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Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

GESUNDHEITSBEILAGE DER VORARLBERGER NACHRICHTEN

FREITAG, 16. DEZEMBER 2011

Teegenuss

Hautpflege

Wärmend und gesund

Auf guten Schutz achten

In der kühleren Jahreszeit zählt Tee zu den beliebtesten Getränken. Seine Wirkung entfaltet er aber nur bei der richtigen Zubereitung.

Bei niedrigen Temperaturen reagiert die Haut empfindlich. Umso wichtiger ist derzeit eine gute Pflege, um sie vor Erfrierungen zu schützen.


FREITAG, 16. DEZEMBER 2011

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Kieferknacken vom Zahnarzt klären lassen

Kommentar

Marlies Mohr

Was ist schon ein Viertelstündchen Jetzt gehen sie wieder weg, wie die sprichwörtlichen warmen Semmel. Die Rede ist von Kerzen in allen Formen, Farben und Düften. In der kühlen Jahreszeit sucht der Mensch die Wärme. Und kaum etwas anderes kann diese Behaglichkeit besser vermitteln als Kerzenschein. Aber haben Sie gewusst, dass Kerzenlicht auch für innere Ruhe sorgen kann? Eine Viertelstunde am Tag soll schon reichen, um sich aller Belastungen zu entledigen. Es mag zwar lapidar klingen, aber so abwegig scheint das gar nicht. Zum einen wohnt brennenden Kerzen ein magischer Zauber inne. Der nimmt Menschen einfach gefangen. Ob man nun will oder nicht. Zum anderen geht es wohl auch darum, sich diese 15 Minuten ganz bewusst zu gönnen. Zeit ist ja bekanntlich etwas, von dem viele glauben, es nicht mehr zu haben. Man lädt sich dies und jenes und noch ein bisschen mehr auf. Irgendwann stellt sich dann wirklich das Gefühl ein, das Leben im Hamsterrad zu verbringen. Ballast abzuschütteln ist, zugegeben, manchmal leichter gesagt als getan. Aber 15 Minuten für die eigene Befindlichkeit sollte jeder Tag hergeben. Lesen Sie, wie es geht und probieren Sie es dann aus. Jetzt, wo jeder von der stillen Zeit redet, wäre es doch legitim, da einzutauchen. Diese Ruhe kann man übrigens auch draußen finden. Bewegung schadet nie. Allerdings bedeutet der Winter eine Strapaze für unsere Haut. Deshalb braucht sie besondere Pflege. Auch zu diesem Thema finden Sie wertvolle Tipps im letzten „Fit & Gesund“-Journal des heurigen Jahres. Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf ein „Wiederlesen“ im nächsten Jahr.

Zeit ist etwas, von dem viele glauben, es nicht mehr zu haben.

marlies.mohr@vn.vol.at

Impressum Redaktion Marlies Mohr Tel. 0664 80588-385, E-Mail: marlies.mohr@vn.vol.at

Verkauf Carina Wiedl Tel. 05572 501-278, E-Mail: carina.wiedl@medienhaus.at

Beiträge, Fotos und Quellen: Marlies Mohr, Heidemarie Netzer, Philipp Steurer, Roland Paulitsch, Shutterstock, Ludwig Berchtold, Bernd Hofmeister Verleger (Eigentümer), Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Eugen Russ Vorarlberger Zeitungsverlag und Druckerei Gesellschaft mbH, Herstellungs- und Verlagsort, alle 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Redaktion und Anzeigen: Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Hinter angespannten Kiefermuskeln kann auch eine Erkrankung stecken. ORIENTIERUNG. Für viele gehört es zum Alltag: angespannte Kiefermuskeln, Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes, Knackgeräusche am Kiefergelenk. Nicht schlimm, wenn es sich nur vereinzelt wie in Stressphasen bemerkbar macht. Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) gibt mit Leitfragen erste Orientierung und rät zum Kontrollbesuch beim Zahnarzt. Der kann abklären, ob die Symptome durch ein ernsthaft erkranktes Kausystem verursacht sind.

Der gesunde Biss Manches am idealen, gesunden Biss ist auf den ersten Blick erkennbar: Frontzähne im gleichmäßigen Bogen führen den Biss, Eckzähne begrenzen korrekt die Seitwärtsbewegungen, Seitenzähne ohne Lücken stützen sich gegenseitig ab. Im Verborgenen wirken die beiden Kiefergelenke. Sie bewegen sich in stabilen Positionen, Gelenkkopf und –pfanne gleiten an einem sich mitbewegenden Polster (Diskus) aneinander vorbei. Das Kausystem leistet die komplexesten Gelenkbewegungen im menschlichen Körper. Vier Muskelpaare an Kiefer und Schläfen ermöglichen Dreh- und Seitenbewegungen sowie das Vorund Zurückziehen des Unterkiefers. Gleichzeitig bringen sie die größte punktuelle Kraft im Körper auf. Stress schwächt Mit dieser Leistungsstärke können auch Schwächen einhergehen. Wer in Stressphasen presst und knirscht, mobilisiert dabei bis zu 800 Newton, vergleichbar der Zugkraft

Ein schmerzender Kiefer bedarf einer ärztlichen Kontrolle.

eines Garagentorantriebs. Das kann den Gebisszustand beispielsweise durch abgeriebene Zähne verändern, ebenso die Bisshöhe und damit die Stellung des Ober- und Unterkiefers. Die Kiefergelenke folgen diesem Prozess und opfern dabei ihren angestammten Bewegungsspielraum. Dadurch kann sich der Diskus verlagern, Knackund Reibegeräusche sind hörbare Hinweise darauf. Manifestiert sich dieser Zustand dauerhaft, kann sich eine Kiefergelenkarthrose entwickeln. Aus-

löser für diese Gelenksituation können auch in den Zähnen selbst liegen. Hier sind es meist Zahnlücken, nicht perfekt angepasste Füllungen oder Brücken, die Fehlkontakte erzeugen. Man sucht sich unbewusst seinen Biss und verliert im Bemühen um Ausgleich seine stabile Kiefergelenkposition. Ab wann also ist Kieferknacken das Symptom einer Erkrankung? Antworten auf folgende Leitfragen können erste Orientierung geben und unterstützen den Zahnarzt bei der Diagnose.

Leitfragen Bemerken Sie an sich eher selten oder eher häufig . . . 1. Schmerzen an Kiefer und/oder Kiefergelenk, eventuell mit Knackoder Reibegeräuschen? 2. Schmerzen bzw. Einschränkungen beim Mund Öffnen, Beißen und/ oder Kauen? 3. einen „unklaren“ Biss/„falschen“ Biss? 4. Zähneknirschen/verkürzte Zähne? 5. Muskelverspannung/Muskelschmerzen? 6. Nacken-, Schulter- bzw. Rückenschmerzen? 7. Kopfschmerzen/Migräne? 8. Ohrenschmerzen/Ohrgeräusche/Tinnitus? 9. Zahnschmerzen/Parodontose/empfindliche Zahnhälse? 10. Schwindel? 11. Schnarchen?


