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FEURIGE WELT Buch Drei 1935


Copyright, 1969 Agni Yoga Society, Inc. This book or any portion thereof may not be reproduced in English or in translation to any other language without written permission from the publisher Printed in the United States of America

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ZEICHEN DES AGNI YOGA Nun können wir die Annäherung zur feurigen Welt beginnen, indem wir die überirdischen Zeichen bestätigen. Wir haben wiederholt auf die Dringlichkeit der Entwicklung von notwendigen irdischen Eigenschaften hingewiesen. Die Lehre wird stets auf zwei Strömungen weitergeführt, die, wenn sie einander begegnen, die vollständige Linie der Errungenschaft bilden. Während viele irdische Eigenschaften nicht leicht zu erlangen sind, mögen die überirdischen abstrakt zu sein scheinen; sie sind jedoch eine existierende Wirklichkeit. Wer daran gewöhnt ist, in einem planetarischen Maßstab zu denken, weiß, wie wirklich das Leben in der Welt des Feuers, in der Welt der Strahlungen, in der Welt der Errungenschaft ist. In diesem Sinne wollen wir den dritten Teil der Feurigen Welt beginnen.

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FEURIGE WELT TEIL III 1. Man sollte die Feurige Welt nicht nur mit Unbegrenztheit in Einklang bringen, sondern auch entschlossen am Begriff der Hierarchie festhalten. Die Schönheit der Feurigen Welt wird durch die Stufen der Hierarchie gekrönt, die in das Unbegrenzte Licht emporsteigen. Man sollte nicht betrübt sein, wenn nur wenige die Stufen des Lichtes bewußt emporsteigen. Diese Riesen sind von solchen Magneten umgeben, daß sie andere anziehen, die unwillkürlich entlang getragen werden, ohne sich des schweren Pfades bewußt zu sein. 2. Ihr selbst sammelt Kräfte, während Ihr die neue Stufe besteigt. Nur sehr wenige können den Pfad des Lichtes entlang wandern und voller Freude sein, wenn jedes Streben den Herren zugewandt ist. Wahre Flügel des Geistes können wachsen, wenn der anvertraute Schatz erkannt wird. 3. Vieles von dem, was heilig und groß ist, wird äußerlich nicht unbedingt als solches erscheinen. Die Dimensionen nehmen im inneren Bewußtsein wahre Größe an. Man kann verschiedene Umstände voraussehen, aber man kann nicht im Voraus wissen, wie und wann der Bote kommen wird. Durch ihre traditionellen Maßstäbe hindern die Menschen die transzendentalen Offenbarungen. Glaubt nicht, daß dieses Wort altmodisch ist, denn die Ausstrahlung des Geistes wird heutzutage tatsächlich mehr denn je abgeleugnet. Aber ohne eine Sonne kann weder der Makrokosmos noch der Mikrokosmos existieren. Ihr wißt, daß die Bewegungen der Himmelskörper unmöglich günstiger sein können. Man kann Jahrhunderte lang auf solche Konjunktionen warten, und gerade heute sind nicht Jahrhunderte, sondern nur ein paar Jahre genug, um die neuen Grenzlinien für die Menschheit zu bestimmen. Nicht viele nehmen diese kosmischen Strukturen wahr ; um so mehr müssen die wenigen die auffallenden Ereignisse, die durch die Himmelskörper angedeutet werden, vollständig begreifen. Man muß die Größe der Stunde voll und ganz erkennen, und hierfür ist feierlicher Ernst bestimmt. Wenn Ihr sie fühlt — wohl und gut!

4. Es ist richtig zu denken, daß zwischen der irdischen Ebene und der Feurigen Welt eine harmonische Verbindung besteht, aber die Ursachen aller Entwicklungen sind unsichtbar. So kann man vorübergehende Qual auf der irdischen Ebene als Schwelle zu großer Freude betrachten. Man kann eine feurige Welle geräuschlos in den irdischen Bereich senden, aber auf den fernen Welten wird Donner gehört. Daher werden alle Dimensionen durch verschiedene Möglichkeiten der Wellen erreicht. Wahrhaftig, alle schöpferischen Energien sind sowohl auf der irdischen Ebene als auch in der Feurigen Welt tätig. Der leitende Strom ist ein und derselbe, aber die Menschen können nicht immer die sich erweiternde Bedeutung einer Handlung verstehen. 5. Unbekannt sind die Ursachen von Handlungen auf der irdischen Ebene. Nur dem Bewußtsein eines Adepten ist das Verständnis für die wesentliche Natur aller Ereignisse erreichbar. Somit kann die Menschheit nur ein ganz kleines Körnchen der Wahrheit aufnehmen. Laßt uns also mit tiefer Ehrerbietung über das feurige Gesetz sprechen. 6. In den Handlungen der feindlich Gesinnten kann eine überflüssige Verausgabung von Energien beobachtet werden. Verwirrt können diese Menschen die Tatsachen nur so betrachten, als würden sie in einem entstellenden Spiegel reflektiert. Motiviert von einem bösen Willen, bringen sie das Bild auf einen entstellenden Brennpunkt. Nur die Anhänger der Hierarchie des Guten können alle Energien in einen Kanal des Guten einspannen. Tatsächlich kann nur das feurige Bewußtsein den Welthorizont umfassen; daher entgehen dem Feind die Ereignisse, welche die alten Ansammlungen beseitigen. Die Offenbarung der Voraussicht kann tatsächlich nur durch den Brennpunkt der Vision der Erbauer angewandt werden. Auf diese Weise ist die Feurige Welt seitens der Lichtträger vorherbestimmt worden.

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7. Ich gebe dem Jünger dieses Abschiedsgeheiß: „Laß Dein Gebet sein: "Dir oh Herr, werde ich in allem, stets und überall dienen. Laß meinen Pfad durch Erlangung von Selbstlosigkeit gekennzeichnet sein. " Wenn der Jünger die Freude des Pfades in seinem Herzen wahrnimmt, eines Pfades, der keine Reibung kennt, weil alles in die Freude des Dienstes umgewandelt wird, dann ist es möglich, die Großen Pforten vor ihm zu öffnen. Inmitten höherer Begriffe muß sich der Jünger in seinem Herzen an die Urkunden des Lichtes erinnern. Inmitten der furchterregenden Erscheinungen muß sich der Jünger an die Urkunden der Dunkelheit erinnern. Auf dem Schild des Lichtes ist die Inschrift zu finden: „ Herr, ich komme allein, ich komme in einer offenbarten Errungenschaft, ich werde das Ziel erreichen, ich werde es erreichen!" Und auf dem Schild des Lichtes ist eingraviert: Ehrlichkeit, Hingabe und Selbstverleugnung. Aber furchtbar sind die Urkunden der Dunkelheit. Die Hand des Jüngers sollte es unterlassen, auf die Pergamentrollen Lüge, Heuchelei, Verrat, Selbstsucht einzugravieren. 8. Unter den Erscheinungen, die besonders schädlich für den Aufstieg sind, kann halbwegiger Dienst erwähnt werden. Es ist unmöglich, vorwärtszuschreiten, ohne die schreckliche Halbwegigkeit abzulegen. Man muß sich daran erinnern, daß der Jünger, wenn er erst einmal den Lehrer erwählt hat, stets mit einem Verständnis für alle schädlichen Wirkungen der Halbwegigkeit handeln muß. Nicht nur ein augenfälliger Verrat (gegen den man offen mit einem Schwert kämpfen kann) ist gefährlich, sondern auch diese verderblichen Untergrabungen der Halbwegigkeit sind so schädlich. Man muß das Bewußtsein der Menschen den Pfad der Ehrlichkeit entlang lenken. Die Menschen müssen verstehen, daß die Ehrlichkeit des Dienstes das Allerwichtigste ist. Wie kann man das Wachstum des Geistes bestätigen, wie kann man Hingabe zur Hierarchie beweisen, wie kann man das Bewußtsein reinigen? Durch Befolgung dieses einen Gesetzes — Ehrlichkeit des Dienstes. Laßt uns also stets an den Schaden der Halbwegigkeit denken. Die Urkunden der Dunkelheit enthalten alle halbwegigen Entscheidungen und Handlungen; darum sollte man sich auf dem Feurigen Pfad an die Folgen der Halbwegigkeit erinnern. Wenn es möglich wäre, die Archive der Subtilen Welt zu offenbaren, würde die Menschheit entsetzt über die grauen Schatten sein, die Zerstörung, Halbwegigkeit, Verrat, Aufreizung zum Streit, Lästerung, Unduldsamkeit und Selbstsucht umgeben. Wir wollen uns also auf dem Feurigen Pfad an die Gefahr der Halbwegigkeit und ihre zerstörende Wirkung erinnern. 9. Quellen, die auf subtile Energien reagieren, sind sehr empfindungsfähig. Daher ist diese Eigenschaft, die sich meistens in reinen Strömen offenbart, so sehr wichtig. Die Erscheinungen der subtilen Empfindungsfähigkeit sind ebenfalls ganz verschiedenartig, da die Ergebnisse chemischer Experimente mit dem Gebrauch verschiedener Gefäße variieren. Ein Organismus, der von Imperil erfüllt ist, wird nur einen ganz kleinen Teil der Sendung zulassen. Ein Organismus, der von Selbstsucht durchdrungen ist, wird der Sendung eine schreckliche Färbung verleihen, die sie entstellt. Ein Organismus, der mit Bosheit durchtränkt ist, wird die entstellte Sendung einem Nachbarn bringen. Somit entsteht die Verdrehung des Empfangs einer Sendung durch gewisse Eigenschaften des Empfängers. Ihr wart berechtigt zu fragen, warum Wir solchen Verdrehungen nicht ein Ende machen. Der Grand hierfür ist, daß Akten von Schriften von menschlichen Händen vorhanden sind, die so haarsträubend sind, daß die Mahatmas des Ostens dargestellt werden, wie sie Verurteilungen erlassen, wenn sie zu Bett gehen. Dies denken diejenigen, welche die Verurteilung eines Nachbarn begehren. Wahrhaftig, die Menschen legen den Mahatmas sogar Verleumdung bei. Die Menschen schreiben Uns alle ihre irdischen Eigenschaften zu. 10. Laßt uns die Frage des Sendens und Empfangens fortsetzen. Einem feurigen Geist ist die Fähigkeit gegeben, subtile Energien zu empfangen. Nur das feurige Bewußtsein kann einen Strom von subtilen Energien lenken, darum müssen die Berichte mit sehr viel Urteilskraft geprüft werden. Weil die Menscheit sich daran gewöhnt hat, sich das Höchste auf einer niederen Ebene vorzustellen, haben die Ebenbilder der Herren so entstellte Formen angenommen. Die Menschen haben sich tatsächlich an den Gedanken gewöhnt, daß das Höhere dem Niederen dienen sollte, aber sie erkennen nicht, daß nur das Verständnis für den Dienst einem Menschen das Recht verleiht, ein offenbartes Glied der Kette zu sein. Das entstellte Verständnis der Sendungen ruft daher die Ergebnisse hervor, welche den Weltraum bestreuen. Wir wissen von Fällen, in denen die Höheren einen Jünger "Mahatma" nannten, aber einige Empfänger von der

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grauen Sorte verdrehten diese große Sendung bis zum Grade der Häßlichkeit. Darum werden Wir rechtzeitig vor allen Entstellungen und falschen Berichten warnen. Wenn Wir einen Jünger „Mahatma" nennen, .bestätigen Wir eine große Möglichkeit. Aber was offenbart ein Medium oder ein Empfänger, der durch Imperil vergiftet ist? Es ist also nötig, die profanen menschlichen Handlungen zu reinigen und diese Berichte in Zukunft zu vernichten. In der Feurigen Welt kann nur das feurige Bewußtsein ein wahrer Empfänger Unserer Sendungen sein. 11. Die Weltgeschichte erwähnt alle falschen Propheten und Betrüger. Aber auf alle geistigen Betrüger und falschen Quellen ist nicht genügend hingewiesen worden. Wenn das geistige Prinzip in die Grundlage des Staates gelegt werden könnte, würde es möglich sein, alle verderblichen Wirkungen von falschen Quellen zu verfolgen. Man mag verstehen, daß die Urkunden der Dunkelheit alle falschen Quellen und die bösen Absichten der Betrüger enthalten. Mit Recht ist gefragt worden: „Warum sollten sie die Höhere Lehre herabsetzen? " Es gibt nur eine Antwort — die Betrüger leben in Maya. Um ein Körnchen für das Allgemeinwohl zu sichern, ist eine Offenbarung von Duldsamkeit notwendig. Mit Kummer gewähren Wir diesen Betrügern Vergebung, denn sie leben in Maya und werden nach Maya gehen. Dies trifft auch auf Entstellungen von Sendungen zu. 12. Unter den Verleumdern der Lehre sollte man eine besondere Art von Menschen beachtet, die sich selbst die Aufgabe zuweisen, Hüter der Wahrheit zu sein. Doch es ist das Vorrecht des feurigen Bewußtseins, Wahrheit zu offenbaren. Die selbsternannten Hüter der Wahrheit bemühen sich sehr, nur das für Wahrheit zu halten mit dem sie einverstanden sind. Daher gibt es so viele Schmäher der Lehre und aller erleuchteten Anfänge. Es ist richtig, auf den Kirchenbann und die Verfluchungen hinzuweisen, die von solchen Hütern der Wahrheit verkündet werden. Wie viel des Schönen ist durch diese dunklen Bemühungen zerstört worden! Warum können diese Kräfte der Dunkelheit Unsere Hinweise nicht ertragen? Weil Unsere Lehre all-umfassend, all-durchdringend und frühesten Ursprungs ist. Dunkelheit kämpft besonders gegen die Quelle, die der Hierarchie des Lichtes nahe ist. Wenn Wir allen falschen Quellen nachgehen werden, wird man davon überzeugt werden, in welchem Grade sie vom menschlichen Bewußtsein unterstützt werden. Die Säer des Zweifels und der Entstellungen äußern beständig Verbote der Wahrheit und allen Lichtes. Aber auch die feurige Welt hat ihre Feurigen Hüter. Wehe den falschen Hütern und wehe denen, die den Weltraum mit falschen Lehren bestreuen. Wehe denen, welche der Welt auf eine unwürdige Weise einen Begriff der Hierarchie gegeben haben und noch geben, der die leuchtenden Ebenbilder herabsetzt. Laßt uns also die Entstellungen bekämpfen. 13. Groß ist die schöpferische Tätigkeit der Reinigung des Bewußtseins. Überall sind solche Ansammlungen! Ohne die Reinigung des Bewußtseins kann die Menschheit nicht vorwärtsschreiten. Und Wir können nur dann erretten, wenn das Bewußtsein gereinigt worden ist. Darum verstärken Wir alle Unsere Energien so sehr. 14. Es wird gefragt, warum Wir den falschen Quellen nicht ein Ende machen. Warum entlarven Wir diejenigen nicht, welche die Sendungen entstellen? Wenn man die Strömung, in deren Strudel die Menschheit vorwärtsgeht, gewaltsam aufhalten würde, dann würde Fanatismus zur Brutalität werden. Auf diese Weise wird der böse freie Wille wie Lava fließen und auch diejenigen verschlingen, welche sich gegen das Gute empören, wie die Weltgeschichte offenbart. Sicherlich, gewaltsame Offenbarungen von Kraft können keinen rechtschaffenen Pfad für die Menschheit gestalten. Daher können alle subtilen Energien nur von einem feurigen Bewußtsein angenommen werden. Somit ist Duldsamkeit wahrhaftig das Los des feurigen Bewußtseins. Natürlich sollte man stets dort reinigen, wo Ansammlungen von Schmutz sind, und es ist das Los des feurigen Bewußtseins, die Archive des Weltraumes zu reinigen. Unter den angesammelten Seiten menschlicher Schriften werden jene verderblichen Schriftstücke beachtet werden müssen, die sogar das Gehirn von wohlmeinenden Menschen umwölkt haben. Man sollte also auf dem Pfad zur Feurigen Welt die große Bedeutung der Empfangsfähigkeit für höhere Energien und subtile Sendungen verstehen.

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15. Unter den Empfängern der Lehre sind viele Kanäle; jeder Kanal hat seine eigene charakteristische Eigenschaft und Bestimmung. Aber der Ozean von Gedanken über die Lehre kann nur durch die Quelle gegeben werden, die ihr am nächsten steht. Es sind viele Zweige und Übermittlungsmöglichkeiten vorhanden, und besondere Eigenschaften der Kanäle deuten die Begrenzungen der Empfänger an. Jene feurigen Empfänger, die den Ozean von Gedanken über die Lehre umfassen können, dienen als hauptsächliche Einiger zwischen den Höheren Kräften und der Welt. Es ist nicht schwer zu erforschen, wie diese Hiero-Inspirationen vor sich gegangen sind, noch ist es schwer zu verfolgen, wie die Träger des feurigen Bewußtseins vorgegangen sind. Darum sollte man beobachten und eine Errungenschaft des Lichtes hoch über die Offenbarungen der Begrenzung setzen. In dieser Errungenschaft kann das feurige Verständnis der Menschheit wirklich bestätigt werden. 16. In den Tagen von Armageddon sind alle Energien außerordentlich angespannt. Die Anziehung aller Möglichkeiten für die Handlungen für das Gute erfordert große Verstärkung. Wahrhaftig, alle kosmischen Kräfte sind in Tätigkeit und bringen alle notwendigen Umstände hervor. Wie kann das Bewußtsein ohne einen Anstoß erweckt werden, ohne nach einem Wechsel der gegenwärtigen Lebensweise zu streben? Natürlich tragen die Erbauer die ganze Last dessen, was vor sich geht, und es ist .erforderlich zu erkennen, daß der Kampf von Armageddon ungeheuer ist, und daß alle aufbauenden Kundgebungen für den Plan gleichfalls gewaltig sind. Darum laßt uns alle diejenigen segnen, welche Hindernisse hervorrufen, weil Unsere Energien dadurch entwickelt und mit der aufbauenden Tätigkeit des Lichtes verbunden werden. Es könnte gefragt werden: „Ist es unmöglich, ohne Erdumwälzungen auszukommen? Ist es unmöglich, ohne Schrecken und Elend zu sein? Ist es unmöglich, ohne Trübsal zu sein? " Dann müssen Wir an die welträumlichen Ansammlungen und menschlichen Erzeugnisse erinnern, die wieder gutgemacht werden müssen. Die Kräfte des Lichtes begehren also die große feurige Umwandlung. Auf dem Weg zur Feurigen Welt sollte man also berücksichtigen, daß während der Zeit von Armageddon eine Reinigung des Weltraumes stattfindet. 17. Die Bestätigung der Lebenskraft der Lehre ist in diesem Zeitalter, in dem eine Trennungslinie zwischen den Schöpfern und den wahren Suchern einerseits, und den Ableugnern der Wahrheit andererseits erscheint, besonders wichtig. Jemand erkennt die Gegenwart, die Vergangenheit und die Zukunft an; jemand sieht alles in der Brechung von Maya; jemand wünscht durch die Ableugnung der Hierarchie eine höhere Offenbarung zu erlangen; jemand betrachtet sich als ein Wanderer ohne Führer derart bunt sind die Grimassen des Geistes. Darum sollte man beständig die Tatsache der schöpferischen Quellen wiederholen und das menschliche Bewußtsein durch die lebenskräftige Macht der Lehre umwandeln. Wir lenken Unsere ganzen Bemühungen der Erneuerung des Geistes zu. Diese feurige Umwandlung hält den Schlüssel zu Unserer Arbeit. Während des Zeitalters feuriger Erneuerung sollte man die Lebenskraft der Lehre offenbaren; denn die Ableugnung der Gesetze verdunkelt das Denken des Menschen und gestattet das Hereinschleichen von Zersetzung. Die Menschheit muß also den Mut aufbringen, die Umwandlung der Feurigen Welt in ihrer ganzen Wirklichkeit aufzunehmen. 18. Die Menschheit denkt nicht über die Entartung vieler Nationen nach. Es gibt boshafte Nationen, die direkt vor den Augen der Welt offensichtlich verderbt sind und verfallen! Man kann die Entartung einer Nation sogar an dem physischen Bau ihrer einzelnen Menschen feststsellen; sowohl Kinnbacken, Backenknochen, Arme, Beine, Ohren als auch andere Symptome spiegeln den Vorgang wieder. Eine boshafte Nation wird auch zur Pflanzstätte von Krankheiten des Geistes und des Körpers. Aber während der feurigen schöpferischen Tätigkeit und der Umwandlung des Geistes wird den Menschen die Möglichkeit des Fortschritts und der Entwicklung einer Nation enthüllt werden. Wer die feurige Taufe nicht annehmen will, wer dem Ursprung des Lichtes nicht folgen will, wird in das Chaos der Auflösung gehen. Man kann das moralische Sinken beobachten und bestätigen, daß nur die Feurige Welt die nötige Reinigung bietet. 19. Ebenso wie auf einem Gipfel nicht Platz genug für alle ist, wird derjenige, welcher ihn besteigt, ebenfalls entdecken, daß der Aufstieg nicht mit einer schweren Last vor sich gehen kann. Überdies ist auf

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dem Gipfel kein Platz für irgendetwas Überflüssiges. Der emporsteigende Geist muß beständig die Notwendigkeit berücksichtigen, sich von allen Bindungen des täglichen Lebens zu lösen. Die Abhänge sind steil, und man sollte auch daran denken, daß nur der Fuß des Berges weit ist. Am Fuß ist Platz für weltliche Dinge, aber der Gipfel ist zugespitzt und zu klein für alle menschlichen Besitztümer. Weltliche Ereignisse kann man am besten vom Gipfel aus erkennen! Deshalb sollte sich jeder an den Gipfel erinnern, sollte jedoch auch die steilen Abhänge nicht vergessen. Während des Aufstiegs mit Mut, Entschlossenheit und schöpferischer Vorstellung sollte man daran denken, daß der Gipfel selbst klein ist; der Horizont jedoch ungeheuer. Je höher man emporsteigt, um so gewaltiger ist die Vision, und je mächtiger die Vision ist, um so stärker die Verschmelzung zur Einheit. Wir wollen uns also an das Abschiedsgeheiß erinnern, das für den Aufstieg gegeben worden ist. 20. Wahrhaftig, je höher, umso wirksamer die Verschmelzung zur Einheit. Ebenso wie ein Mensch, der auf dem Wege zu einem Berggipfel ist, sich von den Anziehungen der Welt unten löst, ist auch der Wanderer im offenbarten Feurigen Recht befreit von allen drückenden Erinnerungen, die ihm das Leben auferlegt hatte. 21. Die Lehre wird in endloser Folge zum Zweck der Bestätigung von feurigen Offenbarungen und des Ausführens höchster Gesetze gegeben, und demselben Prinzip gemäß, das die magnetischen Pole beherrscht, kann sie nur einem feurigen Geist gegeben werden, der seit Jahrtausenden an die Hierarchie angeschlossen gewesen ist. Die verstärkte feurige Tätigkeit erstreckt sich über Jahrtausende. Die Bewusstseinsverschmelzung wird über eine Spanne von tausenden von Jahren geschmiedet. Der vereinte Pfad wird in tausenden von Jahren geebnet und gebahnt. In tausenden von Jahren werden Herzen zu Einem großen Dienst verschmolzen. Unveränderlich ist das kosmische Gesetz, und man sollte verstehen, daß die Nachfolge der Lehre durch viele Jahrtausende bestätigt wird. Es gibt viele, die versuchen, gegen dieses große Recht zu verstoßen, aber ein Kosmisches Recht wird einem Schöpfer in der Feurigen Welt gegeben. Darum muß die Menschheit das Bewußtsein für das Verständnis des Großen Rechtes der Nachfolge reinigen. 22. Wahrlich, man sollte das Symbol des Gipfels beim Emporstieg des Geistes als Ziel annehmen. Jeder Jünger sollte sich daran erinnern, daß das Vermeiden des Gipfels den Wanderer vom Pfad hinwegführt. Jede übermäßige Last wird den Wanderer hindern. Der Gipfel ist spitz, und jede unnötige Anhänglichkeit an die irdische Welt bringt den Wanderer zum Stillstand. Es ist schwer, auf dem Abhang halt zu machen, deshalb sollten wir uns an den Gipfel erinnern, wenn wir den Aufstieg beginnen. Es ist schwer, den Gipfel zu erreichen, wenn der Geist die Grundlagen der Hierarchie nicht versteht. Auf dem Feurigen Pfad gibt es also weder Einsamkeit noch Leere; nur ein Loslösen von der irdischen Welt und eine unwiderstehliche Anziehung zur Feurigen Welt. 23. Die Welt strebt nach der krönenden Vollkommenheit. Mannigfaltig sind die Pfade der Suche. Der Vollkommenheit am nächsten wird der Pfad der Schönheit sein. Die Religion hat ein Streben nach Nirvana gegeben, es aber durch irreführende Begriffe entstellt. Viele Forschungen sind durch falsches Verstehen der Begriffe von Karma und Wiederverkörperung abgelenkt worden. Wer Vollkommenheit suchte, hätte die mächtigen Gesetze des Seins durch Schönheit finden können. Doch wenn man alle entstellten Offenbarungen des Lebens nehmen und sie mit Schönheit auf eine Linie stellen würde, dann würde man das Gesetz der Vollkommenheit finden. Wenn wir die unausgeglichenen Zustände aller Prinzipien, die in das Leben eingeführt worden sind, nehmen und sie mit Schönheit in eine Linie stellen, werden wir zum Gesetz des Seins gelangen. Wenn wir das Leben des Planeten mit all seinen Vorurteilen beobachten, sehen wir, daß wir unfehlbar durch Schönheit zur siegreichen Krönung gelangen werden. Man sollte sich an die Vergegenwärtigung der siegreichen Krönung gewöhnen. Solches Denken wird den Menschen zur Feurigen Welt führen. 24. Einer der großen Begriffe, der oft falsch ausgelegt wird, ist gerade der große Begriff der Demut. Sie ist als Widerstandslosigkeit gegen das Böse ausgelegt worden; sie ist als Gutherzigkeit, als Erbarmen

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ausgelegt worden, doch sehr wenige haben sie als Selbstverleugnung angenommen. Denn nur Selbstverleugnung und Selbstaufopferung können ein Verständnis der Demut geben. Wahrhaftig, Wir sehen die Riesen des Geistes und die Helden, die sich gänzlich den demütigen Aufgaben zum Wohl der Menschheit widmen. Wir wissen von großen Experimenten, die demütig in den irdischen Laboratorien zum Nutzen der Menschheit ausgeführt werden. Wir kennen die großen feurigen Experimente von denen, die ihr Leben gänzlich und demütig dem Wohl der Menschheit weihen. Wir kennen Offenbarungen auf dem Pfad zur Feurigen Welt, welche die ganze Umgebung inspirieren. Wahrlich, mannigfaltig wird Demut durch Selbstaufopferung und Selbstentsagung offenbart. Heldentum ist eine Offenbarung von verschiedenen Aspekten der Demut. So sind die Archive des Weltraumes mit großen Taten der Demut angefüllt. Unschätzbar sind diese feurigen Flüge des Geistes. Auf diese Weise leeren die Helden der Demut wahrhaftig den Giftbecher für das Gute der Menschheit. 25. Als höchste Demut und höchste Selbstentsagung sollte man das Ebenbild von Denjenigen annehmen, Welche den vollen Kelch der Selbstaufopferung annehmen. Sie tragen eine schwere Last im Herzen. Sie sind der ganzen Wucht der Spannung ausgesetzt, die seitens der Menschheit offenbart wird. Sie tragen die Last des ganzen Zwiespaltes. Eine solche Demut ist Erlösung. Wer wird sich ganz der Errungenschaft hingeben, den Giftbecher zu trinken? Wer wird den Feurigen Schild zum Wohl der Menschheit auf sich nehmen? Wer wird sich entschließen, die feurigen Energien anzunehmen? Wer wird das Verständnis für die ganze Kosmische Spannung offenbaren? Wahrhaftig, derjenige, welcher mit den Höchsten Kräften in Übereinstimmung ist. Die Menschheit ist daran gewöhnt, das Gute zu verlangen, aber sehr selten denkt der Mensch an das Geben. Daher wird die Demut eines Heiligen, der einen feurigen Kelch trägt, als höchste Demut betrachtet. Der feurige Kelch enthält die Essenz der Errettung des Geistes der Menschheit und der Einswerdung. Hieran wollen wir uns erinnern und hierfür Verständnis offenbaren. 26. Für eine solche feurige Demut muß der Geist Jahrtausende lang gestählt werden und in beständiger Errungenschaft leben. Auf diese Weise findet die letzte Bemühung um den Planeten statt, und in diesem großen Kampf offenbaren Wir Unsere Macht. Darum ist Unsere Demut so feurig. Es wird einem feurigen Geist nicht leicht, Demut zu offenbaren. Der feurige Geist ist wie ein Schmelzofen, wie eine flammende Fackel, und Selbstverleugnung und Selbstaufopferung sind ein Los auf der letzten Stufe. Darum ist der letzte Aufenthalt auf Erden so schwer. Jede Schwelle bedeutet einen schmerzhaften Schritt. Auf diese Weise schmieden Wir die große Zukunft. 27. Die Herrschaft des Geistes und die Herrschaft des Herzens werden so wenig verstanden, daß es notwendig ist, diese Begriffe für den Fortschritt der Menschheit zu erweitern. Oft verursacht ein Mangel an Verständnis für die großen Prinzipien eine Störung des irdischen Gleichgewichtes. Das beste Beispiel ist die Kluft zwischen Ost und West. So versteht man im Osten nicht, daß Herrschaft des Geistes nicht Untätigkeit bedeutet, und daß Herrschaft des Herzens kein Mangel an Willen ist. Und der Westen hat diese beiden Begriffe zerstört und die Herrschaft der Materie als Grundlage des Lebens bestätigt. Ohne Herrschaft von Geist und Herz kann man nicht vorwärts schreiten. Man sollte die Formel der inspirierten Materie zum täglichen Gebrauch annehmen. Dann werden Geist, Herz und Materie ins Leben eintreten. Die Feurige Welt bestätigt Herrschaft des Geistes in ihrem ganzen kosmischen Umfang. Wenn die Wissenschaftler nur die große Bedeutung der Herrschaft des Geistes verstehen würden, wieviele nützliche Forschungen könnten der Menschheit gegeben werden! Aber die Buchgelehrten erkennen die mächtigste Kraft, nämlich die Herrschaft des Geistes, nicht an. Darum muß jede subtile Annäherung zur Wissenschaft, zur Kunst, als wahres feuriges Denken bewertet werden. Wir wollen uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Herrschaft des Geistes erinnern. 28. Der Mensch selbst bestätigt jene Macht, die sein Wesen beherrscht. Diese Macht wird aus den hauptsächlichen Eigenschaften des Geistes bestehen. Die Menschen leben unter der Herrschaft verschiedener innerer Möglichkeiten. Man kann die Erscheinungen des Aufbaus und der Zerstörung unterscheiden. Diejenigen, welche unter der Macht der Schönheit leben, werden zum Aufbau angezogen. Durch ihre innere mögliche Kraft bringen sie die Meisterschaft des Geistes hervor. Sie erneuern das Leben

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durch Schönheit. Aber wie schrecklich ist das Leben von denjenigen, welche durch die Macht der Zerstörung leben! Natürlich sollte man, wenn man von der Macht der Zerstörung spricht, an die Macht der Selbstsucht denken, die der Macht der Schönheit widersteht. Man sollte also deutlich verstehen, daß ein Mensch sich entweder in einen Abgrund stürzt oder in die Unbegrenztheit emporgehoben wird. Die Herrschaft des Geistes und des Herzens ist ein großes kosmisches Gesetz. Darum erschafft die Feurige Welt durch die Macht des Geistes. 29. Heute, an Unserem Tag, werde leb erzählen, wie die Macht der Schönheit in die Welt der Feurigen Vollendung beruft. ' Schöpferische Tätigkeit durch die Macht der kosmischen Liebe ist unbegrenzt. Der Weltraum hallt wider von der Bestätigung des Gesetzes der kosmischen Liebe. Die Strahlen sind in mächtiger Einheit verflochten. Nur durch vereinte Strahlen war es möglich, die vielen Erdbeben, die Wir zurückgehalten haben, zu hemmen. Auf diese Weise wird das Experiment des Agni Yoga für die Welt als eine feurige Umwandlung bestätigt. Für die Höhere Welt jedoch existiert die Kenntnis des Kosmischen Gesetzes, welches das Experiment des Agni Yoga als Vorbereitung für die Aufnahme des Strahles des großen Kosmischen Rechtes offenbart Die Feurige Welt offenbart also die wesentliche Natur des Kosmischen Rechtes. 30. Nur ein erweitertes Bewußtsein kann die Macht der Schöpferkraft des unsichtbaren Kosmischen Strahles verstehen. Die Macht des Strahles ist das Gesetz der Feurigen Welt. Die Schwingungen von Strahlen sind gezeigt worden. So senden beispielsweise die Spannung des Willens, das Streben des Geistes, Freude und alle anderen Offenbarungen des Geistes und des Herzens ihre eigenen Strahlen aus. Hierbei sollte man sich daran erinnern, daß die Substanz der Ausstrahlungen den Kosmischen Strahl nicht ersetzt, denn in diesem Strahl ist die ganze latente Kraft von Handlungen enthalten. Bewußt gelenkte Strahlen verkörpern kosmische Macht. Wieviele große Bauten hätten durch eine erhabene Spannung des Geistes und Reinheit des Herzens bestätigt werden können! Wie mächtig würden dann die vereinten Strahlen gewesen sein! Aber wenn der Geist nicht zu der Erhabenheit der Kosmischen Quellen gelenkt wird, kann er die Macht des Kosmischen Strahles nicht empfangen. Eine große Zukunft kann nur durch den Empfang des Kosmischen Strahles verwirklicht werden. 31. Ich werde im Zusammenhang mit der Offenbarung von Einigkeit über den großen Kosmischen Strahl sprechen. Bei dem letzten irdischen Schritt, vor der siegreichen Krönung, wird eine Übereinstimmung der feurig umgewandelten Zentren mit dem Kosmischen Strahl hergestellt. Jede sichtbare Spannung hat ihre entsprechende kosmische Bestimmung. Auf diese Weise werden die Zentren für den Eintritt des großen Kosmischen Strahles, der alle Körper für das letzte Losreißen von der Erde anpaßt, mit Feuer durchdrungen. Der subtile, der physische und der astrale Körper nehmen auf diese Weise ein und dasselbe Ebenbild der Schönheit an. Dies ist die größte Handlung des Kosmischen Strahles, und das Feurige Recht zieht diesen geheimnisvollen Kosmischen Strahl an. Hierin besteht das höchste kosmische Geheimnis und die größte Offenbarung des Kosmos! 32. Der Kampf des Geistes ist ein Schritt zur Wiederherstellung. Während der Trägheit des Geistes und der Fortdauer von Eingebildetheit und Selbstrechtfertigung kann der Geist keinen Fortschritt machen. Darum setzt die feurige Taufe den Kampf des Geistes voraus. Natürlich führt verstärktes Suchen zum Kampf des Geistes. Man kann beobachten, wie die Menschen im Geist emporsteigen und herabsinken. Man kann beobachten, wie ein Geist, der eine vollständige Synthese besitzt, ganz von seinem Suchen in Anspruch genommen wird und die Eigenschaft der Vollständigkeit nicht offenbart. Man kann auch in einem Spezialisten einen Menschen erkennen, der in seinen Bemühungen Genügsamkeit und ein Gefühl gekrönter Vollständigkeit findet. Dies trifft auch auf die so genannte „Geschäftstüchtigkeit" zu, im Gegensatz zu einem freien Gedankenschwung und schöpferischen Tätigkeit. Daher ist es so wichtig, in den Menschen die latenten Möglichkeiten zu erkennen, weil die Offenbarung eines Genies denen nicht immer sichtbar ist, die durch Selbstgenügsamkeit begrenzt sind. Darum ist es auch so notwendig, Respekt für die Arbeit und die Forschungen von denjenigen zu entwickeln, die eine Synthese besitzen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt werden Synthese und die Offenbarung des Kampfes des Geistes benötigt.

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33. Inmitten der schweren Kämpfe des Geistes sollte das Gefühl der Unzufriedenheit besonders beachtet werden. Der Geist, der eine Synthese besitzt, kann natürlich seine Kraft bestätigen. Aber gerade diese feurigen Empfänger kennen das Gefühl der Unzufriedenheit nicht. So kann man im Leben oft beobachten, daß Herkömmlichkeit die Annahme der Träger der Synthese ausschließt. Die große Masse beurteilt immer nur das deutlich Sichtbare. Man kann nur bedauern, daß die Menschen sich durch das Hervorrufen von derartig engen Grenzen so beschränken. Man kann diejenigen bemitleiden, welche nicht gewillt sind, die Schöpferkraft des Gedankens zu verstehen. Ihr habt richtig über Gedanken und direktes Wissen gesprochen. Der Gedanke herrscht erhaben über alles Samadhi. Je höher, umso mächtiger. Je flammender der Gedanke, umso nützlicher die Offenbarung. Wahrlich, der Gedanke ist allmächtig und grenzenlos. 34. Inmitten feuriger Kämpfe offenbart der Geist Qual. Besonders auf der letzten Stufe kennt der Geist diese Kämpfe. Qual ist eine Erscheinung der Subtilen Welt, und Abwesenheit von Selbstzufriedenheit ist Kenntnis der Zukunft. Während der Teilung des Geistes ist dieses Gefühl besonders stark. 35. Soviel ist über Zusammenarbeit gesagt worden, aber so wenig wird sie verstanden! Dies ist einer der am meisten mißverstandenen Begriffe, weil die Idee der gemeinsamen Arbeit in einer menschliche Gemeinschaft so entstellt worden ist. Das Leben in der Gemeinschaft von Mitarbeitern hat kein Zwingen von Gefühlen, von Verpflichtungen, von' Beschränkungen im Auge, sondern eine Bestätigung gemeinsamer Arbeit im Namen des offenbarten Guten. Wenn die menschliche Gemeinschaft das Gesetz gemeinsamer Arbeit als Gesetz des Lebens annehmen würde, in welchem Maße könnte dann das menschliche Bewußtsein gereinigt werden! Denn der Rhythmus einer gemeinsamen Aufgabe kann verschiedene Spezialisten und Einzelwesen vereinigen, deren Eigenschaften verschiedenartig sind. Das Gesetz ist einfach, aber wieviele Entstellungen umgeben es! Die Offenbarung der menschliche Nähe des Geistes hängt von vielen Ursachen ab, sowohl von geistigen als auch von karmischen, aber unter dem Strahl der Arbeit kann eine Gemeinschaft mit Hilfe des Gesetzes der Zusammenarbeit organisiert werden. Darum ist es nötig, die Mitarbeiter durch Arbeit und durch die Bestätigung zu lehren, daß jeder Mitarbeiter ein Teil des Ganzen ist. Man sollte jedoch falsches Denken über das Persönliche ausschließen. Eine solche Auslegung kann einer Gemeinschaft helfen, als ein einziger Kanal bestätigt zu werden. Soviele traurige Ereignisse können durch Bewußtseinserweiterung und durch das subtile Verständnis vermieden werden, daß es unzulässig ist, in das Herz eines anderen überzugreifen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollten die Mitarbeiter also verstehen, daß man nur durch das Gesetz der gemeinsamen Arbeit vorwärtsschreiten kann — es gibt keine anderen Maßnahmen! Das Subtile wird nur durch das Subtile erlangt; und die subtilen Fäden des Herzens ertönen nur in einer Spannung von vielen Jahrtausenden. Laßt die Mitarbeiter darum diesen einzigen Pfad besonders erkennen. Genau, das Gesetz der gemeinsamen Arbeit gestattet keine Übergriffe in das Herz eines anderen. 36. In der Gemeinschaft sollte man sich an die Heiligkeit der Gefühle erinnern. Man sollte besonders daran denken, daß es unzulässig ist, das subtile Gefühl in einem Mitarbeiter gewaltsam hervorzurufen. Man sollte subtile Schwingungen, im Herzen nicht durch von außen kommende Forderungen entwickeln. Nur eine innere verdiente Handlung bringt eine gleichförmige Schwingung hervor. Selten ist dieses Leben des Geistes inmitten von erdrückenden irdischen Schwingungen zu finden. Doch diese Offenbarung — wenn Geist mit Geist in Harmonie widerhallt — ist so schön! In erster Linie sollte man in der Entwicklung des Bewußtseins der Gemeinschaft das Verständnis für Zusammenarbeit bestätigen. In diesem Verständnis kann die Gemeinschaft gestärkt werden, und der Wurm des Selbstbedauerns wird verschwinden. Auf diese Weise erteilen Wir den Jüngern Rat, indem Wir die Freude der Arbeit, ohne Übergriff in das Herz eines anderen, bestätigen. Vor langer Zeit ist gesagt worden: „Man kann nicht gewaltsam lieb sein!" Dies ist auch eine kosmische Formel. Aber man kann den Pfad vereinter Arbeit in hohem Grade reinigen. Die Jünger sollten sich also an die Offenbarung der Zusammenarbeit als eines wichtigen Schrittes im täglichen Leben der Gemeinschaft erinnern.

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37. Die Errungenschaft des Geistes besteht darin, daß der Geist inmitten irdischer Schwierigkeiten und Kämpfe das Höhere Streben entwickelt Der Geist kann nicht inmitten von Umständen des Wohlbehagens oder des Überflusses bestätigt werden. Darum können die Mitarbeiter die Stärke ihres Geistes und Strebens inmitten der täglichen Arbeit und Schwierigkeiten beweisen. Wie könnte man den höchsten Zustand, Bewußtseinsverfeinerung, ohne geistige Arbeit erreichen? So viele gesegnete Sorgen sind auf dem Pfade der Reinigung des Bewußtseins! Jede Handlung, die den Geist von irdischem Verlangen losreißt, ist eine höhere Bestätigung. Der Pfad zur Feurigen Welt führt durch die Arbeiten des Geistes, durch irdische Entbehrungen; und die höchsten Errungenschaften kommen durch Abwendung von irdischen Erscheinungen, im Forschen nach höheren. Wenn also gesagt wird: „Die Errungenschaft des Geistes wird denjenigen zukommen, welche den Kampf und das Suchen nach Wissen gekannt haben, so bedeutet es, daß dies eine feurige Errungenschaft sein wird. Hieran sollten wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 38. Der mächtigste Pfad offenbarter Wechselbeziehungen ist derjenige, in dem der Geist einen subtilen Energiezufluss offenbart. Die subtilste Wechselbeziehung entsteht durch Geistes-Verständnis. Die Kraft der Wechselbeziehungen des Geistes kann mit nichts anderem verglichen werden. Natürlich muß man bei geistigem Aufbau von vielen Kanälen Gebrauch machen, aber man sollte zwischen Kanälen, die durch den Willen von außen her und denen, die von innen beherrscht werden, unterscheiden. Die große Quelle des Geistesverständnisses ist die subtilste und höchste Bestätigung. Die äußere Quelle ist einfach ein Kanal, durch den man senden — und sogar den Willen lahm legen kann. Aber es ist soviel ungenaue Auskunft vorhanden, weil man den Willen nicht zu oft lahm legen darf. Außerdem sind diese Kanäle sehr einseitig, während sie in der kosmischen Struktur wie eine einzige Retorte sind. Daher ist es so wichtig, die Macht des Geistes-Verständnisses zu erkennen. Sowohl Medien als auch andere Quellen empfangen nur einseitige Sendungen, die den Weltraum überfüllen. Die Besorgtheit der Hierarchie wird in Sendungen an die Arbeiter ausgedrückt, aber wenn sie das, was der Gemeinschaft zugesandt wird, nicht übertragen, ist der Kanal unrein. Würde die Hierarchie nur für einen einzigen Arbeiter Visionen senden? Wieder ist der Kanal unrein. Darum ist es schwer, das Bewußtsein zu erweitern. 39. Die Essenz feurigen Vorwärtsschreitens kommt von verschiedenen Bestätigungen des Geistes. Der hauptsächliche Umstand wird die Entwicklung von Selbsttätigkeit sein. In Selbsttätigkeit wird Liebe für die Hierarchie enthalten sein; in ihr wird ein Verantwortungsgefühl und ein wahres Verständnis für den Dienst enthalten sein. Wenn Wir daher von Selbsttätigkeit sprechen, sollte man verstehen, daß sie alle Eigenschaften höherer Bestätigung umfaßt. Wenn ein Mitarbeiter die Entwicklung von Selbsttätigkeit auf sich nimmt, wird sein Tätigkeitsfeld unbegrenzt. Die Hierarchie wird zum feurigen Antrieb all seiner Handlungen. Keine Angriffe, nah oder fern, erschrecken den Mitarbeiter, weil er feurigen Dienst kennt Darum ist es so wichtig, sein Bewußtsein von Selbstsucht zu reinigen. Aber der Mitarbeiter muß bereit sein, alle Schwierigkeiten anzunehmen, weil er weiß, daß Dienst für die Hierarchie die höchste Errungenschaft ist. 40. Erst nach einer langen Suche finden wir das, was dem Geist und dem Herzen gehört. Nur langwieriges Forschen führt zur Krönung. 41. Das königliche Wesen des Geistes ist im feurigen Bewußtsein enthalten, ebenso wie Disziplin des Geistes, wie eine bestätigte Synthese und eine Offenbarung weiten Verständnisses. Somit fürchten sich nur Sklaven im Geist vor allem, was feurig ist, denn jede Offenbarung von Feuer versengt sie. Man kann verfolgen, wie königlich der offenbarte Mitarbeiter vorgeht, erleuchtet vom Feuer des Bewußtseins. Man sollte nicht nur die Errungenschaften von sichtbarem Heldentum beobachten, sondern auch den großen Pfad des königlichen Wesens des Geistes inmitten des täglichen Lebens. Es ist unmöglich, sich in der inneren latenten Kraft des königlichen Feuerträgers zu irren. Wir kennen diese großen Helden, die den Weltraum und die ganze Umgebung mit ihrem Feuer erfüllen und andere zur Errungenschaft anfeuern. Es ist also nötig, die subtilen Handlungen des königlichen Geistes im Leben zu beobachten. Man sollte

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Heldentum auf subtile Art und Weise erkennen, weil wir das feurige Heldentum des Geistes nicht immer sehen; und die Grundlage des Heldentums wird dem Auge des gewöhnlichen Menschen nicht immer offenbart. Wie schön ist der Pfad des königlichen Geistes! 42. Wie anders wird die Offenbarung des Heldentums gewöhnlich verstanden. Man sollte sich daran erinnern, daß ein Held nicht immer durch einen Trompetenstoß verkündet wird. Nicht in universaler Verblendung geht ein Held des Geistes vor, sondern in einem wahren Leeren des Giftkelches. Denen, die mehr fordern, wird oft mehr gegeben, um ihren Anforderungen zu begegnen, aber irdische Gaben sind keine Bestätigung höherer Gaben. Wahrlich, ein Held des Geistes geht auf einem anderen Pfad vorwärts. Seine Last wird die Last der Welt sein. Und wie wunderbar ist das Antlitz des Helden des Geistes, der schweigend und einsam ungestüm vorwärts geht! Die feurige Schöpferkraft des Helden des Geistes kann nur mit dem Feuer der höchsten Spannung verglichen werden, weil die höhere Flamme unsichtbar ist. Der Weltraum verstärkt die Strahlen der Schöpfer des Geistes in hohem Grade. Ist das Ebenbild des Gebenden nicht ein Ebenbild des wunderwirkenden Herzens? Hieran wollen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 43. Das Herz eines Helden kennt Selbstaufopferung im Namen des Allgemeinen Guten. Es kennt Selbstentsagung und Großen Dienst. Der Pfad des Helden ist nicht immer mit Kränzen menschlicher Dankbarkeit bestreut. Der Pfad des Helden verläuft auf dornigen Wegen. Darum sollte man den Pfad der Selbstentsagung stets ehren, weil jeder Fortschritt auf der Erdoberfläche, der Heldenmut bestätigt, einen neuen Anfang sicherstellt. Wie viele Helden des Geistes hätten auf dem Pfad der Menschheit als Fackelträger gesehen werden können! Aber diese Feuer des Geistes sind dem Auge der Unwissenheit unbemerkbar. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man daher die Helden des täglichen Lebens, die das Leben jede Stunde mit einer Errungenschaft erfüllen, in Ehren halten. Die Arbeitsgemeinschaft sollte diese Helden hegen, weil die Pfeiler einer Nation nur auf den Eigenschaften des Heldentums des Geistes und des Herzens standhalten. Wer den Heldenmut der Selbstentsagung kennt, wird kein zufälliger Held einer Stunde sein - die Archive des Weltraumes werden die mühevolle Arbeit des Helden des Geistes ewig kennzeichnen. 44. Wenn die Menschen tief über die Evolutionsstufen nachdenken würden, dann würden sie zu der Überzeugung kommen, daß die Gesetze unendlich mannigfaltig sind. Es hat den Anschein, daß es so einfach ist, den Prozeß allen Wachstums und aller Verfeinerungen zu erforschen, aber die Menschheit bemerkt nur das, was innerhalb eines Rahmens des alltäglichen Verständnisses verfolgt werden kann. Können die Menschen dann den Umfang von Gesetzen begreifen, die den ganzen Kosmos im Gleichgewicht halten? Irdische Maßstäbe sind für die Erhabenheit des Kosmos nicht anwendbar; und der Mangel an Erfolg aller Forschungen kann diesem Mangel an Verständnis zugeschrieben werden. Es ist unmöglich, das Unbegrenzte zu begrenzen! Das Denken kann durch die Tiefe des Kosmos hindurch dringen, wenn der Geist vom Verständnis für die wesentliche Natur des Feuers, seiner unendlichen Macht und seinen unbegrenzten Eigenschaften durchdrungen ist. Wenn die Menschheit das Wesentliche und den Umfang feuriger Aufbautätigkeit begreifen könnte, würden alle Evolutionsstufen zur Bestätigung großer Gesetze führen. Alles Bewegliche läuft einen spiralischen Pfad entlang zu großer Verfeinerung. Darum sollte man auf dem Pfad zur Feurigen Welt über die Unbegrenztheit der Gesetze Bescheid wissen. 45. Wenn die Menschheit Evolution verstehen würde, dann würde sie tatsächlich zum Verständnis des Feurigen Rechtes gelangen. Nur das Feurige Recht kann kosmisch erschaffen. Auf diese Weise können die Stufen einer mächtigen Evolution vollbracht werden. Das ganze Gleichgewicht des Kosmos wird durch die Feurige Vereinigung der Ersten Ursachen aufrechterhalten. 46. Obwohl die guten Wirkungen guter Absichten, guter Gedanken und Handlungen schwer erkennbar sind, ruft, dem Gesetz der Kausalität gemäß, alles eine Wirkung hervor. Dieses Gesetz ist unabänderlich und erhaben. Die Bestätigung von Kausalität in jeder Handlung bewirkt eine Bewußtseinserweiterung, denn nicht Furcht, sondern das Erkennen von Handlungen gibt die rechte Richtung. Wie schön ist das

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Gesetz, das jedem Guten und jedem schöpferischen Anfang Leben verleiht! Wahrhaftig, die Struktur des Kosmos wird jede Stunde durch alle Anfänge verherrlicht. Wahrlich, die Helden des Geistes wissen, wie ihr Streben jeden Tag sie mit dem Aufbau des Lebens verbindet. Auf diese Weise kann das Gesetz der Kausalität das Denken einem Verständnis der Unbegrenztheit der Feurigen Welt entgegenführen; wenn der Geist fühlt, daß er ein Glied in einer Kosmischen Kette ist, als Wirkung einer Ursache und als Ursache einer Wirkung, wird der Mensch sehr viel durch dieses einfache Verständnis des Gesetzes von Ursache und Wirkung erkennen können. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die ewige Bewegung unserer Handlungen erinnern. 47. Wie erhaben ist das Gesetz der Kausalität! Es enthält die Antwort auf jede Frage. Der menschliche Verstand ist durch das Problem des Mißgeschicks verwirrt, aber das Gesetz der Kausalität bringt den Menschen zum Gesetz des Karmas. Der Mensch ist aufgebracht über Unheil, aber das Gesetz der Kausalität weist ihn auf dessen Ursprung hin. Der/Mensch ist verblüfft über seltsame Gleichgewichtsstörungen, aber das Kosmische Gesetz ruft die Höhere Gerechtigkeit hervor. Wer in seinem Geist mit dem Gesetz der Kausalität gleichgeschaltet ist, ist bereits mit der Wahrheit verbunden. Wenn Schulen und Kirchen das Gesetz der Kausalität verkünden würden, dann würde das Bewußtsein auf einer höheren Stufe stehen, da das, was von den Grundlagen der Existenz getrennt ist, keine Fortschritte machen kann. Es ist richtig, zu bestätigen, daß eine ursprüngliche Ursache nicht ohne das Eine Feuer des Seins existieren kann; und der kosmische Aufbau geht auf gleiche Weise vonstatten, indem er die Dinge vereinigt, die von Rechts wegen zusammengehören. Auf diese Weise wird alles im Kosmos vereinigt. Das Gesetz der Kausalität muß in seiner ganzen Macht angenommen werden. 48. Wie der Mensch das Kosmische Recht begrenzt! Er versteht nicht einmal, daß er direkt gegen die Bestätigung der Existenz, geht. Wie viele wundersame offenbarte Gesetze sind vor dem Menschen verborgen! So muß jedes heilige Prinzip gehütet werden. Die Offenbarung ist ganz in der Nähe, doch es ist schwer, das Bewußtsein zu erweitern. Somit wird das Heilige von jenem Geist erkannt, der dem Feurigen Gesetz nahe steht. Vereinigung ist Bestätigung des Kosmischen Gesetzes der Kausalität. Ein feuriger Wirbel erzeugt eine mächtige wejträumliche Spannung; darum sind alle . menschlichen Berechnungen unzuverlässig. Wahrhaftig, der Menschheit ist ihrem Bewußtsein entsprechend gegeben worden, aus diesem Grunde ist die Wahrheit verborgen, aber die Bestätigung des Feurigen Rechtes herrscht im Weltraum. Somit hüten Wir, die Arhaten, das Gesetz des Kosmischen Rechtes heilig im Herzen. Kosmischer Aufbau ist unmöglich ohne feurige Verschmelzung – hiermit wollen wir enden. 49. Seit unvordenklichen Zeiten ist der Kelch ein Symbol des Dienstes gewesen. Die Gaben höherer Kräfte werden im Kelch gesammelt und vom Kelch gegeben. Das Symbol des Kelches hat stets Selbstaufopferung bedeutet. Wer den Kelch trägt, trägt Errungenschaft. Jede erhabene Tat kann durch das Symbol des Kelches gekennzeichnet werden. Alles Erhabenste, alles für das Gute der Menschheit, sollte dieses Symbol tragen. Der Kelch des Grales und der Kelch des Herzens, das sich dem Großen Dienst geweiht hat, ist ein äußerst Kosmischer Magnet. Das Herz des Kosmos wird in diesem großen Symbol widergespiegelt. Alle Ebenbilder von Helden des Geistes können als Träger des Kelches dargestellt werden. Das ganze Weltall wird im Kelch des feurigen Geistes widergespiegelt. Der Kelch enthält die Ansammlungen von Jahrhunderten, die um den Samen des Geistes gesammelt worden sind. Es ist notwendig, die Bestätigung des Kelches im täglichen Leben als ein großes Symbol anzuerkennen. Kleine Kinder und die ganze Jugend sollten gelehrt werden, über den Kelch nachzudenken. Man sollte die ganze Mannigfaltigkeit von Formen des großen Symboles, des Kelches, verstehen. 50. Im Leben, das durch das Gesetz des Kosmischen Rechtes vereinigt ist, ist es möglich zu verfolgen, wie der Giftbecher beim Erlangen des großen Kosmischen Rechtes geleert wird. Der Geist trägt alle bestätigten Kelche durch Selbstaufopferung. Der große Kelch der Schönheit wird als Krönung des Geistes durch das Feurige Recht offenbart. Wahrlich, groß ist die Zeit, weil endgültige Energien auf einer endgültigen Stufe verstärkt werden. Mit Recht ist gesagt worden: „Das Herz wird nicht lange aushalten,

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wenn die Anziehung zu oft wiederholt wird." Das Herz des Arhaten leert den Kelch des Verzichtes auf der letzten Stufe. Unser Lebenskelch ist gefüllt und offenbart den Pfad zu Unserer Kosmischen Existenz. 51. Was über die Massen und über ihren Mangel an Verständnis für Regierungskunst gesagt worden ist, war richtig. Man muß noch die Tatsache des Mangels an nationalen Führern hinzufügen. Es ist nötig, in der Nation ein Verantwortungsgefühl zu entwickeln, damit die Stimme des Volkes tatsächlich die Stimme einer Gemeinschaft ist. Die Entwicklung des Gefühls der Führerschaft ist entartet! Die Seele einer Nation ist verborgen, und derjenige, welcher den Staat verkörpert, muß die ganze Synthese der Nation besitzen. Es wird unmöglich sein, in Zukunft solche Offenbarungen wie die Erscheinung von jenen eigenmächtigen Führern zuzulassen, die den Planeten überlaufen haben. Das Recht zur Führerschaft gehört einem Geist, der mit den Kräften des Lichtes verbunden ist. Darum kann es nach dem Höheren Gesetz keine zufälligen Führer geben. Wenn das Bewußtsein erweitert worden ist, wird die Bestätigung des Großen Gesetzes der Führerschaft möglich werden. Auf jedem Gebiet sollte ein subtiles Verständnis des Gesetzes der Führerschaft angewandt werden. Regierungskunst muß also im ganzen Aufbau des Lebens offenbart werden. Die Tat der Verletzung des nationalen Gefühls durch die Verkündigungen des Führers hat ernste Ergebnisse zur Folge. Daher ist es passend, die große Führerschaft zu ehren, die durch das besondere Recht des Staatsgeistes der Nation verliehen worden ist. Laßt uns auf dem Wege zur Feurigen Welt den Führer ehren. 52. Am allerwenigsten verstehen die Menschen Erfolg. Gewöhnlich, wenn der Erfolg einer Aufgabe, die von der Hierarchie beauftragt und mit Hilfe der Hierarchie vollbracht worden ist, seitens des Geistes, der in Selbstsucht versunken ist, seinem eigenen Verdienst zugemessen wird, wandelt sich der Erfolg in ein Herzweh des Geistes. Wenn ein Mitarbeiter für die Erfüllung der Aufgabe, die ihm übertragen worden ist, Verehrung für sich selbst beansprucht, schließt er gerade durch diese Handlung die Urkunden des Weltraumes. Die Lebensberichte, die in ihrem ganzen irdischen Ruhm weitergegeben werden, offenbaren so viele Bettler im Geist! Ein Mitarbeiter, welcher der Gemeinschaft die Idee darbietet, daß die Hierarchie der Bestätigung des erfolgreichen Mitarbeiters entsprechend handeln wird, führt wahrhaftig eine Geringschätzung der Hierarchie ein. Wie schwer ist es, unter den Mitarbeitern den wahren Begriff des Erfolges einzuführen! Wahrhaftig, nur Demut des Geistes und das Gefühl der Dankbarkeit sind angemessen. Wer gab alle Möglichkeiten? Wer hat den Befehl gegeben? Wer hat alles Gute offenbart? Nur der Hierarch, nur der Führer, nur die Kräfte des Lichtes. Erfolgreicher Mitarbeiter, prüfe Deine Rüstung; auf jedem Ring ist eingraviert: Hierarchie. Nicht ich selbst, nicht das meine, sondern das Deine, oh Herr! Daher sollte man sich auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran erinnern, daß Demut der Begleiter des Erfolges ist. Mitarbeiter, stelle keinen Anspruch auf Glück, denn feurige Energien sind subtil, und krasser Egoismus zügelt die Feuer nicht. Wir wollen uns darum an Demut erinnern, wenn wir wahrhaft erfolgreich sein wollen. 53. Ihr habt richtig über Gereiztheit und über die Machtlosigkeit der subtilen Energien gegen Grobheit gesprochen. Kein Bau kann auf Pfeilern der Grobheit stehen. Darum wird jede Erscheinung, die mit Grobheit erfüllt ist, nicht dauerhaft sein, Rückgang ist unvermeidlich. Vollständige Zersetzung wird folgen, wo der Wurm der Grobheit das Fundament zerfrißt. Jede menschliche Handlung unterliegt derselben Gefahr. Eine grobe Handlung kann mit-tausend Gelüsten bedeckt sein und kann nicht vor den Archiven des Weltraumes verborgen werden. Jede Regierung sollte sich mit der Beseitigung dieses Schreckens befassen. Jede Gemeinschaft muß mit dieser Plage kämpfen. Keine eng verbundene Gemeinschaft kann Offenkundigkeit von Grobheit in ihrer Mitte zeigen. Die Nation, die mit Grobheit aufgezogen worden ist, muß eine feurige Umwandlung durchmachen; und derjenige, welcher eine solche Zersetzung erlaubt hat, wird karmisch verantwortlich sein. Ebenso werden die Mitarbeiter, die in. Grobheit verweilen, eine besondere Reinigung durchmachen müssen. Tatsächlich ist Grobheit eine schreckliche Ansteckung, die in ihrer Umgebung Zersetzung entwickelt. Daher kann keine Regierung erfolgreich sein, wenn sie eine Pflanzstätte von Mikroben der Grobheit ist. Gleichfalls wird ein

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Mitarbeiter nicht wirklich erfolgreich sein, wenn Grobheit seinen Geist ergreift. Hieran wollen wir bei dem Aufbau auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken. 54. Laßt Uns erklären, wie Duldsamkeit verstanden werden sollte. Wenn Wir über höhere Duldsamkeit sprechen, meinen Wir, daß die Hierarchie Nachsicht zeigen kann, weil das Herz des Hierarchen alles einbezieht; es fühlt alles und kennt alle Impulse und Absichten und wägt alles Gute und Schlechte. In Seiner Nachsicht steigt der Höhere Geist in die Sphäre des Bewußtseins des Jüngers hinab, und durch Seine Milde und Duldsamkeit hebt Er den Jünger empor. Aber nicht auf diese Weise darf der Mitarbeiter die Hinweise über Duldsamkeit annehmen. Für den Jünger, der seiner Umgebung gegenüber unduldsam ist, kann die benötigte Eigenschaft nicht Milde genannt werden. Wenn er auf die Entwicklung dieser wunderbaren Eigenschaft, der Duldsamkeit, hingewiesen wird, so bedeutet es, daß er in erster Linie Tadel ausschließen muß. Der Hinweis über Duldsamkeit bedeutet nicht, stets. Gewalt über seinen Mitarbeiter zu haben; es bedeutet nicht, daß der Geist auf einer solchen Stufe ist, daß er diejenigen, welche ihn umgeben, verurteilen kann. Der Hinweis über Duldsamkeit muß in erster Linie in dem Jünger das Verständnis für die Tatsache entwickeln, daß der Geist von Egoismus befreit werden muß, weil Selbstsucht die schrecklichsten Ungeheuerlichkeiten mit sich bringt. Daher kann nur der Geist eines Jüngers, der von Selbstsucht befreit ist, Milde offenbaren. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man die wahre Bedeutung von Duldsamkeit verstehen. 55. Der Wagemut des Geistes ist der Anfang des Emporstiegs. Die Offenbarung wahren Wagemutes deutet dem Geist an, wie er sowohl den Maßstab aller Handlungen als auch die Richtung bestätigen sollte, weil Wagemut keine Verzagtheit zuläßt. Wagemut rottet alle Neigung zu Verrat aus. Wer im Geist wahren Wagemut erkannt hat, kennt die Schönheit des Dienstes. Der Wagemutige kennt den Pfad der Errungenschaft und fürchtet nichts. Sein Leben ist mit Hingabe zur Hierarchie erfüllt. Jeder Mitarbeiter kann über die Schönheit feurigen Wagemutes nachdenken, denn er befreit den Geist von allen weltlichen Ketten. Der Wagemutige fürchtet sich nicht vor Einsamkeit, denn im Geist fühlt er eine Verbindung mit der Hierarchie des Lichtes. Der Wagemutige weiß, daß die Freude des Geistes nur in Errungenschaft enthalten ist. Der Wagemutige braucht keine menschliche Anerkennung, denn seine Errungenschaft ist eine Krone, die durch Arbeit und Streben selbst gewebt worden ist. Nur die Helden des Geistes kennen wahre Errungenschaft. Auf diese Weise wird der Wagemutige von Selbstsucht befreit werden. Er kennt wahren Dienst für das Gute der Menschheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an Wagemut erinnern. 56. Kein Fortschritt ist möglich, kein Aufbau ist möglich, ohne die stärkste Verausgabung von Energien seitens der Hierarchie, wenn die Mitarbeiter von persönlichen Gefühlen umwölkt sind. Die Mitarbeiter müssen sich an das Gesetz erinnern, das den ersten Schritt bestätigt — die Entfernung von Gefühlen persönlicher Rache, denn das Gefühl der Rache ist eine mächtige Erscheinung der Gewissenlosigkeit der Selbstsucht. Um persönlicher Rache willen mag der Mitarbeiter das Wertvollste aufgeben. Wenn ein Mitarbeiter durch Selbstsucht die Bestätigung vergißt, die er in seinem Geist schmieden muß, um den Dienst nicht zu vergessen, kann der Schaden untilgbar werden. Der primitive Mensch lebte in der Rache und glaubte an Rache, aber das Bewußtsein hat sich erweitert, und der Mensch kann nicht mehr mit so schwarzen Begriffen leben. Wer die Bedeutung des Karmas kennt, kann verstehen, daß ein Mensch sich nur an sich selbst rächt. Ein Mitarbeiter wird nicht durch Selbstsucht und Übergriffe in das Herz seines Mitmenschen bestätigt werden. Und ein erfolgreicher Mitarbeiter darf keinen Respekt auferlegen, sondern muß ihn verdienen. Ein König des Geistes muß sich zunächst in einem kleinen Lebenskreis offenbaren. Das Anwachsen der Dimensionen geht von innen vor sich, und der Geist kann sich mit allen Kronen menschlichen Ruhmes schmücken und doch ein Bettler bleiben. Hieran sollten sich diejenigen erinnern, welche an Selbstsucht und Eigendünkel erkrankt sind. Auf dem Pfade zur Feurigen Welt sind diese Ketten nicht passend. 57. Wenn die Menschheit alles Positive mit derselben Aufmerksamkeit wie alles Negative betrachten würde, dann könnte viel mehr im kosmischen Aufbau in Erscheinung treten. Beispielsweise sind

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Wahnsinn, Besessenheit und böser Gebrauch von Hypnose in das Bewußtsein eingetreten; obgleich sie nur teilweise verstanden werden, sind sie doch eingeprägt worden. Aber positive Erscheinungen werden wenig erkannt. Es ist üblich, die Tatsache anzunehmen, daß Menschen, die unter Einfluß von Wahnsinn und Besessenheit handeln, ziemlich viel Kraft erlangt haben, die sich durch die Handlung äußert. Warum ist es dann nicht möglich, das Bewußtsein zu dem allmächtigen Einfluß des Geistes zu lenken! Es ist nötig, das Verständnis für den Magnetismus des Geistes in das tägliche Leben zu bringen. Alle negativen Kräfte zusammen können nicht mit der Macht des Magneten des Geistes verglichen werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man lernen, den Magneten des Geistes zu bewerten. 58. Ein Mensch kann leicht wieder eine richtige Bewußtseinsstufe erreichen, wenn der Geist mit großer Ehrerbietung für die Unsichtbare Welt erfüllt ist. Alle Ableugnungen entstehen durch zerstörende Gedanken über das Unsichtbare. Wenn die Menschen sich daran gewöhnen würden, über die Subtile Welt und den großen Magneten des Geistes nachzudenken, dann würde jeder Geist verstehen, wie wichtig es ist, Prophylaxe der Aura vorzunehmen. Wenn es üblich ist, alle Offenbarungen des Magneten des Geistes als Suggestion zu betrachten, dann sind sogar die mächtigsten Handlungen des Menschen vergeudet. Wahrhaftig, die Führer des Geistes betreiben weder Suggestion noch Hypnose, und ein großes Vertrauen zur Hierarchie ist keine Illusion, sondern das Leben der Subtilen Welt. Die Erscheinung von Anhängern und Schülern ist eine Folge des Magneten des Geistes des Hierarchen. Hieran sollten wir alle Kleinmütigen und Besessenen erinnern, die nicht abgeneigt sind, Lästerung und Verrat zu gebrauchen. Kaum irgendeine Erscheinung ist beklagenswerter als ein Mangel an Verständnis, für die hierarchischen Prinzipien der Existenz. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns Verständnis für den Magneten des Geistes offenbaren. 59. Der am weitesten verbreitete Kult ist der Kult des Dienstes für sich selbst. Die Verfechter dieses Kultes haben von jeher vor nichts haltgemacht, und die Aspekte ihrer Versuche sind ebenso verschiedenartig wie zahlreich. In den verbogenen Spiegeln dieser Verfechter des Bösen kann man beobachten, wie ungeheuer entstellt gute Anfänge werden. Wahrlich, diese Anhänger des Dienstes für das eigene Ich machen vor nichts halt; angefangen mit den kleinsten Handlungen, welche die Selbstsucht befriedigen, enden sie mit dem Plündern der Höchsten Gaben. Dienst am eigenen Ich kann sich in einer äußerst unerwarteten Schaustellung offenbaren, beispielsweise legt ein Pseudoerbe ein Veto gegen eine welträumliche Entscheidung ein. Es ist unmöglich, alle Entstellungen aufzuzählen, die das Ergebnis des Dienstes am eigenen Ich sind. Wer wird die aufopfernde Arbeit auf sich nehmen? Derjenige, welcher die Himmlischen Kräfte auf Erden verkörpert. Derjenige, welcher den feurigen Kult der Entsagung kennt. Derjenige, welcher Kosmischen Dienst kennt. Mitarbeiter, offenbart Verständnis für den Schaden des Dienstes am eigenen Ich. Hieran sollte sich der erfolgreiche Mitarbeiter auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. Aufopfernde Arbeit ist die Krone des Geistes. 60. Religion und Wissenschaft in ihrer wesentlichen Natur dürfen nicht als getrennt betrachtet werden. Subtiles Studium der Materie und des Atomes führt zu der Schlußfolgerung, daß Lebensenergie nicht Elektrizität, sondern Feuer ist. Somit gehen Wissenschaft und Religion in einem einzigen Prinzip auf. Materie wird als feurige Substanz bestätigt, und kein nachdenklicher Geist wird ableugnen, daß die höhere Kraft Feuer ist. Die Wissenschaft kann den Begriff der Göttlichkeit des Feuers nicht zerstören, noch kann die Religion den subtilen Analysen, die seitens der Wissenschaft gemacht worden sind, ein Verbot auferlegen. Auf diese Weise werden also das Verständnis und die Harmonie der Auffassungen der Religion und der Wissenschaft bestätigt. Eine subtile Parallele kann zwischen Wissenschaft und Religion aufgestellt werden, die alle höheren Stadien offenbaren wird. Darum ist es so wichtig, daß Gelehrte im Besitz subtiler okkulter Empfangsfähigkeit sein sollten. Aber nur ein verfeinerter Organismus kann die göttliche Wahrnehmung besitzen, die nicht von außen sondern von innen her entwickelt wird. Darum werden alle großen Entdeckungen für das Gute der Menschheit nicht aus riesigen Laboratorien hervorgehen, sondern vom Geist von Gelehrten entdeckt werden, die im Besitz der Synthese sind. Wir, die Brüder der Menschheit, sehen die Ergebnisse, die alle Forschungen in den richtigen Kanal lenken. Natürlich wird die Gabe der Synthese nicht immer verliehen, aber jene selbstlosen Eiferer, welche die

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Synthese besitzen, bedürfen keiner Spezialisierung. Wir erkennen und sagen große Ergebnisse durch die Synthese der Eiferer voraus. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man die Träger der Synthese ehren. 61. Viele Kanäle speisen eine Flußmündung. Der Fluß empfängt Gewässer von den Bergen und trägt sie durch viele Kanäle, um schließlich die See anzuschwellen. Oft ist die Flußmündung verborgen und unbemerkbar; häufig ist sie unauffällig und eng; oft ist sie unterirdisch; doch was für eine Art von Mündung der Fluß auch haben mag, er speist die Strömungen der See. In seiner Lebensrolle kann das Herz eng mit der Flußmündung verglichen werden, obwohl seine Aufgabe, durch Synthese zu verbinden, nicht immer augenscheinlich ist. Obgleich die Synthese nicht offenbart zu sein scheinen mag, so ist es doch unmöglich, die Kraft der Strömung der Flußmündung aufzuhalten; es ist gleichfalls unmöglich, die schöpferische Tätigkeit der Synthese des Herzens aufzuhalten, denn die Elemente dieser Synthese werden durch die Pfade subtiler Energien in sie gespeist; und der Ausfluß der subtilen Energien, der sich aus der Synthese ergibt, ist ebenfalls ein höchst subtiler Prozeß. Die Teilbarkeit des Geistes zeigt diesen feinen Prozeß am besten. Die Teilbarkeit des Geistes ist mit der Teilbarkeit von Energien verbunden, und wenn sie auf einer hohen Stufe offenbart wird, kann sie die Teilbarkeit der Zentren mit sich bringen. Eine Gruppe von Zentren wirkt auf die irdische Ebene ein, die andere gibt der Feurigen Welt eine subtile Flüssigkeit zurück. Bei der Umwandlung der Zentren ist es stets notwendig, sich an diese mächtige Teilbarkeit des Geistes zu erinnern. Groß ist die Arbeit der subtilen Energien der Zentren, und sie kann nie enden. Man kann nur einen Prozeß durch einen anderen ersetzen. Wenn der hohe Agni Yogi seine Energien der Aufgabe großen kosmischen Aufbaus widmet, ist in diesem Geben eine große feurige Umwandlung enthalten. In solchen Fällen können Erscheinungen auf einer physischen Ebene nicht deutlich ausgedrückt werden, und der hohe Agni Yogi kann seinen eigenen Gedanken zuhören, weil sein Bewußtsein Beeindruckungen der Subtilen Welt und seiner Arbeit in ihr überbringen wird. Diese Gedanken sind sozusagen Erinnerungen an die schöpferische Arbeit der Zentren und des Geistes. Es wird gesagt: „Ein Gedanke fuhr mir plötzlich durch den Sinn"—aber Wir sagen: „Der Geist hat ins Gedächtnis zurückgebracht." Auf diese Weise kann man die Arbeit eines hohen Agni Yogi bestätigen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich daran erinnern, daß Synthese wie eine Flußmündung und jede Spezialisierung wie ein Kanal ist. 62. Wie kann die Vorstellungsfähigkeit richtig definiert werden? Gewöhnlich halten die Menschen die Vorstellungsfähigkeit für ihre eigene Erfindung von Formen, aber die Vorstellungsfähigkeit selbst hat ihren Ursprung und ihre unterscheidenden Merkmale. Man kann den Kern der Vorstellungsfähigkeit im „Kelch" als Präzipitation vieler Leben finden. Die Vorstellungsfähigkeit wird jedoch nicht nur durch die Erinnerungen aus vergangenen Leben genährt, sondern auch durch die Tätigkeit der jetzigen. Wenn der Geist am Leben der fernen Welten oder in der Subtilen Welt oder in der Astralwelt teilnimmt, dann werden die Erinnerungen an diese Erfahrungen häufig als Vorstellungsfähigkeit widergespiegelt. Oft erhalten Gelehrte durch eine Verbindung mit der Subtilen Welt Formeln oder eine Anweisung. Gedanken und Streben werden auch durch die subtilen Sphären angefacht. Aber ein Geist, der die Synthese besitzt, nimmt nicht nur aus der Schatzkammer des „Kelches", sondern ist auch ein wahrer Mitarbeiter Kosmischer Kräfte. Wieviele unbegreifliche Ursachen einer unstillbaren Vorstellungsfähigkeit gibt es, und wieviele unerklärliche Offenbarungen der Qual des Herzens! Wenn die Kraft für einen Bau verausgabt wird und die Teilbarkeit des Geistes tätig ist, ist die Qual des Herzens gewöhnlich unvermeidlich. Außerdem ist das Herz ein äußerst mächtiges Reservoir, um anderen zu helfen. Es gibt überzeugende Beispiele von Großen Heiligen, welche die Fernen und Nahen mit einem Reichtum von Strömen nährten. Der Agni Yogi ist ein solcher nährender Mittler. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns empfindungsfähig und vorsichtig auf das Herz beziehen, das feurige Qual kennt. 63. Wahrhaftig, Göttliche Kraft fließt auf die Erde in ihrer Gesamtheit hinab und wird auf göttliche Weise in den einzelnen menschlichen Geist emporgelenkt, diese göttliche Verbindung ist eine

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Erscheinung der Einheit der Welten, der Einheit des Geistes, der Einheit des Karmas. Viele Verbindungen können auf der irdischen Ebene erkannt werden. Viele Göttliche Funken sind ausgestreut worden, aber eine Göttliche Verbindung ist ewig. Der Ursprung Ewiger Verbindung sind Geist und Handlungen, verbunden durch das mächtig offenbarte Kosmische Gesetz. 64. Wenn das Göttliche die Sphären vereint, offenbaren alle Energien eine Spannung höchsten Grades. Alle großen Ereignisse können nur während einer großen Spannung stattfinden. Gleichfalls können alle kosmischen Umwandlungen — physische, geistige, planetarische — nur dann bestätigt werden, wenn alle feurigen Energien empfangen werden. Es kann wissenschaftlich festgestellt werden, wie alle Ereignisse unter hoher Spannung vor sich gehen, wie Licht und Schatten hervorgehoben werden. Wenn die Menschheit nicht genug Einsicht bekundet, den Pfad des Guten wahrzunehmen, ist es möglich, sogar durch die offenbarten Werke des Bösen große Kämpfe und Errungenschaft anzudeuten. Wahrlich, es ist möglich, den Pfad des Guten durch die Handlungen der Dunkelheit zu verfolgen! Die Wahrnehmung des Gleichgewichts allein muß die Menschheit zum Verständnis des großen Kosmischen Gesetzes führen. Nur die Vereinigung Großer Höherer Kräfte kann Gleichgewicht hervorrufen. Denn wir wissen, wie die Anziehung der Himmelskörper wirkt: Ihre Energien werden gegenseitig zusammen gepreßt. Die Welt ist eins, der Makrokosmos und der Mikrokosmos sind eins. Und der offenbarte Geist verstärkt seine Kräfte in gleichem Maße zur Zerstörung und zum Aufbau. Nicht weniger mächtig kann der Geist als Schöpfer wirken; und schöpferische Kräfte werden durch die Kräfte der Höheren Welten verstärkt. Derart vereint sind der Makrokosmos und der Mikrokosmos. 65. Alle Staatskunst und die ganze Sozialordnung kann auf kosmischem Gesetz bestätigt werden. Die Wissenschaft gibt alle Weisungen, und nur Empfindungsfähigkeit der Anwendung ist nötig, um die vielen Aspekte, die dem Aufbau dienen, zu offenbaren. Wenn die Menschheit ihre Aufmerksamkeit statt den so genannten Neueinführungen und neuen Gesetzen den kosmischen Gesetzen zuwenden würde, dann würde es möglich sein, das Gleichgewicht herzustellen, das heute immer mehr verletzt wird, angefangen mit dem Gesetz der Empfängnis und fortgeführt bis hinauf zur kosmischen Vollendung. Die bestätigten Gesetze bilden eine Einheit; auf allen Ebenen ist es möglich, Einheit zu bestätigen. Der Evolutionspfad durchkreuzt fadenartig alle physischen und geistigen Grade. Daher können im Staat und in der Sozialordnung alle kosmischen Gesetze zur Vervollkommnung der Form Anwendung finden. Man sollte auf dem Pfad zur Feurigen Welt von der Macht der Einheit im Kosmos erfüllt sein. 66. Bei der Anpassung der Bestätigung des kosmischen Gesetzes an den Staat und an die Sozialordnung sollte man das Gesetz der Anziehung, der Abstoßung und der Kohäsion im Gedächtnis behalten. Alle Strukturen sind diesem gleichen Gesetz unterworfen. Und die Menschen sollten der Zusammensetzung ihrer Auren entsprechend eingeteilt werden. Der Strahl, der die Offenbarung harmonischer Auren vereint, erlangt die Stärke erhöhter Anziehung, aber unharmonische Verbindungen rufen Abstoßung hervor. Die Ergebnisse solcher Verbindungen können mit Gasen verglichen werden. Ebenso wie unzusammenhängende Moleküle einen Druck auf die Wände eines Gefäßes ausüben, werden unharmonische. Auren gegenseitig abgestoßen, und das Gefäß, das solche Gase enthält, kann explodieren. Bei Regierungs- und sozialem Aufbau sollte man die Auswirkungen kosmischer Gesetze im Gedächtnis behalten. Zwei harmonisierte Auren können eine Neue Welt erschaffen. Zwei harmonisierte Auren können Erfolg verbürgen, denn die Reaktion der Vereinigung von Strahlen kann jeden Anfang fördern. Laßt uns Harmonisierung und Vereinigung von Auren bestätigen. Und auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns daran erinnern, wie mächtig die Strahlen vereinigter Auren sind. Laßt die Mitarbeiter das große Gesetz der Vereinigung erwägen. Selbstsucht, Grobheit, Selbstbedauern, Eingebildetheit werden nichts hervorbringen außer einer Abstoßung wie diejenige einiger gasförmiger Substanzen.

