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66 Juni 2018 Maria Frei-Nipp Am Irkales 11 · FL-9490 Vaduz info@immobilien-frei.li · www.immobilien-frei.li T +423 230 17 95 · F +423 230 17 96 · N +423 777 15 81

Zeitschrift für Liechtenstein und die Region

Parkett, Türen, Terrassendielen … Vaduz · T +423 232 04 46 · roeckle.li

Jürgen Beck

Entsorgungsprofi: Verbriefte Qualität und Umweltfreundlichkeit ab Seite 10

Mi(e)teigentum wohnbau.li +423 235 84 40

architektur.li

Architektur, Generalunternehmung Bauleitung, Baustellenkoordination


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06/2018

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INHALT

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H+M Wohnkeramik im Lova Center Vaduz

DAS MI(E)TEIGENTUM IN LIECHTENSTEIN Nachgefragt bei …

Im Fokus: Interview mit Vorsteher Donath Oehri

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Das Mi(e)teigentum bietet mir die Möglichkeit, im Rentenalter eine langfristig bezahlbare Wohnung in Liechtenstein zu bewohnen.

Mitglied – 2.5 Zimmer Whg Jozica Pivec (67), Vaduz


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06/2018

EDITORIAL

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Liebe Leserin, lieber Leser Balzers, 5.5 Zimmer-Einfamilienhaus ca. 157 m²

Fast unvorstellbar: in den letzten Jahrzehnten ist in den Gemeinden Liechtensteins keine einzige Abfall-Sammeltour aus betrieblichen Gründen ausgefallen. Im Interview mit dem Inhaber und Geschäftsführer der Max Beck AG, Jürgen Beck, werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der täglichen Abfallentsorgung.

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Unser Sonderthema steht unter dem Motto «Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.» Türen und Tore sind das Aushängeschild eines Gebäudes und verleihen einer Liegenschaft, sei dies nun ein Einfamilienhaus oder ein Industrieareal, eine besondere Note. In dieser Juni-Ausgabe steht das grosse Interview mit Vorsteher Donath Oehri «Im Fokus». Gamprin-Bendern steht unter seinen Fittichen seit Jahren in den verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, Bildung, Kultur, Freizeit und Energiestadt in einem steten Gestaltungsmodus. Unser Spezialreport widmet sich dem neuen LAK-Pflegeheim «St. Peter und Paul» in Mauren. In Gesprächen mit den verantwortlichen Protagonisten legen wir dar, was die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner des LAK-Pflegeheims erwartet. Mit tollen Bildern und Illustrationen präsentieren wir Ihnen zum Schluss zwei Bauprojekte: das moderne Mehrfamilienhaus «Alpha 3» an der Essanestrasse in Eschen sowie das neue, adrette Personalrestaurant der Liechtensteinischen Landesbank.

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Wir wünschen Ihnen eine interessante und informative Lektüre sowie einen entspannten, genussvollen Sommer

johannes.kaiser@medienbuero.li T. +423 375 9002

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MFH «Alpha 3» in Eschen: indra + scherrer architektur, Schaan

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Neues, adrettes Personalrestaurant der Liechtensteinischen Landesbank, Vaduz

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Wir fühlen uns in der geräumigen und modern ausgestatteten Wohnung sehr wohl. Es gefällt uns, dass wir mit anderen Familien ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis pflegen. Für uns ist die Wohnbaugenossenschaft der richtige Weg. Kirchstrasse 3, 9490 Vaduz

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IMMOBILIEN 06/2018

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Schaan (FL)

Mesocco (GR)

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06/2018

gartenzeit

Heisser Sommer – kühle Farbe Farben sind ganz tief in unserem Bewusstsein verankert. Auch in der Rabattenbepflanzung arbeiten wir ganz bewusst mit Farben. So sind starke, leuchtende, warme Farben sehr präsent. Wir lieben sie besonders im Frühling nach dem langen Winter.

entwickeln sich ihre Blüten mit der Zeit in Richtung Rosa-Tönen. Durch richtige Düngung kann dafür gesorgt werden, dass die Pflanzen die gewünschte Farbe behalten. An einem entsprechenden Standort und mit Pflege können einige Hortensiensorten wie die «Blaumeise» ab Juni in klaren Blautönen blühen.

hervorragend für Heidegärten und Steingärten und benötigt wie der Lavendel einen warmen Platz mit einem durchlässigen, sandig-kiesigen Boden. Auch an der Hausfassade finden sich Standorte für diese lang blühende und nicht alltägliche Pflanze. Nebst dem Flieder im Mai kommt der nächste Höhepunkt in Blau mit der Blüte des Hibiscus im Juli- August. Eine halbgefüllt blühende Sorte und in schönstem Himmelblau ist «Blue Chiffon».

Warum nicht mal einen blauen Garten für Juni bis August? Im Sommer bevorzugen Viele eher kühle Farben. Blau assoziieren wir mit Kälte und Frische. GehölzpflanDie Kombination machts zen, die dem Garten ein wunderschönes «blaues Gerüst» geben Viele Blautöne kommen erst richkönnen, sind beispielsweise blaue tig zur Geltung, wenn sie mit der Rhododendren und Azaleen. Der richtigen Komplementärfarbe oder Blaue Säckelblumen, Lavendel, Rhododendron augustinii Aquamit etwas Weiss kombiniert werden. Flieder und Hibiskus marin kann eine Wuchshöhe von Ein paar gelbe Tag-Lilien sind daher etwa einem Meter erreichen und Die Säckelblume Ceanothus delliin einem blauen Garten kein Tabu. schmückt sich mit himmelblauen lianus «Henri Défossé» wächst zu Schauen Sie jetzt ins Pflanzencenter Blüten. einem buschigen Strauch mit in– die blauen, kühlen Schönheiten Blaue Hortensien lieben saure Bödigoblauen bis dunkelblauen Riskönnen bei uns in Natura bewundert den. Ist der Oberboden zu alkalisch, penblüten heran. Sie eignet sich Inserat Bauzeit 206 x 63 mm 4f M.qxp_GWK 87 x 130 mm werden. M 18.05.16 10:38 Seite 1

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06/2018

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06/2018

H + M Wohnkeramik im Lova Center Vaduz

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06/2018

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Verbriefte Qualität und Umweltfreundlichkeit Von Montag bis Freitag sind sie ein gewohntes Bild auf Liechtensteins Strassen: die Fahrzeuge und Mitarbeiter der Max Beck AG – bestens bekannt unter dem Namen «Entsorgungsprofi». Und der Name ist Programm. Ob Hausmüll oder Grüngut, was die Einwohnerinnen und Einwohner wegwerfen, schaffen die Männer mit ihren Müllautos nach Buchs zur Kehrichtverbrennungsanlage und zum Kompostierplatz. Und das auf besonders umweltschonende Art und Weise. Text: Heribert Beck ∙ Fotos: Paul Trummer


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2018 zum 6. Mal erfolgreich «rezertifiziert» «Wir wurden im Jahr 1997 erstmals ISO-zertifiziert und zwar aufgrund der Normen 9001 und 14001. Wir waren damit schweizweit das erste Entsorgungsunternehmen, das diese beiden Zertifikate erhalten hat. Anfang 2018 wurden wir bereits zum sechsten Mal erfolgreich rezertifiziert», sagt Jürgen Beck, der Geschäftsführer der Max Beck AG. Die 9000erZertifizierung garantiert dabei einen höchsten Standard in Bezug auf die betrieblichen Prozesse und das Qualitätsmanagement. Das 14000er-Zertifikat verbrieft einen höchsten Grad in der Entwicklung umweltrelevanter Innovationen. Es versichert damit, dass die täglichen Arbeiten des Unternehmens überaus umweltfreundlich durchgeführt werden. «Diese Zertifikate haben unter anderem den Vorteil, dass uns unsere Geschäftspartner nicht mehr extra überprüfen müssen, denn der Betrieb wird für die jeweilige Rezertifizierung alle drei Jahre von unten bis oben überprüft. Dahinter steck ein riesiges System. Und jährlich finden Audits statt. So sind wir immer auf Trab», sagt Jürgen Beck und lacht. Die Qualität stetig verbessern Die Arbeiten der Max Beck AG haben es in sich. Pro Tag sammeln die Entsorgungsprofis bis zu 25 Tonnen Abfall ein. «Mittwochs beispielsweise sind wir im gesamten Unterland unterwegs und entsorgen dort Hausabfälle und Grüngut. Donnerstags sind die Gemeinden Vaduz und Triesenberg mit dem ganzen Alpengebiet an der Reihe», informiert Jürgen Beck. «Wir entsorgen dabei Haus-, Gewerbe- und Industriemüll und sammeln kompostierbare Abfälle ein.» «Wir» – das sind der Geschäftsführer, der wenn Not am Mann ist auch schon einmal selber mit Hand anlegt, und seine zehn Angestellten, darunter der Betriebsleiter, der Beck in seiner Arbeit unterstützt.

