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Anfrage-KC3A4lbertransporte

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Anfrage NEOS - eingelangt: 25.6.2018 - Zahl: 29.01.406

Anfrage des Abgeordneten Mag. Daniel Matt, NEOS

Herrn Landesrat Christian Gantner Landhaus 6900 Bregenz

Bregenz, 22.06.2018

Anfrage gem. § 54 der GO des Vorarlberger Landtages: Maßnahmen zur Reduktion von Kälbertransporten: Bis wann ist mit ersten Erfolgen zu rechnen?

Sehr geehrter Herr Landesrat, „Kälbertransporte minimieren – Regionale landwirtschaftliche Produkte im Land besser vermarkten“ lautet der Titel des am 5. Juni 2018 vom Vorarlberger Landtag einstimmig angenommenen Beschlusses (Beilage 43/2018).

In dessen Beschlusstext wird neben anderen Maßnahmen gefordert, die weiteren Ergebnisse des Runden Tisches vom 16. März 2018 zum Thema „Ja zu mehr Tierwohl und zum weiteren Ausbau regionaler Wertschöpfung“ bestmöglich umzusetzen und dadurch KälberTransporte weitgehend zu minimieren.

Vom genannten Beschluss und vom Runden Tisch abgesehen, haben sich der Landtag und diverse Gremien in Vorarlberg in den letzten Jahren schon mehrfach mit der als viel zu hoch angesehenen Anzahl an Kälbertransporten befasst. Im Ergebnis lief es dabei immer darauf hinaus, Kälbertransporte über verschiedenste Maßnahmen möglichst zu reduzieren.

Dies müsste unserer Ansicht nach bei ehrlichem Bemühen auch wirklich möglich sein und schon Wirkung zeigen. Nachdem nun aber kürzlich in den Medien Zahlen zu den in den ersten fünf Monaten dieses Jahres erfolgten Kälbertransporten veröffentlicht wurden, die

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offenbar belegen, dass die Anzahl der Transporte im heurigen Jahr noch nicht rückläufig war, sondern ganz im Gegenteil steigende Tendenz aufweist, erlaube ich mir folgende

Anfrage

1. Ist es richtig, dass sich bis jetzt für heuer keine Reduktion der Anzahl an durchgeführten Kälbertransporten ausmachen lässt? Ich ersuche um kurze Schilderung der Sachlage und Begründung dazu. Bis wann ist mit einer Reduktion zu rechnen? In welcher Höhe? 2. Wie viele Kälber wurden in den letzten 10 Jahren pro Jahr in Vorarlberg geboren? Ich bitte um Auflistung nach Geschlecht und Rasse. a. Wie viele davon wurden pro Jahr in andere Bundesländer gebracht? Ich bitte um Auflistung nach Bundesland, Geschlecht und Rasse sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ verkauft wurden? b. Wie viele davon wurden pro Jahr ins EU-Ausland exportiert? Ich bitte um Auflistung nach Land, Geschlecht und Rasse sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ in Auftrag gegeben wurden? c. Wie viele Kälber und Kalbinnen wurden pro Jahr in Länder außerhalb der EU gebracht? Ich bitte um Auflistung nach Land, Geschlecht und Rasse sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ stammen? d. Wie viele Kälber sowie Schlachttiere aus Vorarlberg wurden pro Jahr geschlachtet und wo? Ich bitte um jährliche Angaben seit 2015, aufgegliedert nach Tierarten, wie viele davon in Vorarlberg (inkl. Angabe aller Schlachthöfe), in anderen Bundesländern (inkl. Angabe aller Schlachthöfe), in EU-Ländern (inkl. Angabe aller Schlachthöfe) und Ländern außerhalb der EU geschlachtet wurden, sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ beauftragt wurden? e. Welche Gründe gibt es, dass Tiere aus Vorarlberg über hunderte von Kilometern lebend transportiert werden, um am Zielort geschlachtet zu werden? Was spricht aus Ihrer Sicht gegen die Schlachtung in Vorarlberg und anschließendem Export des zerlegten Fleisches? 3. Gibt es Importe von Rindern? Wenn ja, bitte ich um Auflistung pro Jahr für die letzten 10 Jahre nach Kategorie (Kälber, Kalbinnen und Kühe), Geschlecht, Rasse und aus welchem Land die Tiere kommen. 2


4. Welche Gründe sprechen für diese Importe? 5. Gibt es in Vorarlberg aktuell ausreichende personelle, fachliche und technische Ressourcen, dass die zuständigen Behörden die mittelbare Bundesverwaltung (Tierschutz- und Tierschutztransportgesetz) ordnungsgemäß erledigen können? 6. Was halten Sie von Langstreckentransporten und Transporten in Länder, die nationale Standards im Tierschutz nicht einhalten? 7. Ließen sich diese Transporte Ihrer Meinung nach verhindern (zB durch Einforderung von Echtdaten vorangegangener Transporte vor Abfertigung neuerlicher Transporte)? Wenn ja, warum tun Sie es nicht? Wenn nein, warum nicht? 8. Inwiefern kennen Sie die Bedingungen für die Haltung und Schlachtung der exportierten Tiere in den Ländern, in die sie exportiert werden? Sind Sie mit den Bedingungen einverstanden? 9. Gibt es objektive Kennzahlen pro Betrieb (z.B. Anlieferung an die TKV und durchschnittliche Lebensdauer der Kühe)? Wenn ja, bitte um Auflistung pro Jahr. 10. Das Land investiert jedes Jahr viel Geld unter dem Titel „allgemeine Tiergesundheitsmaßnahmen“. Wie setzte sich dieser Betrag in den letzten 10 Jahren pro Jahr zusammen? Wie haben sich die Kennzahlen nach dem vorgehenden Punkt (Frage 9) durch die geförderten „allgemeinen Tiergesundheitsmaßnahmen“ entwickelt/verbessert? 11. Inwieweit glauben Sie, können Fördergelder des Landes als Lenkungsmaßnahme taugen, um ein Umdenken in der Viehzucht zu bewirken? 12. Was halten Sie davon, die Viehzucht in Vorarlberg auf Zweinutzungsrassen/ Gebrauchskreuzungen umzustellen? Wie lange würde die Umstellung aus Ihrer Sicht dauern? Gibt es Maßnahmen bzw. Anreize des Landes in diese Richtung? 13. Was halten Sie von einer Mutter- und Ammengebundenen Kälberaufzucht insbesondere zur Erhaltung der kleinstrukturierten Milchwirtschaft im Berggebiet? Ist diese im Land umund durchsetzbar? Wenn ja, wie und bis wann? Wenn nein, warum nicht?

Für die fristgerechte Beantwortung dieser Anfrage bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

LAbg. Mag. Daniel Matt 3


Beantwortet: 16.7.2018 - Zahl: 29.01.406

Bregenz, am 16. Juli 2018 Herrn LAbg. Mag. Daniel Matt Landtagsfraktion – NEOS Vorarlberg Landhaus 6901 Bregenz im Wege der Landtagsdirektion

Betrifft: Maßnahmen zur Reduktion von Kälbertransporten: Bis wann ist mit ersten Erfolgen zu rechnen? Bezug: Ihre Anfrage vom 25. Juni 2018, Zl. 29.01.406

Sehr geehrter Herr LAbg. Mag. Matt,

Ihre Anfrage gemäß § 54 der Geschäftsordnung des Vorarlberger Landtages betrifft u.a. Angelegenheiten des Veterinärwesens, welche in Gesetzgebung und Vollziehung in die Zuständigkeit des Bundes fallen. Ich nehme daher zu Ihren Fragen – hinsichtlich der Frage 5. außerparlamentarisch – wie folgt Stellung: Vorweg ist festzuhalten, dass sowohl der Detaillierungsgrad der Fragen und insbesondere auch der Anfragezeitraum einen sehr hohen Aufbereitungsaufwand – auch unter Einbindung von Bundesstellen bzw. Einkauf von AMA-Daten – erforderlich machten und in den wenigsten Fällen einen Mehrgewinn an Erkenntnissen z.B. im Vergleich zu Werten für das aktuellste verfügbare Jahr erbringen. Zudem vermag der hohe Detailierungsgrad der Daten für die letzten 10 Jahre an der grundsätzlichen Aussage nichts zu ändern. Wie sich aus den vorliegenden Daten über die Tiertransporte ergibt, werden Rinder aus Vorarlberg nicht auf direktem Weg in Drittländer verbracht, sondern bis auf wenige Ausnahmen nur in benachbarte EU-Länder sowie die Schweiz. Hingegen ist es in den anderen Bundesländern gängige Praxis, Rinder auch weit außerhalb des EU-Raumes zu verbringen. Amt der Vorarlberger Landesregierung Landhaus, Römerstraße 15, 6901 Bregenz, Österreich | www.vorarlberg.at | DVR 0058751 christian.gantner@vorarlberg.at | T +43 5574 511 25000 | F +43 5574 511 925095


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Die Tatsache, dass Rinder mit Vorarlberger Herkunft über ein anderes Bundesland zu einem späteren Zeitpunkt in einen anderen EU-Mitgliedstaat oder in ein Drittland verbracht werden, verwundert nicht. Immerhin werden von den rund 1,95 Millionen Rindern in Österreich jährlich ca. 30.000 in ein Drittland exportiert. Der Anteil der Rinder mit Vorarlberger Herkunft ist mit ca. 185 Stück im Schnitt der letzten 10 Jahre um das 5-6 fache geringer wie der österreichische Durchschnittswert. Es spricht also nichts dafür, dass Vorarlberger Rinder gezielt mit dem Zweck in andere Bundesländer verbracht werden, um von dort weg exportiert zu werden – diese Zahl belegt vielmehr das Gegenteil. Eine Ausnahme stellen einzelne Ankäufe eines Vorarlberger Viehhändlers in den letzten Jahren dar, die mit dem Ziel eines Drittlandexports getätigt wurden und zur Abwicklung des Exportes in einen Händlerstall nach Niederösterreich verbracht worden sind. Ihre konkreten Fragen beantworte ich wie folgt: 1.

Ist es richtig, dass sich bis jetzt für heuer keine Reduktion der Anzahl an durchgeführten Kälbertransporten ausmachen lässt? Ich ersuche um kurze Schilderung der Sachlage und Begründung dazu. Bis wann ist mit einer Reduktion zu rechnen? In welcher Höhe? Laut Auskunft der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung werden Kälbertransporte nach wie vor in erster Linie zur Firma Bozen Import im Südtirol durchgeführt. Dabei werden im Regelfall auf einem Transporter Kälber von mehreren verschiedenen Vorarlberger Viehhändlern bzw. Sammelstellen zu einem Transport zusammengefasst und jeweils ca. 60 – 100 Stück gemeinsam nach Südtirol transportiert. 2017 sind so im 1. Halbjahr 23 Transporte mit 1.789 Kälbern (durchschnittlich 78 Kälber) abgefertigt worden, im 1. Halbjahr 2018 waren es 24 Transporte mit 1.776 Kälbern (durchschnittlich 74 Kälber). Bis wann mit einer Reduktion der Kälbertransporte zu rechnen ist, lässt sich derzeit seriös nicht vorhersagen. Es werden jedoch die am 16.03.2018 mit den Landwirtschafts- und Tierschutzsprechern der im Landtag vertretenen Parteien, Vertretern der Landwirtschaftskammer und der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, der Metzger und des Vereins gegen Tierfabriken sowie der Veterinär- und Landwirtschaftsabteilung im Amt der Landesregierung am „Runden Tisch“ in Bregenz vereinbarten bzw. initiierten Maßnahmen im Rahmen des Entwicklungsprozesses „FleischZukunftVorarlberg“ mit Nachdruck betrieben, um die Absatzmöglichkeiten im Land weiter auszubauen und somit zur Vermeidung von Tiertransporten beizutragen. Die von allen mitgetragenen Maßnahmen sind: 1) 8 Stunden als maximale Dauer für Schlachtviehtransporte. 2) Keine Kälber- und Schlachtviehtransporte von Vorarlberg in Drittstaaten. 3) Ziel: Zusätzlich 1.000 Kälber in Vorarlberg schlachten und verwerten. 4) Gemeinsamer Landtagsantrag aller Parteien für verstärkte Partnerschaften mit dem Tourismus und Prüfung von Bedingungen zur verstärkten Abnahme heimischer Erzeugnisse bei öffentlichen Einrichtungen, Vertragspartnern und Förderwerbern. 5) Weiterführung der Vollmilch-Mastkälberaktion. 6) Forcierung von Ländle-Produkten durch die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH.