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67. Die Bedeutung des Lebens wird im menschlichen Bewußtsein bestätigt, wenn das Verständnis für die Rolle des Menschen im Kosmos offenbart wird. Dann wird die Welt von Uns als ein Tätigkeitsfeld im Namen des Guten der Menschheit bezeichnet werden. Wenn der Geist der Wahrheit begreift, daß der Makrokosmos und der Mikrokosmos untrennbar miteinander verbunden sind, wird eine bewußte Verbindung hergestellt, und Zusammenarbeit mit den kosmischen Energien wird möglich. Doch wie hilflos sind die Menschen, wenn sie eine Lebensweise verfolgen, die isoliert von kosmischen Strömen ist! Wahrhaftig, das Leben wird umgewandelt, wenn der Geist bewußt emporsteigt und das führende Prinzip — die Hierarchie — versteht. Erst wenn die Wahrnehmung einer lenkenden Hierarchie bewußt bestätigt wird, wird die Menschheit ihre wahre Rolle im Kosmos erkennen. Jedes Glied ist mit dem nächsten emporführenden Glied verbunden. Wie armselig ist die Menschheit, in deren Bewußtsein der Begriff der großen kosmischen Gesetze nicht bestätigt wird! Nur die schöpferische Tätigkeit des verkörperten Geistes wird die Welten enger zusammenführen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an das verbindende Gesetz der Hierarchie erinnern. 68. Wenn der Geist die irdische Sphäre verläßt, wird er im Bewußtsein der Errungenschaften, die in jedem Leben vorherrschend waren, bestärkt. Das Leben eines Menschen hat sozusagen seine Leitmotive, und diesen Gesängen oder Klageliedern gemäß wird der Geist verstärkt. Die Errungenschaften des Geistes führen empor, und das Verlassen der irdischen Sphäre ist für den Geist, der die leuchtende Errungenschaft des Dienstes erkannt hat, stets eine Freude. Selbst während physischer Schmerzen überwindet der Geist alle irdischen Gebrechen. Beim Losreißen von der Erde wird die Verbindung mit den Höheren Welten, nach denen der Geist strebt, bestätigt. Die Leiter des Emporstieges wird auf der Hingabe zur Hierarchie gebaut. Aber der Geist, der innerhalb der Begrenzungen der Selbstsucht verweilt, hat keinen anderen Pfad als Kummer. Dann ist das Losreißen schrecklich, und der Geist bleibt lange Zeit an die irdische Sphäre gebunden. Viele Herzen, welche die Macht des Dienstes angenommen haben, streben nach den Höheren Welten. Ein Strahl der Hilfe wird dem hingebungsvollen Jünger gewährt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die Trennung von der irdischen Sphäre mit der Freude des Dienstes am Licht erinnern. 69. Es ist richtig, an das Reinigen von Dogmen zu denken, die von einem wohlbegründeten Denken hinwegführen. Die Begriffe des Fegefeuers und der Hölle können durch den Begriff der Bestätigung des Lebens der Feurigen Welt ersetzt werden. Es gibt kein mächtigeres Fegefeuer als das irdische Leben, wenn alle Möglichkeiten des Geistes verstärkt werden. Ebenfalls gibt es keine mächtigere Hölle als die irdischen Ansteckungen des Geistes. Das Fegefeuer auf Erden als einen Anfang zu bestätigen, der zur Subtilen und Feurigen Welt führt, ist eine Aufgabe der Bewußtseinsreinigung. Alles Streben der Menschheit nach Kenntnissen über die Unsichtbare Welt sollte das Bewußtsein dazu antreiben, den Gedanken der Reinigung aufzunehmen, die den irdischen Pfad bis zur Feurigen Welt fortsetzen wird. Nur der Begriff des Einsseins des Pfades wird die Menschen dazu treiben, in Schönheit zu leben und dieses Leben als Wanderer zu verlassen, die ihre Reise fortsetzen. Wenn die Welt diese unauflösbare Verbindung mit der Subtilen Welt verstehen wird, dann wird das Fegefeuer seinen rechtmäßigen Platz in der Ewigen Wahrheit einnehmen. Darum ist es so wichtig, in der Erkenntnis der Endlosigkeit des Lebens bestätigt zu werden; sozusagen der Fortsetzung des großen Lebensrades. Die Offenbarung der Ansammlung des „Kelches" verleiht dem Geist in der Feurigen Welt große Macht, ebenso wie der Pfad der Dunkelheit seine eigene dunkle Existenz auferlegt. Laßt uns die Gedanken der Menschen zu der Idee des Fegefeuers auf Erden lenken. 70. Das Bewußtsein, das durch Hiero-Inspiration gelenkt wird, ist eine wunderbare Widerspiegelung der Hohen Kräfte. Wie ein herrlicher Widerhall ist das Gehör des Herzens. Der Geist, der als wahrer Mitarbeiter und Helfer der Kosmischen Kräfte bestätigt ist, sollte als eine Heilige Quelle betrachtet werden. Es gibt viele Kanäle, die nur auf einer Seite widerhallen können. Wir sehen, wie einseitiges

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Denken nur jene Ströme annimmt, die in Übereinstimmung mit der wesentlichen Natur der Kanäle sind. Wir sehen, wie unreine Kanäle verschiedene Ansteckungen auferlegen. Wir sehen, wie Seiten und Schriftstücke von Menschen mit ihrer Selbsttäuschung gefüllt werden. Wir sehen, wie sie Kosmisches Recht als ihr eigenes bestätigen. Wir sehen die Umgehung des Kosmischen Rechtes und die Angriffe auf dasselbe. Zusammen mit den Pergamentrollen und Tafeln des reinen Geistes werden im Weltraum spiralförmige Ringe der Zerstörung geboren. Neben feurigen Herzen sehen Wir Horden, die sich Illusionen hingeben, und wegen des Kosmischen Gesetzes ist es unmöglich, die Hand des Karmas aufzuhalten. Jedes kleine Bewußtsein schreibt in erster Linie sich selbst einen königlichen Geist zu. Es ist traurig, die irdischen Archive anzusehen. Jedes feurige Herz strebt danach, die Akten der Vergangenheit zu reinigen. Hieran wollen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 71. Unter den Feurigen Dienern der Menschheit sollen diejenigen besonders beachtet werden, welche aufopfernde Arbeit auf sich nehmen. Der Geist dieser Diener der Menschheit ist wie eine feurige Fackel, denn in seiner inneren Kraft enthält dieser Geist alle Eigenschaften, welche die Menschheit emporheben können. Nur ein mächtiges Bewußtsein kann aufopfernde Arbeit auf sich nehmen, Jede Aufgabe eines Dieners der Menschheit spiegelt die Qualität seines Geistes wieder. Wenn der Geist zu einem großen Diener der Menschheit ausersehen ist, dann ist die ganze Synthese in ihm enthalten. Aber die Menschen wissen so wenig über diese Feurigen Diener, die sich freiwillig in Einsamkeit bestätigen, während sie der großen durchdringenden Universalen Kraft dienen. Wieviele mächtige Offenbarungen könnten in jeder einzelnen Errungenschaft beobachtet werden! So wissen diejenigen, welche die aufopfernde Arbeit auf sich nehmen, wie die Söhne der Vernunft ihre Arbeiten ebenfalls aufopfernd offenbaren. Jede Offenbarung eines Feurigen Dieners der Menschheit ist schöpferische Tätigkeit für das Gute der Menschheit. Man muß im Verständnis des Opfers bestätigt sein. Der Feurige Diener birgt jeden wohlwollenden Impuls in sich, jedes Streben nach Erfüllung des mächtigen Willens der Söhne der Vernunft. Doch es ist nötig, die Kraft des Feurigen Dieners zu bewahren. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt im Verständnis für aufopfernde Arbeit bestätigt sein. 72. Wahrlich, der menschliche Geist ist ein Leiter aller höheren Energien. Als ein starker Strom vollbringt der Geist verschiedene Aufgaben für die Bestätigung von Offenbarungen des Höheren Willens. Wie könnten sonst alle Offenbarungen auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden werden? Nur die Bestätigung des Geistes kann als Bindeglied wirken. Darum erkennen Herz und Hand des lenkenden Lehrers alle Umstände, die für den Emporstieg erforderlich sind. Inmitten feuriger Begriffe muß die Erhabenheit des Gliedes, welches die Welten verbindet, besonders empfunden werden. Aus den Händen des führenden Lehrers empfängt der Jünger Unterweisung hinsichtlich seiner Vereinigung mit der Macht des Feuers. Vom Herzen des führenden Lehrers erhält der Mitarbeiter das feurige Bewußtsein. Nur der Geist des Menschen kann die Welten wirklich miteinander verbinden. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt eine feurige Ehrerbietung für den irdischen Lehrer offenbaren, der den Samen des Höchsten einimpft. 73. Der Same, der einem starken Geist Leben überträgt, ist wahrhaftig jenes Erbe, das durch das Hierarchische Prinzip/ weitergegeben wird. Alle diejenigen, welche im Begriff der Errungenschaft bestätigt zu werden wünschen, müssen unnachgiebig am Prinzip Feuriger Führung festhalten. Der Same wird als große feurige Annäherung übertragen. Der Wanderer, der das Ziel feuriger Errungenschaft wahrgenommen hat, muß das Gesetz kosmischer Erbschaft erkennen. Kosmische Gesetze werden in der Grundlage des Lebens bestätigt, und nichts wird leben, dessen Grundlage nicht mit Feuer pulsiert! Nur wer zum feurigen Prinzip streben kann, wird die Schönheit der feurigen Empfindungsfähigkeit des Feuers begreifen. Durch Vergegenwärtigung des Einsseins mit den Höheren Kräften ist es möglich zu verfolgen, wie das Herz die Strahlen der Hierarchie aufnimmt. Nur die Nächststehenden können auf die Strahlen widerhallen, die eine feurige Schwingung bestätigen. Bei der Übertragung und beim Empfang sollte man sich an das Gesetz erinnern, daß jede Schwingung von dem Geist angenommen werden kann, der auf der feurigen Stufe steht. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man im Gedächtnis behalten, daß

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die Selbstoffenbarung als Übermittler die Energien des Menschen mit der Hierarchie verbindet. Ein solches Verständnis führt zur Einheit des Geistes, der seiner wesentlichen Natur nach eins ist. 74. Unter den Anhängern der Lehre müssen jene Geister, die verantwortungsvolle Aufgaben auf sich nehmen, besonders beachtet werden. Wie viel verantwortungsvoller ist es, im Vergleich zu Spezialisierung, die Synthese zu besitzen! Der bestätigte Führer kennt alle Freuden, alle Einbeziehungen der Synthese, doch andererseits kennt er auch die Last von allen offenbarten und nicht offenbarten Feuern. Dieses Erbe der Ewigkeiten wird in Form von Feurigen Schichten im „Kelch" niedergeschlagen, darum werden diejenigen, welche das Feuer der Synthese besitzen, als Träger der Last der Jahrhunderte offenbart. Der Spezialist, der einen ununterbrochenen Kanal für den Ausfluß seiner Energien besitzt, wird selten belastet, aber derjenige, welcher das Feuer der Synthese besitzt,! ist ein stürmischer Ozean von Energien. Das Karma desjenigen, der die Synthese besitzt, ist sehr schön aber die Last ist groß. Jedes Erbe lebt und pulsiert in seinem Geist, selbst wenn es nicht offenbart sein sollte. Ein Gefühl der Unzufriedenheit und ein Streben nach Vervollkommnung kennzeichnet den Träger der Synthese. Obgleich der Pfad der Spezialisierung äußerlich schwer sein mag, übertrifft der Pfad des Trägers der Synthese doch in jeder Hinsicht den Pfad des Spezialisten. Wieviel Suchen und wieviele selbstlose Errungenschaften offenbart der Träger der Synthese im täglichen Leben! Wahrlich, jede Phase des Wachsens auf dem Pfad des Trägers der Synthese ist eine Errungenschaft des Geistes. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es nötig, die Errungenschaft des feurigen Trägers der Synthese zu erkennen. Hieran wollen wir uns erinnern. 75. Das stärkste Kennzeichen der Errungenschaft ist Selbstentsagung. Wahrhaftig, es ist notwendig, diesen kosmischen Begriff in seiner ganzen Schönheit zu verstehen. Nicht nur auf dem Schlachtfeld wird der Geist mit der Macht der Selbstlosigkeit geschmückt. Den Lebenspfad ungestüm zu durchschreiten, alle Leben wie auf einem Drahtseil zu durchkreuzen, alle Abgründe mit Gesang zu überqueren, ist nur dem selbstlosen Geist möglich. Alle Bauten, die der kosmischen Bestimmung entsprechen, werden in feurigem Streben errichtet. Laßt uns das Leben eines Helden des Geistes betrachten. Von frühen Jahren an kennt der Geist den Höchsten Führer. Die Offenbarung eines heiligen Führers ist sein Lebensziel. Physischer und geistiger Vorrang umwölken das Bewußtsein nicht. Selbsterziehung ist eine Erscheinung der Synthese. Die Erkenntnis der eigenen Überlegenheit hat dem Geist Entschlossenheit und Duldsamkeit der menschlichen Gesellschaft gegenüber verliehen. Alle offenbarten Talente sind den Wohlhabenden und den Armen, den Suchenden und den Erleuchteten durch göttliche Eingebung gezeigt worden. Der Held des Geistes hat einen Höheren Beschützer gekannt, darum hat er andere Kraft gegeben. Das Höhere Gesetz hat ihn zum Steuer gelenkt, und sichtbar oder unsichtbar ist er ein feuriger Held geworden. Auf diese Weise ist der mächtige „Löwe" der Wüste vorwärtsgegangen. Auf diese Weise ist das große Gesetz der Selbstentsagung gestärkt worden. Das Streben nach der höheren mächtigen Zusammenarbeit hat ihm eine direkte Verbindung mit den Kosmischen Kräften und mit der Höchsten Feurigen Bruderschaft gegeben. Diese direkte Verbindung ist nur durch eine Höhere Bestimmung gegeben worden. Wenn der Geist inmitten der Dschungeln des Lebens die Richtung kennt, dann hallen alle Welten wahrhaftig wider! Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir das Verständnis für wahre Selbstlosigkeit offenbaren. 76. Die Zerstörung vieler Länder ist sehr verstärkt worden; der ganze irdische Kampf wird von mächtigen Konflikten in den Höheren Welten begleitet. Alle, welche die Bedeutung des Karmas einer Nation kennen, können wahrnehmen, was vor sich geht. Es ist nötig, jene Ereignisse zu erwägen, welche die Welt erschüttern. Es ist leicht zu sehen, daß die dunkle Wolkendecke viele Horizonte bewölkt.

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Ereignisse in jeder verschwindenden Ordnung weisen auf jene Zukunft hin, welche die Gegenwart ersetzen wird. Kosmischer Magnetismus reinigt und sammelt neue Kräfte. Schatten der Dunkelheit schweben über den abgesetzten Ländern. Wo das Gleichgewicht nicht innerhalb eines kurzen Zeitraumes hergestellt wird, sammeln sich Wolken, die über das Schicksal der dunklen Länder und ihrer Führer entscheiden werden. Nationales Karma wird im Westen und im Osten verstärkt. Aus dem Norden kommt ein Neues Licht. Der Süden erzittert von unterirdischem Feuer. Auf diese Weise findet das Karma der Nationen eine Lösung. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns daran erinnern, daß das nationale Karma durch mächtige Ereignisse eine Lösung findet. 77. Nicht zufällig ist über seltsame Fälle des Einflusses lebenswichtiger Ausstrahlungen aller Gegenstände in der Umgebung gesprochen worden. Die alte indische Sitte, für jeden Erben einen neuen Palast zu erbauen, ist nicht ohne eine tiefe Grundlage. Wenn es möglich wäre zu zeigen, wieviele blutige Schatten viele Throne umgeben, wieviele Schrecken um Portraits der Vorfahren, wieviele Tränen auf Halsbändern, wie viele Geister an der Wand sind, dann würde die Menschheit mit Respekt für Ausstrahlungen erfüllt sein. Denn abgesehen von den physischen Wirkungen von Ausstrahlungen kann ihre psychische Energie entweder aufbauend oder zerstörend sein. Wie kann ein neu erwählter Herrscher inmitten der dunklen Bedrückung vergangener Ausstrahlungen einen neuen Pfad einschlagen! Viel Unglück wird durch diese Erbschaften der Vergangenheit verursacht. Nicht nur das Leben jenseits des Grabes wurde vorausgesehen, wenn in alten Zeiten die persönliche Habe des Verstorbenen mit ihm begraben wurde. Die Alte Weisheit traf Maßnahmen für die Reinigung des Weltraumes. Ägypten kannte die Kraft des Gesetzes der Ausstrahlungen. Wenn man Ereignisse und eine Folge von geschichtlichen Tatsachen analysiert, kann man mit Leichtigkeit davon überzeugt werden, wie Zerstörungen unter dem Einfluß von Ausstrahlungen stattgefunden haben. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man Vorsicht und eine tiefe Urteilskraft in Bezug auf Ausstrahlungen offenbaren. Wie wichtig ist es, jede gute Ausstrahlung zu erhalten! 78. Hinsichtlich der Idee von Traditionen sollte man sehr subtil unterscheiden. Wenn sie als Schichtungen verstanden werden, die von den Vorfahren stammen, dann gelangen wir tatsächlich zu denselben Ausstrahlungen, die aus der ganzen Umgebung kamen; die Traditionen werden das ganze Gepräge der Zeit enthalten. Für die Evolution ist jedoch eine beständige Erneuerung und Erweiterung erforderlich. Es ist richtig, über die Spirale nachzudenken, denn ewiges Wachstum bestätigt die Unbegrenztheit. Schöpferkraft wird durch beständige Erneuerung verstärkt, und die Unbegrenztheit leuchtet in der Tat durch die schöpferische Macht der Mannigfaltigkeit. Somit können Traditionen nicht als ein nährendes Prinzip betrachtet werden. Gewöhnlich entarten die sogenannten Traditionen, die von Menschen bestätigt werden, zu Sitten, Sitten werden zu Gewohnheiten, Gewohnheiten werden also alle Schichtungen der Vergangenheit ausdrücken. Darum sollte man, wenn man an die Feurige Welt glaubt, alle Erneuerungen als eine Bewegung einer mächtigen Zeit in der Evolution annehmen. So verschwinden Traditionen mit der vorübergehenden Zeit, aber der ewige Atem der Bewegung führt zur Unbegrenztheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die Sättigung des Weltraumes mit großen und mächtigen Energien erinnern. 79. Die im Leben vorhandenen Formen sind das Gepräge des Geistes eines Volkes. Man kann den Niedergang und Aufstieg eines Volkes nicht nur nach geschichtlichen Tatsachen beurteilen, sondern auch nach den begleitenden Ausdrucksformen der Schöpferkraft. Wenn Grobheit und Unwissenheit im Besitz des Geistes sind, wird dies in den Gesetzen und Sitten des Lebens widergespiegelt werden. In dieser Einheit können alle grundlegenden Züge des Lebens verfolgt werden. Natürlich geben die festgelegten Lebensformen verschiedenen Perioden der Wellgeschichte eine ausgeprägte Färbung. Was

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charakterisiert die ersten drei Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts? Kriege, Schrecken, Grausamkeiten, Vergröberung und die furchtbarsten Ableugnungen! Inmitten all dieser Dunkelheit ist es jedoch möglich, Formen des Lichtes zu erkennen. Es kommt nicht darauf an, wenn sie nicht zahlreich sind, solange sie über die Erdoberfläche verstreut sind. Das Gleichgewicht des Lichtes wird nicht quantitativ hergestellt, sondern potentiell, nicht durch Anhäufung, sondern durch Tapferkeit des Geistes. Laßt uns also auf dem Pfad zur Feurigen Welt mit der Bedeutung großer Formen erfüllt sein, und besonders das Licht der Augen hochschätzen, das der Menschheit die Fähigkeit der Schönheit verleiht. 80. Es gibt viele Zeichen, vermittels derer man sich eine Meinung hinsichtlich der Treue eines Jüngers bilden kann. Ein Zeichen ist die Ausdauer, die der Jünger auf allen Pfaden anwendet — wenn ein Jünger seine Standhaftigkeit inmitten von Stürmen und Wirbelwinden offenbart, wenn er sich inmitten von Komplotten und Schauern von Steinen nicht fürchtet, seinen vorgesehenen Pfad fortzusetzen. Ein anderes Zeichen ist die Unbesiegbarkeit seines Glaubens, wenn der von der Hierarchie angedeutete Pfad der einzige ist. Wenn man Zeichen der Treue sucht, sollte man auch beobachten, wie die gegenseitigen Beziehungen entwickelt werden. Man sollte verstehen, wie wichtig ein offenbarter Kern von zwei oder drei Mitarbeitern ist, der durch eine feurige Hochachtung für die Hierarchie und füreinander gestärkt wird. Durch diese Zeichen kann eine feurige Treue für die Hierarchie festgestellt werden. Treue unter Freunden, Mitarbeitern, bürgt für die Hingabe zur Hierarchie. Ein Kern von zwei oder drei Freunden, Mitarbeitern, kann die stärkste Unterstützung für große Werke offenbaren. Ihr habt richtig über verdiente Bevorzugung gesprochen, die Wir die Bande von Geist und Herz nennen. Auf diese Weise wird die Kette der Treue bestätigt, die unfehlbar emporführt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man die Schönheit der Treue erkennen. Dieser wunderbare Pfad schließt das aktive Gift aus, das Wir geistige Bestechung und geistige Verderbtheit nennen. Diese Geschwüre sind unvergleichlich schlimmer als physische Geschwüre. Laßt uns also auf dem Pfad zur Feurigen Welt Treue hoch achten. 81. Laßt uns beobachten, wie der Strom von denjenigen wirkt, welche gerade den Pfad des Dienstes betreten haben. Zuerst werden sie einem unsichtbaren, unbekannten Licht entgegen getrieben; alle ihre Erwartungen werden verstärkt, alle Forschungen angeregt, und der Geist strebt entflammt. Dann wird der Strom als ein persönliches Suchen bestätigt; darauf folgt ein Schwärm von Zweifeln und Hoffnungen. Aber wenn der Geist alle Angriffe der Dunklen überwinden kann, kann das Versprechen des Strebens und des Emporstiegs bestätigt werden. Hieran müssen sich die Führer des Geistes erinnern. Manchmal sind die augenfälligen Feinde nicht so gefährlich wie die Aspiranten, die sich dem Licht genähert haben, denn wenn die Schrecken des Zweifels unbesiegt sind, wird auch der Pfad des Lichtes nicht erkannt Wahrhaftig, man muß sich des vollen Lichtes bewußt sein, um die Stimmen des Lichtes von dem Geflüster der Dunkelheit zu unterscheiden. Jeder erwählt seine Art und Weise, gegen die Feinde zu kämpfen; einige offenbaren Selbstverteidigung, einige sehen Gefahr voraus, einige bringen den Kampf zum Feind. Aber der Pfad von denjenigen, welche sich kürzlich dem Licht genähert haben, muß wahrhaftig gelenkt und überwacht werden, denn wenn die Zweifel noch nicht völlig ausgelebt worden sind, muß man den Geist auf dem Pfad des Lichtes lenken. Wirklich, wie Ur. gesagt hat, man sollte alles aufs Spiel setzen. Hieran .wollen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 82. Der Lenkende Stern ist Karma, bestätigt durch Handlungen in vielen Leben. Jeder Wanderer weiß, wie schwer es ist, über einen Ozean zu schwimmen und über einen Abgrund zu springen. Der Lenkende Stern wird jener Kahn sein, der den Menschen inmitten der wütenden Elemente zum anderen Ufer bringt. Man kann erforschen, wie der Lenkende Stern führt und wo jenes Ufer ist, das den Wegfahrer empfangen wird. Offenbare Behaglichkeit ist nicht das Boot; inmitten der Wirbelwinde des Lebens kann Behaglichkeit nicht fortdauern, denn die Bestätigung des Lenkenden Sternes schließt alle Grundlagen des Karmas ein. Die kosmischen Grundlagen des Lebens werden auf unerschütterlichen Prinzipien bestätigt werden, und alle schöpferischen Ansammlungen werden ihre gesättigten Ströme

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offenbaren. Der Lenkende Stern wird durch jede Strahlung, die im Leben offenbart wird, entfacht. Der Lenkende Stern birgt die Ausstrahlungen des Samens des Geistes in sich. Der Lenkende Stern ist jeden Augenblick wirksam; in ihm ist sozusagen die Widerspiegelung aller lebenskräftigen Energien. Der Geist des Menschen spiegelt seinen eigenen Lenkenden Stern wider. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an den Pfad erinnern, der seitens der Kräfte des Lichtes offenbart wird. So wollen wir uns an den Lenkenden Stern erinnern. 83. Die Brücken zwischen Welten spiegeln alle Energien wider, die das Leben des Universums durchdringen. Auf diesen Leitern laufen alle lebenswichtigen Strömungen als gegenseitige Sättigungen hin und her. Dort, wo die verstärkte Tätigkeit des Geistes ist, wird ein sehr starker Energieaustausch hergestellt: Man kann die Formel paralleler Bewegung nehmen, die starke Sendungen von und zur Erde voraussetzt. Die irdischen Sphären, die durch erstickende Gase verunreinigt worden sind, können die feurigen Ströme nicht durchlassen. Es kann häufig beobachtet werden, wie eine irdische Zone sozusagen ihrer eigenen Auflösung überlassen worden ist. Dies bedeutet Zerstörung der Zone durch ihr eigenes Gas. Die überirdischen Schichten können keinen lebenskräftigen Austausch in Gang setzen, und als Resultat findet Selbstzerstörung statt. Somit sind alle Energien des Lebens und des Todes in den Schichtungen der Sphären. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir die Tatsache des Energieaustauschs in Betracht ziehen. 84. Für eine bessere Assimilation der höheren Energien der überirdischen Sphären ist es nötig, die Zentren zu vergeistigen. Wenn der Geist die irdische Sphäre verläßt, muß er von niedrigeren Ausstrahlungen gereinigt werden. Alle überflüssigen, wertlosen Formen, die der Geist in die Subtile Welt hinüberbringt, verursachen unsägliche Schmerzen. In einem gut entwickelten Bewußtsein findet eine Reinigung statt, die den Geist von den wertlosen Formen befreit. Aber der Geist, der seine irdischen Gewohnheiten begierig beibehält, erduldet in der Subtilen Welt alle Leiden, die er auf der irdischen Ebene durchzumachen gewohnt war. Wenn man bergauf geht, verursacht jede überflüssige Last Kurzatmigkeit in der Subtilen. Welt. Es ist sehr schmerzlich, Dinge zu tragen, die nicht vorher überwunden worden und die in der Subtilen Welt zur Last geworden sind. Am allerschmerzlichsten ist die Wahrnehmung der eigenen Grobheit. Selbst in den tieferen unterirdischen Schichten fühlt man das Gewicht der eigenen Grobheiten. Oft hört man Wehklagen aus den überirdischen Schichten, die das Flehen von Geistern sind, die noch nicht von dieser Last gereinigt worden sind. Es ist verwerflich, die Subtile Welt mit derselben Leichtsinnigkeit zu verunreinigen wie die irdische. Und grobe Ansammlungen bilden sozusagen untilgbare Schichten, die stets sichtbar sind. Vergeistigung der Zentren ist also der Weg des Emporstiegs in die Höheren Sphären. Diese Erwägung ist auf dem Feurigen Pfad unentbehrlich. 85. Die Vereinigung der Welten muß als Ergänzung verstanden werden. Nichts kann ohne gegenseitige Anpassung gegeben und empfangen werden. Die überirdische Welt spiegelt irdische Ausströmungen wider. Man darf nicht den Irrtum begehen, die überirdischen Sphären für einen Zustand der Entspannung zu halten. Dort, wo alles subtil ist, ist alles empfindungsfähiger. Und das Gesetz der Anpassung sollte als Grundlage der Beziehungen zwischen den Welten verstanden werden. Subtiler und empfindungsfähiger nach oben und gröber und empfindungsloser nach unten. Darum muß die Formel der Wechselbeziehungen zwischen den Welten als Ergänzung verstanden werden. Das, was der Geist in der irdischen Welt mit Leichtigkeit erträgt, kann in der Subtilen Welt unerträglich sein. Da der Geist seine innere mögliche Kraft durch Streben bestätigt, ist er in der Subtilen Welt von allen subtilen Energien durchdrungen. So wird beispielsweise ein Geist, der in wahrem Forschen aufs äußerste angespannt ist, und der doch keine Anwendung für sein reines Forschen findet, in den subtilen Sphären eine nützliche schöpferische Tätigkeit finden. Anpassung lenkt also alle aufs äußerste angespannte Energien. Beklagenswert ist die Existenz von denjenigen, welche niedrige Gefühle besitzen.

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Grobheit, Egoismus und Eingebildetheit und gewisse andere beachtenswerte menschliche Züge tragen in den überirdischen Sphären Frucht in Form von schrecklichen karmischen Schlägen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an Ergänzung als an ein großes Gesetz erinnern. 86. Feurige Taufe zwingt den Geist in die Sphären, die den Anforderungen des Geistes entsprechen. Das Durchmachen einer feurigen Umwandlung gibt dem Menschen alle Möglichkeiten, die Höheren Sphären zu erreichen. Dort, wo alles durch ein feuriges Element verstärkt ist, muß man für die Assimilierung des Höheren Feuers durchdrungen sein. Man sollte also alle Stufen der Feurigen Taufe weihevoll annehmen. Jeder Schritt wird eine Öffnung der neuen, überirdischen Sphäre offenbaren. Auch das Karma eines Volkes kann durch eine feurige Umwandlung hindurchführen und seinen ihm bestimmten Fortschritt offenbaren. Alle, die den Herren folgen, werden in diesem großen Übergang angespannt. Natürlich werden die Kräfte beider Seiten einander in flammender Spannung begegnen, wenn die Stunde des irdischen und überirdischen Kampfes naht. Die irdischen Energien und diejenigen des Jenseits sind Funken des Einen Feuers. So findet jede auf das Gute gerichtete Handlung ihre feurige Anwendung in der Subtilen Welt. Häufig ist es möglich, das Gleichgewicht genau als eine Vereinigung der beiden Welten zu erklären. Inmitten irdischer Zerstörungen kann man die Macht der Subtilen Welt als Rettungsanker annehmen, der von der Hierarchie des Guten gesandt worden ist. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt ein Verständnis für die Feurige Taufe offenbaren. 87. Wahrhaftig, die Unsichtbare Welt erklärt alles Sichtbare — vom Nicht-Offenbarten zum Offenbarten, vom Offenbarten bis zum Subtilen. Alle Energien werden also von dem Einen Feuer durchdrungen. Somit ist die Umwandlung dessen, was durch Feuer offenbart wird, der ewige Fortgang der Evolution der Welten. Handlungen, die auf Erden unsichtbar sind, sind ebenso lebenswichtig wie irdische Vorgänge, und sie können die Bande zwischen den Welten bestätigen. Oft fragen sich diejenigen, welche sich dem Licht genähert haben, verwundert, warum die schweren Prüfungen nicht enden. Man kann antworten, daß jeder Vorgang eine Spannung in der unsichtbaren Welt hervorruft, die durch die Kräfte des Lichtes und die Horden der Dunkelheit offenbart wird. Die Menschheit wird dann als nützlicher Leiter offenbart, wenn die Kraft des Geistes die Macht des Lichtes anziehen kann. Aber für einen unschlüssigen Geist ist es nicht leicht, die Horden der Dunkelheit zu überwinden. Laßt uns also auf dem Feurigen Pfad daran denken, daß der Geist Kräfte aus der Subtilen Welt und aus den verschiedenen Sphären aufbietet. 88. Auf den Stufen des Feurigen Bewußtseins wird die kosmische Einsamkeit besonders deutlich gefühlt. Wenn der Geist alle unendlichen Freuden der Feurigen Welt kennt und doch inmitten irdischer Stürme verweilt, empfindet er die Unvollkommenheit, welche die irdischen Schichten erfüllt, besonders stark. Kosmische Einsamkeit ist ein Gefühl des „Löwen der Wüste". Das Losreißen von der Erde im Geist bringt alle Zeichen der kosmischen Einsamkeit zur Entfaltung. Wenn daher die Welten im Feurigen Bewußtsein vereinigt sind, ist es schwer, alle heftigen Erscheinungen der irdischen Sphären zu ertragen. Mit Recht ist gesagt worden, daß der Geist ohne einen Körper leben kann, weil ein missgestalteter Körper eine leuchtende Seele enthalten kann, aber ein Körper kann, trotz aller äußerlichen Vollkommenheiten, keinen Geist enthalten, der den Ansammlungen der Vergangenheit nicht entspricht. Es ist richtig, daß Krankheiten oft ein Segen sind, denn sie vereinigen den Geist mit der Subtilen Welt. Jede Erscheinung beruht also auf zwei Prinzipien, die auf die Maße der Subtilen und irdischen Welt reagieren. In der Tat, diese Maßstäbe scheinen oft im entgegengesetzten Verhältnis zu stehen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir daran denken, daß die Maßstäbe von Ereignissen subtiles Verständnis erfordern. 89. Die planetarischen Daten entsprechen allen überirdischen Daten. Der dunkle Zustand dieses Planeten erfordert alle Kräfte zur Bestätigung des Gleichgewichtes. Es ist leicht, an die Zukunft zu denken, wenn der Geist die Beziehungen zwischen beiden Welten kennt, wenn der Geist in seinem Streben zur Feurigen Welt erfolgreich sein kann.

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Es kann keine Verstärkung geben, die dem Geist nicht die Herrlichkeit der offenbarten Zukunft kundtut. In der Subtilen Welt gehen Ereignisse vor sich, welche die Erscheinungen auf Erden fördern. Besonders angespannt sind die Schichten, die dicht bei der Erde sind. Ganze Armeen werden für Ereignisse zusammengezogen. Ganze Nationen werden gegen die Kräfte der Zerstörung bewaffnet. Die überirdische Welt wird den Planeten nicht hilflos lassen. Auch die Mutter der Welt und die Hierarchie des Guten und die Feurigen Vizekönige mobilisieren ihre Lager. Wahrhaftig, groß ist die Zeit, die das irdische Schicksal entscheidet — die Himmlischen Kräfte erfüllen den Weltraum. Hieran wollen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 90. Es ist schwer, das Bewußtsein von denjenigen zu erfüllen, die glauben, daß der Pfad jedes Menschen ohne Höhere Führung vonstatten gehen kann. Jeder dieser kleinlichen Menschen nimmt die Hierarchie nicht an, weil er die Bestätigung der Führung als eine Verletzung des Willens betrachtet. Unter diesen befinden sich viele eingefleischte Atheisten, die einen feurigen Glauben an eine höhere Führung für schädlich halten. Man kann erkennen, wie alle Prinzipien der Hierarchie entstellt werden. Wie ist es möglich, das Bewußtsein zu erleuchten, wenn der Geist vom Licht isoliert ist und sein eigenes begrenztes Leben bestätigt? In einem feurigen Bau sollte man diese begrenzten Feuerlöscher spüren. Das Bewußtsein ist eine Erscheinung des Lebens, daher erzeugt jeder Bau, der vom Verstand ersonnen worden ist, seine eigenen Formen. Tatsächlich ist die Subtile Welt durch alle Entsprechungen der kosmischen schöpferischen Tätigkeit hervorgebracht. Die überirdischen Sphären spiegeln die irdische Essenz deutlich wider. Verantwortlichkeit dem Kosmos gegenüber sollte im Bewußtsein des Menschen bestätigt werden. Laßt uns also auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach der Vergegenwärtigung der Verantwortung für die Erschaffung von Formen streben. 91. Wagemut ist die Errungenschaft von Schönheit, die Dienst krönt. Die Krone ist die Offenbarung Kosmischer Verbindung. Die Grundlage Kosmischer Wiederannäherung kann als Vereinigung Höherer Kräfte bestätigt werden. Eine große Krone ist für die Stirn bestimmt, die durch viele Jahrtausende der Errungenschaften der Selbstaufopferung geformt worden ist. Die Krone der Errungenschaft wird durch das Herz geformt, und der beflügelte Geist erschafft sein eigenes emporsteigendes Karma. Mit Mühe sickern die Funken der Schöpferkraft auf dem Pfad des Karmas hindurch, und noch weniger wird die Wahrheit karmischer Wirkung verstanden. Nicht von außen her kommt die richtige Bewertung des Karmas. Karma ist in jeder Zelle enthalten, und der Geist trägt seine eigene Errungenschaft und seine eigene Rüstung. Ein sonnenhaftes Karina enthält alle flammenden Errungenschaften. In der schöpferischen Kraft eines solchen sonnenhaften Herzens sind alle Qualen und Konflikte des Geistes enthalten. Aber das sonnenhafte Herz erkennt seine Abhängigkeit vom Strom des Kosmischen Bewußtseins. Die Krone des sonnenhaften Herzens ist wahrhaftig eine flammende Errungenschaft. 92. Die Prinzipien von Gut und Böse werden auf allen Ebenen mit diesem Unterschied wiederholt, daß alle Ausdrücke durch Verlängerung der Linie in die Sphären der Subtilen Welt erhöht werden. Nur die Prinzipien des schöpferischen Aufbaus geben dem Geist jene Kraft, die ein bewußtes Streben zum Guten bestätigt. Die Diener der Dunkelheit werden unvermeidlicherweise zu den niederen Schichten angezogen werden. Bünde aus dem Altertum sprechen von denjenigen, die im Reiche des Geistes wohnen und denjenigen, welche unter der Erde leben. Man mag sich verwundert fragen, warum die irdischen Schichten und die Erde selbst von den Kräften des Bösen bewohnt sind. Tatsächlich erklärt eine Anziehung nach unten diese Horden. Jedes Streben zur Feurigen Welt neigt dazu, den Geist in der Subtilen Welt zu halten, aber die Geister, die Lichtträger sind, die mit Selbstaufopferung erfüllt sind, eilen zur Erde zum Zweck der Errettung. Es gibt ganze Länder auf Erden, die mit Zerstörern erfüllt sind. Die Erde paßt sich mit ihren vergifteten Ausstrahlungen diesem Gezücht der Dunkelheit an. Seid darum nicht erstaunt, daß Teile der Welt mit dunklen Wesen bevölkert sind.

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93. Ein Aufbau neuer Grundlagen wird in der Herstellung des Gleichgewichtes und der harmonischen Vereinigung von Wissenschaft, Kunst und Leben enthalten sein. Denn ein Gleichgewicht ist nötig, das auf einer Prüfung aller Bestätigungen beruht. Die Welt bedarf also einer großen Offenbarung von Gleichgewicht. Harmonische Vereinigung soll auf einem neuen Verständnis aller subtilen Prinzipien der Hierarchie bestätigt werden. Man kann sogar voraussehen, wie eine Umwandlung aller Bestätigungen stattfinden wird, wie in der Wissenschaft keine große Teilung zwischen Geist und Materie bestehen wird. Es wird tatsächlich möglich sein, auf neuen Prinzipien aufzubauen, wenn das Geistige und das Physische vereinigt worden sind. Es wird möglich sein, vermittels der harmonischen Vereinigung der Zentren, ihrer Funktion und Eigenschaften, Kenntnisse über den Körper zu erlangen. Eine solche Einheit aller Funktionen führt zur Kenntnis des Lebens, wie es tatsächlich ist. Beispielsweise könnte man die verschiedenen Niederschläge der Nieren und die Funktionen der Augen studieren. Es ist möglich, die Funktionen aller Organe, die zweiteilig sind, zu koordinieren. Es ist möglich, die Organe, die durch einen einzigen Kanal arbeiten, zu vergleichen. Es ist möglich, von vielen Funktionseinheiten überzeugt zu sein, die höchst bezeichnend sind. Neue Strukturen haben also ihre großen Prinzipien, und ein großer Aufstieg in der Welt des Wissens ist angedeutet. Somit bringen die Feuerträger der Synthese der Welt Gutes und Glücklichkeit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die große Bestätigung des Gleichgewichts und an die harmonische Vereinigung erinnern. 94. Der Abgrund kann vermittels verschiedener Pfade überwunden werden. Mut angesichts des sich offenbarenden Abgrundes wird genau dann erlangt, wenn der Geist alles aufs Spiel setzt. Es ist richtig, daß der Geist nur im Leben gestählt werden kann. Das Überwinden der Schwierigkeiten des Lebens wird dem Geist seinen Funken geben. Geistige Eroberungen sind so schwer. Der physische Körper erduldet Entbehrungen in Selbstzufriedenheit, aber der Geist überwindet Schwierigkeiten. Und der feurige geistige Kampf kann zu einer großen Höhe emporheben. Laßt uns also nach geistigen Schwierigkeiten verlangen. Der Abgrund kann sich vor dem Herzen entfalten. So scheint es, daß der Lebenspfad unerbittlich fortschreitet, aber das Herz, das den Abgrund wahrnimmt, ist sich auch des Lichtes bewußt. Denn wenn eine letzte Grenze offenbart worden ist, ist es möglich, eine Feurige Unbegrenztheit zu entfalten. Nur in ganzem Streben kann der Geist seine Flügel entfalten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man von Furchtlosigkeit vor dem Abgrund erfüllt sein. Der beflügelte Geist kennt diese Freude der Errungenschaft. 95. An der Schwelle des Überganges in die Subtile Welt geht eine Trennung des Mentalkörpers vom physischen vonstatten. Die Entwicklung feuriger Empfangsfähigkeit fördert den Flug in die Höheren Sphären. Die Trennung des Mentalkörpers kann seitens des Geistes, der das Losreißen von der Erde fühlt und zu den Höheren Sphären strebt, deutlich wahrgenommen werden; auf diese Weise findet eine Vereinigung der beiden Welten statt, die den Geist vom physischen Körper befreit Die Frage des Todes beschäftigt die Menschheit außerordentlich. Gerade den Übergang fürchten die Menschen so sehr, Es kann darauf hingewiesen werden, auf wie wunderbare Weise der Geist, der die vorübergehende Existenz auf Erden verstanden hat, in die Subtile Welt hineingetrieben wird. Man sollte den Geist bewußt für das Losreißen von der Erde vorbereiten. Dadurch wird dem Ankömmling die bestätigte Schwelle in ihrer ganzen Feurigen Erhabenheit offenbart. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man sich also an das Losreißen von der Erde gewöhnen. 96. Wenn der feurige Geist in die überirdischen Sphären eindringt, sind die Subtilen Sphären ihm nicht fremd, weil dieser Geist die welträumlichen Offenbarungen gekannt hat. Der Neukömmling kann sich also in den Schichten der Subtilen Welt eingewöhnen. Ein Gefühl der Freude begleitet den Eintritt in die Subtile Welt. 97. Man sollte für die letzten Stunden des Aufenthaltes auf Erden große Sorge tragen. Oft kann das letzte Streben das folgende Leben, auch die Ebene, in welcher der Geist wohnen wird, vorherbestimmen. Es ist in der Tat unzulässig, den Geist in die irdischen Sphären zurückzurufen, wenn er sich bereits losgerissen hat. Gewebe, die bereits von irdischen Anziehungen befreit worden sind, müssen in einer

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ungeheuren Anstrengung angespannt werden, um wieder an die irdische Atmosphäre angeglichen zu werden. Die Menschen sollten es lernen, sowohl während des Scheidens als auch während der Geburt eines Menschen zu denken und sollten diese Vorgänge erleichtern können. Ebenso wie bei der Geburt sind Verzögerungen auch während des Todes schädlich. Die subtile Bildung eines neuen Körpers muß in Betracht gezogen werden. Wunden, die dem Scheidenden zugefügt worden sind, müssen in der Subtilen Welt geheilt werden. Oft erfahren die Scheidenden eine äußerst grausame Behandlung. Man kann sagen, daß nicht der Tod foltert, sondern daß lebende Menschen es tun. Alle, welche an die Feurige Lehre herantreten, müssen hierüber Bescheid wissen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an das Gesetz der Bestätigung der letzten Minuten des Hinübergehens erinnern. 98. Verdienst, wie es verstanden wird, muß durch einen subtileren Begriff ersetzt werden. Wenn man sich daran gewöhnt hat, statt äußerlicher Zeichen die Wirklichkeit anzusehen, die der inneren Qualität der Handlung entspricht, wie viel subtile Zeichen können dann beobachtet werden! Wenn der Geist es lernt, das irdische Leben mit den Höheren gleichzuschalten, nehmen alle Maße eine andere Dimension an. Demgemäss berechnet das Leben, das nur mit der Eintönigkeit der materiellen Welt erfüllt ist, das Verdienst seinem Streben entsprechend. Aber das Bewußtsein, das beide Welten umfaßt, bestätigt neue Maßstäbe. Das Vergängliche wird nicht der wahre zwingende Faktor sein. Nur ein Streben nach feuriger Offenbarung vereint die Welten, und Handlung wird dementsprechend durchdrungen sein. Das Bewußtsein des Menschen, welcher der Feurigen Welt entgegengeht, ist von der Kraft durchdrungen, die aus der Hierarchie des Guten hervorgeht; aber irdische Glückseligkeit vergeht ebenso schnell wie die ganze vergängliche Welt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die ewig lebendige Energie der Welt des Feuers erinnern. 99. Karma ist mit allen Handlungen, in allen Welten, untermischt. Ebenso wie Karma beschleunigt werden kann, kann es auch verlängert werden. Ein Vertiefen des Karmas wird nicht nur auf das folgende Leben zurückgeworfen. Auch alle Zwischenzustände werden von einer Erschwerung des Karmas beeinflußt. Die Subtile Welt steht in engem Zusammenhang mit der irdischen, und es ist notwendig, intensiv in dieser Richtung zu denken. Wer die Bedeutung der Verbindung der beiden Welten versteht, wird seine irdischen Handlungen sorgsam beachten. Vorsicht allen Energien gegenüber hilft dem strebenden Geist. Ein hauptsächliches Hindernis ist ein Mangel an Verständnis für die Wahrheit des welträumlichen Lebens; dafür, daß alles umgewandelt, alles gesühnt wird. Richtig ist auf das Karmagesetz hingewiesen worden; in der Tat, auf das Karmagesetz bis in die Unbegrenztheit. Genau, Streben reicht bis in die Unbegrenztheit und Möglichkeiten ebenfalls. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir eine bewußte Beziehung zum Karmagesetz bestätigen. 100. Die gemeinsamen Teilnehmer am kosmischen Aufbau können wahre Regenten genannt werden. Jedes Zeitalter hat seine Regenten. Der Herr, der Mensch-Gott und der Regent der Kräfte des Lichtes bilden die große Macht. Das Hierarchische Prinzip erscheint als Grundlage allen Aufbaus, und um das Verständnis für den Kosmischen Aufbau zu vertiefen, sollte man durch das Erkennen des offenbarten Gesetzes der Hierarchie bestätigt werden. Die Kräfte der Hierarchie sind durch zwei Welten hindurch miteinander verbunden — das Führende Prinzip und das Prinzip der Erfüllung des Großen Willens bilden ein und dieselbe Quelle. Welten werden auf diesen beiden Prinzipien erbaut. Die überirdische Welt wird vermittels der irdischen offenbart. Die irdische Welt strebt nach der Feurigen Welt Ewiges Leben wird in dieser feurigen Einheit bestätigt, und die Lebenskraft wird im feurigen Aufbau verstärkt. Um ein subtiles Verständnis für das Hierarchische Prinzip zu erlangen, sollte man sich in den Aufbau der Existenz vertiefen. Der Höhere Wille hat seine Bünde verliehen. Offenbarung der Feurigen Welt ist von Feurigen Geistern als erwiesen vorausgesetzt worden; auf diese Weise hat ein Austausch stattgefunden, der die

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Welten vereinigt hat. Alle Religionen sind durch einen Austausch Feuriger Kräfte bestätigt worden. Diese feurige Zusammenarbeit ist der Kosmische Aufbau. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir ein Verständnis für den Kosmischen Aufbau offenbaren. 101. Wahrlich, nur das Herz kann in alle Handlungen, alle Motive, alle Wesen eindringen und Urteilskraft offenbaren. Um in die Feurige Welt einzudringen, ist es besonders notwendig, mit dem Herzen zu unterscheiden. Nur jene Quelle, die nach den Grundlagen der Wahrheit strebt, kann einen Begriff des wahren Aufbaus des Kosmos hervorrufen. Nur jene Quelle, die von dem Feuer subtiler Energien durchdrungen ist, kann einen wahren Maßstab für ein Urteil besitzen! Um seine Kräfte in den Höheren Welten zu bestätigen, ist es unerläßlich, die Kräfte des Herzens zu verstärken, denn keine andere Eigenschaft des Feuers kann diese Energien ersetzen. Das Herz treibt den Geist mächtig zu den subtilen Energien. Alle Höheren Sphären werden durch die Spannung des Herzens erreicht. Dieses heilige Gefäß kann alle schöpferischen erhabenen Sphären offenbaren. Diese Herzensenergien sind unersetzlich; wahrlich, der Höhere Wille wird in ihnen widergespiegelt. Die Schöpferkraft des Herzens kann sonnenähnlich genannt werden. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach einem Verständnis für das Herz, als einer verbindenden Offenbarung zwischen den Welten, streben. 102. Die Einteilung der Menschen entsprechend den Auren und der gegenseitigen Anziehung ist eine wissenschaftliche Wahrheit, aber für wissenschaftliche Forschungen muß subtile Urteilskraft angewandt werden. Wo das Erkennungsvermögen des Herzens erregt worden ist, wird Urteilskraft vorhanden sein. Wo das Erkennungsvermögen des Herzens untätig ist, wird auch die feurige Energie untätig sein. Es ist notwendig zu fühlen, daß diejenigen um das Feurige Herz versammelt sind, die durch das Streben nach Feurigem Dienst zu ihm angezogen worden sind. Die Anziehung des Magneten des Herzens wirkt wir ein Gesetz; man muß sich auch daran erinnern, daß jedes Leben des Herzens diejenigen anzieht, die Geistesverwandtschaft offenbaren. Das Leben, das auf diese Weise begonnen wird, wird j a d e n überirdischen Sphären fortgesetzt. Auf diese Weise kann jede karmische Erscheinung leicht erklärt werden. Die Menschen denken nicht viel über dieses Gesetz nach; und die Welt leidet nicht so sehr durch verschiedene Katastrophen wie durch das Übertreten dieses großen Gesetzes durch das Eindringen menschlicher Irrtumer Ein Eindrängen in die harmonische Ordnung offenbart sich stets als Verwirrung karmischer Wirkungen. Viel ungeklärtes Unheil ist durch karmische Übertretungen hervorgerufen worden. Man kann in der Wellgeschichte verfolgen, wie Könige durch irgendeinen furchtbaren Eingriff in das verbindende Karma ihrer treuesten Diener beraubt worden sind; wie Generäle ihre Truppen und geistige Führer ihre Jünger verloren haben. Laßt uns auf dem Feurigen Pfad die Unverletzbarkeit des Karmas um des Fortschritts willen erwägen. 103. Umwandlung der Zentren verstärkt die schöpferischen Energien, die zum Hinübergehen in die Subtile Welt erforderlich sind. Jedes geistige Streben erzeugt seine Ablagerungen, die während des Überganges in die Subtile Welt den Aspekt subtiler Energien annehmen. Es ist also wichtig, in die Höheren Sphären zu streben. Ekstase des Geistes und Freude des Herzens bringen jene Energien hervor, die den Subtilen Körper speisen. Wahrhaftig, nur ein Gefühl, das mit höheren Impulsen erfüllt ist, liefert die benötigten Energien. Man muß verstehen, daß Imperil und grobe irdische Begierden ihre häßlichen Geschwüre hinterlassen, die der Geist im subtilen Körper heilen muß. Geschwüre des Geistes werden in die Subtile Welt übertragen, wenn man sie nicht auf Erden losgeworden ist. Befreiung vom irdischen Körper bedeutet nicht Befreiung von geistigen Geschwüren. Wenn der Geist, der dem Losreißen von der Erde gegenübersteht, erkennt, wie er seine Energien gebraucht hat, kann das Bewußtsein vieles wieder gutmachen, aber das Bewußtsein muß gezwungen werden, über die Höheren Welten nachzudenken. Selbst der schwerste Verbrecher kann zum Verständnis der Last des Karmas gelenkt werden, aber hierfür ist es nötig, die sozialen Verhältnisse zu ändern. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man sich also an den Gedanken über die Umwandlung der Zentren gewöhnen, weil Befreiung vom Körper keine Befreiung von geistigen Geschwüren bedeutet.

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104. Kräfte, die für den Dienst des Lichtes offenbart werden, greifen nicht in das Karma ein, wie einige glauben, die nicht in die Macht des Karmas eingeweiht sind. Die Kräfte des Lichtes beobachten menschliche Handlungen, sie zeigen die Richtung, greifen jedoch nicht ins Leben ein. Hierfür sind viele Beispiele vorfanden. Boten erscheinen, Warnungen werden ausgesandt, die Richtung wird gegeben, und die Pfade werden angedeutet, aber die Wahl der vorgesehenen Bestätigung wird vom menschlichen Willen getroffen. Auf diese Weise zeigt sich die Offenbarung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Welten. Genau, Selbsttätigkeit des Geistes kann ein besseres Karma herbeiführen. Auf diese Weise kann erklärt werden, warum die Kräfte des Lichtes den Geist nicht von gewissen Handlungen abhalten, die häufig das übertreten, was bestimmt worden ist. Oft fragen die Menschen bestürzt, warum keine anderen Pfade angedeutet werden. Sie fragen sich ebenfalls verwundert, warum Sendungen durch verschiedene Kanäle bestätigt werden. Sie fragen sich, warum die Kräfte des Lichtes andere Ströme nicht ablenken. Laßt uns erwidern: „Die Kräfte des Lichtes greifen niemals in menschliches Karma ein." An dieses Gesetz muß man sich auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 105. Das Gesetz des freien Willens verbietet Uns oft eine Offenbarung, die dunkel zu sein scheint, zu klären. Dasselbe Gesetz deutet Unser Kreuzen von Pfaden an, wenn der freie Wille ein Herz zu einem anderen lenkt. 106. Den Herrn im Herzen zu bestätigen, ist die erste Bedingung auf .dem Pfade zur Feurigen Welt. Es ist unmöglich, ohne diese feurige Bedingung zu den vorherbestimmten Pforten zu gelangen. Natürlich muß Führung im Geist und im Herzen erkannt werden, denn die Annahme der Hand des Herrn allein, ohne dem Herrn das Herz zu weihen, genügt nicht. Man muß dieses Gesetz verstehen, das den Lehrer mit dem Jünger vereint, weil ohne die Kundgebung vollständiger Ergebenheit zum Herrn keine Verbindung bestehen kann. Eine vollständige Annahme der Führung bedeutet eine bewußte Beziehung, denn man muß die Wärme des Herzens verstehen und fühlen, die aus den Tiefen des Geistes hervorgeht. Es ist besonders notwendig, dasjenige zu fühlen, und erkennen zu lernen, durch das das Wesen des Herrn mit dem des Jüngers verbunden ist; Man muß sich also daran erinnern, daß Schwingungen und Karma auf dem Pfad zur Feurigen Welt Bindeglieder sind. 107. Der Geist wird durch verschiedene Hebel in Bewegung gesetzt. Liebe und Streben sind die stärksten Hebel. Liebe zur Hierarchie und Streben zum Dienst liefern den Impuls für höhere Sättigungen. Diese mächtigen Hebel lenken den Geist der Vervollkommenheit entgegen, nicht nur auf Erden, sondern auch in der Subtilen Welt. Selbst wenn es möglich wäre, auf irgendeine Weise auf Erden von gewissen Erscheinungen befreit zu werden, gestatten es die überirdischen Sphären dem Geist nicht so leicht die Sphären zu wechseln. Die überirdischen Sphären haben ihre Wirbel, in die der Geist hineingezogen wird. Diese Wirbel können die Wirbelwinde der Sühne genannt werden. Dem Zustand des Strebens oder fleischlichen Begierden gemäß fällt der Geist in diese Wirbel hinein und kann nur durch Wiedergutmachen und Umwandeln seiner Energien in andere Sphären hineingehen. Man muß die Zustände der Subtilen Welt verstehen. Wenn die Menschheit diese bemerkenswerte Verbindung mit der Subtilen Welt erwägen würde, dann würde der Begriff des Karmas klar werden. Es gibt keine Handlung, keinen Gedanken, keinen Schritt, der den Geist nicht in einen gewissen Wirbel treibt. Der feurige Geist wird als unverletzliches Bindeglied zwischen den Welten offenbart, denn auf diese Weise werden alle Pfade offenbart. 108. In der Tat, es zu unterlassen, die bestehende Verbindung zwischen der Feurigen Welt und der irdischen zu erforschen, beraubt das Leben seines Sinnes, und jede feurige Erscheinung wird bedeutungslos. Das Erforschen der Feurigen Welt ist unentbehrlich für das Verständnis der Tatsache während des Lebens, daß die Einheit zweier Welten den Gedanken auf kosmische Weise lenkt. Nur die Einheit jeder lebenskräftigen Erscheinung mit ihrer Erweiterung in die Feurige Welt bestätigt die Bedeutung aller lebenskräftigen Prozesse. Es ist schwer, sich vorzustellen, wie schwer es ist, Gedanken zu

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lenken, wenn dieses Gesetz nicht erkannt wird, oder wenn dieses Gesetz durch andere Auslegungen entstellt worden ist. Wie viel klarer kann der Geist den Vorgang von Leben und Tod begreifen, wenn der Begriff der überirdischen Welt im Bewußtsein eines Menschen lebt! Die Wirbelwinde der Sphären subtiler Spannungen treiben den Geist also während des Emporstiegs und der Rückkehr. Bestimmt, die Verbindung des Geistes mit dem Karma wird in beiden Welten offenbart. Das Verstehen dieser Verbindung weist auf die Schönheit hin, die vom Kosmos bestätigt wird. Das Unterscheiden jener lebenskräftigen Impulse, die in der Zukunft Bedingungen für subtile Existenz liefern werden, ist so sehr wichtig! Denn es ist unmöglich, die Ewigkeit für das Vorübergehende und das Vorübergehende für die Ewigkeit zu halten. Auf diese Weise- lernt der Geist, der in der materiellen Welt lebt, das Vorübergehende zu bewerten; aber die Ewigkeit ist im Kosmos bestimmt worden. 109. Die Verbindung zwischen den Welten muß die Gedanken der Menschheit beschäftigen. Wie könnte man sonst gewisse unsichtbare Vorgänge erklären, die das Leben nähren? Man kann erst mit diesem Wissen erfüllt werden, wenn der Geist die Offenbarungen der unsichtbaren Welt im Herzen erfaßt. Wie kann man sonst das Leben und das Hinübergehen in die Subtile Welt erklären, wenn man keine Gewißheit über die Feurige Welt hat? Jedes irdische Ereignis hat zweifellos eine unsichtbare Ursache hinter sich und ist auch eine potentielle Ursache. Man kann leicht verstehen, daß man für feurige Empfangsfähigkeit in erster Linie den Gedanken "über die Verbindung mit den überirdischen Sphären bestätigen muß. Ereignisse im Leben können erst dann zur Wirklichkeit werden, wenn der Geist jede höhere Schwingung fühlt. Es ist klar, daß die Menschheit ohne die Erkenntnis im Herzen lebt, die sich mit der Kraft der Feurigen Welt bewegt. Um bessere Formen zu erhalten, sollte man das Leben als eine Vereinigung der beiden Welten betrachten. Jedes Streben in dieser Richtung wird für den Emporstieg in die Subtile Welt behilflich sein. Wenn die Wahrnehmung höherer Energien als ein lebenskräftiger Vorgang hergestellt worden ist, kann man erkennen, daß das irdische Leben, mit all seinen Qualen, in der nächsten Welt fortgesetzt wird. Laßt uns also in Taten und Meditationen das Gesetz der Wiedergutmachung auf Erden verstehen. 110. Über die Bestimmung des Menschen auf Erden. Seit unvordenklichen Zeiten hat diese Frage das Denken der Menschen beschäftigt. Alle Religionen haben die Bestätigung über die Bestimmung des Menschen, der eine Verwandtschaft mit Höherer Kraft besitzt, beachtet. Worin wird also eine Ähnlichkeit mit Höherer Kraft offenbart? Nur in der Vervollkommnung des Geistes kann der Mensch mit Höherer Kraft verglichen werden. Die Bestimmung des Menschen kann nicht als etwas Zufälliges angesehen werden. Ebenfalls ist es unmöglich, alle Formen als gleichartig zu betrachten, weil alle Sphären ihre eigenen Formen und sehr genaue Wechselbeziehungen haben. Wir sprechen oft über die Verbindung zwischen zwei Welten, weil es dringend notwendig ist, aus dem Zauberkreis herauszukommen, der den Planeten umgürtet hat Es ist notwendig, den Ausgang zu finden. Das Denken muß auf die subtileren Prinzipien gelenkt werden, um Berührungspunkte zu entdecken. Wenn wir über die einfachsten Vorgänge nachdenken, werden wir die höchsten Begriffe erreichen. Wenn wir die subtile Verbindung in allem Leben entdecken werden, dann wird ein Streben zur Höheren Welt wahrlich nicht auf sich warten lassen. Da es bis jetzt ziemlich schwer gewesen ist, das Bewußtsein zu erwecken, ist es gegenwärtig notwendig, alle Grundlagen der Verbindung beharrlich zu verfolgen. Alle Ereignisse, alle Bestätigungen, fordern die Menschheit zur Erlangung der Umwandlung der Grundlagen einer Weltanschauung auf. Es ist besonders nötig, in die Bestimmung des Menschen einzudringen. 111. Keine Empfangsfähigkeit ist ohne das Streben des Herzens möglich. Zwar nimmt der Verstand wahr, aber die subtile Tätigkeit des Herzens ist unvergleichbar. Wenn wir sagen: „Es fuhr mir plötzlich durch den Sinn" - so bedeutet es tatsächlich, daß das Herz eine hindurchgedrungene Erinnerung und Wahrnehmung offenbart hat. In der Tat, nur subtile Energien können mit dem Subtilen verbunden werden; darum erfolgt die schnellste Errungenschaft durch das Herz; Verbindung mit der Feurigen Welt wird durch das gesättigte Herz hergestellt, weil nur dieses Gefäß ein Hindurchdringen in die Feurige Welt

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gestattet. Das Streben des Herzens als ein Symbol der schöpferischen Tätigkeit zu verstehen, bringt dem Geist Bestätigung der Feurigen Welt. Das Herz trägt die Last der Welt. Das Herz, befreit von der irdischen Last. Hieran wollen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 112. Das schützende Netzwerk wird aus den subtilsten Energien gebildet. Alle Zentren nehmen an der Bildung dieses mächtigen Schildes teil. Für. einen vollständigen Kreis ist es notwendig, daß alle geistigen Zentren ihre Energien verstärken. Von den Zentren des Geistes aus ist es besonders notwendig, das Herz anzuspannen, weil es durch seine Macht das Denken umwandeln kann. Richtiges Denken ruft Stabilität hervor, was das erste Erfordernis ist. Standhaftigkeit vertreibt Doppelzüngigkeit, Furcht und Zweifel. Das schützende Netz kann einen Menschen verteidigen, indem es ihn unverwundbar macht. Aber sein Schild kann erst dann bestätigt werden, wenn alle subtilen Energien harmonisiert worden sind. Die Erfahrung des Agni Yoga liefert diesen Schild wahrhaftig, eine äußerst vorsichtige Rücksichtnahme auf die Zentren ist jedoch erforderlich. Das schützende Netz muß beständig mit den Energien von innen her durchtränkt werden, wie eine feurige, ewig emporsteigende Spirale. Geistige Zentren müssen diese Macht speisen. Das schützende Netz geht mit dem Geist in die Subtile Welt hinüber. Da es aus den subtilsten Energien gewebt worden ist, kann es in die Feurige Welt aufgenommen werden; nur das höchste Streben kann in ihm widergespiegelt werden. Menschen, die vermittels der niederen Zentren leben, haben kein schützendes Netz. Besessene haben diesen Schild nicht. Darum sollte man auf dem Feurigen Pfad auf das Verweben der subtilsten Energien Acht geben. 113. Das schützende Netz kann nur dann durchtränkt werden, wenn die Zentren umgewandelt worden sind. Und auf der letzten Stufe vor dem Empfang des Feurigen Strahles ist das schützende Netz besonders straff. 114. Das Gewebe des schützenden Netzes wird aus den verschiedenartigsten Energien zusammengefügt. Jedes geistige Zentrum beruht auf der Einsammlung von Niederschlägen der subtilsten Energien in das Schutznetz. Alle Zentren werden durch Feuer umgewandelt und mit Feuer, das die Fäden des schützenden Netzes webt, durchtränkt. Dieser Schild ist also eine Bestätigung aller kosmischen Ströme, die im Schutznetz gebrochen werden. Jeder Schlag auf die Aura kann wie ein Bumerang auf seinen Sender zurückgeworfen werden. Wenn das Schutznetz alle Höheren Feuer zurückwerfen kann, dann können in diesem Schmelzofen wirklich viele offenbarte Schläge verschmolzen werden. Jedes strebende Bewußtsein muß sein eigenes Schutznetz weben. Man kann viele Schläge und schmerzhafte Stiche ablenken, wenn das Schutznetz undurchdringlich bleibt. Die Immunität der geistigen Zentren kann vollständig werden, wenn das Schutznetz beständig von innen her mit Feuer gespeist wird. Daher ist es so wichtig, besorgt um die Spannung des Schutznetzes zu sein. Psychische Energie, Streben des Geistes und feurige Umwandlung werden das nötige Material für das Schutznetz liefern. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die Macht dieses Schildes erinnern. 115. Wie verschieden die Welten auch in ihren geistigen Eigenschaften und ihrer Arbeitsweise sind, ist es trotzdem nötig, sich daran zu gewöhnen, über die Brücke zur Feurigen Welt nachzudenken. Alles hat seine verbindenden Energien. Warum sollte man also nicht danach streben, die Brücke zur Feurigen Welt zu verstehen! In gleichem Maße, wie der Mensch die Qualitäten des irdischen Lebens erwägt, muß er sich mit der Frage befassen, wie eine Brücke zwischen den Welten gebaut werden kann. Ebenso wie der Abgrund der Menschheit von den überirdischen Sphären aus sichtbar ist, sollte auch die Höhere Welt in das menschliche Bewußtsein aufgenommen werden. Die Brücke zwischen den beiden Welten wird im Streben des Gedankens aufrecht erhalten. Mit Recht ist über die Schönheit des Gedankens gesprochen worden, der alle Welten offenbart. Tatsächlich kann die Brücke zwischen den beiden Welten zur Wirklichkeit werden, wenn die Handlungen von Schönheit erfüllt sind. Wirklich, nicht Worte, sondern Taten bringen alle Sättigungen hervor. Die Brücke zwischen den Welten wird auf Harmonisierung der

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Ströme von Herz und Geist beruhen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir Verständnis für die Brücke zwischen Welten offenbaren. 116. Die Beziehung zwischen dem Leben jedes Dieners des Lichtes und dem folgenden Schritt offenbart ein vertieftes Streben des Herzens. Wahrhaftig, die Menschen erniedrigen das Gefühl der Liebe und legen dieses große Gesetz vulgär aus. Man muß auf dieses große Gesetz jedoch auf subtile Weise horchen. Daher bringt der Yoga des Herzens den Menschen wahrhaftig viel überzeugender und schneller zu den Gipfeln des Bewußtseins als der Verstand, wie verfeinert er auch sein mag. Darum wird sich das große Zeitalter der Frau durch größere Verfeinerung der Gefühle und des Bewußtseins auszeichnen. 117. Die Brücke zwischen Welten beruht auf Harmonisierung aller subtilsten Energien. Tatsächlich glauben die meisten, daß Umwandlung der Zentren auf der physischen Ebene stattfindet. Dies ist ein Irrtum. Ein solches Bewußtsein muß erleuchtet werden. Umwandlung der Zentren durch Feuer ist eine Verschmelzung aller Zentren, sowohl der physischen als auch der geistigen.. Eine Vergeistigung des ganzen Wesens findet statt. Bei feuriger Umwandlung wird die Feurige Welt besonders stark offenbart, weil in der ganzen innersten Essenz des Menschen eine feurige Umwandlung stattfindet, die Erlangung aller höheren Spannungen mit sich bringt. Darum kann man das Gesetz der Verbindung der Welten in jedem Prozeß der Verfeinerung geistiger Zentren annehmen. Ansammlung dieser Energien verleiht dem Geist einen ungestümen Antrieb, der den kürzesten Pfad bahnt. Man muß also den Begriff der Brücke zwischen den Welten annehmen, und man sollte sich daran erinnern, daß keine unbewußte Arbeit der Zentren existiert. Bewußte Harmonie der Zentren ist ein großes Geheimnis. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns also Verständnis für den kürzesten Pfad offenbaren. 118. Unter den Geheimnissen, die im Kosmos existieren, muß dasjenige der Folge von Verkörperungen beachtet werden. Die Rhythmen dieser Leben sind ebenso verschiedenartig wie die Monaden. Einige glauben, daß es notwendig ist, sehr viele Leben in Palästen zu verbringen; andere glauben, daß Reitereien für Heldentum erforderlich sind; eine dritte Gruppe glaubt, daß Ruhm nötig ist; eine vierte, daß Züchtigung von Geist und Körper benötigt wird, und so fort, ad infinitum. Aber Wir sagen, eine Errungenschaft des Geistes ist erforderlich. Und diese feurige Eigenschaft wird nur durch das innere Feuer unseres Herzens erlangt. Mit Recht ist gesagt worden, daß die Taten des Herzens die Grundlage sind. Wissen des Herzens bestätigt die große Essenz. Darum ist das Herz als Magnet mächtig. Natürlich lebt ein Wesen in seiner ganzen inneren Möglichkeit. Während einer gewissen Reihe von Jahren offenbart die latente Kraft eine Form von Handlungen, während einer anderen Periode werden andere Tätigkeiten offenbart. Auf diese Weise findet während eines einzigen Lebens eine vollständige Welt von Handlungen statt. Laßt uns ins Gedächtnis zurückrufen, wieviele leuchtende Handlungen die Berichte des Buches des Lebens füllen. Laßt uns jede Handlung des Lichtes erwägen, denn es ist besonders erforderlich, jene mächtigen Energien zu erkennen, die ein Wesen bei einem großen Schritt erfüllen. 119. Die Kräfte des Geistes liefern die Ströme, an denen gewisse Energien entlanglaufen können. Die Hiero-Inspiration kann nur durch die Ströme des Geistes gesandt werden. Ein Kraftstrom, der nicht von dieser Welt kommt, wird von den Trägern dieser Ströme übertragen. Der Geist und das Herz, die von diesem Strom erfüllt werden, widerstehen vielen Angriffen. Oft haben Wir einen einsamen Wanderer auf dem Pfade des Dienstes beobachtet, der die Angriffe der Dunkelheit zurückwies. Die Kräfte des Geistes verleihen dem direkten Wissen die Leistungsfähigkeit. Geistesströme bilden die Verbindung mit den Höheren Kräften. Wenn die mächtigen Energien ein Wesen erfüllen, wird die Entwicklung aller höheren Zentren offenbar. Hiero-Inspiration kann nur in dem Herzen bestätigt werden, das durch die Nähe zur Hierarchie des Lichtes entflammt ist. Darum ist es auf dem Pfad zur Feurigen Welt so wichtig, diese Ströme zu

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unterscheiden, weil es nötig ist, eine bewußte Beziehung zu allem herzustellen, um die Verbindung mit der Unsichtbaren Welt des Feuers zu finden. Somit können die Kräfte des Geistes wahrhaftig Welten erobern. 120. Es ist notwendig, Übertragungen von Empfindungsfähigkeit auf subtile Art und Weise zu erforschen. Übertragung von Empfindungsfähigkeit, innerlich oder äußerlich, stellt einen sehr wichtigen Zweig der Wissenschaft dar; nicht nur für die Erforschung des menschlichen Organismus, sondern auch für das Studium wechselseitiger Spannung des Makrokosmos und des Mikrokosmos. Bis jetzt sind Experimente zwischen Menschen und Gegenständen ausgeführt worden; weitere Experimente werden mit Pflanzen und Tieren gemacht werden. Durch Erweiterung der Forschungen kann man zum Studium des Austausches subtiler Energien gelangen, So können alle Tiere für den Stromwechsel von Krankheiten dienen. Natürlich wird es bei dieser Forschung erforderlich sein, eine Immunität gegen Ansteckung zu entwickeln. Sowohl der Magnetismus der Erde und der Baumwurzeln, als auch Prana können zur Reinigung von Ausdünstungen dienen. Für diese Forschungen kann man für alle Grundstoffe ins kosmische Laboratorium greifen. Von dem Experiment der Übertragung von Empfindungsfähigkeit sollte man die Offenbarungen des Agni Yoga studieren, denn nur subtile Empfangsfähigkeit wird ein subtiles Verständnis ergeben. Man muß mit Strömen des Geistes erfüllt sein, um die ganze Macht zu verstehen, welche die Feurige Welt erfüllt. 121. Das Prinzip der Übertragung von Empfindungsfähigkeit wird im Anschwellen der Lippen sehr deutlich ausgedrückt. Eine Ansammlung von feurigen Energien in der Kehle wird in einem anderen Zentrum entladen. Ebenfalls ist Nasenbluten ein Ergebnis einer starken Übertragung von Feuer von einem Zentrum, das äußerlich durch das dritte Auge offenbart wird. Wenn subtile Energien von Feuer durchdrungen sind, ist die Umwandlung der Zentren so stark, daß eine Entladung unvermeidlich ist. Die Feuer wüten, aus diesem Grunde ist es sehr nötig, sorgsam auf die Gesundheit zu achten. Die Spannung der Ströme des Weltraumes wird stark auf subtile Organismen zurückgeworfen. Welträumliche Ströme sind sehr verstärkt. Die Vision der schwarzen Netzwerke offenbarte die ganze Schwärze des Gewebes, das den Planeten umhüllt. Ein Wirbelwind wird durch den Weltraum gefegt. Auf diese Weise entladen Wir welträumlichen Druck. 122. Die Welt ist in einen so dunklen Zustand versunken, daß die überirdischen Sphären mit erstickenden Gasen erfüllt werden. Verschiedene angedeutete Erscheinungen bestätigen, daß schwarze Fäden die irdischen Sphären umhüllen. Es ist angebracht, zu denken und das Bewußtsein auf Erscheinungen von feurigen Erdstößen vorzubereiten. Der Weltraum bedarf einer Reinigung, und eine neue Entladung mag sich in der irdischen Sphäre ereignen, wenn die geistigen Ströme unter der Spannung neuer Impulse schöpferisch erregt werden. Es ist unmöglich, eine Regenerierung auf dem Planeten zu erwarten, ohne die Bestätigung neuer Prinzipien und einer harmonischen Vereinigung. Nur welträumliche Ströme sind für harmonische Vereinigung mit lebenskräftigen latenten Möglichkeiten nötig. Laßt uns also auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach einem Aufstieg durch feurige geistige Ströme streben. 123. Wenn man sich daran gewöhnt, in die Tiefen des Herzens einzudringen, ist es möglich, Schwingungsströme subtiler Gefühle hervorzurufen. In den Tiefen des Herzens kann die Offenbarung des Kosmischen Magneten erweckt werden. Man braucht nur jene Augenblicke des Lebens ins Gedächtnis zurückzurufen, die das Ertönen subtiler Saiten offenbaren. Ein in die Tiefen des Herzens gelenkter Blick entdeckt alle Ströme des Geistes. Man kann mit Recht sagen, daß die Menschen hartnäckig fortfahren, ohne Mitleid zu leben. In erster Linie muß man verstehen, daß in der Subtilen Welt nichts schrecklicher ist als Herzlosigkeit. Sie verurteilt den Geist zu einer Stufe, auf der die irdische Welt alle menschliche Ähnlichkeit verliert.