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Im Winter braucht die Haut eine ganz besondere Pflege Durchblutung auf Sparflamme. Mit Maßnahmen gegensteuern. SCHUTZ. Die Hautprobleme im Winter kommen nicht von den tiefen Temperaturen und der trockenen Heizungsluft. Es ist die Hautdurchblutung, die in der kalten Jahreszeit auf Sparflamme arbeitet. Talg- und Schweißdrüsen schalten zurück und produzieren weniger Fett und Schweiß. Gesicht, Kopfhaut und Hände sind besonders betroffen.

Schutz vor Erfrierungen Im Winter erhalten wir auch weniger Frischkost, die Zufuhr mit essenziellen Nährstoffen ist geringer. Insgesamt wird der Stoffwechsel träge. Wir müssen der Haut von außen zuführen, was sie von innen nicht (mehr) bekommt und wir müssen sie vor Erfrierungen schützen. Fetthaltige Schutzcreme Pflege mit hohem Wasseranteil würde im Freien jedoch „gefrieren“, mit Folgen wie Rötungen und geplatzten Äderchen (Couperose). Hier kann eine fetthaltige Pflege Schutzbarriere sein. Eine

Kombination aus den Vitaminen A, C und E unterstützt die Haut. Vitamin A regt die Hautzellen zu mehr Wachstum und der Bildung elastischer Fasern an. Die regenerativen Eigenschaften bremsen die Hautalterung und beugen Faltenbildung und Austrocknung vor. Bei Vitamin-A-Mangel kommt es zu rauer, juckender und trockener Haut. Vitamin E stabilisiert Vitamin A und sorgt für die Speicherung von Feuchtigkeit. Für Wintersportler ist dies wichtig, da eine vor Feuchtigkeit strotzende Haut vor Entzündungen und Sonnenschäden schützt, sowie Hautalterung vorbeugt. Vitamin E ersetzt nicht den Sonnenschutz, sollte aber in keinem fehlen. Vitamin C schützt vor zellschädigenden freien Radikalen, die entstehen, wenn Sonnenstrahlen in die Haut eindringen. Vitamin C verbessert zudem die Synthese des Kollagens und fördert die Durchblutung der Haut.

Überschuss nach einigen Minuten abnehmen und Gesichtspuder verwenden, er saugt Fett auf. Und: Mindestens 2 Liter pro Tag trinken!

Genügend trinken Im Winter kann es nötig sein, die Nachtcreme am Tag und die Tagescreme in der Nacht zu verwenden. In diesem Fall den

Buchtipp

Gut geschützt und gut verpackt macht auch der Winter Spaß.

Ölwickel für den Hals Regenerierende Gesichts-, Hals- und Dekolletemasken sollten mindestens einmal wöchentlich gemacht werden. Ein Muss im Winter ist der warme Ölwickel um den Hals, der durch Schals ständig in Mitleidenschaft gezogen ist. Am Hals haben wir kein Fett unter der Haut und deshalb leiden besonders solche Stellen unter Temperaturschwankungen. Wertvolle Öle versorgen den Hals nicht nur mit Fett, sondern auch mit Feuchtigkeit. Ölmischungen aus besonders reichhaltigen Ölen wie Sanddorn-FruchtfleischÖl oder Grapefruit-Kernöl, die reich an Vitaminen und pflanzlichen Hormonen sind, trägt man pur auf den Hals auf, legt Folie und ein Tuch darüber, und verbringt so die Nacht.

Walheide Tisch „Alpenkosmetik-Rezepte – Naturschönheit“ Freya Verlag, 224 Seiten, 19,90 Euro

Wir haben bei den Experten nachgefragt Genießen Sie Weihnachten – und achten Sie auf Ihren Darm. SCHLEMMERZEIT. Das Thema „Darmgesundheit“ wird von der Medizin heute ernster genommen als je zuvor und ist nicht nur davon geprägt, dass man einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung, Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffhaltiger Ernährung einhält. „Ist der Darm gesund, ist auch der Mensch gesund. Diese Erkenntnis ist genauso alt wie die Menschheit selber“, erklärt Oberarzt Dr. Paul-Gerhard Peters, Bereichsleiter Gastroenterologie und Hepatologie am LKH Feldkirch.

Probiotische Bakterien Eine leistungsstarke Schutzbarriere in Form einer intakten Schleimhaut, durchsetzt mit möglichst vielen gesundheitsfördernden Bakterien ist dabei von essenzieller Bedeutung. Bedenkt man, dass die Oberfläche des Darmes 300–400 m2 ausmacht, kann man sich vorstellen, dass hier der intensivste Austausch mit unserer Umwelt stattfindet. Üppige, vor allem abendliche Mahlzeiten sind schwer verdaulich und können auf Dauer zur Darmträgheit führen. Je träger der Darm wird, desto unverträglicher werden in guter Absicht eingenommene, ballaststoffreiche Mahlzeiten verarbeitet und führen nicht selten zu Völlegefühl, Blähungen und zu schlechtem, nicht erholsamem Schlaf. Enzyme Für eine gesunde Verdauung sind neben probiotischen Bakterien auch bestimmte Enzyme unumgänglich. Unterstützen kann man deren Tätigkeit durch pflanzliche Wirkstoffe, z. B. aus der Papaya. Wird die Nahrung nur unzureichend aufgespaltet, gelangt sie unverdaut in

Darmträgheit kann vermieden werden. OA DR. PAULGERHARD PETERS, LKH FELDKIRCH

den Dickdarm, es kommt in der Folge zu einer vermehrten Produktion von Darmgasen. Die Beschwerden sind nach fettreichem Essen besonders ausgeprägt, da die Verdauung dann durch den Enzymmangel besonders schlecht funktioniert. Ruhe und Regelmäßigkeit Vor allem ballaststoffreiches Essen gilt als aussichtsreiches Mittel, den Kampf gegen steigende Darmkrebsarten, koronare Herzerkrankungen, Diabetes, Verdauungsbeschwerden, Übergewicht und andere Zivilisationskrankheiten zu gewinnen. Trotzdem nehmen die Europäer im Durchschnitt viel zu wenig, nämlich etwa nur 20 g Ballast pro Tag zu sich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Zufuhr von mind. 30 g Ballaststoffen. Doch das Problem stellen nicht immer Zusatzstoffe dar: Vor allem psychischer Stress und ständige Hetzerei führt bei vielen Menschen zu Verdauungsproblemen, für die organisch oft keine Ursache erkennbar sind. Eine Wohltat sind hier tägliche Bauchmassagen und die Gewöhnung an gleichbleibende Essensund „WC-Zeiten“. Wichtig ist dabei, dass man sich ausreichend Zeit für beides nimmt! Bewegung Wer sich jedoch ständig zu wenig bewegt, kaum trinkt und sich falsch ernährt, macht den Darm in jedem Fall lahm. Zucker, Weißmehlprodukte, Fett, Fleisch und Alkohol fördern die Darmträgheit zusätzlich.


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Heißer Aufguss mit reichhaltiger Wirkung Richtig zubereitet kann Tee auch eine heilende Wirkung entfalten.

mische Kräuter, Wurzeln oder getrocknete Früchte, die zu Genuss-, vor allem auch Heilzwecken überbrüht werden.

Der Tee hat nicht nur in seinen Ursprungsländern wie China, Japan und Indien einen hohen Stellenwert. Auch in unseren Breitengraden wird das heiße Getränk zu allen Anlässen und zu jeder Zeit getrunken. Nicht umsonst. Das Getränk wärmt; es wird ihm auch eine heilende, belebende oder beruhigende und verbindende Wirkung nachgesagt.