-37) Mutterkuhhaltung in Vorarlberg weiterhin unterstützen. 8) Landwirtschaftliche Produktion auf mehrere Beine stützen, z.B. durch Gemüseanbau auf geeigneten Flächen. Mit der vor wenigen Wochen erfolgten Fixierung der Weiterführung des Schlacht- und Zerlegebetriebes efef in Hohenems als zukunftsfähiges Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungszentrum für Fleisch sowie dem einstimmigen Landtagsbeschluss vom 05.06.2018 „Kälbertransporte minimieren – Regionale landwirtschaftliche Produkte im Land besser vermarkten“, der Aktion „Ländle Kalbsbratwurst“, der Ausarbeitung des Programmes für Alprind und Alpochse, der Initiative im Bereich der Weideschlachtung, den Kooperationen mit den Krankenhäusern, dem Militärkommando Vorarlberg und der Gastronomie sowie den Gesprächen über die Anpassung der Leistungsabgeltungen konnten bereits wesentliche Zukunftsschritte gesetzt werden. Auch wurde bei der LandestierschutzreferentInnen-Konferenz am 04.05.2018 in Innsbruck das Thema Tiertransporte ebenfalls intensiv diskutiert. Die Landestierschutzreferentinnen haben dabei beschlossen, dass die zuständige Gesundheitsministerin dafür sorgen soll, dass alle Möglichkeiten auch auf der EU-Ebene geprüft werden, um Tierleid bei einem Transport von Tieren zu unterbinden und während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2018 mit anderen Mitgliedstaaten die österreichischen Standards für den Transport von Tieren zu beraten. 2.

Wie viele Kälber wurden in den letzten 10 Jahren pro Jahr in Vorarlberg geboren? Ich bitte um Auflistung nach Geschlecht und Rasse. Laut Mitteilung der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung darf zur Frage der in Vorarlberg geborenen Kälber mit Auflistung von Geschlecht und Rasse einleitend das System der Rinderkennzeichnung und der dazugehörigen Datenbank der Agrarmarkt Austria (AMA) erklärt werden: Eingeführt wurde das System ca. 2000 als Folge der BSE-Krise in Europa aufgrund europarechtlicher Vorgaben. Ziel des Systems ist es, jede Tierbewegung eines jeden, individuell mit einer 9-stelligen Ohrmarke gekennzeichneten Rindes von der Geburt weg bis zur Schlachtung bzw. dem Tod des Tieres oder alternativ bis zu dessen Verbringung ins Ausland (egal ob EU oder Drittland) aufzuzeichnen. Für diese Meldungen hat sowohl der Auslöser bzw. Verbringer wie auch der Empfänger jeweils 5 Werktage Zeit. Die Meldung kann direkt online in die Datenbank eingegeben werden bzw. über autorisierte Meldestellen erfolgen. Die Meldungen werden erfasst als vorgegebene Meldeart (Geburt, Verbringung im Inland, Verbringung in die EU, Verbringung in ein Drittland, Alm/Weidemeldung, Verendung, Schlachtung) sowie mit dem tatsächlichen Datum der Verbringung sowie dem Datum der Meldung und dem Meldungsleger. Aus der Summe der abgegebenen Meldungen je Rind ergibt sich gewissermaßen der „Lebenslauf“, der im sogenannten Tierpass (verpflichtend auszustellen bei Verbringungen ins Ausland) abgedruckt ist. Da bei Verbringungen im Inland sowohl der Verbringer wie auch der Empfänger eine Meldung abgeben müssen, gibt es für diese Meldungen eine Plausibilitätskontrolle. Aus der Meldegeschichte eines Tieres ergibt sich auch bei rückblickender Betrachtung, zu welchem Zeitpunkt ein Rind mit anderen Rindern Kontakt gehabt hat. Das ist insbesondere bei der Nachforschung von einer in der Vergangenheit stattgefundenen Krankheitsübertragung wichtig.


-4Die AMA-Datenbank kann aufgrund ihrer Struktur gewisse Fragen z.B. nach dem aktuellen Aufenthaltsort eines bestimmten Tieres aufgrund seiner Ohrmarke oder die Anzahl der auf einem bestimmten Betrieb aktuell gehaltenen Tiere sehr gut beantworten. Diese Abfragen sind vorprogrammiert und können von autorisierten Benutzern jederzeit abgerufen werden. Andere Abfragen wiederum sind möglich, können aber nur von der AMA bzw. deren Bediensteten durchgeführt werden. Da sie nicht online möglich sind, spricht man hier von offline-Abfragen. Standardabfragen werden von der AMA prompt und kostenlos erledigt. Kompliziertere offline-Abfragen, die für die AMA einen Programmieraufwand bedeuten, sind erstens nicht prompt erhältlich und zweitens kostenpflichtig. Neben den online-Abfragen verfügt das Amt der Vorarlberger Landesregierung auch über zusätzliche AMA-Daten in Form von vierteljährlichen Datenpaketen. Bei diesen Datenpaketen wird der aktuelle Meldestand in Form einer Tabelle übermittelt. Als weitere Datenquellen für die Beantwortung der Frage wurde das TRACES-System genutzt sowie die Daten der Schlachttier- und Fleischuntersuchung (bei Frage 2d). TRACES ist ein Meldesystem, dass von den Behörden genutzt wird, um Verbringungen von Tieren in andere EU-Mitgliedstaaten abzuwickeln. Zum einen werden hier die Gesundheitszeugnisse in der Sprache des absendenden wie auch in der Sprache des Empfängermitgliedstaates erstellt und zum anderen wird die zuständige Behörde des Empfängerstaates über die Verbringung informiert. Auch dieses System hat primär einen anderen Zweck als die Auswertung über bestimmte Fragen zur Verbringung von Tieren bzw. Rindern, kann aber bis zu einem gewissen Grad für die Auswertung der Fragen herangezogen werden. Nun zur Frage nach den geborenen Kälbern: Für deren Beantwortung gibt es weder eine online-Abfrage noch eine Möglichkeit einer Auswertung aus dem genannten Datenpaket der AMA. Jedes Kalb, das nach einem Datenbankauszug geboren wird, aber vor dem nächsten Datenbankauszug entweder geschlachtet wird, verendet oder ins Ausland verkauft wird, ist beim nächsten Datenpaket nicht mehr beinhaltet. Es ist somit in einer Auswertung der Datenpakete nicht erfasst und daher sind diese Auswertungen unvollständig. Hingegen gibt das Datenpaket umfassende Auskunft über die Zahl der aktuell in einem Betrieb, in einer Gemeinde oder im Bundesland gehaltenen Tiere. Zudem ist für jedes Tier Geburtsdatum, Ohrmarke etc. gespeichert. Der Veterinärbehörde liegen derzeit keine Daten über die jährlich geborenen Kälber, insbesondere auch über deren Rasse und Geschlecht, nicht vor. Zur Beantwortung dieser Fragen sowie der Fragen 2.a) bis 2.d) war daher eine kostenpflichtige Abfrage an die AMA notwendig. Die Zahl der seit 2009 in Vorarlberg geborenen Kälber ist in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst. Eine nähere Aufgliederung nach Rasse und Geschlecht ist der Anlage 1 zu entnehmen. Jahr 2009

Zahl der in Vorarlberg geborenen Kälber 29.426


-52010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 1. Halbjahr 2018

29.154 29.329 29.204 29.073 29.288 29.644 30.258 29.459 11.347

a. Wie viele davon wurden pro Jahr in andere Bundesländer gebracht? Ich bitte um Auflistung nach Bundesland, Geschlecht und Rasse sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ verkauft wurden? Laut Information der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung bezieht sich die Frage auf die in Vorarlberg geborenen Kälber. Als Kälber werden Rinder bis zu einem Alter von 6 Monaten bezeichnet. Die Auswertung der Verbringungen in andere Bundesländer, gegliedert nach Jahr, Bundesland, Rasse und Geschlecht für die Alterskategorie bis 6 Monate, ist der Anlage 2 zu entnehmen. Mehr als 95 % der verbrachten Kälber gehen in das Nachbarbundesland Tirol. Laut Mitteilung der Ländle Viehvermarktung eGen wurden bis zum Jahr 2014 praktisch alle anfallenden Kälber (Milchrassen und Gebrauchskreuzungen) über den privaten Viehhandel in Vorarlberg und Tirol vermarktet. Ab dem Jahr 2015 wurden alle Schlachtkälber (Milchrassen) in Vorarlberg vermarktet. Die Gebrauchskreuzungen wurden zu 80 % weiterhin über den Viehhandel in Vorarlberg und Tirol vermarktet. 20 % der Gebrauchskreuzungen konnten in Vorarlberg an Mäster verkauft werden. Für die Jahre 2008-2010 liegen keine Daten über die Geschlechterverteilung vor. Über die Kälbervermittlung gibt die Tabelle in der Anlage 3 Auskunft. b. Wie viele davon wurden pro Jahr ins EU-Ausland exportiert? Ich bitte um Auflistung nach Land, Geschlecht und Rasse sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ in Auftrag gegeben wurden? Laut Auskunft der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung ist für die Beantwortung der Frage, wie viele von den in ein anderes Bundesland verbrachten Kälbern von dort weiter ins EU-Ausland verbracht worden sind, anzumerken, dass die Aufenthaltsdauer der Kälber in einem anderen Bundesland nicht bekannt ist. Diese Auswertung umfasst daher alle Rinder, die eine Herkunft aus Vorarlberg haben und von anderen Bundesländern aus weiter verbracht worden sind. Somit können diese Rinder auch ab einem Alter von 7 Monaten, z.B. als Rinder oder mehrjährige Kühe, in ein anderes Bundesland verbracht worden sein. Dies ist auch tatsächlich der Fall, weil die von anderen Bundesländern in andere EU-Länder verbrachten Tiere mit Herkunft aus Vorarlberg mit 9.998 Rindern höher wie die Zahl


-6der aus Vorarlberg in andere Bundesländer verbrachten Kälber ist. Details zu den Verbringungen in andere Länder der EU, gegliedert nach Jahr, Bundesland, Zielland in der EU, Rasse und Geschlecht, sind der Anlage 4 zu entnehmen. Laut Information der Ländle Viehvermarktung eGen wurde in den Jahren 2008-2012 ein Teil der anfallenden Kälber nach Deutschland vermarktet. Ab dem Jahr 2013 hat die Ländle Viehvermarktung eGen keine Kälber in Mitgliedstaaten verkauft. Über die Kälbervermittlung gibt die Anlage 3 Auskunft. c. Wie viele Kälber und Kalbinnen wurden pro Jahr in Länder außerhalb der EU gebracht? Ich bitte um Auflistung nach Land, Geschlecht und Rasse sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ stammen? Laut Auskunft der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung wurden von Vorarlberger Amtstierärzten in den letzten Jahren – wie auch wiederholt öffentlich dargelegt – keine Transporte in Länder außerhalb der EU abgefertigt. Ein Transport von Vieh aus Vorarlberg in ein anderes Bundesland und ein früher oder später daran anschließender Transport von dieser Destination ins EU-Ausland oder in ein Drittland ist kein Transport, der von einem Vorarlberger Amtstierarzt abgefertigt worden ist. An jeden beliebigen Ort innerhalb Österreichs kann ein Landwirt oder ein Viehhändler Tiere ohne Konsultation eines Amtstierarztes transportieren, und zwar völlig legal. Im Übrigen gilt für die aus anderen Bundesländern in Drittländer verbrachten Rinder dasselbe wie in der Antwort zur Frage 2.b) ausgeführt. Die Auswertung beinhaltet auch Rinder, die ab einem Alter von 7 Monaten in andere Bundesländer verbracht worden sind. Details darüber, in welchem Jahr wieviel Tiere aus welchem Bundesland in welches Drittland verbracht worden sind, gegliedert in Rasse und Geschlecht, sind der Anlage 5 zu entnehmen. Die betroffenen Rassen und der Umstand, dass es sich nur um weibliche Tiere handelt, sind ein eindeutiges Indiz, dass darin (nahezu) ausschließlich Zuchttiere aufgelistet sind. Laut Mitteilung der Ländle Viehvermarktung eGen hat diese in den letzten zehn Jahren keine Kälber und Kalbinnen in Länder außerhalb der EU verkauft. d. Wie viele Kälber sowie Schlachttiere aus Vorarlberg wurden pro Jahr geschlachtet und wo? Ich bitte um jährliche Angaben seit 2015, aufgegliedert nach Tierarten, wie viele davon in Vorarlberg (inkl. Angabe aller Schlachthöfe), in anderen Bundesländern (inkl. Angabe aller Schlachthöfe), in EU-Ländern (inkl. Angabe aller Schlachthöfe) und Ländern außerhalb der EU geschlachtet wurden, sowie Angabe, wie viele davon von der „Ländle Viehvermarktung eGen“ beauftragt wurden? Laut Auskunft der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung ist die Beantwortung der Frage, wieviele Schlachttiere wo in Vorarlberg geschlachtet worden sind, aus den Aufzeichnungen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung möglich. Aus Datenschutzgründen kann aber nicht die pro Betrieb geschlachtete Tieranzahl angegeben werden. Die Auswertung der Anlage 6 umfasst daher einerseits