«Meine Mitarbeiter sind ein eingeschworenes, junges Team, das trotzdem schon seit Jahren zuverlässig zusammenarbeitet», sagt Jürgen Beck nicht ohne Stolz. «Mit ihnen zusammen gelingt es uns, die Qualität nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern sie auch stetig zu verbessern. Sie alle machen einen tollen Job. Denn die Arbeit ist sehr anspruchsvoll und körperlich fordernd. Ausserdem sind meine Mitarbeiter dauernd den Elementen ausgesetzt. Ob es nun regnet, schneit oder die Sonne herunterbrennt – sie sind immer mit Freude dabei.» In rund 60 Jahren kein Ausfall Zur Verfügung stehen den Mitarbeitern der Max Beck AG dabei fünf Spezialfahrzeuge mit neuster Motoren- und Ladetechnologie. «Die Fahrzeuge sind lärmreduziert, vebrauchsoptimiert und entsprechen den neusten Sicherheitsstandards. Ein Fahrzeug ist dabei ständig in Bereitschaft, falls ein anderes, aus welchem Grund auch immer, ausfallen sollte.» Seit bald 60 Jahren keine einzige Sammeltour ausgefallen «Wir bürgen mit unserem Namen für höchste Qualität. Seit der Betriebsgründung im Jahr 1960, also seit bald 60 Jahren, ist noch keine einzige Sammeltour aus betrieblichen Gründen ausgefallen. Das ist schon ein beachtlicher Leistungsausweis für ein Familienunternehmen», sagt Jürgen Beck. Modernste Verwertung und Entsorgung Die liechtensteinischen Gemeinden sind seit der Gründung des Vereins für Abfallentsorgung (VfA) dessen Mitglied. Damit können sie die Dienste der modernen Kehrichtverbrennungsanlage in Buchs in Anspruch nehmen. Ebenfalls wird das Grüngut nach Buchs auf das Kompostierareal des VfA geliefert, erklärt Jürgen Beck. Abfallmenge leicht rückläufig Das Anfang der 90er-Jahre eingeführte Entsorgungssystem

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Wir wurden im Jahr 1997 erstmals ISO-zertifiziert und zwar aufgrund der Normen 9001 und 14001. Wir waren damit schweizweit das erste Entsorgungsunternehmen, das diese beiden Zertifikate erhalten hat. Anfang 2018 wurden wir bereits zum sechsten Mal erfolgreich rezertifiziert. Jürgen Beck, Geschäftsführer Entsorgungsprofi

mit den Gebührenmarken hält Jürgen Beck für verursachergerecht. «Es hat sich etabliert und funktioniert sehr gut», sagt der Entsorgungsprofi. Die Abfallmenge pro Haushalt sei in den vergangenen Jahren eher leicht rückläufig gewesen und die Trennung sei für die Verursacher eine Selbstverständlichkeit geworden. «Im Grossen und Ganzen ist ein gutes Umweltbewusstsein vorhanden.» Auch werde Abfall in aller Regel gut verstaut am Strassenrand deponiert. Natürlich komme es auch vor, dass seine Mitarbeiter etwas stehen lassen müssen, was nicht für diese Art der Entsorgung gedacht ist. Dann hinterlassen sie eine freundliche Nachricht, wieso sie das entsprechende Stück nicht mitgenommen haben und verweisen auf die korrekte Entsorgung. Es ist aber erstaunlich, was alles mitgenommen und fachgerecht entsorgt wird, wenn die richti-

ge Menge der Abfallmarken angebracht ist. Die Spanne reicht vom normalen Haushaltsmüll über Matratzen und Schrankelemente bis hin zur ganzen Couchgarnitur. Im Einsatz für ein sauberes Liechtenstein Verbesserungen des Systems seien aber trotz allem immer möglich. Jürgen Beck denkt dabei beispielsweise an eine noch verursachergerechtere, elektronische Erfassung der Abfallproduzenten. Bis sich dies einmal technisch und organisatorisch durchführen lässt, wird jedoch an den Gebührenmarken festgehalten. Aber egal welches System angewandt wird: Die Männer der Max Beck AG werden auch weiterhin an fünf Tagen pro Woche im ganzen Land den Kehricht einsammeln und somit ihren Beitrag zu einem umweltfreundlichen und sauberen Liechtenstein leisten.


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«Im Grossen und Ganzen ist ein gutes Umweltbewusstsein vorhanden.» Jürgen Beck, Geschäftsführer Entsorgungsprofi

Zertifikat Die LQS bescheinigt hiermit, dass nachstehend genanntes Unternehmen über ein Managementsystem verfügt, welches den Anforderungen der nachfolgend aufgeführten normativen Grundlage entspricht.

Max Beck AG Schaanerstrasse 41 9490 Vaduz Liechtenstein

Geltungsbereich

Ganzes Unternehmen

Tätigkeitsgebiet

Entsorgungskonzepte, Kehricht- und Grünabfuhr

Normative Grundlage

ISO 9001:2015 ISO 14001:2015

Qualitätsmanagementsystem Umweltmanagementsystem

Scope(s) 39

Gültigkeit 15. 02. 2018 – 14. 02. 2021 Version 15. 02. 2018

Reg.-Nr. 0019

R. Wasmer, Präsident LQS

H. Rizzi, Geschäftsführer LQS

Die LQS ist Teil der weltweit tätigen Zertifizierungsorganisation SQS in Zollikofen, Schweiz

Liechtensteinische Gesellschaft für Qualitätssicherungs-Zertifikate AG (LQS) Altenbach 8, FL-9490 Vaduz

Infos für die Bevölkerung Alles Wesentliche rund um die Müllentsorgung in Liechtenstein kann dem Internetauftritt der Max Beck AG (www.entsorgungsprofi.li) entnommen werden. Dort findet sich auch ein Abfallkalender. Ausserdem bietet das Unternehmen eine kostenlose Beratung in Entsorgungsfragen an: Telefon 237 49 69 oder Mail unter info@entsorgungsprofi.li an.

ABFALLENTSORGUNG VOM PROFI


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bildung jugend

«Mich interessiert so ziemlich alles»

Seine vielseitigen Interessen haben Raphael Marxer, 17, zur Ospelt Haustechnik AG gebracht, wo er im ersten Lehrjahr zum Heizungsinstallateur ist. Seine Ausbildung und sein liebstes Hobby, den Fussball, bringt er gut unter einen Hut, obwohl die Lehre deutlich anstrengender ist als es sein Leben als Schüler war. Text: Asha Ospelt-Riederer

Wo siehst du dich in zehn Jahren? Raphael: Schwierige Frage. Ich finde so viele Dinge interessant, dass ich mir vorstellen könnte, nach der Lehre noch in einen ganz anderen Bereich hineinzuschauen, zum Beispiel als Physiotherapeut. Ich habe schon vor der Lehre sehr viele verschiedene Berufe angeschaut – Schreiner, Koch, Detailhandelsangestellter, Werkstoffprüfer, Polymechaniker, Sanitär, Gärtner – und viele haben mir gefallen. Warum hast du dich schlussendlich für die Lehre hier entschieden? Weil mir sowohl der Beruf als auch das Team und die Firma sehr gut gefallen haben. Mein Berufsbildner, Orhan Tuncay, ist auch mein Fussballtrainer, das hat bei der Entscheidung sicher auch geholfen. Die Ospelt Haustechnik AG ist gut organisiert. Allein im ersten Lehrjahr sind wir sechs Auszubildende. Wir müssen regelmässig unsere Noten und eine Lerndokumentation abgeben, in der wir festhalten, was wir während der Arbeitszeit gelernt haben. Wenn wir das alles gut erledigen, bekommen wir sogar einen Bonus auf unseren Lehrlingslohn. Das ist ein neben dem motivierenden Umfeld ein guter Ansporn.

Du warst vorher beim Schweissen. Was ist deine Lieblingsarbeit? Am liebsten mag ich das «Abdrücken». Das macht man, wenn ein Gebäude komplett fertig ist. Man gibt Druck auf die Leitungen und kontrolliert, ob alles dicht ist. Auf der Baustelle des LAK in Mauren durfte ich zum ersten Mal einen Verteiler selber anschliessen, das war auch sehr spannend.

Wenn du Berufsbildner wärst, was würdest du sofort einführen oder abschaffen? Ich denke oft an das Sprichwort: «Lehrjahre sind keine Herrenjahre.» Ich bin hier zum Lernen und nicht zum Spass. Einmal musste ich Rohrschellen montieren auf einer Baustelle und habe das nicht richtig gemacht.

Der Monteur hatte keine Freude, dadurch verzögert sich ja alles, und hat mich getadelt. Ich war genervt, genützt hat es aber nichts: Die Arbeit musste ja trotzdem gemacht werden. Ich bin eigentlich sehr glücklich mit meiner Lehrstelle, wie sie ist. Aber vielleicht würde ich einführen, dass die Lehrlinge erst eine Stunde später am Arbeitsplatz sein müssen. (lacht)

Fandest du es schwierig, eine Lehrstelle zu finden? Meine Meinung ist, dass man sich ziemlich ungeschickt anstellen muss, wenn man keine Lehrstelle findet. Die Lehrpersonen in der Schule unterstützen alle stark bei der Suche und den Bewerbungen. Natürlich muss man auch selber ein bisschen Einsatz zeigen und zum Beispiel auch in den Ferien mal schnuppern gehen. Du bist im ersten Lehrjahr. War die Umstellung von der Schule gross? Ja, arbeiten ist definitiv anstrengender als Schule. Ich muss viel früher aufstehen und die körperliche Arbeit macht mich viel müder. Der Tag, an dem ich nach Chur zur Schule muss, fühlt sich fast wie ein Ferientag in der Woche an. Raphael Marxer erledigt vor Feierabend noch einige Schweissarbeiten.


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T Ü REN TORE

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit Türen und Tore sind Teil des Aushängeschildes eines Gebäudes. Sie heissen die Gäste, Besucherinnen und Besucher willkommen. Ausserdem sollen sie unerwünschten Besuchern wie Lärm, Kälte, Hitze oder Einbrechern den Zutritt verwehren. Egal ob im privaten, gewerblichen oder industriellen Einsatz: Hochwertige Türen und Tore überzeugen durch eine zuverlässige Sicherheitsausstattung, gute Wärmedämmwerte und eine grosse Motivauswahl. Text: Asha Ospelt-Riederer

Studien zur Sicherheit von Privathäusern zeigen: Wenn der durchschnittliche Einbrecher es innerhalb von zwei bis drei Minuten nicht schafft, in ein Haus einzudringen, gibt er meistens auf. Türen, die hohen Sicherheitsansprüchen gerecht werden, sind deshalb wichtig.

Eingangstüren Im Idealfall ist die Haustüre nicht nur sicher, sondern passt auch zur Fassade und ist ein Blickfang. Je nach Material und Form wird der Haustüre ein individuelles Erscheinungsbild verliehen, ob schlicht, elegant, modern oder dekorativ. Die Haustür soll aber auch mit hohen Wärmedämmwerten Energie sparen helfen. Als Material für Tür und Rahmen eignen sich Holz, Kunststoff und Aluminium. Holz hat hervorragende Dämmeigenschaften und erfüllt Wärmeschutzanforderungen. Materialkombinationen mit Aluminium sorgen für erhöhte Stabilität und Wetterfestigkeit. Kunststoff-Profile gelten als pflegeleichte und günstige Variante.