Ziehzeit beachten „Zwischen drei bis fünf Minuten“, benennt Mag. Maximilian Fritsche von der Bludenzer Stadt-Apotheke die übliche Ziehzeit des Kräuteraufgusses. „Und immer zugedeckt“, ergänzt der Apotheker und Teekenner, „so können sich die Inhaltsstoffe optimal entfalten.“ Zu welchen Kräutern gegriffen wird, hängt dabei stark von der Jahreszeit ab. Im Herbst und Winter sind es vor allem infektabwehrende Teesorten. „Die ätherischen Öle des Salbeitees etwa wirken antiseptisch und unterstützen antibiotische Therapien“, erläutert der Apotheker. Auch Holunder zählt er zu den häufig gewünschten Kräutern. „Sie werden bei fiebrigen Erkältungen zur Ankurbelung des Schwitzens getrunken und wirken zudem immunstimulierend.“

WÄRME.

Heimische Kräuter Entdeckt wurde die ursprüngliche, koffeinhaltige Teepflanze bereits vor mehr als 1000 Jahren in China. In Europa startete Tee erst vor rund 200 Jahren seinen Siegeszug – im speziellen durch die Zugabe von verschiedenen Aromen. Aktuell zählen mehr als 120 Sorten zur geschmacklichen Vielfalt. Von der heute noch gelebten Teekultur im fernen Osten unterscheidet sich unsere Art des Teetrinkens jedoch wesentlich. Werden in den Ursprungsländern nach wie vor die Original-Teepflanzen in speziellen Zeremonien übergossen, sind es bei uns hauptsächlich hei-

Vorsicht bei Kamille Bei der Anwendung der heilversprechenden Kamille rät Fritsche zur Vorsicht: Werden die Blüten zu konzentriert verwendet, etwa durch Zugabe von zu vielen oder mit

Tee wärmt, verbindet und kann bei richtiger Anwendung heilen.

Auch ein attraktives Geschirr kann wesentlich zum Teegenuss beitragen.

Die Kräuter übergießen und drei bis fünf Minuten ziehen lassen. MAG. MAXIMILIAN FRITSCHE

zu langer Ziehzeit, kann sich die gewünschte Wirkung in das Gegenteil verkehren. „Dann wirkt die Kamille nicht krampflö-

send, sondern löst Krämpfe aus“, klärt der Apotheker auf. Generell gilt es bei den Kräuteraufgüssen auf die Intensität zu achten. „Nicht zu viel verwenden“, sagt Fritsche und rät zu einem bis zwei Esslöffel Kräutern auf ein bis eineinhalb Liter Wasser. „Nicht die Farbe, sondern die gewählte Menge macht die Wirkung aus.“ Durchdacht versüßen Besonderes Augenmerk erfordert neben der Quan-

Teekräuter sollten niemals luftdicht aufbewahrt werden.

tität, vor allem die Qualität. So empfiehlt der Teeexperte, unbedingt zur Echtheit und somit generell zu losen oder in speziell verschweißten Beuteln verpackten Kräutern zu greifen. „Durch unsachgemäße Verpackungen können wichtige ätherische Öle nicht oder nur mangelhaft enthalten sein.“ Bei der Aufbewahrung der Teesorten rät Fritsche zu Behältern, die nicht luftdicht schließen. „Ansonsten besteht die Gefahr des Schimmelns.“ Noch eines sollte der Teegenießer beachten: Die Wahl des „Versüßens“ will genauestens bedacht werden. Zucker ja – am besten Kandiszucker. Von künstlichen Süßstoffen rät der Experte prinzipiell ab. „Sie täuschen eine Nahrungsaufnahme vor und stimulieren so die Verdauung. Es kann zu Problemen in Magen und Darm kommen.“ Auch bei der Zugabe des beliebten Honigs gilt es aufzupassen. „Den Honig erst bei Trinktemperatur hinzugeben. Bei zu großer Hitze werden die Inhaltsstoffe des Naturprodukts zerstört.“


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Günstig kann ganz schön tödlich sein.

Vorsicht vor gefälschten Medikamenten im Internet. Mehr als 95 Prozent der Arzneimittel, die im Internet angeboten werden, sind Fälschungen. Diese Fälschungen haben nichts mit so genannten Generika zu tun. Generika sind erlaubte und geprüfte Nachbauten von Medikamenten, welche ausschließlich in den Apotheken abgegeben werden. Seriöse Namen sollen Sicherheit signalisieren Auch wenn der Name eines Internetanbieters noch so seriös klingen mag: In kaum einem anderen Bereich tummeln sich so viele skrupellose Geschäftemacher. Die Zeiten, in denen Rechtschreibfehler, falsche Verpackungen oder Farbunterschiede beim Herstellerlogo eine Fälschung verrieten, sind vorbei. Fälscher werden immer professioneller. Am häufigsten werden Lifestyle-Präparate wie Erektionshilfen, Abnehmmedikamente oder Mittel gegen Haarausfall gefälscht und angeboten. Aber auch Hormone und Doping-Substanzen erfreuen sich großer Beliebtheit im Internet. Der „tödliche Handel“ nimmt auch in Österreich zu Österreich ist im Vergleich mit anderen europäischen Ländern weniger von dieser Art der Internetkriminalität betroffen. Dies vor allem deshalb, weil der Internetversand von Medikamenten in Österreich nicht erlaubt ist. Dennoch verschicken Fälscher ihre gesundheitsgefährdende Ware auch nach Öster-

Foto: Apothekerkammer

Gefälschte Medikamente bestehen oft aus Staub, Kot oder Farbmittel. reich. Deshalb steigt auch hierzulande die Zahl, der von den Zollbehörden aufgegriffenen illegalen Medikamente. Allein 2010 wurden von den österreichischen Zollbehörden fast 17.000 gefälschte Arzneimittel sichergestellt. Häufige Zutaten: Staub, Kot und Farbmittel Viele Konsumenten können das Risiko, das mit dem Internetkauf von Arzneimitteln verbunden ist, nicht abschätzen. Im besten Fall ist eine Medikamentenfälschung für den Betroffenen wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsschädlich oder sogar tödlich. Oft bestehen diese „Medikamente“ nur aus Staub, Kot oder Farbmittel und

werden unter schlimmsten hygienischen Zuständen hergestellt. Das wird bei einem gefälschten Medikament zur Behandlung von HerzKreislauf-Erkrankungen besonders deutlich, das wohl zu den spektakulärsten Fällen zählt. Die Fälschung bestand aus einer Mischung von fein gemahlenem Ziegelstaub und gelber Farbe, wie sie für Bodenmarkierungen auf Straßen verwendet wird, damit die Pille das charakteristische Aussehen des Origi-

mente, und die gibt es nur in der Apotheke. Zu dieser Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimittel liefern die 170 Apothekerinnen und Apotheker Vorarlbergs die richtige und notwendige Beratung. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apothekerinnen und Apotheker. Sie erfolgt individuell und auf fachlich hohem Niveau. Sicherheit durch Arzneimittelkontrolle der Apotheken Apothekerkammer-Präsident Mag. pharm. Jürgen Rehak: „Das österreichische Apothekensystem zeichnet sich durch eine sehr strenge und effiziente Arzneimittelkontrolle aus. Diese bietet den Kundinnen und Kunden die allergrößte Sicherheit. Die streng kontrollierte Beschaffung und Abgabe von Medikamenten durch Apotheken in Österreich hat bisher verhindert, dass Fälschungen in den Arzneimittelverkehr gelangen. Arzneimittel aus dem Internet gefährden die Gesundheit der Käuferinnen und Käufer. Wir sehen es als unsere Pflicht an, die Bevölkerung aufmerksam zu machen, dass die vordergründig billigen Pillen aus dem Internet sehr teuer kommen können.“

Foto: Apothekerkammer

SO KÖNNEN SIE SICH SCHÜTZEN: • Am sichersten ist der Medikamentenkauf in der Apotheke. • Rezeptpflichtige Medikamente, die Sie im Internet rezeptfrei bekommen können, sind in der Regel Fälschungen. • Wenn Sie ein verdächtiges Medikament bezogen haben, dann lassen Sie die Finger davon. Ihr Apotheker / Ihre Apothekerin beraten Sie kostenlos.

