Schlafstörungen ● Essverhalten (Zeitpunkt, Menge, Auswahl) vor dem Schlafengehen anpassen. ● Konsum von anregenden Substanzen in Nahrungsmitteln und Getränken einschränken bzw. vermeiden. ● Umgang mit Genussmitteln (Alkohol und Tabak) überdenken. ● Mäßige körperliche Aktivität vor der Nachtruhe. ● Für körperliche und geistige Entspannung sorgen, den Umgang mit Stressauslösern üben. ● Schlafförderliche Umgebung schaffen. ● Stabilität des SchlafWach-Rhythmus anstreben (regelmäßige Aufsteh- und Zubettgehzeiten). ● Ausgedehnten Tagschlaf (häufiger als zweimal wöchentlich) vermeiden.

Von dieser Ausbildung profitiert die ganze Familie Family Food Coach vermittelt Tipps für eine gesunde und bedarfsgerechte Ernährung. DORNBIRN. Der Family Food Coach ist eine Ausbildung für Personen, die ihr Wissen erweitern und auffrischen wollen, um einen besseren Durchblick im Ernährungsdschungel zu bekommen. Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, deren Interesse darin besteht, sich und ihre Familienmitglieder bedarfsgerecht zu er-

nähren. Die Ausbildung soll zudem helfen, Ängste und Bedenken abzubauen, Klarheit zu schaffen und Sicherheit geben, auf dem richtigen Weg zu sein. Das praktisch vermittelte Wissen soll den Alltag bereichern, vor allem, was die Ernährung von Kindern betrifft. Grund- und Themenmodule Die Ausbildung besteht aus dem Grundmodul, welches für alle Teilnehmer verpflichtend ist und ein breites Basiswissen schafft. Darauf aufbauend stehen verschiedene Mo-

dule zur freien Wahl. Sie behandeln jene Themen, die häufig Probleme ma-

Gemeinsam kochen macht mehr Spaß.

chen. Aus 6 spezifischen Modulthemen können sich die Teilnehmer je nach Interessen 3 Module selbst zusammenstellen: Frühstück und gesunde Jause, Obst und Gemüse, Getränke, Fast-Food und Alternativen, gute und schlechte Fette, sowie Ernährungserziehung. Individuelle Auswahl Zusätzlich kann aus weiteren 4 individuellen Modulen eines gewählt werden, das den Bedürfnissen der eigenen Familie am besten entspricht. Die Inhalte der Module sind: Allergi-

en und Unverträglichkeiten, Ernährung für Sportbegeisterte, Essstörungen und die Ernährung älterer Personen. Die Ausbildung dauert von Anfang September bis Dezember. Die Kurse finden immer samstags von 9 bis 13 Uhr statt (Termine ergeben sich nach den gewählten Modulthemen). Die Kosten inklusive aller Unterlagen in digitaler Form und Lebensmittel betragen 190 Euro. Infos und Anmeldung: Tel. 05572 24465-408 oder E-Mail: eva.wildauer@sportservice-v.at


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Unfähig, länger zu gehen „Schaufensterkrankheit“ – viele Menschen haben diesen Begriff schon einmal gehört. Dabei handelt es sich um eine Gefäßverengung, die längeres Gehen unmöglich macht. Die Betroffenen müssen immer wieder stehen bleiben und Gehpausen einlegen. Dies erweckt den Eindruck, dass, sofern vorhanden, Schaufenster betrachtet werden. Exakt dasselbe Beschwerdebild wird bei der Wirbelsäule durch einen engen Wirbelsäulenkanal hervorgerufen – daher der Name „Pseudoschaufensterkrankheit“. Die Ursache ist meist eine degenerative Bandscheibenerkrankung, welche zu einer Instabilität von Wirbelsegmenten der Wirbelsäule führt. Diese Instabilität bewirkt wiederum eine massive Vergrößerung der kleinen Wirbelgelenke, wodurch eine Einengung des Wirbelsäulenkanals entsteht. Selten kann auch ein angeborener enger Wirbelsäulenkanal dieses Beschwerdebild verursachen. Eine weitere Ursache ist das Wirbelgleiten, sowie die Vergrößerung der tapetenförmigen Auskleidung des Wirbelsäulenkanals. Symptome Im Vordergrund stehen Schmerzen in den Beinen, insbesondere beim Gehen, wobei in der neurologischen Untersuchung meist keine Ausfälle diagnostiziert werden. Kreuzschmerzen können mitunter sogar gänzlich fehlen. Typischerweise können die Betroffenen problemlos Rad und Auto fahren. Auch beim Liegen treten keine Beschwerden auf. Die bildgebende Abklärung erfolgt mittels Computertomografie oder Magnetresonanztomografie. Therapie Das Mittel der Wahl ist die operative Entlastung, sprich chirurgische Erweiterung des eingeengten Wirbelsäulenkanals. Bei

Das Fachärzteteam der Bandscheiben Clinik Tirol (v. l. n. r.): Dr. Markus Donat, Univ.-Prof. Dr. Johann Langmayr und Dr. Wolfgang Kreil. bestimmten Fällen kann mithilfe einer speziellen minimal invasiven Technik durch das Einbringen eines Platzhalters zwischen die Dornfortsätze der Wirbelkanal erweitert werden. Bei ausgedehnten Formen der Pseudoschaufensterkrankheit wird eine Stabilisierung der Wirbelsäule notwendig. Diese wird ebenfalls minimal invasiv, ohne große traumatisierende Wunde, durch die Haut durchgeführt. Konservative Behandlungen, welcher Art auch immer, führen beim

