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Unabhängige Wochenzeitung für Dornbirn, Lustenau, Schwarzach und Hohenems gegründet 2010

KW 29 | 4. Jahrgang Donnerstag, 18. Juli 2013

www.eisenstein.at

„Emsbach“-Projekt: Baustart im Herbst! EISENSTEIN

Viel und lange wurde im Vorfeld diskutiert und auch gestritten, jetzt geht das „Emsbach“Projekt in Hohenems in die Umsetzung. Baustart für den ersten Teil ist bereits im Herbst. Die Stadt will nun Experten und auch Bürgerinnen und Bürger einbinden. Seite 22 und 23

Michael Nagel Generalagentur der VLV.

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Zauberhafter Festspielauftakt Gestern eröffneten die Bregenzer -LZ[ZWPLSL TP[ 4VaHY[Z ÉAH\ILYŀ[L¸ in der Inszenierung von Intendant David Pountney. Dieser ist nicht nur über das ungeheuere Echo auf Mozarts Meisterwerk stolz, sondern zudem erfreut über gleich mehrere Uraufführungen und ein umfangreiches musikalisches Programm. Seite 6

Preisgekrönte Käserin Ulrike Hagen vom Eichelehof in Lustenau konnte sich beim nationalen Wettbewerb groß in Szene setzen - und holte sich das „Kasermandl“. Seite 19


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Partnerschaft bekräftigt Unterstützung bei der Erfüllung wichtiger kommunaler Aufgaben Landeshauptmann Markus Wallner und der neue Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, Harald Köhlmeier, haben kürzlich ein erstes ausführliches Arbeitsgespräch über die Fortsetzung der bewährten Partnerschaft zwischen Land und Gemeinden geführt. Beide bekräftigten das gemeinsame Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen zu ermöglichen. „Die Gemeinden sind der unmittelbare Lebensraum der Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeinden ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen können“, sagt Landeshauptmann Wallner nach dem Treffen. In den letzten fünf Jahren haben Vorarlbergs Gemeinden rund 650 Millionen Euro an Landesbeiträgen, Bedarfszuweisungen und Strukturfondsmitteln erhalten, im laufenden Jahr sind 148,8 Millionen Euro im Landesbudget veranschlagt.

Das im vergangenen Jahr geschnürte Gemeindefinanzpaket, das die Kassen der Gemeinden um 7,5 Millionen Euro entlastet, soll keine Eintagsfliege bleiben, so Wallner: „Diese Entlastungsmaßnahmen werden fortgesetzt.“

Auch am Strukturfonds wollen Wallner und Köhlmeier festhalten. Bei einer Überarbeitung der Richtlinien werden die Anregungen des Rechnungshofes berücksichtigt, grundsätzlich solle der Strukturfonds als bewährtes In-

Landeshauptmann Markus Wallner und der Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, Harald Köhlmeier.

strument zur Unterstützung vor allem kleinerer, finanzschwacher Gemeinden bestehen bleiben. Seit 1997 sind schon für über 1.000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 434 Millionen Euro Förderungen aus diesem Topf zugesagt worden. Als positive Entwicklung hob Wallner die steigende Tendenz zu Gemeindekooperationen hervor. Das mache Sinn, wenn es um die Erfüllung aufwändiger kommunaler Aufgaben oder um große Infrastrukturprojekte geht, und lohne sich auch finanziell, weil es in den Förderrichtlinien besondere Anreize gibt. Jüngste Beispiele für solche Kooperationen sind das neue Dienstleistungszentrum Blumenegg der Gemeinden Thüringen und Ludesch sowie die im letzten Jahr zwischen der Marktgemeinde Frastanz und den Gemeinden Düns, Dünserberg, Röns, Satteins und Schnifis vereinbarte Baurechtsverwaltung Walgau West. (red)

Kommentar

Erfreuliche Bewegung auf Vorarlberger Gasmarkt Jetzt kommt Bewegung in den heimischen Energiesektor: Vorarlberger Gaskunden haben ab 1. Oktober erstmals eine echte Wahl zwischen mehreren verschiedenen Gaslieferanten. Ab dann gilt nämlich das neue Gasmarktmodell, das Vorarlberg einen direkten Zugang zum deutschen Gasmarkt garantiert, wie die Energieregulierungsbehörde E-Control mitteilt. Derzeit gibt es in Vorarlberg mit „goldgas“nur einen alternativen österreichischen Gaslieferanten, der sich preislich aber nur geringfügig vom Angebot der heimischen VKW Erdgas unterscheidet. Das wird sich nun ändern, zukünftig werden erstmals auch deutlich billigere Gaslieferanten aus Deutschland in Vorarlberg aktiv sein. Wie viele das sein werden, bleibt vorerst abzuwarten, mit einer Handvoll sei jedenfalls schon vom Start weg zu rechnen. Eines jedenfalls scheint heute schon sicher zu sein: mit dem schärferen Wettbewerb werden auch die Gaspreise sinken, Heizen, Kochen und Warmwasseraufbereitung für alle ans Gasnetz angeschlossenen

Vorarlberger Haushalte wird günstiger werden – was im Hinblick auf derart langwierige und kalte Winter wie der vergangene aus Konsumentensicht nur wünschenswert ist. Freilich – die VKW wird sich etwas wärmer anziehen müssen. Ihren Gaslieferanten können Konsumenten seit der Liberalisierung des Gasmarktes vor nunmehr elf Jahren frei wählen. Allein – während in Ostösterreich mittlerweile elf überregionale alternative Gasanbieter mit den angestammten Versorgern um Kunden buhlen, flackerte der Wettbewerb in Vorarlberg bisher auf kleinster Flamme. Was sich nun ändern soll. Und um gegen die ausländischen Gasanbieter gewappnet zu sein, hat die VKW Erdgas bereits angekündigt, mit Anfang Oktober den Gaspreis zu senken, was einem Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 15.000 Kilowattstunden immerhin 35 Euro pro Jahr sparen soll. Die E-Control rechnet in Zukunft aber mit einer noch größeren Aus-

wahl an Tarifen. Im benachbarten Deutschland können Konsumenten bereits heute etwa zwischen Ökoangeboten mit Gas aus Biogasanlagen oder Tarifen mit einem fixen Paket an Kilowattstunden wählen. Durch die Öffnung dürften solche Tarife – auch solche mit Öko- und Bio-Zertifikaten, was wiederum der steigenden Zahl an umweltbewussten und nachhaltig denkenden Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern zugute kommen würde – künftig auch in Vorarlberg angeboten werden. Hintergrund der Öffnung des Vorarlberger Gasmarktes für deutsche Anbieter ist eine Änderung bei den Netzkapazitäten. So gab es bisher etwa in Lindau an der Grenze zu Vorarlberg künstliche Kapazitätsengpässe. Mit der neuen Regelung werden diese Engpässe beseitigt und die Leitung steht auch neuen Anbietern offen. Durch die Integration des Vorarlberger Gasmarktes in das deutsche Marktgebiet „NetConnect Germany“ (NCG) sollen also neue Wege beschritten werden. Und der Ablauf soll

den Versorgern dabei so einfach wie möglich gemacht werden, so müssten sich diese laut E-Control nicht einmal um die Buchung von Gaskapazitäten kümmern. Auch die Bilanzierung soll vereinfacht werden und künftig zum Beispiel für Haushaltskunden nicht mehr stunden-, sondern tageweise erfolgen. Auch das soll die Kosten reduzieren. Den günstigsten Gasanbieter findet man mit dem Internet-Tarifkalkulator der E-Control unter www.econtrol.at/tk - bisher sind freilich nur VKW und „goldgas“ für Vorarlberg dort aufgelistet, aber auch da sieht man bereits einen Preisunterschied. Ab Herbst wird es dann spannend und – hoffentlich – sparsamer. Eine erfreuliche Entwicklung.

Andreas.Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


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Wertschöpfung in der Region Fairer Lohn bei öffentlichen Aufträgen Die FPÖ spricht sich dafür aus, dass die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an einen Mindestlohn von 1.500 Euro brutto geknüpft wird. Dadurch könne die Wertschöpfung in der Region gehalten sowie die Vergabe an Unternehmen, die Billigarbeitskräfte aus Osteuropa beschäftigen, unterbunden werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten ein Einkommen mit dem sie das Auskommen finden.

seinem Bereich Vorreiter sein und bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen den Auftragnehmern die Bezahlung eines Mindestlohns von 1.500 Euro brutto vorschreiben. Diese Forderung wird im Übrigen auch von der Vorarlberger Armutskonferenz vertreten.

Herr Egger, wie sind Sie auf diese Idee gekommen? Der jüngste Armutsbericht hat aufgezeigt, dass es immer mehr Menschen gibt, die mit ihrem Einkommen nicht das Auskommen finden. Wir treten in diesem Zusammenhang dafür ein, dass es zu einem gesetzlich verankerten Mindestlohn von Euro 1.500,-kommen soll. Da diese Bundesregierung dies jedoch nicht zustande bringen wird, sollte das Land in

Für wen hätte das Vorteile? Es gibt dabei eigentlich nur Gewinner. Die Wertschöpfung könnte in der Region gehalten und damit die heimischen Unternehmen gestärkt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten ein Einkommen, mit dem sie das Auskommen

FPÖ-Klubobmann Dieter Egger.

finden und das Abwandern von Aufträgen an Billiganbieter aus Ost- und Südeuropa könnte unterbunden werden. Es darf mit dem Einsatz von Steuergeldern kein Lohndumping betrieben werden. Ist dieser Vorschlag auch tatsächlich realisierbar? Ich habe als ehemaliger Hochbaureferent der Landesregierung diese Dumpingangebote konsequent unterbunden. Die rechtlichen Möglichkeiten sind vorhanden. So kann die Anzahl der Subunternehmer beschränkt werden, die Namen der Subunternehmer müssen bei Auftragsvergabe bekannt gegeben und dürfen während der Bauphase nicht gewechselt werden und - eben neu - soll die Bezahlung eines Mindestlohns von 1.500 Euro brutto verankert werden. Regionalität darf nicht nur in Sonntagsreden hochgelobt werden, sondern muss auch in der Praxis gelebt werden. (pr)

Infrastruktur verbessern Neue Chancen für den Bahnausbau in Richtung München Vorarlberg blickt mit großem Interesse auf die verkehrspolitischen Entwicklungen, die derzeit im Umfeld des Bahnhofs Lindau und dem damit verbundenen Ausbau der Nord-Süd-Achse von München nach Zürich stattfinden. Umso erfreulicher ist die nun erfolgte Finanzierungszusage des deutschen Verkehrsministers Peter Ramsauer für die Elektrifizierung der Strecke München – Lindau. Damit trägt der deutsche Bundesminister auch der Resolution der 40. ParlamentarierKonferenz Bodensee Rechnung, welche den engagierten Ausbau dieser Bahnverbindung bei ihrem Treffen im März dieses Jahres gefordert hatte“, informiert ÖVPVerkehrssprecher Peter Ritter. Er verweist dabei auf einen Brief des Vizepräsidenten des Bayrischen Landtags, Reinhold Bocklet, indem ihm der Bundesminister zusichert, die für das 310 Millionen Euro Vorhaben notwendigen Bundesmittel in seinen Budgetplanungen bereits berücksichtigt zu haben.

Neubau bietet große Chancen Ritter hofft, dass alle beteiligten Systempartner in Deutschland die großen Chancen dieses Projekts erkennen und nun jene Investitionen getätigt werden, die eine engere Verzahnung der Bodenseeregion mit den europäischen Hochleistungsnetzen ermöglicht: „Für Vorarlberg ist die Anbindung des Bahnhofs Lindau an die Achse München - Zürich der Schlüssel zu einer modernen Schieneninfrastruktur sowohl in Richtung Süden als auch in Richtung Deutschland. Umso wichtiger ist es, dass nach Jahren der Planung nun die politischen Entscheidungen getroffen werden, damit die Ampel für dieses essentielle Infrastrukturprojekt möglichst rasch auf Grün springt“. Gelingt dies in den kommenden Monaten ist - laut ÖVP-Verkehrssprecher Ritter - eine Inbetriebnahme der Strecke im Jahr 2019 möglich. (pr)

ÖVP-Verkehrssprecher Peter Ritter: „Für Vorarlberg ist die Anbindung des Bahnhofs Lindau an die Achse München - Zürich neue Chancen in Richtung Deutschland und den Süden.“


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Führerscheine massiv verbilligen! SPÖ: Nationalratskandidat Reinhold Einwallner möchte Theoriekurse im Schulunterricht Führerscheine sind in Vorarlberg besonders teuer. Das möchte Reinhold Einwallner, SPÖ-Kandidat für die Nationalratswahl, ändern: „Ein Führerschein ist heute Teil der Allgemeinbildung. Es wäre daher richtig, wenn die Theoriekurse als Teil des Unterrichts kostenfrei in den Berufsschulen, Gymnasien und höheren Schulen stattfinden würden. Dort kann die Theorie in derselben Qualität vermittelt werden wie in teuren privaten Fahrschulen.“ Davon profitieren würden vor allem junge Erwachsene und deren Eltern. Denn für viele ist die Fahrschule eine große finanzielle Belastung, so Einwallner. „In Vorarlberg müssen bis zu 2.000 Euro für den Schein bezahlt werden. Das ist sogar wesentlich mehr als das durchschnittliche Monatseinkommen eines Vorarlbergers. Der Führerschein darf nicht der Grund dafür sein, dass sich junge Menschen verschulden. Die meisten machen

den Führerschein am Anfang ihrer Berufslaufbahn und haben ohnehin genug finanzielle Belastungen zu bewältigen. Mit der Verlagerung des Kursangebotes an die Schulen wird unkompliziert eine echte Entlastung für Jugendliche erreicht“, ist der Kandidat für die Nationalratswahl überzeugt. Immerhin entfallen damit die Kosten für den theoretischen Unterricht vollkommen. Davor, dass dieses Angebot nicht angenommen werden würde, hat Einwallner keine Angst: Er verweist auf ein Pilotprojekt in einem Gymnasium im Burgenland, das es Schülern ermöglicht, das Modul „theoretischer Führerschein“ im Rahmen des regulären Schulunterrichts zu belegen. Dieses Angebot wird von vielen Schülern angenommen. „In Vorarlberg ist das Leben teuer genug. Mit dieser einfachen Maßnahme ist vielen Jugendlichen und deren Eltern schnell geholfen“, so Einwallner. (pr)

Reinhold Einwallner

Energiewende: Ja, es geht. Grünen: Motorisierter Individualverkehr bis zum Jahr 2050 halbieren „Vorarlberg kann bis 2050 energieautonom werden - wenn wir bis dahin den motorisierten Individualverkehr zumindest halbieren“, nimmt die grüne Nationalratskandidatin Juliane Alton zu einem heißen Eisen Stellung.