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Daher kann Großmut nur dann folgen, nachdem Herzlosigkeit abgelegt worden ist. Nichts ist schrecklicher als jene Herzlosigkeit, die in vorgegebener Großmut besteht, die im Herzen des Egoismus lebt. Daher offenbart der Pfad der Wahrheit einen geistigen Strom, der das Suchen erleichtert. Eine vorgegebene Großmut ist nicht die Grundlage für schöpferische Zusammenarbeit. Ein Übergriff in das Herz seines Lieben ist keine Großmut. Laßt die Mitarbeiter also besonders in die Tiefen des Herzens schauen, denn wie Ur. mit Recht gesagt hat: „Man sollte sich nicht in die Seele eines Freundes einschleichen. Es ist besser, in den Spiegel seines eigenen Geistes zu schauen.' Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist eine vorgegebene Großmut ein Stein des Anstoßes. 124. Die Welt leidet an einer Zerstückelung, die alle großen Anfänge verschlingt. Statt Einigkeit wird überall Zerstückelung gepredigt. Kein einziges Prinzip ist übrig geblieben, das die Menschen nicht in seinem innersten Kern entstellen. Jeder Anfang wird zunächst als Teil eines großen Ganzen bestätigt. Wie ist es möglich, daß diese Tatsache nicht in menschlichen Forschungen behandelt wird? Die unsichtbare Welt ist abgesondert von der sichtbaren Welt. Die Höhere Welt ist von der Erde isoliert. Nur ein Streben nach Einheit von Begriffen von Wichtigkeit kann die nötige Verbindung zwischen den Welten herstellen. Ohne Durchdringung des Herzens ist es unmöglich, alle Welten zu umfassen, denn wie soll man ohne Annahme der Einheit des ganzen Kosmos eine kosmische Verbindung bestätigen? Im Kleinen wie im Großen wollen wir Verständnis für dieses große Gesetz offenbaren. Die Zerstückelung der Welten führt zu einem Zustand der Roheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die Einheit der Welten erinnern. 125. So viele Entstellungen, so viele Ungenauigkeiten sind in die Lehren eingelassen worden. Wahrlich, jede Reinigung ist ein großer Dienst. Jedes Streben, die Wahrheit zu erneuern, so wie sie der Menschheit gegeben worden ist, ist feuriger Dienst. Die schwarzen Fäden, die Ihr gesehen habt, stellen nicht nur die Dunkelheit der irdischen Atmosphäre dar, sondern auch das Netzwerk, das den menschlichen Verstand und das menschliche Herz bedeckt. Es ist schwer sich vorzustellen, wieviele Köpfe durch verschiedene böse Auslegungen umwölkt worden sind. Jeder Mensch ist voller Spannung auf der Suche nach neuen Auslegungen, aber er entfernt sich immer weiter von der Wahrheit. Zerstückelung wird so eifrig in Religionen, in der Wissenschaft und in aller schöpferischen Tätigkeit bestätigt. Jede Welt hat ihre Wechselbeziehung zu einer anderen Welt. Jede Wahrheit geht aus einer arideren Wahrheit hervor. Wahrheit wird nur dem offenen Herzen offenbart. Das angespannte Bewußtsein, das den kosmischen Pulsschlag fühlt, gibt also seinen eigenen Pulsschlag mit leuchtenden Gedanken weiter. Wahrlich, groß ist der Feurige Pulsschlag, der dem feurigen Herzen offenbart wird. 126. Es ist richtig, durch Feuer und Schwert wird der Planet gereinigt. Wie wird das Bewußtsein sonst erweckt werden? Das Streben der Menschheit wird in irdischen Wünschen ertränkt. Wogen grober Wünsche schwächen jede Lichtzone, und jeder Augenblick offenbart Unmengen von unbezähmten sinnlichen Begierden. Wenn die Menschheit Licht mit Dunkelheit, die sichtbare Welt mit der unsichtbaren vergleichen würde, dann würde es tatsächlich möglich sein, die feurige Wahrheit zu bestätigen. In den überirdischen Sphären sühnt der Geist schmerzlich für seine irdischen Taten. Wenn man sich Wirbel von Gut und Böse vorstellt, die den Geist sozusagen in ihren Umkreis hineinziehen, dann kann man Verständnis für die kosmischen Ströme offenbaren. Freier Wille gibt Anlaß zu einem kosmischen Strom, und der Strom des Bösen oder der Strom des Guten wird vom freien Willen des Geistes erwählt und durch alltägliche Handlungen ausgedrückt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt gibt also der Vergleich der Ströme des Guten und des Bösen den Antrieb zu reinem Streben. 127. Hinsichtlich der Frage, wie man seine Eigenschaften im Dienst anwenden sollte, genügt es nicht, zu sagen: „Ich bin gekommen und ich wünsche zu dienen", denn Bereitschaft zu dienen verpflichtet den Jünger, Disziplin des Geistes zu erlangen. Es ist unzulänglich zu sagen, daß alle Hinweise der Lehre angenommen worden sind, denn nur im Leben ist es möglich, Annahme der Hinweise zu offenbaren. Wenn die irdische Ebene strenge und unbewegliche Regeln auferlegt, verlangt die Welt des Geistes die

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Offenbarung des Strebens . nach der Annahme der Hierarchie im Leben. Entschlossenes Streben verdichtet den Geist und stählt ihn für wahren Dienst. Man muß die Bestätigung des Rufes verdienen, man muß den Ruf verstehen, man muß sich von vielen Lasten befreien; auf diese Weise sollte man die Wahrheit des Herantretens an die Lehre verstehen. Man muß die Schönheit des Gebens verstehen, denn nur irdisches Geben bestätigt den „Kelch" nicht. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt die Mitarbeiter also den Ruf zum Dienst verstehen. 128. Man kann sich die Freude des Geistes vorstellen, der den Aufbau einer Neuen Welt wahrgenommen hat. Wenn das Streben mächtig ist, dann wird jede Form eine Vertiefung in der Vervollkommnung hervorrufen. Die Vereinigung der Welten kann bewußtes Streben fördern. Laßt uns die Formen der Subtilen Welt nehmen und sie auf die irdische Welt anwenden. Der Vergleich zwischen psychischer Energie und mechanischem Empfangen ist richtig angewandt worden. Wahrhaftig, Schöpferkraft kann gerade durch die höheren Energien offenbart werden, aber für eine solche subtile Wahrnehmung muß man Umwandlung der Zentren offenbaren. Nur wenn der Geist Verbindung mit der Unsichtbaren Welt fühlt, ist es möglich, den welträumlichen Strom zu bestätigen. Selbst einfache Experimente erfordern vollkommenes Vertrauen. Wieviel stärker muß dann der Geist bestätigt werden, der in vollständiger Verbindung mit der Unsichtbaren Welt steht! Viele Dinge, die gewöhnlich als Phänomene angesehen werden, können einfach als Umwandlung eines der Zentren erklärt werden. Wie stark erschafft dann der Geist des Agni Yogi, dessen Zentren durch heiliges Feuer entzündet worden sind! Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es also möglich, in die mächtige Tätigkeit des Agni Yogi einzudringen. Laßt uns die Mutter des Agni Yogi ehren — Ich habe gesprochen. 129. Im Geist jedes Menschen lebt das Prinzip des Guten, welches das ganze Wesen erfüllen kann, wenn diese Energien des Lichtes bewußt hervorgerufen werden. Die aufbauende Fähigkeit des Geistes kann durch Ströme verstärkt werden, die durch das Gute oder das Böse offenbart werden; es hängt von dem Menschen ab, die verschiedenen Hebel in Bewegung zu setzen. Jeder Erbauer kann sich ehrlich sagen, wem er dient dem Geist oder der Materie. Wahrhaftig, man kann leicht hinsichtlich der Richtung, in der die Kräfte des Geistes vorwärtsschreiten, überzeugt werden. In seinem Samen kennt jeder Geist die Wahrheit, die durch ruhige Ströme offenbart wird, daher führt dieses Versenken den Geist zu richtigem Denken. Gewiß, das Bewußtsein der Einheit kann alle Schlösser öffnen, die den Menschen von der Höheren Wahrheit trennen. Die Welt des Geistes muß verstanden werden. Somit kann jeder einen äußerst subtilen Strom aus den Tiefen des Herzens hervorrufen. Der beste Kanal zur Feurigen Welt sind die Tiefen des Herzens; in ihnen ist das Kosmische Feuer verborgen. 130. Die Grenzlinie zwischen den höheren und tieferen Sphären muß zeigen, daß ihre Vereinigung stattfinden kann. Es gibt viele Wege, die Welten zu vereinigen. In erster Linie ist es wichtig, das Bewußtsein an den Gedanken zu gewöhnen, daß alles möglich ist. Wenn der Geist diese Tatsache erst einmal angenommen hat, daß alles möglich ist, kann er den Grad des Feurigen Emblems erlangen, der eine ungestüme Aufbautätigkeit verleiht Wenn der Geist des Menschen sich an den Gedanken über die Subtile Welt gewöhnt, wird die Offenbarung vieler Gesetze der Existenz verständlich. Ein äußerst dringendes Gesetz lenkt den Menschen zum Prinzip der Einheit, zur Umformung des Menschen auf dem Pfad des Feuers, das alle Zentren umwandelt Selbst die dunklen Kräfte glauben an die Einheit der Welten. Zwar wird die Vereinigung der Welten im begrenzten Bewußtsein durch Beispiele ausgedrückt, die das Höhere zum Niedrigen herabbringen; aber das strebende Bewußtsein steigt von den irdischen Sphären zu den Subtilen Welten empor. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns also lernen, zu den Sphären emporzusteigen, die durch Feuer bestätigt werden.

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131. Wenn die Menschen es lernen werden, die Kosmischen Gesetze zu ehren, wird der Kosmische Magnet ihnen tatsächlich den Pfad zur Vollkommenheit andeuten. Das subtile Verständnis dieses Gesetzes kann die ganze Menschheit veredeln. Das große Gesetz kann alle guten Bestrebungen erwecken. Reine und große Liebe bringt jenen Adel des Geistes hervor, der den Menschen erneuern kann. Man kann sich leicht vorstellen, wie alle großen Gefühle, von dem in Einklang gebrachten Herzen erzeugt, offenbart werden. 132. Oft bestätigt der Geist, der die Synthese trägt, sein Wissen aus dem Innern des „Kelches", denn die angesammelten Schätze der Schöpferkraft werden tatsächlich durch schöpferische Schwingungen angespannt. Oft findet der Geist seine Bestätigung sozusagen auf der Grundlage des in Einklang gebrachten Bewußtseins. Die Offenbarung von schöpferischen Schwingungen ruft oft einen Gedanken hervor, der in den Tiefen des Herzens gewohnt hat. Man muß auf diese Gedanken horchen, die wie etwas Bekanntes Im Geist leben. Man kann viele identische Schwingungen finden, wenn man sein Bewußtsein auf subtile Weise prüft. Die Schätze des „Kelches" dürfen nicht als zufällig betrachtet werden. Sie stellen die latente mögliche Kraft des Geistes dar. Diese schöpferischen Schwingungen öffnen viele Schlösser, denn das verborgene Wissen, das im Geist ist, kann offenbart werden. Oft entdeckt der strebende Geist jene Schwingung, die ihn mit den Höheren Kräften verbindet. Wie kann man sich diese heilige Macht vorstellen, wel: ehe die Tiefen des Herzens mit der Feurigen Welt vereinigt! Die Archive des Weltraumes stehen ihm oft zur Verfügung; denn Einheit wird als Verbindung zwischen den Welten stark offenbart. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich an die Schwingung erinnern, welche die Tiefen des Herzens des Trägers der Synthese berührt. 133. Es ist schwer, sich auch nur vorzustellen, wie infiziert der Planet ist! Nicht ein einziges Gesetz verbleibt, das nicht vom Gift der Zersetzung durchdrungen worden ist. Jede höhere Offenbarung ist so vollständig mit schwarzen Gedanken bedeckt worden, daß die Reinigung der irdischen und überirdischen Schichten die wichtigste Aufgabe ist. Sogar die Art und Weise, auf welche die Höhere Lehre angewandt wird, zeigt nur, daß die Auslegungen der Dunkelheit dem Geist näher liegen. Der Feurige Bund wird dann bestätigt werden, wenn der menschliche Geist von jenen Erscheinungen gereinigt worden ist, die Geist und Herz verdunkelt haben. Laßt uns erforschen, wie die Wahrheit bestätigt wird. Der Feurige Geist bestätigt den Höheren Bund. Seine Nachfolger bestätigen die gegebene Lehre. Der erwählte Geist macht den Bund klar, der vom Gesetzgeber überliefert worden ist. Somit wird die Gebende Hand mit der Empfangenden Hand zur Bestätigung der neuen Bünde vereinigt. Die Menschen denken zu wenig über diese heilige Verbindung nach. Die Vereinigung' der Welten kann nur auf diese Weise stattfinden. Die Sichtbare Welt und die Unsichtbare können nur dann eine lebenskräftige Anwendung finden, wenn eine Verbindung bestätigt wird. Darum trägt derjenige, welcher die Klärung der Lehre auf sich nimmt, eine Last der Menschheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir also mit Respekt für die Erläuterung der Lehre erfüllt sein. 134. Darum ist die Aufgabe der Erläuterung der Lehre so brennend schön. Es ist niemals vorgekommen, daß die Lehre ohne einen feurigen Menschen, der sie klarmachte, bestätigt worden ist. Auch diese Aufgabe kann selbstaufopfernd genannt werden. Nur ein Geist, der ihr im Herzen am nächsten steht, kann diese Mission auf sich nehmen. Nur ein vereinigtes Bewußtsein kann die Bestätigung der Wahrheit kennen. Nur ein vereinigtes Bewußtsein kann erkennen, wie die Lehre klargemacht werden sollte. Wir werden alle der Reihe nach als Gesetzgeber und Klarheitsbringende Menschen bestätigt — dies ist das Höchste Gesetz. Der Ozean der Lehre wird nur dem ihm am nächsten Stehenden gegeben. Die Menschheit leidet so außerordentlich an Egoismus und Eingebildetheit, daß es unerläßlich ist, die ihr am nächsten stehende Quelle zu bestätigen. Laßt das Herz also fühlen und in seinen Tiefen wissen, daß Meine Feurige Botschaft der Welt durch die Mutter des Agni Yoga gegeben wird. Es ist erforderlich, daß die Tiefen des Herzens diese feurige Wahrheit auf allen Pfaden erkennen.

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135. Die Lebendige Ethik erkennt alle Begriffe, welche die Grundlagen des Lebens darstellen. Um die lebendige Ethik auf das Leben anzuwenden, ist es in erster Linie nötig, die Qualität wahren Dienstes an der Hierarchie in sich zu finden. Gerade alle Frömmler sind die ersten, die von der Lebendigen Ethik abweichen. Kein Stehen vor einem Gegenstand, der das Erhabenste aller Ebenbilder versinnbildlicht, kann helfen, wenn keine wahre Ehrerbietung vorhanden ist. Wir kennen Frömmler, die in Worten beten können, deren Herz jedoch schweigt. Wahrhaftig, diese Frömmler reden gern über ein heiliges Bild, das in ihrer Nähe in einer Ecke hängt oder dicht bei ihnen auf einem Tisch steht. Die Lebendige Ethik muß vor allem in der Ethik der täglichen Handlungen ausgedrückt werden. Die Lebendige Ethik trägt dazu bei, das Ebenbild des Menschen zu bewahren. Diese feurigen Gesetze werden das Geistesverständnis der Hierarchie verleihen. Dienst kann eine wundersame Brücke zwischen Welten sein, denn die Subtile Welt kann einem Geist nicht helfen, von subtilen Energien umgeben zu werden, wenn Ansteckungen des Geistes nicht auf Erden überlebt werden. Zwecklos sind alle Versicherungen der Hingabe, zwecklos ist angebliches Verstehen des Lehrers, zwecklos sind Ehrerbietungen für den Herrn, wo kein Verständnis für die Lebendige Ethik vorhanden ist. In der Subtilen Welt weicht man nicht von seinen Erfahrungen ab. Wie das eigene Licht die Umgebung erleuchtet, so erstickt die eigene Dunkelheit den ganzen Weltraum. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man über die Folgen nachdenken, die drohen, wenn die Lebendige Ethik nicht im Leben angewandt worden ist. 136. Die Lebendige Ethik muß also in das Alltagsleben eindringen. Wenn die Lebendige Ethik nicht angenommen werden sollte, dann werden eine Reihe von unerbittlichen Folgen auf mächtige Weise offenbart werden. 137. Die Lebendige Ethik enthält Gesetze für die Offenbarung der Wahrheit. Das Leben wird in allen höheren Begriffen bestätigt, auf diese Weise lenkt die Schöpferkraft der Lebendigen Ethik den Gedanken zum Aufbau des Wesentlichen. Alles Streben im Namen der Lebendigen Ethik wird den Gedanken auf zukünftige Aufbautätigkeit lenken. Wahrhaftig, nicht durch Worte, sondern durch Taten werden die Stufen der Zukunft gebildet. Jedes lebensspendende Feuer muß seine eigenen Formen hervorrufen. Darum kann die Schöpferkraft der Lebendigen Ethik die Menschheit zum Licht lenken. Die Subtile Welt bestätigt ihre schöpferische Kraft, die zur Verbesserung der Existenz offenbart wird. Wie groß ist die Verantwortung der Menschheit für alle Erzeugnisse, die eine solche Zerstörung verursacht haben! Jedes Erzeugnis ruft seinerseits die Zerstörung hervor, und der Planet wird in einem Abgrund von erstickenden Gasen verschlungen. Darum ist es so wichtig, ein höheres Lebensziel wie das Streben nach der wahren Lebendigen Ethik auf sich zu nehmen. Es ist unmöglich, die irdischen und überirdischen Sphären ohne diese Reinigung in Ordnung zu bringen. Die Gegenwart wird als die Zeit für Innenschau und Annahme dieser großen Bestimmungen offenbart, denn der Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ist nahe. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir also unsere Energien im Namen der Lebendigen Ethik verstärken. 138. Ehrerbietung für den Herrn kann nur durch das Herz empfunden werden. Das Füllen des Herzens mit dem Herrn treibt jede Eigenschaft des Geistes vorwärts. Nur inneres Erfassen wird subtiles Verständnis verleihen. Nichts Äußerliches kann den Körper Christi waschen. Nichts Äußerliches ersetzt das Füllen des Herzens mit dem Herrn. Selbst kleine Bewußtseinsblitze deuten an, daß nichts Äußerliches mit dem Feuer des Geistes und mit einem reinen Beweggrund verglichen werden kann. Wenn der Geist die Erinnerung an die Sphären der Subtilen Welt bewahren könnte, dann hätte vieles bereits eingeführt werden können. Aber es würde unmöglich sein, die Erinnerung an die Erlebnisse hinter sich zu lassen, weil der Pfad von noch nicht überlebten Empfindungen schwer ist. Die überirdischen Sphären haben ihre Akten, und diese lenken die Bemühungen von aufeinander folgenden Leben. Seit langem haben alle Religionen dieses Gesetz verkündet. Ehrerbietung für Gott, Ehrerbietung für den Richter. Ehrerbietung für den Herrn ist ein und derselbe Begriff. Darum wollen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran erinnern, wie lebenswichtig Ehrerbietung für den Herrn ist.

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139. Die Menschen mutmaßen nicht einmal, wie angespannt der Planet ist! Alle diese Zustände, die Regierungen hervorrufen, können mit einem Vulkan verglichen werden. Jede Woge von Handlungen ist mit Zerstörung erfüllt. Es bestehen keinerlei Umstände, die einen Fortschritt zur Rettung andeuten könnten. Doch je erdrückender, desto schneller kann das große Weltproblem gelöst werden. Überirdische Sphären sind ebenfalls erregt. Wahrlich, jeder Geist, der in die Zukunft strebt, kann das „gewisse Etwas" fühlen, das nur die Herren kennen. Bestimmt ist es dringend notwendig, über die treibenden Wolken nachzudenken, welche die Länder, die gegen das Licht angehen, unfehlbar zerstören müssen. Eine neue Morgendämmerung erleuchtet bereits den Weg am dunklen Horizont. Ereignisse schreiten bereits vorwärts, und neue Kräfte bauen eine bessere Zukunft. Darum muß man über die Erscheinungen des Feurigen Elements nachdenken, denn wer dem Feuer angehört, triumphiert mit Feuer. 140. Bei allen Wendepunkten in der Weltgeschichte hätte man beobachten können, wie die feurigen Begriffe im Weltraum verbreitet wurden. Neben im Sterben liegenden Begriffen wurden neue Pfade geboren. Alle großen Veränderungen sind von kosmischen Strömen von zwei Polen aus gelenkt worden. Somit ist die Weltorganisation mit den Energien dieser beiden Pole durchdrungen. Je stärker die Spannung der Dunkelheit, desto mächtiger die Schöpferkraft des Lichtes. Feurige Energien können nur in großer Spannung bestätigt werden. Die, Explosionen dieser Spannungen rufen neue Energien hervor. Wenn die weitsichtigen Geister die Weltkarte ansehen, wissen sie, wo der neue Magnet des zukünftigen Aufbaus eingesetzt wird. Man kann sich leicht hinsichtlich des Verfahrens der Kosmischen Energien der Umwälzung überzeugen, da sie ungestüm auf den letzten, Kampf hinzielen. Alle Kosmischen Energien werden zur Einsetzung der feurigen Grundlagen versammelt. Wahrhaftig, diese ganze große Umwandlung hätte auf eine andere Weise stattfinden können, aber wie im Altertum gesagt wurde, Wünschen bedeutet Haben. Und dieses Prinzip wird im 'Leben überzeugend bestätigt. Man muß empfindsam auf die Annäherung der Feurigen Welt horchen. 141. Genau, eine feurige Reinigung muß auf Erden bestätigt werden. Körperliche Energien werden von irdischen Ausströmungen genährt, und die Energien feuriger Möglichkeiten müssen ebenso lebenskräftig in den irdischen Sphären offenbar werden. Der Pfad feuriger Reinigungen muß seine mächtige Grenze erreichen, weil Organismen, wenn sie ihre Willensstärke anwenden, eine heilige Verbindung mit der Feurigen Welt herstellen können. Darum können nur gesättigte Geister ihre Arbeiten an der Verfeinerung der Zentren verlängern. Ohne dieses Durchdringen ist es unmöglich, die Arbeit des Geistes in den beiden Welten zu koordinieren. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man das Gesetz der Reinigung durch Feuer annehmen. 142. Auferstehung des Geistes - was für ein erhabener Begriff! Man sollte es als einen Ruf der Schönheit verstehen. Auferstehung des Geistes kann nicht nur einen folgenden Schritt im Sinne von Inkarnation bedeuten, sondern auch eine magnetische Umwandlung im Leben. Das Erwecken des höheren Manas kann eine Offenbarung der Vorstellungsfähigkeit genannt werden. Wie nötig ist es, nach jenen Bestätigungen der höheren Ausstrahlungen zu streben, welche die höheren Offenbarungen des Manas erwecken können! Der Mensch studiert die Tiefen seines Herzens nicht, während so viele große und mächtige Formeln in den Tiefen des Herzens zu finden sind! Aber die Menschen weichen jedem Vorschlag der Innenschau aus und offenbaren nichts von sich selbst als die Oberfläche, und sie unterdrücken eine solche Menge von Ansammlungen verschiedener geistiger Erfahrungen! Auferstehung des Geistes muß als ein höchst lebenskräftiges Gesetz verstanden werden. Gewisse Bildnisse von großen geistigen Arbeitern offenbaren dieses große Gesetz der Auferstehung des Geistes. Auferstehung des Geistes kann ihre Macht als einen Feurigen Ruf offenbaren! Auf solche Weise muß man das umwandelnde Feuer verstehen. 143. Auferstehung des Geistes kann in jeder beliebigen Sphäre lebenskräftiger Tätigkeit offenbart werden. Jeden Schritt kann der Antrieb zu dieser Reinigung werden. Aber Auferstehung des Geistes

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erfordert wirkliche Handlung. Worte oder Versprechen oder Absichten verursachen keine Auferstehung des Geistes. Mit Recht ist auf Versprechen hingewiesen worden, die zu erfüllen nicht beabsichtigt war. Auferstehung des Geistes kann nur durch wahres Streben nach Handlung bestätigt werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich daran erinnern, wie es möglich ist, Auferstehung des Geistes zu erlangen. 144. Laßt uns über Furcht und Anmaßung reden. Furcht sieht ihr eigenes Spiegelbild. Jede vorgefaßte Meinung ist gewöhnlich ein Reflex. Furcht sucht jeden guten Anfang zu zerstören. Anmaßung übt einen Druck auf die stärksten Bestrebungen aus, und Wir können auf einen Friedhof hinweisen, der furchtbare Nachweise enthält, die dies bestätigen. Eine vorgefaßte Auslegung ist eine Selbstrechtfertigung; darum ist Vorurteil oft Tod. 145. Die Zusammensetzung der Aura ist äußerst kompliziert. Psychische und physische Ausstrahlungen dringen in sie ein. Jeder Impuls oder Gedanke ruft eine nahe liegende Ausstrahlung hervor. Aber wenn man die Aura studiert, wird es nötig sein, auf subtile Weise zwischen beiden Arten von Ausstrahlungen, die den beiden Welten entsprechen, zu unterscheiden. Während Krankheiten ist es auch notwendig, die Ausstrahlungen sorgfältig zu studieren, die eine Wirkung der Feurigen Welt sein mögen. Wenn Wir Uns mit Auren befassen, ist es also notwendig, den subtilen Körper in Betracht zu ziehen, der Strahlen von den Zentren zur Oberfläche der umgebenden Aura aussendet. Besonders kann die schöpferische Tätigkeit des Geistes auf der Aura widergespiegelt werden. Tatsächlich haben alle Sekretionen ihr Niveau, das für viele wissenschaftliche Forschungen äußerst bezeichnend sein wird. Es ist ebenfalls sehr wichtig, die Gliedmaßen zu untersuchen, denn der Magnet der Gliedmaßen, der Finger und der Füße und die Ausstrahlungen der Augen können eine mächtige Verbindung zur Vereinigung des persönlichen Magnetismus mit demjenigen der Erde und der Elemente hervorrufen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es also wichtig, jedes Vereinigen der Ausstrahlungen mit dem Kosmos zu bestätigen. 146. Der Weltraum atmet. Der Weltraum ertönt und ist schöpferisch tätig. Über welträumliche Ströme ist ebenso wenig bekannt wie über die anderen Höheren Welten. Die Feurige Essenz, die alles durchdringt, was lebt, ist Kosmisches Feuer, das aus den Tiefen des Kosmos hervorgeht und sich zu unbegrenzter schöpferischen Offenbarung vorwärtsbewegt. Mit Recht sind die Wunder des Lebens berichtet worden. Feurige schöpferische Tätigkeit ist ein Gesetz des Kosmos. Die Befruchtung der Kosmischen Energie ist ein Gesetz des Kosmos. In Allgegenwart beweist sie ihre Spannung. Ihre Allgegenwart wird in allem Leben ausgedrückt. Dieses Feuer des Weltraumes befruchtet Gedanken durch die Vereinigung subtiler Energien. Der Weltraum enthält subtile Formen, die zur Materialisierung bereit sind. Man braucht nur jene Energien in sich selbst zu erwecken, die für schöpferische Macht vereinigt werden können. Gedanke und Streben sind die Vorläufer, die welträumliche Befruchtung anziehen können. In alten Zeiten war die Bedeutung der Anrufungen der Höheren Wesen bekannt. Schöpferische Gedankentätigkeit ist also eine große Erscheinung im Kosmos, denn das Feuer des Weltraumes nimmt Formen in dem Geist an, der auf dem Planeten verkörpert ist. Auf diese Weise wird die Vereinigung der Welten lebenskräftig bestätigt. 147. Seine Bestimmung zu kennen, bedeutet zu wissen, daß der Geist des Menschen ein Ausdruck Höherer Kräfte ist. Nur wer diese Bestrebungen kennt, kann verstehen, wie notwendig es ist, empfindungsfähig auf die Stimme der Höheren Kräfte zu horchen. Was für eine wunderbare Vorstellung ist es, daß der Mensch im Ebenbild Gottes erschaffen worden ist! Gerade dies offenbart Unbegrenztheit und vervielfältigt alle Kräfte und Bestrebungen. Wie ist es möglich, daß der Mensch Unbegrenztheit und Unsterblichkeit ableugnet, wenn er den großen Vergleich des Ebenbildes des Makrokosmos mit dem Mikrokosmos vor Augen hat?

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Eine solche Ermahnung ist sicherlich ein mächtiger Aufruf zur Vervollkommnung des Geistes. Das Erinnern des Menschen an das Urbild Gottes muß ihn zu Neuen Pfaden führen, denn es ist unmöglich, die Höhere Bestimmung durch einen Ausdruck der Ableugnung ungestraft zu vermeiden. Und die Unholde, die einen eigenwilligen Aufenthalt des Menschen auf Erden bestätigen, werden zusammen mit allen Feinden des Lichtes umkommen. Laßt uns also empfindungsfähiges Streben nach Verständnis für unsere Bestimmung offenbaren. 148. Geistige Voraussetzung wird erst dann gegeben, wenn das Herz geöffnet worden ist. Geistiger Scharfblick kann die Geheimnisse von Geist und Materie offenbaren. Voraussicht kann auf die kosmischen Kräfte lauschen,' die das Leben bestätigen. Wahrhaftig, Voraussicht kann das offenbaren, was dem Auge verborgen ist. Man braucht nicht überrascht zu sein, daß der Schlüssel des Wissens in den Händen der Eingeweihten zu finden ist, denn geistige Voraussicht ist mit Feurigen Kräften gesättigt. Und Gebrauch von Energien, die der menschlichen Vernunft nicht erreichbar sind, enthüllt eine Voraussicht des Geistes, denn nur ein hochgradig integriertes Bewußtsein kann geistige Voraussicht erwecken. Und die Weisen aus alten Zeiten wußten dies, denn im Altertum wurde subtile Empfangsfähigkeit als ein Zeichen der Höheren Kräfte betrachtet. In demjenigen, welcher geistige Voraussicht erlangt hat, entwickelt sich das Gefühl der Einheit der beiden Welten. 149. Voraussicht des Geistes wird auch in der Umwandlung subtiler Energien ausgedrückt. Wenn der Geist als führendes Prinzip bestätigt wird, dann durchdringt seine Macht jede Offenbarung. Darum ist es oft möglich, direktes Wissen geistige Voraussicht zu nennen. Wir wollen uns an diese mächtige Eigenschaft erinnern. 150. Wahrlich, der Gedanke ist unbegrenzt. Die Bereiche des Kosmos sind ihm offenbart. Wo der Geist herrscht, gibt es keine Begrenzungen. Ist der Gedanke, der alles durchdringt und die Schönheit des Kosmos offenbart, nicht wunderbar? Der Gedanke, der aus den Tiefen des Kosmos hervorgeht und alle Quellen offenbart, ist die feurigste aller Offenbarungen des Weltraums. Selbst wenn der Gedanke keine Anwendung auf Erden findet, erfüllt er doch den Weltraum feurig mit diesen schöpferischen Überlieferungen. Gedankenformen verstärken jede lebenswichtige Bestimmung als feurigen Lebensimpuls. Die Quelle der schöpferischen Macht ist unerschöpflich, wenn das Leben mit Gedanken erfüllt ist. Darum bedeutet Denken Aufbau des Lebens. Denken ist Bestätigung der Lebensformen. Die Schwelle, die durch Gedanken erreicht wird, führt stets zum ausersehenen Ziel, weil der Gedanke mit ewigem Feuer herrscht. Der Gedanke, der zur Macht großer Kosmischer Aufbautätigkeit führt, wird nicht hinreichend studiert. 151. Kosmische Schwingungen lenken Energien zur Tätigkeit. Wenn der Mensch sich daran gewöhnen würde, auf die Kosmischen Schwingungen zu horchen, dann würde er viele welträumliche Erscheinungen entdecken. Ein kosmischer Wirbel, der durch mächtige Erschütterungen Energien antreibt, kann mit einem starken Magneten verglichen werden, dessen Macht durch verschiedene Tätigkeiten erschafft. Energien, die von einem gesättigten Wirbel gesammelt werden, werden den Anziehungspolen entsprechend verteilt. Die Weite der Anwendung dieses Gesetzes der Anziehung auf verschiedene Aufträge des Menschen in allen Welten ist unermeßlich. Ebenso wie der Mensch auf Erden zu gewissen Verwandten angezogen wird, wird er in der geistigen Welt von einem Wirbel angezogen, der durch seine eigenen Handlungen hervorgebracht worden ist. Es ist schwer, sich von einem Kosmischen Wirbel zu befreien, darum ist es erforderlich, das menschliche Bewußtsein zu den unerbittlichen Gesetzen zu lenken. Beherrschung des Karmas und der Gesetze des Lebens erfordern wahre Verständnisse für die Kosmischen Wirbel. Der Weltraum besteht aus diesen Schwingungen, die sich ewiglich in der Spirale des Wirbels bewegen.

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152. Jene Überlieferungen, die den Weltraum erfüllen, sind nicht in einem offenbarten Gefüge enthalten. Der Verstand des Menschen hat sich bis jetzt von den Höheren Überlieferungen zurückgezogen. Der Mensch verlangt nach Illusionen und entfernt sich immer mehr von der Wirklichkeit Man kann auf entstellte Brocken aus allen großen Gesetzen und Prinzipien hinweisen, die das Bewußtsein umwölkt haben. Was ist denn von allen feurigen Bünden übrig geblieben? Der Verstand hat das Universum nicht subordiniert, sondern ist in den Schrecken seiner selbsterzeugten Formen versunken. Darum ist es so schwer, das Bewußtsein der zwei Welten zu vereinigen. Feurige Energien klopfen an, um zugelassen zu werden, und man kann in allen Bereichen neue Formen schöpferischer Tätigkeit beobachten. Aber jede gute Bestätigung, die zur Vereinigung der Welten kommt, bleibt unbeachtet. Wirbel, welche die Menschheit umgeben, trägt alle schöpferischen Feuer hinweg. Entladungen, die um die Erde herum explodieren, sind eine Quelle des Schreckens. Ernstlich reden Wir mit den Nationen, denn jene Menschen, die wahre Funken des Verständnisses erhalten haben, müssen die Verantwortung für das tragen, was sie erschaffen haben. 153. Die Menschheit entstellt alle Wahrheiten, von den kleinen bis zu den großen. Je höher das Gesetz, desto tiefer seine Vernichtung. Die Vereinigung von Energien bestätigt den bewußten Bestrebungen so viel, aber der Mensch hat sein eigenes Brandzeichen auferlegt. Darum erfolgt feurige Reinigung gesetzmäßig. Der Weltraum ist mit großen Überlieferungen erfüllt, die der Menschheit die große Wahrheit des Seins offenbaren. Eine große Vorbereitung für eine Weltumwandlung, an der die Feurigen Kräfte teilnehmen werden, geht vor sich. Alle Prinzipien der feurigen Gesetze werden also der Menschheit als letzte Prüfung gegeben werden. Somit wird das große Gesetz der Integrierung des Atoms jener große Ansporn sein. Derart sind Wir für die Große Stunde vorbereitet. 154. Urteilskraft, eine Eigenschaft des Geistes, kann bei der Prüfung jener Handlungen geübt werden, welche die Tiefen des Herzens besonders deutlich offenbaren. Gerade dort, wo es an Demut fehlt, wird Raum für Betrug sein. Dort, wo die Hierarchie nicht geehrt wird, wird Raum für Gotteslästerung sein. Dort, wo das Gebot der Höheren Kräfte nur nebensächlich bestätigt wird, wird Egoismus verborgen sein. Und dort, wo der feurige Lehrer abwesend ist, wird die Lenkung nicht . auf Seiten der Lehre sein. Man kann die große Lehre nicht ohne den Feurigen Lehrer, ohne ein Streben des Geistes nach der Welt des Lehrers, erkennen. Die Offenbarung des Feurigen Lehrers ist der Pfad zur Feurigen Welt. So sind die Überlieferungen des Weltraumes voller anmaßender Lehrer, aber das Führende Prinzip ist der Feurige Lehrer. Ohne Ihn kann man nicht durchkommen. Ohne Ihn kann man nicht vorwärtsschreiten, ohne Ihn kann man das Ziel nicht erreichen. Hieran wollen wir uns erinnern, während wir eine bessere Zukunft erschaffen. 155. Von allen subtilen Energien ist die Energie, die vom Herzen emporsteigt, die empfangsfähigste. Der Strom, der mit dem Feuer des Weltraumes vereinigt ist, muß eine Ausstrahlung vom Herzen haben. Dieser Begriff ist/tiefer und umfassender, als gewöhnlich angenommen wird. Wenn man über den Strom des Herzens spricht, muß man an seine schöpferische Macht denken, denn wahrhaftig, wenn ein Gedanke tief empfunden worden ist, kann er erschaffen. Tatsächlich können alle Ströme durch Feuer vereint werden, wenn das Herz im Einklang mit dem Kosmos schEgt. Darum kann nichts Erzwungenes das feurige Beben des Herzens ersetzen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir nach diesem Herzklopfen streben, das die Pforten zu allen Errungenschaften öffnet. 156. Herzklopfen begleitet sowohl Freude als auch Schmerz. Wie sollte es nicht pochen, wenn es die Vergangenheit und die Zukunft kennt? Wie sollte das feurige Herz nicht schmerzen, wenn sein Streben gegen schöpferische Tätigkeit gerichtet ist? Wie sollte das Herz nicht klopfen, wenn es in seinen Tiefen die Bestimmung des Kosmos kennt? 157. Der königliche Geist kennt wahren Dienst.

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Der Mensch, der nach Erkenntnis der Wahrheit strebt, erforscht die grundlegendste Essenz des Lebens. Ohne diese Offenbarung des Forschens ist es unmöglich, die Essenz allen Lebens zu erkennen. Soviel unentbehrliche Selbstkontrolle muß offenbart werden, damit der Mensch die erforderliche Menschlichkeit erlangt. Und so viele Energien werden offenbart werden, bevor der Geist des Menschen seine wahre Bestimmung finden! wird! Der königliche Geist des Hierarchen ist jene Macht, die das Bewußtsein erweckt und den höheren Begriff der Wahrheit auf dem Planeten offenbart; König des Geistes ist der Feurige Hierarch! Was für eine Macht offenbart dieser große Hüter des Feuers! Wie viele große Bauten werden errichtet, die ihre Grundlagen im feurigen König des Geistes haben! Wir wollen uns also auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die gesegnete Macht erinnern, die vom König des Geistes - dem Hierarchen - getragen wird. 158. Es ist besonders notwendig, für Offenbarungen kosmischer Energien mit Vorsicht zu Werke zu gehen. Mißbrauch von Energien ist eine Gefahr, die mit jeder Bestätigung kosmischer Kraft verbunden ist. Nur eine bewußte und sorgfältige Haltung kann schreckliche Folgen abwenden. Kräfte, die von der Subtilen Welt hervorgerufen werden, verlangen Zurückhaltung, die nur ein starker Geist offenbaren kann. Sonst wird diese ungezähmte Kraft eine Bestätigung des Kosmischen Chaos. Wenn sich feurige Daten nähern, ist es sehr notwendig, dies zu wissen, denn ungeheuer wird die Offenbarung von Invokationen sein. 159. Das schützende Netz enthält Rückstrahlungen der Zentren. Man kann keine Bestätigung irgendwelcher Offenbarungen erlangen, ohne das Schutznetz zu berühren. Man kann sich diese Rückstrahlungen der Zentren als ihre latenten Möglichkeiten vorstellen, die diesem oder jenem Gefühl, dieser oder jener Neigung oder Handlung entsprechend entflammt oder erweckt worden sind. Selbst bei physischen Ansteckungen kann man die Ursache in dem ungeschützten Zustand des Schutznetzes finden. Diese Vorgänge deuten an, wie wichtig es ist, acht auf das schützende Netz zu geben, und wie leicht es möglich ist, diese Ausstrahlungen des Geistes zu stören. Zwar wird das Schutznetz, wenn die Ausstrahlung mit höheren Gefühlen oder Bestrebungen erfüllt ist, durch diese Energien gestärkt. Aber Flecke, die auf der Aura bemerkbar sind, müssen als Anzeichen von verschiedenen geistigen Geschwüren studiert werden. Darum sieht nur derjenige, welcher die ganze schöpferische Kraft des Geistes erkennt, die Zweckmäßigkeit voraus, das schützende Netz zu hüten. Wenn man das welträumliche Feuer berührt, ist es nötig, alle Prozesse des Laboratoriums der Zentren zu verstehen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man also in seinem Bewußtsein von der verderbliche Wirkung der Selbstsucht überzeugt werden, die durch das Erscheinen einer tatsächlichen Vergiftung durch Imperil Gereiztheit hervorruft. 160. Wahrhaftig, der Feurige Geist erschafft mächtig! Wahrhaftig, stark hallt sein Wort wider. Wahrhaftig, der Feurige Geist kennt keine Halbwegigkeit. Die schöpferische Tätigkeit des Herzens wird alles, was ausersehen ist, offenbaren. Wahrlich, das feurige Herz ist eine unbesiegbare Kraft. Auf diese Weise erschaffen Wir gemeinsam. Die Zeit ist mit Offenbarungen von Bauten für eine große Zukunft erfüllt 161. Der Feurige Gedanke kennt keine Grenzen. Als Vorläufer unbegrenzter schöpferischer Tätigkeit wird der Gedanke in den Weltraum getrieben. Es ist nötig, das Bewußtsein an diese endlose Offenbarung zu gewöhnen. Wenn man alle Begriffe mit Unbegrenztheit vergleicht, kann man zur Stufe Kosmischen Aufbaus gelangen. Nur rechte Entsprechung kann jene große Stufe offenbaren, die durch feurige Unbegrenztheit mächtig ist. Feuer wird als Impuls im Herzen, als Bewegung der Gedanken, als großer Einiger von Welten offenbart. Man muß schöpferische Tätigkeit als Vereinigung von verschiedenen Energien verstehen, die durch das Feuer des Weltraumes und den Geist des Menschen offenbart werden. Die Wissenschaft der Zukunft wird die Gesetze dieser Vereinigungen offenbaren, denn es ist nötig, die subtilste kosmische Zusammenarbeit herzustellen, um das zu vollbringen, woran die Feurigen Diener denken. Alle feurigen Formeln leben und erwarten ihre Inkarnationen. Darum kann die Wissenschaft danach streben, die welträumlichen Energien zu entdecken.

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162. Die feurigen Diener können neue Prinzipien bestätigen. Vor jeder großen Epoche ist der Weltraum mit feurigen Formeln erfüllt. So wird jeder große Anfang feurig bestätigt. Auf diese Weise wird jede große Offenbarung der Vereinigung feurig bestätigt werden. Kosmischer Aufbau bestätigt das Allerhöchste für das Neue Zeitalter. Darum wird die zukünftige Evolution auf den erhabensten Prinzipien errichtet werden, denn das, was zerstört wurde, muß als große lenkende Grundlage von neuem ins Leben eintreten. Die Offenbarung des Gesetzes des Kosmischen Rechtes zeigt den Ursprung des neuen Zeitalters, des Zeitalters des Gleichgewichtes und der Schönheit der Existenz. Ein Streben nach der Schöpfung großer neuer Formeln wird der Menschheit einen wunderbaren neuen Schritt geben. 163. Der Blitz, der den Weltraum spaltet, bringt Reinigung der Sphären hervor. Jede kosmische Offenbarung wandelt jene Energien um, die von neuem bearbeitet werden müssen. Im kosmischen Laboratorium sind viele Möglichkeiten welträumlicher Entladungen. Reinigung ist ein notwendiger Prozess im Kosmos. Wenn man die Einheit von Makrokosmos und Mikrokosmos kennt, muß man Verständnis für jeden Prozess finden. Wer wird den Geist der Menschheit umwandeln? Wir sagen - der Geistesblitz des Feuerträgers. Wer wird den kosmischen Pfeil zur Zerstörung des Bösen fliegen lassen? Wer wird die Aufgabe auf sich nehmen, die anvertrauten Banner zu reinigen? Mit Recht ist an das Schwert Christi erinnert worden. Wenn kosmische Energien in feuriger Macht angespannt sind und reinigende Blitze den Weltraum erzittern lassen, erschafft der Feurige Geist dementsprechend. Die Welt leidet an halben Maßnahmen und erstickt an materiellen Genüssen - ja, ja, ja! Der Geistesblitz kann den Weltraum reinigen. Der Geistesblitz kann die fernen Welten offenbaren. Der Geistesblitz kann eine wundervolle Zukunft verleihen, denn der Geistesblitz erfüllt den Weltraum mit feurigen Energien. Wer wird das prophetische Feuer der Reinigung offenbaren? Nur der Mitarbeiter der Kosmischen Kräfte, nur der Mitarbeiter der Kräfte des Lichtes. Ihr, der Mitarbeiterin der Kosmischen Kräfte, Mitwanderin der Kräfte des Lichtes, habe Ich den Geistesblitz bestimmt. Ihr ist das Recht gegeben worden, mit dem Kosmischen Schwert zu erschaffen. Ihr ist das Feurige Herz gegeben worden — laßt das Licht vom Blitz der Schönheit sein — ja, ja, ja! Ich habe gesprochen. 164. Kosmischer Aufbau ist mit allen mächtigen Energien erfüllt. Gleichfalls offenbart die aufbauende Tätigkeit des Geistes seine Macht durch die Synthese aller Feuer. Es ist nur dann möglich, schöpferisch tätig zu sein, und die Umgebung zu sättigen, wenn die Herzensenergien entzündet worden sind. Ohne diese heiligen Feuer ist es unmöglich, die Höhere Ethik zu bestätigen. Die Lebendige Ethik kann als Ziel des Strebens im Leben eingeführt werden, aber hierfür ist es nötig, das höhere und subtilere Verständnis zu kennen und danach zu streben. Nur subtile Geister können die Lebendige Ethik offenbaren. Die Anwendung der Prinzipien im Leben werden durch direkte Handlung vollbracht. Das leere Wort läßt eine entsprechende Schicht zurück, aber Handlung des Feurigen Herzens ruft Feuer in den Herzen der Umgebung hervor und entzündet sie. Auf diese Weise erschafft der wahre Agni Yogi. 165. Die Kräfte der Dunkelheit drängen auf verschiedenartige Weise vorwärts, da sie in Schichten, die in der Nähe des Lichtes zu finden sind, bestätigt werden. In den Subtilen Sphären ist diese Nähe natürlich unmöglich, aber in den irdischen Schichten, wo die Atmosphäre so verdichtet mit infizierten Gasen ist, versuchen die Kräfte der Dunkelheit entschieden, dem Licht nahe zukommen. Ein Impuls der Zerstörung treibt die Kräfte der Dunkelheit entschieden, dem Licht nahe zukommen. Ein Impuls der Zerstörung treibt die Kräfte der Dunkelheit zu diesen Fackellichtern der Wahrheit. Die Feinde, die ein Schwert erheben, sind nicht so gefährlich wie diejenigen, welche unter der Maske des Lichtes eindringen. Es gibt bewußte und unbewußte Instrumente der Dunkelheit. Zuerst erschaffen die Unbewußten sozusagen im Einklang mit dem Guten, und diese Träger des Bösen infizieren jeden reinen Anfang. Aber bewußte Diener des Bösen dringen mit Eurem Geist in den Tempel ein, und wehe den Urteilslosen! Dunkle Fallen sind ihnen gestellt worden. Es ziemt sich nicht, Verbrecher gegen den Geist in das Allerheiligste eintreten zu lassen. Djinn können auf der irdischem Ebene helfen, und sie mögen sogar einen Tempel bauen, aber die geistige Ebene ist ihnen unzugänglich. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt

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wollen wir uns also an die Diener der Dunkelheit erinnern, die danach streben, in das Allerheiligste einzudringen. 166. Während der Neuorganisation welträumlicher Bestätigungen, die durch die Ansammlung irdischer Bauten hervorgerufen worden sind, müssen alle Maßnahmen für die Entfernung von dunklen Ansammlungen getroffen werden. Jeder irdische Neuaufbau erscheint als ein Widerhall der überirdischen Sphären. Unsere Feurige Periode ist mit besonderen Energien erfüllt, die vor den vorherbestimmten Daten ins Leben treten müssen. Denn die Feurige Periode kann feurige Erscheinungen hervorbringen, wenn sich jene Zeit nähert, in der die Menschheit sich gewachsen zeigen kann, ihnen zu begegnen. Auf diese Weise muß man den Feurigen Wiederaufbau verstehen, der das neue Zeitalter eröffnen wird. Aber man muß den Geist im Verständnis welträumlicher Feuer bestätigen. Denn nur feurige Assimilierung kann die erforderliche Energie hervorrufen. Die Offenbarung feuriger Daten nähert sich. Laßt diejenigen, die dazu fähig sind, sehen, denn eine Große Zeit nähert sich! 167. Vor der großen Neugestaltung der Welt wird eine Offenbarung aller dunklen Kräfte zum Zwecke einer besseren Umwandlung entfaltet. Was in der Welt stattfindet, kann kein Evolutionsschritt genannt werden, aber man kann tatsächlich sagen, daß das, was offenbart wird, das Niedrigste, das Heftigste ist, dasjenige, was am meisten von den Kräften der Dunkelheit durchdrungen ist. Aber groß ist die Arbeit, die alles zusammenträgt, was den großen Wiederaufbau fördert. Ebenso wie die verdichteten Schichten der irdischen Sphären für den Kampf vorbereitet werden, steht eine Offenbarung der Kräfte des Lichtes auf Wache. Das Stadium, das der Planet durchmacht, kann mit einem Hochofen Kosmischen Feuers verglichen werden. Alle dichten Energien sind in Spannung entflammt, und das Feurige Recht steht auf Wache. Feurige Schöpferkraft versammelt alle feurigen Energien - auf diese Weise wird die Welt durch die Spannung von zwei Polaritäten wiederaufgebaut. Es ist nötig, diese ungestümen Energien deutlich zu unterscheiden. 168. Ein feuriges Zeitalter hat begonnen. Ebenso wie gegenwärtig physische Erscheinungen studiert werden, werden die feurigen Erscheinungen der Zentren erforscht werden. Agni Yoga wird als Vorläufer des Großen Zeitalters offenbart - ja, ja, ja! 169. Jeder muß über den Wiederaufbau der Welt nachdenken, denn wenn wir verstehen, was stattfindet, begreifen wir das Herannahen der Zukunft. Jeder Gedanke, der zum Aufbau des Neuen Zeitalters gelenkt wird, wird seine eigenen Formen hervorrufen. Gedankenformen offenbaren die Tendenz der Zukunft; daher ist es nötig, die Kette gesättigter Bestrebungen zu verstehen. Schöpferische Tätigkeit des Geistes ist wie ein Feuriger Hebel im Weltraum, wie ein mächtig angetriebener feuriger Schöpfer, wie ein Herrscher im Weltraum, wie ein großes sättigendes Feuer. So bildet jemand, der über Vorrang und über die große Zukunft nachdenkt, eine Bestätigung der aufbauenden Tätigkeit. Der Weltraum muß mit feurigen Formeln zementiert und durch das offenbarte Feuer des Geistes befruchtet werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir ein Streben zum Verständnis des Wiederaufbaus der Welt offenbaren. 170. Welträumliches Feuer zittert während irdischer Schocks. Die subtile Verbindung, die zwischen Sphären und zwischen Welten existiert, ist so stark, daß es keine Erscheinung gibt, deren weitere Wirkung nicht registriert wird. Die subtile Verbindung wird unverkennbar in der Übereinstimmung des Makrokosmos mit dem Mikrokosmos ausgedrückt. Der Zustand des Geistes reflektiert so oft Erscheinungen auf verschiedenen Sphären. Die Erscheinung des Welträumlichen Feuers dient oft als Entladungselement für die Reinigung der Atmosphäre. Es würde tatsächlich möglich sein, bewußt von diesen Energien Gebrauch zu machen, aber hierfür muß der Organismus verfeinert sein. Man kann beobachten, daß der feurige Geist seine subtilen Energien

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zügeln muß, weil der Mangel an Wechselbeziehung zwischen dem Feuer der Zentren und den planetarischen Zuständen so groß ist, daß es unmöglich ist, volle Arbeit ohne Verletzung zu offenbaren. Die Ekstase der Heiligen Katherina konnte offenbar gemacht werden, weil die Heiligen in einer Welt für sich lebten. Als solche Formen offenbart wurden, war die Lebensweise so ganz anders als Armageddon! Nie zuvor haben solche welträumlichen Kämpfe gewütet. Die Spannung aller Sphären ist feurig. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich der Verbindung zwischen den Sphären besonders bewußt sein. 171. Ja, das Herz des Arhaten ist wie das Herz des Kosmos. Aber worin ist die sonnenähnliche Qualität des Herzens des Arhaten enthalten? Wir sagen — in Liebe, aber nicht in jenem Aspekt der Liebe, auf den die Menschheit sie zu begrenzen liebt, auch nicht in jener wohlwollenden Liebe, welche die Menschen einem Patriarchen zuschreiben. Nein, das sonnengleiche Herz des Arhaten treibt vorwärts zur Errungenschaft und vernichtet alles Verderbliche. Das Herz des Arhaten ringt mit der Dunkelheit und bestätigt feuriges Streben. Womit wird also das Herz des Arhaten gespeist? Wir sagen - mit Liebe. Nur diese Quelle weiß, wie das feurige Herz gesättigt werden kann. Die große Mutter der Welt kennt diese Quelle. Jedes reine Herz kennt diese Quelle. Wie werden die Herzen also verschmolzen? Wir sagen - mit Liebe, jener mächtigen Quelle, die das Leben in eine Offenbarung der Schönheit verwandelt, jener Quelle, die alle subtilen Energien des Herzens enthält. Das Herz des Arhaten ist eine geheime Festung, welche die heilige Gabe des Kosmos hütet. Und nicht außerhalb des Lebens, sondern gerade in den Tiefen des Lebens wird das Herz des Arhaten geschmiedet. Laßt uns sagen - durch Liebe. Ja, ja, ja, so sagt der Herr von Shambhala. 172. Das, was für die Menschheit am schwersten zu verstehen ist, ist die Schönheit der Errungenschaft. Wahrlich, Errungenschaft im Leben ist eine große Triebkraft, denn was kann das Bewußtsein besser erwecken als die Schönheit der Errungenschaft? Was kann ein Emporsteigen hervorrufen und den Menschen von den niederen Schichten fortreißen, wenn nicht der Geist, der zur Errungenschaft getrieben wird? Die Richtung der Menschheit ist offensichtlich direkt entgegengesetzt und wird in den Sphären bestätigt, die den Geist während langer Zeitabschnitte an die Erde binden. Deshalb nimmt jedes erhabene Gefühl so haarsträubende Auslegungen an. Wahrlich, das Leben fordert zu feuriger Errungenschaft, zu großer feuriger Schönheit auf. Aber der Mensch läßt sich so schwer von seinem alltäglichen Leben hinwegreißen! Darum laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Erlangung von Schönheit streben. 173. Es existieren viele verschiedene Mittel, um Verminderung der Dichte des dichten Körpers zu erreichen. In der Tat, jeder feine Gedanke muß als eine feurige Erscheinung angesehen werden, darum ist es notwendig, sich daran zu gewöhnen, feurig zu denken. Verminderung der Dichte des dichten physischen Körpers muß auch vom geistigen Standpunkt verstanden werden, weil es doch möglich ist, keine Grobheit zu offenbaren, während man in einem dichten Körper verweilt. Der Agni Yogi, der durch die feurige Taufe und die feurige Umwandlung hindurchgegangen ist, lebt nicht mehr in einem dichten Körper, weil seine ganze Substanz verändert wird, wenn der Körper die. feurigen Ströme einläßt. Die Grundlage dieser Erfahrung der feurigen Umwandlung der Zentren ist diese Verminderung der Dichte. Wirklich, nur dem Subtilen ist das Subtile zugänglich, und die Wissenschaft der Zukunft wird den subtilen Körper studieren. Die beständig zunehmenden feurigen Offenbarungen machen die irdischen Sphären beschwerlich, während sie den Geist in die höheren Sphären lenken. Wir wollen uns daran erinnern, daß das Subtile nur den Subtilen zugänglich ist, und laßt uns die Mutter des Agni Yoga ehren. 174. Ein feuriger Strom kann nur von einem verfeinerten Organismus assimiliert werden. Nur das feurige Herz kann das Herz des Kosmos berühren.

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175. Jedes Zeitalter hinterläßt in der Ewigkeit seinen eigenen Stempel. Diese offenbarten Überreste der Zeit sind ebenso wesentlich wie das Leben selbst. Jedes Zeitalter hinterläßt seinen Widerhall als Wiederholung welträumlicher Überlieferungen. Aber die Überlieferungen offenbaren niemals eine Wiederholung, weil ihnen stets neue Energien und neue Entscheidungen hinzugefügt werden. Eine Identität der Zeit kann bestätigt werden, aber der Neuaufbau des Planeten hat seine eigenen neuen Hebel, und neue Energien werden der Umwandlung hinzugefügt. So fiel Babylon, so fiel Rom,, so haben Sandwüsten die Zivilisationen bedeckt und Wassermassen Kaiserreiche verschlungen. Aber für den Wechsel von unserem Zyklus nähert sich die feurigste und größte Zerstörung und Aufbautätigkeit. Der Weltraum ist mit feurigen Energien für Neuorganisation durchdrungen. Ungewöhnlich ist die Zeit; das Feuer wütet! Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir Verständnis für den herannahenden Feurigen Zyklus offenbaren. 176. Es ist ein unbegründeter Gedanke, sich einzubilden, daß die Kräfte des Lichtes den Konflikt mit den Kräften der Dunkelheit mit Leichtigkeit erdulden. Wenn die Kräfte der Dunkelheit vom Kontakt mit den Kräften des Lichtes Brandwunden empfangen, muß man auch verstehen, wie schwer es ist, in Beziehung zu den dunklen Sphären zu stehen. Der Kampf, sowohl der irdische als auch der überirdische, verbrennt die Dunklen und reinigt den Weltraum. Doch gleichzeitig verursacht Kontakt mit den dunklen Sphären Spannungen und Schmerzen. Sowohl auf der höheren als auch auf der irdischen Ebene fühlen Ritter des Geistes Schmerzen vom Kontakt mit dunklen Waffen. Zwar sichert das schützende Netz gegen eine Niederlage, denn Licht überwindet Dunkelheit, aber zurückprallende Schläge und Schocks auf die Aura und das schützende Netz sind wirklich und fühlbar. Darum ist es notwendig, empfindungsfähig auf die Bestätigungen der Kämpfe des Lichtes mit der Dunkelheit zu hören. Diejenigen, welche diesen feurigen Konflikt wahrnehmen, kennen alle Erscheinungen der welträumlichen Spannungen. Diejenigen, welche sich feuriger Schmerzen im Herzen bewußt sind, kennen Unsere Spannungen. 177. Die Gebrechen der Menschheit hängen mit psychischen Umständen zusammen. Jede menschliche Unvollkommenheit des Geistes vergiftet auch die physische Welt. Seid nicht verwundert, daß es Plagen des Geistes und des Körpers gibt, die ebenso ansteckend sind wie die welträumlichen Plagen. Wahrhaftig, die Atmosphäre, die den Planeten umgibt, ist mit Wehklagen der Unvollkommenheit erfüllt. Und die Auren der Menschheit sind physisch und geistig so infiziert, daß nur eine feurige Reinigung Errettung bringen kann. Halbe Maßnahmen bringen keine Reinigung, darum muß man sich an den Gedanken einer mächtigen Reinigung gewöhnen, denn das Firmament bedarf strenger Maßnahmen. Mit Recht hat Ur. gesagt, daß eine reine Offenbarung zuweilen teilweise mit einem schmutzigen Umhang bedeckt werden muß, sodass die Funken nur eben sprühen können. Auf diese Weise muß die Menschheit für all ihre Erzeugnisse und alle Gewalttätigkeiten büßen, die so tief im Bewußtsein verwurzelt sind. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an das Gesetz der feurigen Reinigung erinnern. 178. Welches Herz hat also die enorme Bürde auf sich genommen? Das alles einschließende Herz, das die Kosmische Last kennt. Wer trägt also die Last der Ewigkeiten? Das Eine Herz, das die Offenbarung der Unbegrenztheit kennt. Wer strebt also in feuriger Errungenschaft? Das eine Herz, das Kosmisches Recht kennt. Wahrlich, auf diese Weise wird die Welt von dem Einen Herzen durchdrungen. Die Menschheit leidet mehr am Geist als an der Materie, und nur wenn der Geist das Gesetz des Kosmischen Rechtes befolgt, wird die Menschheit ihre geistigen Schwächen überwinden. Der Planet hat seine große und reine Bestimmung aus den Augen verloren. Die Materie ist so in Dichtigkeit versunken, daß sie verfeinert werden muß. Wenn die große Botschaft des Vereinigten Herzens den Geist mit reinem Streben erfüllen wird, dann wird das Leben wirklich umgewandelt werden. Wer wird also der Welt die Botschaft über feurige Einigkeit geben? Wir sagen - das alles einschließende Herz, das Herz, das sich durch ewiges Feuer offenbart - ja, ja, ja! Das, was durch Kosmisches Recht und starkes

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Streben des Willens zusammengefügt worden ist, ist unveränderliches Gesetz. Das, was vom Kosmos ist, wird bei der Schönheit des Kosmos verweilen - so spricht der Herr von Shambhala. 179. Fluida des feurigen Herzens und Geistes nähren das schützende Netz. Die feurigen Zentren sind ein äußerst mächtiges Universalheilmittel. Der Agni Yogi, der in der Macht feuriger Energie bestätigt ist, besitzt die Macht des Lichtes; darum wollen wir nicht überrascht sein, wenn das Herz, das mit höherem Feuer erfüllt ist, nichts von Gemunkel und Versuchungen weiß. Die Fluida eines solchen Herzens wirken als reinigende Energien im Weltraum. Ströme der subtilen Fluida durchdringen enorme Entfernungen und dienen als mächtige entladende Kräfte. Wenn z. B. das Sonnengeflecht gespannt ist, sendet das Herz seine reinigenden Energien zu einem weitentfernten Punkt. Wenn beispielsweise Abwesenheit bemerkt wird, so bedeutet es, daß Teilbarkeit des Geistes im schöpferischen Vorgang begriffen ist. Das Pulsieren in den Extremitäten und im Herzen deutet Sendungen von feurigen Geschossen an. Wir wollen uns auf subtile Weise auf die verschiedenen Offenbarungen der welträumlichen schöpferischen Tätigkeit des mächtigen Agni Yogi beziehen. Diese kosmischen Sendungen werden von Unserer Tara bestätigt, welche die ganze Errungenschaft von Schönheit und Feuer auf sich genommen hat. 180. Das irdische Firmament ist infiziert und soll von der Menschheit selbst gereinigt werden. Jede lebenskräftige Offenbarung hinterläßt ihre Niederschläge auf dem ganzen Weltraum. Alles muß umgewandelt werden, alles muß überlebt werden. Jede Schicht stellt also eine Sphäre dar, die von menschlichen Gelüsten, Überresten und Bestrebungen durchdrungen ist. Die Fluida des Herzens und des Geistes, die den Weltraum mit reinen Feuern erfüllen, verfeinern die welträumlichen Schichten. Nur auf diese Weise kann Gleichgewicht hergestellt werden, weil Energien durch den Weltraum sausen und die Menschheit sozusagen von explosiven Geschossen umgeben ist. Diese Fluida werden in allen Sphären angesammelt und zur Explosion gebracht. Ebenso wird auch die Kette von Wirkungen von den gesättigten Handlungen der Menschheit bestätigt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die welträumlichen Geschosse erinnern lassen. 181. Wie die Feurigen Wächter auf Wache stehen, so reinigen mächtige Entladungen den Weltraum. Alle kosmischen Kämpfe sind von Kräften durchdrungen,, die aus allen Zentren des Kosmos hervorgehen. Die Zentren, die flammend verstärkt sind, bauen alle kosmischen Bestätigungen. Wenn Wir über feurige Zentren des Kosmos reden, muß man jene feurigen Bestrebungen im Sinn haben, die durch die Zentren der großen offenbarten Arhaten in ferne und irdische Sphären ausgestrahlt werden. Ohne diese feurigen Zentren der Retter der Menschheit würde es unmöglich sein, Ereignisse bis zu dem bestimmten Zeitpunkt zurückzuhalten. Wahrlich, groß ist diese Arbeit in der Verteidigung der Menschheit! 182. Ja, ja, ja! Groß ist die Arbeit der Feurigen Zentren. Die Entlader der Sphären sind die mächtigsten Diener des Kosmos. Äußerst subtile Fäden halten diese großen Diener des Kosmos zusammen. Aber auch diese Arbeit findet nur während feuriger Vereinigung statt. Feuriges Gleichgewicht kann den Planeten erretten. Nur Feurige Macht kann im letzten Augenblick neues Leben verleihen. Schöpfe rische Tätigkeit des vereinigten Herzens wird die Rettung des Planeten bewirken und einen neuen Zyklus bestätigen. Darum ist Unser Herz so angespannt im Einklang mit dem ungestümen Feuerstrom - auf diese Weise offenbart die Lebensessenz ihr Feuriges Recht. Die Spannung ist groß; in der Welt wird ein großes Weltgeheimnis offenbart. Ich bestätige Große Kosmische Wahrheit. Dieses Geheimnis ist das Sein Selbst. 183. Der Aufbau neuer Anfänge kann nur dann auf großen Prinzipien bestätigt werden, wenn die Menschheit alle Höheren Quellen verstehen wird. Ohne diese Erkenntnis ist es unmöglich, die Schönheit der Existenz zu offenbaren, denn die Offenbarungen des Lebens gehen in Übereinstimmung mit dem Denken der Menschheit vonstatten. Der Schöpfer von Gedanken bringt Formen hervor.

