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Die Kosten der Familienhilfe Der Kostenbeitrag für die Familien wird anhand des nachfolgenden Tarifblattes festgelegt (Stand Jänner 2012). Doppelverdiener

AlleinverdienerInnen (Anspruch auf Alleinverdienerabsetzbetrag)

AlleinerzieherInnen

2 Erw. mit 2 Kinder

2 Erw. mit 1 Kind

1 Erw. mit 1 Kind

4,20 Euro

2 Erw. mit 3 Kinder

2 Erw. mit 2 Kinder

1 Erw. mit 2 Kinder

3,60 Euro

2 Erw. mit 4 + mehr Kinder

2 Erw. mit 3 Kinder

1 Erw. mit 3 Kinder

3,10 Euro

2 Erw. mit 4 + mehr Kinder

1 Erw. mit 4 + mehr Kinder

2,50 Euro

2 Erw. mit 1 Kind

Stundensatz

4,70 Euro

Alteneinsätze (durchschnittler Mohi-Satz)

9,40 Euro

Pflegende Angehörige (durchschnittlicher Mohi-Satz)

9,40 Euro

*) Im Falle des Zusammentreffens von Kindern und zu pflegenden Angehörigen wird der FamilienhilfeTarifverrechnet.Der Selbstbehalt ist nur ein Teil der Gesamtkosten für den Einsatz der Familienhelferin. Der größte Teil der Kosten wird aus Subventionen und Kostenersätzen durch das Land Vorarlberg und der Gemeinden sowiezusätzliche Mittel der Träger finanziert. Anmerkungen: • Kinder sind: erwerbslose Kinder und Jugendliche (bis max. 18 Jahre), im gleichen Haushalt lebend • PraktikantInneneinsätze werden vom jeweiligen Tarif um €0,50 pro Stunde reduziert. • Halbtageseinsätze sind aufwändiger und verursachen dadurch mehr Kosten als Ganztageseinsätze, deshalb wird ein Stundenzuschlag von €0,70 verrechnet.

Kontakt Persönliche Termine nach telefonischer Vereinbarung. Bürozeiten: Montag bis Donnerstag 8.15-12.00 Uhr und 14-16 Uhr, Freitag 8.15-12 Uhr Claudia Linder, Einsatzkoordinatorin für Bezirk Bludenz und Feldkirch Wichnerg. 22, 6800 Feldkirch T 05522/200-1049 E claudia.linder@caritas.at Stellenleitung: Doris Jenni Wichnerg. 22, 6800 Feldkirch T 05522/200-1042 E doris.jenni@caritas.at

Cornelia Ursella, Einsatzkoordinatorin für Bezirk Dornbirn Lustenauerstr. 3, 6850 Dornbirn T 05522/200-1043 E cornelia.ursella@caritas.at

Familienhilfe Infoblatt

Die Familienhilfe kommt ... zur Betreuung der Familie • bei Erkrankung, während oder nach einem Krankenhausaufenthalt des erziehenden Elternteils. • b  ei Risikoschwangerschaft oder Geburt, bei einem notwendigen Kur- oder Erholungsaufenthalt. • b  ei psychischer oder physischer Überlastung. • w  enn ein Kind von einem Elternteil im Krankenhaus begleitet werden muss. • b  ei einer Erkrankung des Kindes und wenn der betreuende Elternteil daher Unterstützung braucht. • z ur Entlastung der Eltern von Kindern mit Behinderungen.

Caritas Vorarlberg www.caritas-vorarlberg.at

... zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen und kranken, allein stehenden Personen Die Familienhilfe unterstützt und entlastet pflegende Angehörige und ältere und kranke, allein stehende Personen, wenn keine anderen Dienste zur Verfügung stehen. Die Mitarbeiterinnen der Familienhilfe sind an die Verschwiegenheitspflicht gebunden.


Die Aufgaben der Familienhilfe

Die Familienhilfe unterstützt oder vertritt vorübergehend die erziehungsberechtigte Person, damit die Aufrechterhaltung des täglichen Ablaufes in der Familie gesichert ist. Zu den Aufgaben der Familienhilfe gehört • die Kinder zu betreuen (mit ihnen zu spielen, die Freizeit zu gestalten und die Hausaufgaben zu beaufsichtigen). • den Haushalt zu führen (kochen, einkaufen, aufräumen, Wäschepflege, ... ). Voraussetzung ist jedoch, dass während des Einsatzes zu betreuende Kinder sich vor Ort befinden. • kranke, behinderte oder pflegebedürftige Familienmitglieder zu betreuen. Nicht zu ihren Aufgaben zählen • ausschließliche Putzarbeiten wie z.B. Fenster-, Stiegenhaus-, Großputz, Vorhängewaschen, Gartenarbeiten (Ausnahme: außergewöhnlich lange Einsätze). Sollten Siehierfür Unterstützung benötigen, können wir Ihnen gerne z.B. die Caritas-Nachbarschaftshilfe weitervermitteln. • Tätigkeiten, welche bei einem hauseigenen Betrieb anfallen z.B. Mithilfe beiStallarbeiten, Reinigung von Gästezimmern etc. Hier bitten wir Sie eine Betriebs- oder Haushaltshilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Einsatzdauer