Garagentore Steigende Ansprüche an Sicherheit, Komfort, Funktionalität und Design machen auch vor Garagentoren nicht Halt. Schwingtore verbinden hohe Qualität und ausgereifte Technik mit dauerhafter Funktion und sicherer Bedienung. Sektionaltore bieten den grössten Komfort: Sie öffnen sich senkrecht und liegen platzsparend unter der Decke. Durch dieses Konstruktionsprinzip bieten sie auch maximalen Platz in und vor der Garage. Grundsätzlich können sie in jede Garagenöffnung eingebaut werden und bieten etwas mehr Durchfahrtsbreite als Schwingtore. Zudem sind sie durch dauerelastische und witterungsbeständige Dichtungen an allen vier Seiten optimal abgedichtet. Praxisnahe Lösungen, beispielsweise durch eine Schlupftüre ohne Stolperschwelle, ermöglichen einen einfachen Personendurchgang.


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Nebentüren Nebentüren sind praktisch, wenn man schnell Gegenstände aus der Garage holen möchte, ohne das zu Tor öffnen, wenn der Zugang zum Tor beispielsweise durch ein weiteres Fahrzeug versperrt ist. Zu fast jedem Tormotiv und Tortyp ist die passende Nebentüre erhältlich. So bilden Tor und Tür eine harmonische Einheit.

MODERNE SCHLIESSSYSTEME Mechanik und Elektronik wachsen in der Sicherheitstechnik mehr und mehr zusammen. Viele neue Entwicklungen vereinfachen den Umgang mit grossen Schliessanlagen.

Tore für Hallen und Aussenbreich Besondere Anforderungen verlangen besondere Einrichtungen. Bei Industrietore oder Hallentore von grossen Lagerhallen, Industrieanlagen oder Produktionsstätten kommt es vor allem auf die langlebige Funktion an. Gute Tore überzeugen deshalb dank extremer Robustheit und zuverlässiger Funktion. Damit über die vergleichsweise grossen Ein- und Ausfahrtsöffnungen im Industriebereich nicht zu viel Wärme verloren geht, sind hochwertige Industrietore so konzipiert, dass eine hervorragende Dämmung gewährleistet ist.

Der Vorteil von elektronischen Schliessanlagen gegenüber etwas günstigeren, mechanischen Schliesssystemen ist die freie Festlegung der Schliessung. Verschwindet ein digitales Schliessmedium, kann es einfach gelöscht werden – im Gegensatz zu mechanischen Anlagen, bei denen im dümmsten Fall der ganze Zylinder ausgewechselt werden muss.

Für den Aussenbereich von Hallen werden häufig Sektionlatore oder ein Rolltore eingesetzt. Sie fahren platzsparend unter die Decke bzw. rollen sich hinter dem Sturz auf. Auch Schiebetore oder Falttore kommen oft zum Einsatz, insbesondere bei grossen Abmessungen. Hier sind ein geräuscharmer, schneller Lauf und umfassende Schutzmechanismen zur Vorbeugung von Unfällen entscheidend. Diverse, individuell gestaltbare Verglasungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass auch bei geschlossenen Toren genügend Licht in den Arbeitsbereich fällt.

Schliessmedien können Plastikkarten in Kreditkartengrösse, Schlüsselanhänger oder Steckköpfe für gewöhnliche Schlüssel sein. Digitale Schliesssysteme erhalten Ihre Informationen nicht von Stiften, sondern von einmaligen Funksignalen über Transponder. Diese können auch in Armbänder, Uhren oder Handytaschen eingebaut sein. Auch Bluetooth LE, NFC, und W-Lan können im Rahmen eines Smart Home- Projektes integriert sein. Die Programmierung erfolgt über eine Software oder über eine App für Smart-Geräte.

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gamprinbendern im fokus

Eine Gemeinde im steten, innovativen Gestaltungsmodus Gamprin-Bendern


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Vorsteher Donath Oehri lenkt seit 1995 die Geschicke der Gemeinde GamprinBendern. Er versteht und verstand es seither auf exzellente Art und Weise, zusammen mit verschiedenen Gemeinderäten der seither sechs Legislaturperioden die Gemeindeentwicklung mit weitsichtiger, zukunftsorientierter und nachhaltiger Planungs-Strategie zu gestalten, dies in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Bildung, Freizeit, Energiestadt und allgemein was bürgernahe und wohnortsfreundliche Gemeindeinfrastrukturen anbelangt. Und es geht immer weiter, es stehen stets neue spannende Themen an, über die wir uns mit dem initiativen Vorsteher Donath Oehri im diesem grossen «Juni-Interview» unterhalten haben. Interview: Johannes Kaiser · Fotos: Paul Trummer

Herr Vorsteher, die neue Gewerbezone «Ober Au» ist vor wenigen Wochen im Beisein eines grossen, interessierten Besucherstroms eröffnet worden. Die Entstehung dieser Arbeitszone wie auch die Umsetzung mit den angesiedelten Unternehmen darf als Erfolgsstory bezeichnet werden. Was sind die Vorzüge dieses Wirtschaftsareals? Donath Oehri: Es ist in der Tat eine äusserst erfolgreiche und für die Unternehmer wie auch für die Gemeinde eine gewinnbringende Geschichte. Das Gebiet «Ober Au» hat durch die Lage zwischen Rhein und Kanal eine ausserordentliche vorteilhafte topographische Situation geboten, welche wir aufgenommen und genutzt haben. Mit der Erschliessung von zwei Ebenen – einerseits vom Kanal und andererseits eine Etage höher vom Rheindamm her – können die Unternehmer die Gebäude optimal nutzen, was insbesondere für Gewerbebetriebe sehr vorteilhaft ist. Die Verkehrslage im Nahbereich der Autobahn bietet selbstverständlich einen weiteren entscheidenden Vorteil. Energietechnisch muss sich das Gewerbegebiet mit seinen

hochstehenden Bauten und dem gemeinsamen Heizverbund ebenso wenig verstecken. Im Zuge dieser Bautätigkeiten wurde im selben Bereich das Rheinbauwerk stabilisiert. Die Gemeinde konnte mit der Zuerkennung von Baurechtsboden nicht nur verschiedenen bestehenden Betrieben eine gute Heimstätte ermöglichen, sondern zugleich auch neue Unternehmungen anziehen und damit einen weiteren Schritt zur Diversifizierung setzen. Sie führen die Gemeinde seit über 20 Jahren sehr erfolgreich als Vorsteher. Die Früchte der weitsichtigen und zielorientierten Raum- sowie Zonenplanung – insbesondere in Bezug auf den Arbeits- und Wirtschaftsstandort – kann die Gemeinde heute reichlich ernten. Die Gemeinde Gamprin-Bendern hat sich neben dem produzierenden Gewerbe einen Namen als Finanz- und GesundheitsHotspot geschaffen. Ist diese Entwicklung von Ihnen aus langer Hand geplant? Vor meiner Zeit als Vorsteher und auch während eines Gross-


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teils meiner Zeit als Vorsteher war die Gemeinde Gamprin zum Teil hoch verschuldet. Die Gemeinde sah sich grossen Herausforderungen alleine schon mit der Realisierung einer zeitgemässen Strassen- und Werkleitungsinfrastruktur in unserem zerstreuten Siedlungsgebiet mit den langgezogenen Strassenzügen ausgesetzt. Diese «Notlage» war tatsächlich unangenehm. Im Sinne von Sprichworten und Redewendungen, wie «Not macht erfinderisch», «wer rastet, der rostet», «Stillstand ist Rückschritt», «wer ernten will, muss auch säen» usw. haben wir uns jedoch den Herausforderung gestellt. Wir haben antizyklisch gehandelt, haben sehr viel investiert und uns zum Teil mittels Parallelführung von Investitionen sogar ganz bewusst noch höher verschuldet. Wir haben also gesät, nun wollen wir auch ernten. Zwei Banken, die aufgrund ihrer guten Entwicklung bauliche und geschäftliche Er-

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weiterungen in Bendern anpeilen, zeugen von diesem gesäten und florierenden Saatgut. Mit zwei Privatkliniken hat der Gemeinderat bewusst auf den Gesundheitsmarkt als Zukunftsmarkt gesetzt, in dessen Bereich Liechtenstein nicht abseitsstehen sollte. Wir haben die positiven Ansätze der damaligen Regierungen in die Tat umgesetzt. Bald könnte Bendern und damit das Unterland der Standort des Liechtensteinischen Landesspitals werden. Wie stehen Sie zu diesem Thema LLS/ Medicnova? Was sagen Sie zur Diskussion der letzten Jahre im Gesundheitsthema? Grundsätzlich hat die Gemeinde Gamprin im Sinne der diversen Studien unserer noch im Gestaltungsmodus befindlichen Vorvorgängerregierungen Otmar Hasler, Klaus Tschütscher und Martin Meyer ihren Arbeitsstandort in Bendern sukzessive diversifiziert. Eben-

falls diesen Regierungsstudien folgend, die besagten, dass Liechtenstein am zukunftsträchtigen Gesundheitsmarkt teilhaben sollte, haben wir wie erwähnt, bereits zwei Kliniken angesiedelt, damit in diesem Bereich möglichst viel Wertschöpfung im Land Liechtenstein bleibt. Wir sind insbesondere als Baurechtsgeberin von der anstehenden Thematik direkt betroffen und haben die öffentlichen Diskussionen und Auseinandersetzungen in den letzten Monaten und Jahren natürlich mit grosser Sorge beobachtet und bedauert. Für uns ist es wichtig, dass die Thematik nachhaltig und zukunftsgerichtet gelöst wird. Hier geht es nicht um «Örtligeist», es geht nicht um «Oberland oder Unterland», es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten und es geht auch nicht um Prestige, sondern um die bestmögliche Lösung. Sollte sich das bestehende Gebäude der Medicnova als

bester Standort für ein Landesspital herausstellen, dann soll diese Lösung umgesetzt werden und ist dies ganz im Sinne der Gemeinde Gamprin-Bendern. Grundsätzlich sind wir natürlich offen. Es muss hier aber nochmals auf die Umstände hingewiesen werden, wie im Vorfeld der Spitalabstimmung im Jahre 2011 unter anderem in einer unglaublichen Neid- und Missgunstdebatte ein Neubau verunmöglicht wurde. Man war nicht gewillt, den als Abzocker beschimpften Ärzten «auch noch eine Werkstatt zu bauen». Dass diese nach der Ablehnung des Landesspitals konsequenterweise die Eigeninitiative ergriffen haben, wurde leider ebenso wenig akzeptiert. Mittels dem von höchsten politischen Ebenen und unter Bedienung und Mithilfe der Medien betriebenen Bashing wurde die Bevölkerung geradezu in eine Richtung manipuliert. Dieser Umgang geht leider bis zum heu-