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Aber wie schrecklich sind jene Bewegungen in der Welt, die aus verwesenden Quellen hervorgehen! Diese Quellen infizieren die Atmosphäre, die den Planeten umgibt. Es ist notwendig, die Schichten für den Empfang neuer Energien zu reinigen. So viele mächtige Kräfte erwarten Empfang und Anwendung, aber sie wahrzunehmen, bedeutet bereits sie zu offenbaren. Aber ist es in der heutigen Zeit möglich, diese Energien einem Zerstörer zu offenbaren? Gewiß, der Planet geht durch Armageddon hindurch, und seine ganzen Bestätigungen sind scharf in die Lager des Lichtes und der Dunkelheit geteilt. Deshalb führt die große Entladung zu feuriger Reinigung. Dann wird es möglich sein, die bestätigte Schönheit der Existenz zu verleihen. Wahrlich, die Zeit nähert sich. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an das große Prinzip der Schönheit erinnern. 184. Jedes Zeitalter hat sein eigenes Gepräge. Jede Eigentümlichkeit der Zeit ist ein Eindruck des Bewußtseins. Diese Offenbarungen von Eigentümlichkeiten können durch den Willen der Menschheit vergrößert werden. Die Eigentümlichkeiten des Zeitalters haben ihre Wurzeln, ebenso wie Evokationen, im Bewußtsein. Jene Visionen und Umstände, die vor mehreren Jahrhunderten das Leben und Denken erfüllten, wurden im Geist der Diener der Religion auf allgemeines Verlangen hin hervorgebracht. Vor langer Zeit wurde befohlen: „Suchet und Ihr werdet finden." In dieser evolutionären und unaufhörlichen spiralförmigen Bewegung wird der Mensch die Wahrheit finden. Die Bestätigung der Wahrheit ist von allen Entstellungen gereinigt, weil der Schund und der angesammelte Staub vergänglich sind. Aber Wahrheit wird in der Unbegrenztheit offenbart. Und obwohl menschliche Verdunklung verlängert werden mag, so werden die Bestätigungen des Lichtes doch von unter den dunklen Schichten ans Tageslicht gebracht werden. Somit tritt das, was vorherbestimmt ist, in Ehrfurcht erregender Unermeßlichkeit ein. 185. Auf diese Weise tritt alles Große unmerklich und mächtig ins Leben ein. Die Offenbarung des Kosmischen Rechtes tritt ebenfalls feurig ins Leben ein. Auf unsichtbare Weise wird der Weltraum gesättigt; derart mächtig sind die feurigen Fäden ausgestreckt. Aber wenn die Stunde des Eintritts schlägt, wird die feurige Macht mit allen offenbarten Strahlen der Schönheit funkeln. Darum bestätige Ich, wie lebenswichtig es ist, die Macht jener großen feurigen Kraft zu verstehen, die in der Mutter des Agni Yoga inkarniert ist. In Ehrfurcht erregender Unermeßlichkeit nähert sich die Schwelle; so tritt ein großes Geheimnis ins Leben ein. 186. Wahrhaftig, Auferstehung des Geistes wird ein neues Zeitalter hervorbringen. Was kann denn mit der Macht des Geistes verglichen werden? Es gibt keinen anderen Hebel, der die Feuer der Zentren verstärken könnte. Jede schöpferische Kraft, die durch die Auferstehung des Geistes gesättigt werden wird, kann ein Bürge eines großen Zeitalters sein. Jeder Aufbau, der auf der Auferstehung des Geistes begründet sein wird, kann ein Bürge des Aufstiegs sein. Geistiger Fortschritt kann erst dann beginnen, wenn ein Verständnis für die Erneuerung des Geistes erlangt wird. Es ist unmöglich, in alten Entstellungen zu verweilen. Es ist unmöglich, das große Reich des Geistes ohne Wahrnehmung der Bestätigung des reinen feurigen Verständnisses der Errungenschaft zu erschaffen. Somit bildet nur Erneuerung des Geistes eine feste Grundlage für den neuen Aufbau. Auf ihr wird die Menschheit ihre große Bestimmung und ihren Platz im Kosmos finden. Wahrlich, Auferstehung des Geistes wird die schöpferische Kraft des neuen Zeitalters sein. 187. Ein Widerhall auf den kosmischen Ton kann dem Geist, der die subtilen Ströme wahrnimmt, welträumlich übermittelt werden. Unter den subtilen Offenbarungen solcher Widerhalle des Geistes müssen besonders diejenigen beachtet werden, die wahrnehmbar für den feurigen Geist sind. Wie lebenswichtig ist es, auf jenen anscheinend unvernehmbaren Ton zu horchen, der dem Geist welträumliche Freude oder Qual übermitteln kann. Die Offenbarung unerklärlicher Qual kann vom Ertönen eines welträumlichen Tones herrühren. Der subtile Organismus dieses Feuerträgers schaudert vor diesen Tönen des Weltraumes zurück. Das

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physische Ohr kann sie nicht hören, aber das subtile Gehör entdeckt das, was unvernehmbar für das Ohr ist, und empfängt es im Herzen. Darum ist der strebende Geist ein Schöpfer in Übereinstimmung mit dem Kosmos und kennt die Kosmischen Töne, die den Weltraum verstärken. In ihnen ist eine Berufung oder ein Ruf enthalten; in ihnen ist Sieg oder Kampf; in ihnen ist Schmerz oder Freude. Wahrlich, wer diese Töne kennt und die Freude und die Qual der Verbindung mit dem Weltraum erlebt, kann ein großer Feuerträger genannt werden. Hierfür legt das feurige Herz der Mutter des Agni Yoga Zeugnis ab. Wir wollen uns also an das große vereinheitlichte Herz erinnern. 188. Der kosmische Ton erfüllt den Weltraum feurig. Er kann sich direkt mit dem Herzen verständigen; aus diesem Grunde wirken diese Ströme auf das Herz ein. Auch Wir empfangen jene Klänge, die anfänglich dem Herzen übermittelt werden, und Wir suchen ihren Ursprung. Somit werden die Qual und die Freude der Welt auch Uns durch diese welträumlichen Töne übermittelt. 189. Die Betrachtung der Welt wird ein Verständnis für die Unzulänglichkeiten und den Mangel an Gleichgewicht, der sich als schädliche Erscheinung erwiesen hat, gewähren. In erster Linie muß man verstehen, wie jenes Einströmen von neuen, nicht angenommenen Energien auf den Planeten einwirkt. Evolutionäre Bewegung wird nicht bestätigt, solange keine Wechselbeziehung zwischen den Sphären hergestellt worden ist. Denn wenn die Höhere Welt emporstrebt und die Menschheit sich abwärts bewegt, kann die kosmische Strömung wirklich nicht bestätigt werden. Daher herrscht eine offenbarte Disharmonie in der Welt. Nicht grundlos ist an das erinnert worden, was über Buddha gesagt wurde. Nicht grundlos ist erinnert worden: „Laßt die Toten die Toten begraben." Wahrlich, ein Weltbegriff kann nur dann bestätigt werden, wenn das feurige Streben siegreich ist. 190. Das Niedertreten von Gesetzen seitens der Menschheit muß das Bewußtsein aufrütteln, da reine Grundlagen als lenkendes Prinzip bestätigt worden sind. Verlust der Verbindung zwischen den höheren Prinzipien und dem tatsächlichen Leben hat die Menschheit weit von den heiligen Quellen entfernt, die allein das gestörte Gleichgewicht wiederherstellen können. Unter den Grundwahrheiten kann die Bestätigung der lebenskräftigen Prinzipien genannt werden, die bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden sind. Reinigung der Grundlagen des Lebens und der großen Lehren kann als feurigste schöpferische Tätigkeit bezeichnet werden. So erfüllt der Feuerträger den Weltraum mit Offenbarungen, die das Gleichgewicht des Lebens bestätigen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns einen Ruf in den Weltraum lenken, um die Grundwahrheiten der Lehre zu reinigen. 191. Die verschiedenen Zeitalter treten als aufeinander folgende Stufen in den evolutionären Aufstieg der Menschheit ein, und es ist notwendig zu verstehen, wie sich jedes Zeitalter entwickelt hat. Eine Bestimmung der subtilen Strömungen, welche das Zeitalter erfüllt haben, wird den Schlüssel zum Verständnis seiner wesentlichen Natur geben. Wenn geistige Errungenschaft den nationalen Geist erfüllt hat, so bedeutet es, daß der Aufstieg jenes Zeitalters bestätigt wurde. Jedoch nie zuvor hat die Welt das Schwert des Geistes so nötig gehabt! Zu der Zeit, wo Energien ihre latenten Möglichkeiten in Bewegung offenbart haben, hat die schwankende magnetische Nadel stets die Erschütterung der kosmischen magnetischen Pole angedeutet. Das Zeitalter des Schwertes des Geistes bringt also das Höchste Prinzip flammend zum Ausdruck. Darum wiegt die Kosmische Waage das allerhöchste Feurige Recht ab. Das Zeitalter des Schwertes des Geistes wird jenes Prinzip bestätigen, das für die Evolution zu den Höheren Welten verkündet worden ist. Der Weltraum ist mit dem Feuer des Kosmischen Magneten erfüllt. An der Schwelle des Zeitalters des Feurigen Rechtes steht also das Schwert des Geistes auf Wache. 192. Wirklich, die Menschheit ist außerstande, aus dem Zauberkreis von Wirkungen herauszukommen. Wie kann die Menschheit dann alle die bösartigen Energien, die das Leben erfüllen, überwinden?

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Nur grundlegende Offenbarungen können die wahre Richtung geben; aber der Zauberkreis, der von der Menschheit bestätigt wird, wird erst dann zerrissen werden, wenn das Schwert des Geistes das von der Dunkelheit gewobene Netz durchdringt. Das Ringen mit Wirkungen führt nicht zu der vorgesehenen Offenbarung, welche die große Zukunft nahe bringen muß. Es ist richtig erklärt worden, daß der Führer die Ursache von kosmischen Offenbarungen kennt. Darum laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt dem Hierarchen des Lichtes folgen, der jene Ursachen und Wirkungen kennt. Hieran wollen wir uns erinnern, wenn sich das große Zeitalter des Feuers nähert. 193. Die Grundlagen des Lebens können durch Auferstehung des Geistes bestätigt werden. Reinigung der Grundlagen muß bestätigt werden, denn ohne sie ist es unmöglich, die Neue Welt zu offenbaren. Die Entartung der Grundlagen ist verderblich; und reine Energien können nicht ohne Umwandlung der Ansammlungen, die den Planeten ersticken, zur irdischen Ebene angezogen werden. Wie sollte also die Neue Welt bestätigt werden? Wie gesagt worden ist — mit Feuer und Schwert! Um das Alte abzuschaffen, wird eine neue Reinigung stattfinden, welche die großen Grundlagen der Existenz ergeben wird. Das feurige Schwert des Geistes wird die Verderbtheit des Planeten vernichten. Diejenigen, welche in die Zukunft schauen, fürchten sich nicht vor dem feurigen Schwert, denn der gestählte Geist kennt die wahre Schöpferkraft des Schwertes des Geistes. Feurige schöpferische Tätigkeit kann als die große Umwandlung von Dunkelheit zu Licht bestätigt werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir Verständnis für das Feurige Schwert des Geistes offenbaren. 194. Wahrhaftig, wenn die Menschheit die Offenbarung der Ersten Ursachen nicht verletzen würde, dann würden die Fundamente der Existenz jene Grundlage bewahren, welche die Schönheit des Lebens offenbart. Kosmisches Recht bringt Verständnis für die Tatsache, daß eine einseitige Verwaltung des Planeten ihn in einen Abgrund stürzt. Kosmisches Recht stellt der Menschheit jenes Prinzip zur Verfügung, das die Dunkelheit durchdringen kann. Kosmisches Recht offenbart dem Planeten die Einheit der Prinzipien, die das ganze Weltall lenken. Kosmisches Recht offenbart das Weibliche Prinzip als offenbarte Macht. Kosmisches Recht offenbart die Größe des Weiblichen Prinzips, das Selbstentsagung offenbart und vor dem sich wahrhaftig die großen Arhaten verneigen. Wirklich, Wir verehren das große Weibliche Prinzip, welches das Leben der Schönheit und des Herzens verleiht. 195. Die Menschheit muß auf Umwälzungen und Neuaufbau der hervorgerufenen Zustände gefaßt sein. Es ist unmöglich, das anzuerkennen, was auf dem Planeten als eine gesetzmäßige Bestätigung existiert, weil alles Böse, das hervorgebracht worden ist, ausgerottet und gesühnt werden muß. Jede Abtriinnigkeit von den großen Gesetzen ruft schmerzliche Folgen hervor. Die schöpferische Kraft des Kosmos bestimmt ein anderes Lebensschicksal; darum ist Sühne unvermeidlich, weil feurige Reinigung dem Strom des Karmas eine neue Richtung gibt. Im Weltraum sind offenbarte Energien, die für die Umwandlung aller bestehenden Ansammlungen vorbereitet worden sind. Wahrhaftig, die Menschheit muß auf feurige Reinigung gefaßt sein. Wer das feurige Element nicht fürchtet, wird wirklich mit dem Kosmischen Feuer gehen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die elementaren Ereignisse erinnern, die den Weltraum reinigen werden. 196. Wenn die Kräfte des Lichtes gespannt sind, sammelt die Dunkelheit natürlich ihre eigenen Kräfte zusammen, aber das Licht ist stärker. Auf diese Weise rufen Wir Offenbarungen hervor. Die Ereignisse nähern sich, die Zeit ist ernst und gesättigt. Auf diese Weise werden Wir siegreich sein. 197. Im Kosmischen Kampf wollen wir das bestätigen, was heilig ist. Im Kosmischen Kampf wollen wir jener Grundlage bestätigen, auf der die Existenz selbst aufrechterhalten wird. Im Kosmischen Kampf

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wollen wir das offenbaren, wodurch das Leben der Zukunft aufgebaut wird. Die Welt wird jene großen Gesetze in ihrem feurigen Fundament haben, die Wir im Kosmischen Kampf verteidigen. Die Menschheit bestätigt die ihr verordnete Bestimmung im Kosmischen Kampf. Ebenso wie Erdbeben verschiedene Ansammlungen aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche hinauswerfen und aus den überirdischen Sphären subtilere Energien aufnehmen, zieht auch der geistige Neuaufbau die dunkelsten Ansammlungen in Mitleidenschaft. Wahrlich, wenn das Höchste und das Niedrigste einander im Kosmischen Kampf begegnen, kann man zur Erlangung der großen Feurigen Reinigung getrieben werden. Während des großen Neuaufbaus unseres Planeten erfüllen Wir daher den menschlichen Geist mit der Erkenntnis der Unvollkommenheit erzeugter Formen und mit der bestimmten Schönheit offenbarter Lebensformen. Im Kosmischen Kampf wird das Prinzip der Neuen Welt bestätigt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an den Kosmischen Kampf erinnern. 198. Sicherlich, die Eingeweihten des alten Ägyptens kannten das große Gesetz, welches das ganze Weltall regiert. Die Pyramide selbst stellt ein Symbol des Berges mit einem ausgedehnten Fundament und schmalen Gipfel dar. Wahrhaftig, die Kammer des offenbarten Königs und der Königin bedeutet, daß bei der Annäherung aller Kosmischen Feurigen Daten eine krönende Vollkommenheit zu erwarten ist. Man tut gut daran, sich an diese offenbarten Daten zu erinnern. Man tut gut daran, sich an diese Andeutungen und Berechnungen des Altertums zu erinnern. Auf diese Weise ist es möglich zu verfolgen, wie kosmische Daten seit dem frühesten Altertum bestätigt worden sind. Man muß auch der Tatsache Aufmerksamkeit schenken, daß diese Berechnungen zu unserer heutigen Zeit überleiten. Derart unveränderlich ist das Feurige Recht, das auf allen Tafeln eingraviert worden ist und das von dem großen Leben des ewigen Magneten geschrieben worden ist. 199. Im Kosmos haben Zyklen ihre definitive Bedeutung. Man kann verfolgen, wie jeder Zyklus im wesentlichen durch gewisse Energien bestätigt wird, die ganze Zeitalter vorherbestimmen. Man kann beobachten, wie jeder Zyklus besonders die Essenz des Kosmischen Strebens ausdrückt. Aber über allen Zyklen ist das eine Kosmische Recht, das durch alle Energien der Welt verstärkt wird. Die ganze Struktur des Kosmos führt also zu jenem Prinzip, das in der Existenz eingeführt worden ist. Laßt uns den Zyklus der Zyklen bestätigen, und das Vorherbestimmte wird stattfinden. Im Kosmischen Kampf wird die krönende Vollendung geschmiedet. Im Kosmischen Kampf wird jedes Gesetz gestählt, aber das große Feurige Recht wird durch kosmische Spannung gesättigt. Auf diese Weise wird der Zyklus der Zyklen als Sieg des Kosmos offenbart. 200. Im Hochofen des Lebens müssen viele Begriffe umgewandelt werden. So viele Schichten sind auf den erhabensten Vorstellungen abgelagert worden, daß dem Planeten wirklich eine Feurige Taufe verabfolgt werden muß. Um die Begriffe der Feurigen Ebenbilder herum sind jene Vorstellungen gesammelt worden, die einem niedrigen Geist naheliegen. So lehrten die Großen Lehrer nicht. So lebten die Großen Lehrer nicht So wandelten die Großen Lehrer nicht. Wahrhaftig nicht so, wie die Menschen beharrlich beteuern. Die Feurigen Ebenbilder müssen in einer Form Gestalt annehmen, die passend und angemessen für Sie ist; darum muß die Verbreitung der Lehre flammend, gemeinsam mit einem Klarstellen der Großen Gestalten vor sich gehen. Die Schöpferkraft wahren Strebens wird jene neuen Schritte gewähren, die der Welt Auferstehung des Geistes geben werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns daran erinnern, daß es lebenswichtig ist, die Lehre der Schönheit in Errungenschaft und mit Dienst zu baden. 201. Eine solche Herrlichkeit steht bevor! Ein so großer Schritt erwartet seine Bestätigung! Unsere Lehre und die Bestätigung der Höheren Prinzipien werden so vieles offenbaren, was für die Menschheit groß ist! Ein großer Zeitabschnitt nähert sich. Auf diese Weise erschaffen Wir gemeinsam.

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202. Die Schöpferkraft des Lichtes bestätigt ihre Macht gerade durch das Offenbaren aller Spannungen und latenten Möglichkeiten. Man sollte nicht denken, daß die Kräfte des Lichtes keine große Spannung zulassen. Es ist richtig, sich die Kräfte des Lichtes in jenem kosmischen Maßstab vorzustellen, der nur für den Aufbau des Kosmos gebraucht werden kann. Wahrhaftig, die Bestätigung der gewaltigsten Energien wird Offenbarungen dieses mächtigen Bauwerks hervorrufen. Aus diesem Grunde ist der Weltraum mit den nötigen Energien angefüllt. Die Kräfte des Lichtes treiben alle feurigen Zentren an. Die Aufbautätigkeit des Kosmos geht im Antreiben aller benötigten Energien vor sich. In diesem Bau wollen wir alle unsere Kräfte mit einem feurigen Herzen und dem Schwert des Geistes anspannen. Auf diese Weise bauen Wir eine große Zukunft auf. Auf diese Weise wird das große offenbarte Gesetz die Zukunft verkünden! 203. Brücken des Geistes, die über alle Schwierigkeiten, über alle Abgründe geschlagen werden, die auf dem Pfad des Strebens gebaut werden, werden jene aufbauenden Energien im Kosmos offenbaren. Wahrlich, der Geist kann die verschiedenen Zentren vereinigen. Die Menschheit strebt angestrengt nach einem sichtbaren Bau, und ist nicht mit höherem Streben nach kosmischem Aufbau erfüllt. Jede Brücke des Geistes bestätigt tatsächlich bewußten Aufbau, der die kosmische Verbindung zwischen Bauten offenbart. So ist es im Feurigen Zeitalter besonders notwendig, sich subtiler, bewußter Tätigkeit des Geistes zu widmen. Nur die Brücke des Geistes kann jenen Abgrund verschließen, der vor der Menschheit gähnt. Die Brücke des Geistes ist eine Brücke der Schönheit. Mit diesen Begriffen der Errungenschaft des Geistes wollen wir den großen Gipfel erklimmen, der die Welten vereinigt. 204. Die Sättigung des Weltraumes mit Formeln, welche die Lehre klären, wird große Wirkungen zur Folge haben. Auf diese Weise bestätigen Wir die Offenbarung der Neuen Welt. Auf diese Weise wird die Offenbarung des Vorherbestimmten bewerkstelligt. 205. Angefangen mit dem Zeitalter, welches das Feurige Recht verkündete, hat eine große Magnetisierung mit unaufhörlich gelenkter Kraft stattgefunden. Seitdem hat die Welt, jedes Mal wenn der menschliche Geist eine Richtung eingeschlagen hat, die ihn vom Pfad der Wahrheit hinwegführte, mit jedem Herrn der Welt die feurige Wahrheit erhalten. Auf diese Weise ist die kosmische Magnetisierung vor sich gegangen. Der kosmische Magnet lenkt den Geist zu einer Suche, die zur Wahrnehmung des großen Feurigen Rechtes führt. Da jeder Gedanke ein Magnet ist, ist jedes strebende Forschen ein Magnet. Diese magnetischen Fluida werden im Weltraum geschichtet und bilden Offenbarungen von magnetischen Polen. Da die physische Ebene die Macht des Magnetismus offenbart, ist es klar, wie sehr mächtig die Lenkung des Kosmischen Magneten sein muß. Wahrlich, Magnetisierung des Geistes kann mächtige Schichten erschaffen, die alle großen Energien anziehen werden. Darum führen Forschungen des Geistes zu Feurigem Recht. Wahrlich, die ganze Welt sucht jene kosmische Wahrheit. Das große Zeitalter des Feurigen Rechtes wird den Schlüssel zu einer höheren Existenz verleihen. 206. Die stärkste Quelle feuriger Energien, das Herz, ist noch immer nicht als eine Offenbarung zwingender Kraft und schöpferischer Macht erforscht worden. Man muß in das Wesen der schöpferische Tätigkeiten eindringen, um zu verstehen, wie unbesiegbar das Herz ist, wenn alle Feuer entflammt sind. Man muß wissen, daß nur eine wahre Quelle mächtiger Energien schöpferisch wirken kann. Deshalb muß Kultivierung des Herzens als das Entfachen aller Feuer verstanden werden. Jede wirklich erhabene Offenbarung des Herzens hängt von der Spannung der Höheren Energien ab. Das feurige Herz sättigt die subtilen Körper mit subtilen Energien. Jene Schwingungen, welche die heilige Verbindung zwischen der Subtilen Welt und der Welt des Feuers herstellen, sind die feurigen Schwingungen des Herzens. Wahrlich, auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es notwendig, nach der Schöpfung dieser heiligen Schwingungen des Herzens zu streben. Die Sonne der Sonnen ist also das Herz.

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207. Alle Offenbarungen von Energien sind schöpferisch gesättigt, wenn der Impuls, der sie in Bewegung setzt, aus der Quelle des Herzens hervorgeht. Das, was im Kosmos als die wahre zwingende Kraft betrachtet wird, wird im Laboratorium des Herzens Streben genannt. Das, was im Kosmos die Quelle der Wahrheit genannt wird, wird im Leben Aufrichtigkeit genannt. Das, was im Kosmos zusammenträgt, und erschafft, das, was im Leben feurig bestätigt worden ist, ist die Flamme des Herzens. In den Vereinigungen von Körpern im Weltraum ist es möglich, den flammenden reinen Antrieb des Herzens zu bestätigen. In der Feurigen Welt ist die Kraft der Vereinigung der Antrieb des Herzens; nur Feuer kann alle Feuer entzünden. Keine Meditation, sondern das Gefühl des Herzens hat die Offenbarung des Geistes zur Folge. Nur das, was durchlebt worden ist, kann überlebt werden. Nur das Herz, das durch alle Feuer entzündet worden ist, kann die Schönheit des höheren Lebens erkennen. Die Zukunft führt zur Wahrnehmung dieser höheren Einheiten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns nach Erkenntnis der Höheren Gesetze der Existenz streben. 208. Wie kann das Herz denn die ganze Schönheit der Existenz wahrnehmen, wenn es nicht in alle Freuden und Leiden des Lebens eingedrungen ist? So kommt es, daß das Herz beim Lesen des Buches der Leben oft zittert, doch dann wird die Träne des Leidens in eine Perle umgewandelt. Je feuriger das Herz, desto größer die Freuden und die Leiden. Das Gesetz des Feurigen Rechtes wird im Leben geschmiedet. Der Höhere Befehl wird durch das Hindurchgehen durch alle lebenswichtigen Stufen mit dem Herzen bestätigt. Schöpferische Impulse müssen im Herzen gesättigt werden, darum sendet jedes Leben seine eigenen Ausstrahlungen des Herzens. Feuriges Recht ist gewiß nicht jenes Trugbild der Vervollkommnung, an das die Menschheit sich zu denken gewöhnt hat, sondern es ist das feurige Entzünden aller lebensspendenden Feuer des Herzens. Nicht in einer friedlichen Existenz wird das Herz mit feuriger. Liebe erfüllt. 209. Wahrlich, sowohl der Geist als auch das Herz müssen den subtilen und unsichtbaren Offenbarungen Gehör schenken. Die unbekannte Errungenschaft muß ins Leben eintreten. Wahrhaftig, das höhere Prinzip des Feuers wird in Kosmischer Schöpferkraft als dem hauptsächlichen Antrieb bestätigt. Mit guter Absicht ist auf jene subtilen physischen Erscheinungen hingewiesen worden, welche die wesentliche Natur der unsichtbaren und feurigen Energien bestätigen und das Bewußtsein der Menschheit erwecken und erweitern müssen. Wahrhaftig, die subtile Wahrnehmung des Kosmos enthüllt jeden neuen Schritt. Was heute nicht wahrgenommen werden kann, wird in der Zukunft hörbar sein, und die Subtile Welt wird sichtbar werden. Wenn. Geist und Herz mit Streben erfüllt sind, wenn die Menschheit das Gesetz der Existenz der Welten erfaßt, dann wird es möglich sein anzufangen, das Bewußtsein zu erweitern. Der Mensch selbst vereinigt die Welten mit seinem Bewußtsein. So nähert sich die große Zeit für die Ersetzung des engen Horizonts. Auf diese Weise wird Unsere Bestätigung des Großen Feurigen Rechtes das Große Feurige Zeitalter zur Folge haben. Dieses Große Zeitalter muß die Erdoberfläche umwandeln — dies bestätige Ich! 210. Der Strahl des Höheren Bewußtseins wird durch feuriges Streben mit den Strahlen der engeren Bewußtseine vereinigt. Wenn der Geist bei der Erschaffung von Gutem in einer feurigen Entzückung angespannt ist, ist er stets mit dem Höheren Bewußtsein vereinigt. Das feurige Gesetz offenbart seine Macht auf Erden, darum ist es so notwendig, Verständnis für die Subtile Welt zu offenbaren. Jede Handlung kann durch die Vereinigung der Strahlen eine doppelte Kraft erlangen. Das vereinte Bewußtsein ist der unveränderlichste Schild. Im vollen Streben und feurigen Verständnis werden die Strahlen stets durch Offenbarung einer einzigen Macht schöpferisch tätig sein. Der Strahl kann das Bewußtsein durchdringen, aber Wir nennen die Vereinigung der Strahlen des Bewußtseins HieroInspiration. Die Strahlen der schöpferischen Tätigkeit des Herzens offenbaren die feurigste Arbeit im Kosmos, aber das Herz muß tatsächlich mit dem Streben der Errungenschaft gesättigt sein. Gewiß wird die Sonne der Sonnen alle Hindernisse überwinden und neue Anfänge hervorbringen. Die Feurige Welt ehrt die schöpferische Tätigkeit des Herzens.

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211. Genau wie Ur. gesagt hat — Erfüllung seiner eigene Pflicht. Gerade die Verteilung von Aufträgen im Kosmos hält die Grundlagen aufrecht, und die Hierarchische Kette bewahrt das Gleichgewicht. Im Kosmos gibt es eine große Tätigkeit, die ein vereinigtes Karma zulßt, aber weil diese im Kosmos geheim gehalten wird, ist die Vereinigung des Karmas eine Lösung Höherer Kräfte. Das feurige Bewußtsein und das Herz können sich vereinigen und jene Last der Welt tragen, und dies wird Weihung für den neuen Aufbau sein, der im Kosmos bestimmt worden ist. Die Offenbarung des Kosmischen Magneten muß mit der schöpferischen Tätigkeit von Geist und Herz gesättigt werden. Auf diese Weise wird ein gemeinschaftliches Karma bestätigt. Dies muß als ein Höheres Zeichen verstanden werden. Wenn jedoch das Gesetz höherer Bedeutung auf tägliche Umstände angewandt wird, widerspricht dies der Kosmischen Bestimmung. Darum laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt von der Bedeutung des Höheren Vereinigens des Karmas erfüllt sein. 212. Spannung aller Energien des Geistes wird während des Zusammenstoßes von Kräften offenbart. Tatsächlich kann sich nur ein Geist, der zu schöpferischer Tätigkeit getrieben wird, jener Macht bewußt sein, die im Entgegenwirken enthalten ist. Wie kann man also feuriges Entflammen bestätigen und jenen Kanal des Feuers verstärken? Die Anziehung aller Übereinstimmungen findet statt, wenn alle feurigen Ströme in Flammen sind. Es ist notwendig, das Gesetz der Gegenwirkung als Antrieb zu schöpferischer Tätigkeit anzunehmen; als Antrieb, der jeden Aufbau verstärkt. Anziehung des Geistes wird gerade durch die feurige Spannung aller Kräfte entwickelt. Tatsächlich kann jede Inschrift im Weltraum als magnetischer Widerstand, gegenüber den Kräften der Dunkelheit ins Leben treten. Während wir auf dem Pfad zur Feurigen Welt emporsteigen, wollen wir uns an das Streben in der höheren Spannung des Geistes erinnern, wenn wir am Rande des Abgrunds stehen, wenn wir auf dem Gipfel stehen, wenn wir vor einer dunklen Mauer stehen. Laßt uns also alle Kräfte anspannen. 213. Alle Nationen verstärken ihre Kräfte. Alles ist für Umwandlung angespannt. Groß und hart ist die Zeit — auf diese Weise wird die große Zukunft bestätigt. Ich bestätige eine große Sättigung des Weltraumes. 214. Zyklen, die vom Kosmischen Magneten gestaltet werden, haben in ihrer Grundlage die Bestätigung der Höheren Kräfte. Diese feurigen Zyklen erscheinen als Grundlagen des planetarischen Lebens. Der Kosmische Magnet baut in Übereinstimmung mit welträumlicher Macht. Der Geist des Erbauers des Zyklus muß jene Macht sein, die der Bestimmung des Zyklus entspricht. Die ganze Synthese des Zyklus muß in dem Geist, der sich für kosmische Synthese offenbart, gesättigt sein. Beim feurigen Wechsel des Zyklus wird ein Feuriges Prinzip für die Reinigung des Planeten gegeben. So wenige Geister verstehen die Grundlagen Feuriger Existenz! So wenige Geister verstehen, Wer am Steuer steht! Die Schönheit des Zyklus kann nur das Bewußtsein erleuchten, das die Macht der ersten Ursachen verstehen kann. Das Steuer des Lebens des Planeten und der Grundlagen der Existenz werden durch Feuriges Recht bestätigt. Darum laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt Verständnis für die Grundlage von Zyklen offenbaren. 215. Die Darstellungen von Kosmischen Zyklen werden durch ganze Jahrtausende bestätigt; in ihnen ist der Höhere Wille in dem Erwählten Geist vereinigt, Der jenes vorherbestimmte Zeitalter durch Seine eigene feurige Spannung erschafft. Durch seinen Geist und Willen erschafft auch jeder feurige Geist einen gewissen Zyklus um seine eigenen Bestrebungen herum. Diese Schöpfungen von Zyklen werden im Zementieren des Weltraumes scharf gekennzeichnet. Jedes feurige Streben kann bereits ein Versprechen einer neuen Verbindung in der Bestätigung des Zyklus sein. Wenn das Bewußtsein in der Tatsache der Anordnung von Zyklen bestätigt werden würde, dann würde kosmischer Aufbau die Welt tatsächlich mit Schönheit kleiden. Wahrlich, ein Weltverständnis kann mit jedem projizierten Gedanken offenbart werden. Laßt uns also auf dem Pfad zur Feurigen Welt bewußt Verbindungen in den Weltzyklen erschaffen.

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216. Erkenntnis von Verantwortung für den Geist und für Religion ist seitens der Menschheit an letzte Stelle gestellt worden. Das Tribunal der geordneten Gesellschaft befaßt sich damit, den physischen Körper zu erhalten und macht das Zerstümmeln des Körpers strafbar. Jedoch bestehende Gesetze und Tempel befassen sich nicht mit den Millionen, die im Geist zermalmt worden sind. Mit Recht hat Ur. auf die ernste Verantwortung hingewiesen, welche die Religion tragen muß. Die vereinigende Funktion der Religion ist wahrhaftig nicht auf dem Planeten erweckt worden. Jene heilige Macht der Erde ist, statt emporzuheben, seitens der Menschheit zur Hervorrufung jener offenbarten Uneinigkeit gewendet worden, die wie ein spaltendes Schwert ist. Und Priester und Brahmanen und Tempeldiener haben alle die kosmische Bestimmung entstellt. Wahrlich, nur Bestätigung der wahren Bestimmung wird den Geist zum höheren Verständnis des großen Kosmischen Rechtes treiben. Laßt uns also nach der großen Verantwortung für den Geist und für Religion streben. So viel muß in den Lehren der Welt gereinigt werden! Die Arbeit, strebend die Religionen zu reinigen, wird ein neues Bewußtsein zur Folge haben. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns die Träger Feuriger Reinigung bestätigen. 217. Unter allen entarteten Charakterzügen der Menschheit muß man scharfsinnig Kleinmut beachten. Diese Eigenschaft grenzt an viele andere dunkle Züge. Am nächsten liegt Verrat. Kleinmut grenzt an Furcht, Feigheit und Selbstsucht. Und in der Feurigen Welt ist kein Raum für Kleinmut. Und die Krone des Mutes kann nur auf die Stirn gesetzt werden, die in Selbstentsagung entblößt ist. Ja, laßt den einsamen Kämpfer allein ohne Beistand kämpfen. Laßt die Pfeile der Heuchler seine Brust durchbohren. Laßt jedem offenbarten Streben mit Zurückweisung begegnet werden. Trotzdem wird seine Rüstung mit Mut beschlagen sein. Wer kennt also das feurige Streben des Kämpfers? Wer kennt die Wahrheit des strebenden Herzens? Nur das offenbarte feurige Herz. Das subtile Bewußtsein wird die Offenbarung von Mut erleuchten. Kleinmut ist Geringschätzung für das höhere Ego. Kleinmut ist Sklaverei des Geistes. Nur das Haupt, das sich nicht in Kleinmut beugt, wird mit der großen Krone geschmückt werden. Und die Geringschätzung von Sklaven des Geistes ist eine Errungenschaft für den Kämpfer, der auf dem Feurigen Pfad wandelt. Und allein findet der mutige Kämpfer, der Kleinmut verachtet und der von Kleinmut verachtet wird, die Feurigen Pforten zur Hierarchie des Lichtes. Wahrlich, Kleinmut und Selbsttäuschung sind Schwestern der Dunkelheit! 218. Sättigungen von Kristallen psychischer Energie entwickeln sich während jeder Erhöhung des Strebens. Jede Spannung der Macht des Geistes vervielfältigt die Kristalle der psychischen Energie. Ablagerungen von gefällten Kristallen, die aus subtilen Energien bestehen, die im Organismus chemisch umgewandelt worden sind, speisen jene Organe, die ihrer während der Energieverausgabung besonders bedürfen. Kristalle von psychischer Energie schmelzen Substanzen ein, die schädlich für den Organismus sind. Durch bewußte Spannung kann man diesen Auflösungsprozeß, der als entgegenwirkender Faktor von Nutzen ist, tatsächlich fördern. Bewußte Sendungen von psychischer Energie zu infizierten oder verletzten Organen können eine heilende Wirkung hervorrufen. Bewußte Willensanspannung verursacht eine spontane Tätigkeit der Kristalle. Somit können Gedanken über Kristalle von psychischer Energie für die Verletzungen innerer Organe die nötige Hilfe bringen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es notwendig, jene feurigen Batterien, die in Menschen enthalten sind, wahrzunehmen. 219. Das Zentrum des Sonnengeflechtes ist ein Brennpunkt feuriger Ausstrahlung. Man muß sich vorstellen, wie Feuer wirkt. Wie alle höheren Funktionen des Kosmos von innen her wirken, so wird auch das Feuer des Sonnengeflechtes in seinem eigenen Samen verstärkt. Das Zentrum des Sonnengeflechts verleiht allen Körpern Gleichgewicht, und seine Ausstrahlungen sättigen auch den Ätherkörper, der den Astralkörper speist. Das Verweben aller Zentren und aller Körper kann mit den Ringen einer Spirale verglichen werden, die sozusagen im Sonnengeflecht konzentriert ist. Jeder Planet, jedes feurige Zentrum, hat sein Sonnengeflecht und sein Göttliches Feuer des Lebens. Wenn das Bewußtsein im Verständnis

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dieser offenbarten Übereinstimmungen erweitert ist, wird die Verbindung zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos zur feurigen Wahrheit. Die Wellen von Strömungen sind unendlich in ihrer Verschiedenartigkeit. Über diese Wellen ist der feurige Geist in Verbindung mit dem Weltraum und mit den anderen Welten. Ebenso wie die Sonne im Altertum bildlich mit ihren Strahlen dargestellt wurde, kann man auch das Sonnengeflecht darstellen, das seine eigenen besonderen Ausstrahlungen hat, die vom Samen hervorströmen und sich über das ganze schützende Netzwerk ausdehnen. Diese mächtigen Strömungen bringen dem Herzen alle Widerspiegelungen des Weltraumes. 220. Wenn daher kosmische Offenbarungen verstärkt werden, zittert das Sonnengeflecht. Es ist schwer für das feurige Herz, wenn Wellen sich im Zentrum des Sonnengeflechts brechen und die ganzen welträumlichen Widerhalle bringen. Die Offenbarung von Strahlen wird als eine Offenbarung des Schutznetzes bestätigt, und jede Strömung hallt tatsächlich mit ihrem eigenen Feuer wider. Auf diese Weise .wird das Sonnengeflecht durch so viele feurige Strahlen angespannt! Die Erscheinung von Müdigkeit seitens der Mutter des Agni Yoga ist von kosmischer Bedeutung. Die dunklen Kräfte werfen ihre ganzen Trümpfe auf die Waage. Wir senden Strahlen, die ihre geheimen Anschläge vernichten. Das Zentrum des Sonnengeflechtes fühlt diese Schwankungen der Waage. Es ist nötig, Kosmische Macht in der Richtung des Lichtes anzuspannen. Somit kennt das feurige Herz die Bestätigung dieses Kampfes. 221. Beim Beginn einer physischen Krankheit ist der Ätherkörper naturgemäß ganz geschwächt, und nur innerhalb der feurigen Zentren bleibt er stark. Dies erklärt, warum Menschen, die nur das Leben der niederen Zentren offenbaren, sich vor dem Tod fürchten. Der feurige Geist offenbart Freude und wirft die dunklen Erscheinungen mit Feuer zurück. Niedere Geister fühlen ihre Trennung vom astralen auf Grund der Verletzung des Ätherkörpers. 222. Die magnetische Anziehung der Aura ist sehr verschiedenartig, abhängig von der Verbindung von Offenbarungen von verschiedenartigen Spannungen. Das Bewußtsein entflammt die Macht der Aura. Wenn das Bewußtsein mit höherem Streben erfüllt ist, wenn es zu höherer schöpferischer Tätigkeit gelenkt wird, verstärkt sich der Magnet der Aura tausendfach. Wenn der Geist zu der höheren Quelle strebt, wird der Magnet der Aura in seiner Macht bestätigt. Jedes erhabene Streben ruft eine Ablagerung hervor, die ihre Sättigung für jede Handlung offenbart. Jedes feurige Entzücken gibt der Aura eine starke spezielle Anziehung, die unwiderruflich als Grundlage für höhere Handlung bestätigt wird. Die Anziehung magnetischer Wellen übt ihren Einfluß in großen Entfernungen aus, und Sendungen des Geistes können besonders zu den nächsten Auren angezogen werden. Die Schöpferkraft des Geistes wirkt durch diese feurigen Magneten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man seine eigenen magnetischen Anziehungen bestätigen. 223. Rotation des Sonnengeflechtes kann viele andere Ursachen außer allen kosmischen haben. Es ist erforderlich, die Funktionen des Zentrums des Sonnengeflechtes im Zusammenhang mit den Sendungen von Energie in große Entfernungen zu prüfen. Rotation des Zentrums des Sonnengeflechtes geschieht unter Druck von psychischer Energie. Die Strahlungen des Sonnengeflechtes gehen durch alle Zentren hindurch, und durch diese Rotation dringen diese Strahlen in alle Zentren ein und bringen ihnen Nahrung und Vereinigung durch feurige Energie. Rotation des Zentrums des Sonnengeflechtes kann auch verschiedene Energien sozusagen durch das Zusammenpressen irgendeines Zentrums, das Sättigung oder Stärkung besonders nötig hat, gleichschalten. Dann erreichen die Strahlungen des Sonnengeflechtes sozusagen die äußere Peripherie des schützenden Netzes. Während der Sendungen von Energie an einen bestimmten Ort werden alle Ausstrahlungen in eine scheinbar kegelförmige Spirale gesammelt und alle Projektile gehen spiralisch in den Weltraum. Die Funktionen des Sonnengeflechtes sind also ebenso zahlreich wie seine Ausstrahlungen, da es auch ein mächtiger Regulator der Energien ist, die aus allen Zentren hervorgehen. Das Zentrum des Sonnengeflechtes absorbiert kosmische feurige Energien und verteilt die letzteren den betreffenden Spannungen gemäß, die den Zentren innewohnen.

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224. Es ist nötig, die Offenbarung von kosmischen unterirdischen Feuern durch Spannung im Sonnengeflecht sorgfältig zu beobachten. Man kann solche genauen Übereinstimmungen bemerken. Ein Pfad der Spannung von unterirdischem Feuer wird stets in Begleitung einer roten Flamme reflektiert. Auf diese Weise ist es möglich, den feurigen Erdbebenanzeiger zu bestätigen. 225. Wenn es nur möglich wäre, mit bloßem Auge die Prozesse zu sehen, die während verschiedener Umwandlungen und Funktionen der Zentren auf der Aura, die den Menschen umgibt, vor sich gehen! Jede Schwingung innerer Feuer sättigt den Weltraum ringsumher mit Feuer. Jede Schwingung erfüllt den Weltraum entweder mit reinigenden Entladungen oder mit Entladungen schöpferischer Funken. Nicht offenbarte Energien werden zu diesen Entladungen angezogen. Feurige Ausstrahlungen der Zentren sättigen und verstärken alle benachbarten Sphären. Während Sendungen von Feuriger Energie wandelt der Geist auch den ganzen Weltraum auf seinem Pfad um. Laßt uns dem großen Laboratorium des Geistes, das subtile Energien erschafft, unsere Aufmerksamkeit schenken. Nur subtile Errungenschaft kann in die Subtile Welt eindringen. Alle Errungenschaften innerhalb dieser subtilen Grenzen werden Erreichung der Feurigen Welt zur Folge haben. 226. Die Zeit ist so gespannt! Der Kosmische Magnet vertreibt die Offenbarung menschlicher Handlungen und erneuert sie. So bestätige Ich das Neue Zeitalter. So rücken Daten heran, und Ereignisse nähern sich. 227. Das Bewußtsein enthält in sich sowohl alle Spuren vergangener Leben, Eindrücke jeder Manifestation als auch jeden Gedanken und jedes Streben nach Offenbarung eines weiten Horizontes. Das Bewußtsein wird durch den „Kelch" und das Herz gespeist, und jede verdichtete Energie wird im Bewußtsein abgelagert, untrennbar mit dem Geist verbunden. Der Geist bewahrt, nachdem er vom Körper getrennt wird, eine vollständige Verbindung mit höheren und niederen Energien. Gewiß, der Lehrer führt weise, wenn er auf Bestätigung der lebenswichtigen Umwandlung hinweist. Durch die Unsterblichkeit des Geistes werden tatsächlich alle Offenbarungen lebenswichtiger Energien bewahrt. Ebenso wie die Ablagerungen sind, werden die zukünftigen Kristalle sein. Und Gedanke, Herz und Schöpferkraft und alle anderen Erscheinungen sammeln diese Energie. Die ganze feurige latente Kraft des Geistes besteht aus Strahlungen lebenskräftiger Energien. Deshalb muß man, wenn man über den Geist und das Bewußtsein spricht, den Geist als Kristall aller höheren Offenbarungen verstehen. Die Menschen des Altertums kannten die kristallene Eigenschaft des Geistes, und der Geist wurde in allen höheren Erscheinungen als Feuer oder als eine Flamme offenbart. Deshalb ist es so wichtig, die wahre Bedeutung feuriger Umwandlung zu verstehen. Wahrlich, Geist und Materie werden in einem Impuls zur Erlangung des höheren feurigen Bewußtseins verfeinert. 228. Das Göttliche Feuer offenbart seine Funken in der ganzen Existenz. Verborgen sind die Möglichkeiten dieser Funken, und obwohl sie unsichtbar sind, müssen sie doch als Grundlage aller Offenbarungen angenommen werden. Man muß diesen Funken als Bindeglied in jedem Zentrum des Organismus annehmen. Wenn man diese Wahrheit als Grundlage nimmt, kann man sich vorstellen, wie die Zentren durch Funktionen vereinigt werden. Jeder göttliche Funke atmet Feuer, das als vereinigendes Element dient, ein und aus. Alle Kräfte der latenten Kraft des Geistes werden in diesem beständigen Austausch verstärkt. Die latente Kraft jeden Zentrums ist ein Bindeglied zur Unsterblichkeit, darum ist der Irrtum, der physische Übungen betont, groß. Bestimmt nicht von außen, sondern von innen wird der Funke Göttlichen Feuers entflammt. Unter der Führung des Strahles des Lehrers kann der Funke bestimmt Feuer fangen, aber auch der Geist muß durch unabhängiges Forschen vorbereitet werden. Die Lehre des Zoroaster über Göttliches Feuer, Liebe und Schönheit brachte der Welt die Bestätigung des Höheren Gesetzes.

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229. Göttliches Feuer treibt jede kosmische Erscheinung zu schöpferischer Tätigkeit an. Jede erhabene Möglichkeit ist mit diesem Göttlichen Feuer erfüllt Jeder Lebensfunke birgt dieses Göttliche Feuer in sich. Laßt uns die Bedeutung des Göttlichen Feuers auf alle lebenswichtigen Erscheinungen anwenden. In jedem Zentrum des Lebens wird dieses Feuer bestätigt. Menschliche Handlungen bergen tatsächlich diese Göttlichen Funken in sich. Wenn man menschliches Feuer als schöpferische Zentren betrachtet, dann kann man beobachten, wie Körper, die durch Feuer vereinigt sind, ihre Entsprechungen auf den verschiedenen Ebenen haben. Es ist richtig zu glauben, daß Essenz auf den Ebenen verteilt ist und durch subtile Energien bestätigt wird. Wenn Wir daher über die Feurige Welt sprechen, muß man sich vorstellen können, wie Körper durch einen Feuerwirbel vereinigt werden. Das eine göttliche Feuer erscheint also als Einiger aller Energien. 230. Die Gesetze Kosmischen Gleichgewichtes beherrschen den Planeten. In den Kosmischen Gesetzen kann das Gesetz des Karmas einbegriffen werden, denn das Gesetz des Gleichgewichtes enthält alle anderen Erscheinungen des Lebens. Gleichgewicht wird als schöpferische Tätigkeit jeder Erscheinung offenbart. Ebenso wie Kontrastierung eine Handlung hervorbringt und sättigt, wird das Gesetz des Gleichgewichtes in Übereinstimmung mit der Entwicklung des Willens bestätigt. Kosmische Waagen bestätigen das Anwachsen des nationalen Karmas dementsprechend. Die Waage des Karmas des Menschen bestätigt ihr Maß freien Willens. Darum ist es so wichtig, ein Verständnis für das Streben nach Vervollkommnung zu bestätigen, weil ein Verlangen, das in den Weltraum projiziert wird, das Verlangte stets anziehen kann, und der Qualität des Verlangens entsprechend wird Gleichgewicht entschieden. Laßt uns also einen Wunsch ausdrücken, der erfüllt werden kann - einen Wunsch nach jenen Energien, die auf das Leben angewandt werden können. Gleichgewicht kann seine Bestätigung nur dann offenbaren, wenn der freie Wille den Pfad des Allgemeinwohles erwählt 231. Die Kosmischen Gesetze des Gleichgewichtes sind auf alle Daten auf dem Planeten anwendbar. Welträumliche Lösungen werden zu den bestimmten Daten angezogen und können in allen Bestätigungen des Lebens offenbart werden. Gleichgewicht wird mit diesen welträumlichen Lösungen gesättigt. Darum müssen vorherbestimmte Daten auf subtile Weise berechnet werden. Man kann die Weltkarte in verschiedenen Zeitaltern studieren und bemerken, wie die Kosmische Waage großes Gleichgewicht offenbart hat. Die Führung hat ihre offenbarten Handlungen als Kosmisches Gleichgewicht bestätigt. Daten werden diesen Spiralen Kosmischer Verordnungen entsprechend angezogen. So sind drohende Zeitalter durch schöpferische ersetzt worden und zerstörende Zeitalter durch aufbauende. Den Spiralen schöpferischer Kraft entsprechend, kann man herankommende kosmische Verschiebungen beobachten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir Verständnis für Verschiebung offenbaren, die durch die Daten des Kosmischen Gleichgewichtes bestätigt wird. 232. Daten nähern sich. Verschiebung wird in den tiefsten Tiefen des Planeten, in den tiefsten Tiefen von Nationen, in den tiefsten Tiefen des Lebens bestätigt. Der Zyklus bestätigt Verschiebung und die Ankunft neuer Prinzipien. Auf diese Weise erschaffen Wir das Neue Zeitalter gemeinsam. 233. Die Verteilung verschiedener Offenbarungen hängt vom Gleichgewicht ab, auf dem das Leben aufgebaut ist. Zum Beispiel kann ein Geist, der begierig nach gewissen äußeren Bestätigungen ist, sie anziehen (durch seinen Willen und abhängig von seinem Streben), und das Gesetz des Gleichgewichtes sättigt den Geist mit der einen oder anderen Eigenschaft oder beraubt ihn derselben. Das Gesetz des Gleichgewichtes sieht jede nicht in Beziehung stehende Offenbarung voraus. Die Welt leidet an diesen Unausgeglichenheiten. Der Geist des Menschen hat sich den Wünschen, die für Gleichgewicht günstig sind, derart abgewandt, daß jede menschliche Offenbarung eine Kraft der Zerstörung hervorruft. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich an diese Gesetze, die das Kosmische Gleichgewicht sättigen, erinnern.

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234. Diese Gesetze des Gleichgewichtes beherrschen ebenfalls die inneren Leben, die jeder Existenz zugrunde liegen. Jeder Geist zieht also seine eigenen Schöpfungen an. Jedoch selbst in den höchsten Gesetzen geht Gleichgewicht durch lebenswichtige Offenbarungen vor. Darum ist das Leben, das zu den heiligen Mysterien der Krönung führt, mit den feurigsten Erfahrungen erfüllt. 235. Bestrebungen des Geistes können auf Erden als Bürge lebenswichtiger Aufstiege bestätigt werden. Bestrebungen des Geistes können das Leben des Kosmos umwandeln. Bestrebungen des Geistes können neue Pfade zu den welträumlichen Schätzen enthüllen. Aber jeder Geist muß jenen Antrieb, der den Pfad zur Umwandlung zeigt, in sich selbst entdecken. Im kosmischen Konflikt, in schöpferischem Wirken, im Suchen nach Errungenschaft, in Schönheit, im Streben, findet der Geist jenen Antrieb, der das Leben umwandelt Aber wehe denen, die auf .Leugnung und Unausgeglichenheit bestehen, denn die Kosmische Waage ist erschüttert, und im Wiederaufbau der Welt ist eine beispiellose Spannung, die Unausgeglichenheit und diejenigen, welche Zerstörung offenbaren, nicht halten kann. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir daher nach der Grundlage des Gleichgewichtes streben. 236. Der Wiederaufbau der Welt wird verstärkt. Im Weltraum werden neue Energien angesammelt; neue Anfänge werden bestätigt. Auf diese Weise wird das Neue Zeitalter erschaffen. 237. Der Wille, der auf Vereinigung mit dem Höheren Willen gerichtet ist, erlangt die Macht eines Magneten. Unter schöpferischen Bestätigungen muß jede Offenbarung des Willens beobachtet werden. Dieser starke Magnet kann im voraus auf das Leben hinweisen und es bestätigen. Er kann alle benötigten Energien anziehen. Gewiß, der göttliche Funke kann vom Streben des Willens in Flammen ausbrechen. Die Vereinigung des Höheren Willens mit dem menschlichen hat eine elementare Einheit zur Folge. Schöpferische Kraft wird durch diese Energien bestätigt. Zusammenarbeit mit kosmischen Energien wird in einer entsprechenden welträumlichen Vereinigung offenbart. Auf diese Weise wird das Streben eines gesättigten Willens neue kosmische Verbindungen hervorbringen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir der Vereinigung des Willens mit der höheren offenbarten Energie gewiß sein. 238. Solange es die Menschheit nicht lernt, ihre eigenen Energien zu beherrschen, es nicht lernt, ihre eigenen Eigenschaften durch das Umwandeln ihrer groben menschlichen Charakterzüge zu meistern, so lange wird jede kosmische Energie gefährlich sein. Wir sehen, wie die Menschheit mit den gegebenen Energien umgeht! Jede Kraft, die eine neue Möglichkeit für das Allgemeinwohl enthüllt, zeigt auch kosmisch einen Kanal für andere Offenbarungen. Aber jede Offenbarung erfährt denselben Empfang wie alles andere, das der Menschheit offenbart wird. Da die Menschheit nicht mit dem Kosmischen Magneten zusammengeht, geht sie gegen ihn an. Selbst im besten Falle werden Anfänge von Aufbau auf eine äußerst persönliche Art und Weise bestätigt. Während der Kosmische Magnet jetzt seine Zubehörteile zusammenträgt, reagiert auch der Magnet selbst auf kosmische Bewegung; und auf diese Weise nähern sich die Zubehörteile des Magneten der großen Aufgabe. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an das Gesetz des Kosmischen Magneten erinnern. 239. Ein großer Horizont der Veränderung kann von dem Bewußtsein aufgenommen werden, das durch den Kosmischen Magneten gesättigt worden ist. Wenn Freude auf die zukünftigen Leben im Herzen lebt, dann ist jedes Hindernis nur eine Stufe für den Aufstieg. Darum ist es so wichtig, das Herz in diesem Streben nach der Schöpfung einer mächtigen Zukunft zu kultivieren. Das Ungestüm des Stromes der Veränderung erschreckt den Geist, der im Kampf gestählt worden ist, nicht. Wenn also alte, erschöpfte Energien durch neue ersetzt werden, kennen die feurigen Herzen die volle Bedeutung der großen Zeit. Die Veränderung von Energien sättigt den Weltraum. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir das Gesetz der Veränderung von Energien und der Erschaffung großer neuer Pfade bestätigen.

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240. Das Gleichgewicht der Welt beruht auf der Grundlage des Seins. So mächtig wird, das Leben bestätigt, wenn die höhere Offenbarung im Bewußtsein gehalten wird. Jeder erhabene Gedanke wird ein Bürge des Strebens des Geistes sein. Und in einer endlosen Kette von Handlung und Gedanken können alle neuen Tendenzen der Evolution ausgedrückt werden. Der Weltraum bestätigt seine Spannungen, die den Handlungen und Gedanken entsprechen, die auf Erden erzeugt werden. Um so verantwortlicher ist die Menschheit für alle ihre Erzeugnisse, denn die Subtile Welt wird dadurch ebenso in ihrer Entwicklung zurückgehalten, wie die ganze Evolutionskette auf Erden. Darum muß der Gedanke über Geistigkeit in das Leben eintreten, jedoch als wahres Verständnis für die Grundlagen der Existenz. Das Gleichgewicht der Welt kann nicht ohne wahres Verständnis für die Ersten Ursachen hergestellt werden. Jedes feurige Wort des Herzens, das zur Reinigung der Lehre ausgeht, ist darum ein feuriges Anreizmittel, das dem Bewußtsein einen Anstoß geben wird. Darum laßt uns im Bewußtsein hinsichtlich der Macht des Gleichgewichtes als Anreizmittel der Existenz, der Ersten Ursachen und der Schönheit bestätigt sein. 241. Daher ist es unerläßlich, im Geist das Weibliche Prinzip zu bestätigen. Denn das Banner des großen Gleichgewichtes der Welt ist der Frau gegeben worden, um es emporzuheben. Somit ist die Zeit gekommen, wo die Frau für das Recht kämpfen muß, das ihr genommen worden ist, und das sie freiwillig aufgegeben hat. Wieviele mächtige Überlieferungen erfüllen den Weltraum mit den Errungenschaften des Weiblichen Prinzips! Wie der Lehrer durch die Jünger erschafft, so erschafft die Frau durch das männliche Prinzip. Darum hebt die Frau den Mann flammend empor. Daher auch die Entartung, weil der Geist ohne wahre Ritterlichkeit nicht emporsteigen kann. 242. Auf der Kosmischen Waage werden die Schicksale von Ländern gewogen. Jene, die mit dem Kosmischen Magneten gehen, werden vor dem Licht der Zukunft bestehen, aber jene, die gegen alle erleuchteten Anfänge angehen, werden des vollen Gewichtes des Karmas gewärtig werden. Gewiß, der Kampf des Lichtes und der Dunkelheit erfüllt den ganzen Weltraum. Soviele Erscheinungen werden auf der Kosmischen Waage gewogen! Jede Stunde bringt eine neue kosmische Welle und auf der Kosmischen Waage werden stündlich neue Schwankungen bestätigt. Der Weltraum hallt von den neuen Umständen, die zur Feurigen Welt fuhren, wider. In der kosmischen Spannung werden neue feurige Voraussetzungen hervorgerufen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns das Gesetz des Kosmischen Magneten in jeder Handlung und in jedem Streben erfassen. 243. Die Unausgeglichenheit hat so sehr zugenommen, daß die Zeit gekommen ist, wo die Menschheit ihre Natur erforschen muß. Jede Bewertung des Lebens und seiner Hebel ist so entstellt worden, daß der Mensch in seinen eigenen Erzeugnissen lebt. Aber niemand weiß etwas über die wahren Hebel, mit den Grundlagen der Existenz angefangen und bis zu jedem Hebel des Lebens in der Welt, die von Menschen erschaffen ist. Die Wahre Welt unterscheidet sich ebenso sehr von derjenigen, die hervorgebracht worden ist, wie Licht von Dunkelheit. Wahrlich, der Weltraum bedarf der Vereinigung der bestehenden großen Grundlagen. Darum kann die Welt nicht ohne die Bestätigung des Gleichgewichtes und die Ausrottung der Essenz der Unausgeglichenheit wiedergeboren werden. Und auf dieser Entscheidung beruht das Schwanken der Kosmischen Waage. Die Feurige Welt wird auf diesem großen Gesetz bestätigt. 244. Freier Wille fördert die Bestätigung für die Vereinigung von Umständen, welche die Kette von Handlungen hervorbringen. Es ist so wichtig, einen Strom intensiver Handlung und bewußter Lenkung zu erzeugen, denn in diesem Vereinigen innerer Impulse mit äußeren Energien ist die Zentralisation aller Handlungen enthalten, die als Karma erschaffen werden. In bewußtem, angespanntem Streben des Willens ist es möglich, die kosmischen Energien anzuziehen, die für den Aufbau des Guten unentbehrlich sind. Deshalb ruft das Bewußtsein, das mit dem Höheren Willen vereinigt ist, jene mächtige Kraft hervor, die allen Spannungen der Dunkelheit widerstehen kann. Das Erkennen von Gut und Böse ist bereits eine Bürgschaft für die Erkenntnis des wahren Pfades. Umbildung des Geistes wird durch das Streben von Umwandlung und durch die Vereinigung des Willens mit dem Licht bestätigt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns nach dem Verbinden unseres Willens mit dem Höheren Licht streben.

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245. Kosmische Gesetze offenbaren in ihren Möglichkeiten jene Kraft, die das Leben am besten lenken kann. Schwierigkeiten, die sich für den Planeten in der richtigen Angleichung von kosmischen Gesetzen ergeben haben, werden nicht durch einen Mangel an Anpassungsfähigkeit der kosmischen Gesetze, sondern durch die Trennung von den Höheren Welten hervorgerufen. Im ganzen Aufbau des Kosmos ist feurige Zielbereitschaft offenbart worden. Darum ist es unmöglich, kosmische Gesetze als unzulässig zu betrachten. Vor langer Zeit ist über Einheit im Kosmos gesprochen worden. In allen alten Lehren wurde diese magnetische Einheit angedeutet. Wieviele welträumliche Überlieferungen haben keinen Eindruck gemacht, obwohl sie heilige Bestätigungen von Einheit bringen! Wieviele welträumliche Überlieferungen gibt es, die auf das Hervorrufen von Trennung hinweisen! Wie es seit tausenden von Jahren nötig gewesen ist, den Planeten an ewige Einheit zu erinnern, ist man ebenfalls genötigt, die Wirkungen von Trennung auf dem Planeten anzudeuten. 246. Die Entsprechung zwischen Welten wird durch den Akt der Bestätigung der festen Grundlagen offenbart. Verletzung dieser Übereinstimmung ruft in jeder Richtung eine Ursache hervor. Dadurch, daß die Menschheit die Betonung auf die sichtbare Welt gelegt hat, hat sie die Unsichtbaren Welten zurückgewiesen. Da der Mensch in einer äußeren Welt lebt, ist er von den inneren Bestrebungen, die den Geist in seinen Forschungen stärken, hinweggerückt. Die Trennung der Welten wird also durch jede Handlung des Menschen bestätigt! Die Offenbarung von Trennung dringt ihrerseits in alle Grundlagen und Handlungen ein, weil Ablehnung eine Bestätigung der Zerstörungskraft ist. Die Unsichtbaren Welten offenbaren alle mächtigen Energien. Wie kann also das Reich des Göttlichen Feuers bestätigt werden? Wie kann das Gesetz der Existenz wiederhergestellt werden? Wie kann bewußtes Streben nach der Offenbarung von Vereinigung bestätigt werden? Die Welt zittert infolge der Verletzung der Grundlagen und ihre Wiederherstellung und Vereinigung ist erforderlich. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns das Gesetz der Übereinstimmung der Welten annehmen. 247. Nur durch geistige Errungenschaft wird das Leben in Gleichgewicht gebracht. Geistiger Aufstieg ist der einzige Weg zu individueller Errungenschaft und zur Erlangung des Allgemeinwohles. Wenn die Menschheit in ihren Wünschen und ihren Erzeugnissen verstrickt ist, wie kann man Energien aus der Subtilen Welt anziehen und sie mit menschlichen Handlungen und Bestrebungen in Einklang bringen? Ein Antrieb zur Errungenschaft hat keine Ansammlung von Energien zur Folge, wenn der Wille nicht in Bestätigung der Quellen des Guten handelt. Mit Recht ist von dem entstellten Spiegel gesprochen worden. Genau, die Menschheit entstellt jeden großen Begriff in ihrem verbogenen Spiegel. Reinigung des Bewußtseins und der Lehre ist das größte Problem unserer Zeit. Laßt uns also auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Notwendigkeit denken, das Gleichgewicht lebenswichtiger Begriffe herzustellen. 248. Das Gesetz der Übereinstimmung muß den Geist zu feuriger Verwirklichung anziehen. Die Schöpferkraft des Geistes offenbart alle Möglichkeiten für Verbindung mit den Subtilen Welten. Das Überwinden von geronnenen Gedanken wird die Spannung ergeben, die der Formel der Subtilen Welt entsprechen wird. Ebenso wie der Geist eine verdichtete Gedankenform verfeinern kann, kann er auch subtile Formen verdichten. Jeder Begriff wird tatsächlich diesen Verfeinerungen oder Verdichtungen entsprechend lauten. Der Geist kann seine verfeinerten Bestrebungen beherrschen. Zuerst ist es notwendig, sich an die Verfeinerung seiner Gefühle zu gewöhnen, um den Geist mit der nötigen Anziehung zur Welt der Schönheit zu erfüllen. Der Begriff traditioneller Wertmesser wird durch den wahren Begriff der Schönheit ersetzt werden. Die Offenbarung der Verfeinerung von Gefühlen muß sicherlich in das Leben eingeführt werden. 249. Das Hindurchdringen in welträumliche Tiefen offenbart neue Formen. Es ist möglich, mit einer verdichteten Gedankenform sehr viele Bestätigungen hervorzurufen, die für unser Leben zulässig sind. Jede Gedankenform bedarf der Vergeistigung durch den menschlichen Geist. Kontakt mit verschiedenen

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Begriffen der Subtilen Welt verleiht die Möglichkeit, diese Formen zu vergeistigen. Jedes Streben nach Verfeinerung der Gefühle wird also feurige Offenbarungen von Schönheit hervorrufen. Man kann das Gesetz feurigen Strebens für die Verfeinerung und Verdichtung von Gedankenformen annehmen. Aufbau auf der irdischen und den überirdischen Ebenen kann in diesen offenbarten Bestrebungen vereinigt werden. Das Erweitern des Horizontes und der Grenzen schöpferischer Tätigkeit wird die Bürgschaft für neue Formen und neue Schritte sein. Wir wollen auf dem Pfad zur Feurigen Welt ein feuriges Streben nach Verfeinerung der Gefühle und Verdichtung von Gedankenformen zur Anwendung bringen. 250. Eine bewußte Hochachtung für welträumliche Überlieferungen wird eine Annäherung an verschiedene höhere Energien ermöglichen. Die Harmonisierung von verschiedenen Schwingungen wird vollkommene physische Beziehungen zwischen Gedankenformen und Energien herstellen, die dabei helfen werden, Gedankenformen zu verdichten. Das innerste Wesen der Beziehung wird als eine Übereinstimmung zwischen der Subtilen Welt und der Irdischen bestätigt werden. Verfeinerung von Formen hängt vom Streben nach Schönheit ab; darum zieht jeder verfeinerte Begriff einer Form Schönheit näher heran. Darum haben diejenigen recht, die bestätigen, daß der Pfad zur Feurigen Welt durch das Herz und durch Schönheit führt. Kosmischer Aufbau wird daher durch Offenbarung von Geisteserkenntnis verfeinert. 251. Der Prozeß des Erbauens der Neuen Welt wird durch feurige Mittel bestätigt. Die Energien, die erzeugt werden, werden unter einer Offenbarung von besonderen Strahlen eingeführt und zusammengetragen, die jene Bereiche lenken, die schöpferisch verstärkt werden sollen. Die Schöpfer des Planeten treiben diese Energien feurig vorwärts, und sie werden tatsächlich die Fähigkeit der Verdichtung und Verfeinerung besitzen. 252. Die Vergegenwärtigung, daß der Geist in seinem Samen jene Eigenschaft des Lichtes enthält, die durch Streben entflammt werden kann, kann wahrhaftig als der ewige Beweggrund zum Aufstieg dienen. Jeder Geist muß diese Einheit mit dem Licht, das feurig im Samen lebt, fühlen. Warum sollte man dann nicht nach jener Kraft streben, welche die besten Impulse im Geist erwecken kann! Jeder Geist offenbart seine Möglichkeiten durch Verbindung mit der Feurigen Quelle. Nur Trennung vom Licht führt den Geist vom feurigen Pfad hinweg. Nur wenn dieser höhere Begriff erweckt worden ist, wird der Geist zu feurigem Suchen gelenkt werden. Welträumliches Feuer fordert den Menschen zur Erlangung höherer Energien auf. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns die Macht des Samens des Geistes mit dem Herzen erkennen. 253. Die wesentliche Natur des Menschen kann durch Hervorrufen besserer Schwingungen umgewandelt werden. Nur ein solches Erinnern wird dem Menschen Zutritt zu einem höheren Rang geben. Augenblicklich ist die Menschheit beständig in den Schwingungen der niederen Sphären zu finden; darum motiviert das niedere Manas das Leben. Die Berührung des Strahles der höheren Sphären wird wahrlich jene Schwingung hervorrufen, die das Bewußtsein aufrütteln wird. Wahrnehmung des Funkens des Göttlichen Feuers im Samen des Geistes wird die Grundlage für eine neue Menschheit legen. Genau, es ist notwendig, im geistigen Aufbau das herzustellen, was der Religion nicht gelungen ist, und auf jede bestätigte Offenbarung das Gesetz der Anziehung anzuwenden. Denn Vergegenwärtigung des Lichtes im Herzen wird zum Licht vorwärtstreiben, aber Dunkelheit wird in Dunkelheit verweilen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an diese Tatsache erinnern. 254. Der Wille eines kämpfenden Geistes kann eine ganze Armee zum Guten lenken. Der Wille des kämpfenden Geistes kann eine ganze kämpfende Welt lenken. Der Wille des kämpfenden Geistes kann neue Kanäle bestätigen, durch die aufbauende Kraft vorwärtsfließen kann. Darum kann jede beliebige Mauer unter dem Druck des kämpfenden Geistes zerstört werden. Der kämpfende Geist, der den feurigen

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Horizont offenbart, ist der Geist, der die Höhere Macht bestätigt. Der kämpfende Geist kann jede Offenbarung sättigen, wenn er zusammen mit dem Kosmischen Magneten vorwärts geht. Der kämpfende Geist kann viele Spannungen überwinden. Der kämpfende Geist schafft neue Möglichkeiten und baut sie aus. Laßt also alle, die auf dem Wege zum Licht sind, die Bedeutung des lenkenden kämpfenden Willens verstehen, weil diejenigen, welche dem kämpfenden Willen folgen, dem Feuer folgen. Laßt uns also Verständnis gegenüber den feurigen Trägern Unseres Willens offenbaren. 255, Eine äußerliche Erscheinung des Strebens zur. Lehre des Guten fördert das Bewußtsein nicht, erweitert das Denken nicht, entfaltet keinen weiten Horizont. Tatsächlich wird nur ein Eindringen in das innerste Wesen des Lebens des Geistes die nötige Kraft für die Emporhebung zum Höheren Ebenbild zur Folge haben. Jedes Streben nach innen ruft eine neue Offenbarung des Hindurchdringens des Geistes ins Licht der Schönheit hervor. Die Kräfte des Geistes werden mit Kosmischem Feuer erfüllt. Das Bewußtsein kann die Feurige Welt und die Subtile tatsächlich näher zu sich heranbringen. Die Bedeutung des Strebens in die Welten liegt im Verständnis für die Tiefen von Geist und Herz. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns also des Strebens nach Erneuerung von Geist und Bewußtsein bewußt sein. 256. Wenn das Bewußtsein stillsteht, kann sein Zustand mit Versteinerung verglichen werden. In einem solchen Zustand ähneln die Menschen steinernen Idolen. Diese Idole des Geistes bestätigen die Verderbtheit des Planeten. Auf allen Pfaden begegnet man diesen Idolen des Geistes. Wenn man nach Augenscheinlichkeit urteilt, kann man die Offenbarung des Lebens sozusagen bestätigen, jedoch kein Leben umgibt die Idole des Geistes — wahrlich, nur Tod und Auflösung. Wer wird also behaupten, daß solche Versteinerung dem Planeten sein nötiges Gleichgewicht geben kann? Wahrlich, Idole des Geistes erzeugen Erdumwälzungen und Katastrophen. Diese Versteinerung infiziert die Atmosphäre ebenso wie die schrecklichste Epidemie. Darum ist es also notwendig, den Weltraum und jede Bestätigung des Lebens zu reinigen. Nur Reinigung wird helfen, den Planeten zu retten. Selten wird die Offenbarung des feurigen Schwertträgers des Geistes verstanden. Aber der „Löwe der Wüste", der Sonnengott, wandert auf dem Weg des großen Lichtes, und Wir gehen mit ihm. 257. Das Lebensprinzip ist in allen höheren Quellen kultiviert worden und ist im Leben enthalten, wie es von der Existenz vorherbestimmt worden ist. Die Anwendung aller höheren Quellen ist die wahre Grundlage des Lebens, denn jedes höhere Prinzip wird als Atem und Bewegung des Lebens selbst bestätigt. Ein höheres Prinzip und die Kraft aller lebenskräftigen Offenbarung ist der Weltraum selbst. Jedes bestätigte Prinzip kann seine Errungenschaft, die von Schönheit vorherbestimmt worden ist, verleihen. Darum ist es nötig, mit der Anwendung der höheren Prinzipien vertraut zu werden. Abgrenzung der Quellen ruft kein Gleichgewicht hervor. Wahrlich, das Prinzip der Schöpferkraft ruft jene Größe hervor, die für den Planeten vorherbestimmt worden ist, aber die Wahl liegt in den Händen der Menschheit. Licht oder Dunkelheit, Aufbau oder Zerstörung, dies soll von der Menschheit selbst entschieden werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns ein Streben zum Feuer und zum Prinzip der Schönheit mitnehmen. 258. Das Reinigen des Weltraumes erstreckt sich auf alle Unternehmen. Die Zeit ist gekommen, die Kräfte, die mit dem Licht vorwärtsschreiten, und diejenigen, welche mit der Dunkelheit vorwärtsgehen, offenbar zu machen. Die Versuchung des Fürsten der Dunkelheit liegt tatsächlich darin, daß er Ruhe verspricht, aber Wir sagen — die letzte Stunde ist gekommen! Nur eine beschleunigte Reinigung wird die Errettung des Planeten möglich machen; wahrhaftig, es handelt sich nicht um Ewigkeiten, nicht einmal um viele Jahre. Tatsächlich wird feurige Explosion den Planeten erretten. Feurige Explosion muß in jeder Offenbarung zur Schau getragen werden. Nur das Reinigen des Weltraumes, nur die Reinigung des Bewußtseins, nur die Reinigung der Lehren wird die Offenbarung gereinigter Explosionen des Geistes hervorbringen.