-7zusammengefasst die Daten der beiden großen Schlachtbetriebe (mehr als 1.000 GVE pro Jahr) und andererseits zusammengefasst die Daten der rund 60 kleinen Schlachtbetriebe des Landes in anonymisierter Form. Die Auswertung der Schlachtungen in den anderen Bundesländern erfolgt aus den Daten der AMA-Auswertung. Allerdings ist in dieser Abfrage der Schlachtbetrieb nicht enthalten, da ein Zugriff auf die Daten der Schlachttier- und Fleischuntersuchung der anderen Bundesländer nicht besteht. Ebenfalls ist aus den Daten nicht ersichtlich, ob es sich um Tiere handelt, die direkt zur Schlachtung verbracht worden sind, oder ob es sich um Tiere handelt, die für einen gewissen Zeitraum in einem anderen Bundesland gehalten worden sind (Mast, Zucht) und dann erst der Schlachtung zugeführt wurden. Die Daten der in anderen Bundesländern geschlachteten Kälber sind in der Anlage 7 ersichtlich. In erster Linie erfolgt die Schlachtung in Tirol. Es gibt aber auch Schlachtungen von Kälbern in Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten und Steiermark. Nach den derzeit vorliegenden Informationen ist davon auszugehen, dass es sich dabei um Kälber handelt, die über den Kälbermarkt in Salzburg-Bergheim in andere Bundesländer gelangt sind. Die Daten der in anderen Bundesländern geschlachteten Rinder (7 Monate und älter) gehen aus der Anlage 8 hervor. Zu 3/4 erfolgen diese Schlachtungen in Salzburg, zu ca. 12 % in Niederösterreich und zu etwa 10 % in Tirol. Laut Angaben eines Amtsveterinärs aus Salzburg werden wöchentlich bis zu 30 Kühe aus Vorarlberg zur Schlachtung angeliefert. Bei den Schlachtungen in anderen Bundesländern ist davon auszugehen, dass die Tiere nicht direkt zur Schlachtung angeliefert worden sind, sondern vorher zur Zucht bzw. Mast gehalten worden sind. Schlachtungen in anderen EU-Ländern können aufgrund der von der Veterinärbehörde abgefertigten Verbringungen von Schlachttieren seit 2016 aus TRACES ausgewertet werden. Natürlich wird auch Nutz- und Zuchtvieh früher oder später geschlachtet, die folgenden Zahlen gelten für Schlachtvieh, welches definitionsgemäß innerhalb von 5 Tagen nach Ankunft im EU-Mitgliedstaat geschlachtet werden muss. Sämtliche Schlachtvieh-Verbringungen aus Vorarlberg in den letzten Jahren gingen ausschließlich nach Deutschland, und dort in Schlachthöfe im Süddeutschen Raum, vor allem Kempten und Buchloe. Im Jahr 2016 waren es 110 Sendungen mit 697 Tieren, im Jahr 2017 waren es 246 Transporte mit 1.493 Tieren, im 1. Halbjahr 2018 139 Transporte mit 1.045 Tieren. Diese Transporte werden von Viehhändlern organisiert und durchgeführt, durchschnittlich werden pro Transport ca. 6-8 Tiere verbracht. Daneben gibt es fast wöchentliche Verbringungen von Einzeltieren aus dem Kleinwalsertal in den Schlachthof nach Oberstdorf, sodass die Relation von Anzahl Zeugnissen zu Anzahl Tieren in Richtung eines Verhältnisses von 1:5 verschoben wird. Schlachtungen in Drittländern: Wie in der Antwort zur Frage 2.c ausgeführt, wurden keine Exporte in Drittländern durchgeführt, weder von Zucht- noch von Schlachtvieh. Das heißt aber nicht zwingend, dass es keine Schlachtungen von Vorarlberger Vieh in Drittländern gab. Natürlich können lebend verbrachte Tiere, egal ob in andere Bundesländer oder auch in einen EU-Mitgliedstaat, später in ihrem Leben als Zuchttier oder auch als Schlachttier exportiert werden, also in ein Drittland gelangen und dort auch irgendwann geschlachtet werden.


-8Laut Information der Ländle Viehvermarktung eGen beauftragt diese keine Schlachtungen, da eine Schlachtung immer vom Käufer des Kalbes beauftragt wird. e. Welche Gründe gibt es, dass Tiere aus Vorarlberg über hunderte von Kilometern lebend transportiert werden, um am Zielort geschlachtet zu werden? Was spricht aus Ihrer Sicht gegen die Schlachtung in Vorarlberg und anschließendem Export des zerlegten Fleisches? Laut Mitteilung der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung werden Schlachttiere laut den derzeit vorliegenden Informationen bevorzugt an andere Orte geliefert, da dort höhere Erlöse als am Vorarlberger Markt erzielt werden. Eine Schlachtung in Vorarlberg ist zu befürworten, ein anschließender Export des zerlegten Fleisches wäre nur sinnvoll, wenn es nicht im Inland zu vergleichbaren oder besseren Konditionen abgesetzt werden kann und deshalb nicht der regionalen (Eigen-)Versorgung dient. 3.

Gibt es Importe von Rindern? Wenn ja, bitte ich um Auflistung pro Jahr für die letzten 10 Jahre nach Kategorie (Kälber, Kalbinnen und Kühe), Geschlecht, Rasse und aus welchem Land die Tiere kommen. Laut Auskunft der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung wird die Frage nach der Einfuhr von Rindern ebenfalls aus den Daten der AMA beantwortet. Es liegen im Abfragezeitraum 2009 bis 2018 ausschließlich Einfuhren von Rindern aus EULändern inklusive Großbritannien sowie der Schweiz vor. Die Schweiz ist an sich ein Drittland, hat aber ein vollständig harmonisiertes Veterinärrecht, denselben Gesundheitsstatus wie Österreich und benützt ebenso das TRACES-System. Bei der Auswertung wurde wie bisher für die Kälber ein Alter zum Zeitpunkt der Einfuhr von bis zu 6 Monaten eingesetzt, für die Rinder ein Alter von 7-30 Monaten und für die Kühe ein Alter von über 30 Monaten (da in den vorliegenden Daten kein Merkmal ob abgekalbt oder nicht enthalten ist, wird die Grenze zwischen Rind und Kuh anhand des Alters festgelegt). Der Schwerpunkt bei der Einfuhr lag bei den Rindern, die meist in trächtigem Zustand eingeführt wurden. Der weitaus größte Teil der eingeführten Tiere stammt aus den Nachbarländern Deutschland und Schweiz, nur vereinzelt werden Tiere aus Italien (Südtirol), Dänemark, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Tschechien, Belgien oder Luxemburg eingeführt. Wie aus den von den Amtstierärzten überwachten Einfuhren bekannt ist, werden überwiegend Einzeltiere direkt auf landwirtschaftliche Betriebe als Käufer verbracht. Nur in wenigen Fällen werden Transporte von ca. 10 Rindern von einem Viehhändler abgewickelt und die Tiere danach an Landwirte weiter verkauft. Die Details zu den Einfuhren von Kälbern, Rindern und Kühen sind den Anlagen 9, 10 und 11 zu entnehmen. Laut Mitteilung der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung wird mit Blick auf den vertretbaren Auswertungsaufwand im Folgenden die Herkunft der Rinder, die zum Stichtag 01.04.2018 auf Vorarlberger Betrieben


-9gehalten worden sind, dargelegt. Die Analyse beruht auf den Länderkennziffern der Ohrmarken und dem Geburtsbundesland bei österreichischen Tieren. Gesamt betrifft dies 64.921 Rinder, davon sind 2.812 in anderen Bundesländern, 671 in einem EU-Land und 105 im Drittland Schweiz geboren. Es handelt sich dabei überwiegend um Kühe.

Geburtsland/-staat Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Summe Dänemark Deutschland Frankreich Großbritannien Irland Italien Schweiz Summe 4.

Kühe 8 29 93 58 201 58 1.184 1.631 7 450 1 3 1 4 67 533

Kalb männl.

Kalb weibl.

2 5 2 8 17

0

7 14 12 42 75

Rind > 1/2 Jahr männl. 2 201 19 39 116 13 157 547

Rind > 1/2 Jahr weibl. 87 36 34 67 16 302 542

12

52

134 2 2

3 15

1 12 65

2 23 163

Summe 10 319 160 145 398 129 1.651 2.812

Welche Gründe sprechen für diese Importe? Laut Information der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung werden Zuchttiere eingeführt, wenn die gewünschte Rasse oder ein Tier mit der gesuchten Genetik im Inland nicht verfügbar ist oder um diesen Preis im Inland nicht zu erhalten ist. Zudem muss sowohl hinsichtlich der importierten Zuchttiere und insbesondere auch betreffend der Schlachttiere angemerkt werden, dass es sich bei den meisten der Verbringungen um solche im unmittelbaren grenznahen Raum handelt. So holen zum Beispiel zwei Schlachtbetriebe im Leiblachtal fast wöchentlich ein oder zwei Rinder aus den Nachbarorten jenseits der Grenze zur Schlachtung ab. In Summe macht das pro Jahr mit 52 Wochen dann ca. 50-100 Tiere aus, wie auch der Anlagen 9, 10, und 11 zu entnehmen ist. Laut Auskunft der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung ist der Umstand, dass bei den Kühen und den weiblichen Tieren über 1/2 Jahr die Herkunft Tirol überwiegt, ein klarere Hinweis, dass Zukäufe vorrangig zu Zuchtzwecken (Verbesserung und Erweiterung der genetischen Basis) erfolgen. Bei den männlichen Rindern über 1/2 Jahr wird es sich überwiegend um Tiere handeln, die in spezialisierten Mastbetrieben bis zur Schlachtreife gehalten werden.

7 648 3 5 1 7 105 776


- 10 5.

Gibt es in Vorarlberg aktuell ausreichende personelle, fachliche und technische Ressourcen, dass die zuständigen Behörden die mittelbare Bundesverwaltung (Tierschutz- und Tierschutztransportgesetz) ordnungsgemäß erledigen können? Laut Mitteilung der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung ist sowohl bei den Amtstierärzten wie auch bei der Exekutive, die für die Kontrolle von Tiertransporten auf der Straße zuständig ist, eine ausreichende Anzahl an ausgebildeten Personen angestellt. Bei der Renovierung und Adaptierung der Schorenhalle in Dornbirn, die im Besitz der Landwirtschaftskammer Vorarlberg steht, wurde beim Umbau des Stalles 2 darauf Rücksicht genommen, dass hier gegebenenfalls ein Tiertransport mit Rindern, Kälbern oder Schweinen, der sich im Transit durch Vorarlberg befindet und bei einer Kontrolle aufgehalten wird, allenfalls entladen werden kann (so geschehen z.B. im März 2018 mit einem Kälbertransport).

6.

Was halten Sie von Langstreckentransporten und Transporten in Länder, die nationale Standards im Tierschutz nicht einhalten? Laut Auskunft der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung werden – wie auch wiederholt öffentlich dargelegt – von den Vorarlberger Amtstierärzten keine Langstreckentransporte (über 8 Stunden) von Kälbern, Zucht- und Schlachttieren abgefertigt. Laut Information der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung haben Länder, in denen die (eigenen) nationalen Standards nicht eingehalten werden, ein Problem beim Vollzug des Tierschutzes. Dies belegt jedoch nicht, dass in solchen Ländern die Tierhalter die gültigen Bestimmungen nicht einhalten. Ich unterstütze das Ergebnis des „Runden Tisches“ vom 16.03.2018 in Bregenz mit den Landwirtschafts- und Tierschutzsprechern der im Landtag vertretenen Parteien, Vertretern der Landwirtschaftskammer und der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, der Metzger und des Vereins gegen Tierfabriken sowie der Veterinär- und Landwirtschaftsabteilung im Amt der Landesregierung, welcher im Bemühen um Tierwohl und regionale Wertschöpfung insbesondere festgestellt hat, dass Schlachttiertransporte maximal 8 Stunden dauern sollen und keine Kälber- und Schlachtviehtransporte von Vorarlberg in Drittstatten abgefertigt werden sollen. Darüber hinaus sind im Rahmen des Entwicklungsprozesses „FleischZukunftVorarlberg“ derzeit große Bemühungen im Gange, die Absatzmöglichkeiten im Land weiter auszubauen und somit zur Vermeidung von Tiertransporten beizutragen: Schwerpunkte sind insbesondere die kürzlich erfolgte Fixierung der Weiterführung des Schlacht- und Zerlegebetriebes efef in Hohenems als zukunftsfähiges Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungszentrum für Fleisch, der einstimmige Landtagsbeschluss vom 05.06.2018 „Kälbertransporte minimieren – Regionale landwirtschaftliche Produkte im Land besser vermarkten“, die Aktion „Ländle Kalbsbratwurst“, die Ausarbeitung des Programmes für Alprind und Alpochse, die Initiative im Bereich der Weideschlachtung, verstärkte


- 11 Kooperationen mit den Krankenhäusern, dem Militärkommando Vorarlberg und der Gastronomie sowie die Gespräche über die Anpassung der Leistungsabgeltungen. 7.