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GAMPRINER OLDIENIGHT MIT SMOKIE: Gemeinsam mit dem Verein PANORAMA lädt die Gemeinde Gamprin am Samstag, 16. Juni 2018 zur Gampriner Oldie Night in die Grossabünt ein. Neben der lokalen Vorgruppe «Wuarscht ‘n’ Brot» tritt mit «Smokie» eine legendäre Rockband aus Grossbritannien auf. «Smokie» landete in den Siebziger- und Achtzigerjahren Welthits wie «Mexican Girl», «Living next Door to Alice» oder «Carol». Das Gelände wird um 18.00 Uhr für die Konzertbesucher geöffnet. Das offizielle Programm startet um 19.30 Uhr mit dem Auftritt von «Wuarscht ‘n’ Brot» und wird ab 20.30 Uhr mit dem «Smokie»-Konzert fortgesetzt.

Seit 2018 sind wir mit viel Herz und Engagement als Personaldienstleister Im Raum Liechtenstein und der Ostschweiz tätig. Wir sind spezialisiert auf die Stellenvermittlung und den Verleih von qualifiziertem Personal, Fach- und Hilfskräften in diversen Branchen mit Schwerpunkt auf das Baugewerbe, Handwerk und Industrie. Unsere insgesamt 30 jährige Berufserfahrung in Personalfragen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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tigen Tage weiter. Neid und Missgunst sind einfache Mittel der Politik, um auf populistischem Wege Zustimmung zu suchen. Leider wird damit ein konstruktives Gestalten sowohl im Sinne einer florierenden Wirtschaft als auch eines starken Gesundheitswesens verunmöglicht. Mit «Neid, Missgunst und Kleingeist» ist im wahrsten Sinne des Wortes «kein Staat zu machen». Ich fürchte, dass die Politik die Geister, welche sie rief, nicht mehr loswird. Wenn weiterhin diese und ähnliche Methoden angewendet werden, kriegen wir in Liechtenstein gar nichts mehr auf die Reihe und werden wir gerade im Gesundheitsmarkt völlig abseitsstehen. Ein nationaler Konsens scheint leider nur mehr schwer möglich zu sein. Sehr schade. Ein ganz anderes Thema, das jedoch mit der potenziellen Spitalstandort-Thema-

tik ebenfalls einen Kontext unterhält. Wie steht es mit der Parkierungs-Infrastruktur in der Industrie- und Dienstleistungszone? Die Gemeinde plant ein Parkhaus? Das stimmt, hierfür haben wir den Bürotrakt der Firma Schekolin erworben. Wir stehen nun inmitten intensiver Planung und Vorbereitung eines Projektes, woraus ein Parkhaus mit einem Bürokopfbau resultieren soll. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit Privaten, welche als grössere Partner den Lead übernehmen. Wir als Gemeinde werden einen Teil der Parkfläche für uns beanspruchen. Der Standort ist ideal, können doch in einem Umkreis von 300 Metern sehr viele Betriebe bedient werden. Diese Gehdistanz wird von Autofahrern im Allgemeinen problemlos akzeptiert. Damit sind wir gerüstet, um bei zunehmender Unternehmensverdichtung entsprechende Parkplätze anbieten zu können.

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Für uns ist es wichtig, dass die Thematik nachhaltig und zukunftsgerichtet gelöst wird. Hier geht es nicht um «Örtligeist», es geht nicht um «Oberland oder Unterland», es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten und es geht auch nicht um Prestige, sondern um die bestmögliche Lösung. Sollte sich das bestehende Gebäude der Medicnova als bester Standort für ein Landesspital herausstellen, dann soll diese Lösung umgesetzt werden. Donath Oehri, Gemeindevorsteher

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Im Rahmen des Agglomerationsprogramms LiechtensteinWerdenberg wird zwischen den Gemeinden Schaan/ Vaduz und Buchs/Räfis die dritte Fuss- und Fahrradwegbrücke realisiert. In diesem Zusammenhang war auch ein Neubau der mittlerweile nicht mehr leistungsfähigen Rheinbrücke Bendern-Haag in Diskussion. Beim Agglomerationsprogramm ist dieser Brückenbau jedoch zeitlich weit nach hinten gerückt. Wäre es nicht dringlich, dieses Brückenprojekt inklusive einer Fuss- und Fahrradwegbrücke durch das Land Liechtenstein und dem Kanton St. Gallen ohne das Agglomerationsprogramm zeitnah in Angriff zu nehmen? Die Verkehrsproblematik kann nur in regionaler Abstimmung mit unseren benachbarten Ländern gelöst werden. Mit dem seit dem Jahre 2007 bestehenden Verein Agglomerationsprogramm Werdenberg-Liechtenstein haAnzeige

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ben wir erstmals eine Institution, welche 11 Liechtensteiner Gemeinden, dem Land Liechtenstein, 6 Werdenberger Gemeinden sowie dem Kanton St. Gallen eine dauernde, langfristige und nachhaltige raumplanerischen Zusammenarbeit in der Raumplanungs- und Verkehrsthematik ermöglicht. Wenn wir zum Beispiel an die immens wichtige Bedeutung der Schweizer Autobahn A13 entlang unseres Landes denken, muss uns bewusst sein, dass wir in der Schweiz gute Freunde brauchen. Diese Freundschaften können wir uns nur in einer landesübergreifenden, zuverlässigen und fruchtbaren Zusammenarbeit sichern. Auch wenn einmal nicht alles in der gewünschten Geschwindigkeit vorwärtsgeht, dürfen wir gerade in solchen raumplanerischen Themen nicht gleich die Nerven verlieren. Selbstverständlich müssen wir in Liechtenstein unsere Probleme schlussendlich selbst lösen; mit

Ein besonderer Hotspot beim Slow-Up 2018 war einmal mehr die «Grossabünt»

Fokus auf das Gebiet in Bendern wissen wir, wie die Thematik gelöst werden soll. Im Zuge des Neubaus der Benderer Rheinbrücke muss auch eine neue Verkehrsführung direkter in unsere Arbeitsgebiete realisiert und somit ganz neue Gebiete mit riesigem Potential freigespielt werden. Dies ist der eine Teil. Damit der Verkehr aber auch flüssig abgenommen wird und sich nicht weiterhin Rückstaus bis nach Bendern bilden, müssen im gleichen Zuge auch Verbesserungen im Bereich der Autobahnzubringer in Haag vorgenommen werden, ansonsten auch unsere besten Lösungen nichts nützen. Hierfür müssen wir zwingend das für die Autobahn zuständige Bundesbern im Boot haben. Es funktioniert also nur gemeinsam. Wir haben uns zusammen mit unseren Werdenberger Freunden im Verein Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein dafür eingesetzt und werden uns weiter dafür einsetzen, dass die Rheinbrücke Bendern-Haag vom Bund wieder prioritärer eingestuft wird. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird. Herr Vorsteher, Sie haben bewiesen und in den letzten Jahren gezeigt, dass Sie in der strategischen und innovativ geprägten Planung von öffentlichen Projekten sehr erfolgreich unterwegs sind und neben dem Know-how viel

Erfahrung haben. Welches sind in der Ausgestaltung des Sportstättenkonzepts sowie dessen Finanzierungsmodell Ihre Ideen? Das Beispiel der Kletterhalle hat uns gezeigt, dass eine Solidarität für übergeordnete Projekte bei 11 erforderlichen Gemeinderatsbeschlüssen schwierig zu erreichen ist. Hierfür muss ein einfacheres Modell gefunden werden. Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller, Projekte mit überwiegend landesweiter Bedeutung durch das Land Liechtenstein und den betreffenden Verband zu finanzieren. Damit liesse sich auch der Eingriff in die diffizile Thematik der Gemeindeautonomie vermeiden. Sollte eine alleinige Finanzierung durch das Land nicht möglich sein, müsste ein vom Landtag beschlossener und festgelegter Teil der Investitionskosten von den Gemeinden zum jeweiligen Einwohnerschlüssel getragen werden. Natürlich würde damit zwar die Gemeindeautonomie wieder untergraben, wobei jedoch zwei mildernde Elemente im Sinne der möglichst geringen Strapaze dieser Gemeindeautonomie berücksichtigt werden müssten: Erstens sollte der durch die Gemeinden zu finanzierende Teil im Vergleich zu demjenigen des Landes Liechtenstein leicht tiefer angesetzt werden. Zweitens bliebe den Gemeinden durch das landesweite Referendum immer noch die Möglichkeit, über einen Volksentscheid allenfalls die Notbremse ziehen zu können.


