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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 30 | 128. Jahrgang Freitag, 26. Juli 2013

Lech/Zürs am Arlberg wird „Top-Skigebiet“

Ein Produkt der Regionalzeitungs GmbH | www.rzg.at

Sagenfestspiele Am vergangenen Samstag ging die Premiere der „Sennenpuppe“ erfolgreich über die Freilichtbühne Silbertal. Weitere Aufführungen folgen noch bis 30. August. Seite 10

Foto: Werner Bachmann

Lech-Zürs darf sich ab sofort „Top-Skigebiet“ nennen. Das Team des unabhängigen Skiportals www.skigebiete-test.de untersuchte weltweit zweihundertfünfzig Destinationen in fünf Kategorien und zeichnet die Ski-Region am Arlberg in allen Bereichen mit Bestnoten aus. Seite 6


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Bürokratieabbau & Lohnnebenkosten FPÖ-Nationalrat Themessl fordert Entlastung für Klein- und Mittelbetriebe „Kleine und mittlere Unternehmen sind seit vielen Jahren die Stiefkinder der Wirtschaftspolitik der rotschwarzen Bundesregierung. Ungezählt sind die Bekenntnisse der ÖVP zu deutlicher Entlastung und zur Förderung unternehmerischer Leistung – umgesetzt wurden sie nie. Und wenn die SPÖ vom ‚Unternehmer‘ spricht, dann spricht sie von ihm als Feind im Sinne des Klassenkampfs“, kritisiert der freiheitliche Nationalrat Bernhard Themessl das Imstichlassen der Klein- und Mittelbetriebe durch die Bundesregierung.

Die rot-schwarze Bundesregierung lässt unsere Klein- und Mittel-betriebe im Stich!

Verwaltung stutzen, Spielräume für Entlastung schaffen!

FPÖ-Nationalratswahlspitzenkandidat Bernhard Themessl Die Ungerechtigkeiten sind vielfältig. Neben der unternehmerfeindlichen Bürokratie haben gerade unsere Klein- und Mittelbetriebe mit der viel zu hohen Steuerbelastung zu kämpfen. „Es muss uns gelingen, den Staat samt seiner Bürokratie und Verwaltung

auf das notwendige Maß zu stutzen und damit den finanziellen Spielraum für eine steuerliche Entlastung der heimischen Wirtschaftstreibenden zu erhalten!“, hat der freiheitliche Spitzenkandidat zur Nationalratswahl, Bernhard Themessl, ein klares Ziel.

„Es ist auch unverständlich, dass die Bundes- und ÖVP-Landesregierung einerseits zuschaut, wie die Finanzierungsprobleme für unsere KMUs immer dramatischer werden und andererseits zulässt, dass Milliarden Euros quer durch Europa hin zu den kreditgebenden Banken verschoben werden. Da stimmt doch etwas im System nicht! Wir als FPÖ jedenfalls anerkennen den Stellenwert unserer KMUs für die heimische Wirtschaft und werden nicht müde werden, uns für dringend notwendige Entlastungsschritte einzusetzen!“, betont der FP-Spitzenkandidat Bernhard Themessl abschließend. (pr)

Finger weg von den Pensionen! AK-Vizepräsidentin Manuela Auer lehnt frühzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters vehement ab „Das kommt überhaupt nicht in Frage“, reagiert AK-Vizepräsidentin Manuela Auer auf die neuerliche Forderung von ÖVP-Chef Spindelegger und LH Wallner, das gesetzliche Pensionsalter der Frauen früher als geplant anzuheben. Schon jetzt hätten es ältere Arbeitnehmerinnen am Arbeitsmarkt besonders schwer. Die von der ÖVP forcierte raschere Angleichung würde die angespannte Situation der Frauen „noch weiter verschärfen“, so Auer. Die AK-Vizepräsidentin betont weiter, dass die Angleichung des Pensionsantrittsalters der Frauen an jenes der Männer in Österreich per Verfassungsgesetz geregelt ist. Dieses sieht vor, dass das Antrittsalter der Frauen ab 2024 bis 2033 schrittweise an jenes der Männer herangeführt wird. „Das wurde gemeinsam mit der ÖVP beschlossen“, so Auer. Sie verstehe nicht, warum die VP jetzt aus rein wahltaktischen Gründen diesen Pakt brechen wolle. Zudem sollten Spindelegger, Kopf und Wallner endlich aufhö-

„absolut unverständlich“. Der jüngste Armutsbericht des Landes habe deutlich gezeigt, dass vor allem Frauen überdurchschnittlich oft armutsgefährdet und auch stark von Arbeitslosigkeit betroffen seien. „Mittlerweile sind über 10 Prozent der Arbeitssuchenden in Vorarlberg Frauen über 50. Ein großer Teil von ihnen bekommt keinen Arbeitsplatz mehr und geht aus der Arbeitslosigkeit in die Pension“, so Auer. Eine rasche Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters wäre vor diesem Hintergrund fatal und würde viele letztlich in die Armut treiben.

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer ren, den Menschen Pensions-Märchen zu erzählen. „So sind Frauen mit einem Geburtsdatum ab 2. Dezember 1963 bereits von der Anhebung betroffen. Für Frauen, die heute 45 Jahre oder jünger sind, gibt es gar keine Unterschiede mehr zu den Männern. Sie müssen bis 65 arbeiten. Das Gesetz greift

also jetzt bereits in ihr Leben ein“, stellt die AK-Vizepräsidentin klar. Und: „Es muss Schluss sein mit der ständigen Verunsicherung der Frauen“. Dass gerade LH Wallner auf eine rasche Angleichung des Pensionsantrittsalters dränge, ist für Auer

„Was die Frauen brauchen, sind keine zusätzlichen Pensionshürden und Belastungen, sondern altersgerechte Jobs, gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Betrieben und nicht zuletzt mehr Respekt und eine bessere Bezahlung für die Arbeit, die sie leisten“, sagt Auer. „Davon sind wir aber noch weit entfernt!“ Solange dies der Fall sei, müsse man über eine vorzeitige Anhebung des Pensionsantrittsalters „gar nicht erst reden“. (pr)


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Für die „Grüne Schule“ gilt: Kein Kind zurücklassen! Chancengerechtigkeit statt sozialer Auslese! „Kinder sind von Geburt an neugierig, wissbegierig und lernwillig. Mit der Grünen Schule – einer gemeinsamen Schule der 6- bis 14-Jährigen – stehen Stärken und Talente im Vordergrund. Genau das wollen wir: eine Schule, die Kindern und LehrerInnen Spaß macht und zu Höchstleistungen anspornt!“, sagte der Bildungssprecher der Grünen NAbg. Harald Walser. „Bildung ist die wichtigste Ressource für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Alle Kinder müssen gleichen Zugang dazu haben,“ fordert Walser. In Österreich gebe es große Unterschiede im Schulerfolg zwischen SchülerInnen aus benachteiligten Familien und Kindern höherer Bildungsschichten. Kinder dürften aber nicht für die sozialen und kulturellen Defizite ihres Herkunftsmilieus bestraft werden. Deshalb sollten sie von einer wirksamen Frühförderung profitieren. „Nur so haben sie am Beginn der Schule eine faire Chance!“, sagt Walser.

„Die Grüne Schule bietet Chancengerechtigkeit statt sozialer Auslese, damit kein Kind zurück bleibt.“ Bildung sei das einzig taugliche Mittel, mehr Chancengerechtigkeit zu schaffen, auch wenn sie gesellschaftliche Unterschiede nicht ganz beseitigen könne. Individuelle Förderung, persönliche Bestleistung Bildung, die SchülerInnen individuell fördere, ermögliche persönliche Bestleistungen. „Die Grüne Schule bietet individualisierten Unterricht und berücksichtigt damit die unterschiedlichen Lerntypen.“ Lebensqualität rein, Schulangst raus Bildung sollte (junge) Menschen zum „selbstständigen Gebrauch ihres Verstandes“ befähigen und ihnen Toleranz und Zivilcourage vermitteln, sagt Walser. Das derzeitige Schulsystem könne das aber nicht leisten, weil es Schulangst erzeuge statt Lernfreude zu fördern.

Grünen-Nationalratsabgeordneter Harald Walser. „Die Grüne Schule ist ein Ort voll Lebensqualität, an dem sich SchülerInnen wohlfühlen und mit Freude lernen“. Es gebe viele neue und spannende Möglich-

keiten, um die Schule in einen Ort gehaltvollen und abwechslungsreichen Lebens zu verwandeln, meint Walser abschließend. (pr)

Kommentar

Lebensmittelsicherheit: Mangelndes Wissen Im Lebensmittelbereich scheint Vorarlberg gut aufgestellt zu sein. Biologische Produkte liegen immer mehr im Trend und insbesondere die Regionalität wird groß geschrieben – auch etliche Zertifikate nach der Art „gesund erzeugt im Ländle“ helfen Konsumentinnen und Konsumenten, zum augenscheinlich richtigen Lebensmittel zu greifen. Eine kulinarische Insel der Glückseligkeit, möchte man meinen, wäre da nicht ein aktueller Prüfbericht des österreichischen Rechnungshofes (RH) über das Kontrolljahr 2011, der dem Land Vorarlberg in Sachen Lebensmittelsicherheit kein schönes Zeugnis ausstellt. Im Bereich der Lebensmittelaufsicht waren die heimischen Betriebe in neun Risikokategorien mit bestimmten Kontrollfrequenzen gegliedert. Dazu stellt der RH fest: „Die Datenqualität im Bereich der Revisionen war mangelhaft. Für die Revisionen der Lebensmittelaufsichten in Vorarlberg lagen weder Soll- noch IstDaten in aussagekräftiger Form vor. Die Anzahl der Soll-Revisionen konnte nicht

ermittelt werden, weil die Anzahl der zu prüfenden Betriebe nicht genau bekannt war. Die Anzahl der Ist-Revisionen war wenig aussagekräftig.“ Ein Soll-Ist-Vergleich für die Probenziehungen zeigte, dass in Vorarlberg lediglich 78 Prozent der vorgegebenen Proben tatsächlich gezogen wurden. Das Land Vorarlberg nannte Personalmangel als Grund dafür. Eine Analyse der Tätigkeiten der Lebensmittelaufsichtsorgane durch den RH ergab, dass in „Vorarlberg der Außendienstanteil zur Durchführung des Kerngeschäfts (Revisionen, Probenziehungen) bei nur 53,1 Prozent der Arbeitszeit lag“. Soll heißen: Für die ihre Hauptaufgabe, nämlich Stichproben zu ziehen und auf mögliche Gesundheitsrisken zu untersuchen, haben die Ländle-Lebensmittel-Kontrollorgane nur die Hälfte ihrer gesamten Arbeitszeit aufgewendet. Die Lebensmittelaufsichtsorgane verfügen über zahlreiche Möglichkeiten, um bei Verstößen gegen lebensmittelrechtli-

che Vorschriften vorgehen zu können, diese reichen von der Aufforderung zur Mängelbehebung bis hin zur Anzeige. Im Berichtsjahr wurden in Vorarlberg diesbezüglich 190 Anzeigen bei Verwaltungsstrafbehörden eingebracht. Die Bezirksverwaltungsbehörden waren zwar gesetzlich verpflichtet, die Landeshauptleute über den Ausgang der anhängigen Strafverfahren zu verständigen. „Die Lebensmittelaufsichten verfügten dennoch über keine ausreichende Information, welche Strafverfahren von den Bezirksverwaltungsbehörden eingestellt worden waren oder zu einem Straferkenntnis geführt hatten“, bemängelt der RH. Auch kritisiert der Rechnungshof die Information der Vorarlberger Bevölkerung über mögliche Gesundheitsrisken: „Aufgrund der Untersuchungen wurde festgehalten, dass in der Bevölkerung erhebliches Unwissen bezüglich Krankheitserreger in Lebensmitteln sowie beim Hygieneverhalten besteht.“ Dafür aber werden den heimischen Lebensmittelerzeugern für den Export ihrer Produkte die Zertifikate nachgerade

nachgeschmissen: Die Kosten für die Behörde, um solche Zertifikate auszustellen, belaufen sich auf bis zu 100 Euro – Steuergelder. „In Vorarlberg waren für die Ausstellung eines Zertifikates vom Unternehmer 2,80 Euro zu entrichten“, hält der RH fest und kritisiert: „Der Kostendeckungsgrad betrug daher bei aufwendigen Zertifikaten rund drei Prozent.“ Vielleicht sollte sich das Land dieses Themas noch vor den Wahlen annehmen... In eigener Sache Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser! Mit dieser Ausgabe verabschieden sich die Vorarlberger Regionalzeitungen in einen dreiwöchigen Sommerurlaub. Wir danken Ihnen für das bisher entgegengebrachte Vertrauen und erscheinen für Sie wieder ab der Kalenderwoche 34.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


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Zauberhafter Gedankenaustausch Roter Festspielempfang mit viel Prominenz Bereits zur Tradition geworden ist der Festspielempfang von SPÖ und FSG im Vorfeld der Festspieleröffnung. Markiert wurde damit auch der Abschluss des ersten Landtagshalbjahres.

Für Michael Ritsch ist dieser Festspielempfang nicht nur ein gesellschaftliches Ereignis, sondern vielmehr die Möglichkeit, sich mit Entscheidungsträgern auszutauschen. Vor diesem Hintergrund meint der Clubobmann und Landesparteivorsitzende der SPÖ: „Es kommt nicht oft vor, dass man zeitgleich mit Ministerinnen und Ministern, einem Landeshauptmann,

der Nationalratspräsidentin und einem Staatssekretär sprechen kann. Dieser Austausch ist immens wichtig. Für uns Landtagsabgeordnete ebenso, wie für unsere Funktionäre vor Ort.“ Im Anschluss an den roten Festspielempfang gab es die offizielle Festspieleröffnung mit Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann. Nicht

ohne einen gewissen Stolz meinte Michael Ritsch zum Ablauf dieses Tages: „Unser Festspielempfang war ein voller Erfolg. Die Festspieleröffnung selbst war von einer berührenden Rede unseres Bundespräsidenten geprägt. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Tag den Festspielen gerecht wurde und SPÖ-Politiker maßgeblich dazu beigetragen haben.“ (pr)

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Clubobmann und Landesparteivorsitzender Michael Ritsch konnte im Rahmen dieses Empfanges Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Bildungsministerin Claudia Schmied, Gesundheitsminister Alois Stöger, Staatssekretär Andreas Schieder, den Landeshauptmann von Kärnten Peter Kaiser sowie AltBundeskanzler Alfred Gusenbauer begrüßen. Ebenso anwesend waren AK-Vizepräsidentin Manuela Auer und der Bürser Bürgermeister Helmut Zimmermann. Im Rahmen zahlreicher Gespräche mit den Landtagsabgeordneten der SPÖ sowie Funktionären aus den Ortsorganisationen wurden die aktuellen politischen Fragen erörtert.


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Die Dinge schon beim Namen nennen

für die Zukunftsfähigkeit eines Landes ein gerechtes Pensionssystem ist. Ich will, dass auch in Zukunft junge Menschen die Chance bekommen die eigenen Talente optimal zu entfalten. Ich glaube, das ist eine Art von Gerechtigkeit, die von Seiten der älteren Generation verstanden und solidarisch mitgetragen wird.“ Der ÖVP-Klubobmann tritt dafür ein, dass eine Anhebung des Pensionsantrittsalters mit einem Maßnahmenpaket verknüpft werden muss, das vor allem Frauen zu Gute kommt: „Es braucht bessere Regelungen bei der Anerkennung von Erziehungsund Pflegeleistungen. Auch die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit darf kein Lippenbekenntnis sein“. (pr)

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Zukunftsfähigkeit ist auch eine Frage der Gerechtigkeit Frühstück begrüßt deshalb ausdrücklich die jüngsten Aussagen von Landeshauptmann Markus Wallner und Außenminister Michael Spindelegger, die zügige Reformen bei den bestehenden Pensionsregelungen einfordern: „Verantwortungsvolle Politiker sollten auch in Wahlzeiten den Mut haben, den Menschen reinen Wein einzuschenken. Insofern ist es nur konsequent auf aktuelle Entwicklungen hinzuweisen und den Menschen klar zu sagen, dass der Preis

ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück: „Verantwortungsvolle Politiker sollten auch in Wahlzeiten den Mut haben, den Menschen reinen Wein einzuschenken“.