Landesgeschäftsstelle Vorarlberg der Österreichischen Apothekerkammer

Bergstraße 8, 6900 Bregenz Telefon: 05574 43 0 38 Telefax: 05574 43 7 96 Mail: vlbg@apotheker.or.at

Der Handel mit gefälschten Arzneimitteln im Internet nimmt zu. nalprodukts erhält. Um dem Ganzen eine hübsch glänzende Oberfläche zu geben vollendete man das „Medikament“ mit einem Überzug aus Möbelpolitur. Arzneimittel gehören in die Hände von Fachleuten Mit Arzneimitteln experimentiert man nicht. Wem seine Gesundheit lieb ist, der setzt auf qualitativ hochwertige und sichere Medika-

MAG.PHARM. JÜRGEN REHAK, Präsident der Vorarlberger Apothekerkammer

„Wir sehen es als enorm wichtige Aufgabe an, die Kehrseite der BilligPillen aus dem Internet sichtbar zu machen.“


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Stille und Kerzenlicht erleichtern den Rückzug auf das Wesentliche. Auch Kinder profitieren davon, wenn sich Mutter oder Vater solche Auszeiten nehmen.

15 Minuten für die tägliche Besinnung Weniger ist gerade im Advent mehr. Kerzenlicht weist den Weg zu mehr Ruhe. STILLE. „Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür“: Ein frommer Wunsch, der nicht nur in unseren Kindern lodert. „Wenn nur schon alles vorbei wäre“, sehnt manch Erwachsener ein Ende des Advents herbei. Zu unruhig ist die Zeit der Stille geworden.

Mit Gewohnheiten brechen Mit Rückzug und Konzentration auf das Wesentliche kann „Advent“ trotz aller Ablenkungen gelingen. „Erinnern wir uns an das Wesentliche, auf das, was in uns steckt, was unser Herz mag“, richtet die diplomierte Lebens- und Sozialberaterin Eveline Pirolt einen Appell an alle Adventüberdrüssigen. „Setzen Sie sich hin, schalten Sie das Radio aus, den Fernseher ab. Zünden Sie eine Kerze an, lassen Sie sich rein von der Flamme beeindrucken und hören Sie in sich hinein“, empfiehlt Pirolt zehn bis 15 Minuten

täglicher Stille und Besinnung. Das, um herauszufinden, was jeder Einzelne für sich will. „Möchte ich im vorweihnachtlichen Trott mithalten? Will ich von Geschäft zu Geschäft, von Veranstaltung zu Veranstaltung hetzen? Ergebe ich mich den unzähligen Eindrücken?“ „Nein“, lautet meist die Antwort, „Ja, ich will etwas ändern“, der gute Vorsatz. „Mit Eigenverantwortung und Reflexion der eigenen Wünsche beginnt der Ausbruch aus alten Gewohnheiten“, sagt die Lebensberaterin und nennt ein „einfaches Beispiel“: „Aus dem Keksebacken bzw. der Sortenvielfalt entwickelt sich oftmals

ein wahrer Wettstreit. Es geht nicht mehr darum, zu kreieren, was schmeckt und tatsächlich gegessen wird, sondern um Quantität und Perfektion“, bringt Eveline Pirolt ein „eingemeiseltes“ Muster auf den Punkt. „Setzen Sie sich hin, besinnen Sie sich auf das Weniger, backen Sie nur fünf Sorten nur fünf und nur eine am Tag“, rät sie zu einem stressfreien Vorhaben. Gezieltes Einkaufen Der Grundsatz „Weniger ist mehr“ gilt auch bei Geschenken. „Überlegen Sie vorab, womit Sie dem Beschenkten eine wirkliche Freude machen“, ergänzt Pirolt. „Die Qualität

Hören Sie auf das, was Ihr Herz mag, gerade in der Adventzeit. EVELINE PIROLT

entscheidet über Freude oder Überdruss.“ „Haben Sie sich in aller Stille auf ein Geschenk besonnen, gehen Sie gezielt einkaufen. Lassen Sie sich nicht von der Flut der Angebote verlocken, sondern greifen Sie zu dem, was auf ihrer Liste steht. Zeigen Sie Eigenverantwortung. Steigen Sie aus dem Wettbewerb aus.“ Der

Dank für das „Weniger ist Mehr“ kann einen genussvolle Advent und eine stressreduzierte Wartezeit auf das Christkind bedeuten. Gerade für die Kinder. Macht es Sinn, bei fünf Krippenspielen dabei zu sein? Erleben Sie noch die Einmaligkeit der Weihnachtszeit beim Besuch des x-ten Adventmarkts? „Nein“, sagt die Lebensberaterin. „Sinnvoller ist es zu Hause in stressfreier Zone eine gute Vorlesegeschichte zu genießen. Die Zeit mit entlasteten Eltern verbringen, bedeutet Kindern viel mehr und lässt sie die Adventzeit entspannter erleben und mit positiven Erlebnissen verbinden.“

Gemütliche Weihnachtsmärkte oder hektische Kaufhäuser: Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden können.


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Buchtipps für Weihnachten

Auch Ärzte haben Gefühle

Naturheilkunde kompakt

EMOTIONAL. Der Ärztealltag

VERFAHREN. Dieses Buch bietet in verständlicher Sprache einen Überblick über die gebräuchlichsten Naturheilverfahren wie Homöopathie, Ayurveda oder Neuraltherapie. Es dient als Leitfaden für eine naturheilkundliche Therapie.

einmal hautnah, offen, ehrlich und emotional geschildert. Es ist die Lebensgeschichte eines renommierten Orthopäden, welche die menschliche Perspektive des Medizinerdaseins aufzeigt. Prof. Dr. med. Hans Tilscher: „Auch Ärzte haben Gefühle – Anekdoten aus einem Medizinerleben“; maudrich 2011, 168 Seiten, 14,90 Euro

Badespaß im Winter Wer auch im Winter nicht auf den Badespaß verzichten will, kommt in den Hallenbädern auf seine Rechnung. Dort wird auch ein vielfältiges Kursprogramm angeboten. Das Hallenbad Bregenz beispielsweise bietet für jede Altersgruppe etwas an. Neu im Programm ist die Aquagymnastik, die sich speziell an Hausfrauen und Mütter richtet. Infos unter www.stadtwerkebregenz.at/baeder/kurse/ FOTO: STADTWERKE BREGENZ

Genuss trainieren Was macht den Genuss beim Essen aus? Wie kann ich meine Sinne genüsslich trainieren? Diese und andere Fragen zum Thema Genuss beantwortet Eva Derndorfer anhand alltäglicher Beispiele. Ein Sinnestraining liefert zudem außergewöhnliche geschmackliche Impressionen.