Ließen sich diese Transporte Ihrer Meinung nach verhindern (zB durch Einforderung von Echtdaten vorangegangener Transporte vor Abfertigung neuerlicher Transporte)? Wenn ja, warum tun Sie es nicht? Wenn nein, warum nicht? Wie in den Antworten zur Frage 1. und 6. ausgeführt, werden im Rahmen des Entwicklungsprozesses „FleischZukunftVorarlberg“ mit Nachdruck eine Reihe von Maßnahmen betrieben, um die Absatzmöglichkeiten im Land weiter auszubauen und somit zur Vermeidung von Tiertransporten beizutragen. Hier braucht es den Einsatz aller Systempartner, aber auch jedes Einzelnen/jeder Einzelnen, damit das notwendige Bewusstsein geschaffen und der Griff zum regionalen Lebensmittel verstärkt wird. Aufgrund der derzeitigen Marktverhältnisse in Vorarlberg lassen sich Tiertransporte gegenwärtig nicht gänzlich vermeiden. Wie ausgeführt werden jedoch große Anstrengungen unternommen, um die Tiertransporte zu reduzieren.

8.

Inwiefern kennen Sie die Bedingungen für die Haltung und Schlachtung der exportierten Tiere in den Ländern, in die sie exportiert werden? Sind Sie mit den Bedingungen einverstanden? Laut Mitteilung der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung ist, wenn mit Export die Verbringung in ein Drittland gemeint ist, unter Hinweis auf die Antwort zur Frage 2.c festzuhalten, dass es solche Verbringungen aus Vorarlberg nicht gibt. Für Tiere, die in EU-Länder verbracht werden (hier spricht man von innergemeinschaftlichem Verbringen), kann aufgrund des gesamteuropäischen Rechtrahmens angenommen werden, dass die Tiere unter vergleichbaren Bedingungen gehalten, transportiert und geschlachtet werden.

9.

Gibt es objektive Kennzahlen pro Betrieb (z.B. Anlieferung an die TKV und durchschnittliche Lebensdauer der Kühe)? Wenn ja, bitte um Auflistung pro Jahr. Laut Information der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung finden sich im Jahresbericht 2017 der ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH (https://www.zar.at/Zahlen--Fakten/Jahresberichte/ZuchtData_Jahresberichte.html) für die einzelnen Rinderrassen (FL/Fleckvieh, BV/Braunvieh, HF/Holstein Friesian, PI/Pinzgauer, GR/GRauvieh) hierzu folgende Angaben:


- 12 -


- 13 -

Bei der risikobasierten Stichprobenauswahl für die Cross-Compliance-Kontrollen werden Betriebe mit hohen Abgangsraten ausgewählt und von Amtstierärzten im Auftrag der AMA vor Ort überprüft. 10. Das Land investiert jedes Jahr viel Geld unter dem Titel „allgemeine Tiergesundheitsmaßnahmen“. Wie setzte sich dieser Betrag in den letzten 10 Jahren pro Jahr zusammen? Wie haben sich die Kennzahlen nach dem vorgehenden Punkt (Frage 9) durch die geförderten „allgemeinen Tiergesundheitsmaßnahmen“ entwickelt/verbessert? Laut Auskunft der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung sind die Ausgaben für die Tiergesundheitsmaßnahmen in den Jahren 2008 – 2017 der Anlage 12 zu entnehmen. Veränderungen bei den im Punkt 9. angeführten Merkmalen sind nicht nur auf die Gesundheitsmaßnahmen zurückzuführen. 11. Inwieweit glauben Sie, können Fördergelder des Landes als Lenkungsmaßnahme taugen, um ein Umdenken in der Viehzucht zu bewirken? Laut Information der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung können Fördergelder einen gewissen Lenkungseffekt haben, weshalb beispielsweise bei der Teilleistung „Zellzahlen Milchkühe“ der Gesundheitsmaßnahmen nach Zellzahl und Alter differenziert wird. Die Berechnungsgrundlage der Leistungsabgeltung „Allgemeine Gesundheitsmaßnahmen für Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine“ ist der Anlage 13 zu entnehmen. Die Entscheidung über die für den jeweiligen Einzelbetrieb vorteilhafteste Form der Viehzucht und -haltung bleibt den Betriebsleitern unbenommen. 12. Was halten Sie davon, die Viehzucht in Vorarlberg auf Zweinutzungsrassen/ Gebrauchskreuzungen umzustellen? Wie lange würde die Umstellung aus Ihrer Sicht dauern? Gibt es Maßnahmen bzw. Anreize des Landes in diese Richtung? Laut Mitteilung der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung sind Gebrauchskreuzungen keine Tierzucht im eigentlichen Sinn,


- 14 sondern die Kreuzung von zwei (oder mehr) Rassen, die jeweils gesondert gezüchtet, also genetisch erhalten werden müssen. Die natürliche Futtergrundlage in Vorarlberg mit einem sehr hohen Grünlandanteil (nicht nur auf den Alpen, sondern auch in den Heimbetrieben) favorisiert die Züchtung milchbetonter Rassen, weil Grundfutter wie Gras und Heu effizienter in Milch als in Fleisch umgewandelt werden kann. Die im Regelfall wirtschaftlichste Rindermast basiert auf Maissilage und eiweißreichem Kraftfutter. Letzteres steht in Vorarlberg aus eigener Erzeugung nicht ausreichend zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Absatzmöglichkeiten für die Hauptprodukte Milch oder Fleisch für die betriebsindividuelle Entscheidung der Zuchtausrichtung zu berücksichtigen. Eine Umstellung würde wegen der erforderlichen Bewusstseinsänderung als auch der mehrjährigen Generationenfolge bei Rindern einen längeren Zeitraum erfordern. Laut Auskunft der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung wäre es theoretisch möglich, die vorhandenen Milchleistungsrassen durch eine Zweinutzungsrasse zu verdrängen. Es darf aber nicht übersehen werden, dass die Milchwirtschaft in Vorarlberg eine sehr lange Tradition hat und die Erfolge auf diesem Gebiet bemerkenswert sind. Das Erreichte jetzt als Fehlentwicklung abzutun und eine Kehrtwende einzuleiten, ist ein extremer Ansatz. Durch entsprechende Information und durch mögliche wirtschaftliche Anreize in dieser Richtung kann womöglich ein Teil der Landwirte animiert werden, einen Umstieg vorzunehmen. 13. Was halten Sie von einer Mutter- und Ammengebundenen Kälberaufzucht insbesondere zur Erhaltung der kleinstrukturierten Milchwirtschaft im Berggebiet? Ist diese im Land um- und durchsetzbar? Wenn ja, wie und bis wann? Wenn nein, warum nicht? Laut Information der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum im Amt der Landesregierung ist nicht erkennbar, warum eine mutter- oder ammengebundene Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung, bei welcher die Kälber länger bei ihren Müttern bzw. Ammen gelassen werden und die Kühe trotzdem gemolken werden, in besonderen Maße zur Erhaltung der kleinstrukturierten Milchwirtschaft im Berggebiet beitragen könnte. Die kleinen Betriebe bedürfen zur Erzielung eines familienadäquaten Gesamteinkommens im Regelfall einer zusätzlichen außerlandwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit. Diese steht in Konkurrenz zum höheren Arbeitsaufwand einer mutteroder ammengebundenen Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung, da dieses System eine hingebungsvolle, einfühlsame und flexible Herangehensweise erfordert und der Fokus auf das Wohlergehen der Tiere sowie eine regelmäßige Mensch-Tier-Beziehung gerichtet ist. Laut Mitteilung der Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Landesregierung ist bei der muttergebundenen Kälberaufzucht im Bereich der Milchviehhaltung das Hauptproblem neben dem Management auch die Diskrepanz zwischen der Milchleistung der Kuh und dem Bedarf des Kalbes. Zudem trinkt das Kalb oft nur an einer Zitze. Dadurch kommt es zu einem ungleichen Ausmelken der Viertel. Zudem wird das Euter bei jedem Saugakt des Kalbes angerüstet (Milcheinschuss). Aus veterinärmedizinischer Sicht


- 15 steigt damit die Gefahr einer Euterreizung oder Euterentzündung an und deshalb ist die muttergebundene Aufzucht für viele Betriebe keine Alternative. Generell sollten Maßnahmen wie der Umstieg auf eine Zweinutzungsrasse oder die Einführung der muttergebundenen Aufzucht im Milchviehbereich nicht angeordnet oder verlangt werden. Neue Entwicklungen oder die Abänderung eines bisherigen Zieles auf ein neues Ziel ergeben sich automatisch, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dies erfordern. Umgekehrt bringt es nichts, Maßnahmen gegen den Willen der Betroffenen umsetzen zu wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Landesrat Christian Gantner


Anlage 1 Geburten von Kälbern in Vorarlberg 2009-2018 Jahr, Rasse, Geschlecht (M/W)

2009 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Cebu M W Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Fleckvieh M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian M W

Summe von Anzahl Ohrmarken

29426 207 109 98 6 2 4 181 92 89 17439 8935 8504 6 1 5 82 43 39 27 10 17 14 11 3 3256 1743 1513 54 26 28 782 396 386 135 62 73 25 14 11 5260 2637 2623


- 17 Jersey M W Jochberger Hummeln W Kreuzung Fleischrind M Kreuzung Milchrind M W Limousin M W Murbodner M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen W Red Friesian M W Sonstige Milchrasse W Sortbroget dansk Maelkerace W Tuxer M W Waldviertler Blondvieh M W WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W

81 42 39 1 1 1 1 2 1 1 109 59 50 5 2 3 367 186 181 114 57 57 82 43 39 2 2 528 272 256 1 1 1 1 24 12 12 2 1 1 594 302 292 7 4 3 27 11 16


- 18 Zwerg-Zebus M W 2010 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Cebu M W Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Fleckvieh M W Galloway M W Gelbvieh M Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian

4 2 2 29154 193 97 96 7 3 4 2 1 1 199 81 118 16575 8480 8095 5 3 2 71 47 24 23 10 13 15 9 6 3342 1732 1610 65 34 31 1 1 764 383 381 137 63 74 25 10 15 5516


- 19 M W Jersey M W Jochberger Hummeln M W Kreuzung Fleischrind M W Kreuzung Milchrind M W Limousin M W Murbodner M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen W Red Friesian M W Shorthorn W Sonstige Fleischrasse M Sonstige Milchrasse M Tuxer M W Waldviertler Blondvieh M W WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W

2940 2576 93 36 57 2 1 1 2 1 1 4 1 3 121 62 59 5 2 3 440 237 203 94 40 54 104 54 50 2 2 535 267 268 1 1 1 1 1 1 26 8 18 3 2 1 750 382 368


- 20 Welsh Black W Yak M W Zwerg-Zebus M W 2011 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Cebu M W Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Fleckvieh M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder

5 5 17 12 5 8 3 5 29329 170 92 78 5 1 4 17 5 12 202 115 87 16217 8275 7942 7 5 2 59 27 32 30 13 17 25 17 8 3400 1738 1662 54 34 20 629 333 296 147 71 76 24


- 21 M W Holstein Friesian M W Jersey M W Jochberger Hummeln M W Kreuzung Fleischrind M Kreuzung Milchrind M W Limousin M W Luing M W Montafoner M Murbodner M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen M W Red Friesian M W Sonstige Fleischrasse M Sonstige Milchrasse W Tuxer M W

14 10 5846 3042 2804 115 42 73 2 1 1 2 2 4 1 3 99 50 49 2 1 1 1 1 10 8 2 500 260 240 96 54 42 104 55 49 2 1 1 630 309 321 2 2 1 1 38 23 15