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Reflexartig „Nein“ zu sagen – wie es die SPÖ–Frauen beim Thema Pensionsantrittsalter derzeit tun ist für ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück für eine Regierungspartei ein bedenkliches Zeichen von Kurzsichtigkeit: „Wir müssen bei diesem Thema die Dinge schon beim Namen nennen. Unser Staat muss das gegenwärtige Pensionssystem bereits jetzt mit fast 10 Millarden(!) Euro bezuschussen – Tendenz weiter steigend. Von solchen Budgetsummen können Wissenschaftsminister Töchterle und Unterrichtsministerin Schmied nur träumen! Es muss doch auch SPÖ-Entscheidungsträger bedenklich stimmen, dass die Regierung beim neuen Lehrerdienstrecht um jede Million kämpfen muss, nur damit Herr und Frau Österreicher weiterhin mit durchschnittlich 58,2 Jahren in Pension gehen können!“ Frühstück verweist auf den OECDSchnitt, der bei rund 63 Jahren liegt und auf Reformanstrengungen in diversen EU-Staaten, die eine Harmonisierung des Antrittsalters von Männer und Frauen deutlich ambitionierter in Angriff nehmen als dies in Österreich der Fall ist.


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Lech-Zürs erhält hohe Auszeichnung 5-Sterne Schneevergnügen am Arlberg Lech-Zürs am Arlberg darf sich ab sofort „Top-Skigebiet“ nennen. Das Team des unabhängigen Skiportals www.skigebiete-test.de untersuchte weltweit zweihundertfünfzig Wintersportregionen in fünf Kategorien und zeichnete die Ski-Region am Arlberg in allen Bereichen mit Bestnoten aus.

Das „Top-Skigebiet“ Lech-Zürs am Arlberg bietet 5-Sterne Schneevergnügen am Arlberg. Die Bergwelt des zwischen 1.300 Metern und 2.800 Metern gelegenen Wintersport-Dorados am Arlberg bildet die traumhafte Kulisse des exklusiven Skigebietes von LechZürs. Vierundneunzig Liftanlagen, dreihundertvierzig Kilometer Skiabfahrten und zweihundert Kilometer hochalpine Tiefschneeabfahrten sind Garant für schier unbegrenztes Ski- und Snowboardvergnügen. Anfänger oder fortgeschrittene Ski- und Snowboard-Enthusiasten finden in den sieben Skischulen eine große Auswahl an leistungs-

spezifischen Kursen. Schneesportlehrer vor Ort bieten professionelle Begleitung – vom Skifahren, Snowboarden, Schneeschuhwandern bis hin zu Skitouren im freien Gelände oder Heliskiing. Snowboarder zieht es in den Snowpark Lech am Schlegelkopf. Mit zwanzig bestens präparierten Obstacles, aufgeteilt in Easy-, Medium- und Pro-Lines, wird unbegrenzter „Shredder-Spaß“ zum Programm. Mit dem Start der Wintersaison 2013/14 beginnt eine neue Ära in

der Geschichte des alpinen Wintersportlaufs am Arlberg: Der Auenfeld-Jet – eine zwei Kilometer lange 10er-Gondel-EinseilUmlaufbahn – verbindet dann das Skigebiet von Lech Zürs mit jenem von Warth-Schröcken mit siebenundvierzig Liften und Bahnen sowie einhundertneunzig Kilometer Skiabfahrten. Der erweiterte Skiraum ermöglicht sportlich Ambitionierten und Genussskifahrern noch mehr Vielfalt in einer der schneereichsten Regionen der Alpen. (red)

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Mit einer Gesamtwertung von 4,75 Punkten konnte sich Lech-Zürs den zweiten Platz im Ranking der besten Skigebiete weltweit sichern. Die Gesamtnote ergibt sich durch den Durchschnitt der Einzelbewertungen in den Kategorien Anfänger, Fortgeschrittene, Profis & Freeride, Funpark & Snowboarder, Familien und Après Ski, die jeweils unterschiedlich gewichtet wurden. Lediglich in den Kategorien „Anfänger“ und „Familien“ muss sich das Skigebiet mit vier Sternen begnügen – in allen anderen erhielt der renommierte Wintersportort die begehrte 5-Sterne-Auszeichnung. „Dies ist eine absolute Ausnahmewertung“, bestätigt Rebekka Brox, Pressesprecherin von TouriSpo, das sensationelle Testergebnis. Damit setzte sich Lech-Zürs am Arlberg sogar noch gegenüber dem weltgrößten Skigebiet Les trois Vallées in Frankreich durch. Ausschlaggebend hierfür waren laut skigebiete-test. de das herausragende Pistenangebot, die modernsten Liftanlagen der Welt und das fast ausnahmslos großartige Angebot in den Kategorien „Familien“, „Après Ski“ und „Snowboarder“. In Lech-Zürs am Arlberg sei an alle Könnerstufen gedacht und damit beste Bedingungen geschaffen worden. „Mit dieser herausragend guten Wertung wird Lech Zürs dauerhaft in der Spitzengruppe unserer Skigebietewertung bleiben und kann mit Recht als eines der besten Skigebiete der Welt bezeichnet werden“, erklärt Brox den hohen Stellenwert der Auszeichnung.


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Neue Marke: Einrichtungsfachhandel Die 198 Mitgliedsbetriebe machen Mehrwert für Kunden nach außen sichtbar Seit Jahrzehnten steht der Einrichtungsfachhandel in Vorarlberg für qualitätsvolle Produkte, Zuverlässigkeit und hohe Fachkompetenz bei der persönlichen Beratung. Um diesen Mehrwert sichtbar zu machen, bündeln die 198 Mitgliedsbetriebe nun ihre Stärken durch einen gemeinsamen Auftritt nach außen. Durch die Schaffung einer eigenen Marke wird der Fokus ganz klar auf den Vorzug gelenkt, dass der Kunde in diesen Betrieben in besten Händen ist. „Wir wollen eine Identifikation schaffen und uns mit gebündelten Kräften langfristig durchsetzen“, erklärt Siegwald Feuersinger, Berufsgruppenobmann Einrichtungsfachhandel der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Der Initiator verfolgt mit der neuen Marke ein klares Ziel. „Durch die Präsentationen auf verschiedenen medialen Plattformen wie Print und Online, aber auch in Form von Applikationen, Werbebeschriftungen und Aufkle-

„Ziel ist es, dem Kunden die Vorteile aufzuzeigen, die er erhält, wenn er auf die Leistungen des Vorarlberger Einrichtungsfachhandels baut.“ Siegwald Feuersinger, Berufsgruppenobmann Einrichtungsfachhandel Wirtschaftskammer Vorarlberg, Möbel FeuersingerBregenz bern, soll einerseits ein Wiedererkennungswert erreicht werden, der die Leistungen der Fachgeschäfte auf einen Blick hervorhebt. Zum anderen soll die Marke wie ein Gütesiegel dem Kunden eine Orientierung ermöglichen.“ Um dennoch die branchenspezifische Individualität der einzelnen Mitgliedsbetriebe zu wahren,

ohne dass dabei die Einheitlichkeit der Marke verloren geht, gibt es die Möglichkeit der spezifischen Motivauswahl. Außerdem wird unter www. einrichtung-vorarlberg.at eine eigene Homepage installiert, auf der der Kunde wertvolle Informationen zu den Mitgliedsbetrieben erhält.

Vertrauen von nebenan Besonders stark sind die Serviceleistungen verankert. Damit tragen die Betriebe entscheidend zur Nahversorgung bei. Für den Einrichtungsfachhändler vor Ort endet der Kundenkontakt nicht mit dem Verkauf. Vielmehr wird auf eine persönliche Betreuung und eine umfassende Beratung großer Wert gelegt. Das Serviceteam ist da, wenn man es braucht und zeichnet sich durch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sauberkeit aus. Diese enge Bindung schafft gegenseitiges Vertrauen. Einen Hauptaspekt nimmt deshalb eine qualifizierte Ausbildung ein, die in den Betrieben sowie in den Berufsschulen erfolgt. Die ständigen Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten vertiefen die Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Einrichtungsfachhandel Vorarlberg ist dadurch auch ein wichtiger Arbeitgeber im Land, der spannende und vielseitige Berufsfelder anbietet. (pr)

Unter uns gesagt

Neid, Missgunst und »Tüpfleschießa« – die ältesten Alemannen... Dass in Bregenz bisweilen nicht nur Hochkultur gemacht wird, sondern auch Stilblüten gezüchtet werden, davon zeugt eine angebliche Klage des ehemaligen Landesmuseumsdirektors Tobias Natter gegen seinen Nachfolger Andreas Rudigier wegen einer Nichtbeachtung oder Verletzung des Urheberrechtes. Man muss sich das buchstäblich auf der Zunge zergehen lassen, was hier abgeht. Der nunmehrige Direktor des als renommiert bezeichneten Wiener Leopold-Museums, der seinen nun von ihm »angeschwärzten« Nachfolger vor den Kadi zitiert (obwohl er ihn einst in den Beirat des Museums geholt hatte), fühlt sich in seinem Urheberrecht verletzt. Grund ist ein von ihm entwickeltes und von seinem Nachfolger umgesetztes Konzept eines sogenannten SchauDepots, das sowohl im Museums-Katalog als auch im ersichtlichen Text im Ausstellungs-Raum den neuen Direktor als Konzeptschöpfer nennt, während Natter lediglich unterschwellig als einstiger Mitwirkender aufscheint.

Dem Vernehmen nach wurde laut Natter dieses Schau-Depot exakt so umgesetzt, wie er es als Urheber mit dem Architekten geplant habe. So weit so gut. Tatsache ist, dass bezüglich dieses Schau-Depots alles unter dem neuen Museumsdirektor Andreas Rudigier umgesetzt wurde und das Museum – da kann man sagen was man will – zu einem großen Teil dessen, als visionär zu bezeichnende Handschrift trägt. Andreas Rudigier war dafür schon aus seinen früheren musealen Wirkungsbereichen im für manche Unterländer »fernen« Montafon bestens bekannt. Dass er nun als maßgeblicher Leiter für die Umsetzung von Konzepten im neuen Vorarlberg-Museum in Bregenz verantwortlich zeichnet, sollte für alle verständlich sein... Die Anstrengungen der früheren Museumsleitung in Ehren, doch das neue Museum, das sich im Besitz des Landes Vorarlberg befindet und als ein Unternehmen desselben geführt wird, startete eben unter einer neuen Leitung, die auch als solche aufscheint und gegenüber früheren Zeiten bar je-

der mimosenhaften »Noche-Jasserei« ist... In jedem erfolgreichen Unternehmen arbeiten Mitarbeiter, die vertraglich gebunden, ihr möglichst Bestes für dieses zu geben haben und damit auch Konzepte machen, deren Urheberrechte ihnen gehören. Wenn sie das Unternehmen verlassen, bleibt ihnen das Urheberrecht bestehen, was leider manchen nicht bekannt zu sein scheint... Dass es bei Natters, in diesem Sinne von der neuen Museums-Leitung übernommenem Projekt des SchauDepots offenbar ähnlich verlief, ist nachzuvollziehen. Es sei hier allerdings der guten Ordnung halber jedoch erwähnt, dass das Museum auch noch aus wesentlichen anderen sehenswerten Abteilungen besteht... Der Ex-Direktor ist im Recht. Dennoch erscheint hier im mehrheitlich uninformierten Umfeld der bedauerlichen Angelegenheit eine auftretenden typisch alemannische AufrechnungsArgumentation nicht unbedingt angebracht, denn man hätte es anders regeln können oder doch nicht...?

Bezüglich der etwas unglücklichen, bewusst oder nicht bewusst stattgefundenen Nicht- oder nur WenigNennung Natters im Katalog und Schau-Depot sei erwähnt, dass der offenbar übergangene Ex-Direktor nach der Eröffnung die Leitung der Kulturhäuser Betriebsgesellschaft (KUGES) auf diese angebliche UrheberrechtsVerletzung angeblich hingewiesen und eine Korrektur vorgeschlagen habe. Die hier offensichtlich nicht sehr bewegliche KUGES reagierte anscheinend darauf nicht und nun haben das neueröffnete Vorarlberg-Museum, sein neuer Direktor und die Kultur in Vorarlberg einen wirklich überflüssigen, weil hausgemachten Wirbel und (auch wenn´s manche nicht gerne hören) die Schadenfreude der dabei mit auf den Plan getretenen ältesten Alemannen, nämlich den Neid, die Missgunst und die »Tüpfleschießer«... „Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


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Bezirksmusikfest in St. Gallenkirch Bürgermusik feiert stolzes Jubiläum Ein mitreißendes Montafoner Bezirksmusikfest veranstaltete die Bürgermusik St. Gallenkirch anlässlich des neunzigjährigen Bestehens am vergangenen Wochenende. Den Besucherinnen und Besuchern wurde drei Tage Blasmusik und Unterhaltung vom Feinsten geboten. Am Sonntag überbrachte Landeshauptmann Markus Wallner dem Musikverein die Glückwünsche des Landes. Gleichzeitig dankte er den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, „ohne deren engagierten Einsatz eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht erfolgreich zu bewältigen wäre“.

St. Gallenkirchs Bürgermeister Ewald Tschanhenz und Landeshauptmann Markus Wallner gratulierten zum stolzen Jubiläum in der Innerfratte. sikvereinen im Jugendbereich geleistet wird. Der Bürgermusik St. Gallenkirch mit ihrem erst fünfundzwanzigjährigen Obmann Josef Lechthaler an der Spitze gratulierte der Landeshauptmann zur gelungenen Organisation des Montafoner Bezirksmusikfestes und zum stolzen Jubiläum. Dem Musikverein gehören derzeit fünfundvierzig

aktive Mitglieder und fünfzehn Mitglieder im Passivstand an. Im Februar letzten Jahres hat der eigens eingerichtete Festausschuss, angeführt von Obmann Lechthaler, mit den Vorbereitungen und den Organisationsarbeiten begonnen. „Es ist beeindruckend, was die engagierten Freiwilligen hier in St. Gallenkirch für ein Fest auf die Beine gestellt haben“, zeigte sich der Landeshauptmann beeindruckt.