Grundsätzlich ist die Familienhilfe eine Überbrückungs- und keine Dauerhilfe. Die Einsatzdauer ist daher zeitlich befristet, d.h. im Durchschnitt auf 2 - 4 Wochen. Eine Verlängerung ist in Ausnahmefällen möglich. Dies muss von der Familie rechtzeitig mit der Einsatzkoordination besprochen werden.

Dienstzeit

Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 17.00 Uhr und am Freitag von 7.30 bis 13.00 Uhr. Eine viertel Stunde Mittagspause ist von Seiten der Familie den Mitarbeiterinnen zu gewähren (es fallen hierfür keine Kosten für die Familie an). Die Dienstzeit kann nach Rücksprache mit der Einsatzleitung bei begründetem Bedarf auch früher oder später angesetzt werden. Überstunden, Wochenenddienste und Nächtigungen werden nur in äußersten Notfällen und nach einem Abklärungsgespräch mit der Einsatzkoordination übernommen.

Vereinbarte Einsatzzeit

Der tägliche Einsatzzeitrahmen wird im Voraus mit der Einsatzkoordination verbindlich vereinbart. Eine Änderung des Einsatzzeitrahmens muss gegenüber der Einsatzkoordination rechtzeitig (ein Tag vorher) begründet werden, ansonsten bitten wir Sie um Verständnis, dass wir Ihnen die Stunden voll in Rechnung stellen müssen.

Welche Mitarbeiterin kommt zu Ihnen nach Hause?

Dies wird von der Einsatzkoordination entschieden. Die Einsatzkoordination ist ermächtigt,die Mitarbeiterin abzuberufen, wenn dies aufgrund der Einsatzsituation (z.B. bei einem Notfall) erforderlich ist. Bitte haben Sie Verständnis, dass ein Wechsel der Mitarbeiterinnen manchmal erforderlich ist und dass bei Krankheit einer Mitarbeiterin nicht sofort ein Ersatzgefunden werden kann.

Aufsicht

Die Familienhilfe übernimmt im Rahmen ihrer Tätigkeit die Aufsicht für die ihr anvertrauten Personen. Nach Beendigung der vereinbarten täglichen Arbeitszeit wird die Aufsicht an die Erziehungsberechtigten bzw. vereinbarte Personen übergeben. Sollte ein Erziehungsberechtigter die Übergabe der Aufsicht an bestimmte Personen nicht wünschen, so ist dies vor Einsatzbeginn ausdrücklich zu vereinbaren.

Mahlzeiten in der Familie

Die Mitarbeiterin der Familienhilfe ist berechtigt, die Mahlzeiten in der Familie einzunehmen.

Fahrten für die Familie

Fahrten für die Familie werden nur aufgrund besonderer Notwendigkeiten durchgeführt.Die Fahrt wird der

Familie in Rechnung gestellt (amtliches Kilometergeld). Die Mitnahme von Kindern im PKW ist dabei den Mitarbeiterinnen nur gestattet, wenn die Erziehungsberechtigten die gesetzlich vorgeschriebenen Kindersitze zur Verfügung stellen. Unsere Mitarbeiterinnen dürfen aus versicherungstechnischen Gründen nicht mit dem Auto der Familie fahren.

Allgemeine Haftpflichtversicherung

Entsprechend den allgemeinen Haftpflichtversicherungsbestimmungen hat die Familie keinen Schadensersatzanspruch gegenüber der Familienhilfe der Caritas, weil sie der Mitarbeiterin die Arbeit im Haushalt ausdrücklich erlaubt und daher das Risiko einer Beschädigung auf sich nimmt. Unsere Mitarbeiterinnen bringen durch ihre große Praxiserfahrung die Voraussetzungen mit, dass sie während ihrer Tätigkeit bei Ihnen keine Schäden verursachen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Caritas in diesen Fällen keine Haftung übernimmt. Unsere Mitarbeiterinnen sind allerdings haftpflichtversichert. Schäden, die in der betreuten Einsatzfamilie entstehen, können eventuell durch die Versicherung (Selbstbehalt ist von der Familie zu leisten) abgegolten werden. Die Schadensmeldung übernimmt die Mitarbeiterin der Caritas.


/Familienhilfe