- 22 Vorderwälder M W Waldviertler Blondvieh M W Weiß-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W Zwerg-Zebus M W 2012 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Beefalo M Blonde Aquitaine M W Brangus M Braunvieh M W Cebu M W Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M

2 1 1 4 2 2 852 465 387 10 5 5 13 5 8 8 2 6 29204 159 87 72 5 4 1 34 16 18 1 1 246 124 122 1 1 15837 8186 7651 7 4 3 46 27 19 19 7 12 27 19


- 23 W Fleckvieh M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian M W Jersey M W Jochberger Hummeln M W Kreuzung Fleischrind M W Kreuzung Milchrind M W Limousin M W Luing W Montbeliarde W Murbodner M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M

8 3488 1828 1660 58 26 32 660 365 295 147 81 66 27 10 17 5880 2950 2930 133 55 78 3 2 1 2 1 1 6 4 2 124 53 71 2 2 2 2 7 1 6 473 250 223 102 48 54 107 52


- 24 W Pustertaler Sprinzen M W Red Friesian M W Shorthorn W Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W Tuxer M W Vorderwälder M W Waldviertler Blondvieh M WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W Zwerg-Zebus M W 2013 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W

55 6 2 4 650 285 365 1 1 1 1 1 1 40 25 15 7 3 4 2 2 849 455 394 9 3 6 23 8 15 12 7 5 29073 128 68 60 5 3 2 73 41 32 255 127 128 15133 7767 7366


- 25 Cebu M W Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Eringer M W Fleckvieh M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W HolsteinFriesian M W Jersey M W Jochberger Hummeln M W Kreuzung Milchrind M Limousin M W Luing M Montafoner M Murbodner

6 5 1 64 42 22 32 15 17 31 19 12 3 1 2 3527 1776 1751 55 31 24 621 316 305 148 81 67 28 18 10 6114 3142 2972 131 51 80 2 1 1 2 2 140 66 74 3 3 1 1 9


- 26 M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Piemonteser W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen M W Red Friesian M W Shorthorn W Sonstige Fleischrasse M W Sonstige Milchrasse M W Sortbroget dansk Maelkerace M Tuxer M W Vorderwälder M W Wagyu M W Waldviertler Blondvieh M WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W

5 4 520 279 241 66 36 30 1 1 128 65 63 6 5 1 718 365 353 1 1 2 1 1 2 1 1 3 3 35 23 12 9 7 2 8 5 3 2 2 1027 544 483 8 5 3 21 5 16


- 27 Zwerg-Zebus M W 2014 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Cebu M Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Fleckvieh M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian M W Jersey

5 4 1 29288 150 72 78 8 5 3 87 38 49 240 123 117 14676 7342 7334 2 2 76 43 33 27 11 16 30 16 14 3666 1891 1775 63 33 30 600 301 299 171 89 82 25 12 13 6429 3261 3168 153


- 28 M W Jochberger Hummeln M W Limousin M W Luing M Montafoner W Murbodner M W Normanne W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen M W Red Friesian M W Rotvieh Angler (alte Zuchtrichtung) W Shorthorn M Sonstige Fleischrasse M W Sonstige Milchrasse W Tuxer M W Vorderwälder M W Wagyu M

60 93 6 4 2 115 62 53 3 3 2 2 9 5 4 1 1 549 275 274 39 17 22 134 72 62 6 2 4 821 407 414 1 1 1 1 3 2 1 2 2 37 19 18 11 4 7 1 1


- 29 Waldviertler Blondvieh W WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W Zwerg-Zebus M W 2015 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Ayshire W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Cebu M W Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Ennstaler Bergschecken W Eringer M Fleckvieh

1 1 1096 579 517 14 10 4 23 12 11 10 6 4 29644 154 68 86 10 5 5 59 30 29 1 1 261 152 109 14308 7098 7210 3 1 2 58 25 33 23 11 12 48 29 19 2 2 1 1 3782


- 30 M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian M W Jersey M W Jochberger Hummeln M Kreuzung Fleischrind M Limousin M W Luing M W Montbeliarde W Murbodner M W Normanne W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen M W

1944 1838 68 25 43 585 317 268 145 71 74 22 11 11 6728 3337 3391 164 57 107 1 1 2 2 126 62 64 2 1 1 1 1 19 9 10 1 1 602 295 307 34 15 19 134 72 62 8 4 4


- 31 Red Friesian M W Rotes Höhenvieh/Vogelsberger Rind M Sonstige Fleischrasse M Sonstige Milchrasse W Sortbroget dansk Maelkerace M Tuxer M W Vorderwälder M W Wagyu M W Waldviertler Blondvieh M Weiß-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W Zwerg-Zebus M W 2016 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M

973 459 514 1 1 2 2 1 1 1 1 41 26 15 10 6 4 13 8 5 1 1 1205 638 567 3 1 2 35 18 17 6 3 3 30258 143 72 71 12 3 9 72 44 28 344 179 165 13944 6968


- 32 W Büffel M Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Ennstaler Bergschecken M W Eringer M Fleckvieh M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian M W Jersey M W Jochberger Hummeln M W Kreuzung Fleischrind M Limousin M W Luing M W

6976 2 2 55 28 27 44 31 13 47 23 24 2 1 1 1 1 4033 2070 1963 66 35 31 576 295 281 154 70 84 12 7 5 7020 3500 3520 204 73 131 2 1 1 5 5 145 73 72 3 1 2


- 33 Montafoner M Montbeliarde W Murbodner M W Normanne W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen M W Red Friesian M W Shorthorn M Sonstige Fleischrasse M Sonstige Milchrasse M W Tuxer M W Vorderwälder M W Wagyu M W Waldviertler Blondvieh M WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak

1 1 1 1 22 9 13 2 2 612 306 306 40 22 18 146 77 69 9 4 5 1018 473 545 1 1 2 2 3 2 1 44 23 21 14 4 10 24 15 9 1 1 1392 744 648 3 1 2 31


- 34 M W Zwerg-Zebus M W 2017 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Aubrac W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Büffel M W Cebu M Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Ennstaler Bergschecken M W Eringer W Fjäll-Rind W Fleckvieh M W Galloway M

12 19 6 4 2 29459 136 70 66 11 6 5 56 30 26 2 2 420 217 203 12918 6465 6453 4 2 2 1 1 76 36 40 45 27 18 44 27 17 4 2 2 1 1 1 1 3920 2041 1879 75 40


- 35 W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian M W Jersey M W Jochberger Hummeln M W Limousin M W Luing M W Murbodner M W Normanne M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen M W Red Friesian M W Rotvieh (alte Angler Zuchtrichtung) W Sonstige Fleischrasse

35 552 285 267 155 82 73 16 6 10 6894 3422 3472 222 70 152 4 1 3 147 71 76 3 2 1 32 18 14 2 1 1 625 309 316 27 16 11 162 86 76 5 2 3 1015 468 547 2 2 3


- 36 M Sonstige Milchrasse M W Sortbroget dansk Maelkerace M Tuxer M W Vorderwälder M W Wagyu M W Weiß-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W Zwerg-Zebus M W 2018 Aberdeen Angus M W Angler Rotvieh M W Angus M W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Büffel M Charolais M W Deutsch Angus

3 3 2 1 1 1 59 41 18 10 9 1 23 13 10 1734 954 780 7 5 2 32 14 18 10 7 3 11347 74 37 37 5 4 1 35 17 18 153 90 63 4488 2325 2163 2 2 50 28 22 18


- 37 M W Dexter M W Eringer W Fjäll-Rind W Fleckvieh M W Galloway M W Grauvieh M W Highland M W Hinterwälder M W Holstein Friesian M W Jersey M W Jochberger Hummeln M W Kreuzung Fleischrind W Kreuzung Milchrind M W Limousin M W Luing M W Montbeliarde W Murbodner M W

12 6 36 16 20 1 1 1 1 1785 953 832 21 7 14 218 126 92 79 34 45 9 6 3 2619 1283 1336 76 28 48 3 2 1 1 1 7 4 3 70 35 35 4 3 1 1 1 9 3 6


- 38 Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Pinzgauer M W Pustertaler Sprinzen M W Red Friesian M W Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W Sortbroget dansk Maelkerace M Tuxer M W Vorderwälder M W Wagyu M W Waldviertler Blondvieh W WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W Welsh Black M W Yak M W Zwerg-Zebus M W

230 116 114 13 8 5 99 53 46 13 8 5 445 204 241 1 1 1 1 1 1 27 18 9 4 3 1 12 6 6 1 1 695 365 330 8 3 5 24 13 11 8 4 4


Anlage 2 Verbringung von Vorarlberger Kälbern (bis 6 Monate) in andere Bundesländer 2009-2018 Jahr, Bundesland, Rasse, Geschlecht (M/W) 2009 NIEDERÖSTERREICH Braunvieh M Dexter M Fleckvieh M Grauvieh M OBERÖSTERREICH Fleckvieh W SALZBURG Red Friesian M TIROL Aberdeen Angus W Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W Highland M Holstein Friesian M W Jersey W Original Braunvieh M W Red Friesian W

Summe von Anzahl Ohrmarken 317 8 2 2 3 3 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 307 1 1 1 1 220 71 149 8 7 1 48 26 22 1 1 6 3 3 1 1 17 5 12 2 2


- 40 Tuxer W

2010 NIEDERÖSTERREICH Dexter M Fleckvieh M Grauvieh M OBERÖSTERREICH Fleckvieh W SALZBURG Holstein Friesian W STEIERMARK Braunvieh M TIROL Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W Holstein Friesian M W Original Braunvieh M W Pinzgauer W Red Friesian W Weiß-blaue Belgier W 2011 OBERÖSTERREICH Fleckvieh W Original Braunvieh M SALZBURG

2 2 301 3 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 2 1 1 1 293 220 62 158 8 3 5 31 17 14 14 6 8 17 8 9 1 1 1 1 1 1 340 4 3 3 1 1 2


- 41 Grauvieh W STEIERMARK Braunvieh M TIROL Angler Rotvieh M Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W Holstein Friesian M W Jersey M Original Braunvieh M W Red Friesian W Weiß-blaue Belgier W 2012 NIEDERÖSTERREICH Braunvieh M Fleckvieh M Weiß-blaue Belgier M OBERÖSTERREICH Fleckvieh M Holstein Friesian M W SALZBURG Holstein Friesian W Original Braunvieh M

2 2 2 2 2 332 1 1 242 61 181 17 5 12 30 13 17 12 3 9 2 2 24 9 15 3 3 1 1 265 3 1 1 1 1 1 1 9 6 6 3 2 1 6 4 4 1 1


- 42 Red Friesian W STEIERMARK Braunvieh W TIROL Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W Holstein Friesian M W Jersey M Limousin W Original Braunvieh M W Red Friesian W 2013 NIEDERÖSTERREICH Fleckvieh M SALZBURG Fleckvieh M Holstein Friesian W TIROL Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W

1 1 1 1 1 246 1 1 174 31 143 13 1 12 29 13 16 10 6 4 1 1 1 1 13 11 2 4 4 292 5 5 5 7 1 1 6 6 280 184 28 156 19 6 13 40 17 23


- 43 Holstein Friesian M W Original Braunvieh M W Red Friesian M W Tuxer M Weiß-blaue Belgier M W

2014 TIROL Angus M Braunvieh M W Fleckvieh W Grauvieh M W Holstein Friesian M W Original Braunvieh M W Red Friesian M W Weiß-blaue Belgier M W 2015 KÄRNTEN Braunvieh W NIEDERÖSTERREICH Braunvieh M Fleckvieh M SALZBURG

16 2 14 14 9 5 2 1 1 1 1 4 2 2 246 246 1 1 168 31 137 11 11 31 18 13 9 4 5 15 13 2 4 2 2 7 5 2 306 3 3 3 2 1 1 1 1 4


- 44 Holstein Friesian W Jersey M STEIERMARK Braunvieh M TIROL Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W Hinterwälder W Holstein Friesian M W Jersey W Original Braunvieh M W Red Friesian M W Weiß-blaue Belgier W 2016 NIEDERÖSTERREICH Grauvieh M Original Braunvieh M W Weiß-blaue Belgier M SALZBURG Braunvieh W TIROL Blonde Aquitaine M W

38 3 1 1 1 1 1 296 179 33 146 7 1 6 49 33 16 1 1 14 1 13 1 1 35 20 15 5 1 4 5 5 612 6 1 1 4 3 1 1 1 2 2 2 604 9 3 6


- 45 Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W Holstein Friesian M W Jersey M Original Braunvieh M W Red Friesian M W Weiß-blaue Belgier M W

2017 KÄRNTEN Original Braunvieh M NIEDERÖSTERREICH Braunvieh M Fleckvieh M Weiß-blaue Belgier M OBERÖSTERREICH Holstein Friesian M Original Braunvieh W TIROL Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Fleckvieh M