Der Einsatz der Verantwortlichen und vielen Helferinnen und Helfer verdiene größten Dank und Wertschätzung, betonte Wallner: „Die Organisation eines Bezirksmusikfestes ist für jeden Musikverein immer ein ganz besonderer Kraftakt“. Nach der Einzugszeremonie nützte der Landeshauptmann seinen Besuch für Gespräche mit Gästen und Musikern beim Festzeltrundgang. (red)

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Für den Festumzug hatten sich in der Gemeinde rund fünfzehn Musikkapellen aus der Region sowie aus Tirol, Salzburg und Oberösterreich eingefunden. Zwei Musikvereine waren sogar aus Deutschland angereist. Daneben marschierte die Trachtengruppe, Vereine aus dem Ort und die Ortsfeuerwehren von St. Gallenkirch, Gortipohl und Gaschurn auf. Nach dem Fahneneinzug in das Festzelt sprach der Landeshauptmann kurze Grußworte an die Aktiven und die zahlreichen Gäste. Dabei betonte Wallner den hohen Stellenwert, den die Musikkapellen für Vorarlberg haben. „Sie sind fest in der Landeskultur verankert und wesentlicher Bestandteil in unserer Gesellschaft“, bekräftigte Wallner. Besonders hob der Landeshauptmann die wertvolle Arbeit hervor, welche von den heimischen Mu-


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Hört… Hört…

Die „Sennenpuppe“ feiert gelungene Erstaufführung

Foto: Werner Bachmann

Die bereits sechste Produktion im dreizehnten Jahr der Sagenfestspiele auf der Freilichtbühne Silbertal vermag erneut die mystische Faszination in den Herzen eines begeisterten Publikums zu wecken. Die Erstaufführung der „Sennenpuppe“ entpuppte sich im Rahmen der Premierendarbietung am vergangenen Samstag zur zauberhaften Inszenierung, die bereits seit Monaten akribisch vorbereitet wurde. Scheinbar nahtlos schließen die Verantwortlichen an Erfolge der vergangenen Jahre an, wobei man buchstäblich keine Kosten und Mühen scheut, den verwöhnten Besuchern sowohl eine Szenerie als auch eine Dramaturgie zu bieten, die in dieser Form seines gleichen sucht. Nahezu einhundertvierzigtausend Euro investierte man in verwegene Bühnentechnik und kreative Details, die das aktuelle Stück zum Erlebnis werden lassen. Der notwendige, beispielhafte persönliche Einsatz großer Teile der Silbertaler Bevölkerung wird seit Jahren von der „Brauunion“ und der „Wiener Städtischen“ großzügig unterstützt, die einen derartigen Rahmen erst möglich machen. So gelang es abermals, mit der „Sennenpuppe“ ein Stück auf die Bühne zu bringen, das noch bis zum 30. August zahlreiche Festspielbesucher begeistern wird.

Die Talschafts-Bürgermeister – Thomas Zudrell, Herbert Bitschnau, Martin Netzer, Karl Hueber und Lothar Ladner – waren zur Premierenfeier ins Silbertal gekommen.

Kulturlandesrat Harald Sonderegger und Regisseur Peter Netzer eröffneten die Sagenfestspiele vor ausverkauftem Haus, ehe die vielversprechende Inszenierung zum ersten Mal dargeboten wurde. Der frivol anmutende Inhalt der Sage wird mit sehr viel Gefühl in Szene gesetzt, engagierte Schauspieler setzen eine Kunst um, ohne unnötigen Voyeurismus zu nähren und dennoch den Zuschauer intensiv zum Nachdenken zu animieren. Sehnsüchte und Begehrlichkeiten der Menschen werden inhaltlich in den Mittelpunkt gerückt und durch die unverwechselbare Kulisse der Freilichtbühne zum sehenswerten Schauspiel entwickelt. Herbert „High-Tech“ Netzer sorgt für optische Effekte, die das harmonische Zusammenspiel der Protagonisten zur musikalischen Untermalung auch akustisch perfekt erscheinen lassen. Verantwortlich dafür ist Ewald Netzer, der dritte im Bunde, der auf ein gleichermaßen routiniertes und auffallend frisch wirkendes Ensemble zurückgreifen darf. Das Finale Furioso sei an dieser Stelle nicht verraten, denn man sollte die „Sennenpuppe“ tatsächlich selbst gesehen haben, um in eine Welt einzutauchen, die einer fantastischen Zeitreise in heimischer Umgebung in jeder Hinsicht gleich kommt. (bach)

Regisseur Peter Netzer und Kulturlandesrat Harald Sonderegger eröffneten die Sagenfestspiele 2013 auf der Freilichtbühne Silbertal.

Die Köpfe der Produktion – Ewald, Peter und Herbert Netzer freuen sich über die gelungene Erstaufführung.

Rene Bertschler, Matthias Gurschler und Manfred Bachmann im Namen des Sponsors „Brauunion“.

Anita Saler und Marion Netzer überzeugten in ihren Rollen ebenso wie das gesamte Ensemble.

Der Nüziger Surrealist und Neo-Pensionist Herbert Galehr sowie Gattin Gerti teilten ihre Begeisterung.

Premierengäste – Margit Hinterholzer, Präsidentin des Vorarlberger Musiktheaters, und Christian Vögel.

Pyrotechnische Effekte und perfekte Bühnentechnik sind die Sahnehäubchen der einzigartigen Inszenierung.


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Freitag, 26. Juli 2013


Freitag, 26. Juli 2013

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Wer kennt die Region? Leser-Quiz im „Bludenzer Anzeiger“ – 20. Ausgabe Wie gut kennen „wir“ unsere Region, deren Bauwerke, Berge und Täler sowie deren urtümlichen Unverwechselbarkeiten? Die AnzeigerRedaktion geht mit dem Leser-Quiz dieser Frage vierzehntägig auf den Grund. Klaus Eckert, der in Bludenz wohnhafte Maler und Betreiber der gleichnamigen Galerie in der Innenstadt, skizziert anhand von

Aquarellen oder anderer Techniken, markante Punkte unserer Region aus seiner Sicht. „Wie heißt das südländisch anmutende Plätzchen, das die Mühlgasse und die Sturnengasse in der Bludenzer Altstadt verbindet?“, fragt Eckert, der im Laufe der vergangenen dreißig Jahre unzählige Plätze unserer Heimat erkundete und beeindruckend auf Leinwand brachte. Lösung gefunden? Das Lösungswort oder eine schlüssige Erklärung des Motivs bitte bis spätestens 2. August 2013 an folgende Adresse mailen: > gewinnspiel@rzg.at <

Marillenzeit Direkt vom Baum – reif geerntet

Nur noch kurze Zeit gibt es das tolle Sommerobst am Obststand in Ihrer Nähe. „Die Marillenernte ist im vollen Gang und es werden täglich nur die reifen Marillen geerntet. Aber nicht mehr lange - nur noch etwa 1 Woche gibt es die aromatischen saftigen Marillen“, erklärt uns Herr Domig. „Jetzt zugreifen, denn nach der langen Schönwetterzeit sind die Früchte jetzt besonders aromatisch.“

Wie heißt das südländisch anmutende Plätzchen, das die Mühlgasse und die Sturnengasse in der Bludenzer Altstadt verbindet? Gezogene Wochengewinner erhalten jeweils einen eindrucksvollen Bildband von Klaus Eckert. Im „Kunstbuch – In der Stadt“, welches im September 2004 im Eigenverlag veröffentlicht wurde, sind insgesamt sechsundfünfzig der schönsten Aquarelle unverwechselbarer Motive seiner Heimat-

Neu gibt es am Obststand in Ihrer Nähe auch die feinen Vorarlberger Heidelbeeren, täglich frisch und super für Ihr tägliches Müsli oder Ihr Eis. Weiters gibt es noch die letzten Erdbeersorten vom Bodensee sowie knackige Kirschen, die den Sommer von der leckersten Sorte zeigen.

stadt Bludenz sowie der Region gesammelt. (bach)

INFO Wer kennt die Region? Leser-Quiz im „Bludenzer Anzeiger“ Einsendeschluss: 2. August 2013 An: gewinnspiel@rzg.at

Greifen Sie also zu Domig Obst – am Obststand in Ihrer Nähe in St. Anton i. Montafon Hauptstraße, Nenzing-Gais vor Gasthaus Reblaus

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Info: Fam. Domig, Tel. 0664/5139770 oder 0664/2080439


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Midsummer in der Altstadt -XELOlXPV&OXEELQJLPÅ'|UÁLQJHU´

Foto: Werner Bachmann

Die Bludenzer Altstadt wurde bekanntermaßen in den vergangenen Wochen bereits mehrere Male „übervölkert“, ein weiteres OpenAir Highlight ging am vergangenen Freitag eindrucksvoll über die Bühne des Café Dörflinger in der Rathausgasse. Das „Midsummer Clubbing“ war Anlass, die fünfjährige Präsenz der Wirtsleute Silvia und Armin Ronacher im TraditionsCafé als kleines Jubiläum mit Gästen anerkennend zu feiern. Erstmalig in dieser Form initiiert, wurde der mediterrane Treff zur Veranstaltung erster Güte. Das Fest hatte alles, was SummerFeeling zu bieten hat, sogar ein subtropischer Regenschauer zu Beginn des Clubbings vermittelte ein wahrlich exotisch anmutendes Ambiente. Der Szenerie angepasst sorgte „DJ Old Henry“ für südländische Stimmung und ausgelassene Unterhaltung bis spät in den Abend. Optisches Highlight sollte eine außergewöhnliche Modenschau werden, die von den Nachbargeschäften aus der Mühlgasse – die Boutique „Be Queen“ sowie der Salon „Goldschopf“ – beein-

DJ Old Henry sowie Mode-Queen Jasmine Markovic und Hairstylist Michael Knobelspies sorgten für eine grandiose Show beim „Dörflinger Midsummer Clubbing“ in der Bludenzer Altstadt. druckend in Szene gesetzt wurde. Mode-Expertin Jasmine Markovic und Hairstylist Michael Knobelspies führten exklusive Textilien und Accessoires sowie angesagte Trendfrisuren vor und verwandelten die Rathausgasse in einen glamourösen Laufsteg. Das „Dörflinger“ seinerseits überzeugte mit sehr persönlicher, aufmerksamer Gastfreundschaft und ließ buchstäblich keine Wünsche offen. Feine Spare Ribs vom Grill und aus-

gewählte Getränke versetzten das in großer Zahl gekommene Publikum tatsächlich in Urlaubsstimmung. Die begeisterte Anwesenheit unzähliger Stammgäste und solcher, die am besten Wege sind, es gerne zu werden, sind Sinnbild einer aufrichtigen Gratulation, die das „Dörflinger“ unter umsichtiger Führung des Ehepaars Ronacher und dank engagierter Mitarbeiter verdientermaßen mit großer Freude zur Kenntnis nahm. (bach)

Krauthobel: Countdown läuft

Der Schrunser Kirchplatz verwandelt sich zum traditionellen Termin, einen Tag vor Maria-Himmelfahrt, erneut in eine Konzertkulisse der besonderen Art. Für die Montafoner Band ist es jedes Mal ein bedeutungsvoller Augenblick, wenn sie buchstäblich „dahem“ ihre selbst komponierten Lieder im Montafoner Dialekt vor großem Publikum zum Besten geben dürfen. Ihre altbekannten Lieder und ihr Live-Programm verzaubern die Zuhörer immer wieder aufs Neue. Das diesjährige Konzert verspricht ein zusätzli-

„Krauthobel – live on Stage“ – Am 14. August rocken die Montafoner Vollblutmusiker den Kirchplatz in Schruns. ches Highlight. Das langersehnte, achte Album, mit dem weitestgehend vergessenen Montafoner Namen „Fifoldera“, steht vor der Vollendung und alle Krauthobel Fans dürfen sich auf einige neue vielversprechende Titel freuen. Das neue Album „Fifoldera“ ist am 14. August exklusiv vor Ort erhältlich. Ab 16. August ist die CD

am offiziellen Markt und kann online unter www.krauthobel.com bestellt werden. Aufgrund der außergewöhnlich großen Nachfrage empfiehlt es sich, KonzertTickets im Vorverkauf (bei allen Raiffeisenbanken, Sparkassen sowie Ländleticket) frühzeitig zu sichern. An der Abendkasse gibt es nur ein begrenztes Eintrittskartenkontingent. (bach)

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Der Countdown zum bevorstehenden „Rock am Kirchplatz“ geht in die Zielgerade. Am 14. August präsentieren die Montafoner Vollblutmusiker ihr neues Album „Fifoldera“ anlässlich des traditionellen „Heimspiels“ in Schruns.

Foto: Werner Bachmann

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Freitag, 26. Juli 2013

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Bludenz swingt den Sommer „Swinging Jazz Summer“ vom 2. bis 4. August Die zweite Auflage – Second Edition „Swinging Jazz Summer – geht vom 2. bis 4. August über die musikalische Bühne der Bludenzer Altstadt. Die „Städtle“-Besucher werden in den südländisch anmutenden Gassen, Höfen und Straßencafés schon tagsüber mit kulinarisch gespicktem Jazz erster Güte verwöhnt. Am Freitag und Samstag werden die Alpenstadt-Besucher tagsüber in den Altstadt-Gassen mit swingendem Jazz verwöhnt. Die Vorarlberger Formation „Jazzdebakel“ mit Thomas Dür (Klavier), Ulrich Mayr (Trompete), Thomas Summer (Schlagzeug) und der Sängerin Bianca Jäger (Spinning Wheels) musizieren weit über den klassischen Jazz hinaus bis hin zu Jazz Pop und Jazz Rock. Die „UniComboInnsbruck“ begeisterte schon beim Jazz Summer 2012 ein großes Publikum. Das Septett swingt mit feinstem Jazz-Sound quer durch die Altstadtgassen. Sowohl „Jazzdebakel“ als auch die „UniComboInnsbruck“ formieren sich aus einem Pool hervorragender Musiker und Solisten, deren Profession Musik ist. Stilistisch beherrschen die Ensembles alle gängigen Stile der Jazzgeschichte. „Funk meets Rock meets Soul“ – diese Attitüde ist das Markenzeichen der Band rund um das Ausnahmetalent und Kultfigur Fabian Squinobal. Schlagzeug,

Die „UniComboInnsbruck“ begeisterte bereits beim Jazz Summer 2012 in der Bludenzer Altstadt. Gitarre, Bass und Gesang bilden den Grundsound für eine geballte Ladung Energie. Richtig interessant wird es, wenn die mächtige Bläsersektion hinzugefügt wird. Zusätzlich abgerundet wird der Sound durch virtuos eingesetzte Wurlitzer und Hammond Sounds vom Piano. „Hifi-Satisfaction“ wurde 2010 gegründet. Die Ausnahme-Musiker stammen allesamt aus dem Montafon und dem Walgau. 2011 erschien das DebütAlbum „Color“. Die Aufnahmen zum zweiten Album sind nahezu fertig. Die Band präsentiert ihren rockig-funkigen Sound auf höchstem Niveau, Natürlichkeit und spaßiger Humor sind Teils des be-

eindruckenden Programms. Bludenz Stadtmarketing setzt mit der Programmgestaltung der zweiten Auflage des sommerlichen Jazz Events bewusst auf heimische Protagonisten. Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Bludenzer Jazz Summer ist frei. Die JazzNight (Freitag, 2. August, 21 Uhr bis 23:30 Uhr) findet bei schlechter Witterung im Bludenzer Stadtsaal statt. Das Fohren Center lädt am Sonntag von 10.30 bis 14 Uhr zum Jazz Frühschoppen mit der „Arlberg Dixieband“. Das bekannte Ensemble zelebriert Dixieland vom Feinsten. In der klassischen

Besetzung Saxophon, Klarinette, Trompete, Posaune, Schlagzeug, E-Piano, Akkordeon, E-Bass. (bach)

INFO „Swinging Jazz Summer“ 2. bis 4. August in Bludenz FR, 2.8.: 10 – 18 Uhr: Kulinarischer Jazz/Altstadt FR, 2.8.: 21.30 – 23.30 Uhr: Jazz-Night/Rathausgasse (Stadtsaal bei Schlechtwetter) SA, 3.8.: 10 – 13 Uhr: Kulinarischer Jazz/Altstadt SO, 4.8: 10.30 – 14 Uhr: Fohren Center/Jazz Frühschoppen

DVD-Tipp

The Master: Schauspieler-Kino vom Feinsten Regisseur Paul Thomas Anderson scheint es zu lieben, Darstellergrößen zu Höchstform zu treiben. Nachdem ihm dies schon mit Daniel Day-Lewis bei „There will be blood“ gelungen ist, setzt er in seinem neuesten Film „The Master“ noch einen drauf. Die Schauspiel-Giganten Philip Seymour Hoffman (Capote) und Joaquin Phoenix (Gladiator) liefern trotz teils prächtiger Ausstattung quasi ein Zwei-Mann-Spektakel. Thema ist das vor allem in den USA grassierende Sektenwesen. Hoffman spielt einen Charismatiker, der eine

neue quasi-Religion a la Scientology ins Leben ruft und den traumatisierten Weltkriegs-Veteranen Phoenix als rechte Hand einsetzt. Die Story ist zwar vorhersehbar – es geht um den Gebrauch und Missbrauch von Macht und Allmacht sowie den Glauben oder den Zweifel an der neuen Lehre – aber die Rededuelle der beiden sind (auch in der Synchronisation!) einfach beeindruckend. Mit jedem Lacher, jedem hochroten Kopf, jedem betretenen Blick und jedem Schreikrampf zeigen Hoffman und Phoenix, was sie so können. Und im Gegensatz zum oft über-

manierierten Spiel der Altstars Pacino oder DeNiro wirkt das alles nicht aufgesetzt, sondern durchaus glaubhaft und authentisch. Ein Lob auch an Regisseur Anderson, der den beiden zwar freie Hand zu lassen scheint – in Wahrheit sind Drehbuch und Szenen fein und sicher gesetzt. Ein Tipp. (rj) OOOOo The Master, USA 2012, Regie: Paul Thomas Anderson, mit Philip Seymour Hoffman, Joaquin Phoenix; erhältlich im DVD-Handel.