Dazu müssten die Weichen jetzt richtig gestellt und der Umweltverbund gestärkt werden. Öffentlicher Verkehr Ein wichtiger Schritt ist für Alton das 365-Euro-Jahresticket für den

Juliane Alton: „Weniger Auto, mehr Lebensqualität.“

öffentlichen Verkehr, das die Grünen durchsetzen konnten und das mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 erhältlich sein wird. Damit werden die Fahrgastzahlen weiter steigen, in der Folge werde das Angebot erweitert, hofft die Dornbirnerin. Schon jetzt seien Züge und Busse zu Stoßzeiten voll besetzt. Die Jahreskarte müsse auch am Abend und am Wochenende garantieren, dass die Leute von A nach B kommen. Auch die Täler brauchen ein verdichtetes Angebot. Sicherheit Seit kurzem können die Gemeinden so genannte Fahrradstraßen einrichten. Dort sind motorisierte Fahrzeuge „Gäste“, Radfahrer dürfen neben einander fahren. „Das werden Eltern zu schätzen wissen, die mit ihren Kindern Rad fahren, weil es sicherer ist, als wenn das Kind voraus oder hinten fährt“, weiß Alton. Wir sollten unseren Lebensraum so gestalten,

dass wir uns auch zu Fuß oder mit dem Rad bequem und ohne Angst im öffentlichen Raum bewegen können. Hard sei mit gutem Beispiel vorangegangen, andere Gemeinden folgen. Kurze Wege Der falsche Weg ist laut Alton der Feldkircher Letze-Tunnel, weil er mehr Autoverkehr erzeugt. Entlastung funktioniere besser und erheblich billiger vielen kleinen Maßnahmen. „Wenn wir kurze Wege unter fünf Kilometern künftig nicht mehr nur im Auto zurücklegen würden, wäre bereits der halbe Verkehr weg.“ Alton nennt ein erfreuliches Beispiel: Die BregenzInnen legen die Hälfte ihrer täglichen Wege zu Fuß, mit dem Rad und mit Bahn und Bus zurück. „Umsichtige Politik kann etwas bewirken.“ (pr) Dr.in Juliane Alton Grüne Nationalratskandidatin


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Entlasten statt blockieren! AK-Vizepräsidentin Manuela Auer sieht sich durch aktuelle Umfrage zur Reichensteuer bestätigt

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer. Entlastung der ArbeitnehmerInnen bemühen“. Denn Fakt ist: Vom Österreichischen Steuersystem profitiert vor allem eine Gruppe. Die besonders Reichen. Studien zufolge stammen lediglich 1,3 Prozent der gesamten Steuereinnahmen des Staates aus

der Besteuerung von Vermögen. Im OECD-Schnitt sind es 5,5 Prozent. Ganz anders sieht es bei den Beschäftigten aus. Ihre Löhne und Gehälter werden im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch besteuert. Ein gutes Beispiel

hierfür ist der Eingangssteuersatz. Er liegt mit 36,5 Prozent hierzulande deutlich über jenem der meisten anderen OECD-Staaten. Zu spüren bekommen das vor allem die ärmeren Haushalte und der Mittelstand. Ihnen bleibt am Ende des Monats immer weniger zum Leben. Für Auer ist daher klar: „Die Steuern auf Arbeitseinkommen müssen so rasch wie möglich gesenkt werden.“ Dies hätte auch positive Effekte auf die Beschäftigung und das Wirtschaftswachstum. „Denn eine Entlastung der niedrigen und mittleren Einkommen würde die Kaufkraft stärken“, ist die AK-Vizepräsidentin überzeugt. Um eine Lohnsteuersenkung finanzieren zu können, brauche es jedoch eine Millionärsabgabe. „Eine Reichensteuer würde nur wenige treffen, von der Senkung der Lohnsteuer jedoch der Großteil der Beschäftigten und Familien profitieren“, weist Auer die ÖVPPolemik zurück. (pr)

Scheckübergabe. Der Lionsclub Feldkirch-Montfort führte auch heuer wieder ein Golfturnier in Rankweil durch - und der Spendenerlös kann sich mehr als nur sehen lassen! 16.000 Euro kamen an diesem Tag zusammen. Der Lionsclub unterstützt damit nicht nur eine hilfsbedürftige Feldkircher Familie, sondern auch ein Frauenhausprojekt der Lecherin Marion Burger in Ecuador. Die 8000 Euro kann sie sehr gut gebrauchen, der Fertigstellung des Hauses steht somit nichts miehr im Wege. „Wir sind froh und glücklich darüber, dass wir damit einen weiteren Baustein an Hilfsbereitschaft für die Zufriedenheit und Sicherheit der betroffenen Frauen und Kinder setzen konnten“, sagte der Feldkircher Lions-Präsident, Martin Schieder (im Bild mit Marion Burger und Organisationschef Dieter Haid, rechts). Übrigens: Der Termin für die Lions-Charity 2014 steht auch schon: 14. Juli 2014.

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(Foto: Hebenstreit)

65 Prozent der ÖsterreicherInnen sprechen sich laut einer aktuellen profil-Umfrage für eine Vermögenssteuer aus. Für AK-Vizepräsidentin Manuela Auer ein „eindeutiges Votum“ und eine Bestätigung ihrer Forderung nach mehr Steuergerechtigkeit. Mit den Einnahmen aus einer Millionärssteuer soll die Arbeit steuerlich entlastet werden. Die aktuelle Umfrage zeigt für Auer auch deutlich, dass die große Mehrheit der Bevölkerung der Blockadepolitik der ÖVP nicht auf den Leim geht. „Da können die Herren Spindelegger und Kopf noch so oft behaupten, dass eine Millionärssteuer den Mittelstand trifft. Die Menschen wissen, dass das schlicht und einfach falsch ist“, so die AK-Vizepräsidentin. Für Auer ist es „unverantwortlich und unseriös“, dass die ÖVP den Mittelstand vorschiebt, um die Reichen zu schützen. Anstatt mit falschen Tatsachen zu verunsichern, solle sich die ÖVP endlich um eine „nachhaltige steuerlich


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Zauberhafter Festspielauftakt Mozarts Meisterwerk und zahlreiche Uraufführungen auf dem Programm Gestern eröffneten die Bregenzer Festspiele mit Mozarts „Zauberflöte“ in der Inszenierung von Intendant David Pountney. Dieser ist - wie auch Präsident HansPeter Metzler und das gesamt Festspiel-Team - nicht nur über das ungeheuere Echo (über 90% der Karten für das Spiel auf dem See sind jetzt schon verkauft) auf Mozarts Meisterwerk, sondern zudem über gleich mehrere Uraufführungen und ein umfangreiches musikalisches Programm. Nach zwei - für Festspielverhältnisse - eher mageren Jahren wird in diesem Jahr der bedeutendste Kulturevent im (deutlich) erweiterten Bodenseeraum geradezu gestürmt. Schon vor der Premiere waren über 90% der Karten für Mozarts „Zauberflöte“ verkauft hier ist wohl ein Rekordergebnis zu erwarten. Aber nicht nur das populäre Seespektakel mit seinen riesigen Bühnenfiguren, seinen spektakulären Stunts und Effekten und der einzigartigen Naturkulisse verspricht beste Unterhaltung, auch zahlreiche andere Programmpunkte machen dies diesjährigen Bregenzer Festspiele zu einem ganz besonderen Ereignis. Drama und Sciene Fiction Einmal mehr kommt im Großen Haus mit der Oper „Der Kauf-

Beeindruckendes Spektakel: Die „Zauberflöte“ auf der Seebühne. mann von Venedig“ von André Tchaikowsky ein Werk zu seiner Welturaufführung. Die Oper nach Shakespeares Drama ist die einzige Oper des 1982 verstorbenen Klaviervirtuosen und wurde szenisch noch niemals aufgeführt was sich heute Abend ändert. Weitere Aufführungen finden am 21. und am 28. Juli jeweils um 11 Uhr Vormittags statt. Spannung versprechen auch die Beiträge der Reihe „Kunst in der Zeit“ (KAZ). Der Musiker Ben Frost schrieb ein Singspiel nach dem Roman „The Wasp Factory“ von Ian Banks. Das

Kostüme und Figuren aus einer Märchenwelt: Mozarts „Zauberflöte“

bislang als unverfilm- und spielbar gehaltene Werk ist einer der Schlüsselromane der neueren Science Fiction-Literatur und wurde als Mischung aus der „Blechtrommel“ und „American Psycho“ bezeichnet. Das Libretto stammt von David Pountney, das Stück für „Drei Darsteller, Streichquintett und Electronics“ geht am 1. und 3. August über die Werkstattbühne. Verbeugung vor Pountney Die renommierte österreichische Komponistin Olga Neuwirth interpretiertin „American Lulu“ die

berühmte Oper von Alban Berg neu. „Der männliche Blick auf weibliche Hauptfiguren in Opern hat mich immer schon irritiert“, so die Komponisten, die ihre andere Sicht der Dinge am 16. und 17. August in der Werrkstattbühne dem Publikum präsentiert. Neben der Reihe „Musik und Poesie“, bei der unter anderem die bekannten Autoren Robert Schneider und Michael Krüger im Seestudio lesen werden (20. und 21. Juli sowie 4. August) sind die Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker und des Landessymphonieorchesters integraler Bestandteil des Programms. Neben öfter gespielten Komponisten wie Beethoven, Rachmaninow oder Dvorak sind die diesjährigen Konzerte auch eine Verbeugung vor der Intendanz David Pountneys. Mit Werken von Britten, Weinberg (der dank den Bregenzer Festspielen eine Renaissance erlebt) und nun eben André Tchaikowsky lassen sowohl die Wiener Symphoniker als auch das Landessymphonieorchester Schlüsselkomponisten aus der Ära Pountney Revue passieren. Ein „Tag der Wiener Symphoniker“ (11. August) bei dem das Orchester in und um das Festspielhaus bei freiem Eintritt aufspielt sowie familienfreundliche Aufführungen im Rahmen des „Cross Culture“-Konzepts komplettieren das Programm. (rj)

Hommage an David Pountney: Die diesjährigen Orchesterkonzerte


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6WRO]DXIGDVQHXH=HUWLÀNDW Krankenhaus Dornbirn als eines von 19 Häusern in Österreich ausgezeichnet Das Dornbirner Krankenhaus ist das erste Krankenhaus in Westösterreich, das nach KTQ® (Kooperation Transparenz und Qualität) in seiner Gesamtheit rezertifiziert wurde. Österreichweit haben bisher erst 19 Häuser die sehr anspruchsvolle Prüfung bestanden. Mit der erfolgreichen Rezertifizierung 2013 konnte die Qualität im Krankenhaus für weitere drei Jahre eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden.

Die Krankenhausleitung und Dir. Bechtel bei der Zertifikatsübergabe. Derzeit verfügen 19 Spitäler in Österreich über ein aufrechtes Zertifikat. Dabei handelt es sich

um eine zeitgleiche, umfassende Qualitätsüberprüfung sämtlicher Abteilungen und Bereiche, die in den Ablauf eines Krankenhauses eingebunden sind. Am Krankenhaus der Stadt Dornbirn besteht seit 2006 ein Qualitätsmanagement (QM). Nach der Erstzertifizierung 2010 wurde in vergangenen drei Jahre im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses konsequent auf eine Rezertifizierung hingearbeitet. Dies war auch das Ziel der Krankenhausleitung mit Chefarzt Primar Dr. Guntram Winder, Pflegedirektor Kurt Fenkart und Verwaltungsdirektor Mag. Helmut Fornetran an der Spitze, unterstützt vom Qualitätsmanagement unter der Leitung von Dr. Wolfgang Mayrhauser. Insgesamt waren noch 80 QMBeauftragte und 30 Verantwortliche für das Risikomanagement (CIRS) sämtlicher Abteilungen involviert. Anlässlich der Zertifikatsübergabe gratulierte Bürgermeisterin Andrea Kaufmann zur Qualitätsauszeichnung. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass ‚unser‘ städtisches Spital als einzige Krankenanstalt im Land Vorarlberg bereits zum zweiten Mal zertifiziert wurde. Die Qualität des Krankenhauses ist bekannt und ich sehe es als besondere Auszeichnung, wenn auch die externen Experten diese Qualität bestätigen.“

Die Zertifizierung nach KTQ® sieht eine Selbstbewertung aller Abteilungen mit externer Überprüfung und Bestätigung vor. Dabei standen Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit sowie Qualitätsmanagement im Mittelpunkt.Die drei Visitoren, die das Krankenhaus im April 2013 mehrere Tage genauestens geprüft haben, bescheinigten dem Haus eine herausragende Qualität in der Arbeit und im Umgang mit den Patienten und Mitarbeitern. Das hohe Niveau der EDV-gestützten ständigen Verfügbarkeit von benötigten Informationen und Befunden im krankenhausinternen Patientensystem, in der OP-Planung und im Intranet auf Basis der von der Firma Nexus entwickelten Systeme fand große Anerkennung durch die Visitoren.

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Für das Dornbirner Spital und das gesamte Personal bedeutet die Rezertifizierung - nach der ErstZertifizierung im Jahr 2010 - eine Auszeichnung ihrer Arbeit und ihres umfassenden Engagements. Die Zertifikatsurkunde wurde durch Herrn Direktor Bechtel, Vertreter des Deutschen Pflegerat übergeben und mit Ehrengästen und den Mitarbeitern mit einem Sommerfest gefeiert.


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Mit „Haut und Haaren“ FCler Arnold P. Streitler hat den FC Dornbirn in der schwierigsten Zeit als Präsident übernommen Er ist dem FC Dornbirn, der in diesem Jahr sein rundes Jubiläum (den Verein gibt es seit 100 Jahren) gefeiert hat schon seit Jahrzehnten verbunden. Seit zwei Jahren ist er auch Präsident, hat den Verein als Präsident in der wohl schwierigsten Phase in der Clubgeschichte mit den aktuellen Vorstandskollegen übernommen. Die Rede ist von Arnold P. Streitler, der erst unlängst 70 wurde. Der mehr als rüstige „Pensionist“ hat nicht nur für das große Jubilämsfest hart gearbeitet, sondern auch für die Zukunft des Clubs. Auf junge Spieler aus der Region setzen lautet sein Motto - auf Experimente will er sich nicht einlassen. Im „Anzeiger“ gewährt er tiefere Einblicke in sein Leben - und seine Ansichten. Anzeiger: Was ist für Sie das vollkommene Glück? Streitler: Zufriedenheit ist sehr wichtig im Leben. Anzeiger: Kennen Sie Ängste? Streitler: Eigentlich nicht. Anzeiger: Welche Ihrer eigenen Charakterzüge schätzen Sie? Streitler: Verläßlichkeit ist eine meiner großen Stärken. Anzeiger: Welche Charaktereigenschaft missbilligen Sie an anderen? Streitler: „Sprüche klopfen“ ist nicht meins. Anzeiger: Ihr größter Luxus? Streitler: Mein Auto. Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Streitler: Unehrlichkeit mag ich überhaupt nicht. Anzeiger: Mit wem möchten Sie einen Abend verbringen? Streitler: Julia Roberts wäre so ein Fall. Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glücklichsten? Streitler: Bei der Geburt meiner Kinder.