BEISPIELE.

Dr. Johannes Schön: Orientierung in den alternativen Heilmethoden; maudrich 2010, 192 Seiten, 19,90 Euro

Eva Derndorfer: Genuss - Über Erdmandeln und Experimente beim Essen; maudrich 2011, 216 Seiten, 24 Euro

Auch das Gehirn braucht Nahrung Studium, Beruf und Alltag fordern einen gesunden Körper, aber vor allem einen fitten Geist. Gerade in Stresssituationen wird unserem Gehirn besonders viel abverlangt. Konzentrationsschwäche und verminderte Merkfähigkeit kann man in diesen Situationen gar nicht brauchen. Eine verminderte Gedächtnisleistung tritt aber nicht nur bei erhöhter Belastung, sondern auch mit zunehmendem Alter vermehrt auf. Hauptursache ist das Absterben von Zellen und eine schlechtere Durchblutung. Auch durch die Abnahme von Neurotransmittern kommt es zu einer Verlangsamung der Reaktionen: Mentale Prozesse, wie das Verarbeiten von Informationen, werden mit zunehmendem Alter langsamer. Doch was tun, wenn die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt? Wie auch unser Körper muss das Gehirn mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Ginkgo biloba und Sojalecithin sind hervorragende Energielieferanten für unser Gehirn.

Nahrung fürs Gehirn Ginkgo wirkt gefäßerweiternd, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und den Energiestoffwechsel im Gehirn. Kann die Durchblutung im Kopf verbessert werden, kommt es zu einer optimalen Sauerstoff- und Energieversorgung der Gehirnzellen. Das bedeutet mehr geistige Leistungsfähigkeit. Zahlreiche Studien belegen, dass durch Gink- Für geistige Fitness – Ginkgo Lecithin plus. gopräparate das Fortschreiten der Demenz-Erkran- stoffe Cholin und Inositol. Besonkung verzögert bzw. die Gedächt- ders für unser Gehirn ist eine ausnisleistung verbessert werden reichende Menge von Cholin kann. Sojalecithin liefert essen- erforderlich, um Acetylcholin zielle Fettsäuren, sowie die Natur- (=Neurotransmitter) bilden zu

Ginl go Lecithin

Zutatenliste: Wasser, Ethanol, Sojalecithin, Fruchtzucker, Verdickungsmittel Polyethylenglykol 6000 (E468), Ginkgofluidextrakt, Farbstoff Zuckercouleur, Aromen, Konservierungsmittel Kaliumsorbat, Niacin, Vitamin E, Dexpanthenol, Vitamin B6, Vitamin B2, Vitamin B1, Biotin, Folsäure, Vitamin B12.

Vor Licht geschützt aufbewahren. Nicht über Raumtemperatur (bis 25°C) lagern. Es wird empfohlen die Packung nach erstmaligem Öffnen kühl zu lagern und innerhalb von 3 Monaten zu verbrauchen. Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren geeignet. 1 Esslöffel (15 ml) entspricht ca. 27,6 kcal und 0,1 BE. Nur in Apotheken erhältlich. Nahrungsergänzungsmittel.

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können. Dies ist verantwortlich für die Informationsweitergabe in unserem Nervensystem. Gedächtnis stärken So kann durch die Einnahme von GINKGO LECITHIN PLUS Dr. Fischer die Gehirntätigkeit gesteigert und die Konzentrations- und Gedächtnisleistung verbessert werden. Auch milde Formen der Altersvergesslichkeit, wie das Vergessen von neuen Namen und Telefonnummern, können vermieden bzw. deren Auftreten hinausgezögert werden. Zusätzlich werden die Nerven durch den Vitamin-B-Komplex gestärkt. Bleiben Sie geistig fit – mit GINKGO LECITHIN PLUS. Weitere Informationen unter www.pharmonta.at

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Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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Daten & Fakten Tipp: Ginkgo Lecithin plus, das gesunde Geschenk zu Weihnachten!


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Expertentipp. Mag. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis, Klaus

Wie viele Geschenke braucht Weihnachten? Eines – mindestens zwei – oder doch noch mehr? Die klare Botschaft der Werbung lautet: Zu Weihnachten sollte es etwas Besonderes sein. Schließlich beschenken wir ja besondere Menschen! Dass wir dabei auch gerne einmal tiefer in die Geldtasche greifen, versteht sich von selbst. Was aber macht das wahre Glück an Weihnachten aus? Wie wird es gemessen? Ist es denn käuflich oder sind wir einfach zu bequem geworden, unseren Beitrag für das Glück in der Welt zu leisten, und versuchen uns und die anderen über diese Tatsache hinwegzumogeln, indem wir den einfacheren Weg – den der schnellen, käuflichen Alternative – wählen? Oder wissen wir gar nicht mehr, wie Frieden und Glück in

GLÜCK.

die Herzen unserer Liebsten bringen, und haben wir deshalb ein schlechtes Gewissen, das uns treibt, Geld auszugeben, das wir vielleicht gar nicht besitzen, für Dinge, die gar nicht gebraucht werden? Parallel zum KonsumPhänomen rund um Weihnachten besteht in einigen Familien auch zunehmend die Tendenz, sich nichts zu schenken. Dies mit der Begründung, dass ohnedies jeder all das besitzt, was sein Herz begehrt. Darunter wird meist verstanden, sich nichts Materielles zu schenken, und so wird die Zufriedenheit des Herzens auf käufliche Waren reduziert. Dass dem aber nicht so ist, belegt unter anderem die Weihnachtsgeschichte. Das Jesuskind wurde in einem Stall unter ärmlichsten Bedingungen

Psychologin Sabine Fleisch.

geboren, und dennoch kamen Weise aus aller Welt, um das Wunder der Liebe zu bestaunen. Distanz schaffen Wollen wir uns dem Gedanken der wahren Weihnacht annähern, braucht es viel und gleichzeitig wenig. Es braucht ein viel an Ruhe und zur Ruhe kommen – gar nicht immer leicht bei dem Getümmel rund um uns herum. Es braucht ein viel an

Abstand zu überladenen Geschäften und Weihnachtsaktionen. Indem wir uns vom Konsumgedanken distanzieren, gewinnen wir ein hohes Maß an Zeit und Freiheit für Dinge, die wirklich zählen. In jedem Fall ist das Weihnachtsfest, aber eine Möglichkeit sich darauf zu besinnen. Es braucht wenig an Käuflichem, um sich wirklich gut zu fühlen – ein mehr an Persönlichem, wie etwa ein selbst gestalteter Adventkalender für die Kinder mit „Zeitgeschenken“ für gemeinsame Aktivitäten, selbstgebackene Kekse – auch wenn sie nicht so perfekt aussehen, gemeinsam verbrachte Abende mit Menschen, die uns am Herzen liegen, persönliche Gespräche mit Freunden und wertschät-

zende Gesten für unsere Nächsten – und vor allem für uns selbst. Mögen wir wieder wacher werden für das Wesentliche, das Einfache. Und mögen wir sehend werden für die kleinen Wunder, die wir manchmal als Selbstverständlichkeiten abtun. Wenn es hell wird in unseren Herzen und wir unser Licht mit anderen teilen, dann ist wahrhaft Weihnachten geworden!