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Freitag, 26. Juli 2013

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MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@regionalmedien.at Twitter: @KarinStrobl

Eine Republik auf der Anklagebank Was müssen die Bürgerinnen und Bürger wohl über den Zustand der Republik denken? Da sitzen die einen auf der Anklagebank, gegen die anderen wird von Seiten der Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt. Kein schönes Bild. Vor allem kein Vorbild. Es gibt derzeit unzählige Verfahren gegen Vertreter aus dem Lager der SPÖ, ÖVP, FPÖ, des BZÖ und des Team Stronach. Da geht es etwa um Inserate, um Beschaffungsvorgänge oder um den Verdacht versteckter Parteienfinanzierung. Man hat schon Mitleid mit den Ermittlern, langweilig ist ihnen derzeit sicher nicht. Nur bei den Grünen ist strafrechtlich nichts anhängig. Doch mit der Wucht der Anzeigen und auch mit dem ehrlichen Willen, die Vergangenheit aufzuarbeiten, entstehen Engpässe – vor allem beim Personal. Rasche Aufklärung kann es daher einfach nicht geben – trotz des öffentlichen Drucks. Verfahren dauern und das Bild von Amtsträgern auf der Anklagebank wird so rasch nicht verblassen. Die Hoffnung auf ehrliche Politiker sollte man sich dennoch nicht nehmen lassen.

AUF ... Nach Missbrauchsfällen: Kanzler Werner Faymann spricht sich vehement für die Wiedereinführung des Jugendgerichtshofs aus.

AB ... Unfassbar geschmacklos: Die Freiheitlichen Arbeitnehmer Niederösterreichs werben mit dem Konterfei von Josef F. Foto: Schak

Selbstständige Mütter sind doppelt gefordert: Sie wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit.

Foto: MEV

Mehr für Vereinbarkeit von Familie und Beruf Unternehmerinnen sehen sich bei der Vereinbarkeit mit einer Entweder-Oder-Situation konfrontiert. WIEN (kast). Eine Umfrage von Oekonsult an mehr als 304 selbstständigen Frauen in Österreich zeigt, dass die höchste Priorität für Unternehmerinnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist. Doch leider, so die einhellige Antwort der Befragten, benötigt es noch weitere Maßnahmen. Alle, sprich 100 Prozent, mei-

nen, die Lösung zur Vereinbarkeit wäre „für das Funktionieren der Gesellschaft von besonderer Wichtigkeit“. 96 Prozent der Unternehmerinnen sind gar der „Von den gesetzlichen Verbesserungen profitieren jährlich 2.500 selbstständige Mütter.“ PETER MC DONALD

Ansicht, die Vereinbarkeitsfrage stelle eine sehr belastende, grundlegende Entweder-Oder-Situation für sie dar.

„Für angestellte Mütter ist eine Teilzeitbeschäftigung selbstverständlich. Die Möglichkeit, während der Kinderbetreuung zumindest Teilzeit weiterhin im eigenen Betrieb zu arbeiten, ist für viele Selbstständige hilfreich und für das Weiterbestehen des Betriebs notwendig“, hebt Peter McDonald, stv. Obmann der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), hervor. Einiges sei von der SVA bereits umgesetzt worden: Das Wochengeld für Unternehmerinnen wurde verdoppelt und sie können sich während dieser Zeit von den Versicherungsbeiträgen befreien lassen.

Darabos weiter unter Druck Ermittlungen gegen Ex-Verteidigungsminister abgeschlossen WIEN (kast). Während der Strafakt wegen Postenschacherei gegen Norbert Darabos zur Begutachtung im Justizministerium liegt, hat der Ex-Minister auf dem Zivilrechtsweg einen Erfolg erzielt: Laut „Kurier“ hat das Verteidigungsministerium seinen Ex-Minister vor einer Strafe von 16.800 Euro bewahrt. Darabos wird vorgeworfen, bei der Bestellung des Abteilungsleiters „Materialstab Luft“ einen minder geeigneten Kandidaten nominiert zu haben, was dieser bestreitet. Jener Bewerber, der als Zweit-

gereihter nicht zum Zug kam, wandte sich an das Gericht, wie die Regionalmedien Austria exklusiv berichteten. Er klagte auf Schadensersatz und bekam Recht. Aber: Darabos muss die Kosten nicht tragen, sondern der Steuerzahler. Denn, so das aktuelle Urteil, der Minister habe damals nicht selbst entschieden. Kurios: Aus einem Zwischenurteil aus 2011 geht hervor, dass „der Bundesminister mit einem Schreiben von 24.4.2009“ den minder geeigneten Kandidaten auf den Arbeitsplatz eingeteilt habe.

Darabos: Der Vorhabensbericht der Korruptionsstaatsanwaltschaft ist fertig. Foto: Scharpf


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'ULWWH$XÁDJHYRQÅVHSWLPR´ Ausstellungsbeitrag von Zeitzeugen und Ahnen Zum dritten Mal in Folge wird der September im Montafon zum Kulturmonat. Vom 1. September bis zum 5. Oktober wird von den Montafoner Museen ein abwechslungsreiches Programm zur Vergangenheit und Gegenwart der südlichsten Talschaft Vorarlbergs geboten.

Ausstellungseröffnung steht auch bewusst am Beginn des Veranstaltungsreigens und wird in der Folge durch Programmpunkte wie „Einen Ausweis vom FC Schruns – Geschichten von Menschen, die als Flüchtlinge kamen“ oder das Montaggespräch mit Mario Cranach, der nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Flucht ins Montafon kam, ergänzt. Derartige Themen rund um das Kommen, Gehen und Bleiben haben wohl Signalcharakter für die Ausrichtung eines „Heimatschutzvereins“ im 21. Jahrhundert. Sie zeigen auf, dass Migration nicht nur ein Phänomen der Gegenwart, sondern Teil der Menschheitsgeschichte ist. Sie geben Einblicke in die lange Geschichte von Zu- und Abwanderung im Montafon und möchten das Bewusstsein schärfen, dass im Tal schon immer Menschen unterschiedlicher Herkunft Leben, Arbeit und Gesellschaft in vielfältiger Form mitgestaltet haben. Einer von weiteren interessanten Schwerpunkten im Kulturmonat bildet die Montafoner Kultur- und Naturlandschaft. (bach)

Foto: Heimatmuseum Schruns

Im Fokus des diesjährigen septimo steht insbesondere das Thema „Migration“. Im Rahmen der unterschiedlichen Veranstaltungsformate werden verschiedenste Altersgruppen angesprochen und eingeladen, sich mit Themen wie unter anderem der Auswanderung der Montafoner nach Amerika auseinanderzusetzen. Zahlreiche Montafoner und Montafonerinnen sind im 19. Jahrhundert aus unterschiedlichen Anlässen ins Hoffnungsland Amerika ausgewandert. Die meisten von ihnen hatten davor schon Wanderungserfahrung, trotzdem war das Risiko dieser Entscheidung kaum abzusehen. Fast alle ließen sich zumindest anfänglich in St. Louis am Mississippi nieder.

Hier hatte ein Gaschurner bereits in den 1830er Jahren ein Baugeschäft gegründet, in dem die Neuankömmlinge Arbeit fanden. Die Ausstellung bietet beispielhafte Einblicke in amerikanische Lebensläufe von Montafoner Auswanderern: Glück und Unglück, Aufstieg und Absturz oder einfach ein mehr oder weniger ordentliches Auskommen kennzeichnen die Biografien. Etliche haben die Chancen der Neuen Welt zupackend angenommen, andere hatten Anpassungsschwierigkeiten und Heimweh und andere wiederum sind im Meer der namenlosen Einwanderer untergegangen. Von all dem erzählen diese Ausstellung und der Begleitband. Der Heimatschutzverein und die Montafoner Museen laden daher alle ein, die Sammlung die der Ausstellung „Vom Montafon an den Mississippi“ zu Grunde liegt, anhand eigener Erfahrungen, Überlieferungen sowie Text- und Bilddokumenten oder gegebenenfalls Fundstücken zu erweitern (Kontakt: Tel. 05556 74723, Mail: info@montafoner-museen.at). Die

Martin Nuderscher aus Vandans geriet 1871 bei der Überfahrt nach Amerika in einen Sturm und gelobte ein Votivbild zu stiften, wenn er gerettet würde.


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Gemeinsam gegen den Hunger Hungerkampagne der Caritas Vorarlberg Die Caritas Vorarlberg startete im Sommer die Kampagne „Zukunft ohne Hunger“. Mit Spenden aus Vorarlberg können nachhaltige Projekte in Äthiopien, Mosambik und Ecuador umgesetzt werden.

Hilfe für Menschen, die Hilfe dringend benötigen. Wenn ein Kind Hunger hat, kann es sich nicht gesund entwickeln. Die weltweiten Zahlen dazu sind dramatisch: 840 Millionen Menschen hungern weltweit, über 160 Millionen Kinder sind chronisch unterernährt - alle zwölf Sekunden verhungert ein Kind. „Setzen wir gemeinsam Schritte, um den Hunger nachhaltig zu bekämpfen. Gemeinsam können wir etwas verändern“, ist der Leiter der Caritas Auslandshilfe, Martin

Verbesserung ihrer Lebenssituation zwei Ziegen erhalten.“ Inzwischen sind bereits zwei Zicklein geboren worden, und Almaz‘ Mutter konnte eine der Mutterziegen verkaufen. Die Familie kann neue Hoffnung für die Zukunft schöpfen und vielleicht geht für Almaz und ihre Mutter im Herbst sogar ein großer Wunsch in Erfüllung und das Mädchen kann die Schule besuchen.

SPENDEN Caritas-Spendenkonto Raiffeisenbank Feldkirch KtoNr. 40.006, BLZ 37422 Kennwort: Zukunft ohne Hunger Online-Spenden: www.caritas-vorarlberg.at Erlagscheine liegen auch in allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Vorarlbergs auf!

„Abenteuer Wohnen“ im Rathaus Gut besucht war die Ausstellung „Abenteuer Wohnen“ im Foyer des Bludenzer Rathauses. Die Initiative Sichere Gemeinden hat diese Wanderausstellung ins Rathaus gebracht. Zahlreiche Besucher entdeckten, wie die Welt mit Kinderaugen aussieht.

im Wohnbereich immer wieder zur Falle werden, aus der Kinderperspektive kennen zu lernen. Bei einem Gewinnspiel gab es attraktive Preise zu gewinnen. Über einen Gutschein für die Anschaffung eines Kindersitzes freute Frau Yildiz Keskin. (red)

Gerade für Kleinkinder birgt die Welt der Erwachsenen viel Interessantes aber somit auch so manche Gefahrenquelle. Kinder wollen und müssen ihre Umwelt erforschen und – im doppelten Sinne des Wortes – sinnvoll begreifen. Jährlich verletzen sich rund dreitausend Kinder bis zu vierzehn Jahren in Vorarlberg so schwer, dass sie einem Krankenhaus behandelt werden müssen.

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Caritas-Mitarbeiter Harald Grabher ist vor kurzem aus Äthiopien zurückgekehrt. Dort koordinierte er Projekte, die durch die Spendenbereitschaft aus Vorarlberg erst möglich sind. Mit zahlreichen Aktionen setzt die Caritas im Sommer im Rahmen der Kampagne „Zukunft ohne Hunger“ Zeichen. „Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung für Kinder in Südäthiopien, wie beispielsweise für Almaz,“ berichtet Harald Grabher. „Ihre Familie zählt mit zu den ärmsten der Region. Ihre Mutter muss nach dem Tod ihres Mannes Almaz und ihre acht Geschwister ganz alleine durchbringen. Vergangenes Jahr hat die Familie zur

Hagleitner-Huber, überzeugt. „Eine Zukunft ohne Hunger ist möglich, wenn wir alle an einem Strang ziehen.“ Im Rahmen der Kampagne „Zukunft ohne Hunger“ werden die bewährten Projekte, die die Caritas Vorarlberg gemeinsam mit Partnern vor Ort durchführt, weiter ausgebaut. Bereits mit einer Spende von beispielsweise 25 Euro kann eine Ziege für eine in ärmsten Verhältnissen lebende Familie in Südäthiopien finanziert werden. (pr)

Der Unfall im Haushalt sowie in der Umgebung des Hauses ist die Todesursache Nummer eins bei Kleinkindern. Die aufgestellte „Riesenküche“ war eine Möglichkeit, als Erwachsener die Gefahrenquellen, die für die Sprösslinge

Mit der Gewinnerin, Frau Yildiz Keskin, freuten sich auch Bürgermeister Mandi Katzenmayer und der Leiter der Hauptverwaltung, Markus Warger.


Freitag, 26. Juli 2013

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Reiseziel Museum 2013 Montafoner Museen und Klostertal-Museum In Kooperation mit der Kulturabteilung sowie der Initiative „Kinder in die Mitte“ des Landes Vorarlberg und der Kulturstiftung Liechtenstein öffnen an drei Sonntagen im Sommer insgesamt siebenunddreißig Museen ihre Türen für Kinder und deren Familien.

Rinnsale, die zu wilden Bächen ansteigen, Murenabgänge, Bauten in der Gefahrenzone – die Risiken, die vom Wasser für Gebäude und Menschen ausgehen, sind derzeit bedauerlicherweise in aller Munde.

Frühmesshaus Bartholomäberg Interessante Ergebnisse aus der dreizehnjährigen Forschung zur frühesten Besiedelungsgeschichte des Montafons warten auf die jungen‘ Reiseziel-Museum-Besucher. Nach einem spannenden Suchrätsel bauen „wir“ ein kunterbuntes „Windkraftwerk“ aus Haselstock, Kork und Federn, denn auch schon zu Urzeiten war der Wind ganz wichtig für das Überleben der Menschen. Kon-

Am „Reiseziel“ Bartholomäberg basteln Kinder ihr eigenes Windrad. Am Sonntag, 4. August finden die spannenden Reisen auch in den Montafoner Museen und im Klostertal Museum statt. kret wurden wind- und wassergeschützte Gebiete von den Siedlern ausgesucht, um sich dort sesshaft zu machen. Heimatmuseum Schruns Das Prägen und Bearbeiten von Metallblechen ist eine sehr alte Technik mit einer langen Tradition im Kunsthandwerk. Häufig wurden Goldbleche durch Gravieren, Treiben, Punzen oder Ätzen in die gewünschte Form gebracht. Kinder prägen ihre eigene Münze mit Metallfolie und dürfen diese dann im Reisekoffer mitnehmen.