Arnold P. Streitler ist Präsident des FC Dornbirn. Der Club wird heuer 100 Jahre alt - der Präsident feierte den 70iger. Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern könnten: Was wäre es? Streitler: Ich würde gerne mehr Urlaub machen und mehr reisen. Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Streitler: Meine Gesundheit und Lebensfreude. Anzeiger: Das größte Unglück? Streitler: Todesfall in meiner Familie. Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Streitler: Aufrichtigkeitt. Anzeiger: Wer sind Ihre Lieblingsschriftsteller? Streitler: Hermann Hesse und Reiseberichterstatter.

Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag aus? Streitler: Wenn ich alles erledigt habe, was ich mir für diesen Tag vorgenommen hatte. Anzeiger: Wo möchten Sie am liebsten wohnen? Streitler: Ich bin glücklich dort wo ich wohne. Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Streitler: Ich würde sehr gerne nach China reisen. Anzeiger: Wofür geben Sie viel Geld aus? Streitler: Für mein Zuhause. Anzeiger: Mein Beitrag zum Umweltschutz?

ZUR PERSON Name: Geburtsdatum: Familienstand: Kinder: Erlernter Beruf: Ausgeübter Beruf: Hobby: Lieblingsbuch: Lieblingsspeise: Lieblingslokal: Lieblingsort:

Arnold P. Streitler 21. Februar 1943 verheiratet zwei Kinder Kaufmann Pensionist, Kaufmann und Geschäftsführer, Präsident des FC Dornbirn Fußball, Reisen, Berge „Sakrileg“ Schweinsbraten Krone und Rätschkachl Bödele

Streitler: Mein naturbelassener Garten. Anzeiger: Wie schalten Sie denn am besten ab? Streitler: Wenn ich im eigenen Garten bin. Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne? Streitler: Opernsänger war ein Wunschtraum! Anzeiger: Welche Redewendung oder welches Wort verwenden Sie zu häufig: Streitler: So schaut‘s aus! Anzeiger: Stichwort FC Dornbirn: Streitler: Am Boden bleiben, auf Spieler aus der Region setzen und die Jugend forcieren. Anzeiger: Stichwort Jubiläumsjahr des FC Dornbirn. Streitler: Da wollen wir ein Fest für Dornbirn gestalten mit möglichst vielen Vereinen der Stadt unter dem Motto „100 Jahre Fußballzukunft. Das Fest fand von 28. bis 30. Juni mit einem Turnier der besten Vereine Vorarlbergs statt, am 27. Juni gab es noch den großen Festabend. Den Geburtstag selbst haben wir am 12. März im Clubheim gefeiert - das war der Tag der Gründung.


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Axel Renner und Michael Diem stellen die Festspiele vor

Festspielende Kommunikation 0DUNHWLQJFOXEEOLFNWHKLQWHUGLH=DXEHUÁ|WH den Vorbereitungen zu Mozarts „Zauberflöte“ auf der Seebühne und dem „Kaufmann von Venedig“ exklusiv hinter die Kulissen und den eindrucksvollen Apparat der Bregenzer Festspiele zu schauen. Aktuelle und spannende Informationen über Programmplanung und Budgetierung der Festspiele,

den gesamten Prozess der internen und externen Kommunikation und dem damit verbundenen Spannungsaufbau sowie die entsprechenden hochprofessionellen Vertriebsaktivitäten wurden aus erster Hand von Mag. Michael Diem (kaufmännischer Direktor), Axel Renner (Kommunikation) und Matthias Grabher (Vertrieb) präsentiert. (pr)

Matthias Greber und Axel Renner (Festspiele), Karlheinz Kindler und Tibor Naphegyi (MCV)

Markus Amann, Wolfgang Frick

Peter Bertole, Andrea Fritz-Pinggera, Arno Sprenger

Ernst Schmid, Nurian Akynbaev, Hannes Jochum

Zwischen den Drachenhunden

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Unter dem Motto „So kommunizieren die Bregenzer Festspiele“ hat der Marketingclub Vorarlberg eingeladen. Und selten war eine MCV-Veranstaltung so schnell „ausverkauft“ ... Besucherinnen und Besucher aus Vorarlberg, der Ostschweiz, aus Bayern, BadenWürttemberg, dem Allgäu und aus Liechtenstein nützten diese besondere Gelegenheit, während


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Altpapier: Dornbirn stellt um Ab dem kommenden Jahr sind die vermüllten Altpapierstationen Geschichte wird. Vorteil: Es entfallen Wege zu den Sammelstellen, das Stadtbild wird „aufgeräumter“ und die Stadt bekommt die Vermüllung in den Griff. Derzeit sind ja diese Sammelstellen meist vermüllt, der Aufwand für die Mitarbeiter der Stadt ist groß, hier Ordnung zu schaffen. (red)

Einige Kommunen in Vorarlberg haben bereits umgestellt, ab dem kommenden Jahr folgt auch Dornbirn: Altpapier wird dann nicht mehr an meist vermüllten Stationen gesammelt, sondern zu Hause. Bislang musste das Altpapier zu Sammenstellen gebracht werden - ab 2014 ändert Dornbirn dieses System auf Abholung. Im Klartext: Jeder Haushalt und jede Wohnanlage erhält regenfeste Tonnen in verschiedenen Größen, wo das Altpapier gesammelt und dann von der Müllentsorgung abgeholt

Die Altpapier-Sammelstellen sind ab 2014 in der Stadt Dornbirn Geschichte. Dann wird auf die Abholung umgestellt.

Der nächste „Kindi“ ist eingespurt Nach dem Kindergarten im Hatlerdorf wird auch einer in der Marktstraße gebaut 1100 Kids muss Dornbirn in den Kindergärten unterbringen, 22 Standorte gibt es derzeit. Im Bau befindet sich der „Kindi“ im Hatlerdorf, im nächsten Jahr ist Baustart zum Projekt in der Marktstraße. Dieser Tage erfolgte der Spatenstich für den Kindergarten, der im Hatlerdorf gebaut wird (es stand im „Anzeiger“). 2,8 Millionen Euro werden ausgegeben, 500.000 Euro holt sich die Stadt Dornbirn über Förderungen. Doppelt so teuer wird aber der Kindergarten in der Marktstraße auch, weil Sitzungszimmer sowie Büros für das Gemeindehaus im Gebäude untergebracht werden. Der Kindergarten bietet Platz für maximal 92 Kids, vorgesehen ist auch eine Tiefgarage für 50 Stellplätze. Der Kindergarten wird teils auf städtischem Grund gebaut und teils auf Klostergrund. Rund 1200 Quadratmeter sind im Eigentum des Kapuzinerklosters, für den Neubau müssen ein älteres Haus der Familie Bösch und ein Stadel des Klosters abgebrochen werden. Mit der Kapuzinerprovinz Innsbruck wird die Stadt einen Baurechtsvertrag abschließen - rund 30.000 Euro muss dafür die Stadt pro Jahr zahlen.

So wird der neue Kindi im Hatlerdorf aussehen. Einen Architektenwettbewerb für dieses Projekt hat es ebenfalls gegeben, als Sieger ging das Büro marte.marte hervor, das in der Vergangenheit zahlreiche Preise gewonnen hat und aktuell auch in Berlin ein Museum baut. Großen Wert legt die Stadt beim „Kindi“ in der Marktstraße auch auf das Erscheinungsbild. Die hellen und

betonfarbenen Betonflächen mit großen Glasflächen sollen sich in das Bild der Marktstraße perfekt einfügen. Der Bau ist zweigeschossig - im Hatlerdorf wird er gar drei Stockwerke haben. In diesen Tagen wird die Stadtvertretung auch offiziell den Baubeschluss fassen. Derzeit verfügt Dornbirn über 22 Kindergartenstandorte, wobei

der aktuelle Bedarf weit höher ist, um die 1100 Kids unterbringen zu können. Neben dem Hatlerdorf und der Marktstraße ist noch ein weiterer Kindergarten in Planung - das passende Grundstück im Ortsteil Haselstauden hat man aber noch nicht gefunden. Kostenvoranschlag für die Marktstraße: 5,6 Millionen Euro. (red)


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Dornbirn: „Leihomas“ gefragt Familienbund sucht Helferinnen - Der „Leihoma“-Dienst bewährt sich seit 1998

Es gibt jedoch viele Familien, die Bedarf haben. Eines vorweg: Der Leihoma-Dienst versteht sich nicht als Konkurrenz zu den örtlichen Babysitterdiensten oder Betreuungs- und Spielgruppen sowie Tagesmüttern. Der Dienst ist eine Ergänzung des Angebots. Die Leihoma kommt zu den Familien, bastelt, spielt und geht mit den Kindern spazieren oder auf den Spielplatz. Leihomas sind auch keine Haushaltshilfen. Für Kinder ist es eine Bereicherung, eine Oma zu haben. Auf der anderen Seite suchen auch viele pensionierte Frauen eine Aufgabe. Vor allem

dann, wenn die eigenen Enkel weit entfernt wohnen oder auch keine Betreuung mehr benötigen. Andererseits wohnen die Omas oft weit weg, deswegen ist es für alle schön, eine Art familiären Zusammenhalt zu spüren. Leihomas sind ein unbezahlbares Gut. Sie machen es jungen Menschen möglich, einen Generationenaustausch zu erfahren. Die Nachfrage ist sehr hoch, daher ist der Vorarlberger Familienbund immer auf der Suche nach Interessierten im ganzen Land.

INFO

Vorarlberger Familienbund Kontakt: Annika Marte E-Mail: info@Ieihoma.at Telefonnummer: 0650/4109360 (erreichbar: mittwochs von 10.30 bis 12 Uhr)

Sommerfest. Das Team von „Reiz – Selbstbestimmt Leben Vorarlberg“ lädt auch heuer zum Sommerreizfest ein, das am 19. Juli ab 17 Uhr (bei jeder Witterung) in der Eisengasse 6 in Dornbirn stattfindet. Die Band „T.C. unplugged“ spielt dabei bekannte Oldies, für Bier, Grillwürstchen und anderen Spezialitäten ist ebenfalls gesorgt. Mehr Infos über den Verein gibt es im Internet unter www.reiz.at, Anmeldungen zu diesm Fest unter 05572/90 001 möglich.

„Leihomas“ sind besonders in Dornbirn sehr gefragt. Der Familienbund ist auf der Suche nach Helferinnen.

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1998 hat der Vorarlberger Familienbund den „Leihoma“-Dienst gegründet. Auch in Dornbirn sind Leihomas im Einsatz, die jedoch alle schon bei einer oder mehreren Familien sind.


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Studenten liefern die Technik Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule und der Inatura Das Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien der Fachhochschule liefert die interaktive Technik für die neue Inatura-Ausstellung „Wunder Mensch“. MitarbeiterInnen und Studierende erweckten mittels Microcontrollern, Sensoren und 3D-Technik die Exponate zum Leben. Die Jubiläumsausstellung der Inatura zeigt „Wunder Mensch“. Besser gesagt, sie „zeigt“ es nicht, sondern macht es auf interaktive Art und Weise erlebbar. Damit die Interaktivität und das spielerische Ausprobieren möglich sind, hat das FH-Forschungszentrum eine Reihe von Applikationen sowie Modellierungen entwickelt. „Wir haben mitgeholfen, das Konzept der Ausstellung zum Leben zu erwecken“, erklärt Walter Ritter. Gemeinsam mit den Kollegen Andreas Künz und Rumen Filkov sowie den Studentinnen Helena Lukjanenko und Heike Rosenberg entwickelte er interaktive Technik für die Ausstellung. Faszinierende Technik Die BesucherInnen treten über den Mund in den menschlichen Körper ein. Und an den einzelnen Stationen erfahren sie spielerisch,

Die Dornbirner Fachhochschule hat die Technik für die Inatura geliefert. wie der Körper funktioniert und wie er optimal versorgt wird. Das beginnt beim Zähneputzen und geht bis zur realen Herzmassage an der Puppe. Bei allen Schritten erleben die Besucher unmittelbar die Auswirkungen der Aktionen. Dazu ist eine Vielzahl an interak-

Aufführung. Das Theater Wagabunt war mit dem Leitprojekt „Macht

I Schule I Theater“ mit Schülern der Neuen Mittelschule Lustenau-Kirchdorf und Dornbirn-Haselstauden in Wien und stellte einen Ausschnitt aus dem Stück „Mund aufmachen“ vor. Begleitet wurden sie von Martin Greil (Musik), Stephanie Wladika (Kostüm) und Robert Kahr (Leiter) als Gäste bei Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmid. „Macht|schule|theater“ ist ein Leitprojekt der Initiative des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für Bildung an Schulen zur Gewaltprävemtion an den Schulen. Schüler schrieben und erarbeiteten über einen Zeitraum von rund sechs Monaten mit Künstlern aus dem Theater (Musiker, Regie, Schreibwerkstatt, Kostüm, Bühne) selber ein Stück und brachten es zur Aufführung. Sie erarbeiteten gemeinsam das Stück zum Thema „Mund aufmachen oder was ist Zivilcourage“, das im Theater Wagabunt acht Mal aufgeführt wurde und dann in der Präsentation mit anderen Schulen aus ganz Österreich in Wien seinen feierlichen Abschluss fand.

tiver Technik notwendig. Mit der Entwicklung dieser Technik wurde das Forschungszentrum beauftragt. „Inhalte treten durch diese direkte Interaktion in den Vordergrund, die Technik wird unsichtbar.“, erklärt Walter Ritter. Er und seine KollegInnen haben sehr vielen Exponaten, die von Ausstellungsdesigner Michael Lung und Architekt Benjamin Miatto in Zusammenarbeit mit der Inatura entwickelt wurde, Leben eingehaucht: „Mit Hilfe dieser unsichtbaren Technik signalisieren etwa Blutbeutel, welche Blutgruppen zusammen passen, wird Zucker mittels einer Kurbel abgearbeitet oder auch das Immunsystem erfahrbar gemacht. Ein 3D-Modell etwa des Verdauungsapparates zeigt auf Wunsch detaillierte Infos zu den einzelnen Bereichen und im Schreiraum kann die eigene Stimmgewalt getestet werden. Ein anderes Beispiel ist der sogenannte menschliche Spiegel. Über eine Tiefenkamera imitiert ein 3DModell eines Menschen die Bewegungen, die Besucher vormachen. Dabei wird Schicht für Schicht des virtuellen Körpers abgelöst, bis nur noch das Skelett übrig bleibt. Von diesem Exponat sind ganz besonders die Kinder begeistert. Wir haben dafür die 3D-Animation und Programmierung gestellt,“ so Ritter.