260 77 183 45 19 26 38 27 11 137 100 37 8 8 31 17 14 10 6 4 66 45 21 763 1 1 1 18 2 2 12 12 4 4 3 2 2 1 1 741 97 43 54 299 131 168 58 32


- 46 W Grauvieh M W Holstein Friesian M W Jersey M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte W Red Friesian M W Weiß-blaue Belgier M W

2018 NIEDERÖSTERREICH Braunvieh M Dexter M Fleckvieh M OBERÖSTERREICH Fleckvieh M STEIERMARK Original Braunvieh W TIROL Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M W

26 33 19 14 103 70 33 4 2 2 20 14 6 1 1 12 8 4 114 73 41 271 8 1 1 3 3 4 4 1 1 1 1 1 1 261 5 3 2 133 58 75 14 10 4 5 2 3


- 47 Highland M Holstein Friesian M W Original Braunvieh M W Red Friesian M W WeiĂ&#x;-blaue Belgier M W

1 1 41 24 17 10 4 6 5 3 2 47 23 24


Anlage 3 Kälbervermittlung durch die Ländle Viehvermarktung eGen 2008-2017

Jahr

Kälber

davon Viehhandel Österreich

davon Export Deutschland

davon Privatkäufer

davon männlich

davon weiblich

Schlachtkälber Vorarlberg

Gesamt

2008

1.350

808

434

223

keine Daten

keine Daten

0

1.350

2009

1.223

473

600

190

keine Daten

keine Daten

0

1.223

2010

1.469

433

829

237

keine Daten

keine Daten

0

1.469

2011

1.672

83

1.271

274

1.492

21

0

1.672

2012

1.691

17

1.339

285

1.538

153

301

1.992

2013

1.684

0

1.347

301

1.505

179

421

2.105

2014

1.504

0

1.203

264

1.312

192

442

1.946

2015

1.040

0

832

181

813

227

1.392

2.432

2016

916

0

733

183

622

294

1.543

2.459

2017

683

0

546

137

490

193

1.716

2.399


Anlage 4 Verbringung von Vorarlberger Rindern von anderen Bundesländern in die EU 2009-2018 Jahr, Bundesland, EU-Zielland, Rasse, Geschlecht (M/W) 2009 OBERÖSTERREICH POLEN Braunvieh W SALZBURG ITALIEN Blonde Aquitaine W Braunvieh M W Fleckvieh M W Holstein Friesian M W Original Schwarzbunte M W Red Friesian M Weiß-blaue Belgier M W TIROL ITALIEN Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M Holstein Friesian M W Jersey

Summe von Anzahl Ohrmarken 886 1 1 1 1 288 288 1 1 158 142 16 32 29 3 67 61 6 6 5 1 9 9 15 5 10 597 552 2 1 1 308 234 74 47 43 4 2 2 99 88 11 1


- 50 M Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Red Friesian M W Waldviertler Blondvieh M Weiß-blaue Belgier M W SPANIEN Braunvieh M W Holstein Friesian M Original Schwarzbunte M Red Friesian M

2010 NIEDERÖSTERREICH ITALIEN Braunvieh W SALZBURG ITALIEN Angler Rotvieh M Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh M Holstein Friesian M W Original Braunvieh

1 4 3 1 7 6 1 15 14 1 1 1 66 36 30 45 27 24 3 15 15 2 2 1 1 884 1 1 1 1 704 704 1 1 1 1 361 313 48 65 62 3 2 2 156 144 12 4


- 51 M W Original Schwarzbunte M Red Friesian M W Weiß-blaue Belgier M W TIROL DEUTSCHLAND Braunvieh W ITALIEN Braunvieh M W Fleckvieh M Grauvieh W Holstein Friesian M W Jersey M Original Schwarzbunte M Weiß-blaue Belgier M W POLEN Braunvieh W RUMÄNIEN Braunvieh W Holstein Friesian W SCHWEIZ Grauvieh W Tuxer W SLOWENIEN Braunvieh W

3 1 6 6 26 24 2 82 48 34 179 1 1 1 156 125 35 90 4 4 2 2 20 19 1 1 1 1 1 3 2 1 2 2 2 8 3 3 5 5 10 8 8 2 2 1 1 1


- 52 SPANIEN Braunvieh W

2011 SALZBURG ITALIEN Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Fleckvieh M W Holstein Friesian M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M W Red Friesian M W WeiÃ&#x;-blaue Belgier M W TIROL DEUTSCHLAND Fleckvieh M W Grauvieh W ITALIEN Braunvieh M W Fleckvieh W Grauvieh M W Holstein Friesian W Jersey

1 1 1 1061 924 924 1 1 428 369 59 74 67 7 218 192 26 3 2 1 21 15 6 36 32 4 143 77 66 137 4 3 1 2 1 1 113 89 2 87 6 6 3 1 2 10 10 1


- 53 W Original Braunvieh W Red Friesian W SCHWEIZ Grauvieh W Tuxer W SPANIEN Braunvieh W Holstein Friesian W

2012 SALZBURG ITALIEN Braunvieh M Fleckvieh M Holstein Friesian M W WeiÃ&#x;-blaue Belgier M W TIROL DEUTSCHLAND Braunvieh W Fleckvieh W ITALIEN Braunvieh M W Fleckvieh M W Holstein Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W Grauvieh W

1 3 3 1 1 15 14 14 1 1 5 2 2 3 3 225 27 27 13 13 5 5 5 4 1 4 3 1 198 3 2 2 1 1 168 144 15 129 10 2 8 14 14 13 8 8 5 5


- 54 SPANIEN Braunvieh W Red Friesian W

2013 SALZBURG DEUTSCHLAND Holstein Friesian W ITALIEN Fleckvieh M W Holstein Friesian W Red Friesian M WeiÃ&#x;-blaue Belgier M SCHWEIZ Holstein Friesian W TIROL DEUTSCHLAND Braunvieh W FRANKREICH Braunvieh W ITALIEN Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh W Holstein Friesian W Jersey W Original Braunvieh W Red Friesian W NIEDERLANDE

14 13 13 1 1 443 15 1 1 1 12 4 3 1 6 6 1 1 1 1 2 2 2 428 5 5 5 2 2 2 403 329 10 319 22 1 21 3 3 43 43 1 1 4 4 1 1 2


- 55 Fleckvieh W POLEN Braunvieh W Original Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh W Grauvieh W Tuxer M W

2014 NIEDERÖSTERREICH KROATIEN Braunvieh W OBERÖSTERREICH SPANIEN Braunvieh W SALZBURG ITALIEN Braunvieh M W Fleckvieh M Holstein Friesian M W Weiß-blaue Belgier M TIROL DEUTSCHLAND Braunvieh W Fleckvieh W FRANKREICH Braunvieh W ITALIEN Braunvieh M

2 2 4 3 3 1 1 12 3 3 4 4 5 1 4 571 1 1 1 1 6 6 6 6 27 27 7 5 2 7 7 11 1 10 2 2 537 6 5 5 1 1 10 10 10 511 399 6


- 56 W Fleckvieh M W Grauvieh W Holstein Friesian W Original Braunvieh W Red Friesian W POLEN Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh W Grauvieh W Tuxer W

2015 KÄRNTEN ITALIEN Holstein Friesian W SALZBURG ITALIEN Braunvieh W Holstein Friesian W Red Friesian W Weiß-blaue Belgier M TIROL DEUTSCHLAND Braunvieh W Fleckvieh W Red Friesian W ITALIEN Braunvieh M

393 20 1 19 3 3 76 76 4 4 9 9 1 1 1 9 4 4 4 4 1 1 551 1 1 1 1 16 16 1 1 12 12 2 2 1 1 534 6 2 2 3 3 1 1 522 463 12


- 57 W Fleckvieh M W Grauvieh W Holstein Friesian M W Jersey W Original Braunvieh M W Pinzgauer W Red Friesian W Weiß-blaue Belgier M W SCHWEIZ Grauvieh W

2016 NIEDERÖSTERREICH RUMÄNIEN Grauvieh W SALZBURG ITALIEN Braunvieh M Fleckvieh M Grauvieh M Holstein Friesian M W Red Friesian W Weiß-blaue Belgier M W POLEN Braunvieh M

451 14 2 12 1 1 25 1 24 7 7 5 1 4 1 1 3 3 3 2 1 6 6 6 960 2 2 2 2 53 27 5 5 4 4 1 1 11 2 9 1 1 5 2 3 12 7 7


- 58 Fleckvieh M Red Friesian M Weiß-blaue Belgier M SPANIEN Blonde Aquitaine W Braunvieh W Holstein Friesian M W Weiß-blaue Belgier W TIROL DEUTSCHLAND Braunvieh W Fleckvieh W Grauvieh W Original Braunvieh W ITALIEN Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh W Holstein Friesian M W Jersey W Original Braunvieh W Original Schwarzbunte W Red Friesian M

1 1 3 3 1 1 14 1 1 4 4 6 5 1 3 3 905 10 2 2 6 6 1 1 1 1 647 2 2 358 100 258 36 22 14 1 1 91 48 43 1 1 4 4 1 1 13 6


- 59 W Vorderwälder M W Weiß-blaue Belgier M W POLEN Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Fleckvieh M Holstein Friesian M Jersey M Limousin M W Original Braunvieh M Red Friesian M SCHWEIZ Braunvieh W Grauvieh W SPANIEN Braunvieh M W Fleckvieh M W Holstein Friesian M W Red Friesian M

2017 SALZBURG ITALIEN Braunvieh M

7 4 3 1 136 85 51 127 1 1 79 78 1 6 6 24 24 1 1 2 1 1 1 1 13 13 7 2 2 5 5 114 42 35 7 4 2 2 67 58 9 1 1 3165 1687 24 6 3


- 60 W Fleckvieh M Holstein Friesian M W Red Friesian M W Weiß-blaue Belgier M W POLEN Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Deutsch Angus M Fleckvieh M Holstein Friesian M W Jersey M Original Braunvieh M Original Schwarzbunte M Pinzgauer M Red Friesian M Weiß-blaue Belgier M SPANIEN Blonde Aquitaine W Braunvieh M W Deutsch Angus W Fleckvieh M W

3 3 3 8 1 7 2 1 1 5 3 2 532 3 3 292 286 6 5 5 31 31 114 110 4 4 4 3 3 1 1 2 2 65 65 12 12 1131 1 1 530 483 47 2 2 14 4 10


- 61 Grauvieh M Holstein Friesian M W Jersey M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M Red Friesian M W WeiÃ&#x;-blaue Belgier M W STEIERMARK SPANIEN Braunvieh W TIROL DEUTSCHLAND Blonde Aquitaine M Braunvieh W Fleckvieh W Holstein Friesian W Red Friesian M ITALIEN Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh W Holstein Friesian M W Jersey

1 1 514 486 28 3 2 1 4 3 1 2 2 43 36 7 17 2 15 1 1 1 1 1477 22 1 1 8 8 6 6 6 6 1 1 781 479 83 396 49 22 27 4 4 95 45 50 3


- 62 M Original Braunvieh M W Red Friesian M W Vorderwälder M W Weiß-blaue Belgier M W NIEDERLANDE Limousin W SCHWEIZ Grauvieh W SPANIEN Blonde Aquitaine W Braunvieh M W Fleckvieh M W Holstein Friesian M W Original Braunvieh M Original Schwarzbunte M Red Friesian M W Sonstige Milchrasse M Weiß-blaue Belgier M TSCHECHISCHE REPUBLIK Grauvieh W

2018 SALZBURG ITALIEN

3 17 2 15 17 7 10 4 3 1 113 84 29 1 1 1 2 2 2 670 1 1 303 289 14 14 6 8 327 317 10 1 1 3 3 17 15 2 1 1 3 3 1 1 1 1252 883 2


- 63 Braunvieh M Holstein Friesian W POLEN Angus M Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Deutsch Angus M Fleckvieh M Grauvieh M Holstein Friesian M Kreuzung Milchrind M Original Braunvieh M Original Schwarzbunte M Pinzgauer M Red Friesian M W WeiĂ&#x;-blaue Belgier M SPANIEN Angus W Blonde Aquitaine M W Braunvieh M W Deutsch Angus W Fleckvieh M W

1 1 1 1 228 3 3 5 4 1 93 92 1 2 2 27 27 1 1 54 54 1 1 4 4 2 2 3 3 32 31 1 1 1 653 1 1 4 1 3 300 270 30 1 1 27 8 19