Tourismusmuseum Gaschurn Viele Montafoner sind vor vielen Jahren in eine neue Heimat aufgebrochen. Dabei war nicht nur ihre Abenteuerlust Grund für die große Reise. Im Tourismusmuseum Gaschurn erfährt man, wohin die Menschen gegangen sind und wie es ihnen dabei ergangen ist. Um für die Reise gerüstet zu sein, können Kinder den eigenen Münzbeutel basteln. Bei einem Quiz durchs Museum kann man die ersten Taler verdienen und die Reise in einem Leporello, der selbst gestaltet wird, festhalten. (bach)

Im Bereich des Galgentobels ist die Gefahr dagegen im Wesentlichen gebannt. Durch umfangreiche Baumaßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung konnte 2012 die rote Gefahrenzone deutlich verkleinert werden. Jetzt folgt die gute Nachricht für einige Grundeigentümer. Ihre Flächen sind nunmehr gesichert und können als Bauland gewidmet werden. Die Gründe in der roten Zone werden dagegen als Freihaltegebiet definiert. Damit geht die Stadt ihren seit vielen Jahren erfolgreichen Weg konsequent weiter: Den Bürgern helfen, wo es geht, aber keine Bauten zulassen, wo Eigentum und Leben in Gefahr sein können. (red)

Umfangreiche Baumaßnahmen senkten wesentliche Gefahrenquellen im Bludenzer Galgentobel.

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Im Rahmen der Aktion „Reiseziel Museum“ werden Kinder zwischen drei und zwölf Jahren zu kleinen Museums-Reisleiterinnen und Reiseleitern. In jedem Museum erwartet die Kinder ein eigens für sie und ihre Familien konzipiertes Programm mit spannenden Mitmach-Aktionen. Das Klostertal-Museum in Wald am Arlberg sowie die Montafoner Museen laden am Sonntag, 4. August (10 – 17 Uhr) zum „Reiseziel Museum“. Detaillierte Informationen und Termine sind unter www.vorarlberg. at/kinderindiemitte online abrufbar. Bergbaumuseum Silbertal Wenn Archäologen ausgraben, müssen sie sehr vorsichtig sein. Die Fundstücke erzählen uns viel über die Vergangenheit. Unsere jungen Reiseleiterinnen und Reiseleiter benutzen wie die Archäologen kleine Werkzeuge und erforschen oder suchen kleine Fundstücke in der Erde. Die gefundenen Schätze können im Reisekoffer mitgenommen werden.

Anpassung der Gefahren an Flächenwidmung


Freitag, 26. Juli 2013

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Termine Veranstaltungskalender 26.7. bis 22.8.2013

Fr

26. Juli

Golf Herrenturnier ab mittag, Golfplatz Bludenz-Braz 10.00 Uhr Geführter Stadtrundgang Treffpunkt Bludenz Tourismus 17.15-18.30 Uhr Herta Glück erzählt ab 16 J. Kirche Bartholomäberg 20.00 Uhr Militärmusik Vbg. Festkonzert, Villa Falkenhorst Thüringen

Sa

27. Juli

8.00 - 12.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 10.00 Uhr Ländle gegen Ländle Golfplatz Bludenz-Braz

So

28. Juli

17.00 Uhr Doremis-Ensemble Kammerkonzert, Propstei St. Gerold

Mo

29. Juli

8.00-17.00 Uhr Krämermarkt in der Altstadt Bludenz

Di

30. Juli

13.50 Uhr Sagenwanderung Anm.: 05552/62617, Treffpunkt: Tourismus Bürs 17.00 Uhr Bridge-Abend bei der Illwerke Kantine Rodund, Auskunft/ Anm.: Sigrid Lins, 0650/5809995 17.30-20.30 Uhr Blutspendeaktion Gemeindesaal, St. Anton im Montafon

Mi

31. Juli

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 14.00 Uhr Bürs Geführte Schluchtwanderung durch die Bürser Schlucht, Anm.: 05552/62812-112, Treffpunkt: Dorfplatz

Fr

2. August

17.15-18.30 Uhr Herta Glück erzählt ab 16 J. Kirche Bartholomäberg 18.00 Uhr Gassenfest Baby Comeback, Live-Musik, Gewerbepark Blumenegg, Bludesch

Sa

3. August

8.00 - 12.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 20.15 Uhr Schräg vor Ort Alldra, Kirchplatz Schruns

So

4. August

11.00 Uhr Jailhouse Jazzmen Festkonzert, Villa Falkenhorst Thüringen

Mo

5. August

8.00-17.00 Uhr Krämermarkt in der altstadt Bludenz

Di

6. August

13.50 Uhr Sagenwanderung Anm.: 05552/62617, Treffpunkt: Tourismus Bürs 17.30-20.30 Uhr Blutspendeaktion Sonnenbergsaal Nüziders 17.00 Uhr Bridge-Abend bei der Illwerke Kantine Rodund, Auskunft/ Anm.: Sigrid Lins, 0650/5809995

Mi

7. August

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 10.00 Uhr Jahrgang 1944 CafeRistorante Pino 14.00 Uhr Bürs Geführte Schluchtwanderung durch die Bürser Schlucht, Anm.: 05552/62812-112, Treffpunkt: Dorfplatz 17.00 Uhr Lech Classic Music Festival Neue Kirche Lech

Do

8. August

17.00 Uhr Lech Classic Music Festival Neue Kirche Lech

Fr

9. August

17.15-18.30 Uhr Herta Glück erzählt ab 16 J. Kirche Bartholomäberg 20.00 Uhr Poetry in Motion Konzert, Propstei St. Gerold

Sa

10. August

8.00 - 12.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 17.00 Uhr Lech Classic Music Festival Neue Kirche Lech 20.00 Uhr Ensemble konz.art Konzert, Villa Falkenhorst Thüringen

Mo

12. August

8.00-17.00 Uhr Krämermarkt in der Altstadt Bludenz

Di

13. August

13.50 Uhr Sagenwanderung Anm.: 05552/62617, Treffpunkt: Tourismus Bürs 17.00 Uhr Bridge-Abend bei der Illwerke Kantine Rodund, Auskunft/ Anm.: Sigrid Lins, 0650/5809995

Mi

14. August

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 14.00 Uhr Bürs Geführte Schluchtwanderung durch die Bürser Schlucht, Anm.: 05552/62812-112, Treffpunkt: Dorfplatz

Do

Maria Himmelfahrt

15. August

17.00 Uhr Montafoner Kammermusik Vital-Zentrum Felbermayer, Gaschurn 17.00 Uhr Duo Praxedis Klassik, Propstei St. Gerold

Fr

16. August

17.00 Uhr Montafoner Kammermusik Vital-Zentrum Felbermayer, Gaschurn 17.15-18.30 Uhr Herta Glück erzählt ab 16 J. Kirche Bartholomäberg

Sa

17. August

So

18. August

8.00 - 12.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 17.00 Uhr Montafoner Kammermusik Vital-Zentrum Felbermayer, Gaschurn 19.30 Uhr Peter Roth Konzert und Vortrag, Propstei St. Gerold

11.00 Uhr Abschlussfest Blumenegger Sommer Villa Falkenhorst Thüringen

Mo

19. August

8.00-17.00 Uhr Krämermarkt in der Altstadt Bludenz

Di

20. August

Mi

21. August

13.50 Uhr Sagenwanderung Anm.: 05552/62617, Treffpunkt: Tourismus Bürs 17.00 Uhr Bridge-Abend bei der Illwerke Kantine Rodund, Auskunft/ Anm.: Sigrid Lins, 0650/5809995

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 14.00 Uhr Bürs Geführte Schluchtwanderung durch die Bürser Schlucht, Anm.: 05552/62812-112, Treffpunkt: Dorfplatz

FOHREN-CENTER Mittwoch: Lady’s Bowling um günstige 2 Euro Mittwoch: Laserday – den ganzen Tag Lasertag spielen zum Pauschalpreis Do., Fr., Sa: Party Bowling mit DJ & Gewinnspielen (bitte reservieren) Freitag & Samstag sowie vor Feiertagen: Kessel Party mit DJ ab 21 Uhr 2. Samstag des Monats: Disco Bowling for Kids im Strike


Freitag, 26. Juli 2013

21 Kirche in Rungelin

Aus den

Pfarreien Heilig Kreuzkirche 05552/62219 Msgr. Peter Haas Heilig Kreuzkirche: Dienstag: 9 Uhr Donnerstag: 9 Uhr Freitag: 9 Uhr Sonntag 10 Uhr Beichtgelegenheit: Fr 9.30 bis 10 Uhr Peter Haas

St. Laurentius 05552/32617 Msgr. Peter Haas Sa 18 Uhr Vorabendmesse

Dreifaltigkeitskirche Di 8 Uhr Laudes, anschl. Anbetung, Abschluss um 17.30 Uhr mit Vesper und Segen Mi 9 Uhr Messe So 19 Uhr Sonntagabendmesse

Franziskanerkloster 05552/62251 Pater Makary Gottesdienste Werktag: 7.30 Uhr (Außer Donnerstag) Do 18 Uhr Stille Anbetung 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kloster St. Peter 05552/62329 Sr. Marcelina

Hl. Messe: 6:30 Uhr Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Di 19:15 Uhr Hl. Messe mit Predigt, anschließend Anbetung Sa 9 Uhr Hl. Messe (keine Vorabendmesse) So 9 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kirche Lorüns

Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Herz Mariae Fatimakirche 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 10 Uhr Sonntaggottesdienst Mo 19 Uhr Rosenkranz Fr 19 Uhr 1. und letzter Freitag Abendmesse Fr 26.7 19 Uhr Gottesdienst Sa 27.7 19 Uhr Wort-Gottesdienst So 28.7 10 Uhr Gottesdienst Mo 29.7 19 Uhr Rosenkranz Fr 2.8. 19 Uhr Abendmesse Sa 3.8 19 Uhr Gottesdienst So 4.8. 10 Uhr Gottesdienst Mo 5.8. 9 Uhr Rosenkranz

Pfarre Bings - Stallehr - Radin 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn - und Feiertagen: Sonntaggottesdienst 8.30 Mittwoch: 19.00 jeden 2. Mittwoch im Monat Messe in Stallehr oder Radin jeden letzten Mittwoch im Monat Jahrtagsgottesdienst um 19.00 in Bings Donnerstag 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Samstag 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr

Mi 24.7. 19 Uhr Kein Gottesdienst-Bings Do 25.07 18.30 Uhr Friedensgebet-Stallehr Sa 27.7 18.30 Uhr Rosenkranz Bings, 19 Uhr Gottesdienst So 28.7. 8.30 Uhr Wort-Gottesdienst Mi 31.07. 19 Uhr Verst.-Gottesdienst-Bings Do 1.8. 18.30 Uhr Friedensgebet-Stallehr Sa 2.8. 18.30 Uhr Rosenkranz-Stallehr

Msgr. Peter Haas

So 8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kapelle im Krankenhaus So 10 Uhr Gottesdienst

Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

Pfarre Nüziders 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 26.7. 7.15 Uhr Hl. Messe Sa 27.7. 19 Uhr Vorabendmesse So 28.7. 17. Sonntag im Jahreskreis 7.30 Uhr Hl. Messe 9.30 Uhr Hl. Messe 14 Uhr Taufe von Marie Palombo 19 Uhr Hl. Messe Mo 29.7. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 30.7. 7.15 Uhr Hl. Messe Mi 31.7. 19 Uhr Hl. Messe Do 1.8. Priesterdonnerstag 17 Uhr Wortgottesdienst im Sozial-

zentrum 19 Uhr Hl. Messe, wir beten um geistliche Berufe Fr 2.8. Herz-Jesu-Freitag 19 Uhr Hl. Messe, anschließend Anbetung Sa 3.8. 18 Uhr Vorabendmesse in Laz 19 Uhr Vorabendmesse in der Pfarrkirch So 4.8. 18. Sonntag im Jahreskreis 7.30 Uhr Hl. Messe 9.30 Uhr Hl. Messe 19 Uhr Hl. Messe Mo 5.8. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 6.8. 7.15 Uhr Hl. Messe Mi 7.8. 19 Uhr Hl. Messe Do 8.8. 17 Uhr Hl. Messe im Sozialzentrum, 19 Uhr Jahrtag für Siegfried Grass Fr 9.8. 7.15 Uhr Hl. Messe Sa 10.8. 16 Uhr Taufe von Anna Burtscher, 19 Uhr Vorabendmesse So 11.8. 19. Sonntag im Jahreskreis 7.30 Uhr Hl. Messe 9.30 Uhr Hl. Messe 14. Uhr Taufe von Mia Kienz 19. Uhr Hl. Messe In der Vorabendmesse und den Sonntagsmessen besteht die Möglichkeit, Dachschindeln für die Turmsanierung zu erwerben! Mo 12.8. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 13.8. 7.15 Uhr Hl. Messe Mi 14.8. 19 Uhr Vorabendmesse Do 15.8. Mariä Himmelfahrt 7.30 Uhr Hl. Messe 9.30 Uhr Hl. Messe 11.30 Uhr Bei guter Witterung findet ein zusätzlicher Gottesdienst auf der Alpe Formarin statt 19 Uhr Hl. Messe Fr 16.8. 7.15 Uhr Hl. Messe 15 Uhr Hochzeit von Caroline Bichay und Richard Wachter. Wir wünschen dem Brautpaar Gottes Segen auf dem gemeinsamen Lebensweg! Sa 17.8. 19 Uhr Vorabendmesse So 18.8. 20. Sonntag im Jahreskreis 7.30 Uhr Hl. Messe 9.30 Uhr Hl. Messe 19.00 Uhr Hl. Messe Mo 19.8. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 20.8. 7.15 Uhr Hl. Messe Mi 21.8. 19 Uhr Jahrtag für Gerhard Haller Do 22.8. 17 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum 19 Uhr Hl. Messe Fr 23.8. 7.15 Uhr Hl. Messe

Pfarre St. Nikolaus Braz

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Sa 17 Uhr Seelenrosenkranz; 19:30 Uhr Vorabendmesse So 10 Uhr Gemeindegottesdienst 19:30 Rosenkranz während der Alpzeit in der St. Anna Kapelle und Maria Hilf Kapelle Mo 8 Hl. Messe in der St. Annakapelle Mi 9:30 Abendmesse mit VII. und XXX. für Gebhardine Werle Do 19:30 Eucharistische Anbetung Fr 10:30 Hl. Messe im Haus Klostertal

Pfarre Hl. Oswald Dalaas

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

So 8:45 Sonntagsmesse der Pfarrgemeinde Di 7:30 Hl. Messe in der Hl. Kreuzkirche Do 19:30 Abendmesse

Pfarre St. Anna Wald a.A.

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

So 19.30 Uhr Sonntagsmesse der Pfarrgemeinde

Christus Gemeinde Montafon 0664/1041101 oder 0664/8409197 So 28.7. 9.45 Uhr Gottesdienst Der Gottesdienst findet in der Brunnenfelderstr. 51 in Bludenz statt.