Kolpingh 150 Betten im Dornbirn Kolpinghaus? Klingt irgendwie nach Unterkunft für jene, die sich keine Wohnung mehr leisten können. Dornbirn ist da anders von 150 Betten werden mehr als 100 von Studierenden belegt. Das Land hilft! Im Kolpinghaus profitieren 150 von attraktiven und preiswerten Wohnmöglichkeiten in Zentrumsnähe. Im Moment verfügt das Haus über 150 Betten. Ein perfektes Umfeld bietet sich auch den rund 100 Studierenden, die im Wohnheim eingemietet sind. Um kostengünstige Preise zu gewährleisten, wird vom Land ein Zuschuss zu den Betriebskosten für das Jahr 2013 in Höhe von knapp 69.000 Euro ausbezahlt, informiert Landeshauptmann Markus Wallner: „Damit ist sichergestellt, dass Wohnen am Studienort erschwinglich bleibt“. Optimales Umfeld Mit seiner Unterstützung will das Land dafür sorgen, dass auch in Zukunft bestmögliche Voraussetzungen gewährleistet sind, betont Landeshauptmann Wallner: „Der Schlüssel zu beruflichem Erfolg und Wohlstand ist Bildung. Es ist daher in unserem Interesse, dass wir für die Jugend ein optimales Umfeld bereitstellen“. Vom Land werden sehr engagiert auch all jene Vorarlberger Jugendlichen unterstützt, die außerhalb von Vorarlberg ihre Ausbildung absolvieren. Jedes Jahr werden Heim-


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Das Kolpinghaus wurde nach dem Umbau attraktiver - und größer. Rund 150 Menschen sind untergebracht, viele studieren an der FH oder sind Schüler der HTL.

aus groß „in Mode“ er Kolpinghaus - mehr als 100 FH-Studierende platzkontingente in verschiedenen Bundesländern neu angekauft bzw. verlängert. „Durch diese Leistung wird die akademische Ausbildung der Vorarlberger Jugend unterstützt“, betont der Landeshauptmann. Allein im Vorjahr hat das Land für solche Kontingentankäufe an Österreichs Universitäten über 150.000 Euro bereitgestellt. Rund 60 Prozent der Kolpinghaus-Bewohner sind Studierende an der Fachhochschule Vorarlberg bzw. Schülerinnen und Schüler der HTL Dornbirn. Daneben wird das Haus auch von Lehrlingen, Arbeitern, Handwerkern, Angestellten und Personen mit sozialen Benachteiligungen bewohnt. Der Gebäudekomplex wurde in den Jahren 2000 bis 2008 aufwendig

generalsaniert, aufgestockt und behindertengerecht erschlossen. Mit den abgeschlossenen Baumaßnahmen sind auch weitere Heimplätze geschaffen worden. Für die Studierenden und die Schülerinnen und Schüler, die das Haus bewohnen, stehen gute Rahmenbedingungen bereit. Die Ausstattung in den geräumigen Zimmern, die alle über Dusche, WC, Telefon sowie Anschlüsse für TV und Internet verfügen, bietet den nötigen Komfort. Kochen ist in den Etagenküchen möglich. Zusätzlich verfügt das Haus über eine eigene Gaststätte, die preiswerte Verpflegung anbietet. Der hochwertige Service sowie die eingerichteten Treffpunkte zur Kommunikation runden das Angebot ab.

Familientag am Sonntag, 21. Juli 2013 ab 11.30 Uhr

• Preiswerter Familienteller für den Bärenhunger

• Live-Musik auf der Sonnenterrasse mit dem „Trio Bregenzerwald“ • Alle Kinder erhalten die Berg/ Talfahrt ins Bärenland gratis • Fantasievolles Kinderschminken • Kinder-Brotbacken beim Bergrestaurant ab 13 Uhr

Das „Sagenhafte Bärenland“ am Sonnenkopf ist einfach „bärig“. Da ist sprichwörtlich der Bär los! Viele interessante und bärige Spielstationen warten darauf entdeckt zu werden. Sommerbetrieb bis zum 29.9.13 täglich von 8.30 – 16.30 Uhr (pr)

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Familientag im sagenhaften Bärenland


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WorldSkills 2013: gVWHUUHLFKWRSÀW Gratulation von WKO-Chef Christoph Leitl und seiner Stellvertreterin Renate Römer: Bei den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills 2013 erzielte das Team Austria elf Medaillen und gewann fünfmal Gold, zweimal Silber sowie viermal Bronze. Insgesamt schafft es das Team damit unter die Top Ten der teilnehmenden Länder weltweit und belegt in der EU Platz eins.

MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@regionalmedien.at Twitter: @KarinStrobl

Zeit fokussierter „Unintelligenz“ Wiens Bürgermeister Michael Häupl bezeichnete einmal den Wahlkampf als „Zeit fokussierter Unintelligenz“. Einer, der es ja wissen muss. Während diesem Raum-Zeit-Kontinuums werden noch schnell Gesetze gezimmert, Fördertöpfe aufgebraucht oder plakative Reformpakete entworfen. Diese Ansagen dienen allein dazu, positive Schlagzeilen zu erwirken. Wie kann man sonst den Vorschlag eines „Minister-Hearings“ verstehen? Sollen jetzt zukünftige Ministerinnen und Minister vom Nationalrat „gecastet“ werden? Hier muss Bundeskanzler Faymann Recht gegeben werden, wenn er das als „Sommerspiele mit unserer Verfassung“ bezeichnet. Schließlich hat der Bundespräsident das Ernennungsrecht von Ministern. Es gibt auch genügend Beispiele, wie etwa den Golan-Abzug oder das Demokratie-Paket (Stichwort: Volksbefragung), die allein dazu dienen, Begleitmusik fürs Wahlkampfgetöse zu sein. Als Wählerin oder Wähler hat man aber Recht auf mehr: auf mehr Inhalte und vor allem auf mehr Politiker, die über Legislaturperioden hinausblicken wollen.

AUF ...

Der 24-jährige Aleks Semerciyan aus Wien ist nun österreichischer Jugenddelegierter bei der UNO-Generalversammlung in New York.

AB ... Dem Linzer Finanzstadtrat Johann Mayr (SPÖ) drohen laut Anklage in der Linzer Swap-Affäre bis zu 15 Jahre Haft. Foto: BJV, linz.at

Foto: BBÖ

Minister: „Betreuung für Kinder ausbauen“ Der Bund stockte die Förderung für Kinderbetreuung von 80 auf 100 Millionen Euro auf. WIEN. „Das Familienministerium hat von 2008 bis heute rund 80 Millionen Euro investiert und damit mehr als 31.000 zusätzliche Plätze in Kindergärten und Kinderkrippen ermöglicht. Allein für Kinder unter drei Jahren liegt der Zuwachs innerhalb der vergangenen fünf Jahre bei 21.400 betreuten Kindern“, zieht Reinhold Mitterlehner Bilanz. Bei den Drei- bis Sechsjährigen gibt es bereits eine Betreuungsquote von 92,8 Prozent. Bei den Kindern unter drei Jahren liegt die Quote erst bei 22,9 Prozent. Hier soll es ein noch besseres An-

Familienminister Mitterlehner: „Wir wollen das Ausbautempo mit zusätzlichen Mitteln weiter beschleunigen.“ Foto: BMWFJ

gebot an Krippenplätzen geben, um das Ziel von 33 Prozent zu erreichen, so Mitterlehner. Im Zuge der 15a-Vereinbarung mit den Ländern wird auch die Erweiterung der Öffnungszeiten gefördert: Laut Statistik Austria

haben 35 Prozent der Kindergärten 47 Wochen und mehr geöffnet, letztes Jahr waren es noch 30 Prozent und vor fünf Jahren nur 20 Prozent. Bei den Krippen haben bereits drei Viertel Öffnungszeiten von 47 Wochen.

Starker Anstieg der Quote Ländle stockte Kinderbetreuungsangebot beträchtlich auf In Vorarlberg ist die Quote der beteuten Kinder unter drei Jahren von 12 Prozent im Jahr 2007 auf zuletzt 20,4 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen: ein Anstieg von 1446 auf um 936 auf nunmehr 2382. Im gleichen Zeitraum stieg die Quote der betreuten Kinder zwischen drei und sechs Jahren von 82,6 Prozent (10.090) um 892 Kinder auf 93,7 Prozent (10.982).

Die Förderung der Elterntarife für dreijährige Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielgruppen und Privatkindergärten sowie bei Tagesmüttern wird weitergeführt. Das hat die Landesregierung beschlossen und stellt dafür heuer bis zu 1,39 Millionen Euro zur Verfügung. „Die Entwicklung und Förderung eines vielfältigen, bedarfsorientierten,

flexiblen und leistbaren Kinderbetreuungsangebotes ist einer unserer maßgeblichen familienpolitischen Schwerpunkte“, sagt Landesrätin Greti Schmid: „Dies trägt zum einen zur Entlastung der Gemeinden bei, damit diese ihre Kindergartenkapazitäten schrittweise ausbauen können, zum anderen werden die Betreuungseinrichtungen unterstützt.“


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Ohne „MOHI“ läuft nichts In Vorarlberg gibt es 51 örtliche Vereine - Großes Landestreffen in Bildstein In Dornbirn und Lustenau sind aktuell 347 HeferInnen der Mobilen Hilfsdienste im Einsatz. Ihre Aufgaben sind vielfältig. Zum Dank und als Zeichen der Wertschätzung sind sie zum Landes-Treffen geladen.

Einstieg und Aufgaben Um HelferIn zu werden, ist keine einschlägige Ausbildung in einem Gesundheitsberuf notwendig. Interessierte müssen jedoch einen

Die Mobilen Hilfsdienste in ganz Vorarlberg leisten einen sehr wertvollen Beitrag. MOHI-Grund- und Aufbaukurs, eine Unterrichtseinheit zum Thema „Schweigepflicht“ und den Erste-Hilfe-Kurs nachweisen. Absolvieren können sie dies bei der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Mobile Hilfsdienste, dem Dachverband der örtlichen MOHI’s. Darüber hinaus bietet die ARGE zusätzliche Schulungen an. Die Aufgaben der HelferInnen sind sehr vielfältig: Sie fördern Fähigkeiten ihrer KlientInnen und aktivieren deren Eigeninitiativen, sie erledigen Besorgungen, übernehmen Hausarbeiten, verrichten leichte pflegerische Tätigkeiten

unter der Aufsicht diplomierter Pflegekräfte und leisten Nacht – sowie Wochenenddienste. Neue Anforderungen Die MOHI-MitarbeiterInnen betreuen hauptsächlich ältere und kranke Menschen, seit einigen Jahren aber auch vermehrt noch andere KlientInnen: Personen mit unterschiedlichster Behinderung, mit psychischen Erkrankungen, mit Demenz und Menschen mit Suchtverhalten. In Schulungen werden die BetreuerInnen auf diese neuen Anforderungen vorbereitet.

„Die Tätigkeiten sind nicht hoch genug zu schätzen. Durch sie wird dieses Netzwerk der Menschlichkeit ermöglicht, “ sagt Kitty Hertnagel, Landesobfrau der ARGE Mobile Hilfsdienste. Zum Dank und auch als Zeichen der Wertschätzung laden die ARGE und das Land die BetreuerInnen zum bereits traditionellen LandesTreff für HelferInnen nach Bildstein, wo ein Sektempfang, eine BreakDance Showeinlage eines Jugendlichen mit Down-Syndrom und ein Auftritt von George Nussbaumer am Programm stehen. Das Treffen findet heute in Bildstein statt. (red)

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Mit unermüdlichem Einsatz und viel Engagement tragen sie wesentlich dazu bei, dass viele pflegebedürftige Menschen ihren Lebensabend in ihrer gewohnten Umgebung verbringen können: die HelferInnen der Mobilen Hilfsdienste (MOHI). Etwa 2000 (rund 96 Prozent davon sind Frauen) betreuen jährlich in über 580.000 Stunden an die 4450 KlientInnen. 347 ambulante BetreuerInnen sind in Dornbirn und Lustenau im Einsatz; 200 davon in Dornbirn und 147 in Hohenems. 51 örtliche Mobile Hilfsdienste decken die Betreuung in ganz Vorarlberg ab. Die HelferInnen sind aus dem gesamten Land, ihr Altersspektrum ist sehr breit: von vereinzelten 18-jährigen bis hin zu einer 80-Jährigen. Der Altersdurchschnitt liegt bei 50 Jahren. Die Männer, die im Einsatz sind, sind Pensionisten, viele Frauen sind Hausfrauen. Manche haben die MOHI-Betreuungen zu ihrem Beruf gemacht, andere gehen daneben noch einer Beschäftigung nach.


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Do

18. Juli

8 Uhr Wochenmarkt Schlossplatz, Hohenems. 8.30 Uhr Markt-Tratsch Residenz Elkan-Garten, Hohenems. 16.00 Uhr Grillfest Seniorenbund, Luishof, Schwarzach. 19.30 Uhr Sommernachtsjazz 2013 Theresia Natter und Herwig Hammerl, Restaurant Moritz, Hohenems. 19.30 Uhr FKC Dornbirn Winterdieb, Cinema 2000, Dornbirn. 20.00 Uhr Mouth of the Architect Support: iamthemanonthemoon, Kulturzentrum Prokontra, Hohenems. 20.00 Uhr Platzkonzert Bürgermusik Schwarzach, Bauernhof Fam. Haag, Schwarzach, nur bei Schönwetter. 21.00 Uhr Jestofunk feat. Cece Rogers, Conrad Sohm, Dornbirn. 21.00 Uhr Ellice Brown & the Blue Prophets Spielboden, Kantine, Dornbirn.

Fr

19. Juli

19.00 Uhr Wie ein Pinguin denn Sommer überlebt Der schräge Sommerleseclub für Vögel, die nicht in den Urlaub fliegen, Stadtbücherei Dornbirn. 20.00 Uhr Toner Low Broomriders, Kulturzentrum Prokontra, Hohenems. 20.00 Uhr The Chickendales Partymusik der letzten 30 Jahre mit Grandioser Bühnenshow, Kirchplatz, Lustenau.

Termine Veranstaltungskalender 18.7. bis 24.7.2013

21.00 Uhr LinksabbiegA Spielboden Kantine, Dornbirn 22.00 Uhr Beardyman präsentiert Beardytron 5000, Conrad Sohm, Dornbirn.

Sa

20. Juli

8.00 Uhr Archivexkursion nach Dachau Abfahrt beim Nordeingang des Reichshofsaals, Lustenau, Anmeldung: 05577/8181-305 19.30 Uhr Treffpunkt Schlossplatz Southmade - Rock‘n‘Roll, Schlossplatz, Hohenems. 21.00 Uhr Superbacon frittiert in der Kantine Spielboden Kantine, Dornbirn. 22.00 Uhr Kruse & Nuernberg Conrad Sohm, Dornbirn.

So

16.00 Uhr Erinnere Dich was Amalek dir angetan! Über jüdisches Vergessen Vortrag, Alfred Bodenheimer, Salomon Sulzer Saal, Hohenems. 20.00 Uhr Das Gedächtnis der Dinge und Orte Vortrag, Aleida Assmann, Salomon Sulzer Saal, Hohenems.

21. Juli

14.45 Uhr Kollektives jüdisches Gedächtnis - und warum es das vielleicht gar nicht gibt Vortrag, Erik Petry, Salomon Sulzer Saal, Hohenems.