- 64 Grauvieh M Holstein Friesian M W Original Braunvieh M W Original Schwarzbunte M Red Friesian M W Weiß-blaue Belgier M W TIROL ITALIEN Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Fleckvieh M W Grauvieh W Holstein Friesian M W Jersey W Original Braunvieh W Original Schwarzbunte M Pinzgauer M Red Friesian M W Vorderwälder M Weiß-blaue Belgier M W SCHWEIZ

1 1 275 243 32 6 4 2 3 3 29 27 2 6 3 3 369 364 1 1 189 47 142 19 9 10 1 1 53 27 26 2 2 7 7 1 1 1 1 12 4 8 1 1 77 45 32 2


- 65 Grauvieh W TSCHECHISCHE REPUBLIK Braunvieh M

2 2 3 3 3


Anlage 5 Verbringung von Vorarlberger Rindern von anderen Bundesländern in Drittländer 2009-2018 Jahr, Bundesland, Ziel-Drittland, Rasse, Geschlecht (M/W) 2009 TIROL LIBANON Braunvieh W 2010 NIEDERÖSTERREICH ALGERIEN Braunvieh W TÜRKEI Braunvieh W Holstein Friesian W TIROL ALGERIEN Braunvieh W Fleckvieh W Holstein Friesian W Red Friesian W ASERBAIDSCHAN Braunvieh W LIBANON Braunvieh W MAROKKO Braunvieh W SEYCHELLEN Grauvieh W TÜRKEI Braunvieh W Fleckvieh W 2011

Summe von Anzahl Ohrmarken

2 2 2 2 2 140 72 55 55 55 17 7 7 10 10 68 41 33 33 1 1 6 6 1 1 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 22 21 21 1 1 193


- 67 NIEDERÖSTERREICH ALGERIEN Braunvieh W Holstein Friesian W TÜRKEI Braunvieh W Holstein Friesian W TIROL ALBANIEN Braunvieh W Friesian W ALGERIEN Braunvieh W MAROKKO Braunvieh W TÜRKEI Braunvieh W Fleckvieh W Original Braunvieh W Red Friesian W 2012 NIEDERÖSTERREICH ALGERIEN Braunvieh W Fleckvieh W Holstein Friesian W Red Friesian W UKRAINE Braunvieh W USBEKISTAN Braunvieh

41 19 9 9 10 10 22 17 17 5 5 152 2 1 1 1 1 18 18 18 24 24 24 108 97 97 9 9 1 1 1 1 725 164 94 82 82 2 2 7 7 3 3 54 54 54 16 15


- 68 W Fleckvieh W STEIERMARK ALGERIEN Braunvieh W MOLDAU Braunvieh W TIROL ÄGYPTEN Braunvieh W ALGERIEN Braunvieh W Fleckvieh W Holstein Friesian W Red Friesian W LIBANON Braunvieh W Fleckvieh W MAROKKO Braunvieh W TÜRKEI Braunvieh W Fleckvieh W Holstein Friesian W Original Braunvieh W Red Friesian W USBEKISTAN Braunvieh W 2013 NIEDERÖSTERREICH TÜRKEI

15 1 1 4 3 3 3 1 1 1 557 9 9 9 69 53 53 5 5 10 10 1 1 20 16 16 4 4 11 11 11 446 383 383 5 5 52 52 2 2 4 4 2 2 2 40 8 8


- 69 Braunvieh W

TIROL ALGERIEN Braunvieh W Fleckvieh W Red Friesian W NIGERIA Braunvieh W TÜRKEI Braunvieh W 2014 NIEDERÖSTERREICH ALGERIEN Braunvieh W Holstein Friesian W Original Braunvieh W TADSCHIKISTAN Holstein Friesian W TÜRKEI Braunvieh W TIROL ALGERIEN Braunvieh W Holstein Friesian W Original Braunvieh W Red Friesian W LIBANON Braunvieh W Holstein Friesian W Original Braunvieh W

8 8 32 25 20 20 4 4 1 1 4 4 4 3 3 3 244 63 36 30 30 5 5 1 1 2 2 2 25 25 25 181 138 111 111 23 23 3 3 1 1 3 1 1 1 1 1 1


- 70 TÜRKEI Braunvieh W

2015 NIEDERÖSTERREICH ASERBAIDSCHAN Braunvieh W TÜRKEI Braunvieh W OBERÖSTERREICH RUSSISCHE FÖDERATION Braunvieh W TIROL ALGERIEN Braunvieh W Fleckvieh W Holstein Friesian W Original Braunvieh W LIBANON Braunvieh W LITAUEN Grauvieh W RUSSISCHE FÖDERATION Braunvieh W Fleckvieh W TÜRKEI Braunvieh W 2016 NIEDERÖSTERREICH USBEKISTAN Braunvieh W Fleckvieh W OBERÖSTERREICH ARMENIEN

40 40 40 100 32 3 3 3 29 29 29 20 20 20 20 48 12 6 6 3 3 2 2 1 1 14 14 14 4 4 4 17 15 15 2 2 1 1 1 98 68 68 66 66 2 2 29 7


- 71 Braunvieh W TÜRKEI Braunvieh W TIROL ALGERIEN Fleckvieh W 2017 NIEDERÖSTERREICH RUSSISCHE FÖDERATION Braunvieh W TÜRKEI Braunvieh W OBERÖSTERREICH RUSSISCHE FÖDERATION Braunvieh W Original Braunvieh W TIROL ESTLAND Grauvieh W RUSSISCHE FÖDERATION Braunvieh W USBEKISTAN Braunvieh W 2018 OBERÖSTERREICH RUSSISCHE FÖDERATION Braunvieh W Jersey W TIROL ASERBAIDSCHAN Fleckvieh W RUSSISCHE FÖDERATION Braunvieh W Holstein Friesian

7 7 22 22 22 1 1 1 1 163 60 39 39 39 21 21 21 38 38 37 37 1 1 65 1 1 1 62 62 62 2 2 2 148 54 54 53 53 1 1 94 1 1 1 93 91 91 1


- 72 W Original Braunvieh W

1 1 1


Anlage 6 Schlachtungen in Vorarlberg Jahr 2015

2016

2017

Kategorie

Gesamt

Kalbin(nen) Kuh/Kühe Ochse(n) Stier(e) Kalb/Kälber männl. Kalb/Kälber weibl. Schwein(e) über 25 kg Totgewicht Zuchtsau(en) Schaf(e) über 3 Monate Lamm/Lämmer bis 3 Monate Ziege(n) über 3 Monate

2.105 3.684 675 2.526 6.933 723 20.014

Gesamt Kälber

7.656

Schlachtbetriebe < 1.000 GVE 1.008 2.531 139 1.555 4.134 402 9.971

Summe Kälber

4536

Schlachtbetriebe > 1.000 GVE 1.097 1.153 536 971 2.799 321 10.043

228 562

191 19

37 543

9.495

1.466

8.029

784

4

780

Kalbin(nen) Kuh/Kühe Ochse(n) Stier(e) Kalb/Kälber männl. Kalb/Kälber weibl. Schwein(e) über 25 kg Totgewicht Zuchtsau(en) Schaf(e) über 3 Monate Lamm/Lämmer bis 3 Monate Ziege(n) über 3 Monate

2.485 3.820 776 2.312 6.814 530 16.326

1.199 2.617 191 1.454 3.946 308 5.888

1.286 1.203 585 858 2.868 222 10.438

Kalbin(nen) Kuh/Kühe Ochse(n) Stier(e) Kalb/Kälber männl. Kalb/Kälber weibl. Schwein(e) über 25 kg Totgewicht Zuchtsau(en) Schaf(e) über 3 Monate Lamm/Lämmer bis 3 Monate Ziege(n) über 3 Monate

7.344

4.254

175 768

149 19

26 749

9.199

1.685

7.514

900

1

899

2.438 3.261 818 2.252 6.314 596 16.188

1.139 2.030 255 1.418 3.439 354 6861

1.299 1.231 563 834 2.875 242 9.327

6.910

3.793

236 550

198 9

38 541

9.722

1.624

8.098

905

13

892

Summe Kälber

3.120

3.090

3.117


Anlage 7 Schlachtungen von Vorarlberger Kälbern (bis 6 Monate) in anderen Bundesländern 2015-2018 Jahr, Bundesland 2015 OBERÖSTERREICH STEIERMARK TIROL 2016 STEIERMARK TIROL 2017 KÄRNTEN OBERÖSTERREICH STEIERMARK TIROL 2018 KÄRNTEN NIEDERÖSTERREICH STEIERMARK TIROL

Summa von Anzahl Ohrmarken 83 3 9 71 244 40 204 549 43 1 76 429 234 15 8 46 165


Anlage 8 Schlachtungen von Vorarlberger Rindern (über 7 Monate) in anderen Bundesländern 2015-2018 Jahr, Bundesland 2015 KÄRNTEN NIEDERÖSTERREICH OBERÖSTERREICH SALZBURG STEIERMARK TIROL 2016 KÄRNTEN NIEDERÖSTERREICH OBERÖSTERREICH SALZBURG TIROL 2017 KÄRNTEN NIEDERÖSTERREICH OBERÖSTERREICH SALZBURG STEIERMARK TIROL 2018 KÄRNTEN NIEDERÖSTERREICH OBERÖSTERREICH SALZBURG STEIERMARK TIROL WIEN

Summe von Anzahl Ohrmarken 1.479 11 164 10 1.128 18 148 1.716 1 188 26 1.349 152 1.698 2 196 16 1.323 1 160 737 2 86 9 562 3 73 2


Anlage 9 Einfuhr von Kälbern (bis 6 Monate) aus der EU und Schweiz 2009-2018 Jahr, Einfuhrland, Rasse, Geschlecht (M/W) 2009 DEUTSCHLAND Braunvieh M W Fleckvieh M SCHWEIZ Braunvieh M W Original Braunvieh M 2010 DEUTSCHLAND Braunvieh W Charolais M Highland M W Holstein Friesian W ITALIEN Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh W 2011 DEUTSCHLAND Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh W Holstein Friesian W 2012 DEUTSCHLAND Braunvieh M

Summe von Anzahl Ohrmarken

17 8 6 2 4 2 2 9 8 1 7 1 1 17 14 2 2 1 1 7 1 6 4 4 1 1 1 2 2 2 13 4 4 4 9 8 8 1 1 10 9 4 1


- 77 W Holstein Friesian W Jersey W Red Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W 2013 DEUTSCHLAND Braunvieh W Deutsch Angus M Jersey W SCHWEIZ Braunvieh W Holstein Friesian W 2014 DEUTSCHLAND Braunvieh W Deutsch Angus W Galloway M Holstein Friesian W Red Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W Original Braunvieh M W 2015 DEUTSCHLAND Braunvieh M W Holstein Friesian W

3 1 1 3 3 1 1 1 1 1 13 4 1 1 1 1 2 2 9 8 8 1 1 22 12 5 5 2 2 1 1 3 3 1 1 10 7 7 3 1 2 39 31 3 1 2 16 16


- 78 Red Friesian W Sonstige Fleischrasse M W Weiß-blaue Belgier W Welsh Black M SCHWEIZ Braunvieh W Büffel M W Holstein Friesian W 2016 DEUTSCHLAND Braunvieh W Dexter W Fleckvieh M W Holstein Friesian W Red Friesian W Sonstige Fleischrasse M W Zwerg-Zebus W SCHWEIZ Braunvieh W Büffel M W VEREINIGTES KÖNIGREICH Shorthorn W 2017 DEUTSCHLAND Braunvieh W

4 4 3 1 2 4 4 1 1 8 2 2 5 3 2 1 1 72 54 2 2 1 1 9 8 1 27 27 7 7 7 4 3 1 1 17 7 7 10 6 4 1 1 1 63 41 5 5


- 79 Fleckvieh M W Hinterwälder M Holstein Friesian W Original Braunvieh W Red Friesian W Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W Welsh Black M SCHWEIZ Braunvieh W Büffel M W 2018 DEUTSCHLAND Braunvieh W Büffel W Fleckvieh M W Holstein Friesian W Sonstige Fleischrasse W Weiß-blaue Belgier W LUXEMBURG Red Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W

11 3 8 1 1 15 15 1 1 5 5 1 1 1 1 1 1 22 3 3 19 10 9 33 28 1 1 4 4 9 6 3 7 7 3 3 4 4 1 1 1 4 4 4


Anlage 10 Einfuhr von Rindern (7 bis 30 Monate) aus der EU und Schweiz 2009-2018 Jahr, Einfuhrland, Rasse, Geschlecht (M/W) 2009 DEUTSCHLAND Braunvieh M W Charolais W Deutsch Angus M Highland M Holstein Friesian W Jersey W Luing W Pinzgauer W Red Friesian M W SCHWEIZ Braunvieh M W Dexter W Original Braunvieh W 2010 DÃ&#x201E;NEMARK Jersey W DEUTSCHLAND Braunvieh M W Deutsch Angus M Dexter M W