Volksmission Evan. Freikirche

05552/68077 Pastor Dr. James Griggers

So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Neuapostolische Kirche

05552/31238 Auskunft

So 28.7. 9.30 Uhr Gottesdienst in Bludenz Mi 31.7. 20 Uhr Gottesdienst in Bludenz

Kirche der Siebenten Tags Adventisten

0676/83322593

Sa 9.30 Uhr Bibelgespräch 10.45 Uhr Predigtgottesdienst http://vorarlberg.adventisten.at/ bludenz.html


Freitag, 26. Juli 2013

Ä R Z T E APOTHEKEN APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 27.7. und So 28.7. Central Apotheke, Bludenz und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Sa 3.8. und So 4.8. Rosenegg-Apotheke, Bürs und St. Jakob-Apotheke, Bludesch Sa 10.8. und So 11.8. Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Sa 17.8. und So 18.8. Apotheke Bludenz Stadt und Apotheke Nenzing

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns

Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Freitag 26.7. Dr. Andre Frühwirth, Rathausgasse 20, Bludenz, 05552/62570 oder 0664/5774881 Samstag 27.7. Dr. Christoph Riezler, Außerfeldstr. 38, Bürs, 05552/62897 oder 0664/8224321 Sonntag 28.7. Dr. Andre Frühwirth, Rathausgasse 20, Bludenz, 05552/62570 oder 0664/5774881 Montag 29.7. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Dienstag 30.7. Dr. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Mittwoch 31.7. Dr. Harald Schlocker, Josef-Wolf-Platz 4, Bludenz, 05552/63021 oder 0664/1414718 Donnerstag 1.8. Dr. Bruno Dressel, Sonnenbergstr. 12a, Nüziders, 05552/66080 oder 0664/3587959 Freitag 2.8. Dr. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel.: 05552/66080 Samstag 3.8. Dr. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel.: 05552/66080 Sonntag 4.8. Dr. Bruno Dressel, Sonnenbergstr. 12a, Nüziders, 05552/66080 oder 0664/3587959 Montag 5.8. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Dienstag 6.8. Dr. Andre Frühwirth, Rathausgasse 20, Bludenz, 05552/62570 oder 0664/5774881 Mittwoch 7.8. Dr. Klaudia Scheinhütte, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Donnerstag 8.8. Dr. Bruno Dressel, Sonnenbergstr. 12a, Nüziders, 05552/66080 oder 0664/3587959

Freitag 9.8. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Samstag 10.8. Dr. Harald Schlocker, Josef-Wolf-Platz 4, Bludenz, 05552/63021 oder 0664/1414718 Sonntag 11.8. Dr. Klaudia Scheinhütte, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Montag 12.8. Dr. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Dienstag 13.8. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Mittwoch 14.8. Dr. Klaudia Scheinhütte, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Donnerstag 15.8. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Freitag 16.8. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Samstag 17.8. Dr. Christoph Riezler, Außerfeldstr. 38, Bürs, 05552/62897 oder 0664/8224321 Sonntag 18.8. Dr. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel.: 05552/66080 Montag 19.8. Dr. Günter Tschol, Bahnhofstraße 11, Bludenz, 05552/65746 oder 0664/3383825 oder 05552/65662 Dienstag 20.8. Dr. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel.: 05552/66080 Mittwoch 21.8. Dr. Klaudia Scheinhütte, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Donnerstag 22.8. Dr. Josef Jun. Egger, Hauptstraße 8, Bürs, 05552/66522 oder 0664/3260786

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Sa 27.7. und So 28.7. 17-19 Uhr Dr. Hamid Hesso, Bahnhofstr. 14, Bludenz, Tel.: 05552/39800 Sa 3.8. und So 4.8. 17-19 Uhr Dr. Andreas Sander, Silvrettastr. 6, Schruns, Tel.: 05556/74340 Sa 10.8. und So 11.8. 17-19 Uhr Dr. Wolfram Stark, Josef-Wolf-Platz 4, Bludenz, Tel.: 05552/33200 Do 15.8. 17-19 Uhr Dr. Josef Concin, Waldburgstr. 1 Nüziders, Tel.: 05552/63311 Sa 17.8. und So 18.8. 17-19 Uhr Dr. Maad Al-Soqour, Bahnhofstraße 14, Bludenz, Tel.: 05552/63380 oder 63381

NOTDIENST KLOSTERTAL Sa 27.7., So 28.7., Sa 10.8. und So 11.8. Michael Jeleff, Innerbraz, 05552/28444, 11 bis 12 Uhr und 17 - 18 Uhr Sa 3.8., So 4.8., Do 15.8., Sa 17.8. und So 18.8. Winfried Burtscher, Dalaas, 05585/7212 8-12 Uhr und 17-18 Uhr

APOTHEKENDIENST MONTAFON Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage kur.apo.or.at erfahren.

NOTDIENST MONTAFON Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Nummer 141 zu erfahren.

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Einer der vielen Rundwege entlang der VerwallGruppe.

Begegnungen auf neuem Vlbg. Rundwanderweg „Min und din Weag“ Vor mir das Schweizer Tor. 2.139 Meter Höhe. Zwei mächtige Kuppeln aus Fels. Drüben auf der Schweizer Seite hat Beat Kammerlander mit seiner SilbergeierRoute Klettergeschichte geschrieben. Von der Lücke kommt mir eine aufgekratzt fröhliche Wandergruppe entgegen. Sie wollen zur Lindauer Hütte. Wir reden kurz über das Wetter. Über uns nur blauer Himmel. Ich tippe an mein Käppi und verabschiede mich. Der Lünersee wartet. Noch ein letzter Blick durchs Tor, dann überlasse ich mich wieder der Magie des Weges. Ich habe es nicht eilig. „Min Weag“ ist Vorarlberger Dialekt und bedeutet „Mein Weg“. Entwickelt wurde der neue Rundweg von Vorarlberg Tourismus in Zusammenarbeit mit heimischen und geprüften Bergführern, die die einzelnen Touren handverlesen aufbereitet haben. Derzeit sind es 31 Etappen. Startpunkt ist in Bregenz oder irgendwo auf der Strecke. Vom Rheintal über den Bregenzerwald zum Tannberg und von der Silvretta, über den Verwall und den Rätikon wieder zurück ans Ufer des Bodensees. Im Uhrzeiger- oder gegen den Uhrzeigersinn. Als Ganzes oder etappenweise. Ein Reigen an Möglichkeiten. Geschichten auf Schritt und Tritt. Der Rundweg steht online auf der Website von Vorarlberg Tourismus zur Verfügung. Jede Einzeltour kann online ausgewählt, betrachtet und ausgedruckt werden. Ein besonders realistisches Feature sind die imposanten

3D-Animationen der Wanderrouten. Streckenverlauf, Gehzeiten, Schwierigkeitsgrad, Höhenangaben, Routenbeschreibung, Wissenswertes, sowie Einkehrmöglichkeiten und Verkehrsverbindungen werden detailliert beschrieben. Bilder und Videos illustrieren die jeweilige Strecke. Zudem ist „Min Weag“ auch in der kostenlosen Vorarlberg App eingebunden. Über die nützliche Tourendatenbank für unterwegs sind zurzeit über 400 Wander- und über 90 Rad- und MountainbikeTipps abrufbar. „Min Weag“ bietet eine einzigartige Vielfalt auf engstem Raum, die Landschaft kann als Kunstwerk erlebt werden, Begegnungen mit Menschen, die in der Region verwurzelt sind und interessante Episoden erwarten die Wanderer. Zum Beispiel das Wirken der Bregenzerwälder Barockbaumeister oder der Aufstieg und Fall der Wälder Käsebarone. Im Rätikon, der Silvretta und dem Arlberggebiet belegen urgeschichtliche Funde, dass es schon damals einen regen Austausch über die Pässe gab. Und im Rheintal kann man sich auf Spurensuche nach jenen frühen Fabrikanten begeben, die, wie etwa John Sholto Douglass, die Erschließungsgeschichte unserer Berge wesentlich mitgeprägt haben. Der Rundweg zeigt, dass sich Natur und Kultur auch jenseits von Kitsch entdecken lassen. In vielfältigen Naturzonen, die den Begriff Landpartie neu interpretieren. Dort, wo der Berg ruft (oder ein Hirt), die Wälder rauschen (oder ein Bach) und die Seen plätschern (oder ein SPA). (red)


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Neuer Marketingbeirat im Montafon

Foto: Werner Bachmann

Erfolgreicher Start der Workshop-Reihe

Manuel Bitschnau, Geschäftsführer Montafon Tourismus: „Routinierte Praktiker sollen durch wertvolle Inputs das Marketing von Montafon Tourismus bewusst unterstützen“.

'U¶0DOHÀ]« Eventueller Schuss nach hinten... LH Wallner läuft Gefahr, sich von seinen Bundes-ÖVP-Vorderen und einem Medium vor einen verdächtig gebrechlichen Karren spannen zu lassen, wenn er sich weiter aus dem Fenster lehnt, Druck auf die Frauenpensionen macht und für die »Anhebung« von deren Antrittsalter ist. Vor der Nationalratswahl sollten solche Spindelegger-Schnaps-Ideen und irrationalen »Kopf-Schüsse« möglichst unterbleiben. Sie könnten sonst die in Wien hausgemachte und sich derzeit abzeichnende ÖVP-Wahl-Pleite herbeizitieren...

Im Rahmen des Montafoner Tourismustages Ende Mai wurden sechs Gastgebervertreter in den neu gegründeten Marketingbeirat von Montafon Tourismus gewählt. Zusätzlich mit Vertretern der vier Bergbahnen und einem Vertreter der WIGE Montafon ist man bereits aktiv. Mit positiver Stimmung wird im Montafon in die Zukunft geblickt. Das neue Marketingkonzept soll in den nächsten Wochen bereits vollendete Form annehmen. „Im Marketingbeirat von Montafon Tourismus finden wir eine gute Mischung aus erfahrenen Touristikern und jungen, engagierten Leuten, die sich optimal ergänzen. Der Beirat soll dazu dienen, routinierte Praktiker in die Marketingstrategie mit einzubeziehen,

um auf ihre Erfahrungen zurückgreifen zu können, aber auch dazu, dass sich die Gastgeber, Bergbahnvertreter und Unternehmer sich aktiv bei Montafon Tourismus einbringen können“, erklärt Montafon Tourismus Geschäftsführer Manuel Bitschnau die Zusammenhänge. Daniel Dönz und Ruth Tschofen (Vertreter Privatzimmervermieter), Markus Felbermayer, Christoph Metzler, Daniel Kienast und Jürgen Zudrell (Vertreter gewerbliche Betriebe) sowie Christian Egele (Illwerke Tourismus), Regina Knünz (Silvretta Montafon), Rainer Battlogg (Bergbahnen Gargellen) und Sabrina Fleisch (Kristbergbahn) bilden mit Tobias Stergiotis als Vertreter der WIGE Montafon den Marketingbeirat der Montafon Tourismus GmbH.

Im ersten Workshop wurden die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risken der Destination analysiert und gemeinsam eine Vision für Gäste und Einheimische erarbeitet. Im nächsten Schritt werden Themen wie Mission, Positionierung, Zielgruppen, Strategien und damit verbundene Maßnahmen entwickelt. Das Zeitfenster ist knapp, in den nächsten Wochen sollen diese Punkte bereits fixiert sein. Manuel Bitschnau: „Es ist uns wichtig, dass das neue Konzept von allen gekannt, verstanden, nach innen und außen kommuniziert und vor allem gelebt wird“, ist man im Montafon von einer gestärkten, gemeinsamen Zukunft „förs Muntafu“ überzeugt. (bach)

20. Woodrock Festival Jubiläumsfest wurde zur Mega-Party Das bereits zwanzigste „Woodrock Festival“ fand erneut in Bludenz am Fuße des Muttersberg in Hinterplärsch statt. Künstler unterschiedlichster Genres wurden an drei Tagen eindrucksvoll präsentiert und eine noch nie da gewesene Party wurde ausgelassen gefeiert. „Noch nie da gewesen“ deshalb, weil vermutlich das Wetter in all den Jahren noch nie so perfekt mitspielte wie dieses Jahr. Drei Tage wolkenloser Himmel mit

Temperaturen jenseits der zwanzig Grad. Die angenehmen Wetterverhältnisse untermalten durch den lauen Sonnenuntergang das absolut märchenhafte Flair im Talkessel des Hinterplärsch. Neben beindruckenden Newcomern wie „Beardpunch“, die trotz untergehender Sonne alle bisherigen Opener in den Schatten stellten, brachten „Millions of Dreads“ das Festivalgelände zum Überkochen. Stagediving, Seifenblasen und jede Menge Bassklänge machten den Samstag zum Höhepunkt

der dreitägigen Mega-Party. Am Ende hatten mehr als zweitausend Woodrock-Fans ihre persönlichen Woodrock-Moments. „Danke an alle Helferinnen und Helfer für die unglaubliche Einsatzbereitschaft. Dank auch an unsere Unterstützer wie die Stadt Bludenz, das Land Vorarlberg und sämtliche Sponsoren“, verleiht Hannah Juriatti im Namen der Veranstalter und der vielen Fans ihrer Begeisterung die dankbare Anerkennung für ein Fest, das es so wohl nirgends gibt. (bach)

...meint für diesmal dr`Malefiz.

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Mehr als zweitausend Woodrock-Fans kamen zur Jubiläumsparty nach Bludenz ins Hinterplärsch.


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Dachziegel, die Strom liefern Das Photovoltaik-Indachsystem Solrif® von DOMA bringt doppelten Nutzen Die für das System verwendeten Solarmodule gehören zu den leistungsfähigsten, die am Markt erhältlich sind. In Kombination mit dem Solrif®-Montagesystem entsteht eine schlichte, architektonisch ästhetische Lösung. Module und Rahmen sind komplett in schwarz gehalten, der Rahmenanteil ist minimal. Damit kann auf der vorhandenen Dachfläche die maximale Leistung installiert werden. Das Leichtmetall-Profilsystem, mit dem sich rahmenlose PV-Module wasserdicht einrahmen lassen, ersetzt somit die herkömmliche Dachhaut und wird zum SolarDachziegel. Kurzversion - mehr Infos Mit speziellen Montagebügeln werden die Solrif®Solardachziegel an Stelle von normalen Dachpfannen oder Schieferplatten auf einer modifizierten Ziegellattung befestigt. Solrif® übernimmt damit die Funktion der konventionellen Dacheindeckung. Es können Teile von Dächern oder ganze Dächer mit den Solrif®-Solardachziegeln belegt werden. Standardisierte Verblechungen und Anschlüsse sorgen für dichte Übergänge zu den Ziegeln. Bei Ganzdachlösungen werden die Dachrandabschlüsse bauseits durch den Fachhandwerker ausgeführt. Farblich abgestimmte Blindmodule steigern die Flexibilität in der Gestaltung und Dachintegration. Neu sind auch spezielle Dachfenster erhältlich, die sich mit Solrif®Solardachziegel kombinieren lassen. Das Photovoltaik-Indachsystem Solrif® kann unter Berücksichtigung der Dachdecker-Regeln standardmässig zwischen 15° und 75° Dachneigung eingesetzt werden. Zu beachten sind die lokalen Wind- und Schneelasten. Entsprechende Berechnungen können komfortabel und computergestützt vorgenommen werden. (pr)

INFO DOMA Solartechnik Sonnenstraße 1, 6822 Satteins Vorarlberg, Austria Tel +43 5524 5353-0

Möbel Frick Schlussverkauf läuft auf Hochtouren Räumungsfinale bei Möbel Frick Nenzing. Wer jetzt vorbeikommt, profitiert vom Modellwechsel. Auch bei Möbeln gibt die Mode den Ton an. Und wenn die Neuen kommen, müssen manche Alte Platz machen. Möbel Frick gibt seinen Kunden damit die Möglichkeit, gute Ware verbilligt zu erwerben. Angebote in allen Warengruppen Bei allen Abverkaufs-Artikeln handelt es sich um Möbelstücke aus der regulären Kollektion. Auch im Abverkauf bietet Möbel Frick den Zustell- und Einbauservice durch gelernte Tischler und selbstverständlich die volle Qualitätsgarantie. Falls erforderlich, ist auch eine Anpassung in unserer Tischlerei möglich. Musterküchen-Abverkauf Preisvorteil bis -60% Musterküchen sind besonders begehrte Stücke. Es sind auch noch Küchen von der Dornbirner Frühjahrsmesse verfügbar. Diese über-

Räumungsfinale bei Möbel Frick Nenzing. komplett ausgestatteten Küchen werden radikal abverkauft. Ein Teil ist bereits weg, aber es sind nur noch einige attraktiven Stücke zu haben. Ungestörter Verkauf während der Bauphase Möbel Frick baut derzeit um und verschönert sein Haus. Während der Bauphase will man natürlich nicht zusperren und hat sich vorgenommen, alles Mögliche zu unternehmen, um einen ungestörten

Verkauf zu gewährleisten. „Bevor wir auf wertvolle Kundenbesuche verzichten, geben wir lieber fette Umbaurabatte (bis zu 20%) auf unser gesamtes Sortiment” heißt es seitens der Geschäftsleitung. Am besten anschauen kommen, der weiteste Weg lohnt sich zu: Möbel Frick Einrichtungshaus Nenzing, Bundesstraße 205 Tel. 05525 62514


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Herbert Geringer informiert Gesundes Naschen: Heidelbeeren! Ein Garten zum Naschen bedeutet gleichsam eine ständig flieĂ&#x;ende â&#x20AC;&#x17E;Vitaminquelle!â&#x20AC;&#x153; GleichgĂźltig, ob Himbeeren, Johannis-, oder Stachelbeeren, sie alle haben etwas gemeinsam: â&#x20AC;&#x17E;Sie schmecken kĂśstlich und sind zudem sehr gesund!â&#x20AC;&#x153; Wer Ăźber keinen Garten verfĂźgt, der kann erfolgreich BeerengehĂślze auch in TrĂśgen auf der Terrasse kultivieren. Heidelbeeren: Seit einigen Jahren bieten leistungsfähige Gartenbauunternehmen Heidelbeersträucher an, die wirklich durch einen reichen Ertrag von groĂ&#x;en, tiefblau gefärbten, wohl schmeckenden FrĂźchten begeistern. Auf Grund meiner langjährigen Erfahrung weiss ich, daĂ&#x; war nicht immer so! Die Kulturheidelbeeren, die heute angeboten werden, entstammen allesamt einer sorgfältigen Auslese und gut sortierten Kreuzungen.