Mo

22. Juli

9.00 -12.00 Uhr architekturWerkstatt mit Ursula Ender und Carmen Burtscher, „Plan-Quadrat - Wie würde unsere Traum-Stadt aussehen?“, vaiDOMA, Stadtgarten bei der Inatura, Dornbirn. 14.00 - 17.00 Uhr architekturWerkstatt mit Ursula Ender und Carmen Burtscher, „Land-schaf(f)t Architektur, vaiDOMA, Stadtgarten bei der Inatura, Dornbirn. 20.00 Uhr Telling Stories The Place of Objects in a Multimedia Narrative Exhibition, Barbara Kirshenblatt-Bimblett, Vortrag in engl. Sprache, Salomon Sulzer Saal, Hohenems. 21.00 Uhr Kettcar Conrad Sohm, Dornbirn.

Di

23. Juli

8.00 Uhr Ganztägiger Radausflug Kneipp Aktiv Club Schwarzach, Treffpunkt Kneippbrunnen, Schwarzach. 9.00 - 12.00 Uhr architekturWerkstatt mit Katja Gögl, „Wohlfühlbox“, vaiDOMA, Stadtgarten bei der inatura, Dornbirn. 14.00 Uhr Kunst Café im Kunstraum Dornbirn. 14.00 - 17.00 Uhr architekturWerkstatt mit Katja Gögl „Mental Maps“, vaiDOMA, Stadtgarten bei der inatura, Dornbirn.

Mi

24. Juli

9.00 - 12.00 Uhr architekturWerkstatt „Stadtbaumeister“ mit Katja Gögl, vaiDOMA, Stadtgarten bei der inatura, Dornbirn. 14.00 + 15.30 Uhr + 17 Uhr Der Kasperl ist im Messepark Messepark, Dornbirn. 14.00 - 17.00 Uhr architekturWerkstatt „Verwandlungen“ mit Martina Pfeifer Steiner, vaiDOMA, Stadtgarten bei der inatura Dornbirn. 18.00 Uhr Osteoporose-Selbsthilfegruppe Gasthaus Habsburg, Hohenems. 20.00 Uhr Spuren der Texte Genisot, Fragmente und andere Formen der Überlieferung, Vortrag Falk Wiesemann, Salomon Sulzer Saal, Hohenems. 20.00 Uhr Euthanasie im NSStaat ideologisch/medizinische Hintergründe - Oper - Täter, Vortrag von Klaus Dörner, Reichshofsaal, Lustenau.

Rheinauen-Attraktion. Das Er-

holungszentrum Rheinauen ist mit 120.000 Quadratmeter Fläche nicht nur das flächenmäßig größte Freibad in weitem Umkreis, sondern hat mit der neuen 83 Meter langen Rutsche (!) auch das attraktivste Angebot im Ländle und entlang des Alpenrheins. Weitere Attraktionen sind auch die großzügigen Grünflachen, der Alte Rhein, drei Becken, eine elf Meter lange Breitwellenrutsche und zahlreiche Sportanlagen. Die alte Rutsche in den Alten Rhein war 32 Jahre lang in Betrieb und rund 50 Meter lang. Sie musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Als Ersatz steht nun eine 83 Meter lange Röhre zur Verfügung. 60 Meter davon sind mit Lichteffekten ausgestattet. Die heurige Saison dauert bis 8. September. Das Erholungszentrum wird an Spitzentagen von 6.000 Menschen besucht, jährlich sind es zwischen 110.000 und 250.000 Gäste. Die Erholungszentrum Rheinauen Badeerrichtungs- und BetriebsGmbH wird getragen von der Stadt Hohenems und der Gemeinde Altach. Im Bild die Bürgermeister der Trägergemeinden, Gottfried Brändle und Richard Amann. Geschäftsführer ist Ewald Petritsch.


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usstellungen g

Krummer Schnabel, spitze Krallen - Greifvögel und Eulen bis 15. September 2013, Sonderausstellung, Inatura, Dornbirn, Öffnungszeiten: MoSo 10-18 Uhr. Transkriptionen bis 1. August 2013, 1. Teil, Otten Kunstraum, Hohenems. Reli und Avner Avrahami bis 6. Oktober 2013, „Familienaufstellung. Israelische Porträts“, Jüdisches Museum Hohenems, Öffnungszeiten: Di-So und Feiertage 10-17 Uhr, Ansichten XV - Artgerecht bis 25. August 2013, QuadrART, Dornbirn. Krippenmuseum Dornbirn bis 6. Jänner 2014, Krippenmuseum Dornbirn. Walter Salzmann bis 20. Juli 2013, Lebensdaten 1930 - 2008 „Ein österreichischer Bildhauer“, Galerie Art House, Dornbirn. Jonathan Monk bis 18. August 2013, „Less is more then one hundred indian bicycles“, Kunstraum Dornbirn. Reinhard Hackebeil bis 31. August 2013, Le Passpartout Lustenau. Maria Ölz und Melitta Hofer bis 1. September 2013, Seniorenhaus Birkenwiese, Dornbirn. Gerda Haas bis 24. September 2013, „Gerda im RBG-Modus“, ORF Landesfunkhaus Dornbirn. Franz Schubert-Museum bis 18. August Mi, Fr und So 14-17 Uhr, Marktstraße 1, Hohenems. Musik- und SchallplattenMuseum Walter Legge bis 18. August Mi, Fr und So 14-17 Uhr, Marktstraße 5, Hohenems. Elisabeth-Schwarzkopf-Museum bis 18. Aug. Mi, Fr und So 14-17 Uhr, Schweizer-Straße 1, Hohenems. Hohenems- und NibelungenliedMuseum bis 18. August Mi, Fr und So 14-17 Uhr, Graf-Maximilian-Straße 3, Hohenems. Dreimäderlhaus-Museum bis 18. August Mi, Fr und So 14-17 Uhr Marktstraße 6, Hohenems.

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Aus den

Pfarreien Pfarre St. Martin Dornbirn 05572/22220 Pfr. Josef Schwab

Sonntage 8 Uhr Messfeier 10 Uhr Messfeier 19.30 Uhr Messfeier An Werktagen Dienstag 19 Uhr Abendmesse mit anschließender Anbetung Mittwoch 8.15 Uhr Frauenmesse Freitag 18 bis 18.30 Uhr Beichtgelegenheit 18.30 Uhr Rosenkranz 19 Uhr Abendmesse

Pfarre St. Leopold Dornbirn, Hatlerdorf 05572/22513 Pfr. Christian Stranz

Jeden Samstag 18.30 Uhr Vorabendmesse Jeden Sonn- und Feiertag 09 Uhr hl. Messe 10.30 Uhr hl. Messe in der Katharine Drexel Kapelle; in den Ferien (07. Juli bis einschl. 8. September) keine Messe um 10.30 Uhr 19.30 Uhr Abendmesse Werktagsmessen Dienstag und Donnerstag jeweils 8.15 Uhr, in den Sommerferien (07. Juli - 8. September) ist auch am Freitag die hl. Messe um 8.15 Uhr Jeden Dienstag 18.30 Uhr stille Anbetung in der Katharine Drexel Kapelle. In den Ferien entfällt die stille Anbetung. In der Ferienzeit kein Gebet am Freitag um 19.30 Uhr

Kapelle Mühlebach Jeden Mittwoch 19 Uhr Kapellenmesse; jeden Donnerstag 19.30 Uhr Rosenkranz und jeden Sonntag 17 Uhr Andacht

Franziskanerkloster

Tauftermine: 28. Juli 2013 um 14.30 Uhr 18. August 2013 um 14.30 Uhr 8. September 2013 um 14.30 Uhr 29. September 2013 um 14.30 Uhr jeweils am Dienstag in der Vorwoche Taufgespräch um 18.30 Uhr im Pfarrheim

Mo bis Fr 6.30 und 8 Uhr Hl. Messen Do 19 Uhr Hl. Messe Sa 6.30 und 17 Uhr Vorabendmesse So 7.30 und 11 Uhr Hl. Messen

Besondere Gottesdienste So 21.7. Christophorus – Sonntag 11.30 Uhr Alpmesse auf der Alpe „Süns“ mit Pfr. Christian Stranz Achtung! Das Büro bleibt in den Monaten Juli bis September am Mittwoch geschlossen.

Pfarre St. Christoph Dornbirn, Rohrbach 05572/23590 Pfr. Erich Baldauf

Fr 19.7. 8.15 Uhr Messfeier, 19 Uhr Anbetung Sa 20.7. 8 Uhr Morgenlob So 21.7. 16. Sonntag im Jahreskreis, Opfer für die MIVA, 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 9.30 Uhr Messfeier 1. Les: Gen 18,1-10a 2. Les: Kol 1,24-28 Ev: Lk 10,38-42 Mo 22.7. 19 Uhr Rosenkranz, 19.30 Uhr Messfeier Di 23.7. 17 Uhr Messfeier im Kaplan Bonetti Haus Mi 24.7. 8.30 Uhr Messfeier, 19 Uhr Rosenkranz

Pfarre St. Sebastian Dornbirn, Oberdorf 05572/22097 Pfr. Werner Ludescher

Do 18.7. Pfarrkirche: 7.20 Uhr hl. Messe 8 – 11 Uhr und 14 – 21 Uhr Anbetungsstunden Fr 19.7. Pfarrkirche: 7.20 Uhr hl. Messe mit Gedenken für Herrn Julius Bohle, 15 Uhr Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit Watzenegg: 8 Uhr hl. Messe Sa 20.7. Watzenegg: 19 Uhr Vorabendmesse So 21.7., 16. Sonntag im Jahreskreis, Christophorus-Sonntag Kehlegg: 9.15 Uhr Sonntagsgottesdienst Pfarrkirche: 9.30 Uhr Sonntagsgottesdienst Ammenegg: 9.30 Uhr Patrozinium Gütle: 10.45 Uhr Sonntagsgottesdienst Watzenegg: 19.30 Uhr Rosenkranzgebet Di 23.7. Pfarrkirche: 8.15 Uhr hl. Messe, von Frauen mitgestaltet Mi 24.7. Pfarrkirche: 18.30 Uhr Beichtgelegenheit bei Pfr. Werner Ludescher, 19 Uhr hl. Messe mit Katechese

Dornbirn

05572/22515 Pater Wenzeslaus Dabrowsci

Pfarre Mariä Heimsuchung Dornbirn, Haselstauden 05572/23103 Pfr. Walter Metzler

Gottesdienstordnung Juli/ August 2013 Pfarre Maria Heimsuchung, Dornbirn-Haselstauden Samstag, Vorabendmesse 18.30 Uhr Sonntag, 8 Uhr Messfeier Montag, 9 Uhr Messfeier Bachgasse 2 Mittwoch, 8.30 Uhr Messfeier Donnerstag, 19 Uhr Messfeier Täglich Rosenkranz 18.30 Uhr Pfarre St. Maria Magdalena, Dornbirn-Ebnit Sonntag, 10 Uhr Messfeier

Pfarre Bruder Klaus Dornbirn - Schoren 05572/23344 Pfr. Reinhard Himmer

Do 18.7. 19.30 Uhr Messfeier für verfolgte Christen Fr 19.7. 9 Uhr Messfeier Sa 20.7. 18.15 Uhr Beichtgelegenheit, 19 Uhr Sonntagvorabendmesse So 21.7. 16. Sonntag im Jahreskreis, 9.30 Uhr Gottesdienst Mo 22.7. 9 Uhr Morgenlob Di 23.7. 9 Uhr Messfeier Mi 24.7. 19.30 Uhr Abendlob Do 25.7. 19 Uhr Stille Anbetung, 19.30 Uhr Messfeier für Ehen und Familien

Pfarre Rheindorf Lustenau, 05577/82404 Pfr. Thomas Sauter

Messfeiern an Sonntagen: Sa 18 Uhr So 8 Uhr und 9.30 Uhr Messfeiern an Werktagen: Di 8.30 Uhr Mi und Do 19.30 Uhr Sa 7.15 Uhr Lorettokapelle Jeden 1. Freitag im Monat: 19.30 Uhr Beichtgelegenheit: Samstag: 17 – 18 Uhr Anbetung: Mo, Mi und Do 8 – 19 Uhr, Di 9 – 19 Uhr, Mi 20 – 21 Uhr, Fr 12 – 19 Uhr Eucharistischer Einzelsegen: Di 18 Uhr „Gott hört dein Gebet“: Fr 18 Uhr Besondere Gottesdienste: Jeden 1. Montag im Monat Jahrtagsgottesdienst


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18 Pfarre Hasenfeld Lustenau, 05577/84372 Pfr. Anton Cobzariu

Messfeier an Sonntagen 18 Uhr Samstagvorabendmesse 9.30 Uhr Sonntagmesse Messfeier an Werktagen: Mo, Do und Sa um 7 Uhr Di um 19 Uhr – anschließend Rosenkranz und eucharistischer Segen Mi um 19 Uhr (jeder 3. Mittwoch im Monat als Jahrtagsmesse) Messfeier in den Kapellen: Seniorenhaus Hasenfeld, Do um 16 Uhr Seniorenhaus Schützengarten, Fr um 16 Uhr St. Antoniuskapelle, Fr 19 Uhr Beichtgelegenheit Mi 18.15 – 19 Uhr und Sa 17.15 – 18 Uhr Rosenkranzgebet Di um 14 Uhr St. Antoniuskapelle Mi um 18.15 Uhr und Sa 17.15 Uhr in der Guthirtenkirche Do um 19 Uhr in der Rosenkranzkapelle Eucharistische Anbetung Jeden Fr von 15 – 16 Uhr ( Barmherzigkeitsstunde) und jeden Sa von 19 – 20 Uhr

Pfarre St. Peter und Paul Lustenau Kirchdorf 05577/82218 Pfr. Josef Drexel

Fr 19.7. 8 Uhr Messfeier in der Marienkapelle. * Sa 20.7. 17.30 – 18 Uhr Beichtgelegenheit (Kaplan), 18.30 Uhr Messfeier zum Vorabend. So 21.7. 16. Sonntag im Jahreskreis. Christophorussonntag – Sammlung für die MIVA. Messfeiern um 9.30 und 19 Uhr. Christophorus-Aktion: Bei den Gottesdiensten am 20./21. Juli steht für Ihr Christophorusopfer ein eigener Opferkorb in der Kirche. Wir bitten um Ihre Spende! Mo 22.7. Hl. Maria Magdalena 19.30 Uhr Messfeier in der Marienkapelle; anschließend Gebet, zu dem alle sehr herzlich eingeladen sind. Mi 24.7. Hl. Christophorus, Märtyrer 8 Uhr Messfeier in der Marienkapelle.*, 19.30 Uhr Rosenkranz für die Kirche (Marienkapelle).