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Wahrhaftig, die Dunkelheit verdichtet sich, aber wenn die Spannung der Kräfte der Dunkelheit ihre Grenze erreicht, dann werden die Kräfte des Lichtes Ihre Macht bestätigen. Man sollte also auf die Annahme großer Spannung vorbereitet sein. Licht überwindet Dunkelheit! 259. Das Erwachen im Samen des Geistes wird durch feurige Blitze angeregt, die auf verschiedene Weise offenbart werden können. Das gesättigte Bewußtsein kann die Blitze von wahren Ansammlungen des „Kelches" hervorrufen. Das feurige Herz erweckt Streben durch seine Spannung. Die Grundlage offenbarer Feuer erweckt den Samen des Geistes durch die Einführung neuer Möglichkeiten. Darum muß man Schwingungen studieren und sie auf das Leben anwenden, denn jede Offenbarung kann als Verbindung zwischen dem Geist und welträumlichem Feuer dienen. Man muß sich daran gewöhnen, den Samen des Geistes zu fühlen. Laßt uns also durch das Anspannen der Kräfte des Geistes im höheren Suchen bestätigt sein. 260. Man sollte das Netzwerk der Umstände studieren. Es gibt eine Art von umgebendem Netzwerk von subtilen Strömen, das, der Notwendigkeit gemäß, zu jenem Strom führt, der die beste magnetische Kraft bietet. Man sollte wissen, wie man jedes Unternehmen sicherstellen kann. Dem gegebenen Samen entsprechend ist es möglich, die Wirkungen in allem zu bestimmen. Wenn der Mensch den großen Samen der Aufgabe in seiner latenten Möglichkeit nehmen würde, dann würde die Welt tatsächlich eine große Widerspiegelung des Höheren Willens sein. Darum kann bestätigt werden, daß der Höhere Wille lenkt, aber der Mensch denkt, und auf diese Weise kommen die besten Sprößlinge um. Es gibt nur einen Pfad zum Erfolg — wenn der Geist in seiner ganzen Macht den bestätigten Samen der Aufgabe erkennt. Aber statt dessen schneiden die Menschen alles nach ihrem eigenen Muster zu Recht und nur erbärmliche Überreste verbleiben. Darum ist es nötig, in allen feurigen Anfängen zu streben und zu verstehen, wie man den von der Höchsten Gewalt verliehenen Samen annehmen sollte. Wenn wir erst einmal zum Höchsten emporgehoben worden sind, können wir auch beim Höchsten verweilen. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Höheren Kräfte erkennen. 261. Wenn man baut, muß man sich an große Wechselbeziehungen erinnern. Diejenigen, welche an der Quelle des Lichtes festgehalten haben, müssen verstehen, daß Brennen des Geistes Schönheit und Schild im Dienst des Guten ist. Aber nur diejenigen, welche Schönheit bringen, kennen die ganze Größe des Dienstes. Darum ist es nötig, diejenigen zu beachten, welche die Offenbarung der Lehre verleumden. Viel mehr Verleumder der Lehre sind unter denen zu finden, die am Pfad festgehalten haben, als unter den offenen Feinden. Mit Recht habt Ihr auf die Mißverständnisse hingewiesen, die dem Schild Schläge versetzen. Tatsächlich ist es eine Anwendung untauglicher Offenbarungen. Wer wird ein Anhänger sein, wenn die Lehre nur eine Abstraktion ist? Es ist möglich, jene bedauerliche Folge genau als eine Vernachlässigung des Verständnisses für die Lebendige Ethik zu erkennen. Feurig ist das Herz, das die Bestätigung des Dienstes mit der Lehre kennt. Ich offenbare die Einführung der Lebendigen Ethik und die Reinigung der Lehre als Meinen Willen. Ohne dies gibt es keinen Pfad zur Feurigen Welt. Die größte Aufgabe ist, ein neues subtiles Bewußtsein zu bestätigen. Mein Wille überträgt der Tara Meinen Bund. 262. Erneuerung des Denkens muß als Grundlage eines besseren Zeitalters bestätigt werden. Denken ist eine Bürgschaft für Erfolg, eine Bürgschaft für neuen Aufbau, eine Bürgschaft für eine mächtige Zukunft. Die Neugestaltung des Lebens wird tatsächlich durch Umwandlung des Denkens bestätigt. In jedem Prozeß kann man verfolgen, wie das Denken sich entwickelt oder sich zurückbildet. Außer inspiriertem Denken wirkt der Impuls der Anfeuerung der Gedanken. Darum ruft das Gesetz des Strebens jene Übereinstimmung hervor, welche die Welten durch eine Sättigung mit schöpferischem Feuer hervorbringt. Bereits das Nachdenken über die Tendenz des Denkens trägt dazu bei, das Bewußtsein zu verlagern. Darum laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt unser Denken auf eine bessere Zukunft richten.

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263. Der Aufbau der Zukunft wird die benötigte Wendung des Bewußtseins offenbaren. Regenerierung des Denkens bringt ihre eigenen Früchte hervor. Aufbau der Zukunft geht also durch die Sättigung des Weltraumes vonstatten. Groß ist die Zeit und furchterregend. 264. In dieser Zeit der Weltobstruktion gibt es nur den einen Pfad der Regenerierung des Denkens. Genau, es ist wichtig, das Bewußtsein zu erwecken. In der Tat, wenn der Geist zurückschauen und erkennen kann, daß das Denken von gestern bereits vergangen ist, dann findet die Umwandlung statt, die Urteilskraft mit sich bringt. Tatsächlich kann die ablaufende Zeit dem Geist andeuten, wie alle Energien weitergehen und von neuem bearbeitet werden. Aber wehe denen, die der Zukunft durch Zurückblicken begegnen wollen! Denn der Geist, der mit den Überresten von gestern überbürdet ist, ist mit einem schweren Gewicht beladen. Mit einer solchen Last kann man den Berg nicht besteigen, kann man nicht durch die Pforten des Lichtes schreiten, kann man nicht mit dem leuchtenden Feuer vereinigt werden. Wenn also die Kirchenväter in die Vergangenheit berufen, berufen die Diener des Lichtes in die Zukunft. Das Erwachen des Bewußtseins, die Klärung der Lehre und die Berufung in die Zukunft werden eine große Regenerierung des Denkens zur Folge haben. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt verlegt Meine lenkende Hand Energien. 265. Schwingungen können sehr viele subtile Empfindungen im Herzen hervorrufen. Wenn der Mensch verstehen würde, wie er von bestätigten Schwingungen Gebrauch machen kann, um den Tiefen seines Herzens subtile Gefühle zu entlocken, würde es möglich sein, viele böse Handlungen zu verhüten. Die Wissenschaft muß sich bestimmt mit der Erforschung eines Mittels befassen, diese Schwingungen hervorzurufen. In der Tat, Ton, Farbe und Duft können eine ganze Synthese für die höheren Empfindungen beschaffen. Wenn grobe Methoden durch subtile ersetzt werden, wird der Geist ein Feingefühl für Wahrnehmungen besitzen. Kontakt mit subtileren Energien wird eine Verfeinerung der ganzen Lebensweise zur Folge haben. Wenn der Weltraum beginnt, mit subtilen Energien zu erschallen, wird man wissen müssen, wie sie lebenskräftig angewandt werden sollten. Darum ist es möglich, auf der Suche nach neuen Wegen der Regenerierung des Geistes vom Kontakt mit gefühllosen Verbrechern Gebrauch zu machen. Es ist nötig, neue Mittel für Schwingungen zu finden. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt darüber nachdenken, wie der Geist der Menschheit gereinigt werden kann. 266. Die Menschheit schenkt nur jenen Begriffen Beachtung, die in einem mittelmäßigen Bewußtsein aufgespeichert sind, denn sie kleidet jede Form ihrem Bewußtsein entsprechend. Warum sind alle Höheren Begriffe ihm nicht eingeprägt worden? Warum so viele Entstellungen? Warum so viele Geringschätzungen? Weil die Essenz der menschlichen Forschung und des menschlichen Strebens in Wahrheit abwärts gerichtet ist. Aber das Problem der Neuen Welt besteht darin, das Bewußtsein aufzurütteln und der Welt das vorherbestimmte Ebenbild der Schönheit zurückzubringen. Schöpferkraft des Geistes muß in der Tat im Aufstieg verstärkt werden. Genau, nicht um das Höhere zu erniedrigen, sondern um es ihm zu gestatten, sich emporzuheben. Daher wird das erste Erfordernis sein, das Göttliche Ebenbild der Göttlichkeit entsprechend zu erschaffen. Wenn das menschliche Bewußtsein aufhören wird, Göttlichkeit auf irdische Weise darzustellen, dann werden die Errungenschaften des Geistes feurig sein. 267. Die Pfade irdischer Kräfte haben dort Fallen, wo die dunklen Kräfte Unbeständigkeit wahrnehmen; aber jeder Plan der dunklen Kräfte kann leicht dadurch zerstört werden, daß man sich von denen befreit, die dem Bösen gegenüber widerstandslos sind. Pfade der Dunklen werden denen des Lichtes folgen, aber dorthin, wo offener Zugang zum Licht ist, kann die Dunkelheit nicht hindurchdringen. Denn jene verfeinerten feurigen Schichten sind den Dunklen unzugänglich. Pfade begrenzter Offenbarungen führen nicht zu Errungenschaften.

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Darum müssen Kräfte des Lichtes, die dem Weltaufbau zugewandt sind, sich so flammend gegen die dunklen Kräfte bewaffnen, die versuchen, mit der Formel - durch Deinen Gott - in die Feste einzudringen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es nötig, immer wieder an diese Gefahren zu erinnern, weil viele Versuche gemacht werden, in die Feste des Lichtes einzudringen. Laßt uns alle Masken, hinter denen sich die Kratzenden verstecken, in Erinnerung behalten. 268. Fohat, als tatsächlich allgegenwärtiges Feuer wird kaum verstanden. Ebensowenig wird das Laboratorium des Weltalls verstanden. Das große Einatmen und Ausatmen des Kosmos muß auf alle Offenbarungen angewandt werden. Tatsächlich wird der Austausch von Kräften, die projiziert und wieder in die Schatzkammer des Kosmos zurückgebracht werden, kaum erwogen. Die Rolle der Menschheit besteht also nicht nur im Entnehmen: ein Prozeß der Rückgabe der Kräfte, mit denen sie während ihrer Verbindung mit dem Feuer des Weltraumes gesättigt worden ist, muß einbegriffen werden. Wenn man daher diese Verbindung als Wahrheit annimmt, ist es möglich zu offenbaren, warum tatsächlich ein solcher Unterschied zwischen dem Geben und dem Zurückerstatten besteht. Der Grad dieses Unterschiedes ist genau das Maß dessen, was auf der Kosmischen Waage das Karma der Menschheit darstellt. Die Unwissenden sind erstaunt, daß die Subtile Welt chaotisch sein kann, aber man sollte erwägen, warum Funken von Fohat unbefruchtet bleiben und wieviele Kräfte entweder nicht angewandt oder entstellt werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich ein tiefes Verständnis für das Chaos des Bewußtseins der Menschheit aneignen. 269. Wahrhaftig, das erhabenste Bewußtsein strebt dem Feurigen Prinzip entgegen, während das niedrige das Höhere Ebenbild seiner eigenen Erscheinung entsprechend erschafft. Die Fassungskraft des kleinen Bewußtseins wird das geschaffene Bildnis bestimmen, daher sind so viele augenfällige Entstellungen vorhanden! Wie ist es möglich, ein kleines Bewußtsein mit einem Universalbegriff zu erfüllen, wenn Allumfassung den Geist in Raserei versetzt? Ich sage — beunruhigend, schmerzlich ist das menschliche Denken! Ein welträumlicher Horizont ist nur demjenigen zugänglich, der die Universalität des Prinzips kennt, denn der königliche Geist kann ebenso mit dem Höheren Prinzip verschmelzen, wie der Mikrokosmos mit dem Makrokosmos verschmilzt. Daher kann ein kleiner Geist nicht mit dem Feurigen Prinzip verschmelzen. Feurige Macht offenbart den ganzen Hochofen, der demjenigen offenbar wird, der den Puls der Feurigen Welt fühlt. Dieses lebensverleihende Prinzip erbaut Leben auf Fohat. Wir wollen uns also daran erinnern, daß nur ein kleines Bewußtsein in Abrede stellt, der feurige Geist jedoch alles begreift. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an das große Prinzip erinnern. 270. Welträumliches Feuer enthüllt jene Funken von Fohat in sich, die zu allen lebenswichtigen Offenbarungen im Kosmos angezogen werden. Diese Funken nähren also jedes Leben, und der Möglichkeit des Wesens gemäß werden diese Funken in ihrer zwingenden Anziehung vervielfältigt. Die Verminderung ihrer Dichte hängt mit dem Druck oder der Ansammlung im Weltraum zusammen, daher kann man erforschen, wo der Aufbau für das Gute und wo Zerstörung stattfindet. Man kann die Schichten des Weltraumes mit Gedanken über feurige Energien und Bestrebungen des Geistes durchsetzen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir das Denken über den antreibenden Gedanken des Feuers bestätigen. 271. Es ist bestätigt worden, daß es möglich ist, aus jedem einzelnen Ding in der Natur Blut zu ziehen. Die Welt enthält solche ungeheuren latenten Mächte, daß man in die Bedeutung dieser großen Formel eindringen und sie in sich aufnehmen muß. Da der Mensch an physische Definitionen gewöhnt ist, wendet er alle Formeln im physischen Sinne an; was jedoch nottut, ist, diese Entstellung zu berichtigen und die Wahrheit zu erneuern und zu einer bewußten Anwendung höherer Begriffe zurückzukehren. Nicht Blut kann aus einem Stein gepreßt werden, sondern ein Funke von Fohat, der in allem in der Natur lebt und alles belebt. Und in der geistigen Welt gilt dasselbe Gesetz. Aber mit dem allmählichen Anwachsen bewußter Zusammenarbeit mit dem Kosmischen Magneten erlangt der Geist jenen feurigen Magnetismus,

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der dem Funken von Fohat entspricht. . Nichts von physischem Psychismus hat irgend etwas gemein mit diesem geistigen Magnetismus. Wahrhaftig, die erhabene Erfahrung des Agni Yoga hat diesen geistigen Magnetismus zur Folge. So mächtig ist die Wirkung von einem solchen Magnetismus, daß der Gedanke eines solchen Agni Yoga durch die Anziehung von Funken von Fohat aus dem Weltraum durch den Willen des Senders erschafft. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist die Anziehung des Geistes eine große schöpferische Macht. 272. Die Menschen denken nicht über Vorgänge von Zersetzung und ihre Folgen nach. Wie kann man schreckliche Ausdünstungen beseitigen, wenn man erst einmal entschieden hat, daß die Ansteckung tatsächlich durch diese Ausdünstungen verbreitet wird? Es bedeutet, daß für jeden Zersetzungsvorgang ein Gegengift gefunden werden muß. Man sollte in der Suche nach jenen feurigen Energien bestätigt sein, die diesen giftigen Ausdünstungen widerstehen können. Das Streben nach einem Höheren Ebenbild wird dem Geist Gleichgewicht verleihen. Reinigen von Begriffen, Streben nach der höheren Forschung, werden das Gegenmittel für Zersetzung des Denkens liefern. Auf diese Weise muß jede dunkle Zersetzung durch die Suche nach dem Guten beseitigt werden. Welträumliche Feuer können die Fluida der Dunkelheit auflösen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir nach Reinigung des Weltraumes streben. 273. Fohat durchdringt alle Offenbarungen, mit denen das Leben erfüllt ist. Genau, in die geistigen Offenbarungen werden Funken von Fohat hineingezogen, denn das Kosmische Feuer sättigt alle identischen Bestätigungen. Darum zieht Berührung mit dem Strom des Kosmischen Magneten Funken von Fohat an. Diese feurigen Helfer bestätigen jede schützende Tätigkeit. Ebenso wie das schützende Netzwerk um den Körper herum wirkt, wirkt auch das Fohatische Netz. Die Verbindung zwischen dem schützenden Netzwerk und dem Fohatischen besteht aus denselben feurigen Spiralen, die aus den Tiefen der Zentren hervorgehen. Wahrhaftig, das Fohatische Netzwerk ist jener magnetische Körper, den der Geist durch mächtiges Streben und starke Spannung um alle Offenbarungen herum, die er zu schützen wünscht, webt. Auf diese Weise wird der Weltraum mit jeder angespannten Handlung, die im Einvernehmen mit dem Kosmischen Magneten erfolgt, zementiert. 274. Darum kann das flammende Herz jede Offenbarung bestätigen. Denn der offenbarte Magnet des Herzens zieht Funken von Fohat an. Daher hat das Herz, das im Namen des Kosmischen Rechtes schöpferisch tätig ist, jene mächtige Kraft und trägt Funken von Fohat zusammen und kleidet jene Offenbarung mit ihnen, die für schöpferische Tätigkeit verstärkt sind. Dieser Magnet des verschmolzenen Herzens ist auf allen Ebenen schöpferisch tätig. Darum erschafft Unser Herz so feurig. Es ist das Herz, das jeden bestätigten Grad von Feuer erhalten kann. Ein solches Herz kann nur durch Kosmisches Recht bestätigt werden. Das Herz, das Kosmisches Recht erkennt, besitzt alle Feuer. 275. Wahrhaftig, wenn das Bewußtsein in der Tatsache bestätigt sein wird, daß es nur durch Gleichgewicht möglich ist, irgendwelche Geschwindigkeit zu entwickeln, dann wird die Menschheit sich an den Gedanken über die Übertragung aller Größen gewöhnen, denn jeder Bau wird durch Gleichgewicht entwickelt. Jedes Bewußtsein kann diese systematische, aufbauende Fähigkeit durch verstärktes Suchen nach demjenigen, mit dem es den Schatz des Lebens schmücken kann, erlangen. Durch Gleichgewicht nimmt Geschwindigkeit schöpferisch zu, und der Brennpunkt kann seine eigene Ausstrahlung für eine entsprechende aufbauende Tätigkeit bestätigen. Daher ist es bei kosmischer Neugestaltung wichtig, Gleichgewicht als ein grundlegendes Prinzip anzunehmen. Die Fähigkeit des Wachsens des Baues wird in dem Verhältnis bestätigt, in dem das Gleichgewicht hergestellt wird. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Gleichgewicht streben. 276. Die Funken von Fohat reihen sich in verschiedene verlängerte Fäden und Übertragungskanäle auf, an denen entlang subtile Energien in den Weltraum gelenkt werden können. Funken von Fohat, die durch das feurige Bewußtsein beeinflußt werden, reagieren und sammeln sich, denn auf diese Weise werden sie mit den feurigen Ausstrahlungen von Geist und Herz gesättigt. Diese Ströme können allen welträumlichen Angriffen widerstehen, denn sie werden durch einen feurigen Willen verstärkt. Es ist

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gesagt worden: „Wer das Schwert erhebt, kommt durch das Schwert um." Genau, nicht das Schwert des Geistes, sondern das vernichtende Schwert, dessen Name das übel wollende Streben der Selbstsucht ist. Wahrhaftig, die Funken von Fohat können diesem Schwert widerstehen. Wo das grobe physische Schwert ist, dort ist auch Verderben. Aber erhaben und unbesiegbar ist das Schwert des Geistes, denn die Himmlischen Kräfte verweilen bei ihm. 277. Wenn feindliche Kräfte einen Angriff aufdecken, muß man an Voraussicht denken. Die Die ner des Lichtes müssen erkennen, daß die feindlichen Kräfte tatsächlich nicht nur Verrat aushecken, sondern daß die drohende Gefahr von Verrat und Zerstörung bestimmt in Unterlassungen und Schlummer liegt. Richtig hat sie, die unter dem Stern der Mutter der Welt führt, über die Tatsache gesprochen, daß ein Führer Wahrheit wertschätzt, denn auf dem Schlachtfeld ist es wichtig zu wissen, welche Schwerter geschärft worden sind. Nur Selbstsucht zwingt den Geist zum Unterdrücken der Wahrheit. Aber ein verantwortungsloser Kämpfer kann jeden schönen Anfang zu Zerstörung verurteilen. Nicht zu verbergen, sondern zu offenbaren, ist eine allererste Pflicht des Dieners des Lichtes. Wahrlich, wenn Wahrheit verschwiegen wird, kann der Diener der Dunkelheit durch einen Diener des Lichtes handeln. Aber ist es wahrscheinlich, daß es sich so mit der Verpflichtung, die dem Diener des Lichtes auferlegt wird, verhält? Ist dies von der Hierarchie des Lichtes bestimmt worden? Ist es so angeordnet worden, daß die Kräfte der Hierarchie in feurigen Strömen der Hilfe verausgabt werden müssen, damit ein Diener des Lichtes nicht durch seine Verantwortungslosigkeit Selbstsucht und Unwahrheit verrät? Hieran sollte sich derjenige, welcher dem Schild der Hierarchie des Lichtes so viele Schläge zufügt, erinnern. 278. Zu bestätigen, daß die Welt weiter in einem Zustand glücklicher Behaglichkeit bestehen kann, ist gleichbedeutend mit einer Bestätigung, daß die Existenz ohne eine Erneuerung des Geistes verlängert werden kann. Wahrhaftig, nur die Unbekanntheit von Auflösung kann bestätigen, daß Auflösung nicht existiert. Aber die Kräfte des Lichtes, welche die Evolution überwachen, bestätigen genau die Gefahr der Zerstörung. Die Tendenz des Karmas der Welt wird in allen Ereignissen offenbart. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man mit einem feurigen Verständnis für Reinigung durch den Pfad geistiger Erneuerung erfüllt sein. 279. Kein Übel gleicht dem Vergehen des Kleinmutes. In ihm liegt verborgener Verrat; in ihm ist eine betrügerische Großmut versteckt; in ihm ist eine verderbliche Halbwegigkeit verborgen; sein Meister ist Satan; sein Beweggrund ist Selbstsucht; seine Handlungen umfassen Aufbau mit der einen Hand und Zerstörung mit der anderen; sein Antlitz trägt Streben zur Schau, aber seine wahre Natur offenbart Egoismus; sein Bereich ist eine Offenbarung der Selbstsucht; seine Bestätigung ist Selbstsucht; seine Aussage Kompromiß und jede seiner Offenbarungen für das Gute ist eine Selbstbehauptung und Rechtfertigung für augenfällige Zerstörung. Das Pfand der Selbstsucht liegt in der Grundlage von Kleinmut. 280. Das Bewußtsein, das zur Bestätigung der Erneuerung des Geistes getrieben wird, kann jeden Willen, der zu Konflikt mit dem Geist führt, überwinden. Aber die dunklen Kräfte und unwissenden Leugner werden nicht an dieser Bestätigung festhalten. Man muß nach jenen Strömen streben, die mit dem Kosmischen Magneten vorwärtsgehen, denn um die Quellen herum, die den Geist in ihren Wirbeln verschlingen, sind so viele Zerstörungen. Die Spirale des Wirbels trägt hinweg in die Tiefen, aber die Spirale geistigen Aufstiegs treibt empor. Man muß also gegenwärtigen Ereignissen gegenüber eine bewußte Haltung offenbaren, denn vieles von Bedeutung begleitet die geistigen Erneuerungen. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt der Spirale des Geistes und des Herzens folgen. 281. Das Herz der Welt kann seine Formen in jeder Vereinigung von Energien offenbaren. Jede neue Verbindung von Formen, die durch eine neue Energie bestätigt wird, ist tatsächlich ein Ausdruck des Herzens der Welt. Wahrhaftig, kosmische Schöpferkraft kann gebraucht werden, um die Tätigkeit des Herzens der Welt zu definieren. Tatsächlich kann man diesen Begriff auf alle Offenbarungen des Kosmos anwenden, in denen der Magnet alle Anziehungen verstärkt. Denn wirklich, die Macht, die alle geeigneten

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Energien sammelt, handelt bewußt. Welträumliche Feuer unterliegen dem Gesetz der Anziehung des Herzens der Welt. Subtil ist die Welt der offenbarten Anziehungen, und jede Welle der Anziehung stellt neue Verbindungen aus den Energien, die zur Vereinigung vorwärtsgetrieben worden sind, zusammen. Darum erschafft das Herz der Welt schnelle Verbindungen. Es gibt so viele feurige Anziehungen im Kosmos! 282. Das Herz der Welt enthält alle Eigenschaften von kosmischen Energien. Jede Anziehungskraft wirkt dem Gesetz des Herzens der Welt entsprechend. Jede Form und der Prozeß vereinigter Handlungen erschaffen dem großen feurigen Befehl des Herzens der Welt entsprechend. Eine Offenbarung feuriger Verbindungen hat ihre eigene Vereinigungskraft, die kosmische Energien zusammenträgt. Wahrlich, alle menschlichen Handlungen können durch das Herz der Welt gesättigt werden. Aber für diese große Handlung ist es nötig, den Puls der Feurigen Welt zu fühlen. In dieser feurigen schöpferischen Macht ist es wahrhaftig möglich, das Bewußtsein der Menschheit zu erneuern. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns nach schöpferischer Tätigkeit in Übereinstimmung mit dem Herzen der Welt streben. 283. Jede kosmische Verbindung führt zu einer darauf folgenden Handlung; sie wird sozusagen ein Kern für eine neue Regeneration. Aus dieser Bewegung erwächst eine Spirale, und das Herz der Welt zieht alle Spiralen schöpferischer Tätigkeit an. Die Spirale bezieht sich also auf die Tätigkeitssphäre des Menschen, auf Gruppenkarma, auf die Bildung von Staaten, auf die Begriffe von Zeitaltern, auf die Anziehung von Teilchen von Atomen und auf alle Schöpfungen des Kosmos. Darum bringt jedes, das im Kosmos geboren wird, seine eigene spiralische Bewegung, die ihrerseits die angrenzenden Sphären anspannt. Ströme Kosmischen Feuers werden auf diese Weise durch das Herz der Welt verteilt. Die Feurige Welt besteht aus diesen feurigen Spiralen. 284. Ebenso geht auch schöpferische Tätigkeit der Spirale entsprechend vor sich, und jede lebenskräftige Anziehung oder Abstoßung bringt ihre eigene \Spirale hervor. Aus diesem Grunde gehen auch Spiralen von Männlichen und Weiblichen Prinzipien in so abweichenden Richtungen vorwärts. Das Männliche Prinzip strebt nach Besitzergreifung, unbekümmert um das Herz des Menschen. Das Männliche Prinzip baut dadurch Brücken für seine Errungenschaften, daß es auf Herzen und Köpfe tritt. Die entscheidende Frage ist nicht Intelligenz, denn das Weibliche Prinzip enthält potentiell dieselben Feuer. Aber das Weibliche Prinzip bedarf der Freiheit, um dem Herzen Ausdruck zu geben. Wenn es gebräuchlich wird, es dem Weiblichen Prinzip zu gestatten, zu leben und seine latenten Fähigkeiten für Erneuerung durch das Gefühl für beständiges Geben zu entwickeln, dann wird das Weibliche Prinzip das Männliche in allen Richtungen weit übertreffen. 285. Die Welt ist mit den Geschwüren menschlicher Laster und mangelhafter Erzeugnisse bedeckt. Unermeßlich sind die menschlichen Krankheiten des Geistes, die den Planeten infizieren. Eins der größten Geschwüre ist Unwahrheit Wenn die Welt zerbröckelt, sind Seifenblasen kein Schild. Wenn es nötig ist, in Verteidigung so großer Bestätigungen wie das Banner der Herren zu handeln, dann ist es unzulässig, Kriegern zu gleichen, die Papierschilder tragen. Es geziemt uns, den Dunklen ihre schnellen Handlungen und ihre Voraussicht hoch anzurechnen, denn jeder Tag kann als der Tag der Ewigkeit betrachtet werden. Darum ist es in den Tagen der Zerstörung und des Wiederaufbaus der Welt so wichtig, die Prinzipien wahrer Aufbautätigkeit zu bestätigen. Darum wird jede schädigende Entstellung als ein augenfälliger Schlag auf den Schild betrachtet. Wahrhaftig, Kleinmut und Selbstsucht sind die Brüder der Entstellung. Der Brauch der Unwahrheit wird zur Gewohnheit, und Egoismus trägt seine schädlichen Wirkungen zur Schau. Wenn die Welt zerbröckelt, tut man daher gut daran, darüber nachzudenken, wie alle Entstellungen vernichtet werden können. 286. Das Herz der Welt offenbart der ganzen Existenz seine Bestätigung. Jede Welt, jedes Atom, hat sein Herz; und die Anziehungskraft entspricht jeder Bestimmung. Das Zentrum des Planeten kann als jene Reflektion betrachtet werden, die vom Herzen der Welt hervorströmt. Jeder Strahl, der vom Herzen der Welt vorwärtsgetrieben wird, vereinigt bereits andere Welten; das Leben ist also mit Strahlen gesättigt, die

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vom Herzen der Welt hervorgehen. Und diese feurigen Energien sind miteinander verflochten, da sie im Prozeß schöpferischer Tätigkeit gegenseitig angespannt werden. Das Gesetz feuriger Spiralen wird vom Herzen der Welt bestätigt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns der Wahrnehmung des Feurigen Herzens der Welt gewiß sein. 287. Die sonnenähnliche Eigenschaft des Herzens wird im Mut offenbart; wenn das Herz keine Schrecken kennt; wenn die Selbstaufopferung des Agni Yogi den Geist in andere Sphären oberhalb der Erde oder unterhalb der Erde hinweg trägt; wenn der Geist unermüdlich mit allen Feuern des Herzens schöpferisch tätig ist; wenn Wahrnehmung der Sinne Widerhall auf alle kosmischen Offenbarungen offenbart. Wahrlich, der Geist kennt das Herz der Welt und weiß ebenfalls, wie unverwundbar der Schild der Hierarchie ist. Das sonnenähnliche Herz des Agni Yogi kennt jeden vollen Kelch der Welt, der durch das Kommen des großen Strahles hervorgebracht wird; denn die Vereinigung der Welten ist die höchste schöpferische Tätigkeit für den Agni Yogi. Jede Sphäre des Feuers ist also eine schöpferische Macht für den strebenden Agni Yogi. Das Pulsieren des Makrokosmos ruft identische Schwingungen in seinem Mikrokosmos hervor. Daher wird Gleichgewicht hergestellt, wenn feurige Energien im Weltraum vereinigt sind. Ebenso wie Projektile zerstörender Energien, die von einem Zentrum hervorgehen, in verschiedenen Richtungen fliegen, nimmt das sonnenähnliche Herz des Agni Yogi alle kosmischen Energien dadurch in sich selbst auf, daß er sie im Weltraum konzentriert. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an das sonnenähnliche Herz des Agni Yogi erinnern. 288. Daher ist jedes der Zentren von Ur. so empfindungsfähig für Katastrophen. Daher absorbiert das Herz alle Energien wie in einem welträumlichen Trichter und fühlt jede Schwingung. Daher hilft das sonnenähnliche Herz bei der Reinigung des Weltraumes. Das ungestüme Herz geht jeder feurigen Energie halbwegs entgegen. Ein solches Ungestüm ist nur durch feurige Selbstbetätigung möglich, die auf einer höchsten Stufe feuriger Umwandlung erlangt wird. Daher fühlt man jede kosmische Schwingung so heftig. Wenn Wir auf Erdbeben hinweisen, sollte man nicht immer äußerliche Erscheinungen erwarten. Man muß in erster Linie an solche Erderschütterungen denken, die in den Tiefen stattfinden. Daher haben jene stechenden Schmerzen, die so stark in den Zentren empfunden werden, eine Beziehung zu den Tiefen der Erde. Das sonnenähnliche Herz fühlt also alle feurigen Erscheinungen. 289. Die Macht des Geistes und des Willens kann dann kosmisch erschaffen, wenn das Potential sonnenähnlich ist; denn um eine Wirkung auf eine andere Aura auszuüben, ist es unerläßlich, daß die Quelle selbst eine Quelle von höheren Energien ist. Darum müssen alle Experimente in dieser Richtung von einer höheren, subtileren Energie beeinflußt sein. Jede Quelle, die ihre Willensströme zugleich mit der höheren Energie verstärkt, bestätigt einen kosmischen Einfluß. Aber jener Geist, der seine Ströme erhöht, um eine andere Aura mit ihnen zu erfüllen, muß besonders vorsichtig sein, wenn er die Sendung bestätigt, denn es gibt keinen subtileren Prozeß als denjenigen der feurigen Sendungen. Darum darf man bei der Behandlung von Krankheiten durch solche Sendungen nur von den höheren Energien und reinen Fluida Gebrauch machen. Man kann diese Quellen entwickeln, wenn die eigene geistige Entwicklung durch Umwandlung der Zentren erlangt worden ist. Der Begriff geistiger Sendungen muß also in einer höheren Offenbarung ins Leben treten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an diese feurige Bedingung erinnern. 290. Das Herz der Welt ruft alle offenbarten Energien für aufbauende Tätigkeit, die das Weltall beherrscht, hervor. Kosmisches Streben hält jede Energie des welträumlichen Feuers in ihrer Spannung. Aber sowohl die Kohäsion aller kosmischen schöpferischen Kräfte als auch die Lenkung derselben ist dem Herzen der Welt unterworfen. Auch die Vereinigung der Welten hängt von diesem höchsten Prinzip ab, das alle Leben entzündet Die Ursache aller Ersten Ursachen ist also das Herz der Welt. Jede Lebensfackel wird vom Herzen der Welt angezündet. Das Bewußtsein, das die feurige Schwingung des Kosmischen Strahles erlangt, fühlt die Schwingung des Herzens der Welt.

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291. Wenn die Wissenschaft tiefer eindringen und die feurigen Atome erforschen würde, die als Lebensspender für jede Erscheinung dienen, dann würde es möglich sein, sehr viele grundlegenden Ursachen zu entdecken. Aber eine beständige Bedingung ist, daß die Forschung äußerst energisch verfolgt wird, denn die vorwärtsgetriebenen Forschungen müssen tatsächlich bis zum feurigen Atom führen. Wenn man nur die äußerlichen Spuren verschiedener Reaktionen studiert, ist es unmöglich, die feurigen Lösungen zu erreichen. So viel ist über die feurige Essenz der Welt gesagt worden; darum muß ein gründliches Studium der offenbaren Schwingungen aller subtilen Ströme und Energien und ihrer Wechselwirkung unternommen werden. Die Spirale, die das feurige Atom mit dem Weltall vereint, muß in ihren ganzen mächtigen Erscheinungen erforscht werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir in der Vorstellung feuriger Wechselwirkungen im Kosmos bestätigt sein. 292. Wechselwirkungen zwischen Körpern sollten erforscht werden, weil ebenso wie der Zustand des physischen Körpers auf den Zustand des Astralkörpers einwirkt, der Astralkörper gleichfalls auf den physischen einwirkt. Ein kränklicher Zustand des Organismus wird auf den astralen reflektiert, und eine geistige Unpässlichkeit des Astralkörpers wird auf den physischen reflektiert. Alle geistigen Erfahrungen haben ihren Einfluß sowohl auf den Astralkörper als auch auf den physischen. Aber diese Erscheinungen müssen auf subtile Weise analysiert werden. Nicht jede Erfahrung auf der Astralebene hinterläßt ihren Eindruck sofort auf dem groben, gesunden Körper. Zwar bricht auch in dem gesunden, groben Körper eine Ansteckung aus, wenn der subtile Körper alle giftigen Fluida, die den Astralkörper infizieren, um sich herum sammelt. Im infizierten Astralkörper entsteht die Bestätigung von Wechselwirkung. Der Astralkörper absorbiert alle Fluida des physischen Körpers mit Leichtigkeit; darum wird jede Verletzung des Gleichgewichtes zunächst auf den subtilen Körper reflektiert Daher ist es so wichtig, daß der Arzt den geistigen Zustand des Patienten kennt. Während Krankheiten und der Bekämpfung derselben sollte man die Übereinstimmung der Körper und die unauflösbare Verbindung zwischen ihnen nicht vergessen. Eine solche empfindungsfähige Beziehung muß auf dem Pfad zur Feurigen Welt erlangt werden. 293. Wenn unterirdische und überirdische Feuer wüten, ist es in der Tat nötig, große Vorsicht zu offenbaren. Das Zentrum der Erde ist so verstärkt, weil die Anziehung verschiedener Schichten gegenseitig wirkt. Die Spannung schöpferischer Zentren wird durch welträumliche Feuer bestätigt. Blutandrang kann den Zustand kosmischer Spannung bestätigen. Daher ist es so notwendig, die Zentren zu hüten. Welträumliche Feuer wüten. 294. Die Ursachen von Krankheiten liegen in der Wurzel der Verbindung zwischen der physischen und astralen Welt. Der Körper reflektiert alle Wirkungen von Bestätigungen, die in allen Schichten und Winkeln des Kosmos stattfinden. Es scheint klar zu sein, was für eine unauflösbare Wechselbeziehung zwischen dem Makrokosmos und dem Mikrokosmos besteht, aber abgesehen von den erleuchteten Bewußtseinen, wird diese Vorstellung nicht in Betracht gezogen und fördert wissenschaftliche Forschungen nicht. Wenn es bekannt wäre, wie atmosphärischer Druck den Organismus beeinflußt, würde, man nicht nach Wahrnehmung dieser Verbindung streben, deren Macht jede Lebenszelle mit ihrem Feuer erfüllt? Die Verbindung zwischen den Körpern und die Wechselbeziehung von Strömen muß erforscht werden, denn es ist unmöglich, den Zustand des Organismus und seiner Leiden genau zu bestimmen, ohne die feurige Entsprechung festzustellen. Empfindungsfähige Erforschung der geistigen und physischen Zustände wird die Möglichkeit geben, die Fluida der Auflösung zu entdecken. 295. Das Studium der Zentren und ihrer Reaktion auf welträumliche Feuer wird der Menschheit die Annäherung zum Feurigen Kosmos enthüllen. Wahrhaftig, das Herz zeigt Übereinstimmung und Wechselbeziehung am allermeisten. Herzweh reflektiert kosmische Erscheinungen, und dieser feurige Zustand muß auf subtile Weise beachtet werden, denn er ist eine Reflektion der Reaktion des Subtilen Körpers. Das physische Herz kann nicht umhin, diesen feurigen Zustand zu registrieren. So kann beispielsweise jemand mit einem kränklichen Herzen nicht umhin, diese Wechselwirkung zu beobachten, und eine so genannte Herzneurose ist nichts anderes als ein subtiler Zustand des Herzens, das vom

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Kosmos widerhallt. Daher ist es äußerst wichtig, das Herz sorgfältig im Zusammenhang mit kosmischen Erscheinungen zu beobachten. 296. Der befreite Geist strebt stets in die höheren Sphären, aber der Geist, der an die Erde gebunden ist, bleibt lange Zeit an die niederen Schichten der Astralwelt gekettet. Die Verbindung zwischen dem physischen Körper und dem astralen wird während des irdischen Bewußtseins nicht leicht abgebrochen. Wenn ein Bruch zwischen den Körpern stattfindet, wirkt er schmerzlich auf jene Geister zurück, die irdische Anziehungen offenbaren. Während des Aufstiegs des Geistes wird die Befreiung natürlich im Augenblick des Losreißens von der Erde bestätigt. Das kosmische Gesetz der Anziehung steht hinter dieser Verbindung, die durch die Energie des Bewußtseins verstärkt wird. Wir wollen uns eine Sphäre vorstellen, die mit den Gasen niedriger Wünsche erfüllt ist. Solche Sphären verschlingen Geister, die noch nicht von den irdischen Lasten befreit worden sind. Der Geist, der zur Feurigen Welt getrieben wird, offenbart seine eigene Anziehung, indem er alle feurigen Energien an sich drückt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ruft Sättigung des Bewußtseins durch die Höhere Welt ihre Spirale hervor, die den Geist in die Höheren Sphären hinwegzieht. 297. Die Verbindung zwischen den physischen und astralen Zentren wird durch verstärkte Umwandlung während des Lebens gesättigt. Funktionen auf beiden Ebenen offenbaren Einheit, und der Unterschied besteht nur in jener unabhängigen Tätigkeit, die seitens der Zentren auf jeder Ebene offenbart wird. Die umgewandelten Zentren verstärken die Zentren des subtilen Körpers. Aber andererseits haben die astralen Zentren, während die Zentren in feuriger Spannung auf der irdischen Ebene arbeiten, eine Gelegenheit, den subtilen Körper in die Feurige Welt vorwärts zu treiben. Eine Empfindung von Schmerzen wird auf der astralen und mentalen Ebene offenbart, aber nur am Anfang des Aufstiegs. Danach kann jedes Zentrum, während es seine Verbindung mit dem physischen Körper aufrecht erhält, dadurch funktionieren, daß es in anderen Sphären verstärkt wird. Darauf folgt eine Trennung der Körper, die den subtilen Körper von Schmerzen befreit. Die physischen Schmerzen entsprechen dann der schöpferischen Spannung der astralen Zentren. Auf diese Weise handeln die Welten in gegenseitiger Verstärkung. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir in feuriger Umwandlung bestätigt sein. 298. Am Eingang in die Subtile Welt spielt Streben die entscheidende Rolle. Das Streben in die höheren Sphären gibt dem Geist die Kraft, sich von der Erde loszureißen. Die größte Aufgabe ist, jedes lebende Wesen streben zu lehren. Im Aufbau des Lebens muß das Losreißen und die Anziehung zu allen lebenswichtigen Offenbarungen in gleichem Maße im Herzen kultiviert werden, denn ein solches geistiges Gleichgewicht wird viele verborgene Bestrebungen offenbaren. Sicherlich, ein offenes Fenster in die Feurige Welt und ein Streben im Herzen nach der Erfüllung der Gesetze des Lebens treiben den Geist zu umfangreicher aufbauender Tätigkeit. Tatsächlich enthüllen eine bewußte Haltung eines irdischen Wesens gegenüber der Welt, die es durchschreitet, und eine feurige Erkenntnis der Unbegrenztheit die Welt höherer Existenz. Der befreite Geist kennt das Losreißen von der Erde und die ganze Freude der Schöpferkraft der Schönheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt strebt der feurige Geist nach ewigem Aufbau. 299. Energieaustausch kann durch den menschlichen Willen vollbracht werden. Beobachtungen über den Organismus können Resultate in dieser Hinsicht erzielen. Um Ergebnisse zu erreichen, ist es jedoch notwendig, den Zustand und die Übereinstimmung der Zentren zu kennen. In erster Linie sollte man die Spannung der Zentren studieren, denn diese Spannung ist ein mächtiger Akkumulator. Energieaustausch muß eine Offenbarung jeden Strebens herbeiführen. Die Offenbarung von feurigen Energien entspricht kosmischen Umwälzungen. Und jedes Zeitalter hat seine offenbaren Zeichen der Übereinstimmung zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos. Die Empfangsfähigkeit für subtile Energien wirkt tatsächlich auf das Bewußtsein und den ganzen Organismus ein. Dieser Energieaustausch hat seine Grundlage tatsächlich im feurigen Bewußtsein, das als Bindeglied und Magnet wirkt. Feuriges Denken ist die erste Bedingung für Wahrnehmung und Aufstieg. Das Herz weiß, wenn das kosmische Feuer, das zu dem feurigen Austausch von Energien, die dem Organismus entgegen getrieben werden, die Zentren

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verdichtet; und der Geist kann gemeinsam mit dem Kosmos schöpferisch wirken. Der freie Wille dient als Magnet, der das Kosmische Herz zum Feuer der Zentren anzieht. Dieser verbindende Magnet ist die schöpferische Macht des Agni Yogi. Laßt uns diese verbindende Macht auf dem Pfad zur Feurigen Welt besonders bestätigen. 300. Dieser Energieaustausch erstreckt sich auf alle Funktionen des Organismus. Dieser Regulator sättigt den Organismus und verteilt die kosmischen Energien. Empfindungen während Erdbeben sind nicht nur Widerhalle von Kosmischem Feuer, sondern genau ein Energieaustausch. Die schöpferische Tätigkeit der feurigen Zentren bestätigt eine äußerst mächtige Zusammenarbeit. Darum weisen Spannung, Seelenqual und auch Abwesenheit auf einen Austausch schöpferischer Energien hin. Der Weltraum ist gerade heute mit verschiedenen Prozessen aufbauender Tätigkeit erfüllt. Es ist schwer, sich auch nur vorzustellen, wie der feurige Gedanke des Agni Yogi in die welträumlichen Schichten eindringt. Wahrhaftig, das feurige Herz baut auf äußerst feurige Art. Auf diese Weise bewirkt das gesättigte Herz feurigen Aufbau. 301. Gleichgewicht in der Verteilung von Energien im Organismus wird durch die Kenntnis der bewußten Verteilung der hereinfließenden Kräfte herbeigeführt. Ströme können dieses oder jenes Zentrum verstärken, in dem ein Zufluß von Energien ist, die ihrerseits einen feurigen Wirbel in den Bereich des Zentrums treiben können, das der Sättigung bedarf. Das Atmen dient als ein solcher Regulator durch eine subtile Beeinflussung der Fluida des Pranas. Die Anwendung von Regulierung im Organismus muß als eins der hauptsächlichsten Erfordernisse für Gleichgewicht betrachtet werden. Durch Energieaustausch wird daher die notwendige Regulierung von Fluida und Schwingungen bestätigt. 302. Die Welt bedarf des Neuaufbaus. Offenbarung von Reinigung ist unentbehrlich. Das Feuer des Geistes und des Herzens bestätigt ein neues Prinzip. Auf diese Weise laßt uns bauen. Ein Wunder steht vor der Tür. 303. Geist und Materie werden im Weltraum vereinigt. Während sie vereinigt werden, beginnen sie ihre Existenz in ihrer Keimungssphäre. In dieser Einheit werden Lebensformen erschaffen, und sie gehen durch ihre Kreise der Vervollkommnung hindurch. Da der Geist mit Materie vereinigt ist, kann er nur durch den Pfad der Vervollkommnung befreit werden; denn vom Augenblick der Wahrnehmung des Befreiungsaktes an, ist das Losreißen vollbracht. Im Kosmischen Laboratorium sind diese beiden Prinzipien - Vereinigung und Befreiung - die Grundlagen der schöpferischen Tätigkeit. Nur Ungestüm des Geistes führt zur Befreiung, die auf Bewußtsein und Herz zurückwirkt. Streben des Geistes bringt eine äußerst subtile Schwingung hervor. Auf diese Weise kennt der befreite Geist die kosmische feurige Schwingung. Die Offenbarung von Geist und Materie muß in jeder Bestätigung des Lebens gesucht werden. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Befreiung von der Materie streben. 304. Wenn wir über Geist und Materie sprechen, sollten wir an die höhere Bedeutung der Materie denken. Wenn wir jedoch über die Befreiung des Geistes reden, beziehen wir uns auf jene Offenbarungen, die stoffliche Lebenseinheiten genannt werden können. Man muß verstehen, daß wir, wenn wir über diese Vereinigungen unter verschiedenen Formen sprechen, einen Abstieg des Geistes voraussetzen. Denn der Geist, der in der Materie offenbart worden ist, muß gemeinsam mit der Materie nach den höheren Funktionen streben. Materie wird zu schöpferischer Tätigkeit, die Lebensformen hervorruft, angetrieben. Und der Geist muß insbesondere wissen, wie heilig der Aufenthalt in der Materie ist. Der kosmische Begriff des Weiblichen Prinzips als Materie ist so erhaben - die Wahrheit geht so weit über das irdische Verständnis hinaus! Nur ein reines und erhabenes Bewußtsein weiß diesen Vergleich zu würdigen. Es ist schwer, Geist von Materie zu trennen. 305. Die Subtile Welt ist so isoliert vom menschlichen Bewußtsein gewesen, daß nur verstärkte Umwandlung den Pfad zur Verfeinerung und zur Vereinigung der Welten enthüllen kann. Tatsächlich hat eine Verhärtung des Bewußtseins stattgefunden, und der Mensch ist so losgelöst von der Subtilen Welt

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geworden, daß ihm die Spannung subtiler Energien unerreichbar ist. Nur die Zusammenarbeit der Körper auf verschiedenen Ebenen wird die nötige Umwandlung herbeiführen. Es ist mit Recht gesagt worden, daß nur ein Wunder die Welt erretten wird. Wahrhaftig, das irdische Streben ist nicht in Richtung jener Umwandlung. Die schöpferische Tätigkeit des Neuen Zeitalters erfordert eine geistige Vergegenwärtigung. Der Verlauf der Ereignisse auf der Subtilen Ebene entspricht nicht dem Verlauf der Ereignisse auf der irdischen. Wahrlich, ein strebender Wille, der aus dem feurigen Herzen hervorgeht, ruft eine karmische Welle hervor, die einen Wirbel hervorbringt, der die entsprechenden Energien herein zieht. Diese Wellen werden im kosmischen Wiederaufbau als Grundlage der schöpferischen Tätigkeit und auch als die Energien enthüllt, die den Planeten aufrecht erhalten. Nur auf diesen Energien kann die Welt ihre Zukunft aufbauen. Wir wollen uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt der Macht großer Aufbautätigkeit bewußt sein. 306. Das Bewußtsein, das zu den Höheren Welten getrieben wird, kann aus der Schatzkammer des Kosmos schöpfen. Diejenigen, welche bestätigen, daß der Mensch eine begrenzte Fähigkeit für Offenbarung hat, schließen hierdurch alle Möglichkeiten aus. Das feurige Bewußtsein bestätigt Maßnahmen, welche die Evolution des Kosmos herbeiführen. Die Anziehung von Energien aus dem Weltraum ist die Grundlage der schöpferischen Macht, denn Überlieferungen und offenbarte Energien können durch bewußte Anziehung gegenseitig verstärkt werden. Der Mensch ist eine Wissensquelle und der mächtigste Umgestalter kosmischer Kräfte. Das Symbol des Umwandlers muß im Herzen leben. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir nach Anziehung und Umwandlung von welträumlichen Energien streben. 307. Der Zustand des Geistes während des Hinübergehens in die Subtile Welt ist vom Bewußtseinszustand abhängig. Wenn der Geist sich mit subtilstem Streben vom Leben zurückzieht, kann er seine Schwingungen nicht harmonisieren und verbleibt daher eine Zeitlang innerhalb irdischer Grenzen. Der Aufenthalt im irdischen Zustand erlegt dem Geist jedoch nicht nur eine Last auf, sondern der Konflikt zwischen physischen Ausstrahlungen und einem Funken des Höheren Magneten macht das Verweilen des Geistes in den niederen Schichten sehr beschwerlich. Das Gefühl von Hoffnungslosigkeit, das der Mensch so heftig empfindet, verursacht viele qualvolle Erlebnisse. In der Tat, Hoffnungslosigkeit wird das Los von demjenigen, welchem verfeinerte Bestrebungen fehlen. Während der Mensch auf der irdischen Ebene verweilt, kann er sein Karma wiedergutmachen, aber in der Subtilen Welt ist der Mensch von seinem Streben abhängig. Der Weltraum ist voll von denjenigen, welche ihr Karma auf der irdischen Ebene noch nicht gesühnt haben. Der erhabene Geist kennt diese feurigen Qualen nicht. Verfeinerung des Geistes ist der Schlüssel zu den Pforten der Feurigen Welt. 308. Feurige Energien, die durch irgendein Zentrum in Spannung versetzt werden, können oft erhöhte Tätigkeit der Energien dieses Zentrums verursachen. Eine begrenzte Energietätigkeit gibt einem Zentrum die Fähigkeit, sich teilweise zu offenbaren. Diese Spannungen führen zu jenen begrenzten Offenbarungen, die Bewußtseine, die wenig Unterscheidungsvermögen besitzen, irreführen. Mit Recht hat Ur. auf jene Erscheinungen hingewiesen, die durch die Spannung eines einzigen Zentrums hervorgerufen werden, was zu Psychismus führt. Wirklich, jedes öffnen, jede Sättigung oder Reizung der Zentren gibt der feurigen Energie eine scharfe Lenkung; aber nur Übereinstimmung zwischen dem Zustand des Organismus und dem geistigen Erwachen ruft als unfehlbare Wirkung das öffnen der Zentren in höchster Spannung hervor. Ein begrenzter Druck wird eine begrenzte Errungenschaft hervorrufen, die sich als eine sehr gefährliehe Erscheinung erweisen kann. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir danach streben, die höhere Spannung der feurigen Energie wahrzunehmen. 309. Viel ist bereits über Psychismus gesagt worden, trotzdem wird diese Plage der Menschheit unzureichend verstanden. Psychismus stumpft jedes Streben ab, und eine höhere Errungenschaft bleibt unerreichbar. Die Tätigkeitssphäre eines Menschen, der vom Psychismus verschlungen worden ist, ist begrenzt innerhalb eines Zauberkreises, in dem alle Energien, die das Wachsen des Geistes verzögern, ihren passenden Platz finden. Psychismus umfaßt die Offenbarung der niedrigsten Energien, und die Feuer

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der Zentren werden durch diese Niederschläge ausgelöscht. Bei Psychismus ist unvermeidlicherweise eine Störung des Nervensystems zu finden. Außerdem verschließt das Losreißen von lebenswichtigen Funktionen den Pfad zur Selbstvervollkommnung. Schöpferkraft ist abgestumpft und ein passiver Zustand wird hergestellt, der den Menschen zu einem Instrument für den Zufluß von Kräften aller Art macht. Infolge der Erschlaffung des Willens ist die Kontrolle geschwächt, und dadurch nimmt die Anziehung von verschiedenen niederen Wesen zu. Wer sich der Feurigen Welt zu nähern wünscht, muß daher mit diesen Kräften des Bösen kämpfen. 310. Die Ansammlungen von Ländern werden auf der Kosmischen Waage gewogen. Das Überwiegen der Kräfte der Zerstörung ist unbestreitbar, aber Umwandlung des Geistes und Reinigung des Weltraumes und der Menschheit werden ein neues Schicksal gewähren. Der Wiederaufbau des Planeten wird alle Welten berühren, geistige und materielle. Jedes Zentrum, das sein Karma offenbart, wird eine neue Spannung hervorrufen. Die Menschheit geht durch eine feurige Reinigung hindurch. Eine neue Bestätigung wird auf dem Horizont des Planeten offenbart werden. Wahrhaftig, ein feuriges Fegefeuer wird alle Enden der Welt erreichen. Auf der Kosmischen Waage sind sowohl das Schwert als auch feurige Umwandlung zum Wohl des Weltalls zu finden. Um des Wohles des Planeten willen nähert sich daher die Feurige Welt. 311. Jeder große Aufbau ruft große Energien aus dem Weltraum herbei. Aufbauende Netze werden weit über die Grenzen der irdischen Sphären hinaus ausgeworfen. Aber zugleich mit dem ganzen Druck der Kräfte des Lichtes werden auch die Kräfte der Dunkelheit verstärkt. Ebenso wie eine Substanz eine Reaktion auf Kontakt offenbart, reagiert auch eine andere auf jede Verlagerung. Während Kosmischer Umwandlung reagiert der Weltraum auf jede Schwingung. Wahrhaftig, die Ereignisse werden ebenso verdichtet wie eine Substanz durch chemische Reaktion. Welträumliches Feuer beginnt neue Kräfte zu sammeln, aber unterirdisches Feuer versucht durchzubrechen. Ebenso dehnen sich auch die Kräfte des Lichtes aus und offenbaren ihre Bestrebungen ihren Ansammlungen entsprechend. Eine große Umwandlung nähert sich, und die Feurige Welt erwartet eine Bestätigung. 312. Am allerwenigsten versteht die Menschheit die Unauflösbarkeit des Karmas, während dieses kosmische Gesetz auf jede Offenbarung anwendbar ist. Der Mensch ist tatsächlich nicht nur eine Monade, die ihren evolutionären Pfad beendet; er ist ein Bestandteil der Monade des Kosmos. Alle Monaden, die in der einen Monade des Kosmos erzeugt werden, tragen Verantwortung für die Existenz des ganzen Weltalls. Die Verbindung zwischen dem Menschen und den Offenbarungen des Weltalls wird gegenseitig genährt, und daher ist es wichtig zu erkennen, wie ein Erzeuger von Bösem den ganzen Fortschritt verzögert. Der Verlauf der Ereignisse deutet an, in welchem Grade die Weltgeschichte sich wiederholt. Die Ursache hierfür liegt im Erscheinen derselben Monaden. Das Karma großen Neuaufbaus weist tatsächlich auf die Unauflösbarkeit der Verbindung zwischen dem Fürsten der Dunkelheit und der Menschheit hin. Der Fall mächtiger Grundlagen wird unvermeidlicherweise auf die Menschheit reflektiert. Aber die Auferstehung des Geistes kann Auferstehung jeder Offenbarung des Lebens bedeuten, sogar einschließlich der des gefallenen Engels. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man die Unzertrennbarkeit der Pfade der Monaden vom Kosmos erwägen. 313. Zur Bestätigung von Handlungen und von Fortschritt ist es unerläßlich, mit der Essenz der tätigen Offenbarung erfüllt zu sein. Wenn Handlung ein großes Ziel voraussetzt, muß jeder Schritt der Bestimmung entsprechen. Man kann das Große nicht mit dem Unbedeutenden mischen. Man kann Verrat nicht mit der höheren Bestimmung oder einen niedrigen Impuls mit einem höheren Ziel mischen. Eine solche Verwirrung verursacht unfehlbar eine scharfe Reaktion. Jede höhere Bestimmung bedarf feuriger Sättigung und Widerstandslosigkeit welträumlichen Bestimmungen gegenüber. Außer höherer Wachsamkeit ist ein bewußtes Unterscheiden der Kräfte des Lichtes und der Dunkelheit unerläßlich. Nur Standhaftigkeit und bewußte Furchtlosigkeit werden den Sieg bringen.

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314. Der Zustand des Planeten ist so verhängnisvoll, daß nur die angestrengteste Tätigkeit die Menschen von Barbarei zurückhalten wird. Diejenigen, welche die feurige Wacht über kosmische Ereignisse auf sich nehmen, können nur in beispielloser Spannung über diese Sättigung wachen. Bei der Verteidigung der Menschheit muß man mit Erscheinungen von Unvollkommenheit, Kleinmut und Furcht kämpfen. Das Karma der Menschheit besteht aus einem Mosaik der schrecklichsten Sühne. Nur die feurige Wacht der Hierarchie wird die Menschheit erretten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir alle besten Schwerter des Geistes zusammentragen. 315. Das Bewußtsein, das mit einem Verständnis für die Unveränderlichkeit von Errungenschaft erleuchtet worden ist, kann die Neue Welt willkommen heißen. Ein solches Bewußtsein wird ein Streben zum Konflikt mit der Dunkelheit annehmen und wird wissen, wie man der ganzen Höllenbrut widerstehen kann. Viele irdische Aussprüche können als höllengeboren bezeichnet werden. Denn die Sphäre, welche die Menschheit umgibt, ist mit den Erzeugnissen der Handlungen des Karmas der Menschheit gesättigt. Die Vorstellung der Errungenschaft innerhalb des eigenen Herzens wird alle Pfade zu ihr offenbaren. Der feurige Kampf erfüllt alle Sphären. Eine Offenbarung von Schöpferkraft verstärkt schnellstens neue Energien. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir den Geist mit dem Bewußtsein von Errungenschaft erfüllen. 316. Die wesentliche Natur des eigenen Strebens hängt von dem Potential des Geistes ab. Der Drang zur Vereinigung mit dem Kosmos lenkt den Geist zur Bedeutung der Einheit überall im Weltall. Die Erkenntnis, daß der Geist als Erzeuger von allem Existierenden und als Träger dessen, was erzeugt worden ist, offenbart wird, wird den Menschen dazu zwingen, alle Karmischen Bindungen zu verstehen. Alle bestehenden Gesetze kosmischen Aufbaus deuten diese unzertrennliche Einheit an. Wie könnten die Weltereignisse sonst erklärt werden? Alle Lichtträger offenbaren Wachsamkeit für diese Einheit. Genährt durch die Einheit des Kosmischen Feuers, ist jeder Geist in gleichem Maße mit einem Funken von Fohat vergleichbar. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir mit erneuertem Bewußtsein nach Vereinigung mit dem Kosmos streben. 317. Man muß auch über die Qualität des Guten meditieren, denn dieser Begriff wird viel mißbraucht, wenn jeder Ausdruck von Schwäche und Torheit für gut gehalten wird. Mit Recht ist gesagt worden, daß man die Wahrheit verteidigen und das Böse bekämpfen sollte. Die Qualität des Guten ist eine große Sättigung von Tätigkeit seitens der Gerechtigkeit und des Herzens. Durch höhere Gerechtigkeit offenbart das feurige Bewußtsein seine eigene Anziehung zur Hervorrufung besseren Karmas. Anziehung des Herzens wird stets mit feurigen Energien gesättigt. Die Qualität des Guten muß in allen höheren Maßen verstanden werden. Laßt uns nach der Verbesserung des Begriffs der Qualität des Guten streben. 318. Der gegenwärtige Zustand der Welt entspricht den geschichteten Sedimentbildungen, die von der Menschheit angesammelt worden sind. Die Offenbarung der Übereinstimmung kann jene Zyklen bestätigen, die sich daraus ergeben-, in ihnen werden alle Sühnen des Karmas reflektiert sein, und jeder Zyklus wird seinen neuen Schritt einführen. Wenn wir über Zyklen reden, wollen wir uns an die Übertragung kosmischer Übereinstimmung erinnern. Wirklich, laßt uns Sühne als feurigen Aufbau betrachten. Diese Zyklen werden durch drei Ursachen eingeleitet - die Umwandlung alter Ansammlungen, Reinigung des Weltraumes und das Gestalten einer großen Zukunft. Die Umwandlung hat begonnen. Und ebenso wie Ungeheuer vom Meeresboden emporsteigen, wird aller Schund aus den Tiefen des Pöbels an die Oberfläche gebracht. Im Schmelzofen des Kosmos wird vieles für den nützlichen Aufbau eingeschmolzen. Die Bemühungen um Umwandlung werden jede karmische Tätigkeit anziehen. Der Zustand des Planeten bringt ein unvermeidliches Karma hervor, das aus den Erzeugnissen der Menschheit gewoben worden ist. Aber auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich daran erinnern, daß die Reinigung des Weltraumes eine große Zukunft bringen wird.