Die Vorteile dieser modernen ZĂźchtung sind schnell aufgezählt: 1. Die FrĂźchte aus dem Garten sind grĂśĂ&#x;er, schmecken genauso gut wie Heidelbeeren aus der freien Natur. 2. Gut durchwurzelte Heidelbeersträucher liefern mehrere Kilogramm FrĂźchte pro Saison. Wenn man weiĂ&#x;, wie teuer Heidelbeeren im Geschäft sind, dann ist ein Naschgarten mit

Heidelbeeren auch eine wirtschaftlich interessante Investition. 3. Heidelbeeren aus der freien Natur sind, im Gegensatz zur Gartenheidelbeere, extrem â&#x20AC;&#x17E;druckempďŹ ndlich!â&#x20AC;&#x153; 4. Heidelbeeren werden in der freien Natur maximal 30 bis 50 cm hoch. Die Gartenheidelbeere erreicht eine stolze HĂśhe von 1,60 bis 1,80 Meter.

Was ist zu beachten: Der Erfolg beginnt mit dem Einkauf von qualitativ hochwertigen, gesunden, vitalen HeidelbeerstĂścken. Heidelbeersträucher sind genĂźgsam und pďŹ&#x201A;egeleicht, beanspruchen allerdings einen sauren Boden. Am besten Sie verwenden Rhododendronerde und vergessen nicht, bei Trockenheit die PďŹ&#x201A;anzen ausreichend zu gieĂ&#x;en. Als DĂźnger empfehle ich einen organischen DĂźnger, wie Biohum, der kalkfrei ist und fĂźr ein gesundes Wachstum sorgt. Wenn Sie jetzt in den Sommerferien vielleicht etwas Zeit und Lust fĂźr einen zukĂźnftigen â&#x20AC;&#x17E;Genussgartenâ&#x20AC;&#x153; haben, dann Ăźberlegen Sie sich bitte einen Naschgarten anzulegen. Jetzt in den Sommermonaten, wachsen BeerengehĂślze, vorausgesetzt man vergisst nicht sie mit dem lebensnotwendigen Nass zu versorgen, optimal an. Im nächsten Jahr kĂśnnen Sie schon wohlschmeckende FrĂźchte ernten. Ich versichere Ihnen, so ein Naschgarten bietet ein natĂźrliches Erfolgserlebnis und Genuss pur. Und noch etwas: Beim Verzehr von Gartenheidelbeeren bekommt man keine blauen Lippen und keine blaue Zunge und sie schmecken wirklich gut! (hg)

Gartentipp von ORF-Radiogärtner Herbert Geringer, jeden Freitag um 8.15 Uhr Radio Vorarlberg gartenparkgeringer.at

Herbert Geringer

Regional-Wetter am Wochenende Samstag

Sonntag

Min: 15° / Max: 32°

Min: 18° / Max: 34°

Min: 20° / Max: 36°

Mit der 2. kurzen Hitzewelle geht es hochsommerlich in Richtung Wochenende. Bereits am Freitag erreichen uns heiĂ&#x;e Luftmassen und bringen verbreitet 30 Grad. Am Samstag weiterhin sonnig und heiĂ&#x; mit deutlich Ăźber 30 Grad im Flachland. Selbst in 2.000 m erreichen die HĂśchstwerte knapp 20 Grad! Die Gewitterneigung bleibt gering. Der Sonntag bringt den HĂśhepunkt der Hitzewelle mit ev. 36 Grad an einzelnen Messstellen. Isolierte Hitzegewitter sind mĂśglich und kĂśnnen dann heftig ausfallen.

Trend

Thomas Filz

Auch die kommende Woche dĂźrfte weiterhin sommerlich verlaufen. Am Montag gibt es vorĂźbergehend recht verbreitet Gewitter mit leichter AbkĂźhlung, aber schon ab Dienstag stabilisiert sich das Wetter zunehmend und die Temperaturen bleiben sommerlich! Regenschauer und Gewitter sind aber ganz vereinzelt mĂśglich! Laufende Infos dazu auf: www.wetterring.at

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Gsundheitsbrünnele Kinder erleben das „Sinnesparadies“ Natur

Mag. Nadine Fink-Peer, Frühförderin bei den Kinderdiensten der aks gesundheit, informiert über den Wert der Natur als Quelle wichtiger Erlebnisse. Wie entdecken Kinder die Welt? Fink-Peer: Sie lernen ihre Umwelt mit allen Sinnen kennen: tasten, fühlen, beobachten, riechen, schmecken. Je vielfältiger und anregender ein Kind seine Umwelt erfährt, umso besser entfaltet es seine individuellen Anlagen. Welche Rolle spielt Bewegung? Fink-Peer: Zwischen der kogni-

Nadine Fink-Peer

Das Bewegen auf unebenen Böden fördert das Gleichgewicht.

tiv-geistigen und motorischen Entwicklung besteht ein enger Zusammenhang. Indem sich das Kind bewegt, lernt es Laufen, Springen, Hüpfen und Klettern. Zudem legen diese Aktivitäten den Grundstock für schulische Fertigkeiten wie Schreiben, Malen oder Musizieren. Die Natur bildet die ideale Grundlage für all diese Erfahrungen. Für die Pädagogin Esther Wydler ist sie sozusagen ein „Sinnesparadies“. Die Natur als „Trainingsraum“? Fink-Peer: Wald und Wiesen unterstützen das motorische Entwickeln der Kinder auf natürliche Weise. Sie balancieren über Baumstämme, erklettern Holzstümpfe, hüpfen über Wurzeln, erklimmen Hügel und rollen hinunter. Das Bewegen auf unebenen Böden fördert dabei ihr Gleichgewicht. Gibt es weitere positive Effekte? Fink-Peer: Das Erleben der Natur regt „ganz nebenbei“ die Sprachentwicklung an: Das ist nass, das ist weich, die Blätter sind grün, die Beeren rot oder heute ist es warm und gestern hat es geregnet. Die Kinder beobachten Tiere

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Wenn der Schlaf nicht kommen mag Der Schlafbedarf eines Menschen schwankt sehr stark und verändert sich mit dem Lebensalter. Ein Säugling schläft bis zu 16 Stunden am Tag, Erwachsene kommen mit 7-8 Stunden aus. Ältere Menschen brauchen oft noch weniger Schlaf. Das geringere Schlafbedürfnis interpretiert man dann gerne als Schlafstörung.

Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen, Einschlafneigung während des Tages und Gereiztheit.

Tablettenform. Die Einnahme sollte etwa eine halbe bis Stunde vor dem Zubettgehen erfolgen, da die Wirkung verzögert einsetzt.

Ausgelöst werden Schlafstörungen in den meisten Fällen durch psychische Faktoren wie Stress, Ärger, seelische Belastungen oder Depressionen.

Von einer Schlafstörung, an der etwa 25% der Österreicher leiden ,kann man jedoch erst sprechen, wenn die Störung mindestens dreimal pro Woche und länger als einen Monat anhält und das alltägliche Leben auf Grund von mangelndem Schlaf beeinträchtigt ist. Symptome sind Tagesmüdigkeit, eingeschränkte

Mit pflanzlichen Wirkstoffen, die eine sehr gute Unterstützung bei Ein- und Durchschlafstörungen sind, kann man das Schlafverhalten positiv beeinflussen. Teezubereitungen aus Hopfen, Melisse, Baldrian, Lavendel, Orangenblüten oder Johanniskraut wirken schlaffördernd, ebenso Zubereitungen in Tropfen oder

Auch ein geschwächter Organismus kann der Grund Ihrer Einschlafprobleme sein. Hatten Sie Operationen, vorangegangene Krankheiten oder andere Belastungen, empfehle ich Ihnen eine Regenerations-Kur mit den Aminosäuren L-Arginin und L-Aspartat. Zusätzlich können Sie ein Entspannungsbad mit den ätherischen Ölen der Melisse oder des Lavendels vor dem Schlafengehen nehmen. Die Badetemperatur sollte dabei 38 Grad nicht überschreiten. Höhere Temperaturen wirken auf den Organismus vorerst anregend und bringen erst nach einer Stunde die gewünschte Entspannung.

Apothekerin Mirjam Petry Apothekerin in Bludenz

Schlafräuber sind aber auch Arbeiten im Schichtbetrieb oder Flugreisen, die den SchlafWach-Rhythmus stören.

Kommen Sie in die Apotheke. Wir beraten Sie gerne über passende Einschlafhilfen.

Foto: Imagesource

Wald und Wiesen bieten ideale Voraussetzungen für die kindliche Entwicklung.


Freitag, 26. Juli 2013 und erleben dabei zum Beispiel, wie es sich anfühlt, wenn eine Ameise über die Hand krabbelt.

knickte Ast ist ein Flugzeug, Kastanien das Essen für die Passagiere, Steine das Gepäck.

Wie unterstützen Sie die Kinder? Fink-Peer: Das Fördern der Entwicklung geschieht im Wald beinahe „automatisch“. Kinder lernen in der Natur genau das, was sie zum jeweiligen Zeitpunkt brauchen. Sie werden dort abgeholt, wo sie stehen. Mit ausreichend Zeit und Ruhe entdecken sie mögliche Spiele und probieren diese selbstständig aus.

Wie ist der Umgang mit den eigenen Grenzen? Fink-Peer: Im Wald wird die Selbstständigkeit erprobt. Schritt für Schritt wagt das Kind etwas, was es sich bisher nicht getraut hat. Dabei erfährt es die eigenen Grenzen und erweitert diese. Die Freude über das Geschaffte weckt Lust auf Neues und Unbekanntes.

Welche Sinne werden angeregt? Fink-Peer: Unwegsames Gelände fördert den Gleichgewichtssinn. Das Überwinden natürlicher Hindernisse schult die Kinder in ihrer Bewegungssicherheit. Dabei gehören Stolpern und Fallen mit zum Aufenthalt im Wald. Das Einüben neuer Bewegungsabläufe kommt ebenso wenig zu kurz wie die Grob- und Feinmotorik. Klettern, rutschen, kriechen oder bauen mit Wurzeln und Zweigen unterstützen diese Fähigkeiten. Verschiedenste Oberflächen wie weiches Moos oder harte Steine sensibilisieren zudem den Tastsinn.

Welche Kompetenzen werden erworben? Fink-Peer: Das Erfahren und Schätzen lernen der Landschaft als Spiel- und Erlebnisraum unterstützt die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder. Sie gehen aufmerksam und behutsam mit der Natur um.

KONTAKT aks Sozialmedizin Kinderdienste Rheinstraße 61, 6900 Bregenz Tel.: 05574 / 202–0, gesundheit@aks.or.at, www.aks.or.at

Das Erleben der Natur regt „ganz nebenbei“ die Sprachentwicklung an.

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Womit beschäftigen sich die Kinder? Fink-Peer: Wald und Wiesen sind „spielzeugfreie“ Zonen. Die Natur bietet unbegrenzte Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Die Fantasie der Kinder und das gemeinschaftliche Tun ersetzen Spielzeug im herkömmlichen Sinn: Der abge-

Gibt es weitere Vorzüge? Fink-Peer: Die Natur bietet unseren Kindern Entwicklungsmöglichkeiten, sie ist aber auch ein wichtiger Erholungsraum. Im Wald und in den Wiesen verbringen Kinder sinnvoll Zeit, entfliehen der Alltagshektik und kommen zur Ruhe.

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Ranking der häufigsten Sommerunfälle KFV-Prognose: Mehr als 100.000 Freizeitunfälle in den Sommermonaten erwartet Fast überall in Österreich blauer Himmel und strahlender Sonnenschein: Doch so schön der Sommer auch sein mag, er birgt auch Gefahren. Jahr für Jahr verletzen sich in den Sommermonaten Juli und August tausende Menschen bei Freizeitunfällen so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Nach wie vor haben Freizeit- und Sportunfälle in Österreich den größten Anteil am Unfallgeschehen. Radfahren, Schwimmen, gemütliche Grillabende oder Gartenarbeit - die Sommermonate bieten vielerlei Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Doch so schön der Sommer auch sein mag, ganz ungefährlich ist er nicht: „Laut unseren Prognosen werden sich in den heurigen Monaten Juli und August rund 102.000 Menschen bei Freizeitunfällen so schwer verletzen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen“, erläutert Klaus Robatsch, Leiter des Bereiches Forschung & Wissensmanagement im Kuratorium für Verkehrssicherheit KFV. Mehr als 8.000 verletzte Fußballer und Fußballerinnen werden für die kommenden Monate erwartet. Das sind fast 25 Prozent aller Sportverletzten im Sommer überhaupt. Aber auch beim Radfahren (Platz 2 mit 6.100 verletzten Personen), beim Wandern oder Bergsteigen (Platz 3 mit 3.100 Personen; davon 34 Prozent über

Radfahren und Mountainbiken gehören zu den häufigsten Unfallursachen im Sommer. 65 Jahre), bei Badeunfällen (Platz 4 mit 2.700 Personen; davon 26 Prozent Kinder) und beim Mountainbiken (Platz 5 mit 2.000 Personen) werden sich mehr Menschen verletzen als man annehmen würde. Unter den Unfall-Top Ten bei Freizeit- und Sportaktivitäten im Sommer werden sich darüber hinaus Inlineskaten und Skateboarden (1.600 Personen), Hand-, Volley-, Basketball (1.500 Personen), Gymnastik (1.400 Personen), Jogging, Laufen (1.100 Personen) und Tennis (800 Personen) befinden. Egal ob Inline-Skaten, Fahrradfahren oder Fußballspielen: Ein Großteil der Verletzten im Juli

und August werden Männer sein, nämlich rund 70 Prozent. Fast jeder zweite Unfallpatient (47 Prozent) wird jünger als 25 Jahre sein. Wie übermütig es im Sommer gerade beim Sport teils zur Sache geht, zeigt auch der hohe Anteil an Frakturen (ca. 50 Prozent), die vor allen die oberen Extremitäten betreffen (fast 70 Prozent). Der Anteil der Kopfverletzungen beträgt ca. 7 Prozent und kann vor allem bei Badeunfällen durch „Kopfsprünge“ bis zu 20 Prozent betragen. Aber auch Sehnen- und Muskelverletzungen (24 Prozent), vor allem im Knie und Fußgelenk, und Prellungen (9 Prozent) wer-

den den Ärzten zu schaffen machen. „Wer die Gipsabteilungen der Krankenhäuser nicht von innen kennen lernen möchte, muss vor allem zwei Tipps befolgen: Regelmäßiges Training und die richtige Schutzausrüstung sind oft die besten Garanten für mehr Sicherheit in Sport und Freizeit. Viele vergessen in ihrer Euphorie über die lang ersehnten sommerlichen Temperaturen, dass ihr Körper nicht auf die Aktivitäten vorbereitet ist. Hobbykicker sollten zum Beispiel entsprechend ihrer Kondition Spielzeit und Spielfeldgröße reduzieren und immer mit Schiedsrichter spielen. Für Inline-Skater und Skateboarder sind Handgelenksschoner, Helm, Ellenbogen- und Knieschützer ein absolutes Muss, beim Radfahren soll immer ein passender Radhelm getragen werden“, so Robatsch. Dass viele gerade im Sommer schnell „in die Freizeit“ wollen, lässt sich auch an den Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen feststellen: Demnach gibt es im Juli und August die meisten Crashes im Jahresverlauf (rund 3.800 Unfälle mit Personenschaden pro Monat, der Durchschnitt liegt bei 3.000 Unfällen mit Personenschaden). Als Hauptunfallursachen tödlicher Verkehrsunfälle gelten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, Vorrangverletzung, Unachtsamkeit/ Ablenkung, Überholen, Alkohol am Steuer, Fehlverhalten von Fußgängern und Übermüdung. (red)