Vorabendmesse in der Pfarrkirche So 21.7. 16. Sonntag im Jahreskreis Stundenbuch: 4. Woche Lesungen: 1. Gen 18,1-10a 2. Kol 1,24-28 Evangelium: Lk 10,38-42 Messfeiern: 7.30 Uhr in der Pfarrkirche, 10 Uhr in der Pfarrkirche Mo 22.7. Hl. Maria Magdalena 19 Uhr Messfeier in der Krankenhauskapelle, anschließend Eucharistische Anbetung Di 23.7. Hl. Brigitta von Schweden, 7.30 Uhr Rosenkranz und 8 Uhr Messfeier in St. Anton, 19 Uhr Messfeier im Sozialzentrum Mi 24.7. Hl. Christophorus und Hl. Scharbel Mahluf keine Anbetung, 19 Uhr Messfeier in der Pfarrkirche Do 25.7. Hl. Jakobus 7.30 Uhr Rosenkranz und 8 Uhr Messfeier in der Kapelle St. Karl Fr 26.7. Hl. Joachim und hl. Anna 8 Uhr Messfeier in der Pfarrkirche Sa 27.7. Marien-Samstag 17.30 Uhr bis 18.15 Beichtgelegenheit, 18.30 Uhr Vorabendmesse in der Pfarrkirche Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei: Mo – Fr: 8 Uhr – 12 Uhr Uhr Di: 14 Uhr – 17 Uhr Uhr Pfarrkanzlei: Tel. 05576/72312 E-Mail: pfarre.st.karl.hohenems@aon.at

Pfarre St. Konrad Hohenems,

✆ 05576/73106

Do 18.7. 9 Uhr Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 19 Uhr (von 18 – 19 Uhr Lobpreis), 19.30 Uhr Abendmesse für Werktätige Fr 19.7. 8 Uhr Messfeier, anschließend Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 10 Uhr; Sa 20.7. Hl. Margareta, hl. Apollinaris, Marien-Samstag; 17 Uhr Beichtgelegenheit, 18 Uhr Vorabendmesse mit Fahrzeugweihe So 21.7. 16. Sonntag im Jahreskreis - Christophorussonntag; 8 Uhr Messfeier mit Fahrzeugweihe, 10 Uhr Gemeindegottesdienst mit Fahrzeugweihe Mi 24.7. Hl. Christophorus, hl. Scharbel Mahluf; 8 Uhr Messfeier, anschließend Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 10 Uhr;

* außer bei einer Beerdigung

Pfarre St. Karl Hohenems,

✆ 05576/72312

Do 18.7. 7.30 Uhr Rosenkranz und 8 Uhr Messfeier in der Kapelle St. Karl Fr 19.7. 8 Uhr Messfeier in der Pfarrkirche Sa 20.7. Hl. Margareta und Hl. Apollinaris 17.30 Uhr bis 18.15 Beichtgelegenheit, 18.30 Uhr

Kirche der Siebenten Tags Adventisten Dornbirn, Rohrbach 11 05572/26631 Pastor Mag. Kurt Pießlinger

Mittwoch Bibelkreis 19 Uhr Samstag Bibelgespräch 9.30 Uhr Predigtgottesdienst 10.45 Uhr http://vorarlberg.adventisten.at/ dornbirn.html

Neuapostolische Kirchen Dornbirn, Sandgasse 7a 05573/84519

Gottesdienste So 21.7. in Dornbirn um 9.30 Uhr Mi 24.7. in Dornbirn um 20 Uhr

Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B. Dornbirn

05572/22056 Pfr. Michael Mayer

So 21.7. um 10 Uhr in Dornbirn Gottesdienst anschl. Kirchenkaffee mit Pfr. Wolfgang Olschbaur

ÄRZTE APOTHEKEN

APOTHEKENDIENST DORNBIRN Bereitschaftsdienst jeweils von 8 bis 8 Uhr am nächsten Morgen (außer Mittagsdienst an Werktagen) Do 18.7. Christopherus Apotheke, Rohrbach 45 Fr 19.7. Stadt-Apotheke, Marktstraße 3 Sa 20.7. Apotheke im Messepark, Messestraße 2 So 21.7. St. Martin-Apotheke, Eisengasse 25 Mo 22.7. Salvator-Apotheke, Marktstraße 52 Di 23.7. Oswald-Apotheke, Moosmahdstraße 35 Mi 24.7. Apotheke im Hatlerdorf, Hatlerstraße 35

APOTHEKENDIENST LUSTENAU - HÖCHST Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Engel Apotheke, Grindelstraße 17a, Lustenau Dienstag: Rhein-Apotheke, Kirchplatz 4, Höchst Donnerstag: Braun Apotheke, Maria-Theresien-Straße 13, Lustenau Freitag: Rheintal-Apotheke, Hofsteigstraße 1, Lustenau Wochenende und Mittwoch (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 20.7., So 21.7. und Mi 24.7. Rheintal-Apotheke, Hofsteigstraße 1, Lustenau

APOTHEKENDIENST HOHENEMS-ALTACHGÖTZIS-RANKWEILSULZ-WEILER Montag: Arbogast-Apotheke, Walgaustraße 26, Weiler und Apotheke Zum hl. Nikolaus, Achstraße 22a, Altach Dienstag: Elisabeth-Apotheke, Zielstaße 28, Götzis und Vorderland-Apotheke, Müsinenstraße 50, Sulz Mittwoch: Kreuz-Apotheke, Hauptstraße 5, Götzis Donnerstag: Marien-Apotheke, Schleife 11, Rankweil und Nibelungen-Apotheke, Kaulbachstraße 5, Hohenems Freitag: Vinomna-Apotheke, Stiegstraße 23, Rankweil und Apotheke - Drog. Kaulfus KG, Schlossplatz 5, Hohenems Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 20.7. und So 21.7. Vinomna-Apotheke, Stiegstraße 23, Rankweil und Apotheke - Drog. Kaulfus KG, Schlossplatz 5, Hohenems

WOCHENENDDIENSTE DER ÄRZTE IN DER REGION Ärztebereitschaftsdienst Tel.: 141 Dornbirn - 10-12 Uhr und 17-18 Uhr Sa 20.7. Dr. Perle Andreas Haselstauderstraße 29 Tel.: 05572/20385 So 21.7. Dr. Rafolt Peter Hatlerstraße 46, Tel.: 05572/53450 Lustenau - 10-12 Uhr und 17-18 Uhr Sa 20.7. und So 21.7. Dr. Engl Hermine Schillerstraße 12, Tel.: 05577/83878 Schwarzach - 10-11 Uhr und 17-18 Uhr Sa 20.7. und So 21.7. Dr. Tonko Michael Unterlinden 24b, Wolfurt Tel.: 05574/71322 Hohenems - 10-12 Uhr und 17-18 Uhr Sa 20.7. und So 21.7. Dr. Kraxner Eduard Schweizerstraße 35 Tel.: 05576/73785

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BEZIRK DORNBIRN Sa 20.7. und So 21.7. 17-19 Uhr Dr. König Sandra Salurnergasse 1, Dornbirn Tel. 05572/31380


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Die Mutter als großes Vorbild Ulrike Hofer aus Lustenau eine der besten Käserinnen in ganz Österreich! Ulrike Hofer vom Eichelehof stellt ausgezeichneten Käse her. Unlängst wurde ihr von Landwirtschaftsminister Berlakovich das „Kasermandl“ in Gold, das sie auf der Wieselburger Messe gewonnen hat, verliehen.

Lange Tradition Ulrikes Mama, die EichelehofBäuerin Margrit Hofer, verkauft schon seit zwei Jahrzehnten ihre selbstgemachten Produkte auf

Ulrike Hofer mit Medaille - und Landwirtschaftsminister Berlakovich bei der Preisverteilung. Märkten. Heilsamer ThymianHustensirup, Herzwein, Kräutersalz, Apfelessig und noch andere Köstlichkeiten werden als „Feines

vom Eichelehof“ angeboten. Ihre Tochter Ulrike besuchte Kurse, um das interessante Käsehandwerk zu erlernen: „Das meiste je-

doch habe ich von meiner Mama gelernt!“ Wie der Erfolg in Gold zeigt, hat sich die Weitergabe des geheimen Käse-Wissens gelohnt.

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Den Gruppensieg für Milch- und Milchmischprodukte krönte die Jury mit dem sehr begehrten Kasermandl, aber auch eine Goldmedaille für Sauerrahm-Butter und Silber für den Kuhmilchfrischkäse mit Kräutern, brachte Ulrike mit nach Hause. Schon 2012, als die Käseherstellerin zum ersten Mal am Wettbewerb teilnahm, gewann sie gleich zwei Goldmedaillen - die nunmehrigen Medaillen stellen einen weiteren Meilenstein in der Karriere dar!


Donnerstag, 18. Juli 2013

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'LH3ÁHJHODQJIULVWLJSODQHQ Gemeinde Schwarzach arbeitet sehr eng mit Wolfurt und Kennelbach zusammen

Eineinhalb Jahre lang wurde im Lenkungsausschuss sowie in der Steuerungsgruppe und in Arbeitsgruppen intensiv gearbeitet, jetzt liegt das Konzept für die Pflege und Betreuung vor. Zusammen getan haben sich die Kommunen deshalb, weil für jede einzelne das Thema Pflege und Betreuung fast nicht lösbar ist. „Im Alleingang ist das nicht zu bewerkstelligen“, so der Schwarzacher Bürgermeister Mag. Manfred Flatz. „Mit 13.000 Einwohnern in diesen Gemeinden haben wir eine ideale Größe, um das miteinander zu machen“. Satellit in Schwarzach? Derzeit verfügt Wolfurt über ein Pflegeheim mit 50 Plätze für die

Pflegestufen vier bis sieben - der aktuelle Bedarf liegt aber bei 80 und bis zum Jahr 2025 bei 124. In Planung ist, das Pflegeheim in Wolfurt auf 80 bis 90 Betten aufzustocken. Noch nicht klar ist, ob die Erweiterung am bestehenden Standort passieren wird oder ob ein neuer gefunden werden muss. „Entwickelt sich der Bedarf so wie prognostiziert, dann ist angedacht, in zehn bis 15 Jahren ein Pflegeheim in Schwarzach, quasi als Wolfurter Satellit, zu bauen“, so der Wolfurter Bürgermeister Christian Natter. Diese könnte mit 40 Plätzen ausgelegt sein. Eine wichtige Rolle spielt die häusliche 24-Stunden-Pflege, die derzeit angeboten wird. Fällt diese weg, dann müßten zwischen 30 und 40 Prozent mehr Heimlätze zur Verfügung gestellt werden. „Nicht zukunftsfähig“ sind, so das Ergebnis der Studie, die zwei bestehenden Seniorenheime in

Schwarzach und Wolfurt, die 16 Plätze bieten. Das Angebot soll durch eine „Pflegewohngruppe“ mit acht bis zehn Plätzen ersetzt werden. Zusätzlich geplant sind in allen drei Gemeinden betreute Wohnungen und auch die Tagespflege wird ausgebaut. Alle Fäden sollen in einem zentralen Büro mit einem gemeinsamen Geschäftsführer und Sekretariat zusammenlaufen. Sehr gut aufgestellt ist man in diesen drei Kommunen bei den Themen Hauskrankenpflege, den Mobilen Hilfsdiensten und auch beim „Rollenden Essenstisch“. In dem Konzept festgehalten ist, dass diese Einrichtungen in den drei Gemeinden verbleiben, „um ganz nah bei den Menschen zu sein“ (Bürgermeister Bertsch). Die Gemeinden haben jeweils ihre Grundsatzbeschlüsse zum Konzept gefaßt, jetzt geht es in den Bürgermeister-Gesprächen

Mag. Manfred Flatz, Bürgermeister von Schwarzach. um die Finanzierung, die Verträge und natürlich die Definition der Kooperation. Daneben werden in diversen Arbeitsgruppen in den kommenden eineinhalb Jahren die Feinjustierung vorgenommen Fragen wie die der Standorte, der optimalen Betreuung/Pflege, der Ausführung der Pflegeheime und anderes sind zu klären. (red)

INFO

Bedarfsschätzung 2025 3ÁHJHKHLPSOlW]H 9ROO]HLWVWHOOHQ (LQVDW]VWXQGHQ0RELOH+LOIVGLHQVWH 7DJHVEHWUHXXQJVSOlW]H %HWUHXWH:RKQXQJHQ 3OlW]HLQ3ÁHJHZRKQJUXSSHQ

Fertig gestellt.

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Schwarzach hat gemeinsam mit Wolfurt und Kennelbach den Bedarf an Pflegeplätzen erhoben - das Konzept ist nun fertig und kann ab 2015 umgesetzt werden.

2011 50 6,3 10.411 7 0 0

2025 124 12,6 23.300 25 32 8 - 10

Die St.-Antonius-Straße in Lustenau wurde durch Aufbringung des Feinbelages fertiggestellt. Im Kreuzungsbereich mit der Widnauerstraße wurde der Gehsteig ostseitig um den Kurvenbereich in die St-Antonius-Straße gezogen, wo als Fortsetzung durch vier Pollergruppen die Fahrbahn im weiteren Verlauf optisch in zwei Teile unterteilt wird. Diese Pollergruppen tragen dadurch wirksam zur Reduktion der Fahrtgeschwindigkeit bei, da die Fahrbahnbreite in diesen Bereichen nur zwischen 3,6 und 4,6 Meter beträgt. Fußgänger benutzen bevorzugt den 1,5 Meter breiten Bereich hinter den Pollern und Kraftfahrer fahren auf dem breiten Teil der Fahrbahn. Im Bild unter anderem der Pfarrer, Bürgermeister Fischer und Gemeinderat Haller.


Donnerstag, 18. Juli 2013

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„Hofsteiger“ neu vergeben Ab Oktober kocht Alexandra Maurer in Schwarzach auf - Vertrag ist unterzeichnet

Seit dem Bau des Gemeindezentrums in Schwarzach haben sich schon vier Pächter versucht - jetzt ist Alexandra Maurer, die bislang den „Adler“ auf der Fluh betrieb, an der Reihe. Zu Beginn des „Hofsteigers“ scheiterten gleich zwei Pächter in nur wenigen Monaten, ehe Fußballmanager Vinicio Fioranello im Jahr 2007 die „Cantina Corte alla Flora“ eröffnete und erfolgreich war. Bis Ende Jänner 2012 war er der Pächter, dann folgte das „Zum Boers“ mit neuem Konzept. Nach etwas mehr als einem Jahr gab der Holländer Maarten Boers wieder auf, seither ist das Restaurant leer. Dieser Tage konnte eine neue Pächterin gefunden werden. Es ist

Ab Oktober ist der „Hofsteiger“ in Schwarzach nicht mehr verwaist. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt die „Adler-Wirtin“ Alexandra Maurer. Alexandra Maurer, die schon seit vielen Jahren den „Adler“ auf der Fluh betreibt und im Oktober den „Hofsteiger“ unter dem Namen „Alexandras Restaurant im Hofsteiger“ übernehmen wird. „Für mich ist das eine persönliche und

gute Weiterentwicklung“, sagt die 45-jährige Fachfrau, die schon im Roten Haus in Dornbirn für volle Stuben gesorgt hatte. Das „Adler“-Konzept wird sie in Schwarzach fortsetzen - und verfeinern. Übrigens: Sie züchtet

piemontesische Kaninchen selbst und wird diese auch in Schwarzach anbieten. Klassische und vor allem gesunde Gerichte mit den vielen Produkten der Region sind aber ebenso auf der Karte. Vorerst wird sie nur den linken Teil des „Hofsteigers“ übernehmen, das attraktive Gewölbe steht vorerst noch leer. Maurer hat sich aber die Option gesichert, auch diesen Teil zu übernehmen. Den ersten Stock, der einst als Braukeller gedient hat, wird die Gemeinde selbst weiter betreiben, dort Verantstaltungen und Schulungen durchführen. Alexandra Maurer ist übrigens im neuen „Falstaff“ als eine von drei Aufsteigerinnen geführt. „Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch und denke nicht an die Vergangenheit. Mein Konzept hat auch im Adler funktioniert“, sagt sie zur Zukunft in Schwarzach. Den „Adler“ wird sie noch bis zu ihrem Wechsel im Oktober weiter betreiben. (red)

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Kein Glück hat Schwarzach mit dem Restaurant „Hofsteiger“ in unmittelbarer Gemeindeamtsnähe. Zahlreiche Gastronomen haben sich versucht, ab Oktober kocht dort Alexandra Maurer auf.