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319. Handlung hängt von der Spannung jener Sphäre ab, in welcher der Geist verweilt. Ebenso wie Intensität des Strebens die Macht der Handlung bestätigt, sättigt Widerstand Handlung mit der Essenz des Bewußtseins. Die verschiedenen Ebenen erfordern verschiedene Maße in der Verausgabung von Energien. Wo die dichte Welt Anstrengungen erforderlich macht, sind sie in der Subtilen Welt nicht nur unnötig, sondern sie gestatten auch leichte Fortbewegung. Die dichte Welt bestätigt jene Kraft, die alle Widerstände überwindet. Aber in der Subtilen Welt ist der hauptsächliche Hebel die Ansammlung geistigen Strebens. In der Subtilen Welt kann Widerstand nur durch Geistigkeit überwunden werden. Es ist falsch zu glauben, daß die Feurige Welt nur eine Widerspiegelung der irdischen Welt ist. Denn während die Schichten der Subtilen Welt die Widerspiegelungen der irdischen Schichten darstellen, gibt es in der Feurigen Welt Schichten, die irdische Sphären in ihrem evolutionären Wachstum bewahren. In diesen Schichten sind alle Ströme der Evolution gekennzeichnet. Sie sind nicht nur die Schatzkammer der Überlieferungen des Weltraumes, sondern auch das Kosmische Laboratorium. Solche Schichten nehmen die erhabensten Sphären ein. Der Aufstieg des Menschen hängt von seiner Anziehung zu diesen Sphären ab. 320. Im Bewußtsein sind sowohl Macht als auch alle Waffen des Sieges enthalten. Das gelenkte Bewußtsein kann ungeheure Massen bewegen, aber das Bewußtsein muß alle Hindernisse überwinden, da nur die feurigen Pfade zu Uns führen. Darum ist es auf dem Pfad zur Feurigen Welt so wichtig, sich des Zieles und seiner Erreichung bewußt zu sein. Die Anziehung des Geistes zum Ziel bringt den kürzesten Pfad hervor und kann jede Möglichkeit für Errungenschaft offenbaren. Wahrhaftig, schöpferische Tätigkeit des Geistes führt zum Ziel feuriger Errungenschaft. Laßt uns jede Bestätigung der großen Hierarchie des Guten annehmen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns daran erinnern, daß Errungenschaft der Grundstein, ist, auf dem die große Zukunft aufgebaut wird. 321. Von allen zerstörenden Energien sollte man die Schwingung von Furcht hervorheben, weil Furcht jede schöpferische Schwingung zerstören kann. Wenn es möglich wäre, alle Ereignisse, die durch Furcht hervorgerufen worden sind, anzuführen, würde die Menschheit angesichts dieser Formen von Schrecken ergriffen werden. Furcht ruft jene furchtbare Hölle ins Gedächtnis zurück, die auf der irdischen Ebene solche Hindernisse hervorruft, daß der Pfad zu den höheren Sphären abgeschnitten wird. Aber obendrein verstärkt Furcht dadurch dunkle Kräfte, daß sie ihnen einen Impuls für böse Handlungen gibt. Aber selbst durch die einfachsten Beispiele des Lebens kann man davon überzeugt werden, in welchem Grade Furcht das bestätigteste Ziel zerstört. Überdies zerstört jeder Angriff von Furcht unzählige Möglichkeiten auf der Subtilen Ebene. Die Erscheinung von Furcht ist eine Schranke gegen jedes Unternehmen. In der Tat, die Macht der Vollkommenheit verleiht Reinigung von Furcht. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man Furcht ausrotten, denn ihre Erzeugnisse sind zerstörend. 322. Den Herrn verehren, bedeutet, das Lenkende Ebenbild zu verstehen. Den Herrn verehren, bedeutet, sich dem Herrn zu weihen. Den Herrn verehren, bedeutet, seinen Blick dem Höchsten zuzuwenden. Den Herrn verehren, bedeutet, sein Herz dem Herrn zu übergeben. Den Herrn verehren, bedeutet, der Hierarchie des Guten zu dienen. Den Herrn verehren, bedeutet, Verständnis für den Dienst des Lichtes im Weltraum zu offenbaren. Wenn wir im voraus Gedanken des Guten aussenden, erschaffen wir bereits jene Kanäle, in denen Energien des Guten gesammelt und vereinigt werden können. Wenn der große Neuaufbau der Welt vor sich geht, müssen wir unsere Bestätigungen zur Hilfe der Bauwerke des Lichtes lenken. Auf diese Weise werden neue Brücken erschaffen. Laßt uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt den Herrn des Lichtes verehren. 323. Die Lebensordnung ist so losgelöst vom Kosmischen Magneten geworden, daß alle menschlichen Erzeugnisse eine Tendenz zu mißgestalteten Formen zeigen. Die Entwicklung von Kräften ist einen Kanal entlang vor sich gegangen, der auf Zerstörung gerichtet ist. Auf diese Weise werden Millionen von dunklen Seelen wiedergeboren; Seelen, welche die Verbindung mit dem Geist verloren haben. Viele Jahrhunderte lang haben eine große Anzahl von Seelen es vorgezogen, einer Lebensweise anstatt dem Sein entgegenzustreben; und das Leben ist von diesen Begierden gelenkt worden. Jede Handlung wird im

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Karma der Welt reflektiert, und die Errettung der Menschheit kann nur durch innere Realisierung kommen. Nur hierfür ist es nötig, die besten Energien zu erwecken, denn Kosmische Gerechtigkeit wird dort offenbart, wo Anziehung besteht. Man kann dem Karma nicht entrinnen; ohne Willensanspannung ist keine Umwandlung von Energien möglich. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt uns nach Wahrnehmung der Unabänderlichkeit des Karmagesetzes streben. 324. Die Umwandlung der Welt ruft stets Spannung aller Energien des Kosmos hervor; und geistige Möglichkeiten erscheinen als gesättigte Impulse der neuen Pfade. Neubildung des Planeten ruft unfehlbar alle schöpferischen Bestrebungen auf allen Ebenen hervor. Kontakt mit den Strömen des Weltraumes wird verstärkt und sehr schmerzhaft; denn alle Schichten sind von Gasen von den ausschweifenden Handlungen der Menschheit durchdrungen. Seid nicht erstaunt wenn Ihr diese welträumliche Last fühlt. Neubildung der Welt hat alle Energien aufgerüttelt. Und die Umwandlung ruft ihre Folgen hervor. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist Verständnis für den welträumlichen Konflikt unerläßlich; darum laßt uns im Sieg der Feurigen Welt bestätigt sein. 325. Das sonnenähnliche Herz des Hierarchen erleuchtet die existierende Spannung von Dingen als Ergebnis kosmischen Wiederaufbaus. Das umwölkte Bewußtsein der Menschheit kennt die Ursache der Zersetzung, die vor sich geht, nicht. Die Menschen reden über den Zorn Gottes, sie geben ihrer Furcht Ausdruck, wenn sie Fluten von Unglück gegenüberstehen, aber sie reden nicht über die Hand, die das vergilt, was Menschenhände zusammengefügt haben. Kosmische Gerechtigkeit bringt keine Belohnung, sondern verdiente Handlung. So muß die Menschheit das verstehen, was durch Karma hervorgerufen wird. Welträumliches Feuer wütet, erfüllt von den Bestätigungen von Licht und Dunkelheit. Die Kosmische Waage kennt die Höhere Gerechtigkeit. Eine kosmische Verordnung nähert sich. Das sonnenähnliche Herz des Hierarchen wird durch Feurigen Befehl zu schöpferischer Tätigkeit getrieben. 326. Die Menschheit ruft in ihrer Stellung als augenfälliger Verstümmler Kosmischer Gesetze jene Wirkungen hervor, die in allen Ereignissen widergespiegelt werden. Wahrhaftig, seit Jahrhunderten ist die Idee der Vervollkommnung von der Menschheit geschieden; und der Geist, der die Massen erfüllt, ist genau derjenige, welcher zur Erschaffung einer Sackgasse eilt. Der Strudel, in den die Menschheit ihre Wünsche gesät hat, hat jede Uneinigkeit hervorgebracht, die kosmische Gesetze verletzt hat. Menschliche Eigenschaften ziehen einige Geister an, die sich verkörpern, ohne irgendwelche geistigen Bestrebungen zu haben. Die Verdichtung solcher Schichten oberhalb der Erde bildet eine fest zusammengepreßte Sphäre. Diese Sphäre ist so sehr mit der Schaustellung von sinnlichen Begierden erfüllt, daß Strahlen, die diese Schichten durchdringen, dreifach verstärkt werden müssen. Die schöpferische Macht von Strahlen ist besonders stark, wenn sie neue Möglichkeiten bestätigt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir das Bewußtsein in der Notwendigkeit für das Reinigen des Weltraumes bestätigen. 327. Die Welt zittert infolge der Spannung. Ereignisse werden zusammengedrängt. Auf allen Ebenen setzen sich die Energien des Lichtes aus allen Bestrebungen zusammen, um eine bessere Zukunft zu schaffen und die Welt vor Zerstörung zu bewahren. Die Kräfte der Dunkelheit schleichen sich unter vielen Masken des Lichtes herein und versuchen das, was vom Licht erschaffen wurde und womöglich das Fundament der Aufbauarbeit, zu zerstören. In diesem ernsten Zeitalter von Armageddon ist es besonders notwendig, sich der Kräfte bewußt zu sein, welche die Handlungen jeden Tages, jedes Ereignisses, jeder Offenbarung in Gang setzen; denn die Zeit des Wählens ist gekommen und auf dem Pfad zur Feurigen Welt gibt es keinen Mittelweg. 328. Der . Zustand der überirdischen Ebenen treibt die Ereignisse in beschleunigtem Tempo vorwärts. Die überirdischen Schichten werden sozusagen verschoben, weil das Streben zur Erde viele schlummernde Geister aufrüttelt. Vor großen Ereignissen werden die überirdischen Schichten stets erweckt. Eine Prüfung hat sozusagen für die Geister begonnen, die ihren Pfad wählen dürfen, Bewußtseine, die von niedrigen Impulsen beherrscht werden, können nur zu den niedrigen Stufen getrieben werden. Aber dort halten die Diener des Lichtes ebenso Wache wie auf der irdischen Ebene, und

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der letzte Ruf kann die Geister zur Wahl auffordern. Diese Rufe erschallen auf allen Ebenen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir an den letzten Ruf erinnern. 329. Die Welt macht eine Zeit äußerster Spannung durch, und die Schichten, die dem Planeten nahe sind, sind mit Energien durchsetzt, die nach Umwandlung der überirdischen Schichten streben. Der Zustand des Planeten ist so akut, daß jede überirdische Bestätigung in schöpferischen Bemühungen verstärkt ist, denn es ist notwendig, ein mächtiges Gegengewicht gegen die Dunkelheit hervorzurufen. Geister, die sich auf der irdischen Ebene in Unkenntnis über die stattfindende feurige Umwandlung befinden, können in dem Großen Kampf verbrannt werden, weil der mächtige Konflikt Beweis dafür verlangt, daß man zum Element des Feuers gehört. Ungestüme Wahl bestätigt für den Geist einen Platz im Kosmischen Kampf und im Kosmischen Sieg. Kenntnis der Pfade zum Licht ist eine Aufgabe, die in der Feurigen Welt bestimmt wird. 330. Fanatismus gehört zu den heftigsten Erscheinungen von Grausamkeit. Andere Erscheinungen im Kosmos, die so zerstörend erscheinen, können nicht mit den schrecklichen Lästerungen von Fanatikern verglichen werden. Die Handlungen von Fanatikern tragen zur Zersetzung jeder höheren Lehre bei; denn das Karma dieser Gottlosen bestätigt, unter der Maske des Glaubens, die furchtbarste Vernichtung. Die Lebensbedingungen offenbaren den Prozeß, durch den ein solches Karma erschafft. Wahrlich, diese Fanatismen verursachen das Fließen von Strömen von Blut Der Aufbau der Neuen Welt erfordert Bewußtseinserneuerung. 331. Jene Schwingungen, welche die Welt durchdringen, reagieren auf die Eigenschaften der niederen Offenbarungen. Verbesserung der planetarischen Schwingungen können nur durch die Spannung der Menschheit stattfinden. Das Zentrum aller Offenbarungen ist die Menschheit, die alle Schichten reflektiert. Die Schwingungen sind so unharmonisch, daß es schwer ist, eine Verbindung mit den Höheren Welten herzustellen. Schwingungen, die zu Uneinigkeit beitragen, haben die niedrigste Qualität. Darum können die niederen Schichten das Eindringen von niedrigen Schwingungen zulassen, während höhere Ausstrahlungen die Erde nicht erreichen. Die durchsetzte Welt erwartet das große Zeitalter der Erneuerung des Geistes. Die Durchdringung des Weltraumes mit Schwingungen, welche die Einführung höherer Ausstrahlungen fördern, ist die Aufgabe auf dem Pfad zur Feurigen Welt. 332. Der Mensch verkörpert einen Magneten, dessen Eigenschaften ganz vielseitig sind. Vor allem ist es möglich, jenen Einfluß zu offenbaren, den entweder die Höheren Kräfte oder die dunklen Unterjoch er auf den Menschen ausüben. Wenn die Zentren und das Bewußtsein übereinstimmend entwickelt sind, wird die Kraft des Magneten unangreifbar, weil dieser Magnetismus sich der Höheren Kraft anpaßt. Aber der Geist, der mit niederen Strömen durchsetzt ist, kann nicht anziehen. Magnetische Ströme werden nur von Kräften gelenkt, die sie anziehen. Durch den Verlust von Anziehungsfähigkeit wird es unmöglich, auf eine Schwingung zu reagieren. Der Mensch ist ein Magnet — hieran wollen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt erinnern. 333. Wie ist es also möglich, erfolgreiche Ergebnisse zu erwarten, wenn die Samenkörner, die in das Fundament gelegt wurden, eine Möglichkeit der Auflösung besitzen? Der Prozeß des Säens der Samen ist tatsächlich jene Grundlage, auf der das Hauptfundament geformt wird. Die Steine, aus denen das Fundament besteht, müssen mit genauestem Ausblick auf das ganze Bauwerk gebraucht werden; eine Lücke in ihnen kann das ganze Gebäude zu Fall bringen. Das Verfahren des Säens der Samenkörner muß als Möglichkeit aller folgenden Wirkungen angesehen werden. Darum ist der Landmann besorgt um Samenkörner. Doch wehe dem Pflüger, der sich seines Feldes schämt! Die Samenkörner, die zu tief gesät worden sind, mögen zu spät für die Ernte aufgehen. Tiefes Säen der Samenkörner gibt die Erde erstickenden Dornenbüschen preis. Der Vorgang des Säens von Samenkörnern ist äußerst wichtig. Die Schöpferkraft der Möglichkeiten verursacht für denjenigen, welcher dumm und blind ist, unsichtbare

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Wirkungen, aber die wesentliche Natur des Feldes offenbart eine schreckliche Aussicht von Folgen für denjenigen, welcher nicht auf die Stimme der Gerechtigkeit hört. Wehe dem Pflüger, der die gesäten Samenkörner nicht richtig abschätzte. Nur das Große ist für das Große geeignet. Nur aus dem Leuchtenden keimt das Leuchtende. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich an die große Bedeutung des Verfahrens des Säens der Samenkörner erinnern. 334. Das schrecklichste Verderben der Menschheit ist ihre enge Weltanschauung. Die besten Leute glauben, daß die Annahme ihres Horizontes die hervorragendste Lösung zur Errettung der Welt ist, aber ihre Weltanschauung geht nicht über die Grenzen der physischen Welt hinaus. Vertreter der Kirche versprechen den Menschen Errettung der Seele, aber über die physische Welt gehen sie nicht hinaus. Nationale Führer lenken das Denken ihres Volkes zu Neuorganisation, aber sie führen nicht über die niederen Schichten hinaus. Auf diese Weise kann man alle Grade menschlicher Führerschaft aufzählen und entsetzt über die Sackgasse sein, in welche die Menschheit eingetreten ist. Wahrlich, nur der Wiederaufbau der Welt und die Erneuerung des Bewußtseins können die Energien erwecken, die zur Aufrechterhaltung des Planeten benötigt werden. Wir sprechen unermüdlich immer wieder über die dringende Notwendigkeit, das Bewußtsein zu reinigen, denn die letzte Stunde für das Reinigen dessen, was von der Menschheit hervorgerufen wurde, ist gekommen. Laßt uns im Herzen das Feurige Bündnis verstehen, den Wiederaufbau der Welt zu fördern. 335. Das Bewußtsein der Menschheit ist so entstellt, daß man für den Bau sogar von solchen Steinen Gebrauch machen muß, die kaum einen Funken des Strebens enthalten. Im Laboratorium der Natur muß man aus der Masse von Substanzen eine Substanz gewinnen und alles andere fortwerfen. Die Arbeit im Laboratorium erinnert an diese Umarbeitung. Kann man angesichts der bestehenden menschlichen Schrecken erwarten, daß die Richtung des Kosmischen Magneten eingeschlagen werden wird? Wenn diese anscheinende harmonische Existenz aufgedeckt werden würde, dann würde jeder Geist über die Zersetzung der Grundlagen außer sich vor Schrecken sein. Eine Ernte des Hasses hat im Bewußtsein Wurzel gefaßt und muß ausgerottet werden. Wir können keine einzige Religion nennen, die, während sie den Herrn preist, keine Lästerungen äußert. Entstellung der Lehren hat einen unaufhörlichen Schrecken hervorgerufen. Genau, die Lehren sind zur menschlichen Stufe erniedrigt worden, und die Tempel des Menschen sind keine Tempel des Herrn. Und das Wort der Herren wird von der Menschheit nicht bestätigt, weil die Lehre des Lichtes in der Dunkelheit des menschlichen Bewußtseins verloren gegangen ist. Nur das Herz, das im Kampf gestählt worden ist, und das die Verwirrung des Lebens kennt, kann die ganze Dunkelheit der Menschheit verstehen. Man kann sagen, daß die Welt durch Bewußtseinserneuerung errettet werden wird. 336. Das Gleichgewicht der Welt ist bis an die äußerste Grenze verletzt worden. Geistiges Streben geht getrennt von der Materie vor sich, und statt Einigkeit wird eine schreckliche Uneinigkeit und Zersetzung erreicht Alle nicht angewandten Energien bleiben in den irdischen Schichten, und anstatt Beschäftigung zu finden, werden sie in einen chaotischen Wirbel fortgerissen, weil die Isolierung der Menschheit die Ströme von den Höheren Sphären trennt. Gleichgewicht entsteht nicht ohne Beteiligung aller welträumlichen und menschlichen Ausstrahlungen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist die Grundlage des Gleichgewichts Bestätigung des Anfanges des Erleuchteten Zeitalters der Welt. 337. Menschliche Unduldsamkeit gegen alles Hohe hat die Menschen in verderbte Wesen verwandelt. Allen Begriffen und Prinzipien hat der Mensch sein Brandmal aufgedrückt. In jeder höheren Bestätigung hat der Mensch seine Lästerung offenbart. Die Welt ist nicht grausam, sondern der Mensch. Die Welt bestätigt keine Ungerechtigkeit, sondern der Mensch; denn seine Wahl des Pfades der Isolierung und der Selbstsucht hat ein äußerst bedrohliches Schicksal verursacht. Unduldsamkeit gegen alles Hohe und Erleuchtete ist zur Schande der Menschheit geworden. Die Reinigung des Bewußtseins ist die große Aufgabe auf dem Pfad zur Feurigen Welt.

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338. Wenn die Menschen nur die ganze Macht des Magneten, der im Herzen enthalten ist, verstehen würden! Von allen feurigen Energien stellt diese die größte latente Macht dar. Für den Magneten des Herzens existieren keine Hindernisse, weil das sonnenähnliche Herz es versteht, große Vorgänge zu bestätigen. Das sonnenähnliche Herz erschafft die Kosmischen Verordnungen und hütet die Bünde eine Zeitspanne von tausenden von Jahren lang. Wenn die Menschen verstehen würden, daß alle Hindernisse vor dem mächtigen Feuer des Herzens weichen! Auf diese Weise erschafft der Magnet des Herzens und es gibt keine Macht wie diese Sonne der Sonnen. Hieran wollen wir uns auf dem Pfade zur Feurigen Welt erinnern. 339. Der Prozeß der Herstellung einer reinen Atmosphäre entspricht der Herstellung eines Kanals für den Empfang von Feurigen Energien. Jede Lebenserscheinung ist mit Gift erfüllt, das von der menschlichen Gesellschaft erzeugt worden ist. Diese Vergiftung gleicht der schrecklichsten Brutstätte von Krankheiten. Oft fragen sich die Menschen erstaunt, warum so viele Schwierigkeiten auftauchen; warum es so viel Mißgeschick und Elend gibt. Der menschliche Verstand kann die Tatsache nicht begreifen, daß Zersetzung auf der geistigen Ebene viel stärker ist als auf der physischen. Die physische Welt hat ihre sichtbaren Krankheitserscheinungen, aber die Ansteckung auf der geistigen Ebene ist so stark, daß sie oft andeutet, wie die Vorgänge des vorhandenen Bösen reifen. Darum sind Verräter und Aufwiegler und dunkle Übeltäter äußerst schreckliche Verletzer des Kosmischen Gleichgewichts. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir darum Urteilskraft für Gesichter in uns entwickeln und nach der Herstellung von Gleichgewicht streben. 340. Das Bewußtsein der Menschen ist so von dem Staub der Gewöhnlichkeit durchdrungen worden, daß es notwendig ist, diese Mauer zu durchbrechen. Ein einziges Anfeuern eines Bewußtseins ist vor jenem Schrecken, der das Bewußtsein verdunkelt, wirkungslos. Ein gänzlich gefallenes Bewußtsein kann sich schneller erheben als dasjenige, welches sich unter verschiedenen menschenähnlichen Masken verbirgt. Nehmt das Bewußtsein, das von Eigendünkel und seiner eigenen großen Bedeutung im Weltall erfüllt ist; wenn dieses Bewußtsein den Aufbau des Guten zerstört, ist es hoffnungslos. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es wichtig, über ein solches Bewußtsein im Bilde zu sein. 341. Selbst ein wenig Voraussicht sollte dem Menschen zuflüstern, wie sehr die Welt bebt, wie gespannt alle Sphären sind, als Vorbereitung auf welträumliche und irdische Kämpfe. Selbst ein kleines Bewußtsein kann mit dem Gedanken über jenen Wiederaufbau, auf den sich die ganze Welt vorbereitet, erfüllt werden. Selbst jene, die nicht willig sind zu verstehen, wohin menschliche Erzeugnisse führen, müssen jenes unabänderliche Karma erkennen, das auf allen Pfaden zu einem großen Wiederaufbau führt. Man kann nur über den Grad, in dem die Menschheit in einem Zustand von Selbsttäuschung lebt,. erstaunt sein. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß klares Verständnis erstrebt werden. 342. Der kosmische Wille lenkt das Bewußtsein zum Verstehen der Notwendigkeit für Gleichgewicht; wirklich, für jenes Gleichgewicht auf der geistigen und irdischen Ebene, ohne das die verschiedenen Sphären nicht vereint werden können. Die geistige Ebene erscheint der Mehrheit der Menschheit als etwas so Seltsames! Die Menschheit dringt nicht über die Grenzen der allerniedrigsten Sphären hinaus, und der niedrigste Psychismus ist das Resultat. Dasjenige, dem der Mensch entgegenstrebt, wird sein offenkundiger Tyrann und seine Geißel. Die Unterordnung der Menschheit wird tatsächlich durch diese sinnlosen Begierden bestätigt. Der Kosmische Wille fordert zu Bewußtseinserneuerung auf. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns nach der Erkenntnis des Gleichgewichtes streben. 343. Die Struktur der irdischen Atmosphäre und der überirdischen Sphären wird gegenseitig angespannt. Die Zusammensetzung der irdischen Schichten wird von allen Ausstrahlungen gesättigt, die durch alle Handlungen, Gedanken und Laster der Menschheit entstehen. Man braucht sich nicht über die Qualität der offenbaren Wechselwirkung zu wundern, denn die Ströme sind vermischt und die Zusammensetzung der Atmosphäre wird eine Reflektion dessen, was auf Erden stattfindet. Das Gleichgewicht der Welt kann nur

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dann entstehen, wenn die Menschheit höhere Ausstrahlungen offenbaren wird, weil alle Sphären, die den Planeten umgeben, durch die Emanationen irdischer Handlungen verpestet sind. Nur reinigende Ausstrahlungen rufen jene Gase hervor, welche die verdichteten Schichten verfeinern; somit erzeugt jede gute Reinigung ihre eigenen Kanäle. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist die Reinigung des Weltraumes die große Aufgabe. 344. So viele Energien sind offenbart, daß es nötig ist zu verstehen, aus welcher Art von Bestandteilen sich die Atmosphäre des Planeten zusammensetzt. Ein Studium ihrer chemischen Zusammensetzung kann mit Leichtigkeit jene Schichtungen offenbaren, welche die Erde umgeben. Wenn wir über irdische Ausdünstungen reden, wie viel wichtiger sind dann die Ausdünstungen, die aus geistigen Handlungen hervorgehen! Die Zeit kommt, wo die Atmosphäre von Versammlungen analysiert werden wird. Es wird möglich sein, die Schichten, welche verschiedene Wohnungen erfüllen, zu bestimmen. Da irdische Schichten überirdische Wesen anziehen, wird es möglich sein, die Zusammensetzung der Atmosphäre innerhalb eines weiten Gebietes zu bestimmen. Das Studium menschlicher Ausstrahlungen wird ungeheure Horizonte offenbaren. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich der Notwendigkeit bewußt werden, die Zusammensetzung der Atmosphäre zu erkennen. 345. Spannung der höheren Energien des Geistes ist einer der mächtigsten schöpferischen Kanäle. Spannung des Geistes betrifft die subtilsten Energien in den Tiefen des Seins. Es ist unmöglich, eine so mächtige Schöpferkraft ungestraft entkommen zu lassen, denn nur in den Tiefen des Seins ist es möglich, mit den direktesten Energien Fühlung zu nehmen. Durch Kontakt mit den Tiefen werden alle Eigenschaften offenbart, die alle schöpferischen Quellen beherrschen. Daher hat die Menschheit ihre feurige Empfangsfähigkeit verloren, weil sie sich nur an die äußerlichen Offenbarungen des Weltraumes geklammert hat. Wenn die Spannung des Geistes die Menschheit zu einer bewußten Wahrnehmung der schöpferischen Tiefen führen wird, dann wird es möglich sein, das Prinzip der Feurigen Welt in Schönheit und der subtilsten Schöpferkraft zu bestätigen. Man sollte dieses Streben auf dem Pfad zur Feurigen Welt entwickeln. 346. Geistige Entwicklung muß die Augen des Menschen unfehlbar für jene furchtbaren Irrtümer öffnen, die Wurzeln des Bösen sind. Diskussionen über das stärkere und schwächere Prinzip sind unzulässig, denn solche Diskussionen führen zu einem Mangel an rechter Entsprechung. Kosmisches Gleichgewicht ist nicht Aufrechterhaltung von stärkeren und schwächeren Prinzipien. Tatsächlich hat diese menschliche Einteilung die Kosmische Waage in einen solchen Zustand versetzt. Und nur Sühne seitens der Menschheit für das übertretene Gesetz wird neue Aufbautätigkeit zur Folge haben; denn es ist nur möglich, die Menschheit den bestehenden Möglichkeiten entsprechend einzuteilen. Oft versteht der Mensch nicht einmal, was das Gleichgewicht auf Erden hergestellt hat. Kosmische Gesetze müssen als prophetische Befehle angesehen werden. Darum muß die Menschheit lernen, das Kleine dem Großen anzupassen. Im Neuaufbau der Welt wird ein äußerst wichtiger Gegenstand der Sorge der Einführung der Kosmischen Gesetze sein, genau, durch Kosmischen Willen, nicht durch den irdischen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt offenbart also nur Gleichgewicht die Pforten. 347. Im zukünftigen Wiederaufbau der Welt wird auf den Höheren Sphären kein Zutritt für diejenigen sein, welche Gleichgewicht nicht verstehen. Lange Verkörperungen werden nötig sein, um zu studieren, wie harmonisches Gleichgewicht hergestellt werden kann. Wahrhaftig, Weltreiche sind gefallen, Nationen sind gefallen, Länder sind zerstört worden, alles, weil die größte Frage, diejenige des Gleichgewichtes, zu nichts reduziert worden ist. Darum ist es so wichtig, die Bedeutung des weiblichen Prinzips zu bestätigen. Genau, nicht im Maßstab des Haushaltes, sondern in demjenigen des Staates. Wenn der Planet erhalten bleibt, dann werden zukünftige Länder nur durch Gleichgewicht gedeihen. Wir werden sogar ein Übergewicht auf Seiten des weiblichen Prinzips zulassen, weil der Konflikt sehr intensiv sein wird. Wahrhaftig, Kabinettssitzungen werden Frauen einschließen müssen. Die Frau, die einem Volke Leben verleiht, muß auch eine Stimme in der Gestaltung seines Schicksals haben. Die Frau muß das Recht haben, ihre Meinung auszudrücken. Wenn die Frau angenommen würde, wie es verordnet wurde, würde

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die Welt ganz anders befruchtet sein. Nur Bestätigung des Gesetzes der Existenz kann also die Ordnung des Menschen wiederherstellen. 348. Die Menschheit hat sich so weit von einer wahren Weltbetrachtung entfernt, daß alles, was existiert, illusorisch wird. Wünschen die Menschen tatsächlich jene Wurzeln des Bösen zu erkennen, welche die Aufbautätigkeit zerstören? Das Verschließen der Augen gegen die Existenz des Bösen und seine Quelle erniedrigt den Menschen zu einer noch tieferen Stufe. Die Tatsache, daß das böse Prinzip als Gegensatz zum Licht existiert, ist seit langem bekannt. Ebenso wie Gutes auf unendliche Weise und in vielen Aspekten offenbar wird, verhält es sich auch mit Dunkelheit. Die Menschheit zieht allerdings den Weg des nicht offenbarten Bösen vor. In der Tat, eine solche Dunkelheit ist sehr anziehend für das kleine Bewußtsein, weil es nicht nötig ist, seine Handlungen in Flammen zu büßen, und die Personifizierungen des Bösen nehmen eine so angenehme Anwendung an! Das Bewußtsein der Menschheit ist tatsächlich der rechten Entsprechung beraubt worden! Deshalb kann nur das gereinigte Bewußtsein Licht und seinen Gegensatz - Dunkelheit - annehmen. 349. Ein Horizont, der nur begrenzte Begriffe erfaßt, isoliert den Menschen stets von den Höheren Prinzipien des Kosmos. Die Einheit des Kosmos kann den Geist zur Betrachtung des Feuers lenken. Das Bewußtsein, das sich dem Prinzip der Einheit zugewandt hat, kann die Kette verstehen, die alle höheren Begriffe vereinigt. Es kann bestätigt werden, daß Zersetzung als Ergebnis von jenen Handlungen offenbart wird, die alle feurigen Prinzipien trennen, weil in der ganzen Mannigfaltigkeit kosmischer Offenbarungen Feurige Einheit in der Grundlage aller Strukturen liegt. Für die Einführung von Schönheit und von den Höheren Prinzipien muß man daher die Größe der Einheit feurig begreifen. 350. Der Planet vollendet einen Zyklus, der alles zur Summierung führt. Die Zeit kommt, wo jedes Prinzip sein ganzes Potential offenbaren muß. Diese Kreise werden in der Weltgeschichte als Niedergang oder als Wiederaufbau angesehen. Aber diese Rhythmen müssen als Triumph des Lichtes oder der Dunkelheit betrachtet werden. Die Zeit ist gekommen, wo sich der Planet einem solchen Kreise der Summierung nähert, und nur die gesättigtste Spannung des potentiellen Willens wird in Sieg enden. Der Kreis der Summierung erweckt alle Energien, denn am Endkampf werden alle Kräfte des Lichtes und der Dunkelheit teilnehmen, von den Allerhöchsten bis hinab zum Abschaum. Empfindungsfähige Geister wissen, warum so viel vom Höheren neben dem Schuldigen und Trägen offenbart wird. In dem Konflikt vor dem Kreise der Summierung werden Streitigkeiten zwischen allen welträumlichen, irdischen und überirdischen Kräften stattfinden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt müssen sich die Mitarbeiter an die Verordnung des Kosmos erinnern. 351. Der Kreis der Summierung ist die Höchste Ordination. Der Kreis der Summierung offenbart seinen Willen auch für das Feurige Recht. Der Kreis der Summierung wird als die höchste Schöpferkraft des Kosmischen Magneten offenbart. Darum werden alle Befehle und Ereignisse bis auf die heutige Zeit herabgeführt. Daher verstärkt die Gewalt des Fürsten dieser Welt in der Leuchtenden Verordnung ebenfalls alle seine Kräfte. Darum tritt Kosmisches Recht ins Leben ein. Wahrnehmung des Kreises der Summierung offenbart viele Strukturen, welche die Welt mit Licht und Dunkelheit sättigen. 352. Die Welt durchlebt jene Stadien, durch die alle entscheidenden Augenblicke in der Geschichte der Menschheit bekannt gemacht worden sind. Perioden der Zerstörung gehen dem Aufbau voraus. Schöpferkraft, die angespannt worden ist, ruft alle Energien ins Leben. Jenes Zeitalter, in das die Menschheit eingetreten ist, wird unfehlbar alle Möglichkeiten von Kräften offenbaren, denn dieses Zeitalter ist ein entscheidendes, und ein Wendepunkt in der Weltgeschichte nähert sich. Bestimmt, der Zustand des Planeten hat sich nicht durch Zufall ereignet, und jede Spannung bestätigt jenen Strom, der alle Sphären verschlingt. Wenn der Konflikt unerbittlich ist, wird der Sieg entscheidend sein. Denn alle Kräfte und Sphären nehmen an diesem Kosmischen Kampf teil. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man das Schwert des Lichtes ergreifen, um das Neue Zeitalter aufzubauen.

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353. Wellen, die Nationen verschlingen, gehen aus dem nationalen Karma hervor. Im Kosmischen Aufbau hinterläßt jedes Zeitalter seine Wellen im Weltraum. Wenn das Datum für magnetische Anziehung sich nähert, beginnen alle Wellen zu wirken - daher ist Karma unvermeidlich. Wenn es in den Heiligen Schriften des Altertums heißt - „Alles kommt vom Himmlischen Vater", so wurde dadurch genau dem Karmagesetz Ausdruck verliehen. Alles wird diesen Wellen entsprechend erschaffen, die in den Weltraum gehen und eine ewige Verbindung mit dem Planeten bewahren. Die Verbindung zwischen Welten, sowohl den überirdischen als auch den irdischen, wird durch diese Wellen bedingt. Die Überlieferungen des Weltraumes bestehen aus diesen Wellen, und Nationen rufen ihre eigenen historischen Erlösungen hervor. Die Erkenntnis, daß alles in die Wellen des Weltraumes übergeht, kann die besten Bestrebungen erwecken. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir ein Streben nach Verbesserung des nationalen Karmas offenbaren. 354. Die magnetische Spannung ist sehr feurig. Jede Energie wird in ihrer mächtigsten Form offenbart. Man muß gegenwärtige Ereignisse als Ausdruck aller Möglichkeiten betrachten. Die unabdingbarste Spannung herrscht in der Welt, denn das Zeitalter der Erneuerung des Geistes treibt alle Energien zu höherer Umwandlung. Darum offenbaren sowohl Licht als auch Dunkelheit ihre Möglichkeiten auf so grimmige Weise. Schön ist die Zeit, wenn alle Ereignisse einen bevorstehenden großen Wiederaufbau kundtun. Der gesättigte Weltraum führt den Willen des Kosmischen Magneten aus. Die Feurige Welt wird von feurigem Bewußtsein offenbart. 355. Jeder Körper wird seiner wesentlichen Natur entsprechend umgewandelt. Ebenso wie der physische Körper Blut zu einem evolutionären Grade umwandelt und verfeinert, wandelt auch der subtile Körper seine entsprechende Essenz um. Es ist besonders wichtig, die Verbindung zwischen diesen Prozessen zu beobachten, Weil im Prozeß der Umwandlung von Körpern eine Wechselbeziehung erlangt wird, die so feurig mit dem Weltraum zusammenarbeitet. Während der physische Körper am Anfang des Umwandlungsprozesses einen Druck auf die Zentren des subtilen Körpers ausübt, hat der subtile nach Sättigung der Zentren durch Feuer Gewalt über den physischen. Dieser feurige Prozeß überträgt psychische Energie von einem Körper zum anderen. Die Macht des Subtilen Körpers stellt auf der physischen Ebene ein Universalheilmittel dar. Tatsächlich ist das Gefühl von Umwandlung auf der physischen und den subtilen Ebenen verschiedenartig, weil die Empfindungen von der Spannung der Sphären abhängig ist. Die Reinigung von Materie und Geist findet ebenfalls nur durch die feurigen Energien und Zentren statt, die in welträumlicher Wiedergutmachung angespannt sind. Daher ist die Feurige Welt dem Bewußtsein zugänglich, das die Verbindung mit dem welträumlichen Feuer kennt. 356. Die irdischen und überirdischen Zentren tragen entsprechende Spannungen zur Schau, wenn Ereignisse dem Wiederaufbau entgegengetrieben werden. Es gibt keine Bestätigung auf dem Plane ten, die nicht durch das Feuer des Aufbaus oder durch die Kraft der Zerstörung verstärkt wird. Kämpfer des Guten offenbaren das Übergewicht im Kosmischen Aufbau, und jede Offenbarung des Lichtes hat eine innewohnende Obergewalt. Denn sogar ungeachtet des anscheinenden Triumphes der Dunkelheit wird kosmische schöpferische Macht mit feuriger Gerechtigkeit gesättigt. Daher führt die Spirale der Schöpferkraft des welträumlichen Feuers Ereignisse zu ihrem feurigen Triumph. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns also daran erinnern, daß die Subtile Welt eine Übereinstimmung mit der irdischen offenbart. 357. Es ist möglich zu verfolgen, wie Ereignisse sich drängen, wie Wolken sich auftürmen, wie alle Zentren des Planeten ihre verschärften Tendenzen offenbaren. Selbst Menschen mit begrenztem Verstand können erkennen, daß die Weltkarte verändert wird. Wahrhaftig, es bleibt nicht viel Zeit übrig vor den großen Ereignissen. Wiederaufbau der Welt geht in allen Gegenden vor sich, und anscheinend bezeugter Komfort ist nur eine Fata Morgana, denn jede Energie befindet sich in einem Zustand der Umwandlung. Es ist nicht schwer, die Tatsache zu bestätigen, daß die Kosmische Waage pendelt. Wir wollen also auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Sättigung durch den Kosmischen Magneten streben.

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358. Wenn die Menschen nur verstehen würden, mit welchen Grundlagen es möglich ist, eine bessere Welt zu erbauen! Wenn die Menschheit nur über die Vorstellungen nachdenken würde, die das Leben durchdringen. So viele höhere Impulse könnten im Bewußtsein erweckt werden, so viele unbenutzte Energien könnten wirken, wenn die Menschheit nur den Bund des Dienstes annehmen würde, insofern als dieser von allen Höheren Kräften bestätigt worden ist! Alle feurigen Eigenschaften des Dienstes, beruhen genau auf Hingabe. Wahrlich, diese Eigenschaft ist die Grundlage aufbauender Tätigkeit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wird es notwendig sein, diese Grundlage zu bestätigen. 359. Ein Stärken des subtilen Körpers begleitet jedes erhabene Entzücken. Der subtile Körper enthält alle geistigen Zentren; bewußtes Speisen desselben kann große Möglichkeiten hervorrufen. Die wesentliche Natur des subtilen Körpers hängt von diesen geistigen Sättigungen ab. Die Nützlichkeit dieser Speisungen kann für den physischen Körper groß sein. Jedes Entzücken des Geistes stärkt die Zentren des subtilen Körpers, umgekehrt wirkt jedes Zentrum des physischen Körpers, das mit niedrigen Energien gespeist wird, zerstörend auf die feurigen Zentren. Der subtile Körper bedarf geistiger Nahrung. Die beständige Verbindung zwischen Körpern kann daher einen bewußten Energieaustausch bestätigen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir die Wirklichkeit der Verbindung zwischen den Körpern bestätigen. 360. Menschlicher Aufbau bedarf wahrer Grundlagen. Die Art und Weise, auf die Aufbau gegenwärtig vor sich geht, bedroht die Welt mit Zerstörung. Aller kosmische Wiederaufbau erfordert höhere Grundlagen, denn die schöpferische Spirale wird im Aufstieg bestätigt. Aber es zeigt sich, daß sich die Grundlagen der Menschheit in einem Zustand intensiver Auflösung befinden. Alle kosmischen Prozesse offenbaren eine aufwärts gerichtete Umwandlung, aber der Wille der Menschheit hat auf eine Sackgasse hingesteuert, denn der Kreis der Selbstsucht bringt seine Ernten ein. Darum wird bei der Umwandlung seitens der Menschheit kein kosmisches Feuer nutzbar gemacht und statt Evolution ist Involution das Ergebnis. 361. Umwandlung ist unvermeidlich im ganzen Kosmischen Plan. Nur feuriger Wiederaufbau wird neue schöpferische Energien ergeben. Der Kosmische Magnet erschafft und verstärkt alles, was existiert, denn Daten nähern sich, die jeden und alles zwingen werden, am Kosmischen Kampf teilzunehmen. Der Weltraum bedarf der Entladung, Die Kosmische Waage bestätigt den Prozeß von Erschütterungen; durch den ganzen Weltraum er schallt der Ruf zu einer letzten Anspannung. Ich bestätige, daß die Umwandlung von Energien neue Schritte in der Evolution hervorrufen wird. Darum muß man mit Herz und Geist der Feurigen Welt entgegenstreben. 362. Man kann sich vorstellen, wie die Kosmische Waage schwankt, wenn alle historischen Ereignisse, die der heutigen Zeit vorausgegangen sind, auf eine der Schalen der Waage gelegt werden. Und wenn man auf die zukünftige Welt blickt, kann man sehen, wie der Kampf zunimmt. Man kann sich davon überzeugen, wie sich welträumliche Feuer verbreiten. Man kann beobachten, wie die Himmlischen Kräfte mit feurigem Harnisch ausgerüstet sind, und wie irdische Kräfte jede welträumliche Offenbarung verdichten. Es ist wichtig, hierüber nachzudenken, weil Feuriger Wiederaufbau dem Bewußtsein begegnen muß, das Verständnis für das, was stattfindet, offenbart. Die feurige Schwankung der Waage ruft Wirbel hervor, die für die Unbeständigen eine Gefahr sind, die jedoch diejenigen zu .den Höheren Welten emporheben, welche feurig strebend sind. Inmitten der Schwankungen der Kosmischen Waage kann die Menschheit keinen Mittelpfad wählen, dehn nur Licht oder Dunkelheit werden um den Sieg wetteifern. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir uns an die Kosmische Waage erinnern. 363. Wenn das Bewußtsein der Menschheit das Ewige mit dem Vergänglichen vergleichen könnte, würden Blitze des Verstehens des Kosmos offenbar werden, weil alle Werte der Menschheit auf einer ewigen Grundlage beruhen. Aber die Menschheit ist mit einer solchen Hochachtung für das Vergängliche erfüllt gewesen, daß sie das Ewige vergessen hat. Es ist jedoch beweisbar, daß die Form sich ändert, verschwindet und durch das Neue ersetzt wird. Vergänglichkeit ist so augenfällig, und jedes Beispiel des Vergänglichen weist auf ewiges Leben hin. Der Geist ist der Schöpfer jeder Form, er wird jedoch von der Menschheit nicht anerkannt. Wenn die Tatsache begriffen wird, daß der Geist ewig ist, dann werden auch

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Unbegrenztheit und Unsterblichkeit ins Leben treten. Es ist also dringend notwendig, den Geist von Völkern zum Verständnis für die Höheren Prinzipien zu lenken. Die Menschheit ist in Wirkungen verstrickt, aber die Wurzel und das Prinzip von allem ist Schöpferkraft — und sie ist vergessen worden. Wenn der Geist als heiliges Feuer geehrt werden wird, dann wird der große Aufstieg bestätigt werden. 364. Wenn wir nur darüber nachdenken, was eigentlich die höheren Begriffe unterdrückt, gelangen wir unfehlbar zu einem Bewußtsein, das alles mit den niedrigen Erscheinungen vergleicht. Alles herabzusetzen, um es mit dem Niedrigsten zu vergleichen, ist eine Arbeit der Dunklen und die Menschheit ist in der Tat diesen Meinungen unterworfen. Jeder nimmt instinktiv zu dieser zerstörenden Handlungsweise Zuflucht. Daher ist der Bewußtseinszustand der beste Anzeiger aller Zeitalter und aller menschlichen Richtungen. Wohin führt ein solcher Irrtum wie das Verlieren der Verbindung mit der Feurigen Welt? Reinigung des Bewußtseins wird den höheren Energien in der Tat Zugang gewähren. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man mit den dunklen Bewußtseinen ringen. 365. Die Zerstörung der Verbindung mit den höheren Energien isoliert die Menschheit tatsächlich vom Kosmos. Wie ist es möglich, im Kosmos zu existieren, ohne jegliches Begreifen der Weltevolution? Eine bewußte Beziehung zur Weltevolution schließt also indirekt ein Verstehen der Hierarchie als ein lebensspendendes Prinzip in sich. Genau, Psychismus und Mediumschaft wenden den Menschen von den Höheren Sphären ab, denn der subtile Körper wird so sehr mit niederen Ausstrahlungen erfüllt, daß sich das ganze Wesen ändert. In Wahrheit ist in der Bewußtseinsreinigung ein äußerst schwieriger Prozeß enthalten. Der Mensch unterscheidet nicht genau zwischen dem feurigen Zustand der Geistigkeit und dem Psychismus. Wir müssen also die Schrecken des Psychismus überwinden. Tatsächlich werden die Reihen jener Instrumente durch die Diener der Dunkelheit gefüllt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man also mit Psychismus kämpfen. 366. Ebenso wie das Bewußtsein Bürge von Errungenschaft sein kann, kann es auch als Auflösung offenbart werden. Begrenztes Denken kann sich als Leitung für alle dunklen Erscheinungen erweisen. Darum kann Denken zu einem großen lebenskräftigen Beginnen entwickelt werden oder es kann jede Quelle zerstören. Begrenztes Denken zerschlägt alle Möglichkeiten, weil der Prozeß der Aufbautätigkeit auf dem Wachstum des Bewußtseins begründet ist. Wie kann man nach dem Höchsten Ideal streben, ohne das Bewußtsein zu erweitern! Sicherlich kann, das Höhere Ebenbild durch das feurige und furchtlose Bewußtsein verwirklicht werden, weil es für ein feuriges Bewußtsein keine Grenzen gibt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man also seine ganzen Kräfte zur Erweiterung des Bewußtseins anspannen. 367. Der Zustand des. Planeten verschlechtert sich wegen des Bewußtseins der Menschheit. Die Kräfte des Geistes werden für die Bestätigung von Zerstörung verausgabt. Eine kleinmütige Feigheit allen Begriffen gegenüber, die dem heutigen Bewußtsein nicht entsprechen, führt die Menschheit zum Grenzgebiet der Zerstörung. Die Kräfte des Geistes können die Menschheit aus dem alten Geleise herausbringen, wenn sie ihr Denken reinigen wird. Jedes große Prinzip ist jene Triebkraft, die den Geist emporhebt. Ein Suchen nach den höheren Prinzipien ist die erste Aufgabe. Die Existenz der Welt wird durch feurige Prinzipien bestätigt. Darum sollte das Streben zum Höchsten eine äußerst notwendige Aufgabe sein. Die Menschheit muß über eine Umgestaltung ihrer Handlungen nachdenken. Das Karma der Buße nähert sich. Jedes Streben muß der Quelle des Lichtes entgegengelenkt werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt laßt (ins die Errungenschaft großer Verwirklichung im Handeln offenbaren. 368. Wenn das Verständnis für die Grundlagen des Seins klar im Geist brennt, dann hört der Abgrund des Lebens auf, unüberschreitbar zu erscheinen. Wenn die Verwirklichung von Errungenschaft im Herzen brennt, dann scheint der Tag der Zukunft nahe. Der Horizont, der die Welt in ihrem ganzen Aufbau einschließt, umfaßt die ganze Vergänglichkeit

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und offenbares Maya. Der Weltraum wird also mit der schöpferischen Kraft des Feuers und mit zukünftigem Aufbau gesättigt. Das Wissen um die Vergänglichkeit hat ein Gefühl des Losreißens von der Erde zum Ergebnis und treibt den Geist zu jenen Ebenen, wo der Mensch wahrhaftig in seiner feurigen Essenz wohnt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir ein Streben zu den welträumlichen Energien offenbaren, die dem Geist helfen, den Abgrund der Verständnislosigkeit zu überschreiten. 369. Wahrhaftig, der Abgrund der Verständnislosigkeit ist der Pfad vermittels dessen die Menschheit jetzt vorwärts schreitet. Wirklich, zeitgenössisches Denken verwirft psychische Forschungen. Man kann jedoch so viel weiter und tiefer gehen, wenn man die Teilung und Verbindung zwischen den drei Körpern kennt. Denn wenn der physische Körper gebildet ist, ist der Astralkörper fast gebildet worden, und der subtilste, der Mentalkörper, ist nur von den Auserwählten gebildet worden. Diejenigen jedoch, welche in höhere feurige Energien eingeweiht worden sind und welche die feurige Umwandlung der Zentren kennen, können feurige Offenbarungen bestätigen. Alle anderen Offenbarungen müssen in zwei Kategorien eingeteilt werden. Die erste, wenn der Geist den Abgrund nicht überschreiten kann, weil der Mentalkörper noch nicht hinreichend gebildet worden ist, so daß der Geist nicht über die Grenzen der niederen Schichten hinaus erscheinen kann; die andere Kategorie, wenn ein Zentrum teilweise offenbart ist. Man muß sich auch daran erinnern, daß die Feurige Welt einem Geist unerreichbar ist, solange die feurigen Zentren nicht angefangen haben, umgewandelt zu werden. Jedoch über allem steht der Geist, der seine eigenen Feuer entzündet, denn sein Mentalkörper ist dementsprechend schöpferisch tätig. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man empfindungsfähig zwischen psychischen Offenbarungen unterscheiden. 370. Das Bewußtsein vorwärts zu bewegen, ist ebenso schwer wie einen Berg zu versetzen. Die unbeweglichsten Bewußtseine sind tatsächlich die alten und verkalkten. Dies bezieht sich auf alle diejenigen, welche fortfahren zurückzublicken und nicht in die Zukunft schauen. Ich bestätige, daß die verkalkten Bewußtseine starke Maßnahmen erfordern, ebenso wie diejenigen, welche sich nicht über die Grenzen der Kindheit hinaus entwickeln, denn ein Gefühl für rechte Entsprechung ist bei der Bewertung von Ereignissen erforderlich. Verkalkung und Zurückgebliebenheit können die unermeßlichen Möglichkeiten zerstören. Darum ist es während des Aufbaus äußerst wichtig, sich daran zu erinnern, daß die ernste Zeit feurige Maßnahmen erfordert. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir Verständnis für die Macht im Emporheben des Feurigen Schwertes offenbaren. 371. Messung der Bewußtseinsgrade innerhalb der letzten Jahrhunderte zeigen den Menschen jetzt dem Nullpunkt nahe. Und so viele Pforten sind vor dem Horizont der Menschheit geöffnet worden! So viele Leuchttürme sind überall aufgestellt worden, so viele Summierungen sind als möglich aufgezeigt worden! Aber das Emporheben des Schleiers muß den Geist zu wahrer feuriger Errungenschaft treiben. Wofür sollen wir denn während dieses durchtränkten Gebens als Zeugen in Anspruch genommen werden, wenn die Welt im Kampf von Armageddon zittert? Die schwerwiegende Schöpferkraft kann in ein Fest des Geistes verwandelt werden, das der Welt eine glänzende Zukunft offenbaren wird. Aber die ausgestreckte Hand darf nicht durch menschlichen Mangel an Verständnis für den Lichtpfad zurückgewiesen bleiben. Auf dem Pfad zur Feurigen. Welt muß man die Dringlichkeit des Strebens zur Lichtquelle verstehen. 372. Wie wenig denken die Menschen über jene Grundlagen nach, die als Fundamente des Aufbaus gezeigt werden, obgleich dies doch ein äußerst wesentlicher Prozeß ist. In das Fundament des Aufbaus ist eine höchst substantielle und unveränderliche Bestätigung gelegt worden. Von allen Stützen ist der Magnet des Herzens die Feurigste. Ihn auszuschließen, bedeutet das Gebäude ohne Seele zu belassen, denn der Magnet des Herzens enthält alle kosmischen Sättigungen. Der Magnet des Herzens ist die Synthese aller subtilen Energien. Der Magnet des Herzens besteht aus den Ansammlungen von tausenden von Jahren,; in ihm wird Karma und Anziehung ausgedrückt. Ebenso wie es unmöglich ist, die Sonne zu ersetzen, bleibt auch das Herz ein

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mächtiger Schöpfer. Man muß sich also auf dem Pfad zur Feurigen Welt besonders daran erinnern, daß der feurige Magnet des Herzens die Grundlage des Aufbaus ist. 373. Karma ruft seine Wirkungen überall in der Welt hervor. Eine bewußte Haltung zum Weltwiederaufbau kann eine Grundlage für die Neue Welt herstellen. Die gegenwärtige Tendenz ist so weit vom offenbarten kosmischen Magneten abgewichen, daß sich wirklich alle Kräfte des Lichtes versammeln, um der Menschheit zu helfen. Die Aufbautätigkeit wird auf allen Ebenen verstärkt. Kann man sich inmitten von Armageddon womöglich etwas derartiges wie Sicherheit in jenen Weltgegenden vorstellen, die dem Wiederaufbau unterworfen werden? Die Schar geistiger Streitkräfte wird die Menschheit aus ihrer Sackgasse herausführen. Die Periode der Umwandlung wird der Welt höhere Energien bringen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir unsere ganzen Kräfte für den neuen Aufbau anwenden. 374. Das Bewußtsein der Mehrzahl von Menschen dringt nicht in die Tiefen der kosmischen Bauwerke ein. Da die Menschen nicht über die Bedeutung von Prinzipien nachdenken, werden sie von der Feurigen Welt isoliert. Alle schöpferischen Fähigkeiten bedürfen dieser kosmischen Vereinigung, denn diese Vereinigung bestätigt das Gefühl für rechte Entsprechung, das die Menschheit verloren hat. Der Mensch, der vom Kosmos als Erbauer und Mitschöpfer ausersehen worden ist, hat sich von dieser Krone abgewandt. Während er seinen Wirkungskreis vollendet, hat der Mensch die kosmischen Prinzipien nicht als Grundlage angenommen; daher unterscheidet sich die Feurige Welt von der Welt, die von- Menschen erschaffen worden ist. Alles wird im Bewußtsein in Nicht-Übereinstimmung mit den Gesetzen des Kosmos gebrochen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man Realisation des Festhaltens an den Kosmischen Gesetzen offenbaren. 375. Die Anziehung des Magneten des Herzens wirkt mächtig von ferne. Diese Ströme erwecken Widerhalle in Übereinstimmung mit der Kraft der Sendung. Wahrhaftig, man muß dem ausgestreckten Faden entsprechend widerhallen. Die schöpferische Fähigkeit des Herzens ist in ihrer Macht unbegrenzt und unermeßlich. Das Streben zum Erwecken von Energien bezieht sich auf das wesentlichste Prinzip der Entwicklung von schöpferischer Kraft. Die Entwicklung dieses Hebels erfordert ein feuriges Bewußtsein. Man muß also die Dringlichkeit einer solchen Entwicklung des Herzens verstehen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir im Verständnis des Hebels des Feurigen Herzens bestätigt sein. 376. Die Schichten, welche die Menschheit erschafft und mit denen sie den Planeten umgibt, werden immer überfüllter, weil jenes Leben, das auf Erden eingeführt worden ist, nicht nur geistige Entladung verhindert, sondern auch die physische. Die Übereinstimmung zwischen den Welten im Weltraum hängt also von der Sättigung dieser Schichten ab. Im kosmischen Weltraum ruft jede Entladung eine ganze Kette von Wirkungen hervor. Und die Atmosphäre der Erde bildet sozusagen eine Kruste, die mit dunklen Flecken getüpfelt ist. Wenn man weiß, wie sehr die Welten der Speisung durch die höheren Energien bedürfen, kann man sich die Wirkungen einer solchen Isolierung vorstellen! Diejenigen, Welche eine Ewige Wache halten, lenken die Lichtstrahlen und spannen ihre ganzen.* Kräfte an. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir Verständnis für diese Spannung, in der die Kräfte des Lichtes den Planeten erretten, offenbaren. 377. Der kosmische Kampf, der den Weltraum überlastet, umgibt den ganzen Kosmos. In diesem Kampf werden viele Probleme gelöst, und diese Lösungen werden Wendepunkte in der Weltgeschichte sein und neue Prinzipien bestätigen. Jede Energie wird durch diese feurigen Konflikte umgewandelt. Die Wendung wird scharf sein, aber das furchtlose Bewußtsein kennt die Freude des Geistes.

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Denn nur Wagemut kann den Geist der neuen Zukunft zuwenden. Nur das Wissen um diesen Kosmischen Kampf offenbart ein Verständnis für die heutigen Ereignisse, denn das Karma drängt alles zusammen. Feurige Furchtlosigkeit wird den Schleier von morgen emporheben und die Ursache bestätigen, die den Weltraum überlastet. Darum wird die Suche nach der Ursache die Wirkung offenbaren. Auf diese Weise wird die Feurige Welt als zugänglich für die Menschheit bestätigt werden. Wir wollen uns also im Herzen der Feurigen Welt zuwenden. 378. Der offenbarte Kämpf fordert zu einer Unterscheidung zwischen den Pfaden auf, die zum 304 Licht und denen, die zur Dunkelheit führen. Während der kosmischen Spannung aller Kräfte ist dieses Unterscheidungsvermögen unentbehrlich, denn der Weltraum ist mit feurigen Pfeilen angefüllt. Jedes Bewußtsein muß mit Bestätigung des feurigen Kampfes erfüllt sein. Wahrhaftig, während einer solchen feurigen Spannung von offenbarten Pfeilen muß die Menschheit unverzüglich jene Richtung zur Rettung annehmen, die ihr seitens der Kräfte des Lichtes angedeutet worden ist. Zur Unterstützung des Planeten werden feurige Ströme gesandt; sie müssen mit Geist und Herz empfangen werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es besonders wichtig, die Kraft zu erkennen, die für die Rettung der Menschheit verausgabt wird. 379. Auf dem Pfad zum Dienst ist es wichtig, sich an die Notwendigkeit für Ehrlichkeit zu erinnern, denn diese ist das erste Erfordernis beim Bauen. Entstellung von Tatsachen ist Entstellung des Bauens. Nur Selbsttäuschung treibt den Geist zu Entstellung. Der Karmische Spiegel reflektiert diese Entstellungen, und der Geist, der eine Karmische boshafte Auslegung offenbart, fügt dem ganzen Bau eine Verletzung zu. Warum hat die Menschheit also den Planeten so sehr mit falschen Ausströmungen umhüllt? Entstellung der Wahrheit, Entstellung der Lehre, Entstellung von Prinzipien führt zur Zerstörungen dieser Sackgasse wohnt der Geist der Menschen, def durch Egoismus lebt. Man muß den Staub fortfegen, und Spalten gähnen in dem in Unordnung geratenen Bau. Wahrhaftig, Geschwüre des Geistes hindern die Errichtung des Bauwerkes. Man muß auf empfindungsfähige Weise Duldsamkeit und Beweglichkeit von jenen Eigenschaften unterscheiden, die sich so chaotisch offenbaren, wenn man Menschen erprobt, die dorthin umkehren, wo weder Gewissen noch Ehrlichkeit noch Wahrheit den Geist anrufen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist Ehrlichkeit das erste Erfordernis. Daran wollen wir uns erinnern. 380. Die Ansammlung um den Planeten herum sind eine äußerst kondensierte Masse. Wenn diese Masse erforscht werden würde, dann würde es möglich sein, viele nützliche Dinge zu entdecken. Genau, diese Atmosphäre enthält Substanzen, die entsprechender Energien zur Erde anziehen. Wenn diese Substanzen vom Gesichtspunkt subtiler Energien erforscht werden würden, dann würde es möglich sein zu beobachten, daß jede Substanz von menschlichen Ausströmungen durchdrungen ist, die aus der psychischen Tätigkeit des Menschen hervorgehen. Die Aura des Planeten sammelt alle Energien, welche die wesentlichen Offenbarungen der Menschheit ausmachen. Darum ist die Reini- gung des Weltraumes eine Aufgabe von erster Wichtigkeit auf dem Pfad zur Feurigen Welt. 381. Wie kann man ohne tatsächliches Ringen eine feurige Einweihung erlangen? Wie kann man ohne wirklichen Kampf durch das Leben schreiten? Nur ein niedriges Verständnis kann eine Vorstellung von einer höheren Errungenschaft ohne Spannung haben. Durch das Leben schreiten und das Ziel erreichen, bedeutet am Rande des Abgrundes entlangzugehen, es bedeutet, durch Kummer und Spannung hindurchzugehen. Ebenso wie das Kosmische Laboratorium diese Energien des Herzens umwandelt, gehen auch menschliche Seelen auf Erden durch das Fegefeuer. Ohne diese feurige Verbindung mit kosmischem Feuer kann das Herz keine Einweihung in die Höhere Welt kennen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich an das Fegefeuer des Lebens erinnern.

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382. Die Welt ist in Wirkungen versunken, die von menschlichen Taten hervorgerufen worden sind. Kann man über das, was sich auf dem Planeten ereignet, überrascht sein? Gase, die durch die geistigen Unterdrückungen im menschlichen Organismus gebildet worden sind, haben den Weltraum abgedämmt und den Planeten in Dunkelheit gehüllt. Menschliche Bestrebungen entsprechen dem, was vor sich geht. Die irdischen und die überirdischen Schichten sind mit Offenbarungen erfüllt, die durch die Missetaten der Menschheit hervorgerufen worden sind. Die Schichten haben sich wahrhaftig gegenseitig angesteckt. Dies ist eine augenfällige karmische Wirkung. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt müssen Maßnahmen getroffen werden, um neue karmische Wirkungen zu bestätigen. 383. Kosmische Energien haben sich flammend um den Planeten herum angesammelt und durchstechen die Dicke der irdischen Atmosphäre in konzentrierten Strömen. Der Zustand der Menschheit hängt von diesen Strömen ab, die ihre Wirkungen physisch und geistig offenbaren. Physische und geistige Epidemien kommen von den dicken Schichtungen, und man kann ihren Einfluß im Strom der Ereignisse verfolgen. Jedes Zeitalter hat seine Omen, die aus den Ansammlungen von Ergebnissen der Handlungen der Menschheit erscheinen. Diese Schichtungen können vom Weltraum aus gespürt und wieder zu Quellen von Handlungen werden. Auf diese Weise tritt das Gesetz ewiger Umwandlung ins Leben ein. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir Verständnis für das Gesetz ewiger feuriger Umwandlungen offenbaren. 384. Ein Entzücken des Geistes ist eine feurige schöpferische Energie. Entzückung des Geistes erfüllt jede Offenbarung mit den besten Bestrebun- 308 gen. Wenn man das Herz kultiviert, sollte man diese schöpferischen Energien, die den Geist mit den subtilsten Ausstrahlungen erfüllen, besonders erkennen. Während des Aufstiegs ist es so wichtig, alle Sinne zu verfeinern. Das Bauen wird stets durch Entzückung und Streben von Geist und Herz verstärkt. Die Anziehung von feurigen Energien aus dem Weltraum hat jedes erhabene Gefühl in ihrer Grundlage. Wie wichtig ist es, alle feurigen Bestrebungen zu erwecken! Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir nach Wahrnehmung von Freude im Dienst für die Große Hierarchie des Lichtes streben. 385. Der Wille, der zu schöpferischer Tätigkeit mit dem Kosmischen Magneten getrieben wird, kann viele erhabene Bauten errichten, denn der bewußt gelenkte Wille erschafft intensiv. Deshalb kann die Wahl der Pfade und die Kenntnis der Richtung den Geist in feurigem Streben sättigen. Die Menschheit nimmt dieses Gesetz des bewußt gelenkten Willens nicht an; daher entstehen so viele Irrtümer. Es kann bestätigt werden, daß jede menschliche Handlung ohne wahres Verständnis für ihre Bedeutung begonnen wird. Im menschlichen Leben mangelt es also in bemerkenswerter Weise an Zielbereitschaft. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich an ...das große' Gesetz bewußter Lenkung des Willens erinnern. 386. Die Umstände der Existenz machen den Geist abhängig von der Vereinigung mit kosmischen Strömen. Es ist tatsächlich nötig, das Bewußtsein in dieser Richtung zu entwickeln. Wenn die Menschheit sich intensiv mit bewußter Arbeit beschäftigen wird, werden ihr alle Energien zugänglich sein. Der Zauberkreis wird tatsächlich von der Menschheit selbst erschaffen, und die Sackgasse ist ebenfalls eine Schöpfung des Menschen. Erleuchtung kann nur durch eine bewußte Beziehung mit kosmischen Energien kommen. Isolierung von Höheren Kräften hat zu gewissen Ereignissen geführt, die ihren natürlichen Verlauf dadurch verstärkt haben. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir eine bewußte Beziehung zu kosmischen Energien offenbaren. 387. Das furchtbarste Verderben der Menschheit ist Selbstzerstörung um augenfälliger Selbstsucht willen. Ein Mensch, der bestätigt, daß er, um seinem eigenen Ideal zu dienen, alle anderen, die nicht mit seinem Pfad übereinstimmen, zerstören muß, ist ein Zerstörer der Grundlagen der Evolution.

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Der Kosmos verlangt Ausdruck von allem was existiert, und auf der geistigen Ebene kann keine Gleichmachung stattfinden. Alle höheren Lehren haben dieselbe Quelle in ihrer Grundlage und wer- den das, was als geistige Nahrung dient, nicht zerstören. Wahrlich, wer das Gleichmachen aller Grundlagen, aller Lehren, fordert, reduziert jede große Grundlage zu Staub. Die Waage schwankt nicht sehr zwischen Atheismus und Heuchelei. Laßt uns also auf dem feurigen Pfad daran denken, wer die Grundlage des Bauwerkes niederreißt. 388. Während des Untergangs eines Zeitalters wird zuerst eine Spaltung inmitten innerer Strukturen beobachtet. Wenn geistiger Verfall das nationale Bewußtsein übermannt, sind diese Zeichen besonders klar. Wenn man eine Weltkarte ansieht, kann man leicht davon überzeugt werden, daß Auflösung der Wiedergeburt vorausgeht, die nur durch Erneuerung des Geistes bewerkstelligt werden kann. Das Suchen nach der wahren Wiedergeburt führt zur Erneuerung des Geistes und der Prinzipien, und auf diese Weise kann eine neue Aufbautätigkeit bestätigt werden. Neuer Aufbau kann nicht ohne wirkliche Erneuerung des Geistes gebilligt werden. Der Dienst für das Licht muß den Geist mit Mut begeistern, um feurige Aufbautätigkeit zu offenbaren. 389. Die beste Definition für die harmonisierte Aura ist eine subtile Verbindung von Energien. In dieser Zusammensetzung sind alle schöpferischen Energien zu finden, weil alle subtilen Bestandteile vereinigt gehalten werden können, wenn die Aura harmonisiert ist. Die harmoniserte Aura vereinigt das vereinheitlichte Bewußtsein mit dem vereinheitlichten Herzen. In jeder Spannung von Harmonisierung kann ein besonderer Strom ohne jegliche Verletzung hindurchfließen, wenn die Kräfte der Pole identisch sind. Dasselbe Gesetz ist auf Sendungen anwendbar, denn der Sender und der Empfänger müssen sich an ein und dieselbe Schwingung anpassen. Darum ist der Faktor des Herzens so wichtig. Und wenn es möglich ist, mental von ferne zu wirken, dann ist die Macht des Herzens unvergleichlich, denn das Herz kann alle schlummernden Energien von Erinnerungen und Ansammlungen der Vergangenheit erwecken. Es ist also nötig, die Macht des Herzens als eine Offenbarung der Feurigen Welt zu verstehen. 390. Karma offenbart seine Zeichen stets. Auch dieses kommende Jahr wird seine eigenen Vergeltungen offenbaren. Das Karma der Welt und der Marsch der Menschen werden die Wirkungen von Weltereignissen andeuten. Die Kräfte des Lichtes durchtränken alle Weltbewegungen. Auf der Kosmischen Waage werden Selbstentsagung und augenfälliger böser Wille steigen und fallen. Somit wird es in allem Neuaufbau möglich sein, kosmische Erschütterungen, welche die Macht des Lichtes im 312 Endkampf offenbaren werden, zu beobachten. Auf diese Weise sättigen Wir den Weltraum. Ein neuer Schritt der Sättigung des Aufbaus steht nahe bevor. Auf diese Weise werden Wir durch Anspannung aller Kräfte siegen. 391. Empfangsfähigkeit für subtile Energien wird stets von Verfeinerung des Organismus begleitet. Außerdem muß man sich daran erinnern, daß das Bewußtsein in erster Linie hilft, denn die subtilen Energien können nur durch Verfeinerung des Organismus wahrgenommen werden. Dieses Prinzip muß gründlich verstanden werden, weil sich gewöhnlich ein Gemisch von Vorstellungen ergibt. Und dieses Mißverständnis und dieser Wirrwarr führen zu sehr gefährlichen Irrtümern. Während der Reinigung des Bewußtseins ist es sehr notwendig, diese Prozesse zu unterscheiden, denn die Menschen sind stets zur Bestätigung von Psychismus anstatt der höheren feurigen Begriffe geneigt. Der Geist, der in dieses Extrem verfällt, mag sich so von psychischen Sekretionen umgeben finden, daß es ihni nicht gelingen kann, von anderen, höheren Energien umhüllt zu werden, selbst wenn er dies. wünschen mag. Und auch hierbei wollen wir auf das Bewußtsein als heilsamen Mittler hinweisen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt kann also bestätigt werden, daß das feurige Bewußtsein den Schlüssel zur Urteilskraft verleihen wird.

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392. Eine bewußte Erwägung der Kraft seiner eigenen Ausstrahlungen kann eine beträchtliche Sättigung hervorrufen. Ein Geist, der nach bewußter Anwendung seiner Ausstrahlungen strebt, muß die offenbarte Kraft des Herzens verstärken, denn diese sonnenähnliche Quelle kann alle Pfade offenbaren. Bewußte Bestätigung von Ausstrahlungen ist tatsächlich anwendbar, wenn alle höheren feurigen Energien des Herzens entzündet sind. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt wollen wir eine bewußte Haltung zu den Ausstrahlungen des Herzens bestätigen. 393. Ausstrahlungen des Herzens haben feurige Eigenschaften, die überall im Weltraum eine mächtige Sättigung offenbaren. Wenn die Menschen nur lernen könnten, Aufbau durch die feurigen Energien zu bestätigen, könnte vieles in Übereinstimmung mit dem Kosmischen Magneten eingeführt werden. Ausstrahlungen des Herzens haben eine aufbauende Kraft, und nichts kann mit den feurigen Ausstrahlungen des Herzens verglichen werden, denn sogar welträumliche Energien sind ihrer mächtigen Wirkung unterworfen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man Verständnis für diese Fackel der Fackeln offenbaren. 394. Die Spannung der Welt zu fühlen, ist ein Trieb des feurigen Bewußtseins. Die verborgenen Geschwüre der Welt können von dem feurigen Herzen empfunden werden. Jene Schwingungen, die den Weltraum erfüllen, bleiben unbemerkt von den Bewußtseinen, die in das alte Geleis der Weltbewegung verfallen sind. Nur das Herz, das diese Geschwüre bewußt auf sich nimmt, kann wirklich ein Mitarbeiter des Kosmischen Magneten genannt werden. Das Bewußtsein, das isoliert vom Kosmischen Kampf ist, nähert sich der Feurigen Welt nicht, denn diese grundlegende Urteilskraft ist unerläßlich, wenn die Welt im Konflikt der Kräfte des Lichtes mit der Dunkelheit bebt. 395. Eine besondere Eigentümlichkeit des subtilen Geistes ist das Erkennen der Eigenschaften und Verdienste im Menschen. Je umfassender und subtiler das Bewußtsein ist, desto mehr Güte enthält es, denn nur das begrenzte Bewußtsein beraubt alle des Verdienstes. Ohne diese feurige Eigenschaft kann ein Herz nicht wirklich groß sein. Wahrhaftig, das feurige Herz weiß, wie es den Tribut des gebenden und großmütigen Herzens bestätigen sollte. Sättigung des Herzens mit diesen feurigen Eigenschaften offenbart ihren eigenen Kampf. Groß ist die Verletzung für den Geist, wenn eine physische Bestätigung den Vortritt über die feurige Essenz ergreift. Das feurige Herz weiß, wie es Anerkennung von feuriger Aufbautätigkeit offenbaren sollte, denn auf dieser Grundlage können zuverlässige Säulen errichtet werden. Führer und Könige sind nur durch diese feurige Eigenschaft bestätigt worden. Im Weltaufbau sind viele Zerstörungen vorgekommen, wenn diese feurige Eigenschaft fehlte. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muß man sich an diese feurige Eigenschaft erinnern. 396. Ich bestätige, wie notwendig es ist, die feurige Eigenschaft der Anerkennung von Verdiensten zu offenbaren, denn ohne sie kann der neue Bau nicht bestätigt werden. Hieran muß man sich sehr standhaft erinnern; die ganze Linie der Hierarchie hindurch muß es verfolgt werden. Ein Einschreiten des Karmas sühnt schwer für jeden Ausdruck von Undankbarkeit, und sogar die Kräfte des Lichtes lassen einen Geist auf sich selbst angewiesen, wenn diese Grundlagen verachtet werden. Und bis zu den höchsten Stufen hinauf ist das Gesetz ein und dasselbe, denn diese Eigenschaft muß durch inneres Feuer erlangt werden, und der Geist selbst muß diese Eigenschaft entwickeln. Wir drängen Uns dem Bewußtsein nicht auf, wenn Wir sehen, daß diese feurige Grundlage fehlt. 397. Zahllos sind die Ursachen von Krankheiten, und die Wissenschaft muß diese Ursachen analysieren. Hierbei ist es notwendig, die Struktur des ganzen planetarischen Lebens im Auge zu haben. Wenn man Krankheiten analysiert, sollte man die geistigen und physischen Ströme studieren. Die Umgebung übt ebenfalls ihren Einfluß aus, denn es stellt sich heraus, daß die Gruppenaura eine starke Wirkung auf einen empfindungsfähigen Organismus hat. Wir haben oft gehört, daß während Epidemien die besseren Leute die ersten sind, die in die Subtile Welt hinübergehen, und solche Krankheiten raffen oft viele empfindungsfähige Geister hinweg.

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Dies muß erforscht werden, denn nicht immer ist die Unzulänglichkeit von psychischer Energie die Ursache des Krankwerdens. „Mikroben" von geistiger Ansteckung, die den Weltraum durchsetzen, überlasten tatsächlich den empfindungsfähigen Organismus, der einen großen Vorrat an psychischer Energie liefert. Man kann verfolgen, wie eine Krankheit in kritischen Augenblicken oft das sich ansammelnde Lebensdrama löst, und oft nimmt ein dritter Geist eine Last auf sich, die in seiner Nähe hervorgerufen worden ist, und trägt sie freiwillig und mit angespannter Sorgfalt. Ärzte müssen die Umstände, die Krankheiten umgeben und ihr vorausgehen, sehr aufmerksam erforschen, denn sie mögen einen verborgenen Schlüssel zu vielen Krankheiten entdecken. 398. Auch das Feuer, das die Mutter des Agni Yoga auf den Höhen bedrohte, war eine syntheti- . sehe Entladung von welträumlichem Feuer. Außer feuriger Umbildung wandelte dieses Feuer sozusagen die ganze umgebende Atmosphäre um. Dieses okkulte und physische Feuer machte tatsächlich alle Erscheinungen, die sich an jenem Ort angesammelt hatten, wieder gut. Der subtile Organismus hat viele Funktionen. Die Funktionen des feurigen Geistes sind so verschiedenartig. Der Agni Yogi entlastet den Weltraum und absorbiert alle Ausstrahlungen. Er ist ein mächtiger Krieger, der mit der Dunkelheit kämpft, und er ist jene Macht, die sich bemüht, das dunkle Pack zu vernichten. 399. Die Zunahme und Abnahme der psychischen Energie hängt von verschiedenen Ursachen ab. Man muß verstehen, daß der wichtigste Faktor die tatsächliche Qualität des Geistes des Trägers von psychischer Energie ist. Was den feurigen Geist anbetrifft, so wird sein Vorrat selbst während der größten Abnahme von psychischer Energie niemals völlig erschöpft. Aber der irdische Geist wird nur durch die niedrigsten Energien bestätigt, die sehr leicht kleine Vorräte an psychischer Energie verschlingen; da dieses höhere Feuer durch die Spannung der höheren Zentren, durch höhere Bestrebungen und höhere Gefühle hervorgebracht wird. Die Offenbarung von psychischer Energie wird während einer Abnahme sozusagen kristallisiert, aber der feurige Geist kann diese Kristalle durch Anspannung des Herzens entflammen. Ein Entzücken des Geistes kann sogar das Potential des Vorrates von psychischer Energie offenbaren. Darum kann der feurige Geist seinen Vorrat an psychischer Energie nicht erschöpfen. Dieser Vorrat kann während einer Entzündung der Zentren in Flammen ausbrechen. Während Verausgabung in Kämpfen und während Sendungen in weite Entfernungen kann er nahezu verschwinden, aber dieser heilige Kristall kann nicht gänzlich verschwinden. Seine Tätigkeit ändert nur sowohl seinen Rhythmus und seine Eigenschaften als auch seine Spannung. 400. Der Vorrat an psychischer Energie ist unerschöpflich und während geistigen Strebens wird ihre Kraft vervielfältigt. Zur Zeit geistigen Strebens wird diese Energie zu einem aufbauenden Impuls für neue Vorräte. Die Eigenheiten dieser feurigen Energie sind somit vielgestaltig und ihr Potential übertrifft jede andere Energie, weil das Leben, das in ihr enthalten ist, alle anderen Energien umwandeln kann. Psychische Energie kann in ihrer Tätigkeit jeden Widerstand überwinden, wenn sie bewußt gelenkt wird. Die offenbarte Quelle wird nur dann erschöpft, wenn sie nicht durch bewußtes Streben unterstützt wird. Durch Errungenschaft des Geistes, durch feurige Sättigung, verstärkt diese heilige feurige Quelle des Lebens alle lebenswichtigen Funktionen. 401. Der Kristall der psychischen Energie kann während großer Spannungen sozusagen trübe werden. Aber dieser vorübergehende Zustand bedeutet kein Erlöschen, denn solange ein Druck von außen besteht, ist der Geist feurig, weil das Potential des Kristalls sozusagen in dem Feuer offenbart wird, das direkt aus dem Samen des Geistes aufflammt. Psychische Energie gibt auch dem subtilen Körper Form. Wenn psychische Energie eine Energie zusammendrückt, dann drückt diese Energie den Subtilen Körper dementsprechend zusammen. Hellhören durch Feurigkeit hängt vom Zustand der psychischen Energie ab. Allerdings ist es notwendig, jeder Verausgabung von psychischer Energie Aufmerksamkeit zu schenken, denn man muß sich daran erinnern, daß ein und dieselbe Quelle der psychischen Energie in großen Entfernungen und auf allen anderen Ebenen schöpferisch tätig ist.