Kinder empfinden noch eine natürliche Freude.

Schlemmen ohne Bauchweh Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür und damit die Hochsaison der kulinarischen Verlockungen. Egal, welche Gerichte bei Ihnen auf dem Tisch stehen: Unser Magen wird enorm belastet.

stopfung, Durchfall und Co. sollten in der Hausapotheke deshalb keinesfalls fehlen. Ideal ist ein Arzneimittel, welches all diese Verdauungsbeschwerden rasch und wirksam bekämpft.

Rund 2 Millionen Österreicher leiden im Alltag regelmäßig unter Magen-Darm-Beschwerden – und zur Weihnachtszeit noch viel mehr. Denn zu den Feiertagen folgt eine Einladung der nächsten. Gerade jetzt schlagen viele von uns über die Strenge: wir essen meist zu viel und zu fett. Kommt dann noch der Weihnachts- und Feiertagsstress dazu, fängt der Magen an zu rebellieren und die Verdauung streikt. Übelkeit, Magenschmerzen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall sind oft die Folge.

Heilpflanzen gegen Magen-Darm-Beschwerden Die rein pflanzliche Arzneispezialität Montana Haustropfen erreicht eine Normalisierung und Harmonisierung im Verdauungssystem. Die Kombination von 7 Heilpflanzen setzt gleich an mehreren Stellen an und eröffnet dadurch eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes. Die traditionell verwendeten Arzneipflanzen ergänzen und verstärken einander und tragen so zur verlässlichen und raschen Wirkung bei. Wissenschaftliche Beurteilungen der enthaltenen Arzneipflanzen bestätigen die schnelle und gute

Verdauungsbeschwerden trotz gesunder Ernährung Magen-Darm-Beschwerden treten heutzutage aber immer häufiger trotz ausgewogener und bewusster Ernährung auf. Denn auch Stress und Hektik können sich auf den Magen schlagen. Die Verdauung

Montana Haustropfen. Schnelle Hilfe bei Magen-Darm-Beschwerden. reagiert gereizt und funktioniert nicht mehr richtig und es kommt trotz organisch gesundem Magen und Darm zu wiederkehrenden, krampfartigen Zuständen im Verdauungstrakt. Arzneimittel für die Hausapotheke Wie sehr unser Wohlbefinden von einem funktionierenden Darm abhängt, ist allgemein bekannt. Medikamente gegen Übelkeit, Ver-

Daten & Fakten Montana Haustropfen wurden 1927 als eine der ersten Arzneispezialitäten Österreichs registriert. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Weitere Informationen: www.pharmonta.at

Wirksamkeit. Vertrauen auch Sie auf über 80 Jahre Erfahrung und genießen die Weihnachtszeit ohne Magenbeschwerden. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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Mehr Vielfalt für Ihre Gesundheit! W

o Ihre Gesundheit vier Sterne hat und die Radonheilquelle des Ötztals ihre Wirkung entfaltet, bietet das neue Kurzentrum Umhausen im Ötztal ein vielfältiges Therapieangebot. Zwischen Moderne und Tradition, dort, wo Herzlichkeit und Gastfreundschaft großgeschrieben werden, liegt der Ort Umhausen auf 1031m Seehöhe. Unweit des größten Wasserfalls Tirols, dem Stuibenfall, steht unser Vier-SterneGesundheitshotel inmitten der weltbekannten Ötztaler Alpen. Lassen Sie sich von der Energie des Wassers begeistern und schöpfen Sie Kraft in der atemberaubenden Berg welt des Tiroler Ötztals. Umgeben von zahlreichen Dreitausendern schlummert in den Tiefen des Tals ein besonderer Schatz: mehr als 200 Millionen Kubikmeter Radonheilwasser. Eine

Heilquelle, die im Kurzentrum Umhausen im Ötztal ihre Wirkung entfaltet. Mit unserem umfassenden Therapieangebot, das von der Radontherapie über Naturfango bis hin zur Gan zkör perk ältetherapie reicht, bieten wir die perfekte Basis für einen erholsamen und wohltuenden Aufenthalt.

Naturfangopackung Heublumenpackung Carbovasaltherapie Ganzkörperkältetherapie -110 °C Klass. Massagen aller Art Manuelle Lymphdrainage Med. Gerätetraining Unterwasserheilgymnastik GammaSwing (Wirbelsäulentherapie)

HEILVORKOMMEN UND THERAPIEANGEBOT Das Radonheilwasser, welches aus den Tiefen des Ötztales entspringt, zeigt vielfältigste Wirkung. Es empfiehlt sich besonders bei degenerativen Wirbelsäulen- und Gelenksbeschwerden, ebenso bei Beschwerden des rheumatischen Formenkreises sowie bei Erkrankungen der Haut und der Atemwege. Unser Therapieangebot: Radoninhalatorium Wannenbäder wie Radon-, CO2- und Fichtennadelbad

GANZHEITLICHES WOHLBEFINDEN Es gibt viele Gründe uns zu besuchen: ob zur Linderung von Beschwerden, zur Genesung nach einem operativen Eingriff oder zur Schmerztherapie. Es wird aber immer darauf geachtet, dass neben den körperbezogenen Therapien auch Geist und Seele gleichermaßen umsorgt werden. Bei uns kann man herrlich Energie tanken und Stress abbauen. Mit einem freien Kopf kehren Sie dann entspannt in Ihren Alltag zurück. WELLNESS & BEAUTY Wählen Sie aus einem breiten Sortiment an Kosmetikbehandlungen oder statten Sie dem hauseigenen Friseursalon einen Besuch ab. Genießen Sie die großzügige Badelandschaft, ein ganzjährig beheiztes Außenbecken mit traumhaftem Blick auf die Ötztaler Alpen sowie ein wunderschönes Sauna-Areal mit Saunen, Dampfbädern und Solebad.

Ihre Gesundheitswoche im 4-Sterne-Hotel mit Vollpension (Frühstücksbuffet, 3-GangWahlmenü/Buffet) 14 wohltuende Therapien 2 ärztl. Beratungsgespräche 1 Blutuntersuchung Freie Nutzung der großzügigen Sauna- und Badelandschaft mit beheiztem Außenbecken ein kostenfreier PKW-Tiefgaragenplatz Unterhaltungs- und Aktivprogramm p. P. im DZ ab

€ 575,

18.12.2011 – 24.12.2011 p.P. im DZ € 599,– 24.12.2011 – 08.01.2012 p.P. im DZ € 635,– 08.01.2012 – 11.03.2012 p.P. im DZ € 599,– 11.03.2012 – 29.04.2012 p.P. im DZ € 575,–

Seniorenrabatt ab 60 Jahren minus € 15,– pro Woche Verlängerungswoche minus € 25,– pro Woche

Vier Sterne für Ihre Gesundheit Kurzentrum Umhausen im Ötztal Telefon 05255 50160 umhausen@kurzentrum.com www.kurzentrum.com


FREITAG, 16. DEZEMBER 2011

10 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Da können sogar die Ein besinnlicher fit + el gut mithalten gesund Ernährungstipp Sportmuff Studie zeigt: Auch eine Viertelstunde Sport tägfür die Festtage lich kommt der Gesundheit zugute. Eine Viertelstunde am Tag für die Gesundheit: Laut einer Studie aus Taiwan reichen 15 Minuten Sport pro Tag aus, um die Lebensdauer eines Menschen um drei Jahre zu verlängern. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt mindestens 30 Minuten Übungen täglich, aber nicht jeder hat dazu Lust und Zeit. Wissenschaftler haben schon wiederholt darauf hingewiesen, dass Sportmuffel mit solchen Ratschlägen nicht entmutigt werden sollten. Denn wenig Sport ist besser als gar kein Sport. Das Ergebnis der taiwanischen Studie könnte Menschen davon überzeugen, dass sie trotz Stress und beruflicher Belastung Sport in ihren Alltag integrieren können, sagt Anil Nigam von der Universität in Montreal.