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V „Emsbach“

500 ganz besondere Passagiere 3LORWHQEHLP.LQGHUÁXJWDJLP(LQVDW].LQGHUZDUHQZLHGHUEHJHLVWHUW Kinderfluginitiator Andreas Seeburger vom Rundflugteam-Flugplatz Hohenems/Verein „Fliegen für Kinder mit Handicap“, zeigt sich freudenstrahlend übers professionelle Zusammenspiel von Piloten und Helfern, die diese Aktion schlussendlich ermöglicht haben. Auch die Lyoness Foundation mit den Piloten Jerome Walzl und Thomas Siegl flogen sich in die Herzen

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Auch heuer konnten Kids mit ihren Familien, denen es nicht so gut geht, der große Wunsch vom Fliegen erfüllt werden. Dank der großzügigen Unterstützung der rund 30 Piloten, von Herr und Frau Vorarlberger sowie der Wirtschaft, konnte an diesem Tag schon das 3000ste Kind aus zwöf Jahren „Kinderflugtag“ begrüßt werden.

der Kinder. Mit einem Besuch des Kinderflugtages haben auch DTMFahrer Timo Scheider und DSDSStar Jesse Ritch ihren Teil dazu beigetragen, die Sorgen und Nöte für eine kurze Zeit vergessen zu lassen. Genauso wie eine Hüpfburg und der Magische Club Vorarlberg, der mit zauberhaften Zaubereien das Warten auf den Rundflug professionell verkürzte. Als koordinierende Stelle fungierte wiederum „Stunde des Herzens“, die auch wieder für die Verpflegung sorgte. Kinder jeden Alters und leider auch Handicaps waren die Stars und „Piloten“ an diesem Tag und Sänger Wolfgang Frank setzte noch eins drauf. Auf Grund einer wahren Begebenheit, komponierte er mit Frank Seravin den eigens für den Kinderflugtag gedachten Song „Flieg´ mit mir zum heißen Schnee“ und ließ es sich nicht nehmen, die Welturaufführung als erstes den Kindern und Familien des diesjährigen Kinderflugtages vorzustellen. 2014 bereits in Arbeit Für das kommende Jahr hat das Rundflugteam-Flugplatz Hohenems und der Verein „Fliegen für Kinder eine 4-Länder umspannende Aktion angedacht. Hier sollen aus Liechtenstein, Schweiz, Deutschland und Österreich kranke und sozial benachteiligte Kinder zum „4-Länder Kinderflugtag“ an den Flugplatz Hohenems eingeladen werden. Neben Wolfgang Frank als musikalischer Fliegen für Kinder Botschafter soll auch ein allseits bekannter TV- & Kinostar seine Unterstützung und sein Dabeisein angekündigt haben..., um Zeit zu schenken, von der bei manch entbehrlicher Krankheit leider nicht mehr allzuviel übrig bleibt. www.rundflugteam.at

Nach drei Jahren Projektentwicklung bekräftigte Hohenems in der Stadtvertretersitzung das vorgesehene Projekt gemeinsam mit dem Bauträger i+R Wohnbau GmbH weiterzuentwickeln. Der Baubeginn für die ersten beiden Gebäude soll rasch erfolgen, die Planung des weiteren Areals wird gemeinsam mit StädtebauExpert/innen, Stadt- und Bürgervertreter/innen weiterentwickelt. Seit 2010 ist eine Bebauung des Emsbach-Areals in Hohenems in intensiver Diskussion. Nach dem Kauf des Sägeareals durch i+R Wohnbau und der Präsentation der städtebaulichen Studie des Architekturbüros Kuess für dieses Areal im Jahre 2010 wurden seitdem Varianten intensiv diskutiert. I+R will nun den Bau der obersten beiden Wohngebäude auf ihren Liegenschaften rasch umsetzen. Die Planung fürs weitere Areal soll im Herbst in Absprache mit Fachexpert/innen konkretisiert, mit Stadt- und Bürgervertretern diskutiert und der der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bürgermeister DI Richard Amann ist überzeugt, mit der i+R Wohnbau einen verlässlichen und kompetenten Partner für die Umsetzung des Projekts gefunden zu haben. „Dennoch wollen wir uns nochmals gemeinsam von Grund auf überlegen, was für diesen sensiblen Ort im Herzen der Stadt, abgestimmt natürlich auch auf die historischen Bauten im Umfeld die richtige Bebauung ist, und holen dazu eine unabhängige Beurteilung durch externe Fachleute ein. Dieser Experten-Workshop zur Überprüfung des Nutzungskonzepts ist seit vielen Monaten im Gespräch – jetzt wollen wir ihn unter Einbindung aller Projektbeteiligten zeitnah umsetzen, eine externe Moderation ist bereits beauftragt. Ziel ist eine zusätzliche,


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erbauung rasch umsetzen -Verbauung startet schon im Herbst - Stadt will viele einbinden fachlich fundierte Meinung zur Nutzung und Entwicklung des Sägenareals zusammen mit den angrenzenden städtischen Liegenschaften zu erhalten und somit die gesamte Diskussion wieder etwas zu versachlichen. Derzeit werden Ablauf und anzufragende Expert/ innen mit den Projektbeteiligten abgestimmt. Wir möchten für dieses Areal und das benachbarte historische Viertel jedenfalls die bestmögliche Entwicklung sicherstellen und schätzen die Bereitschaft von i+R Wohnbau, diesen eingeschlagenen Weg mit uns zu gehen.“

Bürgermeister Amann, Thomas Kopf: Unterschiedliche Ansichten.

Vorgesehen ist ein Austausch mit drei bis fünf Architektur- und Städtebauexpert/innen aus dem In- und Ausland, die derzeit angefragt werden. Es soll damit sichergestellt werden, dass die verfügbaren Flächen und die vorliegenden Entwürfe nochmals fachkundig beleuchtet werden. Die erarbeiteten Empfehlungen der Expert fließen nach Möglich-

keit in die weitere Projektentwicklung bei i+R Wohnbau ein. Dies auch im Hinblick auf moderne Grundlagen des Städtebaus unter Berücksichtigung der historischen Bebauung. Mit der Experteneinbindung und öffentlicher Präsentation der Ergebnisse glaubt die Stadt den richtigen Weg zu gehen. Im Vorfeld erhalten die Experten nicht nur die Projektentwürfe, sondern auch die von der „Vision Stadt“ erarbeiteten Grundlagen. Das Visions- und das Personenkomitee, die Anrainer/innen sowie die Wirtschaftsgemeinschaft werden gemeinsam mit Stadtvertreter/innen, Stadtverwaltung und dem Gestaltungsbeirat eingeladen, ihre Sichtweise zu formulieren und aktiv am Workshop mitzuwirken. Unter den Teilnehmer/innen ist auch DI Wolfgang Ritsch, der die Zukunftswerkstatt leitete und die Ergebnisse des Visionsprozessen einbringt.

Sommerfest. Um auf ein gelungenes erstes Halbjahr anzustoßen und dem tatkräftigen Einsatz Anerkennung zu schenken, lud SeneCura Vorarlberg

die hauptamtlichen MitarbeiterInnen aller vier Einrichtungen zum großen Sommerfest ein. Die SeneCura-Teams aus den Standorten Bludenz, Hohenems und Lauterach wurden mit einem köstlichen Grillbuffet und erfrischenden Getränken verwöhnt und schwangen nach der Stärkung zu mitreißender Live-Musik bis zu später Stunde das Tanzbein. 130 MitarbeiterInnen aus den SeneCura-Häusernfolgten wieder mit Begeisterung der Einladung zum Sommerfest – als Dankeschön für ihre wertvolle Leistung. So bot dieser Abend in der elegant geschmückten Otten Gravour Möglichkeiten zum Lachen, Feiern und sich mit den KollegInnen in entspanntem Rahmen auszutauschen. Stilecht zur warmen Jahreszeit gab es neben erfrischenden Aperitifs auch saftig Gegrilltes vom MO-Catering. Die Band Mia Lutzmayer und die Vintage Gamblers begleiteten das Fest musikalisch und sorgten mit mitreißenden Stücken für eine volle Tanzfläche. „Es war ein einzigartiger Abend mit einer ganz besonderen Stimmung“, freut sich Slavica Fleisch, Mitarbeiterin des SeneCura Sozialzentrums Bludenz.


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24 P H E P R Z L L O S

S A B A K

F L A NG O O T S T T S E E N E O E K SO

E L B RA H E M R E H L F F A

B B E S S L OE O E P L AN N NOR E B T GE R A T T P A P

F F OS G K T E N

E E N G E

G A L G E S N T L E E L L E H T F Z E B GE N N S K L P S S S E H E N H R H WA P E L E RGR T E E Z

L L N OS N G HR E L L L L P S A V S T E R E N R

GeTeil des treideBestecks speicher

abgeschlossen

Haarfarbe

Noch mehr Expertise Angelina Kassler in Marketingabteilung für RE/MAX Immowest Die Harderin Angelina Kassler (Jg. 1989) baut die nächsten Monate die Marketingabteilung von RE/MAX Immowest für Inhaber Reinhard Götze auf. Die ehemalige HAK-Maturantin war u.a. in der Marketingabteilung der Hypo Landesbank tätig, arbeitete bei der Agentur Davilla

dichter Nebel in England

schwed. Längenma cm

Segel zusammenbinden

im Backoffice und hat kürzlich den epos-Werbelehrgang absolviert. Als Assistentin der Geschäftsleitung unterstützt sie beim Makler RE/MAX-Immowest Reinhard Götze und erledigt sämtliche Marketingagenden des vier Büros umfassenden erfolgreichen Maklernetzwerkes. (pr)

anerkannt, korrekt

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ntaten zugeben

süddeutsch: Hausflur

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Volkszählung Oberarmmuskel

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Befragung: Hohe Zufried

Reif aus Metall Nebenmeer des Atlantiks

chem. Zeichen für Astat

Abschnitt

e akt

Bergstock in Graubünden

Oberhaupt d. Katholiken

hart, abgebrüht

Abk.: versus

Schneegleitbrett

französisch, span.: in

antikes Rechenbrett

kurz für: in das

Kleidungsstück holländische Käsestadt

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einfaches südKleideutsch: dungssowieso stück

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erblicken Wortteil: natürlich, naturbelassen

Fremdwortteil: vor

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In der Marktgemeinde Wolfurt haben 87 Prozent der Eltern ein sehr gutes Gefühl mit den Kindernetreuungseinrichtungen und 71,5 Prozent sind sehr zufrieden mit der Tarifgestaltung. Dies bestätigt eine umfangreiche Befragung in den Betreuungseinrichtungen. Seit wenigen Tagen liegen die Ergebnisse der großen Umfrage vor. Auf 161 Seiten wird darin die Zufriedenheit mit den Kinderbetreuungseinrichtungen dokumentiert. Wissenschaftlich abgesichert und analysiert durch ein professionelles Analyse-Büro. Die Untersuchung erstreckte sich auf die gemeindeeigenen Kindergärten sowie die Waldspielgruppe „Waldeulen“ und das private „Haus für Kinder“. An der Befragung beteiligten sich 237 Personen und damit eine statistisch repräsentative Größe. Im Detail zeigen sich bei den Rahmenbedingungen 81,6% der Eltern mit den Öffnungszeiten


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Fettabbau in Rekordzeit Die neue Hightech-Kombination macht es möglich

Med fit Beauty in Dornbirn bietet ein neues Behandlungspaket an, das ohne Hungern und ohne Kraftanstrengung die Figur um eine Kleidergröße reduziert. Mit der neuesten Behandlungskombination, TriLipo Maximus für den lokalen Fettabbau und Ultratone Biostimulation werden die Muskeln drei Mal intensiver trainiert als im Fitnessstudio. TriLipo bekämpft die überflüssigen Fettpolster an den Problemzonen, mit Ultratone werden Muskeln trainiert, der Stoffwechsel angeregt und der Körper geformt. Sicht- und messbare Ergebnisse nach jeder Behandlung Die TriLipo-Therapie und die Ultratone Biostimulation helfen immer, rasch und unkompliziert. Mit nur einigen Anwendungen erreichen Sie sensationelle Ergebnisse ohne operativen Eingriff! Keine

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ugnis für Kinderbetreuung enheit der Wolfurter Eltern mit Kinderbetreuungsangebot der Gemeinde

Von den an der Umfrage Beteiligten geben 87,0% an, ein sehr gutes Gefühl mit der Betreuungseinrichtung zu haben. 77,2% wenden sich in Erziehungsfragen vertrauensvoll an das Betreuungspersonal und 62,4% fühlen sich sehr gut informiert über den Entwicklungsstand ihres Nachwuchses. Mit 10,% (sehr) und 21,3% (eher)

ist jedoch nur ein geringer Teil der Eltern bereit, sich selbst in der Betreuungseinrichtung stärker zu engagieren. Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger, in Wolfurt ressortzuständig auch für die Kinderbetreuung: „Die Beteiligungsrate

war erfreulich hoch und bildet das Stimmungsbild unter Wolfurts Eltern eindrucksvoll ab. Insgesamt stellen die Eltern unseren Einrichtungen ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.“ Die Ergebnisse der Befragung können unter www.wolfurt. at heruntergeladen werden. (hapf)

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Wolfurts Eltern zeigen mit den Kinderbetreuungseinrichtungen hohe Zufriedenheit. Foto: H. Pfarrmaier

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sehr zufrieden. Im pädagogischen Bereich sind 79,0% mit der Unterstützung der motorischen Entwicklung ihrer Kinder sehr zufrieden und bei 78,1% liegt die Einschätzung der Eltern über die Zufriedenheit ihrer Kinder mit der Betreuungseinrichtung. Bei der Unterstützung der sozialen Entwicklung liegt die Zufriedenheitsrate bei 74,8% und 71,4% sehen die Bedürfnisse ihrer Kinder sehr gut wahrgenommen. Sehr zufrieden sind 74,6% der Eltern mit dem Tagesablauf. Sehr zufrieden sind zudem 68,5% mit der gebotenen Sprachförderung und 62,4% mit der individuellen Förderung der Kinder.