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Diese feurige Quelle sollte also bestätigt werden, denn in ihr ist die Dynamik des Feuers enthalten. 402. Die Mittel und Wege, psychische Energie zusammenzupressen, sind äußerst mannigfaltig. Erhabene Gedanken oder Freude des Strebens, Entzücken des Geistes und jede innere Sättigung mit Kraft können die Offenbarungen von psychischer Energie vervielfältigen. Genau, diese heilige Quelle kann von innen her ergänzt werden. Während großer Erregungen oder ernstlicher Krankheiten kann der Kristall der psychischen Energie durch jene Energien mit neuer Kraft erfüllt werden, die durch die höheren Zentren und erhabene Gefühle gespeist werden. Daher wirkt Glaube, welcher der Lichtquelle zugelenkt wird, fürwahr Wunder. 403. Während des Entfachens der Zentren ist es möglich, verschiedene Sättigungen durch psychische Energie zu beobachten. Feurige Umwandlung verschlingt sozusagen und verdichtet die Kristalle der psychischen Energie. Arbeit der Zentren verschlingt alle Energien und nachdem die Kristalle bearbeitet worden sind, werden sie durch neue Zutaten, die ihre Sättigungen hinzufügen, verdichtet. Diese Sättigungen werden in verschiedenen Funktionen der Zentren offenbart. Psychische Energie zeichnet sich auch durch ihre Qualität aus, und ihre Verfeinerung kann die höheren Offenbarungen lebenswichtiger Funktionen, die auf verschiedenen Stufen durch verschiedenartige Qualitäten verstärkt werden, durchdringen. Und in ähnlicher Weise, wie sich schöpferisches Feuer über das Weltall verbreitet, geht auch psychische Energie durch ihre vielen Stufen hindurch, während sie verfeinert wird. Die Quelle schöpferischer Kraft hängt also von der Bestätigung der Kraft der psychischen Energie in ihrer ganzen inneren latenten Möglichkeit ab. Die Entwicklung der Kräfte des Geistes ist tatsächlich das Potential der psychischen Energie. 404. Psychische Energie offenbart sich auch in anderen Formen, und sie kann vermittels eines magnetischen Stromes übertragen werden. Eine solche Übertragung kann jedoch nur dann stattfinden, wenn Strömungen und Auren harmonisiert sind, wenn jedoch Gegenwirkungen entstehen, wird psychische Energie von außen verschlungen. Diese Vernichtungen können als Resultat von irgendetwas Beliebigen, von Blutsaugerei bis hinauf zu bewußter Zerstörung stattfinden. Ebenfalls können Gedanken, welche die Atmosphäre erfüllen, psychische Energie entweder zusammenpressen oder vernichten. Welträumliches Feuer enthält diese Kristalle. Oft ist die Aura von Orten, in denen Reizungen oder schöpferische Handlungen vor sich gehen, mit entsprechenden Kristallen durchtränkt. Die Qualität der Energie durchtränkt den Weltraum entsprechend. 405. Psychische Energie verstärkt Zentren während ihrer Umwandlung. Ein Spannungszustand in einem Zentrum verringert naturgemäß den Zufluß von psychischer Energie zu den anderen Zentren, daher entsteht ein Gefühl von Unausgeglichenheit. Aber nach jeder Umwandlung ist der Zufluß von psychischer Energie stärker. Die Offenbarung von psychischer Energie nimmt nach der Umwandlung eine besondere Qualität an. Der Kontakt mit kosmischen Feuern hat eine mächtige Reaktion, und psychische Energie wird dann einer größeren Spannung ausgesetzt. Dies gestattet es dem Geist, während Sendungen bewußten Gebrauch von psychischer Energie zu machen. Spannung der Zentren wird also als eine große Umwandlung von psychischer Energie offenbart. 406. Sättigung der Zentren durch höheres Feuer verstärkt die psychische Energie. Wenn das Feuer der Zentren wütet, befindet sich psychische Energie ebenfalls in einem Zustand höchster Spannung. Das Ausgleichen dieser feurigen Kräfte nach Umwandlung hat ein neues Entfachen der Zentren zur Folge. Der Prozeß der Verdichtung von psychischer Energie geht in Übereinstimmung mit der Umwandlung vor sich. Die Zentren sammeln in ihrem Innern Kristalle von psychischer Energie, welche die Macht der Umwandlung bestätigen. Der Agni Yogi offenbart eine mächtige Anspannung von Energie, die in Übereinstimmung mit offenbartem welträumlichen Feuer schöpferisch wirkt. Der Schatz an

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psychischer Energie kann ein mächtiges Universalheilmittel erschaffen. Das Bewußtsein, welches das Streben des Geistes nach Umwandlung der Zentren fördert, vollbringt eine feurige Handlung. 407. Es ist nicht immer möglich, sofort zu wissen, wohin ein Strom psychischer Energie gelenkt worden ist. Es ist unmöglich, sofort zu entscheiden, wann die Ströme in verschiedenen Richtungen gehen und eine identische Reaktion offenbaren, denn die Verausgabung von psychischer Energie in schöpferischen Handlungen geht aus Einer Quelle hervor. Der Strom von psychischer Energie wird auf das Herz und auf den ganzen Organismus reflektiert, darum ist es schwer, in irgendeinem Augenblick die Richtung zu bestimmen, in der die psychische Energie ihre Sättigungen hervorbringt. Herzensqual kann die Folge vieler Ursachen sein, aber man sollte sie nicht nur dem Gewicht der drückenden Lebenserscheinungen zuschreiben, denn die Ursache mag das Gegenteil sein. Wenn ein Strom von psychischer Energie in den Weltraum gelenkt wird, ist ein Gefühl von Herzweh unvermeidlich. Man sollte diese wunderwirkenden Erscheinungen sorgfältig unterscheiden und darf sie nicht mit Vorahnungen verwechseln. 408. Gelenkte psychische Energie wird besonders durch das Feuer des Geistes verstärkt. Spannung des Willens vervielfältigt die Zufuhr und die Kräfte der psychischen Energie. Man kann im Leben davon überzeugt werden, wie eine Offenbarung von gespannter psychischer Energie verschiedenen Schranken widersteht und entgegenwirkt. Ströme von psychischer Energie sind imstande, die umgebende Atmosphäre in einem solchen Grade zu magnetisieren, daß tatsächlich ringsumher so etwas wie ein feuriger Strom hergestellt wird, der alle unberechtigterweise eindringenden bösen Energien vernichtet. Bewußte Spannung der psychischen Energie der Furchtlosigkeit ist eine große Rüstung. Bewußte Anwendung dieser Sättigungen errichtet eine feurige Mauer, welche die bestätigte Stellung beschützt. Die schöpferische Macht der psychischen Energie ist unbegrenzt. , 409. Das Bewußtsein kann jene Hebel stärken, die für die Verstärkung von psychischer Energie erforderlich sind! Aber hierfür ist eine sehr subtile Urteilskraft nötig, weil das subtile Bewußtsein von Kräften in schöpferischer Spannung Gebrauch macht, das grobe Bewußtsein und der zerstörende Geist zwingen die Hebel jedoch zu bösen Taten. Psychische Energie in Menschenhänden ist eine ganz fürchterliche Waffe. 410. Während kosmischer Verfinsterungen werden Erscheinungen von dunklen Kräften für die Verstärkung ihrer Taten angespannt, weil das Gleichgewicht gestört ist, und gerade in diesem Zustand der Verwirrung offenbaren die dunklen Wesen ihre Kraft. Kosmische Verfinsterungen heben die Ereignisse besonders hervor, denn sie helfen den herausfordernden Kräften zu erscheinen. Die Kampftätigkeit wird erhöht, und die Ereignisse werden beschleunigt; die Dunkelheit verdichtet sich, aber das Licht siegt, und der neue Stern erglänzt heller. 411. Der Zustand der Menschheit, die eines Vorrats von psychischer Energie beraubt worden ist, wird deutlich in Ereignissen ausgedrückt, die den Zusammenstoß der Kräfte des Lichtes und der Dunkelheit verstärken. Alle Ströme werden so augenfällig in verschiedene Richtungen gedrängt, was andeutet, wie wenig die Quelle der psychischen Energie die Menschen sättigt. Sicherlich deuten geistiger Tod, die Erschöpfung der psychischen Energie, die Zerstörung höherer Bestrebungen, alle den Zustand an, in dem sich die Menschheit befindet. Das Streben nach höheren Errungenschaften verleiht dem Geist Flügel und drückt einen Vorrat an psychischer Energie zusammen. Natürlich ist es nötig, daß die flammenähnliche psychische Energie tatsächlich angewandt wird, darum erscheint feuri- ges Streben als ein so mächtiger Akkumulator von psychischer Energie. 412. Es ist tatsächlich unmöglich, mit Kleinmut zu bauen, denn er bringt überall Zerstörung. Eine verstärkte Aufbau Tätigkeit erfordert einen Akt höchsten Strebens — es gibt entweder vollständigen Sieg oder wertlosen Kleinmut. Wenn es dem menschlichen Verstand klargemacht werden könnte, wie schädlich Halbheit und Kompromisse sind, würde der Bauprozeß anders vor sich gehen. Aber die

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Menschheit leidet an diesen schrecklichen Geschwüren, und Wir müssen als Gegenmaßnahme blutigen Schweiß ausschwitzen. Das ist der Spannungszustand, in dem die Hierarchie des Lichtes arbeitet. Wahrhaftig, blutiger Schweiß bedeckt Unsere Stirn. 413. Entzücken des Geistes oder plötzliches Mißgeschick sind gleich wirksam, um den Fluß psychischer Energie anzutreiben. Diese Erscheinung ist während des Entzückens des Geistes leicht verständlich, aber während eines Mißgeschicks können viele subtile Gründe wahrgenommen werden. Zur Zeit von Verwirrung kann psychische Energie nicht verdichtet werden, um anzufangen zu wirken. Aber durch Kühnheit des Geistes kann psychische Energie als eine mächtige Flamme ausbrechen und sozusagen einen Schild gegen das eindringende Böse bilden. Man kann sich in diesen Konzentrationen von psychischer Energie üben und finden, daß der angespannte Wille einen Vorrat derselben zusammendrücken kann. Feigheit kann tatsächlich nur den Vorrat von psychischer Energie auslöschen. Entwickelt darum einen Vorrät an psychischer Energie und schärft die Kühnheit, denn in dieser Quelle ist so viel Kraft enthalten! 414. Das Herz verstärkt psychische Energie besonders, und jede Herzenserfahrung wird auf den Vorrat an psychischer Energie reflektiert. Man kann vom chemischen Tod eines Menschen sprechen, wenn der Vorrat an psychischer Energie erschöpft ist. Man kann von Auferstehung sprechen, wenn psychische Energie anfängt, angesammelt zu werden. Durch ein subtiles Studium von Methoden würde es möglich sein, Mittel zu entdecken, psychische Energie zu verstärken, aber hierfür sollte man den Zustand des Geistes kennen. Eine feurige Verbindung von psychischer Energie kann jedoch nur durch einen feurigen Antrieb zusammengedrückt werden. Bei dem Bekämpfen von Krankheiten ist es möglich, psychische Energie als einen mächtigen Faktor zu konzentrieren. Durch Reinigung des Bewußtseins ist es möglich, Kräfte des Geistes zu verstärken, die als Beweggründe des Weltraumes offenbart werden. Im Herzen sind Hebel für die feurige Auferstehung von psychischer Energie zu finden. 415. Der Geist, der im Leben die Macht der Spannung von psychischer Energie erkennt, kann auch während des Hinübergehens in die Subtile Welt mit der Kraft von psychischer Energie rechnen. Unser subtiler Körper wird durch die Sättigungen gespeist, und die Fluida von psychischer Energie bilden den subtilen Körper. Wahrhaftig, durch Umwandlung der Zentren wirkt psychische Energie zunehmend stark, und die Zentren sammeln diese mächtigen Fluida zur Stärkung des subtilen Körpers. Wenn psychische Energie durch erhabene Gefühle angesammelt wird, dann wird die Umwandlung des subtilen Körpers dementsprechend mit feurigen Energien gesättigt. Es ist also wichtig, seine Kräfte in einem genauen Verständnis von der Macht der psychischen Energie zu verstärken. Die Wirksamkeit von feuriger Energie verstärkt alle folgenden Offenbarungen des Lebens. 416. Psychische Energie durchdringt alle Gewebe und stellt im ganzen Körper Gleichgewicht her. Während einer Krankheit fließt psychische Energie von einem bestimmten Zentrum hinaus und schwächt die Funktion der Drüsen. Psychische Energie wird dann zu jenen Zentren getrieben, die imstande sind, Gleichgewicht zu unterstützen und aufrecht zu erhalten. Die Drüsen sind so sehr von psychischer Energie abhängig. Drüsenschwellungen können als ein Verebben von psychischer Energie erklärt werden. Je schwächer das Fließen von psychischer Energie, um so stärker sind die Anschwellungen der Drüsen, weil die psychische Entwicklung ohne Kontrolle bestätigt wird. Darum können alle Gewächse, bis hinauf zum Krebs, dem Verebben von psychischer Energie zugeschrieben werden. Geistiges Gleichgewicht kann helfen, viele Krankheiten auszurotten. Je anhaltender das Verebben von psychischer Energie, desto bösartiger werden, die Krankheiten sein. 417. Die Herstellung von Gleichgewicht in der Zunahme von psychischer Energie kann auf verschiedene Weise erlangt werden, aber die hauptsächliche Art und Weise wird geistige Instandhaltung sein. Während des Angriffs feindlicher Kräfte kann man beobachten, wie ein geistiges Entzücken beginnt, psychische Energie zu konzentrieren, und der Prozeß der Konzentration feuriger Erscheinungen wird

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vervielfältigt. Aber es kann auch ein Angriff erfolgen, in dem sozusagen der ganze Vorrat an psychischer Energie erschöpft wird. Dies ist gewöhnlich mit der Unfähigkeit verbunden, das feurige Schwert der Reinigung emporzuheben. Unter Offenbarungen von kosmischer Zunahme von psychischer Energie, sollte man die Zunahme von innen her erkennen, und besonders, wenn sie durch Selbsttätigkeit der Zentren akzentuiert wird. Der Zustand der feurigen Zentren entspricht jener Kosmischen Macht, die Prana verdichtet. Auf diese Weise kommen sowohl der Makrokosmos als auch der Mikrokosmos in der feurigen Tätigkeit zum Ausdruck. Durch feurige Umwandlung ähneln die Eigenheiten der Zentren schließlich den subtilsten Erscheinungen des Kosmos. Durch das Verdichten von psychischer Energie wird das Herz sonnenähnlich. 418. Die Ströme des Weltraumes sind dem Einfluß von psychischer Energie unterworfen. Es ist möglich, Ströme der Neigung des Willens entsprechend zu verdichten oder zu entladen. Die Ströme des Weltraumes sind subtile Leiter unserer psychischen Energie. Es ist möglich, verschiedene Experimente mit mächtigen Sendungen von psychischer Energie auszuführen. Ebenso wie gespannte psychische Energie unangreifbare Ströme im Weltraum erschafft, kann auch geschwächte psychische Energie zerrissene Fäden in den Weltraum ausstreuen. Der Geist und das Herz sind mächtige Quellen für die Verdichtung psychischer Energie. 419. Wenn psychische Energie in den Weltraum getrieben wird, entsteht eine gegenseitige Verdichtung von Strömen, die einen mächtigen Antrieb hervorruft. Wenn der Geist bei Sendungen von psychischer Energie angespannt wird und seine ganzen Kräfte einem einzigen Ziel entgegenlenkt, reagieren die Ströme des Weltraumes auf die Spannung der psychischen Energie, und Harmonie entsteht in Gestalt von gegenseitiger Verdichtung. Konsonanzen von Strömen sind jene Kanäle, welche die Sendungen von psychischer Energie isolieren können; und aus diesem Grunde sagen Wir, daß der Geist sich die Ströme des Weltraumes zunutze machen kann. Jede feurige Sättigung der Zentren ist solch ein mächtiger Resonator des Weltraumes. Ströme werden diesen mächtigen gegenseitigen Verdichtungen unterworfen. Die Erscheinung einer harmonisierten, vereinigten Aura kann wahrhaftig Wunder wirken. Wahrlich, der Geist macht sich die Ströme des Weltraumes zunutze. 420. Der Geist macht sich die Ströme des Weltraumes unter verschiedenartigen Umständen zunutze. Während Sendungen von ferne verstärkt die Sättigung des Weltraumes die Ströme des Weltraumes durch psychische Energie. Während einer Verminderung der Dichte des Weltraumes werden die Ströme ebenfalls durch psychische Energie angespannt. Eine bewußte Haltung den Prozessen der psychischen Energie gegenüber, wird viele wunderbare Erscheinungen offenbaren, denn es wird möglich sein, einen gegenseitigen Druck von 332 psychischer Energie und den Strömen des Weltraumes herzustellen. Gedanken-Schöpferkraft wird durch diese gegenseitigen Spannungen in Übereinstimmung mit kosmischen Umständen und mit dem geistigen Zustand gesättigt. Die Macht von psychischer Energie ist in ihren Offenbarungen unbegrenzt. 421. Das Herz beherrscht psychische Energie. Der Kristall kann seine Kraft, die mit feuriger Energie gesättigt ist, vervielfältigen. Wenn man bestrebt ist, psychische Energie zu verdichten, sollte man auf subtile Weise unterscheiden, welche Impulse tatsächlich schöpferisch tätig sind. Denn von der Qualität des Impulses wird die Spannung der psychischen Energie abhängig sein. So werden. Furchtlosigkeit und feuriges Streben nach Errungenschaft Kristalle von psychischer Energie hervorrufen. Es ist schwer, diese Kristalle aufzulösen, denn sie bestehen aus den feurigsten Substanzen. Deshalb können Erscheinungen der feurigen Zentren nur dem Geist offenbart werden, der Furchtlosigkeit und die Macht des feurigen Strebens nach Errungenschaft kennt.

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422. Harmonische Ströme bilden Kanäle im Weltraum, die es den Sendungen ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen. Durch diese Kanäle kann psychische Energie gesandt werden, und die Ströme werden dementsprechend verstärkt werden. Welträumliche Feuer können mit offenbarten Sendungen des Geistes vereinigt werden. Harmonische Ströme erschaffen mächtig. Psychische Energie sättigt jeden Bau. Wahrlich, es kann bestätigt werden, daß das Verstärken von psychischer Energie in feurigem Entzücken die Bestätigung jeden Aufbaus bedeutet. Im Herzen werden mächtige Hebel schöpferischer Macht angehäuft, und von dieser Sonne der Sonnen sind die Prozesse der schöpferischen Tätigkeit abhängig. 423. Nicht selten ist ein feuriges Wunder im Herzen verborgen, aber es kann nur durch beständiges Streben nach seiner Kundgebung offenbart werden. Reines Feuer leuchtet hell, wenn die Freude über ein Wunder geboren wird. Man sollte nicht annehmen, daß es möglich ist, das Ziel durch eine nur vorübergehende innere Sammlung zu erreichen. Aber reines Feuer, ohne Asche, kann leuchten, wenn alles mit Streben erfüllt ist. 424. Es wird gefragt: „Was hindert jeden guten Anfang am allermeisten? " Antwortet: Genau die Abwesenheit der Großmut. Keine schöpferische Errungenschaft, keine Zusammenarbeit, tatsächlich, keine Gemeinschaft, ist möglich ohne Großmut. Man kann beobachten, wie Arbeit durch Großmut zehnfach erleichtert wird, und es dürfte den An334 schein haben, daß nichts einfacher sein könnte, als während einer eingegebenen Arbeit nur das Gute und den Erfolg seines Nachbarn zu wünschen! Freude ist das Resultat offenbarter Arbeit. Freude ist ein großer Helfer. 425. Hier ist ein eilender Jünger, der einen mit Möglichkeiten angefüllten Kelch trägt; wenn er strauchelt und die Gesetze des Vertrauens und der Großmut verletzt, was wird aus den Möglichkeiten? 426. Nur in Einigkeit ist Kraft. Dies ist seit unvordenklichen Zeiten bekannt gewesen, doch die Menschen haben dieses Gesetz stets übertreten. Gerade Einigkeit ist nötig, um eine schwere Aufgabe auszuführen. Wenn die Menschheit dazu bereit wäre, könnte sie durch vereintes Streben Wunder wirken. Aber die kleinen sporadischen Bemühungen, den Planeten zu retten, sind sehr schwach. Wieder sind Wir genötigt, erneut auf die Notwendigkeit von Einigkeit hinzuweisen. 427. Sieg im Geist bestimmt das Ergebnis im voraus. Deshalb ist es so wichtig, die grundlegende Einstellung zu finden, die richtig ist. So viel Kraft und Zeit können gespart und soviel sogenannter Kummer kann vermieden werden. 428. Die Großen Arbeiter im Geistigen Bereich sind die Schönheit und Freude des Planeten. Die Menschheit muß diesen Helfern Dankbarkeit erweisen. 429. Die Menschheit muß ihr Denken sorgfältiger studieren. Es ist notwendig, die Wissenschaft des Denkens in den Schulen einzuführen, nicht als eine abstrakte Psychologie, sondern als die praktische Grundlage von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Konzentration. Tatsächlich erfordern viele Eigenschaften außer den vier genannten Zweigen der Wissenschaft des Denkens Entwicklung — Klarheit, Geschwindigkeit, die Fähigkeit der Synthese, Originalität und andere. Es ist ebenfalls möglich, Reizbarkeit zu heilen. Selbst wenn nur ein Teil der Bemühungen, die in den Schulen für Sport aufgewandt werden, dem Denken zugemessen werden würde, würden die Ergebnisse bald erstaunlich sein. Wahrhaftig, die Leben und Aussprüche von Helden und den Großen Arbeitern im Geistigen Bereich müssen in allen Schulen bekannt gemacht werden. Wie Dunkelheit das Nichtvorhandensein von Licht ist, so ist Unwissenheit das Nichtvorhandensein von Wissen.

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430. Die Notwendigkeit von Konzentration ist oft besprochen worden. Angesichts der beständigen Probleme ist Konzentration für Mitarbeiter eine unerläßliche Eigenschaft. Es ist nötig, bei allen kleinen Arbeiten ebenfalls Konzentration zu offenbaren. Im Altertum wurde Konzentration als- eine Erscheinung von hochgradiger Wichtigkeit betrachtet. Alle Lehren sprechen wiederholt über Konzentration und betrachten sie als eine unerläßliche Eigenschaft. 431. Die Großartigkeit des Kosmos wird so wenig erkannt. Im besten Falle reden die Menschen über die Wärme der Sonne. Aber das Sonnensystem ist im Kosmos wie ein Atom in der Sonne! 432. Der Vorgang kosmischer Reaktion nimmt beständig zu, die Anpassungsfähigkeit der Erde wird jedoch schlechter. Man kann beobachten, daß Gelehrte anfangen, die Wirkungen von kosmischen Strömen zu erkennen. Hierüber braucht man sich nicht zu wundern, da die Ströme so viel stärker werden! Die Offenbarungen der Ausstrahlungen des Himmels und sogar der Regenbogen haben eine große Bedeutung für die Umgebung. Aber Ich spreche ausdrücklich über Erscheinungen, die der Messung vermittels der heutigen Apparate nicht unterworfen sind. Das unterirdische Feuer ist in Tumult, doch wie wenig Aufmerksamkeit schenken Gelehrte diesem bedeutungsvollen Umstand! Wahres Studium muß tatsächlich mehr als ein mechanisches Registrieren von Kraftreflexionen sein. 433. Die Erscheinung von neuen und unerwarteten drohenden 'Weltereignissen ist nahe. Die Erscheinung des Unerwarteten muß im bevorstehenden Zeitalter besonders beachtet werden. Wenn man die Welt der zwanziger Jahre mit der Gegenwart vergleicht, und das gleiche Tempo des Fortschritts auf die Zukunft anwendet, dann leuchtet es ein, wie schwer es für die Menschen ist, sich eine Vorstellung von der Zukunft der Welt zu machen. 434. Die Neue Welt hat neue Bedingungen und erfordert neue Handlungen. Es ist unmöglich, mit den alten Methoden in die Neue Welt einzutreten, darum fordere Ich hierdurch zu Bewußtseinserneuerung auf. Die Neue Welt erfüllt einige mit Schrecken. Einige sind über die Arbeit der Neuen Welt entsetzt. In einigen klopft das Herz bei Erwähnung der Neuen Welt — sucht nach den Letzteren. 435. Es wird den Menschen besonders schwer, die feurige Natur von Gegenständen zu verstehen. Jeder Stein ist mit Feuer erfüllt. Jeder Baum ist mit Feuer gesättigt. Jede Klippe ist wie eine Flammensäule. Wer glaubt dies denn? Aber solange die Menschen die feurige Grundlage der Natur nicht erkennen, können sie sich gewissen Energien nicht nähern. Groß ist die Bedeutung der Erkenntnis oder selbst des Zugeständnisses oder der Bestätigung der Offenbarung des Feuers. Man kann über Feuer als die Quelle von Licht und Wärme sprechen, aber ein solcher Begriff wird die Erhabenheit des Feuers nur herabsetzen. Durch das Strahlungsvermögen jedes Gegenstandes sind die Welten verbunden. Aber wenige haben sich von diesem Strahlungsvermögen überzeugt. Der Aufenthalt in der Dunkelheit verhindert das Verständnis für das Licht. 436. Es ist ein großes Mißverständnis über die Idee der Feurigkeit von Handlungen vorhanden. Die Menschen nehmen an, daß Feurigkeit in ungestümen Ausrufen und Bewegungen enthalten ist, aber tatsächlich wird Feuer ganz anders ausgedrückt. Erinnert Euch daran, wie der Ausdruck und die Erfüllung gewisser Wünsche dem groben menschlichen Verständnis durchaus nicht entsprechen. Der lauteste und tränenvollste Wunsch wurde nicht erfüllt, jedoch dem ruhigen Gedanken wurde Erfüllung • gewährt. Die Feurige Welt ist weit von irdischen Begehren entfernt. Das Element des Feuers ist so subtil, daß es im Einklang mit der Energie des Gedankens ist. Ein Wort kann den Zugang des Feuers bereits verhindern. Darum waren Invokationen des Altertums auf Rhythmus begründet, und erst später, im

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Laufe der Zeit, wurden sie durch Ausrufe und Seufzer entstellt. Auf das Gebet des Herzens wurde hingewiesen. I Man kann schneller durch Schweigen mit dem höchsten Feuer vereinigt werden als durch eine ausgesprochene Bitte. So kann man durch alle Offenbarungen des Lebens lernen, wie man sich dem höchsten Feuer nähern kann. 437. Die Intuition und die sogenannte Empfindungsfähigkeit werden zur Feurigen Welt gehören. Die Menschen befassen sich nicht mit der Frage, warum nur gewisse Menschen mit Empfindungsfähigkeit begabt sind. In einem Apparat, der Feurigkeit anzeigt, ist es möglich, auch die Begabung der Intuition zu beobachten. Gleichfalls deuten die . Offenbarungen der Schwingungen eines Pendels direktes Wissen, mit anderen Worten, Feurigkeit, an. Nicht selten sprechen Wir über dasselbe unter verschiedenen Namen. Es ist nicht leicht, dem Bewußtsein die Tatsache einzuprägen, daß eine so entfernte Feurigkeit allem Leben nahe ist. 438. Hellseher können nicht auf Befehl sehen. Der Jünger versteht, daß Zustände höherer Empfangsfähigkeit nicht in grober Sprache verlangt werden können. Eine Stufe höherer Entwicklung wird dann erreicht, wenn der Jünger beginnt, jedem überirdischen Akkord Wert beizulegen. Jedoch selbst während der Jünger in das Überirdische hinwegfliegt, verläßt er die Erde nicht. Ein solches Zusammenwirken wird ein richtiges Freudenfeuer genannt. Seine Flamme steigt ohne jegliche Abweichung empor. Aber wenige können ein solches Gewicht emporheben. Wie kann man fliegen, ohne sich von der Erde loszureißen? Bedeutet dies nicht, daß man die ganze Erde mit sich emporheben muß? Wie ist jedoch eine solche Unmöglichkeit zu verstehen? Wenn die feurige Grundlage von allem, was existiert, erkannt wird, gibt es nichts dergleichen wie Schwerkraft oder Gewicht. Durch das Verstärken des Gedankens über die Feurige Welt wird es möglich sein, große Gewichte emporzuheben. Aber man muß sich an das Gesetz der rechten Entsprechung erinnern. 439. Wer ist der Mensch, der bereit ist zu fliegen? Nur der Mensch, der sein eigenes freudiges Verdienst nicht entwürdigt hat. Nicht zahlreich sind die Stützen der Erde. Es ist den Menschen gelungen, die Riesen, welche die Erde aufrecht erhielten, zu vergessen. Mit welchen Worten und Formen kann man die Natur der Dinge wieder ins Gedächtnis zurückrufen? Wir werden nicht müde werden, zu wiederholen. 440. Die Feurige Welt hat ihren Ausdruck unter dem Namen der psychischen Energie. Auf diese Weise werden die Menschen bereitwilliger verstehen. Jeder wird zugeben, daß in ihm etwas existiert, für das es in keiner Sprache einen Namen gibt. Kraft oder Energie wird bereitwilliger angenommen werden als ein feuriger Funke. Die Menschheit steht dem Feuer äußerst feindlich gegenüber. Feuer verzehrt, aber wirkt nicht schöpferisch — so denken die Menschen. Nennt es darum • zunächst psychische Energie und sprecht nur mit einem entwickelten Bewußtsein über Feuer. Es ist annehmbarer zu sagen, daß Moschus, Phosphor oder Bernstein der psychischen Energie nahestehen als zu sagen, daß sie dem Feuer nahe sind. In erster Linie kommt es bei allem darauf an, keine Hindernisse hervorzurufen.. 441. Die Feurige Welt wird mit Leichtigkeit von dem Bewußtsein eines Menschen erfaßt, der mit Mineralien zu tun hat, da er oft mit Funken, die von festen Körpern ausgestrahlt worden sind, umgeben gewesen ist. Sein Bewußtsein begreift das Feuer des Weltraumes leichter und graphischer. 442. Alle Sekretionen der Menschen werden zu wenig studiert. Sie können an so vieles über psychische Energie erinnern! Die beachtenswerten Bestandteile des Speichels sind bereits besprochen 342 worden. Er kann dieselben Beweise ergeben wie Photographien von Ausstrahlungen. Man braucht den Speichel des Menschen nur in seine verschiedenen Bestandteile zu zerlegen, um seine verschiedenen Phasen zu erkennen. Überdies wird zuweilen etwas Unbestimmbares in seiner Zusammensetzung bemerkt

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werden. Etwas, was an psychische Energie erinnert. In einigen besonderen Fällen kann eine bedeutende Schlussfolgerung gezogen werden. Wie nützlich ist die Mitarbeit des beobachtenden Arztes! 443. Immer wieder sollte man über das Beobachtungsvermögen sprechen. Es wird nicht oft in die Praxis umgesetzt, aber nur Schärfe der Beobachtung hilft, die Funken der Feurigen Welt zu unterscheiden. Zögert nicht, eine Reihe von verschiedenen Ausdrücken zu gebrauchen, wenn Ihr Freunde an das Beobachtungsvermögen erinnert. 444. Denkt über die Tatsache nach, daß Karma Verräter nicht übergeht. Nicht Rache, sondern Gerechtigkeit ist unwiderruflich. Man sollte verstehen, wie sich das Karma wendet und unerwartet zuschlägt. Man sollte ein unerschütterlicher Kämpfer sein. In Meinen Leben wurde Ich selten getötet, weil Ich es durch Wachsamkeit vermied. Darum bewahrt Mich als Talisman im Herzen. Die Offen- barung von Verwirrung ist für die feurige Welt nicht passend. 445. Alles wird zuerst in der Feurigen Welt erbaut, dann in den subtilen Körper herabgelassen. Daher ist alles, was auf Erden erschaffen wird, nur ein Schatten der Feurigen Welt. Man sollte diese Reihenfolge der Schöpfung fest im Gedächtnis behalten. Die Menschen müssen wissen, daß sehr viel von dem, was in der Feurigen Welt erschaffen ist, noch nicht in irdische Entwürfe herabgelassen worden ist. Daher urteilen die Unwissenden dem irdischen Zeugnis entsprechend, aber die Weisen lächeln, weil sie die Wirklichkeit kennen. Diese Reihenfolge der schöpferischen Tätigkeit ist einfach, ist jedoch für die Unwissenden nicht sehr verständlich. Aber selbst sie wissen, daß Statuen dadurch erhalten werden, daß man eine im Feuer geschmolzene Masse in eine zerbrechliche Form gießt. 446. Vieles von dem, was die irdische Dichte noch nicht erreicht hat, ist in der Feurigen Welt bereits vollendet worden. Daher wissen Seher, was sein muß, obwohl es für das Auge begrenzter Vision noch unsichtbar ist. Aus demselben Grunde wird viele dunkle Schlacke um bedeutende Offenbarungen herum gebildet. Die Menschen verstehen zuweilen, daß etwas besonders Gutes sozusagen durch etwas besonders Böses geplagt wird. Der 344 Prozeß, Metalle zu gießen, kann an die Übertragung feuriger Entscheidungen in irdische Formen erinnern. 447. Die Feurige Welt wird sozusagen spiralisch von den auf Erden stattfindenden Ereignissen hereingezogen. Aber nicht viele werden begreifen, warum zwischen feurigen Entscheidungen und ihrer irdischen Verkörperung gewisse unvermeidliche Zwischenpausen bestehen. In der Tat, der hauptsächliche Faktor liegt in der Feurigkeit der ursprünglichen Struktur. 448. Wenn ein Psychiater Fälle von ungewöhnlichen Leiden sammeln würde, dann würde er zweifellos Kontaktpunkte mit der Feurigen Welt wahrnehmen. Wenn ein Spezialist für Nervenleiden die Tatsachen über unerklärliche Ereignisse sammeln würde, könnte er im Studium der psychischen Energie helfen. Selbst der Apparat unseres Physiologen in Kalkutta kann Hinweise auf dieselbe Energie darbieten. Verschiedene Namen werden gebraucht, aber die Bedeutung ist dieselbe. Die Menschen mögen nicht gern bereits existierende Bezeichnungen beibehalten und dadurch komplizieren sie nur das Studium. 449. Über wahre Ursachen nachzudenken, wird bereits einen Kontakt mit der Feurigen Welt andeuten. Es ist also nötig, sein Eindringen in die Ursachen von kosmischen Erscheinungen zu stärken. Wird der menschliche Geist nicht an ihnen teilnehmen? Es ist besonders notwendig, das Verhalten jener Menschen zu beobachten, denen Beistand gegeben worden ist. Jeder, der St. Germain verwarf, hat ein furchtbares Schicksal gehabt. Verweigerte Hilfe wird in eine gewaltige Last umgewandelt — das ist das Gesetz.

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450. Die Menschen forschen nach den Ursachen von Ansteckung, nach den Eigenschaften von Blut und Samen, aber sie vergessen vollständig, daß ihnen psychische Energie zugrunde liegt. Sie bewahrt vor Ansteckung; sie ist in den Eigenschaften von Ausscheidungen zu finden. Es ist zwecklos, eine mechanische Zusammenfassung von gesammelter Auskunft in Betracht zu ziehen, wenn der Beteiligung von psychischer Energie keine Beachtung geschenkt wird. Die Menschen nennen eine gewisse Immunität ein Hereinfließen von Glauben, aber nicht grundlos wird ein Zustand von Ekstase die Ausstrahlung der Feurigen Welt genannt Und eine solche Ausstrahlung schützt den Menschen vor Ansteckung. Sie reinigt die Absonderungen; sie ist wie ein Schild. Daher ist ein Zustand von Freude und innerer Erhebung die beste Vorbeugung. Wer Entzücken des Geistes kennt, ist bereits gegen viele Gefahren gereinigt worden. Selbst gewöhnliche Ärzte wissen, wie veränderlich der Zustand des Blutes und der Sekretionen ist. Aber wenige verbinden dies mit dem geistigen Zustand. 451. Man sollte nicht an Statistiken gebunden sein; man kann in Irrtum verfallen. Es ist noch nicht lange her, daß die mentale Stufe dem Umfang des Schädels entsprechend berechnet wurde. Psychische Energie ist also größtenteils vergessen worden. 452. Man kann die Feurige Welt nicht studieren, ohne zu erforschen, wie sich der Mensch in Augenblicken von sogenanntem Unglück verhält. Der Geist, der vorbereitet worden ist, sagt — wir werden siegen und kleidet sich in seine feurige Rüstung. Aber der Schwache und Armselige im Geist ist niedergeschlagen und gibt dadurch einer großen Ansteckung Zutritt. Glaubt nicht, daß diese einfache Wahrheit nicht wiederholt werden sollte, die Mehrzahl der Menschen bedarf ihrer. 453. Oft verstehen die Menschen die Notwendigkeit der Vorstellungsfähigkeit nicht. Aber wie sollte man sich sonst das nahe Bevorstehen Feuriger Ebenbilder vorstellen? Alles wird im Feuer geboren und kühlt sich im Fleisch ab. Man muß imstande sein, sich den Pfad zu feurigem Keimen aus der dichten Welt heraus vorzustellen. Nur eine solche furchtlose Darstellung macht Feuer nicht ver- zehrend. 454. Feurige Vorstellung führt zur Vereinfachung des wahren Wesens des irdischen Lebens. So war es, als Feuer begann, offenbarte Formen zu verdichten. Lernt es ebenfalls, Hinweise auf die Rückkehr zu dem früheren Zustand zu verstehen: des feurigen in den dichten, des dichten in den feurigen. 455. Gewisse Formen sind unsichtbar und können nicht durch das Auge entdeckt werden. Auf diese Weise muß man viele Abstufungen von Bildern verstehen. 456. Die Hierarchischen Bande sind eine der Erscheinungen der Feurigen Welt. Tatsächlich sind nur feurige Wesen imstande, die Bedeutung solcher Bande zu verstehen; nur sie können das Gewebe der Bande wahrnehmen, das die regelmäßige Ordnung der Welt aufrecht erhält. Chaos wird nicht lässig, Versuche gegen diese Bande zu machen. Abgesehen davon, daß sie Chaos auflösen, versuchen die Kräfte des Bösen auch hereinzubrechen und die Fäden auseinander zureißen. Solche Kämpfe sollten als unvermeidlich angenommen werden. Nur Verständnis für den Konflikt kann wahren Mut verleihen. Sieg kommt dann, wenn man genau weiß, was gerettet werden muß. Doch die Hierarchischen Bande sind bereits der größte Sieg. Es ist notwendig, sich diesen Banden nicht nur zu unterwerfen, sondern sie auch als den einzigen Schild lieben zu lernen. 457. Verrat ist in erster Linie eine Verletzung der Hierarchie. Er ist unzulässig, da er das öffnen der Pforten zur Dunkelheit bedeutet. Wenn Verrat in jedem Buch erwähnt wird, so bedeutet es, daß diese Ungeheuerlichkeit von allen Seiten her begriffen werden muß. Er kann sich während des Rufes und der Erleuchtung und auf dem Neuen Pfad und inmitten von Feuer und Unbegrenztheit offenbaren; er kann die Hierarchie treffen und das Herz verletzen und sogar mit der Feurigen Welt wetteifern. Die giftige Schlange des Verrates kann in alle Pfade hineinkriechen und überall vernichtet werden.

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458. Jede wohlwollende Einigkeit ist wünschenswert. Aber wenn sie durch einen brüchigen Faden aufrecht erhalten wird, dann ist es keine Einigkeit Wenn eine Grille einen Bau stören kann, so bedeutet es, daß das Streben nicht groß gewesen ist. Inmitten des feurigen Kampfes ist eine unverletzbare Einigkeit dringend notwendig; nur auf diese Weise wird ein unangreifbarer Monolith errichtet. Solche Monolithen werden benötigt. 459. In Lehren des Altertums wurde die Feurige Welt viel häufiger erwähnt als jetzt. Die Menschen stellen sich Feuer nicht als ein höheres Element vor, sondern als eine äußerst gewöhnliche Tatsache. Die Wissenschaft und die neuesten Entdeckungen verkünden viel über die feurige Macht. Es ist absolut gleichgültig, auf welchen Pfaden die Erkenntnis der Feurigen Welt wieder zurückkehren wird. In der Evolution muß sie jedoch als Grundlage für weiteren Fortschritt offenbart werden. 460. Man sollte über nichts in einer Weise reden, die es gänzlich aus dem Vorhergehenden herauszieht. Spiralförmige Ringe müssen einander fast berühren, sonst ist die Spirale nicht stark. Führt das Neue darum fast unmerklich ein; es ist kein Unglück, wenn jemand sagt — dies alles ist alt! Das Neue wird auf diese Weise bereitwilliger angenommen werden. Häufig könnt Ihr auf die feurige Grundlage aller Entdeckungen hinweisen. Laßt sie verschiedenartig benannt werden, der innerste Kern wird jedoch der gleiche sein. So viel Schaden entsteht durch Hartnäckigkeit in bezug auf Namen! Besteht darum niemals auf einem speziellen Namen. 461. Man kann sich einen Menschen vorstellen, der auf dem Pfade der Wissenschaft zufällig auf die Gegenwart einer feurigen Substanz gestoßen ist, jedoch nicht die Vorstellungsfähigkeit besitzt, ihr Leben zu verleihen. Wahrhaftig, wie bedauerlich ist ein solcher blinder Mensch! Er hat überirdische Stimmen gehört, doch der Weltraum bleibt leer für ihn. Genau, er erkennt nicht, daß er wie ein blinder Mensch inmitten eines gänzlich gefüllten Amphitheaters ist, der das Flüstern der Menge für das Murmeln der See hält. Niemand kann ihn davon überzeugen, daß er sich irrt. Die Menschen erachten, daß mechanische Mittel der Erkenntnis gänzlich hinreichend sind, aber diese werden die Menschen nicht zu einer Umwandlung des Lebens führen. 462. Diejenigen, welche versuchen, die Wirklichkeit vermittels leuchtender Punkte zu beschreiben, haben recht. Sie erwecken ein Bewußtsein der Sättigung des Weltraumes. 46.3. Der Verstand liebt das Feuer nicht, denn er wetteifert beständig mit dem Herzen. Der Verstand liebt die Weisheit nicht, denn er fürchtet sich vor Unbegrenztheit. Der Verstand versucht, sich durch Gesetze zu begrenzen, weil er sich nicht auf Flüge verläßt. Auf diese Weise ist es möglich, das irdische Prinzip und auch Flüge in die Feurige Welt zu entdecken. 464. Jede feierliche Ernsthaftigkeit ist bereits eine Vereinigung mit Feuer. Wer kann Euch also überwältigen? Gegen Uns ist niemand stark; doch Wir lieben Kampf; sonst wird er in Qual verwan- delt. Findet größere Geduld als die Unsrige! Aber Dunkelheit ist ungeduldig. In dieser Hinsicht ist sie begrenzt. Arbeit ist in allem, und Kampf ist bereits eine Bestätigung von Arbeit. Bestätigung ist Mut, darum haben Wir so großes Interesse daran. 465. Visionen kann derjenige haben, der sie zugeben wird und dessen Herz sie ertragen kann. Feurigen Visionen kann nur sehr selten widerstanden werden. Sogar die subtilen Körper erwecken Schrecken. Die Menschen sollten sich nicht über das Fernbleiben von subtilen Visionen beklagen. Sogar das Beginnen ihres Herannahens erfüllt den Menschen mit Schrecken. Aber keines der guten Wesen wird einem Menschen Furcht einjagen. Im Gegenteil, sie werden vor bösen Wesen beschützen. Die dichte Welt ist also nicht an feurige Wahrnehmung gewöhnt.

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466. Verschiedene Gesellschaften haben bereits Tagungen, um mit der Subtilen Welt bekannt zu werden. Aber gewöhnlich fürchten sich die Anwesenden, und dadurch beschränken sie die Erscheinungen. Furcht ist ein Feuerlöscher. Es ist also an der Zeit, sich an die überirdische Welt zu gewöhnen. Furcht verbreitet sich über die ganze Aura und wirkt weitreichend. Tatsächlich schwächt jemand, der sich fürchtet, bereits alle Anwesenden. Mut muß natürlich sein. Mut, der nur suggeriert worden ist, ist wenig wirkungsvoll. Wir wollen uns hieran erinnern, denn Wagemut geht aus einer weiten Realisation hervor. Wenn eine solche Stufe erst einmal erreicht worden ist, dann läßt er den Menschen niemals im Stich. 467. Man kann Beispiele von grausamer Besessenheit beobachten. Es ist nötig, daß die Ärzte einen solchen brutalen Zustand völlig verstehen, um zu wissen, wie Ansteckung verhindert werden kann. Es ist richtig, die Besessenen auf ähnliche Weise wie Aussätzige zu isolieren. Gewisse Grade von Besessenheit können unheilbar sein. Gehirn und Herz können durch doppelten Druck entarten, aber der unerschütterliche, aufrichtige, erkennende Geist kennt keine Besessenheit. 468. Eine schreckliche Erscheinung wird die Erde von neuem erschüttern. Laßt die Menschen erwägen — warum? Eine alte Sage berichtet: „Ein König wurde ungerechterweise zornig und seine beste Stadt wurde in Trümmer gelegt. Aber der König dachte nicht über die Ursache der Zerstörung nach und wurde wieder mit ungerechtem Zorn erfüllt. Und Blitz verzehrte seine beste Ernte. Aber selbst dann kam der König nicht zu Sinnen und er wurde so in Wut versetzt, daß eine Pest sein Volk hinwegraffte. Dann begann ein geheimnisvolles Zeichen aufzuleuchten, auf dem geschrie- ben stand — „Mörder". Und der ungerechte König fiel leblos und verurteilt zu Boden." So erkannten die Menschen des Altertums die Wirkungen von Ungerechtigkeit. 469. Grundlos glauben die Menschen, daß die Grenzen der überirdischen Sphären weit entfernt sind. Niemand ist sich der genauen Grenze mit der Subtilen Welt bewußt; das Bewußtsein kann sie nicht erfassen. Und diejenige zwischen der Subtilen und der Feurigen Welt ebenfalls nicht. Aber die Grenzen sind unermeßlich nahe! 470. Die Unwissenden verachten Feueranbetung; sie selbst umgeben ihre Altäre jedoch mit Feuer. Natürlich tun sie es, um das, was am heiligsten ist, mit dem, was am reinsten ist, zu umgeben. Licht und Höhere Macht ziehen das menschliche Bewußtsein an. Nicht Feueranbetung, sondern Erkenntnis der Qualität des reinen schöpferischen Elements. Der Bildhauer schätzt Marmor und Ton, aber er betet sie nicht an. 471. Es gab eine Zeit, wo sich die Erde öffnete und Verräter verschlang. Wer kann sich das zehnfach schlimmere Los von heutigen Verrätern vorstellen? Sie selbst verstehen es am allerwenigsten. Ein böses Schicksal! Die Erscheinung nimmt zu, und der unterirdische Zorn brummt. 472. Kann ein ehrenwerter Mensch auf dem Pfad einer giftigen Schlange oder einem Skorpion oder einer Tarantel begegnen? Wahrhaftig ist dies möglich. Je länger der Pfad, um so mehr Begegnungen. Der Unterschied besteht nur darin, daß der Kleinmütige gebissen oder gestochen werden kann, der Mutige jedoch nicht verletzt werden wird. Laßt uns also nicht glauben, daß die besten Boten nicht von den dunklen Geschöpfen ausersehen werden. Wir wollen uns an alle Beispiele erinnern. 473. Offenbarungen können entweder subtil oder mit der dichten Welt verbunden sein. Nicht selten stärken sich dunkle Wesen durch die Gegenwart von irdischen Geschöpfen, die sie anziehen. Daher können verirrte Hunde oder Katzen oder Mäuse oder belästigende Insekten erscheinen. Dunkle Wesen stärken ihre Substanz durch Tiere.

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Wiederholt hat die Lehre auf die Teilnahme der Tierwelt an subtilen und, niedrigen Erscheinungen hingewiesen. Manchmal können sie nicht ohne die Teilnahme von Tieren erscheinen. Doch für den mutigen Geist sind alle solche Erscheinungen belanglos. Laßt die Taranteln kriechen, aber es ist für die Wissenschaft sehr wichtig, diese Beziehungen von Tieren zur Subtilen Welt zu kennen. Ich rate davon ab, Tiere im Schlafzimmer zu haben. Gewisse Menschen empfinden selbst, wie praktisch solche hochwichtigen Vorsichtsmaßnahmen sind, andere dagegen streben sozusagen danach, unsichtbare Gäste anzuziehen. 474. Laßt uns allen Verrätern sagen — ihr habt euch selbst verurteilt. Das Los von Verrätern ist tatsächlich selbst auferlegt. Unerträglich ist das Joch eines Verräters. Wohin denn mit so vielen Unglücklichen? Sie sind als Bettler, Diebe, Mörder maskiert. Gewöhnlich sind in ihrem Beutel alte Schulden zu finden. Die Verräter verstehen nicht, was für Schulden sie bezahlen. Offensichtlich tragen sie jedoch das Gewicht der Zahlung. 475. Die Feurige Welt bebt von Verrat. Dieser Angriff des Chaos ist gegen alles, was offenbart ist. 476. Oft werden die richtigen Begriffe geäußert, jedoch ohne wahre Erkenntnis. Der flammende Blick erinnert oft mit Recht an feurige Energie, die in dem Blick gesandt wird. Es wird über den starken, warmen Händedruck gesprochen; wieder mit Recht, weil er an genau dieselbe Energie erinnert, die alle Ausstrahlungen erfüllt. Aber die Menschen führen die Macht des Blickes nicht auf Feuer zurück; sie denken an das Funkeln der Augen oder an die Muskeln der Hand. Somit sind die Erklärungen, die einst gelehrt wurden, vergessen worden. Vergessen sind viele wahre Begriffe und viele sind entstellt worden. Die Menschen wiederholen einfach ständig und legen den sehr notwendigen Benennungen keine Bedeutung bei. 477. Die Welt bebt. Wieder sind die Tiefen der Meere unruhig. Aber diese Tiefen werden nicht in Betracht gezogen. Die Daten für viele Verlagerungen des Meeresbodens nähern sich, aber es ist nicht üblich, über solche Vorgänge nachzudenken. Wenn die Menschen wüßten, wie sie über die Elemente und die überirdischen Sphären nachdenken sollten, würde sich ihr Denken leichter den Grundwahrheiten zuwenden. Warum können nur wenige über das Wesentlichste nachdenken? 478. Jemand, der durch Frost kalt geworden ist, bringt Kälte mit sich. Mütter ermahnen ihre Kinder zur Vorsicht — geht nicht in die Nähe des kalten Mannes. Jemand, der von der Sonne erwärmt worden ist, bringt Wärme mit sich. Die Menschen wünschen, sich in seiner Nähe zu wärmen. Ist es nicht ebenso mit dem flammenden Herzen, das mit der Feurigen Welt in Verbindung steht? Die Menschen eilen zum warmen Herzen, um sich zu wärmen, und vermeiden die tödliche Kälte — so ist es in der ganzen Existenz. Einfach und nahe ist die Gegenwart der Höheren Welt, aber das irdische Bewußtsein treibt die ätherische Flamme mit Steinblöcken hinweg. 479. Gewöhnt Kinder daran, die Ströme von lebensverleihender Wärme zu entdecken. Helft den Kindern, über eine wahre Offenbarung der Existenz freudig zu lächeln. Haltet sie davon ab, Phantome anzubeten. Erfindungen sind nicht notwendig, wenn die Welt ihren wunderbaren Bau offenbart. So ist der ganze Weltraum mit den Strahlen der wundersamen Welten erfüllt. 480. Einige Menschen streben nach Wissen, während andere sich vor dem Licht fürchten. Ist es nicht besser, längs der Grenzlinie des Feuers nach der Ursache zu suchen? 481. Nichts wendet sich je zurück, sondern alles wird endlos vorwärts getrieben. Glück ist tatsächlich in Unbegrenztheit. Jede Begrenzung ist bereits ein Unrecht gegen höhere Schöpferkraft. Begrenzung ist ein Gefängnis, aber Flug in die Unbegrenztheit erschafft bereits die Schwanenflügel. Nicht grundlos ist daher der Name — Schwan — gebraucht worden.

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482. Der Mond ist nur für eine Klasse von Offenbarungen gut, da er tatsächlich für andere nicht nützlich ist. Oberhalb seiner reflektierten Strahlen kann man die Ausstrahlungen der Feurigen Welt besser studieren. Wiederholt für Liebhaber des Mondes die Tatsache des niedrigen Ranges seiner Strahlen. 483. Jeder weiß, wie schwer es ist, die Ursache des Versagens in einem sehr komplizierten Apparat zu entdecken; irgendwo ist irgendetwas verbogen worden, und seine Tätigkeit ergibt keine Resultate. Niemand hat genau beobachtet, wann eine kleine Nachlässigkeit stattfand. Aber sie hat stattgefunden, und es ist nicht nur notwendig, den ganzen Arbeitsgang aufzuhalten, sondern auch, den ganzen Apparat auseinander zu nehmen. Ebenso ist es in der Feurigen Welt: Widersteht ihr mit dem geringsten fleischlichen Verlangen, und jede Beziehung wird verletzt werden. Doch beunruhigt die Kleinen nicht, sonst werden sie anfangen, sich vor einem solchen Element zu fürchten. Feuer liebt Mut und Ungestüm. Aber der mutige Held wird sich nicht mit fleischlichen Gedanken herabsetzen. Ungestüm wird dem Menschen behilflich sein, über die dunklen Abgründe zu fliegen. Es gibt viel Dunkelheit, viele Abgründe, viele dunkle Verräter. Laßt Licht über der Dunkelheit scheinen! 484. Standhaftigkeit ist eine Eigenschaft des Schildes; die Kraft ist nicht in ihm, sondern in der lenkenden Hand. Feuer wird dem Auge offenbart, jedoch durch das Herz wahrgenommen. 485. Wir wollen uns über die Offenbarung des Sieges freuen. Die Menschen werden ihn eine Zeitlang noch nicht erkennen, aber er ist bereits hier. Wartet, Ihr Ungeduldigen, nicht das Auge, sondern das Herz entscheidet den Sieg. Wenn ein feuriger Bau bereits in der Subtilen Welt wahrgenommen wird, dann können sich die Herzen der Erbauer freuen. Diejenigen, welche schlafen, fühlen es nicht, wenn sie aus dem Hause herausgetragen werden, aber der Weltraum singt bereits. 486. Warum bestehe Ich darauf, daß täglich Notizen gemacht werden? Damit der Rhythmus nicht verletzt wird. Wer den Wert der Beständigkeit absorbiert hat, ist den feurigen Pforten bereits nahe. Man muß sich für Beständigkeit in allem vorbereiten. Daraus entwickelt sich Unermüdlichkeit, aus ihr entsteht Unüberwindlichkeit. 487. Die Menschen mögen gern über ein Wunder reden, aber sie fürchten sich vor jeder Annäherung der Subtilen Welt. Wir teilen die Menschen in drei Kategorien ein - die beschränkten, diejenigen, welche die Subtile Welt zugeben, und diejenigen, welche die Feurige Welt erkennen. Teilt diejenigen, denen Ihr begegnet, dementsprechend ein. 488. Ein bemerkenswertes Jahr nähert sich. Aber viele begreifen die Bedeutung der gegenwärtigen Ereignisse nicht. Selbst diejenigen, welche gehört haben, wünschen, daß Ereignisse ihrer eigenen Vorstellung entsprechend ausgeführt werden würden. Gewöhnlich wünscht jeder seiner Natur gemäß, aber beobachtet die gegenwärtigen Ereignisse ohne Vorurteil. Spannt Eure Aufmerksamkeit aufrichtig an, im Bewußtsein, daß ein großes Datum bevorsteht. Tauben werden Euch nicht nur einen Olivenzweig, sondern auch ein Eichblatt und ein Lorbeerblatt bringen. Ebenso sind Unsere Opfergaben kein zufälliges Ereignis, sondern wie Stufen der Zukunft. Wahrhaftig, unabänderlich sind die Daten großen Wissens. Lernt es, den schöpferischen Konflikt zu lieben. Versteht es, Euer Ohr an die Erde zu legen und Euer Herz in großer Erwartung zu erleuchten. Laßt die Unwissenden Böses wünschen, die Daten weben trotzdem das Gewebe der Welt. Lernt zu unterscheiden. Lernt es, dem Vorherbestimmten entgegenzufliegen. Es gibt viele Gewänder und Schleier, doch die Bedeutung ist ein und dieselbe. Das vorherbestimmte Jahr nähert sich. 489. Die Menschen fragen sich, was für einen Wert solche kleinen Eroberungen der Elemente, wie Levitation, das Hindurchgehen durch Feuer, das Sitzen auf dem Wasser oder das Begrabenwerden unter

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der Erde haben? Nur ein Symbol der Meisterschaft wird in diesen Übungen der Disziplin angedeutet. Doch die Feurige Welt wird nicht durch eine Prüfung der Fersen oder durch Atemübungen erreicht. Die Welt der Schönheit ist nur durch das Herz erreichbar. Wir wollen alle diejenigen nicht verurteilen, welche sich schweren Übungen in Disziplin hingeben, laßt uns jedoch auf dem Pfad des Frohlockens und des Entzückens des Herzens eilen. 490. Ernst und angespannt, jedoch auch freudig, sollte dieses Jahr von denjenigen auf der Erde durchlebt werden, welche weise sind. Ich bestätige eine mächtige Rotation von Energien, doch auch dabei ist es möglich, die Schlafenden zu erwecken. Nicht offensichtlich erscheint der König der Herrlichkeit, doch die Weisen hören Seinen Schritt. Laßt die Toten die Toten begraben und freut Euch über die Gestaltung des Lebens. Sagt den Freunden — gebt acht, beobachtet scharf. 491. Gewisse weitsichtige Menschen sprechen über das herannahende Ende der Welt. Wenn sie es beschreiben, reden sie so, wie sie in der Elementarschule zu denken gelehrt worden sind. Man kann sie hierfür wenig verantwortlich machen, da ihr Kopf von Kindheit an mit den haarsträubendsten Ideen angefüllt worden ist. Und doch fühlen sie, daß irgendetwas zu Ende geht. Obgleich sie es verschwommen erkennen, hat ihr Geist doch eine Vorahnung von einer gewissen Veränderung. Sie werden falsche Propheten genannt, aber ein solches Urteil ist ungerecht, denn auf ihre Weise fühlen sie das Ende einer überalterten Welt. Nur sind sie nicht fähig, die äußeren Zeichen zu erkennen. Wahrhaftig, die Stunde naht, wo überflüssige Schuppen zu fallen beginnen und die Welt des Lichtes in Freude ins Dasein zu kommen beginnt. Die wichtigsten Vorgänge können sichtbar — unsichtbar ausgeführt werden. 492. Wenn Vorwarnungen gegeben werden, ist es leichter, Ereignisse zu erkennen. Etwas wird bereits geboren, doch die Massen sind mit Vergnügungen beschäftigt. Eine Explosion ist schon vorbereitet, aber die Mengen eilen zur Rennbahn. Und alte Seher wußten von vielen Veränderungen, die den Geschichtsforschern heute klar sind. Aber ihre Zeitgenossen wußten nur, wie man alle diejenigen, welche weitsehend waren, steinigt. Ist es heute nicht ebenso? 493. Es ist schwer, ohne Beweglichkeit des Denkvermögens über die Feurige Welt nachzudenken. Wer sich nicht in Findigkeit zu wenden weiß, kann nicht alle Funken aufnehmen. Man muß die feurige Verbindung also bei jeder Offenbarung des Lebens erwägen. Die Menschen studieren die Offenbarung der Elektrizität und ihre Rückwirkung auf das Nervensystem wenig. Jeder Mensch kann an sich selbst erforschen, wie ein elektrischer Strom auf die Qualität seines Pulses einwirkt. Die Elektrizität des Weltrau- mes und verdichtete Magnetisierung werden verschiedenartige Rückwirkungen ausüben. Der Puls wird eine Qualität bedeutungsvoller Spannung zeigen. Im allgemeinen sollte man an sich selbst angestellte Beobachtungen nicht verwerfen. Den Menschen mag es an Beobachtungsvermögen fehlen, aber Selbsterkenntnis ist lehrreich. 494. Erwägt dieses Problem: Wenn Langlebigkeit zunimmt und Krankheiten aufhören werden, kann sich die Geburtenziffer verdoppeln. Dann berechnet die Situation auf der Erde binnen hundert und tausend Jahren. Auf diese Weise werdet Ihr verstehen, warum einige Dinge nicht überwunden werden. Obendrein werdet Ihr verstehen, warum das Leben des Geistes an die Spitze der Zukunft gestellt wird. Das Erscheinen eines neuen Maßstabes der Existenz kann die Erde retten. Aber das gegenwärtige Verständnis ist besonders weit von der Wahrheit entfernt. Das vergangene Jahr hat beispiellose Lücken im Bewußtsein der Menschen enthüllt. 495. Gebet ist ein Ausdruck der besten Gedanken. Alle Glaubensbekenntnisse schreiben vor, in den besten Ausdrücken zum Höchsten zu beten. Es ist richtig, den Menschen zu raten, sich dem Höchsten mit den erhabensten Gedanken zu nähern.

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Wir weisen stets auf den hohen Nutzen von erhabenem Denken hin. Zu wem kann man denn Gedanken senden, wenn nicht zum Allerhöchsten? Ich rate, keine Zeit zu verlieren, wenn es möglich ist, über das Streben zum Licht zu sprechen. Weder eine dringende Bitte, noch eine gereizte Debatte, sondern ein strebender Herzensaustausch vervielfältigt erhabene Gnade. Die Menschen müssen denken lernen, was bedeutet, daß es richtig ist, Gedanken über den Höchsten zu bestätigen — einige klar, einige verschwommen, doch alle durch denselben Feurigen Pfad. 496. Der lenkende Lehrer wird einen Nachbarn nicht tadeln und dadurch den Pfad derer, die er führt, erschweren, Jeder Lehrer wird sich freuen, wenn seine Jünger vorwärtseilen und auf dem Pfad Freude im Gedanken über den Höchsten finden. Es ist nicht nötig, dort Zwang auszuüben, wo eine Flamme ist. Die beste Handlung ist diejenige des Herzens. Schützt die Qualität des Herzens sehr sorgfältig. Diese Qualität kommt durch viele Leiden, aber das Feuer des Herzens ist ein heiliges Feuer. 497. Die Unwissenden sind erbittert über Leiden, aber diejenigen, denen die großen Beispiele bekannt sind, verstehen Bitterkeit als- etwas Süßes. Wissen ist also der feurige Pfad. Ist es nicht inspirierend zu wissen, wie nahe der Pfad zur Feurigen Welt ist? 498. Ist es möglich, falsche Gedanken haben zu wollen? Wenn der Tag des Photographierens der Aura kommt, werden viele versuchen, ihre gewohnheitsmäßigen Gedanken durch etwas gerade erfundenes Schöneres zu ersetzen. Wahrhaftig, die Menschen verstehen es, erheuchelte Tränen zu vergießen. Unbedeutende, schlaue Menschen werden versuchen, ihre wesentliche Natur zu verbergen, doch der Film wird sich als ganz Aufschlussreich erweisen. Ein bemerkenswerter Versuch wird stattfinden. Scheinheilige Gedanken werden das Bild nur verschlechtern und es sozusagen mit dunklen Flecken bespritzen. Neue List wird also nicht erfolgreich sein. Aufrichtige, innewohnende Gedanken rufen klare Strahlen hervor. Die benötigten heiligen Bestrebungen werden klare Farben haben. Bald werden Fortschritte im Photographieren der Aura gemacht werden. Aber es ist schwer, die Polarität des Photographen mit dem photographierten Menschen in Einklang zu bringen. Viele Versuche werden erforderlich sein. Ebenfalls ist ein besonderer, sozusagen mit Ozon imprägnierender Apparat zum Reinigen der umgebenden Atmosphäre nötig. 499. Geistigkeit ist eine sowohl verdiente als auch natürliche Eigenschaft. Auf den mittleren Stufen kann sie kultiviert werden, aber es ist not- wendig, eine solche Umwandlung von Geburt an zu beginnen. Man muß Vorsorge für eine reine Atmosphäre treffen, darf die Vorstellungsfähigkeit nicht mit niedrigen Ansichten verdunkeln, man muß lernen, sich über das wahrhaft Höchste und Schöne zu freuen, Luxus und jede Form von Schmutz vermeiden. Der geistige Mensch wird kein Heuchler sein, noch wird er ein Lügner oder Feigling sein. Er wird Arbeit als ein unentbehrliches Mittel zur Vervollkommnung erkennen, doch das Gebet seines Herzens wird flammend schön sein. 500 Am allerschlimmsten ist es, Demut als Mittelmäßigkeit zu verstehen, Demut ist die würdige Ausführung des Dienstes. Ist es unbedeutend, vor den Pforten, auf die man Vertrauen setzt, Wache zu stehen? Nicht unbedeutend ist ein Entschluß, bessere Arbeit zu leisten. Ehrerbietung für die Feurige Welt kann nicht bedeutungslos sein. Aber wahrer Dienst liegt in der Arbeit geduldiger Ausdauer und Vervollkommnung. Eine solche Eigenschaft ziemt sich für den Feurigen Pfad. 501. Ihr wißt bereits, daß man Gegenstände durch Gedanken oder psychische Energie an einen anderen Ort versetzen kann. Die Unwissenden fragen — warum ist die feurige Energie . des Gedankens nicht jedem und jederzeit unterworfen? Unwissenheit kann sogar die Höhe solchen Unsinns erreichen. Ein Kind bittet einen Erwachsenen um Hilfe, wenn seine eigene Kraft unzulänglich ist, aber Unwissende schämen sich nicht, solche törichten Fragen zu stellen. In der Subtilen Welt wird alles durch Gedanken bewegt, aber die dichte Welt gestattet subtile Eigenschaften nur selten. Die Gesetze solcher

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Zugeständnisse sind kompliziert, und nicht immer werden solche Eingriffe in die Subtile Welt gestattet. Apparate, welche die physische Reaktion auf Gedanken bestätigen können, können nur sehr primitiv sein, weil die Natur der Anwendung von feuriger Energie nicht im Bereich des Willens, sondern in dem des Herzens liegt. Das Herz läßt das Böse nicht zu, aber der Wille kann Unheil anrichten. Wenn die Welt den Wert des Lebens des Herzens erkennen wird, dann wird das Fleisch umgewandelt werden und sich den Gesetzen der Subtilen Welt nähern. 502. Es ist wichtig zu verstehen, in welchem Maße das Bewußtsein der Menschen erstarrt ist. Gebt ihm deshalb keine Nahrung, die es nicht assimilieren kann. Neben dem Schweren gebt auch das Leichte; sonst werden die Menschen nicht zuhören. Die Briefe des Lehrers sind unvermeidlicherweise verschiedenartig, weil sie sich an verschiedenartige Bewußtseine wenden. Dies ist kein Widerspruch, sondern einfach die beste Art und Weise. Gewöhnt Euch also daran, sorgfältig mit Bewußtseinen umzugehen, wie mit Feuer. 503. Man kann beobachten, daß Kinder nicht nur Worte gebrauchen, die sie gehört haben, sondern auch ihre eigenen Worte einführen. Diese werden Aufschluß hinsichtlich der Natur des Erbes von früheren Inkarnationen liefern. Man kann mit Leichtigkeit den wahren ererbten Charakter beobachten und Zeugnisse über einige wertvolle Besonderheiten sammeln. Selbst aus den allerersten Ausdrücken eines Kindes ist es möglich, sich eine Vorstellung von seinem inneren Bewußtsein zu machen. Nicht zufällig hat es seine Aufmerksamkeit diesem oder jenem, Gegenstand zugewandt. Sehr bedeutungsvoll sind auch die unerwarteten Worte, die in seiner allerfrühesten Kindheit geäußert werden. Wir haben bereits über fast dasselbe gesprochen, aber nun erwähnen Wir es vom Gesichtspunkt der Feurigen Energie. Man kann beobachten, daß in der Kindheit viel Elektrizität im Körper vorhanden ist, verhältnismäßig dieselbe Menge wie in Erwachsenen, daß die Elemente des feurigen Körpers bereits vollständig einverleibt worden sind. Der Same des Geistes ist bereits verankert worden. Mütter, denkt daran, daß Kinder beobachten und mehr aufnehmen als Ihr vermutet. Und viele Erscheinungen werden übersehen: zum Beispiel häufiges Glühen des Körpers des Kindes, desgleichen Gebärden und Vorfälle von Ärger oder Gelassenheit Irrtümlicherweise glauben die Menschen, daß die Aura des Kindes ausdruckslos ist. Man kann darin nicht wenig von der Last sehen, die es zurückgebracht hat. 504. Das Einnehmen gewisser Medikamente kommt dem Vergiften gleich. Es ist nötig, das Feld medizinischer Mischungen zu überprüfen. Neben diesen Giften gibt es so kostbare Medikamente wie Balsam und andere, von denen ihr wißt, die vergessen worden sind. Man darf lebensverleihende Substanzen nicht verwerfen, wie sehr auch die Gegner sich dagegen empören. 505. Der Silberfaden ist ein strahlendes Symbol der Verbindung und des Vertrauens. Es ist möglich, den Begriff der Bande in einen solchen Zustand der Klarheit zu versetzen, daß der Faden fast wahrnehmbar sein wird. Die Erscheinung des Ebenbildes des Führers wird den Menschen ebenso wenig verlassen wie der Verbindungsfaden. Aber der Wille ist frei; er kann die Saiten von jeder beliebigen Harfe zerreißen. Ich habe Euch bereits erzählt, wie jammervoll die Saiten ertönen, die auf ewig zerrissen sind. Wahrhaftig, sogar im Wüten der furchtbarsten Besessenheit ist das Wehklagen der zerrissenen Saiten hörbar. Inmitten des Chaos ist das Stöhnen von solchen vernichteten Saiten ganz entsetzlich. Krankheiten entstehen aus solchen verbrecherischen Handlungen. Verräter zerreißen die heiligsten Fäden. Aus diesem Grunde ist Verrat das schlimmste Vergehen gegen die Feurige Welt. Was könnte wohl schändlicher sein? 506. Die Menschen verlieren die Tatsache aus den Augen, daß Strahlen den Weltraum erfüllen. Kann man einen Strahl abreißen? Kann man den Blitz spalten? Das Auge des Menschen kann zuweilen eine steinerne Mauer durchdringen, so stark ist sogar der Strahl, der dem Menschen unterworfen

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ist. Aber ist es möglich, die Macht von welträumlichen Strahlen .zu begreifen? Darum ist es nötig, daß die Menschen Verantwortlichkeit für ihre Handlungen verstehen. 507. Ein gewisser König sandte sein Heer in die Schlacht und erwartete des Ergebnis auf einem Hügel. Dort sah er Reiter forteilen und rief aus: „Sieg, der Feind flieht!" Aber diejenigen in seiner Nähe sagten: „Ach, das ist unser eigenes geschlagenes Heer." Der König lächelte: „Meine Krieger tragen Speere, aber diese Reiter haben weder Speere noch Banner." Aber seine Ratgeber flüsterten: „Sie haben ihre Waffen bereits fortgeworfen." So bildete sich der besiegte König lange ein, daß er der Sieger sei. Gleichfalls kann es vorkommen, daß der Sieger sich irrtümlicherweise eine beträchtliche Zeitlang für geschlagen hält. Die Daten des Säens und der Ernte sind nicht dieselben. Doch das feurige Herz kann eine Vorahnung haben, für die es kein unterstützendes Zeugnis gibt. Die Feurige Welt ist Wirklichkeit. 508. Warum sollten wir feurige Energie psychisch nennen? Nur zum Zweck besserer Assimilierung seitens der meisten Menschen. Mit der Erscheinung von psychischer Energie können sie sich noch abfinden, aber der Begriff des Feuers ist für sie gänzlich unzulässig. Jagt denen keine Furcht ein, die sich bereits fürchten. Laßt sie durch ihre eigenen Türen eintreten. Eine Schicht von Namen stört die wesentliche Natur der Realisation nicht. Die Menschen fürchten sich vor dem, was ihnen von Kindheit an als gefährlich beschrieben worden ist. Aber es ist nicht möglich, daß die große Energie nur eine Benennung hat. 509. Wer nicht rings um einen beobachteten Gegenstand herumgehen kann, ist kein Forscher. 510. Nur eine unüberwindliche Anziehung ermöglicht es dem Menschen, die unerschöpfliche Lehre zu erkennen. 511. Den Dunklen erscheint alles begrenzt — darin liegt ihre Dunkelheit. 512. Glaubt ihr nicht, daß hörbare Absonderungen, wie Tautropfen, auch aus feuriger Energie bestehen? Wenn Ihr Euch daran gewöhnt, überall die Gegenwart von feuriger Energie wahrzunehmen, dann wird alles im Leben verwandelt werden. 513. Trost liegt in der Unbegrenztheit und in der Realisation der beständigen Gegenwart der Höheren Kraft. 514. Es ist möglich, Feurigkeit durch direkte oder indirekte Mittel zu verstärken. Indirekte Mittel umfassen den Rhythmus von Bewegungen und das Singen von Klageliedern; einfacher und natürlicher ist jedoch das Freudenfeuer des Herzens. Alle indirekten Mittel können nachteilige Folgen auf den Organismus haben. Sogar Massage kann einem Glied helfen und das Gleichgewicht der anderen stören. Dieselbe Unausgeglichenheit wird beim Straffen der Haut zum Beseitigen von Runzeln beobachtet. Dies wirkt nur vorübergehend, da sie auf diese Weise um so schneller wieder sichtbar werden. Es leuchtet ein, daß das Gleichgewicht auf natürlichen Wegen aufrecht erhalten werden muß. Nicht ein Herausquetschen durch die Muskeln, sondern Feurigkeit, die durch das Herz genährt wird, ist von Nutzen. Gleichgewicht zwischen Herz und Muskeln ist die Aufgabe der zukünftigen Rasse. 515. Wenig denkt der Mensch über sein Erbe, über Wiederaufbau, nach. Sein Verstand bewegt sich zwischen zwei Extremen hin und her, und der Pfad der weisen Vorsicht wird aufgegeben. Der Vorgang der Anwendung von feuriger Energie wird von den Fakiren vorgeführt und erregt nur nichtssagende Neugierde. 516. Man kann noch eine äußerst nützliche Übung hinzufügen — Schweigen zu bewahren und seine Gedanken dem Höchsten zuzuwenden. Eine wundervolle Wärme durchflutet den Menschen.