Sonne ohne Reue genießen Sicherheitstipp der Initiative Sichere Gemeinden Der Mensch darf sich freuen: Wir genießen die Wärme auf der Haut. Doch Vorsicht: Obwohl wir Sonne für Knochenaufbau brauchen, ist sorgsamer Umgang angebracht. Denn übermäßige Sonnenbestrahlung erhöht das Hautkrebsrisiko. Guter und dem Hauttyp entsprechender Sonnenschutz ist bei Aufenthalt im Freien deshalb unerlässlich. Besonderen Schutz brauchen Babys. Sie sollten im ersten Le-

bensjahr grundsätzlich nur in den Schatten. Erst danach kann man sie mit einer Schutzcreme auch eine kurze Zeit in die Sonne lassen. Gehschule, Kinderwagen, Planschbecken oder Sandkasten aber immer mit einem Tuch oder einem Schirm abdecken. Der beste Sonnenschutz für größere Kinder besteht aus T-Shirt, Hose, Kappe mit großem Schirm, Sonnenbrille mit UV-Filter und Sonnencreme, die einen entspre-

chend hohen Schutzfaktor aufweisen sollte. Eincremen heißt es übrigens auch bei Wolken und im Schatten. Denn selbst dort wirkt die Sonne mit einer Intensität von 50 Prozent. Und sogar in einer Wassertiefe von 40 Zentimetern brennt die Sonne heiß. Noch stärker kommt sie auf Bergen und in der Mittagsstunde zur Geltung. Auch aus diesem Grund raten Dermatologen zur Sonnenabstinenz zwischen 11 und 15 Uhr.

Aber auch die Umgebung kann die Wirkung der Sonne durch Reflektion verstärken: Im Sand um bis zu 20 und im Wasser um bis zu 75 Prozent. Abgesehen davon kann ein Sonnenbrand höllisch schmerzen. Dermatologen weisen zudem darauf hin, dass sich jeder Sonnenbrand irgendwann bitter rächt. In Form von hässlichen Falten und im schlimmsten Fall als Hautkrebs. Mehr Infos unter www.sonneohnereue.at (ver)


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„Kinder laufen für Kinder“ Finalveranstaltung im Rahmen des Schoko-Fests Das frisch abgelaufene Schuljahr war für die Aktion „Kinder laufen für Kinder“ wieder ein toller Erfolg. Bereits zum vierten Mal hatten Schulen aus ganz Österreich die Möglichkeit, sich bei der Schulaktion „Kinder laufen für Kinder“ zu beteiligen. In diesem Schuljahr schlossen sich rund 8.500 Schulkinder aus

mit Langzeitwirkung

römischer Liebesgott

vermuten

Festung

über siebzig Schulen der guten Sache an und liefen dabei insgesamt mehr als 31.000 Kilometer zugunsten von SOS-KinderdorfProjekten. Erstmals gab es heuer zum Ferienbeginn noch einmal die Möglichkeit, abseits der Schule an der Aktion „Kinder laufen für Kinder“ teilzunehmen – und zwar am

türk. Gro grundherr

Windein schatten- Glücksseite spiel

30. Milka Schokofest in Bludenz. Im Rahmen dessen waren alle kleinen Schokoladefans eingeladen, weiteres „Kilometergeld“ für die soziale Aktion zu erlaufen und als Ausgleich zum ausgiebigen Schokoladengenuss an diesem Tag etwas für die persönliche Fitness zu tun. Nach dem Startschuss im Plettenbergpark war eine Laufstrecke von rund fünfhundert

deutsche Landeshauptstadt

künstlicher Erdtrabant

angekeimtes Getreide

französisches Departement

Schauspiel Ornamentmotiv

brasil. Formel-1Pilot † 1994

unverzüglich

ein Pfeifentabak Bergvölker in Laos

deutsches Bundesland Lehnsarbeit

Wassersportart

direkter Nachbar

Speisezutat Sohn akobs A. .

Schönwetterlage

portug. Dessertwein

Pfeilwurfspiel

panischer Ansturm

Strenge

Feld und Wald

Windrichtung

nordamerikanisches Wildrind

Abk.: Neuerscheinung

Veränderung

vereinheitlichen

Fremdwortteil: aus aus dem Stand W.

örperflüssigkeit

Dreifingerfaultier

lateinisch: Luft

Politur

Emirat am Persischen Golf

Erzlagerstätte

Schiffsetage

luxuriöses Motorboot

biblischer önig Rufname d. air Sängerin ramer

Quittung

reinwohner apans

auberkunst

Vorname Gionos † Abk.: Raummeter

Wohnungsvermittler

Als einer der größten Laufsportvereine des Landes entsendet der ULC Bludenz seine Sportlerinnen und Sportler zu unterschiedlichen Laufveranstaltungen und vertritt die Farben der Region sowohl diesseits als auch jenseits unserer Landesgrenzen.

plötzlicher Einfall

Felsstück

künstliche Wasserrinne

Vermächtnis empfangen

ba risch: nein

Fremdwortteil: wieder

italienisches Nudelgericht

binär

an jenem Ort

Strom zur Nordsee

unbemerkt nähern, pirschen japan. Verwaltungsbezirk

Metern zu absolvieren, die alle Teilnehmer so oft laufen konnten, wie es ihnen Spaß machte. Laufstar des Tages war mit Sicherheit die fünfzehnjährige Julia, die sage und schreibe ganze zwanzig Kilometer für die gute Sache lief. Als

Sitz des Denkvermögens

derzeit

subjektive Beurteilung

Siamochinese

Ski-Stars wurden zu Fans von „Kinder laufen für Kinder“ – Weltcup-Gesamtsiegerin Tina Maze besuchte die Laufveranstaltung für den guten Zweck.

Luftreifen

altes Luftdruckma

nicht lang DE

E-PRESS-1 19-1

3.609 Stufen, 700 Höhenmeter und 1,5 Kilometer galt es schnellstmöglich in Partenen zu bewältigen. Eine der längsten geraden Treppen Europas, die „Europatreppe 4000”, führt von Partenen bis auf den 1.730 Meter liegenden Trominier. Die extreme Steilheit (bis zu sechsundachtzig Prozent) und die unterschiedliche Beschaffenheit der Stufen machen diesen Aufstieg zu einer echten Herausforderung. Heuer waren es mehr als hundertdreißig Finisher aus dem In- und Ausland, die das „größte Fitnessgerät der Welt” beherrscht haben. Mit dabei auch Norbert Kronabitter vom ULC Bludenz, der in sagenhaften


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Gold für Bahnengolfer BGC-Bludenz-Team ist Staatsmeister

Foto: Werner Bachmann

Mit Gold im Gepäck wurden die Bludenzer Bahnengolfer nach erfolgreichen Österreichischen Jugendmeisterschaften empfangen. In Wiener Neustadt verteidigte das Team den Titel erfolgreich.

Belohnung für ihren sportlichen Einsatz erwartete die kleinen Läufer nach dem Zieleinlauf eine persönliche Laufurkunde, ein kleines Dankeschön und natürlich auch jede Menge Spaß und Aktion am Schokofest. (red)

Am vergangenen Wochenende fanden die Österreichischen Jugendmeisterschaften der Bahnengolfer in Wiener Neustadt statt. Der BGC-Sparkasse Bludenz war mit drei Spielern inklusive einer Jugendmannschaft am Start. Gespielt wurden acht Runden, abwechslungsweise auf Eternit und Beton. Die Juniorin Sabrina Newland erreichte den vierten Platz in ihrer Kategorie. Titelverteidiger Fabian Spies musste sich mit nur zwei Schlägen Rückstand ebenfalls mit dem vierten Platz begnügen. Georg Wehinger erreichte den neunten Rang. Im KO-Bewerb spielte Sabrina Newland in Bestform, im Halbfinale konnte sie die Weltmeisterin Lara Jehle mit 4:2 besiegen, dann musste sie gegen

Das Jugendteam des BGC-Bludenz holte Gold bei den Staatsmeisterschaften in Wiener Neustadt. Jennifer Helm antreten, auch hier gewann sie klar mit 7:4 und konnte somit ihre erste Goldmedaille bei einem KO-Bewerb für sich entscheiden. Die Teamleistung der jungen Spieler war abermals sensationell. Sie konnten ihren Vorjahrestitel verteidigen und holten

somit zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille bei den Jugendmannschaften. Sabrina Newland und Fabian Spies konnten sich aufgrund ihrer tollen Leistungen für die Europameisterschaft, die im August in Portugal stattfindet, qualifizieren. (red)

Vielseitiger ULC Bludenz Treppenlauf, Seelauf und Triathlon sechsunddreißig Minuten und fünfzig Sekunden den respektablen dreizehnten Rang in seiner Altersklasse belegte.

Die dreizehnte Auflage des Obergrechter Isamännli stand ebenfalls auf dem Programm des

auf die Faschina zu radeln (4,5 km/400 Hm). Mit dabei war Philipp Bucher vom ULC Bludenz, der sich mit einer Gesamtzeit von 58:49 tapfer schlug und in seiner Altersklasse den hervorragenden siebten Rang belegte. (red)

ULC-Haudegen Norbert Kronabitter vertrat die Bludenzer auf der „Europatreppe 4000“ in Partenen und erreichte den dreizehnten Rang. ULC Bludenz. Bei guten Bedingungen gingen zahlreiche Einzel-

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Auf 1560 Metern Seehöhe findet seit bereits einunddreißig Jahren die Repower Seelaufserie in Davos statt. Insgesamt acht Mal, im 14tägigen Rhythmus, gibt es die Gelegenheit, sich auf der vier oder acht Kilometer-Strecke zu messen. Der leicht selektive Kurs verläuft durchwegs auf Naturwegen rund um den Davosersee. Der Großteil der Teilnehmer bestreitet regelmäßig die vier Kilometer, was einer Runde um den Davoser See entspricht. Beim fünften Lauf der Serie entschieden sich Gabi und Gerhard Marte vom ULC Bludenz jedoch für die längere Distanz von acht Kilometern und siegten jeweils in ihren Kategorien.

und Staffelteilnehmer bei diesem Sprinttriathlon an den Start. Dabei galt es, den Seewaldsee im Walsertal zu durchschwimmen (400 m), anschließend nach Fontanella zu laufen (3,5 km/150 Hm) und schließlich mit dem Fahrrad


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Bürser „Oranjes“ starten Punktejagd Brauerei Fohrenburg unterstützt den SK Bürs Der 1971 gegründete Traditionsverein SK Bürs blickt weiterhin in eine erfolgreiche Zukunft, die seit Jahren von vornehmlich heimischen Partnern engagiert unterstützt wird. Die Bürser „Oranjes“, die Kampfmannschaft, wird erneut in der zweiten Landesklasse auf Punktejagd gehen. Auch in der kommenden Saison ist die Bludenzer Brauerei Fohrenburger starker Partner des SK Bürs. Bereits seit über einem Jahr besteht die sehr gute Partnerschaft zwischen dem heimischen Ge-

tränkehersteller und dem SK Bürs. Präsentiert wird das „Einhorn“ zum einen auf den Hosen der Orange-Schwarzen und zum anderen auf den Aufwärmleibchen. Zudem ist Fohrenburger auch auf Banden (Fohrenburger und Diezano) am Sportplatz sichtbar gemacht worden. „Der SK Bürs bedankt sich für die Partnerschaft und setzt auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit, im Sinne aller Teams des Vereins“, betont SKObmann Karl Hajny den hohen Wert der Unterstützung seitens der Fohrenburger. (red)

Bruno Lechner (Brauerei Fohrenburger), Kaderspieler Christoph Ganahl und SK Bürs-Obmann Karl Hajny.

M3 Montafon Mountainbike Marathon Vorarlberger Landesmeisterschaften am 27. Juli Am 27. Juli fällt in Schruns der Startschuss zum fünften M³, bei dem gleichzeitig die Vorarlberger Landesmeisterschaften ausgetragen werden. Im Vorjahr gingen mehr als sechshundert Fahrer aus sechzehn Nationen an den Start, bejubelt und angefeuert von tausenden Zuschauern. Profi-Fahrer und Hobby-Sportler geben Vollgas bei den drei Kategorien des M³ Montafon Mountainbike Marathon. „Die Landesmeisterschaften sind eine besondere Herausforderung an das gesamte Organisationsteam“, sagt Alexander Stergiotis (MTB-Club Montafon). Der 2012 erstmals im Montafon vergebene Österreichische Meistertitel ging bei den Herren an Christoph Soukup, der –„beeindruckt von der atemberaubenden Naturkulisse“ – ankündigte, im Sommer 2013 seinen Trainingsurlaub im Montafon zu verbringen. Optimale Bedingungen also, um den Montafon Mountainbike Marathon nicht nur mitzufahren, sondern auch im Montafon zu trainieren. Auch Mountainbike-Neulinge und Hobby-Biker sind willkommen, einzeln oder im Team an der Veranstaltung teilzunehmen. Möglich sind die Kategorien „M1 sportlich“, „M² anspruchsvoll“ sowie „M³ extrem“. Mit relativ ge-

In drei Kategorien werden im Montafon die Landesmeisterschaften im Rahmen des M³ Mountainbike Marathon ausgetragen. ringem aber regelmäßigem Zeitaufwand kann jedermann(frau) den M1 mit 26 km und 970 Hm bewältigen. „Der M¹ ist für Hobby-Sportler relativ einfach zu meistern. Da braucht es kein jahrelanges Aufbautraining“, verspricht Alexander Stergiotis (Obmann MTB-Club Montafon). Geübte Mountainbiker können sich auch die M2 Strecke zum Ziel setzen. Die M³ Strecke – die Königsetappe – spricht die Profis und gut trainierte Ausdauerleistungssportler an. Kurzentschlossene haben nach wie vor die Möglichkeit, sich bei diesem

sportlichen Ereignis zu beweisen. Nachnennungen sind bis eine

Stunde vor Start im „Haus des Gastes“ in Schruns möglich. (red)

INFO M Mountainbike Marathon - Schruns/Montafon 3

FR, 26. Juli – Welcome Party 19 Uhr – Kirchplatz Schruns 20 Uhr – Montafon Village Cross 21 Uhr – M3 Party/„The Monroes“ SA, 27. Juli – Race Day 06.30 Uhr – Startnummernausgabe 07.30 Uhr – Start M3 – Landesmeisterschaft Herren 9 Uhr – Start M3 – Landesmeisterschaft Damen 10 Uhr – Start M3 – Landesmeisterschaft Junioren


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Freitag, 26. Juli 2013

Arbeitsplatz Vorarlberg

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Freitag, 26. Juli 2013


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