ERKENNTNIS.

Unser ausgezeichnetes Team wünscht frohe Weihnachten. Viele fragen sich, wie sie über die Festtage kommen ohne zuzunehmen oder nach der großen Völlerei die Kilos schnell wieder von den Hüften wegbringen. Es gibt viele toll klingende Konzepte von Low Carb bis zur gesamten Wundermittelindustrie aus dem Fernsehen. Doch wirken diese Medial wohlverpackten, zum Teil pseudo-wissenschaftlichen Konzepte wirklich und haben sie nach dem einen oder anderen Versuch den versprochenen Waschbrettbauch oder die schlanke Taille bekommen? Aus meiner langen Erfahrung als Fitness- und Gesundheitstrainer kann ich sagen dass dies zu 99 % nicht zutrifft. Ich gebe hier keine 100% an, weil ich die eine oder den anderen, die es geschafft haben, nicht kennen gelernt habe. Das alles haben sie vielleicht schon

Foto: Kutzer

gehört oder erlebt, trotzdem bleibt ja das Problem, wie bekomme ich jetzt die Kilos runter bzw. gar nicht erst auf meine Hüften. Es ist so einfach, das es sich leider sehr schlecht verkaufen lässt. Iss das was du magst, nicht das was du kannst. Süßigkeiten und andere Leckereien sind Genussmittel und keine Nahrungsmittel, die sollten also in kleinen Portionen genossen werden. Wenn Sie sich nach dem Gänsebraten dann noch auf einen kleinen Spaziergang mit der Familie einlassen, verspreche ich Ihnen, dass von diesen Festtagen das einzige was bleibt, nur die schönen Erinnerungen sind. Martin + Silvia Kutzer und das fit + gesund Team wünschen allen Freunden bzw. Mitgliedern und allen Fit & Gesund Journal Lesern ein frohes Fest und besinnliche FeierANZEIGE tage.

Empfehlung gelockert Er war an der in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Untersuchung nicht beteiligt, hat aber einen Kommentar dazu geschrieben. Schon früher haben Forscher vorgeschlagen, die WHO-Empfehlung von 30 Minuten Sport täglich aufzulockern: Statt eine halbe Stunde schwimmen, walken, joggen oder Rad fahren am Stück könne man sich auch drei Mal zehn Minuten am Tag auspowern – das sei für den einen oder anderen vielleicht leichter umsetzbar. Die Forscher vom taiwanischen Nationalen Gesundheitsforschungsinstitut gehen noch ein Stück weiter: Eine Viertelstunde täglich, so geht aus

ihrer Untersuchung hervor, reicht aus. Sie betonen, dass in asiatischen Ländern generell weniger und weniger intensiv Sport betrieben wird als in der westlichen Welt. Für ihre Studie befragten sie 416.000 Taiwaner danach, wie viel Sport sie im vergangenen Monat betrieben hätten. Entsprechend der Antworten teilten sie die Probanden in fünf Gruppen ein – von sehr aktiv bis gar nicht aktiv. Acht Jahre lang beobachteten sie dann die Studienteilnehmer und zogen Schlussfolgerungen zu ihrer Lebenserwartung. Ergebnis: 15 Minuten am Tag oder 90 Minuten pro Woche erhöhten die Lebenserwartung um drei Jahre. Es gibt auch Kritik an der Studie. So wurde bemängelt, dass sie auf den Selbstangaben der Probanden und auf Beobachtungen beruht. Das heißt, womöglich haben auch andere Faktoren als Sport die Lebensdauer der Einzelnen beeinflusst. Die Forscher betonen jedoch, sie hätten andere Aspekte wie Rauchen und Alkoholkonsum in die Auswertung miteinbezogen. Eine etwas ältere Studie bestätigt das Ergebnis aus Taiwan: I-Min-Lee von der Harvard Universität veröffentlichte Anfang September im Fachblatt „Circulation“, wonach Menschen, die 15 Minuten täglich gemäßigt Sport betreiben, ein 14 Prozent geringeres Risiko haben, an einem Herzleiden zu erkranken. „Steht vom Sofa auf und bewegt euch“, sagt Lee. Wenn Sportmuffel bemerkten, dass sie fitter würden und sich besser fühlten, könne sie das durchaus ermutigen, mehr Sport zu betreiben – und schließlich auf die 30 Minuten zu kommen, die die WHO empfiehlt.

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Nordic Walking wirkt und erfordert nicht allzu viel Aufwand.


FREITAG, 16. DEZEMBER 2011

Fit & Gesund 11

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Medizinische Brücke zurück ins Leben Mini Med Studium im Jänner befasst sich mit Rehabilitation von Herz und Gelenken. FELDKIRCH. Mit einem Thema, das immer mehr Menschen betrifft, und hochkarätigen Experten startet das Mini Med Studium ins neue Jahr. Konkret geht es um die Rehabilitaton nach Herzinfarkt und Gelenksoperationen. Mit der Rehaklinik Montafon in Schruns verfügt Vorarlberg seit gut einem Jahr über eine spezielle Einrichtung, die zwischenzeitlich auch mit Abteilungen des LKH Feldkirch zusammenarbeitet. Ärzte aus beiden Spitälern werden am Mittwoch, 11. Jänner, ab 19 Uhr im Panoramasaal des LKH Feldkirch über das Neueste zur Rehabilitation berichten. Ein Herzinfarkt oder

Rehamaßnahmen sind entscheidend für das weitere Fortkommen.

eine Herzoperation stellt für jeden Betroffenen ein besonderes Ereignis dar. Mehrwöchige Maßnahmen Nicht nur die Akutversorgung im Krankenhaus, sondern eine intensive medizinische Betreuung in den ersten Wochen ist mitentscheidend, wie es in den folgenden Monaten und Jahren weitergeht. „Diese Brücke zurück in

ein möglichst gesundes Leben wird durch die Rehabilitation gewährleistet“, betont Primar DDr. Wolfgang Dichtl, Kardiologe in der Rehaklinik Montafon. Die stationäre Rehabilitation für Herzpatienten dauert drei bis vier Wochen. „Ziele sind das Wiedererlangen und die Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit“, so Dichtl. Weiters geht es

um Aufklärung über das Krankheitsbild, die Optimierung der medikamentösen Therapie sowie eine Änderung ungesunder Lebensgewohnheiten. Dazu zählen vor allem das Rauchen, eine zu einseitige Ernährung und ein Mangel an Bewegung. Erkrankungen und Verletzungen können auch die Beweglichkeit des Stützapparates massiv einschränken. In beiden Fällen ist eine qualifizierte Rehabilitation von entscheidender Bedeutung. „Nach erfolgter konservativer Behandlung oder

operativer Versorgung soll mithilfe wissenschaftlich gesicherter Therapiekonzepte eine rasche Wiederherstellung der Mobilität und eine nachhaltige Schmerzreduktion erreicht werden“, so Primar Dr. Christian Fränkel. Sinnvoll aufeinander abgestimmte Behandlungen aus Physiotherapie, Massage, medizinischer Trainingstherapie, Ergotherapie und physikalischer Therapie ermöglichen einen schnellen Funktionsgewinn, etwa beim Gehen, Treppensteigen oder bei der Körperpflege.