Summe von Anzahl Ohrmarken

96 78 9 2 7 5 5 1 1 4 4 32 32 7 7 2 2 2 2 16 2 14 18 13 1 12 3 3 2 2 176 10 10 10 150 68 4 64 1 1 2 1 1


- 81 Fleckvieh W Galloway W Highland M W Hinterwälder W Holstein Friesian M W Jersey W Red Friesian W Yak M SCHWEIZ Braunvieh M W Dexter M Eringer W 2011 BELGIEN Holstein Friesian W DEUTSCHLAND Aberdeen Angus M W Braunvieh M W Deutsch Angus M Dexter M W Fleckvieh W Galloway M W Highland

16 16 2 2 10 2 8 1 1 28 1 27 7 7 14 14 1 1 16 11 1 10 1 1 4 4 142 1 1 1 121 8 1 7 61 1 60 1 1 8 1 7 13 13 9 1 8 10


- 82 M W Holstein Friesian W Kreuzung Milchrind W Limousin M Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W Vorderwälder W ITALIEN Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh M W Holstein Friesian W Original Braunvieh M TSCHECHISCHE REPUBLIK Highland M 2012 DEUTSCHLAND Braunvieh M W Fleckvieh W Galloway M Highland M W Holstein Friesian M W Luing M Original Braunvieh W Pustertaler Sprinzen

7 3 3 3 1 1 1 1 1 1 1 1 4 4 1 1 1 17 14 1 13 2 2 1 1 2 2 2 128 116 60 4 56 11 11 4 4 6 4 2 25 1 24 1 1 1 1 1


- 83 M Red Friesian M Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W Yak M W FRANKREICH Charolais M SCHWEIZ Braunvieh M W 2013 DEUTSCHLAND Aberdeen Angus M Braunvieh M W Deutsch Angus W Fleckvieh W Holstein Friesian W Jersey W Limousin M Red Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W Charolais M Original Braunvieh W VEREINIGTES KÃ&#x2013;NIGREICH Highland W 2014 DEUTSCHLAND

1 1 1 2 2 1 1 3 1 2 1 1 1 11 11 1 10 164 141 1 1 63 6 57 2 2 9 9 50 50 2 2 1 1 13 13 14 11 11 1 1 2 2 9 9 9 195 179


- 84 Braunvieh M W Charolais M W Deutsch Angus M W Dexter M W Fleckvieh W Highland M W Holstein Friesian M W Kreuzung Fleischrind M W Red Friesian W Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W Wagyu W ITALIEN Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh M W Dexter W Galloway W Holstein Friesian W Red Friesian W 2015 DEUTSCHLAND

86 1 85 3 2 1 12 2 10 4 2 2 1 1 2 1 1 50 1 49 2 1 1 13 13 3 3 1 1 2 2 1 1 1 15 11 1 10 1 1 1 1 1 1 1 1 242 235


- 85 Aberdeen Angus M W Braunvieh M W Deutsch Angus M Fleckvieh W Holstein Friesian M W Kreuzung Fleischrind M W Limousin M Red Friesian W Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W Wagyu W WeiÃ&#x;-blaue Belgier W SCHWEIZ Braunvieh W Dexter M 2016 DEUTSCHLAND Aberdeen Angus M W Blonde Aquitaine M Braunvieh M W Deutsch Angus W Dexter M Fleckvieh

4 1 3 78 4 74 8 8 21 21 89 3 86 3 2 1 1 1 18 18 8 8 1 1 3 3 1 1 7 6 6 1 1 238 218 10 4 6 1 1 69 4 65 3 3 1 1 7


- 86 M W Highland W Holstein Friesian M W Jersey W Original Braunvieh W Red Friesian M W Sonstige Fleischrasse M W Wagyu M Weiß-blaue Belgier M Welsh Black W Zwerg-Zebus M W FRANKREICH Holstein Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W Holstein Friesian W Red Friesian W VEREINIGTES KÖNIGREICH Shorthorn W 2017 DEUTSCHLAND Aberdeen Angus M Blonde Aquitaine M Braunvieh M W

1 6 2 2 94 2 92 1 1 3 3 14 1 13 3 2 1 3 3 1 1 3 3 3 1 2 1 1 1 18 12 12 4 4 2 2 1 1 1 184 177 2 2 1 1 75 2 73


- 87 Deutsch Angus M W Fleckvieh M W Holstein Friesian M W Jersey W Limousin M Original Braunvieh M Original Schwarzbunte W Red Friesian M W Sonstige Fleischrasse M W Welsh Black M ITALIEN Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh W Original Braunvieh W 2018 DEUTSCHLAND Aberdeen Angus M Braunvieh W Fleckvieh W Hinterwälder M Holstein Friesian M W Original Schwarzbunte W

2 1 1 22 3 19 57 2 55 2 2 1 1 1 1 3 3 7 3 4 3 1 2 1 1 2 2 2 5 4 4 1 1 144 143 1 1 60 60 32 32 3 3 32 2 30 1 1


- 88 Red Friesian M W Sonstige Fleischrasse W SCHWEIZ Braunvieh W

7 3 4 7 7 1 1 1


Anlage 11 Einfuhr von Kühen (über 30 Monate) aus der EU und Schweiz 2009-2018 Jahr, Einfuhrland, Rasse, Geschlecht (M/W) 2009 DEUTSCHLAND Braunvieh W Highland M W Holstein Friesian W Jersey W Pinzgauer W Sonstige Fleischrasse W SCHWEIZ Braunvieh W Original Braunvieh W 2010 DEUTSCHLAND Braunvieh W Charolais W Fleckvieh W Highland M W Hinterwälder W Holstein Friesian W Yak M W SCHWEIZ Braunvieh W Jersey W

Summe von Anzahl Ohrmarken

64 28 9 9 11 6 5 3 3 3 3 1 1 1 1 36 23 23 13 13 85 46 13 13 1 1 2 2 18 1 17 4 4 6 6 2 1 1 39 38 38 1 1


- 90 2011 DEUTSCHLAND Braunvieh W Fleckvieh W Galloway W Vorderwälder W SCHWEIZ Braunvieh W TSCHECHISCHE REPUBLIK Highland W 2012 DEUTSCHLAND Braunvieh W Fleckvieh W Galloway W Highland W Holstein Friesian W Jersey W Original Braunvieh W Pustertaler Sprinzen W Yak W FRANKREICH Charolais W SCHWEIZ Braunvieh W Dexter W Holstein Friesian W 2013 DEUTSCHLAND

48 25 18 18 2 2 3 3 2 2 21 21 21 2 2 2 69 46 32 32 6 6 1 1 1 1 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 21 18 18 2 2 1 1 53 37


- 91 Braunvieh W Fleckvieh W Holstein Friesian W Jersey W Red Friesian W Yak M SCHWEIZ Braunvieh W Normanne W Original Braunvieh W 2014 DEUTSCHLAND Braunvieh W Galloway W Holstein Friesian W Pinzgauer W Red Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W Holstein Friesian W 2015 DEUTSCHLAND Braunvieh W Dexter W Fleckvieh W Galloway M W Hinterwälder

21 21 6 6 2 2 2 2 5 5 1 1 16 14 14 1 1 1 1 39 27 16 16 1 1 5 5 1 1 4 4 12 10 10 2 2 52 45 24 24 1 1 5 5 2 1 1 1


- 92 W Holstein Friesian W Jersey W Red Friesian W Sonstige Fleischrasse M Sonstige Milchrasse W SCHWEIZ Braunvieh W Jersey W 2016 DEUTSCHLAND Braunvieh W Fleckvieh W Highland M Holstein Friesian W Jersey W Original Braunvieh M Red Friesian W Sonstige Fleischrasse W Sonstige Milchrasse W WeiÃ&#x;-blaue Belgier M FRANKREICH Braunvieh W Holstein Friesian W SCHWEIZ Braunvieh W 2017 DEUTSCHLAND

1 5 5 1 1 4 4 1 1 1 1 7 6 6 1 1 130 106 47 47 2 2 1 1 44 44 3 3 1 1 5 5 1 1 1 1 1 1 8 4 4 4 4 16 16 16 54 50


- 93 Braunvieh W Fleckvieh W Grauvieh W Holstein Friesian W Original Schwarzbunte W Red Friesian W Sonstige Milchrasse W Wagyu W Welsh Black W SCHWEIZ Braunvieh W Original Braunvieh W 2018 DEUTSCHLAND Braunvieh W Holstein Friesian W Original Braunvieh W SCHWEIZ Braunvieh W

13 13 4 4 1 1 22 22 1 1 6 6 1 1 1 1 1 1 4 3 3 1 1 32 31 13 13 16 16 2 2 1 1 1


Anlage 12 Tiergesundheitsmaßnahmen und Tiergesundheitsfondsbeiträge 2017-2008 Maßnahme

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

Evaluierungsbereich Tierschutz

210.762,20

203.339,50

210.043,20

207.425,50

208.706,00

206.915,80

203.930,70

210.125,90

208.470,30

202.314,50

Evaluierungsbereich Hygiene

108.150,95

105.811,85

106.180,65

104.546,45

104.526,20

103.858,20

103.468,55

104.991,40

104.196,55

101.058,20

Evaluierungsbereich Management

418.619,90

411.213,90

413.081,30

406.707,50

406.775,80

392.116,10

375.554,40

381.385,50

379.232,00

372.491,10

Evaluierungsbereich Tierhaltung

435.301,90

428.289,55

426.893,25

420.727,80

417.738,45

413.212,85

410.175,05

410.014,40

408.052,65

395.186,40

Einsatz GVO-Freiheit

145.748,20

142.949,50

142.694,00

141.051,40

134.227,20

133.974,10

134.365,40

131.305,80

135.450,40

132.635,20

Sozialkontakt Mutterkühe zu Kalb

162.480,00

161.760,00

162.360,00

64.584,00

67.632,00

64.360,00

56.940,00

57.020,00

50.540,00

51.760,00

Zellzahlen Eutergesundheit Milchkühe

892.620,00

859.960,00

849.245,00

649.130,00

640.358,00

633.882,00

639.622,00

640.762,00

624.594,00

603.876,00

Zellzahlen Eutergesundheit Alpkühe

167.475,00

165.825,00

167.550,00

130.980,00

135.360,00

136.040,00

135.040,00

137.800,00

134.700,00

143.940,00

Kontrollkosten

107.663,00

104.778,80

103.941,60

Tierschutzmaßnahme Kälber

185.520,00

183.552,00

181.712,00

80.784,00

Schweine Auslauf

3.010,50

2.911,50

3.425,25

2.770,50

4.814,25

4.429,50

1.017,00

670,50

1.453,00

Schweine Liegefläche Einstreu

9.056,25

5.052,75

6.400,50

7.107,75

7.983,00

7.425,00

3.998,00

2.999,00

3.757,50

Sockelbetrag Kleinbetriebe

1.188,10

1.129,50

1.133,10

1.212,80

2.099,15

824,80 34.788,00

34.110,00

35.502,00

Bestätigung Tiermehlfreiheit Verzicht Leistungsförderer und Hormone Zwischensumme abzüglich Degression Summe Tiergesundheitsmaßnahmen abzüglich TGF Mitgliedsbeitrag abzüglich TGF Mitgliedsbeitrag Vorjahre abzüglich Rückforderungen

2.847.596,00 2.776.573,85 2.774.659,85 2.217.027,70 2.130.220,05 2.097.038,35 2.098.899,10 2.111.184,50 2.085.948,40 2.330.013,00 71.877,54

61.377,99

64.656,91

Anzahl der Empfänger

52.095,19

47.300,81

44.687,83

41.237,67

43.586,52

38.182,40

42.101,95

2.775.718,46 2.715.195,86 2.710.002,94 2.164.932,51 2.082.919,24 2.052.350,52 2.057.661,43 2.067.597,98 2.047.766,00 2.287.911,05 104.355,10

101.447,00

102.033,60

34,20

50,70

8.873,40

327,10

746,10

888,30

abzüglich Betriebserhebung Anteile Landwirte Auszahlungssumme

35.238,00 291.513,60

510,20

893,70

0,00

133,20

323,90

242,40

221,60

103.264,84

107.082,70

79.924,35

80.691,60

81.149,20

81.665,65

80.742,20

2.671.002,06 2.612.952,06 2.598.207,64 2.061.157,47 1.974.942,84 1.972.426,17 1.976.836,63 1.986.124,88 1.965.857,95 2.206.947,25 2.496

2.513

2.540

2.577

2.632

2.602

2.602

2.631

2.644

2.664


Anlage 13


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