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Ich denke also, dass ein derartiger Eingriff in die Gemeindeautonomie mit der Gewissheit des Bestehens dieses Ventils hingenommen werden könnte. Nur so wird es vielleicht möglich sein, dass wir in Liechtenstein immerhin im Sportstättenbereich noch einen gewissen nationalen Konsens erreichen können. Die Aufgabenaufteilung zwischen Land und Gemeinden schwelt auf der langen Bank und mehrere parlamentarische Vorstösse im Landtag holten dieses Thema in das Bewusstsein der Regierung – namentlich des Regierungschefs. Wäre das Prinzip nicht relativ einfach? Wer bezahlt, erhält die inhaltliche, organisatorische sowie entscheidungsfähige Zuteilung. Können Sie aus Sicht der Gemeinde konkrete Beispiele nennen, bei denen je nach dem das «Sagen» und «Bezahlen» entweder der Gemeinde oder dem Land zugeordnet werden sollte? Beim ersten Hinsehen ist es

sicher richtig, die Regel «wer zahlt, befiehlt» anzuwenden. So ist es auch in den Standards des Europarates zur Selbstverwaltung der Gemeinden vorgesehen. Liechtenstein als Mitglied im Europarat, hat sich ebenfalls an diese Standards zu halten. Eines der Prinzipien verlangt unter anderem, dass die öffentliche Aufgabenerfüllung möglichst nahe am Bürger anzusiedeln sei; das heisst also, möglichst vieles bei den Kommunen zu belassen. Wenn man nun diese Standards im Einzelnen und genauer betrachtet, zeigt sich, dass sie allem voran für grosse Staaten mit grossen Städten angedacht und auch sinnvoll anzuwenden sind. Liechtenstein ist aber mit seinen 37‘000 Einwohnern grössenmässig mit einer Kleinstadt wie Feldkirch oder mit dem deutschen Kleinstädtchen Fürstenfeldbruck in Bayern vergleichbar. Den Grundprinzipien des Europarates entsprechend soll zum Beispiel die Sozialhilfe möglichst

bei den Städten und Gemeinden, also nahe am Bürger, angesiedelt werden. Dass man aber in Liechtenstein nicht 11 Sozialämter unterhält, ist selbstredend. Es ist wohl für alle klar ersichtlich, dass wir diese und ähnlich gelagerte Aufgabenstellungen im Sinne von Effizienz abweichend von den Standards zentral ansiedeln und lösen müssen, was wir sinnvollerweise auch tun. Das Land respektive das entsprechende Amt ist bestimmende Behörde; die Finanzierung erfolgt je zu 50 Prozent durch das Land und die Gemeinden. Wenn die Finanzierung der Sozialhilfe zu 100 Prozent und somit vollständig vom Land Liechtenstein erbracht werden sollte, müsste im Gegenzug ein anderes finanziell gewichtiges Thema vollständig auf die Gemeinden übertragen werden, was aber gar nicht so einfach ist. Wir haben vor Jahren mit umfangreichen Aufgabenentflechtungspaketen einiges auseinanderdividiert, sodass heute diesbezüglich keine grossen Möglichkeiten mehr be-

stehen. Gewisse Aufgabenteilungen zwischen Land und Gemeinden ist bei uns in Liechtenstein aufgrund der Kleinheit einfach sinnvoll. Wir stehen kurz vor der Urlaubszeit. Die Gemeinde Gamprin-Bendern ist mit der einzigartigen «Grossabünt» in den Sommermonaten sehr beliebt und die Gäste aus nah und fern kommen in Strömen in Ihre Gemeinde. So ist Gamprin-Bendern quasi eine inländische Urlaubsdestination? In der Tat durften wir in diesem Jahr bereits im April und Mai herrliche Badetage geniessen und wir hoffen natürlich auf einen weiteren schönen Sommer. Warum also nicht Ferien machen in Gamprin-Bendern, wo sich zugleich Badespass, kulinarische Genüsse, Ausflugs- und Unterkunftsmöglichkeiten auf kleinstem Raum finden?

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Warum also nicht Ferien machen in Gamprin-Bendern, wo sich zugleich Badespass, kulinarische Genüsse, Ausflugs- und Unterkunftsmöglichkeiten auf kleinstem Raum finden? Donath Oehri, Vorsteher

Freizeitanlage Grossabünt mit magnetischer Anziehungskraft: «Der Sommer zuhause»


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Ein sicheres und komfortables Zuhause erwartet die Bewohner Die Arbeiten am neuen LAK-Haus St. Peter und Paul liegen im Zeitplan. Der Innenausbau schreitet voran und bald können die technischen Systeme getestet werden. Die Betriebsaufnahme im November 2018 ist realistisch. Text: Alfred Würgler · Fotos: LAK

«Das neue Haus wird sicher und komfortabel sein», freut sich Markus Schlegel, Leiter Facility Management und IT der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe LAK über den Bau-Fortschritt des LAK-Hauses St. Peter und Paul in Mauren. Als Projektleiter kennt Schlegel jeden Quadratmeter im neuen Gebäude. Die beiden Baukörper werden dereinst rund 60 Bewohner beherbergen und sind nach den

Erfahrungen aus der LAK-Praxis konzipiert worden. «Wir haben in der Planung grossen Wert auf die Erfüllung der Bedürfnisse der künftigen Bewohner gelegt», führt er weiter aus. Das helle und lichtdurchflutete Haus wird die Bewohner sicher begeistern. Auch wenn auf der Baustelle noch keine grosse Hektik feststellbar ist, hat der Endspurt begonnen. Im November 2018 soll das Haus eröffnet werden.

«Wir sind im Zeitplan, haben die Kosten im Griff und können das neue Haus wie geplant eröffnen», bestätigt Schlegel. «Zurzeit treiben wir den Innenausbau voran», fährt er fort. Parallel zum Innenausbau wird die Betriebseinrichtung wie Medizinalgeräte, Mobiliar, Betriebswäsche, Geschirr, etc. angeschafft.

Geheimnisvoller Schimmer Das neue LAK-Haus wird auf

Energieeffizienz getrimmt. Es erreicht Minergie-Standard. Künftig sorgt eine AussenluftWärmepumpe für Wärme. Die 2500 m2² Dachfläche bietet sich zur Stromproduktion an. Bereits wurde die Photovoltaik-Anlage montiert und in Betrieb genommen. Damit ist das Haus in der Lage, einen Teil des Stroms, den es verbraucht, selbst zu produzieren.


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Facts & Figures • Das Gebäude ist auf Energieeffizienz getrimmt und erreicht Minergie-Standard.

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394 m² Photovoltaik-Anlage auf dem Dach St. Peter und Paul bietet im Vollbetrieb ca. 60 neue Stellen. Das Haus bietet 60 Bewohnern Platz. Budget 25.9 Mio., Finanzierung 50 % Staat und 50 % 11 Gemeinden

• Erstes Haus der LAK, welches vollständig zusammen mit LAKFachpersonal konzipiert und geplant worden ist. • Bauvolumen beträgt ca. 32‘000 m³, das entspricht rund 20 Einfamilienhäusern.

• Ein Haus hat rund 42 m Länge und 28 m Breite • Gebäudehöhe bis First: • Haus Peter 12.5 m (drei Geschosse) • Haus Paul 9.5 m (zwei Geschosse) • Zimmerfläche 24 m² • Fläche Nasszelle: 3.7 m² Verbaute Massen / Materialien:

• 595 Tonnen Stahl • 5‘500 m³ Beton = mehr als 15-faches Material für EFH • Die Decke über der Tiefgarage hat eine Stärke von 60 cm. Sie benötigte alleine 800 m³ Beton (entspricht ca. 65 LKWFahrten) • Ü ber 5‘000 m² Nutzfläche (gesamtes Gebäude) • 2‘200 m² Fassadenfläche in Lärchenholz • 2‘500 m² Dachfläche mit Blecheindeckung

Ende April wurde die 2200 m2 grosse Holzfassade aus Lärchenholz fertiggestellt. Der heutige Stand der Arbeiten lässt erahnen, wie die beiden Baukörper einst von aussen aussehen werden. Geheimnisvoll schimmert das frische Holz golden im Sonnenlicht.

Beleuchtung unterstützt und gibt Sicherheit Im Alter lässt die Sehkraft nach. Zu dunkle Räume und fehlende Kontraste verunsichern ältere Menschen und schränken die Selbständigkeit ein. «Bei der Beleuchtungsplanung haben wir grossen Wert auf die bedarfsgerechte Ausleuchtung der verschiedenen Lebensräume und Verkehrswege gelegt», führt Schlegel aus. Eine flexible Lichtgestaltung im Bewohnerzimmer ermögliche es, die Helligkeit auf das Sehvermögen des Bewohners abzustimmen. Wohnlichkeit

und individuelle Gestaltung kommen dabei nicht zu kurz.

Alle Systeme gehen in Betrieb Ein weiterer wichtiger Meilenstein wird im Sommer die Inbetriebnahme des Hauses sein. «Wir werden alle Systeme sukzessive hochfahren und testen», erklärt Schlegel. Dazu gehören nicht nur die üblichen Leitsysteme der Heizungs- Lüftungs- und Klimaanlagen. «Auch im Haus St. Peter und Paul legen wir Wert auf grösste Sicherheit», fährt Schlegel fort. So müssten auch die Brandmeldeanlage, der Pflegenotruf und die Schliessanlage auf ihre Funktionsfähigkeit getestet werden. Ziel ist, das Haus fehlerfrei in Betrieb nehmen zu können. «Wir sind überzeugt, dass das Haus im November für den Bezug durch die ersten Bewohner bereit ist», hält er fest.

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Das neue Haus wird sicher und komfortabel sein. Markus Schlegel, Leiter Facility Management und IT der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe LAK


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Der LAK-Spirit im Haus St. Peter und Paul ist garantiert Im neuen Haus St. Peter und Paul wird auf Kontinuität gesetzt. Erfahrene LAK-Kadermitarbeiter übernehmen wichtige Funktionen und bieten Gewähr dafür, dass auch in Mauren der LAK-Qualitätsstandard von Beginn weg zum Tragen kommt. «Wir überlassen nichts dem Zufall», sagt Thomas Riegger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe. Zwar sei das Haus St. Peter und Paul das neuste Bijou im Gebäudepark der LAK. Dies sei aber auch schon der einzige Unterschied zu den anderen Standorten, fährt Riegger fort. Man setze auf Bewährtes. «Auch wenn das Haus erst im November offiziell eröffnet wird, werden bereits heute die Weichen gestellt, dass die Bewohner von den bewährten LAK-Dienstleistungen profitieren können», sagt der LAK-Chef.