Syndrom des engen Wirbelsäulenkanals weder zu einer Heilung, noch zu einer wesentlichen positiven Beeinflussung des Beschwerdebildes. Information Die Bandscheiben Clinik Tirol hat auf dem Gebiet der minimal invasiven Techniken, wie dem Einbringen von Platzhaltern zwischen die Dornfortsätze zur Erweiterung des Wirbelsäulenkanals und der schonenden Verschraubung zur Stabilisierung der Wir-

belsäule österreichweit die größte Erfahrung. Beim Beschwerdebild der Pseudoschaufensterkrankeit ist es besonders wichtig, einen wirklichen Fachmann aufzusuchen und sich genau zu informieren, ob dieser auch sämtliche Formen der Behandlungsmöglichkeiten anbieten und professionell durchführen kann. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Bandscheiben Clinik Tirol, Marktplatz 7, 6410 Telfs, Tel. 05262 67205, www. bandscheibenclinik.at


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Diabetes fest im Griff 1000 Patient(inn)en im Behandlungsprogramm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“

Manfred Brunner, VGKK-Obmann

Tipp Treten während einer Reise gesundheitliche Beschwerden auf, sind die richtigen Medikamente oft „Gold wert“. Unbedingt in die Reiseapotheke gehören Erkältungs- und Schmerzmittel sowie Mittel gegen Übelkeit und Durchfall. Für tropische Reisegebiete empfehlen sich Malariatabletten. Dazu kommt die Grundausstattung für die Wundversorgung (Pflaster, Verband, Desinfektionsmittel) und für die Haut: Sonnenschutzmittel und Salbe gegen Sonnenbrand, Antiallergikum, Insektenschutzmittel, Splitterpinzette. „Therapie Aktiv“ soll die Lebensqualität heben. (Foto: Hauptverband)

Vor drei Jahren wurde für Diabetes mellitus Typ 2-Erkrankte in Vorarlberg das innovative Behandlungsprogramm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“ gestartet. In dieser Zeit ist es der VGKK in Zusammenarbeit mit rund 70 speziell geschulten Hausärzt(inn)en gelungen, ca. 1000 Patient(inn)en in das Langzeitprogramm, das auf die Steigerung der Lebensqualität abzielt, aufzunehmen. Das strukturierte Schulungsprogramm soll Diabetiker(inne)n besser über ihre Krankheit aufklären, damit sie selbst in der Lage sind, einen Beitrag zu leisten, um Folgeschäden wie Nierenversagen, Erblindung oder Amputationen zu vermeiden bzw. zumindest zu verzögern. Den Schwerpunkt von „Therapie Aktiv“ bildet die individuelle und umfassende Betreuung durch die Ärztin bzw. den Arzt. Gemeinsam mit der betreuenden Ärztin bzw. dem betreuenden Arzt werden sinnvolle und erreichbare Ziele zur Veränderung des Lebensstils vereinbart, z. B. mehr Bewegung, weniger Alkohol- und Tabakkonsum, Reduktion des Gewichts. Die Entwicklung des Krankheitsverlaufs wird durch periodische ärztliche Untersuchungen und Gesprächstermine beobachtet. Durch die aktive Teilnahme am Programm sollen die krankheitsbedingten Komplikationen reduziert und die Lebensqualität somit gesteigert werden. Fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt nach dem Programm! Weitere Auskünfte erhalten Sie im Internet unter www.therapie.aktiv.at und bei der Administrationsstelle der VGKK, Mag. (FH) Marcella Hammerer unter 050 8455-1654 oder Claudia Bonatti unter 050 8455-1605, E-Mail: vorarlberg@therapie-aktiv.at

www.vgkk.at

Haben Sie die Medikamente und Behandlungshilfen aus ihrer persönlichen Checkliste zusammen, sind Sie fast fertig mit der Reisevorbereitung. Um ganz sicher zu gehen, dass die Reiseapotheke für jeden Notfall gewappnet ist, sollten Sie noch folgende Punkte checken. – Kontrollieren Sie alle Medikamente nach dem Verfallsdatum und stellen Sie sicher, dass sie bis zum Ende der Reise verwendbar sind. – Lesen Sie die Lagerhinweise. Manche Medikamente werden bei hoher Sonneneinstrahlung unbrauchbar. – Bedenken Sie, dass das Verfallsdatum für Flüssigkeiten und Salben nur im ungeöffneten Zustand gültig ist. Wie lange das Mittel nach dem Öffnen verwendbar ist, wird in der Regel angegeben. – Beachten Sie eine mögliche Zeitverschiebung und welche Folgen das für die Einnahme der von Ihnen verwendeten Präparate hat. - Neben den Medikamenten sollten wichtige Diagnosehilfsmittel nicht fehlen. So gehört auch ein Fieberthermometer in eine gute Reiseapotheke. So ausgerüstet, sollte nichts passieren. Die VGKK wünscht Ihnen einen erholsamen Urlaub.

FitundGesund  

http://cdn2.vol.at/2012/07/FitundGesund.pdf

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