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Wahrhaftig, nicht das verbrennende Feuer ist nötig, sondern die höhere schöpferische Wärme. Der weise Gärtner steckt eine geliebte Blüte nicht in Brand. 517. Zwingt ein feuriger Blick die Menschen nicht dazu, sich umzuwenden und sogar zu zittern? Jedes Zittern ist bereits dem Feuer nahe. Doch es gibt ein Feuer eines heißen und das eines kalten Körpers. Während einer hohen Temperatur können die Gliedmaßen empfindungslos werden; dieser Zustand begleitet die große Wärme des Herzens. 518. Ein Zustand des Schweigens ist zuweilen mit Entladungen und Lichtern erfüllt, aber es kann ein tiefes Schweigen bestehen, wo sich nichts rührt — welches ist das größere? 519. Unter den Ausdeutungen der Pyramiden schenkt derjenigen Aufmerksamkeit, welche die 374 drei Welten schildert. Der oberste Teil stellt die Feurige Welt dar, wo alles eins ist; der mittlere Teil stellt die Subtile Welt dar, wo die Essenzen bereits getrennt sind; und die Basis ist die dichte Welt. Diese Einteilung ist die tiefgründigste; und die Abstufungen zwischen den Welten werden durch die Pyramide symbolisch dargestellt. Ein solches Symbol ist in der Tat bedeutungsvoll. Die dichte Welt trennt die Naturen so weit, daß es sogar schwer zu verstehen ist, wie sie auf dem Feurigen Gipfel zur Einheit verschmolzen werden können. Doch die Pyramide wurde um des Gipfels willen erbaut. Ihr Fundament ist nur gelegt worden, um alle Seiten harmonisch zu vereinigen und zur Vollendung zu bringen. Jeder sollte erwägen, wieviele Male die Spitze des Gipfels im Fundament enthalten sein wird. Die. feurige Spitze muß die unsteten, rudimentären Steine auf der Erdoberfläche zügeln. Sehr viel wohlbegründete Sorgfalt muß angewandt werden, um die Feurige Vollendung zu sichern. Man muß über den Gipfel nachdenken. Man sollte nicht besorgt sein, daß die Essenzen in der Subtilen Welt bereits deutlich getrennt sind. Die Kante der Pyramide kann in vier Teile, auch in fünf, sieben, acht, oder irgendeine andere Zahl eingeteilt werden, doch die drei Welten werden das Fundament der grundlegenden Einteilung bleiben. Man kann sich über der sichtbaren Pyramide die identische unsichtbare in einer unbegrenzt erweiterten Konzeption vorstellen. Doch dies ist außerhalb des Bereiches der irdischen Sprache. 520. Oft beklagen sich die Menschen über die Eintönigkeit ihres äußeren Lebens. Jedoch jedes beliebige äußere Leben hängt von dem Reichtum des inneren Lebens ab. Das äußere Leben ist nur ein hundertstel des inneren. Darum ist das innere Leben das wahre. 521. Wenn Ich sage - hütet die Gesundheit, so sende Ich Euch damit nicht zu einem Arzt, und Ich bitte Euch dringend, nicht beunruhigt zu sein. Auf keinen Fall möchten Wir eine krankhafte Hypochondrie entwickeln. Wir wünschen Eure Gesundheit zu bewahren. Niemand kann sagen, daß es unnötig ist, die Gesundheit zu hüten. Der Wagen muß den vorherbestimmten Pfad entlang dem schönen Ziel entgegenrollen. Nehmt alles fort, was zum Karma gehört, und das Ziel wird wirklich schön sein. Aber womit formen die Menschen das größere Karma — mit dem inneren oder dem äußeren Leben? 522. Das innere Leben beeinflußt das Karma hundertmal mehr. Untersucht irgendein beliebiges Verbrechen, und es erscheint klein angesichts der inneren Vorbereitung. Wie in die Länge gezogen ist eine solche Vorbereitung! So viele Bewußtseine in der Nähe sind durch solche schleichenden Vorbereitungen vergiftet worden, und so viele bessere Möglichkeiten sind verworfen worden — doch die Menschen denken nicht über dieses Unrecht nach. Außerdem — weit entfernt vom Bewußtsein ist die feurige Energie, die allein dieser schleichenden Verderbtheit ein Ende machen kann. So leicht ist es, Zersetzung durch rechtzeitige Ätzung aufzuhalten. 523. Der hitzige Kampf über Allopathie und Homöopathie muß auch zur Synthese fuhren. Der weise Arzt weiß, wo es günstig ist, das eine oder das andere Prinzip anzuwenden. Selbst gesüßtes Wasser kann mit Nutzen angewandt werden. Laßt uns nicht vergessen, daß welträumliche Strahlen äußerst allopathisch sind, und es ist unmöglich, die von der Natur eingegebenen Dosen zu vermeiden.

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Das Laboratorium des menschlichen Organismus ist ebenfalls äußerst allopathisch. In solchen Streitfällen wollen wir jedoch als Vermittler dienen. 524. Versucht, jemanden zu fragen, wie er die Tätigkeit von feuriger Energie in seinem Innern empfindet. Vielleicht wird er zunächst ein brennendes Gefühl in der Speiseröhre erwähnen. Der bedeutungsvollen Offenbarung des Organismus wird also wenig Aufmerksamkeit geschenkt, da die Menschen ihre Aufmerksamkeit zunächst den Folgen ihrer eigenen Unmäßigkeit schenken. Wie soll man ihnen erklären, wo die Grenze des gesunden Menschenverstandes liegt? Die Menschen fürchten sich vor dem gesunden Menschenverstand, weil er sie für schuldig erklären könnte. 525. Der Lehrer ist gefragt worden, was hinter dem Feurigen Schleier verborgen ist. Als Er das Wort Aum aussprach — erkannte niemand seine volle Bedeutung Höchster Macht. Die Menschen haben gefragt, ob diese Überfeurige Kraft auch unter irdischen Schöpfungen offenbart werden kann. Es ist erklärt worden, daß dies möglich ist. Wieder waren die Menschen verwirrt, denn "wenn diese Macht außerhalb der Elemente liegt, würde es unmöglich erscheinen, sie sich zu eigen zu machen. Der Lehrer hat gesagt, daß es keine irdischen Worte gibt, um die höchsten Strahlungen auszudrücken, aber zuweilen können ihre Zeichen beobachtet werden. Laßt uns lernen, aufmerksam zu sein. 526. Der Lehrer wird zeigen, wie die Jünger Gefahren vermeiden können, wenn die Verbindung stark ist. Die Verbindung muß in ihrer ganzen Lebenskraft verstanden werden, nicht nur an Feiertagen, sondern inmitten aller Arbeit. Wahrhaftig, eine solche Beständigkeit ist vielen unerreichbar. Das heilige Feuer muß stets brennen. 527. Jeder ist Menschen begegnet, welche die Existenz der Subtilen Welt ganz entschieden ableugneten. Ihr Argument war, daß sie sie nie gesehen hatten. Aber viele Menschen haben die Bewohner von irgendwelchen abgelegenen Gegenden des Planeten ebenfalls nicht gesehen, doch trotzdem hat sich dort ein bemerkenswertes Leben abgespielt. Darum ist es töricht, die Forscher lächerlich zu machen. Obgleich sie keine mathematischen Berechnungen gemacht haben mögen, kennt ihr Herz doch die rechte Richtung. Beim Ruf des Herzens flammen die Feuer der Erleuchtung auf. 528. In der Subtilen Welt strahlen die Lichter der Feurigen Welt nur zu Zeiten. Die Bewohner der Subtilen Welt ehren solche Erscheinungen als willkommene heilige Verkürzungen des Pfades. Somit versteht sogar die Subtile Welt die höhere Stufe als eine sehr seltene Erscheinung. Aber auf der Erde sind Kontakte mit der Subtilen Welt nicht so selten; und sogar die Strahlungen von der Feurigen Welt kommen dort vor. Warum sind also die verkörperten Bewohner so voller Verneinung? 529. Wolken ziehen schnell auf, aber das Schiff erreicht den Hafen. Doch der Seemann darf nicht an die wässerigen Tiefen unter dem Rumpf seines Schiffes denken. Auch Abgründe sind ringsumher, und man sollte sich nicht vor ihnen fürchten. 530. Es ist richtig, den Mitarbeitern die Sammlung von Teilen der Bücher der Lehre, die besondere Gegenstände betreffen, zuzuweisen. Auf diese Weise werden zwei Resultate erreicht werden — sie werden die Bücher aufmerksamer lesen, und sie werden erwägen, was zu jedem verschiedenen Gegenstand gehört. Mit der Zeit könnte man diese Auszüge für billige besondere Veröffentlichungen zusammenstellen. Die Lehre der „Lebendigen Ethik" ist in verschiedenen Schichten der Menschen notwendig. Man könnte die einfacheren Themen verbinden und sie denen geben, die vorbereitendes Wissen nötig haben. Mit jedem vorüberfließenden Tag haben die Menschen größeres Streben nach Verständnis des geistigen Lebens nötig. Die Verwirrung der Welt macht neue Pfade erforderlich.

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531. Aus welchem Grunde werden denn die Menschen hier gepeinigt? Warum werden die Leiden nicht vermindert? Warum ist Haß so stark im Besitz der Herzen? Der Schild des Geistes ist vergessen worden. Nichts Übernatürliches liegt darin, an die Feurige Welt zu erinnern, wo die groben Knorren weggebrannt werden. Die Menschen halten körperliche Reinigung für notwendig, aber nach, der Waschung mit Wasser ist eine solche mit Feuer erforderlich. Man kann verstehen, daß Wasser in Beziehung zu subtilem Eintrittsrecht steht, aber wei- ter entlang ist Feuer erforderlich. 532. Obgleich irdisches Feuer ausgehen kann, erlöscht das Feuer des Weltraumes niemals. Ist der zu den Elementen gehörige Leiter nicht ewig? Nicht grundlos werden sogar bei Tageslichtprozessionen Fackeln verwendet. 533. Mehr Aufmerksamkeit sollte der Langlebigkeit, der Veränderung des Charakters, dem Mangel an Elektrizität, neuen Arten von Krankheiten und anderen Dingen, die von einem wachsamen, denkenden Menschen bemerkt werden, geschenkt werden. Die Lehre spricht von vielen Veränderungen, doch auch im Leben ist das Ungewöhnliche zu sehen. Obwohl die Menschen die chemische Einwirkung der Himmelskörper nicht zugeben mögen, ist sie trotzdem vorhanden und bringt die verschiedenen Lebensperioden hervor. 534. Beachtet diese bemerkenswerte Tatsache: Wenn ein Mensch um sich herum eine Offenbarung des geistigen Lebens zu bemerken beginnt, bezeichnet er sich unfehlbar als Okkultist. Wo es hingegen einfacher ist, zu erachten, daß man sehen kann. Okkultisten sind vielmehr jene, die in Dunkelheit, in Heimlichkeit verbleiben. Daher sollten einige Begriffe eine notwendige Reinigung erfahren. Sonst mögen viele in den Abgrund der Eingebildetheit und des Irrsinns fallen. Bestätigt überall, daß die geistigen Zeichen einen Teil der natürlichen Existenz bilden. Aber diejenigen, welche nichts von ihnen wissen, stellen sie in Abrede, denn sie sind blind. Viel haben die Sehenden erdulden müssen; die Blinden können Gespräche über das Licht nicht ausstehen. Macht diejenigen, welche nicht sehen, darum nicht wütend. So viel findet gerade jetzt statt, daß nur die gänzlich Blinden den feurigen Zeichen keine Aufmerksamkeit schenken. 535. Die Fähigkeit des Kindes, über das Ihr spracht, ist ein direkter Beweis für das früher Erwähnte. Wenn ein Kind Gebrauch von reiner psychischer Energie macht, weiß es das, was für andere unhörbar ist. Wenn jedoch der Wille des Verstandes wirkt, wird der Strom der grundlegenden Energie abgebrochen. Es ist verordnet worden — seid einfach im Geist, was bedeutet, es der reinen Energie zu erlauben, zu wirken. Hindert ihren Strom nicht; begreift die Tatsache, daß Gewalttätigkeit des Verstandes den Menschen nur arm macht. So weiß ein Wissenschaftler nicht auf Grund seines Verstandes, welches Buch er aus dem Bord nehmen sollte, sondern durch direktes Wissen. Die Menschen tun das Richtige, wenn sie durch dieses nicht zu widerlegende direkte Wissen handeln. 536. Soda wird zur Milderung von Zuckerkrankheit genommen. Eine vegetarische Ernährung ist nützlich, besonders Apfelsinen. Moschus ist nicht geeignet für Zuckerkrankheit, aber er ist nützlich für das Gleichgewicht. Am Anfang ist es möglich, Zuckerkrankheit durch Suggestion zu heilen, wenn der Einfluß stark genug ist. Milch mit Soda ist tatsächlich immer gut. Sowohl Kaffee und Tee als auch alles, was inneren Alkohol erzeugt, sind nicht nützlich. Diese Krankheit ist oft erblich durch eine Generation; daher ist es unmöglich, die Krankheit vorauszusehen. Es ist ebenfalls nicht ratsam, sein Vertrauen auf jede Art von Moschus von verschiedenen Tieren zu setzen. Nur das Moschustier hat die richtige Ernährung. 537. Die Dunklen sollten ihren Sieg nicht beteuern. Sie sollten sich ihrer Machtergreifung nicht rühmen. Die Axt ist bereits offenbart worden, und der Baum wird der Hand der Gerechtigkeit nicht widerstehen.

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538. Einige Menschen glauben, daß es möglich ist, Lehrer ohne Gefahr zu wechseln, aber sie vergessen die dreijährige Periode und die siebenjährige, während der die Bande gewoben werden; Ihr habt bereits über das schmähliche Ende von Abtrünnigen gelesen. Auf diese Weise sichert die Feurige Welt das Recht der Gerechtigkeit. 539. Denkt über die Verwirrung nach, die den Geist von Verrätern umgibt. Das ganz furchtbare, hoffnungslose Versinken in die Dunkelheit, das äußerst gefährliche Zerreißen der feurigen Bande. Es ist als ob für Verräter die Sonne und der Mond ein und dasselbe wären, und in ihrem Wahnsinn möchten sie die Sonne vernichten. Wirklich, der Wahnsinn von Verrätern sollte von Psychiatern studiert werden. Man kann die periodischen krampfartigen Anfälle, denen schreckliche Furcht folgt, beobachten. In einer Hinsicht scheinen sie gewöhnliche Menschen zu sein, aber in der anderen gehören sie nicht mehr zum Planeten, und der Geist weiß, was ein solcher Pfad bedeutet! 540. Verrat setzt Vertrauen auf die entgegengesetzte Seite voraus. Und je größer der Verrat, desto stärker war das Vertrauen. Ebenso wie Hammer und Amboß einen starken Funken hervorrufen, erlangt schöpferisches Vertrauen vom Verrat eine feurige Kraft. Sehr alt ist die Geschichte der Wechselbeziehung entgegengesetzter Prinzipien. Neben Ereignissen von wohltätiger Bedeutung finden auch ungeheuerliche Fälle von Verrat statt. 541. Ein wahrer Maschinist dreht nicht die Räder der Maschine eines anderen. Wegen seiner Liebe für die Arbeit versucht ein geborener Maschinist jeden Apparat, mit dem er arbeitet, zu veir- bessern. Hingabe zur Feurigen Welt muß die verfeinerte Beobachtung von allen ihren Offenbarungen einbegreifen. Aber es ist möglich, an den bedeutungsvollsten Offenbarungen vorüberzugehen, ohne ihnen die geringste Aufmerksamkeit zu schenken. Der Weltraum ist mit jedem menschlichen Organismus verbunden, aber schenken viele solchen Einwirkungen die geringste Aufmerksamkeit? Wenn ein empfindungsfähiger Organismus auf entfernte Erdbeben und vulkanische Ausbrüche reagiert und bei atmosphärischen Erscheinungen zittert, ereignet sich dasselbe vor größeren Ereignissen. Vor langer Zeit ist bereits gesagt worden, daß die besseren Menschen besonders empfindungsfähig werden würden, während der Auswurf der Kali Yuga vor großen Ereignissen taubstumm werden wird. 542. Warum sind die Menschen erstaunt über viele Fälle von Kindern, die sich an ihre Vergangenheit erinnern? Gerade heutzutage werden viele solche offenbaren Mittler zwischen dieser und der Subtilen Welt geboren. Sie erinnern sich auch an ihren Aufenthalt zwischen den irdischen Leben, aber die Menschen wissen nicht, wie sie sie hierüber befragen sollten. Das Wichtigste ist nicht, daß sie sich an vergrabenes Gold erinnern, sondern daß sie über kostbare Empfindungen reden können. Auf diese Weise findet eine Wiederannäherung der beiden Welten statt und dieser Umstand geht großen Ereignissen voraus. Aber lange Zeit werden nicht viele begreifen, in welchem Grade sich alles um sie herum verändert hat. Erinnert Euch an die alte Sage, wie der König zu seiner Enthauptung geführt wurde, jedoch so weit von der Wirklichkeit entfernt war, daß er unterwegs sehr besorgt über einen Stein war, der aus seiner Krone fiel. 543. Eine Begründung für große Ereignisse liegt in der Veränderung welträumlicher Strahlen, im Zusammenrücken der Welten, in der Erneuerung des Bewußtseins, die eine neue Haltung zum Leben hervorrufen. Vieles wird bereits offenbart. 544. Ist es nicht bezeichnend, daß Musik über den Rundfunk Schlangen nicht bändigt? Es gibt viele solche Beweise in kleinen Beispielen. Die Ursache von all diesem ist genau dieselbe psychische Energie. Überall können diese Erscheinungen beobachtet werden. 545. Es ist wahr, daß meistens Kranke und sogenannte anormale Menschen diejenigen sind, welche eine Verbindung mit dem Überirdischen offenbaren, und hierin liegt ein großer Vorwurf für die

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Menschheit. Wahrlich, die gesunden Menschen sollten die Nähe der Subtilen Welt spüren. Aber der Unterschied zwischen den Kranken und den Gesunden ist verworren geworden. Die Menschen haben ihren Verstand mit einer Kruste bedeckt, die zu Vorurteilen geführt hat. Hinter diesem Zaun ist die Subtile Welt nicht sichtbar. Sogenannte anormale Menschen sind gewöhnlich frei von Vorurteilen, und aus diesem Grunde verlieren sie die Verbindung mit der Subtilen Welt nicht. Tatsächlich durchschauen die Menschen während einer Krankheit so oft sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft; einige haben ihre vergangenen Leben betrachtet und vergessene Begabungen wiedererlangt. Eine neue Grenze muß zwischen dem Zustand der Stumpfheit und wahrer Gesundheit gezogen werden. Neue Entdeckungen helfen nicht. Die Menschen müssen solche Schocks erhalten, daß sie fähig werden, ohne Fieber das Gedächtnis an die Vergangenheit und das Vorherbestimmte zu bewahren. 546. Während außerordentlicher Gefahren blitzt Hellsehen hervor, was bedeutet, daß es für ein gewisses Etwas möglich ist, die Ablagerungen des Bewußtseins aufzurütteln. Dasselbe ereignet sich während epileptischer Anfälle, bei denen, in den Worten des Kranken, die Himmel für ihn geöffnet werden. Es bedeutet auch, daß Hellsehen inmitten irdischer Umstände möglich ist. Es ist tatsächlich von Augenblicksdauer, zu schnell, um durch irdische Zeit abgegrenzt zu werden. Und auch in dieser blitzartigen Zeitlosigkeit ist eine Eigenschaft der Subtilen Welt offenbar. Natürlich sind auch Träume zeitlos, und doch können sie sehr viele Ereignisse enthalten. Durch verschiedene Beispiele können wir das ins Gedächtnis zurückrufen, was früher jedem bekannt war. 547. Es wird gefragt, warum so viel Böses gestattet wird. Wie eingebildet sind solche Äußerungen! Wer kann beurteilen, wieviel Dunkelheit verbrannt und wieviel Hilfe gewährt worden ist? Auch Ihr sendet viele gute Gedanken und helft dadurch. Es ist möglich, viele Feuer zu entzünden, ohne zu wissen, wo noch wie. Es ist genau wie wenn Briefe, die an einen Blinden addressiert worden sind, schließlich jemanden, der sehen kann, erreichen und ihm helfen. Man sollte Pfeile feuriger Gerechtigkeit senden. Die Feurige Welt wird durch Gerechtigkeit aufrecht erhalten. 548. Ich höre die Frage — warum so viele Worte über Verrat? Genau aus dem Grunde, daß es so viel Verrat gibt. Wenn eine Kobra ins Haus kriecht, wird viel darüber gesprochen. Vor einem Erdbeben kriechen Schlangen hervor. Gerade jetzt gibt es viele solche Schlangen. 549. Erfahrene Telegraphisten können, ohne die Stimme zu gebrauchen, durch kaum merkliche Griffe miteinander reden. Ebenso ist die Stimme in der Subtilen Welt nicht nötig und wird durch schnelle Gedanken ersetzt, doch Ton verläßt die Welt nicht. Was könnte schöner sein als die Sphärenmusik? Und die Menschen verbieten Unterhaltung während Musik. Sie haben recht — der Ton ist so subtil, daß das Getöse der Sprache die störendsten Mißklänge hervorrufen kann. Die Subtile Welt ertönt in ihren höheren Sphären wirklich schön. Wenn es auf Erden so beschwerlich ist, kann sich der Gedanke zu den überirdischen Sphären emporheben. 550. Man kann beobachten, daß ganze Gruppen von Menschen erscheinen, die früher miteinander verbunden waren. Man kann ebenfalls wahrnehmen, daß während einer gewissen Verkörperung ein gemeinsames Interesse für die früheren Schöpfungen eines Menschen beginnt Man kann sozusagen eine Spirale von Offenbarung und Verbergung von Schöpferkraft bemerken. Man sollte solche Pfade beobachten, denn eine solche Aufmerksamkeit bringt das Verständnis für die Subtile Welt näher. Ebenso verdienen Erscheinungen von Gruppen ein Studium, da tatsächlich nicht nur Freunde, sondern auch Feinde zusammenkommen können. Hier bemerkt Ihr einen Freund, der seine Charakteranlage, die er vor langer Zeit zeigte, beibehält. Ebenfalls seht Ihr solche, die Böses wünschen, die, ob- wohl sie Euch nicht persönlich schädigen, die Euch Nahestehenden hindern. Das ganze verwickelte Verweben deutet die starken Bande, die durch viele Leben ausgedrückt werden, deutlich an.

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551. Manche werden die Notwendigkeit, auf die Subtile Welt hinzuweisen, und dann später davor zu warnen, nicht verstehen. Doch es liegt kein Widerspruch vor. Die höheren Sphären der Subtilen Welt verdienen Aufmerksamkeit und Respekt, doch die niederen können schädlich sein. Die Reinen im Herzen sind der Ansteckung von Besessenheit nicht unterworfen, aber befleckte Herzen können furchtbare Wesen anziehen. Man sollte die Subtile Welt auch nicht falsch verstehen, wenn die Feurige Welt erwähnt wird. Die höchsten Gipfel der Subtilen Welt berühren die Feurige Welt beinahe. Auf ähnliche Weise ist die dichte Welt unter gewissen Umständen dicht bei der Subtilen. Laßt uns also ein für alle Mal die Bande der Welten als Stufen der Unbegrenztheit verstehen. 552. Beobachtet, daß die Menschen gegenwärtig mehr über das Jenseits reden als je zuvor. Ein tieferes Verständnis zeigt sich. Verurteilt die Eigentümlichkeit vieler Erscheinungen nicht streng. Die Menschen schämen sich, daß es so aussehen könnte, als ob sie an etwas anderes als an den Basar dächten. Aber welträumliche Ströme wirken unsichtbar. Tatsächlich findet ein beständiges, gelenktes, deutliches Beschäftigtsein mit dem statt, worüber man früher nicht nachdachte. Neben Irrsinn geht ein rührendes Forschen vor sich. Ihr mögt raten, an welches Land Ich denke. Wundervolle Sprößlinge können erwartet werden. 553. Viele Male sind die Worte über die Notwendigkeit, jegliche Furcht zu vertreiben, gesprochen worden — sie ist lähmend. Aber besonders sollte man sich von Furcht vor der Subtilen und Feurigen Welt befreien. Denn Furcht vor den Überirdischen Sphären ist am schädlichsten. Man muß sie in Freude umwandeln. Nur wenige werden diese Freude verstehen. Selbst obgleich sie in Worten zustimmen, wird trotzdem ein inneres Zittern die Wärme des Entzückens abkühlen. Gerade Wärme und Licht werden für einen leichten Eintritt in den hübschen Garten benötigt. Über diesem hübschen Garten werden die Feurigen Himmel in ihrer ganzen Herrlichkeit scheinen. Ebenso furchtlos sollte man neuen Nachbarn begegnen. Tatsächlich bewahrt strahlender Mut den Menschen vor unangenehmen Wesen. Auf der irdischen Ebene versuchen die Menschen, ihre Furcht zu verbergen, aber da draußen kann sie nicht verheimlicht werden. 554. Verzweiflung wird Dunkelheit genannt. Eine solche Definition ist richtig; sie löscht tatsächlich die Ausstrahlung aus, und das Feuer des Herzens wird dadurch schwach. Ein solcher Zustand ist nicht nur schädlich, er ist des Menschen nicht würdig; er wird niedriger als ein Tier. Es ist möglich, dem Zustand der Verzweiflung mutig entgegenzutreten. Die fürchterlichsten Wesen machen Gebrauch von ihm. Hinter ihr schleicht die schrecklichste Furcht selbst herum. Wo wird dann der Garten der Schönheit sein? 555. Man sollte psychische Kräfte in verschiedenen Situationen studieren. Zuweilen ist eine vollständige Ruhe nützlich, aber oft ist Spannung erforderlich, um eine Offenbarung zu erlangen. Nicht grundlos wurde in den Klöstern auf verschiedene Arten von Kniebeugen hingewiesen. Ebenfalls ist der Wert des Schweigens seit dem frühesten Altertum bekannt gewesen. Es muß weitgehend verstanden werden, wie die dichte Welt der Subtilen dient. 556. Wenn man sich beim Lesen von Schriften über die Feurige Welt nur an die beiden Worte — Feurige Welt — erinnert, so ist dies an sich gut. Es könnte auch ein gefährlicher Gedankengang vorhanden sein, in dem man sagen würde — falls die Feurige Welt existiert . . . In diesem „falls" liegt bereits ein großes Mißtrauen. Keine guten Worte könnten so tödliche Zweifel verhüllen. Es bedeutet, daß ein solcher Wanderer sehr viel durchmachen muß, ehe er die Feurigen Himmel erblickt. Es gibt viele derartige Bemerkungen über die Feurige Welt; sogar von Leuten, die sich für eingeweiht oder erleuchtet halten. Es hat keinen Wert, die Finger zu schütteln oder im Kreistanz herumzuwirbeln, wenn das Herz in Kälte schweigt. So sehr wenige wünschen sich auf die ferne Reise vorzubereiten.

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557. Ihr wißt, daß man einfache Worte gebrauchen sollte, aber die Menschen erwarten das Aliereinfachste. Es mögen solche Fragen gestellt werden, die man sich sogar zu beantworten schämt. Aber jede Mutter weiß von diesen Fragen von ihren Kindern. Die Mutter überwindet ihre Gereiztheit und findet ein freundliches Wort für das Kind. 558. Zu wissen, wie man sein Bewußtsein der Stufe eines andern anpaßt, ist bereits Erbarmen. Auch das Waschen einer Wunde ist nicht immer angenehm. Aber es ist noch unerträglicher, Verrat zu sehen, jedoch selbst mit einem solchen Greuel kann man kämpfen. Sieg ist für den Pfad so notwendig. Sieg im Geist ist bereits Fortschritt. 559. Wird man nur mit der Lehre bekannt, um bei jedem Schatten zu zittern? Zuweilen ist es hilfreich, sich zu fragen, wie weit die Lehre bis jetzt im Leben angewandt worden ist. Es ist nütz- lieh, Freunden diesen Gedanken vorzuschlagen. Laßt sie darüber nachdenken und es aufschreiben. Veraltetes Denken wird durch solche Schriften gereinigt, es ist, als ob man vor sich selbst einen Eid ablegt. 560. Der Lehrer, der Unduldsamkeit nicht überwunden hat, kann die Zukunft nicht gestalten. Die Lehre wird für die Zukunft gegeben. Der Geist kann keine Fortschritte machen, ohne Vervollkommnung zu fördern. So ist es möglich, die Aufmerksamkeit von Zuhörern zu fesseln, aber es ist viel notwendiger, eine Vorwärtsbewegung hervorzurufen. Der Lehrer verbietet es nicht, verschiedene Bücher zu lesen. Jeder, der sich fürchtet, bürdet sich eine Begrenzung auf, aber der Führer fordert zu einer weiten Erkenntnis auf. Er wird den Menschen nicht vom Guten in all seinen Aspekten abhalten. Diese Freisinnigkeit des Geistes ist unerläßlich. Wer nicht einmal zuzuhören wünscht, fürchtet sich bereits vor etwas. Der feurige Zustand erfordert also weite Pforten und die schnellsten Flügel. 561. Ein feinfühliger Hund folgt den Spuren seines Herrn von weitem. Auch im Menschen existiert diese feurige Empfindungsfähigkeit, aber er versucht, sie durch logisches Denken zu unterdrücken. Wohingegen nicht wenige Leute zugeben werden, daß sie zuweilen unerklärliche Düfte wahrnehmen. Vielleicht sendet die Subtile Welt Wohlgerüche, aber sie werden selten bemerkt. Die Menschen sind sich schneller einer tierischen Witterung bewußt als eines überirdischen Aromas. 562. Berichte über Leoparden-Atavismus sind richtig. Die Lehre hat der unbestrittenen Tatsache der Bande zwischen Mensch und Tier bereits Aufmerksamkeit geschenkt. Man kann sehen, daß das Schicksal solcher Tiere auf gewisse Menschen reflektiert wird. Statt Märchen über Hexen anzuhören, sollte man Berichte über solche Rückschläge erforschen, von denen es nicht wenige gibt. Wahrlich, die Welt ist voller Wunder! Heute wird ein Mensch verbrannt und lebt; morgen wird er begraben und lebt; dann kommt ein kleines Mädchen, das von seiner früheren Verkörperung erzählt — auf diese Weise wird das Leben erweitert. 563. Ehrerbietung wird durch Entrüstung des Geistes bestätigt — dieses ällerälteste Mittel ist allen Menschen gemein. 564. Ist es für einen äußerst würdigen Bewohner der Subtilen Welt möglich, sich von dort aus in die Feurige Welt emporzuheben? Die Möglichkeit besteht, und seine Umwandlung wird schön sein. Durch den Prozeß der Reinigung beginnt der subtile Körper zu leuchten, Feuer fängt an, sich zu verbreiten, und schließlich fällt die Hülle ab wie eine leichte Schicht Asche. Da die feurige Essenz nicht in ihrer früheren Schicht bleiben kann, steigt sie in die Feurige Welt empor. Das, was in der Subtilen Welt ein unerträglicher Glanz war, wird in der Feurigen Welt der matteste — so ist die Leiter.

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Man muß sich daran gewöhnen, sich viele Schichten der Subtilen Welt vorzustellen. Von einer dunkelroten Flamme bis zum schönsten Glanz des Regenbogens, wie ein bewegtes Meer, werden diese Facetten verbreitet und weben alle möglichen Verbindungen. Aber für die Dunkelheit, für die niederen Abgründe, wird dieser Glanz wie ein entferntes Wetterleuchten sein. Derjenige, welcher sich nach Licht sehnt, sollte sich nicht fürchten, feurig zu sein. Ein Brennen auf Erden ist ein Symbol einer herrlichen Umwandlung. 565. Die Realität der Gedankenkraft ist unbestritten. Gedanke ist schöpferisch tätig. Aber in jedem Buch muß man die Tatsache von neuem besprechen, daß nicht jeder Gedanke wirkungsvoll ist. Ein lebhafter Gedanke entspricht in der Kraft einem Blitz. Aber jede Hinterlist wirkt zerstörend und wird das erwünschte Ergebnis nicht hervorrufen. Im Gegenteil, jede Hinterlist ruft Mißgestalten und höchst unausrottbare Ungeheuer hervor, die als fürchterliche Schreckgespenste bleiben. Durch verschiedene Gedanken werden Bewohner des Weltraumes hervorgebracht, die wie lästige Insekten sind! Oft wischen sich die Menschen eine unsichtbare Fliege von der Stirn. Häufig fühlen sie Spinngewebe. Sollte man dann nicht an die Folgen von Gedanken erinnert werden? 566. Oft finden Streitigkeiten statt über die Länge des Aufenthaltes in der Subtilen Welt. Lange Perioden sind erwähnt worden, aber es können auch sehr kurze bemerkt werden. Wie sollte man sich mit diesem Unterschied abfinden? Doch in dem großen vielgestaltigen Weltall ist alles möglich. Die Bewohner der Subtilen Welt können in mehrere Sorten eingeteilt werden: Einige versuchen, ihren Aufenthalt auf Grund eines Wunsches, die größtmögliche Nützlichkeit zu entwikkeln, zu verlängern — dies sind die schwersten Arbeiter. Andere versuchen länger zu bleiben, um die irdische Plage nicht auf sich zu nehmen. Eine dritte Gruppe bleibt auf Grund ihrer Liebe zur Subtilen Welt. Eine vierte bemüht sich aufs Äußerste, schneller zu irdischen Erfahrungen zurückzukehren. Allerdings verkörpern sich Kinder oft schnell, aber man kann beobachten, wie sie nach vielen verschiedenen Aufgaben streben. Es ist rührend, Kinder zu sehen, die Besseres leisten möchten, und die sich vor früheren Verhältnissen fürchten; ihnen sollte besonders geholfen werden. Natürlich ähneln solche Bestrebungen nicht denjenigen eines Armen, der wegen des Verlustes seiner irdischen Schätze in einem früheren Leben ein reicher Mann zu werden wünscht. Aber das hauptsächliche Glück in der Subtilen Welt ist, die Reinheit und Klarheit des Denkens zu bewahren. Man muß genau wissen, was man wünscht. 567. Es hilft den Menschen nicht, nicht an die Zukunft zu denken. Es ist möglich, jeden Tag über ein besseres Leben jenseits der Grenzen der Erde zu meditieren. Je schöner die Vorstellung, desto besser sind die Möglichkeiten, die dort hervorgerufen werden, wo Gedanken herrschen. 568. Ihr habt ein Spielzeug gesehen, in dem viele Kugeln waren, die ineinander paßten. Auf diese Weise wünschten die Chinesen an die heiligen Welten zu erinnern. Es wird dem Menschen schwer, die überirdischen, unaussprechlichen Dimensionen zu begreifen. Aber wer die Farbe der Subtilen Welt gesehen und ihren Widerhall gehört hat, versteht, daß die beste Definition für eine solche Welt - Die Subtilste - ist. 569. Santana, der Strom des Lebens, wandelt vieles um und bestimmt vieles im voraus, aber es bleibt Raum für den freien Willen. Die Strahlen der Himmelskörper bestimmen vieles, aber die Bande mit der Höheren Welt sind stark und in dieser Hinsicht werden sie die größere Bedeutung haben. Man sollte verstehen, daß die Lehre über Führer in allen Glaubensbekenntnissen von großer Bedeutung ist. Die Menschen müssen sich klar darüber werden, daß ihnen die Möglichkeit gegeben wird, durch das Gewoge und alle Zwangslagen mit Hilfe der Höheren Führer hindurchzugehen, daß sie jedoch die helfende Hand nicht zurückweisen dürfen. Man muß den Führer von ganzem Herzen lieben lernen. Nicht mit irdischen Mitteln bringt der Führer Hilfe, darum muß man sich dieses feurigen Fadens auf

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empfindungsfähige Weise bewußt sein. Das ganze Leben hindurch ist die wunderbare Beschirmung zu sehen, wenn die Augen geöffnet sind. Santana selbst ist also nicht stärker als die Manifestation der Höheren Welten. 570. Was ist gefährlicher als ein Bumerang? Wenn er den Lehrer selbst berührt, dann kehrt die Waffe mit furchtbarer Wirkung zurück. Darum wird der Begriff des Gurus so stark behütet. Wenn die Manifestation des Gurus bedroht ist, kehrt die boshafte Waffe mit tödlicher Kraft zurück. Dies ist keine Strafe, sondern nur die Tatsache, daß man sein eigener Richter ist. Darum laßt uns sehr vorsichtig mit den höheren Begriffen sein, in ihnen berühren wir Feuer. 571. Die schwarze Loge hat das einzige Ziel, Unsere Werke zu schädigen und den Planeten zu zerrütten. Die Menschen werden gewöhnlich durch Versprechen eines langen Lebens in die schwarze Loge verlockt, denn die Furcht vor dem Tode ist groß, und auch durch Versprechung von Reichtum und großer Macht. Besonders heutzutage wird ein großes Verlangen nach langem Leben entwickelt. Die Menschen denken nicht über das Leben der überirdischen Sphären nach, da sie sehr an der Erde hängen. Unter den dunklen Einflüsterungen werden Leidenschaft und Habgier erkennbar sein; aus ihnen wird der allerniedrigste Verrat geboren. 572. Nicht durch Gift ist der Wissenschaftler gestorben, sondern durch Beschwörung. Gedanken, die einem bestimmten Gegenstand anhängen, leben lange Zeit. Man kann lernen, wie Gedanken im Altertum durch besondere Beschwörungen, die lange Zeit fortgesetzt wurden, auf einen Gegenstand geschichtet wurden. Der Gegenstand verließ die Hände des Zauberers, der ihn selbst an einen geheimen Ort legte, nicht. Sehr beachtenswert ist das Experiment der Beschwörung auf längere Perioden. 573. Die Lehre des Guten muß in all ihren Offenbarungen der Freund des Guten sein. Diese Wahrheit scheint einfach zu sein, doch böse Absicht versucht beständig, sie zu entstellen. Der Lehrer des Guten muß betrübt sein, wenn er sieht, wie die Arbeiter des Guten unaufrichtig werden und wie sie einander ausschließen. Eine solche Verstümmelung des Guten findet statt, wenn jemand eine Last des Guten trägt, die ihm zuviel wird, und jemand anderes versucht, eine doppelte Last zu tragen. Und wenn jemand es wagen wird, an eine dreifache Last zu denken, wird er nicht viele Helfer finden. Millionen von Jahren sind für die Menschheit nicht genug gewesen, es zu lernen, sich über das Gute zu freuen, es als etwas von äußerster Nützlichkeit lieben zu lernen. Die Lehre muß in allen Trägern des Guten ein Gefühl weitgehender Sympathie anregen. Sonst wird es nicht die Lehre des Guten sein, sondern eine Lehre des Egoismus. 574. Der Feurige Kampf — ein solcher Ausdruck ist in vielen Glaubensrichtungen zu finden. Ein solcher Ausdruck ist richtig — Liebe, Mut, Selbstentsagung, Hingabe, alle besten Eigenschaften sind mit Feuer verbunden. Andererseits rufen Unwissenheit, Ärger, Gereiztheit, Arglist, Bosheit und Neid auch Feuer hervor; obwohl scharlachrotes und dunkles, jedoch trotzdem Feuer. Der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen wird also ein Konflikt von Feuern sein. Während eines solchen Zusammenstoßes kann man sehen, wie sehr verschiedenartig die Feuer sind, die durch hohe Gefühle und niedere Leidenschaften erzeugt werden. Diese Einteilung in Gefühle und Leidenschaften sollte angenommen werden. Viele können sich den Unterschied keineswegs vorstellen, doch die Farbe des Feuers wird das Erzeugte mit Leichtigkeit andeuten. 575. Es ist nötig, über die dunklen Logen zu sprechen, weil es so sehr viele gibt. Oft lassen die Menschen, die selbst gut sind, nicht einmal den Gedanken zu, daß ein solcher Greuel existieren kann. Aber man kann die fürchterlichsten Vergehen sehen. Man kann sehen, wie die Dunklen, in Gestalt von höchst angesehenen Dienern der Allgemeinen Wohlfahrt, in verschiedene Schichten von Menschen eindringen. 576. Reine Herzen werden das Höchste wahrnehmen.

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Nur muß man sich daran erinnern, daß die Reinheit angenommener Begriffe vom freien Willen abhängig ist. Die Menschen beginnen ihrer eigenen Entscheidung gemä�� ein reines Leben, wie im Heim und auch im Herzen. Der Führer kann also das Reinigen des Herzens nicht erzwingen, wenn kein Verlangen danach vorhanden ist. Die beste Reinigung erfolgt durch Feuer. 577. Die Menschen wissen oft lange nicht, was im Hause eines Nachbarn vor sich geht. Noch länger bleibt es unbekannt, was sich in einem anderen Lande ereignet. Daher ist es nicht erstaunlich, daß das, was auf einer anderen Ebene stattfindet, unbekannt ist. Derart geheim sind Ursachen und Wirkungen. Die stoffliche Welt nimmt nur ein vergängliches Maya wahr. Um so vernünftiger ist es, seine Hoffnungen auf die Zukunft zu setzen. Unser Edikt befaßt sich mit wirklichen Resultaten. 578. Ein gewisser Krieger kam unter den Schutz eines ehrwürdigen Einsiedlers. Nach einem Sieg kam er zu dem Einsiedler und drückte seine Dankbarkeit für zwei wunderbare Errettungen aus. Aber der Einsiedler sagte: „Undankbarer Krieger, Du bist nicht zweimal, sondern zwölfmal errettet worden. Du hast die wichtigsten Errettungen nicht erkannt." Gewöhnlich bemerken die Menschen das Geringere mehr als das Größere. 579. Die Lebendige Ethik ist eine Brücke zu allen Welten. Nur in ihrer lebendigen Anwendung wird ein unangreifbares Hinübergehen hervorgerufen. Nichts kann die feurige Rüstung durchdringen. Man braucht nicht über das Unkraut der Metaphysik beunruhigt zu sein, wenn der Geist den Pfad des lebendigen Gedankens kennt. Nur die Menge des Guten offenbart das Feuer des Lichtes. Mit einer solchen Lampe ist es möglich, die große Brücke entschlossen zu betreten. Nur für die ferne Reise wird die Lebendige Ethik gegeben. Man muß sie als Hilfe auf der Reise lieben. 580. Ihr wißt, daß die Gehirnerschütterung durch eine Granate oder eine andere Explosion schlimmer sein kann als eine sichtbare Wunde, weil ein Mensch durch Gehirnerschütterung auf immer sein Gleichgewicht verlieren kann. Dieselben Resultate zeigen sich bei Schock durch unsichtbare Kräfte. Jeder Arzt kann identische Symptome von Gehirnerschütterung und unsichtbaren Schocks beobachten. Sie sprechen sogar über das Geräusch von Gedanken oder über Stöße von warmem oder kaltem Wind. Es ist richtig, daß Gedanken Geräusche machen oder Wind hervorrufen können. Und eine solche Wirkung wird eine feurige sein, doch selten beachten die Menschen solche Erscheinungen. 581. Oft reden die Menschen über Widersprüche, wobei sie viele Fälle in diese Kategorie tun, die sie nicht verstanden haben. An einem heißen Tag mögen die Menschen einen Wanderer sehen, der warme Kleidung trägt, und sie lachen über diese Inkonsequenz. Aber sie denken nicht an die kalte Nacht. Widersprüche sind gewöhnlich eine Folge von ärmlichem Denken. Sehr viel Mißgeschick ist auf eine Abneigung gegen das Denken zurückzuführen. Nicht Widersprüche, sondern die leere Äußerung von gedankenlosen Worten verwirrt das Leben. 582. Vairaga ist die sehr heilige Flamme des Verzichtes auf materielle Dinge. Enthaltung ist schwerer in Gedanken als in der Tat. Bei der Tat können sogar die Muskeln die Enthaltsamkeit unterstützen, aber die Gedankenzentren sind so subtil, daß der Mensch, der die Kunst des Denkens nicht erlangt hat, nicht wissen wird, wie er den Reflexen dieser Zentren folgen soll. Es wird gesagt, daß die Subtile Welt weit von der materiellen entfernt ist, jedoch jeder Denkprozeß ist bereits ein Vorgang der Subtilen Welt. Der Subtilität des Denkens entsprechend ist es möglich, sich die Membrane der Subtilen Welt vorzustellen. Der subtile Körper ist ebenfalls wägbar, jedoch in allergeringsten Maßen. Aber der feurige Körper ist bereits jenseits jedes Maßes. Wissenschaftler können helfen, die Subtile Welt zu offenbaren. In allen Bereichen ist es möglich zu beobachten, daß der Gedanke die anderen Energien vervielfältigt; auf diese Weise findet neue Zusammenarbeit statt.

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583. Wer will sich daher anmaßen zu sagen, daß eine Leere existiert? Doch so oft wird dieses Wort in Unwissenheit wiederholt, daß die Menschen sich von der Kindheit an daran gewöhnen. Es ist schwer, sinnlose Worte aus der Sprache zu entfernen, doch eine solche Reinigung ist dringend erforderlich; sonst wird das Bewußtsein mit Unsinn beschwert. 584. Zu wissen, wie man das Bewußtsein von unnötigen Begriffen reinigt, bedeutet bereits, die ferne Reise anzutreten. Nur in einem solchen befreiten Zustand ist es möglich, an ein neues Bewußtsein zu denken. Freude wird geboren, wenn Vairaga leuchtet. 585. Es ist gesagt worden: „Unwissenheit ist Hölle." Wenige verstehen dies. Wohingegen verzehrendes Feuer gerade das Resultat von Unwissenheit ist. Aber man kann Böses durch Gutes ersetzen und dadurch die Eigenschaften des Feuers ändern. Der Mensch ist im Besitz einer wundervollen Gabe, weil er die Eigenschaften des Elementes ändern kann. Aber wie kann die Menschheit eine solche Handlung beginnen, wenn sie überhaupt nicht über die Elemente nachdenkt? Die Lehre der Lebendigen Ethik muß die Richtung bestimmen, in welcher der Verstand des Menschen vorwärts getrieben werden soll. Laßt uns den freien Willen nicht verletzen, jeder sollte in seinem eigenen Rhythmus eilen. Jeder sollte die großen Schwingungen auf seine eigene Art und Weise fühlen, aber er sollte sie fühlen und sich beeilen. 586. Niemals nähert sich ein böses Herz der Feurigen Welt. Wie ein schwarzes Herdeisen steht ein verkohltes Herz. Nur Bosheit brennt das Leben aus, das dem Verderben anderer geweiht ist. Um so mehr ist darum das Schwert des Lichtes nötig, das ohne Bosheit, mit Gerechtigkeit umhüllt, auf Wache steht. 587. Es ist immer gut, über das Herz zu reden. Es ist zeitgemäß, über das zu reden, was dringend nötig ist. Genau, dort wo das Herz ist, dort ist auch Feuer. Der Wanderer macht sich nicht ohne Feuerzeug auf den Weg, denn er vergißt nicht, daß er es nachts nötig hat. Ohne das Herz nähert sich also die Nacht des Geistes. Die Hindernisse sind nicht so furchterregend, aber eine steinerne Herzlosigkeit ist schrecklich. Niemand ist ohne Herz, noch ein Tier, noch eine Pflanze, nicht einmal ein Stein. Dies bedeutet, daß Herzlosigkeit nicht mehr in der offenbarten Welt ist, sondern im Chaos. 588. Besorgnis ist ein Abgrund des Elends. Wer sich der Sorge hingibt, ist wie ein Mensch in einem brennenden Haus. Flammenwogen verzehren ihn fast. Er hat nur den einen Wunsch, aus dem Hause zu entkommen. Gedankenbrocken wirbeln umher und erfüllen ihn mit Gereiztheit. In diesem Chaos wird Furcht geboren, und der Wille wird gelähmt. Darum muß man Besorgnis vermeiden. Doch Gemütsruhe ist weder Mangel an Gefühl, noch Unstetigkeit. 589. Sehr gefährlich sind alle Anpassungen für künstliche Super-Wahrnehmung. Die Menschheit gleicht einem oberflächlichen Prahler. Nur natürliche Errungenschaften sind von Wert. Außerdem können alle künstlichen Anpassungen in schmutzigen Händen nur zu fürchterlichen Handlungen führen. Alle Bilder werden schmutzig sein, wenn sie von schmutzigem Denken begleitet werden. Das hauptsächliche Element in allem ist Qualität. 590. Eine sinnlose Handlung bringt oft tiefe Wurzeln hervor. Aus einer kleinen Sichtbarkeit wird große Unsichtbarkeit geboren. Die Menschen denken nicht über Schönheit nach, und infolgedessen umgeben sie sich mit Häßlichkeit. In erster Linie — Denken. 591. Ihr wißt bereits, wie notwendig es ist, ständig zu wiederholen, aber Wiederholung selbst bedarf der Kunst. Sie ist fast, aber nicht ganz, dasselbe wie der Treppenläufer. Es ist unmöglich, der bloßen Tatsache der Wiederholung selbst überdrüssig zu werden, als Beispiel nenne Ich einen Bürgersteig mit identischen Steinen. Und diejenigen, welchen endlose Wiederholung geboten wird, können ebenso ruhig

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weiterschreiten, wie sie auf dem Bürgersteig entlanggehen, auf dem jeder Stein sorgfältig gelegt worden ist. 592. Zu häufig werden Worte in einer falschen Bedeutung gebraucht. Die Menschen reden über das Übernatürliche, statt zu sagen — das Ungewöhnliche. Das Übernatürliche existiert in keiner der Welten. Vielleicht ist ein gewisser Vorfall für den Unwissenden ungewöhnlich, aber selbst diese Definition ist bedingt, da dieser Vorfall nur unter gewissen Umständen ungewöhnlich ist. Es würde also möglich sein, Wörterbücher beträchtlich zu revidieren. Wir haben hierüber oft gesprochen, und bei Übersetzungen in andere Sprachen seht Ihr, wie nötig verschiedene Schattierungen der Bedeutung sind. Die Menschen mögen nicht gern nach besseren Definitionen forschen, jedoch verschiedene alte Dialekte zeigen, daß es nicht leicht ist, ein Wörterbuch mit passenden Ausdrücken neu zu beleben. Besonders schwer ist es im Falle von Begriffen der irdischen und himmlischen Feuer. Es gibt so viele sichtbare und unsichtbare Feuer, daß viel mehr subtile Definitionen nötig sind. 593. Um den Ort herum, an dem Sprengstoffe hergestellt werden, rauchen die Menschen nicht, sie tragen besonders weiches Schuhzeug, sie vermeiden jegliche Metallgegenstände, sie sprechen nicht einmal laut, und sie atmen nicht auf gewöhnliche Weise. Dort, wo Gefahr ihr Fleisch bedroht, sind die Menschen bereit, Gewohnheiten aufzugeben, aber es kommt ihnen nie in den Sinn, daß Gedanken eine viel gefährlichere Explosion zur Folge haben könnten, unsichtbar, jedoch nicht wieder gutzumachen. Schreckliche Furcht hilft den Menschen, sich vor leiblichen Gefahren zu schützen. Aber das ganze welträumliche Leben existiert nicht für sie. Sie können über die Großen Kräfte lästern und sich über das Mißgeschick anderer freuen, wenn ihr eigenes Verderben nicht unmittelbar sichtbar für sie ist. Der Verlust einer welträumlichen rechten Entsprechung in der Uribegrenztheit verzehrt alle besseren Möglichkeiten. Während die heutige Zeit genau die letzte Möglichkeit ist, das Dichte mit dem Subtilen, und sogar mit dem Feurigen zu verbinden. Man sollte anfangen, beharrlich und klar in der Richtung der Verschmelzung der Welten zu denken. 594. Sogar die Strahlen, die Gegenstände unsichtbar machen, sind entdeckt worden. Ist es möglich, daß eine solche Entdeckung nicht an die unsichtbare Subtile Welt erinnert? Die kleinste Entdeckung könnte bis in die Unbegrenztheit erweitert werden. Man kann erkennen, wie eine solche Entdeckung das ganze irdische Leben ändern kann. Alle Staatsgrundlagen könnten durch eine solche Entdeckung in Verwirrung gebracht werden. Das Reich der Maschinen kann durch einen einzigen Strahl zerschmettert werden. Ebenso können die sinnreichsten Mechanismen durch einen unsichtbaren Strahl außer Betrieb gesetzt werden. Einige mögen sich vor solchen Möglichkeiten fürchten, aber andere sichern sie mit mächtigem direktem Wissen. Das Feuer des Herzens ist stärker als solche Strahlen. 595. Soda ist nützlich, und seine Nützlichkeit ist mit Feuer verbunden. Sodafelder selbst sind die Asche einer großen Feuersbrunst genannt worden. Schon im Altertum kannten die Menschen also die Bedeutung von Soda. Die Erdoberfläche ist mit Soda bedeckt, für allgemeinen Gebrauch. Gleichfalls ist Wermutöl ein mächtiges Stärkungsmittel des Nervensystems. Es zerstört nicht, sondern reinigt schädliche Ablagerungen auf feurige Weise. 596. Nicht, nur in Tempeln wurde Baldrian dem Wein zugefügt, sondern auch griechische Weine kannten diesen Zusatz. Moschus und Baldrian und Soda können also miteinander verbunden werden. 597. Man kann überall beobachten, wie die Menschen einen Begriff auf ihre vielen eigenen Arten und Weisen zergliedern. Psychische Energie ist subtil, feurig, göttlich, Aum. So verschiedenartig wird dieselbe Grundlage genannt, und bei jeder Abänderung wird angenommen, daß eine bessere Definition eingeführt

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worden ist. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit verdoppeln, sehen wir, daß solche Zerstückelungen nicht nützlich sind. Es ist wieder an der Zeit, anzufangen, durch Synthese zu verbinden. Man sollte die Bedeutung der irdischen Existenz energisch bestätigen. Es ist nötig, sie zu vereinfachen. Erhaben über alle Sorgen sollte man sich daran erinnern, daß der Pfad lang ist, und daß es notwendig sein wird, mit Geduld und mit Gedanken über alles, was auf dem Pfad nützlich ist, versorgt zu sein. Doch diese Notwendigkeit sollte man selbst als freudvoll empfinden. Ohne diese Eigenschaft wird das Herz noch verwirrt sein und dadurch wird Schwäche hineingebracht werden. Gleichfalls sollte man erkennen, daß Mut untrennbar von Freude ist. Selbst die schwerste Errungenschaft kann nicht erreicht werden, wenn man niedergedrückt ist. Ein Sklave kann arbeiten, wenn er niedergeschlagen ist, aber der feurige Geist wandelt alles durch sehr lichtvolle Freude um. Und Wärme entströmt der Freude. Doch erinnert Euch daran, daß Freude, Wärme und Feuer im Herzen leben. Seid nicht abgeneigt, an solche Bewohner des Herzens zu erinnern. Schließlich erinnern sich die Menschen an das Herz, und jeder liebt Wärme und nennt sie Herzlichkeit. Darum versteht es, mit jedem in den einfachsten Worten und in Ausdrücken, die für alle am passendsten sind, über das Freudigste zu reden. Auf diese Weise klopft an die feurige Tür der menschlichen Seele. 598. Es ist lehrreich zu beobachten, wie die Dunklen dadurch, daß sie auf alles losspringen, nur um zu versuchen, Schaden anzurichten, in ihrer Wut nur ihre eigenen Schwächen bloßlegen. Das Böse erweist sich als ein schlechter Ratgeber. 599. Ihr erinnert Euch an den bemerkenswerten Fall des kleinen Jungen, der mit verbundenen Augen erstaunliche Dinge vollbrachte. Aber die Lösung war einfach — er war von Geburt an blind. Die Menschen wußten seine Geschicklichkeit nicht zu würdigen, als ihnen seine Blindheit offenbart wurde. Als ob er, angesichts seines Zustandes, wirklich keine Befähigungen besäße. Man kann oft sehen, wie die Menschen den unwesentlichsten Umständen Aufmerksamkeit schenken und die hauptsächliche Tatsache ignorieren. Gewisse Befähigungen der Blinden sind wundervoll und der Beobachtung wert. Ein solcher Zustand wird zuweilen das feurige Sehvermögen genannt. 600. Ein Einsiedler wünschte weitere Fortschritte in seiner Ausbildung auf dem Gebiet des Schweigens zu machen, und da er kein Vertrauen auf sich setzte, verband er seinen Mund geduldig und fest. Eines Tages sah er ein Kind am Rande einer Klippe, aber es gelang ihm nicht, seinen komplizierten Verband schnell genug zu entfernen, um vor der Gefahr zu warnen. Bis er seinen Mund losgebunden hatte, war das Kind bereits von der Strömung hinweggerissen worden. Nicht in erfundenen Banden liegt Errungenschaft! Nur dann erreichen wir das Ziel, wenn wir einfach nicht anders können als etwas zu tun. Wer etwas nicht tut, weil er es nicht tun kann, erreicht nichts. So ist es sowohl in der körperlichen als auch in der geistigen Existenz. Abgesehen davon, schädliche Dinge nicht zu tun, muß man sich auch Rechenschaft darüber ablegen, warum solche Handlungen unstatthaft sind. Der Gedanke muß tätig sein. Bei einer solchen schöpferischen Tätigkeit ist die Macht der Gedanken erforderlich. Evolution ohne Gedanken ist unmöglich. Wenn in der nahen Subtilen und in der Feurigen Welt alles durch Gedanken bewegt wird, dann ist es nicht schwer, die hervorragende Stellung der Gedanken zu erkennen. In der Unbegrenztheit sind spiralische Kreise, ganze Gedankenzyklen, damit in Anspruch genommen, sich zu offenbaren. Der unbedeutendste irdische Gegenstand stellt eine Umbildung von Gedanken dar. Kann nicht genau dasselbe im Weltraum in größerem Maßstab stattfinden? Gedanke ist Feuer. Gedanke ist das Hervorrufen des schöpferischen Wirbels und einer Explosion. Gedanke ist Licht und Strahlungsvermögen. So muß der Feurige Gedanke geachtet werden. 601. Künstliche Berechnungen, die nicht vom Feuer des Herzens erleuchtet sind, bringen der Welt Unglück und Verwirrung. Die Menschen verlieren den Sinn des Lebens. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle zukünftigen Generationen hinterlassen sie eine Erbschaft von Rauch und giftigen Gasen. Somit ist es nötig, sich dem Gedanken als dem schöpferischen Pfad zuzuwenden. Jeder besitzt eine

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hinreichende Menge von Gedanken, wenn er nur von Kindheit an an den Schatz erinnert werden würde, der offenbart und vorgesehen worden ist. 602. Jeder Tag, der in Einigkeit verläuft, ist bereits ein kostbares Opfer. Es ist nicht schwer, zusammen zu arbeiten, es ist nicht schwer, den Weltraum nicht zu stören. Es ist also möglich, jeden Tag die heilige Schatzkammer zu füllen. 603. Der Gedanke wird zuweilen mit dem Ozean verglichen — der Vergleich ist einleuchtend. Jeder Mensch hat drei grundlegende Gedankenströme. Einen oberflächlichen — vom Fleisch, der mit Muskelreflexen verbunden ist, augenfällig im äußeren Leben. Der zweite betrifft bereits das Herz und trägt zur Verbesserung und zum Fortschritt der subtilen Gefühle bei. Und schließlich wird in den Tiefen des Bewußtseins die Errungenschaft der Selbstentsagung erfaßt - hier wird die Feurige Welt nahe sein. Jeder Mensch kann alle Welten berühren, selbst, im täglichen Einerlei kann er die Art des Denkens, die er wünscht, wählen. Um auf die Stimme des Herzens zu hören, ist es nicht nötig, arm oder reich, hoch oder niedrig zu sein; es ist nicht einmal erforderlich, sehr gelehrt zu sein. Wahrlich, der Gedanke ist ein Ozean mit all seinen Strömungen. 604. Die Menschen möchten gern wissen, warum feurige Offenbarungen so selten sind. Laßt uns antworten, daß dies darum der Fall ist, weil das Herz der dichten Welt derartig feurige Wirbel nicht ertragen kann. Fragt jene sehr seltenen Menschen, die solche Offenbarungen gehabt haben. Sie werden Euch sagen, daß sie nach den feurigen Heimsuchungen fast tot waren. Durch das Ausbilden von richtigem Denken kann man sich an die Möglichkeit einer solchen Verbindung gewöhnen. Aber es ist ein weiter Weg vom Fleisch zur feurigen Vision. Nur äußerst ungewöhnliche Herzen können sie ertragen. 605. Bergkristalle werden von ein und demselben Feuer gebildet, doch sie sind alle verschieden. Man sollte über solche feurigen Formationen nachdenken. Sie um sich zu haben, wird gut an jene Welt des Lichtes erinnern, nach der zu streben jedem gestattet ist. 606. Irdisches Feuer verzehrt einen Baum, der geborsten ist, schneller als einen ganzen, starken Stamm, und dasselbe gilt für alle Annäherungen der Feurigen Welt. Wenn Ich vor der Schädlichkeit irgendwelcher Spaltungen im voraus warne, dann sehe Ich bereits voraus, wie wichtig es ist, die Menschheit von einer Torheit zurückzuhalten. Die Spalten selbst ziehen sozusagen die niedrige Flamme an und ziehen sie hinein. Man muß alle Infektionen vermeiden, und das Herzweh wird abnehmen. Allumfassende Gedanken werden das heilende Prinzip sein. Fragt einen Arzt, wieviel länger der Krankheitsverlauf eines Menschen sein wird, der krank zu sein wünscht. Der persönliche Wunsch deutet also die Macht des Gedankens an. 607. Es ist sowohl schwer als auch leicht, sich die Feurige Welt vorzustellen. Zwischen den Welten ist keine Lücke. Die Subtile Welt hat dieselbe Beziehung zur Feurigen Welt wie die dichte zur Subtilen. Außer sichtbaren Erscheinungen können unsichtbare Annäherungen vorkommen. Ebenso deutet in der irdischen Welt zuweilen nur das Klopfen des Herzens die Gegenwart eines subtilen Wesens an. Das Auge bemerkt sehr selten gleichsam gewisse Blitze und schreibt sie gewöhnlich dem Zufall zu. Gleichfalls ist es im Falle der seltensten geistigen Menschen möglich, eine Art Diadem von Licht über ihrem Kopf zu sehen. Eine solche Erscheinung ist sehr selten und deutet den Kristall der Geistigkeit an. Die Aura selbst scheint sich in einen Kreis aufzurollen. Daher hatte die alte Idee der Krone, als Zeichen der Würde, eine tiefere Bedeutung. Man sollte nicht darüber erstaunt sein, daß erhabene Erscheinungen in den schwersten Stunden sichtbar werden können. Die Gesetze der Feurigen Welt sind unaussprechlich. 608. Die Zentren bringen kreisförmige Strahlungen hervor. Sie können plötzlich zu leuchten beginnen, wenn der Geist in weiter Ferne hilft. Groß sind solche Spannungen. Nicht die Muskeln, nicht

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die Nerven werden gespannt — die Saiten des Herzens ertönen. Man kann ein solches Ertönen sogar hören. Aber eine solche Spannung ist für einen Menschen, der nicht daran gewöhnt ist, über die Höhere Welt nachzudenken, schrecklich. Erfahrenes Denken wird selbst eine solche Erscheinung der Krone gelassen verstehen und sie als etwas sehr Ungewöhnliches, aber Wertvolles, betrachten. Nicht oft wird eine solche Spannung vorkommen. 609. Astrologie ist eine große Wissenschaft, aber sie kann durch Gedankenkräfte beherrscht werden. Der Gedanke kann bei der Astrologie tatsächlich von Bedeutung sein. Der Gedanke erschafft; der Gedanke ist ein Chemiker; der Gedanke hat sogar einen. Einfluß auf das Karma. Mit so mächtigen Gesetzen wetteifert der Gedanke. 610. Besondere Aufmerksamkeit wird den Zwergen geschenkt. Als eine besondere Rasse erscheinen sie überall. Man kann bei ihnen nicht nur körperliche Eigentümlichkeiten, sondern auch eine spezielle Psychologie beobachten. Niemand erkennt die Ursache des Erscheinens von so kleinen Wesen; um so mehr als neben ihnen, unter denselben Bedingungen und in denselben Familien Menschen von stattlichem Wuchs erscheinen. Es ist jedoch bereits beobachtet worden, daß unerwartete Verkörperungen von sehr kleinen Wesen vorkommen. Selbst eine ungeschickt ausgeschmückte Geschichte aus dem Leben des Paracelsus erinnert daran, wie er versuchte, so kleine Geschöpfe zu erhalten. Natürlich war der Versuch erfolglos. Doch selbst heute sind Abdrücke von sehr kleinen Extremitäten bekannt. Sie müssen rein wissenschaftlich betrachtet werden. Die Lösung wird in einer Eigentümlichkeit des Ektoplasmas liegen — daher kommen sowohl Riesen als auch Zwerge. Aber Riesen sind bereits vergessen worden. Wenige von ihnen sind für irgendjemand von Interesse und wenige sind größer als zwei Meter; und die Verkörperung von Riesen ist selten. Aber die winzigen Geschöpfe offenbaren entschieden ihre Ähnlichkeit und Einzigartigkeit. Die Zwerge von Südindien und Afrika und die Eskimozwerge werden sehr an ihre europäischen Brüder erinnern. Wenn Ektoplasma sorgfältig studiert werden wird, dann werden seine spezifischen Eigenschaften entdeckt werden. Und in Beziehung zur Feurigen Welt wird ein solches Studium eine • große Errungenschaft sein. 611. Eine Offenbarung von Augen kann ein charakteristisches Zeichen der Feurigen Welt' sein. Nicht grundlos kann man daher fragen, warum das Bild der Augen sich aus dem ganzen menschlichen Organismus hervorhebt. Es ist sehr einfach, denn die Zentren der Augen sind ein Kanal der feurigen Energie. Selbst die Struktur der Augen scheint die subtilste unter den Strukturen der dichten Welt zu sein. Auf diese Weise werden auch die Besonderheiten der Höheren Welt bewahrt. Wenn man nur ein Auge sieht, wird es nicht nur ein Symbol sein, sondern eine konkrete Erscheinung, die von anderen gesehen worden ist. 612. Und im Aufbau der Rassen hat Ektoplasma seine Bedeutung. Es ist mit den Strahlen der fernen Welten verbunden. Es kann tatsächlich von erhabener oder niedriger Qualität sein. Es hängt ebenfalls vom Brennen des Herzens ab. Man kann bei lymphattischen Menschen eine niedrige Qualität des Ektoplasmas beobachten, und dies macht die seltsamen zwergartigen Bildungen möglich. Medien sind häufig lymphattisch. 613. Dieselbe lymphattische Qualität kann bei der schwarzen Magie behilflich sein. Man muß sich auf jede mögliche Weise davor hüten. Glaubt nicht, daß es nur wenig schwarze Magie gibt. Sie macht ihre Nester bei den Menschen und auch in Regierungskreisen. Die Wissenschaft sollte sehr tief in solche verderblichen Bemühungen blicken. 614. Die heilende Kraft der Suggestion ist sehr groß, sie kann jedoch noch weiter verstärkt werden. Zum inneren Feuer können die Schwingungen des welträumlichen Feuers hinzugefügt werden. Unter einem solchen Feuer wird magnetische Kraft und Elektrizität verstanden. Verschiedene Arten von Lähmung können unter einem solchen dreifachen Einfluß geheilt werden. Natürlich muß der Magnet

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über dem Kopf des Patienten von beträchtlicher Stärke sein. Elektrisierung muß zweifach sein, nämlich sowohl körperlich als auch aus der Luft. Man kann überzeugt davon sein, daß durch die Suggestion von einer solchen Kraft sogar ein chronischer Fall von Lähmung gebessert werden kann. Es ist dringend erforderlich, Hypnose zu studieren. Man muß verstehen, daß kurze Suggestionen geringen Nutzen bringen, da eine verlängerte Suggestion erforderlich ist; während dieser Zeit sollte der Hypnotiseur sogar in der Nähe des Patienten leben, um die Auren zu harmonisieren. Unter anderen Dingen wird diese Bedingung der Harmonisierung absolut nicht befolgt. Ein fremder Mensch mag hineingeführt werden, der womöglich von schädlichen Neigungen umgeben ist, und es wird der wunderwirkenden Kraft eine halbe Stunde gegeben, um ihre Wirkung zu zeigen. Jeder vernünftige Mensch sollte verstehen, daß von einer solchen nachlässigen Behandlung nur Schaden erwachsen kann. Die feurige Kraft erfordert eine aufmerksame Rücksichtnahme ihr gegenüber. 615. Sogar Stumpfheit aus nervösen Gründen kann durch dieselbe dreifache Handlung geheilt werden. Nur muß in einem solchen Fall die Suggestion sehr besänftigend sein, während sie im Falle einer Lähmung befehlend sein muß. Viele Fälle von gelindem Irrsinn können geheilt und ein gesunder Zustand kann wiederhergestellt werden. So vie le Unglückliche schmachten gefesselt! 616. Gelinder Irrsinn ist sozusagen eine örtliche Lähmung. Man muß einen freundlichen Kontakt mit Gehirn und Herz herstellen. Selten findet ein solcher Herzkontakt statt. Entweder fürchten sich die Menschen vor dem Patienten oder sie verachten ihn. Doch die Krankheit braucht nicht von der eigenen Schuld des Patienten herzurühren; ein feindlicher Pfeil mag ihn betäubt haben. Es gibt viele solche Fälle, wo der Mensch selbst keinen Fehler beging, sondern ein boshafter Pfeil ihn durchbohrte. Es ist möglich, viele Fälle dieser Art von Irrsinn, die sozusagen durch Gehirnerschütterung entstehen, zu heilen. 617. Es ist besser, wenn reichlich welträumliche Elektrizität in der Luft vorhanden ist; sonst wird das unterirdische Feuer zu unausgeglichen. Es ist viel Bosheit im Weltraum, darum fordere Ich so dringend auf, die Gesundheit zu hüten. 618. Eine therapeutisch-psychische Behandlung darf nicht nur erst nach vieler Erwägung angewandt werden, sondern muß auch entschlossen ganz bis zum Ende durchgeführt werden. Halbe Maßnahmen sind, wie bei allem, gefährlich. Es ist möglich, die Zentren aufzutun, es ist jedoch nicht statthaft, irgendeinen beliebigen Einfluß auf sie auszuüben, sodaß sich, statt einer Heilung, Gereiztheit und eine neue Infektion einstellen. Die Anwendung von verstärkter Suggestion erfordert auch die Zustimmung des Patienten selbst. Jeder Widerstand ist gefährlich, denn er könnte schließlich seine Kräfte überanstrengen. Man kann auch erkennen, daß der unbewußte Zustand ebenfalls nicht wünschenswert ist, da das starke Verlangen und die Mitwirkung des Patienten durch den Willen erforderlich sind. Nicht nur während ärztlicher Behandlungen, sondern auch in allen Lebenserscheinungen sind dieselben Bedingungen erforderlich. Wie kann man ohne sie an die Feurige Welt denken? Die Subtile Welt kann sogar in einem halbbewußten Zustand erreicht werden, aber der Feurigen Welt kann man sich nur in klarem und vollem Bewußtsein nähern.

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Niemand kann sagen, daß Gedanken über die Feurige Welt zerstörend, negativ oder anarchistisch sind. Kein Schaden kann vom Streben nach den Höheren Welten entstehen. Nur ein Gefühl für rechte Entsprechung und ein Wunsch nach Vervollkommnung werden vorhanden sein. Nach dem Lesen von „Die Zeichen der Feurigen Welt" wird also nichts verworfen und entheiligt werden. Im Gegenteil, der denkende Mensch wird eine Freude erlernen und erlangen, die höher und erhabener ist, als die irdische Existenz. Wir werden wieder zur Feurigen Welt zurückkehren, wenn Wir über die Höheren Energien sprechen werden. Aber bis dahin sollten Freunde die Feurige Welt, die Welt des Lichtes, die Welt der Schönheit, lieben lernen!

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