Kontinuität wird gross geschrieben Mit Daniel Morscher, der bisherige Leiter des LAK-Hauses St. Martin in Eschen, übernimmt eine erprobte Führungspersönlichkeit das Haus St. Peter und Paul. Während Jahren hat sich Morscher einen grossen Erfahrungsschatz erarbeitet. Diesen kann er nun im Haus St. Peter und Paul einbringen. Auch die anderen Kaderpositionen konnten mit Kadermitarbeitenden der LAK besetzt werden. Simone da Silva, die aktuell als Stv. Leitung Hauswirtschaft im Haus St. Laurentius tätig ist, wird die Leitung Hauswirtschaft im Haus St. Peter und Paul übernehmen. Und Daniel Marxer, Leiter Technik im Haus St. Martin, übernimmt zukünftig auch für den neuen Standort in Mauren die Verantwortung. Somit können Synergien optimal genutzt werden. Durch die Führungs- und Organisationsstruktur der LAK, ist der standortübergreifende Austausch und die Zusammenarbeit in allen Fachbereichen gegeben. Als Heimverbund kann die LAK zudem den Know-How-Transfer sicherstellen. Im Sinne von best practice werden positive Erfahrungen aus den anderen Häusern

auch dem Standort Mauren zu Gute kommen. Über 50 Prozent der Angestellten im neuen Haus haben bereits in LAK-Häusern gearbeitet, bringen den LAKSpirit mit und wissen was der LAK für ihre Bewohner wichtig ist. Die noch fehlenden neuen Mitarbeitenden werden auf dem Arbeitsmarkt rekrutiert. «Bei unseren neuen Mitarbeitenden legen wir nicht Wert darauf, wer die Besten sind, sondern welche am besten zu uns passen. Denn ein gutes Arbeitsklima ist ein Garant für gute Leistungserbringung», ist Riegger überzeugt. Es ist aber auch wichtig nicht nur Bestehendes zu bewahren, sondern auch offen für Neues zu sein. Diese Haltung zeigt sich darin, dass die LAK rund 50 Ausbildungsplätze anbietet. «Dadurch werden wir gezwungen, uns immer wieder mit neuem Wissen auseinander zu setzen», erklärt der Vorsitzende der Geschäftsleitung. Davon würden letztendlich die Bewohner profitieren. Auch könne so der Bedarf an Mitarbeitenden teilweise gedeckt werden. Im Kontext des Fachkräftemangels in der Pflege ist dies von

grosser Bedeutung. «Wer die Ausbildung bei der LAK durchlaufen hat, kennt unsere Kultur, Konzepte und Richtlinien und weiss, wie diese in der Praxis angewendet werden», sagt Riegger.

Qualität als Daueraufgabe «Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.» Dieses Zitat des Unternehmers und Politikers Philip Rosenthal zeigt die Notwendigkeit, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren, Schwachstellen zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Ebenso gilt es, neue Erkenntnisse und neues Wissen in der Pflege in die Praxis umzusetzen. Die standortübergreifende Zusammenarbeit von Qualitätszirkeln sind hierfür ein wichtiges Gefäss. Die LAK pflegt zudem ein aktives RisikoManagement. Seit knapp drei Jahren ist auch ein Critical Incident Reporting System (CIRS) eingeführt. Mit diesem Berichtssystem über kritische Vorkommnisse können die Mitarbeitenden anonymisierte Meldungen zu kritischen Ereignissen an die zuständige Stelle senden.

Thomas Riegger, LAK-Geschäftsführer

«Vielfach werden die Meldungen von den Mitarbeitenden nicht anonym weitergeleitet, sondern mit dem Namen unterzeichnet», erzählt Riegger. Dies spricht für das Qualitätsbewusstsein und die Fehlerkultur in der LAK. Es gehe nicht darum bei Fehlern Schuldige zu suchen, sondern zu eruieren welche Fehler passieren und wie diese in der Zukunft am besten vermieden werden können, ergänzt er.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit Kompetenz zeigt sich aber nicht nur in der Qualität. Durch die Arbeiten zur Zertifizierung in Palliative Care sind die Fachbereiche Hotellerie, Technik, Pflege und Verwaltung näher zusammengerückt. Dies hat sich beim Bau von St. Peter und Paul gezeigt. Die Fachbereiche konnten ihre Gestaltungsvorschläge einbringen. Dadurch entsteht ein praxisorientierter Bau, der auf die Bedürfnisse der Bewohner und Mitarbeitenden abgestimmt ist. «Es ist schön zu sehen, wie sich unsere Mitarbeitenden aller LAK-Standorte über das neue Mitglied der LAKFamilie, über St. Peter und Paul freuen», stellt Thomas Riegger mit nicht wenig Stolz fest.


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« … meist ein hoch emotionale Entscheidungsprozess.» Das Leben in einem LAK-Haus soll für die Bewohner möglichst einfach und unkompliziert sein. Das gilt auch für das neue LAK-Haus St. Peter und Paul in Mauren. Die Mitarbeitenden sind ausgewiesene Profis und kennen ihren Job von der Pike auf. Kurt Salzgeber, Leitung Pflege und Betreuung und Geschäftsleitungsmitglied der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe hat die Bauarbeiten im Haus St. Peter und Paul eng begleitet und weiss, was künftige Bewohner im neuen Haus erwartet.

Wie wird man künftig im St. Peter und Paul leben? Kurt Salzgeber: So selbstbestimmt und dem Bedarf angepasst wie möglich. Das Haus bietet zweckmässige Einzelzimmer, welche die gewünschte Privatsphäre gewähren. Nicht die Zahl der Quadratmeter oder der Räume ist entscheidend ob das neue Zuhause von den Betroffenen und deren Familien als privater Wohnraum empfunden wird, sondern die Haltung der Leitung und der Mitarbeitenden des Hauses. Jeder der vier Wohnbereiche bietet zentrale Aufenthaltsräume und eine gedeckte Terrasse für die Verpflegung und für Alltagsaktivitäten – wir sprechen hier vom halböffentlichen (geschützten) Wohnbereich, in welchem sich die Bewohner selbst und deren Besucher aufhalten. Möchte man mehr Kontakt und Abwechslung, steht im öffentlichen Bereich im Erdgeschoss eine wunderschöne Cafeteria zur Verfügung, die täglich geöffnet ist. Die Kapelle, der Mehrzwecksaal, der Coiffeur- und Pedikür Salon sowie die Gartenanlagen runden das Angebot ab. Zu beachten und zu respektieren ist, dass sich das Befinden von chronisch kranken Menschen jeden Tag verändern kann und dass das Pflege- und Betreuungsumfeld darauf eingeht. Bei der Raumplanung vom Haus St. Peter und Paul ist diese Erkenntnis miteingeflossen und deshalb wird unser Pflege- und Betreuungsteam sehr gut auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren können. Was bedeutet der Aufenthalt für die Bewohner? Der Eintritt in ein Pflegeheim ist immer durch eine gesundheitliche Krise bedingt. Der Umzug

ins Pflegeheim ist meist mit einem hoch emotionalen Entscheidungsprozess verbunden und kann für die Betroffenen und deren Familien schmerzhafte Verlusterlebnisse und Trauer bedeuten. Wichtig ist in dieser Situation, dass die Trauer sehr ernst genommen wird und die Begleitung dies gerade in der Anfangsphase des Aufenthaltes sehr bewusst berücksichtigt. Durch offene Kommunikation, gute gegenseitige Information und Wertschätzung kann dem Gefühl der Trauer, des Kontrollverlustes und des Verlusts der Selbstbestimmung gut entgegengewirkt werden. Nach einer gewissen Zeit des Einlebens (meist 3 Monate) entwickelt sich die Perspektive der Bewohner positiv. Der durch die Krise getrübte Blick klärt sich meistens und macht die Sicht auf die vielen Vorteile des Heimaufenthaltes frei. Was bietet St. Peter und Paul den künftigen Bewohnern? Das Angebot ist mit allen anderen Standorten der LAK abgestimmt. Der Bereich Pflege und Betreuung stellt die Dienstleistungen der geriatrischen und psychogeriatrischen Langzeitpflege inklusive Aktivierung sicher. Der Bereich Hotellerie sorgt für eine saubere und gemütliche Wohnatmosphäre sowie für eine feine und regionale Verpflegung. Der technische Dienst kümmert sich um die Sicherheit und steht bei Bedarf für handwerkliche Dienstleistungen zur Verfügung. Beim Empfang befindet sich die interne Poststelle und die Mitarbeitenden stehen den Bewohnern und Besuchern für Auskünfte mit Rat und Tat zur Seite.

Worauf wird in der Pflege und Betreuung Wert gelegt? Welches sind die wesentlichsten Punkte? Erhalten auch die Bewohner im Haus St. Peter und Paul die bewährten LAK-Dienstleistungen? An erster Stelle steht der ethische Aspekt im Umgang mit den Bewohnern und deren Angehörigen. Wertschätzung, Respektierung der Selbstbestimmung, proaktive Kommunikation und Information sind hier besonders zu erwähnen. Grossen Wert legen wir auf die Pflegequalität. Pf legeentwicklung, Bildung und zielgerichtete Führung unterstützen die Sicherstellung einer qualitativ guten Leistungserbringung. Unsere Führungs- und Organisationsstrukturen sind ein Garant dafür, dass an allen unseren Standorten die gleichen Leistungen mit der gleichen Qualität erbracht werden. Können auch die Bewohner von St. Peter und Paul von Palliative Care profitieren? Palliative Care ist ein integrierter Bestandteil in unserem Pflege- und Betreuungskonzept. An allen unseren Standorten ist das nötige Knowhow und die Kultur von Palliative Care vorhanden. Bei der Personalbesetzung im Haus St. Peter und Paul wird ganz bewusst auf interne Bewerbungen zurückgegriffen um den Wissens- und ErfahrungsTransfer von Anfang an sicherzustellen. Welche Aufgabe hat das Case Management der LAK und wie können die Bewohner davon profitieren? Unser Case Management ist der erste Ansprechpartner, wenn es um den Heimeintritt geht. Es berät und hilft bei der Anmeldung.