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Gsundheitsbrünnele Die motorische Entwicklung im ersten Lebensjahr

Was ist wichtig für eine gesunde motorische, geistige und soziale Entwicklung des Säuglings? Helga Ausserer: Um sich gut entwickeln zu können, muss der Säugling sich wohl fühlen. Er benötigt eine sichere und vertraute Umgebung. Diese wird in der Regel von den Eltern, vornehmlich der Mutter, geschaffen. Soll der Säugling auf den Bauch gelegt werden? Astrid Meusburger: Die Bauchlage ist wichtig in der Entwicklung des Säuglings. Aus der Bauchlage lernt

das Kind den Kopf zu heben, die Rückenmuskulatur zu aktivieren, sich aufzustützen, sich um die eigene Achse zu drehen, zu robben und zu krabbeln. Aus der Krabbelhaltung lernt das Kind sich aufzurichten oder hinzusetzten. Bieten Sie Ihrem Baby im Wachzustand schon ab der Geburt die Bauchlage an, während des Schlafes ist aber unbedingt die Rückenlage zu bevorzugen. In dieser Position ist nämlich das Risiko für Atemprobleme und den plötzlichen Säuglingstod viel geringer. Wann setzt sich ein Säugling auf und kann frei sitzen? Astrid Meusburger: Da sich jedes Kind individuell entwickelt, kann und soll hier keine Monatsangabe für das selbstständige Sitzen gemacht werden. Voraussetzung dafür ist die schon in der vorherigen Frage erwähnte stabile Bauchlage, aus der sich das Krabbeln und dann das Sitzen entwickeln. Was passiert, wenn Kinder zu früh hingesetzt werden?

Astrid Meusburger

Helga Ausserer

Foto: imagesource

Die anfänglich unkoordinierten und nicht zielgerichteten Bewegungen eines Neugeborenen durchlaufen viele Entwicklungsphasen bis hin zu den ersten freien Schritten. Die Physiotherapeutinnen Helga Ausserer und Astrid Meusburger von der aks gesundheit zeigen, wie sich Ihr Baby motorisch entwickelt und wie Sie es dabei unterstützen können.

Geben Sie Ihrem Baby Zeit, damit es sich in seinem eigenen Tempo entwickeln kann. Helga Ausserer: Bei gesunden Säuglingen soll der eigenständigen Entwicklung von Bewegungen nicht vorgegriffen werden. Dazu gehört auch das Hinsetzen zu einem Zeitpunkt, wo diese Position noch nicht eigenständig eingenommen werden kann. Der

Säugling lernt zwar das Sitzen, kann sich aber nicht selbstständig hinsetzten und diese Position nicht verändern. In Folge könnten einzelne Meilensteine der motorischen Entwicklung, zum Beispiel richtiges Krabbeln, ausgelassen werden. Krabbeln ist zwar keine

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Pflanzen für die Wechseljahre

Mag.pharm. Dr. Guntram Mähr Apotheker in Dornbirn

Wechseljahrbeschwerden sind sehr unangenehm und können die Lebensqualität von Frauen im mittleren Alter stark beinträchtigen. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Nervosität, Verstimmungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen plagen die Betroffenen. Zum Glück

gibt es natürliche Alternativen zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden. Isoflavone oder Phytoöstrogene - die vor allem in der Sojabohne und im Rotklee vorkommen - besitzen eine sanfte Wirkung gegen diese typischen Beschwerden der Wechseljahre. Zubereitungen aus Mönchspfeffer in Form von Tropfen, Kapseln oder Tabletten wirken vor allem am Beginn der Wechseljahre ausgleichend auf den Hormonhaushalt. Die mexikanische Yamswurzel ist eine kartoffelähnliche Pflanze und enthält als Wirkstoff Diosgenin, das dem weiblichen Gelbkörperhormon Progesteron chemisch sehr ähnlich ist und ebenfalls

einen Ausgleich schafft. Extrakte der Yamswurzel sind in pulverisierter Form als Kapseln erhältlich. Bei Stimmungsschwankungen während der Wechseljahre kann Johanniskraut als Extrakt in Tabletten oder Kapseln Abhilfe schaffen. Gegen die unangenehmen Hitzewallungen wirken unter anderem Zubereitungen aus Salbei. Dieser hat eine regulierende Wirkung auf das Temperaturzentrum und hemmt eine überschießende Schweißproduktion. Fragen Sie in Ihrer Apotheke - gerne geben wir Ihnen Auskunft über die verschiedenen Präparate.


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unbedingte Notwendigkeit, aber für die Eigenständigkeit des Säuglings sehr wertvoll und ein gutes Muskelund Koordinationstraining.

Können Sie uns Meilensteine in der motorischen Entwicklung eines Säuglings nennen? Helga Ausserer: Bei fast 90 Prozent aller Babys entwickelt sich

Foto: iStock

Fördern sogenannte „Babyhilfen“ wie Wippe, Lauflernwagen, Hopser und so weiter die motorische Entwicklung? Astrid Meusburger: Nein, durch sogenannte „Babyhilfen“ werden die Eigeninitiative und die Selbstständigkeit des Säuglings und damit die motorische Entwicklung eingeschränkt oder sogar falsche Bewegungsmuster eingeübt. In der neuen Broschüre der aks Kinderdienste „Babyhilfen“ erfahren Eltern, welche Babygeräte sinnvoll sind und wie sie richtig eingesetzt werden. Die Broschüre erhalten Sie kostenlos an allen Standorten der aks Kinderdienste. Krabbeln ist für die Eigenständigkeit des Säuglings sehr wertvoll und ein gutes Muskel- und Koordinationstraining. die Bewegung nach demselben Muster: Mit etwa fünf bis sechs Monaten drehen sie sich vom

Bauch auf den Rücken und umgekehrt, mit acht Monaten krabbeln sie auf allen Vieren und setzten sich selbstständig hin. Um den ersten Geburtstag schaffen die Kinder dann die ersten Schritte frei oder an der Hand.

Wann benötigt ein Kind in der Entwicklung eine therapeutische Unterstützung? Astrid Meusburger: Das Baby wird im ersten Lebensjahr regelmäßig untersucht. Wenn sich Eltern über die motorische Entwicklung ihres Kindes Sorgen machen, sollten sie diese beim nächsten Termin bei der Kinderärztin oder dem Kinderarzt äußern. Die Ärztin oder der Arzt kann feststellen, ob eine Abweichung der Entwicklung vorliegt und ob eine Physiotherapie, wie sie die aks Kinderdienste anbieten, sinnvoll ist. Helga Ausserer: Unser Rat: Geben Sie Ihrem Baby Zeit, sodass es sich in seinem eigenen Tempo entwickelt. So kann es mit der Bewegung experimentieren, die Umgebung erkunden, Freude an der Bewegung entdecken und vom Liegen selbst zum Gehen kommen.

Kontakt

aks gesundheit GmbH Kinderdienste Rheinstraße 61, 6900 Bregenz T 055 74 / 202 - 0 gesundheit@aks.or.at www.aks.or.at

Strampeln wie sonst niemand

„Vorarlberg macht eine aktive Radverkehrspolitik. Bei der Straßenplanung wird das Radfahren mitberücksichtigt. Die Gemeinden und das Land arbeiten gemeinsam an der Verbesserung der Radfahrinfrastruktur. Betriebe setzen Anreize, damit die Beschäftigten mit dem Rad zur Arbeit fahren“, gratuliert VCÖ-Experte Markus Gansterer. Als „radfahrfreundlichste Landeshauptstadt“ wurde bei der VCÖ-Radfahr-Umfrage zum dritte Mal in Folge Graz gewählt. Davor war Salzburg der Titelträger. „Bronze“ geht an Bregenz. „In allen drei Städten wird das Radfahren seit mehr als zwei Jahrzehnten forciert und gefördert. Die Politik bemüht sich, dem Radverkehr Platz auf den Straßen zu geben. In

Graz leistete Ende der 80er Jahre der damalige Verkehrsstadtrat Erich Edegger wichtige Pionierarbeit“, stellt Gansterer fest. In Graz, Salzburg und Bregenz wird etwa jeder fünfte Alltagsweg mit dem Rad gefahren. Das ist für den einzelnen gesund und kostengünstig und für die Stadt positiv, weil Fahrräder weniger Platz brauchen als Autos und keine Schadstoffe verursachen, betont der VCÖ. Der vierte Platz geht an Wien. Wien hat in den vergangenen zehn Jahren den Radverkehrsanteil von zwei auf sechs Prozent verdreifacht. Der VCÖ fordert eine österreichweite Radverkehrsoffensive. In den Städten ist nach Vorbild von Graz, Salzburg und Bregenz dem Radfahren mehr Platz einzuräumen. Entlang von Freilandstraßen sind zumindest dort, wo es Siedlungen gibt, Radwege zu errichten. „Diese Maßnahme erleichtert das Radfahren in ländlichen Gebieten, erhöht die Verkehrssicherheit und schafft in der Region Arbeitsplätze“, betont Gansterer. (red)

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Vorarlberg wurde bei der VCÖUmfrage zum achten Mal in Folge zum „radfahrfreundlichsten Bundesland“ gewählt. Bei der diesjährigen Radfahr-Umfrage wurden österreichweit 2.530 Radfahrerinnen und Radfahrer befragt. Hinter Vorarlberg folgen das Burgenland, die Steiermark und das Bundesland Salzburg.


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Herbert Geringer informiert Ein Garten mit dem Flair des Sßdens Spätestens jetzt, wenn die Urlaubszeit beginnt, wird der Garten, die Balkon- oder Terrassenanlage zum Naherholungsort. Wenn Sie einen mediterranen, lebensfrohen Stil genauso bevorzugen wie ich, kÜnnen Sie den Charme des Sßdens in Ihren Garten holen.

eine Silhouette, die an den Sommerhimmel der oberitalienischen Seen erinnert.

Mit dem Duft von Lavendel, ßppig blßhenden Hortensien, schlanken, winterharten Zypressen, rot, weiss und gelb leuchtenden Rosenblßten, holen Sie sich ein Stßck Italien in Ihren Garten. Es gibt tatsächlich Panzen, die den Originalen aus dem Sßden sehr ähnlich sehen, absolut winterhart und pegeleicht sind.

Wenn Sie nur Ăźber eine Terrasse oder Balkon verfĂźgen: Empfehle ich Ihnen mobile KĂźbelpanzen, die durch Farben, Form und Duft ein StĂźck Toskana in Ihren Lebensbereich bringen. Während den Sommermonaten vermittelt die Kombination aus kĂźhlem Blau und WeiĂ&#x; Frische und Leichtigkeit.

Hortensien beliebt wie noch nie! Den ZĂźchtern ist es gelungen neue Hortensien zu zĂźchten, die an der Sonne genauso gut gedeihen wie im Schatten oder Halbschatten. Mit diesen neuen ZĂźchtungen, die mit besonderen Formen und

Vielleicht nehmen Sie sich in den nächsten Tagen etwas Zeit, um sich in einer Gärtnerei von der breiten Palette von sĂźdlich anmutenden, winterharten Panzen zu Ăźberzeugen. Den Garten, die Balkon- oder Terrassenanlage als Urlaubsparadies zu inszenieren bedeutet eine Herausforderung, die viel Freude machen kann. Ich versichere Ihnen: „Erholsame Stunden oder Tage Zuhause, kĂśnnen etwas ganz Besonderes sein!“ (hg)

Herbert Geringer

Diese neue, elegante ZĂźchtung hat die harschen Wintertemperaturen des Rheintals in den letzten Jahren problemlos Ăźberstanden.

Farben begeistern und mit Unterbrechungen von Juni bis zum Herbst blĂźhen, wird auch Ihr Garten zum persĂśnlichen Paradies. Bei einer leistungsfähigen Gärtnerei kĂśnnen Sie getopfte, blĂźhende Panzen erwerben, die man jetzt problemlos versetzen kann. Was ist zu beachten? Verwenden Sie beim Setzen eine Rhododendronerde. Achten Sie bitte darauf, dass das Wasser im Setzloch gut abieĂ&#x;en kann. Vergessen Sie nicht die Panzen zu gieĂ&#x;en und die wichtigste Voraussetzung:

„Erwerben Sie nur Qualitätspanzen, damit Sie keine bĂśsen Ăœberraschungen erleben!“ Unter den Hortensien gibt es ZĂźchtungen, die nur einmal blĂźhen, ja selbst Sorten, die nur einmal einen Auftritt in der Wohnung oder Terrasse haben. Ideal sind robuste, widerstandsfähige, vitale Sorten, die jedes Jahr mit einer opulenten BlĂźtenpracht begeistern. Besonders effektvoll: Echte schlanke, winterharte Mittelmeerzypressen geben dem feingliedrigen Garten gleichsam einen optischen Halt, faszinieren durch

Gartentipp von ORF-Radiogärtner Herbert Geringer, jeden Freitag um 8.15 Uhr Radio Vorarlberg gartenparkgeringer.at

Regional-Wetter am Wochenende Samstag g

Sonntag

Min: 14° / Max: 26°

Min: 15° / Max: 26°

Min: 14° / Max: 27°

Am Freitag Vormittag meist sonnig. Im Tagesverlauf bilden sich Quellwolken und lokale Wärmegewitter, die durchaus heftig ausfallen kĂśnnen! Am Samstag weiterhin warm und zeitweise recht sonnig. Am ehesten im Bergland sind einzelne Wärmegewitter mĂśglich. Im Flachland sollte es meist trocken bleiben. Der Sonntag bringt sommerliches Wetter und es sinken die Chancen auf Gewitter. HeiĂ&#x; mit 26-28 Grad!

Trend

Lukas Alton

Auch die neue Woche bringt Sommer, Sonne, Sonnenschein! Abendliche Wärmegewitter sind eher nicht zu erwarten und falls doch sind sie eine angenehm abkßhlende Nebenerscheinung bei Werten um 30 Grad. Aktuelle Prognosen zu den Gewittern, Webcams, Live-Wetterdaten und Bäder-Infos unter www.wetterring.at

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Impressum Medieninhaber und Verleger: RZ Regionalzeitungs GmbH, 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Herausgeber: Reiner Kolb (rk); Geschäftsführer: Peter Bertole (ber); Chefredakteur: Andreas Feiertag (fei); alle: 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Mitglied im Verband der Regionalmedien Österreichs (VRM). Firmenbuchnummer: FN 178 846 i. Firmenbuchgericht: Landesgericht Feldkirch. Redaktionelle Beiträge sind mit (red) oder dem Kürzel des Redakteurs gezeichnet, von Vereinen, Institutionen und Organisationen übernommene Texte mit (ver). Mit (pr) gezeichnete Texten sind Beiträge im Sinne von bezahlten Anzeigen. Von Parteien und Interessensgruppen unabhängige demokratische regionale Wochenzeitung für Dornbirn, Lustenau, Hohenems und Schwarzach. Redaktion: redaktion@rzg.at Verlag: info@rzg.at

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Fotos: koglerpflege.com

Seit 1975 bemüht sich das Team um Heinz Nagel in Koblach um seine Kunden. Seit 75 Jahren ist die Firma Gerster in Vorarlberg als Landeshändler für Opel bekannt. Beide Firmen haben sich im Ländle einen soliden Ruf als seriöse und erfolgreiche Autopartner erworben und marschieren zukünftig gemeinsam.

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