Mini Med Studium Leben nach Herzinfarkt und bewegen nach Gelenksoperation – das Neuste über Rehabilitation in Vorarlberg Referenten: Primar Univ.-Doz. Dr. Werner Benzer, Primar Univ.-Prof. DDr. Archibald von Strempel, LKH Feldkirch, Primar Priv.-Doz. DDr. Wolfgang Dichtl, Primar Dr. Christian Fränkel, Primar Univ.-Doz. Dr. Thomas Bochdansky (Rehaklinik Montafon Schruns) Termin: Mittwoch, 11. Jänner 2012, Panoramasaal LKH Feldkirch Beginn: 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Eintritt frei!

Wenn die Stimmung getrübt ist empfinden immer weniger Freude an den Dingen, bis wir schließlich den Sinn des Lebens an sich in Frage stellen.

Nebelschwaden und Kälte sind Zeichen des Rückzugs der Natur. Nicht selten verspüren wir eine gemütsartige Veränderung unserer Stimmung. Nicht immer ist es uns möglich, unsere Stimmungsveränderung sofort wahrzunehmen und ihr

Mag. Birgit Längle Psychotherapie und Beratung

Schauen Sie nach, was hinter der trüben Stimmung verborgen liegt. Die Weihnachtszeit bietet sich dafür sehr gut an.

nachzugehen, manchmal übergehen wir erste Anzeichen einfach und funktionieren oft zu lange weiter, bis wir feststellen, dass wir aus der melancholischen Stim-

mung nicht mehr alleine herauskommen, sie einfach nicht mehr wegzubringen ist. Was sind erste Anzeichen? Wir fühlen uns niedergedrückt, möchten am liebsten nicht aus dem Bett steigen, schon beim Aufwachen überkommt uns ein Gefühl der Kraftlosigkeit nach dem Motto: „Wie schaffe ich bloß den Tag?“ Auch vermeiden wir immer mehr den Kontakt zu Freunden, fühlen uns abgeschlagen und antriebslos, Schlafstö-

rungen oder weniger Lust am Essen kombiniert mit Verdauungsproblemen stellen sich ein. Niedergeschlagenheit, trauriges Verstimmtsein – oft ist der Morgen schwerer als der Abend, große Ermüdbarkeit und ein Gefühl, als ob der Tag von einer dunklen Wolke überschattet ist, sind typische Begleiterscheinungen oder auch direkte Anzeichen einer depressiven Verstimmtheit bzw. einer beginnenden Depression. Wir können uns de facto nicht mehr „einfach zusammenreißen“. Wir

Einen Augenblick innehalten Wenn wir das eigene Leben nicht mehr erfüllend gestalten können, wir die Beziehung zu uns selbst und zu wertvollem Leben verlieren, hat das immer auch tief liegende und ernstzunehmende Gründe. Hier ist die Psychotherapie eine wertvolle Hilfe, um den Ursachen für diese „Krankheit der Stimmung“ auf die Spur zu komANZEIGE men.

Daten & Fakten Weitere Informationen zum Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie (VLP) gibt es unter Tel. 05572 21463, vlp@ psychotherapie.at oder im Internet www.psychotherapie.at/vlp Auch das Verzeichnis der Vorarlberger Psychotherapeutinnen und -therapeuten kann dort angefordert werden.


FREITAG, 16. DEZEMBER 2011

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VORARLBERGER NACHRICHTEN

Teure Rettungseinsätze in den Bergen

Manfred Brunner VGKK Obmann

Tipp Vorsorge treffen für die eigene Gesundheit und Verantwortung übernehmen für die die, die das selbst (noch) nicht können. Das ist der Grundsatz, dem das Ernährungsprojekt der VGKK, „Richtig essen von Anfang an – Ernährungsberatung in der Schwangerschaft“ folgt. Eines der zentralen Themen werdender Mütter ist die Sorge um die Gesundheit des Ungeborenen. Die Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Gesund und ausgewogen sollte sie sein, um den Grundstein für eine optimale Entwicklung des Kindes zu legen. Es ist zum Beispiel durch Studien nachgewiesen, dass unter anderem die Geschmackspräferenzen der Kinder schon im Mutterleib geprägt werden und die Ernährung in der Schwangerschaft Auswirkungen auf spätere Krankheitsbilder hat. Damit Sport nicht zur Kostenfalle wird, empfehlen wir den Abschluss einer Rettungskostenversicherung. (Foto: VGKK)

Tausende Sportbegeisterte werden in den nächsten Monaten wieder dem Wintersport auf den Pisten nachgehen. Das kann bei Unfällen, die aufwendige Rettungsaktionen nach sich ziehen, zu einem teuren Vergnügen werden. Denn Bergungskosten und Kosten der Beförderung vom Berg ins Tal gelten bei Unfällen im Zusammenhang mit Sport und Touristik nicht als Leistung der Krankenversicherung. Deshalb empfiehlt es sich dringend, eine Rettungskostenversicherung abzuschließen. Dass sich das lohnt, zeigt Folgendes: Eine Flugminute eines Bergungshubschraubers kostet derzeit 50,87 Euro. Für eine Einsatzstunde eines Bergretters werden Verunglückten und Angehörigen etwa 29 Euro verrechnet.

Dem trägt die VGKK Rechnung und bietet im Rahmen des eingangs erwähnten Projekts Unterstützung und Beratung für werdende Mütter an. Seit dem Start des Projekts im September dieses Jahres haben bereits 90 Frauen an den angebotenen Ernährungs-Workshops teilgenommen. Die Reaktionen waren durchaus positiv und ermutigen uns, in diese Richtung weiter zu arbeiten.

Rettungskostenversicherungen können sehr kostengünstig unter anderem bei nachstehenden Institutionen abgeschlossen werden: -

Alpenverein, Naturfreunde Bergrettung und ÖSV Kreditkarte (einige Anbieter haben diese Versicherung im Paket) ´ Christophorus-Flugrettung des ÖAMTC

Nähere Informationen und Beispiele finden Sie auf unserer homepage www.vgkk.at (Foto: Valua Vitaly/Shutterstock)

Wir laden werdende Mütter ein, unser Angebot im eigenen, aber vor allem auch im Interesse der Gesundheit ihres Kindes anzunehmen und an den Workshops teilzunehmen.

www.vgkk.at

Mehr Infos: www.vgkk.at oder unter Tel. 050 84 55 – 1113 (Diätologin Kathrin Prantl), e-mail: kathrin.prantl@vgkk.at


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