Kurt Salzgeber, Leiter Pflege und Betreuung

In persönlichen Gesprächen können sich Interessierte über Themen wie: Anmeldeformalitäten, Kosten, Aufnahmebedingungen, medizinische Versorgung und vieles mehr informieren und beraten lassen. Wie muss man vorgehen und welche Voraussetzungen gelten für einen Heimeintritt? Die Voraussetzung für einen Heimeintritt ist in der Regel eine mittlere bis schwere Pflege- und Betreuungsbedürftigkeit. Die Häuser der LAK sollten nicht mit Seniorenwohnungen oder Altersheimen verwechselt werden. Die Vorgehensweise für eine Anmeldung haben wir sehr unkompliziert gestaltet und erfolgt wie bereits erwähnt über unser Case Management. Ab wann kann man ins Heim eintreten? Das Haus St. Peter und Paul nimmt den Betrieb ab dem 5. November 2018 auf.


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Alpha 3 – Mut zum Anderssein Mit dem Mehrfamilienhaus «Alpha 3» in Eschen haben Dominik Frick und Tochter Isabelle zusammen mit Patrick Indra von indra + scherrer architektur einen speziellen Hingucker geschaffen, dessen Privatgarten und Innenausbau nicht weniger exklusiv ist als sein Äusseres. Wir präsentieren Ihnen zusammen mit dem Architekten Patrick Indra, indra + scherrer architektur, Schaan, diese charaktervolle Überbauung. Text: Asha Ospelt-Riederer · Fotos: Paul Trummer

Als erstes fällt die aussergewöhnliche Farbgestaltung des Baukomplexes auf. Wie waren die Reaktionen von Aussenstehenden? Patrick Indra: Das Farbkonzept in Blau-Rot ist in der Tat ungewohnt und polarisiert. Wir haben es zusammen mit dem Innenarchitekten Carlo Rampazzi, einem Bekannten der Bauherrschaft, entwickelt. Bei der Fassadenfarbe handelt es sich um eine Acryl-Mischung mit mehrschichtigem Auf bau. Bei genauem Hinschauen ist sie patiniert. Die Metalltröge stehen in Kontext mit dem Sockel. Zusammen schaffen sie einen Übergang von unten nach oben in Farbe und Struktur. Auffällig ist auch das Muster von Balkonverglasung und Treppenhauswand. Die halbtransparente Balkonverglasung steht im Kontext mit dem Treppenhaus. Beide bilden Teile einer emporsteigenden Gesamtmusterung. Im Treppenhaus wird das Konzept der sich nach oben hin verjüngenden Struktur durchgezogen. Pro Etage wird das Muster immer feiner und enger und lässt das Gebäude ein wenig höher erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Alles zusammen erzeugt mit der ausgeklügelten Belichtung ein schönes Farb- und Schattenspiel. Gab es spezielle Herausforderungen bei der Planung oder Umsetzung? Eine Herausforderung war zuerst vor allem die Lage an der stark befahrenen Essanestrasse. Weiters handelt es sich um ein trapezförmiges Stück Land, von der Form her also nicht ganz einfach zu bebauen. Schön ist, dass sich alles zur unverbaubaren Landwirtschaftszone nach Süden hin öffnet. Eine Vorgabe der Gemeinde aufgrund des neuen Gestaltungsplanes war unter anderem ein publikumswirksamer Gebäudebereich auf der der Strasse zugewandten Seite. Es musste also auch ein Konzept für die Doppelnutzung der darüber liegenden Räume entworfen werden. Wir standen aber ganz am Anfang der Umsetzung eines neuen Gestaltungsplanes und haben dadurch einiges an Zeit verloren. Aus der Not habt ihr es geschafft, eine Tugend zu machen: Im Gebäude fühlt man

sich ganz und gar nicht wie an einer dicht befahrenen Strasse. Aufgrund des neuen Gestaltungsplans mussten wir auch näher an die Strasse, also zum Verkehr hin, rücken. Zuerst haben wir den Baukörper leicht versetzt, damit alle Wohneinheiten Blick nach Süden auf die nahe Grünfläche haben. Das Erdgeschoss liegt naturgemäss am nächsten am Verkehr. Um das ganze Gebäude haben wir deshalb eine Brüstung gezogen. Diese sorgt dafür, dass man im Wohnbereich des Erdgeschosses nirgends Blickkontakt mit vorbeifahrenden und parkierten Autos hat. An dieser Stelle bedanke ich mich beim Nachbarn Arthur Jehle herzlich: Gemeinsam war es möglich, den speziellen Vorplatz und die Zufahrt optimal zu gestalten.

Was kannst du über den Innenausbau der Wohnungen sagen? Die Materialisierung der Wohnungen und ein hoher Ausbaustandard war der Bauherrschaft viel Wert. Jede Wohneinheit verfügt über eine kontrollierte Wohnraum-Lüftung, Cheminée und eine Ausstattung mit erstklassigen Einbauschränken und anderen Möbeln. Worauf ebenfalls grossen Wert gelegt wurde, ist die Ökologie: Eine Wärmepumpe mit Erdsonden vervollständigt das rundum geglückte Konzept.

Der Aussenbereich des Erdgeschosses zeichnet sich auch durch ein ausgefallenes Gartenkonzept aus. Das Bepflanzungskonzept ist sehr ausgeklügelt und wirkt dem Lärm zusätzlich entgegen. Peter Vogt hat hier als Landschaftsarchitekt ganze Arbeit geleistet und die Zusammenarbeit war sehr angenehm.

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Das Farbkonzept in Blau-Rot ist in der Tat ungewohnt und polarisiert. Wir haben es zusammen mit dem Innenarchitekten Carlo Rampazzi, einem Bekannten der Bauherrschaft, entwickelt. Das Bepflanzungskonzept ist sehr ausgeklügelt. Peter Vogt hat hier als Landschaftsarchitekt ganze Arbeit geleistet. Herzlichen Dank an die Bauherrschaft für diesen spannenden Auftrag. Patrick Indra, Architekt indra + scherrer architektur, Schaan


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Die Mehrfamilienhausüberbauung «Alpha 3« an der Essanestrasse in Eschen ist aus architektonischer Sicht wie auch aufgrund des Farbkonzeptes ein Hingucker der besonderen Art.

FACTBOX Objekt: Alpha 3, Essanerstrasse, Eschen Bauzeit: 14 Monate Bauvolumen: 5650 m2 Bruttogeschossfläche: 812 m2 Geschosszahl: 4 Heizung: Wärmepumpe mit Erdsonde

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«Fast schon ein kleiner Park» Der Garten vor dem Mehrfamilienhaus Alpha 3 in Eschen allein ist ein Glanzpunkt, der zum aussergewöhnlichen Konzept des Baus passt: Im Gespräch mit Peter Vogt, peter vogt landschaftsarchitektur Vaduz. Zu welchem Zeitpunkt sind Sie als Landschaftsarchitekt zum Projekt Alpha 3 hinzugezogen worden? Peter Vogt: Ich wurde im Dezember 2016 kontaktiert. Zu diesem Punkt war die Auslegeordnung bereits relativ klar, es gab aber noch genug Spielraum und vor allem Offenheit von Seiten der Bauherrschaft, um auch ein landschaftsarchitektonisches Konzept in eine stimmige Form zu bringen. Zu beachten waren vor allem die Rücksprünge und Versätze des Grundrisses – diese sind auch in der Gartengestaltung eingebracht. Die Farbgestaltung des Mehrfamilienhauses Alpha 3 ist eine besondere. Hat Sie das als Landschaftsarchitekt vor besondere Schwierigkeiten gestellt? Wir haben die Rotaspekte der Fassade und den strukturierten Sockel mit seinen Rostpartikeln aufgenommen und mit Pflanzengefässen vor dem Haus weitergeführt. Dabei war mir die Ehrlichkeit zum Material wichtig: Stahl rostet relativ rasch und so haben wir eine erst leicht angerostete Variante gewählt, deren Patina sich nach

und nach verändert. Holz gibt eine Wärme und ist angenehm in der Haptik. So haben wir neben der Bepflanzung vor allem auf diese Materialien gesetzt. Das Zusammenspiel von Architektur und Landschaftsgestaltung schafft es, dass diePrivatsphäre gewahrt wird, obwohl sich das Mehrfamilienhaus an einer Hauptstrasse befindet. Auch die Abgrenzung zum Nachbargrundstück ist unkonventionell gelöst. Die Abgrenzung zum Nachbargrundstück schmiegt sich quasi der Raumaufteilung an: Der Holzzaun, der im selben Material und Stil wie die Sitzbänke gehalten ist, schafft Intimität. Er ist vor dem Badezimmer und dem Schlafzimmer höher als vor anderen Räumen und wirkt leicht. Auf den grosszügigen Plätze bilden Sitzbänke Leseecken aus. Beides zusammen schafft trotz Halbtransparenz Intimsphäre. Diese wird durch die Bepf lanzung unterstützt: Wir haben die Begebenheiten des Gürtels an einheimischer Bepf lanzung des Nachbargrundstücks aufgenommen und diesen quasi auf der anderen

Seite des Zauns erweitert. Die Lärchen spielen mit der Transparenz, da sie im Sommer dichter sind, sich im Herbst ihre Nadeln gelb verfärben und sie im Winter fallen lassen.

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Von den umgesetzten Details her ist der Umschwung des Alpha 3 fast schon ein kleiner Park. Bei der Gartenplanung muss auch immer beachtet werden, dass sich dieser jedes Jahr verändert. Wir müssen also jetzt schon berechnen, wie gross die Pflanzen in zehn Jahren sein werden und wie sie sich entwickeln. Peter Vogt, Landschaftsarchitekt


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Die ganze Gartengestaltung des Mehrfamilienhauses ist nicht nur durchdacht, sondern geradezu akribisch ausgearbeitet. Von den umgesetzten Details her ist der Umschwung des Alpha 3 fast schon ein kleiner Park: Der verspielte Lärchenhain mutet fast wie ein Wäldchen an, die verschiedenartigen Blütenaspekte haben Blumenwiesencharakter, es gibt sonnige, halbschattige und schattige Plätze rund ums Haus. Bei der Gartenplanung muss auch immer beachtet werden, dass sich dieser jedes Jahr verändert. Wir müssen also jetzt schon berechnen, wie gross die Pflanzen in zehn Jahren sein werden und wie sie sich entwickeln.

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Diese Bildimpressionen der Aussenanlagen sowie der Landschaftsgestaltung sprechen fßr sich: kreativ, atmosphärreich, naturnah und inspirierend.


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Das Personalrestaurant der LLB:

Ein idealer Treffpunkt – nicht nur in der Mittagspause Nach gut sieben Monaten Bauzeit ist im März dieses Jahres das neue Personalrestaurant der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) in Vaduz eröffnet worden – mit «Wow»-Effekt. Sowohl das neue Raumkonzept als auch das Mahlzeitenangebot kommen sehr gut an. Text und Fotos: LLB

Schon am Eröffnungstag war sehr schnell klar, dass das neue Personalrestaurant der LLB auf Zustimmung stösst. «Wow!» – überall vernahm man erstaunte und erfreute Bemerkungen der Gäste. Und auch beim Essen waren und sind sich die Besucherinnen und Besucher einig: Es schmeckt wunderbar. Was will man mehr?

«Das macht schon einen Unterschied» Das ausnahmslos positive Feedback freut die Verantwortlichen. «Die hellen und modernen Räumlichkeiten im Erdgeschoss, die Einrichtung und das Ambiente – das macht schon einen Unterschied zum vorherigen Restaurant im dritten Stock, das in die Jahre gekommen war», erklärt Stefan Marxer, Leiter Logistics Services bei der LLB. Die neue, grosszügige und frische Einrichtung lädt nicht nur zum Essen, auch um sich zu besprechen oder zu entspannen sind die Räume ideal konzipiert (siehe auch Bericht des Architekten). In den freundlichen Nischen mit den gemütlichen Sitzgelegenheiten lässt es sich bestens kreativ brainstormen. Das Konzept der kulinarischen und kommunikativen Begegnungszone scheint also aufzugehen.

Gesundes und Leckeres auf dem Teller Das Ambiente in einem Restaurant ist das eine, das kulinarische Angebot das andere sehr wichtige Kriterium. «Wir legen grossen Wert auf ein gesundes und schmackhaftes Speisenangebot für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter», betont Stefan Marxer. Der Catering-Auftrag hat weiterhin die Ospelt Catering AG inne. Die moderne und gesundheitsbewusste Küche von Ospelt Catering kommt ohne Fertigsaucen und Geschmacksverstärker aus. Die

Speisen und die vielfältigen Menüs werden sehr geschätzt.

Eine Terrasse im Grünen Rechtzeitig zum Saisonstart in die warme Jahreszeit konnte Ende Mai auch der Aussenbereich des Personalrestaurants mit rund 90 Sitzplätzen eröffnet werden. Die Gartenterrasse im Grünen ist sozusagen das i-Tüpfelchen der gelungenen Neukonzeption eines modernen Personalrestaurants. Ob im Freien oder drinnen, Mahlzeiten und Pausen wie auch Kreativzeiten finden bei der LLB in einem sehr stimmigen Rahmen statt.


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Essen und Arbeiten in einem Ambiente, das rundum stimmig ist: Den Mitarbeitenden der LLB gefällt das neue Konzept «Personalrestaurant & Begegnungszone».

Fakten Standort:

Haus Äule der LLB, Vaduz

Eröffnung: 20. März 2018 Konzept:

Personalrestaurant & Begegnungszone kulinarisch, kreativ, kommunikativ

Fläche:

250 m2 (mit Küche und Lager: 340 m2)

Sitzplätze: 102 innen und 90 auf der Terrasse Küche:

Ospelt Catering AG, Nendeln


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«Früher ging ich mittags meist auswärts, weil ich in der alten Kantine überhaupt nicht abschalten konnte. Im neuen Personalrestaurant hingegen fühle ich mich sehr wohl und bleibe nun am Mittag am liebsten hier.» Sabine Lendi, Assistentin Group COO


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«Im neuen Restaurant geniesse ich täglich das vielfältige Mittagessen. Auch für kurze Besprechungen oder als Ort der Begegnung finde ich es sehr willkommen – hell und freundlich gestaltet.» Manuel Beck, Marketing Services

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«Individuelle raumakustische Lösungen mit hochwertigen Textilien für bessere Sprachverständlichkeit und mehr Wohlbefinden. Damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und entspannt bleiben können.

Foto: Oliver Hartmann

Dabei macht es für uns keinen Unterschied, ob es sich um ein Mitarbeiterrestaurant, ein Grossraumbüro, ein Schulzimmer, einen Empfangsbereich einer Arztpraxis oder ein Homecinema handelt. Wo stilvolle Architektur und optimale Raumakustik zusammenkommen, fühlt sich der Mensch wohl.» Quelle: Acoutech GmbH

«Durch das tolle Ambiente ist der Erholungsfaktor in der Mittagspause um einiges gestiegen. Auch bietet uns die neue Location einen idealen Platz, um kurze Meetings ungezwungen und in lockerer Atmosphäre abzuhalten.» Sandro Bischof, Business- & Vertriebsmanagement R&C


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«Das moderne Personalrestaurant bietet nicht nur eine angenehme und erholsame Atmosphäre über die Mittagszeit, sondern ist auch eine einladende Begegnungszone geworden, was ich nicht mehr missen möchte.» Janine Strässle, Group Compensation & HR Support

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Der Architekt Ralph Beck, Triesen

Vom Bürotrakt zum Restaurant-Treff Als ich den Auftrag erhielt, für die Liechtensteinische Landesbank ein neues attraktives Personalrestaurant in einem bestehenden Bürotrakt der Bank zu entwickeln, waren die Freude und die Motivation bei mir sehr gross. Die Schwierigkeit dieses Projekts lag in der Herausforderung, das von den Bauherren gewünschte Raumkonzept im bestehenden Gebäude zu realisieren. Die Neugestaltung entstand aus der Idee einer Neuinterpretation der Wandelemente, mit denen unterschiedliche Raumproportionen geschaffen wurden. Unterschiedliche Raumbereiche mit kleinen Nischen, Steh- und Sitzbereiche etc. konnten so gestaltet werden. Wie bei einer archäologischen Ausgrabung wurden die vorgegebenen Wandelemente zu tragenden Steinwänden, die mit Dietfurter Kalkstein verkleidet wurden. Die Vorgabe eines interessanten Aussenbereiches konnte durch die Realisierung einer gelungenen Aussenterrasse gelöst werden. Das Küchenkonzept liegt an der Ostseite und ist optimal von aussen zu bedienen. Die Küche wird durch ein offenes Buffet vom Restaurant getrennt.

Tolles Ambiente mit angenehmem Raumgefühl Die Problematik rund um die Akustik war eine weitere Herausforderung dieses Projektes. Die neu gestalteten Räume, die über viel Glas und Böden aus Steinzeug-Platten verfügen, sind mit einer Akustikdecke sowie mit schallschluckenden Wänden aus Textilstoffen versehen worden. Auch die Schreinermöbel sowie die Raumteiler sind mit einer speziellen Oberfläche bearbeitet worden, um den Schall optimal zu dämpfen. Das Resultat ist ein tolles Ambiente mit einem angenehmen Raumgefühl, das durch die sanften Erdtöne der ausgesuchten Materialien unterstützt wird. Die Bauherrschaft konnte durch die vom Architekten vorgelegten Visualisierungen sowie ausgesuchten und präsentierten Materialmustern schon sehr früh den Umbauprozess mitgestalten und mitbestimmen. Es ist eine zeitgemässe Wohlfühloase für die Mitarbeitenden der Bank entstanden. Die Terrasse im Aussenbereich mit der Pergola rundet diese gelungen ab.

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Eine zeitgemässe Wohlfühloase für die Mitarbeitenden der Bank. Ralph Beck Arch. ETH/SIA

Die Termine und Kosten sind genau eingehalten worden. Mein Team und ich bedanken uns für den interessanten Auftrag und das in uns gesetzte Vertrauen und wünschen der Liechtensteinischen Landesbank weiterhin viel Erfolg.

RALPHBECKARCHITEKTEN Ralph Beck, Arch.ETH/SIA, Inhaber

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Banking wie es sein sollte: sympathisch und kompetent. Willkommen in unserer Arbeitswelt.

Was erwartet Sie im Team der Liechtensteinischen Landesbank? Klar, Sie sind Teil der traditionsreichsten Bank in Liechtenstein, die für ihre hohe Anlagekompetenz und exzellenten Finanzdienstleistungen bekannt ist. Doch was macht die LLB für Berufseinsteiger so besonders? Es ist die Art und Weise, wie wir handeln und neue, dynamische Wege und Lernchancen aufzeigen. Denn egal, ob Sie bei uns direkt einsteigen oder als Young Talent starten: Wir vermitteln Ihnen ein Allroundwissen, mit dem Sie sich in viele Richtungen entwickeln können. Als Universalbank stehen wir für breite Themenfelder, als Arbeitgeberin für eine menschliche Unternehmenskultur, in der Talente aktiv gefördert werden. Bei uns geniessen Sie den Freiraum, Ideen einzubringen, und den Spielraum, diese umzusetzen. So bereiten wir Sie optimal auf eine Zukunft vor, in der Sie unser Bild vom sympathischen Banking prägen. Wann sind Sie mit dabei? Schauen Sie mal bei uns rein: www.llb.li/karriere

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Bauen l l e u t k a

Fotos: Julia Kaiser

MEHRFAMILIENHAUS-ÃœBERBAUUNG AN DER RHEINSTRASSE IN NENDELN

bau:zeit Ausgabe 66  

Zeitschrift für Bauen, Immobilien und Lifestyle – aus Liechtenstein für die Region

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